IHP NachrichtenMontag 22.April 2019
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Samstag und Ostersonntag, sowie des heutigen Ostermontages mit insgesamt 8 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga.
| Deutscher Eishockey Bund U18-Nationalmannschaft siegt zum Abschluss und steigt in Top-Division auf! (DEB) Die U18-Nationalmannschaft hat auch das letzte Spiel bei der 2019 IIHF U18 Eishockey-Weltmeisterschaft in Grenoble gewonnen. Die Mannschaft von U18-Bundestrainer Frank Fischöder siegte am Samstagabend gegen den Gastgeber aus Frankreich mit 9:3 (3:1, 3:0, 3:2). Somit bleibt die DEB-Auswahl im Turnier ungeschlagen und sichert sich mit 15 Punkten die maximale Ausbeute aus fünf Partien. Bereits am Donnerstag hatte die U18-Nationalmannschaft mit einem 13:1-Erfolg gegen die Ukraine den Aufstieg in die Top-Division perfekt gemacht. Der Gastgeber erwischte den besseren Start in die Partie: Quentin Tomasino sorgte bereits nach 109 Sekunden für den französischen Führungstreffer. Doch die Mannschaft von U18-Bundestrainer Frank Fischöder schlug in der 12. Minute durch Nino Kinder zurück und glich die Partie aus. Dann setzte die DEB-Auswahl den Druck auf das französische Tor fort und legte per Doppelschlag nach: Zunächst traf Simon Gnyp in der 15. Minute zum 2:1-Führungstreffer, 18 Sekunden später setzte Lukas Reichel zum Sololauf an, umkurvte den französischen Goalie und traf zum 3:1. Im Mittelabschnitt ließ die deutsche Mannschaft keinen Zweifel am Sieger der Partie und baute das Ergebnis durch Tore von Elias Lindner, Jakub Borzecki und Jan-Luca Schumacher auf 6:1 aus. Pierrick Dube und Paulin Mainot ließen die Franzosen im Schlussabschnitt noch einmal auf drei Tore herankommen, doch Deutschland schlug in den letzten 60 Sekunden gleich weitere drei Male zu: Manuel Alberg, John Peterka und Fabjon Kuqi trafen zum 9:3-Endstand für die deutsche Mannschaft. Es folgten Jubelszenen, die Nationalhymne und ein Siegerfoto. Die U18-Nationalmannschaft hat sich mit dem Sieg 15 von möglichen 15 Punkten bei der 2019 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft Div. IA in Grenoble (Frankreich) gesichert und steigt in die Top-Division auf. Frank Fischöder, U18-Bundestrainer: „Wir wollten unbedingt den fünften Sieg erzielen und haben somit ein perfektes Turnier gespielt. Ich bin sehr stolz auf das Team und den gesamten Staff, die hart für den Erfolg gearbeitet haben. Es war ein äußerst wichtiger Erfolg für das deutsche Eishockey im Rahmen von POWERPLAY 26, dass auch die U18 Nationalmannschaft wieder erstklassig ist und zugleich ein toller Abschluss einer langen Saison.“ Der DEB trauert um Ex-Bundestrainer Dr. Ludek Bukac Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) trauert um Dr. Ludek Bukac. Der ehemalige Bundestrainer ist am Samstag, den 20. April 2019, im Alter von 83 Jahren verstorben. Bukac betreute von 1992 bis 1994 die deutsche Nationalmannschaft. Der Tscheche erreichte als Bundestrainer mit ihr den sechsten Platz bei den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville. Nach seinem Engagement in Deutschland kehrte er in seine Heimat zurück und führte die Tschechische Republik als Head Coach im Jahr 1996 zum Weltmeistertitel. Dr. Ludek Bukac wurde 2007 in die Hall of Fame der International Ice Hockey Federation (IIHF) aufgenommen. In seiner aktiven Zeit als Spieler hatte er bei der Eishockey-WM 1961 die silberne und 1963 die bronzene Medaille gewonnen. Als Nationaltrainer der Tschechoslowakei feierte er weiterhin den Weltmeistertitel im Jahr 1985, WM-Silber 1982 und 1983, WM-Bronze 1981 sowie Bronze bei den Olympischen Winterspielen 1984. Franz Reindl, DEB-Präsident: „Mit Dr. Ludek Bukac verliert der Eishockeysport eine prägende Persönlichkeit, einen exzellenten Spieler und herausragenden Trainer. Auch der Deutsche Eishockey-Bund und ich persönlich verdanken Ludek Bukac sehr viel. In seine starke Ära als Bundestrainer fallen tolle Erfolge und Spielerentwicklungen. Unvergessen bleiben insbesondere tolle Ergebnisse in Lillehammer und Albertville, in Prag bei der WM 1992 und bei der Heim-WM im Jahr 1993. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.“ |
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| EHC Red Bull München Red Bulls gewinnen Spiel 1 der Finalserie in Mannheim - Mauer: „Sind mit zunehmender Spielzeit immer besser geworden“ (DEL) Der EHC Red Bull München hat im DEL-Finale vorgelegt: Vor 13.600 Zuschauern gewann der Titelverteidiger Spiel 1 bei den Adler Mannheim mit 2:1 nach Verlängerung (0:0|0:1|1:0|1:0). Den Siegtreffer für die Red Bulls erzielte Frank Mauer in der 79. Minute, nachdem Matt Stajan in der regulären Spielzeit den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt hatte. Beim Stand von 1:0 geht die „Best of Seven“-Serie am Samstag in Spiel 2 im Münchner Olympia-Eisstadion (20. April | 20:00 Uhr). Die beiden Finalisten lieferten sich von Beginn an ein intensives Spiel mit hart geführten Zweikämpfen. Mannheim hatte bei einem 2-auf-1-Konter die erste Großchance, Danny aus den Birken im Münchner Tor reagierte beim Schuss von Garrett Festerling aber stark. Nachdem die Red Bulls ein Adler-Powerplay überstanden hatten, erspielten sie sich ihre erste Topchance: Matt Stajan passte in den Slot auf den freistehenden Daryl Boyle, der die Scheibe nicht richtig traf (8.). Danach ging es mit Tempo in beide Richtungen, Tore fielen im ersten Drittel trotz weiterer Chancen aber nicht. In der 21. Minute umkurvte Yasin Ehliz Mannheims Defensive, beim Abschluss wurde er aber entscheidend gestört. Auf der Gegenseite nutzten die Adler ihr zweites Powerplay zur Führung: Benjamin Smith stoppte den Puck mit der Hand und bezwang Danny aus den Birken auf der Stockhandseite. Mads Christensen war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr auf dem Eis, er blieb in der ersten Pause verletzt in der Kabine. Im zweiten Drittel fiel mit Keith Aulie ein weitere Münchner aus. Mannheim hatte in der Folge mehr Spielanteile, die Red Bulls aber ebenfalls gute Möglichkeiten: John Mitchell zog im Powerplay aus kurzer Distanz ab, sein Schuss wurde aber über das Tor abgefälscht (35.). In der 39. Minute hatten die Münchner Glück, dass Matthias Plachta nur den Pfosten traf. In der Anfangsphase des Schlussabschnitts hatten beide Teams Großchancen: Auf Münchner Seite forderten Justin Shugg (22.) und Mark Voakes (25.) Mannheims Torhüter Dennis Endras, auf der Gegenseite schossen Chad Kolarik (23.) und David Wolf (24.) knapp am Tor der Red Bulls vorbei. Ab der 47. Minute drängten die Adler in Überzahl auf ihren zweiten Treffer, das Tor erzielten aber die Gäste: Matt Stajan fuhr in den Slot und fälschte einen harten Pass von Ryan Button zum 1:1 ab (48.). Die beste Chance auf die Entscheidung in der regulären Spielzeit hatte Luke Adam, der in einem Adler-Powerplay das leere Tor verfehlte (53.). In der Verlängerung hatten beide Teams gute Möglichkeiten – unter anderem Justin Shugg mit einem Rückhandschuss. Der Kanadier verletzte sich bei dieser Aktion und musste vom Eis. In der 79. Minute entschied Frank Mauer die Partie, indem er einen Schuss von Daryl Boyle unhaltbar abfälschte. |
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| Löwen Frankfurt Finale Spiel 3: Löwen wollen ersten Heimsieg der Serie (DEL2) Auch an Ostern wird Eishockey gespielt. Am Ostermontag, den 22. April empfangen die Löwen Frankfurt die Ravensburg Towerstars zum dritten Duell der Best-of-Seven-Serie im Finale der DEL2 Playoffs. Beide Teams konnten bisher je einmal (auswärts) gewinnen. Spielbeginn in der Frankfurter Eissporthalle ist um 18:30 Uhr. Die Löwen starteten gut in Final-Spiel 2 und konnten sich einige Chancen herausspielen. Die Bemühungen sollten allerdings erst spät belohnt werden. In der 19. Spielminute konnte Tim Schüle mit einem trockenen Schuss von der blauen Linie das erste Tor des Abends erzielen. Somit ging es wie schon in Spiel 1 der Finalserie mit einer 1:0 Führung in die erste Pause. Auch im 2. Drittel konnten die Löwen überzeugen und spielten sich eine 2:0-Führung heraus. Diesmal traf David Skokan. Im 3. Drittel ist relativ schnell die Vorentscheidung gefallen. Mit einem sehenswerten Solo bereitete Skokan das 3:0 durch Matt Pistilli vor. Ravensburg konnte nochmal verkürzen, die Löwen spielten die Zeit anschließend allerdings clever runter und konnten mit einem souveränen und nie gefährdeten Sieg die Heimreise antreten. David Skokan war der Mann des Abends in Spiel 2. Er bereitete zwei Treffer vor und erzielte den Gamewinner selbst. Drei Punkte in einem Spiel sind Saisonbestleistung für den erst spät zum Team gestoßenen Slowaken. Doch nicht nur das: Skokan punktete nun in den vergangenen sieben Playoff-Spielen in Serie. Elf Punkte (4 Tore, 7 Assists) machte er seit Spiel 5 der Viertelfinalserie gegen Crimmitschau. Rich Chernomaz (Cheftrainer Ravensburg Towerstars): „Die Löwen waren heute besser. Sie haben sehr stark verteidigt. Wir hatten nur zwei oder drei richtig gute Torchancen. Dennoch hat uns das 1:3 noch einmal Auftrieb gegeben.“ Matti Tiilikainen (Head Coach Löwen Frankfurt): „Es ist nicht einfach in eine Serie zurückzukommen, wenn man zuhause verloren hat. Wir wollten die passende Antwort geben. Das ist uns gelungen. Wir haben sehr konzentriert und smart gespielt und nur wenige Fehler gemacht.“ |
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| ESV Kaufbeuren ÜBER 1.000 FANS VERABSCHIEDEN IHRE MANNSCHAFT IN DIE SOMMERPAUSE - Joey Lewis bei der Weltmeisterschaft imn der Slowakei (DEL2) Über 1.000 Joker Fans waren gestern Abend zur Saisonabschlussfeier des ESVK in der erdgas schwaben arena gekommen, um ihre Mannschaft gebührend in die Sommerpause zu verabschieden. Musikalisch wurde die Feier von der Diamonds Revival Band um ESVK Edelfan Christian Adolf begleitet. Unter großem und langanhaltendem Applaus wurde die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann auf eine extra aufgebaute Bühne gerufen und in einzelnen kurzen Interviews ließen einige Spieler sowie Geschäftsführer Michael Kreitl die spannende und erfolgreiche Spielzeit 2018/2019 noch einmal Revue passieren. Unter lautem Jubel wurden dann noch die Vertragsverlängerungen von Alexander Thiel und Florian Thomas bekanntgegeben. Geschäftsführer Michael Kreitl lies in seinem Statement zuvor auch schon durchklingen, dass die gesamten Planungen für die Spielzeit 2019/2020 schon weit fortgeschritten sind. Somit ist in nächster Zeit durchaus mit weiteren Interessanten Neuigkeiten zum zukünftigen Kader zu rechnen. Eine weitere tolle Neuigkeit erreichte den ESVK und seine Fans mit Beginn der Abschlussfeier aus England. Joker Stürmer Joey Lewis wurde nach einem einwöchigen Trainingscamp für den endgültigen Kader Großbritanniens für die Weltmeisterschaft in der Slowakei nominiert. Der ESVK wünscht Joey Lewis bei der WM viel Spaß und natürlich den bestmöglichen Erfolg für ihn und sein Team. |
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| VER Selb Verabschiedung der legendären Nummer 7 - Vorstand sagt David Hördler persönlich Danke und auf Wiedersehen (OLS) Ein Routinier und eine Integrationsfigur der Selber Wölfe hängt die Schlittschuhe an den berühmten Nagel. Wie berichtet macht Wölfe-Stürmer David Hördler nach über 1.000 Pflichtspielen und 23 Profijahren Schluss. Nachdem der 39jährige bei der Abschlussparty am vergangenen Freitag leider nicht persönlich anwesend war, wurde die offizielle Verabschiedung nun für den verdienten Wölfe-Stürmer nachgeholt. VER-Vize Thomas Manzei übernahm diese am gestrigen Donnerstag zusammen mit VERGeschäftsstellenleiter Peter Pahlen. Manzei bedankte sich im Namen des VER Selb e.V. und seiner beiden Vorstandskollegen Golly und Golbs für die bemerkenswerten Leistungen von David Hördler in den letzten Jahren und ließ zusammen mit dem scheidenden Stürmer die letzten Spielzeiten seines Wirkens in der Porzellanstadt in ungezwungener Atmosphäre Revue passieren. „Es war einfach eine super Zeit in den letzten acht Jahren seit meiner Rückkehr und ich habe diese Zeit voll genossen“, bestätigte auch Hördler selbst. Bemerkenswert und ein absolutes Novum, wie Hördler selbst herausstellte, war die Tatsache, dass er in dieser Zeit seit seiner Rückkehr nach Selb er nur mit zwei Trainern und bis zum jüngsten Tag - mit Ausnahme von Dr. Andreas Golbs – mit der gleichen Vorstandschaft zusammenarbeiten durfte. „Mingo“, wie er in Spielerkreisen liebevoll genannt wurde, wirkte überaus dankbar für die erlebte tolle Zeit bei den Wölfen und sicherte zu, dem VER-Nachwuchsbereich erhalten zu bleiben. „Ich gehe davon aus, dass David seine Trainertätigkeit im Nachwuchs sogar noch zeitlich ausbauen wird – Zeit hätte er ja nun mehr nach seinem aktiven Karriereende“, so Manzei leicht grinsend. Bis es jedoch soweit ist, steht nun erstmals seine Familie für ihn im Vordergrund. Die Familie kam über die Jahre durch das durchaus sehr zeitaufwendige Oberligaeishockey zu kurz, das wird nun nachgeholt. Als David im Jahr 2011 aus Dortmund wieder in den Wolfsbau zurückkehrte durfte er das Trikot mit der legendären Rückennummer 7 tragen, die einst sein Vater Jochen trug und nach dessen Karriereende eigentlich nicht mehr vergeben werden sollte. Eigentlich. Thomas Manzei erinnert sich. „Mein Vorstandskollege Jürgen Golly fragte bei Jochen Hördler an, ob wir eine Ausnahme machen können und sein Mit dem Karriereende von David Nun wandert das Trikot mit der Nummer 7 nun endgültig wieder unter das Hallendach und ist neben dem Trikot von Jaroslav Hauer mit der Nummer 30 die zweite Nummer, die ab sofort nicht mehr vergeben wird. |
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| Herner EV Tilburg Trappers - Herner EV 6 : 1 (1:0,1:0,4:1) (OLN) Der Herner EV musste sich am frühen Samstagabend im fünften und entscheidenden Spiel des Playoff-Halbfinales in den Niederlanden den Tilburg Trappers mit 1:6 geschlagen geben. Allerdings täuscht dieses klare Ergebnis über den tatsächlichen Spielverlauf, denn erst in den letzten neun Minuten setzte sich der Seriensieger der letzten vier Jahre entscheidend durch. Der Herner EV versuchte in dieser entscheidenden Partie noch einmal alles, aber es sollte nicht sein. Trotzdem einen Riesenrespekt an die Mannschaft, das Trainerteam, Betreuer und medizinische Abteilung für die tollen Playoffs, mit denen in dieser Form niemand gerechnet hat. Auch an die Fans der Grün-Weiß-Roten geht ein großer Dank für die Unterstützung! Am Freitag, dem 26. April 2019 findet nun ab 16 Uhr die HEV-Abschlussparty am Gysenberg statt. Die Trappers konnten bereits nach 62 Sekunden in Führung gehen. Danny Stempher war im Nachschuss erfolgreich. Zwei Strafen gegen Tilburg in kurzer Folge brachte dann aber ab der 4. Minute den HEV ins Spiel. Nun hatte Ian Meierdrees im Tor der Gastgeber alle Hände voll zu tun. Aber trotz guter Chancen gelang den Grün-Weiß-Roten kein Treffer. Das Team von Danny Albrecht blieb auch danach am Drücker und hatte im ersten Abschnitt mehr Spielanteile und Torschüsse. Die Trappers kamen erst in den letzten Minuten vor der ersten Pause wieder stärker auf. Das zweite Drittel begann zuerst ausgeglichen, dann nahmen die Trappers immer mehr das Heft in die Hand. Trotzdem hatte der HEV weitere gute Möglichkeiten, so z.B. Denis Fominych in der 26. Minute. In der 31. Minute konnten die Gastgeber dann auf 2:0 erhöhen. Entschieden war damit der Finaleinzug aber noch nicht. Der HEV kämpfte unverdrossen und so hatten Nico Kolb und Brad Snetsinger noch gute Chancen vor der zweiten Pause. Im letzten Abschnitt hatte Tom Schmitz die erste gute Möglichkeit, aber sein Schuss aus kurzer Entfernung entschärfte der Tilburger Keeper. Patrick Asselin hatte in der 46. Minute eine Break-Chance, danach Marcus Marsall und Brad Snetsinger. Den nächsten Treffer erzielten aber die Tilburger in der 52. Minute mit dem 3:0. Der HEV versuchte erneut ein Comeback, öffnete damit aber die Abwehr und fing sich schnell den nächsten Gegentreffer ein. Den letzten HEV-Treffer der Saison 2018/19 erzielte Nico Kolb in der 55. Minute zum Zwischenstand von 4:1 im Nachschuss, nachdem Lois Spitzner zuvor noch am Keeper scheiterte. Kurz darauf ersetzte Danny Albrecht Torhüter Björn Linda durch einen sechsten Feldspieler, aber die Trappers ließen nicht mehr los. Damit war klar, dass man den Trappers zum vierten Finaleinzug gratulieren musste. Trotzdem kann man am Gysenberg mehr als stolz auf diese Playoffs 2019 sein! „Natürlich ist man direkt nach Spielende enttäuscht, wenn man so nah dran war. Wir haben die Serie nicht heute verloren. Aber ich mache meiner Mannschaft keinen Vorwurf. Sie hat alles gegeben, bis zum Schluss gekämpft und ich bin stolz auf die Entwicklung, die sie genommen hat. Bis Dezember verlief die Saison sehr beschaulich, danach wurde es besser und in den Playoffs war es überragend. Wir haben den Trappers Paroli bieten können wie kaum eine andere Mannschaft in den letzten Jahren zuvor“ meinte Danny Albrecht hinterher. „Ich habe in meiner ersten Saison als Trainer viel lernen müssen oder können und ich bedanke mich bei Geschäftsführer Jürgen Schubert für das entgegengebrachte Vertrauen. Ich bedanke mich bei den Sponsoren und der großen Fangemeinde für die Unterstützung und natürlich bei allen Mitarbeitern drumherum für die Zusammenarbeit!“ |
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| ERV Schweinfurt Vom Eigengewächs zum sportlichen Leiter (BYL) Seit 2018 stand der 1,82 Meter große gelernte Verteidiger wieder in Diensten der Mighty Dogs und wird dies auch nach seiner aktiven Karriere tun. Offiziell übernahm Christopher Schadewaldt am 30. März die Position des sportlichen Leiters. Christopher stand in seiner 19-jährigen Eishockeylaufbahn über 850 Mal auf dem Eis. In der höchsten deutschen Spielklasse konnte der heute 34-Jährige sieben Spiele absolvieren. In der Saison 2000/01 lief Christopher Schadewaldt erstmals bei den Mighty Dogs auf. In seiner Rookie-Saison absolvierte der damals 16-Jährige bereits 38 Spiele für die erste Mannschaft des ERV Schweinfurt und zählte in den folgenden zwei Spielzeiten bereits zum absoluten Stammpersonal. Dank einer Förderlizenz der Hannover Scorpions konnte Christopher in der Saison 2003/04 sein erstes DEL Spiel absolvieren. Im Jahr 2003 stand der 19-Jährige Verteidiger im Kader der deutschen Nationalmannschaft für die U20 B-Weltmeisterschaft. An der Seite von Thomas Greiss (New York Islanders) und Yannic Seidenberg (EHC Red Bull München) gelang es den ersten Platz in der Division I und den damit verbunden Aufstieg in die Top Division zu erreichen. In der Folge wurden die Bietigheim Steelers auf den jungen Nachwuchsspieler aufmerksam und Christopher Schadewaldt wagte im Sommer 2004 den Sprung in die zweite Liga. Für Bietigheim erzielte der damals 20-Jährige fünf Scorerpunkte in 45 Spielen. Dank der bestehenden Förderlizenz konnte er in der gleichen Saison noch sechs Spiele für die Hamburg Freezers in der DEL absolvieren.Nach seiner Zeit in Bietigheim spielte Schadewaldt zudem noch für den EHC München und die Moskitos Essen in der zweithöchsten Spielklasse. Insgesamt absolvierte Christopher Schadewaldt 184 Spiele in der zweiten Bundesliga. Nach drei Spielzeiten in der zweiten Liga folgte im Jahr 2008 der Wechsel zu den Hannover Indians in die dritthöchste Spielklasse. Mit den Niedersachsen gewann er auf Anhieb die Oberliga-Meisterschaft 2008/09 und war mit 28 Scorerpunkten in 47 Spielen maßgeblich am Aufstieg beteiligt. Anschließend verließ er die Indians und schloss sich dem Herner EV an. Zur Saison 2010/11 wechselte Christopher Schadewaldt nach Oberfranken zu den Selber Wölfen. In seiner ersten Spielzeit für Selb erlebte der damals 26-Jährige einen Einstand nach Maß und erzielte in 43 Saisonspielen beachtliche 45 Scorerpunkte. Gemessen an der Punkt-Ausbeute pro Spiel konnte Schadewaldt in der Saison 2013/2014 seine beste Karriereleistung feiern, in 42 Spielen erzielte er zehn Tore und 36 Assists. Es folgten noch weitere drei Spielzeiten für die Oberfranken. Insgesamt absolvierte Schadewaldt beachtliche 302 Spiele für die Selber Wölfe, erzielte 47 Tore sowie 242 Torvorlagen. Nach einem letzten Jahr in der Oberliga beim EV Landshut entschied sich Christopher Schadewaldt in der Saison 20018/19 nochmals für seinen Heimatverein aufzulaufen und bei der Mission „Klassenerhalt Bayernliga“ zu unterstützen. In der Abstiegsrunde zählte Christopher mit 16 Scorerpunkten in 13 Spielen zu den Punktestärksten Verteidigern der Liga und hatte einen entscheidenden Anteil am erfolgreichen Verbleib in der Bayernliga. Der ERV Schweinfurt bedankt sich bei Christopher für seinen Einsatz und seine Leistung im Trikot der Mighty Dogs. Wir wünschen Christopher für seine neue Aufgabe als sportlicher Leiter viel Erfolg! |
| Montag 22.April 2019 | www.icehockeypage.de | ||
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