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September 26
                         
September
             
TodesanzeigeLechl
    
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 8.Dezember 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutscher Eishockey Bund, Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Nord



    
Deutscher Eishockey Bund
U20-WM Div. I: Künast beruft 23 Spieler in den finalen WM-Kader - DEB-Auswahl startet am Sonntag gegen Österreich ins Turnier / 23 Spieler für die Heim-WM in Füssen nominiert / Alle Spiele werden via Livestream übertragen
(DEB)  Die U20-Nationalmannschaft startet mit einem 23-köpfigen Aufgebot in die 2019 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft in Füssen. Dies gab U20-Bundestrainer Christian Künast nach dem heutigen Eistraining bekannt.
Als letzter Spieler stieß Moritz Seider am gestrigen Tag zum Team und hat am Vormittag bereits erstmals mit der Mannschaft trainiert. Alexander Dersch, Daniel Wirth, John Peterka und Tobias Möller wurden für den Kader nicht berücksichtigt. Weiterhin ist Tim Stützle aufgrund einer Oberkörperverletzung, die er sich im Vorbereitungsspiel gegen Norwegen zugezogen hat, bereits abgereist.
Die 23 Nachwuchs-Nationalspieler starten am Sonntag, 9. Dezember 2018, um 16.30 Uhr mit dem Spiel gegen die österreichische U20-Auswahl in das Turnier. Weiterhin spielen am Auftakttag der 2019 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft Frankreich gegen Lettland (13.00 Uhr) und Norwegen gegen Weißrussland (20.00 Uhr).
Alle Spiele des Turniers werden im Livestream unter http://bit.ly/U20WC_LIVEübertragen. 
Karten für die 2019 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft Div. IA in Füssen sind im DEB-Ticketshop erhältlich! Tagestickets sind bereits ab 5 Euro verfügbar. Turniertickets für alle 15 WM-Spiele können sich die Fans zum Preis von 70 Euro (ermäßigt: 40 Euro) sichern. Die Dauerkarteninhaber des EV Füssen bekommen das Turnierticket bereits zum Preis von 40 Euro (ermäßigt: 25 Euro). Die Tickets sind unter www.deb-online.de/tickets, an der Tageskasse des EV Füssen, an allen Eventim-Vorverkaufsstellen oder telefonisch unter 01806 – 992201 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Mobilfunknetz) erhältlich.
Christian Künast, U20-Bundestrainer: „In unseren Augen bilden diese 23 Spieler unsere bestmögliche Mannschaft, mit der wir das Turnier bestreiten möchten. Wir freuen uns auf die Heim-WM in Füssen und hoffen auf zahlreiche Unterstützung der Fans im Bundesleistungszentrum.“

Kader:
Nr

Pos

Name

Vorname

geb. am

Verein

1

GK

Mnich

Florian

14.01.2000

Corpus Christi IceRays

20

GK

Hane

Hendrik

18.09.2000

DEG Eishockey / EC Bad Nauheim

25

GK

Maurer

Philipp

02.12.2000

EV Landshut

 
2

D

Appendino

Nicolas

01.02.1999

Fargo Force

5

D

Wirth

Moritz

10.06.1999

Minnesota Magicians

6

D

Heinzinger

Niklas

09.01.2000

EC Bad Tölz

7

D

Hüttl

Leon

21.09.2000

Löwen Frankfurt

9

D

Gawanke

Leon

31.05.1999

Cape Breton

19

D

Ugbekile

Colin

24.09.1999

Fargo Force

21

D

Seider

Moritz

06.04.2001

Adler Mannheim

 
8

F

Preto

Pierre

13.04.1999

Adler Mannheim / Heilbronner Falken

10

F

Schütz

Justin

24.06.2000

RB München / SC Riessersee

11

F

Baßler

Marco

16.07.1999

EV Landshut

12

F

Lobach

Dennis

11.03.2000

RB München / SC Riessersee

13

F

Knobloch

Tom

07.02.1999

Dresdner Eislöwen

14

F

Brunnhuber

Tim

19.01.1999

Ravensburg Towerstars

15

F

Bokk

Dominik

03.02.2000

Växjö Lakers / SWE

16

F

Wohlgemuth

Tim

22.07.1999

ERC Ingolstadt / ESV Kaufbeuren

17

F

Fischer

Mike

23.08.1999

KEC "Die Haie" / Löwen Frankfurt

18

F

Jentzsch

Taro

11.06.2000

Sherbrooke Phoenix

22

F

Valenti

Yannik

24.09.2000

Vancouver Giants

23

F

Ehl

Alexander

28.11.1999

EV Landshut

24

F

Streu

Sebastian

22.11.1999

Regina Pats

    
U20 WM Div. I in Füssen: Viele regionale Sponsoren - Unternehmen aus dem Allgäu und ganz Deutschland engagieren sich für den Eishockey-Nachwuchs
Die 2019 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft Div. I beginnt am Sonntag, 9. Dezember, im Bundesleistungszentrum Füssen. Die Vorbereitungen sind kurz vor dem Abschluss und die Spannung vor dem Turnier steigt. Um ein Nachwuchs-Turnier dieser Größenordnung zu ermöglichen, bedarf es engagierter Unternehmen, die das Eishockey fördern. Stellvertretend für die Allgäuer Wirtschaft engagieren sich insbesondere Allgäuer Alpenwasser aus Oberstaufen, ept aus Peiting, Schanner Eishockeyartikel, die Allgäuer Zeitung und Füssen Tourismus und Marketing aus Füssen sowie AST Eis- u. Solartechnik aus Höfen. Dazu kommen weitere Sponsoren, die mit ihrem finanziellen Engagement zum Gelingen beitragen. Dies sind vor allem die Firma DefShop aus Berlin, Ortema aus Markgröningen, Eishockey-Online aus München, Zimmer Medizinsysteme aus Neu-Ulm sowie Donau TV aus Deggendorf. Die Partner erhalten jeweils Werbeflächen an der neuen Bande, Anzeigen im Programmheft und Tickets für die U20 WM.
Die Werbung wurde übrigens auch von einer Allgäuer Firma produziert und installiert: Mayr Werbetechnik aus Stöttwang arbeitete in den letzten Wochen an der professionellen Umsetzung.
Marc Hindelang, DEB-Vizepräsident: „Wir freuen uns über die großzügige Unterstützung der Nachwuchsarbeit und bedanken uns ganz herzlich bei allen Sponsoren. Die regionalen und nationalen Unternehmen gehen hier mit tollem Beispiel voran.“
Robert Schütt, stv. Generalsekretär: „Man spürt den Zusammenhalt im Allgäu und die Liebe zum Eishockey. Wir möchten uns auch beim EV Füssen für die tatkräftige Unterstützung bedanken.“
  
    
Düsseldorfer EG
Was ein Tag, was ein Spiel! DEG gewinnt 5:2 in Mannheim!
(DEL)  Sie haben es wieder getan! Die überragend spielende Düsseldorfer EG gewinnt beim Tabellenführer Adler Mannheim mit 5:2 (1:1, 2:0, 2:1) und zeigt dabei ihr vielleicht bestes Spiel der Saison. Frech in der Offensive, konzentriert und leidenschaftlich in der Defensive und mit einem guten Goalie. Diese DEG macht großen Spaß!
  
    
Bayreuth Tigers
Fünfter Sieg in Folge für die Tigers!
(DEL2)  Der fünfte Sieg (vier Mal in fremden Hallen) in Folge lässt die Tigers einen Platz in der Tabelle klettern. Damit geben die Jungs von Trainer Kujala die rote Laterne nach Deggendorf, die ihrerseits heute verloren haben, weiter.
Mit hoher Laufbereitschaft und intensivem Forechecking gingen die Tigers im ersten Drittel ans Werk. Es dauerte ganze sieben Minuten, und bedurfte eine Überzahlgelegenheit, bis die Gastgeber zum ersten Mal an diesem Abend Brett Jaeger beschäftigen konnten – zuvor prüften Rajala, Heatley, Kunz und Richter, bei einem Break in Unterzahl - den gegenüber im Tor stehenden Kilar. So ging auch der Führungstreffer in der 12. Minute durch Simon Mayr, der ziemlich ungestört vors Tor laufen konnte und aus knapper Distanz einschob, völlig in Ordnung. Nach einer anschließenden, sehr kurzen Druckphase der Eispiraten und auch weitern guten Gelegenheiten der Tigers fiel – kurz vor Ablauf des Abschnitts der zweite Treffer für Gelb-Schwarz. Järveläinen, schön von Rajala bedient, zielte genau und ließ Kilar keine Chance.
Auch wenn die Tigers die ersten Chancen – Bartosch und Järveläinen mit Gelegenheiten – im zweiten Drittel hatten, so war es vor allem Brett Jaeger zu verdanken, dass Crimmitschau auch im Mittelabschnitt zu keinem Torerfolg kam. Allerbeste Chancen – egal ob in Unterzahl oder ob durchgebrochene Angreifer der Gastgeber - vereitelte der Goalie der Tigers Reihenweise. Als auf Seiten der Tigers Gams plötzlich auf das Tor zulaufen konnte, wurde dieser entscheidend gestört, sodass es zwar einen Pfiff der Unparteiischen gab aber nicht, wie man es hätte tun können, auf Penalty sondern auf zwei Minuten gegen Klöpper entschieden wurde. Genau mit Ablauf dieser Strafzeit klingelte es erneut im Tor der Gastgeber – Newton hatte von der blauen Linie abgezogen und schoss durch Feind und Freund hindurch in die Maschen zum Pausenstand von 0:3 in einem Abschnitt, der von der Chancenverteilung auch anders hätte ausgehen können.
Zunächst waren es die Tigers, die mit Dampf aus der Kabine kamen und das Spiel machten. Rajala, Heatley probierten es, bevor Newton an die Scheibe kam und die Latte anvisierte. Nur zwei Minuten später knallte der gleiche Akteur, von Kronawitter auf die Reise geschickt, das Spielgerät erneut ans Metall – dieses Mal rettete der Pfosten. Crimmitschau im weiteren Verlauf sichtlich bemüht aber es wollte nichts klappen. Einige gute Chancen gingen Vorbei oder der starke Jaeger war Endstation. Nachdem die Eispiraten ein Überzahl wegen zu vielen Spielern auf dem Eis nicht nutzen konnten, machten es kurz darauf die Tigers besser. Gams hielt den Schläger zum Torerfolg in einen von Potac, von der blauen Linie, abgefeuerten Schuss. Keine 30 Sekunden später hatte Gläser keine Mühe, nach Zuspiel von Busch, die Scheibe ins Tor zu bugsieren. Dem nicht genug, konnte Heider – erneut in nummerischer Überlegenheit – einen weiteren Treffer erzielen. Den Schlusspunkt setzten dann jedoch die Sachsen, nur Sekunden vor Schluss durch Flick, der durch zwei Tigers-Akteure förmlich durchgelaufen war.
Sechs Tore, sechs Torschützen. Bereits wie in den vorangegangenen Spielen überzeugen die Tigers mit einer mannschaftlichen Geschlossenheit, in der alle Reihen ihren Beitrag leisten.
„Ich kann meiner Mannschaft nur gratulieren. Wir haben im ersten Drittel sehr gut gespielt, im zweiten durch dumme Strafen das Momentum etwas an Crimmitschau gegeben, die dann Druck machen konnten. Insgesamt haben wir aber eine gute und solide Leistung gesehen. Die letzten zwei bis drei Tore waren dann nur Ergebniskosmetik“, war Coach Kujala sichtlich zufrieden mit der Leistung seines Teams.
„So schlecht haben wir insgesamt gar nicht gespielt. Wir haben zu leichte Tore zugelassen. Im ersten Drittel sah ich uns besser aber wir liegen 2:0 hinten. Bis ins letzte Drittel war das – bis zum Gegentor – in Ordnung. Wir haben Druck gemacht. Wir müssen aber einfach mehr Tore schießen“, so Kim Collins nach der Partie.
Bereits am Sonntag geht’s weiter. Beim Familientag im Tigerkäfig geht es schon um 16.00 Uhr los.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
Pacht der Parkflächen bleibt weiter offen
(DEL2)  Der anvisierte Vertragsabschluss in Bezug auf eine Pacht der Parkflächen im Kühgrund entlang der Zeitzer Straße zwischen der Stadt Crimmitschau und der Eispiraten Crimmitschau GmbH bleibt vorerst offen. Anlass ist eine grundlegende Rechtsprüfung der Sachlage. Darüber verständigten sich Vertreter beider Seiten in einem heutigen persönlichen Gespräch. Somit bewirtschaftet die Kommune weiterhin das Areal zu den Heimspielen der Eispiraten, ausgenommen davon ist der VIP-Bereich. Die durch die Eispiraten angebotenen Dauerparkplätze werden vorerst das bereits bei der Stadt gepachteten Areal als Stellfläche nutzen.
  
1:6! Eispiraten erleben schwarzen Tag gegen Bayreuth - Bittere Heimniederlage im Sahnpark
Die Eispiraten Crimmitschau haben am 24. Spieltag der DEL2-Saison 2018/19 einen rabenschwarzen Tag erlebt. Gegen die Bayreuth Tigers unterlagen die Westsachsen mit 1:6. Der einzige Crimmitschauer Torschütze war Rob Flick, welcher in der letzten Minute den Ehrentreffer erzielte.
Personal: Vincent Schlenker, geplagt von einer Unterkörperverletzung, musste auch beim heutigen Heimspiel aussetzen. Er unterstützte das Team gemeinsam mit Kim Collins, der im Tor auf Brett Kilar vertraute, an der Bande.
Die Bayreuth Tigers waren es dann, die das Heft des Handelns von der ersten Minute in die Hand nahmen, während es den Eispiraten recht schwerfiel, in die Partie zu finden. Brett Kilar hatte von Beginn an voll zu tun und vereitelte schon früh im Spiel gegen Juuso Rajala. In der Folge konnten die Eispiraten auch in einer Überzahlsituation nicht genügend Druck erzeugen und mussten folglich in der zwölften Minute den ersten Gegentreffer hinnehmen. Simon Mayer verwandelte kaltschnäuzig ins linke Eck – 0:1. Julian Talbot und Hudson fehlte bei ihren Abschlüssen dann das Scheibenglück. Kurz vor Ende des ersten Drittels dann die nächste kalte Dusche der Tigers: Ville Järveläinen, Goldhelm der Bayreuther, zog schnell ab und überwand den Brett Kilar – 0:2 (20.).
Die Eispiraten wollten das Ruder im zweiten Drittel rumreißen und kamen nun auch zu guten Torgelegenheiten. Philipp Halbauer, Marius Demmler und Rob Flick vergaben aber beste Chancen. Während den Eispiraten scheinbar etwas Glück im Abschluss fehlte, durfte sich Brett Kilar dafür immer wieder auszeichnen. Mit Ablauf einer Unterzahlsituation fiel dann aber ein weiterer Gegentreffer für die Rot-Weißen. Gerade als Klöpper, nach einer vermeintlichen Strafe, auf das Eis zurückkehrte, versenkte Ville Järveläinen den Puck im Gehäuse der Westsachsen und traf mit seinem zweiten Tor zum 0:3 (39.).
Im Schlussdrittel versuchten die Gastgeber noch einmal Druck aufzubauen und irgendwie ins Spiel zurückzukommen. Sämtliche Versuche, den Puck im gegnerischen Tor zu versenken, blieben aber ungenutzt. So wurden die Eispiraten spät im Spiel bestraft. Timo Gams (57.), Luca Gläser (57.) und Martin Heider (58.) schraubten so das Ergebnis innerhalb von zwei Minuten auf 0:6. Rob Flick erzielte mit einer schönen Einzelleistung in der letzten Minute den 1:6-Treffer (60.).
  
    
Deggendorfer SC
DSC bleibt auch in Bad Tölz punktlos
(OLS)  Der Deggendorfer SC musste am gestrigen Freitagabend die dritte  
Niederlage in Folge hinnehmen. Auswärts bei den Tölzer Löwen verlor  
das Team von Trainer John Sicinski am Ende verdient mit 5:1 und  
rutscht durch den zeitgleichen Sieg der Bayreuth Tigers auf den  
letzten Tabellenplatz in der DEL2 ab.
Wie bereits in den beiden Partien am vergangenen Wochenende erwischten  
die Deggendorfer auch in Bad Tölz den schlechteren Start. In der  
vierten Spielminute stand Philipp Schlager im Slot goldrichtig und  
verwertete ein Zuspiel von Lubor Dibelka zur frühen Hausherrenführung.  
In der elften Minute folgte dann der nächste Rückschlag für die  
Sicinski-Truppe. Kyle Gibbons monierte einen vermeintlichen hohen  
Stock so heftig beim Schiedsrichter, dass dieser den Deggendorfer  
Topscorer mit einer Spieldauerstrafe vom Eis schickte. Dies war  
besonders bitter, da Gibbons in der Szene vom Puck seitlich am Kopf  
getroffen wurde und nicht von einem gegnerischen Schläger. Doch damit  
noch nicht genug im ersten Abschnitt. Kurz vor der Pause konnten die  
Löwen auch auf der Anzeigentafel nochmal nachlegen. Nach einem langen  
Pass tauchte Andreas Schwarz völlig allein vor Jason Bacashihua auf  
und überwand den Deggendorfer Schlussmann zum 2:0.
Der zweite Abschnitt begann dann ähnlich schlecht wie der erste. Nach  
nur 40 Sekunden gab es wieder Grund zum Jubeln für die heimischen  
Fans. Kevin Wehrs brachte den Puck Richtung Deggendorfer Tor und  
dieser wurde kurz vor dem DSC-Tor noch unhaltbar abgefälscht. In  
diesem Tempo ging es auch weiter. Nur eine Minute später erhöhte  
Manuel Edfelder sogar auf 4:0, als er völlig freistehend nur noch  
einschieben musste. In der Folgezeit stabilisierten sich die  
Deggendorfer dann wieder etwas besser, sodass in diesem Abschnitt kein  
weiterer Treffer mehr fiel.
Im Schlussdrittel gelang dem DSC dann der Anschlusstreffer durch  
Andrew Schembri, als dieser  sich an der Mittellinie den Puck klaute  
und bei seinem Alleingang Löwen-Keeper Ben Meisner keine Chance ließ.  
Dies sollte dann jedoch der einzige Treffer für die Sicinski-Truppe an  
diesem Abend bleiben. Knapp zwei Minuten vor Ende der Partie konnten  
die Tölzer noch einen drauf setzen. Im Powerplay erhöhte Lubor Dibelka  
auf 5:1 und damit zum Endstand.
Durch diese Niederlage rutscht der Deggendorfer SC damit auf den  
letzten Tabellenplatz ab und trifft am morgigen Sonntag auf heimischem  
Eis auf den ESV Kaufbeuren. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen feiern 6:3-Erfolg gegen Freiburg
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen den EHC Freiburg mit 6:3 (2:1; 4:2; 0:0)  gewonnen. Vor 1863 Zuschauern brachte Ryon Moser den Gast in Führung (6.). Doch Nick Huard (10.) und Jordan Knackstedt (18.) waren noch vor der Pause für Dresden erfolgreich. Im Powerplay gelang Alexander Brückmann im zweiten Drittel der Ausgleich (28.). Aber Martin Davidek (28./36.), Huard (31.) und Harrison Reed in Überzahl (33.) legten für die Eislöwen nach. Kurz vor der Pausensirene war erneut Freiburg durch Tobias Kunz erfolgreich (40.), doch der Treffer diente letztlich nur der Ergebniskosmetik.
EHC-Coach Leos Sulak: „Das war ein verdienter Sieg für Dresden! Wir haben gut angefangen, sind in Führung gegangen. Aber dann haben wir viel zu viele individuelle Fehler gemacht. Die Qualität von Dresden besonders im Sturm bestraft solche Fehler sofort. Im letzten Drittel haben wir noch einmal alles versucht, aber es ist uns nicht mehr gelungen das Spiel zu drehen.“
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „In den ersten beiden Dritteln haben wir über weite Strecken ein gutes Spiel gezeigt. Wir sind viel gelaufen und haben die Tore erzielt. Im letzten Drittel haben wir uns aber durch individuelle Fehler völlig unnötig selbst wieder unter Druck gesetzt und den Gegner stark gemacht. Das darf uns mit einer deutlichen Führung einfach nicht passieren. Natürlich sind wir glücklich, dass wir die drei Punkte in Dresden behalten. Wir brauchen sie so dringend, um in der Tabelle einen Schritt nach vorn zu machen. Das letzte Drittel müssen wir uns aber genau anschauen und auswerten.“
Das nächste Spiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 9. Dezember um 18.30 Uhr bei den Kassel Huskies.
  
    
Heilbronner Falken
Falken-Familientag am 16. Dezember 2018
(DEL2)  Auch in der Saison 2018/2019 werden die Heilbronner Falken wieder einen „Falken-Familientag“ veranstalten, der beim Heimspiel am Sonntag, den 16.12.2018 gegen die Eispiraten Crimmitschau stattfinden wird. Um insbesondere Kindern und Jugendlichen den Besuch dieses Spiels zu ermöglichen, wurde der Spielbeginn bereits bei der Spielplanerstellung auf 17:00 Uhr festgelegt – die Saalöffnung findet um 16:00 Uhr statt.
Präsentiert und unterstützt wird der diesjährige Familientag von der BARMER, dem langjährigen Gesundheitspartner der Heilbronner Falken. Im Rahmen eines Präsentationsstandes wird es für die Besucher u.a. die Möglichkeit geben, bei einem Gewinnspiel tolle Preise wie beispielsweise ein Abendessen mit den Falkenspielern Kevin Lavallée und Corey Mapes zu gewinnen. Ein weiteres Highlight wird sicherlich die BARMER-Fotobox sein, bei der die Schnappschüsse direkt vor Ort ausgedruckt und als schöne Erinnerung an den Falken-Familientag 2018 dienen werden.
Auf eine weitere tolle Aktion dürfen sich die ersten 120 Kinder freuen, die am gesonderten Familien-Eingang einen extra angefertigten „Familientag-Schal“ überreicht bekommen. Hierrauf können die Kinder mit Textilstiften an unserem Falken-Stand ihren Namen, ihren Lieblingsspieler und das getippte Ergebnis der Partie eintragen. Wer im Vorfeld des Spiel das richtige Endergebnis tippt, darf sich nach Spielende einen Falkenpuck am Fanshop im Stehplatzbereich abholen.
In der 2. Drittelpause können in diesem Jahr vier Kinder (gemeinsam mit einem Elternteil) ihr Talent auf der Eisfläche zeigen und bei unserem Puckschießen zwei Zehnerkarten gewinnen. Die Anmeldung hierzu erfolgt ebenfalls am Falken-Stand. Beim „Dosenwerfen“ haben alle Kinder die Möglichkeit, insgesamt zehn Dosen mit drei Pucks abzuräumen und sich in die Bestenliste einzutragen. Die Top 3 erhalten in der 1. Drittelpause einen kleinen Preis überreicht.
Neben einem spannenden Programm für die kleinen Falken-Fans, wird es auch in diesem Jahr wieder stark rabattierte Eintrittspreise für Familien geben. Der Verkauf von Familien-Sitzplatzkarten erfolgt über die Kasse 3; Stehplatz-Familienkarten werden an der Kasse 4 zu erwerben sein. Als Kinder gelten an diesem Abend alle Personen unter 17 Jahren (nur in Kombination mit einem Elternteil). Folgende Tickets sind an der Abendkasse erhältlich:
Stehplatz:
 1 Elternteil + 1 Kind = 14,00 € (anstatt 22,00 €)
 1 Elternteil + 2 Kinder = 17,00 € (anstatt 30,00 €)
 1 Elternteil + 3 Kinder = 20,00 € (anstatt 38,00 €)
 2 Elternteile + 1 Kind = 20,00 € (anstatt 36,00 €)
 2 Elternteile + 2 Kinder = 23,00 € (anstatt 44,00 €)
 2 Elternteile + 3 Kinder = 26,00 € (anstatt 52,00 €)
Sitzplatz:
 1 Elternteil + 1 Kind = 20,00 € (anstatt 35,00 €)
 1 Elternteil + 2 Kinder = 25,00 € (anstatt 45,00 €)
 1 Elternteil + 3 Kinder = 30,00 € (anstatt 55,00 €)
 2 Elternteile + 1 Kind = 35,00 € (anstatt 60,00 €)
 2 Elternteile + 2 Kinder = 40,00 € (anstatt 70,00 €)
 2 Elternteile + 3 Kinder = 45,00 € (anstatt 80,00 €)
Ebenfalls begleitet wird der Familientag vom Nachwuchs des Heilbronner EC. Bevor die HEC-Jugend in der 1. Drittelpause ein Showtraining auf der Eisfläche absolvieren wird, betreut die Jugendabteilung des HEC vor dem Spiel einen Waffelstand. Alle eishockeyinteressierten Kinder können sich dort die wichtigsten Infos über die schnellste Mannschaftssportart der Welt einholen, wenn sie selbst einmal dem Puck hinterherjagen möchten.
  
    
ESV Kaufbeuren
Max Schmidle mit dem Game Winner in der Verlängerung - Hart erarbeiteter 2:1 Sieg vor 2.524 Zuschauern gegen die Kassel Huskies
(DEL2)  Heute zu Gast in der erdgas schwaben arena waren die Kassel Huskies. Die Gäste mussten auf Nick Walters verzichten. Dafür rückte ex Joker Jannik Woidtke vom Sturm in die Verteidigung. Beim ESVK war erstmals der finnische Neuzugang und Tryout-Spieler Saku Salminen mit von der Partie. Verzichten musste man weiterhin auf Sebastian Osterloh und Ossi Saarinen. Beste Stimmung war angesagt im Stadion und nach 30 Sekunden hatte Richard Mueller bereits die erste Chance für die Schlittenhunde. Jubilar Stefan Vajs konnte sich erstmals auszeichnen. Aber auch die Joker waren sogleich mit viel Elan im Spiel. Marcel Melichercik musste bereits in den ersten beiden Minuten drei Mal eingreifen. Beim vierten Versuch der Joker war er aber geschlagen. Max Schäffler fälschte einen Schuss von Saku Salminen ins Tor ab. Was für ein Einstand des Finnen bei seinem ersten Wechsel auf Kaufbeurer Eis. Die ersten Minuten waren der Indikator für den weiteren Spielverlauf. Beide Mannschaften agierten mit höchstem Tempo und konnten sich zahlreiche Chancen erarbeiten, wobei sich die jeweiligen Torhüter mehrmals auszeichnen konnten. Im zweiten Abschnitt musste Branden Gracel nach wenigen Sekunden auf die Strafbank. Toni Ritter konnte in Überzahl den Ausgleich für seine Farben erzielen. Daraufhin sollten turbulente Minuten folgen, als das Schiedsrichtergespann etwas den Überblick verlor. Nicht gegebenen Fouls folgte ein Gemenge in der Nähe der Kasseler Bank. Nachdem sich die vier Unparteiischen lange beraten hatten, war es schließlich Denis Pfaffengut, der mit einer Matchstrafe vom Eis musste. Die Joker mussten somit in eine fünfminütige Unterzahl gehen. Mit Mann und Maus verteidigte man das eigene Tor, als daraufhin nacheinander drei Kasselaner auf die Strafbank mussten. Der Spielfluss war dahin. Beiden Teams merkte man in dieser Phase den hohen Kräfteverschleiß an. Als der Pausenpfiff erklang, waren vermutlich sämtliche Akteure auf dem Eis froh, sich wieder etwas beruhigen zu können. Obwohl die Joker in Überzahl ins dritte Drittel gingen, gelangen zunächst nicht die erhofften Spielzüge. Man sollte noch drei weitere Powerplaysituationen zugesprochen bekommen. Alles in allem waren die Aktionen teilweise zu Durchsichtig, weitere Schüsse wurden von den Hessen mehrmals schmerzhaft geblockt. Somit ging es in die Verlängerung. In eben dieser sollte nach gerade einmal 50 Sekunden die Entscheidung fallen. Julian Eichinger wagte den riskanten Pass durch die Mitte. Die Abwehr der Huskies war überrascht und Max Schmidle ließ sich nicht zweimal bitten. Marcel Melichercik war zwar noch an der Scheibe, doch schlussendlich trudelte die Scheibe zum insgesamt verdienten Sieg ins Tor. Bobby Carpenter sah ein schweres Spiel für seine Mannschaft. Etwas komisch sah er es, dass nach der großen Strafe nur noch seine Mannschaft in Unterzahl agieren musste. Auch Andi Brockmann sah ein enges und umkämpftes Spiel gegen einen unangenehmer Gegner in dem man mit den zwei gewonnenen Punkten zufrieden sei.
  
    
Tölzer Löwen
Heimstärke sticht auch gegen Deggendorf
(DEL2)  Die Tölzer Löwen dominieren den Deggendorfer SC über weite Strecken und arbeiten sich in der Tabelle erneut nach oben. Beim 5:1-Sieg überzeugt neben Ben Meisner auch Talent Luca Tosto in der Paradeformation. Ohne Niklas Heinzinger (U20-WM), Kevin Slezak (angeschlagen), Marinus Reiter und Johannes Sedlmayr (beide krank) starteten die Tölzer Löwen in die Partie gegen den Deggendorfer SC. Doch die drei Reihen schlugen sich wacker, auch weil die Ersatzmänner stachen. So zum Beispiel Luca Tosto, der Sedlmayr in der ersten Reihe ersetzte. Der gerade erst 18-jährige Stürmer lieferte den Assist zum schön herausgespielten 1:0 durch Philipp Schlager. Die Löwen waren über die gesamte Spielzeit mit 41:26-Torschüssen klar die bessere Mannschaft. Auch, weil sich Deggendorf früh selbst schwächte. Topscorer Kyle Gibbons bekam nach zehn Minuten vor dem Tor unglücklich den Puck ab und echauffierte sich etwas zu heftig wegen eines vermeintlichen hohen Stockes. Die Folge: Spieldauer-Disziplinarstrafe. Die Löwen nutzten eine weitere DSC-Ungenauigkeit in Person von Andreas Schwarz, der frei vor Jason Bacashihua durch dessen Hosenträger einschob. Der Deggendorfer Goalie kam mit beeindruckenden Zahlen aus seinen ersten sechs DEL2-Spielen nach Bad Tölz. Auch in Bad Tölz hielt er über weite Strecken gut, war bei den Gegentoren machtlos. Dennoch überwanden die Buam ihn bis zur 22.Minute viermal. Kevin Wehrs zeigte erneut seinen Schlagschuss-Hammer und Manuel Edfelder holte sich seinen eigenen Nachschuss zum 4:0. "Wir haben sehr diszipliniert gespielt, sehr schnell nach vorne gespielt. Das war modernes Eishockey", freute sich Markus Berwanger. Die wenigen Deggendorfer Großchancen vereitelte ein sicherer Ben Meisner, der später für kurze Zeit wegen einem Problem an der Torwart-Schiene kurz für Andreas Mechel weichen musste. Der Back-Up hielt alle drei Schüsse, überstand auch ein Deggendorfer Powerplay unbeschadet. Dann konnte Meisner wieder eingreifen, die Ausrüstung war erneut spielbereit. Hinter sich greifen musste der Halb-Kanadier dennoch: Andrew Schembri ließ Meisner allein auf weiter Flur mit einem Schuss ins Kreuzeck keine Chance. Eine der wenigen Tölzer Unkonzentriertheiten am Freitagabend. Das letzte Tor ging dennoch wieder auf die Löwenseite: Lubor Dibelka schoss aus spitzem Winkel in Überzahl zum 5:1-Endstand ein. "Im Großen und Ganzen haben wir heute ein tolles Eishockey angeboten. Wichtige drei Punkte", so Berwanger abschließend. Im unteren Mittelfeld der Tabelle bleibt es weiterhin eng. Platz sechs und zwölf trennen gerade einmal drei Punkte.
  
    
EV Landshut
Leipfinger-Bader Ziegelwerke bauen Engagement aus und unterstützten den EVL-Nachwuchs
(OLS)  Das gibt dem Nachwuchs des EV Landshut einen großen Schub! Mit den Leipfinger-Bader Ziegelwerken hat ein treuer Partner des EV Landshut sein Engagement von der Profi-Mannschaft nun auch auf den erfolgreichen Nachwuchs der Rot-Weißen ausgeweitet. Bereits jetzt ziert das Logo des Unternehmens die Hosen des Oberliga-Teams und demnächst wird es an derselben Stelle auch bei den Junioren-Mannschaften des EV Landshut, die genauso wie Leipfinger Bader nicht nur bayern- sondern auch deutschlandweit zur Spitzengruppe gehören, präsent sein. Mario Zimmermann und Luis Schinko (siehe Foto), die nicht nur bei der DNL-Mannschaft, sondern auch im Oberliga-Team wirbeln, durften die neu designten Hosen schon einmal testen.
„Die Übernahme von sozialer Verantwortung in der Region ist Teil unserer Unternehmensphilosophie. Mit der Ausweitung unseres Engagements über die Oberligamannschaft hinaus wollen wir die vorbildliche Nachwuchsförderung noch intensiver unterstützen und so unseren Teil dazu beitragen, dass auch in Zukunft erfolgreicher Eishockey-Sport mit vielen Eigengewächsen in Landshut gespielt“, so Michael Mayr, Leiter Marketing & Unternehmenskommunikation bei den Leipfinger-Bader Ziegelwerken.
„Die Ausweitung des Sponsorings der Leipfinger-Bader Ziegelwerke ist ein klares Bekenntnis zum EVL und ein großer Vertrauensbeweis in unsere Arbeit – sowohl bei den Profis, als auch bei unseren Nachwuchsmannschaften“, ergänzt EVL Spielbetrieb GmbH-Geschäftsführer Ralf Hantschke.
Die Leipfinger-Bader Ziegelwerke sind ein in fünfter Generation produzierendes Familienunternehmen, das seinen Sitz in Vatersdorf bei Landshut hat, und sich zu einem der führenden Unternehmen in der deutschen Baustoffindustrie entwickelt hat. Rund 160 Mitarbeiter stellen jährlich Ziegel für etwa 6.000 Wohneinheiten her.
  
    
ECDC Memmingen
Enges Spiel - Niederlage nach Penaltyschießen: Indians unterliegen Weiden
(OLS)  Mit 2:3 nach Penaltyschießen musste sich der ECDC Memmingen dem EV Weiden am Freitag geschlagen geben. Vor über 1400 Zuschauern trafen Dominik Piskor und Milan Pfalzer für die Indians, mangelnde Chancenauswertung kostet den Rot-Weißen weitere Zähler.
Bereits vor dem Spiel gab es den ersten Rückschlag für den ECDC zu verkraften. Neuzugang Jan Latal, der eigentlich sein Debüt für die Memminger hätte geben sollen, musste krankheitsbedingt aussetzen. Der Tscheche konnte bereits im Training nicht mehrmitwirken, seine Erkältung verschlimmerte sich noch einmal, so dass er mit Antibiotika versorgt das Spiel von zuhause aus verfolgte. Die Indians starteten nicht schlecht ins Spiel, ein Chancenplus war durchaus zu verzeichnen, der letzte Biss fehlte aber, Wiedemann im Tor der Gäste konnte alle Möglichkeiten entschärfen. Im Gegenzug waren die Gäste aus der Oberpfalz bei ihren Gegenstößen immer gefährlich. Eine dieser Chancen nutzte dann Marco Habermann, der Joey Vollmer aus fast unmöglichem Winkel überwinden konnte.
Im zweiten Abschnitt kamen die Indians besser in die Partie, gleich nach Wiederbeginn folgerichtig auch der Ausgleich durch Dominik Piskor. Und die Maustädter hatten weitere Chancen. Reihenweise scheiterten sie kurz vor dem Tor, irgendwie wollte der Puck nicht ins Tor. Gegen Ende des Drittels dann die Gelegenheit, die erstmalige Führung zu erzielen. Fast vier Minuten in Folge waren die Hausherren in Überzahl, doch richtig gefährlich wurde es kaum. Zu wenig Druck aufs Tor der Gäste wurde erzeugt und beide Teams gingen mit dem Spielstand von 1:1 in die Pause.
Der letzte Spielabschnitt startete dann mit einer kalten Dusche für die Mannschaft von Sergej Waßmiller. Bis sich die Indianer sortiert hatten, war der Puck bereits im Tor. Nur elf Sekunden benötigte Tomas Rubes, um den EVW erneut in Führung zu bringen. Die Indians waren kurz geschockt, rappelten sich aber gleich wieder auf und drängten auf den Ausgleich. Dieser sollte ihnen dann auch wenig später gelingen. Patrik Beck auf Jared Mudryk, welcher die Übersicht behielt und Milan Pfalzer vor dem Tor bediente. Dieser musste nur noch am Gästetorhüter vorbei einschieben und stellte das Spiel wieder auf Anfang. Obwohl sie selbst noch einige gute Chancen hatten, mussten die Indians kurz vor dem Ende noch gewaltig zittern. Die Gäste erhielten ein Powerplay, erzielten aber keinen weiteren Treffer.
So ging das Spiel in die Verlängerung. Hier hatten dann die Indians die Gelegenheit den Sack zuzumachen. Doch ihre Abschlussschwäche sowie das ineffektive Überzahlspiel an diesem Abend verhinderten eine Entscheidung. Im anschließenden Penaltyschießen zeigten sich die Gäste abgezockt. Während Daniel Huhn nur den Pfosten traf, sicherten Rubes und Heinisch den Zusatzpunkt für die Oberpfälzer. Für die Indians steht am Ende zumindest ein Punkt.
  
    
VER Selb
Gut gekämpft, aber am Ende fehlte die Kraft
(OLS)  Nach der bitteren Derbyniederlage gegen Weiden mussten unsere Wölfe zum nächsten Derby beim Spitzenreiter Eisbären Regensburg antreten. Nach der Aussprache unter der Woche war das Team bis in die Haarspitzen motiviert. So begannen unsere Wölfe auch, mussten aber bald das unnötige Gegentor hinnehmen. Die Selber konnten sich bis zum Ende nicht mehr vom Rückstand befreien. Der immer kleiner werdende Kader ließ einfach nicht mehr zu und musste sich am Ende geschlagen geben.
Unsere Wölfe begannen die Partie im Vorwärtsgang und hatten gleich zwei gute Möglichkeiten durch McDonald und Gare, mussten aber bald den ersten Gegentreffer durch Ontl hinnehmen, nachdem Deske die Scheibe nicht festhalten konnte. Wir verlegten uns jetzt aufs Kontern. In Form von Ondruschka hatten unsere Selber die riesige Möglichkeit zum Ausgleich. Der völlig freistehende Kapitän hatte kein Glück und traf nur das rechte Lattenkreuz. Die erste Strafzeit des Spiels konnte unsere Mannschaft, trotz zwei guter Chancen, wiederum nicht zum Ausgleich nutzen. Sie mussten im Gegenteil, kaum als die Eisbären wieder vollzählig waren, gleich das 2:0 einstecken. Divis stocherte die Scheibe nach einer unübersichtlichen Situation vor dem Kasten von Deske über die Linie. Trotz intensiver Bemühungen unserer Wölfe wollte der Anschlusstreffer nicht mehr fallen.
Zu Beginn des zweiten Drittels musste Deske alles in die Waagschale werfen um den dritten Regensburger in Unterzahl zu verhindern. Unsere Wölfe mussten in den ersten Minuten des zweiten Drittels Schwerstarbeit im eigenen Verteidigungsdrittel verrichten. Nach einer weiteren Strafe für unsere Farben war es dann soweit, das 3:0 der Oberpfälzer war dann souverän herausgespielt, Heger brauchte nur noch einzuschieben. Unsere Selber Wölfe wechselnden nun ihren Torwart aus, um noch einmal ein Zeichen zu setzen. Aber Kümpel war kaum ein paar Minuten im Tor, da kam es zum 4:0. Tausch ließ ihm nicht den Hauch einer Chance. Unsere Selber versuchten mitzuhalten, mussten aber ein ums andere Mal sehr brenzlige Situationen vor dem eigenen Kasten überstehen. Völlig überraschend traf dann Schiener aus kurzer Entfernung zum 4:1. Dadurch beflügelt kamen die Wölfe zu mehreren Möglichkeiten und McDonald erzielte kurz vor Schluss durch einen berechtigten Penalty das 4:2.
Unsere Wölfe kamen mit neuem Selbstvertrauen aus der Kabine und versuchten von Anfang an Regensburg unter Druck zu setzen. Bei etwas mehr Passgenauigkeit wäre der Anschlusstreffer durchaus möglich gewesen. In einer erneuten Unterzahlsituation mussten unsere Wölfe, dann nach gespielten zehn Minuten im Schlussdrittel das 5:2 hinnehmen. Der ansonsten gut haltende Kümpel hatte dabei keine Abwehrchance. Zu allem Überfluss musste Kümpel sieben Minuten vor Schluss noch verletzt vom Eis. Unsere Wölfe versuchten nochmal alles, hatten aber am Ende keine Kraft mehr, um den Tabellenführer in Bedrängnis zu bringen. Sogar ein fünf gegen drei Überzahlspiel blieb ungenutzt. Kurz vor Ende der Partie erzielten die Regensburger noch den Endstand zum 6:2.
  
    
ERC Sonthofen
Spielbericht vom 21. Spieltag ERC Sonthofen gegen Starbulls Rosenheim
(OLS)  Ersatzgeschwächte Bulls verlieren zwar mit 5:8 gegen die Starbulls aus Rosenheim, zeigten dabei aber großen Kampf und Moral.
Freitagmorgen erreichten die Bulls sehr schlechte Nachrichten: Sowohl Stammgoalie Patrick Glatzel als auch Backup Roman Steiger mussten aufgrund von Krankheit passen. Dafür sprang „Hobby-Torhüter“ Florian Lempenauer kurzfristig ein. Einen Backup gab es krankheits- bzw. verletzungsbedingt nicht.
Das erste Drittel startete recht ausgeglichen. Beide Mannschaften erspielten sich einige Chancen, jedoch stand die Abwehr auf beiden Seiten sicher. In der 5. Minute dann das 0:1. Nach schnellem Umschalten der Oberbayern ging es zwei auf eins in Richtung Florian Lempenauer. Dieser war beim Abschluss von Bilek jedoch machtlos. Danach war das Spiel wieder weitestgehend ausgeglichen. In der 14. Minute dann das 0:2 durch Daxlberger. Erneut schaltete Rosenheim schnell um und ließ dem Schlussmann beim ERC keine Abwehrchance. Damit ging es auch in die erste Drittelpause.
Im zweiten Drittel begann der ERC direkt im Powerplay. Die Bulls formierten sich schnell und die Scheibe lief gut. Über Lukas Slavetinsky und Marc Sill war es Jonas Schlenker, der auf 1:2 verkürzte. Doch im direkten Gegenzug stellten die Starbulls den alten Abstand wieder her: Michael Baindl schob zum 1:3 ein. Weitere vier Minuten später dann sogar das 1:4. Im Powerplay konnten die Rosenheimer ihre Führung erneut durch Bilek ausbauen. Doch wer glaubte die Bulls würden sich zu diesem Zeitpunkt aufgeben, der lag falsch. Gerade nach dem 1:4 hatte der ERC seine beste Phase. In der 29. Minute machten die Bulls das 2:4. Jörg Noak zog von der Blauen ab und Petr Sinagl fälschte den Puck unhaltbar für Luca Endres zum Anschlusstreffer ab. Nur knapp eine Minute später fiel dann sogar das 3:4. Im Powerplay lief die Scheibe wieder gut und Vladimir Kames traf aus schier unmöglichem Winkel. Rosenheim danach dann wieder besser im Spiel. In der 34. Minute machten die Starbulls das 3:5. Ein recht harmloser Schuss von Krumpe rutschte Florian Lempenauer unglücklich durch die Schoner. Nur kurze Zeit später fiel dann in der 37. Minute sogar das 3:6. Wieder spielten sich die Oberbayern im Drittel der Bulls fest und trafen schlussendlich durch Baindl. Die Führung der Starbulls zu diesem Zeitpunkt sicher verdient, der ERC jedoch absolut auf Augenhöhe.
Kurz nach Wiederbeginn das 3:7. In der 43. Minute traf Kukla für seine Farben.  Sonthofen gab dennoch nicht auf und spielte weiter munter nach vorne. Dies wurde in der 47. Minute belohnt: Über Max Oswald und Petr Sinagl kam der Puck zu Marc Sill, der zum 4:7 einnetzte. Doch nur zwei Minuten später der nächste Nackenschlag. Neumann auf Seiten der Rosenheimer überwand Florian Lempenauer zum 4:8. Sonthofen wollte sich damit aber nicht abfinden und kämpfte weiter. Fünf Minuten vor Schluss das 5:8 durch Jayden Schubert. Er erkämpfte sich den Puck und fuhr allein auf Endres zu. Den ersten Schuss konnte Endres zwar noch halten, den Nachschuss aber verwertete Schubert erfolgreich. Danach Sonthofen weiter bemüht, aber es sollte kein weiterer Treffer gelingen. So endete das Spiel nach großem Kampf der Bulls gegen die Rosenheimer mit 5:8.
In der anschließenden Pressekonferenz war Martin Sekera mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden: „Wir hätten heute sicherlich einen Punkt verdient, aber leider spielte uns die Goalie-Situation nicht in die Hände.“ Beide Trainer zogen den Hut vor Florian Lempenauer, der in höchster Not für Patrick Glatzel und Roman Steiger einsprang und das Tor des ERC hütete.
Weiter geht es für die Bulls am Sonntag in Landshut.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
LÖWEN UNTERLIEGEN LANDSHUT
(OLS)  Niederlage für den EHC Waldkraiburg in der Oberliga Süd. Am Freitagabend unterlag die Mannschaft von Trainer Sebastian Wolsch dem EV Landshut mit 2:5. Die Tore für die Industriestädter erzielten Daniel Hämmerle und Bobby Chaumont. Zum wiederholten Mal machten die Gegner aus Landshut schon in den ersten 20 Spielminuten alles klar.
Insgesamt hat der EHC Waldkraiburg in dieser Saison 107 Gegentore kassiert, auffällig dabei ist, dass 40 davon in den ersten Spieldritteln fielen. Kein einziges erstes Drittel konnten die Löwen in diesem Jahr für sich entscheiden. Früh läuft man also immer einem Rückstand hinterher und so wird es noch schwerer, auch mal ein Spiel zu gewinnen. So geschehen auch am Freitag vor 830 Zuschauern gegen den zweimaligen deutschen Meister aus Landshut. Bereits nach knapp drei Minuten legte Mario Zimmermann im Bruderduell vor und stellte auf 1:0 für den EVL (02:55). Sein Bruder Patrick, wie Mario im Nachwuchs des EHC Waldkraiburg ausgebildet, musste mit seiner Mannschaft in den schicken extra angefertigten Weihnachtstrikots erneut einem frühen Rückstand hinterherlaufen. Damit aber nicht genug, denn in der siebten Minute stellte Elias Lindner bereits auf 2:0 für die Gäste (06:29). Und um das ganz abzurunden, sorgte Christoph Fischhaber in Überzahl noch vor der ersten Pausensirene mit dem 3:0 für klare Verhältnisse (17:16).
Respekt haben die Löwen aber dennoch verdient, denn nach wie vor geben sie sich nicht auf und kämpfen immer weiter- auch wenn es oft aussichtslos ist. So sorgte Daniel Hämmerle im Powerplay für eines der seltenen Überzahltore des EHC Waldkraiburg und verkürzte auf 1:3 (25:50) und da kein weiterer Treffer fallen sollte, entschieden die Löwen dieses Drittel sogar für sich- es sind inzwischen die kleinen Dinge, über die man sich freuen sollte in dieser Saison zum Vergessen.
Mario Zimmermann schenkte seinem Jugendverein nach über 50 Minuten dann nochmals ein und erzielte das 4:1 für Landshut (51:24). Robert „Bobby“ Chaumont schlug dann aber auch nochmals zu und machte sein fünftes Tor im siebten Spiel beim Treffer zum 2:4 (57:00), den Schlusspunkt setzte aber erneut Landshut. Und das, auf überaus kuriose Weise: Wolsch hatte Keeper Korbinian Sertl vom Eis geholt und durch einen weiteren Angreifer ersetzt und die Löwen versuchten an der roten Linie, den Puck wieder ins Landshuter Drittel zu bringen. Der Schuss ging aber direkt an die Schoner des heranstürmenden Marc Schmidpeter, prallte- natürlich in die exakt richtige Richtung- ab und sprang von dort ins verwaiste Tor zum 2:5-Endstand aus Sicht der Gastgeber (59:58).
  
    
ESC Moskitos Essen
Moskitos Essen machen kurzen Prozess mit Leipzig  
(OLN)  In den Pressekonferenzen nach den Spielen der Wohnbau Moskitos gehört das erste Wort immer dem Gästetrainer. So auch am Freitag, nach dem 6:0 (4:0, 2:0, 0:0) Sieg der Wohnbau Moskitos gegen die EXA Icefighters aus Leipzig. Sven Gerike brachte das Spiel schnell auf den Punkt: „Für mich ist die Pressekonferenz heute recht einfach, bevor wir groß die Scheibe berührt hatten, stand es 3:0. Wir sind nicht wirklich gut in des 1. Drittel gekommen, das hat jeder gesehen, da hatten wir uns etwas mehr vorgenommen“.
25 Sekunden gespielte Zeit standen auf der Uhr, da musste Benedict Roßberg im Tor der Gäste bereits hinter sich greifen. Nicholas Miglio hatte den ersten Angriff der Gäste förmlich gerochen, fing die Scheibe ab und stürmte seinerseits ins Leipziger Drittel. Sein harter, platzierter Schuss landete im langen Eck. Und es sollte so weitergehen. Strafzeit gegen Leon Lilik, die Moskitos setzen sich im Leipziger Drittel fest und aus ganz spitzem Winkel war es wieder Nicholas Miglio, der Roßberg zum zweiten Mal bezwang. 31 Sekunden nach dem 2. Treffer der Essener Moskitos setzte sich Arthur Lemmer schön durch bis auf die Torlinie, seinen klugen Rückpass lenkte Veit Holzmann in die Maschen. Gästetrainer Sven Gerike nahm erst Mal seine Auszeit. Ein gewisses Bemühen konnte man den Gästen in der Folge gar nicht absprechen, aber vieles was sie machten wirkte ohne den nötigen Druck dahinter, um zum Erfolg zu führen. Die Moskitos spielten aus der sicheren Führung heraus nun clever und lauerten auf weitere Chancen. Eine kam dann in der 14. Spielminute, Aaron McLeod zog auf seine unnachahmliche Art zu spielen von links in das Leipziger Drittel, Roßberg konnte seinen Schuss nur abprallen lassen und im Slot sagte André Gerartz Danke.
Mit 4:0 begannen beide Mannschaften dann also das Mitteldrittel. Benedict Roßberg hatte Feierabend gemacht, nahm auf der Bank Platz und seinen Platz im Gästetor füllte nur Mark Arnsberger aus. Doch auch Arnsberger sollte so seine Probleme bekommen. André Gerartz passte im eigenen Drittel auf, passte in die neutrale Zone zu wem, Nicholas Miglio war gestartet. Von halblinks zog der Stürmer auf Arnsberger zu und hämmerte die Scheibe in den rechten oberen Winkel. Ergebnistechnisch durfte Kapitän Stephan Kreuzmann den Schlusspunkt setzen. In der 29. Spielminute, die Wohnbau Moskitos in Überzahl, Kreuzmann zog ab und traf flach unten ins lange Eck.
In der Folge hatte das Spiel, das nie die ganz großen Höhepunkte hatte, eher den Charakter eines Freundschaftsspiels. Bis auf die Raufereien zwischen Grünholz und Lilik, sowie zwischen Grözinger und Virch, verwalteten die Moskitos den Vorsprung. Leipzig fehlten an diesem Abend die Mittel um Patrik Cerveny ernsthaft in Gefahr zu bringen, und wenn es zu Situationen vor dem Essener Tor kam, die gefährlich waren, so entsprang das eher dem Zufall.
Cheftrainer Frank Gentges war dann in der Pressekonferenz auch zufrieden mit seiner Mannschaft und dem Spiel: „Wenn man das Spiel Revue passieren lässt waren wir klar die bessere Mannschaft. In den letzten Spielen hat uns ausgezeichnet, dass wir immer gut aus der Kabine gekommen sind. Ich rede immer gerne über mein Lieblingsthema Finalität, heute hatten wir die drei Chancen und haben drei Tore gemacht. Doch man muss aufpassen, die Gäste nehmen Auszeit, da musst du nochmal aufpassen. Ich bin aber stolz auf meine Mannschaft, dass sie das ganz souverän zu Ende gespielt hat, auch für unseren Keeper, der wieder einen Shutout hat“.
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles siegen souverän im Harz
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben bei den Harzer Falken die nächsten Punkte eingefahren und mit 2:8 (1:3/1:1/0:4) gewonnen.
Vor 849 Zuschauern gingen die Gäste in der 7. Minute durch Dominik Lascheit in Überzahl in Führung. Die Hausherren revanchierten sich allerdings eine Minute später schon wieder und markierten durch Max Bauer, ebenfalls in Überzahl, den Ausgleich (8.). Brad McGowan (14.) und Tobias Bruns (15.) münzten die Überlegenheit der Crocodiles in Tore um und sorgten für eine beruhigende 1:3-Führung zur ersten Drittelpause.
Zu beruhigend, wie sich kurze Zeit später herausstellte. Moritz Israel konnte zwar den Vorsprung weiter ausbauen (22.), doch insgesamt ließen Tempo und Konzentration im zweiten Spielabschnitt nach. Louis Trattner nutzte die schwächere Phase der Crocodiles und brachte seine Mannschaft mit dem Treffer zum 2:4 zurück ins Spiel (26.). Torwart Kai Kristian bewahrte die Crocodiles vor weiteren Treffern und Trainer Jacek Plachta fand in der Kabine offensichtlich die richtigen Worte. Denn im letzten Drittel zeigten die Crocodiles wieder eine starke Leistung und belohnten sich mit Toren von Brad McGowan (41.), Tobias Bruns (49.), Patrick Saggau (57.) und Dominik Lascheit (58.).
„Wir haben gut angefangen und uns eine Führung erarbeitet. Im zweiten Drittel haben wir uns zu sehr darauf ausgeruht und nachgelassen. Im letzten Abschnitt haben wir ein schnelles Tor geschossen und das Spiel damit entschieden. Insgesamt bin ich mit der Leistung zufrieden. Es gab Höhen und Tiefen, die schwächeren Phasen müssen wir noch abschalten“, so Plachta.
Am Sonntag treffen die Crocodiles Hamburg im Nordderby zu Hause auf die Rostock Piranhas.
  
    
Herner EV
Hannover Indians - Herner EV 2 : 1 (0:0,1:0,1:1)
(OLN)  Bis 58 Sekunden vor Spielende konnte der Herner EV am Freitagabend in Hannover bei den Indians darauf hoffen, nicht mit leeren Händen nach Hause fahren zu müssen. Aber dann erzielten die Gastgeber den 2:1-Siegtreffer in einer bis zum Ende spannenden Partie. Bitter, denn gerade in der Schlussphase war der HEV noch einmal am Drücker und hatte gute Chancen. Die Grün-Weiß-Roten hielten lange Zeit am Pferdeturm gut mit, lediglich im mittleren Abschnitt hatten die Indians mehr Spielanteile. Torhüter Björn Linda zeigte erneut eine starke Leistung, konnte aber die beiden Treffer, die durch schnelle Breaks erzielt wurden, nicht verhindern.
Bis zur 38. Spielminute konnten beide Torhüter ihren Kasten sauber halten. Chancen waren auf beiden Seiten vorhanden, aber sowohl Kevin Beech im Tor der Indians als auch Björn Linda auf Seiten des HEV waren lange Zeit nicht zu überwinden. Die Grün-Weiß-Roten zeigten eine Top-Einstellung und hatten durch Brad Snetsinger, Kapitän Michel Ackers, Patrick Asselin und Lois Spitzner bereits im ersten Abschnitt gute Möglichkeiten. Im zweiten Drittel erhöhten die Gastgeber den Druck, aber der HEV blieb mit Konterchancen gefährlich, vor allem durch Darren Mieszkowski, Lois Spitzner und Marcus Marsall. Der erste Treffer des Abends kurz vor der zweiten Pause fiel unglücklich, als Branislav Pohanka einen Konter erfolgreich abschließen konnte. Im Schlussabschnitt hatten beide Teams sehr gute Phasen. Michel Ackers scheiterte in Unterzahl knapp, Brad Snetsinger trieb unermüdlich das Spiel seiner Mannschaft an und kämpfte vorbildlich. Als die Indians auf die Entscheidung drängten, hielt der HEV dagegen. Ein Pfostenschuss von Patrick Asselin in der 49. Minute zeigte, dass die Grün-Weiß-Roten um den Ausgleich kämpften und der fiel dann auch in der 52. Minute durch Dennis Thielsch, der gut frei gespielt wurde. Danach hatte Mike Schmitz die Führung auf dem Schläger und auch Darren Mieszkowski hatte noch eine gute Möglichkeit, aber stattdessen machten die Indians das 2:1. Dabei hätte sich der HEV zumindest einen Punkt verdient gehabt.
Am Sonntag empfängt der Herner EV ab 18:30 Uhr die Füchse aus Duisburg in der Hannibal-Arena. Dann wird es nicht nur das immer spannende Nachbarschaftsduell geben, die Partie ist sicherlich auch richtungsweisend für beide Teams. Die Füchse liegen bei einem Spiel mehr nämlich nur noch vier Punkte hinter dem HEV.
  
    
Icefighters Leipzig
KEIN Heimspiel am Sonntag
(OLN)  Die Mammutaufgabe Tribünenumbau ist nicht geglückt – obwohl der Umbau in dieser Woche tatsächlich abgeschlossen werden konnte, müssen wir das kommende Heimspiel verschieben. Grund ist, dass die Statik der neuen Tribüne noch einmal berechnet und geprüft werden muss. Die Sicherheit unserer Besucher geht vor und deshalb kann das Spiel nicht wie geplant stattfinden.
Es gibt allerdings bereits einen neuen Termin – die Partie gegen die Harzer Falken findet am 19.12.18 um 19.30 Uhr statt.
Wir möchten uns für die Unannehmlichkeiten entschuldigen und danken für das Verständnis!
  
    
Rostocker EC
Stachel gezogen …Revanche geglückt
(OLN)  Gleich vom ersten Bully starteten die Gäste aus Wedemark mit Druck auf das Rostocker Tor und zeigten, dass sie den Gegner von der Ostsee nicht unterschätzten. Abwehr und Torhüter Jakub Urbisch hatten einiges zu tun. Es gelang  aber zunehmend besser, den Spielaufbau der Hannover Scorpions zu stören. Erst ab der siebten Minute brachten die Piranhas den Puck in Richtung gegnerisches Tor und Kapitän Greg Classen testete mit einem Fernschuss die Fanghand des gegnerischen Goalies. Nur eine Minute später die nächste Torchance für Rostock. Dann der Schreck in der neunten Minute …Andrej Teljukin musste für zwei Minuten auf die Strafbank. Das Unterzahlspiel meisterten die Piranhas dann sehr gut. Die zweite Hälfte des ersten Drittels mit wieder sehr dominanten Gästen, aber nach einem abgefangenen Angriff und folgendem Konter legten Kevin Piehler und Werner Hartmann vor und Viktor Beck platzierte den Puck im gegnerischen Tor und sank dann anschließend auf das Eis. Mit der Führung ging es in die Pause. Das zweite Drittel wieder mit einem starken Auftritt der Gäste beginnend. In der 25. Minute spielten sie die Abwehrreihe der Piranhas gewitzt aus und Schmid ( Schütt, Wilkins ) glich aus. Die Scorpions nun wieder gut am Drücken und die Abwehr der Rostocker sehr gut agierend. Torwart Urbisch hatte häufig die Gelegenheit, seine Beweglichkeit unter Beweis zu stellen. Nach einem Konterangriff in der 31. Minute gibt HSR Gavrilas erst das Tor, um sich dann von seinen Linesmen umstimmen zu lassen, was natürlich empörte Reaktionen des Publikums in der Halle hervorrief. Die Piranhas ließen sich davon aber nicht abschrecken und wurden ihrerseits immer aktiver vor dem gegnerischen Tor, störten oft den Gegner schon in der neutralen Zone und erarbeiteten Torchancen. In der 35. Minute setzten sie das um, was das Publikum bei jedem Bully skandiert… „ Bully, Bully, Tor, Hinein.“ Torschütze war Lukas Gärtner ( Vorlagen Classen, Beck ). Nur Sekunden später bringt Constantin Koopmann den Puck zum Hannoveraner Tor und wieder heißt es… Bully…Tor. Kevin Piehler ( Vorlagen Gärtner, Classen ) trifft zum 3:1. Die unterschwellige Rivalität gipfelt in der 36. Minute in einer kleinen Handgreiflichkeit und Maurice Becker und der Hannoveraner Chad Niddery dürfen jeweils 2 plus 2 Minuten auf der Strafbank „herunterkühlen“. 49 Sekunden vor dem Pausenpfiff gibt es ein Bully vor dem Rostocker Tor, die Piranhas übernehmen den Puck und Constantin Koopmann ( Vorlagen Voronov, Kurka ) erhöht auf 4:1. Mit diesem kleinen Polster geht es in das letzte Drittel. Beide Teams mobilisieren alle Kräfte und mit hoher Intensität geht das Spiel weiter. In der 44. Minute muss dann Pascal Kröber für 2 plus 10 Minuten sein Spiel unterbrechen. Beide Gegner erspielen sich Torchancen. In der 50. Minute dann erneut Unterzahlspiel für die Piranhas. Kevin Piehler leistet Pascal Kröber auf der Strafbank für zwei Minuten Gesellschaft. Die Piranhas meistern ihr shorthanded game sehr gut und können sogar kontern. In den letzten beiden Spielminuten kämpfen beide Teams hart um den Puck. 35 Sekunden nimmt der gegnerische Trainer den Torwart zugunsten eines Feldspielers heraus. Offensichtlich bekamen dies die Rostocker nicht mit, vertändeln den Puck und die Gäste können 24 Sekunden vor Schluss durch einen weiteren Treffer von Schmid ( Vorlagen Fischer, Niddery ) noch auf 4:2 verkürzen. Bester Spieler des Abends der Gäste wurde die Nummer 33 Christoph Koziol und bei den Piranhas die Nummer 18 Lukas Gärtner. Eine Statistik am Rande: in seinem 51. Spiel für die Rostocker erzielte Kapitän Greg Classen seinen 51. Punkt.
  
    
EHC Klostersee
EHC Klostersee – EV Pegnitz Ice Dogs 6:0 (2:0, 1:0, 3:0)
(BYL)  Eine ebenso deutliche wie souveräne Angelegenheit war der Heimauftritt der Rot-Weißen gegen die Ice Dogs aus Pegnitz. Gegen das Bayernliga-Schlusslicht holte sich die Mannschaft von Dominik Quinlan die anvisierten drei Punkte und tat beim 6:0 mit dem glatten halben Dutzend erfolgreicher Einschüsse auch schnell mal noch etwas für das Torverhältnis. Die Gäste aus Oberfranken ergaben sich nach dem Doppelpack der Truppe um Kapitän Bernd Rische relativ schnell in ihr Schicksal, dabei hätte die zwei Spielabschnitte lang fast schon übertrieben einseitige Spielleitung des Hauptschiedsrichters bei der Verteilung der Strafzeiten durchaus Luft nach oben gelassen. Die EHCler überstanden zwei Mal eine längere Phase in doppelter Unterzahl; beim zweiten Mal zu Dritt gegen Fünf machte Raphael Kaefer mit dem 3:0 sogar seinen Hattrick perfekt. Als der EHC Klostersee dann nach einem üblen Knie-Check von Aleksandrs Kercs, der dafür vorzeitig unter die Dusche geschickt wurde, fünf Minuten Überzahl spielen durfte, legte man in nicht einmal drei Minuten die drei weiteren Treffer nach.
  
    
EHC Königsbrunn
Starke Vorstellung in Passau
(BYL)  Mit 6:3 gewinnt der EHC Königsbrunn deutlich sein Auswärtsspiel gegen die „Black Hawks“ aus Passau. Dabei zeigten die Brunnenstädter vor allem in den beiden ersten Spieldritteln eine souveräne Partie und konnten sich dabei immer auf ihre Torfrau Jennifer Harß verlassen.
EHC-Coach Fabio Carciola musste in der Begegnung auf Matthias Forster, Alexander Strehler und Christian Wittmann verzichten. In der Defensive durfte Lukáš Hruzík wieder seine Schlittschuhe schnüren.  
Beide Mannschaften starteten konzentriert in die Partie und präsentierten den Zuschauern schnelles Eishockey. In den ersten Minuten neutralisierten sich die Kontrahenten und gingen keine unnötigen Risiken ein, das Spiel fand auf Augenhöhe statt. Königsbrunn erarbeitete sich dann erste Vorteile, so dass es nach sieben Spielminuten durch den Treffer von Patrick Zimmermann 1:0 für den EHC stand. Königsbrunn blieb weiter fokussiert mit Zug zum Tor, und die Chancen der Gastgeber fanden stets bei Torfrau Jennifer Harß ein Ende. Diese zeigte heute eine herausragende Partie und war mit direkten Schüssen nicht zu bezwingen. In der 13. Spielminute legte Lukas Fettinger zum 2:0 nach, doch die Gastgeber hielten weiter dagegen. Drei Minuten später lag der Anschlusstreffer in der Luft, aber Jenny Harß entschärfte auch die bisher beste Torchance der Black Hawks. Mit der 2:0 Führung ging es dann in die erste Pause.
Im zweiten Spielabschnitt hagelte es für beide Mannschaften Strafzeiten, die Schiedsrichter standen im Mittelpunkt der Partie. Doch vor allem der EHC konnte davon profitieren. So fiel in der 22. Spielminute das 3:0 durch Hayden Trupp in doppelter Überzahl, Fünf Minuten später durfte sich auch Lukáš Hruzík mit seinem 4:0 in die Torschützenliste eintragen. Eine doppelte Unterzahlsituation kurz darauf blieb für Königsbrunn aber folgenlos. Nur zwei Minuten später hatte der EHC wieder einen Mann mehr auf dem Eis und kam zum nächsten Überzahltreffer durch Patrick Zimmermann, der von Fabio Carciola bedient wurde. Weitere zwei Minuten stand es durch das Tor von Henning Schütz gar 6:0. Leider war für Defensiv-Spezialist Marc Streicher im Mitteldrittel die Partie beendet, als er nach einem Foul zuerst liegen blieb und dann das Spiel verletzungsbedingt von der Tribüne aus verfolgen musste. Bis Drittelende fielen aber keine weiteren Treffer mehr.
Im letzten Spielabschnitt nahm der EHC den Fuß vom Gas und beschränkte sich auf Ergebnis verwalten, um keine weiteren Verletzten zu riskieren. Die Gastgeber starteten ihre Schlussoffensive und erzielten noch drei Treffer, ehe sie nochmal alles auf eine Karte setzten und den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahmen. Doch am Ende stand es 6:3 für Königsbrunn, der EHC siegt am Ende verdient gegen kämpferisch starke Gastgeber, die bis zum Schluss aufopferungsvoll kämpften.
Königsbrunn holt sich verdient drei Punkte gegen starke Passauer, die sich erst in den letzten zwanzig Spielminuten in Szene setzen konnten. Jennifer Harß präsentierte sich im Tor als sicherer Rückhalt ihrer Mannschaft und strahlte Ruhe aus. Dank der gezeigten Leistung holt sich der EHC Königsbrunn den dritten Tabellenplatz zurück und ist weiterhin im Soll. Ob Marc Streicher länger ausfallen wird stand nach der Partie noch nicht fest.
EHC-Coach Fabio Carciola war nach dem Spiel sichtlich stolz auf seine Mannschaft: „Wir haben von der ersten bis zur letzten Sekunde unseren Teamgeist gezeigt. Alle haben ihren Job gemacht und Jenny hat heute überragend gehalten. Meiner Meinung nach hat sie uns das Spiel gewonnen. Ich bin im Großen und Ganzen sehr zufrieden und glücklich, dass wir heute die drei Punkte geholt haben. Wir wussten ja, dass es sehr schwer werden wird, aber alle haben sich den Sieg verdient erkämpft“
  
    
EHF Passau Black Hawks
Schwere Partie in Schweinfurt - Black Hawks bei den Mighty Dogs gefordert
(BYL)  Am Sonntag geht es für die Passau Black Hawks nach Franken zu den Schweinfurt Mighty Dogs. Der Landesliga Aufsteiger ist gut in die Saison gestartet, kämpft aber mittlerweile um den Anschluss an Platz acht. Der achte Tabellenplatz ist der letzte Platz, welcher zur Teilnahme an der Verzahnungsrunde mit den Oberligisten berechtigt. Nach zwei Niederlagen in Folge sind die Schweinfurter auf Platz elf in der Tabelle abgerutscht. Allerdings liegen die Mighty Dogs auch nur drei Punkte hinter dem „Platz an der Sonne“. Die Passau Black Hawks werden sich also auf ein sehr hartes und schweres Auswärtsspiel einstellen müssen. Schließlich möchten die Mighty Dogs einer drohenden Abstiegsrunde unbedingt entgehen. Personell ist der Kader der Mighty Dogs hochwertig bestückt. Insbesondere der Topscorer Josef Straka weiß mit 38 gesammelten Scorerpunkten zu beeindrucken. Dazu kommt mit Patrik Rypar ein weiterer brandgefährlicher Stürmer.
Die Passau Black Hawks welche das Hinspiel in der Passauer EisArena mit 3:0 für sich entscheiden konnten werden also wieder aus einer sicheren Defensive ihre Nadelstiche setzen. Dazu wussten die Black Hawks im Hinspiel mit körperlicher Härte zu überzeugen, gleichzeitig aber der Strafbank fern zu bleiben. Das in Passau der Star die Mannschaft und kein einzelner Spieler ist, zeigen die Ergebnisse der letzten Spiele. Dort holten die Habichte acht Siege aus neuen Partien. „Das Ergebnis von mannschaftlicher Geschlossenheit, gepaart mit guten Charakteren und Teamgeist.“ weiß Trainer Christian Zessack. Genau diese Tugenden müssen die Passau Black Hawks auch in Schweinfurt an den Tag legen um die Eisfläche als Sieger zu verlassen. Den mit drei weiteren Punkten können sich die Passau Black Hawks im vorderen Drittel der Tabelle weiter festsetzen.  -czo 
  
Schiedsrichter wird zum Hauptdarsteller im Spitzenspiel - Black Hawks unterliegen Königsbrunn 3:6
Die Partie am Freitag zwischen den Passau Black Hawks und dem EHC Königsbrunn wäre das Spitzenspiel des Spieltages gewesen. Beim Spiel dritter gegen vierter war die Vorfreude in der Passauer EisArena von Beginn an riesig. Doch die 622 Zuschauer wurden bei der 3:6 Niederlage der Passau Black Hawks enttäuscht. „Nicht die beiden Mannschaften waren heute die Hauptdarsteller, sondern der Hauptschiedsrichter!“ waren sich auf der Pressekonferenz nach dem Spiel die Trainer und Verantwortlichen der beiden Vereine einig. Die Gäste aus Königsbrunn fanden besser in die Partie und gingen bereits nach sieben Minuten mit 0:1 in Führung. Danach folgte der Auftritt des Hauptschiedsrichters. Fast wahllos schickte der Unparteiische Spieler der beiden Mannschaften auf die Strafbank. Vom Verhältnis her, traf es leider die Black Hawks am häufigsten, sodass den Habichten schon früh im Spiel jede Chance auf Punkte genommen wurde. Insgesamt verteilte der Unparteiische 104 Strafminuten. Davon gingen 72 Strafminuten an die Passau Black Hawks. Bereits nach 36 Minuten führten die Gäste aus Königsbrunn somit mit 0:6. Darunter waren auch zwei Powerplay Tore sowie ein Treffer der direkt nach Ablauf einer Passauer Strafzeit fiel. Im Schlussdrittel bewiesen die Passau Black Hawks absolute Moral. Obwohl den Spielern unter Androhung von Spieldauerstrafen mittlerweile vom Hauptschiedsrichter untersagt wurde auf dem Eis miteinander zu sprechen/reden, erzielten die Habichte noch drei Treffer durch Svatopluk Merka, Petr Sulcik und Dominik Schindlbeck. Am Ende wäre also für die Passau Black Hawks durch aus mehr drinnen gewesen als nur mit leeren Händen da zu stehen. „Heute wurde uns ganz klar die Chance vom Schiedsrichter genommen das Spiel zu gewinnen. Königsbrunn hat stark angefangen und die Torchancen insbesondere im Powerplay eiskalt genutzt. Dazu hatten Sie mit Jennifer Harß eine gut haltende Torhüterin. Als wir ins Spiel gefunden haben, hat der Schiedsrichter eingegriffen. Alle im Stadion haben das gesehen. Natürlich war heute kein Schiedsrichterbeobachter im Stadion.“ so das Fazit der Passauer offiziellen nach dem Spiel. In der Tat war der Auftritt des Hauptschiedsrichters mehr als bedenklich. Spieler dürfen nicht mehr miteinander reden, Trainer dürfen sich auf der Bank nicht bewegen ohne eine Spieldauerstrafe zu kassieren und am Ende sprach der Hauptschiedsrichter Strafen aus und wusste selbst nicht mal wie diese am Spielbericht zu vermerken sind. Unter den anwesenden Sponsoren auf der Pressekonferenz nach dem Spiel machte sich deutliches Entsetzen über solch eine Schiedsrichterleistung breit. „Der Schiedsrichter hat heute mit absolutem Vorsatz gegen Passau gepfiffen. Der geht in die Kabine und grinst und lacht seinen Linesman zu und weiß ganz genau, dass er gerade ein Eishockeyspiel zerstört. Wir sehen das auf unserem Weg zum VIP Raum ganz deutlich. Dieser Schiedsrichter hat gerade 622 Zuschauer und zwei Vereine um ein tolles Spiel und Passau ggf. um die Punkte betrogen. Man kann nur hoffen, dass die Linesman dem bayerischen Eissportverband offen und ehrlich zu der katastrophalen Leistung des Hauptschiedsrichters Auskunft geben. So ein Schiedsrichter hat in keiner Klasse in Deutschland was zu suchen.“ so ein langjähriger und Eishockeykundiger Sponsor der Passau Black Hawks.
Nach Spielende legte der Hauptschiedsrichter in seiner „One-Man-Show“ noch mal nach und verteilte an Trainer Christian Zessack und Svatopluk Merka jeweils eine Spieldauerstrafe. Am völlig überzogenen Strafmaß lässt sich alleine die Willkürlichkeit des Hauptschiedsrichters erkennen. So brauchte es sage und schreibe vier Zusatzmeldungen zum Spielbericht. Eine Zusatzmeldung verfassten die Passau Black Hawks, um zum einen auf die völlig überzogene Strafe von Trainer Christian Zessack einzugehen und zum anderen das absolut respektlose Verhalten des Hauptschiedsrichters dem Verband zu erläutern. Als Fazit bleibt nur, dass ein Mann entschieden hat im Spitzenspiel selbst zum Hauptdarsteller werden zu wollen. Eine Situation welche die Fans und Zuschauer definitiv nicht wieder erleben wollen und ein eingreifen des BEV dringend erforderlich macht. „Es können nicht immer nur die Vereine bestraft werden, wenn Sie sich zurecht beschweren. Bei so deutlichen Fällen wie heute muss gegen den Schiedsrichter ermittelt werden.“ waren sich die Verantwortlichen der beiden Teams einig.
Die Black Hawks haben nur bis Sonntag Zeit um ihre Wunden zu lecken. Dann geht es nach Schweinfurt zum schweren Auswärtsspiel gegen die Mighty Dogs. Punkte sind dort das Ziel, den ein null Punkte Wochenende kann man sich in der extrem starken Bayernliga eigentlich nicht leisten. -czo
  
    
TSV Peißenberg
Verdienter Sieg gegen den Tabellenführer
(BYL)  Eishackler halten weiße Weste gegen den EV Füssen. Am Freitagabend gewannen die TSV-Boys mit 5:3 gegen den Tabellenführer und bleiben ungeschlagen im direkten Vergleich mit den Füssenern. Es war eine überragende Mannschaftsleistung, man war gedanklich und körperlich die präsentere Mannschaft, da hatte Füssen nichts dagegen zu setzen da waren sich auch nach dem Spiel beide Trainer einig.
Von Beginn an war Peißenberg die Tonangebende Mannschaft und konnte auch von Anfang an in ihr Spiel finden, was wichtig war, denn gegen Füssen darf man sich keine Fehler erlauben, das haben die Jungs gut umgesetzt denn Sepp Staltmayr war zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Wir haben einfach aber konsequent gespielt und die Chancen wurden genutzt, auch nach der schweren Verletzung von Martin Andrä ist er stolz das alle an einem Strang gezogen haben und jeder für den anderen da war.“ In der 7. Minute legte Manfred Eichberger mit dem ersten Teil seiner persönlichen Gala los und traf zum 0:1. Teil 2 folgte zehn Minuten später, als Eichberger erneut die Scheibe im Netz zappeln ließ. Dann wurde es kurios, nur eine Minute später kam Füssen durch ein absolutes Schiedsrichtergeschenk zum 1:2 Anschlusstreffer, dass ganze Stadion konnte sehen, dass diese Scheibe nicht hinter der Linie war, diese ging an den Pfosten und blieb am Schlittschuh vom stark haltenden Felix Barth liegen. Der Schiedsrichter sah das von der Mittellinie anscheinend anders und gab Tor, was selbst für Gelächter im Füssener Anhang sorgte.
Im Mittelabschnitt kamen die Eishackler sehr gut aus der Kabine und in der 22. Minute waren es Maxi Malzatzki und Florian Höfler die leider alleine vor dem Torwart scheiterten.
Zwei Minuten später wurde Martin Andrä am Knie attackiert, während Andrä Verletzungsbedingt nicht mehr weiterspielen konnte und vermutlich länger ausfallen wird, durfte Füssen weiterhin vollzählig auflaufen. In der 32. Minute knallte Manfred Eichberger mit seinem dritten Teil des Abends den Abpraller von Füssens Torwart ins Netz und stellte auf 1:3. Kurz vor Ende des zweiten Drittels konnte Fritz Stögbauer in das leere Tor einschieben als er von Dominik Novak überragend in Szene gesetzt wurde. Novak hebelte die ganze Hintermannschaft vom EVF aus und legte mustergültig auf Stögbauer zurück, also stand es zum zweiten Pausentee verdient 4:1 für den TSV.
Im letzten Abschnitt waren es dann wieder die Schiedsrichter, die die Aufmerksamkeit auf sich zogen und somit diesem Spitzenspiel und den 1021 Zuschauern den Spielfluss nahmen.
Daniel Clairmont nahm in der 58. Minute einen schönen Pass von Eichberger direkt und schoss aus spitzem Winkel zum 2:5 ein. Das war dann auch die Entscheidung. Füssen probierte zwar noch einmal alles und kam 10 Sekunden vor Schluss noch zum 3:5 durch Newhook, dieses reichte aber nicht mehr, um die Partie noch einmal zu drehen.
Somit gewannen die Eishackler verdien beim Tabellenführer und nehmen dieses positive Erlebnis für Sonntag mit, denn da empfängt man den zweiten der Tabelle, den HC Landsberg. 
Auch in der Tabelle machte man einen kräftigen Sprung nach vorne und schob sich mit dieser Leistung auf den Vierten Platz vor.
  
    
ESC Kempten
Derbysieger und Spitzenreiter - 7:3 Sieg gegen den EV Pfronten bringt die Sharks die Tabellenführung
(BLL)  Da der ESV Burgau spielfrei war gelang den Kemptenern durch den Derbysieg der Sprung nach ganz oben.
Langsam lichtet sich das Lazarett der Sharks etwas. Zwar musste Timo Stammler nach einer Verletzung aus dem Spiel in Farchant aussetzen, dafür kehrten aber mit Gregor Stein und Christian Engler zwei wichtige Spieler nach längeren Pausen ins Team zurück. Fast schon wie gewohnt begannen die Sharks verhalten. Pfronten hielt gut dagegen und die eigenen Chancen wurden nicht genutzt. Einen Konter konnten die Gäste durch Andreas Tröber dann sogar zur 0:1 Führung verwandeln die bis zur Drittelpause auch Bestand hatte. Markus Wartosch stellte nun die Reihen etwas um, der im ersten Drittel noch geschonte Engler kam nun ins Spiel und die Umstellungen zeigten Wirkung. Kempten drückte mehr und mehr aufs Tempo und nahm das Spiel deutlich in die Hand. Die bereitete den Falcons deutliche Probleme die dann zunehmend in Strafzeiten endeten. Und hier zeigt sich schon die ganze Saison die Klasse des neuen Tabellenführers. Zunächst erzielte der Spieler des Abends, Adrian Kastel-Dahl, den Ausgleich um nur 3 Minuten später nachzulegen.Mit einem blitzsauber verwandelten Penalty brachte er sein Team in Führung. Nun lief die Angriffsmaschinerie der Sharks auf Hochtouren und Patrick Weigant erhöhte mit zwei weiteren Toren in >Überzahl auf 4:1 nach 2 Dritteln. 16 Strafminuten allein im zweiten Drittel gegen Pfronten zeigen dass die Gäste dem hohen Kemptener Tempo nicht folgen konnten. Im Letzten Spielabschnitt nahm dann die Mannschaft von Trainer Wartosch den Fuß wieder etwas vom Gas, erzielte aber trotzdem durch Alexander von Sigriz, Christian Engler und Gregor Stein noch drei weitere Treffer. L. Hruska und erneut Tröber trafen noch für die Gäste so dass am Ende ein verdientes 7:3 auf der Anzeigetafel stand. Gästecoach Gerhard Koziol haderte in der Anschließenden Pressekonferenz mit der Leistung der Schiedsrichter, angesichts der hohen Zahl an Strafen für sein Team auch verständlich. Die Unparteiischen trifft aber ganz sicher keine Schuld am Ergebnis. Kempten war einfach schneller und überlegen an diesem Abend.
Nun kommt es am Sonntag um 17.°° in Buchloe zur Standortbestimmung gegen den ehemaligen Bayernligisten.
  
    
ERC Lechbruck
Flößer heute zu Gast in Augsburg
(BBZL)  Der ERC Lechbruck spielt heute Abend um 20:15 Uhr im Curt-Frenzel-Stadion gegen die EG Woodstocks Augsburg. Nach der Niederlage in Oberstdorf wird heute eine Reaktion der Mannschaft erwartet.
Die Augsburger sind gut in die Saison gestartet und belegen aktuell mit sechs Spielen und 10 Punkten den vierten Tabellenplatz. In den vergangenen Spielzeiten zwar immer ein unbequemer Gegner, doch fand man die Woodstocks stets im Tabellenkeller wieder. Diesmal stehen die Vorzeichen etwas anders: Trainer Michael Mengele konnte sein Team mit einigen Neuzugängen verstärken, wohingegen nur ein Abgang zu verzeichnen ist. Es scheint, dass sich eine kampfstarke Truppe zusammengefunden hat, die gewillt ist jedem Gegner Paroli zu bieten. Dies spiegelt sich auch in den Ergebnissen wieder, u.a. ein 2:3 n.P. gegen den SG Lindenberg/Lindau 1b, 5:3 gegen den EC Oberstdorf, 2:1 n.P. beim starken ESV Türkheim.
Die Flößer sind gewarnt und können sich auf einen hartnäckigen Widersacher einstellen. Nach der 2:10-Niederlage in Oberstdorf am vergangenen Sonntag gab es intern Redebedarf. Vorsitzender Manfred Sitter dazu: „Ein 2:10 in Oberstdorf ist weit von unserem Anspruch entfernt. Wir hatten eine Topleistung gegen den HC Maustadt, dann eine katastrophale Performance in Oberstdorf. Unser Trainer hat in der vergangenen Woche mannschaftsintern klar seine Erwartungshaltung und jene des Vorstands ausgedrückt. Ich gehe davon aus, dass die Mannschaft heute in Augsburg eine Reaktion zeigen wird.“
  
    
Herforder EV
12. Sieg in Folge - Ice Dragons auch von Neuwied nicht zu stoppen!
(RLW)  Es war das erhoffte Spitzenspiel in der Eishalle „Im kleinen Felde“. Beide Teams gingen ein extrem hohes Tempo, beide Teams waren bereit um jeden Zentimeter Eis zu kämpfen, beide Teams sorgten immer wieder für Gefahr vor dem gegnerischen Tor. Das es am Ende mit 7:2 doch recht deutlich für die Ice Dragons ausging, entsprach dann nicht unbedingt dem Spielverlauf, wie Jeff Job unumwunden zugab: „Das Ergebnis war heute nicht die ganze Wahrheit. Neuwied hat eine sehr gute Mannschaft! Die sind gut mitgelaufen, haben gut mitgehalten. Aber wir haben heute ein sehr gutes Spiel gemacht, sehr diszipliniert gespielt und zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht!“
Die Aussage von Jeff Job spiegelte sich dann auch in den ersten 10 Minuten des Spiels sehr deutlich wieder. Chancen gab es hüben wie drüben, mit hohem Tempo und wenig Unterbrechungen ging es hin und her, sowohl Jendrik Allendorf im Neuwieder Tor als auch Kieren Vogel auf Herforder Seite waren sofort hellwach und hatten einiges zu tun. Dann jedoch musste Michael Jamieson auf Neuwieder Seite auf die Strafbank und die Ice Dragons benötigten nur 27 Sekunden, um daraus Kapital zu schlagen. Über Gleb Berezovskij und Killian Hutt kam die Scheibe zu Nils Bohle der in der 11. Minute zentral vor dem Tor abzog und jubelnd abdrehte. Während sich die Gäste nach diesem Treffer noch zu sortieren versuchten, war Ben Skinner zur Stelle! Auf seine unnachahmlich Art zog der Goalgetter von der Seite aufs Tor zu, versuchte Allendorf mit der Rückhand zu überlisten, scheiterte. Alle Anwesenden dachten nun, die Chance ist vorbei. Alle, außer Skinner! Der bekam seinen eigenen Rebound und schlenzte die Scheibe aus unmöglichen Winkel mit der Rückhand ins Tor, ein Treffer zum Staunen! Dieser Doppelschlag brachte den Ice Dragons zusätzliche Energie. Sie übernahmen nun die Kontrolle über das Spiel, drängten die Gäste immer wieder hinten rein. Und stellten in der 18. Minute sogar auf 3:0, als Gleb Berezovskij mit einem Querpass Kevin Rempel in Szene setzte, der Allendorf mit einem sehenswerten Schlagschuss keine Chance ließ. Doch die Bären meldeten sich noch vor der Pause zurück. 30 Sekunden vor Schluss des Drittels musste Killian Hutt auf die Strafbank, hatte sich gerade hingesetzt und konnte schon wieder zurück aufs Eis. Denn mit Gewinn des Bullys, einem schnellen Pass und dem erfolgreichen Abschluss von Max Wasser hatten die Bären nur 12 Sekunden benötigt, um aus ihrer Überzahl etwas zählbares zu machen und den Abstand zur Pause auf 3:1 zu verkürzen.
Auch zu Beginn des 2. Drittels ging es erst hin und her, bis die Bären sich in der 22. Minute eine Strafzeit einfingen. Die Ice Dragons gingen in Überzahl ans Werk, deckten das Neuwieder Tor mit Schüssen ein, doch die Gäste, allen voran Jendrik Allendorf, kämpften dagegen an, schafften es immer wieder, selbst beste Chance zunichte zu machen. Kaum war die numerische Überzahl vorbei klingelte es dann aber doch im Neuwieder Tor! Jan-Niklas Linnenbrügger hatte die Scheibe in der Neuwieder Zone bekommen, umkurvte zwei Gegenspieler, suchte eine Anspielstation, sah dann die Lücke und hielt drauf, Allendorf war zum 4. Mal geschlagen. Dieser Treffer schien den Gästen ein wenig den Mut zu nehmen, was den Ice Dragons den nötigen Raum gab, um wieder die Kontrolle über das Spiel zu erlangen. Die Chancen der Bären, wurden nun weniger, wenn sie jedoch vors Herforder Tor kamen, waren sie immer brandgefährlich! Die Ice Dragons hingegen wucherten in dieser Phase ein wenig mit ihren Gelegenheiten, waren im Abschluss nicht konsequent genug. So musste es erneut eine Überzahl richten: Es lief die 31. Minute, als Tommy Kuntu-Blankson Florian Kiel an der blauen Linie fand, der nahm Maß und die Scheibe schlug unhaltbar für Allendorf zum 5:1 ein! Die Bären reagierten nun mit mehr Härte auf den Rückstand, die Ice Dragons hielten dagegen. So wurde das Spiel ruppiger und auf Grund der daraus resultierenden Unterbrechungen zerfahrener, Tore fielen bis zur 2. Pause jedoch keine mehr.
Das die Bären über Comeback-Qualitäten verfügen und diese im bisherigen Saisonverlauf mehrfach unter Beweis gestellt hatten, wusste auch Jeff Job ganz genau. Dementsprechend hatte er seine Mannschaft in der Pause eingestellt. Und wirklich, mit dem Mute der Verzweiflung versuchten die Gäste nun ins Spiel zurückzufinden, drängten auf den Anschluss. Doch wieder trafen die Ice Dragons zum richtigen Zeitpunkt! Fabian Staudt hatte Jan-Niklas Linnenbrügger mit einem langen Pass in der 43. Minute auf die Reise geschickt, der lief über links in die Neuwieder Zone, bediente den mitgelaufenen Leon Nasebandt und die Herforder Nr. 11 ließ sich nicht zweimal bitten, vollendete trocken zum 6:1. In der Folge zogen sich die Ice Dragons etwas mehr zurück, agierten, gestützt auf einen Kieren Vogel in Galaform, aus einer sicheren Defensive heraus und versuchten durch Konter Nadelstiche zu setzen. Die Gäste drängten die Ice Dragons nun immer wieder hinten rein. Doch das Team von Jeff Job verteidigte konsequent, räumte immer wieder vor dem Tor von Kieren Vogel auf, der sich als Fels in der Brandung erwies. Und sie fuhren schnelle Konter, mit denen sie zwar immer wieder gefährlich, jedoch erfolglos vor dem Neuwieder Tor auftauchten. Je mehr Zeit verging, desto größer wurde die Gewissheit, dass die Ice Dragons an diesem Abend den 12. Sieg in Folge einfahren würden. Als dann Ben Skinner in der 58. Minute nach einem der Konter vom rechten Bullypunkt aus mit einem sehenswerten Schuss das 7:1 erzielte, war die Partie endgültig entschieden. Zwar konnten die Bären 2 Minuten vor Schluss in Überzahl durch Deion Müller in Überzahl noch einmal für Ergebniskosmetik sorgen, am abschließenden, kollektiven Jubel der Ice Dragons und Ihrer Fans änderte das jedoch nichts mehr. Moment, Kollektiv? Nein, zwei Spieler der Ice Dragons waren am Ende nicht ganz glücklich. Zum einen Kris Gehring, der im letzten Drittel einen Schlag auf die Hand bekommen hatte und verletzt das Eis verließ, zum anderen Killian Hutt, der 30 Sekunden vor Schluss einen Schlagschuss in den Winkel abfeuerte, jubelnd die Arme in die Höhe riss und dann fassungslos mit ansah, wie das Spiel weiterlief, wohl weil die Scheibe so schnell war, dass sie aus dem Tor zurück ins Feld sprang und die Unparteiischen dachten, er hätte die Latte getroffen.
  
    
EHC Neuwied
Bären sind beim Meister chancenlos
(RLW)  Die Herforder Ice Dragons speihen in der Eishockey-Regionalliga West derzeit so viel Feuer, dass es in den gegnerischen Abwehrreihen lichterloh brennt. Elf Partien hatte der amtierende Meister vor dem Gastspiel des EHC „Die Bären" 2016 am Freitagabend für sich entschieden, dabei 84 Tore erzielt und auch die Neuwieder konnten diese Serie nicht beenden. Um Herford momentan Paroli bieten zu können, braucht es eine Topleistung, die die Deichstädter nicht abrufen konnten. Der Tabellenzweite hatte beim -dritten keine Chance und verlor mit 2:7. „Die Herforder haben heute gewonnen, weil sie so gut waren", zog Daniel Benske den Hut vor den Rot-Weißen, die spritziger und leidenschaftlicher auftraten. „Es ist schade, dass das Ergebnis so hoch war. Man muss einfach einsehen, dass wir heute chancenlos waren, obwohl die Einstellung eigentlich passte. Grund zur Sorge war unsere Leistung aber auch nicht."
Zunächst einmal hinten dicht stehen, den ersten Herforder Schwung abfedern und das kanadische Scoring-Double Hutt/Skinner so gut es geht in Schach halten lautete die Herangehensweise der Bären, die das in der Anfangsphase auch in die Tat umzusetzten. Dann musste Michael Jamieson jedoch auf die Strafbank und in Unterzahl war gegen die geballte HEV-Power nichts zu machen. Das 1:0 durch Nils Bohle (11.) läutete sieben enttäuschende Neuwieder Minuten ein. Killian Hutt scorte mit dem Assist für seinen kongenialen Partner Benjamin Skinner (12.) zum zweiten Mal und Kevin Rempel legte sogar noch das 3:0 nach (18.). „Wir waren defensiv mit der Herforder Top-Reihe überfordert und haben dann in der Abwehr ein paar Umstellungen vorgenommen. Danach sah das taktisch auch besser aus bei uns", kommentierte Benske.
Immerhin ging der EHC mit einem Erfolgserlebnis und neuem Mut in die Kabine. Maximilian Wasser verkürzte 19 Sekunden vor der Sirene im Powerplay. Ein guter Zeitpunkt für Neuwied im Gegensatz zur frühen Strafe gegen Sven Schlicht in Minute 22. Die Bären hielten diese zwei Minuten zwar durch, 13 Sekunden nach deren Ende stellte Ex-Bär Jan-Niklas Linnenbrügger aber den alten Abstand wieder her. Benske: „Der Gegner hat zu günstigen Zeitpunkten die Tore gemacht, während wir gute Chancen leider nicht nutzten. Wir besaßen auch unsere Möglichkeiten." Das neben Hamm heißeste Regionalliga-Team dieser Wochen ist auch mehr als Skinner und Hutt. Als die Deichstädter die Nordamerikaner besser unter Kontrolle bekamen, schraubten die Anderen das Ergebnis in die Höhe. Der Auswärtssieg rückte in weite Ferne und nach Florian Kiels 5:1 in Überzahl (31.) konnte es für die Gäste nur noch um Schadensbegrenzung gehen. Der EHC hatte unlängst zwar schon ähnliche Rückstände gegen Neuss und Soest aufgeholt, aber nicht gegen Herford, nicht gegen den auf höchster Flamme glühenden Meister, bei dem nichts mehr an den Fehlstart in die Saison erinnert.
Im zweiten Abschnitt gab Linnenbrüggers früher Treffer maßgebend die Richtung vor, im dritten zeigte Leon Nasebandts 6:1 (43.), dass die Drachen es gegen ihren Play-off-Gegner der zurückliegenden beiden Saisons auch weiterhin ernst meinten und nichts dem Zufall überlassen wollten. Nach Skinners 7:1 (58.) war das Tor von Deion Müller (59.) zum 7:2-Endstand nur noch ein schwacher Trost für die Bären, die ihre bislang höchste Saisonniederlage kassierten. Aber das kann gegen die momentan in Hochform auftrumpfenden Drachen passieren.
  
    
Salzgitter Icefighters
TAG Salzgitter Icefighters treten in Nordhorn an
(OLN)  Wenn es am Samstag um 19 Uhr nach Nordhorn geht, gilt es wichtige Punkte zu holen, denn den viertplatzierten TAG Salzgitter Icefighters sitzen mit nur einem Punkt Rückstand kurz vor der Hälfte der Hauptrunde die Weserstars Bremen im Nacken. Nach drei Niederlage in Folge ist ein Sieg schon nahezu Pflicht.
"Es ist klar, dass wir nach drei Spielen ohne Sieg und vor allem nach den letzten beiden Spielen, wo wir auch nicht gerade die beste Leistung gezeigt haben, wieder punkten - und am besten gewinnen - müssen, um den Anschluss an die vorderen Plätze zu halten. Wir müssen mit erhobenem Kopf in das Spiel gehen und unser Spiel mal über 60 Minuten durchziehen", sagte Coach Radek Vit im Vorfeld der Begegnung.
Personell sieht es gut aus, nur Niklas Dalsch und Janis Sahno werden nicht dabei sein, da sie die ganze Woche nicht trainieren konnten. "Wir fahren mit drei Sturmreihen nach Nordhorn, insgesamt treten wir mit 16 Spielern und zwei Torhütern an", so der Trainer.
  


    
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Samstag 8.Dezember 2018
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