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  KURZNACHRICHTEN  

     

EV Moosburg
(BLL)  Der EVM hat mit Peter Tabor einen neuen Kontingentspieler verpflichtet. Der 24-jährige US-Amerikaner spielte mehrere Jahre in cer College-Liga NCAA3 und kam letztes Jahr nach Europa. Er spielte in der zweithöchsten französischen Liga für Mont-Blanc Saint-Gervais
  
Berliner SC
(LLB)  Der Schlittschuh-Club wird mit einem nahezu unveränderten Mannschaftskader in die neue Landesligasaison starten. Neu zum Team kommen neben Leon Edelhäuser desen Zugang vom SCC bereits vermeldet wurde, Sedrick Siebart, Jörg Eikemeier und Christopher Fallis
  
Bären Neuwied
(CEHL)  Der EHC hat den Vertrag mit Verteidiger Kirill Klyuyev verlängert. Der 25-jährige Deutsch-Kasache geht bereits seit 2021 im Bären-Trikot aufs Eis
  
Höchstadt Alligators
(OLS)  Jake Fardoe hat seinen Vertrag beim HEC verlängert. Der 29-jährige Kanadier, der 2020 aus Pfaffenhofen zu den Alligators kam, konnte in der vergangenen Spielzeit 8 Tore un 36 Assists in 53 Partien erzielen
  
Weserstars Bremen
(RLN)  Stürmer Michael Wagner kommt vom DNL2-Team des Iserlohner EC nach Bremen und kehrt damit zu den Weserstars zurück, wo er seine ersten Schritte auf dem Eis machte. Der 20-Jährige ist der erste Neuzugang für die neue Spielzeit
  
Pforzheim Bisons
(BWL)  Leon Scheid wechselt aus dem DNL3-Team des Mannheimer ERC zu den Bisons und wird in Pforzheim nun seine erste Saison im Seniorenbereich bestreiten
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Stürmer Jan Trübenekr hält dem ESC weiter die Treue. Der 30-jährige Tscheche geht bereits seit 2017 für die Hawks aufs Eis.In der vergangenen Saison konnte der Stürmer in 32 Spielen 38 Tore erzielen und weitere 62 Treffer vorbereiten
  
Salzgitter Icefighters
(RLN)  Dauerbrenner Ron friedrich schnürt auch in der neuen Regionalligasaison wieder die Schlittschuhe für seinen Heimatverein. Der 30-Jährige konnte zuletzt in 22 Partien 15 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
EC Peiting
(OLS)  Der ECP hat Leon Dalldush unter Vertrag genommen. Der 23-jährige gebürtige Ravensburger kehrt nach einer Saison in der DEL2 bei den Selber Wölfen in die Oberliga zurück. In 42 Partien im TRikot der Hochfranken konnte er vier Vorlagen beisteuern. Seine Scorerqualitäten stellte er zuvor u.a. beim Ligarivalen EV Füssen unter Beweis
 
Hannover Indians
(OLN)  Die Indians haben mit zwei langjährigen Akteuren weiter verlängert. Sowohl Nicolas Turnwald, als auch Maximilian Pohl werden wieder die Defensive des ECH verstärken. Turnwald kam 2015 aus Weiden an den Pferdeturm und Pohl trägt bereits seit 2013 als er aus Bremen kam, das Indianer-Trikot
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Verteidiger Niklas Jakob wird bereits in seine vierte Saison im Trikot der TecArt Black Dragons gehen. Der 22-Jährige kam 2021 aus dem Düsseldorfer Nachwuchs nach Erfurt und hat sich inzwischen in der Oberliga etabliert. In der vergangenen Saison konnte der gebürtige Kaufbeurer in 43 Spielen 3 Tore erzielen und weitere 8 Treffer vorbereiten
  
Eispiraten Dorfen
(BLL)  Eigengewächs Moritz Reinhold rückt vom eigenen 1b-Team aus der Bezirksliga in den neuen Landesliga-Kader des ESC
  
Forst Nature Boyz
(BLL)  Verteidiger Tobias Zimmert, der vor vier Jahren aus der Bayernliga von der EA Schongau kam, wird auch in der neuen Spielzeit wieder im Trikot der Nature Boyz auflaufen. 8 Scorerpunkte waren seine Bilanz in 28 Partien der letzten Saison
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die beiden Eigengewächse Felix Kaller und Sebastian Sterr werden weiterhin die Hintermannschaft der Grafinger verstärken. Felix Kaller ist Allrounder, aber vor allem für die Defensive eingeplant
  
Peißenberg Miners
(BYL)  Verteidiger Maximilian Brauer verlässt die Miners. Der 30-Jährige spielte in seiner bisherigen Laufbahn ausschliesslich für seinen Heimatverein und steht seit 2014 im Kader der 1.Mannschaft
  
Aibdogs Bad Aibling
(BLL)  Die beiden Verteidiger Florian Fischer und Christoph Gottwald, sowie Stürmer Thomas Neumaier werden auch in der neuen Landesligasaison wieder im Trikot der Aibdogs aufs Eis gehen
  
 
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 5.Dezember 2022

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 26 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Ost, Landesliga Berlin und aus dem Frauen-Eishockey.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
   
pennydelDeutsche Eishockey Liga
DEL WINTER GAME: IIHF-Präsident Luc Tardiff zu Gast in Köln / Auch Geschäftsführer der europäischen Top-Ligen beim Spiel

(DEL)  Lange mussten alle Eishockey-Fans warten. Am Samstag (03.12.22) fand vor über 40.000 Zuschauern im Kölner RheinEnergie Stadion das DEL WINTER GAME statt. Am Ende setzten sich die Kölner Haie gegen die Adler Mannheim mit 4:2 durch.
Unter den Zuschauern waren neben den Geschäftsführern der europäischen Top-Ligen (Hockey Europe) auch IIHF-Präsident Luc Tardiff.
Der Franzose äußerte sich durchweg positiv über das DEL WINTER GAME: „Es ist ein super Event so ein Winter Game. Sowohl für die Zuschauer als auch für die Spieler auf dem Eis. Ich kenne die Atmosphäre ja bereits von früher hier in Köln und Gelsenkirchen von der Weltmeisterschaft.“
Zur Bewerbung für die WM 2027 der Deutschen sagte Tardiff: „Es ist ein sportlicher Wettkampf mit Kasachstan und Norwegen. Ich bin selbstverständlich neutral. Ich war jüngst in Berlin bei der Politik zu Gesprächen, um zu erfahren, ob die Bewerbung unterstützt wird. Das ist der Fall. Es ist ohne Frage so, dass Deutschland eine WM bestmöglich organisieren kann.“
Gernot Tripcke, Geschäftsführer der PENNY DEL, freute sich über Tardiff sowie die Kolleginnen und Kollegen aus Europa: „Es war ein rundum gelungenes Event. Wir alle musste ja lange warten, bis das Spiel nun stattfinden konnte. Zudem war es sehr positiv, dass wir den Austausch mit dem DEB, dem Weltverband sowie Hockey Europe intensiv genutzt haben.“
(DEL/kk)
  
    
eisbrenberlinEisbären Berlin
Eisbären verlieren in Frankfurt

(DEL)  Die Eisbären Berlin müssen sich am 27. Spieltag der PENNY DEL bei den Löwen Frankfurt mit 1:2 nach Verlängerung geschlagen geben. Der Hauptstadtclub wurde von rund 1.300 Berliner Fans unterstützt, die mit dem Sonderzug in die Mainmetropole reisten.
(EHCB/mebb)
  
    
duesseldorferegDüsseldorfer EG
DEG-Comeback! 4:3 n.P.-Sieg nach 0:3-Rückstand

(DEL)  Eishockey ist manchmal nichts für schwache Nerven. Nach vier Niederlagen in Serie lag die Düsseldorfer EG  gegen die Schwenninger Wild Wings schon schwer angeschlagen am Boden. Doch dann stand sie wieder auf, kam zurück, egalisierte einen Drei-Tore-Rückstand in gut 12 Minuten und sichert sich am Ende mit 4:3 (0:1; 0:2; 3:0; 0:0; 1:0) nach Penaltyschießen zwei ganz, ganz wichtige Punkte!
Es ist momentan wie verhext. Da willst Du nach vier Niederlagen in Folge und einigen schwachen Spielen das Ruder endlich wieder herumreißen. Und dann geht gleich zu Beginn wieder alles schief, was schief gehen kann. Die Gäste aus dem Schwarzwald fuhren einen Konter, nachdem die DEG tief im Drittel der Schwenninger unterwegs war. Phil Hungerecker und Tyson Spink trugen die Scheibe im Zusammenspiel nach vorne. Tobi Eder hatte Spinks Querpass schon so gut wie abgefangen, aber eben nicht ganz. Hungerecker konnte problemlos einschieben (2.). Es war die erste Offensivaktion der Gäste. Die Rot-Gelben überstanden Dank konzentrierter Arbeit eine Unterzahl schadlos und rackerten und ackerten im gegnerischen Drittel an der Bande, um sich Chancen zu erarbeiten. Wirklich viel zu tun bekam Marvin Cüpper im Kasten der Wild Wings allerdings nicht. Dem Spiel der DEG fehlte es an Leichtigkeit. Bei den Schwenningern lief die Scheibe dagegen besser, sie profitierten auch immer wieder von Ungenauigkeiten in der DEG-Defensive. Kapital konnten sie daraus aber glücklicherweise nicht schlagen.
Auch der Mittelabschnitt hatte aus Sicht der DEG leider kaum glanzvolle Momente. Gleich zu Beginn ging es mal etwas schneller, als Daniel Fischbuch den Puck auf der linken Seite am Schläger führte und ihn quer zu Philip Gogulla legte, der ihn aus der Distanz direkt abnahm (21.). Gefälliger und gefährlicher blieben aber die Schützlinge von Harold Kreis. Florian Elias kam im Slot frei an die Scheibe (25.). Da Alex Blank noch regelwidrig mit dem Stock dazwischen war, geriet die DEG erneut in Unterzahl. Und da dauerte es nur acht Sekunden, bis es zum zweiten Mal im DEG-Tor klingelte. Mit gleich drei Spielern gingen die Rot-Gelben in Richtung Scheibe. Das gab Daniel Pfaffengut im rechten Bullykreis den nötigen Raum. John Ramage steckte die Scheibe zu ihm durch, Paffengut verwandelte halbhoch auf der Stockhandseite (25.). Die DEG dagegen ließ ihre erste Überzahlgelegenheit ungenutzt und hatte auch noch Glück, dass Boaz Bassen seinen Konter nicht erfolgreich abschloss. Stephen MayAulay musste dennoch für zwei Minuten auf die Strafbank, kehrte von dort aber nach nur 40 Sekunden schon wieder zurück. Alex Karachun hatte den Puck ans hintere Torgestänge geschlenzt, nachdem ein eigentlich für einen Rot-Gelben bestimmter Pass genau auf seinem Schlägerblatt gelandet war (33.). Danach war auf den Rängen spürbar die Luft raus. Ratlosigkeit machte sich breit. Auch auf dem Eis gab es bis zum Schluss des Drittels keine rot-gelben Geistesblitze mehr zu sehen.
Das änderte sich dann urplötzlich und irgendwie auch ein bisschen unerklärlich im letzten Drittel. Es waren 20 Minuten, in denen Eishockey mal wieder seinen ganzen Zauber zeigte. Auch ein 0:3-Rückstand in scheinbar auswegloser Situation muss eben nicht das Ende bedeuten. Die Mannschaft von Roger Hansson durfte früh in Überzahl ran und schien von den schnellen Toren der Gäste in numerischer Überlegenheit angestachelt. Nach gerade einmal fünf Sekunden vollstrecke Eder per Direktabnahme aus zentraler Position, nachdem die Scheibe über Mikko Kousa und Gogulla zu ihm gekommen war (43.). Sein Jubel geriet zur Aufforderung an die Fans, noch an die Wende zu glauben. Das fiel dann auch gar nicht mehr so schwer, als 27 Sekunden später auch noch Alex Ehl von halbrechts in die lange Ecke traf (43.). Jetzt war auf einmal wieder richtig Leben in der mit 7.203 Zuschauern gut gefüllten Bude. Die DEG setzte weiter nach, Schwenningen wankte ein wenig und bei angezeigter Strafe gegen die Gäste zirkelte Joonas Järvinen den Puck in die Maschen (53.). Schwenningen reagierte mit wütenden Angriffen, auch die DEG lauerte auf ihre Chance, drei Punkte einzufahren. Das wäre dann aber vielleicht auch ein wenig zu viel des Guten gewesen. So sicherten sich beide Mannschaften zunächst einen Punkt.
Die Verlängerung brachte keine Entscheidung. Beide Mannschaften suchten ihre Chancen. Für die DEG schlenzte Stephen Harper die Scheibe genau auf Cüpper (61.) und lud Gogulla voll durch (63.). Im Penaltyschießen wurde es dramatisch. Alex Barta verwandelte mit sichtlich Wut im Bauch, Tylor Spink traf raffiniert, Gogulla legte aus fast unmöglichem Winkel wieder vor, Tyson Spink scheiterte an Henrik Haukeland, Eder vergab die Entscheidung, Karachun mogelte die Scheibe unter Haukeland hindurch, Barta vergab im zweiten Anlauf, Tyson Spink trifft auch beim zweiten Mal nicht, weil er wegrutscht und dann sorgte Harper für die Erlösung! Die zeigte sich vor allem in Person von Haukeland, der vor der eigenen Fankurve auf ganz besondere Art und Weise feierte.
Weiter geht es für die DEG am kommenden Freitag mit einem weiteren Heimspiel. Dann gastieren um 19:30 Uhr die Straubing Tigers im PSD BANK DOME. Am Sonntag reisen die Rot-Gelben dann nach Augsburg. Mit den Panthern haben die Düsseldorfer noch gleich zwei Rechnungen offen. Los gehts dort um 14 Uhr.
(DEG/pdeg)
  
    
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Tigers mit einem Punkt aus Krefeld zurück - Krefeld Pinguine vs. Bayreuth Tigers 4:3 (0:0, 1:1, 2:2/1:0) n. P.

(DEL2)  Patrick Kurz kehrte ebenso ins Lineup zurück, wie Sami Blomqvist, der für Nikkilä in die Mannschaft rotierte. Verzichten musste man zudem auf Olafr Schmidt, der beim Spiel am Freitag gegen Ravensburg verletzt das Eis verlassen musste.
Hierdurch ergaben sich auch neue Angriffsformationen – so lief Ewanyk zwischen Cornet und Järveläinen als Center auf. Gracel führte die Reihe mit Blomqvist und Meier und Bindels die mit Mieszkowski sowie Roach an seiner Seite.
Erst zum Ende des Drittels konnten die favorisierten Krefelder Druck aufs Bayreuther Tor ausüben, das von Steinhauer gehütet wurde. Dieser musste in der 20. Spielminute stark reagieren, als Miller abgezogen hatte und Sekunden vor Schluss mit einem Hechtsprung den drohenden Rückstand verhindern. Bis dahin waren es die Tigers, die optisch mehr vom Spiel hatten und die Pinguine wenig zur Entfaltung kommen ließen. Meist waren es Weitschüsse der Gastgeber, wenn einmal das Tor anvisiert wurde, die bis dato jedoch wenig Gefahr brachten. Aber auch selbst konnte man
die wenigen Chancen nicht verwerten. So scheiterte Schumacher, der später verletzt das Spiel abbrechen musste, mit der Rückhand und Järveläinen mit einem Versuch aus spitzem Winkel, der Belov in Schwierigkeiten brachte. Bindels sowie Ewanyk zielten in der Folge zu zentral auf den Krefelder Torsteher, sodass es ohne Torerfolge und mit einem Unentschieden in die erste Pause ging.
Der Mittelabschnitt ging an nun stark aufspielende Krefelder, die ein ums andere Mal das Gehäuse von Steinhauer unter Beschuss nehmen konnten. Eine Chance von Blomqvist, der zu hoch ansetzte war eingebettet in Möglichkeiten der Gastgeber, die durch Müller, Miller, Koch oder Magwood immer wieder zu guten Gelegenheiten kamen. Als Shatsky nach 32 Minuten eine Strafe zog und die Tigers im Powerplay agieren konnten, war es Blomqvist, der in den Slot fuhr und einen gut getimten Pass von Cornet zur Führung einnetzen konnte. Diese hatte nur kurz Bestand. Nachdem Steinhauer gegen Magwood stark reagierte, war es nur Augenblicke später Miller, der allein auf den Bayreuther Torsteher zulaufen konnte und in dieser Situation den Ausgleich für sein Team auf die Anzeigentafel schreiben durfte. Nicht zu nutzen wusste man auf Seiten der Tigers eine vierminütige Überzahl, als Mouillierat für einen hohen Stock, der Cornet im Gesicht traf 2 + 2 Minuten auf die Strafbank musste.
Eine erste Gelegenheit, die noch in Überzahl aus dem vorherigen Abschnitt gespielt wurde, vergab Järveläinen, der Belov zum Nachfassen zwang aber keinen Erfolg verbuchen konnte. Eine weitere gute Möglichkeit ergab sich kurz darauf, als Magwood schnell wieder auf der Strafbank saß. Allerdings nutzten dies die Krefelder, die durch einen schnellen Konter, den Niederberger fuhr per Shorthander die Führung erzielen konnten. Dies „korrigierte“ Blomqvist genau eine Minute später, der sich über die linke Außenbahn stark durchsetze und mit einem strammen Schuss den Ausgleich erzielte. In der Folge musste Pokovic auf die Strafbank, was die Gäste gut verteidigten und wenig zuließen. Als der eben angesprochene Akteur zurück war und kurz darauf von Cornet einen steilen Pass in den Slot erlaufen musste, warf sich der Verteidiger nach vorne und erzielte im Fallen die 2:3 Führung für die Tigers. Nun drückten die Pinguine vermehrt auf den Ausgleich, was Steinhauer und seine stark kämpfenden Mitspieler zu verhindern wussten. Erst als man sich nach 59 Minuten einer Hinausstellung gegen Gracel gegenübersah und Krefeld den Goalie zog, kamen die Gastgeber mit einem abgefälschten Schuss – 36 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit – zum Ausgleich.
In der darauffolgenden Verlängerung verpassten es die Tigers, die durch Gracel, Bindels, Blomqvist und erneut durch Gracel zu guten Möglichkeiten kamen, den Zusatzpunkt in den Bus zu packen.
Dieser ging, nach einem notwendig gewordenen Penaltyschießen an die Krefelder, die durch Riefers und Mouillierat trafen und gleichzeitig Fehlversuche durch Järveläinen und Blomqvist auf Bayreuther Seite zu verzeichnen waren.
„Ich bin sehr stolz auf meine Jungs. Im ersten Drittel haben wir viel Druck in der offensiven Zone gemacht. Im zweiten Drittel war Krefeld besser. Im letzten Drittel haben beide Teams gut gespielt. Belov hatte einige gute Saves aber insgesamt haben beide Mannschaften gut und hart gespielt“, so Rich Chernomaz im Anschluss an die Partie.
„Ich denke, wir haben heute nicht viel falsch gemacht. Das zweite und dritte Tor darf so nicht fallen aber wir haben es noch gemanagt, dass wir den einen Punkt holen. Der zweite Punkt ist oftmals Torwartsache. Heute waren wir das. Ich bin okay mit den zwei Punkten heute. Wir haben noch einige Baustellen. Es fällt uns schwer mehr aus dem Spiel zu machen. Das heutige Spiel habe ich so erwartet. Wir haben einen sehr guten Gegner schlagen müssen“, resümierte der Krefelder Coach Peter Draisaitl die Partie
(BT/av)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
1:4! Eispiraten unterliegen Kassel - Zwei Empty-Net-Tore schrauben Ergebnis für die Gastgeber in die Höhe

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Auswärtsspiel bei den Kassel Huskies mit 1:4 verloren. Trotz eines schwungvollen Beginns, einhergehend mit der frühen Führung durch Mathieu Lemay, mussten sich die Westsachsen dem Tabellenführer der DEL2 beugen. Zwei Empty-Net-Treffer trieben das Ergebnis letztlich in die Höhe.
Mit unverändertem Lineup starteten die Eispiraten richtig gut in ihr Gastspiel bei den Huskies. Nach etwas mehr als drei Minuten konnten die Mannen von Cheftrainer Marian Bazany dann auch jubeln. Zunächst scheiterte Alexis D’Aoust an Goalie Jake Kielly, im Nachschuss dann am Pfosten. Mathieu Lemay stand allerdings goldrichtig und verwertete den Rebound zur frühen 1:0-Führung (4.). Auch nach dem Tor blieben die Westsachsen zunächst am Drücker, konnten aus weiteren Möglichkeiten aber keinen Ertrag erzielen. Mit Verlauf der Zeit wuchs dann der Druck der Gastgeber, die immer besser ins Spiel kommen sollten.
Bis auf einzelne Nadelstiche durch Filip Reisnecker oder Mathieu Lemay konzentrierten sich die Eispiraten dann spätestens ab der 30. Minute auf eine geordnete Defensive und konnten sich dabei an Ilya Sharipov verlassen, der einmal mehr viel zu tun bekam und über die gesamte Partie hinweg 40 Schüsse parieren sollte. In der 38. Minute blieb der Deutsch-Russe aber ohne große Abwehrchance – James Arniel staubte im Gewühl schließlich zum 1:1 ab. Die Huskies nahmen den Schwung folglich mit und durften nu eine Minute später den nächsten Treffer bejubeln. Der offensivstarke Abwehrmann Maximilian Faber erhielt zu viel Platz und Zeit und schloss bärenstark in den Winkel ab – 1:2 (39.).
Die Mannschaft von Marian Bazany setzte im Schlussdrittel alles daran, den Spielstand wieder zu egalisieren. Der erneut auffällige Mathieu Lemay scheiterte aber mit seinem Rückhandschuss an Jake Kielly – die wohl beste Chance im dritten Drittel für die wacker kämpfenden Pleißestädter, denen letztlich kein weiterer Treffer mehr gelingen sollte. So wurde auch Marian Bazanys Mut nicht belohnt, als er gut drei Minuten vor dem Ende Ilya Sharipov für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis nahm. Lars Reuß erzielte nach 58 Minuten nämlich den ersten der beiden Empty-Net-Treffer und stellte auf 1:3. Wiederum nur eine Minute später traf auch Tomas Sykora in den verwaisten Eispiraten-Kasten und besorgte den Endstand zum 1:4 (59.).
(EC/af)
  
    
dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Eislöwen schlagen Aufsteiger Regensburg

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben einen Punkt vom Auswärtsspiel beim ESV Kaufbeuren mitgebracht. Nach Verlängerung mussten sich die Blau-Weißen mit 0:1 geschlagen geben.
Eislöwen-Coach Andreas Brockmann schickte dasselbe Team aufs Eis, wie beim Heimsieg am Freitag gegen Regensburg. Mehr vom Spiel hatte in den Anfangsminuten der ESVK auch dank einer frühen Strafe gegen Jussi Petersen. Aber es sollte nicht das einzige Unterzahlspiel werden, welches die Dresdner konsequent und sehr gut verteidigten. In der achten Minute hätte Schweiger die Gastgeber beinahe in Führung gebracht. Nach einer scharfen Hereingabe scheiterte der Kaufbeurer aber an Janick Schwendener. Es ging torlos mit 5:5-Schüssen im ersten Spielabschnitt in die Pause.
Im zweiten Drittel blieb es weiter eine chancenarme Partie mit zwei defensive sehr sehr starken und wachen Teams. Zur Halbzeit durften sich die Eislöwen in Überzahl beweisen. Mit einem Mann mehr zogen die Dresdner das Spiel gut auf, verpassten aber entweder den letzten Pass oder waren im Abschluss zu ungenau. Auch nach 40 Minuten blieb die Partie torlos.
Im Schlussabschnitt hatte Kaufbeuren mit zunehmender Spielzeit etwas mehr von der Partie, fand aber immer wieder in Schwendener seinen Meister. So scheiterte unter anderem Lillich in der 48. Minute freistehend vorm Dresdner Keeper. Auch in der Schlussphase behielt Schwendener den Überblick, blockte und fing alles ab, was auf seinen Kasten kam.
Die Entscheidung musste in der Verlängerung her. Da leisteten sich die Eislöwen diesen einen entscheidenden Fehler. Sebastian Gorcik war auf und davon und schob die Scheibe über die Linie. Schwendener versuchte alles, konnte den Gegentreffer aber nicht verhindern. Nach Sichtung des Videobeweises gaben die Schiedsrichter den Treffer auch.
Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Es war ein unglaubliches, sehr sehr gutes Spiel von beiden Mannschaften. Ich sage das selten nach einer Niederlage, aber meine Mannschaft hat wirklich einen unglaublichen Job gemacht. Extreme Intensität und auch sehr große Disziplin. Es gab wenige Chancen und war ein Spiel mit Playoffcharakter, meiner Meinung nach. In der Verlängerung passiert uns leider diese eine kleine Fehler, der so ein Spiel entscheidet.“
Weiter gehts für die Dresdner Eislöwen am Dienstag zum Nikolaustag mit dem Heimspiel um 19:30 Uhr gegen die Heilbronner Falken.
(ESCD/ka)
  
    
kasselhuskiesKassel Huskies
4:1 Heimsieg gegen Crimmitschau – Gelungener Family Day der Huskies

(DEL2)  Am 24. Spieltag konnten die Kassel Huskies wieder drei Punkte einfahren und besiegten vor 3021 Zuschauern die Eispiraten Crimmitschau mit 4:1 (0:1, 2:0, 2:0). Mit dem Heimsieg machten die Schlittenhunde einen rundum gelungenen Family Day perfekt.
Die Gäste aus Sachsen erwischten einen guten Start in die Partie. Im dritten Nachschuss vor Jake Kielly‘s Gehäuse war es letztlich Mathieu Lemay, der den Crimmitschauer Führungstreffer erzielte (4.) Die Huskies verteidigten anschließend eine Unterzahl und hatten in einem direkt anschließenden Konter ihre Großchance zum Ausgleich. Während sich die Schlittenhunde unbeeindruckt vom frühen Rückstand zeigten, konzentrierten sich die Eispiraten erst einmal auf das Kontern. In ihrem ersten Powerplay spielten sich die Kasseler mit gutem Spielaufbau nach vorn und schossen mehrfach auf das Gästetor, doch Ilya Sharipov hielt sein Tor sauber. Ein Fehlpass der Crimmitschauer ermöglicht ganz plötzlich Fabian Ribnitzky die riesige Gelegenheit zum Ausgleich frei vor Sharipov, doch der Eispiraten-Goalie verhinderte dies.
Im Mittelabschnitt entwickelte sich eine Kasseler Unterzahl dann zum Huskies-Chancenwucher. Skyora, Keck und Spitzner verpassten allerbeste Gelegenheiten auf den möglichen Shorthander. Vor einem weiterhin fehlerfreien Sharipov hatten die Eispiraten stets einen Schläger dazwischen. Es entwickelte sich ein echtes Geduldsspiel für die Mannen von Bo Subr. Im nächsten Anlauf war es dann endlich so weit. Kapitän Denis Shevyrin setzte sich an der blauen Linie durch und sah Jamie Arniel, der den Puck vor Sharipov im wahrsten Sinne des Wortes reinarbeitete (38.). Der Bann schien gebrochen – die Huskies machten den Doppelschlag in Person von Faber perfekt. Mit einem schönen Schlagschuss in die lange Ecke erzielte der Verteidiger das 2:1 (39.)
Die Huskies bissen sich im letzten Drittel in der Angriffszone fest. Steven Seigo und Max Faber verfehlten mit ihren Schüssen den dritten Treffer. In einer weiteren Überzahlsituation scheiterte Tomas Sykora mit einem gefährlichen Schuss. Kurz nach einer Auszeit von Eispiraten-Coach Marian Bazany in der 57. Minute verließ Sharipov sein Gehäuse. Nach einem schnellen Puckgewinn schaltete Lars Reuß schnell und traf zum 3:1 (58.). Wenige Augenblicke später ließ Sykora den nächsten Treffer in das leere Eispiraten Tor folgen und erzielte das endgültig entscheidende 4:1 (59.)
Mit dem Heimsieg gegen die Eispiraten haben die Blau-Weißen auf die Siegerstraße zurückgefunden. Am kommenden Freitag steht das nächste Heimspiel an. Zu Gast ist ab 19:30 Uhr der EV Landshut.
(ECK/lt)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
Joker ringen Eislöwen mit 1:0 nieder / Maxi Meier mit Shutout - Sebastian Gorcik mit dem Gamewinner in der Overtime

(DEL2)  Die Überraschungsmannschaft der DEL-2 traf heute Abend vor 1.920 Zuschauern auf die Eislöwen aus Dresden. Natürlich war klar, dass der ESVK von Anfang an versuchen würde, seiner zuletzt noch starken Form gerecht zu werden. Doch nach drei Niederlagen in Folge, war es keine Überraschung, dass es gegen Dresden, die zuletzt zwei Siege verbuchen konnten, keine leichte Aufgabe werden würde. Wie sich am vergangenen Wochenende schon gegen Bad Nauheim und Regensburg zeigte, lässt die Liga diese Saison ohnehin keinerlei Nachlässigkeiten zu. Zu den Langzeitverletzten musste der ESVK heute zudem noch auf Tomas Schmidt in der Verteidigung und Daniel Fießinger im Tor verzichten, da sie krankheitsbedingt das Spiel nur von zu Hause aus verfolgen konnten. Nach der unglücklichen Niederlage am Freitag war heute dafür Nicolas Appendino wieder mit von der Partie. Im Gegensatz dazu konnte der ehemalige ESV- Coach Brockmann nach dem überzeugenden Sieg am Freitag gegen die Eisbären Regensburg, mit seinen Dresdnern beinahe aus dem Vollen schöpfen.
Zu Beginn des ersten Drittels zeigten sich spielfreudige Kaufbeurer. Die leichte Überlegenheit schlug sich in zwei frühen Überzahlspielen (zweite Minute hoher Stock der Nummer 14, Jussi Petersen und fünfte Minute Bandencheck, Nummer 77, Arne Uppleger) nieder, die vom ESVK aber nicht genutzt werden konnten. Zwei aggressiv verteidigende Mannschaften und fehlende Ideen vor den Kästen beider Goalies sorgten insgesamt für wenige Torgelegenheiten. Kurzer Schreckmoment in der siebten Minute, Alexander Thiel bleibt auf dem Eis liegen, kann aber kurze Zeit später unter Applaus auf die Wechselbank zurück. Ein anschließender Konter des ESVK in der Achten kurz vor dem Powebreak lässt die Zuschauer in der Arena beinahe jubeln. In der zweiten Hälfte des Drittels versuchten die Gastgeber den Druck zu erhöhen. Die Dresdner Verteidiger leisteten sich jedoch kaum Schnitzer. Phillip Bidoul musste einen der seltenen Dresdner Konter in der 16. Minute mit einem Stockschlag unterbinden und auf der Strafbank Platz nehmen. Er konnte den Dresdner Angreifer aber wenigstens empfindlich stören. Die Eislöwen fanden im anschließenden Powerplay kaum in die Aufstellung und blieben ebenfalls ohne Erfolg. Kaufbeuren konnte mehr Spielanteile für sich verbuchen, doch durch meist erfolgreich störende Dresdner gingen beide Mannschaften torlos in die Kabine.
Unverändertes Bild im zweiten Drittel. Doch nach wenigen Minuten kamen die Teams wenigstens zu den ersten ernst zu nehmenden Gelegenheiten. Nach einem von Joey Lewis abgefälschten Schuss in der 23. Minute, der von Schwendener nur knapp mit dem Stock abgewehrt werden konnte, kam kurz darauf Jordan Knackstedt nach gut vorgetragenem Angriff fast zum Führungstreffer auf der Gegenseite. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der aber noch immer nur zu wenigen gefährlichen Situatioinen führte. In der 26. Minute konnte Appendino einmal von der Blauen Linie schießen, doch der abgefälschte Schuss wurde ebenfalls geblockt. Die Nummer 14 der Dresdner Eislöwen, Jussi Petersen leistete sich bei der folgenden Verteidigungsaktion erneut eine Strafzeit, doch die Kaufbeurer Überzahl blieb weiter ohne Erfolg. Lediglich Mikko Lehtonen konnte ab und an zum Abschluss finden. Beiden Teams mussten bis dahin Ungenauigkeiten im Passspiel und fehlende Präzision im Angriffsdrittel vorgeworfen werden. Nach Hakens von Alexander Thiel in der 30. Minute konnten die Eislöwen in Überzahl viel Druck aufbauen, weiterhin jedoch ohne Torerfolg. In Minute 34, unter Pfiffen der Zuschauer die ihrem Unmut über die Schiedsrichterentscheidung Luft machen mussten, ging Simon Schütz wegen Beinstellens auf die Strafbank. Nur 20 Sekunden später musste jedoch der Dresdner Johan Porsberger gegenüber Platz nehmen, klare Behinderung. Viel Platz auf dem Eis beim vier gegen vier brachte dabei nur den Kaufbeuren Chancen, gleich dreimal verfehlte Mikko Lehtonen das Tor nur knapp! Doch das Ergebnis blieb, beide Torhüter konnten weiterhin eine weiße Weste behalten. Leichte Vorteile für den ESVK, Zeit für die Zamboni!
Letzter Seitenwechsel. Die Dresdner kamen stärker aus der Kabine, was Jussi Petersen in der 42. Minute die ersten Torchancen bescherte. Gleich zwei Mal in kurzer Zeit verfehlte er den Kaufbeurer Pfosten nur knapp. Lediglich Thiel kann eine Minute später einen Schussversuch verbuchen, der jedoch vom eigenen Mann abgeblockt wurde. Der anfängliche Schwung der Eislöwen nahm mit der Strafzeit von Simon Karlsson ein jähes Ende. Erneut konnten die Kaufbeurer ihrem, diese Saison bisher gutem Überzahlspiel, jedoch nicht gerecht werden. Der Eindruck der ersten beiden Drittel blieb bestehen, zwei starke Verteidigungsreihen trafen auf meist glücklose Angreifer. In der 47. Minute konnte auch Markus Lillich im Alleingang nicht den Führungstreffer für die Joker fest machen, nachdem er Schwendener zu zentral anschoss. Auf der anderen Seite war es Maximilian Meier, der ein ums andere Mal die Schüsse der Eislöwen parierte. Oftmals mussten die Goalies jedoch gar nicht erst eingreifen, so schlenzte z.B. Walther in der 48. am Tor vorbei und Johannes Krauß konnte den Bandenabpraller in bester Verteidigermanier aus dem Slot kratzen. Viele Chancen hatten die Mannschaften auch nach dem Powerbreak, doch dem Zuschauer blieb der Eindruck erhalten, dass der Puck heute einfach nicht rein gehen wollte, da den Angriffsaktionen meist der letzte Druck fehlte. Tim Knoblochs und Nicklas Mannes Schuss wurden in der 53. und 56. Minute erneut vom Kaufbeurer Torwart zu Nichte gemacht. Doch auch auf der Gegenseite machte ein Schlagschuss von Lillich dem Torwart von Dresden mit freier Sicht keinerlei Probleme. Beide Teams wollten sichtlich nicht in die Verlängerung, doch die Abnehmer im Slot fehlten. Ein letzter Versuch der Kaufbeurer 10 Sekunden vor dem Spielende blieb ebenfalls torlos. Verlängerung!
Beide Mannschaften versuchten sich zunächst abzutasten. Ein missglückter Pass an die blaue Linie in der zweiten Minute der Overtime von Jordan Knackstedt, leitete einen vielversprechenden Konter ein. Sebastian Gorcik konnte sich vom Dresdner Verteidiger lösen und schlenzte den Puck aus kurzer Distanz links an Schwendener vorbei, der ihn nur noch mit der Stockhand in das eigene Tor ablenken konnte. Entscheidung auf dem Eis: Tor! Nach kurzem Sichten des Videomaterials durch die Offiziellen, blieb es auch schlussendlich dabei. Die Joker konnten damit ein hart umkämpftes Spiel in der Verlängerung mit 1:0 für sich entscheiden.
Soweit aus der energie schwaben arena. Der nächste Kracher lässt nicht lange auf sich warten: Am Freitag, den 09.12., gastiert der ESVK in der CHG-Arena beim Tabellen-Fünften Ravensvurg Towerstars. Das nächste Heimspiel der Joker findet am kommenden Sonntag gegen die Heilbronner Falken statt.
Eintrittskarten für die Heimspiele sind im Ticket-Online-Shop, in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und ab 90 Minuten vor Spielbeginn an der Abendkasse erhältlich. Neu: In der Vorweihnachtszeit gibt es auch Karten und Fanartikel auch in der Altstadt zu erwerben. 
(ESVK/pb)
  
    
Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Krefeld Pinguine - Bayreuth Tigers 4-3 nP

(DEL2)  Umgedrehte Rollenverhältnisse in Krefeld. Nachdem die Bayreuth Tigers im Hinspiel in der Schlussminute ausgleichen und sich anschließend den Zusatzpunkt sichern konnten, waren es dieses Mal die Pinguine, die das Spiel in letzter Minute in die Verlängerung retteten und am Sonntagabend gegen die Tigers mit 4:3 nach Penaltyschießen gewinnen konnten.
Das erste Drittel verlief weitestgehend ruhig. Die Schiedsrichter boten den Mannschaften eine lockere Hand, was zu einem physischen Austausch sorgte, bei dem sich die beiden Verteidigungsreihen egalisierten.
Es sollte bis zum zweiten Drittel dauern, bis Lukas Steinhauer und Sergey Belov jeweils ein Mal überwunden werden konnten. In der 33. Minute zündete das Bayreuther Powerplay. Sami Blomqvist ließ im Zusammenspiel mit den Kontingentspielern Philippe Cornet und Ville Järveläinen die Tigers-Bank jubeln.
Die Antwort folgte 90 Sekunden später und wurde durch Dennis Miller präsentiert. Der aggressive Forecheck Leon Niederbergers und Mike Fischers wurde durch die Scheibeneroberung belohnt. Miller empfing die Scheibe im Slot und legte den Puck mit der Rückhand über die Stockhand Steinhauers ins Tor der Tigers.
Mit dem unentschiedenen Ergebnis ging es dann auch in den Schlussabschnitt. Dieser begann für die Pinguine gut. In Unterzahl spielend schnappte sich Leon Niederberger 43. Minute den Puck und drang über die rechte Seite in die Offensivzone ein. Mit einem platzierten Handgelenkschuss auf die lange Ecke ließ er Steinhauer keine Abwehrchance.
Die Tigers steckten jedoch nicht auf und drehten die Partie. Bereits eine Minute nach der Führung der Pinguine schoss Blomqvist den Puck mit einem harten Schlagschuss aus vollem Lauf an Belov vorbei in die Fanghandecke. Wiederum knapp vier Minuten danach, in der 48. Minute, brachte Lubor Pokovic die Gäste sogar in Führung.
Als das Spiel ohne Punkte für die Pinguine zu enden drohte, verursachten die Tigers eine Strafzeit wegen Spielverzögerung. Mit dem sechsten Feldspieler auf dem Eis gelang Mike Fischer in der Schlussminute der Ausgleich. Starke Saves von Sergey Belov in der Verlängerung sorgten dafür, dass die Entscheidung im Shootout fallen
musste. Hier waren aufseiten der Pinguine Philip Riefers und Kael Mouillierat erfolgreich, während Blomqvist und Järveläinen an Belov scheiterten und so der Extrapunkt in Krefeld blieb.
Stimmen:
Peter Draisaitl:
So kurz nach dem Spiel ist es schwer zu analysieren. Ich denke, wir haben nicht so viel falsch gemacht. Das zweite und das dritte Tor dürfen so wie sich das Spiel entwickelt hat, nicht fallen. Wir haben es dann noch gemanagt, den einen Punkt zu holen und der zweite Punkt ist dann im Penaltyschießen meistens Torwart-Sache oder halt die der Schützen das Tor zu treffen. Ich bin fein mit dem zwei Punkten. Wir haben weiterhin so kleine Baustellen bei uns im Spiel. Das war in Crimmitschau zum Beispiel auch schon so, wo wir eigentlich ganz gut gespielt haben. Es fällt uns jedoch schwer, mehr aus unseren Spielanteilen zu machen. Wir bekommen das eine oder andere vermeidbare Tor eingeschenkt und so wird es halt immer eng. Ich habe ein enges Spiel erwartet und wir mussten einen starken Gegner schlagen heute.
Mike Fischer:
Wir haben in der letzten Minute viel Druck gemacht. Irgendwie kommt der Puck dann zu Marcel Müller, der mich anschießt und ich kann die Scheibe dann etwas glücklich hoch mit der Hose ins Tor abfälschen. Am Ende ist mir egal, wie er reingeht. Wir müssen auch mal dreckige Tore machen, um ein Spiel zu gewinnen. Wir haben heute die einfachen Dinge gut gemacht. Die Schüsse zum Tor gebracht, einen Mann vor dem Tor geparkt, um dem Torwart die Sicht zu nehmen. Dann fallen auch mal so dreckige Tore, die abgefälscht werden. Außerdem waren wir bereit, auch mal einen Check zu Ende zu fahren und im Forecheck Puck zu erobern, um Scheiben und Zweikämpfe zu gewinnen.
(KEV/mt)
  
    
selberwoelfeSelber Wölfe
Siegesserie endet in Heilbronn - Heilbronner Falken vs. Selber Wölfe 7:2 (2:0; 2:2; 3:0)

(DEL2)  Nach fünf Siegen in Folge müssen die Wölfe bei den Heilbronner Falken wieder eine Niederlage hinnehmen. Man fand nicht gut in die Partie und lief seit dem ersten Drittel immer mindestens einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher. Diesen wussten die Wölfe nicht mehr aufzuholen – stattdessen zogen die Gastgeber am Ende mit 7:2 davon und behalten die Punkte bei sich.
Den besseren Start erwischten ohne Zweifel die Heilbronner Falken. Die Hausherren kamen gut aus der Kabine, machten gleich zu Beginn viel Druck und stellten so die Wölfe immer wieder vor Probleme. So stimmte in der sechsten Minute die Zuordnung in der Selber Defensive nicht, Williams tauchte alleine vor Bitzer auf und ließ sich nicht zweimal bitten, zur Führung für die Falken einzunetzen. Nachdem ein Powerplay auf beiden Seiten jeweils ohne Wirkung verstrich, hatten die Wölfe einmal mehr Schwierigkeiten, die Scheibe aus dem eigenen Drittel zu bringen. Das nutzen die Falken gnadenlos aus und Thiel belohnte das aggressive Heilbronner Forechecking mit dem 2:0 für die Hausherren.
In das zweite Drittel starteten die Wölfe nun deutlich besser. Trotzdem waren es in der 30. Minute erstmal die Falken, die durch Williams einen weiteren Treffer markierten. Nur 25 Sekunden später hatte McNeill aber die passende Antwort parat, arbeitete das Spielgerät aus dem Slot ins Tor und brachte die Wölfe erstmalig auf die Anzeige. Als Trska wegen Beinstellens auf die Strafbank verdonnert wurde, war Bitzer die Sicht verdeckt, sodass ihn einmal mehr Williams überwinden konnte. Der Kanadier komplettierte damit seinen Hattrick an diesem Abend. Doch gut eine Minute später gab es erneut die Selber Antwort: Woltmann brachte die Gäste mit dem 4:2 wieder auf zwei Tore heran. Die Wölfe drängten in den Schlussminuten des Mittelabschnitts noch auf einen weiteren Treffer, an Falken-Goalie Mnich war aber kein Vorbeikommen mehr.
Nach einem ordentlichen zweiten Drittel keimte also nochmal Hoffnung auf bei den Selber Wölfen. Doch den Start in das Schlussdrittel hatte man sich sicherlich anders vorgestellt: Vantuch wurde wegen Hohen Stocks in die Kühlbox geschickt und mit Ablauf dieser Strafe mussten die Wölfe den fünften Gegentreffer durch Mapes schlucken. In der 47. Minute blieb zunächst ein hoher Stock im Gesicht von Lavallée ungeahndet, ehe Kirsch mit einem satten Schuss auf 6:2 erhöhte. Und als von Ungern-Sternberg den siebten Falken-Treffer markierte, war die Messe endgültig gelesen. Die deutliche Auswärtsniederlage für die Selber Wölfe war nicht mehr abzuwenden.
(SW/mt)
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
Derby-Rückspiel nach nur neun Tagen: DSC will Revanche in Passau

(OLS)  Nur neun Tage nach dem letzten Aufeinandertreffen beider Mannschaften in Passau reist der Deggendorfer SC am Dienstag um 19:30 Uhr bereits zum nächsten Duell mit den Black Hawks in die Drei-Flüsse-Stadt.
Insgesamt zweimal trafen beide Mannschaften bisher aufeinander und in beiden Spielen lieferten sich beide Mannschaften spannende 60 Minuten Eishockey. Während der DSC sein Heimspiel Mitte Oktober mit 4:3 für sich entschied, unterlag man auswärts vor etwa einer Woche deutlich mit 4:1, wobei es nach 40 gespielten Minuten noch 1:1 stand. Diese Schlappe wollen die Deggendorfer natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Nach zwei Siegen in Folge auswärts beim SC Riessersee (2:3) und bei den Memmingen Indians (1:4) will das Team von Trainer Jiri Ehrenberger die Siegesserie in der Fremde weiter fortführen.
Bei dem Vorhaben gilt es für die DSC-Cracks die beiden Torjäger der Black Hawks unter Kontrolle zu halten. Mit Jakub Cizek (18 Tore in 20 Partien) und Brett Schaefer (13 Tore in 20 Partien) stehen zwei torgefährliche Stürmer in den Reihen der Drei-Flüsse-Städter. Die besten Vorlagengeber bei den Black Hawks sind Verteidiger Zach Dybowski (18 Vorlagen) und Carter Popoff (22 Vorlagen). Nach dem Derbysieg gegen den DSC siegte die Mannschaft von Trainer Petr Bares am vergangenen Freitag auswärts beim EHC Klostersee mit 4:6 und unterlag im Heimspiel gegen die Memmingen Indians mit 3:6.
Beim Deggendorfer SC bleibt das Lazarett zu diesem Aufeinandertreffen unverändert. Weiterhin fehlen werden Cheyne Matheson, Lukas Miculka und Benedikt Schopper. Sollten alle Formalitäten rechtzeitig geklärt werden, wird hingegen Kontingentspieler Antonin Dusek sein Debüt für den DSC geben.
Spielbeginn am Dienstagabend in Passau ist um 19:30 Uhr. Die Partie wird auf SpradeTV übertragen.
(DSC/mh)
  
    
ehcklosterseegrafingEHC Klostersee
SC Riessersee – EHC Klostersee 7:1 (2:0, 2:1, 3:0)

(OLS)  Am verdienten Dreier für die Gastgeber gab´s nichts zu rütteln, allerdings fiel die Niederlage des EHC Klostersee beim SC Riessersee mit 1:7 um zwei, drei Tore zu hoch aus. Das war insbesondere am Schlussdrittel festzumachen, in dem sich die Grafinger die klar besseren Abschlussmöglichkeiten erspielten. Das Minispiel ging dennoch vielsagend mit 0:3 an den Tabellenfünften. "Wir haben heute insgesamt auch einige viel zu einfache Gegentore bekommen", bemängelte Trainer Dominik Quinlan, dessen Truppe insgesamt eine mutige Vorstellung abgeliefert hatte, mit eben einer knappen Handvoll leichtfertiger (und postwendend bestrafter) Aktionen im Defensivverhalten.
Stabil stehen, sich aber nicht verstecken - damit gingen die Rot-Weißen die Sache unter der Zugspitze an und gaben im ersten Abschnitt keine schlechte Figur ab. Die zwei Tore der Riesserseer resultierten aus Einzelaktionen; die EHCler waren im Abschluss nicht gerade vom Glück verfolgt: Nach gewonnenem Offensiv-Bully landete der Puck nur am Torgestänge. In Überzahl wurde die Hartgummischeibe im Nachsetzen endlich über die Linie bugsiert, davor und kurz darauf trafen freilich auch die Garmischer.
Weiterhin wenn immer möglich mit der vierten Angriffsformation waren die Klosterseer in den letzten 20 Spielminuten vielleicht sogar das aktivere Team. Fünf erstklassige Chancen spielte man heraus, allerdings ohne zu treffen. Diesen Part übernahm der SCR, der dafür nicht einmal großen Aufwand betreiben musste.
(EHCK/fb)
  
    
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Torpremieren von Kolb und Knaub beim 5:2 gegen Peiting

(OLS)  Am zweiten Adventssonntag feierten die Starbulls Rosenheim in der Eishockey-Oberliga Süd vor 2.261 Zuschauern im ROFA-Stadion im zehnten Heimspiel den neunten Heimsieg. Gegen den EC Peiting führten die Grün-Weißen fünf Minuten vor der Schlusssirene durch Tore von Manuel Strodel und Lukas Laub sowie die beiden ersten Saisontreffer von Dominik Kolb und Michael Knaub ungefährdet mit 4:0. Dann konnten die Gäste durch zwei Überzahltreffer – Knaub wurde wegen eines Bandenchecks vorzeitig zum Duschen geschickt – noch auf 4:2 verkürzen, ehe Travis Oleksuk Sekunden vor dem Ende zum 5:2-Endstand ins leere Peitinger Tor traf.  
Erneut mit nur 15 Feldspielern traten die Starbulls Rosenheim gegen den Tabellensechsten aus Peiting an. Nach dem Spiel am Freitagabend in Höchstadt, das knapp 2:3 verloren ging, musste sich Marius Möchel krank abmelden. Möchels Part in der Verteidigung übernahm Manuel Edfelder, der in den letzten vier Partien fehlte und eigentlich noch nicht für einen Einsatz vorgesehen war, seine Sache dann aber hervorragend machte. Bei den Gästen aus Peiting fehlten mit Samuel Payeur, Marco Habermann und Markus Czogallik einige vor allem für das Tempo wichtige Spieler. 
Spielerisch konnten beide Mannschaften den Zuschauern im ROFA-Stadion zunächst wenig bieten. Bezeichnender Weise entsprang der Rosenheimer Führungstreffer einer Einzelleistung. Manuel Strodel überlief die in dieser Szene inkonsequente Peitinger Abwehrlinie und schaufelte den Puck frei vor Torwart Konrad Fiedler unter die Latte – 1:0 (9.). Von der Gästeabwehr übersehen, aber auch clever in den Slot eingefahren, versenkte Dominik Kolb eine feine Hereingabe von Marc Schmidpeter mühelos zum 2:0 (16.). Es war der erste Saisontreffer des Verteidigers, der aufgrund seiner Offensivqualitäten in dieser Spielzeit schon des Öfteren auch als Stürmer zum Einsatz kam, in dieser Rolle aber noch nicht einnetzte.  
Mitte des zweiten Drittels feierte ein weiterer Starbulls-Akteur seine Torpremiere: Michael Knaub übernahm die Scheibe in der Rundung von Schmidpeter, fuhr die Bande entlang, zog vor das Tor und traf aus kurzer Distanz ins Eck zum 3:0 (29.). Wie schon beim 1:0 war es eine schön anzusehende Einzelleistung, zu der aber auch die wiederum nicht zupackende Gästeabwehr ihren Teil beitrug. Vor dem dritten Rosenheimer Torerfolg hätte der alleine auf das Starbulls-Gehäuse zufahrende Thomas Heger den 2:1-Anschlusstreffer erzielen können, Torwart Christopher Kolarz wehrte aber gut mit dem Schoner ab. Ansonsten geriet das Rosenheimer Tor selten in Gefahr. „Unsere Torchancen heute konnte man an einer Hand abzählen. Wir haben versucht, uns ins Spiel hineinzuarbeiten, aber es hat nicht geklappt, wir waren immer einen Schritt zu spät. Wir haben mit unserer jungen Mannschaft vor solchen Gegnern wie Rosenheim zu viel Respekt“, erklärte Gästetrainer Anton Saal nach der Partie.  
Das Rosenheimer Übergewicht auf dem Eis wurde nach der zweiten Pause noch größer. Gästekeeper Konrad Fiedler konnte sich regelmäßig auszeichnen und strahlte trotz seiner erst 20 Jahre große Sicherheit aus. Beim vierten Rosenheimer Treffer war er erneut chancenlos. Der emsige Lukas Laub drückte eine Rückhand-Hereingabe vom große Spielübersicht beweisenden Norman Hauner aus nächster Nähe in die Maschen – 4:0 (47.). Das Spiel, in dem bis dahin trotz einiger diskussionswürdiger Attacken auf beiden Seiten für jede Mannschaft nur eine kleine Strafe verhängt worden war, schien entschieden. Ein von Gästespieler Lukas Gohlke angezettelter Faustkampf mit Michael Knaub brachte beiden Akteuren eine große Strafe ein (50.). Knaub wurde nach einem Bandencheck gegen Sean Morgan – der Gästeverteidiger blieb längere Zeit benommen liegen, ehe er vom Eis in die Kabine geführt wurde – mit einer weiteren großen Strafe plus Spieldauer-Disziplinarstrafe belegt (56.).  
In Überzahl verkürzten die Gäste noch auf 4:2. Zunächst traf Marc Besl mit einem Flachschuss, ins kurze Eck (56.). Als der EC Peiting dann sogar zwei Spieler mehr auf dem Eis hatte, versenkte Topscorer Felix Brassard den Puck aus dem Handgelenk sehenswert im Kreuzeck. Da war aber die letzte Minute bereits angebrochen. Mit drei Feldspielern mehr als die Hausherren und dafür ohne Torwart hatte Thomas Heger den Anschlusstreffer auf der Schlägerschaufel, doch sein noch leicht geblockter Abschluss rauschte knapp am langen Pfosten vorbei. Sekunden vor Spielende stellte Travis Oleksuk mit einem satten Schuss aus dem eigenen Drittel ins leere Gästetor schließlich den 5:2-Endstand her.  
Mit dem neunten Drei-Punkte-Heimsieg im zehnten Heimspiel haben die Starbulls als Tabellenzweiter den Vorsprung auf Verfolger Deggendorf auf vier Zähler ausbauen können. Richtig glücklich war Cheftrainer Jari Pasanen aber nicht: „Im ersten Drittel waren zu viele Spieler wie Touristen, im zweiten Drittel war es etwas besser. Wir haben die nötigen Tore geschossen, aber irgendwie hat mir das Spiel nicht gefallen. Wir haben nicht das gezeigt, was ich erwartet habe und was wir eigentlich zeigen hätten müssen nach dem Spiel am Freitag. Und sicherlich bin ich auch nicht zufrieden, wenn ich sehe, dass ein gegnerischer Spieler verletzt vom Eis gehen muss.  
(SBR/ah)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
buchloheBuchloe Pirates
Eine Niederlage die zur Nebensache gerät / ESV Buchloe verliert zu Hause gegen Geretsried – Partie wird durch Verletzung von Michal Petrak überschattet

(BYL)  Der ESV Buchloe hat am Sonntagabend eine weitere Heimniederlage einstecken müssen. Doch nach dem 2:3 (1:2, 0:0, 1:1) gegen den ESC Geretsried war der Spielausgang auf beiden Seiten eigentlich nur Nebensache. Denn die Partie wurde durch die womöglich schwere Verletzung des Buchloer Topscorers Michal Petrak überschattet, der gegen Mitte des zweiten Drittels mit der Trage vom Eis ins Krankenhaus gebracht werden musste. Minutenlang war die Partie wegen der Erstversorgung unterbrochen, ehe bei Spielzeit 33:59 die zweite Drittelpause vorgezogen wurde. Anschließend entschieden sich beide Teams dafür, die Partie trotzdem fortzusetzen, wobei die Buchloer den 1:2 Rückstand nicht mehr drehen konnten und nach der Freitagsniederlage erneut punktlos blieben.
Schon im ersten Drittel kamen die Buchloer nicht wirklich ins Spiel, obwohl man im Kampf um Platz 8 eigentlich dringend einen Heimsieg benötigte. Doch die spritziger wirkenden Gäste machten den Hausherren das Leben gehörig schwer und gingen mit dem ersten Powerplay nicht unverdient in Führung. Gerade einmal sieben Sekunden benötigte Daniel Bursch, um die erste Überzahlsituation zum 0:1 zu verwerten (10.). Alexander Krafczyk hatte zwar nur rund vier Minuten später zum 1:1 getroffen, als er seinen eigenen Rebound zum Ausgleich in die Maschen setzte (13.). Doch wirklich Sicherheit und Ruhe bekamen die Buchloer auch dadurch nicht in ihr Spiel. Und demzufolge waren es erneut die Gäste, die noch vor der Pause wieder in Front gingen – wiederum in Überzahl. Mit zwei Mann mehr auf dem Eis hatte Dominic Fuchs das 1:2 besorgt (19.).
Auch im Mitteldrittel blieb auf ESV-Seite zunächst viel Stückwerk. Michal Petraks Sololauf war hier einer der wenigen brauchbaren Höhepunkte, der letztlich den Weg aber dennoch nicht über die Linie fand (25.). Und dann wurde es nach 34 Minuten plötzlich totenstill in der Buchloer Halle, als Buchloes Topscorer ohne Körperspannung ungebremst an den Pfosten bzw. ins Tor der Gäste rutschte und sich dabei scheinbar schwer verletzte. Minutenlang leistete ESV-Mannschaftsarzt Georg Hessel Erste Hilfe, ehe Petrak mit der Tage vom Eis gebracht werden musste. Die Schiedsrichter zogen anschließend richtigerweise die zweite Drittelpause vor, um die weitere Behandlung in der Kabine zu ermöglichen. Nachdem Petrak dann auf dem Weg ins Krankenhaus war, wurde das Spiel schließlich im Einvernehmen beider Mannschaften nach halbstündiger Unterbrechung wieder fortgesetzt. Für beide Teams – vor allem aber für die Buchloer – war das nun natürlich kein einfaches Unterfangen, nach diesem Schockmoment nochmals geordnet weiterzuspielen. Doch die Piraten versuchten nochmals alles, um das Ruder herumzureißen – vermutlich auch für ihren verletzten Kollegen. Dementsprechend groß war der Jubel, als Robert Wittmann nach 51 Minuten den Puck förmlich ins Tor arbeitete und so das wichtige 2:2 erzielte. Dass es am Ende aber auch sportlich gesehen ein gebrauchter Abend wurde, unterstrich aber nur wenige Minuten später die Antwort der Riverrats. Diesen gelang nämlich durch einen abgefälschten Schuss von Klaus Berger der Siegtreffer (56.), der den Freibeuter ganz wichtige Punkte kostete.
Im Rennen um die Top 8 Ränge hat sich der Rückstand auf den begehrten achten Rang durch die zwei Niederlagen nun auf satte sieben Punkte erhöht. Doch dieser sportliche Rückschlag geriet angesichts der Sorgen um Michal Petrak an diesem Abend verständlicherweise erst mal zur absoluten Nebensache. Schließlich galten die Gedanken und Genesungswünsche aller Beteiligten und der Zuschauer erst einmal dem tschechischen Publikumsliebling.
(ESVB/chs)
  
    
ESC KemptenKempten Sharks
Klare Niederlage für die Sharks - ESC Kempten macht gegen Erding das Spiel und verliert mit 1:6

(BYL)  Es war eines dieser Spiele die es gibt im Sport und die sich nur sehr schwer erklären lassen. Im ersten Drittel spielte Kempten über lange Phasen auf ein Tor, scheiterte aber ein ums andere Mal am überragenden Torhüter Christoph Schedlbauer  im Gästegehäuse. Gästecoach Felix Schütz machte seinen Goalie auch als den Schlüssel zum Sieg aus. Hätte Kempten bei einer doppelten Überzahl im ersten Drittel nur einige seiner zahlreichen hochkarätigen Chancen genutzt wäre es nach Meinung des Erdinger Übungsleiters ein ganz anderes Spiel geworden.
Stattdessen glänzte seine Mannschaft mit gnadenloser Effektivität. Genau 6 Chancen reichten den Gladiators im ersten Abschnitt um vier Treffer zu erzielen und dem Spiel bereits früh eine Vorentscheidung zu verpassen. Kemptens Coach Brad Miller versuchte ein Zeichen zu setzten und wechselte nach dem ersten Drittel den Torhüter, für Jakob Nerb war es ein unglücklicher Abend, für ihn übernahm Danny Schubert, der gewohnt sicher agierte. Kempten versuchte zwei Drittel lang alles um den Anschluss herzustellen, aber wie bereits im Spiel gegen Ulm war der gegnerische Kasten wie vernagelt. Einzig Rostislav Martynek schaffte es einen Schuss von Nikolas Oppenberger per Abpraller zum zwischenzeitlichen 1:5 zu verwerten. Miller konstatierte auch nach dem Spiel das es viel zu arbeiten gibt in der nächsten Woche. Es sind viele Kleinigkeiten die er sieht, an denen es zu arbeiten gilt. Noch ist der Abstand auf den neunten Platz ausreichend, aber die Konkurrenz schläft nicht. Daher gilt es alles dafür zu tun um am kommenden Wochenende gegen Geretsried und Schongau wichtige Punkte einzufahren. Das die Mannschaft dies kann hat sie in dieser Saison ja bereits oft genug bewiesen. 
(ESCK/th)
  
    
ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Königsbrunn gewinnt einen Punkt und verliert zwei Spieler

(BYL)  Mit 5:6 nach Verlängerung verliert der EHC Königsbrunn seine Auswärtspartie bei den „Devils“ des VfE Ulm/Neu-Ulm. Dabei sah es nach zwei Dritteln noch nach einem Erfolg der Königsbrunner gegen die heimstärkste Mannschaft der Liga aus, am Ende gingen den Brunnenstädtern aber die Körner aus.
Beide Mannschaften starteten mit Rumpfkader, Ulm begann mit 14 Feldspielern, Königsbrunn war mit 13 angereist. Im Tor stand von Beginn an Stefan Vajs. Wie schon am Freitag fehlten Alexander Strehler, Nico Baur, Lukas Häckelsmiller, Jeffrey Szwez, Max Lukes und Maxi Knittel.
Königsbrunn startete aggressiv und mit Zug zum Tor, Ulm hielt aber gut dagegen und zeigte sich unbeeindruckt. In der kampfbetonten und fair geführten Partie boten beide Mannschaften einen Fight auf Augenhöhe, in der Anfangsphase waren die Kontrahenten noch wenig risikofreudig. Den ersten Treffer markierte dann aber der EHC Königsbrunn, in Überzahl schaltete Dennis Tausend am schnellsten vor dem gegnerischen Tor und schob die Scheibe zur 1:0 Führung ein. Kurz vor der Pause kassierte der EHC allerdings eine Strafzeit, die dann die Devils zum Ausgleich nutzten. Martin Podešva fälschte einen Schuss von Dominik Synek ins Königsbrunner Tor ab. Mit dem leistungsgerechten 1:1 gingen beide Mannschaften ein erstes Mal in die Pause.
Nach dem Pausentee erwischte der EHC den besseren Start und erzielte in der 22. Spielminute das 2:1. Tim Bullnheimer legte für Marco Sternheimer ab, der dann per Direktabnahme einnetzte. Königsbrunn verpasste es danach, Strafzeiten der Gastgeber zu nutzen und den Spielstand zu erhöhen. Dafür funktionierte es in Gleichzahl, in der 29. Spielminute eroberte Pater Brückner die Scheibe und erhöhte nach einem Doppelpass mit Max Petzold auf 3:1. Die Freude über die Führung währte nur kurz, denn nur drei Minuten später konnte Ulm in Überzahl den 2:3 Anschlusstreffer erzielen. Doch auch die Devils konnte sich nicht lange freuen, denn Hayden Trupp schoss zwei Minuten danach seinen Scheibengewinn zum 2:4 ein. Drei Minuten später konnten die Devils in Überzahl erneut auf 4:3 verkürzen, doch Max Petzold netzte mit einem schönen Schuss nur Sekunden vor der letzten Pause ebenfalls in Überzahl zur 5:3 Führung ein.
Allerdings verletzte sich Peter Brückner im Mitteldrittel, nach dem Ausfall von Gustav Veisert im ersten Spielabschnitt konnte der EHC in den letzten 20 Minuten nur noch mit zwei Reihen antreten. Den Schlussabschnitt begannen die heimstarken Gastgeber aggressiv, Königsbrunn hätte aber bei einem schön herausgespielten Konter fast noch ein weiteres Tor erzielen können. Ulm machte es besser und kam durch einen Doppelschlag in der 44. Spielminute zum Ausgleich. Coach Bobby Linke nahm eine Auszeit, um die Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Fünf Minuten vor Drittelende hatte der EHC über eine Minute doppelte Überzahl, scheiterte aber an den aufopferungsvoll kämpfenden Devils. Nach 60 Spielminuten stand es dann immer noch 5:5, die Partie ging nun in die Overtime. Dort hatten die Ulmer das bessere Ende für sich, nach einem Wechselfehler der Königsbrunner traf Martin Podešva zum Sudden Death ins Königsbrunner Tor, das Spiel war nun entschieden.
Der EHC verliert die Partie im letzten Drittel, als man innerhalb einer Minute die Führung vergab. Allerdings gingen Bobby Linke zu diesem Zeitpunkt die Optionen aus, da er auf Peter Brückner und Gustav Veisert verzichten musste, die verletzungsbedingt ausfielen und wohl länger nicht auflaufen werden. Die Brunnenstädter gewinnen zwar einen Punkt, werden aber demnächst statt mit Rumpfkader mit einem letzten Aufgebot spielen müssen. Ulm steht nach dem verdienten Sieg nur noch einem Punkt auf Platz drei hinter dem Zweitplatzierten EHC Königsbrunn.
EHC-Coach Bobby nahm nach dem Spiel den Punkt gerne mit, konnte sich aber wegen der Verletzten nicht wirklich freuen: „Wir sind mit drei Sturm- und zwei Verteidigungsreihen ins Spiel gestartet und haben dann gut und clever gespielt. Ulm war körperlich sehr präsent, es war aber absehbar, dass es aufgrund unserer Ausfälle und der angeschlagenen Spieler problematisch werden könnte. Ich musste einige Male umstellen, am Schluss hatten wir nur noch zwei Sturmreihen und fünf Verteidiger zur Verfügung. Im letzten Drittel haben wir die letzten fünf Minuten verschlafen und haben Ulm mit den zwei Toren wieder ins Spiel gebracht. Da hatte ich schon Angst, dass wir ohne Punkte aus dem Spiel gehen, deswegen muss man sagen, dass wir einen Punkt gewonnen haben. Ulm hat das Tempo hoch gehalten und alle Checks zu Ende gefahren. Der Wechselfehler hat dann das Spiel entschieden, ich will da aber meine Jungs in Schutz nehmen. Am Ende des Tages war es eine Frage der Konzentration, die waren platt. Ich habe viel Respekt vor meiner Mannschaft, mehr war leider nicht drin!“
(EHCK/hp)
  
    
tev-miesbachTEV Miesbach
TEV verliert in Dorfen

(BYL)  Nach dem fulminanten Sieg nach Verlängerung am Freitag gegen Kempten war der TEV am Sonntagabend in Dorfen gefordert. Trainer Michael Baindl musste wieder auf Johannes Bacher, Matthias Bergmann, Sebastian Deml, Florian Heiß und Bohumil Slavicek verzichten. Zum Lazarett hinzu kam auch noch Maximillian Meineke, der sich nach einem geblockten Schuss am Freitag am Fuß verletzte. Im Tor startete Timon Ewert.
Der ESC Dorfen ist zwar in der hinteren Tabellenhälfte platziert, aber TEV war nach dem Hinspiel bereits gewarnt vor der Stärke der Eispiraten, die von Beginn an auf eine kompakte Defensive setzten und aggressiv aus der Kabine kamen und sich so die ersten Chancen erspielten, die Timon Ewert im TEV Tor parierte. Nach rund fünf Minuten fand der TEV besser in die Partie und konnte dem Spiel etwas seinen Stempel aufdrücken, indem die Rot-Weißen ihr Tempo nützten und die Scheibe hinter die Dorfner Abwehrreihe brachten und dann die Scheibe an die blaue Linie brachten von wo die Abschlüsse kamen. Maximillian Englbrecht im Dorfner Tor konnte diese jedoch abwehren und auch eine 5 gegen 3 Überzahlsituation konnte der TEV nicht nutzen. Im Gegenzug war es dann Dorfen die mit einem Mann mehr in Führung gingen. Christof Hradek überwand in 18.Minute Timon Ewert zum 1:0. Nur wenige Sekunden danach beging der TEV zwei Fouls und Dorfen traf bei 5 gegen 3 zum 2:0. Zunächst scheiterte Gasper Susanj am Pfosten, ehe Urban Sodja per Schuss unter die Latte zum 2:0 traf. Damit ging es in die erste Pause.
Der TEV erwischte einen Start nach Maß ins zweite Drittel. Benedikt Pölt erkämpfte sich die Scheibe und legte von hinter dem Tor den Puck in den Slot, wo Mäx Hüsken trocken zum 2:1 in 21.Minute traf. Danach hatte der TEV einige Chancen zum Ausgleich, die Englbrecht aber entschärfte. Es entwickelte sich eine zerfahrene Partie mit vielen Stockfehlern und Fehlpässen auf beiden Seiten. Nach einer Strafe gegen den TEV, schlug Dorfen in Überzahl wieder zu. Erneut Christof Hradek traf per Schuss aus dem Slot zum 3:1 in 34.Minute. Der TEV war danach bemüht den Anschluss herzustellen, aber man konnte sich keine zwingenden Chancen herausspielen. Aufregung dann in der 40.Minute nach einem harten Check an Stefan Mechel kam es zu einer Schlägerei in deren Folge Mechel, sowie Lukas Kirsch jeweils mit 5+Spieldauer vom Eis mussten. Die Dorfner bekamen für die Aktion noch zwei weitere 2 Minutenstrafen und der TEV agierte somit mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Es fiel aber kein Treffer mehr im zweiten Abschnitt.
In doppelter Überzahl hatte der TEV zu Beginn des Schlussabschnitts die Möglichkeit zum 3:2, aber ein TEV Treffer wurde nicht gegeben nachdem das Dorfner Tor verschoben war und Dorfen konnte die Unterzahl überstehen. Von nun an drückte der TEV auf den nächsten Treffer fand aber zunächst keine Lücke in der Defensive von Trainer Franz Steer. Nach rund der Hälfte des Drittels hatte der TEV Glück das Dorfen bei einem Konter an der Latte scheiterte und danach Ewert stark parierte. Im Gegenzug gab es dann eine Strafe gegen Dorfen und die Möglichkeit für den TEV in Überzahl. Und der TEV nutzte diese Situation aus. Andreas Nowak schloss von der blauen Linie ab und Patrick Asselin fälschte in der 54.Minute die Scheibe zum 3:2 in die Maschen ab. Der TEV rannte nun an und setzte alles daran den Ausgleich zu erzielen. Nick Endress scheiterte einmal knapp am langen Pfosten. Bereits zwei Minuten vor Schluss setzte der TEV alles auf eine Karte und Timon Ewert verließ das Tor zu Gunsten eines sechsten Feldspielers. Der TEV drückte auf den Ausgleich, doch Dorfen brachte die Scheibe kurz vor dem Ende aus dem eigenen Drittel und traf ins verwaiste TEV Tor zum 4:2 durch Josef Folger.
Weiter geht es für den TEV am kommenden Freitag mit dem Heimspiel gegen den EC Pfaffenhofen. Um 20 Uhr beginnt die Partie im MiaHelfnZam-Stadion
(TEVM/sh)
  
    
schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
Mighty Dogs entscheiden Krimi für sich

(BYL)  Welch eine Wohltat für die Seele aller, die es mit den Mighty Dogs halten. So oder so ähnlich fiel bei vielen das Fazit nach sechzig Minuten Krimi auf dem Eis aus. Mit 18+2 Spielern hatte Andreas Kleider einen üppigen Kader im Vergleich zu den letzten Wochen. Die Gäste aus Schongau sind mit 14+2 an den Main gereist. Nach der unnötigen Niederlage am Freitag wollten und mussten die Mannen von Headcoach Andreas Kleider eine Reaktion zeigen.
Gut aus der Kabine raus gekommen und stark ins erste Drittel gestartet, ging man nach 12 Minuten durch Sean Fischer im Powerplay mit 1-0 vor 309 Zuschauer in Führung. Die Hausherren blieben dran und erhöhten dreieinhalb Minuten später erneut im Powerplay auf 2-0 durch Marquardt, der ebenfalls wie Fischer beim 1-0 einfach mal abzog und der Puck fand den Weg ins Tor. Das eine zwei Tore (oder gar mehr) Führung im Eishockey nicht unbedingt viel Wert ist, musste man heute erneut feststellen. 92 Sekunden vor der Pause konnte Seelmann auf 2-1 verkürzen. Wie Marquardt und auch Fischer, zog Seelmann von den Mammuts ebenfalls einfach mal ab und der Puck landete im Tor von Roßberg. Die perfekte Antworte auf den Gegentreffer setzte dann Nils Melchior auf toller Vorarbeit von Sean Fischer. In eigener Unterzahl setzte sich Fischer an der Bande durch und legte auf Melchior quer, der dann sehenswerte zum 3-1 einnetzte. So ging es auch in die erste Pause.
Im zweiten Drittel sollten dann nochmal mehr Tore fallen wie im ersten Drittel. Den Anfang mit dem munteren Tore schießen machte Alex Asmus direkt nach Wiederbeginn zum 4-1. Wer hier dachte, dass dies nun ein ausreichendes Polster ist, wurde eines besseren belehrt. Innerhalb von zwei Minuten nach dem vierten Gegentreffer konnten die Gäste aus Schongau durch Schuster und Paré auf 4-3 wieder verkürzen und es zeichnete sich ab, dass dies ein Krimi werden könnte im Icedome.  Aber nach 8 Sekunden zum 4-3 nutzte Joey Sides einen Fehler in der Defensive und erzielte das 5-3. Das 5-4 durch Höfler für die Mammuts fiel in der 29 Minute. Das letzte Tor an diesem Abend für die Mighty Dogs erzielte Pascal Schäfer. Allerdings hat dieses Tor ein Seltenheitswert. Pascal Schäfer holte sich den Puck im eigenen Drittel und macht sich auf den Weg nach vorne. In der neutralen Zone chippte Schäfer den Puck einfach mal halb hoch in Richtung von Wieland, der den Puck mit der Fanghand locker fangen wollte. Allerdings griff er leicht daneben und von der Fanghand kullerte der Puck über die Linie. Nach diesem Gegentreffer verlies Wieland für Blankenburg das Gehäuse.
Im dritten Drittel übernahmen dann die Gäste das Spiel. Zwar hatten die Mighty Dogs immer mal kleine Möglichkeiten auf einen weiteren Treffer, aber den letzten Treffer am Abend erzielte Schwarzfischer knapp acht Minuten vor Ende. Der Spielstand lautete also somit 6-5 und für alle weiß-blauen begann nun das Mitfiebern und hoffen, dass die drei Punkte im Icedome bleiben. Die Mammuts warfen nach und nach alles nach vorne und vor Benny Roßberg brannte es einige male lichterloh. Erneut musste Roßberg heute sein ganzes Können abrufen und sicherte mit einigen Big Saves die drei Punkte. Die Erleichterung nach sechzig Minuten war allen beteiligten förmlich anzumerken. Letztlich kein unverdienter Sieg für die Mighty Dogs, die dadurch weiter an den Top Acht dran bleibt.
Am kommenden Freitag treffen die Mighty Dogs im heimischen Icedome dann auf die Devils aus Ulm um 20 Uhr.
Tickets gibt es bereits unter: https://ervschweinfurt.vereinsticket.de/eisho-mightydogsschweinfurt/3752947/
(ERVS/imd)
  
    
loewenwaldkraiburgWaldkraiburg Löwen
EHC Waldkraiburg verteilt Weihnachtsgeschenke: 2:8 Debakel gegen Amberg

(BYL)  Am vergangenen Freitag, am 2. Tag des Adventskalenders lief der EHC Waldkraiburg gegen die Gäste aus Amberg das erste Mal in diesem Jahr mit ihren neuen Weihnachtstrikots auf. Unglücklicherweise scheint es als säße der Weihnachtsgedanke derzeit zu tief in den Köpfen der Löwen, sodass sie zum neuen Outfit auch gleich noch fleißig Geschenke in Form von Toren und Punkten verteilten.
Ein absoluter Blickfang waren sie tatsächlich, die diesjährigen Spezialtrikots der Waldkraiburger Löwen. Nicht nur das Weihnachtsmotiv welches in sogenannter „Pixel-Art“ die Front des Shirts ziert, auch der Rest, welcher in feinstem Weihnahtspullover-Stil daherkommt. Auch der in diesem Jahr neugewonnene Hollywood-Ruhm des EHC Waldkraiburg wurde auf der zeitweilig neuen Arbeitskleidung der Waldkraiburger Löwen verewigt. So spannend diese neuen Trikots sind, so gut gestaltete sich auch der erste Durchgang dieser Partie. Man sah zwei gleichwertige Löwen-Teams des EHC Waldkraiburg und der Amberg „Wild Lions“. Nach flotten sechseinhalb Minuten gingen die Hausherren gar in Führung. Nachdem es Sekunden vorher bereits stark nach Treffer für den EHC Waldkraiburg roch, packte der wiedergekehrte Christian Neuert auf der rechten Seite einen Gewaltschuss aus und schlägt die Scheibe in des Gegners Netz. Zwei Minuten später jedoch die postwendende Antwort der Amberger und durch Schmitt zum 1:1. Weitere zwei Minuten später schiebt der Amberger Kirchberger die Scheibe mit der Rückhand in den freien Raum vor dem Tor von Lode in den sein Kollege Kübler bereits angerast kam. Keiner der anwesenden Löwen-Verteidiger schaltete schnell genug, sodass Kübler lediglich in die freie linke Torseite einnetzen musste. In der 15. Spielminute war dann erneut der EHC Waldkraiburg am Drücker. Nach Bullygewinn von Popelka, schnappt sich erneut Christian Neuert den Puck, tanzt zwei Gegenspieler mit einer geschickten Bewegung aus und schiebt die Scheibe trocken zum 2:2 ins Gehäuse. Ein Tor sollte es noch geben in diesem unterhaltsamen Spieldrittel. In Überzahl, Florian Maierhofer saß eine von insgesamt nur zwei Strafzeiten für die Löwen ab, war es Ambergs Schwarz der den Pausenstand von 2:3 besiegelte.
Ab dem zweiten Durchgang sah man von außen eine Löwen-Mannschaft, welche wie ausgewechselt schien. Was man ihnen nicht absprechen kann, ist der Kampf und die Bemühung, welche nach wie vor ungebrochen bis zur Schlusssirene vorhanden sind. Dennoch vermochten sie dem Gegner nicht mehr so recht etwas entgegenzusetzen. So ergab es sich, dass 22 Sekunden nach Wiederanpfiff der Puck bereits zum 2:4 (Mennear) im Netz zappelte. Rund vier Minuten später, gab es einen Doppelschlag der Amberger durch Schwarz und Campbell zum 2:5 und 2:6. Daraufhin musste Goalie Christoph Lode, welcher an diesem Freitag einen rabenschwarzen Tag erwischte, zugunsten von Rudi Schmidt seinen Platz zwischen den Pfosten räumen. Der Rest des Spiels wurde nicht mehr viel ansehnlicher. Amberg musste nicht mehr mit voller Konsequenz spielen, die Löwen konnten es nicht. Bis zu 54. Minute hielten die Löwen in Form von Rudi Schmidt ihr Tor nun sauber. Ambergs Schmitt (54. Minute) und Köbele (60. Minute) setzten die 2:7 und 2:8 Schlusspunkte in einer Partie, welche schnell vergessen werden muss und sollte.
Gerade in Zeiten wie diesen, in der es einmal nicht so gut läuft, hofft der Verein und auch die Spieler auf die ungebrochene Unterstützung des Löwen-Anhangs. „Es ist leicht für ein Team zu jubeln, wenn es auf der Siegerstraße ist. Es zeugt jedoch von sehr viel Stärke, wenn man den Herzensverein allein durch die Unterstützung erst wieder auf die Siegerstraße bringt“, sagt Alex Ahrends, Pressesprecher des EHC Waldkraiburg im Anschluss an das Spiel. Dem kann man nur wenig hinzufügen.
(EHCW/aha)
  
   
dingolfingDingolfing Isar Rats
Isar Rats mit erster Niederlage auswärts beim Tabellenführer

(BLL)  Es war das erwartet schwere und unangenehme Spiel beim Tabellenführer im unterfränkischen Haßfurt. Mit Marco Sedlar, Jan Herrmann, Daniel Schickaneder und Bastian Krämmer fehlten dem EVD vier wichtige Stammkräfte.
Gerade mal 28 Sekunden waren gespielt, da klingelte es zum ersten Mal im Tor der Isar Rats. Jan Trübenekr verwandelte auf Zuspiel von Daniel Hora. Ein früher Rückschlag für die Dingolfinger. Doch davon ließen sie sich nicht unterkriegen. Die Gastgeber zogen eine Strafzeit und diese Chance nutzte Alex Janzen in Überzahl, aufgelegt von Daniel Schander und Waldi Detterer, eiskalt zum Ausgleich aus. Aber auch die Gastgeber hatten darauf gleich die Antwort parat. Eine Minute später bringt Tobias Hertwich einen scharfen Pass vor das Tor von Dennis Jedrus. Lukas Kratschmer hält den Schläger rein und fälscht unhaltbar ins Tor ab. Die Isar Rats ließen nicht locker und schafften in der 12. Minute erneut den Ausgleich. Willy Théberge wirft den Puck aufs Tor, der gegnerische Goalie lässt abprallen und am anderen Pfosten steht Dominik Schindlbeck bereit, der nur noch einschieben braucht. Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel mit Chancen auf beiden Seiten geht es beim Stand von 2:2 in die Kabine.
Im zweiten Spielabschnitt zogen die Isar Rats das Tempo an und machten ordentlich Druck auf das gegnerische Tor, doch konnten sie die unzähligen Chancen nicht nutzen. Im Gegenzug kamen die Franken vergleichsweise nur wenige Male vor das Dingolfinger Tor und nutzten ihre Chancen effizient. Zunächst verwandelte Dominik Tobola auf Vorlage von Lukas Kratschmer. Wenige Minuten später lief dann Verteidiger Tomas Pribyl ohne Bedrängnis frei auf das Tor zu und verwandelte mit einem satten Handgelenksschuss zum 4:2. Danach kam es zu einem wilden Handgemenge auf dem Eis und die Hitzigkeit in dieser Partie nahm in der Folge weiter zu.
Auch im Schlussdrittel änderte sich dann nicht mehr viel. Die Isar Rats drängten weiter auf den Anschluss und spielten sich die meiste Zeit im Drittel der Hawks fest, doch konnten auch hier wieder ihre Chancen nicht nutzen. Wenige Minuten vor Schluss setzten die Haßfurter dann den Deckel drauf. Das 5:2 durch Jan Trübenekr, vorbereitet von Michael Stach. Am Ende ist die Niederlage zwar verdient, fiel jedoch letztendlich zu hoch aus.
Am nächsten Wochenende pausieren die Isar Rats – zumindest was das Sportliche angeht. Am Samstag, den 10. Dezember feiert der EVD seine traditionelle Weihnachtsfeier mit Christbaumversteigerung im Wasserburger Saal in Dingolfing. Beginn ist um 18 Uhr. Alle Mitglieder, Fans und Sponsoren sind herzlich eingeladen. Sportlich geht es dann am Freitag, den 16. Dezember weiter mit dem Heimspiel gegen den ESV Waldkirchen. Das Heimspiel wird auch wieder von einem Event begleitet sein: die Ladies Night. Näheres dazu in Kürze.
(EVD/jo)
  
    
pforzheim bisons 2019Pforzheim Bisons
Black Sunday für die Bisons - 2:8 Niederlage

(RLSW)  Der Sonntag war nicht der Abend der Goldstädter und er brachte sicher nicht das erhoffte und womöglich erwartete Ergebnis gegen die Maddogs aus Mannheim.
Der gesperrte Coach Hemmerich wurde durch Tobias Nuffer auf der Bank vertreten und dieser konnte erstmalig in dieser Saison auf mehr als drei Reihen zurückgreifen. Mit Zeke Estrada, Loïc Dury, Cedric Striepeke, Pavel Simak und Keisuke Matsuda standen gleich fünf Akteure neu im Line-Up der Bisons.
Das erste Drittel der Bisons lief ganz ordentlich, auch wenn man nur einen Treffer erzielen konnte und nach 20 Minuten mit 1:2 zurück lag. Das einzige Tor der Bisons erzielte Adrian Kolar auf Zuspiel von Zeke Estrada.
Es folgte ein katastrophales Mitteldrittel, in dem die Maddogs in allen Belangen die Oberhand hatten und die Mönner um Kapitän Brenner nicht viel auszurichten hatten. Mannheim spielte kontrolliert nach vorne und hatte im Abschluss vielleicht auch ein Quäntchen Glück. Nach vierzig Minuten hieß es 6:1 für die verrückten Hunde des EKU Mannheim.
Auch im letzten Abschnitt lief nichts zusammen für die Bisons aus Pforzheim. Mannheim nutzte jede Gelegenheit und zeigte deutlich auf, wer Herr im Haus war. Am Ende wurden die Bisons mit einem 2:8 zurück nach Pforzheim geschickt. Den letzten Treffer der Bisons erzielte Simon Green, erneuter Passgeber war Zeke Estrada, der einen guten Eindruck hinterließ.
Bereits am kommenden Wochenende können die Männer mit den goldenen Helmen es besser machen. Am Sonntag gastiert das Team dann in Zweibrücken.
(CFRP/im)
  
     
    

Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
   
ratingenRatinger Ice Aliens
Ice Aliens bezwingen die Eisadler Dortmund auf eigenem Eis mit 3:1

(RLW)  Am Sonntag taten sich Parallelen zum Spiel in Dortmund auf. Auch an diesem Abend war es eine knappe Partie, beide Teams versuchten von Beginn an das Heft in die Hand zu nehmen, und beide Torhüter hatten viele Gelegenheiten ihr Können zu beweisen. Die erste Sturmreihe der Ice Aliens erlegte die Adler im Alleingang, Kevin Wilson schoss alle drei Tore. Durch die gleichzeitige Niederlage der Neuwieder Bären haben die Ratinger den Vorsprung in der Tabelle wieder auf vier Punkte ausgedehnt.
Ähnlich wie in Dortmund begannen beide Teams druckvoll und störten den Spielaufbau des Gegners früh. Dabei erspielten sich die Ice Aliens eine Vielzahl von Chancen, doch der Puck wollte nicht über die Linie, drei Mal rettete der Pfosten. Die Torschussstatistik von 28:19 über die gesamte Spieldauer zeigt eine leichte Überlegenheit der Gastgeber. In der 16. Minute schlug Kevin Wilson zum ersten Mal zu. Tim Brazda und Maik Klingsporrn bereiteten vor. Der zweite Abschnitt präsentierte sich unverändert, beide Teams gingen engagiert zu Werk. Dabei war die Defensivarbeit auf beiden Seiten effektiv, auch die Special Teams ließen keine Treffer in Unterzahl zu. Dennoch musste Lukas Schaffrath in der 29. Minute hinter sich greifen, nachdem Potthoff den Ausgleich für Dortmund erzielt hatte. Die Gäste rochen nun Morgenluft und drängten auf einen weiteren Treffer. Doch nur zwei Minuten später schlug Kevin Wilson zum zweiten Mal zu. Wieder waren es Tim Brazda und Maik Klingsporn, die vorgelegt hatten. Dieses Zwischenergebnis hatte bis in die letzte Minute Bestand. Thau, der Trainer der Dortmunder hatte den Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen und die drückten nun auf das Ratinger Tor. In der letzten Sekunde nahm Kevin Wilson den Puck auf und schob ihn in das leere Tor der Eisadler. Und natürlich hatten Tim Brazda und Maik Klingsporn wieder für ihn aufgelegt.
Mit dem Sieg war Trainer Frank Gentges zufrieden, trauerte aber ein wenig den vergebenen Chancen nach: “Wir haben aus reichlich guten Torchancen viel zu wenig Tore gemacht. Wenn dem so ist, muss man defensiv alles wegverteidigen und das haben wir gemacht, auch wenn es zum Ende des Spiels nochmal eng wurde. Es war auch deutlich zu merken, dass wir durch die Ausfälle der Verteidiger Schumacher, Pricken und Scharfenort in der Verteidigung viel zu dünn besetzt waren."
(RIA/pia)
  
     
    

Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
tornadonieskyTornado Niesky
Knappe Niederlage gegen FASS - Auftritt auf dem Weihnachtsmarkt und bemerkenswerte Jubiläen

(RLO)  Am 03. Dezember 2022 fand das 12. Spiel der Hauptrunde in der Regionalliga Ost für die Tornados statt. Gegner waren die Akademiker von FASS Berlin und damit eine der Top-Mannschaften in der Liga. Auf Nieskyer Seite gab es leider einige krankheitsbedingte absagen, sodass Trainer Theo Schwabe nur auf 15 Feldspieler zurückgreifen konnte. Im Tor stand Daniel Koether, der eine sehr gute Partie ablieferte.
Die Spielvorbereitung lief diesmal etwas anders ab. Grund dafür war der Nieskyer Weihnachtsmarkt. Die Mannschaft der Tornados, sowie einige Spieler der U9 und U11 präsentierten dem begeisterten Publikum auf der Bühne vor dem Museum einige Weihnachtslieder. Johanna Krujatz führte dabei Regie und dirigierte die 20-minütige Show mit Bravour. Es war ein sehr gelungener Auftritt. Im Anschluss ging es zu Fuß hoch ins Eisstadion, um den Fokus aufs Meisterschaftsspiel in der Regionalliga Ost zu legen.
Die Zielstellung vor der Partie war klar. Man wollte den knapp 370 Zuschauern und sich selbst beweisen, dass man die „Großen“ in der Liga nicht nur ärgern kann. Vor dem Spiel wurden noch zwei Ehrungen durchgeführt.
Markus Fabian bestritt sein 100. Spiel für die Tornados und die spielende Legende Sebastian „Greule“ Greulich wurde für sein 500. Spiel ausgezeichnet. Passend dazu lief er nicht mit der gewohnten Rückennummer 5, sondern mit einem Sondertrikot mit der 500 auf dem Rücken auf.
Der erste Abschnitt begann aus Nieskyer Sicht sehr couragiert. Man war eng an den Berlinern dran und störte den Spielaufbau. Die taktische Vorgabe des Trainerteams Theo Schwabe und Robert Bartlick wurde umgesetzt und man zeigte ordentlich Präsenz auf dem Eis. Leider interpretierte das Schiedsrichtergespann um HSR Preiß die Aktionen teilweise als überzogen, sodass Niesky viel in Unterzahl agierte. Ein wenig mehr Fingerspitzengefühl wäre hier wünschenswert gewesen. Aber die Tornados spielten clever und kamen ihrerseits zu gefährlichen Konteraktionen. Allein David Frömter hatte zweimal die Führung auf dem Schläger aber scheiterte am Berliner Keeper Bohn. Berlin agierte ihrerseits teilweise behäbig und kam nicht wie gewohnt zu ihrem Tempospiel. Eine 7-minütige Überzahl nach einem Ellbogencheck von Philip Riedel, der dies aus Sicht der Schiedsrichter zu stark reklamierte und so lange auf der Strafbank Platz nehmen musste, nutzte Berlin dann glücklich zur 0:1 Führung in der 14. Spielminute. Doch Niesky blieb hartnäckig und spielte ansehnliches Eishockey. Man war trotz einer Schussstatistik zugunsten der Gäste das präsentere Team. Leider fiel Sven Becher im ersten Drittel verletzungsbedingt aus, sodass man nur noch mit 5 Verteidigern weiterspielen musste.
Den Schwung aus dem ersten Drittel wollte man folgerichtig dann auch ins Zweite mitnehmen. Doch vielleicht war man aufgrund der guten Leistung ein wenig zu selbstsicher. Die Zuordnung passte nicht und Berlin kam deutlich besser aus der Pause. Das 0:2 in der 25. Spielminute war die Quittung für fehlende Laufbereitschaft und Unordnung im eigenen Drittel. Freunschlag nutzte einen Angriff auf Zuspiel von Fiedler und Czajka. Der Torschütze musste anschließend in die Kühlbox. Niesky agierte in Überzahl ideenlos und kassierte unnötigerweise zwei Gegentreffer in dieser. Jeweils Braun lief alleine auf Daniel Koether zu und verwandelte eiskalt. Die Auszeit war die logische Konsequenz, nachdem man sich viel vornahm und dann 0:4 zurücklag. Aber Berlin blieb im zweiten Abschnitt die bessere Mannschaft. Eine weitere Überzahl konnte Eddy Lysk in der 32. Spielminute zum 1:4 „Anschluss“ verwerten. Tom Domula und David Frömter lieferten die Assists. Mit diesem Spielstand ging es in die zweite Drittelpause.
Der letzte Abschnitt war dann sehr ausgeglichen. Beide Teams kamen zu Chancen, doch die Torhüter hielten ihren Kasten sauber. Niesky war der Frust anzumerken. Es gelang nicht viel. Berlin verwaltete clever und verpasste es die Führung weiter auszubauen. Doch die Tornados nahmen den Kampf bis zum Schluss an und durch das Herausnehmen von Daniel Koether knapp eine Minute vor Schluss brach der Damm der Fässer fast noch. Es sprangen noch zwei Tore durch Eddy Lysk in der Schlussminute heraus, aber leider lief die Zeit gnadenlos runter. Deshalb verlor man denkbar knapp mit 3:4 (0:1, 1:3, 2:0). Man kann trotzdem davon sprechen, dass es charakterlich das beste Saisonspiel der Mannschaft von Theo Schwabe war. Man spielte bis auf 10 Minuten im zweiten Abschnitt sehr diszipliniert und brachte den Favoriten bis zum Schluss ganz schön ins Schwitzen.
(ELVN/ew)

  
tornadonieskyTornado Niesky
500 Mal für den ELV Niesky auf dem Eis

(RLO)  Ein Nieskyer Ausnahme-Eishockeyathlet wurde am Sonnabend, den 03.12.2022 im Nieskyer Eisstadion vor dem Spiel gegen FASS Berlin ganz besonders feiern. Sebastian Greulich stand zum 500. Mal im Trikot der Tornados für den ELV Niesky auf dem Eis. Zweimal hatte der Verteidiger schon seine sportliche Laufbahn beendet. Doch immer ist er wieder zurückgekehrt, um sein Team in schwierigen Phasen zu unterstützen. Mit seinen Einsätzen und seiner Disziplin ist er stets Vorbild und Lehrmeister für alle jungen Spieler. Mit insgesamt 217 Toren trug er wesentlich zum sportlichen Erfolg des ELV Niesky bei. 1.315x nahm er sich während der letzten 499 Spiele eine Auszeit auf der Strafbank. Seit 2003 ist der Name Sebastian Greulich untrennbar mit dem Eissport in Niesky verbunden. Der Vorstand des ELV bedankte sich bei „Greule“ an diesem Abend in würdiger Form.
(ELVN/ew)
  
    
fassberlinFASS Berlin 1c
Adler gewinnen Duell der Favoriten

(LLB)  Es war das lang erwartete Duell der beiden Spitzenteams. Der amtierende
Landesligameister Fass Berlin „Die Allstars“ traf am gestrigen Samstag auf den
Aufstiegsaspiranten SCC Adler Berlin. Erster gegen Zweiter, Alt gegen Jung, Erfahrung
gegen Talent. Beide Mannschaften waren bis dato ungeschlagen. Das Spiel sollte zu großen
Teilen halten, was es versprach. Den Zuschauern wurde ansehnliches Hockey geboten. 
Die Adler starteten erwartungsgemäß mit schnellem, geradlinigem Hockey, was die Allstars
erstmals in dieser Saison in die ungewohnte Position brachte eher zu verteidigen als
anzugreifen. Doch die Mannschaft, die von Aushilfstrainer Jan Krizan gecoacht wurde, fand
sich schnell in der ungewohnten Rolle zurecht und hielt die stürmenden Adler lange fern vom Tor. Die Schüsse, die aufs Tor kamen, hielt Maximilian Lorenz, der ein starkes Spiel
abliefern sollte. Die Allstars verteidigten kompakt und konterten die hoch aufgerückten Adler des Öfteren aus, sodass auch sie zu Chancen kamen. Doch auf Seiten der Adler stand mit  Niklas Zoschke ein mehr als souverän agierender Torhüter, der ein ums andere Mal
hochwertige Chancen von Fass vereitelte.
Beide Teams schenkten sich im Verlauf des Spiels nichts. Es war ein körperlich intensives,
aber faires Eishockeyspiel und den Zuschauern wurde technisch viel geboten. Tore lagen in
der Luft. Den Bann brach Dean Flemming in der 8. Minute des ersten Drittels. Nach einer
Strafe von Jörn Kugler auf Seiten von Fass nutzte Flemming ein Durcheinander vor dem
Fass Tor und traf für die Adler. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.
Das Zweite Drittel gehörte den Adlern. Zwar kam Fass auch hier zu zahlreichen Chancen,
doch die Adler drängten auf das Zweite Tor. Letztlich waren es die „Special Teams“, die das
Spiel entschieden. Das 2:0 für die Adler, wieder durch Dean Flemming, erfolgte dabei sogar
in Unterzahl. Die Allstars spielten ihr Überzahlspiel unsauber aus und gerieten in einen
Konter, der eiskalt ausgenutzt wurde. Kurze Zeit später erzielte Timofey Morozov das 3:0 für
die Adler. Man merkte, dass die Allstars dem hohen Tempo im ersten Drittel Tribut zollten
und etwas die Spielkontrolle abhanden ging.
Im letzten Drittel mobilisierten die Allstars nochmal ihre Kräfte und drängten auf den
Anschlusstreffer. Thoma, Osterburg, Krautz, Mihajlovic. Alle versuchten ihr Glück, doch
fanden an diesem Abend in Zoschke ihren Meister. Als dann Jörn Kugler abermals in die
Kühlbox musste, nutzte Gregory Rodin sehenswert die Überzahlsituation und schoss
platziert ins linke obere Eck. 4:0. Alles Aufbäumen nutzte nichts mehr. Fass blieb glücklos
vor dem Tor. 
Fazit:
Die Adler gewinnen verdient das Topspiel. Trotz der Niederlage herrschte bei den Allstars
gute Stimmung. Man war nicht unzufrieden mit der gezeigten Leistung und rechnet sich im
Rückspiel (sofern es eines gibt) Chancen auf 3 Punkte aus, auch weil man Hoffnung hat,
dass sich das Lazarett bis dahin etwas gelichtet hat.  
(FASSB/db)
  
       
    

Frauen Eishockey

Nationalmannschaft - Bundesliga - Landesverbände
  
     
EKU MannheimMad Dogs Mannheim
Mannheim gewinnt erstes Auswärtsspiel gegen Berlin

Mit dem 0:2-Sieg bei den Frauen Eisbären Juniors Berlin nehmen die Mad Dogs Frauen erste Revanche für die Heimniederlagen und machen trotz reduzierten Kaders einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Playoff-Teilnahme.
Den Schwung der vielen Autobahnkilometer aufs Eis mitgenommen haben die Mannheimerinnen und dominierten das erste Drittel.
Eine Mannheimer Überzahl im Spiel in der 4. Minute konnte nicht genutzt werden, aber nach gut achteinhalb Minuten legte Brittany Kucera vor. Die Chancenverwertung ließ insgesamt zu wünschen übrig, weil teilweise lieber noch einmal gepasst wurde anstatt selbst zu versuchen, die Scheibe im Tor unterzubringen. Auch ließ man die Berlinerinnen durch kleine Fehler immer wieder ins Spiel kommen.
Mit 0:1 ging es auch in die Pause zum Mitteldrittel, welches einige Parallelen zum ersten aufwies. Nach wie vor zog man Pässe direkten Versuchen aufs Tor vor.
Der Spielstand änderte sich allerdings schneller. Nach nicht einmal einer knappen Minute erhöhte Hanna Amort auf 0:2. Auch die zweite Überzahl konnte nicht genutzt werden.
Das letzte Drittel verlief torlos, der aber nur aus 2 Mittelstürmerinnen, 6 Außenstürmerinnen, 4 Verteidigerinnen und Torhüterin Jessica Ekrt bestehende Kader zeichnete sich durch eine geschlossene Teamleistung, Fokussierung auf das Spiel und den unbedingten Willen auf den Sieg aus. Und so konnte Jessica Ekrt nicht nur einen Shutout, sondern mit ihrem Team, das sich der sportlichen Herausforderung stelle, auch einen Dreier feiern.
(EKUM/ts)
  
 
 
 Montag 5.Dezember 2022 www.icehockeypage.de 
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