Newsticker

    
September 26
                     
Pilze
    
   
  www.ihp .hockey
  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Celler Oilers
(VLN)  Goalie Alexander Ansmann, die Verteidiger Francesco Esser Del Castillo, Sven Fust, Mark Kosel, Patrik Sodeikat und Max Woop, sowie die Angreifer Edwin Boos, Markus Köppl, Jerome Orward Martin, Jean Reckert, Laurin Rutz und Jörn Thölke bleiben bei den Oilers. Neu zum EC kommen unterdessen Torhüter Rene Schoch und Stürmer Alexander Genze aus Salzgitter, sowie die Angreifer Sascha Fitzner und Tufan Salfeld von der 1b des Adendorfer EC
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Angreifer Andreas Sabudski, der in der letzten Saison zwei Spiele für die Weserstars bestritten hat, wird auch in der neuen Spielzeit wieder im Aufgebot stehen
  
Sande Jadehaie
(RLNO)  Der routinierte Torhüter Ilya Andryukhov, der zum Ende der letzten Saison aus Essen kam, wird den ECW mit derzeit noch unbekanntem Ziel verlassen
  
Kempten Sharks
(BYL)  Torhüter Danny Schubert wird aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr im Aufgebot des ESC stehen. Ausserdem wird auch Verteidiger Mason Palmer nicht mehr nach Kempten zurückkehren
  
Forst Nature Boyz
(BLL)  Verteidiger Tobias Zimmert wird aus familiären Gründen die Schlittschuhe an den Nagel hängen. Ausserdem wird auch Stürmer Maximilian Brunner den SC verlassen
  
Selber Wölfe
(OLS)  Stürmer Lukas Valasek hat sich eine schwere Unterkörperverletzung zugezogen und wird für mehrere Monate ausfallen
  
HC Maustadt
(BBZL)  Die Verteidiger Franz Fastner, Fabian Haspel, Paul Mester, Jonathan Schalk und Luca Tögel, sowie die Stürmer Andre und Kevin Aschenbrenner, Marco Eibl, Florian Schwarz, Benedikt Stempfel, Kevin Tögel und Jonas Zürn werden weiterhin für den HCM die Schlittschuhe schnüren. Nach einer Auszeit kehrt zudem Verteidiger Felix Hellmann ins Team zurück
  
Blue Devils Weiden
(DEL2)  Der kanadische Torhüter Michael McNiven musste sich wegen einer Unterkörperverletzung einer Operation unterziehen und wird langfristig ausfallen. Vorraussichtlich 5 Monate wird er nicht zur Verfügung stehen. Die Verantwortlichen sind bereits auf der Suche nach Ersatz
  
Eisbären Balingen
(LLBW)  Die drei Stürmer Erick Bensel, Florian Zeiselmeier und Andrej Vasilev haben ihre weitere Zusage gegeben und werden weiterhin das Trikot der Eisbären tragen
  
EHC Regensburg
(BBZL)  Verteidiger Niklas Gasser kommt vom EC Pfaffenhofen zum EHC. Der Südtiroler spielte im bisherigen 1b-Team des ECP in der Bezirksliga. Ausserdem werden die Verteidiger Philipp Sauer, Paul Dirnberger, Luca Bauer und Korbinian Swoboda, sowie Stürmer Dominic Burkert wieder für den EHC auflaufen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Lukas Zellner wird genauso wie die beiden Stürmer Stefan Ortolf und Max Venter wieder im Trikot des ERC aufs Eis gehen. Damit sind die Personalplanungen bei den Drachen so gut wie abgeschlosse
  
EV Fürstenfeldbruck
(BLL)  Eigengewächs Marc Stroscher geht weiterhin für den EVF auf Torejagd. Der 32-Jährige spielte noch nie für einen anderen Verein und gehört seit 11 Jahren zur 1.Mannschaft
  
ERC Sonthofen
(BLL)  Verteidiger Roman Zwicker und Stürmer Justin Weber werden weiterhin für den ERC auflaufen. Damit haben die Verantwortlichen die Kaderplanungen für die neue Landesligasaison abgeschlossen
  
Wanderers Germering
(BLL)  Verteidiger Oskar Haerty trägt weiter das Trikot der Wanderers. Der 23-Jährige kehrte vor drei Jahren aus dem Regensburger Nachwuchs zurück. Zuletzt konnte er in 17 Partien 2 Tore und 7 Assists erzielen
  
TSV Farchant
(BBZL)  Der TSV verliert mit Lukas Artus einen wichtigen leistungsträger. Der Stürmer wird sich einer neuen Herausforderung bei einem anderen Verein stellen
  
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Mit der Verpflichtung von Cheyne Matheson hat der ESC seine Mannschaftsplanungen für die neue Saison abgeschlossen. Der 35-jährige Kanadier kommt aus der Oberliga von den Erding Gladiators zum Aufsteiger. In der letzten Saison konnte er in 46 Partien 20 Tore erzielen und weitere 18 Treffer vorbereiten
  

   

 Stichwortsuche:
ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Dienstag 2.April 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Sonntag und Montag, sowie des heutigen Tages mit insgesamt 9 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Landesliga Berlin.



     
Düsseldorfer EG
Die DEG verliert 1:2 in Augsburg; Die Saison 2018/19 ist für Rot-Gelb damit vorbei
(DEL)  Das war´s. Leider. Die Düsseldorfer EG hat das siebte und letzte Spiel der Viertelfinalserie gegen die Augsburger Panther verloren. Sie unterlag in einem erneut engen und umkämpften Spiel bei den bayerischen Schwaben mit 1:2 (1:1, 0:0, 0:1). Damit ist die DEL-Saison 2018/19 für die DEG beendet. Die Mannschaft wird sich in den kommenden Tagen bei ihren Fans für die Unterstützung in der an sich erfolgreichen Saison 2018/19 bedanken. Details dazu werden noch bekannt gegeben.

Zahlreiche Verletzungen nach Spiel 7 des Viertelfinales; Spieler haben größten Respekt verdient
ie Düsseldorfer EG hat das hart umkämpfte siebte Viertelfinale bei den Augsburger Panthern (1:2) mit zahlreichen verletzten Spielern durchgestanden. Der Club zollt diesen Profis ausdrücklichen Respekt, weil sie bei diesem entscheidenden Match bis zur Schlusssirene für ihr Team auf dem Eis standen. 
Innenbandabriss bei Alex Barta:
Der Kapitän hatte sich in der Spielszene, in der anschließend der 1:1-Ausgleichstreffer gefallen ist, einen kompletten Abriss des Innenbandes im linken Knie zugezogen. Der Kapitän hat sich aber einen Tapeverband anlegen lassen, auf die Zähne gebissen und bis zum Schluss versucht, seinem Team zu helfen. Eine Operation ist voraussichtlich nicht erforderlich.
Stressfraktur bei Manuel Strodel:
Beim Blocken eines Schusses hat Manuel Strodel im ersten Drittel eine Stressfraktur im linken Fuß erlitten. Der Stürmer muss mindestens drei Wochen auf Krücken laufen. Auch Strodel war bis Spielende dabei.
Labrum-Abriss bei Kenny Olimb :
Schon vor einigen Wochen hat sich Kenny Olimb am Labrum der linken Schulter verletzt. Der Stürmer hatte sich aber dennoch in den Dienst der Mannschaft gestellt und weiter für die DEG gespielt. Bei der gestrigen Begegnung hat sich die Verletzung nach einigen Checks und Zweikämpfen deutlich verschlimmert. Nun ist es fast dieselbe Verletzung wie vor ihm bei Leon Niederberger und Johannes Huß. Auch Olimb muss nun operiert werden. Der Norweger wird dadurch die Eishockey-Weltmeisterschaft im April verpassen. 
Schultersehne bei Patrick Köppchen gerissen:
Ebenfalls bereits vor einiger Zeit hatte sich Patrick Köppchen die Sehne in der linken Schulter gerissen. Der Verteidiger wollte sich aber während der Saison nicht operieren lassen, um der Mannschaft notfalls helfen zu können. Auch er hat die gestrige Partie trotz großer Schmerzen bis zum Ende durchgespielt. Köppchen muss voraussichtlich ebenfalls operiert werden. 
  
    
Deggendorfer SC
Alles oder nichts! DSC vor Playdown-Finale gegen Freiburg
(DEL2)  Nachdem sich die Tölzer Löwen am vergangenen Sonntag den Klassenerhalt  
im siebten Spiel der Serie sicherten, steht damit auch fest, dass der  
Deggendorfer SC in der zweiten und finalen Playdownrunde auf den EHC  
Freiburg trifft. Dabei geht es für den DSC nicht nur um die  
vielzitierte "Wurscht", sondern um die letzte Chance, sich den  
Klassenerhalt in Deutschlands zweithöchster Spielklasse zu sichern.
Für den EHC Freiburg dürfte die Playdownrunde gegen die Tölzer Löwen  
mehr als nur frustrierend gewesen sein. Mit 3:1 nach Spielen lag das  
Team von Trainer Jan Melichar bereits vorn und scheiterte am Ende  
hauchdünn im siebten Spiel am vorzeitigen Klassenerhalt. Knackpunkt in  
dieser nervenaufreibenden Serie war mit Sicherheit das sechste Spiel,  
als die Breisgauer auf heimischem Eis vorzeitig die Möglichkeit  
hatten, den Sack zuzumachen. Doch die Tölzer sicherten sich in einem  
echten Thriller mit einem Treffer in der dritten Verlängerung (108.  
Spielminute) den Sieg und damit ein siebtes Spiel in der heimischen  
WEE-Arena, bei dem sie sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen  
ließen.
Zwar dürften die intensiv geführten Spiele Spuren bei den Freiburgern  
hinterlassen haben, jedoch sieht man das im Lager des DSC nicht  
unbedingt als Vorteil, da die Freiburger, im Gegensatz zum DSC, im  
Spielrhythmus sind. Zudem gilt speziell in diesem Fall auch das  
Sprichwort, dass "angeschlagene Boxer die gefährlichsten sind".  
Speziell auf die beiden Topscorer des EHC muss die Deggendorfer  
Defensive ganz besonders aufpassen. Mit Jozef Balej und Brad McGowan  
haben die Breisgauer ein brandgefährliches Sturmduo, das auch die  
Tölzer Verteidigung oftmals vor größere Probleme stellte. Zudem ist  
auch „Goldhelm“ Nikolas Linsenmaier immer für ein Tor gut.
Das Team von Trainer Kim Collins startet am Mittwoch auswärts in  
Freiburg (Spielbeginn 19:30 Uhr) und bestreitet am kommenden Freitag  
sein ersten Heimspiel in der Festung an der Trat. Spielbeginn ist dann  
wieder, wie gewohnt, um 20 Uhr. Tickets können in den bekannten  
Vorverkaufsstellen, als auch wie gewohnt online erworben werden.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen stehen im Halbfinale / 3:2-Erfolg in Spiel #7 gegen den Meister
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das siebte und entscheidende Spiel der Playoff-Viertelfinalserie bei den Bietigheim Steelers mit 3:2 (1:1; 2:0; 0:1) gewonnen. Vor 3020 Zuschauern brachte Nick Huard den Gast im Powerplay in Führung (5.). Doch Max Lukes gelang in der achten Minute der Ausgleich. Im zweiten Drittel legten Aleksejs Sirokovs (29.) und Jordan Knackstedt (30.) in Überzahl nach. In einem nervenraubenden letzten Drittel gelang Shawn Weller für Bietigheim der Anschlusstreffer (44.). Die Steelers verzeichneten noch einige Chancen, doch Dresden brachte das Ergebnis über die Runden und entschied die Viertelfinal-Serie mit 4:3 für sich. 
Im Halbfinale treffen die Dresdner Eislöwen auf die Löwen Frankfurt. Das erste Spiel beim Hauptrundensieger steigt am Mittwoch, 3. April um 19.30 Uhr. In der heimischen EnergieVerbund Arena treten die Blau-Weißen erstmals am Freitag, 5. April um 19.30 Uhr an. Der Kartenvorverkauf läuft bereits.
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: "Was für ein Spiel! Es war eine unglaublich umkämpfte und enge Partie. Beide Teams hätten als Sieger vom Eis gehen können. Wir sind gut gestartet, aber eine Mannschaft wie Bietigheim findet immer wieder einen Weg. Im letzten Drittel haben sie noch einmal extremen Druck gemacht, hatten viele Chancen. Ich hatte von Beginn an eine lange und intensive Serie erwartet. Am Ende muss es einen Sieger geben. Der sind dieses Mal wir. Ich ziehe dennoch den Hut vor der Leistung von Bietigheim! Und natürlich bin ich bin stolz auf mein Team!“
Thomas Pielmeier: „Wir haben die Tore genau in den Momenten geschossen, wo wir es gebraucht haben und waren richtig ekelhaft. Marco Eisenhut war am Ende wieder unglaublich. Vor der Schlusssirene habe ich so ziemlich die längsten 40 Sekunden meines Lebens erlebt. Diese Serie hat uns stärker gemacht. Wir sind mehr als jemals zuvor ein echtes Team, wissen, was wir machen müssen. Und warum sollen wir nicht auch Frankfurt schlagen?“
René Kramer: „Es ist unglaublich, dass wir nach dieser Katastrophen-Hauptrunde ins Halbfinale kommen. Wir haben als Team gekämpft ohne Ende. Der ausschlaggebende Punkt war am heutigen Tag, dass wir defensiv eine gute Leistung gezeigt haben. Unsere Unterzahl ist wieder besser geworden. Das ist extrem wichtig! Insgesamt haben die Special Teams eine entscheidende Rolle eingenommen. Heute dürfen wir den Moment genießen. Aber ab morgen startet direkt die Vorbereitung auf das erste Spiel in Frankfurt.“
  
    
ESV Kaufbeuren
ESVK zieht erneut in das DEL2 Halbfinale ein
(DEL2)  Sieben Spiele benötigten der ESV Kaufbeuren und die Lausitzer Füchse, um einen Sieger zu finden. Dieser sollte nach dem heutigen 4:1 des ESVK vor einer ausverkauften erdgas schwaben arena – und einem ligaweiten Zuschauerrekord bei Sprade.TV – aus dem Allgäu kommen. Damit haben die Joker einen 1:3 Rückstand in der Serie gedreht und stehen zum dritten Mal in Folge im Halbfinale! 
Dass der ESV Kaufbeuren sich in Spiel 6 das Momentum holte, war von der ersten Sekunde an sowohl auf dem Eis als auch auf den Rängen zu spüren und zu sehen. Die Hausherren starteten furios in das alles entscheidende siebte Spiel und die Lausitzer Füchse hatten Müh und Not, sich aus ihrem Drittel zu befreien. Phillip Messing hatte in der vierten Minute die Führung auf dem Schläger, nachdem Jere Laaksonen mustergültig quer legte, doch Maximilian Franzreb vereitelte die Chance. Dieser war beim Dauerdruck des ESVK der Fels in der Brandung für die Sachsen. So auch in Minute 8, als sich Philipp de Paly durch die Mitte durchtankte. Gegen Branden Gracel war der Schlussmann aber dann machtlos. Sami Blomqvist spielte Gracel im Slot an, der trotz Bedrängnis das Eins gegen Eins suchte, den Puck ins Tor schoss und die Halle kochen ließ. Weißwasser hatte jedoch die große Gelegenheit das Spiel auf den Kopf zu stellen, als sie zwei Minuten in Überzahl agieren durften, doch das Penalty Killing des ESVK hielt stand und kurz nach Ablauf der Strafe sollte ein Fehlpass im Mitteldrittel für die Oberlausitzer verhängnisvoll werden. Sami Blomqvist schnappte sich die Scheibe und zog zum 2:0 ab. Dass dieser Spielstand sich nicht änderte, war dann Stefan Vajs zu verdanken, als die Füchse ihre beste Chance durch Clarke Breitkreuz hatten. Dieser schaffte es nicht, Vajs auszuspielen, da dieser seine Schienen ausfuhr. Kaufbeuren legte eine unglaubliche Intensität an den Tag und spielte in Drittel 1 wie aus einem Guss, so dass der Spielstand mehr als gerechtfertigt war. Die Führung hätte Alex Thiel nach der Pause auch direkt ausbauen können, doch seine Konterchance wehrte Maximilian Franzreb noch ab. Dadurch wurde jedoch die angezeigte Strafe gegen die Füchse ausgesprochen. In der Überzahl gelang dann das Tor. Als die Gäste statt zu befreien Branden Gracel den Puck auf den Schläger passten, schoss dieser zwar am Gehäuse vorbei, doch den zurückspringenden Puck drückte Jere Laaksonen über die Linie. Ärgerlich für die Weißwasseraner, die im Mittelabschnitt deutlich mehr im Spiel waren. So hatten beide Teams reichlich Möglichkeiten, vor allem auch in Unterzahl. Eine Passstafette von Sami Blomqvist und Branden Gracel blockte Maximilian Franzreb ab und auf der Gegenseite war es Jordan George, dessen Versuch an die Latte knallte und vor der Linie aufsprang. Da die Torhüter gut agierten, sollten auch keine Tore bis zum zweiten Pausentee mehr fallen. Im Schlussdrittel versäumten es beide Teams in Überzahlsituationen das Spiel vorzuentscheiden oder nochmals richtig spannend zu machen. 
Die Vorentscheidung wäre dann beinahe Markus Lillich gelungen, doch dessen Schuss ging an den Pfosten. Nachdem Maximilian Franzreb seine Farben auch bei einem Schuss Branden Gracels nicht noch weiter in Rückstand kommen ließ, war sein Gegenüber gefordert. Im Powerplay hatten die Füchse beste Gelegenheiten, doch Stefan Vajs hielt unhaltbares fest, als er Steve Savianos Nachschuss unter sich begrub. Auch seine Vordermänner wehrten sich mit vollem Körpereinsatz gegen ein Gegentor. Und auch die Zuschauer bejubelten jede defensive Aktion teils frenetisch. Die Uhr lief gegen die Gäste. So musste Corey Neilson einmal mehr seinen Schlussmann weit vor Spielende vom Eis nehmen, knapp sechs Minuten. Nachdem Kaufbeuren eine Strafzeit zugesprochen bekam, gelangt den Füchsen mit zwei Mann mehr auf dem Eis das 3:1 in der 57. Spielminute durch einen Nachschuss von Charlie Jahnke. Phillip Messing beendete jedoch die vermeintliche Aufholjagd, als dessen Befreiung mit letzter Kraft über die Linie zum 4:1 ins Tor ging. Damit war die Messe gelesen und Kaufbeuren jubelte über den dritten Halbfinaleinzug in Folge. 
Auf der anschließenden Pressekonferenz sprach Corey Neilson Kaufbeuren seine Glückwünsche aus. Der ESVK sei ein exzellentes Team mit Leidenschaft, welches immer weitermache und stets hart arbeite. Dass es nicht zu mehr reichte, habe vor allem an zwei schlechten Dritteln gelegen. Er sei stolz auf sein Team. Andi Brockmann nahm die Glückwünsch dankend an. Für ihn sei heute der Schlüssel zum Erfolg gewesen, dass man Weißwasser immer unter Druck gesetzt habe. Sein Team habe in der Serie unglaublich geleistet. Weiter geht es für den ESV Kaufbeuren dann am Mittwoch beim ersten Halbfinalspiel in Ravensburg sowie am kommenden Freitag in der heimischen erdgas schwaben arena. 
  
    
Starbulls Rosenheim
6:2-Heimspielerfolg gegen Hannover: Starbulls gleichen Serie aus
(OLS)  Auf die unglückliche Auswärtsniederlage zum Auftakt des Viertelfinales in den Playoffs der Eishockey-Oberliga haben die Starbulls Rosenheim am Sonntagabend mit einem 6:2-Heimsieg geantwortet. Damit steht es in der über maximal fünf Partien gehenden Serie gegen die Hannover Scorpions nun 1:1. Vor über 3.000 begeisterten Zuschauer ließen sich die Starbulls auch von einem frühen Gegentreffer in der ersten Spielminute nicht aus dem Konzept bringen und wurde für ihre geduldige Spielweise mit dem letztlich klaren Sieg belohnt. Speziell im Powerplay wussten die Hausherren zu überzeugen.
Gerade einmal 47 Sekunden waren gespielt, als die Gäste aus Niedersachsen jubeln konnten. Einen blitzsauber ausgespielten Gegenangriff als frühe Antwort auf forsch beginnende Hausherren schloss Matthew Wilkins nach Doppelpass mit Björn Bombis eiskalt zum 0:1 ab. Nach einem weiteren schönen Spielzug hatte Sean Fischer gar das 0:2 auf dem Schläger, doch Starbulls-Keeper Lukas Steinhauer rettete mit einer Glanzparade (4.). Dass sich die Gastgeber trotz der unglücklichen Anfangsphase, in der die Scorpions ihre bekannte zielstrebige und clevere Spielweise zelebrieren konnten, aber nicht aus der Ruhe bringen ließen, sollte sich auszahlen. Bemerkenswert war die Geduld, welche die von Manuel Kofler einmal mehr gut vorbereitete und bestens eingestellte Mannschaft an den Tag legte. Und das zeigte sich insbesondere im Powerplay. Die erste Strafzeit gegen die Gäste war fast vorbei, als endlich die Lücke da war und Chase Witala die Scheibe nach perfektem Zuspiel von Michael Fröhlich aus der Halbdistanz per Schlagschuss zum 1:1 versenkte (6.).
Die Hausherren hatten nun Oberwasser. Alexander Höller (8.) und Dominik Daxlberger (11.) kamen zu Großchancen, scheiterten aber jeweils freistehend an Torwart Christoph Mathis. Doch auch sein Gegenüber Steinhauer musste einmal in letzter Not eingreifen, als Verteidiger Robin Thomson plötzlich aus wenigen Metern völlig frei zum Abschluss kam (13.). Knapp zwei Minuten vor der ersten Pausensirene fiel er aber, der verdiente Rosenheimer Führungstreffer. Erneut agierten die Hausherren in Überzahl, erneut lief die Scheibe gut, erneut kam der Abschluss im perfekten Moment; diesmal von Michael Fröhlich aus dem rechten Bullykreis ins rechte obere Eck – 2:1 (19.).
Im zweiten Spielabschnitt kamen die Gäste zu optischen Vorteilen, während die Starbulls auf schnelle Gegenangriffe lauerten. Torchancen blieben in einer nun umkämpften und tendenziell zerfahrenen Partie zunächst aber auf beiden Seiten Mangelware. Nach einer halben Stunde war dann das Glück auf Seiten der Grün-Weißen. Zunächst verhinderte das Torgestänge den Ausgleich für Hannover, nachdem Wilkins abgezogen hatte. Im Gegenzug konnte Maximilian Vollmayer bei einer Drei-gegen-eins-Situation abschließen, scheiterte aber an Torwart Mathis. Die abgeprallte Scheibe brachte Vollmayer erneut auf das Tor, Mathis ließ sie durchrutschen und Thomson kratze sie im letzten Moment von der Torlinie. Trotzdem entschied Hauptschiedsrichter Erich Singaitis auf Tor (31.). Sehr ärgerlich natürlich für die Scorpions, aber bei weitem nicht mit einer solch extremen Auswirkung wie der gleichfalls nicht reguläre, aber entscheidende 3:2-Siegtreffer in der Verlängerung für Hannover zwei Tage zuvor.
Verdient war der Spielstand von 3:1 zu Gunsten der Hausherren auf alle Fälle. Und was Tobias Draxinger nach einem Solo frei vor dem Torwart abschließend nach 34 Minuten nicht schaffte, besorgten seine Teamkollegen eine Minute vor der zweiten Pause dann erneut in Überzahl. Als die Gäste für einige Momente mit zwei Mann weniger auskommen mussten, scheiterte Michael Baindl erst noch am Pfosten. Als dann der vierte Feldspieler der Scorpions zurückkehrte, kombinierten die Grün-Weißen weiter sicher und geduldig – bis Fröhlich den idealen Pass auf Alexander Höller spielte, der aus spitzem Winkel ins offene kurze Eck zum 4:1 verwandelte (39.).
Die Gäste konnten in der Anfangsphase des letzten Drittels noch einmal auf 4:2 verkürzen. In Überzahl zog Marian Dejdar von der blauen Linie ab und Wilkins verwertete die von der Bande hinter dem Tor zurückprallende Scheibe zu seinem zweiten Treffer (45.). Doch die Hausherren hatten keine halbe Minute später schon die Antwort parat. Nach Pass von Michael Fröhlich, der die gesamte Defensivaufmerksamkeit der Gäste an der Bande auf sich zog, ließ der völlig frei vor dem Tor stehende Robin Slalina Gästekeeper Mathis ausstiegen und hebelte das Spielgerät zum 5:1 ins Tor (46.). Und nur 34 Sekunden später erhöhte Slalina unmittelbar nach einem von Daniel Bucheli gewonnenem Bully mit einem verdeckten Schuss aus spitzem Winkel sogar auf 6:2 (46.). Mit diesem Doppelschlag war die Partie vor 3.013 Zuschauer im emilo-Stadion, das knapp fünf Stunden nach der Schlusssirene offiziell diesen Namen verlor und fortan Rofa-Stadion heißt, natürlich entschieden. Trotz einiger guter Chancen auf beiden Seiten fielen danach keine Tore mehr.
Bereits am Dienstag treten die Starbulls Rosenheim zum dritten Spiel der Serie wieder auswärts an. Spielbeginn in der „hus de groot EISARENA“ in Mellendorf ist um 20 Uhr. Spiel vier findet dann am Freitag um 19:30 Uhr wieder in Rosenheim statt. Eintrittskarten für diese Partie sind ab sofort online im Ticketshop der Starbulls auf www.starbulls.de zum Selbstausdruck buchbar. In der Geschäftsstelle am Rofa-Stadion sind Karten im Vorverkauf am Montag und am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr und am Dienstag und am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr erhältlich.
  
    
VER Selb
Wölfe mit Favoriten lange Zeit auf Augenhöhe
(OLS)  Es war ein sehr intensiv geführtes Playoff-Viertelfinalspiel, zweimal gehen unsere Wölfe gegen den dreimaligen Nordmeister Tilburg in Führung, verlangen diesen alles ab, aber am Ende setzen sich die Tilburg Trappers mit 6:3 durch und führen in der Serie mit 2:0 nach Spielen. „Wir haben ein tolles spiel gesehen, im ersten Drittel haben wir es verpasst höher in Führung zu gehen, ehe Tilburg allmählich besser ins Spiel kam“, so Wölfe-Trainer Henry Thom. „Siegen oder Fliegen – am Dienstag muss sein Team gewinnen, ansonsten ist das Saisonende fix. Nicht zur Verfügung stehen wird bei Spiel 3 Stürmer Moosberger, der aufgrund einer Matchstrafe gesperrt ist.
Den besseren Start erwischten klar unsere Wölfe. Nur Sekunden nach dem Anpfiff ließ McDonald die Scheibe für Gollenbeck liegen, der den Kasten nur denkbar knapp verfehlte. Wenig später tauchte Moosberger völlig allein vor Meierdres auf, konnte die Hartgummischeibe jedoch nicht an Meierdres vorbeibugsieren. Erst in der vierten Minute kamen auch die Gäste zu nennenswerten Möglichkeiten. Beim Schuss von Verkiel reagierte Deske jedoch glänzend. Kurz darauf dann eine Strafzeit gegen unsere Wölfe. Graaskamp wurde, zum Unmut aller Fans, wegen Hakens in die Kühlbox geschickt. Nun also die Möglichkeit für die Gäste in numerischer Überzahl die Führung zu besorgen. Doch es kam ganz anders. Tilburg verlor die Scheibe im Powerplay.
McDonald fasste sich ein Herz, konterte gemeinsam mit Teamkollegen Gare die Niederländer eiskalt aus und verwandelte mit seinem Treffer in eigener Unterzahl die Netzsch-Arena in ein Tollhaus. Kurz darauf besorgte Gare sogar einen weiteren Treffer, den der Unparteiische, zum Entsetzen des Publikums, aufgrund von Abseits, nicht wertete. Unsere Wölfe erspielten sich auch in der Folge mehrere gute Möglichkeiten. Als dann allerdings erneut ein Selber Spieler die Strafbank drückte, war es dann soweit. Collier kam frei vor dem Slot zum Schluss und lies Deske beim Ausgleichstreffer keine Chance. Die Wölfe aber in der Folge völlig unbeeindruckt. Gleich mehrmals hatten unsere Jungs den erneuten Führungstreffer auf dem Schläger, kamen letztendlich aber nicht an Meierdres vorbei.
Kurz nach Wiederanpfiff gleich die Möglichkeit für die Thom Schützlinge die alte Führung wiederherzustellen. Graaskamp mit dem scharfen Puck vors Tor, wo Hördler bereits lauerte, die Scheibe aber aus kurzer Distanz nicht an Meierdres vorbeibrachte. In der Folge waren es jedoch die Niederländer, die sich besser in die Partie kämpften. Beim Schuss von Bruijsten K. musste Deske sein ganzes Können zeigen um den Rückstand zu verhindern. Die größte Möglichkeit zur Gästeführung hatte kurz darauf Van Den Heuvel, der per Nachschuss nur knapp verfehlte. Tilburg jetzt klar dominierend. Unsere Jungs stemmten sich mit aller Kraft gegen die Gästeführung. Diese schien nur noch eine Frage der Zeit. Doch genau in dieser Phase schlugen unsere Wölfe eiskalt zurück. Kolb stellte den Spielverlauf mit einem schnellen Vorstoß komplett auf den Kopf und schoss seine Farben zur 2:1 Führung. Doch der Jubel währte nur kurz. In Form von Bruijsten K. kamen die Gäste postwendend zum Ausgleich. Kurz vor der Pausensirene war Gare dann auf und davon und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Der Selber forderte vehement den Penalty, der Schiedsrichter entschied jedoch lediglich auf Strafzeit.
Selb startet somit mit einem Mann mehr auf dem Eis ins Schlussdrittel. Im Powerplay erspielten sich unsere Jungs eine Vielzahl an guten Möglichkeiten, fanden jedoch am Ende, immer wieder, im herausragenden Meierdres ihren Meister. In der 43. Minute dann die große Möglichkeit für McDonald im zwei auf eins zusammen mit Gare, den alten Spielstand wiederherzustellen. Keine drei Minuten später dann fast die Kopie des vorherigen Spielzugs. Erneut konterte McDonald gemeinsam mit Gare zwei auf eins – erneut reagierte Meierdres überragend. Und so kam es, wie es kommen musste. Den trockenen Schuss von Bastings konnte Deske noch klären, beim Nachschuss von Van Den Heuvel war der Wölfe-Schlussmann jedoch machtlos.
Doch Selber geben niemals auf, auch dieses Mal nicht. Nur zwei Minuten später lauerte McDonald am langen Pfosten. Von Gollenbeck mustergültig bedient, schoss der Kanadier seine Farben eiskalt erneut zum Ausgleich. Dieser währte genau 19 Sekunden lang. Bastings gewann im Angriffsdrittel das Bully, Van Den Heufel brachte die Scheibe aufs Tor und Montgomery fälschte diese unhaltbar ab. Unser Team stellte sich tapfer gegen die drohende Niederlage. Zugunsten eines weiteren Feldspielers nahm Thom kurz vor Ende der Partie seinen Torwart herunter, um den Ausgleich irgendwie doch noch zu erzwingen. Leider ohne Erfolg.
 ie Niederländer kamen im Stile einer Spitzenmannschaft noch zu zwei weiteren Empty-Net-Toren.
Unschön und völlig Unnötig, die Aktion eines Tilburgers, der beim Spielstand von 3:6, sechzehn Sekunden vor Ende der Party, Lüsch im vollen Lauf einen Check gegen den Kopf verpasste. Der Selber blieb, unter Schmerzen, benommen am Eis liegen. Der Schiedsrichter, der zusammen mit seinen beiden Linienrichtern einen sehr schwachen Eindruck hinterließ, ahndete dieses Vergehen nicht. Mit Folgen. Kurz nach Wiederbeginn entluden sich die Emotionen und es gipfelte in einer Massenschlägerei, aus der unsere Wölfe-Kontrahenten als klare Punktsieger hervorgingen.
  
    
Herner EV
Herner EV – EC Peiting 4 : 3 (0:1,3:1,0:1;1:0)
(OLN)  Overtime Unglaublich, aber wahr – Der Herner EV konnte auch sein 5. Playoff-Spiel in Folge gewinnen. Am Sonntagabend setzte sich das Team von Danny Albrecht vor stimmgewaltiger Kulisse mit 4:3 in der Overtime gegen den EC Peiting durch. Das entscheidende Siegtor konnte in der 65. Minute frenetisch bejubelt und gefeiert werden. Nach dem 5:4-Auswärtssieg am Freitag in Oberbayern führen damit die Grün-Weiß-Roten in der Viertelfinalserie mit 2:0 und benötigen noch einen weiteren Sieg um ins Halbfinale einzuziehen. „Dieser Sieg war bisher der schwerste in den Playoffs. Ich bin unheimlich stolz auf meine Mannschaft. Wir haben anfangs etwas offensiver gespielt, leider aber die vielen Chancen zuerst nicht genutzt. Aber die Jungs haben auch einen 0:2-Rückstand weggesteckt und sind zurückgekommen. In der Overtime haben wir uns etwas zurückgezogen und dann die Konterchance zum Siegtreffer genutzt“ meinte HEV-Coach Danny Albrecht nach dem Spiel, das sicherlich nicht nur ihm einige Nerven gekostet hatte. Aber das haben sicherlich alle gerne in Kauf genommen, denn die Spannung konnte sich ja anschließend mit dem Siegjubel entladen.
Der Herner EV konnte nahezu komplett antreten, lediglich Verteidiger Vojtech Suchomer fehlte nach seiner Trainingsverletzung von letzten Donnerstag. Er wird am Dienstag operiert, für ihn ist die Saison leider beendet. Maik Klingsporn, der am Freitag verletzungsbedingt fehlte, war wieder dabei. In einer hochklassigen und bis zur letzten Sekunde spannenden und umkämpften Partie legten die Gysenberger los wie die Feuerwehr und hatten bereits in den ersten anderthalb Minuten gleich vier Möglichkeiten durch Patrick Asselin, Michel Ackers, Denis Fominych und Lois Spitzner. Die Peitinger kamen erst in der 3. Spielminute zum ersten Mal gefährlich vor das Tor von Björn Linda. Dieses Bild sollte sich auch im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts nicht ändern. Herne mit Vollgas und weiteren guten Möglichkeiten, Peiting mit schnellen Kontern, die bei Björn Linda und der HEV-Defensive endeten. Gleich drei Powerplay-Situationen boten sich dem Team von Danny Albrecht, aber die Gäste bewiesen ihr bekannt gutes Penalty-Killing. Das 0:1 in der 19. Minute entsprach nicht dem Spielverlauf, zeigte aber die Konterstärke des Südersten. Auch das 0:2 nach 28 Minute ergab sich aus einem schnellen Konter der Gäste. Zuvor gab es weitere gute Möglichkeiten des HEV, der trotz des Rückstands nicht aufgab und bewies, welche gute Moral und Kampfesbereitschaft im Team steckt. Knapp sieben Minuten brauchten die Grün-Weiß-Roten ab der 32. Minute um das Spiel zu drehen. Zuerst war es Denis Fominych im Nachschuss, nachdem zuvor Nils Liesegang und Marcus Marsall noch am Peitinger Keeper Florian Hechenrieder scheiterten, der auf 1:2 verkürzen konnte. Für den Ausgleich sorgte Dennis Thielsch kurz nach Ende einer weiteren Strafzeit gegen die Gäste, das 2:2 war wunderschön herausgespielt. Als dann der HEV in der 39. Minute seine erste und einzige Strafzeit bekam, war es ein toller Konter, initiiert von Tom Schmitz und Brad Snetsinger, der zum umjubelten Herner 3:2-Führungstreffer führte. Patrick Asselin konnte das Break souverän abschließen. Wenn es in Überzahl an diesem Abend nicht klappte, dann schießt man wichtige Tore halt in Unterzahl. Mit dieser Führung ging es in die zweite Pause und damit war der Weg für den dritten Abschnitt vorgezeichnet. Der begann erwartungsgemäß mit viel Druck der Gäste, bot aber nun dem HEV die Konterchancen. HEV-Keeper Björn Linda bekam noch reichlich Arbeit, die er gewohnt sicher machte. Marcus Marsall, Lois Spitzner, Dennis Thielsch, Nils Liesegang und Nico Kolb hatten die Breakchancen. Die 3:2-Führung hatte lange Zeit Bestand, aber in den letzten fünf Minuten wurde der Peitinger Druck immer stärker. Als dann in der 58. Minute ein verdeckter Schuss der Gäste von der rechten Seite vor dem Herner Tor von Peitings Kapitän Anton Saal noch abgefälscht werden konnte, da stand die umkämpfte Partie wieder unentschieden. Danach hatte der HEV noch zwei Möglichkeiten, aber dann ging es in die Overtime. Hier waren die Gäste zuerst auch spielbestimmend, der HEV zog sich zurück und wartete geduldig auf die Konterchancen. Die erste hatten Marcus Marsall und Nico Kolb nach gespielten 4:32 Minuten der Overtime, die nächste nutzte Patrick Asselin 23 Sekunden später. Gekonnt und clever setzte er sich an der gegnerischen blauen Linie durch, zog dann frei auf den Torhüter zu und ließ dem keine Chance. Erlösender und brausender Jubel folgte – Playoff-Siege sind so wahnsinnig schön!
Bereits am Dienstag geht die Serie weiter, Playoffs kennen keine Pausen. Dann muss der Herner EV erneut frühmorgens nach Peiting reisen, das Spiel dort beginnt um 19:30 Uhr. Auch für dieses Auswärtsspiel wird es ein Public Viewing geben, die genaueren Informationen folgen. Bei einem Sieg könnten die Grün-Weiß-Roten erneut vorzeitig die nächste Runde erreichen. Aber man sollte bei aller Euphorie weiterhin auf dem Teppich bleiben, getreu dem Motto von Danny Albrecht „Wir schauen von Spiel zu Spiel“. Deshalb hier die möglichen weiteren Termine im Viertelfinale: Freitag, der 5. April 2019 ab 20 Uhr in der Herner Hannibal-Arena und ggfs. am Sonntag, der 7. April 2019 zum dann möglichen finalen Spiel wieder auswärts in Peiting (18 Uhr).
  
    
Landesliga Berlin
Halbfinale 1. Teil: Eisbären und ECC legen vor - ECC dreht 0:3 und gewinnt nach Penaltyschießen, Eisbären fertigen FASS ab 
(LLB)  ECC Preussen Berlin 1b – ERSC Berliner Bären 5:4 (0:1/0:1/2;4) n.PP.
Beide Teams traten nicht in Bestbesetzung an. Und beide Teams versuchten zunächst Chancen des Gegners zu vermeiden. Ein böser Fehler in der Abwehr des ECC führte nach 12 Minuten zum 0:1. Nutznießer war Harald Kott, der den 3. Nachschuss verwandeln konnte. Viel lief danach beim ECC nicht zusammen, erst nach einigen Minuten fing sich das Team. Bis zur 1. Pause gelang es aber keinem Team eine der wenigen Torchancen zu nutzen und so blieb es bei diesem einen Treffer.
Der ECC tat sich auch im 2. Drittel schwer die gut stehende Abwehr der Bären zu knacken. Diese überstanden nicht nur Druckphasen der Charlottenburger, sondern nutzten einen Konter zum 0:2. Ulrich Schuster traf nach 35 Minuten per Nachschuss. Dem ECC gelang weiterhin nicht viel und so blieb es beim 0:2 nach 40 Minuten.
Mit einem Überzahl gingen die Bären ins letzte Drittel. Das konnte zwar nicht genutzt werden, kurz danach aber folgte eine weitere Strafe gegen den ECC. Die nutzte Ulrich Schuster kurz vor Ende des Powerplays zum 0:3 (44.). 27 Sekunden später gelang dem ECC das 1:3, ein Schuss von Mark Scheuerlein geht irgendwie ins Tor. Und weitere 68 Sekunden später war es wieder eine enge Partie, denn Kevin Hoffer gelang das 2:3. Der ERSC blieb aber stabil und konnte nach 50 Minuten den Vorsprung wieder ausbauen. Julian Teichert konnte nach einem Konter per Nachschuss das 2:4 erzielen. Doch der ECC gab nicht auf und kam noch zum Ausgleich. Steve Roubicek sorgte mit einem Doppelpack nach 52 und 58 Minuten.
So gab es eine Verlängerung. Hier passierte nichts und so folgte ein Penaltyschießen. Auch das ging in die Verlängerung, denn nach drei Schützen stand es 2:2. Sechs weitere Schützen waren pro Mannschaft notwendig, dann stand der Sieger fest. Dennis Hesse verwandelte seinen Penalty zum 5:4-Siegtreffer. Damit holt sich der ECC nach einen 0:3-Rückstand noch das erste Halbfinale.
Eisbären Juniors Berlin – FASS Berlin 1c 11:0 (5:0/4:0/2:0)
Beide Teams kamen früh zu einem Powerplay, konnten das aber nicht ausnutzen. Die zweite Strafe gegen die Weddinger brachte den Eisbären die Führung. Sechs Sekunden dauerte es, dann erzielte Yannik D’Arino das 1:0. Vom Bully weg gelang den Eisbären der nächste Treffer. Fünf Sekunden nach Wiederanpfiff traf Niklas Koch zum 2:0. Kurz danach hatte FASS die Gelegenheit bei doppelter Überzahl zum Anschlusstreffer zu kommen, die Chance wurde aber nicht genutzt. Die Eisbären machten es besser, denn Ulrich Böttcher erhöhte nach 12 Minuten wieder in Überzahl auf 3:0. FASS kam einfach nicht ins Spiel und die Eisbären setzten nach. Marc Müller (17.) und Pierre Gläser (18.) schraubten das Ergebnis auf 5:0.
Die Eisbären ließen nicht nach und so geriet FASS weiter unter Druck. Folgerichtig fiel nach 24 Minuten das 6:0 durch Yannik D’Arino. Und es ging weiter in Richtung Tor der Weddinger, mit weiteren Folgen für FASS. Denn Pierre Gläser konnte nach 27 Minuten auf 7:0 erhöhen. Nun ließen es die Eisbären ruhiger angehen, ohne die Kontrolle zu verlieren. Und fünf Minuten vor der 2. Pause schlugen sie wieder zu. Niklas Koch traf zum 8:0. Das war aber noch nicht alles in diesem Drittel, denn Pierre Gläser traf eine Minute vor der 2. Pause zum 9:0.
Mit der klaren Führung im Rücken konnten es die Eisbären ruhiger angehen und ließen dem Gegner die ersten Chancen. Das nächste Tor ging aber trotzdem auf die Eisbären. Jakob Sauerzapfe machte es nach 44 Minuten zweistellig. Und das war noch nicht alles, denn Heiko Reinert traf bei doppelter Überzahl zum 11:0. Bei diesem
Ergebnis blieb es, denn die Eisbären schalteten einige Gänge zurück.
FASS war an diesem Tag einfach nicht bereit und das nutzten die Eisbären aus. Die Weddinger müssen sich beim 2. Spiel erheblich steigern, um eine Chance auf ein drittes Spiel zu haben. (Norbert Stramm)
  

     
 www.icehockeypage.de  Informationen zum Thema
 Datum:
 Thema:
 Bericht:
Dienstag 2.April 2019
Nachrichten / Spielberichte
IHP - pm
    -  Kaderlisten
    -  Ergebnisse und Tabellen
    -  IHP facebook
         

Spielersuche

Spielerdatenbank
Nachname:
Vorname:
 

Partner

  
RizVN Login




Partner2


  
Noppe
 
 
   
facebook
 
 

 
www.ihp.hockey

Hinweis in eigener Sache:
Wir verweisen auf unsere 
Nutzungsbedingungen und
die Datenschutzerklärung.
Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen sie den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung zu!