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September 26
                         
September
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in Germering gehen
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 30.September 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost



Düsseldorfer EG
Weiter ungeschlagener Tabellenführer – DEG schlägt Nürnberg 4:3 nach Verlängerung
(DEL)  Sechstes Spiel, sechster Sieg. Langsam wird es etwas unheimlich, aber auch nach ausgiebigem Augenreiben steht fest: Die DEG ist weiterhin ungeschlagen und grüßt immer noch von der Tabellenspitze. Die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg spielten allerdings stark auf und verlangten der Mannschaft von Harold Kreis eine Menge ab. Diese hielt dagegen und siegte vor 6.478 Zuschauern mit 4:3 n. V. (2:2; 1:1; 0:0; 1:0).



EHC Red Bull München
Red Bulls schlagen Köln nach Verlängerung
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat ein hart umkämpftes Spiel gegen die Kölner Haie mit 2:1 nach Verlängerung (0:0|1:0|0:1|1:0) gewonnen. Vor 4.210 Zuschauern brachte Mads Christensen die Red Bulls zwischenzeitlich in Führung, in der Verlängerung sorgte Patrick Hager nach 69 Sekunden für den sechsten DEL-Sieg in Folge gegen Köln.
Mark Voakes hatte in der ersten Minute die Führung für München auf dem Schläger, sein Schuss verfehlte das lange Eck aber knapp. Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Duell mit Chancen auf beiden Seiten. In der Schlussphase des ersten Abschnittes wackelte das 0:0, denn Köln spielte 38 Sekunden in doppelter Überzahl. Die Haie kombinierten sich in Schusspositionen, an Münchens Torhüter Danny aus den Birken kamen sie aber nicht vorbei.
Die Red Bulls kamen im Mittelabschnitt stark aus der Kabine und belohnten sich in der 25. Minute. Da spielte sich Mads Christensen durch die Verteidigung der Haie und erzielte mit einem Flachschuss das 1:0. Danach versäumten es die Münchner jedoch, eine ihrer Großchancen zum 2:0 zu nutzen – unter anderem scheiterte Trevor Parkes zweimal (jeweils 26.). In der 31. Minute parierte Haie-Schlussmann Wesslau einen Penalty von Konrad Abeltshauser.
Im Schlussdrittel egalisierten sich beide Teams zunächst, dann gingen die Haie mehr Risiko ein. München kam so zu Chancen, den Treffer machten aber die Gäste: In Überzahl drückte Colby Genoway einen Bandenabpraller über die Linie zum 1:1. Wenig später hatte Fabio Pfohl die Chance auf das 1:2, er zielte bei seinem Alleingang aber knapp vorbei. Da danach beide Torhüter nicht zu bezwingen waren, ging es in die Verlängerung.
In dieser waren 69 Sekunden gespielt, als Hager nach einem Schuss von Frank Mauer zum 2:1 für München abstaubte.



Bayreuth Tigers
Nichts zu holen für die Tigers…
(DEL2)  … gab es am Abend bei den Ravensburg Towerstars. Am Ende stand ein deutliches Ergebnis auf der Anzeigentafel und dies auch in der Höhe gerechtfertigt.
Zunächst spielten die Bayreuther gut mit und konnten, wie schon in anderen Partien vorher, in Führung gehen. Nach überstandener Unterzahl lauschte kurze Zeit darauf Busch einen Querpass im Angriffsdrittel ab, passte schnell auf Rajala, der sofort Maß nahm. Seinen Schuss fälschte der in die Mitte geeilte Busch noch entscheidend zum 0:1 ab. In der Folge nahmen zuerst Veisert und einige Augenblicke später auch Martens auf der Strafbank Platz. Auch hier verteidigten die Mannen von Coach Kujala ihre Zone gut und überstanden auch eine knappe halbe Minute, die die Towerstars mit zwei Mann mehr auf dem Eis waren. Als erneut Mayr, von den oft, auf beiden Seiten, kleinlich pfeifenden Schiedsrichtern, zum Abkühlen geschickt wurde, war es dann soweit. Die Towerstars bedankten sich auf ihre Art und nutzen die Gelegenheit - die diese schmeichelhafte Überzahlsituation mit sich brachte – und glichen durch Zucker, der freistehend aus zentraler Position zum Schuss kam, aus. Nur eine gute Minute später nahm sich Kokes ein Herz und zog aus ca. 15 Metern ab. Die Scheibe schlug hier, zur Führung, im kurzen, oberen Eck des Tores ein, was gleichzeitig der Pausenstand war.
Im zweiten Spielabschnitt zogen die Gastgeber ein Spiel auf, welchem die Tigers wenig entgegen zu setzen hatten. Scheibensicher, laufintensiv und genaue Pässe auf die Mitspieler ließen den Tigers wenig Möglichkeiten, selbst ins Spiel zu kommen. Brunnhuber, Hinse und Merl prüften Herden gleich zu Anfang des Drittels. Als Nijenhuis und Pikkarainen auf der Strafbank saßen und Platz auf dem Eis war, klingelte es dann erneut im Bayreuther Tor. Bei angezeigter Strafe gegen die Tigers kam Pompei zum Schuss und traf aus zentraler Position. Just erhöhte nur wenige Momente später, als er unbedrängt abschließen konnte und Herden keine Chance ließ.
Auch im Schlussabschnitt war es Ravensburg, die gleich Druck erzeugen konnten. Schon fast Scheibenschießen zu Beginn des Drittels auf das Bayreuther Gehäuse war die Folge. Mehrfach rettete Herden. Einen Schuss von Merl konnte der Bayreuther Torsteher noch mit dem Schoner halten, den Nachschuss setzte dann allerdings Schwammberger in die Maschen. Weiter ging es mit Strafen gegen die Tigers. Gläser, der zuvor hart attackiert wurde, musste sitzen und ihm folgte Heatley. Einige Sekunden waren die Tigers wieder mit zwei Mann weniger unterwegs, ohne weitere Folgen. Als Bayreuth kurz Überzahl spielen konnte, musste Momente später Bosas auf die Strafbank. Als dieser wieder zurückkam und die Towerstars sich noch im PP-Modus und der Aufstellung befanden, nahm Czarnik aus halblinker Position Maß – die Direktabnahme schlug zum 6:1 ein. Driendl setzte Augenblicke später den Schlusspunkt mit dem 7:1.
„Wir haben uns das insgesamt anders vorgestellt. Ravensburg hat stark angefangen aber wir konnten mit 1:0 in Führung gehen und waren eigentlich gut im Spiel. Ab dem zweiten Drittel haben
wir nur noch zugeschaut, keinen Vorcheck gefahren. Ravensburg hat uns hier vorgeführt. Wir müssen unser Spiel spielen und das konnte man im letzten Drittel zum Teil sehen. Loben möchte ich trotz der sieben Tore Timo Herden, der einige sehr gute Saves hatte. Wir haben jetzt sehr viel Arbeit vor uns“, so Petri Kujala nach der Partie.



Eispiraten Crimmitschau
5:6! Eispiraten gewinnen nur einen Punkt in Deggendorf - Aufsteiger sichert sich die ersten Punkte in der DEL2
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Auswärtsspiel beim Deggendorfer SC mit 6:5 nach Verlängerung verloren. Der Aufsteiger machte den Westsachsen in einem hart umkämpften Spiel das Leben lange schwer und sicherte sich in der Overtime den Zusatzpunkt. Die Mannschaft von Kim Collins dagegen bringt nur einen Zähler mit zurück nach Crimmitschau. Carl Hudson (2), Rob Flick, Patch Alber und Dominic Walsh erzielten die Tore für die Pleißestädter. Das nächste Spiel steht am kommenden Freitag an. Dann reisen die Eispiraten zum Sachsenderby nach Dresden (05.10.2018 – 19:30 Uhr).
Personal: Carl Hudson, der gegen die Ravensburg Towerstars aufgrund von Rückenproblemen noch passen musste, kehrte in den Kader von Kim Collins zurück. Im Tor startete erneut Sebastian Albrecht.
Die Eispiraten Crimmitschau wollten die Niederlage am Freitag vergessen machen. Zunächst waren es aber die Gastgeber aus Deggendorf, die das Spiel an sich rissen und gleich einen Start nach Maß erwischten. Leinweber nutzte eine Überzahlsituation eiskalt aus und überwand Albrecht zum 0:1 (3.). Die Eispiraten fanden darauf jedoch eine gute Antwort. Ebenfalls in Überzahl gelang der Ausgleich. Rob Flick wuchtete die Hartgummischeibe in die Maschen des DSC-Gehäuses (9.). Lange währte die Freude auf Seiten der Sachsen jedoch nicht. Vladislav Filin tankte sich durch die Hintermannschaft der Crimmitschauer und netzte – 1:2 (12.). Bis auf wenige Einzelaktionen passierte dann nicht mehr viel bis zur Drittelpause.
Im zweiten Durchgang schienen die Mannen von Kim Collins dann endlich angekommen zu sein. Die Eispiraten erspielten sich nun mehr Möglichkeiten, setzten die Gastgeber früh unter Druck und durften sich in der Folge auch über den zweiten Treffer freuen. Carl Hudson, schön bedient von Vincent Schlenker, blieb vor dem Tor eiskalt und überwand Björn Linda zum 2:2 (30.). Die Pleißestädter bekamen in einem nun sehr schnellen Spiel mehr und mehr Oberwasser. Jedoch war es Justin Kelly, der die Niederbayern mitten in der Eispiraten-Drangphase erneut in Führung schoss (39.). Die Westsachsen, in Person von Patch Alber, wollten allerdings nicht mit einem Rückstand in die Pause. Der deutschamerikanische Verteidiger sorgte deshalb in der 40. Minute, wenige Augenblicke vor dem Ende des zweiten Drittels, für das 3:3 (40.)!
In der dritten Periode gingen dann erstmals die Eispiraten in Führung. Erneut war es Offensivverteidiger Carl Hudson, der zum 4:3 traf (43.). Christoph Kiefersauer machte den guten Start aber schnell zunichte. Er traf zum 4:4 – Erneut Ausgleich (48.). Und auch in der Folge ging es auf beiden Seiten heiß hin und her. Dominic Walsh traf zunächst in Überzahl erneut zur Führung. Sein Abstauber landete zum 5:4 im Tor der Deggendorfer. Sinnbildlich war dann der zweite Treffer von Filin. Erneut traf er zum Ausgleich und somit ging es in die Verlängerung.
Dort gehörte den Eispiraten zwar die erste Chance durch Rob Flick, doch fast im Gegenzug machten die Deggendorfer ihren ersten Sieg in der DEL2 perfekt. Nach einem vermeintlichen Foul an Carl Hudson liefen drei DSC-Spieler frei auf das Tor von Albrecht. Schließlich war es der Ex-Eispirat Alex Roach, der dem Goalie keine Abwehrchance ließ.



Deggendorfer SC
Da ist der erste Sieg! Deggendorfer SC zwingt die Eispiraten in die Knie!
(DEL2)  Eine unfassbar packende Partie erlebten die 1895 Zuschauer am  
Sonntagabend im Deggendorfer Eisstadion. Mit viel Kampf und  
Leidenschaft sicherte sich das Team von Trainer John Sicinski die  
ersten Punkte in der DEL2 mit einem 6:5 Erfolg nach Verlängerung über  
die Eispiraten Crimmitschau.
Die Hausherren starteten gleich furios in die Partie. Eine frühe  
Strafzeit für die Gäste nutzten die Deggendorfer eiskalt aus und  
erzielten in der dritten Spielminute das frühe 1:0 durch Curtis  
Leinweber. Doch die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich  
warten. Knapp fünf Minuten später gelang den Sachsen der Ausgleich.  
Rob Flick traf - ebenfalls in numerischer Überzahl - zum 1:1.
In der Folgezeit ging es hin und her und beide Teams erspielten sich  
einige gute Tormöglichkeiten. Eine davon nutzte DSC-Stürmer Vladislav  
Filin in der 13. Spielminute, als er von außen schön vors Tor zog und  
Eispiraten-Keeper Albrecht überwand. Trotz einiger weiterer Chancen  
auf beiden Seiten blieb es beim 2:1 nach dem ersten Drittel.
Im zweiten Abschnitt bot sich dann ein ähnliches Bild. Es ging auf und  
ab und bedingt durch einige Überzahlsituationen gab es viele Chancen  
hüben wie drüben. Eine davon nutzten die Gäste dann in der 30. Minute.  
Erneut brachte den Eispiraten ein Überzahlspiel zum Erfolg. Torschütze  
war dieses Mal Carl Hudson. Kurz vor Ende des zweiten Drittels ging es  
dann nochmal hoch her. Zunächst traf Justin Kelly in der 39. Minute im  
Slot aus der Drehung zur erneuten Hausherrenführung, doch direkt im  
Gegenzug glichen die Sachsen durch Patch Alber erneut aus. Somit ging  
es mit einem 3:3 in den Schlussabschnitt, der nochmal so richtig  
fulminant werden sollte.
Zunächst gab es für die Deggendorfer wie in den letzten Spielen  
bereits früh die kalte Dusche. Carl Hudson erzielte in der 43. Minute  
mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend die erstmalige Führung für  
die Eispiraten. Doch anstatt an diesem Gegentreffer zu zerbrechen,  
kamen die DSC-Cracks zurück in die Partie. In der 48. Minute war es  
Christoph Kiefersauer, der den Puck über die Linie drückte. Der  
Jubelschrei auf den Rängen war kaum verklungen, da gab es für das Team  
von Trainer John Sicinski den nächsten Rückschlag zu verdauen. Dominic  
Walsh traf in der 50. Minute zur zweiten Eispiraten-Führung in diesem  
Drittel. Wer nun dachte, die Partie sei gelaufen, der war schief  
gewickelt. Erneut bewiesen die Hausherren eine tolle Moral und glichen  
erneut aus. Maximilian Gläßl setzte zum Solo an, bediente Vladislav  
Filin mustergültig im Slot und der junge Stürmer traf zum zweiten Mal  
an diesem Abend zum umjubelten Ausgleich. Im weiteren Spielverlauf  
fiel dann kein Treffer mehr, sodass die Overtime entscheiden musste.
Hier hatten die Deggendorfer das glücklichere Händchen. Einen  
Zwei-auf-Null-Konter spielten Andrew Schembri und Alex Roach perfekt  
aus und Letzterer überwand Albrecht im Crimmitschauer Tor zum  
Siegtreffer. Für die rund 1900 Zuschauer auf den Rängen gab es nun  
kein Halten mehr. Minutenlang nach dem Siegtreffer feierten sie ihre  
Mannschaft und den ersten Punktgewinn in der DEL2.
Weiter geht es für den Deggendorfer SC am kommenden Freitag mit einem  
Heimspiel gegen die Bayreuth Tigers. Spielbeginn ist um 20 Uhr.



Dresdner Eislöwen
Knappe Niederlage in Weißwasser 
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Lausitzer Füchsen mit 0:1 (0:0; 0:1; 0:0) verloren. Anders Eriksson erzielte den spielentscheidenden Treffer vor 2950 Zuschauern in der Eisarena Weißwasser in der 40. Minute.
Eislöwen-Cheftrainer Jochen Molling: „Wir haben ein temporeiches und emotionales Derby mit zwei starken Torhüterleistungen erlebt. Chancen gab es auf beiden Seiten, Weißwasser hat eine davon zum spielentscheidenden Tor genutzt. Die Niederlage tut weh, aber wir wollen auch die positiven Aspekte nicht unerwähnt lassen. Dazu gehört, dass wir eine stabilere Leistung in der Defensive abgerufen und uns in Unterzahl gut präsentiert haben. Wille und Einsatz haben gestimmt. Auf diese Art und Weise können und werden wir aufbauen.“
Steve Hanusch: „Wenn man die Chancen nicht nutzt, wird es schwer ein Spiel zu gewinnen. Weißwasser hat das Tor nach einem schlechten Turnover von uns und zu einem Zeitpunkt erzielt, als wir am Drücker waren. Diese Niederlage wirft uns nicht aus der Bahn. Wir haben einen Plan und diesen verfolgen wir nach wie vor.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 5. Oktober um 19.30 Uhr gegen die Eispiraten Crimmitschau. 



ESV Kaufbeuren
Joey Lewis erzielt vor 2.292 Zuschauern das Tor des Abends - Shutout für Stefan Vajs
(DEL2)  Mit dem gleichen Ergebnis wie zur Stadioneröffnung der erdgas schwaben arena 2017 endete das Duell mit dem direkten Tabellennachbarn, den Wölfen aus Freiburg am heutigen Sonntagabend. Die Badener ließen zuvor am Freitag mit einem Sieg gegen die Löwen Frankfurt aufhorchen und konnten in Person von Ryon Moser auch Ihren Neuzugang präsentieren. Auf Seiten des ESVK fehlten weiterhin die verletzten Steven Billich sowie Max Schäffler. Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel mit viel Kampf auf beiden Seiten. Die größten Chancen auf Seiten des ESVK hatten zunächst Markus Lillich und Alex Thiel. Man hatte meist Probleme, sich durch die dicht gestaffelte Defensive der Wölfe zu kombinieren. Ihrerseits blieben die Gäste durch Konter jederzeit gefährlich, so auch wenige Sekunden bei einem Zwei auf Eins, als Stefan Vajs in größter Not retten musste. Das letztliche Tor des Tages erzielte Joseph Lewis nach feinem Zuspiel von Julian Eichinger. Nach einer unübersichtlichen Szene an der Bande und ohne Einwirkung des Gegners verletzte sich Daniel Oppolzer und musste vorzeitig in die Kabine. Er wurde durch Daniel Haase ersetzt. Im zweiten Abschnitt verzog Florin Ketterer nach einem Konter knapp. Stephan Seeger in Unterzahl mit einem Konter zwang Stefan Vajs sogleich zu einer guten Parade. Julian Eichinger eröffnete mit einem Pfostenschuss in Überzahl turbulente Minuten, denn es sollte weiter hoch hergehen. Nachdem Matthias Nemec mehrmals in großer Bedrängnis retten konnte flogen kurz die Fäuste. Was im ersten Drittel an Spannung und Intensität gefehlt hatte, wurde den Zuschauern nun im Überfluss geboten. Alexander Brückmann hatte die große Chance auf den Ausgleich, verfehlte mit seinem Schuss das Gehäuse des ESVK jedoch knapp. Kurz vor der zweiten Drittelpause verletzte sich auch auf Seiten der Breisgauer in Person von Marvin Neher ein Spieler und ging zur Behandlung in die Kabine. Zu diesem Zeitpunkt hatte es der ESVK verpasst, die Führung auszubauen und so ging es weiter mit dem Zwischenstand von 1:0 in die Pause. Die Joker blieben auch im weiteren Spielverlauf die bestimmende Mannschaft auf dem Eis. Alexander Thiel und Daniel Haase hatten hierbei die besten Möglichkeiten für den ESVK. Brisant blieb es dann bei der einen oder anderen Situation und die Schiedsrichter hatten teilweise Mühe, die Szenen richtig bewerten zu können. Lichterloh brannte es vor Stefan Vajs nachdem Christian Neuert zu einem Solo angesetzt hatte. Der Kaufbeurer Torhüter blieb ruhig und konnte diese Gelegenheit somit zunichtemachen. Eine Minute vor Spielende nahm Leos Sulak die Auszeit für sein Team und versuchte, nochmals letzte Impulse setzen zu können. Nachdem Jere Laaksonen dann bei 22 verbleibenden Sekunden auf die Sünderbank musste, war die Spannung im Stadion nicht mehr zu überbieten. Branden Gracel konnte den Puck letztendlich aus der Gefahrenzone bringen und so blieb es beim letztlich hochverdienten Sieg des ESVK. Leos Sulak sah ein etwas verschlafenes erstes Drittel seiner Mannschaft und dadurch kassierte man das spielentscheidende Tor auch in dieser Phase. Andreas Brockmann war trotz des knappen Sieges zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, da man über 60 Minuten sehr diszipliniert gespielt hatte.



VER Selb
Torhungrige Wölfe gnadenlos effektiv
(OLS)  Perfekter Saisonstart, zweiter Sieg im zweiten Spiel. Nach dem Heimerfolg gegen Waldkraiburg legten unsere Wölfe auswärts beim ECDC Memmingen beeindruckend und zweistellig nach. Den Grundstein für den auch in dieser Höhe absolut hochverdienten Kantersieg setzten unsere Wölfe mit einer 0:4 Führung im ersten Drittel. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit insgesamt sieben verschiedenen Torschützen ragte Wölfestürmer McDonald als dreifacher Torschütze und vier weiteren Assists heraus.
Unsere Wölfe kamen mit viel Schwung aus der Kabine und dominierten die Hausherren nach Belieben. Schuss um Schuss flog dem Memminger Torwart Vollmer um die Ohren, sein gegenüber Deske derweil nur mit sporadischer Beschäftigung. Bis zur neunten Minute mussten sich die etwa 50 mitgereisten Selber Anhänger gedulden, ehe Geburtstagskind Kolb in Überzahl zur Führung traf. Wenig später, als gleich zwei Selber Spieler die Strafbank drückten, kam nun auch Memmingen besser in die Partie, scheiterten jedoch immer wieder am gut aufgelegten Deske. Und dann ging alles ganz schnell: McDonald eroberte den Puck im eigenen Drittel und spielte mustergültig auf den von der Strafbank eilenden Müller, der zum 0:2 für seine Farben einschoss. Es kam noch dicker für die Hausherren. Zwei Minuten vor der Drittelpause erhöhte zunächst Moosberger auf 0:3, für den 0:4 Pausenstand sorgte Lüsch, der einen Schuss von Gare unhaltbar abfälschte.
Auch im Mittelabschnitt machten unsere Jungs dort weiter wo, sie im ersten Drittel aufgehört hatten. Die Gastgeber waren weiterhin hoffnungslos unterlegen. Vier Minuten nach Wiederbeginn besorgte Gollenbeck das 0:5. Schiener machte zwei Minuten später das halbe Dutzend voll. Nun hatte dann auch Vollmer, der an diesem Abend von seinen Vorderleuten kläglich im Stich gelassen wurde, die Nase voll. Für ihn kam Neumann zwischen die Memminger Pfosten. Bei McDonalds 0:7 war auch er machtlos. Nach 30 Minuten war es dann aber so weit: Nach einem Schuss von Pokovic musste Deske sich zum ersten Mal in dieser Saison geschlagen geben. Wenig später hatte Gollenbeck gar das 1:8 auf dem Schläger, verfehlte jedoch denkbar knapp. In der 36 Minute betrieb Ex-Wolf Mudryk mit dem 2:7 etwas Ergebniskosmetik.
Aufgrund der deutlichen Führung nahmen unsere Cracks nun etwas Tempo aus der Partie, dennoch hatten wir alles weiter im Griff, auch wenn Memmingen etwas stärker aufkam. Ein 3/5 Unterzahl überstanden wir schadlos, fünf Minuten später verkürzte Piskor auf 3:7. Gegen Ende des Spiels gaben sich die Gäste dann doch noch Ihrem Schicksal hin. McDonald verwandelte einen Konter in Unterzahl, wenig später überlistete Moosberger Goalie Neumann mit einem trocken Handgelenkschuss ins kurze Eck. McDonald krönte seine persönliche Leistung mit einem Hattrick zum 3:10, den Endstand besorgte Müller in Überzahl zum 11:3.



ERC Sonthofen
Spielbericht vom 1. Spieltag SC Riessersee gegen ERC Sonthofen
(OLS)  Zum ersten Saisonspiel waren die Bulls beim SC Riessersee im Olympia-Eissport-Zentrum in Garmisch zu Gast. Der ERC Sonthofen musste sich zum Saisonauftakt nach 60 Minuten knapp mit 2:3 geschlagen geben.
Von Beginn an war Liganeuling Riessersee das agilere Team und kam einige Male gefährlich vor das Tor der Bulls. In der 4. Spielminute jedoch zog Riessersee zwei Strafzeiten, womit sich eine 5:3 Überzahl für die Bulls ergab. Dies war der Beginn eines munteren Überzahlfestivals im ersten Drittel. Diese Gelegenheit ließen sich die Bulls nicht nehmen und kamen durch Martin Frolik im Nachschuss auf Vorarbeit von Marc Sill und Petr Sinagl zum ersten Treffer des Abends. Kurz danach traf es dann zum ersten Mal die Bulls: Martin Frolik musste auf die Strafbank und der SCR nutzte ebenfalls die erste Überzahl zum 1:1 durch Tobias Eder.
Genau drei Zeigerumdrehungen später klingelte es wieder im Kasten der Bulls. Abermals in Überzahl trafen die Gastgeber zum 2:1 durch Florian Vollmer. Der Schiedsrichter blieb seiner sehr strengen Linie treu und es ergaben sich für beide Teams erneut Überzahlgelegenheiten. Eine davon nutzte wiederum Tobias Eder in der 17. Spielminute zum 3:1. Mit diesem Ergebnis ging das erste Drittel der Saison zu Ende.
Im zweiten Drittel kamen die Bulls besser aus der Kabine und erspielten sich einige gute Gelegenheiten. Riessersee gab aber nicht klein bei und es entwickelte sich ein munteres, ausgeglichenes Spiel mit zwei starken Torhütern. In der 27. Spielminute dann der nächste Treffer für die Bulls: Wieder im Powerplay lief die Scheibe über Marc Sill und Petr Sinagl zu Lukas Slavetinsky, der zum 2:3 verkürzte. Weitere gute Gelegenheiten wurden auf beiden Seiten durch Kevin Reich und Patrick Glatzel entschärft. Am Ende des zweiten Drittels stand es weiterhin 3:2 für den SC Riessersee, jedoch mit leichten Vorteilen für die Bulls.
Das dritte Drittel begann wie das zweite aufgehört hat: Sonthofen mit leichten Vorteilen im Spiel, aber nicht konsequent genug im Abschluss. Trotz zwei weiterer Überzahlmöglichkeiten wollte die Scheibe kein weiteres Mal ins Netz des SCR und so blieb es beim glücklichen 3:2 für den SC Riessersee.
Auf der Pressekonferenz war Martin Sekera mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden, jedoch hätte das Ergebnis am Ende nicht ganz zum Spielverlauf gepasst. „Einen Punkt hätten wir uns heute sicherlich verdient“, so Sekera. Auch Lukas Slavetinsky befand eine gute Leistung des Teams. Vor allem Patrick Glatzel hob er hervor, der die Bulls mit starken Paraden immer wieder im Spiel gehalten habe.
Noch ist nicht alles Gold was glänzt, aber mit der gezeigten Leistung werden es die Landshuter beim ersten Heimspiel der Bulls am Sonntag, den 30.09.2018 um 18:00 Uhr nicht leicht haben, Punkte mitzunehmen.



EHC Waldkraiburg Löwen
EHC WALDKRAIBURG KASSIERT HALBES DUTZEND VOM VER SELB
(OLS)  Zum Auftakt in die Oberliga-Saison 2018/ 2019 mussten die Löwen vom EHC Waldkraiburg eine empfindliche Niederlage hinnehmen. Gegen die Wölfe vom VER Selb setzte es eine 0:6-Auswärtsniederlage, allerdings zählt Selb bereits seit Jahren mit zu den besten Mannschaften der Liga. Die eigenen Chancen ließen die Industriestädter erfolgslos verstreichen, daran wird in den kommenden Tagen intensiv gearbeitet werden.
Seine Premiere als Oberliga-Cheftrainer hatte sich EHC-Coach Thomas Vogl sicher anders vorgestellt, am Ende war es eine klare Niederlage- allerdings gegen ein Top-Team der Oberliga Süd. Für die mitgereisten Fans sicherlich etwas überraschend stand Kevin Yeingst im Tor der Löwen, die etatmäßige Nummer 1 des letzten Jahres Korbinian Sertl saß auf der Bank. Möglicherweise wird in diesem Winter fleißiger rotiert, als mancher dachte. Die Tatsache, zwei richtig starke Torhüter zu haben, war Vogl bei der Verpflichtung von Yeingst im Sommer bereits ein wichtiges Anliegen. Patrick Zimmermann, Josef Huber und Tim Ludwig waren nicht dabei in der Netzsch-Arena, auch Thomas Rott musste passen, nachdem sich die Verletzung aus dem letzten Test in Erding doch als weniger harmlos erwiesen hatte. Der EHC begann gut gegen den Favoriten, wirkliche zwingende Chancen ergaben sich aber nicht. Aus dem Nichts fiel dann das 1:0 durch Erik Gollenbeck, der im Getümmel vor Yeingst am schnellsten schaltete (12:43). Kurz edrauf hatte Michail Sokoliv die Chance zum Ausgleich, doch Niklas Deske im Selber Tor war auf dem Posten und den umgehenden Gegenstoß nutzte Ian McDonald zum 2:0 (15:26). Noch vor der ersten Drittelpause erhöhte Achim Moosberger aus dem Slot sogar auf 3:0 (17:03).
Das Highlight im zweiten Drittel war das „Kennenlernen“ zwischen Dennis Schiener und Waldkraiburgs Verteidiger Petr Gulda nach 25 Minuten, bei dem am Ende jeder der beiden sechs Strafminuten plus einen „Zehner“ für die Auseinandersetzung bekam. Dominik Müller erhöhte kurz drauf erst auf 4:0 (26:53), keine drei Minuten vor der Pause sogar auf 5:0 (37:15).
Kirils Galoha hatte kurz vor der Pause die Chance zum Anschlusstreffer, ebenso kurz nach Beginn des Schlussabschnitts in Waldkraiburger Unterzahl. Doch auch wenn der Lette nach Ende der Partie zum besten Spieler gewählt wurde, sollte ihm kein Treffer vergönnt sein. In der 54.Minute zeichnete sich Selb-Keeper Deske, der auf Seiten der Gastgeber später „Man of the match“ wurde, erneut aus, diesmal gegen Michael Trox und damit war dann auch dem letzten klar, dass die Löwen heute außer Bekannten nichts treffen würden. Anders die Gastgeber, die nach gut 56 Minuten durch Moosberger zum 6:0-Endstand einnetzten (56:22).



ESC Moskitos Essen
Moskitos Essen unterliegen wieder denkbar knapp
(OLN)  Nach der knappen Niederlage am Freitag auf heimischem Eis gegen Tilburg, ging es für das Team von Cheftrainer Frank Gentges am Sonntag zu den starken Scorpions nach Hannover. Im Mellendorfer Eisstadion mussten die Wohnbau Moskitos, wieder mit Viktor Lennartsson und Julian Airich, bei den starken Hannover Scorpions antreten. Die heimischen Skorpione legten auch direkt los wie die Feuerwehr und bereits nach einer Minute musste der Pfosten den Moskitos aushelfen. Immer wieder musste im ersten Drittel, der Essener Keeper Patrik Cerveny sein Team im Spiel halten, und er tat das mit tollen Reflexen. Insgesamt handelten die Essener sich im 1. Drittel jedoch auch zu viele Strafzeiten ein, nämlich 8 gegenüber deren 2 gegen die Scorpions. Mit einem guten Cerveny, ein bisschen Glück und gutem Penaltykilling retteten die Moskitos sich jedoch in die erste Pause.
Im 2. Drittel hatten die Moskitos die Chance auf die Führung, Überzahl und Carsten Gosdeck ist durch, hat die Führung auf dem Schläger, scheitert jedoch am Hannoveraner Torhüter Matthis. Und nur kurz darauf ist es dann passiert, die Moskitos geraten in den ersten Rückstand. Zwar hatten die Moskitos in der Folge einige gute Chancen auf dem Schläger, doch immer wieder stand der Scorpions Torhüter im Weg. Wie schon am Freitag gegen Tilburg rächte sich das, zwischen Minute 35 und der 37. Spielminute erhöhten die Scorpions dann plötzlich auf 3:0. Und dann fällt er doch noch, der Anschlusstreffer, eine schöne Kombination über Lennartsson und McLeod schloss Andre Gerartz zum 3:1 ab.
Der letzte Abschnitt dann zunächst mit dem Chancenplus für die Hannover Scorpions. Doch wieder war es Patrik Cerveny, der gute Paraden ablieferte und damit auch seinen Kasten sauber gehalten hatte. In der 30. Spielminute dann der Anschlusstreffer, Julian Airich überwand Matthis im Tor der Hannover Scorpions. Und die Moskitos im Anschluss in Überzahl, aber auch diese Zeit verstrich ungenutzt. In den letzten Minuten probierten die Moskitos noch einmal die Scorpions auf eigenem Eis unter Druck zu setzen, den verdienten Ausgleich zu erzwingen, doch es gelang leider nicht mehr. Wie schon am Freitag waren die Essener auf Augenhöhe mit dem Gegner, jedoch die ein oder andere Chance muss man dann auch mal rein machen.



Crocodiles Hamburg
Crocodiles unterliegen Erfurt
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das zweite Spiel des Wochenendes vor 1.119 Zuschauern mit 4:6 (2:1/1:2/1:3) gegen die BlackDragons Erfurt verloren.
Nach einer frühen Führung durch einen Doppelpack von Brad McGowan (1., 12.) sah es zunächst gut aus für die Hausherren, doch Michal Vazan brachte die Gäste zurück ins Spiel. Nur 40 Sekunden nach dem zweiten Treffer der Crocodiles verkürzte der Erfurter auf 2:1 (13.), kurz nach der Drittelpause erzielte der Stürmer in Unterzahl den Ausgleich (21.). Die Crocodiles konnten sich zwar durch einen Treffer von Ludwig Synowiec die Führung zurückerobern (29.), brachten diese aber nicht in die Pause. Oliver Kämmerer sorgte mit seinem Tor für den 3:3-Pausenstand (38.).
Im letzten Spielabschnitt gingen erstmals die BlackDragons in Führung. Reto Schüpping traf in Überzahl zum 3:4 (49.). Aaron Reinig konnte zwar mit einem Direktschuss noch einmal den Ausgleich erzielen (52.), doch die Erfurter schlugen wieder zurück. Schüpping sorgte mit seinem zweiten Treffer für das 4:5 (55.), Felix Schümann traf das leere Tor zum 4:6 (60.)
„Es gibt keine leichten Gegner in dieser Liga, das müssen wir kapieren. Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht, die Erfurt gnadenlos bestraft hat. Wir müssen am Mittwoch wieder mehr Scheiben zum Tor bringen. Das haben wir in Halle besser gemacht. Ich hoffe, die Jungs lernen daraus. Wir müssen 60 Minuten hart arbeiten“, so Trainer Jacek Plachta.
Am Mittwoch treten die Crocodiles Hamburg bei den Hannover Indians an, am Freitag folgt das nächste Heimspiel gegen die Hannover Scorpions.  



Herner EV
Tilburg Trappers - Herner EV 9 : 3 (2:1,1:2,6:0)
(OLN)  Zwei Drittel lang hielt der Herner EV am Sonntagnachmittag in den Niederlanden bei den Tilburg Trappers gut mit, führte sogar mit 3:2 und hätte bei besserem Ausnutzen der Powerplay-Situationen sogar noch ein günstigeres Zwischenergebnis erreichen können. In den letzten zehn Minuten setzte sich dann aber die spielerische Klasse des dreimaligen Oberliga-Meisters durch, während das Team der Grün-Weiß-Roten einen bitteren Einbruch erlebte. Am Ende siegten die Trappers mit 9:3. „Wir haben 40 Minuten lang gut mitgehalten und waren ebenbürtig, hatten noch weitere gute Chancen in Überzahl. Da ist es noch umso unverständlicher wie wir im letzten Drittel eingebrochen sind“ meinte ein sehr enttäuschter Danny Albrecht, Trainer des HEV hinterher. „Wir haben noch viel Arbeit vor uns!“
Schon der Auftakt der Partie verlief aus Herner Sicht mehr als unglücklich, denn Tilburgs Verteidiger Giovanni Vogelaar hämmerte den Puck in der 4. Minute in Unterzahl vom Bullypunkt in der eigenen Verteidigungszone über 50 Meter in Richtung HEV-Tor und überraschte Michel Weidekamp. Diese frühe 1:0-Führung der Gastgeber zeigte Wirkung bei den Grün-Weiß-Roten, die einige Zeit brauchten um wieder ins Spiel zu kommen. Das gelang ihnen aber mit dem 1:1-Ausgleich in der 10. Minute durch Dennis Thielsch. Dennoch konnten die Trappers in der 19. Minute bei doppelter Überzahl wieder mit 2:1 in Führung gehen. Im zweiten Abschnitt wurde es dann hektisch. Gleich sechs Zwei-Minuten-Strafen wurden gegen die Gastgeber in kurzer Folge ausgesprochen und ab der 25. Minute war der HEV dann im Powerplay, davon gut vier Minuten lang sogar in doppelter Überzahl. So konnte dann erst Mike Schmitz in der 29. Minute von der linken Seite aus zum erneuten Ausgleich einschießen und Brad Snetsinger anderthalb Minuten später im Nachschuss den Herner Führungstreffer zum 2:3-Spielstand an der Anzeigentafel markieren. Die Freude darüber hielt aber nur 26 Sekunden, dann konnten die Trappers, als sie wieder vollzählig waren, egalisieren. Nun ging das Spiel hin und her, der HEV hatte noch eine weitere Powerplay-Situation, es blieb aber beim Zwischenstand von 3:3. Der änderte sich im letzten Abschnitt dann leider noch wesentlich. Der HEV hatte schnell eine weitere Überzahlsituation, aber hier musste Michel Weidekamp schn zwei Tilburger Breaks entaschärfen. Als die Trappers ihrerseits dann im Powerplay waren konnten sie in der 48. Minute wieder mit 4:3 in Führung gehen. Danach brauchte Tilburgs Stürmer Danny Stempher gut drei Minuten um mit einem Hattrick dem Herner EV den Knockout zu verpassen.
In der kommenden Woche stehen nun gleich zwei Heimspiele auf dem Programm. Zuerst kommen am Mittwoch (Feiertag) die Harzer Falken in die Herner Hannibal-Arena, der Anpfiff ist um 18:30 Uhr. Zwei Tage später, am Freitag um 20 Uhr, gibt es dann auf heimischem Eis das erste Derby dieser Saison gegen die Moskitos Essen.



ERV Schweinfurt
Effizienz gewinnt Spiel
(BYL)  Wer die Tore vorne nicht macht, der bekommt sie hinten – ganz nach diesem Sprichwort verlief das gestrige Derby gegen den ESC Haßfurt, das die Mighty Dogs mit 1:6 verloren.
Dabei legten die Mighty Dogs einen Blitzstart hin: Gerade einmal 25 Sekunden waren gespielt, da netzte Patrik Rypar einen Abpraller zum 1:0 ein. Dies blieb leider das einzige Tor der Hausherren, welche die Haßfurt Hawks danach ins Spiel kommen ließen. Auch da sie es vor allem im ersten Drittel verpassten ihre Führung weiter auszubauen. In Überzahl hatte der Schweinfurter Torschütze in der 9. Minute die Möglichkeit aus seinem ersten Tor einen Doppelpack zu machen, doch Martin Hildebrand hielt den Puck. Ebenfalls in Überzahl scheiterte Pascal Schäfer eine Minute später am Haßfurter Goalie, als er versuchte den Abpraller nach einem Schlagschuss von Marc Zajic im Kasten zu versenken. Stattdessen waren die Gäste in der 12. Minute die glücklichere Mannschaft, als die Schiedsrichter nach langer Diskussion auf den Ausgleich durch Lukas Kratschmer entschieden. Bei 4 gegen 4 legte Jan Trubenekr noch das 1:2 (15. Minute) für die Hawks nach.
Nachdem die Hausherren im ersten Drittel gut begonnen hatten, sank ihre Leistung nach der Pause. Ferdinand Dürr hielt jedoch seine Mannschaft weitestgehend im Spiel. Außer dem 1:3 Treffer in Unterzahl von Jakub Sramek (29. Minute) nach einem Puckgewinn der Haßfurt Hawks an der Bande, kassierte der Schweinfurter Goalie im zweiten Drittel kein Tor.
Dies änderte sich allerdings im letzten Spielabschnitt. Denn zum Ende hin ließ die Kraft der Mighty Dogs nach, die nur mit 2 + 13 Spieler angetreten waren. Zuerst kassierten sie in der 46. Minute einen Doppelschlag (1:4 Jakub Sramek, 1:5 Lukas Kratschmer), bevor sie in der 51. Minute nach einem fliegenden Wechsel zu spät wieder auf ihren Positionen waren, so dass Michal Babkovic noch das 1:6 nachlegen konnte.
Am Sonntag, den 30.09.2018, findet um 18 Uhr das letzte Vorbereitungsspiel der Mighty Dogs im Icedome gegen den ERSC Amberg statt. Vor dem Start in die Bayernliga sollte in dieser Partie ein Erfolgserlebnis für die Mighty Dogs her.



ESV Buchloe
Landsberg lässt Piraten keine Chance - ESV Buchloe unterliegt im letzten Vorbereitungsheimspiel gegen den Nachbarn vom Lech mit 0:11
(BLL)  Nicht viel zu lachen hatte der ESV Buchloe im letzten Heimspiel der Vorbereitung. Denn ausgerechnet gegen den Nachbarn HC Landsberg setzte es eine klare 0:11 (0:6, 0:4, 0:1) Niederlage, bei der der Bayernligist vom Lech den Hausherren keine echte Chance ließ. Vor dem letzten Testspiel am kommenden Wochenende gegen den Ligakonkurrenten VfE Ulm/Neu-Ulm gab es für die Pirates gegen eines der ligahöheren Top-Teams dieses Mal also nicht viel auszurichten.
Schon vom Start weg ließen die Riverkings nicht den leisesten Zweifel zu, wer in diesem Nachbarschaftsduell als Sieger vom Eis gehen sollte. So führten die Gäste bereits nach 20 Minuten mit 0:6, woran auch eine frühe Buchloer Auszeit und ein Torwartwechsel nichts ändern konnte. Dem 0:1 durch Michael Fischer in Überzahl nach gut drei Minuten folgte zwei Minuten später das 0:2 durch Dejan Vogl. Als Markus Kerber nach erst elf gespielten Minuten erneut im Powerplay zum 0:3 traf, nahm ESV-Trainer Alexander Wedl seine Auszeit. Doch auch diese Maßnahme zeigte keine große Wirkung auf Buchloer Seite. Die Piraten hatten weiterhin fast überhaupt keinen Zugriff aufs Spiel und den Gegner, der dies vor allem im Buchloer Verteidigungsdrittel ein ums andere Mal gnadenlos ausnutzte. Mit einem Doppelschlag binnen 16 Sekunden stand es durch weitere Treffer von Dennis Sturm und Florian Reichenende nach 15 Minuten folgerichtig 0:5. Und auch nach dem anschließenden Torwartwechsel, bei dem der arme Michael Bernthaler für seinen Kollegen Arion Martinaj Platz machte, hatten die Landsberger noch nicht genug. Sie trafen abermals mit einem Mann mehr auf dem Feld durch den zweiten Treffer von Dejan Vogel sogar noch zum 0:6 Pausenstand nach 20 Minuten.
Das Mitteldrittel begannen die Buchloer dann zumindest optisch etwas verbessert, auch wenn es nach genau zwei Minuten erneut im Buchloer Kasten klingelte. Mika Reuter hatte gegen seinen letztjährigen Teamkameraden Martinaj zum 0:7 getroffen. Im Anschluss hatte Marc Weigant die erste wirklich gefährliche Offensivaktion der Buchloer auf dem Schläger, doch er zog am Tor von HCL-Keeper Christoph Schedlbauer vorbei (24.). Besser machten es wie so oft an diesem Abend die Lechstädter, die in eigener Unterzahl einen perfekten Zwei-auf-Eins-Konter in Person von Dennis Sturm zum 0:8 abschlossen (25.). Ein erneuter Doppelschlag binnen Sekunden ließ die Überlegenheit des HCL auf der Anzeigentafel dann noch deutlicher werden. Die Tore von Fischer und Vogl machten das Resultat nämlich zweistellig (29.). Zwar hatte der ehemalige Landsberger Timo Hauck noch vor der zweiten Pause die Gelegenheit zur Ergebniskosmetik, doch seinen Penalty entschärften Torwart Schedlbauer und der Pfosten (35.).
Im Schlussabschnitt passierte schließlich nicht mehr wirklich viel. Die Landsberger schalteten einen Gang runter und die Buchloer versuchten den über 300 Zuschauern zumindest noch den Ehrentreffer zu präsentieren. Es sollte aber beim Versuch bleiben, denn außer dem dritten Tor von Michael Fischer zum 0:11 Endstand (52.) gab es nichts Zählbares mehr in diesem fair geführten Derby zu verzeichnen.
Am Ende hatten die Piraten gegen das Bayernligaspitzenteam, für das am nächsten Wochenende bereits die Punkterunde beginnt, nicht wirklich viel entgegen zu setzten. Dennoch wissen die Verantwortlichen diese deutliche Niederlage, die gegen den Nachbarn zwar doppelt schmerzt, richtig einzuschätzen: „Landsberg ist nicht der Maßstab, mit dem wir uns messen müssen und nach zwei Wochen hartem Training war es klar, dass wir irgendwann einmal federn lassen werden, was heute eben der Fall war,“ sagte ESV-Coach Alexander Wedl, der seinem Team trotz des deutlichen Endresultats keinen großen Vorwurf machen wollte.



SC Forst
Heimspielpremiere endet mit Niederlage - Gäste aus Reichersbeuern überlegen
(BLL)  Vom Ergebnis her betrachtet, waren die Nature Boyz am Freitag Abend gegen ihre Gäste vom SC Reichersbeuern klar mit 1:5 (0:0, 0:1, 1:4) unterlegen, doch Zahlen spiegeln nicht immer das Spielgeschehen wider.
Das erste Drittel verlief für beide Mannschaften sehr ausgeglichen, keine der beiden Kontrahenten konnten sich einen Vorteil verschaffen. Die Forster Defensive ließ, wie auch die gegnerische, wenig Schüsse auf das jeweilige Tor zu. Beide Torhüter hatten relativ wenig Gelegenheit, ihr Können zu präsentieren. DIe Einstellung der Heimmannschaft stimmte, wie auch die Konzentration auf das Wesentliche. Klar im Vorteil waren jedoch die Gäste, was das Spielerpersonal betraf. Forst bot 15 Feldspieler auf,  Reichersbeuern deren 19.
Nach dem 0:0-Pausenstand ging es in den 2. Spielabschnitt. Jetzt waren vermehrt auch die Torhüter gefragt, es kamen mehrere Schüsse auf sie zu. Dies tat auch der Stimmung auf den Rängen gut, denn jetzt hörte man beide Fanclubs, die ihren Verein stimmkräftig antrieben. In der 30. Spielminute war es aber dann soweit, die Gäste bejubelten die 0:1-Führung durch Marinus Büttner. Beide Mannschaften ließen noch jeweils einige klare Chancen ungenutzt, somit ging es mit der knappen Gästeführung ins letzte Spieldrittel.
Jetzt dauerte es nicht mehr lange, bis die Gäste in Überzahl auf 0:2 in der 43. Spielminute erhöhten. Jetzt konnten sie ihre Spielstärke zeigen. Bei den Forstern merkte man jetzt den Kräfteverschleiß aufgrund des kleinen Kaders. Sie kämpften zwar unvermindert weiter, aber die größere Routine der Gäste gab jetzt den Ausschlag. In der 47. Minute war der gut aufgelegte Andreas Scholz wiederum machtlos, als die Gäste auf 0:3 erhöhten. In doppelter Überzahl in der 56. Minute brachte gar die 0:4-Führung, knapp eine Minute später der 0:5-Zwischenstand. Der Einsatzwille der Gastgeber wurde aber in der 58. Spielminute belohnt, konnte doch Daniel Stöberl per Nachschuß auf 1:5 verkürzen, eingeleitet wurde der Treffer von Andreas Krönauer und Florian Daiberl.
Es hat sich gezeigt, dass die Verstärkungen der Gäste nicht nur zahlenmäßig in Erscheinung traten, da waren einige routinierte Spieler dabei. Am Sonntag findet um 17:00 Uhr das Spiel gegen die Pfrontener Falcons im Peißenberger Eisstadion statt.



ESC Kempten
Starke Leistung trotz Derbyniederlage der Sharks
(BLL)  Der Eissportverein Füssen hat das Derby beim ESC Kempten mit 3:6 (0:2, 2:3, 1:1) für sich entschieden. Vor allem läuferisch war der EV Füssen dem Gastgeber aus Kempten überlegen. Für Füssen war es das letzte Vorbereitungsspiel. Für die Sharks war es das erste Spiel unter dem neuen Trainer Martin Valenti.
Was er sehen konnte, war eine deutliche Steigerung gegenüber den letzten Spielen und ein überragender Torhüter Fabian Schütze.
Im ersten Drittel war der Respekt vor dem klassenhöheren EV Füssen deutlich zu spüren. Ein ums andere Mal spielten diese sich gefährlich vor das Gehäuse der Kemptener. Daraus resultierten auch die beiden Treffer durch Markus Vaitl und Eric Nadeau. Bei viermaliger Überzahl im ersten Drittel konnte der EV Füssen aber kein Kapital schlagen, was den Einsatzwillen der Sharks an diesem Abend widerspiegelt.
Im zweiten Abschnitt erhöhte der EV Füssen durch Marc Besl schon bald auf 3:0. Zu diesem Zeitpunkt waren sich die Füssener wohl zu siegessicher und spielten die nächsten Minuten etwas pomadig. So kam es, wie im Sport häufig, dass der Außenseiter durch zwei Tore durch Hornak und Engler innerhalb zweier Spielminuten auf 2:3 herankam. Nun war wieder deutlich mehr Feuer im Spiel. Als der EV Füssen darauf auch noch in Unterzahl war, witterten die Sharks Morgenluft. Die Füssener wurden durch die erste Paradereihe in ihr Drittel eingeschnürt, konnten sich jedoch kurz befreien und durch den starken Markus Vaitl in Unterzahl das 2:4 erzielen.
Danach schossen die Füssener in Überzahl sogar das 2:5. So ging es in die zweite Drittelpause.
Im letzten Drittel ging es hin und her, wobei die Füssener ein klares Chancenplus hatten. Ein ums andere Mal tauchten sie gefährlich vor dem Kemptener Gehäuse auf. Mehr als ein Tor durch Markus Vaitl gelang ihnen aber gegen den glänzend aufgelegten Fabian Schütze nicht. Auch die Sharks hatten noch mehrere Chancen, davon zwei durch den Ex-Füssener Niklas Oppenberger alleine vor dem Tor. Treffen sollte aber auch hier abermals nur der kampfstarke Engler für die Sharks.
Somit endete das Spiel leistungsgerecht mit 3:6 für den EV Füssen. Für diesen beginnt nächste Woche die Bayernligasaison. Die Sharks haben bis zum Auftakt noch etwas Zeit und werden mit mehr Eiszeit in den nächsten Wochen um den Neu-Trainer Martin Valenti sicherlich noch eine Schippe drauflegen können. Die Ansätze in diesem Spiel zeigten die Klasse der Neuzugänge und die Spielfreude der altgedienten Mitspieler. Auf dieser Leistung lässt sich in den nächsten Wochen aufbauen.



EG Diez-Limburg
Rockets feiern Kantersieg in Neuss
(RLW)  Mit geschlossener Mannschaftsleistung zum ersten Dreier der Saison: Die EG Diez-Limburg hat das Auswärtsspiel beim Neusser EV mit 8:1 (4:0, 1:0, 3:1) gewonnen. Die Rockets zeigten eine deutliche Reaktion im Vergleich zur Auftaktniederlage gegen Dinslaken.
„Wir haben uns heute auf jeden Fall anders präsentiert“, sagte EGDL-Trainer Jens Hergt. Ohne die verletzten und erkrankten Konstantin Firsanov und Tobias Schwab angereist bestimmten die Gäste gegen ebenfalls nicht in Bestbesetzung angetretene Neusser von Beginn an das Spielgeschehen. „Wir wollten einfach spielen: Scheibe tief, hinterher, Chancen kreieren, Abschlüsse suchen.“
Das gelang zunächst sehr gut: Der Führungstreffer von Alexander Engel (4.) brachte Sicherheit, Mark Corbett (11.), Jakub Zdenek (13.) und Philipp Maier (19.) legten nach. Nach 20 Minuten führte die EGDL bereits mit 4:0.
„Im zweiten Drittel haben wir dann ein wenig unsere Linie verlassen“, monierte Hergt. „Da waren wir wieder zu kompliziert und wollten es zu schön spielen.“ Vorne reichte es so „nur“ zum 5:0 durch Nils Krämer, NEV-Keeper Ken Passmann verhinderte weitere Treffer. Auf der Gegenseite stand Förderlizenz-Goalie Nils Flemming im Kasten, den er bis dahin sauber halten konnte. „Das war so abgesprochen, dass Constantin und Nils jeweils ein Spiel machen an diesem Wochenende“, so der Trainer. „Nils hat seinen Job in Neuss gut gemacht.“
Daran änderte auch das schnelle 1:5 im letzten Drittel nichts: Sven Schiefner (41.) traf bereits nach 36 Sekunden für Neuss - es sollte der einzige Treffer der Gastgeber bleiben. Für die Rockets trafen Florian Böhm (45.), Andre Bruch (49.) und Jakub Zdenek (46.), der seinen zweiten Treffer des Abends erzielte und zudem drei Tore vorbereitet hatte.
„Am Ende haben wir das souverän zu Ende gespielt und im letzten Drittel auch wieder die einfachen Scheiben gespielt“, sagte Hergt. „Es war wichtig, dass wir den ersten Sieg jetzt im Sack haben. Wir sind auf einem guten Weg, auch wenn am Dienstag mit Herford sicherlich eine andere Hausnummer auf uns zukommt.“



Dinslakener EC Kobras
Sieg in Diez-Limburg; Kobras bleiben Tabellenführer
(RLW)  Vizemeister gegen Tabellenführer, so eine Spielpaarung hört sich vielversprechend an.
Zugegeben in solch frühen Stadium der Saison hat das wenig Aussagekraft, trotzdem kamen die Zuschauer auf Ihre Kosten, wobei das Ergebnis den Kobra-Fans am Ende doch besser schmecken durfte.
Zunächst machten die Hausherren erwartungsgemäß viel Druck und konnten bereits in der 3.Minute durch Grund mit 1-0 in Führung gehen. Und auch in den folgenden Minuten sahen die Zuschauer ein Spiel in eine Richtung, und zwar in Richtung Kobras - Tor. Als Michal Plichta in der 8. Minute zum 1:1 ausglich, dachte immer noch keiner der Rockets-Fans an eine Wendung im Spiel.
Für die Kobras war dies ein Weckruf und sie übernahmen das Kommando im Spiel, und nach dem sehenswerten Tor von Joey Menzel zum 1-2 in der 16.Minute verdunkelten sich schon die Mienen einiger Fans der Rockets. In der 17. Minute überraschte Michal Plichta dann alle im Stadion, vor allem aber Rockets Goalie Schönfelder mit einem listigen Schuss aus spitzem Winkel, der irgendwie den Weg ins Tor fand.
Mit diesem Spielstand ging es auch in die erste Pause.
Im 2.Drittel schnürten die Gastgeber die Kobras zunächst minutenlang im eigene Spieldrittel ein und schossen aus allen Lagen. Aber entweder verfehlten Ihre Schüsse knapp das Tor oder scheiterten am glänzend aufgelegten Marvin Frenzel im Kasten der Kobras. In der 31.Minute war aber auch er machtlos, als erneut Julian Grund nach einer unübersichtlichen Situation vor dem Tor zum 2-3 abstauben konnte.
Nun hatten die Rockets wieder Oberwasser und stürmten vehement Richtung Kobras - Tor.
Aber genau 2 Minuten nach dem Anschlusstreffer versetzte Michal Plichta mit seinem 3.Tor des Abends der aufkommenden Euphorie bei den Gastgebern einen gewaltigen Dämpfer.
Kurz drauf setzte Andre Bruch einen fiesen Bandencheck an und Tim Cornelißen sagte bzw. besser gesagt zeigte ihm seine Sicht der Dinge dazu. Aus diesem Scharmützel ging „Conny“ als klarer Sieger hervor.
Allerdings nutzten die Rockets die daraus anschließende Überzahl zum erneuten Anschlusstreffer zum 3:4 durch Tobias Schwab, aber schon 2 Minuten später zerstörte Philipp Heffler alle Hoffnungen der Gastgeber. Nach einem tollen Konter rechneten alle mit einem Pass auf den mitgelaufenen Plichta, aber Heffler hämmerte den Puck höchstpersönlich in die Maschen.
Nur eine Minute später klingelte es erneut im Kasten von Schönfelder, denn Jesse Parker zog einfach mal ab und schon stand es 3:6.
Ins letzte Drittel gingen die Hausherren mit einem frischen Goalie, denn Nils Flemming ersetze Constantin Schönfelder. Er konnte sich zweimal glänzend auszeichnen, bevor Jesse Parker ihn mit dem 3-7 in der 44.Minute zum ersten Mal bezwingen konnte.
Mit der sicheren Führung im Rücken ließen die Kobras es nun etwas ruhiger angehen, allerdings hatte man zu keinem Zeitpunkt mehr das Gefühl, dass man sich hier noch die Butter vom Brot nehmen lassen würde. Auch mit der nun zunehmenden Härte der Gastgeber schien man cool umzugehen. Lediglich in der 49.Minute wurde es Leon Taraschewski und Benedikt Hüsken zu bunt, als sie die nun immer wiederkehrenden Angriffe auf Torhüter Frenzel mal auf ihre Art klären wollten, aber auch hier wurde kaum über die Stränge geschlagen, alle Beteiligten wanderten für 2 Minuten auf die Strafbank. Von eben dieser kam in der 51. Minute auch Pierre Wex und keiner der Kobras hatte ihn wohl von dort kommen sehen, denn er konnte ganz alleine auf Marvin Frenzel zu laufen und ihn in Penalty - Manier zum 4:7 bezwingen. Aber die Kobras ließen sich davon erneut nicht beeindrucken, sondern gaben mit dem 4:8 durch Michal Plichta in der 53.Mnute erneut die richtige Antwort.
In der 56.Minute konnten die Rockets erneut durch Pierre Wex, zwar noch das 5:8 erzielen, aber das war an dieser Stelle wirklich nur noch Ergebniskosmetik.
Trainer Milan Vanek war nach dem Spiel auch zufrieden mit der gesamten Mannschaftsleistung, gab aber auch ehrlich zu, dass im 2.Drittel bei einem Schussverhältnis von 7-22 aus Sicht der Kobras das Spiel hätte kippen können. „Die Mannschaft soll den Moment genießen aber auch nicht den Fokus aufs kommende Spiel gegen Lauterbach vergessen“, so Vanek weiter.
Als Fazit bleibt festzuhalten: Die Kobras gewinnen die 3 Punkte, Michal Plichta den Pokal für den Dinslakener Spieler des Spiels und Marvin Linse einen Besuch im Diezer Krankenhaus. Der Verteidiger wurde im letzten Drittel unabsichtlich von einem Puck im Gesicht getroffen und musste mit einem Cut an der Oberlippe ins Krankenhaus, wo dieser genäht wurde und er danach auch den Heimweg antreten konnte.
Wir wünschen unserer #81 eine schnelle Genesung.



EC Lauterbach
Luchse verlieren 6:1 in Dinslaken
(RLW)  Nach dem verkorksten Saisonstart mussten die Luchse ausgerechnet zum Tabellenführer nach Dinslaken. Die Kobras zeigen sich derzeit in Topform, nach dem 9:1 in Frankfurt und dem 8:5 Erfolg in Diez-Limburg besiegten die Dinslaken Kobras auch die Luchse mit 6:1 (0:0 1:0 5:1)
Dabei konnten die Luchse mit einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber Freitag das Spiel lange offen gestalten, machten sich aber wie schon in der Vorbereitung mit vielen Strafen das Leben schwer. 7 Zwei-Minuten-Strafen mussten die Luchse in den ersten beiden Dritteln absitzen. Bis zur Mitte des Spiels klappte das auch schadlos, bis Heffler in der 31. Minute eine doppelte Überzahl zur 1:0 Führung für die Kobras nutzte.
Anfangs des dritten Drittel stellten Behlau (42.) und Dambacher (43.) die Weichen auf Sieg der Kobras. Plichta erhöht in der 50. Minute auf 4:0, ehe Knut Apel zumindest den Ehrentreffer für die Luchse erzielte (51.) Plichta (53.) und Kelsch (60.) sorgten für den vielleicht etwas zu hoch ausgefallenen 6:1 Endstand. 
Neu im Kader der Luchse ist Oliver Wohlrab. Der 35jährige Stürmer kommt von der Frankfurter Eintracht zu den Luchsen und dürfte einigen Fans bekannt sein. 2008/09 spielte er schon für den VERC in Lauterbach. In Kürze werden noch weitere Spieler zu den Luchsen stoßen und den Kader vergrößern und breiter aufstellen, momentan laufen Gespräche mit mehreren Spielern.



Grefrather EG
Saisonvorbereitung: Stark verbesserte Grefrath Phoenix siegen in Solingen
(LLW)  Noch am vergangenen Sonntag, hatte die Grefrather EG im ersten Saisonvorbereitungsspiel beim Regionalligisten aus Ratingen kaum eine Chance gehabt. Deutlich besser lief es nun am Freitag im zweiten und zugleich letzten Test beim Liga-Konkurrenten EC Bergisch Land aus Solingen. Beim 4:3-Sieg nach Penaltyschießen zeigten sich die Jungs von GEG-Coach Karel Lang bereits deutlich verbessert, auch wenn drei Wochen vor Saisonstart gewiss noch nicht alle Baustellen im Team behoben sind.
Berufs- und urlaubsbedingt mit nur 12 Feldspielern sowie zunächst nur einem Torhüter angereist, startete die GEG gleich von Beginn an sehr konzentriert und einsatzfreudig in die Begegnung. Nach sehenswert herausgespielten Toren von Maximilian Parschill (5.) und Christoph Kiwall (12.) ging es mit einer verdienten 2:0-Führung in die erste Drittelpause.
Das Spiel war im zweiten Spielabschnitt ausgeglichener und nahm nun beiderseits Fahrt auf. Jetzt kam auch Solingen zu einigen Großchancen, bei denen sich der gut aufgelegte Sven Budde im Grefrather Tor ein ums andere Mal auszeichnen konnte. Bis zur 30. Minute gelang es dem eigentlichen Grefrather Backup-Goalie, seinen Kasten sauber zu halten, ehe er schließlich bei doppelter Unterzahl gegen den 1:2-Anschlusstreffer der Gastgeber chancenlos war. Wenige Minuten später rückte für Budde der inzwischen nachgereiste Rene Dömges zwischen die Grefrather Torpfosten. Noch vor der zweiten Pause nutzte Verteidiger Julius Krölls bei Grefrather Überzahlspiel die Gelegenheit und stellte per Treffer von der blauen Linie den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her (1:3; 38. Minute).
Im Schlussabschnitt kontrollierte Grefrath zunächst wieder die Begegnung, jedoch wussten die Gastgeber in der 46. Minute zwei Unachtsamkeiten binnen weniger Sekunden eiskalt zu nutzen. So stand es plötzlich 3:3 und im Handumdrehen waren den zum Teil schon recht gefällig nach vorne spielenden "Feuervögeln" auch die Baustellen im Defensiv-Verhalten aufgezeigt. 
Obwohl nun beide Teams die Entscheidung suchten, blieb es bis zur Schlusssirene beim 3:3. Im darauffolgenden Penaltyschießen behielt die GEG schließlich die Oberhand, da Kai Weber und Lukas Bisel souverän verwandelten, während die beiden Solinger Schützen an Rene Dömges im Grefrather Tor scheiterten. 
Karel Lang bescheinigt seinem Team nach der Begegnung in Solingen deutliche Entwicklungsfortschritte: "Wir haben sehr gut gespielt. Die Jungs haben wieder gezeigt, dass Zusammenhalt, Kameradschaft in der Mannschaft und Bereitschaft im Spiel alles zu geben, belohnt werden. Die Jungs wissen schon ganz genau, was sie zu tun haben, denn es gibt kaum Veränderungen in der Mannschaft". Während er sein Team in offensiver Hinsicht gut aufgestellt sieht, beschreibt der Phoenix-Coach besonders in der Verteidigung noch Optimierungsbedarf: "Nach dem Abgang von Gerrit Ackers und Andre Nelleßen mussten wir unsere Verteidigung umbauen und hier noch die bestmögliche Zusammenstellung und Abstimmung finden".
Jetzt wo endlich auch im Grefrather EisSport & EventPark regelmäßig Eiszeit zur Verfügung steht, soll auch diese ausgemachte Baustelle noch behoben werden. Immerhin bleiben bis zum Saisonstart am 21. Oktober in Ratingen noch gute drei Wochen Zeit.



ELV Niesky
Mannschaftsvorstellung - Tornados auf dem Oktoberfest
(RLO)  Am 07. Oktober 2018 beginnt für die Tornados offiziell die neue Eishockeysaison 2018/2019. Dies nimmt der ELV Niesky wie gewohnt zum Anlass, den neuen Kader seiner 1. Männermannschaft allen Fans und Freunden des Nieskyer Eissports in einem besonderen Rahmen vorzustellen. Die Eishockeycracks präsentieren sich traditionell am Tag der Deutschen Einheit bei Becker`s Oktoberfest mit Frühschoppen ihrem Publikum. Dazu laden wir Sie am Mittwoch , den 03. Oktober 2018 ab 10.00 Uhr ins Eiscafe Becker in Niesky, Rothenburger Str. 55 ganz herzlich ein. Das Team des Eiscafes Becker, das Akrobatik Team Niesky e.V., der Karnevalsclub Niesky e.V. und der Eislaufverein Niesky e.V. mit seinen Tornados freuen sich auf viele Zuschauer und halten viele Überraschungen bereit.
Fanbusse in Planung
Der ELV Niesky plant in der neuen Saison zu ausgewählten Auswärtsspielen der Tornados Fanbusse zu organisieren. Derzeit erfolgt mit den Busunternehmen der Region die konkrete Abstimmung.
Nähere Informationen zu den Spielen, Abfahrtzeiten und Preise sowie allen organisatorischen Fragen folgen in Kürze.
1.Heimspiel der Tornados verlegt
Eigentlich wollten die Tornados am 13.10.2018 in Niesky ihr 1. Heimspiel gegen Rot Weiß Bad Muskau bestreiten. Daraus wird nichts! Das teilte gestern der Chef der Stadtwerke Niesky Holger Ludwig im Rahmen eines Sponsorenstammtisches dem ELV Niesky mit. Die warme Witterung der letzten Wochen und Probleme mit der Technik machen derzeit eine Eisbereitung nicht möglich. Drei Wochen sind nach Angaben von Ludwig nötig, um eine ordentliche Eisqualität zu erzeugen. Die Enttäuschung bei den Aktiven und der Verantwortlichen des ELV, aber auch den Sponsoren ist verständlicher Weise sehr groß.
Nun steht 27.10.2018 als neuer Termin für das 1.Heimspiel im Raum. Dann sollen die Tornados gemäß Spielplan gegen die Cracks des ESC Dresden spielen. Das bringt natürlich auch die Spiel- und Trainingspläne für alle Sektionen des ELV durcheinander.
Zwischenzeitlich ist für das Spiel gegen Bad Muskau schon ein Ausweichtermin gefunden. Dieses Heimspiel findet nun am 05. Januar 2019 um 18:30 Uhr in Niesky statt.


    
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Sonntag 30.September 2018
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