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September 26
                         
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Maximilian Herz kehrt nach einer Saison in der Verbandsliga beim REV Bremerhaven zu den Weserstars zurück. Der 26-Jährige konnte in 14 Spielen beachtliche 23 Tore und 23 Assists erzielen. Aus dem Nachwuchs des REV kommt zudem der junge ukrainische Stürmer Maksym Kovtun nach Bremen. Ausserdem haben Verteidiger Alexander Lutzow, sowie die Stürmer Niklas Apelt und Alexander Yevgenyev ihre weitere Zusage gegeben
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Freitag 22.März 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Mittwoch und Donnerstag, sowie des heutigen Tages mit insgesamt 17 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.



    
Deutscher Eishockey Bund
„Integration im Eishockey“ mit weiteren Meilensteinen / DEB-Programm mit Erfolg umgesetzt
(DEB)  Das Programm „Integration im Eishockey“ des Deutschen Eishockey Bund e. V. (DEB) erreichte in den vergangenen Wochen weitere Meilensteine: Die Saale Bulls aus Halle haben zum Oberliga-Playoff-Auftakt eine öffentlichkeitswirksame Kampagne für Toleranz und gegen Rassismus umgesetzt, die vom DEB und der Yasin Ehliz Sportförderung unterstützt wurde.
Mit den Roten Teufel Bad Nauheim setzt sich in Zukunft ein weiterer Verein aktiv für Integration innerhalb des IIHF-Projekts „hockey is variety“ ein und ist ab sofort Stützpunktverein des Bundesprogramms „Integration durch Sport“ des DOSB.
Die Saale Bulls aus Halle haben ein wichtiges Zeichen für Toleranz und gegen Rassismus gesetzt. Der Auftakt-Spieltag der Playoffs in Halle gegen Memmingen am 15. März 2019 stand unter dem Motto „Sport verbindet Sachsen-Anhalt“. Die Spieler des Oberligisten liefen zum Warmup in speziellen Trikots auf, auf denen mit individuellen Botschaften für einen tolerantes Miteinander geworben wurde. Überdies wurde die Aktion kurz vor Spielbeginn durch den Stadionsprecher vorgestellt.
„Sport verbindet Sachsen-Anhalt“ ist ein Bündnis verschiedener Sportverbände Sachsen-Anhalts, die beschlossen hatten, eine gemeinsame Aktion während der internationalen Wochen gegen Rassismus (11. bis 24. März 2019) ins Leben zu rufen. Entstanden war das Bündnis nach den Geschehnissen in Chemnitz im Jahr 2018.
Manuel Hiemer, Präsident des Landeseissportverbandes Sachsen-Anhalt: „Die Gespräche zwischen Landesverband, den Saale Bulls und deren Kooperationspartner ESV Halle führten schnell zur Einigkeit, die Kampagne an prominenter Stelle zum Playoff-Start durchzuführen. Kinder und Profis der beiden Vereine sollen zukünftig gemeinsam die Botschaft der Aktion „Sport verbindet Sachsen-Anhalt“ transportieren.“
Der DEB unterstützte das Projekt in Halle in Zusammenarbeit mit der Yasin Ehliz Sportförderung. Gemeinsam wurden die Warmup-Trikots gestaltet und finanziert: „Eine vorbildliche Aktion, die wir gerne unterstützen. Denn Eishockey verbindet über sprachliche und kulturelle Barrieren hinweg. So haben wir es selbst erlebt und möchten als Vermittler und Partner im Bereich Integration fungieren“, so Abdullah Ehliz, Vater von Nationalspieler Yasin Ehliz.
Die Yasin Ehliz Sportförderung engagiert sich in den Bereichen Talentförderung sowie Integration. Bundesweit unterstützt sie dabei Vereine oder Projekte im Nachwuchsbereich.
„Wir freuen uns im Themengebiet Integration und Vielfalt im Eishockey einen erfahrenen Partner wie die Yasin Ehliz Sportförderung und die gesamte Familie Ehliz an der Seite zu haben. Sie geben ihre Erfahrungen an andere Familien mit Migrationshintergrund weiter und leisten so eine wichtige Unterstützung im Bereich Integration“, so DEB-Mitarbeiterin Julia Eisenrieder, die für die Integrationsprojekte des DEB zuständig ist.
Innerhalb des mit der IIHF initiierten Projekts „Hockey is variety“ engagieren sich zahlreiche Vereine in Deutschland, um Kindern mit Migrationshintergrund den Zugang zum Eishockey zu ermöglichen. Zu den Stützpunktvereinen im Rahmen des Bundesprogramms „Integration durch Sport“ (DOSB) zählt neben dem EHC Straubing nun auch die Nachwuchsabteilung der Roten Teufel Bad Nauheim. Die Roten Teufel sind damit einer der ersten Eishockey-Vereine in Deutschland, die eine Diversity-Beauftragte in der Organisationsstruktur installiert haben. Darüber hinaus sollen weitere Vereine Stützpunktverein des Bundesprogramms werden. Entsprechende Gespräche mit dem DEB laufen.
Die Zusammenarbeit im Rahmen der DEB-Trainerausbildung mit dem Referentenpool des Bayrischen Landessportverband im Rahmen des Projekts „Integration im Eishockey“ wird fortgesetzt. Eine entsprechende Fortbildungsveranstaltung für alle Trainer des DEB findet im September 2019 statt.
Julia Eisenrieder (Projektstelle Integration im Eishockey) und Karl Schwarzenbrunner (Bundestrainer Ausbildung und Wissenschaft) haben an einem Workshop des DOSB im Rahmen des Bundesprogramms „Integration durch Sport“ teilgenommen. Unter dem Projektnamen „ASPIRE“ haben internationale Sportverbände ihre Best Practices im Bereich Integration vorgestellt und zum übergreifenden Austausch angeregt.
In Baden-Württemberg wurde im Herbst vergangenen Jahres ein vierwöchiges Schnuppertraining für Vorschulkinder umgesetzt. Unter dem Motto „Kleine Helden auf dem Eis“ sind folgende Vereine an der Aktion beteiligt: Freiburg, Ravensburg, Esslingen und Balingen.

U16-Nationalmannschaft: 6-Nationen-Turnier in der Schweiz
Die U16-Nationalmannschaft bestreitet vom 1. bis 6. April 2019 ein 6-Nationen-Turnier in Romanshorn (Schweiz). Für das Turnier nominierte U16-Bundestrainer Stefan Mayer zwei Torhüter, sieben Verteidiger und 13 Stürmer. Zunächst trifft sich die DEB-Auswahl am 30. März in Füssen, um ein Trainingslager zu absolvieren, ehe die Mannschaft am 1. April die Abreise in Richtung Schweiz antritt. Bereits einen Tag danach steht der deutschen U16-Nationalmannschaft in der Gruppe B ab 15.00 Uhr die norwegische Auswahl gegenüber. Am 4. April folgt ab 19.00 Uhr das Duell gegen Italien. In der Gruppe A treffen der Gastgeber aus der Schweiz, Österreich und Dänemark aufeinander.
Die erst- und zweitplatzierten Nationalmannschaften beider Gruppen treten in den Halbfinals am 5. April um 16.00 bzw. 20.00 Uhr an. Die beiden Drittplatzierten der Gruppen treffen in direkten Duellen jeweils am 5. und 6. April um 12.00 Uhr aufeinander. Die Verlierer der Halbfinalbegegnungen treten am 6. April um 16.00 Uhr im Spiel um Platz 3 gegeneinander an. Um 20.00 Uhr folgt am gleichen Tag das Finale des 6-Nationen-Turniers.
Stefan Mayer, U16-Bundestrainer: „Das letzte Turnier der Saison steht für unsere U16-Nationalmannschaft vor der Tür. Wir möchten unsere gute Leistung vom Turnier in Deggendorf bestätigen. Die Jungs sollen anschließend ihren Weg in Richtung U17-Nationalmannschaft konsequent weitergehen.“
  
    
Eisbären Berlin
Eisbären empfangen Chicago Blackhawks am 29.09. zur 2019 NHL Global Series Challenge
(DEL)  Die National Hockey League (NHL) und die National Hockey League Players’ Association (NHLPA) geben heute in Zusammenarbeit mit Live Nation Sweden bekannt, dass die Buffalo Sabres, Chicago Blackhawks, Philadelphia Flyers und Tampa Bay Lightning an der 2019 NHL Global Series in Europa teilnehmen werden. Im Rahmen dieser Spiele empfangen die Eisbären Berlin in der 2019 NHL Global Series Challenge am 29. September 2019 um 19:30 Uhr in der Mercedes-Benz Arena Berlin die Chicago Blackhawks.
„Das wird ein absolutes Highlight für unsere Fans, Partner und die Stadt Berlin!“, sagt Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee. Wir freuen uns darüber, Ende September ein Gründungsmitglied der besten Liga der Welt, mit einer fast 100jährigen Geschichte in Berlin zu Gast zu haben. Es wird für unsere Spieler ein Erlebnis, gegen eins der erfolgreichsten NHLTeams der letzten Jahre zu spielen."
Die Eisbären Berlin spielten bisher einmal gegen ein Team aus der NHL. Am 28. September 2008 unterlag der DEL-Rekordmeister den Tampa Bay Lightning im dritten Spiel in der o2 World überhaupt mit 1:4. Das einzige Tor vor mehr als zehn Jahren hatte die ewige #20 der Eisbären, Denis Pederson, zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung erzielt.
Tickets und VIP/Hospitality-Pakete für das Spiel der Eisbären gegen die Blackhawks werden ab 27. März 2019 (Mittwoch), 9 Uhr über www.eisbaeren.de/nhl und die Eisbären-Tickethotline (030) 97 18 40 40 erhältlich sein. Eisbären-Dauerkarteninhaber erhalten ein exklusives Vorkaufsrecht, das sie für bis zu vier Tickets am 25. und 26. März 2019 über den Eisbären-Onlineshop und die Tickethotline wahrnehmen können.
Die Blackhawks und Philadelphia Flyers spielen ihr erstes Spiel der Saison 2019/20 gegeneinander in der O2 Arena in der Hauptstadt der Tschechischen Republik, Prag, am 4. Oktober 2019. Die Buffalo Sabres und Tampa Bay Lightning werden am 8. und 9.November 2019 (Freitag und Samstag) in zwei Hauptrunden-Spielen im Ericsson Globe in Stockholm (SWE) aufeinandertreffen.
  
    
Düsseldorfer EG
Das Viertelfinal-Duell gegen Augsburg geht weiter: Spiele 4 und 5 am Wochenende!
(DEL)  Umkämpft, hektisch, emotional: Crunch Time! Im heißen Viertelfinal-Duell zwischen der Düsseldorfer EG und den Augsburger Panthern steigen die nächsten beiden Runden. Die Rot-Gelben gehen mit einer 2:1-Serienführung in die Spiele 4 und 5. Am morgigen Freitag, 22. März (19.30 Uhr), freut sich die DEG auf mehr als 11.000 Fans im stimmungsvollen ISS DOME, die das Team um Kapitän Alex Barta anfeuern werden. Erstes Bully am Sonntag ist um 14.00 Uhr, dann wieder im mit 6.139 Zuschauern ausverkauften Curt-Frentzel-Stadion zu Augsburg.
  
    
Bayreuth Tigers
Tigers wollen den nächsten Schritt
(DEL2)  Mit 2-0 nach Siegen führt man in der ersten Playdown-Serie gegen den Deggendorfer SC aber man stellt sich im Lager der Oberfranken auch darauf ein, dass die Niederbayern weiter alles versuchen werden, denn erst nach 4 Siegen ist so eine Serie entschieden.
Zweimal wechselten die Spielverläufe innerhalb der einzelnen Partien eklatant und jeweils in der Verlängerung hatten die Wagnerstädter das bessere Ende für sich. Spielerische Vorteile sind sicher auf Seiten der Gelb-Schwarzen zu verzeichnen – DSC Trainer Collins sprach das bei der PK in Bayreuth auch klar an – doch der 14. der Hauptrunde versucht das auf seine eigene Art wett zu machen und hält damit die Spiele bisher sehr eng. Das sind genauso wie eher torarme Begegnungen typische Indizien solcher Überlebenskämpfe in den Playdowns und man geht davon aus, dass sich das auch in den nächsten Spielen zu fortsetzen könnte.
Nicht zufrieden ist Deggendorfs Trainer Collins bisher mit der Performance seiner erfahrenen Leistungsträger und äußerte diese Kritik auch öffentlich deutlich. Die drei Kontingentstürmer des DSC aus Nordamerika sammelten z.B. bisher erst 2 Punkte (1 Tor) auf ihren Konten und außer Verteidiger Gläßl konnte noch kein weiterer Spieler mehr als einen Punkt beisteuern. Dagegen konnten die drei stürmenden Skandinavier vom roten Main neben Topscorer Kolozvary (1T, 3A) bisher 6 Punkte (3 Tore) verbuchen. Beim DSC gab es in Spiel 2 auch einen Torwartwechsel von Bacashihua zu Brenner wegen Verletzung im sonst gut gefüllten Kader und bei den Tigers hatte man am Ende dieser Partie nur noch 8 einsatzfähige Stürmer auf der Spielerbank, sodass die 5 Tage Pause ihnen ganz gelegen kamen. Kraft tanken und Blessuren so gut wie möglich kurieren steht hauptsächlich an, denn das sind alles Spuren eines Abnutzungskampfes wie er auch zu erwarten war.
Wie tief die Bayreuther insgesamt schon in den Playdown-Modus eingetaucht sind zeigen auch die kurzen und knappen Aussagen von Coach Kujala. „Wir lamentieren nicht und viel reden bringt in dieser Phase sowieso nichts, denn die Wahrheit liegt nun noch mehr auf dem Eis als in der regulär season und darauf richten wir unseren Fokus“, antwortete er auf die Frage nach einem Resümee der bisherigen Spiele mit Ausblick auf den weiteren Serienverlauf. Weder zu den Verletzungen oder zum Kader allgemein gab er größere Auskünfte, auch hier wieder mit dem schmunzelnden Hinweis „das ist in solchen Serien nicht üblich und hat auch seine guten Gründe“. Mehr als ein „wir wissen, dass uns noch ein harter Weg bevorsteht“, war ihm diesmal nicht zu entlocken. Daneben bremst er völlig zu Recht auch jegliche vorzeitige Euphorie mit der Bemerkung „Freuen können wir uns später, wir haben noch nichts erreicht, die Serie ist noch total offen“.
Freitag um 20 Uhr steht Spiel 3 im Tigerkäfig an und Sonntag um 18.30 Uhr folgt dann Spiel 4 wieder an der Trat. Spannung und Dramatik in einem echten KO-Fight für beide Teams gab es bisher zu Hauf und so ist es angerichtet für weitere stimmungsvolle Duelle.
Tickets für Heimspiele der Tigers finden sich hier: Online-Tickets oder in den bekannten Vorverkaufsstellen. Die Geschäftsstelle öffnet zusätzlich am Donnerstag von 17 bis 19 Uhr und Sa 10 bis 12 Uhr. Dort oder beim Heimspiel neben dem Fanstand gibt es auch Tickets für die Partie am kommenden Sonntag in Deggendorf.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
„Für mich ist immer noch alles möglich!“ - Trainer Danny Naud vor den anstehenden Playoff-Partien
(DEL2)  Die Eispiraten sind im Playoff-Fieber! Auch wenn die Westsachsen nach dem vergangenen Wochenende mit 0:2 in der Serie gegen die Löwen Frankfurt zurückliegen. Schon morgen steht das dritte Aufeinandertreffen der beiden Clubs an, am Sonntag dann das Spiel vier. Im Vorfeld der beiden Begegnungen stand Cheftrainer Danny Naud den Journalisten in der Medienrunde wieder Rede und Antwort, wollte über seinen Matchplan und verschiedene Taktiken aber nicht zu viel preisgeben.
Im Detail sprach der Eispiraten-Headcoach über…
… die ersten beiden Playoff-Partien: Wir haben in Frankfurt eigentlich ein gutes Spiel gemacht. Es war schwer, nach den drei Spielen gegen Kassel, die auch sehr emotional waren, in die neue Serie zu kommen. Aber wir waren nach dem ersten Drittel gut dabei. Auch zu Hause haben wir sehr gut gespielt. Gerade im Powerplay und in Unterzahl waren wir ganz gut, haben nach vorn immer wieder Druck gemacht. Man hat keinen Unterschied zwischen den ersten und den zehnten Platz gesehen. Das macht auch Mut. Wir müssen weiter hart arbeiten und nicht aufgeben. Für mich ist immer noch alles möglich.
… taktische Veränderungen: Vielleicht wird es Änderungen geben, vielleicht auch nicht. Wir haben geschaut, was wir gut germacht und nicht so gut gemacht haben. Frankfurt hat auch einige Umstellungen im Spiel gehabt. Wir haben das in der Videoanalyse mit den Jungs ausgewertet. Es ist wichtig die Spiele zu schauen, vor allem bis zum Ende. Die Spiele sind sehr eng und wenn wir uns gut vorbereiten und reagieren, dann kann das ein Plus für uns sein und am Ende vielleicht sogar zwischen Sieg oder Niederlage machen.
… das Personal: Patrick Klöpper wird weiter nicht dabei sein. Er absolviert nach seinem Kieferbruch ein Aufbauprogramm. Es kann sein, dass wir bei den Kontingentstellen etwas verändern, aber dazu will ich jetzt gar nicht viel sagen. Ihr müsst verstehen, dass nun Playoffs sind. Der fünfte Ausländer wird aber auf jeden Fall auch auswärts mit dabei sein und das Team auf dem Eis unterstützen.
… die Möglichkeiten in den Playoffs: Es kann so viel passieren in den Playoffs, das ist wie in jeder anderen Sportart auch. Wir konzentrieren uns nun erstmal auf Freitag. Ein 1:2 würde erstmal schöner aussehen als ein 0:3. Aber um am Ende ein Finale spielen zu können oder dieses sogar zu gewinnen, benötigst du ganz viel. Du brauchst Glück, die ein oder andere Schiedsrichterentscheidung für dich und und und. Wenn du Meister werden willst, muss alles gut laufen.
… seine Eingewöhnung in Crimmitschau: Es ging alles ganz schnell. Ich habe mittlerweile aufgehört die Jahre zu zählen. Seitdem ich 24 bin, lebe ich in Europa und Deutschland. Ich bin die meisten Jahre hier gewesen. Ich bin hier mittlerweile genau so zu Hause wie in Kanada. Man muss sich sicherlich anpassen, jeder Ort ist schließlich anders. Aber Deutschland bleibt Deutschland und ich bin sehr gern hier.
  
    
Deggendorfer SC
Für den DSC geht es am Wochenende ums Ganze
(DEL2)  Für den Deggendorfer SC steht ein besonders wichtiges Wochenende in  
den diesjährigen Playdowns der DEL2 vor der Tür. Nach den beiden  
Auftaktniederlagen gegen die Bayreuth Tigers steht das Team von  
Trainer Kim Collins unter Druck, endlich den ersten Sieg landen zu  
müssen, da die Best-Of-Seven-Serie im schlechtesten Fall bereits am  
Sonntag beendet sein könnte.
Die beiden bisherigen Partien hätten kaum mehr Höhen und Tiefen haben  
können. Nachdem man am Freitag bei den Tigers bereits auswärts mit 0:2  
führte, bauten die DSC-Cracks im Laufe der Partie immer weiter ab und  
man verlor am Ende noch mit 3:2 nach Verlängerung. Ein ähnliches Bild  
zeigte sich dann am Sonntag im Heimspiel gegen die Franken, nur lagen  
dieses Mal die Deggendorfer zur Hälfte der Partie mit 0:3 zurück. Nach  
zunächst schwachem Auftritt kämpften sich die Deggendorfer zurück in  
die Partie und erzielten sogar kurz vor Ende der regulären Spielzeit  
noch den Ausgleichstreffer. Dies sollte jedoch nichts mehr bringen,  
denn erneut saßen die Tigers in der Overtime am längeren Hebel und  
entschieden das Spiel durch ein Tor von Topscorer Ville Järveläinen.
Speziell von seinen Leistungsträgern fordert Kim Collins nun an diesem  
Wochenende deutlich mehr. "Erwarte von Leistungsträgern, dass sie die  
Besten sind", so der DSC-Trainer, der nach den beiden schwachen  
Auftritten seines Teams sichtlich angefressen ist. Verzichten muss  
Collins dabei am Freitag im nächsten Auswärtsspiel dabei vielleicht  
auf Torhüter Jason Bacashihua und Verteidiger Mathias Müller. Beide  
sind derzeit angeschlagen und ein möglicher Einsatz entscheidet sich  
kurzfristig. Spielbeginn am Freitag in Bayreuth ist um 20 Uhr, während  
Spiel 4 am Sonntag in Deggendorf wie gewohnt um 18:30 Uhr startet.
  
    
Dresdner Eislöwen
Nächste Spiele im Playoff-Viertelfinale
(DEL2)  Fortsetzung der Serie im Playoff-Viertelfinale: Für die Dresdner Eislöwen stehen am Wochenende die Spiele #3 und #4 auf dem Programm.  
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: "Es steht 1:1 in der Serie, alles ist offen. Wir denken von Spiel zu Spiel, müssen weiterhin extrem fokussiert sein. Gerade mit Blick auf Tim Heyter, der einen guten Job macht, ist es mir wichtig an dieser Stelle auch einmal das Thema Nachwuchseinbindung zu thematisieren. Als Trainer und als Team ist es unsere Aufgabe, den Jungs, die sich anbieten und viel investieren, die Möglichkeiten zu geben, sich zu beweisen und zu entwickeln. Jeder macht Fehler – ob alt oder jung, ob Trainer oder Spieler. Wichtiger ist, wie man damit umgeht und was man daraus lernt." 
Tim Heyter: „Ich hatte die Möglichkeit, zum Saisonbeginn zunächst in Erfurt erste Erfahrungen zu sammeln. Der Start bei den Profis hat für mich viele neue Aspekte mit sich gebracht. Das Tempo ist anders, es geht viel körperbetonter zur Sache. Es war ein besonderes Gefühl, das erste Mal in Dresden bei einem Pflichtspiel für die Profis auf dem Eis zu stehen – und dann noch in den Playoffs. Meine Teamkollegen haben mir die Anpassung leicht gemacht. Ich konnte beispielsweise von Georgijs Pujacs viel lernen.“
Spiel #3 steigt am Freitag, 22. März um 20 Uhr bei den Bietigheim Steelers. Die Freiberger Auszeit überträgt den Auswärtsauftritt via SpradeTV. Am Sonntag, 24. März um 17 Uhr empfangen die Eislöwen den Viertelfinalgegner erneut in der heimischen EnergieVerbund Arena. Kassen und Arenatüren öffnen um 15.30 Uhr; der VIP-Raum um 16 Uhr. Die HSR Patrick Gogulla und Carsten Lehnart leiten beide Partien. 
 
    
Löwen Frankfurt
Spiel 3: Löwen wollen erneut zuhause zuschlagen
(DEL2)  Am Freitag, den 22. März 2019 steht für die Löwen Frankfurt nach einer für die Playoffs ungewöhnlich langen Pause von fünf Tagen Spiel 3 der Viertelfinalserie gegen die Eispiraten Crimmitschau an. Die Löwen konnten die ersten beiden Spiele der Best-of-Seven-Serie für sich entscheiden und benötigen nur noch zwei Siege zum Einzug ins Halbfinale. Spielbeginn ist am Freitag um 19:30 Uhr in der Frankfurter Eissporthalle.
Wie gewohnt halten wir euch mit unserem Live-Ticker, auf Facebook, Twitter und Instagram auf dem Laufenden. Das Spiel wird zudem auf SpradeTV übertragen.
Rückblick aufs letzte Spiel: Spannend bis zum SchlussDie Löwen legten in Sachsen los wie die Feuerwehr und gingen schon nach 56 Sekunden durch Brett Breitkreuz in Führung. Erst durch das erste Powerplay des Abends (6. Spielminute) wurden die Eispiraten gefährlicher und konnten im zweiten Powerplay ausgleichen (10.). Doch auch die Löwen waren im 2. Drittel durch ein Powerplaytor von Eddie Lewandowski (29.) erfolgreich und konnten die Führung wiederherstellen. Im Anschluss schwächte man sich durch unnötige Strafen und die Eispiraten gingen das erste Mal in der Serie in Führung (33. und 36.). Mit dem Stand von 3:2 gingen die beiden Mannschaften in die zweite Pause.
Die Löwen kämpften gegen den Rückstand und konnten mit dem Ausgleichstreffer durch Adam Mitchell (49.) das Momentum zurück auf die eigene Seite holen und vier Minuten später durch Kevin Maginot wieder in Führung gehen (53.). Kurz vor Schluss kam es zu ähnlichen Szenen wie schon beim vorigen Spiel in Frankfurt. Die Crimmitschauer zogen wieder den Torhüter, woraufhin die Löwen das leere Tor trafen (60. ). In der selben Spielminute, Sekunden vor Schluss, erzielten die Eispiraten nochmals den Anschlusstreffer. Der Treffer kam jedoch zu spät und galt nur der Ergebniskosmetik.
Die Zahl des letzten Spiels: 1616 Strafminuten und einen Penalty sammelten die Löwen im letzten Spiel und schwächten sich dadurch immer wieder selbst, was den Sachsen gute Möglichkeiten bot. Zweimal nutzten die Eispiraten das Überzahlspiel und machten im Powerplay die wichtigen Ausgleichstreffer. Doch auch die Eispiraten spielten zu undiszipliniert und sammelten 12 Strafminuten. Die Löwen konnten diese Überzahl einmal ausnutzen.
Die Stimmen zum letzten Spiel:Daniel Naud (Trainer Eispiraten Crimmitschau):
„Wir haben heute alles gegeben und müssen uns auch bei den Fans bedanken. Wir hatten leider ein schlechten Start ins Spiel, haben früh hinten gelegen, aber wir haben uns gut zurückgekämpft und nie aufgegeben. Unsere Specialteams waren sehr gut und meine Jungs haben alles gegeben. Sicher tut diese Niederlage weh, aber wir müssen sie direkt vergessen und bereit sein für nächsten Freitag. Wir haben gut gespielt und wir wissen, dass wir Frankfurt schlagen können.“
Matti Tiilikainen (Head Coach Löwen Frankfurt):
„Wir sind gut ins Spiel gestartet. Auch die anschließenden ersten fünf Minuten waren gut, aber Crimmitschau hat stark gespielt und war im 2. Drittel besser. Ich bin froh, dass wir dieses Spiel gewonnen haben, trotz der vielen Strafen. Wir haben nur selten fünf gegen fünf gespielt, aber beide Mannschaften haben ein gutes Penaltykilling. Ich bin wirklich glücklich, aber wir müssen beim nächsten Mal stärker spielen - sowohl physisch als auch mental.“
  
    
EHC Freiburg
Das zweite Playdown-Wochenende steht bevor
(DEL2)  die Mission Klassenerhalt ist weiterhin in vollem Gange. Die Spiele drei und vier stehen unmittelbar bevor. Am Freitag geht es nach Bad Tölz, am Sonntag ist Heimspiel in der Franz-Siegel-Halle.
Was ist passiert? Nachdem es der EHC Freiburg aufgrund der schlechteren Platzierung in der Hauptrunde verpasst hatte, sich das Heimrecht zu sichern, begannen die Playdowns mit dem Auswärtsspiel in Bad Tölz am Freitagabend. Freiburg agierte clever und hielt vor allem das eigene Gehäuse sauber. Am Ende stand ein 2:0 Auswärtssieg auf der Anzeigetafel.
Zwei Tage später bei Spiel zwei bot sich den Zuschauern in der Franz-Siegel-Halle ein hochspannender und emotionaler Overtime-Krimi. Es dauerte bis zur 68 Spielminute ehe EHC-Stürmer Jozef Balej nach minutenlangem Dauerdruck der Löwen den viel umjubelten Siegtreffer für die Wölfe erzielte. 3:2 für den EHC hieß es nach Spielende und damit verbunden die zwei zu null Serienführung.
Wie geht es weiter? EHC-Trainer Jan Melichar bringt es auf den Punkt „Wir haben die Schlacht gewonnen, aber noch nicht den Krieg“. Besonders EHC-Fans wissen, wie schnell so eine Serie drehen kann. In der letztjährigen Playdown-Runde (ebenfalls gegen die Tölzer Löwen) konnten die Bayern die ersten beiden Spiele für sich entscheiden. Der EHC drehte die Serie am Ende und sicherte sich mit 4:3 Siegen den Klassenerhalt.
Spiel drei der Best-of-Seven-Serie findet am Freitag (19:30 Uhr) erneut auswärts bei den Tölzer Löwen statt. Am Sonntag (18:30 Uhr) heißt es dann wieder Heimspiel in Freiburgs Westen. Ein mögliches fünftes Spiel findet am darauf folgenden Dienstag wieder in Bad Tölz statt.
Tickets: Die Begegnungen in Bad Tölz und Freiburg können für jeweils 5,50 Euro im Livestream auf sprade.tv verfolgt werden. Tickets für das Heimspiel am Sonntag in Freiburg gibt es an der Abendkasse, der Geschäftsstelle, den Vorverkaufsstellen unseres Partners Reservix sowie online im Ticketshop. Karten für das Auswärtsspiel in Tölz gibt es im Onlineshop der Löwen.
  
    
MEC Saale Bulls Halle
SAALE BULLS ERREICHEN PLAYOFF-VIERTELFINALE!
(OLN)  Man hätte das Drehbuch kaum besser schreiben können für das hinter uns liegendePlayoff-Achtelfinale gegen den ECDC Memmingen Indians. Letztlich reichten den Saale Bulls drei Spiele, um die Best-of-five-Serie zu gewinnen und damit vorzeitig ins Viertelfinale der Aufstiegs-Playoffs einzuziehen.
Alle drei Duelle boten das, was Playoffs eben ausmacht: hart umkämpfte Spiele, knappe Entscheidungen, Verlängerungen, Emotionen auf und neben dem Eis.
Spiel 1: Saale Bulls vs. ECDC Memmingen Indians (15.03.2019):
Schon im ersten Spiel zeigte sich schnell, dass Memmingen ein harter Brocken werden wird, der den Saale Bulls das Leben schwer machen sollte. Beim Stand von 2:2 nur wenige Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit sahen sich alle Zuschauer im Sparkassen-Eisdom schon in der Verlängerung, doch dann markierte Jan-Niklas Pietsch nur 2,4 Sekunden vor Abpfiff den glücklichen Siegtreffer.
Spiel 2: ECDC Memmingen Indians vs. Saale Bulls (17.03.2019);
Gewarnt nach dem ersten Spiel zu hause, machte sich das Team von Head Coach Ryan Foster bereits am Samstag auf die 500 km weite Reise nach Memmingen - man wollte nichts riskieren und ausgeruht in das nächste Duell starten.
Unterstützt wurde das gesamte Vorhaben durch unseren Partner Atlantis GmbH/ Smaugs Treasur, der die Hotel-Übernachtung für die Mannschaft sponserte.
Und es sollte sich zeigen, dass dies die richtige Entscheidung war, denn die Bulls begannen Spiel dominant und erfolgreich, ließen sich von der imposanten Zuschauerkulisse im Stadion am Hühnerberg nicht beeindrucken. Doch wie schon beim ersten Spiel hielten die Indians gut dagegen und egalisierten gar eine 2-Tore-Führung der Bulls. So kam es, wie es kommen musste - man hängte beim Stand von 3:3 eine Zusatzschicht dran - die Entscheidung fiel in der Overtime (20 Minuten, sudden death). Und wieder hatten die Saale Bulls das glücklichere Händchen, Dominik Patocka erzielte nach nur knapp 3 Minuten den Siegtreffer.
Spiel 3: Saale Bulls vs. ECDC Memmingen Indians (19.03.2019);
Aufgrund der ersten beiden Siege hatte Halle bereits im dritten Spiel am Dienstag den ersten "Matchpuck" - mit einem weiteren Sieg vor heimischer Kulisse würde man die Serie komplett machen und vorfristig ins Viertelfinale einziehen.
Den besseren Start erwischten dieses Mal jedoch die Gäste aus Bayern, die gleich zweimal in Führung gehen konnten. Doch die Bulls lassen sich nur ungern die Butter vom Brot nehmen und schlugen nicht nur zweimal zurück, sondern zogen nach dem zweiten Ausgleich mit weiteren vier Toren uneinholbar davon.
  
    
ERV Schweinfurt
Saisonausklang im Icedome
(BYL)  Am Samstag, den 30.03.2019, findet ab 14 Uhr das Abtaufest der Mighty Dogs im Icedome statt.
Bevor aber abgetaut wird, flitzen noch die Mighty Dogs Juniors über das Eis. Am Samstag, den 23.03.2019, findet das Heimturnier der U11 im Icedome statt. Neben zwei Mannschaften der Mighty Dogs Juniors nehmen noch der Höchstadter EC, der ECE Eppelheim und der EHC 80 Nürnberg am Turnier teil. Los geht’s um 9:30 Uhr mit den gleichzeitig laufenden Partien der Mighty Dogs Juniors A gegen den EHC 80 Nürnberg und des Höchstadter EC gegen den ECE Eppelheim. Um 11:45 Uhr treffen dann beide Mannschaften der Mighty Dogs Juniors aufeinander. Der Sieger des U11 – Turniers wird um 16 Uhr gekürt.
Mit acht teilnehmenden Mannschaften ist das Turnier der U9 komplett ausgebucht. Die Mighty Dogs Juniors treffen am Samstag, den 30.03.2019, auf die Teams des EHC 80 Nürnberg, des Höchstadter EC, der Young Dragons Erfurt, des ETC Crimmitschau, des EHF Passau, des Deggendorfer SC und des EV Moosburg. Die Mighty Dogs Juniors starten um 9:30 Uhr gegen den Höchstadter EC in das Turnier, währenddessen parallel die Partie zwischen den EHC Nürnberg und der Young Dragons Erfurt läuft. Der Turniersieger wird um 19:30 Uhr geehrt.
An beiden Terminen freuen sich die Nachwuchsmannschaften über zahlreiche Unterstützung! Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.
Außerdem findet am Samstag, den 30.03.2019, ab 14 Uhr das Abtaufest der Mighty Dogs statt. Nach dem erfolgreichen Klassenerhalt der Mighty Dogs will die Mannschaft bei Speis und Trank an diesem Abend die Saison mit ihren Fans ausklingen lassen. Unter anderem werden gegen 16 Uhr die Game-Worn-Trikots der Saison 2018/19 versteigert. 
  
    
EHC Neuwied Bären
ASAS und die Bären: Partnerschaft mit Weitblick
(RLW)  Dem neuen Nachbarn gefiel es direkt gut im VIP-Raum des Neuwieder Icehouses. Von Anfang an fühlte er sich wohl, aber schon schnell machte Safa Bayar Yavuz den Verantwortlichen des EHC „Die Bären“ 2016 deutlich: „Jetzt will ich aber auch mal runter.“ Yavuz ist der Eigentümer des in 80 Länder exportierenden Aluminium-Industrie-Global-Players ASAS mit fünf Produktionsstätten in der Türkei, über 2400 Mitarbeitern und seiner neuen Europazentrale auf dem ehemaligen Rasselsteingelände in Neuwied, wo sich nicht nur ein neuer Produktionsstandort befindet, sondern auch attraktiver Wohnraum geschaffen wird. „Mal runter“, damit meinte der ASAS-Chef, das Eishockey-Fieber in der Deichstadt selbst dort aufsaugen zu wollen, wo dessen Herz schlägt. Mitten unter den Fans, mittendrin im Trubel. Yavuz ist begeistert bei seinen beiden Heimspielbesuchen, kommt als sympathisches Neumitglied der Bären-Familie an und steckt schnell in seinem eigenen Fantrikot mit der Rückennummer 61. „Wie man es unter guten Nachbarn tut, haben wir Herrn Yavuz eingeladen, und waren gespannt, wie das Gefühl Bärenhöhle bei ihm ankommt“, erklärt EHC-Teammanager Carsten Billigmann. Wer auf Anhieb zu den Fans will und direkt das Bären-Jersey überstreift, ist direkt infiziert vom Neuwieder Eishockeyfieber. Yavuz informierte sich über den Kufensport und ist hellauf begeistert: „Die Tradition, die vielen Ehrenamtlichen, die hier voller Herzblut arbeiten, die Nachwuchsförderung, die Fankultur – hier wird förderungswürdiges Vereinsleben gelebt. Hier unterstützt man gerne. Eishockey in Neuwied, das ist etwas Besonderes. Das fesselt einen von Anfang an.“
Es gehört zur Philosophie des Großunternehmens, in den Bereich Kunst, Jugend und Sport aktiv zu sein. In der Türkei hat die ASAS-Führungsriege zum Beispiel ein eigenes Basketballteam für die Kinder seiner Bediensteten gegründet. Jetzt zählen neben den hoch hängenden Körben auch Schlittschuhe und Pucks zu den Steckenpferden. „Wir stehen für Langfristigkeit. Und so legen wir auch unsere Partnerschaft mit dem EHC aus“, betont Yavuz. „Wir wollen den Eishockey-Standort Neuwied langfristig etablieren und haben jetzt einen ersten Schritt gemacht.“
„Es ist eine Kooperation, die über Finanzielles hinausgeht“, betont Billigmann. „Wir sind stolz, dass zu unseren vielen, langjährigen Sponsoren ein neuer namhafter, renommierter Partner wie ASAS dazugewonnen wurde“, freut sich die Vereinsvorsitzende Sandra Fischer. Aber die Bäume, das betonen die EHC-Macher, wachsen nicht in den Himmel. Keiner werde den Fehler machen, direkt von null auf hundert durchstarten zu wollen. Das gehe im Sport in den meisten Fällen über kurz oder lang nach hinten los. Man baue mit Verstand und Geduld mit Weitblick etwas auf.
  
    
Grefrather EG
Grefrath Phoenix mit letztem Saisonspiel bei den Eisadlern
(LLW)  Bereits seit knapp zwei Wochen ist das Eis aus dem Grefrather EisSport & EventPark verschwunden. Die letzten rot und blau eingefärbten Reste der Spielzeit 2018/19 tauen vor der Eishalle in der Frühlingssonne. Bevor für die Grefrather EG nun die sechsmonatige Sommerpause und damit endgültig die eisfreie Zeit beginnt, kommt es am Freitagabend (20.00 Uhr) bei den Dortmunder Eisadlern zum letzten Spiel der Saison.
Während es für die GEG lediglich noch darum geht, sich mit einem guten Ergebnis aus der Saison zu verabschieden und eventuell noch den einen oder anderen Konkurrenten hinter sich zu lassen, dürfen sich die Gastgeber aus dem Ruhrgebiet zumindest noch theoretisch Hoffnungen auf den Regionalliga-Aufstieg machen.
Zwar trennt Schlusslicht Grefrath in der Tabelle derzeit gerade einmal ein Zähler von den drittplatzierten Eisadlern, mit drei weiteren noch ausstehenden Spielen haben die Dortmunder jedoch auch noch weitere Möglichkeiten, Punkte zu sammeln.
Erst vor drei Wochen kam es ebenfalls in Dortmund zum Hinspiel zwischen den beiden Teams. Aus terminlichen Gründen hatte die GEG ihr Heimspiel ins Eissportzentrum Westfalen verlegen müssen und dort etwas überraschend zwei Drittel lang wie der sichere Sieger ausgesehen. Schlussendlich musste man sich den Eisadlern doch noch mit 4:5 nach Penaltyschießen geschlagen geben.
Angesichts einiger Ausfälle geht das Team von der Niers auch diesmal nicht als Favorit ins letztmalige Rennen um die Punkte. Dennoch geht GEG-Trainer Karel Lang davon aus, mit einem motivierten und schlagkräftigen Team anreisen zu können. Ähnlich wie zuletzt beim 9:7-Auswärtserfolg gegen den Regionalligisten aus Frankfurt möchten die Blau-Gelben auch in Dortmund alles in die Waagschale werfen.
Karel Lang: “Im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir meiner Meinung nach eine gute Saison gespielt. Nun wollen wir uns auch vernünftig in die Sommerpause verabschieden. Am liebsten mit einem Erfolgserlebnis”.
Mit einem Sieg bei den Ruhrstädtern könnten die Feuervögel zumindest vorübergehend noch einmal auf den dritten Tabellenplatz vorrücken. Für Mannschaft und Fans der Blau-Gelben wäre dies sicherlich ein gelungener Saisonabschluss.
  
    
Salzgitter Icefighters
Icefighters beenden Meisterrunde auf Rang drei
(RLN)  Mit zwei Torlos-Niederlagen verabschiedeten sich die TAG Salzgitter Icefighters am Wochenende aus der aktuellen Saison. Nach einem 0:6 (0:1, 0:1, 0:4) beim Hamburger SV am Freitag und einem 0:4 (0:1, 0:1, 0:2) gegen die Chemnitz Crashers am Sonntag, müssen sich die Stahlstädter mit Rang drei der Abschlusstabelle in der Meisterrunde der Regionalliga Nord/Ost zufrieden geben.
Dabei litt das Team von Radek Vit auch unter der geringen Personalstärke. Mit lediglich neun Feldspielern war man bei den Hanseaten angereist, gegen die Crashers waren es immerhin 14. Der Grund für die Ausfälle lag in erster Linie bei den Langzeitverletzten und den gesperrten Spielern aus dem Hinspiel gegen Schönheide. Mit Thomas Herklotz, Justin Spenke und Petr Binias fehlten den Grün-Schwarzen gleich drei Leistungsträger. "Man hat gesehen, dass beispielsweise einem Luca Häufler, der für sein Alter sehr stark spielt, die Nebenleute fehlten. Aber auch davon abgesehen merkt man, dass es an Abschlussqualität fehlt, wenn du dreieinhalb Spiele lang keine Tore schießt", so der Coach.
Trotzdem man sich in beiden Spielen jeweils zwei Drittel lang noch gut zur Wehr setzen konnte, wirkte sich vor allem in Hamburg die dünne Personaldecke aus – im letzten Abschnitt klingelte es gleich vier Mal im Tor der Gäste, gegen Chemnitz immerhin nur zweimal. "Wir hatten in beiden Partien durchaus Möglichkeiten, haben diese aber nicht genutzt. Man hatte auch das Gefühl, dass sich jeder Spieler in der Pflicht gefühlt hat, für Tore zu sorgen. Dadurch haben wir die Defensive zu sehr vernachlässigt", sagte Vit.
So hinterlassen 228 Minuten ohne Torerfolg einen etwas bitteren Beigeschmack nach einer guten Spielzeit, in der die Icefighters gezeigt haben, dass sie durchaus die Ambitionen haben, um die vorderen Plätze mitzuspielen. Das Finale um den Nordost-Titel bestreiten ab dem kommenden Wochenende der ECW Sande und die Schönheider Wölfe.
  
    
ECW Sande Jadehaie
Nord-Meister trifft auf Ost-Meister - Spiel eins der Best-of-Three-Serie steigt am Samstag um 19:30 Uhr im „Wolfsbau Schönheide“
(RLN)  Es ist angerichtet: Der ECW Sande trifft im Playoff-Finale um den Meistertitel in der Eishockey-Regionalliga Nord/Ost auf die Schönheider Wölfe.
„Wenn mir vor der Saison jemand gesagt hätte, dass wir als Aufsteiger die Meisterschaft in der Nord-Staffel holen und jetzt auch noch um den Nord/Ost-Titel spielen, hätte ich ihn für verrückt erklärt“, sagt Witalij Saitz. Dann fügt er hinzu: „Ich muss der Mannschaft und dem Trainer ein großes Lob aussprechen. Sie haben nicht nur mich, sondern sehr viele Eishockeyfans begeistert.“
Wie weit die Begeisterung des 1. Vorsitzenden der Jadehaie reicht, wird deutlich, wenn man auf den Kilometerstand seines Autos blickt. „Ich war in dieser Saison bei jedem Spiel dabei und werde auch am Samstag nach Schönheide reisen. Hoffentlich kommen am letzten März-Wochenende dann nicht noch mal 1.200 Kilometer obendrauf“, fügt der 45-Jährige mit einem Schmunzeln hinzu.
Das Playoff-Finale wird im Modus „Best of Three“ ausgespielt. Das Team, das also zuerst zwei Spiele gewinnt, ist Nord/Ost-Meister. Das erste Finalspiel findet am Samstag ab 19.30 Uhr im „Wolfsbau Schönheide“ statt. Spiel zwei steigt eine Woche später in der Eishalle Sande (19.30 Uhr). Sollte ein drittes Finalspiel um den Meistertitel notwendig sein, wird dieses tags darauf am Sonntag, 31. März, ab 17.00 Uhr wieder in Schönheide im Erzgebirge stattfinden.
„Wenn man ein Finale spielt, möchte man es auch gewinnen“, blickt Trainer Sergey Yashin auf die kommenden Partien. „Ich habe mir ein Schönheide-Spiel angeguckt, das vor ein paar Wochen live im Internet gestreamt wurde. Das Problem: Einige Spieler waren verletzt, ein paar Leistungsträger haben gefehlt und somit werden wir wohl auf eine ganz andere Mannschaft treffen. Fakt ist aber: Wir spielen zuerst auswärts, was gar nicht so schlecht ist, weil wir unser Spiel durchziehen können und der Druck erst mal bei den Wölfen liegt.“ 
Der beste Beweis dafür, dass man im Erzgebirge nichts anbrennen lassen möchte, ist die Tatsache, dass Wölfe-Trainer Sven Schröder am vergangenen Samstag persönlich im Erika-Heß-Eisstadion vorbeischaute, als der ECW Sande mit einem 5:2-Sieg gegen FASS Berlin den Finaleinzug perfekt machte.
„Wir freuen uns auf das Finale, keine Frage. Aber wir wissen, dass es sehr schwer wird. Die Wölfe haben FASS Berlin in dieser Saison zu Hause mit 11:0 aus der Halle geschossen“, blickt Kapitän Nick Hurbanek auf den kommenden Gegner.
Auch das letzte Gruppenspiel innerhalb der Verzahnungsrunde der Eishockey-Regionalligen Nord und Ost hatten die Schönheider am vergangenen Sonntag mit 7:4 beim Hamburger SV gewonnen. Damit gehen sie ungeschlagen und ohne Punktverlust in die Playoff-Serie.
„Die erfahrenereMannschaft ist ganz klar Sande, aber Schönheide ist physisch stark und attackiert gut. Sie werden viel laufen. Wenn die Jadehaie das Wölfe-Forechecking in den Griff bekommen, haben sie eine Chance“, blickt FASS-Trainer Norbert Pascha, der von 2012 bis November 2015 beim Oberligisten EHV Schönheide 09 an der Bande stand, auf das Finale. Dann fügt er hinzu: „Meiner Meinung nach wird der Heimvorteil entscheidend sein – und der liegt nun einmal bei Schönheide. Das Finale wird ganz bestimmt über drei Spiele gehen.“
Rund 40 Fans des ECW Sande werden sich am Samstag auf die knapp 600 Kilometer lange Strecke nach Schönheide machen, um ihr Team zu unterstützen. Eine gute Nachricht für diejenigen, die zu Hause bleiben: Das Spiel wird auf der Facebook-Seite der Schönheider Wölfe live gestreamt.  
  
    
Schönheider Wölfe
Playoff-Finale – Spiel 1 steigt im Wolfsbau / Schönheider Wölfe empfangen ECW Sande Jadehaie
(RLO)  Die Schönheider Wölfe haben bislang eine überragende Saison gespielt und könnten sich nach dem Meistertitel in der Regionalliga Ost nun auch noch mit dem Titel der Regionalliga Nord/Ost belohnen. Voraussetzung wären zwei Siege in der am Samstag, dem 23.03.19, um 19:30 Uhr im Wolfsbau mit Spiel 1 beginnenden Best-Of-Three-Serie gegen Finalgegner und Nord-Meister ECW Sande Jadehaie, zu welcher sich die Wölfe natürlich ein "volles Haus" und eine Super-Stimmung wünschen würden.
Bevor wir die Aktualität bewerten, möchten wir erst einmal unseren Gegner etwas genauer vorstellen und blicken zurück in die Vergangenheit, denn die Eishockey-Tradition in Wilhelmshaven geht bis ins Jahr 1964 zurück. 1989 schaffte man erstmals den Aufstieg in die Regionalliga und konnte in den folgenden Jahren bis zu 2.500 Zuschauer in das Eislaufcenter Wilhelmshaven locken. Ab 1992 nahm der EC Wilhelmshaven-Stickhausen am Spielbetrieb der damals drittklassigen Oberliga teil, nach deren Auflösung 1994 die Mannschaft im Zuge der Einführung der neuen Profispielklasse DEL in die damals zweitklassige 1. Liga eingeteilt wurde. 1999 gelang der Aufstieg aus der 1. Liga Nord in die inzwischen wiedereingeführte 2. Bundesliga, in der sich der ECW bis 2001 halten konnte. Nach dem Konkurs des EC Wilhelmshaven-Stickhausen, wurde 2002 kurzfristig der EC Wilhelmshaven „Die Jadehaie“ gegründet. Dieser konnte den Spielbetrieb in der Regionalliga Nord fortsetzen. Während der Saison 2004/20005 musste jedoch im März 2005 auch gegen den neuen Verein aufgrund finanzieller Probleme ein Insolvenzantrag gestellt werden. Als Nachfolgeverein wurde der EC Wilhelmshaven-Friesland e.V. gegründet, welcher aber für die Saison 2006/2007 wegen der ungeklärten Hallensituation und der hohen finanziellen Belastungen auf eine Teilnahme am Spielbetrieb verzichtete und mit dem Abriss der Eishalle in Wilhelmshaven 2008 den Spielbetrieb ganz einstellte. Vor den Toren Wilhelmshavens wurde 2015 in Sande eine bereits vorhandene Halle zu einer Eishalle umgebaut. Eine geplante Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Landesliga Nord 2015/2016 kam aber nicht zustande. Stattdessen nahm in der Saison 2016/2017 der neu gegründete ECW Sande an der Landesliga Nord teil und stieg in den folgenden zwei Jahren zunächst in die Verbands- und anschließend in die Regionalliga auf. Eine bewegte Vergangenheit, wonach der diesjährige Saisonverlauf wie Balsam auf der Jadehaie-Seele sein muss.
Gleich in der ersten Regionalliga-Saison nach vielen Jahren wurde Sande heuer mit zwölf Punkten Vorsprung auf Hamburg Nord-Meister und behauptete sich auch in der Verzahnungsrunde gegen die Mannschaften aus Nordhorn, Niesky und FASS Berlin. Allerdings ließen die Regularien in der Regionalliga Nord zu, dass alle Nord-Clubs bei den erlaubten Ausländerstellen keine Einschränkungen für kontingendpflichtige EU-Angehörige hatten und so stehen im Kader von ECW-Trainer Sergey Yashin insgesamt fünf Letten und drei Slowaken, welche natürlich zu den Leistungsträgern im Team gehören. Am bekanntesten dabei ist der aktuelle Topscorer Vitalijs Hvorostinis, welcher in der Saison 2016/2017 in 15 Spielen für die Wölfe die Schlittschuhe schnürte. Aber auch Spieler wie der Ex-Rostocker Karol Bartanus, Peter Boon, Nick Hurbanek, Vitalij Janke oder Vjatcheslav Koubenski dürften vielen Fans noch ein Begriff sein. Bemüht man die Statistik, erzielen die Jadehaie in dieser Spielzeit etwas mehr als fünf Tore pro Spiel, kassieren lediglich gut zwei Treffer und verbringen im Schnitt knapp 22 Minuten pro Partie auf der Strafbank. Beste Scorer sind Vitalijs Hvorostinis (29 Tore/31 Assists), Sergejs Piskunovs (20/30) und Vjatcheslav Koubenski (21/13). Sandes Stammtorhüter Nikolajs Zurkovs weist einen Gegentorschnitt von 1,56 auf.
In all diesen Statistiken haben die Wölfe zwar die besseren Werte, doch zählt jetzt im Finale nur noch die Tagesform und das reine Ergebnis. Ein gutes Omen können die Wölfe aber dann doch anbringen, denn das bisher einzige Aufeinandertreffen zwischen Wilhelmshaven und Schönheide, welches am 17.01.2005 in der Aufstiegsrunde zur Oberliga stattfand, haben die Wölfe seinerzeit zuhause auch gegen den damaligen Regionalliga-Nord-Meister Wilhelmshaven mit 7:1 gewonnen. Wölfe-Coach Sven Schröder zum bevorstehenden Finale gegen Sande: „Es ist das Finale schlechthin zwischen den zwei besten Teams der Regionalligen Nord und Ost. Beide Mannschaften stehen verdient in diesem Finale und wollen jetzt natürlich das I-Tüpfelchen auf die Saison setzen. Dennoch, alles was bis jetzt war ist Vergangenheit. In diesen Spielen wird es um die Kleinigkeiten gehen, darum, wer weniger individuelle Fehler macht und als Mannschaft am besten zusammen funktioniert, derjenige wird am Ende diese Serie für sich entscheiden. Wir werden wie immer nur zuerst auf uns und unsere eigene Leistung schauen und gehen gut vorbereitet in das Finale. Wir wollen unserem Gegner unser Spiel aufdrücken, ihn beschäftigen und zwingen, immer wieder Wege zu gehen, die ihnen wehtun werden. Wir wollen zeigen, dass man in der 4. Liga im deutschen Eishockey auf so viele deutsche Spieler zurückgreifen kann und damit auch erfolgreich ist. Wir gehen in diese Serie, um als Sieger rauszugehen und so werden wir auch auftreten.“
  

     
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Freitag 22.März 2019
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