IHP NachrichtenFreitag 5.Oktober 2018
(IHP) Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen:
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost
Eisbären Berlin
Mit Poulin und Adam nach Schwenningen
(DEL) Die Eisbären Berlin können im Auswärtsspiel bei den Schwenninger Wild Wings (19:30 Uhr, Helios Arena) wieder auf Torwart Kevin Poulin zählen. Der 28-Jährige hat seine Augenverletzung überstanden und wird ebenso mit dem Team nach Schwenningen reisen, wie Maximilian Adam.
Verteidiger Adam, der bereits 2015/16 die ersten DEL-Einsätze im Eisbären-Trikot absolvierte, verbrachte den meisten Teil der Vorbereitung sowie den Saisonstart beim Eisbären-Kooperationspartner Lausitzer Füchse. Für die Füchse, derzeit Tabellenführer in der DEL2, verbuchte der 20-Jährige in der laufenden Spielzeit bereits vier Tore und drei Vorlagen in sieben Spielen.
Weiterhin nicht mit im Eisbären-Kader sind die Langzeitverletzten Thomas Oppenheimer, Marvin Cüpper und Frank Hördler. Hördler trainierte immerhin heute erstmals wieder voll mit dem Eisbären-Team. Neben den bereits genannten fallen auch Jonas Müller und Kai Wissmann in den kommenden Spielen aus. Müller wird dem DEL-Rekordmeister aufgrund einer Schultereckgelenksprengung für 6-8 Wochen nicht zur Verfügung stehen, Wissmann erlitt eine Fingerfraktur und kann 4-6 Wochen nicht spielen.
Die Partie in Schwenningen kann sowohl auf Telekom Sport als auch im Liveticker auf www.eisbaeren.de und in der Eisbären-App sowie auf den sozial-medialen Kanälen der Eisbären verfolgt werden.
Düsseldorfer EG
Lange Pause – DEG muss auf Manuel Strodel verzichten
(DEL) Eine bittere Nachricht für die Düsseldorfer EG nach dem sportlich mehr als gelungenen Saisonstart. Der Tabellenführer der DEL muss in den kommenden Monaten ohne Manuel Strodel auskommen. Der Stürmer zog sich bei der siegreichen Partie gegen Vizemeister Eisbären Berlin (5:1) eine Schultereckgelenkssprengung zu. Er wird der DEG damit voraussichtlich drei Monate nicht zur Verfügung stehen.
Deggendorfer SC
DSC reist am Sonntag zu den Freiburger Wölfen
(DEL2) Am Sonntag, 07.10.2018 muss der Deggendorfer SC die lange Auswärtsfahrt zu den Freiburger Wölfen antreten. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.
Für die Breisgauer hat die Saison durchwachsen angefangen. Die Mannschaft des in Deggendorf bestens aus seiner Peitinger Zeit bekannten Trainers Leos Sulak, konnte bislang 7 Punkte holen und rangierte vor dem Freitagsspieltag auf Platz 9 der Tabelle. Ihr Heimstärke konnten die Wölfe zuletzt mit einem 4:0 gegen Bad Nauheim und einem 3:1 gegen die Frankfurter Löwen unter Beweis stellen.
Alte Bekannte sind im Kader der Gastgeber auch zu finden. Bei den Freiburger steht neben Jannik Herm, der 2013 ein Gastspiel in Deggendorf gegeben hatte, mit Christian Neuert ein waschechter Deggendorfer im Kader.
Die Deggendorfer Fans, die die Auswärtsfahrt nicht mitmachen können, haben die Gelegenheit das Spiel bei Sprade-TV live mitzuverfolgen und mit der Truppe um Kapitän Andreas Gawlik mitzufiebern.
Dresdner Eislöwen
Eislöwen im Derby gegen Crimmitschau & in Bayreuth gefragt
(DEL2) Die Dresdner Eislöwen treffen am kommenden DEL2-Punktspielwochenende auf die Eispiraten Crimmitschau und die Bayreuth Tigers. Eislöwen-Cheftrainer Jochen Molling kann mit Ausnahme von Tim Heyter, der für den Oberliga-Kooperationspartner Erfurt zum Einsatz kommt, auf den gesamten Kader zurückgreifen.
Eislöwen-Cheftrainer Jochen Molling: „Das letzte Wochenende mit dem Sieg gegen Bietigheim war von großer Bedeutung für uns. Auch wenn wir gegen Weißwasser von Punkten her nichts mitnehmen konnten, haben wir besonders im Hinblick auf die Defensivarbeit einen Schritt nach vorn gemacht. Neuzugang Georgijs Pujacs hat direkt seinen Platz im Team gefunden, strahlt Ruhe aus. Wir haben eine ordentliche Trainingswoche hinter uns. Alle Jungs haben gut mitgezogen. Man spürt die Vorfreude auf das Derby.“
Jordan Knackstedt: „Wir sind nicht gut gestartet, aber man merkt jeden Tag, dass unsere Abstimmung immer besser wird. Es sind manchmal Kleinigkeiten, die entscheiden, um vielleicht die passende Lücke zu finden oder den Laufweg zu verbessern. Und genau die müssen mit intensivem Training und viel Fleiß in Fleisch und Blut übergehen. Derbys sind immer eine geile Sache. Natürlich ist es etwas Besonderes, wenn man zudem auf das Team trifft, für das man im letzten Jahr gespielt hat. Ich habe noch zu einigen Jungs Kontakt, aber weniger auf den Sport bezogen. Im Duell ruhen die Freundschaften dann so oder so. Wir wollen unseren Dresdner Fans einen Erfolg schenken.“
Am Freitag, 5. Oktober 2018 um 19.30 Uhr empfangen die Dresdner Eislöwen in der EnergieVerbund Arena die Eispiraten Crimmitschau. Das Spiel wird geleitet von den HSR Sven Fischer und Carsten Lenhart. Kassen und Arenatüren öffnen um 18 Uhr; der VIP-Raum um 18.30 Uhr. Am Sonntag, 7. Oktober 2018 um 18.30 Uhr sind die Dresdner Eislöwen bei den Bayreuth Tigers gefragt. Die HSR Roland Aumüller und Ruben Kapzan leiten die Partie. SpradeTV zeigt beide Partien live.
Löwen Frankfurt
Hessenderby als Abschluss des „Heimspiel-Dreiers“
(DEL2) Am Freitag, den 5.Oktober kommt es in der Frankfurter Eissporthalle zum zweiten Hessenderby der noch jungen Saison. Nachdem die Löwen Frankfurt es bereits mit den Kassel Huskies daheim zu tun bekommen hatten, ist dieses Mal der EC Bad Nauheim zu Gast. Spielbeginn des Derbykrachers ist um 19:30.
Nachdem die Löwen nun zwei Spiele in Folge gewonnen haben, will man mit einem Sieg gegen Bad Nauheim eine neue Serie starten. Die erste Niederlage gegen Freiburg ist vergessen und die Blicke gehen klar nach vorne. Die Löwen stehen mit 18 Punkten weiterhin gut in der Tabelle da und wollen sich mit den nächsten drei Punkte vorne festsetzen.
Einfach wird es sicher nicht, steckt den Löwen doch noch die Partie vom Mittwoch gegen Bad Tölz in den Knochen. Bei diesem Spiel standen vor allem Tim Schüle und Mike Fischer im Fokus. Schüle konnte den ersten Hattrick in seiner Karriere schießen und Fischer erzielte seinen ersten Doppelpack im Trikot der Löwen.
Den Goldhelm trägt aber weiterhin Mathieu Tousignant, der mit 12 Scorerpunkten auf Platz 3 der Ligawertung steht. Dicht gefolgt wird er von Matt Pistilli der die meisten Tore der Liga geschossen hat (7). Damit hat Pistilli nun elf Punkte auf seinem Konto.
Die Bad Nauheimer starteten mit zwei Niederlagen in die Saison und musste gegen Kaufbeuren sogar eine 3:7-Schmach hinnehmen. Anschließend gelang ein Sieg gegen die ebenfalls schlecht gestarteten Eislöwen aus Dresden. Doch statt Aufwind folgten zwei weitere Niederlagen. Zuletzt unterlag der EC am Dienstagabend daheim mit 3:5 gegen Kaufbeuren.
Der Kader der Kurstädter wurde gezielt verstärkt und die direkten Playoffs wurden als Ziel ausgerufen. Den wohl namhaftesten Transfer gab es hinter der Bande. Der neue Coach Christof Kreutzer wechselte von der DEG zum ECN
Auch der neue Goalie Jonathan Boutin wechselte aus der DEL von den Augsburger Panthern in die Kurstadt. Die Verpflichtung des 33-jährigen Kanadiers war die logische Konsequenz aus dem Wechsel von Felix Bick, der im Sommer an den Main nach Frankfurt ging. Letzte Woche wurde noch der in Frankfurt bekannte Torhüter Florian Proske nachlizensiert. Der 22-Jährige steht weiterhin bei den Nürnberg Ice Tigers unter Vertrag, wurde aber bis Saisonende in die Wetterau verliehen.
Obwohl die Löwen in der Tabelle stets vor den Roten Teufeln standen, liegen die Bad Nauheimer im direkten Vergleich immer noch vorne. Betrachtet man nämlich die Bilanz zwischen den beiden Nachbarn seit 1991, haben die Roten Teufel 20 der 35 Duelle gewonnen. Das Torverhältnis hingegen spricht mit 123:106 Treffern für die Frankfurter.
EHC Freiburg
EHC Freiburg prüft Aufsteiger Deggendorf am Sonntag
(DEL2) Freiburg gegen Deggendorf: Das Duell zwischen der Eishockeycracks aus Südbaden und Niederbayern hat es mehrere Jahre nicht gegeben. Nun aber ist der Deggendorfer SC in die zweithöchste deutsche Spielklasse zurückgekehrt und misst sich am Sonntag erstmals wieder mit den Breisgauern.
Das Match gegen den Aufsteiger beginnt am Sonntag um 18.30 Uhr in der Freiburger Franz-Siegel-Halle. Es wird online auf www.sprade.tv übertragen, zudem gibt es den üblichen Twitter-Ticker. Online-Tickets sind erhältlich auf ehcf.reservix.de, außerdem werden Karten in der Ensisheimer Straße am Donnerstag zwischen 17 und 19, am Freitag zwischen 10 und 12 sowie am Sonntag ab 15.30 Uhr verkauft.
Deggendorf war zunächst mit fünf Niederlagen in Folge in die Saison gestartet - dann aber platzte der Knoten: Der 6:5-Overtime-Erfolg gegen Crimmitschau markierte den ersten Saisonsieg für den DEL2-Neuling, in dessen Lager die Euphorie riesig ist. Die Niederbayern haben sich - wie auch der EHC Freiburg - der Aufgabe verschrieben, mit viel Kampf und Leidenschaft den Branchengrößen auch als "kleiner" Club Paroli zu bieten. Aushängeschild des DSC ist der langjährige DEL-Profi Christoph Gawlik, der im Sommer zu seinem Heimatverein zurückgekehrt ist. Abwehr-Routinier Milos Vavrusa (40) wird in Freiburg viele alte Freunde wiedertreffen und auch Sportdirektor Neville Rautert hat eine Vergangenheit als Spieler im Breisgau.
Bereits am Freitag treten die Freiburger, die am Wochenende auf Marvin Neher wegen einer Verletzung im oberen Körperbereich verzichten müssen, in Kassel an. Die Partie in Nordhessen beginnt um 19.30 Uhr und wird ebenfalls auf www.sprade.tv übertragen.
EC Kassel Huskies
Aral neuer Trikotpartner der Kassel Huskies - Große Verlosungsaktion beim Heimspiel der Huskies gegen Freiburg am 5. Oktober
(DEL2) Aral ist neuer Trikotpartner der Kassel Huskies! Das haben Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs und Jörg Lutz von Aral bekannt gegeben. Aral ist bereits seit zwei Jahren Sponsor der Huskies und hat das Engagement nun aufgestockt – mit einem Werbeplatz auf der Vorderseite der Huskies-Trikots. „Wir sind stolz, so eine starke Marke an unserer Seite zu haben. Aral ist ein Partner mit Visionen und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit“, so Joe Gibbs. Die Trikot-partnerschaft läuft bis zum Ende der laufenden Saison mit einer Option auf Verlängerung. Für Jörg Lutz von Aral ist die Partnerschaft eine Herzensangelegenheit: ,,Sie verbindet zwei starke Marken in einer in Kultur, Wirtschaft und Sport aufstrebenden Region. Wir freuen uns, die Aufbruchstimmung des Kasseler Eishockeys begleiten zu dürfen“, so Lutz.
Zur Feier des Tages gibt es beim Spiel gegen Freiburg eine große Verlosungsaktion von Aral – mit einem tollen Hauptpreis: Das Mineralölunternehmen verlost 2x2 VIP-Tickets für das Saisonfinale der DTM am Hockenheimring (14. Oktober 2018)! Außerdem sind 2 Tickets für das Spiel der Huskies gegen Bad Nauheim und 10 Aral-Supercards im Lostopf. Und gewinnen ist ganz einfach: Beim Spiel gegen Freiburg Aral-Lose kaufen und Glück haben. Lose kosten je 1 Euro und sind an den Verkaufsständen der Eishockey Jugend Kassel erhältlich. 0,50 Euro pro Los gehen an die Eishockey Jugend. Die Gewinner werden am Ende der zweiten Drittelpause in der Halle und auf der Facebook-Seite der Huskies bekannt gegeben.
Tölzer Löwen
Harte Brocken für die Tölzer Löwen
(DEL2) Ausschließlich Teams aus der oberen Tabellenhälfte stehen für die Tölzer Löwen in den nächsten beiden Wochen auf dem Programm. Am kommenden Wochenende gastieren die Buam beim amtierenden Meister, den Bietigheim Steelers. Am Sonntag kommt der ESV Kaufbeuren zum bayerischen Derby in die weeArena.
Freitag, 05.10.: Bietigheim Steelers vs. Tölzer Löwen (Beginn: 20 Uhr)
Von den nächsten vier Löwengegnern sind die Bietigheim Steelers mit Tabellenplatz sieben das am schlechten platzierteste Team. Die Qualität der Mannschaft ist allerdings unbestritten. Im Sommer verließ Erfolgscoach Kevin Gaudet die Steelers um in Nürnberg anzuheuern, für ihn hat Hugo Boisvert das Traineramt übernommen. In Meisterform ist das Team noch nicht. Aus sieben Spielen gab es bislang nur neun Punkte zu verzeichnen. Nach drei Auftaktsiegen gab es zuletzt vier Niederlagen am Stück. Das Torhüterduo um Ilya Sharipov und Sinisa Martinovic kommt bislang nicht an die Zahlen der letzten Saison heran. Beide haben eine Fangquote von unter 88%. Im Sturm können sich die Steelers auf ihre letztjährigen Topscorer Matt McKnight und Shawn Weller verlassen. Dazu wurde mit dem US-Boy Willie Corrin ein spielstarker Verteidiger geholt. Die aktuelle Ergebnis-Schwäche ist demnach definitiv nicht auf die mannschaftliche Qualität zurückzuführen. Die Steelers sind weiterhin eine harte Nuss. In der vergangenen Saison gab es für die Löwen vier Niederlagen im direkten Duell - drei davon mit maximal zwei Toren Unterschied.
Sonntag, 07.10.: Tölzer Löwen vs. ESV Kaufbeuren (Beginn: 18:30 Uhr)
In Kaufbeuren wurde in den letzten Jahren viel richtig gemacht. Der letztjährige Halbfinalist hat sich stetig verbessert und ist auch stark in die neue Saison gestartet. Mit 14 Punkten aus sieben Spielen liegen die Allgäuer auf Rang vier. Dabei gab es nur zwei Niederlagen gegen die Topteams aus Frankfurt und Bietigheim. Auch wenn der letztjährige beste Goalie der Liga Stefan Vajs derzeit noch unter der 90%-Fangquoten-Marke liegt, kann sich Trainer Andreas Brockmann vor allem auf seine Kontingentpositionen verlassen. Die drei Finnen Jere Laaksonen, Sami Blomqvist und Neuzugang Ossi Saarinen (vormals Crimmitschau) haben jeweils schon zweistellig gepunktet. Auch Verteidiger Julian Eichinger, er kam vom SC Riessersee, konnte schon neunfach punkten. Dazu wurde mit dem Kanadier Branden Gracel der hauseigene Topscorer der Saison 16/17 zurückgeholt. Insgesamt wirkt die Mannschaft des ESVK erneut leicht verbessert zur Vorsaison. Dort behielten die Löwen allerdings beide Male die Punkte in Bad Tölz. Es gab jeweils einen 3:2-Sieg vor heimischem Publikum.
Nach zwei Punkten aus den vergangenen fünf Spielen sind die Tölzer Löwen auf der Suche nach einem Erfolgserlebnis. Im Spiel in Frankfurt konnte Kapitän Philipp Schlager sein Comeback beschwerdefrei feiern. Für Lubor Dibelka kommt ein Einsatz am Wochenende noch zu früh. Der Stürmer ist allerdings bereits für Einzeleinheiten auf dem Eis. Valentin Gschmeißner wird noch einige Wochen ausfallen.
EV Lindau Islanders
„We are Family“-Tag bei den EV Lindau Islanders
(OLS) Mehr als 100 Kinder und Jugendliche haben sich am vergangenen Mittwoch unter dem Slogan „We are Family“ zum Tag der offenen Tür der EV Lindau Islanders in der Eissportarena Lindau getroffen. „Es war wahnsinnig toll mit anzusehen wie viele Besucher zu unserem Familientag gekommen sind.“, so Andreas Bürge, Nachwuchsleiter der EV Lindau Islanders. Bei diesem Familienevent ging es darum die Kinder als auch die Eltern untereinander noch besser zu vernetzen und Interessierten die Jugendarbeit des Vereins vorzustellen. Bei den einzelnen Teamvorstellungen von der U17-Mannschaft bis zu den Kleinsten der U7, konnten sich die jungen Spieler einzeln den vielen Zuschauern präsentieren. Wie bei den Profis durften die Nachwuchs-Eishockeyspieler zudem Fotos für sogenannte „Playercards“ machen lassen. Bei der anschließenden „Skills Competition“, hatten die Spieler die Möglichkeit ihre Treffsicherheit und Schnelligkeit auf dem Eis unter Beweis zu stellen. Alle Teilnehmer erhielten einen Puck mit dem neuen EV Lindau Islanders Logo als kleines Geschenk. Bei der Autogrammstunde des Oberliga-Teams der EV Lindau Islanders, konnten die Besucher die Profis hautnah erleben. Für die Verpflegung mit Weißwurst-Frühstück sowie Kaffee und Kuchen war das Eisstüble-Team im Einsatz.
Zudem wurde das L2S (Learn to Skate) – Konzept der Nachwuchsabteilung des EV Lindau vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein neues und an den Fähigkeiten der Kinder orientierteres Konzept im Bereich der Laufschule. Ähnlich wie bei einem Freischwimmer-Abzeichen, gibt es beim EV Lindau für die Kleinsten ein durchorganisiertes Programm, bei dem sie altersgerecht auf dem bestmöglichen Weg an das Schlittschuhlaufen und Eishockeyspielen herangeführt werden. Dies geschieht ab dieser Saison in 4 Zonen. Beginnend bei den absoluten Anfängern, die mit den Eltern aufs Eis dürfen, bis hin zu den Kindern die so weit sind, dass sie mit voller Eishockey-Ausrüstung trainieren und bei den ersten Turnieren teilnehmen. „Der Familiy Day war eine tolle Veranstaltung und wird im kommenden Jahr sicher wieder stattfinden.“, so Bürge.
Das nächste Ereignis für den Nachwuchs steht schon bevor. Am 13. Oktober findet von 12 bis 16 Uhr das vom Ausstatter Bauer unterstützte „Experience Test Event“ in der Eissportarena Lindau statt. Kinder als auch Erwachsene haben hier die Möglichkeit Skates, Schläger, Helme und Handschuhe des Herstellers zwischen 13 und 15 Uhr auf dem Eis zu testen. Die Anprobe und Produktberatung findet jeweils von 12 bis 13 Uhr und von 16 bis 17 Uhr statt. Interessierte können sich unter info @schanner.de anmelden.
SC Riessersee
“Serie behalten und ausbauen” - Sonntags daheim gegen Lindau | Onlinetickets verfügbar
(OLS) Die Weiss-Blauen haben in den bisher drei Begegnungen der noch jungen Saison die maximale Punkteausbeute eingefahren. Mit neun Zählern rangiert der SCR auf Rang 5. Am Freitag sind die Garmisch-Partenkirchner in Memmingen zu Gast, das Spiel beginnt um 20Uhr und wird auf Sprade-TV live übertragen. Sonntags um 18 Uhr sind dann die Lindau Islanders im OEZ um ihre erste Visitenkarte im Werdenfelser Land abzuliefern. Auch dieses Spiel wird wie gewohnt auf Sprade-TV zu sehen sein.
„Wir möchten natürlich unsere Serie beibehalten und ausbauen. Wie bereits beim vergangenen Heimspiel gegen Waldkraiburg sind die Tageskarten nicht nur an der Abendkasse, sondern auch Online sowie während der Woche in der Geschäftsstelle zu erwerben. Und das nicht nur für das nächste Spiel, sondern bereits für jedes einzelne der kommenden Spiele. Somit ist ein Anstehen an der Abendkasse kurz vor Spielbeginn nicht mehr notwendig. Für alle Kurzentschlossenen bleibt sie Abendkasse aber auch weiterhin geöffnet und ab Sonntag wird man Sitzplatzkarten nicht mehr nur an 2 Schaltern, sondern an allen 4 Kassenschaltern erwerben können. Damit sollte es in Zukunft für Sitzplatzkartenkäufer auch wieder schneller gehen.“ so Stefan Endraß.
ERC Sonthofen
Die Blue Devils aus Weiden zu Gast
(OLS) Nach dem Spiel gegen die Selber Wölfe am Mittwoch (3:5) stehen die Bulls trotz guter Leistungen weiter bei null Punkten und auf Platz 9 der Tabelle. Die Blue Devils Weiden stehen mit zwei Niederlagen und einem Sieg auf Platz 7.
Das, was der ERC Sonthofen vor einem Jahr durchlief, das machten die Devils dieses Jahr vor Beginn der Saison durch. So waren die Weidener nach der vergangenen Saison finanziell mit dem Rücken zu Wand gestanden. Der einzige Ausweg war die Gründung einer GmbH. Nach einer erfolgreichen Crowdfunding Aktion und der Gründung der GmbH, geht das Oberliga-Eishockey in Weiden weiter.
Gab es am ersten Spieltag noch eine Heimniederlage gegen Höchstadt (0:2), konnten die Blue Devils bereits am zweiten Spieltag die ersten drei Punkte auf die Habenseite bringen. Mit 4:2 konnten sie auswärts beim EHC Waldkraiburg gewinnen. Im dritten Spiel am Mittwoch gab es gegen die Eisbären Regensburg daheim nichts zu holen und Weiden verlor 3:5. Matt Abercrombie (4 Scorer) und Marco Habermann (3 Scorer) stellen die torgefährlichsten Spieler der Devils dar.
Der ERC Sonthofen dagegen wartet weiterhin auf die ersten Punkte in dieser Saison. Mit dem SC Riessersee, dem EV Landshut und den Selber Wölfen, hatten die Bulls zwar ein extrem schweres Auftaktprogramm, jedoch konnten sie in den Spielen die meiste Zeit sehr gut mithalten. Individuelle Fehler oder Strafzeiten kosteten die Bulls jedoch immer ein besseres Ergebnis. Dies soll nun gegen Weiden besser werden, sodass die Punkte diesmal auch in Sonthofen bleiben. Vor allem die dritte Reihe um Fabian Voit ist derzeit sehr gut drauf. Wenn alle Mannschaftsteile weiter so agieren und auch die sich ergebenden Chancen entsprechend genutzt werden, sollte dem ersten Sieg in dieser Saison nichts mehr im Wege stehen.
EHC Waldkraiburg Löwen
LÖWEN UNTERLIEGEN KNAPP AM RIESSERSEE
(OLS) Der dritte Spieltag der Oberliga Süd hat den Löwen vom EHC Waldkraiburg keine Punkte eingebracht. In Garmisch unterlagen die Industriestädter am Mittwochabend dem SC Riessersee mit 3:4. Dabei holte man zwar zweimal einen Rückstand auf, am Ende zog man aber doch den Kürzeren. Am Freitag gastiert um 20:00 Uhr der EC Peiting in der Raiffeisen Arena, am Sonntag geht es um 18:00 Uhr zum EV Landshut.
Recht früh, nämlich nach gerade einmal drei Minuten mussten die Löwen, die ohne Thomas Rott und Tim Ludwig an die Zugspitze gereist waren, den ersten Rückstand gegen Riessersee hinnehmen. Der 21-Jährige Jakob Mayenschein, der seit zwei Jahren beim DEL-Meister EHC Red Bull München unter Vertrag steht und per Förderlizenz für Garmisch aufläuft, konnte Korbinian Sertl bezwingen und den letztjährigen Finalteilnehmer der zweiten Liga in Führung bringen (03:06). Die Industriestädter brachte der Rückstand aber nicht aus der Fassung und Kirils Galoha traf mit einem seinem ersten Tor für den EHC nur 37 Sekunden später zum Ausgleich (03:43) – die perfekte Antwort der Mannschaft von Coach Thomas Vogl. Nach einer Viertelstunde war Mayenschein erneut zur Stelle und stellte auf 2:1 (15:21), diesmal benötigten die Waldkraiburger aber nur zehn Sekunden für eine Reaktion und nun war Michail Sokolov erfolgreich, der abermals ausgleichen konnte (15:31). Ein eigenes Führungstor war den Löwen aber nicht vergönnt, zu ungenau präsentierten sich beide Teams im Passspiel und auch wenn der Einsatz beim EHC stimmte, sollte ein 3:2 für Waldkraiburg nicht gelingen. So waren es erneut die Hausherren, die vor rund 1100 Zuschauern zum dritten Mal an diesem Abend in Führung gehen konnten und nun war es der 19-Jährige Moritz Miguez, den die Garmischer im Sommer aus dem Nachwuchsteam der Pittsburgh Penguins geholt hatten (33:46). Uli Maurer, der vor zwei Jahren noch mit dem EHC Red Bull München den Meistertitel in der DEL geholt hatte und der im Sommer in seinen Geburtsort unter die Zugspitze zurückgekehrt war, sorgte noch vor der zweiten Pause für das 4:2 (37:54) und obwohl sich die Löwen mühten, kam außer dem Anschlusstreffer durch Tomas Rousek (54:19) wenige Minuten vor dem Ende kein erneuter Ausgleich heraus.
Das Programm ist in diesen Tagen aber straff und anspruchsvoll- und vielleicht ist das auch gut für die noch sieglosen Löwen, da man sich nicht allzu viele Gedanken über die Niederlagen machen muss. Schon am Freitag kommt um 20:00 Uhr der aktuelle Tabellenzweite EC Peiting in die Raiffeisen Arena. Die Mannschaft von Sebastian Buchwieser hatte zum Saisonauftakt die Eisbären Regensburg mit 6:4 besiegt und am zweiten Spieltag beim EV Lindau klar mit 5:0 gewonnen. Am Tag der deutschen Einheit spielte Peiting gegen Memmingen und gewann mit 7:1 erneut deutlich. Aktueller Topscorer ist der 31-Jährige Simon Maier, der in drei Spiele schon vier Tore erzielte und drei vorbereitet hat.
Am Sonntag reisen die Löwen dann zum Traditionsverein EV Landshut, der in der aktuellen Saison auch noch keine Federn lassen musste. Die Niederbayern, die in diesem Jahr neben Rosenheim von den meisten Experten als heißester Anwärter auf den Meistertitel in der Südstaffel gesehen werden, starteten mit einem 4:2-Erfolg gegen Lindau in die Saison, anschließend gewann man beim ERC Sonthofen mit 8:3. Am Mittwoch zog man den Alligators des Höchstadter EC mit 4:1 den Zahn, jetzt freuen sie sich auf die Löwen, die sich in den letzten Jahren immer gut verkauft hatten gegen den großen EVL. Mit Julien Pelletier, der aus Essen geholt wurde, dem Tschechen Miroslav Horava und dem Kanadier David Wrigley leistet sich Landshut aktuell drei Kontingentspieler, wobei Wrigley aber keine Rolle mehr spielt. Der Kader der Mannschaft von Axel Kammerer kann sich sehen lassen und auch ein Wiedersehen für den EHC wird es geben: Nämlich mit Verteidiger Christian Ettwein, der im Sommer aus Waldkraiburg nach Landshut ging und in drei Spielen bereits einen Treffer auflegen konnte.
ESC Moskitos Essen
Wohnbau bleibt ebenfalls Hauptsponsor
(OLN) Mit der Wohnbau e.G. bleibt ein weiterer langjähriger Partner der Moskitos als zweiter Hauptsponsor dabei. Die Wohnbau, eine der größten Wohnungsgesellschaften im Ruhrgebiet, ist dabei nicht nur der Namensgeber der Moskitos, auch in der Halle und auf der Ausrüstung des Essener Oberligisten sieht man an vielen Stellen das Logo, und damit das Engagement des Partners der Moskitos.
Neuestes Engagement des Partners galt der Eismaschine in der Eissporthalle Essen-West. Seit einigen Tagen dreht die Wohnbau im wahrsten Sinne des Wortes in den Drittelpause ihre Runden. Denn auch auf der Eismaschine ist nun das Logo sichtbar. Bei einem Fototermin mit Pressechef und Diplom Ökonom Frank Skrube von der Wohnbau in der Eissporthalle wurde die weitere Zusammenarbeit besiegelt. Mit dabei aus dem Kreis der Mannschaft von Cheftrainer Frank Gentges waren Verteidiger Yannis Walch und Torhüter Patrick Cerveny, sowie der Betreuer der 1. Mannschaft, Dominik Götz. Für die Moskitos war Vorstandsmitglied Thomas Schlitzkus mit von der Partie auf dem Eis. Neben einigen schönen Schnappschüssen, die Moskitos Fotograf Sascha Lamozik schoss, gab es auch einige gute Gespräche.
„Hier fühl ich mich wohl.“ So steht es in der Außen Darstellung des Partners der Essener Moskitos. In der Tat kann das Unternehmen auf über ein Jahrhundert Erfahrung zurückblicken. Seit 1903 ist die Wohnungsbaugenossenschaft mit rund 6.000 Mitgliedern und rund 4.500 Wohnungen in Essen tätig. Dabei schreibt man sich beim Partner der Moskitos auf die Fahnen, eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung der Mitglieder zu gewährleisten.
Für die Moskitos ist die Wohnbau ein Glücksgriff, stellt sie nicht nur die Spielerwohnungen. Der Partner der Essener Stechmücken ermöglicht auch als zweiter Hauptsponsor einen großen Teil des Spielbetriebs. Die Wohnbau Moskitos bedanken sich von dieser Stelle noch einmal recht herzlich für das Engagement und freuen sich auf weitere erfolgreiche Jahre.
Hannover Scorpions
Scorpions empfangen EXA Icefighters Leipzig - 4 Siege nach 5 Spielen
(OLN) Auch wenn die Scorpions am Tag der Deutschen Einheit in Erfurt nach unglücklichem Spielverlauf mit 5:6 Toren die erste Niederlage der Saison kassierten, ist der Saisonstart durchaus gelungen.
Aus den ersten 5 Begegnungen konnten die Scorpions insgesamt 11 Punkte erzielen und belegen damit aktuell den dritten Tabellenplatz.
Am kommenden Freitag steht das nächste Auswärtsspiel bei den Hamburg Crocodiles in der Hansestadt an und die Reiss Schützlinge werden mit Sicherheit alles daransetzen, die Niederlage von Erfurt vergessen zu machen. Bis auf Chad Niddery und Goran Pantic steht das komplette Team zur Verfügung.
Am Sonntag, den 7. Oktober um 19 Uhr empfangen die Scorpione dann die EXA Icefighters aus Leipzig. Die bisher in der hus de groot EISARENA ungeschlagenen Hannover Scorpions wollen diese Serie unbedingt halten und werden alles dafür tun, mit einen Sieg über Leipzig sich sowohl im Spitzenfeld der Tabelle zu behaupten, als auch ihre „weiße Weste“ zu Hause zu verteidigen.
Herner EV
Zeit für das nächste Derby – Am Freitag kommen die Moskitos!
(OLN) Die Geschichte der Ruhrpott-Derbys zwischen Herne und Essen ist lang und geht bis in die Saison 1972/73 zurück. In der damaligen Regionalliga Nord gab es am 9. Dezember 1972 am Herner Gysenberg das erste Nachbarschaftsduell, der Gegner vom Westbahnhof war der ERV Essen. Knapp 46 Jahre später heißt es nun am Freitag in der Herner Hannibal-Arena wieder: Herne gegen Essen! Dann empfängt ab 20 Uhr der Herner Eissport-Verein 2007 den ESC Wohnbau Moskitos Essen. In der Oberliga Nord lieferten sich beide Teams in den letzten drei Jahren insgesamt zehn spannende und emotionsgeladene Duelle vor meistens großer Kulisse und dabei ging es immer knapp zu. Dass der HEV dabei siebenmal als Sieger vom Eis gehen konnte ist lediglich ein statistischer Wert, zumal auf eigenem Eis drei Siegen auch zwei Niederlagen gegenüber stehen. Auf jeden Fall ist alles angerichtet für eine erneut spannende Partie der ewigen Nachbarschaftsrivalen. „Wir sind sehr angespannt und die Vorfreude ist groß“ meinte HEV-Coach Danny Albrecht am Mittwochabend nach dem Heimspiel gegen die Harzer Falken und so wird es sicherlich auch den Fangemeinden beider Teams gehen. Der Einlass startet bereits ab 18.30 Uhr (VIP-Bereich 19 Uhr). Der Herner EV empfiehlt aufgrund der begrenzten Parkplatzsituation frühzeitig vor Ort zu sein, auch um den Einlass zu entzerren. Außerdem sollte nur an tatsächlich ausgewiesenen Stellen geparkt werden.
Bei beiden Teams gab es im Sommer einen großen personellen Umbruch und eine wechselseitige ‚Spielerwanderung‘. Christian Wendler, Stephan Kreuzmann und Thomas Richter gingen vom Gysenberg an den Westbahnhof, Dennis Thielsch und Denis Fominych kamen von Essen nach Herne. Die Moskitos verpflichteten viel Erfahrung und Finalität, der HEV erweiterte und verjüngte seinen Kader substantiell und kann zusätzlich auf gute Förderlizenzspieler aus DEL und DNL bauen. Beide Teams sind nach dem Umbruch noch etwas in der Eingewöhnungsphase, aber das wird sie nicht daran hindern am Freitagabend mit voller Konzentration, großem Engagement und Kampfbereitschaft anzutreten. Von daher können alle sicherlich sehr gespannt sein auf dieses erste Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison. Abgesehen von den beiden Langzeitverletzten Cornelius Kramer und Tobias Esch kann Danny Albrecht sein Team mit voller Kapelle antreten lassen und endlich kann auch Marcus Marsall nach abgelaufener Sperre zu seinem ersten Einsatz in dieser Spielzeit kommen. Damit eröffnen sich dem HEV-Coach, der erneut vier Reihen aufbieten kann, zusätzliche personelle Qualitäten. Ein Besuch dieses Derbys lohnt also auf jeden Fall und so hoffen die Verantwortlichen des Herner EV natürlich auf eine gute Kulisse und damit auf den entsprechenden Rahmen dieses traditionsreichen Duells.
Am Sonntagmorgen in aller Frühe geht der HEV dann auf die Reise in die Bundeshauptstadt. Ab 16 Uhr gibt es dann bei den Berliner Preussen ein Wiedersehen mit Ex-Trainer Uli Egen. Der möchte sicherlich mit seinem neuen Team den Grün-Weiß-Roten ein Bein stellen, aber Danny Albrecht wird mit seiner Mannschaft alles daran setzen dies zu verhindern, zumal endlich der erste Auswärtssieg angestrebt werden soll.
EA Schongau
Die Bayernliga 2018/19 beginnt für die Mammuts in Dorfen !
(BYL) Egal was in der Vorbereitung war, jetzt zählt es für die EA Schongau –jeder Punkt kann in der Endabrechnung wichtig sein – nicht nur dass es keine leichten Spiele gibt, jedes Spiel ist wichtig für die EAS.
Leicht ist der Start für die Mammuts sicher nicht. Zum Auftakt müssen die Schongauer ausgerechnet zum ESC Dorfen, bei dem man in den letzten Jahren immer schlechte Erfahrungen machte und gewaltig unter die Räder geriet. Der Vorjahrszweite dürfte heuer in der Breite des Kaders sogar noch besser besetzt sein.
Zwar verlor man Torhüter Kevin Yeingst an den EHC Waldkraiburg (dafür kam Thomas Hingel vom Absteiger Moosburg), im Gegenzug kamen jedoch gleich 4 Zugänge vom benachbarten Oberligisten zu den Eispiraten. Darunter auch der zweite Kontingentstürmer Tomas Vrba (CZE), der heuer die Dorfener Tormaschine Lukas Miculka (42 Tore!) unterstützen soll.
Dass die Schongauer in Dorfen als krasser Außenseiter auflaufen, unterstrichen die Eispiraten in ihren letzten Tests. Nach verhaltenem Auftakt, konnten die letzten Vorbereitungsspiele ( 6 : 1 in Buchloe, 4 : 3 über den EHC Klostersee) erfolgreich gestaltet werden und auch Topscorer Lukas Miculka hat sich inzwischen kräftig warmgeschossen…
Die Heimpremiere bestreitet die EA Schongau gegen den Aufsteiger, Landesligameister 2018 (Endspielsieg gegen Klostersee) und Tabellenersten der Verzahnungsrunde C ( Dort wurden ja die letztjährigen Bayernligisten Buchloe, Pfaffenhofen und Moosburg eliminiert !) – den EC Bad Kissingen.
Die Wölfe haben inzwischen ihre Stadionprobleme gelöst und auch die nötigen Nachwuchsteams im Rennen, so dass diesmal dem Aufstieg in die Bayernliga nichts mehr im Weg stand.
Die Kissinger waren als Synonym für den „Kontingentwahnsinn“ in der Landesliga angeprangert worden (obwohl die Unterfranken nicht die einzigen waren, die den sportlichen Erfolg mit unzähligen ausländischen Kräften suchten).
Hier in der Bayernliga gilt aber für alle - nur 2 Kontingentspieler sind möglich – gut für die Wölfe, dass einer ihrer besten – der Russe Anton Seewald inzwischen mit deutsche Pass auflaufen kann.
Geblieben ist die osteuropäische Prägung des Teams von Spielertrainer Mikhail Nemirovsky. Die Kontingentstellen besetzen der lettische Verteidiger Krister Freibergs und der russische Stürmer Vasili Aniskin. Nicht weniger als vier Spieler, darunter Goalie Benjamin Dirksen wechselten vom Lokalrivalen Schweinfurt in die Kurstadt. 3 Spieler , der Verteidiger Tim Dreschmann (Timmendorf) und die Stürmer Semjon Bär und Anton Zimmer (beide Hamburg) kamen aus der Oberliga Nord. Aus Höchstadt kam zudem der Deutschtscheche Jakub Revaj zum Aufsteiger. Weiterhin in Kissingen ist der Ex-EAS-Verteidiger Simon Eirenschmalz aktiv.
Bis auf Verteidiger Tobias Zimmert (Schulterverletzung) , sollte die EAS zum Auftakt auf nahezu den kompletten Kader zurückgreifen können . Wichtig, damit das Team von Trainer Roman Mucha früh in den Tritt kommt um in dieser so kompakten Bayernliga 2018/19 bestehen zu können.
ERV Schweinfurt
Jetzt zählt’s!
(BYL) Die Vorbereitung der Mighty Dogs ist abgeschlossen – wohl eher schlecht als recht – doch ab jetzt zählt es wirklich. Am Wochenende startet die Bayernligasaison. Das Auftaktspiel bestreiten die Mighty Dogs Zuhause im Icedome am Freitag, den 05.10.2018, um 20 Uhr gegen die River Rats vom ESC Geretsried.
Die River Rats beendeten die Vorrunde der Bayernligasaison 2017/18 mit dem 8. Platz und zogen in die Verzahnungsrunde mit der Oberliga ein. Dort endete die Saison für den ESC mit dem 4. Platz. In die diesjährige Vorbereitung starteten die River Rats mit drei Siegen. Jeweils mit 1:5 wurden die Spiele gegen den EHC Klostersee, den SC Reichersbeuern und den TEV Miesbach gewonnen. Auf die Siege folgten dann drei Niederlagen gegen den TSV Peißenberg (8:0), den EA Schongau (6:0) und den EHC Königsbrunn (5:3). Wenn man die Scorerliste der River Rats in der Vorbereitung betrachtet, wurden die 18 Treffer von 10 Torschützen erzielt, darunter Ondrey Horvath und Luis Rizzo mit jeweils 3 Toren. Daher kann man wohl von einer recht geschlossene Mannschaftsleistung des ERC ausgehen.
Ähnlich verlief die Vorbereitung für den zweiten Gegner der Mighty Dogs an diesem Wochenende. Der TSV Peißenberg startete mit zwei Siegen gegen den TSV Miesbach (4:3 n.V.) und den ESC Geretsried (8:0) gefolgt von zwei Niederlagen gegen den TSV Miesbach (3:2 n.V) und EA Schongau (4:2) in die Vorbereitung. Die Eishackler scheiterten in der vergangenen Saison erst im Viertelfinale gegen den EHC Waldkraiburg knapp am Aufstieg in die Oberliga und werden am Bayernliga-Auftakt ein harter Brocken für die Schweinfurter werden.
Das erste Bayernliga-Wochenende gegen Mannschaften, die in der vergangen Saison um den Aufstieg in die Oberliga spielten, wird wohl ein echter Gradmesser für den Aufsteiger aus Schweinfurt sein. Wie gut sich die beiden Neuzugänge Aleksander Andrusovic und Jan Kouba in die Mannschaft integrieren können, wird man wohl sehen müssen, da die beiden sich aufgrund der späten Verpflichtung noch nicht mit ihren neuen Teamkollegen einspielen konnten. Doch die Mighty Dogs wollen auf den positiven Ausklang der Vorbereitung mit dem Heimsieg gegen den ERSC Amberg weiter aufbauen. Für das leibliche Wohl neben dem Eis ist bestens gesorgt. Getreu den Motto : ´etz gäds los! gibt es neben der üblichen Bradwuascht, gibt’s Leberkaas und Obazda und dazu Cola, Spezi oder oa Maß. Außerdem erhält jedes Madl oder jeder Bua in Wiesntracht 50% Eintrittspreisnachlass. Spielbeginn am Freitag, den 05.10.2018, im Icedome ist um 20 Uhr.
ERSC Amberg
Derbysieg des ERSC im Shootout gegen Pegnitz
(BLL) Die Wild Lions zeigten in ihrem vorletzten Testspiel vor dem Saisonstart eine starke Leistung und besiegten den Bayernligisten EV Pegnitz nach Penaltyschießen. Dabei waren die Voraussetzungen für die Amberger Löwen nicht wirklich gut.
Dirk Salinger hatte vor der Partie einige Sorgenfalten auf der Stirn, denn mit Thomas Schreier, Bernhard Keil, Peter Hendrikson und Dan Heilman waren vier Leistungsträger zu ersetzen. Nach dem Anfangsdrittel war auch für Stürmer Daniel Vlach (Leistenbeschwerden) Ende der Schicht. Der ERSC-Coach füllte den Kader kurzerhand mit drei Juniorenspielern (Lucas Büchner, Noel Fabig, Kevin Meier) auf.
Knapp 500 Zuschauer sahen ein sehr unterhaltsames, aber auch jederzeit faires Spiel. Und der Shootout als Finale passte dann auch zu dem munteren Hin und Her. Es war absehbar, dass keiner der beiden Kontrahenten – trotz des Derbycharakters – so kurz vor dem Punktspielstart noch ein besonderes Risiko gehen wollte. Die größeren Spielanteile hatten die Gastgeber, die durch Florian Wrobel in Führung gingen. Allein schon das Eintrittsgeld wert war der Treffer zum 2:0 durch Felix Köbele, der im Slalom durch die Gästeabwehr tanzte und sicher verwandelte. Mit der Verletzung von Daniel Vlach kam die Angriffsmaschine der Löwen etwas ins Stocken.
Mitte des zweiten Drittels hatten die Gäste die Amberger Führung egalisiert und nun war die Partie auch von den Anteilen her völlig ausgeglichen. Das 3:2 des ERSC durch Lukas Salinger beantworteten die Ice Dogs nur 18 Sekunden später mit dem neuerlichen Ausgleich. So ging es auch in den Schlussabschnitt, wo Kevin Schmitt ein clever ausgeführtes Powerplay zum 4:3 für die Gastgeber verwertete. Chancen beiderseits waren weiter vorhanden, aber die beiden Torhüter – Oli Engmann für Amberg und Julian Bädermann bei Pegnitz – agierten gewohnt sicher. Der 4:4-Ausgleich fiel kurz vor dem Ende dann doch etwas überraschend, und so musste im Penaltyschießen die Entscheidung fallen. Hier traf Kevin Schmitt für die Löwen und sicherte somit den Amberger Prestigeerfolg.
Das letzte Vorbereitungsspiel bestreitet der ERSC Amberg am Sonntag um 18.30 Uhr im Stadion am Schanzl gegen den EHC Bayreuth. Die Oberfranken dürften nochmals ein echter Prüfstein werden, stehen doch einige ehemalige Zweit- und Oberliga-Akteure in deren Kader.
SC Forst
Letztes Testwochenende für Nature Boyz - Gast in Bad Wörishofen und Germering
(BLL) Dieses Wochenende treten die Nature Boyz zweimal in der Fremde an, am Freitag um 20:00 Uhr beim Ligakonkurrenten EV Bad Wörishofen, am Sonntag, um 17:00 Uhr beim Bayernligaabsteiger und jetzt Bezirksligist Wanderers Germering.
Am Freitag treffen die Mannen um Trainer Josef Bachmeier auf die Wölfe aus Bad Wörishofen. Die Gastgeber hatten während der Sommerpause einige Probleme innerhalb des Vereins zu lösen. Diese Probleme übertrugen sich auch auf den Kader der Wölfe. Vier Neuzugängen stehen neun Abgänge gegenüber. In der Vorbereitung konnten die Wölfe den ESV Türkheim mit 8:5 besiegen, gegen den Bayernligisten EA Schongau unterlagen sie mit 1:6. Im letzten Vorbereitungsspiel gegen den Gruppe-1-Landesligisten Blackbears Freising gab es eine 3:5-Niederlage. Die Wölfe werden also alles versuchen, um in ihrem vorletzten Vorbereitungsspiel als Sieger vom Eis zu gehen.
Am Sonntag geht es dann zu den Wanderers aus Germering. Die Germeringer stiegen in der vergangenen Saison aus der Bayernliga ab und waren für die Landesliga Gruppe 2 eingeteilt, wären also ein Gegner der Forster gewesen. Kurz vor der Termintagung gaben sie jedoch den Rückzug in die Bezirksliga bekannt. Es wurden in erster Linie finanzielle Gründe angegeben, die Spieler wurden zu teuer. Den 5 Neuzugängen stehen 8 Abgänge gegenüber. Trainer Heinz Feilmeier gilt als sehr ehrgeizig, somit ist zu erwarten, dass auch dieses Spiel sehr knapp ausgehen könnte, zudem die Germeringer als Aufstiegsfavorit gehandelt werden.
ESC Kempten
Letztes Testwochenende für die Sharks - ESC Kempten testet gegen Lindenberg/Lindau und in Hohenems
(BLL) Nachdem das Team des neuen Trainers Valenti letzten Sonntag bei den Wanderers Germering endlich den ersten Sieg in der Vorbereitung eingefahren hat stehen nun nochmals zwei Testspiele auf dem Programm.
Am Freitag ist um 19.30 Uhr die SG Lindenberg/Lindau 1b zu Gast in der Alpensolararena. Für den Bezirksligist ist es erst das zweite Vorbereitungsspiel, bisher steht ein Sieg gegen den Ligakonkurrenten Lechbruck zu Buche. Bemerkenswert ist sicher der Wechsel von Lindaus Oberliga Topstürmer Zdenek Cech in die „Zweite“ nach Lindenberg. Nach 2 Jahren beim ERC Sonthofen wechselte der jetzt 32jährige Ausnahmestürmer 2011 an den Bodensee, wo er seitdem konsequent jedes Jahr zu den besten Scorern seines Teams gehörte. Auf ihn muss die Abwehr um Kapitän Gregor Stein besonderes Augenmerk legen.
Am Sonntag steht dann das Rückspiel bei den Steinböcken des SC Hohenems in Vorarlberg an. Vor zwei Wochen gab es eine unglückliche 2:3 Niederlage gegen den Meister der dritten österreichischen Liga im Penaltyschießen, nachdem die Sharks in einem ansehnlichen und ausgeglichenen Spiel noch 8 Sekunden vor Spielende geführt hatten. Spielbeginn in der offenen Arena in Hohenems und somit die Chance auf Revanche ist um 17.30Uhr.
EV Aich
DOPPELWOCHENENDE FÜR DEN EVA – FREITAG NEUAUFLAGE DES FINALSPIELS GEGEN GERETSRIED, SONNTAG IN DINGOLFING
(BBZL) Mit einem Doppelwochende geht es für den EV Aich in die Endphase der Saisonvorbereitung. Am Freitag kommt es um 19:30 Uhr im Moosburger Eisstadion zur Neuauflage des Finalspiels der letzten Saison. Gegen den ESC Geretsried 1b sicherte sich der EV Aich damals mit zwei Siegen die bayerische Meisterschaft.
Das bisherige Vorbereitungsprogramm verlief für die Aicher sehr ernüchternd. Dach der 1:4-Niederlage im ersten Spiel gegen den Landesligisten aus Fürstenfeldbruck kamen die Aicher am vergangenen Wochenende gegen Germering mit 1:10 gehörig unter die Räder. Die Warnungen des Aicher Trainers Georg Hermann an seine Mannschaft, sich nicht auf den Lorbeeren der letzten Saison auszuruhen, gilt es jetzt schleunigst umzusetzen. Die 1b des Bayernligisten aus Geretsried will sich für das verlorene Finale aus der letzten Saison revanchieren, wohingegen die Aicher endlich zurück in die Spur finden müssen.
Am Sonntag geht es dann zum Landesligisten nach Dingolfing, Spielbeginn ist um 18:00 Uhr. Die Isar Rats haben einen umfangreichen Umbau im Verein und in der Mannschaft hinter sich. Die neue Vorstandschaft hat nach eigenen Angaben eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern in der Mannschaft. Zudem gibt es einige Rückkehrer wie Oliver Ferstl aus Passau, Philipp Ferstl aus Regen, Hermann Azimov und Max Ohr aus Moosburg sowie Routinier Markus Simbeck aus Vilshofen. Als Coach wurde der ehemalige DEL-Stürmer Dustin Whitecotton verpflichtet. Für die Dingolfinger ist es der letzte Test vor den Punktspielen. Die Aicher haben zum Abschluss ihrer Vorbereitung am 13.10. noch den EHC Regensburg zu Gast.
Der Aicher Coach hatte während der Woche im Training einige krankheitsbedingte Ausfälle zu beklagen, soadass die Aufstellung für die beiden Spiele am Wochende aktuell noch nicht feststeht.
Stuttgarter EC
Rebels beim ersten Punktspiel zu Gast bei den Baden Rhinos
(RLSW) Am kommenden Samstag, den 6.Oktober wird es nun ernst für die Mannschaft
der Stuttgart Rebels. Zur Saisoneröffnung ist man zu Gast bei den Baden
Rhinos in Hügelsheim. Spielbeginn im Eisstadion im Baden Airpark ist um
19:30 Uhr.
Einiges an Veränderungen gab es im Kader der Baden Rhinos über die
Sommermonate zu vermelden. Gleich vier Spieler seiner alten Mannschaft,
dem EC Eppelheim, brachte der neue Coach Richard Drewniak quasi als
Begrüßungsgeschenk mit an seine neue Wirkungsstätte. Zum starken Goalie
Janis Wagner gesellten sich die Verteidiger Tim Brenner, Sebastian Ott
und Lars White. Mit dem erst 20-jährigen Kanadier Graham Brulotte
scheint zudem ein neuer Kontingentspieler verpflichtet worden zu sein,
der über ein gerüttelt Maß an Torjägerqualität verfügt. Rechtzeitig zum
Transferschluss gesellte sich mit Marvin Kammerdiener noch ein Spieler
hinzu, der dem Freiburger Talentschuppen entstammt. Mit Sebastian Wolf,
Michel Obermann und den beiden Trenholm-Brüdern verließen im Gegenzug
langjährige Leistungsträger den Club. Dazu wechselte Verteidiger Dominik
Dech in die Gegenrichtung nach Eppelheim. Gleich sieben
Vorbereitungsspiele verlangte der neue Coach seinem Team ab, ein Novum
bei den traditionell als Spätstartern geltenden Dickhäutern. Die
Ergebnisse waren durchwachsen, zwei klaren Niederlagen gegen den
West-Regionalligisten Neuwied stehen z.B. klare Erfolge gegen die
Amateurmannschaft der Frankfurter Löwen und die Schwenninger Fire Wings
entgegen.
Auch auf Stuttgarter Seite hatte sich in der eishockeyfreien Zeit so
manches getan. Dem einzigen Abgang Nicholas Rodriguez (nach Bietigheim)
stehen einige hoffnungsvolle Neuzugänge gegenüber. Mit den beiden
slowakischen Kontingentspielern Michal Bako und Lukas Kubek verfügen die
Rebellen nun über die Möglichkeit, bei Verletzungen oder beruflicher
Verhinderung jederzeit einen Ersatz aufbieten zu können. Torhüter Janis
Ersel stößt nach einem Jahr der Inaktivität neu zum Team, zuletzt war er
als dritter Goalie beim DEL-Ligisten Grizzlys Wolfsburg unter Vertrag
und konnte per Förderlizenz bereits einige Oberligaerfahrung verbuchen.
Von den Schwenninger Fire Wings wechselte Silas Abert in die
Landeshauptstadt, der für mehr Tiefe in der Angriffsabteilung sorgen
soll. Last but not least wird in der nun beginnenden Saison mit Lutz
Kästle ein äußerst erfahrener Zweitligaverteidiger seine Schlittschuhe
für die Rebels schnüren.
Beim 7:5- Erfolg im einzigen Testspiel gegen den Titelverteidiger aus
Bietigheim ließ man von Stuttgarter Seite zwar bereits aufhorchen, dass
man gewillt ist, in der kommenden Spielzeit eine wesentlich bessere
Rolle zu spielen, als dies noch in der abgelaufenen der Fall war. Die
Wahrheit ist aber immer erst auf dem Platz, respektive Eis, wenn es um
Punkte geht. So wird es spannend sein zu sehen, welches der beiden Teams
seine Hausaufgaben über den Sommer besser erledigt hat. Es ist also am
Samstag ein interessantes Spiel zu erwarten, zumal die Partien zwischen
den beiden Kontrahenten meist auch sehr emotional geführt werden.
EHC Zweibrücken Hornets
Andy Willigar in Deutschland gelandet!!
(RLSW) Heute ist unser zweiter Kontingentspieler in Frankfurt gelandet und mittlerweile auch gut in Zweibrücken angekommen.
Um 20.45 Uhr wird er erstmals mit seinen neuen Teamkollegen auf dem EIs trainieren.
Welcome to Zweibrücken, welcome to the Hornets!
Danke auch an Christina Fischer, die Andy und seine Frau am Flughafen in Empfang genommen hat.
Dinslakener EC Kobras
Eine ganz besondere Begegnung der dritten Art
(RLW) Wenn die Dinslakener Kobras am Sonntag, den 07.10.2018 in der Schlangengrube auf die Ratinger Ice Aliens treffen, so hat dies mehr als nur den Nimbus eines Lokalderbys geographischer Nachbarn.
Rückblende an den Beginn der diesjährigen Sommerpause: Bei den Ice – Aliens war man mit den gezeigten Leistungen des aktuellen Teams nicht zufrieden und verlängerte bis auf wenige Ausnahmen keine Verträge. Auch ein neuer Trainer musste her und man lockte sowohl den damaligen Kobras - Coach Krystian Sikorski als auch die Spielern Moritz Hofschen, Felix Zerbe, Alexander Brinkmann und Tom Giesen in die Eishalle am Sandbach. Allesamt Leistungsträger der Kobras in der abgelaufenen Saison. Ein Vorgang, den es zwischen beiden Vereinen in dieser Größenordnung bis dato noch nicht gegeben hatte.
In Dinslaken mussten große Anstrengungen unternommen werden, um wieder eine konkurrenzfähige Mannschaft auf die Beine zu stellen. Inzwischen wissen wir, dass dies den Verantwortlichen mit Bravour gelungen ist. Besonders herauszuheben sind an dieser Stelle die erfolgreichen Bemühungen des neu installierten sportlichen Leiters Thomas Esser, dem der Löwenanteil dieses Erfolges zusteht.
Er verlängerte die Verträge mit den verbliebenen Leistungsträgern, integrierte junge, hungrige Spieler in das Team und vermochte es auch, zwei Ratinger Top – Spielern einen Wechsel nach Dinslaken schmackhaft zu machen. Und wie wir alle wissen, schnürte auch unser Trainer Milan Vanek in der letzten Saison noch die Schlittschuhe für die Außerirdischen.
Wie eng die beiden Vereine dennoch zusammenarbeiten, stellt folgende Situation unter Beweis: Luka Petelin, der slowenische Stürmer, der das Tryout bei den Kobras nicht überstanden hat, hat inzwischen bei den Ratingern angeheuert. Dies ist im Sport ein ganz normaler Vorgang. Ungewöhnlich ist aber die Tatsache, dass Petelin derzeit mit dem Dinslakener Kanadier Jesse Parker gemeinsam ein Appartement bewohnt. Spätestens am Sonntag wird aber auch diese Tatsache bei den beiden Akteuren keine Rolle mehr spielen.
Sportlich sind beide Teams unterschiedlich in die Saison gestartet. Ratingen bezwang zwar Meister Herford mit 4:1, musste sich allerdings bei zu starken Neuwieder Bären mit 1:6 geschlagen geben. Die Kobras hingegen können mit einer blütenreinen Weste in das Duell gehen. 3 Spiele, drei glatte Siege ist die bis dahin tadellose Bilanz der Giftschlangen. Zunächst hielten sie sich bei der Wundertüte Perspektivteam U25 der Frankfurt Lions mit 9:1 schadlos, um im nächsten Duell Vizemeister Diez-Limburg in dessen Halle mit 5:8 das Nachsehen zu geben. Beim ersten Heimspiel der noch jungen Hauptrunde konnten dann auch die Lauterbacher Luchse mit 6:1 bezwungen werden.
An sich hat dieses Lokalderby schon genug Spannung in sich, die Vorgänge in der diesjährigen Sommerpause machen das erste Aufeinandertreffen beider Mannschaften in der neuen Saison jedoch nochmal zu einem ganz besonderen. Los geht’s in der Schlangengrube um 19:00 Uhr.
EC Lauterbach
Endlich Siegen ...
(RLW) ... daß wollen die Lauterbacher Luchse an diesem Wochenende. Die erste Möglichkeit dazu bietet sich beim Heimspiel am Freitag um 20:00 Uhr gegen den Neusser EV.
Der Neusser EV ist mit einem 4:1 Sieg gegen die Soester EG und einer 1:8 Niederlage gegen die EG Diez-Limburg mit zwei Heimspielen in die Saison gestartet und müssen nun erstmals auswärts bei den Luchsen ran.
Die Luchse haben sich für Freitag viel vorgenommen und wollen endlich den ersten Saisonsieg feiern. Personell geht es für die Vogelsberger langsam bergauf. Zum einen wird Neuzugang Oliver Wohlrab die Luchse verstärken, zum anderen kehrt Sören Franz nach überstandener Verletzung wieder zurück. Daniel Schindler, der noch seine Matchstrafe von letzter Saison absitzt, darf ab Sonntag gegen die Soester EG wieder eingesetzt werden.
Die Bördeindianer aus Soest sind mit einer 1:4 Niederlage beim Neusser EV in die Saison gestartet und haben am Mittwoch die Frankfurter Löwen 4:1 besiegt. Wer die Mannschaft am Sonntaf mit nach Soest begleiten möchte, der Mannschaftsbus fährt um 14:00 Uhr an der Eishalle ab. Spielbeginn ist um 19:00 Uhr. Die Fahrtkosten incl. Eintrittskarte betragen 20 Euro.
Ratinger Ice Aliens
Schwere Aufgaben für die Ice Aliens am Wochenende
(RLW) Am Freitag kommt mit den Hammer Eisbären der aktuelle Tabellenzweite der Regionalliga an den Sandbach. Die Gäste haben sich in der Sommerpause gut verstärkt, was man aus den ersten beiden Spielen ableiten kann. 22:0 Tore sprechen eine deutliche Sprache. Prominentester Neuzugang ist Kevin Orendorz, der in der vergangenen Saison noch in der DEL für die Krefeld Pinguine gespielt hat. Der 23jährige weist Erfahrungen in der Champions Hockey League, der DEL, der DEL 2 und in der Oberliga auf. Die Ausgeglichenheit des Kaders in Offensive und Defensive wird für die Ice Aliens eine harte Nuss, die schwer zu knacken sein wird.
Am Sonntag reisen die Ice Aliens zum Tabellenführer nach Dinslaken. Die Kobras haben ihren Kader stark verändert, was ihnen augenscheinlich gut bekommen ist. Drei Siege in drei Spielen, darunter der Vizemeister des Vorjahres, lassen aufhorchen. Milan Vanek, letzte Saison noch Spieler in Ratingen, ist nun Trainer in Dinslaken und scheint die richtige Ansprache an das Team gefunden zu haben. Ende September sind ihm mit Dennis Kohl und Pascal Behlau zwei Spieler der Ice Aliens in die Schlangengrube gefolgt. Man kennt sich.
Krystian Sikorski kann fast auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Haiko Hirsch ist nach überstandener Verletzung wieder einsatzbereit und freut sich auf sein erstes Meisterschaftsspiel für die Ice Aliens. Ausfallen werden verletzungsbedingt Tom Giesen und Sven Gotzsch. Für die Ratinger wird es ein hartes Wochenende. Bleibt zu hoffen, dass sie ihre Lehren aus dem Spiel am vergangenen Sonntag gezogen haben.
EC Nordhorn
Zum Auftakt beim Meister - EC Nordhorn bei den Weserstars Bremen
(RLN) Start in die Saison für den Eishockey Club Nordhorn e.V.: Am Freitag, dem 05. Oktober geht es für den Regionalligisten auswärts in Bremen los. Die Weserstars sind amtierender Meister der vergangenen Saison und versprechen gleich zum Auftakt einen großen Kampf. Das Spiel beginnt um 20 Uhr in Bremen.
Zwei Abgänge von Sebastian Sobczak und Franz Bastron sind zu verkraften, beide haben sich dem ECW Sande angeschlossen. Dafür hat man sich mit Fabian Gensicke (Hannover Indians) und Denns Szygula (Adendorfer EC) verstärkt, der Kader ist also insgesamt recht ähnlich geblieben: Und der Erfolg gibt den Weserstars bisher recht, denn die bewährte Mannschaft konnte sich in der vergangenen Saison immerhin die Meisterschaft sichern. Mit dabei sind also auch weiterhin die gefährlichen Topscorer und Schön-Brüder Igor und Paul, mit Tim Maier und Sascha Schophuis stehen zudem zwei ehemalige Nordhorner im Kader.
Sascha trifft nun übrigens auf einen alten Bekannten: Sein Bruder Kevin gehört zu den starken Neuzugängen in der Mannschaft des EC Nordhorn. Der gebürtige Nordhorner ist in diesem Jahr zurück in seine Heimatstadt gezogen und verteidigt nun für den ECN. Mit dabei ist mit Maximilian Pietschmann ein weiterer Rückkehrer, der ebenfalls für einige Jahre im starken Westen auflief.
Neu im Boot sind auch Niek van der Meulen aus den Niederlanden sowie der Lette Pauls Zvirbulis und der Litauer Daniel Bogdziul. Verzichten muss Nordhorn in diesem Jahr vorerst auf Leonard Lämmchen, der berufsbedingt im Eishockey kürzer treten muss.
Trainer Andris Bartkevics kann seit Beginn September auf eigenem Eis trainieren, mit den Ergebnissen der bisherigen Testspielen kann er zudem zufrieden sein: Die Mannschaft wird in diesem Jahr alles geben und vollen Einsatz bringen.
ESV Chemnitz
Die Stunde der Wahrheit
(RLO) …steht für die Crashers kommenden Samstag an. Erst danach werden Trainer und Sportliche Leitung die ersten beiden Kantersiege gegen Halle und Bad Muskau einzuschätzen wissen.
Bei den Schönheider Wölfen sind die Crashers beim gegenwärtigen Meisterschaftsfavoriten der Regionalliga Ost zu Gast. Kein Club hat so akribisch in der Vorbereitung gearbeitet wie die Erzgebirgler. Sechs Vorbereitungsspiele in 15 Tagen. Zudem können die Wölfe einen starken Regionalligakader vorweisen.
Selbstverständlich gehören auch FASS Berlin und die Tornados aus Niesky zum engen Favoritenkreis. Die Crashers planen, allen drei Teams mit Spieldisziplin und Kampfgeist, den ein oder anderen Punkt streitig zu machen; immer mit dem Ziel vor Augen „Platz vier in der Hauptrunde“!
Spielstart am Samstag im Schönheider Wolfsbau ist 16 Uhr.
Am Sonntag gibt es einen weiteren Kracher in der RLO. Niesky ist 13:30 Uhr zu Gast bei FASS Berlin.
Das nächste Heimspiel im Crashers-Wohnzimmer ist am 13.10., 17 Uhr, gegen den ESC Dresden.
Schönheider Wölfe
Derby zum Meisterschaftsauftakt in der RLO - Schönheider Wölfe empfangen Chemnitz Crashers
(RLO) Am kommenden Samstag, dem 06.10.18, ausnahmsweise bereits um 16:00 Uhr beginnt nun auch für die Schönheider Wölfe die Meisterschaftssaison 2018/2019 in der Regionalliga Ost. Dabei kommt es zum Auftakt im heimischen Wolfsbau gleich zum ersten Derby gegen den Erzrivalen Chemnitz Crashers. Die Wölfe wollen dabei möglichst positiv in die Saison starten, wenngleich Coach Sven Schröder den Gegner richtig einzuschätzen weiß: „Chemnitz hat sich im Vergleich zur letzten Saison auf den Kontingentstellen sehr gut verbessert und mit Förderlizenzspielern aus Leipzig nochmal an Qualität dazu bekommen. Auch gilt derzeit noch, dass die Crashers schon seit Anfang August auf dem Eis stehen und uns hier einfach vier bis sechs Wochen voraus sind. Gerade auch was die Feinabstimmung betrifft, welche letztendlich spielentscheidend sein kann. Dazu funktioniert die Offensive der Chemnitzer schon recht gut, was die 23 Tore aus den beiden absolvierten Meisterschaftsspielen gegen Halle und Bad Muskau beweisen. Dies alles sollte für uns Warnung genug sein. Wenn wir aber unsere eigene Leistung optimal abrufen, dem Spiel unseren Stempel aufdrücken und konsequent hinten wie vorne arbeiten, dann haben wir genügend Qualität im Team, um als Sieger vom Eis zu gehen.“
Seine Reihenzusammenstellungen wird der Wölfe-Coach kurzfristig auf der einen oder anderen Position aber ändern müssen, denn gerade der Ausfall von Jannik-Noah Grätke wiegt schwer. Der 21-jährige Stürmer hat sich im letzten Testspiel gegen Haßfurt bei einem Zweikampf an der Bande eine Fraktur des Sprunggelenks zugezogen und musste noch am Sonntagabend operiert werden, wo ihm eine Metallplatte und fünf Schrauben eingesetzt wurden. Laut den Ärzten ist die Saison für Jannik wohl zu Ende, denn es wird allein acht bis zehn Wochen brauchen, damit er wieder beschwerdefrei laufen kann. Bitter für den Stürmer, aber auch für das gesamte Wölfeteam, denn Jannik war schon in der Vorbereitung in guter Form und erzielte in den sechs Testspielen insgesamt acht Treffer.
Eine Entscheidung ist zudem bei der mannschaftsinternen Wahl des Mannschaftskapitäns und dessen Assistenten gefallen. In der Saison 2018/2019 wird Kilian Glück weiterhin Wölfe-Kapitän bleiben und von Yannik Löhmer und Eric Neumann als A-Kapitäne Unterstützung erhalten.
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