Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

          
   
Red Bull München
(DEL)  Verteidiger Andrew MacWilliam muss sich wegen einer Fußverletzung einer Operation unterziehen und wird vorraussichtlich bis Ende Januar nicht zur Verfügung stehen
  
Deutsche Eishockey Liga
(DEL)  Das Spiel der Straubing Tigers am nächsten Sonntag gegen die Red Bulls München wurde abgesagt und auf März verschoben
 
Bietigheim Steelers
(DEL)  Der DEL-Aufsteiger trennt sich mit sofortiger Wirkung von Stürmer Mitchell Heard. Der Kanadier, der in der Sommerpause von den Straubing Tigers ins Ellental kam, konnte in 19 Partien 4 Tore und 11 Assists erzielen
 
EHC Freiburg
(DEL2)  Stürmer Lennart Otten muss wegen einer Oberkörperverletzung für etwa zwei Monate pausieren
  
Dinslakener EC
(RLW)  Die Kobras haben ihre Offensive mit Marek Malinsky verstärkt. Der tschechische Stürmer ging zuletzt in Lettland aufs Eis. Dafür kommt es zur Trennung mit dem tschechischen Verteidiger Nicolas Kanak, der erst vor der Saison aus Würzburg kam
  
Deutsche Eishockey Liga
(DEL)   Das DEL Winter Game, welches am 1.Januar 2022 stattfinden sollte wird wegen der derzeitigen Corona-Situation verschoben. Ein neuer Termin wird im Dezember 2022 angestrebt
  
Straubing Tigers
(DEL)  Torhüter Sebastian Vogl muss wegen einer Unterkörperverletzung etwa sechs Wochen pausieren. Verteidiger Mario Zimmermann wird ebenfalls verletzungsbedingt für mehrere Wochen fehlen
  
Stuttgarter EC
(RLSW)  Mit Stürmer Christian Bauhof kehrt ein Eigengewächs zu den Rebels zurück. Der 21-Jährige, der später auch im Mannheimer und Schwenninger Nachwuchs spielte, sammelte in den letzten Jahren Erfahrungen in der DEL2 und Oberliga. In der letzten Saison ging er für die Rostock Piranhas aufs Eis. Erst vor wenigen Tagen wurde der tschechische Verteidiger Martin Muchka verpflichtet
 
Hessenliga
(HL)  Die Luchse Lauterbach haben alle vier Spiele im Ligapokal Hessen gewonnen. Auf dem zweiten Platz schliessen die Amateure der Roten Teufel Bad Nauheim ab vor dem Drittplatzierten Amateur-Team der Löwen Frankfurt
  
BEV
(BEV)  Der Bayerische Eissport-Verband hat beschlossen, dass die Saison in der Bayernliga, Landesliga und Bezirkliga fortgeführt werden soll. Ein Saisonabbruch stehe derzeit nicht in Frage. In Hotspot-Gebieten, in denen ein Lockdown gilt, soll versucht werden bei Spielen das Heimrecht zu tauschen oder in andere Stadien auszuweichen
  
Ostseeliga
(OSL)  Die Saison 21/22 der Ostseeliga wurde wie schon die Vorsaison erneut abgesagt. Von den 5 Teilnehmern sehen sich 2 Teams nicht in der Lage unter 2G zu spielen, so dass es mit nur 3 Mannschaften keinen geregelten Ligabetrieb geben kann
  
Adler Mannheim
(DEL)  Verteidiger Korbinian Holzer hat sich eine Hüftverletzung zugezogen und muss opereirt werden, was ihn zu einer Pause von mindestens 4 Wochen zwingt. Stürmer Borna Rendulic muss sich einer Operation an der Schulter unterziehen und wird etwa für 4 Monate ausfallen
 

     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 1.November 2021

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte an Allerheiligen mit insgesamt 18 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Hessenliga, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
toelzerloewenTölzer Löwen
Spiro und Unterzahl-Monster als Schlüssel

(DEL2)  Die Tölzer Löwen gewinnen mit 3:2 in Kaufbeuren. Grund dafür war ein überragendes Unterzahlspiel und auch Cam Spiro, der in seinem ersten Pflichtspieleinsatz für Bad Tölz doppelt traf.
Die Löwen von Anfang an gut im Spiel und offensiv mit Akzenten. Den ersten setzte direkt Cam Spiro, der für Lukas Vantuch ins Line-Up gerückt war. Sein Abschluss zu diesem Zeitpunkt aber noch zu unplatziert. In der Folge spielte dann auch Kaufbeuren mit und nutzte ein erstes Durcheinander in der Löwen-Abwehr zum vermeintlichen 1:0. Doch Sami Blomqvists Treffer wurde durch seinen Nachschuss im Torraum als Torhüterbehinderung ausgelegt. Wenig später liefen die Buam aber in einen Konter, den Joey Lewis über den Schlittschuh von Maxi Leitner vollendete. Nur 55 Sekunden später konnten die Löwen dann bereits in Person von Tyler McNeely ausgleichen. Erneut war es ein Powerplay, das zum Erfolg führte. Allgemein konnte sich das Team von Kevin Gaudet auf die Special Teams verlassen. Noch im ersten Drittel hatten sie bei Gleichzahl der Spieler zweimal Glück, als John Lammers erst am leeren Tor vorbeischoss und dann ein Solo über das Tor legte.
Mit der Pausensirene verletzte sich dann Maxi Meier im ESVK-Tor, für ihn kam die etatmäßige Nummer eins Stefan Vajs ins Tor. Er sah sich direkt einem doppelten Unterzahl gegenüber, das Kaufbeuren aber schadlos überstand. Doch auch die Löwen konnten ihrerseits mit einem Mann weniger überzeugen, kassierten aber kurz danach das 2:1. Florian Thomas wurde in der Mitte sträflich allein gelassen und vollendete. Es folgte der große Auftritt des Cam Spiro. Erneut bewiesen die Buam Comeback-Qualitäten und der Mann aus Massachusetts Abschluss-Präzision nach starker Vorarbeit von Markus Eberhardt. In Minute 33 dann sogar die erste Löwen-Führung, als Spiro seinen eigenen Nachschuss verwertete. Danach die Buam trotz erneuter Unterzahl defensiv solide, erst in der Schlussminute des zweiten Drittels gab es die nächste Großchance für den ESVK durch Philipp Krauß.
Die Löwen bis zu diesem Zeitpunkt offensiv stets gefährlich, defensiv aber durchaus verbesserungswürdig. Doch erneut bewiesen die Buam, dass das Schlussdrittel oftmals der beste Abschnitt des Spiels ist. Keine Spur von Kräfteverschleiß, stattdessen wurde der Slot vor Wölfl weitestgehend vernagelt und Unterzahlsituationen routiniert herunterspielt. Auch wenn sich die Schwarz-Gelben gerade in der Schlussphase zu undiszipliniert verhielten, reichte es den knappen Sieg über die Zeit zu retten. Einzig Sören Sturms Pfostenschuss konnte in der Kategorie "Großchance" verbucht werden. Viel Zeit zur Freude bleibt nicht. Bereits am Dienstag geht´s ab 19.30 Uhr gegen die Bayreuth Tigers weiter. Zuhause in der RSS-Arena.
(TL/sr)
  
   
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Tigers erarbeiten sich verdient drei Punkte

(DEL2)  Mit Cabana als Center in die erste Reihe nahm Coach Kujala eine Änderung in der Angriffsformation vor beim Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Freiburg. Der angesprochene Angreifer der Tigers hatte dann auch gleich, nach wenigen Sekunden die erste Chance, die Cerveny parierte. Insgesamt entwickelte sich ein schnelles erstes Drittel, in dem beide Teams hohes Tempo gingen und entsprechend oft vor des Gegners Tor auftauchten. Die herausgespielten Chancen hatten jedoch oft nicht die entsprechende Intensität. Erst als Herden nach neun gespielten Minuten stark gegen Pageau reagiert und man daraufhin einen schnellen Konter fahren konnte, den Meier nach vorne trug und den mitgelaufenen Bindels einsetzte, schlug es erstmals an diesem Abend in den Maschen ein. In der Folge verpasste Järveläinen, der von Hohmann mit einem Querpass in Szene gesetzt wurde, ebenso wie Schumacher, der es aus der Entfernung probierte. Als es dann schnell ging und McLellan den sich gegenüberstehenden Tigers-Akteur überlief, spielte der Angreifer noch Herden aus und stellte so, zwei Minuten nach der Bayreuther Führung, den Ausgleich her. Einen weiteren Treffer bekam man in diesem Abschnitt nicht geboten, auch wenn die Gastgeber durch Hohmann, Cabana, erneut Hohmann und Pither noch zu Gelegenheiten kamen.
Der zweite Abschnitt war ähnlich, wie das Auftaktdrittel, von schnellem Spiel geprägt. Hier taten sich zunächst die Tigers hervor und kreierten Chancen – waren so dem Führungstreffer näher als die Gäste - der dann, nach einer von Linsenmaier gezogenen Strafe, auch fallen sollte. Hohmann legte quer durch den Slot auf Pither, der sich die Ecke ausschaute und hoch, vorbei am Freiburger Schlussmann, in den Winkel den zweiten Treffer der Tigers auf die Anzeigentafel schrieb. Wütende Angriffe der Freiburger endeten im Anschluss oft bei Herden oder knapp am Tor vorbei. Je länger das Spiel dauerte, um so intensiver wurde dies dann, gerade von Seiten der Gäste, geführt. Wobei am Ende nichts Zählbares herausspringen sollte, sodass die Tigers – die ihrerseits Möglichkeiten durch Järveläinen, der den Außenpfosten anvisierte oder Meisinger, der sich aus dem Halbfeld probierte - die knappe Führung mit in die Pause nehmen konnten. Die Möglichkeit, mit einem Mann ins letzte Drittel zu starten, konnte jedoch durch eine Strafe gegen Järveläinen, die dieser mit dem Pausenpfiff nahm, nicht genutzt werden.
Trotzdem spürte man sofort nach Wiederanpfiff, dass die Tigers wollten und über den Kampf zu mehrfachen Chancen kamen. Kolozvary, Cabana, Pither, Podlipnik oder Bindels kamen dem Treffer sehr nahe. Kolozvary und nochmals Bindels verpassten immer noch, bevor – so, wie es oft kommt – der Treffer auf der anderen Seite fiel. In einer unübersichtlichen Situation und bei einer der wenigen Gelegenheiten nutzte Pageau das Chaos vor dem Tor um den Ausgleich für seine Farben zu schreiben. Als noch wenige Sekunden zu spielen war, nahm sich der am heutigen Abend gut aufgelegte Bindels ein Herz, lief über die rechte Seite ins Drittel und fand in der Mitte mit Ivan Kolozvary einen dankbaren Abnehmer, der neun Sekunden vor dem Ende die erneute Führung herstellen konnte. Der vierte Treffer fiel dann unter dem Hashtag #kuriosum. Als Cabana beim Bully im Mittelkreis einfach nur den Schläger gegen die Scheibe schlug und McLellan ein eher schlampiges Bully spielte, trudelte diese, 2,2 Sekunden nach der Führung, ins verwaiste Tor der Freiburger zum 4:2 Endstand.
(BT/av)
  
    
kasselhuskiesKassel Huskies
5:7 nach 4:0 – Huskies müssen ganz bittere Niederlage in Heilbronn einstecken

(DEL2)  Erst viel Süßes, dann viel Saures für die Kassel Huskies am Halloween-Abend. Trotz einer 4:0-Führung bei den Heilbronner Falken musste sich die Mannschaft von Tim Kehler am Ende noch mit 5:7 geschlagen geben.
Wie bereits beim Heimsieg am Freitag gegen den ESV Kaufbeuren starteten die Huskies ideal in die Partie. Keine vier Minuten waren gespielt, da fälschte Brett Cameron einen Laub-Schlenzer unhaltbar zur Führung ab. Und nur vier Minuten später folgte das 2:0. Corey Trivino verwertete einen Rebound aus dem Slot. Doch anders als noch zwei Tage zuvor konnten die Nordhessen nachlegen. In der neunten Minute traf Lois Spitzner aus spitzem Winkel zum 3:0. Nachdem Paul Kranz kurz darauf den vierten Treffer mit einem Pfostenschuss verpasste, holte Trivino diesen wenigen Augenblicke später nach. Eine herrliche Vorarbeit von Cameron wusste der Mittelstürmer aus zentraler Position gekonnt zu verwerten. Der Traumstart für die Mannen von Tim Kehler war perfekt.
Mit dem Zwischenstand von 4:0 aus Huskies-Sicht ging es auch in den zweiten Abschnitt. Dort hatte nach zwei Minuten Eric Valentin die Chance auf einen weiteren Treffer, traf frei aus dem Slot aber nicht. Dann meldeten sich die Falken mit einem Doppelschlag zurück. Zunächst schloss Dunham einen Drei-auf-Eins-Konter ab, dann verwertete Williams ein Zuspiel frei vor dem Kasten. Die beste Huskies-Chance des Mitteldrittels hatte kurz vor der Sirene Lukas Laub. Der Stürmer brachte trotz großem Freiraum das Hartgummi aber nicht vorbei an Tiefensee im Falken-Kasten.
Es folgte ein verrücktes Schlussdrittel. In diesem konnten die Hausherren nach wenigen Minuten durch einen erneuten Doppelschlag ausgleichen. Erst war Williams per Tip-In zur Stelle, dann fälschte Lautenschlager durch die Beine von Neffin ab. Damit aber nicht genug. In der 53. Minute gingen die Falken durch einen von Tosto verwerteten Abpraller erstmals in Führung. Auf diesen Rückschlag hatten die Huskies aber kurze Zeit später noch eine Antwort. Oliver Granz drosch die Scheibe von der blauen Linie in Richtung Tor, wo sie von Timo Gams erfolgreich abgefälscht wurde. Jedoch dauerte es wiederum nicht lange für den nächsten Treffer. Und dieser fiel auf Seiten der Unterländer. Morrison traf aus dem linken Bullykreis zum 5:6 aus Sicht der Nordhessen. 50 Sekunden vor dem Ende sorgte Williams ins verwaiste Huskies-Tor mit seinem dritten Treffer des Abends für die Entscheidung.
(ECK/js)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
ESVK unterliegt den Tölzer Löwen mit 2:3

(DEL2)  Die achtplatzierten Tölzer Löwen gastierten am Sonntagabend an der Wertach, um vor 1.768 Zuschauern in der erdgas schwaben arena, gegen den an Stelle Sechs stehenden ESV Kaufbeuren anzutreten. Joker Trainer Tray Tuomie konnte auf sein gesamtes Stammpersonal zurückgreifen, er entschied sich allerdings dazu Stefan Vajs eine Schaffenspause zu gönnen und ließ Maximilian Meier von Beginn an auflaufen.
Die Tölzer, die nur mit vier echten Verteidigern an den Start gingen, sorgten in den ersten Minuten für viel Betrieb vor dem Kaufbeurer Tor, Maximilian Meier war aber zum Glück von Beginn an hellwach und Herr der Lage. Die Joker bissen sich dann zusehends in die Partie und setzten durch einen harten Schlagschuss von Sören Sturm ein erstes Ausrufezeichen. In der siebten Minute wurde bei Rotgelb das erste Mal gejubelt, Branden Gracel hatte auf den Löwenkasten geschossen, Marco Wölfl konnte die Scheibe nicht kontrollieren und Sami Blomqvist setzte so lange nach bis die Scheibe im Tor lag. Obwohl auch ein neutraler Betrachter dieser Situation, live und bei der Betrachtung am Videowürfel, durchaus zu dem Entschluss kommen konnte, dass es sich um ein reguläres Tor handelte, sah der Hauptschiedsrichter dies leider anders und entschied nach Würdigung des Videobeweises auf Torhüterbehinderung. Die Joker waren in der Folge das bessere Team und kamen durch Lewis und Schweiger zu guten Chancen, die Gäste blieben aber gefährlich. Tyler McNeely kam in der 11. Minute frei zum Schuss und Maximilian Meier musste einen schnellen Reflex auspacken, um diesen zu entschärfen. Kurz darauf war es dann ebenfalls der Kaufbeurer Schlussmann, der durch einen starken Poke Check einen Joker Konter einleitete, Alex Thiel und Branden Gracel nahmen Fahrt auf, spielten die Scheibe auf Joey Lewis und der setzte sie an Wölfl vorbei ins lange Eck. Spielstand in der 12. Minute somit 1:0 für den ESVK. Dann musste Max Oswald wegen Bandenchecks auf die Strafbank und Tölzer durften ihre Überzahlformation aufs Eis schicken. Maximilian Meier hielt auch dabei stark, aber den zweiten Nachschuss von Tyler McNeely musste dann auch er zum Ausgleich in der 13. Minute passieren lassen. Erneut stand McNeely kurzzeitig im Mittelpunkt, weil er nach einer unfairen Aktion für zwei Minuten in die Kühlbox musste. Die Joker zeigten sich giftig aber leider nicht effektiv in Überzahl, John Lammers setzte dabei das Hartgummi gleich zweimal hintereinander an den Torpfosten. Kurz vor der Drittelsirene wurde es dann nochmals gefährlich für die Hausherren, weil Alex Thiel auf die Strafbank geschickt wurde. Die Hausherren verteidigten energisch, für den Geschmack des Schiedsrichters anscheinend zu energisch, dieser schickte mit der Sirene auch noch Jan Pavlu für zwei Minuten raus.
Der ESVK musste also mit zwei Mann weniger in den zweiten Spielabschnitt starten, die Verbliebenden machten ihre Sache aber richtig gut und gönnten den Tölzern keinen weiteren Überzahltreffer. Wichtig ist an dieser Stelle noch zu erwähnen, dass Maximilan Meier aus unklaren Gründen in der Kabine bleiben musste und nun doch wieder Stefan Vajs zwischen den Kaufbeurer Pfosten stand. Die Rotgelben brachten die Löwen in der Folge wieder mehr in Bedrängnis und die Gäste fingen sich dadurch eine Strafzeit ein. Kaufbeuren schaffte es absolut nicht ihr Überzahlspiel sauber aufzuziehen, dafür schaffte es dann in der 27. Minute Fabian Koziol sich auf der Außenbahn stark durchzusetzen, legte die Scheibe blitzsauber auf Florian Thomas ab und dieser tanzte Marco Wölfl zur 2:1 Führung aus. Wieder gönnten die Gäste den Jokern nur eine Minute der Freude, bis sie ihrerseits wieder zuschlugen und das ging leider viel zu einfach. Markus Eberhardt hatte viel Zeit, um einen Pass auf den völlig freistehenden Cam Spiro zu spielen, der Stefan Vajs keine Abwehrchance ließ und zum 2:2 in der 28. Minute ausglich. Dann hieß es erneut Powerplay für den ESVK, weil sich bei den Tölzern zu viele Feldspiele aufs Eis verirrt hatten. Das Überzahlspiel der Joker war im zweiten Drittel aber, passend zu Halloween, einfach nur gruselig. Das rächte sich und in der 33. Minute tauchte schon wieder Cam Spiro vogelfrei vor Vajs auf, der den ersten Versuch noch stark parieren konnte, beim Nachschuss zum 2:3 aber machtlos war. Auch im Anschluss waren hauptsächlich die Special Teams auf dem Eis. Während die Hausherren in Unterzahl durchaus überzeugten, konnten sie sich bei einem weiteren Powerplay vor der zweiten Pause, bei der sie teilweise sogar mit fünf gegen drei Feldspielern angreifen durften, nie wirklich über einen längeren Zeitraum im Angriffsdrittel festsetzen. Philipp Krauss machte sich dann Sekunden vor dem Pausentee allein in Richtung Marco Wölfl auf, konnten diesen aber nicht überwinden.
Zerfahren begann auch das Schlussdrittel und schnell wurde klar, dass dieses Spiel nur noch durch viel Kampf und Willen zu Gunsten der Joker ausfallen würde. Das merkte auch die Fankurve, die ihre Mannschaft unermüdlich anpeitschte und dass obwohl das Spiel alles andere als leichte Kost war. Beide Teams neutralisierten sich zeitweise komplett, wobei immer wieder leichte Vorteile bei den Hausherren zu sehen waren, die dadurch die Gäste auch wieder auf die Strafbank zwangen. Wenn doch nur das Powerplay etwas effektiver gewesen wäre, wobei die Löwen auch ein enorm bewegliches Penaltykilling zeigten. Es standen nur acht Minuten auf der Uhr und der ESVK warf nun wirklich alles nach vorne und kam vor allem durch John Lammers immer wieder gefährlich vor Wölfl, der Tölzer Schlussmann hatte seine Schoner aber überall und bot auch nicht die kleinste Lücke an. Kurz vor Spielende wurde es dann nochmals hitzig. Das Geschehen hatte sich mittlerweile komplett in das Tölzer Drittel verlagert und die Löwen mussten sich mit unfairen Mittel zur Wehr setzen, wodurch Rotgelb nochmals zu einer Überzahl kam und zusätzlich auch noch Stefan Vajs vom Eis nahm. Die Joker feuern aus allen Rohren, Sören Sturm schaffte es dann auch tatsächlich noch den starken Wölfl zu überwinden, scheitert mit seinem Schuss aber am Torpfosten. Am Ende bleibt es bei einer 2:3 Niederlagen und sage und schreibe neun ungenutzten Überzahlspielen. Da wäre mehr drin gewesen.
(ESVK/pb)
  
    
selberwoelfeVER Selb
Leidenschaftlicher Kampf wird nicht belohnt - Selber Wölfe vs. Ravensburg Towerstars 1:4

(DEL2)  Unsere Selber Wölfe hielten – bis auf die Anfangsminuten – sehr gut mit den Ravensburg Towerstars mit. Leider konnten sie den 0:2-Rückstand nach dem ersten Drittel nicht mehr aufholen, vor allem weil uns das Scheibenglück etwas fehlte und Gästetorhüter Langmann eine vorzügliche Leistung abrufen konnte. Die Chancen waren da, doch statt des Anschlusstreffers fiel das 0:3 für Ravensburg. Brad Ross konnte den Spielstand zwar nochmal auf 2 Tore verkürzen, doch letztendlich spielten die Gäste ihre Führung clever herunter.
Der Spielbeginn gehörte klar unseren Gästen aus Ravensburg. Unsere Wölfe konnten sich oft nur mit unerlaubten Weitschüssen befreien und kamen zunächst gar nicht mit dem Forechecking der Towerstars zurecht. Folgerichtig dann auch die Führung für die Gäste: Ein abgefälschter Schuss schlug hinter Weninger ein. Etwa ab der 7. Spielminute kamen unsere Wölfe besser in die Partie und erarbeiteten sich nun ihrerseits Chancen. Slavetinsky und Miglio, später dann auch Gelke, scheiterten jedoch knapp. Besser machten es die Gäste, die einen 2-auf-1-Konter eiskalt zum 0:2 nutzten. Kurz vor Drittelende noch einmal 3 Großchancen für unsere Farben aus dem Gewühl vor Gästekeeper Langmann heraus, doch die Scheibe wollte einfach nicht über die Linie.
Im zweiten Spielabschnitt nahmen unsere Wölfe das Heft in die Hand. Dennoch musste Weninger in der 23. Minute erst einmal einen Schuss von Dietz mit einem starken Fanghand-Save entschärfen. Dann aber erarbeiteten sich unsere Wölfe Chance um Chance. Miglio verpasste eine Thompson-Vorlage haarscharf, Boiarchinovs Abfälscher trudelte knapp am Pfosten vorbei und Ravensburg konnte sich zeitweise kaum mehr befreien, doch Langmann schien seinen Kasten vernagelt zu haben. Auch in der 40. Minute, als die Wölfe wiederum dreimal kurz hintereinander aussichtsreich am Ravensburger Keeper scheiterten.
Unsere Wölfe drückten weiter auf den Anschlusstreffer. Doch auch der nächste Treffer gelang den Gästen: MacDonald stellte in Überzahl auf 0:3. Aufgeben ist jedoch bekanntermaßen ein Fremdwort für unsere Wölfe und so erzielte Ross – wunderbar bedient von Thompson – im Powerplay den 1:3-Anschlusstreffer. 4 Minuten vor Schluss landete der Puck nochmal auf statt in Langmanns Tor. Es war zum Verzweifeln, denn kurz nach dieser Aktion schloss Saakyan einen Konter mit einem platzierten Schuss zum Endstand von 1:4 ab.
(VERS/oo)
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
Null-Punkte-Wochenende: DSC unterliegt auch Rosenheim

(OLS)  Der Deggendorfer musste am Sonntagabend gegen die Starbulls Rosenheim die zweite Niederlage an diesem Wochenende hinnehmen. Mit 0:3 unterlag die Mannschaft von Trainer Chris Heid vor 1567 Zuschauern den Oberbayern und muss damit die erste Niederlage auf heimischem Eis in der diesjährigen Spielzeit hinnehmen.
Der Deggendorfer SC versuchte aggressiv in die Partie zu starten, nahm aber gleich in der ersten Minute eine Strafzeit nach einem Check von Thomas Pielmeier. Die Rosenheimer, die statistisch gesehen das beste Powerplay der Liga vorweisen, nutzten diese Gelegenheit eiskalt aus. Aus halblinker Position zimmerte der Ex-Deggendorfer Aaron Reinig den Puck per Direktabnahme in die Maschen. Im weiteren Drittelverlauf wirkten die Hausherren zwar bemüht, die Angriffsbemühungen blieben über weite Strecken zu kompliziert und ausrechenbar. Mit dem 0:1 ging es hinein in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Zwar wirkten die Deggendorfer kämpferisch bemüht, jedoch konnten die Mannen von Headcoach Chris Heid die Starbulls-Defensive rund um Keeper Kolarz nicht in Bedrängnis bringen. In der 28. Minute setzten sich die Gäste im Deggendorfer Drittel fest. Nach einem Direktschuss von der blauen Linie kam der Puck über Umwege zu Alexander Höller, der freistehend vor dem Tor zum 0:2 einschob. Dieser Treffer zeigte sichtlich Wirkung beim DSC, die fortan nur noch selten Druck auf die Rosenheimer Defensive machen konnten. Das 0:2 war zeitgleich auch der Pausenstand nach 40 gespielten Minuten.
Im Schlussdrittel erzeugten die Hausherren endlich für Gefahr vor dem Rosenheimer Tor, doch mehrmals scheiterten die Deggendorfer aus aussichtsreichen Positionen. Wie man seine Chancen nutzt, zeigten die Starbulls in der 51. Minute. Wieder saß ein Deggendorfer auf der Strafbank und wieder trafen die Gäste. Zack Phillips wurde im Slot mustergültig freigespielt und der Neuzugang überwand Timo Pielmeier zum 0:3. Die Deggendorfer steckten zwar bis zur letzten Minute nicht auf, ein eigener Treffer sollte dem Team von Trainer Chris Heid aber nicht mehr gelingen.
Durch die Niederlage rutscht der Deggendorfer SC auf den sechsten Tabellenplatz ab. Am kommenden Freitag treffen die Deggendorfer auf heimischem Eis auf die Lindau Islanders. Spielbeginn ist um 20 Uhr.
(DSC/mh)
  
    
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Kolarz und Powerplay stark: 3:0-Sieg in Deggendorf

(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben sich am Sonntagabend in Deggendorf für die Heimniederlage gegen Memmingen zwei Tage zuvor mit einem 3:0-Auswärtssieg rehabilitiert. Erneut funktionierte das grün-weiße Powerplay hervorragend. Aaron Reinig und Zack Phillips waren in Überzahl erfolgreich, außerdem traf Alexander Höller. Im Rosenheimer Tor zeigte Christopher Kolarz eine starke Leistung und feierte vor 1.567 Zuschauern im Deggendorfer Eisstadion an der Trat einen Shutout.
Starbulls-Headcoach John Sicinski konnte gegen den Deggendorf SC wieder auf Verteidiger Tobias Draxinger zurückgreifen und erstmals in der laufenden Saison eine komplette vierte Sturmreihe (Kevin Slezak, Simon Heidenreich, Thomas März) aufbieten. Außerdem nahm Sicinski einen Tausch in den Formationen vor: Brad Snetzinger und Zack Philipps stürmten neben Curtis Leinweber, Nicolas Cornett und Marc Schmidpeter neben Max Brandl.
Das Starbulls-Tor hütetet Christopher Kolarz – und das auf bravouröse Art und Weise. Kolarz strahlte über die gesamte Spielzeit große Sicherheit aus und entschärfte zahlreiche hochkarätige Deggendorfer Torchancen insbesondere gegen Thomas Greilinger, Mark Heatley und Lukas Miculka. Ganz entscheidend war eine Rettungstat gleich zu Beginn des letzten Spielabschnitts: Nach einem Rosenheimer Puckverlust konnte Martin Podesva frei und unbedrängt aus nächster Nähe abschließen, aber Kolarz verhinderte dank eines spektakulären Reflexes mit dem Schoner den Deggendorfer Anschlusstreffer und konservierte die 2:0-Führung, mit der die Starbulls ins dritte Drittel gegangen waren.
Die Grün-Weißen waren schon nach eineinhalb Minuten in Führung gegangen. In Überzahl traf Aaron Reinig mit einem fulminanten Direktschuss aus halblinker Position, der rechts oben im Deggendorfer Tor einschlug (2.). Chancen gab es im ausgeglichenen ersten Spielabschnitt danach auf beiden Seiten reichlich. Die Gastgeber hatten ein leichtes Plus an Torschüssen und ließen ihr einziges Überzahlspiel an diesem Abend ungenutzt. Im zweiten Drittel dominierten dagegen die Starbulls. Und nachdem ein Schlagschuss von Aaron Reinig von einem Deggendorfer Schläger geblockt wurde, staubte Alexander Höller reaktionsschnell per Rückhand zum 0:2 ab (28.). Der dritte Rosenheimer Treffer entsprang schließlich der zweiten und letzten Rosenheimer Überzahlsituation. Über Steffen Tölzer und Max Brandl kam die Scheibe zum im Slot lauernden Zack Phillips und der 29-jährige Kanadier versenkte sie eiskalt im linken oberen Eck (51.). DSC-Keeper Timo Pielmeier war wie bei den beiden anderen Rosenheimer Treffern völlig chancenlos. Gleich dreimal – einmal in jedem Drittel – stand übrigens der Pfosten des Deggendorfer Gehäuses weiteren Rosenheimer Torerfolgen im Weg.
„Wir haben einen guten Start ins Spiel gehabt. Das erste Drittel war ausgeglichen, im zweiten Drittel hatten wir dann mehr Spielanteile, aber Deggendorf war immer gefährlich. Kolarz hatte einen brutal starken Tag. Die Defensivleistung war einen Tick besser als zuletzt, aber wir haben noch Arbeit vor uns“, lautete das Fazit von John Sicinski nach der Partie.
(SBR/mh)
  
   
crocodileshamburgCrocodiles Hamburg
Crocodiles bezwingen Herner EV

(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Heimspiel gegen den Herner EV am Sonntagabend mit 4:2 (2:0/1:1/1:1) gewonnen.
Vor 895 teils verkleideten Zuschauern gaben die Hausherren ab der ersten Sekunde den Ton an. Mit starkem Zweikampfverhalten und gutem Forecheck wurden die Miners unter Druck gesetzt und immer wieder im defensiven Drittel eingeschnürt. Bis zur 9. Minute konnte Hernes Björn Linda den Gegentreffer verhindern, dann aber markierte Adam Domogalla den hochverdienten Führungstreffer. Die Hamburger ruhten sich nicht auf dem ersten Torerfolg aus und legten wenig später nach. Carl Zimmermann war im Nachschuss erfolgreich und sorgte für das 2:0 zur Pause (13.).
Im zweiten Spielabschnitt knüpften die Crocodiles an die starke Leistung der ersten 20 Minuten an und bauten die Führung aus. Sam Verelst ging als Sieger aus einem Zweikampf hinter dem Gehäuse der Miners hervor, zog vor das Tor und tunnelte Linda mit einem Rückhandschuss (27.). Die Gäste gaben sich jedoch nicht geschlagen und schlugen durch Tomi Wilenius zurück (29.). Als sich Thomas Gauch und Sam Verelst kurz nacheinander auf die Strafbank verabschieden mussten, drohte der Vorsprung in doppelter Unterzahl weiter zu schmelzen. Doch die Hanseaten, allen voran Dennis Reimer, der sich in höchster Not in einen Schuss schmiss, wehrten sich erfolgreich gegen den Anschluss.
Im letzten Drittel warfen die Herner alles nach vorne, während Hamburg durch schnelles Umschaltspiel weiter gefährlich blieb. Die Gäste sorgten noch einmal für Spannung, als Robert Peleikis zu viel Platz im Slot hatte und halbhoch zum 3:2 einnetzte (57.). Im Anschluss daran hatten die Miners noch einmal Aufwind, den Max Schaludek mit seinem Treffer ins leere Gäste-Tor allerdings nahm.
„Es war, wie erwartet, ein enges Spiel. Wenn wir so diszipliniert und hungrig spielen, dann sind wir schwer zu schlagen. Das haben wir heute gezeigt. Ein ganz wichtiger Sieg für uns“, sagte Sam Verelst.  
(CH/tb)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
   
ehcklosterseegrafingEHC Klostersee
EHC Klostersee – ESC Kempten Sharks 5:2 

(BYL)  Beim zehnten Streich des EHC Klostersee in Folge gab es zunächst Süßes für die Kids auf dem Weg vom Kabinentrakt auf die Eisfläche und dort dann Saures für die Sharks vom ESC Kempten. Mit 5:2 holten sich die Grafinger am Halloween-Abend den - unglaublich, aber wahr - zehnten Dreier nacheinander, womit die Tabellenführung in der Bayernliga natürlich weiter gefestigt werden konnte.
Voll fokussiert starteten die Rot-Weißen vom ersten Anspiel weg in Richtung Gäste-Gehäuse. Die Allgäuer standen im ersten Abschnitt überwiegend mächtig unter Druck. Der einzige Vorwurf an die Truppe um Kapitän Bernd Rische konnte das Auslassen einiger hochkarätiger Einschussmöglichkeiten sein; die 2:0-Führung fiel für die Sharks sehr freundlich aus. Im zweiten Durchgang legte die Mannschaft von Dominik Quinlan den dritten Treffer nach, bevor Kempten stärker wurde und die Partie zunehmend ausgeglichen gestalten konnte. Den Anschlusstreffer der Gäste konterten die EHCler knapp zwei Minuten vor dem nächsten Pausengang mit dem 4:1.
Ein sehr wichtiges Tor zum genau richtigen Zeitpunkt, denn die kampf- und laufstarken Sharks gaben sich noch längst nicht geschlagen. Nach deren Powerplay-Einschuss gleich zu Beginn der verbleibenden 20 Spielminuten wurde es noch einmal sehr spannend mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten. Richtig durch waren die Klosterseer erst mit dem Empty-net-Goal eineinhalb Minuten vor dem Ende durch den direkt von der Strafbank kommend durchstartenden Lynnden Pastachak.
(EHCK/pel)
  
    
ehcpinguinekoenigsbrunnEHC Königsbrunn
Ein Zeitnehmer entscheidet die Partie

(BYL)  Mit 4:3 nach Penaltyschiessen verliert der EHC Königsbrunn seine Auswärtspartie gegen den ESC Dorfen. Doch statt nur einem Punkt Ausbeute wären drei möglich gewesen, denn kurz vor Abpfiff lagen die Brunnenstädter noch in Führung.
Der EHC trat bis auf den berufsbedingt fehlenden Top-Scorer Julian Becher mit komplettem Kader in Dorfen an. Von den zuletzt in Quarantäne befindlichen Spielern konnten sich alle freitesten und die Reise zu den Oberbayern antreten.
Doch zunächst verschliefen die Königsbrunner das erste Drittel, die Hausherren bestimmten die ersten Minuten. Dorfen agierte giftig und mit viel Zug zum Tor, die Brunnenstädter gewannen kaum Bullys und Zweikämpfe. In der zwölften Spielminute belohnten sich die Eispiraten in Überzahl für ihren Einsatz mit der 1:0 Führung gegen pomadig auftretende Gäste. Königsbrunn fand keinen Zugang zur Partie und zeigte Schwächen im Umschaltspiel nach hinten, so dass Dorfen mit der verdienten Führung in die Pause ging. Der bis Spielende fehlerfreie Königsbrunner Goalie Donatas Žukovas verhinderte durch seine Paraden einen höheren Rückstand.  
Im mittleren Spielabschnitt steigerten sich die Brunnenstädter und kamen zu Torchancen, fingen sich aber immer wieder gefährliche Konter ein. In Unterzahl setzte sich dann Hayden Trupp schön durch und netzte zum Ausgleich ein. Weitere Treffer fielen aber nicht mehr im Mitteldrittel in einer Partie auf eher niedrigen Bayernliganiveau, so dass beide Teams mit dem 1:1 Unentschieden ein letztes Mal in die Kabine gingen.
Nach dem Pausentee konnte Marc Barchmann in der 44. Spielminute den Puck im Dorfener Tor versenken und Königsbrunn zum ersten Mal in Führung bringen, doch nur eine Minute später fanden die Eispiraten die richtige Antwort und trafen zum 2:2 Ausgleich. Vier Minuten vor Spielende bekamen die Königsbrunner noch einen Penalty zugesprochen, den Hayden Trupp souverän zur erneuten Führung einschoss. Kurz vor Abpfiff nahmen die Gastgeber dann ihren Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis und setzten alles auf eine Karte. Die Strategie ging voll auf, denn als die Stadionuhr 59:59 anzeigte, zappelte der Puck Tor der Brunnenstädter, die Begegnung ging nun durch das Unentschieden in die Verlängerung. Doch die Königsbrunner Verantwortlichen reklamierten gleich nach dem Treffer, dass die Zeitnahme vor der letzten Aktion die Uhr einige Sekunden zu spät laufen ließ und der Treffer so außerhalb der regulären Spielzeit fiel. Die Schiedsrichter sahen dies anders und entschieden trotzdem auf Tor.
In der Verlängerung konnte sich keine Mannschaft durchsetzen, so dass die Entscheidung im Penaltyschiessen fallen musste. Nachdem beim EHC alle drei Schützen vergaben, gewannen die Eispiraten durch den Treffer von Vrba den Extrapunkt.
Sichtlich enttäuscht war Königsbrunns Coach Andy Becher: „Im ersten Drittel sind wir nicht gut gestartet und haben gleich in der ersten Unterzahlsituation einen Treffer kassiert. Nachdem wir im zweiten Drittel den Ausgleich erzielt hatten, wollten wir im Schlussabschnitt mehr Tempo ins Spiel bringen und sind auch in Führung gegangen, haben aber im selben Wechsel das 2:2 bekommen. In der Verlängerung hatten wir zwei, drei Chancen, und Penaltyschiessen ist halt immer Glückssache.“
Vom Ergebnis her geht der Sieg für Dorfen aufgrund des Spielverlaufs sicherlich in Ordnung und ist nicht unverdient, doch der letzte Treffer der Eispiraten sorgt für viel Aufregung beim EHC. Sichtlich angefressen ist Königsbrunns erster Vorstand Tim Bertele, er fühlte sich nach dem Spiel um den Sieg betrogen: „Wir haben bereits während des Spiels reklamiert, dass die Uhr drei bis vier Sekunden zu spät gestartet wurde. Demnach wäre der Treffer nach der regulären Spielzeit gefallen. Die Videoaufzeichnung belegt das auch eindeutig, Wir haben daher bereits Beschwerde beim Verband eingelegt. Es ist eine Sauerei, dass solch ein unsportliches Verhalten in der Bayernliga überhaupt noch stattfindet. Ich bin maßlos enttäuscht vom ESC Dorfen.“
(EHCK/hp)
  
    
loewenwaldkraiburgEHC Waldkraiburg
Löwen rehabilitieren sich und beenden das Wochenende mit einem 4:0 gegen Schweinfurt

(BYL)  Es fühlt sich gut an wieder zu Siegen, das sah man auch Alexej Piskunov an, als er nach der Bayernliga-Partie gegen den ERV Schweinfurt bei der Pressekonferenz sprach. Ausschließlich lobende Worte fand er für das Gesehene am Sonntagabend aber auch am Freitagabend in Kempten.
Auch der Schweinfurter Trainer Andreas Kleider war, trotz der 4:0-Niederlage, nicht unzufrieden mit der Leistung seines Teams. Das konnte er auch sein, denn nach einer langen Pause seines Teams, welche auf diverse Coronaerkrankungen zurückzuführen war, konnten die Mighty Dogs am Freitag vor heimischer Kulisse die Mammuts aus Schongau mit 6:5 besiegen.
In Waldkraiburg jedoch hatten die Unterfranken, die lediglich mit einem Torhüter anreisten, einen Gegner vor der Brust, der sich gerade erste frisch die Motivation zurückgeholt hat. So begannen die Löwen auch das Spiel und das erste Drittel. Bereits nach eineinhalb gespielten Minuten zappelte der Puck zum ersten Mal in den Maschen des Schweinfurter Tores. Fabian Kanzelsberger fälschte in eigener Überzahl einen Puck von Nico Vogl in das Tor ab. Chancen taten sich weiterhin regelmäßig vor dem Tor von Schweinfurts Benedict Roßberg auf, doch vorerst scheiterten alle Angriffsversuche am starken Schlussmann. Christian Neuert, Michal Popelka und auch Vogl, Hradek und Decker bissen sich in der Folge die Löwenzähne am nun sehr sicher stehenden Keeper aus. So ging es mit dieser knappen 1:0-Führung in die Kabine.
Der zweite Durchgang gestaltete sich zuweilen unaufgeregt. In vielen Phasen lief die Scheibe hin und her, ohne jedoch zwingende Chancen zu kreieren. Falls das Spielgerät doch einmal vor eines der Tore kam, entschärften die beiden Keeper die Situation gekonnt. Eine Schrecksekunde hatte der Durchgang jedoch noch zu bieten. Nach etwa der Hälfte der Spielzeit lag Kapitän Thomas Rott blutend auf dem Eis, nachdem er wohl den Schläger eines Gegenspielers in sein Gesicht bekam, nach einigen Minuten konnte dieser aber wieder weiterspielen. Gerade als sich die Zuschauer schon bereit machten mit der weiterhin knappen Führung in die Pause zu gehen, setzte Mathias Jeske den allein laufenden Michal Popelka in Szene. Dieser sprintet allein auf das Schweinfurter Tor zu und verwandelt diese Möglichkeit zum vielumjubelten 2:0 Pausenstand.
In der ersten Minute des letzten Durchgangs, eine Strafe für Sebastian Stanik war gerade abgelaufen, erhält Popelka auf der linken Seite von Christian Neuert erneut den Puck. Zusammen mit Stanik läuft dieser in Richtung des Tores und einen Querpass später erzielt Waldkraiburgs Nummer 71 das 3:0. Auch in diesem Spielabschnitt waren die Löwen überlegen was die Hoheit auf dem Eis anging, doch dennoch musste man sich vor den kleinen Nadelstichen der Schweinfurter immer in Acht nehmen. Dennoch, exakt acht Minuten nach dem dritten Treffer der Industriestädter, legten diese noch einmal nach. Von rechts kommend und begleitet von Florian Brenninger entscheidet sich Christof Hradek dazu lieber selbst auf das Tor zu schießen als den riskanten Querpass zu suchen. Diesen Job erledigt er meisterlich und hebt die Scheibe passgenau in das linke obere Eck zum 4:0 Endstand.
Alles in allem kann man die Löwen nach diesem Wochenende wieder als „in der Spur“ bezeichnen. Die Umstellung der Reihen trug ihre Früchte und wir dürfen gespannt sein, wie sich das am kommenden Freitag in der Raiffeisen-Arena gegen die EA Schongau, der aktuell Drittplatzierten, auswirkt.
(EHCW/aha)
  
    
pfrontenfalconsEV Pfronten
Pfronten weiterhin ohne Punkt

(BLL)  Die Voraussetzungen vor dem Heimspiel gegen den ESV Burgau waren alles andere als gut, neben den Langzeitverletzten Ladislav und Lukas fielen auch noch Filip Matejka und Torhüter Maximilian Dempfle aus. Die Gäste konnten hingegen scheinbar aus dem Vollen schöpfen, zumindest standen wohl alle 6 Kontingentspieler zur Verfügung. Wenig überraschend dauerte es im Anschluss nicht sehr lange, bis die internationale Auswahl der Eisbären ihre Überlegenheit in Zählbares umwandeln konnte. Petr Ceslik (2), Dennis Tausend, Zach Erhart und Marvin Stankius brachten die Burgauer innerhalb von knapp 13 Minuten mit 0:5 in Führung. Pfrontens Trainer Josi Richter wechselte daraufhin den Torhüter, für Dominik Gimbel kam Routinier Korbinian Kaps zum Einsatz. Dieser musste noch vor der ersten Pause einen weiteren Treffer durch Marvin Stankius hinnehmen. Im Mitteldrittel konnten die Falcons lange ein weiteres Gegentor verhindern, Korbinian Kaps konnte sich mit guten Paraden mehrfach auszeichnen. In der 39. Minute war aber auch er machtlos, als die Gäste eine Überzahlsituation durch Patrick Spingler zum 0:7 nutzten. Im Schlussabschnitt gelangen den Eisbären noch vier weitere Treffer durch Dennis Tausend, Petr Ceslik, Zach Erhart und Patrick Spingler zum Endstand von 0:11. Auf Seiten der Pfrontener kamen mit Michael Linder, Tobias Nöß und Niklas Munz gleich drei Spieler der U20 zum Einsatz, die ihre Sache gut machten und sich für weitere Einsätze empfehlen konnten. Am Ende war es eine erwartete Niederlage gegen einen Gegner der sich aufgrund seiner klaren Überlegenheit den Sieg verdient hat, jedoch hinsichtlich der Kaderzusammenstellung für einen Landesligisten sicherlich ein paar Fragen offen lässt. Am Sonntag Abend kam es dann zum Kellerduell in Bad Aibling. Für beide Mannschaften ging es darum, die ersten Punkte der Saison einzufahren. Trainer Josi Richter musste erneut auf die Stammkräfte Lukas und Ladislav Hruska, sowie auf Filip Matejka verzichten. Korbinian Kaps ersetzte den fehlenden Maximilian Dempfle im Kasten der Pfrontener. Bereits in der 8. Spielminute gelang den Hausherren durch Thomas Neumaier (Seidl/Eibl) der Führungstreffer und gleichzeitige Stand nach dem 1. Drittel. Im Mitteldrittel erhöhte Bad Aibling durch Marcel Schulze (Wimmer/Eibl) auf 2:0 (22. Minute) und durch Johannes Seidl (Meyer) auf 3:0 (28. Minute). Den Treffer zum vorentscheidenden 4:0 erzielte in der 41. Minute Ludwig Obergschwendtner (Schulz/Meyer). Den Pfrontenern gelang in der 59. Minute nur noch der Ehrentreffer zum 4:1 durch Johannes Friedl auf Zuspiel von Luis Landerer. Durch diese weitere Niederlage bleiben die Falcons ohne Punkte und Tabellenletzter. Für die Mannschaft um Trainer Josi Richter gilt es jetzt, dieses Wochenende so schnell wie möglich abzuhaken und sich auf die kommende Begegnung am Sonntag um 17 Uhrgegen den SC Forst zu konzentrieren.
(EVP/jk)
  
    
ercsonthofenERC Sonthofen
Heimauftakt mit Kantersieg

(BBZL)  Der ERC Sonthofen gewann am Freitagabend vor 589 Zuschauern mit 13:1 gegen die Woodstocks aus Augsburg. ERC-Trainer Peter Waibel zeigte sich im Interview nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seiner Spieler, stellte aber dennoch ein nicht ganz so kompaktes Zusammenspiel seiner Mannschaft ab dem 2. Drittel fest.
Beflügelt von der eindrucksvollen Kulisse und der gelungenen Choreografie der Sonthofner Fans, die ihr Team durch ein riesiges Banner mit der Aufschrift „Nächster Halt Landesliga“ empfingen, setzten die Schwarz-Gelben ihre Gäste von Beginn an enorm unter Druck. Gästetorhüterin Jennifer Spingler wurde ein ums andere Mal getestet. In der 3. Spielminute musste sie sich dann in Unterzahl geschlagen geben, als Ondrej Havlicek mit einem gezielten Schuss die Oberallgäuer mit 1:0 in Führung brachte. Vier Minuten darauf folgte dann das 2:0 durch Denis Adebahr und nur 87 Sekunden später das 3:0 durch Alexander Henkel. Nach einem weiteren Doppelschlag durch Christian Engler und Ondrej Havlicek in der 10. bzw. 11. Spielminute verließ die tapfere Torfrau ihren Kasten zugunsten von Niklas Syguda. Aber auch Syguda stand unter Dauerbeschuss und hatte so in der 15. sowie 17. Spielminute das Nachsehen in Unterzahl, als zuerst Kristof Spican und dann Vladimir Kames zum 7:0 abschlossen. Kurz vor Drittelende verletzte sich dann Schiedsrichter Lars Neelsen so schwer, dass er für den Rest der Partie ausfiel. Nach Zustimmung beider Teams übernahm Schiedsrichter Salvatore Vacca alleine die Spielleitung. Pausenstand 7:0.
Im zweiten Drittel ließ das Zusammenspiel des ERC etwas nach. Was sich aber am Torreigen nicht groß bemerkbar machen sollte. Gute vier Minuten nach Wiederanpfiff war Kristof Spican im Unterzahlspiel zur Stelle und verwandelte gekonnt zum 8:0. Nach gut der Hälfte der Spielzeit kam es zum Schichtwechsel im Tor der Hausherren. Fabian Schütze verabschiedete sich mit einem „zu null“ und überließ den „Kasten“ dem U20 Goalie Calvin Stadelmann. In der 36. Spielminute schob Matyas Stransky zum 9:0 ein. Augsburg wiederum nutzte in Person von Dominik Settele in der 38. Spielminute die Gunst des Moments und markierte den Ehrentreffer zum Zwischenstand von 1:9. Was die beiden Sonthofener Stransky und Spican nicht auf sich sitzen lassen wollten, kurzerhand stellte Matyas Stransky den alten Torabstand nach nur knapp einer Minute zum 10:1 wieder her und Kristof Spican schob noch mal kurz vor Drittelende zum 11:1 ein, was dann auch dem Pausenstand entsprach.
Im letzten Drittel sollten die Zuschauer noch zwei weitere Tore zu sehen bekommen: In der 50. Spielminute nutzten Kapitän Christian Tarrach die Chance zum 12:1 und Kristof Spican zum Endstand von 13:1.
Das nächste Spiel findet am kommenden Freitag ab 20 Uhr in Sonthofen statt.Im letzten Drittel sollten die Zuschauer noch zwei weitere Tore zu sehen bekommen: In der 50. Spielminute nutzten Kapitän Christian Tarrach die Chance zum 12:1 und Kristof Spican zum Endstand von 13:1.
Das nächste Spiel findet am kommenden Freitag ab 20 Uhr in Sonthofen statt. 
(ERCS/ko)
  
     
    

Region West

Regionalliga West - Bezirksliga Nordrhein-Westfalen - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
   
eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Eisadler gewinnen in Grefrath

(RLW)  Am Samstagsabend haben die Eisadler Dortmund das Auswärtsspiel in Grefrath mit 7:5 gewonnen. In einer spielerisch schwachen Partie waren die Eisadler jederzeit spielbestimmend und brachten die 3 Punkte verdient mit nach Dortmund.
Eisadler Trainer Waldemar Banaszak musste auf zahlreiche Spieler verzichten und konnte lediglich auf 11 Feldspieler und 2 Torhüter zurückgreifen. "Es ist in dieser Saison etwas verzwickt, denn in den Trainingseinheiten und in den Spielen steht selten der komplette Kader zur Verfügung. Aber wir nehmen es so hin, und ich kann meinen Spielern nur ein großes Kompliment machen, dass sie sich so in den Dienst der Mannschaft stellen und alles für die Eisadler geben. Hervorheben möchte ich den heutigen 2. Torwart Jan Markert. Da Sven Rotheuler und Philipp Weißgerber ausgefallen sind, hat sich Jan, obwohl er aktuell aufgrund der Bundeswehr nicht mehr spielt sofort zur Verfügung gestellt", so der Coach.
Das Spiel in Grefrath war keine Minute alt, da mussten die Schiedsrichter es auch schon unterbrechen. Das Torgehäuse, welches von EAD Keeper Lennard Brunnert gehütet wurde, war nicht richtig in der Verankerung. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit bis ein Eismeister erschien und seine Pflicht erfüllte. Nach Abnahme durch die Schiedsrichter ging es dann endlich los. Die Eisadler waren spielbestimmend, aber konnten beste Torchancen nicht nutzen. Auch in ein Überzahl gelang leider nur ein Pfostentreffer. Und wenn man vorne die Chancen nicht nutzt, und hinten einmal unkonzentriert ist, dann gehen die Hausherren überraschend in Führung. (12. Minute) Wenig geschockt vom Rückstand machten die Eisadler weiter Druck und erspielten sich Chance und Chance. Nach dem in der 18. Spielminute erst ein vermeintliches Tor nicht gegeben wurde, war es der wieder genesene Kevin Thau, der zum 1:1 Ausgleich traf. Mit der Schlusssirene traf der Torjäger dann erneut, so dass die Eisadler mit einer 2:1 Führung in die erste Drittelpause gingen.
Im zweiten Drittel hatten die Eisadler dann mehr "Schussglück". Erst traf Ben Busch zum 3:1 (22. Min) und eine Minute später konnte Dustin Demuth die Führung auf 4:1 ausbauen. Danach wurde das Spiel ruppiger. Grefrath mit teils fiesen Attacken gegen die Eisadler, die sich davon provozieren ließen. Leider waren die Schiedsrichter nicht in der Lage dies zu unterbinden.
So ging der Spielfluss ein wenig verloren. In der 38. Minute konnte Grefrath auf 4:2 verkürezn, so dass es mit einer 2 Tore Führung für die Eisadler in die 2. Pause ging.
Im letzten Drittel gelang den Eisadlern dann wieder ein Doppelschlag. Erst traf Kevin Thau mit seinem dritten Tor zum 5:2, dann erhöhte Tommy Ehlert auf 6:2 (44./45. Min). Die Hausherren gaben sich dennoch nicht geschlagen und verkürzten direkt auf 6:3. Felix Berger wurde danach von seinem Gegenspieler übel gescheckt und musste das Eis gestützt verlassen. Dieses Foul wurde allerdings auch nur mit einer 2 Minuten Strafen geahndet. Ben Busch gelang in der 49. Minute dann das 7:3 für die Eisadler. In der Folge rückte dann nochmal das Torgehäuse in den Mittelpunkt an dessen Verankerung der Eismeister leider nur mit mäßigem Erfolg gearbeitet hatte. EAD Goalie Lennard Brunnert war an den beiden letzten Gegentreffern zum 7:4 und 7:5 machtlos, da er nicht wußte, wie er sich aufgrund des nicht richtig verankerten Torgehäuses, bewegen konnte.
Fazit: 3 Punkte eingefahren und damit zurück in der Erfolgspur.
(EAD/tb)
  
    
evbitburgeifelmoselbaerenBitburger ESV
3 Punkte eingetütet; Eifel-Mosel Bären gewinnen gegen Eintracht Frankfurt mit 7:4

(HL)  Während viele Kinder von Haus zu Haus zogen und Süßigkeiten sammelten, erlebten alle Zuschauer, die den Weg in die Bitburger Eissporthalle gefunden hatten, ein packendes und torreiches Spiel.
Noch vor dem ersten Bully mussten die Mannen um Trainer Janega zunächst den krankheitsbedingten Ausfall von Goalie Daniel Petry verkraften. Somit war es Dustin Grahl vorbehalten, an diesem Abend das Bärentor zu hüten. Es entwickelte sich bereits zu Beginn ein abwechslungsreiches und ausgeglichenes Spiel. Den Torreigen eröffnete in der 4. Minute Alexander Zislin, der in Überzahl zum 0:1 für Gäste aus Frankfurt traf. Doch bereits 2 Minuten später war es Stefan Wanken der zum 1:1 ausgleichen konnte. Wiederum 2 Minuten später traf Alexander Burdekin zur ersten Bären-Führung an diesem Abend. Burdekin feierte genauso wie Tyler Gulbronson sein Debut in der Hessenliga. Trotz einiger Torchancen im weiteren Verlauf, sollte kein weiterer Treffer im ersten Drittel fallen. Es folgte ein wildes Mitteldrittel. Zunächst agierten die Bären in doppelter Unterzahl. Diese wurde jedoch ohne Gegentor überstanden, ehe Michal Janega in der 26. Minute zum 3:1 traf. Die Bären waren in Gedanken wohl noch beim Torjubel, denn bereits 14 Sekunden später stand es plötzlich 3:2. Erneut war es Alexander Zislin der für die Eisadler traf. Doch die Bären gaben sogleich die passende Antwort und beendeten mit dem 4:2 (27. Minute) durch Tyler Gulbronson diese kuriose Spielphase. Aber auch die Gäste aus Frankfurt gaben sich zu keinem Zeitpunkt geschlagen und schafften in der 31. Minute den erneuten Anschluss. Luis Warnecker erzielte das 4:3. Lukas Golumbeck (33. Minute) und Stefan Lenk (38. Minute) sorgten mit den Toren zum 6:3 für eine kleine Vorentscheidung. Mit dieser 3 Tore Führung ging es in den Schlussabschnitt. Hier gab es weitere Torchancen für beide Teams, welche aber zunächst ohne Erfolg blieben. Die Gäste aus Frankfurt setzten bei eigener Überzahl in der 57. Minute alles auf eine Karte und nahmen den Goalie zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Dieses Risiko wurde mit dem 6:4 durch Tim Krahforst belohnt. Wie so oft an diesem Abend hatten aber die Bären wiederum eine Antwort parat und trafen wenige Sekunden vor Ende zum 7:4. Stefan Lenk hatte am Ende wenig Mühe in das leere Gehäuse der Frankfurter zu treffen. Diese hatten erneut den Goalie vom Eis genommen. Somit waren die Eifel-Mosel Bären am Ende der Sieger dieses Schlagabtauschs. Vor den frenetischen Fans kosteten die Bären den Sieg aus und ließen sich zu Recht feiern.
Nach der Auftaktniederlage in Kassel, war es wichtig für die Bären, diese 3 Punkte  vor einer euphorischen und stimmungsvollen Kulisse zu erspielen. Auch für die Stimmung innerhalb des Teams war dieser Sieg sehr wichtig. In einem Körperbetonten aber nie unfairen Spiel erwiesen sich die Gäste als erwartet schwerer Gegner. Mitentscheidend für den Spielausgang war, dass die Bären 3 Tore in Überzahl erzielen konnten und im Mitteldrittel immer eine Antwort auf die Gegentore der Frankfurter fanden. Getrübt wurde der Sieg indes durch die Verletzung von Trainer Janega. Verletzt kämpfte er sich vom Eis und musste zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus. An dieser Stelle wünschen wir dem Trainer der Bären alles Gute und eine schnelle Genesung. Weiter geht‘s für die Bären bereits am kommenden Sonntag 07.11.21 zu Hause gegen die Kassel 89ers.
(BESV/mm)
  
     
      

Regiona Nord

Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord
  
   
salzgittericefightersSalzgitter Icefighters
Herbe 1:8-Niederlage in Adendorf

(RLN)  Nach der vermeidbaren Niederlage gegen den Aufsteiger Timmendorfer Strand, hieß es für die TAG Salzgitter Icefighters am Freitag in Adendorf, die volle Leistung über 60 Minuten zu bringen. Doch auch diesmal funktionierte im Team von Cheftrainer Radek Vit mit herunterlaufender Uhr immer weniger. Mit 1:8 (1:2, 0:2, 0:4) wurden die Stahlstädter am Ende regelrecht vom Eis gefegt.
Auch diesmal erwischte das Team vom Salzgittersee keinen schlechten Start. Immerhin sorgte Jakub Müller sogar für die erste Führung (8.), die jedoch nicht lange Bestand hatte. Adendorf – aufgrund einer defekten Spielstätte zwei Jahre dem Ligabetrieb ferngeblieben – sorgte für einen schnellen  Ausgleich (12.) und kippte die Partie kurz vor der ersten Pause (19.)  "Die zwei Gegentore hätten nicht sein müssen, aber grundsätzlich haben wir gut dagegen gehalten", sagt der Coach nach dem Spiel.
Mit dem Zwischenstand von 2:1 aus Sicht der Gastgeber war zu Beginn des Mittelabschnittes noch alles offen. Allerdings zeichneten sich mit fortlaufender Uhr schnell die gewohnten Probleme der Salzgitteraner ab. Nach hinten wurde kaum noch gearbeitet, der AEC ließ sich nicht lange bitten und nagelte die Scheibe weitere zwei Male in die Maschen (26., 38.), davon einmal im Powerplay.
Während man sich am letzten Spieltag im Schlussdrittel nochmal aufbäumte und dem Ausgleich zumindeste nahe kam, funktionierte bei den Icefighters nun überhaupt nichts mehr. "Im letzten Drittel hat überhaupt nichts mehr gepasst, das haben wir zurecht verloren", resümiert der Ex-Profi kurz und knapp. Eine Einladung, welche die Heidschnucken mit weiteren vier Gegentreffern zum deutlichen Endstand von 8:1 annahmen.
(SVASS/jb)
  
     
    

Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
rlo2019Regionalliga Ost
Auswärtssiege sind schön…

(RLO)  Vier der fünf angesetzten Regionalligaspiele fanden am Wochenende statt und alle vier gingen an die Gäste. Eine Spielabsage wegen Corona gab es leider auch.
Juniors gewinnen Derby bei den Blues:
Am Freitag empfingen die Berlin Blues die Eisbären Juniors Berlin und wieder hatte der Favorit aus Hohenschönhausen seine Schwierigkeiten. Dominik Sala brachte die Juniors nach 13 Minuten in Führung, Jan Schmidt gelang vier Minuten später der Ausgleich. Gustav Rittner sorgte nach 30 Minuten für das 2:1, 40 Sekunden später konnte Philipp d´Heureuse ausgleichen. Dustin Tinius gelang es nach 32 Minuten die Blauen wieder nach vorne zu bringen, doch noch im 2. Drittel konnte Patrick Kienscherf ausgleichen. Im letzten Drittel konnte Niklas Pilz das 4:3 erzielen (43.), dann aber trafen nur noch die Eisbären. Innerhalb von 95 Sekunden konnten Marc Bergmann (47.), Kevin Faust (48.) und Dimitry Butasch (49.) die Juniors mit 4:6 in Führung bringen. Den Schlusspunkt zum 4:7-Erfolg (1:1/2:2/1:3) setzte Niclas Koch vier Minuten vor dem Ende.
Tornado gegen Crashers abgesagt:
Das Spiel Tornado Niesky gegen die Chemnitz Crashers musste abgesagt werden, Grund ist ein bestätigter Coronafall im Umfeld der Mannschaft von Tornado.
Dresden forderte Wölfe alles ab:
Auch der ESC Dresden war in seinem Wochenendspiel Außenseiter, die Eislöwen trafen auf Titelverteidiger Schönheider Wölfe. Und die Wölfe mussten Schwerstarbeit abliefern, um dieses Spiel am Ende mit 4:6 (2:3/2:2/0:1) zu gewinnen. Schönheide erwischte einen guten Start. Philip Riedel traf nach 78 Sekunden. Die 5. Minute brachte gleich drei Treffer. Maik Rausendorf traf zum Ausgleich und Maximilian Jäntsch brachte Dresden in Führung. Diese konnte Kilian Glück ausgleichen und nach zehn Minuten brachte Tomas Rubes die Gäste in Führung. Im 2. Drittel konnte Vincent Wolf nach 24 Minuten auf 2:4 erhöhen und Kevin Piehler schien mit dem 2:5 nach 25 Minuten für eine Vorentscheidung gesorgt zu haben. Doch Maik Rausendorf konnte nach 29 Minuten in Überzahl auf 3:5 verkürzen und nach 33 Minuten machte es Martin Klein mit dem 4:5 wieder spannend. Florian Heinz erlöste die Wölfe acht Minuten vor dem Ende mit dem Treffer zum 4:6-Endstand.
Jungfüchse unterliegen FASS:
Die Jungfüchse Weißwasser trafen auf FASS Berlin und auch hier war der Gast Favorit. Weißwasser trat aber erwartet stark auf und konnte nach neun Minuten durch Aron Wagner in Führung gehen. Nach Treffern von Nico Jentzsch in Überzahl (29.), Gregor Kubail (29.) und Daniel Volynec (36.) schien das Spiel in Richtung FASS zu drehen, doch Leon Eisebitt konnte nach 38 Minuten auf 2:3 verkürzen. 50 Sekunden später erhöhte Ludwig Wild auf den 2:4-Pausenstand. Im letzten Drittel sorgten Daniel Volynec nach 26 Sekunden und Gregor Kubail (44.) konnten das Ergebnis zwar auf 2:6 schrauben, aber Neo Siegmund (47.), Luca Ladusch (53) und eine Minute später erneut Neo Siegmund machten es mit dem 5:6 wieder richtig spannend. Tom Fiedler erlöste FASS mit zwei Treffern innerhalb von 17 Sekunden, das zweite in Überzahl. Am Ende hieß es 5:8 (1:0/1:4/3:4) für FASS Berlin. Phil Miethling (ESW) und Daniel Kruggel (FASS) mussten das Spiel im letzten Drittel nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe vorzeitig beenden.
FASS verteidigt damit seine Tabellenführung vor den Schönheider Wölfen. Am Tabellenende warten die Berlin Blues weiter auf den ersten Saisonpunkt. Ausführliche Statistiken gibt es im SEV-Manager.
(NIS/ns)
  
   
lev_berlinLandesliga Berlin
Eine Lehrstunde in Charlottenburg

(LLB)  Fünf Gegentore in Unterzahl, ein Gegentor bei eigener Überzahl und ein nicht zu stoppendes Trio mit 13 von 19 Scorerpunkten sind nur drei von den Gründen, die letztlich zu der deutlichen 2:8-Niederlage des OSC bei den Wikingern führte. Und dabei hatte es noch gut angefangen …
Gut besetzt trat die „Erste“ bei den Wikingern, also dem zweiten Team des Schlittschuh-Clubs, an; in gleicher Anzahl hielten die dagegen und so standen sich jeweils 16 Feldspieler sowie die Goalies Lilly-Ann Riesner und Tim Ziesmer gegenüber. Und die so oft erwähnte Favoritenrolle war eigentlich auch klar, denn die lag bei den Wikingern, die sich bekanntermaßen als Nachfolger des ECC sehen. Daher ist dieses Team auch gespickt mit Spielern, die über eine höherklassige Erfahrung verfügen, was durchaus ein weiterer Grund für die Niederlage sein kann. Lässt man so einen Spieler aus den Augen oder gibt ihm zu viel Raum und Zeit zum agieren, nutzt er diesen auch, was dann meistens zu Toren führt.
Es wurde nicht lange abgetastet an diesem Samstagabend, die Wikinger gingen gleich gut los und drängten den OSC in die Defensive, die sich ein wenig ungeschickt zur Wehr setzte. So sorgte die erste Strafe (1. Spielminute) auch für Veränderung auf der Anzeigetafel, da das Team dabei unsortiert wirkte. Diesen Platz nutzte Dustin Hesse für das 1:0 (3.); er konnte Lilly-Ann Riesner völlig freistehend überwinden. Der OSC zeigte sich aber nur wenig geschockt, denn nur eine Minute nach der Wikinger-Führung stand es 1:1, da Dominik Oblak ein schnellen Konter zum Ausgleich vollendete. Weitere 45 Sekunden später war das Spiel auf den Kopf gestellt, als Martin Breitkopf in Überzahl einen weiteren schnellen Gegenstoß zur Führung für den OSC nutzte (5.). Nun waren die Neuköllner das spielbestimmende Team. Ein weiterer Treffer war zu diesem Zeitpunkt durchaus möglich, Martin Ziesmer hielt „seine“ Wikinger aber im Spiel. Als dann der OSC auch noch eine weitere Überzahl hatte, drängte man die Wikinger hinten rein. Aber leider zu offensiv, denn ein Stellungsfehler brachte Dustin Hesse an die Scheibe, der durchging und ausglich (16.). Nun waren die Wikinger wieder im Spiel und könnten vor der ersten Pause in Überzahl wieder in Führung gehen. Es bleibt die Frage offen, ob diese beiden Treffer zum 2:2 bzw. zum 3:2 zu dem Bruch im Spiel des OSC beigetragen hatten, aber rein faktisch war er da.
Im zweiten Drittel waren die Wikinger „Chef im Ring“ und Lilly-Ann Riesner musste mehrmals Kopf und Kragen riskieren, um den OSC dran zu halten. Aber leider war auch sie in der 26. Minute beim 4:2 durch Aaron Tropschuh machtlos; ein verdeckter Schuss von der „Blauen“ ging an allen vorbei in den Winkel. Was danach folgte, kann man getrost als One-Man-Show oder genialen Trio-Auftritt bezeichnen, denn durch die drei Tore von Dustin Hesse und die Vorlagen von Stephan Wolf (3) und Dennis Hesse (2) zogen die Wikinger auf 7:2 davon (33., 36./PP, 39./PP), sodass das Spiel nicht nur eigentlich durch war, da sich der OSC im Gegensatz zum ersten Abschnitt eher glücklos zeigte. Man war zwar über diese ganze Zeit bemüht, kassierte in Drangphasen jedoch einen Konter oder eine Strafe, die dann ein weiteres Gegentor brachte.
Das letzte Drittel zeigte dann eher Spielkontrolle; die Wikinger nahmen den Fuß vom Gas und der OSC bemühte sich weiter erfolglos. So fiel nur noch ein Tor durch Pascal Heinze, der in der 50. Minute – es war die fünfte Überzahl, die ein Tor für die Wikinger brachte – zum Endstand von 8:2 vollendete. Erwähnenswert ist hier noch das auffallende und überaus kommunikative Verhalten der eingesetzten Schiedsrichter Christian Krüger und Benjamin Hecker, die dadurch einem überzogenen Körpereinsatz der Spieler Einhalt geboten. Auch dadurch blieb dieses Spiel in dem fairen Rahmen, in dem es über die ganze Zeit war. Für den OSC war es letztlich ein gebrauchter Abend, der aber einige Nachlässigkeiten ans Licht brachte. Beim nächsten Spiel sollten diese abgestellt sein.
(NIS/mp)
  
 
 
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