IHP NachrichtenSonntag 31.März 2019
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Freitag und Samstag, sowie des heutigen Tages mit insgesamt 15 Beiträgen von der Frauen-Nationalmannschaft, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Ost.
| Deutscher Eishockey Bund Frauen-Nationalmannschaft: 0:2-Niederlage gegen Frankreich (DEB) Die Frauen-Nationalmannschaft hat ihr letztes Länderspiel vor der 2019 IIHF Eishockey Frauen-Weltmeisterschaft (4. bis 14. April 2019 in Espoo/Finnland) verloren. Im Bundesleistungszentrum Füssen unterlag die Mannschaft von Frauen-Bundestrainer Christian Künast am Samstagabend gegen die französische Auswahl mit 0:2 (0:1, 0:0, 0:1). Die deutsche Mannschaft startete in der Anfangsminute mit zwei guten Torchancen: Zunächst bediente Andrea Lanzl ihre Sturmpartnerin Laura Kluge, die freistehend die Scheibe nicht im Tor unterbringen konnte. Wenig später versuchte es Julia Zorn aus spitzem Winkel. In der Folge bemühte sich die DEB-Auswahl um Offensivaktionen. Die Französinnen kamen erst in der 15. Minute durch Léa Parment zu ihrer ersten zwingenden Torgelegenheit. Die 22-Jährige scheiterte jedoch im Slot an der deutschen Torhüterin Jennifer Harß. Auf der Gegenseite war Anna Fiegert mit ihrem Schuss von der Blauen Linie nah dran am deutschen Auftakttreffer – doch der Puck prallte vom Pfosten nicht ins Netz. Mehr Glück hatten die Französinnen mit einer ihrer Torgelegenheiten im Auftaktdrittel: Estelle Duvin traf 52 Sekunden vor der Drittelsirene zum 1:0-Führungstreffer für den Gast. Zu Beginn des Mittelabschnitts lief zunächst Lore Baudrit frei auf Jennifer Harß zu, scheiterte allerdings an der deutschen Torfrau (22.). Marie Delarbre und Kerstin Spielberger probierten es eine Minute später auf der Gegenseite mit einer Kombination, doch konnten auch nicht für den deutschen Auftakttreffer sorgen. In der Folge neutralisierten sich beide Teams. Fünf Minuten vor der Drittelpause startete dann die Mannschaft von Frauen-Bundestrainer Christian Künast eine Drangphase, in der sich die Nationalspielerinnen ein ums andere Mal im französischen Drittel festsetzten und Torchancen kreierten. Doch mit dem 0:1-Rückstand ging es für die deutsche Mannschaft erneut in die Drittelpause. Im Schlussabschnitt hatte Andrea Lanzl auf deutscher Seite die beste Torgelegenheit. Sie schoss den Puck allerdings freistehend über das Tor. Die Französinnen schlugen durch Lara Escudero erneut zu und erhöhten – entgegen des Spielverlaufs - ihrerseits auf 2:0. In der Schlussminute hatte die DEB-Auswahl durch Carina Strobel und Nicola Eisenschmid noch einmal Einschussmöglichkeiten, doch die Scheibe sollte letztlich für die Gastgeberinnen nicht mehr den Weg ins Tor finden. Am Montag reist die Frauen-Nationalmannschaft ins finnische Espoo und absolviert dort noch einige Trainingseinheiten, bevor die DEB-Auswahl am 4. Januar 2019 ab 11:30 Uhr im ersten WM-Spiel auf Schweden trifft. Christian Künast, Frauen-Bundestrainer: „Es war heute ein enges Spiel. Im ersten Drittel hatten wir auf dem Eis eine unruhige Spielweise gezeigt. Im zweiten und dritten Drittel war ein deutlicher Leistungsanstieg zu erkennen. Wir waren dann besser als die Französinnen, aber haben unsere Chancen nicht konsequent genutzt. Der Einsatz und die Art und Weise wie die Mädels aufgetreten sind, war absolut in Ordnung. Wir haben nun noch weitere vier Tage Zeit, um uns bestmöglich auf das Auftaktspiel gegen Schweden vorzubereiten.“ |
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| Düsseldorfer EG Jaedon De-sche-neau! Spiel 7! Showdown in Augsburg (DEL) „Bitte hört endlich auf an uns zu zweifeln!“ Das waren die Worte von DEG-Kapitän Alex Barta nach einem denkwürdigen Playoff-Abend vor 8.534 Zuschauern im ISS DOME. Nach 40 Minuten hatte der achtmalige Deutsche Meister mit zwei Toren zurückgelegen. Im weiten Rund fehlte es da in der Tat ein wenig an Optimismus, wobei wir doch alle wissen, was im Eishockey in kürzester Zeit möglich ist. Wenn man es nur will und dran glaubt. Die DEG glaubte und wollte, schenkte den Augsburgern noch zwei Tore ein und triumphierte dann auch in der Verlängerung. Mann des Abends beim 4:3 (0:2; 1:1; 2:0; 1:0) war der unglaubliche, einzigartige und spielwitzige Jaedon Descheneau! |
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| Dresdner Eislöwen Eislöwen feiern Sieg in der Verlängerung / Entscheidung im Spiel #7 (DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben Spiel #6 im Playoff-Viertelfinale gegen die Bietigheim Steelers mit 7:6 (1:2; 3:2; 2:2; 1:0) in der Verlängerung gewonnen. Vor 2809 Zuschauern brachte Timo Walther den Gastgeber in Führung (5.), doch Shawn Weller (10.) und Frédérik Cabana (11.) waren für Bietigheim erfolgreich. Marcus Sommerfeld (28.) und Benjamin Zientek (34.) bauten die Führung aus. Geburtstagskind Nick Huard (36.), Thomas Pielmeier (37.) und Tomas Schmidt (40.) brachten Dresden jedoch wieder zurück ins Spiel. Doch abermals traf Zientek (43.). Die Eislöwen steckten nicht auf, glichen durch Schmidt aus (46.) und gingen durch Pielmeier sogar in Führung (46.). Aber Benjamin Hüfner glich erneut aus (53.), so dass die Entscheidung in der Verlängerung fallen musste. Aleksejs Sirokovs erzielte den entscheidenden Treffer. Die Entscheidung in der Serie fällt somit in Spiel #7. Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Man hat von der ersten Sekunde gespürt, dass die Jungs dieses Spiel gewinnen wollten. Genau das war der große Unterschied zu unseren letzten Auftritten. Wir sind heute gut geskatet, haben viel investiert. Obwohl Bietigheim zwischenzeitlich deutlich geführt hat, haben wir einen Weg gefunden, wieder zurück ins Spiel zu finden. Es war eine sehr enge und hart geführte Partie – und es ist eine großartige Serie, die jetzt im entscheidenden Spiel einen Sieger findet.“ Steelers-Coach Hugo Boisvert: „Wir haben gewusst, dass Dresden alles geben und um das Leben kämpfen wird. Im ersten Drittel haben wir es gut überstanden. Auch im zweiten Drittel haben wir es ganz gut gemacht. Aber am Ende darf man keine sieben Tore kassieren und dann hoffen. Wir müssen besser und kompakter stehen.“ |
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| ESV Kaufbeuren Joker sichern sich mit 3:2 Sieg nach Overtime in Weisswasser Spiel sieben (DEL2) Nicht nur ohne die bekannten Ausfälle von Julian Eichinger, Sebastian Osterloh, Florin Ketterer, Ossi Saarinen und Max Schmidle, sondern auch noch ohne den erkrankten Joey Lewis mussten die Joker heute Abend in Weißwasser zu Spiel Nummer sechs der Playoff-Serie antreten. ESVK Trainer Andres Brockmann beorderte aufgrund dessen, dass Stürmer Marvin Schmid ebenfalls nicht Einsatzfähig ist, Verteidiger Daniel Haase in die vierte Sturmformation. Die Joker starteten gut in Partie konnten nach einer feinen Einzelaktion von Jere Laaksonen sogar in der vierten Minute in Führung gehen. Nach einen Sololauf über die Außenposition versenkte der Kapitän der Rotgelben die Scheibe unhaltbar für Torhüter Maximilian Franzreb in den Winkel des Füchse Tores. Der Rückstand schien für die Hausherren dann aber wohl wie ein Art Weckruf zu sein. Die Lausitzer erhöhten das Tempo und kamen so zu einigen guten Chancen. Darunter ein Lattentreffer von Maximilian Adam. Anders Eriksson konnte dann nach acht Minuten mit einem trockenen Schuss den Ausgleich markieren. Der Schuss des Schweden war dabei wohl noch von einem Kaufbeurer Spieler unhaltbar für Stefan Vajs abgefälscht. In einem ersten Powerplay nach 8 Minuten brannte es mehrfach gefährlich vor dem Kasten von Stefan Vajs, der Kaufbeurer Torhüter konnte aber immer irgendendwie im letzten Moment eingreifen und einen weiteren Gegentreffer vorerst verhindern. Machtlos war Vajs dann in der 15. Minute. Wieder wurde ein Schuss von einem ESVK Verteidiger unhaltbar in das eigene Gehäuse gelenkt und die Sachsen gingen mit 2:1 in Führung. Torschützen war Marius Schmidt. In der Folge waren die Füchse weiter am Drücker, aber ein weiterer Treffer sollten im ersten Drittel nicht mehr fallen. Die erste richtig große Möglichkeit im zweiten Abschnitt hatte Joker Stürmer Florian Thomas bereits nach 22 Minuten, als er völlig alleine vor Maximilian Franzreb auftauchte und mit seinem Schuss an dessen Stockhand scheiterte. Die Füchse waren dann wieder das dominantere Team auf dem Eis und setzten die Wertachstädter dabei immer wieder gut unter Druck. Vor allem in zwei weiteren Überzahlspielen hatten die Weißwasseraner gute Torchancen, konnten dabei aber Stefan Vajs im Tor der Joker nicht überwinden. Auf der anderen Seite hatte Sami Blomqvist die wohl beste Einschusschance für die Rotgelben, als er von Branden Gracel im Slot perfekt bedient wurde. Der Schuss des Finnen verfehlte sein Ziel aber leider knapp. Somit ging es auch mit einem Spielstand von 2:1 in die zweite Pause. Das Drittel begann für den ESVK perfekt. Jere Laaksonen eroberte im Forechecking die Scheibe und konnte dabei frei vor Max Franzreb das 2:2 erzielen. Dabei lupfte der finnische Sturmtank den Puck im Fallen noch über den Füchse Torhüter. Ein erstes Powerplay der Joker direkt nach dem Ausgleichstreffer brachte keine große Torgefahr. Beide Teams neutralisieren sich dann eine Zeitlang, wobei die Rotgelben dabei den etwas agileren Eindruck machten. Ein Powerplay für die Füchse sorgte dann wieder dafür, dass die Mannschaft von Corey Neilson besser in die Partie fand. Dies schlug sich auch anhand der Tormöglichkeiten, aber in keinen weiteren Treffer mehr nieder. Auch eine weitere Überzahlsituation überstanden die Allgäuer mit etwas Glück und Stefan Vajs im Tor schadlos. Somit ging es mit einem Spielstand von 2:2 in die Overtime. In der Serie zwischen den beiden Mannschaften war dies dann bereits die dritte Verlängerung. In dieser sahen die Füchse schon fast wie der sichere Sieger aus. Jeff Hayes nagelte die Scheibe gleich zu Beginn an den Pfosten und in einem anschließenden Powerplay rette Stefan Vajs mehrfach sehr stark. Auf der anderen Seite nutzten die Joker ihre erste Chance für den entscheidenden Treffer. Nach dem ein Schuss geblockt wurde, konnte Sami Blomqvist nachsetzen und die Hartgummischeibe im Tor der Lausitzer unterbringen. Somit kommt es am Sonntag um 18:30 Uhr in der erdgas schwaben arena zum alles Entscheidenden Spiel sieben in de Serie. |
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| Tölzer Löwen Der pure Wahnsinn (DEL2) Um 23:46 Uhr war's vorbei. Nach 107 Minuten und 48 Sekunden purem Abnutzungskampf traf Stephen MacAulay zum 5:4-Siegtreffer. Die Erlösung für die Löwen, die sich damit ein entscheidendes Spiel sieben in die heimische Arena holen. Man stelle sich zwanzig Sportler vor, die 60 Minuten lang einer Hartgummischeibe im höchsten Tempo nachjagen. Verrückt genug, führt man sich vor Augen, mit welch enormen Einsatz Eishockey gespielt wird. Am Freitagabend wurde diese Sportart in Freiburg allerdings noch deutlich extremer ausgeübt. Am Ende eines langen Abends waren fast fünfeinhalb Drittel gespielt: Über 107 Minuten. Der pure Wahnsinn für jeden noch so trainierten Körper. Gut, dass die Tölzer Löwen in ihrem Team viele besonders gut trainierte Körper haben. Zu diesen zählen offensichtlich unter anderem Jordan Hickmott und Stephen MacAulay, die den Siegtreffer mit einer letzten Energieleistung herbeiführten. Diese Playdown-Serie wird in die Geschichte eingehen. Freiburg und Bad Tölz liefern sich seit Tag eins einen Kampf auf Biegen und Brechen. Das Marathon-Spiel am Freitag ging dann endgültig in die Annalen ein. Um 41 Sekunden wurde die Länge des bisherigen DEL2-Rekordspiels überboten. Eine kaum vorstellbare Belastung für Körper und Geist. Besonders hervorzuheben ist hier besonders Ben Meisner. 75 (!) Schüsse bekam der Goalie auf sein Tor. Am Ende des Tages standen 71 Saves und nur eine Bitte im Bus: "I need ice". In den ersten zehn Minuten merkte man beiden Teams die Bedeutung der Partie an. Ein Abtasten war die Folge, ehe Christian Neuert mit der ersten wirklichen Großchance die Freiburger Führung erzielte. Das erste Drittel war eines zum Abhaken für die Buam. Umso überzeugender dafür die Reaktion im Mitteldrittel. Drei Tore innerhalb von fünfeinhalb Minuten drehten die Partie komplett. Johannes Sedlmayr fälschte ab, Kevin Wehrs fand die Lücke und Lubor Dibelka setzte zum Solo an. Ein Traumstart ins zweite Drittel, der allerdings wenige Sekunden nach dem 3:1 gedämpft werden sollte. Brad McGowan traf zunächst zum 2:3 und in der Schlussminute des Drittels sogar zum 3:3. Erneut zeichneten sich enorm spannende letzte 20 Minuten ab. Den besseren Start erwischten dabei wieder die Löwen. Tyler Gron traf zum 4:3. Die Vorlage kam von Andreas Pauli, der später mit dem Verdacht auf eine Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Paulis Kopf knallte ungebremst auf das Becken eines Freiburger Spielers - schmerzhaft. Ähnlich ging es Florian Kraus, der nach einem Zweikampf ebenfalls etwas an den Kopf bekommen hatte und frühzeitig ausschied. Kurz sah es so aus, als hätte sich die Eishockeywelt gegen die Löwen verschworen. Knapp 15 Sekunden vor Ende der Partie chippte Andreas Schwarz die Scheibe aus dem eigenen Drittel. Doch statt der Befreiung, prallte der Puck vom Hallendach zurück aufs Eis - Bully vor Ben Meisner. Alexander Brückmann nutzte die letzte Chance des Spiels sechs Sekunden vor Schluss zum erneuten Ausgleich. Danach begann das große Zittern. Beide Teams überstanden jeweils ein Unterzahlspiel. Sowohl Freiburg, als auch die Löwen hatten einige Großchancen, die teilweise hervorragend von den beiden Goalies verhindert wurden. So lange, bis Jordan Hickmott etwas zu viel Platz bekam und Stephen MacAulay seinen harten Schuss wenige Zentimeter vor dem Tor über die Linie drückte. Damit ist klar: Eine finale Entscheidung über den vorzeitigen Klassenerhalt fällt erst am Sonntag. Ab 18:30 Uhr findet Spiel sieben in der weeArena statt. Die Löwen haben sich - dank großzügiger Mithilfe ihres Hauptsponsors - etwas Besonders einfallen lassen: Der Eintritt kostet am Sonntag auf allen Plätzen, in allen Kategorien, nur 5€! Außerdem bekommt jeder Besucher einen Gutschein für ein Freigetränk seiner Wahl! Der Online-Kartenkauf ist bereits möglich. Zusätzlich hat die Geschäftsstelle am Samstag zwischen 10 und 12 Uhr geöffnet. |
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| Starbulls Rosenheim Viertelfinal-Auftakt: Starke Starbulls-Leistung unbelohnt (OLS) Die Starbulls Rosenheim haben das erste Spiel der Viertelfinalserie der Playoffs der Eishockey-Oberliga am Freitagabend nach Verlängerung 2:3 verloren. In der „hus de groot EISARENA“ in Mellendorf führte die Mannschaft von Trainer Manuel Kofler gegen die favorisierten Hannover Scorpions schon verdient mit 2:0, ehe eine Unachtsamkeit bei eigener Überzahl die Partie im letzten Drittel kippen ließ. Der starke Auftritt der Starbulls macht aber Mut für das Heimspiel am Sonntag (emilo-Stadion, 17 Uhr), in dem die Grün-Weißen unbedingt den Ausgleich in der über maximal fünf Partien gehenden Serie erzwingen wollen. Es war ein Eishockeyspiel auf Top-Niveau, das die 2.019 Zuschauer in Mellendorf zum Auftakt der Viertelfinalserie sahen. Maßgeblichen Anteil daran hatten die Starbulls, die taktisch hervorragend eingestellt in die Partie gingen und dem Tabellenzweiten der Oberliga Nord über weite Strecken nicht nur ebenbürtig, sondern sogar überlegen waren. Vitezslav Bilek brachte die Grün-Weißen früh in Führung, als er eine unwiderstehliche Einzelleistung frei vor Torwart Christoph Mathis clever abschloss (3.). Chase Witala in Überzahl (5.), Tom Pauker in Unterzahl (10.) und Manuel Neumann nach einer herrlichen Finte (15.) hätten sogar auf 0:2 erhöhen können. Die Scorpions kamen erst gegen Ende des ersten Spielabschnitts zu nennenswerten Chancen, doch Torwart Lukas Steinhauer rettet die Rosenheimer 1:0-Führung mit Paraden gegen Marian Dejdar und Patrick Lehmann in die Pause. Glück hatte er freilich, als Matthew Wilkins einmal das leere Tor verfehlte. Gleich nach Wiederbeginn hatte Felix Linden das 0:2 auf dem Schläger nachdem Witala per Bauerntrick den Gästekeeper und seine Vorderleute verwirrte, die Scheibe blieb aber im Getümmel vor dem Tor hängen. Dann scheiterte Robin Slalina bei einem Konter nach perfekter Vorlage von Michael Fröhlich frei vor Torwart Mathis (22.). Fortan war es ein offener Schlagabatausch mit hochkarätigen Chancen auf beiden Seiten, die mehrfach nur wenige Sekunden auseinander lagen. Beide Keeper überboten sich mit herausragenden Rettungstaten. In Überzahl besorgte schließlich Alexander Höller mit Anbruch der 34. Spielminute das 0:2, indem er einen Rückpass von Michael Baindl aus kurzer Distanz ins kurze Eck drückte. Christoph Echtler, Tobias Draxinger und Witala hatten danach noch beste Chancen zum 0:3, während Steinhauer mit einer schier unfassbaren Parade eines Schusses von Wilkins den Anschlusstreffer verhinderte (38.). Die Starbulls befanden sich auf bestem Wege für eine Überraschung zu sorgen und sich gleich im ersten Spiel den Heimvorteil für die Serie zu holen. Denn mit ihrer konsequenten, harten und disziplinierten Spielweise und einer auch von den Stürmern unterstützen starken Defensivperformance unterbanden sie das Kombinationsspiel der offensivstarken Scorpions in den ersten 40 Minuten stets sehr effektiv. Vor allem in Unterzahl ließ das Team von Manuel Kofler gegen die im Powerplay sonst so erfolgreichen Hausherren ganz wenig zu. Ausgerechnet in Überzahl leisteten sich die Grün-Weißen aber zu Beginn des dritten Drittels einen folgenschweren Stellungsfehler, der den Scorpions einen Gegenstoß mit zwei Spielern gegen nur noch einen Verteidiger eröffnete. Sean Fischer nutzte diese Gelegenheit – im zweiten Versuch und mit Scheibenglück – zum 1:2-Anschlusstreffer (44.). Daniel Bucheli (47.) und Christoph Echtler (48./Drei-gegen-Eins-Situation) hätten bei sehenswerten Angriffen zwar die Rosenheimer Zwei-Tore-Führung wieder herstellen können, doch die Hausherren bekamen nun spürbar Auftrieb. Gegen Chad Niddery konnte Steinhauer gleich zweimal mit tollen Paraden noch retten, ehe er bei einem satten Schlagschuss von Patrick Schmidt von der blauen Linie machtlos war – 2:2 (54.). Und in den letzten Minuten der regulären Spielzeit generierten die Scorpions schließlich erstmals in der Partie ein Chancenübergewicht. Als Torwart Lukas Steinhauer und ein weiterer Rosenheimer Spieler plötzlich ihre Schläger verloren, brannte es schließlich lichterloh vor dem Gehäuse der Starbulls (59.). Die Verlängerung begann dann allerdings gleich mit drei Rosenheimer Torschüssen binnen weniger Sekunden. Kurze Zeit später scheiterte Slanina bei einer ähnlich guten Gelegenheit wie zu Beginn des zweiten Drittels erneut an Torwart Mathis. Und dann schlugen die Gastgeber entscheidend zu: Bei einer im Ansatz noch gar nicht gefährlich anmutenden Situation wurde Björn Bombis, vor der Partie als bester Spieler der Saison in der Oberliga Nord geehrt, hinter der Grundlinie nicht effektiv gestört. Patrick Schmidt nahm seinen in den Slot gespielten Pass auf, umspielte Torwart Steinhauer und legte die Scheibe eiskalt zum 3:2-Siegtreffer ins Netz (64.). Das zweite Aufeinandertreffen der Starbulls mit den Hannover Scorpions folgt nun am Sonntag in Rosenheim. Spielbeginn im emilo-Stadion ist um 17 Uhr. Die am Freitagabend von den Grün-Weißen gezeigte Leistung macht Mut, dass der 1:1-Ausgleich nach Siegen gegen die Scorpions gelingen kann. Dann wäre in der Viertelfinal-Serie, in der drei Siege zum erreichen des Halbfinales notwendig sind, wieder alles offen. Eintrittskarten für diese Partie sind jederzeit online im Ticketshop der Starbulls auf www.starbulls.de zum Selbstausdruck erhältlich. Die Tageskasse am Spieltag öffnet um 15 Uhr. Das Spiel wird auch live und kommentiert und mit mehreren Kameraeinstellungen übertragen. Der Livestream ist zum Preis von 5 Euro über das Portal www.sprade.tv buch- und abrufbar. |
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| VER Selb Wölfe schlagen sich tapfer (OLS) Unsere Selber Wölfe, die kurzfristig auf den erkrankten Fink verzichten mussten, hielten bei den hochfavorisierten Tilburg Trappers lange Zeit gut mit, waren nach zwei gespielten Dritteln noch in Schlagdistanz und wurden durch einen Doppelschlag im letzten Spielabschnitt letztlich auf die Verliererstraße gebracht. Ausschlaggebend für die Niederlage war – neben der spielerischen Klasse der Niederländer – die fehlende Kaltschnäuzigkeit unserer Jungs vor dem gegnerischen Tor. Diese Effizienz hatte uns noch gegen die Hannover Indians ausgezeichnet. Trotz des relativ deutlichen Ergebnisses, macht die gezeigte Leistung Mut, um am Sonntag in der heimischen NETZSCH-Arena die Serie wieder auszugleichen. Unsere Wölfe hielten im ersten Spielabschnitt gut mit bei den favorisierten Tilburg Trappers, auch wenn die Niederländer früh in Führung gingen. Die Gastgeber beschäftigten unseren Torhüter Deske gut und hatten insgesamt mehr Torschüsse, doch konnten sich die Wölfe-Angreifer auch immer wieder hervorragend in Szene setzen. Eine Unterzahl-Situation – Hördler drückte die Strafbank – meisterten unsere Jungs zunächst bravourös und konnten sich sogar zwei Konterchancen erarbeiten. Doch fünf Sekunden vor Ablauf der Strafe nutzte De Hondt die zahlenmäßige Überlegenheit doch noch zur Führung für die Trappers. Unsere Wölfe steckten nicht auf und hatten drei bis vier aussichtsreiche Kontermöglichkeiten sowie eine passable Überzahlsituation vorzuweisen. Was jedoch aufs Tor kam, war aber bis zu diesem Zeitpunkt sichere Beute von Meierdress im Tilburger Gehäuse. Gleich zu Beginn des zweiten Drittels ging es hoch her. Tilburg mit der ersten Chance, im Gegenzug rettete Meierdress mit einer Glanztat gegen Zimmermann. In der 24. Spielminute war Deske leider erneut geschlagen: Verkiel ließ unserem Keeper keine Abwehrchance. Im Anschluss hätte unsere dritte Sturmformation verkürzen können, doch bis hierhin gab es am starken niederländischen Goalie kein Vorbeikommen. Nun hatte Tilburg eine mehrminütige Drangphase, unsere Wölfe taten sich schwer, aus dem eigenen Drittel herauszukommen und konnten sich bei Deske bedanken, dass die Niederländer nicht höher führten. Doch auch hier zeigten unsere Jungs eine Reaktion und tauchten im weiteren Verlauf wieder mehrmals selbst aussichtsreich vor dem Tilburger Tor auf. Aber leider wollte der Puck nicht über die Linie. Die Effizienz aus der Serie gegen die Hannover Indians fehlte bislang, so sehr es Moosberger, Graaskamp, McDonald, Ondruschka & Co. auch probierten. Auch ein drittes Mal kamen die Trappers wie die Feuerwehr aus der Kabine. Unsere Wölfe hielten dem Sturmlauf aber mit Glück und Geschick einige Zeit Stand. Doch in der 46. und 47. Spielminute entschied Hermens das Spiel zugunsten der Gastgeber. Innerhalb von nur 13 Sekunden erzielte der Tilburger Angreifer zwei Tore und stellte den Spielstand somit auf 4:0. Spätestens nach Vogelaars Treffer bei doppelter Überzahl war die Partie für unsere Wölfe gelaufen. Daran änderte auch der Ehrentreffer von Gare – schön über Nijenhuis und McDonald herausgespielt – nichts. |
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| MEC Saale Bulls Halle VIERTELFINAL-HEIMSPIEL – ZEIT FÜR EINE PREMIERE UND EIN JUBILÄUM: 2. Viertelfinal-Playoffspiel: Saale Bulls vs. EV Landshut (OLN) Die Saale Bulls haben es geschafft. Sie stehen im Playoff-Viertelfinale beider Oberligen und kämpfen weiter um den Aufstieg in die DEL2. Nachdem das Team von Trainer Ryan Foster in der ersten Runde die Indians vom ECDC Memmingen mit einem Sweep aus dem Weg räumen konnte, starteten sie nun am vergangenen Freitag ebenso erfolgreich in die nächste Runde und besiegten ihren Viertelfinalgegner in Landshut – durchaus eine kleine Überraschung: Der EV Landshut schloss die Meisterrunde nicht nur als Tabellenzweiter der Oberliga Süd ab, sondern verfügt auch über die mit Abstand defensivstärkste Mannschaft aus der Südstaffel. Der Deutsche Meister von 1970 und 1983, dessen Nachwuchsarbeit zu den besten des Landes zählt und unter anderem Marco Sturm, Christoph Schubert oder auch Tom Kühnhackl hervorbrachte, startete mit einem Lauf von zuletzt 15 Siegen in Folge in diese Playoffserie gegen die Bulls, schoss in der ersten Runde ebenfalls per Sweep die Piranhas vom Rostocker EC aus den Playoffs. Und am heutigen Sonntag kommt es nun beim ersten Viertelfinal-Heimspiel des MEC seit mehr als drei Jahren (zuletzt: 3:2-Erfolg am 24.03.2016 gegen die Bayreuth Tigers) zum erst zweiten Duell beider Mannschaften überhaupt. Der EVL reist mit einem ausgeglichenen Kader nach Halle, in dem bereits zwölf (!) verschiedene Spieler als Torschützen in den vier Playoff-Partien in Erscheinung treten konnten. Somit kommt es mehr denn je auf die gute hallesche Defensivarbeit um Kapitän Kai Schmitz, Jan Niklas Pietsch oder auch Eric Wunderlich an, wobei die Partie für den Letztgenannten ein ganz besonderes Spiel sein wird: Denn nach seinem ersten Auftritt im Bulls-Trikot am 25.01.2008 (damals noch als Förderlizenzspieler der Eispiraten Crimmitschau) wird der Verteidiger einen Tag nach seinem 31. Geburtstag als erst zweiter Akteur der Vereinsgeschichte (nach Alexander Zille) seine 500. Partie für die Saale Bulls bestreiten, dazu einen doppelten Glückwunsch! Und was gäbe es Schöneres, als gemeinsam mit den Fans und der Mannschaft als nachträgliches Geburtstagsgeschenk einen Heimsieg in einem Playoff-Viertelfinale, dazu noch in einem Premieren- UND Jubiläumsspiel, zu feiern? Es ist davon auszugehen, dass nicht nur die hallesche Nummer neun alles dafür geben wird, zusammen mit dem Team an die zuletzt gezeigten Leistungen anzuknüpfen und die gerade erst begonnene Playoff-Reise noch lange fortdauern zu lassen. |
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| EC Hannover Indians Hein und Goller bleiben und Morczi sagt Servus! (OLN) Der Pferdeturm strahlte in blau, weiss und rot und vor der Bühne am Stadionvorplatz kamen ca.750 Fans zusammen um die Indians in den Sommer zu verabschieden. Nachdem Geschäftsführer Andy Gysau und die sportliche Leitung um Tobias Stolikowski, Lenny Soccio und Björn Naujokat die Saison Revue passieren ließen, waren die Spieler an der Reihe. Mike & Ave begrüßten die Spieler nach und nach auf der Bühne und es begann die begehrte Trikotversteigerung. Als Ave Lukas Valasek aufrief war man allerdings verwundert, denn im Trikot steckte der ehemalige Torjäger Kyle Doyle. Valasek verweilte schon wie Igor Bacek in der Heimat. Sein Trikot präsentierte Jamie Chamberlain. Im Trikot von Yannick Mund lief Devin Rask auf und im Trikot von Michael Knaub steckte ECH-Legende Mark Maroste. Somit gab es gleich zu Beginn ein Wiedersehen mit den alten Bekannten. Glücklichster an diesem Abend war der kleine Marvin. Seine Mama ersteigerte ihn das Trikot von Armin Finkel. Er sprang gleich auf die Bühne und viel dem Verteidiger in die Arme. Vor Glück kullerten dem kleinen dicke Tränen über die Wangen. Teuerster an diesem Abend war der Kapitän. Das Trikot von Brano Pohanka wechselte für 750,-EUR den Besitzer. Dann wurde noch mehr gejubelt, denn Stefan Goller (2 Jahre) und Robby Hein gaben ihre Vertragsverlängerungen bekannt. Doch der emotionalste Teil kam am Ende. Andreas Morczinietz gab nach zwei Jahren am Turm sein Karriereende bekannt. Er bedankte sich beim Team, beim Team hinter dem Team und bei den Fans. Der ehemalige DEL Profi (613 Spiele) und Nationalspieler fühlte sich am Turm zu Hause, doch nun wird es Zeit an das Leben nach der Eishockeyzeit zu denken. Teammanager Benni Ropers richtete sichtlich ergriffen noch ein paar Worte an Morczi. Im Anschluss kam noch einmal das gesamte Team mit dem Stuff auf die Bühne, und Brent Norris beendete die Saison mit einem dreifachen „zicke zacke - zicke zacke - hoi hoi hoi!“ Ein gelungener Abend mit viel Emotionen am Turm! Wir freuen uns auf die neue Saison! |
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| EV Füssen Der EV Füssen ist nach einem 5:2-Auswärtssieg Bayerischer Meister 2019 (BYL) Das Triple ist perfekt. Nach den Titeln in der Bezirksliga sowie in der Landesliga hat der EV Füssen nun auch noch die Meisterschaft in der Bayernliga gewonnen. Durch ein 5:2 (0:1, 2:0, 3:1) entschieden die Schwarz-Gelben die Playoff-Serie gegen den letztjährigen Oberligisten TEV Miesbach mit 3 zu 1 Siegen für sich, und erreichten nach dem ersten Platz in der Hauptrunde sowie dem Aufstieg in die Oberliga auch in dieser Spielzeit den dritten großen Erfolg. Bevor der Sieg in der vierten Partie bei den Oberbayern fest stand, war aber nochmals harte Arbeit angesagt, denn der TEV gab sich nicht so leicht geschlagen. Insgesamt war das 50. Pflichtspiel in dieser Saison für beide Teams das schwächste der Finalserie und lebte hauptsächlich von der Spannung. Miesbach legte los wie die direkt neben dem Eisstadion beheimatete Feuerwehr, nach 13 Sekunden war Benedikt Hötzinger bereits zur ersten Parade gezwungen, nach 39 Sekunden lag die Scheibe durch Slavicek zum 1:0 im Netz. Ein perfekter Start für die Gastgeber, ein perfekter Fehlstart für die Füssener. Diese standen auch in der Folge unter Druck, hatten Glück, dass der Gegner einen Wechselfehler nicht ausnutzte, dass Hötzinger kurz darauf gegen Fissekis eine Top-Parade zeigte. Erst bei einem Überzahlspiel nach zehn Minuten gab es erste nennenswerte Offensivaktionen des EVF, in der Schlussphase des Abschnitts gute Möglichkeiten für Straub, Meier und Vaitl. Insgesamt ging die Führung für Miesbach aber auf jeden Fall in Ordnung. Das Mitteldrittel begann mit einem Bandencheck gegen Florian Simon, der sich dabei verletzte und nicht mehr mitwirken konnte. Für sein Einsteigen wurde Florian Feuerreiter mit einer Spieldauerstrafe bedacht. Da kurz darauf auch Newhook auf die Strafbank musste, ging es zunächst 4 gegen 4 weiter, und hier hatte der TEV durch Schenkel eine Riesenchance zum zweiten Tor, scheiterte aber. Als der EVF dann in sein knapp dreiminütiges Überzahlspiel kam und zudem eine weitere Strafzeit gegen die Rot-Weißen angezeigt wurde, glich Tyler Wood von der blauen Linie aus. Und nur 32 Sekunden später nahm Marius Klein Maß und netzte zum 1:2 ein. Das Spiel war gedreht. Miesbach drückte danach nochmals aufs Tempo und kam zu guten Chancen, Slavicek vergab gar einen Alleingang auf Hötzinger. In der Schlussphase hatte dann Füssens Kapitän Eric Nadeau auf der anderen Seite zwei gute Möglichkeiten zum dritten Treffer. Auch in den letzten zwanzig Minuten hatte zunächst der EVF durch Payeur und Nadeau seine Chancen, ehe Strafzeiten eine kurze Unterzahl bedingten, die aber gut überstanden wurde. Miesbach konnte nun auch keinen so großen Druck mehr entwickeln, was mehr Platz für das Füssener Angriffsspiel bedeutete. Die Kontermöglichkeiten häuften sich, und in der 53. Minute fiel dann die Entscheidung. Innerhalb von dreizehn Sekunden trafen Tobias Meier und Eric Nadeau zum vielumjubelten 1:4. Das war die Vorentscheidung, obwohl die Gastgeber nicht aufgaben und kurz vor Spielende durch Kokoska nochmals verkürzen konnten. Nachdem sie ihren Torhüter gegen einen weiteren Feldspieler eingetauscht hatten, war es Marc Besl in der letzten Minute vorbehalten, den 238. Saisontreffer des EV Füssen zu erzielen und den Endstand von 2:5 herzustellen. Der Gewinn der Bayerischen Meisterschaft 2019 stand fest. Danach folgten die Feierlichkeiten im schwarz-gelben Lager, das ist aber wieder eine andere Geschichte. (MiL) |
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| TEV Miesbach TEV unterliegt Füssen in Spiel 4 und ist Bayerischer Vize-Meister – Trainer Kathan bleibt (BYL) Im vierten Spiel um die Bayrische Meisterschaft verliert der TEV zuhause gegen den EV Füssen mit 2:5, die somit auch den Gewinn der bayerischen Meisterschaft feiern, nachdem den Allgäuern bereits vor 3 Wochen der Aufstieg in die Oberliga im Miesbacher Eisstadion geglückt ist. Vor 500 Zuschauern startete der TEV dominant ins erste Drittel und ging bereits in der ersten Minute durch Bobby Slavicek im Nachschuss mit 1:0 in Führung (Assistent Johannes Bacher, Filip Kokoska). Zudem scheiterte man mehrmals am stark haltenden Füssener Torwart Benedikt Hötzinger und versäumte die Überlegenheit in Tore umzumüntzen. Zu Beginn des zweiten Drittels erhielt Kapitän Florian Feuerreiter für einen harten Check die Höchststrafe: 5 Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe. Mit einem Mann mehr auf dem Eis bewies Füssen abermals seine Cleverness und drehte durch Tore von Wood und Klein die Partie. Der TEV gab jedoch nicht auf und übernahm nach der Strafzeit wieder Kommando. Thomas Schenkel, der diesmal im Sturm neben Michael Grabmaier und Christian Czaika agierte und Bobby Slavicek hatten Großchancen zum Ausgleich, der leider nicht glücken wollte. So ging man abermals mit einem Rückstand in das letzte Drittel und auch hier glich das Spiel den beiden vorherigen Partien. Der TEV mit hohem Einsatz und Kampf, Füssen diszipliniert und clever, ihre Chancen konsequent nutzend. Ein Doppelschlag in der 53. Spielminute durch Meier und Nadeau sorgte für die Entscheidung. Der anschließende Treffer von Filip Kokoska, schön herausgespielt von Bobby Slavicek und Stefan Mechel (Minute 59.), sowie ein empty-net-Tor von Besl sorgten für den Endstand. Gratulation dem EV Füssen zum Titelgewinn ! Nach dem Spiel feiert der EV Füssen mit den mitgereisten Fans die Meisterschaft und erhielt vom Ligenleiter Frank Butz den Meisterpokal überreicht. Doch auch das TEV-Team erhielt als Dank viel Applaus von den Rängen für die überragenden Leistungen der abgelaufenen Saison. Vorstand Stefan Moser äußerte sich bei der Pressekonferenz: „ Wir sind stolz auf unsere Mannschaft, Trainer und Betreuer. Kompliment wie sie die Miesbacher Farben auf und neben dem Eis diese Saison vertreten haben und Gratulation zur Vize-Meisterschaft.“ Auch Trainer Kathan war zufrieden: „ Respekt was meine Mannschaft geleistet hat. Füssen hat die besseren Einzelspieler, aber wir haben es ihnen extrem schwer gemacht und in jedem Spiel eine Siegchance, die wir leider haben liegen lassen.“ Großen Beifall gab es von den Zuschauern, als die Vertragsverlängerung für die kommende Saison von Trainer Peter Kathan veröffentlich wurde. „ Es macht mir riesen Spaß diese Miesbacher Mannschaft zu trainieren und ich habe den Ehrgeiz nächste Saison noch etwas besser abzuschneiden,“ äußerte sich Kathan mit einem Augenzwinkern. Ebenso wurde der Termin für die Saisonabschlussfeier bekannt gegeben: Sonntag den 05.05 ab 11 Uhr im Miesbacher Eisstadion ! |
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| ESV Buchloe Mit beeindruckender Moral zur Meisterschaft - ESV Buchloe schaut auf eine gute Saison zurück, der aber ein Puzzleteil zur perfekten Runde fehlt (BLL) Gut zwei Wochen ist es mittlerweile her, dass die Eishockey-Saison beim ESV Buchloe zu Ende gegangen ist und das mit dem bayerischen Landesligameistertitel durchaus erfolgreich. Zeit für die Verantwortlichen, noch einmal rückblickend Bilanz nach einer guten Saison zu ziehen, der aber trotz der Meisterschaft das absolute „i-Tüpfelchen“ fehlte. Denn nach der verkorksten Vorsaison, als man nach zehnjähriger Bayernligazugehörigkeit in die Landesliga abstieg, blieb der Traum vom direkten Wiederaufstieg am Ende unerfüllt – wenn auch denkbar knapp. Den Neustart nach dem bitteren Gang in die Landesliga wollte man bei den Rot-Weißen dabei mit einer jungen, begeisterungsfähigen und zum größten Teil aus einheimischen Spielern bestehenden Mannschaft angehen. Und so stellte die sportliche Leitung eine „ausbalancierte Mischung aus Erfahrung, Spielern im besten Alter und jungen Wilden, die rennen bis zum Umfallen“ zusammen, wie der 1. Vorstand Axel Flöring die Piraten-Truppe passend beschreibt. Diese wuchs schnell als echte Einheit zusammen. „Der Zusammenhalt im Team war absolut vorbildlich und beeindruckend“, lobt Flöring die Mannschaft, deren Geschlossenheit sich auch in den statistischen Zahlen niederschlug. Insgesamt elf Akteure des im Durschnitt gerade einmal gut 24 Jahre alten Kaders hatten am Ende mehr als 20 Scorerpunkte gesammelt. „Wir waren nicht so einfach ausrechenbar und daher ist es schwierig einzelne Spieler herauszuheben.“ Topscorer wurde zum wiederholten Male Alexander Krafczyk (26 Tore/36 Assists), der auf den ersten Blick heraussticht und als Kapitän auch in Sachen unbändigem Eisatzwillen wieder ein Vorbild war. Aber auch die erfahrenen Spieler wie Oliver Braun und Tobias Kastenmeier, sowie Marc Weigant, der eine bärenstarke Verzahnungsrunde gespielt hat genauso wie im übrigen auch Michal Telesz, hebt Flöring hervor. Gleichzeitig bewies man auch bei den Neuverpflichtungen ein durchweg glückliches Händchen, die allesamt durch Trainer Alexander Wedl gut ins Team integriert wurden. Der ruhige und pucksichere Robert Wittmann oder der flexibel einsetzbare und pfeilschnelle John Boger, der mit seinen 20 Jahren keinem Zweikampf aus dem Weg ging, sind hier nur zwei Beispiele von den Neuzugängen, die starke Leistungen boten. Ohnehin zeigt man sich erfreut, dass vor allem auch die jungen Spieler – wie beispielsweise Mattias Imhof, Tobias Treichl, Maximilian Schorer oder auch Timo Hauck – das in sie gesetzte Vertrauen mit guten und vielversprechenden Auftritten zurückzahlten. „Die jungen Spielern haben alle vom Trainer ihre Chance bekommen, und ihre Einsätze auf dem Eis auch mit viel Engagement und vielversprechenden Leistungen bestätigt“, berichtet der 2. Vorstand Florian Warkus, der unter anderem auch für die sportliche Leitung mit zuständig ist. Und so belohnte sich das gesamte Team nach insgesamt 35 Saisonspielen mit dem Gewinn der Landesliga-Meisterschaft. „Die Einstellung mit der die Mannschaft den Titel geholt hat, kann man nur als großartig bezeichnen“, freut sich der ESV-Vorstand über den in seinen Augen verdient gewonnen Pokal. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Enttäuschung über den knapp zwei Wochen zuvor noch um Haaresbreite verpassten direkten Wideraufstieg in die Bayernliga sicherlich noch vielen in den Köpfen und Knochen steckte. Dabei hatte die Saison Anfang Oktober in der Landesligagruppe noch eher holprig begonnen. „In der Hauptrunde sind wir etwas schwer in die Gänge gekommen, haben uns im Verlauf aber kontinuierlich gesteigert und in der Rückrunde auch richtig begeisternde Duelle wie zum Beispiel in Ulm oder zu Hause gegen Burgau abgeliefert“, urteilt Flöring. „Man muss auch sehen, dass wir in der Vorrunde fast durchwegs mit vier Reihen agiert haben. Der Trainer hat hier wie bereits geschildert allen eine Chance geben sich zu beweisen und das ganz egal ob es enge Spiele oder klare Angelegenheiten waren. Das erfordert sicherlich Mut“, fügt Warkus zudem an. Nach 20 Spielen stand somit Hauptrundenplatz vier zu Buche. Keine überragende aber dennoch solide Runde, die folglich zur souveränen und mühelosen Qualifikation für die Aufstiegsrunde reichte. Dort zeigten die Freibeuter dann eine deutliche Leistungssteigerung und boten auch den Bayernligisten immer wieder Paroli. Einige Unkonzentriertheiten führten aber vorwiegend gegen die vermeintlich schwächeren Gegner in der stark besetzten Gruppe dazu, dass am Ende ein Punkt und ein paar Tore zu einem Platz unter den ersten Drei fehlten und der Aufstieg somit denkbar knapp verpasst wurde. Die Niederlage im direkten Finale gegen den am Ende vor dem ESV stehenden Bayerligisten Dorfen nennt Flöring somit verständlicherweise als bittersten Moment der Saison. Doch auch danach bewiesen die Piraten Moral und triumphierten bekanntermaßen im Anschluss noch in der Meisterschaftsserie gegen Pfaffenhofen, was „ein toller Erfolg war, den die Mannschaft und Fans sicherlich genossen haben.“ „Letztlich haben Team und Trainer das erfolgreich umgesetzt was wir uns vorgenommen haben“, zeigt sich Florian Warkus zufrieden. Ebenso loben die Verantwortlichen vor allem auch die kontinuierliche Steigerung, die die Mannschaft als gesamtes, aber auch die allermeisten Spieler im Einzelnen vollzogen haben. „Wir werden aus der abgelaufenen Spielzeit unsere Schlüsse ziehen und auch zukünftig konsequent den eingeschlagenen Weg weitergehen. Dementsprechend wollen wir große Teile des Kaders natürlich zusammenhalten“, stellt Warkus abschließend bereits die Marschoute für die neue Runde in Aussicht, in der man wieder einen neuen Anlauf in Sachen Aufstieg starten will. |
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| Wanderers Germering Wanderers auf Trainersuche - Rudi Simm konzentriert sich auf Nachwuchsarbeit (BBZL) Erst wenige Wochen ist die abgelaufene Bezirksliga-Saison alt. Dennoch beschäftigen sich die Verantwortlichen bereits mit der Kaderplanung für die kommende Spielzeit. Eine wichtige Rolle spielt dabei natürlich die Besetzung der Trainerposition. Nicht mehr zur Verfügung stehen wird den Wanderers in der kommenden Saison Trainer Rudi Simm. Der 40-Jährige übernahm nach fünf Spieltagen den Bezirksligisten und leitete postwendend eine Erfolgsserie ein, die am Ende mit den ersten Tabellenplatz der Vorrunde gekrönt wurde. In den anschließenden PlayOffs erreichte seine Mannschaft das Halbfinale und musste sich dort dem späteren Bezirksliga-Meister EV Mittenwald geschlagen geben. Auch wenn es am Ende nicht für den sportlichen Aufstieg in die Landesliga gereicht hat, hat die Germeringer Mannschaft in der vergangenen Spielzeit die internen Erwartungen übertroffen. Simm hat es geschafft aus einem jungen Team eine Einheit zu bilden, die dem schwarz-gelben Publikum große Freude bereitet hat. Für diese Leistung bedanken sich die Verantwortlichen bei Rudi ganz herzlich und sind froh ihn auch weiterhin in den eigenen Reihen zu haben. Simm möchte seinen Fokus zukünftig wieder voll und ganz auf die Nachwuchsarbeit legen und steht der U13 auch 2019/20 als Coach zur Verfügung. Dem Übungsleiter war es eine Herzensangelegenheit dem Verein in der schwierigen Phase im vergangenen November zur Seite zu stehen, hatte jedoch mit der Doppelbelastung zu kämpfen. Die Wanderers sind damit auf der Suche nach einem neuen Trainer für die Bezirksliga-Mannschaft. Interessenten haben die Möglichkeit sich beim Vorstand unter folgender E-Mailadresse zu melden: kontakt @wanderers-germering.de |
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| EHC Troisdorf EHC Troisdorf ist Pokalsieger (LLW) Mit einem Schützenfest hat sich der EHC Troisdorf den 1. Platz in der Pokalrunde der NRW Landesliga gesichert. Auch wenn das erste Drittel mit 2:0 nicht so deutlich war, zeigte sich im Laufe des Spiels, dass die nur mit einem Rumpfkader angetretenen Herne nicht viel entgegen zu setzen hatten. Für Troisdorf war es ein permanentes anrennen auf die Herren Defensive. Herne spielte dies zu Beginn auch sehr geschickt und versperrte den direkten Weg zum Tor taktisch klug. Mit der Zeit schwanden aber die Kräfte und Troisdorf überwand die Herren Defensive, in dem man das Spiel breit machte. Herne wurde dadurch gezwungen sich trotz des Defensivverhaltens mehr zu bewegen und die dabei entstandenen Räume wusste Troisdorf zu nutzen. Die Troisdorfer Fans konnten 13 Tore bejubeln und wurden nach dem Spiel von der Mannschaft zum Kabinenfest eingeladen. Das nächste und dann auch letzte Heimspiel der Saison 2018/2019 im Icedom am Rotter See findet am Freitag 05.04.2019 um 20:00 Uhr gegen das Team aus Ratingen statt. |
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| Schönheider Wölfe Schönheider Wölfe holen das Meister-Double (RLO) Was für ein Eishockeyabend am gestrigen Samstag in der mit 1300 Zuschauern, davon ca. 40 Wölfefans, proppenvollen Sander Eishalle. Die gastgebenden Jadehaie des ECW Sande und die Schönheider Wölfe boten alles, was der Eishockeysport zu bieten hat. Spannung, Dramatik, harte Zweikämpfe, Strafen, Overtime und Penaltyschießen. Kurzum ein Match, was die anwesenden Eishockeyfans wohl so schnell nicht vergessen werden. Ausgelassen gejubelt wurde am Ende auf Schönheider Seite, denn die Wölfe zeigten nach frühem 0:2-Rückstand einmal mehr ihre Comeback-Qualitäten und hatten im Sander Hexenkessel die besseren Nerven und sicher auch das Quäntchen Glück was man braucht, um Ende diese enge Partie mit 4:3 (1:2, 2:1, 0:0, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen zu gewinnen. Damit sicherten sich die Wölfe nach der Meisterschaft in der Regionalliga Ost nun zusätzlich noch den Titel der Regionalliga Nord/Ost und feierten noch in der Nacht und durchgängig bis zum heutigen Sonntag das Meister-Double 2018/2019. Sowohl die Jadehaie als auch Wölfe hatten sich für das zweite Finalspiel viel vorgenommen. Nach der knapp 600 Kilometer langen Anfahrt schienen die Erzgebirger aber zu Spielbeginn noch nicht richtig in Sande angekommen zu sein, denn die Hausherren legten stürmisch los und gingen mit ihren ersten beiden Torschüssen auch gleich durch Tore von Vladislavs Balakuns (1.) und Vitalijs Hvorostinins (4.) schnell mit 2:0 in Führung. Eine Fünf-Plus-Spieldauerstrafe gegen den Sander Lubomir Sivak wegen eines Ellbogenchecks half den Wölfen dann in Überzahl besser ins Spiel zu finden, auch wenn das fünfminütige Powerplay ohne Erfolg blieb. Dennoch, die Partie in den Schlussminuten des ersten Drittels war nun deutlich ausgeglichener und die Wölfe schlugen dann zu einem günstigen Zeitpunkt zu, als Florian Richter fünf Sekunden vor der Pause den 2:1-Anschlusstreffer für markierte. Den Schwung nahm das Team von Trainer Sven Schröder auch gleich mit in den Mittelabschnitt und konnte die Partie durch Christian Freitag in der 24. Minute zum 2:2 ausgleichen. Noch etwas ruhiger wurde es dann zehn Minuten später in der Eishalle Sande, als die Wölfe in Überzahl durch Petr Kukla gar die 3:2-Führung erzielten. Doch die Freude über diesen Treffer währte nur kurz, denn bei den Wölfen musste Jannik-Noah Grätke ebenfalls mit einer Fünf-Plus-Spieldauerstrafe vom Eis, was die Jadehaie nutzten und im Powerplay den 3:3-Ausgleich durch Tim Maier (36.) markierten. Im Schlussdrittel waren beide Teams weiter auf Augenhöhe und hätten die Partie mit guten Möglichkeiten jeweils für sich entscheiden können. Doch machten Sandes Keeper Nikolajs Zurkovs und Wölfe-Goalie Niko Stark einen guten Job, so dass es mit der Overtime weitergehen musste. Auch hier zunächst ein ausgeglichenes Spiel, wenngleich die Hausherren gerade gegen Ende der Verlängerung die besseren Chancen hatten, den „Sudden Death“ zu setzen, Niko Stark im Wölfe-Kasten aber nicht überwinden konnten. So nahm das Drama seinen Lauf und das Penaltyschießen musste über Sieg und Niederlage entscheiden. Nachdem zunächst alle regulären drei Schützen beider Mannschaften an den gegnerischen Goalies scheiterten, lief Wölfe-Topscorer Petr Kukla zum vierten Penalty an und traf. Im Anschluss hätte Sandes Viatcheslav Koubenski unbedingt verwandeln müssen, scheiterte aber an Schönheides Keeper Niko Stark, was im Anschluss grenzenlosen Jubel bei den Wölfen auslöste, war der zweite Finalsieg eingefahren und der Meisterpokal der Regionalliga Nord/Ost sicher mit im Bus auf der feuchtfröhlichen Heimreise ins Erzgebirge. |
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