Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
   
      
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Der ESC hat sich für die Abstiegsrunde nochmal verstärkt und Stürmer Mikkel Joehnk verpflichtet. Der in Wien geborene US-Amerikaner wechselt aus der Regionalliga Nord vom CE Timmendorfer Strand zu den Eispiraten. In der laufenden Saison gelangen dem 29-Jährigen in 13 Partien für die Beach Devils 8 Tore und 4 Assists
  
Blue Devils Weiden
(OLS)  Stürmer Fabian Voit hat sich im Training eine Gesichtsverletzung zugezogen und wird für längere Zeit den Oberpfälzern nicht zur Verfügung stehen
  
Sande Jadehaie
(RLN)  Volodymyr Aleksyuk wird ab sofort die Hintermannschaft des ECW verstärken. Der 35-jährige ukrainische Verteidiger spielte in der laufenden Saison bislang für Sokil Kyiv und ko9nnte dabei in 32 Partien 2 Tore erzielen und weitere 9 Treffer vorbereiten
  
Deggendorfer SC
(OLS)  Die Niederbayern müssen für etwa vier Wochen auf ihren Mannschaftskapitän Thomas Pielmeier verzichten. Der Stürmer laboriert an einer Unterkörperverletzung
  
Hamburger SV
(RLN)  Der HSV hat den Vertrag mit Trainer Ville-Pekka Savonnen um ein weiteres Jahr verlängert. Der 46-jährige Finne steht seit 2 Jahren an der Bande des Regionalliga-Teams und coachte zuvor das 1b-Team
  
Selber Wölfe
(DEL2)  Stürmer Daniel Schwamberger muss wegen einer Gescihtsverletzung für mehrere Wochen pausieren
  
Eisbären Berlin
(DEL)  Stürmer Ryan Olsen, der derzeit bei den Löwen Frankfurt unter Vertrag steht, wird offenbar zur nächsten Saison zu den Eisbären Berlin wechseln
  
Oberliga Nord
(OLN)  Durch den Derbysieg bei den Hannover Indians haben sich die Hannover Scorpions vorzeitig den Meistertitel in der Oberliga Nord gesichert. Es ist bereits der vierte Meistertitel seit dem DEL-Ausstieg im Jahr 2013
  
EC Peiting
(OLS)  Verteidiger Rob Brown wird den ECP bis zum Saisonende verstärken. Der mittlerweile 41-jährige Deutsch-Kanadier hatte nach seinem Engagement bei den Blue Devils Weiden eigentlich seine aktive Laufbahn bereits letztes Jahr beendet

Moskitos Essen
(OLN)  Die Wohnbau Moskitos müssen bis zum Saisonende auf Verteidiger Tim Junge verzichten. Der 21-Jährige laboriert an einem Kahnbeinbruch
  
Eisbären Regensburg
(DEL2)  Die beiden Stürmer Erik Keresztury und Daniel Pronin fallen beide wegen schweer Oberkörperverletzungen vorraussichtlich bis zum Saisonende aus
  
Beach Devils Timmendorf
(RLN)  Der CET hat auf die Ausfälle und Abgänge in der Defensive reagiert und Verteidiger Norman Martens verpflichtet. Der 36-Jährige, der über reichlich DEL- und Zweitliga-Erfahrung verfügt, spielte in den vergangenen fünf Jahren für die Crocodiles Hamburg, wo er zu den wichtigsten Leistungsträgern der Hintermannschaft gehörte
  
  
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 21.Januar 2023

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 24 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West und aus dem Frauen-Eishockey.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
duesseldorferegDüsseldorfer EG
Derbysieger - DEG schlägt Kölner Haie 3:2!

(DEL)  Ein Freitag-Abend im Januar, die Saison geht langsam in ihre ganz heiße Phase, draußen ist es schön kalt, drinnen pickepacke voll. Dazu eine brisant-pikante Vorgeschichte. Einen viel besseren Rahmen kann es für ein rheinisches Derby nicht geben. Und so lieferten sich die Düsseldorfer EG und die Kölner Haie auch heute wieder ein denkwürdiges Duell, das die DEG nach hartem Kampf mit 3:2 (2:1; 0:0; 1:1) für sich entschied.
(DEG/pdeg)
  
    
ercingolstadtERC Ingolstadt
Marshall fällt mindestens sechs Wochen aus

(DEL)  Die Personalsituation beim ERC Ingolstadt spitzt sich weiter zu. Mit Ben Marshall fällt nun der nächste Profi verletzungsbedingt aus. Aufgrund einer Unterkörperverletzung, die sich der Verteidiger beim 6:0-Heimsieg gegen die Nürnberg Ice Tigers am Mittwoch zugezogen hatte, fehlt der Verteidiger dem Club aus der PENNY DEL (Deutsche Eishockey Liga) für mindestens sechs Wochen.
Marshall, der bereits im Herbst aufgrund einer Oberkörperverletzung für ein Monat ausgefallen war, absolvierte in der laufenden Saison 34 Spiele, in denen ihm 16 Scorerpunkte (3 Tore, 13 Vorlagen) gelangen.
„Solch eine geballte Flut an Verletzungen innerhalb kürzester Zeit habe ich in drei Jahrzehnten im Eishockey selten erlebt“, gesteht ERC-Sportdirektor Tim Regan. „Immerhin sieht es aktuell danach aus, dass bis auf Brian Gibbons alle aktuell verletzten Spieler bis zu den Playoffs wieder einsatzfähig wären. Wir wünschen Ben eine schnelle und gute Genesung.“
Damit fallen bei den Blau-Weißen für das morgige Spitzenspiel beim Tabellenführer EHC Red Bull München (15:15 Uhr/live bei MagentaSport & Servus TV) erneut mindestens sechs Spieler sicher aus.
Über einen möglichen Einsatz von Emil Quaas, Leon Hüttl und Mirko Höfflin wird erst kurzfristig entschieden.
(ERCI/sr)
  
    
ehcredbullmuenchenRed Bull München
Auswärtsserie gerissen: Red Bulls unterliegen in Mannheim

(DEL)  Red Bull München musste sich im Spitzenspiel der PENNY DEL bei den Adler Mannheim mit 1:5 (1:2|0:0|0:3) geschlagen geben. Die Auswärtsserie des Tabellenführers ist damit nach zwölf Siegen gerissen. Austin Ortega erzielte vor 12.532 Zuschauern den einzigen Münchner Treffer.
Hohes Tempo, harte Checks und große Emotionen – das Topspiel hatte alles zu bieten. Mannheim zunächst mit mehr Abschlüssen und dem ersten Powerplay: Tyler Gaudet nutzte die Gelegenheit gleich zum 1:0 (9.). Die Red Bulls antworteten mit enormem Druck, Felix Brückmann parierte unter anderem stark gegen Chris DeSousa (10.) und Ryan McKiernan (12.). Beim Direktschuss von Ortega war der Adler-Schlussmann jedoch chancenlos (14.). Das Duell ohne Ruhepause und nur eine Minute später mit dem nächsten Treffer: Markus Eisenschmid sorgte für die erneute Mannheimer Führung.
Actionreich auch der Mittelabschnitt. Die beiden Spitzenteams drückten weiterhin aufs Tempo und suchten den direkten Weg zum Tor. Mathias Niederberger im Münchner Kasten zeigte gegen Borna Rendulic (31.) und Jordan Szwarz (38.) seine Klasse. Als die Red Bulls kurz vor der zweiten Drittelpause die Adler eingeschnürt hatten, verhinderte Brückmann mehrfach den Ausgleich der Gäste, unter anderem gegen Ben Street (40.).
Die Red Bulls versuchten im Schlussabschnitt noch einmal alles, doch Mannheim verteidigte kompakt – und konnte sich auf sein Powerplay verlassen. Als zwei Münchner auf der Strafbank saßen, setzte Rendulic einen Schlagschuss unhaltbar in den Winkel (51.). Szwarz legte ebenfalls in Überzahl das 4:1 nach (54.), ehe David Wolf 15 Sekunden vor der Schlusssirene per Empty-Net-Treffer den 5:1-Endstand markierte.
Konrad Abeltshauser:
„Wir haben eigentlich ein gutes Auswärtsspiel gemacht und die Chance gehabt, die Partie zu gewinnen. Mit den vielen Strafzeiten haben wir uns das Leben aber schwer gemacht.“
(EHCM/rbmm)
  
    
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Tigers behalten die Punkte in Oberfranken! Bayreuth Tigers vs. Eisbären Regensburg 4:1 (2:0, 2:1, 0:0)

(DEL2)  Erneut durften die Tigers „Rückkehrer“ begrüßen. Branden Gracel lief ebenso auf, wie Brandon Halverson. Neu, und unter der Woche von Passau nach Bayreuth gewechselt, im Lineup und zum ersten Mal auf Bayreuther Eis war Brett Schaefer. Eine Pause erhielt Tobi Meier an diesem Abend.
Einen frühen, sowie einen späten Treffer für die Gastgeber sahen die Zuschauer im Tigerkäfig im ersten Abschnitt. Von Beginn an das spielbestimmende Team, fasst sich nach gut 90 Sekunden Mieszwkoski ein Herz und zimmerte die Scheibe in den linken oberen Torwinkel zur Führung. Zuvor und nachher waren es Stephan, Pokovic und Bindels, die Versuche unternahmen. Der Vorwärtsgang der Tigers brachte es mit sich, dass Regensburg erstmals nach vier Minuten vor Halverson auftauchte aber Trivino, der es mit der Rückhand probierte, keine allzu große Gefahr versprühte. Kretschmann und Grosse probierten es jeweils aus spitzem Winkel, was keinen Erfolg mit sich brachte. Als Halverson die Scheibe spielen wollte und diese beim Gegner landete, machte er dieses ungewollte Abspiel mit einem starken „Save“ gegen Schiller sofort wieder gut. Bei einer Strafe gegen die Tigers – Roach musste sitzen – blieb Halverson stabil, als die Regensburger zwei
gute Möglichkeiten erspielten. Auch sein Gegenüber Williams war bereit, als die Tigers einen Konter fuhren und Cornet vor dem Regensburger Goalie auftauchte. Ein schön vorgetragener Spielzug, als die Scheibe über Schaefer und Mieszkowski bei Grosse landete, war ebenfalls Beute von Williams. Dem bereits angesprochenen späten Treffer ging ein großartige kämpferische Leistung von Järveläinen voraus, der bei einem Regensburger Konter zurück geeilt war, sich die Scheibe erkämpfte und diese sofort wieder nach vorne trug, wo Gracel, in Position gelaufen, schnell abzog und zehn Sekunden vor dem Pausenpfiff auf 2:0 stellen konnte.
Einer unübersichtlichen Situation vor dem Regensburger Tor folgte in der 23. Spielminute der nächste Treffer, den Roach über die Linie drückte und per Videobeweis seine Bestätigung finden musste. Als Schumacher für zwei Minuten auf die Strafbank musste, wie später auch Ewanyk, verteidigten die Tigers ihr Tor souverän und blieben stabil. Ein Fehlpass an der eigenen blauen Linie nutze Regensburg, die sich gut durch setzten dann doch – Schembri hatte von hinter dem Tor Osterberg gefunden, der aus kurzer Distanz traf. Unbeeindruckt machten die Tigers weiter und suchten die Offensive. Halverson machte nach 33 gespielten Minute das Spiel schnell, passt auf Schaefer, der die Scheibe nach vorne trug und quer auf Gnyp passte, der mit einem platzierten Schuss den vierten Treffer setzte und damit den Arbeitstag von Williams, der für Berger das Tor im Anschluss das Tor verließ. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Ewanyk die Möglichkeit eine höhere Führung heraus zu schießen, visierte jedoch in diesem Augenblick nur den Pfosten an.
Im letzten Abschnitt fehlte Regensburg der Drive und auch die Mittel um das Ergebnis gegen gut stehende Tigers noch mal spannend zu gestalten. So waren es oft Schüsse von außen, mit welchen man es probierte. Auch bei mehreren Strafzeiten, auf beiden Seiten, sollte nichts mehr passieren, sodass man am Ende mit einem verdienten Dreier aus Sicht der Tigers ins Wochenende starten konnte.
(BT/av)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
2:3! Eispiraten unterliegen Selb in der Overtime / Westsachsen holen erneut einen Rückstand auf – und einen Zähler

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Heimspiel gegen die Selber Wölfe mit 2:3 in der Verlängerung verloren. Dabei kämpften sich die Westsachsen in ihrem Heimderby erneut nach einem 0:2-Rückstand zurück, zogen in der Overtime letztlich aber den Kürzeren. Am Sonntag treffen die Crimmitschauer ab 17:00 Uhr in der Donau-Arena auf die Eisbären Regensburg und kämpfen um weitere wichtige Zähler.
Vor dem Heimderby gegen die Selber Wölfe musste Marian Bazany kurzfristig Veränderungen im Lineup vornehmen. So rutschte Neuzugang Jannis Kälble, der eigentlich erst am Sonntag in Regensburg sein Debüt feiern sollte, für den erkrankten Tim Lutz in das Aufgebot. Ebenso wieder mit dabei war Maxim Rausch, dessen Einsatzchancen bis gestern noch gering waren. Weiterhin nicht im Kader standen die Verletzten Tamás Kánya, André Schietzold und Valentino Weißgerber sowie Luca Tuchel, die zumindest wieder im Teamtraining stehen. Georgiy Saakyan musste nach seinem gut dreiwöchigen Gastspiel wieder nach Bremerhaven reisen.
Doch auch ohne den Förderlizenzspieler starteten die Eispiraten, die um den Stellenwert dieses Spiels - auch mit Blick auf die Tabellensituation - wussten, verheißungsvoll in dieses Derby. So war es Dominic Walsh, der den aufspringenden Puck nach wenigen Augenblicken aus aussichtsreicher Position nicht im Tor unterbringen konnte. Ein Fauxpas von Nick Walters schaffte nach gut sechs Minuten schließlich aber die erste brenzlige Situation für die Eispiraten. Nick Miglio legte für Jan Hammerbauer auf – dieser tunnelte Ilya Sharipov und erzielte so das 0:1 (6.). In der Folge entwickelte sich eine umkämpfte, allerdings nicht unbedingt attraktive Partie. Die Westsachsen waren zwar bemüht das Spiel zu machen, schafften es jedoch zu selten, das Abwehrbollwerk der Selber Wölfe zu knacken. In numerischer Überzahl gelang es den Franken, in Person von Ex-Eispirat Lukas Vantuch, in der 19. Minute sogar auf 0:2 zu stellen.
Marian Bazany reagierte auf diesen Rückstand, stellte die Reihen um und gab seinen Schützlingen scheinbar einen ordentlichen Motivationsschub mit. So kamen die Crimmitschauer druckvoll aus den Katakomben und nahmen das Gehäuse von Gäste-Goalie Michel Weidekamp ordentlich unter Beschuss. Vier Minuten nach dem Wiederbeginn fiel schließlich der Anschlusstreffer. Einen Blueliner von Mario Scalzo fälschte Alexis D’Aoust im Slot unhaltbar ab und erzielte so das 1:2 (24.). Die Eispiraten nahmen den Schwung gleich mit und erspielten sich weitere gute Möglichkeiten, die allerdings ohne Ertrag blieben. Doch auch die Selber kamen, gerade in mehreren Überzahlsituationen, zu guten Chancen, welche entweder Ilya Sharipov oder aber seine Vorderleute entschärfen konnten.
Auch im Schlussabschnitt nahmen die Pleißestädter das Zepter schnell in die Hand und rannten immer wieder an. Dabei konnten sich die Selber Wölfe kaum noch befreien und nur selten gefährliche Nadelstiche setzen. Die Eispiraten belohnten sich schließlich für den enormen Aufwand und kamen, wie schon am Dienstag gegen Dresden, zum Ausgleichstreffer und zurück in die Partie! Im Powerplay bewies Mathieu Lemay sein feines Auge und bediente Henri Kanninen. Der Goldhelm schloss ab und traf, wenn auch etwas glücklich und unter gütiger Mithilfe von Michel Weidekamp, zum 2:2 (44.). Die Crimmitschauer hatten folglich das Momentum auf ihrer Seite, schafften es aber einmal mehr nicht, daraus auch Kapital zu schlagen. Mehrere gute Chancen blieben ungenutzt.
Es ging also das zweite Mal in dieser Woche im Sahnpark in die Overtime. Hier hatten zunächst Mathieu Lemay und Taylor Doherty die Riesen-Möglichkeit, den Zusatzpunkt klar zu machen. Nur wenige Augenblicke später kam es für die Eispiraten dann aber ganz bitter. Peter Trska konnte nach seiner Finte nicht mehr entschlossen verteidigt werden und ließ seine große Möglichkeit vor dem Tor von Ilya Sharipov nicht verstreichen. Der Verteidiger der Wölfe schloss zum 2:3 ab und versetzte lediglich die mitgereisten Selber Fans in Ekstase, während die rot-weißen Anhänger vor Enttäuschung verstummten. Denn auch diese wussten, worum es ging und was heute im Sahnpark möglich gewesen wäre.
(EC/af)
  
    
dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Niederlage in Ravensburg

(DEL2)  Nach vier Siegen in Folge mussten die Dresdner Eislöwen am Freitagabend eine Niederlage verdauen. Bei den Ravensburg Towerstars unterlag die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann mit 1:4.
Beide Mannschaften schenkten sich von Beginn an Nichts, ohne zunächst die große Torgefahr auszustrahlen. Die ersten Achtungszeichen setzten die Eislöwen durch Vladislav Filin. In der vierten Minute versuchte es der Dresdner nach Scheibengewinn in der Offensivzone und fünf Minuten später mit einem Alleingang. Erst steht Ravensburgs Keeper Jonas Langmann im Weg. Beim zweiten Versuch ist es der Pfosten. Kurz darauf dürfen die Dresdner doch noch jubeln. Mike Schmitz beförderte den Puck von der blauen Linie in Richtung Tor, wo Langmann von Nicklas Postel die Sicht genommen wurde. Die Scheibe schlug im Netz ein (10.). Der Treffer der Eislöwen wirkte wie der Weckruf für die Gastgeber. In der 14. Minute scheiterte Hadraschek an Janick Schwendener. Machtlos war der Dresdner Schlussmann in der 18. Minute. Ein Schuss wurde direkt vor Schwendener abgefälscht und flog im hohen Bogen über den Torhüter. Dort stocherte Vincent Hessler den Puck über die Linie.
Im zweiten Drittel konnten die Towerstars die ersten Chancen verbuchen. Sam Herr versuchte es durch die Beine von Schwendener, der aber stark reagierte (21.). In der 26. Minute muss Robbie Czarnik auf die Strafbank und gab den Dresdnern damit ihr erstes Überzahlspiel. Johan Porsberger und Max Kolb kamen zu Chancen, die Langmann aber mit Glanzparaden vereiteln konnte. Kurz vor Drittelende kamen die Eislöwen zu einer weiteren Chance. Kolb verzögerte beim Abschluss und suchte dann die Kelle von Philipp Kuhnekath, der den Puck nicht im Tor unterbringen konnte.
Im Schlussabschnitt musste Tomas Andres früh auf die Strafbank, was die Towerstars durch den Treffer von Fabian Dietz zur Führung nutzten (43.). Kurz darauf war Vladislav Filin erneut allein durch, konnte Langmann aber wieder nicht überwinden. Die Dresdner mussten dann eine Drei gegen Vier Unterzahl überstehen und gerade in dem Moment, als es Vier gegen Fünf weiterging das 1:3 hinnehmen. Sam Herr konnte treffen (47.) und Vincent Hessler machte 42 Sekunden später mit dem 1:4 den Deckel drauf.
Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, gerade die ersten zwölf Minuten. Dann holen wir Ravensburg durch zu viele Turnover zurück. Im zweiten Drittel spielen wir sehr gut, müssen im Powerplay ein Tor schießen, wo Langmann überragend hält. Ich habe den Jungs dann gesagt, das ist wie ein Playoffspiel, da entscheiden Kleinigkeiten. Ravensburg nutzt dann direkt das erste Powerplay und dann wird es schwer. Die Kleinigkeiten haben nicht mehr gestimmt. Ravensburg trifft wieder im Powerplay und macht das 4:1 direkt danach. Wir haben es lange gut gemacht, aber unser Problem bleibt, dass wir selbst zu wenig Tore schießen.“
Weiter geht es für die Eislöwen erst am 29.01. mit dem Auswärtsspiel in Kassel.
(ESCD/ka)
  
    
kasselhuskiesKassel Huskies
Ribnitzky wird den Schlittenhunden voraussichtlich 4-5 Wochen fehlen

(DEL2)  Fabian Ribnitzky hat sich beim Heimspiel am vergangenen Dienstag gegen die Heilbronner Falken eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird den Nordhessen rund vier bis fünf Wochen fehlen.
Dies ergaben Untersuchungen unserer Mannschaftsärzte im Laufe der Woche bei dem 22-Jährigen.
Wir wünschen Fabian gute Besserung und eine schnelle Genesung!
(ECK/mk)


kasselhuskiesKassel Huskies
Kassel sichert sich mit Erfolg im Spitzenspiel den 15. Sieg in Serie

(DEL2)  Am Freitagabend setzten die Kassel Huskies vor 3553 Zuschauern ihre Erfolgsserie fort und entschieden auch das Duell gegen den Tabellenzweiten ESV Kaufbeuren mit 2:1 für sich.
Im Spitzenspiel erhob sich die Kasseler Eissporthalle bereits nach 5 Sekunden. Es herrschte eine klasse Atmosphäre, in welcher zunächst offene und intensive Auftaktminuten das Spiel prägten. Für die von Beginn an dominant agierenden Huskies traf Marco Müller an den Außenpfosten. In der elften Spielminute waren dann die Specialteams beider Teams zum ersten Mal gefragt, nachdem die Joker eine Strafzeit kassierten. In dieser bot sich Tristan Keck die Topchance, doch Daniel Fießinger war zur Stelle. In eigener Überzahl überstanden die Huskies dann nochmal einen kurzen Schreckmoment - Jerry Kuhn bewahrt die Huskies vor dem Gegentreffer. Die Joker unterstrichen in dieser Phase ihre gute Unterzahlquote der bisherigen Saison. Als sich die Gäste aus Kaufbeuren erstmals länger im Kasseler-Drittel festsetzten, erlief Darren Mieszkowski den Puck und hat die Großchance zur Führung. Beide Teams schenkten sich wirklich nichts, was den torlosen Zwischenstand nach dem ersten Drittel allemal unterstrich.
Zu Beginn des Mittelabschnitts traf Kapitän Denis Shevyrin zunächst erneut nur den Außenpfosten, ehe dann die Führung für den Spitzenreiter fiel. Jake Weidner vollendete zum 1:0 (24.) Die Huskies blieben am Drücker und hatten eine Doppelchance durch Keck und Ahlroth. Es war weiterhin eine sehenswerte Partie, in welcher jede Aktion mit hoher Intensität geführt wurde. Nach einem ESVK-Rückhandversuch zeigte Jerry Kuhn mit der Fanghand eine starke Reaktion. Dennoch kamen die Joker im Nachgang zum Ausgleich. Nach einer Einzelaktion und einem verdeckten Abschluss von Justin Schütz stand es 1:1 (36.)
In der Anfangsphase des letzten Drittels kassierten die Huskies eine Strafzeit. In dieser Unterzahl eroberte Tomas Sykora den Puck und erzielte den so wertvollen Shorthander zur 2:1 Führung (43.) Die Huskies agierten dann mit Oberwasser und in Überzahl. Tim McGauley scheiterte mit einem harten Schuss über das Joker-Gehäuse. Beide Teams zeigten hohen Einsatz und es entwickelte sich eine heiße, spannungsvolle Schlussphase. Nach einer umstrittenen Strafzeit gegen die Huskies eine Minute vor Spielende, nahm Kaufbeuren Goalie Fießinger aus dem Tor. In doppelter Unterzahl kämpften die Schlittenhunde nochmal um jeden Centimeter und sicherten sich letztlich einen knappen, jedoch verdienten Heimsieg.
Mit 15. Siegen in Folge haben die Nordhessen nun, hinterinander, gegen jedes Team der Liga gewonnen. Am kommenden Sonntag sollen in Landshut die nächsten Punkte auf das Husky-Konto eingefahren werden (17 Uhr – Fanatec Arena).
(ECK/mk)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
Denkbar knappe Niederlage im Spitzenspiel - Joker unterliegen trotz starker Leistung am Ende mit 2:1 beim Tabellenführer Kassel Huskies

(DEL2)  39. Spieltag und die Joker mussten heute Abend zum unangefochtenen Tabellenführer der DEL2 nach Kassel reisen. ESVK Trainer Marko Raita musste im Top-Spiel, erster gegen zweiter der Tabelle, auf die beiden verletzten Verteidiger Fabian Koziol und Tomas Schmidt verzichten. Dazu bekam Top-Scorer Jacob Lagacé nach der erfolgten Geburt seiner Tochter vor zwei Tagen heute frei. Leon van der Linde und Yannik Burghart waren in der Oberliga mit Förderlizenzen ausgestattet für Lindau bzw. Füssen im Einsatz. Im Tor der Joker stand Daniel Fießinger.
Die erste Chance der Partie gehörte dann dem ESVK in Person von John Lammers, dessen Schuss von der Außenposition Gerald Kuhn im Tor der Huskies aber sicher parieren konnte. Rund um die vierte Spielminute hatten die Hausherren dann eine erste Druckphase. Steven Seigo prüfte mit einen Schuss aus der Zentrale Daniel Fießinger im Tor der Joker, der sicher halten konnten. Kurz darauf hatte Huskies Max Faber ebenfalls eine sehr gute Schussposition. Max Oswald aber konnte den Schuss des Kasseler Verteidigers gerade noch wegblocken. In der achten Spielminute hatte Markus Schweiger eine sehr gute Chance für den ESVK. Nach einem Pass vor das Tor von Johannes Krauß, konnte der wieselflinke Stürmer seinen Schläger in den Passversuch halten und Jerry Kuhn war mit einem schnellen Reflex gerade noch zur Stelle. In der zehnten Spielminute kamen die Hessen zu ihrem ersten Powerplay. Tristan Keck hatte dabei frei vor Daniel Fießinger die granz große Chance auf den ersten Treffer, er scheiterte jedoch am gewohnt starken Kaufbeurer Schlussmann. Auf der Gegenseite hatte Jere Laaksonen noch in Unterahl agierend ebenfalls eine rießen Chancen. Alleine vor Gerald Kuhn, scheiterte der Joker Sturmtank an den Beinschienen des schon am Boden liegenden Huskies Torhüters. Der ESVK hatte dann zwischen der 13. und 15. Spielminute eine ganz starke Phase und schnürte die Hessen unter großem Druck in deren Zone ein. Diese verteidigten aber auch stark und so kam es auch zu keiner ganz großen Abschlussmöglichkeit für die Joker. Zum Ende des Drittels waren dann wieder die Huskies am Drücker und hatten durch Jake Weidner zwei sehr gute Chancen. Daniel Fießinger aber war zur Stelle und somit ging es mit einem Leistungsgerechten 0:0 Unentschieden in die erste Pause.
Das zweite Drittel war dann vier Minuten alt, als die Huskies ein wenig aus dem Nichts in Führung gehen konnte. Ein Pass von der Bande vor das Tor konnte Jake Weidner direkt in den Kasten der Joker zum 1:0 ablenken. Die Partie hatte also ihren ersten Treffer und weil die Huskies daran wohl Gefallen gefunden hatten, musste Daniel Fießinger nur wenige Augenblicke nach dem Treffer für die Hessen in höchster Not gegen Darren Mieszkowski retten. Der Stürmer der Hessen kam nach einer zwei auf eins Situation frei zum Abschluss. In der Folge hatten die Kaufbeurer dann eine ganz gute Phase und kamen zum einen oder anderen guten Torabschluss. Die beste Chance hatte aber Tristan Keck, der bei einen Konter am stark reagierenden Daniel Fießinger scheiterte. Nach dieser Chance für den Top-Scorer der Hessen waren diese dann auch wieder etwas mehr am Drücker. Der ESVK hatte dann in der 33. Spielminute durch Jere Laaksonen eine große Chance. Der Deutsch-Finne zog im Slot stehend reaktionsschnell mit der Rückhand ab, Jerry Kuhn seine Fanghand schnellte aber ebenso schnell nach oben und so fischte dieser dann die Scheibe gerade noch so aus dem linken Torwinkel. Eine Minute später konnte sich Mikko Lehtonen vor das Tor der Huskies arbeiten und verzog seinen Abschluss dabei nur um Millimeter über das Lattenkreuzeck. Zwei Top-Chancen also für die Joker zum Ausgleich. Wiederum nur eine Minute später trafen die Allgäuer dann aber. Simon Schütz behauptete in der Zone der Huskies stark die Scheibe, verschaffte sich Platz und traf mit einem verdeckten Schuss zum 1:1 Ausgleichstreffer. Zum Ende des Drittels waren es dann wieder die Kasseler die mehr Spielanteile hatten und kamen dabei eine Minute vor der Pause auch noch zu ihrem zweiten Powerplay.
Das dritte Drittel begannen die Joker dann noch mit 48 Sekunden in Unterzahl und überstanden diese schadlos. In der 42. Minute kamen die Allgäuer dann zu ihrem ersten Überzahlspiel. Alex Thiel hatte in diesem dann die ganz dicke Chance den ESVK in Führung zu bringen, Gerald Kuhn parierte aber sehr stark. Die Wertachstädter hatten die Chance liegen gelassen und die Huskies schlugen eiskalt zu. Nach dem Mikko Lehtonen im Aufbau einen Pass zu John Lammers nicht genau anbrachte, konnte Tomas Sykora in Unterzahl alleine auf Daniel Fießinger zu laufen und traf gekonnt zum 2:1 für die Hausherren. Die Kaufbeurer hatten in der weiteren Überzahl dann noch eine gute Möglichkeit durch Sebastian Gorcik, aber auch er scheiterte mit seinen Schuss an Gerald Kuhn im Tor der Kasseler. In der Folge hatten die Hessen dann wieder etwas mehr vom Spiel und ein weiteres Powerplay in der 49. Minute. Aber auch dieses überstanden die stark agierenden Joker schadlos. Dazu hätte nach einem hohen Stock gegen Jere Laaksonen ein Kasseler Spieler auf die Strafbank müssen. Die Schiedsrichter konnten die Szene an der blauen Linie aber wohl so nicht wahrnehmen und trotz langer Diskussionen zwischen den Spieloffiziellen spielten die Allgäuer weiter in Unterzahl. In der Schlussminute überschlugen sich die Ereignisse dann nocheinmal. Simon Schütz wurde in der eignen Zone von Tristan Keck von den Beinen geholt. Bei angezeigter Strafe tankte sich der ESVK Defender dann bis vor das Tor der Huskies und legte quer auf Mikko Lehtonen. Der Finne vergab dann dabei leider den fast schon sicheren Ausgleichstreffer für seine Farben. In der letzten Minute agierten die Joker dann ohne Torhüter Daniel Fießinger, dafür aber mit sechs Feldspielern. Erneut Mikko Lehtonen, Tyler Spurgeon und Alex Thiel hatten dabei noch Möglichkeiten das Spiel auszugleichen. Leider sollte dies aber nicht mehr gelingen. So mussten sich die Wertachstädter trotz einer starken Partie beim unangefochtenen Tabellenführer in Kassel am Ende denkbar knapp mit 2:1 geschlagen geben.
Am Sonntag geht es für den ESV Kaufbeuren dann mit einem Heimspiel vor ausverkaufter Kulisse gegen die Ravensburg Towerstars weiter. Spielbeginn ist um 17:00 Uhr.
(ESVK/pb)
  
    
Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Krefeld Pinguine - EC Bad Nauheim 5-2

(DEL2)  Die Krefeld Pinguine konnten das zweite von insgesamt drei Heimspielen innerhalb einer Woche gewinnen. Gegen den EC Bad Nauheim machten die Pinguine nach einem schwachen ersten Drittel erst zwei Rückstände wett und ließen sich anschließend die Führung nicht mehr nehmen. Am Ende hieß es 5:2 für den KEV.
Die Pinguine fanden im ersten Drittel nicht ins Spiel. Zu viele Undiszipliniertheiten und Fehler in der Vorwärtsbewegung sorgten dafür, dass die Gäste mehr Spielanteile hatten und bereits in der sechsten Spielminute mit 1:0 in Führung gehen konnten. Nauheim-Topscorer Tim Coffman konnte DEG-Leihgabe Hendrik Hane, der heute erneut den Vorzug vor Sergey Belov erhielt, per Bauerntrick überwinden, nachdem der Schlussmann auf einen vorher geblockten Schuss reagieren musste. In der Folge nahmen die Pinguine zu viele Strafen und konnten sich glücklich schätzen, dass das ECN-Powerplay noch nicht warm gelaufen war. So kämpften sich die Pinguine mit einem knappen Rückstand in die Drittelpause.
Im zweiten Spielabschnitt nahm das Spiel dann Fahrt auf. Die beiden Torhüter Felix Bick und Hendrick Hane sahen sich wütenden Angriffen der Offensivreihen ausgesetzt. In der 25. Minute glich Kael Mouillierat auf Zuspiel von Philip Riefers und Alex Weiß aus. Für die letzten fünf Minuten des Drittels setzten beide Seiten den Helm ab und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Erst brachte Marius Erk den ECN wieder mit 1:2 in Führung, dann drehten die Pinguine durch Tore von Zach Magwood (38.) und Leon Niederberger (40.) das Spiel in die aus schwarz-gelber Sicht richtige Richtung.
Im letzten Drittel konnten der KEV seine Führung nicht nur verwalten, sondern auch ausbauen. Davis Koch schloss in der 43. Minuten einen 2-gegen-1-Konter zum 4:2 ab, bei dem sich Pinguine-Neuzugang Victor Knaub seinen ersten Punkt für seine Vorarbeit sichern konnte. Als Robin van Calster in der 49. Spielminute eine Strafe wegen Stockschlags absitzen musste, konnten die Pinguine zum zweiten Mal ein Powerplay in ein Tor ummünzen. Kael Mouillierat sorgte mit seinem zweiten Treffer für die Entscheidung in der YAYLA Arena. Die Pinguine konnten ihre Führung anschließend verwalten und sich die drei Punkte sichern.
(KEV/mt)
  
    
evllandshuteishockeyEV Landshut
EV Landshut zu Geldstrafe verurteilt / DEL2 sanktioniert das Werfen von Gegenständen aus dem Publikum – EVL wird ein derartiges Verhalten seiner Fans in der Zukunft ahnden

(DEL2)  Nach den Vorfällen beim Heimspiel des EV Landshut gegen die Ravensburg Towerstars am Freitag, den 13. Januar 2023 ist der EVL von der ESBG Eishockeyspielbetriebsgesellschaft mbH zu einer Geldstrafe verurteilt worden. In der Partie waren in der 39. und 60.Minute mehrere Becher und Gegenstände auf das Eis geworfen worden. Getroffen wurde von den geworfenen Gegenständen zum Glück niemand. Da der EVL wegen ähnlicher Vorfälle in dieser Saison bereits zu einer Geldstrafe auf Bewährung verurteilt war, wurde diese nun aufgehoben und eine Gesamt-Geldstrafe in Höhe von 1.000 Euro ausgesprochen.
„Bei allen Emotionen, die zum Eishockeysport dazu gehören, können wir ein derartiges Verhalten auf den Zuschauerrängen nicht tolerieren. Schließlich nehmen die diejenigen, die Gegenstände aufs Eis werfen, auch billigend in Kauf, jemanden zu verletzten. Zudem beeinträchtigen uns solche Strafen auch wirtschaftlich enorm. Deshalb erwarten wir von den Fans, dass das Werfen von Gegenständen unterlassen wird. Sollte es zukünftig zu ähnlichen Vorfällen kommen, werden wir nicht nur an Hand des Beweismaterials diese rechtlich konsequent verfolgen, sondern die Verursacher auch mit Stadionverboten belegen“, erläutert EVL-Spielbetrieb-GmbH-Geschäftsführer Ralf Hantschke.
(EVL/mm)
  
    
selberwoelfeSelber Wölfe
Wölfe siegen in Crimmitschau - Eispiraten Crimmitschau vs. Selber Wölfe 2:3 n.V. (0:2; 1:0; 1:0; 0:1)

(DEL2)  Die Selber Wölfe holen bei den Eispiraten Crimmitschau zwei wichtige Punkte. Das Wolfsrudel startete stark in die Partie und spielte sich in den ersten 20 Minuten eine 2-Tore-Führung heraus. Dann kamen die Gastgeber besser ins Spiel und glichen die Partie nach 60 Minuten nicht unverdient aus. In der Verlängerung war es Trska, der die Wölfe zum Sieg schoss.
Die Selber Wölfe starteten gut in die Partie und übernahmen über weite Strecken des ersten Spielabschnitts die Kontrolle über das Spielgeschehen. Dennoch gehörte die erste große Chance den Gastgebern. Kanninen schob die Scheibe allerdings am Tor vorbei. Besser machte es in der 6. Minute Hammerbauer, der einen Rückpass von Miglio per Direktabnahme zum 0:1 versenkte. Alle Versuche der Eispiraten zum Torabschluss, wie in der 10. Minute durch Doherty, parierte Weidekamp gewohnt unaufgeregt. Kurz vor Drittelende nutzten die Wölfe ihre zweite Überzahlmöglichkeit an diesem Abend durch einen strammen Schuss von Vantuch zum 0:2-Pausenstand.
Mit mächtig Dampf kam das Wolfsrudel aus der Kabine. Schwamberger, Trska und dreimal Miglio nahmen zwischen der 21. und 23. Spielminute das Tor von Sharipov förmlich unter Dauerfeuer. Doch etwas Zählbares gelang nur den Gastgebern: D´Aoust fälschte einen Schuss von Scalzo unhaltbar für Weidekamp zum 1:2-Anschlusstreffer ab. Und dieses Erfolgserlebnis sollte die Gastgeber für die nächsten 10 Minuten wachrütteln. Sie hatten nun mehr Spielanteile. Doch auch die Wölfe brachten den ein oder anderen Entlastungsangriff, unter anderem über Lavallée und Miglio, durch. Nachdem die Porzellanstädter auch noch eine doppelte Unterzahl schadlos überstanden hatten, bekamen sie wieder mehr Zugriff auf die Westsachsen. Allen voran Miglio prüfte Sharipov immer wieder, doch ein weiterer Treffer gelang den Gästen zunächst nicht.
Im letzten Spielabschnitt übten die Eispiraten viel Druck aus. Die Westsachsen wollten unbedingt 3 Punkte aus der Partie mitnehmen. Und so kamen sie auch früh zum Ausgleich: Kanninen nutzte eine Überzahlsituation aus. Weidekamp, der bis zum Spielende seine Farben mit tollen Paraden im Spiel hielt, war in dieser Situation die Sicht versperrt. Die Wölfe waren nun über weite Strecken mit Abwehrarbeit beschäftigt, hielten sich aber bis zum Ende der regulären Spielzeit schadlos. In der Verlängerung war es Trska, der sich mit viel Ruhe und Übersicht Sharipov ausguckte und zum Selber Siegtreffer einnetzte.
(SW/oo)
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
Punkte-Alarm am Blaulicht-Tag – Deggendorfer SC bezwingt die Tölzer Löwen

(OLS)  Drei Punkte vor toller Kulisse: Der Deggendorfer SC bezwang am Freitagabend vor 2382 Zuschauern die Tölzer Löwen am Blaulicht-Tag mit 3:1 und festigte damit den dritten Tabellenplatz in der Oberliga Süd.
Gegen die Oberbayern konnte der Deggendorfer SC nahezu in Komplettbesetzung auflaufen. Zwar fehlten der Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger weiterhin Thomas Greilinger und Youngster Kevin Lengle, jedoch kehrten die beiden Langzeitverletzten Niklas Pill und Benedikt Schopper zurück ins Lineup.
Beide Teams starteten mit viel Tempo in die Partie und erspielten sich bereits in den ersten Minuten Einschussmöglichkeiten, fanden jedoch entweder in Timo Pielmeier oder an Enrico Salvarani im Tölzer Tor ihre Meister. In der zweiten Hälfte des ersten Abschnitts erspielte sich der DSC immer mehr Spielanteile und belohnte sich in der 18. Minute für den betriebenen Aufwand. Im Powerplay verwertete Curtis Leinweber den Abpraller eines Matheson-Schusses zum 1:0. Doch die Antwort der Löwen ließ nicht lange auf sich warten. Exakt 19 Sekunden vor der ersten Pausensirene war es Tyler Ward, der seinen eigenen Abpraller zum 1:1 Pausenstand ummünzte.
Im zweiten Abschnitt kamen die Deggendorfer wie die Feuerwehr aus der Kabine und gingen in der 25. Minute erneut in Führung. Auf Zuspiel von Lukas Miculka war es dieses Mal Petr Stloukal, der den Puck über die Linie drückte. Trotz der Deggendorfer Führung kamen in den folgenden Minuten die Gäste immer besser in die Partie und erspielten sich mehrere Drangphasen, die jedoch ohne Erfolg blieben. Der DSC beschränkte sich über weite Strecken auf schnell vorgetragene Entlastungsangriffe, die jedoch ebenso wenig von Erfolg gekrönt waren, sodass es mit dem 2:1 in die zweite Pause ging.
Auch zu Beginn des Schlussdrittels starteten die Deggendorfer mit viel Druck. In der 46. Minute gab es dann schließlich eine unschöne Szene, als der Tölzer Nick Huard Deggendorfs Sascha Maul mit einem überharten Check niederstreckte. Huard wurde mit einer Spieldauerstrafe in die Kabine geschickt. Der Deggendorfer SC nutzte die fünfminütige Überzahl in der 47. Minute durch einen Treffer von René Röthke eiskalt aus und stellten auf 3:1. Im weiteren Drittelverlauf ließen sich die Deggendorfer diesen Vorsprung nicht mehr nehmen und brachten die Zwei-Tore-Führung über die Zeit.
Am kommenden Sonntag geht es für den DSC weiter zum nächsten Spitzenspiel. Zu Gast ist die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger um 17 Uhr bei den Starbulls Rosenheim.
(DSC/mh)
  
   
lindau islandersLindau Islanders
EV Lindau Islanders zu Hause gegen den EHC Klostersee gefordert - Vorrangiges Ziel der Islanders mit Punkten Platz 11 zu sichern

(OLS)  Verlieren verboten: Wenn die EV Lindau Islanders am Sonntag (22. Januar 2023 / 18.00 Uhr) in der Eissportarena Lindau auf den EHC Klostersee treffen, muss das Ziel ganz klar lauten, die volle Punkteanzahl am Bodensee zu behalten. Dass dies kein Spaziergang wird, zeigte sich am vergangenen Sonntag in Grafing, als man den Aufsteiger erst nach Overtime mit 2:1 besiegen konnte. Die beiden Spiele zuvor gingen in der Saison 2022/2023 klar zu Gunsten der Islanders aus. Anfang Oktober gewann man in Grafing mit 7:1, kurz vor Weihnachten behielt man im heimischen Eichwald mit 4:0 die Oberhand. Das Spiel kann wie gewohnt auch kostenpflichtig via SpradeTV live verfolgt werden.
Die Gäste taten sich anfangs sehr schwer in der Oberliga Süd, kommen aber immer besser in Fahrt, so wie es die Islanders am vergangenen Wochenende erfahren mussten. Auf der Habenseite stehen neben dem 7:3 gegen Landsberg die beiden Overtime-Erfolge gegen Höchstadt und Deggendorf. Damit steht Klostersee in der Statistik noch vor dem EVL, der in sechs Gelegenheiten bisher nur einen Erfolg, ausgerechnet gegen Klostersee, in der Verlängerung feiern durfte.
Die Gäste konnten ihre Aufstiegsmannschaft fast komplett zusammengehalten und sind deshalb entsprechend eingespielt. Der Finne Vili Vesalainen, dessen Try-Out-Vertrag im Herbst verlängert worden, sammelte bislang 20 Scorerpunkte und ist damit am eifrigsten beim Punktesammeln, ihm folgen mit nur knappen Abstand Lynnden Pastachak und Philipp Quinlan. Als Trainer steht Dominik Quinlan an der Bande, der einst in der Zweiten Bundesliga aktiv war. Noch auf dem Eis stehen seine beiden Brüder: Nicolai als Verteidiger und Philipp als Stümer. Letzterer sorgte übrigens im Alleingang für den ersten Saisonerfolg des EHC Klostersee: Beim 2:1 gegen Höchstadt erzielte der 31-Jährige beide Treffer.
Der Aufstieg in die Oberliga war beim EHC Klostersee im Grunde genommen nicht geplant. Vor sechs Jahren trat man freiwillig den Rückzug in die Bayernliga an. Dort fühlte man sich mit Blick auf die finanziellen Rahmenbedingungen auch gut aufgehoben. Im Vorjahr war ein Spitzenplatz angepeilt worden, der Aufstieg aber kein primäres Ziel. Doch nach einem fast sensationellen Durchmarsch in Haupt- und Zwischenrunde sowie den anschließenden Playoffs stand am Ende der Saison der nicht geplante Aufstieg fest. Am Konzept ändert dies aber wenig.
Durch die vorherigen Duelle wissen die Inselstädter ganz genau, was auf sie zukommt. Sie werden den EHC keinesfalls unterschätzen, müssen aber vom ersten Bully weg den Kampf um die Punkte annehmen und wenn nötig auch dahin gehen, wo es weh tut. Nur so wird es gegen eine Mannschaft die körperlich Eishockey spielt möglich sein, die Punkte auch in Lindau zu behalten. Diese Punkte sind für die Lindauer absolut wichtig im Kampf um Platz 11 und den damit verbundenen sicheren Klassenerhalt. Denn das aktuell vorrangige Ziel muss ganz klar lauten, die Play-Downs zu vermeiden und den Abstand nach hinten zu vergrößern. Sollte sich mit Kampf und Leidenschaft nach vorn dann noch mal eine Tür öffnen, muss man sich ebenfalls in eine aussichtsreiche Position bringen. 
(EVL/cs)
  
    
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
4:3 in Füssen: Starbulls geben frühe Führung nicht mehr her

(OLS)  Im zweiten Versuch binnen zweieinhalb Wochen holen sich die Starbulls Rosenheim in der Eishockey-Oberliga in einem Auswärtsspiel gegen den EV Füssen alle drei Punkte. Beim 4:3-Erfolg am Freitagabend trotzen die Grün-Weißen dem Fehlen von Travis Oleksuk, Tyler McNeely und Manuel Strodel und geben die von Dominik Kolb schon in der 3. Spielminute hergestellte Führung nicht mehr her. Über weite Strecken der Partie liegen die Rosenheimer vor 639 Zuschauern am Füssener Kobelhang dank der weiteren Tore von Maximilien Vollmayer, Mike Glemser und Aaron Reinig mit zwei Treffern in Front, müssen in den Schlussminuten aber doch noch zittern.  
Nur 18 Tage nach dem ersten Auswärtsspiel gegen den EV Füssen, das mit 2:3 nach Verlängerung verloren ging, gastieren die Starbulls am 20. Januar erneut am Kobelhang. Erstmals in der laufenden Saison fehlt bei den Grün-Weißen Spielgestalter Travis Oleksuk wegen einer Handverletzung. Mit Tyler McNeely (krank) und Manuel Strodel (leidet nach wie vor an den Folgen eines unkorrekten Checks gegen ihn) standen zwei weitere torgefährliche Stürmer der beiden ersten Reihen nicht zur Verfügung. Als Mittelstürmer sind Dominik Daxlberger (mit Lukas Laub und Norman Hauner), Manuel Edfelder (mit Mike Glemser und Stefan Reiter) und Dominik Kolb (mit Marc Schmidpeter und Michael Knaub) aufgestellt, als Stürmer Nummer zehn und elf bleiben Tim Lucca Krüger und Christian Obu fast ohne Eiszeit. Die Verteidiger Marius Möchel und Klemen Pretnar sind trotz Blessuren mit dabei, das Rosenheimer Tor hütet Andreas Mechel.  
Bereits nach knapp drei Minuten gehen die Starbulls in Führung. Dominik Kolb scheitert nach einem Solo zunächst an Torwart Moritz Borst, erobert sich in der Rückwärtsbewegung in der neutralen Zone den Puck aber selbst wieder und trifft mit einem verdeckten Schuss aus der Halbdistanz ins rechte untere Eck. Michael Knaub hatte durch seinen Laufweg die guteSchussoption für Kolb erarbeitet. Zwei Minuten später trifft Norman Hauner aus ähnlicher Position den Pfosten des Füssener Tores (5.). Ein perfekter Rückpass von Hauner leitet schließlich den zweiten Rosenheimer Treffer ein. Maximilian Vollmayer nutzt das ideale Zuspiel und seinen Raum und versenkt die Scheibe aus dem rechten Bullykreis im linken Eck (14.). Weil Andreas Mechel alles hält, was auf sein Tor kommt, dabei aber auch nicht die ganz große Menge an besonderen Paraden zeigen muss, geht die Mannschaft von Cheftrainer Jari Pasanen, dem der Auftritt seiner Jungs aber nicht gut gefällt, mit einer 2:0-Führung in die erste Drittelpause.  
Ein pausenübergreifendes Unterzahlspiel – Knaub sitzt wegen Beinstellens auf der Strafbank, unmittelbar zuvor blieb aber ein Stockcheck an ihm ungeahndet – überstehen die Starbulls problemlos. Und die Grün-Weißen haben mit weiteren Schiedsrichterentscheidungen Pech. Ein Check von der Güte, wie ihn zuvor Füssens Bauer Neudecker ungeahndet austeilen durfte, befördert Knaub erneut in die Kühlbox. 15 Sekunden später folgt ihm Aaron Reinig – unglücklich, aber zurecht – wegen Spielverzögerung. Zunächst finden die Hausherren mit zwei Spielern mehr kein Rezept gegen die clever verteidigende Rosenheimer Abwehr, dann stochert der Finne Janne Seppänen die von Torwart Mechel bereits gesichert scheinende Scheibe in einer unübersichtlichen Aktion doch noch über die Torlinie – Füssen jubelt über den Anschlusstreffer (26.). Einer Rosenheimer Druckphase entspringen keine klaren Torchancen, und als Jere Helenius von der Seite auf das Rosenheimer Tor zustrebt, muss Andreas Mechel mit einer starken Reaktion das mögliche 2:2 verhindern (35.).  
Wenige Momente später erobert sich Marius Möchel gegen unachtsame Hausherren in der neutralen Zone den Puck und bedient Mike Glemser, der vom rechten Endanspielpunkt mit einem satten und perfekt platzierten Handgelenkschuss ins linke untere Eck auf 3:1 für die Starbulls erhöht (36.). Und obwohl der EV Füssen auch im Mitteldrittel etwas mehr vom Spiel hat, müssen die Grün-Weißen eigentlich mit einer 4:1-Führung in die zweite Pause gehen. Nachdem Marc Schmidpeter bei einem Solo an Torwart Borst scheitert, kann Dominik Kolb die völlig frei liegende Scheibe ins leere Tor schieben (38.). Wegen eines voreiligen und angesichts des Ablaufs der Situation so gar nicht nachvollziehbaren Schiedsrichterpfiffs kann der Treffer aber natürlich keine Anerkennung finden.  
In der Anfangsphase des letzten Drittels hebelt ein starker Pass von Julian Straub die Rosenheimer Defensivlinie aus und der schnelle US-Amerikaner Bauer Neudecker trifft aus vollem Lauf aus dem rechten Anspielkreis ins kurze Eck unter die Latte zum 2:3-Anschluss aus Sicht der Hausherren (43.). Die Antwort geben die Grün-Weißen bereits eine Minute später in Überzahl: Als Aaron Reinig einen Querpass von Pretnar per Direktabnahme satt im linken Eck versenkt, ist das erste Rosenheimer Powerplay ganze 23 Sekunden alt – und zum dritten Mal ist eine Zwei-Tore-Führung hergestellt (44.). Beim zweiten und letzten Rosenheimer Überzahlspiel haben Vollmayer, Reinig und Schmidpeter sogar den fünften Rosenheimer Treffer auf dem Schläger.  
Danach tun die Starbulls jedoch zu wenig, um die drei Punkte nicht mehr in Gefahr kommen zu lassen. Erneut ist es Neudecker, der verkürzen kann. Der quirlige 24-jährige scheitert mit einem raffinierten Schuss zunächst an Torwart Mechel, setzt nach, zieht sich den Puck von hinter der Grundlinie auf die Rückhand und bugsiert ihn – über Mechels Schoner tanzend – mit Anbruch der 53. Spielminute ins Gehäuse. Viel lassen die Starbulls danach in der Defensive nicht anbrennen, dennoch werden Erinnerungen wach an die Schlussphase 18 Tage zuvor, als die Hausherren ohne Torwart und mit zusätzlichem Feldspieler den späten Ausgleichstreffer zum 2:2 erzwangen. Wie damals gelingt den Rosenheimern der Empty-Net-Treffer zwar nicht, aber bei der einzigen klaren Füssener Torchance, die seine Vorderleute noch zulassen müssen, hält Andreas Mechel den 4:3-Auswärtssieg fest.  
Dank der drei eroberten Punkte halten die Starbulls als Tabellenzweiter den Vorsprung von vier Punkten gegenüber Verfolger Deggendorf SC, der 3:1 gegen die Tölzer Löwen gewann. Cheftrainer Jari Pasanen äußerst sich nach der Partie allerdings ziemlich kritisch: „Am Anfang war Chaos. Erst als Marius Möchel aus dem Krankenhaus direkt hierher zum Spiel kam und dann in unserem Spiel. Andi Mechel hat uns im ersten Drittel einige Male gerettet. Nach dem 4:2 wollten wir nur noch die Zeit totschlagen und haben zu wenig gespielt und dann ist es natürlich wieder gefährlich geworden. Mit unserem Auftritt heute kann ich insgesamt nicht zufrieden sein. Es waren wichtige Spieler nicht dabei und wir haben die Reihen wieder umstellen müssen, aber das reicht als Erklärung nicht.“  
Weiter geht es für die Starbulls Rosenheim am Sonntag mit einem Spitzenspiel auf eigenem Eis. Zu Gast im ROFA-Stadion ist der auf Tabellenrang drei stehende Deggendorfer SC. Spielbeginn ist um 17 Uhr, Eintrittskarten sind per Online-Buchung aufwww.starbulls.de/ticketsund ab 15 Uhr an der Tageskasse erhältlich. Die Liveübertragung der Partie ist aufwww.sprade.tvbuchbar.  
(SBR/ah)
  
    
crocodileshamburgCrocodiles Hamburg
Schwache Crocodiles unterliegen Herford

(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Heimspiel gegen die Ice Dragons Herford am Freitagabend mit 4:5 (2:1/2:2/0:2) verloren.
Mit Neuzugang Wiljami Kupiainen legten die Hausherren vor 1.302 Zuschauern einen Traumstart hin: Dominik Lascheit bediente Förderlizenzspieler Ilja Fleischmann, der nach nur 49 Sekunden zum 1:0 traf. Die Gäste zeigten sich von dem frühen Rückstand kein bisschen verunsichert. Im Gegenteil – die Fehlpässe im Aufbau häuften sich auf der anderen Seite. Und so war die Führung wenig später auch schon wieder dahin. Lukas Krumpe stellte auf 1:1 (8.). Als sich Adam Domogalla in der 9. Minute auch noch für fünf Minuten auf die Strafbank begeben musste, waren die Herforder nah am Führungstreffer, doch die Hamburger wehrten ab. Im Gegenzug sorgte Yannis Walch nur drei Sekunden vor dem Pausenpfiff für die erneute Führung (20.).
Im zweiten Spielabschnitt boten die Teams einen munteren Schlagabtausch – begünstigt durch teils haarsträubende Fehler der hanseatischen Defensive. Die Gäste legten mit dem 2:2 durch Nicklas Müller los (22.) und kassierten in der 26. Minuten durch einen schnellen Konter das 3:2 durch Dominik Lascheit. Ulib Berezovs stellte auf 3:3 (30.) und Ilja Fleischmann sorgte für einen knappen Vorsprung zur Pause (33.).
Im letzten Drittel wurde Hamburg immer schwächer, während die Ice Dragons sich gegen die Niederlage wehrten. Die Folge: Rustams Begovs schnürte einen Doppelpack (57./60.) und durfte sich als Matchwinner feiern lassen.
„Heute waren wir schlecht! Die kleinen Dinge haben wir nicht richtig gemacht, so kann man keine Spiele gewinnen. Heute heißt es in sich zu gehen und darüber nachzudenken, was besser gemacht werden muss. Ab morgen geht es dann weiter. Köpfe hoch, Brust raus und in Halle besser machen“, sagt Jan Tramm.
(CH/tb)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
erscambergAmberg Wild Lions
ERSC unterliegt knapp beim Spitzenreiter

(BYL)  Der ERSC Amberg schnuppert an der Überraschung, verliert am Ende aber doch knapp beim Spitzenreiter der Eishockey-Bayernliga mit 2:3. Der TEV Miesbach hat sich damit auch den ersten Rang in der Endtabelle der Hauptrunde vorzeitig gesichert. Trotz einer ansprechenden Leistung blieben die Wild Lions erstmals seit dem 20.November 2022 ohne Punktgewinn, zeigten sich aber gut vorbereitet auf die Aufstiegsrunde.
Die Voraussetzungen vor dieser Begegnung sprachen für den gastgebenden Tabellenführer. Während TEV-Trainer Michael Baindl den aktuell bestmöglichen Kader aufbieten konnte, fehlten in der Amberger Aufstellung die Verteidiger Marc Roth, Andreas Pielmeier, Lukas Salinger und Felix Feder, sowie Center Michael Kirchberger, Daniel Krieger kehrte nach längerer Verletzungspause wieder ins Team zurück. Jedenfalls hatte Baindl den nötigen Respekt vor den Löwen: „Um gegen Amberg zu gewinnen, müssen wir die dreckigen Tore schießen“, hatte er im Vorfeld angekündigt. Baindl begann mit Timon Ewert im Tor, bei den Löwen stand Timon Bätge zwischen den Pfosten.
Nach verhaltenem Beginn versuchten die Gastgeber das Heft in die Hand zu nehmen, das erste Tor schossen aber die Löwen. Shawn Campbell traf auf Vorlage seiner Sturmpartner Tanner Campbell und Brett Mennear. Miesbach hatte noch zwei Powerplaygelegenheiten, der ERSC nahm den knappen Vorsprung aber mit in die erste Pause.
Im Mittelabschnitt hatte zunächst Amberg zweifach die Möglichkeit, beim Powerplay die Führung auszubauen, machten aber ebenso wenig daraus, wie später die Gastgeber. Die Treffer fielen bei numerischem Gleichstand, diesmal allerdings für die Gastgeber. Maximilian Meineke besorgte den Ausgleich, Thomas März in der Schlussminute des Drittels die erstmalige Führung für den Spitzenreiter gegen gleichwertige Löwen.
Amberg zeigte im Schlussdrittel weiter Moral, kam erneut durch Shawn Campbell auch zum 2:2. Letztendlich setzte sich doch der Favorit durch, der durch den Tschechen Ales Furch zum entscheidenden 3:2 traf.
(ERSCA/js)
  
    
schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
Gegnercheck – ESC Geretsried „RiverRats“

(BYL)  27. Spieltag: Die Vorbereitung auf die Abstiegsrunde beginnt! Die vergangene Spielzeit 2021/22 beendete der ESC Geretsried in der Vorrunde auf Rang elf, nach der Abstiegsrunde belegte man den vierten Platz. Aktuell liegen die River Rats mit 37 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz. Der Rückstand auf Platz acht beträgt fünf Zähler. Die Wahrscheinlichkeit ist also hoch, dass es auch in der Abstiegsrunde ein Wiedersehen mit dem ESC Geretsried geben wird. Umso wichtiger ist die Partie am Sonntag für die Jungs um Headcoach Andreas Kleider einzuordnen. Denn es bleiben auch nur noch zwei Spiele, um sich auf die Abstiegsrunde einzustellen. Zwei Siege wären für das Selbstvertrauen sicherlich nicht die schlechteste Option.  Headcoach Andreas Kleider zum letzten Heimspiel der Hauptrunde:
„Wir haben am Dienstag mit der Mannschaft einige Gespräche geführt und jeder durfte auch seine Meinung kundtun. Jetzt heißt es natürlich: MACHEN! Also nicht nur reden, sondern auch umsetzten. Es wissen alle, wie es funktioniert und haben es in so vielen Spielen auch gezeigt. Die Trainingswoche war sehr gut und die Jungs gehen auch freiwillig nochmal auf das Eis mit der U20. Für Sonntag  sind wir ganz gut aufgestellt, da mir Minimum drei Reihen zur Verfügung stehen. Wir sind also gut vorbereitet für die Abstiegsrunde und müssen es nur noch auf´s Eis bringen!“
Spielbeginn im Schweinfurter Icedome ist am Sonntag, den 22. Januar, um 18.00 Uhr. Dies ist zugleich auch das einzige Spiel der Mighty Dogs in dieser Woche.
(ERVS/imd)
  
    
loewenwaldkraiburgWaldkraiburg Löwen
Nur eine Auswärtspartie für die Löwen vom EHC Waldkraiburg

(BYL)  Die Vorrunde der Eishockey Bayernliga biegt langsam auf die Zielgerade ein und für die Löwen aus Waldkraiburg steht die Teilnahme an der verhassten Abstiegsrunde bereits fest. Ganz anders sieht das bei den Sharks aus Kempten aus. Diese sind am kommenden Sonntag um 17:30 Uhr Gastgeber gegen den EHC Waldkraiburg und müssen noch ein klein wenig bangen. Derzeit stehen die Sharks auf dem achten Platz und falls die Partie gegen die Industriestädter am kommenden Sonntag zu ihren Ungunsten ausfallen sollte, bei gleichzeitigem Sieg von Geretsried über Schweinfurt, kommt es die Woche darauf zum Fernduell mit den River Rats. Kempten wird am Sonntag entsprechend alles geben, um gegen die Löwen zu punkten und je nachdem wie der EHC Waldkraiburg gelaunt ist, wird dies schwerer oder leichter für sie.
Die Löwen waren am vergangenen Wochenende eine Eishockey-Wundertüte. Zum einen konnte man den TSV Peißenberg nach einer moralischen und kämpferischen Glanzleistung verdient mit 8:6 besiegen, zum anderen ging man auf fremdem Eis in Ulm mit 8:2 unter und bewies einzig und allein, dass man innerhalb von zwei Tagen alles vergessen kann, was man ein Leben lang gelernt hat.
In Acht nehmen müssen sich die Löwen vor dem Dreigespann Martynek, Grözinger und Oppenberger. Letzterer glänzt hauptsächlich mit Vorlagen und bringt sseine Teamkameraden ins Spiel. Das Hinspiel in der Raiffeisen-Arena endete mit einem Sieg für Kempten nach Verlängerung, ging also knapp aus. In der Heimtabelle der Bayernliga steht Kempten, wie auch in der Gesamttabelle auf dem achten Platz mit exakt der Hälfte der Punkte, die Löwen sind hingegen in der Auswärtstabelle auf dem 13. Platz. Einen Ausgang mithilfe der Tabellen einzuschätzen, scheint schwierig möglich zu sein. Es kommt wohl ganz drauf an wie gut Coach Markus Berwanger die Spieler beim Abschlusstraining am Freitag zu motivieren weiß und wie sehr sich die jungen Mannschaft der Löwen motivieren kann eine starke Abstiegsrunde zu spielen.
(EHCW/aha)
  
    
ERC LechbruckERC Lechbruck
ERC empfängt am Sonntag den ESC Vilshofen

(BLL)  Am Sonntag gastiert der ESC Vilshofen im Lechparkstadion und die Flößer wollen dabei den nächsten Heimsieg einfahren. Gegen die Niederbayern sollen die drei Punkte unbedingt am Lech bleiben, damit sich die Flößer etwas Luft zu den hinteren Plätzen verschaffen können. Spielbeginn ist um 17:00 Uhr.
Vor gut einer Woche haben die Wölfe ihren Topscorer Patrick Geiger an den EV Dingolfing verloren. Ein herber Verlust für den ESC, der damit eine Führungspersönlichkeit ziehen lassen mußte. Dennoch kann Wölfe-Trainer Kim Collins auf einen homogenen und erfahrenen Kader bauen: In der Verteidigung ragen die Routiniers Nico Wolfgramm, Stephan Hackl und Marius Wiederer heraus, im Sturm sind die beiden Stern-Brüder und Philipp Müller die Torgaranten. Vom Oberligisten Deggendorfer SC kam vor Saisonbeginn Stürmer Arthur Grinwald in den Südzipfel des Bayerischen Waldes. Von zwei tschechischen Kontingentspieler hat sich der ESC hingegen zwischenzeitlich wieder getrennt. Die Vorrunde schloßen die Vilshofener in der Gruppe A auf dem sechsten Platz mit 22 Punkten ab, aktuell sind sie mit 20 Punkten auf Platz vier der Abstiegsrunde, allerdings mit schon 14 absolvierten Spielen, vier mehr als der ERC.
Die Flößer wollen sich mit einem Heimsieg gegen den ESC Vilshofen weitere Punkte für den Klassenerhalt sichern. Wie jedes Spiel in der Abstiegsrunde wird es auch diesmal ein harter Kampf werden. Für ERC-Kanadier Paolo de Sousa gibt es nur eine Richtung: „Es gibt keine Entschuldigungen mehr. Wir müssen zeigen was wir können und punkten.“ Der ERC Lechbruck erhofft sich dabei wieder eine bessere Zuschauerzahl, als in den vergangenen drei Heimspielen, die durch den ein oder anderen Regenschauer beeinträchtigt waren: „Wir spielen derzeit gutes Eishockey und wir wollen unseren Anhängern einen Heimsieg bescheren. Mit zahlreicher Unterstützung von den Rängen bekommen unsere Jungs Rückenwind. Da kann sicherlich noch mehr kommen“, so Vorsitzender Sitter.
(ERCL/ms)
  
   
pfrontenfalconsPfronten Falcons
Nächste Auswärtsfahrt für Pfronten

(BLL)  Am Sonntag um 17:15 Uhr sind die Falcons zu Gast beim EV Moosburg. Die Oberbayern belegen derzeit den 7. Tabellenplatz mit 18 Punkten aus 12 Spielen und mussten sich zuletzt dem ERC Lechbruck 3:5 geschlagen geben. Zu den Leistungsträgern der gelb-grünen zählen u.a. Routinier Benjamin Franz, der Kanadier Cedrick Chagnon, sowie der tschechische Verteidiger Petr Horava. Am bekanntesten im Team des EV Moosburg dürfte jedoch Trainer Benoit Doucet sein. Der gebürtige Kanadier ging jahrelang für die Düsseldorfer EG in der höchsten deutschen Spielklasse, ebenso wie für die deutsche Nationalmannschaft auf Torejagd, ehe er im Jahr 1999 seine Spielerkarriere beendete. Keine leichte Aufgabe für die Falcons, die nach dem 7:4 Heimsieg selbstbewusst an die Isar reisen werden um weitere Punkte mit nach Hause nehmen zu können. Am Dienstag wurde auch die Entscheidung des Bayerischen Eissport Verband bekannt gegeben. Die am Sonntag beim Spielstand von 1:2 abgebrochene Begegnung zwischen dem ERSC Ottobrunn und dem EV Pfronten, wird am Sonntag, dem 26.02.2022 um 18:45 Uhr wiederholt.
(EVP/jk)
  
    
blackeaglesreutlingenBlack Eagles Reutlingen
EHC Zweibrücken 1b - Black Eagles TSG Reutlingen 4:10 (2:6; 2:3; 0:1)

(LLBW)  Ungefährdet konnten sich die Black Eagles der TSG Reutlingen bereits am vergangenen Samstag mit 4:10 gegen das 1b-Team des EHC Zweibrücken durchsetzen. Die Hornets aus dem Saarland nehmen seit Jahren als Gastmannschaft im Spielbetrieb des Landesverbandes Baden-Württemberg teil. Die Black Eagles stellten schon zu Beginn die Verhältnisse gegen den Tabellenletzten klar. In der 2. Minute schnappte sich Verteidiger Jan Barbij die Scheibe hinter dem eigenen Tor und setzte zum Alleingang durch die Hornets-Defensive über das gesamte Spielfeld, coast-to-coast, an, den er mit einem platzierten Schuss in die kurze Ecke abschloss. Black Eagles kanadischer Neuzugang auf der Stürmerposition, Darius Davidson, ließ nur 4 Minuten später sein Können aufblitzen, indem er mit einem ansatzlosen Handgelenkschuss dem Hornets-Keeper keine Chance ließ. Davidson durchlief in der höchsten amerikanischen College-Liga NCAA Division I die Ausbildung, spielte in der vergangenen Saison in Schweden in der Division 2 und will sich jetzt in Deutschland empfehlen. Zumindest für den Rest der Saison steht er damit den Black Eagles als erhebliche Verstärkung zur Verfügung. Seinen Handgelenkschuss und die schnelle Stocktechnik sollte der kräftige Stürmer noch mehrfach in der weiteren Partie unter Beweis stellen. Zunächst kamen die Gastgeber aber zum 1:2 Anschlusstreffer durch Spenler, der astrein im Überzahlspiel freigespielt wurde und die Scheibe nur noch unbedrängt einschießen musste. Nicht nur in dieser Situation überraschten die Hornets mit Spielübersicht, die so gar nicht mit dem letzten Tabellenplatz zusammenpassen wollte. Das es aber ein ungefährdete Partie bleiben sollte, stellte Verteidiger Dominik Boensch keine 40 Sekunden später sicher, als er den Verkehr vor dem Gästetor ausnutzte und zum 1:3 einschoss. Abermals konnten die Hornets verkürzen, als sie die fehlende Zuordnung vor dem Reutlinger Gehäuse ausgenutzten und aus kurzer Distanz abschlossen. Dann ging es aber erst einmal mit Toren für die Black Eagles weiter. In der 18. Minute hatte Cameron Rogers den richtigen Riecher und reagierte für den Abpraller blitzschnell zum 2:5. Kapitän Martin Cervenka erhöhte auf Zuspiel von Luis Fabig und Darius Davidson nur 23 Sekunden später zum 2:6. Im Mittelabschnitt legte Darius Davidson mit zwei Treffern zum 2:8 nach. Offenbar fühlten sich die Black Eagls dann zu sicher und ließen läuferisch etwas nach. Mit zu viel Platz und Zeit vor dem Reutlinger Tor konnten die Hornets auf 4:8 verkürzen. Kapitän Martin Cervenka erhöhte in der 32. Minute auf 4:9. Die restliche Hälfte der Partie gestaltete sich dann ausgeglichener. Den Schlusspunkt setzte erneut Martin Cervenka in der 52. Minute zum 4:10. Mit den Punkten aus dem Saarland tauschen die Black Eagles mit dem Heilbronner EC 1b die Tabellensätze und stehen nun auf der dritten Position. Diese gilt es am Sonntag gerade gegen das Team aus Heilbronn im Heimspiel zu verteidigen. Im Hinspiel konnten sich die Black Eagles mit 6:10 durchsetzen, ließen aber zu viele Alleingänge und Konter zu. Das Team aus Heilbronn hat sich im Verlauf der Saison allerdings deutlich gesteigert, sodass das Team von Black Eagles-Trainer Tim Rogers vor allem im Defensivspiel wird steigern müssen. Spielbeginn ist in der Rommelsbacherstraße und 19:15 Uhr.
(TSGR/mr)
  
     
    

Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
    
baerenneuwiedBären Neuwied
Bären siegen 6:5: Dieses Spiel lässt keine Wünsche offen

­(RLW)  F­­­­ür den EHC „Die Bären“ 2016 scheint in dieser Saison im Icehouse alles möglich zu sein – auch gegen die ganz großen Nummern aus der Bene-League. Mit 6:5 (2:3; 1:1; 3:1) schlugen die Neuwieder in einer Partie, die keine Wünsche des Eishockeyherzes offen ließ, den HY Herentals. „Ich muss den Hut vor meiner Mannschaft ziehen. Sie hat sich ein Riesenkompliment verdient“, sagte Trainer Leos Sulak.
Eingeheizt von einer trotz winterlichem Verkehrschaos guter Zuschauerkulisse von 739 Besuchern, ließ der EHC alle Störgeräusche an sich abprallen. Zum Beispiel das 0:1 nach gerade einmal 45 Sekunden durch Mitch Morgan, das 2:4 durch Roope Niskanen (34.) in einer Phase, als die Bären auf den Ausgleich drängten und das 4:5 durch Niskanen nur 35 Sekunden nach Björn Asbachs Ausgleich. Die Gastgeber ließen nie locker, glaubten an sich und arbeiteten sich immer mehr in die intensive, gutklassige Begegnung. Der EHC wurde im ersten Drittel Opfer der effektiven Chancenverwertung Herentals. „Wir haben zu viele Schüsse aus dem Slot zugelassen. So sind heute zwei, drei Gegentore entstanden. Da müssen die Jungs besser arbeiten“, sagte Trainer Leos Sulak. Seine Mannschaft machte innerhalb von sechs Sekunden (!) durch Janeck Sperling und Jeff Smith (beide 10.) aus dem 0:1-Rückstand eine 2:1-Führung, die das kongeniale finnische Duo Roope Niskanen/Ville Saloranta wiederum drehte.
Im Mitteldrittel steigerte Neuwied das Körperspiel und ging aus vielen würzigen Zweikämpfen als Gewinner hervor. Die Deichstädter schienen das Momentum gerade auf ihrer Seite zu haben schienen, da machte Herentals wieder kurzen Prozess, indem Niskanen auf 2:4 stellte (34.). Die Zwei-Tore-Führung war in dieser Phase schmeichelhaft für die Belgier, die sich mit viel Abwehrarbeit konfrontiert sahen. Als die Unparteiischen Nils Pfeffer und Markus Hetterich, die die Begegnung im Zwei-Mann-System leiteten, weil der angesetzte Hauptschiedsrichter Markus Eberl im Stau feststeckte, kurz hintereinander zwei Gästespieler auf die Strafbank schickten, nutzte der EHC die 5:3-Überzahl durch Marco Bozzo (36.). Die Bären befanden sich wieder im Spiel vor dem Schlussabschnitt, der den Schlagabtausch und die Euphorie auf die Spitze trieb, weil Björn Asbach zunächst ausglich (42.) und nach Niskanens 4:5-Führungstreffer für Herentals (43.) erneut egalisierte (50.). „Wir haben heute gesehen, dass dieser starke Gegner immer gefährlich ist, sobald man ihm etwas Platz lässt“, beobachtete Sulak. Man sah jedoch auch, dass die Bären diese drei Punkte unbedingt wollten. Sie beamen sie. Die entscheidende Situation: Jeff Smith schickte in der 51. Minute seinen Sturmpartner Marco Bozzo, der Gästeschlussmann Arne Waumans aussteigen ließ. Die Belgier warfen alles nach vorn, bissen sich aber sowohl in der letzten Überzahlsituation als auch mit dem sechsten Feldspieler die Zähne an unnachgiebigen Neuwiedern aus.
(EHCN/rw)
  
       
    

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Vorfreude auf Final-Four in Füssen steigt 

(DEB)  Das Final-Four Turnier um den DEB-Pokal der Frauen findet am kommenden Wochenende, 21. und 22. Januar 2023, im Bundesstützpunkt in Füssen statt. Neben den Eisbären Berlin und den Mad Dogs aus Mannheim nimmt der ERC Ingolstadt teil. Als Titelverteidiger, des zuletzt in der Saison 2017/18 ausgetragenen DEB-Pokal der Frauen, geht der derzeitige Tabellenerste der DFEL, ECDC Memmingen ins Rennen um die begehrte Trophäe.
Zuletzt konnte sich der ECDC Memmingen mit Pokal einem klaren 8:0 gegen den weiterhin stark ersatzgeschwächten ESC Planegg durchsetzen. Das Team vom ERC Ingolstadt besiegte den letzten verbliebenen Vertreter aus dem Landesverband, die Riverrats aus Geretsried, trotz tapferem Kampf, klar mit 20:0. Die Mad Dogs Mannheim sicherten sich mit einem 5:0 Erfolg über das DEB U20-Perspektiv-Team ihre Teilnahme in Füssen. Am spannendsten machten es die Eisbären Berlin, welche sich gegen den EC Bergkamen mit 3:1 durchsetzen und somit ebenfalls in das Finalturnier um den DEB-Pokal der Frauen einzogen.
Halbfinale Spiel 1   (21. Jan. | 15.30 Uhr)  Mad Dogs Mannheim    vs.  ECDC Memmingen
Halbfinale Spiel 2   (21. Jan. | 19 Uhr)   ERC Ingolstadt   vs.   Eisbären Berlin
Spiel um Platz 3      (22. Jan. | 11 Uhr)    Verlierer HF 1     vs.   Verlierer HF 2
Finale           (22. Jan. | 14.30 Uhr)   Sieger HF 1    vs.    Sieger HF 2
Das am kommenden Wochenende ausgetragene Final-Four Turnier in Füssen verspricht somit interessante Begegnungen und einen spannenden Abschluss des Wettbewerbs. Dies widerspiegelt die bereits bestehende Vorfreude aller teilnehmenden Teams.
Tara Schmitz, Spielerin Mad Dogs Mannheim: „Wir freuen uns riesig auf das Pokalturnier. Uns ist bewusst, dass wir im Halbfinale auf einen starken Gegner treffen. Wir haben uns im Laufe der Saison immer weiterentwickelt und hoffen, dass wir dies auch in Füssen abrufen können.“
Randall Karsten, Trainer Mad Dogs Mannheim: „Wir freuen uns auf das Wochenende in Füssen. Für uns ist das nicht nur eine super Gelegenheit zur Vorbereitung der Playoffs, sondern auch die Möglichkeit eine Medaille abzugreifen. Abgesehen von der Motivation und dem Spaß. Alle freuen sich auf den ersten Auftritt in einem Final-Four Turnier.“
Theresa Wagner, Spielerin ERC Ingolstadt: „Es werden mit Sicherheit spannende und schwere Spiele auf uns zukommen. Das Final-Four Wochenende steht im Fokus und wir werden uns bestmöglich darauf vorbereiten. Wir haben schon öfter gezeigt, dass wir mit unserem kleinen Kader schwierige Spiele für uns entscheiden können. Es geht um den 1. Titel dieser Saison und den wollen wir uns holen.“
Christian Sohlmann, Trainer ERC Ingolstadt: „Wir freuen uns auf das Final-Four Wochenende. Sicherlich ist nach der bisherigen Saison Memmingen der Favorit, aber gerade wenn es nur um ein Spiel geht, hat jedes der vier Teams eine realistische Chance sich durchzusetzen. Da wir alle drei Teams diese Saison bereits geschlagen haben, stehen unsere Chancen gut, ein Wörtchen um den Titel mitzusprechen.“
Daniel Bartell, Trainer Eisbären Berlin: „Wir haben noch gute Erinnerungen an Füssen und ein Turnier in diesem Format. Wie vor zwei Jahren sind wir vermeintlich der Außenseiter in diesem Turnier, haben nichts zu verlieren und können daher befreit aufspielen. Wenn wir unser Leistungspotential aufs Eis bringen können, ist vieles möglich. Wie vor zwei Jahren im Meisterschaft-Final-Four wird die Tagesform eine entscheidende Rolle spielen.“
Daria Gleissner, Spielerin ECDC Memmingen: „Die Bundesliga hat lange pausiert, ich freue mich auf ein spannendes Event und intensive Spiele. Unser Ziel ist es den Titel zu verteidigen und qualitativ gute Spiele abzuliefern.
Waldemar Dietrich, Trainer ECDC Memmingen: „Wir haben immer betont, dass wir keine Verfechter des Pokalwettbewerbs im aktuellen Modus sind. Aber jetzt im Finalturnier treffen vier starke Teams aufeinander, von denen jedes das Zeug dazu hat, den DEB-Pokal der Frauen zu gewinnen. Wir werden jedenfalls Alles daran setzen unseren Titel zu verteidigen und den Pokal wieder mit nach Memmingen zu nehmen“.
Der Eintritt zum Turnier in die Arena ist zu allen Begegnungen frei. Zudem werden alle Spiele kostenfrei im Livestream auf DEB-online.live übertragen.
(DEB/kw)
  
 
 
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