Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

                      
             
Memmingen Indians
(OLS)  Verteidiger Leon Kittel hat seinen Vertrag am Hühnerberg um eine weitere Spielzeit verlängert. Der 22-Jährige spielt bereits seit der Saison 2019/2020 im Trikot der Indians und hat sich inzwischen zu einem wichtigen Bestandteil der Defensive entwickelt
  
Neusser EV
(RLW)  Stürmer Nikolai Varianov wechselt aus der Regionalliga Nord von den Sande Jadehaien zum NEV und wird nicht nur für die 1.Mannschaft aufs Eis gehen, sondern auch als Nachwuchstrainer fungieren
  
Hamburger SV
(RLN)  Als nächstes hat Stürmer Benjamin garbe seine weitere Zusage für die nächste Regionalligasaison gegeben. Der 37-Jährige hat zuletzt 9 Spiele bestritten und konnte dabei ein Tor und drei Assists erzielen
  
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Die Starbulls haben Stürmer Michael Knaub unter Vertrag genommen. Der 27-jährige gebürtige Dortmunder wechselt vom Rivalen SC Riessersee nach Rosenheim. Zuvor ging er in der DEL2 für die Heilbronner Falken aufs Eis. Knaub, der für sein hartes Spiel bekannt ist, konnte im Garmischer Trikot in der letzten Saison in 41 Partien 13 Tore und 20 Assists für sich verbuchen
  
Hannover Indians
(OLN)  Verteidiger Phillip Messing wechselt an den Pferdeturm. Der 27-Jährige, der auch schon in der DEL2 spielte, kommt vom Deggendorfer SC aus der Oberliga Süd zu den Indianern. In der letzten Saison konnte der gebürtige Kaufbeurer in 40 Spielen 4 Tore und 5 Assists erzielen
  
Füchse Duisburg
(OLN)  Die Personalplanungen beim EVD schreiten weiter zügig voran. Als nächsten haben Verteidiger Leonard Günther und Stürmer Marvin Cohut ihre Verträge bei den Füchsen für die neue Spielzeit verlängert
  
Erding Gladiators
(BYL)  Nach der Verlängerung mit Bastian Cramer gibt es nun einen weiteren Neuzugang zu vermelden. Vom EC Pfaffenhofen wechselt der Oberliga-erfahrene Stürmer Elias Maier zu den Gladiators. Im Trikot der Eishogs konnte er in der letzten Saison in 29 Spielen 16 Scorerpunkte beisteuern
  
ESC Rheine
(LLW)  Die Ice Cats werden als Bezirksligameister von ihrem Aufstiegsrecht wahrnehmen und in der neuen Spielzeit in der Landesliga NRW antreten. Als Trainer wird dabei weiterhin Marc Wollner an der Bande stehen
  
Eisbären Burgau
(BLL)  Nach Mannschaftskapitän David Heinrich hat mit Mario Seifert eine weitere wichtige Stütze in der Defensive seine Zusage gegeben. Der 28-Jährige kam 2018 auc Buchloe zum ESV und wird somit in seine fünfte Spielzeit im Eisbären-Trikot gehen
  
Moskitos Essen
(OLN)  Der erste Neuzugang in der Offensive ist ein alter Bekannter. Nach mehreren Jahren in Herne, Leipzig und Lindau kehrt der mittlerweile 30-jährige Damian Schneider an den Westbahnhof zurück. Das Eigengewächs konnte in der letzten Saison in der Oberliga Süd 30 Scorerpunkte in 44 Spielen für sich verbuchen
  
EC Peiting
(OLS)  Nach dem überraschenden Abgang von Maximilian Söll, den es in die DEL2 zieht, gibt es nun die nächsten Vertragsverlängerungen zu vermelden. Sowohl Tim Mühlegger, als auch Louis Postel werden in der nächsten Saison wieder die Schlittschuhe für ihren Heimatverein schnüren
  
ESV Waldkirchen
(BLL)  Der tschechische Allrounder Ladislav Paule, der letztes Jahr vom HC Vimperk zu den Karoli Crocodiles kam, hat seine weitere Zusage gegeben. Ausserdem wird auch Stürmer Nico Tolle wieder für Waldkirchen auf Torejagd gehen
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Nach dem tschechischen Stürmer Jakub Sramek stehen die nächsten beiden Personalien für die neue Spielzeit fest. Das Goalie-Duo werden Luca Feitl und Nicolas Hetzel bilden
  

     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Mittwoch 22.Dezember 2021

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 17 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern und Regionalliga West.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
duesseldorferegDüsseldorfer EG
Siegesserie gerissen; DEG unterliegt 1:3 in Ingolstadt

(DEL)  Macht nichts! Nach sechs Siegen in Serie hat es die Düsseldorfer EG heute erwischt. Die Rot-Gelben unterlagen beim ERC Ingolstadt mit 1:3 (0:2, 1:1, 0:0). Mit dem dünnen Kader hat es heute einfach nicht gereicht. Dennoch zeigte das dezimierte Team eine ansprechende Leistung und konnte erhobenen Hauptes vom Eis gehen. Übermorgen folgt noch das Match in Mannheim und dann ist erst einmal Weihnachten!
Der Kader: Das Tor hütete Mirko Pantkowski. Trainer Harold Kreis konnte erneut nur auf fünf Verteidiger und elf Stürmer zurückgreifen. Es fehlten weiterhin Marco Nowak, Luca Zitterbart und Nicolas Geitner in der Defensive sowie Daniel Fischbuch, Tobi Eder, Mike Fischer und Jakob Mayenschein im Angriff.
(DEG/pdeg)
  
    
ehcredbullmuenchenRed Bull München
Red Bulls holen drei Punkte gegen Bietigheim

(DEL)  Red Bull München ist in die Erfolgsspur der PENNY DEL zurückgekehrt. Beim Heimspiel gegen die Bietigheim Steelers haben Zach Redmond, Trevor Parkes (2), Frederik Tiffels, Ben Street, Filip Varejcka und Austin Ortega mit ihren insgesamt sieben Treffern im Schlussabschnitt aus einem 0:2-Rückstand einen 7:3-Sieg (0:1|0:1|7:1) gemacht.
Im Olympia-Eisstadion erwischten die Gäste den besseren Start: Evan Jasper mit der Führung für Bietigheim in der 3. Minute. Die Red Bulls waren nach dem frühen Rückschlag um Spielkontrolle bemüht, doch die Steelers kamen immer wieder über schnelle Konter. Danny aus den Birken verhinderte mit starken Paraden gegen Robert Kneisler (10.) und Fabjon Kuqi (13.) den zweiten Gegentreffer. München versuchte es im ersten Drittel zumeist über verdeckte Abschlüsse von der blauen Linie, doch diese waren nicht von Erfolg gekrönt. 
Die Red Bulls starteten mit viel Power aus der Kabine, der erste Hochkaräter offenbarte sich aber den Gästen. Topscorer Riley Sheen war allein auf weiter Flur (26.), ließ seine Möglichkeit aber ungenutzt. Im direkten Gegenzug eröffnete sich der Mannschaft von Don Jackson ein Zwei-gegen-eins-Konter. Philip Gogulla scheiterte an der Latte. Wenig später war auch bei Justin Schütz das Gestänge im Weg (29.). München drückte auf den Ausgleich, doch die Steelers um Schlussmann Sami Aittokallio machten dicht und stellten durch Matt McKnight im Powerplay sogar auf 0:2 (38.).
So ging es für Red Bull München mit einem Zwei-Tore-Rückstand in den Schlussabschnitt. Dieser sollte nicht lange von Bestand sein, denn die Hausherren erwischten einen Auftakt nach Maß: Redmond versenkte den Puck nach starker Vorarbeit von Parkes im kurzen Eck und stellte den Anschluss her (43.). Der Knoten war geplatzt. Nur zwei Minuten später legte Parkes nach (45.), Tiffels brachte die Münchner in der 50. Minute erstmals in Führung. Mit dem Momentum auf ihrer Seite spielten sich die Red Bulls in einen Rausch und setzten den Steelers durch vier weitere Treffer von Street (53.), Parkes (55.), Varejcka (56.) und Ortega (58.) ordentlich zu. Zwischenzeitlich hatte C.J. Stretch den Abstand wieder auf drei Tore veringert (58.), doch Bietigheim war zu diesem Zeitpunkt bereits geschlagen.  
Zach Redmond:
"Das war alles Einstellungssache. Es gab ein kurzes Gespräch in der Kabine. Danach war keiner geknickt. Wir wussten, dass wir das Comeback nur mit der richtigen Einstellung schaffen."
(EHCM/rbmm)
  
    
ecbadnauheimEC Bad Nauheim
Maurer und Wachter drohen lange Pausen 

(DEL2)  Am gestrigen Montag war trainingsfrei, seit heute bereiten sich die Roten Teufel auf das schwere Auswärtsspiel in Kaufbeuren vor. Am Donnerstag (19:30 Uhr) gastiert das Team von Trainer Harry Lange im Allgäu. Personell gibt es weiterhin einiges an Bewegung. Robin van Calster vom Kooperationspartner, den Kölner Haien, wird wieder im Aufgebot stehen. Zudem rechnet der Coach mit der Rückkehr von Kapitän Marc El-Sayed und Christoph Körner. Die beiden Angreifer hatten zuletzt angeschlagen pausieren müssen.  
Eine Hiobsbotschaft gibt es von Philipp Maurer. Der Keeper hat sich im Training am Knie verletzt. Ihm droht eine sechswöchige Pause. Noch nicht final geklärt ist, wie lange Philipp Wachter ausfallen wird. Der Verteidiger hat das letzte Mal am 21. November beim 3:1-Sieg in Kassel gespielt und war danach erkrankt. „Im schlimmsten Fall fällt Philipp drei Monate aus. Wir hoffen natürlich, dass beide möglichst schnell genesen“, sagt Trainer Harry Lange.
(ECN/pecbn)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
Eispiraten mit Nachholer gegen Kaufbeuren - Westsachsen wollen jüngste Positiv-Bilanz ausbauen

(DEL2)  Für die Eispiraten Crimmitschau steht schon am heutigen Dienstagabend das nächste Spiel in der DEL2 an. Das Team von Marian Bazany, was im Moment einem unglaublichen hohen Pensum ausgesetzt ist, empfängt den ESV Kaufbeuren. Im Nachholspiel des 15. Spieltages haben beide Teams nichts zu verschenken – wenn auch das Weihnachtsfest vor der Tür steht. Zu sehen ist die Partie ab 20:00 Uhr live auf Sprade.TV
Ich bin unglaublich stolz auf meine Mannschaft“, sagte Marian Bazany nach dem 4:3-Auswärtssieg beim EV Landshut und sprach damit auf die jüngste Bilanz seines Teams an, welche sich durchaus sehen lassen kann und Hoffnung vor den kommenden Aufgaben gibt. Mit den beiden Dreiern gegen Bayreuth und Landshut machten die Westsachsen nämlich das nächste 6-Punkte-Wochenende perfekt. Heute Abend soll die kleine Siegesserie bestmöglich weiter ausgebaut werden. Dabei kommt es auch zum Wiedersehen mit zwei alten bekannten Gesichtern: Tray Tuomie, Trainer der Kaufbeurer, spielte 1997 im Dress des ETC Crimmitschau. Hauptschiedsrichter ist Bruce Becker, welcher 2016 als Spieler die Pre-Playoffs mit den Eispiraten erreichte.
Er wird ein Spiel leiten, in dem sich beide Teams sicherlich nichts schenken werden, auch wenn es bis zum Heiligabend nur noch drei Tage sind. Immerhin kommt der direkte Eispiraten-Verfolger in den Sahnpark. Der ESV Kaufbeuren steht mit aktuell 34 Punkten auf Rang 7. Die Crimmitschauer stehen mit 37 Zählern auf Platz 6, haben außerdem zwei Spiele weniger auf dem Konto. Beide Mannschaften kämpfen somit um wichtige Punkte im Kampf um die direkten Playoff-Plätze und präsentierten sich zuletzt in einer guten Verfassung. Zwar unterlagen die Kaufbeurer den Löwen Frankfurt am Sonntag mit 1:3, zuvor gab es aber deutliche Siege gegen Selb (12:3, 3:1) und Bad Tölz (5:2).
Die punktbesten Spieler der Allgäuer sind dabei allesamt Spieler, die schon in den Vorjahren zum Grundgerüst im Team der Buron Joker gehörten. John Lammers und Sami Blomqvist führen die interne Scorerwertung mit 28 Punkten an, dicht gefolgt von Tyler Spurgeon (27) und Branden Gracel (22). Fabian Koziol und Florian Thomas werden hingegen schmerzlich vermisst. Beide Leistungsträger von Coach Tuomie, der erst seit Oktober hinter der Kaufbeurer Bande steht, fallen langfristig aus.
Besser sieht es da bei den Eispiraten aus. Das Dreiergespann um Cheftrainer Bazany und seinen Assistenten Hare und Sulzer kann einmal mehr auf einen prallen Kader bauen. Lediglich der Langzeitverletzte Kelly Summers sowie die Förderlizenzspieler Filip Reisnecker, Tim Lutz und Simon Stowasser, die allesamt in Bremerhaven zum Einsatz kommen, stehen nicht zur Verfügung. Somit können die Westsachsen mit voller Kapelle in ihr Nachholspiel gehen und wollen nach dem 5:4-Sieg nach Penaltyschießen im Hinspiel auch den nächsten Sieg gegen den ESVK einfahren.
(EC/af)
  
   
kasselhuskiesKassel Huskies
Huskies übergeben Geschenke vom Weihnachts-Wunschbaum

(DEL2)  Im zweiten Jahr in Folge haben die Kassel Huskies in der
Vorweihnachtszeit einen Wunschbaum in der Eissporthalle aufgestellt. Zusammen
mit Fans und Sponsoren wurden so die Wünsche von 50 Kindern und Jugendlichen mit
cerebralen Bewegungsstörungen erfüllt. Die Kinder hatten zuvor ihren Wunschzettel kreiert.
Nun wurden die vielen Geschenke zusammen mit Huskies-Geschäftsführer Joe
Gibbs, Organisator Burkhard Walter, Huskies-Trainer Tim Kehler und den Spielern
Jerry Kuhn und Stephan Tramm an den Verein FortSchritt Nordhessen e.V.
übergeben. Der Verein setzt sich für die Hilfe von cerebral bewegungsgestörten
Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Kassel und Umgebung ein. Dessen
Vorsitzende Barbara Klemm-Röbig freute sich sehr über die Aktion und die vielen
Geschenke. Die Kinder werden die Geschenke rechtzeitig zu Weihnachten
erhalten.
„Die ‚Wunschbaum-Aktion‘ ist für uns zu einer Herzensangelegenheit geworden.
Besonders in der vorweihnachtlichen Zeit möchten wir als Club etwas
zurückgeben. Es war sehr schön zu sehen, dass wir den Kindern und Jugendlichen
mit unserer Aktion eine große Freude machen konnten“, so Huskies-
Geschäftsführer Joe Gibbs. „Wir bedanken uns bei allen Fans und Sponsoren, die
sich an dieser Aktion beteiligt und alle Geschenke zeitnah abgegeben haben.“
In diesem Sinne wünschen die Kassel Huskies der gesamten Huskies-Familie ein
frohes und gesundes Weihnachtsfest.
(ECK/js)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
Joker holen in Crimmitschau einen Punkt / Endstand 4:3 n.P. - Starker Auftritt bei den Eispiraten wird leider nur mit einem Punkt belohnt

(DEL2)  Am heutigen 21. Dezember stand für den ESVK das Nachholspiel vom 15. Spieltag bei den Eispiraten Crimmitschau statt. Die Joker mussten dabei weiter auf die verletzten Fabian Koziol und Florian Thomas verzichten. Dazu sind Yannik Burghart und Markus Schweiger bei der U20 Weltmeisterschaft in Kanada aktiv. Im Tor stand Maximilian Meier. Stefan Vajs war sein Backup.
Die Joker kamen dann sehr gut in die Partie. Bereits nach 17 Sekunden gingen die Wertachstädter in Führung. Branden Gracel konnte ein Bully vor dem Eispiraten Gehäuse klar gewinnen und Sami Blomqvist traf direkt zum 0:1 gegen den chancenlosen Luka Gracnar im Tor der Westsachsen. Der ESVK spielte in der Folge sehr stabil. Der aggressive, aber kontrollierte Forecheck der Joker funktioniere sehr gut und die Eispiraten hatten große Mühe mit einem kontrollierten Spielaufbau in das Drittel der Joker zu kommen. Wie schon der ESVK, kamen dann aber auch die Eispiraten nach einem Bully zu einen Treffer. Vincent Schlenker wurde im hohen Slot freigespielt und traf nach einem Punktgenauen Pass mit einem Direktschuss zum 1:1. Der Treffer kam ein wenig aus dem Nichts, da die Kaufbeurer bis dato eigentlich nicht viel zu gelassen hatten und in der Offensive immer wieder gefährlich vor dem Crimmitschauer Gehäuse auftauchten. Nach dem Ausgleichstreffer war das Spiel ein wenig ausgeglichener, auch wenn der ESVK weiterhin etwas mehr vom Spiel hatte. Weitere Tore sollten aber nicht mehr fallen und somit ging es mit einem Spielstand von 1:1 zum ersten Pausentee.
Die Eispiraten kamen zu Beginn des Drittels etwas besser aus der Kabine. Die dickste Chance für die Crimmitschauer vergab dabei Ty Wishart, der nach einem Abspielfehler in der Kaufbeurer Verteidigung nur den Pfosten traf. Aber danach spielten für lange Zeit nur noch die Joker. Joey Lewis konnte den ESVK am langen Pfosten lauernd nach einem schönen Pass von Sören Sturm in der 25. Minute mit 1:2 in Führung bringen. Direkt nach dem Treffer hatte Fabian Voit freie Schussbahn vor Luka Gracnar, verzog aber knapp. Auch ein Powerplay der Westsachen verteidigten die Kaufbeurer gut und ließen keinen Gegentreffer zu. Nach dem Überzahlspiel hatten die Joker einige dicke Chancen. Sami Blomqvist scheiterte nach einer feinen Einzelleistung an Luka Gracnar. Branden Gracel vergab nach einem Pass von Sami Blomqvist völlig frei vor dem Crimmitschauer Torhüter. Ein erstes Powerplay der Joker nach 35 Minuten war sehr druckvoll und gut gespielt, es sollte aber kein Treffer gelingen. Aber dann kam es anders wie gehofft. Der ESVK vergab wie schon angesprochen einige Top-Chancen und hätte eigentlich einen dritten oder vierten Treffer erzielen müssen. 68 Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels mussten die Allgäuer dann noch den Ausgleichstreffer hinnehmen. Die Westsachen brachten in diesem Wechsel einige Schüsse in die Richtung von Maxi Meier und nach dem der Joker Torhüter einen verdeckten Schlagschuss mit dem Schoner parieren konnte, stand Eispirat Scott Feser goldrichtig und drückte die Scheibe im Nachschuss zum 2:2 über die Linie. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die zweite Pause.
Die Eispiraten hatten im letzten Drittel, vor allem in den ersten Minuten wiederum etwas mehr vom Spiel und setzten die Joker dabei immer wieder gut unter Druck. Große Torchancen waren allerdings Mangelware, da der ESVK gut verteidigte. Mit längerer Spielzeit kamen die Allgäuer dann wieder besser in das Spiel und schafften es auch immer wieder die Eispiraten unter Druck zu setzen und sich gute Torabschlüsse zu erspielen. In diese Druckphase der Joker setzten die Eispiraten dann einen schnellen Konter, welchen Marius Demmler in Minute 53 eiskalt abschloss. Die Wertachstädter aber ließen sich nicht beirren und drückten ihrerseits auf den schnellen Ausgleichstreffer. Dieser sollte dann auch gelingen. John Lammers nagelte die Scheibe mit einem satten Schlagschuss zum verdienten Ausgleichstreffer in die Maschen. Gespielt waren da 55 Minuten. Die letzten fünf Minuten agierten beide Mannschaften etwas vorsichtiger, der ESVK wohl mit den besseren Chancen das Spiel zu entscheiden, aber es sollte in die Verlängerung gehen. In dieser waren die Allgäuer das dominierende Team. Branden Gracel, Sami Blomqvist und Simon Schütz hatten zuerst die besten Möglichkeiten die Partie zu entscheiden. Entscheiden müssen hätte das Spiel dann aber Branden Gracel. Der Kanadier hatte, weil Luka Gracnar im Kasten der Eispiraten nach einem Zusammenprall mit seinen eigenen Mitspieler neben dem Tor lag, den Puck in das verwaiste Gehäuse befördern können, suchte anstatt dessen aber noch seinen Mitspieler einzusetzen, was missglückte.
Im anschließenden Penaltyschießen konnten die Westsachen alle drei Versuche verwandeln. Bei den Jokern traf Tyler Spurgeon, John Lammers aber scheiterte an der Unterkante der Latte und somit gewannen die Eispiraten die Partie mit 4:3. Für den ESVK ist der eine Punkt hochverdient, ein zweiter oder sogar dritter Punkt wäre nach den Spielanteilen und Chancen aber sicherlich ebenfalls verdient gewesen.
(ESVK/pb)
  
    
selberwoelfeVER Selb
Wölfe in Freiburg unter Wert geschlagen - EHC Freiburg vs. Selber Wölfe 4:1 

(DEL2)  Trotz einer 1:4-Niederlage unserer Selber Wölfe in Freiburg zeigt die Formkurve weiter nach oben. Was noch fehlt sind Scheibenglück und die letzte Konsequenz im Abschluss. Nach Treffern von McLellan und Walters stand es nach 40 Minuten unentschieden 1:1. Zu Beginn des Schlussdrittels war unser Wolfsrudel am Drücker, doch das 2:1 fiel auf Freiburger Seite. Als kurz darauf Wittfoth auch noch das 3:1 gelang, war bei unseren Wölfen die Luft raus und die Partie entschieden.
Unsere Selber Wölfe starteten nach der langen Busfahrt in den Breisgau gut ins Spiel, von den berüchtigten Busbeinen war nichts zu sehen. Reuß und Aquin mit den ersten Abschlüssen auf das von Cerveny gehütete Tor der Gastgeber. Symptomatisch für die aktuelle Situation dann die fünfte Spielminute: Der Puck wird von Freiburg in den Slot vor Weidekamp gespielt, Klughardt springt die Scheibe über den Schläger und diese kommt direkt vor McLellan zum Liegen, der mit einem scharfen und platzierten Schuss Weidekamp keine Chance lässt und zum 1:0 einschießt. Im weiteren Verlauf gaben es Chancen auf beiden Seiten, ein weiterer Treffer gelang aber keiner der beiden Mannschaften.
Auch der Beginn des zweiten Spielabschnitts gehörte unseren Selber Wölfen. Brad Ross war nur durch ein Foul zu stoppen und die daraus resultierende Überzahlsituation nutzte unser Wolfsrudel in der 22. Minute zum Ausgleich: Slavetinsky hatte von der blauen Linie abgezogen, Walters hielt die Kelle rein und fälschte den Puck unhaltbar in die Maschen ab. Im weiteren Verlauf erarbeiteten sich beide Teams Chancen. Naumann, Boiarchinov, Aquin und Ross auf unserer, Feist und George auf Freiburger Seite mit sehr guten Abschlussmöglichkeiten, doch Weidekamp und Cerveny waren stets auf dem Posten.
Wieder kamen unsere Wölfe besser aus der Kabine als die Gastgeber, doch der nächste Treffer gelang – fast aus dem Nichts – den Breisgauern. George mutterseelenalleine im Slot ließ sich die Chance zum 2:1 nicht nehmen. Knappe zwei Minuten später dann gar das 3:1 durch Wittfoth in Überzahl und dieser Treffer zeigte Wirkung. Unser immer noch ersatzgeschwächtes Wolfsrudel konnte nun nichts mehr zulegen, um den Spielstand noch einmal zu drehen. Den Schlusspunkt setzte Pageau in der 52. Minute zum 4:1. Unsere Wölfe waren keineswegs drei Tore schlechter und wurden unter Wert geschlagen.
(VERS/oo)
  
    
lausitzerfuechseweiswasserLausitzer Füchse
LAUSITZER FÜCHSE UND HERZENSWÜNSCHE OBERLAUSITZ E.V. GEMEINSAM FÜR DIE REGION - FÜR SCHWERKRANKE KINDER UND JUGENDLICHE

(DEL2)  Die Lausitzer Füchse sind ab sofort Botschafter des Vereins „Herzenswünsche Oberlausitz e.V.“. Der Eishockeyclub aus Weißwasser möchte damit auf die Arbeit des Vereins Herzenswünsche Oberlausitz – ebenfalls ansässig in Weißwasser – sowie auf die Schicksale der schwerkranken Kinder und Jugendlichen hinweisen. Der gemeinnützige Verein gründete sich im Jahre 2017 mit dem Ziel schwer erkrankte Kinder von ihren Krankheiten abzulenken und ihnen Lebensfreude zu schenken.
Bislang konnten beide Organisationen schon den einen oder anderen Herzenswunsch gemeinsam erfüllen und dadurch Kindern nicht nur ein Lächeln ins Gesicht zaubern, sondern auch für einen kurzen Augenblick dafür sorgen, dass die Kinder ihre Krankheit vergaßen.
Diese besondere Zusammenarbeit wird nun mit verschiedenen Aktionen pro Saison vertieft und durch ein gemeinschaftliches Logo repräsentiert, das u.a. auf den Handschuhen der Füchse-Profis ab dem nächsten Heimspiel am 28. Dezember 2021 im Derby gegen die Dresdner Eislöwen zu sehen sein wird.
Zum Start der Kooperation stellen die Lausitzer Füchse vier Geschenktüten zur Verfügung, die der Verein “Herzenswünsche Oberlausitz e.V.“ an schwerkranke Kinder und Jugendliche weiterreichen wird. Betroffene Kinder und Jugendliche können sich hierfür ab sofort bis zum 30.12.2021 (Ende 18 Uhr) bewerben. Wie das Bewerbungsverfahren und die Übergaben erfolgen ist unter www.herzenswuensche-ol.de und auf den Social-Media-Kanälen des gemeinnützigen Vereins entsprechend kommuniziert. EHC-Geschäftsführer Dirk Rohrbach zum Engagement: „In unserer schnelllebigen und ereignisreichen Zeit wird das Schicksal von schwererkrankten Kindern wenig oder kaum beachtet. Wir sind sehr froh darüber, als neuer Botschafter des Vereins Herzenswünsche Oberlausitz e.V. einen Beitrag leisten zu können, diesen jungen Menschen wunderschöne Momente und Erlebnisse zu verschaffen. Es ist unser Wunsch, Herzenswünsche zu erfüllen.“
Der gemeinnützige Verein Herzenswünsche Oberlausitz e.V. freut sich über die Unterstützung des DEL2-Proficlubs: „Wir sind stolz, dass wir mit den Lausitzer Füchsen einen Botschafter dazugewinnen konnten, der nicht nur über die Landesgrenzen hinaus bekannt, sondern auch eins der Aushängeschilder unserer Region ist. Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen und auf die Zusammenarbeit, weil wir damit eine Möglichkeit mehr dazugewonnen haben, schwerkranke Kinder und Jugendliche von ihrer Erkrankung abzulenken.“ Gemeinsam möchten sich die Lausitzer Füchse und der eingetragene Verein bei allen Beteiligten bedanken und hoffen, mit der Zusammenarbeit zukünftig viele positive Zeichen setzen zu können.
(EHCL/ho)
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
Wieder nach Landsberg: DSC will Revanche gegen Riverkings

(OLS)  Am kommenden Donnerstag, einen Tag vor Heilgabend, geht es für die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger zum zweiten Mal binnen zwei Wochen nach Landsberg, wo man um 20 Uhr auf die heimischen Riverkings trifft.
Dabei dürften die Deggendorfer Kufencracks keine guten Erinnerungen an den ersten Auftritt in Landsberg haben. Nach einem desolaten zweiten Drittel lag der DSC mit 4:2 zurück und konnte sich auf im letzten Abschnitt nicht mehr zurück in die Partie beißen.
Generell scheinen die Deggendorfer in dieser Saison auswärts im zweiten Drittel besonders anfällig zu sein. Bei der Auswärtsniederlage gegen die Lindau Islanders am vergangenen Wochenende kamen die Ehrenberger-Schützlinge mit einer ähnlich schwachen Leistung im Mittelabschnitt ins Hintertreffen und konnten sich davon nicht mehr erholen.
Seit dem letzten Aufeinandertreffen beider Teams gab es für die Landsberger jedoch zwei Niederlagen. Auswärts bei den Höchstadt Alligators unterlag man knapp mit 4:3 und gegen den EC Peiting setzte es eine 2:6 Heimniederlage. Dennoch scheint ausgerechnet der DSC den Landsbergern zu liegen. Auch am ersten Spieltag der Saison brachten die Oberbayern die Deggendorfer an den Rande einer Niederlage. Damals setzte sich der DSC auf heimischem Eis knapp mit 3:2 durch.
Vor der Auswärtspartie gegen die Riverkings herrscht bei einer Personalie im Deggendorfer Kader Klarheit: Martin Podesva wird weiterhin für den DSC auflaufen. Die Verantwortlichen einigten sich mit dem 33-jährigen Tschechen auf eine weitere Zusammenarbeit bis zum 9. Januar 2022. Für den Deggendorfer SC war es wichtig, weiterhin mit zwei Kontingentspielern an den Start zu gehen, während man intensiv den Markt weiter nach einem passenden Spieler sondiert.
Spielbeginn am Donnerstagabend in Landsberg ist um 20 Uhr. Die Partie wird auf SpradeTV übertragen.
(DSC/mh)
  
    
ehf-passauEHF Passau
Weihnachtsheimspiel am 23.12. gegen Höchstadt – Rosenheim kommt zwischen den Feiertagen

(OLS)  Einen Tag vor Heiligabend empfangen die Passau Black Hawks am Donnerstag, 23.12.2021 um 20 Uhr die Höchstadt Alligators in der EisArena. Die Black Hawks haben beim Spiel gegen die Franken die Chance sich für die deutliche 11:1 Niederlage gegen Regensburg zu rehabilitieren. Keine leicht Aufgabe, den vor zwei Wochen mussten sich die Black Hawks den Alligators erst mit 1:3 geschlagen geben. Das Team von Mikhail Nemirovsky gilt als unangenehmer und sehr einsatzfreudiger Gegner. „Heißt wir müssen noch unangenehmer sein und einfach viel mehr arbeiten als der Gegner“. weiß Vorstand Christian Eder. Ohne hin müssen sich die Habichte darauf konzentrieren einfaches Eishockey zu spielen und die individuellen Fehler abzustellen.
Am zweiten Weihnachtsfeiertag treten die Black Hawks dann Auswärts beim Tabellennachbarn EV Lindau an. Die Islanders haben zwei Punkte mehr auf dem Konto und stehen auf Tabellenplatz 9 der Oberliga Süd. „Es ist wichtig gegen die direkten Gegner zu punkten. In Lindau steht uns eine ganz heiße Partie bevor“. Gerade in der eigenen Halle ist Lindau schwer zu schlagen. Das mussten zuletzt auch die Spieler des Deggendorfer SC bei der 3:1 Niederlage in Lindau erfahren.
Freuen dürfen sich die Zuschauer dann auf das Derby am 28.12. um 20 Uhr gegen die Starbulls Rosenheim. Anders als gegen Höchstadt und Lindau sind die Habichte in dieser Partie der krasse Außenseiter. Aber ausgerechnet gegen die Starbulls haben die Habichte eines ihrer besten Saisonspiele abgeliefert. Am fünften Spieltag erkämpften sich die Black Hawks im Heimspiel gegen die Starbulls einen Punkt und mussten sich erst im Penalty schießen geschlagen geben. „Da haben wir gezeigt das wir mit einfachen Eishockey und Kampfgeist auch einen vermeintlich großen Gegner Punkte abnehmen können“.
Tickets für die Heimspiele der Passau Black Hawks sind Online auf ETIX oder an der Abendkasse erhältlich.
Es gelten folgende 2G(plus) Corona Regelungen für Zuschauer:
-         Zuschauer mit Booster Impfung (seit mindestens 15 Tagen) benötigen keinen zusätzlichen Schnelltest
-         Zuschauer ohne Booster Impfung benötigen einen tagesaktuellen Schnelltest
Alle weiteren Corona Regelungen bleiben unverändert.
(EHFP/czo)
  
    
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Heimspiel gegen Riessersee: Neue Siegesserie soll beginnen

(OLS)  Zwei Tage vor Heiligabend empfangen die Starbulls Rosenheim in der Eishockey-Oberliga Süd am Mittwoch im ROFA-Stadion (Spielbeginn 19:30 Uhr) den SC Riessersee zum oberbayerischen Derby. Nach den beiden knappen und unnötigen Niederlagen in den Spitzenspielen gegen Regensburg (4:5 nach Verlängerung) und in Weiden (2:3) sind drei Punkte für die Grün-Weißen Pflicht, um den Abstand zur Tabellenspitze nicht abreißen zu lassen. Starbulls-Headcoach John Sicinski fordert, dass seine Mannschaft den Grundstein für eine neue Siegesserie legt.
Erst vor zwölf Tagen haben die Starbulls den SC Riessersee im heimischen ROFA-Stadion deutlich mit 6:1 besiegt. Der „Einschubspieltag“ vor Weihnachten – nominell Runde 21, die Spiele wurden für den 23. Dezember angesetzt, die Partie der Starbulls um einen Tag vorgezogen – bedeutet nun die fast unmittelbare Neuauflage des bayerischen Derbys auf Rosenheimer Eis. Insgesamt ist es schon das fünfte Duell der beiden Teams, denn bereits in der Pre-Saison trafen sie aufeinander. In Garmisch-Partenkirchen gewann dabei Riessersee 5:2, in Rosenheim behielten die Starbulls mit 5:0 die Oberhand. Im Saisoneröffnungsspiel mussten sich die Starbulls dem SCR auswärts mit 2:3 nach Verlängerung geschlagen geben.
Aktuell steht die Garmischer Mannschaft mit 21 Punkten aus 19 Spielen auf dem achten Tabellenplatz. Der Rückstand auf Platz sechs, der die direkte Playoff-Qualifikation bedeutet und auf dem derzeit der Deggendorfer SC rangiert, beträgt bereits neun Punkte. Der ehemalige DEB-Auswahltrainer Pat Cortina baut auf der Suche nach gut funktionierenden Formationen immer wieder die Sturmreihen um. Kapitän Florian Vollmer, der wegen einer Oberkörperverletzung noch mehrere Wochen pausieren muss, wird als Führungsspieler schmerzlich vermisst. Und der kanadische Verteidiger Alexandre Perron-Fontaine, der Anfang Dezember verpflichtet wurde, hat in seinen ersten sechs Partien für die Werdenfelser eher unauffällig agiert.
Die Starbulls wollen und müssen ihrer Favoritenrolle am Mittwoch gerecht werden. „Wir wollten am Sonntag in Weiden eine neue Siegesserie beginnen, nun muss das gegen Riessersee passieren. Ich will unser Eishockey sehen, eine Top-Einstellung und vollen Einsatz über 60 Minuten“, fordert Starbulls-Cheftrainer John Sicinski, der auf den gleichen Kader wie gegen Weiden zurückgreifen kann und nur eine einzige Änderung vornehmen wird: Statt Christopher Kolarz wird Andreas Mechel das Rosenheimer Tor hüten.
Zuschauer sind im Rahmen des Konzepts „2G plus“ (Testpflicht und FFP2-Maskenpflicht im Stadion) bis zu einer maximalen Anzahl von 999 Besuchern zugelassen. Detaillierte Informationen zu den Rahmenbedingungen des Spielbesuchs im ROFA-Stadion und zum Ticketkonzept sind auf www.starbulls.de veröffentlicht. Die Partie wird natürlich auch auf www.sprade.tv live übertragen.
Zwischen Weihnachten und Silvester bestreiten die Starbulls drei Spiele binnen fünf Tagen. Am zweiten Weihnachtsfeiertag treten sie in Höchstadt an (18 Uhr), zwei Tage später (Dienstag, 28. Dezember, 20 Uhr) gastieren sie in Passau und am Donnerstag, 30. Dezember, empfangen die Grün-Weißen die Landsberg Riverkings im ROFA-Stadion (19:30 Uhr).
(SBR/mh)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
ehcpinguinekoenigsbrunnEHC Königsbrunn
Wegweisendes Weihnachtsprogramm für den EHC

(BYL)  Am Wochenende stehen für den EHC Königsbrunn wieder zwei Heimspiele auf dem Programm, donnerstags geht es ab 20 Uhr gegen die "Pirates" des ESV Buchloe. Sonntags kommt es dann zum Aufeinandertreffen mit den "Eispiraten" des ESC Dorfen.
Während der Vorbereitung trafen die Königsbrunner im September gleich zweimal auf Buchloe. Die Heimpartie konnte der EHC noch mit 6:3 für sich entscheiden, beim Auswärtsspiel waren aber die Pirates dann mit 5:4 siegreich. Buchloe hat sich inzwischen in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt und konnte auch dem ein oder anderen Favoriten ein Bein stellen. In Schongau waren die Pirates zuletzt mit 7:5 siegreich, dann holten sich die auswärtsstarken Ostallgäuer drei weitere Zähler beim Tabellendritten Peißenberg. Zuhause verlor Buchloe nur knapp mit 3:4 gegen den TEV Miesbach. Im Kader der Gäste steckt viel Qualität, im Angriff finden sich gleich zwei der besten fünf Top-Scorer der Liga. Michal Petrak hat nach 19 absolvierten Partien beeindruckende 40 Scorerpunkte auf seinem Konto, danach folgt gleich Alexander Krafczyk mit 38 Scorerpunkten. Schon in der Vorbereitung trafen beide gegen den EHC und holten sich noch einige Assists. Und auch auf Peter Brückner sollte die Königsbrunner Defensive ein Auge haben, er traf in beiden Vorbereitungsspielen. Zudem kehrte noch Routinier Markus Vaitl nach einer Auszeit in den Kader zurück und sammelte auch schon fleißig Punkte. Defensiv sind die Pirates ebenso breit wie stark aufgestellt und werden nur schwer zu knacken sein. In Königsbrunn wollen sie ihre Auswärtsserie fortführen und drei Punkte mitnehmen.
Der ESC Dorfen ist seit einem Monat sieglos, zuletzt verloren die Eispiraten zuhause gegen Schongau mit 2:6. Im Hinspiel gegen Königsbrunn war Dorfen die bessere Mannschaft, der EHC zeigte Anfang November eine mäßige Partie und fand erst spät Zugang zum Geschehen auf dem Eis. Schon damals präsentierten sich die Brunnenstädter schwach im Umschaltspiel nach hinten und sollten vor den schnellen Dorfener Stürmern gewarnt sein. Top-Scorer ist der 35-jährige Deutsch-Tscheche Thomas Vrba mit 18 Scorerpunkten, gefolgt vom 27-jährigen Tschechen David Hrazdira mit 13 Scorerpunkten. Zuletzt trafen die Eispiraten aber zu selten das Tor und belegen in der Tabelle momentan Platz 13.
Königsbrunn muss sich nach dem letzten punktlosen Wochenende sammeln und neue Kräfte tanken, vor allem mental. Momentan trennen die Brunnenstädter zehn Punkte von Platz acht, auf dem gerade der nächste Gegner Buchloe steht. Der EHC ist zum Siegen verdammt und kann sich jetzt keine Niederlage mehr erlauben. Für das Königsbrunner Trainerduo gibt es bis Donnerstag viel zu tun, Reihen aufstellen, individuelle Gespräche mit den Spielern führen und an den aufgezeigten Schwächen arbeiten.
Coach Andy Becher gibt die Marschroute vor: „In beiden Spielen müssen wir Konstanz zeigen und die Momente abstellen, die zu Gegentoren führen und wir den Kopf verlieren. Es gilt, keine falschen Entscheidungen zu treffen und individuelle Fehler zu vermeiden. Wir wollen manchmal einfach zu viel in unseren Bemühungen, den Gegner zu Patzern zu zwingen. Manchmal ist es eben klüger, geduldig abwarten und auf Fehler der anderen Mannschaft zu reagieren.“
Der Verein weist darauf hin, dass bei den beiden Heimspielen maximal 225 Zuschauer erlaubt sind und im Stadion die 2G Plus-Regel beim Einlass gilt. Eine begrenzte Anzahl Eintrittskarten kann online auf der Webseite des Vereins erworben werden. Selbst mitgebrachte Selbsttests können vor Ort unter Aufsicht durchgeführt werden. Personen, die ihre Booster-Impfung bereits vor 15 Tagen abgeschlossen haben, benötigen keinen zusätzlichen Test. In der Eishalle sind FFP2-Masken Pflicht, zum Essen und Trinken dürfen diese aber abgenommen werden. Der EHC Königsbrunn bittet aufgrund dieser Auflagen um frühzeitiges Erscheinen.
Beide Spiele werden auch als Stream kostenpflichtig per sportdeutschland.tv angeboten, mehr Informationen dazu gibt es auf der Webseite des Vereins zu finden.
(EHCK/hp)
  
    
schweinfurtmightydogsERV Schweinfurt
Gegnercheck – VfE Ulm/Neu-Ulm „Donau Devils“

(BYL)  Nachholspiel für die Mighty Dogs – im Rahmen des 1. Spieltags trifft man auf den Tabellenletzten VfE Ulm/Neu-Ulm. Die Schwaben warten seit vier Spieltagen auf einen Punktgewinn. Im vergangenen Auswärtsspiel verloren die Ulmer beim ESC Geretsried mit 8:2.  Ähnlich sieht es beim ERV Schweinfurt aus, die Jungs um Trainer Andreas Kleider sind seit drei Spielen sieglos.  Nicht nur, weil man eben selbst seit drei Spielen auf Punkte wartet wird dies kein Selbstläufer für die Dogs. Auch wenn man die letzten Spiele gewonnen hätte, wäre die Aufgabe bei den Devils keine leichte. Wenn gleich auch die Tabellensituation etwas anderes vermuten lässt: aktuell belegen die Donau Devils den 15. Tabellenplatz und konnten in ihren bisherigen 18 Partien erst zwei Mal punkten. Ähnlich wie die Dogs hatten auch die Devils zu Saisonbeginn eine sehr schwierige Vorbereitung, da auch bei den Devils deutlich später Eis gab.
Allrounder Kevin Marquardt zum wichtigen Auswärtsspiel vor Weihnachten in Ulm: „Unterschätzen dürfen wie die Devils auf keinen Fall! Die Ulmer stehen zwar am Ende der Tabelle, können aber dennoch gefährlich werden für uns. Wir müssen einfach da weiter machen wie die letzten Wochen – das über die kompletten 60 Minuten! Wenn wir das tun, bin ich mir sicher, dass wir für unsere Fans ein kleines Weihnachtsgeschenk in Form der drei Punkte mit in den Icedome nehmen!“
Die Aufgabe in Ulm wird auch deshalb nicht einfach, da Headcoach Andreas Kleider weiterhin nicht auf alle zurückgreifen kann. Mit Pascal Kröber kommt ein Verteidiger zurück nach abgesessener Spieldauerstrafe aus dem Gastspiel beim EHC Klostersee. Weiterhin wird Leo Ewald fehlen und auch auf Semjon Bär muss Andreas Kleider verzichten. Nach dem Check beim Spiel in Grafing musste Bär verletzt vom Eis und wurde sogar ins Krankenhaus gebracht. Nach kurzer Untersuchung konnte er aber mit der Mannschaft wieder die Heimreise antreten. Definitiv beim Gastspiel in Ulm und zum Weihnachtsheimspiel gegen den EHC Waldkraiburg wird Top-Scorer Dylan Hood fehlen. Er erhielt in Grafing neben einer 5+ Spieldauer auch eine Matchstrafe. Das Strafmaß steht hier noch aus und wird, wenn es feststeht, von uns mitgeteilt. Das Headcoach Andreas Kleider dennoch auf wenigstens fünf Verteidiger zurückgreifen kann, ist man im Gespräch erneut mit Jona Schneider. Er half bereits beim vergangenen Spiel in Kempten aus. Ob er letztendlich auf dem Eis stehen wird, wird sich zeigen, ob es mit seiner Meisterschule vereinbaren lässt. Das ein Sieg gegen Ulm sehr wichtig wäre, ist Headcoach Andreas Kleider bewusst: „Ein Sieg bei den Devils wäre sehr wichtig, um den Abstand wieder zu den Top Acht zu verringern. Die Aufgabe wird aber sicherlich nicht einfach, da mir einige Spieler fehlen werden.“
Beide Vereine hatten seit längerem Kontakt und überlegt, wie man etliche Fans aus der Kugellagerstadt an die Donau bringen kann. Da durch einige Auflagen ein Fanbus nicht realisierbar war/ist, hofft man auf etliche Privatfahrer. Für Fans der Mighty Dogs gibt es den Stehplatz Rang Erwachsen für 7€ statt 9€! Um den Rabatt zu erhalten, sollte es ersichtlich sein, dass man ein Fan der Mighty Dogs Schweinfurt ist. Aber auch Vorlage des Personalausweises wäre ausreichend.
Und Fans der Devils dürfen sich über den gleichen Nachlass beim Gastauftritt ihrer Devils am 12.01.2022 im Icedome freuen. Auch hier gibt es den Nachlass von 2€, wenn man ersichtlich ein Fan der Devils Ulm ist. Auch bei Vorlage des Personalausweis ist der Nachlass möglich.
Spielbeginn beim VfE Ulm/Neu-Ulm ist am Donnerstag, den 23. Dezember, um 20.00 Uhr.
(ERVS/imd)
  
   
loewenwaldkraiburgEHC Waldkraiburg
Zweiter Versuch: EHC Waldkraiburg empfängt ESC Dorfen zum Derby und fährt nach Schweinfurt

(BYL)  Dorfen, Stadt der Inzidenzen unter 1000 und dennoch fanden die letzten beiden Spiele der Nachbarn nicht statt. Aktuell ist die Bayernliga-Partie, welche bereits als Nachholspiel angesetzt ist noch geplant und im Sinne des Sports darf man hoffen, dass dies auch so bleibt.
Nach dem furiosen Heimsieg der Löwen am vergangenen Sonntag, sind diese heiß darauf sich gegen den „alten Rivalen“ aus dem Nachbarlandkreis, einen Tag vor Heiligabend, ein Präsent in Form von drei Punkten unter den Baum zu legen. Diese drei Punkte sind im engen Tabellenmittelfeld der Bayernliga auch nötig, ist man doch nach den beiden Niederlagen gegen Buchloe und Schongau ganz schnell von einem sicher wirkenden vierten Platz auf einen mit dem achten Platz punktgleichen siebten gerutscht. Leichter wird die Partie gegen die Eispiraten jedoch nicht, müssen die Löwen am kommenden Donnerstag doch einen weiteren Ausfall verschmerzen. Jan Loboda, am Sonntag bereits verletzt und unter Schmerzen in Overtime der Matchwinner, ließ sich im Anschluss an das Spitzenspiel gegen Klostersee operieren. Nach der Entfernung des Schleimbeutels im Ellbogen, wird der Verteidiger dem EHC Waldkraiburg für zwei Wochen nicht zur Verfügung stehen. Als Ersatz dürfen die Waldkraiburger Löwen aber auf einen Einsatz des 19-jährigen Tobias Beck hoffen, der unlängst per Förderlizenz von den Starbulls Rosenheim kam.
Für den Gegner Dorfen sieht es sportlich nicht sehr gut aus. Neben vielen Spielabsagen, welche die Dorfener erst 16 Spiele spielen ließen, sind es auch fehlende Torerfolge, welche Dorfen in Richtung unteres Ende der Tabelle katapultierten. Stärkster Torschütze bei den Nachbarn ist ausgerechnet der Ex-Waldkraiburger Thomas Vrba der mit zehn Toren und acht Vorlagen einsam an der Spitze der internen Statistik thront. Trainer Franz Steer hat demnach einiges zu tun um seine Mannen auf das Spiel einzustellen. Spielbeginn in der Raiffeisen-Arena ist 20:00 Uhr, das Spiel findet wie gewohnt unter 2G-Plus-Regeln statt. Planen Sie bitte Zeit ein für die Kontrolle vor dem Stadion. Ebenfalls gibt es das Spiel wie gewohnt im Livestream auf Sportdeutschland.tv zu sehen.
Am kommenden Sonntag geht es für die Löwen ins rund 350 km entfernte Schweinfurt. Dort, in Unterfranken sind die „Mighty Dogs“ zu Hause und erwarten, nach einer kleinen Niederlagen-Serie von zuletzt drei Spielen, den EHC Waldkraiburg in ihrem „Ice-Dome“. Eine kleine „Attraktion“ des Schweinfurter Teams dürfte der in Seoul (Südkorea) geborene Deutsch-Schwede Esbjörn Hofverberg sein. Der mittlerweile 51-jährige hat mehr als 900 Spiele auf seinem Buckel und spielte von der ersten schwedischen Liga über die DEL2 bis hin zur Landesliga schon gefühlt überall. Auch in dieser Saison unterstützte er Schweinfurt bereits mit vier Toren und elf Torvorlagen. Wie sich die Löwen am 2. Weihnachtsfeiertag gegen den Tabellenelften schlagen werden, kann nur Live vor Ort verfolgt werden. Auch hier findet das Spiel unter der Berücksichtigung der üblichen 2G-Regelungen statt und startet um 18:00 Uhr.
(EHCW/aha)
  
    
dingolfingEV Dingolfing
Pegnitz am Donnerstag zu Gast, Freitag Derby gegen Vilshofen

(BLL)  Rund um das Weihnachtsfest stehen für die Isar Rats zwei Heimspiele auf der Agenda. Nach der verpassten Chance am vergangenen Freitag in Haßfurt und der hart erkämpften Revanche am Sonntag gegen Trostberg wollen die Jungs des EVD ihre Heimserie weiter ausbauen und auch die nächsten beiden Partien für sich entscheiden.
Am Tag vor Heiligabend trifft man zum ersten Mal auf die Ice Dogs des EV Pegnitz. Regulär sollte das Spiel bereits zu Halloween am 31. Oktober stattfinden. Allerdings mussten die Gäste aus Pegnitz das Spiel aufgrund von Corona-Fällen innerhalb der Mannschaft spontan absagen und der Nachholtermin wurde für den 23.12. angesetzt. Die Oberfranken sind sehr spät in die Saison gestartet, konnten bislang jedoch durchaus überzeugen. Das Team von Trainer Markus Hausner steht nach elf absolvierten Spielen momentan auf Platz vier, also dem letzten Platz zum Einzug in die Aufstiegsrunde. 23 Punkte aus 7 Siegen, 3 Niederlagen und ein Sieg nach Verlängerung lautet der aktuelle Tabellenstand. Dabei konnten die Pegnitzer 51 Tore erzielen und haben mit lediglich 33 Gegentoren die wenigsten Gegentore der Liga kassiert. Für den EV Dingolfing wird das offensiv somit keine leichte Aufgabe.
Der Kader der Oberfranken konnte im Sommer mit einigen jungen Spielern verstärkt werden, die zum Teil auch schon Oberliga-Erfahrung mit sich bringen. Verteidiger Jannek Gerstner, ein gebürtiger Pegnitzer, wechselte aus der U20 des EHC Nürnberg zu den Ice Dogs. Der Stürmer Eric Schuster (zuletzt Höchstadt Alligators) und der Verteidiger Magnus Enk (zuletzt Blue Devils Weiden) kommen aus der Oberliga in die Landesliga. Schuster durchlief sämtliche Jugendmannschaften der Young Ice Tigers Nürnberg und konnte vergangene Saison in zehn Partien etwas Oberliga-Luft schnuppern. Enk bestritt bereits über 60 Partien in der Oberliga Süd. Der 22-jährige Potsdamer begann 2012 seine Karriere in Weiden, ehe er 2014 in den Nachwuchs der Starbulls Rosenheim wechselte und in der Deutschen Nachwuchsliga auflief. Nach zwei Jahren im Seniorenbereich bei den Starbulls wechselte er 2020 wieder zurück nach Weiden, wo er zwar 33 Spiele absolvierte, ihm aber für die kommende Saison kein neuer Vertrag angeboten wurde. Zuletzt konnte der sportliche Leiter Alexander Herbst die Kooperation mit dem EHC Nürnberg, dem Stammverein der Nürnberg Ice Tigers verkünden und dadurch mit Bastian Heringklee, Mark Meier, Ben Jägle und Christopher Schuster vier neue Spieler aus der U20 der Nürnberger für die erste Mannschaft gewinnen.
Im Fokus stehen bei den Pegnitzern auf alle Fälle der Stürmer und tschechische Kontingentspieler Roman Navarra (12 Tore), sein Stürmerkollege – der Deutsch-Tscheche Patrik Dzemla (10 Tore) – und der tschechische Verteidiger Ondrej Holomek (5 Tore). Ein hartes Stück Arbeit kurz vor Weihnachten steht dem EVD bevor. Ein Sieg wäre unglaublich wichtig im Kampf um die Plätze für die Aufstiegsrunde. Da die Oberfranken bereits am Tag zuvor ihr Derby gegen den EHC Bayreuth bestreiten, könnte das ein kleiner Vorteil für Dingolfing sein, denn meist sind die Beine nach so einem harten Spiel schwer. Mit den drei Punkten würden die Niederbayern an den Pegnitzern vorbeiziehen und Rang vier belegen, ein ideales Weihnachtsgeschenk also. In jedem Fall wird es eine hochklassige Landesliga-Partie und bietet allen Eishockey-Fans definitiv ein Schmankerl. Spielbeginn ist am Donnerstag um 20 Uhr in der Marco-Sturm-Eishalle.
Zum ersten Derby gegen den Rivalen, die ESC Vilshofener Wölfe, kommt es dann am zweiten Weihnachtsfeiertag.Die Mannschaft der Vilshofener hat sich zur neuen Saison auf sechs Positionen verändert. Bereits sehr früh stand fest, dass Trainer Robert Suchomski zukünftig den Deggendorfer SC unterstützen wird und die Suche nach einem neuen Chefanweiser stand an. Im Mai konnte man dann mit Matthias Zillinger (ehemaliger Spieler und langjähriger Kapitän) eine interne Lösung als neuen Trainer präsentieren. Des Weiteren konnte man sich auch gleich die Dienste des erfahrenen Verteidigers Nico Wolfgramm (zuletzt Deggendorfer SC) sichern. Der 30-Jährige absolvierte knapp 700 Spiele für die Deggendorfer, davon 600 Mal in der Oberliga und über 50 Mal in der DEL2.
Auch über die Rückkehr von Stürmer Dominik Retzer (zuletzt ESV Dachau Woodpeckers), der aus der Bezirksliga zurück nach Niederbayern kehrt, freute man sich. Retzer verfügt ebenfalls über ausreichend Oberliga-Erfahrung aus über 300 Spielen für Deggendorf. Ebenfalls aus Deggendorf wechselte die erst 19-jährige Torhüterin Steffi Neuert. Ein absolutes Novum, denn mit ihr spielt zum ersten Mal eine Frau in der 1. Herrenmannschaft der Vilshofener. Durch ihre internationale Erfahrung, die sie mit den deutschen Juniorennationalmannschaften sammelte, etablierte sich Neuert gleich zur Stammtorhüterin der Donaustädter. Als größten Kracher konnten die Vilshofener den Allrounder Patrick Geiger präsentieren. Der 31-Jährige kommt von den Passau Black Hawks und kann auf viele Jahre hochklassiges Eishockey zurückblicken. Nach seiner Jugendzeit bei Deggendorf wechselte er nach Mannheim, wurde dort mit den Jungadlern zweimal deutscher Eishockey-Meister und vertrat über 30 Mal die deutschen Farben in den Altersklassen U17 bis U20. Im Seniorenbereich spielte er für die Heilbronner Falken (Oberliga), die Eisbären Juniors Berlin (Oberliga) und die Schwenninger Wild Wings (2. Bundesliga). Nach einem kurzen Abstecher in seiner Heimat Deggendorf und auch in Vilshofen zog es ihn nach Passau, wo er zuletzt als Kapitän im Einsatz war. Seine Klasse zeigte er bereits in den neun absolvierten Spielen, bei denen er sich mit 11 Toren und 7 Vorlagen und 18 gesammelten Punkten an die Spitze der Vilshofener Scorertabelle setzte.
Kurz vor Saisonbeginn mussten noch fünf Spieler aus beruflichen Gründen ihre Absage erteilen. Die Brüder Philip und Lucas Sterz sowie Raphael Beil, Johannes Wolf und Ludwig Zellner stehen nicht mehr zur Verfügung. Dadurch musste kurzfristig noch Verstärkung gefunden werden, um die Absagen zu kompensieren. Mit Angreifer Philipp Müller trägt nun ein weiterer Passauer das Trikot der Wölfe. Die Saison der Wölfe aus Vilshofen verlief bisher eher durchwachsen. Nach zehn absolvierten Partien steht man mit 4 Siegen, 5 Niederlagen und einer Niederlage nach Verlängerung aktuell auf dem 8. Tabellenplatz (13 Punkte, Torverhältnis 43:49). Trotzdem wird es eine weitere schwere Aufgabe für die Isar Rats, denn Derbys sind immer besondere Spiele und die Vilshofener sind nicht zu unterschätzen. Diszipliniert und konzentriert auftreten heißt also die Devise, dann steht auch dem hoffentlich siebten Heimsieg in Folge und dem Klettern auf Platz zwei mit 26 Punkten nichts im Wege. Spielbeginn am Sonntag ist um 18 Uhr in der Marco-Sturm-Eishalle.
Tickets zu den beiden Spielen gibt es an der Abendkasse oder online, alle Infos dazu unter www.isarrats.de. Der Eintritt ist wieder nach der 2G-Plus Regel möglich. Selbsttests unter Aufsicht sind vor Ort möglich, dazu bitte einen eigenen Schnelltest mitbringen. Wer nicht dabei sein kann, für den gibt es dieses Mal wieder den Livestream auf der Homepage des EVD.
(EVD/jo)
  
     
    

Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
   
neusserevNeusser EV
Ein Derby unterm Tannenbaum

(RLW)  Mit den ersten drei Punkten der Hauptrunde und hat sich die Regionalliga-Mannschaft des NEV am vergangenen Wochenende vorzeitig selbst beschenkt. Auch an den Weihnachtstagen greifen die Neusser Eishockeycracks zum Schläger, denn am 26.12. (18 Uhr) trifft man sich in Ratingen zum Kräftemessen. Den Rückenwind aus den beiden starken Auftritten gegen Duisburg und Neuwied möchte Trainer Sebastian Geisler gerne mitnehmen, auch wenn er auf zahlreiche wichtige Spieler verzichten muss.
Der Start in die Regionalliga-Hauptrunde verlief für die Ratinger Ice Aliens denkbar ungünstig. Aufgrund von Corona-Infektionen und folgenden Quarantäne-Anordnungen konnte man an den ersten beiden Wochenenden nur mit einem Mini-Kader antreten und stand nach drei Spielen ohne Punkte da. Das starke Teilnehmerfeld der Liga erlaubt keine Schwächen, und sei es durch personelle Ausfälle. Wozu die Ice Aliens in der Lage sind, hatten sie zuvor in der Qualifikationsrunde bewiesen, die mit nur einer Niederlage abgeschlossen wurde, hinzu kam der NRW-Pokalsieg, den man sogar ohne Punktverlust einfuhr. Daran schlossen die Außerirdischen zuletzt nach Rückkehr ihrer erkrankten bzw. „gesperrten“ Spieler in den Kader wieder nahtlos an. Ein Leidtragender war der NEV, der in eigener Halle mit 1:10 unterlag, doch auch die Eisadler Dortmund (12:1) und die Dinslakener Kobras (4:3 n.V.) wurden bezwungen. Die Ausgeglichenheit innerhalb des Kaders war und ist die große Stärke der Mannschaft von Trainer Andrej Fuchs. Während so mancher Konkurrent die Verantwortung gerne in die Hände starker Kontingentspieler legt, bieten die Ratinger drei annähernd gleich starke Reihen auf und sind daher schwer auszurechnen. Bei den bisherigen drei Duellen dieser Saison konnte der NEV noch nicht punkten, auch wenn man in Ratingen nur knapp eine Überraschung verpasste (5:6).
Das vergangene Wochenende hat gezeigt, wozu die Neusser Mannschaft an guten Tagen in der Lage ist, selbst in der Rolle des absoluten Außenseiters. „Es freut mich sehr für die Jungs, dass sie sich für ihre harte Arbeit selbst belohnen konnten“, blickt Trainer Sebastian Geisler gerne auf die überragenden kämpferischen Leistungen in den Spielen gegen Duisburg und Neuwied zurück. Entsprechend gut war die Stimmung anschließend in der NEV-Kabine. Nach den sieben Treffern gegen Neuwied hofft der Neusser Trainer, dass nun auch bezüglich der Torquote der Knoten geplatzt ist, denn die Chancenverwertung war bislang die größte Schwäche der laufenden Saison. Beim anstehenden Derby muss Geisler aber auf zahlreiche Spieler verzichten: Dmitri Metelkov und Lazar Pejčić reisen über die Weihnachtstage zu ihren Familien nach Russland bzw. Serbien, gleiches gilt für die Bayern Frank Buchwald und Maximilian Rieger. Leon Offer wird verletzungsbedingt erst im Januar sein Comeback feiern können, während bei Maximilian Tillmann ein langfristiger Ausfall droht. Nach seiner Knieverletzung aus dem Duisburg-Spiel steht nun ein MRT an, das Aufschluss über Schwere und mögliche Maßnahmen bringen soll. „Für mich ist wichtig, dass wir trotzdem mit der gleichen Einstellung wie zuletzt auftreten, alles weitere wird sich zeigen“, sieht Geisler sein Team trotz der zahlreichen Ausfälle nicht chancenlos. Mit Philipp Haase (19), Max Leonhardt (19) und Felix Hannemann (17) hat er zuletzt verstärkt auf Talente aus der eigenen U20 gesetzt, die das in sie gesetzte Vertrauen auf Anhieb bestätigten. „Wir möchten junge Talente fördern, die Drei haben sich selbst gegen die Top-Teams gut behauptet“, freut sich der Neusser Übungsleiter über den erfolgreichen „Wurf ins kalte Wasser“. Und beendet sein Resümee mit einem Weihnachtsgruß und einem indirekten Wunsch: „Ich wünsche unseren Fans schöne Weihnachtstage, vielleicht findet der eine oder andere ja wieder den Weg nach Ratingen, um uns beim letzten Spiel dieses Jahres zu unterstützen.“
(NEV/db)
  
    
ratingenRatinger Ice Aliens
Sparkasse H-R-V verlängert Engagement

(RLW)  Die Ice Aliens freuen sich, dass die Sparkasse Hilden-Ratingen-Velbert
ihr Engagement im Ratinger Eishockey fortführt. Nahezu von Beginn an
unterstützt das Kreditinstitut die Ice Aliens, eine Spanne, die in
diesen Zeiten eher ungewöhnlich ist. Die regional tätige Sparkasse
beweist damit einmal mehr ihre Verbundenheit zur Stadt Ratingen und dem
lokalen Sport.
Das Engagement betrifft zum einen das Sponsoring der ersten Mannschaft,
zum anderen erhält die Nachwuchsabteilung Zuwendungen aus dem
PS-Zweckertrag. Die Gelder aus dem Zweckertrag werden dazu verwendet,
den Nachwuchs mit Leihausrüstungen, Trainingstrikots, Trainingsmaterial
und der EDV-Ausstattung für den Spielbetrieb mit acht Mannschaften zu
versorgen.
Mit dem Sparkassen-S, einem der bekanntesten und ältesten Logos
Deutschlands, wirbt die Sparkasse HRV auf den Trikots der ersten
Mannschaft, auf der Sparkassen-Tribüne und auf der Eismaschine.
(RIA/uh)
  
 
 
 Mittwoch 22.Dezember 2021 www.icehockeypage.de 
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