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  KURZNACHRICHTEN  

     
 
Eispiraten Dorfen
(BLL)  Der erste Neuzugang für die neue Saison wechselt vom Nachbarrivalen Erding Gladiators zum ESC. Michael Franz soll den Eispiraten bei der Mission Wiederaufstieg helfen. Der 25-Jährige, der aus dem Landshuter Nachwuchs hervorging, konnte in der letzten Saison in 34 Bayernligaspielen 28 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Letzte Saison absolvierte er 6 Spiele mittels Förderlizenz für den REC, nun wird Ilija Fleischmann fest von den Lausitzer Füchsen zu den Piranhas wechseln. In der letzten DEL2-Saison gelangen dem 21-jährigen Angreifer in 46 Partien ein Tor und eine Vorlage
  
Herne Miners
(OLN)  Der HEV hat den Verbleib von Justus Meyl bekannt gegeben. Der 22-Jährige kam letztes Jahr aus Füssen an den Gysenberg und hatte einen Vertrag für zwei Jahre unterzeichnet. In seiner ersten Saison für die Miners brachte es der gebürtige Landsberger in 42 Spielen auf ein Tor und drei Vorlagen
  
Harzer Falken Braunlage
(RLN)  Die Falken haben den Vertrag mit Verteidiger Patrik Rasin verlängert. Der 23-jährige Tscheche wechselte während der letzten Saison von den Harsefeld Tigers zum EC und konnte in 14 Partien 9 Assists beisteuern
  
EV Füssen
(OLS)  Jakob Schuster spielt weiterhin im Trikot des EVF. Der 20-Jährige, der letztes Jahr aus dem Nachwuchs der Düsseldorfer EG an den Kobelhang kam, konnte in seinen ersten 46 Oberligaspielen 5 Tore erzielen und weitere 9 Treffer vorbereiten
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Stürmer Nils Cleven wird auch in der Regionalliga weiter für seinen Heimatverein auflaufen. Der 22-Jährige konnte zuletzt in 18 Landesliga-Partien 19 Scorerpunkte für sich verbuchen können
  
EC Peiting
(OLS)  Die Pfaffenwinkler haben den Vertrag mit Stürmer Samuel Payeur verlängert. Der 26-jährige Kanadier besetzt damit die zweite Kontingentstelle neben seinem Landsmann Felix Brassard. In der letzten Saison gelangen ihm in 53 Spielen 23 Tore und 23 Vorlagen
 
Hannover Scorpions
(OLN)  Die Mellendorfer haben den Abgang von Stürmer Patrick Pohl vermeldet. Der 34-Jährige kam letztes Jahr aus der DEL2 von den Eispiraten Crimmitschau zu den Scorpions und konnte in 61 Spielen 8 Tore und 35 Vorlagen erzielen
  
Bären Neuwied
(CEHL)  Nach fünf Jahren im EHC-Trikot wird Verteidiger Knut Apel die Bären nun wieder mit derzeit noch unbekanntem Ziel wieder verlassen. Dafür soll schon zeitnah ein weiterer Neuzugang bekannt gegeben werden
 
Münchner Luchse
(BBZL)  Als nächstes hat Stürmer Moritz Barth seine weitere Zusage beim MEK gegeben. Der 22-Jährige kam letztes Jahr aus Geretsried zu den Luchsen
 
Forst Nature Boyz
(BLL)  Dauerbrenner Maximilian Rohrbach wird ein weiteres Jahr für die Nature Boyz aufs Eis gehen. Der 27-jährige Verteidiger stammt aus dem Peitinger Nachwuchs und spielt bereits seit 2018 für den SC
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Lukas Zellner, der während der letzten Saison aus der Landesliga von den Vilshofener Wölfen zum ERC zurückkehrte, wird auch in der neuen Spielzeit wieder im Trikot der Red Dragons auflaufen
 
Bietigheim Steelers
(OLS)  Eigengewächs Joshua Rust wird auch in der Oberliga für die Steelers auflaufen. Der 20-Jährige schaffte letztes Jahr den Sprung aus dem Nachwuchsbereich in die 1.Mannschaft und konnte in 49 DEL2-Partien 7 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
Pegnitz Ice Dogs
(BLL)  Die beiden Oberliga-erfahrenen Verteidiger Alexander Diel und Mirko Schreyer haben ihre weiteren Zusagen gegeben und werden auch in der neuen Landesligasaison der Hintermannschaft Stabilität verleihen
  
Hammer Eisbären
(OLN)  Das Torhüter-Duo der Eisbären ist komplett. Neben Neuzugang Maximilian Meier wird Sebastian Wieber im Tor stehen. Der 21-Jährige hat seinen Vertrag verlängert und wird somit in seine dritte Saison in Hamm gehen
  
Black Tigers Moers
(RLW)  Die beiden Brüder Sebastian und Tristan Pfeifer werden auch in der Regionalliga weiterhin für den GSC auf Torejagd gehen. Zusammen kamen sie vor drei Jahren aus Dinslaken nach Moers und haben ihre Scorerqualitäten bereits unter Beweis gestellt
  
Peißenberg Miners
(BYL)  Mit Sinan Ondörtoglu bleibt den Miners ein wichtiger junger Leistungströger erhalten. Der 22-Jährige hat sich bei seinem Heimatverein zu einer festen Größe in der Offensive entwickelt. 16 Tore und 14 Assists konnte er in der letzten Saison für sich verbuchen
  
Eisbären Heilbronn
(RLSW)  Kai Sellers wird weiterhin an der Bande der Eisbären stehen. Dagegen wird John Kraiss, der zusammen mit Kai Sellers ein Trainerduo bildete, den HEC verlassen und wird sich einer neuen Herausforderung stellen
  

 
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 25.März 2023

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 15 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga West, Regionalliga Ost und aus dem Frauen-Eishockey.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
duesseldorferegDüsseldorfer EG
6:7! DEG verliert Spiel und Serie gegen Ingolstadt

(DEL)  Die Düsseldorfer EG unterliegt in Spiel 5 des Viertelfinales mit 6:7 (2:1, 4:2, 0:3, 0:1) nach Verlängerung und damit auch in der Viertelfinal-Serie gegen den ERC Ingolstadt. Die Spielzeit 2022/23 ist für die Rot-Gelben beendet. Die DEG konnte heute einen Drei-Tore-Vorsprung nicht über die Zeit retten und verlor dann in Overtime. Düsseldorf gratuliert dem ERC Ingolstadt zum verdienten Sieg und wünscht viel Glück im Halbfinale.
(DEG/pdeg)
  
    
ercingolstadtERC Ingolstadt
ERC zieht mit emotionalem Comeback-Sieg ins Halbfinale ein

(DEL)  Nach einem unfassbaren Spiel steht der ERC Ingolstadt als erstes Team im Playoff-Halbfinale der PENNY DEL. Der ERC ließ sich in Spiel fünf auch von einem Drei-Tore-Rückstand zu Beginn des Schlussabschnitts nicht entmutigen, gleicht zehn Sekunden vor Schluss aus und gewinnt ein emotionales, begeisterndes und wildes Spiel fünf im Viertelfinale gegen die Düsseldorfer EG mit 7:6 nach Verlängerung. Damit ziehen die Oberbayern erstmals seit 2015 wieder ins Playoff-Halbfinale ein. Der Gegner steht noch nicht fest. Die erste Halbfinal-Partie steigt am 31. März.
Von Beginn an entwickelte sich ein deutlich chancenreicheres Spiel, auch weil die Rheinländer deutlich aggressiver auftraten und die Panther ihren Gegenspielern regelmäßig zu viel Zeit und Raum gewährten. Nach nur 25 Sekunden musste ERC-Goalie Michael Garteig gegen Alexander Barta parieren. Auf der Gegenseite trudelte Charles Bertrands Abfälscher am Kasten vorbei (2.). Bei einer Doppelchance für Stephen Harper war Garteig gleich zweimal zur Stelle, nach einem Abspielfehler in der eigenen Zone war aber auch der Ingolstädter Schlussmann machtlos. Josef Eham lenkte den Puck ins Netz (6.). Die Hausherren brauchten einige Minuten, um sich wieder zu sortieren, kamen dann aber in Überzahl zum Ausgleich. Ty Ronning jagte die Scheibe genau in den Winkel (12.). Nun nahmen die Blau-Weißen das Heft in die Hand. Gäste-Keeper Henrik Haukeland rettete zunächst reaktionsschnell gegen Daniel Pietta (12.), bei Justin Feser Großchance hatten die Fans in der SATURN-Arena den Torschrei bereits auf den Lippen (15.). Mitten hinein in die beste Ingolstädter Phase erzielten die Rheinländer im Powerplay die erneute Führung. Victor Svenssons Schuss verunglückte zwar, aber Stephen MacAulay drosch die Bogenlampe volley in die Maschen (18.).
Im Mittelabschnitt offenbarte die ERC-Defensive teilweise große Lücken. Daniel Fischbuch erhöhte zunächst im Powerplay auf 3:1. Im Powerplay sorgte Simpson zwar für den Anschluss (26.), aber die Abwehr der Gastgeber war nach dem Treffer im Tiefschlaf und ermöglichte dem völlig freistehenden Philip Gogulla, den alten Abstand nur 15 Sekunden später wiederherzustellen. Nachdem Haukeland gegen eine Direktabnahme von Feser spektakulär parierte, erhöhte Barta auf 5:2 (31.). Mirko Höfflin vergab die Chance auf die schnelle Antwort. Diese gab der ERC in einem weiteren Powerplay. Frederik Storm traf per Nachschuss (36.), doch erneut dauerte es nur 19 Sekunden, ehe die Rot-Gelben zurückschlugen. An Freund und Feind vorbei segelte Tobias Eders Schuss ins Gehäuse.
Für den Schlussabschnitt rückte Kevin Reich zwischen die ERC-Pfosten und was sich in der SATURN-Arena nun abspielen sollte, war der helle Wahnsinn! Die Gäste bauten wieder ihr Bollwerk vor dem eigenen Gehäuse auf, während die Hausherren anrannten. Durch einen Geniestreich von Höfflin konnten sie dieses zehn Minuten vor Ende zum 4:6 durchbrechen. Der Ingolstädter Sturmlauf nahm noch weiter Fahrt auf und knapp drei Minuten vor der Schlusssirene erzielte Simpson tatsächlich noch das 5:6. Die Stimmung in der Halle war bereits jetzt am Anschlag. Reich hatte das Tor zu diesem Zeitpunkt bereits verlassen. Und French ließ seinen Keeper weiterhin vom Eis. Der ERC bedrängte das Düsseldorfer Tor und ließ die SATURN-Arena zehn Sekunden vor dem Ende völlig eskalieren. Ronning setzte den Puck zum Ausgleich unter die Latte.
In der Verlängerung hieß es für den ERC zunächst bibbern, denn sie mussten ein Unterzahlspiel überstehen. Und ausgerechnet Stefan Matteau, der zwei Minuten in der Kühlbox saß, stellte die gesamte Arena nur 14 Sekunden nachdem er von der Strafbank zurückkam endgültig auf den Kopf. Nach Pietta-Vorlage schoss er die Panther ins Halbfinale. Der Rest war grenzenloser Jubel.
ERC-Trainer Mark French sagte nach dem Spiel: "In den ersten beiden Dritteln haben wir überhaupt nicht das gespielt, was wir wollten. Düsseldorf war schneller, hat die Zweikämpfe gewonnen und uns bei Fünf-gegen-Fünf alt aussehen lassen. Aber das Powerplay hat unserer Offensive Rückenwind verliehen. Der Glaube an uns war in der Kabine auch vor dem letzten Drittel noch groß, obwohl wir drei Tore im Rückstand waren. Einige Jungs sind vorangegangen wie echte Leader und auch Kevin Reich hat zwei Schlüsselsaves gezeigt, nachdem er ins Tor kam. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, wie sie dieses Spiel noch gedreht hat."
(ERCI/sr)
  
    
ehcredbullmuenchenRed Bull München
Matchpuck gesichert: Red Bulls gewinnen Spiel 5 gegen Bremerhaven

(DEL)  Red Bull München hat Spiel 5 des Playoff-Viertelfinales gegen die Pinguins Bremerhaven mit 4:0 (1:0|3:0|0:0) gewonnen. Es war der dritte Sieg in Folge für die Münchner, die nun in der Best-of-Seven-Serie mit 3:2 führen. Vor 5.728 Zuschauern im ausverkauften Olympia-Eisstadion verbuchten Yasin Ehliz, Patrick Hager, Ben Street und Ben Smith die Tore für den Hauptrundensieger. Spiel 6 der Serie steigt am Sonntag (15:15 Uhr) in Bremerhaven.
Die Red Bulls starteten mit geradlinigem Tempo-Eishockey, Bremerhaven verteidigte das eigene Tor kompakt. In der 13. Minute fand Street eine Lücke in der Defensive der Gäste, bei Maximilian Franzreb war allerdings Endstation (13.). Der Pinguins-Schlussmann auch danach im Fokus und in der 18. Minute chancenlos, weil Chris DeSousa in Überzahl die Übersicht behielt. Ehliz nutzte das starke Zuspiel zum 1:0.
München im Mittelabschnitt konsequent in der Defensive und mit sehenswerten Offensivaktionen. Die Pinguins blieben ohne nennenswerte Chance und wurden in der 29. Minute von Maximilian Daubner ausgehebelt. Hager veredelte den langen Pass des Verteidigers mit dem 2:0. In der Schlussphase des Drittels die Red Bulls mit Hochkarätern im Minutentakt – und zwei weiteren Treffern: Street (39.) und Smith (40.) sorgten für eine 4:0-Führung nach 40 Minuten.
Bremerhaven fand auch im Schlussabschnitt keine Lösungen gegen die Münchner Defensive. Die Red Bulls verteidigten ihren Vorsprung geschickt und blieben gefährlich, doch der Pfosten verhinderte den fünften Treffer durch Andreas Eder (56.). In der 59. Minute konnte sich Mathias Niederberger auszeichnen: Der Nationaltorhüter entschärfte den Alleingang von Nino Kinder und holte sich damit seinen ersten Shutout in den laufenden Playoffs.
Ben Street:
„Wir haben gleich mit dem ersten Wechsel die Richtung vorgegeben. Wir waren physisch und effektiv im Forecheck. Das ist der Schlüssel zum Erfolg in dieser Serie.“
(EHCM/rbmm)
  
    
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Einzelaktion kurz vor Schluss bring die Serienführung für die Eispiraten - Eispiraten Crimmitschau vs. Bayreuth Tigers 3:2 (1:1, 0:1, 2:0)

(DEL2)  Beim fünften Aufeinandertreffen der aktuellen Playdown-Serie kehrte Dani Bindels ins Lineup zurück, und bestritt das Warmup mit der Mannschaft, bei welchem man zur Erkenntnis kam, dass ein Einsatz doch noch zu früh kommen würde.
Bei den Eispiraten ersetzte der finnische Angreifer Lindsten, der in dieser Serie erstmals zum Einsatz kam, den Eispiraten-Topscorer der Hauptrunde, Lemay.
Sechs Minuten waren gespielt, als Dietmann von der blauen Linie den vor dem Tor lauernden Raab sah und abzog, sodass der junge, seit vielen Spielen als Stürmer agierende, Linksschütze der Scheibe die entscheidende Richtungsänderung mitgeben konnte und diese zur Führung für die Tigers hinter Sharipov einschlug. In der Folge waren es Gracel, sowie zwei Mal Järveläinen, die Druck ausüben konnten und das Tor der Eispiraten unter Beschuss nahmen. Eine Überzahlgelegenheit der Eispiraten – Dietmann hatte die erste Strafe der Partie gezogen – überstanden die Tigers souverän, indem man den Gegner vom Tor weghalten konnte und nur einen einzigen Schuss zugelassen hatte. Anders dann, als Kanninen mit einer Strafe erstmals die
Eispiraten in Unterzahl brachte. Nachdem Schaefer zu zentral abgezogen hatte, im Anschluss die Gastgeber einen schnellen Konter über Feser fahren konnten, der den mitgelaufenen Scalzo mustergültig bediente, stand es – nachdem der Verteidiger die Scheibe direkt genommen hatte – 1:1. Dies zu korrigieren gelang, weder im noch laufenden Powerplay, noch in der verbleibenden Restspielzeit des ersten Abschnitts, sodass es, wie bereits mehrfach in dieser Serie, mit einem Unentschieden in die erste Drittelpause ging.
Eine gute Gelegenheit kreierten die Tigers kurz nach Wiederanpfiff, als Ewanyk und Meier losgelaufen waren und Ewanyk es selbst probierte, dabei an Sharipov scheiterte. Als Gron zwei Minuten zog und die Tigers in Überzahl agierten, lies man – mit zu komplizierten Versuchen – die Gelegenheit ggf. nachlegen zu können, liegen. Nach 29 Minuten brachte Gracel die Scheibe in die gefährliche Zone, wo Cornet und Järveläinen im Verbund versuchten diese ins Tor zu arbeiten, was jedoch nicht gelang. Nur eine Minute später eine ganz ähnliche Situation: Gracel von der rechten Bande mit der Rückhand in die Mitte, wo dieses Mal Cornet mehr Platz hatte und die Scheibe hoch an Sharipov vorbei zur Führung ins Tor legte. Kurz darauf musste Walters, nachdem er Kretschmann offen im Feld checkte, fünf Minuten auf die Strafbank. Mit mehreren Versuchen im Anschluss, die Järveläinen, Roach und Gnyp für sich vereinten, verpasste man nachzulegen. Gracel – als beide Teams wieder mit voller Stärke spielten – konnte sich an den Eispiraten vorbeistehlen und prüfte Sharipov, nachdem Feser zwei Mal auf der anderen Seite den Abschluss gesucht hatte.
Mit fast zwei Minuten Unterzahl ging man in den letzten Abschnitt, da Mieszkowski kurz vor dem Pausenpfiff auf die Strafbank geschickt worden war, und verteidigte diese sehr gut und erfolgreich. Den Ausgleich, den die Eispiraten auf die Anzeigentafel schreiben konnten, fiel nach einem Offensiv-Bully, den Kanninen für sich entscheiden konnte und D`Aoust, der an die Scheibe kam, als Nutznießer verwertete. Dies gab den Eispiraten, die im weiteren Verlauf mehr vom Spiel hatten und die aktivere Mannschaft waren, den entsprechenden Auftrieb. Die Tigers, die mehr und mehr in die Defensive gedrängt wurden, wehrten sich nach Kräften und versuchten sich am Ende in die Overtime zu retten, was 16 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit Geschichte war. Pohl konnte sich – aus der eigenen Zone mit Anlauf – über die gesamte Eisfläche durchsetzen und traf zu diesem späten Zeitpunkt mit einem Schuss in den rechten oberen Winkel zum knappen Sieg für seine Farben. „Gratulation an Crimmitschau, sie haben sehr gut gespielt. Heute hatten wir fast ein Déjà-vu zum zweiten Spiel. Wir waren im ersten Drittel besser. Im zweiten hatten beide Teams ihre Chancen. Das letzte Drittel waren die Eispiraten etwas besser. Das war ein super Move von Pohl 16 Sekunden vor Schluss. Es war eine Eins gegen Zwei Situation, bei der wir nicht auf den Körper
gespielt haben, sondern nur auf die Scheibe geachtet haben. Aber es war nur ein Spiel, wir müssen einfacher spielen“, so das kurze Fazit von Coach Chernomaz im Anschluss an die Partie.
Am kommenden Sonntag haben die Tigers die Chance im eigenen Stadion die Serie wieder auszugleichen. Los geht’s im Bayreuther Tigerkäfig um 17 Uhr.
(BT/av)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
Keilberg Gebäudesanierung verlängert Partnerschaft langfristig - Goldsponsor bleibt bis 2025 Partner der Eispiraten

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau können mitten im Kampf um den Klassenerhalt in der DEL2 eine positive Nachricht verkünden: Die Keilberg Gebäudesanierungs GmbH & Co. KG hat ihren bis zur kommenden Spielzeit laufenden Sponsoringvertrag bereits jetzt bis 2025 verlängert. Das Glauchauer Bauunternehmen, welches die Westsachsen schon seit etlichen Jahren unterstützt, ist bereits seit drei Jahren Goldsponsor des Eishockey-Zweitligisten und setzt mit dieser Entscheidung ein großartiges Zeichen für den Eishockey-Standort Crimmitschau.
„Ich bin überaus stolz und glücklich, dass das erfolgreiche Familienunternehmen Keilberg Gebäudesanierung das in uns gesetzte Vertrauen mit dieser langfristigen Zusammenarbeit honoriert und uns in den nächsten Jahren bei den Bemühungen einer stetigen Weiterentwicklung unterstützt“, sagt Stefan Steinbock, Sponsoringbeauftragter der Eispiraten. „Mein ausdrücklicher Dank gilt den Brüdern Karsten und Immanuel Keilberg für ihre großartige Unterstützung und eine immer positive und konstruktive Partnerschaft.“
„Wir freuen uns als regionaler Partner auf die Fortsetzung unserer guten und langjährigen Zusammenarbeit mit den Eispiraten und wünschen dem Team für die letzten wichtigen Spiele viel Erfolg“, erklärt Karsten Keilberg. "In dieser wichtigen und äußerst schwierigen Phase der Saison wünschen wir den Verantwortlichen im Club außerdem gute Entscheidungen in den kommenden Wochen“, ergänzt sein Bruder Immanuel Keilberg.
Seit 1979 arbeitet Keilberg erfolgreich auf dem Gebiet der Gebäude- und Fassadensanierung. Zu ihren Kompetenzen gehören dabei unter anderem die Natursteininstandsetzung, Mauerwerkstrockenlegung, Betoninstandsetzung sowie die Fassadenreinigung und der Bautenschutz. Dabei agiert das Glauchauer Unternehmen, vertreten durch die Herren Immanuel und Karsten Keilberg, deutschlandweit.
(EC/af)


crimmitschauEisiraten Crimmitschau
3:2! Eispiraten entscheiden Krimi in Spiel 5 für sich / Westsachsen gehen in der Serie mit 3:2 in Führung – Erster Matchpuck am Sonntag

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben einen absoluten Playdown-Krimi im Sahnpark für sich entscheiden können! Die Mannschaft von Jussi Tuores schlug die Bayreuth Tigers im fünften Spiel der ersten Abstiegsrunde mit 3:2 und geht in der Serie so mit 3:2 in Führung. Der entscheidende Treffer fiel dabei erst 16 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit durch ein sehenswertes Solo von Kapitän Patrick Pohl. Das nächste und vielleicht entscheidende Spiel steht am Sonntag an. Ab 17:00 Uhr werden die Eispiraten versuchen, ihren ersten Matchpuck zu nutzen und den Klassenerhalt perfekt zu machen.
Die Eispiraten, die sowohl auf André Schietzold als auch auf Mathieu Lemay verzichten mussten, dafür aber mit dem Finnen Jasper Lindsten ins Rennen gingen, konnten zu Beginn des Spiels noch nicht so richtig an Fahrt aufnehmen. Die Bayreuth Tigers, welche die Serie erst am Dienstag ausgleichen konnten, zeigten sich hingegen sofort eiskalt und schockten die Crimmitschauer bereits nach sechs Minuten. Moritz Raab fälschte einen Schuss von Dennis Dietmann unhaltbar für Ilya Sharipov ab und stellte somit früh auf 0:1.
Die Mannschaft von Jussi Tuores versuchte es schließlich, sich in dieses Spiel zurück zu kämpfen, konnte mit Verlauf der Zeit ebenso gute Möglichkeiten verbuchen, blieb lange aber ohne Torerfolg. Erst in einer Unterzahlsituation sollte es endlich klappen. Scott Feser bediente den mitgelaufenen Mario Scalzo mustergültig – der Verteidiger konnte mit seiner Direktabnahme nach 18 Minuten zum 1:1-Ausgleich einschießen.
Die 2.861 Zuschauer sahen schließlich ein offenes Spiel im zweiten Durchgang, in welchem beide Teams gute Möglichkeiten verbuchen konnten. Philippe Cornet konnte nach 30 Minuten schließlich nicht entscheidend am langen Pfosten gestört werden und nach Branden Gracels Zuspiel zum 1:2 aus Sicht der Gastgeber einschoss. In der Folge überstanden die Crimmitschauer eine fünfminütige Unterzahl, nachdem Nick Walters für einen Check gegen Christian Kretschmann auf die Strafbank musste.
Die Mannen von Jussi Tuores kamen schließlich schwungvoll aus der Kabine und starteten druckvoll in den Schlussabschnitt! So konnten sich die Eispiraten schnell belohnen und den Ausgleich erzielen. Henri Kanninen gewann sein Bully, Alexis D’Aoust fackelte schließlich nicht lange und jagte die Hartgummischeibe zum 2:2 in die Maschen des Bayreuther Gehäuses (45.). Die Crimmitschauer waren wieder da und spielten unter den Gesängen der zahlreichen rot-weißen Anhänger weiter stark auf. Schließlich sollte es aber ein echter Nervenkrimi werden, der erst 16 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit entschieden wurde. Mannschaftskapitän Patrick Pohl fasste sich ein Herz, startete einen sehenswerten Sololauf, umkurvte dabei vier Tigers-Akteure und erzielte letztlich den so immens wichtigen 3:2-Siegtreffer (60.).
Der Sahnpark verwandelte sich schließlich in ein Tollhaus und die Schützlinge von Jussi Tuores wurden unter viel Applaus und lautstarken Parolen vom Eis verabschiedet. Die Eispiraten haben nun bereits am Sonntag die Chance, sich den Klassenerhalt mit dem entscheidenden vierten Sieg zu sichern. Start der Partie im Bayreuther Kunsteisstadion ist 17:00 Uhr.
(EC/af)
  
    
dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Eislöwen gewinnen Krimi in Krefeld

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben ein sechstes Spiel im Playoff-Viertelfinale gegen die Krefeld Pinguine erzwungen. Am Freitagabend feierten die Blau-Weißen einen 3:2-Sieg nach Verlängerung beim DEL-Absteiger.
Gleich zweimal durften sich die Eislöwen im ersten Drittel in Überzahl probieren, kamen aber nur zu wenigen Abschlüssen, die Matthias Bittner im Krefelder Tor vor Probleme stellten. Machtlos war der Schlussmann der Pinguine aber in der 17. Minute. Matej Mrazek scheiterte noch mit seinem Versuch, aber Timo Walther räumte vor dem Tor auf und erzielte die 1:0-Führung. Die hielt aber nicht lang. Nachdem die Dresdner einen Zwei auf Eins Konter zu leichtfertig verspielten, rollte der Konter der Pinguine. Odeen Peter Tufto verwertete diesen zum Ausgleich (18.).
Das zweite Drittel war bei einem Torschussverhältnis von 13:5 deutlich in Dresdner Hand und die Eislöwen belohnten sich mit dem Treffer zum 2:1. In der 34. Minute schlug Niklas Postel über die Scheibe, lenkte sie aber so zu Philipp Kuhnekath, der die erneute Führung erzielte.
Im Schlussabschnitt kamen die Krefelder zum schnellen 2:2. Die Eislöwen konnten den Puck nicht aus der eigenen Zone klären. Pascal Zerressen traf für die Gastgeber. Krefeld hatte nach dem Ausgleich mehr vom Spiel, konnte den Siegtreffer aber nicht erzielen. Für die Eislöwen hatte Johan Porsberger die dickste Chance, scheiterte aber am Pfosten.
Die Partie ging in die Verlängerung, in der es hin und her ging. Beide Teams suchten die Entscheidung. Am Ende war es Porsberger, der die Eislöwen erlöste und somit Spiel sechs im Viertelfinale erzwingt. Gespielt wird am Sonntag um 17:00 Uhr.
Petteri Kilpivaara, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir haben insgesamt ein gutes Spiel gespielt und ich bin extrem froh, dass wir in der Verlängerung auch mit viel Selbstvertrauen agiert haben. Wir haben uns Chancen erspielt und am Ende auch verdient gewonnen. Es war viel Energie im Spiel, mit Chancen für beide Teams. Letztlich zählt der Sieg und darüber sind wir sehr glücklich. Jetzt wollen wir am Sonntag vor unseren Fans nachlegen und die Serie ausgleichen. Dafür brauchen wir jeden Eislöwenfan.“
Tickets für Spiel sechs am Sonntag sind online erhältlich. Dazu öffnet die Eislöwen-Geschäftsstelle am Samstag, 25.03. von 09:0 bis 12:00 Uhr und der Fanshop öffnet von 12:00 bis 15:00 Uhr.
(ESCD/ka)
  
    
Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Krefeld Pinguine - Eislöwen Dresden 2-3 nV

(DEL2)  Die Krefeld Pinguine haben am Freitagabend das fünfte Spiel der Playoff-Viertelfinalserie gegen die Dresdner Eislöwen mit 2:3 nach Verlängerung verloren. Nachdem die Pinguine im Spielverlauf zwei Mal ausgleichen könnte, war es Johan Porsberger, der in der 6. Minute der Verlängerung die Hoffnungen der Eislöwen auf ein Weiterkommen am Leben hielt.
Das Spiel begann deutlich schwungvoller als zuletzt in Dresden. Beiden Mannschaften tat der zusätzliche Tag Pause sichtlich gut, wenn auch die Eislöwen mehr Spielanteile im ersten Drittel entwickelten und in der Folge auch den Führungstreffer erzielten. Timo Walther netzte einen Rebound frei vor dem Tor stehend ein, nachdem Matej Mrazek den Puck von der blauen Linie auf die Schienen Matthias Bittners brachte.
Die Pinguine fanden die passende Antwort eine Minute später. Odeen Tufto nutzte seine flinken Beine, um die Eislöwen-Verteidigung zu überlaufen und den Puck zwischen die Beine Janick Schwendeners zum Ausgleich zu schießen.
Der zweite Abschnitt gehörte den Eislöwen. Die Sachsen setzten die Pinguine-Verteidigung gehörig unter Druck, waren jedoch nur einmal erfolgreich. Die Ex-Pinguine Philipp Kuhnekath und Niklas Postel profitierten von gut gemeinten, jedoch verunglückten Schuss-Blocks der Pinguine in der 34. Minute. Kuhnekath schob das Spielgerät in das freigewordene Tor.
Die Pinguine kämpften sich in der 45. Minute erneut in das Spiel zurück. Der aufgerückte Abwehr-Hüne Pascal Zerressen umkurvte zuerst die Dresdner Verteidigung, ehe er den Puck in der langen Ecke unter die Fanghand von Schwendeners platzierte und mit seinem Tor die Verlängerung ermöglichte.
Doch hier setzten sich die Eislöwen durch und erkämpfen sich Spiel 6 vor heimischer Kulisse. Johan Porsberger münzte das Zuspiel David Rundqvists um und konnte Bittner im KEV-Tor überwinden, nachdem er seinen eigenen Nachschuss aufsammelte.
Boris Blank:
Insgesamt war es ein gutes Spiel von beiden Mannschaften. Wir haben alles gegeben, aber leider nicht gewonnen. Der Wille und der Einsatz waren da, wir haben Schüsse geblockt, hätten aber noch mehr Schüsse zum Tor bringen müssen. Es fehlten die dreckigen Tore. Das Spiel war ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. In der Overtime haben wir kurz nicht aufgepasst und durch einen Zuordnungsfehler verloren. Jetzt geht die Serie halt weiter. Wir wussten, dass es nicht einfach wird. Die Situation ist für uns unverändert. Wir haben eine 3:2-Führung in der Serie und wollen das Spiel am Sonntag gewinnen.
(KEV/mt)
  
    
towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
TÜR ZUM HALBFINALE STEHT OFFEN – OVERTIME-SIEG NACH WECHSELBAD DER GEFÜHLE

(DEL2)  Das fünfte Duell der Viertelfinalserie gegen den EV Landshut hat in Sachen Dramatik noch einmal eine ordentliche Schippe draufgelegt. Nach 71 Minuten stand ein 6:5 Sieg für die Towerstars auf der Anzeigentafel, der den Oberschwaben den ersten Matchpuck im Kampf um den Einzug ins Halbfinale beschert.
Mit 3071 Zuschauer war die Ravensburger CHG Arena gut gefüllt, lediglich für den Gästeblock waren noch Tickets verfügbar. Die Towerstars legten ein enorm hohes Tempo vor und schon nach 46 Sekunden verbuchte Josh MacDonald die erste hochkarätige Möglichkeit. In der starken Anfangsphase gesellten sich allerdings immer wieder auch gefährliche Angriffe der Gäste, die Jonas Langmann im Ravensburger Tor prüften. Der Druck und Zug zum gegnerischen Tor wurde in der 7. Minute dann erstmals belohnt.
Josh MacDonald wurde in der Halbdistanz schön freigespielt und der ließ bei seinem platzierten Schlenzer in den rechten Torwinkel Landshuts Torhüter Luka Gracnar keine Chance. Die 1:0 Führung ließ die Towerstars auch danach beherzt aufspielen. Nur 35 Sekunden nach dem Anspielbully drückte Pawel Dronia am rechten Pfosten seinen eigenen Nachschuss zum 2:0 ins Netz.
Eine Strafzeit gegen Oliver Granz 20 Sekunden später überstanden die Gastgeber zwar schadlos, allerdings platzte in der 15. Minute der Landshuter Anschlusstreffer dazwischen. Die Ravensburger Abwehr brachte die Scheibe nicht aus dem Slot, Jack Doremus drückte aus kurzer Distanz zum 2:1 Anschlusstreffer ein. Das Team von Coach Peter Russell hatte allerdings postwendend die Antwort parat. Zunächst krönte Max Hadraschek einen starken Antritt durch die gegnerische Abwehr mit dem 3:1, in numerischer Überzahl hämmerte Julian Eichinger das Spielgerät zweieinhalb Minuten vor der ersten Pause gar zum 4:1 in die Maschen.
Die Strafzeit, die Sam Herr 26 Sekunden vor der ersten Pause aufgebrummt bekam und ins zweite Drittel übernommen wurde, sollte dann aber das Spiel auf links drehen. Nach dem 4:2 Anschlusstreffer nach nur 55 Sekunden verloren die Oberschwaben vollkommen die Zuordnung in der eigenen Zone, hinzu kamen unnötige Strafzeiten. Das hatte derbe Folgen. Landhut bestrafte jeden noch so kleinen Fehler der Towerstars eiskalt und in der 32. Minute mussten sich die Ravensburger Zuschauer beim Blick auf die Anzeigentafel wohl erst die Augen reiben. Die Niederbayern hatten nicht nur den Rückstand aufgeholt, sondern sich sogar mit 4:5 in Führung gebracht. Towerstars Coach Peter Russell zog die Notbremse, nahm eine Auszeit und tauschte den entnervten und mehrfach im Stich gelassenen Goalie Jonas Langmann gegen Backup Jonas Stettmer.
Dieser sah, wie seine Vorderleute von Minute zu Minute wieder mehr Selbstvertrauen tankten und nach mehreren Großchancen auch wieder erfolgreich waren. Beim Schuss von Max Hadraschek kam EVL-Keeper Luka Gracnar zwar noch ran, dennoch kullerte der Puck zum erlösenden 5:5 Ausgleich über die Linie. Geprägt war diese Spielphase von drei kurz hintereinander folgenden Strafzeiten gegen die Gäste, was offensichtlich an den Kräften zehrte. In den 74 Sekunden bis zur zweiten Pause entfachten die Towerstars ein regelrechtes Feuerwerk an Chancen, Landshut konnte sich aber in die Pause retten.
Auch im Schlussabschnitt gehörte den Towerstars das Spiel, quer durch alle Sturmreihen erarbeiteten sie sich hochkarätige Chancen. Auch wenn die Gäste mit ihrem dünnen Kader größtenteils unter Druck standen, gab es aber auch immer wieder brandgefährliche Angriffe des EV Landshut. Das sorgte für Hochspannung und es war klar, dass jeder Fehler jetzt das Spiel und damit die Serie nachhaltig beeinflussen würde. Abgesehen von einem kleinen und mit je zwei Minuten bestraften Scharmützel zwischen Josh MacDonald und Lukas Mühlbauer hielten sich beide Teams in der Intensität der Zweikämpfe nun zurück. An hochkarätigen Chancen mangelte es sicherlich nicht, weitere Treffer wollten aber bis zum Ende der regulären Spielzeit nicht mehr fallen, wie schon am Dienstag musste die Entscheidung über Sieg und Niederlage also in der Overtime fallen.
Nach 15 Minuten Pause machten die Towerstars dort weiter, wo sie im dritten Abschnitt aufgehört hatten. Die Scheibe lief flüssig in Richtung Landshuter Tor, dennoch mussten sie höllisch auf die gegnerischen Konter aufpassen. Das war beispielsweise in der ersten Minute der Verlängerung gefährlich, hier konnte sich Jonas Stettmer allerdings auszeichnen. Nach 10 Minuten und 33 Sekunden fand der dramatische und nervenaufreibende Spuk, aber dann ein Ende. Mit viel Raum im gegnerischen Drittel ausgestattet, nahm Robbie Czarnik nach dem Anspiel durch Luigi Calce genau Maß und setzte die Hartgummischeibe mit einem Handgelenkschuss zum 6:5 unter die Latte. Der Jubel auf den Rängen sollte regelrecht explodieren, die Tür zum Halbfinale wurde mit dem dritten Sieg aufgestoßen. Am Sonntag um 18 Uhr wartet im sechsten Duell in Landshut aber das schwerste Spiel in dieser bisherigen Saison.
Auch wenn die Entscheidung in der “Best-of-seven” Serie noch nicht gefallen ist, haben sich die Towerstars mit dem Sieg am Freitagabend mindestens ein weiteres Heimspiel in den Playoffs gesichert. Dieses wird entweder als 7. Spiel im Viertelfinale oder im Idealfall im Halbfinale ausgetragen. Für dieses gesicherte fünfte Playoff-Heimspiel sind Tickets ab sofort erhältlich. Dauerkartenbesitzer haben für ihren Platz wieder ein Vorkaufsrecht, dieses gilt bis Montag, 27. März, 13 Uhr.
Plätze im Sitz- und Stehplatzbereich, die nicht von Dauerkarten betroffen sind, können ebenfalls ab sofort im Fanshop in der Marktstraße 20, allen VVK-Partnern von Reservix sowie online im Ticket-Webshop erworben werden.
(EVR/fe)
  
    
selberwoelfeSelber Wölfe
Matchpuck für die Wölfe - Heilbronner Falken vs. Selber Wölfe 2:3 (0:0; 1:0; 1:3)

(DEL2)  In Spiel 5 drehen die Wölfe den Spieß um: Die Falken haben in den ersten 40 Minuten mehr vom Spiel und hätten höher als mit 1:0 führen müssen. Diesmal waren es die Wölfe, die die mangelnde Chancenauswertung bestraften und das Spiel durch Treffer von zweimal Schwamberger sowie Noack zu ihren Gunsten entschieden. Damit haben die Porzellanstädter nun am Sonntag die Chance, die Serie für sich zu entscheiden.
„Nur keinen Fehler machen!“ – So lautete das Motto für beide Teams in den ersten 20 Minuten. Sowohl für die Falken als auch für die Wölfe lag die höchste Priorität auf der Defensive. Klare Chancen waren rar und entstanden meist eher zufällig. Die klareren Gelegenheiten hatten die Falken, doch Bitzer stand gegen Volkmann & Co. sicher und hielt seinen Kasten - in der 18. Minute auch unter Mithilfe des Torgestänges –sauber. Bei den Wölfen strich ein Abfälscher von Melnikow knapp über die Querlatte, Reddick scheiterte an Mnich und Kruminsch verfehlte das Heilbronner Gehäuse knapp.
Nur 9 Sekunden benötigten die Heilbronner Falken im zweiten Spielabschnitt, ehe sie mit 1:0 in Führung lagen. Einen eher ungefährlichen Schuss von Kirsch lenkte Tonge zur Führung für die Hausherren in die Maschen. Durch diesen Treffer wurde die Partie offener und es ergaben sich auf beiden Seiten mehr und zwingendere Chancen als in den ersten 20 Minuten. Einige hochkarätige Gelegenheiten zum Ausgleich erarbeitete sich das Wolfsrudel in der 25. Minute in Überzahl: McNeill, Kruminsch, Trska, Vantuch und Reddick nahmen das Heilbronner Tor in Dauerbeschuss, doch der Puck wollte nicht über die Linie. Die Wölfe ließen nun einige Turnover für die Falken zu, die sie – zum Glück aus Selber Sicht – nicht verwerten konnten. Auch kurz vor der zweiten Pausensirene mussten die Wölfe noch zwei bis drei kritische Situationen in Unterzahl überstehen, was ihnen ohne Gegentreffer gelang.
Diesmal gelang den Wölfen der frühe Treffer nach der Pause. Schwamberger bugsierte die Scheibe 19 Sekunden nach Wiederbeginn durch Mnichs Schoner zum Ausgleich über die Linie. Nach weiteren Gelegenheiten von McNeill, Schwamberger und Kruminsch waren es die Gastgeber, die über die erneute Führung durch von Ungern-Sternberg jubelten. Doch die Wölfe ließen nicht locker und kamen – wieder durch Schwamberger – erneut zum Ausgleich. Als viele sich schon auf eine Verlängerung eingestellt hatten, hämmerte Noack per One-Timer nach feinem Zuspiel von Kruminsch die Scheibe zum 2:3-Endstand in die Maschen.
(SW/oo)
  
   
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Intersport Siebzehnrübl neuer Starbulls Business-Partner

(OLS)  Das Sportfachgeschäft Intersport Siebzehnrübl weitet die bestehende Zusammenarbeit von der Teampartnerschaft zur Business-Partnerschaft aus. Das Sporthaus mit Filialen in Rosenheim, Ottobrunn, Perlach Pasing, Riem, Passau und Hauptsitz in Altötting bietet für nahezu alle Sportarten die passende Ausrüstung und ist damit stets beliebt bei Jung und Alt.
Zum Beginn der Saison 2022/23 ist es den Verantwortlichen der Starbulls Rosenheim gelungen, die Partnerschaft stark auszubauen und mit einem Business-Partner in die neue Saison zu starten. Intersport Siebzehnrübl spielt dabei auch in den täglichen Abläufen der Mannschaft insbesondere in der aktuellen heißen Saisonphase eine wichtige Rolle. Das Team um Headcoach Jari Pasanen wird mit Power Gels ausgestattet, um immer die beste Leistung auf das Eis zu bringen. Zusätzlich ist das Sporthaus auf der neuen LED-Bande mit einer großflächigen Präsenz vertreten. Abgerundet wird das Paket durch den Zugang zur Bulls-Lounge während der Heimspiele.
“Ich bin sehr stolz und glücklich, dass wir die Firma Intersport Siebzehnrübl jetzt auch als Business-Partner an unserer Seite haben. Wir alle freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, die Partnerschaft auszubauen und wir gemeinsam an der Umsetzung unserer Ziele arbeiten werden. Intersport unterstützt uns stets engagiert und tatkräftig, auch bei kurzfristigen Anfragen. Man spürt, dass das gesamte Team mit vollen Herzen dabei ist, Eishockey in Rosenheim gemeinsam auf das nächste Level zu heben und an vergangene Erfolge anzuknüpfen.”, so Darwin Kuhn, Leiter Sponsoring der Starbulls Rosenheim.
“Die Sportwelt ist klein und daher freut es uns umso mehr, dass wir die seit mehreren Jahren bestehende Partnerschaft mit den Starbulls Rosenheim zum Beginn dieser Saison ausbauen konnten. Mit den neuen Werbeflächen bieten sich auch für uns als Partner neue Möglichkeiten im Bereich der Vermarktung. Wir haben es schon während der Pandemie gesehen: Sport verbindet. Gerade in Rosenheim konnte in diesem Jahr die Euphorie für Eishockey so richtig wiedererweckt werden und als Sporthaus freut es uns ganz besonders, diese Entwicklung zu begleiten. Wir wünschen unserem Team auf dem Eis für die anstehenden Partien im Viertelfinale viel Erfolg und freuen uns auf Heimspiele in einer ganz besonderen Atmosphäre.”, so Udo Siebzehnrübl, Inhaber der Intersport Siebzehnrübl GmbH & Co. KG.
(SBR/ah)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
   
ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
EHC Königsbrunn kämpft sich zurück und holt den ersten Sieg

(BYL)  Nach einer spannenden und hochklassigen Partie gewinnt der EHC Königsbrunn mit 5:4 nach Verlängerung durch Sudden Death und holt sich den ersten Sieg in der Best-of-Five Serie gegen den  TEV Miesbach. Die Brunnenstädter kämpften sich nach schwachem ersten Drittel zurück ins Spiel und erzwangen am Ende den Sieg.
Die Gäste reisten mit 17 Feldspielern an, Königsbrunn startete mit 18, zum ersten Mal nach langer Verletzungspause stand auch wieder Alexander Strehler im Aufgebot des EHC. Im Tor begann wie schon in den letzten Spielen Stefan Vajs.
Die von vielen Fans mit Spannung erwartete Begegnung startete vor ausverkaufter Kulisse, von der ersten Minute an sorgten die Anhänger beider Mannschaften für großartige Stimmung. Die Gäste begannen stark und bestimmten das Spielgeschehen, Königsbrunn fand zunächst nicht in die Partie. Schon in der dritten Spielminute ging Miesbach dann auch folgerichtig durch den Treffer von Patrick Asselin mit 1:0 in Führung und war auch danach die bessere Mannschaft. Der EHC hatte massiv Probleme mit dem Spielaufbau, gewann kaum Bullys und verlor fast jeden Zweikampf. Miesbach hatte die besseren Chancen, verpasste es aber zunächst, die Führung weiter auszubauen, Königsbrunn leistete sich teilweise haarsträubende Fehler im eigenen Drittel. In der letzten Spielminute vor der Pause schlugen die Gäste dann aber doch noch zu, innerhalb von zehn Sekunden schraubte der TEV die Führung durch die Treffer von Feuerreiter und Slavicek sogar noch auf 3:0 hoch und sorgten so für den auch in der Höhe verdienten Drittelendstand.
Auch im mittleren Spielabschnitt hatte der EHC zunächst Probleme mit den schnellen Gästen aus Oberbayern. Doch Königsbrunn kam nun langsam in die Gänge und verteidigte besser. In der 27, Spielminute keimte dann wieder Hoffnung auf, als der EHC den Anschlusstreffer erzielte, die erste Reihe setzte sich zuvor im gegnerischen Drittel fest. Tim Bullnheimer, der bis dahin auffälligste Spieler der Brunnenstädter, netzte zum 3:1 ein und sorgte für einen Ruck in der Mannschaft. Nur zwei Minuten später fiel dann sogar das 3:2 durch Max Lukes, das Spiel war jetzt wieder offen. Miesbach kam auch weiterhin zu guten Chancen, war aber im Abschluss nicht effektiv genug oder scheiterte am Königsbrunner Goalie Stefan Vajs, der wie sein Kollege auf der anderen Seite eine starke Leistung zeigte. In der 36. Spielminute traf dann Gustav Veisert in Überzahl sogar noch zum 3:3 Ausgleich, die Stimmung in der Halle kochte jetzt über. Bis zur letzten Pause fielen dann aber keine Treffer mehr.
Im finalen dritten Abschnitt erwischte der EHC den besseren Start, mit viel Tempo erzielte die zweite Königsbrunner Reihe die 4:3 Führung, Viktor Shakhvorostov legte für Toms Prokopovics auf, der dann gekonnt einnetzte. Beide Mannschaften hatten einige sehr gute Chancen, den nächsten Treffer markierte dann Miesbach. In der 49. Spielminute glich Thomas März mit seinem sehenswerten Tor aus und sorgte für den Ausgleich, die hochspannende Partie war nun wieder offen. Gut zwei Minuten vor Drittelende hatte Miesbach dann die Möglichkeit, in Überzahl das Spiel für sich zu entscheiden, doch auch die fünfte Strafzeit gegen Königsbrunn bleib folgenlos, so dass es nach 60 Spielminuten in die Overtime ging.
Nun musste der nächste Treffer die Entscheidung bringen, jeweils vier Feldspieler beider Mannschaften standen auf dem Eis. In Überzahl war es dann Max Lukes, der die Partie in der 64. Spielminute mit seinem Treffer zum 5:4 für Königsbrunn entschied.
Der EHC gewinnt am Ende etwas glücklich, aber nicht unverdient gegen einen bärenstarken Gegner, der die spektakuläre Partie bis zum letzten Moment offen hielt und am Sonntag die Serie ausgleichen will.
EHC-Coach Bobby Linke war nach der Begegnung sichtlich erleichtert über den ersten wichtigen Sieg: „Das Spiel war heute eine Berg- und Talfahrt. Das erste Drittel haben wir komplett verschlafen, am Willen hat es aber nicht gefehlt. Wir haben es taktisch nicht gut gespielt und waren individuell zu sehr auf Offensive aus. Das ist uns dann ordentlich um die Ohren geflogen. Da haben wir den Gegner regelrecht zum Kontern eingeladen und waren viel zu offen. Das ist auch eine Sache der mentalen Stärke, die wir zu Beginn nicht hatten. Wir haben dann an die Ehre der Jungs appelliert, die hatten das ab dem zweiten Drittel dann deutlich besser gemacht. Da wurde viel weniger zugelassen, auch in Überzahl hat das danach gut funktioniert. Am Sonntag geht es nach Miesbach, das wird wieder ein heißer Tanz. Es wird so weitergehen wie heute, das ist aber auch gut so für ein Finalspiel, man schenkt sich nichts. Nun müssen wir uns regenerieren und einen kühlen Kopf bewahren.“
(EHCK/hp)
  
     
    

Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
   
baerenneuwiedBären Neuwied
Neuwied steht kopf: Bären sind Meister - 700 EHC-Fans sehen den 3:1-Sieg im letzten Regionalliga-Finale

(RLW)  Freitag, 22.15 Uhr, Eissporthalle am Ratinger Sandbach: Im hohen Bogen schleudern die Spieler des EHC „Die Bären“ 2016 ihre Handschuhe und Helme von sich. Es ist der Moment, der Eishockey-Neuwied nach neun Jahren wieder kopf stehen lässt. Seitdem gab es Erfolge im Rheinland-Pfalz-Pokal und Inter-Regio-Cup, aber diese reichen an den Triumph vom Freitagabend nicht heran. Durch einen 3:0-Sweep im Finale der Regionalliga West gegen die Ratinger Ice Aliens holten die Bären den Ligatitel wie zuletzt im Jahr 2014 wieder in die Deichstadt.
Rund 700 Neuwieder Fans machten die Auswärtspartie in Ratingen zum EHC-Heimspiel, circa 150 empfingen die Mannschaft tief in der Nacht vor dem Icehouse. Eine besondere Aktion hatte sich die Neuwieder Feuerwehr ausgedacht. Sie platzierte zwei Leiterwagen so, dass der Mannschaftsbus sich seinen Weg durch dieses Spalier bahnen konnte. Wo sich die beiden Leitern in luftiger Höhe trafen, hing die blau-weiße Neuwied-Fahne. „Großartig, wie unsere Fans uns unterstützt haben“, bedankte sich Meistertrainer Leos Sulak nach dem letzten Spiel seiner langen, erfolgreichen Laufbahn. Im Alter von 67 Jahren ging der Deutsch-Tscheche am frühen Samstagmorgen nach der Ankunft in Neuwied in den wohlverdienten Eishockey-Ruhestand.
Zurück nach Ratingen: Wie schon im ersten Spiel der Serie bekamen die Bären und die Ice Aliens zahlreiche Möglichkeiten, in Überzahl spielen zu können. Die Unparteiischen Denis Kyei-Nimako, bereits vor einer Woche kleinlich unterwegs, und Christian Perlitz, der im vergangenen Jahr das EHC-Endspiel in Duisburg leitete, sprachen 42 Minuten in kleinen Strafen aus – stattlich. Aber in 19 Powerplays (elf für Ratingen, acht für Neuwied) fand der Puck nur einmal den Weg ins Netz. Und das zu einem Zeitpunkt, als sich die Bären-Anhänger bereits zum Jubeln fertig gemacht und die „Sulak-Dankesfahne“ hinter dem Tor von Jan Guryca aufgehängt hatten. Malte Hodi schob die Scheibe 84 Sekunden vor Schluss ein und verkürzte zum 1:2. Die Einheimischen witterten noch einmal Morgenluft, zumal Jeff Smith kurz danach auf die Strafbank musste und das Sulak-Team sich einer Zwei-Mann-Überzahl der Ice Aliens gegenübersah, die Schlussmann Marvin Frenzel zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahmen. Aber die Bären, und das haben sie in dieser Serie durchgängig bewiesen, können Unterzahl nicht nur insofern, dass sie das eigene Tor voller Hingabe verteidigen, sondern sie suchen auch ihre Chance, wenn sie sich offensiv bot. Jeff Smith tat’s in der 57. Minute zum 0:2 und Marco Bozzo vier Sekunden vor Schluss zum 1:3-Endstand.
„Wir haben heute unser bestes Spiel in dieser Serie gemacht. Ich hatte nie das Gefühl, dass wir es verlieren können, weil wir gut in der Abwehr standen“, sagte Sulak nach der Partie, die lange Zeit 0:0 stand. Durch die vielen Überzahlsituationen gab es auf beiden Seiten zwar Torschüsse nicht zu knapp, aber nur wenige klare Einschussgelegenheit. Marco Bozzo scheiterte mit einem Alleingang an Aliens-Torhüter Marvin Frenzel, Björn Asbach für den EHC und Maximilian Bleyer für Ratingen später am Pfosten. Die Richtung gab Thorben Beegs wichtiges 0:1 in der 35. Minute vor. Daniel Pering brachte den Puck über die rechte Seite zunächst ins Ratinger Drittel, dann nach einem Doppelpass mit Jan-Niklas Linnenbrügger in die Mitte, wo Beeg frei stand und nur noch die Kelle hinhalten musste.
Die Ice Aliens erhöhten zu Beginn des letzten Drittels mit dem Rücken zur Wand stehend die Schlagzahl. Bleyer setzte bereits zum Jubeln an, traute dann jedoch seinen Augen nicht, dass Guryca den Schuss mit der Fanghand entschärfte. Die Außerirdischen begannen zu verzweifeln am EHC-Abwehrbollwerk. Aufopferungsvoll warfen sich die Bären in jeden Schuss und durften sich sicherer fühlen, als Marco Bozzo in Unterzahl seine Schnelligkeit im Konter ausspielte, an Frenzel scheiterte, aber der mitgelaufene Jeff Smith den Abpraller vollstreckte (59.). Hodis Anschlusstreffer zog den Spannungsbogen noch einmal kurzzeitig an (59.), doch Bozzos Schuss ins leere Tor bedeutete den Auftakt einer langen Neuwieder Feiernacht.
(EHCN/rw)
  
     
    

Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
schoenheiderwoelfeSchönheider Wölfe
Wölfe müssen sich mit Vizemeisterschaft begnügen

(RLO)  Es hat nicht sollen sein. Nach zuletzt drei Meistertiteln in Folge müssen sich die Schönheider Wölfe in der Regionalliga Ost-Saison 2022/2023 dieses Mal mit der Vizemeisterschaft begnügen. Nachdem am vergangenen Sonntag schon das erste Finalspiel im Wolfsbau mit 2:5 verloren ging, kassierte das Team von Coach Sven Schröder auch in der zweiten Finalbegegnung am heutigen Freitagabend bei den Chemnitz Crashers eine 1:5-Niederlage und verlor damit auch die „Best-Of-3“-Finalserie gegen die Küchwalder mit 0:2. Glückwunsch - Chemnitz Crashers - zum Gewinn der Regionalliga-Ost-Meisterschaft 2023!
Soviel zum sportlichen Teil, welcher natürlich durch die Verletzung unseres Mannschaftskapitäns Kilian Glück komplett in den Hintergrund rückt! Kilian Glück, gute Besserung und schnellstmögliche Genesung! 
Hut ab an das gesamte Wölfeteam, dass es für seinen Kapitän überhaupt die Partie weitergespielt hat.
Natürlich auch gute Besserung an unseren Goalie Niko Stark, der sich beim Warm up verletzte und leider nicht am Spiel teilnehmen konnte.
(SW/mg)
  
       
    

Frauen

Nationalmannschaft - Bundesliga - Landesverbände
  
     
deutschereishockeybundFrauen-Nationalmannschaft
Finaler Kader für Weltmeisterschaft in Brampton, Kanada, nominiert

(DEB)  Frauen-Bundestrainer Thomas Schädler hat das finale Aufgebot für die bevorstehende Frauen-Weltmeisterschaft (05. bis 17. April 2023) im kanadischen Brampton bekanntgegeben. Am morgigen Samstag trifft sich ein Großteil des deutschen Teams bereits zu einer kurzen Vorbereitung inklusive sechs Trainingseinheiten am Bundesstützpunkt in Füssen, ehe es am kommenden Mittwoch, den 29. März 2023, Richtung Kanada geht.
Insgesamt 23 Spielerinnen (drei Torhüterinnen, sieben Verteidigerinnen, 13 Stürmerinnen) schafften es in die finale Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes e. V. (DEB). Sandra Abstreiter (Providence College), Nina Jobst-Smith (University of Minnesota/Duluth), Luisa und Lilli Welcke (Maine University) sowie Sonja Vogt (St. Cloud University) und Nina Christof (Rensselaer Polytechnic Institute) stoßen direkt zur finalen Vorbereitung der deutschen Mannschaft in Barrie hinzu. Vor Ort erwarten Frauen-Bundestrainer Thomas Schädler und sein Team vor WM-Start sechs weitere gemeinsame Eiseinheiten sowie zwei Testspiele gegen die Schweiz (31.03.) und Ungarn (02.04.).
Ab dem 06. April 2023 trifft die deutsche Frauen-Nationalmannschaft im Turnierverlauf der Vorrundengruppe B im CAA Centre in Brampton dann auf Schweden (06.04. / dt. 17 Uhr), Finnland (07.04. / dt. 21 Uhr), Frankreich (09.04. / dt. 01 Uhr + 1) sowie Ungarn (11.04. / dt. 17 Uhr). Am Ende der Vorrunde qualifizieren sich die Plätze eins bis drei der Gruppe B sowie alle Teams der Gruppe A für die Viertelfinalpartien.
Frauen-Bundestrainer Thomas Schädler: „Wir starten am Wochenende nun endlich in die Vorbereitung zur Weltmeisterschaft. Auch wenn der Kader in Füssen noch durch die fehlenden Spielerinnen aus Übersee nicht komplett ist, wollen wir in den Eiseinheiten unser System durchgehen und besonders an unserem Überzahlspiel arbeiten. In der finalen Phase in Kanada wollen wir dort weiter anknüpfen und in den Testspielen gegen die Schweiz und Ungarn auch unsere Reihenzusammenstellung finden. Mit Tanja Eisenschmid wird uns eine sehr erfahrene Spielerin fehlen, welche wir gern mit dabeigehabt hätten. Wir hatten in den vergangenen Wochen einen regelmäßigen und intensiven Austausch mit ihr. Leider ist sie zum jetzigen Zeitpunkt körperlich nicht fit genug, um an einem Turnier teilzunehmen. Wir bedauern das natürlich sehr, müssen hier dennoch in erster Linie an die Gesundheit der Spielerin denken.“
DEB-Sportdirektor Christian Künast: „Wir werden mit der Mannschaft gut vorbereitet in die Herausforderung Weltmeisterschaft gehen. In einer sehr anspruchsvollen Gruppe gilt es von Beginn an voll da zu sein.“
MagentaSport zeigt alle deutschen Partien sowie alle Spiele ab dem Viertelfinale der 2023 IIHF-Frauen-Weltmeisterschaft in Kanada live und kostenlos.
Der Spielplan der deutschen Frauen-Nationalmannschaft:
31.03.2023 | 19:30 (dt. Zeit 01:30 + 1) | Testspiel | Deutschland – Schweiz
02.04.2023 | 19:00 (dt. Zeit 01:00 +1) | Testspiel | Deutschland – Ungarn
06.04.2023 | 11:00 (dt. Zeit 17:00) | Deutschland – Schweden
07.04.2023 | 15:00 (dt. Zeit 21:00) | Finnland – Deutschland
09.04.2023 | 19:00 (dt. Zeit 01:00 +1) | Deutschland – Frankreich
11.04.2023 | 11:00 (dt. Zeit 17:00) | Ungarn – Deutschland
(DEB/ma)
  
 
 
 Samstag 25.März 2023 www.icehockeypage.de 
 Thema:
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