IHP NachrichtenMontag 24.September 2018
(IHP) Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen:
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost, Landesliga Berlin
Deutsche Eishockey Liga
DEL verlängert mit Gernot Tripcke bis 2022 - Seit über zwei Jahrzehnten im Amt / Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen Arnold: „Mit dieser Entscheidung dokumentieren wir Kontinuität und Nachhaltigkeit“ / Tripcke: „Enormes Potenzial unserer Sportart nutzen“
(DEL) Die Geschäfte der Deutschen Eishockey Liga (DEL) werden auch weiterhin von Gernot Tripcke geführt. Der 50 Jahre alte Jurist, bereits seit 21 Jahren bei der DEL, verlängerte seinen Vertrag vorzeitig bis zum 30. April 2022.
„Mit dieser Entscheidung dokumentieren wir Kontinuität und Nachhaltigkeit gegenüber unseren Partnern und den Fans. Wir freuen uns, Gernot Tripcke weitere vier Jahre bei uns an Bord zu wissen“, erklärte Jürgen Arnold (Ingolstadt), Aufsichtsratsvorsitzender der DEL.
Gernot Tripcke sieht die Entscheidung als Vertrauensbeweis für seine bisherige Arbeit und gleichzeitig als Möglichkeit, die Positionierung der DEL im nationalen und internationalen Sportumfeld weiter voranzutreiben.
„Die Silber-Medaille unserer Nationalmannschaft bei den Olympischen Winterspielen in PyeongChang hat gezeigt, welch enormes Potenzial unser Sport hat. Diesen Schwung wollen wir nutzen, um unseren Sport weiter in Deutschland zu etablieren“, sagte Tripcke.
Eisbären Berlin
MAREDO ist ab sofort das offizielle Steakhouse der Eisbären Berlin
(DEL) Die Eisbären Berlin konnten mit MAREDO einen neuen Partner gewinnen. Ab sofort können Eisbären- Spieler und -Fans ihre Leidenschaft für perfekt gegrillte Steaks in 40 MAREDO Restaurants, 7 davon in Berlin er- und ausleben!
„Wir begrüßen MAREDO in der Eisbären-Familie und freuen uns darauf, möglichst oft die richtig guten Steaks genießen zu dürfen“, sagt Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee.
Maredo-COO, Jörn Niewiadomsky: "Unsere Partnerschaft mit den Eisbären basiert auf großer Leidenschaft für Steaks und auch Eishockey. Genau so möchten wir sie auch zu den Eisbären-Fans transportieren."
Marketingleiterin Hedi Hartmann ergänzt: "Im Rahmen unserer Neuausrichtung, insbesondere in Bezug auf die klassischen MAREDO-Produkte „Steak und Salat“ als auch dem wechselnden "Steak Deal“, möchten wir weitere MAREDO-Fans gewinnen und hier mit unseren Produkten und herzlichem Service punkten und begeistern."
MAEREDO wirbt bei den Eisbären Berlin mit dem Partner-Rechte-Paket sowie in Form mehrerer Spots über den Videowürfel (Powerbreak), per Spiel auf dem Eis in der zweiten Drittelpause (Maredo4Fans) samt Social Media Post und hat auch ein kleines Ticketpaket erworben.
Eberswalder Wurst bleibt den Eisbären Berlin treu
Die Eisbären Berlin können auch in der kommenden Saison auf die Unterstützung von Eberswalder Wurst zählen. Das Brandenburger Unternehmen unterstützt die Eisbären und auch die Nachwuchsarbeit der Eisbären Juniors bereits seit mehreren Jahren.
Sebastian Kühn, Sprecher der Geschäftsführung und geschäftsführender Gesellschafter: „Leistungsbereitschaft, Durchhaltevermögen und Teamgeist sind Werte die Sport und Wirtschaft verbinden. Mit unserem Engagement bei den Eisbären Berlin sagen wir auch allen Eberswalder Fans Danke, denn Spitzensport in der Hauptstadtregion ist ein wichtiges Freizeitvergnügen für die ganze Familie. Für die Saison 2018/19 wünschen wir den Eisbären viele große Spiele."
Neben dem Partner-Rechte-Paket beinhaltet der Sponsoren-Vertrag der Eisbären mit Eberswalder Werbung auf den Handschuhen der Spieler, die Präsentation des Spieltagspucks und die Präsenz auf dem Fascia-Board (360 Grad LED).
Düsseldorfer EG
Tabellenführer DEG! 4:3-Erfolg bei den Fischtown Pinguins!
(DEL) Die Düsseldorfer EG hat auch ihr viertes Spiel der Saison 2018/19 gewonnen! Bei den Fischtown Pinguins in Bremerhaven siegte sie nach einem engen Spiel mit 4:3 (2:1, 1:1, 1:1) und baute ihren ohnehin sensationellen Start noch weiter aus. Nach vier Spielen ist sie nun Spitzenreiter der DEL! Die DEG überzeugte erneut durch eine gute spielerische und kämpferische Leistung, wobei sie heute zu viele Strafen kassierte. Bremerhaven ebenfalls stark und nah dran an zumindest einem Punkt.
Krefeld Pinguine
Ab dem 30.9. gegen Wolfsburg - Krefeld Pinguine führen Vorverkaufsgebühr an den Abendkassen des KönigPALAST ein
(DEL) Die Krefeld Pinguine führen ab dem Wolfsburgspiel am 30.9. eine Tageskassengebühr in Höhe von 1,50 Euro pro Karte ein und hoffen so den generell eher schwachen Vorverkauf bei Heimspielen im KönigPALAST zu stärken. Außerdem weisen die Krefeld Pinguine noch einmal darauf hin, mögliche Ermäßigungsberechtigungen mitzuführen und diese beim Einlass auf Nachfrage vorzuzeigen.
Fabian Herzog, Vertriebschef der Krefeld Pinguine: „Wir möchten mit dieser Maßnahme auf die erfreulich langen Schlangen bei den ersten Heimspielen reagieren, wo wir am Abend noch jeweils etwa 1000 Tickets verkauft haben und an die Greznen unserer Kapazitäten gelangt sind. Im Vergleich zu den ersten drei Heimspielen in der vergangenen Spielzeit hatten wir in diesem Jahr knapp 2000 Zuschauer mehr im KönigPALAST. Mit einem starken Vorverkauf kann im Vorfeld auf sämtlichen Ebenen besser kalkuliert werden. Wir möchten deshalb alle Fans dazu einladen, den Vorverkauf zu nutzen.“
Möglichkeiten des Vorverkaufs:
VVK-Stellen: Karten können im Fanshop an der Westparkstraße (dienstags, donnerstags und freitags von 10 -18 Uhr, samstags von 10 -14 Uhr) sowie im Mediencenter Krefeld (montags – freitags von 9 – 18 Uhr) im Vorverkauf erworben werden.
Online: Tickets können auch am Spieltag noch ganz bequem online (und ohne Tageskassenzuschlag) unter www.kevtickets.de gebucht und selbst zu Hause ausgedruckt oder per QR-Code aufs Handy geladen werden.
Telefonisch: Karten über unsere Tickethotline montags – freitags von 8-21 Uhr, samstags von 8-20 Uhr und sonntags von 10 – 20 Uhr unter der 01806 991117 *(0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Mobilfunknetz) gebucht werden.
EHC Red Bull München
München unterliegt deutlich in Iserlohn
(DEL) Der EHC Red Bull München hat bei den Iserlohn Roosters eine 3:8-Niederlage (1:3|1:1|1:4) kassiert. Im vierten Spiel verließen die Red Bulls erstmals in dieser DEL-Saison das Eis ohne drei Punkte. Vor 3.887 Zuschauern erzielten Matt Stajan, Derek Joslin und Michael Wolf die Tore für München.
In der sechsten Minute feierte Matt Stajan seine Torpremiere in der DEL. Der Münchner Neuzugang zog nach einem Querpass von Michael Wolf direkt ab und ließ Roosters-Torhüter Sebastian Dahm keine Chance. Nur drei Minuten später erzielte Dieter Orendorz mit einem Schuss in den linken Winkel das 1:1. In der Folge waren die Red Bulls überlegen und dem 2:1 näher, die Tore fielen aber auf der Gegenseite – jeweils per Alleingang: In der 19. Minute bezwang Anthony Camara Münchens Schlussmann Kevin Reich, zehn Sekunden vor der Pause legte der ehemalige Münchner Jon Matsumoto nach.
Im Mittelabschnitt war die Partie zunächst ausgeglichen, dann übernahm München die Kontrolle. Iserlohn blockte viele Schüsse, in der 31. Minute fand Derek Joslin aber die Lücke und verkürzte auf 2:3. Die Red Bulls drückten weiter, erspielten sich aber zu wenig gute Abschlüsse. Iserlohn war effizienter und baute den Vorsprung durch einen Rückhandschuss von Dylan Yeo im Powerplay erneut auf zwei Tore aus (39.).
Auch im Schlussabschnitt brauchten die Roosters nicht viele Chancen und zeigten sich bei ausgeglichener Schussbilanz deutlich effektiver. Jon Matsumoto mit seinem zweiten Treffer (44.), Keaton Ellerby (49.), Michael Clarke (52.) und Sasa Martinovic (54.) stellten auf 2:8 aus Münchner Sicht. Die Red Bulls versuchten in der Schlussphase, das Ergebnis ansehnlicher zu gestalten, mehr als der Treffer von Michael Wolf zum 3:8-Endstand gelang ihnen aber nicht.
Bayreuth Tigers
Tigers brechen nach 3-0 Führung ein
(DEL2) Dieses Heimspiel gingen die Oberfranken bei feuchtwarmer Nebel-Witterung im halb-offenen Tigerkäfig wieder engagiert an und ließen den spielstarken Gästen zuerst wenig Entfaltungsmöglichkeiten. Man störte ihren Spielaufbau schon im Ansatz und konnte so die Angriffsversuche der Füchse oft schon im Keim ersticken. Auch die Zweikämpfe in der gefährlichen Zone entschieden die Tigers anfangs mehrheitlich für sich und der Lohn der Führung ließ nicht lange auf sich warten. Einen schnellen Gegenzug über Heatley schloss der mitgelaufene Heider nach einem Querpass ab und ließ Torwart Schmidt keine große Abwehrchance. Auch in Unterzahl ließen die Hausherren nicht viel zu und starteten sogar ein Break. Den Steilpass von Mayr nahm Bosas auf, Mayr lief mit und der Litauer „nagelte“ die Scheibe aus dem Handgelenk platziert „unters Dach“ zum 2-0. Dies hinterließ nun deutlich Wirkung bei den Gästen, bei denen im Spielaufbau nun fast gar nichts mehr ging und auch in der Defensive wurden die Lücken immer größer. Nutznießer davon war Bartosch, der relativ ungestört von Außen vor Schmidt ziehen konnte und zur überraschend klaren Pausenführung von 3-0 (18.) einnetzte.
Im Mittelabschnitt starteten die Füchse mit Kessler für Schmidt im Tor und suchten einige Zeit nach einer Lösung ohne diese gleich zu finden. Mit zunehmender Spielzeit bekamen sie aber langsam mehr Spielanteile. „Brustlöser“ für Weißwasser war dann das 3-1 von Kuchejda, der bei seiner Einzelaktion von einem unglücklichen Rettungsversuch von Heider im Slot profitierte, der die Scheibe unabsichtlich mit seinem Schläger an Jaeger vorbei ins Tor legte. Danach bekamen die Gäste richtig Oberwasser und drängten immer weiter. Die Gegenzüge der Tigers wurden immer seltener und ein klasse Antritt vom starken Hayes aus der Mittelzone heraus gegen zu zaghafte Verteidiger, brachte dann das 3-2 durch den Lausitzer Goldhelm und dokumentierte das völlig andere Spiel nun auch endgültig auf der Anzeigentafel.
Diesen Schwung nahmen die Füchse auch mit ins letzte Drittel und konditionell und mental brachen die Oberfranken nun überraschend regelrecht ein. Die Sachsen gewannen nun nahezu alle Laufduelle und kamen so gegen immer passiver werdende Wagnerstädter zu zahlreichen Chancen, wovon George den an ihm selbst verursachten Penalty nach einem Break und Saviano per Bauerntrick eine weitere Gelegenheit zum 3-4 nutzen konnte. Weißwasser hatte den Spielfaden nun komplett in der Hand aber noch wollten die Tigers sich nicht geschlagen geben auch wenn die Beine sichtbar immer schwerer wurden. In Überzahl schlich sich Verteidiger Linden fast unbemerkt in Linksaußenposition und mit einem feinen Querpass bediente ihn Bartosch da mustergültig zum nochmaligen Ausgleich. Die Freude darüber währte aber nicht lange, denn nur 41 Sekunden später schlugen die Gäste zurück. Hayes trat nochmals an, bediente Boiarchinov im Zentrum und schon war Weißwasser erneut in Führung. Bayreuth versuchte zwar noch mal zurück zu kommen und nahm auch etwa 90 Sekunden vor Ende Torwart Jaeger für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Allerdings nutzten dass nur die Füchse zu einem empty-net-goal durch Rückkehrer Breitkreuz nach Verletzungspause zum 4-6 Endstand. Ein Wechselbad der Gefühle brachte am Ende eine ernüchternde weitere Niederlage für die Tigers gegen Gäste aus der Lausitz, die erneut einen 3-Tore Rückstand wie zu ihrer Saisonpremiere gegen Freiburg noch in einen Sieg umdrehen konnten.
Eispiraten Crimmitschau
3:2! Eispiraten zwingen Bietigheim in die Knie - Westsachsen feiern zweiten Saisonsieg gegen amtierenden Meister
(DEL2) Der Abschluss eines guten Eishockey-Wochenendes! Die Eispiraten Crimmitschau haben sich mit 3:2 gegen die Bietigheim Steelers durchgesetzt. Nach einem großartigen Teamspirit konnten die Pleißestädter den ihren zweiten Saisonsieg gegen den amtierenden Meister bejubeln. Carl Hudson, der zwei Mal in numerischer Überzahl netzte, und Christian Hilbrich konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Weiter geht es am Freitag (28.09.2018 - 20:00 Uhr). Dann empfangen die Eispiraten die Ravensburg Towerstars.
Personal: Kim Collins musste in der Partie gegen die Bietigheim Steelers auf seinen Doppeltorschützen Patrick Klöpper verzichten. Der 24-Jährige, der am Freitag noch mit zwei Treffern zum Matchwinner avancierte, fiel mit einer Zerrung für das Sonntagsspiel aus und wurde von Marius Demmler ersetzt, welcher nach ein paar Kurzeinsätzen nun erstmals viele Einsatzminuten bekam und sich beweisen konnte. Im Tor begann erneut Sebastian Albrecht, der in Bad Tölz bereits einen guten Tag erwischte und einen Shutout feiern durfte.
Die Zuschauer im Sahnpark sahen von Beginn ein schnelles Spiel. Beide Teams, sowohl die Eispiraten als auch der amtierende Meister aus Bietigheim, gingen ein hohes Tempo. Dabei konnte die gut geordnete Eispiraten-Defensive und ein erneut stark aufgelegter Sebastian Albrecht immer wieder gute Möglichkeiten der Steelers vereiteln. Nachdem Vincent Schlenker einen schön herausgespielten Angriff nicht mit einem Tor vollenden konnte, gab es im Kunsteisstadion Crimmitschau kurze Zeit später dennoch Grund zur Freude. Carl Hudson brachte die Pleißestädter mit seinem Hammer, der erst den Innenpfosten streifte und dann in den Maschen einschlug, zum vierten Mal in dieser Saison in Front - 1:0 (12.)! Doch die Offensivqualität der Gäste sollte sich kurz vor dem Ende des ersten Drittels durchsetzen. Nach einer guten Kombination im Eispiraten-Drittel musste Zientek nur noch die Kelle hinhalten und überwand den ansonsten starken Albrecht zum 1:1 (18.).
Die Bietigheim Steelers nahmen im zweiten Drittel dann das Heft in die Hand und schnürten die Westsachsen so in ihr Drittel. Doch die Eispiraten hielten dem enormen Druck stand und versuchten in der Offensive immer wieder kleine Nadelstiche zu setzen. Zunächst vergab Christian Hilbrich, dann Newcomer Marius Demmler. Nach einer kurzen technischen Störung wurde es dann aufgrund eines Scheinwerferausfalls kurz dunkel im Sahnpark. Sebastian Albrecht behielt dennoch die Übersicht und parierte Scheibe um Scheibe, die auf sein Tor flog sehr sicher und teils grandios. Kurz vor dem Drittelende wurde es dann noch einmal aufregend – Im Getümmel vor Bietigheim-Torhüter Sinisa Martinovic verpasste erst Flick, dann Hilbrich und zu guter Letzt auch Talbot. Somit ging es mit einem unveränderten Spielstand von 1:1 in die Katakomben.
Im Schlussdrittel drehten die Mannen von Cheftrainer Kim Collins dann auf. Plötzlich waren es die Eispiraten, welche sich die besseren Chancen erarbeiteten. Doch die Steelers waren das Team, welches jubeln durfte. Erst hielt Martinovic überragend gegen Hudson, auf der Gegenseite tunnelte Marcus Sommerfeld Sebastian Albrecht und stellte auf 1:2 (48.). Die Antwort der Eispiraten ließ keine Minute auf sich warten. Christian Hilbrich hatte in zentraler Position genug Zeit, um sich die Scheibe zurechtzulegen und hämmerte diese humorlos in den Winkel – 2:2 (48.)! Und die Crimmitschauer wollten mehr - Carl Hudson traf zunächst nur den Innenpfosten, dann aber ins Schwarze!
Der Kanadier feuerte den Puck in die Maschen des Gästetores und brachte den Sahnpark zum kochen. Immerhin bedeutete der Treffer zum 3:2 (55.) den Endstand. Auch, weil Rob Flick wenige Sekunden vor dem Ende nur den Pfosten des verwaisten Bietigheim-Tores traf.
Deggendorfer SC
Aufopferungsvoller Kampf wird erneut nicht belohnt: DSC unterliegt den
Ravensburg Towerstars knapp
(DEL2) Es hat wieder nicht sollen sein für den Deggendorfer SC. Bereits das
vierte Spiel in Folge spielte das Team von Trainer John Sicinski
hervorragend mit, zog aber am Ende mit 3:5 knapp den Kürzeren gegen
die von Jiri Ehrenberger trainierten Towerstars.
Das Spiel begann ausgeglichen. Beide Teams erspielten sich bereits
früh einige Einschussmöglichkeiten, jedoch blieben beide Keeper
zunächst Herr der Lage. In der achten Spielminute war es dann aber
doch so weit. Robbie Czarnik wird durch einen Querpass von Ilkka
Pikkarainen mustergültig bedient und der Torjäger überwand per
Direktschuss Cody Brenner zur Gästeführung. Doch die Deggendorfer
Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Knapp zwei Minuten später
überraschte Josh Brittain Ravensburgs Keeper Langmann mit einem
schnellen Schuss von der Bande und erzielte den prompten Ausgleich.
Ein weiteres Tor wollte allerdings im ersten Abschnitt dann nicht mehr
fallen.
Im Mitteldrittel waren es dann die Gäste, die besser aus der Kabine
kamen und dann auch erneut in Führung gehen konnten. Torschütze in der
24. Minute war David Zucker. Auf den erneuten Ravensburg
Führungstreffer folgten wütende Angriffe der Deggendorfer, die sich in
der 33. Spielminute dann endlich selbst belohnten. Justin Kelly fand
am langen Eck den freistehenden Christoph Gawlik und der Routinier
erzielte aus spitzem Winkel den Ausgleich. Mitten in diese
Deggendorfer Drangphase hinen dann erneut die kalten Dusche.
Ravensburgs Czarnik stand nach 37 Zeigerumdrehungen am langen Eck
goldrichtig und verwertete den Abpraller eines Schuss von Ondrej
Pozivil zur dritten Gästeführung an diesem Abend. Doch erneut hatten
die Hausherren die passende Antwort parat. Nur knapp eine Minute
später setzten sich vom Bully weg Kyle Gibbons und Curtis Leinweber
schön durch und Letzterer erzielte aus dem Gewühl heraus den
hochverdienten Ausgleich. In der Folgezeit boten sich den
Deggendorfern dann einige hochkarätige Chancen, erstmalig in Führung
zu gehen, doch die DSC-Cracks scheiterten ein ums andere Mal an Jonas
Langmann im Towerstars-Gehäuse.
Als im Schlussabschnitt Curtis Leinweber gleich zu Beginn auf die
Strafbank musste, schlugen die Gäste erneut eiskalt zu. Vincenz Meyer
überwand Brenner im Nachstochern. Sollten die Deggendorfer zum vierten
Mal an diesem Abend zurückkommen? Wütende Angriffe folgten auf den
erneuten Rückstand, doch trotz einiger guter Chancen, wollte der
Ausgleich nicht mehr fallen. Im Gegenteil: Knapp zwei Minuten vor Ende
der Partie fuhren die Towerstars einen Konter und erzielten durch
Pikkarainen ihren fünften Treffer, was gleichermaßen auch den Deckel
auf die Partie machte.
Damit muss das Team von Trainer John Sicinski auch am vierten Spieltag
punktlos von dannen ziehen und hat am kommenden Freitag die Chance
nach den bisher couragierten Auftritten endlich für Punkte zu sorgen.
Spielbeginn am Freitagabend beim Auswärtsspiel bei den Kassel Huskies
ist um 18:30 Uhr.
Dresdner Eislöwen
Eislöwen verlieren gegen Frankfurt
(DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Löwen Frankfurt mit 2:5 (0:1; 1:2; 1:2) verloren. Vor 1850 Zuschauern markierte Matthew Pistilli (2.) die Führung für die Gäste aus Hessen. Im zweiten Drittel nutzte Thomas Pielmeier nur 17 Sekunden nach dem Start eine Powerplaysituation zum Ausgleich (21.), doch Kevin Maginot und Pistilli (27./34.) waren erneut erfolgreich. Im Schlussdrittel schraubten erneut Pistilli und Carter Proft durch zwei Powerplay-Tore den Spielstand in die Höhe (42./51.). Nick Huard konnte mit seinem Treffer in Überzahl nur noch Ergebniskosmetik betreiben (52./PP).
Eislöwen-Cheftrainer Jochen Molling: „Uns fehlt aktuell das Selbstbewusstsein. Wir haben die Möglichkeiten, nutzen sie aber nicht. Bei den Frankfurtern hat man gesehen, warum sie an der Tabellenspitze stehen. Es ist eine schwierige Phase, aber wir dürfen den Kopf dennoch nicht in den Sand stecken.“
Löwen-Co-Trainer Marko Raita: „Es war ein langsames und sicher nicht unser bestes Spiel. Das Gute ist, dass wir zwei Powerplaytore geschossen haben. Mich ärgert, dass wir wegen Disziplinlosigkeiten Strafen genommen haben. Trotzdem freuen wir uns natürlich über die drei Punkte.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 28. September um 19.30 Uhr gegen die Bietigheim Steelers EC Bad Nauheim.
ESV Kaufbeuren
ESVK schlägt Heilbronner Falken 7:2 - Drei Tore in weniger als zwei Minuten bringen Joker auf die Siegerstraße
(DEL2) Deutlich mit 7:2 besiegte der ESV Kaufbeuren am Sonntagabend vor 2.273 Zuschauern die Heilbronner Falken. Dabei war das Spiel lange Zeit ausgeglichen und zerfahren, der Motor der Joker kam erst gegen Ende des Mittelabschnitts auf Touren als drei Tore in 108 Sekunden die Kaufbeurer auf die Siegerstraße brachten. Da Max Schäffler kurzfristig ausfiel, nahm Markus Lillich dessen Platz in der dritten Reihe ein. Der ESVK startete mit viel Schwung in diese Begegnung hinein und ging bereits nach 46 Sekunden in Führung. Einen Zwei-auf-Eins Konter von Alex Thiel und Sami Blomqvist schloss letzterer mit einem Schuss ins kurze Eck ab. Die Freude über die frühe Führung währte nicht lange, denn in der vierten Spielminute gelang Justin Kirsch nach einem Abspielfehler in der Kaufbeurer Verteidigung der Ausgleich. Die Joker zeigten in der Folge allerdings unbeeindruckt von diesem Rückschlag und hatten durch Branden Gracel (5.) und Blomqvist (6.) die besten Chancen, erneut in Führung zu gehen. Im weiteren Verlauf des ersten Spielabschnitts erhöhte sich die Fehlerquote im Kaufbeurer Spiel, sodass die Heilbronner immer öfter gefährlich vor Stefan Vajs auftauchten, diesen aber zunächst nicht nochmals überwinden konnten. Schon nach drei Minuten im Mittelabschnitt jubelten die Kaufbeurer erneut, Blomqvists vermeintlicher Führungstreffer wurde jedoch nach Videobeweis aberkannt, da dieser den Puck mit der Hand ins Tor befördert hat. Danach hatte das Spiel lange keine Highlights zu bieten ehe in der 30. Minute gegen die im Powerplay spielenden Falken zweimal bravourös hielt. Einen von den Kaufbeurern durch ihr Forechecking erzwungenen Fehler in der Heilbronner Hintermannschaft nutze Markus Lillich in der 36. Minute zu seinem ersten DEL2-Tor und der erneuten Führung. Kurz darauf musste Phillip Messing in die Kühlbox, doch in diesem Unterzahlspiel hatten die Kaufbeurer die großen Chancen. Die dritte nutzte Florian Thomas, der Mirko Pantkowski tunnelte, zum 3:1. Keine Zeigerumdrehung später fälschte Jere Laaksonen eine Hereingabe von Ossi Saarinen zum 4:1 ab. Im letzten Drittel sorgten die Joker früh für klare Verhältnisse, denn Julian Eichinger erhöhte in der 45. Minute im Powerplay auf 5:1. Drei Minuten später brachen die Heilbronner in Unterzahl durch und sorgten in Person von Pierre Preto, der den Drei-auf-Eins Konter abschloss, für etwas Ergebniskosmetik. Julian Eichinger stellte wenige Augenblicke später mit einem Schlagschuss von der blauen Linie den alten Abstand wieder her. Beide Mannschaften schienen sich nun mit dem Ergebnis abgefunden haben, einzig in der Schussminute schloss Saarinen eine schöne Kombination im Powerplay zum 7:2 ab. In der anschließenden Pressekonferenz sah Falken-Trainer Alexander Mellitzer das zweite Drittel als Knackpunkt im Spiel, als man eigene Chancen liegen gelassen hat und die Kaufbeurer ihre Möglichkeiten besser nutzten. ESVK-Trainer Andreas Brockmann sprach seiner Mannschaft ein Kompliment aus, man habe über 60 Minuten „durchgefightet“ und verdient gewonnen.
Tölzer Löwen
Wochenende zum Abhaken
(DEL2) Am zweiten Spielwochenende der neuen DEL2-Saison lief für die Tölzer Löwen nicht viel zusammen. Nach der Freitagsniederlage gab‘s auch in Kassel nichts zu holen. Die Huskies gewannen mit 6:2 (2:0, 4:1, 0:1). „Wir waren nicht bereit“. Markus Berwanger redete nach dem Spiel nicht lange um den heissen Brei herum. Spielte die verspätete Anreise und deswegen verkürzte Aufwärmzeit eine Rolle? Wahrscheinlich. Fehlen den Löwen mit Dibelka und Schlager weiter zwei Stützen? Mit Sicherheit. Dennoch war der Auftritt in Kassel in dieser Form nicht nötig. „Kassel war immer einen Schritt schneller. So kann man hier nicht beginnen“, spricht Berwanger über den verkorksten Start ins Spiel. Die Löwen verbrachten im Auftaktdrittel viel Zeit auf der Strafbank. Richie Mueller nutzte die numerische Überzahl jeweils per Direktschuss zu zwei Toren. Früh im Spiel war die Richtung vorgegeben. Mit Beginn des Mittelabschnitts entschieden die Huskies die Partie vorzeitig. Sam Povorzniouk und erneut Mueller trafen innerhalb von 56 Sekunden zum 4:0. „Der Start war sehr wichtig für uns“, gab auch Huskies-Coach Rico Rossi zu Protokoll. Die Löwen fanden kaum zu ihrem Offensivspiel. Nur Casey Borer stemmte sich mit einer guten Einzelleistung, die im 1:4 mündete, gegen die Niederlage. Doch noch im zweiten Drittel trafen Rico Henning und Toni Ritter. Mit dem Start in den Schlussabschnitt kam Andreas Mechel ins Löwentor. Der Back-Up machte seine Sache gut und hielt den Kasten sauber. Vorne traf Johannes Sedlmayr zur Ergebnis-Verschönerung. „Verdienter Sieg, da muss man nicht lamentieren“, so Berwanger. Für die Löwen geht’s am kommenden Freitag nach Heilbronn.
ECDC Memmingen
Generalprobe geglückt: Indians siegen zweimal gegen Landsberg
(OLS) Nur zwei Tage nach dem Auswärtserfolg in Landsberg konnte der ECDC Memmingen auch sein Heimspiel gegen den HCL für sich entscheiden. Die Indianer siegten im letzten Test vor Saisonstart mit 5:3.
Bereits am Freitag holten sich die Memminger in der Lechstadt einen knappen Erfolg, mit 6:5 verließen sie das Eis als Sieger. In einem zerfahrenen Spiel, in dem die Memminger nur 40 Minuten die tonangebende Mannschaft waren, setzten sie sich am Ende durch Treffer von Piskor (2), Miettinen, Beck, Schirrmacher und Mudrk durch.
Am Sonntag folgte gleich das Rückspiel, in dem der ECDC gut in die Partie startete. Die Mannen von Coach Dietrich hatten zu Beginn des ersten Drittel auch einige gute Möglichkeiten in Führung zu gehen, den Treffer erzielte aber der HCL. In der 14.Minute schob Mika Reuter die Scheibe an Joey Vollmer vorbei ins Netz. Die Indianer erzielten wenige Minuten darauf aber den Ausgleich. Daniel Huhn hieß der Torschütze zum 1:1 in Überzahl, danach gab es den ersten Pausentee des Abends.
Im zweiten Drittel machten die Hausherren weiter Dampf und waren auch folgerichtig in der 24.Minute erfolgreich, Patrik Beck schloss zum 2:1 ab. Die Führung hätte durch eine tolle Kombination von Jared Mudryk und Daniel Huhn ausgebaut werden können, doch die Riverkings brachten sich durch den Ausgleichstreffer von Daniel Menge in Überzahl wieder ins Spiel. Zu mager war die Ausbeute in unzähligen Überzahlsituationen der Indianer, so dass das letzte Drittel nochmals Spannung versprach.
Der gut aufgelegte Jared Mudryk erzielte im letzten Spielabschnitt die erneute Führung. Im Alleingang schloss er eiskalt ab (45.Minute). Kurz darauf markierte Daniel Huhn noch das 4:2 und Mudryk machte dann mit einem weiteren sehenswerten Treffer in der 49.Minute seinen Doppelpack perfekt. Der HCL kam durch den Treffer ihres Kontingentspieler Tyler Wiseman nochmals heran, doch es blieb letztendlich beim ungefährdeten 5:3 Erfolg der GEFRO-Indians im letzten Testspiel.
Somit starten die Maustädter mit zwei Erfolgen in die neue Oberliga-Saison. Das Team von Trainergespann Dietrich/Benda hofft auf alle Akteure zurückgreifen zu können, wenn es gegen die Sptzenteams aus Rosenheim und Selb geht. Am Freitag tritt der ECDC beim diesjährigen Favoriten und mehrmaligen Meister aus Rosenheim an. Zwei Tage später steigt dann am heimischen Hühnerberg das erste Heimspiel der Spielzeit, wenn es gegen den Ex-Klub von Jared Mudryk, die Selber Wölfe geht.
ERC Sonthofen
Sonthofen verliert mit 2:5 daheim gegen Lindau und gewinnt 6:1 gegen die EA Schongau Mammuts
(OLS) Am Freitag fand das Rückspiel gegen den EV Lindau statt.
Nach einem starken Auswärtssieg mit 7:2 in Lindau unterlag der ERC den Gästen mit 2:5.
Von der ersten Sekunde an gaben die Bulls Gas und führten das Spiel an.
Lindau kam aber von Minute zu Minute besser ins Spiel. Schon in der 6. Minute ergab sich für die Gäste eine richtig gute Chance, aber Patrick Glatzel hielt sein Tor sauber. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, mit mehreren Chancen auf beiden Seiten. In der 10. Minute war es dann soweit, das erste Tor des Abends fiel. Mit 0:1 ging Lindau durch Anthony Calabrese in Führung. Die Islanders machten immer mehr Druck und unsere 37 hatte ordentlich was zu tun. Gegen Ende des Drittels nahm Sonthofen wieder das Heft in die Hand und kam zu einigen guten Chancen, scheiterten jedoch immer wieder am stark haltenden Gästekeeper. Mit 0:1 ging es dann auch in die erste Drittelpause.
Im zweiten Drittel kam Lindau besser aus der Kabine und erspielte sich einige gute Möglichkeiten. Im weiteren Verlauf war jedoch Sonthofen tonangebend, ohne dabei die erspielten Chancen zu verwerten. Einen Leichtsinnfehler der Bulls, nutzten die Gäste eiskalt zum 0:2. Der ERC ließ sich aber nicht hängen und spielte weiter offensiv. In der 36. Minute der verdiente Lohn. Lukas Slavetinsky verkürzte auf 1:2. Trotz optischer Überlegenheit der Bulls, waren es die Islanders die kurz vor Drittelende auf 1:3 im Powerplay erhöhten.
Das dritte Drittel begann, wie das Zweite endete. Sonthofen mit einem Angriff nach dem anderen, vergaben diese jedoch entweder leichtfertig oder fanden in Zabolotny ihren Meister. Aber auch Lindau kam immer wieder zu guten Tormöglichkeiten. Eine davon nutzten sie in der 53. Minute und erhöhten auf 1:4. Zwei Zeigerumdrehungen später klappte es dann auch auf Seiten der Bulls. Franz Mangold war zur Stelle und verkürzte auf 2:4. Direkt im Gegenzug stellten die Lindauer den alten Abstand aber wieder her und erhöhten auf 2:5, was auch den Endstand des Spiels bedeutete.
Im letzten Vorbereitungsspiel vor der Punkterunde, hatten die Bulls die EA Schongau zu Gast in der Eissporthalle Sonthofen. Mit 6:1 entschieden die Bulls das Spiel für sich.
Bereits in der zweiten Minute traf Fabian Voit zum 1:0 für den ERC. Kurz darauf erhöhte Petr Sinagl auf 2:0. Trotz der schnellen Führung, kam bei den Bulls kein richtiges Tempo auf und das Spiel plätscherte bis zum Drittelende dahin.
Im zweiten Drittel, lief bei Sonthofen dann kaum noch etwas zusammen. Zwar erhöhten die Bulls durch Martin Guth in der 27. Minute auf 3:0, doch überwanden die Schongauer kurz darauf Roman Steiger, der für Patrick Glatzel im Tor heute stand und verkürzten durch Markus Jänischen auf 3:1. Nach diesem Tor reichte es Trainer Martin Sekera mit der dargebotenen Leistung seiner Mannschaft und richtete einige deutliche Worte, während einer Auszeit, an die Mannschaft. In der 32. Minute dann das 4:1. Auf Zuspiel von Sean Morgan, netzte Franz Mangold ins Gästetor ein. Mit 4:1 ging es auch in die zweite Drittelpause.
Im letzten Drittel, das selbe Bild. Sonthofen heute mit der schwächsten Vorstellung in der Vorbereitung. Dennoch schraubten Jonas Schlenker in der 36. Minute und Marc Sill in der 58. Minute auf 6:1, was auch den Endstand bedeutet. Trotzdem war dies keine gelungene Generalprobe für die Punktspielrunde.
In der kommenden Woche gibt es noch einiges zu tun für die Mannschaft um Trainer Martin Sekera. Die Chancenverwertung muss wesentlich besser werden, aber auch das Kombinationsspiel, hat vor allem heute noch nicht so gepasst. Dennoch freut sich die Mannschaft nun auf die Punktspielrunde.
Am ersten Spieltag sind die Bulls beim SC Riessersee zu Gast. Zum ersten Heimspiel der Saison, empfängt der ERC den EV Landshut.
EHC Waldkraiburg Löwen
EHC WALDKRAIBURG BEENDET VORBEREITUNG MIT SIEG BEI ERDING GLADIATORS
(OLS) Mit einem 6:5-Erfolg ging am Sonntag Abend die Testphase der Löwen vor dem Oberligastart am kommenden Freitag zu Ende. Den Sieg beim Bayernligisten aus Erding hätte das Team von Chefcoach Thomas Vogl aber fast aus der Hand gegeben, nachdem man in einer zu grob geführten Schlussphase noch drei Gegentore innerhalb einer Minute kassiert hatte. Lukas Wagner und Michael Rimbeck glänzten, auch Neuzugang Kirils Galoha kam zum Einsatz- bekam jedoch auch mächtig auf die Finger und den Helm.
Gegen Mitte des Spiels in Erding musste sich Kirils Galoha den Helm richten- der gegnerische Ellenbogen-Hieb hatte ihm diesen auf dem Kopf nämlich direkt verdreht. Spätestens jetzt, nach den Stockschlägen auf die Hände und gegen den Kopf dürfte dem lettischen Neuzugang beim EHC Waldkraiburg klar geworden sein, dass es nun wieder ernst wird. Am Samstag Nachmittag war der zweite Kontingentspieler der Löwen am Flughafen in München gelandet, rund 24 Stunden später stand er bei den Gladiators auf dem Eis und die am Ende 62 Strafminuten (nur 2-Minuten-Strafen) belegten, wie diese Partie abgelaufen war. Vielleicht sollte man sich nochmals ins Gedächtnis rufen, worum es in der Vorbereitung eigentlich geht. Aber der Reihe nach: Nach einem tollen Fan-Erlebnis mit dem Showtraining am Freitag in der Raiffeisen Arena ging es in Erding letztmals vor dem Meisterschaftsstart am Freitag in Selb in der Vorbereitung zur Sache. Patrick Zimmermann und Josef Huber spielten bei der U20 des EHC, Lucas Wimmer fehlte erkrankt. Nach nicht einmal zwei Minuten brachte Verteidiger Philipp Seifert die Löwen mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie in Führung (01:48), nach knapp einer Viertelstunde erhöhte Lukas Wagner in doppelter Überzahl auf 2:0 im Nachschuss (14:24). Die Gastgeber machten sich mit vielen Strafen selbst das Leben schwer, konnten sich aber gleichzeitig bei den Löwen bedanken, dass diese aus ihren insgesamt 9 (!) Powerplays zu wenig machten. Thomas Rott hatte sich im ersten Drittel eine leichte Verletzung zugezogen, doch nichts gravierendes- dennoch wurde er in diesem „Spiel“, das es nun zunehmend wurde, geschont.
Im zweiten Drittel präsentierten sich die Gladiators besser als der EHC und glichen auch zunächst aus. Florian Zimmermann haute EHC-Keeper Kevin Yeingst zunächst einen Shorthander in die Maschen (25:42), nach dem routinemäßigen Wechsel im Löwen-Gehäuse musste auch Korbinian Sertl schnell hinter sich greifen und Daniel Krzizok jubelte (31:57). Die Löwen kamen mit Glück durch Nico Vogl zwar wenig später wieder in Führung (34:11), dann spielten ihnen die Hausherren mit den Strafzeiten aber wieder in die Karten und Tomas Rousek erhöhte auf 4:2 (39:33).
Im Schlussdrittel sorgten Michael Rimbeck (46:00) und Lukas Wagner bei doppelter Überzahl (52:20) schnell für klare Verhältnisse. Anschließend wurde es wieder ruppiger und die Strafminuten flogen nur so durchs weite Rund. Dass einen da die Lust schon mal verlassen kann, mag nachvollziehbar sein. Dass man sich dann aber unkonzentriert zeigt und noch drei Gegentore in 59 Sekunden kassiert, hatten die mitgereisten Fans aber nicht verdient. Am übernächsten Wochenende, den 3.Oktober wollen die Löwen mit Fanbussen nach Garmisch zum Spiel gegen die SC Riessersee reisen. Treffpunkt ist um 14:15 Uhr, der Fahrpreis liegt je nach Teilnehmerzahl zwischen 15 und 21 Euro. Anmelden kann man sich wie üblich via Facebook-Direktnachricht, am Fanshop-Stand vor der Raiffeisen Arena am kommenden Sonntag beim Heimspiel gegen Weiden oder in der Geschäftsstelle- diese hat in dieser Woche Dienstags (16:30-18:30 Uhr) und Donnerstags (18:00-20:00 Uhr) geöffnet.
ESC Moskitos Essen
Moskitos Essen starten positiv in die Saison
(OLN) Das erste offizielle Punktspiel in der Eishockey Oberliga Nord stand an, als Gast erwartete die Gentges Truppe einen der Mitfavoriten um die ersten 4 Plätze, die Saale Bulls aus Halle. Gauch auf Essener Seite immer noch und länger außer Gefecht, aber trotzdem 19+2 auf dem Spielberichtbogen, Halle reiste mit 15+2 nach Essen an, recht knapper Kader. Es konnte losgehen.
Ins erste Drittel, flottes Spiel in den Anfangsminuten, besonders Essens Paradereihe McLeod-Lennartsson-Gerartz mit sehr viel Druck, aber auch Halle mit einigen gefährlichen Aktionen u.a. von Geisberger und Mosienko vor Goalie Cerveny, der im Essener Tor stand. 8:25 gespielt und McLeod mit einem Break, leider nur auf seiner Rückhand, Justin Schröers im Hallenser Kasten mit guter Parade, die Chancen häuften sich für Essen. 2 Minuten vor Drittelende einige knifflige Aktionen vor dem Essener Tor, mit Glück und Können abgewehrt. Ein sehr interessantes, dazu faires Drittel ging mit dem 0:0 in die Pause, ein etwas schmeichelhaftes Unentschieden für Essen. Die rund 25 Fans der Bulls, als auch die 1200 Essener konnten zufrieden sein, kleiner Vorteil wohl für Halle.
Zu Beginn des 2. Drittels Chancen auf beiden Seiten und die ersten Strafen gegen Halle [23:19] Tim May und Jonas Gerstung je 2 Minuten, doppelte Überzahl für die Moskitos und es klingelte hinter Schrörs zum ersten Mal, Tor für Essen durch Holzmann im Nachsetzen [24:01]. Wütende Angriffe über Robinson und Burns danach, Cerveny und Glück verhinderten den Ausgleich. 6 Minuten vor Drittelende zieht Essen die erste Strafzeit, Holzmann wegen Haken und kurz vor Ablauf der Strafe das 1:1, unglücklich, wenn auch nicht unverdient. Ein Billiardtor von Tyler Mosienko, der Cerveny anschoss [35:54]. Essens Goalie pariert 2 Mal großartig danach und bejubelt dann die erneute Führung, ein kurioses Tor durch Robin Slanina [37:16], Halles Torwart spielte seine eigene Rolle dabei. 1:24 vor der Pausensirene Überzahl Essen und das Ex-Crocodile himself, nach einer echten Schwarte von der Blauen, fälschte Gerartz zum 3:1 ab [39:07].
Damit ging’s ins letzte Drittel hinein und Slanina musste früh in die Strafbox, keine Minute gespielt, welche prompt durch Halles Anschlusstreffer bestraft wurde, Burns stocherte nach [41:41] und im direkten Gegenzug netzte Lennartsson nach einem Break rechts hoch ein, stark gespielt und abgeschlossen [42:19], es stand 4:2 für das Heimteam. Ein Hin und Her, eine neue Strafe gegen Essen, hoher Stock durch Pfeifer [45:09], ohne Resultatsveränderung. Das Spiel wurde deutlich aggressiver, Essens Airich und Halles Burns je 2 Minuten wegen unnötiger Härte, es ging mit 4 gegen 4 weiter, 8 Minuten noch auf der Uhr.
Es schwappte dann so dahin, nicht mehr so zwingend und trotzdem fiel das 4:3 durch Halle, Pietsch traf [54:50] und wieder einmal umgehend das 5:3 durch McLeod [55:36]. Essen mit der schnellen Antwort, apropos schnelle Antwort, Halle konterte und verkürzte erneut auf 5:4, wieder Pietsch scharf und flach, Cerveny ohne Chance [56:45]. Wilde 4 Minuten am Westbahnhof. Halles Goalie räumte kurz seinen Arbeitsplatz 1 Minute vor Spielende, gleichzeitig für beide Teams nochmal Strafen, Essen 2 Minuten wegen unnötiger Härte für Kreuzmann und Ehemann von den Bulls 2+2 sogar wegen unnötiger Härte und unsportlichem Verhalten.
3 Sekunden vor Ende musste auch Essens Lennartsson runter mit 5+SD, Check gegen Kopf und Nacken. Es blieb beim hartumkämpften 5:4 für Essen, Halle muss man attestieren, dass sie ganz sicher ein wichtiges Wörtchen in dieser Saison mitreden werden. Die ersten Punkte bleiben am Westbahnhof. Über die wilde Keilerei nach Spielende breiten wir den Mantel des Schweigens, es gab jeweils für die Saale Bulls und Essen eine Spieldauerdisziplinarstrafe.
Moskitos Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges in seinem Statement: "Mit einem 3-Punkte Sieg gegen eine Top-Mannschaft in die Saison starten ist perfekt. Defensiv brauchen wir aber einen wesentlich besseren Zugriff im eigenen Drittel und zwei erhoffte Leistungsträger müssen wesentlich mehr bringen."
Crocodiles Hamburg
Crocodiles feiern Heimsieg gegen Leipzig
(OLN) Die Crocodiles konnten im ersten Heimspiel der Hauptrunde die Icefighters Leipzig mit 4:2 (0:0/3:1/1:1) bezwingen.
Nach einem torlosen ersten Drittel, in dem sich die Crocodiles eine optische Überlegenheit erspielten, gingen zunächst die Gäste durch Damian Schneider in Führung (25.). Doch die Hausherren glichen schnell durch Philip Kuschel aus (27.) und wurden immer stärker. 14 Schüsse brachten die Hamburger allein im zweiten Drittel auf das Gehäuse von Benedict Roßberg, zweimal war der Leipziger Torhüter machtlos. Brad McGowan drehte im Nachschuss die Partie (31.), Josh Mitchell erhöhte wenige Sekunden vor der zweiten Pause auf 3:1.
Auch im letzten Spielabschnitt blieben die Gastgeber dominant und bauten schließlich die Führung in Überzahl durch Dominik Lascheits Tor zum 4:1 aus (54.). Die Icefighters gaben sich nicht geschlagen, verkürzten durch Antti Paavilainen noch einmal zum 4:2 (56.) und nahmen für fast vier Minuten den Torwart für einen weiteren Feldspieler vom Eis. Den Sieg ließen sich die Crocodiles allerdings nicht mehr nehmen.
„Der Anfang war nicht optimal, die Jungs waren etwas nervös. Aber wir haben uns gesteigert und verdient gewonnen. Meine Spieler haben sich von Wechsel zu Wechsel verbessert. Sie haben gekämpft, Zweikämpfe gewonnen und Schüsse geblockt. Aber natürlich werden wir weiter an den Details arbeiten, ein paar Sachen müssen noch besser werden“, so Trainer Jacek Plachta.
Am kommenden Wochenende treten die Crocodiles Hamburg auswärts gegen die Saale Bulls Halle an, bevor am Sonntag die BlackDragons Erfurt zu Gast sind.
Hannover Scorpions
6:5 Derbysieg der Scorpions - Sonntag 30.09. 19 Uhr gegen die Moskitos Essen
(OLN) Der zweite Sieg im zweiten Spiel der an diesem Wochenende gestarteten Saison der Eishockey-Oberliga-Nord. Das Besondere am zweiten Sieg war, dass er im ersten Derby gegen die Hannover Indians gelang.
Mit 6:5 Toren nach Penaltyschießen war schon dieses erste Heimspiel der Saison an Dramatik kaum zu übertreffen.
Hatten die stark ersatzgeschwächten Scorpione zu Beginn des Spiels eine sichere 3:0 Führung herausgespielt, mussten sie dann im weiteren Spielverlauf der stark reduzierten Spieleranzahl Tribut zollen, so dass die Indianer mit fortschreitender Spieldauer immer näher herankamen. Letztlich gingen die beiden Teams ins Penaltyschießen, dass die Scorpions schließlich hoch verdient gewannen und damit den 6:5 Sieg errangen.
Am kommenden Sonntag, 30.09. kommt es gleich zu der Begegnung gegen einen Mitfavoriten dieser Saison, gegen die Moskitos Essen. Beginn der Begegnung ist um 19 Uhr in der hus de groot EISARENA.
Herner EV
Rostock Piranhas - Herner EV 7 : 6 (3:2,3:4,1:0)
(OLN) In einer torreichen Partie musste sich der Herner EV am Sonntagabend in Rostock mit 6:7 geschlagen geben. Es war eine etwas unglückliche Niederlage, wenn man bedenkt dass der HEV zweimal mit drei Toren zurücklag, aber noch vor der 2. Drittelpause zum 6:6 ausgleichen konnte und in den letzten Zwanzigminuten dominierte. Im Schlussdrittel waren die Piranhas nämlich dann das glücklichere Team und kamen zweieinhalb Minuten vor der Schlusssirene zum Siegtreffer. „Wir haben zweimal einen großen Rückstand aufgeholt. Das ist der positive Aspekt des Spiels. Wir haben auswärts sechs Tore geschossen, auch das ist ein guter Wert. Aber dass wir sieben Tore einstecken mussten, das überdeckt das natürlich. Das Spiel haben wir nicht am Ende verloren sondern in der Anfangsphase. Die Aufholjagden haben viel Kraft gekostet. Nach der Spieldauer von Vojtech Suchomer hatten wir vorübergehend nur drei Verteidiger Verteidiger, da Julius Bauermeister nach dem Check, den er bekommen hatte, einige Zeit brauchte um zurückzukommen und auch Tobias Esch nicht voll einsatzfähig war“ meinte Danny Albrecht hinterher. Als Ausrede wollte er das allerdings nicht gelten lassen, er hätte sich allerdings sein erstes Meisterschaftsauswärtsspiel als Trainer des Herner EV erfolgreicher gewünscht.
Der Herner EV startete nach dem Anpfiff zwar gut, aber dann wurden die Piranhas doch bissig und führten nach gut neun Minuten bereits mit drei Treffern. So musste der HEV-Coach bereits früh eine Auszeit nehmen um Ruhe ins Spiel seiner Mannschaft zu bringen. Nach einem Check von Rostocks Tomas Kurka gegen Kopf und Nacken von Julius Bauermeister und dem anschließenden Handgemenge zwischen Werner Hartmann (Rostock) und Vojtech Suchomer (HEV) gab es drei Spielausschlüsse gegen besagte Spieler, so dass eine fünfminütige Überzahl des HEV die Folge war. Die Grün-Weiß-Roten nutzten sie mit zwei Treffern und das Ergebnis sah mit nur noch 3:2 für die Gastgeber zur ersten Pause wieder besser aus. Im zweiten Abschnitt fielen noch mehr Treffer. Ein schneller Konter der Piranhas brachte das 4:2, der HEV blieb dennoch am Drücker und kassierte trotzdem das 5:2. Danny Albrecht nahm einen Torwartwechsel vor und Lukas Schaffrath ersetzte Michel Weidekamp. Moritz Schug schaffte das 5:3 und prompt erhöhten die Piranhas wieder auf 6:3. Wieder lag der HEV mit drei Toren hinten, steckte aber dennoch nicht auf und nahm nun das Spiel klar in die Hand. In gut sieben Minuten wurde der Ausgleich zum 6:6 geschafft und das war nun völlig verdient. Während in den ersten beiden Abschnitten die längste Phase ohne Torerfolg einer der beiden Teams sechseinhalb Minuten dauerte, gab es nun erst einmal eine längere Trefferflaute. Der HEV war nun klar besser, holte sich gute Möglichkeiten heraus. Aber ein weiterer grün-weiß-roter Torjubel blieb leider aus. Als die Partie gegen Spielende wieder offener wurde, da hatten die Rostocker Piranhas das bessere Ende für sich.
Am kommenden Wochenende trifft der Herner EV zuerst am Freitagabend um 20 Uhr in der Hannibal-Arena auf die EXA Icefighters Leipzig. Zwei Tage später, am Sonntagnachmittag um 15 Uhr, muss das Team von Danny Albrecht dann bei den Tilburg Trappers in den Niederlanden antreten.
Icefighters Leipzig
Ohne Zählbares zurück aus der Hansestadt
(OLN) Gestern Nachmittag startete für unsere EXA IceFighters Leipzig die neue Saison. Nach dem spielfreien Freitag ging es zu den Hamburg Crocodiles. Es fehlten verletzt Florian Eichelkraut, Erek Virch, Patrick Fischer und Daniel Volynec. Am Ende stand es nach einer umkämpften Partie 4 – 2 für die Krokodile.
Das erste Drittel war arm an Höhepunkten. Man merkte den Hausherren an, dass sie am Freitag mit einer Niederlage gestartet waren und unserem Team, dass sie sich auch erst in der neuen Saison einfinden mussten. Aber beide Trainer dürfte gefreut haben, dass die jeweiligen Defensivabteilungen gut standen. Leider wurden schon in den ersten zwanzig Minuten zu viele Strafen genommen. Drei Mal galt es für unser Team, eine Unterzahlsituation zu überstehen. Hamburg konnte dabei zwar Druck aufbauen, aber die EXA IceFighters brachten immer noch ein Körperteil zum Blocken in die Schüsse, oder Keke Roßberg parierte. Im ersten eigenen Powerplay gelang beinahe der Treffer. Aber bei Dimitri Komniks Versuch schepperte nur das Metall.
Im zweiten Drittel war es dann Damian Schneider vorbehalten, sich als erster Torschütze für die neue Saison im Team der IceFighters einzutragen. Er traf in der 25. Minute aus spitzem Winkel zur Führung. Die hielt leider nicht lange. Hamburg glich in der 27. Minute aus und ging in der 31. Minute mit 2 – 1 in Führung. Bei beiden Toren sahen die Mannen von Coach Sven Gerike nicht gut aus. „In dieser Zeit waren wir zu unsortiert. Daraus resultieren dann die Gegentore. Denen läufst du dann halt hinterher. Das kostet Kraft, die dir dann am Ende fehlt“, meinte der Coach nach dem Spiel. Als in der 40. Minute der nächste grobe Fehler bestraft wurde und die Hausherren mit 3 – 1 in die Pause gingen, schien das Spiel entschieden.
Das letzte Drittel war wieder ärmer an Höhepunkten. Die Hamburger konnten ihrerseits die 9. Strafe unserer Mannschaft ausnutzen und das 4 – 1 erzielen (54. Minute). Danach hatte der Referee ein Einsehen und setzte auch mal ein Krokodil auf die Bank. Das nutzte Patrick Raaf-Effertz zum 2 – 4 in der 56. Minute. Die IceFighters versuchten wirklich alles, um noch einmal verkürzen zu können. Die letzten 4 Minuten spielten sie ohne Torhüter mit 6 – 5 und am Ende 6 – 4. Aber mehr als ein weiterer Metalltreffer wollte nicht gelingen. „Wir hatten in diesem Spiel noch keine Punkte verdient. Da fehlen noch ein paar Dinge. Einsatz und Laufbereitschaft waren da. Das Unterzahlspiel war sehr gut. Das Powerplay sah auch ordentlich aus. Viele gute Dinge, auf die wir aufbauen können“, waren die abschließenden Worte von Gerike.
EHC Königsbrunn
Arbeitssieg gegen die River Rats
(BYL) Mit 5:3 gewinnt der EHC Königsbrunn gegen die „River Rats“ des ESC Geretsried. Dabei taten sich die Brunnenstädter lange Zeit schwer und konnten nur teilweise glänzen, nach 60 Spielminuten genügte die wohl schlechteste gezeigte Leistung der Vorbereitung.
In den Reihen der Gastgeber fehlte heute wieder Ralf Rinke, der nach einer Verletzung geschont wurde, ebenso auch Lukáš Hruzík, der erst wieder in der Punkterunde zur Mannschaft zurückkehren wird. Dabei startete Königsbrunn ganz schwach in die Partie und war zunächst viel zu passiv. Geretsried war von Anfang an präsent und nutze die Räume, die ihm die Brunnenstädter boten. Gleich die erste Überzahlsituation konnten die River Rats verwerten, um schon in der zweiten Spielminute mit 1:0 in Führung zu gehen. Der EHC überließ den Gästen das Spiel und wirkte müde, kein Vergleich zu den bisher gezeigten Spielen. Die River Rats konnten aber diese schwache Phase nicht ausnutzen um weitere Treffer zu erzielen. Erst ab der 14. Spielminute schien ein Ruck durch die Mannschaft zu gehen, Königsbrunn war nun endlich im Spiel angekommen. Der EHC agierte jetzt druckvoll und drängte auf den Ausgleich, es wurde wieder schnelles Eishockey gezeigt und der Puck lief scheinbar mühelos durch die gegnerischen Reihen. In der 18. Spielminute traf dann Maxi Hermann, der von Alexander Strehler in Szene gesetzt wurde und sorgte für den umjubelten Ausgleich. Zwei Minuten später legte er in Überzahl nochmals nach und schoss zum 2:1 Drittelendstand ein.
Der mittlere Spielabschnitt war wie eine Kopie des ersten, Königsbrunn wieder behäbig und ohne richtigen Zug zum Tor. Auch eine doppelte Überzahl konnte nicht in Treffer umgemünzt werden, aber der Gegner machte es auch nicht besser. Minuten vor der letzten Pause lebte Königsbrunn wieder auf und schnürte die River Rats ein, in gefühlter Überzahl zeigte sich der EHC gnadenlos dominant. Henning Schütz erhöhte dann in der 35. Spielminute auf 3:1, weitere Treffer fielen aber nicht mehr bis Drittelende.
Nach dem Pausentee startete Königsbrunn furios und belagerte das gegnerische Tor, zuerst trafen die Stürmer zweimal Metall, ehe Patrick Zimmermann den Puck zum 4:1 ins Geretsrieder Netz hämmerte. Nur drei Minuten später setzte Nico Neuber noch einen drauf und brachte Königsbrunn mit 5:1 in Führung. Der EHC hatte jetzt wohl sein Pulver verschossen und schaltete einen Gang zurück. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Matthias Forster fehlte die Ordnung und Geretsried konnte noch mit zwei Überzahltreffern auf 5:3 herankommen, am Ende war der Sieg der Brunnenstädter aber ungefährdet und hochverdient.
Somit gewinnt der EHC auch sein zweites Testspiel innerhalb zwei Tage, muss aber am nächsten Wochenende noch eine Schippe auflegen. Speziell in den Überzahlsituationen konnte Königsbrunn nicht überzeugen, zweimal wurde ein doppelter Vorteil verschenkt.
EHC-Coach Fabio Carciola nennt Gründe für die kuriose Partie: „Meine Mannschaft hatte nach einer harten Trainingswoche und dem intensiven Spiel von gestern wohl noch schwere Beine. Einige waren dann wohl auch sehr lange den Saisonauftakt feiern, aber dennoch haben wir am Ende gewonnen. Wir müssen nun weiter nach vorne schauen, uns stehen am nächsten Wochenende noch zwei knifflige Gegner auf dem Programm, ehe wir in die Punkterunde starten.“
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks behalten den Durchblick - 5:2 Sieg gegen Bayernligist Dorfen
(BYL) Die Passau Black Hawks sind in der Vorbereitung auf die Bayernliga Saison 2018/19 weiter ungeschlagen. In einer vom Nebel durchfluteten Passauer EisArena, besiegte das Team von Trainer Christian Zessack die Eispiraten Dorfen vor 278 Zuschauer mit 5:2. Gerade im ersten Drittel kämpften beide Teams mit den Sichtverhältnissen in der Arena. Erst der Regen, dann die Sonne – zu viel für die teilweise offene Passauer EisArena. Hand in Hand arbeiteten die Spieler, Verantwortlichen und das Eismeister Team um die Nebelschwaden aus der EisArena zu treiben. So konnte das zweite Drittel beim Stand von 0:0 wieder angepfiffen werden. Am Ende der Partie Stand für die Passau Black Hawks ein verdienter 5:2 Sieg auf der Anzeigetafel. Nach zwei Oberliga Mannschaften und zwei Landesliga Teams, haben die Passau Black Hawks nun auch einen direkten Ligakonkurrenten in der Saisonvorbereitung besiegt. „Natürlich freuen wir uns über die bisher optimale Saisonvorbereitung. Nur jeder hier weiß, dass es ab dem ersten Spieltag in der Bayernliga ganz anders zugehen wird.“ mahnt Christian Eder nach dem Sieg in der Passauer EisArena.
Freuen dürfen Sie die Fans auf den kommenden Sonntag. Ab 10 Uhr findet in der Passauer EisArena der Platzer & Wimmer Cup statt. Die Habichte haben dann die Chance den Pokal zu verteidigen. Emotionen sind bei drei Partien gegen direkte Nachbarn garantiert. Der EV Dingofling, die Vilshofener Wölfe und der ESC Waldkirchen werden am Sonntag versuchen den Passauer Eishockeycracks den Pokal abspenstig zu machen. Versorgt werden die Zuschauer am neu gestalteten Kiosk in der Passauer EisArena. Gemeinsam mit der Metzgerei Kroiss und der Löwenbrauerei Passau bieten die Black Hawks ein erweitertes Sortiment an Speisen und Getränken. Tickets für den Platzer & Wimmer Cup erhalten Sie an der Tageskasse. -czo
ESV Buchloe
Glanzloser Heimsieg über künftigen Ligakonkurrenten - ESV Buchloe gewinnt in zäher Partie gegen Fürstenfeldbruck
(BLL) In einem typischen Vorbereitungsspiel siegten die Buchloer Piraten am frühen Sonntagnachmittag gegen den EV Fürstenfeldbruck mit 3:1 (1:0, 1:1, 1:0) und blieben so nach der knappen Penaltyniederlage am Freitag in Dorfen auch im zweiten Testspiel vor heimischer Kulisse ungeschlagen. Die knapp 140 Zuschauer bekamen aber im Vergleich zum Heimerfolg über Miesbach vor einer Woche eine eher zerfahrene, und somit schwer anzusehende Partie geboten. Dennoch war der Sieg über den EVF am Ende durchaus verdient.
Der Start begann dabei eigentlich noch recht verheißungsvoll. Die Buchloer setzten sich vom Eröffnungsbully weg im Drittel der Gäste fest und spielten in den ersten Minuten gefühlt Powerplay bei Fünf gegen Fünf. Ein Treffer sollte den Freibeutern aber nicht gelingen, weil die ersten Annäherungsversuche auf das von Christoph Müller gehütete Tor noch zu zaghaft waren. Trotz der Überlegenheit mit deutlich mehr Spielanteilen gelang es den Hausherren auch in der Folge nicht, zwingend zum Torabschluss zu kommen, sodass es bis zur 14. Minute dauerte, ehe Marc Weigant das erste Überzahlspiel mit einem verdeckten Schuss zum zu diesem Zeitpunkt mehr als verdienten 1:0 nutzte. Mehr Zählbares gelang beiden Teams danach im ersten Drittel nicht mehr, da einerseits Michal Telesz einen Alleingang vergab, andererseits aber auch die Gäste keinen Puck im von Arion Martinaj bewachten ESV-Tor unterbrachten. Der Jungtorwart, der seine Premiere im ESV-Dress gab, war in den ersten 20 Minuten aber bis auf wenige Aufnahmen sowieso eher beschäftigungslos geblieben.
Das änderte sich aber gleich zu Beginn des Mitteldrittels, da die Buchloer hier in doppelte Unterzahl gerieten. Doch mit vereinten Kräften überstand man zwei brenzlige Situationen und hatte durch Alexander Krafczyk sogar selbst die große Chance auf das 2:0, was aber nicht gelang (25.). Im weiteren Verlauf wurde das Match immer zerfahrener und so kam kaum eine Mannschaft bei eher mäßigem Tempo einmal geordnet vor das jeweilige gegnerische Tor. Nachdem die Gäste zu Halbzeit ihren Torwart gewechselt hatten, gelang dem Landesligavierten der Vorsaison schließlich doch das 1:1. Kapitän Frederik Hoffmann hatte im Nachsetzten zum Ausgleich für die Fürstenfeldbrucker getroffen. Und dennoch gingen die Piraten mit einer Führung ins letzte Drittel. Denn obwohl man zuvor noch fast sechs Minuten in Folge mit einem Mann mehr auf dem Eis agieren durfte und dennoch kein Tor erzielen konnte, zappelte die Scheibe drei Sekunden vor der Pausensirene doch noch im EVF-Tor. Auf Zuspiel von Marc Weigant hatte David Strodel zum 2:1 eingenetzt.
In den letzten 20 Minuten änderte sich trotz des engen Zwischenstands kaum etwas am Spielgeschehen. Die Partie war – wie für ein Vorbereitungsspiel typisch – weiter sehr zäh und geprägt von vielen Ungenauigkeiten und so gab es auch im finalen Abschnitt kaum einmal eine gelungene Kombination, die zu einem gefährlichen Abschluss führte. So war das erneute Tor von Marc Weigant in Überzahl zum 3:1 fast der einzige Höhepunkt im letzten Durchgang (56.). Weigant, der somit an allen drei Treffern beteiligt war, sorgte somit für den Endstand und den glanzlosen Erfolg seiner Kollegen, die am kommenden Wochenende nun zwei weitere Heimspiele vor der Brust haben. Am Freitag kommt dabei ab 20 Uhr zunächst der ESC Dorfen zum Rückspiel in die Gennachstadt, ehe am Sonntag dann ab 18 Uhr das Derby gegen den HC Landsberg in der Buchloer Sparkassenarena wartet.
EV Moosburg
Erste Testspielpleite: 2:7 gegen Erding - Holler feiert Comeback
(BLL) Der Bayernligist war eine Nummer zu groß: Im dritten Test setzte es am Freitag für den EV Moosburg beim 2:7 (0:4, 1:1, 1:2) gegen Erding die erste Niederlage. Dabei feierte Patrick Holler nach vierjähriger Abstinenz sein Comeback im EVM-Trikot.
Erst wenige Tage zuvor waren die Passangelegenheiten mit dem 29-jährigen Stürmer erledigt worden. „Ich bin überzeugt, dass mit Patrick noch mal ordentlich Qualität in unsere Offensive kommt“, sagt Vorstandsmitglied Bernhard Loidl über den Landshuter, der zuletzt beim Landkreis-Konkurrenten Black Bears Freising gespielt – und dort sehr solide gepunktet hat. So kam er für den SEF 2016/17 auf 86 Zähler (30 Tore, 56 Assists) und in der Vorsaison auf 84 Punkte (24 Tore, 60 Vorlagen). Bereits von 2010 bis 2014 trug Holler das Moosburger Trikot.
Die deutliche Niederlage gegen die Erding Gladiators konnte aber auch er nicht verhindern – zumal mit Bastian Krämmer, Kevin Steiger, Markus Gröger und Daniel Möhle vier Leistungsträger fehlten. Dass drei davon Verteidiger sind, merkte man speziell in den ersten sechs Minuten, in denen die Gäste die Moosburger Abwehrfehler eiskalt ausnutzten und schnell auf 0:3 davonzogen. Dabei ging fast unter, dass der EVM in dieser Phase ebenso viele Torchancen hatte, diese aber nicht nutzen konnte.
In der Folge dominierten die Gladiators das Geschehen, ohne über sich hinauswachsen zu müssen. Nachdem sie die Führung auf 0:5 ausgebaut hatten, gab jedoch auch noch mal der EVM Gas: Patrice Dlugos (36.) und Philipp Ujcik (44.) verkürzten kurzzeitig auf 2:5. In den letzten 20 Minuten konnten die Erdinger den alten Abstand jedoch wieder herstellen.
Als Gastspieler und möglich Alternative für den an der Hand verletzten Matt Andreacchi testeten die Dreirosenstädter den erst 19-jährigen tschechischen Verteidiger Tomas Libovicky. Er hat in den vergangenen drei Jahren in der amerikanischen Nachwuchsliga USPHL gespielt und hinterließ einen guten Eindruck. Libovicky soll auch am kommenden Sonntag beim Rückspiel in Erding (18 Uhr) eingesetzt werden.
VfE Ulm/Neu-Ulm
Devils siegen in Pfronten mit 1:8
(BLL) Mit nur 12 Feldspielern war die Reihenzusammenstellung für Trainer Robert Linke eine nicht zu schwere Aufgabe an diesem Abend. Die Devils mussten krankheits- und berufsbedingt auf einige Spieler verzichten. Trotzdem gingen die Ulmer mit sehr viel Schwung in die Partie und waren die ganzen 60 Minuten die spielbestimmende Mannschaft.
Bereits in der 7. Spielminute gingen die Devils durch Dominik Synek mit 0:1 in Führung. Der Ausgleich in der 8. Spielminute fiel etwas zufällig, denn die Falcons hatten anfangs kaum eine nennenswerte Torchance. In der 17. Minute gingen die Devils schließlich in Überzahl in Führung. Armin Nußbaumer versenkte einen Abpraller von Dominik Synek eiskalt zum 1:2. So ging es in die Pause, um dann im 2. Drittel das Tempo weiterhin hoch zu halten. So erzielte Peter Brückner in der 29. Minute nach einer schönen Kombination das 1:3. Micheal Simon erhöhte das Ergebnis noch vor Drittelpause auf 1:4. Das letzte Drittel begann wie das zweite aufgehört hat, mit einem torhungrigen Michael Simon. Unserer Nummer 69 gelang mit drei weiteren Treffern an diesem Abend ein lupenreiner Hattrick. In der 60. Minute schloss Dominik Synek den letzten Angriff der Devils erfolgreich zum Endstand von 1:8 ab.
Die Angriffe der Falcons setzten die Ulmer Defensive an diesem Abend selten unter Druck - auch die Torhüter Patrick Wagner in den ersten beiden Dritteln und Max Güßbacher im letzten Abschnitt waren immer Herr der Lage.
„Es war eine gute Gesamtleistung des Teams. Wir konnten über drei Drittel dem Gegner unser Spiel aufzwingen und viele Torchancen kreieren“ folgerte Trainer Robert Linke nach dem Spiel. Des Weiteren fügte er hinzu: „Heute möchte ich besonders die zweite Sturmreihe loben, die sich sehr spielfreudig zeigte, sowie unseren Goalie Patrick Wagner, der eine Top-Leistung abgerufen hat. Wir haben noch genügend Baustellen, an denen wir in den kommenden Wochen arbeiten müssen, um optimal auf die Landesliga vorbereitet zu sein, aber wir sind auf einem guten Weg.“
Wanderers Germering
Das zweite Vorbereitungswochenende hat es in sich
(BBZL) Erfolgreich beendete die neu formierte Mannschaft der Wanderers Germering das erste Vorbereitungsspiel zur bevorstehenden Bezirksliga-Saison 2018/2019. Am vergangenen Freitag stand nach 60 Minuten ein 5:2 Sieg gegen die EG Woodstocks Augsburg auf der Anzeigetafel. In einem temporeichen Spiel zeigte das Team um Kapitän Quirin Reichel eine engagierte Leistung. Trotz einiger Abspielfehler und einer nicht immer konsequenten Chancenverwertung darf man positiv gestimmt sein, dass in den nächsten Wochen in Germering etwas entstehen kann. Zumal auch noch die ehemaligen Bayernliga-Spieler Daniel Simm, Patrick Smolik und Konstantin Kolb am Freitag fehlten, die Qualität des Teams aber nochmal steigern werden. Die Tore für Schwarz-Gelb erzielten Tim Trappmann, Matthias Schiller, Manuel Winkler (2x) und Quirin Reichel.
Den Anfang macht am kommenden Freitag der amtierende Bayerische Bezirksliga-Meister aus Aich. Die Mannschaft von Trainer Georg Herrmann trainiert bereits seit Ende August und ist seit dem 11. September in Moosburg auf dem Eis. Wie die Münchner Vorstädter, hat auch der EVA bisher ein Vorbereitungsspiel absolviert. Gegen den EV Fürstenfeldbruck verlor man am Samstag vor heimischen Publikum mit 1:4. Im Kader gab es nach dem Titelgewinn in der Vorsaison einige Veränderungen. Bekannt sein dürfte die Bayernliga erfahrene Torhüterin Nadja Gruber, die auch schon das deutsche Trikot bei der Junioren-WM der Damen getragen hat. Dazu Verteidiger Florian Erl, der nach jahrelangen Landesligaeinsätzen von Dingolfing nach Aich gewechselt ist. Heuer wieder angreifen möchte Michael Schwarzkugler. Der Routinier bringt die Erfahrung aus 50 Spielen in der damaligen 2. Liga und über 90 Spielen in der Oberliga mit.
Zwei Tage später gastiert der ESC Kempten in der Germeringer Eishalle. Die Sharks sind für die Wanderers keine Unbekannten. In der letztjährigen Verzahnungsrunde traf man bereits in zwei Spielen aufeinander, wo der EVG jeweils als Sieger vom Eis ging. Im Vorjahr noch der Favorit, so ist die Truppe von Heinz Feilmeier nun klarer Außenseiter. Der Landesligist testete bereits dreimal. Auch wenn bisher nur Niederlagen zu Buche stehen, ist gerade die knappe 2:4 Pleite gegen den Bayernligisten aus Landsberg als Achtungserfolg zu konstatieren. Als namhafteste Neuzugänge können die ESC-Verantwortlichen Nikolas Oppenberger, David Hornak und Adrian Kastel Dahl präsentieren. Oppenberger kommt vom Bayernligisten EV Füssen als Topstürmer der Vorsaison an die Iller. Vom Ligakonkurrenten ESV Burgau wechselt mit dem Slowaken David Hornak einer der besten Stürmer der vergangenen beiden Spielzeiten nach Kempten. Der 24-Jährige hatte für die Nordschwaben zuletzt in 58 Spielen 56 Tore erzielt und 81 weitere Treffer vorbereitet. Der Schwede Kastel Dahl ist Linksschütze und stammt vom Nachwuchs von Dukla Trencin und verbrachte unter anderem zwei Jahre in Nordamerika. In der Western States Hockey League (WSHL) spielte er für die Phoenix Nights und die Arizona Redhawks.
Auf das Feilmeier-Team warten am Wochenende zwei ambitionierte Hochkaräter, mit denen man sich messen will. Die beiden Partien werden zeigen, wo man steht und sich leistungstechnisch einordnen kann. Die Gegner sind für die Mannschaft Motivation genug, um am Ende gut ausschauen zu wollen. Die Fans dürfen sich auf spannende Spiele freuen.
EC Eppelheim
Sieg und Niederlage für die Eisbären
(RLSW) Im Rückspiel konnten die Eisbären die Luchse aus Lauterbach erneut bezwingen und nach 1:4 Rückstand nach Toren von Lukas Sawicki (2), René Sauer, Dominik Deuring und Manuel Pfenning das Spiel noch zu einem 5:4 Erfolg drehen.
Im letzten Vorbereitungsspiel gegen die Mad Dogs aus Mannheimhaben die Eisbären dann eine Penalty-Niederlage einstecken müssen. Trotz der Treffer durch Eric Artman, Sven Jacobaschke und Lukas Sawicki kamen die Eisbären dabei nicht über ein 3:3 nach regulärer Spielzeit hinaus.
Der Wetterumschwung schien beiden Teams heute einige Probleme zu bereiten. Während die Luchse erst kurz vor dem geplanten Spielbeginn im Icehouse eintrafen, schienen die Eisbären in eine Art Winterschlaf gefallen zu sein, aus dem sie erst spät erwachten. Durch die verzögerte Spielvorbereitung schienen beide Teams etwas Zeit zu brauchen, ins Spiel zu finden. Zwar konnten die Eisbären im ersten Drittel sich deutliche Vorteile erarbeiten, blieben dabei jedoch ohne Torerfolg. Die dezimierten Gäste kamen dagegen immer wieder in schnellen Gegenstößen zu Chancen, die jedoch zunächst auch allesamt von Luca Weiler im ECE-Kasten entschärft wurden. Als die Eisbären den Takt der Abschlüsse erhöhten, kam jedoch der Nackenschlag, als die Luchse 4 Sekunden vor der Pause überraschend zum Führungstreffer kamen.
Hatte man sich für den zweiten Abschnitt ein schnelles Comeback gewünscht, wurde man kalt erwischt. Nach einem Torabschluss in der Offensive leiteten die Gäste einen schnellen Gegenangriff ein und erhöhten somit früh auf 0:2 aus Sicht der Eisbären (21.). Mehrere Strafen auf beiden Seiten störten in der Folge den Spielfluss beider Teams, wobei die Luchse die gefährlichere Mannschaft in dieser Phase stellten. Um so wichtiger war der Anschlusstreffer der Eisbären durch Sawicki (36.) in eigener Unterzahl. Die Freude währte jedoch nur kurz, denn die Luchse nutzen selbiges Powerplay, um den alten Abstand wiederherzustellen (37.). Erneut kurz vor der Pause folgte der vierte Treffer der Gäste, der einen Eisbären-Erfolg in weite Ferne rücken lassen sollte.
Im letzten Abschnitt hätte eine Sportwette auf einen Eisbären-Sieg wohl einen guten Gewinn eingebracht, denn was sich nun ereignen sollte, hatten wohl die wenigsten auf dem Zettel. Zunächst schien das 2:4 durch Sauer (45.) nur Ergebniskosmetik zu sein, denn trotz einiger Überzahl-Situationen konnten die Eisbären keinen weiteren Nadelstich setzen. Dies gelang Deuring 6 Minuten vor dem Schlusspfiff dann doch noch und sollte ein irres Finish einleiten. Da die Gäste ihr Heil in der Offensive suchten, um den Sack endgültig zu zumachen, ergaben sich Konterchancen auf Seiten des ECE. Lukas Sawicki war es vorbehalten, mit seinem zweiten Treffer des Abends drei Minuten vor der Pause den viel umjubelten Ausgleich zu erzielen. Angepeitscht vom bedingungslosen Support der Fans drängten die Eisbären nun auf die Entscheidung. Diese sollte 90 Sekunden vor dem Schlusspfiff dann tatsächlich noch fallen. Pfenning zog aus der Distanz einfach mal ab, überraschte den bis dato starken Luchse Goalie zum frenetisch gefeierten 5:4. Selbst in der letzten Minute sollten sich noch weitere Chancen auf Seiten des ECE ergeben, doch mit dem knappen Sieg belohnten sich die Eisbären letzten Endes für eine fulminante Aufholjagd.
Ein Spiel auf Augenhöhe bekamen die gut 60 Zuschauer im Eppelheimer Icehouse am Sonntag zu sehen, in dem die Eisbären spielerisch zwar spielbestimmend waren, doch immer wieder durch gefährliche Konter der Mannheimer überrannt wurden. So war der Führungstreffer durch Artman (11.) als verdient zu sehen, doch ein schneller Gegenstoß führte nur drei Minuten später zum Ausgleich (14.).
Im zweiten Abschnitt sah es zunächst nach dem gleichen Kräfteverhältnis aus, doch die Mad Dogs kamen langsam besser ins Spiel. Den Führungstreffer müssen sich die Eisbären jedoch ankreiden lassen, da sie den von der Strafbank kommenden Gästespieler nicht beachteten. Nur Sekunden später wurde er von seinen Hintermännern bedient und konnte unbedrängt auf das Eisbären-Tor zulaufen und Marcel Kappes zum 1:2 überwinden (30.). Nicht ganz so klar, aber ebenso konsequent zu Ende gespielt war der nächste Konter, der ebenfalls erfolgreich sein sollte (32.). Da die Mad Dogs neben ihrer Konterstärke auch eine gewisse Härte an den Tag legten, bekamen die Eisbären in Überzahl zahlreiche Chancen, Jacobaschke kam so zum Anschlusstreffer (35.).
Ebenfalls in Überzahl sollte im Schlussabschnitt der Ausgleich gelingen, für den Lukas Sawicki nach mustergültiger Zuarbeit verantwortlich war (45.). In den folgenden Minuten waren die Eisbären nahezu durchgehend, in teils doppelter Überzahl auf dem Eis, konnten dies aber nicht nutzen, um das Spiel zu drehen. In den Schlussminuten drehte sich das Ganze, und die Eisbären mussten um das Remis in doppelter Unterzahl zittern. Doch der gut aufgelegte Kappes lies keinen weiteren Treffer zu, so dass im letzten Spiel der Vorbereitung noch ein Penaltyschießen unter Wettkampfbedingungen erprobt werden konnte.
In diesem traf zunächst Artman für die Eisbären, nachdem zuvor die Mad Dogs einmal erfolgreich waren. Da die weiteren Schützen jeweils scheiterten, traten die beiden bisherigen Torschützen erneut an. Während Import-Spieler Pruden auf Seiten der Mad Dogs erneut erfolgreich war, entschärfte der Mad Dogs Schlussmann Artmans zweiten Versuch, so dass die Eisbären einen Sieg verpassten. Wie letztes Wochenende mussten die Eisbären dabei erneut einen Verletzen verbuchen. Nach einem Check verletzte sich René Sauer an der Schulter und musste zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus. Dabei kommt den Eisbären die nun 2-wöchige Pause bis zum Liga-Start ganz gelegen, die verletzten Spieler wieder fit zu bekommen.
EG Diez-Limburg
Rumpfkader erkämpft sich Sieg nach Penaltyschießen
(RLW) Mit kleinen Aufgebot erkämpfte sich die EG Diez-Limburg im letzten Test vor dem Saisonstart in die Regionalliga West einen 4:3-Sieg nach Penaltyschießen (2:0, 1:2, 0:1) bei den Eisbären Heilbronn. Die Rockets waren mit elf Feldspieler und einem Keeper angereist, nachdem einige Leistungsträger verhindert waren oder aufgrund kleinerer Blessuren bewusst geschont wurden. Den Sieg-bringenden Penalty versenkte Pierre Wex.
„Die Jungs haben sich wirklich tapfer geschlagen“, lobte EGDL-Trainer Jens Hergt. „Die Jungs aus Kassel zum Beispiel sind wegen eines Staus bei der Anreise komplett ohne Warm-up auf das Eis und waren sofort präsent.“ Die Eisbären gingen bei ihrer Saisonpremiere mit 16 Feldspielern ans Werk, bekamen im ersten Drittel dennoch kaum Zugriff auf das Spiel. Pierre Wex (8.) und Jakub Zdenek (14.) schossen eine verdiente Führung heraus.
„Wir haben unseren Plan im ersten Drittel sehr gut umgesetzt“, lobte Hergt. „Einfaches Hockey, schnelles Umschalten, Scheibe tief, auf Chancen lauern.“ Anfang des zweiten Drittels kamen die Gastgeber jedoch deutlich besser ins Spiel, verkürzten durch Sören Breiter (22.) und den ehemaligen Zweitliga-Spieler Stefano Rupp (25.) auf 1:2 und 2:3. Zwischendurch sorgte Tobias Schwab (24.) dafür, dass die EGDL auch nach dem zweiten Drittel führte.
„Im letzten Drittel wollten wir dann noch einmal an die Anfangsphase anknüpfen und haben es eigentlich sehr gut heruntergespielt mit zwei Reihen“, sagte Hergt. Die Gastgeber brauchten eine doppelte Überzahlsituation - Alexander Engel und Jakub Zdenek mussten zeitgleich wegen Beinstellen (!) vom Eis - zum Ausgleich. Und der fiel auch noch extrem unglücklich. „Wir hatten nur noch drei Sekunden Unterzahl, da fällt die Scheibe Heilbronn vor dem Tor auf den Schläger. Ein bisschen ärgerlich, denn ohne die Unterzahl hätten wir das Spiel nach 60 Minuten gewonnen.“ Zum Ausgleich traf Sören Breiter (51.).
So gab es noch ein abschließendes Penaltyschießen: Schönfelder hielt, Schwab traf, Rupp traf, Wex traf, Schönfelder hielt - der letzte Penalty war nicht mehr nötig, die Rockets hatten den Sieg in der Tasche. „Ich bin zufrieden mit dem, was unser kleiner Kader heute geleistet hat. Das war für die Jungs noch einmal eine sehr gute Einheit. Jetzt gilt es den Schalter umzulegen und Freitag erfolgreich in die Liga zu starten.“
EC Lauterbach
(RLW) Die Lauterbacher Luchse haben auch das vierte Vorbereitungsspiel verloren. Am Sonntag abend gab es eine 0:10 (0:3 0:3 0:4) Niederlage gegen den starken Bayernligisten EC Bad Kissinger Wölfe.
Kurz vor der 2. Drittelpause gab es eine Schrecksekunde für die Luchse. Neuzugang Sören Franz blieb auf dem Eis liegen und wurde mit Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung ins Krankenhaus gebracht. Mittlerweile gibt es Entwarnung aus dem Krankenhaus, Sören Franz hat keine schwerere Verletzung erlitten.
Ab Freitag beginnt für die Lauterbacher Luchse die Hauptrunde der Regionalliga West. Am 1. Spieltag geben die Hammer Eisbären Ihre Visitenkarte in der Lauterbacher Eishalle ab. Los geht es um 20:00 Uhr.
EHC Neuwied Bären
15 Bären gehen hohes Tempo
(RLW) Die Vorbereitungsphase ist seit Sonntagabend Geschichte. Der EHC „Die Bären“ 2016 hat auch das abschließende Testspiel mit einer weiteren überzeugenden Leistung für sich entschieden und den Nord-Regionalliga EC Nordhorn mit 6:0 (1:0; 3:0; 2:0) besiegt.
Der Neuwieder Kader war klein. Durch diverse Ausfälle und Krankheiten, unter anderem musste sich Kapitän Stephan Fröhlich für die Generalprobe kurzfristig abmelden, standen Trainer Daniel Benske nur 15 Spieler zur Verfügung, die trotzdem hohes Tempo vorlegten und dem Spiel den EHC-Stempel aufdrückten. „Wir hatten ein paar Probleme, ins Spiel zu finden, waren dann aber die überlegene Mannschaft und haben wieder eine sehr ordentliche Leistung abgerufen“, beschrieb Teammanager Carsten Billigmann. Mit fünf unterschiedlichen Torschützen (Martin Brabec, Patrik Morys, Maximilian Wasser (2), Tobias Etzel und Dennis Appelhans) bewiesen die Bären erneut ihre Ausgeglichenheit im Angriff, was genauso zum positiven Gesamtfazit beitrug wie die Abwehrleistung vor dem Kasten von Felix Köllejan, der nicht zur bezwingen war.
Nicht nur das dünne Aufgebot der Neuwieder, sondern auch die „ungleichen Waffen“ was die Kontingentspielerregelung angeht, lassen einen den Sieg noch höher bewerten. Während in der West-Staffel wie gehabt zwei Imports erlaubt sind, gilt diese Beschränkung im Norden der Republik nicht. Aber auch daraus konnten die mit sechs Internationalen aufgelaufenen Gäste keinen Vorteil ziehen.
Ratinger Ice Aliens
Ice Aliens haben die Vorbereitung abgeschlossen
(RLW) Am Sonntagabend fand das letzte Vorbereitungsspiel der Ice Aliens gegen den Phoenix aus Grefrath aus der Landesliga statt. Die Ratinger zeigten sich vor 272 Zuschauern in Torlaune und gewannen 12:0. Schon früh in der Partie war der Leistungsunterschied zwischen den Ligen erkennbar. In der 5. Spielminute eröffnete Simon Klemmer den Torreigen. Bis zur ersten Pause erhöhten Schumacher, Cohut, Giesen und Pitsikoulis auf den Zwischenstand von 5:0.
Im Mitteldrittel liessen es die Gastgeber etwas ruhiger angehen, kontrollierten aber stets die Partie. Nachdem die Gäste zur Mitte des Spiels den Torwart gewechselt hatten, musste der auch schon hinter sich greifen. Tim Brazda erhöhte auf 6:0, nur 12 Sekunden später Marvin Moch auf 7:0.
Das letzte Drittel gingen die Ice Aliens wieder ruhig an. Trotz des frühen Treffers zum 8:0 durch Bleyer war das Überzahlspiel nicht mehr so zwingend, es fehlte die letzte Konsequenz. Mit seinem zweiten Treffer rüttelte Bleyer seine Mannschaft noch einmal auf, als er mit einem feinen Schlagschuss von der blauen Linie in den rechten oberen Winkel traf. Das weckte wohl den Ehrgeiz von Tim Brazda, denn er verwandelte die letzten drei Treffer im Alleingang.
Damit ist die Vorbereitung der Ice Aliens abgeschlossen. Am kommenden Freitag findet das erste Meisterschaftsspiel gegen die Herforder Drachen statt. Diese werden es den Ice Aliens nicht so einfach machen.
Hamburger SV
Noch Sand im Getriebe - Der Hamburger SV verliert sein Testspiel gegen FASS Berlin
(RLN) Auf ungewohntem – und schwierig zu bespielendem – Eis in der Volksbankarena traf das Regionalligateam des HSV am frühen Samstagabend auf den Ost-Regionalligisten FASS Berlin – und kassierte eine verdiente 3:6 (1:1,2:3,0:2)-Niederlage. Der Gast aus der Hauptstadt stellte das kompaktere und bereits besser eingespielte Team – wenig verwunderlich, da für die Mannschaft bereits am kommenden Wochenende die Pflichtspielsaison beginnt. Beim HSV konnten die Neuzugänge in einigen Szenen bereits ihr Potential andeuten, insgesamt blieb aber zu vieles Stückwerk. In den folgenden Wochen vor dem Punktspielstart gilt es daher, aus dem individuellen Potential eine Teamleistung zu entwickeln. Die nächste Gelegenheit gibt es dazu bereits am kommenden Freitag beim nächsten Test in Bremen.
ESV Chemnitz
Saisoneinstand nach Maß - Tabellenführung
(RLO) Die Chemnitz Crashers konnten das Eröffnungsspiel der Regionalliga Ost Saison 18/19 in Halle deutlich mit 11:4 (3:1,3:1,5:2) gewinnen.
Über alle drei Drittel dominierten die Crashers das Spiel, auch wenn die Hallenser immer wieder gefährliche Aktionen kreierten. Besonders die zwei Kontingentspieler Sakic und Evans sorgten auf Hallenser Seite für Gefahr vor dem Crashers-Gehäuse.
Auf Seiten der Crashers war vor allem der Block um Kokoska, Lang und Hirsch auffällig. Neuzugang Filip Kokoska war mit 4 Treffern und 4 Vorlagen erfolgreichster Stürmer im Spiel. Nicholas Lang kam auf 3 Tore und 3 Assists, Kenneth Hirsch auf 1 Tor und 2 Assists. Im Tor teilten sich Kevin Kopp und Nils Langer die Partie. Beide konnten sich in zahlreichen Situationen positiv auszeichnen.
Torsten Hofmann, Spielertrainer: „Wir sind natürlich glücklich über die drei Punkte zum Saisonauftakt. Wir haben aber auch gesehen, woran wir noch arbeiten müssen. Am Samstag zum Heimspiel gegen Bad Muskau müssen wir die nächsten Punkte sichern.“
Schönheider Wölfe
Schönheider Wölfe unterliegen in Haßfurt
(RLO) Am gestrigen Sonntagabend haben die Schönheider Wölfe ihr Auswärtsspiel bei den Haßfurt Hawks mit 3:6 (0:3, 2:0, 1:3) verloren. Verletzungs- und krankheitsbedingt musste Wölfe-Coach Sven Schröder weiterhin auf Eric Hanke, Yannick Löhmer und Petr Kukla verzichten.
Besonders im ersten Drittel lief beim Wölfeteam nicht viel zusammen. Zu viele Strafzeiten und individuelle Fehler brachten den Wölfen einen 0:3-Rückstand ein.
Im Mittelabschnitt kamen die Wölfe dann deutlich besser und auch ergebnistechnisch wieder ins Spiel. Jordan Klotz und Florian Heinz verkürzten bis zur zweiten Pause auf 3:2.
Gleich zu Beginn des Schlussdrittels stellte Michael Galvez sogar wieder alles auf null, als ihm der 3:3-Ausgleich gelang. Doch man merkte den Wölfen mit zunehmender Spielzeit an, dass es bereits das vierte Testspiel innerhalb von acht Tagen war und auch die intensive Trainingswoche hinterließ ihre Spuren, weshalb die Kräfte immer mehr schwanden und Haßfurt dies nutzten konnte, um drei weitere Tore zu erzielen. Am Ende stand ein verdienter 6:3-Erfolg für die Hawks.
Für die Wölfe heißt es jetzt durchschnaufen und Kräfte sammeln, denn am kommenden Wochenende stehen erneut zwei Testspiele auf dem Programm. Zum Doppel-Heimspiel-Wochenende kommen am Freitag, dem 28.09.18, um 19:30 Uhr zuerst die Selber Wölfe 1b in den Wolfsbau, ehe zwei Tage später, am Sonntag, dem 30.09.18, um 17:00 Uhr die Haßfurt Hawks zum Rückspiel ins Erzgebirge anreisen.
FASS Berlin 1c
Starke Leistung der Weddinger beim Meister der Regionalliga Nord
(LLB) Eine großartige Leistung lieferte das Landesligateam von FASS Berlin beim Meister der Regionalliga Nord, den Weserstars Bremen, ab. Am Ende stand ein knappes 4:3 (2:0/0:1/2:2) für den Favoriten aus Bremen auf der Anzeigetafel.
Trainer Martin Ohme konnte bei diesem Freundschaftsspiel auf einige Spieler der beiden anderen Seniorenteams zurückgreifen. Neben Dennis Gembus stand Regionalligatorhüter Max Franke zur Verfügung. Vom Verbandsligateam fuhren Florian Müller, Fabian Müller und Dennis Wegener mit nach Bremen.
Insgesamt bot FASS 16 Feldspieler auf. Das Team war recht gut besetzt und wollte den Favoriten möglichst lange ärgern. Die Weserstars hatten im Vorfeld schon angekündigt in diesem Spiel ein wenig testen zu wollen.
FASS hielt in den ersten Minuten gut mit, erst durch zwei Strafen gegen die Berliner kamen die Gastgeber zu mehr Spielanteilen. Um zu Toren zu kommen half das aber auch nicht. Erst durch Konter kam Bremen zum Erfolg. Ales Jurcik und 42 Sekunden später Darian Wellmann trafen in der 14 Minute für den Meister der Regionalliga Nord.
Weitere Chancen konnten beide Teams bis zur Pause nicht nutzen. Eine sicherlich verdiente Pausenführung, zumal die Weserstars noch zwei Pfostenschüsse für sich verbuchen konnten.
FASS spielte bis dahin aber gut mit. Die Bremer bestimmten im 2. Drittel die Musik und kamen so auch zu Chancen. Die Weddinger verhinderten mit viel Einsatz und einem guten Max Franke weitere Gegentore. FASS griff nur gelegentlich an, war dabei aber auch gefährlich. Der Einsatz der Akademiker führte zum verdienten Anschlusstreffer. In Überzahl hämmerte Maximilian Müller den Puck drei Minuten vor der Pause von der blauen Linie ins Tor.
Mit einer Reststrafzeit ging FASS in das letzte Drittel. Die Unterzahl wurde gut überstanden, doch nach 102 Sekunden gelang den Weserstars das 3:1. Mirco Ratajczak bekam schön aufgelegt und traf ohne Probleme. Doch die Berliner nicht auf und fünf Minuten später landete nach einem Break ein Schuss von Frederic Schultz hoch oben im langen Eck und es stand 3:2. Es ging weiter mit Druck von Bremen und Gegenangriffen von FASS. In Überzahl konnte Sascha Schophuis per Nachschuss zwar auf 4:2 erhöhen (50.), 39 Sekunden später verkürzte Lucien Aicher aber auf 4:3. Beide Teams wollten unbedingt weitere Tore erzielen und in den letzten Sekunden versuchte es FASS ohne Torhüter. Es blieb aber beim knappen 4:3 für die Bremer.
Es war ein schönes, faires Spiel, in dem FASS dem Favoriten alles abverlangt hat.
Das Landesligateam von FASS Berlin bedankt sich für die Einladung und die Betreuung vor Ort. Vielleicht ist ja eine Wiederholung möglich, egal ob in Bremen oder Berlin.
(Norbert Stramm)
| www.icehockeypage.de | Informationen zum Thema | ||
|
- Kaderlisten - Ergebnisse und Tabellen - IHP facebook |












