IHP NachrichtenSamstag 30.September 2023
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Freitag und Samstag mit insgesamt 25 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Nordrhein-Westfalen, aus Rheinland-Pfalz und aus dem Nachwuchs-Eishockey.
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| DEB goes FSB-Messe: Nachhaltige Sportstätten-Infrastruktur im Eissport ist das Thema unserer Zeit (DEB) Im Rahmen der Internationalen Fachmesse für Freiraum, Sport und Bewegung (FSB) veranstaltet der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) in Zusammenarbeit mit dem Eishockeyverband NRW (EHV NRW e.V.) und der International Association for Sports and Leisure Facilities (IAKS) eine Vortragsreihe zum Thema „Nachhaltige Sportstätten-Infrastruktur im Eissport ist das Thema unserer Zeit! - Eine Chance durch die Eishockey-Weltmeisterschaft 2027 in Deutschland“. Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 24. Oktober 2023, von 10:00 bis ca.16:45 Uhr in der Koelnmesse im Congresscentrum (CC) Ost, 4. OG statt. Dies ist bereits die vierte gemeinsame Fachveranstaltung des Deutschen Eishockey-Bund e.V und des Eishockeyverband NRW, die sich in diesem Jahr erstmals Verstärkung durch die IAKS mit ins Boot geholt haben. Das Event konzentriert sich auf die Bedeutung einer umweltbewussten und energieeffizienten Infrastruktur, die den ökologischen Fußabdruck im Eissport minimiert und gleichzeitig höchste Standards für Spieler und Besucher gewährleistet. Die Veranstaltung richtet sich speziell an Verbände, Vereine, Kommunen, Sportstättenbetreiber und Fachfirmen, die Interesse an einer zukunftsorientierten und nachhaltigen Planung sowie Instandhaltung von Eissportstätten haben. Während der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, sich mit Experten, Praktikern und Vertretern aus der Eissportbranche auszutauschen und gemeinsam Wege zur Umsetzung nachhaltiger Konzepte zu erörtern. Eintritt zur Veranstaltung: Die limitierten Tickets sind für 49,- Euro/ Person unter folgendem Link erhältlich: https://www.eventbrite.de/e/nachhaltige-sportstatten-infrastruktur-im-eissport-tickets (Diese beinhalten den Eintritt zur Veranstaltung, Catering und die kostenlose Nutzung des ÖPNV, sowie am Veranstaltungstag den Besuch der FSB Messe) DEB-Bundestrainer Wissenschaft & Ausbildung Karl Schwarzenbrunner: „Eine Veranstaltung im Rahmen der FSB mit dem Titel ‚Nachhaltige Sportstätten-Infrastruktur im Eissport ist das Thema unserer Zeit!‘ sagt schon sehr viel über die Dringlichkeit und Präsenz der Angelegenheit aus. Durch die Präsentation von ‚Best Practice‘-Beispielen aus dem operativen Bereich, wie auch Erkenntnissen aus der Wissenschaft und einer Vision und daraus resultierender Mission aus der Eishockeygemeinschaft, wollen wir diesem Thema gebührend Rechnung tragen.“ EHV NRW-Ehrenpräsident Rainer Maedge: „Der Eissport stellt sich den Anforderungen an eine nachhaltige Sportinfrastruktur. Nur dadurch kann die Zukunft auch des Eishockeysports gesichert werden.“ Der DEB bedankt sich für die weitreichende Unterstützung bei der LIKE-ICE Science GmbH, der Hudson GmbH und der ISS GmbH. Das Programm: 10:30 Uhr: Eröffnung, Begrüßung und Einführung in die Veranstaltung Konstantin Klostermann, Sportjournalist / Moderator Claus Gröbner, München, Generalsekretär des DEB Mark Hentze, Leiter des IAKS Expertenkreises Eissporthallen und -arenen Viesturs Koziols, Facilities Committee Chairman IIHF Matthias Pollmann, Geschäftsbereichsleiter Messemanagement der Koelnmesse 11:00 Uhr: „Die Bedeutung der Sportstätten für die Gesellschaft - jetzt und in der Zukunft“ Refrerent/ in: tba 11:20 Uhr: Die Vielfalt von Eissportaktivitäten und ihre gesellschaftliche Relevanz Thomas Rücker, München/Worms, Vizepräsident der Deutschen Eislaufunion (DEU), Präsident des Rheinland-Pfälzischen Eis- und Rollsportverbandes 11:40 Uhr: „DEL4-Das Nachhaltigkeitskonzept der Penny DEL“ im Hinblick auf Eissport-hallen Jörg von Ameln, Neuss, Deutsche Eishockey Liga (DEL), Leiter Spielbetrieb &Nachhaltigkeit 11:55 Uhr: Hoffnung am Ende des Eistunnels: „Zwischenergebnisse aus dem Forschungsprojekt EnEff-Ice – Energieeffizienz und Luftraumentfeuchtung in Eissporthallen“ Dr. Daniel Fleig, Kassel (Universität Kassel) und Karl Schwarzenbrunner, München (DEB) 12:15 Uhr: „Eisspeichertechnologie als Lösung für Kälte-/Wärmethemen, auch in Eissporthallen“ Uwe Schlenker, Architekt, Schlenker-Architekten, Villingen-Schwenningen / Baden-Württemberg Alexander von Rohr, Geschäftsführer von Caldoa, Friedrichshafen / Baden-Württemberg 12:35 Uhr: Podiumsdiskussion: „Auf dem Weg zur Null-Energie-Eissporthalle“ Teilnehmer: Uwe Schlenker, Dr. Daniel Fleig, Alexander von Rohr, Karl Schwarzenbrunner, Thomas Rücker, Jörg von Ameln 13:15 Uhr: Networking-Lunch 14:00 Uhr: Initiativen von Eissportvereinen zur Sanierung und zum Neubau von Eissporthallen Thomas Rücker, ERC Diez/Rheinland-Pfalz Philipp Alberti, Genossenschaft Hammer Eis eG 14:45 Uhr: Innovative Eissporthallenprojekte Rachid Jaghou, Leiter des Fachbereichs Gebäudemanagement der Stadt Krefeld 15:00 Uhr: “The best player path in the world needs the best conditions in the world.”- The best experiences are made to be shared. Manu Varho, Finnischer Eishockey-Verband Facilitiymanager, Mitglied des IIHF Facility Committee, Fachqualifikation für Sportstätten 15:30 Uhr: Nachhaltigkeitsmaßnahmen am Beispiel der WM 2027 Jens Reithmann, Operative Geschäftsleitung SAP Arena Mannheim Martin Ammermann, Executive Director Sports Major Events, D.Sports; DLive 16:00 Uhr: Zusammenfassung der Tagungsergebnisse und Schlusswort Konstantin Klostermann, Sportjournalist / Moderator Claus Gröbner, München, Generalsekretär des DEB 16:15 Uhr: Speed Dating mit den Referenten bei Kaffee und Kuchen 16:45 Uhr: Ende der Veranstaltung. Besuch der FSB Messe oder gemeinsames Beisammensein im Veranstaltungsraum bis 18 Uhr
Eisbären BerlinEisbären verlieren in Schwenningen (DEL) Die Eisbären Berlin müssen die zweite Niederlage in der neuen PENNY-DEL-Saison 2023/24 hinnehmen. Die Berliner unterlagen am Freitagabend bei den Schwenninger Wild Wings mit 1:4. Nachdem sowohl Jake Hildebrand als auch Joacim Eriksson einige gute Möglichkeiten vereitelten, ging es torlos in die erste Drittelpause. Im Mittelabschnitt war es dann Daniel Pfaffengut (30.), der für die Gastgeber den ersten Treffer des Spiels erzielte. Tyson Spink (37.) traf in weiterer Folge zur 2:0-Führung der Schwenninger. Blaine Byron (44.) gelang im Schlussdrittel der Berliner Anschlusstreffer, aber Alexander Karachun (53.) stellte den Zwei-Tore-Vorsprung der Wild Wings wieder her. Erneut Pfaffengut (60./EN) sorgte dann schlussendlich mit seinem zweiten Treffer des Abends ins leere Berliner Tor für den 4:1-Endstand aus Sicht der Gastgeber. Die Eisbären Berlin bestreiten am Sonntag, den 1. Oktober ihr nächstes Ligaspiel. Dann sind die Nürnberg Ice Tigers zu Gast in der Mercedes-Benz Arena. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr. Die Partie bildet den Auftakt der traditionellen Charity-Aktion Pink in the Rink, um mehr Aufmerksamkeit für den Kampf gegen die Krankheit Krebs zu erzeugen. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Respekt an Schwenningen, sie haben ein gutes Spiel abgeliefert. Wir wussten, dass es eine schwere Partie werden wird. Beide Mannschaften sind dann gut gestartet. Nach den beiden Gegentreffern sind wir dem Spiel ein wenig hinterhergejagt. Wir hatten unsere Momente, aber unsere Special Teams waren heute nicht gut genug. Das Unterzahlspiel war in Ordnung. Unser Powerplay hat jedoch nicht funktioniert. Vor uns liegt noch eine lange Saison, wir werden aus der Partie lernen.“ Tobias Eder (Stürmer Eisbären Berlin): „Im Großen und Ganzen haben wir nicht schlecht gespielt. Wir haben es Schwenningen aber zu einfach gemacht, unsere Torschüsse waren nicht gefährlich genug. Joacim Eriksson hatte keine Mühe, diese zu halten. Wir haben den letzten Willen zum Tor leider vermissen lassen. Die Wild Wings haben gut vorm eigenen Tor aufgeräumt. Da hätten wir mehr Biss gebraucht, dann hätten wir sicherlich mehr Treffer erzielt.“
Düsseldorfer EGKeine Tore: DEG verliert 0:1 n.P. gegen die Augsburger Panther (DEL) Die Düsseldorfer EG verliert nach einem enttäuschenden Spiel mit 0:1 (0:0, 0:0, 0:0, 0:0, 0:1) gegen die Augsburger Panther.
Red Bull MünchenKeine Punkte am Pulverturm: Red Bulls unterliegen Straubing (DEL) Red Bull München musste sich in einem hart umkämpften Derby bei den Straubing Tigers mit 2:4 (0:0|2:3|0:1) geschlagen geben. Vor 5.295 Zuschauern im Eisstadion am Pulverturm erzielten Austin Ortega und Yasin Ehliz die Treffer für den deutschen Meister. Straubing startete wie erwartet mit viel Energie, die Red Bulls hielten von Beginn an dagegen und waren zunächst das spielbestimmende Team. Yasin Ehliz hatte die erste Topchance, doch Hunter Miska entschärfte den Alleingang (4.). Im anschließenden Powerplay agierten die Münchner weiter druckvoll, doch der Tigers-Schlussmann konnte die nächsten guten Tormöglichkeiten für die Red Bulls parieren. Auf der anderen Seite glänzte Mathias Niederberger gegen Parker Tuomie (7.). Auch danach ging es mit hohem Tempo hin und her. Beide Teams erspielten sich weitere große Chancen, die beiden stark aufgelegten Goalies hielten ihre Tore im ersten Drittel allerdings sauber. Im Mittelabschnitt dauerte es nicht lang, bis ein Straubinger in die Kühlbox musste (23.). Elf Sekunden später knallte Ortega den Puck zum 1:0 in die Maschen (24.). Die Red Bulls blieben am Drücker und legten durch Ehliz ihren zweiten Treffer nach (28.). Von der Tigers-Offensive war bis dahin wenig zu sehen, doch der Schwung der Red Bulls wurde durch eine Strafzeit unterbrochen. Straubing kam so wieder besser ins Spiel und zu ersten Chancen – darunter ein Lattentreffer von Matt Bradley (31.). Dann wurde das Derbygeschehen binnen weniger Minuten komplett auf den Kopf gestellt: Mark Zengerle (33.), Matt Bradley (35.) und Nicolas Mattinen (37.) drehten mit ihren Treffern die Partie und sorgten für eine 3:2-Führung der Hausherren nach zwei Dritteln. Die Red Bulls legten im Schlussabschnitt druckvoll los und hatten nach wenigen Sekunden durch Jonathon Blum die erste Topchance. Im Gegenzug traf Mattinen bei einem 2-auf-1-Angriff die Latte (41.). Die Tigers lauerten nun auf Konter, während das Team von Trainer Toni Söderholm mit viel Scheibenbesitz auf den Ausgleich drückte. Ben Street hatte dabei die größte Chance, doch Miska rettete in höchster Not (52.) – und war auch in der Folge nicht zu bezwingen. In der 58. Minute sorgte Cole Fonstad mit seinem Konter zum 4:2 für die Entscheidung.
Eispiraten Crimmitschau3:4! Eispiraten unterliegen Bad Nauheim im Penaltyschießen - Westsachsen mit erster Saisonniederlage beim Vorjahres-Vizemeister (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben am heutigen Freitagabend ihre erste Niederlage in der DEL2-Spielzeit 2023/24 hinnehmen müssen. Beim EC Bad Nauheim unterlagen die Westsachsen mit 3:4 nach Penaltyschießen. So sicherten sich die Crimmitschauer beim Vorjahres-Vizemeister immerhin einen Zähler und bleiben nach fünf Spieltagen weiterhin Spitzenreiter in der zweiten Liga. Am Sonntag empfangen die Eispiraten dann die Wölfe Freiburg im Sahnpark (01.10.2023 – 17.00 Uhr). Cheftrainer Jussi Tuores musste neben Jannis Kälble (erkältet) und Willy Rudert (in Leipzig) auch auf Oleg Shilin verzichten. Der Goalie der Westsachsen fehlte verletzt und wurde durch Christian Schneider ersetzt, welcher nach nicht einmal einer Minute bereits das erste Mal hinter sich greifen musste. Christopher Fischer wurde vor dem Tor sträflich allein gelassen und ließ Schneider mit seinem Schuss ins kurze Eck keine Abwehrchance (1.). Die Eispiraten erholten sich nach dieser kalten Dusche aber schnell und schlugen postwendend zurück. Die jungen Wilden leiteten den Offensivspielzug ein - Justin Büsing wurde zunächst unsanft abgeräumt, Tamás Kánya schoss schließlich zum 1:1-Ausgleich ein (3.). Das Tor fand nach dem Videobeweis seine Anerkennung und die Pleißestädter blieben fortan weiter am Drücker. Lindberg traf nur die Latte, Böttcher und Kanninen scheiterten folglich am stark agierenden Lunemann im Tor der Kurstädter. Das zweite Tor der Eispiraten, die einmal mehr das spielbestimmende Team waren, lag also in der Luft. Allerdings dauerte es bis zur 26. Minute, ehe die mitgereisten Crimmitschauer Anhänger ein zweites Mal jubeln durften. Ladislav Zikmund nutzte seinen Freiraum vor Niklas Lunemann, ließ diesen gekonnt aussteigen und schloss überlegt zum 2:1 ein – ein äußerst sehenswerter Treffer, der die mittlerweile redlich verdiente Führung mit sich brachte. Die Nauheimer taten sich hingegen ziemlich schwer, die geduldig und selbstbewusst agierenden Gäste unter Bedrängnis zu bringen. Die Schützlinge von Jussi Tuores verpassten es jedoch, in Form von Toren weiter nachzulegen. Im Schlussdrittel neutralisierten sich beide Teams zunächst. Nauheim versuchte offensiv immer wieder für die nötige Durchschlagskraft zu sorgen, während die Eispiraten mit Verlauf der Zeit immer seltener zu Nadelstichen kamen. Fast folgerichtig waren es schließlich die Hessen, die in der 50. Minute für den erneuten Ausgleich sorgten. Taylor Vause war mit seinem Rebound erfolgreich und überwand Christian Schneider zum 2:2. Wie schon so oft hatten die Crimmitschauer darauf aber eine schnelle Antwort parat. Colin Smith setzte Max Balinson schön in Szene – der Deutsch-Kanadier blieb cool und bugsierte die Scheibe aus halbrechter Position humorlos zum 3:2 unter die Querlatte (53.). Die Eispiraten konnten sich aber noch längst nicht in Sicherheit wiegen. Max Balinson, eben noch Torschütze zur erneuten Führung, musste nach einem Bandencheck auf die Strafbank und der EC Bad Nauheim spielte fortan mit sechs Feldspielern gegen die dezimierten Westsachsen. Das Team von Harry Lange hielt den Druck in doppelter Überzahl hoch. Tim Coffman brach schließlich den Bann und sorgte 47 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit für den 3:3-Ausgleich (60.). Doch auch in der Overtime blieben die Mannen von Jussi Tuores das gefährlichere Team. Sowohl Mario Scalzo als auch Gregory Kreutzer, der die Eispiraten als Förderlizenzspieler aus Bremerhaven erstmals in dieser Saison unterstützte, konnten aus ihren Alleingängen kein Kapital schlagen. Die Entscheidung dieser Partie wurde also ins Penaltyschießen vertagt. Hier traf auf Seiten der Gäste lediglich Max Balinson. Jordan Hickmott schoss zwei Mal für die Nauheimer ein und sicherte den Hausherren den Zusatzpunkt. So mussten die Eispiraten, die lange die Kontrolle über diese Partie besaßen, ihre erste Saisonniederlage hinnehmen. Mit immerhin einem Zähler bleiben die Crimmitschauer aber zumindest bis Sonntag weiterhin der Tabellenführer der DEL2.
Eislöwen feiern dritten Saison-Heimsieg (DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben am Freitagabend vor 2.107 Zuschauern einen 2:1-Heimsieg gegen den EV Landshut gefeiert. Für die Mannschaft von Cheftrainer Corey Neilson ist es der vierte Sieg im fünften Saisonspiel. Zuhause bleiben die Eislöwen ungeschlagen. Im ersten Drittel konnte sich keines der beiden Teams einen wirklichen Vorteil erspielen. Den Eislöwen fehlte die Energie der letzten Spiele. Folgerichtig ging es torlos in die erste Pause. Im zweiten Spielabschnitt konnten die Dresdner schnell in Führung gehen. Niklas Postel gewann ein Anspiel in der Landshuter Zone, spielte an die blaue Linie auf Simon Karlsson, der von dort zum 1:0 (22.) einnetzen konnte. In der Folge konnten die Dresdner mehrfach in Überzahl agieren, der zweite Treffer sollte aber noch nicht gelingen. Auf der Gegenseite halfen Janick Schwendener und die Querlatte, dass Landshut nicht zum Ausgleich kam. Bei einem Schuss von David Stieler reagierte Schwendener stark und lenkte den Puck ans Aluminium. Im Schlussabschnitt schlugen die Eislöwen doch noch im Powerplay zu. David Suvanto war es diesmal, der von der blauen Linie mit einem platzierten Schuss abzog und Dietl zum 2:0 überwinden konnte (45.). Landshut gab sich aber nicht so leicht geschlagen und stemmte sich gegen die drohende Niederlage. Immer wieder stellten sich die Eislöwen-Defensive und Keeper Schwendener den Angriffen entgegen. 90 Sekunden vor Schluss kamen die Gäste durch Marco Pfleger aber zum Anschlusstreffer. Mehr gelang dem EVL aber nicht. Die Eislöwen sicherten sich den dritten Heimsieg. Corey Neilson, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Ich bin sehr zufrieden und glücklich. Wir haben gerade sehr gute Special Teams und Janick Schwendener lässt das Torwartspiel gerade sehr einfach aussehen. Unser erstes Drittel war nicht gut, ohne Energie. Das habe ich in der Pause angesprochen. Im zweiten Drittel war es deutlich besser, mehr Energie und Einsatz und endlich ein Tor nach einem Bully. Im letzten Drittel hat Landshut sehr gedrückt, wir haben aber sehr kompakt gestanden und fast nur Schüsse von außen zugelassen. Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg.“ Weiter geht es für die Dresdner Eislöwen am Sonntag mit dem Auswärtsspiel um 17:00 Uhr in Krefeld.
Kassel HuskiesHuskies entführen drei Punkte aus Oberfranken (DEL2) Mit 1:4 (1:0/0:1/0:3) setzten sich die Kassel Huskies am heutigen Freitag bei den Selber Wölfen durch. In einer lange Zeit offenen und spannenden Partie hatten die Huskies im Schlussdrittel die besseren Argumente für sich. Valenti (2), Tschwanow und Korte erzielten die Treffer, während Brandon Maxwell insgesamt 33 Paraden zeigte. Den ernüchternden Auftritt bei den Krefeld Pinguinen vom vergangenen Sonntag schüttelten die Nordhessen schnell aus den Klamotten. Yannik Valenti (1.) und Tristan Keck (3.) wirbelten früh im Angriffsdrittel, doch Michael Bitzer im Tor der Selber stand gut und hielt den Kasten sauber. Auf der Gegenseite prüfte Deutsch-Ungar Donát Péter Brandon Maxwell, der erneut den Kasten der Huskies hüten durfte (3.). Die Spielanteile jedenfalls waren klar verteilt. Die Nordhessen hatten die Scheibe, die Wölfe standen defensiv kompakt und stabil. Die Verteidiger der Oberfranken zwangen die Huskies immer wieder zu Distanzschüssen von der blauen Linie, die insgesamt jedoch keine größere Gefahr für Bitzer darstellten. Zu allem Überfluss ließen die Huskies - analog zum vergangenen Auswärtsspiel in Krefeld - mehrere Überzahlspiele ungenutzt. Besser machten es die Gastgeber. Lukas Vantuch nutzte gleich das erste Überzahlspiel seiner Mannschaft und besorgte mit einem tollen Handgelenkssschuss das 1:0 für seine Mannschaft (19.). Im zweiten Drittel nahm die Partie dann weiter an Fahrt auf. Alec Ahlroth fälschte eine Hereingabe von Bodnarchuk gekonnt ab, verpasste den Ausgleich jedoch knapp. Doch dann kam Goldhelm Valenti. Der Kasseler Topscorer zog am rechten Bullykreis einfach mal ab, fand mit etwas Glück die Lücke unter Bitzers Arm und besorgte das verdiente 1:1 (24.). Doch mehr wollte zunächst weder den Huskies noch den Wölfen gelingen. Die beste Chance auf den nächsten Treffer vergab Wolf Nick Miglio, der seinen Alleingang knapp neben das Tor setzte (28.). Kurz vor Drittelende hatten die Huskies durch eine Dreierchance aus Ahlroth, Faber und Keck ihrerseits die ultimative Möglichkeit zur Führung, doch keiner der Schlittenhunde vermochte die Scheibe an Bitzer vorbei über die Linie zu schieben (38.). Im Schlussdrittel platzte aus Huskies-Sicht endlich der Knoten. Erneut war es der der Kasseler Goldhelm Valenti, der mit seinem vierten Saisontreffer für die erste Kasseler Auswärtsführung der laufenden Saison sorgte (42.). Und keine Minute später trafen die Huskies erneut. Oleg Tschwanow fälschte einen Schuss von Seigo mit den Schienbeinen ab und ließ Bitzer damit keine Chance - 1:3 (43.). Kurz darauf hatte Daniel Schwamberger den Anschluss auf dem Schläger, doch der gebürtige Tscheche scheiterte an Maxwell (46.). Den Hausherren schwanden zusehends die Kräfte. Spätestens nachdem die Wölfe zwei weitere Möglichkeiten in Überzahl verstreichen ließen, schien der Ausgang der Partie klar. Den Deckel drauf für die Huskies machte Connor Korte. Der Neuzugang aus Davos markierte mit dem 1:4 seinen ersten Treffer im Profibereich (54.). Weiter geht es für die Schlittenhunde am Sonntag, den 1. Oktober, mit einem Heimspiel gegen den DEL-Absteiger Bietigheim Steelers.
ESV KaufbeurenAuswärtssieg beim amtierenden Meister - ESVK gewinnt in Ravensburg am 5. Spieltag mit 4:1 (DEL2) Der ESV Kaufbeuren trat heute Abend am fünften DEL2 Spieltag beim amtierenden Meister in Ravensburg an. Die Joker mussten dabei auf den angeschlagenen Fabian Nifosi verzichten. Dazu war Leon Sivic für den EV Füssen in der Oberliga Süd im Einsatz. Im Tor stand Daniel Fießinger. Der erste Spielabschnitt war dann von beiden Mannschaften sehr verhalten. Es war deutlich zu sehen, dass beide Trainer auf eine sichere Defensive bauen und daher gab es kaum, bis gar keine wirklichen Torszenen. Ein Powerplay für die Hausherren nach rund 11 Minuten konnten die Joker gut verteidigen und auch Daniel Fießinger war zwei Mal souverän zur Stelle. Nach dem besagten Überzahlspiel waren es aber die Towerstars, die etwas mehr Aktionen in der Offensive hatten, wobei die Joker in der eigenen Zone weiter gut verteidigten und somit ging es mit einem torlosen Spielstand von 0:0 in die erste Pause. Das zweite Drittel sollte dann aus Sicht des ESVK ein sehr gutes werden. Eine doppelte Überzahl für die Kaufbeurer brachte in der 24. Minute das 0:1. Jacob Lagacé fand Jamal Watson mit einem Pass durch die Box am kurzen Pfosten und der Neuzugang der Joker traf mit einem Direktschuss aus kurzer Distanz in die Maschen. Ilya Sharipov im Kasten der Towerstars war dabei völlig machtlos. Der Führungstreffer spielte den Wertachstädtern dann natürlich in die Karten. Die Oberschwaben wurden dadurch noch einen ticken offensiver und es war somit ab und an Platz zum Kontern da. Einen dieser Konter spielten die Gelbroten in der 31. Spielminute sehr gut aus. Jamal Watson fand im Rückraum Max Oswald und dieser hatte viel Platz und traf mit einem trockenen Schuss in den rechten Torwinkel zum 0:2. Nach dem Treffer waren die Towerstars auch wieder des öfteren in der Zone der Kaufbeurer zu finden, der ESVK aber machte die Räume weiter eng und ließ nicht viel zu. Ein weiterer schneller Angriff sollte den Jokern dann sogar noch den dritten Treffer bescheren. John Lammers fand vor dem Tor den eingelaufenen Tyler Spurgeon und dieser traf aus kurzer Entfernung gegen den erneut machtlosen Ilya Sharipov in der 36. Minute zum 0:3. Mit diesem Spielstand ging es dann auch zum zweiten Pausentee. Im Schlussabschnitt baute der amtierende Meister nochmals richtig Druck auf. Ein Powerplay nach 45 Minuten verteidigten die Kaufbeurer erneut sehr gut und Daniel Fießinger parierte stark. Kaum waren die Wertachstädter aber wieder komplett, musste mit Simon Schütz wieder ein Joker auf die Strafbank. Auch dieses Mal verteidigte der ESVK wieder mit Mann und Maus und erst kurz vor Ablauf der Strafe war es Fabian Dietz, der den Puck nach einer Vorarbeit von Julian Eichinger über die Linie drücken konnte. Der Treffer zum 1:3 in der 50. Spielminute sollte bei den Oberschwaben auch neue Kräfte frei setzen. Die Gelbroten aber ließen sich nicht beirren und zeigten bis zum Ende eine konzentrierte und geschlossene Mannschaftsleistung mit einem sehr gut aufgelegten Daniel Fießinger im Kasten, sollte auch nicht mehr viel anbrennen. Joey Lewis machte mit einem Alleingang in der 55. Minute alles klar. Der Deutsch-Waliser konnte nach einem Pass von Max Oswald alleine auf Ilya Sharipov zu laufen und ließ diesem mit einer gekonnten Täuschung keine Abwehrchance. Somit konnten die vielen mitgereisten ESVK Fans zusammen mit ihrer Mannschaft einen 4:1 Auswärtserfolg bei den Ravensburg Towerstars feiern. Für die Joker geht es bereits am Sonntag um 18:30 Uhr mit einem Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim weiter.
Krefeld PinguineStarbulls Rosenheim - Krefeld Pinguine 6-3 (DEL2) Auch im dritten Auswärtsspiel der Saison bei den Starbulls Rosenheim offenbarten die Krefeld Pinguine am Freitagabend Lücken in der Defensive. Erneut mussten die Pinguine bei der 3:6-Niederlage, wie bei den beiden Auswärtsspielen zuvor, mehr als fünf Gegentreffer hinnehmen. Die Anfangsphase ähnelte einem Kuriositäten-Kabinett. Nach 93 Sekunden prallte ein von Bastian Eckl geschossener und abgefälschter Puck an die Endbande des ROFA-Stadions und sprang Felix Bick im KEV-Gehäuse von hinten an die Schienen und von dort aus ins Tor. Nur 13 Sekunden später glichen die Pinguine aus. Ebenfalls mit einem Treffer über Umwege. Alex Ruuttu löffelte den Puck an Tomas Pöpperle vorbei an die Querstange. Auf dem Weg nach unten traf die Scheibe die Rückseite des deutsch-tschechischen Schlussmannes und überquerte anschließend die Linie zum schnellen Ausgleich. Anschließend beruhigten sich die Gemüter. Chancen auf beiden Seiten offenbarten jedoch, dass das Toreschießen noch nicht abgeschlossen war. In der 14 Minute war es dann auch erneut Bastian Eckl, der die Starbulls mit 2:1 in die Pause brachte. Die Pinguine hielten im zweiten Drittel noch dagegen und konnten auch die zweite und gar dritte Führung der Rosenheimer ausgleichen. Jon Matsumoto traf in der 23. Minute zum 2:2 und nach dem 3:2-Treffer durch Starbulls-Stürmer Tyler McNeely in der 25. Spielminute war es Philipp Kuhnekath, der 45. Sekunden vor der zweiten Pause zum 3:3 egalisierte. Die Pinguine verpatzten jedoch den Start in den Schlussabschnitt. Nach 24 Sekunden setzte Lukas Laub den Puck aus spitzem Winkel zwischen die Beine Felix Bicks, in der 46. Minute zog Maximilian Vollmayer vom Bully aus ab und sorgte für die Vorentscheidung. Sebastian Streu besiegelte die KEV-Niederlage in der 57. Minute mit einem Treffer in das leere Tor zum 6:3-Endstand.
Eisbären RegensburgDREI PUNKTE IN BIETIGHEIM: EISBÄREN REGENSBURG GEWINNEN AUSWÄRTS BEI DEN STEELERS MIT 4:2 (DEL2) Mit einer starken Leistung hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg den zweiten Sieg in der noch jungen, neuen DEL-2-Saison eingefahren: Beim DEL-Absteiger Bietigheim Steelers gewann das Team von Coach Max Kaltenhauser souverän mit 4:2 (1:1/2:1/1:0). Für die Eisbären trafen Richard Diviš im Powerplay (12. Minute), Abbott Girduckis (23.) und zwei Mal Andrew Yogan (32. und 60./Empty Net). Nach zuletzt drei unglücklichen Niederlagen in Serie schoben sich die EBR durch die drei Punkte auf Tabellenrang 11 vor (nun sechs Zähler), Bietigheim rutschte indes auf den 14. und letzten Platz (vier Punkte). Das nächste Heimspiel bestreiten die Oberpfälzer am Sonntag, 1. Oktober, gegen den amtierenden DEL-2-Meister Ravensburg Towerstars. Spielbeginn in der Donau-Arena ist um 17 Uhr. Nachbericht: Die Domstädter mussten in ihrem Auswärtsspiel bei den Bietigheim Steelers weiterhin auf die beiden verletzten Verteidiger Sandro Mayr und André Bühler verzichten. Nach abgesessener Zwei-Spiele-Sperre rückte aber Kontingentstürmer Andrew Yogan zurück in den Kader. Nicht mit nach Baden-Württemberg reisten Defensiv-Spezialist Patrick Demetz sowie die Offensivkräfte Niklas Zeilbeck (Einsatz für Passau in der Oberliga), Constantin Ontl und Petr Pohl. Im Tor startete Tom McCollum, Jonas Neffin war sein Backup. Die Anfangsphase gehörte den Gastgebern, die die Eisbären früh anliefen und attackierten. Doch Regensburgs Torsteher Tom McCollum entschärfte zunächst alle Chancen der Steelers. Nach zwölf Minuten stellte dann Richard Diviš den bisherigen Spielverlauf etwas auf den Kopf: In Überzahl traf er nach einem Bullygewinn von Abbott Girduckis zum 1:0 für Regensburg – und das vor den Augen seines mit nach Bietigheim gereisten Vaters. Wenig später dann die EBR im Glück: Der Puck zappelte im Powerplay der Steelers hinter McCollum im Netz, doch nach ausführlichem Video-Studium annullierten die Unparteiischen den Treffern wegen Hohen Stocks. Kurz darauf klingelte es dann aber doch im Regensburger Kasten: Bietigheims Top-Scorer Jack Olin Doremus zog in einer weiteren Überzahlsituation für die Gastgeber einfach mal ab – und der Puck fand über Umwege den Weg ins Tor der Domstädter (19. Minute) – der Ausgleich für das Heimteam. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause. Ein offener Schlagabtausch entwickelte sich dann im zweiten Abschnitt. Die EBR kamen schwungvoll aus der Kabine und scheiterten nach nur wenigen Sekunden bereits mehrfach mit guten Chancen – doch nach einer Strafe gegen Andrew Yogan wurde es zunächst vor allem vor McCollum gefährlich. Als Yogan gerade aufs Eis zurückkehrte, bediente Lukas Heger Girduckis, der nach einer starken Einzelleistung zum Abschluss kam und daraufhin seinen eigenen Rebound an Steelers-Schlussmann Doubrawa vorbei in die Maschen beförderte (23.) – die zweite Regensburger Führung an diesem Abend. Doch es war nur etwas mehr als eine Minute vergangen, da glich Bietigheim schon wieder aus: Nach einem Schuss von Spencer Berry stand Ryan Gropp goldrichtig und verwertete den Nachschuss zum 2:2 (24.). Nun dominierte Regensburg immer mehr das Geschehen. Zwar ließen sie zunächst einige Möglichkeiten liegen, doch nach 32 Minuten jubelten die Eisbären dann doch: Girduckis und Corey Trivino spielten Yogan im Slot stark frei – und der schloss eiskalt zum 3:2 für die Domstädter ab. Für die Eisbären, die sich schon zuvor wiederholt lange im Drittel der Gastgeber festgesetzt hatten, der verdiente Lohn. Sie verpassten es aber anschließend trotz teils bester Chancen, den vierten Treffer nachzulegen. Ein ähnliches Bild bot sich im Schlussabschnitt: Die Oberpfälzer gaben nun endgültig den Ton an und erspielten sich eine Möglichkeit nach der anderen – doch ein weiterer Treffer gelang nicht. Unter anderem hatten Tariq Hammond mit einem Konter in eigener Unterzahl (46.) sowie kurz nacheinander im Powerplay Trivino (Außennetz), Girduckis (Latte) und Yogan (Glanzparade Doubrawa/alle 52.) die Entscheidung auf dem Schläger. Bietigheim wurde nun, trotz eines sechsten Feldspielers für Doubrawa in den beiden Schlussminuten, kaum noch gefährlich. Es dauerte dennoch bis drei Sekunden vor dem Ende, ehe die Erlösung für die EBR folgte: Yogan zog aus dem Getümmel im eigenen Drittel einfach ab und traf zum 4:2 ins verwaiste Tor der Baden-Württemberger – der Endstand. Durch die drei Punkte gaben die Eisbären die „Rote Laterne“ in der DEL-2-Tabelle an Bietigheim ab, die Steelers sind nun mit vier Zählern 14. und Letzter. Die Oberpfälzer indes kletterten auf Rang 11 (nun sechs Punkte). Am Sonntag, 1. Oktober, folgt nun das schwere Heimspiel gegen den amtierenden DEL-2-Meister Ravensburg Towerstars ab 17 Uhr in der Donau-Arena.
Starbulls RosenheimDaniel Bucheli verlässt Starbulls Rosenheim e.V. (DEL2) Nach über drei Jahren als Geschäftsführer verlässt Daniel Bucheli den Starbulls Rosenheim e.V. Ein möglicher Nachfolger wird von den Vereinsverantwortlichen nun in Ruhe gesucht. Corona, umfangreiche infrastrukturelle Baumaßnahmen, Übernahme der Gastronomie und zuletzt der Aufstieg der ersten Mannschaft in die DEL2 – Während der dreijährigen Amtszeit von Daniel Bucheli als Geschäftsführer des Starbulls Rosenheim hat sich viel um und innerhalb der Grün-Weißen zum Positiven entwickelt. Nachdem nun alles für die neue Saison in der DEL2 in die Wege geleitet wurde und die ersten Spieltage absolviert sind, wird Bucheli die Starbulls verlassen und sich künftig neuen Herausforderungen widmen. Hierzu äußert sich Vorstand Marcus Thaller wie folgt: „Daniel hat uns bereits frühzeitig über diesen Schritt informiert. Dies finden wir vor dem Hintergrund der positiven Entwicklung des Vereins sehr bedauerlich. Zugleich hat Daniel den Verein gut in die DEL2 geführt und seine Arbeiten absolut vorbildlich an uns Vorstände sowie innerhalb der Geschäftsstelle übergeben.“ Vor dem Hintergrund des Saisonstarts in die DEL2 haben die Verantwortlichen des Starbulls Rosenheim e.V. bewusst darauf verzichtet, sich nach einer Nachfolge umzusehen, um so auch keine Unruhe in das Umfeld zu bringen. „Es ist alles gut übergeben und die größeren infrastrukturellen Baustellen sind abgeschlossen. Somit haben wir aus Sicht des Vereins auch keinen Druck die Stelle schnellstmöglich nachbesetzen zu müssen. Wir haben eine funktionierende Geschäftsstelle, die den Tagesbetrieb voll im Griff hat.“, so Thaller abschließend. „Mit dem Aufstieg in die DEL2 haben wir das erste große Ziel des Vereins erreicht. Als ich nach der Lizenzierung etwas zur Ruhe gekommen bin, ist in mir die Entscheidung gereift, dass ich mich in der Zukunft neuen Herausforderungen stellen möchte. Darüber habe ich die Vorstandschaft frühzeitig informiert. Zugleich war es mir wichtig den Verein gut in die DEL2 zu führen und sauber zu übergeben. Ich habe vom Nachwuchs bis hin zur 1. Mannschaft für die Starbulls gespielt und die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen – Für mich geht ein Herzensprojekt zu Ende.“, so der bisherige Geschäftsführer Daniel Bucheli. Auf die Zukunft angesprochen äußert sich Bucheli wie folgt: „Erst einmal nehme ich mir Zeit für die Familie. Die letzten Jahre waren sehr fordernd, zugleich durfte ich enorm viel lernen und mir wurde ein großes Vertrauen entgegengebracht, wofür ich der Vorstandschaft enorm dankbar bin. Wohin es mich dann verschlägt, wird sich zeigen. Dem Verein wünsche ich weiterhin eine großartige Entwicklung und wir werden uns noch oft im Stadion sehen, allein schon, weil meine Kinder im Starbulls Nachwuchs spielen.“ „Wir können uns nur zutiefst bei Daniel für sein Engagement bedanken. Was er die letzten Jahre für den Verein geleistet hat, war großartig und alles andere als selbstverständlich. Insofern ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir ihn zum Heimspiel am nächsten Freitag, 06. Oktober gegen seinen sportlichen Ex-Klub Crimmitschau gebührend verabschieden.“, so Thaller abschließend.
Starbulls RosenheimStarbulls wachsen mit dem Spiel und schlagen Krefeld 6:3 (DEL2) In einem turbulenten Spiel rangen die Starbulls am fünften Spieltag der DEL 2 mit den Krefelder Pinguinen einen der Topfavoriten der Liga mit 6:3 nieder. Die am Freitagabend ins ROFA-Stadion gekommenen 3.136 Zuschauer sahen, wie die Gäste vom Niederrhein gleich dreimal eine Rosenheimer Führung ausgleichen konnten, ehe die Starbulls mit drei Toren im letzten Drittel einen verdienten Heimsieg fixieren. Auch dank Reihenumstellungen ihres Cheftrainers Jari Pasanen traten die Hausherren nach vielen Unsicherheiten im ersten Drittel mit zunehmender Spieldauer immer überzeugender auf. Bastian Eckl durfte sich als zweifacher Torschütze feiern lassen, die weiteren Treffer erzielten Tyler McNeely, Lukas Laub und Maximilian Vollmayer, ehe Sebastian Streu mit einem Empty-Net-Goal den Schlusspunkt setzte. Bereits nach 93 Sekunden Spielzeit bejubelten die Starbulls den 1:0-Führungstreffer. Bastian Eckl durfte sich als Torschütze feiern lassen, sein Schuss fand aber über ein Krefelder Abwehrbein, die Bande und schließlich über die Schlittschuhkufe des verdutzten Krefelder Keepers Felix Bick auf recht zufällige Weise den Weg ins Gästetor. Schon 13 Sekunden später stand es 1:1 – und auch beim Krefelder Ausgleichstreffer war viel Zufall im Spiel, der es dem Finnen Alexander Ruuttu ermöglichte, frei vor Rosenheim-Schlussmann Tomas Pöpperle abzuschließen und die Scheibe mit etwas Fortune über die Linie zu zwirbeln. Zufälle und vor allem Stock-, Abspiel- und Stellungsfehler hatten im ersten Spielabschnitt – auf beiden Seiten – Hochkonjunktur. Herausgespielt waren nur die wenigsten der zahlreichen Torchancen. Als Manuel Strodel den DEL-erfahrenen Jon Matsumoto aus dem Stand überlief und quer in den Torraum legte, schob Bastian Eckl aus kurzer Distanz zur erneuten Rosenheimer Führung ein (14.). Diese hätte sogar höher ausfallen können, denn bei einem feinen Schuss von Reid Duke rettete der Pfosten für den bereits geschlagenen Gästetorwart. Auf der anderen Seite verhinderte der zuverlässige Pöpperle einige Male den möglichen Ausgleichstreffer, der aber kurz nach der ersten Pause fiel: Der schussgewaltige US-Amerikaner Erik Gotz nahm von der blauen Linie Maß, „Goldhelm“ Matsumoto fälschte minimal aber effektiv ab – 2:2 (23.). Auf Rosenheimer Seite sollten sich aber die mit Beginn des zweiten Drittels vorgenommenen Reihenumstellungen positiv auswirken. Die zunächst neu ins Rennen geschickte Linie mit Norman Hauner und Reid Duke neben C.J.Stretch wurde wieder aufgelöst – Pasanen: „Drei Alphatiere nebeneinander hat nicht funktioniert“ –, die neue Zusammenstellung der Verteidiger-Pärchen wurde ebenfalls wieder ad acta gelegt. Zunehmend forscher auftretend, reduzierten die Starbulls die Fehlerquote im Aufbau- und Stellungsspiel im weiteren Spielverlauf deutlich. In Überzahl drückte Tyler McNeely gegen ungeordnete Krefelder einen schnellen Querpass von Norman Hauner zum 3:2 über die Linie (25). Bei zwei Powerplay-Situationen der Gäste, bei denen NHL- und DEB-Legende Christian Ehrhoff seine Qualitäten mehrfach aufblitzen ließ, lag jeweils das 3:3, aber auch das 4:2 in der Luft. Denn bei Gegenstößen hatte zunächst Reid Duke und schließlich Shane Hanna jeweils frei vor dem Gästekeeper einen Unterzahltreffer auf dem Schläger. Kurz vor der Pausensirene leisteten sich die nun recht stabil wirkenden Hausherren doch noch einen Scheibenverlust im Spielaufbau, der nach einer schnellen Krefelder Puckstafette mit dem dritten Krefelder Ausgleichstreffer durch Philipp Kuhnekath rigoros bestraft wurde (40.). Der letzte Spielabschnitt gehörte schließlich von Beginn an den Gastgebern, die nur 26 Sekunden brauchten, um zum vierten Mal in Führung zu gehen. Hagen Kaisler schickte den schnellen Lukas Laub, der den in dieser Situation etwas zu zögerlichen Torwart Felix Bick zum 4:3 tunnelte. Fünf Minuten später zog Maximilian Vollmayer nach gewonnenem Bully des stark spielenden Manuel Strodel sofort ab, Bick war mit der Fanghand dran, musste die Scheibe dennoch zum 5:3 ins Tor trudeln lassen (46.). Die Krefelder Bemühungen, noch einmal den Anschlusstreffer zu erzwingen, konnten die Starbulls erfolgreich stören. Der Defensivauftritt der Grün-Weißen wirkte in der Schlussphase sogar souverän und das ein oder andere Icing war dabei ein legitimes Mittel. Das letzte Aufbäumen der Pinguine erstickte Sebastian Streu sofort im Keim. Er traf dreieinhalb Minuten vor der Schlusssirene aus der eigenen Zone zum 6:3 ins leere Gästetor, das Keeper Bick zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers verlassen hatte. Mit dem am Ende verdienten Erfolgserlebnis gegen das Topteam Krefeld reisen die Starbulls Rosenheim am Sonntag ins rund 650 Kilometer entfernte Weißwasser zum Spiel gegen die Lausitzer Füchse (Beginn 17 Uhr, Liveübertragung: www,sprade.tv). Bereits zwei Tage danach steht das nächste Rosenheimer Heimspiel auf dem Programm. Zu Gast im ROFA-Stadion am „Tag der Deutschen Einheit“ sind dann die aus der DEL abgestiegenen Bietigheim Steelers (Dienstag, 17 Uhr – Karten unter www.starbulls.de/tickets).
Selber WölfeWölfe halten lange dagegen - Selber Wölfe vs. Kassel Huskies 1:4 (1:0; 0:1; 0:3) (DEL2) Gegen die ambitionierten Gäste aus Kassel boten die Selber Wölfe lange Paroli. Am Ende hatte man beim vermeintlichen Anschlusstreffer Pech. Kassel zeigte sich im letzten Drittel abgezockt und nahm die drei Punkte aus Selb mit nach Hause. Die Wölfe erwischten einen guten Start gegen die ambitionierten Gäste aus Kassel und kamen immer wieder zu guten Torchancen. Das erste Powerplay der Gäste verteidigten die Wölfe konsequent und ließen nicht viel zu. Erst gegen Mitte des Drittels zogen die Huskies das Tempo etwas an, doch spätestens bei Bitzer war Endstation. Als die Wölfe in einen Konter liefen, verhängte der Schiedsrichter die nächste Strafe zu Gunsten der Huskies. Doch auch in dieser Unterzahl waren die Wölfe aufmerksam und spielten die zwei Minuten runter. Als sich Kalns gut durchsetzte und den freien Schwamberger bediente, gab es dann auch das erste Powerplay für die Hausherren. Goalie Maxwell hatte Schwamberger zu Fall gebracht. Und dieses Überzahlspiel war eine Augenweide. McNeill setzte hinter dem Tor entschlossen nach, Trska bediente Vantuch auf rechts außen, der zog sofort ab und versenkte den Puck platziert ins lange Eck zur Führung. Im Mitteldrittel legten die Huskies druckvoll los und ließen die Wölfe überhaupt nicht mehr aus ihrer Zone kommen. Immer wieder setzten die Gäste nach und erspielten sich einige Torchancen. In dieser Phase gelang Valenti nach knapp vier Minuten der verdiente Ausgleich. Kassel blieb am Drücker und hatte nach einem Alleingang die nächste große Chance, die Bitzer jedoch parierte. Zur Verwunderung aller entschied der Schiedsrichter auf einen vermeintlichen Stockschlag von Hanusch. Doch mit dieser fragwürdigen Überzahl für die Huskies schien ein Ruck durch die Mannschaft der Wölfe zu gehen. Noch während des Powerplays erhielt McMillan ebenfalls eine Strafe für hohen Stock. Beim vier gegen vier war es dann Knackstedt, der den starteten Miglio in der neutralen Zone bediente, doch der Stürmer verzog vor dem Tor deutlich. Die Partie, die deutlich an Tempo gewonnen hatte, bot Chancen auf beiden Seiten. Sowohl die Huskies als auch die Wölfe hatten vor Ablauf der Uhr nochmals gute Chancen zu verzeichnen. Im Schlussdrittel erwischten die Huskies dann einen Start nach Maß. Zwar kamen die Wölfe gut aus der Kabine, wurden mit dem ersten Torschuss der Gäste aber kalt erwischt. Nach einem Abpraller war Valenti zur Stelle und sorgte für die erneute Führung. Keine Minute später dann der nächste Treffer. Einen Schuss von der blauen Linie fälschte Tschwanow unhaltbar zum 1:3 ab. Die Wölfe stemmten sich nochmal gegen die drohende Niederlage und erzielten durch McNeill den vermeintlichen Anschlusstreffer. Nach Sichtung des Videomaterials entschieden die Schiedsrichter hier jedoch auf Torhüterbehinderung und nahmen den Treffer zurück. Die Wölfe hatten danach noch zwei weitere Überzahlspiele, welche aber ohne Torchancen verpufften. Kassel spielte die Begegnung die letzten Minuten runter und erzielten durch Korte noch das vierte Tor.
Lausitzer Füchse WeißwasserARTON.EU VERLÄNGERT PREMIUM-PARTNERSCHAFT - DER VERTRAG GILT FÜR DIE NEUE SAISON 2023/24 (DEL2) Der Füchse-Partner IPS Karton.eu GmbH & Co. KG hat seinen Sponsorenvertrag um eine weitere Saison verlängert und bleibt demnach Premium-Partner der EHC "Lausitzer Füchse" Spielbetriebs GmbH. Das Spremberger Unternehmen hat sich auf Kartons, Kartonagen, Faltschachteln, und Verpackungsmaterial aller Art spezialisiert und gehört in diesem Segment zu den führenden Anbietern am Markt. Seit Sommer 2015 ist der Verpackungsspezialist Sponsor des DEL2-Ligisten aus Weißwasser. IPS Karton.eu-Geschäftsführer Mathias Jäckel ist überzeugt von der guten Zusammenarbeit mit den Lausitzer Füchsen. „Die Füchse haben nicht nur uns in der letzten Saison viel Freude bereitet, auch die Region steht hinter dem Eishockeyaushängeschild der Lausitz. Erwähnenswert ist die Rekordnachfrage der Dauerkarten von über 1.000 Stück. Diese positive Entwicklung möchten wir weiterhin unterstützen", so Mathias Jäckel. Die Lausitzer Füchse bedanken sich bei Karton.eu für das Engagement in den vergangenen Jahren und freuen sich auf die weitere gute Zusammenarbeit.
Passau Black Hawks„Schwergewicht“ zu Gast in der Eis-Arena: Black Hawks empfangen DEL2 Absteiger Heilbronner Falken (OLS) Nach einer schweißtreibenden und konstruktiven Saisonvorbereitung absolvieren die Passau Black Hawks am Sonntag um 18:30 Uhr ihr erstes Heimspiel der diesjährigen Oberliga Süd Saison. Mit den Heilbronner Falken haben die Habichte gleich ein echtes Schwergewicht zu Gast in der Eis-Arena. Die Vorfreude im Umfeld der Passauer Eishockey Freunde ist groß! „Die Saisonvorbereitung ist das eine – jetzt geht es aber so richtig los. Der Ticketvorverkauf ist gut angelaufen und wir freuen uns auf den Heimauftakt in der Liga am Sonntag.“ so der Vorsitzende Christian Eder. Der DEL2 Absteiger konnte aus dem letztjährigen Kader die Schlüsselspieler von einem Verbleib überzeugen. Dazu wurde die Mannschaft mit qualitativ hochwertigen Transfers verstärkt. Zwei Neuzugänge konnte Heilbronn auch von den Black Hawks verbuchen. Benedikt und Vincent Jiranek schnüren künftig für die Falken die Schlittschuhe. In der Saisonvorbereitung standen sich beide Teams bereits zu einem ersten Kräftemessen gegenüber. Das Duell ging mit 2:5 an die Falken Heilbronn. Für die Habichte war es das erste Spiele in der Vorbereitung. Dazu hatte die von Thomas Vogl trainierte Mannschaft davor nur eine Woche Eiszeit. Beim Duell am Sonntag in der Eis-Arena werden die Falken also definitiv auf eine „andere“ Black Hawks Mannschaft treffen. Nichts desto trotz sind die Falken im zweiten Duell mit den Habichten der Favorit. Alleine ein Blick auf den qualitativ stark besetzten Kader genügt. Doch auch in der Vorbereitung der Saison lieferten die Falken starke Ergebnisse ab. 6:1 gegen Höchstadt, 3:1 gegen Lindau und 9:3 gegen die Hammer Eisbären. Die Passau Black Hawks wissen also um die schwere der Aufgabe und werden dementsprechend vorbereitet in die Partie gehen. „Wir werden Heilbronn alles abverlangen! Wir werden unser bestes Hockey zeigen und dann schauen wir was in den sechzig Minuten passiert. Unser Gegner ist ohne Zweifel sehr stark. Aus meiner Sicht eine der Top 3 Mannschaften der Liga. Insbesondere in drei Reihen ist Heilbronn sehr ausgeglichen und gut aufgestellt. Wir gehen aber definitiv mit der Einstellung in das Spiel, dass wir dieses gewinnen wollen. So wie wir in jedes Spiel gehen werden. Und gegen so eine Top Mannschaft haben wir nichts zu verlieren.“ so der Ausblick von Black Hawks Coach Thomas Vogl. Und da lohnt sich vielleicht auch der Blick in die vergangene Saison, als die Habichte am 2. Spieltag den späteren DEL2 Aufsteiger Rosenheim zu Gast in der Eis-Arena hatten. Am Ende konnten sich die Black Hawks nach einer starken kämpferischen Leistung gegen den großen Favoriten mit 2:1 nach Verlängerung durchsetzen. Definitiv ein gutes Omen! Die Fans und Zuschauer dürfen sich auf jeden Fall auf einen heißen Tanz der beiden Mannschaften einstellen. „Wir hoffen natürlich das unsere Fans die Mannschaft so richtig pushen und unterstützen werden. Das hat schon oft den Unterschied gemacht.“ Tickets für das Heimspiel gegen Heilbronn am Sonntag, 01.10.2023 um 18:30 Uhr sind Online bereits auf ETIX.com erhältlich. Das Spiel wird außerdem live auf SpradeTV übertragen.
Hannover ScorpionsScorpions: Herbstspezial in den Ferien - Eintritt bis einschließlich 14 Jahre frei (OLN) Für alle Heimspiele während der Herbstferien erheben die Hannover Scorpions für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre einschließlich keinen Eintritt. Sowohl das Spiel gegen den derzeitigen Tabellenführer, die Rostock Piranhas, als auch gegen die Herner Miners ist für alle Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre freier Eintritt. Das Spiel gegen die Rockocker ist am Sonntag, 15. Oktober um 19 Uhr und das Spiel gegen Herne ist am Sonntag, 22. Oktober um 19 Uhr. Beide Spiele sind in der ARS Arena in Wedemark OT Mellendorf. Der Aktionscode für unseren Ticket Onlineshop lautet „Herbstferien“. Mit dieser Geste möchten sich die Hannover Scorpions für die tolle Unterstützung, die sie auf unterschiedlichste Art und Weise erfahren, bedanken.
Der HEV kehrt aus Erfurt ohne Punkte zurück! (OLN) Der Herner EV hat das Auswärtsspiel am dritten Spieltag der Oberliga Nord, bei den TecArt Black Dragons Erfurt, mit 2:3 (0:1/1:2/1:0) verloren. Am Sonntagabend steigt in der Hannibal-Arena das Derby gegen die ESC Wohnbau Moskitos Essen (18.30 Uhr). Die Miners mussten in der Landeshauptstadt Thüringens nur auf den erkrankten Stephane Döring verzichten. Ansonsten waren alle Mann an Bord. Obwohl der HEV während der Anreise lange Zeit im Stau stand und sich der Beginn der Partie um eine knappe halbe Stunde verzögerte, waren die Herner zu Beginn gut im Spiel. Maximilian Braun und Colin Jacobs vergaben die besten Möglichkeiten im ersten Abschnitt. Auf der anderen Seite war es Ricardo Hendreschke, der mit Hilfe des Videobeweises, die 1:0-Führung der Gastgeber erzielte. Der HEV blieb zwar auch im Mittelabschnitt zunächst im Vorwärtsgang, doch das Tor fiel wieder auf der anderen Seite. Bei einem Erfurter Gegenangriff schalteten die Gäste zu spät um und Finn Becker war machtlos. Fritz Denner war der Torschütze. In der Folge nutzte der HEV, wie bereits in Rostock, eine fast anderthalbminütige 5:3-Überzahl nicht aus und durfte sich dann nicht wundern, dass der Treffer auf der anderen Seite fiel. Harrison Reed erzielte das dritte Erfurter Tor, Finn Becker war die Sicht genommen. Der HEV kam jedoch schnell zum Anschlusstreffer, der Nils Liesegang gutgeschrieben wurde. Im letzten Abschnitt nutzte Jan Dalecký eine Unsicherheit von Erfurts Goalie Konstantin Kessler zum 3:2 aus, doch Kessler hielt in der druckvollen Herner Schlussoffensive den Heimsieg fest und konnte auch in letzter Sekunde, mit einer tollen Parade gegen einen Liesegang-Schuss, seine ganze Klasse beweisen. „Trotz der problematischen Anreise haben wir das erste Drittel eigentlich ganz gut gespielt. Aber es war kein gutes Auswärtsspiel über 60 Minuten“, meinte HEV-Trainer Tobias Stolikowski hinterher nach dem Spiel. Am Sonntag geht es für seine Mannschaft am Gysenberg gegen die ESC Wohnbau Moskitos Essen weiter. Bully zum Ruhrpott-Derby ist dann um 18.30 Uhr.
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| NEWS Landesverbände Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg |
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Dingolfing Isar RatsEVD präsentiert zwei Neuzugänge vor dem Duell gegen Erding (BYL) In knapp zwei Wochen beginnt für den EV Dingolfing, nach 15-jähriger Abstinenz, die Comebacksaison in der höchsten bayerischen Spielklasse, der Bayernliga. Der Endspurt in der Vorbereitung wird mit einem Test in Erding eingeläutet. Gegen den Aufstiegsfavoriten wollen die EVDler konzentrierter agieren als am vergangenen Sonntag in Pfaffenhofen. Dort wurde das erste Drittel komplett verpennt. Ferner gibt es Neuigkeiten in puncto Kader. Zwei talentierte Spieler aus der Region haben in der vergangenen Woche unterschrieben und verleihen dem Team die notwendige Tiefe. Die Eishackler des EV Dingolfing sind momentan nicht gerade vom Glück verfolgt. Nach dem überraschenden Karriereende von Daniel Schander und der unglücklichen Verletzung des Ex-Profis Marco Sedlar fielen gleich zwei Leistungsträger zum Start der Vorbereitung aus. Doch es ging danach munter weiter: Dennis Jedrus laboriert immer noch an seiner Leistenverletzung, Alex Janzen musste unter das Messer und auch die eine oder andere Trainingsverletzung kam dazu. Da war guter Rat teuer und die EVD-Macher entschieden sich ein Try-Out für interessierte Spieler zu initiieren. Zwei Ex-Oberligaspieler winkten, zur Verwunderung der Verantwortlichen, früh ab, doch es gab auch zwei Überraschungen, die sich nachhaltig für ein Arbeitspapier empfehlen konnten. Und die beiden Neuverpflichtungen sind ganz nach dem Gusto von Trainer Bernie Englbrecht, der schon seit seiner Zeit als Trainer beim EV Landshut auf motivierte Jungspunde setzt. In der kommenden Bayernligasaison wird der 20-jährige Verteidiger Markus Duchenko seine erste Saison im Herrenbereich absolvieren. Der gebürtige Straubinger besticht durch seine enorme Körpergröße von 1,94 Metern und hat in der vergangenen Saison in der DNLIII beim Deggendorfer SC mit sage und schreibe 41 Scorerpunkten aufhorchen lassen. In Dingolfing hat er sich einen Stammplatz in der Defensive erkämpft, „weil er grundsolide spielt und wenig Fehler macht“, erklärt Bernie Englbrecht. Für Duchenko steht fest: „Persönlich will ich mich in der Bayernliga weiterentwickeln und meinen Teil zu den Zielen des Vereins beitragen.“ Der zweite Neuzugang David Jakovlev kommt aus der Nachwuchsabteilung des EV Landshut zu den Isar Rats. In der Talentschmiede des EVL spielte er in den vergangenen beiden Jahren in der höchsten Nachwuchsliga, der DNL. Nachdem er den Sprung in den Profibereich verpasste, will er nun in der Bayernliga seinen Weg machen. In den Trainingseinheiten und Testspielen deutete der technisch hochbegabte Offensivspieler sein Potenzial des Öfteren an. „Er muss nur noch konstanter werden und sich noch mehr zutrauen“, gibt Bernie Englbrecht den Takt für die kommenden Wochen vor. Jakovlev freut sich über den Vertrag in Dingolfing und verspricht: „Ich will der Mannschaft helfen und mich durch viel Eiszeit verbessern.“ Damit sind die Personalplanungen des EV Dingolfing wohl abgeschlossen, „weil der Markt praktisch leer gefegt ist“, erklärt der sportliche Leiter Manuel Ruhstorfer. Vielleicht wird man sich dann im Dezember, wenn Wechsel wieder erlaubt sind, noch einmal intensiver auf dem Markt umsehen. Genau zwei Wochen vor dem Bayernligaauftakt bestreiten die Isar Rats am Sonntag ab 18 Uhr das letzte Testspiel gegen den TSV Erding. Die Oberbayern sorgten bereits im Sommer für ordentlich Schlagzeilen als sie ihre Star-Truppe Woche für Woche vorstellten. Der Olympia-Silbermedaillengewinner und Ex-DEL-Star Felix Schütz hat seine Connections in der kleinen niederbayerischen Eishockey-Welt spielen lassen und einen starken Kader zusammengestellt. Vor dem Saisonstart gelten die Erdinger mit Neuzugängen wie Elia Ostwald (Eisbären Berlin), Chayne Matheson (Deggendorf), Tomas Plihal (Ex-NHL-Spieler), Max Forster (EV Landshut) oder Goalie Dimitri Pätzold (NHL-Spiele für die San Jose Sharks) als der FC Bayern der Bayernliga. Mit imposanten Siegen in der Vorbereitung gegen Dorfen, Klostersee und den Oberligisten aus Passau hat der Kader sein Potenzial definitiv bereits unter Beweis gestellt. Für die Dingolfinger gilt sich so teuer wie nur möglich zu verkaufen. Dies gelang beim Feistl-Cup, als man die Erdinger sogar fast am Rande einer Niederlage hatte und nur knapp mit 3:4 verlor. Mit der Rückkehr von Waldemar Detterer, Kevin Aigner und den beiden Neuzugängen könnte Bernie Englbrecht fast aus dem Vollen schöpfen. Gespannt sein darf man, ob und wie viele Förderlizenzspieler aus Deggendorf den Kader verstärken. Sicher nicht in Frage kommen Leon Draser und Justin Köpf, die beide ebenfalls verletzt sind.
Kempten SharksZwei Legenden sagen Servus - Eric Nadeau und Alexander von Sigriz werden mit einem Abschiedsspiel gebührend gefeiert (BYL) Viel gäbe es zu erzählen über die beiden Kufencracks, die einen großen Teil ihrer Karriere im Allgäu verbracht haben. Von Sigriz fast ausschließlich bei der EAK und dem ESC Kempten, Eric Nadeau zusätzlich mit 17 Jahren EV Füssen und einer Saison in der zweiten Liga in Ravensburg. Über unzählige Tore und Vorlagen die sie für Kempten erzielt haben. Über Weggefährten mit denen sie gemeinsam auf dem Eis standen. Über Meisterschaften, Aufstiege, aber auch dunkle Zeiten mit Insolvenzen und Neuanfängen ganz unten. Man könnte Trainer und Mitspieler sprechen lassen, was sie über die Jahre an den Beiden zu schätzen wissen. Am schönsten ist es aber doch in sich selbst hineinzuhören und zu fragen: wie habe ich die Beiden erlebt und wie behalte ich sie in Erinnerung? Und es ist ja auch selbstverständlich zwei so verdiente Spieler gebührend in den Ruhestand zu verabschieden. Der ESC hat hierzu für Samstag den 07.10.2023 ein tolles Rahmenprogramm auf die Beine gestellt, angefangen mit einem Grillfest vor dem Stadion das bereits um 12.00 Uhr Mittags beginnt. Mit einer Liveband, mit der Vorstellung des neuen Mannschaftskaders für die Saison 23 - 24. Und natürlich, mittendrin eingebettet, das Abschiedsspiel Eric & Friends gegen Sigi & Friends. Zahlreiche ehemalige Mitspieler haben zugesagt, die Mannschaften lesen sich wie das who is who des Kemptener Eishockeys aus vielen Jahren. Claude Morin kommt extra aus Kanada über den großen Teich um mit den beiden zu feiern, Andreas Volland wird das Team um Eric Nadeau coachen, Auf der anderen Bank steht, wie könnte es anders sein, Martin von Sigriz hinter der Bande. Auch aus Füssener Zeiten Nadeaus werden etliche ehemalige Mitspieler noch einmal gemeinsam mit ihm auf dem Eis stehen. Die genauen Kader sind: Team Eric & Friends: Tor: Jenny Harß Andreas Jorde Verteidigung: Florian Simon Markus Keintzel Andy Weißenborn Markus Wartosch Lubos Velebny Christian Krötz Sturm: Andreas Klundt Basti Dropmann Andreas Fischer Samuel Payeur Claude Morin Marc Sill Ron Newhook Mauro Seider Eric Nadeau Marc Besl Coach: Andy Volland Team Sigi & Friends: Tor: Danny Schubert Fabian Schütze Markus Russler Verteidigung: Daniel Rau Stefan Rott Armin Nussbaumer Flo Bindl Eugen Scheffer Matthias Weißschuh Marcus Kubena Sturm: Timo Schirrmacher David Hornak Nikki Oppenberger Tobi Jörg Alexander von Sigriz Markus Vaitl Florian Jahrmann Andreas Ziegler Tobias Pichler Thomas Korte Coach: Marin von Sigriz Das Warmup zu Spiel beginnt um 16.00, das erste Bully ist um 16.30 Uhr. Unmittelbar nach dem Spiel erfolgt die Ehrung und Verabschiedung der zwei Spieler. Die Trikots des Abschiedsspieles können dann ab ca. 19.00 in einer Versteigerung erworben werden. Ein sicherlich einmaliges Erinnerungsstück für jeden Fan.
Königsbrunn gewinnt auch den zweiten Vergleich gegen Klostersee. (BYL) Der EHC Königsbrunn gewinnt in der heimischen Pharmpur EISARENA mit 2:1 gegen den EHC Klostersee und bleibt auch im Rückspiel siegreich. Dabei boten die Gäste einen aufopferungsvollen Fight und hielten die intensiv geführte Partie bis zum Spielende offen. Beide Teams traten mit gut gefülltem Kader an, im Tor der Königsbrunner stand von Beginn an Stefan Vajs. Bei den Brunnenstädtern fehlten Timo Weiß, Dennis Tausend und Simon Beslic. Von Beginn an präsentierten sich beide Teams hochkonzentriert und ließen nur wenige Chancen zu. Königsbrunn erarbeitete sich aber im Laufe der ersten zwanzig Spielminuten die besseren Möglichkeiten, doch die Grafinger Defensive hielt dicht. Die Gäste zeigten sich stark verbessert zum Hinspiel, bis Drittelende wollten jedoch keine Treffer fallen. Es war dennoch eine sehr unterhaltsame und von beiden Mannschaften hart umkämpfte Partie auf Augenhöhe. Auch nach der Pause blieb es ein intensiver Fight zweier starker Bayernliga-Teams, allerdings setzte es nun vermehrt Strafen gegen die Kontrahenten. Beide Mannschaften verpassten es aber, Kapital aus den gegebenen Überzahlsituationen zu schlagen und standen defensiv sehr gut. Zwei Minuten vor Drittelende fiel dann doch noch der erste Treffer, Hayden Trupp erzielte in Überzahl mit einem Schlagschuss von der blauen Linie das 1:0. Der bis dahin herausragend haltende Gästekeeper Philipp Hähl war bei dem verdeckten Treffer chancenlos. In Unterzahl hatten die Brunnenstädter kurz vor Abpfiff noch fast das zweite Tor nachgelegt. Mit der insgesamt verdienten Führung der Königsbrunner ging es dann ein letztes Mal in die Kabinen Im finalen Spielabschnitt blieb die Partie intensiv, die Begegnung war jedoch noch lange nicht entschieden. In der 45. Spielminute wäre Königsbrunn fast der zweite Treffer geglückt, doch Grafings Keeper Hähl entschärfte den Schuss von Julian Becher nach einem schnellen Gegenstoß. Die Partie wurde weiterhin von vielen Strafzeiten unterbrochen, beide Teams wollten den Sieg. In der 54. Spielminute legte Königsbrunn dann mitten in der Schlussoffensive der Gäste das 2:0 nach, nach Scheibenverlust der Gäste im eigenen Drittel bediente Mika Reuter Leon Hartl mit einem feinen Pass. Der zog dann einfach mal ab, sein abgefälschter Schuss ließ dem Gästekeeper keine Chance. Aber Klostersee dachte nicht ans Aufgeben, nur zwei Minuten später vergab Florian Gaschke eine Großchance. Doch der bis dahin fehlerfreie und souverän haltende Königsbrunner Keeper Vajs pflückte dessen platzierten Schuss scheinbar mühelos aus der Luft, aber nur Sekunden später erzielten die Gäste dennoch den Anschlusstreffer. Marc Bosecker tankte sich nach Scheibenverlust der Königsbrunner aus der eigenen Zone durch und netzte dann freistehend zum 2:1 ein. Danach hatten beide Mannschaften noch die Möglichkeit nachzulegen, bis Spielende fielen aber keine weiteren Treffer mehr. Königsbrunn gewinnt nicht unverdient die sehr intensiv geführte Test-Partie gegen Klostersee. Coach Bobby Linke war insgesamt zufrieden mit der gezeigten Leistung, hatte aber auch Grund zur Kritik: „Es war heute ein gutes Bayernliga-Spiel. Beide Mannschaften haben im ersten Drittel auf einem hohen Niveau agiert, ab dem Mitteldrittel war das nicht mehr so. Da hat auch in meinen Augen die klare Linie bei den verhängten Strafen gefehlt, das hat Unruhe ins Spiel gebracht und bei beiden Mannschaften für Irritation gesorgt. Durch die vielen Strafzeiten ist leider der Spielfluss verloren gegangen. In Überzahl haben wir wieder zu wenig aus unseren Möglichkeiten gemacht, in Unterzahl hat das aber ganz gut funktioniert. Im dritten Drittel haben wir dann zu Recht das 2:0 gemacht, verpassen es aber nachzulegen und bringen den Gegner durch einen individuellen Fehler und den daraus resultierenden Anschlusstreffer wieder ins Spiel. Das war schon mal ein guter Vorgeschmack auf die kommende Saison.“
TEV MiesbachDer TEV trifft auf den EHC Waldkraiburg (BYL) Die Vorbereitung biegt so langsam auf die Zielgerade ein und am vorletzten Testspielwochenende ist der TEV nur einmal gefordert und trifft am Sonntag auswärts auf den EHC Waldkraiburg. Die Industriestädter sind in der Vorsaison etwas überraschend aus der Bayernliga in die Landesliga abgestiegen und werden aber in der neuen Saison alles versuchen um wieder ins bayrische Oberhaus zurückzukehren. Dabei mussten die Löwen aber einen kleinen Umbruch durchführen. Neben Christian Neuert verließ auch sein Sturmkollege Michal Popelka die Löwen. Er wechselte ebenso wie Florian Maierhofer, Florian Brenninger und Thomas Rott zum Erzrivalen nach Dorfen. Insgesamt mussten die Löwen 12 Abgänge ersetzen. Auffangen sollen diese Verluste die vier neuen Kontigentspieler beim EHC. Man verstärkt sich mit den vier tschechischen Spielern Daniel Hora, Josef Dana, Martin Herman und Dominik Soukup. Zudem kehrt mit Nico Vogl ein Spieler aus dem eigenen Nachwuchs zurück, der vor seiner Weltreise zu den Leistungsträgern bei den Löwen gehörte. Des weiteren werden die durch Bastian Rosenkranz und Daniel Meyer, sowie vier Förderlizenzspielern vom EHC Klostersee verstärkt. Der EHC Waldkraiburg dürfte in dieser Saison zu den stärkeren Landesligisten zählen und hat den Wiederaufstieg im Blick. In den bisherigen beiden Testspielen gab es eine 9:2 Niederlage in Klostersee und einen deutlichen 11:1 Sieg zu Hause gegen Trostberg. Beim TEV dürfte sich die Personallage langsam entspannen. So wird auch Felix Feuerreiter nach seiner Verletzung wieder zurückkehren. Neben dem verletzten Johannes Bacher steht zudem hinter den beiden unter der Woche kranken Alexander Kirsch und Kilian Mühlpointner ein Fragezeichen. Nach dem Spiel in Waldkraiburg stehen noch zwei weitere Tests auf dem Programm für den TEV. Am kommenden Wochenende trifft man dann erstmals mit Geretsried und Klostersee auf zwei Ligakonkurrenten. Das Spiel am Sonntag beginnt um 17.15 Uhr und wird auf SpradeTV übertragen.
Lechbruck FlößerNächstes Derby: Am Sonntag beim SC Forst (BLL) Derzeit geht es Schlag auf Schlag beim ERC Lechbruck: Am Sonntag wartet schon das nächste Vorbereitungsderby gegen die SC Forst Nature Boyz im Eisstadion Peißenberg. Das Spiel gegen den Landesliga-Konkurrenten gilt als Gradmesser, danach wissen beide Mannschaft wo sie aktuell stehen. Spielbeginn ist um 17:45 Uhr. Der SC Forst konnte in der vergangenen Saison mit einem Kraftakt gerade noch so den Abstieg verhindern. In der Hauptrunde noch abgeschlagenes Schlusslicht mit sechs Punkten aus 16 Spielen, lieferten die Naturburschen in der Abstiegsrunde dann eine starke Aufholjagd und hätten beinahe sogar die Play-Downs vermieden. In den Entscheidungsspielen setzte man sich dann gegen die SG Schliersee/Miesbach 1b durch und schaffte abermals den Klassenerhalt. Nach der Saison erfolgte dann die Trennung von Coach Robert Kienle und mit dem Trainerduo Markus Ratgeber / Tobias Maier haben nun zwei Neue das Sagen an der Bande. Neu in den Kader kamen mehrere Spieler vom Bayernligisten TSV Peißenberg, ansonsten vertraut man der gewohnten Mannschaft. Zielsetzung bei den Oberbayern ist der Klassenerhalt in der Landesliga, wobei man diesmal den Play-Downs aus dem Weg gehen möchte. Auf die Lecher wartet also ein eingespielter Gegner, der sich im Aufwind befindet. Doch beim ERC möchte man sich gar nicht erst groß mit anderen beschäftigen: „Wir schauen auf uns, versuchen uns zu verbessern und legen aktuell den Schwerpunkt gar nicht so sehr auf die Ergebnisse. Wir wollen dennoch gegen Forst einen Schritt vorwärts kommen“, heißt es aus Vorstandskreisen.
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Ratinger Ice Aliens9:1- Erfolg im ersten Meisterschaftsspiel! (RLW) Im ersten Pflichtspiel der Saison 2023/24 in der Regionalliga NRW kamen die Ratinger Ice Aliens gegen den EHC Troisdorf zu einem 9:1- Sieg (3:0, 1:1, 5:0). 300 Zuschauer sahen eine faire Partie, mit der Hauptschiedsrichter Priebsch keine Mühe hatte. Von Spielbeginn an übten die Ice Aliens Druck auf das Gehäuse der Gäste aus Troisdorf aus. Die Tore zum 1:0 durch Traut, das 2:0 durch Hodi und das 3:0 durch Tim Brazda nach dem ersten Drittel waren die logische Konsequenz. Als Troisdorf im zweiten Abschnitt in der 21. Minute in Unterzahl durch Hubert zum 1:3- Ehrentreffer kam, stockte der Spielfluss bei den Aliens vorübergehend und es entwickelte sich eine ausgeglichenere Partie. Bleyer netzte in der 35.Minute zum 4:1, ebenfalls in Unterzahl, dies bedeutete auch den Zwischenstand nach dem zweiten Drittel. Letzter Abschnitt und hier kamen die Hausherren wieder mit Dampf aus der Kabine. Fünf weitere Treffer fielen, Nemec, Hodi, Tim Brazda, Clemens und erneut Nemec waren die Torschützen zum Endstand von 9:1. Troisdorf-Goalie Hacker bewahrte sein Team während der gesamten Spielzeit mit mehreren guten Paraden (46 Saves) vor einer höheren Niederlage. Cheftrainer Frank Gentges war mit dem ersten Auftritt seines Teams zufrieden: "Es war ein gelungener Saisonstart mit einem hochverdienten, deutlichen Sieg, der noch wesentlich höher hätte ausfallen müssen. Das Schussverhältnis war 55:17 und wir hatten dann noch gefühlt mehr Schüsse neben das Tor, als aufs Tor." Am morgigen Sonntag reist das Team zum ersten Auswärtsspiel der Saison nach Solingen. Gegner um 19:00 Uhr ist der EC Bergisch Land, die Raptors.
Bären NeuwiedBären eröffnen neue Ära im Icehouse - Erstes BeNeLeague-Cup-Spiel am Samstag gegen starke Niederländer (RLP) Es ist eine Premiere im doppelten Sinne: Zum ersten Mal tritt der EHC „Die Bären“ 2016 am Samstagnachmittag bereits ab 15.30 Uhr zu einem Spiel im BeNe-League-Cup an, zum ersten Mal ist die Mannschaft von UltimAir Hijs Hokij Den Haag im Icehouse zu Gast. In der Saison 2022/23 nahmen beide Teams zwar am Inter-Regio-Cup teil, aber zum Aufeinandertreffen in Neuwied kam es nie, weil die Niederländer die Partie damals aufgrund zahlreicher Ausfälle kurzfristig absagen mussten. Jetzt steht dem Duell nichts mehr im Wege, entsprechend groß ist die Vorfreude bei den Neuwiedern. „Wir erwarten direkt eine Spitzenmannschaft“, verweist Manager Carsten Billigmann auf den BeNe-League-Halbfinaleinzug der Gäste in der abgelaufenen Spielzeit. „Ich erwarte Den Haag auch in dieser Saison wieder weit oben.“ Ähnliches gilt übrigens für den HYC Herentals, den die Bären vor einer Woche im Heimtestspiel mit 5:1 schlugen, ehe es auswärts eine 2:3-Niederlage gab. „Die Leistung war in beiden Spielen absolut in Ordnung“, sieht Trainer Andreas Lupzig sein Team gerüstet für das erste Pflichtspiel. Die Partie gegen Herentals gab einen Vorgeschmack auf das, was die Bären im internationalen Spielbetrieb erwartet: Intensität, Emotionen und vor allem ein wesentlich höheres Level als zuletzt in der Regionalliga West. „Unser Wechsel in die BeNe-League war das Beste, was uns passieren konnte“, so Billigmann, der hofft, dass auch am Samstagnachmittag zur eishockeyuntypischen Zeit eine gute Kulisse im Icehouse herrscht. Billigmann: „Dieses Spiel und die neue Liga haben viele Zuschauer verdient. So lange haben wir uns nach spannenderen und qualitativ besseren Spielen gesehnt – ab Samstag bekommen wir sie.“ Die Gastgeber verbinden das erste Heimspielwochenende mit einem Familientag. Bereits ab 10.15 Uhr sind die Nachwuchs-Mannschaften von der U7 bis zur U13 im Einsatz. Auch sie freuen sich auf reichlich Unterstützung von den Rängen. Ab 12 Uhr wartet vor der Halle ein Rahmenprogramm mit Hüpfburg, Kinderschminken, Puckschießen und vielem mehr. Der EHC geht mit acht Neuzugängen in die Saison 2023/24. „Alle haben bislang einen guten Eindruck hinterlassen. Allerdings braucht es natürlich noch Zeit, bis sich alle Abläufe auf dem Eis gefestigt haben. Deshalb haben wir auch noch Luft nach oben“, erklärt Trainer Lupzig, der den Fokus in Zeiten eher spärlicher Informationen über die neuen Gegner aufs eigene Team lenkt. Klar ist jedoch, dass Den Haag reichlich Qualität im Kader hat. Unter anderem kam der ehemalige Hammer und Limburger Oberliga-Torjäger Kyle Brothers im Sommer. Carsten Billigmann ist trotzdem nicht bange: „Ich würde nach den Testspielen sagen, dass wir den stärksten Kader seit der Neugründung des Vereins im Jahr 2016 haben. Wir brauchen aber auch diese Qualität, weil wir uns in Belgien und den Niederlagen auf einem ganz anderen Level bewegen als in der Regionalliga.“
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Starbulls RosenheimÜberregionales Stützpunktturnier U15 - Der Bayerische Eissportverband führt im Rahmen des Förderkonzeptes der U15 folgendes überregionales Stützpunktturnier in Füssen durch Der Bayerische Eissportverband (BEV) führt am Samstag, 30. September, im Bundesleistungszentrum in Füssen, das erste überregionales Stützpunktturnier für die U15 durch. Hierzu sind Spieler der Jahrgänge 2009 aus Bayern eingeladen. Zusätzlich hält der Mentaltrainer Marcus Kerti zu dem Spielbetrieb einen Vortrag über welche Rolle der Kopf im Leistungssport spielt. Dieser ist nicht nur für die Spieler gedacht, sondern auch für interessierte Eltern. Für das Stützpunkturnier sind insgesamt elf Nachwuchsspieler der Starbulls Rosenheim nominiert worden. Dazu zählen Nick Bauer, Salomon Binder, Severin Eichinger, Max Hermann, Luca Kempf, Laurenz Krüger, Leon Lamprecht, Luca Lindlacher, Linus Loider, Xaver Mühlfenzl und Lukas Pummer. Hintergrund dieses Turniers, ist eine Kadersichtung des Verbandes. Das Stützpunktturnier ist in insgesamt fünf Mannschaften, von je circa 20 Spielern aufgeteilt. Die Jungs der Starbulls befinden sich im Team Schwarz. Ein Spiel dauert jeweils 35 Minuten und es wird jeweils gegen alle Mannschaften gespielt. Spielplan des U15-BEV-Stützpunktturniers: 09:00 - 09:35 Uhr: Weiß gegen Gelb 09:50 - 10:25 Uhr: Schwarz gegen Rot 10:40 - 11:15 Uhr: Blau gegen Weiß 11:30 - 12:05 Uhr: Gelb gegen Schwarz 12:20 - 12:55 Uhr: Rot gegen Blau 13:10 - 13:45 Uhr: Weiß gegen Schwarz 14:00 - 14:35 Uhr: Gelb gegen Rot 14:50 - 15:25 Uhr: Schwarz gegen Blau 15:40 - 16:15 Uhr: Weiß gegen Rot 16:30 - 17:05 Uhr: Gelb gegen Blau
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