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September 26
                         
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Donnerstag 20.September 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen:
Deutscher Eishockey Bund, Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Ostseeliga, Regionalliga Ost



Deutscher Eishockey Bund

5:8-Niederlage für die U20-Nationalmannschaft in Regensburg
(DEB)  Die deutsche U20 Nationalmannschaft musste sich am Dienstagabend mit 5:8 (0:5, 1:1, 4:2) gegen die Eisbären Regensburg geschlagen geben. Das Team von U20-Bundestrainer Christian Künast lag bereits nach dem ersten Drittel mit 0:5 zurück, bewies aber im Schlussabschnitt vor 1.196 Zuschauern in der Donau-Arena Moral.
Die U20-Nationalmannschaft startete engagiert, erarbeitete sich bereits innerhalb in den zwei Startminuten erste Torgelegenheiten. Die Eisbären auf der Gegenseite zeigten sich jedoch anschließend eiskalt vor dem Tor: Nikola Gajovsky ließ die Scheibe binnen zwei Minuten einmal in eigener Unterzahl und einmal im eigenem Powerplay im Tor zappeln – die 2:0-Führung für den Gastgeber. Diese nahmen den Schwung mit und schraubten das Ergebnis durch Tore von Fabian Herrmann (9.) und Nikola Gajovski (11.) weiter in die Höhe. Nach dem Treffer zum 0:4 reagierte Christian Künast, nahm eine Auszeit und wechselte Philipp Maurer für den glücklosen Tobias Ancicka ein. Doch auch der 17-jährige Goalie erwischte einen bitteren Start: Constantin Ontl brachte den Puck nur 23 Sekunden nach seiner Einwechslung zum 5:0 für die Eisbären im Tor unter. Anschließend stabilisierte sich die deutsche Mannschaft und ging mit dem Fünf-Tore-Rückstand in die Kabine.
Im zweiten Drittel zeigte sich die U20-Nationalmannschaft verbessert – folglich schoss Justin Schütz den ersten deutschen Treffer in der 27. Minute. Fabian Herrmann stellte kurz vor der Drittelsirene allerdings wieder den Fünf-Tore-Vorsprung des Gastgebers wieder her. Im Schlussdrittel zeigte die U20-Auswahl Moral. Dennis Lobach, Alexander Ehl, Marco Baßler und Justin Schütz gestalteten das Ergebnis attraktiver, auch wenn der Gastgeber weitere zwei Tore erzielte. Am Ende bedeutete dies eine 5:8-Niederlage für die U20-Nationalmannschaft.
U20-Bundestrainer Christian Künast: „Heute waren wir im ersten Drittel nicht bereit. Dementsprechend haben wir in der ersten Drittelpause insbesondere den Willen der Mannschaft und die Laufbereitschaft angesprochen. Im Anschluss haben unsere Spieler es besser gemacht. Wir haben heute wichtige Erkenntnisse gewonnen und werden unseren Weg weiter gehen. Ein Dankeschön gilt Regensburg, die uns dieses Spiel ermöglicht haben. Sie haben heute sehr gut gespielt.“



Düsseldorfer EG

DEG vor Nord-Süd-Auswärtswochenende; Spiele in Schwenningen und Bremerhaven
(DEL)  Die DEL-Saison 2018/19 nimmt so langsam Fahrt auf. Nachdem die DEG das Auftakt-Wochenende mit zwei Siegen bei den Adler Mannheim (2:1 n.V.) und gegen die Iserlohn Roosters (5:1) äußerst erfolgreich gestalten konnte, stehen nun zwei Auswärtsspiele an. 
Dabei trifft die Mannschaft von Chefcoach Harold Kreis auf zwei Teams aus unterschiedlichen Teilen der Republik und mit unterschiedlicher DEG-Bilanz. Am Freitag (21. September, 19.30 Uhr) gastiert sie bei den Schwenninger Wild Wings, am Sonntag (23. September, 16.30 Uhr) tritt die DEG bei den Fischtown Pinguins in Bremerhaven an.  



ERC Ingolstadt

Laurin Braun fällt aus - Angreifer zog sich im Heimspiel eine Unterkörperverletzung zu
(DEL)  Der ERC Ingolstadt muss rund vier Wochen auf Stürmer Laurin Braun verzichten. Der 27-Jährige zog sich am Sonntag im Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine (7:4) eine Unterkörperverletzung zu. Den Panthern fällt derzeit auch Angreifer Ryan Garbutt aus, der nach überstandener Oberkörperverletzung voraussichtlich ebenfalls in vier Wochen wieder in die Mannschaft zurückkehren wird.



Adler Mannheim

Zwangspause für Marcel Goc
(DEL)  Die Adler Mannheim müssen in den kommenden Hauptrundenpartien auf Stürmer Marcel Goc
verzichten. Eine Muskelverletzung im Brustbereich zwingt den ehemaligen NHL-Spieler und
Routinier zu einer drei- bis vierwöchigen Pause.
Im Sommer 2015 kehrte Goc nach zwölf Jahren NHL zu den Adlern zurück. Seit seinem Wechsel
absolvierte der heute 35-Jährige 106 Pflichtspiele für die Blau-Weiß-Roten, in denen ihm 15 Tore
und 39 Vorlagen gelangen. „Wenn Marcel ausfällt, ist das sehr bitter für uns“, weiß Sportmanager
Jan-Axel Alavaara um die Bedeutung Gocs, „er ist ein Teamplayer und bringt mit seiner
Cleverness und Erfahrung viel Ruhe in unser Spiel. Ich bin mir aber sicher, dass die Mannschaft
Marcels Fehlen im Kollektiv auffangen wird. Durch seinen Ausfall ergibt sich auch für andere
Spieler die Chance, sich zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen.“



Straubing Tigers

Injury-Report Benedikt Schopper
(DEL)  Aufgrund einer Unterkörperverletzung fällt Verteidiger Benedikt Schopper weiterhin aus. Dies ergaben kürzlich erfolgte Untersuchungen.
„Wir werden während der nächsten 10 – 14 Tage beobachten, wie es Benedikt Schopper geht“, erklärt Jason Dunham – Sportlicher Leiter der Straubing Tigers.
Zusatzinfo: Torhüter Jeff Zatkoff hat am heutigen Dienstag das Eistraining mit der Mannschaft absolviert.

Wichtiger Ticketing-Hinweis // Falschmeldung "Ausverkauft"
(DEL)  Einschlägige Plattformen im Bereich Online-Ticketing vermelden, dass Heimspiele der Straubing Tigers ausverkauft sind. Davon betroffen ist unter anderem das nächste Heimspiel am Sonntag, 23. September, gegen die Adler Mannheim.
„Derartige Angaben entsprechen nicht der Realität“, sagt Geschäftsführerin Gaby Sennebogen. „Wir haben den Hinweis betreffend solcher Plattformen von unseren Fans erhalten und dankend aufgenommen“, so Gaby Sennebogen weiter.
Erklärung:
Auf den Plattformen werden auf dem „Ticket-Zweitmarkt“ im großen Stil stornierte Eintrittskarten, Tickets mit einer Weiterverkaufsrate von bis zu über 150% (extrem hohe Preise) und Freikarten angeboten.
Achtung!!!
Es erfolgt in den meisten Fällen im Vorfeld keine Überprüfung des Verkäufers. Deshalb ist häufig keine Nachverfolgung des Verkäufers möglich.
Ergo: die Ticketkäufer bleiben meistens auf den Kosten sitzen, da angebotene Karten gekauft, bezahlt, aber nicht bereitgestellt/übermittelt werden.
Sowohl national als auch international laufen Klagen, gesammelt vom Verbraucherschutz, gegen derartige Plattformen, bei der es vor allem um die fehlende Transparenz beim Ticketkauf (Garantien, Preise) und um gesicherte Kaufabwicklungen geht.
„Aufgrund fehlender Transparenz, völlig überteuerten Eintrittskarten und irreführenden Angaben in Sachen Stadionauslastungen raten wir dringend davon ab, solche Plattformen zu nutzen“, sagt Gaby Sennebogen.
Empfehlung:
„Kaufen Sie ausschließlich bei den bekannten Vorverkaufsstellen der Straubing Tigers (stationär oder online unter www.straubing-tigers.de), dem Online-Shop unseres Partners reservix.de, im Fanshop am Eisstadion am Pulverturm sowie an der Tageskasse. Zudem werden Angaben betreffend der Hallenauslastung ausschließlich von uns gemacht“, informiert Gaby Sennebogen abschließend.



Bayreuth Tigers

Zwei gut gestartete Teams treffen auf die Tigers
(DEL2)  Die nächsten beiden Gegner der oberfränkischen Kufencracks starteten mit je zwei Siegen erfolgreich in die neue Spielzeit und gehören zu den großen Gewinnern des ersten Wochenendes.
Zuerst geht es Freitag um 20.00 Uhr nach Heilbronn, wo die Falken mit sechs Punkten momentan auf Platz 3 stehen. Dabei waren die Voraussetzungen unter dem österreichischen Neutrainer Mellitzer keinesfalls optimal. Durch viele Ausfälle war das line-up bedenklich geschrumpft und auch der neue, alte Kooperationspartner Mannheim konnte bisher nicht immer so viele „FöLis“ abstellen wie man am Neckar erhofft hatte. Besonders die komplett neue Paradelinie um den Finnen Ranta (3Tore) mit den Nordamerikanern Damon und Gibson (je 3 Punkte) brillierte. Zusammen mit dem spielstarken Verteidiger und Ex-Tiger Jan Pavlu (3 Assists) und dem überragenden jungen Torwart Pantkowski kam man zu zwei wichtigen Erfolgen mit 3-2 über Crimmitschau und 6-3 in Dresden, als erstes richtiges Achtungszeichen. Auch Dank Dreifachtorschütze Justin Kirsch fiel die noch offene vierte Kontingentstelle der Falken und die zahlreichen Verletzten noch nicht ins Gewicht, erhöht aber auch die noch ungenutzten Optionen, denn ewig wird man mit so wenig einsetzbaren Spielern wie zu letzt nicht klar kommen.
Noch holpriger, aber fast genauso erfolgreich war der Start von Sonntagsgegner Lausitzer Füchse (18.30 Uhr im Tigerkäfig). Nach 15 Spielminuten lag man im Auftaktspiel gegen Freiburg 0-3 zurück aber nach einem Torwartwechsel zwischen den beiden jungen Goalies Schmidt für Kessler drehte das Team vom neuen Coach Corey Neilson das Blatt noch zu einem Sieg nach Verlängerung. In Crimmitschau legte man noch einen 1-4 Auswärtssieg nach und steht mit fünf Punkten aktuell auf Platz 5. Herausragend dabei schon wieder der bewährte Jeff Hayes (4Punkte) und der Ex-Tiger David Kuchejda, aber auch sehr gut unterstützt z.B. von den ganz jungen Vincent Hessler und Maxi Adam. Hinzu kam noch ein starker Eriksson, so dass man den Ausfall vom wichtigen Neuzugang Clarke Breitkreuz und Schmidt bisher gut auffangen konnte. Fast schon vergessen sind dadurch die heftigen Turbulenzen im Club kurz vor Saisonstart mit der Entlassung von Trainer Hoffmann als negativen Höhepunkt.
Mit 0 Zählern stehen die Wagnerstädter aktuell auf Platz 10 der Tabelle, aber natürlich hat die so früh in der Saison noch kaum Aussagekraft. Die Steigerung vom letzten Freitag zu Sonntag war zumindest deutlich erkennbar und der Tigerdompteur äußerte sich auch zur Ursachenforschung. „In Tölz waren wir teilweise zu ungeduldig und haben einige Grundlagen, besonders defensiv immer wieder vernachlässigt. Das haben wir nach dem Spiel nochmals angesprochen und gegen Bietigheim war es schon viel besser“. „Das gute Training diese Woche lässt die Hoffnung zu, es auch auf dem Eis weiter gut umzusetzen“, ergänzt der finnische Übungsleiter noch. Zumindest die Ausfallliste ist auch wieder kürzer, denn bis auf Potac steht momentan nur hinter dem erkrankten Kirchhofer noch ein Fragezeichen, sonst hofft man alle Mann an Bord zu haben. Damit ergeben sich besonders in der Abwehr wieder mehr Varianten und vermutlich wird Nijenhuis wieder zu Martens stoßen, während Heider/Linden und Mayr/Veisert zusammen mit Walz die anderen Pärchen bilden dürften. Im Angriff steht vermutlich ein Reihentausch zwischen Gläser und Bosas an und die bisher gut funktionierende Formation Richter, Heatley, Busch dürfte zusammen bleiben. Auch auf der Torwartposition könnte es eine Änderung geben. „Timo hat in der Vorbereitung stark gespielt und ich überlege ihm eventuell am Freitag in Heilbronn Spielpraxis zu geben, denn zu lange auf der Bank killt seinen Rhythmus“, gibt Kujala diesmal noch mehr Einblick in seine Planungen. Ein Wiedersehen mit ihrem alten Club feiern am Freitag auch Martens und Heatley, was die Aufgaben gegen die top gestarteten Kontrahenten der Spieltage 3 und 4 aber nicht einfacher macht.

Erik Hanke mit Förderlizenz
(DEL2)  Kürzlich von den Tigers als 3. Torhüter lizenziert, wird Eric Hanke – wir bereits in der vorangegangen Saison – auch weiterhin für die Schönheider Wölfe in der Regionalliga Ost aufs Eis gehen um Spielpraxis zu erlangen. Da Eric an der Uni Bayreuth ein Studium aufgenommen hat, wird er zukünftig intensiv am Trainingsbetrieb der Tigers teilnehmen um von seinen etablierten Kollegen Brett Jaeger und Timo Herden zu lernen.
Im Bedarfsfall wird Eric, im Zuge einer Förderlizenz-Regelung, nach Absprache der beiden Trainern in Schönheide und Bayreuth, für die Tigers in der DEL2 an den Start gehen.



Eispiraten Crimmitschau

Eispiraten sind auf Wiedergutmachung aus - Ausblick zu den Duellen mit Bad Tölz und Bietigheim
(DEL2)  Das zweite Punktspielwochenende in der DEL2 steht unmittelbar bevor und die Eispiraten Crimmitschau sind auf Wiedergutmachung aus. Nach dem Auftaktwochenende, an welchem kein Zähler eingefahren werden konnte, wollen die Westsachsen, die am Freitag zunächst nach Bad Tölz (21.09.2018 – 19:30 Uhr) reisen und am Sonntag dann den amtierenden Meister Bietigheim (23.09.2018 – 17:00 Uhr / Tickets erhältlich unter www.etix.com) empfangen, die ersten Punkte für sich gewinnen.
Das war wahrlich kein guter Start für die Eispiraten! Nach der Auftaktniederlage gegen die Heilbronner Falken, setzte es am Sonntag dann eine 1:4-Derbyklatsche im Sahnpark. Den Schützlingen von Cheftrainer Kim Collins geht es nun nicht nur um Wiedergutmachung, sondern vor allem um die ersten Punkte in der neuen Saison 2018/19.
Die sollen möglichst schon am Freitag Teil des Gepäcks bei der Rückreise nach Crimmitschau sein. Das zweite Auswärtsspiel der Saison führt die Eispiraten nämlich nach Bad Tölz. Anders als in der abgelaufenen Spielzeit, dürfte die Mannschaft von Trainer Markus Berwanger in dieser Serie nicht zu einem der vermeintlichen Abstiegskandidaten zählen. Nicht nur, weil wie Bayern aus den ersten beiden Partien sechs Punkte holen konnten (5:2 gegen Bayreuth und 6:3 gegen Freiburg). Die junge, hungrige Mannschaft der Buam konnte Leistungsträger wie Philipp Schlager halten und sich zudem gut verstärken. Bekannte Namen wie Andreas Pauli vom EC Bad Nauheim oder Valentin Gschmeißner und Lubor Dibelka vom Vizemeister Riessersee tragen nun das schwarz-gelbe Trikot, ebenso wie die beiden Kanadier Kyle Beach und Stephen MacAulay. Im Tölzer Tor steht dieses Jahr Ben Meisner, der in der vergangenen Saison vier Partien als Leihspieler bei den Eispiraten absolvierte. Die Statistik der vergangenen Serie spricht allerdings klar für die Eispiraten: Alle vier Partien konnten die Rot-Weißen im letzten Jahr für sich entscheiden. Damit auch das kommende Duell gewonnen wird, müssen Kapitän André Schietzold und Co. einmal mehr alles in die Waagschale werfen und konsequenter mit den eigenen Torchancen umgehen, als noch in den letzten Wochen.
Konsequent die Torchancen nutzen und in der Defensivzone gut stehen, könnten dann auch am Sonntag wichtige Schlüssel zum Erfolg sein. Immerhin kommt mit den Bietigheim Steelers der amtierende Meister der DEL2 in das Kunsteisstadion Crimmitschau. Auch die Baden-Württemberger kommen mit einer Ausbeute von mindestens sechs Punkten an die Waldstraße. Denn ebenso wie Bad Tölz konnten auch die Mannen von Coach Hugo Boisvert ihre ersten beiden Spiele siegreich gestalten. Während die Steelers den Aufsteiger aus Deggendorf mit 4:2 schlagen konnte, folgte am Sonntag dann der 3:2-Sieg in Bayreuth. Über die Qualität der Bissinger braucht man sich nicht streiten. Die Verantwortlichen konnten mit den US-Boy Shawn Weller sowie den Kanadiern Matt McKnight und Tyler McNeely drei Topspieler halten. Immerhin schaffte das Trio in der letzten Saison satte 267 Scorerpunkte! Mit Nicolai Goc (zuvor Adler Mannheim) konnte man außerdem einen langjährigen DEL-Verteidiger mit Nationalmannschaftserfahrung ins Ellental locken. Zwischen den Pfosten bleibt das Duo, bestehend aus Sharipov und Martinovic, der ja auch einst in Crimmitschau spielte, unverändert. Doch egal wer am Sonntag das Gehäuse der Gäste hütet, die Vorgabe von Trainer Kim Collins ist klar. Mehr Zug zum Tor, mehr Chancen erarbeiten und mehr Tore erzielen. Egal, wer der Gegner ist.
Mit dem NHL-erfahrenen Tomáš Kubalík wird dabei aber ein Schlüsselspieler der Eispiraten auch im dritten und vierten Spiel der Saison nicht zur Verfügung stehen. Der 28-Jährige laboriert immer noch an den Folgen einer Wadenverletzung und wird am kommenden Wochenende erneut keinen Einfluss auf dem Eis nehmen können. Auch Verteidiger Adam Poldruhák wird den Crimmitschauern voraussichtlich noch fehlen. Zwar trainiert der Deutsch-Slowake nach seiner schweren Gesichtsverletzung wieder mit dem Team, ob es für einen Einsatz am Wochenende reicht, ist aber noch offen.



Deggendorfer SC

DSC startet ins zweite Wochenende mit Auswärtsspiel bei
den Lausitzer Füchsen

(DEL2)  Nach zwei Niederlagen am ersten DEL2-Wochenende will der Deggendorfer  
SC in den kommenden beiden Spielen endlich nach Punkten greifen. Dabei  
trifft das Team von Trainer John Sicinski am Freitag auswärts auf die  
Lausitzer Füchse, die einen nahezu perfekten Start in die neue  
Spielzeit hinlegten.
Zwei Siege konnte die Mannschaft von Neu-Trainer Corey Neilson  
einfahren und liegen damit aktuell auf dem fünften Tabellenplatz.  
Nachdem die Sachsen am Freitag zunächst mit 0:3 gegen die Wölfe aus  
Freiburg zurücklagen, bewiesen sie tolle Moral, kamen zurück in die  
Partie und gewannen am Ende mit 5:4 nach Verlängerung. Auch am Sonntag  
im Sachsenderby gegen die Eispiraten Crimmitschau bewiesen die Füchse,  
dass Rückstände sie nicht aus der Fassung bringen. Mit 1:0 lag das  
Team aus der Lausitz bereits nach zwei Minuten zurück, zog aber  
konsequent sein Spiel durch und gewann am Ende mit 4:1.
Einen großen Anteil am Erfolg hatte dabei Stürmer Anders Eriksson. Der  
Schwede kann nach zwei gespielten Partien bereits fünf Assists  
vorweisen und beweist damit einmal mehr, dass er – wie bereits im  
Vorjahr – der Denker und Lenker im Spiel der Füchse ist. Neben ihm  
reihen sich noch andere namhafte Angreifer ein, wie Feodor Boiarchinov  
und der Kanadier Jeff Hayes, der nach zwei Spielen ebenfalls bereits  
vier Scorerpunkte auf seinem Konto hat.
Eine schwierige Aufgabe wartet damit also auf den Deggendorfer SC, der  
zwar am ersten Wochenende mit ansprechender Leistung sich Achtung  
verschafft hat, nun aber den nächsten Schritt machen will. Trainer  
John Sicinski verwies nach der Analyse der beiden vergangenen  
Spieltage immer wieder darauf, dass die Gegner zu leicht zu Chancen  
kämen und in dieser Liga würden solche Fehler eben nicht mehr  
verziehen werden. Sollte es den Deggendorfern gelingen, defensiv  
stabil zu stehen und nach vorne einige Nadelstiche zu setzen, so  
könnte es durchaus zum ersten Punktgewinn der DEL2-Geschichte für den  
DSC reichen.
Spielbeginn am Freitag in Weißwasser ist um 19:30 Uhr. Das Spiel wird  
wie zuletzt in Bietigheim von SpradeTV übertragen.



Löwen Frankfurt

Zweites Saisonheimspiel - Erstes Hessen-Derby
(DEL2)  Die Löwen Frankfurt gehen nach einem erfolgreichen Saisonauftakt ins zweite Wochenende der Spielzeit 2018/2019. Dabei kommt es bereits zum ersten Hessen-Derby der neuen Saison. Am Freitag, den 21. September empfangen die Löwen die Kassel Huskies in der Eissporthalle Frankfurt (Beginn 19:30 Uhr).
Nachdem die Löwen das erste intensive Wochenende erfolgreich hinter sich bringen konnten, hieß es am Montag erst einmal regenerieren. Für Mike Fischer ging es noch am Montagmorgen, in Richtung Regensburg, wo er mit der U20 Nationalmannschaft gegen die Eisbären Regensburg in einem Freundschaftsspiel antrat. Dies verlor die U20 Nationalmannschaft mit 5:8.
Während Fischer für den DEB antrat, trainierte der Rest des Teams in Frankfurt. Auch wenn am ersten Wochenende der Saison vieles bereits gut anzusehen war, gibt es noch viel Luft nach oben. Vor allem die Defensive überzeugte gegen Kaufbeuren und in Deggendorf. In den beiden Spielen musste Felix Bick nur dreimal hinter sich greifen und kann eine beeindruckende Fangquote von 93,5% aufweisen. Doch nicht nur Bick konnte durch starke Leistungen überzeugen, sondern auch die komplette Hintermannschaft, die im Auswärtsspiel beim Deggendorfer SC nur 15 Torschüsse zuließ. Den Goldhelm wird am Freitag Mathieu Tousignant tragen, der letztes Wochenende mit zwei Toren und drei Assists die meisten Scorerpunkte sammeln konnte.
Die Huskies wollen nach dem letztjährigen „Fritzmeier-Sweep“ einiges wiedergutmachen. Nachdem die erste Chance auf die Revanche beim Wurmberg Cup in Braunlage nicht zustande gekommen ist, werden die Huskies alles für eine schnelle Revanche tun. Kassel zählt auch diese Saison wieder zu einem der Top-Teams der DEL2.
Während der Sommerpause hat sich in Kassel nicht viel getan, „nur“ sechs Neuzugänge haben die Huskies verpflichtet, die durch vier Förderlizenz Spieler aus Wolfsburg den Kader komplettieren. Der wohl bekannteste Transfer der Schlittenhunde ist ein alter Bekannter in Frankfurt. Richie Mueller,  der letzte Saison noch das Trikot des SC Riessersee überstreifte, spielt seit dieser Saison für die Kassel Huskies. Der letztjährige Topscorer der DEL2 konnte auch in seinem ersten Pflichtspiel für die Huskies glänzen und hatte durch sein Tor einen großen Anteil am 4:3- Sieg gegen Bad Nauheim.
Die Kassel Huskies hatten letztes Wochenende nur ein Spiel, da die Partie gegen die Ravensburg Towerstars verschoben wurde. Somit haben die Huskies als einziges Team der Liga noch kein Heimspiel bestritten.
In der DEL2 ist die Bilanz der beiden Mannschaften ausgeglichen. Beide konnten den anderen jeweils 15 Mal schlagen. Allerdings schossen die Huskies (101) ein paar Tore mehr als Frankfurt (95. Wobei es wichtig ist zu erwähnen, dass die Nordhessen die letzten beiden Spielzeiten jeweils mit einer Niederlage gegen die Südhessen beenden mussten.



EHC Freiburg

Familientag mit Top-Eishockey, Spezialtarifen und einem Schwarzwaldderby
(DEL2)  Familientag beim EHC Freiburg: Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren, die zusammen mit ihrer Familie zum Heimspiel gegen Bad Nauheim kommen, müssen am Sonntag keinen Eintritt bezahlen. Das Match beginnt um 16 Uhr, im Anschluss findet ein reizvolles Regio-Freundschaftsspiel statt. Am Freitag geht's für die Wölfe nach Ravensburg.
Eishockey ist ein Vergnügen für alle Altersklassen – und auch für Neulinge: Man braucht keine Routine, um die Stimmung im Stadion aufzusaugen, man braucht keine Regelfestigkeit, um den Speed und die Spannung dieser Sportart zu genießen. Der Familientag soll deshalb viele neue Gesichter in die Franz-Siegel-Halle bringen, gerne auch sehr junge. Deshalb geht's schon früh los, um 16 Uhr am Sonntagnachmittag. 
"Eintritt frei" heißt es für Kinder und Jugendliche, die im September 2002 oder später geboren wurden und in Begleitung ihrer Eltern oder anderer erwachsener Familienmitglieder kommen. Der Begriff "Familie" wird dabei großzügig und bunt ausgelegt, so dass nicht nur das Schema "Mutter-Vater-Kind" abgedeckt ist. Willkommen sind, zum Beispiel, selbstverständlich auch eine Mutter mit ihren Töchtern, ein Onkel mit seinen Neffen und jede Art von Patchwork-Familie. Wichtig: Ohne Ticket kommt niemand ins Stadion und die Freikarten gibt's nur an den Tageskassen, nicht im Vorverkauf. Und: Das Angebot bezieht sich allein auf die Stehplätze in der Franz-Siegel-Halle. Im Sitzplatzbereich gelten unsere regulären Preise, die ohnehin ausgesprochen familienfreundlich sind. 
Nicht nur auf den Rängen, sondern auch auf dem Eis haben Sonntag die kleinen Eissport-Enthusiasten Vorfahrt: Vor dem Match der Profis gibt es ein Einlagespiel der jüngsten EHC-Cracks. Es beginnt um 15 Uhr, weswegen die Stadiontore schon eine Viertelstunde früher öffnen. Beim Einlauf der DEL2-Teams stehen Kids aus der U7 Spalier, in der ersten Drittelpause präsentiert sich die Eissportgemeinschaft Freiburg und zeigt damit, dass im Breisgau auch Eiskunstlauf betrieben wird.
Eine außergewöhnliche Begegnung bildet den Nachklapp zum DEL2-Spiel: Um 20 Uhr trifft die 1b-Equipe des EHC Freiburg auf den EHC Herrischried. Das Kräftemessen hat Seltenheitswert, weil die Hotzenwälder seit Jahren im Ligensystem der Schweiz aktiv sind. Dass sie nun in Freiburg antreten, ist ein Highlight für viele Eishockeyfreunde. Die Tickets der DEL2-Begegnung gelten auch für das Freundschaftsspiel am Abend.
Zwei gute Spiele, aber nur ein Punkt: Nach dem Auftaktwochenende stehen die EHC-Profis bereits ein wenig unter Zugzwang – allerdings nur mit Blick auf die Ergebnisse. Die sportliche und kämpferische Leistung in den beiden Partien in Weißwasser (4:5 n.V.) und gegen Bad Tölz (3:6) gibt Anlass zur Hoffnung, ebenso die Rückkehr von Angreifer Tobias Kunz. Ein Wochenende lang pausieren muss dagegen sein Stürmerkollege Sergej Stas, den eine Verletzung im unteren Körperbereich plagt. Fehlen werden auch Christoph Frankenberg und Jimmy Hertel, wobei der Torhüter nunmehr am Mannschaftstraining der Wölfe teilnimmt und bald wieder zur Verfügung steht.
Beide Kontrahenten des Wochenendes, die Ravensburger Towerstars und der EC Bad Nauheim, zählen nominell zu den Spitzenteams der DEL2. Die Ravensburger haben dies am ersten Spieltag auch gleich unter Beweis gestellt, als sie die Dresdner Eislöwen – eine weitere Top-Mannschaft der Liga – mit 8:1 in Grund und Boden spielten. Bad Nauheim startete dagegen mit zwei Niederlagen. Umso motivierter dürfte die Equipe um den Ex-Freiburger Goalie Jonathan Boutin in Südbaden auflaufen. Der Star der Gäste steht im Übrigen an der Bande: Cheftrainer der Wetterauer ist Christof Kreutzer. Das Urgestein der Düsseldorfer EG war als Spieler fünfmal deutscher Meister und coachte die DEG von 2014 bis 2017.
Beide Partien werden online auf sprade.tv übertragen, vom Freiburger Heimspiel gibt es zudem den üblichen Twitter-Ticker. Online-Tickets gibt es auf ehcf.reservix.de, zudem werden Karten auf der Geschäftsstelle am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr sowie an den Tageskassen am Sonntag ab 13 Uhr verkauft.



ESV Kaufbeuren

Bietigheim und Heilbronn sind die Gegner am Wochenende
(DEL2)  Kaum sind die ersten zwei Punktspiele der DEL2 Saison 2018/2019 Geschichte, geht es für die Joker am Freitagabend auch schon mit einem Auswärtsspiel beim amtierenden DEL2 Meister Bietigheim Steelers wieder um Punkte. 
Spielbeginn im Ellental ist um 20:00 Uhr. Die Steelers sind wie die Heilbronner Falken, die am Sonntag ihre Visitenkarte in Kaufbeuren abgeben, mit einem Sechs-Punkte-Wochenende perfekt in die neue Saison gestartet. Erstes Bully am Sonntagabend in der erdgas schwaben arena gegen die Falken ist um 18:30 Uhr.
Tickets für das Heimspiel gegen die Heilbronner Falken sind wie gewohnt im Ticket Onlineshop, in allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie in der ESVK Geschäftsstelle und an den Abendkassen erhältlich. Weiter werden alle Heimspiele der Joker live via ESVK.TV auf Sprade.TV übertragen. Die Zusammenfassungen der Spiele sowie die Pressekonferenz und Stimmen von einzelnen Spielern zum jeweiligen Spiel gibt es zeitnah auf esvk.tv zu sehen.
ESVK Coach Andreas Brockmann kann am Wochenende wieder auf Kapitän Sebastian Osterloh zurückgreifen, welcher aufgrund einer Unterkörperverletzung am Sonntag beim Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim noch pausieren musste. Ob und wer von den Förderlizenzspielern Fabian Koziol, Markus Lillich und Marvin Schmid für den ESVK in der DEL2 oder den ECDC Memmingen in der Oberliga auflaufen wird, entscheidet sich erst am Donnerstag. Vom DEL Partnerclub ERC Ingolstadt wird Verteidiger Simon Schütz für die Joker auflaufen. Weiterhin verletzungsbedingt fehlen wird den Jokern Stürmer Steven Billich.



EHC Lausitzer Füchse

WBG bietet Füchsen auch weiterhin ein Zuhause
(DEL2)  Wie bereits vermeldet, wird die WBG - Wohnungsbaugesellschaft mbH Weißwasser (WBG) auch in dieser Saison die Lausitzer Füchse unterstützen.
Die WBG ist seit über 16 Jahren ein zuverlässiger Partner für die Lausitzer Füchse und wird auch weiterhin eng mit dem Traditionsverein zusammenarbeiten.
Die Geschäftsführerin Petra Sczesny dazu: „Wir wollen unseren Anteil leisten, dass Eishockey in und für Weißwasser eine Erfolgsgeschichte bleibt und wünschen der Mannschaft eine erfolgreiche Saison.“
Die WBG ist aber mehr als ein Partner. Wenn der Kader steht, müssen auch die passenden Wohnungen für die Profis fertig sein. Viele Spieler wohnen mit ihren Familien in Wohnungen des kommunalen Unternehmens. „Damit sind wir auch so etwas wie ein Zuhause für die Spieler. Außerdem ist die Geschäftsstelle des EHC, genauso wie das Wohnheim der Jungfüchse in dem ‚Eishockeyblock‘ gegenüber dem Stadion zu finden“ ergänzt Petra Sczesny.
„Für die Lausitzer Füchse ist die Unterstützung durch die WBG als neuer Premium-Partner mittlerweile undenkbar. Durch diese Art Sponsoring erhalten die Lausitzer Füchse die Unterstützung, die notwendig ist, um sich auf den Sport konzentrieren zu können“, äußert sich Geschäftsführer Dirk Rohrbach hoch erfreut über das Engagement der WBG.



SC Riessersee

Abschluss der Vorbereitung - Mannschaftsvorstellung zum Heimspiel gegen den EV Landshut am Freitag 19:30h
(OLS)  Die Vorbereitungsphase neigt sich am Freitag dem Ende, bevor es ab dem 28.September für die Weiß-Blauen in der Oberliga Süd im Punktspielbetrieb ernst wird. Zum Abschluss der Vorbereitung ist der direkte Ligenkonkurrent, der EV Landshut, zu Gast. Das letzte Duell der beiden bayerischen Traditionsclubs liegt schon über drei Jahre zurück, in der Saison 2014/15 spielten beide Clubs noch in der DEL2. Landshut schloss als Tabellensechster die Saison ab und zog sich freiwillig in die Oberliga Süd zurück. „Wir freuen uns, dass es jetzt wieder zu diesen traditionellen Derbies mit Landshut oder auch Rosenheim kommt, einen Vorgeschmack darauf bekommen unsere Anhänger bereits am Freitag gegen Landshut. Unsere Mannschaft ist vor dem Spiel im SCR Stüberl für ein erstes Kennenlernen und sie steht für etwa eine Stunde für Autogrammwünsche und Fotos zur Verfügung. Nach dem Spiel stellen wir unsere Weiß-Blauen offiziell vor.“ So Stefan Endrass.
Die Autogrammstunde beginnt um 17Uhr im SCR Stüberl und nach dem Spiel wird das neue Team dann allen Fans, ebenfalls im SCR Stüberl, vorgestellt.
Toni Söderholm kann trotz den vielen Ausfällen in der Vorbereitung unterm Strich ein positives Fazit aus den letzten sechs Wochen ziehen „Wir hatten sehr viele Ausfälle und dadurch auch ein paar Probleme im Trainingsablauf. Trotz dessen haben wir uns Stück für Stück weiter entwickelt. Ganz bewusst haben wir den Fokus auf die Einzelentwicklung der Spieler gelegt und dadurch versucht das Kollektiv zu stärken. Wir sind auf einem guten Weg, aber es gibt noch einiges zu tun um diese Entwicklung voranzubringen. Die Moral und der Charakter der Mannschaft stimmt. Unsere jungen Spieler sind fleißig. Was Systeme und Automatismen angeht sind wir noch ein bisschen hinterher, aber das kommt noch. Im Großen und Ganzen bin ich absolut zufrieden.“



VER Selb

Kantersieg in der tschechischen Hauptstadt
(OLS)  Unsere Wölfe gaben sich beim Club der Prager Karls-Universität keine Blöße. Nach anfänglichen Schwierigkeiten spielten sich unsere Jungs in einen Rausch und deklassierten die Tschechen mit 3:10. Lüsch erzielte einen Hattrick, Geigenmüller und Miglio trafen doppelt. Kurz vor Ende überschattete ein böses Frustfoul an Wölfe Stürmer Lüsch die Partie.
Zu Beginn des Spiels steckten unseren Wölfen die Reisestrapazen der vergangenen Tage wohl noch leicht in den Knochen. Beide Mannschaften tasteten sich zunächst nur gegenseitig ab. Torchancen auf beiden Seiten - Mangelware. Doch dann waren die Jungs um Henry Thom gleich mit einem Doppelschlag zur Stelle: In der sechsten Minute war es Geigenmüller der seine Farben in Front schoss. Keine zwei Minuten später markierte Miglio nach schönem Konter das 0:2 in eigener Unterzahl. Die Tschechen ließen sich jedoch nicht entmutigen und kamen in der Folge immer besser in die Partie. Ein ums andere Mal musste Deske sein ganzes Können aufzeigen. Sechs Sekunden vor der Drittelpause war er beim 1:2 letztendlich dann machtlos.
Die kalte Dusche steckten die Selber gut weg. Nach feinem Zuspiel von McDonald ließ sich Miglio nicht zweimal bitten. Lüsch konnte wenig später in Überzahl auf 1:4 erhöhen. Doch erneut kamen die Akademiker zurück. Ebenfalls in Überzahl hatte Deske beim Anschlusstreffer keine Chance. Kurz darauf erwischten ihn die Prager auf dem falschen Fuß und schossen zum 3:4 ein. Gut das Schiener die passende Antwort parat hatte: Nur wenige Sekunden später stellte dieser den alten Abstand wieder her. Als kurz vor der Drittelpause auf beiden Seiten Spieler die Strafbank drückten, war es erneut Lüsch, der zum 3:6 Pausenstand erhöhte.
Die Wölfe kamen mit viel Schwung aus der Kabine. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff machte Lüsch seinem Hattrick perfekt. Selb hatte die Prager nun voll im Griff. Geigenmüller erhöhte in der 45. Minute mit einem satten Schuss auf 3:8. Wölfe Coach Thom gönnte daraufhin seinem dritten Torwart Bätge noch etwas Eiszeit. Nachdem Gare den Spielstand auf 3:9 hochschraubte wurde es noch ruppig. Wölfe Stürmer Lüsch musste nach einem brutalen Frustfoul behandelt werden. Weil ein Tscheche, im anschließenden Gemenge, seine Handschuhe zum Fight in die Ecke schmissen, wurden gleich zwei Prager vom Hauptschiedsrichter zum Duschen geschickt. In doppelter Überzahl markierte McDonald den 3:10 Endstand.



ECC Preussen Berlin

Saisonauftakt bei den Hannover Indians-Erstes Heimspiel gegen Moskitos Essen
(OLN)  Am Freitag beginnt die Punktejagd und gleich zum Start wartet auf unsere Mannschaft mit den Indians ein wahrer Scalpjäger, welche sich in einem hitzigen Derby am Sonntag gegen die Hannover Scorpions mit 5:0 warmgeschossen haben. Nach dem knappen Ergebnis im Vorbereitungsspiel gegen das Team von Lenny Soccio fahren die Preussen jedoch mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen an den Pferdeturm. Die Vorbereitung unter Headcoach Uli Egen war darauf ausgerichtet, das die Mannschaft zu Beginn der Spielzeit 2018/19 auf den Punkt topfit ist. Wenn es gelingt die Rothäute vom eigenen Gehäuse fern zu halten ist was Zählbares drin. Die Offensive um Kyle Piwowarczyk, Jakub Rumpel und Marvin Krüger ist immer für ein paar Buden gut.
Also alles ganz einfach in der Theorie. In der Praxis wartet ein wahrer Husarenritt auf unser Team im Hexenkessel Pferdeturm.
Drücken wir unseren Preussen ganz fest die Daumen, dass sie die Feuertaufe mit Bravour bestehen.

Sonntag gastiert Moskitos Essen in der Hauptstadt
(OLN)  In der Eissporthalle Charlottenburg gibt einer der Titelfavoriten seine Visitenkarte ab.
Der Trainer Frank Gentges ist der Macher von Essen. Aktuell ist der ehemalige Verteidiger quasi unantastbar, der Vorstand steht vorbehaltlos hinter ihm und hat ihn mit einem Vertrag bis 2020 plus Option ausgestattet. Von daher kann er auch nach dem erneuten Umbruch mit 19 Abgängen und 21 Neuzugängen ruhig weiter arbeiten.
Einige Leistungsträger haben die Stechmücken verlassen, aber die Neuzugänge sollten die Verluste schnell vergessen machen. Essen hat Qualität verpflichtet!!!
Mit dem Kader können die Moskitos um den Titel mitspielen und sich gedanklich schon mal mit der DEL II befassen. Die Resultate in den Vorbereitungsspielen unterstreichen diese These. Was am Ende des Tages bei raus kommt steht natürlich auf einem anderen Blatt.
Genug der Ruhmesrede denn auch unsere Preussen gehen mit dem stärksten Kader seit Jahren auf die glatte Piste.
Headcoach Uli Egen hat in der Vorbereitung noch nicht alle Karten auf den Tisch gelegt und auch Sonntag wird er bestimmt in der Taktikbox zocken.
Es ist also angerichtet für einen prickelnden Sonntagnachmittag in der Glocke.



Crocodiles Hamburg

Crocodiles gibt’s jetzt in HD
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg werden in der kommenden Saison mit der Sports Trade GmbH, besser bekannt als SpradeTV, kooperieren. Der Streaming-Anbieter ist bereits Partner der DEL2 und überträgt zusätzlich die Spiele ausgewählter Teams der Oberliga, zu denen nun auch die Crocodiles gehören.
„Wir freuen uns, mit den Crocodiles Hamburg einen weiteren Partner in der Oberliga Nord vermelden zu können. Die Testläufe der vergangenen Wochen sind positiv verlaufen, sodass einer erfolgreichen Partnerschaft zwischen den Crocodiles und SpradeTV nichts mehr im Wege steht“, so SpradeTV-Geschäftsführer Marcel Linke.
Für die Crocodiles und die Fans bringt die Partnerschaft viele Vorteile mit sich. „Wir wollen unsere Reichweite erhöhen und somit auch den Fans, die nicht zu den Spielen kommen können, eine Möglichkeit bieten, dabei zu sein! Daher freuen wir uns, dass die technische Generalprobe am Freitag ohne Probleme verlaufen ist. Egal, ob man es zeitlich nicht schafft in die Halle zu kommen oder vielleicht auch kurzfristig krankheitsbedingt ausfällt, so kann man unsere Heimspiele im Livestream verfolgen. Zudem ist es auch für die Anhänger unserer Gäste eine sehr gute Möglichkeit, den Auftritt ihres Teams in Hamburg zu verfolgen“, so Geschäftsführer Christian Schuldt.
Den Kommentar zum HD-Bild werden zwei altbekannte Stimmen liefern: An den Mikrofonen sitzen die Radio PlanetIce-Sprecher Dennis „Jerry“ Kerkamm, Eike „Hacky“ Hackbarth und Philipp „Phil“ Schilling. Die Spiele im Livestream können für fünf Euro gebucht werden. Die Produktion erfolgt über das Medienteam der Crocodiles Hamburg.
Bereits am Sonntag kommt es zur Premiere. Die Übertragung des Heimspiels gegen die EXA Icefighters Leipzig beginnt um 15.45 Uhr.

Handverletzung bei Niklas Zoschke
(OLN)  Torwart Niklas Zoschke wird durch eine Handverletzung den Hauptrundenstart verpassen. Der Förderlizenzspieler hat im Training einen Schuss unglücklich auf die Hand bekommen und muss mindestens eine Woche pausieren.
„Das tut mir natürlich für Niklas sehr leid. Ich bin froh, dass wir im Nachwuchs gute Torhüter haben und mit Carlos Warnecke einen Ersatz für das Wochenende haben. Neben Carlos haben wir auch Spencer Eckhardt auf der Torhüter-Position gemeldet, sodass wir vier Goalies zur Verfügung haben“, so Sportchef Sven Gösch.
Carlos Warnecke wird zum Hauptrundenauftakt in Herne als zweiter Torwart hinter Kai Kristian aufgestellt. Der 18-Jährige spielt in der U20-Nachwuchsmannschaft der Crocodiles Hamburg.
„Carlos ist ein guter Torwart, der sich in den letzten Jahren super entwickelt hat und in der letzten Saison mit unserer U19 sowie der 1b die Meisterschaft gewinnen konnte. Dass er auch in der 1b Spiele absolviert hat und dadurch Erfahrungen im Herrenbereich sammeln konnte, kommt ihm jetzt natürlich zugute. Als Nachwuchskoordinator freut es mich sehr, dass ein Spieler, der aus dem Nachwuchs der Crocodiles kommt und hier ausgebildet wurde, mit der Oberligamannschaft auflaufen kann“, so Spencer Eckhardt.
Die Mannschaft von Trainer Jacek Plachta startet am Freitag beim Herner EV in die Hauptrunde. Am Sonntag folgt das erste Hauptrundenspiel im Eisland Farmsen.



EC Harzer Falken

Oberliga Nord startet in die Saison 2018/2019
(OLN)  Die Vorbereitung ist beendet, nun wird es endlich ernst für die Harzer  
Falken. Und mit dem Heimspiel am Freitag, den 21.09.2018, um 20:00  
Uhr, gegen die Hannover Scorpions und dem Spiel am Sonntag um 15:00  
Uhr in Tilburg geht es gleich gegen zwei Teams, die nichts anderes als  
die Playoffs zum Ziel haben dürften.
Doch Trainer Arno Lörsch gab bei einem Interview während der  
Vorbereitung sowie kein anderes Ziel zu Protokoll, als jeden Gegner zu  
ärgern und gerade gegen die Topteams durch eine kompakte  
Mannschaftsleistung zu überzeugen und den einen oder anderen Punkt  
auch dort mitzunehmen. Um dann die Bigpoints gegen die direkte  
Konkurrenz einzusammeln. Dass auch dies kein leichtes Unterfangen  
wird, zeigte sich bereits in der Vorbereitung. Zu viele individuelle  
Fehler in den beiden Spielen gegen Erfurt und in Hamm brachten dem  
Gegner jeweils den Sieg, wobei man im Rückspiel gegen Hamm und in den  
beiden Spielen gegen Preussen Berlin teilweise schon sehr gutes  
Eishockey zeigte und in diesen Partien auch hochverdient die Siege  
mitnahm. Nun sollten die Ergebnisse in der Vorbereitung nicht allzu  
hoch gehängt werden. Zumal Trainer Arno Lörsch und Co-Trainer Jan  
Bönning zeitweise vier Mal pro Tag zum Training baten. Ein Pensum, das  
sich dann in den Spielen durchaus in Form von schweren Beinen  
bemerkbar machen kann. „In der Vorbereitung gab es einige Gewinner,  
die topfit aus dem Sommer gekommen sind. Allerdings gibt es auch  
einige Spieler, die in puncto Fitness deutlich hinterhinkten. Die  
haben dann natürlich auch in den Spielen ihre Probleme gehabt.“ fasst  
Arno Lörsch den vorgefundenen Zustand kurz zusammen. „So war die  
Vorbereitung insgesamt durchwachsen mit sehr positiven, aber auch  
einigen negativen Punkten.“ macht der Trainer keinen Hehl aus der  
Tatsache, dass er sowieso niemals vollständig zufrieden zu stellen  
ist. Aber genau das muss für das Falkenteam in dieser Saison auch der  
Ansatz sein. Selbst nach Siegen oder tollen Spielen wartet meist zwei  
Tage später schon der nächste schwere Brocken in dieser immer stärker  
werdenden Liga und lässt entsprechend keine Zeit für entspannte  
Zufriedenheit.
Und einer dieser Brocken wird nun am Freitag der erste  
Punktspielgegner der Harzer Falken sein. Ein Team durchsetzt mit einer  
Menge Erfahrung und Spielern, bei denen allein das Lesen der  
jeweiligen Statistiken leichte Schwindelgefühle hervorruft.  
Erfahrenster Crack der Scorpions ist sicherlich Björn Bombis, der  
178-DEL-Spiele und 277 Spiele in der zweithöchsten Spielklasse zu  
Buche stehen hat und in den letzten beiden Spielzeiten in der Oberliga  
in 78 Spielen satte 47 Tore und 87 Torvorlagen, somit einen Schnitt  
von 1,7 Punkten pro Spiel, erzielte. Aber auch Spieler wie Sebastian  
Lehmann, Dennis Schütt, Sean Fischer oder Christoph Koziol stehen dem  
kaum nach. Ergänzt wurde der Sturm für diese Saison durch Marius  
Garten vom DEL2-Team aus Dresden, der ebenfalls auf eine bewegende  
Vita von 523 Zweitligaspielen zurückschauen kann. Zu dem Kanadier Chad  
Niddery (117 Oberligaspiele für Duisburg und die Scorpions mit 61  
Toren und 102 Vorlagen) gesellt sich sein Landsmann Matt Wilkins, der  
es in den letzten beiden Spielzeiten in der ECHL auf beachtliche 74  
Punkte in 113 Spielen brachte.
Doch bei all diesen statistischen Topwerten lief die Vorbereitung für  
die Scorpions alles andere als zufriedenstellend. Zwei Niederlagen  
gegen die Hamburg Crocodiles (4:1 in Hamburg und 3:4 Zuhause) sowie  
den 8:3-Prestigesieg gegen die Hannover Indians, dem eine ernüchternde  
5:0-Niederlage am Pferdeturm folgen sollte, sind zunächst einmal nicht  
das, was man von dem Team erwarten kann. Vielleicht die Chance für die  
Harzer Falken, vielleicht aber auch einfach nur Ergebnisse aus der  
Vorbereitung, die man nicht allzu ernst nehmen sollte.
Auf alle Fälle gehen die Falken nach dem Spiel gegen Berlin mit  
ordentlich Selbstvertrauen in das Spiel gegen die Scorpions.  
Grundsätzlich hat man gegen einen solchen Gegner kaum etwas zu  
verlieren und wenn man eine ähnlich starke Defensivvorstellung bringt,  
wie man es vor allem in den Unterzahlsituationen in der Vorbereitung  
geschafft hat, den Respekt vor großen Namen beiseitelegt und sich auf  
seine eigenen Stärken konzentriert, werden es die Scorpions zumindest  
nicht leicht haben, Punkte aus dem Wurmbergstadion zu entführen. Im  
Tor wird in diesem Spiel Fabian Hönkhaus stehen, der in den beiden  
Spielen gegen Berlin und in der zweiten Hälfte des Spieles in Erfurt  
eine Menge Ruhe ausgestrahlt und seinen Vorderleuten die nötige  
Sicherheit gegeben hat. „Grundsätzlich bin ich froh, dass wir über  
zwei starke Torleute verfügen. Derzeit hat Fabian die Nase etwas vorne  
und das müssen wir in einem Spiel, in dem er bestimmt ausreichend  
Gelegenheit bekommt sich auszuzeichnen, ausnutzen.“ erklärt Arno  
Lörsch die Entscheidung. Mit dabei sein werden mit Valerij Guts und  
Kevin Richter auch die beiden Spieler, die noch mit einem  
Tryoutvertrag ausgestattet waren. Kevin Richter ist ein junger, sehr  
gut ausgebildeter und hochmotivierter Spieler, der bei anhaltend  
positiver Entwicklung perspektivisch sehr wichtig werden kann. Und  
Valerij Guts macht seinen Job in der Defensive so gut, dass Trainer  
Lörsch und vor allem auch Guts sich diese Lösung als Dauerlösung  
vorstellen können. Nachdem Fetschele und Miethling die Harzer Falken  
verlassen hatten, eine Lücke in der Verteidigung, die nun durch diese  
Entwicklung sehr gut geschlossen wird. Fehlt dann zum ersten Spiel  
eigentlich nur noch ein volles Stadion mit sangesfreudigen Fans, die  
ihrem Team lautstark den Rücken stärken und zu Höchstleistungen  
antreiben. (Hei)



Herner EV

EHC „Die Bären“ 2016 - Herner EV 2 : 5 (2:1,0:1,0:3)
(OLN)  Im letzten Vorbereitungsspiel kommt der Herner EV am Mittwochabend zu einem 5:2-Auswärtserfolg bei den Bären in Neuwied. HEV-Coach Danny Albrecht hatte schon vorher vom Training unter Spielbedingungen gesprochen und das war es dann auch aus Herner Sicht. Der gastgebende Regionalligist kämpfte hervorragend und kam mit gefährlichen Kontern immer wieder vor das vom ehemaligen Neuwieder Lukas Schaffrath gehütete Tor der Grün-Weiß-Roten. Die wollten kombinieren und einiges ausprobieren. Allerdings fehlte die Zielstrebigkeit und der direkte Zug zum Tor bzw. der konsequente Abschluss.
Spielverlauf: Der HEV hatte sofort eine Überzahlsituation und spielte 47 Sekunden sogar mit 5 gegen 3 Spieler. Ein Torerfolg gelang aber nicht. Das schafften die Bären in der 8. Spielminute durch ihren Kontingentspieler Michael Jamieson. Philipp Kuhnekath schaffte in der 11. Minute den Ausgleich, aber neun Sekunden vor der ersten Pause brachte der Amerikaner Jamieson sein Team wieder mit 2:1 nach vorne. Im zweiten Abschnitt schaffte Thomas Zuravlev mit einer schönen Einzelaktion von der rechten Seite kommend den erneuten Ausgleich für den Oberligisten. Der konnte sich dann erst im letzten Abschnitt entscheidend durchsetzen. Dennis Arnold, erneut Thomas Zuravlev (in Überzahl) sowie Cornelius Krämer waren die Torschützen zum 2:5-Endstand. Die Gastgeber hatten noch zwei ‚Eisentreffer‘ ans Herner Torgehäuse zu verzeichnen und konnten sicherlich mit ihrem Spiel zufrieden sein. Beim HEV fehlte Torhüter Michel Weidekamp sowie Verteidiger Maik Klingsporn und natürlich weiterhin Brad Snetsinger.
Ausblick: Bereits an diesem Freitag beginnt die Meisterschaftssaison 2018/19 in der Oberliga Nord. Der Herner EV startet mit der Heimbegegnung gegen die Hamburg Crocodiles (20 Uhr in der Hannibal-Arena), am Sonntag steht die erste (weite) Auswärtsfahrt auf dem Spielplan. Dann muss das Team von Danny Albrecht um 19 Uhr bei den Rostock Piranhas antreten.

Start in die Oberliga Saison 2018/19!
(OLN)  Nach 37 Tagen intensiver Vorbereitungszeit inklusive der absolvierten neun Vorbereitungsspiele ist es nun soweit. Am Wochenende beginnt für den Herner EV die Meisterschaftssaison in der Oberliga Nord. Nach dem Rückzug von Timmendorf geht die Liga mit 13 Vereinen an den Start und spielt bis Anfang März des nächsten Jahres eine Doppelrunde. Auf das Team von Danny Albrecht warten also in den nächsten gut fünf Monaten 48 Spiele im Kampf um die besten Plätze für die Playoffs. Die ersten beiden Gegner an diesem Wochenende kommen aus dem Norden. Los geht es am Freitag ab 20 Uhr in der heimischen Hannibal-Arena gegen die Crocodiles Hamburg, am Sonntag spielen die Grün-Weiß-Roten dann ab 19 Uhr in der Rostocker Schillingallee bei den dortigen Piranhas.
„Wir hatten in diesem Sommer schon einen Umbruch im Team. Wir haben ein neues Team aufgebaut mit vielen Neuzugängen und durch die Erweiterung der Kooperation mit Bad Nauheim neben Krefeld mit vielen Förderlizenzspielern. Das ist nun ein Entwicklungsprozess, der nicht kurzfristig von statten gehen kann. Trotzdem sind wir zuversichtlich, dass wir inklusive der vielen zusätzlichen Änderungen bzw. Erweiterungen im gesamten Trainingsprogramm gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison geschaffen haben. Leider mussten wir kurzfristig eine Veränderung auf der Trainerposition vornehmen, aber Danny Albrecht hat das vollste Vertrauen. Nun erwarten wir gespannt und voller Vorfreude den Start in die Meisterschaftssaison“ erläutert HEV-Geschäftsführer Jürgen Schubert.
Personell kann der Coach des Herner EV zum Start nicht ganz aus dem Vollen schöpfen. Marcus Marsall (kann erst ab dem 6. Spieltag gegen Essen eingreifen) und Maik Klingsporn fehlen wegen ihrer Sperren aus der abgelaufenen Saison. Brad Snetsinger fehlte nach dem ersten Testspiel in der weiteren Vorbereitungszeit. Er hat zwar in dieser Woche wieder seine ersten Gehversuche auf dem Eis gemacht, aber Danny Albrecht wird hier sicherlich kein Risiko eingehen. Ob trotzdem ein Kurzeinsatz am Wochenende möglich ist wird sich erst kurzfristig entscheiden. Mit den Förderlizenzspielern wird der Kader dennoch gut gefüllt sein. „Der breite Kader ist ein großer Vorteil von uns. Da können Ausfälle natürlich besser kompensiert werden. Natürlich müssen wir uns nach dem Trainingsspiel am Mittwoch in Neuwied steigern. Das weiß die Mannschaft. Sie brennt auf den Meisterschaftsbeginn und hofft natürlich auf eine möglichst große und lautstarke Unterstützung durch die Fans“ meint Danny Albrecht.
Die beiden Gegner des Wochenendes, die Crocodiles Hamburg und die Rostock Piranhas, haben ebenfalls einen gewissen Umbruch im Sommer vollzogen. Bei den Piranhas stehen neun Neuzugänge im aktuellen Kader, bei den Crocodiles sogar dreizehn. Beide Teams gehen auch mit einem neuen Trainer in die Saison. Bei den Hamburgern steht nun Jacek Plachta hinter der Bande, bei den Rostockern heißt der neue Trainer Christian Behncke. Betrachtet man das jeweilige Motto beider Teams („Beisszeit“ – „Futterzeit“), dann wird klar um was es für den Herner EV am Wochenende ganz eindeutig geht: „Den Gegnern den Fressnapf wegnehmen und selber zuschnappen!“



Rostocker EC

Piranhas starten in die Oberligasaison
(OLN)  Nach den erfolgreichen Testspielen wird es nun ernst für die Piranhas. Gleich zum Auftakt in die neue Saison der Oberliga Nord treffen die Rostocker auf zwei schwere Gegner. Am Freitagvormittag geht es nach Duisburg. Der Gastgeber gab mit Ende der alten Saison einen Umbruch in der Mannschaft bekannt und verpflichtete 15 neue Spieler. Darunter auch Alexander Spister und Ricco Ratajczyk, welche in der vergangenen Saison noch das Trikot der Piranhas trugen. An der Bande steht Headcoach Reemt Pyka, der das Amt im Februar diesen Jahres übernahm. Er führte die Duisburger in das Playoff – Achtelfinale der Oberliga, wo dann nach drei Niederlagen gegen den VER Selber Wölfe das Aus kam. Insgesamt bestritten die Füchse Duisburg vier Vorbereitungsspiele. Gegen den Ligakonkurrenten ESC Wohnbau Moskitos Essen unterlag man in beiden Spielen im Penaltyschießen. Den Gegnern aus der DEL 2, den EC Kassel Huskies und Bad Nauheim, unterlag man knapp. Im „ Fuchsbau“ konnten die Piranhas in den letzten Jahren nie punkten, umso größer der Ansporn für das neue Team. Spielbeginn ist am Freitag um 20.00 Uhr.
Den größten Kader der Oberliga Nord bietet in diesem Jahr der Gegner des nächsten Heimspiels auf. Ganze 35 Spieler stehen im Team des Herner EV, davon 18 Förderlizenzspieler. In den Reihen der Grün – Weiß – Roten gab es ebenfalls personelle Veränderungen. Als spektakulärster Zugang wird in der Eishockeygemeinschaft der Rückkehrer Nils Liesegang gewertet, welcher nach sechs Jahren von den Löwen Frankfurt kommt. Das Team bestritt bereits acht Testspiele. Sowohl dem Ligakonkurrenten, den Tilburg Trappers, als auch den Gegnern aus der DEL 2 unterlag man teilweise deutlich. Gegen die DNL Teams aus Köln und Krefeld konnte man gewinnen. Leider müssen die Herner auf ihren Trainer Herbert Hohenberger verzichten, welcher auf Grund einer Krebserkrankung längere Zeit ausfallen wird. An seiner Stelle arbeitet jetzt Danny Albrecht. Ebenfalls mussten sie in der Vorbereitungszeit auf Brad Snetsinger und Tom Schmitz verzichten, welche im Spiel gegen die Löwen Frankfurt verletzt ausfielen. Ein bekanntes Gesicht werden die Fans am Sonntag wiedersehen – Dennis Dörner trägt seit dieser Saison das Trikot des Herner EV. In der letzten Saison schafften es die Herner auch in das Achtelfinale der Playoffs, wo dann für sie nach drei Niederlagen gegen den Deggendorfer SC Schluss war.
Einmal gelang es den Ostseestädtern schon, den Gast aus Herne zu bezwingen. Das ist auch das Ziel für das kommende Spiel für die Mannschaft um Kapitän Greg Classen. Spielbeginn ist zur gewohnten Futterzeit um 19.00 Uhr in der Eishalle in der Schillingallee.



TSV Erding

Guter Start der Erdinger
(BYL)  Achtbar haben sich die Erding Gladiators beim ersten Test in der neuen Saison aus der Affäre gezogen. Beim Oberligisten EHC Waldkraiburg musste sich das Team von Trainer Topi Dollhofer am Samstagabend 4:5 nach Verlängerung (0:0, 3:3, 1:1; 0:1) geschlagen gaben.
Bei den Gladiators war Sebastian Lachner noch nicht mit dabei, außerdem fehlten die Verteidiger Lars Bernhardt und Sebastian Schwarz. Letztere wurden von Basti Cramer und Paul Wallek gut vertreten. Nach torlosem ersten Drittel ging das muntere Torschießen los – mit ständig wechselnder Führung. Philipp Spinder schoss das erste Tor der Saison und brachte die Gladiators in Führung (24.). Doch für die Gastgeber glich Nico Vogl postwendend zum 1:1 aus (24.), und Michael Sokolov traf nur wenig später zum 2:1 (26.). Florian Zimmermann brachte die Gladiators nur Sekunden später danach wieder zurück ins Spiel (27.), ehe Waldkraiburgs tschechischer Try-out-Spieler Kresimir Schildhabel  Erdings starken Torwart Jonas Steinmann zum 3:2 überwand. Bei den Löwen stand mittlerweile Kevin Yeingst für Korbinian Sertl zwischen den Pfosten und musste 39 Sekunden vor Drittelschluss bei Gladiators-Überzahl das 3:3 durch Florian Zimmermann hinnehmen.
Im Schlussdrittel hatte Erding erneut Überzahl, und nach toller Kombination war es Rudi Lorenz, der zum 4:3 einschoss (49.) . Doch eine Minute danach hatten die Löwen einen Mann mehr auf dem Eis, und Sebastian Wolsch hämmerte den Puck zum 4:4 in die Maschen.
Also gab es Verlängerung, und die endete letztlich etwas kurios. Der verletzte Timo Borrmann stand in zivil außerhalb der Gladiators-Bank – hinter einer Plexiglas-Scheibe – und kritisierte eine Schiedsrichter-Entscheidung. Dafür gab es trotz Erdinger Proteste eine Bankstrafe, und die Überzahl nutzte Wolsch zum 5:4-Siegtreffer aus (62.).



EHC Königsbrunn

Große Saisoneröffnung des EHC Königsbrunn
(BYL)  An diesem Wochenende startet der EHC Königsbrunn mit zwei Heimspielen offiziell in die neue Saison, samstags geht es ab 16 Uhr gegen den Traditionsverein EHC Klostersee. Sonntags sind dann ab 18 Uhr die „River Rats“ des ESC Geretsried zu Gast. Neben den zwei sportlichen Highlights wird an beiden Tagen noch ein hochkarätiges Rahmenprogramm geboten.
Der EHC Klostersee war lange Zeit in der Oberliga etabliert, ehe der Verein aufgrund finanzieller Schwierigkeiten die Notbremse ziehen musste und sich danach in der Bezirksliga wiederfand. Da der Verein immer hervorragende Arbeit im Nachwuchsbereich leistete, konnte er dank zahlreicher Eigengewächse sofort in die Landesliga aufsteigen. Auch der Königsbrunner Neuzugang Ralf Rinke startete seine Karriere in der Kaderschmiede der Grafinger. Im letzten Jahr startete der EHC Klostersee in der Landesliga Gruppe 2 und gewann alle Vorrundenspiele, das meist sehr deutlich. Auch in der folgenden Verzahnungsrunde ließen die Grafinger nichts anbrennen und standen am Ende auf dem ersten Platz. Doch im Finale um die Landesligameisterschaft musste man sich nach drei Spielen knapp den Bad Kissinger „Wölfen“ geschlagen geben, die sich in der anderen Gruppe durchgesetzt hatten. Nachdem für die aktuelle Saison alle Leistungsträger gehalten werden konnten will Klostersee auch in der Bayernliga ein gewichtiges Wort mitreden. Das erste Vorbereitungsspiel gegen Geretsried ging zwar mit 1:5 in die Hose, doch danach holte der Verein ein beeindruckendes 8:1 gegen die „Eispiraten“ aus Dorfen. Zuletzt gewannen die Grafinger mit 7:4 gegen Erding und werden am Samstag das erste Mal auf den EHC Königsbrunn treffen. Viele Zuschauer freuen sich auch auf Bob Wren, der für Klostersee antreten wird und dort ein wichtiger Leistungsträger ist. Während der Saison 2003/2004 spielte der 44-jährige Kanadier erfolgreich bei den Augsburger „Panthern“ und war sehr beliebt bei den Fans.
Am Sonntag mit nur einem Tag Verschnaufpause kommt es zum Aufeinandertreffen mit dem ESC Geretsried. Die River Rats schafften in der letzten Saison den achten Tabellenplatz in der höchsten bayerischen Spielklasse und erreichten in der Verzahnungsrunde einen beachtlichen vierten Platz noch vor dem EV Füssen und Miesbach. In Klostersee setzten die Oberbayern mit dem 5:1 ein erstes Ausrufezeichen, auch die Spiele gegen Reichersbeuren und Miesbach konnte Geretsried mit 5:1 gewinnen. Am Sonntag setzte es aber in Peißenberg eine derbe 0:8 Klatsche, in Königsbrunn wollen sich die River Rats in besserer Form präsentieren.
Neben dem sportlichen Teil ist aber auch für ein würdiges Rahmenprogramm gesorgt. Denn gleich am Samstag nach dem Spiel gegen Klostersee wird die Mannschaft auf der Oktoberfest-Party im Zelt vor der Eishalle vorgestellt. Bei der anschließenden Feier wird Startenor Alexander Herzog für beste Unterhaltung sorgen. Dieser ist dem Königsbrunner Publikum noch vom Königsfestival in bester Erinnerung, als er mit den „12 Tenören“ einen perfekten Mix aus klassischen und modernen Gesang präsentierte. Der sympathische Opernsänger ist aber auch durch viele Engagements im In- und Ausland bekannt. Ein Höhepunkt war sein Auftritt in Thomas Gottschalks Castingshow „Musicalshowstar 2008“, dort erreichte er den zweiten Platz. Mit seiner natürlichen Ausstrahlung wusste er 2017 in der RTL II-Show „Traumfrau gesucht" zu begeistern, auch auf dem Königsfestival sorgte er für einige herzliche Lacher. Erwähnenswert ist weiterhin seine Version von Nessun Dorma, die es in den deutschen Musikcharts auf Platz 65 schaffte und beim Königsbrunner Publikum für Gänsehaut sorgte.
Als zweiten musikalischen Leckerbissen wird die Königsbrunner Band „Fire Abend“ für beste Unterhaltung sorgen. Wie auch Alexander Herzog trat die Partyband beim Königsfestival auf und wusste durch eine gekonnte Darbietung zu begeistern. Die Musiker werden ihr vielseitiges Programm zum Besten geben, das von den fetzigsten Songs der 60er, über die Rock-Classics der 70er und 80er, bis hin zu den aktuellen Chart-Hits reicht. Es wäre nicht die erste Party, die von den fünf Jungs zum Beben gebracht wird.
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt, neben den Grillspezialitäten vom lokalen Metzger wird auch eine reichhaltige Getränkeauswahl präsentiert. Am Sonntag geht es dann ab 10 Uhr mit einem Weißwurst-Frühstück weiter, ehe der Königsbrunner Nachwuchs sein Können auf dem Eis präsentiert.
Marc Streicher, seines Zeichens 2. Vorstand beim EHC Königsbrunn, freut sich nach so viel anstrengender Vorbereitung auf das kommende Wochenende mit den Spielen und Feierlichkeiten: „Am Wochenende haben wir zwei direkte Gegner aus unsere Liga zu Gast gegen die wir sehr gut unseren momentanen Leistungsstand testen können. Unsere Neuzugänge haben ihr super Potential gegen Memmingen bewiesen, die gesamte Mannschaft trainiert auf einem hohen Niveau. Wir werden unser bestes, vor hoffentlich gut besuchter Halle, auf und neben dem Eis geben.“



ERV Schweinfurt

Derbyniederlage zeigt Defizite in der Defensive
(BYL)  Bevor die Partie gegen die Haßfurt Hawks begann, sorgte die Rückkehr von Petr Krepelka für einen Gänsehautmoment. Nachdem der Haßfurter Spieler sich vor knapp einem Jahr bei einem Spiel schwer verletzt hatte und lange in der Unfallklinik Murnau behandelt wurde, lief Petr nun im Rollstuhl mit seiner Mannschaft auf und wurde von den Fans beider Lager gefeiert.
Angespornt durch die Rückkehr ihres Mannschaftskollegen legten die Haßfurt Hawks gleich los und erzielten in der 5. Spielminute in Überzahl das 1:0 durch Jakub Sramek. Allerdings folgte die Antwort der Mighty Dogs sofort. Keine zwei Minuten später ging Partik Rypars Schuss erst knapp am Pfosten vorbei, doch Josef Straka spielte die Scheibe wieder vors Tor zu Marc Zajic, der den Ausgleichstreffer erzielte. Eine gute Chance um in Führung zu gehen hatten die Mighty Dogs im Powerplay in der 10. Minute, als Josef Straka den Puck vors Tor zu Kevin Faust passte, der aber die Scheibe nicht kontrollieren konnte. Stattdessen gingen die Haßfurt Hawks durch einen schnellen Angriff bei angezeigter Strafe erneut in Führung. In der 13. Minute kam Viktor Ledin zum Abschluss, doch der bestens aufgelegte Martin Hildenbrand sicherte seiner Mannschaft die Führung. Bei 4 gegen 4 legte dann Michael Brayer noch den Treffer zum 3:1 Pausenstand nach. Beide Mannschaften waren im ersten Drittel zwar auf Augenhöhe, aber Haßfurt hatte die glücklicheren Abschlüsse.
Dies änderte sich allerdings in den beiden letzten Spielabschnitten. Die Haßfurt Hawks rissen nun das Spielgeschehen an sich und konnten sich mehrfach im Drittel der Schweinfurter festsetzen. Nach dem Treffer von Michael Brayer zum 4:1 in der 32. Minute, nahm ein mit der Leistung seiner Mannschaft unzufriedener Zdenek Vanc seine Auszeit. In doppelter Überzahl kamen die Schweinfurter unter anderem durch Josef Straka und Marc Zajic mehrmals zum Abschluss doch Martin Hildenbrand hielt seinen Kasten sauber. Nach einem abgewehrten Schlagschuss von Pascal Schäfer, legte Marco Hildenbrand bei dem daraus folgenden Konter in einfacher Unterzahl Jan Trübenekr das 5:1 auf.
Im letzten Drittel erhöhten die Hausherren, die den Torwart gewechselt hatten, in der 44. Minute bei angezeigter Strafe auf 6:1. Daraufhin kamen die Mighty Dogs nach einem Doppelschlag in der 46. Minute noch auf 6:3 heran: Nachdem die Haßfurter die Scheibe im eigenen Drittel verloren hatten, erzielte Josef Straka das 6:2. Stephen Heckenberger legte Sekunden später das 6:3 nach. Zu einer weiteren Aufholjagd der Schweinfurter kam es allerdings nicht. Nach mehreren Schüssen der Hawks auf das Schweinfurter Tor stimmte die Zuordnung nicht mehr, so dass Daniel Hora Kevin Keßler zum 7:3 ausspielen konnte. Den 8:3 - Derbysieg der Haßfurter machte Alexander Stahl in der 59. Minute im Powerplay perfekt.
Vor allem an der Defensive muss in den kommenden Eiseinheiten noch gearbeitet werden. Des Öfteren passte dort das Stellungsspiel nicht, so dass der Gegner zu leicht zum Abschluss kam. Allerdings fehlten in der Verteidigung mit Simon Knaup und Christopher Schadewaldt auch noch zwei Leistungsträger, die am kommenden Wochenende hoffentlich wieder fit sind und ihre Mannschaft auf dem Eis unterstützen können. Dann geht es nämlich am Freitag, den 21.09.2018, um 20 Uhr im Icedome gegen den EV Weiden, bevor die Mighty Dogs am Sonntag, den 23.09.2018, die Reise nach Amberg antreten. Spielbeginn ist dort um 18.30 Uhr.

Weitere anspruchsvolle Vorbereitungsgegner für die Mighty Dogs
(BYL)  Nach den beiden Niederlagen am letzten Wochenende lassen die Mighty Dogs den Kopf nicht hängen und blicken auf die nächsten beiden Vorbereitungsspiele voraus. Am Freitag, den 21.09.2018, ist der Oberligist EV Weiden zu Gast im Icedome. Die Blue Devils werden wahrscheinlich ein weiterer schwerer Brocken, da die Oberpfälzer schon seit einem Monat wieder auf dem Eis stehen und bereits ein Trainingslager und mehrere Vorbereitungsspiele hinter sich haben. Im Trainingslager kassierten die Blue Devils nach hartem Training eine Niederlage gegen die Passau Black Hawks (2:5) und gewannen gegen den Gastgeber IHC Pisek (5:0). In den darauffolgenden Vorbereitungsspielen gegen die Oberliga Nord – Gegner Black Dragons Erfurt und Icefighters Leipzig fuhr der EV Weiden einen Sieg (5:2) und eine Niederlage nach Penaltyschießen (5:6) ein. Zuletzt verloren die Oberpfälzer im Hin- und Rückspiel gegen die Saale Bulls Halle mit 2:3 und 5:2. Trotzdem konnten sich die Blue Devils Weiden schon gut einspielen und Trainer Ken Latta ist mit der Trainingsleistung zufrieden und sieht das Mannschaftsgefüge positiv.
Die Mighty Dogs hingegen sind noch in der Findungsphase. Aber dafür ist die Vorbereitung ja gedacht, so dass Trainer Zdenek Vanc möglichst oft die Chance hat eine neue Taktik oder aber auch eine neue Reihenzusammenstellung zu testen, bevor es am 05. Oktober beim Auftaktspiel der Mighty Dogs Zuhause im Icedome gegen den ESC Geretsried ernst wird.
Der ERSC Amberg startet hingegen erst dieses Wochenende in die Vorbereitung. Nach der Freitagspartie gegen den EHF Passau bestreiten die Wild Lions ihr zweites Vorbereitungsspiel gegen die Mighty Dogs. Auch wenn der ERSC Amberg auf dem Papier der wohl leichtere Vorbereitungsgegner der Schweinfurter an diesem Wochenende sein wird, so haben sich die Mighty Dogs in der vergangenen Saison gegen den Vorrundenmeister und direkten Mitaufstiegskandidaten vor allem auswärts sehr schwer getan. In Amberg wurden beide Spiele sowohl in der Haupt (5:3) – als auch in der Verzahnungsrunde (4:1) verloren. Die Wild Lions haben ihren Kader von der Vorsaison größtenteils halten können und sich punktuell verstärkt. Unter anderem wechselte in der Verteidigung der gebürtige Amberger Kevin Schmitt genauso wie Peter Hendrikson vom Oberligisten EV Weiden nach Amberg. Im Sturm verstärkten sich die Wild Lions mit dem 23-jährigen Tschechen Daniel Vlach. Spielbeginn am Sonntag, den 23.09.2018, in Amberg ist um 18.30 Uhr.



ESC Haßfurt

ESC Haßfurt – Schweinfurt „Mighty Dogs“ 8:3 (3:1, 2:0, 3:2)
(BLL)  Der Sieger stand schon vor dem Anpfiff fest: mit tosendem Applaus von den sehr gut gefüllten Zuschauertribünen wurde Petr Krepelka empfangen. Erstmals nach seinem beim Auswärtsspiel der Haßfurter „Hawks“ in Freising im letzten Herbst erlittenen einen Wirbelbruch, kehrte der 23-jährige Tscheche am Sonntag bei der Freundschaftspartie des Landesligisten gegen die Schweinfurter „Mighty Dogs“ für einen Besuch auf das Eis zurück.
Dass er anschließend vom „Hawks Inn“ aus einen deutlichen 8:3-Erfolg seiner Teamkollegen sah, freute ihn umso mehr. Doch auch Haßfurts Coach Martin Reichert war diesmal mit dem Auftreten der Kreisstädter meist einverstanden. „Es war in Ansätzen ganz in Ordnung. Wir haben heute jedenfalls viel besser die Mittelzone kontrolliert und zeitweise richtig gut gespielt“, sagte der Sylbacher, dessen Mannschaft nach Treffern von Jakub Sramek, Michael Breyer (jeweils 2), Jan Trübenekr und Max Hildebrand bis zur 45. Minute bereits mit 6:1 führte (Schweinfurts Marc Zajic war lediglich zum zwischenzeitlich 1:1-Ausgleich erfolgreich, 7.). Zwar kam der neue Bayernligist durch einen Doppelschlag von Josef Straka und Stephen Heckenberger in der 46. Spielminute innerhalb von 32 Sekunden auf 6:3 heran, doch eine weitere Aufholjagd blieb auch dank toller Paraden von ESC-Keeper Timo Jung, der im letzten Abschnitt für den wieder einmal glänzend aufgelegten „Hexer“ Martin Hildenbrand zwischen den Pfosten stand und diesem in Nichts nachstand, aus. Im Gegenteil: Daniel Hora (54.) sowie Alexander Stahl (59.) stellten den Fünf-Tore-Abstand wieder her und brachten gleichzeitig den überraschend hohen 8:3-Sieg unter Dach und Fach. „Wir sind nach dem 6:1 für meine Begriffe etwas zu überheblich geworden. Aber insgesamt war es ein tolles Spiel meiner Mannschaft“, lautete das Fazit von Martin Reichert, der allerdings einschränkte: „Der Sieg war durchaus verdient, aber es hätte auch knapper ausgehen können.“
Für seinen Schweinfurter Kollegen Zdenek Vanc war es dagegen kein schöner Abend. „Wenn wir so in der Bayernliga spielen, wird es eine Katastrophe“, war er mit der Leistung der „Dogs“ rein gar nicht zufrieden. „Kein Herz, keine Leidenschaft.“ Der 39-jährige Tscheche gratulierte stattdessen den „Hawks“, die mit allen vier Reihen neben tollen Kombinationen auch Einsatz und Leidenschaft zeigten. „Sie haben uns enorme Schwierigkeiten bereitet.“
„Wir steigen auf und ihr steigt ab“, skandierten die ESC-Fans unterdessen bereits während der Begegnung und stichelten auch sonst gegen den Erz-Rivalen mit Gesängen wie „Bayernliga, keiner weiß warum“. Tatsache ist, dass die „Hawks“ diesmal eindrucksvoll ihre Frühform unter Beweis stellten. Alle Beteiligten wissen aber, dass die Partie am Sonntagabend nur eine Momentaufnahme war und die Karten für das Rückspiel am 28. September im Schweinfurter „Icedome“ neu gemischt werden.

Sonderbericht Petr Krepelka
(BLL)  Er kam, sah und wusste vermutlich gar nicht richtig, wie ihm geschah. „Einfach unglaublich. Ich kann gerade meine Gefühle nicht beschreiben“, zeigte sich Petr Krepelka, der schlicht und einfach überwältigt war, fast sprachlos von dem triumphalen Empfang. Knapp elf Monate nach seinem Wirbelbruch stattete der 23-Jährige, begleitet von seinen Eltern, seinen Teamkollegen beim Derby gegen die Schweinfurter „Mighty Dogs“ im Stadion Am Großen Anger einen Besuch ab. Von ESC-Maskottchen „Hawki“ wurde er nach Ankündigung von Stadionsprecher Herbert Graser im Rollstuhl auf das Eis geschoben. Was folgte, waren Emotionen pur.
Denn bei der Ehrenrunde spendeten die Fans aus beiden Lagern nicht nur viel Applaus. Mit „Petr, Petr“-Rufen zeigten sie zudem, dass der junge Tscheche nach wie vor fest zur Mannschaft gehört. „Du bist einer von uns“, hallte es auch während der Partie immer wieder lautstark durch die Halle. Zudem bekam er vom Fanclub „Eishockeyfreunde Haßberge“ noch einen Geldbetrag überreicht. Glanzlicht war nach verschiedenen Fotos mit den beiden Mannschaften sicher der erste Penalty auf dem Eis nach seinem schweren Unfall. Nachdem Teamkollege und Landsmann Jakub Sramek den Rollstuhl Richtung ESC-Keeper Martin Hildenbrand geschoben hatte, verwandelte Krepelka, zudem begleitet von David Franek, eiskalt. Einfach ein toller Moment, bei dem auch die ein oder andere Träne floss. „Es ist wirklich toll für mich, was die Fans sowie der ganze Club für mich organisiert haben“, bedankte er sich.
Ihm gehe es momentan derweil „sehr gut. Ich fühle mich derzeit wohl in meiner Haut“, sagte Petr Krepelka, der nach seiner mehrmonatigen Aufenthalt im Murnauer Unfallkrankenhaus derzeit in seiner Heimat in Kladno weiter behandelt wird. Dass er das Geschehen auf dem Eis nur aus dem Rollstuhl mitverfolgen konnte, mache ihm nichts aus. „Es ist in Ordnung. Ich bin einfach nur glücklich, dass ich hier sein und den Jungs zusehen kann. Das ist kein Problem für mich.“
Auch für Martin Reichert, der bereits tagsüber mit der Familie Krepelka einige Stunden verbrachte, war es „einfach fantastisch. Es hat einfach alles gepasst“, freute sich der ESC-Trainer über die gelungene Rückkehr. „Jedem, der heute dabei war, wurde das ganze Schicksal nochmals vor Augen geführt“, bedankte er sich auch nochmals für die großartige Solidarität. Nach der Partie verbrachte Petr Krepelka noch den Abend im Kreis der Mannschaft, ehe er sich wieder Richtung Kladno verabschiedete. „Ich muss wieder zur Reha“, machte der 23-Jährige deutlich, dass der Kampf noch lange andauern wird und er sich mit dem Ist-Stand keinesfalls zufrieden gibt und Sinn sowie Resignieren kein Thema ist. Und wer diesen jungen Mann am Sonntagabend erlebt hat, kann sich sicher sein, dass er seinen harten Weg zurück ins normale Leben weiterhin hochmotiviert und mit dem erforderlichen Ehrgeiz bestreitet. Die Aktion beim Derby hat für die Genesung mit Sicherheit ein kleines Stück beigetragen. Ausdrücklich bedankte sich Vorstandsmitglied Andreas Kurz auch beim Anhang der „Mighty Dogs“ die zur Rückkehr von Petr eine tolle Choreographie vorbereitet hatten. Dieser jedenfalls möchte gerne wieder nach Haßfurt kommen, um die Jungs zu sehen. „Ich bin einfach sehr gerne hier.“
Text: Ralf Naumann



EC Eppelheim

Eisbären vor Heimspiel-Wochenende
(RLSW)  Vier Testspiele haben die Eisbären bereits absolviert und sich dabei eine ausgeglichene Bilanz erkämpft. Am kommenden Wochenende stehen die nächsten beiden Partien im Icehouse an. Zunächst kommt es am Freitag, 21.09.2018 um 20:00 Uhr zum Rückspiel gegen die Luchse aus Lauterbach, ehe am Sonntag um 19:00 Uhr das Derby gegen die Mad Dogs angepfiffen wird.
Die Luchs haben am vergangenen Wochenende mit der knappen Niederlage gegen die Eisbären einen Aufwärtstrend in ihrer Vorbereitungsphase ausgemacht, den sie im Rückspiel gerne fortsetzen möchten. Doch der ECE wird den Luchsen ordentlich Paroli bieten, denn das Hinspiel war für die Eisbären maximal vom Endergebnis akzeptabel. Allerdings musste man auch mit ausgedünntem Kader in Hessen antreten, der sich im Laufe der Partie noch weiter dezimierte. Im Rückspiel stehen den Eisbären hingegen nahezu alle Akteure zur Verfügung, so dass eine deutliche Leistungssteigerung zu erwarten ist.
Zwei Tage später steht ein Leckerbissen auf dem Programm, wenn es zum Derby gegen die Mad Dogs aus Mannheim kommt. Der Konkurrent aus der Nachbarschaft hat sich im Sommer erstmals mit Kontingentspielern verstärkt und zuletzt auch Marc Brenner von den Eisbären nach Mannheim gelockt. In den beiden bisherigen Testspielen mussten zwar zwei Niederlagen verdaut werden, doch mit Hügelsheim und Frankfurt waren namhafte Gegner in Mannheim zu Gast, die sich jeweils nur knapp durchsetzen konnten. Somit werden die Mad Dogs darauf brennen, den ersten Sieg in der Vorbereitung einzufahren.



EG Diez-Limburg

Rockets holen sich gegen Heilbronn den Feinschliff
(RLW)  Hinein ins letzte Testspiel-Wochenende für die EG Diez-Limburg: Die Rockets messen sich zum Ende der Vorbereitung mit dem ambitionierten Südwest-Regionalligisten Eisbären Heilbronn. Der erste Vergleich steigt am Freitag um 20.30 Uhr in der heimischen Eissporthalle Diez. Das Rückspiel findet im Rahmen der Saisoneröffnung der Eisbären am Sonntag in der Heilbronner Kolbenschmidt Arena statt (18.30 Uhr).
„Zwei Dingen haben uns noch deutlich gefehlt“, blick Rockets-Trainer Jens Hergt auf die Niederlage am vergangenen Sonntag in Bad Kissingen zurück: „Tempo und Körperspiel.“ Die EGDL hatte nach zwischenzeitlichem 1:3-Rückstand noch zum 3:3 ausgeglichen, die Partie dann aber in der Verlängerung verloren. Viel wichtiger sind in der Vorbereitung aber nicht die Ergebnisse, sondern die Erkenntnisse. Und davon gab es reichlich für Hergt.
„Wir müssen die Zweikämpfe noch aggressiver und mit mehr Willen führen, das war noch ein bisschen mit angezogener Handbremse“, sagt der Trainer, dessen Team in Bad Kissingen jedoch zum ersten Mal in der laufenden Vorbereitung so richtig gefordert wurde. „Und das darf man eben auch nicht vergessen: es ist Vorbereitung! Natürlich haben wir noch nicht die finale Wettkampfhärte abrufbar und auch nicht unser höchstes Spieltempo. Das werden wir uns in den beiden Trainingswochen bis zum Saisonstart nun Stück für Stück erarbeiten.“
Schon vor den Duellen gegen Eppelheim und Bad Kissingen hatte der Trainer gesagt, dass man sich nun Schritt für Schritt heranarbeiten würde an die spieltaktischen Elemente. „Darauf legen wir nun den Fokus: Zweikampfverhalten, Spielaufbau, Zuordnung im eigenen Drittel, dazu Überzahl und Unterzahl.“
Dazu hofft Hergt auf einen Gegner, der es den Rockets am Freitag und am Sonntag maximal schwer macht. Beim Heimsieg gegen Eppelheim (12:3) hatte seine Mannschaft den Gegner bis zum 10:0 fein hergespielt, danach zwei Gänge zurückgeschaltet. Dass Eppelheim eigentlich zu deutlich mehr in der Lage ist, zeigten die Eisbären mit dem 2:1-Auswärtssieg in Lauterbach - nur zwei Tage nach der zweistelligen Niederlage in Diez.
Heilbronn hat nach dem Aufstieg von 2012 bis 2016 vier Mal in Folge die Meisterschaft in der Regionalliga Südwest gewonnen, in der Saison 2016/17 wurden die Eisbären Vizemeister. Ein Aufstieg in die Oberliga scheiterte bisher in erster Linie an der Eishalle. Die Kolbenschmidt Arena ist auch die Heimspielstätte der Heilbronner Falken in der DEL2, die an den klassischen Freitag-Sonntag-Spielterminen Vorrang haben.
Im Sommer haben sich die beiden Heilbronner Vereine HEC und Eisbären übrigens zu einem Verein zusammengeschlossen. Mit großem Kader und neuem Trainer will man im Südwesten wieder ganz oben angreifen. Neuer Mann an der Bande ist mit Thomas von Euw der letztjährige Trainer der Luchse aus Lauterbach. „Die Jungs werden sich gleich im ersten Spiel unter dem neuen Trainer empfehlen wollen“, rechnet Hergt mit einem hochmotivierten Gegner. Die Eisbären starten mit dem Spiel bei den Rockets in die Testspielphase.



Herforder EV

Ereignisreiches Wochende: Ice Dragons treffen auf Weserstars und gehen ins Kino!
(RLW)  Das Spiel gegen die Weserstars aus Bremen wird das fünfte und letzte Vorbereitungsspiel in dieser Saison. Ein Treffen der Meister aus Regionalliga West und Regionalliga Nord. Schon in den letzten beiden Jahren beschlossen die Ice Dragons, wie auch in diesem Jahr, ihre Vorbereitung mit einem Vergleich mit den Weserstars. Die Weserstars hingegen starteten Ihre Vorbereitung in der gleichen Zeit immer mit dem Vergleich gegen die Ice Dragons. So auch in diesem Jahr, das Treffen der Meister wird das erste Testspiel für die Mannschaft von Headcoach Igor Schön, der auch gleichzeitig der Topscorer seines Teams ist.
Allerdings sollte es für die Weserstars keinerlei Probleme mit der Abstimmung geben, ist das Team doch fast komplett dasselbe, das im März die Meisterschale in die Höhe recken konnte. Auf die leichte Schulter nehmen sollten die Ice Dragons die Weserstars also nicht, geht es doch darum, sich den letzten Feinschliff in der Abstimmung zu holen, bevor in Wochenfrist die Liga endlich losgeht.
Angepfiffen wird die Partie gegen die Weserstars in der Eishalle „Im Kleinen Felde“ am Freitagabend um 20:30 Uhr.
Sonntag um 11:00 Uhr ist es dann endlich so weit, die Ice Dragons laufen im Kino! Der Premiere der Dokumentation „Mission Meisterschaft – Drachenherzen, hautnah dabei“ fiebern nicht nur Spieler und Vorstand der Ice Dragons entgegen. Glaubt man den Aussagen auf diversen Social-Media Kanälen, werden die Eishockey Fans aus Herford die Premiere wohl zu einer Eishockeyparty machen. Auch die drei Macher hinter dem Film, Jane Hoffmann, Bastian Niemeier und Martin Keßler, können es kaum noch abwarten. „Als wir das Konzept im letzten Sommer so weit fertig hatten, haben wir mit Spielern und Verantwortlichen des HEV da drüber gesprochen. Die waren sofort Feuer und Flamme. Vor allem das Gespräch mit Nils Bohle ist mir dabei im Gedächtnis geblieben“, so Martin Keßler. „Ich sagte zu ihm: ‚Stell Dir mal vor, ihr werdet Meister und wir haben die komplette Saison als Dokumentation, wäre das nicht der Hammer?‘ Er hat damals schon geschmunzelt und meinte nur ‚Ja, klar‘. Jetzt hat das ganze geklappt und wir sind einfach glücklich, dass wir im richtigen Moment dabei waren!“ Für alle, die keinen Platz mehr zur Premiere um 11:00 Uhr ergattern können, bietet OstwestfalenTV in Kooperation mit dem Capitol-Kino Herford eine zweite Vorstellung um 13 Uhr an. Auch Bastian Niemeier freut sich auf die Vorstellung und hofft, dass das Kino zwei Mal rappelvoll wird: „Das Capitol hat uns alle Kinosäle kostenlos zur Verfügung gestellt, je Vorstellung können ca. 400 Zuschauer den Film schauen.“
Der Einlass beginnt immer ca. 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn, der Eintritt ist kostenlos!



EC Lauterbach

(RLW)  TRYOUT bei den Luchsen – Die Lauterbacher Luchse suchen zur neuen Regionalliga West Saison noch Verstärkung. Hierzu veranstalten wir für alle interessierten Spieler vom 18.09.bis 23.09.18 ein TryOut im Eisstadion am Steinigsgrund in Lauterbach an.
Kontakt und Anmeldung: Sven Naumann - Anmeldung per Mail : sven.naumann @ec-lauterbach.de oder telefonisch unter 0173-6719156



EHC Neuwied Bären

EHC bietet Herne prima Paroli
(RLW)  Dieser Test macht Lust auf mehr. Der EHC „Die Bären" 2016 hat gegen den Herner EV zwar mit 2:5 verloren, sich aber in einer Frühform präsentiert, die viel Zuversicht für den bevorstehenden Saisonstart in der Eishockey-Regionalliga West gibt.
Wenn ihn die Torhymne im Neuwieder Icehouse nicht überdeckt hätte, wäre der Jubelschrei von Michael Jamieson wohl noch in der hintersten Reihe zu hören gewesen. Ein Konter im ersten Drittel, abgeschlossen vom US-Import - und der EHC lag gegen Oberligist Herne nach acht Minuten mit 1:0 in Führung. Das erste Neuwieder Heimtor in der Eiszeit 2018/19 nach dem 0:11 gegen die Moskitos aus Essen stellte das Kräfteverhältnis zwischen Regional- und Oberliga auf den Kopf. Natürlich war es am Mittwochabend vor 365 Zuschauern nur ein Test neun Tage vor dem ersten Punktspiel bei Hessenmeister Frankfurt, und am Ende zogen die Deichstädter gegen den HEV auch den Kürzeren, aber wie sie dem haushohen Favoriten zur Begeisterung der Fans Paroli boten, verdiente höchsten Respekt. Natürlich drückten die Gäste aus dem Ruhrgebiet, schoss eifrig auf den von Felix Köllejan gehüteten Kasten, aber hoffnungslos hinterher lief die Truppe von Daniel Benske keinesfalls. „Wir hatten eine gute Ordnung auf dem Eis. Das kann natürlich nicht bei jedem Wechsel klappen, aber dafür besitzt Herne ja auch eine gewaltige Qualität", sagte der hochzufriedene EHC-Coach. „Und bei uns fehlten, das darf man auch nicht vergessen, mit Dennis Schlicht und Kevin Wilson noch zwei Spieler, die ganz wichtig für uns sind."
Obwohl aus diesem Grund nur sechs Verteidiger und neun Angreifer auf dem Spielberichtsbogen standen, hielt Neuwied die Partie vom Ergebnis her bis weit ins dritte Drittel hinein offen. Jamiesons ersten Streich egalisierte Philipp Kuhnekath (11.), das 2:1 durch den Nordamerikaner per Alleingang (20.) glich Thomas Zuravlev mit einem ebenso sehenswerten Solo aus (28.). Die Einheimischen fanden eine gute Mischung aus defensiver Stabilität und offensiven Nadelstichen, und so hatte der Gleichstand bis zur 48. Minute Bestand. Auch weil Felix Köllejans Fanghand die Schützen in Weiß und Grün zur Verzweiflung trieb. Dann verwandelte Dennis Arnold einen Abpraller zur erstmaligen Herner Führung, die Thomas Zuravlev in Überzahl (52.) und Cornelius Krämer (59.) zum Endstand ausbauten.



OSC Berlin 1b

Spielplan zur Ostseeliga veröffentlicht
(OSL)  Als vorletzte Liga mit Berliner Beteiligung wurde der Spielplan zur Ostseeligasaison 2018/19 veröffentlicht.
Wie zuletzt werden auch in dieser Saison wieder fünf Teams am Spielbetrieb teilnehmen. Neben der 1b des OSC Berlin sind das die Neubrandenburg Blizzards, die Klink Wikinger, die Malchower Wölfe und die Rostock Kodiaks. Gespielt wird wieder eine Einfachrunde. Der OSC trägt seine Heimspiele im Eisstadion Neukölln aus, die Kodiaks in Rostock. Die Klink Wikinger, die Neubrandenburg Blizzards und die Malchower Wölfe spielen in Malchow. Start der Liga ist am 10. November mit der Partie Rostock Kodiaks gegen Malchower Wölfe. Der OSC steigen am 24. November mit einem Heimspiel gegen die Klink Wikinger in den Spielbetrieb ein. Letzter Vorrundenspieltag ist der 09. März 2019, am 17. März 2019 soll ein Saisonabschlussturnier stattfinden.
Die Spiele des OSC Berlin 1b:
Samstag, 10.11.2018 19:00 Uhr OSC Berlin 1b – Klink Wikinger
Samstag, 08.12.2018 19:00 Uhr OSC Berlin 1b – Rostock Kodiaks
Samstag, 15.12.2018 18:00 Uhr Neubrandenburg Blizzards - OSC Berlin 1b
Sonntag, 06.01.2019 18:30 Uhr Malchower Wölfe - OSC Berlin 1b
Samstag, 12.01.2019 19:00 Uhr Rostock Kodiaks - OSC Berlin 1b
Samstag, 26.01.2019 19:00 Uhr OSC Berlin 1b – Neubrandenburg Blizzards
Samstag, 16.02.019 19:00 Uhr OSC Berlin 1b – Malchower Wölfe
Samstag, 09.03.2019 18:00 Uhr Klink Wikinger - OSC Berlin 1b
(Norbert Stramm)



Schönheider Wölfe

Schönheider Wölfe mit klarem Sieg in Selb
(RLO)  Die Schönheider Wölfe haben gestern Abend bei der 1b-Vertretung der Selber Wölfe in der NETZSCH-Arena einen deutlichen 9:2 (5:2, 2:0, 2:0)- Erfolg eingefahren. Dabei musste Coach Sven Schröder krankheits-, berufs- und verletzungsbedingt auf Franz Berger, Vincent Wolf, Leon Marko, Oliver Granert und Petr Kukla verzichten.
Von Beginn an nahmen die erzgebirgischen Wölfe das Zepter in Selb in die Hand, gerieten allerdings in der Anfangsphase überraschend mit 0:1 in Rückstand. Kurze Zeit später konnte Jannik-Noah Grätke jedoch ausgleichen und Christian Freitag sogar die 2:1-Führung für die Gäste besorgen. Selb schaffte in Überzahl zwar noch einmal auszugleichen, doch gegen Ende des ersten Drittels zogen die Wölfe durch zwei Treffer von Jordan Klotz und ein Tor von Christoph Rogenz auf 5:2 davon.
Im weiteren Spielverlauf wurde es noch deutlicher. Schönheide klar die tonangebende Mannschaft, während Selb nur vereinzelt bei Entlastungsangriffen gefährlich wurde. Bis zur zweiten Pause erhöhten Jordan Klotz und Christian Freitag auf 7:2.
Auch im Schlussabschnitt unverändertes Bild. Selb vermochte es bis zum Ende nicht mehr, Schönheides Keeper Oliver Fengler noch einmal zu überwinden. Anders das Team von Coach Sven Schröder, welches durch zwei weitere Tore von Jannik-Noah Grätke und Christoph Rogenz einen nie gefährdeten 9:2 (5:2, 2:0, 2:0)-Sieg feiern konnte.


    
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Donnerstag 20.September 2018
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