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Juni 26
                          
Fußball WM
       
   
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  KURZNACHRICHTEN  

          
   
Höchstadt Alligators
(OLS)  Stürmer Dennis Miller ist der nächste Neuzugang beim HEC. Der 99-Jährige verfügt über reichlich Zweitliga-Erfahrung und spielte auch schon in der DEL. Die letzte Saison begann er in der Oberliga bei den Erding Gladiators und wechselte dann zum Saisonende in die zweite Liga zu den Blue Devils Weiden
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Verteidiger Ludwig Synowiec, der vor zwei jahren aus Timmendorf zurückkehrte, wird die Crocodiles verlassen. Der 34-Jährige wird in seine Heimat zurückkehren
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Nach fünf Jahren im Trikot der TecArt Black Dragons wird Verteidiger Niklas Jakob Erfurt verlassen. Man konnte sich nicht auf eine weitere Verlängerung einigen. Der 24-Jährige wird sich einem anderen Oberligisten anschliessen
  
Sande Jadehaie
(RLNO)  Der erste Neuzugang beim ECW steht fest. Vom Adendorfer EC wechselt Dominik Chara zu den Jadehaien. Der 26-jährige Tscheche kam erst während der letzten Saison aus Haßfurt zu den Heidschnucken und konnte in 11 Regionalligaspielen 16 Scorerpunkte für sich verbuchen. Ausserdem hat der junge Slowene Martin Crepinsek verlängert. Der 21-jährige Stürmer kam letztes Jahr aus dem Rosenheimer Nachwuchs nach Sande
  
Eisadler Dortmund
(RLW)  Lennard Brunnert wird in sein sechstes Jahr an der Strobelallee gehen. Der 25-jährige Torhüter musste zuletzt verletzungsbedingt lange Zeit pausieren und will nun neu angreifen
  
Peißenberg Miners
(BYL)  Youngster Maximilian Berger wird dritter Goalie bei den Miners. Der 19-Jährige wechselt aus dem Tölzer Nachwuchs nach Peißenberg. Bei den Löwen stand er auch im erweiterten Oberliga-Aufgebot
  
Eagles Essen-West
(BZLW)  Nach den jüngsten Ereignissen und der Rückstufung in die Bezirksliga, sowie persönlichen Anfeindungen hat der Vorsitzende Thomas Böttcher seinen Rücktritt erklärt. Die weitere Vorstandschaft erklärte am Ziel das Essener Eishockey weitereintwickeln zu wollen festzuhalten. Unterdessen prüft der neu gegründete EHC Essen derzeit die Möglichkeiten eine Senioren-Mannschaft zum Spielbetrieb zu melden
  
ESV Bergisch Gladbach
(RLW)  Dauerbrenner Sebastian Schmitz wird in seine bereits zehnte Saison im Trikot der Realstars gehen. Der 28-Jährige ist eine feste Größe in den Angriffsreihen des ESV
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Angreifer Xaver Magg kehrt zum ERSC zurück. Der 27-Jährige spielte zuletzt ein Jahr beim EV Moosburg und konnte dabei in 28 Partien 7 Scorerpunkte beisteuern
  
Aibdogs Bad Aibling
(BLL)  Stürmer Stefan Würmseer, der letztes Jahr von seinem Heimatverein EHC Klostersee kam, trägt weiter das Aibdogs-Trikot. In der vergangenen Saison brachte es der 23-Jährige in 29 Spielen auf 9 Tore und 7 Assists
  
Berlin Capitals
(LLB)  Youngster Yannis Gebhardt verstärkt in der neuen Saison die Offensive. Der 17-Jährige kehrt aus dem Wolfsburger Nachwuchs in seine Heimatstadt zurück
  
Forst Nature Boyz
(BLL)  Stürmer Tobias Hoferer wird in der nächsten Saison nicht für den SC auflaufen. Er wird zunächst eine Eishockeypause einlegen
  
Beach Devils Timmendorf
(RLN)  Verteidiger Louis Habel geht in seine dritte Saison an der Ostsee. Der 24-jährige hat sich zu einer wichtigen Stütze in der Defensive des CET entwickelt. Zuletzt brachte er es in 25 Spielen auf 17 Scorerpunkte
  
Grizzlys Bergkamen
(RLW)  Der ESV hat mit Igor Furda verlängert. Der 49-jährige Deutsch-Tscheche wird damit bereits in seinem viertem Jahr als Trainer an der Bande der Grizzlys stehen
  
Hamburger SV
(RLNO)  Die beiden Eigengewächse Luca De Cilia und Lasse Haffke werden auch in der neuen Regionalligasaison weiterhin die Defensive des HSV verstärken
  
Senden Crocodiles
(BBZL)  Stürmer Luca Knaus geht weiter für seinen Heimatverein auf Torejagd. Der 23-Jährige konnte in zuletzt 18 Spielen 2 Tore und 2 Assists für sich verbuchen
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Dienstag 11.April 2023

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 9 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus dem Nachwuchs-Eishockey und aus dem Frauen-Eishockey.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
ercingolstadtERC Ingolstadt
Panther im Finale

(DEL)  Der ERC Ingolstadt steht zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte und zum ersten Mal seit 2015 im Playoff-Finale der PENNY DEL (Deutsche Eishockey Liga). Im sechsten Spiel des Halbfinals gegen die Adler Mannheim setzten sich die Oberbayern dank einer kompakten Defensivleistung sowie eines überragenden Torhüters Kevin Reich mit 2:0 durch und entschieden die Serie dadurch mit 4:2 für sich. Auf wen die Panther ab Freitag im Finale treffen werden, entscheidet sich am Mittwoch.
Am Samstag hatten sich die Panther zuhause durch einen 4:1-Sieg den ersten Matchpuck erspielt und erwarteten eine stürmische Mannheimer Mannschaft. Genauso kam es auch. Das Team von Bill Stewart agierte aggressiv, druckvoll und schnürte die Ingolstädter immer wieder in deren Zone ein. Der erste Treffer gelang aber erneut dem ERC. Wayne Simpson erzielte in der 4. Minute das 1:0. Im sechsten Spiel der Serie gingen die Blau-Weißen damit zum sechsten Mal mit 1:0 in Führung.
Den knappen Vorsprung verteidigte das Team von Headcoach Mark French mit viel Hingabe. Bei den Druckphasen der Adler standen sie meist kompakt in der eigenen Zone und wenn etwas auf den Kasten kam, war Kevin Reich teils spektakulär zur Stelle. Selbst versuchten die Schanzer mit schnellen Kontern Nadelstiche zu setzen, verfehlten den Kasten bei diesen Gelegenheiten aber zu häufig. Turbulent wurde es dann im Schlussabschnitt. Enrico Henriquez fehlten nur Zentimeter zum 2:0, als sein Schuss an den Pfosten klatschte. Sekunden vor dem Ende, Mannheim hatte den Torhüter bereits für einen sechsten Feldspieler gezogen, scheiterten die Gastgeber zunächst an der Latte und im Nachschuss am herausragend reagierenden Reich. Im direkten Gegenzug erzielte Stefan Matteau 0,6 Sekunden vor Schluss das 2:0 ins verwaiste Adler-Gehäuse. Der Rest war großer Jubel im Panther-Lager.
Stimmen zum Spiel:
ERC-Trainer Mark French: „Mannheim hat sehr aggressiv gespielt und viel Zeit in unserer Zone verbracht. Wir hätten es uns selbst zwar leichter machen können, aber die Jungs haben alles aus sich herausgeholt und extrem hart gearbeitet. So richtig realisiert haben wir den Finaleinzug noch nicht, aber das wird in den nächsten Stunden passieren.“
Panther Stürmer Daniel Pietta, der in seiner 20. DEL-Saison erstmals im Finale steht: „Ich habe immer gesagt, dass ich es einmal ins Finale schaffen und die Hymne vor dem Spiel hören will. Momentan kann ich es aber noch gar nicht so richtig greifen. Wir haben in der ganzen Serie unseren Stärken entsprechend gespielt und außerdem im Verlauf der Playoffs bewiesen, dass wir uns auch auf unterschiedliche Situationen und Herausforderungen einstellen können.“
Im Finale treffen die Ingolstädter ab Freitag entweder auf Red Bull München oder die Grizzlys Wolfsburg, die am Mittwoch im alles entscheidenden Spiel sieben den zweiten Finalteilnehmer ermitteln.
(ERCI/sr)
  
    
ehcredbullmuenchenRed Bull München
Red Bull München kassiert Serienausgleich – Spiel 7 am Mittwoch

(DEL)  Red Bull München unterlag in Spiel 6 des Playoff-Halbfinales bei den Grizzlys Wolfsburg mit 2:3 (0:1|1:2|1:0). Damit steht es in der Best-of-Seven-Serie 3:3. Die Entscheidung im Halbfinale fällt am Mittwoch in Spiel 7 im Olympia-Eisstadion. In der Eis Arena Wolfsburg erzielten vor 4.022 Zuschauern Andreas Eder und Chris DeSousa die Treffer für das Team von Trainer Don Jackson.
Die beiden Teams lieferten sich im ersten Drittel ein wildes Match. München mit einem deutlichen Chancenplus, doch das erste Tor erzielte Wolfsburg: Trevor Mingoia drückte die Scheibe aus kurzer Distanz über die Linie (18.). Mit dieser 1:0-Führung für die Gastgeber ging es auch in die Kabine.
Kalte Dusche für die Red Bulls zum Start des Mittelabschnitts: Nach 68 Sekunden fälschte Tyler Morley einen Schlenzer von der blauen Linie zum 2:0 für die Grizzlys ab. Danach gingen beide Mannschaften mit Vollgas zur Sache und Eder nutzte in der 34. Minute im Powerplay eine der vielen Chancen für München zum Anschlusstreffer. Doch die Wolfsburger antworteten prompt. Fabio Pfohl stellte nach langem Pass den alten Abstand wieder her (35.). Spielstand nach 40 Minuten: 3:1 für effiziente Grizzlys.
Red Bull München startete aggressiv ins Schlussdrittel und belohnte sich schnell: DeSousa verkürzte nach 47 Sekunden auf 2:3. In der Folge lieferten sich die Kontrahenten ein Duell auf Messers Schneide. München attackierte vehement, Wolfsburg verteidigte mit Mann und Maus. Drei Minuten vor dem Ende nahm Trainer Don Jackson Goalie Mathias Niederberger vom Eis – noch mehr Druck der Red Bulls. Doch der Ausgleich wollte nicht mehr gelingen. 2:3 in Spiel 6, 3:3 in der Halbfinalserie.
Yasin Ehliz:
„Bitter für uns. Wir haben gut angefangen, dann aber zwei, drei Unaufmerksamkeiten gehabt, die Wolfsburg effizient genutzt hat. Jetzt geht es in Spiel 7 und wir brennen auf das entscheidende Match.“
(EHCM/rbmm)
  
    
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Tigers sichern sich den Klassenerhalt! Bayreuth Tigers vs. Heilbronner Falken 5:0 (4:0, 0:0, 1:0)

(DEL2)  Von Anfang an drückten die Tigers aufs Tempo und kreierten immer wieder Chancen in dem so wichtigen sechsten Spiel der Serie. Zunächst, hier waren erst wenige Sekunden gespielt, versuchten sich Järveläinen sowie Gracel bevor Mieszkowski nach drei Minuten mit der Rückhand an der Reihe war. Erst nach fünf Minuten waren die Falken erstmals in Tornähe und kamen durch Tonge, der zu hoch ansetzte und Kirsch, der zu zentral auf Schmidt zielte, zu zaghaften Möglichkeiten. Als Leitner die erste Strafe der Partie zog, waren es Bindels sowie Ewanyk, die Andrykuhov unter Beschuss nahmen. Aufpassen musste aber während dieser Überzahlmöglichkeit Schmidt, der sich plötzlich Tonge gegenübersah, jedoch großartig reagierte. Mit Ablauf der Strafe kam Meier an die Scheibe, der diese zur Führung über die Linie drücken konnte. Der Videobeweis – da das Tor aus der Verankerung gesprungen war – hielt der On-Ice-Entscheidung der Unparteiischen stand. Ewanyk war es, der aus halblinker Position einen Versuch unternahm. Andryukhov, der mit der Fanghand zwar dran war, die Scheibe aber nicht festhalten konnte, gab somit Roach, der mitgelaufen war, die „Vorlage“, die dieser zum 2:0 verwandelte. Kurz vor Ende
des Drittels, es waren 19 Minuten gespielt, überlief Cornet die Verteidigung der Falken, nahm die Scheibe auf und verlud Andrykuhov, der nach diesem dritten Treffer den Dienst quittierte und für Mnich Platz machte. Als kurz darauf Rymsha die Scheibe in der eigenen Zone an Kretschmann verlor, dieser auf Bindels legte und der Bayreuther Stürmer den Schuss nahm, hielt erneut Cornet die Kelle rein und fälschte damit die Scheibe zum 4:0 ab, was gleichzeitig dem Pausenstand entsprach.
Eine Strafe, die Dunham zog, brachte bei einem überschaubaren Überzahlspiel der Tigers nichts ein. Erst nach 28 Minuten konnte man durch Bindels etwas Gefahr ausstrahlen, als dieser aus halbrechter Position abzog, dabei Mnich aber nicht wirklich in Gefahr brachte. Kurz darauf reagierte Schmidt, der sich Lautenschlager gegenübersah, stark – ebenso wie Mnich in der gleichen Spielminute, der sich gegen Gracel „durchsetzte“. Im weiteren Verlauf des Abschnitts versuchten sich die Falken, die insgesamt zu wenig für das Spiel machten bis dato, mit Fernschüssen. Einer dieser Versuche, welchen Rymsha nahm, verpasste knapp sein Ziel – der nächste Schuss aus der Ferne durch Mapes war sichere Beute von Schmidt, sodass es mit torlos, und somit mit dem gleichen Ergebnis, wie nach dem ersten Drittel, in die zweite Pause ging.
Auch im Schlussabschnitt hatte man nie das Gefühl, dass Heilbronn nochmals die notwendigen Kräfte hätte mobilisieren können, die nötig gewesen wären um noch einmal ins Spiel zurück zu finden und so war es bereits in der 45. Minute soweit den Endstand auf das Scoreboard zu schreiben. Bindels, der von der Strafbank kommend von Gracel bedient wurde, lief alleine auf Mnich zu, konnte diesen mit einem sauberen „Move“ verladen und so das letzte Tor der Saison 2022/2023 für die Bayreuth Tigers erzielen.
(BT/av)
  
    
kasselhuskiesKassel Huskies
Mission Aufstieg scheitert in Bad Nauheim

(DEL2)  Eine 8:2 (2:2/2:0/4:0)-Niederlage in Spiel 6 der Halbfinal-Playoffs war am heutigen Abend gleichbedeutend mit dem Saisonaus der Kassel Huskies. Die Nordhessen waren auf einen Sieg angewiesen, um die Serie für ein entscheidendes siebtes Spiel zu verlängern, doch kampfstarke Nauheimer entschieden die Partie vor heimischer Kulisse für sich.
Dabei startete die Partie zunächst glücklich für die Huskies. Darren Mieszkowski fälschte einen Schlenzer von Stephan Tramm unhaltbar für Bick ab und brachte die Schlittenhunde in der 12. Minute in Führung. Doch quasi postwendend fiel der Ausgleich. Goldhelm Tim Coffman erwischte Kielly auf dem falschen Fuß und traf zum verdienten 1:1-Ausgleich (15.). Doch die Huskies blieben am Drücker. Weidner auf Lowry - der unwiderstehlich durch die Nauheimer Deckung und vorbei an Bick - 2:1 (17.). Doch wieder währte der Jubel nur kurz. Ausgerechnet Coffman fand sich kurz vor Drittelende frei vor Kielly wieder und ließ dem Keeper nicht den Hauch einer Chance - 2:2 (19.).
Und das Timing der Nauheimer stimmte auch im zweiten Drittel. Taylor Vause belohnte die Nauheimer Angriffsbemühungen und traf zum 3:2 kurz nach Wiederbeginn (24.). Die Huskies rannten - teils kopflos - an und haderten mit den Schiedsrichterentscheidungen. So war es erneut Taylor Vause, der Kielly im Powerplay wieder am kurzen Pfosten zum 4:2 überwand (31.).
Damit stand den Huskies zu Beginn des Schlussdrittels eine Herkulesaufgabe ins Haus. Zwei Tore gegen die gut stehenden Nauheimer aufholen - sollte das gelingen? Die Antwort lautet Nein! Denn bereits kurz nach Wiederbeginn sorgten die Nauheimer mit einem kontroversen Treffer zur 5:2-Vorentscheidung (44.). Der Wille der Huskies war gebrochen. Zwar taten die Schlittenhunde alles um noch auf die Anzeigetafel zu kommen, doch alle Bemühungen waren umsonst. Vause mit seinen Treffern drei und vier sowie David Czerny schraubten das nunmehr irrelevante Ergebnis auf 8:2 hoch.
Für die Kassel Huskies endet somit die aktuelle Spielzeit, die lange Zeit einen so erfolgreichen Verlauf hatte.
(ECK/mk)
  
   
evllandshuteishockeyEV Landshut
Emotionaler Abschluss: Forster sagt „Servus“, Echtler kommt / EVL stellt die ersten Weichen für die DEL2-Saison 2023/24 – Kapitän Max Forster wird als einer von sechs Spielern verabschiedet – Mayenschein & Kornelli bleiben

(DEL2)  Der EV Landshut hat gemeinsam mit seinen Fans eine turbulente DEL2-Spielzeit 2022/23 auf der gemeinsamen Saisonabschlussfeier beendet und gleichzeitig auch einen personellen Ausblick auf das kommende Jahr gewagt. Im Mittelpunkt standen vor allem die emotionale Verabschiedung von Kapitän Max Forster sowie die Präsentation von Neuzugang Tobias Echtler, der vom Ligarivalen ESV Kaufbeuren nach Landshut wechselt.
Nach insgesamt 15 Jahren im Profi-Team des EV Landshut sagte Max Forster den Fans
„Servus“ und bedankte sich bei allen für die große Unterstützung, die er während seiner
langen Karriere im Dress seines Heimatvereins 667 Insgesamt absolvierte „Forsti“ 667
Partien für seinen EVL und war zuletzt nicht nur Kapitän des Traditionsvereins, sondern auch
eine echte Identifikationsfigur. „Max war für mich in den letzten Jahren das Gesicht des EV
Landshut. Er hat auch meine Zeit als Geschäftsführer mit dem Aufstieg von der Oberliga in
die DEL2 maßgeblich mitgeprägt. Für mich ist es eine undankbare Aufgabe, Max zu
verabschieden. Er hat großes für den EVL geleistet und auch wenn er nun für einen anderen
Verein spielen wird, bin ich mir sicher, dass sein Herz immer für den EVL schlagen wird“,
sagte EVL-Spielbetriebs-GmbH Ralf Hantschke, der dem 32-Jährigen zum Abschied ein Trikot
und eine große Fotocollage überreichte.
Verabschiedet wurden außerdem Fabian Baßler, Daniel Bruch, Alexander Dersch, Jack
Doremus und Andreé Hult, die sich allesamt neuen sportlichen Herausforderungen widmen
werden. Ihnen allen wünscht der EVL für die berufliche und private Zukunft alles Gute.
Dann richtete sich der Blick aber bereits auf die Herausforderungen in der neuen Spielzeit
und dem ersten Neuzugang. Der 22-jährige Tobias Echtler kommt aus Kaufbeuren und hat
beim EVL einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben. Trotz seines jungen Alters bringt der
Verteidiger bereits die Erfahrung von 150 DEL2-Spielen, in denen er sechs Tore erzielte und
35 Assists lieferte, mit nach Landshut.
„Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung, auf meine Teamkollegen und besonders
auf die Fans und die schöne Umgebung. Ich werde alles geben, um dem Team zu helfen und
eine erfolgreiche Saison zu spielen“, sagte Echtler bei seiner Vorstellung in der Fanatec
Arena.
Darüber hinaus haben zwei absolute Stammkräfte ihre Verträge verlängert. Stürmer Julian
Kornelli wird nach zwei erfolgreichen Jahren im EVL-Dress (109 Spiele/24 Tore/22 Assists)
auch in der kommenden Saison für die Landshuter in der DEL2 aufs Eis gehen. „Ich bin froh,
weiterhin das Trikot vom EVL tragen zu dürfen. Ich fühle mich in Landshut sehr wohl und
habe mich in den letzten zwei Jahren wirklich gut weiterentwickelt. Hoffentlich können wir
die Euphorie der letzten Wochen und auch die großartige Unterstützung der Fans mit in die
neue Saison nehmen“, erklärt Kornelli seine Entscheidung.
Jakob Mayenschein, der im vergangenen Sommer von der Düsseldorfer EG in seine
Geburtsstadt zurückkehrte und in 55 Spielen 15 Tore und 18 Assists verbuchen konnte, hat
derweil sogar gleich für zwei Jahre bis zum Sommer 2025 verlängert. „Ich bin unheimlich
dankbar, dass ich auch in den nächsten beiden Jahren für den EVL spielen darf. Hoffentlich
können wir da anknüpfen, wo wir zuletzt aufgehört haben und wieder einen Schritt nach
vorne machen. Es macht einen Riesenspaß vor unseren Fans zu spielen und ich denke schon,
dass wir eine gewisse Euphorie in der gesamten Stadt entfachen konnten. Der EVL ist mein
Heimatverein und es ist eine große Ehre, dieses Trikot tragen zu dürfen“, ergänzt
Mayenschein.
Eine besondere Ehrung wurde Samir Kharboutli zu teil. Der Angreifer wurde von den
Leser*innen der Eishockey News zum „Spieler des Monats März“ in der DEL2 gekürt und
dafür von Eishockey-News-Mitarbeiter Michael Stolzenberg ausgezeichnet. Ob Kharboutli
seinen Vertrag in Landshut verlängert, soll sich in den kommenden Wochen entscheiden.
Mit ihm und weiteren Akteuren wie Thomas Brandl oder Lukas Mühlbauer werden nun
Gespräche über eine mögliche weitere Zusammenarbeit geführt.
(EVL/mm)
  
    
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Spektakuläre Tore beim 6:3-Heimsieg gegen die Scorpions  

Die Starbulls Rosenheim gewinnen auch das zweite Spiel der Halbfinalserie um den Aufstieg in die DEL 2 gegen die Hannover Scorpions. 5.022 Zuschauern sehen am Ostermontag im ausverkauften ROFA-Stadion ein Playoff-Spiel auf höchstem Oberliga-Niveau, bei dem die starken Gäste bereits nach 26 Sekunden in Führung gehen und die Starbulls einige Minuten brauchen, um Kampf, Tempo und Härte anzunehmen. Mit sehenswert herausgespielten Toren drehen die Hausherren die Partie, ziehen im zweiten Drittel auf 4:1 davon und profitieren im letzten Drittel von ihren Kräftevorteilen, um die Partie mit 6:3 verdient für sich zu entscheiden. Norman Hauner und Stefan Reiter treffen doppelt, Tyler McNeely und Brad McGowan legen je drei Treffer sehenswert auf. Am Mittwoch um 20 Uhr geht die Serie mit Spiel drei in der Mellendorfer ARS-Arena weiter.  
Die Gäste aus Niedersachsen müssen bei ihrem Gastspiel im ROFA-Stadion am Abend des Ostermontags auf Verteidiger Thomas Supis verzichten, der wegen eines regelwidrigen Checksgegen Manuel Strodel in der Partie am Karsamstag – die Starbulls gewannen 3:1 – nachträglich für zwei Spiele gesperrt wurde. Zudem fehlen bei den Scorpions im Vergleich zum ersten Spiel der Serie die Stürmer Robin Just (krank) und Julian Airich (private Gründe). Auf Rosenheimer Seite erfüllt sich die Hoffnung auf ein Comeback von Verteidiger Klemen Pretnar nicht, dafür kann Tyler McNeely wieder spielen, sodass Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen im Gegensatz zu Scorpions-Headcoach Kevin Gaudet mit vier kompletten Sturmreihen agieren kann. McNeely stürmt in der ersten Linie neben Travis Oleksuk und Norman Hauner.  
Diese erste Linie lässt sich schon nach wenigen Sekunden überrumpeln. Gästeverteidiger James Bettauer wird nicht konsequent angegangen und trifft mit dem ersten Schuss auf das von Christopher Kolarz gehütete Tor von der blauen Linie ins linke obere Eck zum 0:1 (1.). Die Starbulls wirken beeindruckt, die Scorpions machen Druck. Dennis Reimer hat bei einem Gegenstoß frei vor Kolarz die große Chance zum 0:2. Doch die risikoreiche Spielweise der Gäste eröffnet auch den Starbulls Konterchancen – und bei einer solchen zieht Alexander Heinrich, der mit Norman Hauners Tempo nicht mithalten kann, die regelwidrige Notbremse. Zwar kann Hauner den fälligen Strafschuss nicht verwerten (6.), aber in den Folgeminuten sind plötzlich die Starbulls drückend überlegen und haben großartige Torchancen. Brad McGowan, Travis Oleksuk und Hauner scheitern am stark reagierenden Brett Jaeger, ehe binnen neun Sekunden gleich zwei Gästespieler auf die Strafbank müssen. Im Powerplay scheitert Marc Schmidpeter am Pfosten, bei seiner zweiten Schussmöglichkeit aus nahezu identischer Position nagelt er den Puck aber nach idealem Pass von McNeely unhaltbar flach ins rechte Eck zum verdienten Rosenheimer Ausgleichstreffer (10.).  
Die Partie bleibt bis zur ersten Pause schnell und intensiv, nun aber wieder mit Vorteilen für die Gäste. Die Starbulls fighten und überstehen zwei Unterzahlsituationen. In der 16. Minute haben sie Glück, dass der frei zum Abschluss kommende Luis Trattner wenige Zentimeter zu hoch zielt. Gästecoach Kevin Gaudet gibt seinen Topscoreren Pascal Aquin, Brandon Alderson und vor allem Allan McPherson unheimlich viel Eiszeit, die drei wirbeln mächtig, kommen aber gegen konsequent störende und blockende Gastgeber nur selten zu gefährlichen Abschlüssen, die alle zur Beute vom souverän Keeper Kolarz werden. Das ändert sich auch im zweiten Spielabschnitt nicht, in dem die Starbulls die Partie auf ihre Seite ziehen. Ohne großen Risiko einzugehen, werden die Grün-Weißen von Minute zu Minute offensiver und können die Scorpions mehrfach in deren Verteidigungszone einschnüren. Im Powerplay scheitern Schmidpeter (29.) und Lukas Laub (30.) mit besten Chancen an Torwart Jaeger. Doch als Norman Hauner, von McNeely bedient, aus der Rundung in den Slot fährt, den perfekten Moment zum Abschluss abwartet und millimetergenau flach ins rechte Eck zielt, ist Jaeger machtlos – 2:1 (32.).  
Eine Minute später sieht es trotz fünf Feldspielern auf beiden Seiten nach Rosenheimer Powerplay aus. Der sehr stark spielende Brad McGowan nimmt einen Pass von Maximilian Vollmayer an der blauen Linie direkt und der am Torraum stehende Stefan Reiter fälscht den satten Schlagschuss mit dem Schläger in der Luft ins Netz ab – auch bei diesem Treffer zum 3:1 ist der Gästekeeper völlig machtlos (33.). Die Gäste mühen sich, wieder ins Spiel zurückzufinden, können die im Vergleich aber zunehmend frischer und konzentrierter wirkenden Hausherren kaum noch in ernsthafte Verlegenheit bringen. Mit einer überflüssigen Handgreiflichkeit gegen Stefan Reiter erweist Brock Maschmeyer den Scorpions schließlich einen Bärendienst. Die Aktion bleibt zwar unbestraft, aber der Wechsel der Gäste geht völlig in die Hose und wird von den Starbulls eiskalt genutzt. Aaron Reinig spielt von der eigenen Grundlinie einen klasse Pass auf McGowan, der den Puck perfekt an den Torraum weitergibt wo ihn der mit Tempo kommende Tim Lucca Krüger zum 4:1 über die Torlinie tippt (40.).  
Gleich in der ersten Minute des dritten Drittels bringt sich Hauner wie beim Treffer zum 2:1 selbstin beste Abschlussposition, zielt aber knapp über das Tor. Und dann kann es noch einmal eng werden für Rosenheim: Brandon Alderson nutzt die Lücke auf der rechten Seiten in der Angriffszone und verkürzt mit einem frechen Flachschuss durch die Beine von Torwart Kolarz auf 4:2 (44.). Noch in der gleichen Spielminute hat Alderson das Anschlusstor auf dem Schläger, scheitert aber aus eigentlich besserer Position als beim Treffer wenige Sekunden zuvor am Rosenheimer Goalie. Im Gegenzug erzwingen die Starbulls ein Bully in der Zone der Scorpions, das Travis Oleksuk gewinnt. Norman Hauner schnappt sich die Scheibe, zieht ab, scheitert an Jeager, stoppt sich den Rebound aus der Luft und verwertet ihn direkt gegen den gar nicht mehr reagierenden Torwart 5:2 (44.) – ein herausragender Treffer ganze 35 Sekunden nach dem zweiten Torerfolg der Scorpions. Und es kommt noch besser für die Starbulls. Nach einem cleveren Pass von McGowan über die Bande vollendet Stefan Reiter einen Gegenstoß mit einem satten Schuss aus dem rechten Bullykreis ins linke obere Eck zum 6:2 (46.).  
Im Spiel der Gäste macht sich ein Kräfteverschleiß deutlich bemerkbar. Die Gastgeber lassen kaum noch Abschlüsse zu. Erst knapp vier Minuten vor der Schlusssirene kann Patrick Klöpper nach Rückpass von Alexander Heinrich noch auf 6:3 verkürzen (57.). In der Schlussminute trifft Rosenheims Reinig mit einem satten Schlagschuss noch den Pfosten des Gästetores.  
Nach dem 3:1-Auswärtssieg am Karsamstag und dem 6:3-Heimerfolg am Ostermontag führen die Starbulls Rosenheim in der Halbfinalserie gegen die Hannover Scorpions mit 2:0. Die erste Möglichkeit, mit dem dritten Sieg den Einzug in das Playoff-Finale perfekt zu machen, haben die Grün-Weißen am Mittwoch. Dann geht in der ARS-Arena in Mellendorf das dritte Halbfinalspiel über die Bühne (20 Uhr, Liveübertragung auf www.sprade.tv).  
(SBR/ah)
  
     
    

Nachwuchs

Nationalmannschaften - Nachwuchsmannschaften
  
     
deutschereishockeybundU18-Nationalmannschaft
U18-Nationalmannschaft beendet Phase eins der WM-Vorbereitung

(DEB)  Die Nachwuchsauswahl um U18-Bundestrainer Alexander Dück hat die erste Woche der WM-Vorbereitung mit zwei Testspielniederlagen gegen die Schweiz (1:6, 2:4) abgeschlossen und blickt der zweiten Phase in Füssen entgegen.
Während der Vorbereitung des DEB-Nachwuchsteams konnte sich das Trainerteam ein genaues Bild der insgesamt 35 eingeladenen Spieler machen. Bereits am vergangenen Montag stießen nach eintägiger Pause die Spieler der DNL-Finalserie aus Mannheim und Köln zur Mannschaft hinzu und auch aus der Alps Hockey League konnte man seitens der Red Bull Hockey Juniors, den Kader im Verlauf der Maßnahme verstärken. U18-Bundestrainer Alexander Dück und sein Trainerteam mussten durch Verletzungen sowie Absagen, einige Kaderänderungen vornehmen. In einer sehr turbulenten Woche konnte das Team dennoch viel gemeinsam arbeiten und hat besonders die Defensive sowie den Aufbau unter Druck, in Angriff genommen. Der Fokus während dieser ersten WM-Vorbereitungsphase lag hierbei sowohl auf der Kommunikation auf dem Eis, als auch auf der gegenseitigen Unterstützung sowie einem schnellen Umschaltspiel.
Abschluss der anderthalbwöchigen Maßnahme bildeten die zwei Testspiele gegen die Schweizer Auswahl. Dabei gaben Elias Pul, Nick Maul (beide Red Bull Hockey Akademie) sowie Niclas Focks und Max Hense (Krefelder EV 81) ihr U18-Nationalmannschaftsdebüt. Zwar unterlag man in beiden Begegnungen am Ende mit 1:6 (Tor: Timo Ruckdäschel) und 2:4 (Tore: Kevin Bicker und Noah Samanski), dennoch konnte das deutsche Team ihr internationales Niveau steigern und die Vorgaben des Trainerteams besser umsetzen.
U18-Bundestrainer Alexander Dück: „Ich nehme ein positives Gefühl aus der ersten Phase mit. Natürlichen haben wir uns für die Testspiele ein anderes Ergebnis auf der Anzeigetafel gewünscht, aber das sind die Situationen aus denen wir lernen und an denen wir wachsen können. Wir haben von Spiel zu Spiel eine Steigerung gesehen und das ist für uns in erster Linie wichtig, denn wir wollen uns als Mannschaft verbessern. Das war in dieser ersten Woche definitiv zu sehen, dementsprechend ist nicht alles so negativ, wie es vielleicht mit den Ergebnissen scheint. Die Jungs haben jetzt zwei Tage frei und dann treffen wir uns am 12. April wieder. Ich hoffe auch, dass bis dahin alle wieder fit sind. Wir werden da weitermachen wo wir aufgehört haben und wollen die nächsten Schritte nach vorne machen.“
Der Spielplan der deutschen U18-Nationalmannschaft :
08.04.2023 | 17:00 | Testspiel | Schweiz – Deutschland 6:1 (3:0, 2:1, 1:0)
09.04.2023 | 12:00 | Testspiel | Schweiz – Deutschland 4:2 (1:0, 2:2, 1:0)
17.04.2023 | 17:30 | Testspiel | Deutschland – Lettland
21.04.2023 | 14:30 | Kanada – Deutschland
22.04.2023 | 17:00 | Deutschland – Tschechien
24.04.2023 | 18:30 | Deutschland – Slowakei
25.04.2023 | 14:30 | Schweden – Deutschland
MagentaSport zeigt alle deutschen Partien sowie das Finale der IIHF-U18-Weltmeisterschaft 2023 in der Schweiz live und kostenlos.
(DEB/te)
  
    
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Hoegner-Cup 2023 - Am vergangenen Wochenende, 08.04. bis 09.04.2023, standen für die U11-Kleinschüler der langjährige Hoegner-Cup auf dem Programm

Nach einer längeren Pause war es endlich wieder so weit: die Trainer, Betreuer und Kinder fieberten gespannt dem berühmten Hoegner-Cup im ROFA-Stadion entgegen. Groß war auch das Interesse der Fans im Stadion, da die Youngstars zum Teil wirklich herausragende Leistungen boten und die Spieltage am Wochenende mit je zwei Kleinfeldern auf dem Eis, immer Spannung boten. Das Turnier beendet jährlich die reguläre Spielzeit der U11 und ist immer ein gelungener Abschluss für alle Teilnehmer und war auch dieses Jahr wieder stark besetzt. So zählten neben Mannschaften aus Miesbach, Eppan, München, Kaufbeuren und Deggendorf, auch Landshut und Augsburg. Sieger des Turniers wurde Augsburg, knapp gefolgt von Deggendorf und Eppan. Auch die Starbulls konnten sich von einer guten Seite präsentieren und Spiele gewinnen. „Sportlich bin ich mit dem Auftreten der Mannschaft zufrieden. Wir haben bei jedem Spiel alles gegeben“, so der Trainer der U11, Martin Reichel.
Damit so ein großes Turnier reibungslos ablaufen kann, sind nicht die ganzen freiwilligen Helfer zu vergessen. „DANKE an alle fleißigen Helfer! Es war einfach toll zu sehen, mit welchem Engagement und Freude alle zu Werke waren“, so Heiko Stein, der Organisator des Hoegner-Cups.
(SBR/lk)
  
       
    

Frauen

Nationalmannschaft - Bundesliga - Landesverbände
  
     
eishockeylogoWWM 2023
Tag 6: Abschluss 3. Spieltag und Start in den letzten Spieltag

Am vorletzten Tag der Gruppenspiele gewannen die Schweiz und Kanada die Spiele der Gruppe A, Finnland war in der Gruppe B erfolgreich. Damit stehen weiter Abschlussplatzierungen nach der Gruppenphase fest.
Gruppe A:
Erster WM-Sieg für die Schweiz
Schweiz – Japan 4:3 (0:2/2:1/2:0)
Die Schweizerinnen warten noch auf den ersten Punkt bei dieser WM, Japan hat schon einen erreicht. Beiden war hier ein Sieg zuzutrauen, es würde auf die berühmten Kleinigkeiten ankommen.
Die Schweiz kam gleich zu guten Torchancen, nach einer ersten guten Möglichkeit folgte ein Pfostenschuss.  Die Schweizerinnen blieben zunächst das bessere Team, dann aber kamen die Japanerinnen. Remi Koyama profitierte von einem Scheibengewinn hinter dem Tor der Schweizerinnen und sie verwandelte einen Querpass nach sieben Minuten zum 0:1. Versuche der Schweiz schnell zu antworten scheiterten, dafür kam Japan zum 0:2. Ein Powerplay war gerade abgelaufen. Da erhöhte Yoshino Enomoto auf 0:2 (12.). Japan blieb bis zur Pause das insgesamt bessere Team und so war die Führung verdient.
Gute Angriffe konnten beide Teams auch im 2. Drittel fahren, nur viele Torchancen gab es zunächst nicht. Eine Strafe gegen Japan brachte der Schweiz nicht nur Vorteile, sondern nach 27 Minuten auch den Anschlusstreffer. Lara Christen zog ab und von Torhüterin Riko Kawaguchi prallte der Puck ins Tor. 21 Sekunden später gelang sogar der Ausgleich. Nicole Vallario schoss den Puck von der Seite hoch unter die Latte und es stand 2:2. Nun lief es bei den Schweizerinnen noch besser und es folgten weitere gute Torchancen. Japan kam nun nicht mehr zu Offensivaktionen. Und doch konnten die Japanerinnen nach 35 Minuten weder in Führung gehen. Ein Schlagschuss von Aoi Shiga prallte von der Latte an Torhüterin Andrea Braendli und von dort ins Tor. Bis zur Pausensirene gab es noch einige gute Chancen für die Schweiz, es blieb aber beim 2:3 für Japan.
Die Schweiz drückte im letzten Drittel weiter, Japan konterte gelegentlich. Beide blieben aber oft mit ihren Angriffsversuchen hängen. Nach 48 Minuten kamen die Schweizerinnen doch zum Ausgleich. Alina Müller schlug aus dem Bullykreis ab und es stand 3:3. Und drei Minuten später ging die Schweiz erstmals in Führung. Lara Stalder lenkte einen Pass von Alina Müller unhaltbar ins Tor ab. Japan versuchte zum Ausgleich zu kommen, aber auch ein Powerplay half nicht. 59 Sekunden vor dem Ende nahm Japan die Torhüterin vom Eis, um mit einer weiteren Feldspielerin doch noch Druck aufbauen zu können. Aber die Schweiz verteidigte den knappen Vorsprung und sie gewannen am Ende verdient dieses Spiel.
Japan wird damit die Gruppe auf dem 5. Platz beenden. Die Schweiz spielt gegen Tschechien um den 3. und 4. Platz der Gruppe A.
Kanada gewinnt nach Penaltyschießen
Kanada – USA 4:3 (1:1/1:0/1:2) n.P.
Die beiden besten Teams des Turniers treffen erstmals aufeinander. Der Sieger würde die Gruppenphase auf dem 1. Platz abschließen, der Verlierer auf dem 2. Platz. Und den Zuschauern wurde in diesem Spiel wieder einiges geboten. Kanada kam nach vier Minuten zu einem ersten Powerplay, das aber nicht genutzt werden konnte. Die USA machten es nach neun Minuten besser, Hannah Bilka traf mit einem Schuss ins lange Eck. In der 13. Minute gelang Kanada der Ausgleich. Sarah Nurse ging durch und ihren Schuss konnte Aerin Frankel im Tor der USA noch abwehren, gegen den Nachschuss von Sarah Fillier war sie aber machtlos.
Im 2. Drittel kam Kanada zu insgesamt drei Powerplays und eines führte zum 2:1. Marie-Philip Poulin hämmerte den Puck nach 24 Minuten ins Tor. Auch die USA kam noch zu einer Überzahlmöglichkeit, es blieb aber beim 2:1.
Während die USA im letzten Drittel versuchten zum Ausgleich zu kommen und 2:44 die Torhüterin zogen, machte Kanada das 3:1 und schien damit das Spiel gewonnen zu haben. Nach einem Puckgewinn im eigenen Drittel wurde Laura Stacey angespielt und sie hatte keine Mühe den Puck ins leere Tor zu schießen. Doch die USA kämpften weiter und das wurde in der letzten Spielminute belohnt. 39 Sekunden vor dem Ende konnte Hilary Knight Kanadas Torhüterin Ann-Renee Desbiens mit einem Nachschuss überwinden und 35 Sekunden später konnte Amanda Kessel ebenfalls einen Nachschuss im Tor von Kanada unterbringen.
Nach torloser Verlängerung ging es ins Penaltyschießen und auch das dauerte länger. Zwar konnten die jeweils ersten Schützinnen beider Teams ihren Penalty verwandeln, dann aber dauerte es bis zum vierten Pärchen, ehe das Spiel entschieden wurde. Jamie Lee Rattray konnte ihren Penalty verwandeln und damit gewann Kanada das Spiel.
Kanada gewinnt damit die Gruppe A, die USA landet auf den 2. Platz. Beide warten nun auf die Gegner der Gruppe B, es geht gegen die Teams auf dem 3. Beziehungsweise 2. Platz.
Gruppe B:
Finnland gewinnt auch 4. Gruppenspiel
Ungarn – Finnland 0:5 (0:1/0:3/0:1)
Finnland steht bereits als Gruppensieger fest, Ungarn benötigt noch Punkte, um das Viertelfinale und somit auch den Klassenerhalt zu erreichen. Finnland hat bisher einen guten Eindruck hinterlassen und ging als Favorit in diese Partie.
Finnland versuchte zwar von Beginn an Druck aufzubauen, viele Chancen gab es aber nicht. Und Ungarn griff selbst mit an, wenn das möglich war. Nach 12 Minuten konnte Finnland eine Druckphase zur Führung nutzen. Nelli Laitinen zog von der blauen Linie ab und Aniko Nemeth im Tor von Ungarn war geschlagen. Nun hatte Finnland klar mehr vom Spiel, doch auch ein Powerplay brachte keinen Erfolg und so blieb es nach 20 Minuten beim 0:1.
Zu Beginn des Mittelabschnitts konnte Finnland es erneut mit einer Spielerin mehr versuchen und diesmal klappte es. Wieder war es ein Schuss von de blauen Linie, der sein Ziel fand, abgegeben wurde dieser von Jenni Hiirikoski (23.). Finnland blieb zwar weiter überlegen, Ungarn verteidigte aber gut und so gab es nicht viele Chancen. Von Ungarn kam allergings nach vorne nicht viel, auch ein erstes Powerplay wa harmlos. Finnland hingegen war nach 37 Minuten erneut in Überzahl erfolgreich, Jenniina Nylund konnte den Puck ins Tor stochern. Und vom Bully weg folgte das 0:4, Emilia Vesa konnte sechs Sekunden später einen Querpass verwerten. So sorgten die Skandinavierinnen im 2. Drittel für die Entscheidung in diesem Spiel.
Im letzten Drittel kontrollierte Finnland das Spiel, ohne das es im eigenen Drittel gefährlich wurde. Ungarn durfte zwar mehr mitspielen, insgesamt hatte Finnland aber weiter mehr Spielanteile. Acht Minuten vor dem Ende wechselte Ungarn die Torhüterin, für Aniko Nemeth kam Zsuzsa Revesz. Sie kassierte 13 Sekunden vor dem Ende das 0:5 und wieder war es ein Weitschuss, der zum Treffer führte. Torschützin für Finnland war Ronja Savolainen. Für Finnlands Torhüterin Sami Ahola bedeutete dies nach 15 abgewehrten Schüssen ein Shutout.
Finnland gewinnt damit wenig überraschend alle vier Gruppenspiele und wartet nun auf den Viertelfinalgegner. Ungarn muss im letzten Spiel gegen Deutschland drei Punkte holen, um einen möglichen Abstieg zu verhindern. Und es muss vermutlich auch noch sehr hoch gewonnen werden.
(NIS/ns)
  
 
 
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