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September 26
                         
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 6.Oktober 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutscher Eishockey Bund, Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen



Deutscher Eishockey Bund
DEB-Frauen: Gute Chancenverwertung bei 4:0-Erfolg
(DEB)  Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat ihre erste Begegnung im Bundesleistungszentrum Füssen gegen die Schweiz mit 4:0 (1:0/1:0/2:0) gewonnen.
Zu Beginn konnte sich keine Mannschaft einen Vorteil verschaffen, den ersten Schuss aufs Tor gaben nach einer Minute die Schweizerinnen ab. Die deutsche Mannschaft setzte ihre Gegnerinnen immer wieder im eigenen Drittel unter Druck und konnte mit ihrem ersten Schuss in der vierten Spielminute mit 1:0 in Führung gehen. Bernadette Karpf erkämpfte sich beim Forecheck die Scheibe, gab sie an Nina Kamenik weiter, die auf die freistehende Sarah Kubiczek passte. Diese ließ Vanessa Bolinger im Tor der Eidgenossinnen keine Chance.
In der siebten Spielminute hatte die deutsche Mannschaft das erste Powerplay. Die deutsche Auswahl kam gut in die Formation und hatte durch Daria Gleißner eine gute Möglichkeit, die aber knapp an Bolinger scheiterte. Zur Mitte des Drittels hatten die Schweizerinnen eine Druckphase, doch die deutsche Abwehr stand gut und hatte in Franziska Albl im Tor einen sicheren Rückhalt. Kurz vor Schluss musste dann eine deutsche Spielerin auf die Strafbank, doch die deutsche Mannschaft hielt das 1:0 bis zur Pause.
Auch den zweiten Teil der Unterzahl überstand die deutsche Mannschaft unbeschadet. Zwei Minuten später hatte sie selbst dann die Chance im Powerplay zu erhöhen. Die Formation stand schnell, konnte aber keine Schüsse aufs Tor abgeben. Kurz vor Ablauf der Strafe musste eine weitere Schweizerin auf die Strafbank, die deutsche Mannschaft also für 16 Sekunden mit doppelter Überzahl. Und sie nutzte die numerische Überlegenheit. Carina Strobel spielte von der blauen Linie auf außen zu Daria Gleißner, die quer durchs Drittel auf Bernadette Karpf passte. Diese hatte keine Probleme die Scheibe auf der Stockhandhandseite zum 2:0 im schweizerischen Gehäuse unterzubringen.
Weitere Chancen auf beiden Seiten folgten, aber beide Torhüterinnen behielten den Überblick. In der 27. Minute hatte die Schweiz eine Großchance, doch Franziska Albl machte sich lang und hielt die Null. Das Spiel ging jetzt hin und her, die Schweizerinnen hatten hierbei das Chancenplus. Knapp sechs Minuten vor der zweiten Pause musste Albl wieder in höchster Not retten. Eine Minute später hatte Kerstin Spielberger das dritte deutsche Tor auf dem Schläger, doch Bolinger wehrte die Scheibe noch mit der Fußspitze ab. Ein abgefälschter Pfostentreffer auf der deutschen Seite kurze Zeit später ließ die deutschen Farben kurz den Atem anhalten. 43 Sekunden vor der Pause mussten gleich zwei deutsche Spielerinnen auf die Strafbank. Die Schweiz fand schnell in die Aufstellung, doch die deutsche Unterzahlformation spielte sehr konzentriert und hatte in Albl einen aufmerksamen Rückhalt.
Wenigen Sekunden waren noch in Unterzahl zu spielen, da lief Kerstin Spielberger allein auf Bolinger zu, doch ihr Schuss landete genau in der Fanghand der gegnerischen Torhüterin. Zwei Minuten später erhielt die deutsche Mannschaft die nächste Überzahlmöglichkeit und sie nutzte sie. Bernadette Karpf zog vom unteren Bullikreis ab, traf den Innenpfosten, von wo die Scheibe zum 3:0 ins schweizerische Gehäuse sprang. Die Gäste hatten in der Folge mehr Schussmöglichkeiten, doch die deutsche Abwehr um Albl arbeitete gut und ließ kein Gegentor zu. Sieben Minuten vor Schluss ergab sich nochmal eine deutsche Powerplaymöglichkeit. Die Formation stand schnell und es dauerte keine Minute bis Daria Gleißner einen Querpass vor das gegnerische Tor von Andrea Lanzl im Nachschuss zum 4:0 verwandelte. Dies sollte die letzte große Aktion im Spiel gewesen sein und so siegt die deutsche Frauen-Nationalmannschaft im ersten Spiel mit 4:0 gegen die Eidgenössinnen.
Benjamin Hinterstocker, Frauen-Bundestrainer: „Ich freue mich über den erfolgreichen Start in die Länderspielsaison. Es war eine sehr gute und konzentrierte Leistung der Mannschaft gegen die Schweizerinnen.“



Düsseldorfer EG
Erste Niederlage im achten Spiel – DEG unterliegt nach Videobeweis
(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat nach sieben Siegen ihre erste Saisonniederlage hinnehmen müssen. Bei den Grizzlys Wolfsburg verlor das Team vor 2.542 Zuschauern mit 3:4 (1:0, 1:1, 1:3). Der vermeintliche Ausgleich in letzter Sekunde wurde nach Videobeweis nicht gegeben. 



EHC Red Bull München
Red Bulls entführen zwei Punkte aus Mannheim 
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat das Topspiel bei den Adler Mannheim mit 5:4 nach Penaltyschießen (1:2|2:1|1:1|0:0|1:0) gewonnen. Vor 11.465 Zuschauern schossen Jason Jaffray, Trevor Parkes, Daryl Boyle und Frank Mauer die Tore für München in der regulären Spielzeit. Im Shootout sorgte Mauer mit dem einzigen verwandelten Penalty für den dritten DEL-Sieg in Folge.   
Mannheim schockte die Red Bulls in der dritten Minute mit dem Führungstreffer durch Garrett Festerling. Die Reaktion der Münchner folgte drei Minuten später: Jason Jaffray stoppte vor dem Tor einen Schuss von Patrick Hager und legte die Scheibe an Adler-Torhüter Dennis Endras vorbei. Danach lieferten sich beide Teams ein umkämpftes Duell, in dem Mannheim dem Führungstor näher war und in der 16. Minute durch Phil Hungerecker erneut vorlegte.
Im zweiten Drittel kippte das Spiel auf die Seite der Red Bulls, die in der 25. Minute durch Trevor Parkes ausglichen. München erspielte sich nun eine Reihe von Großchancen, scheiterte aber immer wieder an Endras im Mannheimer Tor. Der parierte unter anderem stark gegen Frank Mauer (27.) und Jason Jaffray (33.). Auch in der 36. Minute gegen Mark Voakes war er zur Stelle, beim Nachschuss von Daryl Boyle hatte er dann aber keine Chance. Münchens Führung hielt allerdings nicht bis in die zweite Pause, da Tommi Huhtala 15 Sekunden vor der Sirene eine kleine Lücke im kurzen Eck fand. 
Im Schlussdrittel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. In der 49. Minute gingen die Adler wieder in Führung: Nach Vorarbeit von Benjamin Smith traf Phil Hungerecker. Nur zwei Minuten später antwortete München im Powerplay durch Frank Mauer mit dem 4:4. In der regulären Spielzeit fiel dann kein Tor mehr.   
In der Verlängerung hatte München Topchancen, nutzte aber keine davon. Im Penaltyschießen sicherte Frank Mauer den Red Bulls den Zusatzpunkt.



Bayreuth Tigers
Dreimaliger Ausgleich reicht nicht aus…
(DEL2)  Zu Beginn wurde die Partie von beiden Teams mit hohem Tempo angegangen. Gleich zu Anfang Bartosch mit der ersten guten Chance als er aus zentraler Position abziehen konnte. Und nur Momente später musste Jaeger gegen Kiefersauer klären. Gawlik, Röthke und Britain testeten im Anschluss ebenso den Bayreuther Torsteher bevor Gams auf der anderen Seite wieder zu einer Chance kam und einige Zeit später Busch alleine auf Linda zufuhr – mit der Rückhand aber die Scheibe nicht platziert genug aufs Tor brachte. Als Kiefersauer die erste Strafe der Partie zog und die Tigers im Powerplay im gegnerischen Drittel agierten, wurden die Gastgeber nach einem schlampigen Fehlpass eingeladen, eine Break zu fahren, welches C. Gawlik mit einem Shorthander zur Führung veredelte. Beim nächsten Überzahlspiel machte man es besser, Martens wurde von Bartosch schön im Slot angespielt und brachte so die Scheibe zum Ausgleich in die Maschen des DSC – allerdings stellten die Niederbayern keine Minute den alten Abstand wieder her, als erneut C. Gawlik an die Scheibe kam und unbedrängt durch Freund und Feind hindurch schießen konnte.
Heatley setzte, nachdem man noch eine gute Minute in Unterzahl verbrachte, gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts ein Zeichen als er sich die Scheibe im eigenen Drittel holte, über die gesamte Fläche lief und den Ausgleich erzielte. Nach 28 Minuten dann die Schembri-Show. Mehrfach kam dieser zum Abschluss und beim vierten Versuch zappelte dann die Scheibe auch im Netz. In der Folge verpassten es die Tigers – bei insgesamt wieder leicht optischen Vorteilen für die Gastgeber -, zählbares aus durchaus vorhandenen Chancen heraus zu holen. Kirchhofer und Bosas zum Ende des Drittels verpassten hier beste Gelegenheiten.
Der dritte Ausgleich, sofort nach Wiederanpfiff, an diesem Abend, der Rajala nach einem Alleingang gelang, gab kurze Zeit Anlass zur Hoffnung. Diese macht in Minute 45 der vierfache Torschütze an diesem Abend, Chr. Gawlik zu Nichte als er von der blauen Linie per Direktabnahme mit einem Sonntagsschuss Jaeger überwand. Nun begannen die Bayreuther regelrecht zu Schwimmen und bekamen keinen Zugriff mehr aufs Spiel. Drei weitere Treffer – bei denen man es dem Gegner zum Teil nicht sehr schwer machte – waren die Folge. Die beiden Treffer, nach einer genommenen Auszeit durch den Bayreuther Coach, kurz vor Ende des Spiels waren somit nur noch Ergebniskosmetik – zeigen aber auch, dass die Mannschaft durchaus offensive Qualität im Kader hat, die es in den nächsten Spielen – neben einer stabilen Abwehrleistung - dringend braucht.
„Wir hatten zum Teil ein riesen Chaos im eigenen Drittel. Deggendorf hat da mit uns gemacht, was sie wollten. Ich muss mir das erst mal, später im Video, anschauen was da los war“, so die knappe Analyse des Bayreuther Trainers kurz nach der Partie.



Eispiraten Crimmitschau
4:3! Eispiraten siegen in Dresden - Pat McNally schießt die Westsachsen zum Derbysieg
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau sind Derbysieger! Das Team von Cheftrainer Kim Collins konnte das heutige Auswärtsmatch bei den Dresdner Eislöwen mit 4:3 für sich entscheiden. In einem spannenden, strafenreichen Spiel kämpften sich die Westsachsen kurz vor dem Ende zurück und konnten erstmals seit Februar 2016 in der EnergieVerbund Arena gewinnen. Patrick Klöpper, Carl Hudson, Rob Flick und Pat McNally trafen für die Eispiraten.
Am Sonntag (07.10.2018 – 17:00 Uhr) gastieren dann die Kassel Huskies im Sahnpark.
Personal: Bis auf den Langzeitverletzten Tomas Kubalik konnte Kim Collins auf alle seine Spieler bauen. Im Tor erhielt dieses Mal Brett Kilar den Vorzug.
Die Eispiraten erwischten den besseren Start in die Partie. Schon in der fünften Spielminute gelang Angreifer Patrick Klöpper der erste Treffer. In Unterzahl vollendete der 24-Jährige einen Konter eiskalt zum 1:0! Auch nach dem Führungstreffer blieben die Westsachsen spielbestimmend und konnten gegen die Eislöwen immer wieder gute Torchancen kreieren. Rob Flick verpasste allerdings ebenso wie André Schietzold. Brett Kilar hielt sein Team mit starken Paraden immer wieder im Spiel.
Im zweiten Durchgang konnten die Eislöwen dann aber das erste Mal jubeln. Mit Alexander Höller traf ein Ex-Crimmitschauer zum Ausgleich treffen – 1:1 (27.). Doch die Westsachsen konnten in Person von Carl Hudson eiskalt zurückschlagen. Nur zwei Minuten später traf der Verteidiger, der immer mehr zum Torjäger avanciert, zur erneuten Führung – 2:1 (29.). Ein weiterer Eislöwe, der schon einmal das Trikot der Eispiraten trag, konnte abermals ausgleichen. Wiederum nur eine Minute später stellte Jordan Knackstedt, Goldhelm der Blau-Weißen auf 2:2 (30.).
In der Folge entwickelte sich ein spannendes Spiel mit vielen Strafminuten auf beiden Seiten. Ein weiteres Tor fiel im zweiten Durchgang jedoch nicht.
Im dritten Durchgang hatten lange Zeit die Eislöwen die Nase vorn und mit dem 2:3-Führungstreffer von Höller in der 48. Minute, welches in doppelter Überzahl fiel, auch das Momentum auf ihrer Seite. Doch die Westsachsen kämpften sich eindrucksvoll zurück. Eine schöne Kombination vollendete Rob Flick zunächst zum Ausgleich – 3:3 (54.). Drei Minuten vor dem Ende bewies dann Pat McNally seine unheimliche Offensivqualität. Mit seinem präzisen Schuss in den Winkel traf der 26-Jährige nicht nur zum 4:3, sondern sicherte den Eispiraten auch den ersten Auswärtserfolg in Dresden seit dem 12. Februar 2016.



Deggendorfer SC
Zweiter Sieg in Folge: DSC bezwingt auch die Bayreuth Tigers
(DEL2)  Ein wahres Torspektakel erlebten die 2100 Zuschauer am Freitagabend in  
der Festung an der Trat. Dabei sicherte sich der Deggendorfer SC mit  
einem hochverdienten 7:5 über die Bayreuth Tigers die nächsten Punkte  
in der DEL2.
Von Beginn an merkte man den Hausherren an, dass sie nach dem Heimsieg  
über die Eispiraten Crimmitschau die nächsten Punkte auf heimischen  
Eis einfahren wollten und so erspielte sich das Team von Trainer John  
Sicinski in den Anfangsminuten einige gute Chancen, die jedoch alle  
von Brett Jaeger im Bayreuther Tor vereitelt wurden. Ausgerechnet im  
ersten Deggendorfer Unterzahlspiel an diesem Abend in der elften  
Minute fiel dann der erste Treffer. Christoph Gawlik war es, der in  
Unterzahl einen Zwei-auf-Eins-Konter selbst abschloss und zum 1:0  
traf. Knapp zwei Minuten vor Ende des ersten Abschnitts hatten die  
Gäste allerdings die passende Antwort parat. Henry Martens traf in  
Überzahl nach schöner Kombination. Doch die Hausherren hatten in  
diesem ersten Drittel noch einen weiteren Pfeil im Köcher. Nur knapp  
eine Minute nach dem Ausgleich war es wieder Gawlik, der nach einem  
schönen Pass von Justin Kelly für die erneute Führung sorgte.
Im Mittelabschnitt gab es dann zunächst die kalte Dusche für den DSC.  
Nach genau 91 Sekunden trafen die Tigers in Person von Mark Heatley  
zum 2:2. Einem schien dieser erneute Gegentreffer gehörig gegen den  
Strich zu gehen. In der 28. Minute schnappte sich Andrew Schembri in  
der neutralen Zone die Scheibe, setzte zum Solo an, umkurvte gleich  
mehrere Bayreuther Gegenspieler und ließ Jaeger im Tigers-Gehäuse  
keine Abwehrmöglichkeit und traf zum 3:2 für die Hausherren. Trotz  
weiterer Gelegenheiten auf beiden Seiten, fiel in diesem  
Spielabschnitt kein weiterer Treffer mehr.
Ähnlich wie im zweiten Drittel erwischten die Franken den DSC gleich  
zu Beginn des Schlussabschnitts auf dem falschen Fuß. In der 41.  
Minute war es Juuso Rajala der Björn Linda zum drittmaligen Ausgleich  
an diesem Abend überwand. Doch die Deggendorfer Kufencracks ließen  
sich davon keinesfalls beeindrucken und machten weiter Druck auf das  
Bayreuther Tor und wurden in der 45. Spielminute dafür belohnt.  
Vladislav Filin bediente den heranstürmenden Andreas Gawlik und der  
DSC-Kapitän donnerte den Puck mit einem Gewaltschuss in den Winkel. In  
der Folgezeit spielte sich das Team von Trainer John Sicinski nahezu  
in einen Rausch und konnte bis zur 55. Spielminute das Ergebnis auf  
7:3 hochschrauben. Josh Brittain und Mathias Müller reihten sich in  
die Torschützeliste ein und Christoph Gawlik komplettierte seine tolle  
Leistung an diesem Abend mit dem Tor zum Hattrick. In den  
Schlussminuten gelangen den Tigers noch zwei weitere Treffer durch  
Bartosch und Heider, mehr als Ergebniskosmetik sollte dies allerdings  
nicht mehr sein.
Somit gewinnt der Deggendorfer SC sein zweites Spiel in Folge und hat  
nun fünf Punkte auf seinem Konto. Am Sonntag geht es für den DSC  
weiter mit dem Auswärtsspiel in Freiburg. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.



Dresdner Eislöwen
Eislöwen unterliegen Crimmitschau mit 3:4
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau vor 3210 Zuschauern mit 3:4 (0:1; 2:1; 1:2) verloren. Patrick Klöpper brachte die Westsachsen in Unterzahl in der fünften Spielminute in Führung. Im zweiten Drittel markierte Alexander Höller den Ausgleich (27.), doch Carl Hudson legte für Crimmitschau nach (29.). Jordan Knackstedt antwortete für die Eislöwen mit einem erneuten Treffer (30.). Im Schlussdrittel nutzte Höller eine doppelte Überzahl zur Dresdner Führung (48.), aber Rob Flick (54.) und Patrick McNally (58.) sicherten den Erfolg der Eispiraten ab.
Crimmitschau-Coach Kim Collins: „Das erste Drittel war sehr ausgeglichen. Im zweiten Abschnitt war Dresden die bessere Mannschaft. Wir waren nicht energisch genug, hatten teilweise Glück. Im Schlussdrittel haben wir die Linie wieder gefunden. Auf der Bank hat man gespürt, dass die Mannschaft nicht aufgibt. Die drei Punkte tun uns gut!“
Eislöwen-Cheftrainer Jochen Molling: „Der Start in die Partie verlief holprig. Im Spielverlauf haben wir dann mehr und mehr den Ton angegeben, müssen aber cleverer spielen. Letztlich bin ich als Trainer gefragt, konsequenter zu agieren, wenn einzelne Spieler ihr Ego durchsetzen wollen. Diesen Schuh muss ich mir anziehen, denn die letzten fünf Minuten dürfen in dieser Form nicht passieren.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 7. Oktober um 18.30 Uhr bei den Bayreuth Tigers.



Löwen Frankfurt
Hartes Spiel im Fuchsbau: Löwen beim Tabellenführer
(DEL2)  Am Sonntag, den 7. Oktober kommt es in Weißwasser zum Spitzenspiel des 8. Spieltags der DEL2-Saison 2018/2019: Die Löwen Frankfurt sind zu Gast bei den immer noch ungeschlagenen Lausitzer Füchsen. Das Duell gegen den Spitzenreiter beginnt im Eisstadion Weißwasser um 17:00 Uhr.
Zum ersten Mal in dieser Saison mussten sich die Löwen am Freitagabend auf heimischem Eis geschlagen geben. Im Hessenderby gegen den EC Bad Nauheim unterlagen sie mit 3:4. Dennoch stehen die Frankfurter auf einem starken 3. Platz in der Tabelle.
Adam Mitchell hat mittlerweile genauso viele Scorerpunkte wie Mathieu Tousignant (jeweils 13 Punkte). Da Tousignant aber ein Tor mehr erzielen konnte als sein Kapitän, wird er am Sonntag erneut den Goldhelm des Topscorers auf Seiten der Löwen tragen. Matt Pistilli liegt mit 12 Punkten als dritter Löwe in den Top-Six der Liga.
Die Lausitzer Füchse sind wohl das Überraschungsteam der Liga und gehen weiterhin ungeschlagen in das Spiel gegen die Löwen. Unter der Woche feierten die Füchse einen wichtigen Sieg beim Meister in Bietigheim. Dem Triumph ließen sie einen 6:4-Sieg in Kaufbeuren am Freitagabend folgen.
Rückhalt des Teams ist Olafr Schmidt. Der Goalie führt die Liga mit einem Schnitt von 1,64 Gegentoren pro Partie an. Überraschend schwach ist hingegen das Überzahlspiel der Füchse. Mit nur 13,2% Erfolgsquote stellen sie das drittschlechteste Powerplay der Liga.
Zwei der Spieler der neuen „Fixxe“ Mannschaft sind in Frankfurt alte Bekannte. Clarke Breitkreuz gehörte zum Team, welches mit den Löwen in die DEL2 aufstieg und feierte vor zwei Jahren die Meisterschaft mit den Löwen. Auch Steven Bär spielte einst für die Löwen (2012/2013). Die besten Scorer des Teams sind aber Jeff Hayes und Anders Eriksson mit jeweils 11 Punkten.
In den bisherigen 16 Begegnungen der beiden Mannschaften in der DEL2 haben die Löwen elfmal das Spiel gewonnen und mussten sich nur fünfmal geschlagen geben. Auch die Tordifferenz spricht mit 64:48 Treffern klar für die Löwen.



ESV Kaufbeuren
Spitzenreiter aus Weißwasser behält mit 4:6 die Oberhand - Joker müssen vor 2.455 Zuschauern die erste Heimniederlage hinnehmen
(DEL2)  Mit den Lausitzer Füchsen gastierte der ungeschlagene Spitzenreiter in der erdgas schwaben arena. Die Gäste aus Weißwasser kamen mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein im Allgäu an. Unter anderem besiegte man am Mittwoch die Bietigheim Steelers in deren Halle mit 2:5. Beim ESVK kehrte Max Schäffler nach einer Verletzungspause auf das Eis zurück. Neben Steven Billich und Simon Schütz musste man auch auf Daniel Oppolzer verzichten. Somit war alles angerichtet für das heutige Spitzenspiel der DEL2. Beide Mannschaften warteten nicht lange ab und versuchten gleich zu Beginn, dem Gegner das eigene Spiel aufzudrücken. Nachdem Jere Laaksonen noch an Konstantin Kessler gescheitert war, schaltete Joey Lewis kurze Zeit später nach einem Abpraller am schnellsten und brachte den ESVK in Führung. Die Füchse blieben ihrerseits immer gefährlich und kamen nach einem abgefälschten Schlenzer durch Feodor Boiarchinov zum Ausgleich. In Unterzahl gelang Max Schmidle die abermalige Führung für die Joker. Wer damit gerechnet hatte, es ginge so weiter, sah sich getäuscht. Trotz einiger guter Chancen für die Heimmannschaft waren es die Gäste, die Effizienz vor dem Tor zeigten. Fabian Dietz nach einem Konter und Anders Eriksson in Überzahl brachten die Lausitzer in Front. Der Tabellenführer machte weiter, wo man im ersten Drittel aufgehört hatte. Man drückte auf einen weiteren Treffer und hatte unter anderem in Überzahl die Möglichkeit dazu. Als der ESVK ebenfalls in Überzahl die Chance zum Ausgleich bekam, wurde diese im Nachschuss von Ossi Saarinen auch genutzt. Mit seinem zweiten Tor des Abends brachte Joey Lewis – wiederum in Überzahl – die Joker in Führung. Für Konstantin Kessler war das Spiel damit beendet und Olafr Schmidt hütete von da an das Gästetor. Wie nach der ersten Pause kamen die Gäste auch nach der zweiten etwas frischer aus der Kabine. Charlie Jahnke kam im Slot frei zum Abschluss und erzielte den abermaligen Ausgleich. Diesen Eindruck untermauerte man durch einen Doppelschlag in der 50. Minute. Wiederum Charlie Jahnke nach schöner Kombination und Fabian Dietz mit einem Schuss frei vor Vajs machten aus dem Unentschieden eine zwei Tore Führung. Der ESVK bäumte sich nochmals auf. Die vielbeinige Abwehr der Füchse im Verbund mit dem ruhigen Olafr Schmidt ließ allerdings nichts mehr zu. Aufgrund ihrer läuferisch starken und effektiven Spielweise nahmen die Sachsen nicht unverdient drei Punkte mit nach Hause. In der anschließenden Pressekonferenz zollte Gästetrainer Corey Neilson beiden Mannschaften Respekt für dieses Spiel auf hohem Niveau. Sein Team sei läuferisch in Topform, arbeite hart und man habe auch die entsprechende Qualität an Spielern. Andreas Brockmann erkannte die starke Leistung der Gäste an und sprach von einem verdienten Sieg. Man hätte selbst zu viele entscheidende Fehler gemacht, um gegen den erwartet starken Gegner zählbares in Kaufbeuren zu behalten.



Ravensburg Towerstars
Towerstars ziehen gegen Heilbronn alle Register
(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars haben ein hochklassiges Spiel gegen die Heilbronner Falken in der Verlängerung für sich entschieden. Das Spiel war an Dramatik kaum zu überbieten, denn nach einem 0:2 Rückstand gelang dem Team von Trainer Jiri Ehrenberger erst in der Schlussminute der hochverdiente Ausgleich.
Gegenseitiges Abtasten gehörte definitiv nicht zur taktischen Ausrichtung beider Mannschaften. Sofort ging die Partie zwischen dem Tabellenzweiten und -sechsten munter hin und her und beide Torhüter brauchten sich über mangelnde Beschäftigung nicht beklagen. Vor allem nicht Falken Torhüter Mirko Pantkowski, der zwischen der fünften und achten Minute aufgrund von Strafzeiten nur drei Mitspieler vor sich hatte. Die Towerstars nahmen das gegnerische Tor mächtig unter Beschuss, doch der Führungstreffer blieb den Oberschwaben verwehrt.
Auch in der Folgezeit war die Partie in den meisten Phasen ausgeglichen, den Towerstars konnten jedoch die klareren Möglichkeiten zugesprochen werden. Kaufen konnten sich die Oberschwaben davon allerdings nichts, denn der Spielstand kippte in der Schlussphase des ersten Abschnitts in Richtung der Gäste. In der 17. Spielminute schloss Roope Ranta nach starker Vorarbeit von Greb Gipson unhaltbar und aus kurzer Distanz zum 0:1 ab. 47 Sekunden vor der ersten Pause legte Heilbronn dann sogar zum 0:2 nach. Gerade waren die Gäste nach einer Strafzeit wieder komplett, da nutzten sie ein Abstimmungsproblem der Ravensburger Defensive zum 0:2. Diesmal war Derek Damon der Torschütze, nachdem Patrick Kurz in der rechten Rundung den Pass vor das Tor bringen konnte.
Das Team von Trainer Jiri Ehrenberger konnte sich in der Kabine neu sortieren und kam zielstrebig aufs Eis zurück. Aufgrund der strengen Linie der Hauptschiedsrichter Martin Holzer und Alexander Singer hagelte es eine Strafzeit nach der anderen, jetzt waren vor allem die Specialteams und nicht zuletzt die Torhüter gefragt.
Die Gastgeber boten eine starke kämpferische Leistung, doch der Puck wollte einfach nicht ins gegnerische Tor – zumindest nicht bis zur 36. Spielminute. Robbie Czarnik nahm in Überzahl den Querpass direkt ab und der Puck schlug flach zum 1:2 Anschlusstreffer ein. Dieser tat den Oberschwaben und auch der Stimmung auf den Rängen natürlich gut, die Towerstars waren jetzt drückend überlegen. Doch wieder schien das gegnerische Gehäuse wie vernagelt.
Dann der Schlussabschnitt, der an Dramatik kaum zu überbieten war. Die Towerstars hatten viel Tempo im Spiel und ließen einen Angriff nach dem anderen auf das Heilbronner Tor rollen. Nach knapp fünf Minuten entlud sich eine enorme Portion an Anspannung auch auf den Tribünen, als David Zucker aus spitzem Winkel den Puck dem Torhüter in die Beinschienen drückte und dieser am zurück ruschten war. Euphorischer Jubel, doch Heilbronn protestierte. Berechtigt, wie sich beim anschließenden Videobeweis zeigen sollte. Der Puck hatte die Torlinie nicht überschritten und es blieb beim 1:2.
Die Towerstars drückten weiter und erarbeiteten sich eine Vielzahl an Chancen. Doch entweder fehlten die berühmten Zentimeter oder der Falken Torhüter hatte irgendeinen Ausrüstungsgegenstand im Weg. Das verstärkte Drängen der Towerstars auf den Ausgleich hatte zugleich den Effekt, dass Heilbronn immer wieder zu brandgefährlichen Kontern kam. Doch Jonas Langmann war stets auf dem Posten.
Den Towerstars schien die Zeit davon zu laufen, nicht gerade vielversprechend gestaltete sich auch die Schlussphase. Thomas Merl bekam dreieinhalb Minuten vor Ende der regulären Spielzeit eine Strafzeit aufgebrummt. Heilbronn hatte einige gute Möglichkeiten, den Sack vermeintlich zuzumachen, doch die Towerstars rackerten sich aufopferungsvoll über diese Unterzahlsituation hinweg. Kaum wieder komplett warfen sie alles nach vorne. Exakt eine Minute vor Ende machte Jonas Langmann einem sechsten Feldspieler Platz, 15 Sekunden später entbrannte der Jubel auf dem Eis und den Tribünenrängen. Auf rechter Seite schlenzte Kapitän Vincenz Mayer in Richtung Tor, Daniel Pfaffengut verdeckte dem Falken-Torhüter im richtigen Moment die Sicht und der hochverdiente Ausgleich war perfekt. Beim 2:2 sollte es bleiben und die Verlängerung stand an.
Dort knisterte die Spannung noch stärker, bereits nach 51 Sekunden schienen die Gäste durch einen Lattenknaller um Millimeter nahe am Siegtreffer. Auf der Gegenseite hatten die Towerstars durch zwei Solos die Entscheidung auf dem Schläger. Nicht wenige Zuschauer hatten beim Blick auf die Spieluhr bereits das nervenaufreibende Penaltyschießen vor Augen, doch dazu sollte es nicht mehr kommen. Pawel Dronia nutzte den Platz bei 3-3 Feldspielern mit einem entschlossenen Angriff aus, spielte auf rechts zu Ilkka Pikkarainen und dessen Schlenzer konnte Pantkowski nur abprallen lassen. Pawel Dronia drückte die Scheibe im Nachschuss dann zum entscheidenden 3:2 ins Tor.
Der siebte Sieg im siebten Spiel war geschafft, dass die Towerstars den ersten Punkt der Saison liegen ließen, war in Anbetracht des Spielverlaufs und nicht zuletzt des starken Gegners Nebensache.



Tölzer Löwen
Trotz ansprechender Leistung: Niederlage in Bietigheim
(DEL2)  Es ist wie verhext. Die Tölzer Löwen spielen beim amtierenden Meister lange gut mit, leisten sich aber immer wieder defensive Aussetzer. Die mangelnde Chancenverwertung steuert ihr übriges zur Niederlage bei.
"Beide Mannschaften sind von Verletzungen geplagt. Drei Blöcke sind in dieser Liga eigentlich zu wenig“, so Markus Berwanger. Diese körperliche Belastung machte beiden Teams in letzter Zeit zu schaffen. Sowohl die Steelers, als auch die Löwen gingen mit einer Niederlagen-Serie im Rücken in die Partie. Bietigheim erwischte den besseren Start und sammelte bereits nach drei Minuten ein Erfolgserlebnis durch Marcus Sommerfeld. „Wir haben im ersten Drittel gut gespielt, aber wir tun uns unglaublich schwer mit dem Tore schießen“. Der Löwentrainer spielte darauf an, dass nur eine seiner Sturmreihen derzeit regelmäßig scort. Goldhelm Kyle Beach war es auch, der den zwischenzeitlichen Ausgleich mit einem trockenen Schuss über den Schoner von Ilya Sharipov besorgte. Weitere Chancen von Florian Strobl und Johannes Sedlmayr blieben ungenutzt. „Das ist zu wenig“, resümiert Berwanger im Hinblick auf seine anderen Sturmreihen. Die Steelers nutzten ihre beiden einzigen weiteren Großchancen in Person von Alex Preibisch und Frederick Cabana zur 3:1-Drittelführung.
Auch im zweiten Drittel hielten die Buam gut mit. Lange waren sie den Steelers nahezu ebenbürtig. Manuel Edfelders Tor - ein Abpraller nach einer Druckphase - belohnte die Löwen für ein starkes Mitteldrittel. „Es ist für mich ärgerlich, weil wir heute 40 Minuten sehr gut gespielt haben“, so Berwanger.
Im Schlussdrittel setzte sich die individuelle Qualität Bietigheims durch. Dennis Swinnen und Matt McKnight sicherten den Sieg mit starken Sololäufen ab. Die Treffer von Andreas Pauli und erneut Cabana waren nur Ergebniskorrektur. Mit dem ESV Kaufbeuren kommt am Sonntag ein ähnliches Kaliber in die weeArena. „Wir haben zurzeit ein hartes Programm. Jetzt wird es Zeit, dass wir uns für unseren großen Aufwand belohnen“, sagt Berwanger.



ECDC Memmingen
Großer Kampf, aber keine Punkte: Indians unterliegen Riessersee
(OLS)  Der ECDC Memmingen hat sein Heimspiel gegen den SC Riessersee knapp mit 2:4 verloren. Einen Tag nach der Trainerentlassung zeigten sich die Indianer stark verbessert, scheiterten aber am Ende knapp an den Garmischern. Vor knapp 1700 Zuschauern trafen Milan Pfalzer und Petr Haluza für die Hausherren.
Mit einer ganz anderen Körpersprache als noch vor wenigen Tagen starteten die Indians in die Partie, welche bereits früh von einem hohen Tempo geprägt war. Kapitän Daniel Huhn, der die Mannschaft interimsweise betreut, schien die richtigen Worte gefunden zu haben. Bereits nach sechs Minuten erzielten die Hausherren die Führung in Überzahl. Milan Pfalzer konnte einen Querpass von Petr Haluza verwerten und den Puck an Daniel Fießinger im Kasten der Garmischer vorbeibugsieren.
Mit der Führung starteten die Indians auch ins zweite Drittel. Die Gäste kamen aber immer besser in die Partie. Besonders die Paradereihe war stets brandgefährlich. So war es auch Ex-DEL-Spieler Uli Maurer, der in der 31. Minute ausgleichen konnte. Die Gäste nun etwas mit Oberwasser. Begünstigt von Memminger Strafen erzielten sie, abermals durch Maurer die Führung und konnten diese kurz vor Ende des Drittels sogar auf 3:1 ausbauen.
Die Indians versuchten im Schlussabschnitt noch einmal das Ruder herumzureißen. Angetrieben von den knapp 1700 Zuschauern rüsteten sie sich für eine Offensive, die letzten Endes aber nicht mehr den Sieg bringen sollte. Zwar gelang den Maustädtern der Anschluss durch den starken Petr Haluza, mehr war aber am heutigen Tag nicht drin. Auch als die Indians Florian Neumann, der den kranken Joey Vollmer vertrat, vom Eis nahmen konnten sie den Ausgleich nicht mehr erzielen. Die Gäste von der Zugspitze machten mit einem Schuss ins leere Tor kurz vor dem Ende den Sack zu.
Für die Indians geht es bereits am Sonntag in Weiden weiter. Bei diesem Auswärtsspiel sollen endlich die ersten Punkte eingefahren werden. Die Richtung stimmt auf jeden Fall wieder, was auch die Zuschauerresonanz nach der Partie verdeutlichte. In der nächsten Woche soll dann auch nach Möglichkeit bereits ein neuer Trainer am Hühnerberg vorgestellt werden.



VER Selb
Wölfe gehen am Bodensee baden
(OLS)  Nach drei Siegen in Folge erwischte es unsere Wölfe. Bei den EV Lindau Islanders setzte es eine deutliche 3:7 Niederlage. Vom Spielverlauf nicht unbedingt zu erwarten, da unsere Wölfe zwei Drittel das bessere Team stellten, aber in puncto Chancenverwertung vieles schuldig blieben. Die Gastgeber hingegen extrem clever und effizient im Torabschluss, vier der sieben Treffer fielen in Überzahl.
Unsere Jungs legten los wie die Feuerwehr und zogen bereits nach 58 Sekunden mit 1:0 in Front – nach Bullygewinn netzte Geigenmüller für EVL Zabolotny unhaltbar ein. Letzterer stand fortan unter Dauerbeschuss und verhinderte reihenweise mit starken Paraden einen möglichen höheren Rückstand. Unsere Wölfe agierten stark, schnürten die Hausherren regelrecht ein und erspielten sich Chancen über Chancen. Leider ohne Erfolg im Abschluss und dies sollte sich rächen. Aus dem Nichts fiel der Ausgleich. Kümpel, für den an Magen-Darm-Grippe erkrankten Deske im Tor stehend und bis dato beschäftigungslos, ohne Abwehrchance. Unsere Wölfe schüttelten sich kurz und erhöhten die Schlagzahl. Das Tor machte aber der effizienter agierende Hausherr, der zweite richtig gefährliche Torschuss war gleichbedeutend mit der schmeichelhaften 2:1-Führung. Letztere hatte nicht lange Bestand, wir antworteten mit wütenden Angriffen. Müller traf nur den Pfosten, Gollenbeck die Latte, ehe Lüsch an alter Wirkungsstätte nach Querpass von Hördler den längst überfälligen und hoch verdienten Ausgleich markierte.
Parallelen zu Abschnitt 1. Unsere Wölfe dominierten lange mit Spielwitz die Partie, waren spielerisch klar tonangebend, aber das große Manko war eine nicht zufriedenstellende Chancenverwertung. Besser und effektiver Lindau. Kirsch erhöhte mit einer klassischen Einzelleistung im zweiten Nachschuss zum 3:2 Führungstreffer, den Moosberger wenig später egalisierte. Das war jedoch das letzte Mal im zweiten Drittel, dass unsere Wölfe was zum Jubeln hatten. Die Islanders nutzten die ihnen zugesprochenen Überzahlspiele gnadenlos aus. US-Boy Calabrese und 47 Sekunden später Ovaska schraubten das Ergebnis in die Höhe.
Die beste Möglichkeit zu verkürzen vergab Gollenbeck freistehend vor dem fast leeren Tor.
Islanders machen frühzeitig alles klar Kalte Dusche für unsere Wölfe. 42 Sekunden nach Wiederbeginn gelang Lindau Treffer Nummer 6 – erneut in Überzahl – was eine mögliche Aufholjagd unserer Wölfe noch schwerer machte. Aber McDonald & Co. gaben sich noch nicht geschlagen und ließen nichts unversucht. Aber es sollte einfach nicht sein. Gute Chancen wurden leichtfertig liegengelassen, oftmals agierte man zu verspielt und was durchkam entschärfte Lindaus starker Rückhalt Zabolotny. Drei Minuten vor Ende machte Laux mit dem 7:3 endgültig alles klar und besiegelte die erste Niederlage unserer Wölfe.



ERC Sonthofen
Spielbericht vom 4. Spieltag ERC Sonthofen gegen die Blue Devils Weiden
(OLS)  Da ist er, der erste Saisonsieg für den ERC Sonthofen – wenn auch erst in der Verlängerung gegen die Blue Devils aus Weiden.
Bis dato hatte der ERC Sonthofen noch keine Punkte einfahren können in dieser Saison. Ging es zunächst auch gegen die Spitzenteams aus Landshut, Selb und Riessersee. Am Freitag war mit den Blue Devils Weiden ein Gegner im Eisstadion Sonthofen, der eher die Kragenweite der Bulls hat.
Im ersten Drittel begann das Spiel sehr ausgeglichen. Beide Teams waren darauf bedacht aus einer kontrollierten Defensive zu agieren. Den ersten gefährlichen Angriff der Bulls in der dritten Minute konnte Gästekeeper Daniel Filimonov zum Leidwesen der Bulls noch rechtzeitig entschärfen. In der 11. Minute machte es die Mannschaft um Trainer Martin Sekera dann aber besser: Über Fabian Voit und Sean Morgan kam die Scheibe zu Franz Mangold, der zum 1:0 ins Netz der Weidener traf. Direkt im Anschluss überstand der ERC zwei Strafminuten gegen Jörg Noack und Petr Sinagl unbeschadet. In der 15. Minute war es jedoch dann so weit: Die Blue Devils glichen durch Ouelett zum 1:1 aus. Damit ging es auch in die erste Drittelpause.
Im zweiten Durchgang kam dann Weiden besser aus der Kabine. Bereits 2 Minuten nach Wiederbeginn erhöhte Wolf für die Weidener auf 1:2. Sonthofen hielt im Folgenden zwar dagegen, scheiterte aber immer wieder am stark haltenden Filimonov oder nutzte die sich bietenden Chancen einfach nicht. So war es Kirchberger, der die Männer von Trainer Ken Latta mit 1:3 in Führung brachte. Direkt im Gegenzug dann aber doch das zweite Tor für die Bulls. Lukas Slavetinsky verkürzte, mit seinem ersten Treffer an diesem Abend, auf Vorarbeit von Martin Frolik und Petr Sinagl in der 38. Spielminute zum 2:3.
Im letzten Drittel ging es mit einem recht ausgeglichenen Spiel weiter.
Sonthofen bemüht, aber ohne die nötige Durchschlagskraft. Besser machte es dagegen Weiden. Nach mehreren starken Paraden im Spiel von Patrick Glatzel, konnte auch dieser am 2:4 für die Blue Devils in der 45. Minute durch Abercrombie nichts mehr machen. „Ich muss Patrick heute ein großes Kompliment aussprechen. Ohne ihn hätte Weiden heute das Spiel schon längst entscheiden können“, so Martin Sekera später in der Pressekonferenz.
Danach legte Sonthofen nochmals einen Zahn zu. Vor 617 Zuschauern im Eisstadion Sonthofen verlagerte Sonthofen nun das Spiel ins Drittel der Gäste. Ein ums andere Mal musste Filimonov die Blue Devils mit schönen Paraden retten. In der 51. Minute war es dann aber so weit: In einer Überzahlsituation war es Petr Sinagl (Frolik, Slavetinsky), der zum 3:4 einnetze. Man merkte den Bulls zu diesem Zeitpunkt an, dass sie den Sieg unbedingt wollten. In der 54. Minute dann auch der verdiente Ausgleich. Ebenfalls in Überzahl lief die Scheibe über Marc Sill und Vladimir Kames zu Lukas Slavetinsky, der mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend zum 4:4 ausgleichen konnte. Die Bulls blieben zwar dran, den Sieg in der regulären Spielzeit noch einzufahren, doch dies sollte nicht mehr gelingen.
In der Overtime waren genau zwei Minuten und sieben Sekunden gespielt, da schoss Vladimir Kames die Bulls zum Sieg. Über Fabin Voit und Franz Mangold landete die Scheibe bei ihm und der Captain der Bulls ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen.
Am Ende stand ein letztlich verdienter Sieg der Bulls zu Buche, auch wenn die Chancenverwertung abermals nicht sehr konsequent war. Hier sieht auch Trainer Martin Sekera die größte Baustelle seines Teams: „Wir müssen mehr aus unseren Chancen machen. Heute hat es zwar glücklicherweise gereicht, aber um die wirklichen Spitzenteams zu ärgern, genügt das noch nicht.“
Für die Bulls geht es am Sonntag, 01.10.2018, mit dem Auswärtsspiel bei den Starbulls Rosenheim weiter. Das nächste Heimspiel findet am Sonntag, 14.10.2018, um 18:00 Uhr gegen die EV Lindau Islanders statt.
Sonntag bei den Starbulls Rosenheim
Am Sonntag, den 07.10.2018, wartet mit den Starbulls Rosenheim die nächste Top-Mannschaft auf die Bulls. Rosenheim ist mit vier Siegen hervorragend in die Saison gestartet und diese Serie gilt es für die Mannschaft um Trainer Manuel Kofler weiterzuführen.
Zu Beginn der Saison siegten die Starbulls mit 6:4 gegen die Memmingen Indians, 4:3 bei den Eisbären Regensburg, vergangenen Mittwoch mit 5:3 gegen die EV Lindau Islanders und gestern nach Overtime in Höchstadt mit 5:4. Das Besondere an allen vier Spielen: In jedem Spiel mussten die Rosenheimer erst einen Rückstand aufholen.
Die Mannschaft ist größtenteils zusammengeblieben und wurde punktuell verstärkt. Sechs Abgängen stehen vier Neuzugänge gegenüber. Mit Nikolaus Meier konnte ein gestandener Oberligaverteidiger von Ligakonkurrent Landshut verpflichtet werden. Im Sturm stehen Dusan Frosch (EC Bad Nauheim), Tom Pauker (Blue Devils Weiden) und aus der eigenen Jugend Enrico Henriquez als Neuzugänge im Kader. Vor allem die erfahrenen Frosch und Pauker sollen dem ohnehin stark besetzten Kader noch weitere Tiefe geben.
Aufpassen müssen die Bulls vor allem auf das Trio Frosch (8), Bilek (7) und Daxlberger (7), die allesamt zu den Topscorer in der Oberliga Süd zählen.
Für Sonthofen gilt es, den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren und sich unter den ersten acht festzusetzen. Am Freitag gastierten die Blue Devils Weiden in der Eissporthalle Sonthofen. Gegen diese konnte nach Overtime (5:4) der erste Saisonsieg eingefahren werden. In Rosenheim wird dies sicherlich keine leichte Aufgabe für die Mannschaft von Martin Sekera. Dennoch will der ERC an die teils guten Ansätze aus den ersten vier Spielen weiter anknüpfen.



ESC Moskitos Essen
Moskitos verlieren auch in Herne mit einem Tor
(OLN)  Wie schon so oft, war auch das erste Derby der noch jungen Saison zunächst wieder ein gut anzusehendes, munteres Spielchen. Wie schon gegen Tilburg und in Hannover bei den Scorpions, wirkten die Wohnbau Moskitos in den ersten Minuten ein wenig nervös, bekamen das aber schnell in den Griff und nahmen erneut den Kampf an.
Die Hausherren in den ersten zwanzig Minuten optisch überlegen, versuchten über ihre starken Stürmer Snetsinger und Liesegang früh eine Tendenz herzustellen, doch das gelang ihnen nicht. Patrik Cerveny im Tor der Wohnbau Moskitos hatte wieder einmal einen sehr guten Tag erwischt und machte die Herner Chancen zunichte. Als alles dachte, jetzt müsste es doch einschlagen, die Hausherren hatte für gut eine halbe Minute doppelte Überzahl, da klingelte es auch. Allerdings aus Sicht der Hausherren auf der falschen Seite, Veit Holzmann zog einfach mal ab und der verdutzte Weidekamp fischte die Scheibe aus dem Tor. Mit der hauchdünnen Führung ging es dann auch in die erste Pause.
Mit dem Beginn des 2. Drittels präsentierte sich das Team vom Westbahnhof stärker, drängte und kombinierte recht gut, nur das Tor wollte wieder einmal nicht fallen. Selbst zwei Überzahlspiele wussten die Moskitos wieder einmal nicht in einen Erfolg umzumünzen und so kam es wie es dann oft so kommt. Herne sagte danke und markierte den Ausgleich. Mit einem Doppelschlag innerhalb von 30 Sekunden drehten die Gysenberger das Ergebnis gar um. Mit der Führung im Rücken übernahmen die Hausherren auch wieder das Kommando auf dem Eis und die Mannschaft von Frank Gentges musste aufpassen, nicht noch weitere Treffer zu kassieren. Erst gegen Ende des 2. Drittels konnten sich die Moskitos ein wenig besser aufstellen und dem Würgegriff der Hausherren etwas entziehen.
Mit Start der letzten zwanzig Minuten versuchten die Wohnbau Moskitos noch einmal die Hausherren unter Druck zu setzen, Thomas Richter alleine durch, doch Weidekamp war erstmal Endstation. In der Folge weitere Chancen für die Essener Mannschaft, doch der Ausgleich will nicht fallen, meist ist Weidekamp zur Stelle. Die Defensive der Moskitos muss allerdings auch jederzeit auf der Hut sein, denn die gefährlichen Herner Stürmer lauern nur auf den einen Konter um das Spiel in die entscheidende Richtung zu bringen. Am Ende blieb es beim 2:1 für Herne, auch wenn Moskitos Cheftrainer Frank Gentges seine Auszeit nahm und am Ende auch Cerveny zugunsten eines sechsten Feldspielers auf die Bank musste. Die eine Mannschaft wollte nicht mehr, die andere schaffte das Tor nicht mehr.



MEC Saale Bulls Halle
WIEDERHOLUNG ERWÜNSCHT – BULLS WOLLEN ZWEITEN HEIMSIEG! 7. Punktspiel der Saison 2018/19: Saale Bulls vs. TecArt Black Dragons Erfurt
(OLN)  So nah liegen Glück und Pech, Sieg und Niederlage nebeneinander: fünf der letzten sechs Partien der Saale Bulls endeten mit nur einem Tor Unterschied, drei Spiele gingen in die Verlängerung. Am Ende triumphierten die Bulls in diesen Partien nur einmal und gingen als Sieger vom Platz. Das Resultat liest sich tabellarisch wie folgt: Sechs Spiele, sieben Punkte, achter Rang. Dies ist nicht Fisch und nicht Fleisch, nicht wirklich schlecht, aber halt auch noch nicht überzeugend gut. Und das wissen alle: die Vereinsführung, die sportliche Leitung, die Spieler und auch die Fans. Man war in dieser Spielzeit noch nie chancenlos, wurde nicht an die Wand gespielt, hatte immer die Chance zu siegen.
Es ist müßig darüber zu philosophieren, ob es nun einfach nur Pech war oder der personellen Situation geschuldet. Dass das Team wunderbares Eishockey spielen kann, bewiesen die Jungs von Trainer Dave Rich unter der Woche gegen Rostock, als man den bis dato ungeschlagenen Piranhas die Grenzen aufzeigte, sich alle Reihen beim 6:1-Heimerfolg in die Scorerlisten eintragen konnten. Daran gilt es anzuknüpfen, wenn heute die TecArt Black Dragons aus Erfurt an die Saale kommen.
Unsere Gäste aus Thüringen konnten in den letzten vier Partien immer punkten, den Hannover Scorpions dabei sogar die erste Saisonniederlage zufügen. Doch auch die Drachen erwischten am Freitag einen gebrauchten Tag, als sie vor heimischem Publikum überraschend mit 2:3 in der Overtime gegen die bis dato punktlosen Preussen vom ECC Berlin den Kürzeren zogen. Dadurch gewinnt auch das heutige Duell an Brisanz, stehen die Drachen doch bei einem Spiel weniger mit nur einem Zähler Vorsprung vor den Bulls. Somit ist für den MEC ein Sieg nahezu Pflicht, um nicht schon frühzeitig den Anschluss zu verlieren. Doch mit einem couragierten und beherzten Auftritt vor den eigenen Fans im Sparkassen-Eisdom ist ein Erfolg jederzeit möglich, wie das Spiel gegen Rostock eindrucksvoll bewies – Wiederholung erwünscht!



Crocodiles Hamburg
Heimsieg für die Crocodiles Hamburg
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg konnten sich vor 1487 Zuschauern mit 4:2 (0:0/1:1/3:1) gegen die Hannover Scorpions durchsetzen.
Nach einem torlosen, von vielen Fehlpässen geprägten ersten Drittel gingen die Gäste zunächst durch Ex-Krokodil Tim Marek in Führung (26.). Doch die Antwort kam zu einem psychologisch günstigen Zeitpunkt: Brad McGowan glich in der 40. Minute aus. Das Momentum war dadurch auf Seiten der Crocodiles, als die Mannschaften zum dritten Durchgang aus den Kabinen kamen. Und so waren es auch die Hausherren, die sich wenig später die Führung holten. Jake Ustorf verwandelte einen Nachschuss zum 2:1 (42.). Sean Fischer konnte zwar noch für die Hannoveraner ausgleichen (46.), doch der Wille war auf Seiten der Gastgeber an diesem Abend einfach größer. Mit seinem zweiten Treffer holte Jake Ustorf die Führung zurück (48.), Josh Mitchell setzte mit seinem Treffer ins leere Gäste-Tor noch einen drauf (60.).
„Das waren sehr wichtige drei Punkte für uns. Im ersten Drittel hatten wir zu viel Respekt und waren zu vorsichtig. Im zweiten Drittel wurden wir aggressiver und haben die Zweikämpfe gewonnen“, so Trainer Jacek Plachta.
Die Crocodiles Hamburg haben nach vier Spielen in acht Tagen am Sonntag spielfrei. Am kommenden Freitag empfängt die Mannschaft die Preussen Berlin.



Herner EV
Herner EV – ESC Wohnbau Moskitos Essen 2 : 1 (0:1,2:0,0:0) Derby-Sieger!
(OLN)  In einem tollen, stimmungsvollen und friedlichen Derby konnte sich der Herner EV am Freitagabend in der Hannibal-Arena knapp aber verdient mit 2:1 gegen den ewigen Ruhrpott-Rivalen, die Essener Moskitos, durchsetzen. Beide Trainer waren hinterher angetan von der schnellen, engagierten Partie und natürlich von der Atmosphäre. Denn die 2700 Zuschauer boten einen würdigen und lautstarken Rahmen für das erste Nachbarschaftsduell in dieser Saison! Zumindest die HEV-Fans konnten sich über diesen Erfolg freuen und bei bester Stimmung in die anschließende Fan-Party stürzen.
Vom Anpfiff an entwickelte sich eine temporeiche und engagierte Partie. Der HEV hatte bereits nach 20 Sekunden seine erste Chance durch Marcus Marsall, der nach seiner Sperre zum ersten Meisterschaftseinsatz kam. Nach 90 Sekunden kamen die Moskitos zum ersten Mal gefährlich vor das Herner Tor. Weitere HEV-Chancen folgten, das Team von Danny Albrecht dominierte die Begegnung und war ab der 10. Minute sogar gut drei Minuten in Überzahl. Aber statt des durchaus verdienten Herner Führungstreffers stand in der 13. Minute plötzlich ein 0:1 auf der Anzeigetafel. Aus dem Nichts und ohne großes eigenes Zutun führten die Moskitos. Ein Rückpass, noch vom eigenen Mitspieler abgefälscht, führte zu diesem Gegentreffer. Der HEV schüttelte sich eine kurze Zeit und griff dann weiter unvermindert an. Thomas Zuravlev und Marcus Marsall hatten die nächsten Chancen. Der zweite Abschnitt begann mit der besten Phase der Gäste vom Westbahnhof und HEV-Keeper Michel Weidekamp bekam nun wesentlich mehr Arbeit. Vor allem, als die Grün-Weiß-Roten in einer insgesamt sehr fairen Partie, die von Hauptschiedsrichter Eugen Berger sicher geleitet wurde, nun auch zwei Strafzeiten absitzen mussten. Danach hatte Lars Grözinger noch eine gute Möglichkeit und dann begannen in der 30. Minute die spielentscheidenden 30 Sekunden. Zuerst war es der Ex-Essener Dennis Thielsch, der den Ausgleich schaffte. Und kurz darauf konnte Jiri Fronk im Nachschuss den 2:1-Führungstreffer erzielen. Nun wurde es in der Halle noch lauter und weitere HEV-Chancen folgten im Minutentakt. Die Moskitos gerieten nun stark unter Druck, bis auf eine Konterchance von Carsten Gosdeck war nicht mehr viel von den Gästen zu sehen. Auch im letzten Abschnitt hatten die Moskitos den besseren Start, begünstigt durch eine weitere Überzahlsituation. Dann wurde es ausgeglichener bevor der HEV das Heft wieder fester in die Hand nahm. Lois Spitzner traf in der 50. Minute nur das Eisen des Essener Tores, Thomas Zuravlev und Brad Snetsinger (in seinem 100. Spiel für den HEV) scheiterten nur knapp, der Essener Keeper Patrik Cerveny verschob mal wieder sein Tor, am Ergebnis änderte sich aber nichts mehr. Am Ende nahm Gästetrainer Frank Gentges erst eine Auszeit und dann seinen Torhüter heraus, aber vergebens. Erst hätte Dennis Thielsch mit dem 3:1 alles klar machen können, dann grübelt Maik Klingsporn wohl immer noch, wieso er 7 Sekunden vor Spielende das leere Tor knapp verfehlte. Letztlich war es egal, denn kurz darauf konnte der Derby-Sieg gefeiert werden.
Solche Derbys machen Spaß. Ein Temporeiches und engagiertes Spiel auf dem Eis, lautstarke Unterstützung von den Rängen und eine insgesamt friedliche Atmosphäre. Das wünscht man sich auch von den weiteren Derbys, denn mindestens drei werden ja noch in dieser Saison folgen. Der Sieg des HEV war an diesem Abend verdient, das belegt auch das Torschussverhältnis von 59:35 zugunsten der Gastgeber.
Am Sonntag muss der HEV nach Berlin zu den Preussen reisen. Das Spiel dort beim Team von Uli Egen beginnt um 16 Uhr.



EHC Klostersee
TEV Miesbach – EHC Klostersee 3:4 (0:3, 1:0, 2:1)
(BYL)  Einen erfolgreichen Bayernliga-Einstieg legten die Rot-Weißen am Freitagabend beim TEV Miesbach hin. Das Gastgeber-Team, in der vergangenen Saison noch zwei Spielklassen höher eingestuft als die Truppe um Kapitän Bernd Rische, wurde mit 4:3 niedergekämpft, womit die ersten drei Zähler unter Dach und Fach gebracht wären.
Trainer Dominik Quinlan fasste am Ende einen verdienten Erfolg zusammen, war aber verständlicherweise nicht restlos zufrieden. Schließlich hatte sich seine Mannschaft nach einer schon komfortablen 3:0-Führung im ersten Abschnitt noch einmal unnötig unter Druck gebracht. Nach dem extrem starken Auftritt im Startdrittel wurde die Sache etwas zu locker genommen, beste Chancen vergeben, in der eigenen Zone nicht mehr konzentriert genug verteidigt und vor allem "buchte" man zuviele vermeidbare Strafzeiten.
Mehrmals wurden vorentscheidende Treffer vergeben, weshalb die Miesbacher noch einmal bedrohlich nahe kamen und die Partie erst mit der Schlusssirene entschieden war. Torhüter Dominik Gräubig, der nahezu die Hälfte der Vorbereitung verletzt versäumt hatte, zeigte eine starke Leistung, dazu waren die special teams beim EHC mit drei Powerplay-Toren und nur einem Gegentreffer bei gegnerischer Überzahl trotz drei Mal doppelter Unterzahl das spielentscheidende Pfund.



EHC Königsbrunn
Königsbrunn verspielt klaren Vorsprung
(BYL)  Mit 7:10 verliert der EHC Königsbrunn sein erstes Bayernliga-Spiel gegen die „Eishackler“ des TSV Peißenberg. Dabei sahen die Brunnenstädter lange Zeit wie der sichere Sieger aus und unterlagen nach 60 Minuten überraschend den cleveren Gästen.
Die Eishackler erwischten den besseren Start und gingen aggressiv in die Begegnung, schon nach 20 Sekunden stand es 0:1 für die Gäste. Peißenberg war die spielbestimmende Mannschaft und zeigte eine gesunde Härte in der Partie, Königsbrunn brauchte einige Minuten um in der Bayernliga anzukommen. Doch danach passte sich der EHC der Spielweise des Gegners an und erarbeitete sich ebenfalls Torchancen. In der zwölften Spielminute spitzelte dann Hayden Trupp den Puck zum 1:1 ins Tor der Eishackler, Königsbrunn war nun auf Augenhöhe. Doch Peißenberg blieb davon unbeeindruckt und drängte auf die erneute Führung. Diese ließ nicht lange warten, in der 15. Spielminute erhöhte der TSV auf 2:1. Allerdings legte der EHC gleich im Gegenzug nach und glich erneut aus. Kurz vor der Pause sorgte dann Lukas Fettinger für großen Jubel, als er zur 3:2 Führung für die Brunnenstädter einnetzte.
Im mittleren Spielabschnitt hatte Königsbrunn dann doppelte Überzahl und konnte zwei Treffer durch Carciola erzielen, kassierte dann aber auch einen Treffer in Überzahl. Dominik Schönwetter legte noch in der gleichen Spielminute nach, der EHC führte jetzt 6:3. Nachdem Matthias Forster in der 32. Spielminute sogar das 7:3 erzielte, glaubte nun jeder an einen sicheren Sieg der Königsbrunner. Doch es sollte anders kommen, kurz vor Drittelende leisteten sich die Brunnenstädter zwei böse Schnitzer und gingen dann mit einem 7:5 in die Pause.
Auch nach dem Pausentee war für den EHC noch alles drin, doch zunächst hagelte es Strafzeiten für beide Teams. Die Eishackler verkürzten In Überzahl auf 7:6, doch danach hatte der EHC seinerseits die Chance in Überzahlspiel. Vorausgegangen war ein harter Check gegen Maxi Hermann, für den die Partie wegen einer Gehirnerschütterung dadurch gelaufen war. Der EHC ließ sich aber zu einigen dummen Fouls provozieren und spielte nun fast durchgehend in Unterzahl. Die Gäste nutzten dies eiskalt und drehten mit zwei Überzahltoren die Partie, Peißenberg war jetzt mit 7:8 in Führung. Ausgerechnet in eigener Überzahl kassierte der EHC dann das 7:9, das Spiel war nun gelaufen. Auch ein letztes Aufbäumen durch Herausnahme des Keepers war brotlose Kunst, Königsbrunn kassierte nun auch noch ein „empty net goal“ zum 7:10 Endstand.
Peißenberg gewinnt am Ende verdient das Spiel gegen Königsbrunn, am Ende siegte die Mannschaft mit mehr Reife und Cleverness. Damit steht der EHC nach dem ersten Spieltag noch ohne Punkte da und müsste am Sonntag in Füssen punkten. Doch dies dürfte ein Ding der Unmöglichkeit sein, denn neben dem gesperrten Lukáš Hruzík fehlen auch Maxi Hermann und Hayden Trupp, der sich während der Partie eine Verletzung zuzog. Dem EHC muss nun auf unbestimmte Zeit ohne seine erste Angriffsreihe auskommen.
EHC-Coach Fabio Carciola zeigt sich selbstkritisch nach dem Spiel: „Wir haben am Anfang nicht gut gespielt, sind aber dann besser in die Partie gekommen und führten deutlich. Danach haben wir aber aufgehört zu spielen und uns zwei blöde Treffer vor dem letzten Wechsel eingefangen. Im letzten Drittel waren wir dann 15 Minuten in Unterzahl, da kannst du gegen so einen Gegner kein Spiel gewinnen.“



EHF Passau Black Hawks
Black Hawks starten gegen Erding in die Saison - Liga Heimspiel am Sonntag gegen Dorfen
(BYL)  Die Passau Black Hawks starten dieses Wochenende in die Bayernliga Saison 2018/19. Das erste Heimspiel findet am morgigen Sonntag um 18.30 Uhr gegen die Eispiraten Dorfen in der Passauer EisArena statt. Während der Sommerpause hat sich bei den Habichten einiges getan. Christian Zessack übernimmt neben dem Amt als sportlicher Leiter, zur neuen Saison auch die Position des Head Coach. Bereits in der Saisonvorbereitung war die Handschrift des neuen Trainers deutlich zu erkennen. Neben einem intensiven Sommer Training, mussten sich die Passauer Eishockey Cracks auch regelmäßigen Leistungstests unter ärztlicher Aufsicht unterziehen. Rückblickend haben die Passau Black Hawks die beste Saisonvorbereitung seit langem gespielt. Dabei waren unter den Testspiel Gegnern auch zwei Oberliga Mannschaften mit von der Partie. Sowohl die Blue Devils Weiden, als auch die Eisbären Regensburg mussten sich den Black Hawks geschlagen geben. Dazu kommen zwei Siege gegen den Landesligisten ERSC Amberg. Ligakonkurrent Dorfen musste sich in der EisArena ebenfalls klar geschlagen geben. Einzig beim Platzer & Wimmer Cup blieb die Mannschaft blass. Zwar sicherten sich die Habichte Platz zwei und blieben erneut ohne Niederlage, spielerisch glich man sich aber den Landesliga Teams an. „Wir haben sicher eine gute Vorbereitung gespielt. Nur wird ab dem ersten Spieltag in der Bayernliga ein anderer Wind wehen. Daher müssen wir demütig bleiben und konzentriert zur Sache gehen.“ warnt Vorstand Christian Eder.
Die Passauer Mannschaft wurde im Sommer verjüngt und auf einigen Positionen verändert. Als Torhüter konnte Clemens Ritschel aus der DEL2 (Crimmitschau) verpflichtet werden. Bereits in den Spielen in der Saisonvorbereitung konnte Ritschel seine Klasse unter Beweis stellen. Benoit Baumgartner, Michel Limböck und Mathias Sagerer konnten von Deggendorf in die Dreiflüsse Stadt gelotst werden. Im Angriff holte man mit Daniel Schander einen Stürmer der für noch mehr Durchschlagskraft im Passauer Angriffsspiel sorgen soll. Die Mannschaft von Christian Zessack zeigte sich in den Testspielen deutlich spritziger und schneller auf den Kufen, als noch in der abgelaufenen Bayernliga Saison. Dazu konnte man mit Helmut Kößl einen Schlüsselspieler mit viel Erfahrung, auf und abseits der Eisfläche, halten. Die gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern kann zum Schlüsselfaktor für die Passau Black Hawks werden. „Wir haben junge und hungrige Spieler verpflichtet. Die Mannschaft harmoniert gut und hat sich gefunden. Jetzt gilt es die gute Form der Saisonvorbereitung zu bestätigen und in Erfolge umzumünzen.“ so die Marschrichtung von Trainer Christian Zessack.
Zum ersten Heimspiel in der Bayernliga Saison 2018/19 kommt mit den Eispiraten Dorfen, gleich ein Favorit auf die vorderen Playoff Plätze. Trainer John Samanski konnte den Großteil der Mannschaft halten und hat seinen Kader gezielt verstärkt. Als zweiter Kontingentspieler wurde Thomas Vrba vom Oberligisten EHC Waldkraiburg verpflichtet. Dazu konnte mit Lukas Miculka der Top Spieler der Bayernliga in Dorfen gehalten werden. Neben den beiden Kontingentspieler kann der ESC Dorfen aber auch auf seine deutschen Spieler zählen. Insbesondere auf die Brüder Tobias und Florian Brenninger muss die Passauer Defensive achten. „Wir wissen worauf es gegen Dorfen ankommt. Wir werden hart aber fair spielen. Wichtig ist es von der Strafbank weg zu bleiben. Das sind die Spiele, da muss man dahin gehen wo es weh tut.“ so der Matchplan von Trainer Christian Zessack.
Tickets für das Heimspiel am Sonntag, 07.10 um 18.30 Uhr gegen Dorfen erhalten Sie im Vorverkauf bei der Tankstelle Färber in Passauer Maierhof, sowie beim Reisebüro Eichberger in der Fußgängerzone. Die Abendkasse öffnet um 17.30 Uhr. -czo



TSV Peißenberg
Irrer Auftakt in die neue Spielzeit – Bitte mehr davon!
(BYL)  Ein geiler Eishockeyabend in Königsbrunn. Anders kann man das nicht sagen. Ein Wechselbad der Gefühle war das am Freitagabend. Mit „Bitte mehr davon“ meine ich aber nicht, dass man jetzt in jedem Spiel mit Vier Toren in Rückstand gehen muss, nur um ein großartiges Spiel sehen zu dürfen.
Während man in Königsbrunn kurz nach dem 1. Spieltag bei der PK eine Torwartkrise festmacht und mit dem eigenen Schlussmann hart ins Gericht geht und Handlungsbedarf sieht („als Aufsteiger“), beschränken sich die Eishackler-Verantwortlichen auf eine geschlossene kämpferische Leistung.
Was am Ende natürlich positiv steht ist der Sieg und die drei Punkte. Aber in der Zwischenzeit sah es gar nicht so rosig für die „Eishackler“ aus. Bis zur 39. Minute musste man noch einem 7:3 Rückstand hinterherlaufen.  Und es nahm den Anschein, dass man beim Ligen- „Neuling“ unter die Räder kommt.
Doch der Reihe nach. 20 Sekunden waren erst gespielt als Daniel Arnost die Saison mit dem 0:1 für den TSV eröffnete. Bis zur 12. Minute schien die Mannschaft auch alles im Griff zu haben. Aber dann machte Königsbrunn den Ausgleich. Dominik Novak war es der drei Minuten später den erneuten Führungstreffer erzielen konnte. Aber gleich im Gegenzug fing man sich wieder den Ausgleich und kurz vor Ende des 1. Drittels musste man sogar das 3:2 für den Gastgeber verkraften.
Das zweite Drittel begann furios und es kam zur 23. Spielminute. Das im Eishockey schnell Tore fallen können, ist jedem klar. Aber Vier Tore innerhalb von 49 Sekunden das dürfte es so auch noch nicht gegeben haben. Hier die genaue Übersicht 22:07 auf der Uhr, 4:2 für Königsbrunn, der direkte Anschluss für die „Eishackler“ durch Leo Zink bei 22:31 Minuten. Im direkten Anschluss das 5:3 für Königsbrunn und wiederum 16 Sekunden später sogar das 6:3 für den EHC. Ein Wahnsinn.
Dann bekamen die 580 Zuschauer (ca. 150 davon aus Peißenberg) eine kurze Verschnaufpause von Neun Minuten bis der 7. Treffer für Königsbrunn fiel. Es hatte den Anschein als bricht die Mannschaft jetzt völlig zusammen. Dem war zum Glück nicht so. In der 39. (Novak) Und 40. Minute (Barth Max) brachten sich die „Eishackler“ wieder auf einen Zwei-Tore Rückstand in Stellung und es ging beim Spielstand von 7:5 in die Kabinen zum 2. Pausentee. 
Mit einer Bärenstarken Leistung im Schlussdrittel setzten die „Eishackler“ diesem „Wahnsinn“ noch die Krone auf. In der 44. Spielminute machte Martin Andrä den 7:6 Anschlusstreffer in Unterzahl, der den mitgereisten Peißenberger Zuschauern wieder Hoffnung gab. Negativ war eine unschöne Aktion die Daniel Arnost leider eine Matchstrafe einbrachte, der mit einem Check gegen den Kopf, berechtigterweise Duschen gehen musste. Das der Schiedsrichter nicht seinen besten Abend erwischte, merkte man am Einsteigen gegen Marco Mooslechner der ebenfalls ohne Rücksicht auf Verluste, mit einem Check gegen den Kopf attackiert wurde, dies aber mit keiner Matchstrafe belegt wurde.
Kommen wir aber wieder zurück zum Eishockey. In einer Überzahl-Situation brachte Dominik Novak mit seinem dritten Tor an diesem Abend, den Peißenberger Anhang komplett zum Toben.
Während sich die Gastgeber in dieser Phase eine Strafe nach der anderen abholten, nutzten die „Eishackler“ ihre nächste Überzahl und schossen den verdienten 7:8 Führungstreffer den Valentin Hörndl erzielte. In der 55. Minute durfte sich auch Florian Höfler in die Torschützenliste eintragen und konnte seine Mannschaft damit auf die Siegerstraße führen. Danach musste Königsbrunn noch einmal alles in die Waagschale legen und sie nahmen folgerichtig den Torhüter vom Eis. Das Empty-Net und somit das 10. Tor durfte wiederum Valentin Hörndl in der 59. Minute machen. 
Sepp Staltmayr sagte nach dem Spiel: „Für den Zuschauer war das ein super Spiel, für die Trainer beider Seiten allerdings nicht“. Recht hat er. Damit auch genug jetzt von diesem Spiel, schließlich wartet am Sonntag schon der nächste Aufsteiger in der heimischen Eissporthalle.
Um 17:00 Uhr gastiert der ERV Schweinfurt. Bis Sonntag.



EG Diez-Limburg
Rockets feiern Kantersieg gegen Soest
(RLW)  Spielfreudig, torhungrig, konsequent: Die EG Diez-Limburg hat sich im Heimspiel gegen die Soester EG mal so richtig ausgetobt und angedeutet, welches Potenzial in diesem Team steckt. Die Rockets gewannen gegen die Bördeindianer mit 11:1 (5:0, 2:1, 4:0) und haben nun die Chance, alle vorhandenen Wunden auszukurieren - Sonntag ist spielfrei.
Rockets-Trainer Jens Hergt ist dieser Tage nicht zu beneiden. Zum Abschlusstraining standen am Donnerstagabend sechs spielfähige Akteure auf dem Eis. Was sich bereits durch die gesamte Vorbereitung gezogen hatte, erreichte unter der Woche einen negativen Höhepunkt. Dank Unterstützung von Kooperationspartner Bad Nauheim und weil sich einige Akteure erneut in den Dienst der Mannschaft stellten, reichte es einen Tag später gegen Soest knapp zu drei Reihen (14 Feldspieler). Tobias Schwab und Nils Flemming fehlten erkrankt, Konstantin Firsanov und Steve Themm sind verletzt, Daniel Niestroj war beruflich verhindert. Nils Krämer versuchte es, beendete sein Spiel aber nach deutlicher Führung noch im ersten Drittel. Zu diesem Zeitpunkt war absehbar: die Punkte bleiben in Diez.
Bei den Gästen aus Soest musste Marc Fleischer schon nach 12 Minuten und 6 Sekunden seinen Platz im Tor räumen - da stand es bereits 5:0. Der Keeper, an dem sich die Rockets schon öfters die Zähne ausgebissen hatten, nahm für Marvin Nickel auf der Bank Platz. SEG-Trainer Dieter Brüggemann holte sein Team zudem mit einer Auszeit an die Bande, um die Spieler noch einmal an die wichtigsten Tugenden im Eishockey zu erinnern.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Rockets bereits mit viel Tempo und Spielfreude die Weichen auf Sieg gestellt: Julian Grund (3., 11.), Robert Sokol (5.), Andre Bruch (10.) und Philipp Maier (13.) trafen nach zum Teil sehenswerten Kombinationen für die EGDL. Dass die Rockets hinten jedoch keinen Treffer kassierten, lag nicht zwingend an überzeugender Defensivarbeit, sondern vielmehr an einem stark aufspielenden Constantin Schönfelder im Kasten. „Könnte auch nur 5:4 für uns stehen und wir hätten keinen Grund uns zu beschweren“, monierte Hergt die Fahrlässigkeit seiner Mannen in der Rückwärtsbewegung. „Constantin hat heute ein klasse Spiel gemacht. Großes Lob.“
Im zweiten Drittel ließen die Gastgeber ein wenig die Zügel schleifen, verstanden den Weckruf aber sofort: Als Soest in Überzahl zum 1:5 traf (Martin Benes, 31.), brauchten die Rockets nur 28 Sekunden für die Antwort: Philipp Maier traf noch in der gleichen Spielminute zum 6:1, Julian Grund wenig später zum 7:1 (38.).
„Im zweiten Drittel hatten wir eine ganz gute Phase, aus der wir aber zu wenig gemacht haben“, sagte Gästetrainer Brüggemann. „Diez-Limburg hat verdient gewonnen und die Grundlage dafür im ersten Drittel gelegt mit einer tollen Ausbeute. Aus zehn Schüssen fünf Tore zu machen ist überzeugend. Aber wir haben unsere Torhüter auch viel zu viel alleine gelassen und wichtige Tugenden wie das Körperspiel vermissen lassen.“
Die Rockets blieben auch im Schlussdrittel effektiv im Abschluss und machten das Ergebnis noch zweistellig: Philipp Maier (53.), der wie Julian Grund dreifach traf, Robert Sokol (44.) und ein Doppelpack von Kim Mainzer (56., 59.) besiegelten den 11:1-Erfolg. „Im ersten Drittel hatten wir sicherlich auch ein bisschen Glück, da lief es besonders bei der Chancenverwertung super“, sagte Rockets-Trainer Jens Hergt. „Wir wollten heute unbedingt den ersten Heimsieg holen und die Jungs haben das klasse gemacht. Mit dem Spiel und dem Ergebnis bin ich zufrieden. Wir hatten eine schwächere Phase Anfang des zweiten Drittels, haben dann aber wieder zu unserem Spiel gefunden. Jetzt sollen sich erst einmal alle Jungs auskurieren und dann bereiten wir uns in Ruhe auf die nächsten Aufgaben vor.“



EHC Neuwied Bären
Bären stellen Meister Herford kalt
(RLW)  Auswärtspartien im Eisstadion „Im Kleinen Felde“ sind für den EHC „Die Bären“ 2016 auffallend häufig mit besonderen Emotionen verbunden. Zweimal schieden die Neuwieder Eishockey-Spieler in Herford in den vergangenen beiden Jahren in den Play-offs aus, im Januar erlebten sie dort mit einen fulminanten 10:4-Sieg die Kehrseite der Medaille, und am Freitagabend sorgten die Deichstädter mit ihrem verdienten 4:1-Erfolg dafür, dass die Euphorie im Team und Umfeld auch nach drei Regionalliga-Partien groß bleibt. Die Mannschaft von Trainer Daniel Benske bleibt verlustpunktfrei, setzte nach dem gewonnenen Heimspiel gegen den Angstgegner aus Ratingen ein weiteres Ausrufezeichen. Den Meister schlägt man nicht mal eben so im Vorbeigehen, gegen geballte nordamerikanische Offensivpower wie sie Benjamin Skinner und Killian Hutt verkörpern in 60 Minuten nur ein Gegentor zu kassieren, gelingt den Wenigsten. 60 Mal schlug die Scheibe in den elf Vergleichen der Saisons 2016/17 und 2017/18 im Neuwieder Kasten ein – das macht einen Schnitt von knapp 5,5. Diesmal musste Jendrik Allendorf lediglich einen Schuss in der 36. Minute von Hutt passieren lassen. Und vorne kann sich Trainer Benske auf Michael Jamieson (0:1, 10.), Martin Brabec (1:3, 46.) und Co. verlassen. Die beiden Kontingentspieler des EHC trafen auch diesmal wieder, das Tore-Quartett komplettierten Tobias Etzel (0:2, 26.) und Maximilian Wasser (1:4, 50.). Bei den Bären feierte der aus Dinslaken gekommene Kevin Wilson an der Seite von Stephan Fröhlich und Dennis Appelhans nach überstandener Sehnenscheidenentzündung sein Pflichtspieldebüt, dafür fehlten in der Hintermannschaft jedoch Abwehrrecke Daniel Pering (Magen-Darm-Beschwerden) und Patrik Morys (berufsbedingt). Ansonsten war ganz zum Gefallen der mitgereisten Fans vieles genauso wie am ersten Saisonwochenende. Die Neuwieder standen sicher im eigenen Drittel, machten in wichtigen Momenten ihre Tore und hatten mit Jendrik Allendorf einmal mehr einen Keeper zwischen den Pfosten, der zeigte, warum er in der Vorsaison regelmäßig mit der Krefelder DEL-Mannschaft trainierte. Der 20-Jährige verdiente sich mit einer neuerlich herausragenden Leistung zum zweiten Mal in Folge die Auszeichnung als „Spieler des Spiels“. „Das wird in dieser Saison noch häufiger so kommen“, prognostiziert der EHC-Coach wohlwissend, welches Talent er und Teammanager Carsten Billigmann da im Sommer ins Icehouse lotsen konnten. Benske war sich im Klaren darüber, dass seine Mannschaft beim Meister über die komplette Spielzeit hinweg konzentriert agieren muss. Genau das taten die Bären. „Wir haben kompakt gestanden, das Spiel einfach gehalten, sind aber gleichzeitig sehr flexibel aufgetreten. Das war eine prima Leistung. Auch in einigen zweifelhaften Unterzahlsituationen haben die Jungs ihre Arbeit super erledigt und haben sich nicht aus dem Konzept bringen lassen.“ Drei Mannschaften sind in der Regionalliga West zum jetzigen Zeitpunkt noch ungeschlagen: Neuwied, Hamm und Dinslaken. Am Sonntag wird sich das Trio auf zwei Teams reduzieren. Dann treten die Bären ab 18.30 Uhr in Hamm an. „Auch das wird ein weiteres richtig schweres Spiel gegen einen heißen Meisterschaftsanwärter. Aber warum sollten wir uns nicht auch dort durchsetzen?“, fragt Daniel Benske. „Wir wollen unser Topspiel-Wochenende jetzt auch erfolgreich beenden.“ 



EHC Troisdorf
Troisdorf auch im zweiten Spiel ungeschlagen
(LLW)  Ein Spiel mit insgesamt 12 Toren, bei dem die Fans auf beiden Seiten genug zum Jubeln hatten, auch wenn letztendlich die Troisdorfer Fans die gewonnen 3 Punkte feiern konnten.
Troisdorf agierte von Beginn an mit mehr Tempo besseren Spielzügen. Der einzige Gegentreffer in den ersten 40 Minuten war auf die dann doch vernachlässigte Defensivarbeit zurück zu führen.
5.1 nach zwei Dritteln sollten eigentlich auf einen sicheren Sieg hindeuten, aber Ratingen mobilisierte im letzten Spielabschnitt noch einmal alle Kräfte.
Der Einsatz der Ratinger wurde belohnt und 10 Minuten vor Spielende stand es nur noch 5:4 für Troisdorf.
Wie schon häufig in der Vereinsgeschichte machte es Troisdorf mit der schwachen Defensivleistung wieder spannend.
Die Tabellenführung wollte man aber nicht abgeben und Troisdorf machte mit den Toren in den Spielminuten 52, 56 und 58 den Sack zu.
Mit 8:4 ging der Sieg mehr als verdient an Troisdorf und Tabellenführer bleibt Troisdorf.
Statement des Troisdorfer Trainers André Koslowski: "Bis zum nächsten Spiel am kommenden Freitag in Solingen müssen wir uns in der Defensive und im Torabschluss deutlich verbessern!"
Das nächste Meisterschaftsspiel der Troisdorf Dynamites findet am Freitag 12.10.2018 um 20:00 Uhr in Solingen statt. Das nächste Heimspiel können die Fans am Freitag 19.10.2018 um 20:00 Uhr im Icedom am Rotter See besuchen. Als Gegner kommt das Team aus Bergisch Gladbach.


    
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Samstag 6.Oktober 2018
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