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September 26
                         
September
             
TodesanzeigeLechl
    
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Dienstag 25.September 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutscher Eishockey Bund, Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen



Deutscher Eishockey Bund
Spielabsage in Oberliga Nord: 5:0-Wertung für Essen
(DEB)  Das Meisterschaftsspiel der Oberliga Nord am 23. September 2018 zwischen dem ECC Preussen Berlin und dem ESC Wohnbau Moskitos Essen konnte aufgrund widriger Umstände (Löcher im Eis bedingt durch Regen und ein undichtes Hallendach) nicht ausgetragen werden.
Die Folge ist gemäß DEB-SpO Art. 24 Ziff. 3.3 eine Spielwertung gegen den Gastgeber. Die Wertung erfolg gemäß DEB-SpO Art. 24 Ziff. 5 mit 0 Punkten und 0:5 Toren für den ECC Preussen Berlin als verloren sowie mit 3 Punkten und 5:0 Toren für den ESC Moskitos Essen als gewonnen.



Krefeld Pinguine
Erläuterungen zur Einführung des Abendkassenzuschlags bei
Heimspielen im KönigPALAST

(DEL)  Die Krefeld Pinguine möchten auf die gestrigen zum Teil ausfallenden Kommentare zur
Einführung einer Abendkassengebühr Stellung nehmen und noch einmal auf die Vorteile
des Vorverkaufs eingehen. Bei den ersten drei Heimspielen haben die Krefeld Pinguine
am Spieltag noch jeweils etwa 1000 Tickets an den Kassen des KönigPALAST verkauft.
Zum Vergleich: In den Vorjahren gab es selbst bei Partien gegen Köln und Düsseldorf nur
rund 500 verkaufte Karten.
Fabian Herzog, Vertriebschef der Krefeld Pinguine: „Beim Abendkassenzuschlag geht es
darum, unseren Vorverkauf zu stärken, Planungssicherheit bei der Personaleinteilung zu
erhalten und die Situation vor dem Spiel zu entspannen. Obwohl beim letzten Heimspiel
gegen Schwenningen alle Kassen des KönigPALAST sowie der Fanshop geöffnet waren
und wir sogar auf der Geschäftsstelle noch Tickets verkauft haben, sind wir mit über 1000
verkauften Karten innerhalb von 90 Minuten an unsere Grenzen gestoßen. Nicht alle Fans
waren pünktlich in der Halle und manche haben sogar unser erstes Tor verpasst. Auch
deshalb wurde unser Kassenpersonal von den wartenden Fans mit einer aggressiven
Grundstimmung konfrontiert, welche wir allen Beteiligten in Zukunft ersparen möchten.
Zudem sind potentielle Zuschauer aufgrund der langen Schlangen wieder nach Hause
gegangen. Deshalb bitten wir darum, die Vorverkaufsmöglichkeiten wahrzunehmen.“
Die Pinguine gehen auf die Kritik der Fans ein und führen den Abendkassenzuschlag nicht
wie angekündigt zum Spiel gegen Wolfsburg am kommenden Sonntag, sondern erst zum
ersten Heimspiel nach der DeutschlandCup-Pause am 18.11. (14:00 Uhr gegen
Bremerhaven) ein. Damit erhalten alle Fans ausreichend Zeit, um sich an die neuen
Gegebenheiten zu gewöhnen. Das Kassenpersonal wird die Käufer bei den bis dahin
verbleibenden Heimspielen auf die Änderungen hinweisen. Außerdem werden die Krefeld
Pinguine mit Plakaten auf die Abendkassengebühr aufmerksam machen.
Alle Vorteile des Ticketvorverkaufs:
- Keine VVK-Gebühr: Wer Tickets im Vorfeld an den Vorverkaufsstellen im Fanshop an der
Westparkstraße und im Mediencenter Krefeld kauft, zahlt keinerlei VVK-Gebühr.
- Preisvorteil: Die Karten im Vorverkauf sind günstiger als an der Abendkasse. Im Online-
Vorverkauf wird eine einmalige Gebühr von 1,50 Euro pro Buchung fällig. An der
Abendkasse gibt es einen Aufschlag von 1,50 Euro pro Ticket.
- ÖPNV inbegriffen: Im Ticket ist die Karte für den öffentlichen Personennahverkehr schon
inbegriffen. Auch die Parkplatzsuche entfällt.
- Platzsicherheit: Wer sich Karten im Vorverkauf sichert, kann sich seinen Platz
aussuchen.
- Kein Anstehen: Wer Karten im Vorverkauf erwirbt, braucht nicht vor den Kassen des
KönigPALAST warten.
- Einfach nur Eishockey: Wer sein Ticket schon in der Tasche hat, kann den
KönigPALAST direkt betreten und verpasst auch kein Tor seiner Pinguine.
- Planungssicherheit für die Pinguine: Mit einem starken Vorverkauf können die Krefeld
Pinguine auf allen Ebenen besser planen. Dazu gehört die entsprechende Kalkulation des
Ordnungspersonals genauso wie die richtige Berechnung für den Caterer.
Möglichkeiten des Vorverkaufs: - VVK-Stellen: Karten können im Fanshop an der Westparkstraße (dienstags, und freitags von 10 -18 Uhr, samstags von 10 -14 Uhr) sowie im Medience dnotenrn eKrrsetfaeglds (montags – freitags von 9 – 18 Uhr) im Vorverkauf erworben werden. - wOwnlwin.kee: vTtiicckkeettss. dek ögnenbeunc hta uuncdh sealmbs t Szup ieHltaaugs e naoucshg edgraunczk t obdeeqru peemr QoRn-lCinoed e uanutefsr Handy geladen werden.



EHC Lausitzer Füchse
UNTERSTÜTZUNG FÜR DIE LAUSITZER FÜCHSE IST GROSS
(DEL2)  Drei weitere Sponsoren haben ihr Engagement bei den Lausitzer Füchsen um ein weiteres Jahr verlängert.
Die Autohaus Kieschnick GmbH vertreibt die Marken „Ford“ und „Volvo“ und hat bereits vor der Saison ihre Bereitschaft signalisiert, die Mannschaft auch in dieser Saison weiterhin zu unterstützen. An drei Standorten ist das Unternehmen in der Region erreichbar. In Hoyerswerda, Lohsa und Weißwasser in Nähe der Eisarena.
Dr. Sporenberg Umweltschutz Messtechnik GmbH gibt es bereits seit 1992 und steht für Fachkompetenz, Qualität und Zuverlässigkeit im Bereich Umweltschutz und Umweltschutzmesstechnik. Das Unternehmen ist nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert. Um den hohen Qualitätsanforderungen gerecht zu werden, arbeitet die Umweltschutz Messtechnik GmbH nach eigenem Qualitätsmanagement.“
Der Entsorgungsbetrieb Werner Hatsch e.K. ist ein regionaler Entsorger auf dem Gebiet der Schrottverwertung seit dem 1. Oktober 1998 vor den Toren des Kraftwerk Boxberg. Das Leistungsspektrum umfasst die Stellung und Abholung von Absetzcontainer in den Größen von 5m³; 7m³ und 10m³. Es können offene, geschlossene und kranfähige Container angeboten werden. Als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb gemäß § 52 KrW-/AbfG ist das Unternehmen berechtigt Abfälle aller Art zu sammeln, zu befördern und zu lagern.
Die EHC “Lausitzer Füchse“ Spielbetriebs GmbH bedankt sich bei den Sponsoren für ihre großzügige Unterstützung.



EV Lindau Islanders
Erfolgreiches Testspielwochenende für die EV Lindau Islanders
(OLS)  Beim letzten Testspielwochenende vor Beginn der Oberligasaison zeigten die EV Lindau Islanders Stärke. Die Revanche gegen den Oberligisten ERC Bulls Sonthofen am Freitagabend konnten die Lindauer mit 5:2 für sich entscheiden. Beim Heimspiel gegen den EV Füssen mussten sich die EV Lindau Islanders nach Penaltyschießen mit 4:5 nur knapp geschlagen geben.
Gegen die ERC Bulls Sonthofen nutzte Anthony Calabrese der EV Lindau Islanders bereits in der 10. Minute die erste Chance und verwandelte einen schönen Distanzschuss zum 1:0. Nach einem schnellen und sehr temporeichen ersten Drittel zeigten die Sonthofener im zweiten Drittel eine starke Leistung mit vielen Torchancen. David Zabolotny agierte dabei als starker Rückhalt für die Mannschaft und hielt das Netz zunächst sauber. In der 31. Minute gelang Andreas Farny das 2:0 worauf die ERC Bulls Sonthofen in der 36. Minute zum 2:1 trafen. Nach einem hohen Stock an Kai Laux erzielten die EV Lindau Islanders in der 39. Minute in Überzahl das 3:1 durch Simon Klingler.
Im letzten Drittel blieb das Spiel weiterhin sehr spielerisch und ausgeglichen. In der 53. Minute gelang es den EV Lindau Islanders durch Andreas Farny erneut die Scheibe im Gegnerischen Tor zu versenken und bauten ihren Vorsprung dadurch auf 4:1 aus. Kurz vor Spielende fielen nochmal zwei Tore innerhalb von zwei Minuten. Zuerst verkürzten die ERC Bulls Sonthofen zum 4:2, woraufhin Adrian Kirsch im direkten Gegenzug zum 2:5 Endstand zuschlug. „Die Mannschaft war viel disziplinierter, aktiver und besser aufgestellt als im letzten Spiel gegen Sonthofen und hat dadurch verdient gewonnen.“ sagt Sascha Paul, sportlicher Leiter der EV Lindau Islanders.
Beim Heimspiel gegen den EV Füssen am Sonntagabend in Lindau fanden die Islanders nur schwer ins Spiel. Bereits in der 17. Spielminute gingen die Gegner trotz Unterzahl 0:1 in Führung. Den Ausgleich erzielte Lindau in der 19. Spielminute durch die beiden Importspieler Garrett Milan nach einem Pass von Anthony Calabrese.
Zu Beginn des zweiten Drittels handelt sich Sascha Paul bei seinem letzten Auftritt als aktiver Spieler für die EV Lindau Islanders eine Auszeit ein. Lindau verpasste es weiter das Heft in die Hand zu nehmen und so kam es, dass sich die Gäste aus Füssen mit dem 1:2 belohnten. Der Bayernligist erhöhte nach Unzulänglichkeiten der Lindauer auf 1:4 in der 31. Und 35. Minute. Es folgte ein Time-Out der Lindauer. Daraufhin konnten in der letzten Minute vor der zweiten Pause Antony Calabrese auf Zuspiel von Garrett Milan und dem Gastspieler Simon Fetschele auf 2:4 verkürzen.
Auch im letzten Abschnitt waren es wieder die Gäste, die nach 33 Sekunden einen schnellen Angriff vor das Lindauer Tor spielten. Der Glanzleistung von Torhüter Lucas Di Berardo war es zu verdanken, dass hier nicht der nächste Treffer für das Team von Füssen-Trainer Andreas Becherer folgte. Den EV Lindau Islanders gelang es im letzten Spieldrittel den Druck nun etwas zu steigern und so gelang es Jan Hammerbauer in der 43. Spielminute auf 3:4 zu verkürzen.
In der 51. Spielminute wurde das Spiel unterbrochen, um Sascha Paul, Lindaus Nummer 9, als aktiven Spieler zu verabschieden. Bernd Wucher, 1. Vorsitzender des EV Lindau, verabschiedete Sascha Paul nach 330 Spielen und über 220 Punkten in 13 Jahren für die EV Lindau Islanders. „Wir freuen uns, dass Sascha dem EV Lindau weiterhin die Treue hält und als sportlicher Leiter den Verein unterstützt“, so Wucher. Vor knapp 400 Zuschauern drehte Paul mehrere Ehrenrunden, bevor es in die heiße Endphase des Spiels ging.
Es wurde nochmal eng und so nahm auch Füssen seine Auszeit. Lindau machte weiter Druck und konnte in der 57. Minute der regulären Spielzeit durch Simon Klinger zum 4:4 ausgleichen. Nach Absprache der Unparteiischen mit den sportlich Verantwortlichen, wurde auf eine zusätzliche Spielzeit verzichtet und direkt das Penalty-Schießen durchgeführt. Füssen hatte dabei das Glück auf seiner Seite und konnte das Spiel mit 5:4 nach Penalty für sich entscheiden.
Nach einem gelungenen letzten Testspielwochenende beginnt am kommenden Freitag die Oberliga-Saison für die EV Lindau Islanders. Als ersten Gegner treffen die Lindauer auf den EV Landshut. Am Sonntag ist der EC Peiting zu Gast in Lindau. Bully ist um 18 Uhr.



ERC Sonthofen
Saisonstart bei den Bulls: auswärts beim SC Riessersee, daheim gegen den EV Landshut
(OLS)  Die Vorbereitung ist vorbei und die Punkterunde steht in den Startlöchern. Am Freitag, den 28.09.2018, beginnt die Punkterunde für die Bulls mit einem Auswärtsspiel bei Liganeuling Riessersee. Am Sonntag dann die Heimpremiere. Mit dem EV Landshut kommt ein richtig starker Gegner ins Stadion an der Hindelanger Straße.
Mit dem SC Riessersse steht den Männern von Martin Sekera gleich zu Beginn der Saison ein richtig namhafter Gegner gegenüber. Die Mannschaft von Trainer Toni Söderholm kämpfte vor sechs Monaten noch um die Meisterschaft in der DEL2. Jetzt findet sich der Club in der Oberliga Süd wieder. Nach finanziellen Schwierigkeiten konnte nur durch eine Planinsolvenz ein Start in der Oberliga Süd erreicht werden, die Lizenz für die DEL2 hat das Team vom Fuße der Zugspitze nicht mehr erhalten.
Dieser Neuanfang findet sich auch im Team wieder. Aus dem letztjährigen Kader sind nur Florian Vollmer, Christian Hummer und Philipp Wachter erhalten geblieben: Der Rest der Mannschaft ist komplett neu. Die neue Devise beim SCR ist klar auf die Jugend ausgerichtet. Vor allem die Kooperation mit dem amtierenden deutschen Meister EHC Red Bull München und deren Förderlizenzspieler stellen einen Großteil der Mannschaft dar. Mit Kevin Reich, Daniel Fießinger, Emil Quaas, Hagen Kaisler, Tobias Eder, Jakob Mayenschien, Maxi Daubner und Andreas Eder stehen dem SCR hochtalentierte junge Kräfte zur Verfügung.
Mit George Kink steht dem SCR-Coach Toni Söderholm ein in Sonthofen bestens Bekannter zur Seite: George übernahm zu Beginn dieser Saison die Co-Trainer-Aufgabe und wird durch seine Erfahrung den jungen Spielern viel beibringen können. Der eine oder andere Tipp für das Spiel gegen Sonthofen kommt da bestimmt gelegen.
Die Vorbereitung lief für den SCR sehr ordentlich. Kassierte das Team im ersten Spiel noch eine 0:6 Niederlage bei den Tölzer Löwen, konnten diese fünf Tage später schon wieder mit einem 4:2 bezwungen werden. In den weiteren Testspielen gewann Riessersee gegen den ECDC Memmingen (4:1), die Adler Kitzbühel (5:1), die Icefighters Leipzig (3:2) und den EV Landshut (1:0 nach OT).
Nichtsdestotrotz steht am Ende der Hauptrunde die Verzahnung mit der Bayernliga an. Nach der Planinsolvenz wird der SCR an das Tabellenende gesetzt. Dennoch kann die Liga gespannt sein, was das Team von Toni Söderholm diese Saison leisten wird. Die jungen Wilden wollen sich für höhere Aufgaben empfehlen und somit wird der Gang an die Zugspitze für die Bulls ein harter, aber nicht unüberwindbarer Brocken.
Das erste Heimspiel findet am 30.September 2018 gegen den EV Landshut statt. Das Team von Trainer Axel Kammerer strebt in dieser Saison sicher mehr an als letzte Saison, in der der EVL bereits im Achtelfinale der Playoffs gegen die Moskitos Essen ausschied.
Vor allem die Defensive wurde runderneuert. Neun Abgängen in der Verteidigung stehen fünf Neuverpflichtungen gegenüber. Einzig Luca Zitterbart bleibt aus dem letztjährigen Kader erhalten, diesmal jedoch in einer neuen Rolle – Verteidiger. Mit Stephan Kronthaler (Heilbronner Falken) und Elia Ostwald (Eispiraten Crimmitschau) konnte der EV Landshut zwei Führungskräfte zurückholen. Die talentierten Jungen wie Christian Ettwein (EHC Waldkraiburg), Marius Nägele (EV Duisburg) und Sebastian Alt (Eisbären Regensburg) komplettieren die Verteidigung des EVL.
Der Großteil der Offensive konnte gehalten werden. Mit Julien Pelletier konnte ausgerechnet der Spieler für eine der Kontingentstellen gewonnen werden, der im letzten Jahr, als Spieler der Moskitos Essen, noch maßgeblich am Aus des EVL im Achtelfinale beteiligt war. Mit Stefan Reiter (Düsseldorf) und Billy Trew (Karriereende) verlor Landshut zwar zwei wichtige Spieler im System von Kammerer, jedoch konnten diese mit Marc Schmidpeter (Ravensburg Towerstars) und Ales Jirik (Deggendorfer SC) sehr gut kompensiert werden. Die zweite Kontingentposition wird Miloslav Horava einnehmen. Der 35-jährige Tscheche ersetzt den verletzten David Wrigley und soll neben Pelletier für die nötige Torgefahr sorgen.
In der Vorbereitung führte es die Landshuter zunächst nach Tschechien. Gegen den HC Banik Sokolov verlor das Team von Kammerer nach Verlängerung mit 2:3, gegen den HC Klatovy gewann der EVL gleich einen Tag später mit 3:1. Im Rahmen der 70-Jahr-Feier, gewann man gegen die Crocodiles Hamburg mit 5:1. Gegen die Dresdner Eislöwen aus der DEL2 verlor der EVL nach guter Leistung mit 3:5, zwei Tage später dann wieder ein 5:4-Sieg gegen die Eispiraten aus Crimmitschau. Die Woche darauf konnten die Landshuter gegen die Icefighters Leipzig aus der Oberliga Nord einen überzeugenden Sieg einfahren. Die Generalprobe erfolgte eine Woche vor Saisonbeginn beim SC Riessersee. Nach 60 torlosen Minuten verlor der EVL das Spiel dann in der Verlängerung.
Mit dem EV Landshut ist in dieser Saison sicherlich zu rechnen. Obwohl die Abwehr neu aufgestellt ist und diese sicher noch ein paar Wochen benötigen, um so richtig ins Laufen zu kommen, ist der Sturm in dieser Saison umso stärker besetzt.
Wo die Bulls stehen, wird sich nach dem ersten Punktewochenende zeigen. Die Aufgaben mit Riessersee und Landshut sind auf jeden Fall ordentlich.



EC Harzer Falken
Harzer Rumpfteam in Tilburg chancenlos
(OLN)  Rein gar nichts gab es für die Harzer Falken am Sonntagnachmittag im  
niederländischen Tilburg zu holen. So konnten die Hausherren gegen ein  
Harzer Rumpfteam, gleich fünf Spieler konnten die Reise nicht  
antreten, vor fast 2.200 Zuschauern einen Heim-Saisonstart nach Maß  
feiern und sich mit einem deutlichen 10:0 (3:0; 5:0; 2:0) für ihr  
erstes wahres Spitzenspiel gegen Essen am kommenden Wochenende  
warmschießen.
Und gegen was für einen Gegner man da antrat wurde einmal mehr  
deutlich, wenn man sich alleine die Internetübertragung mit diversen  
Kameraeinstellungen, zwei Kommentatoren und Live-Interviews in den  
Pausen ansah. Übertragen kann man getrost davon sprechen, dass hier  
ein hochprofessioneller Verein, mindestens auf DEL2-Niveau, gegen ein  
Team antrat, bei dem selbst bei den Pressekonferenzen im Harzer  
VIP-Raum die Geräusche des Kühlschranks die Tonqualität ins Bodenlose  
stürzt. Und so wurde die Liveübertragung für den Harzer Fan eigentlich  
nur amüsant, wenn der Kommentator sichtlich Probleme mit dem Namen  
Druzhinin bekam, oder erbauend wenn ein langgezogenes „What a save by  
Hönkhaus“ die Moderation immer wieder laut werden ließ. Und  
tatsächlich avancierte der Harzer Schlussmann Fabian Hönkhaus zum  
Spieler des Tages, auch wenn das angesichts der 10 Gegentore  
merkwürdig erscheint. Doch mit welcher Formation die Tilburger da zu  
Werke gehen, angefangen bei Torwart Ian Meierdres, über Verteidiger  
Giovanni Vogelaar, hin zu Stürmer Kevin Bruijsten, um nur einige zu  
nennen, da bekommt man als gegnerischer Stürmer hin und wieder mal  
einen Moment, die Geschichten werden gegen solche Gegner aber dann  
doch eher in der Defensive und eben beim Torwart geschrieben. Alleine  
Kevin Bruijsten brachte es zustande, zwischen der 21. Und 35. Minute  
vier Tore in Folge zu schießen. Und wie Vogelaar beim 10. Tor zum  
Alleingang ansetzte und die Harzer Spieler wie Statisten stehen ließ,  
war schon sehenswert – wenn man nicht das Harzer Herz im Leib trägt.
Doch auch die Harzer mühten sich redlich. Vor allem in den ersten 10  
Minuten konnte man immer mal wieder einzelne Stiche setzen und  
Torchancen herausspielen und die Tilburger mit einer guten Defensive  
und eben jenem Fabian Hönkhaus in Schach halten. Meist involviert  
dabei der erneut starke Zach Josepher. Nun wäre es reine Spekulation,  
ob die Tilburger in seiner Person den starken Part sahen, den es  
auszuschalten galt. Doch nach einem üblen Check gegen den Kopf von  
Josepher, der Gegenspieler Boet van Gestel eine Matchstrafe  
einbrachte, war das Harzer Spiel sofort ein anderes. Josepher kam im  
zweiten Drittel zwar wieder auf das Eis, doch sein Fehlen in der  
zweiten Hälfte des 1. Drittels zeigte deutlich Wirkung. Und so waren  
es nicht die Harzer, die das 5-minütige Überzahlspiel für eigene Tore  
nützten. Vielmehr nutzten die Tilburger die entstandene Lücke und  
zeitweise Konfusion um in Unterzahl mit zwei Shorthandern auf 3:0  
davon zu ziehen.
Was folgte war die Kevion Bruijsten-Show und ein Harzer Team, das nur  
noch reagieren und selten nur selber agieren konnte. Vereinzelt taten  
sich noch Chancen auf, aber selbst als Kubail, Pipp und Trattner in  
der 25. Minute gleich drei Mal hintereinander auf den Tilburger Kasten  
schießen konnten, hielt Meierdres seinen Shutout fest in den Händen.  
Ohne den gesperrten Kevin Richter und die erkrankten bzw.  
angeschlagenen Patrik Franz, Nico Ehmann, Artjom Kostyrev und Michael  
Buonincontri fehlte es dann doch auch personell einfach an Mitteln, um  
gegen ein besseres niederländisches Nationalteam noch was zu reißen.
Ein Ergebnis und Erlebnis, das die Falkenjungs möglichst schnell aus  
den Köpfen bekommen müssen. Denn das Programm wird nicht einfacher,  
wenn es am nächsten Wochenende am Pferdeturm gegen die Hannover  
Indians und im heimischen Stadion gegen die Saale Bulls aus Halle  
geht. Bleibt nur zu hoffen, dass die Blessuren und Grippewelle den  
Harz bis dahin hinter sich gelassen haben und Trainer Arno Lörsch  
zumindest personell wieder einige Möglichkeiten mehr zur Verfügung  
stehen werden. (Hei)



Icefighters Leipzig
Neuer Premium-Sponsor in der Mitte!
(OLN)  Ein paar Tage vor Saisonstart laufen die Vorbereitungen im Kohlrabizirkus auf Hochtouren. Und wer sich die wachsende Eisfläche genau ansieht, entdeckt darin einen Sponsor, der bis dato bei uns noch nicht aufgetaucht ist.
Im Mittelkreis wird in der Saison 18/19 jedes Heimspiel-Anbully über dem Logo von auto.de stattfinden – eine Gesellschaft der VICUS GROUP AG! Die VICUS GROUP AG ist als Eigentümer des Kohlrabizirkus natürlich der perfekte Partner für die Präsentation in der Eisfläche und ein starker neuer Sponsor im Netzwerk der EXA IceFighters! Das Leipziger Unternehmen kauft Gewerbeimmobilien und Hotels in den TOP-Metropolen Deutschlands wie München, Frankfurt, Hamburg, Berlin sowie in Mitteldeutschland, den Landeshauptstädten und starken B-Städten. In seiner Historie konnte bis heute ein Transaktionsvolumen von knapp 1,45 Milliarden Euro abgewickelt und Mietflächen von 1 Million Quadratmeter erfolgreich gemanagt werden.
Während das Kerngeschäft weiterhin fokussiert wird, baut die VICUS GROUP AG seit 2017 einen neuen Geschäftszweig aus. Sie sind nicht nur Besitzer des Travel24 Hotels am Tröndlinring 9 in Leipzig, sondern auch Aktionär des Reiseportals Travel24 AG. Weiterhin gehört das Internetportal auto.de zur Gruppe. Die Plattform wird momentan weiterentwickelt und bekommt einen neuen, kundenorientierten Auftritt. Einen zusätzlichen Werbeauftritt erhält auto.de nun bei uns im Eis!
EXA IceFighters Geschäftsführer André Krüll über diesen neuen Partner: „Mit der VICUS haben wir ja bereits seit Monaten Gespräche geführt – diese drehten sich aber natürlich nicht ums Sponsoring, sondern um den Mietvertrag für den Kohlrabizirkus. Dass sich die Verantwortlichen nun, da dieser in trockenen Tüchern ist, auch für eine Unterstützung des Eishockeys entschieden haben, freut uns persönlich sehr. Es zeigt das Vertrauen in unser Projekt und wir sind natürlich stolz, einen so starken Partner an unserer Seite zu haben!“
Umstrukturierung bei den EXA IceFighters
Seit 2010 gehören zum Leipziger Eishockey zwei Namen: die Geschäftsführer der EXA IceFighters André Krüll und Falk Hanewald. Sie gaben dem Eissport in unserer Stadt eine Zukunft und haben Höhen und Tiefen gemeinsam gemeistert. Für einen der beiden ist dieser Abschnitt aber nun Geschichte. Falk Hanewald steigt aus der IceFighters-Gesellschaft aus. Im gleichen Atemzug soll die Gesellschaft, die momentan als IceFighter Projekt Leipzig UG eingetragen ist, in eine GmbH umgestellt werden und auch personell neue Strukturen erhalten. Eine bereits feststehende Position ist IceFighters-Routinier Esbjörn Hofverberg. Wie bereits angekündigt wird er nach seiner aktiven Eishockey-Karriere in Leipzig ins Management wechseln und dann hinter der Bande aktiv mitgestalten. Seine jahrelange Erfahrung im Eishockey-Geschäft bedeutet dort eine echte Bereicherung. Schon in dieser Saison soll Esa Schritt für Schritt in die Geschäftsführung mit einsteigen. Falk Hanewald begründet seinen Ausstieg mit ganz persönlichen Worten: „Liebe Fans, liebe Sponsoren und Unterstützer des Leipziger Eissports - nach nunmehr acht erfolgreichen Jahren ist es für mich aus persönlichen und familiären Gründen Zeit, mich aus der Geschäftsführung der IceFighters zurück zu ziehen. Ich danke Euch für alles Erlebte, es waren sehr schöne, aber für mich teilweise auch sehr schwere und anstrengende Jahre. Ich bin stolz, dass wir den Eissport in Leipzig am Leben erhalten haben und wünsche allen Verantwortlichen, dem Team und der neuen Eishallen-Betreibergesellschaft alles Gute für die Zukunft. Auch wenn ich hinter den Kulissen nicht mehr aktiv sein werde, bleibe ich als Fan erhalten! Euer Falk Hanewald“
In den letzten drei Jahren übernahm Hanewald vordergründig die Aufgaben in der Eisarena Taucha UG, während André Krüll eher mit den Angelegenheiten der EXA IceFighters betraut war. Dieser Schritt ist demnach mit dem Umzug in den Kohlrabizirkus sicher auch eine logische Konsequenz, die alle Verantwortlichen vollstens respektieren. Wir möchten uns bei Falk für seinen Einsatz und sein Engagement in den letzten Jahren bedanken und freuen uns darauf, ihn als Gast im Kohlrabizirkus jederzeit willkommen zu heißen!



EV Füssen
Nach zwei knappen Turnierniederlagen siegt der EVF beim Oberligisten Lindau
(BYL)  Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter dem EV Füssen. Im Rahmen des Vereinsfestes stand am Samstag ein Blitzturnier mit Ligakonkurrent Peißenberg und dem Oberligisten EC Peiting auf dem Programm. Neben der Mannschaftsvorstellung gab es einen Fanstammtisch in der Halblecher Hütte am Eisstadion, und auch sonst war einiges geboten am Kobelhang.
Beim Turnier war eine Spielzeit von zweimal zwanzig Minuten vereinbart, die Mannschaften traten also wie in zwei Halbzeiten gegeneinander an. Da erwischten die Gäste aus Peißenberg den EVF zunächst kalt. Ein verdeckter Schuss von Florian Barth landete bereits nach 14 Sekunden zum 0:1 im Netz. Es dauerte, bis die Füssener ins Spiel fanden, konnten in der 11. Minute durch Marius Keller (Vaitl, Newhook) schließlich ausgleichen. In Überzahl brachte Kapitän Eric Nadeau sein Team dann mit 2:1 in Front (17.), Assistenten waren Klein und Newhook. Im zweiten Abschnitt erhöhten beide Teams das Körperspiel, Peißenberg drehte durch zwei Treffer in Überzahl die Partie. Bei angezeigter Strafe staubte Valentin Hörndl zum Ausgleich ab (28.), und im Powerplay fälschte schließlich Florian Höfler in der 34. Minute einen Schuss von der blauen Linie zum 3:2-Siegtreffer für die Eishackler ab.
Nach einem 2:1-Sieg von Peiting gegen den TSV trat der EVF zum Abschluss gegen den Oberligisten an. Dieser erzielte nach zehn Minuten in Überzahl das 1:0 durch Dominik Krabbat. Dabei blieb es dann auch, weil ein paar Minuten später das Spiel durch einen nicht kurzfristig behebbaren Fehler im Eis leider abgebrochen werden musste. Damit sicherte sich der favorisierte Oberligist den Turniersieg.
Am Sonntag stand für die Schwarz-Gelben dann ein erneuter Vergleich mit einem Oberligisten auf dem Programm. Hier gelang beim EV Lindau ein 5:4-Auswärtssieg im Penaltyschießen (1:1, 3:1, 0:2, 1:0), obwohl mit Lubos Velebny, Stefan Rott, Ron Newhook und Marius Klein einige wichtige Spieler nicht dabei waren. Im ersten Abschnitt ging der EVF in Unterzahl in Führung, kurz vor Ende fiel aber der Ausgleich. Das Mitteldrittel gehörte dem Team von Trainer Andi Becherer, innerhalb von knapp sechs Minuten wurde auf 1:4 gestellt. Die Islanders verkürzten aber noch, und konnten im letzten Abschnitt mit zwei Treffern ausgleichen. Im Penaltyschießen ließ sich Andi Jorde im Füssener Kasten aber nur einmal überwinden, während der EVF durch Tyler Wood und Markus Vaitl zwei Versuche verwertete, und sich somit den Sieg sicherte. (MiL)



HC Landsberg Riverkings
Zwei Niederlagen gegen den Oberligisten Memmingen und trotzdem zufrieden
(BYL)  Am vergangenen Wochenende trafen die Riverkings zweimal auf den Oberligisten ECDC Memmingen. Am Freitag kreuzte man im heimischen Eisstadion zum ersten Mal die Schläger. Der Aufwärtstrend, der bereits in der Vorwoche erkennbar war, setzte sich auch an diesem Wochenende fort und so entwickelte sich von Beginn an ein munteres und spannendes Spiel. Bereits in der 2. Minute gingen die Riverkings durch ein schön herausgespieltes Tor von Daniel Menge in Führung. Allerdings nutzten die Indians aus dem Allgäu in der 7. Minute die kurzzeitig verloren gegangene Ordnung in der Landsberger Abwehr aus und trafen durch Miettinen zum 1:1. Kurze Zeit später traf Piskor dann zum 2:1. In der Folge stabilisierten sich die Riverkings immer mehr und konnten in der 16. Minute durch Michael Fischer ausgleichen, bevor kurz vor der Pause abermals Piskor auf 2:3 stellte. Spektakulär wurde es dann im zweiten Drittel. Auf Landsberger Seite trafen zuerst Dennis Sturm und dann Dejan Vogl jeweils durch spektakuläre Alleingänge. Für Memmingen trafen Beck und Schirrmacher und im dritten Drittel Mudryk, sodass es bis zur 51. Minute 4:6 für die Indians stand. In Überzahl verkürzte dann Daniel Menge noch auf 5:6, der Ausgleich wollte aber nicht mehr fallen.
Bereits am Sonntag stand dann das Rückspiel in Memmingen auf dem Programm. Coach Randy Neal sah hier das bis dahin beste Vorbereitungsspiel der Riverkings. Zwar ging die Partie abermals mit 3:5 verloren, jedoch zeigten sich die Riverkings lange Zeit als ebenbürtiger Gegner und hatten in machen Phasen, insbesondere im Schlussdrittel, ein deutliches Chancenplus. Leider belohnte man sich nicht für die sehr ansehnliche Leistung und geriet durch individuelle Fehler immer wieder ins Hintertreffen. Die Tore für den HCL schossen Mika Reuter, Daniel Menge und Tyler Wiseman.
Am kommenden Wochenende steht nur noch ein Spiel auf dem Programm (Sonntag, 30.09. um 18 Uhr gegen den ESV Buchloe), bevor man mit den Spielen am Freitag, 05.10., in Bad Kissingen und am Sonntag, 07.10., um 17 Uhr zuhause gegen den EV Pegnitz endlich in die Punktrunde startet.



ERV Schweinfurt
Mighty Dogs halten gut dagegen
(BYL)  Nach den beiden Niederlagen am vergangenen Wochenende konnte man beim heutigen Spiel gegen den EV Weiden schon Veränderungen erkennen. „Wir haben die Woche über an unserem System gearbeitet, es ist noch nicht perfekt, aber wir haben auch noch zwei Wochen bis zum Bayernligastart.“, so Trainer Zdenek Vanc. „Wir haben auf allen Positionen neue Spieler, wir verbessern uns von Spiel zu Spiel.“
Die Mighty Dogs kamen gut in die Partie. Nach mehreren Abschlüssen der Schweinfurter in den ersten Spielminuten, versenkte Patrik Rypar nach einem schnellen Spielaufbau die Scheibe zum 1:0 im Tor. In Unterzahl hielt Ferdinand Dürr seine Mannschaft in Führung, auch als Marco Habermann aus nächster Nähe abzog, war der Schweinfurter Goalie reaktionsstark zur Stelle. Allerdings kamen die Mighty Dogs, nachdem die Strafzeit abgelaufen war, nicht zum Wechseln, was Marco Pronath zum Ausgleich ausnutzte. Nach dem Treffer der Gäste waren die Hausherren kurz unaufmerksam, so dass Marco Habermann keine 30 Sekunden später einem Abpraller zum 1:2 versenkte. Kurz vor der Drittelpause hatte Christopher Schadewaldt noch die Chance zum Ausgleich, jedoch lenkte Johannes Wiedemann seinen Schlagschuss mit der Fanghand am Tor vorbei.
Zu Beginn des 2. Drittels waren die Mighty Dogs geistig noch in der Kabine und kassierten erneut einen Doppelschlag (1:3 Martin Heinisch, 1:4 Michael Kirchberger). Im Gegenzug ging Stephan Troldas Schuss am Tor vorbei. Auch bei Puckverlust an der eigenen blauen Linie hielt Ferdinand Dürr den Schuss von Matt Abercrombie sicher. Bevor es wieder in die Kabine ging, spielte Pascal Schäfer die Scheibe vors Tor zu Josef Strauß, der auf 2:4 verkürzte.
In der 45. Minute wollte Ferdinand Dürr die Scheibe hinter dem Tor sichern, doch stattdessen schnappte sich Marco Pronarh den Puck und versenkte ihn zum 2:5 im leeren Tor. Vier Minuten später hatten die Mighty Dogs eine Doppelchance. Zuerst zog Christopher Schadewaldt von der blauen Linie ab, bevor Marc Zajic sein Glück versucht, doch beide Schüsse würden vom Johannes Wiedemann abgewehrt. In der darauffolgenden Weidener Druckphase hielt Ferdinand Dürr seinen Kasten wieder sauber. Vier Minuten vor Spielende kam Josef Straka noch zweimal zum Abschluss, könnte aber den Weidener Schlussmann nicht überwinden und es blieb beim 2:5 Endstand.
Trainer Zdenek Vanc: „Wir haben gut begonnen, in den ersten 20 Minuten haben wir gutes Eishockey gespielt. Wir müssen weiterkämpfen, wenn wir ein Tor kassiert haben, das müssen wir besser machen. Wir müssen produktiver sein, entweder mehr Tore erzielen oder weniger bekommen – natürlich möchte ich beides sehen. In Amberg wollen wir gewinnen, das wäre gut für die Mannschaft. Aber im Vordergrund steht auch, dass das Zusammenspiel von Spiel zu Spiel besser wird.“
Drei Minuten Eishockey sind nicht genug
Konnte man noch am Freitag gegen den EV Weiden eine positive Veränderung im Vergleich zu dem ersten Vorbereitungswochenende erkennen, schienen die Mighty Dogs in Amberg wieder einen Schritt in die falsche Richtung zu machen. Trainer Zdenek Vanc hatte diesmal keine kompletten drei Reihen zur Verfügung und musste daher Verteidiger im Sturm einsetzen. Außerdem testete er neue Reihenkonstellationen. Josef Straka lief nun mit Patrik Rypar und Viktor Ledin in der ersten Reihe, Marc Zajic mit Stephan Trolda und Pascal Schäfer in der zweiten Reihe auf. Vielleicht auch wegen dieser Reihenumstellungen schlichen sich über weite Strecken Fehler ins Pass- und Stellungsspiel der Schweinfurter ein. Einzig Lukas Haack, der in den zweiten 30 Minuten sein Können zwischen den Pfosten zeigen durfte, überzeugte mit einer guten Leistung.
Die Mighty Dogs waren gleich zu Spielbeginn in Überzahl. Nach einem Schuss von Simon Knaup klingelte es auch gleich in der zweiten Spielminute – allerdings nur am Pfosten. Im Gegenzug konterte Felix Köbele nach einem Puckverlust an der blauen Linie, doch Kevin Keßler hatte die Scheibe sicher. Bei 5 gegen 5 stellte die Amberger Defensive die Laufwege zu, so dass es den Mighty Dogs schwer fiel durchzukommen. Bis zur 18. Minute hielt Kevin Keßler seinen Kasten sauber, dann waren die Mighty Dogs in Unterzahl und ein verdeckter Schuss von der blauen Linie zappelte in den Maschen. Nach dem Tor waren die Schweinfurter ähnlich wie beim Freitagsspiel erneut unkonzentriert, so dass Matthäus Swadzba 20 Sekunden später auf 2:0 erhöhte. Kurz vor der Pause wollte Patrik Rypar mit einem Rückhandschuss noch den Anschlusstreffer im Powerplay erzielen, doch Oliver Engmann machte den Pfosten dicht.
Nach der Drittelpause legten die Wild Lions gleich noch zwei Tore nach. Dan Heilman hob in der 23. Minute den Puck unter die Latte und Andreas Hampel überwand bei einem Alleingang Kevin Keßler (4:0, 27. Minute). Nach einem Torhüterwechsel auf beiden Seiten waren dann endlich die Mighty Dogs erfolgreich. In der 31. Minute legte Josef Straka auf Simon Knaup ab, der auf 4:1 verkürzte. Eine Minute später spielte sich Marc Zajic durch die Amberger Verteidigung, doch sein Abschluss ging knapp übers Tor. Bevor es erneut in die Kabine ging, waren die Wild Lions aber noch einmal am Drücker. Nachdem Lukas Haack mehrere Schüsse sicher gehalten hatte, spielte Thomas Schreier die Scheibe vors Tor, wo Daniel Vlach diese zum 5:1 reinstochern konnte.
Ob es wohl in der zweiten Drittelpause in der Schweinfurter Kabine lauter geworden ist? Man weiß es nicht, aber im letzten Spielabschnitt besserte sich das Zusammenspiel der Mighty Dogs etwas. In Überzahl zeigten die Schweinfurter eine schöne Passkombination, die Patrik Rypar zum 5:2 Treffer vollendete (44. Minute). Mit einem Doppelpass versuchten Josef Straka und Simon Knaup weiter zu verkürzen, doch Luca Feitl verhinderte dies. Stattdessen erhöhte Kevin Schmitt in Überzahl auf 6:2 (48. Minute). Nach einem Doppelschlag von Pascal Schäfer und Josef Straka in der 53. Minuten konnte man beim Spielstand von 6:4 kurzzeitig vom Drehen des Spiels träumen. Jedoch beendete Kevin Schmitt in der 56. Minute diese Gedanken wieder, als er das 7:4 für Amberg erzielte. Besiegelt wurde die Niederlage mit dem Treffer von Andreas Hampl zum 8:4 Endstand.
Viel Arbeit ist von Trainer Zdenek Vanc und seiner Mannschaft in den kommenden zwei Wochen bis zum Bayernligastart noch zu leisten. Aber nach dem heutigen Spiel muss auch noch eine andere knifflige Entscheidung getroffen werden: Mit welchen beiden Torhütern tritt man an? Denn Lukas Haack überzeugte in seinem ersten Einsatz für die Mighty Dogs mit einer gute Leistung. So wird es nun doch eher ein Drei- anstelle eines Zweikampfes, was die Goalieposition bei den Mighty Dogs angeht. Weitere Bewährungschancen haben die Mighty Dogs am kommenden Wochenende zweimal Zuhause im Icedome. Am Freitag, den 28.09.2018, um 20 Uhr sind die Haßfurt Hawks und am Sonntag, den 30.09.2018, um 18 Uhr der ERSC Amberg zu Gast.



ERSC Amberg
Schlechte Löwen, gute Löwen
(BLL)  Der erste Test geht gründlich daneben, in Passau bekommt Eishockey-Landesligist ERSC Amberg eine heftige Packung. Im zweiten Vorbereitungsspiel zwei Tage später sieht die Welt dann schon ganz anders aus.
Bei der 1:11-Niederlage am Freitagabend beim Bayernligisten EHF Passau war es ein Duell mit unterschiedlichen Waffen, das unter dem Motto "Spielfluss gegen Muskelkater" stand. Abgesehen von der höheren Klassenzugehörigkeit hatten die Niederbayern dem ERSC deutlich mehr Testspiele und Übungseinheiten voraus. Unter diesem Aspekt sollte man das Resultat einschätzen, auch wenn man selbst in einer unbedeutenden Begegnung nicht gerne zweistellig verliert.
Der Bayernligist war den Löwen - bei denen für die Abwehr Schönberger und Salinger fehlten - immer einen Tick voraus und zudem gnadenlos effektiv, vor allem in den beiden Anfangsdritteln. Den Torreigen eröffnete EHF-Torjäger Petr Sulcik und nach 40 Minuten führte Passau mit 10:0. Kapitän Patrick Geiger und Dominik Schindlbeck waren mit jeweils sechs Scorerpunkten besonders eifrig. Ein undankbarer Job wurde es für die ERSC-Torhüter Oli Engmann und Luca Veitl, die sich je knapp die Hälfte der Spielzeit teilten. Der Neuzugang aus Nürnberg musste zwischen der 37. und 40. Minute gleich vier Mal den Puck aus dem Tor holen.
Den Schlussabschnitt konnten die Löwen vom Resultat her wenigstens ausgeglichen gestalten, wobei Daniel Vlach der Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 1:10 gelang - beileibe aber nicht die einzige Chance, die Amberg hatte. Weil es weder zu großen Strafen noch zu Verletzungen kam, konnte man diese Lehrstunde letztlich gelassen in Kauf nehmen.
Ganz anders verlief der Heimauftakt am Sonntag gegen den ERV Schweinfurt. Der ist zwar auch Bayernligist, aber offensichtlich ein kleineres Kaliber als Passau. Zudem merkt man bei den Amberger Wild Lions jede Minute positiv, die sie auf dem Eis trainieren und spielen können. Beim verdienten 8:4-Erfolg über die Gäste gab es schon recht ansehnliche Kombinationen, schnelle Spieleröffnungen und ein mehr als brauchbares Defensivverhalten.
Der durchwegs faire Test war über weite Strecken sehr unterhaltsam für die Zuschauer, weil beide Teams den Weg nach vorne suchten. Das Zusammenspiel der neuformierten ERSC-Sturmreihe mit Daniel Vlach, Andi Hampl und Felix Köbele funktionierte auffällig gut, das Trio verbuchte zehn Scorerpunkte. Nach einem Doppelschlag binnen 20 Sekunden durch Dan Heilman und Matti Swadzba zum 2:0 im Anfangsdrittel geriet der Vorsprung der Löwen bis zum Ende nicht mehr in Gefahr.



ESC Kempten
Schon wieder die letzten Minuten - ESC Kempten gibt erneut Sieg aus der Hand
(BLL)  Wie bereits am Freitag gegen den Hohenems schafften es die Sharks wieder nicht einen Vorsprung kurz vor Spielende zu halten. Und so setzte es beim EV Ravensburg 1b eine unnötige 6:5 Niederlage.
Dabei hatte die Partie für die Kemptener gut begonnen. Bis auf den erkrankten Nikolas Oppenberger hatte Franz Josef Baader alle Spieler zur Verfügung und konnte sogar mit 4 Sturmreihen agieren. Recht schnell hatte man Spiel und Gegner im Griff, lies die Scheibe laufen und ging durch Fabian Gmeiner in der 13 min. und Patrick Weigant in der 26 min. verdient mit 0:2 in Führung. Ein Konter der Schwaben brachte dann den überraschenden Anschlusstreffer und die Sharks aus dem Konzept. Ravensburg nutzte dies und kam deutlich besser ins Spiel. So fiel auch schnell der Ausgleich und in Überzahl sogar die 3:2 Führung. Das Spiel war nun ausgeglichen, Chancen auf beiden Seiten und Gelegenheit in Hülle und Fülle für beide Keeper sich auszuzeichnen. Vor allem Danny Schubert bei den Sharks zeigte in dieser Phase einige Top Paraden.
Alexander von Sigriz konnte dann in eigener Unterzahl den Ausgleich erzielen. Doch wieder war es eine Kemptener Strafzeit, die Ravensburg erneut zur Führung nutze. Kempten machte nun mehr und mehr Druck und konnte das Spiel wieder drehen. Tobias Epp und David Hornak brachten erneut die Sharks in Führung.
Nur noch knapp 3 Minuten waren zu spielen und die Allgäuer brachten sich um den Lohn ihrer Arbeit
Manko war die mangelnde Chancenverwertung. Kempten erspielte sich hervorragende Torchancen, verpasste es aber das Ergebnis vorzeitig auszubauen. Und so kam es wie es kommen musste Ravensburg glich aus und erzielte kurz vor Ende noch den 6:5 Siegtreffer.
Letztendlich eine vermeidbare Niederlage, Kempten hatte es in der Hand das Spiel rechtzeitig für sich zu entscheiden.
Mit dem EV Füssen wartet nun am Freitag ein richtig dicker Brocken auf den ESC, um 19.30 startet das nächste Vorbereitungsspiel in Kempten.



ESC Hügelsheim
Rhinos mit ausgeglichenem Testwochenende
(RLSW)  Das zweite Testspielwochenende beendeten die Baden Rhinos wie schon eine Woche zuvor mit einem Sieg und einer Niederlage. Zum Rückspiel bei den Bären Neuwied, traten am Freitag elf aufopferungsvoll kämpfende aber chancenlose Nashörner an, die auf Grund von Verletzungen und beruflichen Verhinderungen nur mit einem Rumpfkader die Reise an die Wied antreten konnten. Den Ehrentreffer bei der 1:10 Niederlage erzielte Denis Friedberger.
Am Sonntag gelang der vollzähligen Truppe von Richard Drewniak beim Heimspiel gegen den bayerischen Landesligisten ESV Burgau ein 5:4 Erfolg. Nach neun Minuten erzielte Graham Brulotte die Führung, ehe Björn Groß freistehend in der 15. Minute per Rückhand das 2:0 markierte. Der Mittelabschnitt war eine Kopie des ersten. Burgau gefiel trotz ihrem kleinen Kader mit Lauffreude und unaufgeregter Spielweise, der nächste Treffer gelang aber den Rhinos. Raphael Diebold setzte zuerst nach und verwertete einen Rebound zum 3:0 (30.). Vier Minuten vor der zweiten Sirene gelang Burgau der Anschlusstreffer, doch Cedrick Duhamel stellte in der 40. Minute nach tollem Pass von Landsmann Brulotte den drei-Tore-Abstand wieder her.
Das Schlussdrittel war durch aufkommenden Nebel eine teils undurchsichtige Angelegenheit. Jonathan Koch erzielte nach schönem Solo in der 44. Minute das 5:1, Burgau in der 52. Minute den einzigen Überzahltreffer an diesem Abend zum 5:2. Als die Rhinos in den letzten zwei Minuten in Überzahl agieren durften, war in den Köpfen das Spiel wohl schon abgehakt. Die Bayern bestraften diese Nachlässigkeiten eiskalt mit zwei Unterzahltreffern zum 5:4 Endstand.



Dinslakener EC Kobras
Ein Auftakt nach Maß
(RLW)  Mit der Begegnung Löwen Frankfurt U25 – Perspektivteam gegen die Dinslakener Kobras wurde am gestrigen Abend die Hauptrunde der Eishockey Regionalligasaison 2018 / 2019 eröffnet.
Das Team vom Niederrhein wird die Partie in guter Erinnerung behalten.
Denn kaum besser hätte der Auftakt für die Niederrheiner laufen können. Mit 9:1 (3.0, 2:0; 4:1) bezwangen die Giftschlangen den hessischen Liganeuling auf fremden Terrain.
Für die Dinslakener wurde es gestern Abend zum ersten Mal in dieser Saison ernst. Und dann traf man ausgerechnet auf den Liganeuling Frankfurt, der sich nach seinem Aufstieg enorm verstärkt hatte. Doch wie stark waren die Hessen wirklich ? Das Team von Trainer Bohumil Kratochvil war für die Giftschlangen zunächst eine Wundertüte.
Dementsprechend konzentriert ging das Team von Milan Vanek von Beginn an zu Werke. Was ihnen einen enormen Vorteil brachte. Kämpferisch gut eingestellt wie immer, besonders aber aufmerksam bei der Defensivarbeit, ließen sie insbesondere im Eröffnungsdrittel nur wenige Chancen der Gastgeber zu, schafften es aber selbst, immer wieder gute Möglichkeiten zu kreieren und ein ums andere Mal vor dem gegnerischen Gehäuse gefährlich aufzutauchen. Zwar musste man aus verschiedenen Gründen auf das Mitwirken von Dennis Kohl, Kristof Kelsch, Pascal Behlau und Lukas Möllenbeck verzichten, doch auch ohne diese Akteure waren die Giftschlangen in den ersten 20 Minuten obenauf. Das erste Saisontor ließ dann auch nur 178 Sekunden auf sich warten. Es war Dominick Spazier, der die Gäste erstmalig auf die Anzeigetafel brachte. Die Löwen vermochten es nicht, sich schnell von diesem Schreck zu erholen und die Giftschlangen konnten nachlegen. Gespielt waren 9 Minuten und 3 Sekunden, da hatten Philipp Heffler und Stefan Dreyer die Führung auf 3 Tore ausgebaut. Nun ging ein Ruck durch die Gastgeber und für die nächsten 30 Minuten herrschte ein optisches Gleichgewicht. Doch auch in dieser Zeit waren die Kobras das abgeklärtere Team. Jeder Dinslakener stand bei Angriff der Hessen nah an seinem Gegenspieler und so vermochten viele Frankfurter Angriffe im Keim erstickt zu werden. Auch sonst war immer irgendwo ein Dinslakener Stock oder Körperteil in der Schussbahn. Und war die Verteidigung geschlagen, stand ein gut aufgelegter Marvin Frenzel zwischen den Pfosten und verhinderte Schlimmeres. Im Gegenzug bewiesen die Giftschlangen Effektivität, denn Jesse Parker vermochte im zweiten Abschnitt den Puck zweimal über die gegnerische Torlinie zu befördern.
Als dann Auswärtskapitän Michal Plichta in der 47. Minute das 6:0 erzielte, war der Drops gelutscht. Leider schalteten nun auch die Gäste 1-2 Gänge herunter, was wiederum Marvin Frenzel einen Shutout vermasselte. Denn bei dem Ehrentreffer von Marc Schaub in der 51. Minute hatte die Kobra-Defensive herzlich eingeladen.
Trotzdem wussten nun auch die Löwen, wer an diesem Abend das Eis als Sieger verlassen würde und ihre Gegenwehr hielt sich in Grenzen. Nutznießer waren Marvin Linse, Leon Taraschewski und Jesse Parker zum Dritten, die das Ergebnis auf 9:1 aus Gästesicht hochrauben konnten.
Alles in Allem ein gelungener Auftakt der Kobras gegen den Liganeuling in einem Spiel, in dem man aus Dinslakener Sicht eigentlich nur verlieren konnte. Hat man aber nicht.
Entsprechend zufrieden zeigte sich Coach Vanek: „Glückwunsch an meine Mannschaft. Sie hat 3 wichtige Punkte geholt. Hätte mir jemand vor 5 Wochen gesagt, dass wir das erste Spiel dieser Saison mit 9:1 gewinnen, hätte ich das sofort unterschrieben. Ich möchte aber niemanden aus diesem Team herausheben, es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Aber das Spiel ist vorbei und abgehakt. Wir konzentrieren uns jetzt schon auf den kommenden Freitag, wenn wir in Diez – Limburg antreten müssen. Darauf richten wir schon jetzt unseren Fokus. Das wird ein sehr schweres Spiel. Ich denke nicht, dass die Diez – Limburger gegenüber der letzten Saison an Qualität verloren haben, auch wenn sie einen guten Trainer gehen lassen mussten. Zwar weiß ich nicht, welches System der neue Coach spielen lässt, doch wir werden versuchen, unser eigenes Spiel durchzusetzen. Darauf werden wir uns in den Trainingseinheiten der nächsten Woche konzentrieren“, gibt der Dinslakener Übungsleiter die Marschrichtung vor.
Die Kobra – Fans möchten sich übrigens an dieser Stelle noch einmal offiziell bei den Frankfurter Löwen für den freien Eintritt an diesem Abend bedanken.



Grefrather EG
Nach erstem Vorbereitungsspiel: GEG hat noch viel Arbeit vor sich
(LLW)  Als mindestens eine Nummer zu groß erwiesen sich die Ratinger Ice Aliens aus der Regionalliga, welche der Grefrather EG in ihrem ersten Saison-Vorbereitungsspiel mit 12:0 (5:0,2:0,5:0) deutlich die Grenzen aufzeigten. Schnell war zu erkennen, dass die GEG nach erst zwei Trainingseinheiten in fremder Halle den bereits kommende Woche in die Saison startenden Ice Aliens nicht viel entgegen zu setzen hatte. Vor 272 Zuschauern in der Ratinger Eissporthalle führten die Gastgeber bereits zur ersten Drittelpause deutlich mit 5:0. 
Auch als Oliver Nilges nach 30 Minuten Sven Budde im Grefrather Tor ablöste, änderte dies nichts an der Torlaune der Außerirdischen. Immerhin gelang es der GEG im Mitteldrittel, selbst die eine oder andere Offensiv-Aktion zu starten und mit 0:7 das Ergebnis bis zur zweiten Pausesirene in Grenzen zu halten.
Im Schlussabschnitt schwanden auf Grefrather Seite zusehends die Kräfte, während Ratingen noch einmal das Tempo anzog und die drückende Überlegenheit konsequent in Zählbares ummünzte. So verkündigte die Anzeigetafel am Ende ein humorloses 0:12 aus Grefrather Sicht.
Auch wenn letztendlich das all zu deutliche Endergebnis zum Testspielauftakt ein "Muster ohne Wert" ist, so macht es doch deutlich, dass noch viel Arbeit auf Phoenix-Trainer Karel Lang und seine Grefrather Jungs wartet. 
Bereits am kommenden Freitag, 28.09.2018 findet ein zweites und zugleich letztes Vorbereitungsspiel statt. Dann treffen die Blau-Gelben um 20.00 Uhr in Solingen auf den Liga-Konkurrenten EC Bergisch Land Raptors. Karel Lang ist sich sicher, dass sein Team dann schon erkennbare Entwicklungsfortschritte gemacht haben wird.
Aber selbst danach bleiben noch gut drei Wochen Zeit, an Fitness, Taktik und Feinabstimmung zu feilen, denn das Rennen um die Punkte beginnt für die Grefrath Phoenix erst am 21. Oktober. Gastgeber sind dann abermals die Ratinger Ice Aliens. Diesmal jedoch die 1b-Vertretung aus der Landesliga NRW.


    
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Dienstag 25.September 2018
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