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  KURZNACHRICHTEN  

       
 
PENNY DEL
(DEL)  Die Augsburger Panther stehen zum zweiten Mal in Folge als sportlicher Absteiger in die DEL2 fest. Die Panther belegen den letzten Tabellenplatz und können diesen auch nicht mehr am letzten Spieltag am kommenden Freitag verlassen. Nun müssen die Augsburger die Play-Offs in der DEL2 abwarten. Sollten die Kassel Huskies oder die Krefeld Pinguinen die Meisterschaft gewinnen und aufsteigen, so steht der Abstieg der Panther endgültig fest. Sollte ein anderes Zweitliga-team die Meisterschaft holen können die Panther weiterhin in der DEL verbleiben
  
Füchse Duisburg
(OLN)  Zehn Jahre lang trug er das Trikot des EVD, doch in der nächsten Saison wird Stürmer Cornelius Krämer nicht mehr zur Verfügung stehen. Aus beruflichen Gründen will der 28-Jährige kein Oberliga-Eishockey mehr spielen. In der aktuellen Saison konnte er in 53 Partien 13 Tore und 15 Vorlagen erzielen
  
Heilbronner Falken
(OLS)  Kurz vor den Play-Offs haben die Käthchenstädter eine weitere Vertragsverlängerung bekannt gegeben. Nach Trainer Frank Petrozza und Dauerbrenner Corey Mapes hat nun auch Routinier und Mannschaftskapitän Frederik Cabana seine weitere Zusage gegeben. Der 37-jährige Deutsch-Kanadier konnte in der laufenden Spielzeit in 39 Spielen 23 Tore erzielen und weitere 32 Treffer vorbereiten
  
Tilburg Trappers
(OLN)  Die Niederländer haben den Vertrag mit ihrem kanadischen Topscorer Branden Gracel für zwei weitere Jahre verlängert. Der 33-Jährige konnte in bislang 38 Partien für die Trappers 28 Tore erzielen und 35 weitere Treffer vorbereiten
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Trainer Marco Ludwig verabschiedet sich aus Stuttgart. Der 41-Jährige kam während der Saison aus Weißwasser zum Aufsteiger und wird sich nun vorraussichtlich einem anderen Oberligisten anschliessen
  
Türkheim Celtics
(BBZL)  Nach fünf Jahren im Amt hat Trainer Michael Fischer seinen Rücktritt erklärt. Ein Nachfolger wurde bereits gefunden. Ab der kommenden Saison wird Bastian Hitzelberger das Kommando an der Bande übernehmen. Dabei wird er von felix Furtner und Dominik Demontis als Co-Trainer unterstützt
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Die Black Hawks müssen in der nächsten Saison auf den kanadischen Stürmer Liam Blackburn verzichten. Der 27-Jährige wird seine Profilaufbahn beenden. In 36 Partien gelangen ihm 19 Treffer und 33 Assists, womit er zweitbester Scorer im Team war
  
ESC Holzkirchen
Der ESC hat mit seinem Trainerduo Sebastian Fottner und Helmut Nusser für die nächste Bezirksligasaison verlängert
  
Falken Inzell
(BBZL)  Der DEC Inzell Frillensee muss sich auf die Suche nach einem neuen Trainer machen. Thomas Schwabl wird nach der aktuellen Saison aufhören
  
  
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 7.Januar 2023

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 21 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga West und von der U20-Weltmeisterschaft.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
eisbrenberlinEisbären Berlin
Eisbären verlieren in Düsseldorf

(DEL)  Die Eisbären Berlin müssen im ersten Auswärtsspiel des neuen Jahres eine Niederlage hinnehmen. Die Berliner unterlagen am Freitagabend bei der Düsseldorfer EG mit 2:4.
(EHCB/mebb)
  
    
duesseldorferegDüsseldorfer EG
Erster Heimsieg des Jahres: DEG schlägt Berlin 4:2!

(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat den ersten Sieg des Jahres 2023 gefeiert. Gegen die Eisbären Berlin gewann das Team von Roger Hansson mit 4:2. Mann des Abends war Jakub Borzecki, der sein erstes DEL-Tor erzielte.
(DEG/pdeg)
  
    
ehcredbullmuenchenRed Bull München
Elfter Auswärtssieg in Folge: Red Bulls gewinnen packendes Duell in Frankfurt

(DEL)  Red Bull München hat bei den Löwen Frankfurt mit 3:2 (1:1|1:1|1:0) gewonnen und damit seine Auswärtsserie in der PENNY DEL auf elf Siege ausgebaut. In einem hochklassigen Duell vor 6.990 Zuschauern verbuchten Chris DeSousa, Maksymilian Szuber und Ryan McKiernan die Treffer für den Tabellenführer.
Dominik Bokk sorgte mit seinem Tor nach nur 36 Sekunden für einen Frankfurter Traumstart. Der Aufsteiger angetrieben von der Führung, doch Mathias Niederberger verhinderte den zweiten Treffer – unter anderem mit einer Glanzparade gegen Brett Breitkreuz (6.). München erhöhte zunehmend das Tempo, der Druck auf den Kasten der Löwen wurde größer. Unmittelbar vor der ersten Drittelpause zu groß: DeSousa fälschte unhaltbar für Jake Hildebrand zum 1:1 ab (20.).
Beide Teams auch im Mittelabschnitt spielfreudig und mit viel Zug zum Tor. Die Folge waren Möglichkeiten im Minutentakt, doch die Keeper glänzten weiterhin. Ein atemberaubendes Eishockey-Spiel. Die erstmalige Münchner Führung durch Austin Ortega vereitelte Hildebrand (32.), auf der anderen Seite stellte Bokk auf 2:1 für die Löwen (34.). Die Red Bulls meldeten sich erneut kurz vor der Pause zurück – diesmal durch Szuber, der nach einer Traumkombination mit Justin Schütz auf 2:2 stellte (39.).
Im Schlussabschnitt legten die Gäste vor: McKiernan brachte den Spitzenreiter nach nur 14 Sekunden erstmals in Front. München verteidigte den Vorsprung offensiv, die Löwen blieben ohne gefährlichen Abschluss – bis in die Schlussminuten. Mit dem zusätzlichen Feldspieler machte Frankfurt Druck, doch der herausragende Niederberger hielt den 3:2-Auswärtserfolg fest.
Mathias Niederberger:
„Frankfurt war mutig, wir mussten geduldig bleiben. Im richtigen Moment hatten wir das Glück auf unserer Seite. Weil wir im letzten Drittel mehr Energie hatten, war der Sieg verdient.“
(EHCM/rbmm)
  
    
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Am Ende bleibt nur ein Punkt… Bayreuth Tigers vs. Eispiraten Crimmitschau 2:3 (0:1, 1:1, 1:0/0:1) n. V.

(DEL2)  Als Rückkehrer durfte man Olafr Schmidt sowie Partrick Kurz im Lineup begrüßen. Dani Bindels musste erkrankt passen und Raab rückte in den Angriff.
Die besseren und mehr Chancen verzeichneten die Tigers, die jedoch keinen Ertrag erzielten konnten. So war es Gracel nach wenigen Sekunden, der aus kurzer Distanz an Sharipov scheiterte und auch Meier, der kurz darauf vor dem Torsteher der Eispiraten auftauchte, brachte die Scheibe nicht im Tor unter. Auch Kretschmann verpasste eine gute Möglichkeit, bevor Doherty mit dem ersten Schuss, den die Eispiraten abgaben - Schmidt, dem die Sicht versperrt war - aus der Ferne zur Führung für die Gäste schreiben konnte. In der Folge waren es die Gastgeber, die sich ein optisches Übergewicht erspielen konnten aber weder Blomqvist noch Raab oder auch Gracel kamen an Sharipov vorbei, sodass man mit dem knappen Rückstand in die erste Drittelpause gehen musste.
Eine erste Strafe der Partie, welche die Tigers traf – Kretschmann musste sitzen – brachte den nächsten Treffer für die Eispiraten, den der freigespielte D`Aoust aus halbrechter Position erzielen konnte. Nur wenige Augenblicke später hatte man Glück im Lager der Tigers, dass Crimmitschau bei einer Großchance nicht weiter erhöhte. Zur Mitte des Abschnitts kamen die Tigers besser ins
Spiel, was Järveläinen, der bei einem zentimetergenauen Pass von Roach nur noch die Kelle reinhalten musste und damit den Anschluss schrieb. Bis auf einen schnellen Gegenstoß, bei welchen Schietzold alleine vor Schmidt auftauchte, dieser aber stabil blieb, ließ man nur noch wenig zu in der Defensive und erarbeitete sich mehrfach gute Gelegenheiten. Kurz der zu hoch ansetzte, Kretschmann in eigener Unterzahl, der an Shariopov scheiterte oder Meier sowie Järveläinen, die kein Schussglück bei ihren Abschlüssen hatten, hätten gut den Ausgleich erzielen können.
Den besseren Beginn in den Schlussabschnitt verzeichneten die Bayreuther, die nach 42 gespielten Minuten den Ausgleich schreiben konnten. Kretschmann war es, der nach einem Schuss von Dietmann am schnellsten reagierte und den Abpraller mit der Rückhand in die Maschen beförderte. Bei einem anschließenden Überzahlspiel der Tigers hielten sich die Möglichkeiten dagegen in Grenzen. Erst beide Teams wieder komplett, erarbeiteten sich die Tigers wieder gute Möglichkeiten. Bei einem Konter, den Järveläinen, Cornet und Kretschmann fuhren, agierte man zu verspielt und mit dem berühmten Pass zu viel. Ebenso wie Kretschmann, der wie Cornet knapp verpasste hatte auch Gracel kurz vor Ablauf der 60 Minuten kein Glück, als er aus aussichtsreicher Position zu hoch ansetzte. So musste die Entscheidung in der Overtime fallen, in der – nachdem Blomqvist die erste Möglichkeit hatte- D`Aoust, alleine auf Schmidt zufahrend, mit seinem Treffer den Schlusspunkt setzte.
(BT/av)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
3:2! Eispiraten bezwingen Bayreuth in der Overtime - Westsachsen holen ersten Sieg im Kalenderjahr 2023

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihren ersten Sieg im Jahr 2023 eingefahren! Bei den Bayreuth Tigers gewannen die Westsachsen am heutigen Freitagabend mit 3:2 in der Verlängerung. Für die Pleißestädter trafen Taylor Doherty und Alexis D’Aoust (2), der in der Verlängerung auch den Gamewinner erzielte. Am Sonntag treffen die Westsachsen im Sahnpark auf die Wölfe Freiburg (08.01.2023 – 17:00 Uhr).
Marian Bazany stand fast das gleiche Personal zur Verfügung, wie schon am Dienstag in Weißwasser. Weißgerber, Tuchel, Kánya, Feser und Mannschaftskapitän Pohl fehlten weiterhin. Lediglich Alexis D’Aoust rutschte für Jasper Lindsten in den Kader der Eispiraten, die zu Beginn des Spiels erst einmal in der Defensive gefordert waren. Der erste Treffer fiel aber schließlich doch zugunsten der Crimmitschauer. Taylor Doherty zog von der blauen Linie einfach mal ab – sein Schuss landete schließlich im Netz des Bayreuther Gehäuses (3.). Zwar blieben die Mannen von Tigers-Coach Rich Chernomaz auch nach dem frühen Führungstreffer der Eispiraten weiter die spielbestimmende Mannschaft, doch keiner der 17 Abschlüsse landete im Tor von Ilya Sharipov, der erneut eine starke Leistung abrief.
In numerischer Überzahl konnten die Gäste aus Westsachsen ihre Führung dann sogar ausbauen. Eine Vorlage von Henri Kanninen nahm der Kanadier Alexis D’Aoust, der für Jasper Lindsten heute wieder ins Team rutschte, direkt und bugsierte die Hartgummischeibe in den Winkel des Bayreuther Tores – 2:0 (26.). Die Schützlinge von Marian Bazany waren nun besser im Spiel, mussten nur wenige Augenblicke später aber dennoch den ersten Gegentreffer hinnehmen. Mathieu Lemay verpasste es gerade auf 3:0 zu stellen, Ville Järveläinen nutzte seine Chance im direkten Gegenzug und traf so zum 1:2-Anschluss (30.).
Die Crimmitschauer gingen so also mit einem knappen Vorsprung ins Schlussdrittel und bekamen in diesem eine ganz kalte Dusche. Nicht einmal zwei Minuten nach dem Wiederbeginn konnte Christian Kretschmann, der Ilya Sharipov vor dem Tor aussteigen ließ, zum 2:2 einschießen und egalisierte so den Spielstand (42.). Und schließlich war es wieder das Team von Rich Chernomaz, welches etwas mehr vom Spiel hatte und Ilya Sharipov immer wieder prüfte. Der Deutsch-Russe aber stemmte sich gegen das anlaufende Schlusslicht der DEL2 und sorgte mit einigen Paraden dafür, dass es für seine Farben zum zweiten Mal in dieser Woche in die Overtime ging.
Doch dieses Mal sollten die Eispiraten das bessere Ende haben! So waren gerade einmal 31 Sekunden gespielt, bis Alexis D’Aoust etwas unverhofft zu seiner Breakaway-Möglichkeit kam, vor Olafr Schmidt dann ganz cool blieb und technisch stark zum 3:2 vollendete (61.)! Die Westsachsen sicherten sich so den wichtigen Zusatzpunkt in diesem fränkisch-sächsischen Aufeinandertreffen und müssen schon am Sonntag im heimischen Sahnpark gegen die Wölfe aus Freiburg ran.
(EC/af)
  
    
dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Keine Punkte in Landshut

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen sind auch im zweiten Spiel des neuen Jahres leer ausgegangen. Beim EV Landshut musste sich die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann am Freitagabend mit 1:2 geschlagen geben. Jussi Petersen erzielte den einzigen Treffer für die Dresdner.
Die Eislöwen begannen die Partie ohne Timo Walther, der nach einer Verletzung im Training in Dresden blieb. Nach nur 45 Sekunden gab es direkt die kalte Dusche. Lukas Mühlbauer fälschte einen Fernschuss von Alexander Dersch zur Führung für die Gastgeber ab. Kurz darauf hatten die Eislöwen die Chance in Überzahl auszugleichen, konnten ihre Chancen aber nicht nutzen. Besser machte es der EVL. Als Yannick Drews auf der Strafbank saß setzte Tyson McLellan zum Solo an und erzielte das 2:0 für Landshut. Von diesem frühen Doppelschlag mussten sich die Eislöwen erst einmal erholen.
Im zweiten Drittel erhöhten die Dresdner den Druck, erspielten sich eine Vielzahl an Torchancen. 14:8 lautete das Schussverhältnis im zweiten Spielabschnitt, genutzt haben die Dresdner aber nur eine dieser Chancen. Kurz vor Drittelende erarbeitete David Rundqvist den Puck hinter dem Landshuter Tor, Philipp Kuhnekath unterstützte und spielte vor das Tor von Sebastian Vogl. Der Landshuter Keeper war aber machtlos, als Jussi Petersen zum verdienten Anschlusstreffer einnetzen konnte.
Der Treffer gab den Dresdnern Aufwind für das 3. Drittel. Das Team von Trainer Andreas Brockmann lieferte ein Offensivfeuerwerk, aber der Ausgleich sollte nicht mehr fallen. Pech hatten die Dresdner in der letzten Minute bei Sechs gegen Vier, als Johan Porsberger den Puck an den Innenpfosten setzte. Trotz 15:2 Torschüssen im Schlussabschnitt gelang kein Treffer mehr.
Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Das erste Drittel war nicht unser bestes, aber auch nicht extrem schlecht. Das erste Tor direkt nach einem Bully darf nicht fallen. Auch das zweite Tor in Unterzahl. Da stehen wir wie Pylonen und hindern sie nicht. Das zweite und dritte Drittel war gut, da gibt es nicht viel auszusetzen. Wir hatten wieder viele Chancen, aber Vogl hat stark gehalten und Landshut gut verteidigt. Das bleibt unser Problem, dass wir zu häufig nur ein oder zwei Tore schießen. Es tut weh so ein Spiel zu verlieren.“
Weiter geht es für die Dresdner Eislöwen am Sonntag um 17:00 Uhr mit dem ausverkauften Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse. Die Abendkasse öffnet 15:30 Uhr für hinterlegte Karten und auch die Arenatüren öffnen 15:30 Uhr.
(ESCD/ka)
  
    
heilbronnerfalkenHeilbronner Falken
Janne Sinkkonen neuer Co-Trainer der Falken

(DEL2)  Nach der Beförderung von Martin Jiranek zum Cheftrainer, haben die Heilbronner Falken die vakante Co-Trainerposition mit Janne Sinkkonen neu besetzt.
Abgesehen von zwei Spielzeiten in Frankreich und Norwegen, verbrachte der Finne seine komplette Spielerkarriere in der ersten und zweiten Liga seines Heimatlandes. Nach seinem Karriereende 2008 arbeitete der 44-jährige Sinkkonen zunächst als Co-Trainer und dann von 2009-2019 als Cheftrainer in der finnischen zweiten Liga, wo er unter anderem den Ex-Falken und jetzigen Bayreuther Ville Järveläinen coachte. Unterbrochen wurde sein Engagement nur von einer Saison als Headcoach des EHC Lustenau in der Inter-National-League und jeweils einer Spielzeit als Headcoach der U20-Mannschaft von HPK Hämeenlinnan sowie der U20 des ungarischen Clubs Ujpesti-Vasas.
In den letzten beiden Spielzeiten arbeitete er als Cheftrainer des finnischen Erstligisten HPK Hämeenlinnan und im letzten Jahr als Co-Trainer der U20 Nationalmannschaft Finnlands. In dieser Saison betreute er im November als Co-Trainer die finnische U20-Auswahl beim 5-Nationen-Turnier.
Janne Sinkkonen wird bereits am heutigen Freitag im Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine neben Martin Jiranek hinter der Bande stehen.
Co-Trainer Janne Sinkkonen: „Ich freue mich auf die bevorstehenden Aufgaben mit dem Team rund um die Heilbronner Falken. Wir haben eine große Aufgabe in den verbleibenden Spielen zu bewältigen und ich werde versuchen meine ganze Erfahrung in den Dienst der Mannschaft zu stellen.“
(HF/pw)
  
    
kasselhuskiesKassel Huskies
Huskies gewinnen spannendes Hessenderby im Penaltyschießen

(DEL2)  In einem sehr engen und umkämpften Hessenderby vor 4450 Zuschauer im Bad Nauheimer Colonel-Knight-Stadion, sicherten sich die Kassel Huskies mit einem 2:1 nach Penaltyschießen den Zusatzpunkt. Auf Seiten der Nordhessen kehrten unter anderem Darren Mieszkowski und Tom Geischeimer nach Verletzungspausen, sowie Stephan Tramm nach Sperre zurück in den Kader – Jake Kielly startete im Tor.
Den ersten Abschluss in einer von Beginn an sehr stimmungsvollen Atmosphäre hatte der zuletzt formstarke Husky Lois Spitzner. Zunächst hatten die Gäste aus Nordhessen etwas Übergewicht, Joel Lowry prüfte ECN-Goalie Felix Bick und nach einem Distanzschuss Stephan Tramms, konnte die Nauheimer Defensive gerade noch rechtzeitig vor dem einschussbereiten Mieszkowski entschärfen. Nachdem anfänglichen Kasseler Chancenplus entwickelte sich ein kampfbetontes und spannendes Spiel. Nach 15 Minuten gab es die erste Strafzeit der Partie, es traf die Huskies, welche diese jedoch schadlos überstanden. In den Schlussminuten des ersten Drittels hatten dann auch die Schlittenhunde ihre erste Powerplay-Gelegenheit. Es ging jedoch mit einem leistungsgerechten 0:0 ging es die erste Pause.
Das zweite Drittel begann mit gefährlich konternden Roten Teufeln. In der 24. Minute fiel dann das erste Tor des Abends. Michael Bartuli brachte die Gastgeber mit einem satten Schuss unter die Latte in Führung. Die Mannen von Bo Subr versuchten daraufhin, schnell zurückzukommen. Einen Versuch Weidners lenkte Bick noch um den Außenpfosten, ehe auch Detsch mit seinem Abschluss scheiterte. Als die Huskies in Überzahl agierten, fiel dann der verdiente und fällige erste Kasseler Treffer. Nach Vorlage von Mieszkowski traf Steven Seigo, ebenfalls sehr platziert, in die obere linke Ecke zum Ausgleich (28.). Die Blau-Weißen machten nun ordentlich Druck, spielten sich in ihrem nächsten Powerplay mehrfach vor das Gehäuse der Teufel. Die erspielten Möglichkeiten mündeten jedoch nicht im Führungstreffer für die Gäste. Auf und Ab.
Im Schlussdrittel starteten beide Teams zunächst wieder etwas strukturierter. Geprägt war die Partie weiterhin vor alle durch viele Zweikämpfe und vor allem eines: Viel Spannung. Bad Nauheimer Kurpark. Lowry mit guter Chance, Bick parierte. Auf der Gegenseite ist auch Jake Kielly im ECK-Tor zur Stelle. Huskies weiterhin mit Chancenplus. Sykora verpasste den Führungstreffer kurz vor Schluss haarscharf. Es ging in die Overtime
In dieser hatte Darren Mieszkowski die Entscheidung auf dem Schläger, Felix Bick verhinderte diese jedoch mit einem starkem Save. Den Zuschauern wurden aufregende Minuten mit unglaublichem Kampf beider Teams geboten. Das Penaltyschießen musste die Entscheidung bringen.
In diesem parierte Jake Kielly alle drei Nauheimer Penaltys von Hickmott, Coffmann und Wörle. Für die Huskies scheiterte zunächst Jamie Arniel, doch Alec Ahrloth blieb eiskalt und sicherte den Huskies den Zusatzpunkt.
Mit dem Auswärtssieg nach Penaltyschießen setzten die Kassel Huskies auch im Hessenderby ihre Siegesserie fort und stehen nach 10 Siegen in Folge weiterhin ganz oben in der Tabelle. Am Sonntag empfangen die Schlittenhunde ab 18:30 Uhr die Bayreuth Tigers in der Eissporthalle Kassel.
(ECK/lt)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
Joker gewinnen in der Overtime - Über Tausend mitgereiste ESVK Fans bejubeln 3:2 Sieg nach Verlängerung in Regensburg

(DEL2)  Für den ESV Kaufbeuren stand am heutigen Dreikönigstag das Auswärtsspiel bei den Eisbären Regensburg vom 34. DEL2 Spieltag auf dem Programm. Dabei wurden die Mannschaft von gut und gerne 1.000 stimmungsvollen Joker-Fans in die Oberpfalz begleitet.
ESVK Trainer Marko Raita musste dabei verletzungsbedingt weiter auf Fabian Koziol und Yannik Burghart verzichten. Die beiden WM-Fahrer Leon van der Linde und Philipp Bidoul fehlten dazu leicht angeschlagen und stehen eventuell am Sonntag zum Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim wieder im Kader. Nico Appendino war dazu erneut für Red Bull München in der DEL im Einsatz. Im Tor der Joker stand Daniel Fießinger.
In den ersten Minuten tasteten sich beide Mannschaften erst einmal gegenseitig ab und Torchancen waren dadurch Mangelware. Die Joker hatten in der fünften Minute den ersten wirklich gefährlichen Torabschluss zu verzeichnen. Max Hops prüfte Devin Williams mit einem Drehschuss, welchen der Eisbären Torhüter Dank einer starken Parade mit dem rechten Beinschoner gerade noch so parieren konnte. Die Regensburger hatten kurze darauf mit einen Schuss aus dem Slot heraus das Tor von Daniel Fießinger nur knapp verfehlt und damit auch ein erstes Zeichen in der Offensive gesetzt. Auf Seiten der Allgäuer hatte Sebastian Gorcik in der achten Minute noch eine gute Aktion, er scheiterte aus spitzem Winkel aber am Torhüter der Regensburger. Nach einem schnellen Spielzug aus der eigenen Zone heraus hatte Patrick Demetz eine gute Schusschance für die Eisbären, welche Daniel Fießinger aber entschärfen konnte. In der Folge waren die Joker dann etwas dominater und hatten durch Tyler Spurgeon in der 15. Minute eine Doppelchance, welche leider nicht zum Erfolg führte. Ein erstes Powerplay für den ESVK nach 17 Minuten konnten die Joker dann aber in den Führungstreffer ummünzen. Nach einem Bullygewinn von Tyler Spurgeon kam die Scheibe an der blauen Linie über Jacob Lagacé zu John Lammers. Dieser bediente dann in bekannter Manier den mittlerweile vor dem Tor lauernden Kapitän der Joker, welcher gekonnt zum 0:1 einschieben konnte. Gut eine Minute vor der Pause musste dann mit Johannes Krauß auch erstmalig ein Joker auf die Strafbank und da der ESVK bis zur Pausensirene gut verteidigte, nahmen die Regensburger noch 28 Sekunden Powerplay mit in das zweite Drittel.
Im zweiten Drittel waren die Joker dann eigentlich fast die ganzen 20 Minuten die bessere und auch aktivere Mannschaft. Bereits in der 23. Spielminute konnte Max Hops mit seinen ersten Saisontreffer den Spielstand auf 0:2 stellen. Der junge Stürmer traf nach einer Druckphase des ESVK mit einem platzierten Handgelenkschuss in den linken Winkel. Eine Minute später hatten die Regensburger dann ein weiteres Powerplay. Dieses verteidigten die Kaufbeurer zu nächst stark und ließen nichts zu. Kurz vor dem Ablauf der Strafe aber, hatten die Eisbären unter anderem durch Corey Trivino zwei ganz dicke Chancen auf den Anschlusstreffer. Daniel Fießinger konnte aber beide Male stark parieren. Die Oberpfälzer rochen nun Lunte und übten auch nach Ablauf der zwei Minuten Strafe weiter Druck aus und spielten hohes Risiko. Dadurch konnte Florian Thomas mit John Lammers einen zwei auf null Konter fahren. Florian Thomas wurde dabei im letzten Moment noch von einem Regensburger Schläger gestört, so dass die Scheibe über das Tor ging. Die Schiedsrichter überprüften die Situation dann auch noch im Videobeweis, da bei der Abwehraktion von Devin Williams auch das Tor noch aus der Verankerung rutschte. Die Entscheidung auf dem Eis lautete kein Tor und bei dieser blieb es dann auch. Ein Überzahlspiel der Joker nach 31 Minuten brachte dann genauso keinen Erfolg wie ein fünf Minütiges Powerplay für den ESVK in der 35. Minute. Die Strafe wurde gegen Patrick Demetz ausgesprochen, nach dem er Jere Laaksonen mit einem Check am Kopf getroffen hatte. Das Powerplay der Joker war aber wie angedeutet nicht der Rede wert. Im Gegenteil die beiden dicksten Chancen hatten die Eisbären. Die Kaufbeurer konnten sich zuerst bei Daniel Fießinger bedanken, der einen Konter von Kyle Osterberg überragend mit der Stockhand pariere und kurze Zeit später ein eigenes Mißverständnis mit Jacob Lagacé im Spielaufbau, selbst wieder ausbügeln konnte. So ging es mit einem Spielstand von 0:2 in die zweite Pause.
Nach dem die Joker die ersten zwei, drei Minuten im Schlussabschnitt das Spiel kontrollierten, schafften die Hausherren in der 44. Minute, ein wenig aus dem Nichts den Anschlusstreffer. Die ESVK Verteidigung verlor Petr Heider vor dem eigenen Tor völlig aus den Augen und der Eisbär mit der Nummer 77 fälschte einen Schuss von Xaver Tippmann unhaltbar für Daniel Fießinger zum 1:2 Anschlusstreffer ab. In der Folge spielten dann nur noch die Regensburger. Zwei Minuten nach dem ersten Treffer der Eisbären konnte Nikola Gajovsky ein Break fahren und hatte den Ausgleich auf dem Schläger, Daniel Fießinger hatte aber etwas dagegen und parierte stark. Keine 30 Sekunden später fingen sich die Joker das nächste Break ein. Dieses Mal war Andrew Schembri auf und davon und dieser traf dann auch zum 2:2. Nach dem es eine kurze vier gegen vier Phase gab, hatte Simon Schütz im Zusammenspiel mit Markus Schweiger eine große Chance den ESVK wieder in Führung zu bringen, scheiterte aber am Eisbären Schlussmann. Nach dem dann aber zuerst Tobias Echtler und fünf Sekunden, bevor dieser wieder zurück kommen konnte, sich auch noch Simon Schütz etwas unglücklich eine 2+2 Strafe wegen "Hohen Stockes" einhandelte, hatten die Regensburger viel Zeit im Powerplay. Die Eisbären wollten das Momentum natürlich nutzen und übten viel Druck im Powerplay aus. Die Joker aber verteidigten nicht nur sehr konsequent, sondern auch sehr leidenschaftlich und überstanden diese sechs Minuten in Unterzahl sehr stark. Dazu war auch Daniel Fießinger erneut ein sehr starker Rückhalt. In den letzten sechs Minuten der Partie waren dann eher wieder die Kaufbeurer am Drücker, auch begünstig durch ein eigenes Powerplay in Minute 55. Ein Treffer sollte aber leider nicht mehr gelingen und das Spiel ging in die Overtime.
In dieser konnte John Lammers nach 62 Minuten einen Abpraller, bei einer zwei auf eins Situation mit Jacob Lagacé, zur großen Freude der rund 1.000 mitgereisten Joker Fans zum 2:3 Siegtreffer verwerten.
Tickets für das Heimspiel der Joker am Sonntag gegen den drittplatzierten EC Bad Nauheim sind im Ticket-Online-Shop , in allen bekannten Vorverkaufsstellen und ab 90 Minuten vor Spielbeginn an der Abendkasse erhältlich.
(ESVK/pb)
  
    
Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Heilbronner Falken - Krefeld Pinguine 1-2

(DEL2)  Die Krefeld Pinguine konnten am Freitagabend den Tabellendreizehnten Heilbronn knapp mit 2:1 besiegen. Matthias Bittner zeigte sich erneut als sicherer Rückhalt, während Leon Niederberger mit einem Tor und einem Assist den Grundstein für den KEV-Sieg legte.
Im ersten Drittel war bei den Pinguinen eine Unsicherheit darüber zu spüren, wie viel Kraft sie wegen der kurzen Bank wirklich investieren sollten. Heilbronn erspielte sich folglich in den ersten zehn Minuten mehr Chancen, scheiterte jedoch an einem erneut gut aufgelegten Matthias Bittner und kam zur Mitte des Spielabschnitts zunehmend besser ins Spiel. So gut, dass in der 13. Minute auch der Führungstreffer für die Pinguine folgte.
Leon Niederberger konnte ein Bully in der Offensivzone sauber auf Sandro Mayr gewinnen, der die Scheibe auf Torschütze David Trinkberger herüberlegte und Florian Mnich auf der Stockhandseite überwand. Kurz vor der Pausensirene war es Niederberger selbst, der sich als Torschütze eintragen durfte. In einem sehenswerten Überzahlspiel ließ er sich den Puck von Eduard Lewandowski und Davis Koch auflegen und traf mit einem präzisen Schlenzer in den rechten Winkel.
Für die zweite Periode fand Falken-Trainer Martin Jiranek offenbar die richtigen Worte, denn erneut waren es die Falken, die die Schlagzahl vorgaben. Die Powerplay-Experten der Liga konnten ihre Stärke in der 28. Minute schließlich ausnutzen und ihren Rückstand halbieren. Frédérick Cabana konnte den Schuss Kenney Morrisons durch die Beine Bittners abfälschen. Trotz einiger guter Chancen und besser agierender Pinguine blieb es bis zur Drittelpause bei der knappen Führung für den KEV.
Im letzten Drittel konzentrierten sich die Pinguine gezwungenermaßen mehr auf die Verteidigung. Das Schussverhältnis von elf zu vier attestiert den Hausherren den Willen das Spiel auszugleichen. Dank einer starken Defensivleistung und erneut sehr reifen und ruhigen Leistung Matthias Bittners im Tor, gelang dieser Ausgleichstreffer jedoch nicht mehr und die die Pinguine konnten zweiten Auswärtssieg der Saison gegen die Falken sichern.
Stimmen:
Boris Blank:
Ich habe unsere Jungs vor dem Spiel gewarnt. Heilbronn hat wegen des Trainerwechsels neuen Schwung bekommen. Wir kamen schwer aus dem Bus und haben insbesondere im ersten Drittel zu viele Turnover verursacht Als wir dann in Führung gegangen sind und auch im Powerplay das 2:0 schießen konnten, fiel es uns ein bisschen leichter. Es war ein offensives Spiel mit Chancen auf beiden Seiten und starken Kontern der Falken. Leider haben wir dann erneut keine guten Strafen genommen und Heilbronn hat das als beste Powerplay-Mannschaft der Liga ausgenutzt. Im letzten Drittel habe ich die Mannschaft angewiesen geduldig zu spielen und wir wissen nun, dass wir ein enges Spiel gesehen haben. Die Leistung von Matthias Bittner, aber auch von Sandro Mayr, der aus der Oberliga wieder bei uns zum Einsatz kam, war sehr gut. Besonders Sandro hat für die Kürze der Zeit alles sehr gut umgesetzt. Matthias hat uns mit seinen Saves im Spiel gehalten und wir freuen uns über die drei Punkte.
Matthias Bittner:
Es hat wieder richtig Spaß gemacht heute zu spielen! Im Vergleich zu den letzten Spielen haben wir in der Verteidigung auf jeden Fall einen besseren Job gemacht. Die wirklich hochprozentigen Chancen der Falken konnten wir verhindern. Darauf können wir aufbauen. Dass ich heute von Boris Blank zum besten Spieler gekürt würde, ehrt mich natürlich. Ich freue mich aber mehr darüber, dass wir die drei Punkte mit nach Krefeld zurückbringen.
Leon Niederberger:
Das war ein richtiger Arbeitssieg. Wir haben trotz der Ausfälle in der Mannschaft sehr gut zusammengehalten. Jeder Spieler, vom jüngsten Torwart bis zum ältesten Stürmer, hat alles reingeworfen. Ich denke, wir haben ein gutes Auswärtsspiel gezeigt und verdient gewonnen.
(KEV/mt)
  
    
selberwoelfeSelber Wölfe
Wichtiger Auswärtssieg in der Lausitz - Lausitzer Füchse vs. Selber Wölfe 1:4 (0:1; 1:1; 0:2)

(DEL2)  Angesichts der Tabellensituation galt es für die Selber Wölfe in Weißwasser eine bedeutende Partie im Kampf um die Pre-Playoffs zu bestreiten. Die Wölfe waren über weite Strecken die cleverere Mannschaft und immer einen Schritt schneller als die Gastgeber. Ein Hattrick von McNeill rundete den rundum verdienten Auswärtserfolg ab, für den einmal mehr auch wieder eine starke Defensivleistung ausschlaggebend war.
Mit offenen Visier starteten beide Kontrahenten in diese Partie und kämpften um jeden Zentimeter Eis. Gleich in der ersten Minute hatten Schwamberger auf Selber Seite und Mäkitalo auf Seite der Hausherren eine erste gute Torchance. Im Verlauf des ersten Drittel übernahmen dann aber mehr und mehr die Selber Wölfe die Kontrolle über das Spiel, setzten die Hausherren mächtig unter Druck und ließen nur noch vereinzelte Befreiungsangriffe zu. Nachdem Naumann per Direktabnahme, Deeg mit einem Schuss aus dem Slot und Kruminsch von links außen an Füchse-Keeper Kolppanen zunächst noch scheiterten, durften die Wölfe das erste Mal in Überzahl agieren. Und diese Gelegenheit nutzte Schwamberger per Abfälscher, als McNeill dem Torhüter die Sicht verdeckte, zur inzwischen durchaus überfälligen Selber Führung.
Bis zur 27. Minute verstrich die Zeit im Mittelabschnitt ohne wirklich nennenswerten Aktionen. Dann aber wechselten die Wölfe gefährlich und ließen Füchse-Topscorer Garlent zu viel Platz. Der nutzte diese Unachtsamkeit eiskalt aus und brachte die Scheibe mit einem satten Schuss durch die Schoner von Weidekamp zum Ausgleich im Tor unter. Doch die Wölfe wirkten nach wie vor spritziger. So war es in der 33. Minute McNeill, der von Vantuch bedient die Lausitzer Verteidigung hinter sich ließ und per Rückhandschuss seine Farben wieder in Führung brachte.
Weiterhin agierten die Wölfe auch im Schlussabschnitt cleverer, standen defensiv kompakt und ließen die Gastgeber kaum noch zu gefährlichen Chancen kommen. Stattdessen stand McNeill in der 47. Minute gut im Slot und chipte den Puck über die Schulter von Kolpannen ins kurze Eck zum 1:3. Alle weiteren Versuche der Füchse nochmal ins Spiel zurückzukommen, konnte die Wölfe-Defensive souverän unterbinden. Als die Gastgeber zum Ende den Torhüter noch zugunsten eines sechsten Feldspielers zogen, war es McNeill mit seinem dritten Streich an diesem Abend, der mit dem Treffer in den verwaisten Kasten den Auswärtssieg vollendete und die wichtigen Punkte sicherte.
(SW/mt)
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
Blamage in Grafing: DSC unterliegt gegen Klostersee nach Penaltyschießen

(OLS)  Nur ein Punkt blieb am Ende für den Deggendorfer SC nach dem Gastspiel beim EHC Klostersee. Gegen den Tabellenletzten verlor man letztlich 3:4 nach Penaltyschießen.
Recht lässig war man bereits ins erste Drittel gestartet. Spielerisch und läuferisch zeigte sich die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger zwar überlegen, aber im Drittel des Schlusslichts ließ man den nötigen Zug zum Tor vermissen. Der einzige Treffer viel aus einer eher zufälligen Aktion, als Cheyne Matheson weit über das Tor geschossen hatte, aber dann den Puck noch einmal vor das Gehäuse bringen kann, wo Curtis Leinweber einschussbereit zur Stelle war.
 Im Mittelabschnitt hatte sich der DSC dann endgültig dem langsamen Tempo der Oberbayern angepasst und es lief nur noch wenig in Richtung Grafinger Tor. Folgerichtig dann der Ausgleich zum Ende einer Unterzahl, als man dem Torschützen viel zu viel Raum und Zeit gegeben hatte, um Maß zu nehmen und Torhüter Timo Pielmeier mit einem gezielten Schuss zu überwinden. Die größte Möglichkeit, den DSC in diesem Drittel wieder in Führung zu bringen, vergab Julian Elsberger mit einem Penalty. Sonst zeigte sich der DSC viel zu passiv und konnte kaum zwingende Aktionen für sich verbuchen.
Die Ansprache in der Kabine durch Trainer Ehrenberger hatte die Mannschaft dann offenbar noch im Ohr. Mit etwas mehr Zug zum Tor startete man in den Schlussabschnitt. Schon nach etwas mehr als 2 gespielten Minuten brachte Sascha Maul die Niederbayern aus dem Slot wieder in Front. Von René Röthke wurde von hinter dem Tor mustergültig bedient. Statt jetzt die nötige Sicherheit ins Spiel zu bringen, ist man schon kurze Zeit später viel zu wenig von den Gegenspielern entfernt und lässt die Grafinger munter durch das eigene Verteidigungsdrittel kombinieren. Selbst ein Tabellenletzter verweigert sich solchen Einladungen nicht. Schon 2 Minuten nach der Deggendorfer Führung wieder der Ausgleich. Einen der wenigen schönen Deggendorfer Angriffskombinationen über Thomas Greilinger und Cheyne Matheson, verwertet Curtis Leinweber, der nur noch einschieben muss. Doch auch diesmal lässt man die Gastgeber wieder zurückkommen und kassiert in Unterzahl abermals den Ausgleich.
Nach einer torlosen Verlängerung vergeben im Penaltyschießen Cheyne Matheson und Thomas Greilinger, während beide Garfinger Schützen treffen und damit den Zusatzpunkt für den EHC Klostersee sichern.
Jiri Ehrenberger nach dem Spiel: „Wir waren heute gerade in Unterzahl nicht so gut wie sonst. Wir sind heute hinter unseren Möglichkeiten geblieben. Klostersee hat sich mit seiner Moral den Sieg aber auch verdient.“
(DSC/tt)
  
    
ehcklosterseegrafingEHC Klostersee
EHC Klostersee – Deggendorfer SC 4:3 (0:1, 1:0, 2:2, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen

(OLS)  Sensationelle Vorstellung, hochverdiente zwei Punkte: Der EHC Klostersee lieferte dem Deggendorfer SC am Dreikönigstag in der Wildbräu-Arena einen Fight absolut auf Augenhöhe. Am Ende stand ein nicht nur erkämpftes, sondern auch erspieltes 4:3 nach Penaltyschießen der Grafinger gegen den Tabellendritten auf der Anzeigetafel.
Die Rot-Weißen begannen wie schon in den letzten Heimspielen stark und mit den besseren Einschussmöglichkeiten. Nach einem durchdachten Angriff der Gäste aus Niederbayern und der notwendigen Portion Glück - der Puck sprang von der Bande hinter dem Tor "maßgerecht" zurück - fiel der einzige Treffer des ersten Drittels, in dem die EHCler in der Schlussphase vehement, aber glücklos auf den Ausgleich drückten.
Auch im zweiten Durchgang sprach nicht nur das Torschussverhältnis für die Mannschaft von Dominik Quinlan, sondern auch die Qualität der Einschussmöglichkeiten. Verdienter Lohn der Leistung war der Ausgleich, wobei der sehr stark haltende Marinus Schunda kurz nach dem 1:1 einen Penalty abwehrte. Im letzten Abschnitt zeigte die Truppe um Kapitän Philipp Quinlan, in der fünf Stammkräfte fehlten, Moral und Leidenschaft. Zwei Mal wurde ein Rückstand ausgeglichen und damit bereits ein Zähler eingefahren. Nach torloser Overtime, in der der EHC eine Sekunde vor der Sirene noch eine Riesenchance zur Entscheidung herausspielte, fiel die Entscheidung im Penaltyschießen. Lynnden Pastachak und Phil Quinlan trafen für die Grafinger, während Schunda die Versuche des Kanadiers Thomas Mathason und von Thomas Greilinger parierte.
(EHCK/fb)
  
   
lindau islandersLindau Islanders
Peiting zum Abschluss der heißen Phase um den Jahreswechsel zu Gast in Lindau / Letztes Spiel der Ferienaktion – Kinder und Jugendliche unter 18 haben freien Eintritt

(OLS)  Mit dem nächsten Heimspiel der EV Lindau Islanders endet die heiße Phase um Weihnachten und den Jahreswechsel mit sieben Spielen in 17 Tagen. Am Sonntag (08. Januar / 18:00 Uhr) gastiert zum zweiten Mal in dieser Saison der EC Peiting im Lindauer Eichwald. Das Spiel gegen die Oberbayern ist das dritte und letzte mit der Ferienaktion der Lindauer, in der alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren das Spiel kostenlos verfolgen können. Zum Altersnachweis ist aber der Ausweis mitzubringen und am Eingang vorzuzeigen. Das Spiel gibt es wie gewohnt, auch live und kostenpflichtig auf SpradeTV zu sehen.
Der große Umbruch der Oberbayern im vergangen Sommer ist sehr gut gelungen und mit dem Kanadier Felix Brassard haben sie einen exzellenten Stürmer auf der Kontingentposition, der momentan auf dem vierten Platz der Topscorer in der Oberliga Süd liegt. Mit Platz 6 in der Tabelle und gutem Abstand auf die Mannschaften dahinter, hat man die direkte Playoff-Qualifikation im „Gallischen Dorf“ auch selbst in der Hand.
Im ersten Aufeinandertreffen in der Lindauer Eissportarena Ende Oktober, konnten die Lindauer den ECP zwar mit 8:1 besiegen, aber dieses deutliche Ergebnis, täuschte ein wenig über den eigentlichen Spielverlauf hinweg. Denn den Islanders gelang mit fast jedem Torschabschluss an diesem Abend ein Treffer und den Oberbayern, trotz mehr Schüssen im gesamten Spiel, fast gar nichts. Im zweiten Aufeinandertreffen war dann nämlich das eigentliche Kräfteverhältnisse sichtbar. Nach einem guten ersten Drittel beider Teams ging es mit 1:1 in die erste Pause, ehe die Islanders im zweiten Drittel mit zwei Doppelschlägen vier Tore kassierten und die Oberbayern mit 5:1 in Führung lagen. Die Islanders gaben aber nicht und konnten im letzten Drittel noch zwei Tore erzielen. Das Ergebnis konnten sie aber trotz guter Möglichkeiten nicht mehr ausgleichen.
Genau deshalb wird es auch gegen den ECP wieder darum gehen, aus einer gesicherten Defensive heraus in der Offensive die sich bietenden Möglichkeiten direkt zu nutzen. Die Peitinger selbst wissen nämlich auch ganz genau, wo das gegnerische Tor steht. Dies mussten auch schon die Topklubs aus Garmisch, Deggendorf und auch die Tölzer Löwen zweimal schmerzlich erfahren. Die Lindauer sind daher gewarnt und wollen wieder mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung dagegenhalten.
Die Duelle mit dem EC Peiting waren in den vergangenen Spielzeiten, bis auf wenige Ausnahmen, stets enge Spiele mit knappen Ergebnissen. Ein solches Spiel ist auch für den Sonntagabend wieder zu erwarten, wenn beide Teams nach den vielen Spielen im Playoff-Charakter, nochmal alles aufs Eis bringen wollen.
(EVL/cs)
  
    
saalebullshalle04Saale Bulls Halle
Saison-Aus für Mathieu Tousignant 

(OLN)  Nächste Hiobsbotschaft: Mathieu Tousignant hat sich im hitzigen Duell gegen die Füchse Duisburg einen kompletten Riss des vorderen Kreuzbandes zugezogen. Bitter: Damit ist das Saison-Aus ist für unseren Offensivmann besiegelt. Schon Anfang der kommenden Woche wird Mathieu wahrscheinlich operiert. Gute Besserung und Kopf hoch, lieber Mathieu.
Damit müssen wir auf unseren dritten Kontingentspieler in unseren Reihen verzichten. Die beiden Finnen Tatu Vihavainen und Matias Varttinen kurieren noch ihre Verletzungen aus.
Unsere Sportliche Leitung ist umgehend nach der Diagnose von Mathieu aktiv geworden, die dritte Kontingentstelle zu besetzen.  
(MECH/nsb)
  
    
crocodileshamburgCrocodiles Hamburg
Crocodiles gewinnen erstes Heimspiel des Jahres

(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben am Freitagabend das erste Heimspiel des Jahres mit 7:2 (1:1/3:0/3:1) gegen den Herner EV gewonnen.
Nach der deutlichen Niederlage in Tilburg machten die Hamburger früh klar, dass vor 1.364 Zuschauern im Eisland Farmsen eine Reaktion folgen sollte. In der 8. Minute münzte Adam Domogalla die leichte Überlegenheit der Hausherren in das 1:0 um. Die Herner hatten durch Christopher Seto zwar in der 11. Minute eine Antwort parat, aber die Mannschaft von Trainer Henry Thom ließ sich dadurch nicht verunsichern.
Im zweiten Spielabschnitt brachte Thomas Zuravlev seine Mannschaft wieder in Führung (24.) und bediente wenig später Kapitän Dominik Lascheit, der zum 3:1 einnetzte (28.). Kurz vor der Pause sorgte Niklas Jentsch in Überzahl mit dem 4:1 dafür, dass die Crocodiles mit einer beruhigenden Führung in die Pause gehen konnten (40.).
Im letzten Drittel machten Sebastian Moberg (46.), Philipp Hertel (49.) und Max Schaludek (55.) den Sack zu, bevor Braylon Shmyr mit dem 7:2 noch einmal Ergebniskosmetik betreiben konnte.
„Wir haben heute genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Man hat im Laufe des Spiels gesehen, wie das Selbstvertrauen zurückkam“, sagte Philipp Hertel, der seinen ersten Treffer im Dress der Elbstädter feierte.  
(CH/tb)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
buchloheBuchloe Pirates
Freibeuter starten mit Auswärtssieg ins neue Jahr - ESV Buchloe gewinnt beim EHC Waldkraiburg mit 5:0

(BYL)  Dem ESV Buchloe ist eine erfolgreicher Auftakt ins neue Jahr gelungen. Beim Tabellendreizenten fuhren die Buchloer am Freitagabend einen letztlich souveränen 5:0 (1:0, 2:0, 2:0) Sieg ein, bei dem sich Piraten Schlussmann Johannes Wiedemann somit über den ersten Shutout der Saison freuen durfte. Ebenfalls großen Anteil am Auswärtsdreier hatte der dreifache Torschütze Michal Petrak, der an diesem Abend unter anderem einen neuen Mann neben sich hatte. Denn der 22-jährige US-Amerikaner Demeed Podrezov, der die Gennachstädter ab sofort im Sturm verstärken wird, feierte an diesem Abend sein Debüt im Dress der Freibeuter (weitere Infos dazu folgen noch).
Der Neuzugang sah jedoch in einem eher unspektakulären ersten Drittel einen eher verhalten Start auf beiden Seiten. Beide Kontrahenten legten erst einmal Wert auf eine geordnete Defensive und so war das vermeintliche 1:0 durch Alexander Krafczyk erst einmal einer der ganz wenigen Höhepunkte der Partie (3.). Doch die frühe Führung wurde zurecht aberkannt, da Krafczyks Schläger bei einem abgefälschtem Spindler-Schuss etwas zu hoch war und das Tor wegen „Hohen Stocks“ folglich nicht zählte. Nach knapp zehn Minuten hatte dann Robert Wittmann die nächste nennenswerte Chance, doch aus der Drehung verpasste er ebenso, wie die Waldkraiburger auf der Gegenseite mit ihrer ersten guten Möglichkeit. In einem sehr ausgeglichenen Auftaktdrittel gingen nach 15 Minuten dann aber die Piraten in Front. Michal Petrak bekam im Slot die Scheibe und ließ per Rückhand Kevin Yeingst im Löwen-Tor anschließend keine Abwehrchance (15.).
Mit dem knappen Vorsprung der Pirates ging es auch ins zweite Drittel, das zunächst für die etwa 330 Zuschauer ebenfalls kaum zwingende Abschlüsse bereit hielt. Beide Torhüter waren hier weiterhin jeweils aufmerksam auf ihrem Posten. Nach 29 Minuten klingelte es dafür aber gleich doppelt und zwar im Löwen-Gehäuse. Erst hatte Markus Vaitl einen Konter der Piraten zum 2:0 abgeschlossen, nachdem er von Christian Wittmann bedient einen EHC-Verteidiger sehenswert vernascht hatte. Und nur ganze 19 Sekunden später erhöhen die Rot-Weißen gar auf 3:0. Über Neuzugang Podrezov und Alexander Krafczyk kam die Scheibe zu Michal Petrak, der völlig alleingelassen im Slot mit einem Doppelschlag seinen zweiten Torerfolg erzielte. Obwohl Waldkraiburg daraufhin seine Auszeit nahm, gehörten auch die folgenden Wechsel klar der Freibeutern, die aber den vierten Treffer liegen ließen. Bis zur Pause hatten beide Teams im Powerplay nochmals die Gelegenheit zu treffen, doch es blieb beim 3:0, da die ESV-Defensive bis dato über weite Strecken einen relativ sattelfesten Eindruck gegen aber doch recht zahnlose Löwen machte.
Diese kamen im letzten Durchgang zumindest nochmal etwas verbessert und druckvoller aus der Kabine, doch Johannes Wiedemann sollte an diesem Abend nicht zu überwinden sein. Statt dem Anschlusstreffer machte das dritte Tor von Michal Petrak nach 48 Minuten schließlich alles klar, bei dem Yeingst allerdings nicht all zu gut aussah. Den Schlusspunkt setzte abschließend noch Alexander Krafczyk in Überzahl, als er per Direktabnahme zum 5:0 Endstand satt in den Winkel traf.
(ESVB/chs)
  
    
ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Königsbrunn holt wichtigen Sieg in Geretsried

(BYL)  Mit 6:0 gewinnt der EHC Königsbrunn sehr deutlich seine Auswärtspartie gegen die „River Rats“ des ESC Geretsried. Dank einer sehr disziplinierten, geschlossenen Mannschaftsleistung holen sich die Brunnenstädter wichtige drei Punkte gegen einen starken Gegner und sichern sich damit die Teilnahme an der Aufstiegsrunde.
Die Gastgeber starteten mit 18 Feldspielern und somit drei kompletten Reihen, Königsbrunn war mit 14 angereist. Wieder mit im Aufgebot waren Max Petzold, Max Lukes, Simon Beslic und zum ersten Mal in dieser Saison der reaktivierte Defensivspezialist Philipp Sander. Neben dem noch erkrankten Jeffrey Szwez fehlten die Langzeitverletzten Michael Rudolph, Alexander Strehler, David Farny, Hayden Trupp und Peter Brückner.   
Königsbrunn startete fokussiert in die Partie und ging keine unnötigen Risiken ein, es entwickelte sich eine intensive Partie auf Augenhöhe. Den ersten Treffer markierten aber die Brunnenstädter, in der vierten Spielminute netzte Max Petzold zum 1:0 für den EHC ein und ließ die zahlreich mitgereisten Fans jubeln. Nur vier Minuten später legte Max Lukes das 2:0 nach, so dass es schon nach acht Spielminuten nach einer klaren Angelegenheit aussah. Dabei kamen auch die Gastgeber zu Chancen, die aber spätestens durch den bärenstarken Königsbrunner Goalie Stefan Vajs entschärft wurden. Die Brunnenstädter agierten das ganze Drittel sehr diszipliniert und ließen nur wenige Möglichkeiten der Gastgeber zu, so dass beide Mannschaften nach 20 Spielminuten ein erstes Mal in die Kabinen gingen.
Auch im mittleren Spielabschnitt blieb der EHC konzentriert und stand defensiv gut. In der 24. Spielminute konnte dann Toms Prokopovics auf 3:0 erhöhen, fing sich aber kurz danach eine Strafzeit ein. Diese blieb aber ohne Folgen für Königsbrunn, die Gastgeber drängten auf den Anschlusstreffer. Doch das Tor der Brunnenstädter war wie vernagelt, EHC-Goalie Stefan Vajs entschärfte auch hochkarätige Chancen der River Rats. Königsbrunn war deutlich effektiver, in Überzahl legte Sternheimer kurz vor der Pause nach smartem Anspiel von Tim Bullnheimer per satter Direktabnahme das 4:0 nach und sorgte so für den Drittelendstand.
In den letzten 20 Spielminuten war Geretsried nun in Zugzwang und musste den frühen Anschlusstreffer erzielen. Die River Rats spielten jetzt deutlich aggressiver und zogen dadurch in der 45. Spielminute eine Strafzeit. Königsbrunn zeigte sich weiter eiskalt, Max Lukes legte nach nur 16 Spielsekunden Überzahl mit seinem harten Schuss in den Winkel das 5:0 nach und sorgte für die Vorentscheidung. Die Brunnenstädter spielten mit kühlem Kopf weiter und ohne Strafzeiten die verbleibende Zeit herunter. Zwei Minuten vor Abpfiff durfte sich auch noch Defensivspezialist Lukas Häckelsmiller mit seinem Treffer zum 6:0 in die Torschützenliste eintragen, danach fielen aber keine weiteren Tore mehr. Königsbrunn siegt am Ende verdient gegen den ESC Geretsried.
Dank des Erfolgs ist den Brunnenstädtern der Platz unter den ersten acht Mannschaften nicht mehr zu nehmen, noch stehen drei Partien auf dem Programm, ehe es in die Aufstiegsrunde geht. Für Königsbrunns Goalie Stefan Vajs war es der erste Shutout der Saison, an ihm gab es heute kein Vorbeikommen.
EHC-Coach Bobby Linke war nach dem Sieg hochzufrieden mit der gezeigten Leistung: „Es war heute eine Super Arbeit der gesamten Mannschaft. Auch wenn das Ergebnis so deutlich aussieht, Geretsried hat zwei Drittel richtig gut gespielt und war ebenbürtig. Wir waren aber defensiv absolut stabil, die Verteidiger haben einen mega Job gemacht. Philipp Sander hat gleich in seinem ersten Spiel eine starke Performance abgeliefert. Zudem haben wir in den richtigen Momenten die wichtigen Treffer gemacht und eiskalt zugeschlagen. Es gibt heute eigentlich keinen, den man herausheben müsste, der Sieg war am Ende in meinen Augen klar verdient. An dieser Stelle möchte ich mich bei den Königsbrunner Fans bedanken, die uns vor Ort so lautstark unterstützt haben. Die Mannschaft hat das gespürt, es war wichtig für uns.“
(EHCK/hp)
  
   
schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
Gegnercheck – ESV Buchloe „Pirates“

(BYL)  20. Spieltag in der Eishockey Bayernliga: Nachholspiel im Icedome! Am Sonntag, den 08. Januar treffen die Jungs um Headcoach Andreas Kleider auf den aktuellen Tabellenelften aus Buchloe. Die Piraten haben aktuell vier Zähler weniger auf dem Konto als die Mighty Dogs. Für den ERV ist ein Sieg Pflicht, wenn man noch an der Aufstiegsrunde teilnehmen möchte. Im Hinspiel konnten die Dogs mit einem 2:6 Auswärtserfolg überzeugen – Topscorer auf Seiten des ERV war mit vier Punkten Joey Sides. Der US-Amerikaner liegt aktuell mit 42 Scorerpunkten auf Platz fünf in Bayernliga, nur Kapitän Dylan Hood hat mit 48 Punkten noch mehr Torbeteiligungen und belegt den zweiten Platz. In den letzten vier Spielen konnten die Piraten nur ihre Partie gegen Dorfen (6:1) gewinnen, zuvor verlor der ESV gegen Pegnitz (5:6 n.V.), gegen Kempten (6:4) und in Amberg (5:3).
Die Mighty Dogs konnten die letzten beiden Spiele gegen Pegnitz und Kempten  für sich entscheiden und sind dadurch auch wieder in Schlagdistanz zur Platz acht gekommen. Nicht nur das Heimspiel am Sonntag ist für die Dogs wichtig, auch das am Freitag Abend stattfindende Auswärtsspiel in Erding ist von enormer Wichtigkeit für den begehrten Platz acht. Während die Langzeitverletzten weiterhin ausfallen, wird auch Ostertag am Sonntag nicht im Icedome auflaufen. Gute Chancen stehen da bei Dylan Hood, der bis dahin wieder Fit sein könnte. Ein Risiko geht man aber beim Topscorer nicht ein. Headcoach Andreas Kleider vor Abfahrt zum Spiel nach Erding zu diesem enorm wichtigen Heimspiel:
„Das wir Buchloe schlagen können, haben wir eindrucksvoll in Buchloe gezeigt. Aber der Fokus liegt heute natürlich erst mal beim wohl schwierigsten Auswärtsspiel der restlichen Hauptrunde in Erding. Wenn wir aber gegen Buchloe so ins Spiel gehen wie gegen Kempten oder in Buchloe, sind drei Punkte mehr als möglich! Natürlich auch vorausgesetzt, dass im Spiel am Abend bei den Gladiators nichts unvorhergesehenes passiert.“
Leider müssen die Mighty Dogs zum Thema Gaststätte OVERTIME eine wichtige Information mitteilen. Bis auf weiteres wird es in der Overtime keine warmen Gerichte geben. Seitens der Verantwortlichen folgendes Statement:
„Leider muss dieser Schritt vorerst vollzogen werden. Die Personalsituation wurde leider nicht besser und oftmals sprangen geplante Personen ab oder mussten sich durch die aktuelle Grippewelle abmelden. Dies macht einen geordneten Ablauf in der Gaststätte nicht möglich. Somit fallen vorerst auch die beliebten OVERTIME-SPECIAL aus. Geschlossen ist die Overtime deswegen nicht und der Ausschank von Getränke ist weiterhin möglich und die Verkaufsstellen im Stadion sind bis auf weiteres nicht davon betroffen. Wir freuen uns dennoch, viele Fans während ihres Aufenthaltes bei den Heimspielen der Mighty Dogs in der OVERTIME zu begrüßen!“
(ERVS/imd)
  
     
    

Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
   
neusserevNeusser EV
Regionalliga-Mannschaft erhält Verstärkung auf der Trainerbank

(RLW)  Der NEV startet mit einem Trainer-Tandem in das neue Kalenderjahr. Neben Sebastian Geisler wird zukünftig auch Carsten Ackers die 1. Mannschaft betreuen. Der 45-Jährige ist bereits als Co-Trainer für die U20 des Vereins verantwortlich, nun unterstützt er zusätzlich – und in gleicher Funktion – das First Team.
„Carsten Ackers bringt viel Erfahrung als Spieler mit und hat auch als Trainer in unserem Nachwuchsbereich gute Arbeit geleistet“, begründet der NEV-Vorsitzende Udo Tursas die Entscheidung. Der gebürtige Krefelder durchlief die anerkannt gute Ausbildung im Nachwuchs seiner Heimatstadt und war anschließend zehn Jahre lang für verschiedene Teams in NRW aktiv, hauptsächlich in der 2. Liga Nord, Oberliga und der Regionalliga. 2015 beendete er seine aktive Laufbahn im Trikot des NEV und wechselte anschließend auf die Trainerbank, wo er zunächst die Neusser U15 und seit der vergangenen Saison die Junioren als Co-Trainer betreute.
Mit Optimismus in die zweite Saisonhälfte „Ich bin gespannt auf die neue Herausforderung und denke, dass wir uns auf der Trainerbank gut ergänzen werden“, spielt Ackers auch darauf an, dass er früher selbst überwiegend als Stürmer aktiv war, während Sebastian Geisler auf eine lange Karriere als Verteidiger zurückblickt. Beim ersten Training am Dienstag gab der Asset Manager einer großen deutschen Versicherung seinen Einstand und hatte dabei positive erste Eindrücke: „Die Jungs haben mit gutem Tempo und viel Lust trainiert, das stimmt mich für den weiteren Saisonverlauf optimistisch.“ Auch Headcoach Sebastian Geisler freut sich auf die Zusammenarbeit: „Ich habe bereits in der Vergangenheit gerne mit einem Co-Trainer gearbeitet, weil dies unter anderem während der Spiele vieles einfacher macht. Carsten und ich kennen uns schon länger, ich glaube, dass wir gemeinsam einiges bewegen können.“
Carsten Ackers kommt aus einer bekannten Eishockeyfamilie, denn auch seine Cousins Gerrit, Boris und Michel sind bzw. waren höherklassig aktive Spieler. Die Begeisterung für den schnellsten Mannschaftssport der Welt hat der gestern 45 Jahre jung gewordene Ackers weitergegeben, denn Sohn Moritz spielt in der U17 und U20 des NEV und sorgt so dafür, dass die Eishockeytradition innerhalb der Familie fortgesetzt wird.
(NEV/db)
  
     
    

Nachwuchs

Nationalmannschaften - Nachwuchsmannschaften
  
     
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Tag 9: Kanada verteidigt Titel, die USA belegt 3. Platz

Mit den beiden Finalspielen endete die U20-Weltmeisterschaft in Canada. Kanada gewann das Finale, die USA setzte sich im Spiel um den 3. Platz durch. Neben den MVP`s und den Abschlussplatzierungen gibt es auch schon die Gruppeneinteilungen der nächsten WM.
SPIEL UM DEN 3. PLATZ: USA – Schweden 8:7 (1:0/4:5/2:2) n.V.
Beide spielten eine gute WM und nun sollte zumindest der 3. Platz geholt werden. Beide wollten es gleich wissen und so gab es Chancen auf beiden Seiten. Die erste konnte die USA nutzen, Logan Cooley traf nach 171 Sekunden zum 1:0. Schweden brauchte einige Minuten, um sich zu fangen. Und als sie gerade wieder im Spiel waren, kassierte Fabian Lysell nach einem Check gegen den Kopf und Nackenbereich eine Matchstrafe. Da die SUA fünf Sekunden später eine kleine Strafe kassierte, wurde das Powerplay der USA etwas verkürzt. Dieses und auch weitere Powerplays konnten beide Teams nicht nutzen. Schweden hatte zwar insgesamt die besseren Chancen, die USA nutzten aber eine ihrer Chancen und sie führten deshalb nach 20 Minuten verdient mit 1:0.
Das 2. Drittel begann mit 113 Minuten Powerplay der USA, Schweden hatte noch eine Strafe kassiert. Zwei Sekunden vor Ablauf der Strafe konnten die USA das Powerplay nutzen. Ryan Ufko zog von der blauen Linie ab und der Puck landete im Tor der Schweden. Doch diesmal konnte Schweden schnell antworten. Filip Bystedt konnte mit einem Schuss ins lange Eck zwei Minuten später den Anschlusstreffer erzielen. Wenig später hatte Schweden eine weitere Großchance, die nicht genutzt wurde, die nächste der USA hingegen saß. Chaz Lucius konnte die USA nach 26 Minuten mit 3:1 in Führung schießen. Es ging weiter im Minutentakt, denn eine Minute später war Schweden wieder dran. Oskar Pettersson traf aus dem Bullykreis ins lange Eck und es stand nur noch 3:2. Und zwei Minuten später waren die Schweden erneut erfolgreich. Nach einem Puckgewinn im Drittel der USA kam Leo Carlsson an den Puck und er traf zum 3:3. Nun antworteten die USA, denn in Überzahl hämmerte Cutter Gauthier den Puck ins Tor und nach 31 Minuten führten die USA wieder. Drei Minuten später lagen die USA wieder mit zwei Toren vorne. Chaz Lucius ging durch und er erzielte mit seinem 2. Treffer in diesem Spiel das 5:3. Doch die Schweden gaben nicht auf und sie konnten 68 Sekunden vor der Pause in Überzahl auf 5:4 verkürzen. Milton Oscarson setzte nach und schob den Puck über die Torlinie. 26 Sekunden später stand es 5:5. Nach einem langen Pass versuchte der US-Goalie den Puck wegzuspielen, er spielte den Puck aber genau in die Kelle von Liam Öhgren und so stand es nach 40 Minuten 5:5.
Zum letzten Drittel wechselten die USA den Torhüter, für Trey Augustine kam Kaidan Mbereko. Den Zuschauern wurde weiterhin einiges geboten, denn es fielen vier weitere Tore. Noah Östlund erzielte den ersten davon. Er umrundete in der 44. Minute das Tor der USA und traf dann hoch ins kurze Eck. Die USA antworteten fünf Minuten später mit dem Ausgleich. Rutger McGroarty setzte sich energisch durch und seine Vorlage nutzte Luke Hughes aus. Es ging weiter hin und her und 97 Sekunden vor dem Ende schien die Partie entschieden. Denn in Überzahl stocherte Cutter Gauthier den Puck zum 7:6 für die USA über die Linie. Doch passend zu diesem Spiel fiel noch der Ausgleich. Schweden nahm Torhüter Carl Lindbom vom Eis und sie kamen durch Filip Bystedt 22 Sekunden vor der Schlusssirene zum 7:7.
Die Verlängerung dauerte 126 Sekunden. Nach einem Angriff der USA kam der Puck zu Chaz Lucius, der den Puck mit einem Rückhandschlenzer im Tor unterbrachte.
Die USA holt sich damit den 3. Platz, Schweden beendet die WM auf dem 4. Platz.
FINALE: Tschechien – Kanada 2:3 (0:1/0:1/2:0) n.V.
Erstmals seit 2001 konnte Tschechien das Finale erreichen, Kanada wollte seinen Titel verteidigen. Ein Sieg war beiden zuzutrauen, viel würde auf die Abwehr ankommen.
Und das Finale verlief nicht weniger spannend, wie das kleine Finale zuvor. Kanada hatte leichte Vorteile und konnte im 1. Drittel auch in Überzahl in Führung gehen. Dylan Guenther zog vom Bullykreis ab und es schlug nach 13 Minuten oben im Tor ein. Es gab weitere gute Chancen auf beiden Seiten, es blieb aber im 1. Drittel bei diesem einen Treffer.
Auch im 2. Drittel gab es nur einen Treffer, aber der konnte sich sehen lassen. Shane Wright kam im Drittel der Tschechen an den Puck, setzte sich energisch durch und ließ auch dem Torhüter der Tschechen keine Chance. So stand es nach 25 Minuten 0:2 und mit diesem Ergebnis endete auch das Drittel.
Tschechien gab nicht auf und sie konnten sich für ihren Einsatz belohnen. Jiri Kulich traf nach 53 Minuten mit einem Schuss aus dem Bullykreis und 54 Sekunden später lenkte Jakub Kos einen Pass ab. Von einem kanadischem Spieler prallte der Puck ins Tor und es stand 2:2. Weitere Chancen konnten nicht genutzt werden und so ging auch das Finale in die Verlängerung.
Die 7. Minute brachte hier die Entscheidung. Ein langer Pass von Brandt Clarke landete bei Joshua Roy und dessen Querpass verwandelte Dylan Guenther. Mit seinem 7. Treffer bei dieser WM schoss er Kanada zur Titelverteidigung.
MVP des Turniers:
Tor: Adam Gajan (SVK)
Abwehr: David Jiricek (CZE)
Angriff: Connar Bedard (CAN)
All-Star Media-Team
Tor: Tomas Suchanek (CZE
Abwehr: David Jiricek (CZE), Ludvig Janssen (SWE)
Angriff: Jiri Kulich (CZE), Logan Cooley (USA), Connar Bedard (CAN)
Die Abschlussplatzierungen:
Pl.

Team

1

Kanada

2

Tschechien

3

USA

4

Schweden

5

Finnland

6

Slowakei

7

Schweiz

8

Deutschland

9

Lettland

10

Österreich

Die Gruppen der WM 2024:
Gruppe A: Kanada, Schweden, Finnland, Deutschland, Lettland
Gruppe B: Tschechien, USA, Slowakei, Schweiz, Norwegen (Aufsteiger)
(NIS/ns)
  
 
 
 Samstag 7.Januar 2023 www.icehockeypage.de 
 Thema:
 Bericht:
Diverse Pressemitteilungen
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