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September 26
                         
September
             
TodesanzeigeLechl
    
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Donnerstag 4.Oktober 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Hessenliga, Regionalliga Ost



Düsseldorfer EG
5:1 gegen den Vizemeister – DEG stellt neuen DEL-Startrekord auf
(DEL)  Der ruhmreichen Düsseldorfer EG ist in ihrer 23. DEL-Saison der beste Saisonstart gelungen. Mit dem siebten Sieg im siebten Spiel überboten die Rot-Gelben den bisherigen Startrekord, der aus der allersten DEL-Saison 1994 stammt. Das ist 24 Jahre her. Einige der Spieler, die heute ihren Anteil am 5:1 (0:1; 3:1; 2:0)-Erfolg über den Vizemeister Eisbären Berlin hatte, waren damals noch nicht einmal geboren. Wermutstropfen war die Verletzung von Manuel Strodel, der mit einer Schulterblessur vom Eis geführt wurde.



ERC Ingolstadt
Pause für Schütz
(DEL)  Simon Schütz fällt für ungefähr vier Wochen aus. Der 20-jährige Verteidiger des ERC Ingolstadt zog sich im Training bei Kooperationspartner ESV Kaufbeuren eine Unterkörperverletzung zu. Sportdirektor Larry Mitchell sagt: "Wir wünschen Simon gute Besserung und freuen uns, ihn bald wieder auf dem Eis zu sehen."
JAHNSTADION TRIFFT SATURN-ARENA - Der "EISSTADION"-Schriftzug des alten Pantherkäfigs hängt nun hinter der Fankurve der Saturn-Arena...
Heute vor 15 Jahren spielte der ERC Ingolstadt erstmals in der neu gebauten Saturn-Arena und kehrte damit dem altehrwürdigen Eisstadion an der Jahnstraße den Rücken. Am Jubiläumstag nun hält ein wenig „Jahnstadion-Flair“ in der Multifunktionsarena Einzug. Die Wand hinter der Fankurve wurde in Ziegeloptik beklebt, wobei ein Bild als Grundlage verwendet wurde, das von der Festungsmauer des alten Stadions stammt.
Ein besonderes Schmankerl ist aber der Originalschriftzug „EISSTADION“, an ebenjener Festungsmauer prangte, von der das Mauerfoto stammt. Dieser war vor etwa drei Jahren im Zuge des Schwimmbadneubaus abgenommen und eingelagert worden. Nun wurde er reaktiviert und hinter Block F und damit im Herzen der Fankurve angebracht, als neuer Treffpunkt für die Treuesten der treuen Fans des ERC Ingolstadt. Alle Buchstaben sind im Originalzustand inkl. Kratzern und Roststellen belassen. Lediglich die Leuchtröhren der indirekten Beleuchtung wurden durch wartungsarme LED ersetzt.
Das Arrangement aus Mauer und Schriftzug wird als Grundlage der „ERC Ingolstadt Wall of Fame“ dienen, in die nun nach und nach verdiente Spieler aus der ERC-Historie ihren Platz finden werden – quasi mitten unter den Fans.
„Es war schon lange unser Wunsch, durch den Schriftzug den alten mit dem neuen Pantherkäfig sichtbar zu verbinden. Nun haben wir mit der Ruhmeswand wahrscheinlich die perfekte Verwendung gefunden“, sagt ERC-Geschäftsführer Claus Gröbner, der gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Stadtwerke Ingolstadt Freizeitanlagen GmbH, Thomas Hehl, die Wand kurz vor dem Spiel des ERC gegen die Grizzlys Wolfsburg enthüllte.
Die ersten Portraits von ERC-Legenden werden dann im Laufe der Saison an der Wand angebracht werden, wobei Wand und Schriftzug bis dahin auch ganz für sich alleine wirken.



EHC Red Bull München
Sieg in Nürnberg
(DEL)  Red Bull München hat auch sein drittes bayerisches Derby in dieser DEL-Saison gewonnen. Nach den Siegen gegen Augsburg und Straubing ging der Deutsche Meister auch bei den Thomas Sabo Ice Tigers mit drei Punkten vom Eis. Vor 5.888 Zuschauern schossen Yannic Seidenberg, Trevor Parkes, Keith Aulie und John Mitchell per Empty-Net-Tor die Red Bulls zum hochverdienten 4:1-Erfolg (2:0|1:1|1:0).
Die Red Bulls setzten das erste Ausrufezeichen, denn Seidenberg traf in der sechsten Minute per Direktschuss zur Führung. Vorausgegangen war eine starke Aktion von Patrick Hager, der die Scheibe durch die Beine eines Nürnbergers gezogen und dann auf den Torschützen quergelegt hatte. Und der Deutsche Meister legte nach: In der zwölften Minute zog der vor der Saison aus Nürnberg nach München gewechselte Mitchell ab und Parkes drückte den Abpraller zum 2:0 über die Linie. Es entwickelte sich ein intensives Derby, in dem vor der ersten Pause keine weiteren Treffer fielen.
Im zweiten Drittel wurde es dann turbulent, denn in der 24. Minute erzielte Brandon Buck nach einem Abpraller im Nachschuss den Nürnberger Anschlusstreffer. Der Hallensprecher hatte die Ansage des Treffers gerade beendet, da jubelten die Red Bulls zum dritten Mal: Hager hatte abgezogen und Aulie, seines Zeichens Defensivverteidiger, in Torjägermanier abgefälscht. Danach steigerten die Nürnberger die Intensität, München hielt aber dagegen und hatte Sekunden vor Pause durch Parkes eine Topchance auf das 4:1. 
Im Schlussdrittel begannen die Red Bulls gut, die größte Chance hatte aber Nürnbergs Eric Stephan, der in der 47. Minute in Unterzahl alleine vor dem Münchner Tor auftauchte, Danny aus den Birken aber nicht überwinden konnte. Die Gäste aus der Landeshauptstadt verteidigten in der Folge hochkonzentriert und hielten das Zwei-Tore-Polster bis in die Schlussphase. Da markierte Mitchell in der vorletzten Minute den 4:1-Endstand



Bayreuth Tigers
Richtungsweisendes Wochenende
(DEL2)  Nach dem Rückfall ans Tabellenende bekommen die nächsten Partien Freitag kommenden Freitag um 20 Uhr in Deggendorf und Sonntag um 18.30 Uhr gegen die Dresdner Eislöwen nun noch mehr Brisanz für die Tigers, denn Deggendorf (Platz 13 mit 2 Punkten) und Dresden (Platz 12 mit 3 Zählern) sind die direkten Tabellennachbarn der Oberfranken mit bisher erst einem Punkt.
Der Aufsteiger aus Niederbayern vertraut dabei noch vielen Aufstiegshelden wie Trainer Sicinski oder den nordamerikanischen Scorerkönigen der Oberliga Gibbons und Leinweber aus dem Sommer, hat aber natürlich auch wichtige Verstärkungen in allen Mannschaftsteilen zu verzeichnen. Im Tor teilt sich Neuzugang Linda die Einsätze mit dem jungen Cody Brenner (zuletzt angeschlagen) – Sohn der Bayreuther Sturmlegende aus den 90ern Anthony Brenner. Auch in der Abwehr kamen zwei Akteure mit einer Vergangenheit am roten Main neu nach Niederbayern. Christopher Kasten und Matthias Müller trugen schon den gelb-schwarzen Dress, die zusammen mit der routinierten A.Gawlik und Vavrusa hinten dicht halten sollen. Vorne sollen nun die neuen Kontingentspieler Brittain und Kelly (Ex-Bietigheimer) neben den langjährigen DEL-Spielern Röthke und C.Gawlik und den FöLis Filin (auch Ex-Bayreuther) und Kiefersauer für die nötigen Tore sorgen. Der DSC hat also eine spannende Mischung aus sehr erfahrenen Kräften und Liganeulingen, die das Clubziel Klassenerhalt schaffen sollen und auch können.
In Dresden hat Neutrainer Jochen Molling auch durch einige namhafte Neuzugänge einen grundsätzlich gut besetzten Kader zur Verfügung, der aber in der noch jungen Spielzeit bisher noch nicht richtig ins Laufen gekommen ist. Auffällig ist dabei, dass die Nordamerikafraktion um die Stürmer Knackstedt („eingedeutschter“ aktueller Ligatopscorer mit 13 Punkten und gleichzeitig böser Bube mit 47 Strafminuten), Reed und Huard zusammen mit Defender Heywood die Scoringlast bisher fast alleine tragen muss. Auch der in Bayreuth bestens bekannte Goalie Marco Eisenhut ist noch nicht in der Form des Vorjahres. Resultat dieses Stotterstarts sind bisher nur 3 Zähler was für die Ambitionen des Clubs samt einem neuen Hauptsponsor sicher nicht zufrieden stellend ist. Auf dem Spielersektor sicherte man sich kurzfristig noch die Dienste des sehr erfahrenen lettischen Nationalverteidigers Pujacs, um die Gegentorflut von schon 30 Treffern (genauso viele wie bei den Tigers) zukünftig etwas einzudämmen. Bei der 1-0 Niederlage in Weißwasser wurde das zuletzt schon besser, aber offensiv gelang noch wenig, so dass man auch im Tigerkäfig noch immer unter Zugzwang stehen dürfte.
Etwas mehr Druck ist inzwischen auch auf dem Kessel am Roten Main und die Psychologie im Team bekommt immer mehr Gewicht. Viele Liganeulinge in der Mannschaft, die teilweise auch noch jung und eher unerfahren sind, lassen sich von den bisher relativ häufigen Negativerlebnissen leichter nach unten ziehen und so ist Coach Kujala inzwischen auch als Mentaltrainer gefragt. „ Gute Szenen oder Phasen folgten bisher auch immer teilweise krasse Fehler oder schwache Momente, die die wichtige Stabilität viel zu schnell ins Wanken bringen und uns am Ende dann auch die Punkte kosten. Das müssen wir dringend abstellen“, gibt der Finne da einen Einblick ins Seelenleben des Teams. „In Ravensburg haben wir es z.B. einer wirklich guten Mannschaft auch zu leicht gemacht. Es hilft aber nichts, durch diesen Prozess müssen wir durch und unsere Lehren daraus ziehen, mit viel Arbeit den Widrigkeiten besser zu trotzen“. Eine Möglichkeit für jeden Trainer sind Umstellungen in den Formationen, wo sich der Tigerdompteur bei der Aufstellung diesmal aber noch nicht in die Karten schauen lassen will. Unumwunden gibt er allerdings zu, dass man jetzt, egal wie, anfangen muss zu punkten, um den Anschluss in der Tabelle nicht zu verlieren. Bis auf den langzeitverletzten Potac steht den Oberfranken voraussichtlich aber zumindest der komplette Kader für diese wichtigen Aufgaben zur Verfügung.



Deggendorfer SC
Jetzt wirds tierisch - Die Bayreuth Tigers kommen nach Deggendorf
(OLS)  Nachdem der Deggendorfer SC am vergangenen Sonntag den ersten Sieg in  
der DEL2 einfahren konnte, brennt das Team von Trainer John Sicinski  
nun auf mehr. Am kommenden Freitag treffen die DSC-Cracks in der  
Festung an der Trat dabei auf die noch sieglosen Tigers aus Bayreuth.
Mit dem Heimsieg gegen die Eispiraten Crimmitschau überholten die  
Deggendorfer am vergangenen Sonntag die Franken, die damit die rote  
Laterne in der DEL2 übernommen haben. Dennoch sind die Tigers auf  
keinen Fall zu unterschätzen. Ähnlich wie beim Deggendorfer SC konnten  
sie bisher den Topteams oft lange Paroli bieten, mussten sich aber am  
Ende doch immer geschlagen geben. Bestes Beispiel ist hierfür das  
letzte Heimspiel der Tigers gegen den ESV Kaufbeuren. Dort führte das  
Team von Trainer Petri Kujala gegen Ende des dritten Drittels noch mit  
5:3, kassierte aber noch in der regulären Spielzeit den Ausgleich und  
verlor dann am Ende die Partie in der Verlängerung.
Doch nicht nur späte Gegentore sind das Problem bei den Tigers,  
sondern - ähnlich wie beim DSC - die hohe Anfälligkeit in der  
defensiven Zone. Mit 30 Gegentoren stellen die Franken aktuell die  
schlechteste Defensive der Liga. Trotz der vielen Gegentore bleiben  
die Bayreuther in der Offensive jedoch brandgefährlich. Angeführt von  
Topscorer Mark Heatley (7 Scorerpunkte) und dem pfeilschnellen Ville  
Järveläinen (5 Scorerpunkte) tauchen die Tigers häufig brandgefährlich  
vor dem gegnerischen Kasten auf. Augen auf also für die DSC-Abwehr,  
die nach dem ersten Sieg gegen die Eispiraten Selbstvertrauen getankt  
haben dürfte.
Doch nicht nur die Deggendorfer Defensive dürfte Selbstvertrauen  
getankt haben, sondern auch die Offensive. Die sechs Treffer gegen  
Crimmitschau ist die höchste Ausbeute der Deggendorfer Stürmer in der  
bisherigen Spielzeit. Speziell die dritte Angriffsformation um  
Vladislav Filin, Andrew Schembri und Christoph Kiefersauer spielte  
sich immer wieder in den Blickpunkt und war am Sonntag an insgesamt  
zwei Toren beteiligt.
Sollten die DSC-Cracks den Schwung aus dem ersten Saisonsieg mitnehmen  
können, so sollten beim Heimspiel gegen die Bayreuth Tigers die  
nächsten Punkte möglich sein. Spielbeginn am Freitagabend in der  
Festung an der Trat ist um 20 Uhr.
Deggendorfer SC spielt im Oktober in Pink
Zusammen mit dem Mammazentrum des Klinikums Deggendorf unterstützt der DSC die Pinktober-Kampagne, in der auf das Thema Brustkrebs aufmerksam gemacht werden soll.
Bereits beim Legendenspiel trat das Deggendorfer Team in rosafarbenen Trikots an. Jetzt wird auch die DEL2-Mannschaft dies aufgreifen und im Oktober in pinken Trikots auflaufen. Ziel der Kampagne ist es, das Thema Brustkrebs in die Öffentlichkeit zu tragen und aus der Tabuzone zu holen, denn bei frühzeitiger Diagnose ist die Krankheit gut behandelbar.
Nach den Oktoberspielen werden die getragenen Trikots für gute Zwecke versteigert und damit unter anderem das Mammazentrum, unter Leitung von Doris Augustin, der Ehefrau von Nachwuchstrainer und DSC-Legende Jim Setters, unterstützt.



ESV Kaufbeuren
ESVK gewinnt mit 5:3 in Bad Nauheim
(DEL2)  Vor dem Spiel gab es noch schlechte Nachrichten aus der medizinischen Abteilung. Simon Schütz verletzte sich im Training am Vorabend und fällt nun mit einer Unterkörperverletzung vier Wochen aus. Genau so muss Trainer Andreas Brockmann für 2-3 Wochen auf Daniel Oppolzer verzichten. Der Publikumsliebling zog sich eine Muskelverletzung zu. Max Schäffler, der heute ebenfalls noch pausierte, kehrt diese Woche noch in das Training zurück und wird am Wochenende vermutlich wieder Spielen können. Da Steven Billich ebenfalls noch Eiter Ausfällt, müssten die Joker also ohne vier Stammspieler in Bad Nauheim antreten. 
Einen perfekten Start hatten die Joker am dann in das Spiel.  Branden Gracel nutzte ein Powerplay gleich nach 38 Sekunden zum frühen Führungstreffer. Der Kanadier überwand Jan Guryca im Kasten der Hausherren mit einem wuchtigen Schlagschuss in den Winkel. Die Bad Nauheimer zeigten sich kurz geschockt und kamen mit zunehmender Spielzeit, vor allem durch schnelle Konter, immer besser in das Spiel. In der siebten Minute nutzte Andrej Bire einen solchen zum 1:1 Ausgleichstreffer. Aber es sollte sogar noch besser kommen für die Hessen. Wiederum ein gut vorgetragener Konter führte zum nächsten Treffer. Dustin Sylvester schloss diesen trocken zum 2:1 nach 12 gespielten Minuten ab. In der Folge musste Stefan Vajs mehrfach seine Mannschaft vor einem weiteren Gegentreffer bewahren. Der ESVK hatte durch Branden Gracel kurz vor der Pause dann noch die beste Chance auf den Ausgleich. Sein Schlagschuss im Powerplay, aus ähnlicher Position wie beim 0:1, streifte aber nur die Latte. 
Direkt nach der Pause machte es der Kaufbeurer Stürmer dann besser. Mit einer Energieleistung tankte er sich vom Bully weg aus der neutralen Zone in das Nauheimer Drittel und wuchtete die Scheibe in den Kasten der Kurstädter zum 2:2 Ausgleichstreffer nach einmal gerade 11 gespielten Sekunden. Es sollte aber noch viel besser für die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann kommen. Sami Blomqvist netzte nach einem schnell gespielten Angriff (25. Spielminute) mit der Rückhand zum 2:3 ein. Dabei erwischte der Finne Jan Guryca über der Fanghand im kurzen Eck. Nur eine Minute später, die Joker agierten im Powerplay, erzielte Florin Ketterer das 2:4. Der Verteidiger konnte dabei einen Abpraller, nach einem Schuss von Julian Eichinger, zum vierten Kaufbeurer Treffer ausnutzen. In der Folge verflachte das Spiel etwas und die Allgäuer ließen die Hessen etwas kommen und lauerten dabei auf Konter. Wirklich große Chancen auf beiden Seiten waren dabei aber nicht zu verzeichnen und es ging mit dem zwei Tore Vorsprung der Joker in die 2. Pause. 
Dort spielten die Joker sehr clever. Ließen kaum Torchancen der Hausherren zu und setzten immer wieder gefährliche Konter. In den Schlussminuten aber sollte noch einmal richtig Spannung auf kommen. Die Bad Nauheimer konnten nach zwei Strafen gegen den ESVK mit fünf gegen drei Spieler im Powerplay agieren. Die Joker verteidigten stark, aber nach dem die Gäste wieder zu viert waren, verkürzte Cody Sylvester doch noch. Mit einen verdeckten Handgelenkschuss traf er gegen den machtlosen Stefan Vajs zum 3:4 und es waren noch eine Minute und 57 Sekunden zu spielen. Trainer Christof Kreutzer nahm seinen Torhüter zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis und seine Mannschaft versuchte nochmals wehemend auf den Ausgleichstreffer zu drücken. Jere Laaksonen beendete diese Bemühungen aber 33 Sekunden vor dem Ende mit einem Treffer in den leeren Kasten des EC Bad Nauheim und stellte so gleich den Endstand von 3:5 her. 
Der ungeschlagene Tabellenführer gastiert in Kaufbeuren / Freitag um 19:30 Uhr Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse - Sonntag in Bad Tölz
Keine Verschnaufpause für die Joker. Nach dem die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann am Dienstagabend noch erfolgreich in Bad Nauheim spielte, geht es am Freitag mit einem Heimspiel in der erdgas schwaben arena weiter. Zu Gast ist der Tabellenführer aus Weißwasser. Das Team von Trainer Corey Neilson steht nach sieben Spielen ungeschlagen an der Tabellenspitze der DEL2. Spielbeginn gegen die Lausitzer Füchse ist um 19:30 Uhr. Am Sonntag geht es für den ESVK dann mit einem Auswärtsspiel in Bad Tölz weiter. Erstes Bully bei den Löwen ist um 18:30 Uhr.
Tickets für das Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse sind wie gewohnt im Ticket Onlineshop, in allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie in der ESVK Geschäftsstelle und an den Abendkassen erhältlich. Weiter werden alle Heimspiele der Joker live via ESVK.TV auf Sprade.TV übertragen. Die Zusammenfassungen der Spiele sowie die Pressekonferenz und Stimmen von einzelnen Spielern zum jeweiligen Spiel gibt es nach der Partie zeitnah auf esvk.tv zu sehen.
Nach dem es vor dem Spiel am Mittwoch in Bad Nauheim noch schlechte Nachrichten aus der medizinischen Abteilung mit dem Ausfall von Verteidiger Simon Schütz gab, gibt es für das Wochenende zumindest bei Max Schäffler positive Neuigkeiten. Der Mittelstürmer wird Trainer Andreas Brockmann am Wochenende mit einer großen Wahrscheinlichkeit wieder zur Verfügung stehen. Weiterhin werden aber neben Simon Schütz auch die Stürmer Daniel Oppolzer und Steven Billich weiter pausieren müssen.



Tölzer Löwen
Bad Tölz zahlt Lehrgeld in Frankfurt
(DEL2)  9:2. Die Tölzer Löwen haben sich bei einem der Favoriten der Liga eine ordentliche Klatsche abgeholt. Es ist der Start von schwierigen Aufgaben für die Buam.
Das Spiel begann besser, als das Ergebnis suggerieren würde. „Wir haben eigentlich gut angefangen“, sagt Markus Berwanger. Die Tölzer legten dem Gegner das 1:0 mit einem unbedrängten Fehlpass auf, hatten in der Folge aber selbst gute Einschussmöglichkeiten. Die beste vergab Johannes Sedlmayr per Penalty. „Dann haben wir viel zu viele Strafzeiten genommen“, so Berwanger weiter. Frankfurt nutzte die numerische Überlegenheit mit einem Doppelpack von Tim Schüle. „Frankfurt hat das beste Powerplay, nicht verwunderlich mit dieser Mannschaft“. Berwanger haderte mit der individuellen Überlegenheit der Gastgeber. „Da kann meine 20-jährige Verteidigung - Ausländer herausgenommen - natürlich nicht mithalten“. Immer wieder ließen die Tölzer den Gegner zu leicht gewähren. Back-Up-Torhüter Andreas Mechel, der in Frankfurt randurfte, konnte einem leidtun. Matt Pistilli und Brett Breitkreuz schraubten das Ergebnis weiter nach oben. Nur Kyle Beach gelang es m Mitteldrittel Gegenwehr zu leisten. Er traf zum zwischenzeitlichen 4:1.
Der Schlussabschnitt war ein Schaulaufen der Frankfurter. Ein Doppelpack von Mike Fischer, sowie Tore von Carter Proft und erneut Tim Schüle stellten einen 9:1-Zwischenstand her. Einzig Andreas Pauli fand kurz vor Schluss den Weg vorbei an Bastian Kucis im Frankfurter Tor.
„Am Freitag haben wir ein ähnliches Kaliber vor der Brust. Das ist nicht unsere Kragenweite, wir müssen schauen, dass wir die Punkte woanders holen“. Zum Start ins Wochenende geht’s für die Löwen nach Bietigheim. Am Sonntag gastiert dann der ESV Kaufbeuren in der weeArena. Markus Berwanger müsse sein Team nun aufbauen. „Damit wir am Freitag wieder bereit sind“.



ECDC Memmingen
Großer Blaulichttag – Indians treffen auf Altmeister Riessersee
(OLS)  Am Freitag steht das zweite Heimspiel der Saison gegen den SC Riessersee an. Der ECDC Memmingen veranstaltet hier wieder seinen jährlichen Blaulichttag, zu dem verschiedene Hilfskräfte von Feuerwehren, Technischen Hilfskräften und weiteren Organisationen eingeladen wurden. Sportlich wollen sich die Indians für die erste Heimpleite rehabilitieren.
Schlag auf Schlag geht es gleich zu Beginn der neuen Oberliga-Saison. Nach dem Auftaktwochenende, bei dem die Indians mit zwei Niederlagen gegen Top-Teams leer ausgingen, folgte gleich am Mittwoch das dritte Spiel in Peiting, das ebenfalls deutlich verloren ging.
Am Freitag nun kommt es zum zweiten Heimspiel der laufenden Runde. Zu Gast am Memminger Hühnerberg ist der SC Riessersee. Der letztjährige DEL2-Finalist musste aus finanziellen Gründen den Rückzug in die Oberliga antreten und bietet nun ein extrem junges aber hoch talentiertes Team auf. Diese Mannschaft konnte bereits in der Vorbereitung einen Erfolg gegen den ECDC verbuchen und machte auch mit starken Ergebnissen in der Liga auf sich aufmerksam. Profitieren können die Garmischer nicht nur von den etablierten Kräften wie etwa Uli Maurer, der sein Heimatteam weiterhin unterstützt, auch die Kooperation mit dem Deutschen Meister aus München bringt den Blau-Weißen zahlreiche Vorteile. So wurden einige hoch talentierte Nachwuchskräfte beim SCR geparkt und sollen dort wertvolle Erfahrungen sammeln.
Die Indians müssen sich schon zu Beginn der Saison mit Ausfällen herumplagen. Jakub Wiecki und Patrik Beck werden weiterhin pausieren, Martin Jainz ist beruflich verhindert. Joey Vollmer war die ganze Woche über krank und auch weitere Akteure sind noch unsicher.
Bauen können die Memminger aber wieder auf eine tolle Kulisse. Zum jährlichen Blaulichttag haben die Indians erneut zahlreiche Hilfsorganisationen, Rettungskräfte und Feuerwehren eingeladen, die das Spiel kostenlos besuchen können. Bis zum Feiertag gingen bereits rund 600 Anmeldungen ein, was einen absoluten Rekord bedeutet. „Es freut uns, dass unser Angebot auf so eine hohe Resonanz stößt“, freut sich Vorstand Helge Pramschüfer. „Wir wollen damit den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern sowie den Hilfskräften in unserer Region Danke sagen und freuen uns auf ihren Besuch am Hühnerberg“. Die Partie findet am Freitag zur gewohnten Zeit von 20 Uhr statt, Karten sind an allen VVK-Stellen sowie an den Abendkassen erhältlich.
Weiter ohne Punkte: Indians unterliegen Peiting
Der ECDC Memmingen musste auch im dritten Spiel der Saison punktlos das Eis verlassen. Die Indians unterlagen dem EC Peiting mit 1:7 und warten weiter auf den ersten Dreier. Gegen die starken Gastgeber traf lediglich Milan Pfalzer.
Ganz gut angefangen und nach dem ersten Gegentor den Faden verloren. So könnte man das erste Drittel des ECDC am Mittwoch in Peiting zusammenfassen. Obwohl die Maustädter erst in der 8. Minute das erste Gegentor in Unterzahl kassierten, kamen sie völlig aus dem Rhythmus und lagen bis zur ersten Pause bereits mit 0:5 hinten. Individuelle Fehler und ein viel zu passives Abwehrverhalten machten es den Gastgebern viel zu einfach.
Da tröstete es auch wenig, dass bis zum Schlusspfiff nur noch zwei weitere Gegentreffer hinzukamen und Milan Pfalzer noch ein Tor für sein Team erzielen konnte. Mit null Punkten aus den ersten drei Spielen stehen die Memminger langsam etwas unter Druck, auch wenn Zählbares gegen die starken Gegner aus Rosenheim, Selb und Peiting durchaus nicht zu erwarten gewesen wäre. Die Art und Weise ließ einigen Memminger Zuschauern aber Sorgenfalten auf die Stirn treten. Vom Team wird nun am Freitag eine Trotzreaktion erwartet. Dann nämlich kommt der SC Riessersee an den Hühnerberg. Bereits rund 600 Anmeldungen gingen für den Blaulichttag des ECDC ein, für eine stattliche Kulisse dürfte also gesorgt sein.



Starbulls Rosenheim
Matchwinner Daniel Bucheli: 5:3 nach 1:3 gegen Lindau
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben ihr Heimspiel am „Tag der Deutschen Einheit“ gegen den EV Lindau Islanders mit 5:3 gewonnen und damit das Punktemaximum von neun Zählern aus den ersten drei Spielen der Saison 2018/19 in der Eishockey-Oberliga Süd realisiert. Vor 2.026 Zuschauern im Rosenheimer emilo-Stadion gerieten die Grün-Weißen allerdings früh in Rückstand und lagen zur ersten Pause bereits mit 1:3 im Hintertreffen. Doch wie schon im Heimspiel am ersten Spieltag gegen Memmingen konnten die Starbulls das Spiel dank einer sehr engagierten Leistung drehen und einen verdienten Sieg feiern. Matchwinner war diesmal Daniel Bucheli, der dreimal traf – einmal davon sogar in Unterzahl.
Starbulls-Coach Manuel Kofler musste verletzungsbedingt nicht nur auf Tobias Draxinger, sondern auch auf den kanadischen Stürmer Chase Witala (Fraktur an der Hand) verzichten. Für ihn spielte Dominik Daxlberger in der ersten Sturmreihe. Trotzdem konnten die Hausherren mit vier Sturmreihen agieren und setzten den Gast vom Bodensee auch vom ersten Bully weg unter Druck. Doch Gäste-Torwart Lucas Di Berardo zeigte sich gut aufgelegt und rettet gleich zweimal erfolgreich gegen Dusan Frosch und Vitezslav Bilek.
Rosenheims Schlussmann Lukas Steinhauer musste dagegen gleich beim ersten Schuss auf sein Tor hinter sich greifen. Das erste Überzahlspiel der Gäste war gerade einmal zehn Sekunden alt als Garret Milan aus dem linken Anspielkreis eher verlegen auf das Tor schoss und die Scheibe zum frühen 0:1 über die Linie flutschte (2.). Und es kam noch schlimmer für die Hausherren, die zwar das klar überlegene Team waren, aber sowohl im Torabschluss als auch im Defensivverhalten einfach nicht konsequent genug agierten. Julian Tischendorf und Garret Milan erkämpften bzw. behaupteten die Scheibe in der Rundung der Rosenheimer Zone und Gästekapitän Andreas Farny vollendete mit Anbruch der 8. Spielminute im Slot aus der Drehung flach zum 0:2.
Mit offensichtlicher Wut im Bauch erzwang Starbulls-Verteidiger Manuel Neumann keine 60 Sekunden später den Anschlusstreffer zum 1:2. Sein Schuss vom linken Endanspielpunkt fand, noch leicht abgefälscht, den Weg ins Lindauer Tor (9.).
Rosenheim blieb am Drücker. Das 2:2 schien nun nur noch eine Frage der Zeit. Als Torwart Di Berardo bei einem Schuss von Christoph Gottwald den Einschlag mit starker Reaktion noch verhinderte, staubte Michael Baindl auf das scheinbar leere Tor ab, doch irgendein Lindauer Körperteil stoppte die Scheibe gerade noch auf der Torlinie (10.). Allerdings hatten auch die Islanders weiterhin die ein oder andere Torchance – und in der 15. Spielminute durften sie erneut jubeln. Nach einem gewonnenen Anspiel in der Rosenheimer Zone schoss Adrian Kirsch fast von der Bande verdeckt in Richtung Tor, Kai Laux irritierte am Torraum stehend Lukas Steinhauer und die Hartgummischeibe schlug flach im linken Eck zum 1:3 ein. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause, wobei die Starbulls in den finalen Minuten des ersten Spielabschnitts durchaus irritiert wirkten.
Mit Wiederbeginn bemühte sich die Grün-Weißen aber sofort um den schnellen Anschlusstreffer und wurden nach etwas mehr als vier Minuten auch belohnt. Nach einem abgeprallten Schuss von Tom Pauker staubte Daniel Bucheli frei vor dem Gästetorwart erfolgreich ab – 2:3 (25.). Dann ließen erst die Gäste, in der Folge aber auch die Hausherren Überzahlspiele, die in der Gesamtheit nicht überzeugten, aber dennoch den ein oder anderen gefährlichen Torabschluss zu Tage förderten, ungenutzt. Just, als die Partie dann aber schon zu verflachen schien, schlugen die Gastgeber wieder zu. Daxlberger schickte Frosch auf die Reise, der scheiterte frei auf den Gästetorwart zufahrend, legte die Scheibe in der Folge aber von hinter der Grundlinie zurück auf den nachfahrenden Bilek, der das Spielgerät überlegt und technisch perfekt ins rechte obere Eck setzte  – 3:3 (35.).
Wenngleich die Starbulls jetzt wieder klar den Ton angaben, besaßen die Islanders die größte Chance zum Führungstreffer vor der zweiten Pause: Tischendorf kam im Slot nach einem Rückpass völlig frei zum Abschluss, doch Starbulls-Torwart Steinhauer rettet mit der Beinschiene (37.). Bedingungslos angepeitscht vom eigenen Anhang ließen die Grün-Weißen bis Spielende schließlich aber keinen Zweifel mehr an ihrer Favoritenrolle aufkommen. Zwar blieb in der Offensive einiges Stückwerk, doch dem Gegner gewährte man dank frühem Stören und starker Präsenz in der neutralen Zone so gut wie keine vielversprechenden Abschlüsse mehr. Lindau war nun zu regelwidrigen Einsätzen gezwungen und konnte die daraus resultierenden Überzahlspiele der Starbulls nicht mehr effektiv stören. Den sich so schon mehrfach andeutenden erstmaligen Rosenheimer Führungstreffer an diesem Abend erzielte schließlich Daniel Bucheli, der nach einem Pfostenschuss von Daxlberger aus der Halbdistanz direkt abzog und hoch ins kurze Eck zum 4:3 traf (51.). Jetzt konnte auch eine Unterzahlsituation der Kofler-Truppe nichts mehr anhaben – im Gegenteil. Daniel Bucheli  schnappte sich in der eigenen Zone die Scheibe, nahm Tempo auf, war nicht mehr aufzuhalten und vollendete eiskalt unter die Latte zum 5:3-Endstand (55.) – zur Freude der Starbulls-Fans und Trainer Manuel Kofler, der aber vor allem die Chancenauswertung seiner Truppe kritisierte: „Wir sind vor dem Tor einfach zu verspielt und schießen zu wenig Tore. Und dann nützt uns auch unsere ganze Dominanz gegenüber dem Gegner nichts, der viel mehr aus seinen wenigen Chancen macht.“
Bereits am Freitag steht der 4. Spieltag in der Eishockey-Oberliga Süd auf dem Programm. Die Starbulls gastieren beim Liganeuling Höchstadter EC (Spielbeginn 20 Uhr). Am Sonntag empfangen die Grün-Weißen dann um 17 Uhr den ERC Sonthofen im emilo-Stadion. Karten für dieses Heimspiel sind jederzeit online und zum Selbstausdruck erhältlich im Ticketshop auf www.starbulls.de. Die Starbulls-Geschäftsstelle am emilo-Stadion ist für den Kartenvorverkauf am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr und am Freitag zwischen 9 und 12 und zwischen 17 und 19 Uhr geöffnet. Die Tageskasse öffnet am Sonntag um 15 Uhr. 



VER Selb
Wölfe behalten ihre weiße Weste
(OLS)  In einer spannenden und unterhaltsamen Partie behielten unsere Selber Wölfe gegen die Bulls aus Sonthofen auch im dritten Saisonspiel die Oberhand und verteidigten die Tabellenführung in der Oberliga Süd. Nachdem die Gäste zunächst zweimal in Führung gehen konnten, legten unsere Cracks ab dem zweiten Spielabschnitt eine Schippe drauf und drehten das Spiel. Ihrem Torhüter Glatzel hatten es die Gäste zu verdanken, dass der verdiente Wölfe-Sieg nicht deutlich höher ausfiel.
Die erste richtige Torchance des Spiels gehörte Nicholas Miglio, der die Scheibe schön hinter dem Tor vorbeiführte. Der Puck blieb aber auf der Torlinie liegen. Ab der 8. Spielminute machten unsere Wölfe mächtig Druck in der Offensive, standen aber Hinten etwas zu offen. Dies nutzten die Bulls in Person von Voit zur zwischenzeitlichen Gästeführung aus. Unsere Jungs drängten sofort wieder auf den Ausgleich. Moosberger und Miglio waren zunächst noch glücklos im Abschluss, doch als McDonald den Puck schön aus der Luft mitnahm und auf Gollenbeck zurücklegte, konnte dieser mit einem wahren „Hammer“ zum Ausgleich einnetzen. Doch der Jubel der Wölfe-Fans hielt nicht lange an. Im direkten Gegenzug war es wieder Voit, der die Sonthofener erneut in Führung brachte.
Die Kabinenpredigt unseres Trainers Henry Thom zeigte Wirkung: Das Rudel wirkte nun wacher und riss das Spiel mehr und mehr an sich. Keine zwei Minuten waren im Mittelabschnitt gespielt, da schickte Miglio mit einem Traumpass McDonald auf die Reise, der Glatzel im direkten Duell keine Chance lies und den Ausgleich markierte. Die erstmalige Führung gelang unseren Wölfen in Überzahl. Glatzel konnte einen Schuss von Gare nur abprallen lassen, Hördler stand goldrichtig und ließ die Wölfe Fans jubeln.
Aus einer sicheren Defensive um Manuel Kümpel, der ab dem zweiten Drittel souverän für den erkrankten Deske das Selber Tor hütete, heraus, dominierten die Hausherren nun über weite Strecken das Spielgeschehen. Die Bulls hatten es ein ums andere Mal ihrem Torhüter zu verdanken, dass sie im Spiel blieben. Doch gegen Gollenbecks Abschluss, erneut hervorragend aufgelegt von McDonald, hatte auch er kein Rezept. Und als fünf Minuten vor Schluss Lüsch ein feines Solo zum 5:2 abschloss, war das Spiel entschieden. Sonthofen kam zwar nochmal auf zwei Tore heran, hatte aber auch durch die Herausnahme des Torwarts für einen sechsten Feldspieler keine echte Chance mehr auf den Ausgleich.



ERC Sonthofen
Spielbericht vom 3. Spieltag VER Selber Wölfe gegen ERC Sonthofen
(OLS)  Zum Feiertagsspiel ging es für die Mannschaft des ERC Sonthofen in den hohen Nordosten Bayerns nach Selb. Nach dem grandiosen Start der Selber in die Saison wurde die Aufgabe für die Bulls nicht leicht. Trotz einer guten und couragierten Leistung blieben die Bulls auch hier ohne Punkte und reisten mit einer 3:5-Niederlage zurück ins Allgäu.
Dabei war der Start für Sonthofen mehr als gut: Von Beginn an zeigte die Mannschaft von Martin Sekera, dass mit ihnen an diesem Abend zu rechnen sei. Dies wurde nach knapp 10 Minuten dann auch wirklich sichtbar. Nach schöner Vorarbeit von Martin Guth und Vladimir Kames war es Fabian Voit der den ERC in Führung brachte und dies zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient. Selb steht aber nicht ohne Grund in der Tabelle an dem Platz, an dem sie derzeit stehen – nämlich an der Tabellenspitze. Bereits in der 14. Minute schlugen die Wölfe in Form von Gollenbeck zurück und trafen zum 1:1. Das tat dem Spiel von Sonthofen aber keinen Abbruch. Direkt im Gegenzug, ganze 11 Sekunden später, war es wieder Fabian Voit, der Marvin Deske im Tor der Selber überwinden konnte. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die erste Drittelpause.
Nach der Pause kamen die Selber wesentlich besser ins Spiel als noch im ersten Drittel. So war es Topscorer Ian McDonald, der für die Wölfe zum Ausgleich traf (22. Minute). Nun schaltete Selb noch einen Gang höher und traf in der 25. Minute sogar zur 3:2-Führung. Sonthofen war jedoch keineswegs abgemeldet. Die Bulls spielten weiter mutig nach vorne, doch scheiterten sie immer wieder am gut haltenden Ersatzkeeper der Wölfe Manuel Kümpel, der den gesundheitlich geschwächten Niklas Deske nach dem ersten Drittel im Tor vertrat. Mit einer knappen Führung von 3:2 für Selb ging es dann ins letzte Drittel.
Das letzte Drittel war wie die vorigen auch. Ein gutes und recht ausgeglichenes Spiel von beiden Seiten. Dann schlich sich jedoch der eine oder andere Fehler im Spiel der Sonthofer ein. Zwei individuelle Fehler nutze Selb prompt und zog mit 5:2 davon. Erst war es Gollenbeck, der zum 4:2 traf (45. Minute), dann in der 54. Minute Lüsch zum 5:2. Danach war das Spiel so gut wie entschieden. Gleichwohl spielte Sonthofen weiter nach vorne. Eine schöne Kombination über Martin Frolik und Lukas Slavetinsky schloss Petr Sinagl zum 5:3 ab. Obwohl Sonthofen zum Schluss nochmals alles versuchte und auch den Torwart eine Minute vor Schluss rausnahm, wollte den Bulls kein weiterer Treffer gelingen.
Martin Sekera war nach dem Spiel zwar zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, jedoch fehle weiterhin der verdiente Erfolg. Dies soll wenn möglich bereits an diesem Freitag, den 06.10.2018, um 20:00 Uhr in Sonthofen gegen die Blue Devils aus Weiden gelingen.



ESC Moskitos Essen
Das Derby in Herne und die Falken warten
(OLN)  Nachdem die Moskitos erfolgreich in das erste Wochenende gestartet waren, musste das Team vom Westbahnhof zwei sehr knappe Dämpfer gegen Top-Teams hinnehmen. Mit jeweils einem Tor Unterschied mussten die Wohnbau Moskitos die Punkte abgeben und nicht nur Chefcoach Frank Gentges hatte eine fehlende Finalität in beiden Spielen ausgemacht. Nicht nur beim Auswärtsspiel in Mellendorf, vor allem auch im Heimspiel gegen Meister Tilburg wurde offensichtlich, dass die Moskitos in den letzten zwei Spielen zu viele Chancen brauchen um zum Torerfolg zu kommen.
Das sollte sich am Wochenende hoffentlich ändern, denn am Freitag (20 Uhr – Hannibal Arena) kommt es zum ewig jungen Derby beim Herner EV. Wieder einmal kreuzen die Nachbarn die Schläger und die Vorzeichen sind gar nicht so unterschiedlich, auch der Nachbar hat aus vier Spielen nur zwei Siege verbuchen können. Das hatte sich ein Teil der Anhängerschaft nach der Verpflichtung von Niels Liesegang wohl anders vorgestellt. Dabei ärgerte sich so manch ein Fan wohl vor allem über des deftige 9:3 bei Meister Tilburg, als bei den Gysenbergern nicht mehr viel zusammen ging. Vor allem in den letzten zwanzig Minuten ließen sich die Herner förmlich vom Meister überrollen. In den anderen Spielen ging es zwar zwei Mal knapp aus, so beim 3:2 Sieg auf heimischem Eis gegen Leipzig, aber auch bei der 7:6 Niederlage an der Ostsee bei den Rostockern. Zwei Mal war es dann aber doch deutlicher, so beim Auftaktsieg mit 5:2 gegen die Hamburg Crocodiles und eben beim 9:3 in Tilburg. Schaut man sich die reinen Statistiken der ersten vier Spiele an, so fällt auf, dass die beiden Topstars Liesegang und Snetsinger zwar ganz oben stehen, sie glänzen aber bisher eher mit Beihilfen und weniger mit eigenen Treffern. Der Torjäger nach vier Spielen heißt Thomas Zuravlev. Im Tor setzen die Herner weiterhin auf die Dienste des jungen Michel Weidekamp, zuletzt wurden auch ihm allerdings so einige Unsicherheiten angekreidet.
Am Sonntag (18:30 Uhr – Eishalle Essen-West) gibt es dann das nächste Heimspiel am Essener Westbahnhof und zu Gast sind die Falken aus Braunlage. Die Falken haben es wieder einmal schwer in der Liga, bisher sprang in vier Spielen ein mageres Pünktchen heraus. Dabei hatten die Harzer natürlich mit den Spielen gegen die Hannover Scorpions und bei den Tilburg Trappers einen sehr schweren Saisonstart. 18 Gegentore setzte es bereits in den ersten beiden Spielen gegen Hannover und in Tilburg. Dabei schaffte das Team vom Wurmberg gerade einmal vier Tore selbst zu erzielen (gegen Hannover). Nach dem Saisonstart ohne große Highlights gab es auch am zweiten Wochenende zunächst wenig zu lachen. Kurz und schmerzlos mit 4:1 unterlagen die Falken am Pferdeturm bei den Hannover Indians. Danach gab es für die Harzer den ersten Hoffnungsschimmer, denn im heimischen Eisstadion konnte die Mannschaft die unbequemen Saale Bulls aus Halle in den Shutout zwingen. Nathan Burns machte dann zwar am Ende den Unterschied und bezwang die Falken, doch der erste Punkt im vierten Spiel war eingefahren. Damit ist klar, egal wie das ewig junge Derby in Herne am Freitag ausgehen mag, unterschätzen sollten die Wohnbau Moskitos auch die Gäste am Sonntag nicht.



Crocodiles Hamburg
Crocodiles unterliegen am Pferdeturm
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Auswärtsspiel bei den Hannover Indians am Mittwochabend mit 4:2 (2:2/1:0/1:0) verloren.
Nach einer frühen Führung durch Brad McGowan (6., ÜZ) drehten die Hausherren die Partie in nur einer Minute. Bei beiden Toren war auf Seiten der Crocodiles viel Pech im Spiel, die Scheibe prallte jeweils gegen den Schläger bzw. Schlittschuh eines Hamburgers und fand so den Weg ins Gehäuse von Kai Kristian (9.). Kurioserweise ereilte die Indians das gleiche Schicksal: In Überzahl traf Dominik Lascheit bei seinem Schussversuch einen Hannoveraner, der den Puck über die eigene Torlinie lenkte (16.).
Im zweiten Abschnitt holten sich die Gastgeber durch Stefan Goller die Führung zurück (24.). Als die Niedersachsen einen Defekt am Schlittschuh von Kai Kristian bemerkten, wurde prompt Schiedsrichter Michael Fendt hinzugezogen, der Kristian wegen einer unkorrekten Ausrüstung vom Eis schicken musste (36.). So kam Nachwuchstorwart Carlos Warnecke zu seinem Oberliga-Debut. Die Crocodiles spielten defensiver, erarbeiteten sich dennoch ein Chancenplus – blieben aber im Abschluss glücklos.
Als Trainer Jacek Plachta Warnecke gegen einen sechsten Spieler tauschte, erzielte Robby Hein mit der Schlusssirene das 4:2 (60.).
„Carlos hat das sehr gut gemacht. Ich glaube, es ist das beste, wenn man so ins kalte Wasser geworfen wird und sich nicht groß Gedanken machen kann. Durch seinen Rückhalt konnten wir vorne nochmal Gas geben. Leider wollte der Treffer nicht mehr fallen, aber alle haben unglaublich gekämpft. Am Ende haben wir sehr unglücklich verloren“, so Kristian.
Am Freitag treffen die Crocodiles zuhause auf die Hannover Scorpions.



Herner EV
Herner EV – EC Harzer Falken 7 : 0 (2:0,2:0,3:0)
(OLN)  Mit einem klaren und auch in der Höhe verdienten 7:0 besiegte der Herner EV am Feiertagsmittwoch zuhause in der Hannibal-Arena die Harzer Falken. Dreifacher Torschütze war Lois Spitzner in seinem 50. Spiel im Trikot der Grün-Weiß-Roten. Die Gäste aus Braunlage versuchten sich verletzungsbedingt dezimiert zwar zur Wehr zu setzen, waren aber letztlich chancenlos gegen die vielen Angriffe des HEV, der noch weitere Chancen ungenützt ließ. Auf jeden Fall geht das Team von Danny Albrecht gut gerüstet in das Derby am Freitag gegen den Nachbarn aus Essen, ohne allerdings den Heimerfolg gegen das Team vom Wurmberg überbewerten zu wollen.
Von Beginn an machte der HEV Druck und so hatten Philipp Kuhnekath, Moritz Schug und Sören Hauptig schnell die ersten Möglichkeiten. Das 1:0 markierte Jiri Fronk in der 9. Minute nach gutem Zuspiel von Nils Liesegang. Es war der erste Treffer des 24-jährigen Tschechen für den HEV. Auch der zweite Herner Treffer entsprang einer guten Kombination, Lois Spitzner vollendete in Überzahl einen gekonnten Querpass von Dennis Thielsch. Thomas Zuravlev hatte noch zwei gute Möglichkeiten, aber der aktuell erfolgreichste HEV-Torschütze musste sich noch etwas gedulden um zu seinem 7. Saisontreffer zu kommen. Auch im zweiten Abschnitt blieb der HEV zumeist im Angriff. In der 27. Minute war Sören Hauptig frei vor dem Gästekeeper Fritz Hessel, der sich über fehlende Arbeit nicht beklagen durfte. Der Puck blieb aber zwischen den Schonern des Torhüters stecken. Nach 30 Minuten wechselte Danny Albrecht die Torhüter, für Michel Weidekamp kam nun Lukas Schaffrath aufs Eis. In der 32. Minute verpasste Lois Spitzner ein gutes Zuspiel, eine Minute später machte er es besser und traf erneut in Überzahl zum 3:0. Auch die Gäste kamen zu gelegentlichen Konterangriffen, so zum Beispiel in der 34. Minute durch Andreas Druzhinin, aber auch in Überzahl konnten sie sich nicht entscheidend durchsetzen. Im Gegenteil, in der 39. Minute konnte Thomas Zuravlev einen schnellen Unterzahl-Konter fahren, scheiterte frei vor dem Braunlager Goalie im ersten Versuch noch knapp, nahm die Scheibe hinter dem Tor noch einmal auf und schob sie zum 4:0 ein. Im letzten Abschnitt schwanden die Kräfte des Teams aus dem Harz, das nur mit knapp drei Reihen und nur mit einem Kontingentspieler antreten konnte. Der HEV spielte konsequent weiter mit vier Reihen, wobei DNL-Förderlizenzspieler Edwin Schitz erneut in der Verteidigung eingesetzt wurde. Die Folge waren drei weitere Herner Treffer durch Philipp Kuhnekath in Überzahl (42. Minute), Brad Snetsinger (52.) nach gutem Querpass von Thomas Zuravlev und Lois Spitzner (59.) mit seinem dritten Treffer an diesem Abend. Bemerkenswert, alle drei Tore erzielte der 21-jährige in Überzahl und mit den insgesamt vier Powerplay-Treffern an diesem Abend konnte der HEV seine Überzahl-Bilanz gewaltig ausbauen.
Am Freitag kommt es ab 20 Uhr in der Herner Hannibal-Arena zum mit Spannung erwarteten ersten Derby in dieser Saison gegen den ewigen Rivalen, die Moskitos aus Essen. Zwei Tage später muss der HEV nach Berlin zu den Preussen reisen.



Rostocker EC
Rostock Piranhas gegen den Tabellenersten
(OLN)  Zum ersten Mal in der aktuellen Saison treffen die Rostock Piranhas am kommenden Sonntag auf die Tilburg Trappers. Der dreimalige Oberligameister führt auch gegenwärtig die Tabelle der Oberliga Nord an. Nach fünf Spielen und der maximalen Punkteausbeute zeigen sie mit 34 erzielten Toren, worin sie sehr gut sind…nämlich in der Chancenverwertung. Ebenso erfolgreich sind die Niederländer im Powerplay. Hier führen sie das Ranking in der Liga an. Zuhause sind die Tilburger selten geschlagen worden und somit steht den Rostockern ein schweres Spiel bevor. Nach drei Spielen in fünf Tagen und der herben Niederlage in Halle können die Eishockeyspieler von der Küste die Pause nutzen, um das letzte Auswärtsspiel zu analysieren und im Training aufzuarbeiten. Ein Problem ist aus den Statistiken ersichtlich – die Piranhas sind derzeit die „ bad guys“ der Liga. Sie sitzen zu oft auf der Strafbank. Die Rostocker Fans müssen leider an diesem Wochenende auf ihr Team verzichten, da am Freitag kein Spiel für die Piranhas auf dem Plan steht. Die Partie in Tilburg beginnt um 15.00 Uhr.



EHC Königsbrunn
Schwieriger Start in die Punkterunde
(BYL)  Am Wochenende stehen für den EHC Königsbrunn gleich zwei schwere Prüfsteine auf dem Programm. Freitags kommt es ab 20 Uhr zum ersten Aufeinandertreffen mit den „Eishacklern“ des TSV Peißenberg, sonntags steht dann ab 18 Uhr das Auswärtsspiel gegen den Altmeister EV Füssen an.
Viele Experten sind sich einig, die Bayernliga ist dieses Jahr wohl stärker denn je. Weniger einig sind sich dann die Kenner der Szene, wenn es um die Favoriten für die ersten Plätze in der kommenden Saison geht. Meist wird Landsberg als heißester Kandidat genannt, aber danach scheiden sich schon die Geister. Viele haben die Wochenend-Gegner Peißenberg und Füssen mit auf dem Schirm, aber auch der EHC Königsbrunn wird öfters genannt, wenn es um Platz eins bis drei geht.
So etwas will der erste Königsbrunner Vorstand Willi Bertele gar nicht hören: „Wir sind jetzt gerade mal in der Liga angekommen, die etablierten Vereine haben sich alle gut verstärkt. Als realistisches Ziel haben wir Platz acht ausgegeben. Alles andere ist Blödsinn, denn die Saison wird schwierig genug werden. Die Ergebnisse aus den Testspielen kannst du alle in die Tonne treten, da hat jeder Verein mal Reihen ausprobiert und Spieler getestet. Wir können froh sein, wenn wir am ersten Wochenende Punkte holen. Für mich zählt Peißenberg zu den Top-Teams der Liga, ebenso auch Füssen.“
In der letzten Saison landeten die Eishackler nach der Vorrunde auf dem vierten Tabellenplatz, in der Verzahnungsrunde mit der semiprofessionellen Oberliga holte Peißenberg dann sogar den zweiten Platz innerhalb ihrer Gruppe. Zudem waren die Oberbayern in dieser Runde noch das auswärtsstärkste Team. Im Viertelfinale war danach allerdings Feierabend, die Mannschaft schied nach vier heißumkämpften Spielen gegen den Oberligisten Waldkraiburg aus. Zwar mussten die Eishackler aktuell mit Dejan Vogl einen Top-Scorer Richtung Landsberg ziehen lassen, doch dafür kehrte mit Martin Andrä ein technisch und läuferisch starker Stürmer vom Oberligisten Peiting zurück. Zudem wurden die zwei Kontingentstellen mit Zugängen aus Tschechien neu besetzt, ab dieser Saison werden der 26-jährige Verteidiger Dominik Novak und 23-jährige Stürmer Daniel Arnost den Peißenberger Kader verstärken. Beide waren zuvor in der dritten tschechischen Liga aktiv und wollen sich in der Bayernliga höherklassig empfehlen.
Sonntagsgegner Füssen durfte schon ein Jahr früher als der EHC Bayernliga-Luft schnuppern und schaffte zunächst den fünften Platz nach der Vorrunde. In der Verzahnungsrunde war dann mit dem sechsten Platz aber das Ende der Fahnenstange erreicht, in dieser Saison will sich der Altmeister jedoch verbessern. Zuletzt setzte es einen Dämpfer, als Top-Scorer Nikolas Oppenberger zu den „Sharks“ nach Kempten wechselte. Und auch die jungen Talente André Bühler und Marvin Schmid verließen den Verein. Doch vom letztjährigen Bayernligisten Buchloe wechselten Defensiv-Spezialist Maximilian Dropmann und Top-Scorer Markus Vaitl nach Füssen. Die Kontingentstellen wurden mit zwei Nordamerikanern besetzt. So verstärkt der vom Oberligisten Sonthofen kommende 24-jährige Amerikaner Tyler Wood die Defensive und ist schon von seiner körperlichen Präsenz her beeindruckend. Bei seinen 1,91 m Körpergröße und 98kg Kampfgewicht haben es die meisten Stürmer schwer vorbeizukommen. Im Sturm setzt der EV Füssen auf den gerade mal 20-jährigen Kanadier Sam Payeur, der in Europa noch ein unbeschriebenes Blatt ist. Doch Füssens Trainer Andi Becherer ist überzeugt von dem ehrgeizigen, laufstarken und technisch gut ausgebildeten Angreifer.
Königsbrunns Coach Fabio Carciola steht somit vor zwei fast unlösbaren Aufgaben im ersten Jahr in Bayerns höchster Spielklasse. In beiden Spielen muss er zudem noch auf Verteidiger Lukáš Hruzík verzichten, auch der Einsatz von Pascal Rentel ist unklar. Dazu kommen noch die Ausfälle der Langzeitverletzten Jennifer Harß und Nicolai Pest. Wieder mit im Kader ist dafür Top-Scorer Patrick Zimmermann.
Als große Überraschung gilt aber die Rückkehr des Trainers auf die Eisfläche. Königsbrunns zweiter Vorstand und Defensiv-As Marc Streicher freut sich auf die kommenden Spiele: „Ich bin begeistert, dass Fabio Carciola seit letzter Woche doch noch mal die Schlittschuhe schnürt, obwohl er eigentlich nur als Trainer eingeplant war. Er verleiht unserem ohnehin gut aufgestellten Kader nochmals mehr Klasse.“ In den Übungseinheiten unter der Woche trainierte Carciola fleißig mit und gab einige Aufgaben an seinen neuen Co-Trainer ab. Dieser ist ein langjähriger Freund und Weggefährte von Streicher: „Gut, dass wir nun Michael Schöppl mit an Bord haben, er hat jahrelange Erfahrung als Profispieler und wird uns sicher ein Stück weiter bringen. Die Mannschaft ist nach der Vorbereitung gut eingestellt und heiß auf die Bayernliga, das erste Wochenende wird richtig geil.“
Für das erste Punktspiel in der höchsten bayrischen Spielklasse hat sich der EHC-Vorstand noch etwas ganz Besonderes einfallen lassen, denn zur Eröffnung wird der Nürnberger Star-Tenor Alexander Herzog die Bayernhymne singen. Die Verantwortlichen bitten alle Interessierten, am Freitagabend nicht zu spät zu erscheinen, damit es zu keinen unnötigen Verzögerungen an der Kasse kommt.



TSV Peißenberg
Punktrundenstart in der Bayernliga – endlich geht`s wieder los
(BYL)  Am Freitag, den 05.10.2018 um 20:00 Uhr wird in Königsbrunn, das erste Bully der neuen Eishockeysaison 2018/19 eingeworfen. Die TSV-Eishackler beginnen nicht nur mit Einem Aufsteiger in die Bayernliga, auch am Sonntag kommt mit Schweinfurt der nächste „Neuling“ in die Peißenberger Eissporthalle.
Jetzt denken sich viele, ein leichteres Programm zum Auftakt kannst du als erfahrene Bayernligamannschaft nicht bekommen, wenn man sich dabei nicht täuscht. Die Königsbrunner haben sich gut verstärkt mit dem 41 jährigen Deutsch-Kanadier Dominic Auger konnte sehr viel Eishockeyerfahrung gewonnen werden mit Stationen wie: Kassel (DEL), Rosenheim und zuletzt Bietigheim (DEL 2-Meister) wird er mit Sicherheit eine wichtige Stütze im sonst jungen Team des EHC. Hayden Trupp wird auch weiterhin auf Torejagd gehen. Wie zu lesen war, ist Hayden ein „Eiskalter Vollstrecker“, da wird also viel Arbeit auf die Eishackler-Abwehr zukommen.
Wenn man sich die Ergebnisse der Vorbereitung ansieht, dann lässt das aufhorchen. Mit Siegen gegen Klostersee, Geretsried und Schongau kann die Mannschaft von Trainer Fabio Carciola durchaus zufrieden sein. 
Am Sonntag daheim gegen Schweinfurt
Am 2. Spieltag kommt es mit Schweinfurt zum Wiedersehen mit einer altbekannten Mannschaft in der Bayernliga. Die „Mighty Dogs“ machen auch ernst in Sachen Neuverpflichtungen. Zwei Tschechen (Josef Straka und Marc Zajic), einen Deutsch-Russen (Viktor Ledin) und der Deutsch-Tscheche Patrick Rypar werden mit Sicherheit viel Schwung auf das Eis bringen. 
Das eine Vorbereitung nicht nur mit Siegen funktioniert, beweisen die Ergebnisse gegen Höchstadt, Hassfurt, Weiden und Amberg. In Sechs Vorbereitungsspielen setzte es Fünf Niederlagen für die Mannen von Trainer Vanc Zdenec. Das will aber nichts heißen.
Ab Freitag gilt es also, die Mannschaft ist fit und freut sich das es jetzt endlich los geht. Mit voller Mannschaftsstärke kann die Auswärtsfahrt angetreten werden. Auch Dominik Novak hat sich gut erholt von seiner Schnittverletzung am Oberschenkel und kann wieder mit eingreifen.
Trainer Sepp Staltmayr „erwartet ein hartes Wochenende, stellt sich auf zwei starke Gegner ein und erwartet von seiner Mannschaft eine disziplinierte und kämpferische Leistung, die das umsetzen soll was trainiert wurde.“ 
Fahrzeit nach Königsbrunn beträgt ca. 53 Minuten, Königsallee 1, in 86343 Königsbrunn.
Für alle Peißenberger „Eishackler-Fans“, die es nicht erwarten können und nicht erst bis Sonntag warten wollen, dürfte dies am Freitag die richtige Adresse sein.  
Man kann den „Eishacklern“ nur einen guten Start in die neue Saison und viel Erfolg wünschen.



ESV Buchloe
Generalprobe gegen die Donau-Devils - ESV Buchloe bestreitet am Wochenende das letzte Vorbereitungsspiel in Ulm
(BYL)  Mit der Partie am Sonntag beim Ligakonkurrenten VfE Ulm/Neu-Ulm endet für den ESV Buchloe an diesem Wochenende nach dreiwöchiger Testspielphase die Vorbereitung auf die nun anstehende Landesligasaison. Doch bevor die Buchloer am Freitag den 12. Oktober zum ersten Punktspiel nach Burgau reisen müssen, bestreitet man am Sonntag ab 18 Uhr noch einmal den letzten Test. Dabei treffen die Piraten zur Generalprobe mit den Donau-Devils aus Ulm auf einen künftigen Ligakonkurrenten, der sich auch berechtigter Weise Hoffnungen auf eine Top 5 Platzierung in der Buchloer Gruppe machen darf. Für ESV- Trainer Alexander Wedl noch einmal eine echte Standortbestimmung: „Das wird noch einmal ein richtiger Härtetest, denn die Ulmer werden sicherlich um die begehrten ersten fünf Plätze mitspielen. Für uns also noch einmal die optimale Möglichkeit, uns entsprechend für den Ligastart vorzubereiten.“
Immerhin befinden sich im Kader der Ulmer ein paar durchaus bekannte Namen. So kann Trainer Robert Linke, der von 2008 bis 2010 auch zwei Jahre lang in Buchloe gespielt hat, zum Beispiel auf den erfahrenen Deutsch-Slowaken Jan Michalek bauen. Neu verpflichtet wurden im Sommer auch einige hoffnungsvolle Zugänge, wie Torwart Maximilian Güßbacher (vom HC Landsberg), Verteidiger Sebastian Koberger (vom Oberligisten Lindau) oder auch der langjährige Memminger Tim Tenschert, der nach 14 Jahren bei den ECDC-Indians noch einmal eine neue Herausforderung sucht. Daneben besitzen die Donaustädter mit den beiden tschechischen Angreifern Petr Ceslik (13 Tore und 10 Assists in 14 Spielen) und Dominik Synek (10 Tore und 14 Assists in 15 Spielen) zwei absolut torgefährliche Offensivmänner. Sie alle sollen unter anderem dafür sorgen, dass es bei den Donau-Devils in diesem Jahr mit der Aufstiegsrunde klappt. Denn in der vergangenen Saison mussten die Ulmer in die Abstiegsrunde, nachdem man es in der hochkarätig besetzten Nord-Gruppe nicht unter die besten fünf Mannschaften geschafft hat. Den Klassenerhalt sicherte man sich in der Abstiegsrunde dann aber mühelos und so strebt man heuer nach höheren Zielen.
Für die Buchloer lautet die Devise somit also, im abschließenden Vorbereitungsduell gegen einen ambitionierten Mitkonkurrenten noch einmal die letzten Anpassungen und Abstimmungen auf dem Eis unter Wettkampfbedingungen vorzunehmen, um gut gerüstet ins erste Pflichtspiel gehen zu können.



VfE Ulm/Neu-Ulm
Devils unterliegen Königsbrunn mit 2:6
(BLL)  Die Devils Ulm/ Neu-Ulm unterlagen bei ihrem ersten Heimspiel in dieser Saison gegen den Bayernligisten EHC Königsbrunn mit 2:6. Nach einer unterhaltsamen Partie ging der Sieg verdient an die Brunnenstädter.  
Ab 12:30 Uhr stand bei den Devils das Fan- und Familienfest auf dem Programm. Von der U9 aufwärts wurden alle Nachwuchsmannschaften, sowie die Seniorenmannschaft des VfE Ulm/Neu-Ulm präsentiert. Unter strahlend blauem Himmel wurden den Fans außerdem Kaffee und Kuchen und diversen Grillspezialitäten geboten. Devils-Coach Robert Linke war mit dem Fest sehr zufrieden. „Es war eine gemütliche und gut organisierte Veranstaltung. Ich fand es toll, dass wir uns so vor unseren Zuschauern präsentieren durften und danach einige Fans das direkte Gespräch gesucht haben. Wir als Devils-Team wollen für unsere Fans nahbar sein. Für mich persönlich ist es wichtig, auch wenn es einmal nicht so rund läuft, ein offenes Ohr für unsere Fans zu haben und das Gespräch zu suchen. Denn zusammen mit unseren Fans sind wir als Team noch stärker.“,  so Linke.
Am Abend musste der Head-Coach beim ersten Heimspiel neben dem verletzten Sebastian Koberger auf fünf weitere Spieler verzichten, die aus gesundheitlichen oder beruflichen Gründen nicht zur Verfügung standen. 
Nichtsdestotrotz starteten die Devils kämpferisch und hochmotiviert in die Partie. Nach 15 Sekunden kassierten die Brunnerstädter ihre erste Strafzeit und so nutzten die Devils konsequent ihre Chance und gingen nach zwei Spielminuten durch einen schönen Treffer von Michael Simon in Führung. Bertet, der an diesem Abend sein erstes Vorbereitungsspiel absolvierte, wurde beim Schlagschuss von der blauen Linie die Sicht verdeckt, woraufhin die Gäste den Ausgleich in der neunten Spielminute erzielten. In der 14. Minute machten es sich dann gleich zwei Gäste auf der Ulmer Strafbank gemütlich, aber es kam nichts Zählbares für die Devils heraus. In der 16. Spielminute konnte dann aber der Bayernligist durch einen Alleingang auf 1 zu 2 erhöhen, womit es dann in die erste Drittelpause ging.
Im mittleren Spielabschnitt sahen die 250 Zuschauer ein schnelles Spiel, in dem Königsbrunn leicht dominierte, ohne zu weiteren Torerfolgen zu kommen. Die Devils waren da in der 36. Spielminute effektiver: Ein schöner Spielzug wurde durch Benedikt Stempfel zum 2:2 Ausgleich abgeschlossen. Durch zu viele Strafen brachten sich die Devils selber in Schwierigkeiten. In der 37. Minute musste ein Ulmer auf die Strafbank und das Überzahlspiel nutzten die Königsbrunner zur erneuten 2:3 Führung. Nur zwei Minuten später war Königsbrunn dann sogar in doppelter Überzahl und legte vor der letzten Pause durch zwei weiter Überzahltreffer zum 2:5 nach.
Auch im letzten Abschnitt war der EHC die etwas bessere Mannschaft, jedoch ohne dass sich dies auf das Scoreboard auswirkte. Dennoch erzielten die Pinguine den letzten Treffer in der letzten Spielminute, indem die Gäste ihr starkes Überzahlspiel ausnutzten und zum 2:6 Endstand einnetzten.
Nach dem Spiel zog Spieler Michael Simon folgendes Fazit: „Wir haben heute nicht schlecht gespielt, aber in Überzahl war Königsbrunn einfach abgezockt und dort haben sie ihre Möglichkeiten einfach eiskalt ausgenutzt. Im Großen und Ganzen bin ich aber sehr zufrieden, zudem auch noch einige Spieler pausierten und wir somit nicht komplett waren.“
Auch Robert Linke findet positive Worte: „In meinen Augen war es ein sehr schnelles und ansehnliches Spiel. Königsbrunn war wie erwartet die spielerisch überlegene Mannschaft, aber wir haben versucht mit Laufbereitschaft, taktischer Disziplin und Leidenschaft den Klassenunterschied wettzumachen. Dies ist uns größtenteils gelungen und wir konnten kleine Nadelstiche setzen. Allerdings hat sich speziell im Powerplay die Klasse und die Erfahrung bei Königsbrunn durchgesetzt. Der Sieg geht daher für Königsbrunn absolut in Ordnung. Ich hoffe in der kommenden Woche kehren einige unserer Spieler wieder ins Training zurück, sodass wir gegen Buchloe mit drei kompletten Reihen agieren können.“
Nächsten Sonntag ist dann der Bayernliga-Absteiger und diesjähriger Ligakonkurrent aus Buchloe zu Gast in Neu-Ulm. Dies ist auch der letzte Test, bevor es dann in der folgenden Woche um Punkte geht.



HC Maustadt
HC Maustadt testet zweimal am Wochenende In Oberstdorf und Bayersoien
(BBZL)  Für den Eishockey-Bezirksligisten HC Maustadt beginnt am 20. Oktober die Punkterunde. Zuvor stehen insgesamt drei Testspiele auf dem Programm, an diesem Wochenende geht’s mit den Auftritten bei der SG Oberstdorf/Sonthofen (Freitag) und dem ESV Bayersoien (Samstag) aufs Eis.
Zwei Wochen vor dem Punktspielstart hat Spielertrainer Ingo Nieder erstmals Gelegenheit, seine Kameraden in der Spielpraxis zu sehen. „Allerdings werden aufgrund von Urlaub und beruflichen Verhinderungen nicht Alle dabei sein können“, so Nieder, der auf einen insgesamt 29 Mann starken Kader zurückgreifen kann.
Gegen die beiden Testspielgegner sieht Nieder sein Team gefordert. „Das sind zwei spielstarke Teams, insbesondere gegen Oberstdorf haben wir uns schon immer schwer getan. Und Bayersoien ist als technisch beschlagen bekannt“, erhofft sich Nieder aus beiden Partien Erkenntnisse für den Punktspielstart am 20. Oktober in Senden. Dazwischen liegt noch das dritte Vorbereitungsspiel am Sonntag, 14. Oktober, in Lindenberg.



EC Eppelheim
Eisbären starten in die Saison
(RLSW)  Am Sonntag geht es für die Eisbären endlich ins erste Pflichtspiel der Saison. Empfangen wird der ECE dabei von den Zweibrücker Hornets, die das Auftaktspiel der neuen Spielzeit gegen Heilbronn gewinnen konnten.
Die Hornets haben sich im Sommer neu strukturiert und sind somit für die kommende Spielzeit noch schwer einzuschätzen. Allen voran hat man die vakante Trainerposition mit dem Ex-Hügelsheimer Trenholm besetzt, der mit Marco und Sebastian gleich seine beiden Söhne mitgebracht hat. Doch auch auf den Kontingentstellen wurden mit Willigar und Radke zwei Neuzugänge installiert. Mit Marcel Ehrhardt und Fabian Fellhauer wurde dem Kader zudem mit 2 DPL-Spielern mehr Tiefe gegeben. Trotzdem lief die Vorbereitung nicht optimal, nachdem man in allen Partien das Eis als Verlierer verlassen musste, dabei auch nach dem 1:3 gegen den ECE.
Diesen Vorbereitungssieg wollen die Eisbären jedoch nicht zu hoch bewerten, waren beide Teams weder in Top-Besetzung, noch mit Spielpraxis in dieses Spiel gegangen. Die weiteren Spiele nutze Coach Patschull, um verschiedene Line-Ups zu testen und möglichst vielen Spielern die Möglichkeit zu geben, sich für den Stammkader zu empfehlen. Dieser wird sich nun am Sonntag erstmals im Wettkampfmodus beweisen müssen und seinerseits erreichen wollen, was den Gastgeber bereits gelungen ist: Ein Auftaktsieg.



Schwenninger ERC
Fire Wings unterliegen im Vorbereitungsspiel
(LLBW)  Am vergangenen Sonntag gastierten die ERC Fire Wings zum Vorbereitungsspiel in Hügelsheim, in welchem man sich mit 10:3, aus Sicht der Gastgeber, geschlagen geben musste.
       Die Rhinos starteten spritziger in die Partie und bereits nach etwas mehr als einer Minute gingen die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Auch in der Folgezeit war Hügelsheim die tonangebende Mannschaft und konnte bis zur achten Spielminute die Führung auf 3:0 ausbauen. Der nächste Dämpfer, für die Mannschaft von Trainer Matthias Kloiber, kam in Form einer großen Strafe gegen Verteidiger Felix Steinhäuser, welcher vorzeitig von den Unparteiischen zum Duschen geschickt wurde. Doch die Fire Wings machten in Unterzahl ihre Sache gut und konnten das Ergebnis mit in die erste Drittelpause nehmen.
       Im zweiten Drittel konnten die Fire Wings das Spiel etwas offener gestalten und konnten sich ihrerseits mit zwei Toren durch Hannes Deuring und Kapitän Dennis Böhm auf die Anzeigetafel bringen. Dennoch wurden kleine Unachtsamkeiten in der Schwenninger Defensive vom Regionalligisten eiskalt bestraft. Spielstand nach 40 Minuten 7:3.
       Das letzte Drittel brachte noch einige Überzahlsituationen für die Schwenninger, woraus jedoch nur ein weiteres Tor resultierte. Am Ende stand eine 10:3 Niederlage auf der Anzeigetafel, welche um ein paar Tore zu hoch ausfiel.
„Meine Mannschaft zeigte gute Ansätze in der Offensive, doch in der Defensive müssen wir weiter arbeiten. Dieses Vorbereitungsspiel war für uns eine bessere Trainingseinheit und ich konnte mir einen Eindruck verschaffen, woran wir in den nächsten Wochen noch arbeiten müssen.“ so Schwenningens Trainer Kloiber nach der Partie.
Für die Fire Wings heißt es nun sich in den nächsten 3 Wochen auf den Saisonauftakt, am 20.10.2018, vorzubereiten. Dann empfangen die Fire Wings Mannheim zum ersten Saisonspiel.



EG Diez-Limburg
Starker Aufholjagd wird am Ende nicht belohnt
(RLW)  Tolle Moral einer angeschlagenen und ersatzgeschwächten Mannschaft: Die EG Diez-Limburg verliert zwar das Heimspiel gegen die Ice Dragons aus Herford mit 7:8 (0:3, 2:3, 5:2), zeigt dabei aber mit einer starken Aufholjagd im letzten Drittel Charakter. Unter dem Strich ging der Sieg der Gäste in Ordnung, wenngleich er am Ende am seidenen Faden hing. Das alleine war schon eine Überraschung.
Dem aktuell kleinen Kader der Rockets fehlten am Dienstagabend mit Konstantin Firsanov, Florian Böhm und Julian Grund drei wichtige Stürmer, die derzeit schlichtweg nicht zu ersetzen sind. Zwei, drei andere Leistungsträger im nicht mal mehr drei komplette Reihen umfassenden Kader stellten sich angeschlagen in den Dienst der Mannschaft. Und auch mit dem vorhandenen Personal musste viel improvisiert werden, Verteidiger Fabian Mörschler etwa musste im Sturm aushelfen. An ein Einspielen der Reihen und Abläufe ist derzeit weder im Training noch im Spiel nicht zu denken. Das reichte nicht, um dem Meister über 60 Minuten Paroli zu bieten.
„Wir sind eigentlich gar nicht so schlecht ins Spiel gekommen“, sagte Rockets-Trainer Jens Hergt, der neben dem Kanadier Mark Corbett zum ersten Mal auch US-Boy Robert „Bobby“ Sokol einsetzen könnte auf der zweiten Import-Position. „Wir haben aber schon im ersten Drittel schnell einsehen müssen, dass wir spielerisch und läuferisch unterlegen waren und die Ausfälle nicht kompensieren konnten.“ Auf der Anzeigentafel stand nach 20 gespielten Minuten ein ernüchterndes 0:3 - Killian Hutt (11.), Ben Skinner (16.) und Gleb Berezovsky (18.) hatten eingenetzt. So spielt eine Mannschaft, deren Leistungsträger allesamt an Bord waren.
Dennoch waren die Rockets in der Lage, sich zu steigern. Philip Maier (22.) und Robert Sokol (31.), der ein starkes Debüt im EGDL-Trikot feierte, machten die ersten beiden Tore für die Gastgeber. Der Abstand zu Herford wurde dennoch größer, weil die Ice Dragons erneut drei Mal trafen. Hutt (29.), Skinner (37.) und Leon Nasebandt (37.) schraubten das Ergebnis zur zweiten Drittelpause auf 6:2 in die Höhe.
„Aber unsere Mannschaft hat sich auch nach dem nächsten Rückschlag gleich zu Beginn des letzten Drittels nicht aufgegeben“, sagte Hergt. Dabei drohte das Spiel nach dem schnellen 7:2 durch Gleb Berezovsky (42.) vom Ergebnis her endgültig zum Debakel zu werden. Ähnlich die Gefühlslage nur wenige Minuten später: Emanuel Grund traf zwar zum 3:7 (46.), Berezovsky aber postwendend zum 8:3 für Herford (48.).
Bei diesem Spielstand hätten viele Teams 12 Minuten vor dem Ende sich vermutlich darauf konzentriert, irgendwie ohne weiteren Schaden aus der Sache rauszukommen. Die angeschlagenen Raketen aber krempelten die Ärmel hoch und kämpften sich noch einmal zurück. Mit vier weiteren Toren durch Alexander Engel (53.), Sokol (53., 60.) und Tobias Schwab (58.) kamen die Gastgeber tatsächlich noch einmal auf 7:8 heran. Zu mehr sollte es nicht mehr reichen, die Aufholjagd an sich aber verdiente bereits höchsten Respekt.
„Herford hat verdient gewonnen, die waren cleverer und abgezockter“, gab es für Hergt keinen Zweifel am verdienten Sieger. „Aber ich ziehe den Hut vor der Mannschaft und der Reaktion im letzten Drittel.“ Unterstützt von erneut drei Förderlizenzspielern aus Bad Nauheim - Nils Flemming war dieses Mal Back-up-Goalie, Jan-Philipp Naumann und Björn Asbach bekamen reichlich Eiszeit auf dem Feld - waren die Rockets dennoch kurz davor, das Unmögliche noch möglich zu machen. „Von den Jungs, die heute auf dem Eis standen, sind glaube ich die meisten langsam angekommen in der Saison. Auf den letzten Minuten können wir für Freitag aufbauen, wenn es gegen Soest geht.“
Rockets wollen den nächsten Dreier
Ein Wochenende mit nur einem Pflichtspiel - das kommt derzeit wie gerufen für die EG Diez-Limburg in der Regionalliga West. Die halbe Mannschaft ist seit Tagen krank und angeschlagen, selbst einen Tag vor dem Heimspiel gegen die Soester EG (Freitag, 20.30 Uhr, Eissporthalle Diez) kann Rockets-Trainer Jens Hergt noch nicht seine Reihen planen, weil es schlichtweg noch zu viele Fragezeichen gibt. Die EGDL wird am Freitag noch einmal alle Kräfte mobilisieren müssen für den nächsten Dreier, sich danach in aller Ruhe auskurieren, denn am Sonntag hat der amtierende Vizemeister spielfrei.
Wer am Dienstagabend beim Heimspiel gegen Herford in den Pausen durch die Kabine ging, der kam sich vor wie im Wartezimmer beim Hausarzt. Von denen, die da waren, hatten viele mit Erkältungsbeschwerden zu kämpfen. Und dann waren da ja noch Florian Böhm, Julian Grund und Konstantin Firsanov, die es erkrankt oder verletzt gar nicht erst in die Kabine geschafft hatten. Vor diesem Hintergrund ist es umso bemerkenswerter, dass die Rockets aus einem 3:8 noch ein 7:8 machten, denn die meisten von ihnen gingen da schon auf dem berühmten Zahnfleisch.
„Deshalb habe ich auch den Hut vor den Jungs gezogen“, sagte Hergt. „Wir müssen einfach ehrlich sein: In dieser Konstellation war es für uns gegen sehr gut besetzte Herforder einfach schwer bis unmöglich, den Gegner zu schlagen. Natürlich gab es auch Fehler, die wir uns nicht leisten dürfen. Aber die Moral der Mannschaft war toll und das verdient in der aktuellen Situation den größten Respekt.“
Gesunden Respekt bringt die EGDL auch vor der Soester EG mit. Die Bördeindianer haben nach zwei Spielen drei Punkte auf dem Konto. Soviel Zähler hat auch Diez-Limburg schon gesammelt, allerdings in drei Partien. Am Mittwoch holte Soest den ersten Saisonsieg gegen Frankfurt und schob sich in der Tabelle - die gleichwohl noch wenig Aussagekraft hat - auf den 5. Tabellenplatz, punktgleich mit den Rockets auf Rang 8.
„Für uns ein sehr wichtiges Spiel“, sagt der EGDL-Trainer. „Wir wollen diese drei Punkte behalten - egal, in welcher Konstellation wir am Freitagabend auflaufen. Alle Spieler, die einsatzfähig sind, werden dafür zu 100 Prozent alles geben. Mit der Unterstützung von den Rängen wollen wir uns den zweiten Saisonsieg schnappen.“ Und danach erst einmal tief durchatmen und den Rest des Wochenendes zum Auskurieren nutzen.



Herforder EV
Ice Dragons gewinnen verrücktes Spiel in Diez knapp!
(RLW)  15 Tore brachte die Neuauflage der letzten Finalserie. 15 Tore, die bei allen im Eisstadion am Diezer Heckenweg für ein Gefühlschaos und Herzinfarkt-Gefahr sorgten! Denn nach 45 Minuten, in denen die Ice Dragons sich eine bis dahin verdiente 8:3 Führung herausgeschossen hatten, brachen sie plötzlich völlig ein und konnten am Ende mit Mühe einen 8:7 Sieg über die Ziellinie retten!
Das erste Mal konnte Jeff Job - bis auf den verletzten Alexander Chmelkov - seine Wunschformation aufbieten. Und er schien seinem Team den richtigen Plan mit auf den Weg gegeben zu haben. Denn nach einer kurzen Abtastphase übernahmen die Ice Dragons das Kommando, waren optisch überlegen und bauten Druck auf das Tor von Constantin Schönfelder auf. Der erste Treffer jedoch ließ auf sich warten. Dann, in der 11. Minute, war es endlich soweit. In Überzahl fand Ben Skinner Aaron Reckers an der blauen Linie, der hielt drauf, Killian Hutt fälschte ab und die Ice Dragons waren mit 0:1 in Front! Und das Team von Jeff Job wollte mehr, legte nach. Ben Skinner war es, der in der 16. Minute einen Konter zum 0:2 vollendete und jubelnd die Arme gen Himmel reckte. Und es war erneut Skinner, der großen Anteil am 0:3 in der 18. Minute hatte. Nach Pass von Killian Hutt nahm er Fahrt auf, ließ seinen Gegenspieler aussteigen und brachte mit einem Zauberpass Gleb Berezovskij in Stellung, der keine Mühe hatte, zum 0:3 Pausenstand einzunetzen!
Das die Gastgeber sich nicht kampflos geschlagen geben wollten, zeigten sie gleich zu Beginn des 2. Drittels. Sie wollten den Anschluss und sie bekamen ihn! Philipp Maier verkürzte in der 22. Minute auf 1:3, die Gastgeber witterten wieder Morgenluft. Um sich kurz darauf selbst ein Bein zu stellen. Gleich drei Strafzeiten nacheinander fingen sie sich ein. Doch die knapp 6 Minuten Überzahl am Stück wussten die Ice Dragons nicht zu nutzen, sie bekamen die Scheibe einfach nicht an Schönfelder im Tor der Rockets vorbei! Bei gleicher Anzahl Spieler auf dem Eis klappte es jedoch sofort wieder! Kaum waren die Gastgeber nämlich komplett, war Killian Hutt zur Stelle um in der 27. Minute auf 1:4 zu erhöhen. Doch auch die Rockets waren mit ihrem Latein noch nicht am Ende. Während Alexander Lindt auf der Strafbank saß, konnte er nur zuschauen, wie der Rockets-Neuzugang Bobby Sokol die numerische Überlegenheit nutze, um in der 30. Minute auf 2:4 zu verkürzen. Als kurze Zeit später dann Kevin Rempel auf die Strafbank musste, hatten die Gastgeber die Chance, den Anschluss herzustellen. Doch die Ice Dragons kämpften in Unterzahl, wollten die Rockets nicht wieder ins Spiel kommen lassen. Sie überstanden die Strafzeit ohne Gegentor und schlugen dann selbst in der 37. Minute eiskalt zu! Wieder war es Ben Skinner, der plötzlich alleine vor Schönfelder auftauchte und unwiderstehlich zum 2:5 verwandelte! Und während die Rockets sich noch über den Gegentreffer ärgerten, klingelte es bereits wieder hinter Schönfelder! Immer noch lief die 37. Minute, Leon Nasebandt stand nach Traumpass von Fabian Staudt goldrichtig und erhöhte auf 2:6. Damit war der Widerstand der Gastgeber, zumindest in diesem 2. Drittel, vorerst gebrochen und es ging in die 2. Pause!
Das letzte Drittel begannen die Ice Dragons in Überzahl. Und sie nutzen die numerische Überlegenheit! Gleb Berzevoskij erhöhte in der 42. Minute auf 2:7! Da Berezovskij auch den zwischenzeitlichen Anschluss von Emmanuel Grund zum 3:7 umgehend mit dem 3:8 beantwortete, schien das Spiel nun entschieden. Dann verletzte sich Alexander Lindt unglücklich, wurde vom Spielfeld getragen, konnte jedoch zum Glück mit dem Team die Rückreise antreten. Und plötzlich schien es, als hätte jemand den Ice Dragons den Stecker gezogen. Ob sie sich Gedanken um Lindts Verletzung machten? Das kann man nicht beantworten, jedoch ist sicher, dass sich plötzlich immer mehr Fehler einschlichen, was die Gastgeber, die sich trotz des Rückstandes nicht aufgeben wollten, zu nutzen wussten! Konnte man das 4:8 durch Alexander Engel in der 53. Minute noch als Betriebsunfall werten, so trieb das nur 13 Sekunden später folgende 5:8 durch Bobby Sokol die ersten Sorgenfalten in Jeff Jobs Gesicht. Der nahm dann auch gleich eine Auszeit, um sein Team wachzurütteln und neu einzustellen, jedoch ohne langfristigen Erfolg! Nach dem 6:8 durch Tobias Schwab in der 58. Minute waren die Ice Dragons nur noch ein Schatten ihrer selbst. Die Gastgeber, die längst Constantin Schönfelder zu Gunsten eines weiteren Feldspielers aus dem Tor beordert hatten, drängten die Ice Dragons nun hinten rein, spielten ein minutenlanges Powerplay, das im 7:8 durch Bobby Sokol in der 60. Minute mündete. Und noch waren 40 Sekunden zu spielen! Jetzt mussten sich die Ice Dragons mit Mann und Maus in die Schüsse werfen, kämpften bis zur letzten Sekunde, um den Sieg über die Zeit zu retten, was ihnen dann schlussendlich auch gelang.



EHC Neuwied Bären
Bären stehen auswärts vor zwei Härtetests
(RLW)  Daniel Benske macht kein Geheimnis aus seinen taktischen Strategien. Am ersten Wochenende der Eishockey-Regionalliga West packte der 37-jährige Trainer des EHC „Die Bären“ 2016 Neuwied jede seiner Ausrichtungen einmal aus. Gegen den aufs Zerstören ausgelegten Hessenmeister aus Frankfurt die offensivere, zwei Tage später im Heimspiel gegen die Ratinger Ice Aliens das abwehrlastigere 1:2:2-System. Das sieht – mit einem vor checkenden Stürmer, zwei defensiver orientierten Angreifern und den beiden Verteidigern dahinter – aus der Vogelperspektive wie ein „V“ aus. Ein „V“, das den Neuwiedern gegen die mit 6:1 bezwungenen „Außerirdischen“ so viel Vergnügen bereitete. Ratingens Coach Krisztian Sikorski musste einsehen, dass sein Team nach vier Siegen über die Bären in der Saison 2017/18 diesmal keine Chance hatte im Icehouse. 
Genau auf dieses System setzen die Bären vermutlich auch am nächsten Wochenende wieder, das zwei Auswärtsaufgaben für sie bereithält, die in der West-Staffel der Regionalliga schwieriger kaum sein könnten. Am Freitag gastieren die Deichstädter ab 20.30 Uhr beim amtierenden Meister Herforder EV, und am Sonntag geht's erneut nach Nordrhein-Westfalen, wenn ab 18.30 Uhr das Kräftemessen mit den Eisbären aus Hamm ansteht. „Das sind zwei schwierige Gegner, aber in dieser Saison wird es in keinem Spiel ein Zuckerschlecken geben. Genau das macht die Regionalliga auch so spannend“, weiß der EHC-Coach, dass er seine Kufenflitzer Woche für Woche ans Limit bringen muss.
Herford und Hamm zählen zum engen Kreis der Meisterschaftsfavoriten, aber auch vor denen hat Benske keine Angst. Warum auch, nach den beeindruckenden Leistungen bis dato? „Wir haben gesehen, dass wir es defensiv können, wir haben gesehen, dass wir es offensiv können – wieso sollten wir also nicht am nächsten Wochenende Punkte mitnehmen. Das ist auf jeden Fall unser Ziel.“
Die Herforder Ice Dragons setzen in weiten Teilen auf ihr Meisterteam, verlängerten unter anderem die Verträge mit den nordamerikanischen Torjägern Killian Hutt und Benjamin Skinner. Letzterer laborierte in der Vorbereitung zwar an einer Handgelenksverletzung, weshalb die HEV-Verantwortlichen mit Evan Wood als möglichen Ersatz einen dritten Kontingentspieler lizenzierten. Neben ihm ist Tommy Kuntu-Blankson (zuletzt Hamm) der zweite und zum jetzigen Stand auch schon letzte Neuzugang des Meisters. Zum Saisonauftakt gegen Ratingen war Skinner dabei, konnte die 1:4-Niederlage allerdings nicht verhindern. Die ersten Punkte holten die Drachen dann am Dienstag beim 8:7 in gegen die EG Diez-Limburg, als sie es nach zwischenzeitlicher 8:3-Führung noch spannender machten, als es Trainer Jeff Job lieb war. 
Deutlich mehr durchgemischt als Herford haben die in der Vorsaison im Viertelfinale gegen Ratingen ausgeschiedenen Hammer ihren Kader, um diesmal über die Runde der letzten acht hinauszukommen. Unter anderem gelang mit Kevin Orendorz der Transfercoup des Sommers in der Regionalliga. Der Angreifer spielte bis zum Frühjahr noch für die Krefeld Pinguine in der DEL. Insgesamt 154 Partien hat der 23-Jährige in der höchsten deutschen Spielklasse absolviert. „Ein Mann, der Spiele im Alleingang entscheiden kann. Alleine seine Verpflichtung zeigt, dass Hamm angreifen will“, hebt EHC-Coach Benske die Augenbrauen. 
Auch der Tscheche Lukas Novacek kann jederzeit den Unterschied ausmachen. Der Neuzugang aus Schönheide schoss in der Spielzeit 2017/18 mit 98 Scorerpunkten in 28 Partien die Regionalliga Ost in Grund und Boden. Er muss sich verletzungsbedingt allerdings noch etwas in Geduld üben. Auch ohne Novacek unterstrich die Mannschaft von Ralf Hoja in den ersten beiden Partien ihre Ambitionen, besiegte Lauterbach mit 14:0 und Frankfurt mit 8:0. 
Zwölf unterschiedliche Torschützen gab es auf Eisbären-Seite. Der EHC Neuwied hatte derweil gegen Ratingen nur 15 Feldspieler auf dem Spielberichtsbogen stehen. „Auch wenn wir es mit zum Teil nur knapp drei Blöcken sehr gut gemacht haben, hoffen wir natürlich, dass bis Freitag, der eine oder andere wieder zurückkehrt“, sagt Bären-Dompteur Daniel Benske.



EHC Troisdorf
Sonntag 30.09.2018 EHC Troisdorf gegen Herne 9:3 / Start in die Saison nach Maß
(LLW)  Nichts zu bestellen gab es für das Team aus Herne im Icedom am Rotter See.
Der EHC Troisdorf zeigte von Anfang an, wer hier der Hausherr ist und wer am Ende die drei Punkte auf dem Konto haben möchte.
Troisdorf überzeugte mit Tempo, Kondition und Spielwitz. Troisdorf wird auch diese Saison wieder um die ersten Tabellenplätze mitspielen.
Sehr gut funktionierte die Integration der 4 Juniorenspieler, die zudem noch zwei Tore zum Sieg beisteuern konnten.
Vor dem Spiel überraschte die Kreissparkasse Köln den Verein noch mit einer großzügigen Spende für die neue Ausstattung der Trainer des EHC Troisdorf Dynamites. Dank dem Beitrag der KSK wird das Trainerteam aller 11 Mannschaften des EHCs mit neuen warmen Jacken und Hosen für die laufende Saison ausgestattet.
Das nächste Meisterschaftsspiel der Troisdorf Dynamites findet am Freitag 05.10.2018 um 20:00 Uhr im Icedom am Rotter See gegen das Team aus Ratingen statt.



Eifel-Mosel Bären
Es geht wieder los – und gleich im Doppelpack! Eifel-Mosel Bären kämpfen nun parallel in Rheinland-Pfalz und Hessen
(HL)  Die vergangene eisfreie Zeit können die Fans der Eifel-Mosel Bären durchaus als Ruhe vor dem Sturm beschreiben: In den vergangenen Wochen wurden bereits drei hochkarätige Neuzugänge präsentiert und bevor es gegen die EJ Kassel „89ers“ in die neue Hessenliga Saison geht, haben die Bären eine weitere Mission am Start – bereits kommenden Sonntag!
Während die NHL Stars der Edmonton Oilers nördlich der Eifel auf dem Eis unterwegs sind, steht die neue Eishockey Saison im Eifel-Mosel Land kurz vor der Tür. Die Eifel-Mosel Bären greifen hierbei dieses Jahr gleich doppelt an – in der Hessenliga und in der Rheinland-Pfalz Liga!
Die neue Hessenliga Saison wird am 28. Oktober in der Eissporthalle Bitburg starten und die Spieler aus Bitburg und Trier messen sich erneut mit den hessischen Kontrahenten aus Kassel, Frankfurt, Darmstadt und Bad Nauheim. Jedoch müssen Eishockey-Liebhaber gar nicht mehr so lange warten, denn zusätzlich treten die Bären – zunächst mit vollen Kräften der ersten Mannschaft und in Zukunft mit einem Mix aus zweiter Mannschaft und eventuellen Nachwuchstalenten – in der altbekannten Rheinland-Pfalz Liga gegen Neuwied, Diez und Zweibrücken an.
Hierbei kommt es bereits am kommenden Sonntag, den 7. Oktober 2018 um 19:00 Uhr in der Eissporthalle Bitburg zum ersten Spiel der neuen Saison gegen die Reserve der EG Diez/Limburg.
Für dieses ambitionierte Programm mit insgesamt 22 Saisonspielen in diesem Winter haben die Eifel-Mosel Bären neue Unterstützung gefunden. Vom Regionalligisten aus Neuwied kommt Marco Herbel in die Eifel. Herbel ist kein Unbekannter in der Region und spielte bereits vor einigen Jahren beim ESC Trier. Ebenfalls ein bekanntes Gesicht aus Trierer „Huskys“ Zeiten, Ronny Hähnel, stößt zu den Eifel-Mosel Bären hinzu. Des Weiteren kommt Lukas Föhr – der ebenfalls den Eissport in Trier erlernte – in den Offensivstarken Kader von Michal Janega hinzu. Janega wird ebenfalls ein weiteres Jahr als Spielertrainer den Kader durch die Saison führen.
Potentiell könnten die Eifel-Mosel Bären somit zwei Landesmeisterschaften in die Region holen, jedoch verspricht gerade die Hessenliga erneut unglaubliche Spannung mit nun altbekannten Gegnern. „Wir müssen abwarten wie wir in die Saison kommen, aber ich bin zuversichtlich, dass es wieder eine sehr spannende Saison werden wird.“ kommentierte Lukas Golumbeck nach den ersten Trainingseinheiten der Bären.



ELV Niesky
Tornados starten in die neue Saison
(RLO)  Am Sonntag, den 07.10.2018 beginnt für die Tornados die Saison in der Regionalliga Ost. Gastgeber des 1. Auswärtsspiels sind die Cracks von FASS Berlin, die auch in dieser Saison zweifellos wieder zu den Favoriten der Liga zählen. Die Partie beginnt um 13:30 Uhr im Erika-Hess-Eisstadion in Berlin-Wedding. Für die Tornados sicher gleich ein starker Saisonauftakt, und das alles ohne ein Testspiel in der Vorbereitung.
Beim Auftaktspiel in Berlin muss Trainer Jens Schwabe leider auf Sven Becher, Marco Noack, Richard Rentsch und Robert Handrick verzichten. Für den Kasten der Tornados werden diesmal Torfrau Ivonne Schröder und Neuzugang Lars Morawitz verantwortlich sein.


    
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Donnerstag 4.Oktober 2018
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