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Januar 26
              
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  KURZNACHRICHTEN  

          
  
Diez-Limburg Rockets
(RLW)  Verteidiger Jeremy Gervais hat um Vertragsauflösung gebeten und wird aus beruflichen Gründen nach Nordamerika zurückkehren. Verletzungsbedingt muss die EGDL wohl künftig auch auf Stürmer Emil Gabrielson verzichten. Mit Timothy Kim gibt es aber bereits Ersatz. Der 21-jährige Kanadier mit koreanischen Wurzeln spielte zuletzt in der SPHL für die Fayetteville Marksmen
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Die Schwaben haben sich nochmal auf der Torhüterposition abgesichert. Die Schwenninger Wild Wings haben Bruno Cicek mit einer Förderlizenz ausgestattet. Der 19-Jährige gehört zum erweiterten DEL-Kader und spielt im DNL-Team des SERC
  
Black Tigers Moers
(RLW)  Die beiden Angreifer Patrick Latusek und Pawel Kuszka, die beide erst zu Saisonbeginn zum GSC kamen, haben um Auflösung ihrer Verträge gebeten. Beide haben jeweils acht Spiele bestritten und blieben dabei ohne Scorerpunkte
  
Lausitzer Füchse
(DEL2)  Torhüter Anthony Marrone muss wegen einer Unterkörperverletzung bis auf Weiteres pausieren. Mehrere Wochen müssen die Füchse auch auf Verteidiger nils Elten verzichten, der wegen einer Oberkörperverletzung operiert werden muss
  
Kempten Sharks
(BYL)  Der ESC Kempten hat den Vertrag Stürmer Filip Kokoska um zwei weitere Jahre verlängert. Der 28-jährige Deutsch-Tscheche kam vor drei Jahren aus Südtirol zu den Sharks. In der laufenden Saison konnte er bereits in 22 Spielen beachtliche 55 Scorerpunkte erzielen, womit er zweitbester Scorer im Team ist
  
Adendorfer EC
(RLN)  Die Heidschnucken haben mit Roni Salmenkangas einen weiteren Torhüter verpflichtet. Der 26-jährige Finne spielte in den letzten Jahren in der ndoramerikanischen College-Liga NCAA und in der vergangenen Saison in der SPHL für Quad City Storm
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Stürmer Kevin Schinko hat aus persönlichen Gründen um Auflösung seines Vertrages gebeten. Ausserdem wird auch Verteidiger Markus Duchenko den EVD verlassen und aus beruflichen Gründen eine Pause einlegen
  
TEV Miesbach
(BYL)  Der oberbayerische Traditionsverein hat den Vertrag mit Trainer Duson Frosch für die nächste Saison verlängert. Der 44-jährige Deutsch-Tscheche, der bis 2022 selbst die Schlittschuhe für den TEV schnürte, steht seit 2 Jahren an der Bande
  
Harzer Falken
(RLN)  Stürmer David Brozek wechselt von den Salzgitter Icefighters nach Braunlage. Der 21-jährige Tscheche konnte in der laufenden Saison in bislang 11 Spielen 4 Tore erzielen und weitere 4 Treffer vorbereiten. In der vergangenen Spielzeit brachte er es sigar auf 39 Scorerpunkte in 26 Partien
  
EC Peiting
(OLS)  Die Pfaffenwinkler haben vorzeitig den Vertrag mit Verteidiger Daniel Holzmann für die nächste Saison verlängert. Der 30-Jährige, der vor drei Jahren aus Schongau zurückkehrte, brachte es in der aktuellen Spielzeit in bislang 37 Partien auf 7 Tore und 12 Assists bei 37 Strafminuten
  
Landsberg Riverkings
(BYL)  Dauerbrenner Tobias Wedl hat seine Zusage für eine weitere Saison bei seinem Heimatverien gegeben. Der 32-jährige Routinier spielt durchgehend seit 2014 für den HCL. In der laufenden Spielzeit konnte der Verteidiger in bislang 25 Spielen ein Tor und sechs Assists für sich verbuchen
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigunen von Sonntag 8.April 2018. Heute mit Informationen von der Nationalmannschaft, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Regionalliga West.


Deutscher Eishockey Bund
Nationalmannschaft gelingt „Mini-Sensation“ - Mit 4:3 nach Verlängerung entscheidet die DEB-Auswahl den zweiten Vergleich gegen Russland in Sotschi für sich / Marco Sturm: „Wir hatten eine gute Woche“
(DEB)  „Mini-Sensation“ für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft: Aufgrund einer weitaus couragierteren Leistung im zweiten Vergleich mit Gastgeber Russland gelang der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB) am Samstag ein verdienter 4:3 (1:1, 0:2, 2:0, 1:0)-Erfolg nach Verlängerung beim Favoriten.
Vor 11.008 Zuschauern im „Bolshoy Ice Dome“ zeigten die Gäste große Moral und drehten im Schlussabschnitt einen 1:3-Rückstand zunächst in ein 3:3 nach 60 Minuten, ehe der Siegtreffer in der Overtime fallen sollte. Bereits am Dienstag startet für die Nationalspieler Phase II der WM-Vorbereitung. In Weißwasser und Dresden heißt der Gegner am kommenden Wochenende Slowakei.
Wie angekündigt, feierte Dustin Strahlmeier von den Schwenninger Wild Wings seine Premiere im deutschen Tor, nach dem tags zuvor Mathias Niederberger den Kasten gehütet hatte. Gegen Alexander Khokhlachyovs Hammer nach noch nicht mal vier Minuten war der Schlussmann machtlos. Seine Vorderleute allerdings ließen sich von dem Gegentreffer nicht beirren. Marc Michaelis markierte frech das 1:1 – bereits sein zweiter Treffer im zweiten Länderspiel.
Deutschland startete in Unterzahl ins zweite Drittel. Alexander Dergachyov nutzte den sich bietenden Freiraum zur neuerlichen Führung der Gastgeber. Dennoch versteckte sich die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB) nicht und kam immer wieder zu mutigen Angriffen. Pech hatte Mirko Höfflin beim 1:3 eine Minute vor Ende des Drittels. Der Stürmer fälschte den Puck nach einem Blockversuch unglücklich mit der Hand ins eigene Netz ab.
Doch das sollte es nicht gewesen sein. Im Schlussabschnitt belohnten sich die Gäste für ihren kämpferischen Einsatz und starteten eine Aufholjagd: Simon Sezemsky in seinem zweiten Länderspiel durfte sich über sein erstes Tor im Nationaltrikot freuen. Nun wackelten die Hausherren. Das sah auch Maxi Kammerer so, der mit seinem 3:3 die deutsche Bank jubeln ließ. Schon eine kleine Sensation. In der Verlängerung brachte Bernhard Ebner die Scheibe vor das Tor – und irgendwie landete der Puck im Netz. Die „Mini-Sensation“ war perfekt.
Bundestrainer Marco Sturm: „Gegenüber des ersten Spiels war das zweite Match eine erkennbare Leistungssteigerung. Meine Mannschaft war mutiger, bissiger und hat sich den Sieg nach dem Zwei-Tore-Rückstand im letzten Drittel verdient. Wir hatten eine sehr gute Woche mit einem sehr guten Finish. Mit den Debütanten bin ich zufrieden. Diesen Weg wollen wir in der kommenden Woche weiter gehen.“
Dustin Strahlmeier (Schwenninger Wild Wings): „Wir waren besser als im ersten Match, haben uns mehr getraut, besonders nach vorn. Dafür haben wir uns belohnt. Als die Russen aufgedreht haben war es schwer, aber wir haben gut gestanden. Nachher sind wir härter vors Tor gegangen, daher finde ich den Sieg auch verdient. Die Jungs haben mir sehr geholfen. Es ist natürlich super, dass man im ersten Spiel für die Nationalmannschaft den ersten Sieg feiern kann. Nervös war ich eigentlich nicht, aber es war ein anderes Gefühl, eine besondere Anspannung. International ist alles viel schneller. Es macht aber riesen Spaß.
DEB-Präsident Franz Reindl: „Russland zu schlagen, ist immer etwas besonderes. Insgesamt war es ein toller Auftritt unserer komplett von Marco Sturm neu formierten Mannschaft. Es hat große Freude bereitet zuzuschauen.“
U18-Nationalmannschaft punktet gegen Norwegen

Wieder auf der Erfolgsspur: Die U18-Nationalmannschaft konnte weniger als 24 Stunden nach der bitteren 1:3-Niederlage bei der 2018 IIHF U18 Eishockey-Weltmeisterschaft Div.I in Riga gegen Gastgeber Lettland wieder punkten. Die DEB-Auswahl um U18-Bundestrainer Frank Fischöder gewann mit 5:4 (2:1; 2:2; 1:1) gegen Norwegen. Im letzten WM-Spiel treffen die Deutschen am Sonntag um 15.15 Uhr auf Slowenien.
Franz Reindl, DEB-Präsident: „In diesem wichtigen Spiel hat die Mannschaft Charakter bewiesen.“
Frank Fischöder, U18-Bundestrainer:  „Nach dem schweren Spiel gestern hat uns heute etwas die Frische gefehlt. Trotzdem haben wir einen Weg gefunden das Spiel zu gewinnen. Jetzt haben wir einen Tag um zu regenerieren und am Sonntag im letzten Spiel wollen wir das Turnier positiv beenden.“
  

Red Bull München
Red Bulls zum dritten Mal in Folge im DEL-Finale
(DEL)  Der EHC Red Bull München steht zum dritten Mal in Folge im Finale um die Deutsche Eishockeymeisterschaft. Der Titelträger der vergangenen beiden Spielzeiten gewann das fünfte Halbfinalspiel gegen die Adler Mannheim mit 5:0 (3:0|2:0|0:0) und setzte sich in der „Best-of-seven“-Serie mit 4:1 durch. Vor 6.142 Zuschauern im ausverkauften Olympia-Eisstadion erzielten Mads Christensen, Andreas Eder, Dominik Kahun, Keith Aulie und Keith Aucoin die Treffer für München. Torhüter Danny aus den Birken verdiente sich mit einer starken Leistung seinen ersten Shutout in den laufenden Playoffs. 
Mads Christensen sorgte für einen Traumstart der Red Bulls: Der Däne erzielte nach 45 Sekunden per Handgelenkschuss in den Winkel das 1:0. Danach entwickelte sich eine Partie, in der es mit hohem Tempo rauf und runter ging. München hatte die besseren Chancen und erhöhte in der 13. Minute durch Andreas Eder auf 2:0. Adler-Schlussmann Dennis Endras machte danach Platz für Chet Pickard. Der musste vor der ersten Drittelpause noch einmal hinter sich greifen: In der 19. Minute schloss Domink Kahun einen schönen Angriff nach Zuspiel von Frank Mauer zum 3:0 ab. 
Zu Beginn des Mittelabschnitts machte Mannheim das Spiel, die Abschlüsse der Gäste waren aber nicht zwingend – im Gegensatz zu denen der Red Bulls. Die Gastgeber waren vor dem Adler-Tor höchst effizient und legten durch Keith Aulie (25.) und Keith Aucoin (30.) zwei weitere Treffer nach. Danach hatten die Adler sehr gute Chancen auf den Anschlusstreffer, Münchens Schlussmann Danny aus den Birken parierte aber alles, was auf sein Tor kam. 
Im letzten Drittel neutralisierten sich beide Teams. Weil München stark verteidigte und sich die Adler nicht mehr entscheidend durchsetzen konnten, fehlten die hochkarätigen Chancen. Spätestens in der 48. Minute, als die Fans erstmals die „Finale“-Sprechchöre anstimmten, war klar, dass die Red Bulls zum dritten Mal in Folge ins DEL-Finale einziehen.


Bayreuth Tigers
DEL2 zukünftig ohne die Bayreuth Tigers
(DEL2)  Zwei Spielzeiten dauerte das Gastspiel der Bayreuth Tigers in der zweithöchsten Klasse Deutschlands. Nach der Niederlage gegen Bad Tölz steht Bayreuth als sportlicher Absteiger fest und muss den Gang in die Oberliga antreten.
Nach einer sportlich durchwachsenen Saison mit zahlreichen Verletzungssorgen und dem letzten Platz in der Hauptrunde konnten die Bayreuther die Playdown-Serie gegen Weisswasser noch offen gestalten und mussten sich nur knapp geschlagen geben. Gegen die Tölzer Löwen musste man nun eine recht deutliche 1:4 Serien-Niederlage hinnehmen.
Die Verunsicherung der Akteure spürte man auch am gestrigen Abend deutlich. In den ersten Minuten beobachtete man ein zögerliches Abtasten beider Teams, bis nach neun gespielten Minuten Florian Strobl über die rechte Außenbahn Fahrt aufnahm, flankiert aber ohne Einzugreifen von der Bayreuther Verteidigung zog dieser vor den Torraum und überwand Raitums mit einem einfachen Tor. Gegen Ende des Abschnitts das erste Powerplay als der Tölzer Josef Frank auf der Strafbank Platz genommen hatte. Einen Schuss von der blauen Linie durch Jozef Potac fälschte Ivan Kolozvary zum Ausgleich in die Maschen des von Rämö gehüteten Tores ab.
Im zweiten Abschnitt besannen sich die Tigers auf ihre Tugendenden und hielten die Gastgeber mit intensivem Laufspiel auf Trab. Chancen gab es auf beiden Seiten – die beste auf Seiten der Tigers als Timo Gams durchgebrochen war und knapp scheiterte - doch die Goalies hielten ihren Kasten sauber. Mit einem verdeckten Rückhandschuss und seinem zweiten Tor des Abends schockte Löwen-Kapitän Strobl die Wagnerstädter kurz vor Ende dieses Abschnitts, als er seine Farben erneut in Führung bringen konnte.
Mit der Last des erneuten Rückstandes starteten die Tigers in den Schlussabschnitt. Die Löwen standen nun zumeist tief, verwalteten ihren Vorsprung und lauerten auf Konterchancen. Bayreuth fehlte jedoch die zündende Idee, so blieben echte Chancen Mangelware – die besten Gelegenheiten hatten kurz nacheinander noch Sergej Stas und Michal Bartosch Mitte des Spielabschnitts, die Rämö jedoch parieren konnte. Durch das Anrennen der Tigers und der sich nun auflösenden Abwehrarbeit kamen aber auch die Gastgeber wieder zu guten Möglichkeiten. Sedlmayr und Endraß scheiterten an Raitums – dazwischen setzte Vihko, allein auf das Tor zufahrend, die Scheibe über die Querlatte. Nach 56 Minuten dann doch der Treffer für Tölz als Schlager seinen Sturmpartner Sedlmayr bedient und dieser aus kurzer Distanz freistehend mit einer Direktabnahme in den rechten oberen Winkel traf. Der endgültige Knockout zwei Minuten
später als Raitums beim Versuch das Spiel schnell zu machen, die Scheibe Geigenmüller vor die Füße legt und das Spielgerät von dessen Schlittschuh zu Vihko prallt. Der Routinier auf Seiten der Oberbayern ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und erzielte mit dem 4:1 den Endstand.
Wir gratulieren auch von dieser Stelle den Tölzer Löwen zum sportlichen Klassenerhalt in der DEL2.


Kaufbeuren Buron Joker
Overtime Niederlage in Halbfinalspiel fünf - Joker nach Führungstreffer Dauergast auf der Strafbank
(DEL2)  Kurz erzählt ist das fünfte Halbfinalspiel zwischen dem SC Riessersee und dem ESV Kaufbeuren. Vor 4.058 Zuschauern, darunter gut und gerne 1.300 Fans der Joker, sahen ein spannendes und intensives Spiel.
Bereits nach 93 Sekunden entwischte Mattias Beck der Kaufbeurer Defensive und der Schwede netzte alleine vor Stefan Vajs eiskalt zum 1:0 Führungstreffer für die Hausherren ein. Der ESVK brauchte ein paar Minuten um sich vom frühen Gegentreffer zu erholen und erarbeiteten sich immer mehr Spielanteile. Eine erste große Chance auf den Ausgleichstreffer vergaben Jere Laaksonen und Max Schmidle frei vor Andrew Hare im Kasten der Werdenfelser. Auch ein erstes Powerplay sollte keinen Erfolg bringen. Im zweiten Spielabschnitt hatten die Joker zuerst ein Überzahlspiel der Garmischer zu überstehen und kamen dann nach 31 Minuten sogar in den Genuss eines fünf gegen drei Powerplays, welches aber leider ungenutzt blieb. Die beste Chance dabei vergab Joey Lewis nach einem schönen Pass von Charlie Sarault. In der 36. Spielminute war es dann aber soweit. Sami Blomqvist eroberte im Forecheck die Scheibe, bediente vor dem Tor seinen Sturmkollegen Max Schmidle und dieser lies Andrew Hare aussteigen und verwandelte gekonnt mit der Rückhand zum 1:1 Ausgleichstreffer. Kurz Vor der Pause begann dann eine längere Serie an Kaufbeurer Unterzahlsituationen als Kapitän Sebastian Osterloh nach einem harmlosen Check für zwei Minuten auf die Strafbank wanderte. Kaum waren die Joker im letzten Abschnitt wieder komplett bekam Denis Pfaffengut eine Strafe aufgebrummt. Auch dieses Powerplay sollten die Kaufbeurer überstehen. Als dann für kurze Zeit mit fünf gegen fünf Feldspielern agiert werden durfte, gelang dem ESVK in Person von Joona Karevaara, der einen Abpraller verwerten konnte, der 2:1 Führungstreffer und der Gästeblock explodierte vor Freude. Diese wehrte jedoch nicht lange, da kurz nach dem zweiten Kaufbeurer Treffer Kapitän Sebastian Osterloh zwei plus zwei Strafminuten wegen eines angeblichen hohen Stocks - Videoaufnahmen widerlegen diese Entscheidung eindeutig - aufgebrummt kam. Aber die Kaufbeurer rackerten und ackerten und konnten auch dieses Powerplay des SCR erfolgreich verteidigen. Als die Allgäuer nach langen vier Minuten wieder zu fünft agieren konnten, setzte Max Schmidle nach einem Scheibengewinn gegen Richie Mueller zu einem Konter an. Der Topscorer des SCR hakte dabei mehrfach den Scheibenführenden Max Schmidle auf dem Weg zum Garmischer Gehäuse und verhinderte dabei nur nicht ungestraft einen besserer Torabschluss der Kaufbeurer Nummer 10, sondern auch eine mögliche Vorentscheidung in diesem Spiel. Es kam wie es kommen musste. Nach einem Zweikampf hinter dem eigenen Tor zwischen Max Schäffler und einem Garmischer Angreifer, sahen die Hauptschiedsrichter wieder einmal ein vergehen eines Kaufbeurers und die Joker agierten zum fünften Mal am Stück in Unterzahl. Wie schon zuvor konnten die Allgäuer diese erneut mit vereinten Kräften überstehen, ehe direkt im Anschluss der SC Riessersee zu Gunsten von Torhüter Andrew Hare mit einem zusätzlichen sechsten Feldspieler wieder in Überzahl spielen konnte und Lubor Dibelka Mattias Beck im Slot perfekt bediente. Dieser erzielte 40 Sekunden vor dem Ende doch noch den Ausgleichstreffer für die Hausherren und das Olympia-Eisstadion erwachte wieder. 
Somit ging die Partie nach 60 gespielten Minuten in die Verlängerung. In dieser war Jared Gomes der große Held der Hausherren, als er nach 70 Minuten die Scheibe im Nachschuss, und dies direkt auf der Luft, im Kaufbeurer Tor unterbrachte und somit nicht nur den 3:2 Siegtreffer erzielte, sondern seine Mannschaft auch in der Serie mit 3:2 Siegen in Führung brachte.


Deggendorfer SC
Nach erneutem Eishockeykrimi: DSC holt sich die Serienführung
(OLS)  Der Deggendorfer SC ging durch einen 5:2 Heimerfolg am Freitagabend in 
der Best-Of-Five-Serie wieder mit 2:1 in Führung und sicherte sich 
damit vor erneut ausverkauftem Haus den ersten Matchpuck in dieser 
Serie.
Der DSC startete gleich mit viel Tempo in die Partie und erspielte 
sich einige gute Chancen. Jedoch ließ sich Niklas Deske im Selber Tor 
in den Anfangsminuten nicht überwinden. Dies änderte sich dann in der 
achten Spielminute, als Curtis Leinweber vom Bully weg Kyle Gibbons 
bediente und der DSC-Topscorer versenkte den Puck per Direktschuss zum 
1:0. In der Folgezeit boten sich den Hausherren noch weitere 
hochkarätige Chancen, jedoch blieb es bis zum Ende des ersten 
Abschnitts bei der Deggendorfer Ein-Tore-Führung. Den besseren Start 
ins zweite Drittel erwischten dann die Gäste. Erst 33 Sekunden waren 
im Mittelabschnitt gespielt, als Jared Mudryk im Powerplay für den 
Selber Ausgleich sorgte. Ab diesem Treffer nahmen die Wölfe das Heft 
dann von Minute zu Minute mehr in die Hand und sollten dafür in der 
34. Minute belohnt werden. Florian Ondruschka brachte die Gäste an 
diesem Abend mit einem Schlenzer ins rechte untere Eck erstmals in 
Führung. Kurz zuvor gab es noch eine Schrecksekunde für den DSC als 
Dimitri Litesov von einem Puck im Gesicht getroffen wurde und verletzt 
liegen blieb. Litesov musste zur Behandlung in die Kabine gebracht 
werden und musste das Spiel vorzeitig beenden. Doch auch diese beiden 
Nackenschläge warfen die Sicinski-Truppe nicht aus der Bahn. In der 
38. Spielminute zog Milos Vavrusa im Powerplay einfach mal ab und 
Robert Peleikis fälschte den Puck unhaltbar zum Deggendorfer Ausgleich 
ab. Das Schlussdrittel war dann größtenteils von großer Dramatik 
geprägt, da es bis in die Schlussminuten weiterhin Unentschieden 
stand. In der 58. Spielminute war es dann Ales Jirik, der sich auf 
Seiten des DSC zum Matchwinner aufschwang. Nach einem Schuss von 
Marius Wiederer lag der Puck plötzlich völlig frei im Torraum und der 
Routinier bugsierte ihn ins Tor zum viel umjubelten Führungstreffer 
für den DSC. Eine Minute später durchlebten die Selber dann einen 
Schreckmoment, als ein Schuss von Milos Vavrusa Selbs Keeper Deske 
unglücklich am Hals traf. Nach kurzer Behandlungsdauer konnte dieser 
glücklicherweise das Eis selbst verlassen und für ihn kam Manuel 
Kümpel in die Partie. Und nach gerade einmal acht Sekunden musste 
dieser auch bereits das erste Mal hinter sich greifen. Curtis 
Leinweber tauchte im Powerplay völlig freistehend vor Kümpel auf, 
umkurvte ihn geschickt und schob ein zum 4:2. Die Selber setzten 
daraufhin alles auf eine Karte und nahmen in der letzten Spielminute 
den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch diese 
Maßnahme zeigte keine Wirkung mehr und Robert Peleikis sorgte mit 
seinem zweiten Treffer an diesem Abend für das 5:2. Nun geht es am 
Sonntag in Selb weiter. Sollte der DSC sein Auswärtsspiel gewinnen, 
würde die Sicinski-Truppe ins Finale einziehen. Spielbeginn ist um 18 
Uhr. Aufgrund der Brisanz dieser möglicherweise vorentscheidenden 
Partie übertragt unser Partner DonauTV das Spiel live über Kabel oder 
Satellit oder im Onlinestream.


Selber Wölfe
Kampf auf Biegen und Brechen – leider ohne Happyend
(OLS)  Das Endergebnis läßt es auf dem ersten Blick nicht vermuten, aber auch Spiel 3 zwischen dem Deggendorfer SC und unseren Wölfen war über weite Strecken eine enge, kampfbetonte und emotional geführte Partie. Am Ende mit dem besseren Ausgang für die Niederbayern, die in der entscheidenden Schlussphase vielleicht cleverer und kaltschnäuziger agierten. „Spielentscheidend war sicherlich die Szene, als wir unmittelbar nach Wiederbeginn im dritten Drittel die 3:2 Führung nicht machen, Deggendorf später bei einer keineswegs zwingenden Chance Treffer Nummer 3 gelingt“, so Wölfe-Trainer Henry Thom nach der Partie bei Radio Euroherz.
Beide Teams starteten schwungvoll in die Partie, die Gastgeber aber das optisch überlegene Team mit den weitaus besseren Einschussmöglichkeiten in den ersten zwanzig Minuten. Unsere Wölfe, welche defensiv gut standen, brauchten etwas, um in die Partie und zu den ersten Möglichkeiten zu kommen. Anders die Hausherren, welche reihenweise hochkarätige Chancen liegen ließen bzw. an Deske, der immer öfters im Brennpunkt des Geschehens stand, scheiterten. Eine dieser 100%igen hatte Janzen, der freistehend über die Scheibe schlug, auch wenig später war zweimal hintereinander Deske auf dem Posten und verhinderte den möglichen Rückstand. Wenig später war Deske aber chancenlos. Es schlug wieder das kongeniale Deggendorfer Sturmduo Leinweber/Gibbons zu. Leinweber gewann das Bully, passte zurück auf Gibbons und dieser mit einer trockenen Direktabnahme zur Führung. Die Gelegenheit für unsere Jungs zum Ausgleich bot sich in Überzahl. Auch wenn der Puck gut lief und zwei gute Szenen durch Gare und Kolb herausgespielt wurden, fiel der Wölfe-Ausgleich nicht. Die Partie wurde in der Endphase des ersten Abschnitts ruppiger und die Strafbänke füllten sich. Unsere Wölfe hatten das Glück auf ihrer Seite, dass Deggendorf nicht die Führung ausbaute - Leinweber hätte freistehend das 2:0 machen müssen.
Auftakt nach Maß für unsere Wölfe. Nur 33 Sekunden waren von der Uhr, da durften die gut 500 Selber Schlachtenbummler endlich erstmals jubeln. Gibbons saß wegen Torhüterbehinderung in der Kühlbox, Selb in Powerplay. Ondruschka´s Schlagschuss zischte knapp am Kasten vorbei, aber Mudryk lauerte auf den Abpraller und ließ Brenner keine Abwehrchance zum 1:1. Es waren unsere Wölfe, die fortan besser ins Spiel fanden, Deggendorf zeigte sich beeindruckt. Und wir belohnten uns für unsere Bemühungen selbst. Unser Kapitän höchstpersönlich nahm aus zentraler Position Maß und schoss zur 2:1 Führung ein. Es entwickelte sich zur Freude der Zuschauer ein heißer Playoff-Fight mit Haken und Ösen, kein Zentimeter Eis wurde kampflos aufgegeben. Die Niederbayern hatten kurzzeitig den Torjubel auf den Lippen, aber ein sensationeller Save von Deske gegen Leinweber, der mit zwei weiteren Sturmkollegen durchbrach, verhinderte den sicheren Ausgleich. Letzterer fiel aber noch vor der zweiten Pause. Turbulente Szenen vor dem Wölfe-Tor und aus unserer Sicht zwei überzogene Strafzeiten vom bislang sehr gut leitenden Schiedsrichtergespann sorgten für eine 3/5 Unterzahlsituation. Leider dauerte es nur 22 Sekunden, als Peleikis mit einem leicht abgefälschten Schuss Deske auf den falschen Fuß erwischte und den abermaligen Ausgleich besorgte.
Unmittelbar nach Wiederbeginn hatte Moosberger die erneute Führung auf der Kelle, aber er scheiterte am stark reagierenden Brenner. Ein folgendes Überzahlspiel ließen unsere Wölfe ungenutzt, zum Glück gingen aber auch die Hausherren verschwenderisch mit besten Einschussgelegenheiten um. Röthke brachte die Scheibe bei einem Konter nicht an Deske vorbei, auch beim Nachschuss von Gibbons hieß der Sieger Deske.
Die Partie nahm an Dramatik und Spannung zu, beide Teams agierten mit offenem Visier, ohne Rücksicht auf Verluste. Prächtige Stimmung im weiten Rund, die Fanlager peitschten ihre Farben nach vorne. Schockstarre für den Selber Anhang, als Jirik nach Meinung des Hauptschiedsrichters penaltyreif gefoult wurde. Für den angeschlagenen Jirik trat Schembri zum Penalty an, blieb aber gegen Deske zweiter Sieger. Dann schlug das Pech gnadenlos zu. Vier Minuten vor Ende brach der Schläger von Moosberger vor dem eigenen Tor, die Scheibe lag frei und der Gastgeber in Person von Jirik sagte danke zur Führung. Eine von Erfolg gekrönte Aufholjagd machten sich unsere Wölfe selbst mit zwei aufeinanderfolgenden, unnötigen Strafen zunichte, aber Deske ließ keinen weiteren Treffer zu, bis er am Kehlkopf von einem Schuss getroffen in einer an Dramatik nicht zu überbietenden Schlussphase verletzungsbedingt vom Eis musste. Kümpel, kalt von der Bank kommend, ganze acht Sekunden zwischen den Pfosten, ehe Leinweber zum vorentscheidenden 4:2 einnetzte. Treffer Nummer fünf der Hausherren fiel per empty net goal.


Diez-Limburg Rockets
Rockets gewinnen das Pokal-Double
(RLW)  Irgendwie hatte der Trainer damit gerechnet und zur Sicherheit ein frisches Hemd eingepackt. Und doch kam die Bierdusche in einem Moment, mitten in den Feierlichkeiten, in denen er so gar nicht damit gerechnet hatte. Und das aus gleich zwei Pokalen: Die EG Diez-Limburg machte am Samstagabend das Double perfekt, gewann auch das Final-Rückspiel um den Norddeutschen Eishockeypokal gegen Tornado Niesky, dieses Mal mit 6:4 (2:0, 4:3, 0:1). Die Rockets krönten damit vor 300 Zuschauern in der Diezer Eissporthalle eine äußerst erfolgreiche Saison. Team, Trainerstab, Offizielle und Fans feierten den Doublesieg noch lange nach Spielende gemeinsam auf dem Eis.
Beide Mannschaften kamen zum entscheidenden Finalspiel nach dem Rockets-Sieg an Ostermontag in Niesky (3:2) mit deutlich besser besetzten Kadern auf das Eis. Bei den Gastgebern fehlten zwar fünf Akteure, auf dem Spielberichtsbogen war dank der Unterstützung von Kooperationspartner Bad Nauheim jedoch kein Platz mehr frei (22). Aber auch Niesky war sehr gut besetzt (18) und wurde so der erwartet schwere Gegner. Beeindruckend: Rund 30 Fans der Tornados hatten sich mit Trommel und Fahne auf den langen Weg nach Diez gemacht und feuerten ihr Team lautstark an. Der Abend endete abseits des sportlichen Geschehens mit vielen schönen Gesprächen beider Fanlager beim gemeinsamen Saisonabschluss-Bier auf dem Eis oder in der Stadiongaststätte. Die Partie zeigte einmal mehr, wie bereichernd dieser Pokalwettbewerb auch für die Zuschauer und Fans war. Auch nach Nordhorn und Bremen, die beiden Gegner aus der Vorrunde, haben sich viele neue Fankontakte ergeben.
Das stets ausgeglichene Spiel hatte im ersten Drittel durchaus Potenzial, noch einmal für viel Spannung zu sorgen. Niesky hatte in Überzahl die Chance, das wichtige Führungstor zu schießen. Doch dann schlugen Matt Fischer (8.) und Pierre Wex (9.) zu, während Kevin Schophuis auf der Strafbank saß. „Wir wollten heute unbedingt als Sieger vom Eis gehen“, sagte Nieskys Trainer Jens Schwabe. „Aber dafür haben wir uns zu viele individuelle Fehler geleistet, die Diez-Limburg eiskalt genutzt hat - zum Beispiel mit den beiden Unterzahltoren." 
Doch den Tornados gebührte in einem phasenweise hart, aber nie unfair geführten Finalspiel großer Respekt. Denn aufgeben war auch nach Rückstand keine Option für die Gäste. Auch nicht, als die Rockets im zweiten Drittel zwischenzeitlich auf 5:1 davonzogen durch die Tore von Joey Davies (27.), Matt Fischer (31.) und Pierre Wex (31.).  Niesky bliebt stets gefährlich, wie beim zwischenzeitlichen 1:2 durch Marco Noack (24.) oder ein wenig später in diesem turbulenten zweiten Drittel, als Jörg Pohling (32.) und Christian Rösler (37.) ebenfalls Rockets-Keeper Constantin Schönfelder überwinden konnten. Inklusive des dritten Treffers von Matt Fischer (36.) stand nach 40 Minuten eine 6:4-Führung für die Gastgeber auf der Anzeigentafel. Beste Unterhaltung für die Zuschauer inklusive.
Erst im letzten Drittel flachte das Niveau ein wenig ab. Für Niesky traf noch Robert Bartlick (58.) zum 4:6, danach war auch das letzte Spiel der Saison gespielt. Was folgte waren Medaillen, Pokale, Humba, Bierdusche und Fotos. Die EGDL bekam neben dem Norddeutschen Eishockeypokal, der erstmals in dieser Form ausgespielt wurde, auch den Rheinland-Pfalz-okal überreicht und beendete die Saison mit dem Double.
„Das Spiel war noch einmal sehr interessant“, sagte Rockets-Trainer Arno Lörsch. „Niesky hat uns wie erwartet sehr gefordert. Die hatten aber auch gar keinen Grund hier als Meister der Regionalliga Ost Geschenke zu verteilen. Wir hatten teilweise wirklich Probleme, den Gegner zu stoppen, haben das in der Summe aber dann doch ganz gut gemacht. Wir haben die starke Saison mit dem hochverdienten Gewinn zweier Pokale gekrönt. Ein toller Abschluss für alle - die starke Mannschaft, die tollen Fans, die vielen fleißigen Helfer und Vorstandsmitglieder. Das Double haben wir uns hart erarbeitet."


Ratinger Ice Aliens
Eishockeycamp 2018 in den Schulferien – Anmeldungen sind ab sofort möglich
(RLW)  Das bereits in den letzten Jahren sehr erfolgreiche Eishockeycamp der Ratingen ICE Aliens wird auch in diesem Jahr wieder in der letzten Woche der Schulferien vom 20. bis 24. August 2018 stattfinden.
Auch in diesem Jahr wird das Camp von der Ratinger Filiale der dm Drogeriemarktkette unterstützt und eignet sich gut als intensive Vorbereitung auf die kurz darauf startende Eishockeysaison.
Insgesamt 70 Kinder und Jugendliche zwischen fünf und fünfzehn Jahren werden eine Woche lang täglich von 07.30 Uhr bis 17.00 Uhr zahlreiche Trainingseinheiten auf und dem neben dem Eis absolvieren und individuell an ihren Stärken und Schwächen arbeiten.
Alle benötigten Informationen und Anmeldeunterlagen sind auf der Homepage des Vereins www.icealiens97.de zu finden. Im Teilnahmepreis von 220,00€ für Mitglieder und 249,00€ für Nichtmitglieder ist auch die komplette Verpflegung enthalten.

    
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Sonntag 8.April 2018
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