IHP NachrichtenDonnerstag 28.März 2019
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 16 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.
| Deutscher Eishockey Bund 2020 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft: Spielplan veröffentlicht (DEB) Die International Ice Hockey Federation (IIHF) und das Organisationskomitee haben den Spielplan für die kommende 2020 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft in Ostrava und Trinec (Tschechien) veröffentlicht. Die deutsche U20-Nationalmannschaft startet demnach am 27. Dezember 2019 (19.00 Uhr) in der Ostravar Aréna gegen die USA ins Turnier. Im weiteren Verlauf trifft die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter in der Gruppe B auf Gastgeber Tschechien, Kanada und Russland. Die Viertelfinalbegegnungen finden am 2. Januar 2020 in Ostrava und Trinec statt. Am 4. Januar 2020 folgen die Halbfinalpartien und einen Tag später das Spiel um Platz 3 und das Finale um die U20-Weltmeisterschaft. Der Ticketverkauf startet voraussichtlich Ende April. Alle Infos gibt das Organisationskomitee der 2020 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft in den kommenden Wochen auf der Turnier-Homepage bekannt. Die Gruppenaufteilung: Gruppe A: Finnland, Schweiz, Schweden, Slowakei, Kasachstan Gruppe B: USA, Russland, Kanada, Tschechien, Deutschland Der deutsche Spielplan: 27. Dezember 2019 | 19:00 Uhr | Deutschland - USA 28. Dezember 2019 | 15:00 Uhr | Tschechien - Deutschland 30. Dezember 2019 | 15:00 Uhr | Deutschland - Kanada 31. Dezember 2019 | 15:00 Uhr | Russland - Deutschland |
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| Düsseldorfer EG DEG vor dem ersten „Endspiel“. „Wir brennen auf Spiel 6!“ (DEL) Manchmal ist es schwierig: Da schielt man auf Tabellen, fürchtet Siege oder Niederlagen anderer Teams und ergibt sich in komplizierten Punkterechnereien. Manchmal ist es aber auch leicht: Da muss man das nächste Spiel gewinnen. Nichts und niemand anderes zählt in solchen Momenten. Die Düsseldorfer EG steht vor einer solchen Situation. Am morgigen Freitag treffen die Rot-Gelben im sechsten Viertelfinale um 19:30 Uhr erneut auf die Augsburger Panther. Sie liegt in der Best-of-Seven-Serie aktuell mit 2:3 zurück und muss nun zweimal gewinnen, um das am Dienstag beginnende DEL-Halbfinale noch zu erreichen. |
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| Bayreuth Tigers Abschlussfest der Tigers in Seidwitz (DEL2) Wie kürzlich bereits angekündigt findet die Saisonabschluss-Fete in diesem Jahr in Seidwitz bei Creußen statt. Hierzu laden wir alle Fans, Sponsoren, Pressevertreter und Freunde der Tigers, die Spaß daran haben, die Jungs mit in den Sommer zu verabschieden, herzlich ein. Am Samstag, 30.03.2019 steigt in Seidwitz beim dortigen Feuerwehrhaus ab 16.00 Uhr die Fete, bei der alle Jungs aus dem Team sowie Coach Petri Kujala und alle Mitarbeiter der Tigers anwesend sein werden. Die Jungs und Mädels von „Seidwitz on Tour“ stellen dafür extra ein beheiztes Festzelt auf und organisieren mit uns gemeinsam diesen Abend. Hierfür schon einmal ein herzliches Dankeschön! Neben diversen Bieren und Softdrinks wird ein Barbetrieb eingerichtet und auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. So wird es die über den Landkreis hinaus bekannten und legendären Seidwitzer Steaks und „Steaks spezial“ geben, dazu natürlich „Brodwörschd“ und diverse Hot-Dog-Spezialitäten. Auch eine Auswahl verschiedener Crepes-Variationen wird im Angebot sein. Wann und wo? Seidwitz bei Creußen: Von Bayreuth kommend über die B22 oder B85 ist man mit dem PKW in gut 15 Minuten in Seidwitz. Für alle, die das Auto daheimlassen möchten, wird ein Bustransfer eingerichtet. Ab 15.00 Uhr fährt im Stundentakt vom Volksfestplatz in Bayreuth unser langjähriger Partner in Sachen Busfahrten, Marcus Losert Omnibusreisen, die Fans der Tigers nach Seidwitz und zurück. Los geht die „wilde Fahrt“ in Seidwitz um 16.00 Uhr und endet voraussichtlich gegen 01.00 Uhr. Programm: Für die Stimmung und den Sound zuständig wird ein DJ über den Abend einheizen. Topact: „Ungeschnörkelt, geradeaus, echt, mit direkten deutschen Texten und eingängigen Melodien im kraftvollen Rockgewand….“ Richtig! KAIZAA kommt zum Abschlussfest und wird natürlich unter anderen DEN Tigers-Song „VOLLE LADUNG LEBEN“ live performen. Gewinner: In unserem zum ersten Mal erschienenen und in Kooperation mit dem Nordbayerischen Kurier erstellten Saisonvorschauheft konnten Fans die Tabelle der Hauptrunde tippen. Die Gewinner des Tippspiels werden wir auf der Saison-Abschlussfeier bekannt geben und – soweit vor Ort – diesen auch die Preise übergeben. Trikotversteigerung: Die Jerseys, die von unseren Jungs bis zum Schluss getragen worden sind und die das Team am Ende zum finalen Punsch gegen Deggendorf begleitet haben, kommen traditionell zur Versteigerung unter die Fans der Tigers. Vorverkauf Dauerkarten: Von ca. 16.00 – 18.00 Uhr werden wir den Dauerkarten-Vorverkauf für die DEL2-Spielzeit 2019/2020 starten. Wir geben zu, dass wir nicht damit rechnen konnten, in vier Playdown-Spielen den Sack zuzumachen und müssen auf unsere Tickets, die bereits geordert sind, noch ein wenig warten. Deshalb nehmen wir in Seidwitz verbindliche Bestellungen entgegen und geben Berechtigungsscheine für die Jahreskarten aus. Zunächst werden die Dauerkarten für die kommende Saison für einen Zeitraum von gut vier Wochen bis zum 30.04.2019 zum Vorzugspreis des Vorjahres angeboten. Wir gehen in dieser Woche, noch vor dem Abschlussfest, noch einmal detailliert auf dieses Thema ein und kommunizieren auch die Preise (die zur neuen Spielzeit geringfügig steigen werden müssen) für die anstehende DEL2-Saison 2019/2020. Fanshop: Die Fanartikel der gerade abgelaufenen Saison geben wir in Seidwitz mit einem Rabatt von 50% ab. Hierzu werden alle noch verfügbaren Fanartikel mitgebracht und angeboten. Wir wünschen euch schon jetzt viel Spaß mit den Jungs der Tigers an diesem Abend, die natürlich gerne für Fotos, Autogramme und Gespräche mit den Fans und allen Freunden der Tigers zur Verfügung stehen werden. Weitere und detailliertere Infos zur „Sause“ in Seidwitz geben in den nächsten Tagen über unsere Medienkanäle bekannt. Wir freuen uns darauf, mit euch – den Fans, die das Team über die Saison so stark und eindrucksvoll unterstützt hat – die Jungs in den Sommer verabschieden zu dürfen. |
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| Eispiraten Crimmitschau 4:7! Eispiraten verlieren die Serie mit 1:4 - Hart umkämpfte Serie endet in Spiel 5 mit Saisonaus (DEL2) Für die Eispiraten Crimmitschau ging die DEL2-Saison 2018/19 heute zu Ende. Die Mannschaft von Danny Naud und Boris Rousson unterlag den Löwen Frankfurt im fünften Spiel des Playoff-Viertelfinales mit 4:7. Die Hessen sicherten sich somit den vierten Seriensieg und zogen mit dem Erfolg über die Westsachsen in das Halbfinale ein. Wie schon in den letzten Duellen, konnten die Crimmitschauer Cracks auch heute lange mit den Hessen mithalten und kämpften bis zum Schluss für ihre Farben. Die Abschlussfeier wird an diesem Samstag, den 30. März im Theater Crimmitschau stattfinden. Nähere Informationen teilen wir Euch in Kürze mit. Personal: Die Eispiraten konnten mit dem gleichen Aufgebot ins Rennen gehen, wie schon am vergangenen Wochenende. So konnte auch Julian Talbot mitmischen, der nach seinen beiden Strafen am Sonntag nicht gesperrt war. Nicht dabei waren Klöpper (Kieferbruch) und Ville Saukko (Überzähliger Kontingentspieler). Im Tor stand Sebastian Albrecht nach seiner starken Performance am Sonntag. Die Löwen kamen nach ihrer Niederlage in Crimmitschau mit viel Wut im Magen in die Partie und setzten die Eispiraten sofort unter Druck. Die erste Großchance saß dann auch schon. Kevin Maginots erster Schuss konnte noch vereitelt werden, im Nachschuss sorgte er dann für das 0:1 (4.). In der Folge stemmten sich die Westsachsen immer wieder gegen die Offensive der Löwen, konnten jedoch auch Nadelstiche setzen. So in der achten Minute, als Patrick Pohl mit seinem überraschenden Handgelenkschuss zum 1:1 ausgleichen konnte. Die Antwort der Hessen folgte postwendend. Zunächst traf Mathieu Tousignant zum 1:2 (11.), Matt Pistilli nur vier Minuten später zum 1:3 (15.). Christian Hilbrich konnte wiederum nur eine Minute später aber zum 2:3-Anschlusstreffer einschieben und es war wieder ein offenes Spiel (16.). Im zweiten Durchgang waren die Eispiraten dann dominanter und kamen schnell zum Ausgleich! Nach einem Konter war es erneut Christian Hilbrich, der Andryukhov dieses Mal mit einem Bauerntrick überwand und auf 3:3 stellte! Auch im Anschluss waren die Sachsen das Team, welches die besseren Möglichkeiten vorweisen konnte. Doch sowohl beim fünf gegen fünf als auch in Überzahl wollte der Puck einfach nicht über die Torlinie. Nutznieser waren erneut die Hausherren. Zunächst traf Skokan im Powerplay zum 3:4 (36.), Mitchell nutzte eine Minute vor dem Ende dann einen Fehler von Schietzold eiskalt und überwand Albrecht zum 3:5 (40.). Das Team von Danny Naud und Boris Rousson legte im Schlussabschnitt noch einmal alles in die Waagschale, musste auf einen Treffer aber lange warten. Erst in der 56. Spielminute staubte Rob Flick vor dem Frankfurt-Tor ab und verkürzte noch einmal auf 4:5. Der Goldhelm der Crimmitschauer musste anschließend aber in die Kühlbox und die Eispiraten agierten wieder einmal in Unterzahl. Maximilian Eisenmenger traf in der Schlussminute dann per Empty-Netter erst zum 4:6, Eduard Lewandowski wurde kurz vor dem Tor dann zu Fall gebracht – Technisches Tor zum 4:7, 34 Sekunden vor der Schlusssirene (60.). |
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| Dresdner Eislöwen Niederlage in Spiel #5 / Pielmeier: „Wir haben noch ein Leben!“ (DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben das fünfte Spiel der Playoff-Viertelfinalserie bei den Bietigheim Steelers mit 1:4 (0:2; 1:1; 0:1) verloren. Vor 2666 Zuschauern brachte Dennis Swinnen den Gastgeber in Führung (6.). Shawn Weller baute diese im Powerplay in der zwölften Minute aus. Der Bietigheimer Alexander Preibisch legte gegen Ende des zweiten Abschnitts nach (38.), doch Timo Walther erzielte nur wenige Sekunden später für Dresden den Anschlusstreffer. Im Powerplay traf Matt McKnight kurz vor Spielende zum Endstand. Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: "Bietigheim hat sich heute gut präsentiert, wir hingegen waren scheinbar nicht im gleichen Spiel, haben keinen Zugriff gefunden. Das Ergebnis ist bekannt. Jetzt hilft es nur nach vorn zu schauen. Freitag haben wir eine weitere Chance." Kapitän Thomas Pielmeier: „Bietigheim hat zwei schnelle Tore erzielt. Uns ist es über die gesamte Spielzeit nicht gelungen, Druck aufzubauen. Unser Powerplay ist zudem in den letzten Spielen sehr schlecht und wirkungslos gewesen. Wenn man so wenig Tore schießt, kann man natürlich keine Spiele gewinnen. Am Freitag müssen wir Bietigheim wieder unser Spiel aufzwingen. Wir haben noch ein Leben – und das müssen wir jetzt nutzen. Ohne Wenn und Aber.“ Spiel #6 steigt am Freitag, 29. März um 19.30 Uhr in der EnergieVerbund Arena. Eislöwen empfangen Bietigheim zu Spiel #6 im Playoff-Viertelfinale Die Dresdner Eislöwen empfangen am Freitag, 29. März um 19.30 Uhr die Bietigheim Steelers zum Spiel #6 des Playoff-Viertelfinales – präsentiert von wetten.tv. Die Partie wird geleitet von den HSR Roland Aumüller und Lukas Kohlmüller. Kassen und Arenatüren öffnen um 18 Uhr; der VIP-Raum um 18.30 Uhr. In der Serie des Playoff-Viertelfinales führen die Steelers derzeit mit 3:2. Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Auf uns wartet von der Ausgangslage her quasi schon Spiel #7. Wir müssen alles in die Waagschale werfen. Dass wir solche Partien für uns entscheiden können, haben wir schon gegen Heilbronn in den Pre-Playoffs gezeigt. Auch Bietigheim ist schlagbar. Es geht um die einfachen Dinge, darum die Zweikämpfe zu gewinnen. Unabdingbar ist, dass wir mit diesem gewissen Feuer in den Augen in das Spiel gehen.“ Timo Walther: „Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Ganz klar, es ist an uns zu agieren wie in den Spielen, die wir siegreich für uns gestalten konnten. Es gibt keine Ausreden mehr, wir müssen alles geben. In den Spielen, die jetzt vor uns liegen, zählt nur der Wille. Ich persönlich erlebe eine Playoff-Phase in der Form das erste Mal im Profibereich. Ich genieße jedes Spiel, möchte noch lange nicht in die Sommerpause gehen.“ |
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| EHC Freiburg Heimspiel-Showdown gegen Bad Tölz (DEL2) Am Freitag um 19:30 Uhr kommt es zum sechsten Playdown-Spiel zwischen dem EHC Freiburg und den Tölzer Löwen in der Franz-Siegel-Halle. Fünf von maximal sieben Begegnungen in der Serie sind gespielt. Der EHC Freiburg führt mit drei zu zwei Siegen. Der erste „Matchpuck“ am vergangenen Dienstag in Bad Tölz konnte nicht verwandelt werden. Mit 3-4 unterlagen die Südbadener nach 60 Minuten den Tölzer Löwen, die damit ihren zweiten Sieg in der Serie verbuchen konnten. Beide Teams haben nicht viel Zeit das vergangene Spiel zu analysieren. Schon am Freitag geht es weiter mit Spiel 6 in der Franz-Siegel-Halle. Die Begegnung in Freiburgs Westen verspricht Hochspannung. Die Wölfe können sich mit einem Sieg den vorzeitigen Klassenerhalt sichern und die Löwen in die zweite Playdown-Runde schicken. Für die Löwen steht wie schon am Dienstag alles auf dem Spiel, sie müssen gewinnen, um in der Serie auszugleichen und das alles entscheidende Spiel sieben zu erzwingen. Egal wer das Spiel am Freitag für sich entscheiden kann, es wird das letzte Heimspiel der Wölfe in dieser Serie gegen die Tölzer Löwen sein. Ein mögliches Spiel sieben findet am Sonntag auswärts in Bad Tölz statt. |
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| ESV Kaufbeuren 6:3 Heimsieg vor ausverkauften Haus gegen die Lausitzer Füchse (DEL2) Zum fünften Spiel der Playoff-Serie trafen der ESVK und die Lausitzer Füchse aufeinander. Neben Sebastian Osterloh, Julian Eichinger, Florin Ketterer und Ossi Saarinen gesellte sich vor dem Spiel mit Max Schmidle noch ein weiterer Spieler zum Lazarett hinzu. Das Spiel sollte wieder einmal halten, was man auch bisher von beiden Mannschaften gesehen hatte. Hochgeschwindigkeitseishockey viel Einsatz und Leidenschaft. Wie auch in den vorangegangenen Vergleichen dauerte es nur wenige Sekunden bis zum ersten Torschuss. Das erste Tor des Spiels erzielten die Füchse. Vincent Hessler hob ein vermeintliches Icing mit einem tollen Spurt auf und suchte einen Mitspieler. Diesen fand er in Cedric Schiemenz und da war sie wieder, die Effizienz der Gäste. Die Joker blieben weiter am Drücker und setzten die Oberlausitzer unter Druck, so dass dies in zwei Hinausstellungen binnen zehn Sekunden für die Gäste mündete. In doppelter Überzahl war es dem heutigen Kapitän Jerre Laaksonen vorbehalten, den Ausgleich zu erzielen. Schön im Slot freigespielt durch Joey Lewis verzögerte er kurz den Schuss und lupfte den Puck dann über Maximilian Franzreb hinweg in den Winkel. Zum Drittelende hin wurde es etwas hitzig. Nach einem Check blieb Oliver Granz auf dem Eis liegen und es bildete sich ein Handgemenge. Auch durch die Pausensirene ließen sich die Gemüter zunächst nicht beruhigen und die Schiedsrichter hatten Mühe, die Streithähne voneinander zu trennen. Wie bereits im ersten Drittel verlangsamte sich das Geschehen auf dem Eis auch im zweiten Drittel nicht. Sami Blomqvist und Cedric Schiemenz mussten nach der Rangelei zu Drittelende beide auf der Strafbank Platz nehmen und so gab es zunächst mehr Platz auf dem Eis, was beiden Mannschaften sichtlich zugutekam. Das Spiel wogte hin und her bis die Joker in Minute 30 zweimal zuschlugen. War es zunächst Philipp de Paly – von Florian Thomas auf die Reise geschickt –, der Maximilina Franzreb mit einem Schuss zentral vom Slot alt aussehen ließ, so war es nur 38 Sekunden Steven Billich mit einer Energieleistung aus dem eigenen Drittel, der die Führung auf zwei Tore ausbauen konnte. Wiederum erwischte man den Torhüter der Sachsen etwas unglücklich, diesmal auf der Fanghandseite und das Stadion kochte endgültig. Als knappe zwei Minuten später Alex Thiel im Powerplay die Scheibe per Direktabnahme trocken ins Gehäuse zimmerte, lag man erstmals in der Serie mit drei Toren in Führung. Durch weitere teilweise Undiszipliniertheiten mussten die Füchse das restliche Drittel fast durchgehend in Unterzahl agieren. Hier traf Jere Laaksonen nur den Pfosten und die Mannen aus Weißwasser waren sichtlich erleichtert, als die Pausensirene ertönte. Mit viel Druck kamen die Joker wieder aus der Kabine. Alex Thiel erhöhte nach bereits 92 Sekunden auf Zuspiel von Jere Laaksonen auf 5:1. Als Florian Thomas in Überzahl zum 6:1 abfälschte, war der Arbeitstag für Maximilan Franzreb beendet. Für ihn kam Konstantin Kessler. Beinahe hätte Daniel Oppolzer ihn in der 51. Minute überwunden aber es stand die Latte im Weg. Nun waren die Füchse wieder am Zug. David Kuchejda verkürzte mit dem guten alten „Bauerntrick“ auf 6:2 und als gleich zwei Joker auf der Strafbank waren und Corey Nelson noch einen sechsten Feldspieler aufs Eis brachte, war es Chris Owens mit einem trockenen Schuss, der den 6:3 Anschlusstreffer erzielen konnte. Wer gedacht hatte, Corey Nelson würde Konstantin Kessler wieder aufs Eis schicken, sah sich getäuscht. Man wollte weiter Überzahl trainieren und nur sporadisch wurde der Goalie ins Tor zurückbeordert. Sowohl dem ESVK als auch den Füchsen sollte kein Tor mehr gelingen. Somit blieb es am Ende beim verdienten Heimsieg der Joker und man konnte das Ausscheiden verhindern. Corey Neilson sah wieder einmal ein Spiel zweier guter und ausgeglichener Mannschaften. Andreas Brockmann war mit dem Auftreten seiner Mannschaft mit dem Rücken zur Wand natürlich äußerst zufrieden. |
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| Tölzer Löwen Kampf zahlt sich aus (DEL2) Deutliche Ergebnisse gibt es in dieser Serie zwischen den Tölzer Löwen und dem EHC Freiburg nicht. Erneut erzielt die siegreiche Mannschaft nur ein Tor mehr, als ihr Gegner. Heute machte Stephen MacAulays Powerplaytor den Unterschied zwischen beiden Teams. Spiel fünf entscheiden die Löwen mit 4:3 (2:1, 2:1, 0:1) für sich. Erfolgsfaktor Special Teams: Lange hatten die Tölzer vor dem Dienstagsspiel auf eine Überzahl-Chance gewartet. In Spiel fünf nutzten sie dann zwei ihrer fünf Powerplays zu wichtigen Toren: "Endlich", wie Scott Beattie es ausdrückte. Der erste Treffer der Partie fiel allerdings bei Fünf-gegen-Fünf. Stephen MacAulays Schuss schlich wohl schon vor Andreas Paulis Nachstochern über die Linie. Gerade einmal 43 Sekunden waren zu diesem Zeitpunkt gespielt - der optimale Start in die Partie. "Im ersten Drittel haben wir sehr sehr gut gespielt. Genau das System umgesetzt, das wir wollten", freute sich Beattie. Dennoch gelang es Freiburg erneut zurückzuschlagen. Tobias Kunz traf in Überzahl zum Ausgleich, der in der 17.Spielminute gekontert wurde. Dann traf Casey Borer mit einem Schlagschuss zur erneuten Löwen-Führung. Allgemein machte Borer erneut ein überzeugendes Spiel. An der Seite von Marinus Reiter ließ das Verteidigungs-Paar defensiv kaum etwas durch und war auch vorne stets gefährlich. So traf Borer gar ein zweites Mal. Nachdem Ryon Moser einen Schnitzer von Andreas Schwarz zum 2:2-Ausgleich nutzte, vollendete der Amerikaner einen blitzsauberen Konter zum 3:2. Nach Stephen MacAulays zweitem Treffer in Überzahl befanden sich die Löwen in einer ähnlichen Situation, wie im Sonntagsspiel. Erneut stand vor dem Schlussdrittel ein Zwei-Tore-Vorsprung zu Buche - und erneut sollte es nochmal spannend werden. Christian Neuert nutzte einen schnellen Gegenangriff zum Anschlusstreffer. Doch die Löwen stemmten sich mit allen Kräften gegen den erneuten Ausgleich. Vielleicht waren es auch die lautstarken 2011 Fans, die die Löwen über die Ziellinie brachten. "Wir müssen zu diesen Zeitpunkten defensiver sein. Wir arbeiten daran", stellte Beattie fest. Allgemein war der Löwencoach aber zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Es gelte nun nicht zu früh, zu viel zu wollen. "Wir spielen Wechsel für Wechsel, Drittel für Drittel und Spiel für Spiel. Alles, was uns derzeit interessiert ist das erste Drittel des nächsten Spiels". Vielleicht genau die richtige Einstellung, um im erneuten "Do or die"-Spiel einen kühlen Kopf zu bewahren. |
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| Starbulls Rosenheim Playoff-Viertelfinale startet – Starbulls-Heimspiel am Sonntag (OLS) Revanche für das Viertelfinal-Aus im Vorjahr nehmen und ins Halbfinale der Playoffs der Eishockey-Oberliga einziehen – das ist der Traum, den Fans, Mannschaft und Verantwortliche der Starbulls Rosenheim für die am Freitag beginnenden Serie gegen die Hannover Scorpions haben. Drei Siege in maximal fünf Spielen sind dafür notwendig – eine Riesenherausforderung für das Team von Trainer Manuel Kofler, das als klarer Außenseiter in den Vergleich mit dem in der Wedemark nördlich von Hannover beheimaten Scorpions geht. Die Serie startet am Freitag in Niedersachsen. Spielbeginn ist um 20 Uhr in der „hus de groot Eisarena“ in Mellendorf. Am Sonntag kommt es dann zum ersten von maximal zwei Viertelfinal-Heimspielen der Starbulls im emilo-Stadion; Spielbeginn ist um 17 Uhr. Im vergangenen Jahr gelang den Starbulls gegen die Hannover Scorpions nur ein einziger Sieg, was das Playoff-Aus nach vier Partien im Viertelfinale bedeutete. Damals galten aber – zumindest nominell – die Grün-Weißen als leicht favorisiert. Diesmal sind die Rollen klar verteilt. Die Scorpions gehen als der klare Favorit in den Vergleich. Die Mannschaft, die nach wie vor von Dieter Reiss trainiert wird, schloss die starke Oberliga Nord als Tabellenzweiter hinter der niederländischen „Übermannschaft“ Tilburg Trappers ab. In 48 Spielen ergatterten die Wedemarker 102 Punkte, trafen 237 Mal ins Tor (4,94 Treffer pro Partie) und mussten 142 Gegentore hinnehmen. Eine echte „Waffe“ ist das Powerplay der Scorpions, das nach der Hauptrunde eine herausragende Erfolgsquote von 30,43 Prozent aufwies. Mit Björn Bombis (31 Tore/70 Assists) und Patrick Schmid (37 Treffer/56 Vorlagen) haben die Hannover Scorpions zudem die beiden punktbesten Spieler der Oberliga Nord in ihren Reihen. Die beiden Stürmer Chad Niddery und Matt Wilkins zählen zu den komplettesten Importspielern der deutschen Oberligaszene. Der im Vergleich zur Vorsaison individuell aufgerüstete und zudem breiter aufgestellte Kader ist gespickt mit namhaften und höherklassig erfahrenen Spielern in allen Mannschaftsteilen, unter anderem Sean Fischer, Sachar Blank, Marian Dejdar oder Marius Garten, die auch schon in der DEL 2 zu den herausragenden Akteuren ihrer Teams zählten. Und die Scorpions können gegen die Starbulls nahezu komplett antreten, lediglich Verteidiger Dennis Schütt fehlt aufgrund einer Schulterverletzung. Dafür sind mit Stürmer Christoph Koziol und Andrej Strakhov noch zwei andere Ex-Rosenheimer mit von der Partie. Strakhov, inzwischen 40 Jahre alt, bürgt zum Verteidiger umfunktioniert mit seiner Spielintelligenz und technischen Stärke für Qualität in der Defensive. Dass sich die Starbulls-Stürmer nicht mehr wie im Vorjahr an Torwart Björn Linda die Zähne ausbeißen können, kann auch nicht unbedingt als Vorteil gewertet werden. Denn mit dem aus Freiburg stammenden Christoph Mathis hat sich der Rosenheimer Viertelfinalgegner auch auf dieser Position definitiv nicht verschlechtert. „Die Scorpions haben bis in die hinteren Reihen höchstes Oberliga-Niveau. Wenn wir sie schlagen wollen, dann muss bei uns alles passen“, sagt Starbulls-Coach Manuel Kofler. Er konnte den Gegner am vergangenen Freitag bei dessen Achtelfinal-Gastspiel in Weiden – der 4:3-Sieg nach Verlängerung bedeutete den letztlich souveränen Viertelfinaleinzug – beobachten. „Statistisch sind wir eigentlich chancenlos, aber wir freuen uns auf die Serie. Wir dürfen aber nie in der Serie, nie von Spiel zu Spiel und nie von Drittel zu Drittel denken, sondern wie schon gegen die Moskitos Essen im Halbfinale nur von Wechsel zu Wechsel. Wir sind top vorbereitet und jeder Spieler weiß, was zu tun ist“, so Kofler, der harte, schnelle und hochinteressante Spiele erwartet. Das erste beginnt am Freitag um 20 Uhr in Mellendorf, das zweite folgt am Sonntag um 17 Uhr in Rosenheim, das dritte am Dienstag wieder um 20 Uhr in Mellendorf. Ein eventuelles viertes Spiel würde am Freitag, 5. April, in Rosenheim stattfinden. Falls die Serie danach 2:2 unentschieden steht, wäre das Mellendorfer Eisstadion am Sonntag, 7. April, die Bühne für die alles entscheidende Partie. Eintrittskarten für das erste Viertelfinal-Heimspiel der Starbulls am Sonntag sind jederzeit online im Ticketshop der Starbulls auf www.starbulls.de zum Selbstausdruck erhältlich. In der Geschäftsstelle am emilo-Stadion können Karten am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr und am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr und zwischen 17 und 19 Uhr im Vorverkauf erworben werden. Die Tageskasse am Spieltag öffnet um 15 Uhr. |
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| Herner EV Playoffs 2019: Runde zwei beginnt! (OLN) „Die Mannschaft hat weiterhin große Lust auf die Playoffs“ meinte Danny Albrecht, Cheftrainer des Herner EV, am Mittwochabend nach dem Training in der Hannibal-Arena. „Wir gehen bestens vorbereitet in die Serie gegen Peiting und freuen uns natürlich auch, dass wir das einzige Oberliga-Team aus NRW sind, das noch im Rennen ist.“ So tritt dann der Mannschaftsbus am Freitagmorgen bereits um 7 Uhr die Fahrt in den Süden an. Das Spiel in Peiting beginnt um 19:30 Uhr. Am Sonntag folgt das Duell in der Herner Hannibal-Arena (Spielbeginn ist um 18:30 Uhr, der Einlass beginnt ab 17 Uhr). Das dritte Spiel findet am Dienstag, dem 2. April 2019 in Peiting statt (19:30 Uhr). Nach dem Modus ‚Best-of-5‘ wären die möglichen weiteren Termine Freitag, der 5. April 2018 wieder in Herne und Sonntag, der 7. April 2019 in Peiting. Ab dem Wochenanfang sind die beiden Bad Nauheimer Förderlizenzspieler Nicolas Geitner und Nico Kolb nun fest bei den Gysenbergern. Damit könnte HEV Trainer Danny Albrecht, wenn nichts mehr dazwischen kommt, über einen kompletten Kader verfügen. An der taktischen Grundausrichtung wird sich im Vergleich zur ersten Serie gegen Regensburg wenig ändern. Vorbildlicher Teamgeist, große taktische Disziplin, bedingungsloser Kampf und Einsatz werden erneut im Mittelpunkt sehen gegen das Team aus Oberbayern, dass in der ersten Playoff-Runde wie schon zuvor in der Süd-Hauptrunde die beste Quote im Ausnutzen der Chancen hatte. Dass man dabei z.B. besonders auf die Stürmer Anton Saal, Milan Kostourek, James Ty Morris und Simon Maier sowie auf die Verteidiger Bradley Miller und Andreas Feuerecker achten muss, ist kein großes Geheimnis. „Meine Spieler wissen was sie zu tun haben“ meint der Trainer der Grün-Weiß-Roten. Schwer wird die Aufgabe des Herner EV gegen Peiting allemal. Die Oberbayern haben eine tolle Saison gespielt und verdient den ersten Platz im Süden geholt. Der HEV als Sechster des Nordens geht als Außenseiter in diese Runde und will gemäß der Devise von Danny Albrecht - „Wir schauen von Spiel zu Spiel“- noch möglichst lange in den Playoffs spielen. Der Vorverkauf für das Heimspiel des HEV am Sonntag, dem 31. März 2019 ist bereits gut angelaufen. Zu folgenden Terminen kann man noch Karten kaufen um Wartezeiten an der Tageskasse zu vermeinden: - Samstag, 30.3.2019: 12-13 Uhr an der Pistenbar der Hannibal-Arena (ausschließlich Stehplatzkarten). - Sonntag, 31.3.2019: 11-12 an der Pistenbar der Hannibal-Arena (ausschließlich Stehplatzkarten). - Bei Fussboden Schubert und Battram Hockey Pro Shop gibt es zu den regulären Öffnungszeiten Stehplatzkarten (ausschließlich Vollzahler) zu kaufen. - Online gibt es hier Tickets: https://www.ticketmaster.de/event/herner-ev-play-off-viertelfinale-1-heimspiel-tickets/327733. Gysenberghallen GmbH Geschäftsführung: Rolf Meinhardt, Hans-Jürgen Schubert, Günter Thill Handelsregister: Amtsgericht Bochum HRB 13581 Steuernummer: 325/5827/0470 Ust-IdNr. DE279638105 Bankverbindung: Herner Sparkasse IBAN: DE82 43250030 0014010987 SWIFT: WELADED1HRN Zum Auswärtsspiel am Freitag, dem 29. März 2018 findet ein Public-Viewing in der Hannibal-Arena statt. Einlass ist um 19 Uhr, der Eintritt beträgt 2 €. Das Spiel wird auf den Video-Wänden zu sehen sein. |
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| EV Füssen Dank 4:1-Erfolg zwei Füssener Matchbälle für die Meisterschaft (BYL) Finalspiel Nummer 3 am Kobelhang und der EV Füssen hat den zweiten Sieg eingefahren. Durch ein 4:1 (1:0, 0:1, 3:0) gegen den TEV Miesbach ist das EVF-Team nur noch einen weiteren Erfolg vom Gewinn der Bayerischen Meisterschaft entfernt. Die erste Chance ist das Auswärtsspiel am Freitag um 20 Uhr in Miesbach. Sollten hier die Gastgeber gewinnen, gäbe es am Sonntag um 18 Uhr die entscheidende Partie in Füssen. Es war schon ein denkwürdiges Kräftemessen, welches beide Teams den fast 1000 Zuschauern boten. Füssen konnte erstmals in der Serie auf seine DNL-Spieler zurück greifen und dementsprechend mit vier Sturmreihen agieren. Der erste Abschnitt gehörte aber Miesbach, das bei einem halben Dutzend Torchancen am erneut sehr starken Benedikt Hötzinger im Füssener Tor scheiterte. Der EVF nutzte dagegen bei einer Strafzeit gegen die Gäste seinen ersten richtigen Torschuss zur Führung durch Marius Klein. Bei einem Konter traf Vincent Wiedemann zudem den Außenpfosten, das war es mit nennenswerten Offensiv-Aktionen der Gastgeber. Dieses Szenario sollte sich im zweiten Abschnitt dann grundlegend ändern. Den Oberbayern gelang plötzlich nicht mehr viel, Füssen war klar spielbestimmend. Julian Straub und Samuel Payeur scheiterten vor dem Tor ebenso wie Markus Vaitl, der allerdings auch per Stockcheck von hinten niedergestreckt wurde. Kurios wurde es dann ab der 30. Spielminute. Innerhalb von knapp drei Zeigerumdrehungen testeten die Schwarz-Gelben gleich dreimal das gegnerische Torgestänge. Zunächst setzte der an diesem Abend überragende Stefan Rott die Scheibe ans Lattenkreuz, bei der zweiten und bereits letzten Strafe gegen Miesbach traf Marius Klein den Pfosten, ehe bei einem Konter Tobias Meier auch noch die Latte anvisierte. Der TEV hatte erst in der 35. Minute wieder eine Möglichkeit, Czaika blieb gegen Hötzinger aber zweiter Sieger. Brenzlig wurde es dann, als Maximilian Dropmann auf die Strafbank musste, und ihm kurz darauf auch noch Thomas Böck folgte. Mit großem Kampf überstand der EVF diese gefährliche Situation, hatte durch Marius Keller sogar einen Unterzahlkonter. Gerade wieder eine halbe Minute komplett bekam man die Scheibe aber nicht aus dem Gefahrenbereich und 28 Sekunden vor Drittelende fand das Hartgummi von Florian Feuerreiters Schlittschuh den Weg ins Füssener Tor. Dieser Ausgleich widersprach dem Verlauf des Mitteldrittels ebenso wie die Füssener Führung nach 20 Minuten. Wie schon in Miesbach musste also auch diesmal der letzte Abschnitt die Entscheidung bringen. Und hier hatte Füssen sichtbar noch mehr Luft als die Gäste. Nach deutlichem Chancenplus war es schließlich Tyler Wood, der den guten alten „Bauerntrick“ auspackte und den diesmal eingesetzten Anian Geratsdorfer zum 2:1 überwand. Kurios auch die Vorentscheidung gut drei Minuten später, als Eric Nadeau penaltyreif zu Fall gebracht wurde und mit der Scheibe ins Tor rutschte – 3:1. Markus Vaitl scheiterte danach noch mit einem Alleingang, ehe Samuel Payeur nach Herausnahme von Geratsdorfer den vierten Treffer zum Endstand erzielte. Trainer Peter Kathan (Miesbach): „Ich bin mit dem Spiel und unserer Leistung heute eigentlich sehr zufrieden. Die Partie hatte Oberliganiveau, Füssen war bei den Special Teams besser, während unser Überzahlspiel nicht geklappt hat. Die Jungs haben bis zum Ende gekämpft, die Serie ist noch nicht vorbei.“ Trainer Andreas Becherer (Füssen): „Nach drei Spielen innerhalb kurzer Zeit konnten wir heute unsere Kräfte auf vier Reihen verteilen. Dadurch sind wir in den ersten 30 Minuten schwer ins Spiel gekommen, weil das immer schwierig ist mit dem Wechseln, durch Über- und Unterzahlspiele kommen manche Spieler dann nicht so zum Zug. Heute hat sich das aber gelohnt, weil wir dadurch am Ende mehr Power hatten. Jetzt wollen wir am Freitag in Miesbach alles klar machen.“ (MiL) |
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| TEV Miesbach TEV unterliegt in Spiel 3 dem EV Füssen (BYL) Am gestrigen Dienstag musste sich der TEV Miesbach dem EV Füssen im dritten Finalspiel mit 1:4 (0:1,1:0,0:3) geschlagen geben und liegt nun in der Best-of-five-Serie mit 1:2 hinten. Die 980 Zuschauer – und das an einem Dienstag !! – sahen eine ausgeglichene Partie, die der Altmeister aufgrund der höheren Effizienz letztendlich verdient für sich entscheiden konnte. Anders als beim Heimspiel am Sonntag in Miesbach, konnte der EV Füssen mit 19 Spielern antreten, nachdem für die DNL-Mannschaft die Saison beendet ist und die Talente nun in den Finalspielen wichtige Erfahrung sammeln sollen. Beim TEV kam regelmäßig die vierte Sturmreihe mit Sebastian Höck, Valentin Hein und Thomas Amann zum Einsatz, wenn Füssens Coach Andreas Becherer seine Jungspunde brachte. Bis zur 50. Minute stand es durch Tore von Vaitl in Überzahl (Minute 10.) und Florian Feuerreiter (Assistent Filip Kokoska, Thomas Schenkel – 40.) 1:1. Symptomatisch was der 2:1 Führungstreffer durch Wood, der von hinter dem Tor den stark haltenden Anian Geratsdorfer am Rücken traf, von wo aus der Puck hinter die Linie kullerte. „ Das war für uns der KO, da wir uns offensiv zu wenig Chancen erspielt haben,“ berichtet Trainer Peter Kathan und ergänzt: „ Mit Einsatz und Kampf bin ich sehr zufrieden, aber man merkt bei einigen angeschlagenen bzw geschwächten Spielern, dass offensiv etwas die Körner fehlen. Mit zwei Toren im Schnitt in den Finalspielen wird es schwer gegen diese erfahrende Truppe zu gewinnen, aber ich beschäftige mich seit dem Schlusspfiff wie wir Füssen nochmals zusetzen können.“ Kathan wird die nächsten beiden Tage zur Regeneration nutzen und hofft das das ein oder andere Wehwehchen abklingt. Füssen hat somit zwei Matchbälle im Kampf um die Bayrische Meisterschaft, sodass der TEV beim Heimspiel am kommenden Freitag zum Siegen verdammt ist, möchte er die Chancen auf den Meistertitel wahren. Andernfalls feiern die Allgäuer nach dem Aufstieg auch noch den Gewinn der Meisterschaft in der Miesbacher Eissporthalle. Nochmal Kathan: „ Die Jungs waren nach dem Spiel doch recht niedergeschlagen, aber der Glaube die Serie nochmals drehen zu können, lebt nach wie vor !“ So darf man gespannt sein, was sich Kathan bis Freitag einfallen lässt, um seine Jungs nochmals zu pushen. Vorwürfe kann man dem Team um Kapitän Florian Feuerreiter keinesfalls machen, stimmen doch Leidenschaft und Wille zu 100%. Füssen nutzt sein Überzahl besser aus, wogegen beim TEV der Überzahl-Motor zuletzt etwas stottert. Der TEV möchte sich beim Heimspiel unbedingt mit einem Sieg vom treuen Publikum verabschieden und am Sonntag nochmals zum Showdown nach Füssen reisen. Spielbeginn am Freitag ist um 20 Uhr in der Miesbacher Eissporthalle. |
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| Hamburger SV Wechsel der Perspektive - Philip Hein wird vom Goalie zum Co-Trainer (RLN) Die Sommerpause ist bekanntlich auch immer die Zeit der personellen Umorientierung – so auch bei der Regionalligamannschaft des Hamburger SV. Während Fabian Heyter den Club nach einer Saison verläßt um sich intensiver um sein Studium zu kümmern wechselt Torhüter Philip Hein quasi die Perspektive: er wird zur kommenden Serie neuer Co-Trainer der Ligamannschaft. Der 33jährige gebürtige Hamburger, der bereits eine Trainerlizenz besitzt, wird dort seine langjährige Erfahrung als Aktiver in höheren Spielklassen an die jüngere Generation weitergeben können. Intensiv arbeiten die Verantwortlichen an der Besetzung des Cheftrainerpostens – Kapitän Marcel Schlode wird die Doppelrolle der vergangenen Saison zukünftig definitiv nicht mehr übernehmen. Auch im Spielerkader werden aktuell die ersten Verlängerungen festgemacht – die Öffentlichkeit wird zeitnah informiert. |
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| Schönheider Wölfe Wochenende der Entscheidung steht an Samstag via Livestream - Jadehaie vs. Wölfe (RLO) Am kommenden Wochenende wird definitiv die Entscheidung fallen, ob die Schönheider Wölfe oder der ECW Sande Jadehaie Meister der Regionalliga Nord/Ost 2019 werden!? Einen kleinen Vorteil haben sich die Erzgebirger erspielt, als man in einem dramatischen Spiel 1 am vergangenen Samstag die Friesländer nach 1:4-Rückstand noch mit 5:4 bezwingen konnte. Mit diesem Sieg im Rücken fahren die Wölfe nun am kommenden Samstag, dem 30.03.19 die knapp 600 Kilometer zum Gastspiel nach Sande, wo ab 19:30 Uhr das zweite Playoff-Finale über die Bühne gehen wird. Gelingt den Wölfen ein weiterer Sieg, dürfte die lange Rückreise sehr feucht-fröhlich ausfallen. Gehen jedoch die Jadehaie als Sieger aus dieser Partie, bleiben die Sektflaschen geschlossen, denn dann heißt es Kräfte sammeln für ein drittes und alles entscheidendes Finalspiel, welches dann am Sonntag, dem 31.03.19, um 17:00 Uhr wieder im Wolfsbau Schönheide stattfinden wird. In einer kurzen "Best-Of-Three"-Playoff-Serie ist es immer von Vorteil, wenn gleich das erste Spiel gewonnen wird, denn entsprechend unaufgeregt können in diesem Fall unsere Wölfe die lange Reise nach Sande antreten. Der Druck liegt ganz klar bei den gastgebenden Jadehaien, welche die Partie unbedingt gewinnen müssen, wandert der Meisterpokal ansonsten schon im eigenen Stadion am Samstagabend an den Gegner. Gut möglich, dass die Zuschauer in der sicher proppenvollen Sander Eishalle ein ganz anderes Eishockeyspiel sehen werden, als noch am vergangenen Samstag in Schönheide, denn gerade taktisch werden beide Teams bestimmt Änderungen vornehmen. Während der ECW Sande unbedingt auf ein drittes Finalspiel gehen muss, werden die Wölfe alles daran setzen, schon im zweiten Vergleich den Deckel drauf zu machen, denn zu knapp war die Geschichte im ersten Spiel und es wäre fahrlässig, sich auf ein eventuell drittes Finale zu verlassen, auch wenn dieses dann wieder in Schönheide stattfinden würde. Ähnlich sieht es dann auch Wölfe-Coach Sven Schröder vor der Begegnung in Sande: „Ganz klar, wir wollen im zweiten Spiel den zweiten Sieg einfahren und damit die Serie gewinnen. Natürlich wissen wir, dass wir uns gerade im Defensivbereich konsequenter verhalten und vermeidbare Tore auch vermeiden müssen, denn davon waren es am letzten Samstag zwei Gegentore zu viel. Überhaupt war es erst das dritte Spiel in der gesamten Saison, wo wir vier Gegentreffer bekommen haben. Wir wissen also, wie es besser geht. Wir wissen auch, was uns in Sande erwarten wird. Eine viel kleinere Eisfläche, eine volle Halle und laute Fans, die ihr Team nach vorne peitschen werden und damit auch den Druck erhöhen. Wir werden aber darauf vorbereitet sein und am Ende wird der größere Wille entscheiden, ob es ein drittes Spiel in Schönheide gibt oder nicht.“ Für alle Wölfefans, die nicht den weiten Weg nach Sande auf sich nehmen können und dennoch nichts verpassen wollen und sollen, bieten die Schönheider Wölfe, mit freundlicher Unterstützung des Eishallenbetreibers in Sande und von Palmstreetstudios, wieder einen Livestream auf ihrer Facebook-Startseite unter www.facebook.com/schoenheiderwoelfe an. Ein wirklich toller Service und ein bemerkenswertes Engagement von Guntram Fröbel, welcher unser Wölfe-Team schon seit letzter und besonders intensiv in dieser Saison begleitet. Vielen herzlichen Dank dafür, Guntram! |
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| Landesliga Berlin Landesligaplayoffs starten am Wochenende / Liveticker zu allen Spielen (LLB) Am letzten Wochenende fanden die letzten Hauptrundenspiele statt und nun stehen nicht nur die Abschlussplatzierungen fest, sondern auch die Halbfinalpaarungen. Die Playoffs starten am Sonntag und als besonderen Service wird zu allen Spielen ein Liveticker angeboten. Hier ein kleiner Ausblick auf die Halbfinalserien. Die Eisbären Juniors Berlin haben sich zwar Souverän die Tabellenspitze erobert, ein Selbstläufer dürfte das Halbfinale gegen die Allstars von FASS Berlin aber nicht werden. Fünf Punkte haben die Eisbären in 18 Hauptrundenspielen abgegeben, zwei davon gegen FASS. 4:3 gewann FASS das Hinspiel, im Welli gab es ein 7:2 für die Eisbären. Die Weddinger wissen also wie man gegen die Eisbären gewinnen kann. Die nackten Zahlen sprechen zwar auch für den Tabellenführer, aber das sind eben nur Zahlen. 220:30 lautete das Torverhältnis, FASS kommt auf 137:62. Insgesamt ist beiden ein Finaleinzug zuzutrauen, es könnte eine Runde über drei Spiele werden. Viel wird hier auf die Tagesform und vor allem die Disziplin ankommen. Die 1b vom ECC Preussen Berlin konnte sich im Endspurt den 2. Platz sichern und trifft nun auf Titelverteidiger ERSC Berliner Bären. Am Ende waren es sechs Punkte, die beide Teams trennen. Die Zahlen sind recht ähnlich. Der ECC kam auf ein Torverhältnis von 122:57, der ERSC hat es FASS gleich gemacht und weißt 137:62 Tore auf. Die Vorrundenspiele gingen beide an den ECC, 6:3 und 7:6 gewannen die Charlottenburger. Beide Spiele waren aber hart umkämpft. Auch hier könnte es durchaus zu drei Spielen kommen und beiden ist ein Finaleinzug zuzutrauen. Und auch hier wird viel auf die Tagesform und die Disziplin ankommen. Es verspricht eine spannende Playoff-Runde zu werden. Da im Paul-Heyse-Stadion bekanntlich das Fassungsvermögen sehr eingeschränkt ist, wird in Zusammenarbeit mit der Ligenleitung vom Projekt www.noppe-ist-schuld.de ein Liveticker angeboten. Der Link https://www.pokalticker.noppe-ist-schuld.de/ führt immer zum aktuellen Spiel, alle anderen Spiele können im Fenster der Seite auch nachträglich aufgerufen werden. Eine ausführliche Berichterstattung zu den Spielen gibt es natürlich auch. Gespielt wird am 31. März und am 07. April jeweils um 13:00 Uhr und 16:00 Uhr im Paul-Heyse-Stadion. Falls notwendig, finden die dritten Spiele am 13. April um 13:00 Uhr und 16:00 Uhr in der Eissporthalle PO 9 statt. Hier finden einen Tag später auch die Finalspiele statt. Das kleine Finale beginnt um 11:00 Uhr, ab 16:00 Uhr wird der Berliner Meister ermittelt. Die Spieltermine: Sonntag, 31.03.2019 13:00 Uhr ECC Preussen Berlin 1b – ERSC Berliner Bären 16:00 Uhr Eisbären Juniors Berlin – FASS Berlin 1c Sonntag, 07.04.2019 13:00 Uhr FASS Berlin 1c – Eisbären Juniors Berlin 16:00 Uhr ERSC Berliner Bären – ECC Preussen Berlin 1b Samstag 13.04.2019 (falls notwendig) 13:00 Uhr ECC Preussen Berlin 1b – ERSC Berliner Bären 16:00 Uhr Eisbären Juniors Berlin – FASS Berlin 1c Sonntag, 14.04.2019 11:00 Uhr Spiel um den 3. Platz 16:00 Uhr Finale |
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