Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

          
 
               Nikolaus
  
   
EV Landshut
(DEL2)  Offenbar waren die Verantwortlichen erfolgreich auf der Suche nach einem neuen Trainer. Noch fehlt die offizielle Bestätigung, doch vieles deutet darauf hin, dass künftig Heiko Vogler das Kommando an der Bande des EVL übernehmen wird
 
EV Bad Wörishofen
(BLL)  Stürmertalent Noah Gaisser, der aus dem Kaufbeurer Nachwuchs hervorging, wechselt aus der Bayernliga von den Schongau Mammuts zu den Wölfen

ERC Regen
(BBZL)  Torhüter Dennis Hauser kehrt zu den Red Dragons zurück. Das 19-jährige Eigengewächs spielte zuletzt im Deggendorfer Nachwuchs
  
EV Fürstenfeldbruck
(BLL)  Verstärkung für die Defensive: Aus der Bayernliga vom EHC Waldkraiburg wechselt Verteidiger Mathias Jeske zu den Crusaders. Der 30-Jährige verfügt über reichlich Bayernliga-Erfahrung und stand auch schon in der Oberliga auf dem Eis, so wie auch in der letzten Saison, als er die Schlittschuhe für den HC Landsberg schnürte
  
ECW Sande
(RLN)  Stürmer Christian Synowiec kehrt zu den Jadehaien zurück. Der 27-jährige war zuletzt als Nachwuchstrainer bei seinem Heimatverein EC Nordhorn tätig und wird nun wieder die Schlittschuhe für den ECW schnüren und wieder zusammen im Team mit seinem Bruder Ludwig Synowiec stehen
  
Tilburg Trappers
(OLN)  Die Niederländer müssen künftig auf ihren Nr.1-Goalie Ian meierdres verzichten. Verletzungsbedingt muss der 32-Jährige seine aktive Laufbahn beenden
  
Hammer Eisbären
(OLN) Joshua Stephens wechselt von den Crocodiles Hamburg zu den Eisbären. Der 20-Jährige wechselte erst während der letzten Sommerpause aus Adendorf zu den Hanseaten, für die er 18 Spiele bestritten hat. In Hamm erhofft er sich nun mehr Eiszeit
  
Herner EV
(OLN)  Die Miners haben den Vertrag mit Stürmertalent Alexander Komov vorzeitig verlängert. Der 20-Jährige kam während der Saison 20/21 aus dem Schwenninger Nachwuchs an den Gysenberg. In der laufenden Spielzeit konnte er in bislang 17 Partien 2 Tore und 6 Assists erzielen
  
DEC Inzell
(BBZL)  Die Falken können einen namhaften Neuzugang präsentieren. Neu im Team ist ab sofort der österreichische Stürmer Manuel Rosenlechner. Der 25-Jährige spielte zuletzt in der Alps Hockey League für den Kitzbüheler EC
  
EV Aich
(BBZL)  Der Stürm des EVA erhält Verstärkung. Nach über zehn Jahren kehrt Stürmer Patrick Korn zurück. Zwischenzeitlich spielte der 32-Jährige für den EV Dingolfing und in Nordamerika
  
ECW Sande
(RLN)  Die Jadehaie haben ihre Offensive mit Marc Meinhardt verstärkt. Der 38-jährige routinierte Stürmer wechselt von den Harsefeld Tigers zum ECW. Ausserdem kommt Torhüter Maksim Jar von den Weserstars Bremen nach Sande
  
Adendorfer EC
(RLN)  Die Heidschnucken haben ihren Trainer Andris Bartkevics mit sofortiger Wirkung freigestellt. Das Training übernehmen zunächst Matthias Hofmann und Falko Kucharek
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Die Fischtown Pinguins kooperieren künftig mit den Hannover Indians. Im Rahmen der Vereinbarung werden Verteidiger Nick Aichunger und Stürmer Robin Palka mit einer Föderlizenz für Bremerhaven ausgestattet
  

     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 24.Oktober 2021

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 23 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
pennydelDeutsche Eishockey Liga
Spiel zwischen Augsburger Panther und Iserlohn Roosters heute Abend abgesagt

(DEL)  Das für den heutigen Sonntag (24.10.21, 19.00 Uhr) angesetzte Spiel der PENNY DEL zwischen den Augsburger Panther und den Iserlohn Roosters kann nicht stattfinden. Grund ist eine am späten gestrigen Abend behördlich angeordnete Corona-Quarantäne für einen Spieler sowie Isolation für 16 weitere Spieler der Iserlohn Roosters. Über die Nachholung des Spiels wird in den nächsten Tagen entschieden.
(DEL/kk)
  
    
Iserlohn RoostersIserlohn Roosters
Iserlohn Roosters in häuslicher Isolation – Spiel in Augsburg kann nicht stattfinden

(DEL)  Nach turbulenten 24 Stunden müssen die Iserlohn Roosters am heutigen Sonntagmorgen bekanntgeben, die Reise zum heutigen Auswärtsspiel bei den Augsburger Panthern nicht antreten zu können. Grund waren ein positiver PCR-Test und zahlreiche Spieler, die bereits am Samstagmorgen Symptome einer Corona-Erkrankung aufwiesen. Die Folge ist eine am späten gestrigen Abend behördlich angeordnete Corona-Quarantäne für den betreffenden Spieler sowie Isolation für alle weiteren Akteure. Über die Nachholung des Spiels wird in den nächsten Tagen entschieden.
Aber der Reihe nach: Gemäß Testprotokoll der PENNY DEL unterzog sich der komplette Tross der Sauerländer vor der planmäßigen Abreise am Samstag einem Schnelltest, bei dem zunächst zwei positive Ergebnisse auftraten. Bei weiteren Testungen konnte einer dieser Tests falsifiziert werden, allerdings lag am Abend ein positives PCR-Testergebnis eines anderen Spielers vor.
Darüber hinaus zeigten weitere Spieler Symptome einer Corona-Infektionen, obwohl ihre Schnelltests negativ ausfielen. „Insbesondere die Tatsache, dass nach dem Spiel am Donnerstagabend keinerlei Beschwerden auftraten und dass wir dann am Samstag mehrere Spieler mit Symptomen hatten, hat alle Alarmglocken schrillen lassen“, merkt Christian Hommel, sportlicher Leiter der Sauerländer, an. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt wurde für den betreffenden Spieler umgehend Quarantäne angeordnet, für den Rest des Kaders bis zum Erhalt der Ergebnisse einer vollständigen PCR-Testung aus einem zertifizierten Labor häusliche Isolation angeordnet. Diese Ergebnisse liegen frühestens am Montag vor, sodass die Durchführung der Partie in Augsburg nicht möglich ist.
„Wir dürfen nicht vergessen, dass unsere Jungs keine Maschinen sind, sondern auch Angehörige und Freunde zuhause haben, um die sie sich sorgen. Wir haben jetzt in München und Düsseldorf gesehen, wie schnell es gehen kann und sind sehr froh, dass die entsprechenden Maßnahmen getroffen wurden“, erklärt Christian Hommel.
(IR/fd)
  
    
evfuessenEV Füssen
Füssen bleibt mit einem 3:2 auch gegen Deggendorf siegreich

(OLS)  Mit großem Einsatz hat der EV Füssen nach Memmingen auch dem nächsten Favoriten am Kobelhang ein Bein gestellt. Mit 3:2 (0:0, 2:0, 1:2) wurde der Deggendorfer SC in einer spannenden und von vielen Torchancen auf beiden Seiten geprägten Partie besiegt. Die besten Zutaten zum gelungenen Füssener Siegesmenü hießen dabei Benedikt Hötzinger, Eric Nadeau und Johannes Krauß. In einem äußerst fairen Spiel mit insgesamt nur zwei Strafzeiten war das Mitteldrittel entscheidend, in dem die Gäste immer wieder am starken Füssener Schlussmann scheiterten und mit zwei Treffern in Rückstand gerieten.
Durch die Ausfälle von Marc Besl, Andrei Taratukhin, Dejan Vogl und Marc Sill trat der EVF nur mit drei Blöcken an, die aber sehr kompakt spielten und mit großem Einsatz verteidigten. Nach vorne konnten zudem immer wieder Nadelstiche gesetzt werden. Im ersten Abschnitt war der DSC die spielbestimmende Mannschaft und Füssen eher in der Defensive zu finden. Bis auf einen Alleingang von Jure Sotlar, den Benedikt Hötzinger entschärfte, hatten aber die Schwarz-Gelben die besseren Chancen. Im einzigen Überzahlspiel traf Marco Deubler den Pfosten; Eric Nadeau, Leon Dalldush und wieder Deubler verpassten aussichtsreich.
Im Mitteldrittel waren zweieinhalb Minuten gespielt, als der 18-jährige Johannes Krauß ein tolles Zuspiel zum 1:0 in die Maschen setzte. Und Eric Nadeau hätte sofort nachlegen können, scheiterte aber an der Latte. Danach drängte Deggendorf auf den Ausgleich, hatte diesen auch mehrmals auf dem Schläger, scheiterte jedoch immer wieder am überragend haltenden Hötzinger im EVF-Tor oder zielte knapp vorbei. Einmal rettete auch hier das Gestänge. Mitten in die Drangphase der Niederbayern hinein konterte der EVF und wieder war es Johannes Krauß, der Ex-Nationaltorhüter Timo Pielmeier zum 2:0 überwand. Auch hier wäre beinahe ein Doppelschlag geglückt, der Alleingang von Leon Dalldush wurde aber im letzten Moment noch gestoppt.
In den Schlussabschnitt starteten die Füssener stark, hatten durch Marco Deubler gleich eine Großchance. Es war Kapitän Eric Nadeau, der eine Kombination kurz darauf zum 3:0 abschloss. In der Folge war vom Gästeteam offensiv nicht mehr viel zu sehen, während der EVF gleich mehrmals dem vierten Treffer nahe war. Samuel Payeur mit einem Bauerntrick, Julian Straub auf das kurze Eck, Johannes Krauß aus kurzer Distanz, das 4:0 lag in der Luft. Stattdessen nutzte der DSC einen seiner wenigen Angriffe in dieser Phase durch einen Schlagschuss von Verteidiger Grossrubatscher zum 3:1. Nun wurde es noch einmal spannend, zumal Payeur bei einem Break knapp an der Vorentscheidung scheiterte, auf der anderen Seite Nicolas Sauer drei Minuten vor Spielende mit seinem Bauerntrick das 3:2 erzielte. Bis auf einen knapp verpassten Nachschuss hatte Deggendorf aber nicht mehr die Chance auf den Ausgleich, dafür verteidigte der EVF zu gut. Sinnbildlich dafür war die Szene, als der 47-jährige Kapitän Nadeau in der letzten Minute mit einem Hechtsprung die Scheibe aus dem Drittel beförderte. Ein großer Kampf des Füssener Teams wurde mit drei am Ende verdienten Punkten belohnt.
(EVF/mil)
  
    
ecdcmemmingenECDC Memmingen
Führung verspielt: Memmingen unterliegt in Regensburg

(OLS)  Der ECDC Memmingen musste gegen die Eisbären Regensburg eine äußerst bittere Niederlage einstecken. Nach einer 4:0 Führung unterlag man den Gastgebern, auch dank einer Flut an Strafzeiten, am Ende mit 4:6. Am Sonntag kommt Passau zum Heimspiel in die Maustadt.
Mit dem wiedergenesenen Milan Pfalzer hatten die Memminger die Partie im ersten Drittel voll unter Kontrolle. So ging man bereits in den ersten zwanzig Minuten durch die Tore von Alec Ahlroth, Sergei Topol und Jaro Hafenrichter mit 3:0 in Führung. Auch im zweiten Drittel ging es gut weiter, so baute Linus Svedlund mit einem satten Abschluss die Führung auf 4:0 aus. Doch das große Manko blieben weiterhin die vielen Strafzeiten. Summiert betrachtet, spielte man fast ein ganzes Drittel lang in Unterzahl und das wurde von den eingespielten Eisbären bestraft. Der EVR brachte das Spiel innerhalb kürzester Zeit ins Wanken. Durch die Treffer von Ontl, Weber und Heger stand es zum Ende des zweiten Drittels nur noch 3:4. Im letzten Drittel agierten die Indianer teils weiterhin unkonzentriert und die undisziplinierte Spielweise im Spiel der Memminger zog sich weiter durch die letzten zwanzig Minuten in der Donau-Arena. Die Domstädter waren nun beflügelt und stellten das Spiel völlig auf den Kopf. Zunächst durch den Ausgleichstreffer von Andrew Schembri und dann durch den Eisbären-Topscorer Nikola Gajovsky, der mit seinen zwei Treffern das Spiel mit 6:4 für den EV Regensburg entschied.
Eine sehr bittere Niederlage, aus der es für das Team von Sergej Waßmiller zu lernen gilt. Bereits am Sonntag gibt der nächste Gegner seine Visitenkarte am Hühnerberg ab. Mit den Passau Black Hawks wartet auf die Indians ein weiterer unangenehmer Gegner, gegen den der ECDC aber unbedingt wieder in die Siegesserie gelangen möchten. Spielbeginn ist um 18:00. Karten sind online verfügbar.
(ECDCM/mfr)
  
    
saalebullshalle04Saale Bulls Halle
KAI SCHMITZ muss Karriere beenden! 

(OLN)  Es war einer der weiteren ungezählten   Versuche in den zurückliegenden Wochen, bei   dem Kai Schmitz für sein Comeback   arbeitete.  Immer den Wunsch vor Augen, in   Kürze auf das Eis zurückzukehren. Doch am   Dienstagnachmittag, etwas mehr als zwei     Wochen nach seinem 535. Spiel für die Saale   Bulls und 16 Jahre nach seiner ersten Partie   für die Händelstädter, dann die   niederschmetternde Erkenntnis: „Das   war’s,   meine Karriere ist vorbei.“ Ein   Entschluss,   den  der Verteidiger, ob des   Wissens um die   Alternativlosigkeit   anschließend in kleiner   Runde, emotional   sichtlich angefasst,   bekanntgab. Ein bitterer   Moment für Schmitz,   sich das abrupte Ende seiner Profilaufbahn eingestehen zu müssen. Aber zu groß waren die chronisch gewordenen Schmerzen im Knöchel. „Mein Körper ist hinüber, ich werde wohl mit den Schmerzen leben müssen“, so die Selbsteinschätzung des 36-Jährigen, der sich 20 Jahre lang in den Dienst seiner Mannschaften stellte und dabei den Großteil seiner Karriere bei den Saale Bulls verbrachte.
(MECH/nsb)
  
    
icedragonsherfordHerforder EV
Herford bricht im Schlussdrittel ein - Ice Dragons unterliegen Saale Bulls mit 2:8

(OLN)  Deutliche Niederlage – der Herforder Eishockey Verein verlor das Heimspiel gegen die Saale Bulls Halle nach zwei ordentlichen Dritteln noch mit 2:8 (0:1/2:2/0:5) und ist somit im dritten Spiel nacheinander ohne Punktgewinn geblieben. Bereits die Vorzeichen standen für die Ice Dragons nicht gut. Neben Dennis Schütt fehlten mit Christoph Koziol, Jörn Weikamp, Daniel Bartuli und Kieren Vogel vier weitere Spieler, zudem plagten sich mehrere Akteure des HEV unter der Woche mit Erkältungen. Zu allem Überfluss verletzte sich Goalie Philip Lehr beim Spielstand von 1:1 am Knöchel, versuchte zunächst weiterzuspielen, musste sich dann jedoch mit Schmerzen auswechseln lassen, womit Pascal Lorenz seine Oberligapremiere gab.
Im ersten Spielabschnitt fanden beide Teams zunächst nur schwer ins Spiel. Ungenauigkeiten im Spielaufbau sorgten dafür, dass Torchancen Mangelware blieben. Eine der wenigen Gelegenheiten nutzte Michael Fomin in der 12. Minute zur Hallenser Führung, womit es auch ein erstes Mal in die Kabinen ging.
Herford begann das Mitteldrittel mit viel Druck und erzielte in der 22. Minute durch Björn Bombis den verdienten Ausgleichstreffer. Die Ice Dragons blieben weiterhin gefährlich und forderten nun die Saale Bulls. Doch die Gäste aus Halle befreiten sich wieder und fanden in den Spielrhythmus zurück. Mehrfach zeichnete sich Philip Lehr im Tor der Ice Dragons aus, verletzte sich jedoch bei einer Abwehraktion in der 29. Minute. Nach einer Behandlungszeit biss der Herforder Goalie noch einmal auf die Zähne doch bereits wenige Augenblicke später wurde deutlich, dass sich Lehr nur unter Schmerzen bewegte. Die Saale Bulls nutzten die Gelegenheit und zogen innerhalb von 60 Sekunden durch Treffer von Finn Walkowiak (30.) und Joonas Niemelä (31.) auf 3:1 davon. Philip Lehr musste nun erkennen, dass es für ihn an diesem Abend nicht mehr weitergehen würde und machte das Tor für Pascal Lorenz frei. Der 19jährige Nachwuchsmann stand auch sofort im Blickpunkt des Geschehens, hielt sein Team jedoch weiterhin im Spiel. Eine Minute vor der Pausensirene gelang Elvijs Biezais der 2:3-Anschlusstreffer, wodurch noch einmal Hoffnung bei den Ice Dragons aufkeimte.
Im Schlussabschnitt zeigte sich jedoch einerseits die Klasse der Saale Bulls Halle, andererseits ließen die Kräfte bei den angeschlagenen Gastgebern mit zunehmender Spielzeit nach. Patrick Schmid sorgte unmittelbar nach Beginn des dritten Durchgangs mit seinem Treffer für das 4:2 und als die Schlussphase der Begegnung anbrach, hatten die Hallenser leichtes Spiel. Nochmals Patrick Schmid (49.), Michael Fomin mit seinem zweiten Treffer (51.), Dennis Gulda (54.) in Überzahl und schließlich Joonas Niemelä sorgten für einen hohen 8:2-Auswärtserfolg, mit dem sich Halle an die Tabellenspitze der Oberliga Nord setzte.
„Für uns geht es jetzt darum, dass sich die angeschlagenen Spieler bis Sonntag erholen und dann müssen wir den Fokus auf die nächste Begegnung in Hamburg richten und irgendwie drei Reihen aufbieten“, blickte Chefcoach Michael Bielefeld bereits auf das schwierige Auswärtsspiel bei den Crocodiles am Sonntag um 16.00 Uhr.
Mit der Niederlage ist der Herforder Eishockey Verein erstmals in dieser Saison in die PlayDown-Region abgerutscht und wird nun versuchen müssen, möglichst schnell wieder zu punkten, um den Kontakt zu den PrePlayOff-Plätzen in der frühen Phase der Saison weiterhin zu halten.
(HEV/som)


icedragonsherfordHerforder EV
Ice Dragons im Duell mit den Crocodiles Hamburg - Herfords Personalsituation weiterhin angespannt

(OLN)  Kämpfen und alles geben – der Herforder Eishockey Verein reist zum nächsten Spiel der Oberliga Nord am heutigen Sonntag zu den Crocodiles Hamburg. Wenn um 16.00 Uhr im Eisland Farmsen das erste Bully ansteht, gilt es für die Ice Dragons von der ersten Sekunde an dem Gastgeber mit viel Kampf alles abzuverlangen. Zwar kehren mit Daniel Bartuli und Jörn Weikamp zwei Spieler in den heutigen Kader zurück, die am vergangenen Freitag noch passen mussten, jedoch hat sich mit Philip Lehr ein weiterer Akteur in die Verletztenliste eingereiht. Beim Herforder Goalie stehen am Montag weitere Untersuchungen an, die Aufschluss über die Schwere seiner Verletzung geben sollen. Die Nummer 93 der Ostwestfalen musste im Spiel gegen die Saale Bulls ausgewechselt werden, nachdem er zuvor ein starkes Spiel gezeigt hatte.
Somit muss das Team von Chefcoach Michael Bielefeld enger zusammenrücken und wird sehr viel Wert auf Kompaktheit in der Verteidigung legen, um den Krokodilen möglichst wenig Entfaltungsmöglichkeiten zu geben.
Die Gastgeber fanden zunächst nur schwer in die Saison, scheinen nun jedoch besser in den Rhythmus gefunden zu haben. Mit 12 Punkten nehmen die Crocodiles inzwischen Platz 7 der Tabelle ein und wollen versuchen den Kontakt zu den PlayOff-Plätzen herzustellen. Zuletzt gab es allerdings eine 5:6-Niederlage bei den Rostock Piranhas nach Verlängerung und die Mannschaft von Coach Henry Thom wird alles geben, um sich die vergebenen Punkte am heutigen Sonntag zurückzuholen.
Den Herforder Ice Dragons stehen 60 Minuten mit Kampf um jeden Zentimeter Eis bevor, wenn man in Hamburg bestehen will und den Crocodiles Punkte abnehmen möchte. Auch die mitreisenden Fans werden ihrer Mannschaft wieder lautstark den Rücken stärken und helfen.
(HEV/som)
  
    
hernerev2007Herner EV
Tomi Wilenius trifft dreifach beim Heimsieg gegen Hamm!

(OLN)  Der Herner EV hat das Heimspiel gegen die Hammer Eisbären mit 7:3 (1:0/3:2/3:1) für sich entschieden und konnte durch den Sieg auf den zweiten Tabellenplatz klettern. Der 18-jährige Finn Becker feierte dabei sein Debüt im HEV-Gehäuse in der Oberliga Nord.
Danny Albrecht standen dabei drei komplette Reihen zur Verfügung. Keeper Björn Linda wurde noch geschont, wird aber am Sonntag bei den Saale Bulls aus Halle wieder dabei sein. Direkt das erste Powerplay nutzten die Herner zum 1:0 durch Denis Fominych, doch richtig überzeugen konnte der HEV nicht.
Daran sollte sich auch im zweiten Abschnitt nichts ändern. Sebastian Moberg erzielte im Powerplay seinen ersten Treffer im grün-weiß-roten Dress, doch Hamm blieb immer wieder gefährlich und gestaltete die Partie auch in den zweiten 20 Minuten offen. Chris Schutz markierte das 2:1 und auch nach dem Treffer zum 3:1, durch Tomi Wilenius, kam Hamm wieder zurück ins Spiel. Erst Wilenius‘ zweites Tor, nach schönem Querpass von Robert Peleikis brachte Ruhe ins Herner Spiel und eine 4:2-Führung nach 40 Minuten.
Im Schlussabschnitt wurde das Spiel der Gastgeber dann deutlich gefälliger und auch vor dem Tor konsequenter. Denis Fominych erzielte seinen zweiten Treffer des Abends, Tomi Wilenius, nach tollem Pass von Nils Liesegang, sogar sein drittes Tor. Für den Schlusspunkt war dann Christoph Ziolkowski zuständig.
„Ich freue mich für Sebastian Moberg, Denis Fominych und auch Christoph Ziolkowski, dass sie alle drei ihre ersten Saisontore gemacht haben“, hob der HEV-Coach nach dem Spiel das Positive hervor. „Die ersten beiden Drittel waren sehr durchwachsen, im letzten Abschnitt lief es dann etwas besser“, so das abschließende Fazit von Danny Albrecht.
Am Sonntag geht es für die Miners zum Topspiel nach Halle. Herne ist aktuell Tabellenzweiter, die Bulls stehen auf Rang eins der Tabelle. Bully im Sparkassen-Eisdom ist am Sonntag um 18.15 Uhr.
(HEV/ms)
  
   
rostockpiranhasRostocker EC
Piranhas 6:5 nach Verlängerung gegen die Crocodiles Hamburg

(OLN)  Es war am Freitagabend in den eigenen vier Wänden nach dem 7:5 gegen Herdorf der zweite Sieg in Folge in der Oberliga Nord, und ausgerechnet der frisch verpflichtete Jesse Dudas erzielte das entscheidende Tor!
Zusätzlich zu den bekannten Verletzten auch ohne den erkrankten Verteidiger Lukas Lenk angetreten, kam der REC nach beiderseits verhaltenem Beginn der Führung nahe (5. Justin Maylan daneben, 9. August von Ungern-Sternberg über das Tor), ehe relativ überraschend durch einen Schuss in den Winkel das 0:1 fiel, nachdem sich die Gäste das erste Mal richtig im Spielfeld-Drittel der Ostseestädter festgesetzt hatten. Bereits kurz darauf wäre fast in Unterzahl der Ausgleich gefallen, doch scheiterte Tom Pauker mit Konter am Crocodiles-Keeper Kai Kristian (15.).
Nur 25 Sekunden nach Beginn des Mitteldurchgangs aber klappte es: 1:1 durch Maximilian Herz! Nach dem erneuten Rückstand traf August von Ungern-Sternberg mit einem Schlagschuss unter die Latte zum 2:2. Die Hamburger jedoch gingen zum dritten Mal in Führung, erzielten ganze vier Sekunden vor Ablauf des zweiten Drittels per Konter das 2:3.
Ausgleich Nummer drei durch Lukas Koziol (47.) – und dann zog erstmals der REC in Front: August von Ungern Sternberg schoss das 4:3 (54.)! Der Deutsch-Amerikaner erhöhte auch auf 5:3. Die Gäste schafften in einem starken Drittel der Rostocker trotzdem noch das 5:5.
Aber dann traf ausgerechnet Neuzugang Jesse Dudas in seinem ersten Spiel gleich zum Beginn der maximal fünfminütigen Verlängerung in Überzahl zum 6:5!
Trainer Chris Stanley freute sich sehr und sagte: „Wir hatten als Mannschaft einen richtig guten Tag. Vor allem konnten wir uns im letzten Drittel steigern und wichtige Treffer machen. Das 6:5 von Jesse Dudas war dann ein richtiger NHL-Schuss. Das ist es, wofür man so einen Spieler holt. Ich möchte heute die Leistung von August von Ungern-Sternberg hervorheben. Die Freude über die zwei Punkte überwiegt gegenüber dem, dass wir kurz vor Schluss noch drei Punkte einbüßten.“ 
(NNN/at)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
erscambergERSC Amberg
ERSC-Löwen knacken den nächsten Favoriten - Last-Minute-Sieg gegen Miesbach

(BYL)  Der ERSC Amberg sorgte erneut für eine dicke Überraschung: Am Freitagabend besiegten die Wild Lions mit dem TEV Miesbach einen weiteren Favoriten der Eishockey-Bayernliga. 46 Sekunden vor dem Ende gelang Brett Mennear der entscheidende Treffer zum 5:4-Erfolg der Heilman-Truppe vor über 500 begeisterten Zuschauern. Danach hatte es allerdings über weite Strecken nicht ausgesehen, denn noch acht Minuten vor dem Ende lagen die Gastgeber zurück. Miesbach war teilweise hochüberlegen, scheiterte aber zumeist am herausragenden Amberger Torhüter Timon Bätge. Ebenfalls als Matchwinner kann sich Ryan Murphy fühlen, denn der US-Stürmer war an allen ERSC-Treffern direkt beteiligt.
Murphy hatte schon nach 50 Sekunden die erste gute Chance für Amberg, aber nur Augenblicke später lag Miesbach in Führung. Alexander Kirsch traf für die Gäste und nur kurz darauf erhöhte Michael Grabmeier auf 0:2 für die spielbestimmenden Oberbayern. Der ERSC machte es in dieser Phase dem Favoriten zu einfach, war nicht konsequent genug. Miesbach blieb überlegen und Bätge unter Dauerbeschuss. Erst langsam fingen sich die Gastgeber. Youngster Leon Hartl verwertete dann aber einen gelungenen Spielzug zum 1:2. Amberg konnte sich nun mehr und mehr aus der Umklammerung befreien, hatte dann auch Überzahlmöglichkeiten. Die erste noch ohne Wirkung, aber die nächste führte zum 2:2-Ausgleich durch Murphy.
Der Mittelabschnitt war ereignisreich, vor allem in der Amberger Verteidigungszone, aber torarm. Das lag in erster Linie an Bätge, der sein Team vor Schlimmerem bewahrte. Das 2:3 nach einem unnötigen Scheibenverlust seiner Vorderleute konnte aber auch er nicht verhindern. Amberger Chancen blieben in der Anzahl überschaubar, durch Felix Köbele, Shawn Campbell und Mennear aber durchaus erfolgversprechend.
Regelrechte Dramaturgie bot das Schlussdrittel, in dem Murphy nach nur 90 Sekunden ausgleichen konnte. Der ERSC wirkte nun konsequenter und konzentrierter, dennoch legte Miesbach erneut vor. Beim Schuss des Kanadiers Patrick Asselin war Bätge im Amberger Tor die Sicht versperrt. Aber „Aufgeben“ war an diesem Abend aus dem Amberger Vokabular gestrichen. Die Löwen mobilisierten die letzten Kräfte und schafften das Unmögliche. Zunächst sorgte erneut Hartl für den 4:4-Ausgleich und in der Schlussminute staubte Mennear zum 5:4 ab. Da half es auch nicht mehr, dass Miesbach die restliche Zeit den Torhüter zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahm. Nach dem Spielverlauf war das Resultat sicherlich etwas glücklich, aber aufgrund des nimmermüden Einsatzes der Löwen nicht unverdient. ERSC-Coach Dan Heilman lobte hinterher besonders seinen Torhüter: „Timo war ganz stark, hat uns im Spiel gehalten – aber die Mannschaft hat insgesamt einen tollen Charakter gezeigt“. Gästetrainer Michael Baindl war verständlicherweise enttäuscht: „Wir waren super ins Spiel gekommen, aber wir geben zurzeit Gegentore zu einfach her. Wir müssen kapieren, dass jeder Gegner gegen uns alles raushaut“. 
(ERSCA/js)
  
    
ESC KemptenESC Kempten
Bittere Niederlage - ESC Kempten verliert durch ein Last Minute Tor mit 5:6 gegen die EA Schongau

(BYL)  Der Dritte Platz hat gewunken, mit einem Sieg über die Mammuts hätte man an ihnen und Peißenberg vorbeiziehen können. Und trotz ständiger Führungswechsel in der Partie sah es bis 6 Minuten vor Spielende auch danach aus. Doch ein 5:4 Vorsprung ist im Eishockey viel zu knapp um ihn sicher zu verwalten. Schongau wollte dieses Spiel gewinnen und blieb bis zur letzten Sekunde bissig und gefährlich. Und schaffte es auch durch zwei späte Tore in der 55 Minute und 48 Sekunden vor Spielende das Spiel ein letztes Mal zu drehen und drei Punkte aus dem Allgäu zu entführen. Gästecoach Rainer Höfler war auch entsprechend zufrieden mit seinem Team: „Wir haben heute nicht aufgegeben, meine Mannschaft hat bis zum Ende gekämpft eine super Moral bewiesen und alles richtig gemacht“
Über 60 Minuten war es letztendlich auch ein verdienter Sieg der Schongauer, bei den Gästen stachen vor allem die beiden Kontingentspieler Tomanek und Lavalle heraus. Die Sharks dagegen konnten am Freitagabend nicht zu 100% an die Leistungen aus den letzten drei Spielen anknüpfen. Zudem hatte man im Abschluss trotz guter Chancen immer wieder Pech, während die Gäste ihre Großchancen eiskalt ausnutzten. Kemptens Trainer Carsten Gosdeck gab sich nach dem Spiel kämpferisch bezüglich der schweren Spiele am kommenden Wochenende gegen Waldkraiburg und in Grafing gegen Klostersee.
„Wir werden das Spiel aufarbeiten, uns auf das nächste Wochenende vorbereiten und auf jeden Fall Punkte einfahren.“
(ESCK/th)
  
   
ehcpinguinekoenigsbrunnEHC Königsbrunn
Königsbrunn ringt die Miners nieder

(BYL)  Mit 4:3 gewinnt der EHC Königsbrunn die hochspannende Partie gegen die „Miners“ des TSV Peißenberg. Dabei präsentierten sich die Gäste als der erwartet schwere Gegner, der bis zum Schluss die Begegnung offenhielt.
Die Voraussetzungen vor Beginn waren denkbar schlecht für die Brunnenstädter, denn von den Spielern in Quarantäne konnte sich nach der Corona-Zwangspause kein einziger freitesten. So standen dann Coach Andy Becher gerade mal 15 Feldspieler und die beiden Goalies Žukovas und Kring zur Verfügung.
Doch der EHC startete mit viel Selbstbewusstsein in die Partie und legte gleich einen perfekten Start hin. Nach gerade mal drei Spielminuten zappelte der Puck schon im Tor der Gäste. Jakub Bitomsky bediente mit einem feinen Pass Tim Bullnheimer, der dann zur frühen 1:0 Führung einschob. Die Brunnenstädter präsentierten sich konzentriert und agierten clever in den ersten Minuten. Peißenberg tat sich schwer gegen die Gastgeber, kam aber immer besser in die Partie und hatte einige Gelegenheiten. Doch den nächsten Treffer erzielten die Königsbrunner, Jakub Bitomsky netzte dieses Mal selbst ein und erhöhte auf 2:0 für den EHC. Mit diesem Ergebnis gingen beide Mannschaften in die Pause.
Im mittleren Spielabschnitt zeigten die Brunnenstädter weiterhin eine gute und geschlossene Mannschaftsleistung, kassierten aber in der 32. Spielminute in Überzahl einen Gegentreffer nach schön vorgetragenem Konter der Miners. Die Freude der Gäste währte aber nur kurz, denn eine Minute später sorgte Jakub Bitomsky mit seinem zweiten Treffer für den alten zwei Tore Abstand. Peißenberg erhöhte jetzt die Schlagzahl, die Partie wurde härter. Kurz vor der zweiten Pause kam es dann zu einer wilden Rangelei, nachdem Julian Becher nach einem rüden Bandencheck verletzt am Boden liegen blieb. Danach saßen einige Spieler beider Teams auf der Strafbank, bis Drittelende fielen aber keine Treffer mehr.
In den letzten 20 Spielminuten erwischte der EHC wieder den besseren Start und erhöhte durch Hayden Trupp in doppelter Überzahl auf 4:1, doch nur eine Minute später verkürzten die Gäste auf 4:2. Peißenberg war jetzt die spielbestimmende Mannschaft und erarbeitete sich klare Torchancen, scheiterte aber immer wieder am hervorragend aufgelegten Königsbrunner Goalie Žukovas. Acht Minuten vor Spielende musste er aber doch noch einmal hinter sich greifen, als Dominic Krabbat den Anschlusstreffer erzielte. Der EHC beschränkte sich nun auf die Defensive und kam kaum noch zu entlastenden Angriffen. Doch die Zeit lief gegen die Gäste, die sich kurz vor Spielende eine Strafzeit einfingen. Am Ende hielt die Führung für Königsbrunn, die ein wenig glücklich, aber aufgrund der starken Leistung in den ersten beiden Drittel verdient war.
Der EHC Königsbrunn holt sich dank einer starken Leistung in den ersten 30 Spielminuten drei Punkte gegen einen favorisierten Gegner, auch wenn gegen Spielende die Kräfte nachließen. Die Mannschaft hat Charakter gezeigt und trotz ausgedünntem Kader einen weiteren Schritt nach vorne gemacht.
EHC-Coach Andy Becher war nach dem Spiel sehr zufrieden mit der Leistung: „Die Voraussetzungen vor der Partie waren denkbar ungünstig, weil wir bis kurz vor Anpfiff nicht wussten, ob der ein oder andere Spieler doch noch in den Kader zurückkehrt. Wir haben eine Hälfte des Spiels gut agiert und sind im ersten Drittel sehr gut und diszipliniert aufgetreten, Ab der Mitte des zweiten Drittels wurde die Partie physisch härter, da wurde es dann schwieriger für uns, vor allem weil der Gegner dann mit zwei Reihen gespielt hat. Wir haben versucht, konsequent mit drei Reihen zu spielen, außer in den Spezialteams. Im letzten Drittel ist uns ein wenig der Dampf ausgegangen, wir hatten aber den Vorteil der Führung. Am Schluss sind wir voll mit den drei Punkten zufrieden, es hätte aber auch anders ausgehen können. Die Mannschaft hat großartige Moral bewiesen und sich in Schüsse hineingeworfen, Gratulation an das Team!“
(EHCK/hp)
  
    
TSVPeissenbergTSV Peißenberg
Miners mit empfindlicher Niederlage in Königsbrunn

(BYL)  Da hat sich die Mannschaft vom TSV Peißenberg, selbst um die drei Punkte gebracht, die eigentlich fest, eingeplant waren. Planen kann man aber in der Bayernliga nichts. Nur wenn du 60 Minuten Eishockey spielst, kannst du auch in Königsbrunn etwas mitnehmen. Die Warnung war da, vor dem Spiel, am Freitagabend. Es kommt immer wieder vor, dass Mannschaften, wie Königsbrunn, die zwar hinten drinstehen und gerade aus einer Zwangspause kommen, noch mehr zusammenrückt. Vier Spieler fehlten gegen die „Miners“ auch aus. Aufgrund der Coronafälle, im Lager des EHC.
Das erste und zweite Drittel der „Miners“, war bisher die schwächste Leistung dieser Saison. Noch schmerzlicher als diese Niederlage, war aber die schwere Verletzung von Manuel Singer, der sich die Bizepssehne abriss und vermutlich mehrere Monate fehlen wird. Wir wünschen Manuel, gute Besserung und das er wohlgenesen, zurückkommt.
Es waren viele Abspielfehler, die den „Miners“, das Leben schwer machten, auch weil man zu wenig Schlittschuhgelaufen ist, war am Ende Königsbrunn, auch der verdiente Sieger.
In der 3. und 20. Minute waren es Tim Bullnheimer und Jakub Bitomsky die eine 2:0 Führung nach dem ersten Drittel für Königsbrunn, perfekt machten.
Im zweiten Drittel versuchten die Peißenberger immer wieder anzulaufen, aber auch das nötige Scheibenglück fehlte. Was aber wieder positiv gelaufen ist, ist das Unterzahlspiel der „Miners“, dort nutzte Dominic Krabbat auf Zuspiel von Tomas Rousek, einen Konter zum Anschlusstreffer, in der 33. Minute. Nur 49 Sekunden später, reagierte der EHC, mit dem 3:1, erneut durch Jakub Bitomsky.
Im letzten Abschnitt nutzte Hayden Trupp, seine Chance, bei 5gegen3 Überzahl, zum 4:1 für die Gastgeber. Nach aufopferungsvollen letzten 10 Minuten in diesem Spiel und zwei Toren von Martin Andrä und Dominic Krabbat, reichte es am Ende nicht aus, um noch zählbares mitzunehmen.  
Jetzt ist man am Sonntag ein bisschen dazu verdammt, zu gewinnen, wenn man dieses Wochenende, wenigstens noch mit drei Punkten abschließen möchte. Wenn man da anknüpft, wo man gegen Königsbrunn aufgehört hat, dann sollte auch einem Sieg nichts im Wege stehen.
Zu Gast ist der EC Pfaffenhofen, um 17:30 Uhr in der heimischen Eissporthalle.
Wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung unserer Zuschauer.
(TSVP/as)
  
    
loewenwaldkraiburgEHC Waldkraiburg
13 Tore-Spiel gegen Erding endet zu Ungunsten der Löwen

(BYL)  Ein Eishockeyabend zum schnell wieder vergessen endete am Freitag gegen den TSV Erding. Zwar gab es auch in dieser Bayernliga-Partie aufschlussreiche Erkenntnisse zu gewinnen, doch bringen Erkenntnisse – und wenn sie noch so gut sind – keine Punkte in der Tabelle für den EHC Waldkraiburg.
Dabei startete das Spiel sehr vielversprechend für den EHC Waldkraiburg. Praktisch vom ersten Bully weg konnte sich Michal Popelka durchsetzen und Christoph Schedlbauer im Tor der Gladiators eiskalt erwischen. Auf Zuspiel von Christian Neuert erzielte der Tscheche das 1:0 nach Sage und Schreibe 24 Sekunden Spielzeit. Auch in der Folge drückten die Löwen die Erdinger Mannschaft immer mehr ins eigene Spieldrittel und ihre Körpersprache verriet, dass sie diese Partie, nach dem ungewollt spielfreien Wochenende von letzter Woche, gerne gewinnen wollten. So durften sich in der Folge Neuert oder auch Philipp Lode an Torschüssen versuchen, blieben jedoch ohne Torerfolg. Auch einen gut herausgespielten Konter der Erdinger, gefahren von Marko Babic entschärfte Yeingst im Tor der Löwen mit seinem linken Schoner im Liegen zunächst. In der fünften Minute jedoch der Ausgleich der Gladiators. Wieder war es eben angesprochener Babic der es dieses Mal besser machte. Dennoch blieb Waldkraiburg weiter am Drücker in diesem Durchgang, man schoss aus allen Lagen und kombinierte sich vor das Tor, doch ohne Zählbares, macht auch die schönste Kombination nur halb so viel Spaß. Die wenigen Chancen des Tabellenzweiten nutzte dieser im ersten Spieldrittel konsequenter. So erzielte Daniel Krzizok, der an diesem Abend sein 500. Spiel für seinen Verein bestritt, in der 12. Spielminute die 2:1 Führung. Nur rund zweieinhalb Minuten später folgte die Antwort des EHC Waldkraiburg. Leon Decker spielte den klassischen Querpass vor dem Tor auf seinen Sturmpartner Philipp Lode und dieser schiebt das Spielgerät zum 2:2 Pausenstand, der mit gleicher Effizienz wie der Gegner auf Seiten der Löwen, deutlich zu Gunsten der Industriestäter hätte liegen können.
Nicht nur was die Torausbeute betrifft, sondern auch die Spielanteile, waren die Gladiators im zweiten Durchgang deutlich überlegen. Zunächst gingen die Löwen jedoch in Führung. Felix Lode verwertete einen Nachschuss, welchen Josef Huber möglich machte zum 2:3 Zwischenstand. Im Anschluss daran drehte Erding auf und kam, begünstigt durch schnelles Kombinationsspiel, welches die Löwen-Verteidigung regelmäßig aushebeln konnte, in einen wahren Torrausch. Zunächst erzielten die Gladiators eine gute Minute nach der Löwen-Führung den 3:3 Ausgleich durch Florian Zimmermann. In der 32. Minute durfte Mark Waldhausen per Rückhand zur 4:3 Führung schlenzen bevor keine zwei Minuten im Anschluss die Führung, erneut durch Florian Zimmermann sogar auf 5:3 ausgebaut wurde. Den Schlusspunkt setzte in diesem Durchgang erneut Mark Waldhausen mit dem 6:3 rund eine Minute vor Ende des Durchgangs. Von den Löwen kamen vereinzelte Angriffsversuche, so probierten es Vogl, Stanik oder auch Daniel Schmidt von der blauen Linie, doch Zwingende Möglichkeiten oder gar Tor wollte es nicht geben.
Lange benötigte dieser letzte Spielabschnitt, um etwas in Fahrt zu kommen. Fast schien es als würde Erding gerne den Spielstand verwalten und nur noch so viele Ressourcen einsetzen wie nötig, um Kräfte für ihr schweres Spiel am Sonntag zu sparen. Die Löwen hingegen wirkten demotiviert oder auch etwas ratlos. So ergab es sich, dass in der 46. Minute erneut der Veteran Krzizok einen Treffer erzielen durfte und die Führung auf 7:3 ausbaute. Im Anschluss an diesen Treffer schienen die Löwen aus ihrem Schlaf zu erwachen und sie begannen wieder konsequenter gegen Erding anzurennen. Dieses Engagement resultierte rund neun Minuten vor dem Ende im vierten Treffer des Abends. Torschütze war, in einer fünf gegen vier Überzahl Mathias Jeske von der blauen Linie. Auch die Gladiators hatten noch nicht genug, so wurde es Timo Borrmann ermöglicht den achten Treffer zu erzielen. 14 Sekunden vor Schluss durfte Leon Decker, der bereits einen Assist-Punkt sammeln konnte sich mit einem strammen Schuss von links noch in die Torschützenliste eintragen und für den 8:5 Endstand sorgen.
(EHCW/aha)
  
    
bayreuthtigersEHC Bayreuth
Starke Leistung bleibt unbelohnt – EHC verliert in Dingolfing

(BLL)  Trotz eines fast auf ganzer Linie überzeugenden Auftritts mussten sich die Bayreuther Jungs in Dingolfing knapp geschlagen geben. Der EHC zeigte sich beim Tabellenführer jedoch über weite Strecken ebenbürtig und verlangte dem Topfavoriten alles ab, obwohl an diesem Abend ein paar Leistungsträger fehlten.
Zunächst machte es jedoch den Eindruck, dass die „Isar Rats“ ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht werden würden. Sie starteten mit einem hohen Tempo in die Partie und schnürten die Bayreuther gleich zu Beginn hinten ein. So dauerte es lediglich etwas mehr als zwei Minuten, ehe der EVD durch Detterer in Führung ging. In den kommenden Minuten weiterhin ein Spiel auf ein Tor, ein Angriff nach dem anderen rollte auf Torhüter Sebastian Dünkel zu, dem es zu verdanken war, dass der EHC nicht höher in Rückstand geriet. Doch nach etwa zehn gespielten Minuten schienen die Bayreuther die richtigen Mittel gefunden zu haben, dem Angriffswirbel der Isarstädter Einhalt zu gebieten. Nun konnte der EHC seinerseits einge Angriffe fahren, musste sich aber weiterhin auch solcher von Dingolfinger Seite erwehren, was zur ersten Strafzeit gegen Bayreuth führte. Hier zeigten die Hausherren Schwächen im Aufbauspiel, wodurch Stephan Schmidt eine Kontermöglichkeit nach Vorarbeit von Geigenmüller zum Ausgleich nutzen konnte. 19 Minuten waren absolviert. Dann war erstmal Pause, es stand 1:1.
Das zweite Spieldrittel begann wie das erste. Wieder versuchten die Dingolfinger, den EHC zu überrennen, diesmal jedoch ohne zum Torerfolg zu kommen. Stattdessen kamen die Bayreuther wieder besser in Tritt und übernahmen, zur Überraschung der meisten der anwesenden Zuschauer und wohl auch der einheimischen Spieler, teilweise sogar das Kommando auf dem Eis. Sie ließen die „Isar Rats“ nun nicht mehr so zur Entfaltung kommen wie zu Beginn und waren drauf und dran, ihrerseits in Führung zu gehen. Allein der Torerfolg blieb aus. Natürlich hatten auch die Hausherren nicht aufgehört, mitzuspielen und auch sie kamen im weiteren Verlauf des Abschnitts immer wieder zu Tormöglichkeiten. Schließlich war es Dominik Schindlbeck, der Sekunden vor der dem Ende des zweiten Drittels den EVD erneut in Führung brachte. Damit hieß es 2:1 zur Pause.
Im letzten Drittel das selbe Bild wie in den ersten beiden Abschnitten: Dingolfing kam mit gehörig Schwung aus der Kabine, machte es diesmal aber besser als im zweiten Drittel. Ehe eine halbe Minute verstrichen war, landete der Puck im Bayreuther Netz, Herrmann hatte für die Hausherren getroffen. Befürchtungen, dass nun die „Isar Rats“ das Ergebnis weiter in die Höhe schrauben würden, sollten sich jedoch nicht bewahrheiten. Im Gegenteil. Die Bayreuther Jungs zeigten eine tolle Moral und kämpften sich nochmals ins Spiel zurück. Der EHC im letzten Drittel nicht nur ebenbürtig, sondern phasenweise auch spielbestimmend und Dingolfing musste zum Teil mit Mann und Maus verteidigen. Doch wie schon vergangene Woche in Waldkirchen fehlten entweder Glück und Präzision im Abschluss, oder der ebenfalls starke Dingolfinger Torhüter Hamberger stand im Weg. Die Heimmannschaft befand sich nun fast nur noch in der Defensive. Dadurch wurde sie zu einigen Fouls gezwungen, die vom Schiedsrichter geahndet wurden, und unter anderem einige Minuten vor Spielende zu einem fast zweiminütigen fünf gegen drei Powerplay für die Bayreuther führte. Doch selbst jetzt wollte trotz aller Bemühungen der Anschlusstreffer nicht gelingen und es blieb letztlich beim 3:1. Die Dingolfinger dürften wohl erleichtert die Schlusssirene vernommen haben.
Das Spiel wurde zwar verloren, doch der EHC ist dem Favoriten aus Niederbayern auf Augenhöhe begegnet und das Team hat eine vorbildliche Einstellung auf dem Eis gezeigt. Dies wurde nach Spielende auch von den knapp 50 mitgereisten Fans honoriert, die ihr Team trotz der Niederlage feierten, was die Mannschaft zweifelsohne auch verdient hatte.
Am kommenden Wochenende reisen die Bayreuther Jungs am Sonntag, den 31.10., nach Trostberg zum nächsten Auswärtsspiel.
Achtung: Das für Freitag, den 29.10., angesetzte Derby in Pegnitz wurde in Ermangelung einer bespielbaren Eisfläche im dortigen Eisstadion auf Mittwoch, den 22.12. um 19.30 Uhr verschoben.
(EHCN/sr)
  
    
ERC LechbruckERC Lechbruck
Flößer reisen zum Topfavoriten nach Germering

(BLL)  Der ERC Lechbruck reist als Tabellenzweiter zum Topfavoriten der Landesliga Gruppe 2, die Wanderers Germering. Beide Mannschaften sind zusammen nach der Saison 2019/20 in die Landesliga aufgestiegen und treffen sich nun zum Spitzenspiel im Germeringer Polarium wieder. Spielbeginn ist am Sonntag um 17:45 Uhr. Es gilt die 3G+ Regelung, das heißt, Eintritt ins Stadion wird auf Nachweis gewährt, wenn man geimpft oder genesen ist bzw. wenn man einen PCR-Test (!) vorlegen kann, der nicht älter als 48 Stunden alt ist.
Die Wanderers Germering haben bereits vor Saisonbeginn nicht um den heißen Brei geredet und als Mindestziel das Erreichen der Aufstiegs-Play-Offs ausgegeben. Und wie man mit einem Blick auf die aktuelle Tabelle sieht, scheint dieses Ziel absolut realistisch zu sein. Mit acht Punkten aus drei Spielen stehen die Münchener Vorstädter an der Tabellenspitze. Gegen den EV Pfronten gab es einen klaren 7:3-Sieg, gegen Reichersbeuern (4:3) und den SC Forst (4:3 n. V.) folgten dann knappe Erfolge. Germering hat sich ordentlich verstärkt: Mit Dennis Sturm, Michael Fischer und Maximilian Raß kamen drei Spieler vom Oberligisten HC Landsberg und Andreas Schmelcher wechselte vom TSV Erding (Bayernliga) zum EVG. Mittelfristiges Ziel ist der Aufstieg in die Bayernliga.
Beim ERC könnte die aktuelle Lage nach zwei absolvierten Spielen kaum besser sein. Mit zwei Siegen stehen die Lecher auf dem zweiten Tabellenplatz und übertreffen damit zu diesem Zeitpunkt die Erwartungen. Diese tolle Momentaufnahme ist umso höher einzuschätzen, wenn man berücksichtigt, dass das Lechparkstadion immer noch nicht über Eis verfügt und die Truppe von Trainer Jörg Peters seit Ende August gezwungen ist, externe Eiszeiten in Pfronten und Schongau, teilweise zu spätnächtlichen Zeiten, zu nehmen. Der jüngste Derbysieg in Pfronten hat gezeigt, dass die Mannschaft intakt ist und auch in schwierigen Situationen eines Spiels einen Weg zum Erfolg finden kann. Die Flößer reisen zwar als Außenseiter nach Germering, doch ERC-Vorstand Manfred Sitter sieht den ERC nicht chancenlos: „Germering dürfte die stärkste Mannschaft in unserer Liga sein. Ich bin mir aber sicher, dass die Wanderers ziemlichen Respekt vor uns haben und wir ihnen das Leben sehr schwer machen werden. Wir haben unser Soll für dieses Wochenende bereits erfüllt und alles weitere wäre eine Zugabe.“
(ERCL/ms)


ERC LechbruckERC Lechbruck
Sieg im Derby: Lechbruck mit starker Schlussoffensive

(BLL)  Das Lokalderby zwischen dem EV Pfronten und dem ERC Lechbruck hielt alles parat, was das Eishockeyherz begehrt: Dramatik, Spannung und einen heißen Tanz zweier kampfstarken Mannschaften bis zur Schlusssirene. Die Flößer siegten am Ende mit 6:4 und ließen sich zu Recht von den zahlreichen ERC-Fans feiern. „Hier regiert der ERC!“ hallte es in den Schlussminuten durch die Pfrontener Eishalle und der zweite Tabellenplatz konnte von Lechbruck verteidigt werden.
Der ERC machte von Beginn an Druck auf das Tor der Hausherren, vergab jedoch einige hochkarätige Chancen. Erst als die Lecher die ersten Strafminuten zogen, war auch Pfronten stärker präsent und kam zu mehreren Abschlüssen im Powerplay. Ab der zehnten Spielminute dann ein ausgeglichenes Match. Aus dem Nichts heraus dann in der 16. Minute die Führung für den EVP: Friedl bediente Robin Wiedmann und der Pfrontener fand die kleine Lücke zwischen dem rechten Pfosten und dem starken ERC-Torhüter, Lukas Bauer. Mit dem Zwischenstand von 1:0 ging es dann in die erste Pause.
Im zweiten Drittel verstärkte Pfronten dann sichtlich sein körperbetontes Spiel und die Flößer ließen sich zu Revanchefouls hinreißen. Dieser Schachzug des EVP ging erst einmal auf: Die spielerisch etwas besseren Lecher ließen sich dadurch ein wenig von ihrer Linie abbringen und so kam es zu einer Rangelei, nach der sich Frederic Abraham (2 Strafminuten) und Loic Jarry (2 + 5 Strafminuten), sowie Tobias Huber und Johannes Albl auf Seiten der Pfrontener, auf der Strafbank wiederfanden. Die Flößer fanden, nach dieser von langen Diskussionen geprägten Unterbrechung, besser in die Spur und Marcus Köpf netzte in der 28. Minute zum verdienten Ausgleich ein. Mitten in die Feierlaune der ERC-Fans, dann aber die kalte Dusche: Eine Minute später ging Pfronten wiederum durch Matejka mit 2:1 in Führung. Der ERC nun, mit viel Wut im Bauch, erhöhte weiter den Offensivdruck auf das Tor der Hausherren – mit Erfolg: In der 32. Minute der erneute Ausgleich, diesmal war Patrick Völk der Vollstrecker. Doch der Wahnsinn wiederholte sich: 33 Sekunden später die abermalige Führung für den EV Pfronten durch Matejka. Lechbruck erspielte sich zahlreiche Chancen, keine wurde genutzt. Und dann kommt noch Pech dazu: Ein Flatterschuss aus der neutralen Zone, durch Benjamin Gottwalz, senkte sich wie eine Bogenlampe am verdutzten Lukas Bauer vorbei ins ERC-Tor. Diese Führung brachte Pfronten dann geschickt in die zweite Pause.
Im letzten Drittel dann ein etwas anderes Spiel: Lechbruck kam entschlossen aus der Kabine und erzielte durch Marcus Köpf in Überzahl den 3:4-Anschluisstreffer (44.). Der ERC schnürte die Falcons nun in deren eigenem Drittel ein und legte in allen Aktionen nochmal eine Schippe drauf. Die Pfrontener Fans verstummten, als Kapitän Matthias Erhard in der 47. Minute der vielumjubelte 4:4-Ausgleich gelang. Es war nun ein verbissen geführten Match, wobei die Offensivanteile klar beim ERC lagen. Pfronten wirkte von Minute zu Minute müder und für die Flößer gab es nur ein Ziel: Diese Derbypunkte sollten jetzt unbedingt heim ins Flößerdorf gebracht werden. Die Falken versuchten sich in die Overtime zu retten und tatsächlich lief die Stadionuhr unerbittlich weiter. Dann holte die erste ERC-Reihe noch einmal ein Kabinettstückchen aus der Kiste: Matthias Erhard spielte Frederic Abraham an, dieser narrte seine Gegenspieler mit einer seiner schnellen Körperdrehungen und legte auf den frei stehenden Marcus Köpf auf, der trocken abzog und den ERC-Fanblock in der 59. Minute mit der 5:4-Führung zum explodieren brachte! Pfronten nahm nun eine Auszeit und, eine Minute vor dem Ende, Torhüter Gimbel für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Doch der Schuss ging im wahrsten Sinne nach hinten los, denn Loic Jarry schnappte sich nach einem Pfrontener Abspielfehler die Scheibe, legte auf Patrick Völk und der schoss ins leere Pfrontener Tor zum 6:4-Endstand ein.
Die Lechbrucker Anhänger feierten ihre Mannschaft lautstark und zeigten sich sehr zufrieden mit der geschlossenen Mannschaftsleistung der Peters-Truppe. Für diese geht es am Sonntag schon wieder weiter: Es steht der schwere Gang zum Tabellenführer Germering auf dem Programm.
(ERCL/ms)
  
    
pforzheim bisons 20191.CfR Pforzheim
Bisons bezwingen Wölfe mit 9:2 - CfR erneut erfolgreich!

(RLSW)  Ohne Marc Hemmerich und Justin Zilla und mit einigen gesundheitlich angeschlagenen und verletzten Spielern ging es für das Team der Bisons am Samstag in den Breisgau zu den Wölfen aus Freiburg.
Aus der Landesliga gab es Verstärkung und so konnte John Kraiss mit drei Reihen agieren.
Auch die Wölfe hatten einige Youngsters im Aufgebot und so starteten die Hausherren frohen Mutes in die Partie. Die Bisons übernahmen aber sofort das Kommando und spielten vorwiegend in der Zone der Wölfe. Folgerichtig eröffneten die Männer um Kapitän Tim Brenner dann auch bereits in der dritten Minute das „Schützenfest“. Leon Rausch traf auf Zuspiel vom Mann mit dem „C“ auf der Brust zum 1:0 aus Sicht der Bisons. Steffen Bischoff erhöhte bereits wenige Sekunden später auf 2:0. Marco Trenholm hatte zum zweiten Treffer assistiert. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer durch Iven Rösch (2:1), wurde durch die Tore von Miroslav Vasilev (3:1) und Martin Juricek (4:1) eher unwichtig.
Im Mittelabschnitt brachten sich die Wölfe mit einem weiteren Treffer auf die Anzeigetafel (4:2), Martin Juricek sorgte aber mit seinem nächsten Tor für den alten Abstand (5:2).
Der Schlussakkord entwickelte sich sehr beeindruckend im Sinne der Pforzheimer. Christian Pister traf sehenswert von der blauen Linie zum 6:2 und Leon Rausch machte es mit einem Doppelpack klar (7:2, 8:2). Den letzten Treffer für die Bisons durfte erneut Martin Juricek für sich verbuchen.
So packten sich angeschlagene Bisons drei Punkte in den Bus und können sich weiterhin von Tabellenplatz zwei auf die nächste Aufgaben vorbereiten.
(CFRP/im)
  
     
    

Region West

Regionalliga West - Bezirksliga Nordrhein-Westfalen - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
    
eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Heimniederlage gegen den Spitzenreiter

(RLW)  Die Eisadler Dortmund haben das Topspiel am Freitag Abend gegen die Duisburger Füchsen mit 1:11 (0:1, 1:5, 0;5) verloren. Über 400 Zuschauer (davon ca. 150 aus Duisburg) waren ins Eisstadion an der Strobelallee gekommen, und sahen eine Dortmunder Mannschaft, die zwar aufopferungsvoll kämpfte, sich aber dem Favoriten aus Duisburg geschlagen geben musste. Es war am Ende eine verdiente Niederlage in einem sehr fairen Eishockeyspiel.
Die Eisadler hatten schon vor Spielbeginn einen Schock zu verkraften, denn Kapitän Malte Bergstermann hatte sich im Donnerstags Training an der Hand verletzt (Handgelenksbruch) und wird den Eisadlern damit auf längere Zeit nicht zur Verfügung stehen. (GUTE BESSERUNG auch nochmal von dieser Stelle). EAD Coach Waldemar Banaszak musste dazu noch auf Sven Rotheuler, Robin Loecke, Niko Bitter, Kevin Thau und Christian Gose (alle verletzt oder krank) verzichten, so dass ihm 17 Spieler plus 2 Torhüter zur Verfügung standen.
Die Eisadler kamen mit Unterstützung der EAD Fans gut ins erste Drittel und hielten das Spiel offen. Die Abwehr um Torhüter Lennard Brunnerd stand sicher und in der Offensive, boten sich den Eisadlern auch immer wieder Chancen. Die Füchse aus Duisburg präsentierten sich an der Strobelallee als kompakte Einheit und erhöhten nach und nach den Druck auf das EAD Tor.  In der 8. Minute gingen die Gäste dann in Führung (0:1). Danach passierte bis zur ersten Drittelpause nicht mehr viel.
Im zweiten Drittel drehten die Duisburger dann auf, und die Gegenwehr der Eisadler bröckelte. Tore fielen fast im Minutentakt und so stand es nach 26 Minuten 0:5. Doch die Eisadler zeigten Moral und konnten in der 35. Minute jubeln. Ben Busch erzielte den Ehrentreffer für die Eisadler und damit auch gleichzeitig das erste Gegentor für die Füchse in der laufenden Saison. Die Freude darüber hielt aber nur kurz, denn eine knappe Minute später stellten die Gäste mit dem 1:6 den alten Abstand wieder her. Mit diesem bitteren Rückstand ging es dann in die zweite Drittelpause.
Im letzten Drittel konnte man den Eisadler die Bemühungen weiterhin nicht absprechen, allerdings blieb ihnen ein weiterer Treffer verwährt. Duisburg nutzte abgezockt und clever die Chancen für weitere Tore, so dass am Ende ein 1:11 auf der Anzeige stand.
Fazit: Die Eisadler haben es versucht, aber in dieser Form und mit diesem Spielerpotenzial werden die Duisburger in dieser Saison nur sehr schwer zu schlagen sein. Für die Eisadler geht es jetzt darum die Köpfe hoch zu nehmen und Sonntag in Dinslaken wieder neu anzugreifen. Denn jedes Spiel und jeder Punkt ist wichtig.   
(EAD/tb)
  
   
ratingenRatinger Ice Aliens
Ice Aliens übernehmen die Tabellenführung

(RLW)  Mit einem 2:6 Sieg über den Neusser EV übernahmen die Ratinger Ice Aliens die Führung in der Qualifikationsrunde der Regionalliga West. Zunächst mussten sie aber wachgerüttelt werden, denn der NEV erzielte in der achten Spielminute durch Offer das erste Tor des Abends. Das machte die Ice Aliens so richtig wach, denn Dennis Fischbuch versenkte nur 16 Sekunden später den Puck im Netz der Neusser. Aufgelegt hatten ihm Felix Wolter und Max Bleyer. Das Ratinger Publikum erwartete nun einen Sturmlauf, doch es dauerte bis zur 17. Minute, als die Reihe um Dennis Fischbuch durch Max Bleyer das 1:2 erzielte.
Im zweiten Abschnitt konnte sich lediglich Stefan Traut mit einem schönen Schlenzer in die Liste der Torschützen eintragen. Vorbereitet hatten Benni Hanke und Mike Klingsporn. Im letzten Drittel legten die Gäste aus Ratingen dann noch eine Schippe drauf. Bis auf eine Unachtsamkeit nach dem 1:4 durch Alex Brinkmann (Mike Klingsporn, Benni Hanke), durch die die Neusser durch Schuster noch einmal herankamen, bauten sie den Vorsprung souverän aus.
Stefan Traut bekam in der 49. Minute von Benni Hanke und Timothy Tanke serviert und versenkte seinen zweiten Treffer des Abends. In der letzten Spielminute erzielte Simon Migas sein erstes Saisontor, nachdem Stefan Traut und Felix Wolter vorgelegt hatten.
Trainer Andrej Fuchs sagte nach dem Spiel, dass Begegnungen gegen den NEV für ihn immer sehr emotional sind, da er lange Jahre dort Trainer war. Der Sieg gehe, auch in der Höhe, voll in Ordnung, auch wenn er nicht alles so gesehen hatte, wie er es von der Mannschaft erwartet. Christoph Oster, der mit seinen sehr guten Leistungen eine Bank für die Mannschaft ist, hob er besonders hervor.
(RIA/uh)
  
     
      

Regiona Nord

Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord
  
   
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Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
fassberlinFASS Berlin
Wieder Eishockey-Drama im Wedding

(RLO)  Die 170 Zuschauer musste ihr Erscheinen nicht bereuen, denn FASS Berlin und die Schönheider Wölfe zeigten ein packendes Spitzenspiel der Regionalliga Ost, in dem die Gäste in der Overtime mit 5:6 (0:4, 4:0, 1:1, 0:1) die Oberhand behielten. FASS bleibt damit Tabellenführer, wenn auch nur aufgrund eines ausgetragenen Spiels mehr.
Im ersten Drittel sah es nicht nach einem Spiel zweier Top-Mannschaften aus; vielmehr waren die Gäste aus dem Erzgebirge in allen Belangen überlegen. FASS gab dem Gegner zu viel Raum, den Kukla, Heinz und Co geschickt zu nutzen wussten. Zudem störten die Wölfe das Aufbauspiel immer wieder aggressiv, so dass die Berliner nicht zu ihrem Rhythmus fanden. Da auch Patrick Hoffmann im Tor nicht seinen allerbesten Tag erwischt hatte, stand nach 20 Minuten ein ernüchterndes 0:4 an der Anzeigetafel, und nur wenige Beobachter hätten zu diesem Zeitpunkt noch einen Pfifferling auf die Weddinger gesetzt.
Coach Christopher Scholz setzte ab dem zweiten Abschnitt auf Danny Bohn im Kasten, der seine Sache sehr gut machte. FASS fand nun besser ins Spiel, während Schönheide etwas weniger tat. In der 30. Minute traf Ludwig Wild zum 1:4, was sich als Signal zur Aufholjagd erweisen sollte. Die Gäste fanden sich nun ständig auf der Strafbank wieder, und Daniel Volynec (32.), Nils Watzke (37.) und Luis Noack (40.) münzten dies jeweils in Überzahl konsequent in Tore um. Mit 4:4 ging es in die zweite Pause.
Beide Teams hatten je ein Drittel dominiert, der dritte Abschnitt war ein hoch konzentriertes Spiel auf Augenhöhe. In der 51. Minute brachte Kukla seine Farben wieder in Front, aber damit war der Widerstand von FASS nicht gebrochen. Wieder nutzten die Gastgeber ein PowerPlay, als Nico Jentzsch von links abzog und Stark im Schönheider Tor überwand (57.). In den letzten Minute geschah nicht mehr viel, so dass sich die Kontrahenten die Punkte teilten. Für den Zusatzpunkt brauchte erneut Kukla nur 45 Sekunden in der Overtime, und Schönheide verließ das Eis als Sieger. Dennoch zeigte sich Scholz in der anschließenden Pressekonferenz mit dem Ausgang nicht unzufrieden, denn nach 20 Minuten hatte nichts auf einen Punktgewinn der Nordberliner hingedeutet.
Weiter geht es für FASS bereits am Sonntag (24.10.21) um 15:30 Uhr bei den Berlin Blues.
(FASSB/ah)
  
    
schoenheiderwoelfeSchönheider Wölfe
Wölfe gewinnen Spitzenspiel gegen Akademiker

(RLO)  Die Schönheider Wölfe gewannen am Samstagabend vor 170 Zuschauern im Erika-Hess-Eisstadion im Berliner Stadtteil Wedding ein turbulentes Spitzenspiel bei den Akademikern vom FASS Berlin mit 6:5 (4:0, 0:4, 1:1, 1:0) nach Verlängerung und bleiben somit auch nach dem vierten Meisterschaftsspiel als einziges Team in der Regionalliga Ost 2021/2022 weiter ungeschlagen. In der abwechslungsreichen Partie, in welcher die Wölfe eine zwischenzeitliche 4:0-Führung noch aus der Hand gaben, erzielten Petr Kukla (3), Yannek Seidel, Florian Heinz und Philip Riedel die Tore für die Erzgebirger. 
Wölfe-Coach Sven Schröder hatte es ungekündigt, dass es ein enges Spiel werden würde und war wohl nach dem ersten Drittel im Spitzenspiel gegen die Hauptstädter selbst etwas erstaunt, was sein Team da vom Stapel ließ. In allen Belangen die bessere Mannschaft, erspielten sich die Wölfe bis zur ersten Pause durch Treffer von Yannek Seidel (4.), Petr Kukla (7.), Florian Heinz (10.) und Philip Riedel (19.) eine scheinbar sichere 4:0-Führung. Wie sich herausstellte sollte der „Schein trügen“, denn im Mittelabschnitt schalteten die Wölfe viel zu früh einen Gang herunter und kassierten obendrein allein im zweiten Drittel unnötige 13 Strafminuten, wodurch man FASS Berlin wieder ins Spiel zurückkommen ließ. Dass die Akademiker in der Offensive und vor allem im Powerplay aktuell gut drauf sind, bewiesen die Hausherren in der Folge dann auch und glichen durch Tore von Ludwig Wild (30.), Daniel Volynec (32.), Nils Watzke (37.) und Luis Noack (40.) bis zur zweiten Pause den Spielstand zum 4:4 aus. Im dritten Drittel agierten beide Teams dann größtenteils auf Augenhöhe, wobei die Wölfe aber im gesamten Spiel im 5 gegen 5 die bessere Mannschaft waren. Nicht von ungefähr brachte Petr Kukla in der 51. Minute seine Farben wieder mit 5:4 in Führung und der aktuelle Topscorer der Liga hätte in der 56. Minute gar den Deckel drauf machen können, scheiterte aber am Pfosten des Berliner Gehäuses. Stattdessen nahmen die Wölfe nur eine Minute später wieder eine Strafzeit, welche FASS mit dem vierten Überzahltreffer im Spiel durch Nico Jentzsch zum 5:5-Ausgleich nutzte. Mit diesem Ergebnis ging es dann in die für fünf Minuten angesetzte Verlängerung, in welcher die Wölfe aber nur 45 Sekunden brauchten, um durch den dritten Treffer von Petr Kukla den 6:5-Endstand herzustellen und so am Ende einer turbulenten Partie das Eis als Sieger zu verlassen.
(SW/mg)
  
   
lev_berlinLandesliga Berlin
Wikinger gewinnen bei den Allstars

(LLB)  Etwas überraschend, aber völlig verdient holten sich die Wikinger vom Berliner Schlittschuh-Club bei den FASS Berlin Allstars den ersten Saisonsieg. 3:10 (1:3/2:1/0:6) unterlagen die Allstars den Wikingern am Samstagnachmittag.
Während die Allstars gegen die 1b der Weddinger einen eher lockeren Saisonauftakt hatten, mussten die Wikinger im Vereinsderby gegen den Club eine Niederlage einstecken. Favorisiert waren die Allstars, aber die Wikinger waren ein gefährlicher Gegner. Die Gäste hatten einige Personalprobleme, elf Feldspieler und Torhüter Tim Ziesmer standen zur Verfügung. FASS trat mit 14 Feldspielern und zwei Torhütern an, Damon Bonness begann.
Beide Teams hatten in der Anfangsphase eine gute Torchance und kassierten eine Strafzeit. Den Platz auf dem Eis nutzten die Gäste zur Führung, bei vier gegen vier traf Patrick Balko in der 4. Minute zum 0:1. FASS tat sich nach dem Gegentor schwer und sie schwächten sich durch Strafen. So kassierte Axel Merges nach zehn Minuten nach einem Kniecheck eine Matchstrafe. Dadurch ergab sich eine doppelte Überzahl, die zum 0:2 durch Connar Mordelt führte. 29 Sekunden später konnte Jules Thoma auf 1:2 verkürzen (beides 10.). Eine Minute später stand es 1:3, immer noch in Überzahl traf Dennis Hesse. Kaum komplett, drückte FASS und sie kamen bis zur Pausensirene zu einigen guten Chancen. Es blieb aber nach 20 Minuten beim 1:3.
Mit 73 Sekunden Powerplay für FASS ging es ins 2. Drittel, es blieb aber beim 1:3. Dafür stand es nach 23 Minuten 1:4, Pascal Heinze fälschte einen Schuss unhaltbar ins Tor ab. Doch auch die Allstars können Powerplay, dass bewiesen sie nach 26 Minuten. Andreas Dimbat bekam aufgelegt und gegen seinen Hammer war kein Kraut gewachsen. Eine Minute später zog Dimbat erneut ab und es stand nur noch 3:4. FASS drückte weiter, hatte aber auch Glück. Denn Patrick Balko scheiterte nach 31 Minuten mit einem Penalty und so blieb es beim 3:4. Nach 36 Minuten wurde der Sturmlauf von FASS ausgebremst, vier Minuten Powerplay brachte den Wikingern etwas Luft. Beide Teams hatten bis zur Pause noch sehr gute Chancen, es blieb aber beim 3:4.
Zu Beginn des letzten Drittels war wieder etwas Platz, denn auf beiden Strafbanken saß ein Spieler. Den Platz nutzte zunächst FASS, aber der Pfosten rettete für die Wikinger. Im Gegenzug gelang den Gästen das 3:5, Maurice Rubban schloss einen Konter erfolgreich ab. Nach 43 Minuten gelang den Wikingern sogar das 3:6, diesmal traf Pascal Heinze nach einem Konter. Wenig später wechselte FASS den Torhüter, Maximilian Lorenz ging nun ins Tor. Auch er musste bei Kontern der Gäste immer wieder eingreifen, denn die Weddinger griffen weiter an, was hinten zu Lücken führte. Nach 50 Minuten war aber auch er geschlagen, Dustin Hesse erhöhte auf 3:7 und traf zwei Minuten später zum 3:8. Es wurde noch schlimmer für die Allstars, denn Mathias Löhr konnte das 3:9 erzielen und in Unterzahl machte es Dustin Hesse 62 Sekunden vor dem Ende zweistellig.
Es war eine starke Leistung der Wikinger, die sich hier verdient drei Punkte holten. Die Allstars haben sich zu viele Strafen abgeholt und wurden gut ausgekontert.
(NIS/ns)
  
 
 
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