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September 26
                         
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Michael Wagner geht in sein drittes Jahr bei den Weserstars. Der 22-Jährige, der im Iserlohner Nachwuchs spielte und zuvor für die Eisbären JUniors aufs Eis ging, konnte zuletzt in 24 Partien 4 Tore und 7 Assists erzielen
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 17.September 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutscher Eishockey Bund, Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Ost



Deutscher Eishockey Bund

U20 Future Challenge: DEB-Auswahl gegen die Eisbären Regensburg - 22-Mann-Kader für Spiel gegen den Oberligisten / Künast: „Wichtiges Spiel auf dem Weg zur Heim-Weltmeisterschaft“
(DEB)  Die deutsche U20 Nationalmannschaft trifft am Dienstag, 18. September 2018, ab 19.00 Uhr in der Donau Arena auf die Eisbären Regensburg. U20-Bundestrainer Christian Künast nominierte für das Vorbereitungsspiel zwei Torhüter, acht Verteidiger und zwölf Stürmer.
„Das Spiel gegen Regensburg ist ein wichtiges Spiel auf dem Weg zur Heim-Weltmeisterschaft“, erklärt U20-Bundestrainer Christian Künast im Vorfeld. „Wir werden im Rahmen der Partie viele Spieler testen und unser System weiter vertiefen.“ Kurzfristig nachgerückt in den 22-Mann-Kader ist für das Spiel gegen die Eisbären Regensburg der Torhüter Philipp Maurer vom EV Landshut. Er ersetzt den verletzten Hendrik Hane.
Die Eisbären Regensburg sind in der vergangenen Oberliga-Saison in das Viertelfinale der Playoffs eingezogen, wo sie sich allerdings dem späteren Meister aus Tilburg geschlagen geben mussten. Der Oberligist stellt für die U20-Nationalmannschaft den vierten Kontrahenten der Saison dar. „Regensburg ist für uns ein toller Gegner. Sie befinden sich mitten in der Vorbereitung und werden unseren Spielern alles abverlangen“, erklärt U20-Bundestrainer Christian Künast.
Für die U20-Nationalspieler stellt das Spiel gegen Regensburg einen wichtigen Bestandteil zur Vorbereitung der bevorstehenden Weltmeisterschaft dar. Diese findet vom 9. bis 15. Dezember 2018 in Füssen statt. Karten sind bereits jetzt imDEB-Ticketshop erhältlich.
Die Tickets für das kommende Spiel zwischen der U20-Nationalmannschaft und den Eisbären Regensburg sind im Ticketshop des Gastgebers erhältlich. Weiterhin kann das Spiel im Livescore verfolgt werden.



Düsseldorfer EG

DEG schickt Iserlohn mit 5:1 nach Hause
(DEL)  Alles auf Anfang! Wieder einmal. Was daraus wird, lässt sich naturgemäß zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Aber der Anfang des Anfangs ist mehr als geglückt. Nach dem Auftakt-Coup in Mannheim am Freitag hat die runderneuerte DEG auch ihre Heimpremiere überzeugend gemeistert. Mit dem 5:1 (0:0; 2:0; 3:1) gegen Iserlohn setzte die Mannschaft von Harold Kreis eine Duftmarke!



EHC Red Bull München

Sechs-Punkte-Wochenende zum DEL-Start
(DEL)  Perfekter Saisonstart für den EHC Red Bull München: Nach dem 4:2-Erfolg am Freitag in Berlin haben die Red Bulls auch das Derby gegen die Straubing Tigers gewonnen. Vor 5.100 Zuschauern im Olympia-Eisstadion schossen Michael Wolf, John Mitchell und Derek Joslin den Deutschen Meister zu einem 3:1-Sieg (1:0|1:0|1:1). Die Münchner konnten damit als einziges Team die vollen sechs Punkte am ersten DEL-Wochenende einfahren.
Das erste Drittel spielte sich zu großen Teilen in der Zone der Straubing Tigers ab. München machte viel Druck und kombinierte sich zu guten Chancen. Michael Wolf hatte in der ersten Minute das 1:0 auf dem Schläger, Justin Shugg (9.) sowie Frank Mauer und Patrick Hager im Powerplay (jeweils 10.) waren ebenfalls nah dran am Führungstreffer. In der 16. Minute war es dann Kapitän Wolf, der nach einem Pass von Andreas Eder alleine auf Tigers-Schlussmann Sebastian Vogl zulief und per Tunnel zum 1:0 abschloss.
Im zweiten Drittel war die Partie ausgeglichener, da die Defensive der Münchner aber kaum Fehler machte, kam Straubing nicht in gefährliche Abschlusspositionen. Und im Angriff waren die Red Bulls effizient: In der 34. Minute erzwang Trevor Parkes durch einen Schuss auf den Schoner Vogls einen Abpraller, den Mitchell zum 2:0 über die Linie drückte.
Zu Beginn des Schlussdrittels meldete sich Straubing mit dem Anschlusstreffer durch Antoine Laganiere zurück (42.). Fünf Minuten später stellte Derek Joslin im Powerplay auf 3:1. Dass dieser Zwei-Tore-Vorsprung bis zum Ende hielt, lag auch an Münchens Torhüter Danny aus den Birken, der in Unterzahl stark gegen Kael Mouillierat rettete (52.). Da Matt Stajan wenig später einen Alleingang knapp neben das Tor der Straubinger setzte, blieb es beim 3:1.



Bayreuth Tigers

Guter Bayreuther Heimauftakt endet unglücklich ohne Zähler
(DEL2)  Das erste Hauptrunden-Heimspiel der neuen Saison begannen die Hausherren trotz einiger weiterer krankheitsbedingter Ausfälle sehr engagiert und versuchten vom Bully weg die Initiative zu ergreifen. Befeuert wurde das noch durch die frühe Führung von Järveläinen, der etwas Unordnung im Zentrum der Gäste nach einem abgeprallten Heider-Schuss trocken und platziert ausnutzte. Der amtierende Meister zeigte sich davon aber nicht geschockt und startete eigene Angriffe, so dass sich ein sehr unterhaltsames, flottes Spiel auf wirklich gutem DEL2 Niveau entwickelte. Ein Trickschuss der vielleicht auch mehr ein Pass in den Slot von Cabana aus der Ecke hinter der Grundlinie sein sollte, ergab den Ausgleich. Der Steelersstürmer schoss Jaeger aus diesem eher schlechten Winkel im Bayreuther Gehäuse so an, dass die Scheibe hinter die Torlinie prallte. Auch danach gab es noch gute Chancen auf beiden Seiten mit hohem Tempo herausgespielt bei denen aber die starken Goalies jeweils die Oberhand behielten.
Auch im zweiten Abschnitt blieb das Niveau und die Geschwindigkeit relativ hoch. Bietigheim kurbelte an und Bayreuth wehrte sich nach Kräften. Erste klare Chancen für beide Teams parierten wieder die Torhüter, bis der sehr auffällige Corrin seine Farben in Führung brachte. Eine Druckphase der Gäste hinterließ etwas Chaos in der Abwehrzone der Oberfranken und der Verteidiger-Neuzugang traf aus kurzer Entfernung. Eine gute Minute später hatten die Wagnerstädter aber eine Antwort parat. Flüssig kombinierte man sich durch die Mittelzone bis Sebastian Busch mit einem klasse Rückpass den mitgelaufenen Richter vor dem Tor fand und in vollem „Speed“ traf der zum Ausgleich. Weitere Möglichkeiten gab es noch hüben wie drüben in dieser weiter sehr attraktiven Partie, aber es blieb beim 2-2 bis zur zweiten Pause.
Es war weiter kein großer Unterschied zwischen Spitzenteam und heimischen Underdog zu erkennen, so dass es ein schön anzuschauender Kampf auf Augenhöhe blieb, in dem beide Mannschaften sich Chancen erspielten. Einige Überzahlspiele blieben von den Gelb-Schwarzen ungenutzt, davon sogar 30 Sekunden im 5 gegen 3 und bei eigentlich tollen Schusschancen zielte man nicht gut genug. So schaukelte sich die Spannung weiter hoch. Im Powerplay auf der anderen Seite gelangte die Scheibe dann unglücklich aus Sicht der Heimmannschaft auf eher ungewöhnlichem Weg unkontrolliert vor die Füße von McKnight und der Vorjahrestopscorer der Steelers nutzte diese unverhoffte Gelegenheit sofort zum 2-3. Doch auch damit war noch nichts entschieden, weil z.B. der quirlige Järveläinen bei Unterzahl zu einem Break ansetzte, bei dem er gefoult wurde. Den fälligen Penalty brachte er dann aber genauso wenig an Sharipov vorbei, wie beim letzten anrennen in der Schlussphase seine Kollegen bei 90 Sekunden ohne Torwart mit sechstem Feldspieler. So blieb unter dem Strich eine unglückliche Niederlage zum Heimauftakt für couragierte Tigers gegen einen starken Meisterschaftsfavoriten, der mit seiner individuellen Klasse auch phasenweise zeigte warum er von vielen auch heuer wieder im Vorderfeld der Liga erwartet wird.



Eispiraten Crimmitschau
1:4! Eispiraten verlieren Sachsenderby - Auch im zweiten Spiel gibt es keine Punkte
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau konnten auch im zweiten Saisonspiel keine Zähler einfahren. Die Mannschaft von Cheftrainer Kim Collins verlor das Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse mit 1:4. Trotz Chancenübergewicht in den ersten beiden Dritteln, gelang es den Westsachsen nicht, gegen den Konkurrenten aus Weißwasser mehr als einen Treffer zu erzielen. Einziger Crimmitschauer Torschütze war Patrick Pohl. Das nächste Spiel steht am kommenden Freitag (21.09.2018) an. Dann gastieren die Crimmitschauer bei den Tölzer Löwen.
Personal: Fast unverändert zum ersten Spieltag gingen die Eispiraten Crimmitschau in ihr erstes Spiel vor heimischen Publikum. Einzig und allein Rückkehrer Sebastian Albrecht rückte für Brett Kilar in das Gehäuse der Rot-Weißen.
Die Mannschaft von Cheftrainer Kim Collins legte einen Blitzstart hin. Nicht einmal zwei Minuten waren gespielt, da hatten die rot-weißen Anhänger im gut gefüllten Sahnpark erstmals Grund zum Jubeln. Patrick Pohl fälschte einen Schuss von Vincent Schlenker in Torjägermanier unhaltbar ab und stellte auf 1:0 (2.). Auch im Anschluss hatten die Westsachsen mehr Anteile vom Spiel, Rob Flick und Christoph Kabitzky vergaben aber ihre guten Torchancen. Die Lausitzer Füchse kamen dann in numerischer Überzahl zurück in die Partie. Eine schnelle Kombination vollendete Kuchejda eiskalt. Er überwand Albrecht, welcher bis dato einen ordentlichen Job erledigte - 1:1 (17.).
Auch im zweiten Durchgang waren die Eispiraten bemüht, das Spiel zu machen und das zweite Tor zu erzielen. Doch die Gäste aus Ostsachsen waren bissig in den Zweikämpfen und gaben den Eispiraten nur selten Raum zum spielen. Talbot, Klöpper und Flick konnten ihre Möglichkeiten in der Folge zunächst nicht nutzen. Vincent Schlenkers Tor, welches in einer unübersichtlichen Situation vor dem Füchse-Gehäuse entstand, wurde nach dem Videobeweis später aberkannt. Auch im Powerplay gelang den Westsachsen trotz guter Möglichkeiten kein Treffer. Als Feodor Boiarchinov 30 Sekunden vor dem Drittelende dann Sebastian Albrecht überwand und auf 1:2 stellte, wurde es im Sahnpark leise - Der Spielverlauf war auf dem Kopf gestellt (40.).
Im Schlussdrittel agierten die Crimmitschauer dann nicht mehr so zwingend wie zuvor. Die Gäste konnten sich gegen die offenen Pleißestädter zudem immer mehr Chancen erarbeiten und vor allem nutzen. Vincent Hessler (48.) traf zunächst zum 1:3. Jeff Heyes setzte mit seinem Empty-Net-Treffer in der letzten Minute denn für den Schlusspunkt (60.).



Deggendorfer SC

Nach großem Kampf: Deggendorfer SC muss sich den Löwen Frankfurt  
geschlagen geben
(DEL2)  Lange hatten die Fans des Deggendorfer SC auf das erste Heimspiel in  
der DEL2 hingefiebert. Am heutigen Tag war es dann schließlich soweit  
und die Deggendorfer Kufencracks lieferten dem Favoriten aus Frankfurt  
einen harten Kampf, verloren aber am Ende mit 1:5.
Die Partie begann für den DSC vor 2165 Zuschauern gleich mit einer  
kalten Dusche. Gerade einmal 91 Sekunden waren gespielt, da schlug es  
das erste Mal hinter Cody Brenner im DSC-Kasten ein. Matt Pistilli war  
es, der perfekt von Lukas Koziol bedient wurde und den Puck unhaltbar  
unter die Querlatte zimmerte.
Im weiteren Drittelverlauf blieben die Löwen brandgefährlich, fanden  
jedoch ein ums andere Mal in Cody Brenner ihren Meister. Auf der  
Gegenseite konnten die Deggendorfer ebenfalls ihre offensiven  
Nadelstiche setzen, jedoch ohne nennenswerten Erfolg.
Im zweiten Abschnitt gelang es den Frankfurtern dann die Führung  
weiter auszubauen. In der 26. Minute fälschte Ex-Nationalspieler  
Eduard Lewandowski im Powerplay einen Schuss von Adam Mitchell  
unhaltbar zum 0:2 ab. Die Hausherren ließen sich davon aber nicht  
beeindrucken und gaben weiterhin Gas. Mit viel Kampf und Leidenschaft  
erspielte sich das Team von Trainer John Sicinski einige gute  
Einschussmöglichkeiten und wurde in der 36. Spielminute für den  
Aufwand belohnt. Wie ein echtes Schlitzohr schoss Christoph  
Kiefersauer Gästekeeper Bick von hinter der Torlinie an, sodass der  
Puck hinter dem Frankfurter Keeper über die Linie rollte. In den  
nächsten Minuten drückten die Hausherren dann auf den Ausgleich, der  
jedoch nicht fallen wollte. Nur wenige Sekunden vor Drittelende dann  
der Nackenschlag. Nach einem Gestochere an der blauen Linie kam der  
Puck plötzlich zu Mathieu Tousignant, der alleine vor Cody Brenner  
auftauchte und den Deggendorfer Schlussmann zum 1:3 überwand.
Im Schlussabschnitt versuchten die Hausherren nochmal Dampf zu machen.  
Jedoch bremste sich das Team von Trainer John Sicinski durch zu viele  
Strafzeiten selbst aus und musste gegen ein starkes Löwen-Powerplay in  
der 50. Minute einen weiteren Gegentreffer hinnehmen. Daniel Spang  
traf bei einer Fünf-gegen-Drei-Überzahlsituation mit einem präzisen  
Schuss direkt in den Winkel. Dieser Treffer war auch gleichbedeutend  
mit der Vorentscheidung, denn trotz weiterer Bemühungen seitens des  
DSC fiel kein weiteres Tor mehr für die Hausherren. In der letzten  
Spielminute bauten die Löwen dann sogar ihren Vorsprung noch einmal  
aus. Im Powerplay war erneut Tousignant der Torschütze zum 1:5 und  
damit zum Endstand.
Mit dieser Niederlage findet sich der Deggendorfer SC nach dem ersten  
Wochenende auf dem vorletzten Tabellenplatz wieder und trifft am  
kommenden Freitag auswärts auf die Lausitzer Füchse. Spielbeginn in  
Weißwasser ist um 19:30 Uhr.



Dresdner Eislöwen

Eislöwen unterliegen Heilbronn
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Heilbronner Falken mit 3:6 (0:2; 0:1; 3:3) verloren. Vor 2048 Zuschauern nutzte Justin Kirsch für die Gäste in der zehnten Spielminute eine Powerplaysituation zur Führung. Greg Gibson legte für Heilbronn in Überzahl nach (18.).
Im zweiten Drittel baute Corey Mapes die Falken-Führung aus (26.), doch Thomas Pielmeier (41./PP) und Harrison Reed (44.) markierten die Anschlusstreffer für Dresden. Kyle Helms (51.) war erneut für Heilbronn erfolgreich, aber Nick Huard (52.) traf abermals für die Eislöwen. Kirsch (55./PP) und Roope Ranta (59./EN) sicherten den Sieg für Heilbronn letztlich ab.
Eislöwen-Cheftrainer Jochen Molling: „Ganz sicher haben wir uns den Start in die Saison anders vorgestellt. Aber jetzt ist die Situation so, wie sie ist. Wir schauen nach vorn, haben nun eine Woche Zeit und werden die Partien intensiv aufarbeiten. Es war heute schwer nach dem 0:3-Rückstand wieder ins Spiel zu finden. Die Jungs haben Einsatz gezeigt, diesen Ansatz nehmen wir mit in die neue Woche.“
Falken-Coach Alexander Mellitzer: „Der Sieg war wichtig für uns. Wir hatten in den letzten Tagen mit Verletzungen und Erkrankungen zu kämpfen, sind nur mit 14 Spielern angereist. Umso mehr freut es mich, dass wir drei Punkte mitnehmen können.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 21. September um 19.30 Uhr beim EC Bad Nauheim. Zum Playport-Familientag präsentieren sich die Blau-Weißen am Sonntag, 23. September bereits um 16 Uhrwieder in der EnergieVerbund Arena.



ESV Kaufbeuren

Fulminantes Schlussdrittel bring Heimerfolg gegen Bad Nauheim - Joker gewinnen Heimauftakt vor 2.511 Zuschauern mit 7:3
(DEL2)  Geschrieben von Matthias Schmalholz
Das erste Heimspiel der neuen Saison stand heute für den ESV Kaufbeuren auf dem Programm. Dabei gastierte der EC Bad Nauheim in der mit 2511 Zuschauern gut besuchten erdgas schwaben arena. Diese sahen ein sehr intensives und über weite Strecken enges Spiel, doch mit einem Doppelpack in Unterzahl zog der ESVK im Schlussdrittel davon und gewann letztlich den Heimauftakt der Saison 2018/19 mit 7:3.
Im Vergleich zum Freitagsspiel musste Trainer Andreas Brockmann auf Kapitän Sebastian Osterloh (Unterkörperverletzung) verzichten. Seinen Platz nahm Simon Schütz vom Kooperationspartner aus Ingolstadt ein.
Beide Teams wollten nach den Auftaktniederlagen die ersten Punkte verbuchen. Dafür Kaufbeuren kam mit viel Schwung aus der Kabine und hatte speziell durch die erste Reihe um Branden Gracel einige gefährliche Aktionen. Zählbares aber produzierten dann die Gäste, die in der sechsten Minute einen Konter zum 0:1 abschlossen. Nico Kolb lief nahezu frei von der linken Seite auf Stefan Vajs zu und setzte den Puck souverän in den kurzen Winkel. Die Hausherren waren optisch wie auch spielerisch oben auf, jedoch sprang nichts Zählbares dabei heraus, obwohl reichlich Chancen vorhanden waren. Dies hätte sich beinahe erneut durch Kolb gerächt. Der Stürmer tauchte wegen eines schlechten Wechsels des ESV frei vor Vajs auf, doch diesmal wehrte dieser den Rückhandversuch ab. In der 15. Minute musste Marvin Ratmann auf der Strafbank Platz nehmen. Die Folge war ein sehr ansprechendes Überzahlspiel Kaufbeurens mit einigen Schüssen auf das Gehäuse Boutins, doch blieb der Torerfolg weiterhin verwehrt. So ging es folglich mit 0:1 in die Pause.
Das zweite Drittel begann mit einer Strafe für die Gäste. In dieser sorgte jedoch zuerst Ex-Joker Steve Slaton für Gefahr, als er den Puck über das komplette Eis bis vor Vajs trug. Aber auch die Rot-Gelben sorgten noch für gute Möglichkeiten. Saarinen verpasste den Ausgleich nur knapp, als er einen Abpraller vor dem leeren Tor nicht mehr erwischte. Kurz nach Ablauf der Strafe sollte der Ausgleich dann aber doch noch fallen. Jere Laaksonens Schuss war für Boutin in der 25. Minute nicht zu halten. Die Antwort der Gäste sollte aber nicht lange auf sich warten. Nach nur einer Minute kam Jannik Woidtke unbedrängt an der blauen Linie zum Schuss und nutzte dies zum 1:2. Den Hessen tat der Treffer sichtlich gut und sie hatte viele Offensivaktionen zu verzeichnen. Nach einem ungenauen Zuspiel in der eigenen Zone hätten die Gäste in Person von Ratmann beinahe die Führung ausgebaut, doch zeigte Vajs einen sehr guten Reflex. Nauheim hatte nun endgültig das Momentum auf seiner Seite und dann auch noch die Chance in Überzahl. Nachdem Julian Eichinger auf der Gegenseite eine sehr gute Chancen liegen ließ, machte es auf der Gegenseite Maxmilian Hadraschek besser. Dessen verdeckter Schuss ging durch die Beine von Vajs zum 1:3 ins Tor. In der 34. Minute waren die Rollen dann vertauscht, denn Vajs behielt gegen Hadraschek in höchster Not mit der Stockhand die Oberhand. Die riesen Chance zum Anschluss hatte dann Sami Blomqvist nach einem Querpass Gracels, doch brachte er den Puck nicht über die Schoner Boutins. Dies war jedoch nur einer von mittlerweile wenigen ESV Angriffen. In der 37. Minute wurde es dann kurz ruppig auf dem Eis, nachdem Mike Dalhuisen Florian Thomas foulte. Doch Philipp Messing zeigte, dass der ESVK Gegenwehr zeigte, auch wenn er dafür ebenfalls mit auf das Sünderbänkchen musste. Nach Ablauf der Strafzeit sollte sich der ESVK dann auch auf dem Scoreboard zurückmelden. Florian Thomas nutzte den vielen Verkehr vor Boutin und traf mit einem überlegten Schuss zum 2:3 in der 39. Minute. Mit diesem wieder relativ offenen Spielstand ging es nach einem guten Nauheimer Drittel in die Pause.
Andi Brockmann nutzte die Pause um die Reihen umzustellen, tauschte Ossi Saarinen mit Alexander Thiel, und versuchte mit diesem Akzent, seine Mannen wieder besser ins Spiel finden zu lassen. Und dies sollte sehr gut aufgehen. In Überzahl setzte Julian Eichinger zum Schlagschuss an und fand aber mit viel Übersicht Jere Laaksonen. Der Finne ließ sich nicht zwei Mal bitten und schoss den Puck zum 3:3 in die Maschen in der 44. Minute. Den Allgäuern versetzte dieses Tor nun richtig Schwung, doch nahmen sie sich diesen mit einer Strafzeit eigentlich selber. Doch es kam anders. Als Thiel die Scheibe klärte und von der gegnerischen blauen Linie aufs Tor brachte, passte der Schuss genau in den Winkel über die Fanghand des verdutzten Boutin. 4:3 in Unterzahl! Und das sollte noch nicht alles gewesen sein. Mittlerweile in der 48. Minute, liefen Gracel und Blomqvist einen Konter. Letzterer nahm den Querpass direkt, traf über die Schoner Boutins und machte die erdgas schwaben arena zu einem Tollhaus. Der ESVK hatte das Spielgeschehen nun fest im Griff und baute die Führung in Überzahl aus. Simon Schütz zog in der 57. Minute ab zum 6:3. Für die Gäste kam es aber noch bitterer. Max Schmidle störte den Spielaufbau, Ossi Saarinen nahm den Puck mit, legte zurück auf Schmidle und der heutige Kapitän sorgte für den 3:7 Endstand. Ein nach dem Spielverlauf doch zu deutliches Ergebnis, da vor allem die Gäste im Mitteldrittel den Hausherren viele Probleme bereiteten.
Auf der anschließenden Pressekonferenz sah Christof Kreutzer ein erstes Drittel mit etwas mehr Vorteilen für Kaufbeuren und einem klar besseren Mitteldrittel seines Teams. Zum Schlussdrittel verkniff er sich einen Kommentar. Andi Brockmann war vor allem mit diesem letzten Drittel zufrieden, da dies auch den Weg zeigte, wie er spielen wolle. Die ersten beiden Drittel waren ihm zu verspielt.



Tölzer Löwen

21 starke Minuten reichen für das 6-Punkte-Wochenende
(DEL2)  Von Anfang an perfekt war der Auswärtsauftritt der Tölzer Löwen beim EHC Freiburg sicher nicht. Doch ein starker Schlussspurt mit sechs Toren innerhalb von 21 Minuten sichert den Dreier im Breisgau und macht das 6-Punkte-Wochenende perfekt. Am Ende steht ein 6:3-Sieg (0:1, 2:0, 4:2). Ein halbes Dutzend Tore, trotz der Ausfälle zweier Top-Offensivkräfte: Die Tölzer Löwen zeigen sich zum Saisonbeginn in einer starken Frühform. Im heutigen Spiel dauerte es allerdings ganze 39 Minuten, bis die Angriffsmaschine richtig geölt war. Dann trafen Florian Strobl und Stephen MacAulay zum 2:1-Zwischenstand. Die Gastgeber hatten das Spiel zuvor dominiert. "Das klingt jetzt komisch, aber ich glaube wir haben ein ganz gutes Spiel abgeliefert", resümierte Freiburgs Trainer Leos Sulak. Niko Linsenmaier schob bereits nach sechs Minuten in Überzahl zur EHC-Führung ein. Weitere Chancen folgten, doch Ben Meisner bewachte sein Löwentor in starker Manier. Es war ihm zu verdanken, dass die Löwen auch nach den ersten dreißig Minuten eine reale Chance auf Punkte hatten. Nach dem Überzahl-Doppelschlag durch Strobl und MacAulay traf auch Kyle Beach fünf Minuten nach der zweiten Drittelpause. Die Löwen führten mit 3:1 und hatten das Momentum auf ihrer Seite, doch Freiburg kämpfte sich zurück. Erneut in Überzahl traf der EHC per Doppelschlag in Person von Jannik Herm und Alexander Brückmann zum Ausgleich. Das Spiel drohte erneut zu kippen, die Franz-Siegel-Halle hatte eine beeindruckende Lautstärke erreicht. Löwentrainer Markus Berwanger nahm sowohl bei den Heimfans, als auch bei den heimischen Spielern mit einer Auszeit die Luft heraus. "Ich habe dann in der Auszeit gesagt: „Ganz ruhig, wir werden unsere Chancen noch bekommen, wichtig ist, dass wir hinten stabil stehen“". Und das taten die Löwen in der Folge wieder. So war es erneut die individuelle Klasse des zweiten Löwensturms, der die Partie entscheidend auf die Tölzer Seite kippen ließ. Erst traf Andreas Pauli, dann Kyle Beach innerhalb von 30 Sekunden zum 5:3. Die Freiburger Gegenwehr war gebrochen, es fehlte nur noch der Schlusspunkt durch den Empty-Netter von Kevin Wehrs. Besonders die Kontingentstellen bereiten den Löwenfans derzeit Freude. Kyle Beach hat nach zwei Spielen bereits sechs Scoringpunkte auf dem Konto. Stephen MacAulay und Verteidiger Kevin Wehrs folgen mit vier, respektive drei Punkten. "Nicht nur Beach, überhaupt unsere Neuzugänge sind sehr gut. Schlager und Dibelka fehlen uns natürlich noch, das heißt aber jetzt nicht, dass wir jedes mal sechs oder mehr Tore schießen", so Berwanger. Man merkt, dass die neu zusammengestellte Mannschaft schon früh zusammengefunden hat. Stephen MacAulay beispielsweise fühlt sich wohl in Bad Tölz: "Ich liebe es in Bad Tölz zu sein. Nachdem ich angekommen bin, haben mich meine Teamkollegen sehr herzlich empfangen und waren sehr freundlich zu mir. Außerdem denke ich ist Bad Tölz und die Region außerhalb extrem schön, deswegen ist es ein super Platz zu leben. Ich freue mich darauf, dem Club hoffentlich bei weiteren Erfolgen zu helfen". Ob sich die Tölzer Löwen auch am zweiten Spielwochenende in der Erfolgsspur bleiben, zeigt sich am kommenden Freitag in der weeArena: Ab 19:30 Uhr sind die Eispiraten Crimmitschau zu Gast.



SC Riessersee

Minikader bleibt gegen Leipzig in der Spur - SCR siegt am Samstagabend mit 3:2 vor 704 Zuschauern
(OLS)  Samstag Abend, Primetime 19Uhr30 im Olympia-Eissport-Zentrum, das fünfte Vorbereitungsspiel der Weiß-Blauen hatte wahrlich nicht die besten Voraussetzungen. Gerade noch drei gelernte Verteidiger standen Trainer Söderholm zur Verfügung, denn neben den bereits bekannten Ausfällen Heiß, Hummer und Kaisler gesellte sich auch noch Lorenz Mittermaier hinzu. Außerdem musste Uli Maurer wegen einer Mandelentzündung passen, kommende Woche wird der Außenstürmer aber wieder in das Training einsteigen können. Aufgrund der dünnen Personaldecke in der Defensive, wurden Maximilian Daubner und Philipp Wachter in der Abwehr getestet.
Gleich zu Beginn des Spiels übernahmen die Weiß-Blauen die Initiative und kamen im Laufe des ersten Drittels durch zwei Überzahltore zu einer verdienten 2:0 Führung. Für die Treffer sorgten Moritz Miguez und Daniel Reichert. Die Vorlagen kamen jeweils von Kapitän Florian Vollmer und Maxi Daubner. Zwei Sekunden vor Beendigung des Mittelabschnitts schraubte Maxi Daubner selbst den Spielstand auf 3:0. Kevin Reich, der am heutigen Abend das Tor der Werdenfelser hütete, musste in der 44.Minute das erste Mal hinter sich greifen. Leipzigs Eichelkraut tauchte allein vor dem 22jährigen auf und lupfte den Puck unter die Querstange. 106 Sekunden vor Schluss nutzten die Gäste eine Überzahlsituation zum 3:2 Endstand.
Bereits am kommenden Freitag um 19:30Uhr kommt es zum sechsten und somit letzten Testspiel des SC Riessersee. Der EV Landshut ist zu Gast am Tag der offiziellen Saisoneröffnung beim SC Riessersee, an dem auch die neue Mannschaft vorgestellt wird. Um 17Uhr gibt die Mannschaft im SCR Stüberl eine Autogrammstunde und nach dem Spiel wird das neue Team, ebenfalls im SCR Stüberl, vorgestellt.



VER Selb

Torreicher Sieg in der Hauptstadt
(OLS)  Zweites Spiel, zweiter Sieg. Nach Hamburg gewannen unsere Wölfe auch bei den Preussen Berlin. Nach einem furiosen Auftaktdrittel und deutlicher Führung, kam Berlin durch einen Dreierpack innerhalb von nur 60 Sekunden im Mittelabschnitt wieder heran. Letztendlich agierte unser Team aber sehr abgeklärt und wusste mit vier verschiedenen Torschützen zu gefallen. Kyle Piwowarczyk war mit drei Toren und drei Vorlagen der auffälligste Akteur der Hauptstädter.
Das Wiedersehen mit Ex-Publikumsliebling Kyle Piwowarczyk, der nach 7 Jahren Selb künftig in Berlin die Schlittschuhe schnürrt, fiel herzlich aus, aber vom Eröffnungsbully an, war die langjährige Freundschaft für 60 Minuten auf Eis gelegt. Die Wölfe gleich das spielbestimmende und optisch überlegene Team, nicht unverdient die frühe Führung. Gollenbecks Schuss kann ECC-Goalie nur abprallen lassen, Miglio stand goldrichtig und netzte ein. Die Hauptstädter zeigten sich unbeeindruckt, Piwowarczyk überlistete Kümpel kurz später zum 1:1. Der Ausgleich beflügelte die Gastgeber, Berlin nun am Drücker und Piwowarczyk hatte sogar die Führung auf dem Schläger. In Front zogen aber unsere Wölfe. Im direkten Gegenzug schloss McDonald einen sehenswerten Konter ab. Wir waren wieder tonangebend, spielten schnell die Scheibe im Drittel der Preussen und Kolbs 3:1 sorgte für lange Gesichter auf der Gegenseite. Die Preussen beeindruckt, auch eine genommene Auszeit, stoppte die stürmischen Wölfe. Im Gegenteil. Miglio entkam über den rechten Flügel seinen Gegenspieler und schoss zum 4:1 ein, Müller gelang in Überzahl Treffer Nummer fünf.
Das muntere Toreschießen nahm seine Fortsetzung. Unsere Wölfe erhöhten in Powerplay durch Gollenbeck auf 6:1. Danach kam es zum Bruch, irgendwie lief nichts mehr zusammen, Berlin schlug aus der leichtfertigen und nachlässigen Spielweise Kapital und kam durch drei Treffer innerhalb von 60 Sekunden gefährlich auf 4:6 heran. Der letzte Treffer in Abschnitt Nummer zwei fiel dann aber wieder auf der richtigen Seite. Geigenmüller mustergültig bedient, drehte sich einmal um die eigene Achse und schoss am verdutzten ECC-Goalie zum 7:4 ein.
Nach zwei temporeichen Spielabschnitten war über weite Strecken in den letzten 20 Minuten etwas die Luft raus. Selb hatte dennoch weiterhin alles im Griff, auch wenn Berlin das Drittel mit 2:1 für sich entschied. Den ersten Treffer markierte dabei Piwowarczyk, der von seinen ehemaligen Teamkollegen nicht entscheidend und konsequent gestört wurde und leichtes Spiel hatte. Die Selber Antwort, den alten 3-Torevorsprung wieder herzustellen, dauerte bis zur 53. Minute. McDonald, nach einer schönen Kombination, traf zum 8:5. Den Schlusspunkt einer torreichen Testpartie setzte Berlins Rumpel 40 Sekunden vor Ende.



ERC Sonthofen

Sonthofen gewinnt verdient mit 7:2 in Lindau – Jaden Schubert absolviert erfolgreich seinen Tryout
(OLS)  Mit 7:2 gewinnen die Bulls bei den EV Lindau Islanders. Nach dem 8:1 am Freitag gegen den HC Landsberg folgte der nächste, auch in der Höhe verdiente, Sieg.
Anders als die Spiele zuvor war von Anfang an Tempo im Spiel der Bulls. Bereits in der ersten Spielminute ging Sonthofen mit 1:0 in Führung. Weitere Angriffe folgten, blieben aber ungenutzt. Trotz der Überlegenheit war Lindau immer wieder gefährlich. So glichen die Islanders Mitte des ersten Drittels zum 1:1 aus. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die erste Drittelpause.
Das zweite Drittel begann wie das erste: Die Bulls von Beginn an hellwach, mit einem Angriff nach dem anderen. So stellte man das Ergebnis gleich in der Anfangsphase auf 3:1. Jetzt war fast nur noch Sonthofen am Zug. Mitte des Drittels folgte dann das 4:1 und kurz vor Ende des Drittels sogar das 5:1 in doppelter Überzahl.
Im dritten Drittel das gleiche Bild: Lindau konnte sich kaum aus dem eigenen Drittel befreien, Sonthofen dagegen konnte diesmal die sich bietenden Chancen nutzen. Bis zur 45. Minute schraubten die Bulls das Ergebnis auf 7:1 hoch. Aus einem der wenigen Angriffe von Lindau resultierte das 2:7.
In der 47. Minute dann der Spielabbruch. Aufgrund starken Nebels entschlossen sich die Verantwortlichen, das Spiel vorzeitig zu beenden, da die Gesundheit der Spieler klar im Vordergrund steht.
Die Tore für die Bulls erzielten: 3x Lukas Slavetinsky, 2x Michel Maaßen, Fabian Voith und Jörg Noack
Für Franz Mangold dagegen war das Spiel vorzeitig beendet. Nach einem Check gegen den Kopf und Nackenbereich musste er ins Krankenhaus mit Verdacht auf Gehirnerschütterung. Eine genaue Diagnose steht noch aus.
Sonthofen holt sich somit mit den zweiten Sieg innerhalb von 48 Stunden. Auch die Leistung der Bulls scheint zu diesem Zeitpunkt der Saisonvorbereitung zu stimmen. Aber Ausruhen ist nicht. Die kommende Woche wird weiter hart an der Fitness und der Abstimmung der Reihen gearbeitet.

Jaden Schubert: Tryout erfolgreich absolviert
(OLS)  Der junge Deutsch-Kanadier, der zunächst mit einem Tryout-Vertrag ausgestattet wurde, absolvierte diesen erfolgreich und erhält somit einen Vertrag für die gesamte Saison. Jadens Leistungen steigern sich stetig und er hat sich eine Chance, sich weiter beweisen zu dürfen, mehr als verdient, so sportlicher Leiter Lukas Slavetinsky.
Das nächste Spiel der Bulls findet am Freitag, 21.09.2018 auf heimischem Eis erneut gegen die EV Lindau Islanders statt.



EHC Waldkraiburg Löwen

WOLSCH SCHIEßT LÖWEN ZUM SIEG GEGEN ERDING
(OLS)  Mit einem blauen Augen davongekommen ist das Team des EHC Waldkraiburg am Samstag gegen die Erding Gladiators. Beim ersten Spiel auf eigenem Eis in der Raiffeisen Arena gewann die Mannschaft von Coach Thomas Vogl gegen die Gäste zwar mit 5:4, allerdings erst in der Verlängerung. Zuvor war man sogar mit 3:4 zurückgelegen, ehe Verteidiger Sebastian Wolsch zweimal zuschlug und erst die Overtime und dann auch den Sieg sicherte.
Ohne Verteidiger Damian Martin, der noch einen Muskelfaserriss auskuriert und Nachwuchsstürmer Josef Huber gingen die Löwen mit Korbinian Sertl im Tor ins Spiel gegen Erding, zudem war mit dem 20-Jährigen Kresimir Schildhabel ein tschechischer Try-Out-Stürmer dabei, der aber in der Folge nicht wirklich überzeugen konnte. Viermal bekamen die Hausherren vor rund 500 Zuschauern, die trotz des schönen Wetters in die Raiffeisen Arena gekommen waren, im ersten Drittel eine Überzahlgelegenheit, alle vier Powerplays ließen die Industriestädter aber torlos verstreichen. So torlos die ersten 20 Minuten verliefen, so gegensätzlich lief es im mittleren Spielabschnitt.
Zunächst netzte Ex-Löwe Philipp Spindler zur Führung für die Gäste ein, nachdem die EHC-Defensive den Puck leichtfertig verloren hatte (22:19), doch nur 50 Sekunden später machten die Waldkraiburger diese Unachtsamkeit wieder wett und Nico Vogl glich aus (23:09). Wenig später glänzte Vogl als Vorbereiter: Über den linken Flügel marschierte er in Richtung Erdinger Tor, hatte dann das Auge für Michail Sokolov und dieser jagte die Scheibe per Direktabnahme in die Maschen (25:22). Erding mit seiner starken Offensive ließ sich davon aber nicht aus der Fassung bringen und nachdem Tobias Feilmeier und Florian Zimmermann allein gegen einen verbliebenen EHC-Verteidiger fuhren und auch nicht vergessen hatten, wann man passen muss um den Mitspieler in Szene zu setzen, schlug Zimmermann zu und glich aus (26:16). Nach diesen vier Toren in rund vier Minuten war aber noch lange nicht Schluss. Try-Out-Spieler Kresimir Schildhabel bekam die Chance auf einen Alleingang und auch wenn er bisher nur in den tschechischen Nachwuchsligen sowie in 16 Drittligapartien in Tschechien auf dem Eis gestanden hatte, vollendete er diesen mustergültig mit dem 3:2 (32:41). Insgesamt kam von ihm aber für einen möglichen Kontingentspieler eines deutschen Drittligisten zu wenig. Und allzu lange konnte man sich über den Führungstreffer auch nicht freuen, denn kurz vor der zweiten Pause trug sich Zimmermann erneut in die Torschützenlisten ein und glich zum 3:3-Pausenstand aus (39:21).
Im Schlussdrittel sorgte Rudi Lorenz in Überzahl für die erneute Erdinger Führung (48:32), doch die Löwen hatten und haben mit Sebastian Wolsch wieder einen Spieler in ihren Reihen, der durchaus weiß, wie man von der gegnerischen blauen Linie zu schießen hat. Keine Minute nach dem Lorenz-Tor war verstrichen, da packte Wolsch den Hammer aus und jagte die Scheibe zum 4:4 an TSV-Keeper Jonas Steinmann vorbei ins Tor (49:28). In der anschließenden Verlängerung war es nach 105 Sekunden wieder Wolsch, der sich an der blauen Linie ein Herz nahm und wieder sollte er den Puck dort unterbringen, wo er hingehört- im gegnerischen Tor zum 5:4-Endstand (61:45).
Am kommenden Freitag sollte ursprünglich ein weiteres Testspiel stattfinden, da man durch die kurzfristige Absage keinen neuen, passenden Gegner finden konnte, veranstaltet der EHC nun ein Showtraining für die Fans. Dabei sind verschiedene „Wettkämpfe“ geplant, bei denen die Anhänger einen tollen Einblick in die Trainingsarbeit erhalten und sich außerdem von den Fähigkeiten ihrer Lowen 2018/2019 überzeugen können. Weiterführende Informationen folgen auf der Homepage und in der Tagespresse und die Zeichen stehen gut, dass man dann bereits einen zweiten Kontingentspieler in Reihen des EHC zu Gesicht bekommt.



Herner EV

Herner EV – Tilburg Trappers 1 : 4 (0:2,1:0,0:2)
(OLN)  Auch im Rückspiel zwischen dem Herner EV und dem dreimaligen Oberliga-Meister, den Tilburg Trappers, zeigten beide Mannschaften am Sonntagabend in der Hannibal-Arena erneut eine engagierte, schnelle und kämpferische Partie. Am Ende siegten die Gäste aus den Niederlanden mit 4:1, wobei das Ergebnis sicherlich zu hoch ausfiel. Denn 64 Sekunden vor Spielende stand es noch 1:2 und der HEV hatte zuvor durchaus Chancen zum Ausgleich. Die gute Partie hätte allerdings eine bessere und sicherere Schiedsrichterleistung verdient gehabt, denn Hauptschiedsrichter Ramon Sterkens und seine Linesmen trafen doch einige sehr diskutable Entscheidungen.
Spielverlauf: Bereits nach gut einer Minute gab es einen ersten Tumult vor dem Gehäuse des erneut gut haltenden HEV-Keeper Michel Weidekamp mit der Folge, dass die Grün-Weiß-Roten eine nicht so ganz verständliche Strafe kassieren mussten. Die Gäste nutzten ihr erstes Überzahlspiel durch Ryan Collier schonungslos zum 0:1 aus. Als Tilburgs Brock Montgomery in der 4. Minute heftig zuschlug gab es Strafen gegen beide Teams. Es war also sofort Feuer im Spiel und das sollte sich im weiteren Spielverlauf nicht ändern. Der HEV spielte munter nach Vorne. Lois Spitzner hatte bei einem schnellen Break in der 4. Minute eine gute Möglichkeit, Dennis Arnold schloss eine schöne Kombination eine Minute später erfolgreich ab. Aber sein Treffer fand keine Anerkennung. Weitere Chancen auf beiden Seiten folgten. Die Trappers zeigten sich wie erwartet spielerisch etwas reifer, der HEV kompensierte das durch läuferischen und kämpferischen Einsatz. Kurz vor Ende des ersten Abschnitts hatte zuerst Michel Ackers mit einem Alleingang eine Möglichkeit, dann siegte die Cleverness in der 17. Minute, als die Trappers im Nachschuss auf 0:2 erhöhen konnten. Das zweite Drittel begann sofort mit einer guten HEV-Chance durch Moritz Schug, auch Denis Fominych scheiterte knapp. Das Team von Danny Albrecht steckte nicht auf, holte sich weitere Möglichkeiten heraus und als in der 28. Minute in kurzer Folge gleich zwei Tilburger auf die Strafbank mussten, deutete sich eine längere 5:3- Überzahl an. Aber der Hauptschiedsrichter hatte etwas dagegen und schickte kurz darauf auch einen Herner Spieler auf die Strafbank. Der Herner EV kam beim Spiel vier gegen vier dennoch zum 1:2-Anschlusstreffer und zwar in der 30. Minute durch Marcus Marsall, der von der halblinken Seite aus dem Gäste-Keeper keine Chance ließ. Der HEV blieb am Drücker. Es folgte ein tolles Solo von Dennis Arnold, bevor die Grün-Weiß-Roten dann in Unterzahl selber unter Druck gerieten. Ein böses Beinstellen von Jordy Verkiel an Michel Ackers brachte danach dem HEV wieder eine Überzahl, die aber erneut nicht lange hielt. Denis Fominych wurde beim Weg zur Wechselbank wenig zimperlich gecheckt, tauschte dann mit seinem Kontrahenten Ryan Collier per Faust ein paar Freundlichkeiten aus und bekam zwei plus zwei Strafminuten, sein Kontrahent lediglich einmal Zweiminuten. Manche Schiedsrichterentscheidungen waren nicht wirklich transparent.
Auch im letzten Abschnitt blieb der HEV sehr gut im Spiel. Aber es fehlte das berühmte Scheibenglück. Bei Überzahl schickte Danny Albrecht mit Nils Liesegang, Marcus Marsall, Dennis Thielsch, Denis Fominych und Thomas Zuravlev gleich fünf Stürmer aufs Eis. Aber der Ausgleich wollte nicht fallen. Die Gäste machten es besser und konnten in der 59. Minute erhöhen. Allerdings gab es Sekunden zuvor einen nicht geahndeten Stockschlag auf das Handgelenk von HEV-Kapitän Michel Ackers. Danny Albrecht hatte nach diesem 1:3 eine Auszeit genommen, ersetzte Keeper Michel Weidekamp durch einen sechsten Feldspieler, aber es half nichts. Zehn Sekunden vor der Schlusssirene konnten die Trappers noch auf 4:1 ins leere Herner Tor erhöhen.
Ausblick: Bevor am kommenden Freitag die Meisterschaftssaison 2018/19 mit der Heimbegegnung gegen die Hamburg Crocodiles (20 Uhr) beginnt, fahren die Grün-Weiß-Roten am kommenden Mittwoch noch zu einem letzten Testspiel nach Neuwied, Anpfiff ist dort um 19 Uhr.



EHC Königsbrunn

Der EHC fährt jetzt Toyota
(BYL)  Die Verantwortlichen des EHC Königsbrunn sind sichtlich stolz. So wurden dem Verein am Samstag drei neue Kleinbusse von Toyota Schuster übergeben. Ermöglicht wurde die Zusammenarbeit durch den Inhaber des Autohauses, Martin Schuster, welcher sich erstmalig im Königsbrunner Eishockey engagiert. Die Busse mit neun Sitzplätzen vom Typ Proace sind künftig jedes Wochenende bei den Auswärtsfahrten des EHC im Einsatz und werden im Rahmen des Kooperationsvertrags zusätzlich dem EV Königsbrunn zur Verfügung gestellt. Die Vorstände der beiden Königsbrunner Eishockeyvereine bedankten sich vielmals beim Autohaus Schuster, für beide bedeutet das eine deutliche Kostenreduzierung im Bereich Auswärtsfahrten.

EHC schrammt nur knapp an einer großen Überraschung vorbei
(BYL)  Nach einer starken Leistung verliert der EHC Königsbrunn mit 2:3 denkbar knapp gegen die höherklassigen „Indians“ des ECDC Memmingen. Dabei stand es bis kurz vor Spielende noch Unentschieden, ehe die Gäste den etwas glücklichen Sieg erzwangen.
Von Anfang an trat der EHC selbstbewusst auf und zeigte Zug zum gegnerischen Tor. Die ersten Minuten gehörten Königsbrunn, die Mannschaft agierte druckvoll und hatte sich viel gegen den Oberligisten vorgenommen. Doch gleich die erste Strafzeit für den EHC konnten die Gäste nutzen und gingen in der sechsten Spielminute nach gefälligem Powerplay in Führung. Königsbrunn zeigte sich dadurch aber nicht beeindruckt und ließ sich von den Gästen nicht ihr Spiel aufzwingen. Von Klassenunterschied war keine Spur zu sehen, der EHC erspielte sich einige schöne Tormöglichkeiten. Auch ein sehenswerter Alleingang von Hayden Trupp, der sich durch die Reihen der Indians tankte, landete in den Händen des herausragenden Gästekeepers Vollmer. Die Zuschauer bekamen eine flotte und ansehnliche Partie geboten, bis zur Pause fielen aber keine Treffer mehr.
Auch im mittleren Spielabschnitt zeigte Königsbrunn eine sehr ansprechende Mannschaftsleistung und war dem Ausgleich nahe. EHC-Trainer Carciola hatte den Kader gut eingestellt, alle Reihen waren nahezu gleichwertig und auf einem Niveau. Ausgerechnet in Überzahl kassierte Königsbrunn einen weiteren Treffer, der Finne Anti-Jussi Miettinen nutzte eine Unaufmerksamkeit im Vorwärtsdrang der Brunnenstädter und sorgte für die 2:0 Führung der Gäste. Die Indians hatten nun ihre beste Phase und setzten Königsbrunn unter Druck, doch der EHC fing sich wieder und konzentrierte sich danach wieder auf sein Spiel. Kurz vor der Pause schaltete Nicolas Neuber am schnellsten, als viel Verkehr vor dem Gästetor war und netzte den plötzlich frei spielbaren Puck zum 1:2 Anschlusstreffer und Drittelendstand ein.
Wer nun dachte, dass der EHC dem hohen Spieltempo Tribut zollen müsste, wurde eines Besseren belehrt. Königsbrunn spielte flott weiter und schloss nahtlos an die bisher gezeigte starke Leistung an. Sieben Minuten vor Spielende sorgte dann Patrick Zimmermann in Überzahl für den hochverdienten Ausgleich, aufgelegt hatte ihm Neuzugang Dominic Auger. Doch nur vier Minuten später legten die Gäste nochmal nach, ebenfalls in einer Überzahlsituation. Königsbrunn versuchte zwar noch auszugleichen, doch bis Spielende fielen keine weiteren Treffer mehr.
Am Ende verliert der EHC nur knapp gegen die Oberligisten des ECDC Memmingen, gewann aber die Herzen der anwesenden Fans, die ihre Mannschaft nach Abpfiff zurecht feierten. Königsbrunn zeigte sich gegenüber dem Freitagsspiel stark verbessert und in der Breite gut aufgestellt, doch am nächsten Wochenende stehen mit Klostersee und Geretsried zwei weitere schwere Aufgaben auf dem Programm. Unter der Woche kann aber ab sofort wieder auf eigenem Eis trainiert werden.
EHC-Coach Fabio Carciola ist sehr stolz auf die gezeigte Leistung: „Es war wirklich ein tolles Spiel auf Augenhöhe, meine Mannschaft hat von Anfang an super Eishockey gespielt. Das war genau das, was wir uns für heute vorgenommen hatten, ich bin sehr zufrieden mit dem Team.“



TSV Peißenberg

Zweiter Testspielerfolg – Schützenfest gegen Geretsried
(BYL)  Ein sehenswertes Spiel der „Eishackler“ bekamen die 357 Zuschauer am warmen Sonntagabend in der Eissporthalle zu sehen. Da war alles dabei was der Zuschauer sehen möchte. Temporeiches, Körperbetontes Eishockey mit schönen Toren. 
Im ersten Drittel wurde die Geretsrieder Mannschaft überrannt und konnte den „Eishacklern“ nichts entgegensetzen. Mit schnellen Kombinationen, die immer direkt zum Tor vorgetragen wurden, gelang der „Staltmayr-Truppe“ Tor um Tor. So begann Valentin Hörndl in der 2. Spielminute den Torreigen, in der 11. Minute konnte Moritz Birkner ins fast leere Tor einschieben, in der 17., 18., 19. bauten Arnost, wiederum Hörndl und Florian Barth die Führung zum 5:0 aus.
Im Mittelabschnitt schalteten die „Eishackler“ mehrere Gänge zurück und die Geretsrieder bekamen mehr Spielanteile. Das Tor allerdings konnten die „Riverrats“ nicht erzielen, da Felix Barth im Tor alles abwehrte, was auf sein Gehäuse kam, um es vorweg zu nehmen Barth hielt die 0.
Es dauerte bis zur 39. Minute bis der sechste Treffer für den TSV fiel. Dominik Novak sah den Torwart aus und schoss oben ins kurze Eck ein. Mehr war nicht mehr drin im zweiten Drittel.
Im letzten Drittel knüpften die „Eishackler“ wieder an das erste Drittel an und schalteten ein paar Gänge hoch. In der 44. Minute war es Martin Andrä, dieser schob flach zum 7:0 ein. 
In der 50. Spielminute lernten sich Shahmir Baloch und Ondrej Horvath etwas näher kennen und lieferten sich einen Kampf auf dem Eis, den der junge Baloch klar für sich entscheiden konnte. Auf der Strafbank kühlten aber beide wieder ab und gaben sich friedlich die Hand. Den Schlusspunkt in dieser Partie setzte erneut Martin Andrä, der seinen Alleingang eiskalt zum 8:0 abschloss.
Rundum war es ein schöner Eishockeyabend mit einem verdienten „Eishackler“-Sieg.
Am nächsten Wochenende stehen die nächsten Testspiele auf dem Programm. Am Freitag geht es zum „Rückspiel“ nach Miesbach Spielbeginn ist um 20:00 Uhr und am Samstag absolviert man ein kleines Turnier in und gegen den EV Füssen und den EC Peiting. Beginn ist dort um 16:00 Uhr, das Eröffnungsspiel bestreiten die „Eishackler“.



EA Schongau

EA Schongau – SV Silzbulls  6 : 3 ( 1 : 0 / 3 : 0 / 2 : 3)
(BYL)  Mit der Überraschung des Try-Out Spieler hat es leider nicht geklappt – zur Zeit des Spielbeginns befand sich der Kanadier noch in der Anreise und wird erst morgen Früh in Schongau eintreffen.
Doch auch so hatte die EAS  wenige  Probleme, die Partie für sich zu entscheiden. Allerdings war doch noch sichtlich viel Sand im Getriebe und am Ende leistete man sich zu viele Fehler, die Coach Roman Mucha gar nicht gefallen hatten. Denn mehr als einmal lud man den  Gegner zum Torerfolg regelrecht ein.
Nachdem die EAS von Beginn an gute Chancen hatte, waren gerade 3 Minuten gespielt als Neuzugang Matthias Müller eine Vorarbeit von Milan Kopecky und Simon Fend trocken zum 1 : 0 verwertete.
In der Folge blieb die EAS bestimmend, aber es dauerte bis in den zweiten Abschnitt zum nächsten Tor. Erneut war es Matthias Müller der abschloß – 2 : 0 (21.).  Ein schönes Solo in der 31. Minute verwertete Friedrich Weinfurtner zum 3 : 0 und nur wenige Sekunden später stellte Milan Kopecky auf 4 : 0 .  Doch das war es dann vorerst mit den Toren.
Im Schlussabschnitt  lief es dann plötzlich nicht mehr so flüssig, so dass die Gäste aus der Tiroler Eliteliga ihrerseits abschließen durften.  Ruslan Gelfanov  verkürzte in der 46. Minute auf 4 : 1, dass Fabian Magg jedoch nur wenig später mit dem 5 : 1 beantwortete.
Angesichts der bisherigen Spielanteile sah  das Gegentor nach einem „Betriebsunfall“ aus,  jedoch die Gäste blühten regelrecht auf -  vielleicht, weil auch nicht mehr so konsequent dagegengehalten wurde.  So gelang Juraj Petro in der 50. Minute das 5 : 2.
In Gefahr geriet der Sieg nicht mehr, zumal Fabian Magg zwei Minuten vor Spielende auf 6 : 2 erhöhte.  Aber den Schlußpunkt durften die Tiroler setzen – Andreas Strobl zum 6 : 3 Endstand in der gleichen Spielminute.
Doch das wichtigste – ab jetzt kann auf eigenem Eis trainiert werden – und das jetzt regelmäßig.
Am kommenden  Wochenende fordern die nächsten Testspiele schon eine gute Leistungssteigerung – Ligarivale Geretsried kommt am Freitag und am Sonntag geht es zum Oberligisten Sonthofen.
Und da hoffentlich schon mit vollem Kader und  besetzter zweiter Kontingentstelle…



ESV Buchloe

Piraten starten erfolgreich gegen Oberligaabsteiger - ESV Buchloe gewinnt sein erstes Testspiel zu Hause gegen Miesbach
(BLL)  Mit einem 4:1 (0:0, 2:1, 2:0) Heimsieg ist der ESV Buchloe am Sonntagabend gegen Bayernligisten TEV Miesbach erfolgreich in die Vorbereitungsphase für die neue Saison gestartet. Die Buchloer Zuschauer bekamen gegen den Oberligaabsteiger, der zugegebenermaßen durch einige personelle Probleme nicht mit dem kompletten Kader anreisen konnte, für den ersten Auftritt der neuen Spielzeit eine durchaus vielversprechende Leistung geboten. Der Heimsieg gegen die ligahöheren Oberbayern war somit am Ende bei sommerlichen Außentemperaturen durchaus verdient.
Der neue Piraten-Coach Alexander Wedl konnte bei seiner Premiere dabei neben den Nachwuchsspielern Leonhard Gutsche und Matthias Imhof auch auf Tobias Treichl zählen, der zuletzt in der 1B-Mannschaft aktiv war. Ebenso feierte Neuzugang und Geburtstagskind Timo Hauck sein Debüt, der den ESV künftig vom Nachbarn HC Landsberg verstärken wird (weitere Infos dazu folgen im Laufe der Woche). Alle vier fügten sich neben den weiteren bereits bekannten Neuzugängen schon gut ins Team ein, sodass Trainer Wedl wohl mit dem gesamten Auftritt seiner Jungs zufrieden sein konnte. Dies galt auch sicherlich für den engagierten und forschen Start seiner Schützlinge, die ohne großes Abtasten die ersten Warnschüsse auf das von Timon Ewert gehütete Gästetor abgaben. Eine Schrecksekunde gab es dann schon nach knapp eineinhalb Minuten, als ein Miesbacher unbeabsichtigt den Puck ins Gesicht bekam und blutüberströmt die Partie nicht fortsetzten konnte. Dennoch kam der TEV gegen Drittelmitte etwas besser ins Spiel, sodass auch der souverän wirkende Piraten-Tormann Michael Bernthaler sich erstmals auszeichnen konnte. Viel spektakuläreres gab es bis zur ersten Pause aber auf beiden Seiten dennoch nicht mehr zu verzeichnen, wobei Marc Weigant nach einem schön vorgetragenen Angriff noch die beste Gelegenheit zum Führungstreffer für den ESV hatte, aber leider am Tor vorbeischoss.
Torlos ging es also in den Mittelabschnitt, in dem die Buchloer zunächst eine Strafzeit unbeschadet überstanden. Nach ausgeglichenem Beginn zog die Begegnung dann zur Hälfte der Spielzeit noch einmal an. Torhüter Michael Bernthaler hatte nach 30 Minuten zwischen den Pfosten gerade Platz für Alexander Reichelmeir gemacht, als das 1:0 für die Gastgeber fiel. Alexander Krafczyk war zentral toll von David Vycichlo freigespielt worden und hatte die Scheibe zur Führung versenkt (31.). Und beinahe hätten die Freibeuter ihren Vorsprung ausgebaut, doch die Scheibe wollte bei einer weiteren guten Möglichkeit nicht über die Linie (34.). Stattdessen glichen die Miesbacher nach 36 Minuten durch Sebastian Höck aus, der eine Vorlage von Ex-Pirat Martin Zahora ins Tor beförderte. Dass die Hausherren trotzdem mit einer Führung ins letzte Drittel gehen konnte, verdankte man erneut dem Topscorer der vergangenen Saison, Alexander Krafczyk. Dieser setzte wiederum vorbereitet von David Vycichlo einen verdeckten Schuss Sekunden vor der Pause zum 2:1 in die Maschen (40.).
Und im abschließenden Abschnitt ließen die Buchloer nichts mehr anbrennen, und dass obwohl man im Gegensatz zu den Gästen das erste Spiel absolvierte. Denn für die Vorentscheidung sorgte Marc Weigant, der von Tobias Treichl alleine auf die Reise geschickt wurde und vor dem Tor gekonnt verzögerte und die Nerven behielt (42.). Dem 3:1 konnten die personell angeschlagenen Gäste nicht mehr all zu viel entgegensetzen. Und so erhöhte Oliver Braun den Spielstand ebenfalls per Alleingang sogar noch. Der Routinier tunnelte, bedient von Marc Weigant, in Unterzahl den TEV-Keeper und traf nach 48 Minuten zum 4:1, was auch gleichzeitig der Endstand war.



Wanderers Germering

In Germering werden die Uhren auf null gestellt
(BBZL)  Ereignisreiche und nervenaufreibende Monate liegen hinter den Wanderers Germering. Nach nun knapp 200 eishockeyfreien Tagenstartet der Eishockeyverein vor den Toren Münchensin eine neue Zeitrechnung.
Nach dem sportlichen Abstieg aus der Bayernliga haben sich die Verantwortlichen bereits im Vorfeld der nun bevorstehenden Saison dazu entschlossen, nur noch eine Mannschaft im Seniorenbereich zu melden.Mitunter ausschlaggebend dafür ist neben der sportlichen auch die personelle und finanzielle Situation im Verein. Patrick Holzhammer trat bereits vor Beginn der Saison 2017/2018 von seinem Posten als dritter Vorsitzender zurück und auch der Vorstandsvorsitzende Jürgen Geiger stand aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Bedauerlicherweise mussten die Wandererskurz nach Ende der vergangenen Spielzeit einen weiteren Ausfall im Kreise des Vorstandes hinnehmen. Silvia Sohr wird aufgrund gesundheitlicher Probleme den Wanderers zukünftig nicht mehr zur Verfügung stehen, wodurch der Vorstand zur Sommerpause auf zwei Vorstandsmitglieder reduziert wurde.Die Vereinsarbeit musste deshalb auf ein Mindestmaß reduziert werden und bedeutete dennoch einen hohen Aufwand für alle Beteiligten.
Bis zur planmäßigen Jahreshauptversammlung am kommenden Donnerstag, 20.09.2018 um 19:30 Uhr im Lena-Christ-Saal der Stadthalle Germering wurden daher Stefan Sohr als dritter Vorsitzender und Andre Zismann als Leiter Finanzen kommissarisch in den Vorstand berufen.
Durch die sportliche Misere in den vergangenen Jahren und den letztendlichen Abstieg in der abgelaufenen Saison, haben sich mehrere Partner den Wanderers abgewandt. Dies führt dazu, dass die finanziellen Mittel nicht mehr für eine konkurrenzfähige Mannschaft in der Landesliga ausreichen, da sich die Kosten im Vergleich zur Bayernliga nicht signifikant unterscheiden.Die Verantwortlichen der Wanderers Germering haben sich deshalb nach gründlicher Überlegung dazu entschlossen, einen Neuanfang in der Bezirksliga zu beginnen. Zukünftig wird vor allem auf junge Spieler gesetzt, die bereits in den vergangenen Jahren im eigenen Nachwuchs das schwarz-gelbe Trikot trugen. Ergänzt wird der Kader von Daniel Klein, Simon Klopstock, Stefan Sohr, Benedikt Pfeil und Quirin Reichel, die in den vergangenen Jahren fester Bestandteil des Bayernliga-Teams waren. Wieder für Germering auflaufen werden Daniel Simm und Patrick Smolik. Beide Angreifer spielten viele Jahre in Germering und wechselten in der Saison 2014/15 zum damaligen Bayernliga-Konkurrenten nach Moosburg. In der vergangenen Saison pausierten beide Stürmer, möchten ihren Ex-Verein jedoch bei seinem Neubeginn unterstützen und in der Bezirksliga auf Torjagd gehen.Darüber hinaus ist es den Verantwortlichen gelungen, mit Heinz Feilmeier einen erfahrenen Trainer zu präsentieren. Feilmeier kam in der vergangenen Spielzeit aus Dorfen in die Münchner Vorstadt und übernahm die Bayernliga-Mannschaft der Wanderers. Der gebürtige Nürnberger signalisierte bereits kurz nach Saisonende, für einen sportlichen Wiederaufbau zur Verfügung zu stehen und war auch nach Bekanntgabe des Rückzugs in die Bezirksliga bereit, Verantwortung zu übernehmen. Dieses Engagement rechnen ihm die Verantwortlichen hoch an und man ist davon überzeugt, mit ihm einen passenden Trainer für die bevorstehenden Ziele gefunden zu haben.
Am kommenden Freitag startet nun die Vorbereitungsphase für die neu formierte erste Mannschaft der Wanderers Germering. Zu Gastim heimischen Polariomist die EG Woodstocks Augsburg. Der Verein, der heuer 30-jähriges Jubiläum feiern durfte, war ursprünglich ein Zusammenschluss von Fußballern der SpVgg Bärenkeller, die sich eines Tages in den späten 80er Jahren im Landsberger Eisstadion trafen, um ein wenig Eishockey zu spielen, ganz ohne Ausrüstung. Von den Gründungsmitgliedern ist jedoch kaum einer mehr aktiv, aber der Verein hat einen enormen Zulauf. So schloss sich vor einigen Jahren die Eishockey-Abteilung des TSV Haunstetten den Woodstocks an.Das Team aus der Universitätsstadt, welchesseit nunmehrzwei Jahrzehnten in der Bezirksliga Bayern antritt, steht schon seit Anfang August auf dem Eis im Curt-Frenzel-Stadion. Beim ersten Test Ende August gewannen die Woodstocks beim EHC Straubing mit 4:3 nach Penaltyschießen.Im Kader findet man fast ausschließlich Spieler aus dem Nachwuchs des Augsburger EV. Einige kamen dann über verschiedenste Landesliga-Vereine in der Umgebung zurück zur EG. Der bekannteste Akteur ist Spielertrainer Michael Mengele. Der mittlerweile 41-Jährige ging insgesamt vier Jahre in der damaligen 2. Liga für Königsbrunn und Kaufbeuren und ein Jahr in der Oberliga für Haßfurt auf Torejagd. Aktuell treten die Augsburger mit einer Mannstärke von lediglich zwei Torhütern und zehn Feldspielern an. Trotz alledem ist diese doch sehr erfahrene Truppe nicht zu unterschätzen.
Neue Mannschaft, neue Liga, heißt es für die Wanderers. Es ist wichtig, die Vorbereitung intensiv zu nutzen, um eine mannschaftlich geschlossene Einheit zu werden und einen erfolgswilligen Teamgeistheraufzubeschwören. Auch wenn man schon die ein oder andere Trainingseinheitzusammen in den Knochen hat, muss man sich einspielen und entsprechende Automatismen im spielerischen und taktischen Bereich entwickeln. Für einige Akteure wird es eine Ehre sein, von einem Spieler der Nachwuchsmannschaft zum Aushängeschild des Vereins zu werden. Die schwarz-gelben Anhänger können sich auf jeden Fall auf eine interessante und spannende Zeit freuen.



EC Eppelheim

Eisbären mit Sieg und Niederlage am zweiten Testspiel-Wochenende
(RLSW)  Im ersten Spiel musste man sich der EG Diez-Limburg erneut mit 3:12 klar geschlagen geben, am Sonntag folgte dann déin knapper 2:1 Erfolg beim EC Lauterbach.
Eine erwartete Niederlage mussten die Eisbären am Freitagabend im Rückspiel gegen die Rockets einstecken. Während Dominik Deuring, Marco Haas und Björn Wilts die ECE-Tore erzielten, verdoppelten die Gastgeber ihre Ausbeute im Vergleich zum Hinspiel zu einem klaren 3:12 Endstand.
Wie im Hinspiel gehörte die Anfangsphase den Eisbären, die auf Grund des Freitagstermins nur 2,5 Reihen auf die Reise nach Diez schicken konnten. Als sich die Eisbären eine unglückliche Strafe wegen Spielverzögerung einhandelten, fehlten jedoch nur Sekunden, ehe die Gastgeber in Überzahl den Führungstreffer erzielten (8.). Doch die Eisbären hielten dagegen, was den Rockets Konterchancen bot. Diese nutze Diez gekonnt aus, um das Ergebnis kontinuierlich in die Höhe zu schrauben, so dass am Ende des 1. Abschnitts bei ausgeglichener Anzahl an Chancen auf Grund der Effektivität ein klares 0:4 aus Sicht des Eisbären zu Buche stand.
Im zweiten Drittel bekamen die Eisbären dann eine richtig kalte Dusche und die Quittung, für zu wenig Gegenwehr in dieser Phase. Zu leicht ließ man die Gastgeber zu Chancen kommen, die diese gekonnt ausspielten und bis zur Halbzeit das Ergebnis bereits zweistellig gestalten konnten. Dies schien der Weckruf für die Eisbären zu sein, sich nicht vollends abschießen zu lassen und Deuring (31.) und Haas (35.) brachten den ECE erstmals auf die Anzeigetafel zum ernüchternden 2:11 Zwischenstand nach 40 Minuten.
Was zu Beginn des Mitteldrittels den Eisbären noch fehlte, holten sie dann im Schlussabschnitt nach. Der Kampfgeist war zurück, konzentriertes und konsequentes Defensivverhalten brachte den Rockets kaum noch nennenswerte Torchancen ein, während der ECE nun vermehrt mit guten Chancen am Rockets-Schlussmann scheiterten. Während man dabei nur noch einen Gegentreffer in eigener Unterzahl zulassen musste (47.), gelang Wilts (50.) der dritte Eisbärentreffer, der den ECE für die richtige Einstellung im 3. Drittel immerhin noch zu einem Remis kommen ließ.
Wie im Hinspiel musste man sich der besseren Spielanlage und Chancenverwertung der Rockets verdient geschlagen geben. Die Höhe der Niederlage ist dabei die Quittung für eine zehnminütige Auszeit der Eisbären, die man sich in Spielen gegen ambitionierte Gegner nicht erlauben darf.

(RLSW)  Im vierten Testspiel haben sich die Eisbären den zweiten Sieg gesichert. Die Tore von Samuel Wasserthal und Steffen Baumann reichten am Ende einer torarmen Partie zum 2:1 Erfolg.
Beide Teams zeigten über die gesamte Spielzeit wenig gepflegtes Eishockey, meist sorgten ungenaue Pässe oder zu schnelles Umschalten in die Offensive zu Puckverlusten, so dass über weite Strecken gute Torchancen Mangelware blieben. So glichen sich beide Teams im ersten Drittel auch weitestgehend aus, wobei die Eisbären zwei Unterzahl-Situationen überstehen mussten, konnten dies jedoch souverän meistern, da das Powerplay der Gäste kaum Durchschlagskraft entfalten konnte. Besser machten es da die Eisbären in ihrem ersten Powerplay kurz vor Ende des 1. Drittels. Dabei musste jedoch ein Fehler in der Defensive der Luchse herhalten, der Wasserthal die Chance zum 1:0 (20.) aus Sicht der Eisbären ermöglichte.
Im zweiten Drittel dominierten die Eisbären die Partie, scheiterten jedoch ein ums andere Mal beim Torerfolg, teils durch den Luchse-Goalie, teils durch mangelhafte Präzision. Ein Bruch im Spiel brachten zwei Verletzungen im Eisbären-Lager. Zunächst musste Haas das Spiel vorzeitig verlassen, nachdem er sich kurzzeitig die Schulter ausgekugelt hatte und zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus musste. Kurz darauf beendete auch Bruns die Partie, der nach einem Kontakt sein linkes Bein nicht mehr voll belasten konnte. Die kurzfristige Reihenumstellung gab den Gästen die Chance, trotz Unterzahl die Eisbären unter Druck zu setzen. Die Überzahl „überstanden“ die Eisbären zwar noch schadlos, kurz darauf schlug der Puck dann jedoch zum Ausgleich im ECE-Gehäuse ein (39.). Coach Patschull, der wie am Freitag nochmals selbst auf dem Eis agierte, sah sich zu einer Auszeit genötigt, die Eisbären wieder auf die Spur zu bringen. Dies sollte schnell von Erfolg gekrönt sein, denn nur 41 Sekunden nach dem Gegentreffer brachte Baumann den ECE wieder in Front (40.).
Im letzten Drittel agierten die Eisbären wieder konzentrierter, konnten aber aus der anfänglichen Überlegenheit kein Kapital schlagen. Durch den knappen Rückstand wuchs der Mut der Luchse, mehr Offensivdrang zu entwickeln, um den Ausgleich noch zu erzielen. Jeromy Semtner, der turnusmäßig im ECE-Tor stand, bekam nun mehr Arbeit und musste teils in höchster Not klären. Die sich bietenden Konter vergaben die Eisbären dabei leichtfertig, so dass man in den Schlussminuten in Unterzahl noch um den Sieg zittern musste. Die Schlusssirene erlöste dann jedoch die Eisbären, die heute nicht ihr bestes Spiel gezeigt haben, jedoch trotz der Rückschläge um den Sieg erfolgreich gekämpft haben.
Am kommenden Freitag kommt es im Icehouse zum Rückspiel gegen die Luchse, in dem man eine konzentriertere Leistungen zeigen muss, will man auch hier als Sieger vom Eis gehen.



EG Diez-Limburg

Bad Kissingen bringt Rockets einen Schritt weiter
(RLW)  Jens Hergt wollte einen Härtetest - und der Rockets-Trainer bekam ihn auch: Die EG Diez-Limburg hat ihr Testspiel beim Bayernligisten Bad Kissinger Wölfe mit 3:4 nach Verlängerung verloren. Zum ersten Mal in der laufenden Vorbereitung bekam es die EGDL mit Tempo-Eishockey und Körperkontakt zu tun - und kämpfte sich nach einem 1:3-Rückstand zumindest noch auf 3:3 heran. In der „zu Trainingszwecken“ ausgespielten Verlängerung hatten die Wölfe das bessere Ende für sich.
Das ambitionierte Team aus Bayern hat sich zur neuen Saison zum Teil mit Spielern aus der Oberliga verstärkt und präsentierte mit dem Russen Vasili Aniskin zudem einen neuen Import-Spieler, der gegen die Rockets sein Debüt feierte. Und so entwickelte sich ein schnelles und intensives Duell zwischen den beiden Viertligisten.
Den besseren Start hatten die Gastgeber, die durch den Treffer Anton Seewald (16.) in Führung gingen. Für den Ausgleich der EGDL ist schon der Sprung ins zweite Drittel notwendig - Tobias Schwab glich nach 23 Minuten aus. Doch Bad Kissingen blieb vor allem im Abschluss konsequenter. Kevin Marquardt (30.) und Tim Dreschmann (37.) schossen eine 3:1-Führung nach dem zweiten Drittel heraus.
„Im Mitteldrittel haben wir viele Chancen liegengelassen“, sagte EGDL-Trainer Jens Hergt. „In der Phase haben wir es versäumt, das Spiel in unsere Richtung zu lenken. Aber es war ein Testspiel und wir haben wieder einiges mitnehmen können - unter anderem, dass wir im letzten Drittel eine tolle Moral bewiesen haben.“
Denn die EGDL glich noch zum 3:3 aus: Kim Mainzer verkürzte auf 2:3 (22.), Jakub Zdenek traf zum 3:3 (57.). In der Verlängerung (Drei-gegen-Drei) machte Dreschmann mit einem Direktschuss den 4:3-Sieg der Wölfe perfekt.
„Zu Beginn war das hohe Spieltempo schon eine deutliche Umstellung“, sagte Hergt. „Es war wichtig für uns, auch mit einem spielstarken Gegner jetzt den nächsten Schritt zu machen. Beide Teams waren relativ dünn besetzt, haben aber trotzdem phasenweise schon richtig gutes Eishockey gezeigt.“

Ein Dutzend Rockets-Tore, aber noch Luft nach oben
(RLW)  Es gibt Eishockeyabende, an denen ist das Ergebnis ab einem gewissen Punkt zweitrangig. Bei der EG Diez-Limburg war das am Freitagabend spätestens der Fall, als das Ergebnis zweistellig war. Die Rockets haben beim ersten echten Test auf heimischem Eis die Eisbären aus Eppelheim auch in der Höhe verdient mit 12:3 (4:0, 7:2, 1:1) geschlagen. Den Gästen gebührt dennoch maximaler Respekt, denn Eppelheim hat bis zum Schluss alles gegeben und dabei stets hart, aber nie unfair gekämpft.
EGDL-Trainer Jens Hergt wollte nach einer intensiven Trainingswoche einen deutlichen Fortschritt sehen, vor allem in spielerischer Hinsicht. Und die Rockets zeigten sich gegen den Vizemeister der Regionalliga Südwest über weite Strecken spielfreudig, wenngleich vor allem im Abschluss noch längst nicht alles rund lief.
Dennoch lagen die Gastgeber nach 20 Minuten mit 4:0 in Führung: Andre Bruch (8.) in Überzahl, Mark Corbett (11.), Neuzugang Fabian Mörschler (12.) und Konstantin Firsanov (16.) trafen für die Rockets - nach zum Teil wirklich sehenswerten Kombinationen.
Hatte die EGDL das Hinspiel im Vergleich zu Freitagabend noch recht knapp mit 6:2 gewonnen, so lagen sie dieses Mal schon nach 29 Minuten mit 10:0 in Führung. Und spätestens nach den Toren fünf bis zehn durch Jakub Zdenek (24.), Pierre Wex (25.), Florian Böhm (26.), Tobias Schwab (28.), Konstantin Firsanov (29.) und Philipp Maier (29.) nahmen die Gastgeber auch ein wenig das Tempo aus dem Spiel. Erfreulich: Bei den zehn Toren trugen sich neun verschiedene Spieler in die Torschützenliste ein.
Die „zweite Hälfte“ der Partie verlief - zumindest vom Ergebnis her - recht ausgeglichen. Für Eppelheim trafen Dominik Deuring (31.), Marco Haas (35.) und Björn Wilts (50.), bei den Rockets machte Konstantin Firsanov (33.) sein drittes Tor an diesem Abend und Tobias Schwab (47.) sein zweites.
„Leider ging das Spiel phasenweise in Richtung Trainingsspiel“, sagte Hergt nach dem Kantersieg. „Eppelheim hat es uns phasenweise schwer gemacht, aber lange nicht so wie in der Vorwoche. Wir haben es am Ende nicht geschafft, die Anspannung hochzuhalten und das Spiel konsequent zu Ende zu spielen“, so der Rockets-Trainer, der zehn Minuten vor dem Ende eine Auszeit genommen hatte. „Ich wollte die Mannschaft noch einmal wachrütteln und deutlich machen, dass ich in dieser Phase nicht einverstanden war mit der Spielweise. Aber, es war am Ende eben auch nur ein Testspiel und wir stecken mitten in der Vorbereitung. Ich denke, wir werden am Sonntag in Bad Kissingen wieder deutlich mehr gefordert werden.“ Die Wölfe haben am Freitagabend die Luchse aus Lauterbach mit 7:1 geschlagen.
Ein Lob verteilte der Trainer zudem an Förderlizenz-Keeper Nils Flemming von den Roten Teufeln aus Bad Nauheim, der 60 Minuten durchspielte. „Nils hat das sehr ordentlich gemacht. Er hat einige Alleingänge und Schüsse pariert. Das hat mir gut gefallen.“



Dinslakener EC Kobras

5:2 Heimsieg gegen den Vizemeister der aus den Niederlanden
(RLW)  Obwohl die Kobras vor der Partie als leichter Außenseiter gehandelt wurden, schlugen sich unsere Giftschlangen sehr erfolgreich gegen die Unis Flyers aus Heerenveen.
Den ersten Spielabschnitt begannen beide Teams mit enorm hohen Tempo. Es wurden harte und intensive Zweikämpfe geführt, was auch der Sprechertisch zu spüren bekam. Die erste Strafe bekamen jedoch die Gäste aus Heerenveen nach 0:43 min. Daraufhin begannen die Kobras mit ihrem ersten Überzahlspiel in dieser Partie.
Somit hatten die Kobras die erste nennenswerte Chance. Nach einer schönen Passkombination zwischen Phillip Heffler und Michal Plichta, netzte der erfahrene Tim Corneließen in der dritten Minute zum 1:0 ein.
Nachdem die Gäste wieder komplett waren, wurde das Tempo erneut hochgeschraubt. Doch die Unis Flyers bestimmten diesmal, wo es lang geht. Nach guten 2 Minuten Spielzeit brauchten die Gäste 30 Sekunden, um den frühen Rückstand zu egalisieren und das Spiel zu ihren gunsten zu kippen. Auffällig war hier die Nummer 3 der Unis Flyers, Pippo Limnell. Durch die Schnelligkeit auf dem Eis und die präzisen Pässe, ließ Pippo Limnell sich nicht zweimal bitten und sorgte mit dem Doppelschlag für die plötzliche 2:1 Führung. Doch die Kobras verteidigten leidenschaftlich und hatten in Marvin Frenzel einen sichernen Rückhalt an dem Abend. Neben dem guten Rückhalt der Kobras, gab es noch die zahlreichen Pfosten Treffer der Gäste. Somit blieben die Kobras im Spiel. Der erste Spielabschnitt ging somit an die Unis Flyers aus Heerenveen mit 2:1
Die Kobras kamen unbeeindruckt aus der Pause und versuchten, das Ruder rumzureißen – und das mit Erfolg.
Wie schon bei dem ersten Tor der Kobras, kombinierten sich Phillip Heffler und Michal Plichta durch die Defensivreihe der Gäste durch und brachten Stefan Dreyer in Szene, der nur noch einschieben musste.
Dieser Ausgleichstreffer schmeckte den Gästen natürlich nicht und sie zogen die Zügel erneut an. Etliche Chancen wurden von dem Goalie der Kobras verhindert.
Die Unis Flyers knüpften an die Phase vor der Unterbrechung an und setzten die Kobras weiter unter Druck.
Sie versuchten durch ihr sicheres Passspiel und gut gespielte Konter, die Defensive der Kobras auszuhebeln. Doch wie schon im ersten Drittel war die Defensivarbeit leidenschaftlich und jeder kämpfte für jeden.
Zahlreiche Torchancen der Gäste wurden entweder überragend von Schlussmann Marvin Frenzel vereitelt oder die Pfosten waren im weg.
Nach der zweiten Pause merkte man beiden Mannschaften an, dass sie mit offenem Visier spielten und auf einen Sieg aus waren.
Doch den besseren Start in den Schlussabschnitt erwischten erneut die Kobras. Nach einem Fehlpass der Gäste, schaltete Michal Plichta blitzschnell und schickte Stefan Dreyer auf die Reise - jedoch vergab er diese gute Chance in der 41. Minute. Weiterhin war es ein offener Schlagabtausch, mit guten Chancen auf beiden Seiten. In der 48. Spielminute folgte eine Strafzeit gegen die Gäste aus Heerenveen. Dies gab den Kobras noch einmal 10% mehr Luft und sie setzten alles auf eine Karte. Nachdem die Gäste wieder komplett waren, sorgte innerhalb von wenigen Sekunden Tim Corneließen mit feiner Vorarbeit dafür, dass Phillip Heffler das Führungstor für die Kobras zum zwischenzeitlichen 3:2 schoß.
Kobras geben bekanntlich niemals auf und somit wurde weiter nach vorne kombiniert. Schöne Spielzüge und Torabschlüsse wurden gespielt, wie z.b ein satter Schuss von der blauen Linie unseres Tryout – Kanadiers Jesse Parker an die Latte in der 50. Spielminute.
Doch die Gäste wollten ihre Spielweise in der Schlangengrube zeigen, zogen das Tempo erneut an, aber scheiterten oft an dem Schlussmann der Kobras oder an seinen Vorderleuten. „Das harte Training und die bereits vierte Woche auf dem Eis, scheint sich für die Kobras ausgezahlt zu haben“, so der Übungsleiter der Kobras, Milan Vanek.
Im Schlussspurt gelang den Kobras das zweite Überzahltor in dieser Partie. Nach Vorarbeit von Marvin Linse und Benedikt Hüsken, brachte Neuzugang Leon Taraschewski die Kobras erneut in Front zum 4:2.
Den letzten Treffer des Abends gelang ebenfalls den Giftschlangen. Mit dem fünften Schlangenbiss, einer schönen Passkombination zwischen Stefan Dreyer und Alexander Zaslavski, netzte Phillip Heffler zum 5:2 Endstand ein.
Das dieses Testspiel gegen den aktuellen Vizemeister aus den Niederlanden gewonnen wurde, stimmte den Übungsleiter der Kobras – Milan Vanek, nach dem Spiel zufrieden.
„Anfangs war es ein sehr zerfallendes Spiel, da der Gegner für uns unbekannt war. Obwohl wir 1:0 geführt haben, waren die Unis Flyers aus Heerenveen die Bessere Mannschaft. Aber nach zunehmender Spieldauer, haben wir ins Spiel gefunden und man merkte es den Jungs an, dass es die vierte Woche auf dem Eis war und das das Spielsystem so langsam Früchte trägt. Ebenfalls war der Gegner sehr überrascht, dass die Jungs konditionell sehr stabil war und sich das harte Training ausgezahlt hat“, so Vanek.
Diverse Kleinigkeiten sind noch auszubessern, aber im Großen und Ganzen ist der Schlangebeschwörer sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams.
Am Sonntag, 16.09.2018 steht das zweite Spiel gegen eine Niederländische Mannschaft an. Zu Gast sind die Ahoud Devils aus Nijmegen. Sie spielen unter der Leitung von Alexander Jacobs.
Für Milan Vanek kein unbekannter, da er selbst schon unter seiner Leitung gespielt hat.
„Ich freue mich auf ein schönes Test und Freundschaftsspiel und auf ein taktisch, offensives Spiel und auf meinen alten Freund Alex“, so Vanek.
Das Eröffnubgsbully gibt es um 17 Uhr, vorher jedoch ab 14 Uhr die Saisoneröffnung mit zahlreichen Programmpunkten.



Herforder EV

Ice Dragons unterliegen den Eisbären knapp
(RLW)  Vorbereitungsspiel Nummer 3 wurde genau der Gradmesser, den alle vorab erwartet hatten. Nach frühem Rückstand kämpften sich die dezimierten Ice Dragons zwar wieder heran, unterlagen am Ende den Eisbären aus Hamm jedoch mit 3:4.
Für Coach Jeff Job war vor dem Spiel gegen die Eisbären wieder Puzzeln angesagt. Ohne Fabian Staudt, Kris Gehring und Ben Skinner und auch ohne die Nachwuchsspieler, die am Wochenende zuvor noch mit auf dem Eis standen, durfte er wieder die Reihen neu sortieren. So spielte Evan Wood mit Nils Bohle und Killian Hutt, Philipp Brinkmann wurde wieder in die Sturmreihe zu Gleb Berezovskij und Tommy Kuntu-Blankson gezogen und Alex Lindt, Alexander Seel und Tim Schürstedt stellten die 3. Sturmreihe. So neu zusammen gewürfelt, brauchten die Ice Dragons ein wenig, um in die Partie zu finden. Und diese Findungsphase nutzten die Gäste eiskalt aus. Erst brachte Robin Loecke die Eisbären bereits nach 50 Sekunden mit 0:1 in Front, dann überwand Michal Spacek in der 3. Minute Kieren Vogel zum 0:2. Doch die Ice Dragons wären nicht die Ice Dragons, wenn sie sich davon ins Boxhorn jagen ließen. Sie schlugen zurück! Evan Wood war in der 5. Minute zur Stelle, als der Hammer Goalie Sebastian May einen Scheibe prallen ließ und verkürzte auf 1:2. Nun wurde das Spiel ausgeglichener, beide Goalies bekamen Gelegenheit sich auszuzeichnen, beide Goalies hielten ihren Kasten bis zur Pause sauber.
Auch im zweiten Drittel hatten die Gäste den besseren Start, Lucas Novacek nutzte in der 30. Minute eine Überzahl, um den Abstand wieder auf 2 Tore auszubauen. Eine weitere Strafzeit gegen die Ice Dragons hätte die Vorentscheidung sin können, doch dieses Mal passte Tommy Kuntu-Blankson ganz genau auf, fing einen Pass in der neutralen Zone ab, lief allein auf May zu und verkürzte auf 2:3, sein erstes Tor im Trikot der Ice Dragons! Das anschließend im zweiten Drittel keine Tore mehr fielen, lag wieder an den beiden gut aufgelegten Goalies.
Ins letzte Drittel hatten endlich die Ice Dragons den besseren Start! Nils Bohle wurde mit Ablauf der 44. Minute von Killian Hutt in der neutralen Zone auf die Reise geschickt, drang über rechts ins Hammer Verteidigungsdrittel ein und zog in Höhe des Bullypunktes ab. Die Scheibe schlug im langen Eck ein, erstmals hatten die Ice Dragons die Partie ausgeglichen. In der Folge ergaben sich mehrfach Chancen, das Spiel endgültig zu drehen, doch die Ice Dragons fanden keinen Weg mehr vorbei an Sebastian May. Besser machten es die Gäste dann in der 55. Minute, als sie durch Oliver Kraft erneut in Führung gingen. Die Ice Dragons versuchten noch einmal alles, Jeff Job nahm in der letzten Minute sogar noch Kieren Vogel zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch es half nichts: Die Ice Dragons konnten nicht mehr ausgleichen, die erste Niederlage der Vorbereitung war besiegelt.

Ice Dragons verlieren auch 2. Vergleich gegen Hamm knapp!
(RLW)  Die personellen Vorzeichen vor dem Spiel der Ice Dragons in Hamm ließen nichts gutes erahnen, gesellten sich doch noch Killian Hutt und Philipp Brinkmann mit zu der prominenten Liste der Ausfälle der Ice Dragons. Doch die Ice Dragons, verstärkt durch die Tryouts Wood und Pleasance (beides gelernte Verteidiger, die im Sturm eingesetzt wurden), Alexander Seel und Nachwuchsspieler Alexander Chmelkov wehrten sich nach Kräften, kämpften sich nach Rückständen zurück und verloren am Ende knapp mit 4:3 in Hamm.
Eine extrem defensive Spielweise hatte Jeff Job seinem Rumpfkader zu Beginn verordnet und es entwickelte sich im ersten Drittel eine Abwehrschlacht gegen die spielerisch reifer auftretenden Hammer Eisbären. So kam das optische Übergewicht der Gastgeber nicht von ungefähr, doch die Ice Dragons stemmten sich, gestützt auf einen starken Kieren Vogel, gegen die Offensiv-Power der Eisbären. Dennoch, als die Gastgeber in der 11. Minute in Überzahl agierten, war dann auch Kieren Vogel geschlagen, Kevin Trapp netzte zum 1:0 ein. Und die Eisbären drückten weiter, erhöhten in der 16. Minute zum 2:0 Pausenstand durch Michal Spacek.
Wie gut Jeff Job es versteht, sein Team zu motivieren und einzustellen, zeigte sich dann im 2. Drittel. Die Ice Dragons verteidigten nun noch geschickter, setzten gegen die stürmischen Eisbären auf vereinzelte Konter. Es dauerte jedoch bis zur 35. Minute, ehe etwas zählbares auf der Anzeigetafel auftauchte. Da nämlich fing Tommy Kuntu-Blankson in Unterzahl einen Pass ab, startete durch und verlud den Hammer Goalie Marius Dräger mit der Rückhand, die Ice Dragons waren zurück im Spiel! Dieser Treffer tat den Ice Dragons sichtlich gut, gab neue Kraft. Und sie blieben bei ihrer Taktik, mit Erfolg! In der 39. Minute war es Evan Wood, der einen Alleingang zum 2:2 Ausgleich verwertete und so die Uhren für das letzte Drittel wieder auf 0 stellte!
Das letzte Drittel begann dann wieder ganz nach dem Geschmack der Gastgeber. Keine 4 Minuten waren gespielt, da jubelte die Anhängerschaft der Eisbären über die erneute Führung, Lukas Novacek hatte eine numerische Überlegenheit zum 3:2 genutzt. Doch noch gaben sich die Ice Dragons nicht geschlagen! Und es war ausgerechnet wieder ein Überzahlspiel der Gastgeber, das den HEV Cracks den erneuten Ausgleich brachte. Kevin Rempel, der im eigenen Drittel die Scheibe abgefangen hatte, steckte durch auf den startenden Nils Bohle. Der sah den mitlaufenden Evan Wood und der Kanadier vollstreckte zum 3:3 Ausgleich! Jetzt schienen die Eisbären kurz geschockt und unorganisiert, was zu einer erneuten Chance für Wood führte. Er scheiterte jedoch an einer Glanzparade von Dräger. Das Spiel war nun deutlich enger und ausgeglichener als zuvor, beiden Teams schien klar zu sein, der nächste Fehler könnte das Spiel entscheiden. Diesen Fehler begingen dann aber leider die Ice Dragons, die 30 Sekunden vor Schluss mit einem ungenauen Aufbaupass die Gastgeber ins Spiel brachten, was Dustin Demuth zum 4:3 Endstand nutzen konnte.



EHC Neuwied Bären

Acht unterschiedliche EHC-Torschützen
(RLW)  Die Ausgeglichenheit des Kaders soll in der neuen Saison eine Stärke des EHC „Die Bären“ 2016 sein. Genau diese zeigten die Neuwieder am frühen Sonntagabend beim Südwest-Regionalligisten ESC Hügelsheim. Die Mannschaft von Daniel Benske gewann bei den Baden Rhinos mit 8:1, wobei sich acht verschiedene Spieler in die Torschützenliste eintrugen. Dennis Appelhans (6.), Deion Müller (14.), Michael Jamieson (16.), Stephan Fröhlich (20.), Martin Brabec (26.), Sven Schlicht (35.), Alexander Richter (55.) und Tobias Etzel (58.) brachten die Scheibe in den gegnerischen Maschen unter. Felix Köllejan, der 60 Minuten lang im EHC-Kasten stand, musste sich lediglich in der 18. Minute einmal geschlagen geben.
Für die Bären geht es bereits am Mittwochabend weiter. Ab 19 Uhr gastiert dann Oberligist Herner EV im Icehouse.



Ratinger Ice Aliens

Vorbereitung in den Niederlanden, Bewegung im Spielerkarussell
(RLW)  Mit zwei Niederlagen kehren die Ice Aliens aus Geleen zurück. Zum 50jährigen Jubiläum der Eaters aus Geleen war die Mannschaft von Krystian Sikorski mit einem Minikader nach Limburg, NL gereist. Am ersten Spieltag revanchierten sich die Eaters aus Geleen erfolgreich für die Niederlage am Sandbach mit einem 4:3 Sieg. Im Halbfinale standen die Aliens am Sonntag den Bulldogs aus Lüttich gegenüber. Elf Ratinger Feldspieler konnten gegen die belgische Mannschaft jedoch nicht mehr viel ausrichten, zu gross war der Kräfteverschleiß. So musste man sich mit 7:2 geschlagen geben.
Zu diesem Kurzturnier fuhren die Ice Aliens ohne zwei TryOut Spieler. Nic Pitsikoulis war aus familiären Gründen verhindert, Felix Staudt erlitt im Training eine Schulterprellung, er fällt für zwei Wochen aus. So reiste nur Haiko Hirsch mit, um sich ein weiters Mal zu empfehlen.
Auch Dennis Kohl fehlte auf dem Spielberichtsbogen. Er verlässt die Aliens in Richtung Dinslaken. In seiner letzten aktiven Saison möchte er noch einmal alles geben und viele Spielzeiten haben. Trainer Sikorski hat sich bereits für Christoph Oster als Nummer 1 entschieden, so dass der Wechsel nachvollziehbar ist. Die Ice Aliens bedanken sich bei Dennis für die jahrelangen Einsätze, wünschen ihm eine erfolgreiche Saison, und alles Gute für die Zukunft.
Pascal Behlau wird in der kommenden Saison nicht mehr für die Ice Aliens auflaufen, er wechselt ebenfalls nach Dinslaken. Auch ihm danken die Aliens für sein Engagement und wünschen ihm eine erfolgreiche Saison.



FASS Berlin

FASS gewinnt gegen Eisbären
(RLO)  Zum Abschluss der großen Saisoneröffnungsfeier bei FASS Berlin gab es das Testspiel zwischen den Weddingern und dem Landesligateam der Eisbären Juniors. Das Spiel ging erwartungsgemäß mit 5:0 (1:0/2:0/2:0) an den Regionalligisten.
Der Regionalligist ging als klarer Favorit in dieses Spiel. Verzichten mussten die Akademiker auf Patrick Czajka, Sebastian Eickmann, Felix Jansson und Joe Timm. Im Tor begann Patrick Hoffmann, Ersatz war Danny Bohn. Weiter als Gastspieler dabei war David Trivellato. Die Juniors begannen im Tor mit Philipp Lücke, Ersatz war Marco Eis. Mit Pierre Gläser, Niclas Koch, Bastian Retzlaff, Dave Simon, Andre Winkler und eben Philipp Lücke boten die Juniors insgesamt sechs Neuzugänge auf.
FASS übernahm auch gleich das Kommando und so bekam der Juniors-Torhüter gut zu tun. Nach vier Minuten gelang David Trivellato die frühe Führung für die Weddinger, die dann weiter nachsetzten. Die Juniors kämpften aber und den Rest erledigte ein guter Torhüter. Ganz ohne Torchancen blieb der Landesligist nicht, das 1:0 blieb aber der einzige Treffer des Drittels.
Ähnlich verlief auch das 2. Drittel. FASS bestimmte das Spiel, die Juniors hatten ebenfalls wieder ein paar Chancen. Nach 29 Minuten fiel der zweite Treffer des Spiel, Nico Jentzsch erhöhte per Nachschuss nach 29 Minuten auf 2:0. Zwei Minuten später klappte es auch mit einem Mann mehr auf dem Eis. Erneut war es Nico Jentzsch, der zum 3:0 vollendete.
Viel passierte im letzten Drittel nicht. Beide Torhüter mussten zwar einige Male eingreifen, weitere Treffer gab es aber erst zwei Minuten vor dem Ende. Ein Schuss von Christian Steinbach ging ins Tor und 20 Sekunden vor dem Ende fälschte Nico Jentzsch einen Schuss zum 5:0-Endstand ins Tor ab.
Bleibt das Fazit des Spiels: Die Offensive der Weddinger harmoniert schon recht gut und hinten wurde abgeräumt, was ging. Die Juniors sahen im Abwehrbereich im Vergleich zum Vorjahr bedeutend stabiler aus. Der Angriff konnte in diesem Spiel sein Potenzial nur bedingt zeigen. Hier dürften sie aber wieder gut aufgestellt sein. (Norbert Stramm)


    
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Montag 17.September 2018
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