Newsticker

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  KURZNACHRICHTEN  

     

EV Moosburg
(BLL)  Der EVM hat mit Peter Tabor einen neuen Kontingentspieler verpflichtet. Der 24-jährige US-Amerikaner spielte mehrere Jahre in cer College-Liga NCAA3 und kam letztes Jahr nach Europa. Er spielte in der zweithöchsten französischen Liga für Mont-Blanc Saint-Gervais
  
Berliner SC
(LLB)  Der Schlittschuh-Club wird mit einem nahezu unveränderten Mannschaftskader in die neue Landesligasaison starten. Neu zum Team kommen neben Leon Edelhäuser desen Zugang vom SCC bereits vermeldet wurde, Sedrick Siebart, Jörg Eikemeier und Christopher Fallis
  
Bären Neuwied
(CEHL)  Der EHC hat den Vertrag mit Verteidiger Kirill Klyuyev verlängert. Der 25-jährige Deutsch-Kasache geht bereits seit 2021 im Bären-Trikot aufs Eis
  
Höchstadt Alligators
(OLS)  Jake Fardoe hat seinen Vertrag beim HEC verlängert. Der 29-jährige Kanadier, der 2020 aus Pfaffenhofen zu den Alligators kam, konnte in der vergangenen Spielzeit 8 Tore un 36 Assists in 53 Partien erzielen
  
Weserstars Bremen
(RLN)  Stürmer Michael Wagner kommt vom DNL2-Team des Iserlohner EC nach Bremen und kehrt damit zu den Weserstars zurück, wo er seine ersten Schritte auf dem Eis machte. Der 20-Jährige ist der erste Neuzugang für die neue Spielzeit
  
Pforzheim Bisons
(BWL)  Leon Scheid wechselt aus dem DNL3-Team des Mannheimer ERC zu den Bisons und wird in Pforzheim nun seine erste Saison im Seniorenbereich bestreiten
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Stürmer Jan Trübenekr hält dem ESC weiter die Treue. Der 30-jährige Tscheche geht bereits seit 2017 für die Hawks aufs Eis.In der vergangenen Saison konnte der Stürmer in 32 Spielen 38 Tore erzielen und weitere 62 Treffer vorbereiten
  
Salzgitter Icefighters
(RLN)  Dauerbrenner Ron friedrich schnürt auch in der neuen Regionalligasaison wieder die Schlittschuhe für seinen Heimatverein. Der 30-Jährige konnte zuletzt in 22 Partien 15 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
EC Peiting
(OLS)  Der ECP hat Leon Dalldush unter Vertrag genommen. Der 23-jährige gebürtige Ravensburger kehrt nach einer Saison in der DEL2 bei den Selber Wölfen in die Oberliga zurück. In 42 Partien im TRikot der Hochfranken konnte er vier Vorlagen beisteuern. Seine Scorerqualitäten stellte er zuvor u.a. beim Ligarivalen EV Füssen unter Beweis
 
Hannover Indians
(OLN)  Die Indians haben mit zwei langjährigen Akteuren weiter verlängert. Sowohl Nicolas Turnwald, als auch Maximilian Pohl werden wieder die Defensive des ECH verstärken. Turnwald kam 2015 aus Weiden an den Pferdeturm und Pohl trägt bereits seit 2013 als er aus Bremen kam, das Indianer-Trikot
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Verteidiger Niklas Jakob wird bereits in seine vierte Saison im Trikot der TecArt Black Dragons gehen. Der 22-Jährige kam 2021 aus dem Düsseldorfer Nachwuchs nach Erfurt und hat sich inzwischen in der Oberliga etabliert. In der vergangenen Saison konnte der gebürtige Kaufbeurer in 43 Spielen 3 Tore erzielen und weitere 8 Treffer vorbereiten
  
Eispiraten Dorfen
(BLL)  Eigengewächs Moritz Reinhold rückt vom eigenen 1b-Team aus der Bezirksliga in den neuen Landesliga-Kader des ESC
  
Forst Nature Boyz
(BLL)  Verteidiger Tobias Zimmert, der vor vier Jahren aus der Bayernliga von der EA Schongau kam, wird auch in der neuen Spielzeit wieder im Trikot der Nature Boyz auflaufen. 8 Scorerpunkte waren seine Bilanz in 28 Partien der letzten Saison
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die beiden Eigengewächse Felix Kaller und Sebastian Sterr werden weiterhin die Hintermannschaft der Grafinger verstärken. Felix Kaller ist Allrounder, aber vor allem für die Defensive eingeplant
  
Peißenberg Miners
(BYL)  Verteidiger Maximilian Brauer verlässt die Miners. Der 30-Jährige spielte in seiner bisherigen Laufbahn ausschliesslich für seinen Heimatverein und steht seit 2014 im Kader der 1.Mannschaft
  
Aibdogs Bad Aibling
(BLL)  Die beiden Verteidiger Florian Fischer und Christoph Gottwald, sowie Stürmer Thomas Neumaier werden auch in der neuen Landesligasaison wieder im Trikot der Aibdogs aufs Eis gehen
  
 
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 30.Januar 2023

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 26 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord. sowie aus der Landesliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost, Landesliga Berlin und aus dem Frauen-Eishockey.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
   
duesseldorferegDüsseldorfer EG
Schon wieder! DEG gewinnt in München! 5:4!

(DEL)  Sie haben es schon wieder getan! Eine starke Düsseldorfer EG hat auch das zweite Auswärtsspiel beim EHC Red Bull München gewonnen. Die Rot-Gelben siegten nach einer dramatischen Schlussphase 5:4 (3:1, 1:0, 1:3). Auch wenn sie am Ende heftig zittern mussten, war es einer der besten Saisonleistungen der Rheinländer.
(DEG/pdeg)
  
    
ehcredbullmuenchenRed Bull München
Aufholjagd kommt zu spät: Red Bulls verlieren gegen Düsseldorf

(DEL)  Red Bull München musste sich vor 5.230 Zuschauern im Olympia-Eisstadion der Düsseldorfer EG mit 4:5 (1:3|0:1|3:1) geschlagen geben. Nach der frühen Führung durch Ben Smith drehten die Gäste das Spiel, ehe Chris DeSousa, Zach Redmond und Austin Ortega mit ihren Treffern in der Schlussphase noch einmal für Spannung sorgten.
Smith fälschte in der zweiten Minute einen Schuss von Yasin Ehliz unhaltbar ab und sorgte für einen Top-Start der Münchner. Die Gäste meldeten sich aber noch in der Anfangsphase durch Alec McCrea zurück (6.). Mathias Niederberger war die Sicht versperrt. Der Schlussmann der Red Bulls rückte in den Mittelpunkt, denn Düsseldorf spielte seine Angriffe konsequent zu Ende. In der zehnten Minute stellte Victor Svensson per Alleingang auf 2:1 für die Rheinländer. Kurz vor der Drittelpause legte Jakub Borzecki sogar das 3:1 nach (17.).
Die DEG-Defensive verteidigte auch im Mittelabschnitt kompakt. Selten kamen die Münchner so frei zum Abschluss wie DeSousa, der Henrik Haukeland allerdings nicht bezwingen konnte (24.). Genauer zielte Joonas Järvinen, der in der 29. Minute mit seinem Schuss in den Winkel auf 4:1 erhöhte.
Nach einem ausgeglichenen Auftakt im Schlussabschnitt erhöhten die Red Bulls das Tempo. Haukeland im Blickpunkt und mit guten Aktionen, den Treffer zum 2:4 durch DeSousa konnte er aber nicht verhindern (45.). München hielt den Druck hoch und war nah dran am nächsten Tor, kassierte dann aber eine Strafe. Düsseldorf nutzte das Powerplay zum 5:2 durch Stephen MacAulay (51.). Der Spitzenreiter gab sich aber noch nicht geschlagen. Redmond (55.) und Ortega (56.) brachten den Gastgeber mit einem Doppelschlag innerhalb von 34 Sekunden auf 4:5 heran, der Ausgleich sollte aber nicht mehr gelingen.
(EHCM/rbmm)
  
    
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Bad Nauheim packt die Punkte ein… Bayreuth Tigers vs. EC Bad Nauheim 3:6 (1:2, 1:3, 1:1)

(DEL2)  Neben Mike Mieszkowski, der bereits am Freitag passen musste, gesellte sich aktuell Pascal Grosse auf die Ausfallliste hinzu, sodass man mit fünf Verteidigern ins Spiel gehen musste. Die Sturmreihen waren die gleichen, wie zuletzt im Derby gegen Selb.
Schnell erspielte man sich Möglichkeiten im Lager der Tigers, als nach zwei Minuten Kretschmann knapp vorbei zielte und Järveläinen aus der Nahdistanz zu zentral ansetzte. Erstmals gefährlich vor dem Bayreuther Tor tauchten die Gäste nach sieben Minuten in Persona von Vause auf, der Halverson jedoch nicht überwinden konnte. Ebenso wie Herrmann, der nach der Hälfte des Abschnitts einen Versuch unternahm. Das einzige Überzahlspiel in den ersten 20 Minuten, welche die Tigers für sich beanspruchten, verpuffte mehr oder weniger. Einmal versuchte sich hier Meier, der an Bick nicht vorbeikam. Kurz darauf, wieder mit voller Sollstärke spielend, kam Schwarz überraschend im Slot an die Scheibe und ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen. Allerdings sollte die herausgeschossene Führung nur 20 Sekunden Bestand haben. Einen strammen Schuss von Coffman, der von der Bande zurück in die gefährliche Zone kam, verwertete Erk gedankenschnell zum Ausgleich. Und erneut war es ein Nachschuss, der die Führung, noch vor der Drittelpause für die Teufel brachte. Steck war zur Stelle, als die Scheibe zentral vor das Tor zurückkam und stellte auf 1:2 für seine Farben.
Ein zerfahrenes Drittel, was Tore und vermeintliche Strafen anging, erlebte man im Mittelabschnitt in Bayreuth. Zunächst aber kreierten beide Teams einige Chancen, die keinen Erfolg nach sich ziehen sollten. Järveläinen setzte zu hoch an und wenige Augenblicke später konnte Körner einen Abspielfehler in der Bayreuther Abwehr nicht für sich nutzen. Nach 23 Minuten kam dann eine Scheibe hoch vor das Bayreuther Tor, die Cerny, nachdem diese aufgesprungen war, direkt weiterleitete und damit den nächsten Treffer für Bad Nauheim erzielen konnte. Järveläinen doppelt, Stephan und Raab, der von Schumacher eingesetzt worden war, verpassten den Anschlusstreffer. Als Gnyp zwei Minuten aussetzen musste, legten die Gäste nach und trafen in Überzahl, wobei wenige Augenblick vorher Schumacher einen Schläger des Gegners, ohne Folgen, ins Gesicht bekam. Roach korrigierte dies keine halbe Minute später mit seinem Treffer aber wieder nur Augenblicke später verlor Halverson die Scheibe, die ihm Steck abgeluchst hatte und musste so den fünften Treffer der Gäste hinnehmen. Abseits des Spielgeschehens wurde dabei Schumacher Schmidt ausgehebelt, was wieder ohne Folgen blieb und in der nächsten Spielaktion in einem Fight zwischen Schumacher und Herrmann mündete, die hierfür beide fünf Minuten auf die Strafbank verbannt wurden. Weiter Möglichkeiten, die sich die Tigers durch Järveläinen und Pokovic herausspielten, blieben ungenutzt
Aus der Pause zurück wurde bekannt, dass Coach Chernomaz, der vermutlich den Schiedsrichtern seine Meinung gesagt hatte, mit einer Spieldauerstrafe belegt worden war.
Im Schlussabschnitt versuchten die Tigers nochmals heranzukommen und liefen ein ums andere Mal an, was jedoch nur noch einmal zum Erfolg führen sollte. Kurz hatte von der blauen Linie abgezogen, nachdem die Gastgeber bereits einige Möglichkeiten liegen haben lassen. Auch nach dem Treffer des Bayreuther Verteidigers war man das Team, welches mehr fürs Spiel machte aber mit wenig Schussglück ausgestattet war. Järveläinen, der mehrfach das Tor anvisierte, Gracel oder Kretschmann konnten keinen weiteren Treffer auf die Anzeigentafel schreiben. Auch die Herausnahme von Halverson, der 2,5 Minuten vor dem Schlusspfiff für einen sechsten Feldspieler Platz gemacht hatte, war wenig erfolgreich. Köhler visierte 14 Sekunden vor dem Ende das verwaiste Tor der Tigers an und stellte mit dem sechsten Treffer der Nauheimer den Endstand her.
Weiter geht’s für die Tigers am kommenden Freitag, wenn die Dresdner Eislöwen ab 20.00 Uhr im Tigerkäfig zu Gast sind.
(BT/av)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
2:1! Eispiraten mit knappem Heimerfolg gegen Kaufbeuren - Westsachsen sichern sich im Kampf um Pre-Playoffs wichtige Zähler

(DEL2)  Was für ein Spiel! Die Eispiraten Crimmitschau haben sich in ihrer heutigen Heimpartie gegen den ESV Kaufbeuren mit 2:1 durchgesetzt. Gegen den Tabellenzweiten der DEL2 sicherten sich die Westsachsen so extrem wichtige Zähler im Kampf um die Pre-Playoffs. Die beiden Tore der Eispiraten erzielten Henri Kanninen und Filip Reisnecker im zweiten Drittel.
Die Mannschaft von Cheftrainer Marian Bazany startete personell unverändert in ihr Heimspiel gegen den Tabellenzweiten der DEL2. So fielen weiterhin André Schietzold, Jannis Kälble, Tamás Kánya und Valentino Weißgerber aus. Jasper Lindsten saß als überzähliger Ausländer erneut nur auf der Tribüne. Und auch, wenn die Crimmitschauer vor dem Spiel wahrscheinlich als vermeintlicher Außenseiter gehandelt wurden, waren es gerade eben die Hausherren, die ein richtig guten Beginn erwischten und um kalten Sahnpark über weite Strecken des ersten Durchgangs sogar die spielbestimmende Mannschaft. Echte Großchancen blieben während der ersten 20 Minuten aber weitestgehend aus. Nur selten entstand vor beiden Goalies echte Gefahr.
Torlos ging es also in das Mitteldrittel, in welchem die Eispiraten weiterhin aktiver wirkten, körperlich hart spielten und die Partie vor allem defensiv total im Griff hatten. Auch offensiv taten sich für die Crimmitschauer immer wieder Chancen auf. Nach 26 Minuten schickte Timo Gams seinen Kollegen Henri Kanninen mit einem Geistesblitz auf die Reise – dieser blieb vor Maximilian Meier eiskalt, tunnelte diesen und erzielte so den 1:0-Führungstreffer. Auch nach der mittlerweile verdienten Führung, blieben die Gastgeber weiter am Drücker. Nach 33 Minuten war es schließlich wieder ein Alleingang, der sogar zum 2:0 führte! Filip Reisnecker setzte sich an der blauen Linie technisch stark durch, startete den Turbo und ließ Maximilian Meier zum zweiten Mal in diesem Spiel keine Abwehrchance – 2:0! Auf der Gegenseite rückte auch Ilya Sharipov in den Schlussminuten des zweiten Durchgangs immer wieder in den Mittelpunkt. Ruhig und abgeklärt parierte der Deutsch-Russe aber alles, was auf sein Gehäuse kam.
Mit dem Start des Schlussdrittels wuchs aber plötzlich der Druck des Tabellenzweiten. Die Kaufbeurer konnten nun weitaus mehr gefährliche Offensivaktionen – auch dank mehrerer Überzahlspiele – verbuchen, fanden aber immer wieder in Ilya Sharipov ihren Meister. Der 27-jährige Schlussmann konnte in diesem Heimspiel insgesamt 28 Schüsse parieren und musste lediglich einmal hinter sich greifen. Nicolas Appendino traf mit seinem Schuss ins kurze Eck, kurz nach Ablauf der numerischen Überzahl, zum 1:2-Anschluss. Folglich mussten sich die Schützlinge von Marian Bazany einem wahren Kraftakt stellen. Dank einer geschlossenen Teamleistung und guter Defensivarbeit gelang es den Eispiraten aber letztlich doch, den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten und wichtige Punkte im Kampf um die Pre-Playoff-Spots mitzunehmen.
(EC/af)
  
    
dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Eislöwen unterliegen beim Spitzenreiter

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben am Sonntagabend in der DEL2 eine Niederlage kassiert. Im vierten von fünf aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen musste sich die Mannschaft von Cheftrainer Andreas Brockmann mit 2:3 beim Tabellenführer Kassel Huskies geschlagen geben.
Die Huskies bestimmten die Anfangsminuten, auch dank einer frühen Überzahl. Simon Karlsson musste auf die Strafbank. Das nutzte der Tabellenführer in der zweiten Minute durch Alec Ahlroth zur Führung. Kassel blieb am Drücker und erspielte sich zahlreiche Torchancen, die Janick Schwendener aber alle vereiteln konnte. Kurz vor Drittelende kamen die Eislöwen noch zum Ausgleich. Max Kolb zog von der blauen Linie ab. Zwei Kasseler fälschten den Puck noch ab und der Puck rutschte über die Torlinie (19.). Ein glücklicher Zwischenstand bei einem Schussverhältnis in den ersten zwanzig Minuten von 18:9 für Kassel.
Die Huskies waren auch zu Beginn des zweiten Drittels die aktivere Mannschaft und gingen erneut schnell in Führung. Der Puck konnte nicht aus der eigenen Zone geklärt werden. Tim McGauley fing den Puck ab, spielten ihn vor das Tor von Schwendener, wo Jake Weidner aus kurzer Distanz freistehend unhaltbar abfälschte. Die Hessen hatten in der Folge weiter mehr vom Spiel und die besseren Chancen, den nächsten Treffer erzielten aber wieder die Eislöwen. In Überzahl traf Johan Porsberger per Direktabnahme nach tollem Pass von Jordan Knackstedt (24.). Nachdem Max Faber kurz darauf allein und frei durch war, aber beim Abschluss behindert wurde, bekamen die Huskies einen Penalty zugesprochen, den Schwendener aber halten konnte. Kassel hatte weiter die besseren Chancen, aber ein weiterer Treffer fiel nicht, weil die Eislöwen sehr gut dagegen gehalten haben.
Der Schlussabschnitt war trotz erneut vieler Torchancen der Kasseler ausgeglichen. Matej Mrazek hatte in der 51. Minute die große Chance zur Führung nach einem Solo. Aber Jake Kielly verhinderte dies. Auf der Gegenseite machten es die Huskies fast im Gegenzug besser. Steven Seigo zog von der blauen Linie ab. Schwendener war die Sicht genommen. Der Puck schlug im Tor ein (52.).
Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir sind nicht gut in die Partie gekommen, bekommen früh das Gegentor. Wir haben im ersten Drittel nicht gut gespielt und konnten mit dem 1:1 glücklich sein. Im zweiten Drittel sind wir besser ins Spiel gekommen, kassieren aber auch wieder sofort das Gegentor. Aber wir haben uns richtig rein- und zurückgekämpft. Wir haben unser Bestmögliches gegeben und wussten, eine Aktion kann entscheidend sein. Wir nutzen unsere Chance nicht und auf der anderen Seite trifft Kassel. Ich kann meiner Mannschaft keinen großen Vorwurf machen. Wir haben gekämpft und alles probiert. Es war ein enges Spiel, aber Kassel steht nicht umsonst da, wo sie stehen.“
(ESCD/ka)
  
    
kasselhuskiesKassel Huskies
DEL2 Rekord eingestellt – Huskies mit Heimsieg gegen Dresden

(DEL2)  18. Sieg in Folge! Am Sonntagabend gelang den Kassel Huskies in einer engen Partie ein 3:2 Sieg gegen die Dresdner Eislöwen. Die Schlittenhunde haben damit den Rekord der Löwen Frankfurt in der DEL2 aus der Saison 2016/2017 eingestellt
Die heimischen Huskies starteten direkt druckvoll und früh mit einer vierminütigen Überzahl in die Partie. Die Scheibe im Powerplay der Schlittenhunde lief gut, sodass Alec Ahlroth seine Mannen mit 1:0 in Führung brachte (2.). Steven Seigo hatte die erste Großchance auf den zweiten ECK-Treffer. Es folgte ein Sykora-Schlagschuss, der Janick Schwendner prüfte. Zielstrebige Kasseler ließen durch McGauley, Arniel, Preto und Keck weitere aussichtsreiche Abschlüsse folgen. Dann hatten die Eislöwen eine Überzahlgelegenheit, weiter ging es jedoch mit sehenswerten Szenen vor dem Dresdner Gehäuse - Tristan Keck hatte die Doppelchance auf den Shorthander. In einer nächsten Unterzahlsituation waren die Huskies erneut äußerst gefährlich, vergaben durch Tim McGauley und Tristan Keck gute Gelegenheiten. Gegen Ende des Drittels kam es trotz des Huskies-Übergewichts zum unglücklichen Ausgleich der Eislöwen durch Maximilian Kolb (19.)
In das zweite Drittel gelang den Huskies ein Blitzstart. Während sich die Eislöwen nach 45 Sekunden gerade nach vorn orientierten, brachte Tim McGauley die Scheibe nochmal vor das Gästetor - Jake Weidner hielt die Kelle zur erneuten Führung hin (21.) In Unterzahl zeigten sich die Huskies wie schon im ersten Drittel bissig – hatten wieder eine gute Gelegenheit, dieses Mal durch Torschütze Weidner. Es folgte jedoch die erneute Antwort der Dresdner. Durch eine schöne Direktabnahme Poschbergers stand es 2:2 (24.) Die Huskies wollten sich schnellstmöglich ihre Führung zurückholen, hatten dann eine Penaltymöglichkeit, doch im Duell Faber gegen Schwendner, blieb der Eislöwen-Goalie der Sieger.
Im Schlussdrittel blieb es eine umkämpfte und enge Partie, die Spannung pur bot. Acht Minuten vor Spielende riss der erneute Führungstreffer die stimmungsvollen 3219 Fans aus den Sitzen. Mit einem schönen Schuss erzielte Steven Seigo das 3:2 (52.) Gegen kompakt agierende Huskies, konnte Eislöwen Coach Brockmann erst 35 Sekunden vor Schluss seinen Torhüter Janick Schwendener aus dem Tor holen. Dies sollte jedoch nicht mehr den Ausgleich besorgen.
Mit der fortgesetzten Siegesserie bauten die Nordhessen ihre Tabellenführung nochmals aus und feierten vor allem den eingestellten Rekord. Am Freitag könnten die Kasseler mit einem Sieg in Freiburg den alleinigen DEL2-Rekord aufstellen. Am kommenden Sonntag, den 5. Februar, steht dann das nächste Heimspiel an. Spielbeginn gegen die Krefeld Pinguine ist bereits um 14:30 Uhr, da die Huskies erneut einen Familientag ausrichten werden.
(ECK/mk)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
Auswärtsniederlage in Crimmitschau - Joker unterliegen in Westsachsen mit 2:1

(DEL2)  Für den ESV Kaufbeuren stand am heutigen Sonntag ein Auswärtsspiel bei den Eispiraten Crimmitschau an. Bei der Partie des 42. Spieltages musste ESVK Trainer Marko Raita weiter auf Fabian Koziol, Tomas Schmidt, Yannik Burghart und Alexander Thiel verzichten. Im Tor stand Maxi Meier. Sebastian Gorcik pausierte als überzähliger Kontingentspieler und John Lammers rückte an die Seite von Markus Schweiger und Jacob Lagacé.
Die Eispiraten hatten dann in den ersten Minuten der Partie ein wenig Übergewicht und drängten die Joker immer wieder in die eigene Zone. Ein erstes Powerplay für die Westsachsen nach zwei Spielminuten, welches der ESVK aber gut verteidigte, unterstützte den Anfangschwung der Crimmitschauer. In der neunten und zehnten Minute hatten die Eispiraten dann durch Dominik Walsh und Filip Reisnecker zwei gefährliche Abschlüsse, aber Maxi Meier im Kasten der Joker war zur Stelle. Der ESVK hatte in der elften Minute seine erste richtig gute Offensiv-Aktion, Markus Lillich kam frei im hohen Slot zum Abschluss und Ilja Sharipov im Kasten der Crimmitschauer konnnte gerade noch so mit der Schulter retten. In der 13. Minute hatten die Joker ein erstes Powerplay, welches aber etwas zu hektisch war und nur eine wirklich gute Möglichkeit durch Tyler Spurgeon hervorbrachte. Ein weiteres Überzahlspiel des ESVK nach 17 Minuten war dann schon gefährlicher, aber den ganz großen Druck konnten die Allgäuer dabei nicht aufbauen. Sechs Sekunden vor der Pausensirene fingen sich die Kaufbeurer dann noch eine Strafe ein und somit starteten die Crimmitschauer mit 114 Sekunden in Überzahl in das zweite Drittel.
Das Powerplay der Hausherren verteidigten die Joker dann stark und übernahmen mit Ablauf der Strafe auch die Spielkontrolle. Der ESVK setzte sich dabei immer wieder im Drittel der Crimmitschauer fest, war dann aber oftmals irgendwie zu ungenau und schaffte es leider nicht, sich wirklich gefährliche Aktionen vor Ilja Sharipov zu erarbeiten. In der 26. Minute konterten die Westsachsen dann eiskalt. Ein Joker Defender war schon auf dem Weg zur Wechselbank, als Top-Scorer Henri Kanninen ein langer Pass an der blauen Linie erreichte und der Finne traf alleine vor Maxi Meier durch dessen Hosenträger zum 1:0. Ein Powerplay der Wertachstädter gut eine Minute nach dem ersten Treffer der Partie war dann leider auch nicht von Erfolg gekrönt. In der Folge spielte sich wieder viel im Drittel der Crimmitschauer ab, der ESVK aber wieder ohne die ganz großen Chancen und die Eispiraten wieder mit dem Konter. In der 32. Minute war Filip Reisnecker auf und davon und traf mit einem trockenen Handgelenkschuss auf der Stockhandseite gegen Maxi Meier zum 2:0 für die Westsachsen. Wie schon beim Heimspiel am Freitag gegen den EHC Freiburg fingen sich die Joker einfach zu viele Kontermöglichkeiten ein. Bei einer vier gegen vier Situation in der 36. Minute hatte Dieter Orendorz frei im Slot die wohl beste ESVK Chance, der Verteidiger schoss aber über das Gehäuse. Eine Minute vor der zweiten Pause bekamen die Kaufbeurer noch ein Powerplay zugesprochen. Dabei ergaben sich zwei gute Schussmöglichkeiten für Jacob Lagacé und Mikko Lehtonen, beide Male aber war Ilja Sharipov zur Stelle und bewahrte seine Mannschaft vor dem Anschlusstreffer. Somit ging es mit einem Spielstand von 2:0 in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt bauten die Joker immer wieder Druck auf die Defensive der Eispiraten auf und hatten in der Überzahlsequenz zum Beginn auch zwei richtig gute Einschussmöglichkeiten. Ein weiteres Powerplay der Joker nach 45 Minuten brachte dann auch endlich den ersten Treffer für die Wertachstädter. Die Crimmitschauer waren zwar gerade wieder zu fünft, als Nico Appendino einen Handgelenkschuss im linken Torwinkel versenkte. Ilya Sharipov im Kasten der Eispiraten war gegen den Schuss des ESVK Defenders machtlos, vor allem auch, weil Tyler Spurgeon dem Torhüter der Westsachsen perfekt die Sicht nahm. Der ESVK war also wieder im Spiel und keine Minute später hätte es auch schon zwei zu zwei stehen können. Ein Schuss von Dieter Orendorz landete aber leider nur am rechten Pfosten. Gespielt waren da 49 Minuten. Die Joker bauten wiederum weiter Druck auf, richtig gefährlich wurde es aber für Ilya Sharipov irgendwie nicht. Der ESVK hatte einfach die ganze Partie über Schwierigkeiten sich trotz seiner optischen Überlegenheit, auch wirklich hochkarätige bzw. klare Chancen zu erspielen. Gut 90 Sekunden vor dem Ende nahm Trainer Marko Raita dann Maxi Meier noch zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Aber auch dies war nicht mehr erfolgeich. So mussten sich die Allgäuer am Ende in Westsachsen mit 2:1 geschlagen geben.
(ESVK/pb)
  
    
Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Krefeld Pinguine - Selber Wölfe 2-3 nV

(DEL)  Die Krefeld Pinguine kamen am Sonntagabend nicht über einen Punkt gegen die Selber Wölfe hinaus. Das Team von Boris Blank unterlag mit 2:3 nach Verlängerung. Ex-Pinguine-Stürmer Arturs Kruminsch machte dabei mit zwei Toren inklusive des Overtime-Winners und einer Vorlage den Unterschied.
Die ersten Schreckminuten mussten die Pinguine ab der 10. Spielminute verkraften. Victor Knaub bekam für sein hartes Einsteigen gegen Michael Schaaf eine 5-Minuten-Strafe wegen Bandenchecks und brachte damit die Hausherren in Bedrängnis. Selb kam jedoch zu keinen hochkarätigen Chancen und ließ die Überzahl erfolglos verstreichen.
Die ersten Tore fielen im Mittelabschnitt. Zuerst war es Geburtstagskind Alexander Weiß, der die Pinguine im Powerplay in der 28. Minute auf Zuspiel Marcel Müllers und Kael Mouillierats in Führung brachte.
Obwohl die Pinguine auch in der Folge mehr Spielanteile hatten, mussten sie ausgerechnet in eigener Überzahl und durch den Ex-Krefelder Arturs Kruminsch den 1:1-Ausgleich hinnehmen. Der 34-jährige Routinier eroberte sich den Puck in der Verteidigungszone und konnte Hendrik Hane im KEV-Tor im Alleingang überwinden.
Im Schlussabschnitt gerieten die Pinguine in der 50. Minute in Rückstand. Leon Niederberger verbüßte gerade eine Zweiminuten-Strafe als Wölfe-Topscorer Mark McNeill die Überzahlsituation nutzte und die Gäste mit 2:1 in Führung brachte.
Dass die Pinguine überhaupt einen Punkt aus dem Spiel mitnehmen konnten, war dem Ausgleichstreffer von Marcel Müller zu verdanken. Sechs Minuten vor Schluss konnte er einen Abpraller von Alex Weiß aus spitzem Winkel an dem heute sehr gut aufgelegten Michael Bitzer im Selber Tor unterbringen.
In der Verlängerung avancierte Kruminsch mit seinem zweiten Treffer des Abends zum Matchwinner. Noch in der regulären Spielzeit erhielten die Pinguine bei eigener Überzahl eine Strafe und mussten so die Verlängerung mit einem Mann weniger beginnen. 42 Sekunden nach Beginn des Wettkampfes um den Zusatzpunkt, belohnten die Wölfe ihr mutiges Auswärtsspiel mit dem Sieg.
Boris Blank:
Im ersten Drittel hat uns die Spritzigkeit gefehlt. Nachdem wir die Überzahl nach der 5-Minuten-Strafe überstanden hatten, sind wir besser ins Spiel gekommen. Wir haben mehr Druck auf das Tor gemacht und dann ausgerechnet in eigener Überzahl das Gegentor kassiert. Das darf uns natürlich nicht passieren. Im zweiten Drittel haben wir uns durch blöde Strafen in der Offensivzone selbst in Bedrängnis gebracht und sind in Rückstand geraten. Zum Glück konnten wir dann zumindest noch den Ausgleich erzielen. Unter dem Strich hat mir aber die Gradlinigkeit gefehlt. Wir haben zwar Druck gemacht und viele Schüsse abgegeben, aber der Wille ein dreckiges Tor erzielen zu wollen hat einfach gefehlt. Selb hat stark gekämpft, hatte einen guten Torhüter und hat bis zum Schluss gekämpft. Das Spiel von Freitag mit der langen Fahrt steckte den Jungs offenbar noch in den Beinen. Somit hat es leider nur zu einem Punkt gereicht.
(KEV/mt)
  
    
towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
TOWERSTARS KNACKEN EISBÄREN IM SCHLUSSDRITTEL

(DEL2)  Einsatz, Geduld und Moral waren für die Ravensburg Towerstars wie schon am Freitag in Bad Nauheim die Garanten für den Erfolg. So drehte das Team von Coach Peter Russell gegen die äußerst selbstbewusst auftretenden Gäste aus Regensburg im Schlussabschnitt einen 0:1 Rückstand in einen 3:1 Heimsieg. 
Bei den Oberschwaben waren Umstellungen erforderlich, da Nick Latta verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stand. Zudem war Daniel Schwaiger wieder beim DEL Kooperationspartner Ingolstadt im Einsatz. Tim Gorgenländer und Marvin Drothen rückten dafür in die Aufstellung nach. Letzterer verbuchte in der 4. Minute auch gleich einmal eine Riesenchance auf die Führung. Er hatte sich im Slot freigelaufen und bekam die Scheibe schön von Marvin Feigl aufgelegt – der Puck ging aber über das Tor. Wenig später hielten die 2117 Zuschauer in der CHG Arena erneut den Atem an, allerdings aufgrund einer Szene auf der Gegenseite. Ein Schlagschuss prallte kurios von der Bande zurück und anschließend an die Schlittschuhkufe von Towerstars Keeper Jonas Langmann. Das Spielgerät rutschte glücklicherweise aber nur die Torlinie entlang. 
Das Spiel ging auch danach munter hin und her. Zwar hatten die Towerstars bei der Anzahl der hochkarätigen Möglichkeiten die Nase leicht vorne, die Gäste aus Regensburg duften zur Freude der etwa 50 mitgereisten Anhänger aber in der 12. Minute die Führung bejubeln. Max Hadraschek hatte zuvor eine Strafzeit aufgebrummt bekommen, nach ein paar geduldig aufgezogenen Pässen hämmerte Nikola Gajovsky dann eine Direktabnahme zum 0:1 in die Maschen. Weniger Erfolg in Überzahl hatten die Towerstars kurz danach. Das Powerplay lief zwar druckvoll durch das gegnerische Drittel, Devin Williams im Eisbären Tor konnte aber mehrfach stark parieren. Beispielsweise in der 13. Minute, als er einen Nachschuss von Robbie Czarnik ganz knapp vor der Torlinie abwehren konnte. Die Szene musste erst durch den Videobeweis geklärt werden. Gute Reaktionen zeigte der Regensburger Torhüter auch danach. Beispielsweise hatte Julian Eichinger eine Riesenchance, als er den gegnerischen Torhüter bereits ausgespielt hatte. Der Versuch, den Puck um den Pfosten über die Linie zu lenken, schlug allerdings fehl.
Der zweite Spielabschnitt bot ein ähnliches Bild. Bei den klaren und zwingend herausgespielten Torchancen verbuchten die Gastgeber zwar ein Übergewicht, der Aufsteiger aus der Oberliga kämpfte allerdings aufopferungsvoll in der eigenen Zone und brachte die Towerstars mit schnell aufgebauten Angriffen immer wieder in arge Bedrängnis. Auf Jonas Langmann sollte an diesem Abend jedoch Verlass sein. So auch wenige Sekunden vor Ende des zweiten Drittels, als Eisbären-Topscorer Corey Trivino bei einem Unterzahlbreak frei auf ihn zusteuerte. 
Vom Anspielbully des dritten Spielabschnitts weg machten die Towerstars deutlich, dass sie dieses Spiel endlich auch zählbar an sich reißen wollten. Bei der Chance von Sam Herr in der 41. Minute fehlte nicht allzu viel, doch erneut brachte Devin Williams einen Ausrüstungsgegenstand erfolgreich zum Einsatz. Zur Schlüsselszene der Partie sollte dann die 44. Minute avancieren. Für Eisbären Verteidiger Xaver Tippmann setzte es zwei Strafminuten wegen Stockschlags und das druckvolle Powerplay schloss Robbie Czarnik zum erlösenden 1:1 Ausgleich ab. Der Ravensburger Topstürmer verschaffte sich mit einem Antritt viel Raum im gegnerischen Drittel und überraschte Devin Williams mit einem Schlenzer in den rechten Torwinkel. 
Damit wollten sich die Oberschwaben aber noch nicht zufriedengeben und es folgte quasi ein Spiel auf ein Tor – auf das der Gäste. Diese standen fortan noch tiefer und spekulierten auf Konter. Die Frage, ob sich Regensburg wie schon im Hinspiel in Ravensburg am 28. Oktober in die Verlängerung retten konnte, beantwortete Louis Latta 81 Sekunden vor Ende. Die Gäste leisteten sich hinter dem Tor einen fatalen Fehlpass, gegen den Rückhandschuss aus kurzer Distanz ins rechte Kreuzeck hatte Williams keine Chance. 
Eisbären Co-Trainer Martin Slansky, der wie schon am Freitag Cheftrainer Max Kaltenhauser vertrat, musste aufgrund der knappen Spielzeit schon bald volles Risiko gehen und zog seinen Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers. Das angestrebte Powerplay war allerdings von kurzer Dauer, denn die Scheibe rutschte an der rechten Bande aus dem Angriffsdrittel und Sam Herr lupfte den Puck kurz nach der Mittellinie zum alles entscheidenden 3:1 ins leere Gäste-Tor. 
Das sechs Punkte-Wochenende war perfekt und da Kaufbeuren knapp in Crimmitschau verlor, reduzierte sich der Abstand auf Platz 2 auf nur vier Punkte. „Regensburg hat uns das Leben äußerst schwer gemacht und die neutrale Zone gut zugestellt“, sagte Towerstars Coach Peter Russell. „Die Jungs haben allerdings über 60 Minuten hart für die Chancen zum Sieg gearbeitet“, ergänzte er. 
Einziger Wermutstropfen des Abends war der Ausfall von Towerstars Stürmer Josh MacDonald. Er verletzte sich bereits im Startabschnitt und konnte zum zweiten Spieldrittel nicht mehr auflaufen. Wie schwerwiegend die Unterkörperverletzung ist, müssen erst die erforderlichen ärztlichen Untersuchungen zeigen. 
(EVR/fe)
  
    
selberwoelfeSelber Wölfe
Wölfe erarbeiten sich „Big Points“ in Krefeld - Krefeld Pinguine vs. Selber Wölfe 2:3 n.V. (0:0; 1:1; 1:1; 0:1)

(DEL2)  Eine lange Busfahrt mussten die Selber Wölfe nach Krefeld antreten. Doch das Rudel war in der Yayla Arena von Beginn an hellwach, arbeitete das ganze Spiel über vor allem defensiv hart und konnte sich zudem bei Bitzer auf einem starken Rückhalt zwischen den Pfosten verlassen. Nach einem hart umkämpften Schlussabschnitt traf Kruminsch in der Overtime, sodass zwei ganz wichtige Punkte mit auf die Heimreise nach Hochfranken gingen.
Die Hausherren hatten im ersten Drittel zwar ein leichtes Chancenübergewicht und etwas mehr vom Spiel. Doch die Wölfe machten ihre Defensivaufgaben ordentlich und konnten dementsprechend auch immer wieder Entlastungsangriffe fahren. Die wohl beste Chance für die Gastgeber hatte Magwood, er ließ allerdings nur das Außennetz zappeln. Wenig später entschärfte Bitzer mit der Fanghand gegen Krymskiy. In der 10. Minute wurde Schaaf hart und regelwidrig in die Bande gecheckt – die Konsequenz war eine 5-Minuten-Strafe gegen Knaub und somit die große Gelegenheit für die Wölfe, auf die Anzeige zu kommen. Allerdings fand man im Powerplay noch keine Mittel und Wege gegen ein aggressives Penalty Killing der Krefeld Pinguine. Dementsprechend ging es torlos in die erste Drittelpause.
Im Mittelabschnitt mussten die Gäste häufig mit einem Mann weniger agieren. Als Reddick nach einem Stockschlag in der Kühlbox Platz nehmen musste, gab es in Unterzahl eine unübersichtliche Situation vor Wölfe-Goalie Bitzer, aus der Weiß die Scheibe irgendwie über die Linie stocherte – nach Videobeweis zählte der Treffer zum 1:0 für die Seidenstädter. Wenig später waren die Wölfe zeitweise sogar in doppelter Unterzahl. Doch nachdem man diese überstanden hatte und wenigstens wieder zu viert war, eroberte sich Kruminsch die Scheibe im eigenen Drittel, blieb im Breakaway völlig cool und setzte den Puck ansatzlos ins Tor. Er belohnte die harte Arbeit seiner Jungs in diesem Drittel mit dem gar nicht unverdienten Ausgleichstreffer.
Es war also noch alles offen und so wog das Spiel im Schlussabschnitt hin und her. Zwingende Chancen gab es vorerst kaum – stattdessen einige Spielunterbrechungen. Als dann aber Niederberger auf der Strafbank saß, machten es die Wölfe im Powerplay nun besser als im ersten Drittel: Die Scheibe lief gut, McNeill parkte vor Hane im Slot ein und fälschte einen Kruminsch-Schuss entscheidend zur Selber Führung ab. Krefeld drückte aber nochmal kräftig und so nutzte Topscorer Müller einen Abpraller aus spitzem Winkel zum 2:2-Ausgleich. Die Entscheidung wurde somit auf die Overtime vertagt, in der Selb nach einer Strafe gegen Müller aus der regulären Spielzeit ein weiteres Mal im Powerplay agieren durfte. Und das nutzte Kruminsch, der mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend seine Jungs jubeln ließen und den wichtigen Zusatzpunkt sicherte.
(SW/mt)
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
„Big Points“ liegen gelassen – Deggendorfer SC geht an der Zugspitze leer aus

(OLS)  Der Deggendorfer SC ließ am Sonntagabend beim Auswärtsspiel in Garmisch-Partenkirchen wichtige Punkte im Kampf um den dritten Tabellenplatz liegen. Gegen den SC Riessersee unterlag das Team von Trainer Jiri Ehrenberger vor 1329 Zuschauern im Olympia-Eissport-Zentrum mit 2:0.
Im ersten Abschnitt entwickelte sich von der ersten Minute an eine muntere Partie, in der beide Teams ihre Offensivaktionen hatten. Doch weder Timo Pielmeier, noch Daniel Allavena im Garmischer Tor ließen sich überwinden, sodass es mit dem torlosen Unentschieden in die erste Pause ging.
Im Mitteldrittel kamen die Hausherren etwas besser aus der Kabine und gingen in der 23. Minute in Führung. Den ersten Versuch von Tobias Kircher konnte Pielmeier noch abblocken – den zweiten Versuch hingegen verwertete Robin Soudek vor dem Tor freistehend zum 1:0. Doch der DSC ließ sich vom Rückstand nicht aus der Ruhe bringen und erspielte sich selbst einige gute Möglichkeiten, konnte aber keine davon in den Ausgleich ummünzen. Auf der Gegenseite ließ sich auch Pielmeier durch die Garmischer nicht mehr überwinden, sodass es mit der knappen SCR-Führung das zweite Mal in die Kabine ging.
Im Schlussabschnitt versuchte der DSC noch einmal alles, um den Ausgleich zu erzwingen. Doch trotz der Offensivbemühungen ließen die Deggendorfer Angriffe die letzte Zielstrebigkeit vermissen, sodass die Garmischer Defensive sämtliche Versuche verteidigen konnte. In der Schlussphase nahm Ehrenberger Torhüter Pielmeier zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme blieb jedoch ertraglos. Garmischs Alexander Höller traf drei Sekunden vor Ende ins verwaiste Deggendorfer Tor zum 2:0 Endstand.
Für den Deggendorfer SC geht es am kommenden Freitag mit dem nächsten Heimspiel weiter. Zu Gast in der Festung an der Trat ist um 20 Uhr der EC Peiting.
(DSC/mh)
  
    
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Herbe 2:8-Niederlage beim Spitzenspiel in Weiden

(OLS)  Im Topspiel der Eishockey-Oberliga Süd am Sonntagabend waren die Starbulls Rosenheim als Tabellenzweiter beim Spitzenreiter Blue Devils Weiden chancenlos – und das, obwohl sie den ersten Spielabschnitt noch mit 1:0 für sich entscheiden konnten. Nach 60 Spielminuten stand für die Starbulls vor 1.900 Zuschauern eine 2:8-Niederlage zu Buche. Wie schon bei der 5:7-Heimniederlage am Freitag gegen die Tölzer Löwen nutzte ein effektiver Gegner unerklärliche Rosenheimer Defensivschwächen gnadenlos aus.  
Starbulls-Trainer Jari Pasanen konnte in Weiden wieder auf den zwei Tage zuvor krankheitsbedingt fehlenden Aaron Reinig zurückgreifen und musste nur auf Steffen Tölzer und Travis Oleksuk (beide verletzt) verzichten. Das Rosenheimer Tor hütete zunächst Christopher Kolarz. Gute Paraden von Kolarz, Glück bei zwei Weidener Schüssen an Pfosten bzw. Latte und ein früher Powerplaytreffer von Marc Schmidpeter, der den Puck unhaltbar aus der Halbdistanz in den oberen Winkel jagte (6.), sorgten für eine Rosenheimer 1:0-Führung nach dem ersten Drittel. Und die war nach einer offensiv wie defensiv guten Leistung der Grün-Weißen gegen starke Gastgeber keinesfalls unverdient.  
Im zweiten Drittel gerieten die Starbulls erstmals in Unterzahl. Und es dauerte nur 13 Sekunden, bis die beste Powerplaymannschaft der Liga mit einem Mann mehr auf dem Eis zum Torerfolg kam. Luca Gläser hatte zu viel Platz und verwertet ein Zuspiel von Thomas Rubes zum 1:1 (25.). Drei Minuten später zeigte sich Rosenheims Abwehr erneut nicht auf der Höhe. Rubes passte von der Bande quer durch den Slot zu Martin Heinisch, der freistehend eindrückte und die Hausherren mit 2:1 in Führung brachte (28.). Keine halbe Minute später klingelte es erneut im Rosenheimer Gehäuse. Fabian Voit verwertete einen Abpraller aus kurzer Distanz zum 3:1. Zum zweiten Mal spielte Weiden in Überzahl, diesmal dauerte es 17 Sekunden, bis der Treffer fiel. Danach machte Torwart Kolarz Platz für Andreas Mechel und die Starbulls hatten durch Michael Knaub zweimal die Chance zum Anschlusstreffer, aber der starke Jaroslav Hübl im Tor der Blue Devils parierte.  
Kurz vor der zweiten Pause erhöhte Kurt Davis auf 4:1. Der Schuss des freistehenden Weidener Verteidigers aus halblinker Position rutschte Andreas Mechel über die Fanghand und fiel ins lange Eck (37.). In Überzahl verkürzten die Starbulls durch Mike Glemser nach Rückpass von Tyler McNeely auf 4:2 (40.). Zehn Sekunden später hatte Manuel Strodel die große Chance zum 4:2- Anschlusstreffer. Zunächst wurde er bei der Abschlussmöglichkeit frei vor Torwart Hübl von Elia Ostwald gefoult und vergab dann selbst den fälligen Strafschuss.  
Den zweiten Spielabschnitt hatten die Hausherren dominiert und die Starbulls phasenweise stark unter Druck setzen können. Im letzten Drittel waren die Gäste wieder das aktivere Team, scheiterten aber wiederholt am sicheren Weidener Keeper. Dessen Vorderleute nutzen auch ihr drittes und letztes Überzahlspiel. Bei diesem Powerplay dauerte es 24 Sekunden, bis Luca Gläser nach Doppelpass mit Rubes zum 5:2 einnetzte und die Rosenheimer Unterzahlformation dabei schlecht aussehen ließ (42.).  
In der Schlussphase baute der Spitzenreiter die Führung bis zum 8:2-Endstand aus. Zunächst scheiterte Luca Gläser nach einem eigensinnigen Abschluss an Mechel, schnappte sich aber den Abpraller und machte seinen Hattrick perfekt (54.). Als die Starbulls in Überzahl spielten, verwertete Edgars Homjakovs einen Gegenstoß eiskalt (56.). Bei einem weiteren Weidener Gegenangriff gegen eine indisponiert wirkende Rosenheimer Abwehr spielte Homjakovs von der Seite in den Rosenheimer Torraum, wo sich Mechel den Puck mit dem Schläger unglücklich selbst ins eigene Gehäuse manövrierte (58.).  
Nachdem die Starbulls in den ersten 36 Saisonspielen kein einziges Mal mehr als drei Gegentreffer kassierten, folgte nach den sieben Gegentoren gegen Bad Tölz zwei Tage später in Weiden nun die nächste negative Rekordmarke mit acht Gegentreffern. Der Rückstand auf den Spitzenreiter wuchs auf 19 Zähler an. Der Rosenheimer Vorsprung auf Tabellenrang drei beträgt weiterhin vier Punkte, weil Verfolger Deggendorf (0:2 auswärts gegen den SC Riessersee) ebenfalls leer ausging.  
Weiter geht es für die Starbulls Rosenheim am kommenden Freitag mit einem Auswärtsspiel gegen den SC Riessersee und zwei Tage später mit einem Heimspiel gegen den EV Füssen (Sonntag, 17 Uhr, ROFA-Stadion, Eintrittskaren: www.starbulls.de/tickets).  
(SBR/ah)
  
    
crocodileshamburgCrocodiles Hamburg
Crocodiles verlieren Heimspiel gegen Leipzig

(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Heimspiel gegen die EXA Icefighters Leipzig mit 1:3 (0:0/0:3/1:0) verloren.
Die Crocodiles konnten sich im letzten Hauptrundenspiel gegen die Leipziger über die Rückkehr von Niklas Jentsch und Max Schaludek freuen, mussten aber kurzfristig auf den erkrankten Thomas Zuravlev verzichten.
Im ersten Spielabschnitt waren die Hausherren klar spielbestimmend, brachten doppelt so viele Schüssen auf das Tor wie die Gäste – gingen aber trotzdem mit einem torlosen Unentschieden in die Pause. Vor 1.151 Zuschauern fiel das erste Tor erst im zweiten Spielabschnitt. Ex-Krokodil Victor Östling netzte gezielt ein (32.). Der Gegentreffer brachte Verunsicherung in das Hamburger Spiel, die gleich zwei weitere Rückschläge verdauen mussten. Joonas Riekkinen erhöhte auf 0:2 (38.) und Jonas Wolter legte in Überzahl nach (40.).
Im letzten Drittel wehrten sich die Crocodiles gegen eine Niederlage, kamen über den Anschlusstreffer durch Luis Müller (49.) aber nicht hinaus.
„Im ersten Drittel haben wir das Spiel gut kontrolliert, aber kein Tor geschossen. Wenn du nach dem Drittel ohne Tor raus gehst, ist das schwer für den Kopf. Dann machen wir einen kleinen Fehler, bekommen ein Gegentor und fangen an, vorsichtig zu spielen. Und wir können nicht vorsichtig spielen“, sagte Trainer Henry Thom und lobte den Kampf seiner Mannschaft im letzten Drittel: „Trotzdem war es heute für mich ein Schritt in die richtige Richtung. Jetzt müssen wir nur wieder Tore schießen, dass man daraus die Euphorie auch mitnehmen und weiter pushen kann.“
(CH/tb)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
wanderersgermeringWanderers Germering
Wanderers zeigen weiterhin stark schwankende Leistungen

(BLL)  Am vergangenen Freitagabend machten die Germeringer Fans im Auswärtsspiel beim ESV Burgau große Augen. Und nein nicht, weil die Wanderers brillierten, sondern weil sie sich im wahrsten Sinne des Wortes im ersten Drittel auseinandernehmen und vorführen ließen. Mit dem Startbully agierte Schwarz-Gelb völlig von der Rolle und kassierte nach 12 Sekunden bereits das 1:0. Leider wurden die Münchner Vorstädter damit nicht wachgeküsst, im Gegenteil. Mit dem zweiten Burgauer Treffer in der vierten Minute startete der Torreigen der „Eisbären“, die fast alle 120 Sekunden jubeln und sich zur Pausensirene über eine komfortable 6:0 Führung freuen konnten. Der EVG kam mit dem Tempo nicht mit, agierte körperlos in den Zweikämpfen und bot den Gastgebern Räume zum Kombinieren an. Dabei waren die Goalies Franziska Albl, die nach dem 3:0 sichtlich angefressen ihr Tor räumte, und Christoph Müller die ärmsten Akteure auf dem Eis. So bitterlich im Stich gelassen wurden sie ein ums andere Mal von ihren Vorderleuten. Der Mittelabschnitt startete aus sich der Gäste besser. Man überstand zwei gegnerische Powerplay schadlos, ehe eine Strafzeit für beide Teams ausgesprochen wurde und es 4 gegen 4 weiterging. Das kam den Mindelstädtern gelegen, die aus dem sich bietenden Platz auf dem Eis Kapital zu schlagen wussten und binnen 30 Sekunden auf 8:0 erhöhten. Ein kurzes Momentum der Winhart-Truppe, in dem man mit einem Doppelschlag zwei Treffer erzielen konnte, wurde wenige Augenblicke später mit dem neunten Tor des ESV gekontert. In den verbleibenden 20 Minuten ging es nochmal munter hin und her, wobei es für die Heimmannschaft nicht mehr wie ein etwas intensiveres Auslaufen war. Trotzdem klingelte es noch zwei weitere Male im Germeringer Tor. Jedoch nutzte auch Germering wenige Minuten vor Spielende noch zwei Überzahlsituationen für sich, so dass die Partie mit einer deutlichen 11:4 Klatsche beendet wurde.
Mit 12+2 Spielern traten die Wanderers am Sonntagmittag die Busfahrt ins 280 Kilometer entfernte Unterfranken an, wo man auf den kriselnden ESC Haßfurt traf. Die Gastgeber übernahmen in den Anfangsminuten das Zepter und erarbeiteten sich einige Möglichkeiten. Im weiteren Verlauf überstanden beide Mannschaften jeweils eine Unterzahlsituation, ehe die Münchner Vorstädter allmählich stärker wurden und ihrerseits gefährlich vor dem gegnerischen Gehäuse wurden. Just in dem Moment schlug es im Gehäuse von EVG-Goalie Christoph Müller ein, der bis dato eine auffällige und starke Leistung bot. Mit einem knappen 1:0 ging es in die erste Pause. Im Mittelabschnitt kam Schwarz-Gelb mehr und mehr von der Linie ab und der zunehmende Druck der „Hawks“ führte zu Undiszipliniertheiten. Strafzeiten waren die logische Konsequenz. Insgesamt sieben Vergehen wurden mit jeweils zwei Minuten bestraft. Im Gegensatz zum ersten Durchgang nutzten die Mainstädter nun ihre numerische Überlegenheit. Drei Treffer und zwei weitere bei gleicher Mannstärke führten zu einem 6:1 bei der zweiten Unterbrechung. Den zwischenzeitlichen Anschluss markierte Routinier Daniel Menge. Eine überstandene Unterzahl zu Beginn des Schlussabschnitts setzte bei den Münchner Vorstädtern nochmal Kräfte frei und so kam man mit einem Doppelschlag durch Quirin Reichel und Konstantin Kolb bis auf 6:3 heran. In der Folge blieb man weiter gut im Match, wenn auch man weniger Spielanteile als das Heimteam hatte, und hielt bis zu Schlusssirene die 0. Ein sehr respektables letztes Drittel, auf dem man aufbauen kann.
In der letzten Woche standen sich Germering und der ESV Burgau an der Mindel das erste Mal in der Aufstiegsrunde gegenüber. Exakt sieben Tage später, am kommenden Freitag, begegnen sich beide Klubs nun erneut, dieses Mal zum Rückspiel im Polariom. Man hofft, dass Mannschaft und Trainer ihre Lehren aus dem ersten Aufeinandertreffen gezogen haben. Die Devise muss lauten: „Die nötige Einstellung an den Tag legen, ruhig spielen, kompakt stehen, Zweikämpfe annehmen und Strafzeiten vermeiden.“ Die „Eisbären“ haben ihr Saisonziel mit dem Erreichen der Meisterrunde bereits erreicht. Jetzt werden die Playoffs angestrebt und dafür soll in der Münchner Vorstadt unbedingt ein Sieg her. Man erwartet einen schlittschuhläuferisch und technisch beschlagenen Gegner, der auf eine zahlreiche und lautstarke Unterstützung seiner Fans setzen kann. Schwarz-Gelb möchte das selbstverständlich mit allen Mitteln verhindern, denn man hat heuer schon zu viele Punkte leichtfertig liegen lassen. Die Zeit der Geschenke ist vorbei und daher wird die Winhart-Truppe den Schwaben ihr Spiel aufzwängen, so dass die individuelle Klasse der Mannschaft um ESV-Coach Erwin Halusa erst gar nicht zur Entfaltung kommt.
Am Sonntag treten die Wanderers bei der Mannschaft der Stunde, dem EV Dingolfing, an. Die „Isar Rats“ sind in der laufenden Aufstiegsrunde das Maß aller Dinge und marschieren fröhlich mit einer weißen Weste von Spiel zu Spiel in Richtung Playoffs. Nach den Germeringern hat man die zweitbeste Torausbeute, doch was wesentlich entscheidender und beachtlicher ist, ist die Gegentrefferbilanz. Die Niederbayern kassieren im Schnitt pro Match keine drei Gegentore. Das ist gleichermaßen das, was den EVD von allen anderen Meisterrunden-Teilnehmern unterscheidet und sie zurecht von der Tabellenspitze grüßen lässt. Ein Faktor ist dabei auch Neuzugang Patrick Geiger, der seit mittlerweile drei Wochen beim Tabellenführer unter Vertrag steht und vom Landesliga-Konkurrenten ESC Vilshofen an die Isar gewechselt ist. Der 33-jährige Deggendorfer durchlief den Nachwuchs beim heimischen DSC und wechselte in jungen Jahren nach Mannheim. Dort wurde er mit den Jungadlern zweimal deutscher Eishockey-Meister und vertrat über 30 Mal die deutschen Farben in den Altersklassen U17 bis U20. Im Seniorenbereich spielte der Allrounder, der in Angriff und Verteidigung gleichermaßen eingesetzt werden kann, u.a. bei den Heilbronner Falken, Eisbären Juniors Berlin, Passau Black Hawks, Deggendorf Fire sowie Schwenninger Wild Wings (2. Bundesliga). Das Team von Bernhardt Englbrecht besticht durch ihr laufintensives und körperlich robustes Auftreten, gepaart mit einer herausragenden Passsicherheit und einer eiskalten Effizienz vor dem gegnerischen Tor. Auf Schwarz-Gelb wartet eines der wohl schwersten Auswärtsspiele der Saison, auch wenn man in der Hauptrunde in beiden Aufeinandertreffen eine alles andere als schlechte Figur machte. Leichtsinnige Fehler und insbesondere Strafzeiten sollten tunlichst vermieden werden, so dass man mit voller Kraft und höchstem Leistungspensum dem EVD gegenübertreten kann. Die Heimstärke von Dingolfing ist in der gesamten Liga bekannt. Vor eigenem Publikum sind die Autostädter seit Beginn der Spielzeit 2022/2023 ungeschlagen. Wird es Germering sein, die den Bann brechen? Man darf gespannt sein. 
(EVG/fh)
  
   
pfrontenfalconsPfronten Falcons
Falcons schlagen den Tabellenführer

(BLL)  Mit 5:1 (2:0/2:1/1:0) konnten die Falcons das Spitzenspiel der Abstiegsrunde gegen den Tabellenführer, den EV Fürstenfeldbruck am Freitag Abend für sich entscheiden und damit das fünfte Heimspiel in Folge gewinnen. Der Mannschaft von Trainer Michael Bielefeld war anzumerken, dass diese sich für die 1:7 Niederlage gegen die Crusaders zum Auftakt der Abstiegsrunde revanchieren wollte. Von Beginn an liefen die Angriffe auf das Tor von Gästetorhüter Valentin Mohr und in der 8. Minute konnte Filip Matejka (Lithen/Scheffer) eine Überzahlsituation zum 1:0 nutzen. Nur 30 Sekunden später ließ Eugen Scheffer auf Zuspiel von Filip Matejka und Fabian Gmeinder das 2:0 folgen. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause und auch im Anschluss sollten die Hausherren die Begegnung dominieren. Eine weitere Überzahlsituation in der 24. Minute brachte den dritten Pfrontener Treffer durch Mannschaftskapitän Thomas Böck (Scheffer/Lithen). Kurz darauf konnten dann auch die Gäste zum ersten Mal jubeln, als Mathias Jeske zum 3:1 traf. Wer dachte, der Anschlusstreffer würde dem Tabellenführer nun Auftrieb verleihen, sah sich getäuscht, die Kreuzritter konnten zu keiner Zeit an die gute Leistung aus dem Hinspiel anknüpfen. Die Falcons hingegen machten dort weiter, wo sie vor dem Gegentreffer aufgehört hatten und hielten den Druck hoch. In der 28. Minute sollten die Angriffsbemühungen erneut belohnt werden, als Filip Matejka (Munz, Niklas/Scheffer) mit seinem zweiten Treffer des Abends den Vorsprung auf 4:1 ausbauen konnte. Das anschließende Abschlussdrittel war geprägt durch viele unnötige Fouls und Auseinandersetzungen, in deren Verlauf auf Seiten der Gäste zwei Spieler und auf Seiten der Falcons ein Spieler von den Unparteiischen vorzeitig zum Duschen geschickt wurden. Als sich die Aufregungen wieder etwas gelegt hatten, nutzte Fabian Gmeinder auf Pässe von Ladislav Hruska und Florian Lipp seine Chance, in dem er Gästetorhüter Valentin Mohr sehenswert umspielen und zum 5:1 einschieben konnte. Damit war die Begegnung endgültig entschieden und die Pfrontener konnten sich über drei weitere Punkte freuen. Die Fürstenfeldbrucker, die bereits am letzten Spieltag den Klassenerhalt sichern konnten,  musste sich somit das erste Mal seit Beginn der Abstiegsrunde geschlagen geben. An der Tabellensituation änderte dieser Sieg nichts, die Kreuzritter bleiben mit 36 Punkten an der Tabellenspitze, gefolgt von den Falcons mit nun 28 Punkten.
(EVP/jk)
  
    
ercsonthofenERC Sonthofen
Auf Auswärtsniederlage folgt Heimsieg

(BLL)  Sonthofens Eishockey-Landesligist verliert am Freitagabend in Bad Tölz trotz einer 3:1-Führung gegen den SC Reichersbeuern, gewinnt aber das Rückspiel in Sonthofen in der Verlängerung mit 5:4. Auswärts zeichnet sich Valentin Köcheler mit zwei Toren aus und Vladimir Kames dominiert im Heimspiel mit drei Treffern.
Die Auswärtspartie gegen Reichersbeuern sah für die Mannen um Coach Helmut Wahl bis zur Hälfte des letzten Drittels mit der komfortablen 3:1-Führung eigentlich ganz gut aus. Sonthofen war spielbestimmend, hatte zwar anfangs Schwierigkeiten mit der harten Gangart der Gastgeber, konnte sich dann aber akklimatisieren. Die 130 anwesenden Zuschauer -darunter ca. 20 stimmgewaltige Fans aus Sonthofen- sahen ein schnelles Spiel, das der ERC in den letzten zwölf Minuten durch einige Unachtsamkeiten aus der Hand gab. Die Torschützen auf Sonthofner Seite waren zweimal Valentin Köcheler und David Mische. Für Reichersbeuern trafen Robert Schatton, Maximilian Huber, Maximilian Hirschberger, Lukas Stauffert und den letzten Treffer ins „Empty-Net“ zum 3:5-Endstand aus Sicht des ERC Sonthofen platzierte Hausherr Peter Fischer. Kristof Spican vom ERC Sonthofen musste nach einem Bandenkontakt das Spiel verletzungsbedingt beenden. Seine Knieverletzung ist so schwerwiegend, dass der kampfstarke Stürmer für den Rest der Saison ausfallen wird.
Das Rückspiel am Sonntagabend in Sonthofen glich dem Auswärtsspiel vor zwei Tagen. Sonthofen war anfangs stark sowie spielbestimmend und ging durch ein Doppelpack von Vladimir Kames und dem Überzahltreffer von David Mische sogar mit 3:0 in Führung, ehe die Gäste aus Reichersbeuern mit ihren zwei Anschlusstreffern durch Johannes Fischer und Maximilian Hirschberger aufholten. Die Schwarz-Gelben antworteten eine gute Minute vor Schluss des zweiten Drittels mit dem vierten Treffer durch den sehr gut aufgelegten Vladimir Kames. Der ERC ließ im Schlussabschnitt -wie im Freitagsspiel auch- die Zügel lockerer und nutzte zu allem Überfluss die teils sehr guten Chancen nicht. Die Gäste hingegen trafen mit einer erstaunlichen Effektivität durch Maximilian Huber und Johannes Fischer zwei weitere Male und glichen die Partie zum 4:4-Zwischenstand aus. Die Entscheidung fiel dann in der Verlängerung nach nur 26 Sekunden durch den Überzahltreffer von Christian Engler zum 5:4-Endstand. 
(ERCS/ko)
  
     
    

Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
    
neusserevNeusser EV
Kein Spiel auf Augenhöhe

(RLW)  Schon nach einer Minute fiel das erste Tor für die Bären aus Neuwied. Die Abwehr der Neusser war indisponiert, dass nutzen die Gäste eiskalt aus.
Danach kreierte auch der NEV einige Chancen und auch Patrick Fücker im Neusser Tor konnte sich auszeichnen. Bis zum Ende des Drittels zog Neuwied jedoch auf 4:0 davon. Nach erneutem Spielbeginn konnte der NEV endlich wieder Mal treffen, Dimitri Metelkov sorgte für das 1:4, am Ende von Drittel stand es 1:6. Der letzte Abschnitt brachte zwei weitere Tore der Gäste die somit mit drei Punkten und einem 8:1 Erfolg nach Hause fuhren.  Trainer Sebastian Geisler war nach dem Spiel dem Verlauf entsprechend sprachlos: „Wir sprechen die Fehler in der Pause an und dann kassieren auf dem Eis innerhalb solche Tore. In den nächsten Spielen müssen wir uns dringend steigern, um das Saisonziel noch zu erreichen.“
Momentan rangiert der NEV auf Platz 6 der Tabelle, der anvisierte fünfte Rang ist aber immer noch im Bereich des Möglichen.
(NEV/kf)
  
    
ratingenRatinger Ice Aliens
Gegen den TuS Wiehl die erste Niederlage im neuen Jahr

(RLW)  Unter den Augen der Ratinger Tollitäten mussten die Ice Aliens die erste Niederlage des Jahres hinnehmen. Die Penguins ließen von Anfang an erkennen, warum sie auf dem dritten Tabellenplatz stehen. In der Folge übernahmen die Ice Aliens die Führung und sahen bis fünf Sekunden vor Schluss als Sieger aus, dann gelang den Gästen der Ausgleich. Nachdem die Verlängerung torlos blieb, musste das Penaltyschiessen die Partie entscheiden. Hier hatten der TuS Wiehl die besseren Karten und sicherte sich den Zusatzpunkt.
Zu Beginn taten sich Ähnlichkeiten zum Spiel gegen Dortmund auf. Das Kombinationsspiel der Ice Aliens war fahrig und sie erspielten sich keine Torchancen. Folgerichtig gingen die Penguins in der 15. Minute durch Ratmann mit 0:1 in Führung, dies in Überzahl. Doch die Gastgeber rappelten sich auf und glichen nur drei Minuten später aus. Dustin Schumacher und Tim Brazda setzten Dominik Scharfenort in Szene und der schob den Puck ein. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Gastgeber das Spiel. Als Lazlo Pejcic (Giovanni Schönfeld, Dustin Schumacher) in der 32. Minute mit seinem ersten Tor für die Ice Aliens die Führung erzielte, setzten die Außerirdischen nach. Teilweise schnürten sie den TuS in dessen eigenem Drittel ein, doch ein weiterer Treffer wollte nicht fallen. Die Entscheidung sollte im letzten Drittel fallen.
Das Spiel wogte hin und her, Möglichkeiten ergaben sich auf beiden Seiten. In der 57. Minute erlöste Max Bleyer sein Team und die Zuschauer. Auf Vorlage von Malte Hodi und Dennis Fischbuch erzielte er die 3:2 Führung. Jetzt hieß es, den Vorsprung ins Ziel zu retten, doch das war den Ratingern nicht vergönnt. Durch einige zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen schaukelte sich die Stimmung hoch und die Konzentration ließ nach. Fünf Sekunden vor Schluss gelang den Penguins durch Ratmann der Ausgleich, das Spiel ging in die Verlängerung. Doch hier fiel kein Tor mehr, so musste ein Penaltyschiessen die Entscheidung bringen. Hier waren die Wiehler das erfolgreichere Team und nahmen damit zwei Punkte vom Sandbach mit.
(RIA/pia)
  
   
grefrathphoenixGrefrath Phoenix
Grefrath Phoenix mit Derby-Sieg vor 479 Zuschauern

(LLW)  Derbys haben seit jeher sowohl für die Zuschauer als auch für die Aktiven im Sport ihren ganz besonderen Reiz. Dies gilt ganz sicher auch für die Eishockey-Landesliga. So kamen 479 Zuschauer in den Grefrather EisSport & EventPark um beim niederrheinischen Nachbarschafts-Duell zwischen dem Grefrath Phoenix und Verfolger GSC Moers Black Tigers dabei zu sein. 
Die für die Landesliga außergewöhnlich große Besucherzahl und eine kleine Pyro-Show während der Mannschaftspräsentation der "Feuervögel" sorgten für den passenden Rahmen an diesem Eishockey-Abend. Es folgte eine Schweigeminute für den kürzlich verstorbenen Edgar Teuber, dem Mitinitiator, Gründungsmitglied und ehemaligen Geschäftsführer der Blau-Gelben.
Grefrath hatte sich für den Abend einiges vorgenommen, zum einen, um die Gäste aus Moers in der Tabelle auf Abstand zu halten, zum anderen, um sich für die bittere 2:7-Niederlage im Hinspiel zu revanchieren. Der Phoenix begann entsprechend druckvoll und erarbeitete sich von Beginn an ein deutliches Übergewicht gegen die Grafschafter. Die Führung durch Tobias Meertz nach Zuspiel von Kai Weber und Max Parschill kam wenig überraschend (1:0, 13.). Unmittelbar vor der Pause war es schließlich nochmal Justin Scholz, der von Kapitän Andreas Bergmann und Tilo Schwittek mustergültig  angespielt wurde und passgenau zum 2:0 traf (20.). Zwar kamen durchaus auch die Black Tigers im ersten Spielabschnitt zu eigenen Möglichkeiten, fanden jedoch kein Mittel gegen die konzentrierte Grefrather Defensive, die mit Rene Dömges im Tor zudem einen starken Rückhalt hatte.
Auch nach der Pause präsentierte sich die GEG in Spiellaune und kombinierte sich zum Teil sehr sehenswert durch die Moerser Reihen. Eine frühe Überzahlsituation brachte prompt das 3:0 durch Tilo Schwittek (22., Assist Justin Scholz/Roby Haazen). Die Gäste taten sich weiterhin schwer damit, ins Spiel zu finden, auch weil Grefrath konsequent in die Zweikämpfe ging und dem GSC so wenig Raum zur Entfaltung ließ. Einzig die eigene Torausbeute ließ beim Phoenix ein wenig zu wünschen übrig. Da Laurenz von Colson in der 38. Minute jedoch mit einer satten Direktabnahme wenige Meter vor der blauen Linie für das 4:0 sorgte (Assist Bennet Schroll/Stefan Bronischewski), ging es dennoch mit einer komfortablen Führung zum zweiten Mal in die Kabine.
Um angesichts des ebenso wichtigen Auswärtsspiels am Sonntag in Lippstadt Kräfte zu sparen, schaltete Grefrath im Schlussabschnitt einen Gang zurück, so dass nun die Black Tigers wieder etwas besser ins Spiel fanden. Mit dem Moerser Anschlusstreffer per Powerplay-Tor zum 4:1 durch Tim Prothmann (47.) drohte es kurzzeitig wieder spannend zu werden, auch weil sich Kai Weber in der Folgezeit eine 5-minütige Bankstrafe einhandelte und so die Gäste noch einmal Morgenluft schnupperten. Da das Team von der Niers jedoch souverän und kompromisslos verteidigte und zudem Rene Dömges im Grefrather Tor fehlerlos agierte, blieb es beim insgesamt hochverdienten und ungefährdeten 4:1 der GEG.
Revanche gelungen. Lob für sein Team aber auch für die Fans gab's hinterher von Trainer Joschua Schmitz: "Vor so großer Kulisse zu spielen hat uns ungemein beflügelt und Spaß gemacht. Ein großes Dankeschön auch im Namen der Jungs ans Publikum. Der Derby-Sieg ist für den Kopf auch sehr, sehr wichtig. Anders als zuletzt haben wir heute gut ins Spiel gefunden und waren von Anfang an voll da. In den ersten beiden Dritteln waren wir aus meiner Sicht die klar bessere Mannschaft. Im letzten Spielabschnitt haben wir Moers dann ein wenig zurückkommen lassen. Ich hatte aber nie Sorge, dass wir das Spiel noch aus der Hand geben würden". Einzig mit der Chancenausbeute war Schmitz nicht ganz einverstanden: "Beim Abschluss können wir uns durchaus noch verbessern".
Mit dem Derby-Erfolg behaupten die Blau-Gelben vorerst den dritten Tabellenplatz. Mit einem weiteren Erfolg am Sonntagabend, 29.01. (18:00 Uhr) im letzten Spiel der Landesliga-Hauptrunde beim ESC Kristall Lippstadt wäre eine Platzierung unter den ersten Vieren und damit zunächst Heimvorteil in den darauf folgenden Play-Offs wahrscheinlich.
(GEG/dr)
  
     
    

Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
rlo2019Regionalliga Ost
Wölfe setzen sich weiter ab

(RLO)  Wieder mit vier Spielen ging es in der Liga am Wochenende weiter. Schönheide setzt sich weiter ab und Dresden konnte überraschen.
Dresden überrascht in Chemnitz:
Die Chemnitz Crashers wollten gegen den ESC Dresden die nächsten Punkte holen, um den Anschluss an den 2. Platz nicht zu verlieren. Doch die 548 Zuschauer erlebten eine Überraschung, denn Dresden gewann mit 3:4 (0:2/1:2/2:0). Maxim Rebizov brachte Dresden im 1. Drittel mit zwei Treffern in Führung (2., 14.) und Franz Bertholdt konnte nach 24 Minuten in Überzahl das 0:3 erzielen. Scott Zierold brachte Chemnitz nach 30 Minuten heran, doch Paul Hennig traf in der 39. Minute noch zum 1:4. In Überzahl Sebastian Kneuse (54.) und Kenneth Hirsch (59.) konnten noch auf 3:4 verkürzen, diesen Vorsprung retteten die Gäste aber über die Zeit. Nach der Schlusssirene kassierte Dresdens Torhüter Manfred Stula eine Spieldauerdisziplinarstrafe.
Wölfe mit klarem Erfolg:
Tabellenführer Schönheider Wölfe musste bei Tornado Niesky antreten. 291 Zuschauer erlebten einen klaren 2:9-Erfolg (0:3/1:5/1:1) der Gäste. Christian Freitag, Tomas Rubes (je 3), Florian Heinz (2) und Florian Richter erzielten die Tore der Wölfe, Steven Nyschan und Arthur Schwabe waren für die Tornados erfolgreich.
Juniors halten Anschluss an die Jungfüchse:
Im Duell der Eisbären Juniors Berlin gegen die Jungfüchse aus Weißwasser ging es für beide um wichtige Punkte im Kampf um den 4. Platz. Weißwasser konnte nach neun Minuten durch Kevin Herscher in Führung gehen. Niclas Koch gelang zwar in der 14. Minute der Ausgleich, aber 48 Sekunden später brachte Pavel Dousa die Gäste wieder in Führung. Im 2. Drittel traf Lucas Topfstedt nach 65 Sekunden zum 2:2 und in der 26. Minute brachte Tom Lorer die Juniors mit einem Powerplaytreffer erstmals in Führung. Niclas Koch traf 85 Sekunden vor der Pause sogar zum 4:2. Im letzten Drittel sorgten Can Matthäs (48.), Phillip Golz in Überzahl (49.) und mit einem Shorthander Can Matthäs für drei weitere Tore und dem 7:2 (1:2/3:0/3:0) für die Juniors.
Wölfe gewinnen Spitzenspiel:
Zum Spitzenduell bei den Schönheider Wölfen reiste FASS Berlin. Vor 407 Zuschauern konnten Kevin Piehler (12.), Vincent Wolf (25.) und in Überzahl Christian Freitag (39.) die Wölfe mit 3:0 in Führung bringen. Im letzten Drittel konnten in Überzahl Felix Braun (44.) und Stefan Freunschlag (56.) das Spiel wieder eng gestalten, 20 Sekunden vor dem Ende konnte Kevin Piehler den Puck ins leere Berliner Gehäuse schießen und so gewannen die Wölfe mit 4:2 (1:0/2:0/1:2).
Schönheide führt die Tabelle jetzt mit 57 Punkten aus 20 Spielen die Tabelle an. FASS hat aus 19 Spielen 42 Punkte geholt, die Crashers haben nach 20 Spielen 39 Punkte auf dem Konto. Die Juniors halten Anschluss an Weißwasser, sie haben bei zwei Spielen weniger  vier Punkte Rückstand. Am Ende hat Dresden nun drei Punkte Vorsprung auf Niesky. Ausführliche Statistiken gibt es HIER
https://2022.sev-manager.de/seiten/pmProjekt/.standard/index2.php?XHM=PMPROJEKT_D2
(NIS/ns)
  
    
berlinjuniorsberlinEisbären Juniors Berlin
Juniors gewinnen gegen Jungfüchse

(RLO)  Es war ein wichtiges Spiel im Kampf um den 4. Platz und das holten sich die Eisbären Juniors. Mit 7:2 (1:2/3:0/3:0) gewannen sie am Sonntag gegen die Jungfüchse Weißwasser.
Sieben Punkte trennen die Juniors von den Jungfüchsen, die allerdings zwei Spiele mehr absolviert haben. Wichtig war es aber trotzdem die Punkte zu holen, es geht ja noch um die Ausgangsposition für die Pre-Playoffs. Personell traten beide Teams mit 13 Feldspielern und zwei Torhütern an, von denen bei den Eisbären Gion Ulmer und bei Weißwasser Leroy Rhode begannen.
Es gab zwar auf beiden Seiten Versuche sich Torchancen zu erspielen, die Abwehrreihen ließen aber nicht viel zu. Nach acht Minuten konnten die Gäste in Führung gehen, Kevin Herscher traf mit einem scharfen Schuss unten rechts und es stand 0:1. Doch die Juniors gaben nicht auf. Eine erste Unterzahlsituation wurde überstanden und nach 14 Minuten konnte Niclas Koch den verdienten Ausgleich erzielen. Er vollendete einen schnell vorgetragenen Angriff. 48 Sekunden führten die Gäste wieder, Pavel Dousa traf für die Jungfüchse. Trotz guter Chancen auf beiden Seiten blieb es bis zur Pause bei diesem knappen Ergebnis.
Die erste Druckphase des 2. Drittels brachte den nächsten Treffer. Erste Schüsse der Juniors konnten noch abgewehrt werden, dann traf Lucas Topfstedt nach 65 Sekunden zum 2:2. Ihr zweites Powerplay der Partie brachte den Juniors erstmals die Führung, Tom Lorer traf nach 26 Minuten zum 3:2. Beide Torhüter mussten im weiteren Verlauf immer wieder gut reagieren, denn es gab sehr viele gute Torchancen. 85 Sekunden vor der Pause konnten die Juniors auf 4:2 erhöhen. Eine Strafe wurde überstanden und kurz danach nutzte Niclas Koch einen Konter zum 4:2, er profitierte dabei von einer guten Vorarbeit. So hatten die Juniors das Spiel im 2. Drittel gedreht und führten mit 4:2.
Da die Jungfüchse nicht aufgaben und auch von den Juniors weiter Angriffe kamen, ging es auch im letzten Abschnitt hin und her. Als beide Teams mit einem Spieler weniger auskommen mussten, schnappte sich Can Matthäs im eigenen Drittel den Puck und sorgte mit einem Alleingang für das 5:2. Genau 60 Sekunden später erhöhten die Juniors in Überzahl durch Phillip Golz auf 6:2 und die Partie war endgültig entschieden. Den schönsten Treffer des Tages gab es vier Minuten vor dem Ende. In Unterzahl fuhren die Juniors ein Break und Tom Lorer verwandelte einen Traumpass von Phillip Golz zum 7:2. Es blieb der letzte Treffer in einem unterhaltsamen Spiel, dass die Juniors am Ende verdient gewannen.
Mit diesem verdienten Erfolg verkürzen die Juniors den Abstand auf drei Punkte, bis zum 4. Platz ist es aber immer noch ein schwerer Weg, wie alleine schon das Programm des kommenden Wochenendes zeigt.
Weiter geht es für die Juniors am kommenden Samstag mit dem letzten Hauptrundenderby der Saison bei FASS Berlin. Spielbeginn ist im Erika-Hess-Eisstadion um 19:00 Uhr. Einen Tag später kommen die Chemnitz Crashers in den Welli, Spielbeginn ist ebenfalls um 19:00 Uhr.
(NIS/ns)
  
    
fassberlinFASS Berlin
FASS verliert enges Spiel in Schönheide

(RLO)  In einem engen Spitzenspiel der Regionalliga Ost unterliegt FASS Berlin bei den Schönheider Wölfen mit 4:2 (1:0, 2:0, 1:2). Die Entscheidung fiel 20 Sekunden vor dem Ende, als Daniel Volynec mit einem Schuss aus halbrechter Position an Wölfe-Keeper Granert scheiterte und Piehler den Abpraller mit der Rückhand über die ganze Eisfläche ins verwaiste Berliner Tor bugsierte.
FASS musste auf seine Topscorer Czajka und Jentzsch sowie Defender Neugebauer verzichten, bei den Gastgebern fehlte Stark im Tor. Nach kurzem Abtasten übernahm Schönheide im ersten Drittel das Kommando und erspielte sich zahlreiche Chancen. Meist war beim gut aufgelegten FASS-Goalie Patrick Hoffmann Endstation, nur in der 12. Minute gelang Piehler die verdiente Führung für die Wölfe. Der zweite Abschnitt war optisch ausgeglichen, das Team aus dem Erzgebirge nutzte allerdings seine Chancen und ging durch Wolf und Freitag (in Überzahl) mit 3:0 in Führung.
Die Weddinger steckten allerdings nicht auf und nutzten ein PowerPlay zum 3:1 (44.), als Felix Braun den Abpraller nach seinem eigenen Torschuss aufnahm und einnetzte. Jetzt war FASS das bessere Team und drängte energisch auf den Anschluss. Der gelang Stefan Freunschlag (56.), der mit hoher Geschwindigkeit vor dem gegnerischen Kasten auftauchte und vollendete. 80 Sekunden vor dem Ende ging Hoffmann zugunsten eines sechsten Skaters vom Eis, doch der Ausgleich gelang nicht mehr.
Für die Berliner geht es in den nächsten vier Wochen weiter darum, den zweiten Tabellenplatz zu sichern, der die direkte Qualifikation für das Play-off-Halbfinale bedeutet. Dafür müssen am kommenden Wochenende drei Punkte her, wenn die Eisbären Juniors am Samstag (04.02.23, 19:00 Uhr) zum Derby ins Erika-Heß-Eisstadion kommen.
(FASSB/ah)
  
    
tornadonieskyTornado Niesky
Ligenprimus zu stark für Tornados

(RLO)  Bereits zum 4. Mal in dieser Saison waren die Schönheider Wölfe am Sonnabend, den 28.01.2023 zu Gast in Niesky bei den Tornados. Es war das erste von fünf Endspielen für die Nieskyer Tornados in der Regionalliga Ost. Die Zielstellung vor der Partie gegen den Ligaprimus war klar. Man braucht dringend Punkte, um nicht Ende Februar die Saison für beendet erklären zu müssen. Die Aufgabe gegen die Mannschaft aus dem Erzgebirge war dennoch der erwartet schwere Brocken. Die bisherigen Partien waren eindeutig und auch der letzte und vierte Vergleich ging deutlich zu Gunsten der Gäste aus.
Personell mussten die Nieskyer auf den gesperrten Kapitän David Vatter, Sven Becher und verletzungsbedingt auf David Frömter verzichten. Die Förderlizenzspieler Großmann, Seidel, Mitschke und Völkel spielten für Jonsdorf. Die langzeitverletzten Krassmann, Wehlam und Jandik standen ebenfalls nicht zur Verfügung. Damit gingen die Tornados mit 14 Feldspielern in die Begegnung.
Bereits mit Beginn des ersten Abschnitts war die spielerische Überlegenheit der Schönheider Wölfe zu erkennen. Lars Morawitz, der bei dieser Partie startete, hielt aber zunächst gut. Die erste Überzahlmöglichkeit, als Conrad Sobisch auf der Strafbank saß, nutzten die Gäste prompt zur Führung in der 7. Spielminute. Schuss von der blauen Linie durch Kevin Piehler und Christian Freitag fälscht ab. Eishockey kann manchmal so einfach sein. Nur knapp zwei Minuten später steht es 0:2, als Florian Heinz in der 9. Spielminute mit Tempo ins Nieskyer Drittel läuft, abzieht und Lars Morawitz danebengreift. Niesky war in dieser Phase deutlich zu weit weg von den Gegenspielern, spielte zu zaghaft und ließ Schönheide Raum zum Kombinieren. So kann man den Ligaprimus nicht ins Wanken bringen. In der 16. Spielminute erhöhte Tomas Rubes ebenfalls mit einem präzisen Schuss auf 0:3. Das war auch das Ergebnis nach dem ersten Abschnitt.
Vor etwas über 400 Zuschauern ging es mit der Devise Fehler abstellen und bereit sein ins zweite Drittel. Doch die Umsetzung war an diesem Abend sehr schwer. Nächstes Überzahlspiel der Gäste und schon stand es nach 22. Minuten 0:4. Erneut war Christian Freitag der Torschütze. Immerhin gelang es in Niesky in der Folge ab und an mit Tempo nach vorn zu spielen. In der 26. Spielminute erlöste Arthur Schwabe mit seinem ersten Treffer im Tornadotrikot die Fans mit einem sehenswerten Schuss ins lange Eck, wo Gästekeeper Wandeler chancenlos war. Leider dauerte die Freude nur 51 Sekunden, ehe Florian Richter eiskalt zum 1:5 erhöhte. Bereits in der 27.Spielminute stand es 1:6. In der Folge nahm Theo Schwabe eine Auszeit und wechselte den Torhüter. Aber auch Daniel Koether konnte ebenfalls nur staunen, als Tomas Rubes zum 1:7 (28. Min) und 1:8 erhöhte (35. Min). Fehlender Biss, wenig Körperspiel und fehlende Abstimmung führten zu diesem deutlichen Rückstand. Etwas ratlos ging es in die zweite Drittelpause.
Das Trainerteam versuchte in der Pause etwas an der Ehre der Spieler zu kratzen, dass man sich vor dem heimischen Publikum nicht so vorführen lassen sollte. Nur gut zwei Minuten nach dem Beginn stand es aber schon 1:9. Christian Freitag erzielte seinen dritten Treffer an diesem Abend. Schönheide nahm in der Folge etwas Tempo raus und versuchte clever zu verwalten. Mehr als dem zweiten „Ehrentreffer“ und zweiten Premierentreffer durch Steven Nyschan in der 53. Minute sollte aber nicht herausspringen. Das war auch der Endstand von 2:9 (0:3; 1:5; 1:1) nach 60 Spielminuten.
In der Gesamtbetrachtung war dies ein Abend zum Vergessen. Sowohl spielerisch, als auch mannschaftlich war zu wenig Wille erkennbar. Es ist noch viel zu tun, will man wie bereits erwähnt frühzeitig in die Sommerpause gehen. Durch den Sieg der Dresdner in Chemnitz stehen die Nieskyer nun mit dem Rücken zur Wand. In den letzten Spielen gegen Weißwasser (A), die Eisbären Juniors (A), FASS Berlin (H) und Dresden (H) müssen mindestens 6 Punkte her. Kommendes Wochenende soll dazu der erste Schritt erfolgen. Das vierte Kreisderby findet am 04.02.23 um 17:00 Uhr in der Eisarena in Weißwasser statt.
(ELVN/ew)
  
    
schoenheiderwoelfeSchönheider Wölfe
Schönheider Wölfe gewinnen Topspiel gegen FASS Berlin

(RLO)  Wenn sich der Tabellenerste und Zweitplatzierte einer Liga im direkten Duell gegenüberstehen, darf man vorab von einem spannenden und engen Topspiel ausgehen und genauso eine Partie war es dann letztendlich auch zwischen den Schönheider Wölfen und FASS Berlin am Sonntagabend vor über 400 Zuschauern im Wolfsbau. Am Ende verdient, setzte sich das Wölfe-Team von Coach Sven Schröder mit 4:2 (1:0, 2:0, 1:2) gegen die Akademiker durch und baut somit seine Tabellenführung auf die Hauptstädter auf 15 Punkte aus. Bei Schönheide trugen sich Kevin Piehler (2), Vincent Wolf und Christian Freitag in die Torschützenliste ein. Für FASS Berlin trafen Felix Braun und Stefan Freunschlag.
Und wie es sich für ein Topspiel gehört, darf auch eine ganz besondere Geschichte nicht fehlen, denn aufgrund dessen, dass Stammkeeper Niko Stark krankheitsbedingt passen musste und auch Backup Oliver Fengler beruflich verhindert war, standen den Wölfen noch Patrick Wandeler und Emergency-Goalie Oliver Granert zur Verfügung, welcher eigentlich als Mannschaftsleiter hinter der Bande steht und zuletzt vor drei Jahren sein letztes Pflichtspiel für die Wölfe bestritt. Da Patrick Wandeler tags zuvor in Niesky zwischen den Pfosten stand, erhielt Oliver Granert das Vertrauen des Wölfe-Coaches und durfte im Topspiel ran. Und, um es vorweg zu nehmen, das Vertrauen wurde bestätigt. Beide Mannschaften gingen zunächst reserviert in die Partie, wenngleich die Gäste aus der Hauptstadt den etwas besseren Start erwischten und die ein oder andere Duftmarke setzten, ohne jedoch für sehr große Torgefahr zu sorgen. Erst nach und nach fanden die Wölfe in ihr gewohntes Spiel und konnten in der 12. Minute durch Kevin Piehler mit 1:0 in Führung gehen. In der Folge hatten die Hausherren die deutlich besseren Chancen, verpassten es aber ihre Führung weiter auszubauen, wonach es mit dem knappen 1:0 in die erste Pause ging. Zum Mittelabschnitt nahmen die Wölfe dann gleich zu Beginn das Zepter in die Hand und konnten in der 24. Minute die Führung durch Vincent Wolf auf 2:0 ausbauen. Im Anschluss überstanden die Erzgebirger eine brenzlige doppelte Unterzahl unbeschadet und konnten knapp zwei Minuten vor der zweiten Pause in Überzahl durch Christian Freitag gar auf 3:0 (39.) erhöhen. Das Ergebnis war jedoch deutlicher, als es der Spielverlauf war, denn auch FASS Berlin hatte durchaus gute Chancen, scheiterte aber entweder am Pfosten oder an Wölfe-Goalie Oliver Granert. Für das Schlussdrittel hatten sich die Akademiker jedenfalls noch einmal viel vorgenommen und nutzten dann auch in der 44. Minute ein Powerplay, um durch Felix Braun auf 3:1 zu verkürzen. Die Berliner waren zu diesem Zeitpunkt die bessere Mannschaft und die Wölfe brachten sich selbst zunehmend durch zu viele Strafzeiten unter Druck. So richtig eng wurde es spätestens, als den Gästen in der 56. Minute der 3:2-Anschlusstreffer durch Stefan Freunschlag gelang. Die Devise bei den Wölfen lautete nun, den knappen Vorsprung irgendwie über die Zeit zu bringen. Die Akademiker versuchten in den Schlussminuten nochmal alles und nahmen knapp zwei Minuten vor Ultimo auch ihren Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch die Wölfe hielten defensiv gut dagegen und zwanzig Sekunden vor dem Ende erlöset Kevin Piehler die angespannten Wölfefans per Empty-Net-Goal zum 4:2-Endstand.
Die Trainer-Stimmen zum Spiel gab es dann auf der anschließenden Pressekonferenz, welche unter https://www.youtube.com/watch?v=8APiW_0zGS8 zu sehen ist.
Rein rechnerisch fehlt den Schönheider Wölfen nur noch ein Punkt aus den verbleibenden vier Spielen, um als Tabellenerster die Hauptrunde in der Regionalliga Ost abzuschließen. Nach Möglichkeit soll dies am kommenden Samstag, dem 04.02.23, um 17:00 Uhr im nächsten Heimspiel gegen das Regionalligateam der Dresdner Eislöwen gelingen. Tickets für diese Begegnung gibt es ab Montag, 30.01.23, 8:00 Uhr online unter https://schoenheiderwoelfe.vbotickets.com/events.
(SW/mg)
  
    
lev_berlinLandesliga Berlin
Termine und Tabellen zur Landesligarückrunde

(LLB)  Die Hinrunde ist absolviert und nun folgt die Rückrunde mit neuen Tabellen. Einen Spielplan gibt es auch schon.
Weiter geht es am kommenden Samstag mit drei Spielen der Gruppe A. Die FASS Berlin Allstars empfangen um 18:30 Uhr im Paul-Heyse-Stadion die Berlin Blues. Im PO 9 spielen um 19:00 Uhr der Berliner Schlittschuh-Club und die SCC Adler, sowie um 19:30 Uhr der ERSC Berliner Bären und die Wikinger vom BSchC gegeneinander. Die letzten Spiele der Gruppe A sind für den 11.03.2023 angesetzt.
Die Gruppe B steigt am kommenden Sonntag in die Rückrunde ein. Dann treffen im PO 9 um 15:00 Uhr die 1b des OSC und der SCC Berlin, sowie um 15.30 Uhr der OSC Berlin und der ASC Spandau aufeinander. Diese Runde endet am 12.03.2023.
Die Tabellen sind vorbereitet und auf der Seite verlinkt. Zu finden sind diese in den Bereichen „Landesliga“ und „Tabellen und Statistiken“. Es werden zwei Spieltage angezeigt. Der 1. Spieltag umfasst die Spiele der Hinrunde, diese Ergebnisse werden ja übernommen. Im 2. Spieltag werden die Spiele der Rückrunde angezeigt.
Die Links Tabellen:
Gruppe A:
https://lmo.noppe-ist-schuld.de/lmo.php?file=ll_2022_23_gr_a.l98
Gruppe B:
https://lmo.noppe-ist-schuld.de/lmo.php?file=ll_2022_23_gr_b.l98
Noch ein Hinweis zur Statistik:
Es wird keine separate Statistik zur Rückrunde geben, die der Hinrunde wird fortgeführt.
(NIS/ns)
  
       
    

Frauen

Nationalmannschaft - Bundesliga - Landesverbände
  
    
eishockeylogoFrauen-Eishockey
Neues aus vier Ligen

An diesem Wochenende gab es zwei Spiele aus der DFEL, der 1. Frauenliga Nordost, der EWHL und dem Finalturnier um den EWHL Super Cup.
FRAUENBUNDESLIGA (DFEL):
Bären holen sechs Punkte:
In Berlin wollten die Eisbären Juniors Berlin gegen den EC Bergkamener Bären möglichst alle Punkte holen, um weiter eine Chance auf einen Playoff-Platz zu haben. Erwartet knapp ging es am Samstag zu, mit dem besseren Ende für die Bären. 3:4 (0:1/2:9/1:3) hieß es nach 60 spannenden Minuten. Felina Klare brachte Bergkamen nach neun Minuten in Führung. Nach dem Seitenwechsel konnte Anna-Maria Nikisch in ihrem 100. Bundesligaspiel in Überzahl den Ausgleich erzielen und fünf Minuten vor der 2. Pause traf sie wieder in Überzahl zum 2:1. Im letzten Drittel traf Felina Klare zum 2:2 (44.), eine Minute später brachte Michelle Lübbert die Gäste in Führung und eine weitere Minute später traf Annabella Sterzik zum 3:3. 23 Sekunden vor dem Ende erzielte Alena Hahn den 3:4-Endstand.
Am Sonntag wurden die auch an diesem Wochenende ersatzgeschwächten Juniors kalt erwischt. Michell Lübbers (11.) und Valerie Offermann (12., 15.) brachten die Bären im 1. Drittel mit 0:3 in Führung. Im 2. Drittel musste Nadja Granitz die Partie nach einem Check gegen den Kopf- und Nackenbereich nach 23 Minuten mit einer Matchstrafe vorzeitig beenden. Die Überzahl nutzte Bergkamen nicht, nach 31 Minuten kamen sie aber durch Lilianne Gottfrieds ersten Bundesligatreffer zum 0:4. 32 Sekunden nach Wiederbeginn kamen die Juniors in Überzahl zum 1:4. Julie Lee traf für Berlin und auch für sie war es der erste Bundesligatreffer. Den letzten Treffer des Spiels erzielte nach 44 Minuten Valerie Offermann, sie traf zum 1:5-Endstand (0:3/0:1/1:1). Svenja Küsters (ECB) saß in diesem Spiel ihre 250. Strafminute die 250. Strafminute ihrer Bundesligakarriere ab.
Ausführliche Statistiken und alle Links zu Livestreams zur DFEL gibt es HIER
https://deb-online.live/liga/
Unter RODI-DB findet ihr weitere Statistiken zu Spielerinnen aus dem Bereich Fraueneishockey. https://www.rodi-db.de/
1.FRAUENLIGA NORDOST:
Der Altonaer SV empfing die Hamburg Crocodiles. Altona gewann durch Tore von Jasmin Wilke (2), Benita Böther und Lisa Meister mit 4:0 (1:0/2:0/1:0). Im Tor feierte Elisa Mallast einen Shutout.
Am kommenden Wochenende gibt es ein Spiel. Ausführliche Statistiken zu den 1. Frauenliga Nordost gibt es HIER 
https://www.nordverbund.info/2022-1flno/
EUROPEAN WOMEN’S HOCKEY LEAGUE (EWHL):
Die Budapest Jegkorong Akademia spielte am Wochenende gegen die Silesian Metropolis Katowice. 5:1 (1:0/2:1/2:0) gewann Budapest die Partie am Samstag.
Sonntag folgte das Rückspiel mit Silesian als Gastgeber. Budapest gewann auch dieses Spiel, diesmal mit 1:3 (1:2/0:0/0:1)
Für den EVB Eagles South Tyrol stand ein Heimspiel gegen die DEC Salzburg Eagles an. Die Eagles aus Südtirol gewannen die Partie mit 4:0 (1:0/1:0/2:0). Ilaria Giradi konnte sich außerdem über einen Shutout freuen.
Ein volles Programm mit sechs Spielen gibt es am kommenden Wochenende.
EWHL SUPER CUP:
In Memmingen wurde um den Super Cup gespielt. Im ersten Halbfinale trafen die ECDC Memmingen Indians und Titelverteidiger Hokiklub Budapest aufeinander. Theresa Knutson konnte Memmingen vor 632 Zuschauern nach acht Minuten in Führung bringen. I 2. Drittel drehte der Titelverteidiger die Partie. Alexandra Huszák traf nach 53 Sekunden in Überzahl zum 1:1 und traf nach 29 Minuten zum 1:2. Lena Kartheininger konnte zwar in der 32. Minute den Ausgleich erzielen, Madeline Leidt konnte aber mit zwei Treffern (36., 38.) das Ergebnis auf 2:4 stellen. Das 2:4 fiel dabei in Unterzahl. Ihren 3. Treffer erzielte Leidt nach 44 Minuten in Überzahl. Anne Bartsch konnte in de r49. Minute noch auf 3:5 verkürzen, Lucia Haluskova sorgte aber 72 Sekunden vor dem Ende für den 3:6-Endstand (1:0/1:4&1:2).
Der HC SKP Bratislava und der MAC Budapest spielten den zweiten Finalisten aus. Hier setzte sich vor 107 Zuschauern der MAC mit 1:3 (0:1/1:1/0:1) durch. Olivia Atkinson (20., 54.) und Kassandra Roache (22.) trafen für Budapest, Zuzana Dobiasova für Bratislava.
Im Spiel um den 3. Platz setzte sich Memmingen gegen Bratislava durch. Theresa Knutson brachte die Indians nach 15 Minuten in Führung. Sonja Weidenfelder erhöhte in der 23. Minute auf 2:0, doch Emma Tothova brachte Bratislava nach 36 Minuten auf 2:1 heran. Doch Andrea Lanzl konnte nach 49 Minuten auf 3:1 erhöhen und Julia Männlein fünf Minuten vor dem Ende auf 4:1. Vor 186 Zuschauern blieb es beim 4:1 (1:0/1:1/2:0) und somit belegt Memmingen einen guten 3. Platz in diesem Wettbewerb.
Das Budapester Finale gewann der Hokiklub gegen den MAC mit 2:1 (1:0/0:1/1:0) und ist damit Titelträger der Saison 2022/23. Alexandra Huszak erzielte 33 Sekunden vor der ersten Pause das 1:0, Kassandra Roach glich 120 Sekunden vor der 2. Pause aus. Nach 45 Minuten nutzte der Hokiklub eine doppelte Überzahl aus, Petra Szamosfalvi brachte den Titelverteidiger mit 2:1 in Führung. Dieses Ergebnis rettete der Hokiklub über die Zeit und verteidigte damit den Titel.
Ausführliche Statistiken zu den EWHL-Wettbewerben gibt es HIER 
https://ewhl.com/
(NIS/ns)
  
     
berlinjuniorsberlinEisbären Juniors Berlin
Juniors verlieren auch 2. Spiel gegen Bergkamen

Eine weitere Niederlage kassierten die Eisbären Juniors Berlin am Sonntag trotz guter Torchancen beim 2. Spiel gegen den EC Bergkamener Bären. 1:5 (0:3/0:1/1:1) hieß es nach 60 Minuten und somit bleiben die Juniors an diesem Wochenende punktlos.
Nach der Niederlage vom Vortag musste unbedingt ein Sieg her, sonst würde es noch schwerer werden nich den 4. Platz zu erreichen. Allerdings mussten die Eisbären auf Annabella Sterzik verzichten, dafür spielte Kathrin Fring mit. Im Tor stand wieder Cohen Myers. Bei Bergkamen gab es keine Änderungen, lediglich im Tor wurde auf Sarah Körber gewechselt. 
Auch in diesem Spiel kamen beide gleich zu einer guten Torchance und es wurde angegriffen. Nach elf Minuten konnte Bergkamen in Führung gehen, Michelle Lübbert traf mit einem Schuss ins kurze Eck. Eine Minute später setzte sich Valerie Offermann durch und erhöhte auf 0:2. Und die Bären nutzte eine weitere Chance, Valerie Offermann vollendete einen Konter zum 0:3. Mit diesem für Bergkamen verdienten Zwischenstand ging es in die Kabine.
Es kam im 2. Drittel noch dicker für die Juniors, denn Nadja Granitz musste die Partie nach einem Check gegen den Kopf- und Nackenbereich mit einer Matchstrafe beenden. Hier droht also zusätzlich noch eine längere Strafe. Die Unterzahl überstanden die Eisbären und sie hatten sogar einige gute Gegenangriffe. Nach 31 Minuten trafen aber wieder die Bären, Lilianne Gottfried erhöhte nach einem Konter mit ihrem ersten Bundesligatreffer auf 0:4. Mit diesem Ergebnis ging es nach weiteren vergebenen Chancen beider Teams zum 2. Mal in die Kabine.
Mit 72 Sekunden Powerplay der Juniors ging es ins letzte Drittel. 32 Sekunden nach Wiederbeginn kamen die Eisbären zu ihrem ersten Treffer und es gab eine Premiere. Julie Lee traf in Überzahl zum 1:4 und es war ihr erster Bundesligatreffer. Doch Hoffnungen auf eine Aufholjagd wurden schnell getrübt, denn nach 44 Minuten traf ebenfalls in Überzahl Valerie Offermann zum 1:5. Es bleib der letzte Treffer in diesem Spiel, dass Bergkamen verdient gewann.
Die Eisbären konnten die Ausfälle an diesem Wochenende nicht kompensieren und so holte Bergkamen verdient die Punkte. Am kommenden Wochenende geht es mit zwei Auswärtsspielen bei Titelverteidiger ERC Ingolstadt weiter. Hier Punkte zu holen, dürfte sehr schwer werden.
(NIS/ns)
  
 
 
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