IHP NachrichtenSamstag 29.April 2023
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungenund Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 10 Beiträgen von der Nationalmannschaft bei der WM-Vorbereitung, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga und vom Nachwuchs-Eishockey.
| Deutschland DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Herren-Nationalmannschaft gewinnt Vorbereitungsspiel gegen die Slowakei (DEB) Die deutsche Herren-Nationalmannschaft gewinnt das erste von zwei WM-Vorbereitungsspielen gegen die Auswahl der Slowakei. Das Team um Bundestrainer Harold Kreis darf sich in Žilina (SVK) über einen 4:3-Sieg freuen. Torschützen für die deutsche Mannschaft waren Dominik Kahun (17./ 55.), Dominik Bokk (30.) und Daniel Fischbuch (33.). Das zweite WM-Vorbereitungsspiel der DEB-Auswahl gegen die Slowakei findet bereits am morgigen Samstag, den 29. April 2023 statt. Spielbeginn in Trenčín (SVK) ist um 14:30 Uhr. · Als Kapitän führte Moritz Müller das Team auf das Eis, Assistenten waren Marco Nowak und Marcel Noebels. · Starting Goalie am heutigen Abend war Maximilian Franzreb, der am Ende der Partie zum besten deutschen Spieler ausgezeichnet wurde. · Verteidiger Dominik Bittner absolvierte sein 25., die Stürmer Maximilian Kammerer und Daniel Fischbuch jeweils ihr 30., Verteidiger Marco Nowak sein 60. und Verteidiger Jonas Müller sein 75. Länderspiel. · Zuschauerzahl in Žilina: 5.048 Bundestrainer Harold Kreis: „Wir wussten, dass die Slowaken hart kommen werden, das ist eine schnelle Mannschaft die technisch sehr gut ist. Wir wollten uns nicht verstecken, sondern schlittschuhläuferisch die Räume eng machen. Die Mannschaft hat heute wirklich über 60 Minuten intensiv in beide Richtungen gearbeitet, Schüsse geblockt und wir waren in den Zweikämpfen stark. Natürlich haben die Slowaken sich auch einige Chancen rausgespielt, aber wir auch. Ich finde, das Ergebnis geht so absolut in Ordnung.“ Torhüter Maximilian Franzreb: „Wir haben heute unser bestes Spiel bisher in der Vorbereitung gemacht. Auch wenn die Slowaken gute Chancen hatten, konnte ich die Jungs im zweiten Drittel gut im Spiel halten. Unsere Torchancen haben wir dann gut genutzt. Wir haben heute über 60 Minuten eine wahnsinnig gute Mannschaftsleistung gezeigt.“ Stürmer Dominik Bokk: „Das war heute ein besseres Spiel von uns. Wir waren aggressiver und wir hatten uns vorgenommen die Slowaken unter Druck zu setzen. Ich muss sagen, Maximilian Franzreb hat heute einen hervorragenden Job gemacht. Der hat uns eigentlich das Spiel gewonnen. Wir haben auch heute in Unterzahl besser gespielt. Das war auf jeden Fall ein Step in die richtige Richtung für uns und der Sieg hat sehr gut getan.“ (DEB/te) U18-Herren verlieren auch zweites WM-Relegationsspiel gegen Norwegen (DEB) Die deutsche U18-Nationalmannschaft muss auch in ihrem zweiten Relegationsspiel bei der 2023 IIHF-U18-Weltmeisterschaft in der Schweiz eine Niederlage hinnehmen. Das Team um U18-Bundestrainer Alexander Dück unterliegt der Mannschaft aus Norwegen mit 2:3. Torschützen für die deutsche Mannschaft waren Norwin Panocha (2.) und Julius Sumpf (60.). Norwegen entscheidet die Best-of-Three Relegationsserie mit 2:0 für sich. Durch die erneute Niederlage steigt die deutsche Nachwuchsauswahl somit in die Division I ab. · Als Kapitän führte Edwin Tropmann das Team auf das Eis, Assistenten waren Julius Sumpf und Lua Niehus. · Nico Pertuch war Starting Goalie am heutigen Tag. · Verteidiger Lars Bodecker ist angeschlagen und wurde daher geschont. · Nico Pertuch wurde als bester deutscher Spieler der Partie ausgezeichnet. · Zu den besten DEB-Spielern des Turniers wurden Nico Pertuch, Norwin Panocha und Julius Sumpf gewählt. DEB-Sportdirektor Christian Künast: „Trotz Einsatz und Kampf bis zum Ende, sind wir leider verdient abgestiegen. Es fehlen uns im Moment in dieser Jahrgangsstufe die Topspieler auf internationalem Level. Dafür gibt es vielschichtige Gründe, die wir seit geraumer Zeit im Blick haben und deshalb bereits Veränderungen geplant, beziehungsweise teilweise auch schon umgesetzt haben. Wir werden diese WM im Nachgang unter allen Aspekten analysieren und weitere Schritte für die Zukunft einleiten.“ U18-Bundestrainer Alexander Dück: „Die Jungs haben alles versucht, das Spiel heute für uns zu entscheiden und haben bis zum Schluss noch gekämpft. Jeder war von Anfang an da und hat versucht die Vorgaben bestmöglich umzusetzen. Wir hätten mehr von der Strafbank wegbleiben müssen, diese Strafen haben uns am Ende dann wehgetan. Es war heute keine einfache Situation für uns. Trotzdem möchte ich der Mannschaft mein Lob aussprechen.“ Torhüter Nico Pertuch: „Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert. Wir haben gute Spiele gegen die Slowakei und Schweden gemacht, aber leider nicht gewonnen und uns somit nicht für das Viertelfinale qualifiziert. Seit Beginn der Relegation haben wir dann nicht mehr richtig in unser Spiel gefunden und konnten nicht mehr an die vorherigen Leistungen anknüpfen.“ Spielplan Relegationsserie der deutschen U18-Nationalmannschaft: 27.04.2023 | 11:10 | Deutschland – Norwegen 1:6 (0:2, 0:2, 1:2) 29.04.2023 | 11:00 | Norwegen – Deutschland 3:2 (1:1, 2:0, 0:1) MagentaSport zeigt alle deutschen Partien sowie das Finale der IIHF-U18-Weltmeisterschaft 2023 in der Schweiz live und kostenlos. (DEB/te) |
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Düsseldorfer EGNeuer Team Partner bei der DEG; Colter Fenster und Türen steigt bis 2026 ein! (DEL) Ein altbekanntes Gesicht kehrt zur Düsseldorfer EG zurück. Colter Fenster und Türen, die bereits in der Vergangenheit DEG-Partner waren, schließt sich den Rot-Gelben erneut an und wird Team Partner. Die Experten im Bereich Fenster, Türen und Glas werden die DEG mindestens für die kommenden drei Jahre unterstützen und passenderweise u.a. die Strafzeiten bei allen Heimspielen im PSD BANK DOME präsentieren. (DEG/pdeg) |
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Selber WölfeDie VERsteigerung geht wieder los - Die Selber Wölfe versteigern auch nach der Saison 2022/23 wieder spielgetragene Ausrüstungsteile des Wolfsrudels (DEL2) Seit dem 26.03.2023 steht es fest: Die Selber Wölfe spielen auch in der Saison 2023/24 in der DEL2. Eine ereignisreiche Spielzeit liegt hinter der Mannschaft rund um Headcoach Sergej Waßmiller. Nun können sich die Fans der Wölfe echte Unikate dieser Zeit in der Online-Versteigerung sichern. Zurückgegriffen wird hierfür wieder auf die bewährte eigene Versteigerungsplattform, die unter https://versteigerung.selberwoelfe.de erreichbar ist. In dieser Runde der Versteigerung gibt es hauptsächlich wieder spielgetragene Trikots zu ersteigern. Und zwar nicht irgendwelche, sondern die Trikots, in denen die Selber Wölfe den Klassenerhalt gefeiert haben. Außerdem gibt es von jedem Spieler ein weiteres in der vergangenen Saison getragenes Trikot. Welche Trikots genau unter den Hammer kommen, kann ab sofort auf der Versteigerungswebseite eingesehen werden. Neben den Trikots wird es dieses mal auch die Chance geben, sich zwei goldene Topscorer Helme zu sichern. Die beiden Helme, die von Nick Miglio und Mark McNeill getragen wurden und den ein oder anderen Torjubel mitgemacht haben, reihen sich neben den Trikots in die Liste der Gegenstände ein. Das Prinzip der diesjährigen Versteigerung hat sich im Vergleich zum Vorjahr etwas geändert: Alle Artikel werden gleichzeitig freigeschalten, laufen jedoch dann versetzt aus. Ab sofort kann auf die Gegenstände auf der Plattform https://versteigerung.selberwoelfe.de geboten werden. Am 03.05.2023 enden dann die ersten Auktionen zeitversetzt um 18:00 / 18:30 / 19:00 / 19:30 / 20:00 / 20:30 Uhr. Organisiert wird die Auktion wie die letzten Jahre vom ehrenamtlich tätigen Fanshop-Team, für deren Engagement sich unsere Selber Wölfe herzlich bedanken! (SW/pm) |
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Starbulls RosenheimMcGowan schießt Starbulls zu Meisterschaft und Aufstieg! (OLS) Am 28. April 2023 um 22:52 Uhr stand es fest: Die Starbulls Rosenheim gewinnen die Playoff-Finalserie gegen die Blue Devils Weiden, sind Deutscher Oberliga-Meister und kehren sechs Jahre nach dem Abstieg in die Drittklassigkeit in die DEL 2 zurück. Es ist der Kanadier Bradley McGowan, der vor 5.022 Zuschauer im restlos ausverkauften ROFA-Stadion eine unwiderstehliche Einzelleistung mit dem 2:1-Siegtreffer krönt, dadurch das letzte Eishockeyspiel der Saison 2022/23 beendet und frenetische Rosenheimer Jubelszenen auf dem Eis und auf den Rängen auslöst. Vorangegangen waren knapp82 intensive und spannende Eishockey-Minuten mit unterschiedlichen Spielphasen, in denen Starbulls-Torwart Tomas Pöpperle mit einer herausragenden Leistung aufwartete. Die Starbulls hatten sich am Dienstag mit dem zweiten 3:2-Auswärtssieg in Weiden die Chance erarbeitet, die Finalserie mit einem Heimsieg am Freitagabend für sich zu entscheiden. Die Gäste aus der Oberpfalz wollten natürlich mit einem Sieg ihrerseits ein fünftes und alles entscheidendes Duell am Sonntag in Weiden erzwingen. Nur zwei von zuvor 29 Auswärtsspielen über die gesamte Saison hatten die Blue Devils verloren – eines Mitte Januar in Memmingen, das zweite am19. Februar in Rosenheim. Doch im ersten Drittel war von Weidener Auswärtsstärke wenig zu sehen. Die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Buchwieser wirkte nervös und gehemmt und hatte dem druckvollen Spiel und dem disziplinierten Konzept der Starbulls wenig entgegenzusetzen. Gästekeeper Jaroslav Hübl sorgte mit zahlreichen Glanztaten aber dafür, dass es mit einem für die Oberpfälzer sehr schmeichelhaften 0:0 in die erste Pause ging. Bei ihrem ersten Powerplay in der Anfangsphase des zweiten Drittels schlugen die Gäste sofort eiskalt zu. Tomas Rubes spielte raffiniert über die Bande hinter dem Rosenheimer Tor auf Martin Heinisch, der die Scheibe im kurzen Eck zum 0:1 versenkte (25.). Die Starbulls hingegen konnten mit ihren Überzahlspielen überhaupt nichts anfangen. Selbst als mit Dominik Müller und Chad Bassen gleich zwei Gegenspieler gleichzeitig volle zwei Minuten auf der Strafbank schmorten, geriet das Weidener Tor so gut wie nicht in Gefahr. Stattdessen lag mehrfach das 0:2 in der Luft. In der 33. Spielminute bemühten die Hauptschiedsrichter binnen weniger Sekunden gleich zweimal den Videobeweis, der allerdings beide Male belegte, dass der Puck die Rosenheimer Torlinie nicht überschritten hatte. Zunächst kehrte der aufmerksame Maximilian Vollmayer nach einer Einzelleistung von Edgars Homjakovs die Scheibe wieder aus dem Torraum heraus, und bei einer Direktabnahme von Luca Gläser klemmte der stark reagierende Rosenheimer Keeper Pöpperle das Hartgummiteil zwischen Schlittschuh und Pfosten ein. Die letzten Minuten des zweiten Spielabschnitts gehörten wieder den Hausherren, bei denen sich Tim Lucca Krüger als Schütze des 1:1-Ausgleichstreffers feiern lassen durfte. Stefan Reiter wollte ihn per Querpass bedienen, doch Weidens Neal Samanski lenkte so ab, dass der Puck von der Bande hinter dem Tor auf die gegenüberliegende Seite zurücksprang, wo Krüger reaktionsschnell ins kurze Eck versenkte (35.). Anders als beim 0:1 war nicht die Idee des Vorlagengebers ursächlich für diese Bandenspiel-Variante, sondern eine ordentliche Portion Scheibenglück. Bis zur zweiten Pausensirene drückten die Hausherren noch mächtig auf den erstmaligen Führungstreffer. Der gute Weidener Torwart Jaroslav Hübl hatte bei vielen Schüssen einiges zu tun. Die größte Möglichkeit zum Rosenheimer 2:1 vergab Stefan Reiter (39.). Ins dritte Drittel starteten die Starbulls vielversprechend. Stefan Reiter und Manuel Strodel kreierten eine Zwei-auf-eins-Situation, die von Gästekeeper Hübl ebenso entschärfte werden konnte wie der Abschluss von Norman Hauner nach einem Solo. Doch die Starbulls wirkten zunehmend nervös, machten Fehler, ließen sich von den Blue Devils mehr und mehr den Schneid abkaufen. Dass Starbulls-Headcoach Jari Pasanen die Reihen etwas komprimierte und Dominik Kolb von der Stürmer- in die Verteidigerposition zurückzog, brachte auch nicht sehr viel mehr Stabilität ins Rosenheimer Spiel. Torwart Tomas Pöpperle musste unter anderem gegen Martin Heinisch, Tomas Rubes, Robert Hechtl und Chad Bassen den erneuten Weidener Führungstreffer verhindern. Wie schon drei Tage zuvor beim dritten Serienduell blieb es in der regulären Spielzeit beim Unentschieden. In den ersten 20 Verlängerungsminuten fielen keine Tore. Weiden hatte zwar mehr Spielanteile und Torschüsse, die Starbulls aber hatten die besseren Chancen. Krüger verzog bei einem Gegenstoß ebenso knapp wie Kolb, als drei Rosenheimer gegen nur noch einen Weidener Verteidiger auf das Gästetor zufuhren. Bei zwei Unterzahlsituationen verteidigten die Starbulls gut, trotzdem musste der sehr ruhig und sehr sicher wirkende Pöpperle mehrere gefährliche Schüsse entschärfen. Dass Pöpperle mehrfach sicher gefangene Scheiben gleich wieder ins Spiel brachte, um Bullys in der Rosenheimer Zone zu vermeiden, tat seinem Team gut. Zum Ende der ersten und zu Beginn der zweiten Overtime durften schließlich die Starbulls in Überzahl ran – erneut klappte dabei wenig. In der zweiten Minute der zweiten Verlängerung legte Maximilian Vollmayer zum Neuaufbau in die Rosenheimer Zone zurück auf Bradley McGowan, der zum Einsatz kam, weil Tyler McNeely noch gesperrt war. Der 33-jährige Kanadier nahm Tempo auf, tankte sich zunächst durch die Mitte durch und überlief dann im Angriffsdrittel den zu langsamen Adam Schusser. Von der Seite auf Jaroslav Hübl zufahrend, schob McGowan den Puck schließlich unter dem Weidener Schlussmann hindurch über die Torlinie zum 2:1 (82.). „Es war ein unglaubliches Spiel, ein unglaublicher Thriller. McGowan wurde geholt, damit er wichtige Tore schießt und das hat er heute gemacht. Er hat sich immer sehr professionell verhalten, auch wenn er nicht gespielt hat. Und er hat immer daran geglaubt, dass so eine Situation kommt. Nun ist sie gekommen und er war da – Wahnsinn!“, jubelte Jari Pasanen wenige Minuten, nachdem der entscheidende Treffer zum Rosenheimer 2:1-Sieg gefallen war und der Aufstieg der Starbulls in die DEL 2 feststand. „Uns ist es gelungen, unser bestes Eishockey in den Playoffs zu spielen. Wir haben den Nordmeister und den Südmeister jeweils mit 3:1 in den Serien besiegt, daher sind wir auch der verdiente Oberliga-Meister“, so der Starbulls-Chefcoach am Rande der Ehrungen und der Pokalübergabe auf dem Eis am späten Freitagabend. (SBR/ah) |
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Blue Devils WeidenDanke Fans - Saisonabschlussfeier am Maifeiertag ab 16 Uhr (OLS) Obwohl die Enttäuschung der Blue Devils über die Finalniederlage gegen die Starbulls Rosenheim noch groß ist, möchten sie gemeinsam mit ihren Fans auf eine erfolgreiche Saison anstoßen. Das Team von Chef-Trainer Sebastian Buchwieser hat in der vergangenen Saison großartiges Eishockey gezeigt und die zweite Oberliga-Süd-Meisterschaft in Folge gewonnen. Vor allem in den Play-offs hat das Team in Weiden und Umgebung das Eishockeyfieber entfacht. Aus diesem Grund laden die Blue Devils alle Fans und Unterstützer herzlich ein, am Montag, den 1. Mai 2023, ab 16 Uhr in die Hans-Schröpf-Arena zu kommen. Die Spieler und Trainer stehen gerne für Fotos und Autogramme zur Verfügung. Außerdem findet die traditionelle Trikotversteigerung statt. Für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Die Blue Devils freuen sich auf zahlreiche Besucher und möchten die Gelegenheit nutzen, um mit ihren Fans den Abschluss einer großartigen Saison zu feiern. (BDW/ck) |
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Saale Bulls HalleHEAD COACH MARIUS RIEDEL VERLÄNGERT SEINEN VERTRAG (OLN) „Im letzten Jahr stand ich hier auch auf der Bühne und sah in jede Menge fragender Gesichter. Ich bin froh, dass wir das ändern konnten“, fasste Saale-Bulls-Coach Marius Riedel am Samstagabend die für ihn persönlich zurückliegenden Monate in prägnanter und treffender Art und Weise zusammen. Im Sommer des letzten Jahres im Rahmen der offiziellen Saisoneröffnung als neuer Cheftrainer des zu diesem Zeitpunkt amtierenden Nordmeisters vorgestellt, gab es sicherlich den einen oder anderen Anhänger, der dieser Personalie aufgrund des Alters oder fehlender Erfahrung skeptisch gegenüberstand. Die Skepsis ist gewichen, aus Fragezeichen wurde ein dickes Ausrufezeichen: Unter seiner Führung sicherte sich das Team die Vizemeisterschaft in der Oberliga Nord und drang bis ins Playoff-Halbfinale vor, am Ende stand die erfolgreichste Spielzeit der Vereinsgeschichte. Ein Erfolg, an dem der gebürtige Hallenser mehr als nur eine Aktie hat. Riedel und sein Trainerteam schaffte es, aus einer Vielzahl von individuell starken Einzelspielern eine Einheit zu formen, die trotz aller Nackenschläge wie Sperren, Verletzungen oder scheinbar deutlichen Rückständen meistens einen Weg fand, Partien für sich entscheiden zu können. Diesen eingeschlagenen Weg wird man auch weiterhin gemeinsam bestreiten. Unter dem Jubel der Fans setzte der Trainer-A-Lizenz-Inhaber bei der Saisonabschlussfeier seine Unterschrift unter neue Arbeitspapiere, Riedel wird auch 2023/24 hinter der Bande der Saale Bulls agieren. „Marius hat eine super Entwicklung genommen, er hat es allen gezeigt“, so der Sportliche Leiter Kai Schmitz über den jüngsten Cheftrainer der Vereinsgeschichte. „Vielen Dank für das Vertrauen. Es war ein großes Ding für mich, in so einer Organisation meine erste Trainerstation haben zu dürfen“, so Riedel unmittelbar nach dem Ausscheiden in Spiel 4 der Halbfinalserie gegen Weiden. „Dass wir im Halbfinale standen, ist keine Selbstverständlichkeit, sondern jeden Tag harte Arbeit. Kai und Daniel haben mir immer da Vertrauen geschenkt, auch in der Phase, als es für uns als Team und Mannschaft nicht so lief.“ Und eben jenes Vertrauen hat sich ausgezahlt. Für Riedel, für die Saale Bulls, für den Eishockey-Standort Halle. Und wer Marius Riedel kennt, weiß, dass er in der neuen Spielzeit erneut alles daran setzen wird, die Entwicklung fortzuführen. Aus seiner Zeit in der DEL2 als Standort- und Talententwickler kann er bestens einschätzen, was es braucht, um in die zweithöchste Spielklasse aufzusteigen, dem weiterhin erklärtem Ziel aller Verantwortlichen. Die Saale Bulls sind froh, mit Marius Riedel als Head Coach in die kommende Spielzeit zu gehen und wünschen ihm und seinem Trainerteam auch in der Saison 2023/24 maximale Erfolge. (MECH/jy) Saale Bulls HalleDER KAPITÄN UND DIE NUMMER EINS BLEIBEN AN BORD – SERGEJ STAS UND TIMO HERDEN BLEIBEN DEN SAALE BULLS TREU (OLN) Nach der Vertragsverlängerung mit Head Coach Marius Riedel bleibt auch dessen verlängerter Arm auf dem Eis, Kapitän Sergej Stas hat seine Unterschrift unter einen neuen Kontakt gesetzt. Mit der Erfahrung aus 93 DEL- sowie 274 Zweitligaeinsätzen schloss sich der Angreifer vor vier Jahren, aus der DEL2 aus Freiburg kommend, den Bulls an. Die vergangenen beiden Spielzeiten führte die hallesche Nummer 72 das Team mit dem „C“ auf der Brust an und stellte in der abgelaufenen Hauptrunde mit 20 Toren nach zuvor 15, 13 und 12 Treffern einen neuen persönlichen Rekord auf. Insgesamt streifte sich der Linksschütze bislang 184-mal für ein Pflichtspiel das Bulls-Trikot über. Mit seinen 174 beigesteuerten Scorerpunkten (66 Tore) und einem Schnitt von knapp einem Zähler pro Partie gehört Stas damit seit Jahren zu den konstantesten Scorern im Team und steht vor seiner fünften Saison an der Saale. „Ich bin glücklich und dankbar für das Vertrauen vom Verein. Auch wenn andere Anfragen vorlagen, Kai Schmitz hat sich um mich sehr bemüht“, nennt der 31-Jährige neben einem privaten („Meine Familie fühlt sich in Halle wohl.“) auch einen weiteren Grund für seinen Verbleib in Sachsen-Anhalts größter Stadt – und schaut nach der abgelaufenen Spielzeit, der erfolgreichsten der Bulls-Historie, bereits nach vorne. „Ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg, um den nächsten Schritt machen zu können. Deshalb freue ich mich noch mehr auf die neue Saison.“ Eine Saison, in der auch weiterhin Timo Herden zum Kader gehören wird. „Er hat einen großen Anteil an unseren Erfolgen gehabt“, so Stas über die hallesche Nummer eins mit der Nummer 35. „Ich bin sehr froh, dass er weiterhin unser Rückhalt bleibt.“ Der Linksfänger schloss sich nach zuletzt neun Spielzeiten in Deutschlands zweithöchster Spielklasse im Sommer den Saale Bulls an und sicherte der Mannschaft mit seinen Paraden den einen oder anderen Punkt. Insgesamt 43-mal stand der 28-Jährige in der abgelaufenen Hauptrunde zwischen den Pfosten, hielt bei 31 Siegen fünfmal seinen Kasten komplett sauber und blieb als einziger Torhüter der Liga mit einem Gegentorschnitt (GTS) von 1,96 unter der magischen Grenze von zwei Gegentreffern pro Partie. Werte, die den gebürtigen Rosenheimer folgerichtig die Wahl zum „Torhüter des Jahres“ gewinnen ließen. Auch in den Playoffs demonstrierte Herden mit einem Shutout und einem GTS von 2,45 sein können, bevor eine im dritten Halbfinalspiel zugezogenen Verletzung das vorzeitige Saisonaus für den halleschen Schlussmann bedeutete. Der MEC Halle 04 ist froh, auch in der kommenden Spielzeit auf Sergej Stas und Timo Herden bauen zu können und wünscht beiden Akteuren nach einer erholsamen Sommerpause eine weitere, erfolgreiche Saison im Bulls-Trikot. (MECH/jy) |
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| Region Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg |
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Landsberg Riverkings3C-Carbon-Group AG bleibt Hauptsponsor der Riverkings (BYL) Auch nach dem Rückzug in die Bayernliga verlängert die 3C-Carbon-Group AG ihr Engagement als Hauptsponsor des HC Landsberg. Die Partnerschaft geht damit bereits in die siebte Saison. Dazu Präsident Frank Kurz: „Wir freuen uns sehr, dass die 3C-Carbon Group uns auch weiterhin im Umfang der letzten Jahre unterstützt! Wir sind natürlich während der gesamten Saison regelmäßig im engen Austausch gewesen und so habe wir uns bereits im Winter auf eine weitere Zusammenarbeit verständigt. Wir sind sehr stolz in der 3C-Carbon-Group AG einen so treuen und zuverlässigen Partner an unserer Seite zu haben. Ohne das großzügige Engagement wäre weder unser Spielbetrieb der 1.Mannschaft, noch unsere Nachwuchsarbeit in diesem Umfang möglich! Ich möchte mich auf diesem Wege recht herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen und die langjährige Partnerschaft bedanken!“ Für die 3C-Carbon-Group äußert sich Pressesprecher Christoph Kruse: „Für uns als international tätiges Hightech Unternehmen mit starker regionaler Verwurzelung war immer klar, dass wir als zuverlässiger Partner den HC Landsberg auch in sportlich schwierigen Zeiten treu begleiten wollen. Im vertrauensvollen Austausch waren wir auch über den jetzt eingeschlagenen Weg zurück in die Bayernliga stets informiert und wollen diesen Weg auch weiterhin unterstützen. Sport und die Sportvereine spielen im gesellschaftlichen Zusammenleben in der Region eine große Rolle. Der HC Landsberg schafft es mit der 1. Mannschaft wöchentlich die Fans zu begeistern und im Nachwuchs vielen Kindern die Möglichkeit zu bieten, den tollen Sport Eishockey ausüben zu können. Dabei unterstützen wir gerne! Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.“ (HCL/js) |
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| Nachwuchs Nationalmannschaften - Nachwuchsmannschaften |
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| U18-Herren verlieren auch zweites WM-Relegationsspiel gegen Norwegen (DEB) Die deutsche U18-Nationalmannschaft muss auch in ihrem zweiten Relegationsspiel bei der 2023 IIHF-U18-Weltmeisterschaft in der Schweiz eine Niederlage hinnehmen. Das Team um U18-Bundestrainer Alexander Dück unterliegt der Mannschaft aus Norwegen mit 2:3. Torschützen für die deutsche Mannschaft waren Norwin Panocha (2.) und Julius Sumpf (60.). Norwegen entscheidet die Best-of-Three Relegationsserie mit 2:0 für sich. Durch die erneute Niederlage steigt die deutsche Nachwuchsauswahl somit in die Division I ab. · Als Kapitän führte Edwin Tropmann das Team auf das Eis, Assistenten waren Julius Sumpf und Lua Niehus. · Nico Pertuch war Starting Goalie am heutigen Tag. · Verteidiger Lars Bodecker ist angeschlagen und wurde daher geschont. · Nico Pertuch wurde als bester deutscher Spieler der Partie ausgezeichnet. · Zu den besten DEB-Spielern des Turniers wurden Nico Pertuch, Norwin Panocha und Julius Sumpf gewählt. DEB-Sportdirektor Christian Künast: „Trotz Einsatz und Kampf bis zum Ende, sind wir leider verdient abgestiegen. Es fehlen uns im Moment in dieser Jahrgangsstufe die Topspieler auf internationalem Level. Dafür gibt es vielschichtige Gründe, die wir seit geraumer Zeit im Blick haben und deshalb bereits Veränderungen geplant, beziehungsweise teilweise auch schon umgesetzt haben. Wir werden diese WM im Nachgang unter allen Aspekten analysieren und weitere Schritte für die Zukunft einleiten.“ U18-Bundestrainer Alexander Dück: „Die Jungs haben alles versucht, das Spiel heute für uns zu entscheiden und haben bis zum Schluss noch gekämpft. Jeder war von Anfang an da und hat versucht die Vorgaben bestmöglich umzusetzen. Wir hätten mehr von der Strafbank wegbleiben müssen, diese Strafen haben uns am Ende dann wehgetan. Es war heute keine einfache Situation für uns. Trotzdem möchte ich der Mannschaft mein Lob aussprechen.“ Torhüter Nico Pertuch: „Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert. Wir haben gute Spiele gegen die Slowakei und Schweden gemacht, aber leider nicht gewonnen und uns somit nicht für das Viertelfinale qualifiziert. Seit Beginn der Relegation haben wir dann nicht mehr richtig in unser Spiel gefunden und konnten nicht mehr an die vorherigen Leistungen anknüpfen.“ Spielplan Relegationsserie der deutschen U18-Nationalmannschaft: 27.04.2023 | 11:10 | Deutschland – Norwegen 1:6 (0:2, 0:2, 1:2) 29.04.2023 | 11:00 | Norwegen – Deutschland 3:2 (1:1, 2:0, 0:1) (DEB/te) |
| Samstag 29.April 2023 | www.icehockeypage.de | ||
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