IHP NachrichtenMontag 3.September 2018
(IHP) Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen:
Deutscher Eishockey Bund, Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Regionalliga West, Regionalliga Nord, regionalliga Ost, Landesliga Berlin
Deutscher Eishockey Bund
Gelebte Vielfalt im Eishockey / Eishockey verbindet – Integration & Vielfalt im schnellsten Mannschaftssport der Welt
(DEB) Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) initiierte im Dezember 2016 gemeinsam mit der International Ice Hockey Federation (IIHF) das Projekt „Integration im Eishockey“. Seitdem sind fast zwei Jahre vergangen und in der Zwischenbilanz erscheinen zahlreiche Vereine, die sich bei Informationsveranstaltungen und Integration Days aktiv mit dem Thema befasst haben.
Damit Integration im Eishockey weiterhin aktiv und erfolgreich betrieben werden kann, unterstützt der DEB die Vereinsvertreter, Trainer und Spieler auch in der Zukunft. So wurden die Integration Days vor der Saison 2017/18 ins Leben gerufen, bei denen Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund oder aus sozial benachteiligten Verhältnissen im Rahmen eines „Schnuppertrainings“ für den Eishockeysport begeistert werden. Der DEB unterstützt die Vereine hierbei mit einem Leitfaden zur Umsetzung, sowie digitalen Werbemitteln, mehrsprachigen Flyern und Postern. Für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Integration Days steht die DEB-Projektbetreuerin Julia Eisenrieder den Vereinen unterstützend zur Seite.
„Beim Eishockey geht es um Teamgeist, Willen und Leidenschaft. Es spielt keine Rolle woher man kommt, welche Sprache man spricht oder welcher Religion man angehört, solange man mit Energie und Herz auf dem Eis steht“, erklärt die 28-Jährige. „Im Rahmen des Projekts Integration im Eishockey unterstützen wir unsere Mitglieder bei der integrativen Arbeit in den Vereinen und gehen dabei verstärkt auf Kinder mit Migrationshintergrund zu.“ Eisenrieder betreut das Projekt, seitdem es ins Leben gerufen wurde. Sie arbeitet hierfür eng mit Vereinen wie dem EHC Straubing, dem 1.EV Weiden oder den Roten Teufeln Bad Nauheim zusammen. „Das sind die Vereine, die sich bisher verstärkt engagiert haben“, erklärt die Projektbetreuerin. „Auch der EHC Nürnberg hat in der vergangenen Woche seine erste „Learn to Play“-Veranstaltung durchgeführt, bei der sie im Vorfeld auf Kinder mit Migrationshintergrund zugingen. Wir hoffen natürlich, dass in Zukunft noch viele weitere Vereine hinzukommen.“
In der Trainerausbildung des DEB spielt Integration eine zunehmend größere Rolle. Karl Schwarzenbrunner, Bundestrainer für Wissenschaft und Ausbildung beim DEB, hat das Thema fest in den A-, B- und C-Trainermodulen verankert. Beginnend mit einem ersten Seminar zum interkulturellen Lernen im Sport, hat sich die Wichtigkeit des Themas und zugleich das Interesse der Trainer so weit entwickelt, dass künftige Veranstaltungen thematisch immer umfassender werden und bis zu 30 Teilnehmer fortbilden. So geschehen im Juni 2018, als die B-Trainer ein eigenes Modul zum Thema „Interkulturelle Sensibilisierung“ besuchten. Weiterhin wurden allen A-, B- und C-Trainern das Intensivseminar „Fit für die Vielfalt“ zur Fortbildung angeboten. Diese zweitägige Fortbildung findet im September 2018 statt und setzt auf thematische Schwerpunkte wie Interkulturalität oder Anti-Diskriminierung. Das Intensivseminar ist bereits seit Wochen ausgebucht.
„Integration funktioniert nicht von alleine und Sport ist nicht per se integrativ. Es ist ein Prozess, der viel Expertise und Engagement erfordert, um proaktive Maßnahmen einleiten und durchführen zu können“, erklärt Karl Schwarzenbrunner. „Wir sehen Integration nicht als Selbstverständlichkeit an, sondern möchten die Trainer im Rahmen der Seminare für das Thema sensibilisieren und ihnen Tipps für ihre tägliche Arbeit vermitteln.“
Fördermöglichkeiten für Vereine bietet auch der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB). Im Rahmen des Bundesprogramms „Integration durch Sport“ werden die Klubs von den 16 Programmleitungen in den Landessportbünden und –jugenden beraten und begleitet. Weiterhin bietet der DOSB den Vereinen interkulturelle Qualifizierungen an und unterstützt integrative Maßnahmen auch durch finanzielle Fördermittel. Der DEB steht in engem Austausch mit dem DOSB und beide Institutionen kooperieren bei der Umsetzung von eigenen Veranstaltungen, um den Vereinen, Spielern und Fans das Thema „Integration“ näherzubringen.
Bei Fragen der Vereine und ihrer Vereinsvertreter zum Thema Integration und zur Umsetzung von Integration Days können Sie sich an die DEB-Projektbetreuerin Julia Eisenrieder (Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) wenden. Zum Bundesprogramm „Integration durch Sport“ steht Ihnen ein Ansprechpartner aus dem jeweiligen Landessportbund gerne zur Verfügung. Diesen finden Sie unter: https://integration.dosb.de/inhalte/service/laender/.
Franz Reindl, DEB-Präsident: „Es ist sehr viel Potenzial bei der Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund vorhanden. Wir sehen das in zahlreichen Vereinen, die den Kindern und Jugendlichen helfen, aufs Eis zu gehen. Sie werden speziell bei der Organisation und Durchführung von Integration Days durch den DEB unterstützt. Unsere Trainer sensibilisieren wir in speziellen Seminaren für das Thema Integration. Diese Arbeit intensivieren wir zukünftig und bauen unsere Aktivitäten weiter aus.“
Düsseldorfer EG
Niederlage für Niederlande: DEG belegt nach 4:0-Sieg Platz 3
(DEL) Die Düsseldorfer EG hat beim Thialf Cup in Heerenveen den dritten Platz erreicht. Nach einer Leistungssteigerung gegenüber dem gestrigen 1:4 gegen die Fischtown Pinguins besiegte sie das „Team Niederlande“ mit 4:0 (1:0, 2:0, 1:0). Das Team hat aber bis zum Saisonstart am 14. September bei den Adler Mannheim noch einige Feinarbeit vor sich.
ERC Ingolstadt
Garbutt fällt aus
(DEL) Verletzungspech für Ryan Garbutt: Der Neuzugang des ERC Ingolstadt zog sich im Testspiel gegen die Augsburger Panther eine Oberkörperverletzung zu. Der kanadische Angreifer wurde am Montag operiert und fällt vier bis sechs Wochen aus.
Ebenfalls pausieren im Testspiel am Dienstag bei den Dornbirn Bulldogs werden die Stürmer Vili Sopanen, Darin Olver und Brett Olson (alle Unterkörperverletzungen). Sopanen befindet sich weiter in Behandlung, Olver und Olson sind derweil wieder ins Training eingestiegen.
Für die Vorbereitungspartie in Dornbin rückt Samir Ali Kharboutli in den Profi-Kader auf. Der 19-jährige Offensivspieler der U20-Mannschaft des ERC Ingolstadt e.V. trainiert regelmäßig mit der DEL-Mannschaft und war für sie bereits beim Gäubodenvolksfest Cup in Straubing im Einsatz.
Red Bull München
Red Bulls starten mit einem Sieg in die Champions League
(DEL) Der EHC Red Bull München hat auch sein zweites Spiel in der Champions League 2018/19 gewonnen. Am Sonntag feierte der Deutsche Meister gegen den finnischen Klub TPS Turku einen 5:1-Sieg (0:0|2:0|3:1). Vor 2.430 Zuschauern trafen Mads Christensen (Hattrick), Trevor Parkes und Justin Shugg für die Red Bulls – allesamt in Überzahl. Parkes, Shugg und John Mitchell standen bei jedem der fünf Powerplay-Tore auf dem Eis.
München startete druckvoll, nach fünf Minuten waren auch die Gäste aus Finnland im Spiel. Da beide Teams konzentriert verteidigten, hatten es die Stürmer schwer, in gute Schusspositionen zu kommen – und wenn sie freigespielt wurden, waren die Torhüter zur Stelle.
Der Mittelabschnitt war von Strafen auf beiden Seiten geprägt. Mads Christensen erzielte nach knapp drei Minuten in Überzahl den ersten Treffer. Die Red Bulls verteidigten in Unterzahl stark und hatten durch Konrad Abeltshauser die Chance auf das zweite Tor (34.). Das erzielte zwei Minuten später Trevor Parkes, als ein Finne auf der Strafbank saß. Nach einem Solo von Justin Shugg landete die Scheibe beim Neuzugang, der aus kurzer Distanz zu 2:0 abschloss.
Im Schlussdrittel begann Turku gut, geriet dann aber erneut in Unterzahl. Und Münchens Powerplay funktionierte weiterhin: Christensen und Shugg, der seinen ersten Treffer im Trikot der Red Bulls erzielte, stellten durch zwei Tore innerhalb von 51 Sekunden auf 4:0 (jeweils 46.). In der Schlussphase zeigten die Finnen, dass auch sie ein starkes Powerplay haben: Nach zwei Direktpässen schoss Simon Suoranta den Anschlusstreffer (57.). Den Schlusspunkt setzte aber erneut Christensen – natürlich in Überzahl – mit seinem dritten Treffer zum 5:1-Endstand (60).
EC Bad Nauheim
Fuchsjagd – Oberligist Duisburger EV zu Gast im CKS!
(DEL2) Am eher ungewohnten Dienstagabend absolvieren die Roten Teufel im CKS ein weiteres Testspiel und treffen auf die „Rotfüchse“ von der Wedau.
Der Kader wird beim Spiel gegen die Duisburger Füchse sowohl mit Förderlizenzspielern der Düsseldorfer EG als auch des Herner EV sowie durch eigene Nachwuchsspieler aufgestockt. Das Testspiel wird somit von einem sehr jungen Team mit hungrigen Akteuren, die sich beweisen wollen, bestritten.
Eispiraten Crimmitschau
3:6! Eispiraten siegen zum Abschluss in Großbritannien - Collins-Truppe gewinnt Testspiel Nummer vier
(DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau hat ihr heutiges Testspiel gegen Manchester Storm gewonnen! Mit 6:3 setzten sich die Pleißestädter über 60 Minuten gegen die Briten durch und sorgten so für einen positiven Abschluss der Großbritannien-Reise. Besonders erfreulich: Neben Vincent Schlenker (2), Rob Flick und Carl Hudson, konnten sich auch Marius Demmler und Ben Kosianski in die Torschützenliste eintragen und erzielten somit ihre ersten Treffer im Profi-Eishockey. Das nächste Testspiel steht am kommenden Freitag an. Dann spielen die Eispiraten bei den Hannover Indians.
Personal: Im Gegensatz zum Vortag tat sich im Aufgebot von Kim Collins nur wenig. Um genau zu sein, rückte Sebastian Albrecht für Brett Kilar in das Eispiraten-Tor, Christian Hilbrich, gestern noch als Kapitän auf dem Eis, spielte nach einem Check gegen die Fife Flyers nicht mit. Eine reine Vorsichtsmaßnahme, wie das Physioteam mitteilte.
Sebastian Albrecht, welcher das zweite Spiel nach seiner Rückkehr absolvierte, stand zunächst auch im Mittelpunkt. Die Gastgeber begannen schwungvoll, fanden in der Nummer 30 der Westsachsen aber immer wieder ihren Meister. Nachdem Patrick Klöpper, Patrick Pohl und Tobias Kircher ihre Chancen für die immer besser werdenden Crimmitschauer noch nicht nutzen konnten, war es dann Vincent Schlenker, der die Führung im Powerplay besorgte. Carl Hudson, heute mit dem „C“ auf der Brust, zog ins Drittel der Engländer, legte gekonnt ab und Schlenker verwandelte humorlos und mit Hilfe des Innenpfostens zum 1:0 (9.). Die Eispiraten übernahmen mit zunehmender Zeit immer mehr das Spielgeschehen. Pat McNally und Patrick Pohl vergaben ihre guten Chancen aber und die Hausherren schlugen kurz vor der Pause eiskalt zurück. Dane Byers, mit einem Querpass gut bedient, ließ die heimischen Storm-Fans in der 20. Minute erstmals jubeln.
Die Briten nahmen dann auch zu Beginn des zweiten Abschnitts das Heft des Handelns in die Hand. Sebastian Albrecht überzeugte dabei immer wieder mit tollen Paraden und hielt somit mehrfach das 1:1 fest. Die Eispiraten zeigten sich dagegen brutal effizient. Marius Demmler, gut freigespielt durch Vincent Schlenker und Patrick Pohl, erzielte mit dem ersten gefährlichen Angriff im zweiten Durchgang das 2:1 für die Eispiraten und somit auch sein erstes Tor im Profi-Eishockey (26.). Die Freude über die erneute Führung hielt jedoch nicht lange. Luke Moffatt nutzte eine unübersichtliche Situation vor Albrechts Kasten gnadenlos aus und stellte auf 2:2 (28.). In der Folge erspielten sich beide Teams immer wieder ihre Möglichkeiten, um in Front zu gehen. Bis zur Pausensirene fiel jedoch kein weiterer Treffer.
Zu Beginn des Schlussdrittels neutralisierten sich zunächst beide Teams ohne dabei riesige Möglichkeiten zu haben. Fast aus dem Nichts war es dann Rob Flick, der einen Nachschuss nach 46. Minuten im Tor der Briten unterbrachte und so die erneute Führung der Sachsen erzielte - 3:2! Im Powerplay kam die Truppe aus Manchester abermals zurück. Félix-Antoine Poulin traf zum 3:3 (50.). In den letzten zehn Minuten legten die Schützlinge von Kim Collins jedoch noch eine Schippe drauf. Carl Hudson traf mit seinem verdeckten Schuss zunächst zum 4:3 (56.), Ben Kosianski konnte in der 59. Spielminute dann das 5:3 erzielen. Der Jungspieler drückte den Puck nach einem hervorragenden Spielzug mit Christoph Kabitzky über die Torlinie. Den Schlusspunkt setzte dann Vincent Schlenker. Mit seinem Empty-Net-Tor sorgte er für den viel umjubelten 6:3-Endstand und den zweiten Testspielsieg im vierten Spiel.
Deggendorfer SC
Revanche geglückt - Deggendorfer SC besiegt die Eisbären Regensburg
(DEL2) Nach vier Testspielniederlagen in Folge konnte der Deggendorfer SC am
gestrigen Sonntag seinen ersten Sieg in der Vorbereitung einfahren.
Gegen die Eisbären Regensburg gelang dem Team von Trainer John
Sicinski ein 3:1 Erfolg.
Erneut waren über 1600 Zuschauer in die Festung an der Trat gepilgert,
um den dritten Deggendorfer Test auf heimischem Eis zu verfolgen.
Diese sahen von Beginn an eine Partie, bei der die Gäste aus
Regensburg einmal mehr unter Beweis stellten, dass sie ein ganz harter
Brocken sind. Durch ihre läuferische Stärke setzten sie den DSC von
Beginn an unter Druck und erspielten sich einige
Einschussmöglichkeiten. Mitte des ersten Abschnitts gelang es den
Deggendorfern, sich eine optische Überlegenheit zu erspielen, jedoch
scheiterte man ein ums andere Mal an Peter Holmgren im Tor der Eisbären.
Gleich zu Beginn des zweiten Drittels gab es dann ein Überzahlspiel
für die Hausherren und damit die große Möglichkeit in Führung zu
gehen. Doch in eigener Unterzahl gelang den Gästen ein Konter und der
Ex-Deggendorfer Benedikt Böhm überwand DSC-Keeper Björn Linda zum 0:1.
Daraufhin standen die DSC-Cracks kurze Zeit unter Schock, schüttelten
diesen aber relativ schnell wieder ab und konnten schließlich in der
34. Spielminute den verdienten Ausgleich erzielen. René Röthke wurde
am langen Eck mustergültig von Justin Kelly freigespielt und der
Routinier überwand Holmgren zum 1:1.
Im Schlussabschnitt sollte Justin Kelly dann ebenfalls eine
entscheidende Rolle spielen, denn mit seinen beiden Treffern in der
50. und 52. Spielminute stellte er das Ergebnis auf 3:1 für den
Deggendorfer SC und sorgte damit auch gleichermaßen für die
Vorentscheidung, denn im weiteren Spielverlauf ließen die Mannen von
Trainer John Sicinski nur noch wenig zu und siegten am Ende mit 3:1.
Nun geht es am kommenden Wochenende mit einem Doppelvergleich gegen
die Tölzer Löwen weiter. Die Generalprobe auf heimischem Eis findet
dabei am Sonntag um 18:30 Uhr statt, wenn der DSC und die Löwen
letztmals den Ernstfall proben.
EHC Freiburg
Eishockeyfest in Schottland - EHC mit Überraschungssieg am Sonntag
(DEL2) Mehr als 100 Eishockeyfreunde aus Südbaden haben den EHC Freiburg am Wochenende zu zwei Freundschaftsspielen nach Schottland begleitet. Die beiden Partien beim britischen Erstligisten Dundee Stars verliefen unterschiedlich: In der ersten Begegnung am Samstag setzten sich die Schotten klar mit 5:1 durch, das zweite Match am Sonntag gewannen die Gäste mit 3:2 nach Verlängerung. Die eigentlichen Sieger des Wochenendes sind aber der Eishockeysport und das grenzüberschreitende Miteinander.
Die Dundee Stars liefen in eigens entworfenen Trikots auf, die an die deutschen Jerseys bei der Fußball-WM 1990 angelehnt sind. Eine britische Mannschaft in einem Dress mit der Deutschland-Flagge: Mehr Worte zum Thema Gastfreundschaft sind eigentlich nicht nötig. Die Dundee Stars machten das Testspiel-Wochenende auf ihrem Eis zu einem Fest der Eishockeykultur und der Fan-Freundschaft. Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Menschen in Dundee waren kaum zu überbieten. Die mitgereisten Wölfe-Anhänger revanchierten sich auf ihre Weise: Mit einem fröhlichen, enthusiastischen, stimmungsvollen Auftreten und einer allgegenwärtigen Schottland-Begeisterung. Die Dudelsack-Version der Nationalhymne "Flower Of Scotland" am Samstag trug dazu sicher genauso bei wie das eingespielte Badnerlied am Sonntag.
Auf dem Eis waren die Rollen scheinbar klar verteilt: Erstligist gegen Zweitligist und ein Team mit 14 Importspielern gegen eine Freiburger Mannschaft, die nach der Verletzung von Radek Havel nur drei ausländischen Akteure aufs Eis schicken kann: Am Samstag kauften die die Gastgeber den EHC-Cracks zudem mit ihrer physischen Überlegenheit den Schneid ab und fuhren einen verdienten Sieg ein.
Ein ganz anderes Bild gab das Kräftemessen am Sonntag ab: Dundee und Freiburg begegneten sich auf Augenhöhe und lieferten sich ein spannendes, offenes Duell, in dem die größeren Chancen sogar auf Seiten der Breisgauer zu verzeichnen waren. Nach 60 Minuten stand es 2:2, den entscheidenden Treffer in der Verlängerung erzielte Niko Linsenmaier. Herausragender Freiburger Akteur an beiden Tagen war Torhüter Matthias Nemec.
Ravensburg Towerstars
Towerstars holen Ilkka Pikkarainen aus Turku
(DEL2) Die Ravensburg Towerstars sind auf der Suche nach einem Ersatz für den verletzten
Jakub Svoboda schnell fündig geworden. Vom finnischen Erstligisten Turku kommt der 37-jährige Ilkka Pikkarainen. Er traf am Sonntagvormittag in Ravensburg ein und wird am Dienstag erstmals mit dem Team trainieren.
Ilkka Pikkarainen bringt mit 1,88 Meter Größe und 96 Kilogramm nicht nur enorme körperliche Präsenz aufs Eis, sondern hochkarätige Erfahrung. Seit sechs Jahren spielt er in der höchsten finnischen Spielklasse, zuvor standen Clubs aus der schwedischen Topliga, der KHL-Club ZSKA Moskau sowie die New Jersey Devils in der NHL in seiner Vita. Für die Albany River Rats in der nordamerikanischen AHL absolvierte er davor 197 Spiele und verbuchte 62 Scorerpunkte.
Mit der Verpflichtung von Illka Pikkarainen haben die Towerstars formell jetzt fünf Kontingentspieler unter Vertrag. Der tschechische Stürmer Jakub Svoboda erlitt allerdings im Testspiel gegen Dornbirn einen Bruch des Mittelfußes und wurde am Mittwoch operiert. Wie lange der 28-jährige ausfallen wird, ist schwer abzuschätzen. Umso wichtiger war es, noch vor dem Start der Hauptrunde am 14. September einen Ersatz aufs Eis schicken zu können, der sich in Trainingseinheiten und zumindest in zwei noch ausstehenden Testspielen im Team einfügen kann.
Der neue Stürmer wird ab dem kommenden Wochenende mit der Rückennummer 84 auflaufen.
Tölzer Löwen
Kämpferische Topleistung in Schottland
(DEL2) Die Tölzer Löwen verabschieden sich mit einem Sieg aus dem Vereinigten Königreich. Nach der knappen Niederlage in Manchester gewannen die Buam - trotz personeller Probleme - nach Verlängerung bei den Fife Flyers.
Die Vorzeichen waren nicht gerade positiv vor dem Spiel in Schottland. Die Löwen hatten durch das Fehlen vom verletzten Lubor Dibelka und dem erkrankten Maximilian Hörmann ohnehin schon begrenztes Personal zur Verfügung. Auch Gastspieler Josef Reiter und DNL-Akteur Kevin Slezak waren in Deutschland geblieben. Dazu reisten Marinus Reiter und Luca Tosto schon am Sonntagvormittag aus beruflichen Gründen zurück ins Heimatland. So blieben Trainer Markus Berwanger gerade so drei Sturmreihen zum Spiel beim Halbfinalisten der letztjährigen EIHL-Runde. Manuel Edfelder rückte in die erste Formation, wodurch Platz für Aziz Ehliz im dritten Sturm frei wurde.
Der junge Löwen-Allrounder war auch der erste Tölzer, der sich in die Scoringliste eintrug. In der 27.Spielminute traf Ehliz nach grandiosem Zuspiel von Yannick Drews zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Die Flyers hatten schon nach vier Minuten in Person von Danic Gauthier zur Führung getroffen. Ehliz´ Ausgleich war der verdiente Lohn für einen couragierten Auftritt der dezimierten Löwen.
Auch das 2:1 für die Flyers lief eher gegen den Spielverlauf. Bari McKenzie traf im dritten Versuch, nachdem Andreas Mechel vorher zweimal gut gehalten hatte. Der Löwen-Goalie durfte über die vollen 60 Minuten ran und überzeugte. Er wurde zum besten Löwenspieler der Partie gewählt. Erneuten hatten die Tölzer einen Rückstand aufzuholen und wieder schafften sie den Ausgleich. 69 Sekunden nach der zweiten Pause traf Kyle Beach einem wuchtigen Schlagschuss ins linke untere Eck zum 2:2. Es war bereits der dritte Treffer der Vorbereitung für den schussstarken Kanadier. In der 48.Spielminute wäre fast der vierte Torerfolg für Beach hinzugekommen, doch sein Schuss traf die Unterkante der Latte und blieb mutmaßlich noch auf der Torlinie liegen.
So ging es für die beiden Teams in die Verlängerung. Für die Zuschauer eine willkommene Zugabe in einem hochklassigen Spiel. Die Löwen nahmen nochmals alle Kräfte zusammen und hatten das Glück auf ihrer Seite. Andreas Mechel rette zweimal stark gegen Chase Schaber und auf der Gegenseite traf Florian Strobl im Konter zum 3:2-Endstand.
Ein kampfstarker Auftritt der Löwen wird mit dem dritten Erfolg der Vorbereitung belohnt. Am kommenden Wochenende steigen die beiden aussagekräftigsten Vorbereitungs-Spiele gegen den Deggendorfer SC. Das Heimspiel beginnt am Freitag um 19:30 Uhr.
Höchstadter EC
Alligators starten mit zwei Siegen
(OLS) Knapp vier Wochen vor Saisonbeginn startete die Mannschaft des Höchstadter Eishockeyclubs im Rahmen des Trainingslagers in Südtirol in die ersten beiden Testspiele. Sowohl die Fassa Falcons als auch der HC Gröden erwiesen sich wie erwartet als echte Prüfsteine, doch die kämpferischen Alligators konnten beide Matches für sich entscheiden.
Eine spannende Saison hatte man dem Höchstadter Publikum schon angekündigt und die Mannschaft des Höchstadter Eishockeyclubs machte es für die etwa dreißig mitgereisten Fans dann auch gleich im ersten Freundschaftsspiel richtig spannend: Zweimal gelang es Fassas Elias Thum Keeper Carsten Metz zu überwinden, dann setzen die Höchstadter zur Aufholjagd an. Neuzugang Jari Neugebauer feierte seinen Einstand und verkürzte auf 2:1, Vitalij Aab erzielte den Ausgleich. Erneut gelang es den Fassa Falcons zu punkten – im Höchstadter Tor stand mittlerweile Nico Henseleit - doch auch die Alligators zogen noch einmal nach und so ging es beim Stand von 3:3 ins Penaltyschießen. Wieder traf Vitalij Aab, dann folgte ein langes Hin und Her, bei dem auch die Falcons noch einmal zuschlagen konnten, bis erneut Jari Neugebauer mit seinem zweiten Treffer für den HEC zum Endstand von 4:3 n.P. einnetzte.
Bereits am nächsten Abend standen die Alligators erneut in Neumarkt auf dem Eis, diesmal mit Philipp Schnierstein im Tor. Auch dem HC Gröden gelang es früh in Führung zu gehen, doch die Antwort lies an diesem Abend nicht lange auf sich warten, Markus Babinsky glich zum 1:1 aus. Zu Beginn des zweiten Drittels traf erneut Gröden, doch Vitalij Aab setzte zu einem Doppelschlag an und konnte zuerst im Powerplay gleichziehen und dann nach überstandener Unterzahl sein Team in Führung schießen. Im letzten Spieldrittel durfte dann erneut Keeper Nico Henseleit ran. Die Alligators ließen nichts mehr anbrennen und verteidigten die 3:2-Führung bis zum Schlusspfiff.
Trainer Martin Ekrt und Co-Trainer Ronny Glaser zeigten sich am Sonntag Abend zufrieden, besonders im zweiten Spiel sei es dem Team gelungen die Veränderungen umzusetzen, die das neue Trainer-Duo gefordert habe: "Mit diesen zwei Siegen haben sie sich für ein hartes Trainingslager belohnt!"
VER Selb
Moskitos Essen gewinnen Hochfranken Cup - Wölfe sichern sich mit Sieg über Kitzbühel Platz 3
(OLS) Spieltag Nummer 2 des Hochfranken Cups – im ersten Spiel standen sich gleich die beiden Sieger des Vortages Mostecti Lvi und ESC Wohnbau Moskitos Essen gegenüber. Am Ende war es eine deutliche Angelegenheit für die Moskitos Essen, die mit 11:3 siegreich vom Eis gingen und sich somit den Siegerpokal des Hochfranken Cups sicherten. Nach dem ersten Abschnitt sah es nicht nach einem derartig hohen Kantersieg aus – Essen führte „nur“ mit 1:0.
Es entwickelte sich ein temporeicher erster Spielabschnitt, beide Teams gingen sehr körperbetont zu Werke und heiße Zweikampfszenen an den Banden waren die Folge. Von Abtasten keine Spur, insbesondere die Gäste aus Most brachten reichlich unnötige Härte in die Partie. Strafzeiten waren die Folge, eine doppelte Überzahl ließen die Essener noch ungenutzt, ehe wenig später den Moskitos durch Lemmer der verdiente Führungstreffer gelang. Die Tschechen antworteten mit wütenden Angriffen, erspielten sich gute Torchancen, scheiterten jedoch stets am gut aufgelegten Goalie Wendler. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, Kreuzmann hatte die riesen Chance auf 2:0 zu erhöhen, anderseits hatte Essen Glück, dass Mala bei seinem Alleingang scheiterte und der abgefälschte Schuss von Pergl nicht sein Ziel fand.
Most spielte weiter frech auf, aber Bardos konnte einen Fehlpass von Pfänder nicht verwerten, Wendler „merzte“ den Fehler seines Verteidigers aus und parierte glänzend. McLeods 2:0 Führungstreffer – knallhart unter die Latte – war das Starsignale für ein munteres Scheibenschießen und innerhalb von fünf Minuten erhöhte Essen auf 5:0. Auch ein Torhüterwechsel bei Most änderte nichts – Essen spielte sich in einen wahren Rausch und schraubte das Ergebnis auf 7:0 in die Höhe. In der Schlussphase des Mittelabschnittes sorgten Treffer von Smolka und Nedrda für leichte Ergebniskosmetik.
Das Spiel war entschieden, auch wenn sich Most noch nicht komplett aufgab, war die Luft irgendwie raus. Essen ließ es ruhiger angehen, hatte dennoch alles weiter im Griff und Lust aufs Toreschiessen. Der Oberligist hatte kein Erbarmen mit den tschechischen Gästen und ließ noch drei weitere Treffer zum 11:3 Endstand folgen. Dreh und Angelpunkt im Essener Spiel war Stürmer McLeod, der zwei Tore selbst markierte und vier weitere Treffer vorbereitete. Der Jubel nach der Schlusssirene bei den Gästen aus Essen – sowohl auf dem Eis, als auch auf den Rängen – kannte keine Grenzen.
Spiel um Platz 3: Selber Wölfe vs. „Die Adler Kitzbühel“ 5:4 (2:1; 2:1; 1:2)
Im Spiel um Platz 3 setzten sich unsere Selber Wölfe gegen die Adler aus Kitzbühel mit 5:4 durch. Zwischenzeitlich führten die Mannen von Henry Thom mit 4:2, in der Schlussphase, in der die Beine nach zwei Partien innerhalb von 2 Tagen immer schwerer wurden, kamen die Gäste nochmals heran. Spielerisch gefiel das Wolfsrudel in der Partie gegen Essen besser.
Keinen guten Auftakt gab es für unsere Jungs – 90 Sekunden waren gespielt, als die Situation schon durch Deske geklärt schien, aber im Nachschuss jubelten plötzlich die Gäste und zogen mit 1:0 in Front. Beide Teams taten sich schwer mit einem geordneten Spielfluss, gelungene Kombinationen meist Fehlanzeige, Torchancen ergaben sich aus Einzelaktionen. Schön herausgespielt jedoch der Ausgleich durch Schiener, ein Treffer, der dem Wolfsrudel Auftrieb gab. Unsere Wölfe nun aktiver und forscher in den Aktionen, insbesondere in der Offensive. Gare, Lüsch oder Gollenbeck – Gästegoalie Rimmer stand sicher und war hellwach. Dieser dann allerdings chancenlos, als kurz vor Drittelende Kolb den Puck unter die Latte zum 2:1 hämmerte. Kurz vorher rettete Deske gegen Homjakovs seine Farben vor dem möglichen Rückstand bewahrt.
Auch im Mittelabschnitt lief bei beiden Teams spielerisch nicht viel zusammen. Schiener im Alleingang, Lüsch wenig später ebenfalls aus aussichtsreicher Position, aber leider beide nicht zwingend genug im Abschluss.
Während kurz später Gare noch per Bauerntrickversuch erfolglos scheiterte, klappte es in Überzahl mit dem wichtigen 3:1. Kapitän Ondruschka von der blauen Linie und Gollenbeck fälschte die Scheine unhaltbar ab.
Der Torjubel war noch nicht richtig verhallt, da verkürzten die Gäste durch Lenes zum 3:2. Die richtige Antwort hatte McDonald, der sehenswert zum 4:2 einschoss und den alten zwei Toreabstand wiederherstellte.
Deske hatte gleich nach Wiederbeginn Schwerstarbeit zu verrichten und parierte gegen den laufstarken Lenes überragend. Seine Vorderleute machten nun gehörig Druck und drängten spürbar auf den fünften Treffer, der eine Art Vorentscheidung gewesen wäre. Der Treffer fiel aber nicht, im Gegenteil. Aus dem Nichts verkürzte Kitzbühel durch Mader auf 3:4. Und es kam noch schlimmer. Als urplötzlich Kitzbühel zum 4:4 ausglich sahen einige Wölfe-Fans die Felle und Platz 3 im Hochfranken Cup schon davonschwimmen, aber McDonald war es,
EHC Waldkraiburg Löwen
EHC WALDKRAIBURG STARTET MIT UNGEFÄHRDETEM SIEG IN DIE VORBEREITUNG
(OLS) Erfolgreich verlief das erste Testspiel der Löwen am letzten Sonntag in Miesbach. Gegen den Oberligaabsteiger gewann die Mannschaft von Trainer Thomas Vogl mit 3:0, dabei trugen sich Michael Trox, Neuzugang Michael Rimbeck und Gast-Stürmer Lukas Kveton in die Torschützenliste ein. Neben Kveton war mit Darcy Greenaway ein weiterer Angreifer im Tryout, nachdem die Industriestädter die Kontingentstelle, die durch die Vertragsauflösung mit Michael Dorr frei geworden war, nachbesetzen müssen.
Kontingentspieler gibt es wie Sand am Meer, könnte man meinen, wenn man sich die zahlreichen von den Agenten feilgebotenen Akteure anschaut, doch gut sollen sie auch sein und nicht zuletzt eventuell den Unterschied in einem Spiel machen können. Die Löwen waren eigentlich recht glücklich mit Tomas Rousek und Michael Dorr, der aus Selb verpflichtet worden war. Nachdem US-Stürmer Dorr aber bei der obligatorischen Untersuchung durch die Berufsgenossenschaft keine Freigabe bekommen hatte, gab es Nachholbedarf und die Telefondrähte glühten wieder bei Coach Vogl. Mit dem 25-Jährigen Kanadier Darcy Greenaway, der erstmals in Europa seine Visitenkarte abgibt und dem 36-Jährigen ehemaligen Nationalspieler Tschechiens Lukas Kveton waren zwei Spieler in Miesbach schon im Tryout.
Miesbach war bereits seit Anfang August im Eistraining und wird nach einigen namhaften Verstärkungen in der Bayernliga im kommenden Winter sicher ein Wörtchen mitreden, wenn es um den Titel und den Aufstieg geht, für die Löwen war es nach vier Einheiten das insgesamt fünfte Mal, dass man sich auf dem gewohnten Untergrund befand. Die Löwen begannen gut und gingen in einem unterhaltsamen ersten Drittel nach einer knappen Viertelstunde in Führung. Lukas Kveton spielte sich dabei sehenswert durch die Miesbacher Abwehr und haute Keeper Timon Ewert die Scheibe unter die Latte (13:01). Kurz darauf ließ Greenaway sein Können aufblitzen, doch fehlte im Abschluss das letzte Quäntchen Glück. Im mittleren Abschnitt fälschte Michael Rimbeck einen Schuss von der blauen Linie von Tobias Thalhammer zum 2:0 ab, abermals gab Kveton einen Assist (24:18). Kurz vor der zweiten Drittelpause ließ Michael Trox das dritte Tor aus spitzem Winkel folgen (38:05), kurz nachdem Korbinian Sertl im EHC-Gehäuse Platz für Nebenmann Kevin Yeingst gemacht hatte. Der bekam dann deutlich weniger zu tun als Sertl zuvor, und so blieb es beim ungefährdeten 3:0-Sieg der Löwen, die das Ergebnis nach einer anstrengenden Trainingswoche verwaltend über die Zeit brachten.
Am kommenden Wochenende reisen die Waldkraiburger für ein Kurztrainingslager nach Kitzbühel, treten zweimal gegen die Adler von Ex-EHC-Coach Tomas Martinec an. Die beiden Tryout-Spieler werden dann voraussichtlich wieder mit an Bord sein, bei Verteidiger Damian Martin, der aktuell einen Muskelfaserriss auskurieren muss, lässt sich das noch nicht sagen.
ESC Moskitos Essen
Die Moskitos haben den Hochfrankencup in Selb gewonnen
(OLN) Die Wohnbau Moskitos haben den Hochfrankencup in Selb gewonnen. Mit einem 5:3 Sieg gegen Gastgeber VER Selb am Samstag und einem 11:3 im Finale am Sonntag gegen den HC Most (Tschechien) gewannen die Moskitos bereits vor Saisonbeginn einen Titel.
Bereits am Samstag gegen die Selber Wölfe zeigte das Team von Cheftrainer Frank Gentges eine äußerst konzentrierte und wache Leistung. Optisch machten die Hausherren zeitweilig zwar recht viel Druck, doch die Defensive vor dem wieder bestens aufgelegten Patrick Cerveny räumte ohne Kompromisse alles weg und behielt das Geschehen immer im Griff. Nach fünf Minuten traf Selb den Pfosten und in der Folge musste Patrick Cerveny mit einer Großtat das torlose Ergebnis retten. Mit einem Fehler der Selber beim Spielaufbau begann dann der Siegeszug der Moskitos. Aaron McLeod passte auf, schnappte sich die Scheibe und versenkte zum 0:1. Noch im ersten Drittel gar das 0:2, in Überzahl traf Julian Airich nach schöner Kombination.
Im zweiten Abschnitt mussten die Moskitos zunächst den Anschlusstreffer hinnehmen. Doch das Team ließ sich überhaupt nicht beeindrucken, behielt jederzeit die Spielkontrolle und kam zum logischen Erfolg. Ein wohl so nicht geplanter Schuss aus dem Mitteldrittel von Leon Fern schlug plötzlich im Selber Gehäuse ein und in Überzahl zockte dann auch noch André Gerartz den Selber Goalie aus. Im letzten Drittel ließen sich die Moskitos dann nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Zwar kommen die Wölfe noch einmal zu Erfolgen doch Lars Grözinger macht endgültig den Sack zu.
Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges war nach dem Spiel zufrieden: "Es war eine gute geschlossene und disziplinierte Mannschaftsleistung mit einem starken Torwart Cerveny. Wir haben eine starke Oberliga Süd Mannschaft in deren Halle geschlagen, darauf können wir aufbauen."
Mit einem Bus und so einigen Privatwagen, war das Essener Fanlager in der Netzsch Arena fast die lautere Fangruppe als die des heimischen VER Selb. Doch rund um das Turnier wurde so manche Freundschaft gepflegt und so manches Getränk geleert. Nach dem Sieg der Moskitos war im Festzelt die Vorstellung der neuen Selber Mannschaft und auch die Moskitos mischten sich unter die Wölfe Fans.
Am Sonntag waren dann auch (fast) alle wieder fit und es ging weiter in Selb. Gegner um 13:00 Uhr war der HC Most, der sich am Vortag gegen Kitzbühel durchgesetzt hatte. Die größte Chance im ersten Abschnitt hatten die Moskitos nach doppelter Überzahl, doch diese verstrich ungenutzt. Artur Lemmer eröffnete dann den später so hohen Torschnitt. Carsten Gosdeck passte auf und tankte sich schön durch, für Artur Lemmer am langen Pfosten ist dann das halbe Tor leer und der Essener Stürmer hat keine Mühe die Führung zu erzielen.
Im zweiten Drittel brachen dann bei den leicht ruppigen Tschechen alle Dämme. Zunächst passte wieder einmal Aaron McLeod auf, zockte dann völlig alleine, aber sehr sehenswert den Keeper aus. Robin Slanina passte kurze Zeit später auf, schnappte sich nach einem Gewühl die Scheibe und lupft sie unter die Latte. Dann steht Veit Holzmann völlig frei wenige Meter vor dem Tor, der 2. Versuch sitzt und nur kurz drauf wieder Veit Holzmann, der aus ganz spitzem Winkel neben den Pfosten lupft. Auch Viktor Lennartsson durfte dann mal, der Schwede schloss einen prima Break perfekt ab. Im Anschluss waren die Youngster dran, Valentin Pfeifer kurvt vor das Tor des HC Most und sein platzierter Schuss landet im Netz. Eine zwei auf eins Situation für Most bringt dann den ersten Treffer für die Tschechen. Christian Wendler, der ein gutes Spiel zeigte, musste zum ersten Mal hinter sich greifen. Doch die Moskitos machten weiter, eine Traumkombination von McLeod und Lennartsson landet bei Gerartz und es klingelt erneut. Im letzten Drittel ließen es die Moskitos es etwas gemächlicher angehen.
Am Ende stand ein 11:3 für die Wohnbau Moskitos auf der Anzeigetafel und das völlig verdient. Cheftrainer Frank Gentges war sowohl über Spiel, wie auch über den Turniersieg zufrieden: "Wie im ersten Spiel war es auch heute eine gute geschlossene und disziplinierte Mannschaftsleistung mit einem starken Torwart Wendler. Unser Turniersieg ist hoch verdient."
Die Moskitos bedanken sich beim VER Selb für die Einladung und die Gastfreundschaft. Nicht nur durch den Turniersieg war es ein gelungenes Wochenende. Wir hoffen, alle Mannschaften haben das Turnier verletzungsfrei überstanden und wünschen sportlich alles Gute für die kommende Saison.
Hannover Scorpions
Vorverkauf gestartet - Ab sofort gibt es Tickets für alle Saisonspiele
(OLON) Die Mannschaft ist ins Training eingestiegen und in dieser Woche steht das erste Spiel unserer Hannover Scorpions an. Am Freitag, 07.09.18 um 20 Uhr geht es gegen die Crocodiles aus Hamburg, wo auch gleichzeitig die Mannschaft sowie die neuen Trikots, zum ersten Mal live zu sehen sein werden.
Grund genug nun auch mit dem Vorverkauf für alle anstehenden Saisonspiele zu starten. Ab sofort sind Tickets für alle Spiele im Vorverkauf erhältlich!
Die Saison bietet viele Highlights und einige spannende und actiongeladene Spiele. Vor allem die Derbys gegen die Hannover Indians und die Spiele gegen den letztjährigen Halbfinalgegner, die Tilburg Trappers, werden sicherlich wieder von einer gewissen Brisanz begleitet. Tickets gibt es ab sofort an allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Onlineticketshop unter https://tickets-hannoverscorpions.reservix.de/events und in unserer Geschäftsstelle.
EC Harzer Falken
Harzer Falken unterliegen den Black Dragons aus Erfurt
(OLN) Nach dem Auswärtssieg im Vorbereitungsspiel gegen den ECC Preussen
Berlin ging das zweite Vorbereitungsspiel am Sonntagnachmittag gegen
die TecArt Black Dragons Erfurt mit 2:5 (0:0; 0:3; 2:2) verloren.
Dabei sahen die 767 Zuschauer ein phasenweise gutes und sehr
körperbetontes Spiel.
Dass es dann eine für ein Vorbereitungsspiel rekordverdächtige Kulisse
wurde, lag vor allem daran, dass Erfurt mit 350 Fans aus 20
verschiedenen Eishockeystandorten mit einem Sonderzug angereist war.
Und so wurde es ein sehr stimmungsvoller Nachmittag im
Wurmbergstadion, zu dem die Harzer Falken nicht unwesentlich
beitrugen. Denn vor allem im 1. Drittel gaben sie dem Gegner
ordentlich Paroli und zeigten, ähnlich wie im Mitteldrittel in Berlin,
bereits ein sehr gutes Spiel. Zwar hatten die Erfurter in den ersten 6
Minuten deutlich mehr Spielanteile, doch die Harzer kamen immer besser
ins Spiel und so kann man insgesamt resümieren, dass das erste Drittel
relativ ausgeglichen mit sehr guten Chancen auf beiden Seiten war. Und
da Hauptschiedsrichter Gavrilas die Harzer Härte deutlich kleinlicher
bewertete, als die der Thüringer, kann man sogar noch das positive
Ergebnis ziehen, dass man sich in Unterzahl über das gesamte Spiel
sehr achtbar aus der Affäre zog und die Erfurter keine ihrer
Powerplay-Situationen nutzen konnten. Und das obwohl sie zeitweise gar
mit zwei Spielern mehr auf dem Eis standen.
Allerdings muss man auch resümieren, dass man den Black Dragons an
diesem Nachmittag zu viele Gastgeschenke servierte. Denn entweder war
man in den Ecken nicht konsequent genug, patzte beim Abspiel oder ließ
den Gegner vor dem Tor zu viel Zeit und Raum. Und so konnten die
Erfurter das anfänglich gerechte 0:0 bis zur 44. Minute in eine
0:4-Führung umwandeln, bevor der erneut sehr gut aufgelegte Gregor
Kubail ein Zusammenspiel mit Dennis Gulda und Patrik Franz zum ersten
Harzer Heimtor verwandeln konnte. Ein Tor, das nochmal Kräfte
freisetzte und die Falken zurück ins Spiel brachte. Bis ein
katastrophaler Aufbaupass aus dem eigenen Drittel den Dragons fünf
Minuten später die endgültige Vorentscheidung zum 1:5 brachte. Ein
Ergebnis, dass der sehr auffällige Richard Zerbst in der 57. Minute
nur noch verkürzen konnte.
So ärgerte sich Headcoach Arno Lörsch nach dem Spiel auch berechtigt
über die viel zu hohe Niederlage bzw. darüber, dass man überhaupt
verlor. „Mir kam das teilweise wie Weihnachten vor. Das, was im 1.
Drittel schon richtig gut lief, haben wir uns später durch viele zu
viele Geschenke wieder verdorben.“ fasste er das Spiel später kurz und
knapp zusammen. Und so wird es bereits in der nächsten Trainingswoche
sicherlich nicht entspannter werden, wenn es darum geht, die
Powerplayformationen einzuspielen und auch die Sturm- und
Verteidigungsreihen fix zu machen. Überzeugt haben dürfte zumindest
das Pärchen Artjom Kostyrev und Gregor Kubail, die in beiden Spielen
schon recht gut harmonierten und immer wieder für Gefahr vor dem
gegnerischen Kasten sorgten. Wohl auch gesetzt sein dürften Erik Pipp
und Michael Buonincontri, wobei sich Letzterer gegen Erfurt noch in zu
vielen Einzelaktionen verlor und diesmal keine entscheidenden Szenen
erspielen konnte. Wie diese Paare ergänzt werden, sollte sich dann im
Laufe der Woche zeigen. Denn Dennis Gulda spielte in beiden Reihen
eine sehr gute Rolle und zeigte schon jetzt, dass sich seine
Verpflichtung noch auszahlen kann. Und auch Richard Zerbst zeigte in
beiden Spielen viel Einsatz und krönte seine gute Leistung mit einem
Tor gegen Erfurt.
Günstig wird dabei wahrscheinlich die Auswahl des nächsten
Vorbereitungsgegners. Denn mit den Hammer Eisbären geht es am
kommenden Wochenende zwei Mal gegen einen Regionalligisten, der mit
Sicherheit nicht zu unterschätzen ist, jedoch grundsätzlich
Gelegenheiten bieten sollte, die jeweiligen Spielformationen zu
probieren. „Ich gehe davon aus, dass wir nach dem Wochenende gegen
Hamm feste Reihenkonstellationen haben, mit denen wir dann auch in das
letzte Vorbereitungswochenende gehen werden. Wir haben viele gute,
aber auch einige nicht so gute Dinge gesehen, mit denen wir nun
arbeiten können. Ich bin guter Dinge, dass wir diese Woche den
nächsten Step machen und uns am Wochenende schon deutlich gefestigter
präsentieren werden.“ schaut Trainer Arno Lörsch voraus und bittet
gleichzeitig um Geduld und Vertrauen in das Team. „Die Jungs arbeiten
sehr gut und hart und wenn es dann noch nicht komplett für 60 Minuten
Vollgas reicht, muss man sich zum jetzigen Zeitpunkt noch keine
Gedanken machen.“ (Hei)
Herner EV
Herner EV – EC Bad Nauheim 1 : 4 (0:1,0:0,1:3)
(OLN) Im dritten Testspiel des Wochenendes musste sich der Herner EV am späten Sonntagnachmittag in der Hannibal-Arena dem DEL2-Ligisten und Kooperationspartner aus Bad Nauheim mit 1:4 geschlagen geben. Dabei konnten die Grün-Weiß-Roten die Partie lange Zeit ergebnismäßig offen halten, denn die Kurstädter führten bis zur 42. Minute durch einen frühen Treffer von Marcel Kahle lediglich mit 1:0. „Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden. Sie hat sich auch ohne Ausländer gut verkauft gegen ein klassenhöheres Team mit vier Kontingentspielern“ meinte HEV-Coach Herbert Hohenberger hinterher. Überhaupt zog er ein positives Fazit des spielintensiven Wochenendes: „Es gab viel Laufarbeit und kämpferischer Einsatz. Das ist ein gutes Training für die anstehende Saison. Ich konnte viele Spieler im Einsatz sehen und so gute Erkenntnisse gewinnen. Beim Spiel gegen Bad Nauheim konnten wir dann auch erste Powerplay-Formationen ausprobieren.“
Spielverlauf: Der HEV konnte auch ohne die verletzten Brad Snetsinger, Tom Schmitz, Vojtec Suchomer und Dennis Dörner dank der Krefelder Förderlizenzspieler Mike Schmitz, Philipp Kuhnekath, Darren Mieszkowski und Edwin Schitz auf drei Verteidigungs- und vier Angriffsformationen zurückgreifen und sie auch konsequent spielen lassen. Cornelius Krämer wurde dafür in der Abwehr eingesetzt. Darren Mieszkowski hatte in der dritten Minute die erste Herner Chance, eine Minute später schaffte aber der Favorit aus Bad Nauheim durch den Ex-Iserlohner Marcel Kahle das 0:1. In der Folgezeit hatten die Nauheimer zwar mehr Spielanteile, aber auch der HEV hatte seine Möglichkeiten. Zum Beispiel durch Denis Fominych nach sieben Minuten oder Nils Liesgang in der 9. Spielminute. Auf der anderen Seite musste Michel Weidekamp einige Male beherzt eingreifen um das knappe Ergebnis zu halten. Auch im zweiten Abschnitt, der torlos blieb, hatte der HEV seine Chancen. Vor allem das Überzahlspiel brachte sehr viel Druck. In der 30. Minute war Nauheims Stürmer Nico Strodel plötzlich frei durch, scheiterte aber an Michel Weidekamp. Trotzdem bekam er einen Penalty, da er von hinten einen Stockschlag bekam. Eine der Regeländerungen besagt, dass dann auf Penalty entschieden werden muss. Den nicht sonderlich ideenreich ausgeführten Penalty konnte Michel Weidekamp aber ohne Mühe parieren. In der 36. Minute musste der Herner Torhüter noch einmal retten, als Nico Kolb von der Strafbank kommend ein weites Zuspiel aufnehmen konnte und frei durch war. Im Schlussdrittel gelang den Kurstädtern in der 42. Minute das schnelle 0:2 durch die Syvester-Sturmreihe und der Sturmpartner von Cody und Dustin Sylvester, Nico Strodel, konnte in der 47. Minute auf 0:3 erhöhen. Der HEV steckte nicht auf und hatte durch Dennis Arnold, Cornelius Krämer und Lois Spitzner durchaus gute Möglichkeiten. Die beste Chance bot sich Marcus Marsall in der 54. Minute. Im vierten Überzahlspiel des HEV schaffte dann Danny Albrecht in der 59. Minute nach guter Kombination von Lois Spitzner und Nils Liesegang dem 1:3 den auf jeden Fall verdienten Treffer. In den Herner Torjubel hinein fiel dann aber neun Sekunden später der vierte Nauheimer Treffer zum Endstand von 1:4.
Ausblick: Am kommenden Wochenende hat der Herner EV nur ein Testspiel zu bestreiten. Das hat es aber in sich, denn im internationalen Vergleich trifft der HEV am Freitag um 20 Uhr zuhause in der Hannibal-Arena auf Esbjerg Energy. Dem dänischen Meister von 2016 und 2017 kann man zumindest DEL2-Niveau attestieren, so dass auf die Grün-Weiß-Roten erneut eine große anspruchsvolle Herausforderung wartet.
ERV Schweinfurt
Mannschaftspräsentation mit Weißwurstfrühstück
(BYL) Nach dem letztjährigen Erfolg der Mannschaftspräsentation und des Weißwurstfrühstücks mit über 200 Fans wird es vor dem Start der Bayernligasaison eine Wiederholung dieses Events geben. Genauso wie im vorherigen Jahr wird die Mannschaftspräsentation wieder bei einem Sponsor der Mighty Dogs, dem Automobilzentrum Skoda Löffler, stattfinden. Die Fans können sich wahrscheinlich noch gut an die Location erinnern, die mit ihrer Galerie die Präsentation der Spieler zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht hat. Das Weißbier zum Weißwurstfrühstück stammt natürlich wieder von einem weiteren Premiumsponsor der Mighty Dogs, der Brauerei Roth.
Am Sonntag, den 09.09.2018, wird es ab 9.30 Uhr wieder ein Weißwurstfrühstück geben. Dieses Jahr geht von jeder verkauften Weißwurst 1 € an den Nachwuchs des ERV. Als eine weitere Sonderaktion kann im Rahmen der Mannschaftspräsentation das neue Trikot der Mighty Dogs in allen Größen zu einem Sonderpreis von 50 € bestellt werden. Neben den Trikots können ebenfalls Dauer- und Saisonkarten bei der Mannschaftspräsentation erworben werden. Neben dem bereits bekannten Kader wird auch ein weiterer Neuzugang präsentiert, der in den letzten Tagen für die Mighty Dogs gewonnen werden konnte.
Neuer Sponsor bringt Farbe in den Icedome
(BYL) Seit vielen Jahren verbindet man – mit dem traditionell in Schweinfurt verwurzelten Malerbetrieb – hochwertige Malerarbeiten. So profitiert man vom Erfahrungsschatz einer Familie, die schon immer in der Malerbranche tätig war.
Waren in den vergangenen Jahren immer zwei Bullykreise im Icedome unbelegt, so belegen Farben Galle & Günther Gerüstbau neben Auto Löffler die beiden freien Bullykreise für die anstehende Bayernliga-Saison 2018/2019.
Wir freuen uns mit Farben Galle & Günther Gerüstbau einen neuen, großen Sponsor bei den Mighty Dogs begrüßen zu dürfen!
Ratinger Ice Aliens
Saisoneröffnung der Ratinger Ice Aliens
(RLW) Am Sonntag feierten die Ratinger Ice Aliens am Sandbach ihre Saisoneröffnung.
Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen fanden sich ab 15.00 Fans und Freunde der Aliens vor und in der Eissporthalle ein. Mit Wurst vom Grill und einem kühlen Getränk stimmte man sich auf die Saison ein. Schnell merkte man, wie Fans und Verantwortliche gleichermaßen „heiß“ auf die neue Saison sind.
Neben den kulinarischen Genüssen kam natürlich auch der Spaß nicht zu kurz. So stand im Vorraum der Eishalle eine Fotobox, der ASE-Hockeyshop suchte den Fan mit dem härtesten Schlagschuss und bot zudem sein Schläger-Equipment den Fans zum Test am.
Ab 16.00 Uhr ging es dann auf dem Eis zum ersten Mal richtig zur Sache an diesem Tag. Eine kombinierte Mannschaft aus U9/U11 Spielern der Aliens traf im freundschaftlichen Vergleich auf die U11 der TuS Wiehl und gewann am Ende deutlich mit 11-1, wobei bei den kleinen aber mehr der Spaß als denn der sportliche Erfolg im Vordergrund stand.
Nach dieser Partie ging es vor der Halle direkt weiter mit der Mannschaftsvorstellung aller Jugendmannschaften, sowie der Damen und der 1b. Alle Spieler dieser Teams wurden namentlich aufgerufen und stellten sich auf die Treppe vor der Eishalle, was am Ende der Vorstellung ein buntes und imposantes Bild abgab.
Danach ging es in der Halle mit dem Spiel des Regionalliga-Teams gegen die TuS Wiehl weiter. Und um genau 18.01 war es soweit, die Ice Aliens betraten zum ersten Mal in der Saison 2018/19 das Eis um sich Ihren Fans unter Wettkampfbedingungen zu präsentieren.
Und wie es sich für eine Saisoneröffnung gehört, übernahm das Eröffnungsbully in diesem Falle nicht der Schiedsrichter, sondern mit Herrn Dietrich der 1. stellvertretende Bürgermeister der Stadt Ratingen. Nach seiner kurzen Rede mit besten Wünschen für die Saison warf er symbolisch den Puck ein und somit war auch die Saison am Ratinger Sandbach offiziell eröffnet.
Im anschließenden Testspiel schlug es nach 03:23 zum ersten mal im Kasten der Wiehler ein, Schütze des ersten Tores der Saison war Try-out Spieler Nick Pitsikoulis, der gestern erstmals im Trikot der Aliens auflief.
Am Ende stand ein 12-2 Sieg der Aliens,den Trainer Krystian Sikorski allerdings nicht überbewerten wollte.Er habe gute Ansätze gesehen, allerdings sollte man trotz des hohen Ergebnisses auf dem Boden bleiben. Trotzdem sei ein erfolgreicher Start in eine Saison immer sehr wichtig für´s Selbstvertrauen. Er wolle mit dem Team im Training hart arbeiten und das Team von Woche zu Woche verbessern.
Überzeugen können sich die Fans davon bereits am kommenden Sonntag wieder, wenn der Gegner ab 19.00 Uhr Microz Eaters Geleen heißt.
Adendorfer EC
Bis zu 19 Heimspiele – AEC vor Mammutsaison
(RLN) Das kann man endlich mal wieder Eishockey nennen. Bis zu 37 Saisonspiele sind möglich, falls der Adendorfer EC Mitte Februar unter den besten vier Teams stehen sollte und sich somit für die Verzahnung mit der Regionalliga Ost qualifiziert. Dies ergab am Sonntagmorgen die Termintagung in Schwarmstedt bei Hannover.
Nach den beiden Testspielen Anfang Oktober gegen den HSV und die TuS Harsefeld Tigers, spielt der Adendorfer EC eine Doppelrunde in der Regionalliga Nord - was insgesamt 20 Saisonspiele beinhaltet. Des Weiteren haben die Heidschnucken wieder für den Nordpokal gemeldet und treffen dort in einer Einfachrunde auf die Ligakontrahenten Hamburger SV und EC Nordhorn, sowie dem Vorjahressieger EG Limburg und dem nach Insolvenz neu gegründeten CE Timmendorfer Strand, der mit einigen alten und bekannten Haudegen einen Neuanfang startet.
Sollte sich der AEC bis Mitte Februar in der Liga mindestens Platz vier erspielt haben, so beginnt ab dem 15. Februar die Verzahnung mit den besten vier Teams aus der Regionalliga Ost, aufgeteilt in zwei Gruppen, um eine Nord-Ost Meisterschaft, was noch einmal sechs Saisonspiele bedeuten würde (drei Heimspiele). Beim nicht Erreichen dieser Verzahnung wäre das Pokalspiel in Nordhorn am 24.02.19 das letzte Spiel der Saison 2018/19.
Da die Anzahl der Spiele nun (sicher) feststehen, kann in Kürze auch der Vorverkauf der Dauerkarten beginnen. Die Dauerkarten gelten in der kommenden Saison für die 16 Test-, Regionalliga- und Nordpokal Heimspiele. Da die Verzahnungsrunde mit der Regionalliga Ost sportlich erreicht werden muss, fällt diese raus. Dauerkarteninhaber erhalten bei diesen Spielen aber ermäßigteren Eintritt. Weitere Infos hierzu folgen in Kürze. Der Dauerkartenpreis beträgt somit für diese Saison 120 Euro für Normalzahler und 90 Euro ermäßigt.
Salzgitter Icefighters
Spielplan der Regionalliga Nord veröffentlicht
(RLN) Nach der heutigen Ligatagung in Schwarmstedt ist nun der vorläufige Vorrunden-Spielplan der Saison 2018/2019 bekannt. Ganze 20 Spiele im Doppelrundenmodus müssen die TAG Salzgitter Icefighters in der Hauptrunde der Reginonalliga Nord bestreiten. Los geht es mit zwei Heimspielpartien im Oktober. Zunächst ist der amtierende Meister zu Gast, zwei Wochen später präsentiert sich mit dem ECW Sande ein neues Gesicht an der Humboldtallee. Im November begrüßen die Stahlstädter den EC Nordhorn und den AEC. Die Gegner im Dezember heißen HSV und ECN und das neue Jahr startet mit zwei Heimspielen in Folge. Zuerst sind die Jungs aus Adendorf zu Gast, dann das Team von der Weser, den Januar-Abschluss bildet die Mannschaft aus Sande. Zum Abschluss der Hauptrunden-Saison gibt es noch das Februar-Heimspiel gegen den HSV.
ESV Chemnitz
Crashers auf Augenhöhe mit Süd-West-Deutschen
(RLO) In neuem Design präsentierten sich die Crashers am vergangenen Samstag in einem sehenswerten Eishockeyspiel gegen den Meister der Regionalliga Süd-West frisch und hungrig. Zwar startete das Team vom Trainertrio Hofmann/Rentzsch/Stiegler etwas holprig gegen Bietigheim-Bissingen, fand aber im zweiten Drittel nach einem 0:3 Rückstand zurück ins Spiel. Erst gelang Tobias Rentzsch nach einem tollen Konter das 1:3. Wenig später knallte Torsten Hofmann im Powerplay den Puck zum 2:3 ins Gästegehäuse. Im Schlussdrittel glich Michael Stiegler in doppelter Überzahl zum 3:3 aus. Über 250 Zuschauer bekamen ein offenes und spannendes Spiel geboten. Acht Minuten vor Schluss waren es allerdings die Gäste, die blitzschnell umschalteten und mit einem gut herausgespielten Konter das 3:4 Siegtor erzielten.
Tobias Rentzsch: „Das Spiel gegen Bietigheim war ein guter Test für uns. Wir haben gesehen, wo es noch hakt. Es war aber auch deutlich zu spüren, welches Potential in unserem Team schlummert. Jetzt heißt es Geduld bewahren und weiterarbeiten! Bedanken wollen wir uns bei unseren Gästen aus Bietigheim, die sich als sehr faire Gegner präsentiert haben. Wir wünschen dem Team um Jakob Vostarek eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison!“
FASS Berlin 1c
Junger Stürmer für Landesligateam
(LLB) Das Landesligateam von FASS Berlin kann seinen ersten Neuzugang präsentieren. Vom Regionalligateam des ESC 07 Berlin wechselt Florian Idschok in den Wedding.
Der 19jährige erfüllt genau die Vorstellungen von neu-Coach Martin Ohme, der gerne junge Spieler in das Team einbauen will. Und ganz unbekannt ist ihm sein neues Umfeld nicht:
Seine Karriere begann Florian 2003 bei den Eisbären Juniors Berlin und er hat schon im Nachwuchs einige Erfahrung sammeln dürfen.
2011 wechselte er nach Dresden und spielte dort bei den Knaben. Außerdem schnupperte er dort Schülerbundesligaluft in Dresden.
2012 ging es zu den Schülern von FASS, hier holte er mit dem Team die Ostdeutsche Meisterschaft, der erste Titel der Akademiker in diesem Altersbereich. Außerdem spielte das Team die Niedersachsenrunde.
2015/16 bestritt er 15 Spiele beim DNL2-Team des ECC Preussen Berlin. Er kehrte noch aber während der Saison wieder zurück zu den Weddingern.
Letzte Saison folgte das erste Jahr im Seniorenbereich, er spielte beim ESC 07 Berlin im Regionalliga und dem Landesligateam. In den elf absolvierten Partien der Regionalliga Ost konnte er durchaus überzeugen.
Nun soll bei den Akademikern der nächste Schritt folgen und natürlich hoffen wir für den jungen Stürmer, dass er den Sprung in eines der höherklassigen Teams von FASS schaffen kann.
Herzlich willkommen im Wedding Florian, wir wünschen Dir viel Spaß und viel Glück in deinem neuen Team!
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