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September 26
                         
September
             
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 29.September 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Berlin



Düsseldorfer EG
DEG siegt weiter – Auch in Augsburg nicht zu stoppen!
(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat am Freitagabend im fünften Saisonspiel den fünften Erfolg gefeiert. Bei den Augsburger Panthern siegte die Mannschaft von Chefcoach Harold Kreis vor 4521 Zuschauern mit 2:1 (0:0, 1:1, 0:0, 1:0) nach Verlängerung und bleibt damit Tabellenführer.



Red Bull München
Red Bulls unterliegen Krefeld
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat das Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine mit 1:2 (0:0|1:1|0:1) verloren. Vor 3.140 Zuschauern am Oberwiesenfeld erzielte Mark Voakes den einzigen Treffer der Red Bulls. 
München begann stark und kombinierte sich in den ersten sechs Minuten zu Großchancen durch Trevor Parkes, Andreas Eder, Frank Mauer und Mads Christensen. Krefeld überstand diese Phase ohne Gegentor und fand danach besser in die Partie. Die Gäste standen kompakt und suchten schnell den Abschluss. Der KEV-Führung am nächsten kam Jacob Berglund in der 14. Minute mit einem freien Schuss. 
In der zweiten Minute nach dem Seitenwechsel schoss Jordan Caron den KEV dann in Führung. Die Red Bulls reagierten offensiv auf den Rückstand und glichen nur vier Minuten später aus: Im Powerplay passte Michael Wolf auf Mark Voakes, der direkt abzog und ins kurze Eck traf. München war in der Folge überlegen, Krefeld verteidigte aber gut und war bei Kontern gefährlich. In der 35. Minute hatten die Rheinländer Glück, dass Frank Mauer den Puck ans Lattenkreuz und nicht ins Tor abfälschte. 
Ihren guten Start aus dem zweiten Drittel toppten die Pinguine im Schlussabschnitt. Da waren 53 Sekunden gespielt, als Chad Costello einen Alleingang zum 1:2 abschloss. München hatte in der Folge mehr vom Spiel, aber keine zwingenden Chancen. In der 51. Minute traf Krefelds Phillip Bruggisser im Powerplay den Pfosten. Den Red Bulls gelang in der Schlussphase nicht, die Defensive des KEV um Torhüter Dimitri Pätzold vor große Probleme zu stellen, sodass es beim 1:2 blieb



Bayreuth Tigers
Tigers unterliegen in der Verlängerung nach Wechselbad der Gefühle
(DEL2)  Nach einer kurzen Abtastphase übernahmen die Gäste relativ klar die Initiative in einem Drittel auf überschaubarem DEL2-Niveau. Spielerische Schmankerl gab es eher wenige und wenn, dann fast ausschließlich von den Gästen, da die Oberfranken lange kaum Zugriff auf die Partie bekamen. Verdienter Lohn für den ESV, der früh störte und somit die Gastgeber gar nicht ins Spiel kommen ließ, war die Führung durch Schmidle. Nach einem Scheibenverlust der Tigers im eigenen Drittel zog er von außen nach einem Pass sofort ab und überraschte Jaeger oben im „kurzen Eck“. Schon zuvor hatten die Allgäuer einige gute Möglichkeiten liegen gelassen doch das holten sie nun etwas nach. Lillich bestrafte mit einem strammen Schuss aus dem Halbfeld die Unordnung und totale Passivität der Wagnerstädter in dieser Szene mit dem 0-2. Wiederbelegungsmaßnahmen leiteten die Tigers dann kurz vor der ersten Pause ein, indem man im Powerplay für Verkehr vor Vasjs sorgte, der dann einen Fernschuss prompt nicht festhalten konnte. Kolozvary netzte den Nachschuss ein und hielt seine Farben damit im Spiel.
Zum Mittelabschnitt hatten aber zunächst wieder die Gäste ein paar Aktionen und Saarinen bestrafte erneut viel zu zaghaftes Defensivverhalten mit seinem eigenen Nachschuss zum 1-3. Der Aufbau klappte bei den Bayreuthern kaum und die Wertachstädter hatten scheinbar alles im Griff. Mit einer Kopie des 0-1 sorgte dann aber Richter für den Anschlusstreffer, der die Vorzeichen änderte. Ähnlich wie beim ersten Tor des Abends traf er trocken, nach einem Scheibenklau und Querpass von Heatley gegen den ebenfalls überraschten Goalie der Joker per Direktschuss oben ins kurze Eck. Diesen Aufwind spürte man sofort mit einem Nachsetzen der Gelb-Schwarzen, was Järveläinen in Baseballmanier aus der Luft nach einem Abpraller auch zum Ausgleich nutzte. Die Referees bemühten zwar den Videobeweis um einen hohen Stock zu überprüfen, entschieden dann aber korrekterweise auf Tor.
Im Schlussdrittel ging dann sozusagen alles wieder von Vorne los, aber die nun lebendiger und aktiver wirkenden Hausherren nahmen ihr Herz in beide Hände. Eine schöne, flüssige Stafette mit Järveläinen nutzte Rajala mit einem platzierten Schuss zur Führung und mit einem „move“ gegen Verteidiger und Torwart der auch in die NHL gepasst hätte, krönte Gläser einen 2 gegen 1 Konter mit Richter selbst zum umjubelten 5-3 gegen den in dieser tollen Aktion etwas verdutzten und chancenlosen Vajs. Leider verfiel man dann wieder in altbekannte Fehler zurück. Viel zu viel Platz, gepaart mit einem nicht geführten Zweikampf von Rajala nutzte dann Ketterer schließlich zum Anschlusstreffer bei 4 gegen 4 und just als Kaufbeuren in Überzahl war, verwertete Laaksonen seinen eigenen Nachschuss ohne richtige Gegenwehr der Oberfranken zum Ausgleich. Zwischen beiden Treffern lagen nur 42 Sekunden und erneut hatte man sich am Ende doch die eine Strafzeit unnötig und zuviel erlaubt.
So musste die Overtime über den Zusatzpunkt entscheiden. Heider visierte dabei nur den Pfosten an und etwas später traf Gracel mit einer starken Einzelaktion zum nicht völlig unverdienten Sieg für die Gäste.
„Nach dem von uns sehr schwachen ersten Drittel muss man froh sein noch einen Punkt geholt zu haben, aber nach einer 5-3 Führung bis 7 Minuten vor Ende ärgert man sich natürlich auch, dass es nicht mehr wurde“, fasste Tigerdompteur Kujala nach dem Spiel das Auf und Ab dieses Abends treffend zusammen.



Deggendorfer SC
Erneut punktlos: DSC zieht gegen die Kassel Huskies den Kürzeren
(DEL2)  Auch im fünften Spiel der noch jungen DEL2-Saison muss der  
Deggendorfer SC punktlos die Heimreise antreten. Bei den Kassel  
Huskies verlor das Team von Trainer John Sicinski am Freitagabend  
seine Partie mit 6:2.
Nach zuletzt vier sieglosen Spielen erwischte der DSC den besseren  
Start in die Partie. Curtis Leinweber hatte nach einem Konter die  
Führung auf dem Schläger, konnte den Puck aber nicht im Kasseler Tor  
unterbringen. Besser machte es in der 11. Minute dann Josh Brittain.  
Der bullige Kanadier setzte sich vor dem Tor gegen seinen Gegenspieler  
durch und fälschte den Querpass von Kyle Gibbons mit dem Schlittschuh  
ins Husky-Tor zur Deggendorfer Führung. Doch lange sollte die Freude  
nicht währen. Knapp fünf Minuten später bekamen die Kasseler eine  
Überzahlsituation zugesprochen und nutzten diese in Person von Adriano  
Carciola aus. Carciolas Schuss wurde dabei so unglücklich von Dimitri  
Litesov abgefälscht, dass Björn Linda im Deggendorfer Tor keine Chance  
mehr hatte. Mit einem Unentschieden ging es damit in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt gestaltete sich die Partie weiterhin offen. Beide  
Mannschaften erspielten sich teilweise gute Einschussmöglichkeiten,  
jedoch zunächst ohne nennenswerten Erfolg. Dies änderte sich dann in  
der 28. Spielminute als Kassels Jens Meilleur einfach mal von der  
blauen Linie abzog, der Puck an Freund und Feind vorbeiflog und hinter  
Björn Linda im Deggendorfer Tor einschlug. Doch die DSC-Cracks  
steckten nicht auf und kamen nur drei Minuten später prompt zurück.  
Vom Bully weg erkämpfte Justin Kelly den Puck für Christoph Gawlik,  
der einfach aus der Drehung abzog und Leon Hungerecker im Tor der  
Huskies überraschte. In der Folgezeit bot sich beiden Teams die  
Chance, durch zahlreiche Überzahlsituationen erneut in Führung zu  
gehen, doch beide Torhüter ließen sich im zweiten Abschnitt nicht mehr  
überwinden.
Der Schlussabschnitt gestaltete sich dann rabenschwarz für den  
Deggendorfer SC. Nach vorne wollte plötzlich gar nichts mehr klappen  
und die Huskies zogen dann früh im Drittel per Doppelschlag durch  
Valentin Busch und Toni Ritter auf 4:2 davon. Die Huskies agierten in  
dieser Phase des Spiels clever und überlegt und übernahmen das  
Kommando über die Partie. Dennoch setzte der Deggendorfer SC wenige  
Minuten vor Schluss zur Schlussoffensive an, wurde dabei allerdings  
eiskalt ausgekontert. Topscorer Richie Mueller sorgte knapp vier  
Minuten vor Ende der Partie für die Entscheidung. Doch es sollte nicht  
der letzte Treffer an diesem Abend sein. Kurz vor Ende der Partie  
mussten die Deggendorfer nochmal in Unterzahl ran und im Powerplay  
schlugen die Huskies nochmal eiskalt zu. Eric Valentin traf bei  
nummerischer Überzahl zum 6:2 und damit zum Endstand.
Damit muss der Deggendorfer SC auch im fünften Spiel in Folge ohne  
Punktgewinn seine Segel streichen und trifft nun am kommenden Sonntag  
zuhause auf die Eispiraten Crimmitschau.
Spielbeginn im Deggendorfer Eisstadion ist um 18:30 Uhr. Das Spiel  
wird wie gewohnt auf SpradeTV übertragen.



Dresdner Eislöwen
Eislöwen feiern ersten Saisonsieg / Jordan Knackstedt trifft vier Mal
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das Spiel gegen die Bietigheim Steelers mit 6:5 (1:1; 1:2; 4:2) gewonnen und somit den ersten Saisonsieg eingefahren. Die 1617 Zuschauer in der EnergieVerbund Arena erlebten eine bis zur letzten Spielminute spannende und emotionale Partie. Nicolai Goc brachte den amtierenden Meister im Powerplay in Führung (5.), doch Geburtstagskind Jordan Knackstedt sorgte wenig später für den Ausgleich (6.). Im zweiten Abschnitt markierte Shawn Weller erneut die Führung (31.), aber Knackstedt war zur Stelle (34.). Marcus Sommerfeld brachte den Puck im Powerplay jedoch erneut im Tor unter (40.). Im Schlussdrittel sollte es noch einmal spannend werden: Jordan Heywood (41./PP) und Knackstedt (43./PP) ließen die Dresdner Fans zum Auftakt jubeln. In Unterzahl war erneut Weller für Bietigheim erfolgreich (54.). Nach einem Treffer von Knackstedt (50.) glich Willie Corrin abermals aus (53.). Der spielentscheidende Tor war Thomas Pielmeier in Überzahl vorbehalten (55.).
Bietigheim-Coach Hugo Boisvert: „Wir sind absolut enttäuscht. Es war ein hektisches Spiel, wir haben zu viele Gegentore kassiert. Unser Unterzahlspiel hat nicht gut funktioniert. Trotzdem sind wir immer wieder zurückgekommen. Die Führung im zweiten Drittel müssen wir bis zum Ende absichern. Das ist uns nicht gelungen. Im letzten Drittel haben wir Charakter gezeigt, aber die Eislöwen waren bissiger.“
Eislöwen-Cheftrainer Jochen Molling: „Für uns war es enorm wichtig zu sehen, dass wir nach dem schlechten Start gewinnen können. Wir haben gerade am Ende der Partie alles in die Waagschale geworfen, haben die Zweikämpfe angenommen und die Schüsse geblockt. Kompliment an mein Team! Mit dieser Art und Weise haben wir uns den Sieg verdient. Jetzt richten wir den Blick auf das Spiel in Weißwasser!“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 30. September um 17 Uhr bei den Lausitzer Füchsen.



Löwen Frankfurt
Löwen beginnen „Heimspiel-Dreier“ gegen Falken
(DEL2)  Am Sonntag, den 30. September bestreiten die Löwen das erste von drei Heimspielen in sechs Tagen. Der erste Gegner in der heimischen Eissporthalle sind die Heilbronner Falken. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.
Am Freitag, den 28. September mussten die Löwen sich erstmals in der noch jungen Saison geschlagen geben. 1:3 hieß es am Ende in Freiburg. Ausgerechnet Freiburg. Schon 2013/2014 endete die 49 Spiele andauernde Siegesserie der Löwen gegen die Breisgauer.
Den Löwen wurde am Freitag zum Verhängnis, zu viele Chancen ungenutzt liegen gelassen zu haben. Dadurch hatte man die Wölfe unnötig lange im Spiel gehalten und rannte am Ende einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher. Den einzigen Treffer für die Löwen erzielte Matt Pistilli, der nun in jedem Auswärtsspiel mindestens ein Tor erzielen konnte.
Nachdem die Falken mit drei Siegen in die Saison starten konnten, musste man in Kaufbeuren eine heftige 2:7-Klatsche hinnehmen. Doch die junge Mannschaft, die unter Alexander Mellitzer trainiert, zeigte eine gute Reaktion und man konnte sich am Freitagabend gegen die Tölzer Löwen mit 3:2 in der Verlängerung durchsetzen. Damit stehen die Heilbronner einen Platz hinter den Löwen und die Fans dürfen sich auf ein richtiges Topspiel freuen.
Erwähnenswert bei dem Kader der Falken ist vor allem die gute Kooperation zu den Adlern aus Mannheim, die den Falken neun Förderlizenz Spieler zur Verfügung stellen. Erst letzte Woche haben die Schwaben noch den Ex-Löwen Noureddine Bettahar verpflichtet, der vom Seilersee an die Necker wechselte.
Die Spiele der Heilbronner Falken gegen die Löwen stehen unter einem guten Licht für Frankfurt. So konnten die Löwen aus 16 Spielen zwölf Siege einfahren und mussten sich nur viermal geschlagen geben. Besonders das erste Auswärtsspiel der Löwen in der DEL2 bei den Falken dürfte bei vielen Löwen noch im Kopf sein, da dies der erste Auswärtssieg der Löwen in der DEL2-Geschichte war.
Das Spiel steht für Tore. Noch nie schafften es die Schwaben die Hessen ohne Tor vom Eis zu schicken, was den Frankfurter hingegen schon drei Mal gelang. Den höchsten Sieg konnte man kurz nach Weihnachten im Jahr 2014 feiern, als die Anzeigetafel in der heimischen Frankfurter Eissporthalle einen 12:2 Sieg für die Löwen anzeigte.



ESV Kaufbeuren
6:5 n.V. in Bayreuth - Joker mit Auswärtssieg
(DEL2)  Die Joker begannen die Partie mit viel Schwung und hatten durch zwei Schüsse von Alex Thiel die erste gute Chance auf den Führungstreffer. Brett Jaeger im Kasten der Tigers war aber zur Stelle. Ein erstes Powerplay der Allgäuer verlief ohne nennenswerte Abschlüsse. Das selbe auf Seiten der Bayreuther. Auch die Hausherren konnten keinen gefährlichen Abschluss in ihrem ersten Überzahlspiel verbuchen. Der ESVK hatte dann nach einer schönen Kombination etwas Pech, als Ossi Saarinen nur die Latte traf. Sekunden Später vergab auch noch Branden Gracel frei vor Jaeger. Weitere Überzahlspiele auf beiden Seiten sollten vorerst auch keinen Treffer bringen. Besser machte es dann Max Schmidle. Der Jubilar nagelte die Scheibe aus kurzer Distanz unter die Latte zum 0:1. Kurze Zeit später erzielte Markus Lillich, nach Vorarbeit von Florin Ketterer, mit einem platzierten und wuchtigen Schlagschuss das 0:2. Brett Jaeger im Tor der Bayreuther war beide Male völlig machtlos. Kurz vor der Pause nutzten die Tigers dann ein weiteres Powerplay zum 1:2 Anschlusstreffer. Ivan Kolozvary staubte gekonnt ab und überwand Stefan Vajs im Kasten der Joker erstmals.
Der ESVK Kam wiederum gut aus der Kabine hatte gute Torabschlüsse zu verzeichnen. Es dauerte allerdings bis zur 30. Minute bis ein weiterer Treffer fallen sollte. Ossi Saarinen nutze ein Durcheinander direkt vor Keeper Brett Jaeger zum 1:3. Zwei komplett zerfahrene Minuten stellten die Partie dann auf den Kopf. Ein Fehler in der Joker Defensive nutzte Tim Richter zum 2:3 Anschlusstreffer. Nur kurz darauf, die Allgäuer hatten soeben ein Unterzahlspiel entschieden glichen die Hausherren da Spiel aus. Ville Järveläinen buchsierte die die Scheibe aus der Luft in das Tor der Rotgelben und der Tigerkäfig kochte. Die Schiedsrichter konsultieren noch den Videobeweis. Erkannten den Treffer aber korrekterweise an. Die Joker brauchten eine Weile um sich vom Ausgleichstreffer zu erholen. Ehe Branden Gracel gefährlich vor Brett Jaeger auftauchte. Dieser konnte die Scheibe aber gerade noch klären. Markus Lillich hatte dann wohl noch die beste Chance auf den vierten Kaufbeurer Treffer. Sein Abfälscher kullerte hauchdünn am Tor der Gastgeber vorbei. 
Der Schlussabschnitt sollte die Kaufbeurer dann erstmal komplett aus der Reihe bringen. Die Tigers zeigten sich bissiger und entschlossener als die Joker und drehten das Spiel mit zwei weiteren Treffern komplett. Juuso Rajala machte mit einem platzierten Handgelenkschuss, nach einem schön vorgetragenen Angriff den 4:3 Führungstreffer für die Bayreuther in der 46. Minute. Es sollte noch besser kommen für die Mannschaft von Trainer Petri Kujala. Der ESVK vergab beste Chancen und die Tigers konterten erfolgreich. Luca Gläser spazierte durch die komplette Abwehr der Allgäuer und tanzte schlussendlich auch noch Stefan Vajs gekonnt aus. So gingen die Hausherren nach 50. Minuten mit zwei Toren in Front. Nach einer weiteren Schockstarre zogen sich die Rotgelben aber selbst noch aus der Schlinge. Florin Ketterer sorgte in der 54. Minute gekonnt für den Anschlusstreffer und Jere Laaksonen nur wenige Sekunden später im Powerplay für den Ausgleich. Kurz vor dem Ende hatten die Kaufbeurer die große Chance auf den sechsten Treffer, dieser sollte dann aber erst in der Verlängerung fallen. Nach dem zunächst beide Teams mehrfach die Entscheidung auf dem Schläger hatten, war es Branden Gracel, der mit einer feinen Einzelaktion nach 2:52 in der Overtime den Siegtreffer für seien Farben markieren konnte.



Tölzer Löwen
Punktgewinn in Heilbronn
(DEL2)  Die Tölzer Löwen haben sich bei den Heilbronner Falken einen Punkt erkämpft. Zwei Treffer von Andreas Pauli und eine starke Torhüterleistung von Ben Meisner ebnen den Weg.
Mit 53 Torschüssen hatten die Heilbronner Falken fast doppelt so viele Versuche, wie die Tölzer Löwen. Die Gastgeber waren über weite Strecken spielbestimmend. „Heilbronn hat verdient gewonnen“, machte auch Markus Berwanger klar. Doch der Löwencoach zollte seinem Team Respekt. „Sie haben sich unglaublich teuer verkauft. Kämpferische Leistung, das ist der Tölzer Stil“. Mit nur drei Reihen und ohne Dibelka, Schlager und Gschmeißner warfen die Löwen am Freitagabend alles in die Waagschale. „Wir haben nicht nur Qualität, sondern auch Quantität nicht dabei. Ich bin wirklich zufrieden mit dem Punkt“, so Berwanger.
Die Geschichte des Spiels lässt sich recht gut am Beispiel von Andreas Pauli erzählen. Bereits nach 59 Sekunden brachte der Rückkehrer die Löwen in Führung. Ein Tip-In nach Pass von Stephen MacAulay. Allgemein war die zweite Sturmformation auch im fünften Spiel die gefährlichste. Knapp acht Minuten später musste Pauli auf die Strafbank - Halten. Greg Gibson nutzte die Überzahl zum Ausgleich. In der 19.Spielminute erzielte Justin Kirsch die Führung für die Falken.
In der Folge waren die Heilbronner die bessere Mannschaft, verzweifelten aber immer wieder an Ben Meisner. Auch die Löwen hatten Chancen, alleine Pauli hätte nach seinem Treffer noch zwei, drei weitere nachlegen können. Trotz zweier tiefer Cuts am Auge - ein Schläger hatte ihn getroffen - gab der Stürmer nicht auf und erzielte in der 55.Minute den Ausgleich. Doch erneut wehrte die Freude Paulis nur kurz. In Minute 58 musste er für Beinstellen raus. Weil er sich zu sehr echauffierte kam noch eine Strafe für unsportliches Verhalten hinzu. Die Löwen mussten das Ende der regulären Spielzeit, sowie den Anfang der Verlängerung in Unterzahl überstehen - und taten dies. Erst als Kevin Wehrs erneut eine Strafe nahm, schlug das Falken-Powerplay zu. Kyle Beach, der ansonsten ein extrem engagiertes Spiel zeigte, lenkte die Scheibe unglücklich ins eigene Tor ab.
Ein Schlusspunkt, der die Spieldominanz zwar wieder spiegelte, aber auch einer, der die Löwen schwer traf. „Tölz hat super gekämpft, war auch immer brandgefährlich“, gab auch Falken-Coach Alexander Mellitzer zu Protokoll.
Am Sonntag treten die Löwen zuhause gegen den EC Bad Nauheim an. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.



Starbulls Rosenheim
Festival der Powerplay-Tore: Starbulls schlagen Indians 6:4
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim sind erfolgreich in die Spielzeit 2018/19 der Eishockey-Oberliga Süd gestartet. Zum Auftakt besiegten die Grün-Weißen die Indians vom ECDC Memmingen vor 2.216 begeisterten Zuschauern im Rosenheimer emilo-Stadion mit 6:4. Dabei lagen die Gäste aus Memmingen zu Beginn des letzten Drittels bereits mit 4:2 in Führung ehe die Starbulls das Spiel dank eines starken Schlussspurts noch drehten. Vier der sechs Rosenheimer und alle vier Memminger Torerfolge waren Powerplaytreffer. Herausragender Akteur auf dem Eis war Rosenheims Vitezslav Bilek, der vier Tore erzielte. Dabei gelang ihm in der Schlussphase der Partie ein lupenreiner Hattrick binnen nicht einmal sieben Minuten!
Die Starbulls entfachten vom ersten Anspiel an großen Druck und kamen bereits in der ersten Spielminute zu zwei hochkarätigen Einschussmöglichkeiten durch Dusan Frosch und Vitezslav Bilek. Auch Fabian Zick scheiterte früh mit einer Großchance (3.), ehe das erste Rosenheimer Überzahlspiel bereits das Führungstor zur Folge hatte. Bilek kam nach perfektem Rückpass von Dominik Daxlberger frei zum Abschluss und versenkte die Scheibe eiskalt aus kurzer Distanz unter die Latte (4.). Simon Heidenreich hätte die Rosenheim Führung ausbauen können, als er nach einem Scheibenverlust von Gästespieler Martin Janz schnell die neutrale Zone überbrückte, dann aber gleich zweimal am guten Gästetorwart Jochen Vollmer scheiterte (11.).
Stattdessen trafen die Gäste, die zuvor bei Abschlüssen von Jared Mudryk und Lubor Pokovic ihre Gefährlichkeit bereits angedeutet hatten, zum Ausgleich. Ebenfalls gleich beim ersten Powerplay war es Mudryk, der von der blauen Linie die Scheibe auf, besser gesagt knapp neben das Tor brachte, wo Thomas Schmid mit der Rückhand  das Spielgerät unter dem verdutzten Starbulls-Torwart Steinhauer hindurch über die Torlinie bugsierte – 1:1 (12.).
Das tonangebende und deutlich abschlussfreudigere Team blieben aber die Hausherren. Folgerichtig und verdient gingen die Grün-Weißen daher erneut in Führung. Wieder war es ein Überzahltreffer und wieder war es Daxlberger, der ideal auflegte – diesmal auf Manuel Neumann, der die Scheibe direkt nahm und exakt vom linken Anspielpunkt zum 2:1 ins kurze Eck traf (15.). Zweimal Bilek sowie Daniel Bucheli hatten weitere Rosenheimer Treffer auf dem Schläger. Außerdem ließen die Gastgeber eine Überzahlphase, in der sie über eine Minute sogar zwei Spieler mehr auf der Eisfläche hatten, ungenutzt.
Der zweite Spielabschnitt hielt dann aber kaum etwas von dem, was der erste versprach. Anzahl und Güte der Rosenheimer Torchancen ließen deutlich nach, gelungene Spielzüge wurden zur Rarität. Gegen Simon Heidenreich (24.) und den von der Strafbank kommend und den Puck ungestört in Empfang nehmenden Christoph Gottwald (29.) parierte Vollmer gut. Kurios dann die Situation nach einer halben Stunde Spielzeit: Die Indians agierten in Überzahl, als Marc Stotz im Rosenheimer Drittel scheinbar verletzt liegen blieb. Dominik Piskor nutzte die kurzzeitige Verwirrung und versenkt die Scheibe nach Zuspiel von Mudryk per Flachschuss aus der Halbdistanz zum 2:2 (31.).
Erst in der Schlussphase des Mitteldrittels kamen die Starbulls schließlich wieder zu Tormöglichkeiten. Nach einem Solo von Chase Witala lenkte Gästetorwart Vollmer die Scheibe an den Pfosten (35.). Auch eine Direktabnahme von Bucheli sowie Abschlüsse von Michael Fröhlich und Frosch entschärfte der Memminger Keeper, ehe die Gäste aus dem Allgäu aus heiterem Himmel in Führung gingen. Rosenheim hatte sich in Unterzahl spielend befreien können, doch der Memminger Neuaufbau gestaltete sich schnell und schnörkellos. Antti-Jussi Miettinen setzte Mudryk in Szene, der sich nahe der Band aufreizend viel Zeit ließ, um dann im perfekten Moment diagonal in den Slot zu spielen, wo der heranrauschende Thomas Schmid mit dem langen Stock exakt mit der Pausensirene einnetze und die Gäste erstmals in Führung bracht – 2:3 (40.).
Ins letzte Drittel schickte Rosenheims Coach dann Torwart Marc Endres anstelle von Lukas Steinhauer auf das Eis. Die Idee, damit ein Zeichen zu setzen, fruchtete zunächst aber nicht. Denn während sich die Hausherren zunächst bei zwei Überzahlspielen zu wenigen ineffizienten Abschlüssen mühten, schlugen die Allgäuer schon nach sieben Sekunden mit einem Spieler mehr auf der Eisfläche zu. Lubor Pokovic traf von der blauen Linie flach ins kurze Eck zum 2:4 (49.). Torwart Endres war wohl die Sicht verdeckt.
Die Starbulls packten nun die „Brechstange“ aus – mit Erfolg. Maximilian Vollmayer und Michael Fröhlich arbeiteten die Scheibe vor das gegnerischen Tor und Michael Baindl bugsierte sie aus kurzer Distanz über den Fanghandschuh von Jochen Vollmer ins Netz zum 3:4-Anschlusstreffer (51.). Und zwei Minuten später war es dann Bilek, der im Powerplay nach schöner Kombination über Neumann und Witala zum 4:4 einnetzte (55.).
Es war nun ein offener Schlagabtausch, in dem die Starbulls – auch wegen des breiteren Kaders – den längeren Atem hatten. Denn die Gäste, die im Gegensatz zu den Hausherren nur mit drei Sturmreihen antraten konnten, mussten wegen einer Schulterverletzung ab der 21. Minute auch noch auf Stürmer Patrik Beck verzichten. Trotzdem hatten Mudryk bei einer Zwei-gegen-eins-Situation (54.) und Miettinen mit einem verdeckten Schuss (56.) gute Chancen zum 4:5, bei denen Torwart Endres sehr gut reagierte.
Die letztlich aber verdienten drei Punkte für die Starbulls tütete Bilek in den Schlussminuten ein. Nach einem Solo traf er von der Seite auf das Tor zufahren durch die „Hosenträger“ von Gästekeeper Vollmer zum 5:4 (57.), ehe er einen sehenswerten Powerplayspielzug über Daxlberger und Neumann aus zentraler Position zum 6:4-Endstand abschloss (59.) und das Stadion in ein Tollhaus versetzte.
Am Sonntag geht es für die Starbulls nach Regensburg zu den Eisbären. Spielbeginn in der Donau-Arena ist um 18 Uhr. Das nächste Heimspiel der Starbulls findet bereits am kommenden Mittwoch statt. Zu Gast im emilo-Stadion am „Tag der Deutschen Einheit“ ist dann der EV Lindau Islanders, Spielbeginn ist um 17 Uhr!



VER Selb
Shutout für Deske zum Saisonauftakt
(OLS)  Einen Traumstart in die neue Spielzeit legten unsere Selber Wölfe gegen die Löwen vom EHC Waldkraiburg hin. Trotz großer Verletzungssorgen und eines leicht verkrampften Starts in das Spiel konnten unsere Cracks gegen einen unangenehm zu spielenden Gegner ihr spielerisches Übergewicht konsequent zu einem ungefährdeten 6:0-Sieg nutzen. Selbst im Faustkampf blieben unsere Jungs in Person von Schiener überlegen.
Zunächst wirkten unsere Spieler etwas verkrampft. Kein Wunder, mussten doch die verletzten Ondruschka, Pozivil und McDonough ersetzt werden. Trainer Henry Thom war also wieder zu einigen Umstellungen gezwungen und Routinier Lanny Gare wurde in die Verteidigung zurückgezogen. Spätestens mit der Führung durch Gollenbeck – Gästetorhüter Yeingst hatte vorher Miglios Schuss nicht sichern können – legte unser Team die Anfangsnervosität ab. In Folge dessen erhöhten McDonald, der ein nicht leicht zu verwertendes Zuspiel von Miglio einnetzte, und Moosberger, der Nutznießer einer feinen Einzelleistung von Geigenmüller war, auf 3:0.
Unsere Wölfe blieben nun auch weiter die spielbestimmende Mannschaft. Als Gulda Klughardt rückwärts in die Bande gecheckt hatte, war für Schiener das Maß voll: Er bat den Waldkraiburger Übeltäter zum Faustkampf und konnte auch diesen unter dem Jubel der Zuschauer siegreich beenden. Letztlich war es zweimal Müller, der mit Distanzschüssen Yeingst im Löwen-Tor überwinden konnte. So stand es nach 40 Spielminuten 5:0 für unsere Farben.
Im letzten Spielabschnitt waren unsere Wölfe darauf bedacht, defensiv gut zu stehen, um die Gäste nicht mehr herankommen zu lassen. Dies gelang gut und wenn etwas aufs Tor kam, war beim sicheren Selber Rückhalt Niklas Deske Endstation. Selbst in Unterzahl erarbeiteten sich die Thom-Schützlinge Chancen, scheiterten aber – wie McDonald in der 55. Minute an Yeingst. Den Schlusspunkt setzte Moosberger mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend drei Minuten vor Schluss zum 6:0.



ESC Moskitos Essen
Moskitos Essen unterliegen Tilburg denkbar knapp
(OLN)  Die eine dezimierte Mannschaft gewinnt bei der anderen dezimierten Mannschaft denkbar knapp, und das kam so: Tilburgs Defender Giovanni Vogelaar konnte hinter dem Tor von Patrik Cerveny unbedrängt die Scheibe führen, um das Tor fahren, gegen drei Essener Verteidiger am kurzen Pfosten genau die richtige Lücke suchen und den entscheidenden Treffer erzielen. Das Ganze geschah in Spielminute 51, doch zuvor hatten die Moskitos mehrfach die Gelegenheit das Spiel zu entscheiden, denn vor allem im 2. Drittel war die Gangart der Gäste etwas ruppiger, was ihnen zahlreiche Strafzeiten einbrachte.
Alles in allem hatten die 1.652 Zuschauer aber am Ende ein sehr gutes Oberliga Spiel gesehen, bei dem sich beide Mannschaften nicht viel schenkten. In den ersten paar Minuten konnte einem Angst und bange werden, die Trappers beherrschten das Geschehen und drängten direkt in das Essener Drittel. Doch nachdem die ersten Minuten gespielt waren, nahm die Mannschaft von Cheftrainer Frank Gentges den Kampf an und fightete zurück. Beide Teams hatten in der Folge ihre Chancen, doch ein Treffer fiel zunächst nicht. Bis zur 16. Spielminute, als sich Lars Grözinger die Scheibe schnappte und fast von der eigenen blauen Linie einen Tilburger nach dem anderen stehen ließ. Und dann hatte er auch noch die Kaltschnäuzigkeit die Scheibe über Meierdres hinweg unter die Latte zu hämmern. Es waren noch ein paar Minuten im ersten Drittel zu spielen, da bot sich den Moskitos die nächste Top-Chance, Arthur Lemmer scheiterte jedoch am Schoner von Meierdres.
Das 2. Drittel begann dann direkt mit einer Unterzahl für die Moskitos, Rene Marc Behrens musste auf die Strafbank. Und der Gast aus den Niederlanden brauchte ganze 20 Sekunden. Max Hermens überwand Patrik Cerveny mit einem feinen Schuss in den Winkel. Danach wurde die Gangart der Gäste etwas rustikaler, was ihnen mehrere Strafzeiten einbrachte, davon zwei 5-3 Situationen. Die Wohnbau Moskitos spielten das gar nicht so schlecht, aber da war es wieder was am Ende den Unterschied machte, die Finalität. Die Moskitos ließen in diesen zwanzig Minuten Chance um Chance liegen und mit dem Unentschieden ging es in den letzten Abschnitt.
Im Grunde schenkten sich beide Teams auch hier sehr wenig, jede Mannschaft hatte seine Chance den finalen Treffer zu erzielen. Nur kurz vor dem entscheidenden Gästetreffer hatte Veit Holzmann die Riesenmöglichkeit, scheitere jedoch am Lattenkreuz. Ansonsten hatte man aus Essener Sicht nicht nur eine starke Tilburger Defensive vor sich, auch einen bärenstarken Keeper Meierdres, der immer zu gut für einen Treffer stand.



Crocodiles Hamburg
Crocodiles gewinnen in Halle
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben ihr Auswärtsspiel bei den Saale Bulls Halle mit 4:5(1:1/2:1/1:3) gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Jacek Plachta konnte die Partie im letzten Drittel noch drehen.
Die Gäste legten einen guten Start hin und übernahmen in Überzahl durch Brad McGowan die Führung (8.), vor 1.058 Zuschauern glichen die Hallenser allerdings wenige Sekunden vor der Drittelpause durch Eric Wunderlich wieder aus (20.).
Auch im zweiten Spielabschnitt legten zunächst die Crocodiles durch einen Treffer von Lennart Palausch (25.) vor, doch die Gastgeber hatten die richtige Antwort parat. Max Schaludek traf zum Gleichstand (29.) und Wunderlich brachte den Bulls mit seinem zweiten Treffer die Führung ein (40.). Erneut lagen zwischen dem Gegentreffer und der Pausensirene nur wenige Sekunden.
Dennoch kamen die Crocodiles mit dem größeren Willen aus der Kabine. Gianluca Balla egalisierte die Führung der Hausherren (43.), Josh Mitchell (47., ÜZ) und Aaron Reinig (55.) drehten das Spiel zugunsten der Hamburger. Mit seinem dritten Treffer an diesem Abend brachte Eric Wunderlich die Sachsen-Anhalter zwar noch einmal ins Spiel (57.), doch die Punkte ließen sich die Crocodiles nicht mehr nehmen.
„Wir haben heute disziplinierter gespielt und Strafzeiten vermieden. Hinten haben wir gut gestanden und wenig zugelassen. Im letzten Drittel hat man gesehen, dass wir eine Mannschaft mit viel Herz und Wille sind“, so Torschütze Gianluca Balla.
Am Sonntag folgt für die Crocodiles das Heimspiel gegen die BlackDragons Erfurt.



EC Harzer Falken
Harzer Falken befinden sich auf einem guten Weg
(OLN)  Auch wenn das Auswärtsspiel am Hannoveraner Pferdeturm gegen die EC  
Hannover Indians mit 4:1 (0:1; 3:0; 1:0) verloren ging, sind die  
Fortschritte im Spiel der Harzer Falken, die Trainer Arno Lörsch  
geduldig und unaufgeregt mit seinem Team herausarbeitet, deutlich  
erkennbar.
Im 1. Drittel sah man ein Harzer Team, das das Heft sofort in die Hand  
nahm und mit tollen Spielzügen und einer sehr abgeklärten Spielweise  
nicht nur die 2.400 Zuschauer am Pferdeturm überraschte. Auch die  
Mannschaft von Indians-Trainer Len Soccio schien so überhaupt gar  
nicht mit einem derart starken Gast gerechnet zu haben und kam in  
diesem Drittel lediglich im Powerplay und durch gelegentliche Konter  
zu Gelegenheiten. Doch dann steht da im Harzer Kasten ein Fabian  
Hönkhaus, der in diesen Situationen Alleingänge entschärft oder im  
Hannoveraner Powerplay im Gewühl vor dem Harzer Tor den Überblick und  
vor allem die nötige Ruhe bewahrt und seinen Mitspielern einen starken  
Rückhalt gibt. Und diesmal sollte es dann auch mit dem Überzahlspiel  
klappen, als Michael Buonincontri sich den Puck in der Ecke schnappte,  
vor das Tor zog und Indianstorwart Kevin Beech mit einem platzierten  
Schuss aus dem Slot keine Chance ließ. Ein 0:1, das angesichts der  
zahlreichen guten Chancen durch Schirmacher, Kostyrev, Kubail, Guts  
oder Pipp längst überfällig war. Denn wenn sich die Falkenjungs etwas  
vorwerfen lassen müssen, dann ist es wohl der Umgang mit Torchancen.  
So hätte man durchaus auch mit einer deutlich höheren Führung in die  
erste Pause gehen können. Doch Shorthander-König Artjom Kostyrev  
scheiterte wenige Minuten nach dem Führungstreffer bei einem  
Alleingang in unterzahl an Beech und auch Buonincontri konnte eine  
Doppelchance kurz vor Drittelende nicht in Zählbares umwandeln und  
sollte in den letzten 40 Spielminuten an der Seite der starken Kubail  
und Kostyrev auch kaum noch nennenswert in Erscheinung treten. Als  
dann Zach Josepher 29 Sekunden vor der Pause eine seiner zu häufigen  
Strafzeiten nahm, schwante einem schon Böses, doch die Führung wurde  
in die Pause gerettet.
Eine Pause, in der Len Soccio seinen Indianern sicherlich das ein oder  
andere passende Wort verabreichte. Denn die Indians kamen, begünstigt  
durch die eigene Überzahl, deutlich besser in das Mitteldrittel und  
gerade eben war Josepher von der Strafbank zurückgekehrt, fälschte  
Lukas Valasek einen Schuss von Stefan Goller unhaltbar für Hönkhaus in  
die Harzer Maschen. Ein Ausgleich der beflügelte und dem nur 26  
Sekunden später die 2:1-Führung folgen sollte, als Igor Bacek ein  
starkes Zuspiel von Thore Weyrauch direkt verwandelte. Die Indians  
waren somit im Spiel angekommen und die Falken hatten deutlich Mühe,  
sich dem schnellen und passsicheren Spiel der Hannoveraner zu  
erwehren. Immer öfter sollte Fabian Hönkhaus Gelegenheit bekommen,  
sich bei Großchancen von Weyrauch, Norris oder Pohanka auszuzeichnen,  
bis Victor Knaub in der 30. Minute einen Abstimmungsfehler in der  
Harzer Abwehr nutzte und völlig frei vor Hönkhaus zum 3:1 einschießen  
konnte.
Letztlich sollten es diese 10 Minuten sein, in denen die Harzer Falken  
das Heft aus der Hand gaben und schlussendlich auch das Spiel  
verloren. Denn was dem 3:1 folgte war ein offener Schlagabtausch bis  
zum Schluss, in dem die Harzer immer besser wieder ins Spiel  
zurückfanden. Einzig die Chancenauswertung und vor allem einige  
Undiszipliniertheiten zu Unzeiten trübten das Gesamtbild. So wie das  
Nachschlagen von Jörn Weikamp in eigener Unterzahl, das den Falken  
eine 3:5-Unterzahl bescherte, in der vor allem Hönkhaus seine Männer  
vor Schlimmeren bewahrte. Oder die völlig unnötige Strafe von Zach  
Josepher in der 50. Minute. Robert Peleikis hatte Gregor Kubail mit  
einem überharten Check auf das Eis getreckt und die Strafe war bereits  
angezeigt, als Josepher quer über das Eis stürmte, um seinen  
Mitspieler zu rächen. Folgerichtig war das eigene Überzahlspiel dahin  
und die Indians besorgten Sekunden später das 4:1 durch Branislav  
Pohanka. Insgesamt war es jedoch ein absolutes faires Spiel, zwar  
körperlich hart geführt, aber niemals außerhalb des Normalen.
Was bleibt ist die Erkenntnis, dass die Falken in dieser Liga durchaus  
mithalten können, wenn sie es schaffen, die Leistung aus dem ersten  
Drittel über ein ganzes Spiel zu kompensieren, Chancen besser zu  
nutzen und sich angesichts der harten Linie, die die Schiedsrichter  
diese Saison im Bezug auf Schlägerfouls zu fahren scheinen,  
diesbezüglich zurücknehmen. Auch wenn einige Strafen doch zumindest  
recht fragwürdig erscheinen. Denn man befindet sich noch immer beim  
Eishockey, bei dem Spieler mit einem Schläger auf dem Eis stehen und  
um den Puck und jeden Zentimeter kämpfen. Teilweise reichen den  
Schiedsrichtern da schon leichteste Berührungen, um Strafzeiten  
auszusprechen und da muss man sich schon fragen, ob es Ziel sein muss,  
ein temporeiches und entsprechend attraktives Spiel wie zum Beispiel  
das der Harzer Falken gegen die Indians durch eine derart kleinliche  
Leitung gegen beide Mannschaften zu zerstückeln und als Hauptakteur  
auf dem Eis nicht nur für Unmut auf den Zuschauerrängen beider  
Fanlager zu sorgen. Zumal wenn es eine derart körperlich betonte aber  
stets faire Partie wie die gestrige ist. Und dies ist gar nicht nur  
auf das Spiel in Hannover bezogen, sondern hier sollte man darüber  
nachdenken, die guten Schiedsrichter, wie es Seedo Janssen auf jeden  
Fall einer ist, durch eine etwas großzügigere Richtlinie aus der  
Schusslinie zu nehmen und Eishockey eben Eishockey sein zu lassen.  
Denn das ist das, was nicht nur die Fans sehen wollen, sondern was  
auch durchaus im Interesse der Mannschaften ist, die teilweise durch  
viel zu viele kleinliche Strafen gar nicht in den Spielfluss kommen. 



Herner EV
Herner EV – EXA IceFighters Leipzig 3 : 2 (0:1,1:0,2:1)
(OLN)  In einer bis zum Schlusspfiff spannenden und umkämpften Partie konnte sich der Herner EV am Freitagabend zuhause in der Hannibal-Arena knapp aber verdient mit 3:2 gegen die EXA IceFighters aus Leipzig durchsetzen. Der HEV hatte zwar mehr Spielanteile und ein Chancenplus, die Gäste aus Sachsen erwiesen sich allerdings als der erwartet unangenehme Gegner, der mit schnellen Kontern zweimal in Führung gehen konnte. Der Siegtreffer fiel gut vier Minuten vor Spielende. Beim HEV fehlten die gesperrten Marcus Marsall, Maik Klingsporn und Vojtech Suchomer. Verletzungsbedingt konnten Cornelius Krämer und ganz aktuell auch Tobias Esch nicht auflaufen. Beide werden noch einige Wochen ausfallen. Dafür gab Stürmer Jiri Fronk sein Debüt im Trikot der Grün-Weiß-Roten. Der Krefelder Förderlizenzspieler Edwin Schitz wurde von Trainer Danny Albrecht als sechster Verteidiger eingesetzt. HEV-Stürmer Dennis Arnold musste in der 51. Minute nach einem Check gegen Kopf und Nacken verletzungsbedingt ausscheiden. Der Verursacher Leon Lilik musste wegen der folgerichtigen Matchstrafe vorzeitig in die Kabine.
Die erste HEV-Chance hatte Denis Fominych in der 3. Spielminute, das erste Tor schossen allerdings die Icefighters zwei Minuten später durch Michal Velecky in Überzahl. Es entwickelte sich fortan ein schnelles Spiel in dem die Grün-Weiß-Roten durch Thomas Zuravlev und Neuzugang Jiri Fronk sich weitere gute Möglichkeiten erspielten. Der 24-jährige tschechische Stürmer zeigte eine gute Leistung, nach zwei Trainingseinheiten fehlte ihm aber naturgemäß noch etwas die Bindung zu seinen Nebenleuten. Die nächste Chance hatte Brad Snetsinger, dazwischen kamen die Leipziger aber immer wieder gefährlich vor das von Michel Weidekamp gehütete HEV-Gehäuse. In den letzten Minuten vor der ersten Pause lag der Ausgleich mehrfach in der Luft, aber die Herner Fans mussten mit dem Torjubel noch warten. In der 24. Minute war es dann aber so weit, Brad Snetsinger konnte ihm Nachschuss den Ausgleich erzielen. Der HEV machte nun weiterhin viel Druck, Dennis Dörner und Tom Schmitz hatten gute Möglichkeiten, dann schoss Jiri Fronk einen Pass von Philipp Kuhnekath an den Pfosten und auch Dennis Arnold scheiterte am Leipziger Keeper. Die Leipziger machten mit einem Konter von Damian Schneider auf sich aufmerksam und gestalteten die Schlussphase von Abschnitt zwei wieder offener. Im Schlussabschnitt hatte der HEV dann zwischen der 45. und 46. Minute in Überzahl gleich fünf gute Chancen und Nils Liesegang scheiterte nach gutem Zuspiel von Jiri Fronk in der 49. Minute. Aber im Gegenzug gingen die Icefighters mit einem schnellen Gegenangriff wieder mit 2:1 in Führung. Der HEV ließ sich nicht beirren und schaffte zwei Minuten später nach guter Kombination über Philipp Kuhnekath und Nils Liesegang durch Kapitän Michel Ackers den erneuten Ausgleich zum 2:2. Es folgte der oben erwähnte Check gegen Dennis Arnold und die Matchstrafe gegen den Leipziger Spieler und diese Überzahl konnte das Team von Danny Albrecht nutzen. Der Siegtorschütze war Thomas Zuravlev im Nachschuss, allerdings musste danach noch ein paar Minuten gezittert werden. Leipzigs Trainer Sven Gerike nahm eine Minute vor Spielende eine Auszeit, aber auch die Herausnahme des Torhüters zugunsten eines sechsten Feldspielers kurz danach brachte keine Ergebnisveränderung mehr.
Am Sonntag muss der Herner EV um 15 Uhr in den Niederlanden bei den Tilburg Trappers antreten. In der kommenden Woche stehen gleich zwei Heimspiele auf dem Spielplan. Zuerst kommen am Mittwoch (3. Oktober 2018 – Feiertag) die Harzer Falken in die Hannibal-Arena, der Anpfiff erfolgt um 18:30 Uhr. Zwei Tage später, am Freitag, dem 5. Oktober 2018 steigt dann um 20 Uhr auf heimischem Eis das erste Derby dieser Saison gegen die Moskitos Essen.



Icefighters Leipzig
Knappe Niederlage in Herne
(OLN)  Vor dem Spiel gestern Abend lief schon einiges schief für unsere EXA IceFighters. Durch den zähen Verkehr kam die Mannschaft ziemlich spät. Es blieb nicht viel Zeit um sich vorzubereiten. Und dann fehlten auch noch Trikots. Durch das ganze Umzugschaos blieb ein Teil in einem Karton in Leipzig. Gastgeber Herne half mit einem Satz Trikots aus. Somit konnte das Spiel auch ordentlich stattfinden und alle Zuschauer dürften froh gewesen sein. Am Ende eines aufregenden Spiels, in dem alles geboten wurde, was Eishockey ausmacht, gewann der Herner EV knapp mit 3-2.
Dabei sah es sehr lange sehr gut aus für unsere Jungs. Defensiv gut organisiert, lautstark und immer wieder über Konter gefährlich – so könnte man das Spiel der IceFighters zusammenfassen. Die ersten Chancen hatte Herne. Aber Eric Hoffmann hielt seinen Kasten sauber. Gleich das erste Powerplay konnte unser Team nutzen. In der 5. Spielminute traf Michal Velecky nach schöner Vorarbeit von Damian Schneider zum 1- 0. So ging es auch in die Pause.
Herne kam im zweiten Abschnitt druckvoll aus der Kabine. In der 24. Minute gelang ihnen der verdiente aber in der Entstehung glückliche Ausgleich. Danach konnte man meinen, die Gastgeber würden das Spiel komplett drehen. Aber es waren unsere Spieler, die immer wieder alleine vor dem gegnerischen Tor auftauchten. Marvin Miethke, Antti Paavilainen, Kenneth Hirsch oder auch Damian Schneider hätten die erneute Führung erzielen und dann noch ausbauen können. Aber sie scheiterten allesamt. So blieb es beim Unentschieden, weil auch auf der anderen Seite die Gastgeber am starken Hoffmann oder an sich selbst scheiterten.
Im dritten Drittel ging es nochmals rauf und runter. Beide Mannschaften wollten die Entscheidung. Und lange sah es so aus, als würde die zugunsten unserer IceFighters fallen. Antti Paavilainen hatte unser Team in der 49. Minute erneut in Führung gebracht. Aber leider hielt die dann nicht lange genug. Gleich in der 51. Minute glichen die Hausherren wieder aus. Noch in der gleichen Minute, dann die wohl entscheidende Szene des Spiels. Leon Lilik erhielt für einen Check gegen Kopf und Nacken eine Matchstrafe. Die folgende Prügelei sorgte dafür, dass am Anfang der 5 minütigen Strafe noch 4 – 4 gespielt wurde. Als dann Herne Überzahl spielen durfte, gelang der erste Führungstreffer. Wir rannten noch weiter an und versuchten alles – aber ein Tor wollte nicht mehr gelingen. „Herne war spielbestimmend. Sie hatten mehr Puckbesitz und auch ein paar mehr Torschüsse. Im zweiten Abschnitt hatten wir aber die klareren Chancen. Mit all den Unwägbarkeiten der letzten Woche bleibt mir nur eins zu sagen: Ich bin stolz auf mein Team! Dieser Auftritt macht Bock auf mehr“, meinte Gerike nach dem Abpfiff.



Rostocker EC
Piranhas siegen weiter
(OLN)  Der Rostocker Eishockey-Oberligist gewinnt auch sein drittes Spiel der neuen Saison bei den den TecArt Black Dragons Erfurt mit 3:2 nach Penaltyschießen
Nach dem tollen Start der REC Piranhas in die neue Saison der Eishockey-Oberliga Nord mit sechs Punkten geht es für die Hansestädter in Erfurt weiter. Und auch bei den TecArt Black Dragons Erfurt hält die Siegesserie der Hansestädter an: Nach einem 2:2 (0:0, 1:1, 1:1) in der Regelzeit ging es ins Penaltyschießen, in dem der REC sich nervenstark zeigt, 3:2 siegt und schließlich mit zwei Punkten nach Hause fährt.
Das Spiel ist von Beginn an sehr zerfahren. Die Gastgeber versuchen, früh zu stören und lassen den REC nur schwer ins Spiel kommen. Erst gegen Drittelende kommen die Rostocker zu Chancen. So geht es aber torlos in die erste Pause. „Die richtig klaren Torchancen konnten wir nicht verbuchen“, schätzt REC-Mannschaftsleiter Dirk Weiemann ein.
In beiden folgenden Durchgängen gelingt den Erfurtern immer wieder die Führung, doch der REC gleicht jedes Mal wieder aus – und ebnet so den Weg in die Verlängerung, die torlos endet, und ins Penaltyschießen. In diesem ist Jakub Urbisch der entscheidende Mann und kann allein fünf Versuche der Gastgeber parieren, den entscheidenden Penalty zum 3:2 Sieg verwandelt dann Michael Bezouska. „In Schlussdrittel hatten wir die besseren Chancen. Insgesamt gewinnt der etwas Glücklichere oder, der mit dem besseren Torwart“, so Dirk Weiemann.
Am Sonntag geht es weiter in der Eishalle/Schillingallee die ECC Preussen Berlin (Anpfiff 19 Uhr).



EV Füssen
6:3-Erfolg im Derby beim Landesligisten Kempten beschließt Vorbereitung
(BYL)  Der Eissportverein Füssen hat das Derby beim ESC Kempten mit 6:3 (2:0, 3:2, 1:1) für sich entschieden. Vor allem läuferisch war der EVF dem ambitionierten Landesligisten klar überlegen, verpasste aber durch eine schwache Chancenverwertung ein höheres Ergebnis. Eine starke Leistung zeigte aber auch der Ex-Füssener Fabian Schütze im Tor der Sharks. Mit diesem Auswärtssieg beschließt der EVF die Phase der Vorbereitungsspiele, am nächsten Wochenende geht es dann bereits in der Bayernliga um Punkte. Dann gleich mit zwei Heimspielen gegen den EV Pegnitz (Freitag, 19.30 Uhr) sowie den EHC Königsbrunn (Sonntag, 18 Uhr).
Ohne die Routiniers Lubos Velebny und Ron Newhook traten die Schwarz-Gelben in Kempten an, zeigten sich trotzdem von Beginn an überlegen. Insgesamt viermal durften sie im ersten Abschnitt zudem in Überzahl ran, trotz großer Möglichkeiten gelang aber kein Treffer im Powerplay. Lediglich Markus Vaitl und Eric Nadeau nach schönem Spielzug waren erfolgreich. Kempten war nur sporadisch gefährlich, vor allem dann, wenn der Top-Block auf dem Eis war. Hieraus resultierte mit einem Pfostentreffer zunächst auch die größte Chance der Gastgeber.
Im zweiten Abschnitt erhöhte Marc Besl schon bald auf 3:0, danach verflachte die Partie aber etwas. Kempten hatte erst nach sieben Minuten eine Torchance, und so überraschte das kurz darauf erzielte 1:3 doch ziemlich. Der Slowake Hornak war bei einem Konter eigentlich schon abgedrängt worden, machte nach einem Abpraller aber dann doch noch aus spitzem Winkel das Tor. Als bereits eine Minute später ein Schuss durch Christian Engler entscheidend abgefälscht wurde, stand es sogar nur noch 2:3. Und der EVF kassierte ebenfalls kurz darauf auch noch seine erste Strafzeit. Hier drückte Kemptens erster Block richtig, doch kaum war dieser vom Eis, überlief Markus Vaitl die Abwehr und traf mit sattem Schuss in Unterzahl. Mit einem Mann mehr war dann auch noch Samuel Payeur zur Stelle und markierte das 2:5.
Im letzten Drittel war die Mannschaft um Kapitän Eric Nadeau klar am Drücker. Das Manko blieb aber die Chancenverwertung. Gleich sechs Großchancen waren in den ersten zehn Minuten zu verzeichnen, doch Besl, Nadeau, Meier, zweimal Payeur und Keller konnten Schütze nicht überwinden. Das rächte sich, als die Sharks bei einem der wenigen Angriffe erneut durch Engler zum 3:5 abstauben konnten. Markus Vaitl stellte schließlich nach tollem Zuspiel von Max Dropmann den Endstand her. Nikolas Oppenberger scheiterte danach noch zweimal aussichtsreich, seinen Konter stoppte Benedikt Hötzinger, danach setzte er die Scheibe noch an den Torpfosten. Auf Füssener Seite hätten Marius Klein und Tobias Meier im Schlussspurt für ein höheres Ergebnis sorgen können, so blieb es beim 3:6. (MiL) 



EHC Königsbrunn
Noch Luft nach oben
(BYL)  Mit 5:3 gewinnt der EHC Königsbrunn gegen die „Mammuts“ der EA Schongau. Dabei zeigten die Brunnenstädter wieder zwei Gesichter, holten sich aber trotzdem den verdienten Sieg in einer zerfahrenen Vorbereitungspartie.
In den Reihen der Königsbrunner war überraschend wieder Lukáš Hruzík dabei, der aufgrund eines Gnadengesuchs und daraus resultierender Sondergenehmigung zumindest in den verbleibenden beiden Testspielen wieder mit auf dem Eis stehen darf. Allerdings wurde ihm nun eine Sperre von vier Punktspielen ausgesprochen. Nach langer Zeit war auch Alexander Engel wieder im Kader, dazu gönnte sich Coach Fabio Carciola ein Spiel auf dem Eis und lief mit der Nummer acht in den Reihen der Königsbrunner auf.
Der EHC begann stark und zeigte schönes, schnelles Spiel. Die Brunnenstädter ließen den Puck gefällig durch die Reihen laufen und setzten Schongau von Beginn an unter Druck. Die erste größere Tormöglichkeit hatten aber die Gastgeber, die in einer Überzahlsituation nur knapp an Königsbrunns Goalie Markus Matula scheiterten. Der EHC hatte jedoch mehr vom Spiel und kam in der fünften Spielminute verdient durch Ralf Rinke in Führung, der von Matthias Forster bedient wurde. Nur zwei Minuten später legte Dominic Auger in Überzahl nach, das Spiel schien eine klare Sache zu werden. Doch der EHC leistete sich immer wieder unerklärliche Fehler und brachte den Gegner dadurch wieder ins Spiel. So tankte sich der Schongauer Tryout-Spieler Jakup Muzik durch die Königsbrunner Reihen und schoss in der 18. Spielminute zum 2:1 Anschlusstreffer ein. Der EHC ließ im Gegenzug eine 100%ige Chance aus und musste dann mit ansehen, wie Simon Maucher Sekunden vor Drittelende zum Ausgleich einnetzte.
Königsbrunn hatte auch im Mitteldrittel mehr vom Spiel, verpasste es aber zahlreiche Chancen in Treffer umzumünzen. In der 29. Spielminute ließ dann Hayden Trupp den mitgereisten Fanblock jubeln, als er zur erneuten 3:2 Führung einschoss. Und nur eine Minute später legte Lukas Fettinger zum 4:2 nach, doch auch Schongau hatte noch ein Wort mitzureden und erzielte gleich im Gegenzug den 4:3 Anschlusstreffer. Dabei stand der Torschütze Daniel Holzmann sträflich frei vor EHC-Keeper Matula, der chancenlos blieb. Bis zur letzten Pause fielen aber keine Treffer mehr.
Im letzten Drittel hatten die Mammuts ab der 54. Spielminuten gleich drei Minuten doppelte Überzahl, doch die Königsbrunner Defensive hielt dicht. Kurz vor Spielende legte der EHC nochmal eine Schippe nach und schnürte die Gastgeber im eigenen Drittel ein. Mit dem verdienten Treffer zum 5:3 durch Matthias Forster in der 59. Spielminute war die Partie aber entschieden.
Damit gewinnt der EHC auch ein weiteres Spiel gegen einen direkten Konkurrenten aus der Bayernliga. Erneut zeigten die Brunnenstädter Schwächen im Überzahlspiel, bewiesen aber wie auch in den vorherigen Testspielen viel Moral. Am Ende war der Sieg hochverdient, auch wenn Königsbrunn kurz vor Spielende lange in doppelter Unterzahl war und das Spiel zu kippen drohte.
EHC-Coach Fabio Carciola ist unzufrieden mit der gezeigten Leistung: „Wir haben nicht immer gut gespielt und waren im Umschaltspiel zu langsam. Durch unsere individuellen Fehler haben wir uns immer wieder in Bedrängnis gebracht, das müssen wir zum Start der Punkterunde unbedingt abstellen. Viel Zeit haben wir allerdings nicht, denn am nächsten Freitag geht es endlich los.“



EA Schongau
Niederlage mit positiven Aspekten
(BYL)  Auch wenn Siege sicherlich schöner sind – die Vorbereitung ist dafür da, Fehler aufzudecken oder Spielzüge und Reihenzusammensetzungen zu testen.
Ein Test, der mit absoluter Sicherheit funktioniert hat war die besetzung der 2. Kontingentstelle neben Milan Kopecky.  Stürmer Jakub Muzik bestätigte seine Trainingseindrücke und bringt alles mit, was diese Position gefordert wird  – Schnelligkeit, Spielwitz, Torgefahr und dazu noch die Arbeit in der Defensive – keine Frage, der Vertrag mit dem 28-jährigen Tschechen ist fix.
Nach den Ausfällen von Tobias Zimmert, Matthias Müller und Milan Kopecky konnte die EAS gerade 3 Blöcke aufbieten, die z. T. in neuer Zusammensetzung spielten. Als dann im Mittelabschnitt Willy Knebel nach einem harten Check verletzungsbedingt ausfiel, hieß es sogar noch zu rotieren.
Und dafür klappte es schon ganz gut – in der Defensive scheinen die Verteidiger- Kombinationen gefunden – was noch gut ausbaufähig ist, ist das Überzahlspiel. Aber die Abstimmung in den neu gemischten Formationen und das Fehlen von Spielmacher Milan Kopecky waren da noch spürbare Aspekte.
Zudem darf man den Gegner nicht daran messen, dass er Aufsteiger ist – etliche der Spieler der Königsbrunner waren noch im Vorjahr Leistungsträger in DEL 2 oder Oberligateams.
So waren es auch die Gäste die vorlegten – der Deutsch-Lette Ralf Rinke – im Vorjahr noch für Sonthofen aktiv legte das 0 : 1 vor (5.) und ihre erste Überzahl nutzten die Gäste zum 0 : 2 (7.) durch Ex-DEL2 Verteidiger Dominic Auger.
Erfreulich, dass sich die EAS in der Folge nicht versteckte. Ein schönes Solo von Neuzugang Jakub Muzik  ( spricht man übrigens „Musik“ aus) durch die EHC –Abwehr zum 1 : 2 (18.) –spätestens jetzt hatte der Tscheche die Herzen der Fans erobert.  Und die EAS blieb dran, Sekunden vor dem Pausenpfiff vollendete Simon Maucher ein Zuspiel von Muzik zum 2 : 2 –Ausgleich.
Im Mittelabschnitt legten die Gäste mit einem Doppelschlag vor  - der Amerikaner Hayden Trupp zum 2 : 3 (29.) und Lukas Fettinger zum 2 : 4 (30.).  Die Antwort der EAS – der zum Stürmer umfunktionierte Daniel Holzmann setzte sich durch und verkürzte auf 3 : 4 (31.).
Durch den Ausfall von Willy Knebel  waren die Center der EAS zu Doppelschichten gezwungen, ohne jedoch dadurch an Geschwindigkeit einzubüßen  - bis zum Schluß wurde das hohe Tempo der Gäste mitgegangen  -mit Torchancen auf beiden Seiten. Die Torhüter Daniel Blankenburg auf Seiten der EAS und Markus Matula auf Seiten der Gäste waren mehrfach im Brennpunkt.
Der Ausgleich blieb der EA Schongau jedoch verwehrt – die Gäste machten in der 59. Minute durch eine Treffer unter die Latte durch einen weiteren Ex-DEL 2 – Spieler der Gäste  – Matthias Forster alles klar – 3 : 5.



ESV Buchloe
Zweites Piratenduell geht klar an Dorfen - ESV Buchloe unterliegt im Rückspiel gegen die Eispiraten mit 1:6
(BLL)  Nach der knappen Hinspielniederlage, bei der die Buchloer vor genau einer Woche beim Bayernligisten ESC Dorfen erst im Penaltyschießen verloren, war das Rückspiel am Freitagabend dieses Mal eine klarere Angelegenheit. Denn am Ende mussten sich die Buchloer Pirates in eigener Halle dem Favoriten mit 1:6 (0:2, 1:2, 0:2) geschlagen geben. Dennoch sahen die Zuschauer ein durchaus flottes und unterhaltsames Spiel, das am Ende vielleicht ein bis zwei Tore zu hoch für die Gäste ausfiel, auch wenn der Sieg der Dorfener natürlich vollkommen in Ordnung ging.
Schon von Beginn an startete das Duell umkämpft auf beiden Seiten. Zunächst hatten die beiden Torhüter – Alexander Reichelmeir auf Buchloer und Thomas Hingel auf Dorfener Seite – allerdings kaum etwas zu tun. Doch als die Gäste erstmalig in Überzahl agieren durften, glückte dem Bayernligist umgehend der erste Treffer durch Tomas Vrba, der Reichelmeir mit einem platzierten Schuss über die Schulter überwand (11.). Und nur gute zwei Minuten später legte der ESC nach. Erst konnte der Buchloer Keeper noch gegen den allein durchgebrochenen Lukas Miculka parieren, ehe Sekunden später doch das 0:2 durch Florian Mayer fiel. Die Zwei-Tore-Führung, die nach 20 Minuten auf der Anzeigentafel stand, ging somit durchaus in Ordnung, da die Gäste in der Offensive und somit auch fürs Spiel mehr investierten, während die Buchloer aber stets versuchten dagegen zu halten. Dies gelang den Pirates auch ganz gut, mit Ausnahme der beiden Gegentore.
Das Mitteldrittel begann für die Hausherren dann aber mit dem nächsten Nackenschlag, weil Kontingentspieler Miculka nach 23 Minuten auf 0:3 erhöhte. Doch dieses Gegentor wirkte wie ein Wachmacher für den ESV, der sich nun auch offensiv endlich mehr zutraute. Tobias Treichl verfehlte zwar – stark bedrängt – noch das leere Tor (24.), doch nach einer feinen Einzelleistung von Alexander Krafczyk durften auch die Heimfans endlich den ersten Treffer des Abends bejubeln (27.). Jetzt waren die Buchloer am Anschlusstreffer dran, doch Neuzugang John Boger hatte Augenblicke später gleich doppelt Pech, als er erst lediglich den Pfosten traf und dann am stark reagierenden Hingel scheiterte und so das 2:3 verpasste (29.). Kurz darauf wurde die Buchloer Druckphase dann jedoch neben dem Torwartwechsel der Gäste auch durch ein paar Strafzeiten wieder gestoppt. Und so fiel stattdessen auf der Gegenseite viel zu einfach das 1:4 durch Bastian Rosenkranz (34.). Fast wäre vor der zweiten Pause sogar noch das 1:5 gefallen, doch Ex-Pirat Mark Waldhausen traf im Powerplay nur den Außenpfosten (35.) und ESC-Angreifer Christian Göttlicher vergab einen Penalty (39.).
Dennoch ging es für die Buchloer mit einem Drei-Tore-Rückstand ins letzte Drittel, den man dort auch nicht mehr aufholen sollte. Zu kompakt und eingespielt präsentierten sich die ligahöheren Eispiraten an diesem Abend und schraubten das Ergebnis bis zur Schlusssirene durch einen sehenswerten Treffer von Mark Waldhausen (46.) und dem zweiten Tor von Lukas Miculka sogar noch auf 1:6 in die Höhe (52.). Die einzige Buchloer Großchance vergab der auffällige John Boger, der bei einem Alleingang in Unterzahl am Gästetorwart scheiterte (41.) und so das am Ende womöglich etwas zu deutlich ausgefallene Endergebnis auch nicht mehr verbessern konnte.



EHC Zweibrücken Hornets
Vorbericht EHC Zweibrücken - HEC Eisbären Heilbronn 
(RLSW)  Der EHC Zweibrücken eröffnet am Sonntag, den 30.09. um 19 Uhr die neue Saison in der Eishockey Regionalliga Südwest. Gegner im ersten Spiel ist der HEC Eisbären Heilbronn.
Der Kader der Hornets hat sich im Vergleich zur vergangenen Saison auf einigen Positionen verändert.
Neben den vier Abgängen Tobias Chadim, Kenny Mattheson, Brad Cuzner und Aric Schinke, haben die Spieler Amir Heinisch (Studium), Stephan Machura (Karriereende) und Georg Hähn (Berufsbedingt) die Schlittschuhe an den berühmten Nagel gehängt.
Auch auf der Trainerposition fand ein Wechsel statt. Anstelle von Tomas Vodicka hat der Kanadier Terry Trenholm die Verantwortung hinter der Bande übernommen.
Als Neuzugänge wurden die Spieler Sebastian Trenholm, Marco Trenholm, Konstantin Mayer, Fabian Fellhauer, Marcel Ehrhardt, Dan Radke und Andy Willigar verpflichtet. Bernd Hartfelder und Tomas Vodicka stehen ebenfalls wieder zur Verfügung. Aus dem eigenen Nachwuchs sind die Spieler Moritz Linnebacher, David Finger und Pascal Freyer in den Regionalliga Kader aufgenommen worden. Somit umfasst der Kader aktuell 29 Spieler.
Die Vorbereitung für den EHC lief suboptimal. Alle drei Vorbereitungsspiele konnten nicht gewonnen werden. In Eppelheim setze es eine 1:3 Niederlage und die beiden Heimspiele gegen Frankfurt und Amneville wurden klar mit 5:10 und 3:9 verloren. Zudem konnte noch nicht mit dem kompletten Kader trainiert werden. Trotzdem startet Coach Terry Trenholm zuversichtlich in die Saison. Natürlich ist es sehr schade, dass Andy erst am Donnerstag in Deutschland landet. Doch auch ohne ihn haben wir eine Chance gegen Heilbronn etwas Zählbares zu holen. Fehlen wird definitiv Bernd Hartfelder (Trainingsrückstand). Ob Tomas eingreifen kann ist noch nicht klar. Er konnte die ganze Woche wegen Krankheit nicht mittrainieren. Ansonsten sind alle Mann fit und freuen sich auf das erste Heimspiel der Saison. Wir dürfen also gespannt sein wie die Reihen gegen Heilbronn gestellt werden.
Auch beim Gegner, dem viermaligen Meister der Regionalliga Südwest (2012, 2013, 2014, 2015) fand nach der abgelaufenen Saison der große Umbruch statt. Neuer Name, neues Logo, neuer Trainer.
Den Stress, den man über die eisfreie Zeit durch den Zusammenschluss der beiden Heilbronner Eishockey-Vereine hatte, weicht einer gespannten Vorfreude auf die kommende Saison!
Die Eisbären Heilbronn, 1. Mannschaft des Heilbronner EC, gehen mit wenigen Veränderungen in die neue Saison in der Regionalliga Südwest. Die wohl gravierendste ist die Neu-Besetzung der Trainerposition. Mit Heiko Vogler kehrt ein Heilbronner Urgestein zurück, der die letzten 2 Jahre äußerst erfolgreich als Trainer die Sonthofen Bulls in der Oberliga Süd trainierte. Diese Besetzung hat jede Menge Energie im Team freigesetzt!
Die Zielsetzung für die Saison ist zusammen mit den Fans und Mitgliedern, sowie dem Nachwuchs des HEC, durch erfrischendes und erfolgreiches Eishockey die Verschmelzung der beiden Vereine voranzutreiben und allen eine Heimat im Verein zu geben. Sportlich hat man weiterhin den Anspruch, einer der „Big Player“ in der Regionalliga Südwest zu bleiben.
Der Großteil der Mannschaft konnte gehalten werden und wurde durch junge, talentierte Spieler ergänzt.
Defensiv Spezialist Adrian Kolar (22 Scorerpunkte) der neben Stefan Schrimpf (28 Scorerpunkte) zu den offensiv stärksten Verteidigern im Team gehörte, hat den Verein verlassen.
Langjährige Spieler und absolute Leistungsträger wie Igor Filobok, Benjamin Brozicek und Patrick Luschens haben ihre Schlittschuhe an den Nagel gehängt.
Die letztjährigen Topscorer Stefano Rupp 50 Punkte (29 Tore/21 Vorlagen), Claudio Schreyer 36 Punkte (13 Tore/23 Vorlagen) und Sven Breiter 34 Punkte (16 Tore/18 Vorlagen) sind den Eisbären treu geblieben.
So stießen die Heilbronner Kevin Malez, Fabio Sacchi und der gebürtige EppelheimerPhilipp Kress vom Lokal-Rivalen SC Bietigheim-Bissingen zu den Eisbären und führen, den vor zwei Jahren begonnen Verjüngungsprozess weiter fort. Auch Martin Williams wird die Schlittschuhe für die Eisbären schnüren. Der ehemalige DEL-Profi, Ex-Nationalspieler und aktuelle Coach der Heilbronner U20 steht, wie auch seine DNL3-Spieler, dem Eisbären-Kader zur Verfügung. Inwieweit diese während der Saison zum Einsatz kommen werden wird sich zeigen, denn auch der Spielplan der DNL3 ist recht eng.
Somit umfasst der aus (ein-)heimischen, regionalen Spielern bestehende Kader, eine für die Eisbären einmalige luxuriöse Stärke von knapp 30 Mann.
Bei der Vergabe der Play-Off Plätze wird der HEC Eisbären Heilbronn auch in der kommenden Saison ein gehöriges Wörtchen mitreden.
Beide Vorbereitungsspiele gegen den ambitionierten Regionalligisten EG Diez Limburg wurden sehr knapp mit 2:3 und 3:4 n. P. verloren.
Wir freuen auf ein spannendes Eröffnungsspiel und wünschen und viele Fans, die den EHC unterstützen.



EG Diez-Limburg
Rockets verlieren Saisonauftakt gegen Dinslaken
(RLW)  Enttäuschender Saisonstart für die EG Diez-Limburg in der Regionalliga West: Die Rockets haben den Heimspielauftakt gegen die Dinslaken Kobras verdient mit 5:8 (1:3, 2:3, 2:2) verloren. Die Gastgeber waren über 60 Minuten (noch) nicht in der Lage, ihr Leistungspotenzial abzurufen. Gleichwohl: Es war das erste Spiel in der neuen Saison und die Mannschaft hat schon am Sonntag in Neuss Gelegenheit, eine Reaktion zu zeigen.
Der Abend in der Diezer Eissporthalle begann vielversprechend: Bereits nach drei Minuten brachte Julian Grund die Gastgeber in Führung. Die Spielanteile in den ersten Minuten waren klar verteilt: Die Rockets hatten mehr vom Spiel, suchten gleichwohl trotz der Führung noch nach Struktur und Körpersprache. Der Ausgleichstreffer von Michal Plichta (8.) fühlte sich zunächst an wie ein kleiner Betriebsunfall. Doch aus dem kleinen wurde ein großer. Denn die Kobras waren nun nicht nur giftiger in den Zweikämpfen, schneller im Überbrücken der neutralen Zone, sie machten das Ding zudem auch rein - aus zum Teil unmöglichen Winkeln. Das 1:2 von Joey-Max Menzel (16.) war sehenswerte Präzisionsarbeit, das 1:3 durch Plichta (17.) aus spitzem Winkel wohl noch irgendwie abgefälscht. Ein Weckruf zu frühem Zeitpunkt, noch blieb ausreichend Zeit zu reagieren.
Doch immer, wenn man das Gefühl hatte, die EGDL „wurschtelt“ sich jetzt in die Partie rein, gab es postwendend Dämpfer. Das 2:3 von Julian Grund (31.) war vielumjubelt, das 2:4 von Plichta zwei Minuten später ernüchternd. Das 3:4 von Tobias Schwab (37.) machte wieder Hoffnung, der Konter-Doppelschlag von Philipp Heffler (39.) und Jesse Parker (40.) zum 3:6 ließ die Konfetti-Kanonen final verstummen. Denn da stimmte nicht mehr länger nur das Ergebnis nicht, es hakte an viel zu vielen Stellen. Und das, obwohl das Schussverhältnis deutlich für die Rockets sprach. „In der Phase hätte das Spiel kippen können“, sagte Dinslakens Trainer Milan Vanek. „Da hatten wir bei einem Schussverhältnis von 7:22 phasenweise auch Glück. In der Summe aber haben wir verdient gewonnen.“
Daran gab es auch nach 60 Minuten keinen Zweifel. Denn wenn beide Teams im letzten Abschnitt jeweils doppelt treffen, kannst du auch keinen Rückstand aufholen: Bei den Kobars netzten Parker (44.) und Plichta (53.) ein, für die EGDL traf Pierre Wex im Doppelpack (51., 56.). „Bei den Spielern muss es jetzt Klick im Kopf machen“, sagte Rockets-Trainer Jens Hergt. „Die schöne Zeit der Vorsaison ist vorbei, wir müssen jetzt für jeden Punkt hart arbeiten. Denn natürlich macht es Spaß, gegen den Vizemeister zu gewinnen. Wir sind nach gutem Start völlig von unserer Linie abgewichen und haben uns gar nicht mehr mit dem Spiel beschäftigt. Da waren dann plötzlich Dinge wie der Schiedsrichter wichtiger, sowas darf uns nicht passieren. Sonntag in Neuss werden wir eine Reaktion zeigen, denn mit der Einstellung von Freitagabend haben wir auch dort ganz schlechte Karten.“



Herforder EV
Ice Dragons unterliegen zum Saisonauftakt in Ratingen
(RLW)  Es gibt sie, diese Tage an denen man einfach kein Glück hat. Oder eben jene Tage, an denen einem alles gelingt. Das Punkt 1, diese Tage ohne Glück, auf die Stürmer der Ice Dragons am Freitagabend zutraf, lag zu einem großen Teil auch an Punkt 2, denn Aliens Torwart Felix Zerbe gelang dafür fast alles. So war es am Ende auch kein deutlicher Spielverlauf, der zur 4:1 Niederlage der Ice Dragons in Ratingen führte, sondern vor allem die deutlich höhere Effektivität der Ice Aliens.
Ohne den beruflich verhinderten Leon Nasebandt und den verletzten Alexander Chmelkov, dafür wieder mit Ben Skinner, durfte Jeff Job mal wieder seine Reihen ein wenig neu justieren. Vor allem Ben Skinner sprühte vor Tatendrang nach seiner Verletzungspause und war voll des Lobes für Physiotherapeut Detlef Nakoinz, in dessen Praxis er in den letzten Wochen täglich viel Zeit verbracht hatte. Die neu formierten Reihen hielten die Ice Dragons nicht davon ab, direkt zu versuchen, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Einzig: Die gastgebenden Aliens wollten dabei auch ein Wörtchen mitreden. So entwickelte sich gleich ein munteres Spiel, in dem beide Teams immer wieder ihre Druckphasen hatten und in dem beide Goalies genug zu tun bekamen. Das es da bis zur 17. Minute noch 0:0 stand, war dann auch vor allem den Torhütern zu verdanken, die beide ohne Fehl und Tadel agierten. Den ersten Treffer des Abends erzielten allerdings die Ice Aliens in der 18. Minute. In Überzahl hatte Lorenzo Maas Kieren Vogel verladen und netzte aus kurzer Distanz zur Pausenführung ein.
Das zweite Drittel begannen die Ice Dragons in Unterzahl, doch Jeff Job schien sein Team in der Pause perfekt eingestellt zu haben. Sie ließen den Gastgebern wenig Chancen, überstanden diese brenzlige Situation mit Bravour. Anschließend suchten sie nun ihrerseits wieder den Weg nach vorne, schafften es, die Gastgeber unter Druck zu setzen und zu Fehlern zu zwingen. An Felix Zerbe im Aliens Tor jedoch fanden sie keinen Weg vorbei. Es benötigte eine Überzahlsituation in der 26. Minute und eine gehörige Portion Willen, um das Spiel auszugleichen. Da nämlich arbeitet Nils Bohle einen Abpraller förmlich zum 1:1 über die Linie. Jetzt bekamen die Ice Dragons ein wenig Oberwasser. Sie nahmen das Tor von Felix Zerbe mehr und mehr unter Beschuss, alleine am Goalie vorbei kamen sie nicht. Wie es besser geht zeigte dann Tobias Brazda in der 29. Minute, der die Gastgeber wieder in Führung brachte. Die Ice Dragons antworteten nun, begünstigt durch Strafzeiten der Ice Aliens, mit wütenden Angriffen, schossen sich auf das Tor von Felix Zerbe ein. Doch der Ratinger Schlussmann hatte wahrlich einen Sahnetag erwischt, hielt die Ratinger Führung fest. Auf der Gegenseite wurde es dann erst kurz vor Schluss des 2. Drittels wieder richtig brenzlig, dieses Mal waren die Ice Dragons in Unterzahl. Doch auch Kieren Vogel ließ sich nicht mehr bezwingen.
Das aus dem ersten Drittel bereits bekannte hin und her gab es dann auch im zweiten Drittel zu sehen. Wieder jedoch mit dem besseren Ende für die Hausherren, die in der 47. Minute durch Sven Gotzsch auf 3:1 erhöhten. Die Ice Dragons warfen nun alles nach vorne, um das Spiel noch zu drehen. Doch trotz bester Chancen, es wollte kein Treffer gelingen. So kam was kommen musste: In Überzahl verloren die Ice Dragons 51. Minute die Scheibe an der gegnerischen blauen Linie, Tim Brazda sagte „Danke“ und verwandelte den Unterzahlkonter zum 4:1. Zwar gaben sich die Ice Dragons immer noch nicht auf, doch egal welche Aufgabe sie den Aliens nun auch stellten, spätestens Goalie Felix Zerbe hatte eine Antwort.
Dementsprechend haderte Jeff Job auch auf der anschließenden Pressekonferenz mit der Chancenverwertung vor allem in eigener Überzahl: „Wenn man so viele Powerplaysituationen hat wie wir, dann muss man die eiskalt nutzen. Das ist meinen Spielern heute nicht gelungen, deshalb geht das Spiel am Ende 4:1 aus.“



EHC Neuwied Bären
Bären siegen nach Anlaufschwierigkeiten deutlich
(RLW)  Erster Spieltag in einer neuen Saison nach einer überzeugenden Vorbereitungsphase, und dann ein Auswärtsspiel bei einem Aufsteiger, den man noch nicht wirklich gut kennt – eine Kombination, die Gefahrenpotenzial in sich birgt, am Freitagabend für den EHC „Die Bären“ 2016 am Frankfurter Ratsweg allerdings nicht zum Stolperstein wurde. Mit 8:2 setzten sich die Neuwieder bei den Frankfurter Löwen letztendlich souverän durch, auch wenn die Deichstädter zwei Drittel lang ein paar Anlaufschwierigkeiten hatten. Ein Ergebnis, das man sich vorher gegen den Hessenmeister erhofft hatte, aber der stellte sich wie erwartet als unangenehmer Widersacher heraus. Die Löwen setzten auf die Devise „so weit die Beine tragen“. Sie gingen von der ersten Minute an mit hoher Laufbereitschaft zu Werke, merkten dann mit zunehmender Spielzeit irgendwann, dass die Luft dünner wird. Vier Neuwieder Tore im Schlussdrittel machten den Kräfteverschleiß bei den Hausherren und die besseren Reserven bei den Deichstädtern deutlich, obwohl diese durch das Fehlen von Kevin Wilson und Patrik Morys auch nur 15 Feldspieler auf dem Spielberichtsbogen stehen hatten. Unter anderem zwei Regionalliga-Debütanten: Eigengewächs Sidney Lehnert erhielt seine ersten Einsatzminuten, und weil mit Felix Köllejan sowie Tim Lehwald zwei Torhüter fehlten, nahm mit Marie-Luise Mohrs die U17-Torhüterin als Ersatz für Jendrik Allendorf auf der Bank Platz. „Die Kondition der Mannschaft stimmt, und wir haben es in den letzten 20 Minuten auch spielerisch besser gelöst als zuvor“, erklärte Trainer Daniel Benske, wie sein Team vom 4:1-Zwischenstand zur zweiten Pause den Unterschied noch deutlich auf 8:2 ausbaute. Frankfurt machte es den Gästen mit seiner aufs Zerstören ausgerichteten Spielweise lange Zeit schwer, zumal beim EHC in den ersten beiden Dritteln der notwendige Dampf in vielen Aktionen fehlte. Benske: „Am Donnerstag im Training kam nahezu jeder Pass an. Das fehlte heute. Aber so kann das in einem ersten Saisonspiel mal sein.“ Die Bären schnürten den Gegner des Öfteren in seinem Drittel ein, mehr als jeweils zwei Tore im ersten und zweiten Drittel gelangen gegen den guten Löwen-Torhüter Jascha Strobel zunächst jedoch nicht. Zwei davon gingen aufs Konto von Michael Jamieson, der nahtlos dort weitermachte, wo er in der Vorbereitung aufgehört hatte. Der US-Amerikaner traf zum 1:0 (5.) und 2:0 (13.), sein Sturmkollege Martin Brabec gelang in der 33. Minute das 3:1. Dazwischen verkürzten die Löwen nach einem Neuwieder Fehlpass zwar zum 1:2 durch David Lademann (29.), aber Brabecs Powerplaytor – das zweite in der zweiten EHC-Überzahl des Abends - stellte nur 73 Sekunden später den alten Abstand wieder her, und Neuzugang Dennis Appelhans, aufgrund des personellen Engpasses aus der Abwehr in den Sturm gerückt, erhöhte kurz vor der zweiten Pause auf 1:4 (39.). Die Messe war gelesen, jetzt wollte Neuwied seinen gut 100 mitgereisten Fans noch etwas bieten. Und die sollten in der Endphase der Partie noch auf ihre Kosten kommen. Druck übten zwar auch die beiden Reihen um Stephan Fröhlich und Tobias Etzel aus, die Tore blieben aber größtenteils die Sache der Formation mit Jamieson, Brabec und Maximilian Wasser. Der EHC-Rückkehrer und -Publikumsliebling markierte das 1:5 (45.) und 1:6 (47.), ehe nach einem von Lademann verwandelten Penalty (50.) Appelhans seinen Doppelpack schnürte (53.) und Jamieson mit seinem dritten Treffer des Abends den Schlusspunkt setzte (55.). „Wir können ganz sicher besser spielen“, ist sich Trainer Benske bewusst, „aber heute ging es zunächst einmal darum, die drei Punkte zu holen. Das ist uns gelungen. Jetzt wollen wir am Sonntag gegen Ratingen nachlegen. Ich bin mir sicher, dass wir dann ein ganz anderes Spiel sehen werden.“ 



EC Lauterbach
Hammer Eisbären deklassieren Lauterbacher Luchse
(RLW)  Die Lauterbacher Luchse sind mit einer klaren 0:14 (0:7 0:6 0:1) Niederlage in die neue Regionalliga Spielzeit gestartet. 
Mit nur 11 Feldspielern stand, wie schon in der Vorbereitung, nur ein kleiner Kader für Lauterbach auf dem Eis. Von Beginn an beherrschten die Gäste das Spiel, und gingen folgerichtig in der 5. Minute durch Weißleder in Führung. Wärend die Luchse im Angriff nach vorne zu schwach im Abschluss waren, hatte Hamm leichtes Spiel, Orendorz, Spacek und Trapp erhöhten bis zur 13. Minute auf 4:0. Auch ein Torhüterwechsel brachte keinen Erfolg. Loecke, Weißleder und Demuth erhöhten bis zur ersten Pause auf 0:7.
Mit 4 Tore in knapp 2 Minuten schraubte Hamm das Ergebnis bereits Mitte des zweiten Drittels in den zweistelligen Bereich, Loecke und Thau erhöhten bis zur Pause noch auf 0:13.
Im dritten Drittel nahmen die Gäste zwei Gänge raus, ließen nun auch die Luchse ein wenig ins Spiel kommen. Aber ein Ehrentreffer war nicht drin für die Luchse. Kevin Thau markierte knapp 3 Minuten vor Schluss den 0:14 Endstand und Sebastian May feiert den ersten Shutout der neuen Saison. 
Am Sonntag müssen die Luchse nach Dinslaken zu den Kobras, die konnten nach den 9:1 Auftakterfolg gegen Frankfurt auch Diez-Limburg mit 8:5 besiegen. 




Ratinger Ice Aliens
Erfolgreicher Auftakt gegen den Meister, Zerbe der Matchwinner
(RLW)  In ihrem ersten Meisterschaftsspiel der Saison besiegten die Ice
Aliens den Meister aus Herford mit 4:1. Dabei zeigte Torwart Felix
Zerbe eine hervorragende Leistung und wurde zum Matchwinner.
Auf Ratinger Seite lief der slowenische Neuzugang Luka Petelin
erstmals auf. Lediglich Haiko Hirsch fehlte, da sein Pass noch nicht
vorliegt. Beide Mannschaften gingen gleich ein hohes Tempo und es
gab kaum Unterbrechungen. Dabei wirkten die Ratinger anfangs
nervös und leisteten sich einige Abwehrfehler, die die Gäste aus
Ostwestfalen jedoch nicht nutzten. Zur Mitte des ersten Drittels legte
sich das und die Defensive wurde immer stärker. Gegen Ende des
ersten Drittels nutzen die Ice Aliens ein Überzahlspiel, um den
Pausenstand von 1:0 zu erzielen.
Den Ausgleich erzielten die Ice Dragons, ebenfalls in Überzahl, nach
fünf Minuten im zweiten Drittel. Den Schwung nahmen sie mit und
erspielten sich leichte Vorteile, ohne daraus zu profitieren. Die Ice
Aliens nutzen in der 29. Spielminute eine leichte Verwirrung vor dem
Tor der Gäste und gingen durch Tobias Brazda erneut in Führung. Zur
Mitte des Spiels mussten die Ratinger für 90 Sekunden eine doppelte
Unterzahl hinnehmen, verteidigten aber kämpferisch und engagiert.
Die wenigen Schüsse, die aufs Tor kamen, fischte Felix Zerbe weg.
Hatte er zunächst noch Glück bei einem Pfostenschuss, entschärfte er
souverän einen Konter, bei dem der Stürmer frei auf ihn zulief.
Das letzte Drittel ähnelte dem bisherigen Verlauf der Partie. Viele
Angriffe der Dragons verpufften immer wieder an Felix Zerbe, der
schnelle Reaktionen und gute Reflexe zeigte. Sven Gotzsch und Tim
Brazda erhöhten zur Mitte des Drittels auf 4:1 und die Zuschauer
waren begeistert. Als die Mannschaft vom Sandbach das Spiels
erneut in doppelter Unterzahl beenden musste, wurde Zerbe
endgültig zum Matchwinner.
Jeff Job, der Trainer der Herforder Ice Dragons, vermochte seinen
Ärger kaum zu verbergen. Unverständlich war für ihn die
Abschlussschwäche seiner Mannschaft. Ganz im Gegensatz zu
Krystian Sikorski, der mit der Leistung seiner Männer zufrieden war.
„Wir sind auf dem richtigen Weg und haben die Vorbereitung gut
nutzen können. Natürlich bleibt noch viel Arbeit, bis sich die
Automatismen eingespielt haben. Aber die Mannschaft arbeitet gut
mit und wird noch besser spielen.“ Das kann sie schon am Sonntag
zeigen, wenn sie gegen die Bären in Neuwied antritt.



Landesliga Berlin
Glatter Favoritensieg zum Ligaauftakt
(LLB)  Eine klare Angelegenheit war das Eröffnungsspiel der Landesligasaison 2018/19. Der ECC Preussen Berlin 1b wurde gegen den OSC Berlin seiner Favoritenrolle gerecht und gewann glatt mit 10:0 (5:0/5:0/0:0).
Während der ECC 16 Feldspieler aufbot und dabei noch einige Neuzugänge präsentierte, musste der OSC mit zwei Reihen auskommen. Das machte die Sache für den Außenseiter natürlich nicht leichter.
Es dauerte ein wenig, dann aber kam der Favorit ins Rollen. Und mit dem 1:0 nach sieben Minuten war der Bann dann gebrochen. Bis zur 13 Minute zogen die Charlottenburger auf 5:0 davon. Immerhin gelang es dem OSC bis zur 29. Minute weitere Gegentore zu verhindern. In der 37. Minute wurde es zweistellig und am Ende gewann der ECC mit 10:0 und der OSC konnte sich bei Lily Riesner bedanken, dass es nicht zu einem richtigen Debakel kam. Nach vorne ging beim OSC nicht viel und so verbrachten Ilya Dvorkins und ab der 34. Minute Tim Ziesner im Tor des ECC einen sehr ruhigen Abend.
Die Charlottenburger wurden ihrer Favoritenrolle gerecht, richtig gefordert wurden sie aber nicht. Der OSC muss sich noch gewaltig steigern, auch wenn in diesen Spiel nicht unbedingt mit Punkten gerechnet werden konnte.
(Norbert Stramm)


    
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Samstag 29.September 2018
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