IHP NachrichtenMontag 1.Oktober 2018
(IHP) Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen:
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost
Düsseldorfer EG
Morgen nächstes Heimspiel im ISS DOME: Die DEG freut sich auf die Eisbären Berlin!
(DEL) Was soll man sagen? Bei sechs Siegen und 15 Punkten in sechs Spielen sowie der derzeitigen Tabellenführung sieht man viele strahlende DEG-Gesichter. Die Mannschaft hat aktuell die Fähigkeit, auch enge Spiele zu gewinnen. Die Anhänger der Rot-Gelben werden sich wünschen, dass diese Qualitäten noch möglichst lange erhalten bleiben. Am besten auch morgen beim Heimspiel gegen die Eisbären Berlin (19.30 Uhr). Am Abend vor dem „Tag der Deutschen Einheit“ hofft die DEG auf Einheit auf den Rängen und mindestens 7.000 Zuschauer im ISS DOME.
Löwen Frankfurt
Löwen mal anders: Showtraining am 9. Oktober
(DEL2) Wer ist der schnellste Löwe auf Schlittschuhen? Welcher Löwe hat den härtesten Schuss? Welcher Löwe ist am geschicktesten im Umgang mit seinem Schläger? Am Dienstag, den 9. Oktober finden wir es heraus. Dann veranstalten die Löwen Frankfurt ab 18:00 Uhr ein kostenloses Showtraining. Seid dabei und erlebt einen Wettkampf voller Spaß, Show und Entertainment.
Präsentiert wird das Showtraining von CCM und Primetime Fitness.
Geschicklichkeit – Geschwindigkeit – Härte. Unter diesem Motto suchen die Löwen die Besten ihres Teams. Show und Entertainment stehen bei dieser einzigartigen Trainingseinheit im Vordergrund. Moderiert von Stadionsprecher Rüdiger Storch werden in verschiedenen Wettbewerben unter anderem der schnellste Skater oder der Spieler mit dem härtesten Schuss gesucht. Dazu gibt es eine Geschicklichkeits-Challenge und ein Zielschießen.
Mit dem Showtraining wollen die Löwen nicht nur ihren Spielern etwas Abwechslung bieten – sondern vor allem ihren Fans. Die bekommen nicht nur ein Training der anderen Art zu sehen. Sie werden auch ins Training eingebunden. So gibt es auch einen Zielschusswettbewerb, bei dem Fans und ihre Lieblingsspieler gemeinsam um den Sieg kämpfen.
Das Showtraining der Löwen Frankfurt: ein absolutes Highlight für kleine und große Fans mitten in den Oktoberferien.
EHC Lausitzer Füchse
GROSSE RESONANZ BEI GEMEINSAMER AKTION
(DEL2) Am 30.09.2018 fand an der Eisarena in Weißwasser während des Derbys der Lausitzer Füchse gegen die Dresdner Eislöwen eine Typisierungsaktion für Ben aus Elstra statt.
Gemeinsam mit dem Verein für Knochenmark- und Stammzellspenden e.V. (VKS) organisierten die EHC “Lausitzer Füchse“ Spielbetriebs GmbH eine Aktion zur Registrierung und Typisierung von potenziellen Stammzellspendern. Von 15 Uhr bis 20 Uhr konnten sich alle Freiwilligen mit Hilfe der Mitglieder des VKS im eigens für diese Aktion aufgebauten Zelt vor der Eisarena in das zentrale Spendenregister aufnehmen lassen. Die Resonanz war enorm. Zum Ende des Eishockeyspiels freuten sich die Fans über den 1:0 Sieg der heimischen Füchse und die Helfer des VKS über 320 Registrierungen. Das ist eine sehr erfreuliche Zahl, zeigt sie doch, dass soziales Engagement und Sport bestens zusammen passen.
Über das tolle Ergebnis freute sich nicht nur die Tante von Ben, Heike Müller, die an diesem Tag auch selbst mit zum VKS-Team gehörte, sondern auch der Geschäftsführer der „Lausitzer Füchse“ Dirk Rohrbach: „Ich bin sehr angetan, dass mehr als 300 Menschen bereit waren, Ben und anderen an Blutkrebs Erkrankten unkompliziert zu helfen. Dies zeigt eindrucksvoll den Zusammenhalt unserer Eishockeygemeinschaft, den Willen vieler, auch in schweren Zeiten für andere da zu sein. Wir danken allen, die mitgemacht haben und wünschen Ben alles Gute!“ und der VKS ließ dazu verlauten: „Wir sind überwältigt von der riesigen Anteilnahme in Weißwasser und der außergewöhnlichen Bereitschaft, Ben auf diesem Wege Hoffnung zu schenken. Sowohl die Helfer vor Ort als auch beide Mannschaften und die zahlreichen Fans haben gezeigt, was Fairplay außerhalb des Sports bedeutet. Wir drücken fest die Daumen, dass Bens genetischer Zwilling unter den 320 Lebensrettern gefunden wird.“
Tölzer Löwen
Schlussoffensive sichert Punkt gegen Bad Nauheim
(DEL2) Auch im zweiten Spiel des Wochenendes ziehen die Tölzer Löwen knapp den Kürzeren. Doch wieder beweisen die Buam Moral und erkämpfen sich einen Punkt gegen den EC Bad Nauheim. Die Gäste gewinnen mit 4:3 (2:0, 1:1, 0:2, 1:0) nach Penaltyschießen. Andreas Pauli lief im Sonntagsspiel mit einem blauen, tendenziell sogar schwarzen, Auge auf. Der Löwenstürmer hatte am Freitag einen Schläger ans Auge bekommen und zwei Cuts davongetragen.War er im ersten Spiel des Wochenendes noch spielentscheidend, wurde er heute von seinen Nebenmännern in der zweiten Reihe überschattet. Stephen MacAulay zeigte der Liga erneut sein Können, traf doppelt und versenkte einen Penalty. Kyle Beach sicherte mit einem Kracher-Schuss ins Kreuzeck das 3:3. Dass für die Löwen am Ende noch ein Punkt herausspringt, war so lange nicht zu erwarten. Die Gäste aus Bad Nauheim starten stark und legten innerhalb von sechseinhalb Minuten zwei Tore vor. "Wir haben schlecht angefangen und Glück, dass wir nur mit zwei Toren im Rückstand waren", sagt auch Markus Berwanger. Erst fälschte Cody Sylvester einen Schuss im Powerplay ab, dann traf Andrej Bires nach einer schönen Kombination. "Wir haben es leider verpasst ein paar Tore mehr zu schießen", sagte Gäste-Coach Christof Kreutzer. Mit dem Auftakt ins zweite Drittel fanden die Löwen besser ins Spiel. In Person von Stephen MacAulay wurde der Anschluss hergestellt. Die Freude hielt allerdings nur 19 Sekunden. Dann verlor Ben Meisner die Scheibe hinter dem eigenen Tor, was es Johannes Huss leicht machte zum 1:3 einzuschieben. "Ben spielt immer super mit. Dass das dann mal vorkommt - damit muss man leben. Sonst macht er das toll", nahm Berwanger seinen Schlussmann sofort in Schutz. Meisner parierte auch am Sonntag 47 der 50 auf sein Tor gekommenen Schüsse - ein Spitzenwert. "Tölz hat nie aufgegeben, wie man es in Tölz kennt", gab Kreutzer anerkennend zu Protokoll. Bereits nach sechs Minuten im Schlussdrittel eroberten die Löwen die Scheibe im gegnerischen Drittel, ehe erneut MacAulay zu seinem zweiten Treffer einschoss. Die Löwen leiteten die Schlussoffensive ein und zeigten Siegeswillen: Dem 3:3 gingen zwei Sprünge in Richtung Puck voraus, damit die Scheibe im gegnerischen Drittel blieb. Kyle Beach belohnte den Einsatz seiner Teamkollegen mit einem wuchtigen Schuss ins rechte Kreuzeck. "Wir haben nicht aufgegeben, haben gekämpft", zeigte sich Berwanger zufrieden. Auch Kreutzer zeigte sich fair: "Respekt und Kompliment an Tölz, dass sie so zurückgekommen sind". In der Folge hätten die Löwen das Spiel sogar noch in der regulären Spielzeit gewinnen können. Doch die Punkteteilung ging schlussendlich so in Ordnung. Nach jeweils einer ungenutzten Überzahl musste das Penaltyschießen über den Sieger entscheiden. Dort trafen erst Bires und MacAulay, im Sudden Death entschied der Treffer von Radek Krestan die spannende Partie. Die Löwen gehen mit zwei Punkten aus dem dritten Spielwochenende. Viel Zeit zum Durchatmen bliebt nicht: Am Mittwoch warten die Namensvetter in Frankfurt auf die Buam. "Das wird sicher auch nicht ganz einfach. Wir werden unseren Stil durchziehen und hoffen, dass wir etwas holen", so Berwanger.
Ravensburg Towerstars
Towerstars auch gegen Bayreuth nicht zu bremsen
(DEL2) Die Ravensburg Towerstars haben ihre Erfolgsserie entschlossen fortgesetzt. Das Team von Trainer Jiri Ehrenberger bezwang die Tigers aus Bayreuth auch in der Höhe verdient mit 7:1.
Dank einer Serie von vier Siegen im Rücken konnten die Towerstars ihr Heimspiel gegen Bayreuth mit einer ordentlichen Portion Selbstvertrauen antreten. Dass die Gäste aus Franken am Freitag den ersten Punkt der Hauptrunde erkämpfen konnten, wurde bei den Ravensburger Cracks zugleich als zusätzliches Warnsignal verstanden.
Das Team von Trainer Jiri Ehrenberger tat sich in den Startminuten schwer gegen die aggressiv verteidigenden Gäste. Auch während einer numerischen Überzahl in der zweiten Spielminute gab es keinen Weg zum oder gar ins gegnerische Tor. Erst nach rund vier Minuten verbuchten die Towerstars die erste hochkarätige Möglichkeit. Daniel Pfaffengut scheiterte knapp, als er von Namensvetter Schwamberger schön in Szene gesetzt wurde.
Gerade als die Oberschwaben einen offensiven Lauf hatten, platzte der Gegentreffer für Bayreuth dazwischen. Ein Missverständnis beim Aufbau sorgte für einen Fehlpass, Juuso Rajala fing ab und spielte weiter auf Sebastian Busch. Der lenkte die Scheibe direkt zum 0:1 über die Linie, knapp sechs Minuten waren gespielt. Die Towerstars steckten diesen Dämpfer aber gut weg. Sie rissen mit jetzt höherem Tempo das Spiel mehr und mehr an sich und in der 16. Spielminute war der Spielstand ausgeglichen. Tigers Verteidiger Simon Mayr hatte zuvor auf der Strafbank Platz genommen und Andreas Driendl hämmerte die Scheibe aus zentraler Position in die Maschen. Es war doch deutlich zu spüren, dass dieser Treffer Schwung ins Spiel brachte. Exakt 80 Sekunden nach dem Ausgleich zischte der entschlossene Distanzschuss von Martin Kokes halbhoch ins linke Eck.
Dies war die Wende, denn auch im zweiten Spielabschnitt bestimmten die Oberschwaben klar das Spiel. Die Folge ließ nicht lange auf sich warten. Thomas Supis konnte mit überraschend wenig Gegenwehr durch das Bayreuther Drittel kurven und Mathieu Pompei im Slot bedienen, dessen Schlenzer rutschte letztendlich durch die Schoner von Timo Herden zum 3:1 über die Linie. 80 Sekunden später erhöhte Robin Just gar auf 4:1. Mit seiner Direktabnahme hatte weder die Bayreuther Abwehr, noch Torhüter Herden gerechnet.
Zwar kamen die fränkischen Tigers sicher auch zu Möglichkeiten auf den Anschlusstreffer, doch da war ja noch ein sehr konzentrierter Torhüter Michael Boehm zwischen den Ravensburger Pfosten.
Die Frage, ob die Partie mit einem frühen Anschlusstreffer der Gäste noch einmal spannend werden könnte, beantwortete Daniel Schwamberger im Schlussabschnitt nach 100 Sekunden. Daniel Pfaffengut gewann das Anspielbully auf linker Seite und spielte den Puck in den Rückraum zu Thomas Merl. Da Tigers Keeper Herden dessen Schuss nur nach vorne abprallen lassen konnte, drückte Daniel Schwamberger zum 5:1 ein.
Die Towerstars waren danach deutlich überlegen und sie ließen die Scheibe sehr gut laufen. Der Lohn zur Freude der 2605 Zuschauer: In der 56.und 57. Spielminute erhöhten sie durch Robbie Czarnik und Andreas Driendl noch auf 7:1.
ECDC Memmingen
Saisonstart verpatzt – Niederlagen gegen Spitzenteams zum Auftakt
(OLS) Beim Ligafavoriten in Rosenheim hat der ECDC Memmingen das erste Spiel der Oberliga-Saison mit 6:4 verloren. Die Indians boten eine sehr ansprechende Leistung, konnten ihre Führung im Schlussabschnitt aber nicht mehr über die Zeit retten. Zwei Tage später setzte es eine böse Heimpleite gegen die Selber Wölfe. Chancenlos musste man sich hier mit 3:11 geschlagen geben.
Die Indians, die das ganze Wochenende weiterhin auf Gejerhos und Wieccki verzichten mussten, erwischten einen sehr schlechten Start in die neue Spielzeit. Das Topteam aus Rosenheim drückte die Memminger gleich in den Anfangssekunden ins eigene Drittel zurück, nach rund drei Minuten folgte auch die Führung durch Bilek. Die Memminger fingen sich nach einigen Minuten und brachten erste geordnete Angriffe Richtung Rosenheimer Tor. Als die Starbulls dann auf die Strafbank wanderten, schlug der ECDC zu: Thomas Schmid erzielte im Powerplay seinen ersten Treffer für die Rot-Weißen und glich die Partie aus. Der Favorit ließ sich dadurch aber noch nicht aus der Ruhe bringen – Neumann erzielte noch im ersten Abschnitt die erneute Führung.
Das Mitteldrittel sollte dann der beste Abschnitt der Memminger werden. Zuerst glich Dominik Piskor die Partie in Überzahl aus, dann stand die Indians-Defensive um Joey Vollmer sicher und wehrte die Angriffe der Gastgeber erfolgreich ab. Als sich alle bereits mit einem Unentschieden abgefunden hatten, schockten die Indians die rund 2200 Zuschauer, als sie mit der Schlusssekunde die erste Führung des Abends erzielen konnten. Jared Mudryk mit einem traumhaften Pass auf Thomas Schmid, der mit einem sehenswerten Abschluss mit der Pausensirene für das 2:3 sorgte.
Das Schlussdrittel brachte einen Rosenheimer Sturmlauf auf das Memminger Tor, doch mit einer weiteren Überzahl machten die Indians das überraschende 2:4 aus Sicht der Gastgeber und sorgten damit für eine Rosenheimer Schlussoffensive. Postwendend fiel auch gleich der Anschluss, als der Puck glücklich von Joey Vollmer ins Tor prallte. Die Hausherren nun mit Oberwasser und der überragende Bilek sorgte in der 53. Minute für den Ausgleich in Überzahl. Die Indians bekamen nun eine Strafe nach der anderen und Bilek nutzte die Möglichkeiten eiskalt aus. Mit dem 5:4 in der 57. Minute und der Entscheidung kurz vor dem Ende sicherte sich der Favorit den Sieg und wurde seiner Rolle gerecht. Für die Indians ist das Ergebnis äußerst unglücklich, machte man doch eine sehr starke Auswärtspartie. Nebenbei verloren die Rot-Weißen auch noch Patrik Beck, der bereits früh mit einer Schulterverletzung ins Krankenhaus eingeliefert wurde und damit vorerst ausfällt.
Am Sonntag dann kam es noch schlimmer für den ECDC. Gegen die Selber Wölfe sahen die Memminger kein Land. Nach einem eigentlich gar nicht so schlechtem Auftaktdrittel stand es bereits 0:4 für die Gäste, die eiskalt ihre Chancen nutzten. Gerade als die Indians etwas besser ins Spiel kamen schraubten die Franken das Ergebnis in die Höhe und ließen die Indianer ratlos auf dem Eis zurück. Trotz Torwartwechsel und Anschlusstreffern wurde es am Ende ein ganz bitterer Abend für die Hausherren, die sich insgesamt elf Treffer einfingen. Eine indiskutable Leistung, wie die Verantwortlichen einheitlich nach dem Spiel betonten. Zeit zum Köpfe hängen lassen bleibt den Rot-Weißen aber nicht. Bereits am Mittwoch folgt das Auswärtsspiel in Peiting. Zwei Tage später kommt es dann zur Heimpartie gegen den SC Riessersee. Das Spiel gegen die Garmischer wurde von den Indians zum jährlichen Blaulichttag ausgerufen, bereits mehrere hundert Anmeldungen von Feuerwehren und anderen Hilfskräften sind schon eingegangen. Tickets sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich.
EC Peiting
Sieg im Nebel von Lindau! Der EC Peiting arbeitet weiter an einem gelungenen Saisonstart
(OLS) Zwei Spiele, zwei Siege: der unmittelbare Einstieg in die Punkterunde der OLS ist unserer ersten Mannschaft schon einmal geglückt. Nach dem mitreißenden 6:4 - Erfolg am Freitag gegen Regensburg, gelang Toni Saal und seinen Männern auch in Lindau ein Erfolg. Das 0:5 am Bodensee machte die perfekte Ausbeute des ersten Wochenendes fix.
Dabei hatten die 634 Zuschauer nur im ersten Drittel was von ihrem Eintrittsgeld, denn ab da zog der Nebel im Lindauer Eisstadion auf (warme Außentemperaturen, hohe Luftfeuchte). Unsere Erste zeigte eine über weite Strecken äußerst souveräne Vorstellung, nutzte die Lindauer Schwächen an diesem Abend gnadenlos aus: "Wir waren dank unseres Ergebnisses aus der Vorbereitung gewarnt!", so Coach Buchwieser hinterher. Und so kam es, dass Fabian Weyrich (per Schlagschuss), Florian Stauder (im Nachfassen), Simon Maier (harter und platzierter Schuss aus der Drehung), Dominic Krabbat (schloss einen gut ausgespielten 2 gegen 1 - Konter ab) und Thomas Heger (ENG) den überraschend klaren Auswärtssieg hereuasschießen konnten. Lindau wehrte sich nach Kräften, ließ aber einen gewissen Biss vermissen. Florian Hechenrieder konnte so schon am zweiten Spieltag seinen ersten Shutout feiern.
Von all dem bekamen die Zuschauer im Stadion allerdings wenig mit: speziell im letzten Drittel waren die Sichtverhältnisse im Lindauer Eisstadion äußerst bescheiden, der Nebel verdeckte den Blick auf gute zwei Drittel der Eisfläche, alle paar Minuten war Runden drehen angesagt für die SPieler beider Mannschaften.
Mit 11:4 Toren und satten sechs Punkten geht der Eissportclub nun also in sein Mittwochsspiel gegen Memmingen. ACHTUNG: Mittwoch ist "Tag der deutschen Einheit", deswegen beginnt das Heimspiel gegen die Indians bereits um 18 Uhr!
Starbulls Rosenheim
Neubesetzung des Wirtschaftsbeirats / Starbulls-Vorstandschaft baut Netzwerk aus – Stadtrat Daniel Artmann wird Vorsitzender des Wirtschaftsbeirats des Starbulls Rosenheim e.V.
(OLS) Übereinstimmend mit § 24 der Satzung des Starbulls Rosenheim e.V. bestellt der Verein Stadtrat Daniel Artmann und den aus Holzkirchen stammenden Rechtsanwalt Florian Hitzelberger als neue Mitglieder des Wirtschaftsbeirats. Die Wirtschaftsbeiräte amtieren auf die Dauer von 2 Jahren und haben laut Satzung die Aufgabe, den Vorstand in wichtigen Vereinsangelegenheiten zu beraten und zu unterstützen. Den Vorsitz des Beirats übernimmt Daniel Artmann. Mit dieser Maßnahme stellen die Vorstände Thaller, Gottwald und Hötzendorfer den Verein weiter auf breitere Schultern.
Vorstandsvorsitzender Thaller: „Auch wenn die Starbulls Rosenheim e.V. gerne mit dem Sportbund der achtziger Jahre verglichen werden, ähnelt die Führung unseres Vereins, der mittlerweile mehr als 2 Mio. Euro Umsatz pro Jahr erwirtschaftet, heute mehr an die Führung eines Wirtschaftsunternehmens. Das ist einerseits schade, weil ohne die ganzen ehrenamtlich Tätigen der Eissport in Rosenheim nach wie vor undenkbar wäre. Es eröffnet aber auch Chancen, weil zunehmend die Unternehmen der Rosenheimer Region bis in die benachbarten Landkreise auf die Professionalisierung aufmerksam werden und auch bereit sind, dafür Sponsorengelder zu geben. Wie wichtig auch die Verknüpfung in die Politik ist, zeigen die ersten Erfolge hinsichtlich der Sanierung unseres Eisstadions. Dieses Netzwerk wollen wir weiter vertiefen und freuen uns daher außerordentlich, mit Stadtrat Daniel Artmann einen Politiker mit Perspektive als Vorsitzenden des Wirtschaftsbeirats an unsere Seite zu bekommen. Dank seiner Vernetzung in der Region und in die Kommunal- und die Landespolitik hinein ist Daniel Artmann der ideale Vertreter für die Unterstützung unserer künftigen Projekte.“
Daniel Artmann ergänzt: „Die Region Rosenheim hat alle Potenziale, um sich auch in einem extrem sportbegeisterten Umfeld mit vielen individuellen Spitzensportlern und auch zahlreichen Mannschaften von nationalem und internationalem Ruf als eigener starker Sportstandort zu behaupten. Die Starbulls Rosenheim mit ihrer großen Vergangenheit bieten mit ihrer bundesweit beispielgebenden Nachwuchsarbeit eine ausbaufähige Zukunftsperspektive. Der Verein ist größter Zuschauermagnet Südostbayerns und hat unglaublich viel Potential. Ich möchte gerne dabei mitwirken, ihn für die Zukunft noch attraktiver und erfolgreicher zu machen. Dafür braucht der Nachwuchs des Vereins optimale Voraussetzungen, um auch in Zukunft zusammen mit den Profis die tragenden Säulen des Erfolgs zu sein. Sport verbindet und begeistert Menschen. Dazu möchte ich meinen Beitrag leisten.“
Sportvorstand Gottwald hatte am Rande einer gestrigen Veranstaltung bereits angemerkt, dass man einen „sehr interessanten Vorsitzenden für den Wirtschaftsbeirat gewinnen konnte“. In Bezug auf die so wichtige Nachwuchs- und Ehrenamtsarbeit des Vereins meinte er, dass jede Unterstützung in die Rosenheimer Wirtschaft und Gesellschaft hinein den Verein bereichert und ihn stabil und fit für die Zukunft macht. Mit den ersten Vorgesprächen hat der Wirtschaftsbeirat seine Arbeit bereits aufgenommen.
ERC Sonthofen
Spielbericht vom 2. Spieltag ERC Sonthofen gegen EV Landshut
(OLS) Zum ersten Heimspiel der Saison empfingen die Bulls den EV Landshut im Stadion an der Hindelanger Straße. Leider mussten sich diese durch katastrophale vier Minuten im zweiten Drittel, am Ende verdient, mit 3:8 geschlagen geben.
Landshut kam von Beginn an besser ins Spiel, Sonthofen dagegen konzentrierte sich mehr auf die Defensivarbeit. Goalie Patrick Glatzel musste von Anfang an parieren. In der fünften Spielminute dann das erste Tor: Nach schöner Kombination war es Marc Schmidpeter, der die Landshuter mit 0:1 in Führung brachte. Nur vier Minuten später war es Leon Abstreiter, der einen Konter der Landshuter erfolgreich zum 0:2 abschloss. Daraufhin kam Sonthofen zunehmend besser ins Spiel und erarbeitete sich mehrere gute Gelegenheiten zum Anschlusstreffer. In der 18. Minute war es dann so weit. Bei einem Konter kam die Scheibe schnell über Sean Morgan und Marc Sill zu Fabian Voit der Patrick Berger im Kasten der Landshuter überwinden konnte und zum 1:2 verkürzte. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die erste Drittelpause.
Gleich zu Beginn des zweiten Drittels drückten die Bulls weiter auf den Ausgleich. In der 23. Minute wurde das dann auch schon belohnt: Daniel Rau glich nach Vorarbeit von Michel Maaßen und Petr Sinagl zum verdienten 2:2 aus. Nun drückte Sonthofen weiter und wäre fast in der gleichen Spielminute noch mit 3:2 in Führung gegangen. Leider war es immer wieder der Schiedsrichter, der mit fragwürdigen Entscheidungen den Spielfluss der Bulls unterbrach. So auch in der 24. Minute: Sean Morgan handelte sich 2+2 Strafminuten ein und Landshut nutzte dies nur fünf Sekunden später zum 2:3 durch Miloslav Hovara. Daraufhin entwickelte sich ein recht ausgeglichenes Spiel mit einigen guten Gelegenheiten auf beiden Seiten, die aber allesamt nicht genutzt wurden. Dann brachen die letzten vier Spielminuten im zweiten Drittel an. In diesen Minuten schien Sonthofen plötzlich kaum mehr anwesend auf dem Eis, Landshut nutzte dies eiskalt aus und schenkte den Bulls ganze 4 Tore in dieser kurzen Zeit ein. Zunächst war es Marco Baßler, der in der 37. Minute auf 2:4 stellte. 58 Sekunden später erhöhte Ales Jirik auf 2:5. Weitere 29 Sekunden später machte Christoph Fischhaber das 2:6 und 26 Sekunden vor Drittelende klingelte es wiederum im Tor von Patrick Glatzel zum 2:7 durch Miloslav Hovara.
Das Spiel war entschieden und Sonthofen konnte einzig auf Schadensbegrenzung gehen. Zu Beginn des letzten Drittels kamen die Bulls dann auch endlich wieder ins Spiel. Außer eines Lattentreffers sprang für die Bulls jedoch nichts Zählbares dabei heraus. Landshut zeigte sich dagegen abgeklärt, ganz im Stile einer Spitzenmannschaft. So war es wiederum Miloslav Hovara, der mit seinem dritten Treffer an diesem Abend auf 2:8 in der 57. Minute erhöhte. Daniel Rau gelang mit seinem zweiten Treffer in der 59. Minute noch das 3:8 – der Endstand der Partie. Landshut geht mit einem in Summe verdienten Sieg vom Eis.
Sonthofen war dennoch für einen Großteil der Zeit ein ebenbürtiger Gegner für den EVL. Leider haben sich die Bulls mit katastrophalen vier Minuten zum Ende des zweiten Drittels „selber geschlagen“. Landshut hat diese Minuten eiskalt ausgenutzt und so auch ihre Ambitionen in dieser Saison eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Obwohl die Schiedsrichter sicher auch ihren Beitrag geleistet haben, möchte Trainer Martin Sekera dies nicht als Ausrede gelten lassen. „Wir haben heute viele individuelle Fehler gemacht, die Landshut sofort ausgenutzt hat. Wir müssen weiter hart arbeiten und diese Fehler vermeiden, dann werden auch die ersten Punkte kommen“, so der Coach.
Weiter geht es für die Bulls am 03.10.2018 bei den Selber Wölfen, die imposant in die Saison gestartet sind und nun von der Tabellenspitze grüßen.
Auswärts beim Tabellenführer
Nach dem Null-Punkte-Wochenende hängen die Trauben für den ERC Sonthofen mit dem Spiel am Mittwoch bei den Selber Wölfen sehr hoch.
Die Selber Wölfe sind optimal in die Saison gestartet und haben die volle Punkteausbeute aus zwei Spielen geholt. Zuhause konnten sie den EHC Waldkraiburg mit 6:0 schlagen und am Sonntag kamen sie aus Memmingen mit einem imposanten 11:3 Sieg nach Hause.
Mit einem Torverhältnis von 17:3 und 6 Punkten stehen die Selber somit verdient an der Spitze der Oberliga Süd. Vor allem der Angriff der Wölfe ist in bestechender Form. Mit seinen 7 Punkten (3T/4A) am Sonntag gegen Memmingen war Ian McDonald nicht nur der herausragende Mann auf dem Eis, er katapultierte sich so auch an die Spitze der Scorerwertung in der Oberliga Süd. Aber auch seine Nebenleute wie Dominik Müller, Dominik Kolb und Nicholas Miglio stehen allesamt bei mindestens 5 Scorern.
Trotz Verletzungssorgen (Ondruschka und Pozivil) im Abwehrverbund, hielt Niklas Deske im ersten Spiel seinen Kasten sauber. Auch in Memmingen lieferte er eine starke Leistung ab. Mit nur fünf Verteidigern ist diese Leistung herausragend.
Die Bulls dagegen mit einem sehr unglücklichen Punktspielstart. Verloren sie am Freitag noch knapp mit 2:3 beim SC Riessersee, gab es am Sonntag in eigener Halle eine deutliche 3:8-Niederlage. Dabei schwächten sich die Bulls immer wieder selbst durch Strafzeiten, was in der Oberliga von Spitzenteams eiskalt ausgenutzt wird. Auch Fehler im Spielaufbau müssen schleunigst ausgemerzt werden, damit sich der ERC in Selb etwas ausrechnen kann.
Dennoch sieht das Team von Martin Sekera dem Spiel positiv entgegen. In den letzten Jahren konnten die Bulls in Selb immer wieder mit einer starken Leistung aufwarten. Vielleicht gelingt ja auch diesmal eine kleine Überraschung im hohen Norden Bayerns.
EHC Waldkraiburg Löwen
EHC UNTERLIEGT WEIDEN IM ERSTEN HEIMSPIEL
(OLS) Das erste Wochenende der neuen Saison in der Oberliga Süd ist vorüber und die Löwen aus der Industriestadt stehen ohne Punkte da. Nach der 0:6-Niederlage am Freitag in Selb unterlag die Mannschaft von Cheftrainer Thomas Vogl am Sonntag in der Raiffeisen Arena den Blue Devils aus Weiden. 4:2 hieß es am Ende für die Gäste, für den offensiv zu harmlosen EHC trafen lediglich Lukas Wagner und Tomas Rousek.
EHC-Coach Thomas Vogl war nach der Niederlage gegen den vermeintlichen Mitbewerber aus Weiden zwar nicht gerade freudestrahlend, dennoch aber auch nicht unzufrieden auf die Pressekonferenz in der Stadiongaststätte der Raiffeisen Arena gekommen. Sein Team hatte immerhin fast doppelt so viele Torschüsse abgegeben, dennoch stand man am Ende mit leeren Händen und nur zwei Treffern da. „Von der Statistik können wir uns leider nichts kaufen. Wir tun uns brutal schwer, Tore zu schießen und müssen da jetzt noch härter dran arbeiten“ erklärte Vogl, der sich den Start wie er sagte, schon anders vorgestellt und natürlich auch gerne gewonnen hätte.“ Doch die Löwen müssen nach der verhältnismäßig kurzen Vorbereitung mit zwei Wochen Eiszeit im heimischen Stadion und gerade mal fünf Testspielen eben jetzt noch die Dinge bearbeiten und verbessern, die andere Teams vielleicht schon hinter sich haben. Noch dazu ist Weiden in diesem Jahr vielleicht nicht zu den Top 5-Teams der Liga zu zählen, dennoch aber erfahren genug: „Der Gegner schafft es seit Jahren, in der Oberliga zu bestehen und sie wissen, wie man auswärts auftreten muss und haben es clever gemacht“ merkte Vogl an. Seine Mannschaft müsse die eigenen Fehler abstellen und härter arbeiten, dass die Scheibe auch mal wieder ins Tor geht. „Wir sind ganz klein, müssen ganz unten anfangen und uns erst nach oben arbeiten. Mit der Einstellung und der Leistung bin ich zufrieden, mit dem Ergebnis natürlich nicht“ so Vogl.
Nach 79 Sekunden musste Korbinian Sertl, der diesmal ins Tor rotiert wurde, bereits erstmals hinter sich greifen und Martin Heinisch durfte das 1:0 für Weiden bejubeln (01:19). Die kämpferisch gut auftretenden Löwen hatten spielerisch nicht viel entgegenzusetzen und nach einem Konter in der neunten Minute stellte Philipp Siller bereits auf 2:0 (08:40). Nachdem in den ersten 20 Minuten die wohl besten Chancen der Hausherren durch Lukas Wagner und Michael Rimbeck noch entschärft wurden, musste sich Weidens Keeper Johannes Wiedemann in der 26. Minute geschlagen geben. Lukas Wagner zog in dreifacher Weidener Begleitung vor das Tor der Gäste und schlenzte die Scheibe in die Maschen zum 1:2-Anschlusstreffer (25:59). Nun kamen die Löwen etwas auf, doch wie aus dem Nichts hatten die Blue Devils vor dem zweiten Pausenpfiff die richtige Antwort parat. Der 31-jährige Barry Noe schaute sich den richtigen Torwinkel und stellte den alten Abstand wieder her (38:14).
Im letzten Drittel wurden die Reihen der Löwen dann munter durchgetauscht und offensichtlich zeigten die Veränderungen Wirkung, denn Tomas Rousek machte es mit dem 2:3 aus Sicht der Gastgeber wieder spannend (43:40). Die kalte Dusche folgte dann aber rund zehn Minuten später, als Weiden einen Penalty zugesprochen bekam, den Matt Abercrombie eiskalt zum 4:2-Endstand verwertete (55:57).
Allzu lange Zeit, sich über das Null-Punkte-Wochenende zu ärgern, hat der EHC Waldkraiburg aber nicht. Schon am Mittwoch, den 3.Oktober, geht es ab 18:00 Uhr weiter mit einem Schwergewicht des deutschen Eishockeys. Dann treten die Löwen nämlich beim SC Riessersee in Garmisch an. Am Freitag um 20:00 Uhr gibt dann der noch ungeschlagene EC Peiting – 6:4 gegen Regensburg, 5:0 in Lindau- seine Visitenkarte in der Raiffeisen Arena ab, am Sonntag geht es um 18:00 Uhr zum EV Landshut. Auch der Traditionsklub aus Niederbayern ist noch ohne Niederlage, nachdem der große Favorit neben Rosenheim am ersten Wochenende Lindau mit 4:2 und Sonthofen mit 8:3 besiegt hatte.
ESC Moskitos Essen
(OLN) Das Statement unseres Cheftrainers und Sportmanagers Frank Gentges nach der knappen Niederlage bei den Hannover Scorpions:
"Es war ein sehr gutes Spiel. Wir waren von Beginn an in allen Bereichen stark und über weite Strecken die bessere Mannschaft. Einziges Manko wie schon am Freitag gegen Tilburg, die klägliche Chancenverwertung, einfach unfassbar was wir an Großchancen alles haben liegen lassen und dann ist klar dass eine so clevere und routinierte Mannschaft kleinste Fehler bei uns ausnutzt."
EC Harzer Falken
Harzer Falken als moralische Sieger gegen Saale Bulls Halle
(OLN) Es war ein tolles Spiel, das die 688 Zuschauer da im Wurmbergstadion
zu sehen bekamen. Am Ende sollte erst das Penaltyschießen für die
Entscheidung sorgen und die Gäste mit einem 2:3 (0:0; 0:2; 2:0;
0:1)-Erfolg auf dem Heimweg schicken.
Doch bis es soweit war, erlebten die Zuschauer ein packendes und
insgesamt ausgeglichenes Spiel zweier Teams, die unter völlig
verschiedenen Vorzeichen in diese Partie gegangen sein dürften. Auf
der einen Seite die Gäste aus Halle, die aus den vorherigen Spielen
bislang nur einen Punkt sammeln konnten und somit den Ansprüchen der
aus der letzten Saison erfolgsverwöhnten Fans hinterherhinken. Auf der
anderen Seite das Falkenteam, das unter Trainer Arno Lörsch mit jedem
Spiel Fortschritte macht und gegen einen solchen Gegner eigentlich gar
nichts zu verlieren hat. Klar war man sich auch der Situation der
Gäste bewusst, die verletzungsbedingt sicherlich nicht in der
Formation in den Harz gereist kam, die man im Sommer unter diversen
Widrigkeiten zusammengestellt hatte. Doch zu was das Team aus Halle
dennoch fähig war, sollte man vor allem in den ersten 10 Minuten des
2. Drittels zu sehen bekommen. Hatte man sich im 1. Drittel noch
gegenseitig mehr oder weniger abgetastet und war lediglich bei Chancen
durch Richard Zerbst und Louis Trattner sowie auf der Gegenseite
Nathan Robinson mal gefährlich vor dem Torwart aufgetaucht, gab es im
Mitteldrittel einen wahren Sturmlauf der Gäste aus Halle. Doch Trainer
Arno Lörsch konnte sich den Luxus erlauben den zuletzt ganz starken
Fabian Hönkhaus eine Ruhepause zu gönnen, da Huskies-Trainer Rico
Rossi Leon Hungerecker ebenfalls eine DEL2-Pause gönnte und diesen in
den Harz schickte. Und Hungerecker zeigte diverse Male, warum er auch
im DEL2-Team der Kassel Huskies bereits seine Einsätze bekommt. Vor
allem rund um die 25. Minute, als beide Mannschaften gerade eine
Strafzeit absaßen und Halle das Mehr an Platz zu diversen Großchancen
nutzte. Doch immer wieder war es Hungerecker, der seinem Team in
dieser Phase einen starken Rückhalt wurde. Bis zur 30. Minute, als Max
Spöttel das Gewühl vor dem Harzer Tor nutzte und zum 0:1 einschoss.
Allerdings sollte dieser Treffer für die Harzer sowas wie ein Weckruf
werden, denn statt dass sich Halle nun im Spiel wähnen durfte, drehten
nunmehr die Harzer immer mehr auf, blieben jedoch bei Chancen von
Kostyrev, Trattner, Weikamp und Ehmann erfolglos. Und dann passierte
fünf Sekunden vor der Drittelpause die tragischste aller Situationen.
Ausgerechnet der insgesamt ganz starke Louis Trattner führte den Puck
unbedrängt in der eigenen Ecke und statt die Scheibe zu halten oder
über die Bande herauszuspielen wählte er die Option des langen Passes.
Diesen jedoch fing Max Spöttel an der blauen Linie ab und netzte
dankend zum 0:2 ein.
Umso mehr spricht es für den Teamspirit, dass Arno Lörsch in der
anschließenden Pressekonferenz davon berichtete, dass keiner im Team
Vorwürfe erhob, sondern alle Spieler Trattner vielmehr aufrichteten
und motivierten. Ein Teamspirit, den die Falken dann auch mit raus in
das letzte Drittel nahmen. Die Harzer machten sofort Druck und nachdem
Ehmann, Richter und Zerbst noch an Schlussmann Henning Schroth
gescheitert waren, blieb es Zach Josepher vorbehalten, die Harzer in
Überzahl nach Zuspiel durch Dennis Gulda und Erik Pipp mit einem
satten Blueliner wieder auf ein Tor herankommen zu lassen. Und mit
diesem Erfolgserlebnis im Rücken setzten die Falken weiter nach und
diesmal war es Artjom Kostyrev, der in einer recht unübersichtlichen
Szene vor dem Hallenser Tor den Überblick behielt und zum verdienten
Ausgleich abschloss. In der Folge sollten Trattner, Gulda und
Buonincontri noch aussichtsreiche Chancen bekommen, den ersten Dreier
einzutüten, doch allesamt scheiterten sie an Schlussmann Schroth.
Somit ging es in die Overtime, in der die Harzer zunächst in Überzahl
beginnen konnten und sich gut ins Hallenser Drittel vorarbeiteten.
Doch richtig zwingend sollte es nicht werden und als dann die Falken
selber noch eine Strafe kassierten, war es erneut Hungerecker, der die
Großchance von Jannik Striepeke glänzend vereitelte. Was blieb war das
Penaltyschießen. Und in diesem war Nathan Burns der Einzige, der im
Gegensatz zu allen anderen Schützen auf dem verbrauchten Eis gar nicht
erst zockte, sondern aus dem Slot ziemlich humorlos abzog und
Hungerecker zum Siegtreffer überwand.
Nun ist es immer irgendwie tragisch, wenn das Penaltyschießen über
Sieg oder Niederlage entscheidet. Doch so wie das Harzer Team nach
einem 0:2-Rückstand und diesem bitteren zweiten Gegentor wieder zurück
ins Spiel gefunden und die Verlängerung erzwungen hat, muss einem vor
den weiteren Aufgaben sicherlich nicht bange sein. Wie bereits gegen
die zwei Hannoveraner Teams trat man auch gegen Halle als Mannschaft
auf und ist in der Lage, individuell besser besetzten Teams alles
abzuverlangen und selber auch Druck auf den Gegner auszuüben. Dabei
gelang es auch dieses Mal wieder, ein Überzahlspiel zu nutzen und auf
der anderen Seite mit starken Schlussleuten wie zuletzt Fabian
Hönkhaus oder gegen Halle Leon Hungerecker defensiv sicher zu stehen
und auch Unterzahlspiele schadlos zu überstehen. Und eines muss man
bei diesem Spiel auch anmerken. Denn Hauptschiedsrichter Eugen Schmidt
zeigte nach den Strafzeitenfluten aus den letzten Spielen wie man
konsequent pfeifen, ein Spiel aber auch einfach mal laufen lassen
kann. So wurde aus einem tollen ein noch besseres Spiel mit viel
Tempo, Härte und einem großartigen Ausgang für die Harzer Falken. (Hei)
Icefighters Leipzig
Unglückliche Heimpremiere
(OLN) Vorneweg mal eine wichtige, ja die wichtigste Nachricht: Leipzig hat ein Eisstadion. Eine richtig geile Arena, die zum Auftakt auch gleich „Ausverkauft!“ meldete. 2500 Fans, Zuschauer, Neugierige wollten sich das Spektakel nicht entgehen lassen. Über die Feierlichkeiten und die vielen schönen Momente rund um das Spiel herum, wurde und wird sicher noch genug berichtet. Das Spiel gegen die Hannover Indians war hart umkämpft und bis zum Schluss spannend. Leider hatten am Ende die Gäste aus Hannover die Nase vorn, weil sie kaltschnäuziger waren und wir zu verkrampft und kompliziert agierten. So ging die Heimpremiere mit 0 – 2 verloren. Die EXA IceFighters starteten nervös und fahrig. Die Hannover Indians mit zwei Heimsiegen und einem Punkt auswärts sehr gut in die Saison gestartet, spielten kompakt und warteten auf Konterchancen. Und die erste große nutzten sie gleich zur Führung. Beim 0 – 1 in der 5. Minute blieb Keke Roßberg keine Abwehrmöglichkeit. Danach erspielten sich die IceFighters mehrere gute Chancen. Benjamin Kosianski, Alexander Seifert und Damian Schneider hatten das geschichtsträchtige erste Tor auf dem Schläger. Aber Ex-IFL-Goalie Kevin Beech war nicht zu bezwingen. So ging es mit 0 – 1 in die erste Pause. Das zweite Drittel startete denkbar schlecht. Eh schon in Unterzahl, kassierten die EXA IceFighters noch eine Strafe. Bei 3 – 5 fiel dann in der 22. Minute das 0 – 2. Das komplette Drittel war sehr wenig Spielfluss auf beiden Seiten zu erkennen, weil es ständig Strafen gab und nie wirklich ein Rhythmus entstehen konnte. Bezeichnend war, dass die beiden größten Chancen auf den Anschlusstreffer in Unterzahl herausgearbeitet wurden. Am knappsten scheiterte Patrick Fischer, der von Dimitri Komnik schön bedient wurde und dann leider nur den Pfosten traf. Im letzten Drittel versuchten die IceFighters nochmal alles. Aber die Indians spielten ihren Stiefel routiniert runter. Sie ließen kaum noch Chancen zu. Unser Team verkrampfte zusehends. „Gefühlt hatten wir im ganzen Spiel die Brechstange in der Hand. Statt die Scheibe laufen zu lassen, rannten wir zu oft allein gegen die kompakte Defensive der Indians an. So ist es dann schwer, eine gute Chance herauszuspielen. Aber ich kann meinem Team keinen Vorwurf machen. Wir haben mit all den Umständen der letzten Wochen auch an diesem Wochenende gesehen, dass wir uns nicht verstecken brauchen. Ich bin erst einmal froh, dass die Premiere vorbei ist, alles ganz gut funktioniert hat und jetzt ein halbwegs normaler Rhythmus kommt. Gleich Dienstag in Duisburg haben wir die nächste schwere Aufgabe. Das ist aber gut so. Keine Zeit zu schmollen oder traurig sein – es geht weiter“, sagte Coach Sven Gerike gleich nach dem Spiel.
EHC Königsbrunn
Fettinger teuflisch gut
(BYL) Der EHC Königsbrunn kann auch sein letztes Testspiel gegen die „Donau Devils“ der VfE Ulm/Neu-Ulm deutlich mit 6:2 für sich entscheiden. Nach einer unterhaltsamen Partie hatten die Brunnenstädter klar verdient das bessere Ende für sich und waren nicht nur läuferisch die bessere Mannschaft.
EHC-Coach Fabio Carciola musste neben den Dauerverletzten Nicolai Pest und Jennifer Harß auch auf Pascal Rentel, Lukáš Hruzík und Patrick Zimmermann verzichten. Auf der Torhüterposition gab es eine Änderung, im letzten Testspiel gab der Trainer dem 18-jährigen Leon Streicher die Möglichkeit, im Tor der Königsbrunner Eiszeit und Erfahrung zu sammeln.
Dabei startete der EHC schwach in die Partie und kassierte nach einigen Sekunden schon die erste Strafzeit. Die hochmotivierten und kampfstarken Gastgeber waren schon von Beginn an präsent und nutzten ihr Überzahlspiel konsequent, nach gerade mal zwei Spielminuten lag Königsbrunn schon mit 0:1 zurück. Es dauerte bis zur fünften Spielminute, ehe die Brunnenstädter immer besser in die Partie kamen und sich einige schöne Möglichkeiten erspielten. Lukas Fettinger nahm sich dann in der neunten Spielminute ein Herz und hämmerte den Puck ins gegnerische Tor, dem Ulmer Keeper war beim Ausgleich die Sicht verdeckt. Königsbrunn blieb am Drücker und dominierte die Partie, Ulm kam nur selten vor das Königsbrunner Tor, wo Leon Streicher einen guten Job machte und alle Schüsse der Gastgeber entschärfte. In der 14. Spielminute setzte es eine doppelte Strafzeit gegen den EHC, diese blieb aber folgenlos, jedenfalls für Königsbrunn. Denn dem Moment, als Fettinger von der Strafbank kam, wurde er geschickt von Marc Streicher angespielt und nutzte seine Chance eiskalt zum 2:1 für den EHC. Bis zur Pause fielen dann aber keine weiteren Treffer mehr.
Im mittleren Spielabschnitt war Königsbrunn wieder gnadenlos dominant und gönnte den Donau Devils nur sehr wenig Puckbesitz. Allerdings war es brotlose Kunst, denn Treffer sahen die Zuschauer keine. Ulm war da effektiver, in der 36. Spielminute nutzten die Donaustädter eine ihrer wenigen Möglichkeiten und sorgten für den überraschenden Ausgleich. Doch kurz darauf hatten die Königsbrunner Überzahlspiel und kamen durch Hayden Trupp erneut mit 3:2 in Führung. Nur zwei Minuten später war Königsbrunn dann sogar in doppelter Überzahl und legte vor der letzten Pause durch die Treffer von Ralf Rinke und Henning Schütz zum 5:2 nach.
Auch im letzten Abschnitt war der EHC die bessere Mannschaft, nahm aber nochmal einen Gang aus der Partie und kam noch in der letzten Spielminute durch Lukas Fettingers Überzahltor zum 2:6 Endstand.
Mit drei Treffern und zwei Assists war Lukas Fettinger heute „Man of the Match“ und unterstrich damit seine herausragende Frühform. Königsbrunn konnte zumindest gegen die Donau Devils im Überzahlspiel überzeugen, vier der acht Strafzeiten gegen die Gastgeber wurden zum Torerfolg genutzt. Allerdings waren die Brunnenstädter aus dem Spiel heraus ineffizient und ließen zu viele Chancen liegen. Der EHC hat noch bis zum nächsten Freitag Zeit, an den gezeigten Defiziten zu arbeiten.
EHC-Coach Fabio Carciola war aber insgesamt zufrieden mit der gezeigten Leistung: „Wir waren heute das ganze Spiel über die bessere Mannschaft. Für die Bayernliga war das aber kein Gradmesser, da müssen wir uns noch ganz klar steigern. Im Großen und Ganzen war unser Spiel aber in Ordnung, an dieser Stelle möchte ich noch ein Lob an unseren Keeper Leon Streicher aussprechen, der seine Sache sehr gut gemacht hat!“
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks holen Platz 2 beim Platzer & Wimmer Cup - Passau ohne Niederlage in der Saisonvorbereitung
(BYL) Die Passau Black Hawks haben sich beim Platzer & Wimmer Cup 2018 in der Passauer EisArena den zweiten Platz gesichert. 500 Zuschauer sahen in der EisArena spannende und kurzweilige Spiele. Der Platzer & Wimmer Cup wurde zum zweiten Mal ausgetragen und soll auch in Zukunft ein fester Bestandteil im Terminplan bleiben. Die Mannschaften aus Passau, Vilshofen, Waldkirchen und Dingolfing kämpften hart aber stets fair um den Cup. Am Ende durfte der ESV Waldkirchen jubeln und den Cup in die Höhe stemmen. Die Waldkirchner Auswahl konnte mit ihren sieben (!!!) Kontingentspielern aus Tschechien in allen Spielen punkten. Den Passau Black Hawks rangen die Waldkirchner ein 2:2 unentschieden ab. Im Vergleich stand bei den Passau Black Hawks im Turnier mit Petr Sulcik nur ein Kontingentspieler auf dem Eis. Schlussendlich mussten sich die Habichte aufgrund des schlechteren Torverhältnisses mit Platz 2 zufriedengeben. Die zweite Partie im Turnier konnten die Black Hawks mit 3:0 gewinnen. Deutlich wurde aber auch hier, dass sich die Habichte dem Niveau des Landesligisten anglichen und nicht an die Leistungen der letzten Vorbereitungsspiele anknüpfen konnten. Im letzten Spiel des Turniers kam noch mal Derby Stimmung auf in der Passauer EisArena. Passau gegen Vilshofen erinnerte an die Duelle in der Landesliga aus „alten Tagen“. Der Kräfteverschleiß war beiden Mannschaften anzumerken, sodass sich kein sonderlich schnelles Spiel entwickeln konnte. Am Ende siegten die Passau Black Hawks aber verdient mit 3:1.
Im Anschluss an das Turnier wurden die Teams bei der Siegerehrung durch die Verantwortlichen des Autohaus Platzer & Wimmer, sowie von Vorstand Christian Eder ausgezeichnet. Die Plätze drei und vier gingen an Vilshofen und Dingolfing. „Wir möchten uns ausdrücklich bei der Firma Platzer & Wimmer bedanken. Das Turnier sollte sich als fester Bestandteil etablieren. Danke an unsere viele ehrenamtlichen Helfer die einen reibungslosen Ablauf sichergestellt haben.“ so Christian Eder direkt nach dem Turnier.
Die Passau Black Hawks starten am Freitag um 20 Uhr in Erding in die neue Bayernliga Saison. Um gegen Erding zu bestehen, müssen die Passau Black Hawks aber deutlich mehr zeigen als im Turnierverlauf im Platzer & Wimmer Cup. Welches Personal am Freitag zur Verfügung steht wird sich erst kurzfristig entscheiden. Trainer Christian Zessack möchte kein Risiko eingehen und wird nur Spieler mit nach Erding nehmen welche absolut fit sind. Das erste Bayernliga Heimspiel tragen die Passau Black Hawks am Sonntag um 18.30 Uhr in der Passauer EisArena gegen die Eispiraten Dorfen aus. Tickets gibt es ab sofort im Vorverkauf. -czo
TSV Peißenberg
Das war nix im letzten Testspiel
(BYL) Für die „Eishackler“ setzte es zum Abschluss der Vorbereitung eine 4:2 Niederlage gegen die EA Schongau.
Wenn man sich das intensiv Körperbetonte Spiel gestern Abend in Schongau angesehen hat, dann weiß man nicht so wirklich was man davon halten sollte. Gehen wir einmal vom positiven aus, dann zeigten beide Mannschaften, dass sie auf den Punktrundenstart nächste Woche brennen und das beide Teams ein Zeichen setzen wollten, dass mit beiden zu rechnen ist.
Von der anderen Seite betrachtet bekamen die ca. 450 Zuschauer im Schongauer Eisstadion wenig, schön heraus gespielte Angriffe zu sehen. Waren sowohl die „Mammuts“ als auch die „Eishackler“ damit beschäftigt möglichst viele Checks zu fahren, auch die ein oder anderen unschönen Szenen (Checks von hinten in die Bande) ließ der Schiedsrichter in diesem Freundschaftsspiel großzügig weiterlaufen. Tore fielen im ersten Abschnitt glücklicherweise dennoch, in der 9. Minute war es Schongau die mit 1:0 in Führung gingen. Dagegen verhalf den „Eishacklern“ in der 15. Minute eine Fünf gegen Drei Überzahl-Situation zum Ausgleich durch Florian Höfler.
Im Mittelabschnitt war es wieder Schongau die den Führungstreffer zum 2:1 in der 23. Spielminute erzielen konnten. Acht Minuten später kam Markus Andrä frei zum Schuss, der die Partie wieder ausgleichen konnte. Aber auch in diesem 2. Drittel konnte keine von beiden Mannschaften, dass Spiel in ihre Richtung lenken und es blieb beim 2:2. An Jakob Goll im Peißenberger Gehäuse war die Niederlage nicht festzumachen, dieser hielt in der 33. Minute auch einen Penalty vom ehemaligen TSV-Akteur Kopecky.
Etwas mehr spielerische Elemente zeigten beide Mannschaften im Schlussabschnitt, dort konnten sich die „Mammuts“ mit ihrer kämpferischen Leistung abheben und auch den verdienten Treffer zum 3:2 erzielen. Wenn die „Eishackler“ ihre Angriffe durchbringen konnten, dann scheiterten Sie am Torhüter der Schongauer der einen sehr guten Tag erwischte. Einen Fehlpass im Aufbau der „Eishackler“ konnten die „Mammuts“ zu ihrem Vorteil nutzen, dieser brachte dann auch in der letzten Spielminute das 4:2 Endergebnis mit sich.
Sei es drum. Die Vorbereitung ist mit diesem Sonntag beendet und der Fokus liegt auf nächster Woche. Dort geht es zum Saison-Auftakt zum Aufsteiger nach Königsbrunn, dieses Spiel beginnt um 20:00 Uhr. Dort wird auch Dominik Novak wieder zum Einsatz kommen.
EA Schongau
Derby-Sieg fürs Selbstvertrauen
(BYL) Zum Abschluß der Vorbereitung konnte die EA Schongau vor gut 400 Zuschauern einen Derbysieg gegen Ligen-Konkurrent TSV Peißenberg einfahren. Ein Erfolg für das Selbstvertrauen des Teams, das von einer Fachzeitschrift mal wieder auf die absolute Außenseiterrolle in der starken Bayernliga 2018/19 gesetzt wurde.
In der sehr intensiv – aber absolut fair geführten Partie legten die Mammuts beständig vor – ohne sich jedoch entscheidend absetzen zu können.
In der 9. Minute ein genialer Pass von Sebastian Sutter auf Neuzugang Jakub Muzik und die EAS lag zum ersten Mal in Front – 1 : 0. In Überzahl verpasste die EAS zunächst diesen Vorsprung auszubauen und mit zwei Mann mehr auf dem Eis glichen die Gäste durch Ex-EAS-Stürmer Florian Höfler zum 1 : 1 aus (15.).
Zu Beginn des Mittelabschnitts hatte sich Daniel Holzmann auf der rechten Seite durchgesetzt und hämmerte die Scheibe zur erneuten Führung der Mammuts ins Netz (23.).
Leider war es ein leichtsinniger Fehlpass in der Defensive, der den Gästen in der 31. Minute die Scheibe regelrecht auf dem Silbertablett servierte – 2 : 2 .
Kurz danach konnte der durchgebrochene Simon Fend nur durch ein Foul von den Schlittschuhen geholt werden - beim ausgesprochenen Penalty scheiterte Milan Kopecky jedoch am Peißenberger Goalie Jakob Goll (33.) - so ging es mit 2 : 2 in den Schlussabschnitt.
In einer 4-4 Situation – beide Teams hatten einen Spieler auf der Strafbank, da hatte Jakub Muzik den jungen Sebastian Sutter bedient – und es zeigte sich erneut, dass EAS- Teammanager Martin Resch hier einen richtigen „Rohdiamanten“ für das Team geangelt hat. Der 19-jährige verwandelte eiskalt zur erneuten EAS- Führung – 3 : 2 (48.).
Ein Lokalderby will keiner verlieren – auch wenn es nur ein Vorbereitungsspiel ist. Die Angriffe der Gäste wurden nun energischer - zumal die EAS nun auch gleich in Unterzahl geriet. Doch Lukas Müller im Tor der Mammuts blieb einfach unbezwingbar.
Kurz vor dem Spielende krönte Sebastian Sutter seinen Tag, als er sich behauptete und den mitgeeilten Fabian Magg bediente – 4 : 2 (59.) – den Sieg für das Selbstvertrauen ließ sich das Team von Trainer Roman Mucha nicht mehr streitig machen.
Am nächsten Wochenende wird es aber nun ernst – den Auftakt macht die EAS am Freitag (05.10.; 20 Uhr) beim Bayernliga-Mitfavoriten Dorfen. Zum ersten Heimspiel kommt am Sonntag, 07.10. (dann wieder zu den gewohnten 17:00 Uhr !) der starke Aufsteiger EC Bad Kissingen zur EAS.
ERSC Amberg
Strafen stellen Leistung in den Hintergrund
(BLL) Der ERSC zeigt sich gegen die favorisierten „Black Hawks“ aus Passau weiter verbessert, erreicht auch ein absolut respektables Ergebnis, aber zufrieden war im Amberger Lager niemand so richtig – dafür sorgten zwei schmerzliche Spieldauerstrafen.
Felix Söllner und Lukas Salinger wurden vom Schiedsrichtergespann vorzeitig zum Duschen geschickt, durchaus regelkonform, aber extrem ärgerlich - weil unnötig. Die beiden Löwenspieler werden jedenfalls den Punktspielauftakt am 12.Oktober in Pfaffenhofen gesperrt verpassen. Direkte Auswirkungen auf das Resultat am vergangenen Freitag hatten die Strafen zudem, denn während der Amberger Unterzahl gelangen den Gästen drei Treffer.
Den Ton gab während der Partie zumeist der Bayernligist an, der von Beginn an aufs Tempo drückte. Die Wild Lions hatten jede Menge Defensivarbeit zu verrichten, erledigten diese aber durchaus geschickt. Kein Vergleich mit der 1:11-Niederlage 8 Tage zuvor. Gestützt hatte man sich dabei häufig auf die Reaktionen von Goalie Oliver Engmann, der einen echten Sahnetag erwischte. Das 0:1 von Torjäger Dominik Schindlbeck konnte aber auch er nicht verhindern. Nach einem Powerplaytreffer von Svatopuk Merka zum 0:2 kamen auch die Gastgeber zu einem Erfolgserlebnis. In ERSC-Unterzahl lief Felix Köbele alleine auf das Passauer Tor zu und vollendete sicher und sehenswert zum 1:2, ganze sechs Sekunden vor Drittelende.
Im Mittelabschnitt waren gerade 38 Sekunden gespielt, da hatte Passau durch einen weiteren Überzahltreffer von Mathias Sagerer den alten Abstand wiederhergestellt. In der Folge konnte Amberg nur gelegentliche Entlastungsaktionen starten und das Geschehen spielte sich weitestgehend im ERSC-Verteidigungsdrittel ab. Beinahe folgerichtig erhöhte Petr Sulcik zum 1:4. Mit diesem Ergebnis ging es in den Schlussabschnitt, wo die Löwen den Beweis erbrachten, dass die letzten Trainingseinheiten gefruchtet hatten. Physisch zeigt sich das Team bereits in einem guten Zustand, aber auch Harmonie und Passgenauigkeit sollten bis zum Landesligabeginn noch weiter verbessert sein. Gegen Passau konnte die Salinger-Truppe bis zum Ende das Tempo mitgehen. Zunächst gelang Bernhard Keil nach Vorlage von Andreas Hampl das 2:4. Auch das 2:5, kaum eine Minute später durch Philipp Müller beeindruckte die Löwen nicht. Schließlich setzte Florian Wrobel mit dem 3:5 auf Zuspiel von Köbele den Schlusspunkt. Der sechste Sieg für Passau im sechsten Test, aber keiner fiel ergebnistechnisch so eng aus, wie der am Freitag.
SC Forst
SC Forst am Sonntag siegreich - EV Pfronten erneut bezwungen
(BLL) Derzeit sieht es so aus, als ob die Falcons aus Pfronten der Lieblingsgegner der Nature Boyz sind, denn am Sonntag konnten sie das Freundschaftsspiel im heimischen Stadion knapp mit 2:1 (1:0, 1:1, 0:0) für sich entscheiden.
Mit 13 Feldspielern auf dem Spielbericht begannen die Hausherren ihr 4. Freundschaftsspiel vor heimischer Kulisse. Auf der Gästeseite, mit 15 Feldspielern besetzt, war Torhüterin Franziska Albl ins Tor zurückgekehrt. Die Mannen um Trainer Josef Bachmeier begannen wieder sehr engagiert und konzentriert, besonders die Abwehrreihen ließen wenig Chancen der Gäste zu. In diesem Spiel stand Mathias Zink im Forster Kasten, auch auf ihn war Verlaß, denn in souveräner Manier verhinderte er Gegentreffer. Das Spiel wogte hin und her, wiederum konnte sich keine Mannschaft spielerisch von der anderen abheben. Als sich die Mannschaften und auch die Fans auf einen torlosen Seitenwechsel einstellten, war Daniel Anderl zur Stelle. Er nutzte das Zuspiel von Tobias Dietz und verwandelte 18 Sekunden vor Ende des 1. Drittels zur 1:0-Führung.
Ähnlich verlief auch der zweite Spielabschnitt, die Angreifer konnten sich anfänglich nicht gegen die Abwehrreihen durchsetzen. Einige Einzelaktionen brachten etwas Gefahr für die Torleute. Es dauerte bis zur 30. Spielminute, dann schlugen erneut die Hausherren zu. Basian Grundner nutzte das Getümmel vor Pfrontens Tor zur 2:0-Führung. Die Assists kamen von Ron Zinner und Roberto Gangemi. Nach diesem Treffer wurden die Forster aktiver und fuhren die Angriffe konzentrierter, zählbares sprang jedoch nicht heraus. Vielmehr nutzten die Gäste eine Überzahlsituation, um in der 36. Spielminute auf 2:1 zu verkürzen. Beim Weitschuß von Lukas Hruska war Torhüter Zink die Sicht verstellt, er konnte nicht mehr eingreifen.
Im letzten Spielabschnitt zeigten sich die Falcons agiler und verzeichneten einige gute Chancen. Jetzt hatte Mathias Zink mehr zu tun, er löste die gestellten Aufgaben mit Bravour, und auch dem nötigen Glück des Tüchtigen. Forst war in dieser Phase des Spiels darauf bedacht, keine Gegentreffer mehr zuzulassen. In den letzten 7 - 8 Minuten starteten die Gäste zur Schlussoffensive, jedoch konnten sie die Chancen nicht verwerten. Knapp zwei Minuten vor Schluß, nach einer Auszeit, kam ein sechster Feldspieler für die Torhüterin aufs Spielfeld. Mathias Zink war der Turm in der Schlacht und verhinderte den Ausgleich. Kurz vor Ende ergab sich bei einem Konter die Chance für die Forster, doch zu zögerlich wurde auf das leere Tor geschossen. Mit diesem knappen Ergebnis ging eine sehr faire Partie zu Ende.
Trainer Sepp Bachmeier war mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden, obschon er auch einen Wunsch äußerte: "Ich würde mich sehr freuen, wenn der eine oder andere Spieler mal bei uns vorbeischauen würde um festzustellen, dass es bei uns Spaß macht, Eishockey zu spielen". Angesichts des dünnen Kaders wäre die eine oder andere Verstärkung kein Luxus!
ESC Kempten
Sharks landen den ersten Sieg der Vorbereitung - Erst im letzten Drittel sorgt der ESC für klare Verhältnisse
(BLL) Trainer Martin Valenti war nach dem Spiel sichtlich erleichtert: „ Wir haben uns in den ersten zwei Dritteln schwer getan, Germering hat aggressiv auf den Körper gespielt und war sehr laufstark. Damit hatten wir lange Probleme. Im letzten Drittel haben die Jungs gezeigt was in ihnen steckt und selbst das Spiel gemacht. Da waren wir dann auch deutlich überlegen.
Kempten begann von Anfang an druckvoll und erspielte sich Chancen. Die Scheibe lief gut durch die Reihen und so fiel in der 8. Min. die verdiente Führung. Nachdem Germering einen Konter über das Tor setzte reagierte Martin Niemz am schnellsten und schickte über Alexander Henkel den schnellen Andreas Ziegler auf die Reise der alleine auf das Gästetor zulief und eiskalt verwandelte. Damit sicherte sich der Sharks Goalie einen für Torhüter eher seltenen Scorerpunkt.
Aber anstatt weiter druckvoll nach vorne zu spielen ließen die Allgäuer den Wanderers mehr Raum und gaben das Spiel aus der Hand. Folgerichtig waren die nächsten 30 Minuten sehr offen und Germering drehte das Ergebnis auf 2:1 nach dem zweiten Drittel. Kempten hatte zwar durchaus hochkarätige Chancen scheiterte aber ein ums andere Mal am stark haltenden Daniel Klein im Wanderers Tor. Schrecksekunde in der 35. Min. Alexander von Sigritz sah einen Check seines Gegenspielers nicht kommen und musste mit einer blutenden Platzwunde im Gesicht in die Kabine. Zum Glück konnte er mit Klammerpflaster versorgt im letzten Drittel weitermachen.
Im Schlussabschnitt dann ein wesentlich konsequenteres Auftreten der Kemptener. Die Sharks waren näher an ihren Gegenspielern, stärker in den Zweikämpfen und konsequent im Angriff. Das höhere Tempo bereitete den Hausherren sichtlich Probleme und so fielen nicht weniger als sechs Treffer für die Illerstädter. Nur kurz nach dem Ausgleich durch Kevin Steiner konnte Gregor Stein mit einem verdeckten Schlagschuss der genau neben dem Pfosten einschlug die Führung wieder herstellen. Sehenswert auch das 2:4 als David Hornak das Tor schon selbst erzielen konnte aber mannschaftsdienlich den noch besser postierten Nikolas Oppenberger bediente der nur noch ins leere Tor einschieben musste. Er bedankte sich nur drei Minuten später dafür als er im Gegenzug das 2:5 für Hornak auflegte. Dieser zeigte sich im letzten Abschnitt sehr spielfreudig und bereitete auch das 2:6 durch Alexander von Sigriz vor worauf Keeper Klein seinen Schläger wutentbrannt auf die Bank feuerte und das Eis verließ. Den Schlusspunkt setzte erneut David Hornak zum 2:7 Endstand.
EHC Bayreuth
Pleger-Brüder laufen wieder für den EHC auf
(BBZL) Mit Nikolai und Vinzenz Pleger kehren zwei Spieler vom EV Pegnitz an den Roten Main zurück, deren sportliche Heimat überwiegend der Tigerkäfig war.
Nikolai stand bereits mit 3 Jahren zum ersten Mal auf dem Eis und durchlief die gesamte Nachwuchsabteilung des ESV und EHC Bayreuth. Schon als Junior stand er im Bayernliga-Kader des EHC Bayreuth und war auch in den ersten beiden Oberliga-Jahren fester Bestandteil der Gelb-Schwarzen. 2015 wechselte er zum Nachbarn EV Pegnitz in die Bayernliga, erzielte dort in 106 Spielen 25 Tore und steuerte 28 Assists zum Klassenerhalt seines Vereins bei. Sein sportliches Ziel ist eine erfolgreiche Saison in der Bezirksliga, bestenfalls möglichst mit dem Aufstieg.
Der 24-jährige übernimmt zusätzlich hauptverantwortlich auch die U-13 Knaben als Cheftrainer und tritt damit vor allem da ein schweres Erbe an. Sein Vorgänger und Vater Knut war sowohl bei den Jungs und Mädels als auch beim Team sehr beliebt und ein absoluter Eishockey-Fachmann. Nach vielen Jahren erfolgreicher Nachwuchsarbeit will der nun etwas kürzertreten und zumindest eine Pause einlegen. Nikolai als angehender Gymnasiallehrer hat großen Spaß an der Arbeit mit Kindern. „Das ist auch meine Motivation, als Trainer zu arbeiten. Den Kindern möglichst viel sportlich zu vermitteln und ihnen die Möglichkeit geben, beim Eishockey Spaß zu haben.“
Auch der jüngere Bruder Vinzenz schnürte in den beiden letzten Jahren die Schlittschuhe beim Nachbarn in Pegnitz und wird jetzt wieder Teil der Bayreuther Eishockey-Familie. Der 21-jährige Verteidiger entstammt ebenfalls dem Bayreuther Nachwuchs und lernte sofort nach dem Laufen auch das Schlittschuhlaufen. Er spielte 2015/16 bei den Junioren und bei der damaligen 1b in der Landesliga und wechselte anschließend zum EV Pegnitz in die Bayernliga.
Er wird seinem Bruder auch als Co-Trainer bei der U-13 assistieren und tritt so ebenfalls in die Fußstapfen seines Vaters.
Coach Marco Zimmer begrüßte die Rückkehr der beiden: „Sportlich sind die beiden auf jeden Fall eine Verstärkung. Sie passen gut zum Team und als Bayreuther Jungs zum Konzept, eine Mannschaft mit einheimischen Talenten aufzubauen. Super ist auch, dass sie sich gleich im Nachwuchs einbringen.“
Der eigentlich für die U-13 geplante hauptamtliche Nachwuchstrainer Sebastian Mayer bekommt damit mehr Freiraum, um ein Gesamtkonzept für die zukünftige Nachwuchsarbeit voranzutreiben.
Sergej Hausauer zurück in Bayreuth
Paukenschlag beim EHC Bayreuth - mit dem mittlerweile 30-jährigen Sergej Hausauer kommt das nächste Eigengewächs an den Roten Main zurück. Damit verstärkt ein weiterer Spieler, der in der vergangenen Saison noch zwei Klassen höher in der Bayernliga aktiv war, die Gelb-Schwarzen in der kommenden Bezirksliga-Saison.
Der in Kirgisien geborene Stürmer kam mit 2 Jahren nach Oberfranken und durchlief bis zu den Schülern die Nachwuchsteams der Bayreuth Tigers. Über den EV Füssen (Jugend-Bundesliga), den EV Landshut (DNL) und den Oberligisten EHC Klostersee wechselte er 2007 als 19-jähriger zurück zu seinem Heimatverein EHC Bayreuth und erzielte in den drei Jahren, die er hier absolvierte, in 74 Spielen 58 Tore und 74 Vorlagen. Über Höchstadt, Moosburg und Mitterteich landete er schließlich beim EV Pegnitz in der Bayernliga, für den er in den letzten vier Jahren aufs Eis ging. Seine Bilanz dort lässt sich ebenso sehen: 117 Spiele, 45 Tore, 106 Vorlagen. „Die letzten Jahre in Pegnitz waren nochmal eine super Erfahrung, auch als Captain“, so das Resümee über seine Pegnitzer Zeit. Er möchte sich jetzt mehr auf die berufliche Zukunft konzentrieren und zieht daher die Bezirksliga der viel zeitintensiveren Bayernliga vor. Außerdem trifft er in Bayreuth auf einige seiner Freunde und alten Weggefährten. Er selber spricht von einer „super Truppe, die sportlich und menschlich mega zusammenpasst und eine gute Chance auf den Aufstieg hat“.
Der Linksschütze wird sicherlich dem Angriff der Tigers zu weiterer Durchschlagskraft verhelfen und eine große Stütze sein. Davon sind jedenfalls die Verantwortlichen überzeugt.
Das erste Spiel findet in knapp drei Wochen statt. Gegner im Tigerkäfig ist Mitfavorit ERC Regen, der sich immens verstärkt hat und ein Wörtchen bei der Vergabe der Endrundenplätze mitreden will. Bully ist am 20. Oktober um 17:30 Uhr. Kartenreservierung unter tickets @ehc-bayreuth.
ERC Lechbruck
Niederlage im Test gegen die SG Lindenberg/Lindau
(BBZL) Auch beim zweiten Testspiel gingen die Flößer geschlagen vom Eis. Allerdings war im Vergleich zum ersten Spiel in Schongau vor einer Woche eine Leistungssteigerung der Mannschaft von ERC-Trainer Jörg Peters erkennbar. Die ersten beiden Drittel waren die Flößer mit dem Bezirksligarivalen spielerisch und läuferisch auf Augenhöhe und gingen sogar durch Tore von Jonas Seitz und Fabian Bacz mit 2:0 in Führung. Auch nach dem zweiten Drittel lagen die Lecher weiter vorne: Lukas Baader konnte den dritten Treffer für die Blau-Weißen erzielen, doch auch die SG Lindenberg antwortete ihrerseits mit zwei Toren. Im letzten Drittel machte man es dem Gegner dann viel zu einfach: Zwei Gegentore in eigener Überzahl und eine vernachlässigte Defensivarbeit waren letztlich für die Niederlage ausschlaggebend. "Für beide Teams ist noch jede Menge Luft nach oben", so das Fazit der Verantwortlichen aus beiden Lagern nach diesem Vorbereitungsspiel in der Eisarena Lindau.
Für die Flößer geht es am kommenden Freitag um 20 Uhr bereits weiter: Zum nächsten Testspiel wird der ERC beim Landesligisten ESV Burgau antreten.
EG Diez-Limburg
Rockets empfangen am Dienstag Meister Herford
(RLW) Im Training unter der Woche die Dinge vom Wochenende aufarbeiten - Trainer lieben sowas. Aber es gibt eben auch Tage, da werden Trainingstage zu Spieltagen. So wie am morgigen Dienstag, wenn die EG Diez-Limburg am Vorabend des Tags der Deutschen Einheit zur Wiederauflage des letztjährigen Finals lädt. Die Rockets empfangen am 2. Oktober um 20.30 Uhr die Ice Dragons aus Herford zum dritten Saisonspiel in der Regionalliga West.
Der letzte Eindruck bleibt meist hängen - und der war gut. Doch bei der EGDL geht man gewohnt selbstkritisch mit dem um, was die Mannschaft am ersten Wochenende der neuen Saison gezeigt hat. Alle waren sich einig: Das 5:8 gegen Dinslaken war schwach, aber kein Grund, das Team aus der Liga abzumelden. Und das 8:1 in Neuss war gut, aber kein Grund, schon mal den Meisterbalkon zu reservieren. Die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte.
„In der jetzigen Phase muss ich von meiner Mannschaft verlangen, einfaches Hockey zu spielen“, sagt Rockets-Trainer Jens Hergt. „Wollen wir zu viel zaubern und kombinieren, dann verzetteln wir uns. Wollen wir aus dem eigenen Drittel den Traumpass auflegen, kassieren wir einen Konter. Natürlich können in einer solch frühen Saisonphase noch nicht alle Abläufe blind funktionieren. Zumal wir ja auch in der Vorbereitung aus unterschiedlichen Gründen nur selten komplett trainieren konnten.“
Dass die Mannschaft weiß, wie es geht, zeigte sie bei ja gar nicht mal schlechten fünf Toren gegen Dinslaken und bei den acht Buden in Neuss. Gleichwohl: Gegen die Kobras ließ man sich viel zu oft und viel zu einfach auskontern. Und in Neuss traf man auf einen Gegner, dem wichtiges Personal fehlte. Aber: Es ist ja nicht so, dass Ausfälle wie Tobias Schwab und Konstantin Firsanov nicht gewichtig wären für einen (derzeit noch) kleinen, aber feinen Kader.
„Gegen die Ice Dragons müssen wir es wieder so spielen wie in Neuss“, fordert Hergt. „Dann werden wir auch gegen Herford eine Chance haben.“ Zumal auch die Gäste mit kleinem Kader unterwegs sind und das erste Saisonspiel in Ratingen (1:4) verloren haben. Aber bei den Rockets - daran zweifelt bei der EGDL niemand - wird der Regionalliga-Meister hellwach und bereit sein, die Punkte mit nach Hause zu nehmen.
Personell wird sich erst am Spieltag zeigen, ob die am Sonntag noch nicht spielfähigen Tobias Schwab und Konstantin Firsanov wieder mit an Bord sind. Bei beiden wird der Trainer jedoch in dieser noch frühen Saisonphase kein Risiko eingehen. Auch ob US-Boy Bobby Sokol bereits gegen Herford spielberechtigt ist und möglicherweise sein Debüt feiert wird sich erst kurzfristig entscheiden.
Herforder EV
Ice Dragons reisen nach Diez, empfangen dann Neuwied!
(RLW) Einfacher werden die Aufgaben für die Ice Dragons in dieser Woche sicher nicht! Denn mit Finalgegner Diez-Limburg und den Bären aus Neuwied treffen sie erneut auf zwei dicke Brocken! Und das in einer völlig ungewöhnlichen Konstellation: Schon am Dienstagabend macht sich das Team von Jeff Job auf den Weg an den Heckenweg nach Diez, bevor sie am Freitagabend die Bären zum ersten Saison-Heimspiel in der Eishalle „Im kleinen Felde“ empfangen.
Die Rockets der EG Diez-Limburg haben in der Sommerpause ein wenig ihren Kader durchgemischt. Neben dem Wechsel hinter der Bande, Jens Hergt übernahm den Posten von Arno Lörsch, musste man einige Spieler ziehen lassen, hat sich dafür aber auch wieder mit Oberliga-Erfahrenen Recken verstärkt. Die wohl auffälligste Veränderung ergab sich auf den Ausländerpositionen, die beiden letztjährigen Topscorer, Davies und Fischer, sind weg. Der letztjährige Ausländer Nr. 3, Jakub Zdenek, rutschte fest in den Kader und mit Mark Corbett wurde ein erfahrener, kanadischer Verteidiger verpflichtet. Zusätzlich legten die Rocktes noch nach und holten sich als dritten Ausländer den Ex-Luchs Bobby Sokol an den Heckenweg. Trotzdem lief es im ersten Spiel nicht rund, gegen Dinslaken gab es eine empfindliche 8:5 Heimpleite. Doch schon beim zweiten Spiel in Neuss kam die Angriffsmaschinerie der Rockets so richtig ins Rollen, nahm den Neusser Südpark im Sturm und landete einen deutlichen 8:1 Auswärtserfolg. Dass die Rockets am Dienstag vor heimischem Publikum nachlegen wollen, versteht sich da von selbst! Die Ice Dragons dürfen sich also auf einen stürmischen Abend einstellen, jedoch hat das Team von Jeff Job oft genug gezeigt, dass es mit diesen Situationen umgehen kann. Anpfiff am Diezer Heckenweg ist am Dienstagabend um 20:30 Uhr.
Freitag kommt es dann endlich zum ersten Heimspiel in der Regionalliga West! Allerdings hätten sich die Ice Dragons kaum einen unangenehmeren Gegner als die Bären aus Neuwied für die Heimspielpremiere aussuchen können. Denn nicht nur, dass die Bären nach 2 Erfolgen zum Auftakt mit breiter Brust nach Herford reisen, auch werden sie sich für das verlorenen Halbfinale revanchieren wollen.
Das bereits starke Team der Bären wurde im Sommer nicht groß verändert, lediglich ein paar Stellschrauben wurden nachjustiert. Die Mannschaft ist also eingespielt, zeigte das auch gleich mit Siegen in Frankfurt und zu Hause gegen Ratingen. Die Ice Dragons wissen also genau, was auf sie zukommt. Allerdings wird das Wissen um die Qualitäten der Bären den Ice Dragons nur helfen, wenn das Team von Jeff Job nicht nur an die Leistungsgrenze, sondern bestenfalls darüber hinaus geht. Da trifft es sich gut, dass die Ice Dragons vor heimischer Kulisse spielen, denn angepeitscht von den eigenen Fans wird das Team sicher über sich hinauswachsen. Angepfiffen wird dieses erste Ligaheimspiel am Freitagabend um 20:30 Uhr, die Leitung werden die unparteiischen Eugen Schmidt, Alexandra Klaffki und Philipp Siebel übernehmen.
EHC Neuwied Bären
Sechs Treffer und „ein Monster" im Tor
(RLW) Ein Eishockeyspieler hat ein Gefühl dafür, wenn er glaubt, sein Schuss könnte im Tor einschlagen. Und so dreht sich Ratingens Dominik Scharfenort ausgangs des ersten Drittels nach seinem Drehschuss von der rechten Seite erwartungsvoll um und wirkt beinahe schon fassungslos, dass die Scheibe nicht den Weg in die Maschen gefunden hat. Weil Jendrik Allendorf in dieser Situation etwas dagegen hat und einen von mehreren eigentlich Unhaltbaren an diesem Abend herausfischt. „Er war heute wie ein Monster im Tor", kommentierte Carsten Billigmann, der Teammanager des EHC „Die Bären" 2016, die Leistung seines Schlussmanns im Heimspiel gegen die Ratinger Ice Aliens. Der Neuzugang aus dem Krefelder Nachwuchs wird später vom gegnerischen Trainer Krystian Sikorski als bester Neuwieder Spieler gewählt - eine gute Wahl. Mit den Paraden 20-Jährigen im Rücken schlagen die Neuwieder zwei Tage nach dem 8:2-Auswärtssieg bei den Löwen Frankfurt auch die Ice Aliens auf eigenem Eis mit 6:1 (1:0, 3:0, 2:1) und haben nach zwei Spieltagen in der Regionalliga West die optimale Ausbeute von sechs Punkten auf dem Konto. „Wir sind rundum zufrieden mit diesem Wochenende. So kann es für uns weitergehen", freute sich Trainer Daniel Benske über den gelungenen Start. Zunächst spannte Glücksgöttin Fortuna die Bären jedoch auf die Folter. Daniel Pering versucht's, abgefälscht: Pfosten. Stephan Fröhlich läuft zum Penalty an: Pfosten. Maximilian Wasser zieht kurz vor der Drittelpause ab: Pfosten. Es schepperte im ersten Drittel ganz schon am roten Ratinger Torgestänge. Auch als Michael Jamieson in der 18. Minute durchlud, knallte Hartgummi auf Eisen, sprang aber von dort aus diesmal dann doch über die Linie. Die Bären gingen verdient in Führung, die nach 20 Minuten deutlicher hätte ausfallen können. Dafür ging es nach der ersten Pause Schlag auf Schlag. Erneut Jamieson mit bereits Saisontor Nummer fünf am zweiten Spieltag (22.), Dennis Appelhans gegen seinen letztjährigen Klub (24.) und Sven Schicht (25.) erhöhten binnen 131 Sekunden auf 4:0. „In dieser Phase haben wir den Faden verloren. Danach war es sehr schwer für uns, noch einmal zurückzukommen, weil Neuwied eine sehr gute Leistung gezeigt hat. Wir hatten heute nicht viele Möglichkeiten, es besser zu spielen", erkannte Ratingens Trainer Krystian Sikorski neidlos die Überlegenheit der Gastgeber an. „Wir brauchen durch unseren späten Trainingsstart noch ein paar Wochen.“ Im Frühjahr war der ehemalige polnische Nationalspieler mit Dinslaken gegen den EHC im Play-off-Viertelfinale ausgeschieden, jetzt verloren die Außerirdischen nach dem Auftaktsieg über Meister Herford erstmals unter Sikorskis sportlichen Verantwortung. Die vorangegangenen vier Partien hatten die Deichstädter gegen Ratingen verloren, der Erfolg vom Sonntag war erst der zweite überhaupt nach regulärer Spielzeit im neunten Vergleich seit dem Neuwieder Neustart in der Regionalliga. Im Schlussdrittel gingen die Ice Aliens volles Risiko und warfen alles nach vorne. In Überzahl traf Maximilian Bleyer (42.) in den Winkel zum 4:1. Ein Schuss, der selbst für den überragenden Allendorf nicht zu halten war. „Wir sind im dritten Drittel etwas von unserer Linie abgekommen", bemerkte Benske, der zehn Minuten vor Spielende in einer Auszeit an den Stellschrauben drehte und offenbar die richtigen Worte fand, denn: „Danach haben wir uns wieder stabilisiert." Stabilisiert und zwei weitere Tore nachgelegt. Martin Brabec überwand Felix Zerbe mit einem ansatzlosen Handgelenksschuss (53.) und schloss sechs Minuten später einen Konter zum 6:1-Endstand ab. „Das war eine eindrucksvolle Leistung. Auch, aber nicht nur wegen des Ergebnisses", zückte Benske den Hut vor seinem 17-köpfigen Aufgebot, das durch eine Hüftblessur von Tobias Etzel schon früh weiter dezimiert wurde. Knapp eine Woche haben die Bären nun Zeit, diverse Wunden zu lecken und die eine oder andere Krankheit (Patrik Morys, Felix Köllejan) auszukurieren. Dann geht es am Freitag weiter mit dem Auswärtsspiel bei keinem Geringeren als Meister Herford.
Ratinger Ice Aliens
Neuwieder Bären zu stark für die Ice Aliens
(RLW) Im Neuwieder Icehouse mussten sich die Ice Aliens den Bären mit 6:1 geschlagen geben. Die Partie vor 640 Zuschauern begann ausgeglichen, wurde aber sehr schnell zerfahren. Viele Strafzeiten eröffneten zwar Chancen auf beiden Seiten, doch kein Team konnte sie nutzen. In der 17. Spielminute verhängte Schiedsrichter Breckenfelder einen Penalty gegen die Ice Aliens, den Felix Zerbe parierte. Wegen der gleichzeitig ausgesprochenen Strafe gegen Max Bleyer nutzten die Bären ihre Überzahl und gingen mit 1:0 in Führung.
In der ersten Drittelpause hielt Coach Sikorski eine gute Ansprache an sein Team. Doch leider kam es anders als gedacht. Innerhalb von drei Minuten überrannten die Bären die Gäste und erhöhten auf 4:0. Die Ice Aliens zeigten sich geschockt und setzten alles daran, nicht weiter in Rückstand zu kommen. Zur Mitte des Abschnittes war die Partie wieder ausgeglichen und ein Pfostenschuss ließ bei den Ice Aliens Hoffnung aufkommen. Der Anschlusstreffer wollte aber nicht mehr fallen. Trainer Sikorski zeigte Verständnis für sein Team: „Nach 4:0 ist es sehr schwer wieder zurück zu kommen. Wir haben noch etwas Trainingsrückstand und Neuwied hat eine starke Partie geliefert.
Zu Beginn des letzten Drittels fiel dann endlich das Tor für Ratingen in Überzahl. Doch weitere Treffer waren an diesem Abend für die Ice Aliens nicht zu holen. Zum Ende erhöhten die Bären auf den Endstand von 6:1. Bären Trainer Benske konstatierte einen starken Gegner, gegen den sein Team erst einmal in die Spur kommen musste.
Damit haben die Ice Aliens mit einem Sieg und einer Niederlage die Meisterschaft begonnen. Am nächsten Freitag kommen die Eisbären aus Hamm, die nächste schwere Prüfung.
Salzgitter Icefighters
Icefighters auf dem Mieterfest der TAG Wohnen
(RLN) Am vergangenen Samstag staunten die Besucher des Mieterfestes der TAG Wohnen nicht schlecht, als eine paar junger Männer in schwarzen Hoodies auftauchten. Es waren Spieler der 1. Mannschaft der TAG Salzgitter Icefighters, inklusive Trainer, Vorstandsvorsitzendem, Betreuer und natürlich Icefighters-Maskottchen "Diego". In Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr aus Hallendorf richtete die TAG Wohnen das Mieterfest aus. "Wir wollten die Gelegenheit nutzen und mehr Präsenz in unserer Stadt zeigen. Es wäre schön, wenn wieder mehr Leute in unsere Eissporthalle kommen, deshalb sind wir heute hier und verteilen Freikarten und Flyer," sagte Icefighters-Vorstandsvorsitzender Friedel Schulze zu der Aktivität. Die Aktion kam gut an, die Spieler und Besucher strahlten. Zum Abschluss wurde noch eine Bunkerbesichtigung unternommen. Das Mieterfest war somit ein voller Erfolg - für beide Seiten!
ESV Chemnitz
Zweites Spiel, zweiter Sieg
(RLO) Die Crashers gewinnen auch ihr zweites Saisonspiel in der Regionalliga Ost. Im heimischen Küchwald konnten die Chemnitzer vor 436 Zuschauen mit 12:2 gegen die Bad Muskau Bombers gewinnen. 6 Punkte und 23 zu 6 Tore schmücken ihr Play-Off-Konto.
Von Beginn an machten die Crashers deutlich, wer Herr im Hause ist. Es dauerte jedoch bis zur 12. Spielminute, bis der erste Treffer durch den stark spielenden Kenneth Hirsch fiel. Im Laufe das Spiels münzten die Männer um Kapitän Michael Stiegler ihre Dominanz auch in Tore um. Lang und Stiegler erhöhten bis zur 17. Spielminute auf 3:0. In der Druckphase etwas überraschend kamen die Gäste durch Vachon auf 3:1 heran. Noch vor der Pause stellte Hirsch den alten Abstand wieder her.
Das zweite Drittel begannen die Bad Muskauer besser und erarbeiteten sich etliche Chancen. Wieland nutze eine dieser zum 4:2. Die Crashers ließen aber nicht locker und erhöhten durch Seidel und Stiegler auf 6:2. Als die Gäste auf der Strafbank Platz nehmen musste, konnte Kokoska auf Zuspiel von Langer das Überzahlspiel erfolgreich zum 7:2 nutzen.
Im letzten Drittel ließen die Chemnitzer nichts mehr anbrennen. Treffer von Rentzsch, Lang, Kokoska und zweimal Stiegler markierten den 12:2 Endstand.
Karsten Stiegler: „Wir freuen uns, mit zwei Siegen in die Saison gestartet zu sein. Jedoch sind die beiden Spiele kein Gradmesser gewesen. Am kommenden Wochenende treffen wir auf Schönheide. Da brauchen wir eine klare Leistungssteigerung.“
Kommenden Samstag spielen die Crashers ab 16 Uhr bei den Schönheider Wölfen. Der Meisterschaftsaspirant steigt erst mit dieser Partie in die Regionalliga-Ost-Saison ein. Die Crashers reisen als Tabellenführer ins Gebirge und bestimmt mit einem hohen Selbstvertrauen aus den ersten beiden Pflichtspielen.
Das nächste Heimspiel im Crashers-Wohnzimmer ist am 13.10., 17 Uhr, gegen den ESC Drseden.
Schönheider Wölfe
Generalprobe auf Meisterschaftsstart gelungen Sieg gegen Selb - Revanche gegen Haßfurt
(RLO) Die Schönheider Wölfe haben am gestrigen Sonntag ihr letztes Vorbereitungsspiel gegen die Haßfurt Hawks souverän mit 7:2 (2:0, 2:1, 3:1) im heimischen Wolfsbau gewonnen und erfolgreich Revanche für die vor einer Woche erlittenen Hinspiel-Niederlage genommen. Gleichzeitig gelang damit auch die Generalprobe für den Meisterschaftsstart am kommenden Samstag, dem 06.10.18, um 16:00 Uhr im Wolfsbau, wo die Wölfe im ersten Hauptrundenspiel der Regionalliga Ost im Derby auf die Chemnitz Crashers treffen.
Neben den Torschützen Petr Kukla, Jannik-Noah Grätke und Michael Galvez, zeigte sich Jordan Klotz gegen die Hawks besonders treffsicher und erzielte allein 4 Tore.
Fader Beigeschmack ist allerdings die Verletzung von Jannik-Noah Grätke, welcher sich eine Fraktur des Sprunggelenks zuzog und noch gestern Abend operiert werden musste. An dieser Stelle natürlich gute Besserung und hoffentlich schnellstmögliche und unkomplizierte Genesung! Bereits am vergangenen Freitag haben die Schönheider Wölfe ihr Heimspiel gegen den VER Selb 1b vor 261 Zuschauern im Wolfsbau mit 8:3 (2:2, 4:0, 2:1) gewonnen. Jannik-Noah Grätke (2), Petr Kukla, Florian Heinz, Jordan Klotz (2), Christian Freitag und Michael Galvez waren die Wölfe-Torschützen in einer insgesamt eher durchschnittlichen Partie.
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