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September 26
                         
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Maximilian Herz kehrt nach einer Saison in der Verbandsliga beim REV Bremerhaven zu den Weserstars zurück. Der 26-Jährige konnte in 14 Spielen beachtliche 23 Tore und 23 Assists erzielen. Aus dem Nachwuchs des REV kommt zudem der junge ukrainische Stürmer Maksym Kovtun nach Bremen. Ausserdem haben Verteidiger Alexander Lutzow, sowie die Stürmer Niklas Apelt und Alexander Yevgenyev ihre weitere Zusage gegeben
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Freitag 30.März 2018. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Landesliga Bayern und Regionalliga West.


Deutsche Eishockey Liga
DEL2: Dritter Anlauf für Auf- und Abstieg
(DEL)  Dritter Anlauf zur Wiedereinführung von Auf- und Abstieg zwischen der Deutschen Eishockey Liga (DEL) und der DEL2: Entsprechend eines gemeinsamen Vertrages zwischen den beiden Profiligen haben sechs DEL2-Clubs die Unterlagen dafür bei der DEL eingereicht.  
Diese werden nun von einer unabhängigen Rechtsanwaltskanzlei geprüft. Sollte es zu keinen Beanstandungen kommen, könnte in der Saison 2019/20 erstmals seit 2006 wieder ein sportlicher Auf- bzw. Absteiger zwischen der DEL und der DEL2 ausgespielt werden.
Neben dem aktuellen DEL2-Meister Löwen Frankfurt haben die Kassel Huskies, die Bietigheim Steelers, die Dresdner Eislöwen, der SC Riessersee und die Heilbronner Falken ihre Unterlagen bei der DEL eingereicht.


Düsseldorfer EG
Sieben Düsseldorfer zur Nationalmannschaft
(DEL)  Bundestrainer Marco Sturm hat fünf DEG-Akteure in den Kader für die Spiele der Euro Hockey Challenge gegen Russland berufen. Torhüter Mathias Niederberger, die Verteidiger Bernhard Ebner, Marco Nowak und Stephan Daschner sowie Stürmer Maxi Kammerer treffen am 6. und 7. April in Sotschi auf den Rekordweltmeister. Neben den Spielern sind auch Tobias Abstreiter und erstmals Daniel Kreutzer bei den ersten Vorbereitungsspielen auf die Weltmeisterschaft in Dänemark mit dabei.
Düsseldorfer EG wünscht Frohe Ostern! Club verteilt hunderte Ostereier im Stadtgebiet; Tickets zu gewinnen!
Kleine Osterüberraschung der Düsseldorfer EG: Der Club verteilt in der Nacht zu Sonntag, 1. April, hunderte von Ostereiern im Düsseldorfer Stadtgebiet. Kinder, die am Ostersonntag oder an einem der darauf folgenden Tage eines der roten DEG-Eier finden, gewinnen zwei Freikarten für ein Heimspiel der im September beginnenden Saison 2018/19! Natürlich dürfen auch interessierte Erwachsene mitsuchen. Unter den Eier-Verteilern ist übrigens auch DEG-Stürmer Leon Niederberger. Die Eier sind ausschließlich an öffentlich zugänglichen Orten versteckt. Pro Person ist nur ein Gewinn möglich. Alle weiteren Infos auf dem Ei. 
Die Düsseldorfer EG wünscht damit allen Bewohnern und Besuchern Düsseldorfs Frohe Ostern!


ERC Ingolstadt
ERC-Duo vor Länderspieldebüt
(DEL)  Fabio Wagner und David Elsner vom ERC Ingolstadt stehen vor ihrem Länderspieldebüt. Bundestrainer Marco Sturm hat das Panther-Duo zur Länderspielreise nach Sotschi eingeladen. Am 6. und 7. April stehen dort gegen Gastgeber Russland zwei Spiele im Rahmen der Euro Hockey Challenge an.
Wagner (183cm, 85kg) ist ein Verteidiger, der hart und beherzt die eigene Zone hält. Der 22-Jährige, dessen Vater Bernd 50 Länderspiele bestritt, sagt: „Ich bin sehr glücklich, nominiert zu sein. Es macht mich stolz. Ich freue mich schon auf mein erstes Länderspiel.“
Elsner (183cm, 83kg) ist ein Angreifer, der über Härte wie auch Technik ins Spiel kommt. In der abgelaufenen Saison schoss er sieben Tore und bereitete neun weitere vor. Der 26-Jährige sagt: „Ich freue mich, dass ich die Möglichkeit habe, in der Nationalmannschaft zu spielen. Es ist für jeden Sportler – und auch für mich – eine Ehre, den Adler auf der Brust zu tragen.“ 
Zwischen Wagner und Elsner gibt es einige Gemeinsamkeiten: Beide stammen aus Landshut, debütierten in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) im ERC-Trikot und waren schon in den Nachwuchsklassen für den Deutschen Eishockey-Bund (DEB) aktiv. 
Für die deutsche Nationalmannschaft haben die Spiele in der Olympia-Stadt von 2014 Testcharakter. Neben dem ERC-Duo stehen sieben weitere Debütanten im jungen Aufgebot, darunter zwei Akteure, die in der US-College Liga NCAA aktiv sind. 
„Wir geben den Neulingen bewusst die Chance, sich erstmals auf hohem Niveau zu zeigen. Gerade mit den beiden Partien gegen Russland stehen den Jungs zwei große Herausforderungen bevor. Für ihre weitere Entwicklung sind solche Gradmesser optimal, ganz unabhängig von Resultaten“, sagt Bundestrainer Sturm.
Auch auf der Trainerbank stößt ein Neuling zu Marco Sturm und dessen Assistenten Tobias Abstreiter hinzu: Daniel Kreutzer, der im Sommer seine große Spielerkarriere beendete und nun mit der zweiten Karriere beginnt.
Sport1 streamt die Partien am 6. April (18.30 Uhr) live auf der Online-Präsenz. Das Spiel am 7. April (16 Uhr) läuft auf dem Free-TV-Kanal.


Red Bull München
Red Bulls starten mit einem Sieg ins Halbfinale
(DEL)  Der EHC Red Bull München gewinnt die erste Partie im Halbfinale der Playoffs 2018 der Deutschen Eishockey Liga gegen die Adler Mannheim mit 4:2 (2:1|1:1|1:0). Die Treffer zum Auftakt der Best-of-Seven-Serie erzielten Maximilian Kastner, Dominik Kahun und Michael Wolf mit einem Doppelpack. Unter den 5.870 Zuschauern im Olympia-Eisstadion drückte den Red Bulls auch Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter die Daumen.
München kam mit viel Druck aus der Kabine und bestimmte die ersten Minuten. Mads Christensen scheiterte dabei in der zweiten Minute alleine vor Adler-Goalie Dennis Endras. Maximilian Kastner nutzte dagegen ein Zuspiel in den Slot zur Führung (6.). Erst danach fanden die Gäste besser in die Partie: Christoph Ullmann markierte den Ausgleich. Doch in doppelter Überzahl traf Dominik Kahun 36 Sekunden vor Ende des Drittels aus spitzem Winkel zum 2:1.
Im Mittelabschnitt entwickelte sich ein echter Playoff-Kampf. Luke Adam setzte nach einem Rebound zweimal nach und überwand Danny aus den Birken im Tor des EHC Red Bull München (26.). Die Antwort folgte aber prompt: Kapitän Michael Wolf stand 34 Sekunden später ideal vor dem Torraum und musste nur noch den Schläger in einen Pass von Ryan Button halten, um das 3:2 zu erzielen (26.). „Eine echte Playoff-Partie, die Spaß macht. Wir führen und spielen wirklich ordentlich. Genauso müssen wir weitermachen“, sagte der Torschütze in der zweiten Pause.
Allerdings entwickelten die Adler zu Beginn der letzten 20 Minuten mehr Druck und kamen immer wieder gefährlich vor das Münchner Tor. Die beste Möglichkeit hatte aber Brooks Macek, dessen Rückhandschuss Matthias Plachta für die Adler von der Linie kratzte (47.). In Überzahl machte Wolf mit seinem fünften Tor im sechsten Playoff-Spiel der laufenden Saison alles klar (55.).


Straubing Tigers
DEL-Torhüter des Jahres Dustin Strahlmeier sowie acht weitere Neulinge bei der Final-Neuauflage in Russland dabei / DEG-Legende Daniel Kreutzer hinter der Bande
(DEL)  Mit neun Debütanten bestreitet die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft am 6. und 7. April in Sotschi zwei Duelle gegen Olympiasieger Russland. Im Rahmen der Euro Hockey Challenge hat das Team von Bundestrainer Marco Sturm gleich zwei Mal Gelegenheit zur Revanche für das unglückliche 3:4 im Olympischen Finale von Pyeonchang.
Für das DEB-Team beginnt damit die unmittelbare Vorbereitung auf die 2018 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in Herning/Dänemark (4. – 20. Mai 2018). Erstmals im deutschen Aufgebot steht Keeper Dustin Strahlmeier (Schwenninger Wild Wings), der in der DEL zum Torhüter des Jahres gewählt worden ist.
„Wir geben den Neulingen bewusst die Chance, sich erstmals auf hohem Niveau zu zeigen. Gerade mit den beiden Partien gegen Russland stehen den Jungs zwei große Herausforderungen bevor. Für ihre weitere Entwicklung sind solche Gradmesser optimal, ganz unabhängig von Resultaten“, sagte Sturm mit Blick auf sein im Vergleich zu den Olympischen Spielen runderneuertes Team.
Neben Strahlmeier steht auch dessen Schwenninger Mannschaftskollege Tim Bender erstmals im Kader. Zudem nominierte Sturm mit Simon Sezemsky, Daniel Schmölz und Jaroslav Hafenrichter gleich drei Debütanten von den Augsburger Panthern. Hinzu kommen Fabio Wagner und David Elsner (ERC Ingolstadt) sowie die beiden Nordamerika-Talente Marc Michaelis (Minnesota State University) und Nico Sturm (Clarkson University). Mit 32 Länderspielen weist Nico Krämmer (Kölner Haie) die international größte Erfahrung im 22-köpfigen Kader auf, dicht gefolgt von Bernhard Ebner (Düsseldorfer EG) mit 31 Einsätzen.
Für die erste Phase der WM-Vorbereitung gibt es auch ein Debüt im Trainerteam. So wird neben Chefcoach Marco Sturm und seinem Assistenten Tobias Abstreiter auch DEG-Legende Daniel Kreutzer hinter der Bande stehen. „Daniel möchte sich auch in diesem Bereich weiterentwickeln und hat angeboten, uns in Sotchi zu unterstützen. Wir freuen uns natürlich sehr, dass er dabei ist und besonders den jungen Spielern mit seiner großen Erfahrung helfen kann“, sagte Sturm.
Am Austragungsort der Olympischen Winterspiele von 2014 erwarten die deutsche Nationalmannschaft perfekte Rahmenbedingungen und mit Russland als Gegenüber gleich die Neuauflage des Goldmedaillenspiels von Pyeongchang. Die Partie am Freitag (06.04./18.30 Uhr) wird im SPORT1-Livestream zu sehen sein, die Partie am Samstag (07.04./16.00 Uhr) im Free-TV.


Tölzer Löwen
Der Anfang ist gemacht
(DEL2)  Überzeugend. So beschreibt man den Premieren-Auftritt der Tölzer Löwen 
in der zweiten Playdown-Runde wohl am passendsten. Die Bayreuth Tigers 
wurden mit einem 5:0 nach Toren besiegt. Die Serienführung und das 
Heimrecht sind (weiterhin) auf Löwenseite.
"Wir haben Gott sei Dank das erste Drittel mit dem 1:0 für uns beenden 
können, was für uns dann positive Auswirkungen hatte", resümierte Rick 
Boehm. Das "Gott sei Dank" in seinem Zitat bezog sich auf die beiden 
Großchancen der Gäste. Anthony Luciani scheiterte einmal an einem 
glänzenden Rämö und entschied sich in einer Überzahlsituation für den 
Pass statt den Schuss - im Nachhinein ein Fehler. Die Löwen im Abschluss 
etwas kaltschnäuziger: Philipp Schlager traf nach schöner Kombination 
über Joonas Vihko zum 1:0 kurz vor Drittelende.
Laut beiden Trainern war dieser Treffer der Knackpunkt. Die Buam waren 
ab diesem Zeitpunkt die bessere Mannschaft. Auch Bayreuth hatte ihre 
Chancen, doch Mikko Rämö im Löwentor war erneut ein starker Rückhalt. Am 
Ende reichte es sogar für den dritten Shutout in den bisherigen 
Playdowns. Vorne trafen Chris St. Jacques und Hannes Sedlmayr. Ein 3:0 
nach 40 Minuten - beruhigend. "Im zweiten und letzten Drittel denke ich 
waren wir die bessere Mannschaft", freute sich Boehm.
Spätestens nach dem zweiten Überzahltor von Sedlmayr war das Spiel 
gelaufen. Der Treffer von Aziz Ehliz nach einem gut ausgespielten Konter 
war nur noch die Kirsche auf der Serienführung. Bei den rund 30 
mitgereisten Bayreuther Fans herrschte Trübsal, die Löwenfans feierten 
ihr Team.
"Die Tölzer waren heute besser und haben verdient gewonnen", räumte auch 
Gäste-Coach Sergej Wassmiller ein. Für beide Teams gelte es nun sich auf 
Samstag zu konzentrieren. Rund um Ostern spielen die Mannschaften in 
einem Zwei-Tages-Rythmus - ein Mammutprogramm. Spielbeginn am Karsamstag 
ist bereits um 16 Uhr.


Bayreuth Tigers
Serien-Auftakt in den Sand gesetzt!
(DEL2)  Einen denkbar schlechten Auftakt in die zweite Playdown-Serie gegen die Tölzer Löwen legten die Tigers am Donnerstagabend aufs Parkett. Gegen keineswegs grandios aufspielende Tölzer gelang den Bayreuther Akteuren kein Zugriff aufs Spiel. Lediglich im ersten Abschnitt gestaltete man die Partie offen und in etwa auf Augenhöhe. Nach sieben Minuten – die Tigers, nach einer Strafe gegen Edfelder mit einem Mann mehr auf dem Eis – visierte Geigenmüller den Pfosten des von Rämö gehüteten Tores an. Luciani mit der nächsten großen Chance als dieser nach 14 Minuten frei und unbedrängt im Slot versucht die Scheibe mit der Rückhand über den Goalie der Oberbayern zu heben. Auch ein Alleingang von Gläser in eigener Unterzahl kurz darauf hätte der scheinbaren Nervosität der Bayreuther guttun können. Doch es kam anders und die Tölzer gehen nur Sekunden vor dem Pausenpfiff durch Schlager der urplötzlich frei und unbedrängt - zu einem psychologisch denkbar schlechten Zeitpunkt -vor dem Bayreuther Tor auftaucht und abschließen kann, in Führung.
Nach der Pause wartete man aus Bayreuther Sicht auf ein Aufbäumen und ein intensiv geführtes Spiel der Tigers, doch es gelang wenig. Geigenmüller kurz nach Beginn mit einem Schuss auf den sicheren Rämö aber im Brennpunkt stand eher Vosvrda, der gegen Schlager, Strobl und Sedlmayr klären musste. Eine Überzahl-Situation, als Rämö zwei Minuten zog, brachte nach 25 Minuten noch einmal etwas Gefahr für das Tor der Gastgeber, doch drei Schussversuche durch Chouinard brachten keinen Erfolg. Zur Mitte des Abschnitts dann den „Genickbruch“ als Vosvrda zunächst noch gegen Grabmaier und Vihko abwehren konnte, den dritten Versuch durch St. Jacques aber machtlos gegenüberstand. Minuten später lief Sedlmayr im Powerplay über die linke Außenbahn ins Angriffsdrittel, zog ab und traf in die lange Ecke des Tores.
Auch der dritte Spielabschnitt brachte kein neues Bild. Tölz machte das Nötigste und hielt damit die Tigers in Schach. Die Tore zum 4:0 durch Sedlmayr, der einen Abpraller verwerten konnte und das 5:0 durch Ehliz, der nach einem Konter schön freigespielt worden war, setzten den Schlusspunkt auf ein Playdown-Spiel, welches aus Bayreuther Sicht schnellstens vergessen werden sollte.
Sergej Waßmiller nach der Partie: "Gott sei Dank ist es nur ein Spiel. Heute waren wir nicht gut drauf. Im ersten Drittel ganz schwer ins Spiel gekommen. Zweites Drittel war der Gegner nochmal deutlich besser. Schwer, ganz klar. Jetzt müssen wir zuhause alles dafür tun das Spiel zu gewinnen. Die Tölzer waren heute besser und haben verdient gewonnen."
Bereits am morgigen Samstag, um 16.00 Uhr, geht es weiter im Bayreuther Tigerkäfig. Es bedarf allerdings einer klaren Steigerung der Wagnerstädter gegenüber dem gestrigen Auftritt um gegen den diesjährigen Aufsteiger bestehen und diesen in die Schranken weisen zu können. Unmöglich ist dies sicherlich nicht und wenn man im Bayreuther Lager „nur“ zur Normalform zurück findet,
sollte man im heimischen Stadion eine gute Chance haben, den Serien-Ausgleich perfekt machen zu können.


Eispiraten Crimmitschau
US-Generalkonsul zu Gast bei den Eispiraten - Timothy Eydelnant folgte Einladung des Lions-Clubs
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau hatten gestern Nachmittag hohen Besuch. Timothy Eydelnant, USGeneralkonsul, folgte einer Einladung des Lions-Clubs Crimmitschau-Werdau und besuchte das Kunsteisstadion Crimmitschau. Dort wurde der Diplomat unter anderem von den Eispiraten-Verantwortlichen, Crimmitschau Oberbürgermeister André Raphael und einigen Pressevertretern in Empfang genommen.
Eine gute halbe Stunde konnte sich Timothy Eydelnant ein Bild des Kunsteisstadions machen, in welchem die Eispiraten ihre Heimspiele in der DEL2 austragen. Dabei traf er nicht nur auf Eispiraten-Geschäftsführer Jörg Buschmann, sondern auch auf Torhüter Brett Kilar. Der deutsch-amerikanische Schlussmann, welcher in Boston zur Welt kam, wechselte einige Worte mit dem Generalkonsul, der in seiner Jugend selbst Eishockey in Minnesota spielte.


Kassel Huskies
Huskies und fünf weitere DEL2-Clubs reichen Unterlagen bei der DEL ein
(DEL2)  Die Kassel Huskies und fünf weitere Clubs der Deutschen Eishockey Liga 2
(DEL2) haben die Unterlagen zur Wiedereinführung eines möglichen Aufstieges in die Deutsche
Eishockey Liga fristgerecht eingereicht.
Dies ist entsprechend der Vereinbarung der beiden deutschen Profiligen eine Voraussetzung, damit
es nach der Saison 2019/20 wieder zu einem sportlichen Auf- bzw. Abstieg zwischen DEL und DEL2
kommen kann. Zu den sechs Clubs gehören die Löwen Frankfurt, Kassel Huskies, Bietigheim
Steelers, Dresdner Eislöwen, SC Riessersee und die Heilbronner Falken.


Kaufbeuen Buron Joker
Joker verlieren erstes Halbfinale beim SCR mit 4:2 - Spannende Partie entscheidet sich durch emty net Treffer kurz vor Schluss
(DEL2)  Der ESV Kaufbeuren musste heute Abend im ersten Halbfinalspiel gegen den SC Riessersee vor 3407 Zuschauern, darunter gut und gerne 800 stimmgewaltige Fans aus dem Allgäu, weiter auf den verletzten MIttelstürmer Florian Thomas verzichten. Verteidiger Florin Ketterer konnte dagegen wieder mitwirken. 
Im ersten Drittel entwickelte sich nach kurzem Abtasten eine rasantes Spiel. Beide Mannschaften hätten früh in Führung gehen können. Für den ESVK hatte Christoph Kiefersauer die doppelte Chance auf einen Treffer, Mathias Nemec im Tor der Hausherren parierte aber glänzend. Auf der Gegenseite testeten Jared Gomes und Tim Richter Stefan Vajs sowie kurze Zeit später Richie Mueller. Der Kaufbeurer Torhüter blieb aber gegen alle drei Versuche der Sieger. Charlie Sarault und Joey Lewis im Nachschuss hatten auf der anderen Seite dann wieder rum die besten Möglichkeiten die Joker in Front zu bringen. SCR Kapitän Stephan Wilhelm scheiterte im Gegenzug gar an der Latte. Im Mittelabschnitt sollten dann die ersten Treffer fallen. Nach gerade einmal 62 Sekunden nutzten die Werdenfelser einen Totalausfall der Joker im Spielaufbau zum 1:0 durch Richie Mueller. Der Goldhelm wurde mustergültig von Lubor Dibelka und Andreas Driendl in Szene gesetzt und netzte aus dem Slot heraus die Scheibe direkt in die Maschen. In der Folge wurde der Spielfluss der beiden Mannschaften durch einige Strafzeiten immer wieder gehemmt. Der ESVK hatte dabei nach gut 30 Minuten sogar kurzeitig eine fünf gegen drei Unterzahl zu überstehen. Stefan Vajs vereitelte dabei mehrmals mit tollen Paraden gegen Julian Eichinger, Richie Mueller und Mathias Beck einen weiteren Gegentreffer. Kurz vor der Pause sollte dann aber doch das 2:0 für die Werdenfelser. Wiederum spielte Andreas Driendl den im Slot vergessenen Richie Mueller mustergültig frei und dieser hatte keine Probleme seinen zweiten Treffer an diesem Abend zu erzielen. Das letzte Drittel begann dann perfekt für die Rotgelben. SCR Torhüter Mathias Nemec vertändelte nach wenigen Sekunden die Scheibe hinter seinem eigenen Tor gegen Max Schmidle und bugsierte sich die Hartgummischeibe beim zurücklaufen selbst in das eigene Tor. Der nächste Kaufbeurer Angriff hätte dann den schnellen Ausgleichstreffer bringen können. Joona Karevaara scheiterte jedoch frei vor Nemec knapp an dessen Fanghand. Besser machte es auf der Gegenseite Andreas Eder. Nach einem Scheibenverlust der Kaufbeurer Defensive hinter dem eigenen Tor, setzte Jakob Mayenschein seinen Reihenkollegen im Slot in Szene und dieser erhöhte gekonnt zum 2:1 für die Werdenfelser. Nach gut 50 Minuten durften die Hausherren erneut mit zwei Mann mehr im Powerplay agieren. Wie schon im zweiten Drittel vereitelten ein starkes Penaltykilling im Verbund mit Stefan Vajs einen weiteren Gegentreffer. Kaum waren die Gäste wieder komplett, gelang Tim Wohlgemuth der Anschlusstreffer zum 3:2. Nach Pässen von Joey Lewis und Charlie Sarault, konnte der junge Angreifer aus kürzester Distanz die Schiebe im langen Eck unter bringen und bei den vielen Kaufbeurer Fans im Gästeblock keimte wieder Hoffnung auf. Der ESVK konnte dabei auch den Druck erhöhen und hatte einige gute Chancen auf den Ausgleichstreffer. Nach dem gut zwei Minuten vor dem Ende, SCR Verteidiger Felix Thomas auf die Strafbank wanderte, nahm Kaufbeurens Trainer Andreas Brockmann seinen Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis um mit zwei Spielern mehr im Powerplay spielen zu können. Joel Johansson beendete diesen Versuch aber nach einem Fehlpass der Joker im Aufbau und schoss die Scheibe aus dem Mitteldrittel in das leere Gehäuse zum 4:2 Endstand ein.


Deutscher Eishockey Bund
Oberliga-Playoffs: Halbfinalisten stehen fest
(OL)  Vier Mannschaften kämpfen noch um die Oberliga-Meisterschaft. Neben den Tilburg Trappers, die bereits am vergangenen Sonntag nach einem „Sweep“ gegen die Eisbären Regensburg ins Halbfinale einziehen konnten, zogen am Dienstag die Hannover Scorpions und die Selber Wölfe nach. Der Deggendorfer SC konnte sich gestern Abend im fünften und entscheidenen Spiel der Serie auf heimischem Eis gegen die ESC Wohnbau Moskitos Essen mit 7:2 durchsetzen und damit als viertes Team qualifizieren.
Die Halbfinals starten am kommenden Ostermontag in Form einer „Best-of-Five“-Serie. Dabei trifft der amtierende Meister, die Tilburg Trappers, auf die Hannover Scorpions und der Deggendorfer SC auf die Selber Wölfe. 


Deggendorfer SC
DSC ballert sich durch Kantersieg ins Halbfinale
(OLS)  Halbfinale, Deggendorf ist dabei! Der Deggendorfer SC löste am 
Freitagabend vor ausverkauftem Haus mit einem 7:2 Kantersieg über die 
Moskitos Essen sein Halbfinalticket und trifft nun auf die Selber Wölfe.
Erwischten zuletzt die Deggendorfer immer den besseren Start in die 
Partie, so waren es dieses Mal die Moskitos, die früh zuschlagen 
konnten. Gerade einmal 40 Sekunden waren gespielt, als Andrej Bires 
für die frühe Führung der Gäste sorgte. Doch der DSC hatte die 
passende Antwort parat. In der 5. Spielminute fälschte Dimitri Litesov 
einen Schuss von Marius Wiederer unhaltbar zum 1:1 ab. Nun nahm die 
Sicinski-Truppe das Heft in die Hand und erspielte sich einige gute 
Chancen und eine davon nutzte Kyle Gibbons in der 13. Spielminute. 
Nach langem Pass von Andreas Gawlik war der Stürmer plötzlich allein 
auf weiter Flur und ließ Essens Schlussmann Staudt keine Chance. Die 
Hausherren hatten nun Geschmack am Tore schießen gefunden, sodass nur 
zwei Minuten später erneut gejubelt werden durfte. Dieses Mal war es 
Curtis Leinweber, der nach starker Vorarbeit von Andreas Gawlik das 
3:1 erzielte. Im zweiten Abschnitt drückten die Deggendorfer dann auf 
die Entscheidung und innerhalb der ersten sechs Spielminuten gelangen 
dem DSC tatsächlich drei weitere Treffer. Curtis Leinweber (21.), 
Sergej Janzen (25.) und René Röthke (27.) sorgten für eine komfortable 
6:1 Führung, nachdem erst die Hälfte der Spielzeit rum war. Danach 
schalteten die Hausherren einen Gang zurück und verwalteten das 
Ergebnis geschickt. Im letzten Abschnitt konnte Andrew Schembri in der 
46. Minute sogar noch einen draufpacken, ehe Julian Lautenschlager in 
der 49. Minute noch einmal etwas Ergebniskosmetik für die Moskitos 
betrieb. Durch diesen Kantersieg zieht der Deggendorfer SC ins 
Halbfinale ein und trifft dort auf einen anderen Südligisten, nämlich 
auf die Selber Wölfe. Spiel 1 findet am Ostermontag in Deggendorf 
statt. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.


Seber Wölfe
Wölfe laden zur Mitgliederversammlung - Neuwahlen und Satzungsänderungen stehen an
(OLS)  Sportlich haben unsere Wölfe das Halbfinalticket gelöst – in der Playoffserie gegen die Icefighters Leipzig gelang Sieg drei. Während für uns Selber der Eishockeywinter in die Verlängerung geht, ist in Leipzig Sommerpause angesagt.
6 Siege in 7 Playoffspielen – eine Wahnsinnsbilanz unserer Truppe.
Nachdem selbstverständlich auch im Halbfinale noch nicht Endstation sein soll, hat sich unsere Vorstandschaft bei der Terminierung der Mitgliederversammlung alles offen gehalten.
So wurde sich für den 23. April 2018 ausgesprochen – einen Tag nach dem fünften Spieltag der Finalserie im Modus „Best of Five“.
Die Vereinsbosse um 1.Vorstand Jürgen Golly haben für die Mitgliederversammlung folgende Tagesordnung vorgeschlagen:
1. Begrüßung
2. Feststellung der Wahlberechtigten
3. Bericht der Vorstandschaft
4. Bericht der Abteilungsleiter
5. Änderung der §§ 6, 7 und 10 der Satzung
6. Vorstellung der Bilanz für das Kalenderjahr 2017
7. Entlastung des Vorstandes
8. Neuwahl des Vorstandes
9. Verschiedenes
Die von der Versammlung zu beschließende Satzung mit den Neuerungen/Änderungen ist auf der offiziellen Homepage des VER Selb unter http://www.verselb.de/verein/satzung/ einzusehen.
Anträge zur Mitgliederversammlung können bis 19.04.2018 schriftlich, per Mail oder per Telefax in der
Geschäftsstelle eingereicht werden.
Die Einladungen an die insgesamt 777 VER-Mitglieder für die Mitgliederversammlungen gingen bereits inklusive der neuen Mitgliedsausweise für das Kalenderjahr 2018 fristgerecht per Post raus.
Der Vorstand des VER Selb e.V. lädt alle Mitglieder sowie die Presse- und Medienvertreter recht herzlich zur Mitgliederversammlung ein.
Beginn ist um 19.30 Uhr in der Stadiongaststätte „Eisstadion“ in Selb.
Ticketinformation Halbfinale
unsere Wölfe treffen im Halbfinale der PlayOffs 2018 auf den Deggendorfer SC. Die „best-of-five“-Serie beginnt am Ostermontag in Deggendorf. Für beide Auswärtsspiele, Montag und Freitag, öffnet die Geschäftsstelle am Samstag ihre Pforten für den Ticketverkauf.
Es ist die Schlagerserie, die sich alle gewünscht haben. Das Halbfinale der PlayOffs 2018 startet am Ostermontag in Deggendorf. Zum Ticketing für die Auswärtsspiele ist folgendes zu beachten:
Am Samstag, 31. März, wird es in der Geschäftsstelle des VER Selb e.V. einen Sonderverkauf für beide Spiele am Montag, 02. April, 18:30 Uhr, und am Freitag, 06. April, 20:00 Uhr, in Deggendorf geben. Dieser wird wie folgt ablaufen:
12:00 – 13:00 Uhr: Mitglieder des VER Selb e.V. wird ein Vorkaufsrecht eingeräumt. Jedes Mitglied erhält maximal zwei Tickets. Die Vorlage des Mitgliedsausweises ist zwingend notwendig.
13:00 bis 15:00 Uhr: freier Verkauf für unser Kontingent in Deggendorf. Dem VER Selb e.V. stehen 400 Tickets zur Verfügung.
Bitte beachten: Es wird ausschließlich Vollzahler-Karten geben. Ermäßigungen jeder Art sind nicht möglich und werden auch nicht gestattet. Außerdem werden am Samstag KEINE Tickets für das Heimspiel am Mittwoch in der Geschäftsstelle ausgegeben. Der Sonderverkauf dient ausschließlich dem Verkauf von Eintrittskarten für die Spiele in Deggendorf.
Der Vorverkauf für das erste Heimspiel unserer Wölfe gegen den Deggendorfer SC am Mittwoch, 04. April, 19:30 Uhr, ist ab sofort freigeschalten. Tickets gibt´s online, bei EDEKA Egert in Selb und am Dienstag zu den Öffnungszeiten der Geschäftsstelle. (11:00 – 13:00 Uhr und 15:00 bis 18:00 Uhr)
Wir wünschen allen ein frohes Osterfest und eine grandiose Halbfinalserie gegen den Deggendorfer SC!


Wohnbau Moskitos Essen
Nichts zu holen in Deggendorf
(OLN)  Die Wohnbau Moskitos haben das fünfte und entscheidende Playoff Spiel in Deggendorf mit 7:2 (3:1, 3:0, 1:1) verloren. Damit ist nach einer erneut starken Saison im Viertelfinale der Oberliga Playoffs das Saisonende für die Moskitos erreicht.
Als Andrej Bires nach 40 Sekunden im fünften Spiel in Deggendorf das 1:0 für die Moskitos erzielte, da war bei den Fans die Hoffnung groß, erneut das Halbfinale erreichen zu können. Doch Deggendorf erwies sich an diesem Abend als zu stark. Noch im ersten Drittel zogen die Hausherren auf 3:1 davon. Zunächst Litesov mit dem Ausgleich, dann Topscorer Gibbons mit der Führung und als Leinweber das 3:1 markierte, war schon so etwas wie eine erste Vorentscheidung gefallen.
Die fiel dann endgültig im 2. Drittel. Wieder Leinweber mit dem 4:1 und Sergej Janzen und Rene Roethke erhöhten bis zur 2. Pause auf 6:1. Ein Überzahltreffer von Schembri im letzten Drittel brachte das noch das 7:1. Nur Julian Lautenschlager traf noch einmal für die Moskitos zum 7:2.


Devils Ulm/Neu-Ulm
Den Titel verteidigt
(BLL)  Der VfE Ulm/Neu-Ulm hat trotz einer 5:4-Niederlage im Hinspiel des BEV-Pokalfinales beim EHC Waldkraiburg 1b durch einen 4:2-Erfolg in der Neu-Ulmer Eishalle den Titel verteidigen können. Die Ulmer taten sich aber sehr schwer und konnten erst 1:16 vor dem Ende durch Benedikt Stempfel das erlösende Tor zum Endstand vor 800 Zuschauern bejubeln. Im ersten Drittel dominierten die Hausherren zwar ließen aber durch Jan Michalek (4.) und Joschua Eckmann (9.) zwei dicke Möglichkeiten liegen. Auf der anderen Seite musste sie eine doppelte Unterzahl zwei Minuten überstehen (17.) und so ging es torlos in die Drittelpause. In Überzahl erzielte dann Michalek per Schlagschuss von der blauen Linie die Führung (25.). Die Gäste konnten aber nur zwei Zeigerumdrehungen später mit zwei Mann mehr auf dem Eis ausgleichen. Die Devils hatten dann wiederrum bei Pfostentreffern von Nicklas Dschida (28.) und Eckmann (29.) Pech. Armin Nußbaumer brachte die blau-weißen aber dann doch noch mit 2:1 in Überzahl in Führung (33.). Die Löwen konten zu Beginn des letzten Abschnittes nochmals ausgleichen (42.). Ulms Außnahmekönner Petr Ceslik brachte die Donaustädter wieder in Front (49.) und Stempfel schaffte schließlich das Happy End.
Am Freitag traten die Devils ohne Armin Nußbaumer, Joschua Eckmann, Salvatore Marino und Konstantin Bertet beim klassentieferen Bezirksligisten an und unterschätzten diesen offensichtlich. Nicht anders lässt es sich erklären, dass sie nach der frühen Führung durch Dominik Synek (4.) im Mitteldrittel innerhalb von vier Minuten drei Tore eingeschenkt bekamen (31. ,33. ,34.). Zwar konnte Nicklas Dschida vier Sekunden vor Drittelende noch auf 3:2 verkürzen aber auch im Schlussabschnitt trafen zunächst die Hausherren (48., 53.). „Jetzt merkten sie plötzlich das könnte noch schief gehen und gaben Gas“ äußerte sich der zweite Vorsitzende Georg Meißner nach der Partie. Felix Anwander (56.) und erneut Synek (57.) gestalteten die Niederlage noch erträglich. Nach 29. Minuten wechselte Trainer Robert Linke noch seine Torhüter Gregor Schapke aus und brachte zum ersten Mal in der Saison den erst 16-jährigen Benedikt Sommer, Bruder von Daniel der ja bereits schon bei den Devils Fuß gefasst hat.


Diez-Limburg Rockets
Herford macht in Diez die Meisterschaft perfekt
(RLW)  Der Herforder Eishockey Verein ist Meister der Regionalliga West der Saison 2017/18. Die Ice Dragons gewannen auch Spiel drei der Finalserie gegen die EG Diez-Limburg - dieses Mal mit 5:4 (1:0, 2:2, 2:2) in der Diezer Eissporthalle Herford war zur richtigen Zeit der Saison in Bestform, verlor kein einziges Play-off-Spiel und holte sich verdient die Meisterschaft - am Ende einer packenden und mitreißenden Finalserie, in der zwei Teams beste Werbung für den Eishockeysport betrieben hatten. 
„Das waren tolle Spiele zwischen zwei fairen Teams", sagte Herfords Trainer Jeff Job. „Wir haben im Halbfinale Neuwied gespielt, eine sehr undisziplinierte Mannschaft. Das waren Spiele mit vielen Strafen. Diez-Limburg spielt dagegen gerne Eishockey. Und das ist auch das, was ich als Trainer liebe: Mannschaften, die Eishockey spielen wollen." 
Seine Mannschaft hatte in Finalspiel drei zunächst Wert auf die ohnehin starke Defensive gelegt. Die Rockets hatten mehr Spielanteile, versäumten es jedoch zunächst sich zu belohnen. Stattdessen ging Herford gar in Unterzahl durch Ulib Berezovskij (12.) in Führung. Alles andere war eigentlich wie immer: Die EGDL hatte Chancen, die Ice Dragons hatten immer ein Körperteil dazwischen oder Kieren Vogel im Kasten.
Doch die Gastgeber ließen sich nicht aus der Ruhe bringen, brannten im zweiten Drittel offensiv ein regelrechtes Feuerwerk ab und drehten die Partie. Tim Ansink machte den Ausgleich (24.), Florian Böhm wenig später das wichtige 2:1 (27.). Herford war in dieser Phase platt, leer, ausgepumpt. Oftmals ging es mit dicken Backen zum Wechsel, die Gäste schnappten nach Luft und Spielanteilen. 
Aber die Ice Dragons überstanden nicht nur diese Phase, sondern konnte dann auch Kapital schlagen aus Überzahlsituationen, von denen zwei durchaus diskutabel waren. Berezovskij (36., +1) und Benjamin Skinner (40.) nahmen es gerne an und vollstreckten gnadenlos effektiv zur 3:2-Führung nach 40 Minuten.
Als im Schlussdrittel Fabian Staudt gar auf 4:2 erhöhte (44.), schien die Messe endgültig gelesen. Doch wie in allen Finalspielen bewiesen die Rockets auch dieses Mal Moral. Joey Davies machte postwendend das 3:4 (44.) und Matt Fischer fünf Minuten vor dem Ende aus dem Gewühl heraus das so wichtige 4:4 (55.). Eine unübersichtliche Situation vor dem Kasten von Kieren Vogel, an dessen Ende die Scheibe irgendwie über die Linie ging. Endlich eines dieser gerne zitierten „dreckigen Tore“, mit der nötigen Portion Dusel erzielt, die du einfach auch mal brauchst in einer solchen Serie. Der Ausgleich, die Halle stand Kopf.
Aber sie tat dies nur für 51 Sekunden, dann hatte auch Herford Glück im Abschluss: Fabian Staudt traf zum 5:4 für die Gäste (56.) - am Ende war diese Bude das Tor zur Meisterschaft. Denn bei allen Bemühungen in der Schlussphase wollte den Rockets der erneute Ausgleich nicht mehr gelingen. Stark, wie Herford anschließend den Emotionen freien Lauf ließ und die weit gereisten Fans den Titel feierten. Ganz stark aber auch, wie die Rockets ihre Mannschaft noch lange nach Schlusspfiff feierten. Der Meistertitel ist damit futsch, aber am Samstag, 7. April, bleibt noch eine Gelegenheit zum Feier. Dann steigt um 19 Uhr in Diez das Rückspiel im Pokalfinale des Norddeutschen Eishockeypokals gegen den Regionalliga-Ost-Meister Tornado Niesky. Das Hinspiel steigt bereits an Ostermontag (15 Uhr). 
Stimmen zum Spiel:
Arno Lörsch (Trainer EG Diez-Limburg): „Wir hatten Herford im zweiten Drittel am Boden, dann führen Strafen zu zwei bitteren Gegentoren. Wir kommen zwar noch einmal zurück, aber am Ende hat es einfach nicht gereicht. Ich bin davon überzeugt, dass wir heute Abend unser bestes Finalspiel gezeigt haben. Die Mannschaft hatte den Willen und die Jungs haben bis zum Schluss dran geglaubt. Für das Team tut es mir unendlich leid, dass wir es nicht geschafft haben. Dennoch bin ich unfassbar stolz auf diese Mannschaft." 
Jeff Job (Trainer Herforder Eishockey Verein): „Wir mussten heute gegen einen sehr guten Gegner sehr hart arbeiten und hatten sicherlich bei den letzten beiden Toren auch ein bisschen Glück. Ich bin stolz auf die Jungs. Wir haben eine sehr gute Saison gespielt. Jetzt feiern wir bis September." 
Kieren Vogel (Keeper Herforder Eishockey Verein, bester Spieler der Finalspiele): „Ich kann das alles noch gar nicht glauben. Das ist mein erstes volles Seniorenjahr. Und dann war ich auch noch zweieinhalb Monate verletzt. Mir fehlen die Worte. Die Rockets haben eine super starke Mannschaft, die sich nie aufgegeben hat. Die haben gekämpft bis zur letzten Sekunde." 
Uwe Johann (Vorsitzender Herforder Eishockey Verein): „Ich möchte den Rockets meinen Dank und meinen Respekt aussprechen für das gesamte Auftreten als Team und Verein in dieser Play-off-Serie. Es war so unfassbar knapp, das Ergebnis täuscht da komplett drüber hinweg. Die Herforder Fans jedenfalls haben Eure Gastfreundschaft und Euer unglaublich starkes Team sehr gelobt. Vor allem imponiert mir, dass Euer Team auch mit dem Rücken zur Wand niemals den Boden des sportlichen und fairen Spiels verlassen hat. Ihr habt gerade in der Niederlage großen Charakter gezeigt. Ich wünsche den Rockets eine tolle neue Saison und hätte nichts dagegen, wenn wir uns nächstes Jahr im Finale wieder gegenüberstehen." 


Ice Dragons Herford
Meister! Ice Dragons schaffen auch gegen Diez-Limburg den Sweep!
(RLW)  Wenn mit dem Schlusspfiff alle Dämme brechen, das komplette Team Schläger, Helme und Handschuhe in die Luft schmeißt, in die Arme des Goalies springt und ein großes Spielerknäuel erst das Tor aus der Verankerung reißt und dann an der Bande klebt, dann muss etwas ganz besonderes passiert sein! Unfassbar die Emotionen, als die Ice Dragons nach 47 Spielen, knapp 100 Eistrainingseinheiten und einer langen Sommervorbereitung für ihre Anstrengungen und Entbehrungen belohnt wurden und die Schiedsrichter das 3. Finalspiel am Donnerstagabend am Diezer Heckenweg abpfiffen. Mit 5:4 gewannen die Ice Dragons auch dieses 3. Spiel, konnten nach Soest und Neuwied auch den Vorrundenmeister der EG Diez-Limburg „sweepen“ und sich den ganz großen Traum erfüllen! Ein großer Dank gebührt an dieser Stelle der EG Diez-Limburg, die ein großartiger, fairer Gegner in einer engen, umkämpften und spannenden Finalserie war!
Auch das 3. Spiel der Serie bot einen würdigen Rahmen! Knapp 1.000 Zuschauer, darunter mehr als 250 Schlachtenbummler aus Herford, waren gekommen, um Spiel 3 dieser hochklassigen, engen Serie zu sehen und ihre Mannschaften anzufeuern. Und sie bekamen einiges geboten. Auf der einen Seite die gastgebenden Rockets, die, mit dem Rücken zur Wand stehend, das Herforder Tor berannten und alles versuchten, einen Weg zurück in die Serie zu finden. Auf der andere Seite die Ice Dragons, die sich, gestützt auf den wieder mal überragenden Kieren Vogel, nicht aus der Ruhe bringen ließen, nach dem Motto „Defense first“ agierten und versuchten, den Sturmlauf der Rockets unbeschadet zu überstehen und dabei selbst durch Konter zum Abschluss zu kommen. Das sie dann noch durch Gleb Berezovskij in der 12. Minute in Führung gingen, der in eigener Unterzahl aggressiv den Spielaufbau der Gastgeber störte, von einem Fehler der Rockets profitierte und eiskalt zum 0:1 einnetzte, spielte dem Team von Jeff Job dabei natürlich gehörig in die Karten! Sie wussten, was sie nun erwartete, stellten geschickt die Passwege zu, gingen über die körperlichen Grenzen hinaus und hielten diese Führung bis zur 1. Pause.
Das die Rockets sich von einem knappe Rückstand nicht unterkriegen lassen, bewiesen die Gastgeber auch in diesem Spiel. Sie legten im zweiten Drittel nochmal eine Schippe drauf, schnürten die Ice Dragons in ihrem Drittel ein, sorgten für mächtig Wirbel vor Kieren Vogel. Der Ausgleich durch Tim Ansink in der 24. Minute, der sich nach sehenswerter Vorarbeit von Joey Davies und Matt Fischer die Ecke aussuchen konnte, war da hochverdient. Und es kam noch schlimmer für die Ice Dragons, als Florian Böhm in der 27. Minute eine Vorarbeit von Konstantin Firsanov zur 2:1 Führung nutzte. Die Ice Dragons wirkten nun angeschlagen, kamen immer wieder den einen berühmten Schritt zu spät, verloren mehr und mehr die defensive Ordnung. Doch Kieren Vogel und gleich 2 mal der Pfosten verhinderten einen größeren Rückstand. Fast 10 Minuten hielt die Umklammerung der Rockets in diesem 2. Drittel, dann kamen die Ice Dragons plötzlich wieder zurück! Gleb Berezovskij war es, der in Überzahl in der 36. Minute den umjubelten Ausgleich erzielte und seinem Team damit neue Kraft zu geben schien. Plötzlich war das Geschehen auf dem Eis wieder ausgeglichen und als Ben Skinner 1 Sekunde vor Schluss des Drittels eine tolle Passstafette über Fabian Staudt und Gleb Berezovskij zur erneuten Führung der Ice Dragons vergoldete, sprang ihm Killian Hutt mit solcher Wucht jubelnd in die Arme, das Skinner Mühe hatte, das Gleichgewicht zu halten, ein sicheres Indiz für die Bedeutung dieses Treffers!
Den besseren Start ins letzte Drittel erwischten dann die Ice Dragons. Zwar rannte die EG Diez-Limburg weiter an, doch das Team um Kapitän Fabian Staudt hatte sich wieder gefunden und konterte eiskalt! Es war der Kapitän höchstpersönlich, der, auf die Reise geschickt von Florian Kiel und Philipp Brinkmann, in der 44. Minute erst zwei Verteidiger und dann Goalie Constantin Schönfelder austanzte und auf 2:4 stellte! Doch die Euphorie war nach diesem Treffer wohl zu groß. Denn nur 18 Sekunden später war Joey Davies zur Stelle und verkürzte auf 3:4, gab seinem Team wieder neuen Mut. Es entwickelte sich wieder zur Nervenschlacht, geschickt verteidigende Ice Dragons gegen wütend anrennende Rockets. Und die Rockets schienen die besseren Nerven zu haben, glichen in der 55. Minute durch Matt Fischer aus, der es im Gewühl vor Kieren Vogel irgendwie schaffte, die Scheibe über die Linie zu stochern. Jetzt waren die Ice Dragons am Boden, oder? Nein! Denn nun griff sie wieder, die ultimative, allumfassende Eishockey-Wahrheit: Große Spieler entscheiden große Spiele! Killian Hutt, obwohl körperlich einer der kleinsten doch spielerisch einer der größten auf dem Eis, setzte keine 60 Sekunden später erst einer Scheibe im Drittel der Rockets aggressiv nach, sich dann gegen zwei Gegenspieler durch und fand einen weiteren großen Spieler: Fabian Staudt! Der Kapitän fackelte nicht lange, hielt direkt drauf, die Scheibe rutschte unter Schönfelder hindurch zum 4:5! Was nun folgte, war nichts für Fans mit Herzproblemen! Die Rockets schmissen alles nach vorne, die Ice Dragons hatten Mühe, die Scheibe aus dem eigenen Drittel zu bugsieren. Doch sie kämpften, frenetisch angefeuert von den mitgereisten Herforder Fans, alle für den Sieg. Sie blockten die Schüsse mit jedem verfügbaren Körperteil, warfen alles, was sie hatten, in den Sturmlauf der Rockets! Und dann stand ganz hinten stand ja noch Kieren Vogel, der Fels in der Brandung, der immer wieder die Scheiben wegfischte, die doch durchkamen. So nutzte es den Rockets auch nichts mehr, dass sie kurz vor Schluss den Torwart vom Eis nahmen und als die Herforder Fans anfingen die letzten 10 Sekunden herunter zu zählen, mit dem Schlusspfiff in lauten Jubel auszubrechen, da brachen dann endlich, wie eingangs erwähnt, alle Dämme!
Für Jeff Job war es direkt nach dem Spiel nicht einfach, die passenden Worte zu finden, Gratulationen lehnte er im ersten Glücksgefühl ab, war einfach nur stolz auf seine Mannschaft: “Die Jungs haben sich das verdient, sie haben alles dafür getan, alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben!“


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Freitag 30.März 2018
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