IHP NachrichtenSonntag 9.Dezember 2018
(IHP) Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen:
Deutscher Eishockey Bund, Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost
| Deutscher Eishockey Bund U20-WM Div.I: Moritz Seider ist Kapitän der DEB-Auswahl (DEB) Um 16.30 Uhr startet die deutsche U20-Nationalmannschaft gegen Österreich in die 2019 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft in Füssen. Im Vorfeld der Partie gab U20-Bundestrainer Christian Künast den deutschen Kapitän für die Heim-WM bekannt: Der 17-Jährige Moritz Seider wird das Team in Füssen anführen. Die beiden Assistenzkapitäne werden kurz vor jedem Spiel festgelegt. Hierfür kommt das Quartett Dominik Bokk, Leon Gawanke, Tim Brunnhuber und Nicolas Appendino in Frage. Im Spiel gegen die österreichische U20-Auswahl tragen Leon Gawanke und Tim Brunnhuber das „A“ auf dem Trikot. |
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| Adler Mannheim Verletzungspause für Tommi Huhtala (DEL) Die Adler Mannheim müssen rund vier Wochen auf Angreifer Tommi Huhtala verzichten. Der 31-jährige Finne zog sich am Freitag im Heimspiel gegen die Düsseldorfer EG eine Muskelverletzung im Brustbereich zu. Neben Huhtala fehlen dem aktuellen Tabellenführer auch Marcel Goc, Nico Krämmer, Matthias Plachta und Joonas Lehtivuori. „Das ist sehr bitter, sowohl für Tommi als auch für uns. Er ist ein wichtiger Teil der Mannschaft, bringt immer viel Energie aufs Eis. Solche Charaktere wie Tommi stehen jedem Team gut zu Gesicht. Ich bin mir aber sicher, dass ein anderer Spieler für ihn in die Bresche springen wird“, kommentiert Sportmanager Jan-Axel Alavaara Huhtalas Ausfall. Mit seiner unermüdlichen Spielweise hat Huhtala schnell die Herzen der Mannheimer Fans erobert, die ihn erst kürzlich zum zweiten Mal in Folge zum Spieler des Monats gewählt haben. Der Angreifer, der erstmals in seiner Karriere für eine Mannschaft außerhalb seiner Heimat spielt, stand bislang in 23 von 25 DEL-Partien auf dem Eis. Mit acht Toren und sechs Vorlagen zählt Huhtala zu den besten zehn Punktesammlern der Adler. |
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| EHC Red Bull München Red Bulls verlieren in Nürnberg (DEL) Der EHC Red Bull München hat das Derby bei den Thomas Sabo Ice Tigers mit 1:4 (1:3|0:0|0:1) verloren. Vor 7.672 Zuschauern in Nürnberg trug sich Maximilian Kastner als einziger Münchner in die Torschützenliste ein. In der Tabelle haben die Red Bulls als Zweiter weiterhin drei Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter Adler Mannheim, den sie am Sonntag (9. Dezember | 14:00 Uhr) zum Topduell empfangen. Von der ersten Minute an entwickelte sich ein intensives Spiel, in dem beide Teams ihre Checks zu Ende fuhren. In der fünften Minute nutzten die Red Bulls ihr erstes Powerplay: Maximilian Kastner traf sieben Sekunden nach dem Bully zum 1:0. Da Nürnbergs Leonhard Pföderl im ersten Powerplay der Ice Tigers nach nur sechs Sekunden erfolgreich abstaubte, stand es eine Minute später 1:1 (6.). In der Folge ging es mit Tempo in beide Richtungen. Frank Mauer traf für München den Pfosten, auf der Gegenseite schoss Chad Bassen die Ice Tigers in Führung (9.). Dann hatte John Mitchell für die Red Bulls das 2:2 auf dem Schläger, im direkten Gegenzug erzielte Brandon Segal Nürnbergs dritten Treffer (15.). Im Mittelabschnitt war die Partie nicht weniger umkämpft, die Defensivformationen beider Teams ließen aber weniger Abschlüsse zu. Trevor Parkes (22.) und Matt Stajan (25.) hatten gute Chancen auf den Münchner Anschlusstreffer, Nürnbergs beste Möglichkeit durch Dane Fox vereitelte Kevin Reich mit dem Schoner (26.). In der zweiten Hälfte des Drittels spielten die Red Bulls dreimal in Überzahl, der Anschlusstreffer gelang ihnen aber nicht. Im letzten Abschnitt hatten die Roten Bullen mehr Spielanteile, ihre Schüsse blieben aber an den Nürnberger Spielern hängen. Leonhard Pföderl traf bei einem der wenigen Entlastungsangriffe der Ice Tigers die Latte (46.). In der 56. Minute hatten die Münchner bei einem Unterzahl-Konter die große Chance auf das 2:3, Nürnbergs Schlussmann Niklas Treutle rettete nach dem Querpass auf Matt Stajan aber stark. Auf der Gegenseite sorgte Patrick Reimer mit dem vierten Treffer der Ice Tigers für die Entscheidung (57.) |
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| Löwen Frankfurt Löwen reisen zu hungrigen Tigers (DEL2) Am Sonntag, den 9. Dezember geht es für die Löwen vom heimischen Main an den Roten Main nach Bayern zu den Bayreuth Tigers. Die Oberfranken bieten am 25. Spieltag auch einen Familientag an. Spielbeginn im Eisstadion Bayreuth ist bereits um 16:00 Uhr. Einsatz, Moral und Spielfluss stimmten – nur die Chancenverwertung war gegen Bietigheim am Freitag ebenso ausbaufähig wie schon beim Heimspiel zuvor gegen Deggendorf. Doch Head Coach Matti Tiilikainen blieb gewohnt ruhig: „Wir ärgern uns jetzt über dieses Ergebnis. Doch wenn wir die richtigen Schlüsse draus ziehen, werden wir es besser machen, wenn die entscheidende Phase der Saison kommt.“ Obwohl sich Antti Kerälä in seinem dritten Löwen-Spiel über sein erstes Tor freuen durfte, hat sich an der Situation des Topscorers nicht viel verändert. Adam Mitchell konnte am Freitag den 100. Löwen-Treffer der Saison erzielen und baute damit seine Führung in der teaminternen Scorerwertung aus. Er steht nun bei 32 Zählern und hat ebenso viele Tore geschossen wie Matt Pistilli (je 13). Die Vorlagen-Liste führt Mitchell gemeinsam mit Eddie Lewandowski mit 19 Assists an. Die Bayreuth Tigers sind zurzeit vorletzter in der Liga - allerdings fehlen nur fünf Punkte auf den sicheren zehnten Tabellenplatz. Außerdem haben die Oberfranken in letzter Zeit einen kleinen Lauf und man konnten die letzten fünf Spiele in Folge alle gewinnen. Besonders das letzte Spiel gegen Crimmitschau macht den Fans Mut. Die Mannschaft von Petri Kujala hat in Sachsen einen souveränen 6:1-Erfolg feiern können und mit diesem Sieg die rote Laterne an Deggendorf weitergegeben. Topscorer der Tigers ist Ville Järveläinen. Der Finne konnte in der bisherigen Saison 25 Punkte sammeln, die sich in 16 Assists und 9 Tore aufteilen. Er hat damit sowohl die meisten Vorlagen als auch die meisten Tore für die Bayreuther verbucht. Von den bisherigen neuen Begegnungen zwischen den beiden Mannschaften konnten die Löwen acht gewinnen. Lediglich ein Spiel ging an die Oberfranken. Die Löwen haben bisher doppelt so viele Tore gemacht und führen die Torbilanz also mit 48:24 Treffern an. |
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| EV Füssen TSV Peißenberg beendet Füssener Siegesserie (BYL) Die Serie des EV Füssen ist gestoppt. Nach acht Siegen in Folge unterlagen die Schwarz-Gelben dem TSV Peißenberg mit 3:5 (1:2, 0:2, 2:1). Hatte dieser das Hinspiel noch eher glücklich gewonnen, so war der Erfolg diesmal klar verdient. Die Gäste verbesserten sich damit auf den vierten Tabellenplatz, Füssen bleibt Spitzenreiter mit nunmehr fünf Punkten Vorsprung auf Landsberg. Ganz überraschend kam der Erfolg der Eishackler sicherlich nicht, denn bisher konnte der EVF gegen die erfahrene Mannschaft von Trainer Josef Staltmayr in der Bayernliga noch kein Spiel gewinnen. Das blieb auch im sechsten Aufeinandertreffen so, da der TSV sowohl in Unter- als auch in Überzahl eine Klasse stärker agierte, in entscheidenden Situationen immer einen Schritt voraus war, sich praktisch keinerlei Abwehrfehler erlaubte und zudem mit dem dreifachen Torschützen Manfred Eichberger und dem tschechischen Verteidiger Daniel Novak die beiden besten Spieler der Partie in seinen Reihen hatte. Zwei Mannschaften, die hohes Tempo gehen können, eine Kulisse von über 1000 Zuschauern sowie ein von Anfang an um Spielleitung bemühter Schiedsrichter bildeten den Rahmen der dritten EVF-Heimniederlage in dieser Spielzeit. Die Gäste glänzten im ersten Abschnitt mit ihrer Chancenverwertung, und machten aus sehr wenigen Möglichkeiten zwei Treffer. Beide Male war Eichberger erfolgreich. Einmal agierte die Füssener Abwehr zu sorglos und weit vom Gegenspieler entfernt, beim zweiten Tor in Überzahl ließ sie sich durch einen einfachen Pass überlisten. Vorne hatte man Pech, als der Puck bei einer Bogenlampe nur auf die Torlatte fiel. Der EVF blieb durch den verdienten Anschlusstreffer von Maximilian Dropmann aber im Spiel, ein Tor, bei dem man schon ganz genau hinschauen musste. War die Führung nach dem Anfangsdrittel noch etwas glücklich, so verdiente sich Peißenberg diese durch einen starken mittleren Abschnitt. Vor allem das Füssener Überzahlspiel hatte man voll im Griff, hatte hier nach Wechselfehlern sogar zwei Riesenchancen zum dritten Treffer. Diesen machte dann nach der Hälfte der Partie Eichberger mit seinem dritten Tor, ein Abpraller fiel ihm genau vor die Füße. Als fünf Minuten später Fritz Stögbauer in Überzahl eine starke Kombination zum 1:4 abschloss, war eine Vorentscheidung gefallen. Dazwischen verhinderte Torhüter Felix Barth mit einer Klasse-Aktion den fast schon sicher erscheinenden Anschlusstreffer, sicherlich eine Schlüsselszene im Spiel. Ein schneller Anschlusstreffer wäre dem EVF auch in den letzten zwanzig Minuten noch sehr gelegen gekommen, und tatsächlich drängte man die Gäste gute acht Minuten lang in die Verteidigung. Zwei Strafzeiten brachten den Oberbayern aber Entlastung und eine doppelte Überzahl, die nichts einbrachte. Das 2:4 durch Marius Klein in der 52. Minute weckte nochmals Hoffnung beim heimischen Anhang, die aber nur eine Zeigerumdrehung später wieder Geschichte war. Nach einem Zusammenprall zweier Spieler meldete ein Linienrichter eine große Strafe, die folgende Auslosung fiel dann auf Maximilian Dropmann, der trotz aller Unschuldsbeteuerungen mit einer Spieldauerstrafe bedacht wurde. Weitere Strafzeiten sowie der nach einer Auszeit frühzeitig herausgenommene Torhüter Benedikt Hötzinger sorgten nochmals für Füssener Druck, ein Wechselfehler raubte aber die letzten Chancen auf einen möglichen Punktgewinn. Mit dem dritten Überzahltreffer durch Daniel Clairmont entschieden die Gäste die Partie endgültig für sich, der Anschlusstreffer durch Ron Newhook zehn Sekunden vor Spielende war nur noch Ergebniskosmetik. Trainer Josef Staltmayr (Peißenberg): „Meine Mannschaft hat ein fast perfektes Auswärtsspiel abgeliefert. Wir haben die Kleinigkeiten richtig gemacht, jeder hat für jeden gekämpft, haben Schüsse geblockt und uns offensiv einige Chancen erspielt und Tore gemacht. Ich bin stolz auf die Mannschaft und das Spiel, das sie abgeliefert hat, und denke, dass der Sieg in Ordnung geht.“ Trainer Andreas Becherer (Füssen): „Ein verdienter Sieg von Peißenberg. Wir sind nicht so gut ins Spiel gekommen, waren immer einen Schritt zu langsam, haben die Kleinigkeiten nicht richtig gemacht, und das, was uns die letzten Spiele stark gemacht hat, hat heute nicht so gut funktioniert. Das Positive ist der Charakter der Mannschaft, wir haben bis zum Schuss alles versucht, mehrmals den Torhüter heraus genommen, aber es sollte nicht sein. Wir hatten heute auch oft Scheibenpech, aber so Tage gibt es. Glückwunsch an Peißenberg.“ (MiL) |
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| ERV Schweinfurt Das Eis wird dünn (BYL) Nach der 9:5 Niederlage gegen den Vorletzten EA Schongau wird für die Mighty Dogs das Erreichen von Platz 8 eine schwere, aber nicht unmögliche Angelegenheit. Im ersten Spielabschnitt waren die Mighty Dogs den Mammuts aus Schongau ebenbürtig. Nach dem Führungstreffer von Millan Kopecky (11. Minute), erzielte Andreas Kleider nach Rückpass von Viktor Ledin von der blauen Linie aus den Ausgleich (16. Minute). Keine Minute später gingen aber die Mammuts durch Jakub Muzik bei angezeigter Strafe erneut in Führung. Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts nutzten die Schweinfurter ihre Chancen nicht um auszugleichen. Stattdessen bauten die Schongauer durch einen Doppelschlag (Milan Kopecky, 30. Minute, PP1 und Fabian Magg, 31. Minute) ihre Führung aus. Im Anschluss nahm Trainer Zdenek Vanc seine Auszeit und die Mannschaft kämpfte sich in der 33. und 35. Minute durch Tore von Jonas Manger und Patrik Rypar auf 4:3 heran. Nach einem Timeout der Gegner kamen die Mammuts wieder zurück in die Spur und erzielten in Überzahl das vor der Pause noch das 5:3 (Jakub Muzik, 37. Minute). Im letzten Drittel machte der EA Schongau den Sieg perfekt. Fabian Magg schoss in der 45. Minute das 6:3. Marc Zajic verkürzte in Überzahl noch auf 6:4 (48. Minute), bevor Jakub Muzik und der dreifache Torschütze Fabian Magg noch zwei Tore zum 8:4 nachlegten. Vor Spielende fielen noch das 8:5 durch Patrik Rypar und das 9:5 durch Tobias Turner. Nach dem Spiel beglückwünschte Trainer Zdenek Vanc den Gegner zum Sieg: „Ich muss den EA Schongau zu den drei Punkten gratulieren. Sie waren die besser Mannschaft mit dem größeren Willen.“ |
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| ESV Buchloe Revanche geglückt - ESV Buchloe holt mit 9:1 Heimerfolg über den Nachbarn Bad Wörishofen den fünften Sieg in Serie (BLL) Mit einem deutlichen und zugleich souveränen 9:1 (3:0, 4:1, 2:0) Heimerfolg im Nachbarschaftsduell gegen den EV Bad Wörishofen hat der ESV Buchloe am Freitagabend den nächsten Sieg gefeiert – den mittlerweile fünften in Folge. Damit ist den Piraten die Revanche für die 2:3 Hinspielniederlage in der Kurstadt eindrucksvoll gelungen. Denn über 60 Minuten ließen die klar spielbestimmenden Hausherren zu keiner Zeit den Zweifel aufkommen, wer an diesem Abend als Derbysieger vom Eis gehen würde. Schließlich stellten die Freibeuter an diesem Abend schon früh die Weichen auf Sieg. Während man sich im Hinspiel die Zähne am damals bärenstarken Torhüter Andreas Nick ausbiss, dauerte es dieses Mal gerade einmal 93 Sekunden, ehe dem ESV mit einem Blitzstart das 1:0 gelang. David Vycichlo brachte die Scheibe an Wölfe-Tormann Ercan Kumru zur frühen Führung im Gäste-Gehäuse unter. Und auch im Anschluss blieben die Gennachstädter weiter am Drücker, doch trotz mehrerer guter Einschussmöglichkeiten dauerte es bis zur neunten Minute, ehe Oliver Braun das 2:0 markierte. Er war von hinter dem Tor perfekt durch Michal Telsez bedient worden und ließ sich im Slot dann nicht zweimal bitten. Während ESV-Keeper Alexander Reichelmeir in der Folge eher beschäftigungslos blieb, weil die Bad Wörishofer nur selten offensiv gefährlich wurden, verpassten es die Rot-Weißen den Vorsprung vor der Pause noch deutlicher zu gestalten. Dennoch glückte Alexander Krafczyk Sekunden vor dem ersten Seitenwechsel das 3:0 in Überzahl (20.). Direkt nach Wiederbeginn ließen die Wölfe dann die bis dato größte Chance auf den Anschlusstreffer liegen, als ein Stürmer per Alleingang am ganz stark haltenden Reichelmeir scheiterte (22.). Und praktisch im Gegenzug staubte der ehemalige Bad Wörishofer Michal Telesz zum 4:0 ab, indem er einen von der Bande abgeprallten Schuss über die Linie drückte (23.). Zwar gelang den Gästen drei Minuten später durch den Ex-Piraten Alexander Schönberger das 4:1 mit einem platzierten Schuss, doch sollte dies der einzige Torerfolg der Wölfe an diesem Abend bleiben. Denn nur rund eine Minute später stellte Tobias Kastenmeier mit dem 5:1 den alten Abstand bereits wieder her (27.). Etwas ärgerlich nur, dass sich Oliver Braun während des Torjubels eine 5+Spieldauerstrafe einhandelte, als er sich für einen zuvor harten Check an ihm mit einem Check gegen den Kopf revanchierte. Der Routinier wird den Piraten somit am Sonntag im Allgäu-Derby zu Hause gegen den ESC Kempten (17 Uhr) gesperrt fehlen. Doch auch trotz der fünfminütigen Unterzahl ließen sich die konzentrierten Buchloer nicht aus dem Konzept bringen und trafen durch Maximilian Schorer aus dem Gewühl heraus sogar zum 6:1 (31.). Anschließend wechselten die Gäste den Torhüter, doch auch der neu gekommene Marius Münch musste noch vor der Pause den nächsten Gegentreffer schlucken, als Marc Weigant in Unterzahl nur durch ein Foul gestoppt werden konnte und den fälligen Penalty anschließend sicher zum 7:1 in die Maschen setzte (40.). Im Schlussdrittel nahmen die Buchloer dann etwas das Tempo raus und erarbeiten sich dennoch zahlreiche Möglichkeiten. Und so konnten die rund 300 Zuschauer auch noch zwei weitere Tore bejubeln. Der achte Treffer durch Lucas Ruf (47.) und das neunte Tor erneut durch Maximilian Schorer im Powerplay (56.) sorgten am Ende für den klaren aber auch in der Höhe absolut verdienten 9:1 Endstand, der die Piraten weiter auf Kurs Aufstiegsrunde hält. Am Sonntag ab 17 Uhr wartet nun also wie bereits erwähnt das Kräftemessen mit dem ESC Kempten, der durch den 7:3 Heimerfolg über den EV Pfronten als Tabellenführer zum Allgäu-Derby in die Gennachstadt reisen wird. |
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| SC Forst Klare Niederlage bei den Crusaders - Nature Boyz wieder mit kleinem Kader (BLL) Diese Situation zieht sich jetzt schon seit einigen Wochenenden hin, der Kader der Nature Boyz ist einfach zu klein, um mehrere Ausfälle personell kompensieren zu können. Trotzdem waren die Forster besser, als die 9:1 (3:0, 2:1, 4:0)-Niederlage als Endergebnis darstellt. Mit 11 Feldspielern kann man gegen eine Mannschaft aus 20 Feldspielern äußerst schwierig konkurieren, die Spiele gehen an die Substanz. In dem äußerst fairen Spiel gab Sascha Zenzs sein Debüt gegen seine alten Kameraden aus der Vorrunde. Hoch motiviert gingen die Cracks in die Partie, bei der auch der Wettergott die ersten beiden Spielabschnitte ein Einsehen hatte. Erst im letzten Drittel begann es zu Regnen und der Wind zog auf. Bis dahin jedoch war das Spiel schon entschieden. Die Gastgeber hatten in vielen Situationen einfach mehr "Scheibenglück", denn der Puck sprang öfters zum Gastgeber als zu den Gästen. Im ersten Drittel zogen die Crusaders auf 3:0 davon. Aufgrund der besseren Spielanlage bis zu diesem Zeitpunkt auch verdient. Entsprechend kamen die Gäste aus der Kabine, sie wollten eine Ergebnisverbesserung und damit besser ins Spiel kommen. Daniel Anderl brachte seine Farben auf 3:1 in der 33. Minute heran, doch bereits eine Minute später stand es bereits 4:1. Damit war der Angriffselan verpufft, das Zusammenspiel funktionierte nicht wie erhofft. Kurz vor Ende des zweiten Drittels erhöhten die Gastgeber auf 5:1. Im letzten Spielabschnitt schwanden die Kräfte, die Hausherren spulten ihre Angriffe nun selbstsicher ab und trafen innerhalb von 3 Minuten dreimal ins Schwarze. Für Mathias Zink war der Spieleinsatz beendet, Markus Kieslich wurde zwischen die Pfosten geordert. Dieser mußte in der 51. Minute zum 9:1-Endstand hinter sich greifen. Positiv zu vermerken war der Einsatz der Mannschaft, die trotzdem nie aufgab. Stimmgewaltig unterstützten sie ihre Lieblinge über 60 Minuten mit Trommeln und Schlachtrufen. Den verdienten Dank erhielten sie von der Mannschaft und auch die Hausherren zeigten mit dem Daumen nach oben. Trainer Josef Bachmeier meinte nach dem Spiel: "Leider haben wir nicht das nötige Kleingeld, um entsprechendes Personal zu verpflichten". Der Spielerengpaß wäre nicht entstanden, hätte die Peißenberger U20 nicht gleichzeitig ein Punktspiel in Bad Tölz zu bestreiten. Ich hoffe, dass wir am Sonntag in Ulm besser besetzt sind. |
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| SE Freising Sensationelles Schlussdrittel hält Hoffnung für Black Bears aufrecht - Freising schlägt Dingolfing 5:2 (BLL) Zwei Drittel spielten die Black Bears aus Freising und die Isar Rats aus Dingolfing, als ob es ein Saison-Vorbereitungsspiel ohne Bedeutung sei und nicht, als ob es für beide in der Landesliga um viel geht, nämlich das Vermeiden der Abstiegsrunde. Erst im Schlussabschnitt wachten die Hausherren auf und spielten eines der besten Drittel in dieser Saison. Im ersten Drittel passierte gar nichts: keine Fouls, keine Strafzeiten, keine Checks, so gut wie keine Chancen. Und wenn, dann hatten sie die Isar Rats, Freising spielte wie in Trance. Dominik Schulz und André Osterreich fuhren zwei Mal alleine auf das Dingolfinger Tor zu, scheiterten aber. Auf der Gegenseite rettete Manuel Hanisch mehrfach in höchster Not bravourös. Dann das 1:0 aus heiterem Himmel, zehn Meter vor dem Kasten zog Manuel Kühnl ab und die Scheibe klebte im Netz. Im Mitteldrittel wurde es deutlich ruppiger mit vielen Fouls und einigen Strafbankzeiten, doch ansonsten war es ein schwaches Spiel auf Bezirksliga-Niveau. Echte Torchancen gab es keine. Das änderte sich allerdings in den letzten 20 Minuten, Bears-Betreuer Lorenz Häuslmeir musste irgend ein Wunderpülverchen in seinen Tee gemischt haben, den plötzlich spielten die Freisinger einfach nur klasse, vor allem der Parade-Sturm Dürr/Oesterreich/Kühnl zeigte seine Klasse. Aber das ganze Team bot plötzlich tolle Kombinationen, starke Pässe in den freien Raum, Schüsse von der blauen Linie, feine Technik-Tricks und ein körperbetontes Eishockey – alles, was die Fans 40 Minuten so bitter vermisst hatten, bekamen sie jetzt zu sehen. Das 2:0 nach einem Sahne-Angriff wie aus dem Lehrbuch, Armin Dünzel eroberte sich die Scheibe im eigenen Drittel, passte zu Kühnl, der schaute kurz auf und legte sie Martin Dürr in den Lauf, der ließ zwei Verteidiger stehen und schob zurück auf Oesterreich. Einfach nur schön! Auch die Dingolfinger zeigten, dass sie schon Eishockey spielen können und hielten lange mit, folgerichtig das 2:1 nach einer schönen Kombination, letztlich hämmerte Ferstl die Scheibe unhaltbar ins Kreuzeck. Doch dieses Spiel hatten die Freisinger jetzt im Griff, überstanden zunächst eine doppelte Unterzahl, ehe kurz darauf Dürr, der stärkste Freisinger an diesem Abend, das 3:1 besorgte, dieses Mal hatte Oesterreich ihn in einem ganz schnellen Konter bedient. Nur 30 Sekunden später das 4:1 durch Johannes Weyer, die Bears spielten jetzt wie im Rausch. Nun wurde eine Chance nach der anderen herausgespielt, fünf Minuten vor Schluss das 5:1 erneut durch Dürr, mit dem alten Bauerntrick hinter dem Tor herum und dann ins kurze Eck hatte er die gesamte Dingolfinger Abwehr düpiert. Unschön und unnötig bei diesem Spielstand das sehr harte Foul von Kevin Rentsch gegen einen Dingolfinger, die ausgesprochene Matchstrafe war dafür absolut verdient. Ein paar Sekunden vor Schluss noch das 5:2 für Dingolfing als bloße Ergebniskosmetik. Mit diesem Sieg bleibt Freising auf dem dritten Tabellenplatz und hält sich selbst alle Chancen für die Verzahnungsrunde offen. So eine starke Leistung wie im letzten Drittel gegen Dingolfing, dann wäre sogar ein Sieg oder zumindest Punkte gegen den vermeintlich übermächtigen Tabellenführer Haßfurt drin. |
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| EV Moosburg 1:5 - Aufbäumen im Hallertau-Derby kam zu spät (BLL) Jede Siegesserie geht einmal zuende – auch die des EV Moosburg. Nach zuletzt sieben Erfolgen hintereinander setzte es am Freitagabend beim EC Pfaffenhofen eine verdiente 5:1 (2:0, 1:0, 2:1)-Niederlage. Das Aufbäumen in der Schlussphase kam zu spät. Die Mannschaft, die den Sieg mehr wollte, war eindeutig die der Gastgeber. Das zeigte schon das Eröffnungsbully, als sich der Kanadier Dillon Duprey sofort die Scheibe schnappte, ziemlich unbedrängt auf das Moosburger Gehäuse zulaufen konnte und nach sieben Sekunden an EVM-Schlussmann Linus Messerer scheiterte. Es spielten nur die IceHogs, die Gäste übten sich in vornehmer Zurückhaltung. Sechs Minuten später machte es Duprey dann besser – 1:0. Aber auch dieser Weckruf verhallte ungehört, die Dreirosenstädter kamen kaum aus dem eigenen Drittel und mussten in Minute elf das zweite Gegentor hinnehmen. „Wir haben vom ersten Bully weg geschlafen, unser Rhythmus der letzten Wochen war weg“, bilanzierte Moosburgs Coach Bernie Englbrecht, der allerdings auch das Fehlen von Angreifer Tobias Gilg und nicht zuletzt von Verteidiger Markus Gröger – in den Vorwochen solidester Defensivmann der Grün-Gelben – anmerkte: „Wir haben uns heute schwer getan, diese Leute zu ersetzen.“ Nach den beiden frühen ECP-Treffern kamen zwar auch die Moosburger langsam besser ins Spiel, zu einem Anschlusstreffer reichten die Offensivbemühungen allerdings nicht. So ging es auch im zweiten Abschnitt weiter: Die Gäste übernahmen die Initiative, konnten Pfaffenhoffens Defensive aber nur selten in Verlegenheit bringen. So erging es dafür der EVM-Hintermannschaft in der 35. Minute, als man mit Mann und Maus aufgerückt war und nach einem Puckverlust an der gegnerischen blauen Linie klassisch ausgekontert wurde – 3:0. Immerhin bemühten sich die Englbrecht-Schützlinge in den letzten 20 Minuten noch mal, ließen auf das vierte Tor der Hausherren (48.) schnell das 1:4 (51.) durch Daniel Möhle folgen. Und als in der Schlussphase Pfaffenhofens David Felsoci nach einem Kniecheck gegen Patrice Dlugos mit Spieldauer (57.) vom Eis musste (für Dlugos war das Match ebenso vorzeitig beendet) bot sich sogar noch einmal die Mini-Chance, in Dauer-Überzahl vielleicht die Overtime zu erreichen. Doch gerade als Möhle zum zweiten Mal jubelte (58.), hatten die Unparteiischen fast zeitgleich ein Foul seines Sturmpartners Tobias Hanöffner gesehen. Der Treffer zählte nicht, die Überzahl war dahin – und das Hallertau-Derby endgültig entschieden. |
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| EG Diez-Limburg Rockets schlagen Soest nach Verlängerung (RLW) Der Patient ist auf dem Wege der Besserung, aber er ist noch lange nicht über den Berg: Die EG Diez-Limburg lässt gegen die Soester EG zwei Drittel lang eine neue Handschrift erkennen, spielt engagiert und frisch, zeigt eine positive Körpersprache. Doch dann kommt der Patient kurz ins Stolpern und verliert völlig den Halt. Die Bördeindianer retten sich so nach deutlichem Rückstand noch in die Verlängerung, in der sich die Gastgeber jedoch den Zusatzpunkt sichern und mit 9:8 (4:1, 3:1, 1:6, 1:0) gewinnen. Stephan Petry hat als Spieler unzählige Eishockeyschlachten geschlagen und schöne wie kritische Phasen erlebt. Mit dem, was der Interimstrainer unter der Woche vor dem Spiel gegen Soest sagte, sollte er voll ins Schwarze treffen: „Wir müssen das Siegen wieder erlernen.“ Wer glaubte, das sei eine Floskel, der wurde am Freitagabend vom Gegenteil überzeugt - auch wenn man im EGDL-Lager gerne darauf verzichtet hätte. Zwei Drittel lang sprühte die Mannschaft vor Spielfreude. Die Rockets waren präsent und kombinierten ordentlich. Zwar gab man dem Gegner offensiv noch zu viele Freiräume, aber die Bördeindianer sind ja auch nicht irgendeine dahergelaufene Ansammlung von Schlittschuhträgern. Die EGDL erspielte sich Chancen und wusste diese auch zu nutzen. Entsprechend positiv waren Körpersprache und Stimmung auf der Bank und dem Eis. Die Zahlen zum Aufwind: Mit 4:1 gewannen die Gastgeber das erste Drittel, mit 3:1 holten sie sich das zweite. Torschützen für die Rockets: Tobias Schwab (5., 37.), Mark Corbett (10.), Philipp Maier (10.), Jamie Hill (15.), Konstantin Firsanov (28.) und Julian Grund (34.). Sechs verschiedene Torschützen waren Beleg für immer besser in Form kommende und neu zusammengestellte Reihen. Für Soest trafen Igor Furda (6.) und Ben Busch (29.). Das letzte Spiel gegen die Bördeinidaner, die in Diez nur mit zehn Feldspielern antraten, hatte man mit 1:5 verloren. Es lief endlich wieder. Und die Rockets machten nicht nur die Tore, sie hatten auch ein völlig untypisches Gesicht aus der Vorwoche wieder abgelegt. Gegen Dinslaken - im ersten Spiel unter Petry - wanderten die Gastgeber plötzlich unnötig oft auf die Strafbank, was so gar nicht dem Naturell dieser Mannschaft entsprach. Die Kritik kam an, gegen Soest mussten die Rockets nicht ein einziges Mal in die Kühlbox. Doch was passierte dann? Philipp Maier traf die Unterkante der Latte, Florian Flemming den Pfosten (der insgesamt vierte Schuss der EGDL ans Gestänge) - das 8:2 schien eine Frage der Zeit. Doch plötzlich kam ins Spiel, was Gästetrainer Dieter Brüggemann später als „Scheibenglück“ bezeichnen sollte. Plötzlich ging fast jeder Schuss auf das Rockets-Gehäuse rein - egal ob unglücklich abgefälscht oder verdeckt oder zur Abwechslung auch mal einfach nur gut platziert. Martin Benes traf per Dreierpack zum 5:7 (47., 50., 52.), Tobias Schwab auf der Gegenseite zum 8:5 (53.). Doch der Rhythmus und die Stabilität waren völlig weg. „Wir sind noch einmal ins alte Muster zurückverfallen und haben plötzlich wieder genau die Dinge falsch gemacht, die wir vorher so gut gemacht haben“, sagte Petry. „Das ist genau das, was ich meinte, als ich von fehlendem Selbstbewusstsein gesprochen haben und davon, das Siegen wieder erlernen zu müssen.“ Es kam, wie es niemals kommen durfte: Martin Juricek (55.) und Igor Furda (59., 60.) nutzten die Gunst des taumelnden Patienten und glichen zum 8:8 aus. Und auch der Sieg in der Verlängerung war drin, als Soest eine hochkarätige Chance nicht nutzte, Tobias Schwab im Gegenzug aber den Sieg in der Overtime perfekt machte (61.). „Wir sind irgendwie in einen Lauf gekommen und dann passiert sowas einfach“, sagte Brüggemann. „Wir wollten positiv aus dem Spiel rausgehen, haben uns nicht aufgegeben und sind mit dem einen Punkt sehr, sehr zufrieden.“ Sprach's und orderte zur Aufbereitung des Geschehenen erst einmal ein kühles Bier. „Natürlich fühlen sich die zwei Punkte für uns im ersten Moment wie eine Niederlage an“, sagte Petry. „Wir müssen mit solchen Situationen anders und besser umgehen. Am Sonntag haben wir die Chance, uns weiter zu steigern. Auf den ersten beiden Dritteln können wir aufbauen.“ Fazit nach 60 Minuten Eishockey am Freitagabend: Die Intensivstation hat die EGDL verlassen, das Krankenhaus aber noch nicht. Ein Sieg am Sonntag in Frankfurt dürfte den Heilungsprozess deutlich ankurbeln. Schön, wenn alle Familienmitglieder - egal ob auf dem Eis oder auf der Tribüne - den Rockets dabei den Rücken stärken. |
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| Ratinger Ice Aliens Keine Punkte gegen den Spitzenreiter (RLW) In einer spannenden und kämpferischen Partie müssen sich die Ice Aliens den Hammer Eisbären mit 2:5 geschlagen geben. Dabei ist das Ergebnis um mindestens ein Tor zu hoch ausgefallen. Die Partie war vermeintlich schon nach dem ersten Drittel entschieden. Bereits in der ersten Spielminute hatten die Gäste eine Strafzeit bekommen. Geschickt nutzten sie eine Kontermöglichkeit und gingen durch Kevin Orendorz in Unterzahl in Führung, der in der 11. Minute noch einen Treffer nachlegte. Kurz vor der ersten Pause erhöhte Lukas Novacek auf den Zwischenstand von 0:3. Ice Aliens Trainer Sikorski war mit der Leistung seiner Mannschaft natürlich nicht zufrieden, hatte er doch zu viele Unachtsamkeiten und individuelle Fehler gesehen. Das zweite Drittel gingen die Ice Aliens konzentrierter und kämpferischer an. Doch leider machte sich wieder einmal die Abschlussschwäche der Gastgeber bemerkbar. So konnten sie in einer zweiminütigen doppelten Überzahl kein Tor erzielen. Als in der 34. Minute dann doch der Anschlusstreffer durch Dennis Fischbuch fiel, kam auf der Bank und auf den Rängen Hoffnung auf. Weiter Tore sollten in diesem Abschnitt aber nicht mehr fallen. Im letzten Spielabschnitt traten die Ice Aliens unverändert engagiert auf und drängten auf den zweiten Treffer. Das Spiel war nun sehr ausgeglichen. Die Eisbären standen gut in der Defensive und nutzten immer wieder Möglichkeiten, um Konter zu fahren. Doch auch die Männer von Krystian Sikorski wussten ihre Fähigkeiten auszuspielen und kamen in der 41. Minute zum viel umjubelten 2:3, erneut durch Fischbuch. Das Spiel stand nun auf Messers Schneide. Ein Unentschieden wäre zu diesem Zeitpunkt gerecht gewesen, doch wollte keine Treffer mehr für die Ratinger fallen. Nachdem Gästetrainer Hoja eine Auszeit genommen hatte, nutzten die Gäste zwei individuelle Fehler, um mit einem Doppelschlag in der 56. Und 57. Minute die Partie endgültig zu entscheiden. |
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| EHC Troisdorf Keine Punkte gegen Ratingen (LLW) Troisdorf musste am Samstag ohne Punkte im Gepäck die Heimreise antreten. Es war eine bittere Niederlage gegen die tabellenletzten und bisher sieglosen Ratinger. Direkt zu Beginn des Spieles konnte man merken, dass das Team aus Troisdorf den Gegner unterschätzt hat. Im Abschluss nicht konsequent genug und defensiv sehr nachlässig, dauerte es 11 Minuten bis die Ratinger mit 1:0 in Führung gehen konnten. Zwar konnte Troisdorf in der 15. Spielminute den Ausgleich erzielen, aber das war dann auch der einzige Höhepunkt aus Troisdorfer Sicht in diesem ersten Spielabschnitt, der mit einer Strafe gegen den Kapitän eine Sekunde vor Schluss endete. Die ersten 60 Sekunden im zweiten Drittel konnte man in Unterzahl dem Druck der Ratinger standhalten, aber dann klingelte es im Kasten von Daniel Scheck. Der nächste Treffer für Ratingen wurde ebenfalls in Unterzahl gegen Troisdorf erzielt. Troisdorf musste diesmal in doppelter Unterzahl dagegen halten. 7 Sekunden nachdem die erste Strafzeit abgelaufen war und man wieder mit 4:5 spielen konnte, erhöhte Ratingen auf 3:1. Neben einer weiteren Strafe gegen Troisdorf in diesem Drittel gibt es nichts nennenswertes hierüber zu berichten. Ratingen agierte defensiv sehr geschickt und konnte sogar einige gefährliche Konter laufen. Troisdorf hingegen verhielt sich zu passiv und zu ideenlos, um das Ratinger Bollwerk überwinden zu können. Im letzten Spielabschnitt waren gerade einmal 52 Sekunden gespielt, da keimte etwas Hoffnung wieder auf, nachdem Mario Wonde auf 3:2 verkürzen konnte. Ratingen taktierte aber weiterhin sehr geschickt und konterte mehrfach Troisdorf aus und ging verdient mit 5:2 in Führung. Auch wenn Troisdorf in den letzten 7 Minuten nochmal alle Kräfte mobilisierte reichte es nur noch für einen weiteren Treffer. Der Ratinger Goali Maik Kamp war einfach nicht zu überwinden. Das Spiel endete mit 6:3 für die Aliens aus Ratingen, die ihren ersten Saisonsieg feiern konnten. Das nächste Heimspiel der Troisdorf Dynamites findet am Freitag 28.12.2018 um 20:00 Uhr im Icedom am Rotter See gegen das Team aus Grefrath statt. |
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| Schönheider Wölfe Wölfe gewinnen Spitzenspiel gegen Niesky (RLO) Die Schönheider Wölfe haben am gestrigen Samstag vor 510 Zuschauern im heimischen Wolfsbau den zwölften Sieg im zwölften Meisterschaftsspiel eingefahren. Im Spitzenspiel der Regionalliga Ost gelang dem Team von Trainer Sven Schröder ein überlegener 6:0 (3:0, 2:0, 1:0)- Erfolg gegen die Tornados vom ELV Niesky. Neben Eigengewächs Florian Richter, welchem zwei Treffer gelangen, durfte sich der US-Amerikaner Jordan Klotz gleich vierfach in die Torschützenliste eintragen. Wölfe-Keeper Niko Stark gelang zudem der vierte Shutout im sechsten Spiel. Beide Mannschaften mussten im Spitzenspiel Erster gegen Dritter mit einem dezimierten Kader von zwölf Feldspielern und zwei Torhütern auskommen. Bei den Wölfen fehlten Jannik-Noah Grätke, Christian Freitag und Christian Laszig verletzungsbedingt. Hinzu kamen die erkrankten Leon Marko und Petr Kukla. Von Beginn an entwickelte sich zunächst eine rassige Partie, in welcher die Hausherren die größeren Spielanteile besaßen und bereits in der fünften Minute durch Jordan Klotz mit 1:0 in Führung gingen. In der Folge hatten die Tornados gleich zweimal die Chance zum Ausgleich, doch sowohl beim Penalty von Nieskys Jörg Pohling, als auch bei einem Zwei-auf-Eins-Konter der Tornados behielt Wölfe-Goalie Niko Stark die Oberhand. Mit zunehmender Spielzeit erhöhten die Gastgeber aber die Schlagzahl und nutzten die wenigen klaren Chancen effektiv aus, als erst Florian Richter auf 2:0 (17.) und kurz vor der ersten Pause Jordan Klotz auf 3:0 (20.) erhöhten. Ab dem Mittelabschnitt spielten dann eigentlich nur noch die Wölfe. Wie alle anderen Teams vorher, hatte auch Niesky sichtlich Probleme, dem schnellen und geradlinigen Spiel der Hausherren etwas entgegenzusetzen. Es war Schwerstarbeit für die Tornado-Defensive, welche aber die weiteren Treffer von Jordan Klotz (26.) und Florian Richter (40.) zum 5:0- Pausenstand nicht verhindern konnten. Im Schlussdrittel ähnliches Bild, wenngleich die Wölfe gegen nun müde Tornados auch nicht mehr so energisch agierten und das Hauptaugenmerk auf ihre eigene Defensive legten. Dies gelang nahezu fehlerfrei, wonach die Gäste selbst in Überzahl kaum zu nennenswerten Gelegenheiten kamen. Seinen starken Auftritt krönte dann in der 46. Spielminute noch einmal Jordan Klotz, der mit seinem vierten Treffer im Spiel den 6:0- Endstand herstellte. Nach dem Topspiel in der Vorwoche gegen FASS Berlin und der gestrigen Spitzenpartie gegen Niesky steigt nun am kommenden Samstag, dem 15.12.18 das mit Spannung erwartete Derby gegen die Chemnitz Crashers, welches wieder zur gewohnten Zeit, um 17:00 Uhr im Schönheider Wolfsbau über die Bühne gehen wird. |
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