Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
       
Oberliga Süd
(OLS)  Die für Freitag Abend angesetzte Partie zwischen dem Tabellenführer Blue Devils Weiden und den EV Lindau Islanders wurde abgesagt, da die Gäste vom Bodensee über keinen einsatzfähigen Torhüter verfügen
  
Amberg Wild Lions
(BYL)  Stürmer Felix Söllner hat den ERSC aus persönlichen Gründen verlassen und steht nicht weiter im Aufgebot
  
Erding Gladiators
(BYL)  Die Verantwortlichen haben auf die Verletzung von Ryan Murphy reagiert und einen neuen Kontingentspieler verpflichtet. Aus der dritthöchsten tschechischen Liga vom HC Vlci Jablonec nad Nisou wechselt Routinier Tomas Plihal zu den Gladiators. Mit dem 39-Jährigen Tschechen gelangen dem EV Landshut und den Eisbären Regensburg der Aufstieg in die DEL2
  
EV Füssen
(OLS)  Der Vertrag mit Verteidiger Niklas Gabriel, der im Sommer aus der DEL2 von den Bayreuth Tigers zu den Allgäuern kam, wurde aus sportlichen Gründen aufgelöst. Der 21-Jährige absolvierte lediglich 6 Partien im EVF-Dress und kam dabei auf einen Assist. Eine Ersatzverpflichtung ist nicht geplant. Dafür ist Stürmer Marco Deubler, der an einer langwierigen Verletzung laborierte, wieder ins Training eingestiegen. Ob er nochmal in der Oberliga angreifen wird, steht noch nicht endgültig fest
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Lennard Nieleck wurde vom Iserlohner EC mit einer Förderlizenz für den HEV ausgestattet. Der 18-Jährige, der letztes Jahr in Augsburg schon DEL-Luft schnuppern konnte, war neben dem DNL-Team des AEV auch für die Lindau Islanders in der Oberliga Süd im Einsatz
  
Pforzheim Bisons
(RLSW)  Nach Verteidiger Pavel Simak haben die Bisons nun einen weiteren Neuzugang vorgestellt. Loic Dury soll der Offensive mehr Durchschlafkraft verleihen. Der 22-jährige Belgier wechselt aus der ditthöchsten norwegischen Liga von Tromsö IK nach Pforzheim
  
Pfaffenhofen Eishogs
(BYL)  Das Bayernliga-Schlußlicht hat sich von Trainer Petr Fical getrennt. Künftig soll nun der Erdinger Stefan Teufel für Aufschwung bei den Eishogs sorgen
  
Hamburger SV
(RLN)  Fabio Alonso-Lange wechselt vom CE Timmendorfer Strand zum Hamburger SV. Der 23-Jährige Torhüter spielte bereits im HSV-Nachwuchs und spielte seit 2015 für die Beach Devils in der Regionalliga
  
Beach Devils Timmendorf
(RLN)  Die Beach Devils haben Torhüter Lukas Usselmann verpflichtet. Der 20-Jährige, der letzte Saison noch im Regensburger Nachwuchs spielte, wechselt von den Crocodiles Hamburg aus der Oberliga Nord nach Timmendorf, wo er Fabio Alonso-Lange ersetzen soll
  
ESV Waldkirchen
(BLL)  Matthias Nickolmann ist von seinen Ämtern als sportlicher Leiter und Cheftrainer der Karoli Crocodiles zurückgetreten. Offenbar führten interne Differenzen zur Trennung, trotz des derzeitigen sportlichen Erfolges. Zunächst wird der 2.Vorstand und Co-Trainer Walter Moser die Mannschaft übernemen
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Der Landesliga-Aufsteiger hat seinen letztjährigen Topscorer Adam Kofron zurückgeholt. Der 27-jährige Tscheche spielte in der bisherigen Saison für Havirov in der dritthöchsten Liga seines Heimatlandes. In der letzten Saison steuerte Kofron beachtliche 101 Scorerpunkte in 21 Partien zum Aufstieg des ERSC bei
  
Kempten Sharks
(BYL)  Nach Kilian Raubal hat auch Stürmer Tobias Hoferer, der erst vor der Saison aus Peiting zu den Sharks kam, den ESC aus persönlichen Gründen verlassen
  
Regionalliga West
(RLW)  Die für Freitag angesetzte Partie zwischen dem Neusser EV und den Ratinger Ice Aliens wurde wegen zahlreicher Ausfälle im Team der Ice Aliens abgesagt
  
TSV Farchant
(BBZL)  Allrounder Kilian Raubal wechselt aus der Bayernliga vom ESC Kempten zum TSV. Der 21-Jährige ging in der letzten Saison noch für den SC Riessersee in der Oberliga aufs Eis, kann aber den Aufwand aus beruflichen gründen nicht mehr stemmen
  
Zweibrücken Hornets
(RLSW)  Stürmer Claudio Schreyer kehrt nach einem Abstecher in die Regionalliga Nord von den Beach Devils Timmendorf zu den Hornissen zurück. Der 30-Jährige hat in der laufenden Saison im CET-Trikot 8 Spiele bestritten und brachte es dabei auf 11 Tore und 8 Assists womit er teaminterner Topscorer war
  
Chemnitz Crashers
(RLO)  Die beiden Eigengewächse Benett Musch und Leon Radant stehen den Crashers aus Studiengründen nicht weiter zur Verfügung. Dafür gibt es zwei Neuzugänge zu vermelden. Eric Neumann, der lange Zeit in der Oberliga spielte und zuletzt nicht aktiv war, sowie Lukas Lenk, der in der letzten Saison in der Oberliga Nord für die Rostock Piranhas aufs Eis ging, sollen die Offensive verstärken
  
  
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Mittwoch 13.April 2022

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 7 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
   
eisbrenberlinEisbären Berlin
Eisbären gewinnen in Köln

(DEL)  Die Eisbären Berlin gewinnen auch das zweite Spiel der Viertelfinalserie der Playoffs der PENNY DEL Saison 2021/22. Die Berliner bezwingen die Kölner Haie auswärts mit 5:1 und bauen ihren Vorsprung in der Best-of-Five-Serie auf 2:0 aus. 
(EHCB/mebb)
  
    
duesseldorferegDüsseldorfer EG
DEG schnappt sich Spiel 2 gegen München; 3:2-Erfolg!

(DEL)  Charaktersieg! Dieses Wort wählte Harold Kreis bei der Pressekonferenz nach dem zweiten Spiel der Viertelfinalserie gegen den EHC Red Bull München. Treffender hätte man es wohl kaum formulieren können. Die gesamte Mannschaft von B wie Barta bis Z wie Zitterbart rieb sich auf, um den zweifelsfrei stark aufspielenden Gästen Paroli zu bieten. Mit Kampf und Leidenschaft und dem hier und da nötigen Glück reichte es vor 6809 lauten (!) Fans zu einem 3:2-Erfolg (0:0; 3:1; 0:1) und damit zum Serienausgleich.
(DEG/pdeg)
  
    
ehcredbullmuenchenRed Bull München
Knappe Niederlage in Düsseldorf

(DEL)  Red Bull München hat Spiel zwei im Playoff-Viertelfinale gegen die Düsseldorfer EG mit 2:3 (0:0|1:3|1:0) verloren. Die Treffer von Philip Gogulla und Zach Redmond reichten vor 6.809 Zuschauern nicht, um den Ausgleich der Rheinländer in der Best-of-Five-Serie zu verhindern. Das dritte Spiel steigt am Donnerstag um 19:30 Uhr im Olympia-Eisstadion.
Das Tempo hoch, die Zweikämpfe aggressiv geführt – München und Düsseldorf schenkten sich auch im zweiten Viertelfinalspiel keinen Zentimeter. Die DEG zunächst mit mehr Abschlüssen, doch Henrik Haukeland im Münchner Tor war nicht zu überwinden – weder bei 5-gegen-5 noch während zwei Powerplays der Rheinländer. Die Red Bulls hatten ebenfalls ihre Drangphasen und gute Chancen wie den Nachschuss von Trevor Parkes (19.), es blieb aber beim 0:0 nach 20 Minuten.
München im Mittelabschnitt spielbestimmend, während die DEG auf Konter lauerte. Einen dieser Entlastungsangriffe nutzte Alexander Barta zur Führung (23.). Das Team von Don Jackson antwortete mit Dauerdruck auf den Kasten von Mirko Pantkowski. Der Keeper der Düsseldorfer mit guten Paraden, aber ohne Chance beim Volley-Abstauber von Gogulla (29.). Wenig später tauchte Redmond frei vor Pantkowski auf – knapp drüber (31.). Die DEG steigerte sich danach und war eiskalt vor dem Tor: Stephen MacAulay erzielte per Direktschuss die erneute Führung (34.), ehe Barta in Überzahl das 1:3 nachlegte (39.).
München im letzten Drittel auf der Suche nach dem schnellen Anschlusstreffer, doch Düsseldorf verteidigte konsequent und hatte in Pantkowski einen sicheren Rückhalt. Dieser reagierte unter anderem stark gegen Austin Ortega (49.). In der Schlussphase erhöhten die Red Bulls das Tempo. Die Belohnung war das 2:3 durch Redmond nach sehenswerter Vorarbeit von Parkes (54.). Der Druck auf das DEG-Tor wurde immer größer, doch auch mit sechs Feldspielern sollte der Ausgleich nicht mehr gelingen.
Frank Mauer:
„Es war ein intensives Spiel, in dem Kleinigkeiten den Unterschied gemacht haben. Das Powerplay-Tor hat uns heute gefehlt. Jetzt heißt es: Abhaken und weiter geht’s.“
(EHCM/rbmm)
  
    
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Tigers sichern sich den Klassenerhalt in einem dramatischen Finale - Tölzer Löwen vs. Bayreuth Tigers 3:4 (1:1, 1:0, 1:2/0:1) n.V.

(DEL2)  Noch keine volle Minute war gespielt in Bad Tölz, da kam Eberhardt in der Angriffszone zum Schuss und setzte diesen platziert unter die Latte zur schnellen Führung für die Gastgeber, die im Anschluss weiter druckvoll auf das Bayreuther Tor spielten und die ersten zehn Minuten den Ton angaben. Unterbrochen wurde diese Phase durch Hohmann, der einmal den Pfosten anvisieren konnte. Kunz nahm nach 11 gespielten Minuten die erste Strafe der Partie. Die Gastgeber waren hier bemüht, ein flüssiges Überzahlspiel aufbieten zu können, was ihnen bedingt auch gelang. Als sich die Tigers einmal befreiten und einen schnellen Konter fuhren, entschied sich Hohmann, statt den mitgelaufenen Järveläinen zu suchen, selbst zu schießen, was sich als goldrichtig erwies. Hölzl ließ den Schuss zwischen Körper und Stockhand passieren, sodass man den Ausgleich, aus Sicht der Tigers, per Shorthander schreiben konnte. Dies schien der Weckruf zu sein, denn ab diesem Zeitpunkt kamen die Tigers immer öfter vor das Tor der Isarwinkler. So verpassten Järveläinen, Cabana und nochmals Järveläinen mit ihren Versuchen knapp einen weiteren Erfolg. Allerdings waren auch die Gastgeber nicht untätig und kamen zu Ende des Abschnitts durch Ott, der aus kurzer Distanz verfehlte oder McNeely noch zu Möglichkeiten.
Momentum auf Seiten der Gastgeber – Herden hält das Team im Spiel Gleich zu Beginn des Mittelabschnitts nahm Dibelka, der mit seinen Jungs noch in Überzahl agierte, Herden unter Beschuss, der jedoch hellwach aus der Kabine gekommen war und diese Möglichkeit wegnehmen konnte. In der Folge versuchten die Tiger das Spiel zu machen, waren aber oft zu kompliziert in ihren Aktionen und konnten so eher selten gefährliche Situationen kreieren. Eine Schrecksekunde überstand man nach 26 Minuten nach einem Fehlpass in der eigenen Zone, als Eberhardt alleine auf Herden zulaufen konnte aber am Schlussmann der Tigers scheiterte. Einen hohen Schuss übers Tor erkämpften sich die Tölzer nach 29 Minuten, was Spiro nutzen konnte, der ums Tor fuhr und die erneute Führung für seine Farben erzielte. McNeelys Chance, die Herden wegnehmen konnte, beantworteten die Tigers zum Ende des Abschnitts mit guten Chancen, die sich Hudecek und Bindles erarbeiteten.
Zum dritten Drittel, welches dieses Mal nicht der Schlussabschnitt werden sollte, war es zunächst Aquin, der auf sich aufmerksam machte aber an Herden - der in der Folge oftmals in höchster Not retten musste – scheiterte, bevor beide Teams das Visier fallen ließen und sich ein Spiel entwickelte, bei dem beide Mannschaften einige Chancen liegen ließen. Nachdem Schumacher von Schlager in die Bande gerammt wurde und daraufhin das Spiel beenden musste, wurde es nicklig. Strafen auf beiden Seiten folgten aber erst zur Mitte des Drittels, als zunächst in kurzer Abfolge zwei Löwen und kurz darauf Cabana hinausgeschickt wurden. Mit vier gegen drei Akteure auf der Eisfläche nutzten die Tigers diese Überzahl durch Järveläinen um den erneuten Ausgleich auf die Anzeigentafel zu schreiben. Als Brandl nach 55 Minuten auf halbrechter Position die Möglichkeit sah abzuziehen und dies auch tat, schlug die Scheibe im rechten oberen Eck des Tores zur dritten Führung für die Löwen an diesem Abend ein. Zwei Minuten vor der Schlusssirene zog Farkas seinen Goalie und schickte Hudecek als sechsten Feldspieler aufs Eis.
Dramatik pur stand nachher an, als es in die Overtime ging. Diese, die in den Playdowns über 20 Minuten angesetzt ist und mit voller Mannschaftsstärke gespielt wird. Diese sollte jedoch nach gut 90 Sekunden bereits vorbei sein. Hudecek schlug einen Pass in die Mitte, welcher Järveläinen erreichte. Der Top-Torjäger der Tigers hatte in diesem Augenblick keine Schwierigkeiten mit seinem dritten Treffer an diesem Abend.
(BT/av)
  
    
evfuessenEV Füssen
Zusammenfassung EV Füssen Fanstammtisch

(OLS)  Der EV Füssen hat zum Online-Fanstammtisch eingeladen, um seinen neuen Trainer Janne Kujala vorzustellen und über das aktuelle Geschehen rund um den Verein zu informieren. Das tat er dann auch in Person der beiden Vorstände Lukas Jentsch und Thomas Zellhuber, ausführlich und fast zwei Stunden lang. Hier die wichtigsten Punkte zusammengefasst.
Vergangene Saison:
Eine Spielzeit mit der schwierigsten Phase seit Vereinsgründung liegt hinter dem EVF. Sportlich hatte man in einer an der Spitze weiter aufgerüsteten Liga von Beginn an mit vielen Verletzungen zu kämpfen, dazu kam im Dezember auch noch die finanzielle Problematik - eine Auswirkung der sportlichen Situation und der neuerlichen Einschränkungen auf Grund der Corona-Situation. Trotz des Abgangs der Spieler Andrei Taratukhin und Dejan Vogl, für die auf Grund der angespannten Lage kein Ersatz geholt werden konnte, schaffte das Team den zehnten Platz und die Pre-Playoffs, was gleichzeitig auch den sportlichen Klassenerhalt bedeutete. Eine tolle Leistung, denn die meist berufstätigen Spieler mussten wochenlang drei Partien pro Woche absolvieren, oftmals nach Feierabend gegen Profimannschaften. Am Ende zahlte sich der große Einsatz der Mannschaft aus.
Finanzielle Lage:
Im Dezember ging der EVF auf Grund der angespannten Situation an die Öffentlichkeit. Bis zu 75 Prozent der Zuschauereinnahmen waren weg gebrochen, außerdem war unklar, wie und wann es wieder staatliche Hilfen geben wird. Hier wurde von Anfang an offen mit dem Umfeld und den Spielern kommuniziert. Dank der großen Unterstützung und Spenden von Fans und Sponsoren konnte diese Phase überstanden und anfallende Zahlungen geleistet werden. Erst im März gab es dann die Auszahlung der Coronahilfen, allerdings nicht im Umfang des Vorjahres. Dennoch ist der Verein bis heute allen Zahlungsverpflichtungen nachgekommen. Dies war auch durch umfassende Sparmaßnahmen möglich.
Verträge mit der Stadt Füssen:
Dem Verein wurden jüngst sämtliche Verträge für die Nutzung von Stadion, Gaststätte und Kiosk gekündigt. Der Hintergrund ist hier die angespannte Finanzlage der Stadt Füssen, welche eine Erhöhung möchte. Für den EVF würde das Mehrkosten von ca. 15.000 bis 20.000 Euro bedeuten, ein relativ großer Posten im eh schon klammen Haushalt des Vereins. Hier ist man nun im engen Austausch mit den Verantwortlichen, um eine akzeptable Lösung zu finden. Die Stadt ist ein Partner und Unterstützer des EVF, der mit seiner Nachwuchsarbeit einen wichtigen sozialen Auftrag erfüllt. Der Eissportverein zahlt jährlich einen höheren fünfstelligen Betrag und investiert auch in Eigenleistung in die Infrastruktur des Stadions wie z.B. bei der Kabinensanierung. In den letzten sechs Jahren hat sich das Thema Instandhaltung für den Verein so zusammen auf eine sechsstellige Summe belaufen. Vor diesem Hintergrund ist man positiv gestimmt, eine Einigung erzielen zu können.
Nachwuchsarbeit:
Neben dem Klassenerhalt sämtlicher Teams ist vor allem der Zulauf bei den Anfängern sehr erfreulich. Dank der Arbeit von Andreas Jorde wurden so viele Kinder wie noch nie vom EVF zum Sport gebracht. Dadurch konnten auch 100 neue Mitglieder gewonnen werden. Mit Martin Schweiger wurde der neue Trainer im Bereich U11 bis U15 vorgestellt. Das DEB-Nachwuchsprogramm schreibt hier einen hauptamtlichen Trainer vor. Der Eissportverein konnte im Vorjahr erneut vier Sterne erreichen und gehört damit zu den erfolgreichsten Oberligisten, nur Regensburg kann alle fünf Sterne vorweisen. Das Erreichen des fünften ist zwar ein langfristiges Ziel des EVF, jedoch keines, das ein absolutes Muss ist. Grundsätzlich will der Verein Spieler entwickeln, umso mehr und höherklassig ausgebildet desto besser. Vor diesem Hintergrund betrachtet man die Entwicklung der Oberliga auch etwas mit Sorge, denn trotz der auf einer Versammlung der Oberligisten getätigten Aussage, eine Ausbildungsliga zu sein, verfolgen diese Ausrichtung nur einzelne Vereine. Die bestehenden Kooperationen mit Kaufbeuren und Schongau bieten die Vorteile, dass eigene Nachwuchsspieler aus der DNL2 Spielpraxis erhalten und so einfacher als in der Oberliga an den Seniorenbereich heran geführt werden können. Auf der anderen Seite, dass DNL1 erprobte Spieler bei Bedarf in der ersten Mannschaft eingesetzt werden können, hierbei ist auch der regionale und dadurch finanzielle Aspekt zu beachten.
Erste Mannschaft:
Es wurde klar gestellt, dass ein großer Fokus immer auf der ersten Mannschaft liegt. Die Gespräche mit Spielern laufen auf Hochtouren, erste Verpflichtungen können wohl schon in nächster Zeit bekannt gegeben werden. Es ist klar, dass einiges getan werden muss, um den gestiegenen Anforderungen in der Oberliga gerecht zu werden. Innerhalb der letzten drei Jahre gab es einen großen Sprung in der Qualität der Liga. Der Weg des EV Füssen bleibt aber der duale Weg, den Spielern neben dem Eishockey Beschäftigungen zu geben. Die große Aufgabe ist es nun, eine semiprofessionelle Mannschaft zusammen zu stellen, die erfolgreich ist. Ein wichtiger Baustein sind hierbei gut funktionierende Kontingentspieler. Hier ist man schon in fortgeschrittenen Gesprächen, die hoffnungsvoll in die Zukunft blicken lassen. Sichere Abgänge gibt es zum aktuellen Stand noch nicht. Dem Verein ist klar, dass es deutsche Qualitätsspieler braucht, bei den momentanen Preisen ist das aber eine Herausforderung. Man wird versuchen müssen, durch Umstrukturierungen mehr Spielraum für die erste Mannschaft zu bekommen. Wichtig ist die richtige Balance zwischen Nachwuchs, Verwaltung und Seniorenteam.
Ausblick auf 100 Jahre EV Füssen:
Im Jahr des Vereinsjubiläums soll der EVF wieder nach vorne gebracht und die Lust bei den Leuten auf Eishockey am Kobelhang wieder geweckt werden. In diesem Zusammenhang steht auch eine Senkung der Eintrittspreise im Raum. Vor Corona hatte man den besten Zuschauerschnitt seit 15 Jahren, da möchte man wieder hin. Für das Jubiläum wurde schon mit Sponsoren über mögliche Events gesprochen, es wird einiges geplant.
Abschlusswort:
Lukas Jentsch: „Wir müssen versuchen, aus dem vorhandenen Rahmen das Beste heraus zu holen, um gerade im Jahr des 100-jährigen Bestehens wieder Euphorie zu entfachen. Das Wichtigste ist es, dass wir wieder Zuschauer im Stadion haben, dann auch wieder mal mit einem Spiel in einer vollen Arena. Nur so macht Eishockey allen Spaß.“
Thomas Zellhuber: „Auch wenn es ruhig erscheint, wir drehen gerade jeden Stein um, eigentlich schon seit drei Monaten. Wir hinterfragen alle Positionen und stellen uns momentan neu auf. Für uns ist klar, so eine Saison wie die letzte wollen wir und können wir nicht stemmen. Wir sehen aber optimistisch in die Zukunft und sind voller Energie, ohne diese würde es nicht gehen. Wir haben Spaß daran, jetzt viele Themen anzupacken und mit Vollgas nach vorne zu gehen. Dabei hoffen wir, alle wieder mitnehmen zu können für eine erfolgreiche Zukunft des Vereins.“
(EVF/pevf)
  
    
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Saisonabschlussfeier am Samstag

(OLS)  Nach dem Ausscheiden im Playoff-Viertelfinale steht nach drei Jahren wieder eine Abschlussfeier gemeinsam mit den Fans der Starbulls Rosenheim an. Der Verein möchte sich bei allen Fans bedanken, die trotz der nicht einfachen Saison das Team immer lautstark unterstützt haben. Die Saisonabschlussfeier beginnt am Samstag, den 16.04.2022 um 17:00 Uhr im Bulls28.
Die Enttäuschung nach dem Ausscheiden im Viertelfinale sitzt bei allen Rosenheimern weiterhin tief. Trotzdem gab es in der vergangenen Saison der Starbulls Rosenheim auch einiges positive zu berichten.
Starke Spiele, emotionale Siege und zum Schluss die lange erwartete Rückkehr aller Fans in das ROFA-Stadion, um nur einige Momente hervorzuheben. Während der Saisonabschlussfeier werden noch die letzten Game-Worn Trikots der Spieler versteigert und es gibt eine Autogrammstunde mit dem Team. Ein Highlight sind außerdem die 100 Liter Freibier, die durch die Firma Ehrenböck bereitgestellt werden. Die Textilreinigung Ehrenböck ist bereits seit vielen Jahren Starbulls Partner und unterstützt gerne auch die Feier zum Ende der Saison.
„Ich möchte mich ganz herzlich bei all unseren Starbulls Fans bedanken. Der Support für unseren Verein und unser Team in der schwierigen Situation durch die Pandemie, haben wir immer gespürt, auch wenn ihr nicht immer im Stadion dabei sein konntet. Besonders gefreut hat uns, als wir endlich wieder gemeinsam mit euch allen in den Playoffs alles für unser Team geben konnten und das Stadion zum Beben gebracht haben. Vielen Dank für eure Unterstützung! Lasst uns daran im Herbst anknüpfen.“, so Geschäftsführer Daniel Bucheli.
(SBR/rm)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
   
loewenwaldkraiburgEHC Waldkraiburg
Kleiner Trost nach unglücklicher Saison: Christian Neuert zum Spieler des Jahres gewählt - Popelka siebter, Stanik zweitbester Rookie

(BYL)  Die Bayernliga-Saison 2021/2022 im Eishockey steht endgültig in den Geschichtsbüchern und mit dem EHC Klostersee fand diese auch einen würdigen Meister. So kurz nach einer Spielzeit werden traditionell auch Ehrungen in allen Formen und Farben vergeben. Auch wenn es sportlich in den Play-Offs für die Waldkraiburger Löwen nicht so lief wie es sich der ein oder andere Fan oder Verantwortliche gewünscht hätte, so kann man trotzdem mit gutem Gewissen sagen, dass die Mannschaft, mit all ihrer Qualität, eine wirklich gute war.
Dies zeigen auch die Auszeichnungen welche in diesem Jahr vergeben wurden. Spieler des Jahres der abgelaufenen Bayernligasaison ist kein Geringerer als unsere Nummer 13 Christian Neuert. Insgesamt 71 Punkte steuerte er, verteilt über die Vor- und Aufstiegsrunde dem Konto der Löwen bei. Schön war es auch anzusehen, wenn er sich an der Scheibe befand. Ohne Probleme konnte er mit seinen starken Händen zwei oder sogar drei Verteidiger binden und damit seine Mitspieler in den frei gewordenen Räumen in Szene setzen. Bemerkenswert ist hierbei auch zu erwähnen, dass der Stürmer dabei ab Spiel 3 der Aufstiegsrunde mit gebrochenem Schienbeinkopf spielte mit dem er auch jetzt nach dem Ende der Saison noch immer zu kämpfen hat. Auf die Auszeichnung angesprochen äußerte sich Neuert, dass er sich sehr über diesen Titel freue, er jedoch den sportlichen Erfolg mit dem Team vorgezogen hätte. Zudem sei dies ein Titel für das gesamte Team, ohne das ein solcher Erfolg nicht möglich gewesen wäre.
Auf dem siebten Platz auf dieser von einem Gremium aus Trainer und sportlichen Leitern der Bayernliga gewählten Liste befand sich im Übrigen Michal Popelka, der nicht weniger geniale Sturmpartner von Christian Neuert.
Um die erste Reihe komplett zu machen, errang sich Sebastian Stanik den zweiten Platz bei der Wahl des „Rookie of the Year“. Nachdem dieser Titel in der letzten Saison bereits nach Waldkraiburg an Leon Decker ging, musste sich Stanik in diesem Jahr ausgerechnet einem Dorfner Spieler geschlagen geben. Lukas Kirsch durfte diese Auszeichnung für sich beanspruchen und bescherte Dorfen somit neben dem Nicht-Abstieg zumindest noch ein Trostpflaster.
Bei den Torhütern setzte sich Philipp Hähl vom EHC Klostersee durch. Dicht gefolgt unter anderem von unserem Waldkraiburger Goalie Christoph Lode, der beim Gremium ebenfalls „viel Zuspruch“ erfuhr.      
(EHCW/aha)
  
 
 
 Mittwoch 13.April 2022 www.icehockeypage.de 
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