IHP NachrichtenMontag 25.März 2019
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 13 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Regionalliga West und Landesliga Nordrhein-Westfalen.
| Bayreuth Tigers 4 Spiele + 4 Verlängerungen = 4 Siege und der Klassenerhalt (DEL2) Weiter ohne Michal Bartosch und Tim Richter, aber immerhin wieder mit Sebastian Busch reisten die Tigers zum vierten Duell dieser Playdown-Serie nach Deggendorf. Nach drei Siegen jeweils in der Verlängerung wollte man nun den ersten Matchpuck versenken und damit den Klassenerhalt feiern. Das Team von Petri Kujala erwischte einen nahezu perfekten Start und die Partie und übernahmen gleich die Initiative. Belohnt wurden die Bemühungen durch zwei Powerplay-Treffer: Martin Heider fälschte einen Schuss von Jozef Potac vor dem Tor entscheidend ab (5.) und Ivan Kolozvary überwand DSC-Goalie Bacashihua aus halbrechter Position mit einem platzierten Schuss. Mit dem Anschlusstreffer durch Röthke (10.) kam der Gastgeber besser ins Spiel und erarbeitete sich weitere Chancen, beiden Teams gelang aber bis zur ersten Pause kein weiteres Tor. Im zweiten Abschnitt bekam Deggendorf mehr und mehr Oberwasser, auch weil durch die Ausfälle von Juuso Rajala und Kevin Kunz der Kader der Tigers erneut dezimiert wurde. Mit nur noch 2,5 Angriffsreihen, in denen sich auch Henry Martens wiederfand, stemmte man sich gegen anrennende Niederbayern. Leinweber erzielte in der 45. Minute den nicht unverdienten Ausgleich, doch Järveläinen fand nur 21 Sekunden später mit einer starken Einzelleistung die schnelle Antwort (35.) zur erneuten Führung, die bis zur Pause Bestand hatte. Im Schlussdrittel waren die schwindenden Kräfte bei den Tigers deutlich zu merken, nur selten konnte man sich aus der Umklammerung befreien. In der 50. Minute verwandelte DSC-Verteidiger Gläßl einen nicht unumstrittenen Penalty zum Ausgleich und der zweite Treffer von Leinweber brachte die erste Führung für Deggendorf an diesem Abend. 77 Sekunden vor Spielende nahm Petri Kujala seine Auszeit und Goalie Brett Jaeger zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis - und nur 7 Sekunden später erzielte Järveläinen den 4:4-Ausgleich. In der Verlängerung schnürte Deggendorf die Tigers von Beginn an in der eigenen Zone ein und kam zu mehreren guten Gelegenheiten. Erst nach einer Strafzeit gegen die Gastgeber konnten sich die Tigers länger im gegnerischen Drittel festsetzen, fand aber kaum freie Abschlüsse. Auch nach Ablauf der Strafe blieb man am Drücker - und Johan Lorraine fand in der 67. Minute die entscheidende Lücke zum Seriensieg. Die Bayreuth Tigers feiern damit nach vier Overtime-Erfolgen in Folge den Klassenerhalt in der DEL2 und können ab sofort mit der Planung der kommenden Saison beginnen. Petri Kujala fand wie so oft in der anschließenden Pressekonferenz die passenden Worte: „Deggendorf war heute sehr stark, wir standen oft unter Druck. Großen Respekt an meine Jungs. Die wollten es heute fertig machen und haben es geschafft.“ |
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| Eispiraten Crimmitschau 5:1! Eispiraten verkürzen Serie auf 1:3 - Verteidiger Philipp Halbauer mit erstem Eispiraten-Doppelpack (DEL2) Was für ein Spiel! Die Eispiraten meldeten sich im vierten Spiel des Playoff-Viertelfinales eindrucksvoll zurück und besiegten die Löwen Frankfurt mit 5:1! Vor 2.429 Zuschauer im Crimmitschauer Kunsteisstadion konnten die Westsachsen somit den ersten Matchball der Hessen erfolgreich abwehren und in der Serie auf 1:3 verkürzen. Dabei erzielte Philipp Halbauer seinen ersten Eispiraten-Doppelpack. Christoph Kabitzky, Carl Hudson und Christian Hilbrich konnten sich ebenso in die Torschützenliste eintragen. Am Dienstag kommt es in Frankfurt zu Spiel Nummer fünf. Personal: Wie schon in den vergangenen Wochen mussten Danny Naud und Boris Rousson auf Patrick Klöpper (Kieferbruch) verzichten. Die beiden verantwortlichen Coaches schickten somit das gleiche Aufgebot ins Rennen, wie am Freitag. Ville Saukko blieb erneut nur die Rolle als Zuschauer, Sebastian Albrecht hütete das Eispiraten-Gehäuse. Die Eispiraten starteten, wie schon im ersten Viertelfinal-Heimspiel, sehr druckvoll. Die Hausherren konnten sich schnell gute Torchancen erarbeiten. Adrian Grygiel, Christian Hilbrich sowie Geburtstagskind Julian Talbot, der nur den Pfosten traf, hatten die besten Gelegenheiten für die in schwarz gekleideten Crimmitschauer. Das erste Tor konnten jedoch die Löwen erzielen. Lukas Koziol traf aus der Drehung ins linke untere Eck – 0:1 (16.). Sebastian Albrecht verhinderte in der 14. Minute dann den den zweiten Gegentreffer mit einer riesigen Parade, als er noch auf der Torlinie klärte. Kurz vor der ersten Pause schlugen die Eispiraten dann aber zurück. In der 19. Minute war es Philipp Halbauer, dessen Blueliner im Winkel zum hochverdienten 1:1 einschlug! Das zweite Drittel hatte es dann gewaltig in sich! Die Eispiraten waren weiter bissig und zeigten eindrucksvoll, dass sie diese Viertelfinal-Serie noch längst nicht abgeschrieben haben. Christoph Kabitzky nutzte einen Fehler im Spielaufbau der Löwen, verfehlte aber zunächst den Kasten von Andryukhov – über Umwege gelang der Puck zu Halbauer, der zum 2:1 einschob und seinen ersten Eispiraten-Doppelpack bejubeln durfte (24.)! Christoph Körner scheiterte kurze Zeit später gleich zweimal vor dem Frankfurter Gehäuse. Besser machte es Sturmkollege und Namensvetter Kabitzky in der 33. Spielminute. Nach einem Schussversuch von Walsh, schaltete der 24-Jährige am schnellsten und bugsierte den Puck über die Torlinie – 3:1! In der Folge wurde das Spiel ruppiger. Zunächst blieb ein fieses Foul an Olleff hinter dem Tor ungeahndet, kurze Zeit später flogen nach einem Check von Julian Talbot an Mike Fisher die Fäuste. Einen klaren Gewinner im Boxduell Talbot/Eisenmenger konnte man nicht ausmachen. Jedoch wurde der Eispiraten-Angreifer für einen Check gegen Kopf und Nacken sowie für übertriebene Härte für 14 (2+10+2) Minuten in die Kühlbox geschickt – Eisenmenger lediglich für vier (2+2) Minuten. Christian Hilbrich hätte den dritten Durchgang dann fast ebenso spektakulär eröffnen können. Der 2,01-Meter-Stürmer kurvte in Bobby-Orr-Manier durch die gesamte Verteidigung der Löwen, ließ Andryukhov aussteigen, scheiterte letztlich aber am Pfosten. Doch nur zwei Minuten später durften die Eispiraten erneut jubeln. Carl Hudsons Hammer landete im Winkel – Powerplaytor zum 4:1 (43.)! Die Westsachsen waren auch in der Folge das aktivere Team und näher am 5:1 dran, als die Frankfurter am Comeback. Das 5:1 fiel dann auch, wurde nach dem Videobeweis allerdings aberkannt. Hilbrich stand im Torraumabseits. Versuch Nummer drei des Deutsch-Kanadiers war dann aber endlich im Tor. Bereits sechs Minuten vor dem Ende zog Tilikainen seinen Goalie für einen sechsten Feldspieler. Christian Hilbrich traf aus der eigenen Hälfte dann ins verwaiste Löwen-Tor (56.). |
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| Deggendorfer SC Deggendorfer SC verliert Overtime-Krimi und muss in den Abstiegs-Showdown (DEL2) Vierte Overtime, vierte Niederlage. Mit 4:5 endet auch das letzte Aufeinandertreffen zwischen dem Deggendorfer SC und den Bayreuth Tigers zugunsten der Franken, die damit die Best-Of-Seven-Serie für sich entschieden. Vor 2236 Zuschauern starteten die Gäste mit mehr Spielanteilen in die Partie und konnten diese Überlegenheit früh in zwei Überzahltreffer ummünzen. Martin Heider (5.) und Ivan Kolozvary (9.) bezwangen Jason Bacashihua in den ersten beiden Powerplaymöglichkeiten. Doch die Hausherren steckten nicht auf und kamen nur eine Minute später zurück. René Röthke verwertete einen Abpraller nach einem Schuss von Aaron Reinig zum 1:2. Nun waren auch die Hausherren besser in der Partie, die nun munter hin und her schwappte. Ein weiterer Treffer sollte jedoch im ersten Abschnitt nicht mehr fallen. Im zweiten Abschnitt dauerte es bis zur 34. Minute, ehe das nächste Mal gejubelt werden durfte. Curtis Leinweber fälschte einen Schuss von Maximilian Gläßl unhaltbar zum 2:2 ab. Doch die Freude über den erstmaligen Ausgleich sollte nicht lange weilen. Praktisch im direkten Gegenzug brachte Ville Järveläinen die Gäste nach einem Solo wieder in Front. Mit diesem Spielstand ging es auch in die zweite Pause. Im Schlussabschnitt warfen die Hausherren noch einmal alles nach vorne und wurden in der 50. Spielminute schließlich dafür belohnt. Zunächst wurde Curtis Leinweber alleine vor dem Tor zu Fall gebracht. Den fälligen Penalty verwandelte Maximilian Gläßl souverän ins linke Eck zum erneuten Ausgleich. Als dann knapp vier Minuten vor Ende der Partie Curtis Leinweber im Powerplay seinen Doppelpack schnürte, sah alles danach aus, als würde es am Dienstag noch ein fünftes Spiel in Bayreuth geben. Doch Tigers-Topscorer Järveläinen erzielte kurz vor Ende der Partie mit einem präzisen Handgelenkschuss den erneuten Ausgleich. In der Overtime hatten dann die Gäste, wie bereits in den anderen Partien das glücklichere Händchen und erzielten durch Johan Lorraine in der 67. den Siegtreffer. Für den Deggendorfer SC geht es nun in knapp zwei Wochen in den ultimativen Abstiegs-Showdown. Auf wen die Collins-Truppe treffen wird, entscheidet sich in der zweiten Playdown-Serie zwischen den Tölzer Löwen und dem EHC Freiburg (Aktueller Zwischenstand 1:3 für den EHC Freiburg). |
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| Dresdner Eislöwen Eislöwen verlieren gegen Bietigheim (DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben das vierte Spiel im Playoff-Viertelfinale mit 0:4 (0:1; 0:1; 0:2) verloren. Vor 3561 Zuschauern brachte Marcus Sommerfeld den Gast in der zweiten Spielminute in Führung. Dennis Swinnen baute diese in der 40. Spielminute aus. Im Schlussdrittel sicherten Frédéric Cabana und Matt McKnight (41.) den Sieg der Steelers ab. Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Bietigheim hat ein gutes Spiel gezeigt. Wir waren vom Start weg nicht zu 100 Prozent bereit, haben nicht in den Rhythmus gefunden. Unsere Offensive war nicht wirklich auf dem Eis. Es schien, als hätten wir müde Beine gehabt. Solche Spiele gibt es. Aber natürlich ist es äußerst unglücklich, wenn sie ausgerechnet in den Playoffs stattfinden.“ Steelers-Coach Hugo Boisvert: "Ich bin sehr froh, dass wir den Sieg mitnehmen. Die Jungs haben sich super präsentiert, viel Leidenschaft aufs Eis gebracht und gekämpft. Wir standen mit dem Rücken zur Wand, mussten unsere Leistung bringen. Der Sieg ist extrem wichtig. Ilya Sharipov im Tor hat einen überragenden Job gemacht. Auch in Unterzahl haben wir sehr gut agiert. Die Verletzung von Tyler McNeely ist bitter für uns." Das fünfte Spiel der Serie bestreiten die Dresdner Eislöwen am Dienstag, 26. März um 20 Uhr bei den Bietigheim Steelers. |
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| Löwen Frankfurt Spiel 5: Löwen wollen zuhause Serie beenden (DEL2) Nächste Chance aufs Weiterkommen für die Löwen Frankfurt: Am Dienstag, den 26. März empfangen die Löwen die Eispiraten Crimmitschau zu Spiel 5 der Best-of-Seven-Viertelfinalserie in den DEL2-Playoffs. Mit einem weiteren Sieg würden die Hessen das Halbfinalticket lösen. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr in der Frankfurter Eissporthalle. Wie gewohnt halten wir euch mit unserem Live-Ticker, auf Facebook, Twitter und Instagram auf dem Laufenden. Das Spiel wird zudem auf SpradeTV übertragen. Die Löwen legten in Spiel 4 am vergangenen Sonntag in Sachsen gut los und gingen wieder im 1. Drittel in Führung. Lukas Koziol erlöste die mitgereisten Fans in der 16. Minute. Doch nachdem zu viele Chancen ungenutzt blieben, ließen die Frankfurter ihren Gegner wieder ins Spiel zurückkommen. Noch vor der Pause fiel der Ausgleich. Direkt nach Wiederbeginn gingen die Eispiraten in Führung. Die Löwen fanden nicht wieder zu ihrem gewohnten Spiel und mussten mitansehen, wie Crimmitschau die Führung weiter ausbaute. Ex-Löwe Christoph Kabitzky erhöhte auf 3:1. Carl Hudson markierte im 3. Drittel das 4:1 und ein Empty-Netter stellte schließlich den 5:1-Endstand her. Serienstand: 3:1 für die Löwen Im vierten Spiel des Viertelfinals haben die Löwen im letzten Drittel gerade einmal vier Schüsse auf das gegnerische Tor abgegeben – und das, obwohl sie bereits sechs Minuten vor dem Ende den Torhüter vom Eis genommen haben. Weniger Schüsse in einem Drittel hatten in dieser Serie nur die Eispiraten in Spiel 1 des Duells. Dort brachten sie es im 1. Drittel auf nur drei Abschlüsse. Doch die Ziffer 4 hat auch etwas positives: Löwen-Angreifer Lukas Koziol punktete als einziger Frankfurter in allen vier Playoff-Spielen gegen Crimmitschau. Insgesamt schoss er in den acht Duellen in der gesamten Spielzeit sieben Tore. Die Stimmen zum letzten Spiel: Daniel Naud (Trainer Eispiraten Crimmitschau): „Die ersten zehn Minuten waren sehr schwer für uns. Man hat gemerkt, dass Frankfurt gekommen ist, um zu gewinnen, aber unser Torwart hat uns im Spiel gehalten. Aber nach den ersten zehn Minuten war es das beste Defensivspiel, seit ich Crimmitschauer Trainer bin. Besonders freue ich mich für Philipp Halbauer, der nach überstandener Krankheit ein sehr gutes Spiel abgeliefert hat und zwei wichtige Tore zum Spiel beitrug. Die dritte Reihe war generell sehr gut, was mich natürlich sehr freut. Sie haben hart gearbeitet und waren an den ersten drei Toren beteiligt.“ Matti Tiilikainen (Head Coach Löwen Frankfurt): „Ich glaube nach dem 1:0 hat nur noch eine Mannschaft um den Sieg gekämpft. Und das war Crimmitschau. Sie haben sehr gut gespielt und wir konnten nichts dagegen setzen. Das bessere Team hat gewonnen. Es gibt viele Gründe, warum wir dieses Spiel verloren haben, aber das darf alles keine Ausrede sein und wird intern aufgearbeitet. Crimmitschau hat uns mit 5:1 geschlagen. Das müssen wir so hinnehmen und noch stärker zurückkommen.“ |
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| ESV Kaufbeuren Joker unterliegen in Spiel vier in der Overtime mit 6:5 (DEL2) Die Joker mussten heute in der ausverkauften Eisarena Weißwasser auf Simon Schütz verzichten, der für den ERC Ingolstadt in den DEL Playoffs zum Einsatz kam. Kaum war das erste Bully gefallen, bekamen die Joker von den Hauptschiedsrichter auch binnen weniger Sekunden zwei zwei Minuten Strafen aufgebrummt. Die Füchse ließen sich dieses Geschenk auch nicht nehmen und Clarke Breitkreuz staubte nach 89 Sekunden zur frühen 1:0 Führung für die Hausherren ab. Nur knapp drei Minuten später kassierten die Allgäuer den nächsten Gegentreffer. Philipp de Paly und Stefan Vajs waren sich uneins und Cedric Schiemenz nutze die Situation gnadenlos zum 2:0 aus. Nach einer kurzen Schockstarre erarbeiteten sich die Joker aber auch erste Torschüsse und nach dem ein Powerplay nach 11 Minuten trotz guter Chancen ohne Treffer blieb, bauten die Kaufbeurer weiter Druck auf. In der 13. Minute gelang dann dr Anschlusstreffer. Branden Gracel brachte die Scheibe aus dem Gewühl heraus im Tor von Maximilian Franzreb unter. Nur eine Minute später sorgte Jonas Wolter dann sogar für den Ausgleich. Nach einem Schuss von Alexander Thiel staubte der junge Stürmer gekonnt zum 2:2 ab. Die Joker waren nun in der Partie angekommen und mussten vor der Pause aber wieder einen Rückschlag verkraften. Philipp de Paly bekam wegen eines hohen Stocks 2+2 Strafminuten aufgebrummt und für die Füchse machten den ihren dritten Treffer. Clarke Breitkreuz war der Nutznießer und traf zum 3:2. Gleich zu Beginn des 2. Drittels hatten die Füchse die große Chance auf einen vierten Treffer. Stefan Vajs parierte aber stark und verhinderte somit ein schnelles Füchse Tor. Danach waren die Allgäuer gut im Spiel und belohnten sich im Powerplay nach 28 Minuten mit dem erneuten Ausgleich. Branden Gracel ließ Maximilian Franzreb mit einem platzierten Handgelenkschuss keine Abwehrchance. Wenige Augenblicke später waren die Hausherren mit dem Glück im Bunde, als Branden Gracel einen Sololauf startete und mit seinem Torabschluss am Innenpfosten scheiterte. Im weiteren Verlauf bauten die Lausitzer wieder mehr Druck auf die Joker Defensive auf und Stefan Vajs stand mehr und mehr im Mittelpunkt. Als sich die Rotgelben wieder etwas befreien konnten, führte ein schlechter Wechsel der Joker zu einer drei auf eins Situation, welche die Füchse mit etwas Glück durch David Kuchejda zum erneuten Führungstreffer ausnutzen konnten. Somit ging es mit einem Spielstand von 4:3 in das dritte Drittel. Dieses sollte es dann aber keine Entscheidung bringen. Aber der Reihe nach. Die Hausherren versuchten nun etwas mehr auf Konter zu spielen und der ESVK drängte auf den Ausgleich. Ein weiterer Treffer solle allerdings trotz guter Chancen auf beiden Seiten erst gut fünf Minuten vor dem Ende fallen. Dabei erzielten die Füchse im Powerplay durch Anders Eriksson ihren fünften Treffer und das Spiel schien entschieden. Die Kaufbeurer jedoch gaben nicht auf und schafften 50 Sekunden später wieder den Anschlusstreffer. Nach einem schönen Spielzug machte Sami Blomqvist mit einem platzierten Handgelenkschuss den vierten ESVK Treffer. Gut 90 Sekunden vor dem Ende nahm Trainer Andreas Brockmann eine Auszeit und nahm Stefan Vajs zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und dies sollte belohnt werden. 41 Sekunden vor dem Ende staubte Sami Blomqvist zum umjubelten 5:5 Ausgleichstreffer ab und es ging in die Verlängerung. Diese ist dann schnell erzählt. Joey Lewis und Sami Blomqvist hatten dicke Möglichkeit um das Spiel für den ESVK zu entscheiden und im Gegenzug nach der Chance vom Joker Top-Scorer trafen die Füchse zum 6:5. Den Gamewinner markierte dabei Vincent Hessler. |
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| Tölzer Löwen Den Ausgleich verspielt (DEL2) Der Serien-Ausgleich war zum Greifen nahe, doch das Spiel noch nicht gewonnen: Trotz eines 3:1-Vorsprungs nach zwei Dritteln verlieren die Tölzer Löwen Spiel vier in Freiburg mit 3:4 (1:0, 2:1, 0:3). Damit hat der EHC bereits am morgigen Dienstag den ersten Matchpuck. Es war angerichtet. Die Löwen reisten bereits am Samstagnachmittag ins Breisgau, um mit möglichst frischen Beinen in das wichtige vierte Spiel gehen zu können. Der Plan schien aufzugehen, denn in den ersten beiden Dritteln waren die Buam die bessere Mannschaft. "Wir waren sehr gut im ersten Drittel. Fast genauso gut im Zweiten", erkannte auch Coach Beattie. Manuel Edfelder traf im Auftaktdrittel mit einem überraschenden Schlenzer zur Führung. Auch Freiburg war gefährlich, hatte durch Ryon Moser unter anderem einen Pfostenschuss. Doch insgesamt spielten die Löwen zunächst geradliniger und besser. Der verdiente Lohn stellte sich früh im zweiten Drittel ein. Jordan Hickmott nutzte den ihm gewährten Platz beim Eintritt ins Freiburger Defensivdrittel mit einem Schuss ins Kreuzeck. Den zwischenzeitlichen Anschluss durch Jozef Balej konterte Florian Strobl mit dem Treffer zum 3:1. Die Führung ging zu diesem Zeitpunkt in Ordnung. Früh im Schlussdrittel kippte das Spiel allerdings. Nachdem Florian Kraus - er bekam zuvor einen doppelten Stockschlag ab - für eine absolute Lappalie auf die Strafbank beordert wurde, traf Alexander Brückmann in Überzahl zum erneuten Anschluss. Scott Beattie wollte nach dem Spiel keine Ausreden finden. Klar sei dennoch, dass dieses 2:3 Freiburg neuen Mut gab. "Ich konnte mich nach dem Spiel nicht daran erinnern, wann wir das letzte Mal ein Powerplay hatten", führte der Löwencoach weiter aus. Es war in der 29.Spielminute. Im Freitagsspiel. Insgesamt blieben die Löwen in den letzten sechs Dritteln ohne ein einziges Überzahlspiel. Das machte die Aufgabe nicht leichter. Nichtsdestotrotz bleibt den Freiburgern Respekt zu zollen für eine starke Aufholjagd. "Sie hatten den Hunger im letzten Drittel", so Beattie. Marc Wittfoth und Enrico Saccomani - dessen Tor nach Videobeweis als gültig erklärt wurde - drehten das Spiel zugunsten der Gastgeber. Damit geht der EHC Freiburg in der Serie mit 3:1 in Führung. Am morgigen Dienstag (19:30 Uhr) gilt es aus Löwensicht das vorzeitige Ausscheiden zu verhindern. |
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| Hannover Scorpions Scorpions empfangen Starbulls Rosenheim - Freitag 29. März 20 Uhr hus de groot EISARENA (OLN) Das war harte Arbeit. Die Achtelfinalserie in den Playoffs zum Aufstieg in die DEL 2 gegen die Blue Devils Weiden hat es in sich gehabt. Dass die Scorpions sie Freitag mit einer starken Leistung in Weiden beenden konnten spricht für das Team von Trainer Dieter Reiss. Bedingt durch eine Spielpause vor dem Start in die Playoffs war es nicht einfach für die Scorpions in die erste Playoff-Serie zu finden, was auch letztendlich der Grund für die Heimniederlage zum Start in die Playoffs war. Dass die Scorpions sich dann von Spiel zu Spiel steigerten, die Serie drehten und am Ende mit 3:1 Siegen über Weiden ins Viertelfinale einzogen, zeigt den Charakter dieses Teams und den unbedingten Willen zum Erfolg. Am Freitag geht es jetzt in die Viertelfinalserie der besten acht Oberligisten im deutschen Eishockey. Wieder sind es die Starbulls Rosenheim auf die die Scorpions, wie auch im vergangenen Jahr in der Viertelfinalserie, treffen. Rosenheim ein Team, das alles daran setzt in die DEL 2 aufzusteigen und sich für das letztjährige Ausscheiden gegen die Scorpions zu revanchieren. Spannung pur verspricht diese Serie, ganz besonders wird es am Freitag darauf ankommen wie beide Teams in die Viertelfinalserie starten. Wegen des zu erwartenden Zuschauerinteresses öffnet die hus de groot EISARENA bereits, eine halbe Stunde früher als normal, um 18.30 Uhr die Abendkasse und das Eisstadion. |
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| Herner EV Ausblick auf das Playoff-Viertelfinale gegen Peiting! (OLN) Nach dem ruhigen und spielfreien Wochenende ist nun die Konzentration beim Herner EV voll und ganz auf die Playoff-Viertelfinalserie gegen den Ersten aus der Oberliga Süd, den EC Peiting gerichtet. Cheftrainer Danny Albrecht wird sein Team mit der gleichen Akribie auf den Gegner einstellen, wie schon (erfolgreich) gegen Regensburg. „ Peiting hat eine sehr erfahrene Mannschaft, die zum Teil schon sehr lange zusammen ist. Sie spielen sehr clever, sind vor ihrem emotionalen Publikum sehr heimstark und verfügen über torgefährliche Verteidiger und Stürmer. Es wird sehr schwer, sich gegen dieses eingespielte Team, das seine Chancen konsequent ausnutzt, zu bestehen“ beschreibt der HEV Coach den kommenden Gegner. Aber auch der Trainer der Oberbayern, Sebastian Buchwieser, zeigt großen Respekt vor den Grün-Weiß-Roten als Playoff-Gegner. „Wir haben natürlich den Weg des HEV in den Playoffs verfolgt. In der Mannschaft gibt es eine gute Mischung zwischen jungen und erfahrenen Spielern. Ich war sehr beeindruckt von der Leistung Hernes gegen Regensburg. Für mich ist der HEV nun der schwerste Gegner in den Playoffs und ich hoffe auf eine spannende und faire Serie“ meint der 40-jährige, der in der 3. Saison Trainer in Peiting ist. Eine Prognose über den Ausgang und vor allem die Länge dieser Viertelfinalserie ließen sich beide Trainer nicht entlocken. Danny Albrecht bleibt bei seiner Devise „Wir schauen von Spiel zu Spiel“ und Sebastian Buchwieser wollte sogar die Favoritenrolle nicht annehmen. Gegenseitiger Respekt ist sicherlich eine gute Basis für spannende und attraktive Spiele. Der EC Peiting ist seit vielen Jahren fester Bestandteil der Oberliga Süd. Dabei konnte man sich in dem Ort im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau mit knapp 12000 Einwohnern immer wieder gegen finanzkräftigere Gegner durchsetzen. Vor drei Jahren endete die Playoff-Reise des EC Peiting erst im Halbfinale, als man sich dem Playoff-Seriensieger Tilburg erst im fünften und entscheidenden Spiel beugen musste. Vor neun Jahren stand der EC Peiting sogar im Playoff-Finale der damaligen eingleisigen Oberliga. Es war die Spielzeit, als zuletzt eine Herner Mannschaft auf Peiting traf. Beide Teams konnten in der Doppelrunde jeweils zweimal gewinnen. Am Ende stand der damalige HEV auf Platz eins der Tabelle, Peiting auf Platz drei. Während Herne im Halbfinale der Playoffs dann an Rosenheim scheiterte, setzte sich Peiting gegen Dortmund durch, unterlag im Finale aber dem Konkurrenten aus Oberbayern. Eine Saison zuvor gab es zwei weitere Aufeinandertreffen beider Mannschaften. Auch diese Duelle verliefen unentschieden, beide konnten je eine Partie (auswärts) für sich entscheiden. Vielleicht können sich ja Nils Liesegang und Patrick Asselin noch an die ein oder andere Partie erinnern. Der Herner EV geht nach dem überraschenden und vor allem klaren Durchmarsch im Achtelfinale gegen Regensburg in diese neue Serie. Das Ziel, in die 2. Runde der Playoffs zu kommen, wurde voll und ganz erreicht und dies kann somit als großer Erfolg verbucht werden. Alles was jetzt noch kommt, kann als schöner Bonus gesehen werden. Möglichst noch lange im Frühling Eishockey spielen lautet nun die Zielsetzung, wenn der ‚Mythos vom Gysenberg‘ auf das ‚kleine gallische Dorf‘ (langjähriges Motto des EC Peiting) trifft. Die Serie beginnt am kommenden Freitag, dem 29. März 2019 ab 19:30 Uhr in Oberbayern. Gysenberghallen GmbH Geschäftsführung: Rolf Meinhardt, Hans-Jürgen Schubert, Günter Thill Handelsregister: Amtsgericht Bochum HRB 13581 Steuernummer: 325/5827/0470 Ust-IdNr. DE279638105 Bankverbindung: Herner Sparkasse IBAN: DE82 43250030 0014010987 SWIFT: WELADED1HRN Zwei Tage später, am Sonntag, dem 31. März 2019 steht dann das Spiel in der Herner Hannibal-Arena auf dem Programm. Spielbeginn ist wie immer sonntags um 18:30 Uhr. Spiel 3 findet am Dienstag, dem 2. April 2019 dann wieder in Peiting statt (19:30 Uhr). Die möglichen weiteren Termine wären Freitag, der 5. April 2018 wieder in Herne und Sonntag, der 7. April 2019 in Peiting. Gespielt wird wie gewohnt nach dem Modus ‚Best-of-3‘, zum Einzug in das Playoff-Halbfinale sind also 3 Siege nötig. An folgenden Tagen findet der Vorverkauf für das Heimspiel des HEV am Sonntag, dem 31. März 2019 statt: - Dienstag, 26.3.2019: 18.30-20 Uhr am Fanshop der Hannibal-Arena - Donnerstag, 28.3.2019: 18.30-20 Uhr am Fanshop der Hannibal-Arena - Samstag, 30.3.2019: 12-13 Uhr an der Pistenbar der Hannibal-Arena (ausschließlich Stehplatzkarten) - Sonntag, 31.3.2019: 11-12 an der Pistenbar der Hannibal-Arena (ausschließlich Stehplatzkarten) - Bei Fussboden Schubert und Battram Hockey Pro Shop gibt es zu den regulären Öffnungszeiten Stehplatzkarten (ausschließlich Vollzahler) zu kaufen. - Für die Online-Shopper gibt es hier Tickets: https://www.ticketmaster.de/event/herner-ev-play-off-viertelfinale-1-heimspiel-tickets/327733 Zum Auswärtsspiel am Freitag, dem 29. März 2018 gibt es ein Public-Viewing in der Hannibal-Arena. Einlass ist um 19:30 Ugr, der Eintritt beträgt 2 €. Das Spiel wird auf den Video-Wänden zu sehen sein. |
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| VER Selb Public Viewing in der NETZSCH-Arena - Spiel 1 Tilburg gegen Wölfe live am Videowürfel im Selber Vorwerk (OLS) Es ist die Nachricht für alle Wölfe-Fans, denen es – aus welchen Gründen auch immer – nicht möglich ist, am Freitag, den 29.03.2019 die weite Reise ins niederländische Tilburg anzutreten. Das Spiel unserer Wölfe beim holländischen Serienmeister, der seit der Saison 2015/2016 in der Oberliga Nord an den Start geht und auf den wir bereits vor zwei Spielzeiten in den Playoffs trafen, kann bei Sprade-TV (https://www.sprade.tv/) verfolgt werden. Das ist bekannt. Aber – und das ist absolute Premiere – nicht nur im heimischen Wohnzimmer oder am PC, sondern erstmalig in der NETZSCH-Arena auf dem Videowürfel. Die Idee, ein Auswärtsspiel unserer Selber Wölfe via Public-Viewing den daheimgebliebenen Fans zu ermöglichen, ist keinesfalls neu. Erst in dieser Saison gab es diesbezüglich schon eine bis dahin in Selb noch nie dagewesene Aktion. Das Auswärtsspiel unserer Wölfe beim EV Landshut am 8. Februar 2019 wurde im Selber Kino übertragen. Trotz 0:9 Klatsche in Niederbayern waren alle dagewesenen Fans/Zuschauer über das Format dieses Events, ein Eishockeyspiel in einem Kino zu schauen, begeistert, alle Plätze im großen Saal ausverkauft. Ausverkauft wird es diesmal nicht werden – da sind sich die VER-Verantwortlichen schon jetzt sicher, aber es wird ein hoffentlich ebenfalls toller Eishockeyabend. „Die Kinoübertragung zeigte uns, dass so etwas Zuspruch findet, also warum nicht mal in der NETZSCH-Arena“, so Wölfe-Sponsoringleiter Thomas Schramm. „Die technischen Voraussetzungen sind gegeben, ein Probelauf war erfolgreich, es kann losgehen“, so Thomas Schramm, der den Freitag sehnlichst entgegenfiebert. Schramm war es im Wolfsbau, der die Idee, ein Spiel am Videowürfel zu übertragen, letztendlich nie aus den Augen verlor, sie weiterverfolgte und nun der Hauptverantwortliche bei der Umsetzung ist. Auch wenn das Rahmenprogramm noch nicht 100%ig steht, können sich die Fans schon auf Folgendes freuen: Während der Live-Übertragung ist die Eisfläche frei für alle, die Lust haben, ein paar Runden darauf zu drehen. Also nicht vergessen, die Schlittschuhe einzupacken – denn der Verleih bleibt an diesem Abend geschlossen. Abseits der Eisfläche ist ein Flohmarkt geplant, der vorrangig Trikots der letzten Jahre umfasst. „Die Trikots kommen zum Verkauf und finden hoffentlich neue Besitzer“, so Thomas Schramm mit einem Grinsen. Apropos Grinsen. Gut Lachen haben auch alle Besucher und Fans am Freitag. Der Eintritt zum Public Viewing ist frei und für das leibliche Wohl ist in der NETZSCH-Arena gesorgt. Hallenöffnung: 19:00 Uhr Public-Viewing in der NETZSCH-Arena – das bedeutet, Playoff-Eishockey aus den Niederlanden live auf dem Videowürfel zu verfolgen. Das 1,2 Tonnen schwere Ungetüm ist ein Videowürfel der neuesten Generation und auf seinen 3x2 Meter großen LED-Leinwänden wird dem Fan nichts entgehen. Und damit der Besuch am Freitag ein unvergesslicher Eishockeyabend für alle Zuschauer/Fans wird, zeigen sich VER-Vorstand und TRIEBWERK großzügig. Während die Kanzlei Golly & Schödel freien Eintritt ermöglichen und die Gebühren für die Sprade-Übertragung übernehmen, spendieren PURUS und TRIEBWERK jeweils 100 Liter Freibier! „Das kann durchaus ein feuchtfröhlicher Eishockeyabend werden“, so Thomas Schramm. |
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| EV Füssen EVF gleicht vor dem Heimspiel am Dienstag mit einem 4:2-Sieg die Serie aus (BYL) Der Eissportverein hat die Serie ausgeglichen. Nach der unglücklichen Heimniederlage zum Auftakt revanchierte sich der EVF in Spiel 2 mit einem hart umkämpften 4:2 (1:0, 0:1, 3:1) in Miesbach. Damit steht es vor der dritten Partie am Dienstag um 19.30 Uhr in Füssen nach Siegen 1:1 in den Playoffs zur Bayernligameisterschaft, für welche drei Erfolge notwendig sind. Nicht nur in Miesbach, sondern auch in Weißwasser stand für den EV Füssen am Sonntag ein wichtiges Spiel an. Das DNL-Team gewann bei den Jungfüchsen souverän mit 5:0 und konnte damit den Klassenerhalt in der Division II feiern, herzlichen Glückwunsch! Die erste Mannschaft trat beim TEV nur mit einem Mini-Kader von 13 Feldspielern an, während die Hausherren erneut aus dem Vollem schöpfen konnten. Beide Teams riskierten im ersten Drittel nicht viel, Spielkontrolle war angesagt. Die Hausherren hatten ein Chancenplus zu verzeichnen, aber nicht nur nach zwei Wechselfehlern war Benedikt Hötzinger auf dem Posten. Kurz vor Ende des Abschnitts erzielte in Überzahl aber Marius Keller die Füssener Führung. Einen 2 gegen 1 Konter der beiden Miesbacher Kontingentspieler netzte Bohumil Slavicek in der 24. Minute zum Ausgleichstreffer ein. Das Spiel wurde nun härter, es schlichen sich auf beiden Seiten Nickligkeiten ein. In Überzahl hatte der EVF einige große Möglichkeiten zur Führung, wie schon am Freitag zeigte sich Miesbachs Schlussmann aber in Topform. Sekunden vor Drittelende dann nochmals eine Großchance für die Schwarz-Gelben, aber es blieb zunächst beim 1:1. Der letzte Abschnitt war dann natürlich nichts für schwache Nerven. Beide Seiten hatten ihre Chancen, die Torhüter blieben aber bis zur 52. Minute Sieger. Hier glänzte Hötzinger zunächst wieder mit einem Klasse-Save, ehe Kapitän Eric Nadeau auf der anderen Seite Miesbachs Schlussmann zum 1:2 überwand und für großen Jubel unter den mitgereisten EVF-Fans sorgte. Der hielt aber nicht lange, denn mit einem abgefälschten Blueliner kamen die Gastgeber bereits eine Minute später wieder zum Ausgleich. Obwohl die Kräfte des kleinen Kaders immer mehr schwanden, hatten die Füssener darauf noch einmal eine Antwort parat. Der unermüdliche Samuel Payeur belohnte sich und sein Team in der 57. Minute mit dem 2:3. Es wurde dann nochmals brenzlig für den Oberligaaufsteiger, weil Christian Krötz nach einem Bandenzweikampf überraschenderweise mit einer Spieldauerstrafe belegt wurde. Der TEV versuchte nun alles und nahm seinen Torhüter für eine doppelte Überzahl vom Eis. Hier erkämpfte sich aber Lubos Velebny vor dem eigenen Gehäuse einen Abpraller von Hötzinger und versenkte die Scheibe per Weitschuss im leeren Tor der Miesbacher zum Endstand von 2:4. (MiL/MB) |
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| Herforder EV FINALWAHNSINN! Ice Dragons verteidigen Meistertitel! (RLW) Als um kurz vor 21 Uhr der Schlusspfiff ertönte, stürmten die Ice Dragons aufs Eis, begruben Goalie Kieren Vogel in einer Jubeltraube unter sich! Die Fans der Ice Dragons hingegen feierten da schon seit knapp 10 Minuten, tanzten Polonaise durchs Eisstadion „Im kleinen Felde“ und fieberten dem Abpfiff entgegen! Auch bei der anschließenden Siegerehrung hatte niemand seinen Platz verlassen, alle wollten dabei sein, um mit ihrem Team den Meistertitel im eigenen Stadion zu feiern. Bevor wir auf das Spielgeschehen jedoch näher eingehen, gibt es etwas sehr Wichtiges vorab: Liebe Hammer Eisbären, liebe Eisbären-Fans, es waren 4 emotionale, hochklassige, rassige Spiele mit unfassbarer Unterstützung von den Rängen. Danke, dass Ihr gemeinsam mit uns so eine fantastische Werbung für diesen Sport gemacht habt! Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Saison mit euch! Danke auch an die Verantwortlichen der Eisbären. Die kurzfristigen Planungen, Absprachen, die Verteilungen von Tickets, das faire Miteinander: Besser kann so etwas nicht laufen! Die Voraussetzungen vor diesem Spiel waren klar: Ein Sieg der Ice Dragons würde die Titelverteidigung bedeuten, ein Sieg der Eisbären diese Entscheidung auf kommenden Freitag vertagen. Dementsprechend nervös und vorsichtig waren beide Teams zu Beginn, wollten sich keine Fehler erlauben. Die ersten Chancen hatten die Gäste, mussten aber schon früh feststellen, dass ein Kieren Vogel im Playoff-Modus eine besondere Herausforderung darstellt, der Herforder Keeper vereitelte die Chancen der Gäste souverän. Das erste Mal etwas Zählbares kam in der 14. Minute auf die Anzeigetafel. Jan-Niklas Linnenbrügger hatte die Scheibe von Fabian Staudt bekommen, verlud Gästegoalie Sebastian May und hebelte die Scheibe in den Winkel, die ausverkaufte Halle tobte! Die Gäste versuchten zurück ins Spiel zu finden, es entwickelte sich eine spannende, ausgeglichene Partie. Als sich dann bereits alle mit dem 1:0 zur Pause abgefunden hatten, schlug Jan-Niklas Linnenbrügger ein zweites Mal zu! In Szene gesetzt von Leon Nasebandt ließ er 8 Sekunden vor Ende des Drittels gleich mehrere Gegenspieler stehen und erhöhte auf 2:0. Dass die Gäste mit viel Schwung aus der Kabine kommen würden, war klar. Dass die Ice Dragons ihnen mit einer Strafzeit noch in die Karten spielen würden, war ärgerlich. Die Art und Weise wie jedoch Killian Hutt die Gäste in der 24. Minute zu einer Vollbremsung zwang, war unbezahlbar! In Unterzahl fing er einen Aufbaupass an der eigenen blauen Linie ab, startete durch, umkurvte May und vollendete zum 3:0. Als dann noch Gleb Berezovskij das 4:0 in der 30. Minute nachlegte, war zu spüren, wie die Gäste mehr und mehr den Glauben verloren. Gästecoach Hoja zog seinen letzten Joker, nahm eine Auszeit und wechselte den Goalie aus, Marius Dräger stand nun zwischen den Pfosten. Doch auch diese Maßnahme brachte nicht den gewünschten Erfolg, die Ice Dragons ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Als dann Leon Nasebandt kurz vor der Pause in Überzahl auf 5:0 erhöhte, war die Messe endgültig gelesen. Im letzten Drittel zählte für die Ice Dragons nur noch eines: Ihrem Goalie das „zu 0“ ermöglichen. Jeder Schuss wurde geblockt, immer wieder wurde knallhart vor dem Tor abgeräumt, jede noch so gefährliche Situation geklärt! Desto weiter die Uhr herunterlief, desto verzweifelter wirkten die Bemühungen der Gäste, wenigstens noch den einen Ehrentreffer zu erzielen. Doch die Ice Dragons ließen nichts mehr anbrennen, im Gegenteil, sie machten sogar das halbe Dutzend voll, und wie! Aric Schinke nahm sich das herrenlose Spielgerät in der eigenen Verteidigungszone und marschierte durch die Reihen der Gegner wie das sprichwörtliche heiße Messer durch die Butter! Am Ende schob er die Scheibe dann noch an Dräger zum umjubelten 6:0 Endstand vorbei. Während die Ice Dragons nun wieder ausschließlich darauf bedacht waren, Kieren Vogel den ersten und einzigen „Shut Out“ der Saison zu bescheren, zog schon die erste Meister-Polonäse durchs Stadion. Bis dann um kurz vor 21 Uhr der Schlusspfiff ertönte! Jeff Job war nach der Titelverteidigung dann unfassbar stolz auf sein Team: „Ich bin sehr stolz auf diese Jungs, sie haben heute alle zusammen hart gearbeitet, ein super Spiel gemacht und sich den Meistertitel verdient!“ |
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| Grefrather EG GEG verabscheidet sich mit Niederlage in die Sommerpause (LLW) Für die letzte Begegnung der Saison bei den Dortmunder Eisadlern hatte sich die Grefrather EG vorgenommen, noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren und die Spielzeit 2018/19 mit einem Erfolgserlebnis abzuschließen. Gegen die noch um den Regionalliga-Aufstieg mitspielenden Gastgeber stand das erneut stark ersatzgeschwächte Team von der Niers jedoch auf verlorenem Posten. Am Ende unterlag die GEG den Ruhrstädtern mit 2:5 (0:2,1:1,1:2) und verabschiedet sich mit einer Niederlage in die Sommerpause. Vom ersten Bully an übernahmen die Eisadler vor über 250 Zuschauern im Eissportzentrum Westfalen die Kontrolle über das Spielgeschehen. Offenbar wollte man die theoretische Aufstiegschance wahren und setzte den Phoenix 60 Minuten lang gehörig unter Druck. Grefrath tat sich schwer gegen den agilen Gegner und beschränkte sich in weiten Teilen aufs “zerstören” des Dortmunder Aufbauspiels. Eigene Offensiv-Aktionen blieben meist die Ausnahme. Nach zwei Gegentoren in der 8. und 10. Minute lag die GEG zur ersten Pause bereits mit 0:2 zurück und war damit angesichts zahlreicher weiterer Dortmunder Möglichkeiten noch gut bedient. Auch im zweiten Drittel blieben die stets eine Idee schneller und spritziger agierenden Gastgeber spielbestimmend. Die Feuervögel konnten sich bei ihrem starken Torhüter-Duo Rene Dömges und Justin Kleckers (ab der 30. Minute) bedanken, dass die Begegnung dennoch bis in die Schlussphase offen blieb. Dennis Lüdke traf in der 23. Minute zwischenzeitlich zum eher überraschenden 1:2 und auch den 1:3-Rückstand aus der 27. Minute konnte Max Parschill in der 50. Minute noch einmal auf 2:3 verkürzen. Hätte der Phoenix zu diesem Zeitpunkt bereits mit 5 Toren hinten gelegen, so wäre dies angesichts der Dortmunder Dominanz sicherlich vertretbar gewesen. Zu wenig lief einfach nach vorne bei den Niederrheinern zusammen. Ausgerechnet eine 2+2 Minuten-Strafzeit gegen Grefraths Torjäger vom Dienst Patrick Büren wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge sollte zum entscheidenden Knackpunkt werden. Anstatt in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne zu werfen, kostete die lange Unterzahlsituation den Phoenix die letzten Kraftreserven und brachte zudem die Entscheidung zu Gusten der Gastgeber. Dem 4:2 (57.) ließen die Eisadler kurz vor Spielende sogar noch einen weiteren Treffer zum 5:2-Endstand folgen. Karel Lang nach dem Spiel: “Wir hätten die Saison gerne mit einem Sieg beendet. Die Niederlage ist aber auch kein Beinbruch für uns. Da wir in Grefrath bereits seit fast zwei Wochen kein Eis mehr haben, hat sich am Ende der Trainingsrückstand schon etwas bemerkbar gemacht”. Die GEG geht nun in die wohlverdiente Sommerpause, möchte aber schon bald mit den Vorbereitungen und Planungen für die nächste Spielzeit beginnen. Schließlich gilt auch beim Eishockey: “Nach der Saison ist vor der Saison”. |
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