IHP NachrichtenDienstag 11.Dezember 2018
(IHP) Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen:
Deutscher Eishockey Bund, Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost
| Deutscher Eishockey Bund U20-WM Div. I: Starker Auftritt gegen Norwegen – U20 feiert 4:0-Erfolg (DEB) Die deutsche U20-Nationalmannschaft hat auch ihre zweite Partie der 2019 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft gewonnen. Im Bundesleistungszentrum Füssen feierte die Mannschaft von U20-Bundestrainer Christian Künast vor 1.030 Zuschauern einen 4:0 (1:0, 2:0, 1:0)-Erfolg gegen Norwegen. Am Vortag hatten die Nachwuchs-Nationalspieler bereits ihre Auftaktpartie gegen Österreich mit 3:2 nach Penaltyschießen gewonnen. In der Anfangsphase der Partie ergaben sich auf beiden Seiten wenige Torraumszenen. Leon Hüttl probierte es in der achten Minute mit einem Schuss von der Blauen Linie, doch Jorgen Hanneborg im Tor der Norweger kontrollierte die Scheibe. Alex Ehl, der Siegtorschütze des gestrigen Tages, und Colin Ugbekile hatten in der Folge weitere Torgelegenheiten. Die deutsche Mannschaft übernahm das Kommando und hatte bei einem Schuss von Dominik Bokk in der 16. Minute Pech, dass der Puck vom Innenpfosten wieder zurück ins Spielfeld sprang. Nur zwei Minuten später durften die 1.030 Zuschauer allerdings jubeln: Taro Jentzsch sorgte mit seinem ersten Turniertreffer für die deutsche Führung. Im Mittelabschnitt bestimmte die DEB-Auswahl weiterhin das Geschehen und produzierte Torchancen: Justin Schütz suchte eine Minute nach Beginn des Drittels seinen Sturmpartner Dominik Bokk, der nur knapp verpasste. Tom Knobloch (24.) und Tim Wohlgemuth (29.) hatten mit weiteren Schüssen das zweite deutsche Tor auf dem Schläger. Als beide Mannschaften in der 32. Minute mit vier Spielern auf dem Eis standen, schlugen die Norweger zu. Das Tor wurde jedoch nur Sekunden später vom Unparteiischen Liam Sewell aberkannt – Schlittschuhtor! Auf der Gegenseite schlug dann die deutsche Mannschaft eiskalt zu: Nicolas Appendino vollendete eine Kombination zum 2:0 (33.). Die DEB-Auswahl zeigte sich immer bissiger, gab keine Scheibe verloren und wurde nur zwei Minuten danach erneut belohnt: Justin Schütz schoss den Puck nach Bokk-Vorlage in den Winkel. Deutschland erarbeitete sich weitere Torgelegenheiten, doch mit der Drei-Tore-Führung ging es in die Kabine. Auch in den letzten 20 Minuten präsentierte sich die DEB-Auswahl torhungrig und benötigte nur 109 Sekunden, um erneut zu jubeln: Tim Brunnhuber ließ dem norwegischen Goalie freistehend keine Abwehrchance und verwandelte zum 4:0. In der Folge bekamen auch die Norweger mehrere Torgelegenheiten, doch Hendrik Hane hielt die Null zugunsten der deutschen Mannschaft bis zum Spielende. Am morgigen Dienstag hat die deutsche Mannschaft spielfrei, ehe sie am Mittwoch ab 16.30 Uhr auf die lettische U20-Auswahl trifft. Christian Künast, U20-Bundestrainer: „Ich und Toni Söderholm sind sehr zufrieden mit der Mannschaft. Die Jungs haben von der ersten bis zur letzten Minute eine überzeugende Leistung gezeigt. Sie haben geradlinig und schnell gespielt. Am Ende war es ein verdienter Erfolg für die ganze Mannschaft.“ |
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| Straubing Tigers Ticketing: Karmeliten Partner-Aktion (DEL) Die Straubing Tigers ziehen bei Ihren Heimspielen im Eisstadion am Pulverturm Woche für Woche mehrere tausend Zuschauer in ihren Bann. Die Stadionbesucher erleben krachende Checks, schnelle Kombinationen und eine knisternde Atmosphäre. Dieses spannende Live-Erlebnis ermöglichen Ihnen die Karmeliten Brauerei und die Straubing Tigers nun zum Vorzugspreis! Ab sofort ist im gut sortierten Getränkehandel jeder Kasten Karmeliten Klostergold mit einem Ticket-Anhänger der Straubing Tigers versehen. Damit wird die Bierkiste zum Vorteilskasten! Unter www.karmeliten-tigers.reservix.de erfolgt die Auswahl des Spiels und der Plätze (Kategorie) sowie die Buchung mithilfe des Aktionscodes. Als Käufer profitieren Sie doppelt, da Sie den unvergleichlichen Biergenuss von Karmeliten erleben und sich Tickets für ausgewählte Heimpartien der Straubing Tigers zum Vorteilspreis sichern. |
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| EHC Freiburg EHC plant ganzjähriges Eis-Angebot in der Franz-Siegel-Halle (DEL2) das ganze Jahr über Eis, auch im Frühling und Sommer: Dieses Ziel peilen die Verantwortlichen des EHC Freiburg für 2019 an. Das Konzept ist schlüssig, profitieren sollen die Schlittschuh-Liebhaber der Region - nämlich der Breiten- und Nachwuchssport. Ein Blick auf den aktuellen Eisbelegungsplan der Franz-Siegel-Halle macht deutlich: Die meist genutzte Sportstätte Freiburgs – nichts Anderes ist das Eisstadion in der Ensisheimer Straße – hat die Kapazitätsgrenze längst überschritten. Lediglich eine Eisfläche gibt es in der 228.000-Einwohner-Stadt Freiburg, und diese steht nur acht Monate pro Jahr zur Verfügung, für den öffentlichen Eislauf sogar noch kürzer. Das ist zu wenig, um die Bedürfnisse der Bevölkerung zu erfüllen. Breiten-, Hobby- und Nachwuchssportler, Schulklassen und Kindergärten: Alle drängen sie auf die Eisfläche im Freiburger Westen. In der vergangenen Woche beispielsweise wurde das Eis jeden Tag von frühmorgens bis spätabends genutzt, meist mehr als 15 Stunden lang, insgesamt 103 Stunden in sieben Tagen. Weniger als 10 Prozent davon (9,5 Stunden) entfielen auf Training und Punktspiel der Eishockeyprofis des EHC. Die Freiburger DEL2-Equipe ist zwar der prominenteste Nutzer der Eisfläche, prozentual aber ein kleiner Fisch. 90 Prozent der Nutzung entfielen in der ersten Dezemberwoche auf den öffentlichen Eislauf, den EHC-Nachwuchs, das Freiburger Para-Eishockey-Team sowie auf externe Mieter wie den Eiskunstlaufverein ESG Freiburg, Eishockey-Hobbyteams, ein Uni-Seminar und eine Feuerwehrübung. All diese Nutzer müssen bisher zwischen März/April und August/September auf ihren Lieblingssport verzichten. In dieser Zeit – in der auch das Profi-Eishockey ruht – gibt es kein gefrorenes Nass in der Franz-Siegel-Halle. Die Eisbereitung im August ist mit einem enormen personellen und vor allem energetischen Aufwand verbunden. Im heißesten Monat des Jahres eine Eisschicht aufzubauen, das kostet ungleich mehr Energie als bestehendes Eis zu erhalten. Deshalb ist im Vorstand des EHC Freiburg die Idee entstanden, das Eis das ganze Jahr über anzubieten. Wirtschaftlich lässt sich das Angebot durch Mieteinnahmen finanzieren, sofern sich genügend Interessenten finden. Gespräche dazu laufen, die Werbetrommel wird regional und überregional gerührt. Organisatorisch und personell ist das Projekt sehr ehrgeizig, aber für den Verein zu bewältigen. "Unsere Halle ist die meistgenutzte Sportstätte der Region und mit einem öffentlichen Schwimmbad zu vergleichen – wobei es zwischen Basel und Baden-Baden, zwischen Colmar und Schwenningen unzählige Schwimmbäder gibt, aber eben nur eine Eissporthalle", erklärt EHC-Präsident Michael Müller. "Das Ganzjahreseis kommt ausschließlich dem Breiten- und Nachwuchssport zugute, also der gesamten Öffentlichkeit", ergänzt der erste Vorsitzende Werner Karlin, "denn die Profis haben in der betreffenden Zeit sowieso Sommerpause." |
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| Ravensburg Towerstars TOWERSTARS BEHALTEN ZWEI PUNKTE GEGEN BAD TÖLZ (DEL2) Die Ravensburg Towerstars haben die spielerische Überlegenheit im ersten und letzten Spieldrittel immerhin in zwei Punkte umgemünzt. Insbesondere im zweiten Spielabschnitt erwiesen sich die Tölzer Löwen jedoch als der erwartet unangenehme Gegner. Die Towerstars starteten vor 2567 Zuschauern äußerst zielstrebig und schnellen Kombinationen in die Partie. Auch wenn die Gäste nach knapp drei gespielten Minuten die Führung bei einem 2-1 Break auf dem Schläger hatten, war das 1:0 durch den eiskalt abgeschlossenen Sololauf von Mathieu Pompei der verdiente Lohn einer starken Startphase. Sehenswert war hier durchaus auch der präzise Pass von Sören Sturm aus der eigenen Zone. Die frühe Führung tat dem Ravensburger Spiel freilich gut, die Towerstars waren überlegen und die Gäste durften sich bei ihrem Torhüter Andreas Mechel bedanken, nicht deutlicher zurückzuliegen. Mechel parierte beispielsweise stark gegen den völlig vor dem Tor freistehenden Robbie Czarnik (7.Min), auch beim Alleingang von Olivier Hinse (12. Min.) blieb der Löwen-Keeper Sieger des Duells. Insgesamt bestimmten die Towerstars den Startabschnitt und waren auch in den Zweikämpfen immer einen Schritt schneller. Lediglich in den letzten fünf Minuten des Startdrittels spielten die Gäste wesentlich selbstbewusster mit. Dieser Trend setzte sich auch zu Beginn des Mittelabschnitts fort, was sich im 1:1 Ausgleich nach nur 54 Sekunden widerspiegelte. Luca Tosto wurde im Slot freigespielt und auch wenn dieser die Scheibe nicht richtig traf, rutschte sie im Überraschungsmoment durch die Schoner von Towerstars Keeper Jonas Langmann. Die Towerstars reagierten jedoch prompt. Zweieinhalb Minuten später lief die Scheibe selbstbewusst nach vorne und Kilian Keller überwand den Tölzer Torhüter mit einem verzögerten Drehschuss. Der Puck rutschte in regelrechtem Zeitlupentempo hinter den Schonern des gegnerischen Torhüters über die Torlinie. Die Führung sorgte jedoch nur bedingt für eine nachhaltige Spielkontrolle, denn in der Folgezeit sollten die Towerstars meist in numerischer Unterzahl agieren müssen. In der 26. Minute erwischte es zunächst Andreas Driendl wegen Beinstellens, 22 Sekunden später gesellte sich Kilian Keller mit einem verunglückten Rückhandschlenzer über die Glasumrandung auf die Strafbank hinzu. Sowohl die doppelte, als auch einfache Unterzahl wussten die Gäste zu nutzen. Innerhalb von 55 Sekunden machten die Tölzer Löwen aus dem 2:1 ein 2:3, Kyle Beach und Yannick Drews waren die Torschützen. Die Towerstars reagierten mit forciertem Tempo und in der 30. Minute war es erneut Mathieu Pompei, der vor dem Tor den Puck noch einmal um Andreas Mechel herumzog und dann nur noch ins leere Gäste-Gehäuse einschieben musste. Es folgte dann allerdings eine eher hektische Phase durch Strafzeiten-Entscheidungen, die nicht immer unumstritten waren. Ein ungeahndetes Stockfoul gegen den Kopf von David Zucker brachte zudem einiges an Unmut von den Rängen und der Ravensburger Bank mit sich. Zwischen der 34. und 39. Spielminute fanden sich die Oberschwaben gleich zweimal für lange Zeit in doppelter Unterzahl wieder, doch mit viel Unterstützung von den Fans überstanden die Towerstars diese brenzlige Phase ohne Gegentreffer. Dennoch ging es mit einem 3:4 Rückstand ins Schlussdrittel. Weil sich die Zuordnung nach überstandener Unterzahl nicht schnell genug vor dem eigenen Tor sortierte, konnte MacAulay effektiv nachsetzen. Das Schlussdrittel sollte dann ordentlich Spannung mitbringen. Die Towerstars verstärkten die Offensive und wirkten nach hinten offener. Das Spiel wog mit hochkarätigen Chancen jetzt hin und her. Zwei Minuten nachdem ein Handgelenkschuss von MacAuley an den linken Ravensburger Pfosten knallte, erlöste Mathieu Pompei die Teamkollegen und Zuschauerränge mit dem vielumjubelten 4:4 Ausgleich. Die Towerstars hatten das Momentum jetzt klar auf ihrer Seite und sie wollten mehr. Robbie Czarnik zog in der 56. Minute entschlossen vor das gegnerische Tor, 45 Sekunden später hatte Mathieu Pompei viel Pech bei einem Pfostenknaller. Weitere Treffer blieben Fehlanzeige, die Verlängerung musste entscheiden. Hier gingen die Towerstars etwas höheres Risiko ein und das wurde belohnt. Ondrej Pozivil spielte einen starken Pass auf den in der neutralen Zone lauernden Olivier Hinse und der blieb diesmal klarer Sieger im 1-1 Duell gegen Andreas Mechel. Mit dem 5:4 war die Entscheidung gefallen und die Towerstars hatten zwei weitere Punkte auf der Habenseite gebucht. |
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| EV Lindau Islanders Licht und Schatten am Wochenende - EVL trotzt Riessersee einen Punkt ab, geht aber in Peiting baden (OLS) Am vergangenen Wochenende zeigten die EV Lindau Islanders beim Heimspiel gegen den SC Riessersee gute Ansätze. Jedoch mussten sie sich den Gästen nach einem heißen Spiel im Penaltyschießen mit 2:3 geschlagen geben. Beim Auswärtsspiel am Sonntag gegen den EC Peiting unterlagen die Lindauer mit 0:4. Das Heimspiel gegen den SC Riessersee war an Dramatik kaum zu überbieten. Das erste Drittel begann nach nur 28 Sekunden mit einer Strafe für die EV Lindau Islanders gegen Filip Stopinski wegen eines Stockschlags. Diese sowie eine weitere Strafe wegen eines Bandenchecks von Julian Tischendorf in der 6. Minute, blieben folgenlos. Das Spiel war schnell, fand aber hauptsächlich im Drittel der Islanders statt, sodass es die Garmischer waren, die die ersten Chancen hatten. Das erste Tor erzielten allerdings die Islanders mit einem lehrbuchmäßigen Konter. Nach schöner Vorarbeit von Jan Hammerbauer und Tobias Fuchs, netzte Santeri Ovaska zum 1:0 ein. Die Führung war aufgrund des Torschussverhältnisses von 4:13 ein wenig schmeichelhaft. Der zweite Abschnitt begann denkbar schlecht für die EV Lindau Islanders, denn schon in der 21. Minute machte der SCR das verdiente 1:1. Nur zwei Minuten später scheiterten die Oberbayern an David Zabolotny und dem Torpfosten. Dies sollte für die Islanders ein Weckruf sein, denn ab diesem Zeitpunkt spielten sie immer besser mit und erspielten sich die ein oder andere gute Chance. In der 34. Minute war es Jan Hammerbauer der während einer doppelten Überzahl der Islanders, nach Vorarbeit von Anthony Calabrese und Santeri Ovaska, das 2:1 erzielte. Der Rückschlag kam kurz vor der Pausensirene in der 40. Spielminute, als der SC Riessersee mit einem schönen Konter in Unterzahl und nach einer Unachtsamkeit der Islanders das 2:2 erzielte. Das letzte Drittel spielten beide Mannschaften mit offenem Visier, mit klaren Vorteilen für die Islanders. Mehrere Überzahlspiele und sogar ein doppeltes Überzahlspiel konnten allerdings nicht zur Führung genutzt werden. In der 55. Minute entluden sich in einem Faustkampf die aufgestauten Emotionen beider Mannschaften. Der Lindauer Adrian Kirsch sowie Riessersees Philipp Wachter, mussten anschließend mit einer 5+ Spieldauer Strafe vom Eis. Ein weiteres Überzahlspiel zum Ende des Drittels konnten die EV Lindau Islanders ebenfalls nicht nutzen und so ging es in die Overtime. Dort leistete sich SCR Kapitän Vollmer nur eine Minute nach Beginn der Overtime einen Crosscheck sowie eine verbale Auseinandersetzung mit den Schiris und bekam daraufhin eine 2+2+10 Minuten Strafe. Dies hatte ein Überzahlspiel für die Islanders bis zum Ende der Overtime zur Folge, was aber wieder nicht genutzt werden konnte um in Führung zu gehen. Somit begann das dramatische Penaltyschießen, das erst mit dem 16. Schützen des SCR entschieden wurde. Zuvor hielten beide Torhüter überragend, sodass erst die 10. Schützen jedes Team, Silvan Heiß (SCR) und Filip Stopinski (EVL), während der Penaltyphase das erste Mal die Scheibe im Gehäuse unterbrachten. Filip Stopinski war dann auch Lindaus 16. Schütze und vergab leider, während zuvor der Garmischer Hagen Kaisler sein Team in Führung brachte und mit diesem Treffer das Spiel zu Gunsten des SC Riessersees entschieden. Die Islanders haben eine disziplinierte und geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. Dies sah auch Trainer Chris Stanley im Anschluss des Spiels so. „Jeder hat hart gekämpft und hart gearbeitet“. Das komplette Gegenteil zum Spiel am Freitag sah man am Sonntag in Peiting. Ohne die Verletzten Miller und Haug sowie den gesperrten Kirsch, starteten die Islanders in die Partie. Nach nur 30 Sekunden hatte Peiting den ersten Pfostentreffer und bereits in der 2. Minute vollstreckte Ty Morris zum 1:0. Den zuvor verdeckten Schuss wehrte David Zabolotny noch überragend ab, gegen den Nachschuss war er jedoch machtlos. In der 6. Minute war es der Peitinger Simon Maier der das 2:0 für die Heimmannschaft markierte. Nach diesen beiden Gegentreffern, kamen die EV Lindau Islanders ein wenig besser ins Spiel. Drei Überzahlspiele konnten nicht genutzt werden, da Peiting im Penaltykilling überragend spielte. Ein Unterzahlspiel überstanden die Islanders schadlos. Im zweiten Drittel belauerten sich beide Mannschaften sehr lange. Die EV Lindau Islanders hatten jetzt die ein oder andere Chance, was Zählbares sprang dabei aber wieder nicht heraus. Viel wacher und konzentrierter als noch im ersten Spielabschnitt, drückte man die Oberbayern in den letzten zehn Minuten der Spielzeit mehr und mehr ins eigene Drittel. Die Lindauer Spielweise zwang den Peitinger und Ex-Islanders Coach Sebastian Buchwieser zu einer Auszeit in der 35. Spielminute. Kurz vor Ende des Drittels war die Möglichkeit zum Anschluss groß. Allerdings verhinderte der an diesem Abend sehr gute Torwart Hechenrieder aus Peiting diesen mit einem überragenden Save. Der Beginn des letzten Drittels war ein Spiegelbild der ersten Minuten im zweiten Spielabschnitt. Dann aber zog dieses Mal Peiting die Zügel an und kam zu mehreren guten Chancen. Viele wurden allerdings vom ebenfalls sehr gut aufgelegten David Zabolotny vereitelt. Beim 3:0 von Oberliga-Topscorer Milan Koustourek war er allerdings machtlos. Trauriger Höhepunkt im letzten Drittel war in der 55. Minute ein Check gegen Kopf und Nacken an Julian Tischendorf. Die 5-minütige Überzahl konnten die Islanders nicht nutzen und bekamen in der 59. Minute sogar noch einen Empty Net Treffer von Ty Morris zum 4:0 Endstand. Was von diesem Wochenende bleibt ist ein Spiel gegen den SC Riessersee, in dem die Lindauer in zwei von drei Dritteln den Ton angeben konnten und auch die Overtime beherrschten sowie ein Spiel in Peiting in dem nicht sehr viel gelang und die Tugenden, die man am Freitag noch aufs Eis brachte, komplett gefehlt haben. Es gab eben viel Licht und viel Schatten. |
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| VER Selb Der Ärger mit dem „alten Haupteingang“ / Stadt und Polizei haben mitentschieden – den wöchentlichen Ärger bekommen die Wölfe-Bosse ab (OLS) Die Fans bei den Selber Wölfen sind aufgebracht – nicht nur ob der momentan sportlichen Talfahrt ihrer Kufencracks. Eine überschaubare Zahl von Wölfe-Anhänger ärgert sich Woche für Woche noch über etwas ganz anderes. Die neue Eingangssituation seit Beginn dieser Saison 2018/2019 und dabei konkret über den alten Haupteingang (Treppenaufgang unmittelbar an der Gaststätte Eisstadion“). Woche für Woche, Heimspiel für Heimspiel ist besagter Eingang, der als Eingang bei den Heimspielen aber nicht mehr genutzt werden darf, im Diskussions-Brennpunkt. Stets heißt es dabei für die Wölfe-Verantwortlichen zu schlichten und die Gemüter zu beruhigen. „Die Entscheidung, dass der ehemalige Haupteingang ab sofort nicht mehr als solcher genutzt werden darf, hat nicht nur alleine der VER Selb entschieden, sondern resultiert aus den verschiedensten Gesprächen und Treffen mit Vertretern der Stadt Selb und der Polizei“, so Dr. Andreas Golbs, 3.Vorstand des VER Selb und beim VERein verantwortlich und Hauptansprechpartner für das Thema Sicherheit. Golbs ist es, der Woche für Woche in der Schusslinie steht, sich den aufgebrachten Fans stellen muss, wenn diese die immer gleichen Diskussionen starten und nicht verstehen können und wollen, warum sie künftig auf den neugeschaffenen Haupteingang auf der Längsseite der Halle ausweichen müssen. Dr. Andreas Golbs hat grundsätzlich ein dickes Fell, kann viel vertragen und ist von Natur her ein Typ, der gerne Themen ausdiskutiert und sich auch nicht zu schade ist, den Diskussionen, wenn auch diese unangenehm sind, stellt. Golbs ist keiner, der nachtragend agiert und nachtritt, gleichwohl gibt er aber auch zu, dass auch ihm bei einigen Gesprächen die Nerven leicht durchgingen, was er im Nachgang bedauert. „Ich liebe den Austausch mit unseren Fans, bin auch kritikfähig und für Anregungen aus dem Fanbereich offen und dankbar. Aber manche gehen hier entscheiden zu weit, übelste Beschimpfungen und Beleidigen prallen auch bei mir nicht ab“, so Golbs. Was sich Dr. Andreas Golbs und seine Vorstandskollegen zuletzt alles anhören mussten, möchte er nicht nochmals wiedergeben und zu Papier bringen. Nachtragend ist aber nicht das Ding von Dr. Andreas Golbs, er ist vielmehr jemand, der die Vergangenheit ruhen lässt und lieber nach vorne blicken möchte. „Wir müssen nochmals klar kundtun, wieso welche Maßnahmen fortan angedacht sind und hoffen natürlich auch, dass die Fans dies auch verstehen und akzeptieren.“ Erst am vergangenen Montag gab es nochmals ein erneut längeres Gespräch mit Vertretern der Stadt und der Polizei. Beide Letztgenannte bestehen im neuen Sicherheitskonzept darauf, dass einerseits der alte Haupteingang kein offizieller Eingang bleiben wird, zudem auch auf Kontrollen in der Gaststätte vor den Heimspielen. Kontrollen in der Gaststätte? „Es ist richtig und das wissen wir natürlich, dass vor den Heimspielen viele treue Fans in der Gaststätte sitzen, um sich zu treffen und das Ganze bei einem Bierchen genießen, bis es losgeht, das soll weitgehend so bleiben. Neu ist jedoch, dass die Gaststätte „Eisstadion“ bis zur Hallenöffnung nur eine öffentliche Gaststätte ist, danach wird sie zum „geschützten Bereich“, so Golbs. Was bedeutet dies im Klartext. „Mit Hallenöffnung schließen wir den Bereich, der dann über die Eingänge an den Seiten begehbar ist. Wir werden die Fans, die in der Gaststätte sind bitten, sich eine Karte zu kaufen, wenn sie in die Halle und sich das Spiel anschauen wollen. Mit Helmut Meyer, Wirt der Stadiongaststätte ist alles abgestimmt, über ihn wird es künftig auch einen Kartenverkauf vor den Spielen in der Gaststätte geben“, so Golbs weiter. Diese Maßnahme ist schlichtweg notwendig, da einzelne versucht haben, über den Weg „Gaststätte“ ohne Kontrolle in die Halle zu kommen. „Das müssen und werden wir unterbinden“, so nochmals Golbs. Dem VER Selb e.V. ist klar, dass diese Maßnahmen nicht unbedingt auf Gegenliebe bei einigen Fans, die sich dadurch eingeschränkt etc. fühlen, stoßen. Jedoch sind diese Maßnahmen alternativlos. Die Anforderungen an Kontrolle und Sicherheit sind gestiegen und demzufolge müssen neue Wege gefunden werden. Der VER Selb e.V. stellt abschließend nochmals klar heraus, dass die obenstehenden Änderungen/Neuerungen letztendlich dem neu ausgearbeiteten Sicherheitskonzept geschuldet sind, welches von der Stadt Selb und der Polizei eingefordert wird und demzufolge durch den VER Selb umzusetzen ist. |
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| EHC Waldkraiburg Löwen ZERLEGT VON DEN BLUE DEVILS WEIDEN (OLS) Wie geprügelte Hunde mussten die Löwen am Sonntagabend den Heimweg nach Waldkraiburg antreten. Bei den Blue Devils Weiden brach man nach rund 30 Minuten auseinander und kassierte am Ende eine herbe 3:10-Klatsche. Gerade im ersten Drittel ging es noch munter hin und her, EHC-Coach Sebastian Wolsch konnte sich das alles am Ende aber selbst nicht erklären. „Ich denke, das Spiel war für beide Trainer eine Katastrophe- für mich aber mehr“ erklärte EHC-Trainer Sebastian Wolsch nach der Begegnung auf der Pressekonferenz. „Beide Teams haben mit offenem Visier gespielt, wir aber mit gar keinem Visier glaube ich“ so Wolsch weiter. „Wir sind teilweise rangekommen an die Partie, wussten aber ehrlich gesagt selber nicht warum. Beim Stand von 3:2 hätten wir normalerweise 0:5 hinten liegen müssen.“ Ihre katastrophale Anfangsschwäche hatten die Löwen auch in Weiden nicht ablegen können und lagen nach rekordverdächtigen 61 Sekunden bereits mit 0:2 zurück: Marcel Waldowsky (00:37) und Martin Heinisch (01:01) hatten die Treffer für die Gastgeber erzielt. Nico Vogl brachte den EHC zwar wenig später heran (04:34) und auch nach Heinischs zweiten Treffer (07:02) schlugen die Löwen mit Petr Gulda in Überzahl zurück (13:24). Nochmals war es aber Heinisch (18:19), ehe es nach einem entsprechend torreichen ersten Drittel zum Abkühlen in die Kabine ging. „Nach dem ersten Drittel habe ich ein paar Worte gesagt“ erklärte Weidens Trainer Ken Latta im Anschluss. „Denn einige meinten, das geht wie Publikumslauf die nächsten 40 Minuten weiter. Die habe ich dann aufgeweckt und sie haben den Knopf etwas höher gedreht“ so der gebürtige Kanadier weiter. Sie drehten tatsächlich auf und Lukas Zellner sorgte früh für das 5:2 (21:32). Nur gut fünf Minuten später durften die Löwen dank Michael Trox zwar nochmals jubeln (26:44)- nach Tomas Rubes’ Treffer zum 6:3 (28:23) ging es dann aber dahin mit den Industriestädtern. Michael Kirchberger (33:24) und Matt Abercrombie (38:03) trieben das Ergebnis noch weiter in die Höhe, ehe im Schlussdrittel Marcel Waldowsky (49:14) und Herbert Geisberger (54:15) für den Endstand sorgten. Fünf ihrer zehn Treffer erzielten die Blue Devils zwar in Überzahl, doch galt dies für Waldkraiburgs Trainer Sebastian Wolsch nicht wirklich als geeignete Ausrede: „Das Ergebnis ist absolut verdient so hoch ausgefallen“ hielt Wolsch konsterniert fest, ehe er sich mit seiner in alle Einzelteile zerlegten Mannschaft auf den an diesem Abend sicher viel zu langen Heimweg machte. |
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| Hannover Scorpions Härtetest für die Scorpions gegen Herner EV - Scorpions weiterhin auf Tabellenplatz zwei (OLN) Das War schon eine eindeutige Sache, als das Oberligateam der Hannover Scorpions am Sonntagabend in der hus de groot EISARENA die Preussen Berlin aus der Bundeshauptstadt mit 10:2 (2:0 / 5:1 / 3:1) vom Eis fegte. Ganz anders sind die Voraussetzungen für das Spiel am Freitag, den 14.12. um 20:00 Uhr wenn die Scorpions den Herner EV aus dem Ruhrgebiet empfangen. Wegen der vielen schweren Verletzungen (Garten Syndesmoseband, Blank Mittelhandbruch und Ringe schwere Oberschenkelverletzung) wird Marian Dejdar das Team der Scorpions bei den Begegnungen gegen Herne und am Sonntag in Essen unterstützen. „Eine nicht ganz einfache Situation für mein Team“, so Coach Dieter Reiss, “aber in schwierigen Zeiten muss man einfach enger zusammenrücken und dass Marian auch am nächsten Wochenende da ist, wird uns sicher helfen. In der aktuellen Tabelle sind die Scorpions und die Herner gerade einmal drei Tabellenplätze auseinander, wenn die Scorpions am Freitag 20:00 in der hus de groot EISARENA die Herner erstmalig in dieser Saison auf heimischem Eis empfangen. „Nachdem die Scorpions am 28.10. in Herne durch eine gute Leistung nur ganz knapp unterlagen, werden wir alles daran setzen, diese Scharte auszuwetzen“, so Sportchef Eric Haselbacher. |
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| Rostocker EC Piranhas triumphieren 4:3 bei den Crocodiles Hamburg (OLN) Dem 4:2 gegen die Hannover Scorpions ließen die Piranhas des Rostocker EC bei den Crocodiles Hamburg ein 4:3 folgen. Sechs-Punkte-Wochenende! Dem starken 4:2 vom Freitag gegen die Hannover Scorpions (Trainer Christian Behncke: „Eine super läuferische und kämpferische Teamleistung!“) ließen die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs am Sonntag in der Oberliga Nord bei den Crocodiles Hamburg ein 4:3 (0:2, 1:0, 3:1) folgen. Im ersten Drittel lief es bei den Gästen noch nicht ganz rund – 0:2. Im Mitteldurchgang steigerten sie sich deutlich und kamen zum Anschluss. Im Schlussdrittel legten die Piranhas noch einmal eine Schippe drauf. Constantin Koopmann und Maurice Becker sorgten mit ihren Toren für die erstmalige Rostocker Führung. Nach dem 3:3 war es Kapitän Greg Classen vorbehalten, den Siegtreffer zu erzielen. „Die Mannschaft hat dieses Spiel mit viel Willen umgebogen. Tolle kämpferische und auch spielerische Vorstellung!“, so Mannschaftsleiter Dirk Weiemann. Christian Behncke meinte: „Wir sind heute nicht gut ins Spiel gekommen, konnten unsere Taktik nicht wie erhofft durchbringen. Ab Mitte des zweiten Drittels wurde es aber besser. Wir sortierten etwas um und ließen den Hamburgern dann kaum mehr die Luft, um ein vernünftiges Passspiel aufzubauen. Erneut profitierten wir von einer sehr starken Torwart-Leistung. Auch im Schlussdrittel haben wir immer Gas gegeben. Jeder auf dem Eis und auf der Bank hat an den Sieg geglaubt.“ |
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| ESC River Rats Geretsried Big Points und Teddybär Regen – Sieg gegen Schongau hält Kampf um Platz 8 offen (BYL) Die Rats brauchen dringend Punkte, am besten alle drei. Nach der Niederlage gegen Landsberg stand man nach drei Pleiten in Folge schon unter Zugzwang, zudem sind die Mammuts nach zuletzt guten Ergebnissen im Aufschwung. Nachdem das Aufwärmen unter strömenden Regen stattfand, hatte der Wettergott pünktlich zum Spielbeginn ein Einsehen und öffnete in den nächsten 120 Minuten nur noch vereinzelt die Schleusen. Im ersten Drittel entwickelte sich vorerst ein Spiel auf Augenhöhe. Vor allem in Überzahl zeigten sich beide Teams brandgefährlich und so war es Bene May, der mit dem 1:0 für eine mehrminütige Spielunterbrechung der positiven Art sorgte (10.). Unter dem Motto „Sternstunden Gameday mit Teddy Bear Toss“ hatte der ESC dazu aufgerufen, nach dem ersten Tor für die Rats möglichst viele Plüschtiere auf das Eis zu werfen. Am Ende hatten die Nachwuchsspieler alle Hände voll zu tun, die Eisfläche von den mehreren hundert Kuscheltieren zu befreien. Eine tolle Sache für sozial benachteiligte Kinder! Besonders positiv möchten wir an dieser Stelle nochmal die EA Schongau erwähnen, die sich mit einer Spende von 150 Euro an die Aktion Sternstunden hier ebenfalls engagiert hat. Vielen Dank! Sportlich ging es dann natürlich auch weiter und zwar mit dem Ausgleich der Mammuts. Turner war ebenfalls in Überzahl mit einem satten Schuss erfolgreich und sorgte für den zu diesem Zeitpunkt nicht unverdienten Ausgleich (15.). Im zweiten Durchgang kamen die Rats deutlich energischer auf das Eis und fingen langsam aber sicher damit an, die Gäste mehr und mehr in das eigenen Drittel zu drücken. Der agile Klaus Berger sorgte mit einer schönen Einzelleistung für das 2:1 (24.) und gab die weitere Richtung vor. Die Mammuts kämpften jedoch weiter und mussten in einer fünfminütigen Unterzahl lediglich einen Treffer von Bene May hinnehmen (32.). Nach vorne jedoch kamen sie nur noch zu Entlastungsangriffen, doch einer davon schlug hinter dem tadellosen Morczinietz ein. Muzik nagelte die Scheibe unter die Latte und brachte sein Team wieder zurück in die Partie (34.). Scheinbar angestachelt durch den Gegentreffer, wurde das Tor von Gästekeeper Blankenburg nun unter Dauerbeschuss genommen. Die Schongauer Hintermannschaft hielt dem Sturmlauf noch kurz Stand, brach dann aber völlig zusammen. Innerhalb von zwei Minuten schepperte es vier Mal im Kasten der Mammuts (Berger 37./Jorde 38./Wiedenbauer und S. Rizzo 39.), das Spiel war entschieden. Der ESC ruhte sich auf dem 7:2 jedoch nicht aus und belagerte Blankenburg auch noch in den letzten 20 Minuten. Der bemitleidenswerte Torwart musste noch vier Mal hinter sich greifen, am Ende leuchtete ein 11:2 von der Anzeigetafel. Die Treffer im Schlussabschnitt erzielten Christian Heller (2), Florian Lechner und Nico Wischnewsky. Fazit: Am Ende wird es ein Debakel für die Mammuts und ein kleiner Befreiungsschlag für den ESC. Im zweiten Drittel spielten sich die Rats in einen wahren Rausch und brachten den Heimerfolg früh unter Dach und Fach. Es werden weiterhin solche Leistungen nötig sein, um das Ziel Verzahnungsrunde zu erreichen. Am kommenden Wochenende geht es gegen Passau (Platz 7) und Klostersee (Platz 8), da wird sich zeigen wo die Reise hingeht. |
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| HC Landsberg Riverkings Zwei Siege für die Riverkings – jetzt steht das Spitzenspiel gegen den EV Füssen an (BYL) Mit zwei Siegen nähert sich der HC Landsberg dem Tabellenführer aus Füssen auf zwei Punkte. Bereits am Freitag stand das Heimspiel gegen den ESC Geretsried auf dem Programm. Ein Gegner, gegen den es zuletzt eine Niederlage beim Auswärtsspiel gesetzt hatte. Auch dieses Mal spielten die Geretsrieder zu Beginn der Partie stark auf und gingen durch Ondrej Horvarth in der 11. Minute mit 0:1 in Führung. Anders als noch im Hinspiel, zeigten sich die die Riverkings allerdings dieses Mal nicht verunsichert und konnten so noch vor der ersten Drittelpause durch ein Tor von Sven Gäbelein ausgleichen. Nach dem ausgeglichenen ersten Drittel legten die Mannen von Coach Randy Neal im zweiten Drittel einen Blitzstart hin und gingen nach nicht einmal zwei Minuten durch ein Tor von Thomas Fischer mit 2:1 in Führung, bevor Daniel Menge in der 11. Minute auf 3:1 erhöhte. Noch vor der zweiten Drittelpause konnte Geretsried durch Merl auf 3:2 verkürzen. Im letzten Drittel zeigte sich dann warum Landsberg bis dahin die meisten Tore in der Liga geschossen hatte. Gnadenlos effektiv schossen Thomas Fischer, Dejan Vogl, Tyler Wisemann, und Michael Fischer die Riverkings zum letztendlich doch deutlichen 7:2 Sieg vor 740 Zuschauern. Am Sonntag stand dann das Derby gegen den Rivalen Peißenberg auf dem Programm. Im Peißenberger Eisstadion entwickelte sich von Beginn an ein schnelles, packendes und intensives Bayernligaspiel, indem die Oberländer im ausgeglichenen ersten Drittel leichte Feldvorteile erarbeiten konnten. Trotzdem gelang Daniel Menge in der 15. Minute die Führung für den HCL. So ging es auch in die erste Pause. Drei Minuten nach Wiederanpfiff gelang Peißenberg der Ausgleich durch Eichberger. In der Folge nutzten die Gastgeber zwei Strafzeiten um auf 3:1 davonzuziehen. Wer dachte die Messe sei hier bereits gelesen, der wurde im letzten Drittel eines Besseren belehrt. Es dauerte bis zur 52. Minute, bis abermals der starke Daniel Menge auf 3:2 verkürzen konnte. Die Landsberger erarbeiteten sich Chance um Chance und zwei Minuten vor Schluss gelang Tyler Wiseman der 3:3 Ausgleich in Überzahl. 20 Sekunden vor dem Schlusspfiff setzte sich dann Dennis Sturm gegen zwei Peißenberger durch und netzte sehenswert zum 3:4 Endstand ein. Jetzt kommt es kommenden Sonntag 16.12.18 um 17 Uhr, beim bereits seit längerem angekündigten Klassentreffen des ehemaligen EVL Stadionsprechers Michael „Drummy“ Riedl, zum Spiel um Platz Eins gegen den Tabellenführer EV Füssen. Zu diesem Spiel bietet der HC Landsberg einen Kartenvorverkauf am Freitag 14.12.18 von 19 bis 20 Uhr an den Kassenhäuschen am Eisstadion an. Eingeladen zum Klassentreffen sind alle Eishockeyfans des HC Landsberg, des ehmaligen EV Landsbergs und alle Eishockeybegeisterten, oder die die es noch werden wollen. Kultstadionsprecher Drummy Riedl wird, wie in der Vergangenheit beim EV Landsberg, vor dem Spiel das Stadion zum Kochen bringen und bittet deshalb alle Zuschauer (egal ob Landsberger, Füssener oder Fans anderer Mannschaften) Fanschals ihrer Lieblingsmannschaft mitzubringen. Sie werden zum Einlauf der Mannschaften benötigt – je mehr desto besser. Schals sind selbstverständlich auch noch im Stadion zu erwerben. Zu diesem Spiel sind auch einige Aktionen der Riverkings geplant, man darf also gespannt sein! |
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| TEV Miesbach TEV besiegt den Tabellenführer (BYL) Mit 5:1 (2:1,0:0,3:0) gewinnt der TEV gegen den EV Füssen. Dabei war es vor allem Anian Geratsdorfer zu verdanken der 60 Minuten ein fehlerfreier Rückhalt war und mit zig Glanzparaden den Gegner zur Verzweiflung brachte. So konnte der TEV trotz 8 Minuten Unterzahl in den ersten 14 Minuten ohne Gegentreffer überstehen. In einer der kurzen Phasen mit 5 Mann auf dem Eis brachte Tomas Rousek aus Pass von Christian Czaika und Bohumil Slavicek den TEV mit 1:0 in Führung. Kurz darauf konnte Marius Klein in Überzahl im Nachschuss ausgleichen. Die Freude der Gäste hielt nicht lange, nachdem Florian Gaschke, der heute als Verteidiger aufhalf, mit einem abgefälschten Schuss auf Pass von Sebastian Deml zur abermaligen Führung traf. Im 2. Drittel war die Partie ausgeglichen, sowohl der TEV (Slavicek) als auch Füssen vergaben einen Alleingang und der TEV spielte wieder 6 Minuten in Unterzahl, fast 1 Minute gar mit 2 Mann weniger, aber Geratsdorfer war nicht mehr zu bezwingen. Im letzten Drittel sorgte dann Michael Grabmaier in der 50. Minute mit einem schönen Alleingang für die Vorentscheidung. Seine Reihe mit Christian Czaika und Nico Fissekis harmonierte gut und überzeugte nicht nur kämpferisch. Als bereits 3 Minuten vor dem Ende Füssen den Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nach, war es abermals Florian Gaschke, dessen Rückhandbefreiung mit letzter Kraft zum 4:1 über die Torlinie kullerte. Den Endstand markierte Matthias Stumböck auf Zuspiel von Valentin Hein und Felix Feuerreiter kurz vor Schluss mit einem schönen Rückhandschlenzer. Ein verdienter und wichtiger Sieg für den TEV im Kampf ums Platz, eventuell um 1-2 Tore am Ende zu hoch. Füssen scheiterte nach den Worten ihres Trainers Andreas Becherer an der fehlenden Effizienz. Trainer Simon Steiner richtete bereits kurz nach dem Spiel den Fokus auf das nächste Auswärtsspiel am kommenden Sonntag in Bad Kissingen, der einzigen Möglichkeit nächste Woche Punkte einzufahren, nachdem der Freitagspieltag vom BEV als Nachholtermin freigehalten wurde. Sollte es dem TEV gelingen die heutige Leistung zu wiederholen, müssten auch in Bad Kissingen Punkte drin sein. |
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| EHF Passau Black Hawks Unnötige Black Hawks Niederlage in Schweinfurt - Donnerstag 20 Uhr: Nachholspiel in der EisArena (BYL) In die Kategorie „absolut unnötig“ muss die 3:1 Niederlage der Passau Black Hawks in Schweinfurt eingeordnet werden. Am Sonntag mussten sich die Dreiflüsse Städter dem Aufsteiger aus Schweinfurt beim Auswärtsspiel geschlagen geben. Dabei waren die Black Hawks die spielbestimmende Mannschaft und hätten bereits im ersten Drittel klar und deutlich führen müssen. Drei vier Großchancen und die Möglichkeit via Penalty in Führung zu gehen haben die Black Hawks teilweise fahrlässig liegen lassen. Im zweiten Drittel war es dann Arthur Platonow der die Black Hawks im Powerplay in Führung schoss. Die Freude währte allerdings nicht lange – zwei Minuten nach der Passauer Führung folgte der Schweinfurter Ausgleich, ebenfalls im Powerplay. Wiederrum nur wenige Minuten nach dem Ausgleich folgte die Führung für die Hausherren. Ein abgefälschter Puck fand den Weg ins Passauer Tor. Danach blieben alle Einschussversuche der Passau Black Hawks ungenutzt, sodass Josef Straka fünf Sekunden vor Spielende mit seinem Treffer ins leere Passauer Tor den 3:1 Endstand erzielte. „Spielerisch kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir waren über sechzig Minuten die bessere Mannschaft. Unsere Chancenverwertung hat uns heute die Punkte gekostet.“ so das ernüchternde Fazit von Trainer Christian Zessack. Durch die zwei Niederlagen vom Wochenende geraten die Passau Black Hawks nun wieder unter Druck. Der Vorsprung auf Platz neun beträgt nur noch zwei Punkte. Eine große Chance sich wieder etwas Luft zu verschaffen, haben die Black Hawks beim Nachholspiel gegen den EC Bad Kissingen am Donnerstag, 13.12. um 20 Uhr in der Passauer EisArena. Mit einem Sieg gegen den direkten Konkurrenten können die Passau Black Hawks ihren Vorsprung auf einen nicht Playoff Platz wieder auf fünf Punkte ausbauen. Das Spiel gegen Bad Kissingen wird sicherlich ähnlich emotional wie das Spiel gegen Königsbrunn vom vergangenen Freitag. Schließlich trennt beide Teams nur zwei Punkte in der Tabelle. Dazu kommt der Faktor Nachholspiel und wie es dazu kam. Alle Studenten erhalten ihre Tickets im Rahmen der „Students Night“ an der Abendkasse gegen Vorlage des Studentenausweises für nur 5,- €. Tickets aus allen anderen Kategorien erhalten Sie im Vorverkauf beim Reisebüro Eichberger, Fuzo sowie der Tankstelle Färber, Maierhof. -czo |
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| SC Forst Von den Devils in Ulm überrollt - Nature Boyz chancenlos (BLL) Die Reise nach Ulm am Sonntag begann wettertechnisch schon recht stürmisch, doch was anschließend auf dem Eis geschah, war ein Angriffsorkan, den die Devils mit 15:0 (3:0, 8:0, 4:0) beendeten. Fast schon die Regel ist leider die notorische Unterbesetzung im Forster Spielerkader, denn es machten sich 11 Feldspieler und 2 Torhüter auf die Reise zum Aufstiegsfavoriten. Wie schon am Freitag zeigten die verbliebenen Akteure Charakter und versuchten so gut wie möglich, gegen die Gastgeber zu bestehen. Diese wiederum boten 4 komplette Sturmreihen auf, die ein Angriffsfeuerwerk abbrannten. Im ersten Abschnitt konnten die Forster die Angriffsbemühungen noch einigermaßen eindämmen, denn es brauchte eine Überzahlsituation zur 1:0-Führung, die bis Ende des 1. Drittels auf 3:0 ausgebaut wurde. Großes Pech dann für Sascha Zenzs, der bei einer Aktion 3 Minuten vor dem Pausentee unglücklich stürzte und sich die Lippe am Schlittschuh eines Ulmers aufschlitzte. Der anwesende Ulmer Arzt mußte die klaffende Wunde nähen, somit standen nur noch 10 Feldspieler auf Seiten der Forster zur Verfügung. Der zweite Spielabschnitt brachte den oben genannten Angriffsorkan, denn die Hausherren gingen weiter volles Tempo und erzielten 8 Tore zum 11:0-Pausenstand. Davon waren 3 Tore in Überzahl dabei, die kaltschnäutzig ausgenutzt wurden. Der letzte Spielabschnitt ging mit 4:0 an die Hausherren, davon wiederum 2 in Überzahlsituationen. In dem sehr fairen Spiel brachten es die Gäste auf 20 Strafminuten, die Hausherren lediglich deren 6. Manche Entscheidungen der Schiedsrichter können als fragwürdig bezeichnet werden. Leider erwischte es auch noch Tohüter Markus Kieslich in der 48. Spielminute, der sich beim Versuch, den 13. Treffer zu verhindern, eine Leistenzerrung zuzog. Für die Zuschauer war es ein interessanter Eishockeyabend, konnten sie doch zwei Neuzugänge von den Memminger Indians aus der Oberliga bestaunen, begleitet mit vielen Torerfolgen ihrer Mannschaft. Robert Linke, Trainer der Ulmer Devils, zollte der Mannschaft und dem Forster Fanclub höchsten Respekt für deren Einstellung und Unterstützung. Das launige Pressegespräch kann im Internet bewundert werden. Am nächsten Wochenende stehen zwei Heimspiele auf dem Terminkalender. Da gilt es sich, für die Abstiegsrunde einzuspielen, mit hoffentlich einem zahlenmäßig besser bestücktem Kader. |
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| SE Freising 50 gute Minuten reichen nicht aus gegen den Tabellenführer - Freising unterliegt Haßfurt 1:4 (BLL) Ohne ein ordentliches Wunder in der Eishockey-Landesliga war es das für die Freising Black Bears mit der oberen Tabellenhälfte. Nach einem ordentlichen Spiel unterlagen sie gegen den Tabellenführer ESC Hassfurt mit 1:4, bis zehn Minuten vor Schluss war es ein Spiel auf Augenhöhe und die Hawks führten nur mit 2:1. Bei Freising stand nach langer Verletzungspause mal wieder Johannes Sedlmeier im Tor und machte ein wirklich gutes Spiel, hielt das, was möglich war. Leider standen ihm bei den Haßfurtern mit Timo Jung und ab der 30. Minute Martin Hildenbrand zwei gegenüber, die ebenso toll parierten. Daher verzweifelten die Stürmer auf beiden Seiten fast, weil einfach nichts reinging. Die Black Bears waren gewarnt, das Hinspiel hatten die Hawks mit 13:2 gewonnen, auch da startete erst im zweiten Drittel die tschechisch-slowakische Torfabrik. So war es am Anfang ein vorsichtiges Abtasten, Haßfurt hatte die besseren Techniker, die ein ums andere Mal Kabinettstückchen zeigten, Freising fightete und wollte unbedingt gewinnen. Torchancen gab es für beide Teams drei Stück, die alle von den Goalies vereitelt wurden. In den 9. Minute dann eine ganz schnelle Kombination der Hawks, Sramek hieb den Puck mit einem Schlagschuss zum 0:1 ins obere Kreuzeck, unhaltbar für Sedlmeier. In einem sehr fairen Spiel mit jeweils nur fünf Strafen für beide Mannschaften, konnten die Bears tatsächlich einmal eine Überzahl in Zählbares ummünzen. Manuel Kühnl legte für André Oesterreich auf und der netzt cool zum Ausgleich ein. Das zweite Drittel plätscherte so vor sich hin, jeder musste einmal in die Kühlbox, jeder hatte zwei, drei Torchancen – zwei gleichwertige Mannschaften neutralisierten sich nun komplett. Im Schlussabschnitt durfte zunächst das Freisinger „Gehirn“, Manuel Kühnl, der Dreh- und Angelpunkt aller gefährlichen Angriffe der Bears, auf die Strafbank. Schon standen bei den Haßfurtern nur noch Ostereuropäer auf dem Eis, die ein wirklich tolles Powerplay aufzogen. Letztlich vollendete Trübenekr zum 1:2, nachdem die Freisinger Abwehr beinahe schwindlig gespielt worden war. Die Hausherren wollten natürlich dagegenhalten und erarbeiteten sich einige Chancen, doch mit jeder Minute, die das Spiel dauerte, wurde Haßfurt stärker und überlegener, zeigte dabei ein wirklich starkes Landesliga-Hockey. Eine klare Fehlentscheidung der Unparteiischen machte die letzte große Chance der Freisinger auf den Ausgleich zunichte und war wohl der moralische Knackpunkt. Martin Dürr erhielt die Scheibe noch gut einen Meter im Mitteldrittel und eilte alleine aufs Haßfurter Tor zufuhr. Mit einem angeblichen Abseits wurde er zurückpfiffen, nach seinem berechtigtem Meckern musste er auch noch auf die Strafbank. Kurz danach folgte ihm Pavel Hanke – so konnte man das Spiel natürlich nicht mehr drehen. In der 55. Minute das 1:3 durch Babkovic, jetzt war die Moral der Bears endgültig gebrochen. Vor dem 1:4 durch Sramek schoben sich die Hawks die Scheibe vier, fünf Mal direkt vor dem Freisinger Tor hin und her, Torwart Sedlmeier konnte einem da fast leidtun. „Wir haben einfach zu viele Spiele, die wir schon sicher im Sack hatten, noch verloren. Das 1:4 heute gegen diese starke Mannschaft, damit bin ich zufrieden – jetzt müsste schon ein Wunder geschehen, dass wir noch Rang Fünf erreichen können“, sagte Coach Markus Knallinger. Aktuell ist Freising Vierter, aber Moosburg, Vilshofen und Waldkirchen haben vier Spiele weniger und müssten diese alle verlieren, dass es für die Bears doch noch reicht. |
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| ESC Kempten Derbysieg auch im zweiten Allgäuduell - Sharks entscheiden das Spitzenspiel in Buchloe mit 5:7 für sich (BLL) Als Spitzenspiel und Standortbestimmung wurde das Derby zwischen den Ostallgäuern und dem Tabellenführer aus Kempten im Vorfeld bezeichnet. Und nach Spielende kann man bestätigen das es ein Topspiel auf hohem Niveau war und die Standortbestimmung für die Sharks durchaus zufriedenstellend verlief. Buchloe war der zu erwartende Prüfstein, der ex Bayernligist ging von Anfang an hohes Tempo, spielte hart, teilweise aber auch übermotiviert hart, hatte ein starkes Unterzahlspiel und war immer brandgefährlich. Dementsprechend zufrieden zeigte sich auch Coach Markus Wartosch nach dem Spiel: „Wir waren heute von der ersten Minute an bereit, haben den Kampf angenommen und vor allem im letzten Drittel den Spiel unseren Stempel aufgedrückt. Der Sieg war durchaus verdient. Von Beginn an war es ein Schlagabtausch mit großer Intensität und hohem Tempo. Neuzugang Martin Zahora, der das Spiel von der Tribüne aus verfolgte, bezeichnete die Leistung beider Teams dann auch mit Bayernliganiveau. Und nach den häufigen Rückständen in den letzten Spielen gingen die Sharks diesmal auch endlich selbst in Führung, bereits das erste Überzahlspiel nutzte Alexander Henkel zur Führung. Diese glich Buchloe jedoch durch den schnellen Michael Telesz wieder aus. Aber Kempten spielte weiter schnell nach vorne, kombinierte sicher und Tobias Epp brachte die blau-roten erneut in Front. Durchaus verdient die Führung nach dem ersten Drittel, war Kempten doch das noch aktivere Team. Nach der Pause drückten die Ostallgäuer jedoch mehr aufs Gas und glichen erneut aus. Das Spiel kippte nun immer mehr zu Gunsten der Pirates. Und auch die zahlreichen Strafen gegen die Heimmannschaft konnte Kempten nicht in Tore ummünzen. Dementsprechend ging Buchloe dann auch erstmals in Führung, erneut traf Michael Telesz zum 3:2. In der Pause nahmen beide Teams dann wohl Anlauf für ein furioses und spektakuläres Schlussdrittel. Ein weiteres Überzahlspiel nutzte Alexander Henkel zu seinem zweiten Treffer und damit dem erneuten Ausgleich. Und als Maximilian Schorer auf Buchloer Seite dann mit einer 5 min. plus Spieldauerstrafe in die Kabine musste witterten die zahlreichen Kemptener Fans Morgenluft. Aber das hätte nicht zur Dramaturgie des Abends gepasst und so erzielte Buchloe in Unterzahl die erneute Führung. Adrian Kastel-Dahl lies sich jedoch nicht lange bitten und erzielte nur eine Minute später wieder den Ausgleich... 4:4 und noch 9 Minuten auf der Uhr, sollte es eine Verlängerung geben? Dies verneinte David Hornak jedoch umgehend und brachte die Sharks wieder in Front. Als der Buchloer Keeper Martinaj in der letzten Minute einem sechsten Feldspieler Platz machte schlenzte Patrick Weigant den Puck zum viel umjubelten 4:6 ins leere Tor. Bei nur noch 16 Sekunden zu spielen die Entscheidung. Dachten zumindest alle, Aber so ist Eishockey, Buchloe traf nur 6 Sekunden später nochmals und verkürzte erneut. Nochmals das gleiche Spiel, Keeper vom Eis, sechster Mann dazu und Patrick Weigant trifft zum zweiten Mal ins leere Tor. Damit entschied er auch das familieninterne Duell mit seinem Zwillingsbruder Marc auf Seiten der Pirates deutlich für sich. Drei Tore innerhalb 12 Sekunden gibt es selbst im Eishockey selten. Riesig natürlich der Jubel beim Anhang der Sharks die den Sieg ausgelassen mit der Mannschaft feierten. Markus Wartosch warnte aber auch nach Spielende:“ In der Verzahnungsrunde treffen wir nur auf Gegner von diesem Kaliber, da müssen wir in jedem Spiel absolut bereit sein und alles geben.“ Bereits am nächsten Wochenende steht mit dem Auswärtsspiel am Sonntag in Burgau der nächste Kracher auf dem Spielplan. |
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| EV Moosburg EVM hält Verfolger Waldkirchen mit 4:3-Sieg auf Distanz (BLL) Drei immens wichtige Punkte konnte der EV Moosburg am Sonntag in der heimischen Sparkassen-Arena gegen den ESV Waldkirchen verbuchen. Mit dem 4:3 (1:1, 2:1, 1:1)-Zittersieg über den unmittelbaren Verfolger behaupteten die Dreirosenstädter Tabellenplatz fünf und gehen nun mit einer guten Ausgangsposition ins letzte Drittel der Landesliga-Vorrunde. „Ich bin schon ein bissl nervös“, gab EVM-Vorstandsmitglied Ludwig Kieninger vor dieser Sechs-Punkte-Begegnung zu. Denn auch er wusste: Durch eine Niederlage würde sein Team erst mal aus den Verzahnungsrunden-Plätzen fallen. ESV-Coach Thomas Kremhelmer trauerte deshalb nach der Partie den vergebenen Chancen in den Schlussminuten hinterher: „Hätten wir heute gewonnen, wären wir an Vilshofen und Moosburg vorbeigezogen. Aber es hat halt nicht sollen sein.“ Hatten die Dreirosenstädter den Start am Freitag in Pfaffenhofen noch völlig verschlafen, drückten sie diesmal von Beginn an ordentlich aufs Tempo. Doch auch wenn man die Abwehrreihen der niederbayerischen Krokodile teils schwindlig spielte, wollte die Scheibe nicht ins Tor. Dem ESV dagegen genügte nach acht Minuten der erste vernünftige Konter zur 0:1-Führung. Aber Moosburg blieb konzentriert und hielt an der offensiven Marschroute von Trainer Bernie Englbrecht fest. Elfeinhalb Minuten waren absolviert, als Patrick Holler zum überfälligen Ausgleich einnetzte. Auch im zweiten Abschnitt gaben die Hausherren den Ton an, zwangen ESV-Keeper Tobias Lienig zu einigen Paraden. Chancenlos war er allerdings, als Nolan Regan 174 Sekunden nach Wiederbeginn das 2:1 markierte. In der Folge war der EVM bemüht, die Führung auszubauen. Und das hätte vielleicht auch geklappt, wenn sich nicht in der 31. Minute das bis dahin recht unauffällig pfeifende Schiri-Duo mit einer ganzen Reihe nicht nachvollziehbarer Entscheidungen „eingemischt“ hätte. So musste der EVM in dieser Minute sage und schreibe vier (!) Zwei-Minuten-Strafen hinnehmen – darunter Vergehen wegen angeblicher Spielverzögerung oder unkorrektem Wechsel. „Schieber“-Rufe hallten durch die Sparkassen-Arena. Die Waldkirchener, sichtlich überrascht von solchen „Geschenken“, kamen in der längeren 5:3-Überzahl allerdings „nur“ zum 2:2-Ausgleich. Und der EVM schlug kurz darauf zurück: Regan traf zum 3:2 (34.) – somit war fast wieder alles im Lot. Im Schlussabschnitt durfte aber noch ausgiebig gezittert werden. Trotz des vierten EVM-Tores – Daniel Möhle hielt nach toller Kombination über Tobias Hanöffner und Regan nur noch den Schläger hin – gaben sich die tschechischen Ex-Profis im ESV-Dress noch lange nicht mit der Nullnummer ab, verstärkten ihre Offensivbemühungen noch mal. Doch der Anschlusstreffer zum 3:4 siebeneinhalb Minuten vor dem Ende sollte ihr letztes Erfolgserlebnis gewesen sein. Auch eine 4:5-Unterzahl überstanden die Gastgeber in der Schlussphase schadlos – bis die erlösende Sirene ertönte. |
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| EC Pfaffenhofen 10:1 Kantersieg in Bad Aibling - IceHogs lassen ruppigen Gastgebern keine Chance (BLL) Der EC Pfaffenhofen hat die die Auswärtshürde in Bad Aibling souverän gemeistert und damit am Wochenende enorm wichtige sechs Punkte eingefahren. Dabei ließen sich die Pfaffenhofener auch von der teilweise sehr ruppigen Spielweise der Gastgeber nicht beeindrucken, spielten ihre technische und läuferische Überlegenheit konsequent aus und kamen so zu einem nie in Frage stehenden 10:1 (4:0; 4:0; 2:1) Kantersieg. Es war sicherlich kein Eishockey-Leckerbissen, den die rund 200 Zuschauer in Bad Aibling zu sehen bekamen, aber die mitgereisten ECP-Fans konnten sich zumindest an einem völlig ungefährdeten Erfolg und einige sehenswerte Treffer erfreuen. Die Mannschaft von Ex-ECP-Coach Heinz Zerres, die zuletzt zuhause gegen die Spitzenteams aus Haßfurt und Amberg nur ganz knapp verloren hatte, versuchte, den IceHogs mit Kampfkraft den Schneid abzukaufen. übertrieb dabei allerdings zu häufig den Körpereinsatz. Die Folge war eine Flut von Strafzeiten, was die Gäste zu sechs Treffern nutzten. „Ich muss meiner Mannschaft ein Lob aussprechen, dass sie sich von der harten Gangart der Aiblinger nicht provozieren ließ und ihr Spiel durchgezogen hat,“ freute sich Abteilungsleiter Alex Dost über den disziplinierten Auftritt der IceHogs, bei denen David Felsöci (gesperrt), Fabian Eder (krank) und Michael Welter (beruflich) fehlten. Schon nach 31 Sekunden klingelte es im Kasten von EHC-Torhüter Kai Klimesch, der beim Treffer von Nick Endreß eine unglückliche Figur abgab. Von Beginn an nahmen die Gäste das Heft in die Hand und ließen die Hausherren überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Nach gut acht gespielten Minuten war es erneut Nick Endreß, der auf 2:0 erhöhte. Als sich dann Bad Aibling die ersten Strafzeiten leistete, wurde dies prompt durch Dillon Dupreys Treffer zum 3:0 (10.) und 4:0 (12.) bestraft. Auch nach dem Wechsel änderte sich kaum etwas. Die IceHogs diktierten das Geschehen, während sich Bad Aibling durch die Strafzeiten immer wieder selbst schwächte, darunter auch eine Spieldauerstrafe gegen Torhüter Klimesch wegen Unsportlichkeit. Dominik Thebing (26.), Thomas Bauer (30.), Dillon Duprey (32.) und Tim Lohrer (34.) schraubten das Ergebnis bis zur zweiten Pause auf 8:0. Die Partie war natürlich längst entschieden, so dass die IceHogs im Schlussabschnitt deutlich das Gas heraus nahmen , um keine unnötigen Verletzungen mehr zu riskieren. Dennoch erhöhte zunächst Jake Fardoe noch auf 9:0, ehe Andreas Eickmann der Ehrentreffer gelang, mit dem er Philipp Hähl den Shut-Out verdarb. Den Schlusspunkt setzten aber wieder die Gäste durch Stefan Huber in der 59. Minute, der damit das zweistellige Resultat perfekt machte. Mit den beiden Erfolgen vom Wochenende haben die IceHogs einen großen Schritt in Richtung Aufstiegsrunde gemacht, dem sie am Freitag in Trostberg einen weiteren folgen lassen können. |
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| Wanderers Germering Wanderers wollen das Feld von hinten aufrollen - Germeringer Eishackler auf Augenhöhe mit dem Tabellenführer (BBZL) Gut eineinhalb Wochen ist es nun her, dass das Team um Wanderers Kapitän Quirin Reichel das letzte Mal auf dem Eis um Punkte kämpfte. Am letzten Tag im November gastierten die Münchner Vorstädter beim amtierenden Tabellenführer der Bezirksliga-Gruppe 3 aus Geretsried. Das Spiel, das Mitte Oktober noch wegen zu warmen Temperaturen nicht im Freiluftstadion stattfinden konnte, entwickelte sich vom Bully an zu einem offenen Schlagabtausch, ohne das eine der beiden Mannschaften zum Torerfolg kam. Eine von großen Kampf geprägte Partie endete nach regulärer Spielzeit mit 0:0, was den Schwarz-Gelben zwischenzeitlich mindestens einen Punkt garantierte. Anders als noch im Vorjahr in der Bayernliga, folgte direkt ein Penaltyschiessen, welches letztlich die Hausherren für sich entscheiden konnten. Im Germeringer Lager darf man jedoch stolz auf die gebrachte Leistung sein, darauf kann man in den nächsten Partien aufbauen. Am kommenden Sonntag wartet auf den EVG nun die nächste schwere Aufgabe. Wie die Wanderers, verlor auch des ESC Holzkirchen erst kürzlich denkbar knapp gegen die River Rats aus Geretsried. ESC Coach Christian Frütel äußerte sich daraufhin in der Presse, dass man nun mit allen Mitteln Platz zwei erreichen will. Entsprechend motiviert und engagiert wird sein Team ins Spiel gegen die Münchner Vorstädter gehen, gerade vor heimischer Kulisse. Aktuell erspielten die Holzkirchner drei Siege bei drei Niederlagen, so dass man sich für den Moment hinter Geretsried, Mittenwald und Schliersee auf den vierten Platz in der Tabelle wiederfindet. Abgesehen von der eigenen Jugend gibt es drei Zugänge: Mittelstürmer Florian Schmid wechselte vom SC Reichersbeuern zum Heimatverein. Stefan Kirschbauer vom TEV Miesbach hatte bereits seine Schlittschuhe an den Nagel gehängt, konnte jedoch der Hartnäckigkeit des ESC nicht lange widerstehen und unterstützt die Verteidigung. Nicht ganz positiv entwickelte sich die Situation mit Neuzugang Nummer drei. Stefan Quintus kam vom EV Berchtesgaden als Ersatz für Holzkirchens pensionierten und in Germering bestens bekannten Goalie Andreas „Beppo“ Klett. Quintus zog sich aber im Urlaub eine schwere Schulter- und Schlüsselbeinverletzung zu und ist erst seit kurzem wieder im Trainingsbetrieb. Für die Wanderers steht ein echtes Schlüsselspiel an. Will man weiter an die obere Tabellenhälfte schielen, bedarf es gegen Holzkirchen fast schon einen Sieg. Der jungen und eingeschworenen Germeringer Truppe ist das bewusst, so dass man daraus alle Energie und Kräfte schöpft, um das Spiel positiv für sich zu gestalten. Bully im Freiluftstadion zu Holzkirchen ist am Sonntag um 19 Uhr. |
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| EC Eisbären Eppelheim (RLSW) Mit 2:3 unterlagen die Eisbären am Samstag dem EHC Freiburg. Die Tore von Dominik Dech und Roman Gottschalk waren am Ende zu wenig, um die Breisgauer zu bezwingen Die Eisbären konnten beim Aufsteiger fast den kompletten Kader aufbieten. Die Wölfe waren erwartungsgemäß aus dem DEL2-Team verstärkt und konnten so drei komplette Reihen aufbieten. Von Beginn an rissen die Eisbären das Spiel an sich, die Wölfe beschränkten sich auf schnelles, teils schnörkelloses Konterspiel, was den Eisbären vor allem zu Beginn Probleme bereitete. Offensiv agierte man jedoch kreativ, so dass man vermehrt hochprozentige Chancen erspielte, die jedoch vom Matchwinner auf Freiburger Seite, Goalie Leon Meder allesamt vereitelt wurden. Wie so oft, wurde dies bestraft. Im ersten Powerplay gingen die Wölfe früh in Führung (10.) und setzen nur 90 Sekunden später mit dem zweiten Treffer nach (11.). Die Eisbären zeigten sich jedoch wenig geschockt und drängten auf den Anschlusstreffer, wurden jedoch kurios ausgebremst. Im Mitteldrittel agierend ertönte plötzlich die Hupe der Stadionuhr, wonach beide Teams irritiert das Spiel einstellten. Da der Schiedsrichter den Fehler erkannte, ließ er das Spiel weiterlaufen. Dies nutze Freiburg schneller und lief einen einsamen Konter auf das Eppelheimer Tor und erhöhte auf 0:3. Alle Proteste halfen nichts und die Aufholjagd sollte nun schwerer werden. Die Eisbären wechselten zu diesem Zeitpunkt Jeromy Semtner für Marcel Kappes ein, der zwar an allen Gegentoren schuldlos war, jedoch durch den Wechsel einen Impuls setzen wollte. Bis zur Drittelpause konnte man sich glücklicherweise schadlos halten, so dass diese zur Neuordnung genutzt werden konnte. Ab dem zweiten Drittel zeigte der ECE weiter sein offensiv geprägtes Spiel, ohne die Freiburger jetzt ernsthaft zu Torchancen kommen zu lassen. Früh belohnte man sich mit Dechs Powerplaytreffer zum 1:3 (23.), kurz darauf zielte Gottschalk genau ins obere Toreck – 2:3-Anschlusstreffer (24.). Trotz weiterer hochkarätiger Chancen konnte man das Momentum nicht zum längst überfälligen Ausgleich nutzen, so dass das Schlussdrittel für diese Mission herhalten sollte. Wie bisher lief das Spiel im Einbahnstraßen-Hockey auf das Tor der Breisgauer, Chance um Chance wurde herausgespielt, nur dem Schlussmann war es zu verdanken, dass weiterhin die Wölfe führten. Drei Überzahlspiele im Schlussabschnitt sollten weitere gute Chancen ergeben, doch bis zuletzt hielt der knappe Rückstand. In der Schlussminute agierten die Eisbären dann noch ohne Torwart, kurz in doppelter Überzahl, doch am Ende unterlagen die Eisbären im Kampf gegen die Uhr. Eine vermeidbare Niederlage, die nicht zuletzt durch den kuriosen Treffer im 1. Drittel entschieden wurde, wenngleich die Eisbären genug Chancen hatten, das Spiel noch zu drehen. In der Tabelle rutscht man zwar auf Rang 4 ab, hat aber im Heimspiel gegen Hügelsheim weiterhin die Chance, bei einem Sieg diese wieder zu überholen und sich in der Spitzengruppe festzusetzen. Stimmungsvolles Top-Spiel mit Happy-End Das gestrige Top-Spiel gegen die Baden Rhinos aus Hügelsheim hatte mit Abpfiff nur Gewinner. Die 350 Zuschauer bekamen einen packenden Fight zu sehen, bei dem sich die Eisbären durch die Tore von Sebastian Bohr, Cedric Striepeke und Tim Brenner den Sieg sicherten, die Baden Rhinos dagegen konnten mit dem Punktgewinn die Tabellenführung ergattern. Die beiden bisherigen Duelle der beiden Teams, die durch einige Wechsel zwischen den Vereinen zusätzlich Zündstoff bekommen haben, waren bereits hart umkämpft, so dass es zum erwartet engen Match gestern gekommen ist. Die Eisbären knüpften dabei an das gute Offensivspiel des Vortages an und nahmen von Beginn an das Heft in die Hand. Doch wie bereits in Freiburg waren es diesmal die Gäste, die mit dem ersten Schuss in Führung gingen (3.). Der ECE hatte jedoch schnell die passende Antwort parat und glich durch Bohr aus (6.). Von nun an spielten fast nur die Eisbären, drängten die Rhinos phasenweise in deren Drittel, aus dem sie sich nur selten, dann aber auch teilweise gefährlich befreien konnten. Dabei hatten die Eisbären zahlreiche hochkarätige Torchancen, die jedoch allesamt vom starken ESC-Schlussmann Häberle vereitelt wurden, so dass es mit dem Remis in die erste Pause ging. Im zweiten Spielabschnitt zeigten sich die Rhinos dann deutlich präsenter, setzten den ECE früher unter Druck und kamen so nun ihrerseits zu einigen Chancen, doch Jeromy Semtner im Eisbären-Kasten stand seinem Gegenüber in nichts nach und ließ keinen Gegentreffer zu. Die Eisbären bekamen dank der undisziplinierten Rhinos-Spielweise mehrere Chancen im Powerplay, teils mit zwei Mann mehr auf dem Eis erstmals in Führung zu gehen, verpassten dies jedoch. Bei gleicher Spielerzahl drückten jedoch die Rhinos auf den nächsten Treffer, so dass der ECE mit dem Remis bis zur Schlussminute nun gut leben konnte. Erneut durften die Eisbären dann in doppelter Überzahl ran und diesmal nutze Striepeke die Chance, die 2:1 – Pausenführung zu erzielen (40.). Was sich im Mitteldrittel angedeutet hatte, setzte sich im Schlussabschnitt fort. Die Rhinos kämpften um den Ausgleich, die Eisbären wollten nachlegen und so ergab sich ein hochklassiger Schlagabtausch, der durch den nun verdienten Ausgleich der Rhinos (46.) auf die Spitze getrieben wurde. Beide Teams hatten in der Folge zahlreiche Großchancen, die jeweiligen Goalies blieben jedoch Sieger in allen Duellen. Zwei Unterzahlsituationen mussten nun auch die Eisbären noch überstehen, konnten hierbei jedoch überzeugen. So ging es leistungsgerecht nach 60 Minuten in das Shoot-Out. Der Krimi setze sich auch hier weiter fort, denn nachdem auf Seiten der Eisbären Marco Haas erfolgreich war, gleich der ESC mit dem letzten Schützen Brulotte noch aus. Die Rhinos schickten den einzigen Tor-Schützen im Tie-Break erneut, diesmal behielt jedoch Semtner die Oberhand. Auf Seiten des ECE folgte Rückkehrer Tim Brenner, der die Nerven behielt und gegen seinen ehemaligen Team-Kollegen zum 3:2-Sieg vollstreckte. Auch wenn die Baden Rhinos auf Grund der Niederlage keinen Grund zur Freude hatten, so fühlten auch sie sich kurz darauf als Sieger, da im Parallelspiel der bisherige Primus Bietigheim den Heilbronner Eisbären unterlag und somit der ESC Hügelsheim nun punktgleich mit den Eisbären an der Tabellenspitze rangiert. Und auch das gut gefüllte Icehouse hatte Grund zur Freude, denn unabhängig des Spielausgangs lieferten beide Fanlager eine mehr als angemessene Kulisse für dieses Top-Spiel. Der ECE hat sich dabei mit dem sechsten Heimsieg in Serie als stärkstes Heimteam von den anderen abgesetzt und will seinen Anhängern für diesen Support danken. Aus diesem Grund wird es zum kommenden Top-Spiel gegen die Amateure aus Bietigheim eine Freikarten-Aktion geben. Diese sind im Icehouse erhältlich, wurden bereits in Eppelheim verteilt und sind auch zum Download auf der Homepage verfügbar. |
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| HEC Eisbären Heilbronn Letztes Heimspiel der Eisbären Heilbronn (RLSW) Am Freitag, den 14.12.2018 (20:00 Uhr), steht das letzte Heimspiel des Jahres 2018 für die Eisbären Heilbronn in der Kolbenschmidt Arena an. Gegner ist der viertplatzierte der Liga, der EV Ravensburg. - Das spannende an der Situation: die Turmstädter haben lediglich einen Punkt Vorsprung vor den Heilbronnern und stehen somit derzeit auf dem letzten Play Off-Platz. Nach dem starken, letzten Wochenende mit der Maximal-Ausbeute von sechs Punkten, sind die Eisbären zwar weiterhin auf dem fünften Platz, es trennen sie aber nur noch drei Punkte vom Tabellenersten! Es gilt also, für das einzige Spiel am Wochenende alle Kräfte zu konzentrieren. Der EV Ravensburg ist dieses Jahr stark, doch wie das Wochenende gezeigt, können auch die Eisbären (eis-)bärenstark Eishockey spielen! |
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| Stuttgarter EC Rebels mit Heimniederlage gegen Heilbronn (RLSW) Nichts zu Erben gab es am vergangenen Samstag für die Stuttgart Rebels gegen die Eisbären Heilbronn. Bei der 0:3-Heimniederlage war man letztlich ohne echte Siegchance gegen den Tabellennachbarn aus dem Unterland. Sich der Bedeutung dieser Partie bewusst begannen die Eisbären vom Eröffnungsbully weg die Rebels mit äußerst aggressivem Forechecking unter Druck zu setzten. Diese zeigten sich beeindruckt und so wollte auf Stuttgarter Seite von Beginn an kein Spielfluss aufkommen. Heilbronn hingegen, passsicher und mit guter Raumaufteilung, nahm zunächst die Zügel in die Hand. Die Führung durch Sven Breiters Treffer in der achten Spielminute spiegelte korrekt den Spielverlauf wieder. In etwa das gleiche Bild bot sich den immerhin 418 Besuchern auch im zweiten Drittel. Die Rebellen waren zwar bemüht, verfingen sich aber immer wieder im dichten Abwehrnetz der Eisbären. Diese hingegen zeigten weiterhin die bessere Spielanlage und gingen in der 26. Minute mit dem zweiten Treffer weiter in Vorlage, Torschütze war Daniel Steinke. Ab etwa der Spielmitte gelang es den Gastgebern zwar, sich besser in Szene zu setzten und auch gelegentlich etwas Druck aufzubauen, zählbarer Erfolg blieb indes aus. Ein Lattentreffer in Überzahl war die einzige Ausbeute. Als Marc Oppenländer dann in der 45. Spielminute der dritte Heilbronner Treffer gelang, verflachte die Partie zusehends. Die Gäste spielten die verbleibende Viertelstunde souverän herunter und konnten sich mit diesem Erfolg in der Tabelle weiter von den Rebels absetzen. Trotz des enttäuschenden Ergebnisses muss jedoch auch konstatiert werden, dass dies das erste Spiel in dieser Saison war, bei dem man mit der Leistung der Rebellen nicht zufrieden sein konnte. Gelegenheit zur Rehabilitation bietet sich bereits am kommenden Freitag um 20 Uhr gegen den Tabellenletzten EHC Freiburg, bevor es am Sonntag zu den scheinbar wieder stabilisierten Hornets nach Zweibrücken geht. Das Heimspiel gegen Freiburg steht unter dem Motto „Spiel der Herzen“, es wird ein Charity-Game zugunsten von Herzkind e.V. sein. Der Stuttgarter EC bedankt sich auf diesem Wege noch einmal für die Darbietungen der Eislaufformation United Angels und der U9-Minis im Rahmenprogramm des Spiels gegen Heilbronn. |
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| TSG Reutlingen EKU Mannheim 1b - TSG Reutlingen Black Eagles 12:1 (3:0; 4:0; 5:0) (LLBW) Bereits am 1. Dezember 2018 gastierten die Black Eagles der TSG Reutlingen beim EKU Mannheim 1b. Die zweite Mannschaft der Badener war in den vergangenen Jahren auf Augenhöhe mit den Black Eagles gewesen, weshalb sich das Team von Trainer Roberto Cazacu durchaus Chancen gegen den EKU ausgerechnet hatte. Das aber auch in Mannheim für die Black Eagles keine Punkte zu greifen waren, zeigte sich schon sehr bald im ersten Drittel. Das Mannheimer Team war läuferisch sehr schnell unterwegs und hatte die ungestühme Spielweise, die in den Jahren zuvor oft Punkte gekostet hatte, abgelegt. Vor allem durch das hohe Tempo und die Spritzigkeit kamen die Gastgeber mit ihrem jungen Team schnell durch die Mittelzone ins Drittel der Black Eagles. Bei jedem Angriff ergaben sich ein bis zwei Schüsse auf das Reutlinger Gehäuse. Schon im ersten Drittel lautete das Schussverhältnis daher 24 :11 zu Gunsten der Hausherren. Natürlich war nicht jeder abgegebene Schuss eine hochkarätige Chance, es blieb aber immer noch so viel an gefährlichen Möglichkeiten übrig, dass es am Ende des ersten Drittels bereits 3:0 für das Team aus Mannheim lautete. Im Mittelabschnitt konnten die Black Eagles den Gegner durch konzentriertes Abwehrspiel besser unter Kontrolle bringen. Der wichtige Anschlusstreffer fiel jedoch nicht. Schnell hatte sich der EKU auf das Reutlinger Defensivsystem eingestellt und überbrückte das Mitteldrittel mit schnellen Einzelaktionen ihrer Kontingentspieler aus dem Regionalliga-Team. Viel zu oft kam der EKU aus allen Positionen zum Schuss, wobei Black Eagles Torhüter Florian Grad Schwerstarbeit leistete. Am Ende der Partie warf die Statistik 82 Schüsse auf das Black Eagles Gehäuse aus. Ein Wert, der bei einer ausgeglichenen Partie für drei Spiele reicht. Folglich erhöhten die Gastgeber bis zum Drittelende auf 7:0. Im Schlussabschnitt folgten weitere fünf Treffer, sodass am Ende ein desolates 12:1 stand. Zu offensichtlich war auch in dieser Partie die Unterschiede im läuferischen Tempo. Die Black Eagles sind schlicht darauf angewiesen mit drei Blöcken anzutreten, um das Tempo mit zu gehen. Nicht einmal acht Spieler brachten die Black Eagles für den nächsten Spieltag am 8.12.2018 bei den Eisbären Balingen zusammen. Nachdem sich am Donnerstagabend abzeichnete, dass durch berufliche Termine am Samstag, Spielsperren und Verletzungen nur acht Feldspieler verfügbar waren und damit die Mindeststärke von 9 nicht erreicht wurde, blieb den Verantwortlichen nur die Möglichkeit das Derby bei den Eisbären abzusagen und auf einen Verlegungstermin zu hoffen. Bereits am Samstag müssen die Black Eagles beim ERC Schwenningen antreten. Eine weitere Spielabsage wäre nach den Statuten der Liga allerdings nicht möglich. Die Schwarzwälder befinden sich derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz. Mit zwei Spielen Rückstand kämpfen Sie um den direkten Wiederaufstieg in die Regionalliga. Im Hinspiel kamen die Black Eagles mit voller Besetzung gegen den ERC zu einem deutlichen 2:9. Bei der derzeitigen Mannschaftsstärke wäre dies sicherlich erneut ein respektables Ergebnis. |
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| Dinslakener EC Kobras Kobras verlieren in Hamm erneut zweistellig (RLW) Nach der 3-16 Niederlage beim letzten Treffen in Hamm sollte es diesmal besser werden. Am Ende stand allerdings wieder eine zweistellige Niederlage. Bereits nach 10 Minuten war das Spiel im Grunde entschieden,denn da führten die Hammer bereits mit 3-0. Die Kobras waren bis dahin überhaupt nicht ins Spiel gekommen und auch nach diesen 3 Toren waren die Gastgeber die spielbestimmende Mannschaft. Jesse Parker konnte in der 19.Minute auf 3-1 verkürzen.Im ersten Drittel verletzte sich Stürmer Pascal Behlau,eine genaue Diagnose steht hier noch aus. In der Pause wurde Trainer Milan Vanek laut in der Kabine,gebracht hat es allerdings zunächst gar nichts,denn Hamm spielte weiter groß auf und traf sowohl zum 4-1 und 5-1. Erst danach besannen sich die Kobras auf´s Eishockeyspielen, und schon klingelte es 2 mal im Kasten von Sebastian May. Leon Taraschewski und Moritz Hofschen waren die Torschützen. Zu dieser Phase des Spiels hätte die Partie kippen können,denn die Kobras waren jetzt ganz klar am Drücker und schnürten die Hammer in deren Hälfte ein. Allerdings wurden sie von der Pausensirene ausgebremst. Mit 5-3 ging es dann ins letzte Drittel und die Kobras nahmen sich einiges für dieses vor. Aber bereits nach 25 Sekunden beendete Lukas Novacek mit dem 6-3 für Hamm dieses zarte Pflänzchen der Hoffnung. Von nun an hatten die Gastgeber leichtes Spiel und konnten noch 5 weitere Treffer erzielen. Die Tore von Alex Zaslavski und Tim Cornelißen waren da nur noch Ergebniskosmetik. So endete ein alles in allem enttäuschendes Spiel aus Kobras Sicht mit einer 5-11 Niederlage . Am kommenden Wochenende stehen mit den Spielen in Neuwied und Ratingen erneut 2 Auswärtsspiele vor der Türe. |
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| Herforder EV Ice Dragons feiern mit Kantersieg in Lauterbach das nächste 6-Punkte-Wochenende! (RLW) Auch im 3. Aufeinandertreffen mit den Luchsen aus Lauterbach gaben sich die Ice Dragons keine Blöße, gewannen beim Tabellenvorletzten mit 15:3! Jeff Job war mit dem Spiel, vor dem Hintergrund der vielen Ausfälle zufrieden. „Klar, wir hätten mehr Tore machen können. Aber man muss auch sehen, dass wir heute sehr viele Ausfälle hatten! Die Jungs haben wieder ein gutes Wochenende gespielt!“ Ein paar Sorgenfalten hatte Jeff Job vor der Fahrt in den Vogelsbergkreis schon: Florian Kiel und Leon Nasebandt waren beruflich verhindert, Kris Gehring, Philipp Brinkmann und Alexander Seel fielen verletzt aus. So stellten sich die angeschlagenen Aric Schinke und Tim Schürstedt in den Dienst der Mannschaft, wobei Aric Schinke bereits beim Aufwärmen signalisierte, dass es doch noch nicht gehen würde, er saß das ganze Spiel über auf der Bank. Dadurch musste Kapitän Fabian Staudt erneut in der Verteidigung ran. Das mittlerweile gewohnte Reihenpuzzle hatte Anfangs noch seine Auswirkungen, die Ice Dragons benötigten ein paar Minuten, um vollends ins Spiel zu finden. Dann jedoch ging es mit Volldampf in Richtung des Tores von Frederick Schwieger, der sich über mangelnde Arbeit im Laufe des Spieles nicht mehr beklagen konnte. Jan-Niklas Linnenbrügger eröffnete das fröhliche Toreschießen in der 7. Minute, nur 5 Minuten später stand es bereits 0:5, Ben Skinner, Nils Bohle und 2x Killian Hutt hatten die Ice Dragons so deutlich in Front gebracht. Das man sich in dieser Liga jedoch, gegen keinen Gegner, Unaufmerksamkeiten leisten darf, zeigten die Gastgeber dann in der 16. und 17. Minute, als Jakub Zdenek und Dennis Stumpf innerhalb von 70 Sekunden 2 mal Tim Stenger im Herforder Tor überwinden und auf 2:5 verkürzen konnten. Eine Phase, die Jeff Job nicht wirklich gefiel: „Da haben wir die Gegentore viel zu leicht hergeschenkt!“ Doch sein Team reagierte im Stile eine Spitzenmannschaft, sorgte durch Killian Hutt und Jan-Niklas Linnenbrügger noch vor der Pause für die erneute 5-Tore Führung. Das zweite Drittel begann dann etwas zäh. Zwar waren die Ice Dragons überlegen, jedoch zu verspielt im Abschluss. So dauerte es bis zur 32. Minute, ehe erneut ein Tor fiel. Allerdings war es zum dritten Mal an diesem Abend Tim Stenger, der die Scheibe aus dem Netz holen durfte, Dennis Stumpf hatte auf 3:7 verkürzt. Dieser Treffer sorgte jedoch dafür, dass die Ice Dragons nun wieder deutlich zielstrebiger zur Sache gingen! Killian Hutt stellte in der 35. Minute den alten Abstand wieder her, bevor es dann in der 36. Minute etwas Besonderes zu feiern gab: Nach Vorarbeit von Fabian Staudt und Jan-Niklas Linnenbrügger hatte Alexander Chmelkov sich in Überzahl für die starken Leistungen in dieser Saison endlich selbst belohnt und sein erstes Pflichtspieltor in der ersten Mannschaft erzielt! Tommy Kuntu-Blankson machte die Partie dann in der 39. Minute zweistellig, Gleb Berezovskij erhöhte nur kurze Zeit später auf den 3:11 Pausenstand. Im letzten Drittel spielten die Ice Dragons dann ihre Überlegenheit routiniert aus. Das Team um Kapitän Fabian Staudt ließ defensiv nichts mehr zu und kombinierte sich immer wieder gefällig vor das Tor der Luchse, ließ jedoch, auf Grund der bereits hohen Führung, ein wenig die Konsequenz im Abschluss vermissen. Dennoch erhöhten Ben Skinner, Killian Hutt und Fabian Staudt bis zur 50. Minute auf 3:14, den Schlusspunkt und damit den 3:15 Endstand erzielte Ben Skinner dann in der 58. Minute. |
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| EHC Neuwied Bären Mit den Bären aufs Weihnachtsmarkt-Eis (RLW) Den EHC „Die Bären" 2016 gibt es am kommenden Samstag, 15. Dezember, in der Zeit von 15 bis 17 Uhr ganz nah zum Anfassen: Der Neuwieder Eishockey-Regionalligist packt mit einigen Spielern der ersten Mannschaft die Schlittschuhe ein und wird auf der Eisbahn des Koblenzer Weihnachtsmarktes zu Gast sein. Für Fans und diejenigen, die es noch werden wollen, besteht die Möglichkeit, gemeinsam mit den Spielern einige Runden auf dem Eis zu drehen. Auch der immer zahlreicher werdende Neuwieder Nachwuchs gibt eine Kostprobe seines Könnens ab. Die Bambini und U13-Spieler der Bären absolvieren in Koblenz ein Showtraining. |
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| Ratinger Ice Aliens Ice Aliens können in Soest nicht gewinnen (RLW) In einer erneut ausgeglichenen und kämpferischen Begegnung müssen sich die Ice Aliens den Boerdeindianern aus Soest mit 4:2 geschlagen geben. Die Ratinger gingen früh durch Alex Schneider in Führung, doch Soest glich zur Mitte des Drittels durch Igor Furda aus. Trotz der wenigen Tore war es doch eine interessante Partie, bei der es auf beiden Seiten Chancen gab. Im zweiten Durchgang nutzte Ben Busch eine solche Gelegenheit und erhöhte auf 2:1 für die Gastgeber. In der 37. Minute dann ein Aufreger der unangenehmen Art. Josef Schäfer checkte Marvin Cohut einen Meter vor der Bande von hinten. Cohut ging zu Boden, prallte mit der Schulter gegen die Bande, blieb zunächst auf dem Eis liegen und musste das Spiel frühzeitig beenden. Schiedsrichter Naus verhänge hier nur eine 2minütige Strafe wegen Beinstellens, trotz der Verletzung. Die Ice Aliens rannten weiterhin das Tor der Indianer an, scheiterten aber immer wieder an ihrer eigenen Abschlussschwäche. Die Gastgeber suchten ihr Heil in Kontern, so dass das Spiel hin und her wogte und für die Zuschauer keine Langeweile aufkam. Weitere Tore fielen in diesem Abschnitt aber nicht mehr. Im letzten Abschnitt zeigte sich das Spiel in seiner bisherigen Form. Bei den Kontern der Indianer war Christoph Oster im Tor der Ice Aliens die letzte Station, die Ratinger vermochten es nicht, den Puck im Gehäuse auf der anderen Seite unterzubringen. In der 50 Minute war es erneut Ben Busch, dem es noch einmal gelang, Oster zu überwinden. Doch die Gäste gaben nicht auf, nur 40 Sekunden später fiel der Anschlusstreffer durch Dennis Fischbuch. In der 58. Minute nahm Trainer Sikorski eine Auszeit, stelle seine Mannschaft noch einmal ein und gab letzte Anweisungen. Dazu gehörte, dass Christoph Oster das Tor verließ und die Ice Aliens mit sechs Feldspielern agierten. Das Glück war aber auf Seiten der Soester, die zehn Sekunden vor der Schlusssirene den Puck ins leere Tor brachten. |
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| Salzgitter Icefighters Icefighters verlieren in Nordhorn (RLN) Mit einem 2:4 (2:1, 0:2, 0:1) mussten die TAG Salzgitter Icefighters am Samstagabend beim EC Nordhorn die vierte Niederlage in Folge hinnehmen. Dabei hatte das Team von Radek Vit, wie in den drei Spielen zuvor, bereits in Führung gelegen. Auch in Nordhorn starteten die Stahlstädter gut in die Partie und gingen durch das 0:1 (8.) von Luca Häufler in Führung. Der Gegentreffer zum 1:1 (12.) kam zwar nach wenigen Minuten, doch Cedric Schröder jagte die Scheibe nur kurz darauf zum 1:2 (14.) in die Maschen, sodass die Mannschaft vom Salzgittersee vorne liegend in die Pause gehen konnte. Wie schon so oft in jüngster Vergangenheit, kippte das Spiel im zweiten Abschnitt. "Wir haben gut gespielt und waren auch erstmal besser als Nordhorn", sagte Vit zum ersten Drittel. Im Mittelabschnitt waren es dann die Hausherren, die in Minute 25 für den erneuten Ausgleich sorgten und gut zwei Minuten vor der zweiten Pause mit dem 3:2 (38.) die Begegnung drehten. "Wir haben wieder zu viele grobe individuelle Fehler gemacht, nicht einfach gespielt, hatten zuviele Scheibenverluste und die Absicherung hat nicht funktioniert weil die Stürmer teilweise zu tief standen", so der Coach. Im Schlussdrittel lief es nicht besser, Möglichkeiten gab es zu genüge, doch die Salzgitteraner ließen zu viel liegen. Auch aus den zahlreichen Strafzeiten des ECN zogen die Gäste keinen Vorteil. "Wir hatten genug Möglichkeiten, aber dann muss man auch mal die Tore machen. Teilweise waren wir alleine vor dem Tor, wir hätten uns hinsichtlich der Chancenverwertung besser anstellen müssen. Es ist umso ärgerlicher, dass wir den Gegner zu Strafen genötigt haben, aber nichts dabei heraus kam", ärgerte sich der Ex-DEL-Spieler. Auch der Extraattacker, den der Deutsch-Tscheche kurz vor Schluss auf das Eis schickte, half nichts mehr. Nordhorn legte zum 4:2-Endstand auf den leeren Kasten nach. |
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| ESV Chemnitz Wichtiger Sieg in Dresden (RLO) Die Crashers haben drei extrem wichtige Punkte im Kampf um Platz vier eingefahren. Mit 5:2 (3:0,1:0,1:2) setzte sich das Team um Kapitän Michael Stiegler gegen den ESC Dresden durch. Das erste Drittel dominierten die Crashers taktisch und physisch. Strukturiertes Forechecking ließ ein Spiel der Hausherren kaum stattfinden. Zudem nutzten die Chemnitzer konsequent ihre Chancen. Top-Scorer Kokoska verwandelte einen Alleingang nach super Pass von Hofmann zum 1:0. Hirsch und Stiegler legten für die Crashers zu einer beruhigenden 3:0 Führung nach. Im zweiten Drittel beherrschten die Chemnitzer weiterhin die Partie. Das Powerplay war gut. Die Überzahlreihen kamen schnell ins Angriffsdrittel und fanden ihre Aufstellung. Kokoska war es, der mit seinem Überzahltreffer in der 27. Minute auf 4:0 erhöhte. Dresdener Chancen ergaben sich vereinzelt durch schnelle Konter. Doch die Abwehrreihen und der gut aufgelegte Torhüter Kopp konnten jedes Feuer im Keim ersticken. Die Marschroute für das letzte Drittel war klar: den Gegner nicht mehr ins Spiel kommen lassen! Doch gleich im ersten Wechsel konnten die Hausherren nach einem Durcheinander vor dem Chemnitzer Tor ihren ersten Treffer erzielen. Als wenig später der zweite Treffer für Dresden in der 43. Minute fiel, nahmen die Crashers eine taktisch kluge Auszeit, um Schwung aus dem Spiel der Landeshauptstädter zu nehmen und sich auf eigene Stärken zu besinnen. Die Auszeit fruchtete! Die Crashers fanden zu ihrem Spiel zurück. Den 5:2 Endstand markierte man-of-the-match Kokoska mit seinem dritten Treffer an diesem Abend. Zusammen mit den zahlreich mitgereisten Fans wurden drei wichtige Punkte gefeiert. Bitter ist der Ausfall von Neuzugang Charousek. Die Verletzung ist nicht schwer, dennoch steht ein Einsatz im nächsten Spiel auf der Kippe - ausgerechnet im Schönheider Wolfsbau, am kommenden Samstag. Tobias Rentzsch: "Das waren wichtige drei Punkte um Platz vier. Unser Team hat das Spiel über weite Strecken dominiert. Wir müssen aber die vermeidbaren Fehler im Spielaufbau abstellen. Dennoch bin ich stolz auf die Leistung unseres Teams.“ Das nächste Heimspiel ist am 22. Dezember. Zur Xmas-Time ist der Tabellenzweite FASS Berlin zu Gast in Chemnitz. Start 17 Uhr! |
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