IHP NachrichtenSonntag 20.Januar 2019
(IHP) Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen:
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West
| Düsseldorfer EG Tigers zeigen der DEG die Krallen – 2:3-Niederlage nach Verlängerung (DEL) Die Düsseldorfer EG war gewarnt: Schon bei ihrem ersten Gastspiel im ISS DOME Ende November erwiesen sich die Straubing Tigers als unangenehmer Gegner. Zum Beginn des letzten Drittels der Hauptrunde hatte das vorerst letzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften vor 5.223 Zuschauern allerdings einen ganz anderen Charakter als damals. Straubing mischte offensiv fleißig mit und nahm nach einer couragierten Leistung mit einem 3:2 (1:1; 1:1; 0:0; 1:0)-Erfolg nach Verlängerung zwei Punkte mit auf die Heimreise. |
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| EHC Red Bull München Red Bulls gewinnen Derby gegen Augsburg (DEL) Red Bull München hat sich zwei Tage nach dem Einzug ins Champions-League-Finale mit einem Derbysieg in der DEL zurückgemeldet. Im mit 6.142 Zuschauen erneut ausverkauften Olympia-Eisstadion bezwang der Deutsche Meister die Augsburger Panther mit 4:1 (3:0|0:1|1:0). Keith Aulie, Mark Voakes, Andreas Eder und Justin Shugg (Empty-Net-Tor) schossen die Red Bulls zum siebten Heimsieg in Folge gegen die Schwaben. Die aufgrund eines Magen-Darm-Virus mit nur 14 Feldspielern angereisten Augsburger hatten durch Matthew White den ersten gefährlichen Abschluss der Partie (1.). Danach übernahm München die Kontrolle. In der vierten Minute brachte Keith Aulie die Red Bulls mit einem Handgelenkschuss von der blauen Linie in Führung. 79 Sekunden später setzte sich Mark Voakes gegen zwei Augsburger durch und schloss zum 2:0 ab (5.). Die Panther hatten nicht viele Abschlüsse und waren dennoch gefährlich: Matthew White verfehlte bei einem 2-auf-1-Konter knapp das lange Eck und damit den Anschlusstreffer (12.). In der 16. Minute erzielte Andreas Eder auf Pass von Maximilian Daubner das 3:0. Danach übernahm Olivier Roy den Platz zwischen den Pfosten des AEV-Tores von Markus Keller. Im Mittelabschnitt erspielten sich die Red Bulls sehr gute Chancen: Yannic Seidenberg traf in der 23. Minute den Pfosten (23.), Patrick Hager in Überzahl per Direktschuss das Außennetz (25.) und Michael Wolf in der 31. Minute die Latte. Anstatt mit 4:0 ging es jedoch mit 3:1 in die zweite Pause, da Augsburgs Andrew LeBlanc einen Alleingang in der 38. Minute unter die Latte abschloss. In der ersten Minute des Schlussabschnitts hatte Augsburgs Simon Sezemsky den zweiten Treffer der Gäste auf dem Schläger, Kevin Reich hielt aber stark und hatte Glück, dass der Nachschuss von Braden Lamb das Tor verfehlte. Die Defensive der Red Bulls war nun gefordert, ließ aber keinen weiteren Gegentreffer zu. In der 59. Minute traf Justin Shugg mit einem Schuss ins leere Augsburger Tor zum 4:1-Endstand. |
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| Bayreuth Tigers Abwehrschlacht beschert drei Punkte! (DEL2) Die Tigers begannen die Partie konzentriert und ließen zum Anfang nicht viel zu. Einen schnellen, langen Pass von Rajala konnte Kronawitter nach sechs Minuten gleich zur Führung umsetzen, in dem er die Scheibe Andryukhov durch die Schoner spitzelte. Järveläinen hatte nur wenige Minuten später sogar die Chance den Spielstand zu erhöhen als er aus halbrechter Position die Latte anvisierte. In der Folge kam Frankfurt stärker ins Spiel und kreierte immer wieder Chancen, die jedoch oftmals bei Jaeger landeten. Trotz weiterer Chancen der Gastgeber ging das Drittel – was das Ergebnis anging – an die Tigers. Frankfurt kam mit Dampf aus der Kabine. Ein ums andere Mal tauchten die Angreifer der Hessen vor Jaeger auf, der an seinem Geburtstag und an alter Wirkungsstätte oft blitzschnell reagierte und seine Jungs im Spiel hielt. Nach fünf Minuten in diesem Abschnitt befreiten sich die Wagnerstädter und kamen durch Bartosch, Kolozvary und Rajala zu eigenen Chancen. Järveläinens kluger Pass auf Mannes, der noch einen Frankfurter stehen ließ - brachte zunächst die 2-Tore-Führung – mit dem ersten Treffer des jungen Defenders im Tigers-Trikot. Danach stand wieder Jaeger im Mittelpunkt, als er einen Penalty von Breitkreuz parierte und kurz darauf das Glück des Tüchtigen hatte und der Pfosten für ihn rettete. Als Yorke auf den Plan trat und die Scheibe von der blauen Linie genau ins linke obere Toreck zimmerte, war Jaeger machtlos und zum ersten Mal geschlagen. Mehrfach musste der Bayreuther Torsteher in der Folge eingreifen und machte mit schnellen Reflexen Chancen von Koziol, Eisenmenger, und Lewandowski zu Nichte. Einzig Kunz konnte zwischendurch einmal für Entlastung sorgen und eine der wenigen Chancen für die Tigers skizzieren. Mit einem Schussverhältnis von 21:7 für die Gastgeber alleine im letzten Abschnitt ist vieles gesagt. Frankfurt rannte an und machte über 20 Minuten Druck. Kerälä eröffnete das Drittel gleich mit einem Lattentreffer und in der Folge schnürten die Mainhessen Bayreuth regelrecht ein. Erst durch eine vermeidbare Strafe, die Maximilian Eisenmenger zog, konnten sich die Tigers aus der Umklammerung befreien und kamen dabei nach 50 Minuten zum Torerfolg durch Rajala, der ein starkes Solo selbst abschloss. Den Anschlusstreffer der Löwen durch Kerälä beantworteten die Tigers durch Heatley, der einen zentimetergenauen Querpass von Rajala zur erneuten 2-Tore-Führung versenkte. Frankfurt probierte es nun mit der Brechstange und als Gams eine Strafe für Jaeger absaß und die Löwen den Goalie vom Eis nahmen, gelang ihnen mit zwei Mann mehr auf der Eisfläche der Anschlusstreffer. Mehr ließen die aufopferungsvoll kämpfenden Mannen von Coach Kujala an diesem Abend nicht mehr zu und nahmen am Ende die drei Punkte mit nach Oberfranken. Da alle direkten Konkurrenten an diesem Abend ohne Punkte blieben, konnte man den Abstand zu Freiburg, Tölz und Deggendorf etwas vergrößern, kletterten gleichzeitig einen Platz in der Tabelle und ist mit nur zwei Punkten Abstand auf Sonntags-Gegner Crimmitschau, die ebenfalls punktlos blieben,in Schlagdistanz, was einen Pre-Playoff-Platz angeht. |
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| Eispiraten Crimmitschau 3:4! Eispiraten unterliegen Bad Nauheim - Westsachsen können Chancenplus nicht nutzen (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau konnten im Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim keine Punkte holen. Gegen die Hessen unterlag das Team von Cheftrainer Kim Collins mit 3:4. Die Tore für die Crimmitschauer erzielten Patrick Pohl, Christian Hilbrich und Patrick Klöpper. Das nächste Spiel für die Pleißestädter steht dann am Sonntag an. Dann gastieren die Eispiraten bei den Bayreuth Tigers. Personal: Die Eispiraten mussten einmal mehr auf ihre beiden Verteidiger André Schietzold und Patch Alber verzichten. Christoph Kabitzky musste ebenfalls passen. Er konnte aufgrund seiner Handverletzung nicht mitmischen. Mit dabei war dagegen wieder Assistenzkapitän Dominic Walsh nach überstandenem Norovirus. Im Tor erhielt erneut Sebastian Albrecht den Vorzug vor Brett Kilar. Die Eispiraten präsentierten sich im Vergleich zu Kaufbeuren verbessert und konnten auch den ersten Treffer der Partie erzielen. Patrick Pohl schloss eine schöne Kombination im Powerplay ab und brachte sein Team schon nach drei Minuten in Führung! Diese hielt jedoch nicht lange. Um genau zu sein lediglich sechs Sekunden. Im direkten Gegenzug überwand Dennis Reimer Eispiraten-Goalie Sebastian Albrecht und traf zum 1:1. In numerischer Unterzahl mussten die Westsachsen dann einen weiteren Gegentreffer hinnehmen. Dustin Sylvester traf zum 1:2 (9.). Die Eispiraten hatten in der Folge zwar mehr Torschüsse, konnten aus diesen aber kein Kapital schlagen und verpassten es somit, den Ausgleich zu erzielen. Die Gäste aus der hessischen Kurstadt eröffneten dann auch den zweiten Durchgang. Radek Krestan konnte auf Zuspiel von Dustin Sylvester auf 1:3 erhöhen (23.). Dennis Reimer sorgte nach 35 Minuten dann sogar für das Tor zum 1:4. Christian Hilbrich konnte nur kurze Zeit später aber auf 2:4 verkürzen und brachte seine Mannschaft zurück ins Spiel. Im dritten Drittel waren es wieder die Eispiraten, die den Ton angaben und sich ein deutliches Chancenübergewicht erarbeiteten. Eine von vielen Möglichkeiten nutzte dann Patrick Klöpper, der nach feinem Zuspiel von Rob Flick den Nauheimer Goalie Florian Bick umkurvte und mit der Rückhand zum 3:4 traf (48.). Dominic Walsh erzielte kurz später sogar das vermeintliche 4:4. Nachdem sich Tobias Kircher unnachahmlich durchsetzen konnte und auf Walsh abspielte, traf der nur die Latte – Nach dem Videobeweis wurde der Treffer zurecht aberkannt. Somit gingen die Westsachsen leer aus und stehen am Sonntag mit dem Rücken zur Wand. |
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| Deggendorfer SC DSC verschläft erstes Drittel und kassiert Niederlage in Kaufbeuren (DEL2) Der Deggendorfer SC bleibt unter Trainer Otto Keresztes auswärts weiterhin ohne Punktgewinn. Gegen den ESV Kaufbeuren verloren die Deggendorfer nach katastrophalem Eröffnungsdrittel, bei dem die Hausherren auf 5:1 davonzogen, am Ende mit 6:3. Dabei begann die Partie zunächst vielversprechend aus Sicht der Deggendorfer. In der fünften Minute gelang der Führungstreffer in Überzahl, als Aaron Reinig im Powerplay mit einem platzierten Handgelenkschuss Stefan Vajs zum 0:1 überwand. Die Antwort des ESVK ließ allerdings nicht lange auf sich warten. In der siebten Spielminute erzielte Sami Blomqvist aus spitzem Winkel den Ausgleich, als er Jason Bacashihua mit einem präzisen Schuss überraschte. In der achten Spielminute konnten die Kaufbeurer sofort einen weiteren Treffer drauflegen. Nach einem schnell vorgetragenen Konter stand Joseph Lewis völlig frei vor dem Tor und überwand Bacashihua zum 2:1. In der Folgezeit präsentierte sich die Deggendorfer Hintermannschaft immer unorganisierter und verunsicherter. Die Allgäuer zogen daraus Kapital und schraubten das Ergebnis weiter nach oben. Daniel Oppolzer (12.), Sami Blomqvist (19.) und Lubomir Stach (20.) machten den Deggendorfer Katastrophenstart perfekt und erhöhten noch im ersten Abschnitt auf 5:1. Im zweiten Drittel schalteten die Hausherren dann einen Gang zurück und auch der DSC fand zurück in seine gewohnte taktische Formation, sodass die Kaufbeurer immer wieder in der Deggendorfer Abwehr oder in Cody Brenner, der nach dem ersten Drittel in die Partie kam, ihren Meister fanden. Auf der Gegenseite kam der DSC auch zu einigen Möglichkeiten und eine davon nutzte Dani Bindels kurz vor der Pause zum Anschlusstreffer. Im Powerplay versenkte er den Abpraller eines Gibbons-Schusses zum 5:2, was gleichermaßen auch der Spielstand nach 40 gespielten Minuten war. Zu Beginn des Schlussabschnitts schöpften die mitgereisten Fans des DSC noch einmal Hoffnung, als Maximilian Gläßl in Überzahl sogar auf 5:3 verkürzte. Trotz des Anschlusstreffers taten sich die Deggendorfer weiterhin schwer, sich gute Möglichkeiten zu erspielen, sodass das Team von Trainer Otto Keresztes sich auf die Defensive konzentrierte, um über mögliche Konter weiter gefährlich zu bleiben. Als der ESVK allerdings in der 55. Minute in doppelter Überzahl traf, war dies die Vorentscheidung. Mit dem Treffer zum 6:3 stellte Max Schmidle nicht nur den alten Abstand wieder her, sondern setzte auch den Strich unter der Partie, denn dies sollte das letzte Tor an diesem Abend bleiben. |
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| Dresdner Eislöwen Eislöwen feiern 6:1-Erfolg gegen Kassel (DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Kassel Huskies zum Radio Dresden-Gameday mit 6:1 (2:0; 3:0; 1:1) gewonnen. Im Kader stand auch Neuzugang Stefan Della Rovere – und der brauchte nicht einmal fünf Minuten, um die Eislöwen das erste Mal jubeln zu lassen (5.). Geburtstagskind Harrison Reed legte im Powerplay nach (17.). Im zweiten Drittel schraubten René Kramer (27.), Timo Walther (37.) und Nick Huard (38.) den Spielstand in die Höhe. Im Schlussdrittel traf Thomas Pielmeier (47.) zum 6:0. Richard Mueller konnte mit seinem Treffer für Kassel nur noch Ergebniskosmetik betreiben (51.). Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: "Unser Team ist heute viel gelaufen, hat gutes Forechecking betrieben. Wir haben Wiedergutmachung für die letzte Woche betrieben. Es ist nicht einfach in dieser Liga, es ist unglaublich eng. Wir wollen in der Tabelle nach oben klettern, brauchen Konstanz. Daran müssen wir weiter arbeiten. Der Sieg heute ist wichtig, aber schon am Sonntag geht es weiter.“ Huskies-Coach Tim Kehler: "Es hat sich abgezeichnet. In den letzten acht von neun Dritteln haben wir nicht die Leistung gezeigt, die es gebraucht hätte. Der Spielstand drückt unsere aktuelle Inkonstanz aus. Es muss ein Weckruf für uns sein. Dresden hat heute gekämpft und sich leidenschaftlich präsentiert. Diese Leidenschaft müssen auch wir wieder zeigen." |
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| ESV Kaufbeuren Joker besiegen den Deggendorfer SC mit 6:3 (DEL2) Überzeugender Einstand von Lubomir Stach vor 2.604 Zuschauern Einen verdienten Sieg fuhr der ESVK heute gegen den Deggendorfer SC ein. Ein starkes erstes Drittel entschied die Partie schon fast vorab. Die Gäste kamen mit zwei Treffern nochmals auf 5:3 heran, doch der Vorsprung konnte schließlich noch zum 6:3 Endstand ausgebaut werden. Beim ESVK musste man weiterhin auf Sebastian Osterloh, Julian Eichinger und kurzfristig auch auf Simon Schütz verzichten. Des Weiteren schonte man Jere Laaksonen. Zu seinem ersten Einsatz im Trikot der Buron Joker kam Neuzugang Lubomir Stach und auch Kapitän Max Schmidle rückte nach seiner verletzungsbedingten Pause am letzten Sonntag wieder in den Kader. In einer sehr unterhaltsamen Anfangsphase kamen die Gäste mit schnellen Angriffen immer wieder gefährlich ins Drittel der Joker und erarbeiteten sich dadurch ein Chancenplus. Folgerichtig erzielte Dani Bindels nach zu kurzer Abwehr der Joker in Überzahl die Führung für seine Farben. Dies schien der frühe Weckruf für die Joker gewesen zu sein. Vehement drückte man umgehend auf den Ausgleich. Es dauerte keine zwei Minuten, schon war DSC-Schreck Sami Blomqvist zur Stelle und brachte den ESVK wieder ins Spiel. Dies sollte der Startschuss für ein wahres Offensivfeuerwerk sein. Wiederum nur zwei Minuten später erzielte Joey Lewis die Führung, nachdem Branden Gracel schön abgelegt hatte. Und weiter ging es in Richtung Deggendorfer Tor. Daniel Oppolzer überwand in Überzahl Jason Bacashihua mit der Rückhand in den Winkel. Wiederum in Überzahl war Sami Blomqvist erfolgreich. Den Schlusspunkt in einem furiosen ersten Drittel setzte Neuzugang Lubomir Stach. Bei angezeigter Strafe nutzte er eine Verunsicherung in Reihen der Niederbayern, setzte sich gegen zwei Verteidiger durch und schloss zum 5:1 ab. Sogleich gab es Sprechchöre für den tschechischen Neuzugang. Für Jason Bacashihua war damit der Arbeitstag beendet und Cody Brenner nahm die Position zwischen den Pfosten ein. Weiterhin war der ESVK die spielbestimmende Mannschaft. Aber auch bei einer fünf gegen drei Überzahl sollte kein weiterer Treffer gelingen. Dimitrij Litesov traf bei einem der wenigen Entlastungsangriffe lediglich die Latte, während auf der anderen Seite Alex Thiel am Pfosten scheiterte. Kurz vor Drittelende konnte Deggendorf eine fünf gegen drei Überzahl erfolgreich abschließen. Wiederum war es Dani Bindels, der aus kurzer Distanz abstauben konnte. Immer noch in Überzahl starteten die Gäste ins dritte Drittel. Dort erwies man sich in Person von Maximilian Gläßl wieder äußerst kaltschnäuzig. Sein verdeckter Schuss schlug unhaltbar für Sefan Vajs im Tor ein. Weiter bedrängte man das Kaufbeurer Tor und versuchte, den Spielstand weiter zu verkürzen. Der ESVK besann sich wieder auf seine Stärken und setzte den Gegner wieder vermehrt unter Druck. Mit viel Geduld spielte man dann ein fünf gegen drei Überzahl aus. Lubomir Stach bediente Max Schmidle. Mit all seiner Schlitzohrigkeit überwand der Kaufbeurer Kapitän aus spitzem Winkel Cody Brenner. Dies sollte gleichzeitig der Schlusspunkt sein. Lubomir Stach zeigte sich nach Spielende sehr zufrieden mit seinem Einstand und fühlte sich sofort wohl im Team und in Kaufbeuren. Otto Keresztes sah einen guten Beginn seines Teams aber dann riss aus unerklärlichen Gründen der Faden und man kam uneinholbar in Rückstand. Andi Brockmann war mit dem hohen Tempo, welches sein Team ging, zufrieden. Nach der hohen Führung ließ man etwas nach, was der Gegner nützte. Letztlich war es ein verdienter Erfolg. |
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| EHC Lausitzer Füchse RYAN WARTTIG VERLÄSST DIE LAUSITZER FÜCHSE (DEL2) Der Spieler der Lausitzer Füchse bat die Clubführung seinen, bis Saisonende laufenden, Vertrag vorzeitig aufzulösen. Er wird künftig für die Icefighters Leipzig auflaufen. Ein vorliegendes Vertragsangebot des Oberligisten geht über die diesjährige Saison hinaus. Um ihm für seine sportliche Zukunft keine Steine in den Weg zu legen, entsprach die Geschäftsführung, in Absprache mit den Trainern, seiner Bitte und löste den Vertrag mit sofortiger Wirkung im beiderseitigen Einvernehmen auf. Ryan bekam nach seiner Verletzung in der vergangenen Zeit kaum Einsatzmöglichkeiten in Weißwasser und spielte hauptsächlich beim Kooperationspartner, den Crocodiles Hamburg. Wir bedanken uns bei ihm für seinen Einsatz während der letzten zweieinhalb Jahre im Trikot der Lausitzer Füchse und wünschen ihm für seinen weiteren Weg alles Gute. |
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| Tölzer Löwen Ravensburgs Qualität setzt sich durch (DEL2) Die ersten zehn Minuten überzeugend. In der Folge nicht schlecht, aber nicht gut genug: Der neue Tabellenführer aus Ravensburg nutzt seine vier Power-Sturmreihen zu einem 4:1-Sieg in Bad Tölz. Interimstrainer „Flocko“ Funk konnte besonders dem Anfang der Partie einiges Gutes abgewinnen: "Wir müssen in den ersten zehn Minuten ein oder zwei Tore schießen". Lob und Kritik zugleich für seine Löwen, die den Favoriten in den ersten Minuten ordentlich unter Druck setzten. Unter anderem Andreas Pauli scheiterte gleich doppelt freistehend vor Jonas Langmann. Die Gäste zeigten, warum sie in der Tabelle zwölf Plätze vor Bad Tölz rangieren. Andreas Driendl nutzte eine der ersten Großchancen seines Teams nach 15 Minuten zur 1:0-Führung. Die Löwen spielten auch in der Folge durchaus gefällig. Doch es schlichen sich immer wieder individuelle Fehler ein, die meist rigoros ausgenutzt wurden. So zum Beispiel durch Daniel Schwamberger vier Minuten nach Wiederbeginn. Das Mitteldrittel war vermutlich defensiv das schwächste der "Buam". Dennoch konnte dank einiger guter Saves von Ben Meisner und des Treffers von Stephen MacAulay der knappe Rückstand gehalten werden. Hoffnung bestand unter den 2219 Zuschauern, doch Vincenz Mayer erstickte selbige im Keim. Nach 47 Minuten traf der Stürmer mit einem perfekten Schuss ins linke Kreuzeck. Die Löwen versuchten in den verbleibenden Minuten zwar nochmals alles, doch Ravensburg spielte die Führung gekonnt herunter. Der Empty-Net-Treffer von Daniel Pfaffengut machte den Deckel auf die Partie. Im ersten Spiel dieser Saison ohne Markus Berwanger an der Bande war zumindest in den ersten zehn Minuten Spielfluss und -freunde zu erkennen. In der Folge schlichen sich allerdings zu viele Fehler ein, die es abzustellen gilt. Am besten schon im Sonntagsspiel. Dann geht's zum Aufsteiger nach Deggendorf. |
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| ECDC Memmingen Niederlage in Selb – Pokovic erhält deutschen Pass (OLS) Mit einer 2:5 Niederlage kehrt der ECDC Memmingen aus Selb zurück. Ein schwaches Mitteldrittel verbaut den Indians jegliche Siegchancen. Lubor Pokovic hat derweil den deutschen Pass erhalten, die Indians haben einen neuen Kontingentspieler verpflichtet. Der ECDC Memmingen hat bei den Selber Wölfen eine schmerzhafte Niederlage hinnehmen müssen und steht somit nur noch drei Punkte vor den Franken. Nach einem torlosen Anfangsdrittel erwischten die Memminger rabenschwarze 20 Minuten, in denen die Hausherren auf 4:0 davonzogen. Den Anfang machte ein Doppelschlag durch Lüsch und Schiener innerhalb von nur einer Minute, der die Wölfe bereits auf die Siegerstraße brachte. Endgültig vorbei mit den Hoffnungen auf Punkte war es dann aber wohl schon zur zweiten Pausensirene, denn die Gstgeber setzten noch einmal zwei Treffer drauf. Durch Tore von Zimmermann und erneut Schiener ging es mit 4 Toren Rückstand in die Kabine. Die Indians wollten aber noch nicht aufgeben und kämpften sich noch einmal heran. Durch Treffer von Beck und Miettinen, zu denen Jared Mudryk an alter Wirkungsstätte jeweils die Vorlage gab, kamen sie in Schlagdistanz. Mehr wurde von den abgeklärten Hausherren aber nicht mehr zugelassen, mit dem 5:2 sechs Minuten vor dem Ende war der Deckel auf der Partie und die Punkte bleiben in Selb. Bei diesem Auswärtsspiel wurde auch erstmals Lubor Pokovic als Deutscher eingesetzt. Der Defensivspezialist in Diensten der Indians hatte am Donnerstag, nach langem Prozess, die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten und wird fortan keine Kontingentstelle mehr belegen. Die Indians haben schon auf diese Situation reagiert und eine Verstärkung für den dezimierten Kader verpflichtet, welche bereits am Sonntag gegen Weiden für das Team von Sergej Waßmiller aufläuft. |
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| VER Selb Verdienter Heimerfolg im „Sechs-Punkte-Spiel“ (OLS) 3 Punkte gegen den ärgsten Widersacher gutgemacht – unsere Wölfe gewinnen gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn ECDC Memmingen im zweiten Meisterschaftsheimspiel nach 60 Minuten mehr als verdient mit 5:2. Die Weichen auf Sieg stellen unsere Jungs, nach verhaltenem und torlosen Auftaktdrittel, im Mittelabschnitt mit einem Doppelschlag. Erfreulich: Nicht nur die Paradereihe kann Tore schießen. Neuzugang Zimmermann trifft zum Einstand, Schiener gelingt ein Doppelpack. Dabei fanden unsere Jungs zunächst nur schwer in die Partie. Die Indians wirkten gerade in der Anfangsphase etwas spritziger. Die erste Chance auf Seiten der Hausherren verzeichnete Moosberger, der nach einem schönen Spielzug den Puck im Abschluss jedoch verfehlte. Wenig später die erste Überzahlsituation für die Gäste. Deske musste gleich dreimal Kopf und Kragen riskieren, um einen Rückstand zu verhindern. In der Folge fanden auch unsere Jungs besser ins Spiel. Kurz darauf die Wölfe abermals in Unterzahl - Deske erneut im Mittelpunkt. Zunächst konnte Mudryk nach einem Sololauf noch in letzter Sekunde entscheidend am Abschluss gehindert werden, wenig später reagierte Wölfe-Goalie Deske glänzend gegen den durchgebrochenen Miettienen, auch Indians-Stürmer Beck fand keinen Weg am hervorragend aufgelegten Selber Torhüter vorbei. Aber auch wir kamen immer wieder zu guten Möglichkeiten. Gleich zweimal scheiterte McDonald an Vollmer. Weil letztendlich auch ein Überzahlspiel keinen Torerfolg bringen sollte ging es mit einem 0:0 in die erste Drittelpause. Gleich zu Beginn musste Deske erneut sein ganzes Können aufbieten, um einen Rückstand zu verhindern. Sekunden später verzog McDonald frei vorm Tor, nach schönem Doppelpassspiel mit Silbermann. Unsere Wölfe in der Folge wie aufgedreht. Zunächst scheiterte Ondruschka noch am Memminger Schlussmann, dann aber war der Bann gebrochen: Nach einem Schuss von Moosberger staubte Lüsch zum Führungstreffer für seine Farben ab. Der Torreigen war eröffnet. Nur 44 Sekunden später erhöhte Schiener nach feinem Konter auf 2:0. Und es kam noch besser: Fünf Minuten vor der Pausensirene rutschte Vollmer der Puck durch die Schoner, erneut war es Schiener, der am schnellsten reagierte und nur noch einschieben musste. Für die Wölfe-Fans kam es aber noch besser und durften noch ein weiteres Male bis zur zweiten Pause jubeln. Lüsch machte das Spiel schnell, lief gemeinsam mit Neuzugang Zimmermann in einen zwei auf eins Konter, welcher mit dem 4:0 die NETZSC-Arena endgültig in ein Tollhaus verwandelte. Die Gäste hatten sich längst noch nicht aufgegeben. ECDC-Coach Wassmiller schwor seine Truppe neu ein und wechselte auch den Torhüter, für Vollmer nun Neumann im Spiel. In Überzahl kamen die Gäste dann auch zu ihrem ersten Treffer an diesem Abend, Deske war bei diesem abgefälschten Schuss machtlos. Die Allgäuer witterten noch einmal kurzzeitig Morgenluft, als Miettinen per Bauerntrick auf 4:2 verkürzte. Memmingen urplötzlich wieder zurück in der Partie. Wölfe Trainer Thom zog die Reißleine und gab seinem Rudel eine Auszeit. Mit Erfolg. Moosberger machte mit einem Hammer aus spitzem Winkel letztendlich alles klar und vollstreckte zum 5:2 Endstand. |
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| EC Harzer Falken Crocodiles Hamburg eine Nummer zu groß für die Harzer Falken (OLN) Angesichts der Mannschaftsstärke und der Aussicht mit vier Blöcken gegen gerade einmal 13 Hamburger Feldspieler spielen zu können, hatte man sich sicherlich etwas mehr erwartet gegen die Crocodiles Hamburg. Doch am Ende waren es anscheinend die richtigen 13 Spieler, die das Hamburger Trikot trugen und die Falken mit einer 7:2 (2:1; 2:0; 3:1)-Niederlage zurück in den Harz schickten. Dabei sah es nach dem ersten Drittel gar nicht so schlecht aus, was die Falken dort im Eisland Farmsen veranstalteten. Und so durfte man sich nach diesem Drittel noch vortrefflich darüber aufregen, dass die 1:0-Führung der Hanseaten ganz klar mit dem Schlittschuh erzielt wurde und keiner der drei Schiedsrichter das gesehen hat. Und man konnte sich vor allem zufrieden zeigen mit dem Powerplay der Falken, welches nicht nur gut gespielt war, sondern auch zum 1:1-Ausgleich durch den erneut sehr aktiven Gregor Kubail führte. All das wurde jedoch im Mitteldrittel schnell Makulatur. Klar konnte man sich noch immer über eine wirklich gute Leistung von Fabian Hönkhaus im Harzer Kasten freuen. Doch alleine die Tatsache, wie oft sich Hönkhaus an diesem Abend auszeichnen durfte, zeigte sehr deutlich, in welche Richtung dieses Spiel gehen würde. Und vor allem unterstrich es einmal mehr, dass vor dem Harzer Schlussmann nicht anständig durch die Verteidiger aufgeräumt wurde. Natürlich ist es immer schwierig Klassespieler wie Mitchell und Mc Gowan in den Griff zu bekommen. Nicht umsonst stehen beide mit 65 bzw. 60 Punkten in der Scorerliste der Liga ganz weit oben. Und natürlich hat man hier gegen die Mannschaft gespielt, die es als erste am letzten Sonntag geschafft hat, nach regulärer Spielzeit in Tilburg zu gewinnen – und das relativ deutlich mit 2:5. Aber was die Harzer Hintermannschaft, allen voran die Routiniers wie Patrick Franz da teilweise an Gegenwehr leistete, war ein Offenbarungseid. Franz brachte seine Leistung, die auch in den letzten Wochen nicht wesentlich besser war, beim letzten Tor der Hausherren auf den Punkt. Als er zunächst den Puck an der gegnerischen blauen Linie verlor und statt eines Backcheckings zu fahren, unmotiviert hinter Patrick Saggau hergleitete. Natürlich führte eine ähnliche Szene auch zum zwischenzeitlichen 4:1, als Wladislaw Baumgardt die Scheibe an der gegnerischen blauen Linie vertändelte und Mitchell und Mc Gowan bei ihrem Konter keine Anstalten machten, sich nicht mit einem Tor für dieses Geschenk zu bedanken. Aber zwischen Baumgardt und Franz liegen Jahre und Letzterer ist es, an dem sich die jungen Spieler aufbauen sollen. So kam dann zwar Anfangs des Schlussdrittels nochmal Hoffnung auf, als Gregor Kubail bei einem Blueliner von Jörn Weikamp die Kelle richtig hinhielt und zum 4:2 abfälschte. Doch genau genommen war es das dann auch schon mit der Harzer Herrlichkeit. Die Hanseaten ließen sich die anschließende Party zur finanziellen Rettung der Saison nicht mehr vermiesen und verwöhnten ihre Fans mit einigen schönen Spielzügen und Toren, während Fabian Hönkhaus tatsächlich noch Schlimmeres verhinderte. Eine Leistung, die bis auf wenige Ausnahmen wie die von Lasse Bödefeld, Bobby Sokol, Bastian Schirmacher, Tim Dreschmann oder Gregor Kubail, dringend bis Sonntag aufgearbeitet und in den Köpfen verarbeitet sein muss. Denn am Sonntag geht es gegen die EXA Icefighters Leipzig und gegen dieses Team haben die Harzer Falken bislang immer bewiesen, dass sie durchaus was reißen können. Waren Punkte in Hamburg also eigentlich von vorneherein schon illusorisch, sollte zumindest eine starke Leistung gegen die Sachsen und gerne auch ein paar Punkte die Harzer Fans wieder versöhnen können. (Hei) |
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| Crocodiles Hamburg 7:2 Heimsieg für die Crocodiles (OLN) Mit einer 2:7 Packung schicken unser Crocodiles die Falken zurück in den Harz. Zwar zeigt die Torschuss-Statistik ziemlich ausgeglichene Werte an, aber die Crocodiles verpassten zahlreiche 100%ige Torchancen, sodass mit etwas mehr Konzentration ein noch höherer Sieg möglich gewesen wären. Die Falken spielten über die gesamte Spielzeit ordentlich mit, waren im Sturm aber zu harmlos. So war dann der deutliche Sieg für das Team von Jacek Plachta hochverdient. Wieder einmal zeigten die wenigen zur Verfügung stehen Crocodiles-Spieler Charakter und konnten die Abgänge von Reinig, Israel und Warttig (wechselt von Weißwasser zu Leipzig), das Fehlen von Hoffmann und Ustorf (beide Weißwasser) sowie die schwere Verletzung von Tobis Bruns kompensieren. Fast schon dramatisch, dass sich Mitte des zweiten Drittels auch Tom Kübler noch verletzte und ins Krankenhaus musste. Gute Besserung Tom! Bereits nach 56 Sekunden stellte Leo Prüßner die Weichen auf Sieg. Aus einer unübersichtlichen Situation heraus, bugsierte er den Puck über die Linie. Nach dem Ausgleich der Falken in Überzahl, stellte Fabian Calovi drei Minuten vor dem Drittelende die Führung wieder her. Im zweiten Abschnitt brauchten die Crocodiles dann fast eine Viertelstunde, um den Falken-Goalie erneut zu bezwingen (Martens). Mitchell setze zwei Minuten später noch einen drauf, 4:1. Kurz nach Beginn des letzten Drittels konnten die Harzer zwar noch einmal verkürzen, aber zwischen der 49. und 57. Minuten folgten dann noch drei weitere Krokodil-Tore, Prüßner, McGowan, Saggau (in Unterzahl) zum Endstand zum 7:2. Dritter Sieg in Folge! Die Crocodiles sind in der Tabelle nun auf den 5. Platz vorgerückt und liegen nur 4 Punkte hinter dem Drittplatzierten Hannover Indians. Respekt, eine tolle Leistung, die viele Experten dem Plachta-Team nicht zugetraut hatten! Nach dem Spiel wurde es noch einmal emotional, denn GmbH Geschäftsführer Schuldt und Förderverein-Boss Calli Götz, bedankten sich bei der Mannschaft, den Sponsoren, Fans und der ganzen deutschen Eishockey-Gemeinde für die tolle Unterstützung zur Rettung der Crocodiles. Abschließend feierten die Fans noch lautstark unser Croco-Legende Tobi Bruns, der das Spiel live vom Krankenhaus in Tilburg verfolgte. Alles Gute Tobi! Am Sonntag empfangen dann die Piranhas aus Rostock unsere Crocodiles. Das nächste Heimspiel findet dann am Sonntag, den 27.01. um 16:00 gegen den Herner EV statt. Karten dafür an den bekannten Vorverkaufsstellen, im Ticketshop auf der Homepage oder an der Abendkasse. Wir freuen uns auf euch! |
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| Herner EV Herner EV – Hannover Indians 2 : 3 (1:0,0:1,1:1;0:1) (OLN) Overtime Der Herner EV musste sich am Freitagabend starken Hannover Indians in der Overtime mit 2:3 beugen. In einer intensiven und umkämpften Partie bot das Team von Danny Albrecht dem Tabellendritten lange Zeit Paroli, musste dann aber in der 64. Minute, 62 Sekunden vor Ende der Extra-Spielzeit, einen unglücklichen Treffer von Indians Stürmer Branislav Pohanka hinnehmen. Dessen Schuss wurde abgefälscht und trudelte als Bogenlampe hinter dem erneut gut haltenden HEV Keeper Björn Linda ins Gehäuse der Grün-Weiß-Roten. Trotzdem konnte man sich aus Herner Sicht eher über einen Punkt freuen, der mit großem kämpferischen Einsatz gegen vor allem im zweiten Drittel und auch kurz vor Ende der regulären 60 Minuten sowie über weite Strecken der Overtime dominierende Gäste aus Niedersachsen. Die Partie zeigte von Beginn an hohes Tempo und großen kämpferischen und körperbetonten Einsatz von beiden Seiten. Anfangs war das Spiel ausgeglichen. Nils Liesegang auf Zuspiel von Brad Snetsinger hatte die erste Herner Möglichkeit, dann scheiterte Hannovers Verteidiger Nicolas Turnwald am HEV Keeper. In der 7. Minute tauschten Vojtech Suchomer und Hannovers Neuzugang Arnoldas Bosas einen kleinen Faustkampf aus, den Indians Stürmer Victor Knaub, eher für Gröbere zuständig, dazu motivierte, noch einmal gegen Vojtech Suchomer in den In-Fight zu gehen. Damit waren die entsprechenden Akzente gesetzt und der HEV machte nun mehr Druck. Die Folge war das 1:0 in der 13. Minute, als ein schneller Antritt von Marcus Marsall den HEV Stürmer in eine gute Schussposition brachte. Der zog von der linken Seite ab und traf unhaltbar zum ersten Tor der Begenung. Der gleiche Spieler hatte in der 16. Minute die nächste Chance, aber er traf nur den Pfosten und danach blieb der Puck noch vor der Hannoveraner Torlinie liegen. Den zweiten Abschnitt dominierten die Indians und so war der 1:1-Ausgleichstreffer nach 23 Minuten nicht unverdient. Bei Überzahl war es ein verdeckter Schuss, der Björn Linda keine Chance ließ. Der Herner Keeper blieb auch weiterhin im Blickpunkt und ein Big Save in der 27. Minute rettete den ausgeglichenen Spielstand zu diesem Zeitpunkt. Die Indians blieben weiter spielbestimmend, der HEV hatte allerdings die ein oder andere Konterchance. Im letzten Drittel konnten der HEV in der 47. Minute in Überzahl wieder mit 2:1 in Führung gehen. Im Powerplay hatten zuerst Marcus Marsall und Cornelius Krämer gute Chancen und dann war es Letzterer, der im zweiten Nachschuss den Puck einschieben konnte. Die erneute Führung hielt bis zur 55. Minute, dann vollendete Branislav Pohanka einen abgefangenen Herner Angriff mit einem trockenen Schuss in die kurze Ecke zum 2:2-Ausgleich. Danach wollten beide Teams die Entscheidung. Eine Strafzeit gegen den HEV 54 Sekunden vor Ende der 60 Minuten führte zu noch mehr Druck der Gäste, aber die Grün-Weiß-Roten warfen allen kämpferischen allen verfügbaren kämpferischen Einsatz in die Waagschale um zumindest schon einmal das Unentschieden zu retten. Das gelang und auch zu Beginn der Overtime ließ der Druck nicht nach, nur zwei Herner Konter schufen Entlastung. In der 64. Minute war es dann vorbei aber zumindest ein Punkt blieb in der Herner Hannibal-Arena. |
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| Icefighters Leipzig Nichts für schwache Nerven (OLN) Das zweite Heimspiel der EXA IceFighters gegen die ESC Wohnbau Moskitos aus Essen endete mit exakt dem gleichen Ergebnis wie das Erste. Unsere Mannschaft konnte mit 5 – 4 nach regulärer Spielzeit den Sieg einfahren. Vor dem Spiel kündigte Coach Sven Gerike eine hart umkämpfte und knappe Partie an. Doch was die gut 1400 Zuschauer zu sehen bekamen war mehr. Es war einfach alles geboten, was diesen Sport so auszeichnet. Dabei konnten wir im Kader unserer Eiskämpfer einen neuen Mann begrüßen. Ryan Warttig zeigte, dass er eine echte Bereicherung für uns sein kann. Die ersten Minuten der Begegnung gehörten mehr den Gästen. Aber sie kamen bei ihren Angriffsversuchen nicht entscheidend durch, weil die Defensive der Hausherren stabil und gut sortiert wirkte. Ein Mal hatten wir dabei Glück, dass die Linienrichter auf Abseits entschieden, als ein Spieler der Moskitos schon allein auf Eric Hoffmann zulief. Die erste Strafe und die erste Überzahlmöglichkeit verstrichen folgenlos. Ab der Mitte des ersten Drittels kamen unsere Mannen besser ins Spiel und hatten erste Chancen. Doch vorerst kam kein Tor dabei heraus. Das änderte sich in der 16. Minute. Nach Vorarbeit von Antti Paavilainen und Neuzugang Ryan Warttig war es Michal Velecky, der den Zirkus zum ersten Mal laut werden ließ. Allerdings waren die Fans und der Stadionsprecher noch damit beschäftigt das Tor zu zelebrieren, als die Moskitos eine Antwort fanden. Ganze 14 Sekunden nach der 1 – 0 Führung erzielten sie den Ausgleich. Das war bitter und unnötig. Mit diesem Zwischenstand ging es in die erste Pause. Das zweite Drittel begann mit Chancen auf unserer Seite, die wir aber leider nicht nutzen konnten. Und dann wurde es ganz schwer. Erek Virch wollte seinen Check zu Ende fahren, erwischte Moskitos-Spieler Carsten Gosdeck aber voll am Knie. Gosdeck schlug dann auch noch am Torpfosten ein und blieb liegen. Der Routinier musste ins Elisabeth-Krankenhaus gebracht werden. Wir wünschen ihm auch an dieser Stelle gute Besserung. Erek Virch verließ direkt mit einer 5 plus Spieldauerstrafe das Eis. Und dann wurde es hektisch. Beide Mannschaften spürten, dass jetzt eine ganz wichtige Phase kam. Das Unterzahlspiel war sehr stark. Es wurde gefightet und Schüsse wurden geblockt. 3 Minuten waren überstanden, dann jubelten die Essener. Doch der Hauptschiedsrichter entschied auf kein Tor. Vehement protestierten die Gäste und erhielten dafür eine 2 Minuten-Strafe. Doch während diese Strafe angesagt wurde, revidierte der Unparteiische sein vorheriges Urteil und gab den Treffer der Moskitos. Die Strafe gegen Essen blieb trotzdem bestehen. Im Anschluss konnte erneut Michal Velecky im Nachschuss in der 30. Minute den Ausgleich erzielen. Danach gab es weitere Strafen für Essen und unsere IceFighters, sodass kein Rhythmus mehr entstehen konnte. In die zweite Pause ging es mit dem 2 – 2 Zwischenstand. Das letzte Drittel sollte nicht weniger dramatisch werden. Erst erzielte Dimitri Komnik einen vermeintlichen Treffer, der nicht gegeben wurde. Dann nutzten die Gäste einen Aufbaufehler unserer Jungs eiskalt zum erneuten Führungstreffer in der 44. Minute. Die Antwort kam prompt. Leon Lilik traf Gästekeeper Cerveny und der Puck trudelte ins Tor. Doch auch diesen Treffer gab der Unparteiische nicht. Der Zirkus kochte. Doch genau in dieser aufgeheizten Stimmung übernahmen die EXAs das Spiel komplett. Michal Velecky erzielte in der 49. Minute seinen dritten Treffer gegen seinen Ex – Verein. Eine Minute später gelang Florian Eichelkraut der 4 – 3 Führungstreffer. Der Zirkus bebte. Gästecoach Frank Gentges nahm eine Auszeit. Das half aber nicht. Die Eiskämpfer blieben tonangebend und sorgten bei der nächsten Powerplaychance für die Entscheidung. Michal Velecky bediente Florian Eichelkraut perfekt am langen Pfosten. Der Kapitän hatte in der 55. Minute keine Mühe das 5 – 3 zu erzielen. Das späte 4. Tor der Gäste neun Sekunden vor Schluss war dann nur noch Ergebniskosmetik. Fans und Mannschaft feierten diesen insgesamt verdienten, aber hart erkämpften Sieg zu Recht. |
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| EHC Klostersee SC Riessersee – EHC Klostersee 5:4 nach Verlängerung (0:0, 0:2, 4:2, 1:0) (BYL) Der EHC Klostersee hat in der gemeinsamen Verzahnungsrunde von Bayernliga und Oberliga Süd nach dem 9:2-Heimcoup über die Löwen Waldkraiburg auch dem zweiten Oberligisten im Zehnerfeld mächtig zugesetzt. Vollauf verdient war der Teilerfolg der Grafinger am Freitagabend im Garmischer Olympiaeisstadion gegen den SC Riessersee beim 4:5 nach Verlängerung. In zwei "rundum perfekten Spieldritteln", wie Trainer Dominik Quinlan im Anschluss festhielt, hatten die Rot-Weißen den großen Favoriten der Spielrunde sogar an den Rand einer Niederlage gedrängt. Zu Beginn des Schlussdrittels hatten die EHCler, die zur zweiten Pause nicht unverdient mit 2:0 vorne lagen, kurzzeitig die Ordnung verloren und durch zwei Unterzahltore den Ausgleich kassiert. Zu schnell, um gegen danach stark aufkommende Gastgeber weiter auf einen Dreier zu spekulieren. Nach nochmaliger Führung war man einen Tick zu euphorisch - und kassierte nur 18 Sekunden später den erneuten Gleichstand. Nehmerqualitäten und eine Riesenmoral wurden der Mannschaft um Kapitän Bernd Rische abverlangt, als man knapp drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit erstmals im Hintertreffen lag. Das volle Risiko, als in Überzahl der überragend haltende Dominik Gräubig für einen weiteren Angreifer vom Eis genommen wurde, zahlte sich aus. 50 Sekunden vor der Sirene war das 4:4 perfekt. Danach wurde es kurios. Die Verlängerung dauerte nämlich nicht fünf Minuten (mit Drei gegen Drei), sondern wurde auf Weisung des Hauptschiedsrichters zehn Minuten und mit Vier gegen Vier gespielt - wie laut Durchführungsbestimmungen in den Playoffs und eigentlich nicht in der Verzahnung vorgesehen. Der Siegtreffer für Riessersee fiel zwei Sekunden vor Ende der Overtime - nach neun Minuten und 58 Sekunden, als die EHCler einfach schon "auf Reserve fuhren". Ob der Irrtum des Referees ein Nachspiel haben wird, muss nun der Verband entscheiden. An der herausragenden Vorstellung der Klosterseer im ersten Pflichtspiel gegen den SCR nach der Playoff-Serie um die Deutsche Oberliga-Meisterschaft im Frühjahr 2011 ändert das nichts. |
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| EHC Königsbrunn Königsbrunn zeigt Charakter (BYL) Nach einer hochintensiven Partie gewinnt der EHC Königsbrunn sein Heimspiel gegen die Gladiators des TSV Erding. Dabei waren die Gäste schon auf der Siegerstraße, verpassten es aber den Sack zuzumachen und ließen am Ende alle drei Punkte in der Brunnenstadt. Mit zwei neuen Spielern traten die Gastgeber gegen Erding an, neben Jeffrey Szwez schnürte auch Hans-Jörg Traxinger seine Schlittschuhe für den EHC. Robin Pandel war noch nicht mit im Kader, sein Einsatz am Sonntag ist fraglich. Das Tor durfte dieses Mal Jennifer Harß hüten, die schon in den letzten Partien eine herausragende Leistung gezeigt hatte. Beide Mannschaften lieferten sich von Anfang an einen heißen Tanz auf dem Eis, und schon nach 66 Sekunden durfte der heimische Anhang zum ersten Mal jubeln. Matthias Forster versenkte den Puck im gegnerischen Tor und sorgte für die frühe Königsbrunner Führung. Beide Mannschaften erarbeiteten sich Möglichkeiten, die Gäste blieben aber zu harmlos. Zudem knüpfte Goalie Jennifer Harß nahtlos an ihre Klasseleistungen an und entschärfte einige Chancen der Gladiators. Königsbrunn leistete sich zwar einige Fehler, war aber effektiver als die Gäste und erhöhte kurz vor der Pause durch den Treffer von Maxi Hermann auf 2:0. Bis Drittelende fielen dann aber keine Treffer mehr. Nach Wiederanpfiff waren die Gäste die klar bessere Mannschaft, die Gladiators ließen den Puck schön laufen und setzten sich immer wieder im Drittel der Brunnenstädter fest. In Überzahl fiel dann auch der Anschlusstreffer, nach starkem Überzahlspiel hatte Torfrau Harß keine Chance und wurde gekonnt ausgespielt. Auch nach dem 2:1 war kaum etwas vom EHC zu sehen, viele Fehlpässe und Scheibenverluste waren symptomatisch für das Königsbrunner Spiel. In der 36. Spielminute kassierte der EHC in Überzahl sogar den Ausgleich zum 2:2, nur drei Minuten später legten die Gäste eiskalt nach und trafen zur 3:2 Führung, mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die letzte Pause. Auch im finalen Spielabschnitt erwischten die Gäste den besseren Start, Königsbrunn präsentierte sich unerklärlich schwach. In der 46. Spielminute musste der EHC sogar das 4:2 hinnehmen, Erding schien schon der sichere Sieger zu sein. Bei einem weiteren Überzahlspiel in der 53. Spielminute wäre fast das 2:5 für die Gäste gefallen, die wieder zu einem brandgefährlichen Konter kamen. Doch Jennifer Harß war der Fels in der Brandung und entschärfte diese Situation. Bei einem weiteren Überzahlspiel nur zwei Minuten später netzte dann Lukas Fettinger zum 3:4 Anschlusstreffer ein und zeigte, dass noch Leben in der Königsbrunner Mannschaft steckt. Der EHC nahm nun kurz vor Schluss Torfrau Jennifer Harß zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, diese Maßnahme machte sich bezahlt. 112 Sekunden vor Spielende brachte Matthias Forster mit seinem Treffer die Halle zum Kochen, nach dem Ausgleich rechneten nun alle Zuschauer mit einer Verlängerung. Doch 22 Sekunden vor Abpfiff sorgte Aleksander Polaczek mit seinem Treffer zum 5:4 für die Entscheidung zugunsten der Brunnenstädter. Königsbrunn gewinnt die Partie etwas glücklich, aber nicht unverdient gegen spielerisch und kämpferisch starke Gäste aus Erding. Trotz einer eher schwachen Leistung reichten am Ende starke fünf Minuten, um die Partie zu drehen und die ersten drei Punkte zu holen. Der zweifache Torschütze Matthias Forster brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: „Charakter ist, wenn du zurückkommst.“ Königsbrunns Coach Sven Rampf war nach der Begegnung nur mit dem Ergebnis zufrieden und sah die gezeigte Leistung durchaus kritisch: „Das Spiel heute war sicher eine unserer schlechteren Leistungen, wir haben nicht das gemacht, was wir eigentlich machen sollten. Aber die Mannschaft hat hart gekämpft, immer an sich geglaubt und am Ende dieses Spiel noch gedreht. Gottseidank hatten wir heute mit der Jenny einen überragenden Torhüter, ansonsten wäre das Spiel wohl sehr früh beendet gewesen!“ |
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| TEV Miesbach Nichts zu holen für den HC Landsberg beim TEV (BYL) Mit einer 7:2 (1:0,3:0,3:2) Niederlage startete der HC Landsberg in das zweite Wochenende der Verzahnungsrunde. Der TEV, der bis auf die Verletzten Thomas Amann und Matthias Stumböck, sowie dem schulisch verhinderten Martin Lidl in Bestbesetzung antreten konnte, ging als verdienter Sieger vom Eis. Im ersten Drittel war die Partie noch großteils ausgeglichen und auch Landsberg kam, insbesondere in Überzahl zu guten Torchancen. Kurz vor Drittelende war es Maxi Meineke, der auf Zuspiel von Felix Feuerreiter den Bann brach und das erste Tor erzielte. Kurz darauf fiel in Überzahl das 2:0, das jedoch keine Anerkennung fand, da der Schiedsrichter vorher abgepfiffen hat. So ging das Team von Peter Kathan mit etwas hängenden Köpfen in die erste Drittelpause. Als nach 5 Minuten im zweiten Drittel eine 2+2 Minuten Strafzeit gegen Nico Fissekis ausgesprochen wurde, schickte Riverkings Trainer Randy Neal seine Paradereihe aufs Eis, die jedoch im Spielaufbau leichtfertig die Scheibe an die gut vorcheckenden Slavicek/Kokoska vertändelten und es war Bobby Slavicek (Assists Filip Kokoska, Stephan Stiebinger), der aus spitzen Winkel den verdutzten Christoph Schedlbauer im Gästetor mit dem 2:0 überraschte. Die weiter Unterzahl wurde gut verteidigt und Filip Kokoska nutzte die eigene Überzahl nach 11. Minuten auf starken Pass von Nico Fissekis und Bobby Slavicek zum 3:0. Die Gäste waren etwas konsterniert, was Stephan Stiebinger in Zusammenspiel mit Bobby Slavicek und Filip Kokoska zum 4:0 nutzte (17. Minute). Als nach sieben Minuten im letzten Drittel erneut Bobby Slavicek nach schöner Vorarbeit von Michael Grabmaier und Nico Fissekis den fünften TEV-Treffer erzielte, war die Partie entschieden. Peter Kathan setzte nun auch die Jungen Sebastian Höck, Valentin Hein und Luca Herden ein und gab ihnen auch in Unterzahl Eiszeit. Dem Anschlusstreffer von Tyler Wiseman in doppelter Überzahl (51.) beantwortete Thomas Schenkel bei seinem Heimdebut mit dem 6:1 (Assists Florian Gaschke, Michael Grabmaier – 53.). Filip Kokoska erhöhte nach guter Einzelaktion von Christian Czaika und Nico Fissekis auf 7:1. 8 Sekunden vor Schluss war es abermals Tyler Wiseman in Überzahl, der den Endstand markierte. Randy Neal gratulierte in der Pressekonferenz Peter Kathan zum Sieg: „ Miesbach hat heute so gespielt, wie ich es eigentlich von Saisonbeginn an erwartet habe und hat verdient gewonnen“. Peter Kathan freute sich für sein Team: „ Ich kann keinen hervorheben: es war hochklassiges Eishockey und wir haben die kleinen Dinge, die gegen starke Gegner wie Landsberg so wichtig sind, gut gemacht“. Am morgigen Sonntag reist der TEV zum EHC Waldkraiburg. Die Löwen starteten heuer das dritte Jahr in der Oberliga Süd und konnten aufgrund der Entwicklung, die der Verein die letzten Jahre genommen hat, durchaus optimistisch sein, sich auch höherklassig etablieren zu können. Leider hat sich die Hoffnung nicht bewahrheitet und man belegte nach Abschluss der Hauptrunde den enttäuschenden 12. Platz, sodass der Ligaverbleib wieder über die Verzahnungsrunde gesichert werden muss. Die Bilanz mit 1 Sieg aus drei Spielen (in Grafing 2:9, zuhause gegen Bad Kissingen 2:3, in Füssen 7:5!! ) zeigt wie schwer es ist, sich sportlich zu stabilisieren, wenn es einmal nicht läuft. Turbulent kann man den bisherigen Saisonverlauf bezeichnen, was auch am regen Trainer-/Spielerkarussell sichtbar ist. Mit den Piskunov-Brüdern stehen seit kurzem neue Übungsleiter an der Bande, die das Amt von Sebastian Wolsch übernommen haben, der wiederum Thomas Vogl nachfolgte. Auch auf der Ausländerposition wurde für Tomas Rousek (kurzzeitig TEV) Bobby Chaumont nachverpflichtet, sowie der Litauer Povilas Verenis, für den erst zu Saisonbeginn verpflichteten Kirils Galoha. Mit Lukas Wagner, Michael Trox, Petr Gulda und Damian Martin verabschiedeten sich auch vier deutsche Akteure bei den Industriestädtern, was versucht wird durch die Neuzugänge Daniel Schmidt und Dennis Landigan (beide TSV Trostberg) zu kompensieren.“ Wir fühlen mit den Kraiburgern, die eine ähnlich Situation durchleben, wie wir letzte Saison. Nach dem durchwachsenen Start in die Verzahnungsrunde steigt der Druck, Spiele zu gewinnen, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren“, berichtet Trainer Kathan. Das Mitgefühl geht jedoch nicht so weit, dass man nicht alles versuchen wird, die Punkte aus Waldkraiburg zu entführen und an die zuletzt gezeigten Leistungen anzuschließen. Das Spiel in Waldkraiburg beginnt am Sonntag, um 17.15 Uhr. Zudem wurde der Nachholtermin für die abgesagte Partie gegen den EHC Königsbrunn festgezurrt: das Spiel findet am Dienstag, den 29.1.2019 um 20 Uhr in der Miesbacher Eissporthalle statt. |
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| EHF Passau Black Hawks Black Hawks fegen Ulm mit 10:0 vom Eis (BYL) Die Passau Black Hawks konnten am Freitag im Heimspiel vor 524 Zuschauer in der Passauer EisArena einen 10:0 Kantersieg gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm feiern. Im Vergleich zu letzter Woche konnten die Habichte ihre Leistung über drei Drittel konstant abrufen und ließen den Tabellendritten der Landesliga keine Chance. Bereits im ersten Abschnitt hatten die Habichte mehrere gute Chancen in Führung zu gehen. Zwei Aluminium Treffer und gut aufgelegter Maximilian Güßbacher im Tor der Devils verhinderten die Passauer Führung im ersten Drittel. Im zweiten Drittel dauert es nur 54 Sekunden, ehe der Puck zum ersten Mal im Tor der Neu-Ulm Devils einschlug. Der Treffer sorgte für noch mehr Aufwind im Spiel der Passau Black Hawks, sodass es zum Ende des zweiten Drittels bereits 4:0 für die Hausherren stand. Im Schlussabschnitt fiel das Ergebnis zugunsten der Passau Black Hawks noch deutlicher aus. Gleich sechsmal konnten die Black Hawks die Scheibe im Tor des VfE Ulm versenken. Die Gäste welche ohne ihren zweiten Kontingentspieler Petr Ceslik und Verteidiger Martin Jainz auskommen mussten, hatten dem druckvollen Spiel der Passau Black Hawks rein gar nichts mehr entgegen zu setzen. „Wir waren heute in allen Bereichen klar verbessert. Es ist uns heute gelungen konstant nach vorne zu Spielen und unsere Leistung aufs Eis zu bringen. Dazu kommt, dass wir heute diszipliniert gespielt haben und der Strafbank ferngeblieben sind. So erwarte ich das in jedem Spiel.“ so die Analyse von Trainer Christian Zessack. Bei aller Freude werden die Passau Black Hawks den 10:0 Sieg nicht überbewerten. Der VfE Ulm musste auf einige verletzte und kranke Spieler verzichten und konnte somit vor allem im letzten Drittel das Tempo des Bayernligisten nicht mehr mitgehen. Bereits am Sonntag sind die Habichte erneut in einem Duell gegen einen Landesligisten gefordert. Die Passauer Mannschaft muss dann ihre Leistung gegen den ESV Burgau erneut über sechzig Minuten abrufen. Spannend wird die Frage mit wie vielen transferkartenpflichtigen Spielern die Hausherren auflaufen werden. Zuletzt wurde der Sieg des ESV Burgau mit 0:5 und drei Punkten für den EV Moosburg gewertet. Burgau hatte im Duell mit den Oberbayern mehr als die erlaubten zwei Kontingentspieler eingesetzt. Die Passau Black Hawks wollen sich aber auf keine Rechenspiele einlassen und ihrerseits das Spiel gegen die Schwaben gewinnen. „Es ist gar keine Frage, dass wir auch in Burgau auf Sieg spielen werden. Völlig egal welche Spieler gegen uns auflaufen werden.“ so die klare Marschrichtung von Coach Christian Zessack. Nächste Woche stehen dann für die Passau Black Hawks zwei Heimspiele auf dem Programm. Dann kommt es am Freitag zum Duell mit dem EV Pegnitz und am Sonntag empfangen die Black Hawks die Mighty Dogs Schweinfurt in der Passauer EisArena. Im Duell mit den zwei Bayernligisten ist es für die Passau Black Hawks unglaublich wichtig die Spiele in eigener Halle zu gewinnen und so einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen. Tickets für die beiden Spiele erhalten Sie an den bekannten Vorverkaufsstellen. -czo |
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| TSV Peißenberg Niederlage in Bad Kissingen (BYL) Eine Niederlage die an das Hauptrundenspiel in Bad Kissingen erinnert. Verdient oder nicht verdient, lassen wir einmal dahingestellt. In den ersten Sechs Minuten, hätten die „Eishackler“ das Spiel durchaus entscheiden können. Wenn es da 5:0 für die TSV-Männer steht, können sich die „Wölfe“ nicht beschweren, aber wie so oft wurden auch in diesem Spiel die hochkarätigen Chancen nicht genutzt. Die 0:1 Führung durch Maxi Barth (5.), ließ ja zunächst Hoffnung aufkommen und machte auch Lust auf mehr. In der Anfangsphase fand Bad Kissingen nicht statt, ein Lattentreffer verhinderte eine 2:0-Führung. Im gesamten ersten Drittel, hatten die Peißenberger die Begegnung im Griff, während man aber die zahlreichen Chancen nicht nutzte, kamen die Gastgeber einmal gefährlich vor das Peißenberger Tor und es stand 1:1 (Anton Zimmer). In der 17. Minute traf Dominik Novak den Pfosten, ehe es mit diesem Spielstand in die Kabinen ging. Das zweite Drittel begann mit einem offenen Schlagabtausch. Beide Teams vernachlässigten die Defensive, sodass es rasant 3:3 nach 28 Minuten stand. Manuel Singer erzielte den zwischenzeitlichen Führungstreffer zum 1:2. Den erneuten Ausgleich erzielte Christian Masel. Die erste Führung für die „Wölfe“, verwertete Eugen Nold in der 27. Minute. Die Antwort folgte nur eine Minute später, durch FLroian Höfler. Letztlich ging Bad Kissingen durch Anton Zimmer in Minute 35. Nachdem beide Mannschaften, jeweils einmal den Pfosten und die Latte trafen, ging Bad Kissingen in der 35. Minute, mit 4:3 in Führung. Das Überzahlspiel, nutzte erneut Anton Zimmer. Anschließend kam es zur spielentscheidenden Situation. Nach einer klassischen „Bully – Tor - Kombination“ konnte Bad Kissingen die Führung durch wiederum Anton Zimmer auf 5:3 ausbauen. Die Verwirrung nach dem Bully konnten die „Wölfe“ gedankenschneller ausnutzen und die Scheibe zwischen die Schoner von Jakob Goll befördern. Im letzten Drittel ließen die „Eishackler“ ein wenig den Willen vermissen, den Anschlusstreffer unbedingt erzwingen zu wollen. Auf der anderen Seite muss man auch sagen, dass dies als Auswärtsteam sehr schwer ist, hier nochmal zurückzukommen. So war es dann Nemirovsky (viel des Öfteren mit unschönen Gesten in Richtung Eishackler-Bank auf), der mit einem klasse Zuspiel in den Slot das Spiel mehr oder weniger entschied. Per Direktabnahme markierte Marc Hemmerich das vorentscheidende 6:3. Ein kleiner Funke Hoffnung keimte für die Peißenberger auf, indem Florian Höfler auf 6:4 verkürzte. Die 10 mitgereisten Peißenberger Fans hofften auf einen weiteren schnellen Anschlusstreffer, sodass man wenigstens für die Schlussphase nochmal Druck aufbauen hätte können. Hier musste man natürlich das Spiel offener gestalten was leider postwendend bestraft wurde. So war es wieder ein starkes Zuspiel vom Altmeister Nemirovsky auf Kevin Marquardt, der den Endstand zum 7:4 markierte. Mit einer starken Anfangsphase besonders im 1. Drittel hätte man sich zumindest um einen Punkt belohnen können. Leider verlor man den Faden nach 30 Minuten und verlor die entscheidenden Zweikämpfe, das von eiskalten Wölfen bestraft wurde. |
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| EA Schongau Knapp, aber verdient- EA Schongau siegt in Buchloe (BYL) Der ESV Buchloe ist auf dem Weg zurück in die Bayernliga gut gestartet – einem 6 : 3 über Vilshofen folgte ein überraschender 5 : 2 Erfolg beim heimstarken ERSC Amberg. Entsprechend gewarnt ging die EA Schongau in die Partie. So war das Spiel auch durch gute Defensive auf beiden Seiten geprägt. Schongau fand zuerst die Lücke – in Überzahl brachte Verteidiger Tobias Turner in der 13. Minute die Mammuts mit 1 : 0 in Front. Doch weiter blieb die Partie auf des Messers Schneide, zumal die EAS aus ihren offensiven Vorteilen in den ersten 40 Minuten kein Kapital schlagen konnte, nicht einmal aus einer kurzen doppelten Überzahl. Erst zu Beginn des Schlussdrittels hatte die EAS eine Blitzstart, hebelte durch einen schnellen Angriff die Buchloer Defensive aus und Matthias Müller erhöhte nach 23 Sekunden auf 2 : 0. Als dann Sebastian Sutter in der 51. Minute zum 3 : 0 traf, schien die Partie gelaufen. Doch da zeigte sich in den Reihen der Mammuts erneut die Angst vor der eigenen Courage. Schongau geriet in der 56. Minute in Unterzahl, Buchloes Trainer Alex Wedl zog früh seine letzte Option und nahm seinen Goalie vom Eis. Mit 6 zu 4 Feldspielern gelang dem Gastgeber tatsächlich das 1 : 3 (57.). Dadurch ließ sich die EAS aus schlechten Erfahrungen der laufenden Saison wohl etwas nervös machen – und nur 20 Sekunden später war Buchloe ein weiteres Mal nach diesem Schema erfolgreich. Nur noch 2 : 3 und noch fast 3 Minuten auf der Uhr. Doch nun hielt die EAS-Defensive, wie schon die 56 Minuten zuvor – die Punkte gingen mit an den Lech. Zu Recht, wie auch Buchloes Trainer Wedl in der Pressekonferenz neidlos eingestand. Mit den Punkten aus der Spielwertung gegen Haßfurt ist die EA Schongau somit wieder auf Spur. Klar ist jedoch, es bleibt ein enger Kampf um die begehrten 3 Plätze – und da ist der völlig befreit aufspielende ESC Vilshofen am Sonntag ( 20.01.19; 17 Uhr) die nächste Hürde, die erst genommen werden muß. |
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| ESV Buchloe Freibeuter wachen zu spät auf - ESV Buchloe verliert gegen Schongau zu Hause erstmalig in der Aufstiegsrunde (BLL) Am dritten Spieltag der Aufstiegsrunde mussten die Buchloer Piraten am Freitagabend im ersten Duell gegen einen Bayernligisten erstmalig ohne Zählbares die Segel streichen. Gegen die Schongau Mammuts stand nach 60 Minuten in der Sparkassenarena nämlich eine 2:3 (0:1, 0:0, 2:2) Heimniederlage auf der Anzeigentafel, die am Ende auch absolut in Ordnung ging. Zu spät wachten die Rot-Weißen schließlich erst auf, nachdem man zuvor über weite Strecken des Spieles vor allem offensiv viel zu harmlos blieb. In den Schlussminuten kam man nach einem 0:3 Rückstand durch einen Doppelschlag binnen 20 Sekunden zwar noch einmal auf Schlagdistanz heran, doch letztlich kam dieses Aufbäumen zu spät. Schon vom Start weg kamen die Buchloer gegen durchaus clever spielende Gäste nicht wirklich zu recht. Zwar legten beide Mannschaften ein ziemlich hohes Tempo an den Tag, doch wirklich gefährlich wurde es vor den Toren nur selten. Dabei wirkten die Schongauer offensiv noch etwas eingespielter und druckvoller, sodass der 0:1 Führungstreffer nach 13 Minuten im Powerplay durch Tobias Turner nicht unverdient war. Die Buchloer dagegen brachten das von Lukas Müller gehütete Gästetor praktisch gar nicht in Verlegenheit. Auch im Mitteldrittel sollte sich hier zunächst nicht all zu viel ändern. Die Defensive um ESV-Schlussmann Alexander Reichelmeir stand gegen den ligahöheren Konkurrenten zwar größtenteils gut, doch in der Vorwärtsbewegung blieb man weiterhin fiel zu fahrig und ungefährlich. Immerhin überstanden die glücklosen Buchloer nach knapp 28 Minuten eine gut eineinhalbminütige doppelte Unterzahl unbeschadet. Nachdem Simon Beslic dann von der Strafbank zurückkam, hatte er mit einem Konter die bis dato beste Gelegenheit zu Ausgleich, doch im letzten Moment wurde auch er noch entscheidend beim Abschluss gestört. „Wir haben es im zweiten Drittel zwar etwas besser gemacht wie im ersten, aber uns dennoch viel zu wenig Chancen erarbeitet“, meinte auch ESV-Trainer Alexander Wedl zum torlosen Mitteldrittel. Das einzig gute aus ESV-Sicht bis zur zweiten Pause war zumindest die Tatsache, dass man weiterhin nur mit einem Tor im Hintertreffen lag. Das änderte sich aber im finalen Durchgang schnell, als die Gäste schon 23 Sekunden nach Widerbeginn eine Unstimmigkeit der Piraten-Abwehr eiskalt zum 0:2 durch Matthias Müller nutzten. Und als Sebastian Sutter nach 51 Minuten zum 0:3 traf, schien die Entscheidung endgültig gefallen zu sein. Mit dem Mute der Verzweiflung nahmen die Hausherren schon fünf Minuten vor Schluss in Überzahl dann Torhüter Reichelmeir zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Und dies war tatsächlich von Erfolg gekrönt, da Robert Wittmann nach 57 Minuten zum 1:3 traf. Jetzt schienen die Buchloer nochmals Blut geleckt zu haben. Nur 20 Sekunden später nämlich schlug ein Schuss von John Boger zum 2:3 hinter Schongaus Keeper ein. Der Bayernligist geriet jetzt doch noch einmal gehörig ins Wanken. Letztlich kam die Schlussoffensive der Buchloer aber zu spät, da man trotz erneutem Versuch ohne Torwart nicht mehr ausgleichen konnte. „In den letzten vier Minuten haben wir noch einmal alles probiert, aber über das gesamte Spiel war das gegen eine erfahrene Bayernligamannschaft wie Schongau einfach zu wenig“, so die passende Einschätzung des Buchloer Trainers zur ersten Niederlage in der Verzahnung. |
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| SC Forst Auftakt in Abstiegsrunde mißglückt - Nature Boyz unterliegen knapp (BLL) Der Start in die Abstiegsrunde ist den Forster Nature Boyz nicht geglückt, denn in ihrem Heimspiel am Freitag Abend gegen den SC Reichersbeuern zogen sie mit einer 3:5 (1:3, 1:2, 1:0)-Niederlage den Kürzeren. Einige Premieren gab es in diesem Abstiegsduell der Landesliga Gruppe E zu sehen. Zuerst stach die neue Eismaschine ins Auge, die sich der TSV Peißenberg leisten mußte. Die Neuzugänge des SC Forst, Maximilian Rohrbach, Anton Rauh und Klaus Müller gaben ihr Debüt im Dress der Gastgeber, wobei alle 3 Punkte für die Statistik erzielen konnten. Dennoch reichte es für die Gastgeber nicht zum erhofften Punktgewinn. Aufgrund der Neuzugänge war Trainer Sepp Bachmeier gezwungen, die Reihen neu aufzustellen. Die Umstellungsmaßnahmen zeigten ihre ersten Erfolge. Dass die Harmonie noch nicht ganz funktionierte, war angesichts dieses Spieles ersichtlich. Zum ungünstigsten Zeitpunkt erzielten die Gäste bereits in der 3. Spielminute die 0:1-Führung durch einen verdeckten Schuß, den Andreas Pfaff abfeuerte. Die Gastgeber steigerten sich jedoch und befreiten sich vom Druck der Gäste. Einige Chancen konnten nicht verwertet werden, das Glück war den Gastgebern im Abschluß nicht hold. In der 15. Spielminute konnte dann endlich Anton Rauh zum 1:1-Ausgleich abstauben, nachdem Manfred Guggemos zuvor abgezogen hatte. In der 19. und 20. Minute zeigte vor allem Tobias Reiter, was er kann. Zweimal legte er den Torschützen Lukas Harrer und Robert Schatton zum 1:3-Pausenstand auf. Beim Treffer zum 1:3 verbrachte ein Forster auf der Strafbank. Frisch motiviert kamen die Mannen um Trainer Josef Bachmeier aus der Kabine. Nachdem zwei gute Chancen nicht genutzt werden konnten, schlugen die Gäste eiskalt zu. Wieder waren sie mit einem Spieler mehr auf dem Eis, als ihnen in der 24. Minute die 1:4-Führung durch Lukas Harrer gelang. Das Spiel wogte nun hin und her, kein Torhüter ließ weitere Treffer zu. Hoffnung keimte auf, als in der 29. Spielminute ein Gästespieler auf die Strafbank mußte. Diesen Vorteil nutzte Manfred Guggemos auf Zuspiel von Anton Rauh und Maximilian Rohrbach zur 2:4 Ergebnisverbesserung. Die Sturmreihen schenkten sich nichts, Torerfolge blieben aufgrund der guten Torhüter aus. Mehr Glück im Abschluß dann für die Gäste in der 39. Minute, als Tobias Reiter auf 2:5 erhöhte. Der letzte Seitenwechsel wurde nun eingeläutet. Die Hausherren versuchten weiterhin, eine Resultatsverbesserung zu erzielen, Torhüter MIchael Iszovics hatte jetzt öfter das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite, denn die Forster Stürmer konnten keinen der Abpraller abstauben. Forst war jetzt am Drücker, die sich ergebenden Chancen konnten wiederholt nicht genutzt werden. Lediglich eine Resultatsverbesserung steht im Spielbericht, denn Manuel Weninger konnte 2 Minuten vor Schluß mit seinem Abstauber zum 3:5-Endstand auf Zuspiel von Klaus Müller und Manfred Guggemos verwandeln. Die Mannschaft hat wesentlich besser gespielt als in der Vorrunde, sie ist kompakter geworden. Der Einsatz und der Siegeswille war klar zu erkennen. Die Gäste haben einfach besser miteinander harmoniert, spielen sie doch schon seit einigen Monaten in der gleichen Zusammensetzung. Über die Klasse des einen oder anderen Akteurs braucht man nicht diskutieren. |
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| ESC Kempten Sharks gehen den Eispiraten ins Netz - ESC Kempten bei 6:1 Niederlage in Dorfen chancenlos (BLL) Mit einer deutlichen Niederlage starten die Sharks ins Wochenende. Zunächst gut ins Spiel gefunden hatten Tobias Pichler, Nikolas Oppenberger und Adrian Kastel-Dahl gute Chancen zur Führung, die aber allesamt vergeben wurden. Im Gegenzug dann die zu diesem Zeitpunkt noch glückliche Führung der Gäste nachdem ein von Martin Niemz gehaltener Schuss dem Dorfener Angreifer an den Körper sprang und ins Tor trudelte. Dies gab den Piraten deutlich Aufwind und so fiel schnell das 2:0. Kempten kam nicht dazu sein schnelles Spiel aufzuziehen, die Verteidigung der Oberbayern war stets am Mann und lies den Sharks keine Räume. Die wenigen guten Chancen die sich doch ergaben wurden leider nicht genutzt oder vom guten Heimkeeper pariert. Und so wuchs der Vorsprung Tor um Tor bis zum 5:0. Der Ehrentreffer von Nikolas Oppenberger brachte keine Wendung, zu deutlich war in der 51. Minute schon der Rückstand. Markus Wartosch analysierte die Partie dann in der PK auch sehr sachlich und brachte den Abend in wenigen Sätzen auf den Punkt. „Wir waren im ersten Drittel zu weit weg vom Gegenspieler und haben Dorfen zu viele Chancen gegeben die auch eiskalt ausgenutzt wurden. Mit dem 2:0 Rückstand ist es dann gegen eine so starke Mannschaft sehr schwer. Nach 10 Minuten und im zweiten Drittel waren wir etwas besser im Spiel, konnten aber die wenigen Chancen die uns Dorfen gelassen hat heute nicht nutzen.Wir sind dann immer dem Rückstand gegen die sehr gute Mannschaft der Eispiraten hinterhergelaufen. Dorfen hat uns heute gezeigt wie man Eishockey in der Bayernliga spielen muss damit man dort bestehen kann. Meine Mannschaft muss nun daraus die Lehren ziehen und hoffentlich am Sonntag gegen Buchloe drei Punkte einfahren.“ |
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| ERC Lechbruck Zwischenfazit und Ausblick beim ERC Lechbruck im Interview (BBZL) Mehr als die Hälfte der Saison 2018/19 ist beim ERC Lechbruck absolviert. Grund genug für die Redaktion des Flößerecho (Stadionzeitung des ERC) mit Vorstand Manfred Sitter und dem Trainer der 1. Mannschaft, Jörg Peters, über das aktuelle Zwischenfazit und den Ausblick auf die nächsten Spiele zu sprechen. Flößerecho: Servus Manfred, servus Jörg! Wie beurteilt Ihr den bisherigen Saisonverlauf? Manfred Sitter: Im Großen und Ganzen positiv. Unsere 1. Mannschaft ist nach wie vor im Play-Off-Rennen dabei. Am Sonntag geht es nach Türkheim, was für mich das wichtigste Spiel der laufenden Saison darstellt. Sollten wir gegen den ESV erfolgreich sein, haben wir alle Trümpfe in der Hand. Die Entwicklung im Nachwuchs ist gerade im Bereich U9 bis U13 sehr erfreulich, hier haben wir stetigen Zulauf von neuen Spielern und die Mannschaften sind sportlich erfolgreich. Die U15 kommt leider nicht richtig in Fahrt, aber die Jungs und Mädels arbeiten trotzdem weiter an sich, das gefällt mir. Unsere U20 hat eine recht dünne Spielerdecke und mußte zwischenzeitlich einige Ausfälle verkraften, hält sich aber dennoch gut im oberen Tabellendrittel. Jörg Peters: Ich sehe es ähnlich: Das ausgegebene Ziel ist das Erreichen eines Play-Off-Platzes, das heißt wir müssen mindestens Zweiter werden. Darum streiten sich die erwarteten Teams der SG Lindenberg/Lindau, der ESV Türkheim, der HC Maustadt und wir. Da man sich in diesem Rennen keine großen Ausrutscher erlauben darf, ärgert mich die hohe Hinspielniederlage in Oberstdorf noch immer. Aber ansonsten muss ich meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen, denn Zusammenhalt, Einsatz und Leistungswillen sind sehr gut und auch spielerisch trägt das harte Training mehr und mehr Früchte. Flößerecho: Was würde denn passieren, wenn die Flößer es in die Play-Offs schaffen und am Ende auch dort erfolgreich sind und sogar aufsteigen könnten? Manfred Sitter: Also zunächst einmal denken wir von Spiel zu Spiel und haben noch einen weiten Weg vor uns, um es überhaupt in die Play-Offs zu schaffen. Natürlich wäre es super, vor allem wenn man zwei Jahre zurück denkt und sich an die aufkeimende Euphorie rund um das Viertelfinale gegen Schliersee/Miesbach erinnert, in dem wir ganz knapp im Penaltyschießen auf den letzten Metern gescheitert sind. Das war schon eine ganz tolle Sache. Jörg Peters: Wir gehen bei jedem Spiel auf das Eis mit der Einstellung zu gewinnen. Solange jeder seinen Job erledigt und für seine Mitspielern einsteht ist alles möglich. Klar ist aber auch: Die Konkurrenz schläft nicht und hat dasselbe Ziel. Die Liga ist diesmal derart ausgeglichen, dass man ein Spiel nicht mal eben im Vorbeigehen gewinnen kann. Wir werden in jedem Fall alles dafür tun, um Erfolg zu haben. Flößerecho: Und bei einem möglichen Aufstieg, wie würde es in diesem Fall aussehen? Manfred Sitter: Wie gesagt, halten wir alle erst einmal die Pferde still und machen in Ruhe unsere Hausaufgaben. Der Grat zwischen Erfolg und Misserfolg kann sehr schmal sein. Sollte uns der Weg tatsächlich an das Tor der Landesliga führen, dann werden wir den Aufstieg wahrnehmen. Aber auch dann werden wir unser Credo nicht aufgeben und weiter konsequent unsere Marschroute verfolgen: Der Großteil der 1. Mannschaft soll auch zukünftig aus den eigenen Reihen kommen, ergänzt mit Spielern aus der Region, die uns sportlich weiterhelfen und menschlich zu uns passen. Jörg Peters: Ich kann nur für die Mannschaft sprechen. Sie hat Potenzial und ist entwicklungsfähig. Jeder Sportler will versuchen so weit wie möglich zu kommen und da setzen wir uns keine Grenze. Die Motivation ist vorhanden den nächsten Schritt zu machen. Man sollte sich jetzt aber nicht unnötig unter Druck setzen und vom Aufstieg sprechen. Das ist vom Zeitpunkt noch verfrüht. Flößerecho: Ein Thema ist ja auch, wie es mit dem Lechparkstadion weitergeht. Wie ist hier der Stand? Manfred Sitter: Uns ist allen klar, dass eine Weiterentwicklung des Eishockeystandorts Lechbruck mittel- bis langfristig nur mit der Überdachung des Eisstadions stattfinden kann. Den zusätzlichen Aufwand den wir bereits heute betreiben müssen, um mithalten zu können, ist für den Verein immens. Die „Interessengemeinschaft Dach“, hat ein tragfähiges Gesamtkonzept vorgelegt und ist derzeit mit der Gemeinde Lechbruck im Diskurs. Auch der ERC ist bereit im Rahmen der Möglichkeiten alles Notwendige für dieses Projekt zu tun. Jetzt geht es darum, den Gesprächen Taten folgen zu lassen. Gelingt es uns auch diesmal nicht das Vorhaben umzusetzen, wird es den ERC auf lange Sicht in der heutigen Form nicht mehr geben. Jörg Peters: Es ist für mich unverständlich, dass die Überdachung des Lechparkstadions nicht schon längst in Angriff genommen wurde. Wenn ich mir das große Potenzial des ERC anschaue, bei der 1. Mannschaft genauso wie im Nachwuchs, dann tut es einfach weh zu sehen, wie viel mehr möglich wäre, wenn durchgängig trainiert werden könnte, ohne durch Wettereinflüsse immer wieder ausgebremst zu werden. Wir sprechen hier von einem klaren Wettbewerbsnachteil. Dazu kommt: Das Dorf Lechbruck mit 2.800 Einwohnern schafft es mit enormen Anstrengungen des ERC mit einer 1. Mannschaft, einer 1b und fünf Nachwuchsmannschaften insgesamt sieben Eishockeymannschaften mit Perspektive auf die Beine zu stellen. Das ist deutschlandweit einmalig und macht mich einfach stolz ein Teil davon zu sein. Gleichermaßen muss ich auch mal meinen Dank an die ERC-Vorstandschaft aussprechen, die kompetente und intensive Arbeit leistet, um das Eishockey in Lechbruck weiter voran zu bringen. Dieser Verein und diese Gemeinde haben es sich in sportlicher wie sozialer Hinsicht verdient, dass das Konzept der Überdachung des Eisstadions nun endlich angeschoben wird. Flößerecho: Das sind klare Worte und ich bedanke mich schon mal bei euch beiden für eure Antworten. Zum Abschluss noch die Frage: Wie geht das Spitzenspiel am Sonntag in Türkheim aus? Manfred Sitter: Ich tippe auf ein 4:3 nach Penaltyschießen für uns. Jörg Peters: Ich tippe nicht. Meine Tochter sagt immer du musst einfach gewinnen! Flößerecho: Herzlichen Dank und viel Erfolg für die kommenden Wochen! |
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| EG Diez-Limburg EGDL schlägt Neuss zweistellig (RLW) Drei Punkte auf dem Konto, die Zuschauer gut unterhalten: Die Rockets bieten ihren Fans beim Regionalliga-Heimspiel am Freitagabend 16 Tore, 11 davon schießt die EG Diez-Limburg selbst beim 11:5 (3:0, 6:3, 2:2)-Heimsieg. Oder doch noch das eine oder andere mehr? Einmal mehr zeigte die Partie: Die EGDL ist immer für eine Überraschung gut - zwischen positiver und negativer liegen manchmal nur Minuten. 3:0 nach dem ersten Drittel - der farblosen Niederlage in Dinslaken ließen die Rockets ein buntes erstes Drittel gegen Neuss folgen. Philipp Maier in Überzahl (4.), Konstantin Firsanov (9.) und Andre Bruch (20.) waren die Torschützen. Es hätte gut und gerne auch 4:0 oder 5:0 stehen können. Favoritenrolle angenommen und sauber umgesetzt. Als die EGDL im zweiten Drittel nahtlos an diese Leistung anknüpfte waren die Zuschauer kurz davor, sich richtig wohl zu fühlen in diesem Spiel: Jamie Hill traf schnell zum 4:0 (22.). Es folgte jedoch eine jener Phasen, die diese Rockets einfach nicht aus den Klamotten bekommen in dieser Spielzeit. Unachtsam in der eigenen Defensive ließ man einen bis dahin völlig chancenlosen Gegner von 0:4 auf 3:4 herankommen - und das in der Rekordzeit von zwei Minuten. Andre Nelleßen (23.), Timothy Tanke (23.) und Maximilian Stein (25.) dürften sich wie im falschen Film gefühlt haben. Team-Psychologe Stephan Petry setzte da noch keine besondere Maßnahme an wie etwa eine Auszeit, denn dafür war die EGDL doch eigentlich in den 22 Minuten zuvor viel zu überlegen gewesen. Und, siehe da: Die Rockets fanden nach dem Anschlusstreffer der Gäste schnell wieder in die Spur und spielten Neuss in der Folge mit fünf weiteren Toren alleine in diesem Drittel förmlich an die Wand. Die neu formierten Sturmreihen - auch aufgrund des Ausfalls von Stürmer Tobias Schwab - teilten sich die Tore untereinander auf: Jeff Smith (29.), Florian Flemming (32.), Florian Böhm (34.), Andre Bruch (37.) und Philipp Maier (38.) erhöhten auf 9:3. Die EGDL war wieder in der Spur. Im letzten Drittel wurde der ungefährdete Heimsieg verwaltet und mit Blick auf das schwere Auswärtsspiel in Soest am Sonntag mit leicht angezogener Handbremse nach Hause gebracht. Für die Gäste trafen David Bineschpayouh (53.) und Thorben Beeg (58.), für die EGDL waren Jamie Hill (54.) und Philipp Maier (59.) erfolgreich. „Ein Sieg, standesgemäß in der Höhe“, sagte Rockets-Trainer Stephan Petry. „Wir hätten sogar noch mehr Tore schießen können, dürfen im Gegenzug aber natürlich keine fünf kassieren. Wie die fallen ist einfach nicht zu erklären, das darf nicht passieren. Dennoch war der Sieg nie gefährdet und alle haben heute Eiszeit bekommen. Klar ist aber auch, dass wir uns eine solche Phase wie bei den drei schnellen Gegentoren in Soest nicht leisten können. Wir müssen am Sonntag nachlegen, sonst war der Sieg gegen Neuss quasi nichts wert." |
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| Dinslakener EC Kobras Coole Kobras holen frostigen Sieg in Lauterbach (RLW) Vor 80 tapferen Zuschauern holen die Dinslaken Kobras den dritten Sieg in Folge.Stürmer Philipp Heffler trifft beim 5-3 doppelt. Von Anfang an im ersten Drittel waren die Kobras die spielbestimmende Mannschaft,allerdings verpufften die ersten Angriffe allesamt. Erst als die Luchse etwas aufkamen und ihre erste Überzahl des Spiels hatten,fiel das erste Tor für die Kobras. Der flinke Stefan Dreyer spritzte beim Aufbauspiel der Luchse dazwischen,schnappte sich den Puck,ging alleine durch und ließ auch Torwart Obernesser keine Chance. Und als Andrew Harrison direkt zu Beginn des zweiten Drittels das 2-0 für die Kobras erzielte,dachten einige wohl schon,das der Luchs erlegt sei. Aber die Lauterbacher kämpften sich ins Spiel zurück und konnten durch Michal Zizka und Nikolai Varianov zum 2-2 ausgleichen. Aber der Ausgleich beflügelte nicht die Gastgeber, sondern weckte die Kobras und schon eine Minute nach dem Tor der Luchse gingen die Kobras wieder in Führung. Jesse Parker hatte mit einem Gewaltschuss genau in die Mitte des Tores getroffen. Und 4 Sekunden vor Ende des 2.Drittels erzielte Philipp Heffler die 4-2 Führung für die Kobras,als er den Puck überlegt am Lauterbacher Goalie vorbei ins Tor schob. Mit viel Druck kamen die Gastgeber aus der Kabine und berannten das Tor von Lukas Schaffrath,der ein ums andere Mal gut parierte. Machtlos war er in der 54.Minute,als Daniel Schindler den Puck trocken und humorlos unter die Latte hämmerte,und die Luchse auf 3-4 heran brachte. Aber die Kobras spielten jetzt clever,und verwalteten das Ergebnis,und wenn sich den Luchse eine Chance bot,war da immer noch Lukas Schaffrath,der an diesem Abend nicht mehr zu bezwingen war. Mit einem Schuss ins leere Tor besiegelte Philipp Heffler den Sieg der Kobras. Da Ratingen zeitgleich gegen Neuwied verlor,springen die Kobras mit diesem Sieg von Platz 6 auf den 5.Rang. |
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| EHC Neuwied Bären Bären-Sieg mit Glück des Tüchtigen (RLW) Wenn sich die Top-Reihen zweier Mannschaft neutralisieren und somit nicht wie gewohnt zur Geltung kommen, geht es darum, wer in Sachen Kadertiefe etwas mehr zu bieten hat. Und dann rücken auch einmal Spieler in den Mittelpunkt, die mitunter weniger im Rampenlicht stehen. Dazu zählt in Reihen des EHC „Die Bären“ 2016 zum Beispiel Alexander Richter. Ein schlauer Verteidiger, ein solider Mann für die Defensivarbeit, der in 27 Saisonpartien für die Neuwieder vor dem Gastspiel bei den Ratinger Ice Aliens am Freitagabend dreimal getroffen hat. Saisontor Nummer vier des ehemaligen Neussers war sein bislang wichtigster für die Bären und kam genau zur rechten Zeit. Neun Sekunden fehlten noch bis zur Schlusssirene am Sandbach, als Richter schoss, die Scheibe von der Hose eines Ratinger Verteidigers abgefälscht wurde und zum 4:3-Siegtreffer der Gäste im Netz einschlug. Die Mannschaft von Daniel Benske brachte die kurze Restzeit über die Runden und hat sich somit die Möglichkeit erspielt, im Heimspiel am Sonntagabend ab 19 Uhr mit einem Sieg über den Herforder EV den zweiten Tabellenplatz zu übernehmen. Ratingen gegen Neuwied – das war auch diesmal wieder das fast schon traditionelle Kräftemessen auf Augenhöhe mit einem knappen Ausgang. „Wir haben gegen eine wirklich gute Ratinger Mannschaft diesmal nicht unsere Topleistung gezeigt, aber mit einem Quäntchen Glück dann doch gewonnen. Das gleicht sich im Laufe einer Saison meistens aus, haben wir unser Heimspiel gegen Ratingen noch mit Pech verloren“, erinnert sich Trainer Benske. Die Neuwieder standen im ersten Drittel gut in der Abwehr und lagen durch Tore von Sven Schlicht (11.) sowie Dennis Appelhans (15.) in Führung. Zwischenzeitlich hatte Ice-Aliens-Kapitän Dennis Fischbuch nur 43 Sekunden nach Schlichts 1:0 ausgeglichen. „Wir hätten auch 3:1 oder 4:1 führen können“, bezog sich Benske auf einen ausgelassenen Alleingang und einen von Michael Jamieson verschossenen Penalty, nachdem Maximilian Wasser gefoult worden war. Im zweiten Abschnitt konnten die Deichstädter nicht an ihre Leistung aus der Anfangsphase anknüpfen. Diese Schwächephase nutzten Tim Brazda und Simon Klemmer, um das Ergebnis zu drehen. Nur sieben Sekunden lagen zwischen dem Ratinger Doppelpack in der 34. Minute. „Wir haben wie so viele Anspiele heute auch das Bully nach dem Ausgleich verloren und direkt noch den Rückstand kassiert“, beschrieb der EHC-Coach. Seinen Strafschuss hatte Jamieson vergeben, aber in der 38. Minute zeigte der US-Amerikaner einmal mehr seine Torjägerqualitäten. Nach Vorlage von Kapitän Stephan Fröhlich und dem Ex-Ratinger Dennis Appelhans mischte er die Karten für den Schlussabschnitt neu. In dem ließ Neuwied eine Überzahlsituation und Ratingen zwei Powerplays aus, und es deutete schon vieles auf die Verlängerung hin, als Richter abzog und mit etwas Glück verwandelte. „Es war aber auch das Glück des Tüchtigen, das wir uns erkämpft haben“, meinte Daniel Benske. |
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| Ratinger Ice Aliens Neun Sekunden fehlen am Punktgewinn gegen Neuwied (RLW) Der Freitagabend bot eine gute Stimmung in der Eissporthalle Ratingen. Die Fans machten mächtig Radau, die Mannschaft zeigte eine der besten Saisonleistungen, nur das Ende passte nicht. Neun Sekunden vor Ende der Partie erzielten die Neuwieder Bären das entscheidende Tor zum 3:4. Ein Punktgewinn, sogar ein Sieg wäre für die Ice Aliens ein verdienter Lohn für ihr engagiertes Spiel gewesen. Die Begegnung war über die gesamte Dauer ausgeglichen, die Ice Aliens übten viel Druck auf den Gegner aus, doch es kam wie so oft in dieser Saison, das erste Tor schossen die Gäste. Da waren bereits zehn Minuten gespielt, die Defensive stand gut und das Gegentor zeigte keine Wirkung auf das Team von Trainer Sikorski. Nur 43 Sekunden brauchten seine Männer, um den Ausgleich durch Dennis Fischbuch herzustellen. Als in der 14. Minute Tobias Brazda die Reißleine zog und einen Penalty verursachte, drohte der nächste Rückstand. Doch Felix Zerbe, der heute das Tor der Ice Aliens hütete, parierte den Strafstoß. Dennoch gingen die Bären noch vor der ersten Pause erneut in Führung. Im Mittelabschnitt zeigte sich das Spiel weiterhin ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Zur Mitte der Begegnung war es die Brazda-Reihe, die innerhalb von sieben Sekunden mit zwei Treffern durch Tim Brazda und Simon Klemmer die erste Führung des Abends herstellte. Die Stimmung auf den Rängen stieg und die Zuschauer feuerten ihr Team an. Kurz vor Ende des Drittels gelang den Gästen der Ausgleich, der bis in die letzte Minute der Partie Bestand hatte. Beide Trainer nahmen eine Auszeit, um aus der hektischen Schlussphase Druck zu nehmen und letzte Instruktionen zu geben. Der Ratinger Anhang hatte sich schon auf eine Verlängerung eingestellt, als den Bären bei 59:51 auf der Uhr der glückliche Siegtreffer gelang. Durch diese Niederlage sind die Ice Aliens auf Platz sechs der Tabelle abgerutscht. |
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