IHP NachrichtenSamstag 22.September 2018
(IHP) Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen:
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Ost
Düsseldorfer EG
Dritter Sieg im dritten Spiel! 3:0-Erfolg in Schwenningen!
(DEL) Die Düsseldorfer EG hat auch ihr drittes Spiel der Saison 2018/19 gewonnen! Beim „Angstgegner“ Schwenninger Wild Wings siegte sie mit 3:0 (0:0, 0:0, 3:0) und baute ihren starken Start in die Spielzeit weiter aus. Nach einem überzeugenden ersten Drittel der DEG verflachte die Partie anschließend etwas. Im Schlussdrittel zogen die Gäste die Zügel aber wieder fester an und setzten sich schließlich verdient durch. Calle Ridderwall und Leon Niederberger erzielten dabei jeweils ihre ersten Saisontreffer.
Red Bull München
Red Bulls feiern Derbysieg gegen Augsburg
(DEL) Der EHC Red Bull München hat das Derby gegen die Augsburger Panther mit 2:1 (0:1|1:0|1:0) gewonnen und damit seinen 275. DEL-Sieg eingefahren. Vor 4.680 Zuschauern schossen Trevor Parkes und Mark Voakes den Deutschen Meister zum sechsten Heimerfolg in Serie gegen die Fuggerstädter. Die Red Bulls haben nach drei Spieltagen als einziges Team der Liga die Maximalausbeute von neun Punkten geholt.
Beide Teams spielten von Beginn an mit Tempo nach vorne. Die ersten Chancen hatte München, dann erzielte Augsburgs Matthew White per Direktabnahme das 0:1 (5.). Die Gäste nutzten den Schwung durch den Führungstreffer und waren dem 0:2 näher als die Red Bulls dem Ausgleich. Danny aus den Birken im Münchner Tor hatte aber einen guten Tag erwischt und zeigte einige Paraden.
Im zweiten Drittel wurden die Red Bulls zwingender. Spätestens nach der Direktabnahme von Michael Wolf nach einem Pass von John Mitchell lag das 1:1 in der Luft. Drei Minuten später war es Parkes, der den Ausgleich erzielte. Der im Sommer von Augsburg nach München gewechselte Stürmer traf mit einem Handgelenkschuss ins rechte Eck (28.). Die Red Bulls waren nun klar überlegen. Augsburg kam kaum noch aus dem eigenen Drittel und AEV-Trainer nahm eine Auszeit, damit seine Spieler durchschnaufen konnten.
Im Schlussdrittel war Augsburg wieder im Spiel. Beide Teams wollten den Führungstreffer – und den erzielte München: Voakes fand die Lücke, nachdem Maximilian Kastner von einem Augsburger zu Fall gebracht worden und in Panther-Goalie Markus Keller gerutscht war (46.). Die Red Bulls hatten die Partie danach zwar im Griff, versäumten es aber, einen Treffer nachzulegen. Es blieb spannend, die Münchner brachten die Führung aber über die Zeit.
Bayreuth Tigers
Tigers belohnen sich am Ende nicht…
(DEL2) Ohne Gams und Kronawitter, die beide erkrankt sind, ging man das Spiel in Heilbronn an. Den Falken – mit zwei Siegen in die Saison gestartet - merkte man ein gesundes Selbstbewusstsein bei ihrem Auftritt an. Die ersten Chancen auf ggf. gute Tormöglichkeiten machten sich ihrerseits die Tigers selbst schnell kaputt. Als Gibson nach fünf Minuten auf die Strafbank musste, folgte diesem der Bayreuther Bosas nach nur wenigen Sekunden. Bartosch war es dann dennoch, der gefährlich vors Tor kam und knapp scheiterte. Minuten später war es erneut der langjährige Außenstürmer, der während einer UZ-Situation eine Breakchance bekam und nur knapp scheiterte. Liegengelassene Torchancen rächen sich oftmals und so überraschte nach elf Minuten Falken-Stürmer Preto den Bayreuther Schlussmann, dem die Sicht verstellt war, mit einem Schlenzer zur Führung, die Gibson eine gute Minute später ausbauen konnte, als er von Ranta einen Steilpass aufnahm und Herden keine Chance ließ. Auch wenn man den Gastgeber ein optisches Übergewicht im ersten Abschnitt attestieren musste, so kamen auch die Tigers zu mehreren sehr guten Gelegenheiten.
Zum zweiten Abschnitt kamen die Bayreuther mit noch mehr Elan aus der Kabine. Bosas, Rajala und Heatley in kurzen Abständen kamen am starken Pantowski nicht vorbei. Und auch Bartosch scheiterte in der 26. Minute mit einem Penalty am Goalie der Falken. So brauchte es eine nummerische Überlegenheit, um was Zählbares auf die Anzeigentafel zu bringen. Gibson saß zwei Minuten ab, da fasst sich Mayr ein Herz und bugsierte die Scheibe per Schlagschuss von der blauen Linie ins Tor der Falken. Drei Minuten vor Ende des Abschnitts passte Bosas auf als der Heilbronner Torsteher einer seiner bekannten, etwas leichtsinnigen Ausflüge startete. Von hinter dem Tor passte dieser die Scheibe mehr oder weniger auf den Bayreuther Angreifer, der sich bedankte und zum Ausgleich die Scheibe ins Tor schob. Obwohl das Schussverhältnis in diesem Drittel mit 17:8 zu Gunsten der Falken ein deutliches Indiz für die immer gefährlichen Gastgeber war, glichen die Tigers das Spiel aus.
Im Schlussabschnitt wechselten sich beide Teams mit guten Torchancen – beide Torsteher konnten sich mehrfach auszeichnen – ab. Nach 52 Minuten musste in Person von Felix Linden erneut ein Akteur auf die Strafbank. Nach acht, mit großem Kampf, überstandenen Unterzahlspielen an diesem Abend war jedoch das Glück des Tüchtigen aufgebraucht. Die Scheibe war bereits geklärt und aus dem Drittel – jedoch machten die Falken das Spiel schnell und waren sofort zurück in der Angriffszone. Ranta auf Gibson – wie bereits schon einmal an diesem Abend – und erneut schlug die Scheibe hinter Herden, jetzt wieder zur Führung für Heilbronn, ein. Wütende Angriffe der Tigers folgten. Bartosch tanzte nach 57 Minuten die komplette Falken-Abwehr aus und scheiterte knapp. Im Gegenzug musste Herden in höchster Not gegen den durchgebrochenen Gibson klären. Und wieder nur Momente später visierte Rajala den Pfosten des Heilbronner Tores an. 1,5 Minuten vor dem Ende brachte Coach Kujala einen sechsten Feldspieler für Herden und schickte nach einer Auszeit sechs Stürmer aufs Eis. Bis zum Schluss schossen die Gelb-Schwarzen aus allen Lagen. Entweder warf sich ein Falken-Akteur in die Schussbahn oder Pantowski war Endstation. So reichte es am Ende – gegen eine zum Teil stark aufspielende Falken-Mannschaft – nicht zu Punkten.
„Ich mache meiner Mannschaft keinen Vorwurf. Wir waren im ersten Drittel nicht so gut organisiert, was dann aber besser wurde. Wir haben ein gutes Penaltykilling gezeigt und auch ein paar gute Chancen gehabt, die wir leider nicht reinbekommen haben. Wir müssen ein paar Kleinigkeiten, die heute nicht so geklappt haben, besser machen in Zukunft,“ resümierte Coach Kujala kurz nach der Partie in der Pressekonferenz.
Falken-Trainer Mellitzer pflichtete bei: „Bayreuth war sehr gut in Unterzahl. Wir haben fast kein Mittel gefunden, ein Tor zu schießen. Zum Ende hat es geklappt aber die Ausbeute für uns war nicht sehr gut.“
Eispiraten Crimmitschau
Eispiraten Crimmitschau mit erstem Saisonsieg in Bad Tölz
(DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihren ersten Saisonsieg eingefahren! Die Mannschaft von Cheftrainer Kim Collins besiegte am dritten DEL2-Spieltag die Tölzer Löwen mit 3:0. In einem unterhaltsamen Eishockeyspiel hielt Sebastian Albrecht seine Vorderleute mit guten Paraden immer wieder im Spiel. Patrick Klöpper (2) und Rob Flick schossen die drei Eispiraten-Tore. Am Sonntag (23.09.2018 – 17:00 Uhr) gastieren die Bietigheim Steelers im Sahnpark. Tickets sind unter www.eispiraten-crimmitschau.de erhältlich.
Deggendorfer SC
Erneut eine enge Kiste: DSC unterliegt auch bei den Lausitzer Füchsen
(DEL2) Es hat nicht sollen sein. Der Deggendorfer SC muss sich am
Freitagabend auch in seinem dritten Match in der DEL2 seinem Gegner
geschlagen geben. Gegen die Lausitzer Füchse verlor der DSC am Ende
vor 2097 Zuschauern mit 4:2, zeigte aber dabei einmal mehr eine
ansprechende Leistung.
Nachdem die Füchse in den ersten beiden Partien schwach gestartet
waren, war es dieses Mal der DSC, der zu Spielbeginn eiskalt erwischt
wurde. Nach einem Abstimmungsfehler in der Deggendorfer
Hintermannschaft kam Feodor Boiarchinov völlig frei zum Schuss und
überwand Björn Linda bereits nach 45 Sekunden zum 1:0 für die
Hausherren. In der Folgezeit kam das Team von Trainer John Sicinski
allerdings immer besser in die Partie und konnte sich einige gute
Chancen erspielen. Die dicksten Möglichkeiten hatten dabei Christoph
Gawlik und Kyle Gibbons, die beide am Torgestänge scheiterten. Auch
auf der Gegenseite hielt Linda seinen Kasten sauber, sodass es mit
einer knappen 1:0 Führung für die Füchse in die erste Pause ging.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts zeigten sich dann Parallelen zum
ersten Drittel. Erneut überraschten die Füchse den DSC mit einem
frühen Gegentreffer. Dieses Mal war Michael Adam der Torschütze. Doch
die Deggendorfer steckten erneut nicht zurück und gaben weiter Vollgas
und wurden in der 32. Minute dafür belohnt. Gerade als eine Strafzeit
gegen die Füchse abgelaufen war, spielte Curtis Leinweber René Röthke
mustergültig frei und der Routinier überwand Schmidt mit einem
schnellen Handgelenksschuss zum 2:1. Nun waren die Deggendorfer
mächtig am Drücker und konnten noch vor der Pausensirene ausgleichen.
Aus einem Gewühl heraus stocherte Andrew Schembri in der 40. Minute
erfolgreich nach und erzielte damit den mittlerweile hochverdienten
Ausgleich für den DSC.
Im Schlussabschnitt starteten die Deggendorfer dann gleich mit einem
Powerplay, in das sie den Schwung aus dem zweiten Abschnitt mitnehmen
wollten. Doch die Deggendorfer fanden keinen Weg, den Füchse-Keeper
noch einmal zu überwinden. In der 46. Minute dann eine fast
vorentscheidende Szene. Gerade in einer Deggendorfer Drangphase verlor
man den Puck leichtsinnig im Mitteldrittel und das Team aus der
Lausitz fuhr einen mustergültigen Konter, den Maximilian Adam zur
erneuten Führung für die Füchse abschloss. Und es sollte noch
schlimmer kommen: In der 52. Spielminute war es erneut Feodor
Boiarchinov, der im Powerplay einen Schuss von Chris Owens unhaltbar
zum 4:2 abfälschte. Im weiteren Spielverlauf versuchten die DSC-Cracks
alles, um nochmal heranzukommen, blieben jedoch ohne Fortun im
Abschluss.
Am Sonntag geht es dann für das Team von Trainer John Sicinski weiter
mit dem nächsten Heimspiel. Gegner sind um 18:30 Uhr die Ravensburg
Towerstars. Das Deggendorfer Heimspiel wird dabei erstmals in dieser
Saison auf SpradeTV übertragen.
Dresdner Eislöwen
Niederlage in Bad Nauheim
(DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben das Spiel beim EC Bad Nauheim mit 4:5 (1:1; 1:4; 2:0) verloren. Jordan Heywood brachte die Blau-Weißen in der siebten Minute in Führung, doch Mike Dalhuisen (12.) konnte für den Gastgeber ausgleichen. Auch im zweiten Abschnitt konnten zunächst die Dresdner durch Harrison Reed einen Treffer bejubeln (21./PP). Doch Bad Nauheim drehte durch Tore von Radek Krestan (22.), Nico Kolb (29./PP), Cody Sylvester (31.) und Maximilian Hadraschek (35.) das Spiel. Im letzten Abschnitt kamen die Eislöwen noch einmal zurück. Tore von Heywood (48./PP2) und Nick Huard (50./PP) reichten aber nicht aus.
Eislöwen-Cheftrainer Jochen Molling: „Es war das erwartet hart umkämpfte Spiel. Wir sind sehr gut gestartet, haben unsere Chancen aber leider nicht genutzt. Im zweiten Drittel haben wir für zehn Minuten den Faden verloren, im Schlussdrittel dann aber alles investiert. Bad Nauheim hat am Ende aber verdient gewonnen, da sie ihren Spielplan über 60 Minuten durchgezogen haben."
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 23. September bereits um 16 Uhr gegen die Löwen Frankfurt.
ESV Kaufbeuren
Joker müssen sich in Bietigheim mit 4:2 geschlagen geben
(DEL2) Der ESV Kaufbeuren musste sich heute Abend vor 2.134 Zuschauern beim Meister Bietigheim Steelers mit 4:2 in der EgeTransArena geschlagen geben.
Verzichten musste Trainer Andreas Brockmann dabei auf Kapitän Sebastian Osterloh und Stürmer Steven Billich. Für Sebastian Osterloh, der aufgrund einer Unterkörperverletzung noch weiter pausiert, rückte Simon Schütz vom DEL Kooperationspartner ERC Ingolstadt an die Seite von Denis Pfaffengut.
Der ESVK startete gut in das Spiel und war optisch auch die überlegene Mannschaft. Jonas Wolter und Daniel Oppolzer hatten erste gute Chancen auf einen Treffer. Beide scheiterten aber an Ilya Sharipov im Kasten der Steelers. Ein erstes Überzahlspiel der Allgäuer brachte weitere guten Chancen, aber auch einen sehr gefährlichen Konter. Frederik Cabana tauchte alleine vor Stefan Vajs auf und scheiterte mit seinem Schuss jedoch am Kaufbeurer Schlussmann. Auch ein weiteres Powerplay der Allgäuer blieb ohne Treffer. Im Gegenteil. Kaum war der Meister wieder komplett, brachte Max Lukes die Steelers bei einem zwei auf zwei Konter mit 1:0 in Führung. Auch ihr erstes Überzahlspiel nutzen die Steelers. Nach einem schönen Pass von Marcus Sommerfeld musste Matt McKnight am kurzen Pfosten die Scheibe nur noch über die Linie buchsieren. Es sollte noch schlimmer für die Kaufbeurer kommen. Im Powerplay agierend wurden beste Chancen liegen gelassen und die Bietigheimer nutzten einen zwei auf eins Konter eiskalt zum dritten Treffer. Wiederum war Goldhelm Matt McKnight erfolgreich. Kurz vor der Pause entschärfte Stefan Vajs noch einen Alleingang von Max Luxes und verhinderte einen weiteren Gegentreffer für die Joker.
Im zweiten Drittel hatten die Joker durch Ossi Saarinen und Max Schmidle nach wenigen Sekunden schon die doppelte Chance auf einen ersten Treffer. Saarinen scheiterte am heute überragenden Ilya Sharipov und Max Schmidle am Außennetz. In der Folge plätschert das Spiel etwas vor sich hin und beide Teams brauchten eine Weile um gute Torabschlüsse zu kreieren. Auf Seiten der Steelers hatte Benjamin Zientek bei einem Konter die wohl beste Möglichkeit. Er scheiterte jedoch an Stefan Vajsˋ Stockhand. Die Allgäuer kamen um die 30. Minute wieder besser in das Spiel und erarbeiteten sich Chance um Chance. Ilya Sharipov im Kasten des Meisters entschärfte aber Möglichkeit um Möglichkeit. Kurz vor der 2. Pause konnten die Rotgelben vier Minuten in Überzahl agieren. Da Matt McKnight eine 2+2 Strafe wegen hohen Stocks absitzen musste. Nach schöner Vorarbeit von Branden Gracel, der kurz zuvor noch mit einem wuchtigen Direktschuss an Sharipov scheiterte, konnte Sami Blomqvist die Joker erstmals auf die Anzeigetafel bringen. Nur wenige Augenblicke später verkürzte Max Schmidle nach einem perfekten Zuspiel von Julian Eichinger auf 3:2. Der Schlussabschnitt ist schnell erzählt. Die Kaufbeurer drückten auf den Ausgleichstreffer und sollten wie schon in den beiden Dritteln zuvor an ihrer eigenen Chancenverwertung oder an Steelers Torhüter Ilya Sharipov scheiterten. Die Bietigheimer nutzten ihrerseits einen Fehler in der Joker Defensive und erhöhten durch Benjamin Zientek in 53. Minute auf 4:2 und schafften somit auch eine Vorentscheidung. Der Meister spielte nun seine Klasse gekonnt herunter und die Joker kamen kaum mehr gefährlich vor den Kasten von Ilya Sharipov. Auch eine Auszeit von Trainer Andi Brockmann kurz vor dem Ende und die Herausnahme von Stefan Vajs zu Gunsten eines sechsten Feldspielers änderte nichts mehr am Endstand von 4:2 für die Steelers.
Ravensburg Towerstars
5:2 Erfolg dank geschlossener Mannschaftsleistung
(DEL2) Die Ravensburg Towerstars haben am Freitagabend den zweiten Sieg im zweiten Hauptrundenspiel eingefahren. Das Team von Trainer Jiri Ehrenberger musste zwar erst einen 1:2 Rückstand nach dem ersten Spieldrittel drehen, überzeugte aber erneut durch eine geschlossene Teamleistung und sehenswert vorgetragene Angriffe.
Weder die Towerstars, noch die Gäste aus Freiburg hatten ein anfängliches Abtasten in ihrer taktischen Ausrichtung. Sofort ging es mit viel Tempo in Richtung gegnerisches Tor, das sorgte von Beginn an für ein attraktives Spiel mit nur ganz wenigen Unterbrechungen. Dieses lief auch überdurchschnittlich diszipliniert ab, erst in der 16. Spielminute mussten die Unparteiischen eine Strafzeit ausprechen.
Bei den hochkarätigen Tormöglichkeiten hatten die Towerstars in den ersten zehn Spielminuten die Nase vorne. Daniel Pfaffengut und Martin Kokes sahen sich in der 5. und 6. Minute in guten Einschussmöglichkeiten, Thomas Merl und Andreas Driendl prüften in der 11. und 12. Spielminute den Ex-Towerstars Torhüter Matthias Nemec. Auch die Gäste aus dem Breisgau kamen zu Torchancen, doch die Ravensburger Abwehr arbeitete insgesamt gut in der eigenen Zone und leistete für ihren Torhüter solide Unterstützung.
Dass die Oberschwaben in der 14. Minute in Führung gingen, hatte sich mehr und mehr abgezeichnet. Martin Kokes schlenzte die Scheibe direkt vor der Freiburger Bank in Richtung Tor und vom Stock von Thomas Merl entscheidend abgefälscht flitzte der Puck zum 1:0 ins Netz. Die Hauptschiedsrichter konsultierten zwar den Videobeweis, doch alle Zweifel wurden beseitigt.
Die Führung hatte allerdings nur 61 Sekunden Bestand. Die Towerstars Abwehr war zu weit aufgerückt und geriet in einen 2:1 Konter, Jannik Herm schloss diesen am rechten Pfosten eiskalt zum 1:1 Ausgleich ab. Dieser Treffer verlieh den Gästen mächtig Selbstvertrauen, die Towerstars gerieten jetzt verstärkt in Bedrängnis. Fünf Sekunden nachdem Martin Kokes von der Strafbank zurückeilte, segelte der Puck zum 1:2 für Freiburg ins Netz. Jonas Langmann sah den noch abgefälschten Puck zu spät.
In der Drittelpause hatte Towerstars Coach Jiri Ehrenberger vor allem seine Überzahlformationen gut vorbereitet, denn nach nur 57 Sekunden besorgte Ilkka Pikkarainen am rechten Bullykreis den 2:2 Ausgleich. Vorausgegangen war eine Passstafette über Kapitän Vincenz Mayer und Thomas Merl, auch hier gab es für Nemec nichts zu halten. Dank des Treffers konnten die Towerstars zur Freude der Fans auf den Rängen das Spiel doch deutlich an sich reißen. Der Lohn für die harte Arbeit in allen Spielfeldzonen spiegelte sich in der 28. Minute auch auf der Anzeigentafel wider. Erneut war es Thomas Merl, der die schöne Vorarbeit der Kollegen Tim Brunnhuber und Pawel Dronia zur 3:2 Führung nutzte.
Freiburgs Coach Ales Sulak nahm sofort eine Auszeit, um die spielerische Linie wieder herzustellen – allerdings nur mit bedingtem Erfolg. Thomas Supis bekam in der 28. Minute den Puck schön aufgelegt, die Direktabnahme schlug flach zum viel umjubelten 4:2 im Freiburger Tor ein. Mit der 2-Tore-Führung ging es in die zweite Pause, allerdings wartete auf die Towerstars durchaus auf dem Weg zum Erfolg noch viel Arbeit. Dass die Oberschwaben in der 45. Spielminute ausgerechnet in Unterzahl den nächsten Treffer nachlegen, war der Lohn für den aufopferungsvollen Einsatz im Zweikampfverhalten. Daniel Schwamberger ließ zum Abschluss eines Konters den Freiburger Verteidiger ins Leere rutschen und schob die Scheibe trocken zum 5:2 durch die Schoner von Nemec.
In der 53. und 55. Spielminute mussten die Towerstars vier Minuten in Unterzahl überstehen, doch diese durchaus noch brenzlige Phase überstand man letztlich ohne weiteren Gegentreffer. So blieb es beim 5:2 Erfolg für die Towerstars, die den guten Saisonauftakt auch gegen den stets schwer auszurechnenden Gegner Freiburg fortsetzten konnten.
Mann des Abends war unbestritten Thomas Merl. Er steuerte zwei Treffer bei und war auch bei den anderen 3 Toren als Passgeber beteiligt.
Am Sonntag betreiten die Towerstars beim Aufsteiger Deggendorf ihr erstes Auswärtsspiel der Hauptrunde.
Starbulls Rosenheim
5:2 nach 0:1: Starbulls schlagen Ligakonkurrenten Regensburg
(OLS) In ihrem letzten Vorbereitungs-Heimspiel auf die am kommenden Freitag beginnende Saison in der Eishockey-Oberliga Süd haben die Starbulls Rosenheim den Ligakonkurrenten Eisbären Regensburg mit 5:2 besiegt. Vor über 996 begeisterten Zuschauern im Rosenheimer emilo-Stadion geriet die Mannschaft von Trainer Manuel Kofler zwar in Rückstand, erzielte aber Sekunden vor der ersten Pause den verdienten Ausgleichstreffer. Mit einem frühen Tor und einem späteren Doppelschlag stellten die Grün-Weißen dann im zweiten Spielabschnitt die Weichen auf Sieg.
Beide Trainer schöpften den zulässigen Platz auf dem Spielberichtsbogen voll aus und nominierten jeweils zwei Torhüter, acht Verteidiger und zwölf Stürmer. Bei den Gästen aus Regensburg waren der nominelle Stammtorwart Peter Holmgren und Kapitän Peter Flache allerdings nicht darunter. Bei den Starbulls war Tobias Draxinger, der bisher noch kein Vorbereitungsspiel bestritt, auch diesmal noch nicht dabei.
Die erste Chance der Partie hatten schon nach wenigen Sekunden die Regensburger. Torjäger Nicola Gajovsky wäre nach Zuspiel von Petr Heider fast mit dem „Bauerntrick“ erfolgreich gewesen, doch Rosenheims Torwart Lukas Steinhauer machte die Ecke im allerletzten Moment noch dicht. Auch bei einem durchdacht ausgetragenen frühen Powerplay der Gäste war der Rosenheimer Torwart bei Schüssen von Nicolas Sauer und Jonas Franz gefordert. Danach zeigten sich die Hausherren ihrerseits in einer Überzahlphase abschlussfreudig, doch auch Raffael Fössinger hielt seinen Kasten sauber. Eine wahre Glanztat vollbrachte der Gäste-Goalie dann in der 8. Spielminute, als er einen Schuss aus Nahdistanz von Daniel Bucheli per Reflex mit dem rechten Schoner entschärfte.
Es ging hin und her, und es war reichlich Tempo im Spiel. Sehenswerte Direktschüsse von Regensburgs Heider und Rosenheims Dominik Daxlberger verfehlten das Tor jeweils knapp.
Fössinger reagierte bei einem Schuss von Christoph Echtler ebenso prächtig wie gegen den alleine vor ihm auftauchenden Fabian Zick, Lukas Steinhauer legte gegen Davide Vinci – etwas glücklich, da wegen verdeckter Sicht auf Verdacht reagierend – und gegen Felix Schwarz erfolgreiche Paraden an den Tag, ehe er in der 16. Spielminute geschlagen war. Einen schnörkellos vorgetragenen Angriff über Heider, Gajovsky und Richard Divis schloss letzterer erfolgreich aus kurzer Distanz ab. Chase Witala hatte eine Minute später den Ausgleich auf dem Schläger, als er Fössinger aus spitzem Winkel tunnelte, die Scheibe zischte aber knapp am Pfosten vorbei.
Nachdem die Eisbären auch ihr zweites Überzahlspiel ungenutzt ließen, schlugen die Starbulls sechs Sekunden vor der Pausensirene doch noch zu. Fabian Zick und Michael Fröhlich behaupteten mit vereinten Kräften die von Michael Baindl in die gegnerische Zone gebrachte Scheibe und Zick versenkte schließlich den mit letztem Einsatz vor das Tor gebrachten Querpass von Fröhlich aus kurzer Distanz unhaltbar zum 1:1.
Der zweite Abschnitt begann mit einem Blitzstart der Hausherren. Daniel Bucheli setzte sich gegen die etwas inkonsequent agierende Gästeabwehr an der Bande durch und passte nach innen, wo Dominik Daxlberger den Schläger reinhielt und via Innenpfosten auf 2:1 stellte. Gerade einmal 30 Sekunden waren absolviert. Regensburg kam auch im dritten und vierten Powerplay zu keinem Torerfolg, war aber einmal ganz nah dran an einem solchen, als Lukas Heger aus kurzer Distanz einen Abpraller neben das leere Tor schoss (23.).
Wesentlich gefährlicher und chancenreicher waren aber das zweite und dritte Rosenheimer Überzahlspiel, in deren Rahmen gleich ein halbes Dutzend Mal das 3:1 möglich gewesen wäre. Die größte Chance vergab Vitezslav Bilek, der mit einem verdeckten Schuss das Lattenkreuz traf (32.). Auch bei gleicher Spieleranzahl auf dem Eis machte das Spiel der Hausherren den durchdachteren Eindruck. Tom Pauker scheiterte frei vor dem Tor auftauchend an Keeper Fössinger, und nach einer ineffektiven Regensburger Befreiung arbeitete dann Jungverteidiger Florian Fischer die Scheibe aus kurzer Distanz über den am Boden robbenden Gästetorwart zum 3:1 ins Netz (35.). Ganze zwölf Sekunden später lenkte sich Fössinger einen Schuss von Niki Meier ins eigene Netz – 4:1. Bei einer von Michael Fröhlich abgeschlossenen Zwei-gegen-Eins-Situation fischte Regensburgs Torwart die Scheibe dann aber mit der Kelle noch von der Torlinie (37.).
Das fünfte Regensburger Überzahlspiel war schließlich von Erfolg gekrönt. Tomas Gulda zog von der blauen Linie ab und verkürzte auf 4:2. Der ab Drittelbeginn im Rosenheimer Tor stehende Luca Endres schien das Spielgerät am kurzen Pfosten schon gehalten zu haben, ehe es doch noch über die Linie rutschte (38.).
Im Schlussabschnitt wurde von Beginn an deutlich mehr Eishockey gearbeitet, als gespielt. Anzahl und Qualität der Torchancen blieben dennoch hoch – bis die Hausherren in der 47. Minute mit einem sehenswerten Treffer auf 5:2 erhöhten: Witala bediente Frosch, der links neben das Tor fuhr und aufreizend lange die Scheibe hielt, dabei die ganze Regensburger Abwehr-Aufmerksamkeit auf sich zog, um dann im perfekten Moment auf den völlig freien Bilek zu legen, der in aller Ruhe ins leere Tor schieben konnte. Damit war die Partie entschieden. Vor allem Regensburgs Torwart Fössinger konnte sich aber noch auszeichnen und sorgte mit der ein oder anderen bemerkenswerten Parade dafür, dass den Hauherren an diesem Abend kein Überzahltreffer gelang.
Die Starbulls Rosenheim haben damit das siebte von bisher acht Vorbereitungsspielen gewonnen. Lediglich in ihrem Auftaktspiel der diesjährigen „Pre-Season“ in Dornbirn gegen den EC Bregenzerwald steckte die Mannschaft von Trainer Manuel Kofler eine Niederlage ein, die aber erst in der Verlängerung zu Stande kam, nachdem es mit Ablauf der regulären Spielzeit 1:1 stand.
Am Sonntag treten die Starbulls Rosenheim zum neunten und letzten Vorbereitungsspiel ein weiteres Mal gegen die Eisbären Regensburg an – dann in der Regensburger Donau-Arena. Spielbeginn ist um 18 Uhr. Am kommenden Freitag steht dann das erste Punktspiel der Oberliga-Saison 2018/19 für die Starbulls Rosenheim auf dem Programm. Zu Gast im Rosenheimer emilo-Stadion sind dann die „Indianer“ vom ECDC Memmingen, Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.
Eintrittskarten aller Kategorien für dieses Spiel wie auch für alle weiteren Vorrunden-Heimspiele der Starbulls sind bequem online über den Ticketshop auf www.starbulls.de zum Selbstausdruck buch- und downloadbar. Wer diese Möglichkeit nicht wahrnehmen kann oder rechtzeitig vor Beginn der Punktspielsaison noch eine Dauerkarte erstehen möchte, hat dazu in der Geschäftsstelle der Starbulls am emilo-Stadion an folgenden Tagen bzw. Zeiten die Möglichkeit: am Montag zwischen 9 und 12 Uhr, am Dienstag und am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr und am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr und ab 17:30 Uhr.
VER Selb
Wölfe mit erfolgreicher Generalprobe - Erneut zweistelliger Sieg gegen Team der Karls-Universität Prag
(OLS) Die Saison kann los gehen, unsere Wölfen beendeten mit einer erfolgreichen Generalprobe ihr Vorbereitungsprogramm und schossen sich für den Saisonstart am kommenden Freitag gegen Waldkraiburg schon mal ein: Gegen die Karls-Universität Prag gelang abermals ein zweistelliger Sieg – nach 10:4 im Hinspiel siegten unsere Wölfe in der heimischen NETZSCH-Arena mit 10:5. Die Gäste aus Tschechien mühten sich nach Kräften, waren jedoch in einer temporeichen Partie spielerisch klar unterlegen. Aus dem Wolfsrudel, bei dem sich sieben verschiedene Schützen in die Torliste eintrugen, zeigte sich Lüsch mit einem Hattrick am treffsichersten.
Selb von Beginn an Tonangebend und offensiv agierend, ließ Gegner und Scheibe laufen, die Gäste nur mit vereinzelten Angriffen, die jedoch von der gut postierten Wölfe-Defensive gestoppt wurden. Besser machten es die Hausherren, die Schiener in Führung brachte. Moosberger und Miglio, letzterer von McDonald sehr gut in Szene gesetzt, schraubten das Ergebnis bis zur ersten Pause in die Höhe. Die Prager Cracks fanden nicht richtig ins Spiel, hellwach stellten die Wölfe die Räume zu, selbst in Unterzahl hatten die Einheimischen die besseren Torchancen. Der Anschlusstreffer der Tschechen fiel unter die Kategorie vermeidbar, Novak nutzte eine der wenigen Unachtsamkeiten im Selber Abwehrverbund aus und ließ Deske keine Abwehrchance.
Im zweiten Drittel nahm das Spiel richtig Fahrt auf. Lüsch, bereits im Hinspiel mit drei Treffern erfolgreichster Akteur, war von seinen Gegenspielern nicht zu halten und erhöhte mit zwei Toren innerhalb von drei Minuten auf 5:1. Danach wurde es hektischer, Strafzeiten auf beiden Seiten prägten das Geschehen, aber unsere Wölfe behielten kühlen Kopf. Gollenbeck ließ es sich nicht nehmen und erhöhte auf 6:1, McDonald legte kurze Zeit später nach und markierte den 7:1 Zwischenstand.
Die Luft war raus, das Spiel vorzeitig entschieden, entsprechend gingen unsere Wölfe vom Gas und nahmen einige Gänge raus. Wölfe-Coach Thom vollzog einige Umstellungen im Team, Cracks wie Gare oder McDonald wurden geschont, dafür erhielten die „jungen Wilden“ wie Gimmel, Worotnikow oder auch Klughardt reichlich Eiszeit. Prag eröffnete den Torreigen im Schlussabschnitt, aber Kolb mit der passenden Antwort erhöhte sehenswert auf 8:2. Schlag auf Schlag ging es nun weiter. In Unterzahl gelang den Gästen der dritte Treffer, ehe Gollenbeck bei 4/4 den alten Toreabstand wieder herstellte. Gollenbeck und Lüsch machten es zweistellig, die beiden Treffer der Gäste nur noch Ergebniskosmetik. Miglio vergab noch einen Penalty, den er zugesprochen bekam, als er durchgebrochen nur durch ein Foul gestoppt werden konnte.
Crocodiles Hamburg
Crocodiles unterliegen in Herne
(OLN) Die Crocodiles Hamburg haben den Hauptrunden-Auftakt beim Herner EV mit 5:2 (0:1/3:0/2:1) verloren.
Nach einem guten Start und der Führung durch Patrick Saggau (11.) ließen sich die Gäste im zweiten Drittel zu zwölf Strafminuten verleiten. In der Folge verlor das Team den Faden und gab das Spiel aus den Händen. Lois Spitzner (27.) und Ex-Krokodil Thomas Zuravlev (33., 33,) drehten die Partie zu Gunsten der Hausherren.
Im letzten Spielabschnitt erhöhte Nils Niesegang in Überzahl auf 4:1 (41.). Jake Ustorf konnte die Crocodiles mit seinem Treffer zum 4:2 (53.) noch einmal ins Spiel bringen, doch vier Minuten vor Spielende machte Philipp Kuhnekath mit dem 5:2 (56.) den Sack zu.
„Wir haben heute gesehen, dass wir mit jeder Mannschaft mitspielen können. Herne gehört zu den Top-Teams der Oberliga. Wenn wir unseren Job zu 100 Prozent machen und uns nicht so viele Strafen einhandeln oder durch dumme Fehler Tore kassieren, gewinnt man so ein Spiel auch“, sagte Torschütze Patrick Saggau nach der Partie.
Am Sonntag geht es für die Crocodiles vor eigener Kulisse gegen die Icefighters Leipzig weiter.
Herner EV
Herner EV – Crocodiles Hamburg 5 : 2 (0:1,3:0,2:1)
(OLN) Der Anfang ist gemacht und er verlief erfolgreich für die Grün-Weiß-Roten! Der Herner EV kam im ersten Meisterschaftsspiel der neuen Saison am Freitagabend zuhause in der Hannibal-Arena zu einem verdienten 5:2-Sieg gegen die Crocodiles Hamburg. Den Spielanteilen sowie dem klaren Chancenplus entsprechend hätte der Erfolg auch noch deutlicher ausfallen können, aber HEV-Coach Danny Albrecht war dennoch zufrieden mit der Leistung seines Teams. Leider trübte ein Wermutstropfen die insgesamt sehr positive Stimmung vor der guten Kulisse von 1324 Zuschauern. HEV-Stürmer Cornelius Krämer musste schon nach zehn Minuten mit einer schweren Verletzung das Eis verlassen und ins Krankenhaus gebracht werden. An dieser Stelle schon einmal gute Besserung an den 23-jährigen.
Von Spielbeginn an machte der HEV sehr viel Druck, spielte immer wieder schnell nach Vorne und hatte schon in den ersten drei Minuten drei gute Möglichkeiten. Mit dem ersten Powerplay nach gut vier Minuten wurde der Druck noch stärker und dabei kam dann auch Brad Snetsinger nach seiner Verletzung zu seinem ersten Einsatz. Danny Albrecht hatte ihn als 13. Stürmer für Überzahlsituationen nominiert, durch die Verletzung von Cornelius Krämer bekam er dann später mehr Eiszeiten als ursprünglich vorgesehen. Nach acht Minuten verletzte sich auch der Hamburger Neuzugang Aaron Reinig. Er musste in der Kabine genäht werden. Das 0:1 in der 11. Spielminute für die Gäste durch den Routinier Patrick Saggau entsprach nicht dem Spielverlauf, zeigte aber die bekannte Powerplay-Stärke der Crocodiles. Den HEV schockte das nicht, weitere gute Möglichkeiten folgten. Den ersten Herner Meisterschaftstreffer erzielte Lois Spitzner in der 27. Minute ebenfalls in Überzahl. Zuvor gab es schon ein druckvolles Powerplay, das noch torlos blieb. Aber die dritte Überzahl brachte dann im Nachschuss den 1:1-Ausgleich. In der 33. Spielminute führten dann zwei HEV-Treffer innerhalb von 46 Sekunden zu einer Zwei-Tore-Führung für das Team von Danny Albrecht. Beide Male hieß der Torschütze Thomas Zuravlev, der bekanntlich in der letzten Saison noch das Trikot der Crocodiles trug. Zuerst war es beim Spiel 4 gegen 4 ein toller Alleingang, den auch Hamburgs Keeper Kai Kristian nicht stoppen konnte und als die Gäste gerade wieder in Überzahl waren, da hämmerte er von der linken Seite kommend einen tollen Schuss ins Gehäuse der Crocodiles. Vor der zweiten Pause gab es noch einmal eine gleich vierminütige Herner Überzahl, aber es blieb erst einmal bei der 3:1-Pausenführung des HEV. Der neue Hamburger Trainer Jacek Plachta bemängelte nach dem Spiel die vielen Strafzeiten seines Teams und so fiel dann auch das 4:1 durch Nils Liesegang direkt nach Wiederbeginn bei Herner Überzahl. Es folgten zwei gute Hamburger Konter, bevor die Crocodiles in der 53. Minute durch Jacob Ustorf im Nachschuss auf 4:1 verkürzen konnten. Der HEV ließ aber nichts anbrennen, spielte weiterhin schnell nach Vorne. Zuerst hatte Lois Spitzner in der 55. Minute eine gute Möglichkeit und dann war es Philipp Kuhnekath, der eine Minute später dicht vor dem gegnerischen Tor stehend eine gute Kombination zum 5:2-Endstand abschließen konnte. Nach dem Schlusspfiff konnten die Herner Fans dann den ersten Meisterschaftssaisonsieg gebührend feiern.
Ausblick: Am Sonntag geht die Reise für den HEV nach Rostock. Dann muss das Team von Danny Albrecht um 19 Uhr bei den dort beheimateten Piranhas antreten. Die starteten ebenfalls erfolgreich in die neue Spielzeit und gewannen in Duisburg mit 3:1.
TEV Miesbach
TEV siegt mit 3:2 n.V. gegen den TSV Peißenberg
(BYL) Vor ca. 200 Zuschauern siegte der TEV gestern im Vorbereitungsspiel gegen den Liga-Rivalen TSV Peißenberg. Kurzfristig gesellten sich zu den Ausfällen mit Martin Lidl (Knie) und Maxi Meineke (Beruf) zwei weitere Spieler, sodass Trainer Simon Steiner abermals umstellen musste. Es rückte Probespieler Kresimir Schildhabel neben Michael Grabmaier und Martin Zahora in den 1. Block und vertrat Bohumil Slavicek. Die Umstellung waren im 1. Drittel spürbar, sodass der TEV nach einem abgefälschten Schuss mit 0:1 zurücklag. Im 2. Drittel trat der TEV deutlich verbessert auf und hatte mehr Spielanteile. Mit 1:2 durch ein Tor von Michael Grabmaier auf Zuspiel von Martin Zahora ging es in den letzten Abschnitt. Auch hier war der TEV tonanagebend, konnte aber viele gute Torchancen nicht nutzen, sodass es lediglich zum 2:2 Ausgleich durch Florian Gaschke, auf Zuspiel von Michael Grabmaier und Nico Fissekis reichte. In der Verlängerung gelang Schildhabel ein sehenswerter Treffer in Überzahl, nach schöner Einzelleistung von Martin Zahora, der jedoch noch am Torgestänge scheiterte. Insgesamt eine deutlich Leistungssteigerung des Teams und ein verdienter Sieg, wie auch Steiner bilanzierte: „ Wir hatten mehr vom Spiel und ich hab einige Dinge gesehen, die mir gut gefallen haben. Mit Kathan/Herden und Deml/Stiebinger scheinen sich schon 2 Verteidigerpaare gefunden zu haben. Martin Zahora zeigte sein bisher bestes Spiel und Timon Ewert hat stark gehalten.“
Diese Leistung gilt es am morgigen Sonntag beim EHC Klostersee zu bestätigen. Gut ein Dutzend Spieler der Grafinger, stand noch im Oberligakader, bevor der Verein den freiwilligen Rückzug in die Bezirksliga wählte. Seitdem hielt man sich ziemlich schadlos, stieg problemlos 2x auf und ist nun, laut eigener Aussage „ in der Liga angekommen, in die wir auch gehören !“ Ein eingespieltes Team, aus dem die Quinlan-Brüder Nicilai und Philip, Kapitän Bernd Rische, Raphael Käfer, sowie die Imports Andreas Persson und Bob Wren nochmals etwas hervorstechen. Kein typischer Aufsteiger also, sondern ein Team dem durchaus eine Top4-Plazierung zuzutrauen ist ! Pikant an der Partie ist auch, dass es die Grafinger sind, die am 05. Oktober zum Ligastart in der Miesbacher Eishalle auflaufen. Deshalb wird es spannend sein zu sehen, inwiefern Trainer Simon Steiner und sein Kollege Dominik Quinlan bereits ihre Karten offen auf den Tisch legen. Spielbeginn in Grafing ist um 17.30 Uhr.
ESC Kempten
Sharks bieten dem Meister der österreichischen Eliteliga Paroli - 8 Sekunden fehlen ESC Kempten zum ersten Saisonsieg
(BLL) Mit dem SC Hohenems aus Vorarlberg gab am Freitagabend kein Geringerer als der Meister der dritten österreichischen Liga seine Visitenkarte in der Alpensolararena ab. Ein harter Prüfstein also für die Allgäuer die, das kann man vorweg nehmen ihrem Gegner ebenbürtig waren.
Bedingt durch das Fehlen von Benjamin Waibel und Alessandro Feldmeier musste Trainer Franz Josef Baader einiges umstellen und so spielten Andreas Ziegler und Neuzugang Timo Stammler in der Verteidigung. Beide erledigten ihre neue Aufgabe souverän. Dies bedeutete auch wieder neue Zusammenstellungen der Sturmreihen. Aber genau dafür sind diese Vorbereitungsspiele auch gedacht. Nach einer harten Trainingswoche war die Partie von Beginn an ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, im ersten Abschnitt die größeren sicher auf Seiten der Kemptener. Aber durch starke Leistungen beider Goalies ging es mit 0:0 in die Pause. Unmittelbar danach die überraschende Gästeführung. Kempten versuchte nun mehr Druck zu machen, was angesichts einer gut stehenden Gästeabwehr nicht so einfach war. Beide Teams spielten taktisch sehr diszipliniert machten die Räume für den Gegner eng und ließen nicht viel zu.
Nach nur 38 Sekunden im letzten Abschnitt dann der erste Treffer für die Sharks, David Hornak glich zum 1:1 aus. Und nur 20 Sekunden später die Chance auf die Führung als Kempten nach einer Notbremse einen Penalty zugesprochen bekam, den Christian Engler leider nicht verwandeln konnte.
In der 48. Min. war es aber dann soweit, einen Schlagschuss von Gregor Stein konnte der Gästekeeper nicht festhalten und Adrian Kastel-Dahl musste die Scheibe nur noch über die Linie drücken um sein erstes Tor im Sharks Trikot zu erzielen.
Kempten hatte die Partie nun eigentlich im Griff und gute Chancen auf das 3:1 aber Matthias Fritz im Gästetor parierte einige Male hervorragend.
In der letzten Minute ging er dann zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und mit einem Mann mehr gelang Hohenems 8 Sekunden vor Schluss tatsächlich noch der Ausgleich.
Im entscheidenden Penaltyschießen vergaben alle drei Kemptener Schützen während Lukas Fritz bei den Gästen mit seinem dritten Tor endgültig zum Matchwinner für sein Team avancierte. Am 7.10. kommt es zum Rückspiel der beider Mannschaften in Vorarlberg, so dass die Sharks ihre Chance auf Revanche noch bekommen.
EG Diez-Limburg
Rockets schlagen Heilbronn im Test
(RLW) Irgendwie waren sie überlegen. Aber als sie anfingen, zu viel zu überlegen, ging der Faden verloren. Dass die Rockets ihr letztes Heim-Testspiel gegen die Eisbären Heilbronn verdient gewonnen haben, steht außer Frage. Aber konnte die EG Diez-Limburg eine Woche vor dem Start in die Regionalliga West auch überzeugen? Ein klares Nein! Dafür offenbarten die Gastgeber beim 3:2 (1:0, 1:1, 1:1) noch zu viele offene Baustellen.
„Mit der Leistung aus der Anfangsphase war ich zufrieden“, sagte Trainer Jens Hergt. „Danach aber haben wir unsere Gradlinigkeit verloren und viel zu kompliziert gespielt.“ Gegen einen spielerisch limitierten Gegner taten sich die Rockets schwer, das eigene Potenzial auch in spielerische Klasse umzumünzen. Heilbronn war körperlich präsent, aktiv in den Zweikämpfen, stellte geschickt die Lauf- und Passwege zu, verzichtete dafür offensiv weitestgehend auf schweißtreibende Aktivitäten. Eisbären-Trainer Heiko Vogler hatte eine „Arbeitertruppe" angekündigt - und wahrlich nicht zu viel versprochen.
Für die Führung nach dem ersten Drittel brauchte es eine gute Idee von Mark Corbett und feine Stocktechnik von Konstantin Firsanov. Der Kanadier sah von der blauen Linie aus den gebürtigen Russen in aussichtsreicher Position am kurzen Pfosten. Das Zuspiel des Verteidigers landete beim Stürmer und von dort ohne viel Fackeln im Netz (8.). Simpel und einfach gespielt, gradlinig eben. Das, was im Laufe des Spiels mehr und mehr verloren ging.
Im zweiten Drittel fehlte es den Gastgebern zusehends an nennenswerten Chancen. Und wenn die Scheibe in Richtung Tor flog, dann hatte der Schuss selten die Qualität, Heilbronns Keeper Nils Scheider ernsthaft in Gefahr zu bringen. Das schaffte nur Philipp Maier mit einer schönen Einzelaktion und einem platzierten Schuss zum 2:1 (39.). Kurz zuvor hatte Vasilios Maras (37.) zwischenzeitlich für die Eisbären getroffen.
Ein Treffer gelang auch Ex-Junioren-Nationalspieler Martin Williams, der auf offenem Eis Daniel Niestroj begegnete. Der Rockets-Allrounder musste danach behandelt werden, konnte später aber weiterspielen. Ein Check der Marke „Kann man im Ligaspiel machen, gibt auch keine Strafe, passte aber irgendwie nicht in den Abend.“ Denn ob Williams zwingend hätte durchziehen müssen ist fraglich. „Muss Euch hier ein 42-Jähriger zeigen, wie es geht“, ließ Heiko Vogler seine Mannen wissen, dass er den Check gut fand. Die Spieler auf dem Eis klärten das untereinander und kamen zu einem anderen Ergebnis. „So'n Quatsch fangen wir gar nicht erst an, keine Late Hits, bleibt sauber", gaben die Routiniers an die Mitspieler auf beiden Seiten weiter. Fanden irgendwie alle gut, es blieb ruhig.
In Sachen Toren hielten sich beide Teams in der Folge ebenfalls (viel zu) bedeckt. Verteidiger Mark Corbett traf zum 3:1 (46.), Stefano Rupp um 2:3 (58.). Mehr passierte nicht mehr. „Gefallen haben mir die Leistungen der beiden Goalies“, sagte Hergt. Zwischen den Pfosten hatten sich Constantin Schönfelder und Nils Flemming abgewechselt. „Über das zweite und dritte Drittel brauchen wir jedoch nicht sprechen, das war nicht gut. Dennoch bin ich froh, dass uns Heilbronn ein deutlich ausgeglicheneres Spiel geboten hat als noch Eppelheim vor einer Woche. Wir werden uns sicherlich auch in Heilbronn schwer tun. Es gilt jetzt den Hebel umzulegen und auf Wettkampf-Modus umzuschalten. Bis Dinslaken werden wir uns noch steigern müssen, aber das wird uns auch gelingen."
EC Lauterbach
Auch das dritte Vorbereitungsspiel haben die Lauterbacher Luchse verloren
(RLW) Bei den Eisbären Eppelheim gab es am Freitag abend vor ca 70 Zuschauern eine unglückliche 5:4 (0:1 1:3 4:0) Niederlage.
Mit 10 Feldspieler sind die Lauterbacher Luchse am Freitag abend zum dritten Testspiel in den Rhein-Neckar-Kreis zu den Eisbären Eppelheim gereist. Der Gastgeber, mit einem vollständigen 20 Mann Kader, versuchte sich auch gleich in der ersten Minute mit einem Pfostenschuss, konnte in der Anfangsphase aber sonst kaum Akzente setzen. Die setzten dafür die Luchse mit einer guten Chance für Charousek in der 3. Minute und einem starken Blueliner - einem Schuss von der blauen Linie - in der 5. Minute. Ab Mitte des ersten Drittel kam Eppelheim besser ins Spiel, setzte Lauterbach unter Druck und generierte auch mehrere aussichtsreiche Torchancen. Die 0:1 Führung der Luchse durch Neuzugang Nikolai Varianov kam 46 Sekunde vor der Pause dann durchaus überraschend.
Kaum aus der Pause zurück, netzte Varianov mit dem ersten Angriff der Luchse zum 2:0 ein. Gleich im Gegenzug wusste Goalie Felix Michel mit einer starken Glanzparade den Anschlusstreffer der Eisbären zu verhindern. Eigentlich richtig gut im Spiel, brachten sich die Luchse mit Strafzeiten immer wieder aus dem Konzept. Ende des zweiten Drittels Eppelheim mit einer der wenigen starken Aktionen, bei eigener Unterzahl tanzte Sawicki die Luchseabwehr aus und verkürzte auf 1:2. Gut eine Minute später konnte Charousek den alten Abstand wieder herstellen und sogar mit dem Pausengong die Führung der Luchse auf 1:4 ausbauen.
Die Luchse, wie in den ersten beiden Spielen mit einer starken Abwehr und nun auch mit Druck nach vorne. Zu diesem Zeitpunkt sah alles nach einem Erfolg der Luchse gegen schwache Eisbären aus, doch die vielen Strafen und Unterzahlspiele kosteten Kraft und so brachte Sauer Eppelheim in der 45. Minute wieder ins Spiel. Mit Ihrer Kraft schon fast am Ende, taten sich die Luchse mit weiteren Strafen keinen Gefallen. In Überzahl traf Deuring mit dem 3:4 Anschlusstreffer.
Lauterbach mobilisierte nun die letzten Kräfte und wollte den Sack entgültig zumachen. Mit einem schönen Angriff und einem Schuss aus dem Slot traf Varianov nur den Pfosten, Eppelheims Striepeke bekam den Puck vor die Kelle und leitete den Konter zum ärgerlichen 4:4 Ausgleich ein. Gleiches Bild nur gut eine Minute später. Die Luchse mit einem starken Schuss aufs Tor und Eisbär Rene Sauer leitet den Konter zum 5:4 Siegtreffer für Eppelheim ein.
Zu viele Strafen und 2 ganz ärgerliche Konter in den letzten 3 Minuten kosteten zwar einen sicher geglaubten Sieg, aber die Formkurve zeigt weiter nach oben. Am morgigen Sonntag testen die Luchse gegen die Kissinger Wölfe. Los geht es um 18:00 Uhr in der Lauterbacher Eishalle.
Herforder EV
Ice Dragons beenden Vorbereitung mit Sieg gegen Weserstars!
(RLW) Ein starkes zweites Drittel genügte den Ice Dragons, um das Spiel gegen die Weserstars für sich zu entscheiden. Ein zweites Drittel, das das Team von Jeff Job mit 5:0 für sich entschied und so am Ende einen souveränen 6:2 Sieg einfahren konnte.
Reihen umbauen? Die Übung kennt Jeff Job in dieser Vorbereitung schon zu genüge! Während Alexander Seel und Tim Schürstedt beruflich verhindert waren, mussten sich Kevin Rempel und Nils Bohle krank abmelden und waren genau wie der noch an einer Handverletzung laborierende Ben Skinner zum nichts tun verdammt. Dafür kehrte Killian Hutt nach überstandener Blessur zurück und Kris Gehring kam nach überstandener Verletzung, genau wie Fabian Staudt und Leon Nasebandt, zum ersten Mal in dieser Saison zum Einsatz. Zwischen den Pfosten richtete sich, nach überstandener Erkrankung, Tim Stenger häuslich ein und bekam ob des erneuten Reihenmikados und der daraus folgenden Anfangsnervosität, gleich ein paar Aufgaben gestellt, die er jedoch alle meisterte. Es entwickelte sich ein munteres auf und ab, ohne jedoch das hohe Tempo der Spiele gegen Hamm zu bieten. Das erste Tor der Partie ließ bis zur 11. Minute auf sich warten, dann waren es jedoch die Gäste, die jubelnd zur Bank liefen. Philip Gebler hatte im Gewühl vor Tim Stenger die Übersicht behalten und einen Rebound zum 0:1 verwandelt. Die Ice Dragons versuchten nun ihrerseits, den Offensiv-Motor auf Touren zu bringen, der stotterte allerdings noch ein wenig. Der Ausgleich jedoch gelang ihnen trotzdem, als Evan Wood in der 16. Minute die Anzeige auf den 1:1 Pausenstand stellte.
In der Kabine musste Jeff Job wohl die Zündkerzen gewechselt haben, denn mit Beginn des 2. Drittel begann der Offensiv-Motor seiner Mannschaft zu schnurren wie ein Kätzchen! Die Ice Dragons erhöhten nun deutlich die Schlagzahl, drängten ihre Gäste nun immer weiter in die Verteidigung. Lohn der Tempoverschärfung war das 2:1 durch Aaron Reckers, der in Überzahl von der blauen Linie traf. Ein Schuss von der blauen Linie war es dann auch, der in der 29. Minute zum 3:1 führte. Florian Kiel hatte Maß genommen, Gästegoalie Maksim Jar konnte nur prallen lassen und Leon Nasebandt schaltete am schnellsten und netzte trocken ein. Nur 3 Minuten später legte Killian Hutt das 4:1 nach. Gleb Berezovskij hatte sich gegen 2 Gegenspieler durchgesetzt und trocken abgeschlossen, der mittlerweile zwischen den Bremer Pfosten stehende Fabian Gensicke ließ prallen, Berezovskij erlief den eigenen Rebound, sah den besser postierten Killian Hutt und der nagelte die Scheibe in die Maschen. In der Folge wurde auch Fabian Gensicke von den Ice Dragons schön „warm geschossen“, konnte einige tolle Paraden zeigen, während Tim Stenger auf der Gegenseite deutlich weniger zu tun bekam. So dauerte es bis zur 39. Minute, ehe es wieder „klingelte“, dann allerdings gleich 2 Mal innerhalb von nur 20 Sekunden. Zuerst war es Gleb Berezovskij, der, in Szene gesetzt von Killian Hutt und Tommy Kuntu-Blankson, Gästegoalie Gensicke verlud und auf 5:1 erhöhte, dann machte Killian Hutt den 6:1 Pausenstand perfekt, als er aus kurzer Distanz und eigentlich fast unmöglichem Winkel die Scheibe unter die Querlatte hebelte.
Das letzte Drittel begann dann mit einem Paukenschlag durch die Gäste. Nur 36 Sekunden waren im Schlussabschnitt gespielt, als Marc Meinhardt einen toll vorgetragenen Angriff mit einem trockenen Schuss ins linke Eck veredelte und auf 6:2 verkürzte. Die Ice Dragons schienen nun wieder ein wenig Tempo rauszunehmen und das Ergebnis verwalten zu wollen, was dafür sorgte, dass Tim Stenger deutlich mehr zu tun bekam. So entwickelte sich wieder das muntere auf und ab wie schon im ersten Drittel, Tore fielen jedoch keine weiteren mehr.
EHC Neuwied Bären
Bären machen es zweistellig
(RLW) Die Abwehrleistung hatten die Neuwieder Bären am Mittwochabend gegen Oberligist Herner EV auf den Prüfstein gestellt und für gut befunden. Zwei Tage später und eine Woche vor dem Regionalliga-Auftakt bei den Löwen Frankfurt war die Offensive an der Reihe, und die sammelte im Icehouse gegen den Südwest-Regionalligisten ESC Hügelsheim noch einmal reichlich Selbstvertrauen. Die wie schon im mit 8:1 gewonnen „Hinspiel“ dominanten Bären machten es gegen die Baden Rhinos diesmal zweistellig und gewannen vor 276 Zuschauern mit 10:1 (5:0, 4:0, 1:1). „Und wir hätten zu jedem Zeitpunkt noch zulegen können“, beschrieb EHC-Trainer Daniel Benske den einseitigen Spielverlauf. „Es war noch einmal eine gute Einheit, um das Zusammenspiel weiter voranzubringen.“
Als Max Häberle mit seinen elf Teamkameraden knapp eine Stunde vor Spielbeginn am Icehouse eintraf, musste er zunächst einmal Kontakt mit dem EHC aufnehmen. Der Gästekeeper hatte sein Werkzeug vergessen und begab sich mit Leihschläger zwischen die Pfosten. Seine Kelle glühte schnell, denn die Neuwieder nahmen das Hügelsheimer Gehäuse unter Dauerbeschuss und führten nach Toren von Kapitän Stephan Fröhlich (6.), Sven Schlicht (7.), Tobias Etzel (16., 19.) sowie Michael Jamieson (19.) schon zur ersten Pause mit 5:0, und die Ausbeute aus dem ersten Vergleich hatten die Deichstädter bereits nach 28 Minuten übertroffen. Sven Schlicht (21.), Michael Jamieson (21.), Martin Brabec (25.) und Max Wasser (28.) schraubten das Ergebnis auf 9:0 in die Höhe – so stand es auch nach zwei Dritteln.
Dann setzten die zu jedem Zeitpunkt fairen Nashörner ihren ersten und einzigen Stich des Abends, als Deniz Friedberger den Ehrentreffer erzielte (43.). Das wollten die Einheimischen aber nicht lange auf sich sitzen lassen. Fünf Sekunden später machte Stephan Fröhlich das Resultat zweistellig. Damit ließen es die Neuwieder bewenden, auch wenn die letzten zehn Minuten – mit Unterstützung von Trompetenklängen von der Tribüne – einem Powerplay glichen.
Am Sonntag steht für die Bären nun die Generalprobe an, wenn Nord-Oberligist EHC Nordhorn ab 19 Uhr im Icehouse gastiert. „Der Gegner sollte stärker sein als Hügelsheim“, glaubt Benske, der frohen Mutes und ungeduldig auf das erste Punktspiel am Frankfurter Ratsweg entgegenfiebert: „Ich glaube wir haben bewiesen, dass wir gut drauf sind. Und gegen die Löwen sollten wir auch wieder so gut wie komplett sein.“
Schönheider Wölfe
Heimspiel-Premiere 2018/2019 erfolgreich
(RLO) Die Schönheider Wölfe haben am Freitagabend ihre Heimspiel-Premiere der neuen Saison 2018/2019 gegen den EV Pegnitz erfolgreich gestaltet. Nach etwas zähem Beginn und einem frühen 0:2-Rückstand fanden die Hausherren mit zunehmender Spielzeit immer besser in die Partie und siegten vor 292 Zuschauern im Wolfsbau am Ende durch Tore von Jannik-Noah Grätke (2), Florian Richter und Jordan Klotz (2), bei einem weiteren Gegentreffer in der Schlussminute, verdient mit 5:3 (1:2, 2:0, 2:1) gegen die Ice Dogs.
Beim dritten Testspiel innerhalb der letzten sechs Tage musste Wölfe-Coach Sven Schröder mit nur 13 Feldspielern und einem Torhüter auskommen, da Eric Hanke, Oliver Granert, Yannick Löhmer, Vincent Wolf, Leon Marko und Petr Kukla entweder berufs-, krankheits- oder verletzungsbedingt fehlten.
Bereits am morgigen Sonntag, dem 23.09.18 steht das nächste Vorbereitungsspiel auf dem Plan, wenn die Schönheider Wölfe beim Landesligisten ESC Haßfurt Hawks zu Gast sind. Anspiel in der Eishalle Großer Anger ist um 18:00 Uhr.
Die Vorbereitungsphase schließen die Wölfe danach mit einem Doppel-Heimspiel-Wochenende ab. Am Freitag, dem 28.09.18, um 19:30 Uhr empfangen die Schönheider zunächst die 1b-Vertretung der Selber Wölfe, ehe am Sonntag, dem 30.09.18, um 17:00 Uhr die Haßfurt Hawks zum Rückspiel im Wolfsbau antreten.
Meisterschaftsstart für die Schönheider Wölfe ist dann am Samstag, dem 06.10.18, wenn es ab 16:00 Uhr im heimischen Wolfsbau gleich zum ersten Saison-Derby gegen die Chemnitz Crashers kommt.
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