Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

                     
  
ESV Burgau
(BLL)  Torhüter Sebastian Gaßner muss aufgrund einer schweren Knieverletzung seine sportliche Laufbahn beenden. Der 23-Jährige spielte fünf Jahre lang für die Eisbären
  
EV Aich
(BBZL)  Verteidiger Thomas Richter, der einst aus dem Landshuter Nachwuchs hervorging und auch schon für den EVA auf dem Eis stand, verstärkt ab sofort die Defensive der Aicher
  
EC Eppelheim
(RLSW)  Die Eisbären leihen ihren Torhüter Kai-Linus Wieland bis zum Saisonende an die 1b-Mannschaft der Zweibrücken Hornets aus
  
Aktuelle Spielabsagen
CHL
25.1. Tampere - München
DEL

23.1. Bremerhaven  - Mannheim
23.1. Straubing - Schwenningen
23.1. Iserlohn - Augsburg
23.1. Bietigheim - Krefeld
25.1. Augsburg - Iserlohn
26.1. Straubing - Wolfsburg
28.1. Bietigheim - Düsseldorf
DEL2
23.1. Heilbronn - Weißwasser
23.1. Kassel - Freiburg
Oberliga Süd
23.1. Regensburg - Höchstadt
23.1. Weiden - Passau
23.1. Riessersee - Landsberg
23.1. Deggendorf - Memmingen
Oberliga Nord
23.1. Hannover I. - Herford
23.1. Hamburg - Herne
Bayernliga
23.1. Waldkraiburg - Kempten
23.1. Schweinfurt - Ulm/Neu-Ulm
23.1. Klostersee - Miesbach
Landesliga Nordrhein-Westfalen
23.1. Grefrath - Troisdorf
Landesliga Nord
23.1. Wilhelmshaven - FTV HH 1c
Landesliga Berlin
23.1. EHC 1b - FASS 1b
       
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel haben den Vertrag mit Verteidiger Kevin Schmidt verlängert. Der 35-jährige Deutsch-Kanadier, der mehrere Jahre in der DEL aktiv war, kam letztes Jauhs aus dem österreichischen Villach in die hessische Kurstadt. In bislang 35 Partien konnte er 24 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
EHC Bad Aibling
(BLL)  Die Aibdogs haben sich auf der Torhüter-Position abgesichert. Vom Bayernligisten ESC Dorfen wechselt Tim Uhrig zum EHC. Der 21-Jährige stammt aus dem Heilbronner Nachwuchs, spielte aber auch im Rosenheimer Nachwuchs
  
EHC Neuwied
(RLW)  Nach Neuzugang Daniel Vlach wurde nun die zweite Kontingentstelle mit Fabian Hast besetzt. Der schwedische Stürmer ging zuletzt in der College-Liga NCAA3 in Nordamerika aufs Eis und spielte zuvor in der dritthöchsten Liga seines Heimatlandes
  
TSV Erding
(BYL)  Die Gladiators haben mit Tom Callaghan einen dritten Kontingentspieler verpflichtet. Der 22-jährige kanadische Stürmer spielte in den letzten 2 Jahren in der vierthöchsten schwedischen Liga. Zudem wurde der Probevertrag mit David Hrazdira bis Ende Januar verlängert
  
Hamburger SV
(RLN)  Stürmer Yannick Henry wechselt von den Harsefeld Tigers, die sich vor Kurzem aus der Liga zurückgezogen haben, zum HSV. Der 27-Jährige verfügt über DEL2- und Oberliga-Erfahrung aus seiner Zeit in Freiburg und Timmendorf
  

     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 19.Dezember 2021

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte vom 4.Advent mit insgesamt 14 Beiträgen von der U20-Nationalmannschaft, sowie aus der Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West und Regionalliga Ost.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
deutschereishockeybundDeutscher Eishockey Bund
Nach überstandener Quarantäne: U20-Nationalmannschaft startet WM-Vorbereitung in Edmonton

(DEB)  Gute Nachrichten aus Edmonton: Zwei Tage Hotel-Quarantäne sind überstanden, alle PCR-Tests von Spielern und Betreuern der deutschen U20-Nationalmannschaft fielen negativ aus. Das heißt, die Mannschaft um U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter kann am Samstag, 18. Dezember 2021, ihre Vorbereitung auf die IIHF-U20-WM in Edmonton beginnen.
Auf dem Plan steht Eistraining, um sich an die kleinere Spielfläche im Rogers Place in Edmonton zu gewöhnen. Am Sonntag spielt die deutsche Mannschaft dann im Testspiel gegen Russland, am Dienstag gegen die Schweiz. In den Testspielen will U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter das Team auf die Herausforderungen der Weltmeisterschaft einstellen und das Spielsystem in den Köpfen der Spieler verankern.
Tobias Abstreiter, U20-Bundestrainer „Wir sind gut in Edmonton angekommen und nach zwei Tagen Quarantäne in den Hotelzimmern auch motiviert, jetzt Vollgas für die Weltmeisterschaft zu geben. Die Testspiele gegen Russland und die Schweiz sind für uns gute Maßstäbe, wo wir stehen.“
Spielplan der deutschen U20-Nationalmannschaft:
19.12.2021| 19:30 (03:30 +1) | Russland – Deutschland (Testspiel)
21.12.2021| 17:00 (01:00 +1) | Schweiz – Deutschland (Testspiel)
26.12.2021| 12:00 (20:00) | Finnland – Deutschland
27.12.2021| 17:00 (01:00 +1) | Deutschland – Tschechien
29.12.2021| 17:00 (01:00 +1) | Kanada – Deutschland
31.12.2021 | 12:00 (20:00) | Deutschland – Österreich
MagentaSport überträgt Spiele der IIHF U20-WM:
MagentaSport zeigt alle deutschen Partien sowie alle Spiele ab dem Viertelfinale der IIHF-U20-Weltmeisterschaft 2022 in Kanada live, kostenlos und in HD. Für MagentaTV Kunden sind sogar alle WM-Spiele über die MagentaTV-Plattformen frei empfangbar.
(DEB/ma)
  
    
icedragonsherfordHerforder EV
Ice Dragons kommen unter die Räder - Herford 2:7 gegen Crocodiles Hamburg

(OLN)  Gebrauchter Tag – der Herforder Eishockey Verein erlebte in der Oberliga Nord beim 2:7 (0:2/1:3/1:2) gegen die Crocodiles Hamburg ein Spiel, bei dem einfach alles schieflief. Bereits im Vorfeld musste Björn Bombis kurzfristig verletzt auf seinen Einsatz verzichten. Beim Aufwärmen erwischte es Gleb Berezovskij, der ebenfalls nicht mehr einsatzfähig war. Auch Quirin Stocker verletzte sich während des Spieles und beendete dieses nicht. Zudem kassierte Philipp Brinkmann vom überforderten Schiedsrichter-Quartett eine Matchstrafe und musste somit vorzeitig duschen gehen.
Hamburg zeigte von Beginn an, dass man sich derzeitig in einer ausgezeichneten Form befindet. Während die Offensive viel Druck auf das von Philip Lehr gehütete Herforder Tor erzeugte, ließ man in der Defensive nichts anbrennen. Herford agierte hingegen zu ungenau im Spielaufbau und machte sich somit das Leben selbst schwer. Victor Östling erzielte in der 5. Minuten das frühe 1:0 für die Gäste, die auch in der Folge das bessere Team waren. Das 2:0 durch Sam Verelst in der 11. Minute war zu diesem Zeitpunkt sehr verdient. Die Ice Dragons fanden gar nicht ins Spiel und waren mit dem 0:2-Rückstand zur ersten Drittelpause fast noch gut bedient.
Auch im zweiten Durchgang änderte sich das Bild nicht. Hamburg sorgte bereits in der 23. Minute durch Sam Verelsts zweiten Treffer in der 23. Minute in Überzahl für klare Verhältnisse. Maximilian Schaludek (33.) und Harrison Reed (35.) bauten die Führung der Krokodile auf 5:0 aus, ehe Elvijs Biezais in der 37. Minute den ersten HEV-Treffer noch vor dem letzten Wechsel markierte.
50 Sekunden nach Wiederbeginn erzielte Norman Martens den sechsten Treffer der Hamburger, Ralf Rinke verkürzte in der 44. Minute auf 2:6. Doch immer, wenn bei den über 500 Zuschauern ein wenig Hoffnung aufkam, folgte die nächste Hiobsbotschaft für den HEV in Form von Verletzungen oder Hinausstellungen. Harrison Reed sorgte schließlich in der 58. Minute für den 7:2-Endstand.
„Heute bin ich eigentlich mit allem unzufrieden. Mit dem eigenen Spiel, den Ausfällen, die wir heute zu verkraften hatten und auch mit den Schiedsrichtern, die immer wieder für Kopfschütteln auf beiden Seiten sorgten“, gab Chefcoach Michael Bielefeld im Anschluss an die Begegnung seinen Unmut kund.
Während Hamburg den 4. Tabellenplatz weiter stabilisierte, verbleibt Herford im Mittelfeld der Oberliga Nord auf Platz 8. Kurzfristig wurde für Sonntag 18.30 Uhr die Begegnung Herne gegen Herford vorgezogen. Beide Teams wären aufgrund von Corona-Erkrankungen ihrer Gegner spielfrei gewesen, womit man sich auf das Vorziehen des zweiten Aufeinandertreffens einigte.
(HEV/som)


icedragonsherfordHerforder EV
Ice Dragons im Duell mit den Miners - Vorgezogene Begegnung in Herne

(OLN)  Kurzfristige Ansetzung – auch in der Spielzeit 21/22 macht Corona vor der Oberliga Nord keinen Halt. Mit den Saale Bulls Halle und den Hammer Eisbären befinden sich derzeit zwei Teams aufgrund von Infizierungen in Quarantäne und auch der Krefelder EV musste zumindest die Freitagsbegegnung verschieben. Wie in der vergangenen Saison versuchen die Vereine der Oberliga immer wieder sehr kurzfristig die entstehenden Spiellücken zu füllen, um den straffen Spielplan ein wenig zu entzerren.
Da sowohl der Herner EV, wie auch der Herforder EV an diesem Sonntag ohne Gegner waren (Hamm und Halle), einigten sich die Verantwortlichen beider Mannschaften unmittelbar vor dem Freitagsspieltag darauf, das zweite HEV-Duell in der Hannibal-Arena Herne für den heutigen Sonntag um 18.30 Uhr zu vereinbaren.
Bereits vor neun Tagen trafen die beiden Westfalenkontrahenten in selber Konstellation aufeinander, wobei Herne beim 5:1-Erfolg die Partie deutlich dominierte. Gerne möchte sich Herford heute besser präsentieren und dem derzeitigen Tabellensechsten Paroli bieten. Die Vorzeichen stehen jedoch nicht besonders gut. Die Ice Dragons zeigten am Freitag gegen die Crocodiles Hamburg eine schwache Leistung und verloren verdient mit 2:7. Schlimmer als die Niederlage ist jedoch die Tatsache, dass hinter dem Einsatz mehrerer Herforder Spieler ein Fragezeichen steht. Björn Bombis war nach einem Gesichtstreffer aus der Vorwoche noch einmal ausgefallen, Gleb Berezovskij verletzte sich beim WarmUp und Quirin Stocker während der Begegnung gegen Hamburg. Zudem kassierte Philipp Brinkmann eine Matchstrafe, womit die Ostwestfalen definitiv nicht in Bestbesetzung die Fahrt nach Herne antreten werden.
So wird das Team von Chefcoach Michael Bielefeld in der Hannibal-Arena dicht zusammenrücken müssen und ob dem Herforder Trainer überhaupt drei Reihen zur Verfügung stehen, wird sich erst unmittelbar vor Abfahrt und Spielbeginn zeigen. Dennoch wird man versuchen, den favorisierten Miners das Leben so schwer wie möglich zu machen und über den „Ostwestfälischen Kampfgeist“ irgendwie etwas Zählbares mitzunehmen.
Tickets stehen online unter https://www.ticketmaster.de/artist/herner-ev-tickets/875924 zur Verfügung. Für Daheimgebliebene wird die Partie live auf www.sprade.tv übertragen.
(HEV/som)
  
   
hernerev2007Herner EV
Nach Tilburg-Niederlage geht es gegen Herford weiter!

(OLN)  Der Herner EV hat vorgezogene Duell bei den Tilburg Trappers mit 2:5 (0:2/0:2/2:1) verloren und ging damit nach acht Siegen in Serie erstmals wieder als Verlierer vom Eis. Kurzfristig trägt der HEV nun am Sonntag ein Heimspiel gegen den Herforder EV aus. Bully in der Hannibal-Arena ist um 18.30 Uhr.
Eigentlich war für den Freitagabend das Heimspiel gegen Tabellenführer Saale Bulls Halle angesetzt, doch die Partie musste auf Grund von Corona-Fällen im Team der Hallenser abgesagt werden. Kurzerhand zogen beide Teams die Partie vom kommenden Dienstag (21.12.) vor.
Der HEV musste dabei kurzfristig auf den erkrankten Verteidiger Sebastian Moberg verzichten. Für ihn rückte zu Beginn Aaron Krebietke an die Seite von Benjamin Hüfner, doch das Spiel machten nur die Gastgeber. Der HEV bekam keinen Zugriff, lag schnell mit 0:2 zurück und hatte im ersten Drittel auch bei eigener Überzahl keine wirkliche Torchance. Auf der Gegenseite musste Björn Linda im Herner Tor immer wieder eingreifen, um einen höheren Rückstand zu verhindern.
Bereits 55 Sekunden nach Wiederbeginn erhöhte Reno de Hondt auf 3:0 und als Jordy van Oorschot in Spielminute 26 auf 4:0 stellte, war die Partie entschieden. Tilburg spulte in Bestbesetzung seine Top-Leistung runter, der HEV fand in den ersten 30 Minuten nicht statt, wie auch Danny Albrecht nach der Partie zugab: „Tilburg ist hart rausgekommen und wir sind 30 Minuten nur hinterhergelaufen. Erst nachdem wir einige Dinge geändert haben, wurde es besser“, sagte der Coach.
Im Schlussabschnitt konnte seine Mannschaft das Spiel dann deutlich ausgeglichener gestalten. Alexander Komov erzielte zwei Minuten nach Drittelbeginn das 4:1. Zwar konnte Tilburg vier Minuten vor dem Ende in Überzahl auf 5:1 stellen, doch für den Schlusspunkt sorgte Tomi Wilenius in der letzten Spielminute.
Bereits am Sonntag hat der HEV nun die unverhoffte Möglichkeit es wieder besser zu machen. Eigentlich stand auf Grund der Corona-Fälle im Team der Hammer Eisbären ein spielfreier Sonntag an, doch kurzfristig einigte man sich mit dem Herforder EV auf eine vorgezogene Partie am Gysenberg. Bully in der Hannibal-Arena ist um 18.30 Uhr.
(HEV/ms)
  
    
rostockpiranhasRostocker EC
9:5 – Rostock Piranhas siegen nach einem furiosen ersten Drittel / Nach den ersten 20 Minuten stand es bereits 7:1

(OLN)  Die Piranhas des Rostocker Eishockeyclubs sind am Freitagabend mit einem 9:5 (7:1, 1:2, 1:2)-Erfolg gegen die EG Diez-Limburg in das Wochenende gestartet. Am Sonntag geht es mit dem Nordderby bei den Hamburg Crocodiles weiter.
Nach dem frühen 0:1 brannten die Gastgeber vor allem im ersten Drittel ein richtiges Feuerwerk ab. Top-Torschütze August von Ungern-Sternberg gelangen drei Treffer, darunter das 5:1 in Unterzahl. „Ich kenne das noch aus meiner Zeit als Spieler. Es ist sehr schwer, wenn man solch ein starkes erste Drittel mit 7:1 gespielt hat, dass man dann auch so weiter macht“, sagt REC-Coach Chris Stanley.
Fortan tat sich sich Team schwer, hatte sein Pulver offenbar schon verschossen. Mit Beginn des zweiten Abschnitts wurden zudem die Gäste besser, während die Rostocker zwar weiterhin zu Chancen kamen, jedoch die Effektivität des ersten Drittels vermissen ließen. Nach dem 8:5 im Schlussdurchgang wackelte der REC sogar ein bisschen, legte dann aber noch einmal den Schalter um und agierte giftiger.
„Am Ende nehme ich das Positive mit und das war die Reaktion nach dem frühen 0:1, als wir noch im ersten Drittel sieben Tore gemacht haben. Danach haben wir ein bisschen die Konzentration und die Struktur verloren. Jetzt wollen wir am besten auch in Hamburg etwas mitnehmen. Dazu müssen wir aber über 60 Minuten so spielen, wie diesmal im ersten Drittel“, sagt Chris Stanley.
(NNN/at)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
escgeretsriedESC Geretsried
Deutlicher Heimsieg der River Rats - 186 Zuschauer sahen am gestrigen Freitag ein torreiches Heimspiel der River Rats.

(BYL)  Von der ersten Minute an drückten die Geretsrieder mit Tempo dem Spiel ihren Stempel auf. Nach vier gespielten Minuten zahlte sich der Einsatz bereits aus. Den 1:0 Führungstreffer erzielte Stürmer Daniel Merl nach Vorlage von Kapitän Köhler im Powerplay (5.). Nur 15 Sekunden danach hatte Marek Haloda das Auge für seinen Landsmann Ondrej Horvath, der die Führung der Rats auf 2:0 erweiterte (5.).
Den besseren Start ins zweite Drittel erwischten die Gäste aus Ulm-/Neu-Ulm. Mit einem Doppelpack binnen knapp 1,5 Minuten glichen die Devils zum 2:2 aus. Die Tore erzielten Stefan Rodrigues (23.) und Michael Wirz (25.). Trotz Druckphase der Gäste blieben die Rats am Puls. Mit einem präzisen Pass in den Lauf schickte Daniel Merl Sturmpartner Mäx Hüsken auf die Reise. Dieser lies Devils Keeper Niemz im eins gegen eins keine Chance und brachte die Gastgeber erneut in Führung (26.). Ein kraftvoller Schuss aus der 33. Minute führte zu einem Scheibenbruch. Die Schiedsrichter entschieden sich aufgrund des Scheibentausches für eine vorgezogene Drittelpause.
Der gemeinsame Austausch mit Interimstrainer Kevin Olivo gab den Gastgebern neue Perspektiven und Rückenwind. Mit starkem Pressing und Tempo nahmen die Rats das Zepter wieder in ihre Hand. Mäx Hüsken gelang bereits kurz nach Wiederanpfiff auf Zuspiel von Ondrej Horvath der Treffer zum 4:2 (35.). Im Powerplay trug sich nach Vorarbeit von Stephan Englbrecht auch Daniel Bursch ins Scorerboard ein 5:2 (39.). Die Gäste waren bemüht, wieder ins Spiel zu finden. Doch auch die letzten 20 Minuten nutzte der ESC klar für sich. Der Ehemalige DEL2-Spieler Florian Strobl (41.) und die Stammspieler Klaus Berger (47.) und Ondrej Horvath (57.) erhöhten zum 8:2 Endergebnis nach 60 Minuten.
Fazit:
Wichtige drei Punkte bleiben nach torreicher Vorstellung in Geretsried. Nach langer Verletztenmisere, können die Rats auch weitestgehend wieder auf den vollen Kader zugreifen. Am kommenden Sonntag geht es für den ESC Geretsried zum Auswärtsspiel nach Erding. 
(ESCG/tk)
  
   
EA Schongau MammutsEA Schongau
Zurückgekämpft ! – EA Schongau ringt Waldkraiburg nieder

(BYL)  Der stark ausgedünnte Kader der EA Schongau kämpft verbissen um seinen Platz unter den Top-8. Trotz des frühen und unglücklichen Gegentors ließ sich das Team nicht entmutigen, um am Ende mit viel Willen und Kampfgeist das bessere Ende für sich zu haben.
Der Auftakt war alles andere als glücklich für die Hausherren. Ein Abpraller hinter dem Schongauer Tor traf EAS-Goalie Philipp Wieland so unglücklich, dass von ihm die Scheibe ins eigene Tor rutschte. Der junge Torhüter der Mammuts musste das erst einmal verarbeiten – zeigte sich zunächst recht nervös – um dann im Lauf der Partie – gerade in der hektischen Schlussphase zu einem der Matchwinner zu werden.
Nach dem frühen Gegentor nach nur 57 Sekunden antwortete die EAS mit einem starken Konter den Matthias Müller nur eine Minute später zum Ausgleich verwertete.
Durch das Tor von Philipp Lode (7.) ging der 1. Abschnitt dennoch an die Gäste.
Im Mittelabschnitt belohnte sich die EAS für den gezeigten Einsatz – in der 26. Minute glich Matthias Müller in Überzahl zum 2 : 2 aus und in der 29. Spielminute war es die ansonsten defensiv stark arbeitende 2. Reihe der Mammuts, die die EAS erstmals in Front brachte. Torschütze war Florian Höfler.
Leider war diese Führung nur von kurzer Dauer. Die Gäste bewiesen, dass sie ein Bayernligaspitzenteam sind und gebotene Chancen eiskalt verwerten können. Die ansonsten gut bewachte Topreihe um Michal Popelka und Christian Neuert kam durch Johannes Hipetinger doch och zu ihrem Tor (31.).
Am Ende des zweiten Abschnitts kam noch etwas Hektik in der ansonsten sehr fairen Partie auf, die EAS versäumte es jedoch aus der gegebenen Überzahl Profit zu schlagen.
In der 45. Minute war es dann EAS-Torjäger Jason Lavallee der den entscheidenden Treffer landete.
Eingeleitet von Verteidiger Daniel Holzmann, über Florian Höfler, jagte Jason die Scheibe aus vollem Lauf unhaltbar für den starken Goalie der Gäste, Christoph Lode, unter die Latte.
Der Schlussabschnitt gehörte der EA Schongau. Pech verhinderte jedoch eine vorzeitige Entscheidung, z. B. als sich Simon Maucher durchgesetzt hatte und sein Schläger beim Schuß brach. Auf der anderen Seite rettete aber auch Glück und Goalie Philipp Wieland die Mammuts vor den Versuchen der Löwen, das Spiel noch in ihre Richtung zu wenden.
Als in der Schlussminute die Gäste den Torhüter vom Eis nahmen scheiterten zwei Versuche aufs leere Waldkraiburger Tor erfolglos, aber mit vereinten Kräften brachte das Team den Vorsprung über die Zeit. 3 enorm wichtige Punkte in der engen Tabelle der Bayernliga, zwar ist die EAS inzwischen auf den 8. Rang abgerutscht, jedoch punktgleich mit den beiden Teams auf Rang 6 und 7 , Waldkraiburg und Amberg. Auch die Teams auf Platz 4 und 5 – Kempten und Buchloe haben nur zwei Punkte mehr – viel wichtiger jedoch - der Abstand zu Rang 9 ist angewachsen.
Angesichts des straffen und schweren Restprogramms immer noch kein sicheres Polster.
Am Sonntag geht es zu direkten Verfolger Königsbrunn, dass sich personell immer weiter aufrüstet, Nach Oberligaverteidiger Farny ( Lindau/ Memmingen) wurde auch noch der Deutsch-Finne Antti-Jussi Miettinen (Memmingen) verpflichtet.     
(EAS/gs)
  
    
loewenwaldkraiburgEHC Waldkraiburg
Knapp aber verdient: EHC Waldkraiburg verliert in Schongau

(BYL)  Ob die Löwen sich im Kopf, auch wegen der Siege gegen Klostersee und Erding, noch für „unbesiegbar“ halten oder ob sie dem wochenlangen coronabedingten Hin und Her nun Tribut zollen müssen, man vermag es nicht zu sagen. Seit vielen Wochen spielt die Mannschaft in stark verminderter Mannstärke und das ist nicht nur schlecht für die betroffenen Spieler, sondern schwächt natürlich immer auch das gesamte Team. Nicht zuletzt jetzt, da in der Eishockey Bayernliga die Vorrunde langsam zu Ende geht und mit aller zur Verfügung stehenden Zeit Nachholspiele unter der Woche ausgetragen werden müssen, zehrt das doch sehr an den Kräften aller Beteiligten.
Auch in der Bayernligapartie gegen Schongau konnte man dies beobachten. Obgleich die EA Schongau mit zwei Spieler weniger antrat, wirkten sie dennoch spritziger oder konnten sich besser auf die neue Situation einstellen. Bei den Löwen hingegen kehrte Patrick Zimmermann und auch der zwischen Rosenheim und Waldkraiburg pendelnde Tobias Beck zurück, jedoch fehlt mit Fabian Kanzelsberger eine wichtige Stütze in der Verteidigung für die nächsten Wochen nach einer Verletzung am Fuß.
Zuerst einmal zeigten sich die Löwen aber torhungrig in der mit lediglich knapp 100 Zuschauern dünn besetzten Eisarena. Nach nur 57 Sekunden gelingt Leon Decker ein kurioses Tor, das Philipp Wieland sehr wahrscheinlich nicht in seinen Torhüter-Lebenslauf mitaufnehmen wird. Nach einem Schuss an die Bande hinter dem Tor, prallte der Puck an den Schlittschuh des Torhüters und von dort in das Gehäuse der Mammuts. Nach nur einer weiteren Minute ebbte die Euphorie über diese frühe Führung jedoch wieder ab. Matthias Müller auf Seiten der Schongauer glich den Spielstand wieder aus. Im weiteren Verlauf spielten die Löwen sehr starkes Eishockey ohne jedoch zwingend vor dem Tor zu sein. Dies änderte sich in der siebten Spielminute. Da nämlich legte Leon Decker einen Pass auf den Schläger von Philipp Lode, welcher den Spielstand auf 1:2 erhöht. Weitere Möglichkeiten durch Tim Ludwig oder auch Florian Brenninger der allein auf das Tor zulaufen konnte, verliefen leider im Sand und endeten beim Gastgeber-Goalie Wieland.
Im zweiten Durchgang sah man die Löwen auch druckvoll. Selbst eine eigene Unterzahl in der 25. Und 26. Minute spielten die Blau-Gelben so souverän, dass man hätte meinen können, es würde kein Spieler fehlen. Doch eine Unachtsamkeit, drei Sekunden vor Ablauf der Strafe genügte den Schongauern, um mit ihren schnellen Kombinationen vor dem gegnerischen Tor Christoph Lode aus dem Konzept, und den Puck über die Linie zu bringen. Nur gut drei Minuten später sollten die Mammuts noch einmal nachlegen. Erneut nutzte Schongau hierbei die eigene Gedankenschnelligkeit in Verbindung mit einer etwas behäbigen Verteidigungsleistung der Waldkraiburger Spieler. Auch dieses Mal bissen sich die Löwen zurück ins Spiel und glichen das Spiel aus. Nach einem Angriff von Michal Popelka von der rechten Seite aus, kann Johannes Hipetinger einen Abpraller in die verwaiste linke Seite des Tores schieben und somit bereits seinen zweiten Treffer in der Seniorenmannschaft der Löwen markieren.
Im dritten Spielabschnitt waren die Löwen nicht wieder zu erkennen. Viel zu einfach ließ man sich von einem zeitweise sehr hoch stehenden Gegner verunsichern und kreierte durch entsprechende Fehlpässe die Chancen gegen sich. Eine dieser Unachtsamkeiten nutzte Schongaus Jason Lavallée in einer Zwei-auf-Null-Situation in der 45. Minute zum 4:3. Zwar gab es weiterhin Möglichkeiten des EHC den Spielstand erneut auszugleichen, jedoch fehlte der müden Löwen-Mannschaft der letzte Biss, sodass auch nach Herausnahme von Christoph Lode, der rettende Ausgleich bis zum Schluss nicht fallen wollte und der EHC gezwungen war, ohne Punkte vom Lech nach Hause an den Inn zu fahren.
(EHCW/aha)
  
    
ERC LechbruckERC Lechbruck
ERC siegt beim Schützenfest im Lechpark

(BLL)  Für Trainer und Defensivliebhaber war es zum Haare raufen, aber letztlich sicherte sich der ERC Lechbruck weitere drei Punkte im Heimspiel gegen den direkten Verfolger EV Bad Wörishofen. Im „Tag der offenen Tür“ behielten die Flößer am Freitag mit 8:7 die Oberhand und haben sich nun eine prima Ausgangsposition geschaffen, um den Klassenerhalt vorzeitig sicherzustellen. Am Sonntag um 17 Uhr kommt der EV Fürstenfeldbruck ins Lechparkstadion.
Den Start haben die Flößer gründlich verschlafen: In Überzahl wurde die Scheibe im eigenen Drittel vertendelt und der Wörishofener Heckelsmüller bedankte sich mit dem 0:1 in der 5. Minute für die großzügige Lechbrucker Gastfreundschaft. Dem setzte der EVW noch einen drauf und erhöhte im Powerplay durch Patrick Münch in der 8. Minute auf 0:2. Die rund 140 Zuschauer, sofern sie zu den Lechern hielten, rieben sich zu diesem Zeitpunkt etwas verwundert die Augen. Doch die Antwort des ERC ließ nicht lange auf sich warten: In der 10. Minute verkürzte der ERC-Kapitän Matthias Erhard (Marcus Köpf, Lukas Zugmaier) auf 1:2 und in der 15. Minute schloss Tobias Dressel (Fabian Bacz) zum 2:2-Ausgleich ab. Nun hatten die Flößer das Spiel wieder im Griff und setzten zu einem Angriffswirbel an. In der 18. Minute gingen sie damit durch einen Treffer von Loic Jarry (Tobias Dressel, Patrick Völk) erstmals mit 3:2 in Führung. In der 20. Minute erhöhte Marcus Köpf (Marek Hatas) in Unterzahl auf 4:2.
Auch im zweiten Drittel hatten die Gäste den besseren Start: In der 21. Minute verkürzte Schmidt zum 4:3 und Heckelsmüller ließ in der 25. Minute gar den 4:4-Ausgleich folgen. Dabei machte es der ERC seinem Gegner deutlich zu einfach, die Wölfe bedankten sich abermals. Aber auch jetzt fanden die Lecher die passende Antwort und reagierten mit einem Doppelschlag in der 27. Minute: Matthias Erhard (Marek Hatas, Frederic Abraham) und Marek Hatas (Marcus Köpf, Frederic Abraham) stellten den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Weitere, teils hundertprozentige, Torchancen konnte der ERC nicht in Treffer ummünzen, so dass es mit einer 6:4-Führung für den ERC Lechbruck in die zweite Pause ging.
Und auch im letzten Drittel blieben die beiden Teams den Gesetzmäßigkeiten dieses Spiels treu: Den Anschlusstreffer zum 6:5 erzielten die Gäste aus der Kurstadt durch Michal Horky (43.), doch Marcus Köpf stellte, durch einen eiskalt verwandelten Alleingang, in der 46. Minute auf 7:5 für den ERC. Die Wölfe gaben sich aber zu keiner Zeit geschlagen und stemmten sich mit aller Macht gegen die Niederlage. Der beste EVW-Spieler Heckelsmüller erzielte folgerichtig in der 49. Minute den Anschluss zum 7:6.  Dann erhielten die Gäste in der 52. Minute einen fragwürdigen Penalty zugesprochen, den Michal Horky zum 7:7 verwandeln konnte. In derselben Minute gab es auch einen Penalty für den ERC Lechbruck, nicht weniger diskussionsfähig als jener zuvor für den EVW. Allerdings scheiterte Frederic Abraham am Schlussmann der Gäste. Das Spiel war nun völlig offen und es war klar, dass das nächste Tor diese Partie entscheiden sollte. Und auch hier präsentierten sich die Lecher nervenstark. Patrick Völk setzte sich dann in der 56. Minute mit einer großartigen Einzelleistung durch und erzielte den Siegtreffer zum 8:7 für Lechbruck.
Insgesamt ein verdienter Sieg für den ERC, jedoch machten sich die Flößer in diesem Spiel das Leben selbst schwer und ließen einen nie aufgebenden Gegner immer wieder herankommen. So sah es auch Trainer Jörg Peters: „Sieben Gegentore zu Hause, das ist schon ein Pfund. Als Trainer kriegt man da noch mehr graue Haare, das war heute defensiv sicher keine Glanzleistung. Entscheidend ist aber: Wir haben mehr Tore als der Gegner geschossen und die drei Punkte im Sack. Jetzt wollen wir am Sonntag gegen Fürstenfeldbruck nachlegen.“
(ERCL/ms)
  
    
ercsonthofenERC Sonthofen
ERC bleibt ungeschlagener Spitzenreiter

(BBZL)  Mit dem achten Sieg im achten Ligaspiel verabschiedet sich der ERC Sonthofen in die Feiertage. Die Schwarz-Gelben gewannen am Freitagabend in Memmingen gegen den HC Maustadt mit 10:1. Kristof Spican gelang ein Hattrick, es gab Aufregung knapp fünf Minuten vor Spielende und ein ungleiches Chancenverhältnis von 42 zu 9 Chancen für die Oberallgäuer, das keine Zweifel am ERC-Vorhaben Aufstieg aufkommen lässt.
Bereits das erste Drittel hatte es in sich. Nicht ganz drei Minuten waren gespielt und der ERC ging durch Denis Adebahr mit 1:0 in Führung. Adebahr bekam die Scheibe vom jungen Matyas Stransky per Flippass vor das Tor gespielt und „lochte“ in bester Golfmanier ein. Sonthofen war von Anfang an klar spielbestimmend, aber auch Maustadt konterte und kam ab und zu vor das Tor der Gäste. In der 8. Spielminute dann wieder der ERC: Ondrej Havlicek kam hinter das Tor der Hausherren um den im Slot stehenden Vladimir Kames zu bedienen. Kames gab nach links auf Kristof Spican ab, der ließ sich nicht zwei Mal bitten und schloss über den auf dem Eis liegenden Maustädter Torhüter zum 2:0 ab. Maustadt kam dann immer mehr unter Druck und ließ sich in der 10. Spielminute zu einem Foul hinreißen. Im folgenden Powerplay nutzte Routinier Christian Engler das mustergültige Zuspiel von Ondrej Havlicek direkt vor dem Tor mit einem flachen Abschluss zum 3:0. Damit schien die Gegenwehr der Unterallgäuer gebrochen. Sonthofen unterstrich seine Favoritenrolle und erhöhte innerhalb von zwei weiteren Minuten durch Kristof Spican im Doppelpack: Zuerst überwand Spican in Minute 13. den Torhüter der Hausherren im Alleingang zum 4:0 -das Zuspiel kam erneut von Ondrej Havlicek- und in der 15. Spielminute schnappte sich Sonthofens #53 einen Abpraller, kurvte um das Tor und schloss mit einem halbhohen Schlenzer zum 5:0 ab. HC-Trainer Nieder nahm daraufhin eine Auszeit um seine Mannschaft wieder in die Spur zu bekommen. Was im ersten Moment auch zu klappen schien, kurz nach Wiederanpfiff machte sich HC-Stürmer Florian Jahrmann nach einem Sonthofner Abwehrfehler auf und davon und verfehlte nur knapp das Tor zum Anschlusstreffer. Anders machte es der bärenstarke Kristof Spican im schwarz-gelben Trikot, der seinen Hattrick mit der von der Bande zurückkommenden Scheibe unhaltbar zum Pausenstand von 6:0 vollendete.
Im Mittelabschnitt nahm sich der ERC anfangs etwas zurück und so musste ERC-Goalie Calvin Stadelmann ganz tief in seine Trickkiste greifen, als auf einmal die beiden Herren Fabian und Ingo Nieder allein vor seinem Tor auftauchten. Schuss und Nachschuss konnte Stadelmann erstklassig parieren. Klasse, was der junge U20-Torhüter in dieser Situation hervorzauberte! Die alte Eishockey-Weisheit „wenn‘s vorne nicht klappt, dann rächt sich‘s hinten“ hat durchaus seine Berechtigung. So klingelte es nach Stadelmanns Abwehr im Tor gegenüber, als Christopher Unzeitig die Vorarbeit von Marco Reinholz zum 7:0 zu verwerten wusste. Sonthofen blieb weiter am Drücker, Maustadt verteidigte und kam ebenfalls zu vereinzelten Chancen. In der 31. Spielminute fackelten die Schwarz-Gelben dann nicht lange: David Mische lief mit der Scheibe ins Angriffsdrittel und gab nach links auf Spican ab, der wiederum setzte Sonthofens „Vorlagenmaschine“ Ondrej Havlicek im Slot in Szene. Havlicek nahm Maß und schloss unhaltbar für den Maustädter Torhüter Steffen Chronz im rechten oberen Winkel zum 8:0 ab. Der ERC kam noch zu einigen Gelegenheiten, konnte diese aber nicht mehr verwerten.
Auch den Schlussabschnitt regierte der ERC. Kurz nach Wiederanpfiff ertappten die beiden Unparteiischen zuerst Tobias Waibel beim Haken und kurz darauf Christian Engler beim Versuch eines Beinstellens. Die folgende doppelte Unterzahl blieb für den ERC schadlos. Im Gegenzug und noch in Unterzahl marschierte Sonthofens #27 Matyas Stransky in der 45. Spielminute ins Drittel der Hausherren und übergab dort das Spielgerät an Ondrej Havlicek, der -wie beim Tor zuvor- mit einem gezielten Schuss im rechten Oberen Winkel zum 9:0 abschloss. In der 50. Spielminute konnten dann die Gastgeber zum ersten Mal jubeln. Der Ehrentreffer gelang HC-Stürmer Frederic Hermann, der ERC-Goalie Stadelmann mit einem flachen Schuss aus der Ecke zum 1:9 überrumpeln konnte. Fünf Minuten später war dann Schluss für Stadelmann, der eine richtig starke Partie bot. In diesem Moment kam Aufregung auf. Nicht etwa bei den Zuschauern oder bei den Unparteiischen, sondern bei U17-Backup-Goalie Felix Ottenbreit. Er wurde nämlich von Trainer Peter Waibel zum ersten Mal in einem Seniorenspiel eingesetzt. Viel hatte der junge Ottenbreit allerdings nicht mehr zu tun, da sich seine Vorderleute fast ausschließlich im Drittel der Hausherren aufhielten und dort dann noch einmal die Gelegenheit durch Vladimir Kames zum zweistelligen 10:1-Endstand nutzten.
Trainer Peter Waibel zeigte sich nach dem Spiel sehr zufrieden mit seiner Mannschaft, die trotz der vielen kurzfristigen Ausfälle eine sehr gute Leistung bot. Nicht mit in Memmingen dabei waren die beiden Stammtorhüter Dominik Bauer sowie Fabian Schütze und die Verteidiger Sebastian Schütze, Phillip Stalla, Joachim Hartmann, Alexander Henkel, Tobias Köberle und die Stürmer Dustin Ottenbreit sowie Luca Dick. Das nächste Spiel findet am 2. Januar in Königsbrunn statt.
(ERCS/ko)
  
     
    

Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
   
dinslakenerkobrasDinslakener EC
Kobras weiter auf der Erfolgsspur

(RLW)  Mit dem vierten Sieg in Folge untermauern die Dinslakener Giftschlangen weiterhin den zweiten Tabellenplatz in der Regionalliga West. Doch das 5:4 gegen die Eisadler Dortmund war am Ende eine Zitterpartie.
Dabei begann das Spiel für die Hausherren verheißungsvoll und nach Maß. In den ersten 15 Minuten beherrschten die in ihren Weihnachtstrikots angetretenen Dinslakener Puck und Gegner nach Belieben. Scharfe Pässe und schöne Kombinationen bestimmten das Spiel der Kobras in der Anfangsphase. Daher ließ das erste Erfolgserlebnis auch nicht lange auf sich warten. In der 4. Spielminute schloss Martin Beneš eine dieser schönen Kombis zum Führungstreffer erfolgreich ab. Nur gut vier Minuten später war der Tscheche bei einem Überzahlspiel erneut erfolgreich.
Und die Hausherren ließen nicht nach. Ganze 10 Sekunden später klingelte es erneut im Adlerhorst, Nils Cleven hatte die Hartgummischeibe über die Torlinie gebracht. Und als Stefan Dreyer bei 13:32 einnetzte, sahen die Hochrechnungen für einen Dortmunder Sieg nicht besonders rosig aus. Das erste Tor der Eisadler in der 15. Spielminute wurde von den meisten Kobra – Fans noch als kleines Missgeschick abgetan, tatsächlich sollte es aber der Beginn einer Aufholjagd der Gäste sein.
Denn ab dem Mittelabschnitt spielte die Überlegenheit des ersten Drittels den Hausherren einen mentalen Streich. Sie schalteten zwei Gänge zurück und brachten damit die Westfalen so richtig ins Laufen. Bei der Defensivarbeit lief nicht mehr viel zusammen und Justin Schrörs im Tor der Niederrheiner blieb häufiger auf sich allein gestellt, als ihm lieb sein konnte. Auch in der Vorwärtsbewegung war nun Sand im Getriebe, was den Gästen in Summe immer mehr Spielanteile und Torchancen bescherte. Als dann Kevin Thau in der 31. Spielminute den Rückstand seiner Eisadler auf 2 Treffer verkürzen konnte, schwante den Dinslakener Fans nichts Gutes. Glücklicherweise konnte Martin Beneš, nach Zuckerpass von Josef Schäfer auf die Reise geschickt, genau 6 Minuten später mit seinem Treffer zum 5:2 den alten Abstand wieder herstellen.
Dies war auch bitter nötig, denn im Schlussabschnitt trafen nur noch die Gäste. Durch Tore in der 42. und 50. Spielminute schraubten sie das Ergebnis auf 5:4 und drängten bis zur Schlusssirene auf den Ausgleich. Doch das Kobra – Bollwerk hielt dem Druck der Gäste stand. Selbst die Maßnahme, den Dortmunder Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers zu ziehen, ließ weder hüben noch drüben einen weiteren Treffer fallen.
Dinslakens Coach Milan Vanek gab nach der Begegnung folgendes Statement ab: „Wir haben stark begonnen und hatten eigentlich alles im Griff, haben dann aber unverständlicherweise ein-, zwei Gänge zurückgeschaltet. Die Jungs sind dann wieder einmal durch individuelle Fehler ins Schwimmen gekommen. Dadurch haben wir das Spiel unnötig spannend gemacht. Wichtig ist allerdings nur, dass die drei Punkte in Dinslaken geblieben sind, das Spiel selbst würde ich insgesamt als Arbeitssieg bezeichnen und in diesem Moment auch schon abhaken. Wir müssen jetzt nach vorne schauen, denn am Sonntag in Ratingen dürfen wir so nicht auftreten, da müssen wir noch eine Schippe drauflegen. Zwar müssen wir auch bei den Ice Aliens auf den an diesem Wochenende beruflich verhinderten Dennis Appelhans verzichten, dafür wird Kapitän Benni Hüsken nach Ablauf seiner Sperre wieder mit an Bord sein und der Defensive mehr Stabilität geben. Dies wird gegen Ratingen aber auch dringend nötig sein“.
(DEC/pdk)
  
    
eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Knappe Niederlage gegen Dinslaken

(RLW)  Im Auswärtsspiel bei den Kobras aus Dinslaken mussten sich die Eisadler Dortmund am Freitagabend mit 5:4 geschlagen geben. Wechselhafter konnte der Spielverlauf dieser Begegnung allerdings nicht sein. Die Eisadler fanden in den ersten knapp 14 Spielminuten überhaupt keine Bindung zu Spiel und Gegner, so dass die Kobras die Partie vor allem mit ihrer 1. Reihe nach Belieben dominieren konnten.
So stand es nach 8 Minuten bereits 3:0 für Gastgeber. Als Dinslaken in der 14. Minute
sogar auf 4:0 erhöhte, lag ein weiteres Auswärtsdebakel in der Luft. Aber nur eine Minute
später traf Tommy Kuntu-Blankson auf Vorlage von Frederik Hemeier zum 4:1 Anschluss.
So ging es dann auch in die erste Drittelpause.
Die Kabinenansprache von Trainer Waldemar Banaszak in der ersten Pause zeigte dann
aber Wirkung, denn die Eisadler kamen wie verwandelt aufs Eis zurück. Plötzlich lief der
Puck in den eigenen Reihen und viele gute Chancen wurden herausgespielt. In der 30.
Minute traf Kevin Thau auf Vorarbeit von Robin Loecke zum 4:2. Der Trainer der Kobras
Milan Vanek nahm daraufhin eine Auszeit, weil seine Mannschaft kaum noch Zugriff auf
das Spiel hatte. Viel genutzt hatte dies allerdings nicht, denn die Eisadler blieben am
Drücker. Von der Überlegenheit der Kobras aus dem ersten Drittel war nichts mehr zu
sehen. Leider verpassten die Eisadler es in dieser Phase des Spiels weitere Chancen für
Tore zu nutzen. Und so kam was kommen musste, denn Martin Benes traf zum 5:2. Man
könnte es sehr effektiv nennen, wenn eine Chance für ein Tor genutzt wird. Mit 3 Toren
Rückstand ging es also in die zweite Drittelpause.
Im letzten Drittel waren gerade einmal 46 Sekunden gespielt, da musste ein Dinslakener
Stürmer für 2 Minuten auf die Strafbank. Überzahlspiel also für die Eisadler, die diesmal
konsequent agierten, denn Oliver Kraft traf auf Vorlage von Kevin Thau und Niko Bitter
zum 5:3. Schon lange war es mittlerweile ein Spiel auf Augenhöhe mit einem
Chancenplus für die Eisadler. In der 50. Minute fiel dann folgerichtig der Anschlusstreffer
für die Eisadler. Robin Loecke traf auf Vorlage von Kevin Thau zum 5:4.
Damit war für die Endphase Spannung angesagt und der Ausgleich lag mehrfach in der
Luft, aber leider fehlte das Glück beim Abschluss. Trainer Waldemar Banaszak nahm zum
Schluss noch eine Auszeit, ersetzte in den letzten 90 Sekunden den Torwart durch einen
6. Feldspieler, aber leider blieb es beim 5:4 für Dinslaken.
Fazit: Es wäre mehr möglich gewesen, aber wenn man erst verspätet ins Spiel findet,
dann nutzt auch eine super Moral danach nichts, wenn man sich trotz eines klaren
Übergewichts der Torschüsse nicht mit durchaus möglichen Punkten belohnt.
(EAD/tb)
  
   
neusserevNeusser EV
Eine starke Leistung gegen den Liga-Primus!

(RLW)  Die Aufgabe am Freitagabend auf heimischen Eis konnte nicht schwerer sein, die bisher ungeschlagenen Füchse aus Duisburg gaben ihre Visitenkarte im Südpark ab. Zumeist haben die nordöstlichen Nachbarn ihre Gegner zweistellig überrollt.
Doch die Mannen um Kapitän Dominick Thum hatten an diesem Abend eine Antwort auf die überragende Offensivkraft parat. Mit Herz und vor allem Körper, gestützt auf einen überragenden Markus Endress bot der NEV den Füchsen Paroli. Den Unterschied an diesem Abend machten die Kontingentspieler, die Gebrüder Mecrones waren für alle Duisburger Tore verantwortlich. Zweimal trafen die Beiden im ersten Drittel, so das es zur Pause 2:0 für die Gäste stand.
Nach 35 Spielminuten konnte der NEV den verdienten Anschlusstreffer erzielen, Jonas Herz fand den Weg vorbei am Duisburger Torhüter. Zwei Minuten später konnten die Füchse wieder den alten Abstand herstellen. Dennoch- nach zwei Dritteln stand es nur 3:1 für die Gäste, die 200 Zuschauer im Südpark sahen eine gute Partie der Löwen, „Wir haben endlich mal von Anfang bis Ende gekämpft. Klar war Duisburg die bessere Mannschaft, wir haben uns aber nichts vorzuwerfen!“. Diese von Coach Sebastian Geisler beschriebene Einstellung gab es auch in Drittel Drei zu sehen, der NEV erkämpfte sich seine Chancen, traf den Pfosten, spielte in Überzahl, das 2:3 lag in der Luft, fiel aber nicht. Acht Minuten vor Schluss schlugen die oben genannten Füchse-Brüder nochmal zu, das Spiel endete somit mit 4:1 für die Gäste.
„Nun gilt es, so eine Leistung zu bestätigen und jedes Spiel mit solch einer Einstellung zu bestreiten!“. Diesem Wunsch vom Neusser Trainer kann die Mannschaft schon am kommenden Sonntag um 20 Uhr gegen Neuwied im Südpark gerecht werden. 
(NEV/kf)
  
     
    

Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
   
rlo2019Regionalliga Ost
Juniors holen sich die letzten Regio-Punkte des Jahres

(RLO)  Zu einem insgesamt ungefährdeten Sieg kamen die Eisbären Juniors Berlin beim Gastspiel bei den Berlin Blues. Glatt mit 1:7(0:1/0:3/1:3) wurde das 3. Saisonspiel zwischen beiden gewonnen.
Wie schon in den letzten Jahren gelang es den Blues auch in dieser Saison, die Juniors gewaltig zu ärgern. Nach einem 4:7 gab es im Rückspiel beim 3:2 nach Verlängerung die ersten Punkte der Saison. Und gegen weitere hätten die Blauen sicherlich nichts einzuwenden. Die Juniors benötigten die Punkte, um im Rennen um eine gute Ausgangsposition für eventuelle Playoffs zu bleiben. Personell gingen beide normal besetzt in das letzte Regionalligaspiel des Jahres. Die Blues konnten 15 Feldspieler aufbieten, die Juniors 16. Dazu kamen jeweils zwei Torhüter, von denen Benjamin Nitschke (Blues) und Sören Thiem (Juniors) begannen.
Die Gäste begannen gewohnt offensiv und so gab es schon früh gute Torchancen. Bis zu den ersten Chancen der Blues vergingen einige Minuten. Nach acht Minuten konnten die Juniors eine ihrer Chancen nutzen und in Führung gehen. Ron Warttig setzte sich vor dem Tor durch und traf zum 0:1. Ein Powerplay und weitere gute Chancen ließen die Juniors liegen und auch die Blues konnten ihre Angriffe nicht erfolgreich abschließen. So blieb es nach 20 Minuten bei einem Treffer.
Das 2. Drittel begann wie das erste aufhörte, nämlich mit Angriffen der Juniors. Doch diesmal kamen auch die Gastgeber früher zu ihren ersten Möglichkeiten. Ein Konter brachte den Juniors nach 25 Minuten das 0:2. Mit gleich drei Spielern tauchten sie vor Benjamin Nitschke auf, der einen Schuss abwehren konnte, gegen den Nachschuss von Ben Balzer war er aber machtlos. Eisbären-Torhüter Sören Thiem geriet bei einem Powerplay der Blues in Bedrängnis, er konnte aber den Vorsprung seines Teams halten. Nach 32 Minuten gelang den Juniors eine Vorentscheidung, Niclas Koch erhöhte auf 0:3. Es folgte noch das 0:4, Ron Warttig traf nach einer Druckphase 51 Sekunden vor der Pausensirene.
Zum letzten Drittel wechselten die Blues den Torhüter, Marco Papajewski übernahm nun für den insgesamt guten Benjamin Nitschke.  Auch er bekam gleich zu tun und nach 119 Sekunden überwand ihn Dimitry Butasch zum 0:5. Damit hatten die Juniors aber noch nicht genug, Dominik Sala hämmerte den Puck nach 48 Minuten zum 0:6 ins Tor. Die Blues kämpften, um hier wenigstens zum Ehrentreffer zu kommen, aber Sören Thiem hatte verständlicherweise etwas dagegen. Konter der Juniors brachten auch auf der anderen Seite immer wieder gefährliche Situationen. Vier Minuten vor dem Ende konnten die Gastgeber doch noch jubeln, Gregorij Görz traf zum 1:6. Dann waren wieder die Gäste dran, bei doppelter Überzahl hielt Bastian Retzlaff die Kelle in einen Pass und so stand es nach 58 Minuten 1:7. Nach einigen unnötige Aktionen im Laufe des Spiels folgte 87 Sekunden vor dem Ende eine unnötige Auseinandersetzung und sorgte für eine "Verlängerung" des Spiels, beide Seiten hatten daran ihren Anteil. Ron Warttig kassierte eine fünfminütige Strafe, bei den Blauen gab es zwei kleine Strafen. Am Spielstand änderte sich am Ende nichts mehr, die Juniors gewannen klar mit 1:7.
Die Blues hatten ihre Torchancen, sie nutzten ihre aber nicht. Hier waren die Juniors besser, auch wenn sie einiges liegen ließen. Der Sieg war am Ende dennoch verdient.
Es bleibt für die Blues eine schwierige Saison, sie bleiben mit zwei Punkten auf dem 7. Platz. Die Juniors beenden das Jahr mit 16 Punkten auf dem 3. Platz. Allerdings gibt die Tabelle ein schiefes Bild ab, Niesky hat zum Beispiel bisher sieben Spiele bestritten, FASS bereits 13. Aber auch das wird sich hoffentlich ändern. Die Liga pausiert nun bekanntlich, mit etwas Glück geht es Mitte Januar weiter.
(NIS/ns)
  
 
 
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