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September 26
                         
September
             
TodesanzeigeLechl
    
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 2.Februar 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 20 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Bezirksliga Bayern und Regionalliga West.



    
Düsseldorfer EG
Unglückliche Niederlage mit Playoff-Charakter – 1:2 gegen den Primus
(DEL)  Alle Zutaten für einen stimmungsvollen Eishockeyabend waren gegeben. Freitag, Wochenende, volle Hütte, Topspiel. Schon beim Altbierlied und beim Einlauf der Mannschaft wehte eine besondere Atmosphäre durch den ISS DOME, die schon ein bisschen nach Playoffs roch. Enttäuscht wurden die 12.265 Zuschauer nicht, sie sahen ein tolles Eishockey-Spiel mit dem leider besseren Ende für Mannheim. Am Ende hieß es 2:1 (0:0; 1:1; 1:0) für die Gäste aus der Kurpfalz.
  
    
Deutsche Eishockey Liga 2
Schiedsgericht bestätigt Spielwertung
(DEL2)  Das Schiedsgericht der DEL hat in der heute stattgefundenen Schiedsgerichtsverhandlung in Köln den getroffenen Beschluss der ESBG bezüglich der Spielwertung und eines schuldhaften Verhaltens der Tölzer Löwen eindeutig bestätigt. Dabei folgte das Schiedsgericht der Argumentation von Rechtsanwalt Tobias Rommelspacher, der die ESBG in diesem Verfahren vertrat.
Nach Auswertung der Wetterdaten, dem vorliegendem Videomaterial, dem dargestellten Ablauf und der Tatsache, dass am gleichen Tag drei Nachwuchsspiele und am Abend ein Dameneishockeyspiel in Bad Tölz mit auswärtigen Mannschaften stattfanden, konnte das Schiedsgericht der Argumentation bezüglich einer Gefahr für Leib und Leben für die Mannschaft der Tölzer Löwen nicht folgen. Vielmehr wurde diese Begründung als nachgeschoben zurückgewiesen.
Das Meisterschaftsspiel der Bietigheim Steelers gegen die Tölzer Löwen vom 6. Januar 2019 wurde mit 5:0 Toren und 3:0 Punkten für die Bietigheim Steelers gewertet. Auf Grundlage der Klage der Tölzer Löwen gegen die Spielwertung der ESBG wurde diese heute in Köln vor dem Schiedsgericht der DEL verhandelt. 
  
    
Bayreuth Tigers
Tigers nehmen verdiente drei Punkte mit nach Bayreuth
(DEL2)  Ohne Eichinger, Osterloh, Schütz, Koziol, Laaksonen, Lewis, Thomas fehlten den Gastgebern einige Akteure, die mit dezimierter Mannschaft mit nur drei Reihen auflaufen konnten. Auch die Tigers mussten mit Potac, Mannes, Kirchhofer, Nienhuis - und ab der 5. Minute nach Spielbeginn auf Gläser – auf mehrere Akteure verzichten. Zudem mussten Busch und Heatley während der Partie angeschlagen den Dienst quittieren.
Von Beginn an waren die Tigers hochkonzentriert und hielten mit einer stabilen Abwehrarbeit die Gastgeber auf Distanz, ohne darauf zu verzichten, selbst immer wieder Nadelstiche zu setzen. Der Führungstreffer, durch den erst 18 Jahre alten Lillich, der Kaufbeurer resultierte aus einem abgefälschten Schuss, der Herden auf dem falschen Fuß erwischte, da dieser schon in Richtung der eigentlichen Flugbahn der Scheibe unterwegs war. In der Folge waren gute Chancen Mangelware – bis Saarinen nach 13 Minuten auf den Plan trat und sich mit einer geschickten Drehung freie Schussbahn verschaffen konnte, jedoch nicht mit dem starken „Save“ von Herden gerechnet hat. Kurze Zeit später verzogen nacheinander Järveläinen und Veisert, verpassten damit den Ausgleich herzustellen und die glückliche Führung der Gastgeber zu egalisieren.
Blitzstart für die Gelb-Schwarzen im zweiten Abschnitt. Heider, im Stile eines Torjägers, schnappte sich die Scheibe in der eigenen Zone, überlief die gegnerischen Akteure und zog aus der Halbdistanz trocken ab, sodass die Scheibe im linken oberen Toreck einschlug. Als Kaufbeuren nach 25 Minuten durch Lillich eine Strafe zog, und gut eine Minute mit Gracel der zweite Akteur gehen musste, ergab sich die Möglichkeit für Bayreuth, in doppelter ÜZ-Situation zu agieren und nur 11 Sekunden später nutzte diese Järveläinen, der von Bartosch schön im Slot angespielt wurde, zur Führung. Auch der zweite Treffer der Gastgeber fiel etwas mit Glück und erneut bekam Lillich die Möglichkeit und staubte die im Slot liegende Scheibe ins Tor ab. Bei einem Powerplay, als Kunz die Strafbank drückte, hatten die Allgäuer noch die besten Gelegenheiten in diesem Spielabschnitt, doch Herden war stets auf dem Posten. Kronawitter war es, der mit einem platzierten Schuss nach 34 Minuten die erneute Führung herstellen konnte. Weitere Chancen, eine höhere Führung heraus zu schießen, ließen Gams, Bartosch und Rajala mit einem Pfostentreffer mit ein wenig Pech liegen.
Den letzten Spielabschnitt gingen die Kaufbeurer wesentlich engagierter an und kreierten mehrfach Torgefahr. Beim Ausgleichstreffer hatte man jedoch erneut etwas Glück, nachdem Ketterer die Scheibe im Slot aus „luftiger Höhe“ ins Tor beförderte. Die lange Nachbetrachtung der Szene durch die Schiedsrichter beim Videobeweis lässt darauf schließen, dass es wohl sehr knapp gewesen sein muss mit dem regulären Treffer. Wolter, Billich, Schmidle - und Lillich, der nach einem kapitalen Fehlpass der Bayreuther Defensive völlig frei vor Herden stand - hatten im Anschluss gute Möglichkeiten. Als Haase Platz auf der Strafbank nehmen musste und die Allgäuer die Scheibe nicht klären konnten, trat Kronawitter auf den Plan und machte mit seinem zweiten Treffer - der gleichzeitig der Gamewinner war - des Abends den Sieg für die Tigers perfekt.
„Das waren heute drei wichtige Punkte. Ich fand, dass wir 40 Minuten gut gespielt und 20 Minuten gekämpft haben. Am Anfang waren wir 5 Verteidiger und 11 Stürmer. Zum Schluss nur noch 5 und 8. Ich wäre am Ende mit einem Punkt zufrieden gewesen aber die Jungs wollten ein bisschen mehr“, resümierte Petri Kujala das Spiel im Anschluss mit einem Augenzwinkern.
„Ich war zwei Drittel nicht zufrieden. Wir haben keine Bereitschaft gezeigt. Bayreuth war die bessere Mannschaft. Wir haben zwei Drittel lang nicht unseren Job gemacht. Im letzten Drittel waren wir etwas besser aber nicht gut genug und haben so den Sieg heute nicht verdient“, so die anerkennende und faire Analyse von Coach Andreas Brockmann.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
6:5! Eispiraten siegen in Ravensburg nach Overtime - André Schietzold markiert Gamewinner nach zweimonatiger Verletzungspause
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben gegen Ravensburg gewonnen! In einem spannenden Eishockey-Krimi setzten sich die Schützlinge von Interimstrainer mit 6:5 nach Verlängerung durch. Nach einer 2:0-Führung zur ersten Pause drehten die Towerstars mit fünf Treffern im zweiten Durchgang zwischenzeitlich die Partie. Doch die Westsachsen kämpften sich mit einer bärenstarken Moral zurück ins Spiel und nahmen nach dem Gamewinner von André Schietzold den verdienten Zusatzpunkt mit nach Crimmitschau.
Personal: Interimstrainer Boris Rousson konnte im Gastspiel gegen die Towerstars erstmals auf Neuzugang Adrian Grygiel bauen. Ebenfalls mit dabei war André Schietzold, der nach seiner Unterkörperverletzung, erstmals seit Anfang Dezember, wieder mitwirkte. Dagegen fielen Christoph Kabitzky und Christoph Körner verletzt aus. Im Tor stand Brett Kilar.
Die Eispiraten traten beim Tabellenvierten selbstbewusst an und ließen sich vom ersten Schussfeuer der Ravensburger nicht beirren. In der achten Minute war es dann Adrian Grygiel, der die Eispiraten in Führung schoss! Der Neuzugang fälschte einen Schuss von Julian Talbot unhaltbar ab – 1:0! Das erste Powerplay der Westsachsen brachte dann sogar das 2:0: Julian Talbot zog kurz nach der blauen Linie einfach mal ab und beförderte den Puck, leicht abgefälscht, unter die Querlatte – 2:0 (16.)! Auf der Gegenseite konnten die Westsachsen gleich drei Unterzahlspiele unbeschadet überstehen.
In Unterzahl kassierten die Eispiraten dann aber, gleich zu Beginn des zweiten Drittels, den ersten Gegentreffer. Andreas Driendl bezwang Brett Kilar und stellte auf 1:2 (21.). Die Baden-Württemberger spielten sich fortan in einen Rausch. Mathieu Pompei traf, ebenfalls in numerischer Überzahl, zum 2:2 (29.), Kilian Keller brachte die Towerstars nur eine Minute später erstmals in Führung – 2:3 (30.). Sören Sturm sorgte wiederum nur eine Minute später für das 2:4 (31.). Rob Flick schoss in der 38. Minute dann den 3:4-Anschlusstreffer, doch die Freude hielt nicht lange. Mathieu Pompei traf erneut im Powerplay und sorgte sieben Sekunden vor dem Ende des zweiten Durchgangs für das 3:5 (40.).
Doch die Eispiraten gaben sich nicht auf! Carl Hudson feuerte den Puck nach 42 Minuten in das Towerstars-Gehäuse und verkürzte erneut auf 4:5. Es war erneut ein Tor im Powerplay, welches zuletzt etwas stockte, jedoch nicht das letzte des Spiels. Auch ein dritter Treffer in Überzahl war den aufopferungsvoll kämpfenden Crimmitschauern gegönnt. Vincent Schlenker traf nach 53 Minuten zum viel umjubelten 5:5 und somit ging es in die Verlängerung.
Dort verpasste Patrick Klöpper aus aussichtsreicher Position zunächst die Vorentscheidung, doch die Eispiraten hatten dennoch das glücklichere Ende in diesem Krimi. André Schietzold, im ersten Spiel nach zwei Monaten Verletzungspause, blieb im Breakaway eiskalt und überwand Jonas Langmann zum 6:5 (65.)!
  
   
Deggendorfer SC
Deggendorfer SC mit knapper Heimniederlage gegen die Kassel Huskies
(DEL2)  Der Deggendorfer SC musste sich am Freitagabend auf heimischem Eis  
gegen die Kassel Huskies knapp geschlagen geben. Vor 2026 Zuschauern  
verlor der DSC am Ende gegen die Hessen mit 2:3.
Im ersten Drittel präsentierten sich die Gäste von der ersten Sekunde  
an sehr präsent und brachten den DSC früh in Bedrängnis. Das  
spielerische Übergewicht spiegelte sich dabei auch im Schussverhältnis  
wider, jedoch blieben die Huskies zunächst dank des starken Jason  
Bacashihua ohne Gegentor. Auf der Gegenseite gelang den Hausherren im  
ersten Abschnitt selbst relativ wenig, sodass es mit einem 0:0 in die  
erste Pause ging.
Im zweiten Abschnitt zeigte sich zunächst ein ähnliches Bild und die  
Huskies gingen in der 26. Minute in Führung. Der DSC verlor im eigenen  
Drittel den Puck und plötzlich stand Richie Mueller alleine vor dem  
Deggendorfer Tor. Der Kasseler Topscorer ließ sich hierbei nicht  
zweimal bitten und netzte ein zum 0:1. Doch die Deggendorfer hatten  
genau die passende Antwort parat. Nur zwei Minuten später erzielte  
Curtis Leinweber mit einem präzisen Schuss in den Winkel das 1:1.  
Gepusht von diesem Treffer erspielte sich der DSC nun ein  
spielerisches Übergewicht und konnte sich einige gute Möglichkeiten  
erspielen, jedoch fand man ein ums andere Mal in Leon Hungerecker im  
Kasseler Tor seinen Meister. Wie es richtig geht, zeigten die Huskies  
dann kurz vor Ende des zweiten Abschnitts. Im Powerplay brachte Jace  
Hennig die Hessen wieder in Führung.
Im Schlussdrittel bemühten sich die Deggendorfer Kufencracks zunächst  
das Tor der Kasseler unter Bedrängnis zu bringen, jedoch kam zunächst  
nicht viel Zählbares dabei heraus. Auf der Gegenseite blieben die  
Gäste stets mit blitzschnell vorgetragenen Kontern gefährlich. In der  
53. Spielminuten gab es dann doch noch Grund zum Jubeln für die  
zahlreichen DSC-Fans. Christoph Gawlik staubte vor dem Tor den  
Abpraller eines Roach-Schusses zum viel umjubelten 2:2 ab. Doch der  
Jubel war kaum verklungen, da schlugen erneut die Gäste zu. Sébastien  
Sylvestre umkurvte mit einem sehenswerten Solo die halbe DSC-Defensive  
und schob ein zur erneuten Kasseler Führung. Von diesem Rückschlag  
erholte sich das Team von Trainer Otto Kerezstes nicht mehr und musste  
sich am Ende mit 2:3 geschlagen geben.
Weiter geht es nun für den DSC am kommenden Sonntag mit einem  
Auswärtsspiel bei den Eispiraten Crimmitschau. Spielbeginn bei den  
Sachsen ist um 17 Uhr.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen unterliegen Bietigheim
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Bietigheim Steelers mit 3:6 (2:3; 0:1; 1:2) verloren. Vor 2274 Zuschauern brachte Tyler McNeely den Gastgeber im Powerplay in Führung (10.), doch Timo Walther (14.) und Harrison Reed (15.) in Überzahl waren wenig später für die Eislöwen erfolgreich. Kurz vor der der Pausensirene musste Marco Eisenhut im Dresdner Tor jedoch noch zwei Mal hinter sich greifen, denn Norman Hauner traf erneut im Powerplay. Bastian Steingroß baute die Bietigheimer Führung ebenfalls in Überzahl in der 27. Minute aus, McNeely traf im Powerplay Sekunden nach dem Beginn des Schlussdrittels. Marcus Sommerfeld markierte das 6:2 (46.). Der Anschlusstreffer durch Steven Rupprich (58.) diente nur noch der Ergebniskosmetik. 
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: "Im ersten Drittel haben wir ein gutes, ausgeglichenes Spiel gesehen. Das zweite Drittel gehörte nicht uns, wir haben den Faden verloren und uns nicht zurückgekämpft. Dass fünf Gegentore im Powerplay fallen, erlebt man nicht oft. Es stehen nicht mehr viele Spiele in der Hauptrunde an. Wir müssen direkt nach vorn schauen.“
Das nächste DEL2-Spiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 8. Februar um 19.30 Uhr in der EnergieVerbund Arena gegen die Bayreuth Tigers. 
  
    
Löwen Frankfurt
Löwen rollen samt Sonderzug nach Heilbronn
(DEL2)  Entschuldigen Sie, ist das der Sonderzug nach Heilbronn…? Am Sonntag, den 3. Februar gibt es ein ganz besonderes Highlight für alle Löwen-Fans. Denn zum Gastspiel der Löwen bei den Heilbronner Falken gibt es einen Sonderzug. Es ist bereits die dritte Sonderzug-Aktion der Löwen. Spielbeginn in der Kolbenschmidt Arena ist bereits um 16:00 Uhr.
Alle Informationen zum Sonderzug und letzte Tickets gibt’s hier: https://www.frankfurt-sonderzug.de/
Nach zwei souveränen Siegen in Folge sind das Löwen-Team und die Löwen-Fans bestens eingestimmt auf die Sonderzug-Fahrt. Während die Fans Hin- und Rückfahrt mit dem Zug bestreiten werden, reist die Mannschaft einzig auf der Rückfahrt nach Frankfurt mit.
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gewannen die Löwen das letzte Spiel gegen Freiburg mit 4:1. Ein ganz besonderes Tor gelang den Eisenmenger-Brüdern. Auf Vorlage vom kleinen Bruder Magnus konnte Max sein neuntes Löwen-Tor erzielen. Es war bereits das zweite Geschwistertor der Beiden im Trikot der Löwen, beim ersten waren die Rollen aber umgekehrt verteilt.
Ob Neuzugang David Skokan am Sonntag sein Debüt im Löwen-Trikot geben wird, entscheidet sich kurzfristig. Was definitiv jetzt schon feststeht, ist der Goldhelmträger der Löwen. Mit 58 Punkten ist Adam Mitchell (20 Tore, 38 Assists) weiterhin unangefochtener Topscorer. Sein nächster Verfolger ist Eddie Lewandowski mit 52 Punkten (15 Toren, 37 Assists).
Die Heilbronner Falken haben in diesem Jahr eine ganz besondere Statistik. Bis auf das erste Spiel im neuen Jahr gegen den ESV Kaufbeuren haben die Heilbronner Falken alle Heimspiele gewonnen. Besonders beeindruckend war wohl der Heimspielerfolg gegen den Deggendorfer SC. Am letzten Sonntag gewannen die Falken mit 9:1 gegen die Bayern.
Ganz besonders wird die Statistik allerdings erst, wenn man sich auch die Auswärtsspiele der Falken in diesem Jahr anguckt. Alle Eisflächen in der Ferne verließen sie nämlich als Verlierer. Auch im letzten Spiel gegen die Tölzer Löwen konnte dieser Fluch nicht besiegt werden. Die Jungs von Alexander Mellitzer verloren das Spiel mit 1:2.
Topscorer der Heilbronner ist Roope Ranta mit 67 Punkten (27 Tore, 40 Assists). Damit ist er nicht nur der Topscorer der Falken sondern führt auch die Ligaweite Scorerliste an. Auch Greg Gibson steht in den Top fünf der Scorerwertung. Mit 59 Punkten (30 Tore, 29 Assists) ist er zudem zweitgefährlichste Falke.
Die Spiele der Heilbronner Falken gegen die Löwe, stehen unter einem guten Licht für Frankfurt. So konnten die Löwen aus 19 Spielen 14 Siege einfahren. Das Spiel zwischen den beiden Mannschaften steht für Tore. Noch nie schafften es die Schwaben die Hessen ohne Tor vom Eis zu schicken, was den Frankfurtern hingegen schon drei Mal gelang. Den höchsten Sieg konnte man kurz nach Weihnachten im Jahr 2014 feiern, als die Anzeigetafel in der heimischen Frankfurter Eissporthalle einen 12:2-Sieg für die Löwen anzeigte.
  
    
EHC Freiburg
Velkomin um borð, ICELANDAIR! Flugesellschaft wird Premium-Sponsor des EHC Freiburg bis 2021
(DEL2)  Ab sofort mit Laufzeit bis Ende der Saison 2020/2021 ist die isländische Fluggesellschaft ICELANDAIR offizielle Airline des EHC Freiburg, die mehrmals täglich vom Flughafen Zürich aus nach Reykjavík und weiter nach Nordamerika fliegt. Im Zuge des Ausbaus des Standorts Zürich will ICELANDAIR in Südbaden noch bekannter werden.
Die Sportbegeisterung im Land der Vulkane und Geysire ist bekanntermaßen riesig. Besonders die Leistungen in den Sportarten Handball und Fußball sorgen unter Sportfans regelmäßig für große Anerkennung weltweit. Eishockey spielt in Island freilich zwar keine größere Rolle. Sehr wohl aber verbindet der Flughafen der isländischen Hauptstadt Reykjavík Europa mit Nordamerika – dem Mekka des Eishockeysports.
Und in diesem Aspekt liegt eine große Besonderheit von ICELANDAIR: von Zürich nach Reykjavík und weiter in die USA oder nach Kanada, gerne auch in Verbindung mit einigen Übernachtungen dazwischen im schönen Island. So fliegt unser neuer Premium-Partner ganzjährig vom Flughafen Zürich aus die NHL-Standorte Vancouver, Montreal, Edmonton, Toronto, New York, Boston, Philadelphia, Chicago, Minneapolis, Washington und Tampa Bay sowie zahlreiche weitere attraktive Destinationen an.
„Als gebürtiger Freiburger und Eishockey-Verrückter bin ich stolz, mit dem EHC einen regionalen Verein im Einzugsgebiet Zürich zu haben, der nicht besser auf unsere Markenwerte von ICELANDAIR passen könnte: Eine eingeschworene, familiäre Gemeinschaft auf und neben dem Eis mit einem ganz besonderen Flair und großer Tradition. Dazu noch die Naturverbundenheit der Region und der Wille, sich auch als Nischen-Marke im Umfeld festzubeißen. Ich selbst hatte schon viele tolle Momente in der FSH und freue mich nun umso mehr, dass beide Marken nun voneinander profitieren können  - für mich ist das eine Herzensangelegenheit und ein absoluter „perfect match“. Da wir ab Mai 2019 vom Flughafen Zürich aus unsere täglichen Abflüge verdoppeln werden, wird Südbaden als Verkaufsregion für uns noch wichtiger, besonders nach Nordamerika. Deshalb war es eine folgerichtige Entscheidung, uns mit dem EHC Freiburg einen Partner auszuwählen, der in der Region gleichermaßen populär, verwurzelt und dabei weltoffen ist.“, so Lukas Hofmeister, bei ICELANDAIR Sales Manager Germany, Switzerland & Austria.
Der EHC Freiburg freut sich, mit ICELANDAIR fortan einen renommierten internationalen Partner an seiner Seite zu wissen. „Wir wollen in enger Zusammenarbeit die Kommunikations- und Werbeziele der Fluggesellschaft hier in Südbaden unterstützen. Die EHC-Fans können sich zudem auf einige Überraschungen freuen.“, so der Erste Vorsitzende des EHC Freiburg, Werner Karlin.
  
    
ESV Kaufbeuren
Ersatzgeschwächter ESVK verliert vor 2.663 Zuschauern gegen die Bayreuth Tigers mit 3:4
(DEL2)  Im Spiel gegen die Bayreuth Tigers musste ein ersatzgeschwächter ESV Kaufbeuren vor 2.663 Zuschauern eine knappe Niederlage hinnehmen. Neben den bekannten Ausfällen von Sebastian Osterloh und Julian Eichinger, musste Trainer Andi Brockmann auch noch auf Jere Laaksonen, Fabian Koziol, Simon Schütz, Joey Lewis, Florian Thomas und Torwart Stefan Vajs verzichten. Beide Mannschaften starteten relativ verhalten in diese Begegnung, Torraumszenen waren in den ersten Minuten noch Mangelware. Als sich der ESVK erstmals so richtig dem Tor näherte, war der Puck gleich drin: Philipp de Paly schlenzte von der blauen Linie, Markus Lillich hielt seinen Schläger in den Schuss und fälschte so für Bayreuths Torwart Timo Herden unhaltbar zu Kaufbeurer Führung ab. In der unmittelbaren Folge an den Führungstreffer waren die Joker besser im Spiel, Alex Thiel, Jonas Wolter und Ossi Saarinen hatten gute Chancen, die Führung auszubauen, scheiterten allerdings entweder an der aufmerksamen Defensive der Tigers oder an Herden. In der 14. Minute stand Marci Henne erstmals im Mittelpunkt als kurz nacheinander Ville Järveläinen und Gustav Veisert frei zum Schuss kamen – beide Male hielt Henne jedoch mit starken Reflexen. Im Mittelabschnitt benötigten die Byreuther ganze 45 Sekunden, um das Spiel wieder auszugleichen: Martin Heider überwand Henne mit einem platzierten Schuss ins Kreuzeck. In der 26. Minuten kamen die Gäste in den Genuss einer langen doppelten Überzahlsituation, spielten diese perfekt aus, sodass Ville Järveläinen am Ende den Puck nur noch ins leere Tor schießen musste. Auch in der Folge waren die Wagnerstädter am Drücker, nur der Pfosten verhinderte in der 29. Minute den dritten Bayreuther Treffer bei Juuso Rajalas Alleingang. Direkt im Anschluss an diesen Alleingang fiel Lillich die Scheibe im Slot vor die Füße, dieser reagierte geistesgegenwärtig und drückte den Puck zum Ausgleich über die Linie. Die Freude über den Ausgleich währte nur kurz, denn um ein Haar wären die Gäste im Gegenzug wieder in Führung gegangen, diesmal parierte Henne gegen Richter. In der 34. Minute fiel die erneute Bayreuther Führung dann doch als Kronawitter einen schnellen drei auf zwei Konter selbst abschloss. Zu Beginn des letzten Drittels drückten die Joker aufs Tempo, fanden aber weiter kaum einen Weg vorbei an der gut organisierten Abwehr der Bayreuther. Es dauerte bis zu einem Überzahlspiel in der 46. Minute ehe sich wieder richtig gute Möglichkeiten für den ESVK ergaben. Kurz vor Ablauf der Strafzeit nahm Florin Ketterer aus kurzer Distanz einen Schuss direkt aus der Luft und stellte das Ergebnis wieder auf Gleichstand. Der Ausgleich schien die Joker zu beflügeln, denn sie konnten den Druck auf Herden hoch halten. Die beste Chance auf die Führung hatte Jonas Wolter in der 51. Minute, er verfehlte das leere Tor jedoch um Haaresbreite. Doch auch die Bayreuther blieben stets gefährlich und hatten ihrerseits in Person von Tim Richter, der allein vor Henne vergab, die große Chance in Führung zu gehen – was in der 56. Minute tatsächlich gelang. Nach einem individuellen Fehler in der Kaufbeurer Verteidigung schaltete Kronawitter am schnellsten und überwand Henne aus kurzer Distanz. Zwar legten die Kaufbeurer im Anschluss nochmal alles in die Waagschale, doch der trotz der Herausnahme von Henne kurz vor dem Ende wollte der erneute Ausgleich nicht mehr fallen. 
  
    
Ravensburg Towerstars
KEIN HAPPY END IN DER OVERTIME
(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars haben im Kampf um einen Spitzenplatz in eigener Arena einen Dämpfer erhalten. Das Team von Coach Jiri Ehrenberger unterlag dem Tabellenelften Crimmitschau mit 5:6 nach Verlängerung.
Die Towerstars mussten zwar auf Verteidiger Pawel Dronia krankheitsbedingt verzichten, dafür standen Trainer Jiri Ehrenberger gleich 13 Stürmer zur Verfügung. Die zeigten in den Startminuten gleich einmal mächtig Zug in Richtung gegnerisches Tor. Hochkarätige Einschussmöglichkeiten blieben hier allerdings genauso aus, wie bei einer numerischen Überzahl in der 3. Minute.
Das sorgte auf Gäste-Seite offenbar für Selbstvertrauen, denn die Eispiraten gingen schon früh ins Vorchecking und stellten auch sonst die Towerstars bei ständiger Kontergefahr vor Probleme. Prompt gelang den Gästen nach knapp 7 Minuten auch der Führungstreffer. Eispiraten Neuzugang Adrian Grygiel schloss über den Innenpfosten einen 3-2 Konter erfolgreich ab.
Dies war nicht der Start, den sich die Towerstars vorgestellt hatten und fortan lief das Spiel nach vorne deutlich holpriger. Zwar gab es in der 13. Minute eine vielversprechende Chance durch Mathieu Pompei, doch die Eispiraten waren bissiger. Als Max Kolb einen Klärungsversuch unglücklich über die Glasumrandung lupfte, nutzten die Gäste aus Westsachsen die Gunst der Stunde eiskalt aus und erhöhten in numerischer Überzahl durch Julian Talbot auf 0:2. Dabei blieb es bis zur ersten Pause, dort gab es für Coach Jiri Ehrenberger einiges anzusprechen.
Im zweiten Spielabschnitt präsentierten sich die Towerstars wie ausgewechselt. Eine aus dem Startdrittel übernommene Strafe drückte Andreas Driendl freistehend am rechten Pfosten zum 1:2 ein. Die Towerstars übernahmen mehr und mehr das Kommando in dieser Partie und erhöhten das Tempo. Auch dies wurde alsbald belohnt. Verteidiger Sören Sturm bediente mit einem präzisen Pass den am linken Pfosten freistehenden Mathieu Pompei und das Spiel war wieder ausgeglichen.
Dieser Treffer hatte sich abgezeichnet, auch danach gerieten die Gäste in der eigenen Zone mächtig ins Schwimmen. Dies nutzten die Towerstars konsequent aus. Zunächst hämmerte Kilian Keller 62 Sekunden nach dem 2:2 die Scheibe zur erstmaligen Führung in die Maschen, 61 Sekunden benötigten die Oberschwaben durch den letztlichen Torschützen Sören Sturm für den vierten Treffer.
Das Spiel war gedreht und die Towerstars hatten danach sehr gute Möglichkeiten auf einen Ausbau der Führung. Da dies jedoch nicht gelang, kam Crimmitschau allmählich wieder ins Spiel und verkürzte nach einem Patzer der Towerstars Abwehr vor dem eigenen Tor auf 4:3.
Auf diesen Gegentreffer konnten die Oberschwaben zur Freude der 2741 Zuschauer noch vor der zweiten Pause reagieren. Eine 5:3 Überzahl blieb zwar ungenutzt, doch sieben Sekunden vor Ende des Spielabschnitts brachte erneut Mathieu Pompei die Scheibe zum 5:3 im gegnerischen Tor unter.
Den Schlussabschnitt starteten die Oberschwaben mit einem Rückschlag. Für Daniel Pfaffengut setzte es kurz nach Wiederanspiel eine Strafe wegen Haltens, wieder war das Powerplay der Gäste erfolgreich. Diesmal war es Carl Hudson, der den Puck an Towerstars Jonas Langmann vorbei brachte, 5:4.
Damit waren äußerst spannende Voraussetzungen für den weiteren Verlauf das letzten Drittels geschaffen. Zunächst reagierten die Towerstars entschlossen auf den Gegentreffer und beim Pfostenschuss von Robbie Czarnik in der 46. Minute fehlte wahrlich nicht viel zum 6:4. Dann aber gaben die Towerstars die Spielanteile kontinuierlich aus der Hand und das hatte derbe Folgen. Vincent Schlenker glich acht Minuten vor Ende der regulären Spielzeit auf 5:5 aus. Jakub Svoboda saß bereits auf der Strafbank, hinzu kam eine angezeigte Strafzeit gegen Robbie Czarnik und bei 6:4 zog sich die Schlinge immer enger.
Danach klappten beide Teams symbolisch das Visier nach oben und drängten auf die Entscheidung. Die Towerstars hatten durch Vincenz Mayer und Ondrej Pozivil sicherlich die klareren Chancen, doch Brett Kilar im Eispiraten Tor war auf dem Posten. So ging es letztlich in die Overtime und hier fiel die Entscheidung recht spät. Bei einem Angriff der Towerstars in der Schlussminute kam Jakub Svoboda nach einem ungeahndeten Stockschlag gegen das Knie zu Fall, den Puck schnappte sich dann André Schietzold und schlenzte nach entschlossenem Sololauf zur Entscheidung ein.
Der Zusatzpunkt ging damit an die Gäste aus Westsachsen, für die Towerstars blieb letztlich die Erkenntnis, im Schlussabschnitt bei der 5:3 Führung nicht genügend für die Spielkontrolle getan zu haben. Durch die Niederlage verloren die Towerstars den zweiten Platz an Frankfurt, nach hinten ist der Vorsprung auf Bad Nauheim und Bietigheim auf den Plätzen 5 und 6 noch weiter zusammengeschmolzen. Der Druck vor dem Spiel in Bayreuth am Sonntag ist damit etwas höher geworden.
  
    
Tölzer Löwen
Löwen stutzen Falken
(DEL2)  2:1! Das erwartete Torspektakel blieb aus, doch die 1753 Zuschauer in der Tölzer weeArena konnten sich nicht über fehlende Spannung beklagen. Nach einem cleveren Auftritt behalten die Buam alle drei Punkte bei sich. Insgesamt gab es am Freitagabend aus Löwensicht kaum Grund zum Meckern. Auch das zweite Heimspiel unter Scott Beatties Leitung wurde gewonnen. Die Ausfälle von Philipp Schlager, Kyle Beach, Andreas Schwarz (alle verletzt) und Tom Horschel (gesperrt) wurden durch eine kompakte Teamleistung kaschiert. Daran hatten auch die Neuzugänge Tyler Gron und Florian Kraus ihren Anteil. Beide hatten im Vorfeld nur eine gemeinsame Trainingseinheit mit den Buam, anzumerken war es ihnen allerdings nicht. Gron überzeugte mit einem enormen Zug zum Tor, erspielte sich dadurch auch zwei, drei gute Chancen. Kraus machte ein unauffälligeres Spiel - durchaus ein Lob für einen Defensiv-Verteidiger. Auch Beattie zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit den beiden Neulingen. Die Löwen zeigten ein gutes erstes Drittel. Doppelte so viele Schüsse wie der Gegner, auch weil die Falken-Versuche oft geblockt wurden. Doch der junge Florian Mnich hielt in den ersten 20 Minuten alles, was es zu halten gab. So gelang einzig Brock Maschmeyer ein Treffer. Ein verdeckter Schlagschuss fand in Überzahl den Weg ins Tor - das einzige Mal, dass Ben Meisner an diesem Abend die Scheibe aus dem Tor fischen musste. Der Löwen-Schlussmann überzeugte mit 28 Saves erneut. Trotz des ergebnistechnischen Rückschlages ließen sich die Buam auch im zweiten Drittel nicht unterkriegen. So zwang Bad Tölz die Gäste mit schnellen Angriffen zu Strafzeiten. Deren vier kassierten die Falken innerhalb der ersten zehn Minuten im Mitteldrittel. In doppelter Überzahl traf Kevin Wehrs per Schlagschuss zum Ausgleich. Knapp zweieinhalb Minuten später jubelte auch Stephen MacAulay über seinen 22.Saisontreffer. Die Führung der Löwen ging in Ordnung. Sie waren von Anfang an meist spielbestimmend, hätten auch schon früher einen komfortableren Vorsprung herausschießen können. Zweimal traf der Puck die Querlatte, weitere Großchancen blieben ungenutzt. So blieb es bis zum Ende spannend, auch wenn die Buam im Schlussdrittel defensiv enorm konzentriert agierten. Scott Beattie sprach von einem "langweiligen Schlussdrittel". Das passte ihm und seinem Team allerdings ganz gut in den Kram. Kleine Nebenanekdote: Für Andreas Pauli waren die vier Saisonspiele gegen die Falken besonders erfolgreich. Der Stürmer erzielte zwei Tore selbst und gab sieben Assists. Vielleicht musste er auch deshalb direkt nach Spielende zur obligatorischen Doping-Kontrolle.
  
    
Crocodiles Hamburg
Tag der offenen Tore im Eisland, 5:8 Niederlage gegen Hannover
(OLN)  1.742 Zuschauer erlebten einen kurzweiligen und stimmungsvollen Eishockey-Abend, leider mit dem besseren Ende für die Indianer aus Hannover. Der Tabellendritte nahm die Punkte verdient mit nach Haus. Die Crocodiles, die heute drei "Neulinge" im Team hatten, waren zwar bemüht, aber wie Coach Plachta in der Pressekonferenz sagte, zu "naiv". Damit meinte er sicherlich die Defensiv-Leistung des gesamten Teams. Diese war heute von vielen Fehlern und Unkonzentriertheiten geprägt und hat die Rothäute förmlich zum Toreschießen eingeladen. Aber auch Indians Coach Soccio haderte mit der Defensiv-Leistung seines Teams.
Die Krokodile zeigten im gesamten Spiel stets kämpferischen Einsatz, selbst nach einem hohen Rückstand (3:8) wurde weiter gefightet. Und was war das für eine grandiose Stimmung in der Halle: Nach dem zweiten Drittel, als das Spiel eigentlich entschieden war, stimmten beide Fan-Lager gemeinsam ein lautstarkes "Wir sind alle Eishockey-Fans" an. Dann folgte noch ein zehnminütiger Wechselgesang. So etwas gibt es nur beim Eishockey!
Der sportlichen Leitung der Crocodiles war es kurz vor Ablauf der Wechselfrist gelungen, mit dem finnischen Verteidiger Laakso, mit Dominik Steck und Phil Miethling, noch drei neue Spieler für das Team zu verpflichten. Von den Neuzugängen wusste besonders Phil Miethling gut zu gefallen, er konnte gleich seinen ersten Treffer erzielen.
Das erste Drittel fing sehr ausgeglichen an. Es ging hin und her, aber ganz dicke Chancen blieben Mangelware. Bis zur achten Minute. Calovi kann Beech im Indianer-Tor im Nachschuss überwinden, 1:0. Viele haben noch gejubelt und fast den schnellen Ausgleich verpasst. Ganze neun Sekunden brauchten die Indians, um auszugleichen, 1:1. Die Crocodiles zeigten sich geschockt vom schnellen Ausgleich, denn fortan übernahmen die Gäste das Spielgeschehen und machten Druck. In der zwölften Minute dann die Belohnung. Einen Schuss von Bacek kann Kristian nur nach vorne abwehren, wo Pohanka freisteht und keine Mühe hat, den Puck ins Netz zu schießen, 1:2. Etwas überraschend dann der Ausgleich für die Crocodiles, Saggau trifft 51 Sekunden vor Drittelende, nach feinem Pass von Mitchell. Aber wie schon beim ersten Croco-Tor, fällt der Gegentreffer postwendet. Mit 2:3 geht es in die Pause.
Im zweiten Drittel dann das 2:4 nach sechs Minuten. Weyrauch wird nicht angegriffen und trifft unhaltbar oben rechts in den Winkel. In dem sehr fairen Spiel dann Mitte des zweiten Drittels die erste Strafe gegen Hannover - Überzahl für die Crocodiles! Das geht auch gut los, der Pfosten rettet für Hannover. Dann verspringt einem Croco-Verteidiger an der blauen Linie der Puck, Norris kann allein auf Kristian zulaufen und versenkt den Puck. Puhhh, das war bereits der 13. Gegentreffer bei eigener Überzahl, ärgerlich - also 2:5 anstatt 3:4. Die Crocodiles weiter im Powerplay. Mitchell bedient Miethling und der überwindet Keeper Beech, 3:5. Aber wieder antwortet Hannover direkt. Kristian fängt einen Pass ab, spielt ihn hinter dem Tor auf die andere Seite, der Puck bleibt aber bei Norris hängen, der nicht lange zögert und von Kristians Schlittschuh geht der Puck unglücklich ins Tor. Exakt 21 Sekunden nach dem Anschlusstreffer. Unglaublich, nach allen drei Croco-Toren hat es nicht einmal eine Minute gedauert, bis der Puck im Hamburger Netz lag. 35 Sekunden vor Drittelschluss macht Hannover dann den Sack zu, 3:7.
Zum letzten Drittel ist eigentlich schon alles gesagt. Die Crocodiles weiter engagiert, aber vor den letzten beiden Crocodiles-Toren durch Palausch (beide in Überzahl) erzielt Norris noch das 3:8.
Unsere #13 , Christoph Schubert, war nach dem Spiel bedient, sprach von vielen falschen Entscheidungen, die Hannover in die Hände gespielt haben: „Das nutzt eine Mannschaft wie die Indians aus“, so Schubert, „Jetzt müssen wir das Spiel vergessen und uns auf Sonntag vorbereiten.“
Neben der Niederlage gab noch eine Hiobsbotschaft für die Crocodiles. Norman Martens musste während des Spiels vom Eis und fuhr direkt ins Krankenhaus. Diagnose: Handwurzelfraktur. Damit dürfte er länger ausfallen. Gute Besserung Norman!
Sonntag geht’s nach Essen, das nächste Heimspiel findet dann zu einem ungewohnten Termin statt. Die Crocodiles empfangen die Saale-Bulls aus Halle bereits am kommenden Mittwoch (06.02.) um 19:00 Uhr. Karten für dieses Spiel online über den Ticketshop auf der Homepage oder an der Abendkasse.
  
    
Herner EV
Harzer Falken - Herner EV 2 : 7 (1:0,1:2,0:5)
(OLN)  Am Ende war es dann doch eine klare Sache, beim 7:2-Auswärtserfolg des Herner EV am Freitagabend im winterlichen Braunlage führten aber erst 4 HEV-Treffer in den letzten gut acht Minuten zu diesem deutlichen Ergebnis. Lange Zeit hielten die gastgebenden Harzer Falken gut mit und konnten sogar in Unterzahl in der 9. Minute mit 1:0 in Führung gehen. Auch das 2:2 zur zweiten Pause deutete noch nicht auf eine Trendwende hin. Die kam dann aber doch zum bitteren Ende für die Falken. Entgegen der ersten Ankündigung konnte HEV-Coach Danny Albrecht nicht auf den neuen Förderlizenzspieler Mark Ledlin aus Kassel zurückgreifen. Der Stürmer kam bei den Huskies zum Einsatz. Auch Nico Kolb, Förderlizenzspieler aus Bad Nauheim, konnte noch nicht mitwirken. Beim ihm steht nach seiner Verletzung zur Absicherung noch ein medizinischer Test aus, der erst am Montag durchgeführt wird. „Wir haben aus den letzten 10 Spielen 26 von 30 möglichen Punkten geholt. Das ist das allerwichtigste im letzten Viertel der Hauptrunde“ meinte Danny Albrecht kurz vor der Heimfahrt.
Die erste Chance der Partie hatte der HEV in der Anfangsminute, doch zwei Strafzeiten in kurzer Folge bescherten den Gastgebern anderthalb Minuten ein 5:3-Powerplay. Das überstanden die Grün-Weiß-Roten auch dank einiger guter Paraden von Goalie Björn Linda. Danach kam der HEV besser in die Partie, Julius Bauermeister hatte in der 8. Minute eine Möglichkeit. Ein Unterzahl-Konter der Falken brachte stattdessen aber noch in der gleichen Minute die überraschende Führung für die Gastgeber. Danach hatte der HEV durchaus Möglichkeiten zum Ausgleich, aber auch die Falken ließen nicht locker. Der zweite Abschnitt begann wesentlich besser für den HEV. Bereits nach 28 Sekunden wurde Dennis Thielsch nach Querpass von vor dem Tor zwar am Schuss gehindert, aber Patrick Asselin konnte stattdessen zum 1:1-Ausgleich einschießen. In der 28. Minute konnte Björn Linda gegen die Falken retten und im Gegenzug war es dann Julius Bauermeister, der einen schnellen Konter zur 2:1-Führung für den HEV erfolgreich abschließen konnte. Die Falken steckten aber nicht auf und blieben gut im Spiel. So war der 2:2-Ausgleich nach 31 Minuten nicht unverdient. Danach verlief die Partie bis zur zweiten Drittelpause ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten und zwei guten Torhütern. Auch Fabian Hönkhaus im Gehäuse der Gastgeber konnte sich einige Male auszeichnen. Das Schlussdrittel begann mit einem Lattentreffer der Harzer Falken. Ein weiteres Break führte dann in der 48. Minute durch Patrick Asselin zur neuerlichen Herner Führung und spätestens mit dem 2:4 in der 52. Minute durch Dennis Thielsch war der Knoten aus HEV-Sicht geplatzt. Nun kamen die lange Zeit gut mitspielenden Gastgeber nicht mehr zurück, so dass die Grün-Weiß-Roten durch weitere Treffer von Brad Snetsinger und zweimal Sören Hauptig den Vorsprung noch weiter ausbauen konnten.
Am Sonntag ist der Herner EV spielfrei. In der kommenden Woche stehen zwei weitere Auswärtsspiele auf dem Programm und zwar bereits am Mittwoch, dem 6. Februar 2019 in Leipzig (19 Uhr) und zwei Tage später in Essen (20 Uhr). Das nächste Heimspiel der Grün-Weiß-Roten folgt dann am Sonntag, dem 10. Februar 2019 um 18:30 Uhr in der Hannibal-Arena gegen Preussen Berlin.
  
    
EHC Klostersee
EHC Klostersee – TSV Erding Gladiators 1:2 (0:0, 1:1, 0:1)
(BYL)  Erste Heim-Niederlage für den EHC Klostersee in der Verzahnungsrunde. Das umkämpfte und jederzeit spannende Derby gegen die Erding Gladiators mussten die Grafinger mit 1:2 abgeben. Ohne seine Brüder Nicolai (verletzt) und Philipp (gesperrt) musste Trainer Dominik Quinlan seinen ersten Block umbauen, doch daran konnte man den Spielausgang sicher nicht allein festmachen.
Beide Mannschaften waren auf eine kompakte Defensive bedacht, so dass zwar unter dem Strich nicht wenig Torschüsse standen, aber eben kaum wirklich zwingende Abschlussmöglichkeiten. Der Gast nutzte nach torlosem Startdrittel im zweiten Durchgang einen der wenigen Stellungsfehler der Rot-Weißen in der eigenen Zone zur Führung (29.). Nur 40 Sekunden später war gegenüber Marinus Kritzenberger durchgebrochen, den fälligen Penalty verwandelte Bob Wren zum 1:1-Ausgleich. Wirklich hundertprozentiges fand vor den beiden Gehäusen auch im letzten Abschnitt nicht statt. Das Team um Kapitän Bernd Rische hatte mehr "Halbchancen", die Gladiators beim entscheidenden 1:2 aber das notwendige Glück an diesem Abend auf ihrer Seite (48.).
  
    
EHC Königsbrunn
Königsbrunner Rumpftruppe siegt in Bad Kissingen
(BYL)  Der EHC Königsbrunn holt sich mit dem 2:1 Auswärtssieg gegen die Bad Kissinger Wölfe wichtige drei Punkte. Dabei standen die Vorzeichen vor dem Spiel nicht gut für die Brunnenstädter.
Denn neben dem Top-Scorer Matthias Forster fiel nun auch Königsbrunns Torschützenkönig Patrick Zimmermann berufsbedingt aus. Und auch Aleksander Polaczek trat die Reise nach Unterfranken nicht mit an, ebenso Coach Sven Rampf. Hinter der Bande standen dafür Herbert Bertele und Benny Lauer, die sich die Traineraufgaben teilten.
Doch die mit gerade mal dreizehn Feldspielern angereisten Königsbrunner machten ihre Sache sehr gut und starteten hochkonzentriert in das Spiel. Aus einer gesicherten Abwehr heraus hatte der EHC viel Zug nach vorne und erarbeitete sich immer wieder Chancen. Die Brunnenstädter suchten früh den Abschluss, doch auch die Wölfe ließen die Scheibe immer wieder schön laufen und kamen ebenfalls zu ihren Gelegenheiten. Den ersten Treffer erzielte aber der EHC, Pascal Rentel überraschte den Bad Kissinger Goalie Dirksen und netzte mit der Rückhand zum 1:0 für Königsbrunn ein. Auch in Unterzahl zeigten sich die Brunnenstädter fokussiert und entschärften das gefürchtete Überzahlspiel der Wölfe. Der EHC hätte durchaus den ein oder anderen Treffer machen können, verpasste es aber nachzulegen. In der 17. Spielminute war Bad Kissingen dem Ausgleich sehr nah, als Anton Zimmer nach einem Traumpass alleine auf Königsbrunns Goalie Donatas Žukovas stürmte, doch der Pfosten rettete die Führung und dank dem zurückgeeilten Marc Streicher kam es auch zu keinem Nachschuss mehr. Mit der hochverdienten 1:0 Führung gingen dann beide Mannschaften in die erste Pause.
Im zweiten Spielabschnitt knüpfte der EHC nahtlos an seine geschlossene Mannschaftsleistung an und spielte konzentriert weiter. Wie schon im ersten Drittel hatten beide Teams ihre Chancen, Tore gab es aber zunächst nicht zu sehen. In der 32. Spielminute setzte sich Jeff Swez im gegnerischen Drittel durch und erzielte mit einer feinen Einzelleistung das 2:0 für Königsbrunn. Danach setzte es einige Strafzeiten, die fast folgenlos geblieben wären. Doch fünf Sekunden vor Ablauf einer Strafe gegen den EHC ließen die Wölfe die Scheibe schön laufen und spielten Königsbrunns Goalie Žukovas gekonnt aus. An dem Anschlusstreffer nur eine Minute vor der letzten Pause war er aber schuldlos. Mit der knappen 2:1 Führung ging es dann in die letzte Pause.
Auch im letzten Drittel machte der EHC sein Spiel und kam immer wieder zu Chancen. In der 47. Spielminute verletzte sich Maxi Hermann ohne Fremdeinwirkung und musste vom Eis. Doch auch mit nur 12 Feldspielern blieb Königsbrunn fokussiert. In der Schlussphase setzte es noch weitere Strafen gegen beide Mannschaften, doch diese blieben folgenlos. Knapp drei Minuten vor Spielende hatten die Wölfe erneut zwei Minuten Überzahlspiel, und nach einer Auszeit nahm Bad Kissingen Goalie Dirksen zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Doch die Defensive der Brunnenstädter hielt auch der doppelten Überzahl bis Spielende stand und sicherte den knappen 2:1 Erfolg.
Mit den drei Punkten hatte wohl keiner gerechnet, der Sieg war aber verdient. Königsbrunn hatte von Beginn an mehr Biss und spielte einfach und effektiv. Bad Kissingen ließ nur phasenweise das Potenzial des Kaders aufblitzen, hielt aber kämpferisch gut mit. Der EHC holt sich am Ende verdient drei Punkte aus der fair geführten Partie. Das Spiel war zwar nicht hochklassig, lebte dafür aber vom Tempo und der Spannung. Königsbrunn kämpft sich mit dem Sieg auf den achten Tabellenplatz und hat nur noch drei Punkte Abstand auf den begehrten sechsten Rang.
Königsbrunns Team Manager Benny Lauer freut sich über den Sieg: „Es war ein schwieriges Spiel, wir haben mal wieder einiges an Chancen liegengelassen. Alleine im ersten Drittel hätten wir zwei, drei Tore mehr machen müssen. Bad Kissingen hatte auch einige hochkarätige Möglichkeiten, war aber auch nicht sehr effizient. Ich glaube, dass wir über die gesamte Partie gesehen die bessere Mannschaft waren, die Jungs haben Willen gezeigt und mit viel Einsatz gespielt. Und das obwohl wir heute nicht komplett waren. Wir haben uns die lange Fahrt nach Unterfranken mit dem Sieg abgerundet. Hut ab vor dieser Mannschaft und ihrer Leistung!“
  
    
EHF Passau Black Hawks
Passau Black Hawks fegen auch Moosburg vom Eis - „Winter Classic“ am Sonntag
(BYL)  Am Freitagabend konnten die Passau Black Hawks ihr Auswärtsspiel beim EV Moosburg mit 1:8 für sich entscheiden. Es war der sechste Sieg im sechsten Spiel in der Bayernliga Abstiegsrunde für die Passauer Eishockey Cracks. Trotzdem war Trainer Christian Zessack nach dem Spiel nur bedingt zufrieden. „Wir haben wieder nicht über sechzig Minuten konsequent Eishockey gespielt. Einzig die ersten zehn Minuten im zweiten Drittel haben wir uns Potential abgerufen und waren konsequent im Abschluss. Danach haben wir uns mit der Führung zufriedengegeben und neigten zur Schönspielerei.“ so der Black Hawks Coach auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Die Moosburger kamen gut aus der Kabine und konnten nach nicht einmal vier Spielminuten durch Vincenz Maier die Führung erzielen. Danach dauerte es etwas bis die Gäste in Fahrt kamen. Petr Suclik konnte mit einem Doppelpack die Habichte aber doch zur Pausenführung schießen. Im zweiten Drittel zeigten die Passau Black Hawks für zehn Minuten was sie zu leisten im Stande sind. Innerhalb von zehn Minuten schlug der Puck viermal im Tor des EV Moosburg ein. Helmut Kößl „tanzte“ durch die Moosburger Verteidigung und stellte auf 3:1. Kurz danach trafen Petr Sulcik und Dominik Schindlbeck jeweils aus kurzer Distanz für die Black Hawks. Den Schlusspunkt im zweiten Drittel setzte Roman Nemecek mit einem Schlagschuss von der blauen Linie. Im letzten Drittel gingen die Black Hawks deutlich weniger effizient zu werke und ließen einige Großchancen liegen. Die Tore zum 8:1 Entstand erzielten Petr Sulcik und Alexander Janzen.
Bereits am Sonntag geht’s für die Passau Black Hawks zum nächsten Auswärtsspiel. Beim EV Fürstenfeldbruck steht das Nachholspiel vom zweiten Spieltag an. Der EVF hat mit dem Aufstieg wohl nichts mehr zu tun, wird aber vor eigenem Publikum alles versuchen dem Bayernligisten aus Passau ein Bein zu stellen. „Wir müssen die nächsten Spiele einfach wieder über die volle Spielzeit unsere Leistung abrufen. Wir dürfen keinen Gegner unterschätzen. Die Punkte in Fürstenfeldbruck haben wir fest eingeplant.“ so der Ausblick Trainer Christian Zessack.
Das nächste Heimspiel absolvieren die Passau Black Hawks am 10. Februar um 18.30 Uhr in der Passauer EisArena. In der der Passauer EisArena steht dann das Rückspiel gegen Fürstenfeldbruck auf dem Plan. -czo
  
    
EV Aich
BENEFIZSPIEL AM 2. MÄRZ GEGEN REV BREMERHAVEN – KARTENVORVERKAUF GESTARTET
(BBZL)  Die Vorbereitungen für das Benefiz-Eishockey-Spiel zwischen dem EV Aich und dem REV Bremerhaven am 2. März 2019 laufen auf Hochtouren.
Der Kartenvorverkauf ist gestartet, Tickets können ab sofort online auf www.get-your-ticket.de bestellt werden.
Wchtiger Hinweis zur Online-Bestellung: Die Karten können nur per Post verschickt werden. Bitte die entsprechende Option auswählen!
Zudem sind die Eintrittskarten in Moosburg bei Schreibwaren Bengl und Fa. Weichert erhältlich.
Weitere Informationen zum Spiel, zu den beiden Mannschaften und zum geplanten Rahmenprogramm werden in den kommenden Tagen veröffentlicht.
  
    
ERC Lechbruck
ERC Lechbruck trifft auf die Senden Crocodiles
(BBZL)  Auf der Jagd nach der Tabellenspitze in der Eishockey-Bezirksliga empfängt der ERC Lechbruck am Sonntag, 3. Februar, um 17 Uhr die SG Senden/Burgau im Lechparkstadion. Die Bilanz der Sendener könnte aus Sicht der Ostallgäuer fast zu übertriebener Zuversicht führen: Bisher gelang den Krokodilen noch kein Sieg und somit auch kein Punktegewinn.
Zwei Spiele stehen an diesem Wochenende für das Tabellenschlusslicht Senden auf dem Programm: Am Samstag stehen die Crocodiles der EGW Augsburg gegenüber, am Sonntag folgt das letzte Saisonspiel bei den Flößern im Lechparkstadion.
Eine deutliche Angelegenheit war für den ERC Lechbruck schon der Auswärtssieg bei der SG im Illerau-stadion. Mit einem klaren 13: 2-Sieg zeigten sich die Ostallgäuer konsequent und offensiv. Auch beim morgigen Spiel soll dieselbe Einstellung gelten und ein klarer Punktegewinn auf der Agenda stehen.
Ein schwerwiegendes Problem hatte die SG Senden während der gesamten Meisterschaftsrunde verfolgt – nämlich akuter Personalmangel. Deshalb stehen die Crocodiles auch am Tabellenende der Bezirksliga ohne einen einzigen Zähler auf dem Konto.
Der ERC wird sich also auf einen fairen Gegner und eine ebenso faire Spielweise einstellen und beim vorletzten Heimspiel nochmals Stärke beweisen, um dabei guten Eishockeysport zu präsentieren. Durch einen weiteren Punktverlust des ESV Türkheim am Freitag in Königsbrunn (6:5 n.P. für Türkheim) sind die Chancen der Lecher den zweiten Platz zu erreichen noch einmal gestiegen.(fis)
  
    
EG Diez-Limburg
Rockets schlagen Frankfurt mit 10:1
(RLW)  Es gibt Gegner, gegen die kannst du eigentlich nur verlieren - oder die Aufgabe eben so souverän lösen wie die EG Diez-Limburg am Freitagabend. Die Rockets gewannen auch das vierte Derby gegen das Perspektivteam der Löwen Frankfurt, dieses Mal mit 10:1 (4:1, 3:0, 3:0). Die Gastgeber stellten früh die Weichen auf Sieg und konnten so einige Körner sparen für das wichtige Auswärtsspiel bei den Ice Aliens in Ratingen am Sonntag.
Nur 23 Sekunden dauerte es, da hatte Tobias Schwab (1.) seine Mannschaft bereits mit 1:0 in Führung geschossen. Und nach 110 Sekunden lag die Scheibe das zweite Mal im Netz - Torschütze dieses Mal Jamie Hill (2.) nach Traumpass aus dem eigenen Drittel von Jeff Smith. „Wir haben die frühen Geschenke von Frankfurt gerne angenommen und sind sehr schnell und souverän ins Spiel gekommen“, sagte ein zufriedener Rockets-Trainer.
Mit zwei weiteren Toren in Überzahl (10., 15.) erhöhte Tobias Schwab zwischenzeitlich auf 4:0. Für den einzigen Frankfurter Torjubel sorgte Ex-Rockets-Verteidiger Tim Ansink (16.), der EGDL-Keeper Constantin Schönfelder überwinden konnte. Das faire Duell zwischen Löwen und Raketen - gewohnt souverän geleitet von Hauptschiedsrichter Markus Eberl und seinen Assistenten Uwe Hoffmann und David Walther - war bereits früh entschieden.
Im zweiten Abschnitt legten Jamie Hill (22.), Philipp Maier (30.) und Konstantin Firsanov in Unterzahl (37.) drei weitere Treffer nach. Mit der sicheren Führung im Rücken gönnten sich die Rockets auch eine Phase, in der man mal ein bisschen was probierte. „Wir haben im Training den einen oder anderen Spielzug einstudiert, den wir dann auch mal ausprobiert haben. Klar müssen wir konsequent weiter die einfachen Tore schießen, aber ich war lange genug Spieler um zu wissen, dass du in einem solchen Spiel eben auch mal ein bisschen zockst.“
Die Rockets taten dies, vergaßen dabei jedoch nicht das Toreschießen: Tobias Schwab mit seinem vierten Treffer (45.), Jeff Smith (51.) und Daniel Niestroj (52.) machten das Ergebnis noch zweistellig. „Constantin Schönfelder hat sich heute ein Lob verdient“, richtete sich Petry an seinen jungen Keeper. „Er war da, wenn wir ihn gebraucht haben. Wir haben das Spiel gewonnen, ohne uns die klassischen fünf Minuten Auszeit zu nehmen. Das war wichtig. Wir fahren mit breiter Brust nach Ratingen.“
  
    
EHC Neuwied Bären
Dezimierte Bären holen Dreier in Neuss
(RLW)  Daniel Pering, Jendrik Allendorf, Sven Schlicht, Tobias Etzel, Kevin Wilson – nicht weniger als fünf Leistungsträger fehlten dem EHC „Die Bären“ 2016 am Freitagabend krankheits- beziehungsweise verletzungsbedingt, und trotzdem entschieden die Neuwieder ihr Auswärtsspiel in der Eishockey-Regionalliga West beim Neusser EV mit 5:3 für sich. Dort, wo sie beim letzten Auftritt noch mit 7:8 nach Verlängerung verloren hatten. Die frei gewordenen Plätze in der Aufstellung boten zwei EHC-Jugendspielern die Möglichkeit, zum ersten Mal das Trikot der 1. Mannschaft überzustreifen. Tom Horvath und Kirill Litvinov, seit Anfang Dezember beziehungsweise April gerade einmal 16 Jahre alt, feierten ihren Regionalliga-Einstand. Die beiden Topscorer der U17 trainieren seit einigen Wochen regelmäßig mit dem Team und sammelten jetzt die nächsten Erfahrungen. Und zwar mittendrin mit reichlich Eiszeit statt nur dabei. „Sie haben ihre Sache richtig gut gemacht. Wir können stolz sein, so gut ausgebildete Nachwuchsspieler zu haben", lobte EHC-Teammanager Carsten Billigmann die Neulinge. Weil Billigmanns Trainer-Sonderlizenz unter der Woche seitens des nordrhein-westfälischen Verbandes für „aufgebraucht" erklärt wurde, übernahm Jugendkoordinator und B-Schein-Inhaber Holger Pöritzsch das Coaching. 
Beim Projekt „Jugend forscht" zogen die Bären 50 Minuten lang mit drei Reihen durch: Max Wasser, Stephan Fröhlich und Michael Jamieson bildeten die erste, die U17-Youngsters wechselten sich an der Seite von Martin Brabec und Dennis Appelhans ab, Sidney Lehnert rückte aus der Verteidigung nach vorne und stürmte gemeinsam mit Sven Asbach und Deion Müller.
Das Tor des ehemaligen Neussers Alexander Richter in Minute 28 war für lange Zeit das einzige des Abends. Mit Sven Asbach und Sidney Lehnert bereiteten zwei aus dem „eigenen Stall“ den Führungstreffer vor. „Wir haben nicht mal sonderlich defensiv gespielt", beschrieb Billigmann. Aber wenn Top-Regionalliga-Torhüter wie Ken Passmann und Felix Köllejan zwischen den Pfosten stehen, kann es schon einmal passieren, dass die Zuschauer in 45 Minuten nur ein Tor zu sehen bekommen. In der Schlussviertelstunde sollte sich das aber ändern. Sieben Mal fand die Scheibe noch den Weg ins Tor.
Dominick Thum glich für Neuss aus (46.) und Timon Busse brachte die Einheimischen sogar in Front (50.). Es entwickelte sich schlagartig eine wilde Fahrt. Auch wenn die Bären vom dritten Tabellenplatz nicht mehr verdrängt werden können, wollten sie die Punkte mitnehmen, stellten auf zwei Reihen um und erhöhten somit die Schlagzahl. Nur 62 Sekunden nach Busses 2:1 lag der Tabellendritte erneut vorne. Stephan Fröhlich glich aus (51.), Martin Brabec legte nach (immer noch 51.) und durch das 2:4 von Dennis Appelhans (55.) – nach Richter traf mit ihm ein zweiter Ex-Neusser – schien die Messe gelesen zu sein. Aber nur für zwei weitere Minuten. Lindt verkürzte in Überzahl noch einmal, Neuwied musste den Atem anhalten und hielt in der Endphase auch gegen sechs stürmende Neusser stand. Michael Jamieson nutzte die Gunst der Stunde des verwaisten NEV-Gehäuses und machte den Auswärtssieg perfekt.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Aliens machen den nächsten wichtigen Schritt und siegen auf eigenem Eis gegen die Bördeindianer aus Soest
(RLW)  Der Auftakt für das vorentscheidende Wochenende ist den Ice Aliens gelungen. Gegen die Soester EG stand am Ende ein 5:3 auf der Uhr und die Mannschaft kann nun erst einmal durchatmen.
Die Schlussphase der Partie waren wieder einmal sehr spannend. Die Ice Aliens spielten die letzten 100 Sekunden in Unterzahl, als Simon Migas auf der Bank sass. Der Trainer der Indians, Dieter Brüggemann, nahm zusätzlich den Torwart für einen Feldspieler heraus, doch die Ice Aliens standen gut in der Defensive und brachten den Vorsprung ins Ziel.
Die Bördeindianer begannen das Spiel sehr engagiert, liefen immer wieder gute Angriffe auf das Tor von Christoph Oster und gingen in der elften Minute in Führung. Das schien der Weckruf für die Mannschaft von Krystian Sikorski gewesen zu sein, denn nun nahmen die Gastgeber das Heft in die Hand. Nach einem Fehlpass im eigenen Drittel eroberte Simon Klemmer den Puck zurück und zusammen mit den Brazda Brüdern stürmten sie das Tor des Gegners. Tobias legte auf Tim auf, der Ausgleich war nach drei Minuten geschafft. Doch die Ice Aliens wollten schnell mehr und so dauerte es nur zwei Minuten, bis Michal Plichta die Führung erzielte. Max Bleyer traf noch einmal den Pfosten, doch mit dem 2:1 Zwischenstand ging es in die Kabine. Die Gastgeber blieben auch nach der Pause am Drücker, das „Seuchendrittel“ sollte heute nicht stattfinden. Dennis Fischbuch versenkte in der 22. Minute den Puck im gegnerischen Tor und Tobias Brazda erhöhte in der 31. Minute auf 4:1. Die Freude dauerte nur 10 Sekunden, dann fiel der Anschlusstreffer für die Gäste. Erneut war es Kapitän Fischbuch, der in der 38. Minute mit einem satten Schlagschuss den alten Abstand wiederherstellte. Auch im letzten Drittel hatten die Ice Aliens die Partie im Griff, da konnte auch der Gegentreffer in der 47. Minute nichts mehr dran ändern. Die Angriffsbemühungen der Soester EG liessen Raum für Konter, die leider nicht mit Toren abgeschlossen wurden.
Trainer, Mannschaft und Zuschauer waren mit dem Spiel sehr zufrieden. Mit dem Sieg sollten die Ice Aliens genug Selbstvertrauen getankt haben, um am Sonntag den Rockets die Stirn zu bieten. Die Mannschaft hofft, dass am Sonntag mehr Zuschauer den Weg in die Halle am Sandbach finden, um das Team bei seinem Weg auf den vierten Tabellenplatz zu unterstützen.
  

     
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Samstag 2.Februar 2019
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