IHP NachrichtenSonntag 24.März 2019
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 12 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.
| Düsseldorfer EG Schmerzhafte Verlängerungs-Niederlage – DEG jetzt mit dem Rücken zur Wand (DEL) Die Düsseldorfer EG hat Spiel 5 der Viertelfinal-Serie bei den Augsburger Panthern mit 3:4 (1:0, 2:1, 0:2, 0:1) nach Verlängerung verloren. Im erneut mit 6139 Zuschauern ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion hatten die Rot-Gelben bis 45 Sekunden vor Schluss noch geführt. Jetzt müssen zwei Siege her, sonst ist die Saison der DEG am kommenden Wochenende vorbei. |
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| Löwen Frankfurt Spiel 4: Löwen wollen ersten „Matchball“ nutzen (DEL2) Erster „Matchball“ für die Löwen: Am Sonntag, den 24. März haben die Löwen Frankfurt die Chance ins Halbfinale der DEL2-Playoffs 2019 einzuziehen. Mit einer 3:0-Führung in der Best-of-Seven-Serie im Rücken reisen sie zu Spiel 4 der Viertelfinalserie zu den Eispiraten Crimmitschau. Spielbeginn im Kunsteisstadion im Sahnepark ist um 17:00 Uhr. Die Löwen starteten wieder gut ins Spiel und zeigten von Anfang an, dass man eine schnelle Serienentscheidung herbeiführen möchte. So spielte man schnell gute Chancen heraus, konnte allerdings keine der Möglichkeiten zur Führung nutzen. Von den Eispiraten war in der Offensive nur wenig zusehen und so stand es nach dem 1. Drittel 0:0. Nach der Pause ging es ähnlich weiter. In der 23. Spielminute konnte Max Eisenmenger sich in einem Konter stark durchsetzen und netzte zum 1:0 ein. In der 52. Spielminute zog Dan Spang von der blauen Linie trocken ab und erhöhte die Frankfurter Führung auf 2:0. Die Sachsen warfen in der Folge noch einmal alles nach vorn, doch selbst ein sechster Feldspieler brachte keine nennenswerte Torchance mehr und so gewannen die Löwen Spiel 3 der Serie verdient mit 2:0. 32 Schüsse gaben die Crimmitschauer in den 60 Minuten ab. Damit haben sie in Spiel 3 mehr Schüsse abgefeuert, als in den jeweils anderen beiden Spielen in den Playoffs. Trotz der vielen Schüsse konnten die Eispiraten Löwen-Goalie Ilya Andryukhov nicht überwinden und blieben das zweite Mal in dieser Saison ohne eigenes Tor. Für Andryukhov war es der erste Shutout im Löwen-Trikot. Zudem war es das erste Mal seit dem 17. April 2016, dass die Löwen in den Playoffs zu Null gewinnen konnten. Die Stimmen zum letzten Spiel: Daniel Naud (Trainer Eispiraten Crimmitschau): „Ich glaube wir haben heute wieder sehr gut abgeliefert, aber es war einfach nicht gut genug. Wir haben alles gegeben, aber man sieht mal wieder warum Frankfurt nach der Hauptrunde auf Platz eins stand. Sie haben viele Kleinigkeiten richtig gemacht und man sieht, dass das System bei den Frankfurtern einfach stimmt. Es ist sehr, sehr schwer gegen Frankfurt zu spielen, aber für mich war es eine enge Partie, die wir durch zwei Situationen verloren haben, in denen wir geschlafen haben. Wir hatten genug Chancen, um Tore zu schießen. Das war nicht der Fall, auch weil der Frankfurter Torwart sehr gut gehalten hat. Wir sind noch nicht tod und wir haben gemerkt, dass wir auch gegen die beste Mannschaft der Liga mithalten können. Am Sonntag mit den eigenen Fans im Rücken, wird es noch einmal eine spannende Partie.“ Matti Tiilikainen (Head Coach Löwen Frankfurt): „Wir haben sehr gut in der Defensive gearbeitet und jeder Verteidiger hat einen sehr guten Job gemacht. Aber auch die Crimmitschauer Defensive hat einen guten Job gemacht, weshalb es zum Schluss auch nochmal ein ausgeglichenes Spiel war. Wir müssen immer daran denken, dass wir gegen eine starke Mannschaft spielen und alle Spiele waren sehr knapp. Natürlich sind wir jetzt glücklich, vier Matchballspiele zu haben, aber wie schon gesagt, wir spielen gegen einen starken Gegner und müssen wieder bereit sein. Ich bin glücklich über diesen Sieg, die Fans waren großartig, es war eine super Atmosphäre und genau so soll es weitergehen.“ |
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| EC Hannover Indians 100 Points Season, wir sagen Danke und Servus! (OLN) Am kommenden Freitag findet die Saisonabschluss Party am Pferdeturm statt. Auf dem Stadionvorplatz direkt am Turm sagt das Team ab 19:00 Uhr auf der Bühne Danke und Servus nach einer tollen und punktreichen Saison. Leider kam der Sommer schneller als erwartet, doch wir sind stolz auf unsere Indianer, die sich mit 100 Punkten frühzeitig den dritten Platz in der Oberliga Nord sicherten. Nach der Trikotversteigerung auf der Bühne stürzen sich die Jungs ins Getümmel und nehmen sich gern die Zeit für einen Smalltalk. Natürlich ist während der gesamten Veranstaltung auch der Fanshop vorm Stadion für euch geöffnet, wo ihr einige Schnäppchen zum Saisonabschluss ergattern könnt. Für das leibliche Wohl kümmert sich die Crew vom Eisstadion am Pferdeturm. Die Indians bedanken sich ganz herzlich bei der Familie Griebler für die tolle Zusammenarbeit in dieser Saison. Ein besonderes Highlight des Abends ist die Anwesenheit einiger Pferdeturm Legenden wie Mark Marotte, Jamie Chamberlain oder Kyle Doyle, die dann bei 21 Uhr zu einer öffentlichen Trainingseinheit aufs Eis gehen werden. |
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| EV Füssen Erstes Finalspiel endet mit knappem Miesbacher Auswärtssieg (BYL) Der Startschuss in die Finalserie um die Bayerische Meisterschaft endete für den EV Füssen mit einer unnötigen da unglücklichen 2:3-Niederlage (2:0, 0:1, 0:2) gegen den TEV Miesbach. Das Heimteam scheiterte dabei vor allem an der eigenen Chancenverwertung, während die Gäste zu kuriosen Treffern kamen und nun mit 1:0-Siegen in Front liegen. Gleich 21 Spieler konnte der TEV in Füssen aufbieten, der EVF musste dagegen auf seine DNL-Spieler sowie Marius Klein verzichten. Hierbei besonders bitter: Der Stürmer hatte in allen vier bisherigen Vergleichen mit Miesbach getroffen. Nach der Präsentation des Meisterpokals sowie der Bayernhymne gehörte die Anfangsphase klar dem EV Füssen, nur bei einer Unterzahl hatte der TEV eine Möglichkeit. Kaum wieder komplett setzte Marc Besl einen Handgelenkschuss zum 1:0 in den Torwinkel. Bereits beim nächsten Wechsel hatten Wiedemann und Vaitl zwei Riesenchancen, um sofort zu erhöhen. Danach kam Slavicek frei vor das EVF-Gehäuse, Benedikt Hötzinger blieb aber ebenso Sieger wie bei den beiden anderen Gästechancen in diesem Abschnitt durch Czaika und Gaschke. Im ersten Füssener Powerplay brannte es vor dem Kasten der Oberbayern, aber Newhook, Velebny und Simon vergaben ihre Möglichkeiten. Die zweite Überzahl nutzten die Schwarz-Gelben dann aber durch einen blitzschnell vorgetragenen Angriff, den Markus Vaitl gekonnt zum 2:0 verwandelte. Auch im Mitteldrittel dominierte Füssen zunächst, Newhook und Besl hatten große Chancen. Selbst in Unterzahl startete Stefan Rott einen Konter, er wurde jedoch ebenso wie der Nachschuss von Tobi Meier gerade noch entschärft. Gerade wieder eine gute Minute komplett zeigte sich erstmals, dass die Miesbacher an diesem Abend mit Fortuna im Bunde sind. Ein harmloser Schuss von der blauen Linie wurde von einem Füssener Verteidiger unglücklich abgefälscht, die Scheibe landete direkt auf dem Schläger von Felix Feuerreiter, der nur noch einzuschieben brauchte. Der Treffer brachte den EVF zunächst aber nicht aus dem Konzept. Wood scheiterte denkbar knapp, ehe Payeur frei vor dem Tor penaltyverdächtig gestoppt wurde. Es gab jedoch nur eine Zweiminuten-Strafe, in welcher zweimal Dropmann sowie Velebny drei Großchancen für den dritten Treffer hatten. Danach bestimmte Miesbach das Spielgeschehen, ohne zu großen Chancen zu kommen. Die hatte wieder Füssen bei einem Powerplay, doch was die Gäste an Glück hatten fehlte dem Heimteam: Die Scheibe ging bei einigen abgefälschten Schüssen immer knapp am Tor vorbei. Gegen die einsatzfreudig agierenden Miesbacher kam der EVF im letzten Drittel zu weiteren Überzahlspielen, nutzte diese Möglichkeiten aber nicht. Der TEV spielte eher abwartend und bekam seine Chance in der 50. Minute, als Füssen in Unterzahl musste. Allerdings dürften die folgende Szene auch erfahrene Besucher so noch nicht gesehen haben. Bei einem Querpass von Stephan Stiebinger prallte die Scheibe vom Bein eines Füssener Abwehrspielers direkt unter die Torlatte. In der Folge gelang Füssen offensiv nicht mehr viel, die Art und Weise des überraschenden Ausgleichs zeigte Wirkung. Nach so einem Gegentreffer war auch bereits zu erahnen, wie sich das Spiel entwickeln würde, in der 55. Minute folgte dann die Bestätigung. Florian Gaschke überraschte Hötzinger nicht zwingend mit einem Schuss von der blauen Linie zum 2:3. Danach hatten beide Teams noch je eine große Torchance, es blieb aber beim insgesamt glücklichen Erfolg der Gäste, die neben den drei Treffern auf ihren starken Torhüter Timon Ewert sowie ihre Zweikampfstärke bauen konnten. Am Sonntag findet nun das zweite Spiel der Best-of-Five-Serie statt, dann stehen sich beide Teams um 18 Uhr in Miesbach gegenüber. Trainer Peter Kathan (Miesbach): „Im ersten Drittel waren beide Teams heute nervös. Hier war Füssen stärker, im zweiten Drittel dann wir. Im dritten möchte ich die Schiedsrichterleistung nicht kritisieren, aber es war schwierig. Der Ausgleichstreffer war natürlich sehr glücklich.“ Trainer Andreas Becherer (Füssen): „Ich habe uns heute über 60 Minuten vorne gesehen, wir wollten die Begegnung spielerisch gestalten. Im Endeffekt sind wir an uns selbst gescheitert. Unglückliche Tore passieren, da gibt es keinen Vorwurf. Es war nur ein Spiel in der Serie, am Sonntag greifen wir wieder an und werden Gas geben.“ (MiL) |
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| TEV Miesbach TEV siegt in Spiel 1 beim EV Füssen (BYL) Vor 934 Zuschauern gewinnt der TEV das erste Finalspiel in Füssen mit 3:2 (0:2,1:0,2:0). Trotz einem 0:2 Rückstand nach dem ersten Drittel, in das der EV Füssen einen besseren Start erwischte und seine Chancen in der 8. Minute durch Besl zum 1:0, sowie auch in Überzahl 22 Sekunden vor Drittelende durch Vaitl zum 2:0 nutze. Die Gastgeber agierten mit mehr Engagement und standen bei den Entlastungsangriffen des TEVs sicher in der Defensive. Im zweiten Dritten konnte der TEV das Spiel ausgeglichener gestalten. Defensiv verteidigte das Team von Trainer Peter Kathan nun geschickt und erarbeitete sich offensiv auch mehr Gelegenheiten. Eine dieser Chancen nutzte Felix Feuerreiten im Nachschuss nach 28. Minuten zum Anschlusstreffer (Assistent Filip Kokoska, Bobby Slavicek). Danach hatte Füssen in Überzahl mehrfach den Torschrei auf den Lippen, als nacheinander Thomas Schenkel, Bobby Slavicek und Johannes Bacher für zwei Minuten auf die Strafbank mussten. Hier erwies sich immer wieder Timon Ewert als sicherer Rückhalt und hielt sein Team im Spiel. Auch im letzten Drittel hatte Füssen bereits nach drei Minuten in Überzahl abermals die Chance für die Vorentscheidung zu sorgen, agierte jedoch nicht zwingend genug. Als in der 50. Minute der TEV mit einem Mann mehr auf dem Eisstand, erkämpfte sich Stephan Stiebinger an der eigenen blauen Linie die Scheibe und zog über die linke Seite bis hinters gegnerische Tor. Als er keine Anspielstation fand flippte der die Scheibe vors Tor, wo sie vom Schoner eines Füssener Abwehrspielers zum umjubelten Ausgleich in Tor prallte. Füssen erhöhte nun nochmals den Druck, der TEV setzte auf Konter. Einen dieser Konter nutzte in der 55. Minute Florian Gaschke mit einem beherzten Schlagschuss ins linke obere Eck zur erstmaligen Führung (Assistent Thomas Schenkel).Kurz darauf musste Filip Kokoska für zwei Minuten wegen Beinstellen vom Eis und Füssen nahm den Torhüter vom Eis um mit zwei Mann mehr den Ausgleich zu erzwingen. Der TEV hielt auch hier Stand und verteidigte clever seine Zone. So durfte sich das Kathan-Team über einen glücklichen Auswärtssieg freuen, da Füssen mehr vom Spiel hatte, der aber aufgrund von Moral und Einsatzbereitschaft errungen wurde. Somit geht der TEV mit einer 1:0 Serienführung am Sonntag zuhause in Spiel 2. Trainer Peter Kathan ist voller Vorfreude auf Sonntag: „ Mit einem Auswärtssieg in die Serie zu starten ist perfekt, allerdings ist es auch nur ein Sieg von drei benötigten. Defensiv bin ich zufrieden, offensiv müssen wir kreativer sein, um uns mehr Chancen zu erarbeiten.“ Zum Heimspiel gewährt der TEV in Zusammenarbeit mit seinem Sponsor, der Kreissparkasse Miesbach- Tegernsee, allen Jugendlichen unter 18 Jahren, zum sogenannten Jugendtag, freien Eintritt..“ Spielbeginn ist am Sonntag um 18 Uhr. |
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| ERV Schweinfurt Saisonrückblick 2018/2019 – Teil 1 / Mannschaftpräsentation und Saisonvorbereitung (BYL) Im offiziellen Saisonrückblick lassen wir die Bayernliga-Saison 2018/19 nochmal Revue passieren. Los ging es für die Mighty Dogs bereits am 9. September mit der Mannschaftsvorstellung im Skoda Automobilzentrum Löffler. In einer lockeren Atmosphäre verfolgten ca. 200 Fans, Angehörige und Sponsoren die Mannschaftspräsentation für die anstehende Bayernliga-Saison. Mit Ferdinand Dürr (ERC Sonthofen), Lucas Kleider (eigene Jugend), Martin Oertel (Black Bears Freising), den beiden Rückkehrern Viktor Ledin (EC Bad Kissinger Wölfe), Christopher Schadewaldt (EV Landshut) sowie Patrik Rypar (Blue Devils Weiden) und Josef Straka (Blue Devils Weiden) konnte man insgesamt sieben Neuzugänge präsentieren. Kaum im Trainingsbetrieb empfingen die Mighty Dogs schon ihren ersten Vorbereitungsgegner – die Höchstadt Alligators. Vor 305 Zuschauern musste man sich dem Oberligisten aus Mittelfranken jedoch mit 2:7 geschlagen geben. Die ersten beiden Tore der neuen Saison erzielten Lucas Kleider und Marc Zajic. Zwei Tage später stand dann endlich das erste Derby auf dem Programm. Die Mighty Dogs waren im Traditionsduell zu Gast beim ESC Haßfurt. Vor 784 Zuschauern verlor man die Partie jedoch verdient mit 8:3 und hatte vor allem in Defensive noch große Schwierigkeiten. Ein ähnliches Bild zeigte sich auch am zweiten Testspiel-Wochenende. Die Partie gegen den EV Weiden ging trotz einer 1:0 Führung durch Patrik Rypar mit 2:5 verloren. Beim vierten Testspiel gegen die Wild Lions aus Amberg fiel die Niederlage mit 8:4 noch deutlicher aus. Mit vier Niederlagen im Gepäck startete man nun in die letzten beiden Testspiele vor dem Rundenstart. Erneut stand man dem ESC Haßfurt gegenüber, dieses Mal vor heimischer Kulisse. Wie schon gegen den EV Weiden gingen die Mighty Dogs durch Patrik Rypar mit 1:0 in Führung, doch erneut wandelte der Gegner den Rückstand noch in einen 6:1 Erfolg. Am 30. September stand dann nach fünf Niederlagen in Folge die Generalprobe auf dem Programm. Prüfstein war abermals der ERSC Amberg. Vor knapp 200 Zuschauern konnte man sich beim zweiten Aufeinandertreffen in der Vorbereitung im heimischen Icedome mit 7:4 gegen den Landesligisten aus der Oberpfalz durchsetzen. Nach einer insgesamt schwachen Vorbereitung mit fünf Niederlagen entschloss man sich noch zwei weitere Spieler unter Vertrag zu nehmen. Kurz vor Beginn der Bayernliga-Saison verpflichteten die Mighty Dogs Aleksander Andrusovich (vereinslos) sowie Jan Kouba (ECDC Memmingen Indians). |
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| Herforder EV Ice Dragons unterliegen in Spiel 3 deutlich! (RLW) Es sind die Kleinigkeiten, die in den Playoffs den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen. Tagesform, Schuss- und Scheibenglück, manchmal das Selbstvertrauen. Und auch wenn diese Kleinigkeiten 2 Spiele lang für einen laufen, können sie sich einfach auch mal in die andere Richtung drehen. Wie am Freitagabend, als die Ice Dragons in Hamm mit 8:3 zwar deutlich verloren, dabei aber keineswegs spielerisch deutlich schlechter waren, sondern einfach in den richtigen Momenten nicht das entsprechende Quentchen Glück hatten. Dabei fing es eigentlich gut an! Die Ice Dragons standen defensiv gut, konnten in einer absolut ausgeglichenen Partie in der 12. Minute sogar mit 0:1 in Führung gehen, als Killian Hutt einen Penalty eiskalt verwandelte. Hatten dann, nur 2 Minuten später, eine tolle Gelegenheit, um in Unterzahl zu erhöhen, nutzten diese Chance jedoch nicht. Und bekamen im direkten Gegenzug den Ausgleich von Robin Loecke serviert. Diese Situation wiederholte sich weitere 3 Minuten später: Die Ice Dragons mit einem toll vorgetragenen Unterzahlkonter aber ohne Abschlussglück, die Hammer Eisbären schlugen im Gegenzug in Überzahl eiskalt durch Michal Spacek zum 2:1 Pausenstand zu! „Im zweiten Drittel haben wir wirklich gut gespielt“, so Coach Jeff Job nach der Partie, „aber wir haben zu leichte Tore abgeben und unsere Chancen nicht genutzt.“ So dauerte es auch nur 54 Sekunden, bis die Ice Dragons einmal nicht mit genug Nachdruck versuchten, die Scheibe aus der eigenen Zone zu klären, Michal Spacek „Danke“ sagte und seine Eisbären mit 3:1 in Front brachte.Die Ice Dragons gaben sich natürlich nicht auf, machten Druck, konnten durch einen schnellen Angriff über Aric Schinke und Fabian Staudt, an dessen Ende Jan-Niklas Linnenbrügger die Scheibe über die Linie drückte, in der 25. Minute auf 3:2 verkürzen. Sogar der Ausgleich war möglich, doch wie schon im ersten Drittel, nutzten die Ice Dragons vorne ihre Chance nicht und wurden hinten bestraft, als Kevin Thau in der 26. Minute mit seinem Treffer zum 4:2 den alten Abstand wieder herstellte. In der Folge hatten die Ice Dragons einige Überzahlspiele und diverse hochkarätige Chancen. Das Glück war ihnen jedoch einfach nicht hold! So brach Matyas Kovács in aussichtsreicher Position beim Schuss der Schläger, Ben Skinner rutschte - frei durch – weg, die knappen Dinger, die in den letzten Spielen den Weg ins Tor fanden, blieben nun an Pfosten oder Latte hängen. Auf der Gegenseite zeigten sich die Eisbären effektiver, sie erhöhten durch Kevin Thau kurz vor der Pause auf 5:2. Ein schnelles Tor zu Beginn des letzten Drittels, mehr wollten die Ice Dragons erst mal nicht. Ein schnelles Tor um zurück ins Spiel zu kommen. Einzig: Der Treffer gelang nicht! Im Gegenteil, wieder waren es die Gastgeber, die Fehler eiskalt bestraften. So in der 43. Minute, als Kevin Orendorz alleine auf Kieren Vogel zu lief und auf 6:2 erhöhte. Das 7:2 von Lukas Novacek in der 45. Minute machte dann endgültig den Deckel auf die Partie. Zwar konnte Sven Johannhardt in der 48. Minute noch einmal auf 7:3 verkürzen, den Schlusspunkt setzte jedoch Michal Spacek in der 58. Minute mit seinem Treffer zum 8:3 in doppelter Überzahl. |
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| EHC Troisdorf EHC Troisdorf wird Favoritenrolle gerecht (LLW) Troisdorf ist in der Pokalrunde weiterhin ungeschlagen und wurde auch am Freitag seiner Favoritenrolle gerecht. Auch wenn es zu einem zweistelligen Ergebnis nicht gereicht hat, war Solingen chancenlos. Dafür waren bei Troisdorf alle möglichen 22 Plätze auf dem Spielberichtsbogen belegt. Zwei Torhüter und 20 Feldspielern, also 4 komplette Reihen, standen dem Troisdorfer Trainer zur Verfügung. Statement des Troisdorfer Trainer André Koslowski: „Auch wenn es normalerweise sehr schwierig ist mit vier vollständigen Reihen zu spielen, versuche ich zum Saisonende allen Spielern noch einmal die Chance zu geben sich zu präsentieren. Insbesondere die jungen Spieler aus der U20 sollen die Gelegenheit erhalten das Tempo und die Intensität im Seniorenbereich kennen zu lernen.“ Erwähnenswert sind die Tore, die Troisdorf in Unterzahl erzielen konnte. Dies ist eine Spezialität des Troisdorfer Kapitäns Lucas Huber. Zwei Tore konnte er bei eigener Unterzahl, also vier Troisdorfer gegen 5 Solinger, erzielen. Hierbei konnten die Zuschauer die ganze Klasse des Troisdorfer Kapitäns bewundern. Auch Mario Wonde stand am Ende mit zwei geschossenen Toren auf dem Spielbericht. Die weiteren Tore verteilten sich auf den Schultern von Kevin Stöhr, Constantin Nocker, Lucas Kürten, Marius Schüller und Patrick Stellmaszyk. Auch wenn Troisdorf Chancen für noch ein weiteres Spiel herausgespielt hatte, sind 9 Tore auch für ein Eishockeyspiel eher selten. Den Zuschauern wurden wunderbare Kombinationen gezeigt und die Solinger Defensive förmlich schwindelig gespielt. Wenn auch nicht jeder Angriff mit einem Tor abgeschlossen wurde, waren die Fans mit dem Spiel sehr zufrieden. Das nächste Heimspiel im Icedom am Rotter See startet am Freitag 29.03.2019 um 20:00 Uhr gegen das Team aus Herne. |
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| ELV Niesky Tornados – Populärste Mannschaft 2018 (RLO) Im Rahmen des diesjährigen Sportlerballs am Sonnabend, den 23.03.2019 wurden die Sieger der Sportlerumfrage 2018, die von der Sächsischen Zeitung und dem Oberlausitzer Kreissportbund bereits zum 25. Mal durchgeführt wurde, geehrt. In der Kategorie „Populärste Mannschaft 2018“ belegten die Tornados in diesem Jahr mit 604 Stimmen Platz 1, vor dem Akrobaten-Team Niesky (542 Stimmen) und den Lausitzer Füchsen (511 Stimmen). Es ist eine schöne Tradition im Rahmen dieser Veranstaltung verdienstvolle Funktionäre für ihr ehrenamtliches Engagement zu ehren. In diesem Jahr zählten auch Tornado-Mannschaftsärztin Marion Dünzel und Vorstandsmitglied Elke Weinig zu den Ausgezeichneten. |
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| Schönheider Wölfe Wölfe mit Comeback und Sieg gegen Jadehaie (RLO) Tolle Stimmung, gutes Playoff-Eishockey, harte Zweikämpfe, Spannung, Dramatik und neun Tore…, es war das erwartete erste Traumfinalspiel zwischen den Schönheider Wölfen und dem ECW Sande Jadehaie, was die über 800 Zuschauer im Wolfsbau, darunter gut 40 Gästefans, und die Zuschauer im Livestream am gestrigen Samstagabend zu sehen bekamen. Am Ende jubelten die Wölfefans ausgelassen, denn ihr Team hatte es tatsächlich geschafft, einen 1:4-Rückstand gegen den spielstarken Nord-Meister im Schlussdrittel noch in einen 5:4 (1:1, 0:3, 4:0)-Sieg zu drehen und in der Best-Of-Three-Serie vorzulegen. Die Gäste aus dem Norden waren nahezu in Bestbesetzung angereist, während Wölfe-Coach Sven Schröder wie schon in den vergangenen Wochen mit Christian Laszig, Jordan Klotz, Yannick Löhmer und Robert Horst auf vier Stammkräfte verzichten musste. Man hätte denken können, dass sich beide Teams zu Beginn erst einmal unter die Lupe nehmen, doch die Hausherren begannen wie die Feuerwehr und gingen bereits nach 62 Sekunden durch Kapitän Kilian Glück mit 1:0 in Führung. Erst nach ein paar Minuten konnten sich die Jadehaie vom Druck befreien und fanden spätestens mit dem 1:1-Ausgleich durch Vitalij Janke (9.) besser in die Partie. Schönheide hatte in der Folge zwar mehr Spielanteile, doch auch Sande blieb mit cleverer Spielweise immer gefährlich. Das Unentschieden zur ersten Pause ging daher völlig in Ordnung. Im Mittelabschnitt verloren die Wölfe dann völlig ihre Linie und mussten zudem noch einige unnötige Strafen nehmen, was die Jadehaie mit ihren routinierten Spielern nutzten, um in der 26. Minute in Überzahl durch Peter Boon mit 2:1 in Führung zu gehen. Während bei den Hausherren auch weiter nicht viel funktionierte, waren die Gäste jetzt deutlich am Drücker und legten nur fünf Minuten später und erneut im Powerplay das 3:1 durch Sergejs Piskunovs nach. Als Sandes Tim Maier in der 37. Minute dann gar noch auf 4:1 für die Gäste erhöhte, schien bereits zur zweiten Pause eine Vorentscheidung gefallen. Es war wohl laut und eindringlich, was Wölfe-Coach Sven Schröder seinem Team in der Drittelpause zu sagen hatte, denn zum Schlussdrittel kamen die Wölfe wie ausgewechselt aufs Eis zurück und zeigten jetzt wieder das aggressive Spiel, was sie in dieser Saison schon so oft ausgezeichnet hat. Permanenter Druck auf den Gegner, welcher sich in der Folge nur durch kleinere Fouls zu helfen wusste und dadurch eine Reihe von Strafzeiten kassierte. Dieser Umstand führte dazu, dass die Wölfe ein kaum noch für möglich gehaltenes Comeback starteten und durch drei Treffer von Florian Heinz (46.), Jannik-Noah Grätke (48.) und Petr Kukla (48.) innerhalb von 122 Sekunden und jeweils in doppelter Überzahl zum 4:4 ausglichen. Der Wolfsbau war jetzt ein Tollhaus, denn auch das Momentum war nun deutlich auf Schönheider Seite, was die Hausherren nutzten und durch Vincent Wolf in der 55. Minute die Partie mit der 5:4-Führung gänzlich drehten. Bis zur Schlusssirene war dann aber noch einmal Spannung und Dramatik pur angesagt, denn die Jadehaie agierten kurz nach dem Gegentreffer ganze vier Minuten in Überzahl. Doch zum Fels in der Brandung wurde nun Wölfe-Keeper Niko Stark, welcher sich nicht mehr überwinden ließ, während seine Mitstreiter auf dem Eis das Übrige taten und sich nahezu in jeden Schuss warfen. Auch die Herausnahme vom guten Sande-Goalie Nikolajs Zurkovs zugunsten eines sechsten Feldspielers brachten den Jadehaien nicht mehr den gewünschten Erfolg, wonach die Wölfe am Ende einen glücklichen, aber aufgrund der Leistungssteigerung im letzten Drittel auch einen verdienten 5:4-Sieg feiern durften. Damit gehen die Schönheider Wölfe in der Best-Of-Three-Serie mit 1:0 in Führung und müssen nun am Samstag, dem 30.03.19 zum zweiten Finalspiel nach Sande reisen, wo die Erzgebirger bei einem weiteren Erfolg schon den Meistertitel der Regionalliga Nord/Ost perfekt machen könnten. Sollten die Jadehaie als Sieger vom Eis gehen, steigt das alles entscheidende dritte Finalspiel am Sonntag, dem 31.03.19, um 17:00 Uhr wieder im Schönheider Wolfsbau. |
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| Landesliga Berlin Klarer Sieg für Blues gegen die Bären (LLB) Mit einem glatten 8:2 (5:2/3:0/0:0) fegen Titelverteidiger ERSC Berliner Bären verabschiedet sich die 1b der Berlin Blues in die Sommerpause. Eine theoretische Chance auf den 4. Platz hatten die Blues in diesem Spiel noch, man hätte aber mit 21 Toren Unterschied gewinnen müssen. Beide Teams traten mit jeweils zwölf Feldspielern an. Die ersten Chancen hatten die Blues, die ersten Tore erzielten die Bären. Harald Kott und Ulrich Schuster brachten den ERSC nach vier Minuten innerhalb von 45 Sekunden mit 0:2 in Führung. Versuche der Blues zum Anschluss zu kommen, scheiterten zunächst. Die beste Chance hatte Sebastian Grundmann, er scheiterte mit einem Penalty an Christian Preuß im Tor der Bären (9.). Es war aber ein kleiner Weckruf, denn nun lief es besser. Und es klingelte im Tor des ERSC. Steven Haucke (11., 15.), Sebastian Grundmann und zehn Sekunden später Sebastian Borck (beide 17.) und erneut Steven Haucke (19.) brachten die Blues bis zur ersten Pause mit 5:2 in Führung. Viel besser lief es beim Titelverteidiger gegen den Vizemeister des letzten Jahres im 2. Drittel auch nicht. Die Blues hatten weitere Chancen und konnten durch Marian Panten nach 22 Minuten auf 6:2 erhöhen einem Pfostenschuss der Bären folgte das 7:2 von Steven Haucke (27.). Kevin Haucke erzielte nach 32 Minuten das 8:2 und dabei beließen es die Blues. Den Bären gelang es in diesem Drittel nicht einen Treffer zu erzielen. Trotz Chancen auf beiden Seiten gab es im letzten Drittel keinen Torjubel. Denn nicht nur der ERSC-Torhüter zeigte eine gute Leistung, auch Patrick Haucke war ab diesem Abend gut drauf. So blieb es in einem sehr fairen Spiel beim i:2, das auf die Tabelle keine Auswirkungen hat. Der ERSC bleibt auf dem 3. Platz, die Blues belegen den 5. Platz Club gewinnt letztes Hauptrundenspiel 2018/19 Mit einem Favoritensieg endete am Sonntag die Hauptrunde der Landesliga. Der ESC 07 Berlin gewann bei der BSG Eternit mit 8:2 (2:2/3:0/3:0). Beide gingen mit einem Minikader von jeweils zehn Feldspielern und einen Torhüter in dieses letzte Saisonspiel. Dennoch war der Club Favorit und nach 22 Sekunden klingelte es erstmals. Allerdings nur am Pfosten des Tores der BSG. Dann machten es die Club-Spieler genauer und konnten durch Alexander Schulz (7.) und Peter Pechl (12.) in Führung gehen. Eternit versuchte aber gegenzuhalten und der Club half freundlich mit. Die Abwehrarbeit wurde eingestellt und so kam Eternit zum Ausgleich. Ingo von Spiczak mit dem 50. Saisontor der Betriebssportler (13.) und eine Minute später Tom Gendron konnten den Spielstand ausgleichen. Weitere Treffer gelangen den Spielern nicht und so wurde mit diesem Spielstand erstmals die Seiten gewechselt. Im 2. Drittel kämpfte die BSG zwar weiter, ein Treffer wollte aber nicht gelingen. Der Club machte es besser und konnte durch Mario Plack (22.), Eric Gwost (33.) und Joey Keller (35.) auf 2:5 davonziehen. Beim letzten Treffer des Drittels kam die Vorlage von Torhüter Sven Spanrad. In einem sehr fairen Spiel fielen auch im letzten Drittel drei Tore. Alle drei musste BSG-Torhüter Juri Seidel hinnehmen. Das 2:6 von Peter Angrick war gleichzeitig Saisontor Nr. 100 des Clubs (4.). Adam Vradenburg (58.) und Eric Gwost (59.) erzielten die letzten Hauptrundenstore der Landesligasaison 2018/19. Insgesamt hat sich Eternit gut verkauft und kann auch mit dem 8. Platz gut leben. Nicht nur das ist eine Steigerung zur Vorsaison, es wurden bei insgesamt 12 Punkten auch deren vier mehr geholt. Der Club belegt wie in der Vorsaison den 6. Platz, hat aber drei Punkte weniger geholt. (Norbert Stramm) |
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