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September 26
                         
September
             
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 10.Dezember 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutscher Eishockey Bund, Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost



    
Deutscher Eishockey Bund
U20-WM Div. I: Auftaktsieg für die U20-Nationalmannschaft
(DEB)  Zum Auftakt der 2019 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft hat die deutsche U20-Nationalmannschaft einen Auftaktsieg gefeiert. Die Mannschaft von U20-Bundestrainer Christian Künast feierte im Bundesleistungszentrum Füssen einen 3:2 (1:1, 1:0, 0:1, 0:0, 1:0)-Erfolg nach Penaltyschießen.
Vor dem Spiel wurde Moritz Seider als Kapitän der deutschen Mannschaft benannt. Leon Gawanke und Tim Brunnhuber übernahmen die Rolle als Assistenzkapitän.
Die deutsche Mannschaft startete mit viel Tempo in die Partie und übernahm direkt die Spielkontrolle. Justin Schütz scheiterte freistehend in der siebten Minute am österreichischen Goalie. Wenige Sekunden später tauchte Taro Jentzsch vor dem österreichischen Goalie auf und scheiterte nur knapp am Schoner. Die dritte Torgelegenheit in Überzahl verwandelte Mike Fischer zur verdienten 1:0-Führung für die deutsche Mannschaft. Die DEB-Auswahl bestimmte die ersten 20 Minuten, wurde jedoch kurz vor der Drittelsirene noch von Benjamin Lanzinger mit dem Ausgleich überrascht.
Die Österreicher tankten durch den Treffer Selbstvertrauen und erspielten sich zu Beginn des Mittelabschnitts ein Chancenplus. Doch nachdem der Landesnachbar mehrmals an dem deutschen Goalie Hendrik Hane scheiterte, schlug auf der Gegenseite Kapitän Moritz Seider zu. Der 17-Jährige brachte den Puck im linken Winkel unter und sorgte für die 2:1-Führung. Der Erfolg sollte der deutschen Mannschaft nach 60 Minuten allerdings verwehrt bleiben: Lukas Schreier drückte die Scheibe in der 52. Minute zum Ausgleich über die Linie und erzwang die Verlängerung. Dort hatte Tim Brunnhuber die größte Gelegenheit die Partie zu entscheiden. Doch der 19-Jährige scheiterte am österreichischen Goalie.
Im Penaltyschießen gingen die Österreicher zwei Mal in Führung, jedoch sorgten Tim Brunnhuber und Dominik Bokk für den jeweiligen Ausgleich. Nachdem Niklas Wurschl beim Penalty der Schläger brach, nutzte Alexander Ehl, um die deutsche Mannschaft zum Auftaktsieg bei der 2019 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft zu schießen.
Bereits vor der Partie sorgte Frankreich mit einem 3:1-Erfolg gegen Lettland für die erste Überraschung des Turniers. Am Abend trifft Weißrussland ab 20.00 Uhr auf Norwegen. Letztgenannte Nation ist auch der kommende Gegner der deutschen Mannschaft. Am morgigen Montag trifft das Team von U20-Bundestrainer Christian Künast ab 19.00 Uhr auf die Skandinavier.
Christian Künast, U20-Bundestrainer: „Es war der erwartet schwere Auftakt in die Heim-WM mit dem glücklicheren Ende für uns. Die Mannschaft ist nervös in das Spiel gestartet, aber am Ende zählt der Sieg.“
Moritz Seider, Kapitän U20-Nationalmannschaft: „Das war ein enorm wichtiger Auftaktsieg für uns. Wir haben die Österreicher ins Spiel kommen lassen und sind des Öfteren in Konter gelaufen. Das müssen wir in Zukunft besser machen.“
  
    
Düsseldorfer EG
Comeback reicht für Punkt – 2:3 n. V. gegen Ingolstadt
(DEL)  Zum Ende der ersten Hauptrundenhälfte empfing die DEG den ERC aus Ingolstadt. Nach drei Siegen in Folge setzte es mit dem 2:3 nach Verlängerung (0:1; 1:1; 1:0; 0:1) vor 7.731 Zuschauern wieder eine Niederlage. Grämen sollte sich die DEG jedoch nicht. Sie spielte streckenweise stark und kämpfte sich in die Partie zurück.
  
    
EHC Red Bull München
Red Bulls unterliegen Mannheim im Penaltyschießen
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat ein hochklassiges Spitzenspiel gegen die Adler Mannheim mit 0:1 nach Penaltyschießen (0:0|0:0|0:0|0:0|0:1) verloren. Vor 6.142 Zuschauern im ausverkauften Olympia-Eisstadion lieferten sich der Deutsche Meister aus München und der Tabellenführer aus Mannheim eine Partie mit vielen Chancen, die vor allem aufgrund der starken Torhüter Danny aus den Birken (München) und Dennis Endras (Mannheim) erst im Shootout entschieden wurde. 
Beide Teams taktierten nicht, sondern starteten mit offenem Visier in das Spitzenspiel. Dass es nach 20 Minuten 0:0 stand, lag an den Goalies: Münchens Danny aus den Birken und Mannheims Dennis Endras stellten mehrfach ihre Klasse unter Beweis. Endras verhinderte in der vierten Minute gegen Frank Mauer zweimal mit Glanzparaden die Führung der Red Bulls. Auf der Gegenseite hielt aus den Birken die Schüsse von Janik Möser (6.) und Benjamin Smith (7.). Danach wurde die Partie härter, die spielerische Komponente kam aber weiterhin nicht zu kurz. In der 19. Minute hatte John Mitchell die letzte Münchner Chance vor der ersten Pause.
Das erste Ausrufezeichen im zweiten Drittel setzte Yasin Ehliz, sein Schuss landete aber am Pfosten des Mannheimer Tors (23). Die Red Bulls hatten in der Folge mehr vom Spiel und weitere Großchancen durch Justin Shugg (35.) und Trevor Parkes (38.), doch Dennis Endras hielt weiterhin stark. Die Adler hatten weniger Möglichkeiten, wenn sie vor dem Tor der Münchner auftauchten, waren sie aber ebenfalls gefährlich: Chad Kolarik (37.) und Andrew Desjardins (38.) hatten in der Schlussphase des Drittels die besten Chancen der Gäste.
In der 42. Minute des Schlussabschnitts lief Mannheims Garrett Festerling auf das Tor von Danny aus den Birken zu, Münchens Goalie blieb aber lange stehen und hielt die Null. Auf der Gegenseite verhindert Dennis Endras mit Paraden gegen Tobias Eder (46.) und Maximilian Kastner (48.) sowie in der spannenden Schlussphase gegen John Mitchell und Yasin Ehliz (jeweils 57.) die Münchner Führung. 90 Sekunden vor dem Ende entschärfte Danny aus den Birken mit der Fanghand einen Alleingang von Chad Kolarik in Adler-Überzahl und rettete die Red Bulls in die Verlängerung.
In der fünfminütigen Verlängerung fielen ebenfalls keine Tore, sodass die Partie ins Penaltyschießen ging. Mannheims Luke Adam traf als einziger Spieler und sicherte den Adlern so den Zusatzpunkt.
  
    
Bayreuth Tigers
Bayreuth zieht trotz großem Kampf unglücklich den Kürzeren
(DEL2)  Der starke Lauf der Tigers (glänzende 12 Punkte aus den letzten 5 Spielen) sorgte für sichtbar gestiegenes Selbstvertrauen und so ging man auch die Partie gegen das Spitzenteam Frankfurt an. Mit ziemlich offenem Visier legten beide Mannschaften taktische Zwänge häufig ab, überquerten die Mittelzone oft zügig und sorgten so für ein über weite Strecken kurzweiliges Spiel. Mit dem ersten Powerplay gingen die Gastgeber dann auch gleich in Führung. Heatley stand im Slot goldrichtig und staubte den Abpraller nach einem Fernschuss ab. In der Folgezeit versuchten die Löwen dagegen zu halten, aber die gut gestaffelten Bayreuther ließen ihnen nur wenig klare Chancen und den Rest bereinigte Jaeger. Als Goldhelm Mitchell für die Hessen einmal auf der linken Außenbahn zu viel Platz hatte, nutzte er das perfekt und bediente Proft zentral, der direkt zum Ausgleich traf. Dieses Remis zur ersten Pause spiegelte die Kräfteverhältnisse ziemlich gut wieder.
Im Mittelabschnitt blieb das Spiel wechselhaft mit viel hin und her, worunter das Niveau nun aber zeitweise etwas litt aber die Oberfranken waren weiter voll auf Augenhöhe und gut im Spiel. Die Gäste erspielten sich mit der etwas „feineren Klinge“ zwar leichte Vorteile bei Spielanteilen und Scheibenbesitz aber die klareren Chancen hatten die Tigers. Unter anderem visierte Kolozvary einmal die Latte an (29.) und bei Großchancen von Bartosch und Kunz reagierte Löwengoalie Andryukhov prächtig. Bei einem Nachsetzen von Kunz wäre vielleicht auch ein Penalty möglich gewesen, doch die Unparteiischen entschieden auf zwei Minuten, was die Tigers in doppelte Überzahl brachte. Diese Phase spielte man aber etwas zu statisch, sodass Frankfurt dies unbeschadet überstand. Daraus zogen die Löwen offensichtlich neue Kraft, denn danach legten sie wieder einen Gang zu und kamen wieder zu besseren Chancen. Ein sehr starker Jaeger, das nötige Quäntchen Glück und aufopferungsvoll fightende Wagnerstädter hielten das Unentschieden aber auch bis zur zweiten Pause.
Im Schlussdrittel baute der Favorit aus der Mainmetropole immer mehr Druck auf und die Hausherren taten sich immer schwerer eigene Aktionen zu kreieren. Man schaffte es zwar den Gästen nach wie vor wenige Großchancen zu gestatten aber der eigene Spielaufbau fand teilweise kaum noch statt. Wieder hielt ein famoser Jaeger und seine gut arbeitenden Vorderleute das Remis, weil man die Räume eng genug machte und noch entscheidend stören konnte. In Überzahl gelang es dann das Spiel auf die andere Seite zu verlagern und mit dem nun zeitweise klasse mithelfenden Publikum am Familientag holte man das Momentum sogar nochmal zurück und einigen turbulente Szenen vor Andryukhov fehlte nur der krönende Abschluss. In der völlig offenen Schlussphase unterlief den Tigers aber ein Fehler in der Offensive, den die Gäste zu einem 3 gegen 1 Konter nutzten, den Breitkreuz selbst trocken zum 1-2 bestrafte. Die Tigers versuchten zwar nochmals zurück zu kommen aber Frankfurt spielte das nun clever und ließ auch gegen sechs Feldspieler nichts mehr Zwingendes zu und nahmen die drei Zähler mit auf die Heimreise nach Hessen.
Weite Teile der Partie agierte man absolut auf Augenhöhe mit dem klaren Favoriten und Meisterschaftsaspiranten aus Südhessen. Das alleine zeigt schon die positive Entwicklung der Tigers, der heute nur das I-Tüpfelchen von mindestens einem Punkt fehlte. Möglich war das jederzeit und deswegen bleibt auch mit dieser Niederlage kein Grund zum grämen, sondern mit erhobenem Haupt in die nächsten Aufgaben zu gehen.
Das nächste Heimspiel der Tigers steigt bereits am kommenden Freitag, dem 14.12.2018 um 20 Uhr gegen die Bietigheim Steelers, den amtierenden Meister.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
0:5! Eispiraten verlieren in Bad Nauheim - Westsachsen können sich nicht aus Formtief befreien
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Gastspiel bei dem EC Bad Nauheim mit 0:5 verloren. Zwar gestalteten die Westsachsen das Spiel bis zum Ende des zweiten Durchgangs offen, bissen sich an der Defensive der Hessen jedoch sprichwörtlich die Zähne aus. Die Gastgeber präsentierten sich dagegen kaltschnäuzig im Angriff. Die Eispiraten verpassten es somit, sich aus dem aktuellen Formtief zu befreien.
Zwar hatten die Hausherren im ersten Durchgang optisch mehr vom Spiel, doch auch die Eispiraten kamen zu guten Gelegenheiten. Felix Bick parierte aber mehrmals, ebenso wie Brett Kilar im Tor der Eispiraten, bärenstark.
Im zweiten Durchgang erwischten die Eispiraten dann den besseren Start und setzten sich vorerst im Drittel der Gastgeber aus Bad Nauheim fest. Ertrag sprang dabei nicht heraus. Überraschend zu diesem Zeitpunkt gingen die Nauheimer dann in Führung. Dustin Sylvester verwandelte aus spitzem Winkel - 0:1 (24.). Die Eispiraten hielten dennoch weiter dagegen, ohne wirklich gefährliche Angriffe zu produzieren. Cody Sylvester, Bruder von Dustin, der das erste Tor erzielte, legte dann nach. In der 29. Minute sorgte er für das 0:2. Zuvor scheiterte Flick an Bick, der mit einer starken Parade den Ausgleich im Powerplay vereitelte. Radek Krestan setzte mit seinem Treffer zum 0:3 in der 37. Minute dann den Schlusspunkt im Mitteldrittel.
Auch zu Beginn des dritten Durchgangs ergaben sich immer wieder Möglichkeiten für die Westsachsen. Doch weder Hilbrich noch Pohl konnten aus ihren Chancen Kapital schlagen. Die Hessen spielten das Spiel dagegen ohne Druck clever zu Ende. Radek Krestan markierte in der 53. Minute seinen zweiten Treffer in Überzahl - 0:4. Dennis Reimer setzte mit seinem Tor zum 0:5 in der 56. Spielminute dann den Schlusspunkt.
  
    
Deggendorfer SC
Deggendorfer SC muss sich dem ESV Kaufbeuren geschlagen geben
(DEL2)  Nach dem schwachen Auftritt bei der 5:1 Auswärtsniederlage wollte das  
Team von Trainer John Sicinski am Sonntag gegen die Topmannschaft aus  
Kaufbeuren eine Reaktion zeigen. Dies gelang den Deggendorfer  
Kufencracks auch, dennoch reichte es vor 1747 Zuschauern am Ende nicht  
zu einem Punktgewinn und man verlor mit 1:4.
Das Spiel startete dann jedoch mit einem Paukenschlag aus Sicht der  
Gäste. Gerade einmal 50 Sekunden waren gespielt, als Alexander Thiel  
per Abstauber auf 0:1 stellte. Doch es sollte noch schlimmer kommen.  
Knapp 40 Sekunden später klingelte es schon wieder im Tor von Jason  
Bacashihua. Saku Salminen zog im Slot blitzschnell aus der Drehung ab  
und ließ dem Deggendorfer Keeper keine Abwehrmöglichkeit. Doch die  
Deggendorfer zeigten sich unbeeindruckt von dem frühen Gegentor. In  
der sechsten Minute erzielte Andrew Schembri im Powerplay den  
Anschlusstreffer. In der Folgezeit waren die Hausherren etwas aktiver,  
verpassten es aber im restlichen Drittel und auch zu Beginn des  
zweiten Abschnitts einen weiteren Treffer zu erzielen.
In der 30. Spielminute starteten die Deggendorfer einen Konter  
Richtung Kaufbeurer Tor, verloren allerdings an der gegnerischen  
blauen Linie den Puck. Der ESVK ließ sich dann nicht zwei Mal bitten.  
Julian Eichinger spielte den langen Pass auf Joseph Lewis, der seinen  
Alleingang zum 1:3 verwertete.
Bis ins letzte Drittel hinein versuchten die Deggendorfer nochmal  
alles, um nochmal heranzukommen, doch das Kaufbeurer Abwehrbollwerk  
ließ keinen weiteren Gegentreffer mehr zu.
Auf der Gegenseite trafen die Gäste knapp zwei Minuten vor Ende der  
Partie noch zum 1:4 und machten den Deckel drauf.
Damit zeigte sich das Team von Trainer John Sicinski zwar stark  
verbessert, muss aber am Ende doch punktlos die Segel streichen.  
Weiter geht es für den DSC am kommenden Freitag. Dann gastieren die  
Löwen Frankfurt in Deggendorf. Spielbeginn ist um 20 Uhr.
  
    
Dresdner Eislöwen
Sieg in Kassel / Eislöwen feiern Sechs-Punkte-Wochenende 
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Kassel Huskies mit 2:0 (0:0; 2:0; 0:0) gewonnen. Vor 2489 Zuschauern brachte Steven Rupprich die Gäste in Führung (33.). Georgijs Pujacs (40.) markierte mit seinem Treffer im Powerplay Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels bereits den Endstand.
Bradley Gratton: "Im ersten Drittel haben wir ein sehr gutes Spiel beider Mannschaften gesehen. Die Führung hat uns gestärkt und uns Rückenwind gegeben. Im Schlussdrittel wollten wir es klug angehen und uns keinem Risiko mehr aussetzen. Die Strafen haben wir gut überstanden. Unsere Jungs wollten den Sieg heute unbedingt und sie haben alles dafür getan, um ihn einzufahren."
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 14. Dezember um 19.30 Uhr gegen die Heilbronner Falken in der EnergieVerbund Arena.
  
    
ESV Kaufbeuren
ESVK gewinnt mit 4:1 in Deggendorf
(DEL2)  Die Joker mussten beim heutigen Auswärtsspiel in Deggendorf neben den verletzten Sebastian Osterloh und Ossi Saarinen, auch auf den gesperrten Denis Pfaffengut verzichten. Vom Partnerclub ERC Ingolstadt stand Verteidiger Simon Schütz zur Verfügung.
Der ESVK kam super in die Partie. Alex Thiel nutzte nach 50 Sekunden einen Abstauber nach einem Schuss von Jere Laaksonen zur frühen 0:1 Führung. Es kam sogar noch besser. Saku Salminen traf 42 Sekunden später aus der Drehung im Slot zum 0:2. Für den kürzlich verpflichteten Finnen war dies der erste Treffer im Dress der Joker. Jason Bacashihua im Kasten der Hausherren war bei beiden Treffern völlig machtlos. Die Joker spielten weiter nach vorne und hatten viele gute Möglichkeiten. Der DSC brachte dann aber nach dem zweiten Kaufbeurer Tor etwas zu viel und auch unnötige Härte in das Spiel. Philipp de Paly bekam einen Check gegen den Kopf, welcher aber, warum auch immer, nicht zu einer Strafe führte. Der Kaufbeurer Verteidiger konnte das Spiel zum Glück aber nach einer längeren Behandlungspause fortsetzen. Ein paar Sekunden später musste Joey Lewis auf die Strafbank und Andrew Schembri verkürzte sehenswert zum 1:2. Die Joker ließen sich aber vom schnellen Anschlusstor der Deggendorfer nicht aus der Ruhe bringen und hatte durch Wolter, Eichinger, Laaksonen und Schmidle weitere top Chancen für einen eigenen Treffer. Auf der anderen Seite rettete Stefan Vajs in der 16. Minute gegen den durchgebrochenen Andrew Schembri und somit ging es mit einem Spielstand von 1:2 in die erste Pause. 
Der ESVK war auch im zweiten Drittel die klar spielbestimmende Mannschaft. Der Aufsteiger hatte es weiter seinem starken Torhüter zu verdanken, dass der DSC im Spiel blieb. Die Partie wurde auch immer ruppiger, was den Joker und allen voran den Schiedsrichtern nicht gut tat. Die beiden Unparteiischen ließen leider jegliche Konsequenz und Souveränität in ihrer Spielleitung vermissen. Nach einem Zusammenprall verloren die Kaufbeurer dann Branden Gracel für den Rest des Drittels. Die Position des Kanadiers in der ersten Sturmreihe nahm Markus Lillich ein. In Unterzahl (28. Minute) agierend hatten die Joker dann durch Florian Thomas zwei riesen Chancen auf den dritten Treffer. Jason Bacashihua blieb aber beide Male der Sieger gegen den Kaufbeurer Stürmer. Gerade als die Joker wieder komplett waren, schloss Joey Lewis einen weiteren Alleingang gekonnt und eiskalt zum 1:3 ab. Die Kaufbeurer hatten die Partie auch nach dem dritten Treffer im Griff, verpassten es aber immer wieder den Spielstand zu erhöhen und so ging es für die Allgäuer mit zwei Toren Vorsprung in die zweite Pause. 
Gute Nachrichten gab es zu Beginn des 3. Drittels. Branden Gracel kehrte wieder auf das Eis zurück und für die Zuschauer ergab sich das gleiche Bild wie in den ersten 40 Minuten. Der ESVK machte viel Druck und Jason Bacashihua im Kasten der Hausherren hatte alle Hände voll zu tun, einen weiteren Kaufbeurer Treffer zu verhindern. Nach einem ungeahndeten und üblen Bandencheck an Florin Ketterer, kochte die Stimmung auf der Kaufbeurer Bank über. Der Kaufbeurer Verteidiger musste Minutenlang behandelt werden und zog sich u.a. ein Cut am Halsbereich zu. Konnte aber in den Schlussminuten zum Glück wieder in das Spielgeschehen eingreifen. Die Allgäuer verpassten es nach gut 50 Minuten bei einer 60 Sekunden langen doppelten Überzahl leider die Vorentscheidung herbeizuführen. Die beste Chance hatte Julian Eichinger, dessen wuchtige Direktabnahme an die Latte klatschte. In einem weiteren Überzahlspiel vier Minuten vor dem Ende, sorgte Sami Blomqvist dann aber doch für die Entscheidung. Aus spitzen Winkel staubte der Kaufbeurer Topscorer eiskalt ab und stellte den Entstand von 1:4 sicher. Die Schiedsrichter bemühten, obwohl der Treffer durch einen der beiden Hauptschiedsrichter beim Schiedsgericht schon bestätigt und auch vom Stadionsprecher durchgesagt wurde, plötzlich auf Nachfrage der Deggendorfer den Videobeweis. Nach Studium der Videobilder wurde der Treffer dann logischerweise auch bestätigt. Die Joker erkämpften sich somit drei hochverdiente Punkte beim Aufsteiger, was auch das Schussverhältniss von 53 zu 18 für die Mannschaft von Trainer Brockmann bestätigt und schließen das Wochenende somit mit fünf Punkten auf der Habenseite ab.
  
    
EHC Lausitzer Füchse
MANNSCHAFT GRILLT FÜR EINEN GUTEN ZWECK AUF DEM COTTBUSER WEIHNACHTSMARKT
(DEL2)  Während auch an diesem Sonntag in der DEL2 weiter um Punkte gespielt wird, haben unsere Füchse ihr Spiel bei den Bietigheim Steelers bereits am 03. Oktober absolviert und mit 5:2 gewonnen. Somit können sich unsere Füchse eine kurze Erholungspause gönnen. Tabellenplatz drei nach 25 Spieltagen ist der Lohn für die bisherigen sehr guten Leistungen.
Aber auch zwischen den Spieltagen, gerade jetzt in der Weihnachtszeit, ist unsere Mannschaft unterwegs. Am Dienstag, den 18. Dezember 2018, ab 17 Uhr sind unsere Kufencracks auf dem Weihnachtsmarkt in Cottbus. Sie werden dort am „Lions-Stand“ für einen guten Zweck Bratwürste grillen, Glühwein verkaufen und natürlich auch Autogramme schreiben.
Der Lions-Stand ist seit 2009 ein fester Bestandteil des Cottbuser Weihnachtsmarktes. Der Standort vor dem SORAT Hotel, hat sich im Laufe der Jahre vom Geheimtipp zum beliebten Treffpunkt der Cottbuser entwickelt. Über 60 ehrenamtliche Bürger, Lions-Freunde und deren Angehörige sind während des Weihnachtsmarktes auf dem Stand tätig. Mit dem Erlös aus den Aktivitäten wurden schon verschiedene soziale Projekte gefördert, wie zum Beispiel der Kauf eines Kühlfahrzeugs für die Cottbuser Tafel und die Beleuchtung am Amtsteich.
  
    
Tölzer Löwen
Löwen erkämpfen sich Punkt beim Spitzenreiter
(DEL2)  Bis zur 52.Spielminute führten die Tölzer Löwen bei den Ravensburg Towerstars. Dann traf Topscorer Andreas Driendl zum Ausgleich und klaute damit aufopferungsvoll kämpfenden Löwen den Sieg. Dennoch können die Buam mit der 4:5-Niederlage nach Verlängerung zufrieden sein.
Nur 14 Feldspieler hatte Markus Berwanger für den Auftritt beim Tabellenführer zur Verfügung. Daraus ergaben sich drei Sturmreihen - die sich alle in die Torschützenliste eintrugen - und fünf rotierende Verteidiger. „Wir haben aufopferungsvoll gekämpft“, lobte Berwanger nach dem Spiel. Bestes Beispiel dafür war Youngster Luca Tosto. Erneut durfte der 18-jährige in der ersten Reihe ran. Nach wenigen Sekunden im zweiten Drittel erzielte Tosto mit seinem ersten Profitor den zwischenzeitlichen Ausgleich. Nur Minuten später musste er mit einem tiefen Cut an der Oberlippe mehrere Minuten behandelt und mit drei Stichen genäht werden. Tosto kam zurück und kämpfte mit dem Rest der Truppe um die Punkte. Ravensburg spielte besonders im ersten Drittel stark auf. Andreas Mechel, der ins Tor rotierte, musste sich insgesamt 55 Schüssen entgegenwerfen. Alles in allem war es eine überzeugende Leistung des Back-Ups. Auch, wenn er beim 2:1 durch Kilian Keller eine unglückliche Figur machte. Das fiel in dieser Spielphase allerdings nicht zu schwer ins Gewicht. Denn: Kyle Beach und Yannick Drews drehten das Spiel jeweils in Überzahl zugunsten der Löwen. Das Mitteldrittel war wohl der stärkste Abschnitt der Buam. Vorallem offensiv lief es, wie am Schnürchen. „Ein tolles Spiel und eine großartige Leistung meiner Mannschaft", so Berwanger. Den erneuten Towerstars-Ausgleich konterte Stephen MacAulay fünf Sekunden vor Drittelende mit dem 4:3-Führungstreffer der Löwen. Im Schlussabschnitt warfen die Towerstars nochmal alles nach vorne, was allerdings auch Räume in der Defensive offenbarte. Philipp Schlager vergab die beste Löwenchance wenige Meter vor dem halbleeren Kasten. „Wir haben uns nicht nur hinten reingestellt, sondern waren auch mit den Kontern gefährlich“, sagte Berwanger. Der Löwencoach hätte vor dem Spiel einen Punkt in Ravensburg unterschrieben. Dazu kam es in der Realität auch, weil Andreas Driendl einen Nachschuss über die Linie drückte und Oliver Hinse in der Verlängerung bei einem Breakaway zum 5:4-Endstand traf. „Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen“, so Berwanger abschließend. Die Tölzer Löwen festigen mit dem Punkt Tabellenplatz acht. Aus diesem enorm engen unteren Mittelfeld der DEL2-Tabelle kommen auch die Gegner am kommenden Wochenende: Freiburg und Bayreuth.
  
    
ECDC Memmingen
Ein Punkt in Selb: Erneute Niederlage nach Penaltyschießen
(OLS)  Auch das zweite Spiel des Wochenendes geht über die volle Distanz, in Selb unterliegen die Indians erst nach Penaltyschießen. Mit 2:3 muss man sich den Wölfen am Ende geschlagen geben, ein Punkt konnten sich die Indians nach Rückstand aber noch sichern.
Die weite Busreise schien den Memmingern noch in den Knochen zu stecken. Das erste Drittel ging fast völlig an ihnen vorbei. Die Hausherren schafften es aber nur bedingt die Überlegenheit in Tore umzuwandeln. Lediglich Achim Moosberger war für das Team von Henry Thom erfolgreich (9.). Die Indians konnten sich bei den Hausherren und Joey Vollmer im Tor bedanken, dass noch keine weiteren Treffer gefallen waren.
Im zweiten Drittel fanden die Indians dann immer besser zu ihrem Spiel. Auch begünstigt durch Strafzeiten der Selber brachten sie langsam mehr Tempo ins Spiel. Das nächste Tor fiel aber trotzdem für die Hausherren. Eine doppelte Überzahlsituation wurde von McDonough eiskalt ausgenutzt, Selb war nun mit zwei Toren in Front. Doch mit diesem Spielstand ging es noch nicht in die Pause. Ein harter Check durch den Torschützen der Wölfe und Memmingen bekam eine Überzahl zugesprochen, McDonough musste vorzeitig zum Duschen. Nach einiger Zeit in der Aufstellung schlug der Puck endlich im Selber Gehäuse ein. Lubor Pokovic hatte abgezogen und die schwarze Scheibe fand den Weg durch Freund und Feind hindurch zum 2:1.
Im letzten Spielabschnitt machten die Indians dann weiter Druck. Selb stand zuerst recht sicher, in der 52. Minute folgte aber der Ausgleich für die Rot-Weißen. Der Kapitän, Daniel Huhn, hatte das Spiel ausgeglichen und sein Team auf Punktekurs gebracht. Mit dem Spielstand von 2:2 endete die Partie auch vorerst, die Verlängerung sollte über den Sieger entscheiden. Da es in dieser aber keinem Team gelang den jeweils anderen Torhüter zu überwinden ging es, zum zweiten Mal an diesem Wochenende, für die Indians ins Penaltyschießen. Wie schon am Freitag gegen Weiden zogen sie auch hier den Kürzeren. Die Selber Schützen verwandelten eiskalt und sicherten den Gastgebern den Zusatzpunkt.
Für die Indians stehen zwei knappe Niederlagen nach dem Wochenende zu Buche. Mit zwei Punkten konnte man sich weiterhin auf Rang 6 der Tabelle halten, welcher an den kommenden Spieltagen weiter gefestigt werden soll. Am Freitag geht es für die Indians ins Oberallgäu nach Sonthofen, zwei Tage später folgt das Rückspiel des Allgäu-Derbys am Memminger Hühnerberg. Karten sind an allen VVK-Stellen erhältlich.
  
    
Starbulls Rosenheim
Trotz 2:0-Führung: Starbulls verpassen Tabellenführung
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben die Chance verpasst, am 22. Spieltag der Eishockey-Oberliga Süd die Tabellenführung zu übernehmen. Am Sonntagabend unterlagen sie den zuvor punktgleichen Eisbären Regensburg vor über 3.000 Zuschauern in einem chancen- und temporeichen Spitzenspiel im Rosenheimer emilo-Stadion mit 3:4. Wie schon im letzten Heimspiel gegen Landshut schenkten die Starbulls eine zwischenzeitliche Zwei-Tore-Führung noch her. Den entscheidenden Treffer für den alten und neuen Spitzenreiter erzielte der Ex-Rosenheimer Leopold Tausch.
Im Spitzenspiel, zu dem die Starbulls wegen Verletzungen ohne die Stürmer Michael Fröhlich und Chase Witala und ohne Verteidiger Matthias Bergmann antreten mussten, hatte Petr Heider schon nach zehn Sekunden die Chance zur Gästeführung. Fortan waren aber die Hausherren das Team, mit den besseren Torchancen. Die Nachwuchsstürmer Henry Wellhausen und Tomas Kukla (4.) scheiterten am über 60 Minuten bärenstark haltenden Gästekeeper Peter Holmgren aber ebenso wie Enrico Henriquez mit einem verdeckten Schuss (8.) und Daniel Bucheli im Powerplay (10.). In der 15. Spielminute war Holmgren aber machtlos, als Daniel Neumann einen Rückpass von Dominik Daxlberger aus sieben Metern im kurzen Eck versenkte. Fast wäre Regensburg vor der ersten Pause noch der Ausgleich gelungen, doch in Überzahl traf der im Slot einen Schuss abfälschende Heider nur den Pfosten (19.). 
 Im zweiten Abschnitt drängten die Gastgeber auf das 2:0, das nach zahlreichen guten Einschussmöglichkeiten unter anderem von Robin Slalina (24.), Fabian Zick (25.) und Tom Pauker (27.) nach einer knappen Stunde auch fiel. Im Rahmen eines Rosenheimer Überzahlspiels kam die Scheibe über Dusan Frosch und Tobias Draxinger zu Maximilian Vollmayer, der per Onetimer aus dem linken Bullykreis satt ins rechte obere Eck traf (29.). Danach war es ein offener Schlagabtausch, der die 3.021 Zuschauer im Rosenheimer emilo-Stadion begeisterte. Das engagierte Forechecking der Gäste aus Regensburg wurde jetzt effektiver. Lukas Heger hatte den Abschlusstreffer auf dem Schläger, aber Starbulls-Torwart Lukas Steinhauer machte die kurze Ecke im letzten Moment erfolgreich zu (31.). Bei einem Schlagschuss von Andre Bühler, der flatternd im linken Eck einschlug, hatte der Rosenheimer Schlussmann dann aber das Nachsehen – 2:1 (35.).
Daxlberger, Pauker und Slalina hätten in den letzten Minuten vor der zweiten Pause bei hochkarätigen Chancen auf 3:1 stellen können, ehe Richard Divis frei vor Steinhauer die Möglichkeit zum 2:2 vergab (40.). Nach wenigen Sekunden im letzten Drittel war es erneut Divis, der den Ausgleich auf dem Schläger hatte. Dann packte Gästetorwart Holmgren gegen Neumann, Bucheli und Wellhausen weitere Glanzparaden aus, ehe die Scheibe aus heiterem Himmel im Rosenheimer Netz zappelte. Philipp Vogel hatte von der blauen Linie abgezogen, Steinhauer war offenbar die Sicht verdeckt (46.). Doch nur elf Sekunden später lagen die Hausherren schon wieder in Führung. Nach Bullygewinn von Vitezslav Bilek zog Simon Heidenreich ab und die am Torraum von Daxlberger noch leicht touchierte Scheibe rutschte unhaltbar für Holmgren über die Linie (46.).
Regensburg schlug aber ebenfalls ganz rasch zurück. Nur 28 Sekunden nach dem erneuten Rückstand war es zum zweiten Mal Bühler, der jubeln durfte, nachdem er von der blauen Linie abgezogen hatte. Diesmal hatte Torwart Steinhauer allerdings im Gegensatz zu den beiden vorhergegangenen Einschüssen aus der Ferne freie Sicht – 3:3 (47.).
Drei Minuten darauf hatte Steinhauers Gegenüber Holmgren großes Glück. Bilek zog nach einem sehenswerten Solo aus der Halbdistanz ab, die Scheibe prallte an die Latte des Regensburger Tores und von dort ins Spielfeld zurück (50.). Statt erneut Rosenheim, gingen aber die Oberpfälzer in Front – weil deren Paradereihe jetzt ihre ganze Klasse zeigen durfte. Bei einem Drei-gegen-zwei-Gegenstoß wanderte die Scheibe perfekt über Divis und Nikola Gajovsky zu Leopold Tausch und der ehemalige Starbulls-Stürmer ließ sich freistehend vor Steinhauer die Chance zum 3:4 nicht nehmen (52.). Danach ließen die nun überaus abgezockt agierenden Gäste kaum noch Rosenheimer Abschlüsse zu. Erst mit einem Feldspieler mehr auf dem Eis und ohne Torwart hatte Bilek noch einmal die finale Chance zum 4:4, doch einmal mehr rettete Holmgren ganz stark (60.).
 Die Starbulls haben es damit versäumt, die Tabellenführung in der Eishockey-Oberliga Süd zu übernehmen und stehen – nun mit drei Punkten Rückstand auf Regensburg – weiterhin auf Platz zwei. Das nächste Heimspiel betreiten die Grün-Weißen am kommenden Freitag gegen den EV Lindau. Spielbeginn im emilo-Stadion ist um 19:30 Uhr.
  
    
VER Selb
2 wichtige Heimpunkte zum 2.Advent
(OLS)  Von wegen besinnliche Vorweihnachtszeit. Nach den erneuten Niederlagen am vergangenen Dienstag und Freitag, und dem damit verbundenen drohenden Abrutschen auf Tabellenplatz neun, brannte bei unseren Wölfen sprichwörtlich der Baum. Punkte wurden somit gegen die Memminger Indians dringend benötigt. Trotz einer doppelten Selber Führung kamen die Gäste noch zum Ausgleich. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung, insbesondere in der Defensive, erkämpften unsere Wölfe am Ende einen 3:2 Sieg nach Penaltyschießen, wenngleich auch gut und gerne ein weiterer Punkt nicht unverdient gewesen wäre. Wölfe-Stürmer McDonough bekam nach einem harten Check eine Spieldauerdisziplinarstrafe aufgebrummt und wird seine Farben somit am kommenden Freitag fehlen.
Unsere Wölfe starteten mit viel Schwung in die Partie. Nur wenige Sekunden waren gespielt, da tanzte sich Gollenbeck durch die gegnerischen Verteidigungsreihen und stellte Gäste-Goalie Vollmer auf die Probe. Auch in der Folge blieben unsere Jungs klar tonangebend und erspielten sich Torchancen zu Hauf, scheiterten aber immer wieder am gut aufgelegten Memminger Goalie. Unsere Wölfe störten die Gäste bereits früh im Spielaufbau, welche daher kaum zu Entlastungsangriffen kamen. In der neunten Minute war es dann endlich so weit: McDonough tankte sich an der Bande durch und legte fein für den an der blauen Linie lauernden Moosberger auf, welcher mit einem Hammer den Memminger Schlussmann keine Chance ließ. Wenig später dann die Möglichkeit für die Gäste in eigener numerischer Überzahl zum Ausgleich zu kommen, am Ende konnte unser VER seinen Kasten aber sauber halten und kam sogar selbst zu guten Kontermöglichkeiten.
Unsere Jungs hätten die Führung durchaus höher gestalten können bzw. müssen - McDonald, Schiener, Gollenbeck, Geigenmüller und Gare machten aber zu wenig aus ihren guten Einschussmöglichkeiten.
Auch im zweiten Drittel machten unsere Wölfe dort weiter, wo sie im Ersten aufgehört hatten und erspielten sich mehrere gute Chancen. Nur Zählbares wollte nicht herausspringen. Bis zur Mitte des zweiten Spieldrittels hätten wir gut und gerne davonziehen können. Doch das nötige Glück im Abschluss blieb uns verwehrt, ehe Hauptschiedsrichter Noeller mit mehreren Strafzeiten unserem Team den Wind aus den Segeln nahm. Dies sorgte für viel Gefahr vor dem Selber Tor. Deske konnte seinen Kasten jedoch weiterhin sauber halten. Wenig später dann die Möglichkeit für die Selber in Überzahl die Führung auszubauen. Weil die Gäste dennoch mit fünf Feldspielern weiterspielten, schickte Noeller einen weiteren Indianer vom Eis. In doppelter Überzahl ließ sich McDonough nicht zweimal bitten und netzte zum vielumjubelten 2:0 ein. Nur Sekunden später dann der Aufreger des Spiels: Nach einem harten Check an einem Memminger wurde eben jener McDonough mit einer 5 plus Spieldauerdisziplinarstrafe zum Duschen geschickt. Die folgende Überzahlsituation nutzten die Gäste zum Anschlusstreffer.
Die Gäste wollten sich nicht geschlagen geben. Vom Anschlusstreffer beflügelt, sorgten die Rothäute nun für gewaltig Verkehr vor dem Selber Tor. Unsere Jungs kämpften weiter tapfer und versuchten alles, um den drohenden Ausgleich zu verhindern. Doch vergebens: Neun Minuten vor Ende der Partie stellten die Allgäuer durch Huhn den Gleichstand wieder her. Unsere Wölfe steckten nicht auf. Durch McDonald, Moosberger, Gollenbeck und Ondruschka gab es weiter guten Möglichkeiten. Am Ende fehlte jedoch die Zeit, um das Spiel in der regulären Spielzeit zu gewinnen. Weil auch die Verlängerung auf beiden Seiten keinen Torerfolg brachte, musste die Entscheidung im Penaltyschießen fallen. Während Deske alle drei Versuche der Allgäuer parierte, trafen auf Selber Seite McDonald und Gare und sicherten somit ihren Farben den Zusatzpunkt.
  
    
ERC Sonthofen
Spielbericht vom 22. Spieltag EV Landshut gegen ERC Sonthofen - Dezimierte Bulls gehen in Landshut mit 1:10 unter
(OLS)  Die Voraussetzungen sollten sich beim ERC zum Spiel in Landshut nicht bessern. Auch beim Auswärtsspiel an diesem Wochenende fiel jeder etatmäßige Torhüter aus. So musste erneut Florian Lempenauer den Kasten der Bulls hüten.
Von der ersten Minute an bestimmte Landshut das Geschehen, ohne zunächst wirklich gefährlich zu werden. In der 6. Minute dann das 0:1. Pelletier konnte unbedrängt durch die Hintermannschaft der Bulls fahren und markierte den Führungstreffer für den EV.
Nur drei Minuten später das 0:2 durch Schmidpeter. Wieder wurde es der Landshuter Mannschaft zu leicht gemacht. Weitere zwei Zeigerminuten später das 0:3. Dem Treffer von Ettwein ging ein klares Foul an Petr Sinagl voraus. Dieser beschwerte sich vehement beim Hauptschiedsrichter Aumüller und kassierte dafür eine Matchstrafe. Die anschließenden fünf Minuten Unterzahl überstanden die Bulls unbeschadet. Mit 0:3 ging es somit in die erste Drittelpause.
Das zweite Drittel begann relativ ausgeglichen. In der 26. Minute dann doch das 0:4 durch Horava. Danach mussten die Bulls den nächsten Rückschlag hinnehmen. Franz Mangold wurde vom Puck am Kopf getroffen und musste ins Krankenhaus. Danach sollte bei den Bulls nichts mehr zusammen laufen. Zwischen der 32. und 40. Minute zogen die Niederbayern bis auf 0:8 davon. Mit der Pausensirene gelang Michel Maaßen der Ehrentreffer für die Bulls.
Nur wenige Sekunden waren im dritten Drittel gespielt, als es hinter Florian Lempenauer erneut einschlug: Forster markierte das 1:9. Danach schalteten die Landshuter einen Gang zurück und spielten den Sieg ohne Probleme herunter. In der 48. Minute machte Schmidpeter den Spielstand dann sogar noch zweistellig für den EV.
Heute war ein gebrauchter Tag für die Bulls. Schon die Voraussetzungen waren nicht ideal und dann fielen mit Sinagl und Mangold noch zwei wichtige Stützen während des Spiels aus. Florian Lempenauer bot im Tor der Bulls eine hervorragende Leistung. Wiederholt kann man nur den Hut vor ihm ziehen. Weiter geht es kommendes Wochenende mit dem Doppel-Allgäu-Derby gegen die Indians aus Memmingen.
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles verspielen Führung gegen Piranhas
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben am Sonntagnachmittag das Heimspiel gegen die Rostock Piranhas mit 3:4 (2:0/0:1/1:3) verloren.
Zunächst deutete alles auf einen Heimsieg für die Mannschaft von Trainer Jacek Plachta hin: Die Hamburger legten einen guten Start hin und erspielten sich vor 1.441 Zuschauern durch Tore von Kapitän Josh Mitchell (6.) und Verteidiger Brian Bölke (11.) eine 2:0-Führung zur ersten Drittelpause. Dann ließen die Hausherren allerdings nach und ermöglichten es den konterstarken Rostockern, immer besser ins Spiel zu kommen. So war der Anschlusstreffer von Constantin Koopmann eine logische Konsequenz (35.). Anders als noch am Freitag bei den Harzer Falken gelang es den Crocodiles nach der zweiten Drittelpause nicht, den Schalter wieder umzulegen. Stattdessen traf Koopmann in Unterzahl erneut und besorgte den Ausgleich (43.), bevor Maurice Becker auch noch den Führungstreffer für die Gäste erzielte (46.). Dann erst kamen die Gastgeber endlich wieder besser in die Partie und glichen durch ein sehenswertes Tor von Josh Mitchell wieder aus (50.). Die Freude währte aber nicht lange – eine Unkonzentriertheit in der Hamburger Defensive reichte Gregory Classen für den spielentscheidenden Treffer (53.). Der Schlussspurt der Crocodiles blieb unbelohnt, obwohl die Scheibe sogar noch den Weg über die Rostocker Torlinie fand. Schiedsrichter Sven Fischer hatte allerdings Sekundenbruchteile vorher abgepfiffen, weil er den Puck fälschlicherweise unter Piranhas-Torwart Jakub Urwisch wähnte.
„Die Rostocker kamen mit wenigen Spielern, wir haben gut angefangen und schnelle Tore geschossen. Dadurch dachten wir wahrscheinlich, dass wir hier ein einfaches Spiel haben. Wir haben dann Fehler gemacht und haben uns nicht mehr an das System gehalten“, kritisierte Doppeltorschütze Mitchell.
Für die Crocodiles geht es am Freitag im eigenen Stadion gegen die Füchse Duisburg weiter.
  
    
Herner EV
Herner EV – Füchse Duisburg 6 : 5 (3:3,0:1,3:1)
(OLN)  Der Herner EV konnte sich am Sonntagabend in der heimischen Hannibal-Arena in einer kämpferisch geprägten Partie mit 6:5 gegen die Füchse aus Duisburg durchsetzen und damit wichtige drei Punkte aufs Konto buchen. Dabei hatte das Team von Danny Albrecht einen mehr als unglücklichen Start. Bereits nach gut vier Minuten lag man schon 0:2 hinten und nach gut 10 Minuten stand ein 1:3 auf der Anzeigentafel. Schlechter hätte es nicht beginnen können. Aber das Team der Grün-Weiß-Roten bewies große Moral und mannschaftliche Geschlossenheit, ließ sich auch durch einen 3:4-Zwischenstand zur zweiten Drittelpause nicht beirren und konnte in der 47. Minute überhaupt zum ersten Mal in Führung gehen. Dass die Begegnung bis zum Ende spannend blieb lag an den Gästen von der Wedau, die nach Meinung ihres Trainers Reemt Pyka das beste Auswärtsspiel der Saison zeigten und am ehemaligen HEV Stürmer Sam Verelst, der an alter Wirkungsstätte dreimal traf. Am Ende konnte der HEV den Sieg bejubeln und mit den Fans, die die Mannschaft lautstark unterstützten, den wichtigen Sieg feiern.
Die von Hauptschiedsrichter Carsten Lenhart sicher und gesten- sowie wortreich geleitete Partie begann abtastend, bekam aber schnell eine Dynamik, die bis zum Ende anhielt. Innerhalb von 12 Sekunden gelang den Füchsen in der 4. bzw. 5. Spielminute eine schnelle 2:0-Führung, eine schwere Hypothek für die HEV, die er aber mit großem kämpferischen Einsatz meisterte. Dennis Thielsch konnte in der 10. Minute in Überzahl den 1:2-Anschlusstreffer erzielen, als er von der rechten Seite kommend sich energisch Richtung gegnerisches Tor durchtankte und erfolgreich abschloss. Die Zuversicht auf Herner Seite noch nicht einmal eine Minute, dann konnte Sam Verelst mit seinem Treffer zum 1:3 den alten Abstand wieder herstellen. Aber der HEV steckte nicht auf und konnte zwischen der 12. und 14. Minute verdient zum Ausgleich kommen. Das 2:3 erzielte erneut Dennis Thielsch, dann setzte sich Patrick Asselin gut in Szene. Nach dem Ausgleich hatte der HEV noch weitere gute Möglichkeiten zur Führung, aber darauf mussten die Fans noch länger warten. Den zweiten Abschnitt begann der HEV sehr druckvoll und hatte weitere gute Möglichkeiten, aber dann wurden die Duisburger wieder stärker und HEV-Torhüter Björn Linda bekam reichlich Arbeit, so dass er erneut unter Beweis stellen konnte, dass er schnell zu einer großen Verstärkung geworden ist. So blieb die Partie lange torlos, bis in der 36. Minute die Füchse mit dem Treffer zum 3:4 erneut in Führung gehen konnten. Damit waren die Zeichen gesetzt für ein noch spannenderes Schlussdrittel. Und das begann gut für den HEV. Zuerst war es Patrick Asselin, der hinter dem Tor stehend einen guten Pass auf Dennis Thielsch gab, so dass dieser in der 44. Minute zum 4:4-Ausgleich einschießen konnte. Drei Minuten später war es Patrick Asselin selbst, der von hinter dem gegnerischen Tor kommend aus der Drehung die erstmalige Herner Führung erzielen konnte. Weitere drei Minuten später konnte Verteidiger Edwin Schitz mit einem trockenen Schuss sogar auf 6:4 erhöhen. Aber auch die Duisburger Füchse steckten nicht auf und kamen in der 51. Minute noch einmal auf 6:5 heran. Wie vor einer Woche schon einmal passiert sah dieser Treffer aber mehr als abseitsverdächtig aus. Mit zwei gefährlichen Kontern hätte der HEV die knappe Führung wieder ausbauen können, so musste bis zum Schluss noch um den Sieg gezittert werden.
Am kommenden Wochenende warten zwei Aufgaben auf den Herner EV, die schwerer nicht sein können. Zuerst geht es am Freitag zum Tabellenzweiten, den Hannover Scorpions (20 Uhr), am Sonntag kommen dann der Tabellenführer, die Tilburg Trappers in die Herner Hannibal-Arena (18:30 Uhr).
  
    
EHC Klostersee
EHC Königsbrunn Pinguine – EHC Klostersee 1:5 (0:1, 0:3, 1:1)
(BYL)  Nach der "Pflichtnummer" auf eigenem Eis gegen die Pegnitz Ice Dogs (6:0) hat der EHC Klostersee am Sonntagabend auch eine souveräne Kür hingelegt. Auswärts bei den Königsbrunner Pinguinen, die als aktuell Bayernliga-Dritter von allen Aufsteigern als Bester dastehen, gewannen die Rot-Weißen nach einer rundum souveränen und beeindruckenden Vorstellung klar mit 5:1. Defensiv stabil stehen, mit viel Speed über die Außen nach vorne in die Angriffszone spielen und vor allem von der Strafbank fernbleiben, hatte Trainer Dominik Quinlan die Vorgaben für seine Mannschaft umrissen. Die Truppe um Kapitän Bernd Rische hat all dies erneut sehr gut umgesetzt und im bayerischen Schwabenland eben gegen einen nicht zu verachtenden Gegner, der nach dem Gastspiel-Erfolg zwei Tage davor in Passau mit ebenso breiter Brust daher gekommen war.
Die Grafinger ließen freilich vom ersten Bully weg keinen Zweifel daran, dass bei den Gastgebern für einen Dreier an diesem Abend wirklich alles hätte passen müssen. Kaum einmal war in der eigenen Zone wirklich eine Lücke auf, die den Pinguinen eine zwingende Tormöglichkeit eröffnet hätte. Die 1:0-Führung zur ersten Pause war jedenfalls mehr als verdient und es wurde im zweiten Abschnitt vielleicht sogar noch einen Tick perfekter weitergemacht. Nach dem nächsten erfolgreichen Penalty-Killing führte ein perfekt vorgetragener Angriff zum 2:0 (26.). Die Vorentscheidung dann in der Schlussphase des Mitteldrittels. Da wurde der Sack in weniger als zwei Minuten mit jeweils einem Treffer in Unter- und Überzahl zugemacht. Nach dem Ehrentreffer für die Pinguine hatten die Klosterseer mit dem 5:1 in der 56. Minute auch das letzte Wort.
  
    
EHC Königsbrunn
Klare Heimpleite gegen Klostersee
(BYL)  Mit 1:5 verliert der EHC Königsbrunn sehr deutlich sein Heimspiel gegen den EHC Klostersee. Dabei konnten die Brunnenstädter nur in den ersten Minuten mit den Gästen aus Grafing mithalten.
EHC-Coach Fabio Carciola musste in der Begegnung neben den Verletzten Matthias Forster, Alexander Strehler und Christian Wittmann auch noch auf Ralf Rinke verzichten, der Aufgrund seiner zehnminütigen Strafe aus dem Freitagsspiel aussetzen musste. Im Tor stand wie auch schon in Passau Jennifer Harß.
Beide Mannschaften starteten vorsichtig in die Partie und gingen keine unnötigen Risiken ein. Königsbrunn wirkte von Anfang an nicht so spritzig wie in der Freitagsbegegnung, die Gäste erarbeiteten sich mit der Zeit die besseren Torchancen. Wie erwartet präsentierten sich Klostersee kompakt und kämpferisch stark, die Grafinger gaben von Anfang an Vollgas und versuchten in das Drittel der Königsbrunner zu drücken. Das 0:1 der Gäste in der 14. Minute fiel etwas überraschend, war aber aufgrund der besseren Chancen nicht unverdient. Königsbrunn bemühte sich um den schnellen Anschluss, doch die Gäste standen defensiv sehr gut und waren in den Zweikämpfen meist überlegen. Bis zum Drittelende fielen aber keine weiteren Treffer mehr.
Im zweiten Spielabschnitt waren die Gäste die klar bessere Mannschaft und kontrollierten das Spiel. Königsbrunn zeigte nicht wie sonst sein gutes und schnelles Spiel, der Puck fand nur selten sein Ziel. Bei Klostersee hingegen lief die Scheibe gut und die Pässe fanden immer einen Abnehmer. Beim 0:2 in der 26. Spielminute war Torfrau Jennifer Harß chancenlos, als sie ausgespielt wurde und der Gegner sträflich freistand. Erst Mitte des zweiten Drittels erarbeitete sich Königsbrunn eine klare Torchance, blieb danach aber weiterhin hinter den Erwartungen zurück. In der 38. Spielminute hatten die Brunnenstädter Überzahl, kassierte aber nach Scheibenverlust einen Konter und mussten sogar das 0:3 hinnehmen. Bitter für Königsbrunn, dass der zwischenzeitlich mit einer zehnminütigen Disziplinarstrafe verwarnte Trainer Carciola von der Bank aus mit dem Schiedsrichter haderte und sich so nochmal eine Spieldauerstrafe einfing. Zwei Minuten später machte Klostersee in einer Vier gegen Vier-Situation den Sack zu und erzielte sogar noch das 0:4.
Auch im letzten Spielabschnitt war zunächst nur wenig von Königsbrunn zu sehen. Die Gäste waren weiterhin tonangebend, doch nach 50 Minuten wirkten auch die Grafinger müde. Der gegnerische Coach nahm eine Auszeit, nur Sekunden danach ließ Dominik Auger das Königsbrunner Publikum jubeln, als er zum 1:4 einschoss. Kurz darauf hatte Königsbrunn sogar die Möglichkeit, in Überzahl das Spiel nochmal zu drehen, doch Klostersee überstand die Strafzeit schadlos. Vier Minuten vor Spielende machten es die Gäste besser und trafen in eigener Überzahl zum 1:5, Torschütze war der Ex-Panther Bob Wren. Bis Spielende fielen keine weiteren Treffer, so dass Klostersee auch in der Höhe verdient in der Brunnenstadt gewinnt.
Die Gäste entführen somit verdient drei Punkte gegen müde Königsbrunner, die einen rabenschwarzen Tag erwischt hatten und nicht ihr gewohnt starkes Spiel aufziehen konnten. Trainer Fabio Carciola muss nach seiner Strafe wohl zwei Partien aussetzen und wird im nächsten Spiel definitiv fehlen. Die Gäste zeigten eine starke Leistung und waren Königsbrunn in allen Belangen überlegen. Konsequenzen hat die Niederlage aber noch nicht, denn die Brunnenstädter bleiben weiterhin auf dem dritten Tabellenrang.
Defensiv-Spezialist Dominic Auger nennt Ursachen für die Niederlage und zeigt sich selbstkritisch: „Am Anfang war es noch ein Spiel auf Augenhöhe, das 0:1 fiel etwas glücklich. Wir haben gut gearbeitet und gekämpft gegen diese sehr talentierte Mannschaft, die haben nicht so viele Chancen gebraucht. Einen Treffer haben wir in Überzahl bekommen, das war leider mein Fehler, und in eigener Überzahl hat Klostersee das sehr gut gespielt. Heute haben wir gegen eine sehr gute Mannschaft mit starkem Goalie verloren, und sie hatten auch das Glück des Tüchtigen. Wir müssen uns jetzt auf die nächsten Spiele konzentrieren.“
  
    
TSV Peißenberg
Stolze Eishackler trotz der Heimniederlage gegen Landsberg
(BYL)  Bis zwei Minuten vor Schluss schien das zweite Sechspunkte-Wochenende für die „Eishackler“ perfekt. Doch am Ende durfte Landsberg etwas schmeichelhaft die Hände hochhalten und jubeln. Ab und zu kann man sich diesen Sport nicht erklären, man führt solide mit zwei Toren und man hat das Gefühl es kann nichts mehr anbrennen und am Ende stehst du doch mit leeren Händen da. Vorwurf macht der Mannschaft weder Trainer Sepp Staltmayr noch Eishackler-Vorstand Norbert Ortner. Beide gaben sehr deutlich zu verstehen das man auf die Leistung an beiden Spieltagen, sehr stolz sein kann, denn wenn man sich ehrlich ist, aufgrund der Gegnergrößen, hätte das auch anders ausgehen können.
Die Schussstatistik machte es nach dem ersten Drittel schon sehr deutlich, da stand es 20:3 für die „Eishackler“ und selbst in der Fünf gegen Drei – Überzahl konnte man die Scheibe nicht im Tor unterbringen, folgerichtig nach dem Motto: „Machst du die Tore vorne nicht, so bekommst du sie hinten“, traf Daniel Menge zum 0:1, es war gerade einmal der zweite Torschuss den er für seine „Riverkings“ nutzte. Bis zur ersten Pause waren es aber die Peißenberger, die weiter anliefen und immer wieder alles probierten, um den gewünschten Ausgleich zu erzielen. Ein gut aufgelegter Christoph Schedlbauer im Landsberger Tor, wusste dies aber immer wieder zu verhindern.
Im zweiten Drittel war das Glück endlich auf „Eishackler“ – Seite. In der 23. Minute war es Manfred Eichberger der auf Pass von Florian Höfler und Maxi Malzatzki zum verdienten 1:1 Ausgleich, treffen konnte. Es war erneut ein Sturmlauf der Eishackler, in der 26. Minute traf Valentin Hörndl in seinem Alleingang leider nur die Latte, zehn Minuten später, ein Mann mehr auf dem Eis für die TSV-Männer und es war in Vorarbeit von Manuel Singer und Dominik Novak, der sich die verloren geglaubte Scheibe wieder erkämpfte und Florian Höfler in Szene setzen konnte, der zur verdienten 2:1 Führung einschießen durfte. Da waren die „Eishackler“ auf Kurs und ließen nichts anbrennen. Defensiv haben sie sich in den ersten beiden Dritteln sehr gut verkauft. Es lief die 38. Minute an, die Landsberg eine der vielen Strafzeiten einbrachte, diese Überzahl nutzten die Peißenberger in Form von Florian Höfler und Manfred Eichberger, die die Vorarbeit für Daniel Clairmont`s 3:1 leisteten. Es war vermutlich das schönste herausgespielte Tor, in Überzahl, in dieser Saison. Zurecht ging man mit dieser Führung auch in die zweite Pause.
In der ersten Hälfte des letzten Abschnitts, plätscherte das Spiel auf sehr hohem Niveau vor sich hin und die 864 Zuschauer, wussten nicht was da noch auf sie zukam. So ging es ab der 52. Minute voll zur Sache und es entwickelten sich spannende acht Minuten, die zur nervlichen Belastung wurden. In besagter 52. Minute, hätte Manfred Eichberger mit seinem Alleingang alles klar machen können. „Wenn Manni das 4:1 macht, dann ist das Spiel entschieden“ war sich auch der ehemalige TSV-Trainer Randy Neal im Klaren. Da aber Schedlbauer diese Chance zu Nichte machte, konnte Landsberg mit dem direkten Konter, den 3:2 Anschlusstreffer erzielen. Da merkte man schon, dass ein gewisser Ruck durch beide Mannschaften ging und das „Momentum“, schlagartig die Seiten wechselte. Aufgegeben haben sich die „Eishackler“ aber nicht, im Gegenteil sie verfolgten ihre Spielweise klar und deutlich weiter. „Aber vielleicht wollte man auch zu viel“, gab Staltmayr nach dem Spiel zu verstehen. Irgendwie sollte es auch reichen und man meinte das der TSV dem vierten Tor näher ist, als Landsberg dem Ausgleich. Die Wendung in diesem Spiel fand in der 59. Minute statt. Dort musste Ebentheuer für zwei Minuten in die Kühlbox. Die folgende Überzahl für den HCL nutzt der ehemalige „Eishackler“ Tyler Wiseman, mit einem Schlenzer von der Blauen Linie, der irgendwie den Weg ins Tor fand, also hieß es ein bisschen überraschend, 3:3. Die Peißenberger Eissporthalle musste sich langsam auf Verlängerung einstellen. Doch die Eishackler wollten noch einmal alles versuchen und griffen weiter an. Die Spieler dachten sich wahrscheinlich, „diese drei Punkte bleiben heute in Peißenberg“, bis auf einmal Dennis Sturm die Scheibe bekam und einen Angriff fahren konnte. Im Eins gegen Eins mit Florian Höfler konnte er sich geschickt durchsetzen und vollendete seinen Torschuss mit dem entscheidenden 3:4 für Landsberg.
Den Kopf wird man mit dieser unglücklichen Niederlage aber nicht hängen lassen. Denn wie Staltmayr deutlich machte, „wird sich Schongau warm anziehen müssen“, wenn es nächsten Sonntag zum aufeinandertreffen kommt. Der kommende Freitag ist für unsere „Eishackler“ ein Spielfreier Tag.
  
    
ESV Buchloe
Beeindruckender Kampf wird nicht belohnt - ESV Buchloe unterliegt im Derby zu Hause gegen den Tabellenführer Kempten
(BLL)  Einen packenden und intensiven Schlagabtausch bekamen am frühen Sonntagabend knapp 350 Zuschauer im Allgäu-Derby zwischen dem ESV Buchloe und dem ESC Kempten geboten. Und trotz der am Ende knappen und unglücklichen 5:7 (1:2, 2:0, 2:5) Heimniederlage dürfte nach 60 hochklassigen Minuten keiner der beiden Fanlager enttäuscht nach Hause gegangen sein. Immerhin hielt das Spitzenspiel der Landesliga zwischen dem Tabellenführer Kempten und den viertplatzierten Pirates das, was man sich im Vorfeld versprochen hatte. Nur das Ergebnis stimmte am Ende aus Buchloer Sicht nicht, sodass man nach zuletzt fünf Erfolgen in Serie erstmals wieder eine Niederlage einstecken musste. Dennoch konnten die Freibeuter erhobenen Hauptes vom Eis gehen, da man dem Spitzenreiter einen aufopferungsvollen Fight geboten hatte. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, weil wir überragend gekämpft haben“, meinte auch ESV-Trainer Alexander Wedl.
Schon vom Start weg entwickelte sich ein temporeiches Duell auf Augenhöhe, in dem zunächst die Gäste den offensiv etwas kompakteren Eindruck machten. Zwar konnte ESV-Keeper Arion Martinaj den ersten Alleingang von Adrian Kastel-Dahl noch mit dem Schoner entschärfen (7.), doch kurz darauf war auch er geschlagen, als Alexander Henkel im Powerplay zum 0:1 traf (8.). Auch auf den Ausgleich durch Michal Telesz nach 14 Minuten hatten die Sharks umgehend die passende Antwort, da Tobias Epp nur eine Zeigerumdrehung später den ESC erneut in Front brachte. So gingen die Kemptener nicht unverdient mit einer 1:2 Führung in die erste Pause.
Doch nach dem Seitenwechsel wendete sich das Blatt. Die Hausherren kamen nun ein ums andere Mal zum Abschluss und belohnten sich schließlich durch Simon Beslic auch verdientermaßen mit dem Ausgleich in Überzahl (26.). Und gerade einmal drei Minuten später drehte Michal Telesz mit seinem zweiten Treffer das Spiel. Er traf zum 3:2, bei dem der Kemptener Schlussmann Martin Niemz nach einer Bogenlampe nicht ganz so gut aussah. Gegen Drittelmitte wurde es dann voll auf den Strafbänken, vor allem auf Buchloer Seite. Die Schiedsrichter pfiffen nun relativ kleinlich und so spielten die Buchloer ab der 30. Minute ganze neun Minuten lang durchgehend in Unterzahl – darunter minutenlang auch mit zwei Mann weniger auf dem Eis. Aber die Freibeuter werten sich mit unglaublichem Kampfgeist und überstanden die nummerische Unterlegenheit tatsächlich schadlos. „Wir haben heute ein überragendes Unterzahl gespielt“, zollte auch Wedl seinen Schützlingen für das kräfteraubende und disziplinierte Penaltykilling Respekt.
Im letzten Durchgang kamen die Kemptener aber schließlich doch zum 3:3, als abermals Henkel mit einem verdeckten Schuss zum Ausgleich einnetzte (45.). Und es sollte noch schlimmer kommen, da unmittelbar im Anschluss Maximilian Schorer mit einer Spieldauerstrafe vorzeitig vom Eis musste. Die daraus resultierende fünfminütige Unterzahl überstand der ESV aber wiederum unbeschadet und konnte währenddessen sogar selbst wieder in Front gehen. Der pfeilschnelle John Boger war energisch davongezogen und hatte per Shorthander zum 4:3 vollendet (50.). Die Halle tobte nun, doch genau mit Ablauf der Unterzahl glichen die Haie durch einen von Kastel-Dahl abgefälschten und somit unhaltbaren Schuss zum 4:4 aus (51.). Und das 4:5 durch David Hornak 15 Sekunden später war dann der Genickbruch für die Gastgeber. Denn nach diesem Doppelschlag konnten die Piraten nicht mehr zurückschlagen, auch weil man nach den zahlreich verhängten Strafzeiten jetzt verständlicherweise auch kräftemäßig Tribut zollen musste. So glückten den Gästen in der Schlussminute durch zwei Empty-Net Tore durch Ex-Pirat Patrick Weigant ins verwaiste Buchloer Gehäuse sogar noch die Treffer sechs und sieben, während Sekunden vor dem Ende auch die Buchloer noch einmal durch Robert Wittmann erfolgreich waren.
Am Ende stand somit in einer Partie, die eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte, eine denkbar unglückliche 5:7 Heimniederlage auf der Anzeigetafel, nach der sich die nie aufsteckende Buchloer Mannschaft aber dennoch den verdienten Applaus des Publikums für einen beeindruckenden Fight abholen durfte.
  
    
EC Pfaffenhofen
Souveräner Derby-Sieg - IceHogs schlagen Moosburg verdient mit 5:1
(BLL)  Wichtiger Erfolg für den EC Pfaffenhofen. Am Freitag setzten sich die Pfaffenhofener im Derby gegen den EV Moosburg souverän mit 5:1 (2:0; 1:0; 2:1) durch und festigten damit zunächst ihren Platz unter den ersten Fünf der Landesliga, der zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Bayernliga berechtigen würde.
Gar nicht zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, die zuvor sieben Spiele in Folge gewonnen hatte, zeigte sich Moosburgs Trainer Bernie Englbrecht. „Das war heute ganz schwach von uns. Pfaffenhofen war immer einen Schritt schneller und hat verdient gewonnen,“ sagte der frühere Nationaltorhüter. Die IceHogs waren von Beginn an hellwach und schon nach fünf Sekunden tauchte Robert Neubauer frei vor dem Tor der Gäste auf, scheiterte aber ebenso wie noch bei einigen weiteren guten Gelegenheiten im Spielverlauf an Keeper Linus Messerer. In der Folgezeit spielte sich das Geschehen meist in der Hälfte des EVM ab, der nur gelegentliche Entlastungsangriffe startete. Die aber wurden meist schon frühzeitig von der ECP-Abwehr unterbunden  und was auf den Kasten kam, wurde eine sichere Beute des aufmerksamen Philipp Hähl. In der 7. Minute wurden die Bemühungen der Hausherren zum ersten Mal belohnt. Auf Zuspiel von Nick Endreß sorgte Dillon Duprey für die Führung. In der 11. Minute leitete Quirin Oexler mit einer Rettungstat gegen einen Gästestürmer einen schnellen Gegenangriff ein, den Jakub Felsöci nach Pass seines Bruders David mit der 2:0 Pausenführung abschloss. Als nach dem Wechsel Moosburg die Schlagzahl erhöhte und sich minutenlang im Verteidigungsdrittel der IceHogs festsetzte, weckte dies bei vielen ECP-Fans bereits wieder unangenehme Erinnerungen an die zuletzt nach Vorsprung verlorenen Partien. Die ganz großen Möglichkeiten hatten jedoch auch die Gäste nicht und nach rund fünf Minuten konnten sich die Hausherren wieder vom Druck befreien. Spätestens mit dem 3:0 durch Dillon Duprey, der bei seinem Alleingang Linus Messerer keine Chance ließ, erlangten die IceHogs endgültig wieder die Kontrolle über das Spiel zurück. Für die Entscheidung sorgte dann  nach dem letzten Wechsel Quirin Oexler mit dem Treffer zum 4:0 (48.), nachdem Robert Gebhardt noch an Messerer gescheitert war. Daran änderte auch der Anschlusstreffer von Daniel Möhle in der 51. Minute nichts mehr, denn ein echtes Aufbäumen der Gäste blieb aus. Drei Minuten vor dem Ende dann  doch noch ein Wermutstropfen für die Pfaffenhofener. Nach einer unglücklichen Aktion gegen Patrice Dlugos, bei der sich dieser verletzte, musste David Felsöci vorzeitig zum Duschen und war deshalb gestern in Bad Aibling gesperrt. Obwohl sie sofort ihren Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis nahmen, konnten die Moosburger aus der Überzahl kein Kapital schlagen, weil sie sich gleich darauf ebenfalls  eine Strafzeit leisteten und sogar noch das 1:5 durch Jake Fardoe hinnehmen mussten. „Bis auf die ersten fünf Minuten im zweiten Drittel waren wir heute konzentriert und haben  unser Spiel gut durchgezogen,“ zog Coach Chris Heid am Ende ein zufriedenes Fazit.
  
    
ERC Lechbruck
Flößer siegen in Augsburg
(BBZL)  Um Klarheit zu schaffen und einen Sieger in der Begegnung EG Woodstocks Augsburg gegen ERC Lechbruck am Samstagabend zu ermitteln, bedurfte es für beide Mannschaften einem Penalty-Shootout. Nach der regulären Spielzeit stand es 4:4, deshalb ging es ins Penaltyschießen. Zwei Punkte konnten sich dabei die Flößer ins Ostallgäu nehmen, ein weiterer blieb im Curt-Frenzel-Stadion.
Mit spürbarer Aufregung nach der 2:10 Schlappe in Oberstdorf ging es für die Flößer in die nächste Partie gegen die Augsburger, die schon seit jeher als ein schwer einschätzbarer und nicht zu berechnender Gegner gelten. Doch der Fauxpas vom vergangenen Wochenende sollte schnell vergessen und möglichst spurlos bereinigt werden. Doch ganz so leicht lief das dann doch nicht ab. In der 9. Minute erzielte Christoph Hack auf Zuspiel von Matthias Erhard und Florian Graml den ersten Führungstreffer. Doch schon zwei Minuten später konnten die Augsburger ausgleichen, so musste Jonas Seitz einen Pass von Erhard annehmen und zum erneuten Führungstreffer verwandeln.
Im zweiten Spielabschnitt lief es erst für die Fuggerstädter, in der 24. und 29. Minute holten sie sich den Ausgleich und übernahmen jetzt sogar ihrerseits die Führung. Kurz vor der zweiten Pause konnte Christoph Hack nochmals ausgleichen für den letzten Spielabschnitt. In diesem wurde es für beide Teams nochmals eng und die Spannung stieg, je näher der Abpfiff rückte: In der 57. Minute konnten die Gastgeber in Führung gehen und schienen dem Sieg schon in Sichtweite. Doch dann regte sich was auf dem Eis im Zusammenspiel Erhard und Graml, Florian Graml  konnte kurz vor Abpfiff nochmals ausgleichen. So mussten beide Teams ins Penaltyschießen, was glücklicher für die Flößer ausging: Dreimal scheiterten die Woodstocks am starken ERC Keeper Lukas Bauer, ERC-Kapitän Matthias Erhard dagegen verwandelte gleich seine erste Möglichkeit und machte damit den Sieg und zwei Punkte für die Flößer fest. Damit endete eine recht spannende und außerdem sehr faire Begegnung, die Gastgeber hatten gerade mal sechs, der ERC 12 Strafminuten zu verbüßen.
Am kommenden Freitag, den 14. Dezember empfängt der ERC Lechbruck um 19.30 Uhr die SG Lindenberg/Lindau zum Heimspiel im Lechparkstadion. 
  
    
EHC Zweibrücken Hornets
Hornets drehen die Partie im letzten Drittel und gewinnen mit 7:4 (2:1/0:3/5:0) gegen den amtierenden Meister SC Bietigheim-Bissingen 1b  
(RLSW)  Die Vorzeichen für das Spiel in Bietigheim waren nicht optimal. Coach Terry Trenholm musste aufgrund von Verletzungen oder Arbeit auf einige Spieler verzichten. 14 Feldspieler und 2 Torhüter standen auf dem Spielbericht.
Auf der Gegenseite standen 18 Feldspieler aus Bietigheim. Im Tor bei den Hornets begann Steven Teucke.
Trotzdem lieferten die Hornets gegen den Tabellenführer eine sensationelle Partie und sicherten sich, dank einer bravourösen Leistung im Schlussdrittel, verdient drei Punkte.
Hauptschiedsrichter Sascha Westrich, der von den Linienrichtern Werner und Moosberger unterstützt wurde, hatte die teilweise hitzige Partie jederzeit im Griff.
Die Hornets starteten gleich mit einer Strafzeit in die Partie. Tim Essig musste wegen Beinstellen für zwei Minuten in die Kühlbox. Die Steelers konnten aus der nummerischen Überlegenheit allerdings kein Kapital schlagen. In der fünften Spielminute gingen die Hornets sogar in Führung. Eine tolle Kombination, eingeleitet von Tim Essig und Dan Radke, konnte Maximilian Dörr zum 1:0 für die Hornets verwandeln. Keine zwei Minuten später sogar das 2:0 für Gäste. Der Schuss von Felix Stokowski wurde noch abgefälscht und landete, unhaltbar für Tobias Amon, im Kasten der Heimmannschaft. Die nächste Großchance der Gäste hatte Christian Werth. Nach einem super Pass von Marc Lingenfelser lief unsere Nummer 90 alleine auf den Torhüter zu, konnte aber den Puck nicht im Tor unterbringen.
In der zwölften Spielminute erzielten die Gastgeber durch Tim Heffner den Anschlusstreffer. Jetzt waren die Steelers am Drücker und erspielten sich einige Torchancen. Doch Steven Teucke im Tor der Hornets war im ersten Drittel nicht mehr zu überwinden.
Auch im zweiten Drittel hatte die Heimmannschaft deutlich mehr Spielanteile. Doch die Defensive der Hornets verteidigte souverän. Wenn keine zwingenden Chancen erspielt werden, muss eben Glück helfen. Ein harmloser Schuss von Steelers Topscorer Mathias Vostarek fand den Weg ins Tor und es stand 2:2. Die Heimmannschaft war jetzt klar am Drücker und erspielte sich zahlreiche Torchancen. In der 32. Spielminuten konnte sich Hornets Keeper Steven Teucke erneut auszeichnen, als er einen Alleingang glänzend parieren konnte. Kurz danach wurde Hornets Verteidiger Felix Stokowski vom unparteiischen vorzeitig unter die Dusche geschickt. Fünf Strafminuten plus Spieldauer wegen Check gegen den Kopf wurde ausgesprochen. Die ohnehin dünn besetzte Abwehr musste nun einen weiteren Ausfall hinnehmen. Der erst 17-jährige Moritz Linnebacher übernahm die Position und machte seine Sache sehr ordentlich. Die Hornets wirkten in der Phase danach leichtsinnig und unsortiert. Dies nutzten die Steelers mit einem Doppelschlag zum 4:2. Mathias Vostarek und Mike Weigandt erzielten die Tore kurz vor Drittelende.
Erinnerungen an das Hinspiel wurden wach. Hier haben die Hornets eine sichere Führung aus der Hand gegeben.
Aber diesmal sollte es ganz anders kommen. Die Hornets kamen wie ausgewechselt aus der Kabine.
Allen voran die heutige Paradereihe der Hornets um Maximilian Dörr, Dan Radke und Marco Trenholm. Gespielt waren 44 Minuten als Dan Radke innerhalb von 120 Sekunden zwei Treffer erzielen konnte. Der Ausglich war geschafft. Jetzt ergaben sich Torchancen auf beiden Seiten und es entwickelte sich eine packende Partie. In der 54. Spielminute konnten die Hornets wieder in Führung gehen. Marco Trenholm wurde mustergültig von Maximilian Dörr und Dan Radke bedient und es stand 5:4 für die Gäste. Das Spiel war an Spannung nicht mehr zu überbieten. Die Steelers drängten auf den Ausgleich und warfen alles nach vorne. Ein toller Konter, eingeleitet von Vladimir Zvonik, auf Fabian Fellhauer nutze Christian Werth eiskalt zur 6:4 Führung. Jetzt setzen die Steelers alles auf eine Karte und brachten den sechsten Feldspieler zu Gunsten des Torhüters. Doch die Rechnung ging nicht auf. Wieder waren es Maximilian Dörr und Dan Radke, die Marco Trenholm mustergültig bedienten. Dieser hatte keine Schwierigkeiten den Puck im leeren Tor zum Endstand von 7:4 für die Hornets unterzubringen.
Das war heute eine Topleistung gegen den starken Tabellenführer aus Bietigheim. Der Sieg geht Aufgrund der Topleistung im letzten Spielabschnitt in Ordnung.
Wie eng es dieses Jahr in der Regionalliga zugeht, zeigt ein Blick auf die Tabelle. Die ersten vier Mannschaften trennt gerade mal einen Punkt.
Nächstes Wochenende müssen die Hornets gleich zweimal antreten. Am Samstag den 15.12. heißt die Begegnung Mad Dogs Mannheim – EHC Zweibrücken, am Sonntag drauf kommt es um 19 Uhr zum Heimspiel gegen die Rebels aus Stuttgart.
  
    
1.CfR Pforzheim
Bisons besiegen den Tabellenführer
(LLBW)  Am Sonntagabend besiegten die Pforzheim Bisons die ESG Esslingen mit 3:2 (0:0/0:2/2:0) nach Penaltyschießen.
Gleich mit drei Neuzugängen konnten die Bisons das Spiel gegen den Tabellenführer der Landesliga Baden-Württemberg bestreiten. Das Spiel begann recht ausgeglichen, denn beide Mannschaften kamen zu ersten guten Torchancen. Nach etwa fünf Minuten machten die Gäste mehr Druck ohne ernsthaft Bison-Goalie Tobias Nuffer zu gefährden. In der achten Spielminute hatten die Bisons durch Sergej Wittmann ihre erste Großchance, doch die Scheibe ging knapp am linken Außenpfosten vorbei. Zwei Minuten später profitierte Esslingen von einem Fehler der Bisons, doch Nuffer verhinderte den Rückstand. Das erste Überzahlspiel konnten die Gäste trotz guter Einschussmöglichkeiten nicht nutzen und so hätte fast Wittmann für den ersten Torjubel gesorgt. Markus Forbrich im Kasten der ESG konnte sich hierbei auszeichnen. Auch Neuzugang Nico Nellison und Vladimir Viller scheiterten am Gästegoalie. Drei Minuten nach Beginn des Mittelabschnitts verhinderte der Pfosten die Führung der Bisons. Als zwei Minuten später Nico Nellison nur durch ein Foul zu stoppen war, rechneten alle mit einem Pfiff der Unparteiischen, doch dieser blieb zu Verwunderung der Bisonfans auf der Tribüne aus. Kurze Zeit später kamen die Bisons zum ersten Powerplay; sie machten auch Druck und Maurice Pietzka kam mit einem Schlagschuss von der blauen Linie zu einer guten Chance. Durch ein Scheibenverlust kam Esslingen zu einem Konter, den Patrick Schäffler zur Gästeführung abschließen konnte (30.). Im weiteren Verlauf kamen beide Teams zu guten Möglichkeiten, doch die beiden glänzend aufgelegten Goalies verhinderten eine Änderung auf der Anzeigetafel. Zwei Minuten vor der zweiten Pause spielten die Bisons erneut in Überzahl. Nachdem Steffen Bischoff die beste Möglichkeit zum Ausgleich hatte, fuhren die Esslinger erneut einen Konter in Unterzahl und netzten zum 0:2 durch Andrej Martin ein (40.). Im Schlussdrittel versuchten die Bisons alles, doch entweder scheiterten sie am Goalie oder am Gestänge. Esslingen kam nur noch zu vereinzelten Offensivaktionen, diese waren allerdings allesamt gefährlich, so dass Nuffer im Kasten der Bisons alles riskieren musste, um das dritte Gegentor zu verhindern. Fünf Minuten vor dem Ende kamen die Bisons durch Bischoff und Viller zu einer Doppelchance, doch wieder fand die schwarze Hartgummischeibe nicht den Weg über die Torlinie. 90 Sekunden waren noch zu spielen, als die ESG Esslingen in Unterzahl agieren musste. Nach nur 15 Sekunden brachte Maurice Pietzka die Scheibe zum 1:2-Anschluss in die Maschen. Esslingen versuchte nun den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten und kam in der Schlussminute auch noch zu guten Chancen, um den alten Abstand wieder herzustellen. Den Schlusspunkt setzten dann allerdings die Bisons, denn Vladimir Viller nahm die Scheibe im eigenen Drittel auf und spielte mustergültig auf Steffen Bischoff, der drei Sekunden vor der Schlusssirene die Scheibe am Esslinger Goalie vorbei ins Tor schoss. Im anschließenden Penaltyschießen konnte nur Neuzugang Maurice Pietzka den Puck im Tor unterbringen, so dass die Bisons zwei Punkte in der Goldstadt behalten konnten.
Coach Ken Filbey zeigte sich nach dem Spiel sehr zufrieden mit seiner Mannschaft: „Wir konnten uns viele Chancen erspielen. Wir konnten zwar nicht alle verwerten, da die Scheibe einfach nicht reinging, aber wir konnten zwei Punkte erkämpfen.“
Erst in zwei Wochen geht’s für die Bisons weiter, dann empfangen sie am Sonntag, 23.12.2018 um 19:00 Uhr in der St.-Maur-Halle die Eisbären Balingen.
  
    
EG Diez-Limburg
Rockets feiern Kantersieg in Frankfurt
(RLW)  In kleinen Schritten in die richtige Richtung: Die EG Diez-Limburg hat am Sonntagabend beim Perspektivteam der Löwen Frankfurt genau das getan, was man sich gewünscht hatte: Den eigenen Ansprüchen gerecht werden. Die Rockets gewannen das Derby in der Mainmetropole mit 8:1 (4:0, 1:0, 3:1) und fuhren damit den zweiten Sieg in Serie ein. Das reicht noch nicht aus für einen nächtlichen Autokorso und ein Straßenfest, aber das gute Gefühl des souveränen Sieges hilft in der aktuellen Situation immens.
„Brutal souverän.“ EGDL-Trainer Stephan Petry brauchte nur zwei Worte, um die Partie in der Frankfurter Eissporthalle zu beschreiben. Seine Mannschaft hatte von Beginn die Frage, wer die Partie gewinnen könnte nicht einmal zugelassen. Gegen Löwen, die im Derby stets besonders gut besetzt sind, spielten sich die Gäste von der Lahn schon früh den Verlängerungsfrust aus dem Spiel am Freitag gegen Soest von der Seele.
„Ich habe die Mannschaft hier von der ersten Minute an schon in der Kabine extrem fokussiert und entschlossen erlebt“, sagte Petry. „Ich hatte wirklich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass uns hier heute irgendetwas passieren könnte.“ Dabei hatten sich die Rockets beim ersten Vergleich mit den Hessen in Frankfurt schwer getan und sich zu einem 6:4-Erfolg gemüht. Doch die Spieler auf dem Eis wollten unter Beweis stellen, dass sie tatsächlich auf dem richtigen Weg sind. Auch wenn man zwei Tage zuvor beim 9:8 nach Verlängerung gegen Soest ein Drittel lang neben sich gestanden hatte.
Die Namen hinter der souveränen 4:0-Führung nach 20 Minuten: Florian Böhm (4.), Philipp Maier (4.), erneut Böhm (6.) und Florian Flemming (13.). „Schon nach 20 Minuten hätten wir auch deutlicher führen können“, sagte Petry, der beide Torhüter hervorhob. „Steve Themm hat uns bei zwei, drei kritischen Situationen pro Drittel jeweils mit starken Paraden vor einem Gegentor bewahrt. Aber man muss auch Frankfurts Keeper Janis Wagner loben. Er hat verhindert, dass wir noch deutlich höher gewonnen haben.“
Im zweiten Drittel machte Tobias Schwab die fünfte Bude für die Rockets, die ansonsten recht häufig für Kleinigkeiten auf der Strafbank saßen. „Nix Wildes“, gab Petry zu Protokoll. „Wir waren halt engagiert bei der Sache.“ So blieb ausreichend Zeit, bei insgesamt neun unbeschadet überstandenen Unterzahlsituationen auch diese Formation ausreichend einzuspielen.
„Ärgerlich nur, dass wir bei der zehnten und letzten Strafzeit kurz vor Schluss doch noch den Gegentreffer kassieren“, sagte der Trainer. „Wir hätten Steve Themm gerne den verdienten Shutout geschenkt.“ Ausgerechnet Ex-Rakete Tim Ansink traf zum 1:8-Endstand (59.). Zuvor hatten Jamie Hill (49.), Philipp Maier (54.) und Andre Bruch (57., in Unterzahl) getroffen.
„Man hat der Mannschaft angemerkt, dass sie nur nach vorne blicken möchte“, freute sich Petry. „Das Ding gegen Soest haben wir abgehakt. Wir waren ruhig und stabil in unserem Spiel. Wir sind wie der klare Favorit aufgetreten und haben unser Spiel eiskalt heruntergespielt. Genau so müssen wir jetzt weitermachen. Der Patient Rockets hat heute Abend das Krankenhaus verlassen, was aber nicht heißt, dass wir nicht noch zur Nachuntersuchung wieder hin müssen. Am nächsten Wochenende müssen wir den Trend weiter bestätigen und zuvor im Training weiter hart an uns arbeiten.“
  
    
Neusser EV
Family Day beim Neusser EV
(RLW)  Der Neusser Eishockey Verein (NEV) "Die Löwen" lädt am kommenden Freitag, den 14. Dezember 2018 zum Family Day ein. Beim Heim-Derby der 1. Mannschaft im Eisstadion am Südpark gegen die Ratinger Ice Aliens (Bully 20 Uhr) kann sich eine Familie bestehend aus zwei Erwachsenen plus zwei Kindern das Match für ein Kombi-Ticket von nur zehn Euro anschauen.
NEV-Vorstandsvorsitzender Andreas Schrills: "Mit unserer Aktion in der Vorweihnachtszeit möchten wir möglichst viele Neusser Familien dazu ermuntern, ihren Heimatverein im Kampf um die Playoffs zu unterstützen und unsere phantastische Sportart live zu erleben." In der Drittelpause zeigen die Nachwuchs-Löwenteams U9 und U11 bei einem Einlagespiel ihr Können auf dem Eis. Karten für das Familien-Event gibt es ab sofort per E-Mail an tickets @neusserev.de. Übrigens: Auch für die Fans des Gegners aus der Eishockey-Nachbarstadt Ratingen.
  
    
EHC Neuwied Bären
Benske: Der hohe Sieg tut uns gut
(RLW)  In sehr souveräner Art und Weise machte der EHC „Die Bären“ 2016 am Sonntagabend die beiden vorangegangenen Niederlagen in der Eishockey-Regionalliga West gegen die Ratinger Ice Aliens und den Herforder EV zu Schnee von gestern. Mit 11:2 schlug der Tabellenzweite den Neusser EV, bei dem man auswärts kürzlich noch nach Verlängerung mit 7:8 unterlegen war. Diesmal spielte Neuwied wesentlich konzentrierter in der Verteidigung und gewann zum vierten Mal in dieser Saison zweistellig.
Boris Ackermann schilderte im Vip-Raum des Neuwieder Icehouses, wie sich eine Auswärtsmannschaft fühlt, wenn sie bei den Bären zu Gast ist. „Wenn wir schon einmal vor Zuschauern spielen, dann wollen wir das auch mit Vollgas tun. Und somit versuchten wir getreu dem Motto so weit die Beine tragen, von Anfang an alles rauszuhauen.“, erzählte der Trainer des Neusser EV, der von einer Kulisse wie in der Deichstadt bei seinen Heimspielen weit entfernt ist. Der NEV, mit 24 Punkten als Tabellenachter aktuell sehr zufrieden, genoss die Atmosphäre (zumindest so lange der Blick auf die Anzeigetafel nicht nervte) und machte in der Anfangsphase auch ordentlich Betrieb. „Ich habe uns in der ersten Viertelstunde stärker gesehen. Vielleicht haben wir Neuwied mit unserem frühen Anlauf auch überrascht“, sagte Ackermann. Neuss fühlte sich zu Beginn durchaus wohl, sehnte mit zunehmender Spielzeit aber immer mehr die Schlusssirene herbei, weil die Bären einen Steigerungslauf aufs Eis brachten. 
Als sich die Schüsse auf das Tor Gästekeeper Ken Passmann häuften, trafen Maximilian Wasser (13.) und Sven Schlicht (19.) zum 1:0 und 2:0 für den EHC. Das gab Sicherheit. „Danach hat Neuwied einen Gang hochgeschaltet“, beobachtete Ackermann. Die Bären gewannen immer mehr an Spielfreude und Zielstrebigkeit. Stephan Fröhlich (32.), Martin Brabec (33.), Sven Schlicht und Daniel Pering (beide 40.) überwanden im – oder Sekundenbruchteile nach dem – zweiten Drittel Passmann. Den „Buzzer Beater“ von Pering sah Schiedrichter Marc Stromberg zum Überraschen vieler und zum Entsetzen der Gäste noch vor der Pausensirene hinter der Linie. Der EHC besaß nun jederzeit die Kontrolle über die Partie und hatte mit wenigen Ausnahmen auch die seltener werdenden Neusser Konter größtenteils im Griff. Einer davon führte dennoch zum zwischenzeitlichen 4:1-Anschlusstreffer. David Bineschpayouh vollstreckte seinen Alleingang (37.).
Der Neusser Keeper Ken Passmann trieb die Bären in der Vergangenheit mit seinen großartigen Paraden schon häufig zur Verzweiflung, diesmal gab’s für die Neuwieder einen klaren Punktsieg gegen den erfahrenen Keeper. Mit den Toren von Sven Schlicht (41.) und Michael Jamieson (42.) kamen die Hausherren ideal zum dritten Drittel zurück aufs Eis. Neuwied hatte den starken Passmann „weich“ geschossen, der eine Viertelstunde vor Schluss für seinen Back-up Patrick Fücker Platz machte. Auch der zweite Schlussmann der Neusser sollte noch viel Hartgummi sehen und den Puck noch dreimal aus seinem Kasten holen müssen. Maximilian Wasser (46.), zum besten Neuwieder gewählt, Dennis Appelhans (50.) und Michael Jamieson (53.) lochten ein. Neuwied hatte sichtlich Spaß daran gefunden, die Führung auszubauen. Tore geben schließlich bekanntermaßen Selbstvertrauen. „Es tut uns gut, in dieser Höhe gewonnen zu haben. Die Tore waren der Lohn für den Aufwand, den wir betreiben“, freute sich EHC-Coach Daniel Benske, während der 11:2-Endstand in den Augen von Boris Ackermann, der sich noch über Pascal Rüwalds Treffer zum 10:2 freuen durfte (52.), zu hoch ausfiel: „Ein 7:2 wäre auch in Ordnung gewesen.“
  
    
Hamburger SV
Pokalsieger mit Verspätung - Der HSV fährt schon vor Weihnachten den ersten Titel der Saison ein
(RLN)  Die Regionalligamannschaft des Hamburger SV ist vorzeitig Nordpokalsieger der Saison 2018/19 – profitierte dabei von einem beherzten Auftritt des CET Timmendorf in Adendorf.
Dabei hätte es fremder Hilfe gar nicht bedurft – wenn das Team von Interimscoach Marcel Schlode seinen Matchball gegen die Heidschnucken am Freitagabend genutzt hätte. Dazu hätte allerdings die Einstellung im ersten Drittel eine ganz andere sein müssen. Lag es an der Geisterkulisse (jenseits der A7 spielte parallel der „Ex-Dino“ gegen Paderborn) oder an dem seltsam frühen Saisonzeitpunkt für ein „Endspiel“ – der HSV fand so gar nicht ins Spiel und lag zur ersten Pause gleich mit 0:3 hinten. Die Mannschaft kämpfte sich jedoch ins Spiel hinein und kam zwei Minuten vor dem Ende tatsächlich zum Ausgleich – der Pokalsieg war zum Greifen nah. In der Overtime schlug jedoch der AEC zu – der Ex-HSV-Angreifer Tom Kluvetasch sorgte für das 4:5 (0:3,1:0,3:1) n.V. und damit für Ernüchterung bei den Rautenträgern. Die wich jedoch kaum 24 Stunden später der Feierlaune: der Adendorfer EC ließ sich seinerseits vom „unfreiwilligen“ Landesligisten aus Timmendorf überraschen und verlor auf eigenem Eis mit 3:4 n.P. Der HSV ist damit in den verbleibenden Spielern nicht mehr von Platz 1 zu verdrängen und darf sich Pokalsieger nennen. So kann es im weiteren Saisonverlauf gerne weitergehen.
  
     
ELV Niesky
Freundschaftsspiel gegen eine Fan-Auswahl
(RLO)  Nach den Weihnachtsfeiertagen lösen die Tornados endlich eine Wette ein. Sie wetteten, dass zum letzten Spiel am 30.01.2016 gegen die Crimmitschau Outlaws im alten unsanierten Eisstadion, das keine 1.000 Zuschauer zu diesem Spiel kommen würden. Natürlich verloren sie diese Wette. Ihr Wetteinsatz war ein Freundschaftsspiel gegen eine Fan-Auswahl. Dieses findet nun am Donnerstag, den 27.12.2018 von 18:15 Uhr bis 19:30 Uhr in sanierten und überdachten Eisstadion statt.
Mitmachen kann jeder Fan, der eine Eishockeyausrüstung oder eine Torwartausrüstung besitzt und mindestens 18 Jahre alt ist. Bewerbungen können ab sofort per Mail an kontakt @eislaufverein-niesky.de geschickt werden.
Bei mehr als 22 Bewerbern (incl. 2 Torwarten) entscheidet das Los über die Teilnahme.
Nach dem Freundschaftsspiel findet u.a. noch eine Autogrammstunde mit den Tornados statt. Verfolgen Sie dazu bitte auch die Hinweise in der Tagespresse. 
  
Herbe Niederlage für Tornados
Am Sonnabend, den 08.12.2018 waren die Tornados zu Gast beim derzeitigen Tabellenersten, dem EHV Schönheide. Tornado-Trainer Jens Schwabe standen an diesem Wochenende nur 12 Spieler und zwei Torhüter zur Verfügung. Die anderen Cracks fehlten krankheits- oder arbeitsbedingt. Allerdings ging der Gastgeber mit der gleichen Anzahl Spieler in die Partie.
Die Wölfe bestimmten von Beginn an das Spiel. Im 1. Drittel hielten die Tornados noch gut mit. Leider wollte den Nieskyern aber kein einziger Treffer gelingen. Selbst ein Penalty vergab Jörg Pohling knapp.
Die Gäste aus der Lausitz fanden an diesem Abend einfach nicht ihr Spiel und keine Mittel gegen die souverän und abgezockt spielenden Wölfe. So endete die Partie mit einem Endstand von 6:0 (3:0; 2:0; 1:0) und einer bitteren Niederlage für den amtierenden Meister.
Die ca. 80 mitgereisten Tornado-Fans sorgten in Schönheide trotz des Ergebnisses für gute Stimmung und unterstützten ihr Team bis zum Schluss nach besten Kräften. Der ELV Niesky bedankt sich dafür bei allen Mitgereisten ganz herzlich. 
  


    
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Montag 10.Dezember 2018
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