Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

          
    
EA Schongau
(BYL)  Die Mammuts haben auf die Verletzung von Jakub Muzik reagiert und mit Jason Lavallee einen neuen Kontingentspieler verpflichtet. Der 25-jährige Kanadier spielte zuletzt in der Landesliga beim ERC Lechbruck
  
Rostocker EC
(OLN)  Der amerikanische Stürmer Jack Combs, der nach nur vier Spielen (drei Assists) die Piranhas verlassen hat, wechselt in die ECHL zu den Allen Americans
  
Krefeld Pinguine
(DEL)  Der russische Angreifer Nikita Shatsky, der letztes Jahr aus der zweithöchsten russischen Liga kam, muss die Pinguine nun wieder verlassen. Der 26-Jährige stand in der aktuellen Saison noch nicht im Aufgebot
  
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Der gebürtige Kanadier Brad Snetsinger hat seinen deutschen Paß erhalten. Daher sondieren die Verantwortlichen nun intensiv den Transfermarkt um die zweite Kontingentstelle neben Curtis Leinweber neu zu besetzen
  
ECDC Memmingen
(OLS)  Verteidiger Moritz Raab kommt auf Leihbasis von den Lausitzer Füchsen aus der DEL2 zu den Indians. Der 20-Jährige absolvierte mittels Förderlizenz in der Saison 2019/2020 bereits einige Partien für Memmingen
  
EHC Neuwied
(RLW)  Die Bären haben kurzfristig nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Aus der Oberliga Nord von den Rostock Piranhas wechselt Stürmer Jonathan Galke nach vier Punktspielen (keine Scorerpunkte) zum EHC
  
Hammer Eisbären
(OLN)  Verteidiger Maximilian otte muss wegen einer Schulterverletzung für etwa sechs Wochen passen. Noch schlimmer hat es Stürmer Viktor Beck erwischt, für den die Saison wegen einer Knieverletzung bereits vorzeitig beendet ist
  
Eisadler Dortmund
(RLW)  Verteidiger Josef Schäfer hat die Eisadler mit unbekanntem Ziel verlassen. Dafür kehrt mit Verteidiger Niklas Clusen ein alter Bekannter aus Dinslaken zurück. Der 29-Jährige spielte in der Saison 2011/2012 bereits für Dortmund
  
Oberliga Nord
(OLN)  Die für Freitag Abend angesetzte Partie zwischen dem Herforder EV und dem Herner EV wurde wegen eines Defekts an der Eismaschine abgesagt
 
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Verteidiger Kilian Keller hat die Verantwortlichen aus persönlichen Gründen um eine Pause gebeten und wird somit vorerst nicht mehr im Aufgebot der Towerstars stehen
  
Bayernliga
(BYL)  In der Bayernliga kommt es zu zwei weiteren Spielabsagen für das kommende Wochenende. Wegen eines Corona-Verdachtsfalles müssen die Spiele des EHC Waldkraiburg beim ESC Geretsried und gegen den ESC Dorfen verschoben werden
  
Blue Devils Weiden
(OLS)  Neben Louis Latta, der weiter an einer Gesichtsverletzung laboriert hat sich nun auch Mannschaftskapitän Nick Latta verletzt und fällt vorerst aus
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Stürmer Michael Bartuli wird wie schon in der letzten Saison wieder mit einer Förderlizenz der Kölner Haie für die Roten teufel spielberechtigt sein und auch schon am kommenden Wochenende zum Aufgebot gehören. Ausserdem trainieren die beiden Kölner Nachwuchsspieler Sandro Mayr und Justin van der Ven derzeit beim ECN mit
  
Deggendorfer SC
(OLS)  Der kanadische Stürmer Chase Schaber, der in der letzten Saison für den DSC aufs Eis ging, wird nach Großbritannien zu den Fife Flyers zurückkehren
  
Bayernliga
(BYL)  Im Team der Königsbrunner Pinguine gibt es mehrere Coronafälle, so dass beide Spiele am Wochenende gegen den ESC Kempten und den ESV Buchloe abgesagt werden mussten. Und auch bei den Schweinfurt Mighty Dogs gibt es mehrere Coronafälle in der Mannschaft, so dass auch die Spiele gegen den ERSC Amberg und den ESC Dorfen ausfallen müssen
  
Bezirksliga Bayern
(BBZL)  Das Spiel in der Gruppe 1 am Sonntag zwischen dem ERC Regen und der 1b-Mannschaft des EC Pfaffenhofen wurde von der Gastmannschaft abgesagt
 
TSV Erding
(BYL)  Die Gladiators haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und Stürmer Wassilij Guft-Sokolov verpflichtet. Der 19-Jährige, der im Münchener und Garmischer Nachwuchs spielte, wechselt vom Ligakonkurrenten EC Pfaffenhofen nach Erding
  
Eisbären Regensburg
(OLS)  Stürmer Richard Divis hat sich am vergangenen Wochenende eine Verletzung zugezogen und wird wohl mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen. Daher sind die Verantwortlichen nun auf der Suche nach einem neuen Kontingentspieler. Zudem könnte möglicherweise der gebürtige Tscheche Nikola Gajovsky zeitnah einen deutschen Paß erhalten und würde dann keine Kontingentstelle mehr belegen
  
Lausitzer Füchse
(DEL2)  Stürmer Toni Ritter hat sich eine Handverletzung zugezogen und wird den Füchsen damit für etwa vier Wochen fehlen
  
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 27.September 2021

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 27 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West und Regionalliga Ost.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
   
duesseldorferegDüsseldorfer EG
Coca Cola und DEG verlängern Zusammenarbeit

(DEL)  Die Düsseldorfer EG wird auch in Zukunft nicht im Trockenen stehen. Der Club hat die Zusammenarbeit mit der Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH um eine weitere Saison verlängert. Das Unternehmen versorgt die Teams der Eishockeyprofis und der Geschäftsstelle bereits seit vielen Jahren mit unterschiedlichen Getränken und wird auch weiterhin bei den Heimspielen im ISS DOME mit einem Werbespot und auf den LED-Panels präsent sein.
Andreas Laub , Head of Partnerships & Asset Management Coca Cola: „Die DEG ist eine Traditionsmarke im Deutschen Eishockey. Deshalb ist eine Partnerschaft mit dem Club nur logisch. Außerdem können wir es nicht erwarten, dass nun auch endlich wieder Zuschauer ins Stadion kommen und dabei die rot-gelben Kufencracks unterstützen und ein kühles Getränk zu sich nehmen.“
Christopher Schlenker, Director Sales bei der DEG: „Coca-Cola engagiert sich bereits seit vielen Jahrzehnten in der Welt des Sports und ist mit vielen Clubs eng verbunden. Die DEG besitzt eine große Strahlkraft, die über Düsseldorf hinaus geht und gehört deshalb zurecht mit in diesen Kreis. Wir freuen uns daher die bunte Produktwelt von Coca-Cola auch in der kommenden Saison über unsere aufmerksamkeitsstarken Kanäle zu präsentieren “
Die Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH (CCEP DE), mit Hauptsitz in Berlin, ist für die Abfüllung und den Vertrieb von Coca-Cola Markenprodukten in ganz Deutschland verantwortlich. Mit einem Absatzvolumen von jährlich mehr als 3,5 Milliarden Litern (2020), rund 7.000 Mitarbeitenden und 14 Produktionsstandorten sind wir das größte deutsche Getränkeunternehmen. Wir bieten mehr als 60 verschiedene alkoholfreie Getränke an. CCEP DE ist Teil von Coca-Cola Europacific Partners (CCEP), einem der führenden Konsumgüterhersteller in Europa. In Deutschland arbeiten wir eng mit der Coca-Cola GmbH zusammen, die als Tochterunternehmen der The Coca-Cola Company für die Markenführung sowie die Produkt- und Verpackungsentwicklung zuständig ist.
(DEG/pdeg)
  
    
DEL2Deutsche Eishockey Liga 2
DEL2 kooperiert mit Sportradar und SportsLawyer gegen Spielmanipulation - Zweite Liga setzt sich präventiv und proaktiv für einen sauberen Wettbewerb ein

(DEL2)  Neue Zusammenarbeit: Die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL2) kooperiert mit Beginn der neuen Saison 2021/2022 mit dem führenden Unternehmen im Bereich der Wettüberwachung Sportradar AG sowie der renommierten Münchner Anwaltskanzlei SportsLawyer.
Das Unternehmen Sportradar hat seinen Hauptsitz in der Schweiz und überwacht den weltweiten Wettmarkt zur Prävention und Aufdeckung von Manipulationen im Sport. Zukünftig werden auch alle Spiele der zweiten Liga mit dem Fraud Detection System auf sportwettbezogene Manipulationen überwacht. Die DEL, due Deutsche Fußball Bundesliga und die IIHF lassen den Wettbetrieb bereits durch Sportradar überwachen.
Für den Fall, dass es zu Verdachtsfällen kommt, übernimmt SportsLawyer die Bewertung sowie eine eventuelle sportrechtliche Weiterverfolgung. SportsLawyer ist eine zu 100 Prozent auf Sportrecht spezialisierte Anwaltsboutique in München und wurde im Jahr 2013 gegründet. Verantwortlich ist die Rechtsanwältin und Sportwissenschaftlerin Dr. Tanja Haug, die auf eine 20-jährige Erfahrung im Sportrecht zurückgreift und in den Bereichen Integrität und Good Governance nationale und internationale Sportorganisationen berät.
René Rudorisch, DEL2-Geschäftsführer: „Auch wenn uns noch keine Fälle von Wettmanipulation in der DEL2 bekannt sind, wollen wir präventiv und proaktiv für einen sauberen Wettbewerb innerhalb der Liga ein Zeichen setzen. Es gilt den Sport und die DEL2 zu schützen. Die Bedeutung von Sportwetten ist in den letzten Jahren immer mehr gestiegen. Daher haben wir uns für die Zusammenarbeit mit Sportradar ausgesprochen. Sollte es zu Verdachtsfällen kommen, haben wir mit SportsLawyer einen verlässlichen Partner an unserer Seite.“
Andreas Krannich, Managing Director Integrity Services at Sportradar: „Wir freuen uns über die Partnerschaft mit der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL2) zu Beginn der neuen Saison. Wir von Sportradar setzen uns dafür ein, den globalen Sport vor der ernsthaften und anhaltenden Bedrohung durch Korruption zu schützen. Unser engagiertes Team von Integritätsanalysten wird unermüdlich daran arbeiten, alle Formen von Integritätsrisiken zu identifizieren und zu minimieren, um sicherzustellen, dass die Wettbewerbe fair und spannend sind und die Fans sie genießen können.“
Über Sportradar Integrity Services:
Sportradar Integrity Services ist ein führender Anbieter von Überwachungs-, Aufklärungs-, Bildungs- und Beratungslösungen für Sportverbände, Ligen, staatliche Behörden und Strafverfolgungsbehörden, um sie im Kampf gegen Wettmanipulationen und Korruption zu unterstützen. Mehr als 80 Sportverbände und -ligen auf der ganzen Welt vertrauen auf Sportradar. Das Unternehmen verfügt über Führungskräfte, die sowohl Wettrichtlinien für die größten Sportverbände der Welt implementiert als auch umfangreiche Beratungsdienste für Ligen im Bereich der Integrität geleistet haben. Sportradar hat sich als Marktführer im Bereich der Sportintegrität etabliert.
Für weitere Informationen über Sportradar besuchen Sie bitte www.sportradar.com
(DEL2/dk)
  
    
toelzerloewenTölzer Löwen
Starke Leistung im Löwen-Duell

(DEL2)  Mit einer starken Leistung haben die Tölzer Löwen ihre Vorbereitung beendet. Auch, wenn es am Ende am Sonntagabend in der RSS-Arena gegen die Löwen Frankfurt eine 2:3-Niederlage nach Penaltyschießen gab, können sich die Isarwinkler mit der gezeigten Performance zufrieden zeigen.
Von einem Leistungsunterschied zwischen den bayerischen und hessischen Löwen war in den ersten Minuten wenig zu sehen, beide Mannschaften lieferten sich einen ordentlichen Schlagabtausch auf Augenhöhe. Dann aber bekamen die Hausherren die Scheibe vor dem Tor nicht weg: Rylan Schwartz sicherte sich den Abpraller und traf aus kurzer Distanz zum 0:1 aus Sicht der Tölzer. Kurz darauf bekamen sich Tyler McNeely und Carson McMillan in die Haare, wurden von den Referees zum Abkühlen geschickt. Auf der Tölzer Strafbank wurde es aber schnell voller: Binnen einer halben Minute gesellten sich auch Dominik Bohac und Markus Eberhardt dazu. Die Hessen nutzten die Überzahl und stellten den Tölzer Rückstand auf 0:2 – so ging es auch in die erste Drittelpause.
Das zweite Drittel sah dann zunächst den Tölzer Kader einmal mehr dezimiert: Oliver Ott musste vorsichtshalber in der Kabine bleiben – Cam Spiro fehlte einmal mehr. Die Löwen sahen sich zunächst erhöhtem Druck der Frankfurter ausgesetzt: Die Hessen wollten nun ihrer Favoritenrolle gerecht werden und nahmen den Kasten der Tölzer immer wieder unter Beschuss. Doch Marco Wölfl sorgte mit einigen Glanztaten dafür, dass in diesem Drittel das Löwen-Tor sauber blieb. Auf der anderen Seite allerdings nicht: Tyler McNeely lenkte einen Schuss von Anton Engel ins Tor. Anderthalb Minuten vor dem Schluss war es dann Marcus Götz, der den Ausgleich markierte – ein Tor aus purem Willen.
Das letzte Drittel sollte beim Stand von 2:2 starten und auch enden – doch die 20 Minuten waren für die Löwen-Fans trotzdem schön anzusehen. Beide Teams schenkten sich nichts, zeigten Kampfgeist und Siegeswillen. Im Tölzer Tor wehrte Marco Wölfl noch einige Scheiben ab, zeigte ein starkes Spiel. Doch auch wenn die Gastgeber in den letzten zwei Minuten in Überzahl noch einmal alles auf den Frankfurter Kasten warfen, auch die Hessen ließen nichts mehr zu. Folgerichtig: Verlängerung. Auch die blieb torlos, sodass am Ende das Penaltyschießen entschied. Frankfurts Max Faber brachte seine Farben in Führung, und der letzte Versuch von Grant Besse fand seinen Weg nicht ins Netz.
„Das war ein toller Kampf auf beiden Seiten“, war Coach Kevin Gaudet trotz der Niederlage nicht unzufrieden. Ein Extralob erhielt der Torwart: „Marco hat ein paar wichtige Dinger gehalten“, lobte der Cheftrainer seinen Goalie.
Die Vorbereitung ist damit nun an ihrem Ende angelangt: Am kommenden Freitag steht das erste Punktspiel bei den Kassel Huskies an, ehe am nächsten Sonntag die erste Heimaufgabe gegen den EHC Freiburg ansteht. „Wir werden hart trainieren und werden bereit sein!“ 
(TL/mv)
  
    
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Powerplay sticht – Tigers ziehen das Spiel in Überzahl

(DEL2)  Ziemlich überschaubar verlief das erste Drittel, was die Offensivbemühungen der Tigers anging. Von Beginn an drückte Dresden mächtig aufs Tempo und generierte folgerichtig mehrere Chancen. Nach sechs Minuten konnte man dies auch umsetzen als Rundqvist über die rechte Seite ins Drittel lief, wenig Gegenwehr verspürte und schließlich die Scheibe irgendwie an Herden vorbei über die Linie drücken konnte. Erst nach acht Minuten tauchten die Bayreuther erstmals vor dem von Husky gehüteten Tor auf, als Hohmann den Abschluss suchte, jedoch ohne Erfolg. In der Folge suchte man öfter die Strafbank auf, was Dresden noch mehr ins Drittel der Tigers brachte, die sich jedoch schadlos hielten und bei drei Überzahl-Möglichkeiten der Gastgeber nicht viel zuließen. Wenn doch einmal was durchkam, stand Herden bereit vereitelte einige Einschussmöglichkeiten der Eislöwen.
Auch im Mittelabschnitt war zunächst der Gastgeber am Werk und blieb bei der hohen Schlagzahl aus dem ersten Abschnitt. Als Pokovic nach einer abgesessenen Strafe zurück aufs Eis kam und das Team noch im Unterzahl-Modus unterwegs war, zog Karlsson von der blauen Linie ab – Kuhnekath hielt den Schläger rein und erhöhte in diesem Moment für sein Team auf 2:0. Kurz darauf „rettete“ der Pfosten für den bereits geschlagenen Herden. Schmitz und Filin halfen dann – mit insgesamt drei Strafzeiten - dazu, dass die Gäste aus Bayreuth, die über ein bisher gut funktionierendes Überzahlspiel verfügen, das Spiel komplett, und innerhalb von wenigen Minuten, an sich ziehen konnten. Järveläinen, der zwei Treffer bei nummerischer Überlegenheit, sowie Kretschmann drehten das Ergebnis in gut drei Minuten und schossen eine Führung heraus. Es hätte noch bitterer für die Gastgeber kommen können, hätte zwischenzeitlich Meier einer seiner beiden Chancen verwertet. Diese Minuten nahm Dresden den Wind aus den Segeln und ließ Bayreuth nun auf Augenhöhe agieren. Herden zeichnete sich erneut mehrfach aus und Zimmermanns scheiterte zum Ende des Abschnitts mit einer weiteren guten Möglichkeit.
Ein kapitaler Abwehrfehler der Tigers zu Beginn brachte Dresden sofort eine beste Gelegenheit, bei der Herden wieder alles aufbieten musste, um einen weiteren Treffer zu verhindern. Die anrennenden Eislöwen, die nun zwar nicht mehr das Tempo aus dem ersten Abschnitt gehen konnten aber stets mit hartem Körperspiel unterwegs waren, mussten noch drei weitere Male – bei konsequent penibel pfeifenden Schiedsrichtern – in Unterzahl agieren, was die Oberfranken in diesem Abschnitt jedoch kein weiteres Mal nutzen konnten. Trotzdem erspielte man sich nun auch mit voller Anzahl von Akteuren auf dem Eis Möglichkeiten. Davis visierte die Latte an und Kretschmann sowie Cabana kurz vor dem Schlusspfiff konnten ihre Möglichkeiten jedoch nicht mehr verwerten.
(BT/av)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
Eispiraten können weiter auf GAZ bauen - Langjähriger Partner bleibt dem DEL2-Club weiter treu

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau können sich auch zur Spielzeit 2021/22 auf die Unterstützung ihres langjährigen Premium-Partners GAZ Notstromsysteme GmbH bauen. So wird die Partnerschaft mit dem regionalen Unternehmen aus Zwickau künftig auch durch verschiedenste Projekte in den Bereichen Marketing und Social Media sowie im Kunsteisstadion Crimmitschau sichtbar.
„Wir sind unglaublich stolz, auch zukünftig gemeinsame Wege mit der GAZ gehen zu können“, erläutert Eispiraten-Geschäftsführer Jörg Buschmann. „Schon in der Vergangenheit zählte die GAZ zu einem stets vertrauensvollen Partner, auf welchem immer Verlass war“. Die Partnerschaft soll zur Spielzeit 2021/22 durch gemeinsame Projekte und Werbemaßnehmen im Stadion weiter verdeutlicht werden. Zudem konnte sich Trainer Marian Bazany kürzlich über die Anschaffung eines „Digital Signage Monitors“ freuen, welcher vor allem bei der Videoanalyse von Gegnern zum Einsatz kommt und über die GAZ Notstromsysteme GmbH finanziert wurde.
„…“, sagt Michael Knaak, der, ebenso wie Andreas Nöske und Julian Georgi, zu den drei Geschäftsführern der GAZ Notstromsysteme GmbH zählt.
Die GAZ ist ein renommierter Hersteller von Sicherheitsbeleuchtungsanlagen. Der Eispiraten-Partner, der explizit auf Werte wie Kundennähe, globale Verantwortung, Gesellschaft und Umwelt legt, kümmert sich dabei nicht nur um die Projektplanung und die Entwicklung, sondern auch um die Produktion sowie um den Service, zu welchem Beratung, Inbetriebnahme, Wartung oder Reparaturen von Stromversorgungssystemen zählen.
(EC/af)
  
    
dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Eislöwen verlieren Generalprobe vor dem Saisonstart

(DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben im letzten Vorbereitungsspiel vor dem Start in die neue DEL2-Saison eine Niederlage kassiert. Mit 2:3 musste sich das Team von Trainer Andreas Brockmann gegen die Bayreuth Tigers geschlagen geben. Die verletzten Lucas Flade und Bruno Riedl fehlten dabei, wie Nick Jordan Vieregge (U20) und Adam Kiedewicz (Erfurt). Kommenden Freitag, den 01. Oktober starten die Eislöwen in Weißwasser in die neue Saison.
Das erste Drittel bei der Generalprobe bestimmten die Eislöwen. Die Tigers leisteten sich unnötige Strafminuten, was die Blau-Weißen aber nicht bestraften. Die Eislöwen machten aber Druck auf das Tor von Timo Herden. Das zeigte auch die Schussstatistik von 15:3 im ersten Durchgang. Einen Treffer konnten die Eislöwen auch erzielen. In der 6. Minute traf David Rundqvist nach schöner Einzelleistung zum 1:0.
Im zweiten Durchgang waren die Dresdner weiter am Drücker und belohnten sich in der 24. Minute mit dem 2:0. Philipp Kuhnekath machte Betrieb vor Herden und fälschte einen Karlsson-Schlagschuss entscheidend ab. Dann schlich sich aber zunehmend der Fehlerteufel ein. Als Mike Schmitz, dann Vladislav Filin und erneut Schmitz auf die Strafbank mussten, schlugen die Tigers in eigener Überzahl eiskalt zu. Ville Järveläinen (26. & 28.) und Christian Kretschmann (30.) drehten die Partie für Bayreuth. Das Spiel war nun ausgeglichener.
Im Schlussabschnitt versuchten die Eislöwen noch zum Ausgleich zu kommen, hatten bei einem Schuss von Kurt Davis aber auch Glück, dass es beim 2:3 blieb. Vor dem Tor von Herden konnten nicht mehr die entscheidenden Akzente gesetzt werden und so verlieren die Eislöwen ihre Generalprobe mit 2:3.
Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir haben gut angefangen, aber zu wenig aus unseren Überzahlsituationen gemacht. Das war einfach zu wenig. Auch wenn wir die Gegentore alle in Unterzahl bekommen haben, unser Powerplay war heute ausschlaggebend. Aber lieber verliere ich heute das Spiel, als nächste Woche. Wir müssen daraus lernen. Es bleibt ein Prozess. Wir müssen Konstanz in unser Spiel bringen.“
Am 03. Oktober sehen sich die Eislöwen und Bayreuth in der EnergieVerbund Arena zum ersten Hauptrunden-Heimspiel der Dresdner um 16:00 Uhr wieder.
(ESCD/ka)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
Joker verlieren Testspiel in Heilbronn mit 7:2

(DEL2)  Das letzte von insgesamt sechs Testspielen stand am heutigen Sonntagabend für den ESV Kaufbeuren im Zuge der Vorbereitung auf die am Freitag den 1. Oktober beginnende DEL2 Hauptrunde auf dem Programm. Dabei waren die Joker beim Ligakonkurrenten Heilbronner Falken zu Gast. Das Spiel begann anstatt um 18:30 Uhr erst um 19:15 Uhr, da der ESVK Bus lange im Stau stand und somit nicht pünktlich in Heilbronn eingetroffen ist. Joker Trainer Rob Pallin musste leider auf Torhüter Stefan Vajs verzichten, der nach seinem starken Comeback am Freitag gegen Ravensburg leichte Probleme hatte und somit vorsorglich nicht mit nach Heilbronn fuhr. Maximilian Meier stand damit im Tor und sein Backup war Sebastian Graf. Ansonsten stand dem US-Amerikaner das gleiche Lineup wie gegen die Towerstars zur Verfügung.
Die Heilbronner setzten auch soft zu Spielbeginn zwei, drei härtere Aktionen ein, welche den Jokern so gar nicht schmeckten. Im Zuge dessen kamen die Kaufbeurer auch zu zwei Überzahlsituationen, die aber leider ungenützt blieben. Es dauerte dann aber gute zehn Minuten, bis die Falken das erste Mal gefährlich vor das Tor von Maxi Meier kamen, hatten dabei dann aber auch Pech, dass der Schuss von Jeremy Williams nur die Latte streifte. Die Hausherren waren nun deutlich besser im Spiel und kamen auch zum einem oder anderen guten Torabschluss. Maximilian Meier im Tor der Joker aber war stets zur Stelle. Das Gleiche galt auch für Luca Ganz im Tor der Falken, der 18 Jahre alte Torhüter, der mit einer Förderlizenz von den Adlern Mannheim für die Falken ausgestattet ist und seine ersten Schritte im Nachwuchs des ESV Kaufbeuren machte, zeigte ebenfalls eine tadellose Leistung. Folgerichtig ging es mit einem Spielstand von Null zu Null in die erste Pause.
Zu Beginn des 2. Drittels hatten die Joker dann ihr bereits drittes Powerplay an diesem Abend. Aber wie schon im ersten Drittel hatten die Kaufbeurer so gar keine Anstalten gemacht ein gutes und schnelles Überzahlspiel aufzuziehen. Im Gegenteil. Die Allgäuer agierten sehr pomadig und folgerichtig hatten die Heilbronner mit einem Break die beste Chance zu bieten. Maximilian Meier blieb aber der Sieger gegen Jeremey Wiliams. Kaum waren die Falken wieder komplett, tauchte Justin Kirsch alleine vor dem Kaufbeurer Tor auf und versenkte in der 23. Minute eiskalt zum 1:0 für die Falken. Die Joker brachten sich durch viele Ungenauigkeiten nun immer wieder selbst in große Probleme. Vor allem die ersten beiden Sturmreihern der Joker waren hiervon betroffen. Einen weiteren Fehler in der Kaufbeurer Zone, der ESVK war in Scheibenbesitz und das eigentlich ohne großen Gegnerdruck, verlor diese aber und  die Falken nutzen dies dann mit einem verdeckten Schuss zum 2:0. Torschütze war Kenney Morrison in der 28. Spielminute. So sollte es weitergehen, die Joker ohne viel Elan und die Hausherren hatten Lust auf Eishockey. Nur knapp zwei Minuten später konnte Luke Volkmann völlig ungehindert einen Nachschuss zum 3:0 für die Heilbronner verwerten. Nach dem auch der dritte Gegentreffer keine Wirkung zeigte, nahm Rob Pallin eine Auszeit und hatte dabei sehr großen Redebedarf mit seiner Mannschaft. Die Joker zeigten sich nun in der Offensive zwar etwas verbessert und durchaus auch aggressiver, aber waren in der Rückwärtsbewegung einfach weiter nicht auf der Höhe. So konnten die Falken mehrere gefährliche Konter fahren und nutzten einen dieser zum 4:0. Luke Volkmann konnte in Spielminute 36 erneut ungehindert einem Nachschuss verwerten. Zu allem Überfluss handelten sich die Joker dann auch noch eine Zwei-Minuten Strafe wegen zu vielen Feldspielern auf dem Eis ein. Die Joker konnten in Unterzahl durch Sami Blomqvist zwar zuerst auf 4:1 verkürzen, fingen sich aber direkt danach den fünften Gegentreffer ein. Jeremy Williams wurde dabei von Judd Blackwater schön freigespielt, nach dem dieser zuvor einen Kaufbeurer Verteidiger austanzte und somit im Aufbau eine zwei auf eins Situation generierte. Maximilaien Meier im Kasten der Kaufbeurer konnte einem dabei nur noch leid tun, wurde er von seinen Vorderleuten immer wieder im Stich gelassen. Kurz danach kam aus Sicht der Joker nach einem Drittel voller Fehler, Ungenauigkeiten und mangelnder Spielgeschwindigkeit, die Pausensirene keine Sekunde zu spät.
Die Kaufbeurer konnten dann in der 52. Spielminute durch Philipp Krauß auf 5:2 verkürzen. Der Youngster fälschte dabei einen Schuss von Jan Pavlu unhaltbar für Florian Mnich, der ab der 30. Spielminute für Luca Ganz im Tor der Falken stand,  ab. Aber die Joker bleiben ihrer schläfrigen Linie weiter treu und kassierten nach einem dicken Fehler in der eigenen Zone sofort den nächsten Gegentreffer. Erneut hatte Jeremy Williams, nachdem er von Judd Blackwater freigespielt wurde, keinerlei Mühe frei vor Maximilian Meier einzuschieben. Auch der letzte Treffer der Partie sollte den Falken gelingen. Erneut wurden die Joker nach einem Scheibenverlust schnell ausgekontert. Justin Kirsch war in der 54. Spielminute der Nutznießer und erhöhte auf 7:2. In der Schlussminute wurde es noch einmal etwas hitzig, und die Joker hatten in Überzahl die Gelegenheit auf einen dritten Treffer, was aber nicht gelingen sollte. Somit mussten sich die Joker nach einem desolaten Mitteldrittel den Heilbronner Falken mit 7:2 Toren geschlagen geben.
Der ESVK kann vor dem Start der DEL2 Saison nach sechs Testspielen auf eine positive Bilanz zurückblicken. So können die Jokern vier Siege in den beiden Doppelvergleichen gegen Ravensburg und Füssen aufweisen sowie zwei Niederlagen gegen die Heilbronner Falken.
(ESVK/pb)
  
    
selberwoelfeVER Selb
Wölfe machen Lust auf mehr

(DEL2)  Unsere Selber Wölfe legten im letzten Vorbereitungsspiel gegen den Ligakonkurrenten Eispiraten Crimmitschau ein gutes Tempo vor und bestimmten über weite Strecken der Partie das Spiel. Den Westsachsen, die nur mit drei Reihen antraten, konnten die Geschwindigkeit unserer Wölfe nicht ganz mitgehen. Der Sieg für unser Wolfsrudel war verdient. Alles in allem sahen die knapp 700 Zuschauer eine unterhaltsame Partie, die richtig Lust auf den Saisonbeginn machte.
Anders als am Freitag nahmen unsere Selber Wölfe gleich zu Spielbeginn das Heft in die Hand und hatten ein spielerisches Übergewicht. Menner, Miglio und Thompson mit guten Chancen bereits in den ersten drei Spielminuten. Als in der 6. Minute Demmler auf Crimmitschauer Seite die Strafbank drückte, liesen unsere Cracks die Scheibe schön laufen und Walters vollendete zur verdienten Wölfe-Führung. Ab der 13. Minute kamen die Gäste besser ins Spiel, was sich auch gleich im Ausgleich durch Lemay niederschlug. Beide Teams hatten nun Chancen, den Spielstand zu erhöhen. Im kurzweiligen ersten Spielabschnitt tat sich jedoch auf der Anzeigentafel nichts mehr.
Unsere Wölfe kamen wieder mit viel Zug zum Tor und hohem Tempo aus der Kabine. Und so kam der erneute Führungstreffer folgerichtig: Walters hatte abgezogen, die Scheibe knapp am Tor vorbei und Gelke verwertete den Abpraller. Die Eispiraten waren bei ihren Entlastungsangriffen jederzeit brandgefährlich. Doch Weninger war ein ums andere Mal zur Stelle und entschärfte souverän, was auf seinen Kasten kam. Zwei Minuten vor Drittelende war es Wölfe-Oldie Gare, der bei einer 2-auf-1-Situation selber abzog. Sein strammer Schuss passte genau – Spielstand 3:1.
Die erste Chance des Schlussdrittels gehörte unseren Wölfen: Thompsons Schuss strich aber knapp über das Gehäuse. Kurz darauf zielte Crimmtischaus Feser besser. Vom Innenpfosten schlug der Puck zum 3:2-Anschlusstreffer hinter Weninger ein. Die Eispiraten versuchten nun mit Härte zurück ins Spiel zu kommen, was unter anderem in zwei Faustkämpfe mündete. Zunächst war Aquin klarer Sieger gegen Summers, später glich hier Oleff gegen Ondruschka aus. Das Spiel stand nun auf Messers Schneide. Selb aber weiter näher am Ausbau der Führung als die Eispiraten am Ausgleich. Als die Gäste die bereits den Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers gezogen hatten, traf Aquin zunächst nur den Pfosten, Sekunden später zielte er dann aber besser und entschied mit seinem empty-net-goal zum 4:2 das Spiel.
(VERS/oo)
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
Comeback nicht belohnt: DSC unterliegt in Regensburg im Penaltyschießen

(OLS)  Der Deggendorfer SC musste am Sonntagabend die erste Niederlage im Donaupokal hinnehmen: Mit 4:3 nach Penaltyschießen zog die Mannschaft von Trainer Chris Heid den Kürzeren, zeigte dabei aber echte Nehmer-Qualitäten und holte einen Zwei-Tore-Rückstand wieder auf.
Die 1068 Zuschauer in der Donau-Arena sahen in den ersten 20 Minuten eine noch etwas zerfahrene Partie, in der beide Teams noch mit technischen Unzulänglichkeiten und Ungenauigkeiten zu kämpfen hatten. Bei den wenigen, wirklich gefährlichen Einschussmöglichkeiten waren stets beide Torhüter zur Stelle, sodass es mit einem 0:0 in die erste Pause ging.
Im zweiten Abschnitt nahm die Partie dann sichtlich Fahrt auf und in der 30. Minute fiel endlich der erste Treffer. Liam Blackburn bediente den im Slot völlig freistehenden Niklas Jentsch, der Regensburgs Keeper Patrick Berger mit einem platzierten Schuss ins linke obere Eck überwand. Die Freude auf Deggendorfer Seite währte nicht lange. Nur 90 Sekunden nach dem Deggendorfer Führungstreffer gelang den Regensburgern der Ausgleich durch Peter Flache. Kurz darauf leistete sich die Heid-Truppe zu viele Strafzeiten, welche die Eisbären zu einem Doppelschlag nutzten. Zunächst traf Lukas Heger in der 35. Minute in doppelter Überzahl zum 2:1, ehe nur zwei Minuten später Andrew Schembri bei einfacher nummerischer Überzahl auf 3:1 stellte. Doch die Deggendorfer ließen sich davon nicht beeindrucken und schlugen noch vor der Pause zurück. Im Powerplay tauchte Jure Sotlar völlig frei vor Berger auf und ließ dem Regensburger Keeper keine Abwehrmöglichkeit.
Im Schlussdrittel erspielten sich beide Teams noch einmal zahlreiche Chancen, jedoch behielten lange Zeit beide Torhüter die Oberhand. In der 56. Minute kam der DSC jedoch zum späten Ausgleich. Ondrej Pozivil schickte den aufgerückten Silvan Heiß auf die Reise, der alleine vor Berger die Nerven behielt und zum späten Ausgleich einnetzte.
Mit diesem Spielstand ging es hinein in die Verlängerung, die ebenfalls keinen Sieger hervorbrachte. Im Penaltyschießen schwang sich Regensburgs Xaver Tippmann im 18. Penalty-Versuch zum Matchwinner auf.
Für den Deggendorfer SC geht es am kommenden Mittwoch weiter. Dann trifft die Mannschaft von Trainer Chris Heid im heimischen Stadion um 20 Uhr auf die Passau Black Hawks zum Donaupokal-Rückspiel.
(DSC/mh)
  
    
ecdcmemmingenECDC Memmingen
Sieg gegen Ravensburg: Letzter Heimtest erfolgreich gemeistert

(OLS)  Der ECDC Memmingen konnte im letzten Heimtest gegen den Kooperationspartner aus Ravensburg einen starken Sieg einfahren. Mit einem deutlichen 4:1 wurde der benachbarte DEL2-Club geschlagen.
Wieder mit von der Partie waren Jaro Hafenrichter und Linus Svedlund, mehrere Akteure der Indianer waren aber weiter angeschlagen. Die Indians hielten von Anfang an gut mit und waren bereits nach vier Minuten erfolgreich. Einen Schuss von Matej Pekr fälschte Donát Péter zum 1:0 ab. Nach dem Führungstreffer spielten die Maustädter wie entfesselt und ließen den Towerstars kaum Luft zum Atmen. So fiel folgerichtig noch das 2:0 durch Matej Pekr, der mit einem satten Schuss den Puck im Netz zappeln ließ. Genau mit diesem Zwischenstand ging es auch in die erste Pause des Abends.
Im zweiten Drittel mussten die Indianer zunächst dem Druck der Gäste standhalten, die nun die Drehzahl erhöhten. Der EVR erzielte in der 38.Minute den Anschluss durch Robbie Czarnik, doch für den Ausgleich sollte es nicht reichen. Im Gegenteil, die Memminger wurden gegen Ende des zweiten Spielabschnitts besser und setzten den ein oder anderen gefährlichen Nadelstich. Auch ECDC-Goalie Marco Eisenhut hatte einen erheblichen Anteil am Erfolg der Mannschaft an diesem Abend und vereitelte die ein oder andere gute Gelegenheit der Oberschwaben.
Im letzten Drittel machten der ECDC dann alles klar. In der 46.Minute netzte Stange aus zweiter Reihe unter die Latte ein. Eine Minute später dann der Doppelschlag durch Ludwig Nirschl, der von Petr Pohl mustergültig bedient wurde und das 4:1 erzielte. Der ECDC brachte dieses Ergebnis konzentriert über die Bühne und ließ die Towerstars nicht mehr zur Geltung kommen. Damit stand am Ende ein äußerst erfolgreicher letzter Heimtest gegen den Kooperationspartner aus Ravensburg fest.
Weiter geht es am kommenden Samstag (02.10.21) zum letzten Test an die Zugspitze, bevor der ECDC in die neue Oberliga-Spielzeit startet. Gegner ist dann der SC Riessersee. 
Auch gegen Freiburg zeigten angeschlagene Indianer eine gute Leistung. Am Ende musste man sich mit 2:4 geschlagen geben, auch wenn man in den ersten beiden Dritteln dem Gegner aus dem Breisgau Paroli bieten konnte. Neben dem ohnehin verletzten Milan Pfalzer standen Jaro Hafenrichter, Leon Kittel und Max Lukes krankheitsbedingt nicht zur Verfügung. Auch Linus Svedlund musste die Partie vorzeitig beenden.
Gegen die Wölfe aus Freiburg sahen die knapp 700 Zuschauer am Hühnerberg erneut eine intensiv geführte Partie mit vielen Nickligkeiten. War das Spiel zunächst über weite Strecken ausgeglichen, so waren es doch die Gäste, welche durch Sofiene Bräuner das 1:0 markierten. Aber auch Memmingen zeigte Torgefahr und kam durch den schön herausgespielten Treffer von Linus Svedlund in Überzahl zum Ausgleich.
Auch im zweiten Drittel ging die Partie kampfbetont weiter. Sowohl der ECDC als auch der EHC Freiburg hatten ihre Chancen. Für die Indians war Matej Pekr dem Führungstreffer mit einem Pfostenschuss in Überzahl sehr nahe, doch die Zuschauer sollten vorerst keinen Treffer zu sehen bekommen.
Eine Vorentscheidung zeichnete sich erst im letzten Drittel des Abends ab. Mit einem Doppelschlag sorgten die Wölfe aus Freiburg für eine komfortable Führung. In der 47.Minute erhöhte der EHC noch auf 1:4. Trotzdem bewiesen die Indianer Moral und sorgten durch den Treffer von Peter Pohl noch für den Anschluss und auch Endstand von 2:4.
(ECDCM/fl)
  
    
ehf-passauEHF Passau
Deutlicher Heimsieg gegen die Gladiators

(OLS)  Am Sonntagabend besiegten die Passau Black Hawks in der Passauer EisArena die Erding Gladiators mit 6:0. Die 304 Zuschauer sahen über sechzig Minuten überlegene Black Hawks gegen ersatzgeschwächte Gladiators. Im Gegensatz zu den letzten beiden Partien gegen Regensburg und Deggendorf klappte es für die Habichte auch wieder mit dem Tore schießen: 3x Niklas Pill, 2x Jeff Smith sowie Anders Poulsen brachten den Puck im Kasten der Gäste unter. Black Hawks Torhüter Menno Bergmeister feierte in seinem zweiten Testspiel einen Shut Out. Das Testspiel gegen Erding war auch gleichzeitig das letzte Testspiel in der Passauer EisArena. Vor dem Start in die Oberliga Saison am 08. Oktober treten die Dreiflüsse Städter in der Saisonvorbereitung noch dreimal auswärts an. Bereits am kommenden Mittwoch sind die Passau Black Hawks im Donau Pokal zu Gast beim Deggendorfer SC. Am Freitag reisen die Habichte zu den Blue Devils Weiden, ehe am Sonntag das letzte Donau Pokalspiel bei den Eisbären Regensburg auf dem Programm steht.
(EHFP/czo)
  
    
diezlimburgrocketsEG Diez-Limburg
Hannover Indians entführen drei Punkte vom Heckenweg

(OLN)  Dieses Ergebnis kommt nicht überraschend, gleichwohl hätte sich die EG Diez-Limburg gewünscht, dass es nicht ganz so deutlich ausfällt: Die Hannover Indians haben das Auswärtsspiel am Diezer Heckenweg mit 6:1 (1:0, 4:1, 1:0) gewonnen und sind damit ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Die Rockets kamen vor allem im zweiten Drittel zu sehr vom eigentlichen Plan ab und konnten die Indians nicht stoppen.
„Im ersten Drittel haben wir über lange Strecken eine gute Partie gezeigt“, sagte Rockets-Cheftrainer Jeffrey van Iersel. „Wir konnten offensiv ein paar Nadelstiche setzen und haben defensiv recht gut gestanden. Doch mit zunehmender Spieldauer hat Hannover das Heft in die Hand genommen.“ Für die knappe Führung nach dem ersten Drittel sorgte Indians-Kapitän Branislav Pohanka, der in Überzahl mit einer Einzelaktion zum 1:0 traf (19.).
Alles, was sich die Gastgeber für den zweiten Abschnitt vorgenommen hatten, war schon nach wenigen Sekunden Geschichte, als Parker Bowles völlig freistehend vor Keeper Jan Guryca auftauchte und die Scheibe in den Winkel zirkelte (21.). Und auch wenn die EGDL nur eine Minute später durch Thomas Voronov im Nachsetzen auf 1:2 verkürzte (22.), gab Hannover im Stile einer Topmannschaft das Heft nun nicht mehr aus der Hand.
Defensiv ließen die Indianer die EGDL im Scheibenbesitz kaum zur Entfaltung kommen, störten meist schon im Drittel der Rockets mit zwei Mann den Spielaufbau. Darauf fanden die Gastgeber keine Antwort - der Qualitätsunterschied wurde zudem nun auch auf der Anzeigentafel deutlich. Robin Palka (30.), Igor Bacek (37.) und Jayden Schubert (38.) schossen eine beruhigende 5:1-Führung heraus.
Im letzten Drittel nahmen die Indians dann spürbar ein wenig Tempo raus, verzettelten sich zu sehr in Einzelaktionen. „Da war die Partie aber ohnehin schon entschieden“, sagte van Iersel. „Wir haben das Spiel im zweiten Abschnitt verloren.“ Der Rockets-Trainer brachte im letzten Drittel Tim Stenger für Guryca zwischen die Pfosten, probierte auch in den Reihen ein bisschen was aus. Hannover machte noch eine Bude - mit Pohanka traf der auffälligste Akteur auf dem Eis zum 6:1-Endstand (42.).
Die Zuschauer - sowohl die Rockets-Fans als auch die mitgereisten Indianer - verabschiedeten beide Teams mit anerkennendem Applaus und Sprechchören. Die EGDL musste neidlos anerkennen, dass Hannover das deutlich bessere Team war und das noch viel Arbeit wartet auf den Cheftrainer und seine Spieler, will man zukünftig auch solchen Teams über 60 Minuten die Stirn bieten.
(EGDL/tn)
  
    
icedragonsherfordHerforder EV
Ice Dragons zeigen zwei Gesichter - 5:2-Derbysieg in Hamm

(OLN)  Auftakt nach Maß – der Herforder Eishockey Verein siegte im Westfalenderby bei den Hammer Eisbären mit 5:2 (0:2/3:0/2:0) und ist somit erfolgreich in die Oberligasaison gestartet. Dabei benötigte die Mannschaft von Chefcoach Michael Bielefeld nach dem ersten Drittel eine deutliche Leistungssteigerung, um die Begegnung am Ende souverän für sich zu entscheiden.
Obwohl Herford zunächst mehr vom Spiel hatte, blieben die Aktionen vor dem Tor der Hammer Eisbären weitestgehend ohne Gefahr. Die Gastgeber hingegen steigerte sich in der zweiten Hälfte des ersten Drittels und zeigten viel Zug zum Tor. So war das 1:0 durch Christopher Schutz in der 17. Minute nicht unverdient. In Überzahl schlug der Amerikaner auf Seiten der Gastgeber rund 80 Sekunden vor der ersten Pause erneut zu und erhöhte in Überzahl auf 2:0.
Doch die Ice Dragons kamen wie verwandelt aus der Kabine und erzielten in einer unübersichtlichen Situation bereits nach 30 Sekunden den Anschlusstreffer durch Christoph Koziol. Noch in derselben Spielminute glich Elvijs Biezais zum 2:2 aus. Herford nutzte nun den Schwung und drängte auf die Führung, die tatsächlich durch Marius Garten in der 26. Minute kurz vor Ablauf einer Überzahlsituation gelingen sollte. In der Folge wurde das Spiel ruppiger, Akzente setzten beide Teams vor dem Abschlussdrittel nicht mehr.
Nachdem die Ostwestfalen zu Beginn des letzten Abschnittes erfolgreich eine Unterzahlsituation überstanden, übernahmen sie immer mehr das Kommando, versäumten es jedoch zunächst, sich entscheidend abzusetzen. In der 54. Minute gelang Rustams Begovs dann ein Geniestreich, als er Hamms Goalie Daniel Filimonow aus dem Hintertor-Trapez anschoss und so die Scheibe ins Tor beförderte. Hamm versuchte noch einmal zu verkürzen, doch die Herforder Defensive ließ nicht mehr viele Gelegenheiten zu. Ralf Rinke setzte schließlich in der letzten Minute durch ein EmptyNetGoal den Schlusspunkt zum 5:2, womit sich die Ice Dragons vom zahlreichen und lautstarken Anhang feiern lassen durften.
„Wir scheinen in der ersten Drittelpause die richtigen Worte gefunden zu haben und meine Mannschaft hat innerhalb von fünf Minuten das Derby gedreht. Nicht zufrieden bin ich derzeit noch mit der Chancenverwertung, da lassen wir noch zu viel liegen“, analysierte Michael Bielefeld im Anschluss an die Begegnung.
Am kommenden Wochenende spielt Herford am Freitag zunächst bei den Tilburg Trappers, bevor am Sonntag um 18.00 Uhr das erste Heimspiel der Oberligasaison gegen die Hannover Scorpions für die Ice Dragons steigt.
(HEV/som)
  
    
hernerev2007Herner EV
Die Miners siegen zum Auftakt bei den Black Dragons aus Erfurt!

(OLN)  Saisonstart geglückt! Der Herner EV gewann sein erstes Spiel der neuen Oberliga Nord-Saison mit 4:1 (0:1/2:0/2:0) bei den TecArt Black Dragons aus Erfurt. Am Freitag steigt das erste Heimspiel der Saison gegen die Hannover Indians (20 Uhr), die mit zwei Siegen ins Spieljahr starteten.
Danny Albrecht musste bei der Partie in Thüringens Landeshauptstadt auf den verletzten Keeper Finn Becker verzichten, der mit einer Handverletzung mindestens vier Wochen ausfallen wird. Aaron Krebietke, Marlon Polter, Viktor Buchner, David Kirchhoff und Sebastian Wieber waren für die Iserlohner DNL-Mannschaft im Einsatz, Noah Bruns spielte mit Förderlizenz für den EV Duisburg.
Der HEV war von Beginn an gut im Spiel, der erste Treffer gelang jedoch den Gastgebern. Maurice Keil überraschte Björn Linda mit einem Schuss aufs kurze Eck, der dem Goalie unter den Schonern durchrutschte. Sebastian Moberg, Marcus Marsall und Tomi wilenius hätten vor der ersten Pause bereits ausgleichen können, doch scheiterten immer wieder an Konstantin Kessler.
Im zweiten Durchgang machten es die Miners dann besser. Tomi Wilenius erkämpfte sich im linken Bullykreis die Scheibe, zog vor das Tor und ließ Kessler mit einem platzierten Schuss keine Chance. Anderthalb Minuten vor der zweiten Sirene war Erfurt dann einmal einen Tick zu offensiv. Herne konterte, Nils Liesegang legte ab für Marcus Marsall der überlegt zum 1:2 einschoss.
Im Schlussdrittel nutze der HEV dann eine Überzahlsituation zum 1:3. Robert Peleikis nahm die Scheibe vor dem Tor gekonnt an, legte diese in den Slot zu Liesegang, der den Puck über die Linie drückte. Wenig später vergab Sebastian Moberg noch einen Penalty, für den Schlusspunkt war Richie Mueller zuständig, der einen Nachschuss, nach Zusammenspiel mit Kevin Orendorz und Dennis Swinnen, zum 1:4-Endstand im Tor unterbrachte.
„Wir haben ab dem zweiten Drittel sehr gutes Eishockey gespielt. In den ersten 20 Minuten haben wir die Scheibe noch etwas zu langsam bewegt, danach wurde es dann deutlich besser“, bilanzierte Danny Albrecht. „Meine Jungs haben in den Dritteln zwei und drei ansehnliches Eishockey geboten“, freute sich der HEV-Coach über einen gelungenen Saisonstart.
(HEV/ms)
  
    
EXA-IceFightersIcefighters Leipzig
Torfestival zum Saisonauftakt - EXA IceFighters Leipzig schlagen Krefeld deutlich mit 8:0

(OLN)  Mit einem klaren 8-0 Sieg gewinnen unsere EXA IceFighters Leipzig ihr erstes Meisterschaftsspiel. Dreifach-Torschütze Ian Farrell gab dabei ein Comeback nach Maß und eine starke Defensive mit Eric Hoffmann im Tor veredelte den Auftritt. Zwei Doppelschläge im ersten Abschnitt sorgten für den 4-0 Vorsprung im ersten Drittel und damit für eine frühe Vorentscheidung.
Das Spiel begann mit einigen guten Offensivaktionen unserer Eiskämpfer. Aber der erste Aufreger war eine Schrecksekunde. Kapitän Florian Eichelkraut wurde von einem Schuss von Connor Hannon getroffen und verließ das Eis. Aber zum Glück kam "Eichi" nach ein paar Minuten zurück aufs Eis. Genau in diesem Wechsel trudelte der Puck zum Kapitän und der zog einfach durch. Die Scheibe ging vorbei an Freund und Feind und schlug zum verdienten 1-0 in der 15. Minute ein. Wenige Sekunden später schaltete Jonas Wolter schnell und spielte Michael Burns frei. Der wiederum ließ dem Krefelder Keeper keine Abwehrchance. Weiter ging es in der 18. Minute. Erst verlud Ian Farrell einen Abwehrspieler und dann umkurvte er den Goalie. Das 3-0 war der gelungene Einstand unseres Deutsch-Kanadiers, der erst vor drei Tagen in Leipzig zum Team stieß. Wieder vergingen nur Sekunden und wieder hieß der Torschütze Michael Burns. Diesmal fälschte er einen Schuss von Tim Heyter unhaltbar ab. Mit der beruhigenden 4-0 Führung ging es in die erste Pause.
Unser Team kam wieder voller Elan zurück aufs Eis, ließ dann in der Folge aber die ein oder andere gute Gelegenheit liegen. Mal war das Metall im Weg, wie zum Beispiel bei Patrick Demetz, mal zeichnete sich der ehemalige DEL-Torhüter Patrick Klein im Krefelder Tor aus. Einzig bei Farrells zweiten Treffer war Klein chancenlos. Das 5-0 in der 36. Spielminute blieb der einzige Treffer im zweiten Drittel.
Das letzte Drittel begann schlechter. Krefeld probierte nochmal alles und hatte durchaus Chancen auf den ersten Treffer. Aber Eric Hoffmann blieb zumeist Sieger. Einmal hatte er Glück, als der Puck am Pfosten abprallte. Als wäre das ein Weckruf gewesen, drehten unsere EXA IceFighters nochmal auf. Sebastian Hon wurde von Oliver Noack und Filip Stopinski komplett freigespielt und traf zum 6-0 in der 44. Minute. Ian Farrell machte sein Comeback mit seinem dritten Treffer in der 49. Minute perfekt. Den Schlusspunkt setzte Maximilian Spöttel kurz vor Spielende nach schöner Vorarbeit von Michael Burns. Sven Gerike, Chefcoach unserer Eiskämpfer zeigte sich zufrieden mit dem Offensivspektakel: "Es ist schön, dass die Jungs nach dem ersten Drittel fokussiert geblieben sind. Sie haben sich diesen Sieg auch in dieser Höhe verdient. Das war ein sehr schöner Auftakt in die neue Saison, weil beide Richtungen, Offensive und Defensive funktioniert haben."
Das erste Saisonheimspiel steigt am Freitag um 20:00 Uhr gegen Diez-Limburg.
Tickets fürs Spiel gibt´s online unter www.icefighters.de/tickets sowie in der Geschäftsstelle im Kohlrabizirkus. Aufgrund der sinkenden Inzidenz in Leipzig darf am Freitag aller Voraussicht nach ohne Zuschauerbeschränkung gespielt werden.
(IFL/is)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
   
buchloheESV Buchloe
Mühsame aber erfolgreiche Generalprobe - ESV Buchloe beendet die Vorbereitung mit einem 3:0 Sieg in Bad Wörishofen

(BYL)  Mit einem 3:0 (2:0, 1:0, 0:0) Auswärtssieg beim Nachbarn EV Bad Wörishofen haben die Pirates des ESV Buchloe am frühen Sonntagabend ihre Vorbereitung auf die neue Bayernligasaison mit einem Erfolg beendet. Gegen den Landesligisten präsentierten sich die Buchloer im Startdrittel absolut feldüberlegen, ehe dann in der zweiten Hälfte der fairen Partie immer mehr Sand ins Getriebe geriet. Letztlich war der 3:0 Sieg, bei dem sich ESV-Schlussmann Johannes Wiedemann immerhin über einen Shutout freuen durfte, aber hochverdient.
Ins erste Drittel kamen die Buchloer sofort gut hinein. Michal Petrak fand schon nach 16 Sekunden die Schnittstelle in der Wörishofer Abwehr, scheiterte dann aber am Außenpfosten. Auch anschließend waren die Piraten deutlich überlegen und dominierten das Geschehen in Offensive, während man Defensiv praktisch gar nichts zuließ. Problem der Gennachstädter war allerdings, dass diese Feldüberlegenheit noch nicht in die entsprechenden Tore umgemünzt wurde. Immer wieder scheiterten die ESV-Angreifer am besten Wörishofer, Torhüter Marco Ercan Kumru, oder an der eigenen Nachlässigkeit im Abschluss. Erst nach acht Minuten war der Bann dann gebrochen, als Peter Brückner das 1:0 erzielte und Maximilian Schorer nach 14 Minuten auf 2:0 erhöhte.
Der Mittelabschnitt begann anschließend etwas zerfahrener, da die Wölfe nun etwas besser in die Zweikämpfe fanden. Buchloe blieb im Angriff jedoch weiter die spielbestimmende Mannschaft und bei doppelter Überzahl erhöhte schließlich Alexander Krafczyk auf 3:0. Über Peter Brückner und Michal Petrak kam die Scheibe zum Buchloer Torjäger, der per Direktabnahme auch Kumru keine Chance ließ (37.). Nachdem erneut das Aluminium für die Hausherren retten musste, tauchten diese gegen Drittelmitte auch erstmals gefährlich vor dem bis dahin praktisch beschäftigungslosen Wiedemann auf. Doch der Rückhalt der Freibeuter blieb wachsam und verhinderte den Anschluss. Dies galt besonders in der Schlusssekunde dieses Durchgangs, als Wiedemann bärenstark gegen den alleine durchgebrochenen Michal Horky rettete.
So ging es mit der Drei-Tore-Führung auch in die finalen 20 Minuten, die kaum Änderung zu den vorangegangenen brachten. Buchloe hatte weiter ein Übergewicht an Torgelegenheiten gegen wacker kämpfende Wölfe. So blieb es eine mühsame Angelegenheit für die Pirates, die durch Felix Knopf (50.) und Moritz Simon (54.) nochmals zweimal am Torgestänge verzweifelten. Auf der Gegenseite parierte auch Johannes Wiedemann nochmals doppelt gegen Alexander Schönberger, weshalb es am Ende beim verdienten 3:0 Sieg der Piraten blieb.
ESV-Trainer Christopher Lerchner wird nach dem letzten Test noch einmal die ein oder andere Hausaufgabe mitgenommen haben, die er im Lauf der kommenden Trainingswoche mit seinen Schützlingen in Angriff nehmen wird, um dann am kommenden Freitag gut gerüstet in die neue Bayernligasaison starten zu können. Zum Auftakt erwarten die Piraten dort ab 20 Uhr die Schongau Mammuts in die Sparkassenarena, ehe zwei Tage später das Allgäu-Derby in Kempten wartet.
(ESVB/chs)
  
    
ESC KemptenESC Kempten
ESC Kempten bietet dem HC Landsberg lange Paroli - Der Sieg der Riverkings fällt deutlich zu hoch aus

(BYL)  Auch im letzten Vorbereitungsspiel schonte Kemptens Trainer Carsten Gosdeck seine Stürmer Timo Schirrmacher und Nikolas Oppenberger sowie Verteidiger Stefan Rott. Da keine Förderlizenzspieler aus Peiting zur Verfügung standen mussten drei Reihen ausreichen um beim Oberligisten HC Landsberg anzutreten.
Von Beginn an entwickelte sich ein temporeiches Spiel, die Gastgeber machten sofort Druck und Kempten brauchte einige Minuten um ins Match zu finden. Ab der fünften Minute waren die Sharks auch  die überlegene Mannschaft. Trotzdem musste man durch einen Konter das erste Tor hinnehmen. Joonas Huovinen glich mit einer feinen Einzelleistung verdient aus. Der Finne wartete clever bis sich eine Lücke zum Tor auftat und versenkte eiskalt. Die Sharks nun mehr und mehr am Drücker aber wieder war es ein Konter der das 2:1 für die Riverkings brachte. Gegen Drittelende drehten die Oberbayern dann mehr und mehr auf und Danny Schubert musste immer wieder sein ganzes Können aufbieten um weitere Treffer zu verhindern.Abschnitt zwei wurde geprägt durch mehr Strafzeiten, vor allem die Hausherren legten eine deutlich härtere Gangart an den Tag. Nach einem heftigen Bandencheck gegen Anton Zimmer spielte Kempten gleich fünf Minuten in Überzahl und erzielte durch Eugen Scheffer auch den verdienten Ausgleich. Doch erneut legte Landsberg einen Treffer vor als Joonas Huovinen auf der Strafbank schmorte.
Im letzten Drittel nutzten die Hausherren ihre Chancen eiskalt aus während Kempten immer wieder am starken Keeper Stettmer auf Landsberger Seite scheiterte. Der Sieg für die Hausherren geht sicher in Ordnung, fiel aber um zwei oder drei Tore zu hoch aus. Letztendlich machte sich der schmale Kader der Sharks bemerkbar, aber trotzdem war Trainer Gosdeck mit der Leistung seines Teams zufrieden. :“ Ein typisches Vorbereitungsspiel, mit dem dezimierten Kader haben wir für die Verhältnisse gut gespielt. Wir haben heute viel ausprobiert und mit Spielern aus der 1b ergänzt. Dazu ist die Vorbereitung da und das Ergebnis ist da letztendlich nebensächlich.“
Und wenn auf eine misslungene Generalprobe letztendlich ein guter Saisonstart folgt gilt es zu sagen: Alles richtig gemacht.
(ESCK/th)
  
    
ehcklosterseegrafingEHC Klostersee
EHC Klostersee – EC Pfaffenhofen Eishogs 4:5 (2:0, 1:3, 1:2)

(BYL)  Der EHC Klostersee hat seine Generalprobe verpatzt. Fünf Tage vor dem Punktspielauftakt in der Bayernliga unterlagen die Rot-Weißen dem Ligakonkurrenten EC Pfaffenhofen Eishogs auf eigenem Eis mit 4:5. "Ein Warnschuss zur rechten Zeit", meinte Trainer Dominik Quinlan am Sonntagabend in den Katakomben der Grafinger Scheune. Seine Mannschaft hatte die Partie bis weit ins letzte Drittel hinein weitgehend dominiert und zumeist in Führung liegend diktiert. In den letzten sechs Minuten ließen sich die EHCler sozusagen die Butter vom Brot nehmen, nachdem sie es davor versäumten, sich ergebnistechnisch weiter als einen oder zwei Treffer abzusetzen.
Im ersten Abschnitt lief noch alles nach Plan für die Klosterseer, die mit einem Doppelschlag (6./7.) in Führung gingen, sich anschließend aber in Schönspielerei verloren und im Slot einiges auf der Strecke ließen. Im Mitteldrittel wurden die Lücken im Defensivverbund größer, was die Gäste aus Pfaffenhofen clever für sich nutzten. Wieder legte die Truppe um Kapitän Bernd Rische vor, um sich kurz vor dem zweiten Pausentee das 3:3 einzufangen. "Gefühlt" durch war man in der 43. Minute, als erneut die Führung herausgeschossen war. Weit gefehlt, die Eishogs zeigten Moral und schlugen spät zurück, drehten mit zwei Toren den Spieß um und revanchierten sich für die Niederlage im ersten Test-Duell.
Zum Punktspielstart im Bayerischen Oberhaus wollen und müssen die Klosterseer einige Dinge besser machen, um sich die Punkte gutschreiben zu lassen. Am Freitagabend (20 Uhr) geht es auswärts bei den Pinguinen vom EHC Königsbrunn los, zwei Tage darauf ist Bayernliga-Heimspielpremiere (Startbully 17.30 Uhr). Gegner dann ist erneut der EC Pfaffenhofen Eishogs.
(EHCK/pel)
  
    
TSVPeissenbergTSV Peißenberg
Miners starten mit positivem Rückenwind in die Punktrunde

(BYL)  Am vergangenen Wochenende war der EV Füssen zu Gast in der Peißenberger Eissporthalle.
Der Oberligist tat sich schwer gegen eine motivierte Heimmannschaft. Die „Miners“ machten 35 Minuten eine sehr gute Partie und konnten, durch Valentin Hörndl auch mit 1:0 in Führung gehen. Mehrere Strafzeiten und Abspielfehler ließen Füssen aber wieder zurück ins Spiel kommen. So stand es nach dem 2. Drittel 1:3 für die Gäste.
Erst im letzten Abschnitt zeigte sich dann auch ansatzweise der Klassenunterschied, wobei es auch hier wieder die Strafzeiten waren, die es den Hausherren schwer machten, zurück ins Spiel zu kommen. Es war am Ende ein 2:5 das sich aber nicht wie eine Niederlage anfühlte. Man hat gemerkt, dass die Mannschaft will und dass die Jungs ein ordentliches Selbstvertrauen haben.
Dieses zeigten sie auch im letzten Testspiel in Geretsried. Mit einem 2:0-Rückstand nach dem ersten Drittel, gab der beginn in das zweite Drittel nicht gerade die besten Aussichten mit auf den Weg. Es fiel gleich zu Beginn das 3:0 für die „Riverrats“.
Doch dann kamen die Männer von Trainer Christian Kratzmeir in Fahrt. In der 24. Minute konnte man auf 3:1 verkürzen, in unterzahl legte 10 Minuten später Dominik Krabbat seinen zweiten Treffer nach.
Auch das letzte Drittel sollte den „Miners“ gehören. Hinten machte man den Laden dicht und vorne machte Moritz Birkner den Ausgleichstreffer. Den Doppelschlag machte in der 49. Minute Thomas Rousek mit dem vierten Treffer perfekt.
Comeback-Qualität also auch hier, wie in den vergangenen Jahren vollkommen bestätigt.
Jetzt geht es endlich in die Punktrunde. Nach einer soliden Vorbereitung freut man sich im Peißenberger Lager auf die kommende Saison, die am Freitag in Dorfen beginnen wird.
Was die „Miners“ dort erwartet kann man jetzt noch nicht sagen. Die „Eispiraten“ haben einen größeren Umbruch im Kader mit dem Abgang von Lukas Miculka verlor Dorfen einen der besten Stürmer in der Bayernliga, konnte aber auch den ein oder andern guten Transfer landen.
Am Sonntag empfangen die „Miners“, den ERSC Amberg, der Aufsteiger aus der vergangenen Saison will sich mit Sicherheit in der Bayernliga Festspielen. Geschlafen haben die Amberger nicht wenn man den Kader so anschaut. Speziell aus Weiden konnte man mehrere Spieler nach Amberg lotsen.
Wir gehen gespannt in die neue Saison, die voller Vorfreude steckt. Am meisten wird alle Vereine freuen, dass endlich wieder Zuschauer in die Stadien dürfen, klar gibt es die bestimmten Regeln im Stadion zu beachten, aber besser Eishockey mit Mundschutz als gar nicht ins Stadion zu gehen. Wir freuen uns auf jeden einzelnen von euch.
Wer nicht ins Stadion gehen kann, der muss nicht auf Eishockey verzichten. SpradeTV gibt es auch in dieser Saison in der Peißenberger Eissporthalle.
(TSVP/as)
  
    
wanderersgermeringWanderers Germering
Wanderers mit Testspiel-Überraschung gegen Königsbrunn

(BLL)  Der Blick auf die Spielerbank lies am vergangenen Freitagabend mit ziemlicher Sicherheit den ein oder anderen Germeringer Fan positiv stimmen. Anders als in den vergangenen Partien konnte Peter Schedlbauer auf drei volle Reihen zurückgreifen, musste aber auch weiterhin auf wichtige Akteure verzichten. Vor allem auf der Torhüter-Position muss das Trainergespann die nächsten Wochen sowohl ohne Neuzugang Christoph Müller, als auch auf Daniel Schmidt auskommen. Beide werden den Wanderers mindestens den kompletten Oktober verletzungsbedingt fehlen.
Die höhere Mannstärke machte sich jedoch nicht nur in den letzten 20 Minuten bemerkbar, in denen sich Schwarz-Gelb in den letzten Wochen zumindest ergebnistechnisch den Lohn für starke Auftritte nehmen ließ. Dem Bayernligist aus Königsbrunn bot man von Anfang an Paroli und ging bereits in der dritten Spielminute mit einem Schuss von Verteidiger Stefan Sohr in Führung, der sich auf Höhe der blauen Linie ein Herz nahm und Torhüter Donata Zukovas überraschte. Spätestens als Dennis Sturm nach einem sehenswerten Puckgewinn von Vorlagengeber Michael Dorfner das 2:0 markierte, spürte man im Polariom, dass an diesem Abend sich eine Überraschung anbahnen könnte. Davon angestachelt erhöhte der Gast aus dem schwäbischen Landkreis Augsburg das Schlagtempo und setzte sich in den letzten zehn Minuten des ersten Spielabschnitts immer mehr im Drittel der Hausherren fest. Zur Freude der mitgereisten EHC-Anhänger führte dies auch zum Erfolg. Ein vom eigenen Mann unglücklich abgefälschter Schuss von Michael Rudolph und eine Aktion von Tim Bullnheimer egalisierte die Führung der Wanderers in den letzten fünf Minuten vor dem Ertönen der Pausensirene.
Das erste Drittel legte den Grundstein für eine im weiteren Spielverlauf spannende und enge Partie, in der sich beide Mannschaften kaum einen Zentimeter Eis schenkten. Trotz der verspielten Führung ließen sich Kapitän Quirin Reichel und sein Team nicht von ihrer Spielweise abbringen und tauchten immer wieder gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf. Belohnt wurde dies schließlich mit einem Doppelschlag. Innerhalb von vier Minuten stellte zunächst Konstantin Kolb und kurz darauf Maximilian Raß den alten Spielabstand wieder her. Auch die Pinguine nahmen weiterhin eifrig am Spielgeschehen teil, scheiterten aber wieder und wieder am blendend aufgelegten Raphael Holub, der seine Leistung aus den letzten Wochen erneut bestätigte. Machtlos blieb er jedoch gegen Julian Becher, der in der 37. Spielminute seine Mannschaft wieder auf 4:3 heran brachte.
Somit war auch im Schlussabschnitt für Dramatik gesorgt. Fünf Minuten nach Wiederbeginn war im Wanderers-Lager aber erst einmal Luft anhalten angesagt, nachdem EVG-Torhüter Holub unabsichtlich aber mit voller Wucht in das eigene Tor gefahren wurde. Nach einer kurzen Behandlungspause hieß es jedoch Aufatmen. Nachdem dem klassenhöheren Gegenüber bis kurz vor Schluss kein weiterer Treffer gelang, nahm Trainer Waldemar Dietrich zweieinhalb Minuten vor Ende seinen Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Statt dem gewünschten Ausgleich sorgte Maximilian Raß mit einem Schuss aus dem eigenen Drittel für den 5:3 Endstand zur großen Freude der anwesenden Fans.
Bereits kommende Woche hat die Schedlbauer-Truppe die Möglichkeit, sich wieder gegen einen Landesligisten zu messen. Mit dem ESV Waldkirchen kommt ein Kontrahent aus der benachbarten Landesliga Gruppe 1 in das Polariom. Die Niederbayern hatten sich bereits in der Saison 2020/21 personell verstärkt und mit dem Aufstieg in die Bayernliga geliebäugelt. Trainer Ben Doucet lotste neben mehreren Perspektivspielern auch seinen kanadischen Landsmann Thomas Vézina zum ESV, der in seinem ersten und einzigen Ligaspiel gleich mit zwei Toren und zwei Vorlagen auf sich aufmerksam machte. Nach dem Saisonabbruch in der vergangenen Saison soll für Vézina jedoch noch nicht Schluss sein. Er steht auch in der aktuellen Spielzeit wieder im Aufgebot. Schaut man auf die jüngsten Neuzugänge hat sich an den Ambitionen der Crocodiles nichts verändert. Mit Andreas Gawlik und Marius Wiederer wechselt jede Menge Erfahrung vom benachbarten Deggendorfer SC nach Waldkirchen. Gawlik kann mit seinen 31 Jahren bereits knapp 400 DEL2- und über 250 Oberligapartien vorweisen und schnürte vor seiner Zeit beim DSC unter anderem für Landshut und Regensburg seine Schlittschuhe. Wiederer der wie Gawlik in Deggendorf mit dem Eishockeyspielen begann, spielte in seiner Laufbahn die meiste Zeit für seinen Heimatverein und kann auf 52 DEL2- und 248 Oberligapartien zurückblicken. Beide sind ohne Frage eine enorme Verstärkung und lassen bei den Gästen ein klares Ziel für die bevorstehende Landesligasaison erahnen. Die Crocodiles starteten erst vergangenes Wochenende in die Vorbereitung und testeten ebenfalls gegen einen Bayernligisten. Beim EC Pfaffenhofen (24.09.) setzte es eine 7:3 Niederlage. Eigentlich wollte die Mannschaft aus dem bayerischen Wald zwei Tage später in Waldkraiburg antreten. Die Partie musste jedoch abgesagt werden, da Trainer Doucet nicht genügend Spieler zur Verfügung standen.
Am kommenden Freitag treffen somit nicht nur zwei ambitionierte Landesliga-Mannschaften aufeinander, es ist zugleich auch ein erstes Kräftemessen der beiden Landesliga-Gruppen, die im regulären Spielbetrieb erst in der anschließenden Zwischenrunde miteinander verschmelzen. Spielbeginn im Polariom ist um 20:00 Uhr.
Für den Besuch der Veranstaltung ist ein gültiger Impf-, Genesenen- oder Testnachweis erforderlich. Alle Informationen zu den Corona-Schutzmaßnahmen sind auf der vereinsoffiziellen Internetseite zu finden.
(EVG/fh)
  
    
pfrontenfalconsEV Pfronten
Knapper Derbysieg für Pfronten

(BLL)  Den besseren Start erwischten am Freitag Abend im ersten Vorbereitungsspiel der Saison eindeutig die Gäste aus Lechbruck, die früh mit 0:2 in Führung gingen. Zweimal war es Matthias Erhard der in der 9. und 11. Spielminute, in Überzahl traf. Doch die Hausherren zeigten sich davon unbeeindruckt und kamen immer besser in die Partie und dementsprechend zu Chancen. Ein schönes Zuspiel von Moritz Lochbihler nutzte Johannes Friedl in der 17. Minuten zum Anschlusstreffer und Robin Wiedmann gelang noch vor der ersten Pause der 2:2 Ausgleichstreffer, der Vorbereiter war erneut Moritz Lochbihler. Im Mitteldrittel machte dann in einer ausgeglichenen Begegnung Lechbrucks kanadischer Stürmer Frederic Abraham, der drei Treffer erzielte (22./26./40. Minute) den Unterschied. Pfronten hingegen konnte lediglich durch Thomas Böck (Stammler/Weixler) ein weiteres Tor erzielen, so dass es beim Spielstand von 3:5 in den Schlussabschnitt ging. Nachdem Filip Matejka in der 45. Minute in Überzahl die Scheibe trocken in den Winkel hämmerte, war es Verteidiger Maxim Polkovnikov (Weixler) der nur knapp vier Minuten später von der blauen Linie abzog und den erneuten Ausgleich besorgte. In der 56. Spielminute krönte Moritz Lochbihler seine gute Leistung in dem er Lechbrucks Schlussmann Sean Nelson zum 6:5 überwand und die Falcons somit erstmals in Führung brachte. Diese gaben die Pfrontener nicht mehr aus der Hand und konnten durch Dennis Gröger (Matejka) noch einen weiteren Treffer zum Endergebnis von 7:5 beisteuern. Somit gingen am Ende einer unterhaltsamen und fair geführten Begegnung die Pfrontener als Sieger vom Eis. Zufrieden zeigte sich nach dem Spiel auch Trainer Josi Richter, der die Einstellung und Moral seiner Mannschaft lobte, der aber auch einige Fehler sah, die unbedingt abgestellt werden müssen.
(EVP/jk)
  
     
    

Region West

Regionalliga West - Bezirksliga Nordrhein-Westfalen - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
    
eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Erfolgreicher Start in die Pokalrunde - 6-Punkte-Wochenende

(RLW)  Nach dem Sieg gegen Wiehl, zwei Tage zuvor, konnten die Eisadler in einer spannenden Partie am Sonntagabend in Dinslaken mit 4:3  zum Erfolg kommen. Der Auswärtssieg wurde nach Spielende in der Kabine gefeiert. Das Spiel begann mit einer kurzen Abtastphase und dann gingen die Eisadler in Unterzahl durch ein tolles Break von Kevin Thau in Führung. (0:1, 9. Spielminute).
Vom frühen Rückstand angestachelt übernahmen die Hausherren nun das Kommando auf dem Eis. In der 10. Minute erzielten sie den Ausgleich (1:1) und gingen nach 17 Minuten mit 2:1 in Führung. Mit diesem knappen Rückstand ging es in die erste Drittelpause.
Im zweiten Abschnitt waren dann wieder die Eisadler am Zug. Ein gutes Überzahlspiel vollendete Neuzugang Dustin Demuth zum 2:2 Ausgleich. (34. Min.) Die Eisadler machten weiter Druck und hatten in der 38. Minute Pech, denn ein Schuss von Ben Busch traf nur den Pfosten. So ging es mit 2:2 in die 2. Pause.
Knapp 6 Minuten waren im letzten Drittel gespielt, da ließ Felix Berger im Nachschuss die Gäste jubeln (2:3). Doch nur 2 Minuten später mussten die Eisadler den erneuten Ausgleich hinnehmen (3:3).  In der 51. Minute dann ein erneutes „Tooor für Dortmund“. Kevin Thau zog clever von halbrechts aus der Drehung ab und traf zum 3:4. Das Spiel wurde danach etwas ruppiger, u.a. wurde ein Bandenscheck gegen Ted Zeitler nicht geahndet. 
Mit Glück, Geschick und einem sehr starken Keeper Lennard Brunnert machten die Eisadler den Auswärtssieg perfekt. 
Die Eisadler Dortmund zeigten trotz einiger kurzfristiger Ausfälle eine engagierte und geschlossene Mannschaftsleistung. Ein Sonderlob geht an Goalie Lennard Brunnert, der in seinem ersten Spieleinsatz im Eisadler Trikot, einige tolle Paraden zeigte. Ein großer Dank geht auch an Interimstrainer Jonas Eberl, der einen guten Job an der Bande machte.
Weiter gehts am Freitag um 20 Uhr, wenn die Eisadler im heimischen Eisstadion an der Strobelallee auf die Ratinger Ice Aliens treffen.
(EAD/tb)
  
   
neusserevNeusser EV
Eine Auswärtsfahrt der anderen Art

(RLW)  Als am Samstagvormittag bei Udo Tursas das Telefon klingelte, befand sich der Mannschaftbus des Neusser EV bereits seit zwei Stunden auf der Fahrt in den Norden Deutschlands. Der Inhalt des Telefonats stellte die gesamte Wochenendplanung auf den Kopf, denn aufgrund eines bestätigten Corona-Falles in den Reihen des ECW Sande wurden die beiden geplanten Testspiele vom Nord-Regionalligisten abgesagt.
„Die Entscheidung ist natürlich absolut richtig, die Gesundheit aller Beteiligten geht vor“, äußerte der 1. Vorsitzende des NEV Verständnis für die Sicherheitsmaßnahme. Nach der Absage war hektische Betriebsamkeit angesagt, gemeinsam mit Trainer Sebastian Geisler kontaktierte Tursas Vereine aus der Region, auf der Suche nach einem Ausweichgegner. Nach knapp einstündiger Parkplatz-Pause auf der A31 bei Walchum sprach sich die Mannschaft für eine Fortsetzung der Fahrt aus, zumal man bereits mehr als die Hälfte der Strecke hinter sich gelassen hatte. Zu diesem Zeitpunkt deutete sich schon an, dass aufgrund der Kurzfristigkeit keine sinnvolle sportliche Alternativlösung zustande kommen würde. „Es ist natürlich ärgerlich, dass damit zwei Vorbereitungsspiele entfallen sind“, fasste Geisler mit Blick auf die in zwei Wochen beginnende Meisterschaft zusammen. Dass man die Reise letztendlich in eine Sightseeing-Tour an den Wilhelmshavener Jadestrand umwidmete, und nach der sowieso geplanten Übernachtung in Sande am Sonntagvormittag die Rückfahrt antrat, bewertete der NEV-Coach dennoch auch positiv: „Die Tour war ja unter anderem als Teambuilding-Maßnahme geplant und letztendlich auch unter den veränderten Rahmenbedingungen für den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft förderlich, wobei wir diesbezüglich sowieso auf einem guten Weg sind.“ Dass es auch zwischenmenschlich innerhalb des sehr jungen Teams passt, war bei den vorherigen Trainingseinheiten und bei der Saisoneröffnung bereits zu spüren. Glücklicherweise konnte zuletzt ein weiteres Vorbereitungsspiel gegen die Grefrather EG organisiert werden, so dass am kommenden Freitag (20 Uhr) im Südpark die Generalprobe für den Meisterschaftsauftakt stattfindet.
(NEV/db)
  
    
ratingenRatinger Ice Aliens
Gelungener Start in die Pokalrunde,
Ice Aliens gewinnen gegen den TuS Wiehl mit 1:11

(RLW)  Nach dem knappen Auftaktsieg gegen die Dinslaken Kobras zeigten sich die
Ice Aliens am Sonntagnachmittag in Torlaune und besiegten die Wiehl
Penguins im Oberbergischen mit 1:11. Die Partie begann etwas zäh, ehe
die Tormaschine anlief. Bereits nach 59 Sekunden holte sich der Wiehler
Verteidiger Dannenberg mit einem Kniecheck eine 5 Minuten plus
Spieldauerstrafe ab. Die Ice Aliens konnten diese Überzahlsituation
jedoch nur zu einem Tor nutzen. Dustin Schumacher netzte auf Vorlage von
Nick Böhme und Dennis Fischbuch ein. Bis zur 13. Minute brauchten die
Gäste, um in den richtigen Flow zu kommen. Doch dann ging alles sehr
schnell. Innerhalb von drei Minuten fiel die Vorentscheidung zugunsten
der Ice Aliens. Felix Wolter mit einem Doppelschlag, Stefan Traut und
Dustin Schumacher mit seinem zweiten Treffer des Abends erhöhten auf
0:5. Das war gleichzeitig der Zwischenstand zur ersten Pause.
Nach dem Seitenwechsel gelang dem TuS Wiehl in der 29. Minute der
Ehrentreffer, der gleichzeitig die Tormaschine der Ratinger erneut
anwarf. Timothy Tanke (30.), Vincent Robach (35.) und Max Bleyer (39.)
schraubten das Zwischenergebnis auf 1:8. Das letzte Drittel begann
wieder ruhiger, erst zur Mitte des letzten Abschnitts zeigten die Ice
Aliens noch einmal ihren Torhunger. Marco Clemens in der 51. Minute,
Patrik Gogulla in der 53. und Dustin Schumacher mit seinem dritten
Treffer in der 57. Minute stellten den Endstand her.
Nach dem 3:2 Erfolg gegen die Dinslaken Kobras stehen die Ice Aliens mit
sechs Punkten und einem Torverhältnis von 14:3 an der Tabellenspitze der
Pokalrunde, dicht gefolgt von den Dortmunder Eisadlern. Auch diese
gewannen ihre bisherigen beiden Begegnungen gegen Wiehl und Dinslaken.
Das Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaften am 1.10.2021 in
Dortmund verspricht also interessant zu werden.
(RIA/uh)
  
     
    

Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
chemnitzcrashersESV Chemnitz

(RLO)  Der Start in die Regionalligasaison 21/22 verlief für uns nahezu optimal. Mit 8:2 (2:0, 5:0, 1:2) wurden die Füchse aus Weißwasser vor 535 Zuschauern vom Eis gefegt. Die Stimmung im Stadion war großartig. Überschattet wurde das Spiel nur von der Verletzung (Schädel-Hirn-Trauma) des Weißwasseraner Torhüters. Wir wünschen an dieser Stelle „Gute Besserung“!
Am kommenden Samstag spielen unsere Männer auswärts bei den Berlin Blues. Anpfiff in der Eissporthalle am Olympiastadion ist 19:30 Uhr.
(ESVC/tb)
  
   
tornadonieskyELV Niesky
Saisonstart für Tornados in Schönheide

(RLO)  Am kommenden Sonnabend starten die Tornados offiziell in die neue Regionalliga Ost – Saison 2021/2022. Die Cracks des ELV Niesky e.V. fahren an diesem Tag zu ihrem ersten Auswärtsspiel ins Erzgebirge. Anpfiff ist am 02.10.2021 um 17:00 Uhr im Wolfsbau in Schönheide. Der erste Gegner der Tornados in der Vorrunde um die Meisterschaft sind die Schönheider Wölfe und damit gleich einer der Favoriten der Liga.
Mitreisende Tornado-Fans sind in Schönheide herzlich willkommen. Sie sollten sich aber im Vorfeld über das im Stadion geltende Schutz- und Hygienekonzept informieren.
(ELVN/ew)


tornadonieskyELV Niesky
Kids Day am 09.10.2021 – Tornados suchen Nachwuchs

(RLO)  Am Sonnabend, den 09.10.2021 können erneut alle Kinder im Alter von 4 bis 8 Jahren zwischen 10:30 Uhr und 12:00 Uhr ihr Talent auf dem Eis im Eisstadion Niesky ausprobieren. Dieser Schupperkurs findet bereits zum 3. Mal statt. Unter Anleitung von Trainer Jens Schwabe, erfahrenden Übungsleitern und auch einigen Tornados können die Kids ihre ersten Schritte auf dem Eis wagen. Der Eintritt ist kostenlos. Schlittschuhe können gratis ausgeliehen werden. Nur Fahrradhelme sind mitzubringen, da auf dem Eis Helmpflicht besteht. Voranmeldungen sind nicht notwendig. Der ELV Niesky und die Stadtwerke hoffen wieder auf eine gute Resonanz. Das Bürgerhaus Niesky sorgt für das leibliche Wohl!
Aufgrund der Corona-Pandemie gelten im Eisstadion Niesky in dieser Saison wieder besondere Regeln. In jedem Fall ist das aktuelle Hygienekonzept zu beachten. Hinweise dazu finden Sie finden unter www.eislaufverein-niesky.de.
(ELVN/ew)
  
 
 
 Montag 27.September 2021 www.icehockeypage.de 
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