Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

                     
  
ESV Burgau
(BLL)  Torhüter Sebastian Gaßner muss aufgrund einer schweren Knieverletzung seine sportliche Laufbahn beenden. Der 23-Jährige spielte fünf Jahre lang für die Eisbären
  
EV Aich
(BBZL)  Verteidiger Thomas Richter, der einst aus dem Landshuter Nachwuchs hervorging und auch schon für den EVA auf dem Eis stand, verstärkt ab sofort die Defensive der Aicher
  
EC Eppelheim
(RLSW)  Die Eisbären leihen ihren Torhüter Kai-Linus Wieland bis zum Saisonende an die 1b-Mannschaft der Zweibrücken Hornets aus
  
Aktuelle Spielabsagen
CHL
25.1. Tampere - München
DEL

23.1. Bremerhaven  - Mannheim
23.1. Straubing - Schwenningen
23.1. Iserlohn - Augsburg
23.1. Bietigheim - Krefeld
25.1. Augsburg - Iserlohn
26.1. Straubing - Wolfsburg
28.1. Bietigheim - Düsseldorf
DEL2
23.1. Heilbronn - Weißwasser
23.1. Kassel - Freiburg
Oberliga Süd
23.1. Regensburg - Höchstadt
23.1. Weiden - Passau
23.1. Riessersee - Landsberg
23.1. Deggendorf - Memmingen
Oberliga Nord
23.1. Hannover I. - Herford
23.1. Hamburg - Herne
Bayernliga
23.1. Waldkraiburg - Kempten
23.1. Schweinfurt - Ulm/Neu-Ulm
23.1. Klostersee - Miesbach
Landesliga Nordrhein-Westfalen
23.1. Grefrath - Troisdorf
Landesliga Nord
23.1. Wilhelmshaven - FTV HH 1c
Landesliga Berlin
23.1. EHC 1b - FASS 1b
       
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel haben den Vertrag mit Verteidiger Kevin Schmidt verlängert. Der 35-jährige Deutsch-Kanadier, der mehrere Jahre in der DEL aktiv war, kam letztes Jauhs aus dem österreichischen Villach in die hessische Kurstadt. In bislang 35 Partien konnte er 24 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
EHC Bad Aibling
(BLL)  Die Aibdogs haben sich auf der Torhüter-Position abgesichert. Vom Bayernligisten ESC Dorfen wechselt Tim Uhrig zum EHC. Der 21-Jährige stammt aus dem Heilbronner Nachwuchs, spielte aber auch im Rosenheimer Nachwuchs
  
EHC Neuwied
(RLW)  Nach Neuzugang Daniel Vlach wurde nun die zweite Kontingentstelle mit Fabian Hast besetzt. Der schwedische Stürmer ging zuletzt in der College-Liga NCAA3 in Nordamerika aufs Eis und spielte zuvor in der dritthöchsten Liga seines Heimatlandes
  
TSV Erding
(BYL)  Die Gladiators haben mit Tom Callaghan einen dritten Kontingentspieler verpflichtet. Der 22-jährige kanadische Stürmer spielte in den letzten 2 Jahren in der vierthöchsten schwedischen Liga. Zudem wurde der Probevertrag mit David Hrazdira bis Ende Januar verlängert
  
Hamburger SV
(RLN)  Stürmer Yannick Henry wechselt von den Harsefeld Tigers, die sich vor Kurzem aus der Liga zurückgezogen haben, zum HSV. Der 27-Jährige verfügt über DEL2- und Oberliga-Erfahrung aus seiner Zeit in Freiburg und Timmendorf
  

     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 20.Dezember 2021

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 27 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Hessenliga, Regionalliga Nord, Landesliga Berlin und aus dem Frauen-Eishockey.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
duesseldorferegDüsseldorfer EG
DEG holt zwei Punkte gegen Wolfsburg

(DEL)  Die Düsseldorfer EG ist einfach nicht zu stoppen! Nach dem Auswärts-Coup in München am Freitag behielten die Rot-Gelben auch gegen die Grizzlys aus Wolfsburg die Oberhand und feierten mit dem 3:2 (2:0; 0:1; 0:1; 0:0; 1:0) nach Penaltyschießen ihren sechsten Sieg in Serie und den achten Erfolg im neunten Spiel. Noch dazu gab es die Vertragsverlängerung zweiter wichtiger Spieler zu bejubeln.
(DEG/pdeg)
  
   
ehcredbullmuenchenRed Bull München
Red Bulls ohne Punkte in Nürnberg

(DEL)  Red Bull München bleibt ohne Punkte im Derby bei den Nürnberg Ice Tigers. Austin Ortega erzielte den einzigen Treffer der Gäste beim 1:3 (0:1|0:2|1:0) in Franken.
Das hart umkämpfte Derby gleich mit einer kuriosen Szene: Tim Benders Schuss wurde zur Bogenlampe abgefälscht und senkte sich ins Münchner Tor (2. Minute). Nach dem unglücklichen Gegentreffer verteidigten die Red Bulls kompakt. Das Team von Don Jackson hatte Möglichkeiten auf den Ausgleich, die Hochkaräter fehlten aber im ersten Drittel.
München startete aggressiv in den Mittelabschnitt. Justin Schütz und Trevor Parkes prüften in der 22. Minute Nürnbergs Torhüter Niklas Treutle. Auf der anderen Seite glänzte Danny aus den Birken gegen Dane Fox (25.) und beim Alleingang von Marcus Weber (26.). Die Red Bulls spielbestimmend und nach einer Tempoerhöhung nah dran am Ausgleich, das Heimteam aber eiskalt: Christopher Brown nach einem Konter (37.) und Gregor MacLeod in Überzahl (40.) bauten die Führung der Ice Tigers aus.
Auch im letzten Drittel versuchten die Münchner alles, um ins Spiel zurückzukommen. Nürnberg verteidigte aber kompakt und rettete den Drei-Tore-Vorsprung in die Schlussphase. Diese eröffnete Ortega mit seinem Nachschusstor – nur noch 1:3 (52.). Die Red Bulls nun mit Risiko und dem sechsten Feldspieler, aber ohne weitere Treffer.
(EHCM/rbmm)
  
    
toelzerloewenTölzer Löwen
Elf Tölzer Krieger siegen in Freiburg

(DEL2)  Ein Siegeswille, der seines gleichen sucht: Die Tölzer Löwen gewinnen trotz Mini-Kader mit nur elf Feldspielern mit 7:3 beim EHC Freiburg. Das zweite Sechs-Punkte-Wochenende der Saison ist perfekt, Cam Spiro erzielte fünf Tore. Dabei begann das Spiel mit einer kalten Dusche. Scott Allen traf mit dem ersten Schuss der Partie nach nur fünf Sekunden zum 1:0 für den EHC. Ein perfekter Abzug in den rechten oberen Torwinkel. Doch die Löwen waren auf einer Mission - und hatten mit Cam Spiro einen echten Scharfschützen in den eigenen Reihen. Seinen ersten Treffer des Abends erzielte er nach schönem Doppelpass mit Lubor Dibelka nach nur 48 gespielten Sekunden. Der zweite Spiro-Streich folgte bereits in Minute vier, diesmal nach aggressivem Forecheck durch McNeely und Auflage von Miller. Die Gastgeber immer wieder mit zu leichten Abspielfehlern und fehlender Ordnung im Defensivdrittel. Philip Feist hätte zwar per Breakaway zum Ausgleich treffen können, legte aber erst im zweiten Abschnitt seinen Treffer nach. Zu diesem Zeitpunkt für die Löwen glücklicherweise nicht mehr allzu dramatisch, denn vorher traf bereits Tyler McNeely nach einstudierter Variante zum 1:3. In der Folge spielten sich die Löwen in einen Rausch. Jeder Schuss aufs Tor von Luis Benzing fand ins Ziel. Erneut legte Miller für Spiro auf, der seinen Dreierpack perfekt machen konnte. Freiburg verzettelte sich in Strafen, eine davon nutzte Philipp Schlager im Slot zum 2:5. Nur 69 Sekunden später war es dann erneut Spiro, der komplett freistehend zum halben Dutzend einschießen konnte. Eine zu diesem Zeitpunkt schier unglaublich erscheinende Führung, wenn man die Vorzeichen der Partie im Hinterkopf hatte. Der erste Auswärtssieg in Freiburg seit März 2019 schien perfekt. Die Wölfe gaben sich aber zunächst nicht auf. Nach einer Strafe gegen Leitner traf Liam Finlay zum 3:6. Als Miller in die Kühlbox musst war es Wittfoth, der weiter verkürzen konnte. Die Buam in dieser Phase zu passiv, mit zu vielen Strafzeiten. Auch Kolb wanderte nur kurze Zeit später auf die Strafbank. In dieser Unterzahl rettete Hertel überragend den Zwei-Tore-Vorsprung. So hatten die Löwen auch das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite - nach dieser Leistung in den ersten beiden Abschnitten war das aber das Mindeste, was der Eishockeygott den Buam zugestehen musste. In der Folge ein Kampf ums Überleben für Bad Tölz: Miller schmiss sich in einen Schlagschuss, Hertels Fanghand zuckte nach oben, Dibelka klärte: Die Löwen verteidigten die Punkte mit allem, was sie hatten. Und: Cam Spiro traf noch ein fünftes Mal - dieses Mal ins verlassene Freiburger Tor zum 7:4-Endstand. Ein Abend, den kein Löwenfan so schnell vergessen wird. Elf + zwei Löwen holen alle drei Punkte im Breisgau.
(TL/sr)
  
    
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Tigers erneut ohne eigenen Treffer geben die Punkte an Dresden

(DEL2)  Weiterhin verzichten musste man im Lager der Tigers auf Kolozvary und Hohmann in der Partie gegen Dresden, die im ersten Abschnitt auf Augenhöhe geführt wurde. Beide Teams kamen insgesamt aber nur zu wenigen Möglichkeiten, da die Abwehrreihen weitestgehend stabil standen. Cabana und Walter auf Seiten der Dresdner versuchten zu Beginn einmal den gegnerischen Goalie in Verlegenheit zu bringen, was jedoch nicht gelang. Zwei Überzahlspiele – eines für jedes Team – waren bis dato ebenso überschaubar, wobei die Tigers in ihrem Powerplay Glück hatten, als Drews durchgebrochen war und alleine auf Herden zulaufen konnte. Die beste Möglichkeit für die Gäste, die bis dahin ihr Glück mit Weitschüssen versuchten, da die Tigers ihr „Haus“ geschickt zumachen konnten, datiert aus der 18. Spielminute, als ein Pfostentreffer, auch nach Sichtung des Videobeweises, die Anerkennung auf Tor versagt wurde.
Die Tigers waren das Team, das besser aus der Pause kam und entsprechend auch die ersten Chancen verzeichnen konnten. Pruden von der blauen Linie, Meier bei einem schnellen Tempogegenstoß und Kunz, der es aus der Ferne probierte, brachten Schwendener dazu, mehrfach rettend eingreifen zu müssen. Die Gelegenheiten, die Dresden kreierte, waren sichere Beute von Herden oder gingen vorbei. Ein Powerplay spielte man dieses Mal ansprechender und mit einem gewissen Druck auf das Tor der Dresdner, jedoch ohne Kapital daraus schlagen zu können. In der 32. Spielminute stand plötzlich Ratmann alleine im Slot vor Schwendener, konnte diesen nicht überwinden und so kassierte man im direkten Gegenzug – Knackstedt hatte auf Walter, der sich diese Gelegenheit nicht entgehen ließ, durchgesteckt – den Treffer zum 0:1
Rückstand. Einen Konter über Schumacher, den man bekam, konnte indes nicht verwertet werden, da der junge Stürmer der Tigers noch gestört wurde und so nicht genug Druck auf die Scheibe bekam. Kurz vor Ende des Abschnitts vertändelte Schwendener eine Scheibe, die Davis aufnahm aber mit der Rückhand dies nicht nutzen konnte.
Zunächst einmal wurde es härter, als Uplegger Meier in die Bande rammte, den am Boden liegenden Stürmer noch was mitgibt und dieser im Anschluss blutend das Eis verlassen musste. „Nur“ 2 + 2 an Strafminuten zog dies nach sich. Da Kretschmann, der gegenüber dem Verursacher dieser Szene seinen „Unmut“ äußerte, ging dieser für zwei Minuten mit. Das anschließende Powerplay der Tigers verlief – bis auf eine gute Gelegenheit für Kunz – dann eher harmlos. Nach etwa der Hälfte des Abschnitts verhinderte Herden, der sich Knackstedt gegenüber sah einen weiteren Treffer. Bei der darauffolgenden Situation – die Tigers waren durch eine Hinausstellung gegen Cabana dezimiert – hatte der Bayreuther Schlussmann dann keine Chance. Zwei schnelle Pässe im Drittel der Bayreuther brachte Suvanto in Stellung, der aus kurzer Distanz dies nutzte und auf 0:2 stellen konnte. Die Tigers weiter bemüht aber ohne die nötige Durchschlagskraft gegen jetzt eine eng stehende Dresdner Defensive. Die Herausnahme von Herden gut 90 Sekunden vor dem Ende brachte dann nur noch dem Empty-Net-Treffer durch Knackstedt, der aus der eigenen Zone das Tor anvisierte und so den Endstand herstellen konnte.
(BT/av)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
4:3! Eispiraten siegen in Landshut - Bazany-Schützlinge machen 6-Punkte-Wochenende perfekt

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben mit ihrem heutigen Sieg beim EV Landshut das nächste 6-Punkte-Wochenende perfekt gemacht! Die Westsachsen gewannen bei den Bayern mit 4:3. Scott Timmins, Greg Kreutzer, Mathieu Lemay und Luca Gläser erzielten die Tore für die Crimmitschauer, für die es am Dienstag bereits weiter geht. Dann kommt Kaufbeuren zum Nachholspiel in den Sahnpark.
Die Gäste aus Crimmitschau erwischten einen Start nach Maß! Gerade einmal zwölf Sekunden waren gespielt, als Scott Timmins vor dem Tor von Dimitrij Pätzold am schnellsten schaltete und den Puck über die Torlinie bugsierte – 1:0 (1.). Das frühe Tor gab den Westsachsen natürlich Auftrieb. Die Mannschaft von Marian Bazany hatte das Spiel nun phasenweise gut im Griff, spielte geradlinig, verpasste es allerdings, weiter nachzulegen. Der EV Landshut nutzte nach acht Minuten dann eine Unachtsamkeit der Eispiraten-Hintermannschaft. Andrée Hult hieß der Nutznießer, der Christian Schneider überwand und den Spielstand somit egalisieren konnte. Einen hatten die Gäste im ersten Drittel aber noch: Nach guter Vorarbeit von Mathieu Lemay, war es Gregory Kreutzer, welcher zu viel Platz im gegnerischen Drittel erhielt und mit seinem Handgelenkschuss in den Winkel auf 2:1 stellte.
Der EV Landshut kam dann allerdings besser aus den Katakomben und setzten die Eispiraten immer wieder unter Druck. In der 28. Minute war es schließlich erneute Andrée Hult, der mit seinem zweiten Treffer zum 2:2 ausglich. Die Crimmitschauer hatten mittlerweile nicht mehr so viel vom Spiel und fingen sich fast folgerichtig auch noch das 2:3 ein. Der Puck lag neben Christian Schneider, der das Spielgerät aus den Augen verlor, frei – Sahir Gill hatte dann wenig Mühe, zur ersten EVL-Führung einzuschieben (38.). Das letzte Wort im Mitteldrittel gehörte aber den Eispiraten. Um genau zu sein dem Geburtstagskind Mathieu Lemay. Der Kanadier, der zuletzt etwas Ladehemmung hatte, setzte sich gegen zwei Landshuter energisch durch und ließ Pätzold letztlich keine Abwehrchance – 3:3 (40.).
Die Eispiraten hatten nach ihrem Treffer in der 40. Minute auch im Schlussabschnitt leicht Oberwasser und konnten kurz nach Wiederbeginn sogar erneut in Führung gehen. Luca Gläser zog mit Geschwindigkeit ins Drittel und traf, nachdem sein erster Schuss noch geblockt wurde, mit seinem Rückhandschuss zum 4:3 (44.). In der Folge waren die Mannen von Bazany dann zumeist auf die Defensivarbeit konzentriert – mit Erfolg! Gerade in den Schlussminuten stemmten sich die Eispiraten gegen einen weiteren Treffer – mit Erfolg! Mit dem 4:3-Sieg sicherten sich die Westsachsen den nächsten Dreier und somit ein perfektes 6-Punkte-Wochenende.
(EC/af)
  
    
dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Eislöwen bleiben auch in Bayreuth ohne Gegentreffer

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben auch das zweite Spiel am Wochenende in der DEL2 zu Null gewonnen. Mit 3:0 setzte sich das Team von Trainer Andreas Brockmann in Bayreuth durch. Am Freitag hatten die Dresdner zu Hause sogar mit 6:0 gegen Kassel gewonnen. Für Torhüter Janick Schwendener war es der dritte Shutout in dieser Spielzeit.
Beide Teams machten es sich im ersten Drittel nicht einfach. Bayreuth störte den Dresdner Spielaufbau mit aggressivem Forechecking. Auf der Gegenseite machten es die Eislöwen bei den Angriffen der Tigers genauso. So blieben Torchancen Mangelware. Die beste Gelegenheit für die Eislöwen hatte David Suvanto, der den Pfosten traf.
Im zweiten Drittel übernahmen die Eislöwen zunehmend das Spielgeschehen, hatten unmittelbar vor dem Führungstreffer aber Glück. Marvin Ratmann bekam frei vor Schwendener den Puck, konnte diesen aber nicht am Dresdner Torhüter vorbeibringen. Im Gegenzug setzte Jordan Knackstedt Timo Walther sehenswert ein. Im Nachschuss verwandelte Walther zum 1:0 (31.). In den verbleibenden Minuten ließen die Eislöwen nichts mehr anbrennen und so blieb es bei der knappen Führung nach 40 Minuten.
Im dritten Drittel musste Schwendener gegen Pruden parieren. Bayreuth kam zu mehr Gelegenheiten, ohne aber wirklich die große Gefahr ausstrahlen zu können. Als Cabana für zwei Minuten auf die Strafbank musste, schlug das Dresdner Powerplay eiskalt und sehenswert zu. David Rundqvist passte quer zu Knackstedt, der direkt zu Suvanto spielte. Der Schwede netzte am langen Pfosten zum 2:0 (50.). Knapp wurde es in der 55. Minute als es Meisinger per Bauerntrick versuchte, den Puck aber nicht mehr in Richtung Tor bringen konnte. Zwei Minuten vor Schluss ging Keeper Herden zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Das nutzte Knackstedt mit einem Schuss aus der eigenen Zone ins leere Tor zum 3:0-Endstand (60.).
Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir sind nicht so gut ins Spiel gekommen, das hat Bayreuth clever gemacht. Sie wollten das Tempo aus dem Spiel nehmen. Aber wir können auch nicht immer Vollgas-Eishockey spielen. Wir haben aber sehr konzentriert gespielt. Der entscheidende Moment war aus meiner Sicht die Szene vor dem 1:0, als Bayreuth eine Riesen-Chance hatte. Aber Janick Schwendener hält aktuell auch überragend. Bei solchen Spielen ist es oft entscheidend, wer das erste Tor schießt. Wir können nicht immer Highlight-Spiele haben und sind sehr glücklich, dass wir gewonnen haben.“
Weiter geht es für die Eislöwen am Mittwoch um 19:30 Uhr mit dem Heimspiel gegen Landshut.
(ESCD/ka)
  
    
kasselhuskiesKassel Huskies
4:1 Heimsieg gegen Selb

(DEL2)  Antwort auf die bittere Niederlage in Dresden gegeben: Die Kassel Huskies haben
ihr Heimspiel gegen die Selber Wölfe mit 4:1 (0:1/2:0/2:0) für sich entschieden.
Von der ersten Minute an gaben die Mannen von Trainer Tim Kehler den Ton der
Partie an. Bereits nach 41 Sekunden prüfte Jake Weidner Wölfe-Goalie
Weidekamp. Im weiteren Verlauf des Drittels erspielten sie die Nordhessen viele
Torgelegenheiten, die sie aber alle liegen ließen. Die besten Chancen des Drittels
hatten Rutkowski per Schlenzer an den Pfosten und Shevyrin nach Querpass von
Rausch. Und so kam es wie es häufig kommt: Die Huskies vertändelten die Scheibe
in der Offensive, Feodor Boirachinov spitzte dazwischen und verwertete seinen
Alleingang trotz Bedrängnis zur 1:0-Führung der Gäste.
Mit diesem Zwischenstand ging es auch in den Mittelabschnitt. Den Huskies war
dort die Verärgerung über den Gegentreffer sichtlich anzumerken und so drückten
sie weiter auf das Tor der Wölfe. Keine zweieinhalb Minuten waren dann im
zweiten Drittel gespielt, da konnten die Blau-Weißen den Bann brechen. Nach
herrlicher Kombination über Detsch und MacQueen musste Mitch Wahl nur noch
einschieben. Drei Minuten danach gingen die Schlittenhunde in Führung. Lois
Spitzner traf im Alleingang zum 2:1. Der Husky mit der Rückennummer 18 spielte
ab dem zweiten Drittel mit einem Gitter-Visier, da er zuvor einen harten Check im
Gesicht abbekam.
Im Schlussdrittel nahmen die Huskies dann mehr und mehr das Tempo raus, ohne
dabei die Spielkontrolle zu verlieren. Wenn die Gäste vor dem Kasseler Tor
auftauchten, war der erneut gut aufgelegte Jonas Neffin zur Stelle. Joel Keussen
nach schöner Einzelleistung und Jake Weidner zentral vor dem Kasten sorgten
dann für die Huskies für den 4:1-Endstand.
(ECK/js)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
Joker unterligen nach starkem Auftritt unglücklich - ESVK verliert Heimspiel gegen die Löwen Frankfurt mit 3:4

(DEL2)  Mit den Frankfurter Löwen rollte am Sonntagnachmittag ein ziemlich großer Brocken auf die Buron Joker zu. Der Titel- und Aufstiegsaspirant kam mit dem zweiten Tabellenplatz im Gepäck an die Wertach. Tray Tuomie konnte neben den verletzten Fabian Koziol und Florian Thomas, auch wieder nicht auf die WM Teilnehmer Yannik Burghart und Markus Schweiger zurückgreifen, daher wurden als Unterstützung Max Hops und Johannes Krauss aus der U20 aktiviert. Im Tor stand von Beginn an Routinier Stefan Vajs.
Der ESVK kam gut hinein in die Partie, Fabian Voit und Branden Gracel verpassten jeweils nur knapp sehr gute Nachschusschancen. Yannick Wenzel im Frankfurter Dress prüfte dann in der dritten Minute zum ersten Mal die Reflexe von Stefan Vajs und dieser war auch direkt zur Stelle. Kurz darauf zog Sami Blomqvist nach einem Gracel Pass direkt ab, aber Bastian Kucis im Tor der Löwen hatte den Schoner schnell genug unten. Es ging weiter munter hin und her, Tomas Sykora und Ryon Moser scheiterten dabei genauso knapp am Führungstreffer der Gäste, wie auf der anderen Seite Max Oswald bei einem Distanzschuss für Rotgelb. In der zehnten Minute wurde dann Manuel Strodel von der Joker Verteidigung sträflich übersehen und machte sich allein auf den Weg zu Stefan Vajs, konnte diesen auch überwinden, scheiterte aber am Pfosten. Die Löwen bekamen leicht die Oberhand, konnten sich länger im Angriff festsetzen und feuerten auf Stefan Vajs, der noch zweimal stark abwehren konnte, bevor Topscorer Rylan Schwartz in der 14. Minute dann einen Rebound zur 0:1 Führung für Frankfurt verwandelte. Die Joker gaben nur eine Minute später die perfekte Antwort, als Sami Blomqvist den frei vor dem Tor stehenden Branden Gracel anspielte, dieser uneigennützig zurücklegte und Blomqvist das Hartgummi zum 1:1 in die Maschen setzte. Das Spiel und sein Verlauf waren damit wieder ausgeglichen. Darren Mieszkowski zog in der 18. Minute hart ab und zwang Stefan Vajs zu einer Stockhandparade, ehe es Markus Lillich im Gegenzug für den ESVK klingeln lies. Sami Blomqvist hatte zuvor das Tor umkurvt und die Scheibe schön in den Slot abgelegt, wo sie von Lillich fachgerecht weiterverarbeitet wurde. Somit stand es in der 18. Spielminute 2:1 für Kaufbeuren. Die Frankfurter handelten sich kurz vor der Pause noch eine Strafzeit durch Marius Erk ein, dies blieb aber vorerst ohne Folgen.
Der Start in das zweite Drittel wäre für den ESVK dann fast perfekt gewesen, aber Maximilian Hops brachte die Scheibe vor dem Tor nicht an Kucis vorbei. Das nächste Tor war den Gästen vergönnt, als der Puck direkt nach dem Bully im Joker Drittel unglücklich vor Stefan Vajs fiel und Rylan Schwartz im Fallen in der 23. Minute zum Ausgleich abstauben konnte. Dann durfte der ESV erneut seine Überzahlformation aufs Eis schicken, weil Markus Freis wegen Stockchecks in die Kühlbox musste. Die Joker scheiterte vorerst noch an der Torlatte, als dann aber auch noch Maximilian Faber eine zweiminütige Strafe bekam und Rotgelb mit zwei Mann mehr auf dem Eis stand, konnte wieder gejubelt werden. Es ging endlich einmal schnell im Powerplay, Lammers spielte auf Sören Sturm, der haute direkt drauf und es stand 3:2 in Minute 25. In der Folge waren es aber die Löwen, die immer mehr Spielanteile bekamen und in der 29. Minute auch ihr erstes Powerplay. Stefan Vajs stand dabei permanent im Brennpunkt, konnte dem Druck aber standhalten und dies beflügelte die Joker wieder mehr Offensivgefahr auszustrahlen und sich zeitweise im Angriff festzubeißen. Es folgten Top Chancen für John Lammers, Sami Blomqvist und Simon Schütz, aber Bastian Kucis rührte Zement an. Völlig aus dem Nichts und dadurch doppelt bitter für die Hausherren, viel dann in 34. Minute der erneute Ausgleich. Maximilian Faber spielte dabei die Scheibe Quer vor das Tor, der bockstarke Rylan Schwartz hielt einfach mal den Schläger rein und die Scheibe trudelt irgendwie, aber unhaltbar, ins Tor. Und es kam noch schlimmer. Die Frankfurter durften erneut in Überzahl ran und nutzten dies zur Führung, wofür ein schneller Pass vor das Tor reichte und Carson McMillan trocken einschieben konnte. Das brachte die Löwen natürlich endgültig ins Rollen und in den letzten Minuten des zweiten Spielabschnitts ist es als Erfolg zu verbuchen, dass die Joker sich keinen weiteren Treffer einfingen.
Der Schlussabschnitt begann erneut nur fast mit einem rotgelben Paukenschlag. Philipp Krauss war schön freigespielt worden, zog ab und Bastian Kucis konnte in letzter Sekunde die Scheibe am Tor vorbeilenken. Es folgten Minuten mit viel Kampf um jeden Zentimeter Eisfläche, aber wenigen Torchancen, hier waren zwei Teams auf Augenhöhe unterwegs. In der 47. Minute musste man als Joker Fan kurzzeitig verzweifeln, als auf eine starke Kombination der zweiten Angriffsreihe ein Abschluss von Branden Gracel folgte, der knallhart am Innenpfosten einschlug und hinaussprang. Gegenüber konnte dann Rylan Schwartz zweimal kurz hintereinander Maß nehmen, aber Stefan Vajs machte dicht. Eine weitere Überzahl konnte der ESVK leider wieder einmal nicht nutzen, wobei Tyler Spurgeon mit einer Großchance im Slot, an den Schonern von Kucis hängenblieb. Die Joker fighteten, und das berühmte Scheibenglück war an diesem Abend definitiv kein Kaufbeurer. In der 55. Minute hielt Stefan Vajs die Seinen, mit einem irren Fanghand Save gegen Ryon Moser, im Spiel. Nochmals konnte Tray Tuomie, wegen einer Strafe gegen Marius Erk, sein Powerplay Special Team ins Rennen schicken. Kaufbeuren versuchte es aus allen Lagen, Sami Blomqvist haut zentral vor dem Tor stehend drauf, aber das Ding rutschte einfach nicht hinter die Linie. Die Joker nahmen eine Auszeit und Stefan Vajs, für einen weiteren Feldspieler vom Eis, fingen sich eine Strafzeit ein, kämpften, kassierten aber erzielten auch keinen weiteren Treffer mehr. Am Ende verlor der ESVK denkbar knapp ein Spiel, in das sehr viel investiert wurde und das hoffentlich nicht zu viel Kraft für das bevorstehende Marathonprogramm gekostet hat.
(ESVK/pb)
  
    
selberwoelfeVER Selb
Die Durchschlagskraft vor dem Tor fehlt - EC Kassel Huskies vs. Selber Wölfe 4:1 

(DEL2)  Im ersten Spielabschnitt war es ein perfektes Auswärtsspiel für unsere Wölfe: Kassel drückte und unseren Selber Wölfen gelang mit einem der wenigen Entlastungsangriffe die Führung. Im mittleren Spielabschnitt drehten die Huskies jedoch das Spiel und gingen mit 2:1 in Führung. Auch im Schlussabschnitt machten die Hausherren zum richtigen Zeitpunkt zwei weitere Tore und ließen unsere Wölfe nicht noch einmal herankommen.
Gewaltig Druck übten die Kassel Huskies auf das von Weidekamp gehütete Wölfe Tor während der ersten 20 Minuten aus. Doch unser Wolfsrudel verteidigte geschickt gegen die Schlittenhunde und hatte einen starken Torhüter zwischen den Pfosten, der alle Abschlüsse der Hausherren, z.B. durch Weidner, Granz, Wahl und Orendorz bravourös meisterte, auch wenn einmal der Pfosten retten musste. Unsere Wölfe kamen nur selten zu Entlastungsangriffen, doch genau einen dieser Konter nutzte in der 18. Minute Boiarchinov, obwohl er noch von seinem Gegenspieler strafwürdig bearbeitet wurde, mit einer feinen Einzelleistung zum 0:1 aus. Bis dahin ein perfektes Auswärtsspiel für unsere Wölfe.
Die Huskies brachten weiter viel Offensivpower aufs Eis. So musste bereits in der 21. Minute erneut Weidekamp gegen Spitzner retten. In der 23. Minute war dann aber auch unser Schlussmann machtlos, MacQueen legte vor dem Tor noch einmal quer auf Weidner, der nur noch zum Ausgleich einschieben brauchte. Kurz nach dem Treffer für die Hessen konnten sich unsere Wölfe einmal längere Zeit in der Angriffszone festsetzen, doch Miglio und Böhringer verpassten und nach einem Pfostentreffer von Boiarchinov nutzten die Huskies den daraus resultierenden Konter zur erstmaligen Führung der Gastgeber durch Spitzner. Das Spiel ging nun hin und her, Klughardt, Miglio, Slaventinsky und Aquin mit Möglichkeiten für unsere Wölfe, doch Zählbares gab es auf beiden Seiten bis zur Pausensirene nicht mehr.
Das erste Ausrufezeichen im Schlussabschnitt setzten die Huskies, doch Tramm traf nur den Pfosten. Im Anschluss hätte dreimal Aquin bzw. Boiarchinov den Ausgleich erzielen können, doch letztendlich waren es die Gastgeber, die durch Keussen – der freie Schussbahn hatte – zum 3:1 einnetzten. Unsere Wölfe hatten nun eine Überzahlchance, ließen diese aber ungenutzt und kassierten, just nachdem sie wieder komplett waren, das entscheidende 4:1. Um diesen Spielstand noch einmal zu drehen, fehlte unseren Wölfen die Kraft.
(VERS/oo)
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
Sechs Volltreffer: Deggendorfer SC siegt deutlich gegen Höchstadt

(OLS)  Es bleibt dabei: Der Deggendorfer SC zeigt weiterhin auswärts und daheim zwei unterschiedliche Gesichter. Nach der 3:1 Niederlage am Freitag gegen die Lindau Islanders siegte die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger am Sonntagabend auf heimischem Eis vor 667 Zuschauern gegen die Höchstadt Alligators verdient mit 6:2.
Der DSC erwischte einen guten Start in die Partie und ging in der fünften Minute in Führung. Liam Blackburn hatte den richtigen Riecher und stand bei einem Abpraller goldrichtig, den er zur frühen Hausherren-Führung ummünzte. Die Deggendorfer blieben im weiteren Drittelverlauf überlegen, konnten aber keine weiteren Treffer mehr beisteuern. Auf der Gegenseite blieben die Gäste durch schnell vorgetragene Konter stets gefährlich, jedoch war ein ums andere Mal Endstation bei Timo Pielmeier. Mit dem 1:0 ging es für beide Teams in die Kabine.
Im zweiten Abschnitt legte der DSC einen echten Blitzstart hin und traf in der 22. Minute zum 2:0. René Röthke schickte Lucas Miculka auf die Reise, der alleine vor Dirksen die Ruhe behielt und eiskalt verwandelte. In dieser Phase der Partie waren die Deggendorfer am Drücker und legten nur kurze Zeit später per Doppelschlag nach. In der 26. Minute traf Sauer nach tollem Zuspiel von Miculka zum 3:0 und nur 90 Sekunden später lag der Puck wieder im Höchstadter Gehäuse. Dieses Mal war es Silvan Heiß, der von der blauen Linie einlief und seinen eigenen Abpraller zum 4:0 verwertete. Damit nicht genug: In der 37. Minute erzielte Röthke auf Zuspiel von Blackburn sogar das 5:0. Doch die Gäste gaben sich nicht geschlagen und schlugen nur neun Sekunden später in Person von Jannik Herm zurück. Das 5:1 wer gleichermaßen der Spielstand nach 40 gespielten Minuten.
Im Schlussdrittel warfen die Gäste noch einmal alles in die Waagschale und kamen in der 45. Minute auf 5:2 heran. Bei doppelter Überzahl traf Alligators-Topscorer Jari Neugebauer, nachdem er zuvor schön von Martin Vojcak freigespielt wurde. Dies sollte jedoch der letzte Treffer für die Franken gewesen sein, denn die folgenden Angriffsbemühungen verpufften in der DSC-Abwehr und Torhüter Timo Pielmeier. Den Schlussstrich unter die Partie setzte in der 58. Minute Thomas Pielmeier, als er im Powerplay den Puck zum 6:2 über die Linie drückte.
Für den Deggendorfer SC geht es bereits am kommenden Donnerstag weiter. Dann sind die Mannen von Trainer Jiri Ehrenberger zu Gast bei den Landsberg Riverkings.
(DSC/mh)
  
   
landsbergriverkingsHC Landsberg
Niederlage gegen gegen Peiting – Spiel gegen Memmingen entfällt

(OLS)  Im einzigen Spiel des Wochenendes setzte es für den HC Landsberg eine im Ergebnis sicherlich etwas zu hohe Niederlage gegen den EC Peiting. Eine etwas unglückliche Figur machten an diesem Abend die Schiedsrichter mit einige diskussionswürdigen Entscheidungen. Die jungen Riverkings ließen sich von diesen etwas mehr aus dem Rhythmus bringen als die erfahrenen Gäste aus Peiting, so dass die Niederlage zwar unter dem Strich in Ordnung ging, das Ergebnis aber nicht ganz den Spielverlauf widerspiegelte. Bitter war dabei die Verletzung von Dennis Neal nach einem sehr hartem und stark foulverdächtigen Einsteigen von Peitings Ty Morris im ersten Drittel.
Landsberg begann zunächst stark und setzte Peiting gut unter Druck. Peiting hielt dagegen und so entwickelte sich von Beginn an ein rassiges Derby. Allerdings ging der Spielfluss durch einige Strafen auf beiden Seiten schnell verloren. In der siebten Minute eroberte sich Frantsiek Wagner im gegnerischen Drittel den Puck und versenkte durch einen platzierten Schuss zum 1:0. Es dauerte bis zur 14. Minute bis Peiting in Überzahl durch Andreas Feuerecker zum 1:1 ausgleichen konnte. Kurz vor der Pause verletzte sich Peitings Goalie Florian Hechenrieder bei einem unglücklichen Zusammenprall, so dass für ihn Andreas Magg weiterspielen musste. Peiting zeigte sich davon unbeeindruckt und nutzte einen Fehler des ansonsten wieder stark haltenden Jonas Stettmer zum 1:2 Pausenstand. Landsberg spielte zu Beginn des zweiten Drittels wieder mutig nach vorne. Nach einem nicht geahndeten Beinstellen gegen Mika Reuter nutzte allerdings Peiting die Möglichkeit die Führung durch Nagtzaam auf 1:3 auszubauen. Die Riverkings erarbeiten sich in der Folge einige gute Möglichkeiten, die Scheibe wollte allerdings nicht ins Tor. Besser machte es Peiting. Dominic Krabbat und Eatu-Ville Arkiomaa erhöhten auf 1:5. Coach Fabio Carciola wechselte zu Beginn des letzten Drittels den Torhüter und gab Ersatzgoalie David Balschta die Möglichkeit sich zu beweisen. Er machte seine Sache gut und fehlerfrei. Leider konnte auch ehr den sechsten Treffer der Gäste in Überzahl durch Marco Habermann nicht verhindern. Zuvor verkürzte allerdings Adriano Carciola durch einen schönen Alleingang zum zwischenzeitlichen 2:5.
Nach dieser 2:6 Niederlage stand den Riverkings nun ein unerwarteter freier Sonntag ins Haus. Das Auswärtsspiel beim ECDC Memmingen musste wegen einiger Coronafälle auf Seiten der Gastgeber verschoben werden.
Weiter geht es für den HCL am Donnerstag 23.12. um 20 Uhr mit dem Heimspiel gegen den Deggendorfer EC. 
(HCL/js)
  
    
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
2:3 in Weiden: Starbulls verpassen Rückkehr an die Spitze

(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben es am Sonntagabend verpasst, sich die zwei Tage zuvor verlorene Tabellenführung zurückzuholen. Im Spitzenspiel der Eishockey-Oberliga Süd bei den Blue Devils Weiden erwischten die Grün-Weißen zwar einen prima Start, konnten ihre anfängliche Überlegenheit gegen die mit nur 13 Feldspielern angetretenen Oberpfälzer aber nicht lange aufrechterhalten. Ein Strafschuss in der Schlussphase der Partie führte zum 3:2-Siegtreffer der Weidener, die nun mit vier Punkten Vorsprung vor den Starbulls die Tabelle anführen.
Wie schon im Heimspiel gegen die Eisbären Regensburg zwei Tage zuvor gehörte auch beim Topspiel in Weiden die Anfangsviertelstunde den Starbulls. Früh hatte Kevin Slezak nach Rückpass von Marc Schmidpeter die Führung auf dem Schläger, verzog aber knapp – Torwart Jaroslav Hübl wäre chancenlos gewesen (2.). Drei Minuten später musste Hübl dann hinter sich greifen: Dominik Daxlberger gewann das Anspiel, Florian Krumpe schoss von der blauen Linie und Alexander Höller staubte souverän zum 0:1 ab (5.). Brad Snetsinger erhöhte auf 0:2, nachdem er zunächst nicht zum Abschluss kam, aber von hinter der Grundlinie über die Schlittschuhkufe von Hübl den Puck doch noch über die Linie zauberte (7.). Nach einem Querpass von Slezak hatte Schmidpeter die Möglichkeit zum 0:3, scheiterte jedoch frei vor dem glänzen parierenden Weidener Keeper (12.).
Schlimmer als diese vergebene Großchance gegen einen nach dem Doppelschlag sichtlich beeindruckten Tabellenführer waren aber die sich anschließenden fatalen Stellungsfehler in der Rosenheimer Defensive. Zunächst konnte Starbulls-Keeper Christopher Kolarz gegen den deshalb frei vor ihm auftauchenden Chad Bassen noch ausbügeln (15.), bei der zweiten derartigen Möglichkeit verwandelte Bassen aber zum 1:2-Anschlusstreffer (16.). Plötzlich hatten die Hausherren Oberwasser. Und kurz vor der ersten Pause entsprang einem starken Weidener Überzahlspiel das 2:2. Tomas Rubes schoss, Martin Heinisch fälschte ab und Dennis Palka stocherte den Puck ins Tor (19.).  
Im zweiten Spielabschnitt hatten Tobias Draxinger (26.), Manuel Edfelder (28.), Curtis Leinweber (35.) und Simon Heidenreich (39.) Möglichkeiten zur erneuten Starbulls-Führung, doch der gute Weidener Torwart Hübl ließ sich nicht mehr überwinden. Und während sich die taktisch klug agierenden, zweikampfstarken und in der neutralen Zone clever und effektiv störenden Devils trotz des dünnen Kaders keinen Kräfteverschleiß anmerken ließen, wirkten die Starbulls zwar bemüht, in ihren Aktionen aber zunehmend einfallslos. Trotz vieler gewonnener Bullys und markantem Scheibenbesitzvorteils blieben klare Rosenheimer Einschussmöglichkeiten im letzten Spielabschnitt daher weitgehend Fehlanzeige.
Viereinhalb Minuten vor der Schlusssirene sprach Hauptschiedsrichter Göran Noeller den Gastgebern bei einer Zwei-auf-eins-Situation einen Strafschuss zu, den Tomas Rubes eiskalt zum 3:2 verwandelte (56.). Die Starbulls, die an diesem Abend insgesamt nur zweimal in den Genuss einer Überzahlsituation kamen, hätten im Powerplay durch Zack Phillips noch zum 3:3 ausgleichen können (58.), doch Hübl parierte großartig.
Fazit von Cheftrainer John Sicinski: „Wir haben die heute nur vier gegnerischen Verteidiger viel zu wenig unter Druck gesetzt. Wir haben es Weiden heute viel zu leicht gemacht.“
(SBR/mh)
  
    
diezlimburgrocketsEG Diez-Limburg
Rockets feiern Kantersieg gegen Krefeld

(OLN)  Vor dieser Mannschaft kann man nur den Hut ziehen: Ausgerechnet in einer Phase der Saison, in der auf und neben dem Eis alle über die Maßen gefordert sind, feiern die Rockets den höchsten Sieg seit Rückkehr in die Oberliga: Die EG Diez-Limburg schlägt am Sonntagabend den Krefelder EV auch in der Höhe verdient mit 9:2 (2:1, 4:1, 3:0). Zum ersten Mal in der laufenden Saison gibt es im Anschluss an ein Spiel eine Humba mit den Fans. Diese Partie macht Mut für die nächsten Aufgaben - zum Beispiel am Donnerstag (20 Uhr) gegen Herford.
Auch wenn sich Siege im Eishockey nicht über den Erfolg einzelner definieren lassen, schließlich ist das noch immer ein Mannschaftssport, war gegen Krefeld mal wieder auf die Verlass, auf die sich die Rockets immer verlassen können. Jan Guryca beispielsweise, der ins Tor zurückkehrte und wie gewohnt souverän agierte. Oder Cheyne Matheson: der Kanadier traf dreifach.
Besonders erfreulich aber war, was vor allem die Jüngsten im Team leisteten: Justin Büsing und Leonhard Korus, Förderlizenzspieler der Kölner Junghaie, trafen erstmals für die EGDL. Mit Lorenzo Valenti, Paul König und Niko Lehtonen trugen sich weitere junge Spieler in die Torschützenliste mit ein. Auch wenn die Mannschaft zuletzt auch schwache Phase bot, gegen Krefeld hatte sich das gesamte Team ein Sonderlob verdient.
Personell fehlten bei der EGDL erneut wichtige Stammspieler - allen voran Kapitän Daniel Ketter, Stürmer Kevin Lavallee und Verteidiger Alexander Seifert. Aber auch Krefeld hatte zahlreiche hochkarätige Ausfälle zu kompensieren - das nahm sich auf beiden Seiten nicht viel.
Die Rockets erwischten mit dem Führungstreffer durch Justin Büsing (14.) den besseren Start. Allerdings war Krefeld ebenso drin im Spiel: Routinier Adrian Grygiel glich drei Minuten später aus (17.). Hatte die EGDL zuletzt öfters die Schlussminute in einem Drittel verschlafen und oftmals noch Gegentore kassiert, so schlugen sie dieses Mal selbst zu: Cheyne Matheson sorgte mit seinem Treffer (20.) dafür, dass man mit einer knappen 2:1-Führung in die erste Pause ging.
Im zweiten Abschnitt präsentierten sich die Rockets dann extrem effektiv: Lorenzo Valenti (27.), Paul König (28.), Steve Slaton (30.) und Leonhard Korus (37., Überzahl) erhöhte auf 6:1. Damit war natürlich eine Vorentscheidung gefallen, zumal die Führung auch absolut verdient war. Ty Kolle konnte für Krefeld zum Ende des zweiten Abschnitts lediglich noch Ergebniskosmetik betreiben (39.).
Im letzten Drittel brachte die EGDL den Sieg dann routiniert und ungefährdet nach Hause. Mit einem Doppelschlag von Matheson (47., 54.) und einem späten Tor von Niko Lehtonen (59.) schraubten die Rockets das Endergebnis noch auf 9:2 in die Höhe. Ein wichtiger Sieg, nachdem die Mannschaft am Freitagabend in Rostock mit 5:9 verloren hatte. Dort hatte ein 1:7 im ersten Drittel zur klaren Niederlage geführt.
„Das war aus unserer Sicht heute Abend ein schlechtes Spiel“, sagte Krefelds Trainer Elmar Schmitz. „Bei den Rockets waren heute viele junge Spieler im Team. Das freut mich zu sehen, ein gutes Statement in die Liga hinein. Bei uns haben zu viele Spieler heute Abend keine Oberliga-taugliche Leistung gezeigt, weshalb der Sieg für Diez-Limburg auch in der Höhe voll in Ordnung geht.“ Rockets-Trainer Jeffrey van Iersel freute sich über die Leistung seiner Mannschaft: „Eine gute Reaktion auf Freitag. Am Anfang des Spiels wirkte das bei uns noch ein bisschen eingerostet, aber dann haben wir sehr gut ins Spiel gefunden. Alle drei Reihen haben heute einen richtig guten Job gemacht. Mich freut besonders, dass die jungen Spieler nicht nur stark gespielt, sondern auch fleißig Scorerpunkte gesammelt haben. Ich bin sehr froh über dieses Ergebnis.“
(EGDL/tn)
  
    
crocodileshamburgCrocodiles Hamburg
Crocodiles feiern Neun-Punkte-Woche

(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Heimspiel gegen die Rostock Piranhas am Sonntagnachmittag mit 5:4 (1:2/3:2/1:0) gewonnen und damit den dritten Sieg in Folge eingefahren.
Trainer Henry Thom musste seine Reihen vor dem Duell der nördlichsten Oberligisten nicht mehr umbauen. Da Patrick Saggau, Tobias Schmitz und Dominik Lascheit erneut ausfielen, stand dem Coach der Hamburger der gleiche Kader zur Verfügung, der am Freitag in Herford mit 7:2 gewann.
Den Schwung aus der Partie bei den Ice Dragons konnten die Spieler um Kapitän Norman Martens nicht mitnehmen. Viele Fehlpässe und wenig Laufbereitschaft prägten das Spiel der Hausherren, die Führung erspielten sich die Crocodiles dennoch. Max Schaludek fälschte einen Schuss von Carl Zimmermann zum 1:0 ab (9.). Der mit lediglich 13 Feldspielern angereiste Kader der Piranhas wehrte sich allerdings und schlug in Überzahl durch Tom Pauker zurück (11.). In der 18. Minute liefen sich zwei Hamburger im Aufbau gegenseitig um, wodurch Kilian Steinmann und Lukas Koziol ohne Gegenspieler vor dem Gehäuse von Torwart Nils Kapteinat auftauchten und auf 1:2 stellten.
Im zweiten Spielabschnitt zeigten die Gastgeber ein anderes Gesicht und glichen schnell durch einen Nachschuss von Tobias Bruns (23.) wieder aus. Die Rostocker schlugen allerdings zurück und eroberten knapp zwei Minuten später die Führung zurück (24.). Hamburg reagierte mit wütenden Angriffen, die Rostock schließlich nicht mehr abwehren konnte: Thomas Zuravlev (30.) sorgte für den Ausgleich und Victor Östling eroberte in Überzahl die Führung zurück (32.). Diese hatte aber nicht bis zur Pause bestand. Ex-Krokodil Gianluca Balla fing einen Pass der Crocodiles ab und netzte zum 4:4 ein (39.).
Im letzten Drittel ließen beide Mannschaften hinten wenig zu, sodass die Entscheidung erst in der 58. Minute fiel. Adam Domogalla ließ Rostocks Tim Marek und Schlussmann Lucas di Berardo aussteigen und traf sehenswert zum 5:4.
„Das war kein Spiel für Hockey-Ästheten. Wir haben schwach angefangen, uns dann aber ins Spiel gearbeitet. Solche Siege sind gut für die Moral“, sagte Verteidiger Jan Tramm.  
(CH/tb)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
ehcklosterseegrafingEHC Klostersee
EHC „Die Löwen“ Waldkraiburg – EHC Klostersee 3:2 nach Verlängerung

(BYL)  Zwei Tatsachen in Bezug auf den EHC Klostersee haben auch nach dem Derby der Grafinger am Sonntagabend bei den Waldkraiburger Löwen Bestand: Zum einen sind die Rot-Weißen nach regulärer Spielzeit weiterhin ungeschlagen, daneben wartet die Mannschaft von Dominik Quinlan in der Overtime weiterhin auf ihren ersten Zusatzpunkt. Gegen Waldkraiburg lautete das Endresultat wie schon vor eineinhalb Wochen beim Hinspiel 2:3 nach Verlängerung aus Sicht der Klosterseer.
In den ersten beiden Abschnitten hatte die Truppe um Kapitän Bernd Rische, in der nach dem "intensiven" Heimspiel gegen Schweinfurt eine knappe Handvoll Stammkräfte aus unterschiedlichen Gründen fehlte, mehr vom Spiel, konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Zwei Mal gelang dem Spitzenreiter zwar die Führung, doch den Löwen gelang jeweils der Ausgleich. Wie schon im ersten Treffen stand einem durchaus möglichen höheren Vorsprung in erster Linie der gegnerische Schlussmann im Weg. Philipp Hähl war zwei Drittel lang wenig gefordert, war bei einigen gefährlichen Kontern auf der Hut und bei den beiden Gegentoren doch machtlos.
Einen "Nichtangriffspakt" hatten beide Seiten für die letzten 20 Spielminuten nicht geschlossen, aber das Risiko in der Offensive wurde doch merklich reduziert. Schließlich wollen sich beide Mannschaften nicht leichtfertig ein möglicherweise entscheidendes Ding einfangen. Folgerichtig musste die Entscheidung trotz weiteren Chancen beiderseits jenseits der regulären Spielzeit fallen. Da hatten erneut die Löwen das nötige Glück auf ihrer Seite - zunächst mit einer "Kann-Strafzeit" gegen die Grafinger und in dieser Überzahl mit einem verdeckten Schlenzer in die Maschen.
(EHCK/pel)
  
    
ehcpinguinekoenigsbrunnEHC Königsbrunn
Schwache Leistung gegen eine Rumpftruppe 

(BYL)  Mit 3:7 verliert der EHC Königsbrunn sein Heimspiel gegen die „Mammuts“ der EA Schongau. Dabei präsentierten sich die Gastgeber erschreckend schwach gegen einen ausfallgeplagten Gegner, der die entscheidenden Treffer machte.
Königsbrunn konnte mit komplettem Kader antreten, zwei Spieler mussten sogar auf der Tribüne Platz nehmen. Die Mammuts hatten gerade mal 14 Feldspieler dabei und boten nur 2 komplette Reihen auf.    
In den ersten Minuten bekamen die Zuschauer nur leichte Kost geboten, beide Teams gingen kein zu hohes Tempo und Risiko ein. Königsbrunn mit leichtem Chancenübergewicht, aber zu harmlos im Abschluss. In der 13. Spielminute hatte der EHC die Möglichkeit, durch einen Penalty in Führung zu gehen. Doch der gefoulte Spieler Antti-Jussi Miettinen konnte diesen nicht im gegnerischen Tor versenken. Gegen Drittelende hatte Königsbrunn noch eine gute Druckphase, bis zu Pause fielen aber keine Treffer mehr.   
Im mittleren Spielabschnitt kamen die Gäste besser aus der Kabine und gingen in der 23. Minute mit 1:0 in Führung. In der 29. Spielminuten kassierte der EHC gleich den nächsten Treffer, die Königsbrunner schalteten zu spät von Offensivspiel auf Verteidigung um, nicht das erste Mal in dieser Saison und momentan ein großes Problem der Brunnenstädter. Bitomsky konnte zwar gleich im Gegenzug ausgleichen, doch in der 37. Minute erzielten die Mammuts das 3:1, erneut durch einen Konter. Zwei Minuten später erhöhten die Gäste kurz vor der Pause in Überzahl auf 4:1, Lavallée sorgte für den Drittelendstand.   
Im letzten Drittel wollte der EHC die Partie nochmal drehen, doch nach gerade mal 44 Sekunden stand es 5:1, die Gäste spielten sich scheinbar mühelos durch die Königsbrunner Reihen. Nur drei Minuten später stand es gar 6:1, ohne Gegenwehr und freistehend konnte der Schongauer Spieler einschießen. Max Petzold verkürzte in der 48. Spielminute noch auf 2:6, doch die Partie was längst gelaufen. Beide Teams konnten nochmal treffen, die Königsbrunner Schlussoffensive war aber nicht mehr als ein laues Lüftchen. Am Ende stand es 7:3 für die Gäste.    
Schongau gewinnt verdient gegen teilweise desolate Gastgeber, die nur im ersten Drittel auf Augenhöhe waren und danach komplett den Faden verloren haben. Dabei waren die Gäste stark ersatzgeschwächt, wirkten aber trotzdem spritziger als die Königsbrunner Akteure. Mit dieser Leistung wird der EHC am nächsten Wochenende keinen Stich gegen Buchloe machen. Man darf gespannt sein, ob bis dahin die richtigen Konsequenzen gezogen werden können. EHC-Coach Andy Becher war nach dem Spiel bedient:   
„Die Mannschaft war für das erste Drittel eigentlich ganz gut eingestellt und hat genau das umgesetzt, was wir wollten. Wir haben gute Chancen kreiert. Schongau war sehr hoch gestanden und hat uns schon relativ früh unter Druck gesetzt. Wir sind aber trotzdem ganz gut in die Offensivzone gekommen, konnten unsere Gelegenheiten nicht konsequent umsetzen. Mit dem Penalty hätten wir in Führung gehen können. Im 2. Drittel war klar, dass wir weiter geduldig spielen müssen, den Kopf nicht verlieren und dann hinten aufmachen. Wir sind zu tief ins Angriffsdrittel eingedrungen, hatten Scheibenverluste, kassierten zu viele Breaks. Dann ist es schwer gegen so einen kompakten Gegner, der das Spiel einfach hält und auf unsere Fehler wartet. Davon haben wir heute zu viele fabriziert. Der Schlüssel war das 3:1, danach eine Strafzeit, dann kassierst du das 4:1. Im letzten Drittel haben wir umgestellt, nach einem individuellen Fehler gleich das 5:1. Da war dann alles gelaufen. Wir haben nur in den ersten 20 Minuten Eishockey gespielt, dann noch die letzten acht Minuten. Nun müssen wir uns auf das Wesentliche konzentrieren, Platz acht können wir uns jetzt mit dem Fernglas anschauen. “   
(EHCK/hp)
  
    
EA Schongau MammutsEA Schongau
Mit Disziplin und Cleverness zum Erfolg  – EA Schongau hält Königsbrunn auf Distanz!

(BYL)  Die Königsbrunner titulierten die Begegnung im Vorfeld gar als „ 9- Punkte-Spiel“  - und in der Tat Sieg oder Niederlage in dieser Partie hatte für beide Teams – vor der Partie Tabellennachbarn - enorme Bedeutung im heißen Kampf um die Teilnahme an der Aufstiegsrunde.
Und allein nach dem Aufgebot hatte die EA Schongau eigentlich nur Außenseiterchancen. Die lange Ausfallliste im Team von Trainer Rainer Höfler hatte sich um Spielmacher Roman Tomanek verlängert, der schon am Freitag die Heimpartie gegen Waldkraiburg nur unter Schmerzen beenden konnte. Und nachdem auch Jakub Muzik nicht einsatzbereit ist, reduzierte sich der Kader trotz dreier junger Förderlizenz-(Nachwuchs-) Spieler aus Füssen auf 14 Feldspieler.
Königsbrunn dagegen konnte aus dem Vollem schöpfen - mit 20 Feldspieler war das Maximum auf dem Spielberichtsbogen ausgenutzt, darunter auch die hochkarätigen Neuzugänge wie David Farny und der Deutsch-Finne Antti-Jussi Miettinen (beide zuletzt Memmingen).
Angesichts der Ausfälle agierte das Team von Trainer Rainer Höfler extrem defensiv  – und so war spätestens bei EAS-Goalie Daniel Blankenburg Endstation. Auch bei einem Penalty, den die Hausherren in der 13. Minute zugesprochen bekamen. Hier blieb „Blanky“ klarer Sieger gegen seinen Herausforderer Miettinen. Dennoch, die Schlussphase des ersten Abschnitts drängten die Gastgeber vehement auf das Schongauer Tor, ohne jedoch zum Abschluß zu kommen.
Das machte die EAS im zweiten Abschnitt besser – aus der gesicherten Defensive setzen sie immer wieder Nadelstiche. So das 0 : 1 durch die Füssen-Connection – David Moor war nach Vorarbeit von Ferdinand Hummel und Nicolas Fahr erfolgreich.
Das 2. Tor der EAS erzielte Kevin Steiner (29. Min / Vorlage Mathias Schuster und Florian Höfler). Doch noch blieb es eng, denn noch in der gleichen Spielminute kam Königsbrunn durch ihren Torjäger Jakub Bitomsky zum Anschluss.
Doch weiterhin ließ sich die EAS nicht locken – defensiv sichern und schnell nach vorn – in der 37. Minute war es Florian Höfler, der einen Spielzug über Mathias Schuster und Jason Lavallee zum Abschluß brachte – 1 : 3 .
Ein moralischen Knackpunkt war noch das 1 : 4 in der 39. Minute – in Überzahl traf Jason Lavallee auf Vorarbeit von Leo Zink und Florian Höfler.
Zu dem Zeitpunkt war die EAS mit seiner Rumpftruppe kräftemäßig schon ziemlich am Ende – immerhin fehlten ja dem Team nicht nur zwei Trainingswochen wegen der Stadionsperre, sondern war es auch schon die vierte Partie innerhalb von einer Woche.
Würde der Vorsprung über die Zeit reichen?
Florian Höfler beantwortete es wohl schon nach 44 Sekunden im Schlussabschnitt, als er die Scheibe zum 1 : 5 im Königsbrunner Tor versenkte. Nach dem 1 : 6 in der 44 Minute durch Sturmkollege Matthias Müller sollte ein Torhüterwechsel auf Königsbrunner Seite noch einmal ein Signal setzen – tatsächlich verkürzte der EHC auf 2 : 6 (48.).
Eine Bankstrafe gegen die EAS hätte den Gastgebern nochmals die Chance zum Anschluß gegeben – doch in Unterzahl gelang Florian Seelmann das 2 : 7 (56.).
Zwar durften die Hausherren mit zwei Mann mehr auf dem Eis noch einmal verhalten Jubeln, um den Erfolg der Mammuts noch zu gefährden, kam das 3 : 7  deutlich zu spät - das Ergebnis brachte die EAS auch in Unterzahl in den restlichen 91 Sekunden sicher über die Zeit.
Fazit- die EAS hatte aus der (Personal-) Not eine Tugend gemacht und agierte sehr clever und diszipliniert – hielt sich streng an das ausgegebene Konzept und ließ so den Gegner nicht ins Spiel kommen.  
Mit dem Erfolg konnte nicht nur Verfolger Königsbrunn auf Distanz gehalten werden, sondern auch das Mittelfeld der Liga zwischen Rang 3 und 8 ist enger zusammengerückt und die EAS seinem Sehnsuchtsziel unter den Top-8 zu bleiben ein Stück näher.
(EAS/gs)
  
    
loewenwaldkraiburgEHC Waldkraiburg
‚Lobo‘ schlägt ein: EHC Waldkraiburg besiegt erneut Spitzenreiter Klostersee

(BYL)  Trotz des, durch Löwen-Augen gesehen, deutlich zu großen Abstand in der Tabelle zwischen den beiden EHC’s aus Klostersee und Waldkraiburg, versprach die Partie der Eishockey Bayernliga am Sonntagabend aus vielerlei Gründen ein Spitzenspiel zu werden. Vor weniger als 14 Tagen gab es dieses Duell als Nachholspiel an einem Dienstag schon einmal und hier besiegten die Löwen die Grafinger Mannschaft in der Overtime. Auch dieses Spiel sollte in die Overtime gehen und erneut gehen die Löwen daraus als Sieger hervor.
Dabei begann das Spiel denkbar ungünstig für die Löwen, die an diesem Abend mit drei Spielern weniger gegen den Tabellenführer antraten. Nach nicht ganz drei gespielten Minuten schlägt der Puck das erste Mal an diesem Abend ein, unglücklicherweise im falschen Tor. So stand es früh im Spiel bereits 0:1 und die Löwen liefen diesem Rückstand hinterher. Dies erwies sich als sehr schwierig, spielte der EHC Klostersee ein gewohnt schnelles Eishockey und drückte die Löwen zeitweise lange in das eigene Drittel. Doch auch ohne Fabian Kanzelsberger, der verletzungsbedingt einige Wochen ausfallen wird, verteidigte der EHC Waldkraiburg was es zu verteidigen gab und setzte seinerseits immer wieder Nadelstiche. Einer dieser Stiche versetzte die 363 Zuschauer in der Raiffeisen-Arena in frenetischen Jubel. Eineinhalb Minuten vor Ende des Spielabschnitts trifft Michal Popelka auf Zuspiel von Christian Neuert in das Tor von Philipp Hähl und schickt die Löwen mit ausgeglichenem Spielstand in die Kabine.
Der Beginn des zweiten Drittels unterschied sich nicht sehr von dem des Ersten. So war es kaum verwunderlich, dass der EHC Klostersee erneut früh den Spielstand erhöht. Philipp Quinlan war der Schütze, der den aus Grafing mitgereisten Fans den Torjubel entlocken konnte. Nach einigen Minuten der Findung jedoch, fingen auch die Löwen an mehr Druck auf die Gäste auszuüben und es entwickelte sich eine hochklassige Partie. Lange mussten die Anhänger des EHC Waldkraiburg nicht warten, bis sie erneut jubeln konnten. Nach zwei erfolglosen Versuchen von Christian Neuert direkt vor dem Tor, schnappt sich Michal Popelka die Scheibe und vollendet diesen Angriff zum 2:2 und kürt sich selbst zum Doppeltorschützen. Ab sofort sah man teils hochklassige Möglichkeiten auf beiden Seiten, doch sowohl Philipp Hähl bei Grafing als auch Christoph Lode im Waldkraiburger Tor klärten und fingen bis zur Sirene, die den Durchgang beendete, alles.
Der dritte Abschnitt war der stärkste für die Löwen. In Überzahl beging man das Drittel und das half möglicherweise gleich in Tritt zu kommen und das richtige Tempo zu finden. So gingen die Löwen mit Möglichkeit um Möglichkeit auf das Tor der Grafinger Mannschaft, ohne aber das nötige Glück zu haben. Klostersee hingegen wirkte müde von zwei schnellen Dritteln und konnte nur noch selten aussichtsreich vor dem Tor auftauchen. So ging der Abschnitt torlos zu Ende und erneut gingen beide Teams in die Overtime. Hier kassierte der EHC Klostersee nach etwa zwei Minuten eine Strafe für Stockschlag und rund eine Minute später zusätzlich noch das Gegentor. Jan Loboda packte von der blauen Linie einen Handgelenkschuss aus, der sich lautlos in die Maschen senkte und dem EHC Waldkraiburg erneut zwei wichtige Punkte gegen den Tabellenprimus bescherte.
(EHCW/aha)
  
   
bayreuthtigersEHC Bayreuth
Ärgerliche Niederlage nach Verlängerung – EHC bringt nur einen Punkt aus Selb mit 

(BLL)  Beim Derby in Selb schafften es die Bayreuther einmal mehr nicht, ihre Feldüberlegenheit und ein klares Chancenplus zum Sieg zu nutzen und mussten sich schließlich nach Verlängerung mit 2:3 geschlagen geben.
„Wir haben im Grunde nicht schlecht gespielt, haben das Spiel gemacht und waren deutlich überlegen. Aber unsere Gegner brauchen zwei oder drei Chancen, um ein Tor zu machen, wir hingegen brauchen gefühlt zehn.“ so das Resümee von Florian Müller nach der Begegnung. „Allein im letzten Drittel haben wir Möglichkeiten für zwei Spiele, doch schaffen es nicht, den entscheidenden Treffer zu landen.“
Zunächst waren die Bayreuther nach fünf Minuten verdient durch Johannes Runge in Führung gegangen, doch anschließend zeigten sich wieder die Defizite, die in den letzten Spielen bereits überwunden schienen. Obgleich der EHC spielbestimmend und mit deutlich mehr Torchancen war, nutzten die Selber einen ihrer wenigen Entlastungsangriffe zum Ausgleich.
Im zweiten Drittel dann ein ähnliches Bild. Überlegene Bayreuther, die von Stephan Trolda erneut in Führung geschossen wurden, was einige Zeit später aber von den Hausherren egalisiert wurde.
Im Schlussabschnitt dann Spiel auf ein Tor, die Hochfranken kamen kaum noch aus ihrem eigenen Drittel heraus. Ein ums andere Mal rollten die Angriffe des EHC auf das Selber Tor, jedoch ohne die gewünschte Durchschlagskraft und Treffsicherheit.
Dann ging es in die Verlängerung. Diese war noch keine 30 Sekunden alt, als der VER mit seinem ersten Schuss auf´s Bayreuther Gehäuse die Partie entschied und den Selbern den Zusatzpunkt sicherte.
Damit steht wieder einmal eine vermeidbare Niederlage zu Buche, die sich auch Vorstand Michael Schwellengreber nur schwer erklären konnte: „Die Chancenverwertung ist schon die ganze Saison über unser Problem. Wir machen an sich ein gutes Spiel, schaffen es aber einfach nicht, zumindest ein Tor mehr zu schießen als der Gegner.“
Der EHC verbesserte sich aufgrund des einen Zählers auf den 7. Tabellenplatz, punktgleich mit dem ESC Vilshofen, der allerdings zwei Spiele weniger absolviert hat. Die Selber liegen mit nunmehr neun Punkten auf dem 9. Platz.
Schon am kommenden Mittwoch steht gleich das nächste Derby auf dem Programm, wenn das Spiel beim EV Pegnitz nachgeholt wird. Bully ist um 19.30 Uhr.
(EHCB/sr)
  
    
wanderersgermeringWanderers Germering
Wanderers machen ihren Fans ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk

(BLL)  Am kommenden Freitag ist Heiligabend. Am vergangenen Freitag stand für Kapitän Quirin Reichel und sein Team das letzte Match vor den Feiertagen auf dem Programm. Man war zu Gast beim EHC Bad Aibling, gegen den man sich bereits eine Woche zuvor im Polariom gemessen hatte. Beide Mannschaften starteten verhalten und gemächlich in die Partie. In der dritten Minute ging Schwarz-Gelb in Person von Konstantin Kolb mit dem ersten Schuss aufs gegnerische Tor in Führung. Direkt im Gegenzug nutzten die Hausherren einen Alleingang zum schnellen Ausgleich, den wiederum Louis Kolb zwei Spielsituationen später mit einem sehenswerten Schlenzer aus dem Handgelenk wieder vergessen machte. Das 2. Drittel begann der EHC mit mehr Biss, doch so richtig zwingend wurde man nicht. Stattdessen war es in der 29. Minute Michael Dorfner vorbehalten, mit einem platzierten Schuss zum 1:3 für seine Farben einzunetzen. In der Folge blieb Germering vermehrt in der Offensivzone aktiv, ohne jedoch zwingend zu werden, den letzten Pass an den Mann zu bringen und das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben. Man war optisch zu jeder Zeit spielbestimmend und trotzdem musste man auf den Rängen in dem ein oder anderen Moment Angst haben, dass eine Unachtsamkeit den Gegner doch wieder heranbringt und das Spiel nochmal spannend macht. Der Schlussabschnitt brachte wenig spielerische Höhepunkte. Marcus Mooseder nutzte zehn Minuten vor Ende seine Chance und erzielte das 1:4. Kurz vor der Schlusssirene zogen die „Aibdogs“ ihren Goalie für einen sechsten Feldspieler und Germerings Angreifer Dennis Sturm stoppte das Kombinationsspiel von Bad Aibling in der neutralen Zone und setzte per Empty Net den Schlusspunkt zum 1:5.
Für die Wanderers war es die letzte Partie vor Weihnachten. Der Verein wünscht allen Spielern, Trainern, Offiziellen und vor allem ihren treuen Fans ein frohes Fest und besinnliche Feiertage im Kreise der Liebsten. Die Corona-Krise sorgt für eine schwere Zeit. Für Alle ist es eine schier endlose Arbeit bzw. ein unbeschreiblicher Aufwand, das Eishockey respektive den Eiskunstlauf in Germering bis heute möglich zu machen. Und doch ist man dankbar, dass man dem Sport in allen Abteilungen nachgehen darf. Das geht alles nur zusammen im Kollektiv und so ist es ein guter Zeitpunkt, sich hier und heute bei Allen im großen Stile zu bedanken, dass man dem Verein in dieser herausfordernden Zeit die Treue hält. Solidarität, Vertrauen und Durchhaltevermögen sind die Gebote der Stunde und der Weg zurück zur Normalität, nach der wir uns alle sehen. Bleibt gesund!
(EVG/fh)
  
    
rebels-stuttgartStuttgarter EC
Stuttgarter Eishockey-Club begeht 25-jähriges Jubiläum

(RLSW)  Der Stuttgarter Eishockey-Club feiert dieser Tage sein 25-jähriges Bestehen. Er kann dabei auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken, die von vielen Erfolgen aber auch Niederlagen geprägt ist. Er schaffte vor allem eins: Kontinuität in der oft turbulenten Eishockey-Geschichte in der Landeshauptstadt. Das gilt vor allem für die Nachwuchsarbeit, die bis heute für die 309 Mitglieder im Mittelpunkt der Vereinsarbeit steht.
Eishockey in Stuttgart lebte nicht gerade von Kontinuität. Wer die geschichtliche Entwicklung der schnellen Mannschaftssportart in Stuttgart recherchiert, stößt auf viele Vereine, die oft nur für wenige Jahre aktiv waren. So verzeichnet die Chronik in den Jahren 1984, 1991 und 1996 jeweils eine Einstellung des Spielbetriebs und die Auflösung des Vereins. Und so stand auch bei der Gründung des Stuttgarter Eishockey-Clubs am 22.12.1996 die Suche nach einer schnellen Nachfolgelösung im Fokus. Wenn der damals gegründete Stuttgarter Eishockey-Club (SEC) heute auf 25 Jahre zurückblicken kann, so ist das im Vergleich zu zahlreichen traditionsreichen Sportvereinen in Stuttgart eine kurze Periode – für einen Eishockeyverein in Stuttgart ist das aber eine durchaus beachtenswert lange Zeit.
Nun war auch die Zeit des SECs nicht von Krisen befreit. Sorge machte hier vor allem die erste Mannschaft und oft auch zu ambitionierte Ziele. So startete man im Jahr 2000 mit den „Stuttgart Wizards“ den Angriff auf die Oberliga, für die man sich auch 2002 qualifizieren konnte. Der Ausflug in die dritte Liga des deutschen Eishockeys endete aber zäh vier Jahre später mit dem Abstieg und der Insolvenz der Spielbetriebs-GmbH. Ein Neuanfang gelang durch eine Spielgemeinschaft mit Bietigheim, die als „Stuttgart Rebels“ startete. 2009 wurde die Spielgemeinschaft beendet, seitdem spielen die Stuttgart Rebels als erste Mannschaft des SEC ununterbrochen in der Regionalliga Süd-West.
Heute zählt der Verein 309 Mitglieder, insgesamt 136 Kinder und Jugendliche spielen in den sechs Nachwuchsmannschaften, darunter 28 Mädchen. Dazu kommen mit den Stuttgart Rebels und der Landesligamannschaft zwei Teams der Senioren. Der Einstieg der Kinder erfolgt in der Laufschule, wo sie das Schlittschuhlaufen erlernen und spielerisch an das Eishockey herangeführt werden. Mit dem Wechsel in die Spielklasse der Kleinstschüler (bis 9 Jahre) startet dann der Spielbetrieb – im Kinderbereich nur auf dem kleinen Spielfeld und mit anderen Regeln als bei den Senioren. Im weiteren Verlauf entwickeln sich die Fähigkeiten der Kinder und die Spielregeln nähern sich immer mehr der Regeln der Seniorenmannschaften an, die dann vollständig ab dem 18. Lebensjahr greifen. 2019 hat sich der SEC für das Fünf-Sterne-Programm des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) qualifiziert und unterstreicht damit die hohe Bedeutung einer qualifizierten Nachwuchsausbildung für den Verein.
In den vergangenen Jahren dürfte der SEC rund 1600 Heimspiele bestritten haben. Zusammen mit elf Übungsleitern betreut heute ein hauptamtlicher Trainer den SEC-Nachwuchs, der aktuelle Headcoach Thomas Schneeberger ist der siebte in der Geschichte des Vereins. Die Stuttgart Rebels als erste Mannschaft sind aktuell in ihrer sechzehnten Saison. Zweimal – nämlich 2009 und 2010 – waren sie Meister der Regionalliga. In den sechzehn Jahren haben sie mit 8 Trainern ca. 300 Spiele bestritten. Die meisten Jahre war übrigens Marc-Stephen Wied dabei, der ganze zwölf Jahre für die Rebels auf dem Eis war und dabei 262 Spiele absolvierte. Diese Zahl dürfte nur noch Tim Becker knacken – zumindest wenn man auch seine Zeit bei den Stuttgart Wizards mitzählt: 301 Spiele kann er für sich verbuchen – dazu kommen noch weitere während seiner Zeit im Nachwuchs. Die Zahl dürfte so schnell kein anderes Vereinsmitglied knacken.
Wie wird es beim Stuttgarter Eishockey-Club weitergehen? Die letzte Saison wurde abgebrochen, die aktuelle ist weiterhin stark vom Corona-Virus geprägt. Aber aktuell läuft der Spielbetrieb in allen Altersklassen. Die Rebels spielen in der aktuellen Saison oben in der Regionalliga mit – aktuell steht die Mannschaft von Trainer Jakob Vostarek auf dem dritten Tabellenplatz, die Qualifikation für die Play-Offs ist sicher. Finanziell ist man vorsichtiger geworden, was sich gerade in der Corona-Zeit als Vorteil erweist. Für die Zukunft wünscht man sich vor allem eine dritte Eishalle, da Eiszeiten heute bereits für die bestehenden Mannschaften zu knapp sind und weitere Angebote wie z. B. die Teilnahme an der Deutschen Nachwuchsliga (DNL) des DEB oder eine eigenständige Frauenmannschaft nicht denkbar sind. Und das Ziel, mit den Rebels in die Oberliga aufzusteigen, hat man weiterhin. Nur ist man sich in der Zwischenzeit bewusst, dass dies nur auf einer soliden sportlichen und finanziellen Basis gelingen kann. Denn nur so können den ersten fünfundzwanzig Jahren der Vereinsgeschichte mindestens noch genau so viele zukünftige Jahre folgen.
(SEC/pk)
  
     
    

Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
    
neusserevNeusser EV
Die Chancen genutzt und drei Punkte gewonnen!

(RLW)  Bis zur 25. Spielminute erinnerte das Spiel an alle bisherigen Partien gegen die Bären aus Neuwied. Der NEV hat seine Chancen, der Gast aus Neuwied macht die Tore. Mit 3:0, allesamt Powerplay Tore, führten die Bären.
Bei allen drei Toren war der starke Patrick Fücker im Tor der Löwen  machtlos,  die nächsten zehn Spielminuten passierte im Südpark nichts Spektakuläres. Was dann folgte, stellt alles Bisherige der Saison in den Schatten.
Die Initialzündung war das 1:3 durch den glänzend aufgelegten Lazar Pejcic, zu diesem Zeitpunkt wirkte das noch wie eine Ergebniskorrektur. Mit dem Zwischenstand von 2:3 durch Dominick Thum ging es ein letztes Mal in die Kabinen, aus der die Löwen mit einem Schwung wiederkamen, der die Bären förmlich überrollte. Innerhalb von sechs Spielminuten wurde aus  dem 2:3 ein 7:3 für den NEV, Metelkov ( 2x), Stein (2x) und wieder Pejcic erzielten die Tore. Letztgenannter war an fünf der sieben Neusser Tore beteiligt und zeigte seine Übersicht und Gefährlichkeit. Den Bären fiel  außer dem 4:7 nicht mehr viel ein, ein zerknirschter Leos Sulak, Trainer der Bären, nach dem Spiel: „ Neuss war heute schlichtweg die bessere Mannschaft. Fertig, Aus“.
Sebastian Geisler ergänzte: „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung, jeder hat sich in den Dienst des Anderen gestellt. Ich bin echt Stolz auf dieses Team und diese Leistung!“.
Stolz konnte am gestrigen Abend jeder sein, der das Löwentrikot trug, die Fans des NEV feierten ihre Mannschaft, endlich waren die ersten drei Punkte auf der Habenseite!
So kann es am 2. Weihnachtstag in Ratingen weitergehen, wenn die Mannschaft mit derselben Einstellung und Bereitschaft wie an diesem vergangenen Wochenende antritt.
(NEV/kf)
  
   
ehcbaerenneuwiedEHC Neuwied
Bären erleben ein Waterloo

(RLW)  Nach den beiden dürftigen Heimauftritten gegen Dinslaken und Dortmund vor einer Woche wollte der EHC „Die Bären" 2016 bei seinem Auswärtsspiel in Neuss eine Reaktion zeigen und Wiedergutmachung betreiben. Dreimal hatten die Neuwieder den NEV in dieser Saison schon deutlich geschlagen, aber diesmal lief alles ganz anders. Anstatt wieder in die Spur zu finden, erlebte der EHC ein Waterloo und kassierte eine 4:7-Niederlage, die sich so anfühlte wie ein über den blanken Oberschenkel gezogener Schlittschuh.
Das angesichts des Endergebnisses Absurde und unwirklich Anmutende an diesem Abend: Die Gäste führten durch drei Überzahltore von Sven Schlicht (14.), Matt Thomson (18.) und Janeck Sperling (25.) gegen Mitte der Spielzeit mit 3:0. Nicht glanzvoll, aber immerhin ein Polster, das zunächst einmal beruhigend sein und Sicherheit geben sollte. Soweit die Theorie.
Was dann folgte, war ein kompletter Aussetzer der ganzen Mannschaft. Das 1:3 durch Lazar Pejcic (35.) hätte noch ein Schönheitsfehler sein können, doch viel mehr leitete es die Wende ein. Der normalerweise so treffsichere Nolan Redler vergab im Mitteldrittel drei Alleingänge, und so stand es plötzlich nur noch 2:3, weil Dominick Thum nur anderthalb Minuten nach Pejcic den Anschluss herstellte.
Wer davon ausging, der Favorit würde es im Schlussdrittel schon richten, täuschte sich. Im Sport kann alle Theorie mausgrau sein, wenn die eine Mannschaft fest an sich glaubt und die andere nicht ins Rollen kommt. „Neuss war heute schlichtweg die bessere Mannschaft. Fertig. Aus", sagte der enttäuschte EHC-Trainer Leos Sulak. Die Bären erlebten im letzten Drittel einen Albtraum. Dieser ging mit 5:1 an die Neusser. Dimitri Metelkov glich aus (44.), dann sprang die Scheibe abgefälscht und von Jendrik Allendorfs Torhütermaske hinter die Linie (51.). Maximilian Stein legte nach, weil den Bären auf Höhe der blauen Linie ein Scheibenverlust unterlief (52.). Danach machte der EHC auf und fing sich alles oder nichts spielend das 3:6 durch Pejcic (55.) sowie das 3:7 durch Metelkov (57.) ein. Knut Apels Einschuss (58.) blieb ein schwacher Trost für Neuwied. „Nach der 3:0-Führung habe ich appelliert, dass wir weiterhin konsequent nach hinten arbeiten und geduldig spielen müssen. Das haben wir leider nicht beherzigt", erklärte Trainer Sulak.
(EHCN/rw)
  
    
evbitburgeifelmoselbaerenBitburger ESV
Weitere Überraschung bleibt aus; Eifel-Mosel Bären verlieren zum Jahres Abschluss in Lauterbach mit 8:4 

(HL)  Wieder Lauterbach, wieder vier Tore, aber dieses Mal keine Punkte für die Eifel-Mosel Bären. Trotz gutem Spiel und großem Kampf verlieren die Bären das letzte Spiel im Jahr 2021.
Wie bereits erwartet, gab es auf beiden Seiten personelle Veränderungen gegenüber der Partie vor einer Woche in Bitburg. Während die Bären mit einem kleinen Kader anreisten, konnten die Luchse im Vergleich zur Vorwoche personell noch mal nachbessern, wenngleich auch hier der ein oder andere Spieler passen musste. Auf Seiten der Bären feierte Torhüter Niklas Hirtz, der den verletzten Daniel Petry ersetzte, sein Debüt im Trikot der Eifel-Mosel Bären und konnte sich über mangelnde Arbeit nicht beschweren.
Im 1. Drittel begegneten sich beide Teams, wie schon eine Woche zuvor, auf Augenhöhe. Während die Hausherren Druck auf die Bären ausübten, versuchten diese ihrerseits durch schnelles umschalten ihre Chancen zu suchen. Somit fiel in einem kurzweiligen 1. Drittel erst in der 15. Minute das erste Tor. Michael Kuhn traf zum 1:0 für die Luchse. Spätestens ab dem Mitteldrittel war es ein offenes Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten. In der 24. Minute kamen die Bären zum Ausgleich. Lukas Föhr netzte für die Bären ein. In der 30. Minute jedoch fiel das  2:1. Julian Grund lautete der Torschütze. Doch die Bären gaben 4 Minuten später die passende Antwort und erzielten durch Lukas Golumbeck das 2:2. Nun folgte die wohl entscheidende Phase dieses Spiels. Binnen 4 Minuten zogen die Luchse auf 5:2 davon. Pierre Wex, Niels Hilgenberg und Julian Grund überwanden Niklas Hirtz. Als zu Beginn des letzten Drittels erneut Julian Grund auf 6:2 (41.) erhöhte, dachte wohl jeder, dass der Widerstand der Bären gebrochen sei. Doch dem war nicht so, denn die Bären bewiesen Moral und mobilisierten nochmal alle Kräfte. Durch Tore von Bastian Arend (43.) und Stefan Wanken (44.) stand es auf einmal „nur“ noch 4:6 aus Sicht der Bären. Letztendlich war es Michael Kuhn, der mit 2 weiteren Treffern den Endstand von 8:4 herstellte.
Ob die Luchse aus Lauterbach am Ende um 4 Tore besser waren,darf jeder anwesende Zuschauer selber entscheiden. Fakt ist jedoch, dass die Bären erneut lange auf Augenhöhe agierten und den Luchsen abermals einen starken Fight geliefert haben. Ausgelaugt aber mit breiter Brust beendeten die Bären somit das Jahr 2021. Auch wenn es dieses Mal nicht zu einem positiven Ergebnis reichte,überzeugten die Bären erneut mit Teamgeist, Einsatzwillen und Leidenschaft. In der nun folgenden Pause geht es für das Team von Michal Janega darum, neue Kräfte zu sammeln und die vorhandenen Blessuren auszukurieren. Ende Januar 2022 geht es dann mit neuer Energie und Leidenschaft weiter.
(BESV/mm)
  
     
      

Regiona Nord

Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord
  
   
salzgittericefightersSalzgitter Icefighters
Icefighters feiern zwei Sensationssiege gegen Sande

(RLN)  Es war ein Wochenende welches einer Sensation gleich kam. Die TAG Salzgitter Icefighters, nach dem Rückzug der Harsefeld Tigers noch ohne Sieg in regulärer Spielzeit nun Tabellenschlusslicht der Regionalliga Nord, trafen gleich zweimal innerhalb von 24 Stunden auf den Tabellenzweiten und haushoch favorisierten ECW Sande. Angesichts der momentan sportlichen Talfahrt der Stahlstädter lag die Erwartungshaltung eher bei der Fortsetzung der kleinen Schritte in die richtige Richtung, als auf Punkten.
Doch das Team von Co-Trainer Sascha Pelikan, der in Vertretung von Radek Vit an der Bande stand, zeigte bereits am Freitag einen glänzenden Auftritt und ging zu Hause siegreich mit 5:3 (2:2, 2:0, 1:1) vom Eis. Am Samstag im hohen Norden angereist, folgte eine Neuauflage der starken Mannschaftsleistung, bei der es dem Gegner nur kurz gelang die Führung zu erringen. Erneut drehten die Icefighters nochmal auf und kippten die Partie auf einen Endstand von 4:6 (3:2, 1:2, 0:2) aus Sicht des Gastgebers und nahmen auch hier die volle Punktzahl mit.
Dabei sahen die Zuschauer in beiden Partien etwas, was sie bei Spielen der Salzgitteraner lange nicht gesehen hatten: Eine konzentrierte Leistung über volle 60 Minuten, auch wenn der Start am Freitag die Befürchtung vor alten Gewohnheiten hätten wecken können. Nach knapp fünf Minuten zogen die Hausherren die erste Strafe, welche die Jadehaie eiskalt zur 0:1-Führung (5.) nutzten. Diesmal aber kamen die Icefighters mit einer prompten Antwort durch Roman Löwing, der nur 21 Sekunden später zum 1:1 (6.) einnetzte.
Sande wiederrum blieb auf der Anzeigetafel erstmal weiterhin am Drücker und stellte noch in der selben Minute mit dem 1:2 (6.) den alten Abstand wieder her – doch die Stahlstädter blieben dran. Kapitän Lukas Vit egalisierte den Spielstand weitere fünf Minuten später in sehenswerter Art und Weise auf 2:2 (11.), mit dem man auch in die erste Pause ging.
Nicht lange nach Beginn des Mittelabschnitts rissen die Gastgeber das Geschehen an sich. Dabei fand vor allem die erste Reihe scorertechnisch zu alter Stärke zurück. Martin Záhora, der schon Löwings Treffer vorbereitet hatte, bediente Thomas Herklotz, der für die 3:2-Führung (27.) sorgte. Eine große Strafe seitens der Gäste, auf die ein 5-minütiges Powerplay folgte, ließen das Team vom Salzgittersee nicht ungenutzt liegen. Wieder bereitete Záhora – in der letzten Spielzeit Topscorer der Liga – vor, Herklotz ließ es kurz vor der Pause zum 4:2 (40.) krachen.
Im Schlussabschnitt war der Torhunger des Stürmers, der in der letzten Spielzeit nach Záhora die zweitmeisten Punkte des Teams zu verbuchen hatte, nicht gestillt. Diesmal jagte Herklotz – erneut nach Vorlage des Tschechen – einen Shorthander zum 5:2 (44.) in die Maschen. Sande hatte dem Siegeswillen der Icefighters nur ein einziges Tor im Powerplay wenige Sekunden vor Schluss entgegenzusetzen (60.).
Mit realistischer Erwartungshaltung ging es am Folgetag nach Sande, mit dem Wissen, dass der Gegner von seiner Heimstärke als auch von mehr Personal als am Freitag profitieren würde. So zeigten sich die Jadehaie willens, sich für die überraschende Niederlage vom Freitag zu revanchieren. Das spiegelte der Spielbeginn wider, als die Gastgeber mit einem Doppelschlag (10., 12.) zunächst die Führung an sich rissen.
Doch wie am Tag zuvor ließ sich das Pelikan-Team nicht beirren, blieb seiner Linie treu und antwortete ebenfalls per Doppelschlag von Jannis Bahr und Kirill Borisov, die das Hartgummi innerhalb von nur acht Sekunden zum Spielstand von 2:2 (14.) zweimal über die Linie schoben. Trotz aller Gegenwehr gelang es den Sandern mit einer 3:2-Führung (19.) in die erste Pause zu gehen.
Im hart umkämpften zweiten Drittel war es ein weiteres Mal die erste Reihe, die mit Vorbereitung von Martin Záhora und dem Abschluss von Thomas Herklotz zweimal traf (31., 38.) und die Partie zugunsten der Icefighters drehte. Die Hausherren jedoch gaben sich noch nicht geschlagen und stellten gegen Drittelende auf 4:4 (40.).
Mit dieser spannenden Ausgangslage ging es in den Schlussabschnitt, in dem beide Mannschaften alles gaben – punkten konnten aber nur noch die Gäste. Herklotz sorgte mit seinem dritten Tor zum 4:5 (52.) für die erneute Führung, Borisov machte mit seinem zweiten Treffer des Tages zum 4:6 (59.) endgültig den Sack zu.
Neben der geschlossenen Mannschaftsstärke ist nach diesem Wochenende ein Blick auf die Statistik interessant. Die Icefighters haben alleine in diesen beiden Partien rund ein Viertel ihre Gesamttore erzielt. Thomas Herklotz und Martin Záhora haben gemeinsam für insgesamt 17 Punkte gesorgt. Bei Herklotz waren es 6 Tore und 3 Vorlagen, damit hat der Stürmer an diesen zwei Tagen für 9 seiner aktuell 16 Zähler gesorgt. Záhora hat mit 8 Vorlagen knapp die Hälfte seiner aktuell 19 Punkte erzielt. Wichtige Zeichen, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt.
In der Tabelle sieht es nach Abzug der Punkte der Harsefeld-Spiele zumindest nicht mehr ganz so düster aus. Salzgitter ist zwar nun Letzter, aber punktgleich mit Hamburg. Zu den Playoff-Plätzen klafft allerdings eine Lücke von acht Zählern.
Pelikan, der aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls von Radek Vit seit Mittwoch das Training leitete, zeigte sich sehr glücklich über diesen Erfolg und auch selbst überrascht: "Ich habe gar so nicht viel gesagt. Die Jungs wissen, dass sie alle Eishockey spielen können, die Marschrichtung war: 'Lasst uns Druck machen'. Ich habe die Taktik aus dem Spiel in Braunlage übernommen und auch auf die letzten Übungen aus dem Training gesetzt – und das hat funktioniert.
Am Samstag war das Spiel etwas ausgeglichener. Anfangs wollten unsere Versuche einfach nicht rein, aber beim Stand von 4:4 habe ich gesagt: 'Ich will das Spiel gerne gewinnen'. Da zwei Spieler am Ende angeschlagen waren, habe ich auf zwei Reihen umgestellt. Dadurch kamen einige Spieler nicht mehr zum Einsatz, aber so kommt es manchmal leider. Ich habe das aber in der Kabine erklärt.
Diesen Erfolg haben wir jedenfalls dringend gebraucht!"
(SVASS/jb)
  
     
    

Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
   
fassberlinFASS Berlin 1b
Sieg und Niederlage für Landesligateams

(LLB)  Zum Abschluss des Jahres 2021 gab es für die Landesligateams von FASS Berlin einen klaren Sieg der Allstars gegen die 1b des OSC Berlin, die 1b musste sich dem ASC Spandau knapp geschlagen geben.
Die Favoritenrolle war hier klar verteilt, es wurde ein klarer Sieg der Allstars erwartet. Diese gingen mit 12 Feldspielern in dieses Heimspiel, darunter war mit Lukas Graf von Bassewitz ein Neuzugang. Die 1b des OSC bot ebenfalls 12 Feldspieler auf. Im Tor begannen Maximillian Lorenz (FASS) beziehungsweise Tobias Meißner (OSC 1b).
Da eine kurzfristige Verlegung ins Erika-Hess-Eisstadion nicht zustande kam, wurde in Neukölln gespielt. Leicht waren die Bedingungen im Eisstadion Neukölln nicht, es war viel Wasser auf dem Eis. Das merkte man dem Spiel auch an, aber damit mussten beide Teams klarkommen. Die Allstars hatten mehr "Spielanteile", der OSC versuchte es mit Konter. Wenig überraschend erzielte der Favorit die ersten Tore des Spiels. Andreas Dimbat (5.), Axel Merges (14.), Till Schwitalla (16.) und Christopher Krämer (18.) trafen zu einer klaren 4:0-Führung nach den 1. Drittel.
Zum 2. Drittel war nicht nur Wasser auf dem Eis, es kam noch welches von oben hinzu. Vor allem die Torhüter hatten also ihre Freude an diesem Spiel. Bis zur 32. Minute hielt der OSC das Ergebnis, dann konnte Lukas Graf von Bassewitz das 5:0 erzielen. Maximilian Müller hämmerte den Puck zwei Minuten später zum 6:0 ind Netz. Die letzte Minute brachte FASS zwei weitere Tore, Denis Karrenbauer und Lukas Graf von Bassewitz trafen zum 8:0-Pausenstand. Allstar-Torhüter Maximillian Lorenz steuerte beim 8:0 eine Vorlage bei.
Frei nach dem Motto jeder soll hier nass werden, startete der OSC mit Ben Weyrauch im Tor in das letzte Drittel. Und da es nun heftiger anfing zu regnen, bekam der Torhüter neben Pucks auch viel Wasser ab. Till Schwitalla konnte nach 46 Minuten das 9:0 erzielen und Lukas Graf von Bassewitz machte es 46 Sekunden später zweistellig. Andreas Dimbat (50.) und Niklas Krautz (55.) sorgten für den 12:0-Endstand.
FASS spielte über die gesamte Zeit ruhig, der OSC kämpfte ohne eine Chance zu haben, hier etwas zu holen.
Die Allstars bleiben damit im Rennen um einen der vier ersten Plätze. 18 Punkte aus acht Spielen bedeuten im Moment den 4. Platz, gesichert ist dieser aber noch lange nicht.
Ein Dank geht an den OSC, der im Kampfgericht ausgeholfen hat.
1b unterliegt dem ASC Spandau knapp:
Nah dran an den nächsten Punkten war die 1b der Akademiker. Bereits am Freitag traf das Team auf den ASC Spandau. Nico Dorsch konnte den ASC nach sieben Minuten in Führung bringen. Diese konnte Robert Bäuerle noch im 1. Drittel ausgleichen (18.). Im 2. Drittel kassierte die 1b nach 24 Minuten bei eigener Überzahl das 2:1, wieder war Nico Dorsch für die Gastgeber erfolgreich. Eine Minute später konnte Nico Kirchner FASS-Keeper Felix Kaaden zum 3:1 überwinden. FASS kämpfte aber weiter und in doppelter Überzahl konnte Kevin Pfennig neun Minuten vor dem Ende das 3:2 erzielen. Bei diesem Ergebnis blieb es.
Die 1b beendet das Jahr damit mit sechs Punkten auf acht Spielen auf dem 8. Platz.
(NIS/ns)
  
       
    

Frauen Eishockey

Nationalmannschaft - Bundesliga
  
     
deutschereishockeybundFrauen-Eishockey
Natioteams auf Reisen

(DEB)  Die Nationalmannschaften der U18 und das A-Team der Frauen waren am Wochenende zu Turnieren in der Schweiz.
Die A-Mannschaft in Basel/SUI:
Stark ersatzgeschwächt reisten Deutschlands Frauen zu einem 3-Länder-Turnier in die Schweiz. Am Freitag unterlag das DEB-Team gegen Schweden mit 1:4 (0:1/1:3/0:0). Lilly Uhrmann und Jennifer Harss teilten sich dieses Spiel und beide kassierten zwei Tore. Für Deutschland war Lilli Welcke nach 31 Minuten erfolgreich, sie verkürzte zum zwischenzeitlichen 1:2.
Schweden traf am Samstag auf die Schweiz. Lara Stadler brachte die Schweizerinnen nach sieben Minuten das 0:1. 17 Sekunden waren im 2. Drittel gespielt, da konnte Nicole Vallario das 0:2 erzielen. Und nach 23 Minuten ließ sie noch das 0:3 folgen. Im letzten Drittel konnte Rahel Enzler neun Minuten vor dem Ende auf 0:4 erhöhen. Alina Müller sorgte 63 Sekunden vor der Schlusssirene für den 0:5-Endstand (0:1/0:2/0:2). Andrea Brändli im Tor der Schweizerinnen feierte eine Shutout. 
Zum Abschluss des Turniers traf Deutschland auf die Gastgeberinnen. Wieder teilten sich Jennifer Harss (bis zur 33.) und Lilly Uhlmann die Spielzeit. Bis zur 40. Minute hielt Deutschland mit und lag nach einem Treffer von Evelina Raselli, die nach 17 Minuten in Überzahl traf, nur 1:0 zurück. Im letzten Drittel konnten Laura Zimmermann (46.) und Alina Müller (46.) auf 3:0 erhöhen, ehe Luisa Welcke für das DEB-Team traf. Rahel Enzler (58.) und Sinja Leemann (60.) sorgten für den 6:1-Endstand
Die U18 in Romanshorn/SUI:
Auch die U18 war in der Schweiz, das Team traf in Romanshorn/SUI auf Schweden und die Schweiz. Hier gewannen die Schwedinnen 1:0 nach Verlängerung gegen die Gastgeberinnen.
Deutschland lieferte sich gegen die Schweiz ein enges Spiel. Jade Surdez konnte die Schweiz nach fünf Minuten in Führung bringen, doch bereits 42 Sekunden später konnte Annabella Sterzik den Ausgleich erzielen. In Überzahl brachte Alessia Baechler die Schweiz nach 48 Minuten erneut in Führung. Deutschland kam im Anschluss zu zwei Powerplays, es blieb jedoch beim knappen 2:1 (1:1/0:0/1:0) für die Schweizerinnen.
Gegen Schweden unterlag die U18 mit 1:4 (0:2/1:2/0:0). Stella Lindell (4.), Tuva Kandell (13.) und Lienna Adelbertsson (32.) brachten Schweden mit 0:3 in Führung, ehe Lilianne Gottfried in Überzahl auf 1:3 verkürzen konnte (33.). Eine Minute später traf Mira Jungaker zum 1:4-Endstand.
Schweden gewinnt damit dieses Turnier vor der Schweiz und Deutschland.  Für die U18 war es dennoch ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft.
(NIS/ns)
  
 
 
 Montag 20.Dezember 2021 www.icehockeypage.de 
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