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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Maximilian Herz kehrt nach einer Saison in der Verbandsliga beim REV Bremerhaven zu den Weserstars zurück. Der 26-Jährige konnte in 14 Spielen beachtliche 23 Tore und 23 Assists erzielen. Aus dem Nachwuchs des REV kommt zudem der junge ukrainische Stürmer Maksym Kovtun nach Bremen. Ausserdem haben Verteidiger Alexander Lutzow, sowie die Stürmer Niklas Apelt und Alexander Yevgenyev ihre weitere Zusage gegeben
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 23.März 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 15 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Regionalliga Südwest und Landesliga Berlin.



    
Deutscher Eishockey Bund
Der DEB trauert um Gottfried Neumann
(DEB)  Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) trauert um Gottfried Neumann. Der ehemalige Schatzmeister des DEB ist am Donnerstag, den 21. März 2019, im Alter von 77 Jahren verstorben.
Gottfried Neumann setzte sich jahrelang in der Funktion des DEB-Schatzmeisters für das Wohl des deutschen Eishockeys ein. Als Berater und Präsident prägte er das Augsburger Eishockey in den 90er Jahren. Weiterhin unterstützte er in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender der Augsburger Aktienbank den Augsburger EV und die Augsburger Panther als wichtiger Sponsor. Von 2011 bis Ende 2014 war Neumann als Präsident des Eishockeymuseums Hall of Fame Deutschland tätig.
Franz Reindl, DEB-Präsident: „Mit Gottfried Neumann verliert das Deutsche Eishockey einen starken Motor für unseren Sport. Herr Neumann war beim DEB langjähriges, sehr innovatives Präsidiumsmitglied und Schatzmeister. Daneben fungierte er für seine Bank engagiert als Verbands- und Clubsponsor. Das deutsche Eishockey hat Gottfried sehr viel zu verdanken. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.“
  
    
Augsburger Panther
PANTHER TRAUERN UM GOTTFRIED NEUMANN – EHRENPRÄSIDENT PLÖTZLICH VERSTORBEN
(DEL)  Das Augsburger Eishockey trauert um Gottfried Neumann. Der Ehrenpräsident des Augsburger EV ist gestern im Alter von 77 Jahren plötzlich und unerwartet verstorben.
Gottfried Neumann war ein Glücksfall für den AEV. Zuerst Zuschauer, dann Berater, 1991-92 gar Präsident und danach wieder beratend im Hintergrund, war der gebürtige Berliner einer der wichtigen Macher des Augsburger Eishockeys zu Beginn der 90er Jahre. Der ausgewiesene Finanzexperte begleitete AEV wie Panther in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender der Augsburger Aktienbank auch über Jahre hinweg als wichtiger Sponsor.
Das Wohl des Eishockeys lag ihm auch in seiner Funktion als Schatzmeister des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) am Herzen. Bis November 2014 fungierte Gottfried Neumann zudem als Präsident des Eishockeymuseums Hall of Fame Deutschland.
Lothar Sigl, Hauptgesellschafter der Augsburger Panther: „Mit Gottfried Neumann ist einer der wichtigsten und bekanntesten Eishockeyfunktionäre von uns gegangen. Er hat sich nicht nur große Verdienste um den Augsburger EV und die Augsburger Panther gemacht, Gottfried hatte als Schatzmeister des DEB und Präsident des Eishockeymuseums immer das gesamte deutsche Eishockey im Blick. Das Augsburger Eishockey ist in Gedanken bei seiner Familie, den Verwandten und Freunden und wünscht ihnen viel Kraft in ihrer Trauer.“
  
    
Düsseldorfer EG
Ausgleich Augsburg – Knappes 1:2 gegen die Panther
(DEL)  Ungewohnt lange fünf Tage Pause mussten die DEG und die Augsburger Panther hufescharrend warten bis sie endlich wieder aufs Playoff-Eis durften. Die Gäste mussten sich vor 11.027 Zuschauern gegen eine drohende dritte Niederlage in Folge wehren und machten ihre Sache gut. In einem knappen, hart umkämpften Spiel unterlag die DEG mit 1:2 (0:0; 1:2; 0:0) und muss damit den 2:2-Serienausgleich in Kauf nehmen.
  
    
Bayreuth Tigers
Overtime-Monster vom Roten Main schlagen wieder zu - Bayreuth gewinnt erneut in der Verlängerung
(DEL2)  Vor allem in der Offensive stark dezimiert – z.B. ohne Bartosch, Busch und Richter - mussten die Oberfranken Spiel 3 absolvieren, während die Gäste bis auf die Verteidiger Kasten und Müller (beides Ex-Bayreuther) ziemlich aus dem Vollen schöpfen konnten.
Deggendorf begann diese Partie mit dem 0-2 Serienrückstand im Gepäck offensiv und aggressiv. Damit zeigte man, dass man beim DSC wusste, was die Stunde geschlagen hat, doch nach einigen Minuten spielten sich auch die Hausherren frei und mit einer technisch anspruchsvollen Volley-Abnahme nach feinem Järveläinen-Zuspiel brachte Heatley seine Farben in Führung. Deggendorf hatte zeitweise daran zu kauen, doch spätestens mit einem Hammer von Glässl bei 5 gegen 3 (13.) unters Dach war man wieder voll im Spiel. Mit dem starken Rückhandtreffer von Leinweber kurz vor der ersten Pause drehten die Rot-Blauen das Spiel sogar im ersten Abschnitt noch komplett.
Mit diesem Vorsprung im Rücken bezogen die Gäste dann etwas mehr die abwartende Position und die Gastgeber taten sich schwer aus eigener Initiative heraus klare Chancen zu kreieren. Spielerische Lösungen gab es nur vereinzelt und die wenigen Chancen – die beste hatte Gläser mit einem Powerplay untypischen Break (22.) – machte der gute Bacashihua im Gästetor zu Nichte. Auch ein langes (95 Sekunden), doppeltes Überzahlspiel brachte keinen zählbaren Erfolg und so blieb der zweite Abschnitt torlos.
Als dann nach 44 Minuten Leinweber auch noch auf 1-3 stellte, wurden die Sorgenfalten auf den wieder gut gefüllten Tribünen im Oval, für alle die es mit Bayreuth halten, noch etwas größer, doch vorzeitig Aufgeben gibt es in der DNA der Tigers nicht. So musste wieder eine Initialzündung herhalten, um der Truppe neue Kraft einzuhauchen und die verabreichte ihnen ausgerechnet wieder Junior Kevin Kunz. Der war es nämlich, der ein energisches Nachsetzten von Gläser und Kolozvary zum Anschlusstreffer veredelte und seinem Team den Weg zum „comeback“ zeigte. Als der gleiche Spieler kurze Zeit später im Powerplay – wieder nach Vorarbeit von Kolozvary und diesmal Heider - auch noch den Ausgleich markierte, stand der Tigerkäfig Kopf. Dies steigerte sich noch, als nur 27 Sekunden später Kronawitters Nachschuss zum 4-3 die Linie überquerte, doch auch Deggendorf wollte sich damit nicht abfinden und schlug ebenfalls zurück. Eine unübersichtliche Szene nach einem Pass von Glässl in den Slot rief den Videobeweis auf den Plan, denn die Scheibe lag dann im Tor. Die Bilder zeigten, dass Tigersroutinier Potac das Spielgerät unglücklich abfälschte und so stand es wieder Remis, sodass zum dritten Mal in Folge die Overtime die Entscheidung bringen musste.
Die Wagnerstädter gingen diesen erneuten „Nachschlag“ aktiver an, sorgten für mehr Offensive und dieser Mut wurde nach knapp sechs weiteren Minuten belohnt. Der Spieler des Tages Kevin Kunz setzte nochmal dynamisch an, umkurvte das Tor, versuchte einen Bauertrick den Bacashihua mit Hechtsprung und langem Schläger gerade noch vereiteln konnte, doch gegen den Nachschuss von Kolozvary war auch der hoch NHL- und DEL-dekorierte Amerikaner im Tor des DSC machtlos.
Damit sicherten sich die Tigers die 3-0 Serienführung und haben nun vier Möglichkeiten diese Runde für sich zu entscheiden, was „nebenbei“ auch den Klassenerhalt zur Folge hätte.
Auch wenn wieder nicht alles völlig rund lief, ist diese nun schon länger sichtbare Siegermentalität in der „crunchtime“ beeindruckend und für den Gegner zermürbend zugleich. Ein Schritt fehlt aber noch zur Krönung der Tigers und der ist ja bekanntlich der Schwerste in so einer Serie, auch wenn die Vorzeichen für die Gelb-schwarzen nun wirklich gut sind.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
0:2! Frankfurt sichert sich Matchpuck in Spiel 3 - Eispiraten gelingt kein Torerfolg in Frankfurt
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben es erneut nicht geschafft, gegen die Löwen aus Frankfurt zu gewinnen. Im dritten Spiel der Playoff-Viertelfinal-Serie unterlagen die Westsachsen mit 0:2, obwohl sie den Hessen über 60 Minuten Paroli bieten konnten und es den Hausherren immer wieder schwer machten. Am Sonntag steht im Sahnpark nun das vierte Duell der beiden Teams an und für die Eispiraten heißt es: Do or die.
Personal: Danny Naud und Boris Rousson konnten auf das gleiche Personal bauen, wie schon in den ersten beiden Duellen gegen Frankfurt. Patrick Klöpper (Rehatraining nach Kieferbruch) fehlte weiterhin, Ville Saukko konnte als überzähliger Ausländer nicht aktiv mitwirken. Im Tor gab es dieses mal aber eine Veränderung. Für Brett Kilar rutschte Sebastian Albrecht zwischen die Pfosten.
Die Eispiraten und die Frankfurter lieferten sich bereits im ersten Drittel einen offenen Schlagabtausch. Die Hausherren konnten zunächst die besseren Chancen für sich verbuchen, Sebastian Albrecht parierte jedoch immer wieder stark und hielt die null. Die Westsachsen wurden dagegen immer besser und konnten mit der Zeit auch gefährliche Chancen für sich verbuchen. Jedoch fehlte bei den Versuchen von Adrian Grygiel, Christian Hilbrich und Vincent Schlenker jeweils das nötige Scheibenglück.
Die Eispiraten konnten auch im zweiten Durchgang eine gute Chance nicht nutzen. Walsh verpasste einen Abfälscher im Slot nur knapp. Auf der Gegenseite fiel dann das 0:1. Felix Thomas konnte Maximilian Eisenmenger auf seinem Weg zum Tor nicht stoppen und Albrecht konnte den Schuss des Löwen anschließend nicht parieren (23.). Die Westsachsen ließen sich von diesem Rückschlag aber nicht schocken. Flick, Thomas und wieder Flick verpassten jedoch den Ausgleichtreffer.
Beide Mannschaften spielten auch in den letzten 20 Minuten mit offenem Visier. Albrecht konnte sich dabei wieder mehrmals mit starken Paraden auszeichnen. Auf der Gegenseite waren die Eispiraten, trotz guter Chancen, immer wieder nur zweiter Sieger gegen Ilya Andryukhov. Acht Minuten vor dem Ende sorgten die Mainstädter dann für die Vorentscheidung. Dan Spang ließ Sebastian Albrecht mit seinem Hammer von der blauen Linie, trotz freier Sicht, keine Abwehrchance. Die Schützlinge von Naud und Rousson warfen in der Folge noch einmal alles in die Waagschale, konnten sich gegen die clever verteidigenden Löwen aber nicht entscheidend durchsetzen.
  
    
Deggendorfer SC
Wieder schenkt der DSC eine Führung her und wieder verliert man in der Overtime
(DEL2)  Mit 4:5 verliert der Deggendorfer SC das Play-Down-Auswärtsspiel in Bayreuth. Damit liegt der DSC nun mit 0:3 in der Serie zurück. Bayreuth hat jetzt ganze 4 Matchbälle, um die Play-Down-Runde für sich zu entscheiden.
Die Niederbayern waren mit beinahe komplettem Kader zu den Franken gereist. Torhüter Jason Bacashihua hatte seine Verletzung auskuriert und startete zwischen den Pfosten. Nicht dabei waren nur der verletzte Mathias Müller und Verteidiger Christopher Kasten, der eine Denkpause verordnet bekommen hatte.
Den besseren Start erwischten die Gastgeber, die in der 8. Spielminute durch einen sehenswert abgeschlossenen Konter in Führung gehen konnten. Noch während des 1. Drittels nutzte dann Max Gläßl mit einem fullminanten One-Timer eine doppelte Überzahl. Kurz vor Ende des Abschnitts und in der Anfangsphase des Mitteldrittels sorgte dann Curtis Leinweber mit 2 Treffern für eine eigentlich beruhigende 2-Toreführung. Wie so oft gönnte sich der DSC dann aber wieder eine kurze, aber entscheidende Phase, in der nicht mehr konsequent und konzentriert agiert wurde. Zwischen der 28. Und 30. Spielminute drehten die Tigers das Spiel mit 3 Treffern. In der Schlussphase war es dann noch einmal Gläßl, der für den Ausgleich sorgte. Das Spiel ging wieder in der Overtime, die Bayreuth nach 6 Minuten abermals für sich entscheiden konnte.
Coach Kim Collins nach dem Spiel: „Wir haben gut mitgespielt und hätten aus gewinnen können, aber Overtime ist zurzeit nicht unser Ding.“ Trotzdem will der Trainer positiv bleiben: „Es ist noch nicht vorbei und wir wissen, dass es schwer wird, aber wir geben noch nicht auf.“
  
    
Dresdner Eislöwen
Zweiter Sieg im Playoff-Viertelfinale: 5:1 in Bietigheim
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das dritte Spiel der Playoff-Viertelfinalserie bei den Bietigheim Steelers mit 5:1 (1:0; 1:1; 3:0) gewonnen. Vor 3219 Zuschauern brachte Christian Billich den Gast in der 15. Minute in Führung. Jordan Knackstedt baute diese im zweiten Drittel zunächst aus (25.), ehe Benjamin Zientek den Anschlusstreffer für die Steelers markierte (34.). Im Schlussdrittel sicherten Tom Knobloch (53.) sowie Dennis Palka (58./59. – EN) den Sieg für die Eislöwen ab. Dresden führt in der Serie entsprechend mit 2:1.
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: "Besonders im ersten Drittel hat Bietigheim viel Druck gemacht. Unser Goalie Marco Eisenhut hat heute wieder einige richtig gute Saves gezeigt. Der Hockeygott war in dieser Phase scheinbar mit uns. Im Spielverlauf haben wir dann jedoch auch einen Weg gefunden zu treffen. Es war insgesamt eine sehr enge und umkämpfte Partie. Das Ergebnis spiegelt nicht komplett wider, wie das Spiel tatsächlich verlaufen ist. Den Sieg nehmen wir gern mit. Am Sonntag wollen wir daran ank  nüpfen." 
Spiel #4 steigt am Sonntag, 24. März um 17 Uhr in der EnergieVerbund Arena. Kassen und Arenatüren öffnen um 15.30 Uhr; der VIP-Raum um 16 Uhr 
  
    
ESV Kaufbeuren
Füchse holen sich mit 3:2 Auswärtssieg die Serienführung - Mitteldrittel macht vor 3.100 Zuschauern den Unterschied
(DEL2)  Das heutige dritte Playoff-Spiel endete mit 2:3 für die Lausitzer Füchse vor einer ausverkauften erdgas schwaben arena. Der ESV Kaufbeuren hatte im Mittelabschnitt mit drei Gegentoren das Nachsehen und schaffte trotz einer starken Schlussoffensive den Ausgleich nicht mehr. Die Zuschauer sahen aber wieder einmal ein sehr packendes und intensives Eishockeyspiel. Jere Laaksonen kehrte nach dem Fehlen im zweiten Spiel wieder zurück in den Kader. Coach Andi Brockmann stellte zudem die Reihen etwas um. 
Die Partie startete wie gewohnt sehr schnell und umkämpft. Die erste große Möglichkeit hatte der ESVK, doch vergab man diese noch in Person von Toptorjäger Sami Blomqvist. Bis zur Führung sollte es aber nicht lange dauern. Als die Füchse in der sechsten Minute auf die Strafbank mussten, brauchten die Joker ganze acht Sekunden für das 1:0. Nach schöner Vorarbeit durch Simon Schütz auf Lubomir Stach, staubte nach dessen Schuss Steven Billich ab. Weißwasser ließ sich den Rücktsand aber nicht anmerken und kam selbst zu guten Chancen. In der zehnten Minute hatte Fabian Dietz nach einem Querpass in den Slot dann den Ausgleich auf dem Schläger, doch Stefan Vajs ließ sich nicht überwinden. Beide Torhüter machten auch in der Folge ihre Aufgaben sehr gut. Stefan Vajs entschärfte gegen Philipp Kuschel, der mustergültig von Jeff Hayes bedient wurde, und auf der Gegenseite war es Maximilian Franzreb, der in höchster Not gegen Sami Blomqvist parierte. Diese vergebene Chance kurz vor der Pause sollte sich für den ESVK rächen, da das zweite Drittel den Gästen gehören sollte. Die Füchse waren vor dem Tor deutlich effizienter und erspielten sich so eine Führung. Aber von vorne. In der 24. Minute gelang Steve Saviano der 1:1 Ausgleich. Nachdem Kaufbeuren wegen eines Icings einen sehr langen Wechsel hatte, war Steve Saviano am Ende den einen Schritt schneller und hatte vor dem Tor genug Platz für das 1:1. Die beiden folgenden Tore fielen immer dann, als eine Strafzeit gerade abgelaufen war. Ließ Weißwasser das erste Überzahl noch ungenutzt und hatte gar einen brenzligen Konter zu meistern, traf Cedric Schiemenz kurz nach Ablauf der Strafe zur erstmaligen Führung. Auf der Gegenseite versuchten sich die Gastgeber zwar auch immer wieder, doch waren die Schüsse oftmals zu ungenau. 
Als dann beide Teams in kurzen Abständen Strafen bekamen, fuhren die Füchse einen Konter und Maximilian Adam nutzte direkt von der Strafbank kommend einen Abpraller zum 1:3. Die Joker steckten zwar nie auf, doch sollte im Mittelabschnitt kein Torerfolg mehr gelingen. So ging es mit 1:3 ins letzte Drittel, welches am Anfang und Ende von den Special Teams geprägt war. Kaufbeuren startete mit einem Powerplay, danach hatten die Füchse zwei Mal Überzahl und die Möglichkeit auf die Vorentscheidung. Doch auch die Joker waren gefährlich und Florian Thomas tauchte bei einem Unterzahlkonter allein vor Maximilian Franzreb auf, jedoch kam er zu spät zum Abschluss. Andi Brockmann würfelte nun seinen Sturmreihen nochmals durcheinander, um einen Impuls zu setzen. Der Anschlusstreffer sollte fallen, jedoch in Überzahl. In der 51. Minute schoss Jere Laaksonen einen Nachschuss einfach aufs Tor und dieser ging in einer Bogenlampe über Maximilian Franzreb zum 2:3 über die Linie. Die Zuschauer im Rund der erdgas schwaben arena gaben wie ihr Team auf dem Eis auch nochmals alles, um genau jenem nochmals einen Schub zu geben. Sechs Minuten vor dem Ende bekam der Sturmlauf des ESV dann eine denkbar ungünstige Pause durch eine Strafzeit. Diese überstand man aber unbeschadet und nach einem Foul von Weißwasser folgte gar noch die Chance in Überzahl. Doch was die Rot-Gelben auch versuchten, es fehlte am Ende das Glück. So auch bei Branden Gracel, als er in der Schlusssekunde die Scheibe nicht mehr entscheidend aufs fast freie Tor abfälschen konnte. Damit führen die Füchse nach drei Spielen also mit 1:2. Am Sonntag geht es dann weiter in der Oberlausitz. Direkt nach dem Spiel verwies Andi Brockmann sogleich auf die Regeln einer Playoff-Serie, dass man vier Spiele gewinnen müsse. Am Sonntag wollen er und seine Jungs das Heimrecht wieder zurückzuholen. 

  
    
Ravensburg Towerstars
DIE TÜR ZUM HALBFINALE STEHT WEIT OFFEN
(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars haben sich mit einem glatten 3:0 Heimerfolg gleich vier Matchpucks zum Einzug ins Halbfinale erkämpft. Das Team von Trainer Rich Chernomaz überzeugte wie schon in den vorangegangenen Begegnungen mit mannschaftlicher Geschlossenheit und Effektivität in den Schlüsselszenen.
Für das dritte Duell dieser Viertelfinalserie konnten die Towerstars wie schon in den Spielen zuvor vier komplette Defensiv- und Sturmformationen aufbieten, bei den Gästen fehlte hingegen Andrej Bires. Die ersten Minuten gehörten den Towerstars, die in der 2. Spielminute auch bereits ihr erstes Überzahlspiel und durch Jakub Svoboda die Riesenchance zur frühen Führung vor Augen hatten. Einen zur Seite abgeprallten Puck fiel dem tschechischen Stürmer direkt vor die Füße, allerdings versprang der Puck und Jakub Svoboda säbelte über die Scheibe.
Die Towerstars hatten auch danach spielerische Vorteile und auch die klareren Chancen. Beispielsweise durch Daniel Pfaffengut, der in der 12. Minute gleich zweimal kurz hintereinander am gut aufgelegten Bad Nauheimer Torhüter Felix Bick scheiterte. Immer wieder gab es im letztlich torlosen Startdrittel auch Phasen, in denen sich beide Teams neutralisierten. Die waren Räume sehr eng und viele Pässe kamen nicht auf den Mitspieler.
Im zweiten Drittel bot die Partie ein anderes Bild. Die Gäste aus Hessen legten höheres Tempo an den Tag und das machte das Spiel generell flüssiger. Kilian Keller und Andreas Driendl eröffneten in der 24. Minute eine spannende und attraktive Phase mit Riesenchancen auf beiden Seiten. Jetzt musste auch Jonas Langmann verstärkt sein Können unter Beweis stellen.
In der 33. Minute kam es dann zur zweiten Strafzeit gegen Bad Nauheim und es dauerte nur 45 Sekunden, ehe sich zum ersten Mal an diesem Abend der Torjubel auf den Rängen wie ein Blitz entladen konnte. Die Towerstars konnten sich mit schnellen und präzisen Pässen vor das gegnerische Tor kombinieren, Olivier Hinse legte unbedrängt am rechten Pfosten quer und Robbie Czarnik vollendete unhaltbar zum 1:0 für die Gastgeber.
Kurz danach leisteten sich die Roten Teufel einen Wechselfehler und die Towerstars konnten das nächste Powerplay aufziehen. Allerdings war dies etwas ungeduldiger als zwei Minuten zuvor und das ermöglichte Bad Nauheim gleich zwei Konter kurz hintereinander. Zunächst zwang Mike Dalhuisen Jonas Langmann bei einem 2 gegen 0 Break zu einem ganz starken Save, kurz danach hielt der Ravensburger Keeper die Schlägerspitze in einen Querpass zwischen Denis Shevyrin und Dustin Silvester.
Die Großchancen zeigten, dass das Spiel durchaus auf der Kippe stand und die Führung in größter Gefahr war. Da kam die Initiative von Ondrej Pozivil in der Schlussminute des Mittelabschnitts genau richtig. Nicht wenige Akteure auf dem Eis und auch die Zuschauer auf den Rängen waren mit den Gedanken schon in der Drittelpause, als Ondrej Pozivil kurz nach der blauen Linie selbstbewusst abzog und die Scheibe am sichtlosen ECBN-Torhüter Felix Bick zum 2:0 einschlug. In den Playoffs ist jeder Treffer wichtig, aber zu diesem Zeitpunkt wahrlich Gold wert.
Es war freilich keine Überraschung, dass Bad Nauheim im Schlussabschnitt alle Kräfte bündelte und jetzt deutlich mehr Zug zum Tor entwickelte. Doch die Towerstars wehrten sich eindrucksvoll, viele geblockte Schüsse und erfolgreiche Zweikämpfe erhielten Szenenapplaus von den Rängen. Auch Torhüter Jonas Langmann blieb der Fels in der Brandung, als in der 51. Minute zunächst Dustin Silvester, sechs Sekunden später dann Bruder Cody aus viel versprechender Position an ihm scheiterten.
Richtig hineinknien bei der Verteidigung des 2:0 Vorsprungs mussten sich die Ravensburger Cracks auch zwischen der 52. und 56. Minute. Zunächst setzte es für Kilian Keller nach einem zu rustikalen Check eine 2 plus 10 Minuten Strafe, kurz danach unterlief den Oberschwaben auch noch ein unglücklich vollzogener Spielerwechsel. Gäste-Trainer Christoph Kreutzer schickte auch alsbald einen sechsten Feldspieler für Torhüter Bick aufs Eis. Doch erneut rackerten die Towerstars mit der Unterstützung der ausverkauften Ränge aufopferungsvoll und als sich die Gäste einen Puckverlust an der eigenen blauen Linie leisteten, machte Mathieu Pompei mit dem „Fangschuss“ ins verwaiste Gäste-Tor den vielzitierten Deckel drauf.
Beim 3:0 blieb es bis zur Schlusssirene, das Halbfinale der DEL2-Playoffs ist jetzt zum Greifen nahe. Den Towerstars fehlt nur noch ein Sieg zum Einzug in die Runde der letzten vier Teams. Den ersten von vier Matchpucks kann das Team von Trainer Rich Chernomaz am Sonntag ab 18.30 Uhr spielen. Dann ist die Serie wieder in Bad Nauheim zu Gast. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr, wie auch die vorangegangenen Begegnungen werden live von SpradeTV übertragen.
  
    
Tölzer Löwen
87 Minuten für den ersten Sieg
(DEL2)  Ein Kampf war es auch schon in den ersten beiden Playdown-Spielen zwischen den Tölzer Löwen und dem EHC Freiburg. Doch was sich beide Teams bis in den späten Freitagabend für ein Duell lieferten, sucht seinesgleichen. Die Buam brauchten 87 Minuten, 64 Schüsse und einen finalen Antritt von Lubor Dibelka um ihr erstes Spiel der diesjährigen Serie zu gewinnen. Um genau 22:44 Uhr stand ein 2:1 (1:1, 0:0, 0:0, 0:0, 1:0) auf der Anzeigetafel der weeArena. Früh sah es danach aus, dass die Isarwinkler Freiburg überrollen wollten. Wie schon im ersten Heimspiel bestimmten sie die ersten fünf Minuten, diesmal gelang es ihnen auch das in Zählbares umzuwandeln. Kevin Wehrs traf aus dem linken Bullykreis ins rechte obere Kreuzeck. Schon hier zeichnete sich ein Trend ab: Selten kamen Schüsse beider Teams aus den wirklich gefährlichen Regionen. Die Verteidiger machten ihre Arbeit gut, hielten die Stürmer meist weit aus dem Slot weg. Das erste Drittel war geprägt von vielen Strafzeiten, die nur mäßig genutzt wurden. Während den Löwen kein einziger Überzahl-Treffer in insgesamt sieben Möglichkeiten gelang, kam Freiburg immerhin zu einem. Marc Wittfoth fand an Ben Meisners kurzem Eck eine kleine Lücke, in die er zum Ausgleich einschob. Während das Auftaktdrittel noch recht ausgeglichen war, dominierten die Buam in der restlichen Spielzeit zumindest den Scheibenbesitz. "Wir haben um jeden Zentimeter, um jeden Puck und jedes Stück Eis gekämpft", zeigte sich Scott Beattie zufrieden mit seinem Team. Insgesamt ging von den Tölzer Angriffen mehr Gefahr aus, doch auch Freiburg setzte mit gezielten Kontern immer wieder Nadelstiche. Es war den beiden herausragenden Torhütern Jimmy Hertel und Ben Meisner zu verdanken, dass der Spielstand lange ausgeglichen blieb. Es benötigte einen Geniestreich, nachdem die Muskeln beider Teams nach über 80 Minuten Abnutzungskampf weich gespielt waren. Ausgerechnet Lubor Dibelka, der mit seiner Reihe in den Spielen zuvor noch glücklos agierte, schnappte sich die Scheibe und traf aus dem hohen Slot ins linke Kreuzeck. Der Jubel unter den 2674 Zuschauern kannte keine Grenzen mehr. Löwencoach Beattie freute sich nach der Partie über den ersten Sieg - und schickte direkt eine Kampfansage hinterher: "Meine Jungs werden das nicht lange genießen. Sie sind auf einer Mission. Wir werden am Sonntag versuchen das Spiel zu stehlen. Unsere Einstellung ist großartig, körperlich geht es uns gut. Wir freuen uns auf Sonntag, wie wir uns noch nie auf ein Spiel gefreut haben". Spielbeginn in der Franz-Siegel-Halle ist um 18:30 Uhr.
  
    
Starbulls Rosenheim
Playoff-Viertelfinale erneut gegen die Hannover Scorpions
(OLS)  Der Gegner der Starbulls Rosenheim im Playoff-Viertelfinale der Eishockey-Oberliga steht fest – und es ist der gleiche wie in der Vorsaison. Erneut treffen die Grün-Weißen in der Runde der letzten acht Teams auf die Hannover Scorpions. Die Serie, die im Modus „Best of Five“ ausgetragen wird, beginnt am kommenden Freitag mit dem Auftaktspiel in Mellendorf, wo der Kontrahent rund 20 Kilometer nördlich von Hannover seine Heimspiele austrägt. Am Sonntag, dem 31. März, kommt es dann zum ersten von zwei möglichen Starbulls-Heimspielen im Rahmen des Viertelfinales im emilo-Stadion.
Nachdem am Freitagabend die Tilburg Trappers (3:2-Sieg nach Verlängerung in Lindau), die Selber Wölfe (4:1-Heimerfolg gegen die Hannover Indians) und die Hannover Scorpions (4:3-Overtime-Sieg in Weiden) ihre Achtelfinal-Serien mit 3:1 für sich entscheiden konnten, herrscht Gewissheit für die Starbulls Rosenheim: Es kommt zur Neuauflage des Viertelfinales der Vorsaison, als die Mannschaft von Manuel Kofler nach vier Spielen den Hannover Scorpions den Vortritt lassen musst. Beste Gelegenheit also für die grün-weißen Rosenheimer Kufenflitzer, nun Revanche zu nehmen!
Anders als vor einem Jahr beginnt die Serie jedoch aus Sicht der Starbulls mit einem Auswärtsspiel. Formal sind die Starbulls als Tabellenvierter des finalen Klassements der Oberliga Süd der Außenseiter in diesem Vergleich. Denn die den Städtenamen Hannover tragenden, jedoch in der niedersächsischen Gemeinde Wedemark beheimateten
Scorpions schlossen die Hauptrunde der Oberliga Nord auf einem hervorragenden zweiten Tabellenplatz ab. Die überzeugende Art und Weise, wie die momentan formstarken Starbulls in der ersten Playoff-Runde gegen die Moskitos Essen auftraten, lässt aber einen tollen Playoff-Fight erwarten. Manuel Kofler und sein Team wollen diesmal unbedingt das schaffen, was ihnen vor zwölf Monaten verwehrt blieb: Einzug in das Playoff-Halbfinale.
Das Playoff-Viertelfinale beginnt am kommenden Freitag, dem 29. März. Die Starbulls treten dabei zunächst auswärts im Wedemarker Ortsteil Mellendorf an. Zwei Tage später kommt es dann am späten Sonntagnachmittag zum Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften im Rosenheimer emilo-Stadion; Spielbeginn am 31. März ist um 17 Uhr. Das dritte Spiel findet dann am 2. April, einem Dienstag, wieder in der Wedemark statt. Ein eventuelles viertes Spiel würde am Freitag, dem 5. April, in Rosenheim folgen. Falls die Serie danach 2:2 unentschieden steht, wäre das Mellendorfer Eisstadion am Sonntag, 7. April, die Bühne für die alles entscheidende Partie.
Eintrittskarten für das erste Viertelfinal-Heimspiel der Starbulls am 31. März gegen sind ab sofort online im Ticketshop der Starbulls auf www.starbulls.de zum Selbstausdruck erhältlich. In der Geschäftsstelle am emilo-Stadion können Karten am Montag zwischen 9 und 12 Uhr, am Dienstag und am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr und am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr und zwischen 17 und 19 Uhr im Vorverkauf erworben werden.
  
    
VER Selb
Selber Wölfe stürmen ins Viertelfinale
(OLS)  Unsere Selber Wölfe gingen in der heimischen NETZSCH-Arena in Spiel 4 der Playoff-Serie gegen die Hannover Indians siegreich vom Eis, gewannen somit die Serie mit 3:1 Spielen und ziehen ins Viertelfinale gegen die Tilburg Trappers ein. Die Indians verkauften sich – wie in der gesamten Serie – teuer, zogen alle Register und spielten sehr oft an der Grenze des Erlaubten, doch unsere Jungs um Trainer Thom hatten immer ein Gegenmittel parat und machten vor allem mehr aus ihren Torchancen. Dies war letztendlich der Schlüssel zum Sieg in Spiel 4, als auch der Schlüssel zum Seriengewinn.
Denkbar schlecht starteten unsere Wölfe ins Spiel: Bereits nach wenigen Spielsekunden leisteten sich unsere Spieler einen unnötigen Scheibenverlust in der neutralen Zone, zwei Angreifer liefen gegen einen Verteidiger auf Deskes Tor zu, Pohanka ließ sich diese Einladung nicht entgehen und netzte zur Gästeführung ein. Diese kalte Dusche beeindruckte unser Wolfsrudel aber keineswegs. Gollenbeck setzte die erste Duftmarke, doch seinen Schuss fischte Gästetorhüter Beech gekonnt aus dem Winkel. Die Partie ging im weiteren Verlauf rauf und runter, beide Teams erarbeiteten sich immer wieder gute Einschussmöglichkeiten und die zahlreichen und stimmgewaltigen Anhänger beider Mannschaften wurden gut unterhalten. Richtig laut wurde es in der NETZSCH-Arena, als in der 13. Minute McDonald mit einem seiner unwiderstehlichen Soli zunächst noch scheiterte, dann aber wunderbar über Gare Nijenhuis bediente, der die Scheibe vorbei an Freund und Feind zum Ausgleich in die Maschen hämmerte. Im weiteren Verlauf zogen die Gäste eine Strafzeit. Das fällige Powerplay unserer Wölfe sah gefällig aus, die Scheibe lief schnell und flüssig. Irgendwann war McDonald freigespielt und zirkelte die Scheibe zur vielumjubelten Wölfe-Führung ins Tornetz.
Die Indians standen mit dem Rücken zur Wand, mussten sie das Spiel doch unbedingt für sich entscheiden, um eine frühzeitige Sommerpause zu verhindern. Sie übten nun in der Offensive mächtig viel Druck aus, dennoch stand unsere Abwehr sattelfest und Goalie Deske hatte wieder einen Sahnetag erwischt. Zudem waren unsere Jungs stark im Umschaltspiel und tauchten ihrerseits ein ums andere Mal gefährlich vor Beech auf. Die Zuschauer waren weiter voll dabei und unterstützten ihre Mannschaften mit voller Leidenschaft. In der 35. Minute fasste sich Graaskamp ein Herz und donnerte den Puck unhaltbar für Beech in den Giebel. Die NETZSCH-Arena stand schier Kopf!
20 Minuten fehlten unseren Wölfen samt Anhang zum vorzeitigen Einzug ins Viertelfinale. Und das Rudel agierte absolut abgebrüht. Man versuchte die Scheibe möglichst lange in den eigenen Reihen zu halten, um den Niedersachsen möglichst wenige Chancen zu geben, selbst gefährlich vor Deske aufzutauchen. Die Gäste erhöhten die Schlagzahl von Minute zu Minute und wurden in ihren Aktionen auch immer giftiger, doch unsere Jungs hielten gut dagegen und ließen sich vor allem nicht provozieren. In der 53. Minute hatten die Indians die beste Gelegenheit aus dem Spiel heraus den Anschluss zu erzielen, doch Deske verhinderte den möglichen Treffer der Gäste durch Pohanka mit einer Glanztat. Die Uhr lief nun für unsere Wölfe und als alle im Stadion die große Schlussoffensive der Hannoveraner erwarteten, schwächten sich diese durch Undiszipliniertheiten selbst: Erst Trattner und dann Peleikis mit unnötigen Strafen. Die Wölfe-Fans nun schon siegessicher, doch bei doppelter Unterzahl bekamen die Indians 98 Sekunden vor Schluss noch einen Penalty zugesprochen. Urplötzlich konnte es wieder spannend werden. Doch Deske blieb gegenüber Weyrauch Sieger und wenig später war es McDonald, der mit seinem Treffer ins inzwischen verwaiste Indians-Tor den Endstand herstellte.
  
    
Blue Devils Weiden
PlayOff Spiel 4 Weiden gg Hannover
(OLS)  In einem dramatischen Playoff Spiel verloren die Blue Devils Weiden am Ende in der Overtime mit 3-4. Damit endet die Saison für die Oberpfälzer nach vier Spielen in den PlayOffs.
Von Anfang an entwickelte sich ein schnelles und kämpferisches Playoff Spiel. Bereits in der 2. Minute musste ein Skorpion Spieler auf die Strafbank, was die Blue Sevils aber nicht nutzen konnten. Doch als die Gäste gerade komplett waren, traf Marco Habermann zum 1-0 für die Weidender. Die Niedersachsen regierten mit wütenden Angriffen und schnürten die Blue Sevils regelrecht im eigenen Drittel fest. Doch entweder scheiterte man am eigenen Können oder Torwart Daniel Filimon reagierte blitzschnell. Doch in der 16. Minute war auch er dann geschlagen, als ein Abspielfehler Mathew Wilkins ins Spiel brachte und dieser zum 1-1 traf. Und in einer zweiminütigen Überzahl traf dann in der 20. Minute Marian Hajdar zur 2-1 Drittelführung für die Skorpions.
Im zweiten Drittel war noch keine Minute gespielt, als Marius Garten die Führung auf 3-1 stellte. Dies gab einen kleinen Knacks im Spiel der Blue Devils. Auch fiel Valentin Bäumler nach einem Schuss auf die Hand aus. Doch zum Ende des Drittels rafften sich die Weidener noch einmal auf und kamen so auch zu guten Chancen. Eine dieser Möglichkeiten nutzte dann Michael Kirchberger in Überzahl zum 2-3 Anschlusstreffer in der 38. Minute.
Jetzt keimte noch einmal Hoffnung auf bei den etwas über 1600 Zuschauern in der Weidener Eishalle. Denn im letzten Drittel kämpften sich die Blue Devils wieder ins Spiel und Herbert Geisberger traf in der 47. Minute zum vielumjubelten Ausgleich. Doch sofort zogen die Hannoveraner wieder das Tempo an und hatten große Chancen. Doch die Abwehr warf sich in die Schüsse und Torwart Filimonow fischte alles heraus. So blieb es nach 60 Minuten beim 3-3.
In der Overtime hatten beide Mannschaften gleich einige Chancen. Die größte hatten aber die Weidener, diese wurde dann aber vergeben. Und im Gegenzug waren dann die Niedersachsen eiskalt vor dem Tor und Patrick Schmid netzte zum Siegtreffer in der 64. Minute ein. Nach einer kurzen Phase der Enttäuschung feierten die Fans mit stehenden Ovationen ihre Lieblinge auf dem Eis und bedankten sich so für eine super Saison mit Höhen und Tiefen.
  
    
EHC Zweibrücken Hornets
Das Spiel gegen Bietigheim-Bissingen ist seit Donnerstag ausverkauft. Abendkasse geschlossen! Rahmenprogramm Sonntag 24.03.2019
(RLSW)  Durch den vorverlegten Spielbeginn ist der Einlass in die PCM Arena bereits um 15.30 Uhr.
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Am Schankwagen der Karlsberg Brauerei gibt es frisch gezapftes, legendäres Ur Pils. Ebenso wird eine Grillstation vor der Eishalle bereitstehen.
Herzlichen Dank an dieser Stelle an die Karlsberg Brauerei in Homburg für die tolle Unterstützung.
Wie es für ein Finalspiel üblich ist, wird vor Spielbeginn die Nationalhymne gespielt.
Für dieses absolute Highlight konnten die beiden Zweibrücker Musiker Julian Coles und Maciej Spiczak gewonnen werden.
Steckbriefe:
Julian Coles (32) 
 • Musiker, Verkäufer, Lehramtstudent & Barkeeper im Hobbit.
 • Macht Musik seit seiner Jugend. 
 • Frontsänger bei der überregional bekannten, Metalcore Band "Me In A Million"
 • Kandidat bei der Casting Show "The Voice of Germany" (2018)
 • Solomusiker
 • arbeitet gerade an einer  neuen "Rock/Alternative Band", zusammen mit einigen Musikern aus der  Region (u.a. Maciej Spiczak)
Maciej Spiczak (30)
• Musiker, Content Manager bei der Saarbrücker Zeitung
• Ehemals Gitarrist bei der Hardcore Band "Choking on Illusions",  "Tiavo"und der Nu-Metal Band "Superking"
• Giarrist bei der Akustik-Gruppe "Coles Brothers Band"
• Arbeitet aktuell an einer neuen Band zusammen mit Julian Coles und anderen Musikern aus der Region
Aktuelle Projekte:
• Coles Brothers Band
(Akustik Quartett mit seinem Zwillingsbruder Sascha Coles, Maciej Spiczak und Maximilian Fuß)
- > Anstehende GIGs:
• ACH EVENTHALLE 18.05.2019 & Stadtfest Sonntag: alte Feuerwache 
An diesem Tag werden auch die Nachwuchsmannschaften der Hornets für die errungenen Meisterschaften in der abgelaufenen Saison geehrt. Die Ehrungen werden von Michael Geyer vom RPERV vorgenommen.
Geehrt werden:
U15 Mannschaft - vertreten durch Trainer Florian Wendland und Kapitänin Sophia Thierolf
U17 Mannschaft - vertreten durch Trainer Ralf Wolf und Mannschaftkapitän Pascal Freyer
1-b  Mannschaft - vertreten durch Trainer Ralf Wolf und Mannschaftskapitän Janik Schalch
Vom Verband EBW wird Herr Torsten Werner vor Ort sein um, im Falle der Meisterschaft des SC Bietigheim-Bissingen, den Pokal für die Spielzeit 2018/2019 zu übergeben. Die Hornets werden natürlich alles tun um diesen Fall zu verhindern. 
  
    
Landesliga Berlin
FASS beendet Hauptrunde auf 4. Platz
(LLB)  Die letzte Entscheidung der Landesligahauptrunde ist gefallen, nach einem 1:3 (1:1/0:1/0:1) gegen die 1b des ECC Preussen Berlin belegt die 1c von FASS Berlin den 4. Platz.
Beide Teams sind zwar schon für die Playoffs qualifiziert, es ging dennoch um etwas. Denn die Weddinger könnten sich noch den 3. Platz holen und dann im Halbfinale auf den ECC statt auf die Eisbären treffen.
Die Allstars begannen offensiver, der ECC beschränkte sich zunächst auf Konter. Richtig gefährlich wurde es zunächst aber nur selten. Die elfte Minute brachte die ersten beiden Tore der Partie. Marco Osterburg brachte die  Weddinger nach einem Konter in Führung, 20 Sekunden später gelang Patrick Balko der Ausgleich. Mehr passierte in diesem Drittel nicht, beide Teams mussten sich mit jeweils einem Treffer begnügen.
Eine knappe Minute war im 2. Drittel gespielt, da kassierte FASS zwei Strafen. Diese Chance nutzte der ECC, Mark Scheuerlein traf nach schöner Vorarbeit (23.). Es folgte ein zerfahrendes Spiel, in dem es vor allem auf Weddinger Seite einiges an Strafen gab. Nach 29 Minuten wechselte FASS den Torhüter, für Dennis Gembus kam Damon Bonness. Und eine Minute nach seiner Einwechslung hatte er Glück, ein Schuss landete am Pfosten. Das war auch schon das letzte Highlight eines schwachen Drittels.
Im letzten Drittel wurde wieder Eishockey gespielt. Die Weddinger stürmten und ECC-Torhüter Ilja Dvorkins bekam richtig viel zu tun. FASS vergab beste Chancen, die Charlottenburger machten es aber bei ihren Breaks auch nicht besser. Nach einem Pfostenschuss auf beiden Seiten versuchte es FASS am Ende ohne Torhüter, kassierte aber das 1:3. Mark Scheuerlein bekam den Puck und er hatte keine Probleme diesen 31  Sekunden vor dem Ende ins Leere Tor der Weddinger zu schießen.
Ein ersatzgeschwächter ECC gewann am Ende Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung verdient. FASS hätte hier sicherlich mehr holen können, dazu hätte man aber die Chancen besser nutzen müssen. Theoretisch könnten die Berlin Blues die Weddinger noch abfangen, müssten dazu aber gegen den ERSC Berliner Bären am Samstag mit 21 Toren Unterschied gewinnen. Sicherlich ist in dieser Liga vieles möglich, das scheint aber doch eher unrealistisch.
  

     
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Samstag 23.März 2019
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