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September 26
                         
September
             
TodesanzeigeLechl
    
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 16.März 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 15 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern und Landesliga Nordrhein-Westfalen.



    
Düsseldorfer EG
Die DEG meldet sich zurück – 4:1 sorgt für den Ausgleich
(DEL)  „Düsseldorf hat Playoffs verdient!“ Unter diesem Motto stand der emotionsgeladene Trailer, mit dem den 8.387 Zuschauern vor dem ersten Bully so richtig für das erste Playoff-Heimspiel seit drei Jahren eingeheizt wurde. Manch einer hatte nach der herben Pleite in Augsburg noch Sorgenfalten auf der Stirn, aber die DEG zeigte ein ganz anderes Gesicht und meldete sich mit einem 4:1-Erfolg (2:0; 0:0; 2:1) zurück.
  
    
Bayreuth Tigers
Bayreuth holt in der Overtime spät aber nicht unverdient die Serienführung
(DEL2)  Für Playdown-Spiel 1 konnten beide Trainer fast auf ihren kompletten Kader zurückgreifen, da einige zuvor Verletzte wie Potac (BT) und Brittain (DSC) rechtzeitig wieder fit wurden. Die ausgeglichenen Anfangsminuten waren geprägt von einem gegenseitigen Abtasten, in dem es zwar intensiv aber vorerst ohne große Höhepunkte vor stimmungsvoller Kulisse und zahlreichen Gästefans zur Sache ging. Mit einem Scheibenklau von Litesov in der Bayreuther Zone (12.), den er direkt auf Schembri weiterleitete, eröffneten die Niederbayern dann auch mit einem Tor diese Partie. Der kleine, wuselige Deutschkanadier der Gäste nutzte diese Aktion mit einem cleveren Tip-in zur Führung, die mal wieder eine kollektive Unordnung bei den Gastgebern zur Folge hatte, die der sträflich allein gelassene Bindels nur wenig später innerhalb von nur 37 Sekunden per Doppelschlag auch noch zum 0-2 nutzte. Zwar hatte Gams - ebenso völlig alleine vor dem guten Bacashihua - die schnelle Antwort auf dem Schläger, doch scheiterte er aus bester Position genauso am Gästegoalie wie seine Kollegen später und so ging man mit einem 0-2, für die bis dahin etwas griffigeren und effektiveren DSCler, in die erste Pause.
Bayreuth hatte mit dem relativ einfachen System, das hauptsächlich auf enger Verteidigung des Slots ausgelegt war und Aussen bzw. im Rückraum den Tigers einiges an ungenutzten Raum bot, wiederum so seine Schwierigkeiten und es dauerte bis man sich darauf eingestellt hatte. Ungenaues Paßspiel der Gelb-Schwarzen zerstörte dazu noch einige offensive Ansätze und als Kolozvary im Powerplay (32.) nur die Latte traf gab es einige Zuschauer, die sich zunehmend an die 4 Hauptrundenniederlagen erinnert fühlten, wo genau diese einfache Spielweise den Deggendorfern zum jeweiligen Sieg reichte. Trotz mehr Spielanteilen hatten die Wagnerstädter einfach immer noch zu wenige Ideen gegen diese Spielart der Gäste, die dazu auf einen glänzend aufgelegten Bacashihua im Tor vertrauen konnten. Die Tigers kamen zwar nun immer besser ins Spiel, während Deggendorf nur noch sporadisch offensiv wurde, doch am Spielstand änderte sich bis auf weiteres noch nichts.
Als Bacashihua in Minute 44 mit einem „Monstersave“ im Liegen auch noch einen „freien Schuss“ von Bartosch parierte, schien sich alles gegen die Oberfranken verschworen zu haben, doch ausgerechnet der Rückkehrer und lange vermisste Kapitän Potac hatte den „Dosenöffner“. Als er sich mal wieder mit in die Offensive einschaltete, kam er in bester Position an die Scheibe und platzierte sie oben auf die Stockhandseite gegen den so fast chancenlosen Bacashihua in die Maschen zum Anschlusstreffer und hauchte seinem fast schon verzweifelten Team neuen Mut ein. Wie die Tigers nun Oberwasser bekamen, ließ der Aufsteiger parallel immer mehr nach und konnte „sein Spiel“ nun nicht mehr durch drücken. Im Powerplay traf der von Järveläinen klasse frei gespielte Lorraine dann auch folgerichtig zum Ausgleich und stellte somit quasi alles wieder auf Null. Als weiteres Signal demonstrierten dann besonders Heider und Mannes nach einer Attacke von Schembri auf Goalie Jaeger, dass man sich hier und heute auch nicht alles kommentarlos gefallen lässst und forderten Roach und Schembri bzw. Kiefersauer zum Faustkampf (56.), den die Bayreuther als Punktsieger verließen. Dass danach ausgerechnet Bartosch und Brittain per Spieldauerstrafe nicht mehr weiter spielen durften, hatte mehr mir Feinheiten des Regelwerks, als ihren tatsächlichen Vergehen zu tun, blieb aber wegen gleicher Strafen ohne echte Folgen.
So musste die Overtime im Modus 5 gegen 5 mit „sudden death“ die Entscheidung bringen. Das Momentum war immer mehr auf Seiten der Hausherren gewandert und so übernahm man auch hier die Initiative. Einen Scheibengewinn von Gläser im Angriffsdrittel nutzte Kolozvary zu einem überlegten Rückpass auf Kunz und der Youngster visierte aus dem Halbfeld wieder Stockhand oben bei Bacashihua an und entschied damit diese enge Partie zur 1-0 Serienführung der Oberfranken.
Die eishockeytechnischen Vorteile der Tigers hatten sich am Ende doch durchgesetzt, was aber auch nicht mehr ist als das, und noch mindestens drei weitere Schritte folgen müssen. Ein erster Schritt ist unter dem Strich sicher nicht unverdient gemacht und darauf lässt sich nun weiter aufbauen, denn Deggendorf musste diesmal erkennen, dass auch Bayreuth gegen den DSC gewinnen kann und man vielleicht doch mehr als dieses eine System braucht.
Sonntag, 18.30 Uhr geht es weiter in Niederbayern und das nächste Heimspiel der Tigers ist am Freitag, 22.03 um 20 Uhr wieder gegen den DSC.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
1:3! Eispiraten missglückt Playoff-Auftakt - Westsachsen unterliegen erstes Spiel der Viertelfinalserie
(DEL2)  Das haben sich die Eispiraten anders vorgestellt – Zum Auftakt des Playoff-Viertelfinales unterlagen die Crimmitschauer gegen die Löwen Frankfurt mit 1:3. Dabei entwickelten die Westsachsen über die gesamte Partie hinweg zu wenig Druck auf das Tor des Hauptrundenmeisters und konnten erst kurz vor dem Ende durch Vincent Schlenker noch auf 1:3 verkürzen. Weiter geht es am Sonntag mit dem ersten Heimspiel der Serie. Start im Kunsteisstadion Crimmitschau ist 17:00 Uhr.
Personal: Danny Naud und Boris Rousson mussten im ersten Playoff-Viertelfinalspiel weiterhin auf Patrick Klöpper verzichten, der nach seinem Kieferbruch noch nicht mit dem Team trainieren konnte. Ville Saukko musste als fünfter Ausländer erneut die Rolle des Zuschauers übernehmen. Wieder mit dabei waren Philipp Halbauer und Tobias Kircher, die nach überstandener Grippeerkrankung auch wieder voll im Mannschaftstraining mitmischten. Goalie Brett Kilar erhielt erneut das Vertrauen der Coaches.
Die Löwen Frankfurt nahmen vor vollem Haus das Heft sofort in die Hand. Die Eispiraten hatten zunächst ziemliche Probleme gegen die drückenden Hessen dagegenzuhalten. Maximilian Faber besorgte somit bereits nach sechs Minuten die verdiente 1:0-Führung der Hausherren. Auch in der Folge gelang es den Westsachsen nur selten, offensiv gefährliche Akzente zu setzen. Nach einem schnellen Konter der Mainstädter konnte Carter Proft nach 18 Minuten dann sogar auf 0:2 erhöhen.
Im zweiten Durchgang neutralisierten sich beide Mannschaften dann weitestgehend. Die Eispiraten standen defensiv besser und spielten konsequenter. Dennoch konnten die Crimmitschauer erneut keine Durchschlagskraft vorweisen und kamen somit kaum zu guten Chancen. Auch von den Frankfurtern ging in den zweiten 20 Minuten aber keine große Gefahr aus. Das Drittel endete somit 0:0 und es ging wieder mit einem 0:2-Rückstand in die Katakomben.
Die Eispiraten wurden im dritten Durchgang etwas mutiger. Mehrere Offensivbemühungen wurden jedoch zunächst nicht belohnt. Entweder waren die Abschlüsse der Westsachsen zu ungenau oder Frankfurts Torhüter Ilya Andryukhov parierte stark. Danny Naud holte kurz vor dem Ende dann Brett Kilar aus dem Tor. Eduard Lewandowski nutzte die Situation und traf ins verwaiste Eispiraten-Tor zum 0:3 (59.). Das letzte Tor gehörte jedoch den Eispiraten. Vincent Schlenker konnte im Powerplay einen Schuss im Slot unhaltbar abfälschen und verkürzte 20 Sekunden vor der Schlusssirene noch einmal auf 1:3 (60.).
  
    
Deggendorfer SC
Spiel 1 geht an die Bayreuth Tigers
(DEL2)  Der Deggendorfer SC muss im ersten Playdownspiel gegen die Bayreuth  
Tigers die erste Niederlage hinnehmen. Mit 3:2 nach Verlängerung  
verlor der DSC vor 2308 Zuschauern im Bayreuther Eisstadion und damit  
gehen die Franken in der Best-Of-Seven-Serie mit 1:0 in Führung.
Dabei starteten die Deggendorfer zunächst gut in die Partie. In den  
ersten Minuten entwickelte sich eine rasante Partie, in der beide  
Teams gute Chancen hatten, in Führung zu gehen. Dies gelang dem DSC  
dann schließlich auch in der zwölften Spielminute. Dimitrij Litesov  
nutzte einen Lapsus der Bayreuther Defensive und spielte den Puck auf  
den vor dem Tor freistehenden Andrew Schembri, der nur noch den  
Schläger hinhalten musste. Und es war immer noch die zwölfte  
Spielminute als die Deggendorfer zum Doppelschlag ausholten. Erneut  
waren die Gäste im Angriffsdrittel bissiger im Kampf um die Scheibe,  
wodurch der Puck vor das Tor zu Dani Bindels kam, der Brett Jaeger aus  
kurzer Distanz keine Chance mehr ließ. Mit dieser 0:2 Führung für den  
DSC ging es auch in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt aber drehte sich die Partie dann zu Gunsten der  
Hausherren. Sie wirkten nun spritziger und aggressiver, während die  
Deggendorfer die nötige Konsequenz, die noch im ersten Drittel zu  
sehen war, vermissen. Einigen spektakulären Paraden von Jason  
Bacashihua war es zu verdanken, dass der DSC nach dem zweiten  
Abschnitt weiterhin mit 0:2 in Führung lag.
Im Schlussdrittel setzte sich dieser Trend dann weiterhin fort. Der  
DSC versuchte das Ergebnis über die Zeit zu bringen, während die  
Tigers immer mehr das Heft in die Hand nahmen. In der 47. Minute war  
es dann doch so weit und die Hausherren erzielten den unausweichlichen  
ersten Treffer. Michal Bartosch fand den mitaufgerückten Verteidiger  
Jozef Potac, der Bacashihua mit einem satten Schuss überwand. Damit  
aber noch nicht genug. Zwei Minuten später musste der DSC in Unterzahl  
ran und damit nahm das Unheil seinen Lauf. Ville Järveläinen bediente  
den am langen Eck völlig freistehenden Johan Lorraine, der zum  
Ausgleich einschob. Bis zur 60. Minute sollte daraufhin jedoch kein  
weiterer Treffer mehr fallen, sodass die Entscheidung in dieser Partie  
in der Verlängerung fallen musste.
Dort wurde dann in der ersten Spielminute der Overtime, Bayreuths  
Kevin Kunz zum Matchwinner. Kunz bekam von hinter dem Tor einen Pass  
von Ivan Kolozvary direkt auf den Schläger serviert und nutzte den  
Freiraum, den ihm die DSC-Abwehr gab, zum entscheidenden Treffer in  
dieser ersten Playdown-Partie.
Bereits am morgigen Sonntag steht das zweite Spiel an. Dann wollen die  
Deggendorfer auf heimischem Eis den ersten Sieg holen und die Serie  
wieder ausgleichen. Spielbeginn in der Festung an der Trat ist um  
18:30 Uhr.
  
    
Dresdner Eislöwen
Niederlage im ersten Playoff-Spiel gegen Bietigheim     
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das erste Spiel des Playoff-Viertelfinales bei den Bietigheim Steelers mit 6:9 (1:3; 3:2; 2:4) verloren. Vor 2631 Zuschauern brachte Stefan Della Rovere den Gast in Führung (7.), doch Shawn Weller in Überzahl (10.), Willie Corrin (17.) und Frédérik Cabana (18.) waren für den Gastgeber erfolgreich.
Dresden legte im zweiten Abschnitt nach: Thomas Pielmeier (22.) und Nick Huard (23.) trafen für die Eislöwen. Beide Teams schenkten sich nichts – und Huard vergab per Penalty die Großchance die Eislöwen in Führung zu bringen. Derweil markierte Alexander Preibisch den nächsten Steelers-Treffer (26.), aber Steven Rupprich brachte den Puck ebenfalls im Tor unter (32.). Noch vor der zweiten Pausensirene war jedoch auch Bietigheim durch Tyler McNeely in Überzahl erfolgreich (39.).
Der offene Schlagabtausch setzte sich auch im Schlussdrittel fort. Der Gastgeber legte durch Treffer von Cabana (43.) und Hauner (46.) im Powerplay vor, della Rovere antwortete von Seiten der Eislöwen (54.). Erneut trafen die Steelers – dieses Mal durch Matt McKnight (55.). Noch einmal sendete Dresden ein Zeichen durch das Tor von Timo Walther in Unterzahl (59.). Der Treffer von Preibisch ins leere Tor setzte jedoch endgültig den Schlusspunkt einer torreichen und von mehreren Videobeweisen geprägten Partie.  
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: "Wir haben heute ein verrücktes Spiel erlebt. Für die Zuschauer war es super unterhaltsam, für die Trainer - besonders für mich - natürlich nicht. Bietigheim hat ein gutes, sehr erfahrenes Team. Wir haben dem Gegner zu leichte Tore ermöglicht. Aus meiner Sicht war es kein richtiges Playoff-Spiel. Dennoch: Respekt vor Bietigheim, sie haben ihren Plan umgesetzt. Wir müssen in der Kürze der Zeit an den richtigen Stellschrauben drehen, denn es kann eine lange Serie werden." 
Am Sonntag, 17. März empfangen die Dresdner Eislöwen die Bietigheim Steelers um 17 Uhr zu Spiel zwei des Playoff-Viertelfinales in der EnergieVerbund Arena. 
  
    
ESV Kaufbeuren
ESVK siegt nach packendem Spiel in der dritten Verlängerung mit 5:4 - Markus Lillich mit dem Game Winner in der 107. Minute
(DEL2)  Lillich mit dem Game Winner in der 107. Minute ESVK siegt nach packendem Spiel in Verlängerung drei Endlich war es wieder so weit. Nach elf freien Tagen stiegen – nach den zwischenzeitlich abgeschlossenen Pre-Playoffs – auch die restlichen Mannschaften der DEL2 wieder in das Spielgeschehen ein. Die Voraussetzungen konnten ausgeglichener nicht sein. Zum Abschluss der Vorrunde trennten die beiden Teams lediglich sechs Tore und brachten damit dem ESVK den Zuschlag für das Heimrecht. Beim ESVK musste man weiterhin auf Sebastian Osterloh, Julian Eichinger, Florin Ketterer und Ossi Saarinen verzichten. Wer zu Beginn der Playoffs ein zaghaftes Abtasten erwartet hatte, wurde sogleich eines Besseren belehrt. Vor allem die Gäste aus der Lausitz starteten wie die Feuerwehr. Durch ein äußerst aggressives Forechecking gepaart mit schnellen Kombinationen stellte man die Kaufbeurer Mannschaft ein ums andere Mal vor schwere Aufgaben. Fabian Dietz konnte in der fünften Minute eine kurze Unaufmerksamkeit in der Joker Abwehr zur Führung nutzen. Die Heimmannschaft brauchte bis zur Mitte des ersten Drittels, um selbst besser ins Spiel zu finden. Nachdem Jere Laaksonen durch einen abgefälschten Schuss den Ausgleich erzielen konnte war es Sami Blomqvist, der im Nachschuss die Führung für den ESVK erzielte. Der Pausentee der Füchse schien mehr Energie gehabt zu haben als das Getränk der Joker. Denn Jordan George erzielte nach bereits sieben Sekunden im zweiten Abschnitt den Ausgleich. Man hatte das Gefühl, bei jedem Angriff liegt das nächste Tor in der Luft. Die Joker mussten sich in der Folge eines Überzahlspiels der Füchse erwehren als Alex Thiel sich im Forecheck die Scheibe schnappen konnte und Maximilian Franzreb im Tor der Gäste keine Chance ließ. Daraufhin wurde die Partie etwas durch die eine oder andere Nickligkeit ausgebremst. Charlie Jahnke provozierte Lubomir Stach mehrmals und durfte sich vor einer 14-minütigen Pause eine Abreibung abholen. Auf beiden Seiten blieb es gefährlich, wobei die Joker die etwas besseren Chancen für sich verzeichnen konnten. Maximilian Franzreb war in dieser Phase des Öfteren mit dem Glück im Bunde. Auch Stefan Vajs auf der anderen Seite konnte sämtliche Schüsse auf sein Tor entschärfen. Wieder war es die erste Minute im Drittel, wieder waren es die Füchse, die sich – diesmal nach 35 Sekunden – wieder schnell auf die Anzeigetafel brachten. Anders Eriksson brauchte nach einem abgefälschten Schuss nur noch ins leere Tor vollenden. Die Füchse bleiben am Drücker und bewiesen wieder einmal ihre gnadenlose Effizienz. Clarke Breitkzreuz überwand Stefan Vajs im Anschluss an eine im Kaufbeurer Drittel abgefangene Befreiung nach schöner Stafette über Jeff Hayes und Jordan George. Die Stimmung im Stadion wurde noch besser, als Branden Gracel in Überzahl den Puck in die Maschen hämmerte. Die Schlussphase war auf beiden Seiten turbulent. Vincent Hessler traf den Pfosten und Steven Billich konnte Maximilian Franzreb zwei Mal aus aussichtsreicher Position nicht bezwingen. Kurz vor Spielende nochmals die Chance für den ESVK, die Entscheidung herbeizuführen. Die Füchse hielten sich schadlos und so ging es in die Overtime. Man merkte den Spielern den Kräfteverschleiß an, das Tempo wurde aber kaum langsamer. Nach wie vor trugen beide Mannschaften gefährliche Angriffe vor und oftmals hatten die Fanlager den Torschrei bereits auf den Lippen. Overtime eins brachte keine Entscheidung wie auch Overtime zwei. So langsam wurde es für die Spieler auch eng bezüglich des Kräftenachschubs. Elektrolyte in sämtlichen Formen gingen immer wieder aus. In Overtime drei ging es nur noch über den Willen. Zunächst sah es nach einem Sieg der Gäste aus. Jordan George erzielte das vermeintliche Siegtor für die Füchse. Nach Videobeweis wurde der Treffer aufgrund einer Kickbewegung nicht gegeben. Also stellten beide Mannschaften die Visiere wieder auf null. Wie es in einem so umkämpften Spiel auch kommen musste, war der Siegtreffer in die Kategorie kurios einzuordnen. Markus Lillich nahm sich ein Herz und zog einfach ab. Maximilian Franzreb schien den Puck sicher zu haben, dieser rutschte dann im Zeitlupentempo über die Linie. Ein Wahnsinnsspiel zweier gleichwertiger Teams hatte einen glücklichen Sieger gefunden. 
  
    
Tölzer Löwen
Auftakt verpatzt
(DEL2)  Das hatten sich die Löwen anders vorgestellt: Das erste Playdown-Spiel gegen den EHC Freiburg ging am Freitagabend verloren. Trotz zufriedenstellender Defensivarbeit schenkten die Buam die Partie mit 0:2 (0:2, 0:0, 0:0) ab. Verloren wurde das Duell im ersten Drittel. Nach einem guten Start - die Löwen zwangen Freiburg zu drei Icings in den ersten 42 Sekunden - ging der Faden schnell verloren. Nach fünf Minuten trafen die Gäste mit einem ihrer ersten Torschüsse zur Führung. Ein Tor, das die Isarwinkler aus dem Konzept warf. Brad McGowans Schuss aufs kurze Eck fand etwas überraschend den Weg ins Löwen-Gehäuse. Die Gastgeber wirkten in der Folge nicht annähern so spielfreudig, wie noch in den letzten Wochen. "Ich weiß nicht wieso, die Jungs wirkten bereit unter der Woche", rätselte Coach Scott Beattie. So war Niko Linsenmaiers Treffer nach einem Konter die logische Folge. Freiburg fabrizierte zudem noch einen Pfostenschuss, doch die Löwen retteten sich ohne wirkliche Großchance in die erste Pause. In der Folge stabilisierte sich das Spiel der Buam. Beide Teams verteidigten gut, beiden Offensiv-Reihen gelang es selten bis nie in die gefährliche Zone vor dem Tor zu kommen. Nur im Powerplay wurden die Tölzer nun gefährlicher. Lubor Dibelka hatte zweimal das halbleere Tor vor sich, traf aber entweder die Scheibe nicht oder ließ sich zu viel Zeit. Andreas Paulis Schuss küsste sogar den Pfosten. "Wenn der reingeht ist es vielleicht ein anderes Spiel", so Beattie. Insgesamt muss man der Freiburger Defensive um Torhüter Jimmy Hertel allerdings ein Kompliment aussprechen: "Sie haben wahrscheinlich um die 40 Schüsse geblockt, sie waren bereit einen gewissen Preis zu zahlen", wie Beattie feststellte. Die Löwen kämpften auch im letzten Drittel mit allen Kräften gegen die Niederlage, doch es war einer dieser Abende, an denen wenig zusammenpasste. Freiburg brachte den Vorsprung recht problemlos über die Zeit und geht damit in der Serie mit 1:0 in Führung. In einem Punkt waren sich beide Trainer nach dem Spiel einig: Es wird noch eine lange Serie. Auch in der vergangenen Saison ging das erste Spiel der Heimmannschaft verloren. Damals waren die Vorzeichen umgekehrt, der Ausgang ist bekannt. "Am Samstag gibt´s nochmal eine Video-Analyse und ein kurzes Training", so Beattie. "Wir werden weiter zusammenrücken und uns bereit fürs Sonntagsspiel machen". Das beginnt um 18:30 Uhr in der Freiburger Franz-Siegel-Halle.
  
    
ECDC Memmingen
Zwei Sekunden vor Schluss: Spiel 1 geht an Halle
(OLS)  Der ECDC Memmingen startet mit einer äußerst knappen Niederlage in die Play-Offs. Bei den Saale Bulls in Halle kassieren die Memminger zwei Sekunden vor dem Ende den entscheidenden Treffer. Am Sonntag (17:30 Uhr) soll der Ausgleich erzielt werden.
Einen Start nach Maß in die Play-Offs erwischten die Hausherren aus Halle, die bereits nach 17 Sekunden die frühe Führung erzielen konnten. Die Paradereihe der Gastgeber wirbelte in den Anfangsminuten die Indians ganz schön durcheinander, doch die Memminger fanden schnell wieder zurück in die Spur. In Spielminute 6 war Daniel Huhn für den Ausgleich verantwortlich und brachte damit den Gästeblock, der mit rund 200 Memmingern gefüllt war, zum Brodeln.
Das Spiel danach lange sehr ausgeglichen, erst in der 36. Minute fiel der nächste Treffer. Erneut war der starke US-Profi Chris Fancis für die Saale Bulls erfolgreich. Weiterhin ging es hin und her, die Indians erspielten sich viele gute Möglichkeiten und hätten schon längst den Ausgleich erzielen müssen, das passierte allerdings erst in der 51. Minute, als Tadas Kumeliauskas den Puck am Bulls-Torhüter vorbei ins Tor bugsieren konnte. Dann folgte die dramatische Schlussphase, welche den Memminger Anhang in Schockzustand versetzte. Zuerst musste Daniel Huhn zweieinhalb Minuten vor Ende auf die Strafbank, dann folgte der Knockout wenige Sekunden vor dem Ende. Schafften es die Indians noch, die numerische Unterlegenheit durch großen Kampf zu überstehen, so sorgten die Saale Bulls mit einem letzten Angriff für die Entscheidung. Zwei Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit knallte Bulls-Verteidiger Pietsch den Puck zum Sieg in die Maschen und sicherte seinem Team damit die Führung in der Serie.
Die Indians müssen nun den Schock der späten Niederlage schnell verdauen, bereits am Sonntag geht es mit dem nächsten Spiel weiter, ehe es am Dienstag zum dritten Spiel wieder nach Sachsen-Anhalt geht.
  
    
Starbulls Rosenheim
Dreierpack: Chase Witala erlegt die Moskitos in Spiel eins
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben das erste Playoff-Achtelfinalspiel gegen den ESC Wohnbau Moskitos Essen vor knapp 3.000 Zuschauern mit 3:2 nach Verlängerung gewonnen. Matchwinner für die Grün-Weißen, die sich lange Zeit am starken Gästetorwart Patrik Cerveny die Zähne ausbissen, war Chase Witala. Der 23-jährige Kanadier glich die beiden Führungstreffer der Gäste aus und sorgte mit seinem dritten Treffer in der 17. Minute der Verlängerung für die 1:0-Serienführung der Starbulls. Die zweite von mindestens drei und höchstens fünf Partien der Serie zwischen den Starbulls und den Moskitos findet am Sonntag um 18:30 Uhr in Essen statt, am Dienstag um 19:30 Uhr treffen die Teams dann wieder im Rosenheimer emilo-Stadion aufeinander.
Beide Trainer konnten die maximal mögliche Anzahl von 20 Feldspielern aufbieten, wobei den Gästen Stürmer Carsten Gosdeck und den Starbulls der verletzte Verteidiger Niki Meier sowie der gesperrten Stürmer Enrico Henriquez-Morales fehlten. Bereits ab Ende des ersten Spielabschnitts musste Rosenheims Coach Manuel Kofler dann auch auf Stürmer Fabian Zick verzichten, der ohne gegnerisches Verschulden in hohem Tempo stürzte und in die Bande krachte. Ansonsten bot der erste Spielabschnitt zwar intensives Eishockey, aber wenig Höhepunkte. Die Gäste aus Essen überzeugten mit totaler Defensivdisziplin und die Hausherren mussten viel investieren, um zu Abschlüssen zu kommen. Gästekeeper Patrik Cerveny – jüngst zum besten Torwart der Oberliga Nord gewählt – durfte dennoch einige Male sein ganzes Können in die Waagschale werfen, so auch nach einem tollen Solo von Verteidiger Manuel Neumann, dem fast eine frühe Rosenheimer Führung entsprungen wäre.
Essen hatte Mitte des ersten Abschnitts eine gute Phase, in der Topscorer Aaron McLeod und Förderlizenspieler Julian Lautenschlager am ebenfalls souveränen Rosenheimer Schlussmann Lukas Steinhauer scheiterten. Insgesamt lagen die Chancen- und Scheibenbesitzvorteile aber bei den Hausherren, deren Überlegenheit nach der ersten Pause sehr markant wurde und in einer Torschussbilanz von 22:6 im zweiten Spielabschnitt mündete. Ins Tor aber trafen die Gäste aus dem Ruhrpott. In Überzahl schlug Julian Lautenschläger zu, der für Rosenheimer Verwirrung sorgte, indem er raffiniert hinter das Tor über die Bande zu Lars Grözinger spielte, die Scheibe retour serviert bekam und sie dann mühelos im rechten Eck versenkte (24.). Die Starbulls antworteten ihrerseits mit zwei guten und mit vielen Abschlüssen ausgestatteten Powerplayphasen, scheiterten jedoch immer wieder am guten und einige Male auch vom Glück unterstützten Gästetorwart.
In Führung liegend agierten die Moskitos noch ein Stück defensiver und vermieden jegliches Risiko im Spielaufbau, gerieten aber im letzten Spielabschnitt zunächst auch wieder seltener in Gefahr, den Ausgleich hinnehmen zu müssen und hatten nun sogar Chancen zum 0:2. Das stete Bemühen der Starbulls, Lücken in die Gästeabwehr zu reißen, wurde schließlich aber mit Anbruch der 53. Spielminute doch noch belohnt. Andreas Höller arbeitet den schon verloren geglaubten Puck ins Zentrum auf Chase Witala und der versenkte ihn ohne zu Zögern aus der Halbdistanz satt im rechten unteren Eck zum vielumjubelten 1:1-Ausgleich.
Die Partie stand fortan auf des Messers Schneide. Bei den Gästen erhielten die Importstürmer Nicholas Miglio und Aaron McLeod viel Eiszeit – und sorgten für die erneute Führung. Nachdem Steinhauer zunächst mit einem Reflex gegen Miglio das 1:2 verhinderte, ließ sich McLeod die zweite Nachschusschance nicht nehmen und staubte unhaltbar ins rechte obere Eck ab (57.). Die Starbulls schienen dadurch aber weniger geschockt, als zusätzlich angestachelt, machten viel Wirbel und wurden zurecht belohnt: Witala drückte aus kurzer Distanz einen scharfen Pass von Neumann zum verdienten 2:2 ein (58.). In den finalen Sekunden der regulären Spielzeit brannte es aber dann auch noch einmal gewaltig vor dem Rosenheimer Tor und Lukas Steinhauer musste sein Team mit einer Glanztat in die Verlängerung retten.
Die zusätzliche Spielzeit lebte von der Spannung. Beide Mannschaften agierten mit viel Respekt und ohne jedes Risiko. Auch je ein Überzahlspiel förderte kaum noch nennenswerte Torchancen zu Tage. Als die Schlusssirene der Verlängerung nur noch etwas mehr als drei Minuten entfernt war, fasste sich Chase Witala ein Herz, nahm auf der rechten Seite der Essener Zone an der blauen Linie Tempo auf, war nicht mehr zu halten, fuhr nach innen und zwirbelte das Spielgerät aus kurzer Distanz technisch fein unter Torwart Cerveny hindurch zum vielumjubelten 3:2-Siegtreffer ins Netz (77.).
  
    
VER Selb
Sensationell - Wölfe triumphieren am Pferdeturm
(OLS)  Playoff-Traumstart nach Maß für unsere Wölfe. Beim Tabellendritten Hannover Indians siegen unsere Jungs in einer hochklassigen und bis zur letzten Sekunde hochdramatischen Partie mit 7:5 und gehen in der Playoffserie mit 1:0 in Front. Die 60 Minuten am Pferdeturm waren nichts für schwache Nerven. Trotz 3:0 Führung kam Hannover wieder zurück in die Partie. Als wir kurz vor Spielende mit dem Rücken zur Wand stehen, schlagen wir gnadenlos zurück und biegen noch auf die Siegerstraße ein. „Es ist ein absoluter Wahnsinn, es ist sensationell, was unser Team gegen eine bärenstarke Indians-Mannschaft geleistet hat“, so ein völlig verausgabter Wölfe-Vize Thomas Manzei unmittelbar nach Spielende in der Euroherz Eiszeit.
Phantastische Playoff-Atmosphäre am Pferdeturm bereits weit vor dem ersten Bully. Unsere Wölfe davon aber völlig unbeeindruckt. Angetrieben von gut 400 mitgereisten Anhängern starteten wir selbstbewusst und voller Tatendrang, Moosberger mit der ersten Duftmarke in Richtung Indians-Tor nach knapp 120 Sekunden. Die Gastgeber hatten in der frühen Anfangsphase leichte Feldvorteile, aber unsere Jungs störten früh, richtige Torgefahr der Hausherren blieb zum Glück aus. Erstmals mucksmäuschenstill wurde es im weiten Rund, als uns die Führung und der erste Playoff-Treffer dieser Serie gelang. Hördler, vorher zweimal gescheitert, gut in Szene gesetzt, ließ Beech im Tor der Hausherren keine Chance. Hannover sichtlich beeindruckt, suchte den spielerischen Faden, fand diesen jedoch auch nicht mit zusätzlicher Härte. Als die Hausherren die erste Strafzeit der Begegnung zogen, hatte dies Folgen auf der Anzeigentafel. Der zweite Wölfe-Treffer fiel, Gare der Torschütze. Ein rundum perfektes Auftaktdrittel rundete Schiener wenig später mit dem 3:0 ab. Der mitgereiste Wölfe-Anhang schier aus dem Häuschen, sprachlos und fassungslos hingegen die Indians, auch wenn Hein noch vor dem ersten Pausentee der 1:3 Anschlusstreffer gelingt.
Die Indians hatten vermutlich eine sehr laute Kabinenansprache. Entsprechend mit reichlich Wut im Bauch legten die Hausherren los, erhöhten die Schlagzahl. Der Druck wurde höher, aber unsere Mannen hielten gut dagegen, ein erstes Unterzahlspiel überstanden wir schadlos. Als wenig später Graaskamp eine weitere Strafe zog, fiel im zweiten Überzahlspiel der Heimmannschaft der zweite Treffer. Blitzschnell – nur 3 Sekunden waren von der Strafzeit runter – zog Pohanka ab und überwand Deske, dem die Sicht versperrt war, zum zweiten Mal. Die Indians leckten Blut und legten den 3:3 Ausgleich nach. Wölfe-Coach Thom reagierte, nahm eine Auszeit, um seine Mannen wieder „einzunorden“. Mit Erfolg. 37 Sekunden nach der Auszeit bringt Gollenbeck mit einem „krummen Ding“ – Puck Goalie Beech durch die Schoner geschoben – die abermalige Führung. Letzte hielt aber nicht lange, Norris stellte mit seinem Treffer auf 4:4, alles wieder offen. Es folgte eine tempogeladene Phase, Chancen auf beiden Seiten, die Indians mehr am Drücker und die Wölfe gewaltig unter Druck, aber wir retten das Remis in die zweite Pause.
Ein temporeicher Schlussabschnitt, auch wenn man beiden Teams anmerkte, dass natürlich keiner den vorentscheidenden Fehler machen wollte. Chancen auf beiden Seiten, unsere Wölfe in Überzahl, aber nicht mit der notwendigen Konsequenz. Wölfe-Goalie Deske muss gegen immer stärker werdende Hausherren mehrmals Kopf und Kragen riskieren, Bacek und wenig später Hein scheiterten am sensationell haltenden Wölfe-Schlussmann. Spielentscheidende Szene dann in der 54. Minute – die heiße Endphase wird eingeleitet.
Unsere Mannschaft in Überzahl, mit der Chance auf die Führung, aber wir lassen Hannover zu viel Raum und Pfennings gelingt per Shorthander die 5:4 Führung. Der endgültige Genickbruch für uns? Weit gefehlt. Nach 18 Sekunden unsere Wölfe mit der passenden Antwort – Geigenmüller mit dem 5:5. Als sich Indians Goalie Beech eine Strafzeit einhandelte, sagt Graaskamp danke und stellt mit einem vorentscheidenden 6:5 die Weichen endgültig auf Sieg. Auch wenn die Indians nochmals alles auf eine Karte setzen – unsere Wölfe behalten kühlen Kopf und Gare macht mit seinem Empty Net-Goal endgültig den Deckel auf diese hochklassige Playoff-Partie.
Zeit zum Verschnaufen bleibt in den Playoffs keine. Bereits am Sonntag steigt Spiel Nummer zwei. Um 18:00 Uhr kommt es zum Rückspiel in der NETZSCH-Arena. Die NETZSCH-Arena soll zum Hexenkessel werden, mit den eigenen Fans im Rücken wollen unsere Jungs die Serienführung ausbauen.
Hallenöffnung ist um 16:30 Uhr und von 16:30 bis 17:30 Uhr ist die „Mooser Liesel Playoff-Warmup Stunde“. D.h. ausschließlich an der Liesel-Hütte im Außenbereich gibt vor dem Spiel neben Musik verbilligte Getränke – jedes Bier 1,50 EUR, alkoholfreie Getränke 1,00 EUR.

  
    
Herner EV
Eisbären Regensburg - Herner EV 1 : 5 (0:1,1:2,0:2)
(OLN)  Besser hätte der Auftakt des Herner EV in den Oberliga-Playoffs nun wirklich nicht laufen können. Mit 5:1 bezwang das Team von Danny Albrecht am Freitagabend in Regensburg die dortigen Eisbären und zeigte dabei eine absolut überzeugende Leistung gegen den Tabellendritten der Oberliga Süd. „Ich muss meiner Mannschaft ein sehr großes Lob aussprechen. Sie hat den Matchplan hervorragend umgesetzt, hat sehr diszipliniert und klug gespielt und gezeigt, dass sie Lust auf Playoffs hat“ meinte der HEV Coach hinterher. Zwar mussten die sehr zahlreich mitgereisten Fans am Ende noch etwas bangen, als Eisbären Trainer Igor Pavlov schon fünfeinhalb Minuten vor dem Spielende eine Auszeit nahm und den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler ersetzte, aber der HEV hielt dem Druck stand und konnte mit zwei Konter-Toren den Vorsprung sogar noch ausbauen.
Die Voraussetzungen zu Beginn waren gar nicht so günstig, denn bei der Anreise steckte der Mannschaftsbus gleich zweimal im Stau und erreichte die Donau-Arena erst kurz nach 19 Uhr. Das wirkte sich aber nicht negativ aus, denn der HEV begann in der ersten Minute sehr druckvoll, bevor dann die Gastgeber immer stärker wurden. Zwischen der 5. und 7. Minute gab es dann das erste Regensburger Powerplay, das der HEV mit einem hervorragenden Björn Linda im Tor und harter Abwehrarbeit schadlos überstand. Das sollte sich übrigens auch im Verlauf des Spiels bei den weiteren zwei Regensburger Überzahlspielen nicht ändern. In der 8. Spielminute fiel dann das erste Tor des Abends und es war mehr als kurios. Ein Eisbären Verteidiger wollte im eigenen Drittel den Puck unbedrängt zurückspielen, traf dabei aber die kurze Ecke und überraschte damit den eigenen Torhüter. Der HEV nahm den Treffer zum 0:1 natürlich an, schließlich hatte man vor einem Jahr in den Playoffs gar nicht getroffen. In der 13. Minute sah dann alles nach einem echten HEV-Treffer aus. Lois Spitzner hatte von links auf Denis Fominych gepasst und der hämmerte den Puck unter das obere Quergestänge des Torgehäuses. Der Puck sprang zwar sofort wieder heraus und wurde im Nachschuss noch einmal über die Linie gebracht, aber wie auch die mehrfachen Zeitlupen im TV mehr als eindeutig bewiesen , war schon der erste Schuss klar hinter der Linie. Das Schiedsrichtergespann hatte dennoch etwas gegen die Anerkennung und man kann nur froh sein, dass diese Fehlentscheidung keine Auswirkung hatte. Der HEV blieb aber am Drücker, nachdem die Eisbären zuvor mehr Spielanteile hatten. Im zweiten Abschnitt machten die Grün-Weiß-Roten da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Brad Snetsinger hatte sofort eine gute Möglichkeit, dann gab es die erste Strafzeit gegen die Eisbären und der HEV brauchte ganze 8 Sekunden um einen blitzsauberen Überzahlangriff erfolgreich abzuschließen. Nils Liesegang spielte den Puck von rechts zu Marcus Marsall, der auf der linken Seite stand. Der gab die Scheibe weiter zu Brad Snetsinger vor dem Eisbären Tor und der vollendete zum 0:2. Manchmal kann Eishockey so einfach sein. Als anderthalb Minuten später Marcus Marsall sich mit einer gekonnten Einzelaktion in der Mitte durchsetzen konnte, kannte der Jubel der Herner Fans keine Grenzen. 0:3 nach 24 Minuten, wer hätte damit gerechnet? Aber die Eisbären gaben sich noch nicht geschlagen und kamen nur 20 Sekunden später durch Nikola Gajovsky im Nachschuss zum 1:3. Damit blieb die Partie weiter umkämpft. Beide Teams hatten ihre Möglichkeiten, wobei die Schussstatistik, die anfangs die Eisbären vorne sah, nun sogar leichte Vorteile für den HEV auswies. Dass die Gastgeber im letzten Abschnitt alles versuchen würden um der Partie noch eine Wende zu geben, war abzusehen. Und so musste Björn Linda noch so einige Male sein großes Können unter Beweis stellen. Aber der HEV hatte auch weiter seine Break-Chancen und blieb bei seinem disziplinierten und konzentrierten Spiel. Nach der Regensburger Auszeit schnürten die Eisbären die Grün-Weiß-Roten gut eine Minute in ihrem Drittel ein, aber der dritte Befreiungsschlag brachte dann das Empty-Net-Goal zum 1:4 durch Nils Liesegang. Damit war die Partie entschieden. Trotzdem war das 1:5 in der 59. Minute beim Spiel 4 gegen 4 noch wunderschön anzusehen. Ein schneller Konter, Nils Liesegang legt von links auf zur Brad Snetsinger und der vollendet. Danach war dann Feiern angesagt und die Anhänger im Fan-Express werden sicherlich eine feucht-fröhliche Rückfahrt nach Herne (gehabt) haben.
Am Sonntag geht das Achtelfinalduell der Oberliga Playoffs zwischen Regensburg und Herne weiter, dann empfangen die Grün-Weiß-Roten ab 18:30 Uhr die Eisbären zu Spiel 2 der Serie in der Hannibal-Arena. Mit dem tollen 5:1-Auswärtssieg im Rücken sollte dann der Gysenberg beben.
  
    
Rostocker EC
Piranhas verlieren Spiel eins mit 2:5  - Die Cracks des Rostocker Eishockey-Clubs verloren am Freitagabend ihr erstes Playoff-Duell beim EV Landshut
(OLN)  Schon am Sonntag um 19 Uhr geht es in der Eishalle Schillingallee mit Spiel zwei der Serie „Best of five“ weiter.
Die Gäste hatten bereits 6.30 Uhr morgens die Fahrt nach Bayern angetreten, hielten aber dem großen Druck der Hausherren weitgehend stand, zeigten eine engagierte Leistung und setzten immer wieder gefährliche Konter. Allerdings kassierten sie zu viele Zeitstrafen und deshalb nicht von ungefähr in 3:5-Unterzahl das 0:1, das sie aber nur wenige Sekunden später durch Tomas Kurka verdient ausgleichen konnten. Eine halbe Minute vor Drittelende hatte Kurka sogar die große Chance zum 2:1, doch der Puck blieb wenige Zentimeter vor der Linie liegen. Mannschaftsleiter Dirk Weiemann in der ersten Pause: „Wir verkaufen uns bislang sehr teuer. Mit ein bisschen Glück führen wir sogar. Die Verteidigung arbeitet bislang sehr gut.“
Auch im Mitteldurchgang fingen die Bayern äußerst druckvoll an. Die Rostocker mussten immer wieder Spieler für die Strafbank „abstellen“ und bekamen die Quittung dafür – nach dem 0:1 fielen auch das 1:2 und das 1:3 in Unterzahl. „Wir haben einige dumme Strafen kassiert. Alles muss man sicherlich nicht so pfeifen, aber Landshut hat das dann natürlich genutzt. Gerade gegen Drittelende haben die Hausherren noch einmal richtig Druck aufgebaut“, musste Weiemann eingestehen.
Schließlich mussten die Gäste auch noch das vierte Gegentor hinnehmen. Dies beantworteten sie zwar umgehend mit dem 2:4 durch Greg Classen, doch gestaltete der EVL das Ergebnis am Ende noch mit drei Treffern Differenz. Weiemann: „Die ständige Unterzahl kostete viel Kraft. Vor allem das erste Drittel hat uns aber gezeigt, dass wir mithalten können. Am Sonntag wird Landshut die weite Fahrt in den Knochen haben und nicht wir.“
  
    
EHC Klostersee
EV Füssen – EHC Klostersee 5:3 (1:0, 2:0, 2:3)
(BYL)  Der EHC Klostersee liegt im Playoff-Halbfinale um die Bayerische Meisterschaft gegen den EV Füssen mit 0:1 nach Siegen hinten. Zum Auftakt der Serie "best of three" unterlagen die Grafinger im Allgäu dem Bayernliga-Primus und auch besten Viertligisten in der Verzahnungsrunde und damit verdienten Aufsteiger in die Oberliga Süd mit 3:5.
Richtig gut setzte die Mannschaft um Kapitän Bernd Rische das Konzept, basierend auf einer kompakten Defensive mit schnell vorgetragenen Kontern, im ersten Abschnitt um. Das 0:1 im EVF-Powerplay nach gewonnenem Offensivbully und anschließend unhaltbar abgefälschtem Flachschuss war kaum zu verteidigen (15.). Fast ebenso perfekt legten die Gastgeber zu Beginn des zweiten Drittels erneut in Überzahl den zweiten Treffer nach. Als die Rot-Weißen ihre Deckung anschließend etwas lockerten, um in der Offensive mehr Akzente zu setzen, spielte Füssen das in die Karten. Dazu lag beim EHC durch das Fehlen von Bob Wren und Raphael Kaefer die tragende Last im Angriff auf zu wenigen Schultern, was vor allem bei gegnerischen Strafbankaufenthalten nicht zu übersehen war.
Aufgegeben haben sich die Klosterseer auch nach dem aussichtslosen 0:5 nicht. Im Gegenteil: Die drei späten Treffer änderten zwar am Spielausgang nichts mehr, sorgten aber für eine satte Portion Selbstvertrauen im Hinblick auf die nächste Begegnung nicht einmal 48 Stunden nach der Sirene. "Der Schlussspurt in der Partie war sehr wichtig für die Moral. Meine Jungs haben vor dem zweiten Aufeinandertreffen gezeigt, dass sie noch da sind", stimmte Headcoach Quinlan seine Truppe schon mal auf den Sonntag ein. Da geht´s ab 17.30 Uhr auf Grafinger Eis in die zweite Runde gegen den EV Füssen.
  
    
ESV Buchloe
Piraten holen den Pott an die Gennach - ESV Buchloe sichert sich mit 6:2 Auswärtssieg im entscheidenden Finalspiel den Landesliga-Meistertitel
(BLL)  „Landesliga-Meister, Landesliga-Meister, ESV!“ So schallte es am Freitagabend lautstark durch die Pfaffenhofener Eishalle! Mit einer nochmals von vorne bis hinten geschlossenen und bärenstarken Mannschaftsleistung hatte der ESV Buchloe schließlich gerade im entscheidenden Finalspiel der Meisterschaftsserie den EC Pfaffenhofen mit 6:2 (2:0, 2:1, 2:1) geschlagen. Somit sicherten sich die Piraten im letzten Saisonspiel den Landesliga-Meistertitel und duften sich im Anschluss gemeinsam mit den Fans über den Pokal freuen, der eine lange Saison mit einem erfolgreichen Ende abschließt.
Es war der ultimative Showdown für beide Mannschaften. Nachdem sowohl die Gennachstädter, als auch die Pfaffenhofener jeweils ein Spiel gewinnen konnten, musste die Entscheidung im dritten und letzten Duell der beiden Teams fallen. Und dabei legten die Buchloer – ähnlich wie vor genau einer Woche im ersten Aufeinandertreffen – ein optimales Auftaktdrittel hin. Nach dem ersten Abtasten auf beiden Seiten brachte nämlich Marc Weigant seine Farben nach sechs Minuten mit 1:0 in Front. In Unterzahl hatte er sich clever alleine auf die Reise gemacht und anschließend vor ECP-Goalie Philipp Hähl die Nerven bewahrt. Auch danach wirkten die konzentriert agierenden Freibeuter zielstrebiger und fokussierter. Das wurde nach 14 Minuten auch prompt nochmals belohnt. Lucas Ruf hatte in Überzahl von der blauen Linie abgezogen und auf 2:0 erhöht, was auch gleichzeitig der Pausenstand nach 20 Minuten war.
Im Mitteldrittel drückten die Hausherren dann aber zunächst auf den Anschluss. Doch die ESV-Defensive um den bestens aufgelegten ESV-Schlussmann Alexander Reichelmeir hielt dem Druck stand. Und stattdessen fiel dann auf der Gegenseite das 3:0. Timo Rauskolb hatte stark nachgesetzt und war zum Tor gezogen, wo Timo Hauck schließlich zum dritten Mal einnetzte (24.).  Dieser Treffer nahm den Icehogs wieder etwas den Wind aus den Segeln, doch nach 28 Minuten brachten auch die Ilmstädter durch Dominik Thebing die Scheibe erstmalig im Buchloer Tor unter. Wer nun aber mit einer Aufholjagd der Pfaffenhofener rechnete, sah sich schnell getäuscht. Denn die Gastgeber schwächten sich mit gleich fünf Strafzeiten in Folge bis zum Drittelende selbst. Nachdem die Buchloer einige gute Möglichkeiten ausließen, nutzte David Vycichlo eine dieser Überzahlsituationen kurz vor der Pause zum wichtigen 4:1, als er ansatzlos Hähl eiskalt über der Stockhand erwischte (40.).
Mit einem recht beruhigenden 3-Tore-Vorsprung konnte man somit ins letzte Drittel gehen, wo der Sieg und der Meistertitel nicht mehr wirklich in Gefahr geriet. Zu gut und clever stand die gesamte Buchloer Mannschaft über weite Strecken, als dass die Icehogs noch einmal wirkliche Spannung erzeugen konnten. Und wenn doch einmal Druck aufkam, war ja immer noch der starke ESV-Keeper Reichelmeir zur Stelle. So blieb ein vergebener Unterzahl-Alleingang von Vitali Stähle wenige Sekunden nach Wiederbeginn noch die gefährlichste Aktion, ehe sich die Pfaffenhofener nach einer druckvollen Phase allerdings doch noch durch Robert Neubauer belohnten, der energisch zum Tor zog und zum 4:2 traf (50.). Ins Wanken kamen die Pirates dadurch aber dennoch nicht mehr. Ganz im Gegenteil. Der zweite Treffer von Marc Weigant nur zweieinhalb Minuten später, sowie ein weiteres Unterzahl-Tor von Robert Wittmann (55.) sorgten am Ende für den verdienten 6:2 Erfolg des ESV, der sich nach der Schlusssirene somit über den Meisterpokal freuen durfte.
Im Anschluss feierten die Spieler gemeinsam mit den Fans auf und neben dem Eis ausgelassen den gelungenen und meisterlichen Abschluss einer langen Spielzeit, mit dem sich die Piraten nun erfolgreich in die Sommerpause verabschieden.
  
    
EHC Troisdorf
Der EHC Troisdorf ist nicht zu bremsen
(LLW)  Mit einem weiteren Sieg in der Pokalrunde hat der EHC Troisdorf die Spitzenposition in der Pokalrunde der Landesliga gefestigt und ausgebaut.
Die Troisdorfer zeigten in den ersten 20 Minuten eines ihrer besten Leistungen in dieser Saison. Herne wurde förmlich überrannt. Die Fans konnten traumhafte Kombinationen und wunderschöne Tore sehen.
Die ersten fünf Tore schossen Constatin Nocker, Oscar Zimmermann, Lucas Hubert, Patrick Stellmaszyk und Mario Wonde.
Nach diesen sensationellen 20 Minuten war auf Seiten der Troisdorfer etwas die Luft raus und man wurde in der Chancenverwertung etwas nachlässig. Das zeigte sich darin das nur noch ein Tor in den 40 Minuten erzielt werden konnte.
Den Treffer erzielte Sven Jensen.
Troisdorf hat jetzt nur noch 3 Heimspiele bis Saisonende und wird versuchen die Pokalrunde ohne Niederlage zu beenden.
Statement des Trainers André Koslowski: "Das Team hat überragende erste 20 Minuten gezeigt und es freut mich, dass es sechs verschiedene Torschützen gegeben hat. Jede Reihe ist in der Lage Akzente zu setzen und sich ins Spiel einzubringen!"
Die letzten Spiele in der Saison 2018/2019 finden an den kommenden Freitagen im Icedom am Rotter See jeweils um 20:00 Uhr statt.
Die Fans sollten sich die Daten Freitag 22.03.2019, Freitag 29.03.2019 und den Freitag 05.04.2019 im Kalender notieren. Es sind Torreiche Partien zu erwarten, bei denen der EHC Troisdorf versuchen wird seiner Favoritenrolle gerecht zu werden.
  

     
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Samstag 16.März 2019
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