IHP NachrichtenMontag 1.Mai 2023
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte von Sonntag und Montag mit insgesamt drei Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga und Oberliga Nord, sowie aus dem Nachwuchs-Eishockey.
| Deutschland DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Erweiterung des Trainer-Teams: Janne Kujala - Mit dem Finnen werden die sportlichen Strukturen weiterentwickelt (DEL) Janne Kujala wird das Trainer-Team der Löwen Frankfurt in der kommenden Saison als weiterer Assistent Coach, unter anderem im Bereich Fitness und Performance sowie als Players Mentor, erweitern. Damit werden die sportlichen Strukturen der Löwen Frankfurt ausgebaut, um den Anforderungen – insbesondere in der PENNY DEL – gerecht zu werden und die Löwen-Spieler bei ihrer Potenzialentfaltung bestmöglich zu unterstützen. Sportdirektor Franz-David Fritzmeier: „Janne ist ein in Finnland top ausgebildeter Eishockeytrainer, Fitnesstrainer und Pro Sports Lifestyle Coach und wird gemeinsam mit Jan Barta (Assistent und Development Coach) ein wichtiger Mentor vor allem auch für unsere jungen Spieler sein. Janne bringt, neben seiner Ausbildung als Spieler und Trainer im Land des aktuellen Olympiasiegers und Weltmeisters, auch viel Erfahrung im deutschen Eishockey als Aktiver und zuletzt als Cheftrainer der Profimannschaft des deutschen Traditionsclubs EV Füssen mit. In Füssen trat er zur letzten Saison die Nachfolge unseres langjährigen Co-Trainers Marko Raita, der aktuell als bester DEL2-Trainer der Saison 2022/2023 ausgezeichnet wurde, an. Unser Dank gilt besonders dem EV Füssen, welcher Janne trotz seines laufenden Vertrages die Möglichkeit gibt, den nächsten Schritt in seiner Karriere zu gehen.“ Janne Kujala: „Als mich Franz-David Fritzmeier anrief und mir anbot, als Assistenztrainer in die DEL zu wechseln, war mir klar, dass sich eine solche Möglichkeit nicht oft bietet. Diese Chance, das Frankfurter Trainerteam zu unterstützen und auch als Coach einen großen Schritt nach vorne zu machen, konnte ich nicht ausschlagen. Natürlich wird meine Rolle spezifischer als bisher sein, aber auf diese Herausforderung freue ich mich sehr. Jan Barta kenne ich bereits, da ich schon öfter in Frankfurt zu Gast sein durfte. Jetzt auch noch alle anderen und das gesamte Umfeld kennenzulernen, wird sicherlich spannend. Auf eine erfolgreiche und schöne Zeit in Frankfurt!“ Der in Hämeenlinna, einer Stadt im Süden Finnlands, geborene Janne Kujala ist durchaus im deutschen Eishockey zuhause und kein unbeschriebenes Blatt – in vierzehn Jahren lief er in über 500 Spielen als Stürmer in der Oberliga für verschiedene Clubs auf. Zur Saison 2014/2015 wechselte er dann vom Eis hinter die Bande, wo er zunächst die Verantwortung für die U19 des ERC Sonthofen übernahm und anschließend mehrere Jahre verschiedene Nachwuchsteams in seinem Geburtsland coachte. Bei seiner ersten Traineranstellung im professionellen Eishockey in Deutschland trat er die Nachfolge von Marko Raita (ehemaliger Assistent Coach der Löwen Frankfurt von 2018 bis 2021) beim EV Füssen an. Nach dieser Premiere mit dem Einzug in die OL-Playoffs, hatte Kujala seinen Vertrag beim EVF zwar bereits für eine weitere Spielzeit verlängert, trotzdem eröffnete der EV Füssen dem Deutsch-Finnen die Möglichkeit, zur neuen Saison in der DEL zu arbeiten und stimmte seinem Wunsch auf eine Vertragsauflösung zu. (LF/mk) |
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Saale Bulls HalleDAS SAISONFAZIT DER SAALE BULLS (OLN) Die 19. Oberliga-Saison unserer Saale Bulls brachte nicht nur sportlichen Erfolg ein, sondern hinterlässt auch bleibenden Eindruck. Nach dem gewonnen Vizemeistertitel der Oberliga Nord haben unsere Saale Bulls die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte aufs Eis gebracht. 75 Partien rissen unsere Männer ab, dabei stehen 50 Siege auf der Habenseite. Mit dem Ausscheiden unseres Teams im vierten Match der Playoff-Halbfinal-Serie war Schluss. Die Blue Devils Weiden entsandten uns in die Sommerpause. Was bleibt? Eine Saison voller Höhen und Tiefen, eine ungebrochene und starke Mannschaftsleistung sowie zufriedene und stolze Fans. „Wir haben Eishockey auf höchstem Niveau geboten. Die tolle Saison ist die beste Werbung für die Stadt Halle und den einzigen Eissportstandort Sachsen-Anhalts“, sagt unser Sportlicher Leiter Kai Schmitz. Dabei kämpfte unser Team mit dauerhaftem Verletzungspech. Schon zu Beginn der Saison startete unser Cheftrainer Marius Riedel mit kurzer Bank in die Meisterrunde. Mit zeitweise halber Kapelle kämpften sich Riedel und Mannen durch die ersten acht Wochen der Saison. Platz acht stand im November für die Saale Bulls zu Buche. Dann lieferten wir eine legendäre Aufholjagd. Die Saale Bulls schlugen jedes Team der Oberliga Nord. Die Ausbeute: Platz zwei und der Vizemeistertitel. Mit gesichertem Heimrecht starten wir in die Playoffs und feierten eine Premiere. Wir schrieben Eishockey-Geschichte der Oberliga in Halle: Die Saale Bulls setzten beim ersten Playoff-Heimspiel der Achtelfinalserie gegen Memmingen erstmalig den Videobeweis-Light ein. Gegen den Deggendorfer SC reizten wir in einer hart umkämpften Serie alle fünf Spiele aus und zogen im Hexenkessel von Halle seit der Vereinsgründung 2004 zum zweiten Mal ins Playoff-Halbfinale ein. Taktische Umstellung auch innerhalb der Playoffs gehörten mittlerweile wieder zum Daily Business unseres Cheftrainers. Wegen personeller Ausfälle aufgrund von Verletzungen und Sperren hielten nur noch drei Verteidiger den Defensivverbund mit Top-Goalie Timo Herden aufrecht. „Wie die Saison losging, so ist sie geendet. Doch die Mannschaft hat sich gut zusammengetan. Die Spieler haben es immer wieder geschafft, in neue Rollen zu schlüpfen“, so unser Head Coach Marius Riedel. In der Oberpfalz machten wir gegen die Blue Devils Weiden den ersten Playoff-Halbfinal-Sieg in der Vereinsgeschichte klar und erfüllten den Geburtstagswunsch unseres Präsidenten Daniel Mischner. Das Finale lag in der Luft. Doch der Oberliga-Meister aus dem Süden stoppte im Heimduell den Run unserer Mannschaft. „Wären wir komplett gewesen, wären wir ins Finale eingezogen“, ist sich unser Sportlicher Leiter Kai Schmitz sicher. Trotz kurzer Bank: Der Playoff-Fight und die Saison waren überragend. Dabei absolvierten wir 75 Saisonspiele – die meisten unter allen 28 Teams der Oberliga Nord und Süd. Das sind mehr Matches, als die Mannschaften in der DEL oder DEL2 auf Eis brachten. „Wir waren vom Verletzungspech verfolgt, das hat sich wie ein roter Faden durch die Saison gezogen“, so Kai Schmitz. Doch die Mannschaft habe eine tolle Entwicklung genommen. „Die Mannschaft hat Charakter bewiesen und hätte es mit der Einstellung verdient, ins Finale zu kommen“, sagt Schmitz. Die Saale Bulls werden die verletzungsbedingten Ausfälle analysieren. Wir werden auswerten, welche Verletzungen zu welchem Zeitpunkt auftraten und warum. Der Spielmodus der Doppelrunde legt ein erhöhtes Verletzungsrisiko nahe. Bei dem straffen Programm standen teilweise drei Partien die Woche auf dem Programm. Details wird eine Auswertung ergeben. Nach der Sommerpause wollen wir erneut angreifen. Dazu haben wir mit drei unserer Erfolgsgaranten einen neuen Kontrakt unterzeichnet. Unser Head Coach Marius Riedel, Top-Schlussmann Timo Herden und Kapitän Sergej Stas bleiben an der Saale. Zudem werden wir in der kommenden Saison mit vier Importspielern und acht Verteidigern arbeiten, um den Kader sicherer und breiter aufzustellen. Wirtschaftlich können wir am Standort Halle weiterhin auf ein großes Netzwerk an Sponsoren bauen. Allein in dieser Saison durften wir 25 neue Partner begrüßen, die uns auf dem sportlichen Weg begleiten werden. Dank eines großen Sponsorennetzwerks kann der Verein seine Finanzen nicht nur stabil halten. Mit den neuen Sponsoren, den TV-Übertragungen auf Sprade TV – zu Spitzenzeiten knapp 1.700 Buchungen und mit je 5.000 Zuschauer vor den Bildschirmen und zusätzlich 2.500 Fans im Sparkassen-Eisdom – sowie den Einzug ins Playoff-Halbfinale generierten wir zusätzliche Einnahmen und erwirtschafteten insgesamt einen Überschuss. Das Saisonfazit für die abgelaufene Spielzeit kann für den Verein als äußerst positiv betrachtet werden. Sowohl sportlich als auch wirtschaftlich konnte der Verein große Erfolge verzeichnen. Das zeigt, dass die Sale Bulls auf dem richtigen Weg sind. Die Mission Aufstieg ist zu zum Greifen nah. Wir sind dem großen Ziel einen Schritt nähergekommen. Alle Fans und Sponsoren können sich auf weitere erfolgreiche Spielzeiten und spannende Spiele freuen. (MECH/nsb) |
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| Nachwuchs Nationalmannschaften - Nachwuchsmannschaften |
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| Tag 9: USA gewinnen Titel/Kanada holt Bronze Mit den Finalspielen endete heute die U18-WM 2023. Kanada setzte sich im kleinen Finale durch, die USA gewann das Finale. Und beide Spiele gingen in die Verlängerung. Spiel um den 3. Platz: Kanada – Slowakei 4:3 (0:0/2:1/1;2) n.V. Kanada holt sich nach spannenden Spiel Bronze Kanada musste in diesem Spiel auf Torhüter Carson Bjarnason verzichten, bei den Slowaken fehlte Frantisek Dej, der für dieses Spiel gesperrt wurde. Beide trafen in der Gruppenphase aufeinander und hier gewann Kanada knapp mit 4:3. Aufsteiger Slowakei konnte mit der WM bisher sehr zufrieden sein und mit einer Medaille könnte sie gekrönt werden. Es dauerte einige Minuten, bevor es den Mannschaften gelang gegen gutstehende Abwehrreihen gelang zu Chancen zu kommen. Die Kanadier hatten die ersten guten Möglichkeiten und ein Powerplay brachte zusätzliche Spielanteile. Auch für die Slowaken gab es ein Powerplay und da waren sie sehr gefährlich. In einem intensiv geführten Drittel gab es ein weiteres Powerplay der Kanadier, die in den ersten 20 Minuten klar mehr vom Spiel hatten, es blieb aber ein torloses Drittel. Ausgeglichener startete der Mittelabschnitt. Beide kamen zu guten Angriffen und Torabschlüssen, wobei die Slowaken von einer Strafe gegen Kanada profitierten. Nach 31 Minuten konnte Kanada den ersten Treffer erzielen, Macklin Celebrini traf mit einem platzierten Schuss, gegen den Samuel Urban im Tor der Slowaken machtlos war. Ausgeglichen und weiter hart umkämpft ging es weiter. Und 75 Sekunden vor der Pause kamen die Slowaken zum verdienten Ausgleich. Dalibor Dvorsky zog bei Überzahl seines Teams von der blauen Linie ab und als Goalie Gabriel D´Aigle den Puck sah, war er schon im Tor. Die Freude über den Ausgleich hielt 58 Sekunden, dann führte Kanada wieder. Colby Barlow sorgte mit einem harten Schuss für das 2:1. Das letzte Drittel gehörte lange Zeit den Slowaken. Und nach 88 Sekunden konnten sie auch den Ausgleich erzielen. Pete Cisar zog ab und überraschte damit Kanadas Torhüter. Zwei Powerplays konnten die Slowaken trotz sehr guter Chancen nicht nutzen, vier Minuten vor dem Ende konnten sie aber doch noch in Führung bringen. Gegen einen Schuss von Daniel Jencko war kein Kraut gewachsen und so führte die Slowakei nicht unverdient. Nun wachte Kanada auf und152 Sekunden vor dem Ende zogen sie den Torhüter. Das hatte Erfolg, 70 Sekunden vor der Sirene konnte Matthew Wood den Puck im Tor der Slowaken unterbringen und so begann der Finaltag mit einer Verlängerung. Diese ging bis zur 68. Minute. Beide Teams hatten bei nur drei Feldspielern viele gute Chancen, Kanada nutzte eine. Macklin Celebrini ließ den slowakischen Torhüter nach einem Alleingang aussteigen und sicherte Kanada die Bronzemedaille. Es war ein spannendes und auch hochklassiges Spiel, das am Ende die etwas glücklichere Mannschaft für sich entscheiden konnte. Für Kanada war es die 4. Bronzemedaille seit Einführung der WM 1999. Für die Slowakei blieb am Ende ein verdienter 4. Platz. Finale: USA – Schweden 3:2 (0:1/0:1/2:0) n.V. US-Boys gewinnen nach Verlängerung Beide gewannen ihre Gruppe Souverän und auch die Playoffspiele gingen glatt an die Finalisten. Und es ist die Neuauflage des Finals der letzten WM in Landshut, dass Schweden mit 6:4 gewann. Insgesamt gab es diese Auflage vier Mal, drei Finals gingen an die USA. Da die großen Strafen vom Halbfinale für Schweden keine Konsequenzen hatten, konnten beide in kompletter Besetzung antreten. Viele Torchancen würden beide Teams sicherlich zumindest in der Anfangsphase nicht bekommen und so kam es auch. Beide Teams arbeiteten hinten gut, bei leichten Vorteilen der USA. Im Laufe des Drittels gelang es den Schweden das Spiel ausgeglichener zu gestalten und nach zehn Minuten gingen sie in Führung. Elliot Stahlberg zog vom Bullykreis ab und Trey Augustine war geschlagen. Der US-Coach nahm eine Coaches Challange, er reklamierte eine Torhüterbehinderung. Die gab es allerdings nicht und so kassierten die USA eine Strafe. Aber weder diese Strafe, noch weitere gegen beide Teams hatten bis zur Pause Konsequenzen, es blieb nach 20 ausgeglichenen Minuten beim 0:1. Es blieb eine ausgeglichene Partie, beide hatten nur wenige Torchancen. Die hatten es aber dafür auch in sich, beide Torhüter waren dann gefordert. Doch als die USA sich eine Strafe abholten, schlug das beste Powerplayteam der WM gegen das beste Unterzahlteam zu. Noel Nordh lenkte nach 27 Minuten einen Pass ins Tor und nun wurde es für die USA eine sehr schwierige Aufgabe. Da Schweden weiter mit angriff, blieb es ein offenes Spiel. Obwohl durchaus gute Möglichkeiten vorhanden waren, konnten die USA nicht den Anschlusstreffer erzielen So blieb es nach 40 Minuten beim 0:2. Die USA mussten kommen, die Schweden taten es. Denn sie hatten die ersten Chancen des Drittels und sie konnten Angriffe de USA stoppen. Doch dann kamen die ersten gefährliche Aktionen, so trafen sie nach 43 Minuten den Pfosten. Die USA griffen weiter an und nach 50 Minuten konnten sie den guten Noah Erliden im schwedischen Gehäuse überwinden. Danny Nelson fälschte einen Schuss unhaltbar ab und die USA waren dran. Und die USA drückten natürlich weiter, Schweden konterte. Beide kamen so weiter zu guten Möglichkeiten, die Torhüter hielten aber weiter gut. Fünf Minuten vor dem Ende kamen die USA zu einem Powerplay und das brachte den Ausgleich. Cole Eiserman traf mit einem Schuss ins lange Eck und so stand es 196 Sekunden vor dem Ende 2:2. Es blieb spannend und 63 Sekunden vor der Sirene hatten die Schweden nochmals die Möglichkeit zu einem Powerplaytreffer zu kommen. Es gab auch gute Chancen, ein Treffer fiel aber nicht mehr und so ging auch das Finale in eine Verlängerung. Gespielt wurde zunächst über 20 Minuten und mit jeweils drei Feldspeilern. Los ging es aber mit 57 Sekunden Powerplay der Schweden, dass sie aber nicht nutzen konnten. Sehr lange dauerte diese Verlängerung aber trotzdem nicht, denn nach 140 Sekunden erzielte Ryan Leonard den Siegtreffer für die USA. Die Schweden schafften es nicht den Vorsprung zu halten oder gar auszubauen. Die USA bewies Moral und gewann am Ende verdient den 11. Titel in dieser Altersklasse. Ausführliche Statistiken gibt es unter https://www.iihf.com/en/events/2023/wm18 MVP: Will Smith (USA) All Star-Team: Tor:Noah Erliden (SWE) Abwehr: Axel Sandin Pellikka (SWE), Cole Hutson (USA) Angriff: Will Smith (USA), Dalibor Dvorsky (SVK), Otto Stenberg (SWE) (NIS/ns) |
| Montag 1.Mai 2023 | www.icehockeypage.de | ||
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