IHP NachrichtenDonnerstag 25.April 2019
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Dienstag bis Donnerstag mit insgesamt 9 Beiträgen von der Nationalmannschaft, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Nord, sowie aus der Regionalliga Südwest.
| Deutscher Eishockey Bund Nationalmannschaft verliert unglücklich mit 2:3 gegen Österreich (DEB) Fünftes von sieben Länderspielen im Rahmen der WM-Vorbereitung: Vor der fast ausverkauften Kulisse von 4.682 Zuschauern in Regensburg traf die deutsche Nationalmannschaft auf Österreich. Zuletzt hatte die DEB-Auswahl zwei knappe Niederlagen gegen Tschechien (jeweils 4:5) hinnehmen müssen. Die Österreicher verloren zweimal in Folge gegen WM-Gastgeber Slowakei (1:5, 1:2 n. P.). Insofern wollten beide Teams in die Erfolgsspur zurückkehren und neues Selbstvertrauen tanken. Seit Montag hatte sich die DEB-Auswahl im Rahmen der dritten Phase der WM-Vorbereitung in Deggendorf auf die beiden Nachbarschaftsduelle vorbereitet. Bundestrainer Toni Söderholm musste kurzfristig auf den erkrankten Stürmer Fabio Pfohl verzichten, konnte aber dennoch vier volle Sturmreihen aufbieten. Als Kapitän führte NHL-Spieler Korbinian Holzer die DEB-Auswahl auf das Eis. Im Tor erhielt Mathias Niederberger planmäßig seinen nächsten Einsatz, Niklas Treutle stand als Backup zur Verfügung. Nach einer kurzen Abtastphase zu Beginn des ersten Abschnitts gewann die deutsche Nationalmannschaft die Oberhand in Sachen Spielanteilen. Dabei sprangen zahlreiche gute Torchancen heraus. Doch entweder schoss der Puck knapp vorbei, oder Österreichs gut aufgelegter Goalie Lukas Herzog konnte parieren. Noch vor der Pause gelang Leon Draisaitl (18.) schließlich der hochverdiente Führungstreffer. Nach einem schönen Pass von Frederik Tiffels aus der eigenen Zone bediente Marc Michaelis den NHL-Profi, der ins Schwarze traf. Auch zu Beginn des zweiten Drittels veränderte sich zunächst wenig an den Spielanteilen. Deutschland drückte ordentlich auf das Tempo und erhöhte folgerichtig auf 2:0. Wieder war Leon Draisaitl (25.) der Torschütze nach Zuspiel von Jonas Müller und Frederik Tiffels. Vier Minuten später jubelten auch die Gäste zum ersten Mal durch Daniel Jakubitzka. Während die DEB-Auswahl weiter auf Treffer Nummer drei hinarbeitete, kam nun die österreichische Auswahl auch zu besseren Gelegenheiten. Kurz vor Ende des zweiten Abschnitts konnte sich Mathias Niederberger mit zwei starken und wichtigen Paraden auszeichnen. Im Schlussabschnitt kombinierte sich die deutsche Mannschaft immer wieder vor das Tor des Gegners, konnte aber durch Dominik Bokk, Stefan Loibl und Fabio Wagner nicht erhöhen. Stattdessen sorgte Lukas Haudum in der 53. Minute für den österreichischen Ausgleichstreffer. Anschließend gab es auf beiden Seiten einige Torchancen, die jedoch nicht genutzt werden konnten. Doch eine Mannschaft sollte am Abend noch jubeln: Österreich erzielte durch Dominique Heinrich den entscheidenden Treffer der Partie. In den verbleibenden 110 Sekunden versuchte es die deutsche Mannschaft nochmal u.a. mit einem zusätzlichen Spieler, doch das unglückliche 2:3 sollte letztlich das Endergebnis sein. Bereits in zwei Tagen (Samstag, 27. April 2019) trifft die DEB-Auswahl erneut auf Österreich. Die Partie findet in Deggendorf statt. Spielbeginn ist um 20.00 Uhr. Das Spiel ist ausverkauft. Toni Söderholm, Bundestrainer: „Wir sind nicht zufrieden mit unserer Gesamtleistung heute. Die ersten 30 Minuten haben wir gut gespielt. Anschließend haben wir nicht so agiert, wie wir es uns vorgenommen haben. Aus den Fehlern müssen wir lernen und es beim nächsten Mal besser machen.“ |
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| Augsburger Panther MIKE STEWART VERLÄSST DIE PANTHER – TRAINER STELLT SICH NEUER HERAUSFORDERUNG (DEL) Nun ist offiziell entschieden, was sich seit längerem andeutete. Mike Stewartinformierte die Verantwortlichen der Augsburger Panther, dass er das Angebot zur Vertragsverlängerung nicht annehmen möchte und sich zur Saison 2019-20 neuen Aufgaben widmen wird. Mike Stewart wechselte zur Spielzeit 2015-16 nach Augsburg. Insgesamt stand der Austro-Kanadier in seiner vierjährigen Amtszeit in 229 DEL-Partien als Headcoach hinter der Bande der Panther. Zweimal führte der 46-jährige ehemalige österreichische Nationalspieler sein Team in die Playoffs. Vor allem die Saison 2018-19 wird allen Fans der Augsburger Panther noch lange in Erinnerung bleiben. Mit Platz 3 nach der Hauptrunde, der Qualifikation für die Champions Hockey League (CHL) und zwei denkwürdigen Playoff-Serien spielte sich die Mannschaft in die Herzen ihrer Anhänger und begeisterte ganz Eishockeydeutschland. Zweifelsohne auch ein Verdienst Stewarts. „Mike Stewart hat in den vergangenen vier Jahren tolle Arbeit für die Augsburger Panther geleistet. Mit seiner Unterstützung haben wir es geschafft, die sportliche Weiterentwicklung unseres Clubs voranzutreiben. Natürlich wären wir mit Mike auch gerne in eine fünfte gemeinsame Saison gegangen und hätten ihn somit gerne hinter der Bande eines CHL-Teilnehmers gesehen, dennoch respektieren wir natürlich seinen Wunsch nach einer beruflichen Veränderung. Wir danken ihm für seinen großen Einsatz, seinen Anteil an unseren jüngsten Erfolgen und wünschen ihm für seine private und sportliche Zukunft nur das Beste. Mike wird in Augsburg immer willkommen sein“, so Lothar Sigl. Mike Stewart ergänzt: „Der Abschied aus Augsburg fällt mir nicht leicht. Ich habe diesen Club in den letzten vier Jahren lieben gelernt. Als Trainer konnte ich mich zu jedem Zeitpunkt auf meine Tätigkeit konzentrieren. Wir hatten immer ein ruhiges und hochprofessionelles Umfeld, treue Partner und begeisterungsfähige Fans. So bleibt mir nur, danke zu sagen. Danke für alles Augsburg, es war mir eine Ehre.“ |
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| Grizzlys Wolfsburg Torwarttrainer Ilari Näckel bleibt ein weiteres Jahr / Vertragsverlängerung mit dem 46-jährigen Finnen ist fixv - Charly Fliegauf: „Bin sehr froh, dass unser Trainerteam komplett ist“ (DEL) Die Grizzlys Wolfsburg haben den Vertrag mit ihrem Torwarttrainer Ilari Näckel um ein weiteres Jahr verlängert. Der 46-jährige Finne hatte das Amt des Goalie-Coaches vor Beginn der vergangenen Spielzeit übernommen und wird somit in seine zweite Spielzeit bei den Niedersachsen gehen. Seine Karriere begann Ilari Näckel im Jahr 2000 bei JYP Jyväskylä in der höchsten finnischen Spielklasse „Liiga“. Nach drei Spielzeiten in Tampere (2005-2008) zog es ihn in die KHL, wo er für Lokomotiv Yaroslavl tätig war und 2009 die Vizemeisterschaft feiern konnte. Über Stationen bei Jokerit Helsinki und Salavat Yulaev Ufa (KHL) gelangte er 2013 ins finnische Espoo, wo er in den vergangenen fünf Jahren tätig war. Seit der Saison 2018-2019 ist Näckel als Goalie-Coach bei den Grizzlys verantwortlich. „Trotz aller Umstände mit den Torhüterverletzungen hat Ilari in der vergangenen Saison einen sehr guten Job gemacht. Daher sind wir glücklich, dass wir uns auf einen neuen Vertrag einigen konnten. Gleichermaßen sind wir sehr froh, dass unser Trainerteam bereits zum jetzigen Zeitpunkt endgültig komplett ist“, so Grizzlys-Sportdirektor und Geschäftsführer Karl-Heinz Fliegauf. |
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| Löwen Frankfurt Finale Spiel 5: „Do or Die“ für die Löwen (DEL2) Am Freitag, den 26. April geht es für die Löwen Frankfurt in der Final-Serie gegen die Ravensburg Towerstars bereits um alles. In der Best-of-Seven-Serie liegen die Oberschwaben mit 3:1-Siegen in Front. Die Löwen wollen alles daran setzen, die Serie fortzuführen. Spielbeginn in der Frankfurter Eissporthalle ist um 19:30 Uhr. Das erste Mal in dieser Finalserie gingen die Löwen nicht mit 1:0 in Führung, sondern die Towerstars konnten besser ins Spiel starten. In der 12. Minute traf Daniel Pfaffengut zum 1:0. Doch die Löwen waren nicht beeindruckt und konnten zwei Minuten später durch Matt Pistilli ausgleichen. Mit dem 1:1 ging es auch in die erste Pause. Nach der Pause ging es rasant weiter und beide Mannschaften konnten in den ersten fünf Minuten ein weiteres Tor erzielen. Doch dann verloren die Löwen vor allem durch Defensivschwächen etwas die Kontrolle und mussten in zehn Minuten drei Tore schlucken. Nach dem 2:4 in der 31. Spielminute wollte Matti Tiilikainen ein Ausrufezeichen setzen und brachte Bastian Kucis zu seinem ersten Playoff-Einsatz. Doch im Schlussdrittel bauten die Gastgeber ihren Vorsprung auf 6:2 aus, ehe die Löwen zur Schlussoffensive ansetzten. Nach einer Strafe gegen die Towerstars nahmen die Löwen Kucis vom Eis und verkürzten bei doppelter Überzahl auf 3:6 durch Lukas Koziol (51.). Einige weitere Großchancen blieben ungenutzt, ehe Adam Mitchell in der Schlussminute zum 4:6 traf. Doch das letzte Tor schossen die Hausherren – ein Empty-Net-Goal. Matt Pistilli war mit einem Tor und einem Assist einer der auffälligsten Löwen-Spieler in Spiel 4. In den vergangenen drei Final-Partien erzielte er sechs Punkte. Noch besser machte es nur sein Reihenpartner David Skokan. Der kam in derselben Zeit auf acht Zähler und hat in den vergangenen neun Playoff-Spielen immer punkten können. Rich Chernomaz (Cheftrainer Ravensburg Towerstars): „Frankfurt wird alles geben in Spiel 5. Sie werden alles in die Waagschale werfen. Wir müssen mit der richtigen Einstellung antreten, wollen wir dort gewinnen.“ Matti Tiilikainen (Head Coach Löwen Frankfurt): „Offensiv waren wir gut. Die Special Teams waren ok. Defensive? So kann man in einem Finale nicht spielen. Wir wissen genau, was wir ändern müssen, damit wir noch einmal in Ravensburg spielen können.“ |
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| EHC Freiburg OldBoys Hockey Cup am Wochenende (DEL2) Am Wochenende veranstalten die OldBoys Freiburg wieder den legendären OldBoys Hockey Cup mit vielen alten Bekannten. Die DEL2 Saison ist beendet, doch Eishockey gibt es in Freiburg trotzdem noch zusehen. Ab Samstagmorgen 8:00 Uhr kämpfen neben den EHC OldBoys Freiburg auch Teams aus Schwenningen, Zuchwil, Burgdorf, Basel, Füssen sowie die EHC Selects Mannschaft mit Ehemaligen EHC-Spielern um den Turniersieg im Breisgau. Keine Geringeren als die Eishockey Stars Milan Chalupa, Aaron Fox, Jupp Perutka, Uli Hiemer und Dany Bousquet (um nur einige zu nennen) werden die Franz-Siegel-Halle und den ein oder anderen Zuschauer zum Schwärmen bringen. Die Top-Spiele finden am Samstag zum einen um 15:00 Uhr mit der Begegnung EHC OldBoys Freiburg vs. Schwenningen ERC und zum anderen um 17:00 Uhr mit dem Spiel EHC OldBoys Freiburg vs. EHC Selects statt. Am Sonntag kommt es zu den Platzierungs- und Finalspielen in der altehrwürdigen Franz-Siegel-Halle. Neben den Geschehnissen auf dem Eis wird den Zuschauern mit einer Trikotversteigerung, Torwandschießen, Hüpfburg, Biergarten und Verpflegung einiges geboten. Der Eintritt für beide Tage kostet 5 Euro. Alle Erlöse werden an den Nachwuchs des EHC Freiburg gespendet. |
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| MEC Saale Bulls Halle WEITERE VERÄNDERUNGEN IM KADER DER SAALE BULLS! (OLN) Unter der Regie von Headcoach Herbert Hohenberger nimmt unser Kader für die kommende Saison langsam Gestalt an. Nach der Vertragsverlängerung mit Chris Francis folgen nun erste Abgänge und die erste Neuverpflichtung ... Leider verlassen uns Nathan Burns und Maximilian Schaludek. Nathan hat ein Angebot aus der DEL2 angenommen und auch Max orientiert sich in diese Richtung. Doch die Vergangenheit hat schon oft gezeigt, dass man sich gerne auch ein zweites Mal wiedertrifft, und darüber würden wir uns natürlich freuen. Wir danken beiden herzlich für ihre im Bulls-Trikot gezeigten Leistungen und wünschen ihnen für ihren weiteren sportlichen Werdegang sowie für ihre private Zukunft alles erdenklich Gute! Wie Alexander „Vati“ Zille bereits selbst bekannt gegeben hat, wird auch er nicht mehr für die Saale Bulls auflaufen. Sehr wahrscheinlich beendet er seine aktive Profikarriere. Für ihn wird es von unserer Seite noch einen gebührenden Abschied geben, wir werden zu gegebener Zeit informieren. Mit Kyle Helms, der aus der DEL2 von den Heilbronner Falken an die Saale wechselt, präsentiert der MEC Halle 04 seinen ersten Neuzugang für die kommende Spielzeit 2019/20. Vor 33 Jahren im kanadischen Cambridge (Ontario) geboren, sammelte Helms seine ersten Eishockeyerfahrungen bei den Streetsville Derbys sowie den Cambridge Winter Hawks in den kanadischen Nachwuchsligen OPJHL und MWJHL. Seit seinem sich im Jahr 2007 anschließenden Wechsel nach Deutschland kann der Angreifer auf ein Dutzend Spielzeiten in den beiden höchsten deutschen Spielklassen zurückblicken. Über die Zweitliga-Stationen Landsberg und Ravensburg spielte sich der Linksschütze bis in die Deutsche Eishockey-Liga (DEL), wo er zwischen 2010 und 2013 für München und Augsburg insgesamt 141 Partien absolvierte und hier 49 Scorerpunkte (17 Tore) erspielte. In den letzten sechs Jahren stand der Angreifer, dessen Vater in Hameln geboren wurde (wodurch auch Kyle einen deutschen Pass besitzt), jeweils drei DEL2-Spielzeiten im Kader der Roten Teufel Bad Nauheim sowie zuletzt in dem der Heilbronner Falken. Insgesamt finden sich in der Vita des sowohl als Center als auch Flügelstürmer einsetzbaren Helms 453 Einsätze in Deutschlands zweithöchster Spielklasse, in denen er 102 Tore erzielen und 185 weitere Treffer auflegen konnte. Nun also der Wechsel in die Händelstadt, wo der Deutsch-Kanadier seiner beeindruckenden Karriere ein weiteres Kapitel hinzufügen wird. Der MEC Halle 04 wünscht Kyle Helms heißt seinen Neuzugang recht herzlich willkommen und wünscht ihm eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison 2019/20 im Bulls-Trikot mit der Rückennummer 7. |
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| EC Hannover Indians Rookie des Jahres bleibt am Turm (OLN) Der Rookie des Jahres der Oberliga Nord, Thore Weyrauch, wird auch in der kommenden Saison das Trikot der EC Hannover Indians tragen. Trotz zahlreicher Angebote höherklassiger Teams hat sich der 20-jährige Stürmer für eine Verlängerung seines Vertrags am Pferdeturm entschieden. Sportdirektor Tobias Stolikowski ist stolz über die Vertragsverlängerung: „Thore ist ein wichtiger Baustein in unserer Planung für die kommende Spielzeit. Ich bin froh, dass er für ein weiteres Jahr am Pferdeturm bleiben wird und unsere Hartnäckigkeit mit seiner Unterschrift belohnt wird.“ Thore Weyrauch wechselte zur abgelaufenen Saison von den Superior RoughRiders aus Nordamerika zu den Indians und kam in seiner ersten Oberliga Saison auf 11 Tore und 13 Vorlagen. |
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| Herner EV Saison-Abschlussfeier am Gysenberg! (OLN) Es ist viel passiert seit dem 15. August 2018, als die Oberliga-Mannschaft des Herner EV vor gut 400 Zuschauern am Gysenberg mit dem ersten gemeinsamen (Eis-)Training in die Saison 2018/19 startete. Nach 36 Wochen bzw. 254 Tagen schließt sich nun am Freitag ab 16 Uhr der Kreis, wenn die Grün-Weiß-Roten gemeinsam mit den Fans den Saisonabschluss in der Hannibal-Arena feiern wollen. Nach insgesamt 68 Spielen (inklusive der Vorbereitungszeit) fällt das Fazit insgesamt ausgesprochen positiv aus. Zwar gab es in der Hauptrunde der Oberliga Nord Phasen, die nicht so ganz den Ansprüchen entsprachen. Aber das Minimalziel, die direkte Playoff-Qualifikation, konnte frühzeitig erreicht werden. Im Nachhinein war vielleicht sogar der 6. Tabellenplatz günstig für den Einstieg in die Playoffs. Dort zeigte der HEV dann überragende Leistungen, die für riesige Begeisterung nicht nur rund um den Gysenberg sorgte. Dass sich das Team von Danny Albrecht zuerst gegen den Süd-Dritten Regensburg und dann gegen den Süd-Meister Peiting jeweils ohne Niederlage in drei Spielen durchsetzen konnte, hatte wohl kaum einer so erwartet. Deshalb war auch die Freude darüber umso größer. Das Halbfinale gegen die Tilburg Trappers, die seit 2015 dreimal in Folge Oberliga-Meister werden konnten und dabei eine Bilanz von 36 Siegen aus 46 Playoff-Spielen erreichten, verlief so knapp wie nie zuvor für den Seriensieger aus den Niederlanden. Dass es am Ende für den HEV nicht zum Einzug ins Finale reichte, änderte am ausgesprochen positiven Gesamteindruck nichts. Im Gegenteil, die Gysenberger können sehr stolz auf das beste Saisonergebnis der letzten Jahre sein. Am Freitag können diese Erfolge ab 16.00 Uhr im Penalty der Hannibal-Arena und bei den günstigen Wetterprognosen auch auf der Dachterrasse noch einmal gemeinsam gefeiert werden. Für das leibliche Wohl wird mit frisch Gegrilltem und Getränken gesorgt sein. Zudem wird es einen Ausverkauf der Fanartikel geben. Die „Playoff-Monster“ der Saison 2018/19 werden selbstverständlich vor Ort sein und für Fotos, Autogramme etc. zur Verfügung stehen. Zudem sind erste Infos zur aktuellen Kaderentwicklung und Informationen bezüglich der kommenden Saison 2019/20 zu erwarten. Ein letzter Besuch der Hannibal-Arena vor der Sommerpause lohnt sich also und die Mannschaft hat diese Wertschätzung sicherlich sehr verdient. |
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| Stuttgarter EC 3. Eishalle im Bürgerhaushalt auf 3. Platz - Eissportreibende Vereine: Rückenwind für Realisierung (RLSW) „Wir können mit dem 3. Platz einen großen Erfolg vermelden“, das verkündeten die eissporttreibenden Vereine nach der Veröffentlichung des Ergebnisses des Stuttgarter Bürgerhaushalts. 3198 Stimmen haben die Vereine gemeinsam gesammelt. Von 2901 Projekten ist der Antrag für eine weitere Eishalle auf dem 3. Platz gelandet. „Ein großer Erfolg“, so die Vorsitzenden der Eiskunstlaufvereine tus Stuttgart Eissport, TEC Waldau und Stuttgarter Eis- und Rollsportclub (SERC), des Stuttgarter Eishockey-Clubs (SEC) mit seiner ersten Mannschaft Stuttgart Rebels, des Stuttgarter Eishockey Traditionsverein mit seiner Mannschaft „Waldau Old Boyz“, der Eisstockschützen des ESC Stuttgart-Vaihingen, der Eisfreestyler Icerad und der Formation United Angels. Die eissporttreibenden Vereine und Gruppierungen auf der Eiswelt Stuttgart haben in den vergangenen Wochen mit dem Antrag für den Bürgerhaushalt der Landeshauptstadt Stuttgart gemeinsam für eine 3. Eishalle geworben. Bei den eissporttreibenden Vereinen ist die Freude und der Stolz über den 3. Platz und das dadurch öffentlich gewordene große Bürgerinteresse groß. Dadurch habe man positive Erwartungen an Politik und Verwaltung der Stadt. „Das Ergebnis ist ein wichtiger Schritt zur dritten Eishalle“, sagten die Vereinsvorsitzenden. „Ab jetzt werden wir - mit dem Rückenwind des 3. Platzes beim Bürgerhaushalt - Gespräche mit der Stadt Stuttgart, den Gemeinderatsmitgliedern und anderen Betroffenen führen. „Unser Ziel ist es, dass unser Projekt 3. Eishalle bei den nächsten Haushaltsberatungen der Stadt im Herbst diesen Jahres Mittel erhält, um die Realisierung voranzutreiben“. Dabei ist es für die Vorsitzenden auch wichtig, dass auch die noch offenen Punkte adressiert werden: „Uns ist eine gute Lösung sowohl für den Eissport als auch für die Waldau und die ganze Stadt wichtig.“ Die Begründung der Eissport-Vereine für eine weitere Eishalle hat die vielen Unterstützer beim Bürgerhaushalt offenbar überzeugt: „Mit Eiskunstlauf, Eishockey, Eisstockschießen, Eisfreestyle, Publikumslauf, Eisdisco und Angebote wie Kindi auf Kufen für Kindergärten, Wintersporttage der Stuttgarter Schulen oder Kurse der Eislaufschule Waldau bieten wir ganz hervorragende Angebote für die Stuttgarterinnen und Stuttgarter an. Doch der Eissport in Stuttgart ist an seinen Grenzen angekommen: Die Eiszeiten auf der Waldau sind komplett ausgebucht, oft stehen unterschiedliche Nutzungen in Konkurrenz zueinander“, sagt der Abteilungsleiter Eis- und Rollkunstlauf des TEC, Roland Hocker, der zugleich Präsident des Eissport-Verbandes Baden-Württemberg (EBW) ist. Teilweise muss der Publikumslauf für andere Aktivitäten oder Meisterschaften der Vereine eingeschränkt werden. „Größere Veranstaltungen oder Turniere sind nur noch sehr eingeschränkt möglich“, betont der Vorsitzende des SEC, Christian Ballarin. „Den Vereinen und den Sportlern fehlen dadurch wichtige Entwicklungsmöglichkeiten“, ergänzt Stephanie Brand, Vorsitzende des tus Eissport. Talente kehren Stuttgart den Rücken, da ihnen an anderen Orten bessere Trainingszeiten und vor allem mehr Zeiten auf dem Eis angeboten werden. Auch die Vorsitzende des SERC Qing Lü beklagt: „Viele Angebote müssen mangels Eiszeiten ganz oder teilweise auf der Strecke bleiben“. Im Eiskunstlauf fehlen beispielsweise Zeiten für Eistanz, Paarlaufen, Nachwuchsformationen und Erwachsenengruppen. Im Eishockey sind die Zeiten für Spiele extrem knapp. Selbst im Nachwuchsbereich müssen Spiele auf den späten Abend gelegt werden, so dass die Gastmannschaft ihre weite Heimreise oft erst gegen 23 Uhr antreten kann. Der Stuttgarter Eishockey Traditionsverein („Waldau Old Boyz“) kann nur einmal im Monat eine Eiszeit nutzen. Andere Stuttgarter Freizeitmannschaften müssen auf andere Eishallen ausweichen. Interesse an weiteren Angeboten wie einer Para-/Sledge-Eishockey-Mannschaft (Behindertensport) oder an Frauen-Teams bestehen, sind aber derzeit nicht realisierbar. Daniel Butterweck, Vorsitzender des ESC, führt aus, dass für die Eisstockschützen und ihre Bundesliga-Sportler aktuell auch nur ein Abend für Training zur Verfügung steht. „In der Bundesliga sind aber mindestens zwei üblich“, fährt er fort. Im Eisfreestyle stehen aktuell gar keine eigenen Eiszeiten zur Verfügung. Die Zeiten für Wintersporttage der Stuttgarter Schulen sind schnell ausgebucht. Das Programm „Kindi-auf-Kufen“ für Kindergartengruppen hat jedes Jahr eine Warteliste mit Kindergärten, die nicht zum Zuge kommen. „Das ist einer Sportstadt wie Stuttgart nicht würdig“, sagen die Vereinsvorsitzenden einstimmig. Gerade im Eiskunstlauf haben sich die Stuttgarter Vereine einen nationalen Ruf geschaffen und repräsentieren die Sportstadt Stuttgart. Die deutschen Meisterschaften im Eiskunstlauf fanden Ende 2018 bereits zum 2. Mal in Stuttgart statt. Die United Angels gelten als eins der besten Synchron-Eiskunstlauf-Teams Deutschlands. Der Stuttgarter Eishockey-Club mit seiner ersten Mannschaft – den Stuttgart Rebels – ist in der Regionalliga Süd-West vertreten. Und die Eisstockschützen des ESC Stuttgart-Vaihingen spielen seit Jahren in der 1. Bundesliga und locken mit ihrem internationalen Turnier jährlich hochkarätige Mannschaften aus ganz Europa mit Welt- und Europameistern nach Stuttgart. „Auf diesen Erfolgen wollen und können wir uns aber nicht ausruhen. Wir wollen mit anderen Städten konkurrieren können.“ Und neben dem Vereinssport haben auch die Besucher des Publikumslaufes gute Angebote verdient. Daher braucht Stuttgart eine dritte Eishalle“, betonen die Vereinsvorsitzenden. Diese schaffe neue Möglichkeiten für die Vereine, gibt neuen Angeboten eine Chance und erlaubt es zugleich, den beliebten Publikumslauf weiter in bisheriger Form anbieten zu können. |
| Donnerstag 25.April 2019 | www.icehockeypage.de | ||
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