IHP NachrichtenFreitag 19.April 2019
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Gründonnerstag und Karfreitag mit insgesamt 10 Beiträgen von der Nationalmannschaft und dem U18-Nationalteam, sowie aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord.
| Deutscher Eishockey Bund Nationalmannschaft: Deutschland unterliegt Tschechien mit 4:5 (DEB) Die deutsche Nationalmannschaft hat das dritte Länderspiel der Euro Hockey Challenge in Karlsbad (Tschechien) verloren. In der KV Arena unterlag die DEB-Auswahl der tschechischen Mannschaft mit 4:5 (2:4, 1:0, 1:1). Bundestrainer Toni Söderholm nahm erwartungsgemäß personelle Veränderungen im Kader vor. So erhielt Dustin Strahlmeier im Tor heute seinen ersten Einsatz der WM-Vorbereitung. Zuvor hatten Mathias Niederberger und Niklas Treutle je einen Einsatz gegen die Slowakei erhalten. Treutle und Verteidiger Jonas Müller pausierten heute. Die Anfangsphase gehörte den Gastgebern, die druckvoll starteten und die DEB-Auswahl in die Defensive zwang. Im Powerplay nutzten die Tschechen die Überlegenheit und erzielten das 1:0 durch Kuba Krejčík (6.). Kurz danach jubelten die Gastgeber erneut, diesmal hatte Honza Kolář (7.) Dustin Strahlmeier überwunden. Wenig später wurde Tim Wohlgemuth von einem hohen Stock im Gesicht getroffen und musste angeschlagen das Eis verlassen. Das folgende Überzahlspiel nutzte die deutsche Nationalmannschaft, um sich ins Spiel zurückzukämpfen. Durch einen Doppelschlag von Lean Bergmann (12./13.) stellte die DEB-Auswahl den Ausgleich her. Doch noch vor der Pause ging Tschechien erneut mit zwei Treffern durch David Tomášek (14.) und Ondra Beránek (20.) in Führung. Im zweiten Abschnitt präsentierte sich die deutsche Nationalmannschaft kämpferisch. Den folgerichtigen Anschlusstreffer stellte Marco Nowak (25.) her. Auch danach schenkten sich beide Teams nichts und gingen verbissen in die Zweikämpfte. Die Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm hatte noch vor der Pause die beste Ausgleichs-Chance durch Marcel Kurth (37.), doch der tschechische Goalie parierte hervorragend. Auf der Gegenseite konnte sich auch Dustin Strahlmeier auszeichnen, so dass keine weiteren Treffer zur zweiten Pause fielen. Die deutsche Mannschaft bemühte sich früh im Schlussabschnitt um den Ausgleichstreffer, konnten sich für ihre weiteren Offensivbemühungen aber nicht belohnen. Nach einer Strafzeit gegen Parker Tuomie brachten schließlich die Tschechen in Person von Tomáš Mertl die Scheibe in der 52. Minute im Tor unter. Die DEB-Auswahl setzte ihre Offensivaktionen weiter fort und hatten durch Gerrit Fauser seinem Pfostenschuss in der 56. Minute eine weitere gute Torgelegenheit. Nur Sekunden später agierte die DEB-Auswahl mit einem Mann mehr auf dem Eis, was von Marc Michaelis (57.) prompt zum 4:5-Anschlusstreffer genutzt wurde. Dann rollte die deutsche Schlussoffensive in Richtung des tschechischen Tores. Fabio Wagner hatte eine Minute vor dem Ende nach starker Kombination die Möglichkeit zum Ausgleich, scheiterte jedoch am tschechischen Goalie. Dies sollte die letzte Torchance für die deutsche Mannschaft gewesen sein, die trotz attraktivem, schnellen Spiel letztlich eine knappe 4:5-Niederlage gegen Tschechien hinnehmen musste. Toni Söderholm, Bundestrainer: „Es war ein hart umkämpftes Spiel beider Mannschaften mit hohem Tempo. Die Jungs haben einen guten Einsatz gezeigt und sich selber eine Chance gegeben, um in das Spiel zurückzukommen. Natürlich war es eine andere Partie, als noch gegen die Slowaken, aber insbesondere aus dem heutigen Spiel kann man sehr viel für die zukünftigen Herausforderungen lernen.“ Nationalmannschaft erneut mit einer knappen 4:5-Niederlage gegen Tschechien Nächstes Länderspiel gegen Tschechien: Nur 24 Stunden nach der knappen 4:5-Niederlage des Vortags traf die deutsche Nationalmannschaft in Karlsbad erneut auf den Weltranglistensechsten. Die DEB-Auswahl unterlag den Tschechen im zweiten Aufeinandertreffen in der KV-Arena erneut knapp mit 4:5 (2:2, 0:0, 2:3). Im Vergleich zum Vortag nahm Bundestrainer Toni Söderholm Veränderungen im Kader vor. Das Tor der DEB-Auswahl hütete heute Niklas Treutle. In der Verteidigung kehrte Jonas Müller zurück ins Aufgebot, dafür pausierte Kai Wissmann. Die deutsche Mannschaft startete mit einem frühen Treffer in die Partie: Parker Tuomie störte das tschechische Aufbauspiel, sicherte sich die Scheibe und bediente Stefan Loibl, der in der dritten Minute den Führungstreffer erzielte. Eine kuriose Szene entwickelte sich in der vierten Minute, als der Puck nach einem Querpass von Hynek Zohorna durch die Schoner des eigenen Goalies und von dort aus über die Torlinie rutschte. Lean Bergmann fälschte noch mit dem Schläger ab und bekam den Treffer anerkannt – die 2:0-Führung für Deutschland. In der Folge machte Tschechien Druck, konnte jedoch Goalie Niklas Treutle zunächst nicht bezwingen. In der neunten Minute war jedoch der Nürnberger Goalie geschlagen: Dominik Kubalik bediente Michal Repik im Zentrum und dieser vollendete zum tschechischen Anschlusstreffer. Zwei Minuten später marschierte Martin Zatovic durch die deutsche Defensive und vollendete eiskalt zum Ausgleich. In den verbleibenden Minuten konnten beide Teams keine weiteren Treffer erzielen. Schrecksekunde für die Tschechen nach wenigen Sekunden im Mittelabschnitt: Dominik Bittner stieß mit Goalie Patrik Bartosiak zusammen. Letzterer blieb auf dem Eis liegen. Nach kurzer Behandlungspause stellte sich heraus, dass es für den tschechischen Goalie nicht weiter geht – für ihn nahm Marek Langhamer den Platz im tschechischen Tor ein. Und dieser wurde bereits Sekunden später gleich doppelt von Parker Tuomie aus spitzem Winkel geprüft. Anschließend waren es allerdings die Tschechen, die den Druck erhöhten und sich immer wieder vor das Tor von Niklas Treutle durchkombinierten. So auch in der 28. Minute, als David Tomasek den Pfosten traf. In der 30. Minute übernahm dann die deutsche Mannschaft das Kommando und hatte durch Parker Tuomie und Dominik Bokk gute Torchancen. Anschließend verstärkten die Tschechen erneut ihre Offensivbemühungen, konnten Treutle aber nicht überwinden. Die DEB-Auswahl startete schwungvoll in das Schlussdrittel und traf bereits nach 60 Sekunden durch Leo Pföderl den Pfosten. Auf der Gegenseite parierte Niklas Treutle in der 43. Minute zweimal, war jedoch beim Abstauber von Rudolf Cerveny machtlos. Zwei Minuten später erhöhte Hynek Zohorna mit einem Schuss in den rechten oberen Winkel auf 4:2 für die tschechische Mannschaft. Doch die DEB-Auswahl meldete sich in der 47. Minute zurück: Der Berliner Verteidiger Jonas Müller zeigte bei seinem präzisen Schuss in den Winkel seine Offensivqualitäten und verkürzte aus Sicht der deutschen Mannschaft auf 3:4. In der Folge verflachte die Partie. In der 59. Minute schien Tomas Fort mit seinem Treffer in Überzahl für die Tschechen alles klar zu machen. Doch auf der Gegenseite marschierte anschließend David Elsner per Solo durch die tschechische Verteidigung - Lean Bergmann vollendete zum erneuten Anschlusstreffer. Dieses Tor stellte allerdings den Schlusspunkt der Begegnung dar. Für die deutsche Nationalmannschaft stehen nun drei trainingsfreie Tage an, bevor am Ostermontag die nächste Phase der WM-Vorbereitung beginnt. Den Kader für die Maßnahme wird Bundestrainer Toni Söderholm zeitnah bekanntgeben. In der kommenden Woche stehen zwei Länderspiele gegen Österreich auf dem Programm. Die Spieltermine lauten: 25.04.2019 | 19:00 Uhr | Deutschland – Österreich (Regensburg) 27.04.2019 | 20:00 Uhr | Deutschland – Österreich (Deggendorf) Toni Söderholm, Bundestrainer: „Wir sind gut aus der Kabine herausgekommen und haben uns für das temporeiche Spiel früh belohnt. Anschließend waren wir aber nicht clever genug und haben nicht aus dem gestrigen Spiel gelernt. Dennoch finde ich es stark, mit welcher Einstellung unsere Spieler aufgetreten sind. Sie haben Vollgas gegeben und nie aufgegeben. Das zeigt, dass der Charakter der Mannschaft stimmt. Ich bedanke mich bei allen Spielern für den Einsatz, den sie bisher für die Nationalmannschaft geleistet haben.“ U18-Nationalmannschaft gewinnt zweistellig und macht vorzeitig den Aufstieg in die Top-Division perfekt! Die U18-Nationalmannschaft hat den Aufstieg in die Top Division perfekt gemacht! Die deutsche Mannschaft setzte am Nachmittag auch im vierten Spiel ihre Siegesserie bei der 2019 IIHF U18 Eishockey-Weltmeisterschaft in Grenoble fort. Durch den 13:1-Erfolg gegen die Ukraine ist der Mannschaft von U18-Bundestrainer Frank Fischöder der Aufstieg nicht mehr zu nehmen. Nach fünf Minuten Spielzeit rückte zunächst Tobias Ancicka im Spiel gegen die Ukraine in den Mittelpunkt: Yevhenii Abadzhian sicherte sich den Puck im eigenen Drittel und lief frei auf den Berliner Goalie zu, der jedoch parierte. Im direkten Gegenstoß zeigte sich die deutsche Mannschaft eiskalt: Manuel Alberg wartete bei seinem Schuss vor dem ukrainischen Goalie lange und sorgte dann am rechten Pfosten für den Führungstreffer (5.). Nur zwei Minuten später erhöhte Jan Nijenhuis nach einem Zusammenspiel mit Jan-Luca Schumacher auf 2:0. Dann ging es Schlag auf Schlag: Binnen vier Minuten trafen Filip Varejcka (11., 13. und 15.) sowie Justin Volek (12.) zum 6:0-Zwischenstand, mit dem es auch in die Kabine ging. Den Mittelabschnitt startete John Peterka mit einem Tor der Marke „Hingucker“ zum 7:0 für Deutschland (23.). In der 24. und 27. Minute schraubten abermals Manuel Alberg und Filip Varejcka das Ergebnis auf 9:0 in die Höhe. Es folgten die Treffer von Manuel Alberg (31.), Niklas Heyer (33.), Lukas Reichel (53.) zum zwischenzeitlichen 12:0. In der 58. Minute sollte die Ukraine noch ihren Tagestreffer bekommen: Dmytro Poperezhai traf für den Gegner zum 12:1. Fabjon Kuqi setzte zwei Minuten vor dem Ende den Schlusspunkt. Somit feierte die deutsche Mannschaft anschließend nicht nur den 13:1-Erfolg gegen die Ukraine, sondern zugleich auch den Aufstieg in die Top-Division, der durch den Sieg nicht mehr zu nehmen ist. Somit spielt nach der Männer- und Frauen-Nationalmannschaft sowie der U20-Nationalmannschaft nun auch die U18-Auswahl in der Top-Division! Einen letzten Auftritt hat die U18-Nationalmannschaft allerdings noch: Im fünften eigenen Spiel der 2019 IIHF U18 Eishockey-Weltmeisterschaft trifft die deutsche Mannschaft am Samstag ab 19.30 Uhr auf Gastgeber Frankreich. Franz Reindl, DEB-Präsident: „Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft, Trainer und Betreuer zum heutigen vierten Sieg in Folge und damit zum vorzeitigen Erreichen unseres großen Ziels. Die Jungs haben unglaublich konstant und zielorientiert auf hohem Niveau agiert. Der Aufstieg in die Top-Division des internationalen U18-Eishockeys bedeutet für das deutsche Eishockey in dieser Saison einen weiteren wichtigen Schritt vorwärts nach dem U20-Aufstieg und dem siebten WM-Platz der Frauen - ganz im Sinne unseres Konzepts POWERPLAY 26. Von diesen Spielern werden wir noch viel hören!“ Toni Söderholm, Bundestrainer: „Der Aufstieg der U18-Nationalmannschaft ist ein großartiger Erfolg! Für die Zukunft des deutschen Eishockeys ist dieser Aufstieg enorm wichtig und gibt eine unglaubliche Motivation. Es zeigt, dass wir bereit sind für das nächste Level und die kommenden Herausforderungen. Gratulation an die Jungs, die Trainer und das gesamte Team hinter dem Team – ich freue mich riesig über diesen Erfolg!“ Frank Fischöder, U18-Bundestrainer: „Wir haben von Beginn an keinen Zweifel gelassen, dass wir unser Ziel verfolgen und das vierte Spiel in Folge gewinnen wollen, um damit den Aufstieg perfekt zu machen. Das war heute eine großartige Leistung aller Beteiligten! Gratulation an meine Mannschaft und das Team hinter dem Team für diesen verdienten Erfolg.“ |
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| Krefeld Pinguine Pinguine-Termine in den nächsten Tagen (DEL) In den nächsten Tagen finden einige Termine der Krefeld Pinguine / mit Teilnahme der Krefeld Pinguine statt. Samstag, 20.4.; 10 – 14 Uhr: Osterpucksuche bei Partner Poco; Saalestraße 3, 47800 Krefeld Dienstag, 23.4.; 10 – 11 Uhr: Welttag des Buches / Vorlesestunde im stups Kinderzentrum; Jakob-Lintzen-Straße 8, 47807 Krefeld Samstag, 27.4.; 14 – 16 Uhr: Maskottchentaufe des VfR Krefeld Ravens mit KEVin; Stadtwaldhaus, Hüttenallee 108, 47800 Krefeld Sonntag, 28.4.; 12 – 17 Uhr: SWK-Rennbahn-Tag mit Torschussanlage und Malecke, Rennbahn Krefeld Samstag, 04.05.; ab 15:30 Uhr: Sommerfest im Kaiser-Wilhelm-Park; Talk auf der Bühne mit zwei Profis der Pinguine |
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| Löwen Frankfurt Finale Spiel 2: Löwen wollen in Ravensburg punkten (DEL2) Am Samstag, den 20. April reisen die Löwen nach Oberschwaben, um sich mit den Ravensburger Towerstars ein erstes Mal in der CHG Arena in einem Finale zu messen. Spielbeginn in Ravensburg ist um 19:30 Uhr. Die Löwen starteten gut ins erste Finale und konnten schon in der 4. Minute durch Brett Breitkreuz in Führung gehen. Im Anschluss haben die Löwen zwei Überzahlsituation trotz guten Chancen nicht nutzen können und es ging mit 1:0 in die erste Finalpause. In der 33. Spielminute gelang es dann Mathieu Tousignant alleine auf Jonas Langmann zuzulaufen und der Kanadier netzte zum 2:0 ein. Dann ging auf einmal alles ganz schnell. Keine Minute nach dem 2:0 erzielte Mathieu Pompei bei einem 2-auf-1-Konter das 1:2. Wieder nur neun Sekunden später, stürmte David Skokan allein auf Langmann zu und schob die Scheibe über den Tormann ins Netz zum 3:1. Ein Doppelschlag der Gäste brachte das 3:3. Trotz einer Löwen-Druckphase zu Beginn des 3. Drittels kam ein Distanzschuss auf das Frankfurter Tor, wurde abgefälscht und Jakub Svoboda konnte ohne Probleme die erste Führung für die Schwaben herstellen. Zwei Minuten vor Schluss zog Tiilikainen den Torhüter und Robin Just machte den Sack zu und traf das leere Tor zum Endstand von 5:3. 45 Schüsse haben die Löwen auf das Tor von Jonas Langmann abgegeben. Jedoch endeten nur drei davon hinter Towerstars-Goalie Jonas Langmann. Trotz der starken Offensivkraft, die in den Löwen steckt, hapert es an der Chancenverwertung. Rich Chernomaz (Cheftrainer Ravensburg Towerstars): „In den ersten 30 Minuten war Frankfurt die bessere Mannschaft. In den letzten 30 Minuten waren wir die bessere Mannschaft. Ich bin sehr stolz auf meine Jungs, weil sie trotz der 3:1-Führung für die Löwen nie aufgegeben haben und weiter gekämpft haben. Das letzte Drittel haben wir einfach gut gespielt.“ Matti Tiilikainen (Head Coach Löwen Frankfurt): „Ich denke, wir kommen immer besser in unser Spiel rein und werden von Spiel zu Spiel besser. Doch wir machen zu viele individuelle Fehler. Natürlich hat Ravensburg sehr gute Tore gemacht, aber oft hätten diese verhindert werden können. Wir haben jetzt das erste Spiel verloren, wir werden uns weiterentwickeln und sehen uns zu Spiel zwei am Samstag.“ |
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| ECDC Memmingen Erste Vertragsverlängerungen: Huhn und Vollmer bleiben Indianer (OLS) Nach zahlreichen Abgängen haben die Memminger Indians nun erste Weiterverpflichtungen für die kommende Saison bestätigt. Kapitän Daniel Huhn sowie Torhüter Joey Vollmer bleiben auch nächstes Jahr in der Maustadt, weitere Spieler sollen in den nächsten Tagen folgen. Daniel Huhn macht den Anfang: Der Kapitän des Oberligisten ECDC Memmingen ist der erste Spieler, den die Maustädter als Teil des neuen Teams präsentieren. „Ich liebe es hier zu spielen. Die Stadt, die Fans – ich bin einfach froh weiter in Memmingen zu sein“, so der 32-jährige Angreifer, der auf eine erfolgreiche Spielzeit zurückblicken kann. In rund 50 Spielen steuerte Huhn starke 48 Punkte (16 Tore/ 32 Assists) zur erfolgreichsten Memminger Saison der Vereinsgeschichte bei. Mit vollem Einsatz ging er Woche für Woche voran, kurze Zeit sogar als Spielertrainer, bevor die Indianer mit Sergej Waßmiller ihren Wunschkandidaten für die Position an der Bande gefunden hatten. Eine Verlängerung des Vertrags war daher für beide Parteien nie zur Debatte gestanden, denn der 1,76m große Stürmer hat noch einiges vor am Hühnerberg: „Seit meinem Wechsel nach Memmingen haben wir uns stetig weiterentwickelt – und ich denke da ist noch Luft nach oben. Ich freue mich weiter ein Teil davon zu sein“. Die Indians selbst sind überglücklich ihren Kapitän auch in der kommenden Spielzeit weiter im Team zu haben und wünschen ihrer Nummer 34 eine erfolgreiche Saison. Er ist der große Rückhalt im Indianer-Tor und hängt noch ein Jahr dran: Joey Vollmer hat seinen Vertrag bei den Indians um eine weitere Saison verlängert und steht damit auch in der nächsten Spielzeit im Gehäuse des ECDC. Der mittlerweile 39 Jahre alte Schlussmann geht damit in sein viertes Jahr im rot-weißen Trikot und will dieses möglichst erfolgreich bestreiten. In der vergangenen Saison kam der Publikumsliebling in fast allen Spielen zum Einsatz und zeigte durchwegs starke Leistungen. Nicht umsonst wurde Memmingens Nummer 29 vom Fachgremium der „Eishockey News“ auch auf Platz 2 der Torhüter-Rangliste gewählt, hauchdünn hinter Peitings Forian Hechenrieder. An zahlreichen Siegen gegen die Favoriten hatte Joey Vollmer großen Anteil, regelmäßig bissen sich die gegnerischen Sturmreihen die Zähne an der „Mauer“ im Memminger Tor aus. Auch in der Spielzeit 19/20 soll Vollmer nun für seine umgebaute Hintermannschaft einen großen Rückhalt darstellen, wer sein Partner im Gehäuse der Indians sein wird, entscheidet sich aber erst in den kommenden Tagen. Gespräche mit einem potentiellen Nachfolger für Florian Neumann stehen kurz vor dem Abschluss. |
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| MEC Saale Bulls Halle EMOTIONALER SAISONABSCHLUSS (OLN) Am vergangenen Samstag fand unsere traditionelle Saison-Abschlussparty statt. Neben vielen Programmpunkten (inkl. Autogrammstunde, Wahl des besten Spielers sowie der Versteigerung von Trikots und Helmen) wurde dieser Abend genutzt, um Trainer Ryan Foster gebührend zu verabschieden und auch die erste Vertragsverlängerung für 2019/20 bekanntzugeben. Als Ryan Foster am 11. Februar dieses Jahres den Trainerposten in Halle übernahm, war zwar klar, dass er nur bis zum Saisonende bleiben würde. Unklar war jedoch, ob es mit ihm gelingen würde, der Mannschaft den so wichtigen Impuls für die heiße Saisonphase zu geben, ob er es schaffen würde, aus seinem neuen Team das Beste herauszuholen. Rückblickend kann man sagen, Ja – und nicht nur das. Seine ruhige, besonnene Art, seine Analysen vor, während und nach einem Spiel, seine Form der Kommunikation – all das machte ihn vom ersten Moment an zu einem Sympathieträger und der Erfolg gab ihm recht. Foster hat hier in Halle einen positiven und bleibenden Eindruck hinterlassen, er schaffte es, seinen eigenen Ehrgeiz auf die Mannschaft zu übertragen, die von ihm eingeforderte offensivere und auch aggressivere Spielweise kam an und brachte den gewünschten Erfolg: die Bulls konnten den mehrfachen Oberliga-Meister Tilburg bezwingen, siegten auch im vierten Derby der Saison, zogen durch drei Siege gegen Memmingen ins Playoff-Viertelfinale ein. Das Saisonziel war erreicht und auch das erste Duell gegen den Traditionsverein EV Landshut gewannen die Bulls auswärts. Das Weiterkommen ins Halbfinale wurde zwar knapp verpasst, aber all das ändert nichts an eben diesem positiven Eindruck, den Ryan hier in Halle hinterlässt. Auch dank ihm und seiner Arbeit verabschieden sich Spieler, Management und Fans mit einem sehr guten Gefühl aus der Saison. Ryan Foster ist es gelungen, sich – wie von ihm erhofft – in nur zwei Monaten einen sehr guten Namen als Trainer in Deutschland zu machen. Und da die Eishockeywelt hierzulande klein ist, sieht man sich vielleicht irgendwann einmal wieder. Wir danken Ryan für seine geleistete Arbeit, für sein nicht selbstverständliches Engagement und wünschen ihm für seine weitere Arbeit als Trainer aber auch privat alles erdenklich Gute! CHRIS FRANCIS KAM, SPIELTE, SCORTE – UND – BLEIBT EIN BULLE! Es war Mitte Dezember 2018, als sich die Verantwortlichen des MEC Halle 04 entschieden, den Transfermarkt nach einem weiteren Kontingentspieler zu sondieren. Man wurde in der nordamerikanischen ECHL bei den Tulsa Oilers fündig und konnte Chris Francis Dank des zusätzlichen Engagements unseres Partners Wolfgang Bartels (Fa. Atlantis GmbH / „Smaugs Treasure“) an die Saale lotsen, wo er „den Offensivreihen der Bulls sicher noch mehr Qualität verleihen wird“, so die damalige offizielle Pressemitteilung zur Verpflichtung des ersten US-Amerikaners in der Vereinsgeschichte. Und wie Francis einschlug! Direkt bei seinem Debüt gegen die Trappers in Tilburg steuerte er zwei Tore und zwei Vorlagen bei und deutete sein Leistungsvermögen mehr als nur an. Am Ende seiner Premierensaison finden sich in der persönlichen Statistik des 30-Jährigen beeindruckende 29 Tore und 44 Vorlagen (73 Punkte) – das Ganze in nur 33 Pflichtspielen! Zahlen, die ihn auch für andere Vereine interessant gemacht haben dürften … aber … Chris Francis BLEIBT EIN BULLE!!! Somit wird also auch in der kommenden Saison der mit 2,2 Zählern pro Partie statistisch beste Importspieler, der je das Bulls-Trikot getragen hat, für den MEC auflaufen, wobei seine Verpflichtung erneut von unserem Partner Wolfgang Bartels präsentiert wird. Mit seinen Toren und Pässen, mit seinem Spielverständnis wird Francis sicher dafür sorgen, dass die neue Spielzeit der Bullen einen ähnlich erfolgreichen Verlauf nimmt wie die gerade erst abgelaufene – und vielleicht noch länger geht. Wir freuen uns, Chris im August wieder in Halle begrüßen zu können und gemeinsam mit ihm in die Saison 2019/2020 zu starten! Außerdem geht unser besonderer Dank an Wolfgang Bartels, der die Vertragsverlängerung durch sein weiteres Engagement ermöglicht hat! ÖSTERREICHER FOLGT AUF ÖSTERREICHER – HERBERT HOHENBERGER HALLES HEADCOACH 2019/20! Ein österreichischer Trainer hinter der Bande in einer osteuropäisch bzw. nordamerikanisch geprägten Eishockeyliga, kann das gut gehen? Ja, das kann es – wie das Engagement von Ryan Foster bewiesen hat. Und der vom Austro-Kanadier eingeschlagene Weg wird in der neuen Saison von einem Landsmann fortgesetzt, der Österreicher Herbert Hohenberger übernimmt zur Spielzeit 2019/20 die Mannschaft der Saale Bulls. Schon vor mehr als zweieinhalb Jahren wollte man in Halle mit Hohenberger zusammenarbeiten, dem Österreicher die Chance auf sein erstes Cheftraineramt in Deutschland bieten. Doch die Wahl Hohenbergers zum Präsidenten des Kärntner Eishockeyverbandes machte dem Vorhaben damals einen Strich durch die Rechnung. Als sich nun Mitte der abgelaufenen Saison bereits abzeichnete, dass man den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit Dave Rich nicht verlängern würde, nahm man erneut den Kontakt zum Wunschkandidaten für den Trainerposten auf und ist froh, Hohenberger nun von einem Engagement an der Saale überzeugt zu haben. Der im österreichischen Villach geborene Hohenberger absolvierte als Spieler knapp 100 Länderspiele sowie über 1 200 Einsätze in seiner Heimat, der DEL oder auch in Übersee. So lassen sich in der Vita des ehemaligen Verteidigers 223 Spiele mit 201 Punkten (68 Tore) in der kanadischen Québec Major Junior Hockey League (inklusive dem Gewinn der QMJHL-Meisterschaft 1987/88) sowie auch 42 Partien (fünf Treffer) in der American Hockey League (AHL) finden. Neben 664 Einsätzen in den drei höchsten Ligen Österreichs für Villach und Innsbruck absolvierte der fünfmalige österreichische Meister auch 260 Spiele (48 Tore) für Köln und Augsburg in der Deutschen Eishockey-Liga, mit den Haien feierte er 1994/95 den Titelgewinn in der DEL. Einen ähnlich großen Erfahrungsschatz kann der punktbeste Defender (73 Zähler, davon 22 Tore) in der Geschichte der österreichischen Nationalmannschaft auch aus seinen bisherigen Trainerstationen aufweisen, sei es als Co-Trainer in der EBEL (Graz), der DEL (Nürnberg) oder aber als Head Coach für die U18-Nationalmannschaft seiner Heimat oder in Zell am See. Auch die deutsche Oberliga ist inzwischen kein Neuland mehr für Hohenberger, war er doch 2017/18 für die Crocodiles Hamburg verantwortlich. In der letzten Spielzeit dann der Wechsel hinter die Bande des Herner EV, wo ihn jedoch noch vor Beginn der Hauptrunde die Gesundheit einen Strich durch die Rechnung machte. „Herbie“ machte seine Krebserkrankung öffentlich, ging offensiv mit der Thematik um und kämpfte sich wie in seiner Karriere als Defender zurück: Nach erfolgreicher Therapie und der damit verbundenen Zwangspause ist der 50-Jährige mittlerweile vollends genesen und brennt auf die Rückkehr hinter die Bande. Alle sind gespannt darauf, wie er sich die neue Saison vorstellt, welchen „Stempel“ er seinem neuen Team aufdrücken wird. Eines kann man in diesem Zusammenhang bereits sagen – er setzt auf qualitativ hochwertiges Hockey, aber auch auf eine sehr körperbetonte Spielweise, eine Eigenschaft, die dem Team der Saison 2018/19 vor allem in den Playoffs ein Stück weit fehlte. Diese Strategie wird sich schon bei den in den kommenden Wochen bekanntzugebenden Verpflichtungen deutlich zeigen, denn Herbert Hohenberger war in den vergangenen drei Monaten maßgeblich an der Zusammenstellung seines Teams beteiligt. Der MEC Halle 04 heißt Herbert Hohenberger recht herzlich in der Händelstadt willkommen und freut sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit! |
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| Herner EV Herner EV - Tilburg Trappers 3 : 5 (0:3,0:1,3:1) (OLN) Als nach 40 Minuten ein 0:4 in der Herner Hannibal-Arena an der Anzeigetafel stand, da wirkte das im 4. Spiel der Playoff-Halbfinalserie des Herner EV gegen die Tilburg Trappers trotz der vorherigen tollen Erfolge etwas ernüchternd. Aber was dann in den letzten zwanzig Minuten passierte wird man sicherlich nicht so schnell vergessen. Der HEV kam vor gut 3000 Zuschauern zurück. Sechseinhalb Minuten brauchte das Team von Danny Albrecht um drei Tore aufzuholen und mit 3:4 wieder gut im Rennen zu sein. Zu mehr reichte es aber trotz weiterer Chancen nicht, so dass der dreimalige Oberliga-Meister mit dem zweiten Sieg in Folge nach zuvor zwei Herner Erfolgen die Serie ausgleichen konnte. Nun kommt es also am Samstag in den Niederlanden zum Showdown um den Einzug ins Playoff-Finale. Anders als in den meisten bisherigen Playoff-Spielen dieser Saison konnte der Herner EV dieses Mal nicht das erste Tor schießen. Es waren die Trappers, die bereits nach drei Minuten 1:0 in Führung lagen. Und es sollte noch schlimmer kommen, denn weitere drei Minuten später erhöhten die Trappers auf 2:0. Der HEV hatte zwar auch seine Chancen, so z.B. durch Philipp Kuhnekath schon in der 1. Minute oder Nico Kolb in der 6. Minute, aber die Tilburger agierten druckvoller und zielsicherer. So stand dann nach 16 Minuten sogar ein 0:3 auf der Anzeigetafel. Ab dem zweiten Drittel kamen die Grün-Weißen nun besser ins Spiel und sie hatten in der 25. Minute eine gute Möglichkeit, die der Torhüter der Trappers zunichtemachte. Begünstigt durch drei Strafzeiten gegen die Gäste in kurzer Folge hatte der HEV jetzt wesentlich mehr vom Spiel, ein Treffer sollte aber (noch) nicht gelingen. Da war es dann schon etwas bitter, dass die Trappers eine Sekunde vor der zweiten Pausensirene sogar noch zu ihrem vierten Treffer kamen. Dann aber folgte doch noch eine tolle Aufholjagd, die die Halle zum Beben brachte. Bei angezeigter Strafe gegen die Trappers zog Dennis Thielsch in der 43. Minute von der rechten Seite ab und hämmerte den Puck ins kurze Eck: 1:4. Ganze 56 Sekunden später machte sein ‚Kumpel‘ Marcus Marsall das gleiche, dieses Mal von der linken Seite: 2:4. Als dann in der 49. Minute Patrick Asselin nach guter Vorarbeit von Brad Snetsinger sogar in Unterzahl auf 3:4 verkürzen konnte, da hielt es niemanden mehr auf den Sitzen. Ein lautstarker Jubel-Orkan war der verdiente Lohn für die erneut tolle Moral der Gysenberger. Die Trappers zeigten sich beeindruckt, ihr Trainer hatte bereits zur Beruhigung seines Teams nach dem 2. HEV-Treffer eine Auszeit genommen. Die Grün-Weiß-Roten hatten noch weitere Chancen und der Ausgleich wäre sicherlich nicht unverdient gewesen. Am Ende zeigten die Tilburger aber dann doch, warum sie in den letzten vier Jahren noch keine Playoff-Serie verloren haben. Das 3:5 in der 59. Minute war dann der Endstand in einer Partie, die allein schon durch diese Aufholjagd begeisterte. Am (Kar-)Samstag geht es nun um alles oder nichts, für beide Mannschaften. Um 17 Uhr startet im Tilburger Ijssportcentrum Stappegoor das letzte Duell des Herner EV gegen die Tilburger Trappers in dieser Halbfinalserie. Dem Sieger winkt das Finale der Oberliga gegen Landshut. Das Team von Danny Albrecht will noch einmal alles in die Waagschale werfen um noch nicht in die Sommerpause zu müssen. |
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