IHP NachrichtenDienstag 2.Oktober 2018
(IHP) Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen:
Deutscher Eishockey Bund, Deutsche Eishockey Liga, deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West
Deutscher Eishockey Bund
Trainer-Fortbildung „Integration durch Sport“ in Füssen
(DEB) Insgesamt 27 Trainer aus ganz Deutschland nahmen vom 28. bis 29. September 2018 im Bundesleistungszentrum Füssen an einer A/B/C-Trainer Fortbildung zum Thema „Integration durch Sport“ teil. Ingo Wagner (Integration durch Sport Mittelfranken) und Thomas Kram (Integration durch Sport Unterfranken) vom Bayerischen Landes-Sportverband e.V. (BLSV) leiteten als Referenten die interkulturelle Qualifizierungsmaßnahme „Fit für die Vielfalt“. Die Teilnehmer wurden aktiv in das Seminar mit einbezogen und beschäftigten sich intensiv mit Themenbereichen wie dem Konfliktmanagement, dem Kulturverständnis, den Integrationspotentialen des Sports sowie der Kommunikation und Wahrnehmung.
Weiterhin blickten sie geschichtlich auf die Einwanderung in Deutschland zurück und führten konkrete Übungen zur nonverbalen Kommunikation und Wahrnehmung auf dem Eis durch.
Das Seminar wurde in dieser Form erstmals vom Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB) durchgeführt und regte zu einem konstruktiven Austausch und zu intensiven Diskussionen zwischen den Trainern an. Im Rahmen eines Tagesseminars referierten Ingo Wagner und Thomas Kram bereits im Jahr 2017 zum Thema „Integration durch Sport“.
Neben den Fortbildungen können die Vereine auch durch finanzielle Fördermöglichkeiten - beispielsweise durch den BLSV - unterstützt werden. Bei Fragen zum Thema „Integration durch Sport“ und zu den Fördermöglichkeiten können sich die Vereinsvertreter an die DEB-Projektbetreuerin Julia Eisenrieder (Mail: julia.eisenrieder @deb-online.de) wenden.
Frauen-Nationalmannschaften zusammen in Füssen - Frauen- und U18 Frauen-Nationalmannschaft mit Lehrgängen in Füssen / Hinterstocker: „Mit positiver Einstellung in die Länderspielsaison“
Vom 2. bis 6. Oktober 2018 trifft sich die deutsche Frauen-Nationalmannschaftzu einem Lehrgang mit Länderspielen gegen die Schweiz in Füssen. Der Kader von Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker umfasst drei Torhüterinnen, acht Verteidigerinnen und elf Stürmerinnen. Einen Tag später reist dann auch die U18 Frauen-Nationalmannschaft in Füssen an, die ihren Lehrgang vom 3. bis 7. Oktober 2018 in Füssen absolviert. U18 Frauen-Bundestrainer Tommy Kettner nominierte für die fünftägige Maßnahme drei Torhüterinnen, zehn Verteidigerinnen und neun Stürmerinnen.
Für die A-Nationalmannschaft sind es die ersten Länderspiele in dieser Saison. In zwei Sommerlehrgängen konnte sich die Mannschaft auf die ersten Vergleiche vorbereiten. Gegner ist die Mannschaft aus der Schweiz, die bereits am Mittwoch in Füssen ankommt. Beide Teams absolvieren noch Trainingseinheiten, bevor am Freitag, 5. Oktober 2018 (15.00 Uhr) und Samstag, 6. Oktober 2018 (15.00 Uhr) die beiden Spiele stattfinden. Benjamin Hinterstocker kann dabei auf zahlreiche Stammspielerinnen zurückgreifen, die College-Studentinnen sind hingegen wieder nach Übersee abgereist.
Die U18 Frauen-Nationalmannschaft absolviert hingegen einen reinen Trainingslehrgang, um sich nach den vielversprechenden Leistungen im August in St. Gallen (Schweiz) auf das nächste Turnier im heimischen Bad Tölz vorzubereiten. In acht Trainingseinheiten wird das Trainerduo Tommy Kettner und Franziska Busch die Mannschaft auf die Spiele gegen Japan, die Slowakei und die Schweiz im November vorbereiten. Es gilt das Zusammenspiel sowie die technischen und taktischen Fähigkeiten weiter zu verbessern. Bis zur Weltmeisterschaft stehen auch der U18 die Überseespielerinnen nicht zur Verfügung, die im August noch mit in die Schweiz gereist waren.
Benjamin Hinterstocker, Frauen-Bundestrainer: „Nach den beiden Eislehrgängen im Juli und August blicken wir den beiden Länderspielen gegen die Schweiz positiv entgegen. In Abwesenheit einiger Stammspielerinnen werden wir die Mannschaft ein wenig verändern. Durch den parallel laufenden U18-Lehrgang haben wir alle Möglichkeiten, die Kapazitäten beider Teams zu nutzen. Tommy Kettner und Franziska Busch werden das Trainerteam während der Spiele an der Bande komplettieren. Spielerinnen der U18 werden höchstwahrscheinlich im Kader für beide Spiele stehen.“
Tommy Kettner, U18 Frauen-Bundestrainer: „Die Leistungen im August waren trotz der drei Niederlagen vielversprechend. Wir werden bei diesem Lehrgang darauf aufbauen, individuelle Fehler weiter zu minimieren sowie technische und taktische Fähigkeiten weiter auszubauen. Im Hinblick auf die Weltmeisterschaft müssen wir der Mannschaft die bestmögliche Vorbereitung ermöglichen.“
U20 Future Challenge: Oberligist Wohnbau Moskitos Essen als zweiter Gegner - Zweites Spiel gegen einen Oberligisten im Rahmen der U20 Future Challenge / U20-Bundestrainer Christian Künast: „Wir möchten uns besser verkaufen als in Regensburg“
Die deutsche U20 Nationalmannschaft trifft am Dienstag, 9. Oktober 2018, ab 19.30 Uhr in der Eissporthalle Essen-West auf die Wohnbau Moskitos Essen. Die Mannschaft ist nach den Eisbären Regensburg der zweite Oberligist, der sich in der neuen Spielzeit mit der Mannschaft von U20-Bundestrainer Christian Künast misst. Für das Vorbereitungsspiel nominierte Künast zwei Torhüter, sieben Verteidiger und zwölf Stürmer.
Im Vergleich zum Spiel gegen die Eisbären Regensburg gibt es insgesamt elf Änderungen im deutschen Kader: Im Tor rückt Hendrik Hane nach einer Verletzung zurück in den Mannschaftskader – in der Verteidigung steht Moritz Seider im 21-köpfigen Aufgebot. Der 17-jährige Spieler der Adler Mannheim feierte erst kürzlich seinen Premieretreffer in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) und kam bisher vier Mal in der obersten deutschen Spielklasse zum Einsatz. Neben ihm rücken die Verteidiger Tobias Möller, Leon Hüttl und Niklas Heinzinger in den Kader der U20-Nationalmannschaft.
Auch im Angriff gibt es einige Änderungen im Vergleich zum Spiel gegen Regensburg: Mit Tim Stützle steht der aktuelle Topscorer der U20 DNL Division I im Aufgebot. Für die Jungadler Mannheim erzielte er bisher sechs Tore und 14 Assists in nur acht Spielen. Er bildet mit dem 16-jährigen Lukas Reichel (Eisbären Berlin) ein Duo, welches sonst in der U17-Nationalmannschaft zum Einsatz kommt und bereits beim 5-Nationen-Turnier im August diesen Jahres in Piešťany (Slowakei) für Furore sorgte. Lukas Reichel avancierte zum Top-Scorer des Turniers (fünf Tore und sechs Assists) und sein Reihenpartner Tim Stützle steuerte weitere zwei Treffer und fünf Assists bei. Die deutsche U17-Nationalmannschaft belegte den zweiten Platz und schlug zum Abschluss überraschend die USA nach 4:6-Rückstand mit 7:6 (3:1, 0:3, 3:2, 1:0) nach Verlängerung. Nun kommen die beiden 16-Jährigen bereits für die Mannschaft von U20-Bundestrainer Christian Künast zum Einsatz.
Tickets für das Spiel der U20-Nationalmannschaft gegen die Wohnbau Moskitos Essen sind im Ticketshop des Gastgebers erhältlich. Weiterhin kann das Spiel im Livescore verfolgt werden.
Das Spiel der U20-Nationalmannschaft ist Teil der Vorbereitung für die bevorstehende 2019 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft Div. I vom 9. bis 15. Dezember 2018 in Füssen. Karten für die Heim-Weltmeisterschaft sind bereits im DEB-Ticketshop erhältlich!
Christian Künast, U20-Bundestrainer: „Wir freuen uns auf das zweite Spiel gegen einen Oberligisten. Hierfür haben wir ein paar Änderungen am Kader vorgenommen, um weitere Spieler auf dem Weg zur Heim-Weltmeisterschaft testen zu können. Wir müssen aufgrund des laufenden Spielbetriebs auf einige Spieler aus Salzburg verzichten. Unser Ziel ist es trotzdem, uns besser zu verkaufen als in Regensburg.“
Krefeld Pinguine
Neuer Namenssponsor - Weiterer Vertriebserfolg für Krefeld Pinguine: BusinessClub heißt ab sofort Kersting Immobilien BusinessClub
(DEL) Die Krefeld Pinguine können einen weiteren Erfolg im Vertrieb verbuchen: Der BusinessClub im KönigPALAST trägt ab sofort den Titel Kersting Immobilien BusinessClub. Das Krefelder Unternehmen wirbt mit Logo am Eingang sowie im Halleninnenraum. Damit freuen sich die Pinguine über den nächsten neuen Partner für die Spielzeit 2018/19.
Matthias Roos, Geschäftsführer Krefeld Pinguine: „Natürlich geben uns die vier Siege in Folge auch an der Sponsorenfront Aufwind. Wir führen derzeit viele gute Gespräche mit potentiellen Partnern, die Teil der neuen Krefeld Pinguine werden wollen. Wir freuen uns über jeden Interessenten.“
EC Kassel Huskies
Mit viel Selbstvertrauen in die nächsten drei Spiele
(DEL2) Nach dem ersten Sechs-Punkte-Wochenende der noch jungen DEL2-Saison geht es für die Kassel Huskies Schlag auf Schlag weiter. Drei Partien in nur fünf Tagen stehen für die Schlittenhunde an.
Zunächst geht es für die Nordhessen am Mittwoch (17 Uhr) und Freitag (19:30 Uhr) zu Hause gegen die Süd-Baden-Würtenberger aus Ravensburg und Freiburg. Am Sonntag gastieren die Huskies dann ab 17 Uhr im Crimmitschauer Sahnpark. Nach dem 8:3-Erfolg beim amtierenden Meister in Bietigheim dürfte das Selbstvertrauen der Huskies dabei mehr als gestärkt sein.
Fehlen wird den Huskies Michi Christ, der mit einer Unterkörperverletzung weiter ausfällt. Leon Hungerecker und Florian Kraus, die beide am Sonntag noch für den Oberliga-Kooperationspartner Harzer Falken aktiv waren, stehen dagegen wieder im Kader. Ob die Wolfsburger-Förderlizenz-Spieler mit an Bord sein werden, wird sich kurzfristig entscheiden.
Mit den Ravensburg Towerstars gastiert am Tag der deutschen Einheit das einzige DEL2-Team, welches alle seine Spiele in der regulären Spielzeit gewinnen konnte, in der Kasseler Eissporthalle. Die Oberschwaben stellen außerdem den treffsichersten Angriff, sowie die beste Verteidigung der Liga.
Die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger wurde im Sommer gezielt verstärkt und zeigt jetzt schon, warum es vor der Saison zu den Titelfavoriten zählte. Prominentester Neuzugang war dabei Andreas Driendl. Der 32-jährige wurde letzte Saison zum Spieler des Jahres in der DEL2 gewählt. In der vergangenen Spielzeit bildete er beim SC Riessersee noch ein geniales Sturmduo mit dem jetzigen Husky-Goldhelm Richie Mueller.
Beim Spiel gegen die Ravensburg Towerstars gibt es besondere Ticket-Aktionen zu beachten:
- Käufer von Einzeltickets vom Spiel gegen Deggendorf vom vergangenen Freitag können sich ein vergünstigtes Ticket für das Spiel gegen Ravensburg sichern – hier gibt es 50 % Rabatt in allen Ticketkategorien.
- Familien (mindestens 1 Erwachsener und 1 Kind/Jugendlicher) erhalten für das Spiel gegen Ravensburg ebenfalls 50 % Rabatt auf Tickets in allen Kategorien.
- Dauerkarteninhaber können zum Spiel einen Familienangehörigen oder Freund zu vergünstigten Konditionen mitbringen: auch hier gibt es auf das zusätzliche Ticket 50 % Rabatt in allen Preiskategorien.
Der Start in die neue DEL2-Saison verlief in Freiburg alles andere als geplant. Drei Niederlagen gab es zum Auftakt für das Team von Leos Sulak. Eigentlich wollte man die neue Aufbruchsstimmung im und um den Club herum nutzen, um in sichere DEL2-Fahrwasser zu kommen. Der Kader der Breisgauer wurde vor der Saison neu zusammengestellt. Der erfahrene DEL2-Torhüter Matthias Nemec bildet nun mit Ex-Husky Jimmy Hertel das Torhüter-Duo. Des Weiteren wurden die Kontingent-Stellen neu besetzt. Mit Alex Miner Barron und Radek Havel besetzte man zwei der möglichen vier Ausländer-Posten mit Verteidiger. In der Offensive stieß mit Mason Baptista ein zumindest in Europa noch unbekannter Stürmer zu den Wölfen. Die vierte Import-Position bleibt nach dem Abgang von Jiri Fronk, dessen Probevertrag nicht verlängert wurde, noch frei.
Am vergangenen Sonntag gingen die Wölfe mit 0:1 in Kaufbeuren erneut leer aus. Getrennt wurden die Pleiten von zwei Siegen auf heimischen Eis. Nach einem 4:0-Sieg gegen Bad Nauheim vor rund anderthalb Wochen, folgte ein überraschender 3:1-Erfolg über die Löwen Frankfurt. Die Huskies sind also gewarnt vor den Hessen-Bezwingern aus Freiburg.
Die Saison der Eispiraten Crimmitschau verläuft aktuell sehr wechselhaft. In den ersten zwei Partien ging man leer aus, dann folgten zwei Siege in Bad Tölz und zu Hause gegen Bietigheim. Am vergangenen Wochenende gab es wiederum nur einen Punkt. Dieser resultiert aus der Overtime-Niederlage beim Aufsteiger Deggendorf.
Vor Saisonbeginn wurde in Crimmitschau klar das Ziel ausgerufen, an die starke letzte Spielzeit anzuknüpfen. Dort endete die Saison erst im siebten Spiel der Viertelfinal-Serie gegen den späteren Vizemeister aus Riessersee. Doch im Kader von Trainer Kim Collins hat sich im Sommer einiges getan. Unter anderen verließen die beiden Top-Stürmer Jordan Knackstedt und Robbie Czarnik den Sahnpark. Insgesamt zwölf Neuzugänge, darunter vier neue Import-Spieler, stießen über den Sommer zur Mannschaft.
Die Westsachsen wollen dem zuletzt schwächeren Wochenende nun wieder ein besseres folgen lassen. Dabei geht es für den ETC am Freitag zunächst zum Sachsen-Derby gegen die Dresdner Eislöwen, bevor sie am Sonntag mit den Huskies die Klingen kreuzen.
Alle drei Spiele werden wie gewohnt im kostenpflichtigen Livestream über SpradeTV übertragen.
EV Lindau Islanders
Erstes Wochenende in der Oberliga für die EV Lindau Islanders
(OLS) In den ersten beiden Spielen der neuen Oberliga-Saison hatten die EV Lindau Islanders mit starken Gegnern zu kämpfen. Am Freitag gegen den EV Landshut mussten sich die EV Lindau Islanders nach einem starken Spiel 2:4 geschlagen geben. Auch am Sonntag im heimischen Stadion unterlagen die Lindauer den Gästen aus Peiting 0:5. „Wir haben in den zwei Spielen insgesamt nur in drei Dritteln unser Potenzial abgerufen, da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben.
Zudem haben wir uns mit undisziplinierten Aktionen das Leben selbst unnötig schwer gemacht.“ Sagt Sascha Paul, sportlicher Leiter der EV Lindau Islanders. „Dass die Mannschaft es besser kann, hat sie in drei guten Dritteln aber durchaus gezeigt.“
Am Freitag in Landshut bestimmte das Team vom EV Landshut das Spiel mit einigen hochkarätigen Chancen. Dank David Zabolotny konnten die Lindauer das Netz zunächst leer halten. In der 12. Minute fiel das erste Tor für die EV Lindau Islanders durch Julian Tischendorf nach einem Abpraller von der Bande vor dem Landshuter Tor. Im weiteren Verlauf des Drittels mussten die Lindauer eine zweiminütige Unterzahl überstehen, die dank einer guten Defensivleistung ohne Tore endete. Im zweiten Drittel drehten die Landshuter das Spiel. Das 1:1 fiel in der 33. Minute in Überzahl für die Landshuter. In der 38. Minute gingen die Niederbayern dann nach einem Abpraller 2:1 in Führung. Auch im letzten Drittel dominierten die Landshuter das Spiel und bauten mit 2 Toren in den ersten 10 Minuten des Drittels ihre Führung aus. Die EV Lindau Islanders kämpften bis zum Schluss und so gelang Filip Stopinski in der 60. Minute in doppelter Überzahl noch das 4:2.
Am Sonntag in der heimischen Eissportarena konnten die rund 600 Zuschauer ein schnell geführtes Spiel sehen, das den EV Lindau Islanders direkt zu Beginn in einem Unterzahlspiel bereits zwei gute Tormöglichkeiten bot. Jedoch sind es die Gegner des EC Peiting die ihre Chance in der 16. Minute nutzen und mit 0:1 in Führung gehen. Das zweite Drittel war geprägt von zahlreichen Strafen. Die Lindauer konnten ein doppeltes Unterzahlspiel über eineinhalb Minuten dank einer überragenden Defensivleistung der gesamten Mannschaft ohne weitere Tore für Peiting überstehen. In der 26. Minute nutzten die Oberbayern das erneute Überzahlspiel und erhöhten die Führung auf 0:2. Im letzten Drittel versuchten die EV Lindau Islanders aufzuholen, scheiterten jedoch immer wieder am sehr gut aufgelegten Torwart der Peitinger. In der 47. Minute war es wieder der EC Peiting der mit einem Konter das 0:3 erzielte. Im weiteren Verlauf gelang es den Lindauern trotz vieler Chancen und zwei Überzahlspielen nicht die Scheibe im gegnerischen Tor zu versenken. Der EC Peiting erzielte in der 56. Minute das 0:4 und in der 60. Minute noch ein Empty Net zum 0:5 Endstand.
Am 03. Oktober stehen die EV Lindau Islanders das nächste Mal auswärts gegen die Starbulls Rosenheim auf dem Eis. Das nächste Spiel auf heimischen Eis folgt am 05. Oktober gegen die Selber Wölfe um 19:30 Uhr.
Heiße Gegner warten auf die EV Lindau Islanders
Nach einem missglückten Saisonauftakt am vergangenen Wochenende warten mit Rosenheim, Selb und Riessersee in dieser Woche wieder drei starke Gegner auf die EV Lindau Islanders. Nach dem Ausfall von Laux und Schmidt am vergangenen Spielwochenende bleibt abzuwarten, ob sie wieder einsatzbereit sind. Sascha Paul, sportlicher Leiter der EV Lindau Islanders, blickt zuversichtlich auf die kommenden Spiele: „Die Aufgaben werden mit Rosenheim am Mittwoch sowie Selb und Riessersse am Wochenende nicht leichter, aber die Stimmung ist gut und Chris wird die Jungs gut vorbereiten und sie auf die jeweiligen Gegner einstellen.“
Am 5. Oktober stehen die EV Lindau Islanders gegen die Selber Wölfe ab 19:30 Uhr auf heimischem Eis. Wie auch in den Vorjahren werden die Selber Wölfe als eine der Top-Fünf-Mannschaften gehandelt. Durch die Verpflichtung der beiden DEL2 Stürmer Andreas Geigenmüller der Bayreuth Tiger und Erik Gollenbeck der Eispiraten Crimmitschau sowie des Kanadiers Ryan McDonough, haben die Oberfranken eine starke Offensive aufgebaut. Zudem trifft Lindau hier auf den ehemaligen Teamkameraden Florian Lüsch, der Selb seit dieser Saison unterstützt. Am ersten Spielwochenende konnten die Selber Wölfe gegen die Löwen aus Waldkraiburg mit 6:0 und im Gastspiel gegen die Memminger Indians sogar mit 11:3 ihre Souveränität ausspielen. Es steht ein heißes Spiel in Lindau auf dem Programm, denn die Lindauer haben einiges gut zu machen.
Bereits am 03. Oktober stehen die EV Lindau Islanders um 17:00 Uhr das nächste Mal auswärts gegen den Top-Favoriten der Oberliga-Süd, die Starbulls Rosenheim, auf dem Eis. Der ehemalige DEL2-Verein bringt viel Erfahrung und Routine mit zahlreichen Spielern der DEL und DEL2 mit. Mit Lukas Steinhauer, der momentane Top-Goalie aus der Liga, sind die Rosenheimer auch in der Defensive stark aufgestellt. Gegen die ECDC Memmingen Indians konnten die Starbulls Rosenheim mit 6:4 bereits zeigen wo ihre Stärken liegen. Gegen die Eisbären Regensburg mussten die Rosenheimer kämpfen, um das Spiel am Ende dennoch 4:3 für sich zu entscheiden.
Und auch am 07. Oktober um 18:00 Uhr wartet mit dem SC Riessersee ein starker Kontrahent. Der DEL2-Absteiger musste am vergangen Freitag gegen die Bulls aus Sonthofen hart kämpfen, konnte die Partie aber vor allem durch gute Aktionen in Überzahlsituationen 3:2 für sich entscheiden. Auch am zweiten Spieltag reichte dem SC Riessersee ein Tor für einen Sieg gegen den Aufsteiger aus Höchstadt.
MEC Saale Bulls Halle
ENGLISCHE WOCHE – BULLS GEHEN AUF RAUBFISCHJAGD! 5. Punktspiel der Saison 2018/19: Saale Bulls vs. Rostock Piranhas
(OLN) Halle gegen Rostock. Wie in den letzten Jahren sind auch dieses Mal, einhergehend mit der tabellarischen Konstellation, bereits im Vorfeld die Rollen des Favoriten sowie des Herausforderers klar verteilt: Trifft doch der ungeschlagene Tabellendritte auf den aktuellen Neuntplatzierten, der weiterhin auf den ersten „Dreier“ wartet. Doch im Gegensatz zu vergangenen Spielzeiten sind es heute die Saale Bulls, die in der für sie ungewohnten Position des Jägers agieren müssen.
Mit den Piranhas reist heute DIE bisherige Überraschungsmannschaft an die Saale. Dass Tilburg nach vier Spieltagen mit voller Punktzahl auf Rang eins steht – vorhersehbar. Dass die Scorpions mit einem Zähler weniger dahinter rangieren – vermutbar. Dass jedoch die Ostseestädter punktgleich mit den Hannoveranern den Silberrang belegen, das konnten sicherlich nur die kühnsten Optimisten vorhersehen.
Das Team von der Küste wurde im Sommer umgekrempelt, mit Trainer Christian Behncke ein 38-jähriger Oberliga-Novize als Cheftrainer verpflichtet. Der Kader 2018/19 kann unter dem Motto „Klein, aber oho“ zusammengefasst werden, zu den Leistungsträgern Andrei Teljukin, Tomas Kurka, Michal Bezouska und Greg Classen wurden für Rostocker Verhältnisse mit Werner Hartmann (kam aus Essen) oder Dominick Patocka (Leipzig) fast schon spektakuläre Transfers getätigt. Lediglich der schmale Kader könnte sich im Saisonverlauf als negativ für unsere Gäste herausstellen.
Für die Bulls war es wichtig, nach den drei jeweils nur mit einem Tor Unterschied verlorenen Partien zuvor, am vergangenen Sonntag gegen Braunlage endlich den ersten Sieg eingefahren zu haben, auch wenn man erneut eine Führung verspielte und ins Shootout musste. Wenn es dem Team gelingt, die Konzentration von der ersten bis zur letzten Sekunde auf das Eis zu bringen, dann dauert es nicht mehr lange, bis der erste „Dreier“ eingefahren ist. Im Idealfall natürlich schon heute gegen die Piranhas, denn angesichts der Konstellation haben unsere Gäste mehr zu verlieren und das Team von Dave Rich kann ohne Druck aufspielen – denn die spielerischen Qualitäten sind zweifelsohne vorhanden.
Crocodiles Hamburg
Bestattungsinstitut Schmidt-Peil OHG wird Partner der Crocodiles Hamburg
(OLN) Das Sponsoren-Netzwerk der Crocodiles Hamburg wächst weiter und bekommt mit der Bestattungsinstitut Schmidt-Peil OHG ein neues Mitglied. Das Hamburger Unternehmen wird die Crocodiles im Rahmen einer Partnerschaft in der laufenden Saison unterstützen.
„Wir sind seit über 100 Jahren in Rahlstedt verwurzelt und wollen der Gesellschaft etwas zurückgeben. Da haben wir uns für ein Sportsponsoring und mit den Crocodiles Hamburg für die populärste Mannschaft im Bezirk Wandsbek entschieden“, so Inhaber Jörn Schmidt-Peil.
Das Bestattungsinstitut wirbt im Eisland Farmsen auf der Bande und im digitalen Bereich der Crocodiles. Zudem hat sich das Unternehmen ein VIP-Ticket Paket gesichert.
Seit vier Generationen ist das Beerdigungsinstitut Schmidt-Peil in Hamburg-Rahlstedt ein Unternehmen, dass es sich zur Aufgabe gemacht hat, Trauernden in der schwierigen Zeit nach dem Tod eines nahestehenden Menschen hilfreich zur Seite zu stehen.
Die über 100 Jahre berufliche Erfahrung der Familie Schmidt-Peil, die gute Ausbildung, sowie die regelmäßige berufliche Weiterbildung der Mitarbeiter sind die Basis für eine hohe Fachkompetenz bei allen Belangen rund um das Thema Bestattung und Bestattungsvorsorge.
Zu jeder Zeit war das Bestattungsinstitut dabei stets bestrebt, eine Verbindung aus Tradition und neuen Anforderungen zu schaffen. Dies ist die Voraussetzung dafür, der Trauer jederzeit zeitgemäße Ausdrucksformen und Wege des Abschieds geben zu können. Jede Familien-Generation hat dabei das Unternehmen stark geprägt und den Schatz an Erfahrungen vermehrt. Heute sind für das Unternehmen die Individualität und die Nähe zu den Menschen, die dessen Hilfe in Anspruch nehmen, sehr wichtig.
Herner EV
Der Herner EV trifft am Feiertag auf die Harzer Falken!
(OLN) Am Mittwoch (Feiertag) tritt der Herner EV zuhause in der Hannibal-Arena gegen den EC Harzer Falken an. Der erste Puck wird dann um 18:30 Uhr eingeworfen. „Wir wollen nach dem sehr schlechten letzten Drittel des Sonntagsspiels in Tilburg mit einem guten Start in die Begegnung gegen das Team aus Braunlage gehen“ meint HEV-Coach Danny Albrecht, ohne dabei noch einmal näher auf die letzten Zwanzigminuten bei den Trappers einzugehen. „Wir haben das intern analysiert und blicken nun nach vorne.“ Der Trainer der Grün-Weiß-Roten kann personell voraussichtlich erneut mit vier Reihen spielen. Zwar fehlen weiterhin die verletzten Cornelius Krämer und Tobias Esch sowie ein letztes Mal der gesperrte Marcus Marsall, aber er kann auf die Förderlizenzspieler Mike Schmitz, Philipp Kuhnekath, Darren Mieszkowski und Edwin Schitz zurückgreifen.
Bei den Harzer Falken gab es im Sommer einen Umbruch. Mehr als zehn neue Spieler fanden den Weg in den Harz, darunter die beiden Kontingentspieler Zach Josepher (USA) und Michael Buonincontri (CAN). Auch auf der Trainerposition gab es einen Wechsel. Für Sportdirektor Bernd Wohlmann, der in der letzten Saison auch den Posten als Trainer übernommen hatte, steht nun Arno Lörsch hinter der Bande. Der 57-jährige war in den 80er Jahren selber Spieler am Wurmberg und arbeitete als Coach in Neuwied, Lauterbach und zuletzt Diez-Limburg. „Unangenehm spielen, hoher kämpferischer Einsatz und dem Gegner das Leben schwer machen“ lautet sein Credo für die Arbeit bei den Falken. Am letzten Sonntag klappte das, da machte sein Team auf eigenem Eis den Saale Bulls das Leben schwer. Zwar führte das Team aus Sachsen-Anhalt nach dem 2. Drittel mit 2:0, aber dann schlugen die Harzer Falken zurück, konnten die Partie ausgleichen und damit zumindest einen Punkt sichern. Im Penaltyschiessen mussten sie sich aber der Treffsicherheit von Halles Stürmer Nathan Burns beugen.
HC Landsberg Riverkings
Zum Ende der Vorbereitung nehmen die Riverkings Fahrt auf
(BYL) Mit einem Erfolgserlebnis beendeten am vergangenen Sonntag die Riverkings ihr Vorbereitungsprogramm für die neue Bayernligasaison. Im letzten Testspiel besiegte man den Nachbarn aus Buchloe mit 11:0. Über weite Strecken hatte der Landesligist aus dem Ostallgäu dem Spiel des HC Landsberg wenig entgegenzusetzen und so fiel in regelmäßigen Abständen ein Treffer nach dem anderen. Den Beginn machte in der 4. Minute Michael Fischer in Überzahl. Bis zur ersten Drittelpause erhöhten die Riverkings auf 6:0. Wer jetzt dachte, dass die Mannen von Trainer Randy Neal im zweiten Drittel nachlassen würden, hatte sich gründlich getäuscht. Im Laufe des Drittels fielen die Treffer 7 bis 10. Erst im letzten Abschnitt schalteten die Riverkings einen Gang zurück und so kam Buchloe nochmals zur einen oder anderen Chance. Torwart Christoph Schedlbauer vereitelte aber alle Versuche souverän bevor abermals Michael Fischer zum Endstand von 11:0 einnetzte. Die Tore für die Riverkings schossen Michael Fischer (3), Dejan Vogl (3), Dennis Sturm (2), Mika Reuter, Florian Reicheneder und Markus Kerber.
Am kommenden Freitag startet nun die Vorrunde der Bayernliga mit dem Auswärtsspiel in Bad Kissingen, bevor am Sonntag um 17 Uhr das erste Heimspiel gegen den EV Pegnitz steigt.
Das DNLIII Team des HC Landsberg konnte ebenfalls drei Punkte aus dem Wochenende mitnehmen. Nach einer knappen 1:2 Niederlage am Samstag gegen Heilbronn gelang am Sonntag unmittelbar die furiose Revanche. Das Nachwuchsteam ließ nichts anbrennen und siegte mit 10:0.
ERV Schweinfurt
Generalprobe geglückt
(BYL) Nach Niederlagen in den bisherigen Vorbereitungsspielen konnten die Mighty Dogs im gestrigen letzten Testspiel vor dem Start der Bayernligasaison endlich ein Erfolgserlebnis verbuchen.
Allerdings musste man zu Spielbeginn fast erneut befürchten, dass die Schweinfurter wieder in alte Muster zurückfielen. Denn nach einem Fehlpass im gegnerischen Drittel verloren die Mighty Dogs die Scheibe und Felix Köbele vollendete seinen Alleingang in Unterzahl mit dem 0:1 für den ERSC Amberg (8. Minute). Doch die Hausherren ließen die Köpfe nicht hängen und Josef Straka sorgte noch vor der Drittelpause für den Ausgleich (1:1, 19. Minute).
Der zweite Spielabschnitt war geprägt von einem ständigen Führungswechsel. Marc Zajic passte bei Überzahl vors Tor zu Patrik Rypar, dessen Schuss knapp am Kasten vorbei ging. Doch Sekunden später netzte Viktor Ledin einen Abpraller zur 2:1 Führung für die Mighty Dogs ein (24. Minute). Auf der Gegenseite konnten sich die Wild Lions ebenfalls im Powerplay im Schweinfurter Drittel festsetzen und die Mighty Dogs bekamen den Puck vor dem Tor nicht weg, so dass Daniel Vlach in der 30. Minute das Remis (2:2) wiederherstellte. Diese Szene wiederholte sich eine Minute später, als Daniel Vlach nach einem fast identischen Spielzug das 2:3 für Amberg erzielte. Doch die Mighty Dogs ließen sich durch den Führungswechsel nicht aus der Bahn werfen. Nachdem Josef Straka bei einem Alleingang am Abschluss gehindert worden war, spielte er beim darauffolgenden Strafschuss Luca Feitl aus und netzte zum 3:3 ein (32. Minute). Kurz darauf hagelte es Strafzeiten für den ERSC Amberg. Auf das fast einminütige doppelte Powerplay stellte Trainer Zdenek Vanc seine Mannschaft bei einer Auszeit anscheinend perfekt ein, denn Pascal Schäfer traf zum 4:3. Auch mit wieder einem Mann mehr auf dem Eis konnten die Wild Lions den Hattrick von Josef Straka nach einem Alleingang nicht verhindern (5:3, 36. Minute).
Im letzten Drittel machten die Mighty Dogs dort weiter, wo sie aufgehört hatten und gewannen mehr und mehr an Sicherheit. Patrik Rypar (43. Minute) und Youngster Lucas Kleider (45. Minute) bauten die Führung der Mighty Dogs auf 7:3 aus. Nun schien alles klar zu sein, daran konnte auch das 7:4 durch nichts mehr ändern.
Mit diesem Erfolgserlebnis im Rücken starten die Mighty Dogs am kommenden Wochenende in die Bayernliga. Erste Prüfsteine sind am Freitag, den 05.10.2018, um 20 Uhr im Icedome der ESC Geretsried, bevor die Mighty Dogs am Sonntag eine der weitesten Anreisen nach Peißenberg (Spielbeginn: 17 Uhr) antreten müssen.
SE Freising
Black Bears am Freitag und Sonntag mit den letzten Testspielen - Eislose Zeit in Freising ist zu Ende
(BLL) Endlich dürfen auch die Freisinger Eishackler die heimische Weihenstephan Arena betreten. Nach vielen Wochen der Wanderschaft durch die Eishallen der Region steht für die Black Bears am Freitag das Test-Rückspiel gegen den Bezirksligisten ERC Ingolstadt Ib (Spielbeginn 20.15 Uhr) und am Sonntag (18 Uhr) gegen den Landesligisten EV Bad Wörishofen an. Beide Hinspiele konnten die Freisinger gewinnen.
„Nach der langen Sommerpause und den wenigen Eiszeiten, die wir bislang hatten, sehe ich die vier Testspiele als erweitertes Training an. Im Prinzip sind die Ergebnisse jetzt noch egal, ich will die besprochenen Laufwege und Spielzüge sehen“, sagt Coach Markus Knallinger, der von den Erding Gladiators an die Isar kam. Dennoch war er schon zufrieden, dass der erste Test im Allgäu gegen Bad Wörishofen mit 5:3 gewonnen werden konnte. Beide Teams traten dabei zahlenmäßig mit Minimalbesetzungen an. Zahlreiche Verletzungen sowie ein Grippe-Virus, den sich die Black Bears im südtiroler Trainingslager eingefangen hatten, sorgten dafür, dass gerade mal zwölf Feldspieler und ein Torwart fit waren. „Schön fand ich, dass wir fünf Torschützen hatten, das Team also gut funktioniert“, so Knallinger. Beim zweiten Test in Ingolstadt hatte er dann schon ein paar Männer mehr zur Verfügung, vor allem mit Marco Krojer und Johannes Sedlmeier wieder zwei Goalies. Auch dieses Spiel gewannen die Bears, beim 6:2-Erfolg netzten Dominik Schulz und der Neuzugang vom EC Pfaffenhofen, André Oesterreich, je zwei Mal ein und zeigten damit neue Perspektiven im Bears-Angriff neben den etablierten Dürr, Kühnl, Kammermeier und Mooseder auf. Auch der Top-Vorbereiter der letzten Saison, Manuel Kühnl, legte die Scheibe wieder zwei Mal mustergültig vor und traf zudem noch selbst.
Knallinger sagt, ihm gehe es jetzt erst mal darum zu sehen, wer mit wem und auf welcher Position am besten harmoniere und dass das System, das er der Mannschaft vorgebe, umgesetzt wird. Sei Ziel ist es, dass alle dieses System und die zugehörigen Laufwege so verinnerlichten, „dass es ganz egal ist, wer in welcher Reihe und mit wem zusammen spielt!“ Zufrieden ist der Coach mit den Neuzugängen Birk (Germering), Schorr und Oesterreich (Pfaffenhofen), Berndt (Erding), Ferron (Ottobrunn) und Rückkehrer Dürr aus Moosburg. „Die passen prima ins Team – aber für mich sind ja alle neu!“, lacht Knallinger.
Ein ganz wichtiger Faktor ist für ihn auch die Jugendarbeit, dafür war er in den letzten Jahren hoch gelobt und sehr erfolgreich in Erding. „Ich werde so oft wie möglich das Training der U20 leiten und dann sehr schnell sehen, wer in die Erste passt. Noch kenne ich keinen so richtig, aber mein Ziel ist natürlich, regelmäßig Nachwuchsspieler hochzuziehen, die sind doch unsere Zukunft im Verein!“
Etwas als eine Woche hat das Team noch Zeit bis zum Saison-Start mit dem Derby-Kracher beim Bayernliga-Absteiger EV Moosburg (12. Oktober, Spielbeginn 19.30 Uhr). Jetzt steht am Freitag zunächst das Rückspiel gegen den ERV Ingolstadt Ib und am Sonntag gegen den EV Bad Wörishofen an.
Wanderers Germering
Wanderers verkaufen sich teuer - Feilmeier-Team zeigt ansprechende Leistungen
(BBZL) Gegen die vermeintlich übermächtigen Gegner aus Aich und Kempten brachte das Team um Wanderers Kapitän Quirin Reichel eine erfreuliche Performance aufs Eis. Im Freitagsspiel gegen den amtierenden Bezirksliga-Meister EV Aich aus der Vorsaison stand am Ende ein davor nicht erwarteter 10:1 Kantersieg auf der Anzeigetafel. Auch zwei Tage später gegen den ESC Kempten beim 2:7 hielten die Münchner Vorstädter über zwei Drittel gegen den Landesligisten gut mit. Lediglich im letzten Drittel schwanden allmählich die Kräfte bzw. die individuelle Klasse der Gäste zeigte sich, so dass man nicht den dritten Sieg im dritten Vorbereitungsspiel feiern konnte.
Am kommenden Samstag um 17 Uhr atmen die Wanderers einen Hauch von DEL-Luft. In der Ingolstädter Multifunktionsarena trifft das Feilmeier-Team auf die zweite Mannschaft der „Panther“. Das Team, das unter dem ERC Ingolstadt "Panther" e.V. aktiv ist, spielt in der Bezirksliga Gruppe 1. Der Verein fördert den Nachwuchs und bietet eine Anlaufstelle für Interessenten und Gleichgesinnte im Raum Ingolstadt Eishockey als Hobby auszuüben. Der ERC belegte in der vergangenen Spielzeit den vierten Tabellenplatz mit acht Siegen und acht Niederlagen. Dabei haben sie die drittwenigsten Gegentore aller acht Vereine in der Gruppe kassiert. Die Mannschaft setzt sich großteils mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs zusammen. Als Führungsspieler gehen Stefan Ramoser und Goalie Andreas Banzer hervor. Ramoser ist ehemaliger italienischer Jugend-Nationalspieler und Gewinner des Supercups sowie des Italienpokals und gehörte vorher auch dem Nachwuchsteam von Kaufbeuren an. Bekannt ist der Südtiroler den schwarz-gelben Fans vom EV Pegnitz, wurde er doch in der Spielzeit 2014/2015 zu einem der Garanten für den Aufstieg in die Bayernliga und spielte dort noch ein Jahr für die Ice Dogs. Ebenfalls ein Name aus der Bayernliga ist Andreas Banzer, der über vier Jahre für den EC Pfaffenhofen das Tor hütete.
Gerade einmal 24 Stunden später begrüßen die Wanderers den SC Forst im Germeringer Polariom. Die „Nature Boyz“ haben in der letztjährigen Saison selten Grund zum Feiern gehabt. Mit gerade einmal drei Siegen aus 20 Ligaspielen wurde man nach der Vorrunde abgeschlagener Tabellenletzter. In der danach folgenden Abstiegsrunde sicherte man sich schließlich mit Platz drei von sechs doch recht souverän noch den Klassenerhalt. Für die kommende Spielzeit sorgten die Verantwortlichen mit den Neuzugängen Tobias Dietz, Elias Breidenbach und Markus Kieslich für Verstärkung innerhalb des Kaders. Mit dem 21-Jährigen Dietz kommt ein Verteidiger mit Bayernliga-Erfahrung zum SCF. Elias Breidenbach durchlief alle Peitinger Nachwuchsmannschaften bis hinauf ins DNL2-Team. Nach einem Intermezzo bei der EA Schongau konnte ihn SC-Trainer Sepp Bachmeier von einem Wechsel zu den „Nature Boyz“ überzeugen. Ebenfalls von der EAS wechselt Torhüter Markus Kieslich, der sich in Forst weiterentwickeln und Spielpraxis sammeln will. Darüber hinaus zählen Bastian Grundner und Markus Schneider zu den etablierten Topscorern.
Im Vergleich zum vorherigen Wochenende, warten auf das Team um Wanderers Kapitän Quirin Reichel machbare Aufgaben. Leichte Gegner gibt es jedoch bekanntlich nicht, so bedarf es auch in diesen beiden Spielen volle Konzentration und Leistungsbereitschaft.
Stuttgarter EC
Stuttgart Rebels mit Überraschungserfolg im Testspiel gegen Bietigheim Meister der letzten Saison wird mit 7:5 bezwungen
(RLSW) Die Eishockeyspieler der Stuttgart Rebels haben am vergangenen Freitag (28.08.2018) in einem Testspiel den SC Bietigheim-Bissingen mit 7:5 bezwun-gen. Rund 100 Zuschauer erlebten in der Eiswelt Stuttgart ein spannendes Spiel und einen erfolgreichen Saisonauftakt der Stuttgarter Mannschaft.
Der Gegensatz konnte beim einzigen Testspiel der Stuttgart Rebels vor Saisonauftakt nicht größer sein. Nach einer durchwachsenen Saison 2017/2018, bei dem die Mann-schaft rund um Trainer Pavol Jancovic nur als Tabellenletzter abschließen konnte, be-grüßte die Mannschaft des Stuttgarter Eishockey-Clubs den amtierenden Meister Bietig-heim in der Stuttgarter Eiswelt. Es war also die Stunde der Wahrheit, bei der die Stutt-gart Rebels zeigen konnten, ob sie die Sommermonate für eine erfolgreiche Neuaufstel-lung nutzen konnten.
Die Anwesenden wurden nicht enttäuscht: sie erlebten eine starke Mannschaft und ein spannendes Spiel. Denn gleich zwei Minuten nach Spielbeginn schoss sich der SC Bietig-heim-Bissingen in Führung. Die Reaktion der Rebels ließ jedoch nicht allzu lange auf sich warten: Patrick Eisele und Tim Becker drehten das Ergebnis kurz danach um und brach-ten die Rebels in Führung. Nach dem ersten Drittel lagen die Rebels mit 3:2 in Führung. Das zweite Drittel gehörte zu Beginn dann auch den Stuttgartern, die mit zum Teil sehr ansehnlichen Kombinationen die Gäste immer wieder in Bedrängnis brachten. Allerdings brachten mehrere Spielstrafen die Gastgeber aus dem Tritt, so dass Bietigheim zum 5:5 aufschließen konnte. Das letzte Drittel musste also das Spiel entscheiden. Hier waren die Rebels wieder deutlich ausgeglichener auf dem Eis. Mit zwei Toren in der 41. und 44. Minute gingen sie in Führung und ließen sich diese auch im weiteren Verlauf nicht neh-men. Als die Schlusssirene ertönte stand es 7:5 und die Stuttgart Rebels konnten mit einem Erfolg in die Saison starten: der Meister der letzten Saison war bezwungen.
Zwar wird erst das Auftaktspiel am kommenden Samstag in Hügelsheim zeigen, wo die Mannschaft wirklich steht. Aber es scheint so, dass die Sommerpause erfolgreich genutzt wurde, das Team zu stärken und fit für die Saison zu machen: mit Michal Bako (Verteidi-gung, Nr. 13), Jannis Ersel (Tor, Nr. 29), Silas Albert (Angriff, Nr. 37), Lukas Kubek (Angriff, Nr. 77) und Lutz Kästle (Verteidigung, Nr. 92) kamen fünf neue, teils sehr erfahre-ne Spieler zu den Stuttgart Rebels. Auf der anderen Seite war nur ein Abgang zu ver-zeichnen, so dass die Mannschaft gestärkt in die neue Saison gehen kann.
EHC zweibrücken Hornets
EHC Zweibrücken gewinnt Eishockey Krimi nach furioser Aufholjagd mit 5:4 n.P. (2:4/0:0/2:0/1:0) gegen Eisbären Heilbronn
(RLSW) Zum Saisonauftakt am vergangenen Sonntag kam es zum Duell der beiden Altmeister. Die mit großer Spannung und Vorfreude erwartete Partie hatte alles zu bieten was sich der Zuschauer wünscht. Nach viel Kampf, Einsatz und einem am Ende überragenden Steven Teucke triumphieren die Hornets etwas glücklich, aber nicht unverdient gegen die Eisbären Heilbronn.
Für das Saisoneröffnungsspiel konnte der Coach auf einen 19 Mannstarken Kader zurückgreifen. Es fehlten lediglich Andy Willigar, Tomas Vodicka und Bernd Hartfelder.
Man konnte sehr gespannt sein, wie Terry Trenholm die Reihen im ersten Pflichtspiel aufstellt. Diese sahen wie folgt aus: Erste Reihe: Radke, Fellhauer, Trenholm, Essig, Stokowski. Zweite Reihe: Dörr, Lingenfelser, Metzner, Sefrin, Brüstle. Dritte Reihe: Neumann, Spenler, Nunold, Ehrhardt, Wendland / Voltz, Hoffmann. Im Tor setzte er auf Steven Teucke, Sebastian Trenholm stand als Backup bereit. Gäste Coach Heiko Vogler hatte bis auf die beiden kurzfristig erkrankten Leotin Kreps und Felix Kollmar den kompletten Kader von 16 Feldspielern und zwei Torhütern zur Verfügung.
Hauptschiedsrichter in dieser sehr fair geführten Partie war Marc Stromberg der von den Linienrichtern, Schwebius und Schönhofen unterstützt wurde.
Das Spiel begann ohne langes abtasten. Bereits in der fünften Spielminute konnten die Hornets in Führung gehen. Nach einem Gerangel vor dem Tor bekamen die Verteidiger aus Heilbronn den Puck nicht aus der Gefahrenzone und Maximilian Dörr konnte auf Zuspiel von Metzner und Lingenfelser das viel umjubelte 1:0 für die Hausherren erzielen.
Kurz danach dann die erste Überzahlsituation für die Hornets. Doch statt Kapital aus der Situation zu schlagen oder Ruhe in das Spiel zu bringen, musste Marius Metzner ebenfalls für zwei Minuten auf die Strafbank.
In dieser Situation gelang den Gästen der Ausgleich. Torschütze war Arno Metz. Keine Minute später gingen die Gäste sogar in Führung. Ein harmloser Schuss prallte von der Brust von Hornets Torhüter Steven Teucke ab und landete zwischen seinen Schienen, Sven Breiter stand genau richtig und konnte den Puck über die Linie stochern. Innerhalb von zwei Minuten hatte Heilbronn die Partie gedreht. Die Eisbären hatten nun mehr vom Spiel und schnürten die Hornissen im eigenen Drittel fest. In der 14. Spielminute fiel dann das 1.3 für die Eisbären. Ein Schuss von der blauen Linie fand unglücklich den Weg ins Tor. Doch damit nicht genug. Nur eine Minute später vertändelte die Abwehr der Hornets leichtsinnig den Puck im eigenen Drittel und erneut war es Sven Breiter der das 1:4 für die Gäste erzielte.
Hornets Coach Terry Trenholm reagierte sofort und nahm eine Auszeit. Danach wurde die Partie ruhiger und 3 Minuten vor der ersten Drittelpause jagte Felix Stokowski mit einem Gewaltschuss den Puck vorbei am gut aufgelegten Gästekeeper Patrick Seeger zum 2:4. Mit diesem Ergebnis endete das erste Drittel.
Der zweite Spielabschnitt war von viel Taktik geprägt. Beiden Mannschaften gelang es nicht, klare Torchancen zu erspielen. Die Defensive der Hornets stand jetzt sicher und konnte die Angriffe der Eisbären, die jetzt deutlich mehr Spielanteile hatten, erfolgreich abwehren. Auch eine erneute Überzahlsituationen der Eisbären blieb ungenutzt. Somit ging es beim Stand von 2:4 für die Gäste in die Drittelpause.
Im letzten Drittel waren exakt 45 Sekunden gespielt, als Hornets Neuzugang Fabian Fellhauer seine klasse aufblitzen lies und den Schlussmann im Tor der Heilbronner zum 3:4 Anschlusstreffer überwinden konnte.
Jetzt stand die Halle Kopf und die Fans feuerten ihre Mannschaft bedingungslos an. Die Hornets machten jetzt Druck nach vorne und standen souverän in der Abwehr. Auch drei Überzahlsituationen konnten aus Heilbronner Sicht nicht zum möglichen vorentscheidenden Treffer genutzt werden. Die Hornets kämpften leidenschaftlich und Steven Teucke war nicht mehr zu überwinden. Unschöne Szene im Spiel war die 2 plus 10 Strafe gegen Fabian Fellhauer wegen Check gegen den Kopf. Der Heilbronner Spieler hat sich glücklicherweise bei dieser Situation nicht verletzt und konnte nach kurzer Unterbrechung das Spiel fortsetzen.
Sechs Minuten vor Ende war es erneut Felix Stokowski der in Überzahl von der blauen Linie abzog und zum 4:4 Ausgleich traf. Der Jubel war riesengroß und die Eishalle verwandelte sich in einen Hexenkessel.
90 Sekunden vor der Schlusssirene mussten die Zuschauer den Atem anhalten. Sven Breiter lief alleine auf Steven Teucke zu, der die Situation mit einer tollen Parade entschärfen konnte. Somit endete die Partie nach 60 Minuten mit 4:4. Daher musste die Entscheidung im Penaltyschiessen fallen.
Hier wurden kurz Erinnerungen wach. Finale der Saison 2016/2017. Steven Teucke gegen die Eisbären Heilbronn. Keiner der mit knapp 700 Zuschauern sehr gut besuchten Ice Arena hielt es jetzt noch auf den Plätzen.
Maximilian Dörr übernahm die Verantwortung, scheiterte aber am Goalie der Gäste. Im Gegenzug traf Claudio Schreyer für Heilbronn. Als nächstes war Hornets Neuzugang Dan Radke dran. Eiskalt und souverän verwandelte er seinen Penalty zum Ausgleich.
Steven Teucke konnte den Penalty von Stefano Rupp entschärfen. Die Halle tobte!
Nun trat Marc Lingenfelser an, der heute eine starke Partie abgeliefert hatte. Auch er konnte Patrick Seeger überwinden und die Hornets gingen in Führung.
John Kraiss war der nächste Schütze auf Seiten der Eisbären, scheiterte aber ebenfalls an Steven Teucke!
Der Wahnsinn war perfekt, der Start in die Saison geglückt! Der Jubel unter der Mannschaft und den Zuschauern kannte keine Grenzen mehr. Frenetisch wurde die Mannschaft gefeiert.
Sichtlich erleichtert war auch Hornets Coach Terry Trenholm nach der Partie. Ein Sieg im ersten Heimspiel gegen den HEC Eisbären Heilbronn hatten wohl die wenigsten Fans und Zuschauer erwartet.
Somit endete das erste Spiel der Regionalliga Saison 2018/2019, nach einem 1:4 Rückstand mit 5:4 n.P.
Dinslakener EC Kobras
Kobras gewinnen ihr erstes Meisterschaftsheimspiel
(RLW) Nach den zwei Auftaktsiegen gegen die Löwen Frankfurt und Diez- Limburg wollte die Mannschaft von Milan Vanek natürlich vor heimischer Kulisse gegen die Luchse aus Lauterbach nachlegen. Und das mit Erfolg.
Erfreulich für die Kobras war die Nachricht, dass Defensivspieler Marvin Linse nach seinem Cut an der Oberlippe von Freitag wieder auf dem Eis stand.
Der erste Spielabschnitt zeigte deutlich, dass beide Mannschaften zunächst defensiv, sowie auch taktisch auf Augenhöhe waren. Rausgespielte Torchancen wurden entweder von den Defensivabteilungen vereitelt oder die beiden Goalies waren zur Stelle.
Einen nennenswerten Höhepunkt gab es noch kurz vor Ende des ersten Drittels. Nach einem Kniecheck von Tim Cornelißen an Roman Löwing, wurde er vorzeitig vom Hauptschiedsrichter zum Duschen geschickt. Er bekam eine 5+ Spieldauer.
Für den Lauterbacher Abwehrmann sah es nicht gut aus und musste verletzt das Eis verlassen. An dieser Stelle wünschen wir ihm eine schnelle Genesung. Somit ging es torlos in die erste Drittelpause des Abends.
Obwohl die Kobras noch eine 4 Minütige Strafzeit absitzen mussten, starteten sie besser in den zweiten Spielabschnitt. Die Kobras bissen sich im Drittel der Luchse fest, wodurch viele gute Torchancen endstanden sind. An dieser Stelle muss man auch erwähnen, dass die Fans der Kobras ihre Mannschaft in dieser Druckphase gut nach vorne gepeitscht haben. Die Giftschlangen gingen dann in der 31. Minute in Front. In doppelter Überzahl war es Phillip Heffler, der die Scheibe im Tor der Luchse unterbrachte. Seine Assistenten waren hier Petr Macaj und Jesse Parker. Durch einige Strafzeiten der Luchse und das gute Überzahlspiel der Hausherren, verpassten sie es, die Führung weiter auszubauen. Mit einer verdienten 1:0 Führung ging es in die Kabine.
Das letzte Drittel begann so, wie das zweite endete. Die Kobras nutzten ihre optische und konditionelle Überlegenheit. Man merkte es den Luchsen an, dass sie nur mit 13 Mann im Kader angereist sind. Die Kräfte neigten sich langsam dem Ende zu.
Zügig spielten die Giftschlangen auf das zweite Tor des abends. Pascal Behlau schraubte mit seinem ersten Meisterschaftstor für die Kobras den Spielstand auf 2:0 in der 42. Minute. Vorlagengeber waren hier Jesse Parker und Phillip Heffler.
Dieser Führungsausbau brachte Sicherheit und ebenso die spielerische Überlegenheit.
Die Giftschlangen dachten gar nicht daran, aufzuhören und spielten weiter nach vorne. Nachdem ein Konter der Lauterbacher unterbunden wurde, schalteten die Kobras schnell um. Initiator war zum einem Tom Goldmann und zum anderen Kristof Kelsch. Schnelle Spieleröffnung der beiden brachten Robin Dambacher in Szene, der ebenfalls mit seinem ersten Meisterschaftstor für die Kobras glänzen konnte. Das 3:0 war somit verdient und die Luchse optisch betrachtet am Ende ihrer Kräfte. Die Kobras hatten sehr viel Freude am Spiel gefunden und hatten immer noch nicht genug. Nach einer traumhaften Kombination zwischen Phillip Heffler und Marvin Linse, schickten sie Michal Plichta auf die Reise und er ließ dem Goalie der Luchse keine Chance.
Im direkten Gegenzug jedoch, trafen die Luchse aus Lauterbach zum zwischenzeitlichen 1:4 aus ihrer Sicht. Torschütze war Knut Apel. Dieses Ergebnis schien für die Kobras nur Ergebniskosmetik zu sein, da sie weiterhin ihre Überlegenheit im letzten Spielabschnitt nutzen. Michal Plichta netzte zum zweiten Mal an diesem Abend ein und stelle den alten Torabstand wieder her.
Den Schlusspunkt setzte Kristof Kelsch. Nach einem unterbundenen Angriff der Luchse, war es wieder das schnelle Umschaltspiel, was den Erfolg brachte. Eine Passkombination zwischen Frank Buchwald und Tom Goldmann, leitete den Endstand von 6.1 ein.
Im Anschluss dieses Spiels gab es eine Pressekonferenz, um das Spiel zu analysieren. Die beiden Eishockeylehrer wurden um ein Statement gebeten und ggf. musste Frage und Antwort gestanden werden.
Den Anfang machte der Gästetrainer Petr Zacher. „Wenn man kein Tor im ersten Drittel erzielt, ist es schwierig, ein Spiel zu gewinnen. Wir hatten die Chance in Führung zu gehen, haben sie aber nicht genutzt. Insgesamt hatten wir in den ersten beiden Dritteln sieben Strafzeiten, also 14 Minuten in Unterzahl und dann noch mit 11 Spielern ist es schwierig, so ein Spiel zu gewinnen“, so der Headcoach der Lauterbacher. Auf die Nachfrage, ob es eine Verbesserung zum Hamm Spiel gegeben habe, wollte Petr Zacher nicht kommentieren. „Es war eine Schande“, äußerte er sich.
Im Gegenzug wurde Milan Vanek ebenfalls befragt, wie er das Spiel seiner Jungs gefunden hat. „Erstmal Respekt an Lauterbach, dass sie 35 Minuten mit 11 Mann gegen uns Paroli geboten haben. Wir hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn wir im ersten Drittel ein oder zwei Tore bekommen hätten. Ich habe von Anfang an gesagt, dass die Jungs nict darüber nachdenken sollen, was Lauterbach am Freitag gemacht hat. Wir sind ja nicht Hamm, Ratingen oder Neuwied, wir sind Dinslaken Kobras. Wir müssen immer 100/110% geben, damit es funktioniert. Es gab schon in den zwei Drittelpausen deutliche Worte von mir in der Kabine und habe versucht, die Fehler zu analysieren und abzustellen. Nach dem dritten und vierten Tor lief es dann und die Jungs haben geduldig und mit viel Selbstvertrauen das Spiel zu ende gespielt. Ein 6 Punkte Wochenende haben wir erreicht und der Fokus liegt schon auf die nächsten Trainingseinheiten und das Spiel gegen Ratingen,“ so der Schlangenbeschwörer Vanek.
Kobras erhalten Verstärkung
Eishockey Regionalligist Dinslakener Kobras hat sich noch einmal verstärkt.
Aber diesmal nicht mit einem Eishockeyspieler, sondern die Presseabteilung bekommt Zuwachs.
Dabei geht es nicht nur um eine zahlenmäßige Erweiterung, auch qualitativ werden sich die Giftschlangen auf diesem Gebiet deutlich verbessern.
Denn mit Simone Neuhaus und Markus Szczepanski (re.) kommt eine geballte Ladung Eishockey – Wissen nach Dinslaken.
Die beiden haben als Statistiker nicht nur 17 Jahre bei den Kölner Haien gearbeitet, sondern waren in gleicher Funktion auch bei den Weltmeisterschaften 2001 und 2010, sowie dem Worldcup of Hockey 2004 und dem Deutschland – Cup in München unterwegs. In den letzten 3 Jahren zeichneten sie sich für die Pressearbeit der Ratinger Ice Aliens verantwortlich.
Die Kobras heißen die Beiden aufs Herzlichste bei den Giftschlangen Willkommen.
Auch Michael Kotara, der aufgrund seines Alters journalistisch naturgemäß noch nicht viel Erfahrung vorweisen kann, will mit seinem Engagement die Ereignisse bei den Kobras an Interessierte schriftlich weitergeben. Er unterstützt seine Giftschlangen schon als Off-Ice Offizieller, doch die Arbeit in der Presseabteilung interessiert ihn genauso.
Auch ihn möchte die Presseabteilung der Kobras ganz herzlich begrüßen.
Somit sind die Kobras auch in diesem Ressort bestens aufgestellt.
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