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September 26
                         
Weltfriedentag
             
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Maximilian Herz kehrt nach einer Saison in der Verbandsliga beim REV Bremerhaven zu den Weserstars zurück. Der 26-Jährige konnte in 14 Spielen beachtliche 23 Tore und 23 Assists erzielen. Aus dem Nachwuchs des REV kommt zudem der junge ukrainische Stürmer Maksym Kovtun nach Bremen. Ausserdem haben Verteidiger Alexander Lutzow, sowie die Stürmer Niklas Apelt und Alexander Yevgenyev ihre weitere Zusage gegeben
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 30.Oktober 2023

(IHP)  Nachfolgend weitere aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte vom Wochenbeginn mit insgesamt 25 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Nordrhein-Westfalen und aus dem Frauen-Eishockey.
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

crimmitschauEispiraten Crimmitschau
1:2! Eispiraten unterliegen Ravensburg knapp - Westsachsen müssen fünfte Saisonniederlage einstecken

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben am heutigen Sonntagabend ihre fünfte Saisonniederlage hinnehmen müssen. Nur zwei Tage nach dem spektakulären 4:1-Heimsieg über Selb unterlagen die Westsachsen den Ravensburg Towerstars mit 1:2. Trotz des Misserfolgs beim Vorjahresmeister der DEL2 bleiben die Eispiraten aber weiterhin auf dem dritten Tabellenplatz in der DEL2.
Cheftrainer Jussi Tuores musste in Ravensburg neben dem Langzeitverletzten Scott Feser (Unterkörperverletzung) ebenso auf den angeschlagenen Hayden Verbeek, der nach einem geblockten Schuss gegen Selb nicht rechtzeitig fit wurde, sowie auf Justin Büsing, der für die Fischtown Pinguins im Einsatz war, verzichten.
Dennoch knüpften die Westsachsen fast nahtlos an der starken Vorstellung vom Freitagabend an und erarbeiteten sich schnell mehr Spielanteile gegen den Vorjahresmeister der DEL2. Aus einer konsequenten Defensive, einem gut aufgelegten Oleg Shilin einbegriffen, setzten die Crimmitschauer offensiv immer wieder gefährliche Nadelstiche und konnten im Powerplay dann auch treffen. Nach einem Blueliner von Max Balinson hatte Henri Kanninen im Slot letztlich leichtes Spiel und bugsierte die Scheibe nach elf Minuten zum 1:0 über die Torlinie.
Die Gastgeber wurden im Mitteldrittel aber besser. Somit entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in welchem sich nun vor allem die beiden Goalies immer wieder auszeichnen konnten. Oleg Shilin rettete mehrfach stark, Ex-Eispirat Ilya Sharipov verhinderte auf der Gegenseite eine höhere Führung seines Ex-Clubs, der in Unterzahl dann den Ausgleichstreffer hinnehmen musste. Einen sehenswerten Spielzug vollendete Nick Latta mit seiner Direktabnahme zum 1:1 (38.).
Das Momentum wechselte zum Wiederbeginn im dritten Durchgang aber wieder. Erneut waren es die Eispiraten, die mehr vom Spiel hatten und immer wieder aus allen Lagen auf das Tor der Towerstars feuerten. Immer wieder zog Sören Sturm von der blauen Linie ab, Vinny Saponari verpasste dann die große Möglichkeit zur erneuten Führung, die schließlich die Baden-Württemberger herausschossen. Oliver Granz‘ strammen Schuss fälschte Ravensburgs Goldhelm Charlie Sarault unhaltbar für Oleg Shilin zum 1:2 ab (51.).
Die Schützlinge von Jussi Tuores gerieten somit unter Zugzwang und läuteten folgerichtig die Schlussoffensive ein. Doch Ilya Sharipov parierte gegen seine ehemaligen Kollegen immer wieder stark, auch die Herausnahme von Oleg Shilin für einen zusätzlichen Feldspieler brachte nicht den gewünschten Ertrag. Nach vier Siegen in Serie mussten die Crimmitschauer am Ende eine knappe
1:2-Niederlage beim Vorjahresmeister hinnehmen. Weiter geht’s für die Eispiraten am kommenden Freitag mit einem Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim (03.11.2023 – 20.00 Uhr).
 www.icehockeypage.de    Sonntag 29.Oktober 2023  23:05 Uhr
Bericht:     EC
Autor:     af


kaufbeurenESV Kaufbeuren
Overtime Niederlage in Selb

(DEL2)  Der ESVK Kaufbeuren reiste am heutigen Sonntagabend zum 15. Spieltag der DEL2 Saison 2023/2024 nach Selb. Trainer Marko Raita musste verletzungsbedingt weiter auf Alex Thiel, Jacob Lagacé und Leon Sivic verzichten. Dieter Orendorz musste angeschlagen ebenfalls weiter aussetzen. Joey Lewis fehlte krankheitsbedingt. Keanu Salmik war heute Backup, da Rihards Babulis für den Oberliga Kooperationspartner EV Füssen spielte.
Das Spiel brauchte dann etwas bis es in Fahrt kam. Beide Torhüter, Michel Weidekamp auf Seiten der Selber und Daniel Fießinger im Kasten des ESVK, hatten nicht wirklich viel zu tun. Die Joker hatten dann nach sieben Minuten ein erstes Powerplay, welches aber leider auch nicht so richtig gefährlich war. Danach nahm die Partie aber etwas an Fahrt auf und die Gelbroten gingen nach einem Konter in der 13. Spielminute mit 0:1 in Führung. Sami Blomqvist und John Lammers waren gegen einen Wölfe Defender auf und davon und letzterer servierte Sami Blomqvist die Scheibe perfekt, so dass der Deutsch-Finne nur noch einschieben musste. Keine Minute später hätte Johannes Krauß die Joker sogar mit zwei Toren in Führung bringen können. Er scheitere aber frei im Slot an Michel Weidekamp. In der Folge der Chance kassierte Max Oswald eine fünf plus Spieldauerstrafe für einen Kniecheck an der Bande. Da sich Richard Gelke danach zu einem Crosscheck gegen Max Oswald hinreisen ließ und noch einen Kampf mit Fabian Koziol provozierte, gab es mehrere Strafen. Richard Gelke und Fabian Koziol bekamen je 2+2 Strafminuten und so sollten die Joker eigentlich zunächst mit drei Minuten in Unterzahl davon kommen. Bei vier gegen vier Feldspieler zeigte Daniel Fießinger dann eine spektakuläre Parade mit der Fanghand, als dieser einen Direktschuss von Nick Miglo nach einem Pass durch den Torraum festhielt und damit das eigentlich sichere 1:1 verhinderte. Kaum lief die Partie wieder, musste Sten Fischer ebenfalls auf die Strafbank und der ESVK musste somit zuerst ein vier gegen drei Powerplay und dann ein fünf gegen drei Powerplay verteidigen. Dies gelang mit viel Einsatz und einem überragenden Daniel Fießinger im Tor, der mehrfach in höchster Not rettete. So ging es dann auch mit dem Spielstand von 0:1 zum ersten Pausentee.
Im zweiten Drittel musste Daniel Fießinger schon nach wenigen Sekunden gegen einen Wölfe Stürmer retten. In der 21. Minute war es dann aber soweit. Torschütze Fedor Kolupaylo stand dabei im Slot völlig frei und hatte keine Probleme die Scheibe zum 1:1 zu versenken. Die Wölfe machten weiter Druck und wurden dann nur durch ein Powerplay der Joker unterbrochen. In diesem traf dann Tyler Spurgeon nach einem Schuss von Jamal Watson im Nachschuss aus der Drehung zum 1:2 in der 24. Spielminute. Der ESVK war nun auch wieder besser in der Partie und Yannik Burghart hätte nur wenig Später bei einem Alleingang auf 1:3 stellen können. Der junge Stürmer aber scheiterte an Michel Weidekamp. Die Wertachstädter blieben aber dran und belohnten sich in der 32. Minute für diese gute Phase mit ihrem dritten Treffer. Sami Blomqvist war dabei zur Stelle und verwertete, erneut nach einen Schuss von Jamal Watson, einen Abpraller und erhöhte auf 1:3. Nach dem dritten Joker Treffer aber waren die Selber wieder am Drücker. Die Angriffe der Wölfe wurden dabei fast immer nach dem gleichen Muster vorgetragen und die Kaufbeurer offenbarten eine große Problemzone. Immer wieder kamen die Selber im Slot gefährlich zum Abschluss. So auch in einem Powerplay nach 34 Minuten. In einem untypischen Überzahltreffer war Torschütze Jordan Knacksteadt nach einem Aufbau über Außen im Slot völlig alleine und traf trocken zum 2:3. Der ESVK kam immer mehr unter Druck und hatte große Probleme mit dem Angriffsspiel der Hausherren. Daniel Fießinger parierte in der 37. Minute einen Alleingang stark und verhinderte somit zunächst den Ausgleichstreffer. Doch nur eine Minute später, wieder nach dem gleichen Muster, Pass in den Slot. Wölfe Stürmer Daniel Schwamberger steht frei und trifft zum 3:3. In der Schlussminute hatten die Joker dann mehrfach Glück, dass die Selber die völlig Konfuse ESVK Abwehr nicht noch mit einem vierten Gegentreffer bestrafen konnten. Die Pausensirene kam für die Gelbroten dann wirklich zum rechten Zeitpunkt, so dass es mit dem Spielstand von 3:3 in die Pause ging.
Im Schlussabschnitt merkte man der Mannschaft von Trainer Marko Raita immer mehr an, dass nach der Trainingswoche mit vielen kranken und verletzten Spielern etwas die Luft ausging. Die Joker versuchten sich nun vermehrt auf Konter zu konzentrieren und hatten damit in der 47. Minute fast Erfolg. Ein schneller Angriff über Jamal Watson und John Lammers brachte letzteren frei vor Michel Weidekamp zum Abschluss, aber der Selber Torhüter blieb der Sieger. Ein Powerplay der Wölfe verteidigten die Kaufbeurer gut und Max Hops hatte alleine vor Michel Weidekamp die nächste super Konterchance liegen gelassen. Die Joker hatten ihrerseits Glück, als Max Gläßl neun Minuten vor dem Ende frei im Slot nur die Latte traf. In der Folge waren die Hausherren immer wieder am Drücker und Daniel Fießinger hatte alle Hände voll zu tun, seine Mannschaft vor einem Gegentreffer zu bewahren. Die dickste Chance für die Selber hatte in der Schlussminute Jordan Knacksteadt, der frei vor Daniel Fießinger am starken Kaufbeurer Torhüter scheiterte und seiner Mannschaft somit einen Punkt nach 60 gespielten Minuten festhielt.
In der anschließenden Overtime hatte Jamal Watson schon nach wenigen Sekunden die große Möglichkeit den ESVK auf die Siegerstraße zu bringen. Seinen Schuss konnte Michel Weidekamp allerdings parieren und im Gegenzug rettete Daniel Fießinger zunächst gegen Nick Miglio. Den Nachschuss aber konnte Mark McNeill dann zum 4:3 für die Hausherren im Kasten des ESVK unterbringen.
 www.icehockeypage.de    Sonntag 29.Oktober 2023  21:41 Uhr
Bericht:     ESVK
Autor:     pb


eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
MORAL BEWIESEN: EISBÄREN REGENSBURG HOLEN TROTZ AUSFÄLLEN 4:2-AUSWÄRTSSIEG BEI DRESDNER EISLÖWEN

(DEL2)  Der Jubel bei rund 100 mitgereisten Schlachtenbummlern war groß: Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg hat sein Auswärtsspiel bei den Dresdner Eislöwen mit 4:2 (1:1/2:0/1:1) gewonnen – und das trotz dünner Personaldecke. Vor der Begegnung hatten vier Spieler kurzfristig krankheitsbedingt nicht mit nach Sachsen reisen können. Doch das Team von Coach Max Kaltenhauser zeigte Moral und erkämpfte sich drei wichtige Punkte. Die Tore für die Domstädter erzielten vor 3415 Zuschauern in der Joynext-Arena Xaver Tippmann (20. Minute in Überzahl), Corey Trivino (34.), Abbott Girduckis (37.) und Andrew Yogan im Powerplay (56.). Den Sieg feierte das Team ausgelassen mit den EBR-Fans – in der DEL-2-Tabelle setzten sich die Oberpfälzer durch den zweiten Auswärtserfolg in Serie auf Rang vier fest (25 Punkte), Dresden, zuvor Achter, rutschte etwas ab und ist nun Elfter (21). Weiter geht es für die Eisbären mit dem Heimspiel am kommenden Freitag, 3. November, ab 20 Uhr in der Donau-Arena gegen die Bietigheim Steelers (Vorbericht folgt).
Die Vorzeichen standen nicht allzu gut vor der schweren Auswärtsaufgabe der Eisbären Regensburg bei den ambitionierten Dresdner Eislöwen: Die Krankheitswelle, die seit Tagen im Team grassiert, forderte ihren Tribut. Kurzfristig sagten EBR-Coach gleich vier Akteure krankheitsbedingt ab und konnten die Reise nach Sachsen nicht mit antreten. So fehlten neben dem sich im Aufbautraining befindenden Allrounder André Bühler in der Verteidigung auch Petr Heider sowie im Sturm Constantin Ontl, Yuma Grimm und Andrew Schembri. Zudem stand Angreifer Niklas Zeilbeck nicht im Aufgebot, der für Passau in der Oberliga auflief. Im Tor begann Tom McCollum, Jonas Neffin nahm als Backup auf der Bank Platz.
Die Eisbären erwischten einen guten Start in die Begegnung und prüften Heimkeeper Janick Schendener früh im Spiel mit zwei Großchancen. Doch nach vier Minuten stand dennoch der Rückstand für die Domstädter: Dani Bindels kam im Slot völlig frei zum Schuss und traf zum 1:0 für Dresden. Die Sachsen kamen nun besser in die Partie und gaben streckenweise den Ton an – doch die EBR hielten stark dagegen und erspielten sich selbst zahlreiche Möglichkeiten. Schon in der 13. Minute folgte der Ausgleich: Nach einer starken Kombination vollendete Richard Diviš eine tolle Kombination zum vermeintlichen 1:1 – doch die Unparteiischen entschieden nach Videobeweis, das Tor zurückzunehmen. 3,1 Sekunden vor der ersten Pause jubelte der Oberpfälzer Anhang dann erneut – und dieses Mal nicht umsonst: Xaver Tippmann fälschte in Überzahl einen Schuss von Jakob Weber unhaltbar in die Maschen ab. Sein zweiter Saisontreffer stellte die Partie wieder auf Remis (20. Minute).
Das Mitteldrittel gehörte dann aber den Eislöwen: Teilweise minutenlang spielten sie die Eisbären vor deren Gehäuse fest, ein gefährlicher Abschluss nach dem anderen prasselte auf das EBR-Tor ein. Doch Goalie Tom McCollum hielt seine Farben als Turm in der Schlacht im Spiel. Die Eisbären kamen erst nach gut zehn Minuten zu etwas Entlastung – und nutzten diese prompt zur erstmaligen Führung. Corey Trivino brachte seine Farben mit einem sehenswerten Treffer in Front (34.). Und die Eisbären ließen direkt den nächsten Treffer folgen: Nach zwei schnellen Pässen von Jakob Weber und Corey Trivino wunderbar freigespielt, vollendete Abboott Girduckis mit einem perfekten Onetimer zum 3:1 für Regensburg (37.) – Doppelschlag. Trotz großen Drucks und Dauerbeschuss auf McCollums Gehäuse blieb es bis zum zweiten Seitenwechsel bei diesem Spielstand.
Im Schlussabschnitt waren die Gastgeber noch einmal alles in die Waagschale, um die Partie noch einmal zu drehen. Mit ihrem aggressiven Forecheck bereiteten sie den Eisbären immer wieder Probleme – doch die EBR blieben konzentriert, verteidigten weiter konsequent und setzten nach vorne immer wieder Nadelstiche. Als dann ein Dresdner wegen eines unnötigen Fouls fernab des Pucks für zwei Minuten auf die Strafbank musste, sorgte Andrew Yogan für die Vorentscheidung: Ein starkes Zuspiel von Trivino drosch er humorlos per Direktabnahme zum 4:1 in die Maschen (56.). Dresdens Coach Corey Neilson setzte anschließend früh alles auf eine Karte und nahm Schwendener fast vier Minuten vor dem Ende schon vom Eis. Doch trotz zweier später Strafen gegen die Donau-Städter reichte es nur noch zum 2:4 durch Adam Kiedewicz, der McCollum mit einem Gewaltschuss ins kurze Eck überwand (58.) – zu diesem Zeitpunkt hatte kurzzeitig kein Eisbär mehr die Strafbank gehütet. Mehr ließen die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste nicht mehr zu.
Durch den zweiten Auswärtssieg in Serie setzten sich die Domstädter auf dem vierten Tabellenplatz fest (25 Punkte). Dresden, zuvor Achter, rutschte indes um drei Ränge ab und ist nun Elfter (21). Das nächste Spiel bestreiten die EBR wieder in der heimischen Donau-Arena: Am kommenden Freitag, 3. November, gastiert mit den Bietigheim Steelers, der Erstliga-Absteiger ab 20 Uhr an der Donau (Vorbericht folgt).
 www.icehockeypage.de    Sonntag 29.Oktober 2023  21:16 Uhr
Bericht:     EVR
Autor:     jml


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Verdiente Derby-Niederlage in Landshut 

(DEL2)  Nichts zu holen gab es für die Starbulls Rosenheim am 15. Spieltag in der DEL 2. Die Mannschaft von Cheftrainer Jari Pasanen musste sich am Sonntagabend in der Auswärtspartie gegen den stark spielenden EV Landshut mit 1:4 geschlagen gaben. Damit ging das zweite Derby in dieser Spielzeit verdient und mit dem gleichen Ergebnis an die Niederbayern, wie schon der erste Lokal-Vergleich am 4. Spieltag in Rosenheim. In der Tabelle hat der EVL (jetzt 22 Punkte) die Starbulls (21 Punkte) nun überholt. 
Die Starbulls Rosenheim traten ohne die Verletzten Marius Möchel und Marvin Feigl und außerdem ohne Stefan Reiter (überzähliger „Ü25“-Spieler) an. Lautstark unterstützt von rund 800 Rosenheimer Fans, gaben die Grün-Weißen vor 4.448 Zuschauern in der ausverkauften Fanatec-Arena in der Anfangsphase trotzdem den Ton an, konnten frühe gute Torchancen aber nicht nutzen. Mit dem ersten Landshuter Powerplay Mitte des ersten Drittels wendete sich das Blatt. Starbulls-Keeper Thomas Pöpperle und der Pfosten verhinderten zunächst den Landshuter Führungstreffer, der aber noch vor der ersten Pause fiel. Der Deutsch-Österreicher Julian Kornelli, der die Rosenheimer Defensive immer wieder vor große Probleme stellte, wurde von Hagen Kaisler gefoult, konnte im Fallen aber noch querlegen und Marco Pfleger drückte aus kurzer Distanz ein (15.).   
Das Landshuter Übergewicht an Spielanteilen und Torchancen setzte sich im zweiten Spielabschnitt fort. Und das dritte Überzahlspiel nutzten die Hausherren zum 2:0. Edwin Schitz staubte nach einem von Pöpperle noch gehaltenen Schuss von Thomas Brandl mühelos ins leere Tor ab (30.). Doch auch die Starbulls schlugen in Überzahl zu. Nachdem C.J. Stretch zuvor bereits zweimal in aussichtsreicher Position scheiterte, drückte er nach einem abgeprallten Schuss von Tyler McNeely zum Anschlusstreffer unter die Latte ein (37.). Unmittelbar vor der Schlusssirene des zweiten Drittels verhinderte Pöpperle mit einer Glanzparade gegen Marco Pfleger den dritten Landshuter Treffer.  
Im letzten Drittel hatte Kevin Handschuh nach einer Einzelleistung eine Doppelchance zum Ausgleichstreffer (43.), und nach einer Landshuter Unachtsamkeit tauchte Norman Hauner alleine vor EVL-Keeper Sebastian Vogl auf, der sich aber nicht überlisten ließ (49.). Beim zweiten und letzten Überzahlspiel blieben die Starbulls allerdings harmlos – im Gegensatz zu den Hausherren. Die trafen im Powerplay durch einen Schlagschuss von Wade Bergmann, den Edwin Schitz noch leicht abfälschte, zum 3:1 (52.). Ein Rosenheimer Aufbäumen erstickten die sehr abgeklärt auftretenden Niederbayern im Keim. Marco Pfleger stellte nach starker Vorarbeit von Kornelli den 4:1-Endstand her (57.). 
Für die Starbulls geht es am Freitag mit einem Auswärtsspiel in Krefeld weiter. Am kommenden Sonntag sind dann die Lausitzer Füchse zu Gast im ROFA-Stadion. 
 www.icehockeypage.de    Sonntag 29.Oktober 2023  23:24 Uhr
Bericht:     SBR
Autor:     ah


selberwoelfeSelber Wölfe
McNeill bringt die Halle zum Explodieren - Selber Wölfe vs. ESV Kaufbeuren 4:3 n.V. (0:1; 3:2; 0:0; 1:0)

(DEL2)  In einem packenden Spiel konnten sich die Selber Wölfe gegen den ESV Kaufbeuren endlich wieder einen Heimsieg holen. Vor allem ein starkes zweites Drittel brachte die Wölfe zurück in die Partie. In der Overtime war es dann Mark McNeill, der die NETZSCH Arena zum Explodieren brachte.
Die Mannschaft von Sergei Waßmiller erwischte einen guten Start in die Partie und verzeichnete direkt durch Miglio die erste Chance. Kurz darauf war es dann Peter, der nach Querpass von Kalns den Puck nicht richtig traf und an Fießinger scheiterte. Auch körperlich waren die Wölfe präsent und ließen die Gäste kaum zur Entfaltung kommen. Die erste Strafe konnte man auch schadlos überstehen. Mitte des ersten Drittels war es dann ein Puckverlust in der Angriffszone, welcher für die Führung der Jokers sorgte. Diesen stark vorgetragenen Konter vollendete Blomqvist zur Führung der Gäste. Die Wölfe mussten sich danach etwas sortieren und Kaufbeuren war erstmals am Drücker. Nach einem Kniecheck wurde Oswald zum Duschen geschickt und die Gastgeber hatten erstmals Überzahl. Torchance um Torchancen konnten die Wölfe verzeichnen, scheiterten aber entweder an Fießinger oder hatten bei ihren Abschlüssen einfach nicht das nötige Glück.
Erneut kamen die Wölfe besser aus der Kabine und erspielten sich zahlreiche Chancen. Die Gäste konnten kaum noch für Entlastung sorgen und Kolupaylo sorgte aus Sicht der Wölfe endlich für den Dosenöffner, als
McNeill hinter dem Tor lange verzögerte und auf den einlaufenden Kolupaylo spielte, der im Anschluss keine Mühe hatte, für den Ausgleich zu sorgen. Direkt im Anschluss an diesen Treffer die kalte Dusche für die Wölfe. Knackstedt erhielt eine zwei Minuten Strafe woraufhin die Jokers sich wieder äußerst effizient zeigten. Nach Schuss von Watson wurde es etwas unübersichtlich vor dem Tor von Weidekamp. Den Abpraller verwertete Spurgeon zur erneuten Führung. Als erneut Blomqvist zur Stelle war und auf 1:3 stellte, ging jedoch ein Ruck durch die Reihen der Wölfe. Nach einer Strafe gegen Koziol kämpften sich die Gastgeber zurück in die Begegnung. Einen tollen Querpass von McNeill versenkte Knackstedt sehenswert per One-Timer direkt unters Dach zum Anschlusstreffer. Die Wölfe blieben am Drücker und wurden noch vor der Pause für ihren Aufwand belohnt. Knackstedt mit viel Übersicht auf Schwamberger, der ebenso per Direktabnahme für den umjubelten Ausgleich sorgte.
Im letzten Spielabschnitt ließen es beide Mannschaften erstmal etwas ruhiger angehen. Die Gäste hatten dann die ersten Chancen, doch Weidekamp war stets auf seinem Posten. In den letzten zehn Minuten drückten die Wölfe nochmal aufs Gaspedal und spielten sich im Drittel der Gäste fest. Immer wieder hatten die Gastgeber Chancen, erstmals in dieser Partie in Führung zu gehen. Doch weder Gläßl, der an der Latte scheiterte, noch Knackstedt, Miglio oder McNeill brachten den Puck über die Linie. So blieb es beim Unentschieden. In der Overtime ging es dann aber schnell. Den ersten Angriff der Jokers konnten die Wölfe verteidigen, woraufhin Hördler mit einem schönen Pass Miglio auf die Reise schickte. Dieser scheiterte erst noch an Fießinger beim Rebound war dann aber McNeill zur Stelle und erzielte den umjubelten Siegtreffer für seine Farben.
 www.icehockeypage.de    Sonntag 29.Oktober 2023  21:41 Uhr
Bericht:     SW
Autor:     vj


bayreuthtigersBayreuth Tigers
Tigers entscheiden Spiel der späten Tore für sich - Höchstadt Alligators vs. Bayreuth Tigers 2:3 (1:0, 1:2, 0:1)

(OLS)  Ohne den gesperrten Aaron Reinig, sowie die weiter – wegen Verletzung – nicht einsatzfähigen Viktor Knaub, Dominik Tiffels sowie Marvin Drothen, dafür erstmals mit Kai Zernikel ging man in die Partie bei den benachbarten Mittelfranken.
29 Sekunden, 5 Sekunden und 9 Sekunden waren im ersten, zweiten und dritten Drittel noch zu spielen, als der Schiedsrichter jeweils mit bekannter Geste, den Arm Richtung Tor zu zeigen, einen Treffer anzeigen musste.
Dabei gelang es zwei Mal den Gastgebern zu psychologisch wichtigen Zeitpunkten, kurz vor den Drittelpausen, aufs Scoreboard zu kommen. Im Auftaktdrittel, in welchem die Tigers über weite Strecken leichte Vorteile erspielt hatten, kam dies doch überraschend. Fardoe hatte – nachdem die Oberfranken mehrfach aus guten Positionen verpasst hatten – aus dem Halbfeld platziert abgeschlossen, sodass sein Team mit der Führung in die erste Pause gehen konnte.
Den Mittelabschnitt begannen die Tigers mit einer ersten Chance, die Ledlin aus spitzem Winkel nicht unterbringen konnte, bevor Seewald auf die Reise geschickt wurde und Kristian in höchster Not eingreifen
musste. Nur kurz darauf war es Elo, der über die rechte Seite in die Angriffszone lief und aus kurzer Distanz den Ausgleich schreiben konnte. In der Folge kreierten die Alligators mehrfach gute Chancen, die entweder knapp vergeben wurden oder an Kristian kein Vorbeikommen war. Einen schnell vorgetragenen Konter durch Hult, der kurz vor dem von Nico Zimmermann gehüteten Alligators-Tor verzögerte, sich drehte und mit der Rückhand die Führung besorgte, brachte die erstmalige Führung der Tigers. Nach einer überstandenen Strafzeit gegen die Tigers kurz vor Drittelende wurde es nochmal hektisch. Zunächst gerieten Schwarz und Naumann aneinander, was in einem Fight endete, den der junge Bayreuther Stürmer klar für sich entschied. Die folgenden Strafen verteilten sich mit fünf Minuten für Naumann und zwei + fünf Minuten für Schwarz. Gleichzeitig erhielt Zernikel ebenfalls zwei Minuten, sodass die Gastgeber mit zwei Mann mehr auf der Eisfläche agieren konnten. Dies nutzten die Alligators mit einem Treffer zum Ausgleich durch Neugebauer.
Zurück zum Schlussabschnitt musste schnell Tölzer zum Abkühlen, was eine erneute Unterzahlsituation mit zwei Akteuren weniger auf dem Eis nach sich zog. Dieses Mal gelang es den Tigers, die Angreifer der Gastgeber vom Tor wegzuhalten. In der Folge nahmen Ledlin, Stach, Schubert oder Nicolas Schindler zu ungenau Maß bevor Kristian gegen Seewald stark reagieren musste, um sein Team im Spiel zu halten. Gut zwei Minuten vor dem Schlusspfiff wurde Bergbauer auf die Strafbank geschickt, was die Höchstädter nochmals mit Druck auf das Bayreuther Tor beantworteten. Ein „Steal“ der Scheibe durch Elo, der diese auf Stach legte, brachte die Entscheidung. Mit einem kurzen Move nach rechts ließ Stach seinen Gegner aussteigen und traf per Shorthander, neun Sekunden vor dem Schlusspfiff, zum Sieg.
„Ich bin zufrieden mit der Leistung, dem Kampfgeist und der Moral meiner Mannschaft. Wir haben im zweiten Drittel vielleicht drei oder vier schlechte Fouls gemacht. Beide Mannschaften haben gut und hart gespielt. Unsere Unterzahl und unser Torwart war beides sehr gut heute Abend. Ich denke, es war ein schönes Spiel für die Fans. Ein Dankeschön für die Unterstützung der Mannschaft heute. Ich hoffe, dass wir – wenn wir wieder Heimspiele haben – die gleiche Unterstützung erfahren“ resümierte Chef-Coach Chernomaz kurz nach der Partie.
„Bei fünf gegen fünf war das Spiel extrem ausgeglichen. Wir haben im zweiten Drittel, durch zwei individuelle Fehler, zwei Geschenke verteilt. Wir sind aber zurückgekommen. Generell kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Man konnte ein attraktives Spiel sehen, Zimmermann hat bockstark gehalten und die Mannschaft hat bis zuletzt alles reingeworfen“, sah Team-Manager Daniel Tratz auf die 60 Minuten zurück.
Das nächste Spiel der Tigers geht gegen den EV Lindau. Am kommenden Mittwoch trifft man um 20:00 Uhr am Bodensee auf die Schwaben.
 www.icehockeypage.de    Sonntag 29.Oktober 2023  21:21 Uhr
Bericht:     BT
Autor:     av

  
deggendorferscDeggendorfer SC
Keine Punkte am Bodensee: Deggendorfer SC geht in Lindau leer aus

(OLS)  Es war ein Abend zum Vergessen für den Deggendorfer SC. Dabei unterlag die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger den Lindau Islanders vor 604 Zuschauern in der BPM-Arena mit 7:4.
Der Deggendorfer Headcoach konnte auf den nahezu identischen Kader wie am Freitag gegen Weiden zurückgreifen. Neben Curtis Leinweber, Alex Grossrubatscher und Ondrej Pozivil fehlte auch noch Sascha Maul. Kevin Lengle und Eric Wolf waren bereits am Vormittag für die U20 aktiv.
Der DSC erwischte einen optimalen Start in die Partie. In der dritten Minute nutzte Lukas Miculka einen Abspielfehler der Lindauer Defensive zum 0:1. Doch die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten. Knapp drei Minuten später fast eine identische Situation auf der Gegenseite, dieses Mal Adriano Carciola zum schnellen Ausgleich zu nutzen wusste. Daraufhin entwickelte sich eine kurzweilige Partie, in der sich beide Teams Chancen erspielten. Der nächste Treffer fiel in der 18. Minute. Erneut war es ein Fehler im Deggendorfer Angriffsspiel, der Christian Obu an den Puck brachte und der Verteidiger überwand Timo Pielmeier mit einem präzisen Schuss zum 2:1 Pausenstand.
Das zweite Drittel begann ebenfalls gut aus Deggendorfer Sicht. In der 23. Minute zimmerte Benedikt Schopper den Puck von der blauen Linie ins Tor. Doch die Antwort der Islanders folgte prompt: In doppelter Überzahl war es erneut Carciola, der per Direktabnahme zum 3:2 traf. Der DSC fand nach wie vor nicht in sein Spiel und so dauerte es bis zur 30. Minute, ehe Lindau nachlegte. Ein erneuter Abstimmungsfehler in der DSC-Defensive nutzte Walker Sommer, der platziert ins linke obere Eck zum 4:2 traf. Das Deggendorfer Defensivspiel war nun zeitweise komplett von der Rolle mit der Konsequenz, dass die Lindauer in der 34. Minute auf 5:2 stellten. Dieses Mal war es Robin Wucher, der völlig freistehend vor dem Tor einnetzte. Headcoach Jiri Ehrenberger stellte daraufhin seine Reihen komplett um und diese Maßnahme zeigte sofort Wirkung. Nur 20 Sekunden später stellte Johannes Schmid mit seinem Premierentreffer auf 5:3. Zwar gab es in den folgenden Minuten noch weitere Chancen für den DSC, ein weiterer Treffer sollte in diesem Abschnitt allerdings nicht mehr fallen.
Im Schlussabschnitt kam die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger gut aus der Kabine und erzielte in der 46. Minute in eigener Unterzahl durch Petr Stloukal den Anschlusstreffer. Der DSC drückte nun auf den Ausgleich, während sich die Islanders auf Entlastungsangriffe fokussierten. Einer dieser Angriffe führte in der 50. Minute zum 6:4. Robin Wucher zog aus dem Halbfeld einfach mal ab und der Puck fand den Weg an Pielmeier vorbei ins Tor. Die Deggendorfer warfen noch einmal alles nach vorne, fanden allerdings keinen Weg mehr das Spiel noch zu ihren Gunsten umzubiegen. Im Gegenteil: Als Timo Pielmeier kurz vor Ende der Partie vom Eis ging, trafen die Lindauer durch Desautels ins verwaiste Tor zum 7:4 Endstand.
Neben der Niederlage gab es für die Deggendorfer noch einen zusätzlichen Wermutstropfen. Stürmer Niklas Pill schied im zweiten Abschnitt verletzungsbedingt aus und konnte die Partie nicht beenden.
Bereits am kommenden Mittwoch geht es für den Deggendorfer SC mit dem nächsten Heimspiel weiter. Zu Gast in der Festung an der Trat ist um 18 Uhr der EC Peiting.
 www.icehockeypage.de    Sonntag 29.Oktober 2023  20:35 Uhr
Bericht:     DSC
Autor:     mh


lindau islandersLindau Islanders
EV Lindau Islanders empfangen die Bayreuth Tigers am Feiertag - Heimspiel an Allerheiligen in der BPM-Arena

(OLS)  Nach dem furiosen Sieg gegen Deggendorf, ist vor der nächsten schweren Aufgabe: Die EV Lindau Islanders empfangen ein weiteres Topteam der Oberliga Süd. Am Allerheilgen-Feiertag am Mittwoch (01. November / 18 Uhr) kommt der DEL2-Absteiger Bayreuth Tigers in die Lindauer BPM-Arena. Das Spiel kann wie immer auch im kostenpflichten Livestream via SpradeTV (www.sprade.tv) verfolgt werden.
Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in einem Punktspiel ist schon eine Ewigkeit her. Die Lindauer trafen zuletzt in der Bayernligasaison 2013/2014 auf den EHC Bayreuth, den Stammverein der heutigen Bayreuth Tigers Eishockey GmbH. Im gleichen Jahr in dem die Islanders in die Oberliga Süd aufgestiegen waren, gelang den Tigers der Aufstieg in die DEL2. Dort hielten sich die Tigers auch bis in diesen Sommer. Das Play-Down-Finale der DEL2 gegen die Heilbronner Falken konnten die Franken sportlich für sich entschieden und galten somit als Nichtabsteiger. Doch danach gingen die großen Probleme in der Wagner-Stadt erst richtig los. Es folgte aus diversen Gründen die Verweigerung der Lizenz für die DEL2 und auch die Lizensierung für die Oberliga Süd gelang nur unter Auflagen.
Mit dieser Last im Rücken musste man in Bayreuth in gefühlter Lichtgeschwindigkeit eine Oberliga-Mannschaft auf die Beine stellen, die schlagkräftig genug ist, um oben mitspielen zu können. Ziel war es, damit womöglich einen direkten Wiederaufstieg möglich zu machen. Doch dies ist inzwischen auch Makulatur: Mitte letzter Woche gab es in Oberfranken den nächsten Knall. Nachdem es innerhalb des Vereins des rumorte, trennten sich die Tigers auf nicht gerade geräuschlose Weise vom bisherigen Sportlichen Leiter Rainer Schan. Zuletzt wurde auch noch das heimische Eisstadion auf Grund eines technischen Defekts vorläufig geschlossen.
Um aber wieder aufs Sportliche zurückzukommen, wartet auf die Mannschaft von EVL-Headcoach John Sicinski, ein ganz harter Brocken. Denn Rainer Schan gelang es im Sommer einige namhafte Spieler und Routiniers nach Bayreuth zu holen. Von den Starbulls Rosenheim holte man den mit 770-DEL-Spielen dekorierten Steffen Tölzer für die Verteidigung und mit Dominik Tiffels (Krefeld Pinguine / DEL2) kamen auch noch weitere 303 DEL-Spiele an Erfahrung dazu. Mit seinem Kollegen Tölzer wechselte auch Aaron Reinig von Rosenheim nach Bayreuth, dieser wird in Lindau aber fehlen, da er aufgrund eines Bandenchecks fünf Spiele gesperrt wurde.
In der Offensive sind die Wagner-Städter ebenfalls stark besetzt. Hier konnten die treffsicheren Stürmer Victor Knaub (Krefeld) und Jayden Schubert (Hannover Indians / OL) verpflichtet werden. Und mit den Drothen-Zwillingen Marvin und Robin hat man vom amtierenden DEL2-Champion Ravensburg ebenfalls zwei exzellente Nachwuchstalente in den eigenen Reihen.
Wie und welcher Verfassung die Oberfranken, nach den Querelen und Streitigkeiten der letzten Tage, an den Bodensee kommen, muss man im Lager der Lindauer komplett ausblenden und sich auf die eigenen Stärken fokussieren. Denn wenn das wie gegen Deggendorf gelingt, ist auch gegen so ein topbesetztes Team wie das der Tigers ein Sieg für die Lindauer im Bereich des Möglichen. Am Feiertag hoffen die Inselstädter auch wieder auf viele Zuschauer, die von den Rängen die notwendige lautstarke Unterstützung bringen, um das Team der Islanders nach vorn zu pushen.
 www.icehockeypage.de    Montag 30.Oktober 2023  08:22 Uhr
Bericht:     EVL
Autor:     cs


ecdcmemmingenMemmingen Indians
Nach Niederlage in Garmisch: Indians am Mittwoch gegen Bad Tölz

(OLS)  Kein erfolgreicher Abend für den ECDC Memmingen an der Zugspitze. Die Maustädter verloren das Spiel beim SC Riessersee mit 3:5 und traten damit ohne Punkte die Heimreise nach Memmingen an. Am Mittwoch, dem Feiertag Allerheiligen, folgt nun aber bereits das nächste Heimspiel gegen die Tölzer Löwen. Karten für die Partie um 18 Uhr sind bereits online erhältlich.
Ohne den erkrankten Christopher Kasten traten die Memminger den Weg an der Zugspitze an. Im ersten Drittel war der ECDC das aktivere Team und spielte den SCR teilweise in der eignen Zone fest. Die Werdenfelser waren zwar bei Kontersituationen gefährlich, konnten aber wie die Indians kein Tor im ersten Drittel erzielen. Trotz zahlreicher Chancen war die Kaltschnäuzigkeit der Rot-Weißen vor dem Tor einfach nicht gegeben, eine Tatsache, die sich im weiteren Spielverlauf rächen sollte.
Kurz nach der Pause erwischte es die Maustädter nämlich bereits kalt. Der SC Riessersee traf durch Lubor Dibelka zum 1:0. Zwei Minuten später glichen die Indians durch Denis Fominych aus, verloren aber in diesem Drittel trotzdem den Faden. Garmisch erhöhte noch vor Ende des Mitteldrittels auf 4:1. Lubor Dibelka, Robin Soudek, und Jan-Niklas Pietsch waren die Torschützen für die Gastgeber, welche den Indians eine Lehrstunde in Sachen Chancenverwertung bescherten.
Im letzten Drittel schnürte der starke Lubor Dibelka seinen Hattrick zum 5:1 für den SCR. Memmingen gab sich dennoch nicht auf. So verkürzten Eddy Homjakovs und Denis Fominych nochmal auf 3:5, aber für mehr sollte es an diesem Abend, trotz weiterer Chancen, nicht mehr reichen.
Nun kommt es für die Indians, die weiter auf einem starken vierten Tabellenplatz stehen, gleich zum nächsten Heimspiel. Am Feiertag (Mittwoch) empfangen die Maustädter die Tölzer Löwen am Hühnerberg. Die zuhause noch ungeschlagenen Memminger wollen dann ihre makellose Heimbilanz weiter ausbauen. Ob Kapitän Christopher Kasten bis Mittwoch wieder spielfähig ist, wird sich wohl erst kurzfristig herausstellen, ansonsten dürfte Trainer Daniel Huhn das gleiche Personal wie zuletzt zur Verfügung stehen.
Der Gegner (Bad Tölz, Mittwoch 18 Uhr):
Die Löwen kommen nach schwachem Saisonstart immer besser in Fahrt. Nachdem bereits früh ein Trainerwechsel erfolgte, hat nun Axel Kammerer das Sagen an der Tölzer Bande. Der renommierte Coach hat dem Team definitiv neues Leben eingehaucht. Am Sonntag mussten sich der Altmeister erst in der Verlängerung dem Top-Team aus Heilbronn geschlagen geben. Die Schwarz-Gelben um Kapitän und Ex-Indianer Steven Deeg können mit Marc Schmidpeter, Topi Piipponen und Florian Krumpe auf mehrere höherklassig erfahrene Kräfte zurückgreifen. Mit Verteidiger Klemen Pretnar haben sie in der vergangenen Woche auch einen bärenstarken Verteidiger verpflichten können, der zuletzt Teil des Rosenheimer Meisterteams war.
Karten für das Spiel gegen die Löwen am Mittwochabend sind bereits verfügbar. Erhältlich sind diese online im Vorverkauf der Indians. Auch an den Abendkassen werden ausreichend Tickets zu erwerben sein.  
 www.icehockeypage.de    Montag 30.Oktober 2023  11:33 Uhr
Bericht:     ECDCM
Autor:     flmfr


ehf-passauPassau Black Hawks
Beim Tabellenführer: Black Hawks knapp vor der Sensation!

(OLS)  Am Sonntagabend mussten sich die Passau Black Hawks bei Tabellenführer
Blue Devils Weiden vor 1.805 Zuschauer knapp mit 6:4 geschlagen geben. Bis
zum Schluss gestalteten die Habichte das Spiel eng und konnten vor allem mit
ihrer kämpferischen und geschlossenen Mannschaftsleistung überzeugen. „Es
war klar das es heute ein großer Kampf wird. Wir haben die ersten vierzig
Minuten gut dagegen gehalten. Im letzten Drittel sind wir 3:1 vorne und dann
sind wir leider etwas eingebrochen. Der Druck von Weiden war sehr groß. Ich
war nicht ganz zufrieden, wie wir dann die zwei drei Gegentore bekommen.
Aber da fehlt uns einfach die Routine für Ruhe auf dem Eis zu sorgen. Weiden
war die bessere Mannschaft. Aber ich muss ein Lob an meine Mannschaft
aussprechen. Wir haben hier einen großen Kampf geliefert. Ich denke keiner
hat damit gerechnet, dass wir Weiden so Paroli bieten können. Ich muss
meinen Hut ziehen vor meiner Mannschaft. Bis auf zehn Minuten war es ein
super Spiel meiner Mannschaft“. so die Analyse von Black Hawks Trainer
Thomas Vogl.
Nicolas Sauer hatte die Habichte bereits nach einer halben Minute in Führung
geschossen. Erst Mitte des zweiten Drittels gelang dem Liga Primus der
Ausgleich. Jakub Cizek erzielte mit einem Alleingang die erneute Passauer
Führung. Im Schlussdrittel erzielte Liam Blackburn mit einem Schuss in den
Winkel die Passauer 1:3 Führung. Danach nutzen die Blue Devils Weiden ihre
Chancen eiskalt. Luca Gläser verkürzte auf 2:3. Von Colin Campbell prallte der
Puck unglücklich ins eigene Tor zum Ausgleich. Robert Hechtl brachte die
Hausherren dann sogar in Führung. Zehn Minuten vor Ende der Partie erzielte
Neal Samanski das 5:3 für Weiden. Die Habichte hatten gerade ein
Unterzahlspiel überstanden, als der Puck doch noch im Passauer Tor einschlug.
In eigener Überzahl konnten die Habichte durch Nicolas Sauer noch mal auf 5:4
verkürzen. Den Endstand erzielten die Blue Devils mit einem Treffer ins
verwaiste Passauer Tor.
Auf dieser Leistung können die Habichte definitiv aufbauen. Am Mittwoch um
18.30 Uhr ist der SC Riessersee zu Gast in der Eis-Arena Passau. Sollten die
Habichte die Leistung vom Sonntag abrufen können, sind Punkte gegen den
Altmeister absolut möglich. Die Passau Black Hawks empfehlen Tickets
frühzeitig auf ETIX.com zu erwerben.
 www.icehockeypage.de    Montag 30.Oktober 2023  07:40 Uhr
Bericht:     EHFP
Autor:     czo

     
     
    

NEWS Landesverbände

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
   

erscambergAmberg Wild Lions
Bätge hält die Punkte fest - ERSC-Torhüter der entscheidende Mann gegen bärenstarke Dingolfinger

(BYL)  Der ERSC Amberg konnte am Sonntagabend am fünften Spieltag der Eishockey-Bayernliga seinen dritten Sieg einfahren. Beim knappen 3:2 gegen die Dingolfinger Isar Rats verhalfen ein starkes Unterzahlspiel und ein überragender Timon Bätge im Tor zum letztendlich glücklichen Erfolg, denn nach einer 3:0-Führung für die Amberger gaben ab Mitte des zweiten Drittels vornehmlich die Gäste den Takt an und hatten ein klares Chancenübergewicht.
Dingolfing kam als Tabellennachbar nach Amberg, hatte sein Freitagsspiel gegen Schongau gewonnen und lag einen Zähler hinter den Löwen. Die bisherigen Ergebnisse – unter anderem ein Punktgewinn gegen Vorjahresmeister Königsbrunn – hatten schon erwarten lassen, dass es keine einfache Aufgabe für den ERSC werden könnte. Das Anfangsdrittel verlief positiv für die Löwen, denn schon nach drei Minuten traf Felix Schwarz zur 1:0-Führung. Den Vorsprung konnten sie bei ihrem ersten Überzahlspiel durch Ryan Boucher ausbauen, der aus halbrechter Position unhaltbar und sehenswert einlochte. Gegen Ende des Drittels versäumten die Gastgeber bei einer doppelten Überzahl eine komfortablere Führung. Dies gelang dann im Mittelabschnitt durch Brandon Walkom, zu diesem Zeitpunkt etwas überraschend, denn Dingolfing hatte – auch wegen einiger Strafzeiten für Amberg – die Initiative übernommen. In dieser Phase verhalf dem ERSC nicht nur Bätge sondern insgesamt ein gutes Penalty-Killing – Amberg hat das beste Unterzahlteam der Liga – den Druck der überlegenen Isar Rats unbeschadet zu überstehen.
Nach nur 22 Sekunden im Schlussdrittel war aber klar, dass den Löwen noch einiges bevorstehen würde, denn da traf Patrick Geiger für die Gäste zum 3:1-Anschluss. Amberg konnte sich in der Folgezeit nur sporadisch aus der Umklammerung befreien, verpasste in ein, zwei aussichtsreichen Situationen selbst, den Abstand wieder zu vergrößern. Schließlich stand gegen die ungemein laufstarken Gäste aber vorwiegend Bätge im Blickpunkt und hielt was zu halten war. Zwei Minuten vor dem Ende nahm Gästetrainer Bernie Engelbrecht seinen Torhüter zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis und tatsächlich verkürzte Lukas Krämmer noch zum 3:2. Die restlichen 56 Sekunden brachten die Löwen aber mit letztem Einsatz und vereinten Kräften unbeschadet über die Runden.
 www.icehockeypage.de    Montag 30.Oktober 2023  05:04 Uhr
Bericht:     ERSCA
Autor:     js


erdinggladiatorsErding Gladiators
Erding Gladiators zwingen starke Peißenberg Miners in die Knie - 1.200 Fans sehen hochklassige Partie 

(BYL)  Ein Bayernliga Spiel auf höchstem Niveau bekamen die rund 1.200 Fans in der Stadtwerke Erding Arena zu sehen. Am Ende setzten sich die Gladiators nach spannenden 60 Minuten mit 5:3 gegen den TSV Peißenberg durch. Verzichten mussten die Herzogstädter auf den erkrankten Elia Ostwald sowie die verletzten Leon Abstreiter und Michael Trox. Dafür feierte Daniel Krzizok sein Saisondebüt. 
Im ersten Drittel standen die Miners aus Peißenberg sehr kompakt und ließen nur wenig Chancen zu. Wenn Erding doch zum Schuss kam, war der stark agierende Korbinian Sertl im Tor der Gäste zur Stelle. Mindestens genauso überzeugend spielte Dimitri Pätzold, der die wenigen Angriffe der Miners entschärfte. Im zweiten Drittel bekamen die Zuschauer ein ähnliches Spiel zu sehen. Erding biss sich immer wieder die Zähne an den routinierten Verteidigern der Gäste aus. Diese wiederum nutzen in der 23. Spielminute eine Überzahl zum Führungstreffer. Der US-Amerikaner Zackary Bross überwand Pätzold. Sechs Minuten später hieß es plötzlich 0:2. Abermals in Überzahl erhöhte Dominic Krabbat. Nach einer gut 15 minütigen Zwangspause aufgrund einer gebrochenen Scheibe nahm Erding das Zepter mehr und mehr in die Hand. Knackpunkt des Spiels war eine doppelte Hinausstellung für die Gäste. Bei 5:3 Überzahl drückte Kapitän Philipp Michl den Puck über die Linie. In der Folge drängte Erding auf den Ausgleich. Dieser gelang Michael Franz nach toller Vorarbeit von Daniel Krzizok 54 Sekunden vor der zweiten Pausensirene. Im letzten Abschnitt schien der Tabellen-Dritte etwas müde zu werden. So verwandelte abermals Michl das Stadion mit seinem Treffer zum 3:2 in ein Tollhaus. Erding war nun klar überlegen, verpasste aber seine zahlreichen guten Chancen zu verwerten. So dauerte es bis sechs Minuten vor dem Ende bevor der Grün-Weiße Anhang wieder jubeln durfte. Krzizok stellte auf 4:2. Die Entscheidung fiel bei Spielzeit 56:46 als Maximilian Forster den Puck zum 5:2 in die Maschen beförderte. Der 3:5 Anschlusstreffer von Lidl war nur noch Ergebniskorrektur.
Letztendlich verließen die Erding Gladiators nach mitreißenden 60 Minuten gegen starke Miners als verdienter Sieger das Eis. Mit dem fünften Sieg im fünften Spiel geht die Schütz-Jirik Truppe nun als Tabellenführer in das Derby gegen den ESC Dorfen am kommenden Freitag. Spielbeginn in der Stadtwerke Erding Arena ist um 20 Uhr. Es wird empfohlen sich das Ticket online über https://erding-gladiators.reservix.de/events zu sichern.
 www.icehockeypage.de    Montag 30.Oktober 2023  09:30 Uhr
Bericht:     TSVE
Autor:     dw


erdinggladiatorsErding Gladiators
Erding Gladiators besiegen Devils Ulm/Neu-Ulm mit 1:5

Einen verdienten 1:5 Auswärtssieg feierten die Erding Gladiators bei den Devils Ulm-Neu Ulm. Dabei feierte Tomas Plihal vor rund 400 Zuschauer sein Saisondebüt. Verzichten mussten die Herzogstädter auf den am Knie verletzten Leon Abstreiter sowie den erkrankten Dimitri Pätzold. Für ihn hütete Patrick Mayer das Gehäuse. 
Dieser stand in den ersten Spielminuten gleich gehörig im Mittelpunkt. Denn das Heimteam kam sehr druckvoll aus der Kabine und erspielte sich die ein oder andere Chance. Doch Mayer hielt famos. Mit dem ersten Überzahl markierte der TSV die Führung. Cheyne Matheson überwand mit einem satten Schuss den Devils Torhüter Heckenberger. Anschließend bekamen die Gladiators das Spiel mehr und mehr in Griff. Folgerichtig erhöhten sie auf 2:0. Cheyne Matheson schloss ein tolles Solo bei zweifacher Unterzahl erfolgreich ab. Nun beherrschte die Schütz-Jirik Truppe die Partie. Herrlich herausgespielt wurde der dritte Treffer. Plihal passte wunderbar auf Pfenninger, der zum 0:3 vollstreckte. Die Entscheidung fiel noch im ersten Drittel. Zimmermann fälschte die Scheibe zum 0:4 ab. 
Im zweiten Drittel stand der Tabellenführer sicher in der Defensive und setzte offensiv immer wieder Akzente. Dennoch durften die Grün-Weissen Fans erst in der 48. Spielminute wieder jubeln. Paul Wallek wuchtete den Puck zum 0:5 über die Linie. Die aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeber verkürzten zwar noch auf 1:5, der souveräne Sieg der Erding Gladiators geriet aber nicht mehr in Gefahr.
 www.icehockeypage.de    Montag 30.Oktober 2023  09:30 Uhr
Bericht:     TSVE
Autor:     dw


buchloheBuchloe Pirates
Mit Derbysieg zum ersten Heimerfolg - ESV Buchloe entscheidet packendes Allgäu-Derby gegen Kempten knapp für sich

(BYL)  Der ESV Buchloe hat am Sonntagabend nach dem überraschenden Auswärtssieg am Freitag in Miesbach (3:4 n.V.) auch endlich zu Hause die ersten Punkte eingefahren – und das ausgerechnet im Allgäu-Derby gegen Kempten. Mit 3:2 (2:1, 1:0, 0:1) siegten die Freibeuter vor der ansprechenden Kulisse von fast 550 Zuschauern am Ende knapp, aber sicher nicht unverdient. Nach den bisherigen beiden Heimniederlagen belohnte man sich so nicht nur mit dem ersten Heimerfolg, sondern auch mit einem fast perfekten Wochenende. Dementsprechend zufrieden war auch Buchloes Trainer Christopher Lerchner mit dem Auftritt seiner Schützlinge, die so eine gelungene Reaktion auf die enttäuschende 2:3 Heimniederlage gegen Pfaffenhofen vom vergangenen Wochenende zeigten.
Beide Teams legten von Beginn an mit ordentlich Power los. Und so entwickelte sich über 60 Minuten ein temporeiches, intensives und packendes Derby, das beste Werbung für den Eishockeysport war. Den besseren Start erwischten aber die Gäste, die gleich ihr erstes Powerplay durch einen satten Schuss von Timo Schirrmacher zum 0:1 verwerteten (4.). Aber auch die Buchloer konnten wenig später ihre erste Powerplaymöglichkeit nutzen, als Alexander Krafczyk in bekannter Manier per Direktabnahme zum 1:1 ausglich (7.). Auch in der Folge gab es kaum einmal die Chance zum Durchatmen, da das Nachbarschaftsduell reichlich Pfeffer bereit hielt. Nach 15 Minuten war die Partie dann aber endgültig gedreht, da Max Dropmann die nächste Situation mit einem Mann mehr auf dem Eis zum 2:1 vollendete. Anschließend bekamen die Fans auch noch eine Boxeinlage von Buchloes Demeed Podrezov und Kemptens Linus Voit zu sehen, für die beide Kontrahenten anschließend allerdings jeweils mit einer 5+Spieldauer vorzeitig zum Duschen mussten.
Ins Mitteldrittel starteten die Gäste anschließend etwas druckvoller und Johannes Wiedemann im ESV-Kasten musste schon nach wenigen Sekunden mit einer Glanztat den Ausgleich verhindern (21.). Und auch im weiteren Verlauf machten die Freibeuter die Angriffsbemühungen der Sharks immer wieder mit einer geschlossenen und kämpferisch starken Defensivleistung zu Nichte. „Wir haben hier einfach keine Lösung gefunden“, bilanzierte auch ESC-Coach Sven Curmann nach der Partie über seine zwar bemühten, letztlich aber glücklosen Schützlinge. Denn in dieser Phase schnupperten die Sharks zwar am 2:2, doch ein finales Durchkommen gab es für die Kemptener einfach nicht. Stattdessen erhöhte Christian Wittmann zu einem aus ESV-Sicht psychologisch günstigen Zeitpunkt nach 34 Minuten auf 3:1, womit die Rot-Weißen mit einer etwas beruhigenderen Zwei-Tore-Führung in den Schlussabschnitt gehen konnten.
Dort waren zwar auch wieder die Gäste die in der Offensive optisch gesehen aktiveren, doch die Buchloer standen hinten weiter diszipliniert und stabil, da jeder für jeden ackerte. Und ein gewohnt sicherer und souveräner Schlussmann Johannes Wiedemann war im Notfall auch immer noch zur Stelle. Während es die Piraten einfach und clever spielten, lief den Gästen so die Zeit zusehends davon. Erst in Überzahl konnten die Sharks rund sieben Minuten vor Schluss nochmals durch Ondrej Zelenka auf 3:2 verkürzen (54.), was noch einmal für Spannung in der Schlussphase sorgen sollte. Denn dort wurde es verständlicherweise nochmal eng, da Kempten nun alles nach Vorne warf. Doch letztlich wurde der aufopferungsvolle Einsatz der Pirates verdientermaßen mit dem ersten Heimsieg der Saison belohnt, da man den knappen Spielstand gemeinsam über die Zeit rettete. 
 www.icehockeypage.de    Sonntag 29.Oktober 2023  22:01 Uhr
Bericht:     ESVB
Autor:     chs


ESC KemptenKempten Sharks
Sharks belohnen sich nicht - ESC Kempten unterliegt dem ESV Buchloe mit 3:2

(BYL)  Derbyzeit im Allgäu, dies bedeutet Stimmung und Spannung. Am Sonntag Abend in Buchloe war von Beginn an alles im Spiel was solch eine Begegnung auszeichnet. Kempten, angefeurt von einer stattlichen Fanschar die das Team begleitet. Und Buchloe, mit dem Overtime Sieg aus Miesbach mit entsprechend Rückenwind.  Von Beginn an war eine solide Agressivität bei beiden Teams auf dem Eis zu spüren. Die Partie geprägt von zwei absolut bereiten Mannschaften. Einige fragwürdige Entscheidungen der Unparteiischen auf beiden Seiten brachten jedoch schnell Unruhe ins Spiel. Bereits nach 20 gespielten Minuten waren 64 Strafminuten zu zählen, darunter zwei Spieldauertstrafen gegen Linus Voit und Demeed Podrezov die sich eine handfeste Auseinandersetzung lieferten, welche der Kemptener als Punktsieger für sich entschied. Eishockey gespielt wurde dazwischen auch, aber so gut wie nicht mit 5 gegen 5. Die Führung der Sharks durch Timo Schirrmacher in Überzahl konnte Buchloe in ein 2:1 drehen, auch hier fielen beide Treffer in Überzahl. Im zweiten Abschnitt besonnen sich die  Teams dann wieder mehr auf das Eishockeyspielen. Buchloe mit der knappen Führung im Rücken verlegte sich auf die Defensive und einzelne Konter, stand kompakt vor dem eigenen Tor und hatte mit Johannes Wiedemann einen starken Rückhalt zwischen den Pfosten. Die Sharks nun spielerisch klar überlegen, Angriff um Angriff rollte auf das Tor der Piraten, einzig der Puck wollte trotz aller Chancen nicht ins Netz. So blieb es den Hausherren vorbehalten den einzigen Treffer des Drittels zu erzielen, natürlich erneut gerade mit dem Ablauf einer Überzahl. Auch im letzten Abschnitt drängten die Gäste auf den Anschluss der dann endlich 5 Minuten vor Spielende durch Ondrej Zelenka, erneut im Powerplay fiel. Zwei weitere Strafen hintereinander gegen Kempten nach dem Treffer nahmen den Sharks aber dann die Chance das Spiel doch noch zu drehen. Letztendlich konnte Buchloe den knappen Sieg dank einer starken Defensivleistung über die Zeit retten.
 www.icehockeypage.de    Sonntag 29.Oktober 2023  22:40 Uhr
Bericht:     ESCK
Autor:     th


ehcklosterseegrafingEHC Klostersee
ERV Schweinfurt Mighty Dogs – EHC Klostersee 4:6 (0:3, 1:1, 3:2)

(BYL)  Auswärts bei den Schweinfurt Mighty Dogs hat der EHC Klostersee ein Sechs-Punkte-Wochenende perfekt gemacht. Im Icedome setzten sich die spieltechnisch und durch den Einsatz von erneut vier Reihen auch kräftemäßig überlegenen Grafinger gegen wacker kämpfende Gastgeber mit 6:4 durch. Ein am Ende sicher verdienter Erfolg der Rot-Weißen, die es nach einer schon sehr deutlichen 6:1-Führung in den letzten Minuten noch einmal selbst unnötig spannend machten. Mit dem zweiten Gegentor ging die davor gezeigte Souveränität in der eigenen Zone kurzzeitig verloren. Headcoach Gert Acker brachte sein Team nach zwei weiteren Einschlägen bei einer Auszeit dann wieder auf Kurs.
Nach einer rasch genommenen Strafzeit und folgendem Abtasten schlugen die EHCler bis zur ersten Pause drei Mal eiskalt zu. Es folgte ein starkes zweites Drittel, in dem nach einigen vergebenen Einschussmöglichkeiten allerdings nur ein weiterer Treffer gelang. Etwa ein halbes Dutzend erstklassiger Chancen ließ man liegen und drei Mal rettete die Mighty Dogs das Torgestänge, bevor bei einem 4:1-Vorsprung erneut die Seiten gewechselt wurden. Als es in der 52. Minute 6:1 stand, schien der Dreier bereits sicher im Sack. Doch die Gastgeber bäumten sich noch einmal auf und trafen in 80 Sekunden drei Mal, bevor die Klosterseer die Sache sicher über die noch verbleibende Zeit bringen konnten. 
 www.icehockeypage.de    Montag 30.Oktober 2023  09:12 Uhr
Bericht:     EHCK
Autor:     fb


ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Erste Niederlage gegen den Vizemeister

(BYL)  Der EHC Königsbrunn verliert sein erstes Punktspiel gegen den TEV Miesbach denkbar knapp in der Verlängerung. Bis zum Sudden Death war die Partie offen, einen Punkt konnten sich die Brunnenstädter aber sichern und den zweiten Tabellenrang halten.
Sowohl der EHC als auch der TEV starteten mit drei kompletten Reihen, bei Königsbrunn fehlten verletzungsbedingt Dennis Tausend, Lukas Häckelsmiller und der gesperrte Marco Sternheimer. Wie schon am Freitag stand von Beginn an David Blaschta im Tor der Brunnenstädter.
Beide Mannschaften legten von Beginn an mit viel Tempo los und boten den Zuschauern ansehnliches Eishockey. Königsbrunn agierte druckvoll und mit viel Zug zum Tor. Der EHC erarbeitete sich viele gute Möglichkeiten, ein Treffer wollte zunächst aber nicht fallen. Das erste Tor fiel in der achten Spielminute, in Unterzahl stibitzte sich Toms Prokopovics von seinem Gegner die Scheibe, tankte sich vor das gegnerische Tor durch und netzte dann eiskalt zur 1:0 Führung ein. Nur eine Minute später landete ein Schlagschuss von Hayden Trupp am Pfosten. Doch statt einem zweiten Königsbrunner Treffer glichen die Gäste kurz danach aus. Bohumil Slavicek legte mit einem Querpass für Thomas März auf, der freistehend zum 1:1 einschoss und Goalie David Blaschta keine Chance ließ. Der EHC blieb aber am Drücker und machte ordentlich Druck. In der 13. Spielminute traf Königsbrunn dann zum 2:1, nachdem sich der EHC vor dem Tor festsetzte bediente Florian Döring mit einem feinen Pass Gustav Veisert, der hämmerte mit einem platzierten Schuss den Puck ins Miesbacher Gehäuse. Drei Minuten vor der Pause setzte sich Miesbach im Königsbrunner Drittel fest, der EHC brachte die Scheibe nicht mehr aus der eigenen Zone heraus. Ein verdeckter Schuss von der blauen Linie fand dann den Weg ins Königsbrunner Tor, nach dem Ausgleich fielen aber keine Treffer mehr. Königsbrunn belohnte sich trotz klarer Überlegenheit nicht mit der Führung.
Nach der ersten Pause war es weiter eine ansehnliche Partie auf Augenhöhe. In der 23. Spielminute wäre den Königsbrunnern in Überzahl fast ein Treffer gelungen, doch der EHC hatte kein Scheibenglück, der Puck landete ein weiteres Mal am Gestänge. Miesbach hatte sich nun besser auf die Spielweise der Gastgeber eingestellt und stand stabil in der Defensive. Beide Mannschaften ließen in Unterzahl kaum Möglichkeiten zu, meist war ein Schläger oder Spieler im Weg. Königsbrunn brachte mehr Schüsse aufs Tor, doch das Mitteldrittel blieb ohne weitere Treffer in dem hochklassigen Fight.
Auch im letzten Drittel boten beide Mannschaften schönes und schnelles Eishockey. Miesbach verteidigte weiter gut, aber auch Königsbrunn ließ nur wenige Möglichkeiten zu. Nach über 50 Minuten Spielzeit hatte Miesbach kurzzeitig das Heft in der Hand, als der EHC nicht mehr zum Wechseln kam. Doch Königsbrunn fing sich wieder und kam auch wieder zu Tormöglichkeiten, konnte aber auch in doppelter Überzahl nicht den entscheidenden Treffer setzen. Die Entscheidung musste nun in Überzahl fallen, schon nach wenigen Sekunden hatte Bohumil Slavicek alleine vor dem Königsbrunner Goalie den entscheidenden Treffer auf dem Schläger, doch David Blaschta heilt den EHC weiter im Spiel. In der 62. Minute konnte der starke Blaschta den Schuss von Matthias Bergmann noch ablenken, den Rebound schnappte sich allerdings der Kanadier Patrick Asselin und sorgte mit seinem Treffer zum 2:3 für den Miesbacher Erfolg und Extrapunkt.
Der TEV holt sich nicht unverdient den Sieg und nimmt Revanche für die letzten Niederlagen gegen Königsbrunn. EHC Coach Bobby Linke nennt Gründe für die verlorene Partie: „Wir sind gut ins Spiel gekommen und verpassen es, mehr aus unseren Möglichkeiten zu machen. Miesbach hat sehr ruhig und kontrolliert gespielt. Aus wenigen Schüssen des Gegners bekommen wir zwei Gegentore. Wir waren im ersten Drittel eigentlich klar überlegen, haben dann so weitergespielt, hatten mehr Spielanteile und Schüsse als der Gegner. Unsere Überzahleffizienz hat uns wieder mal gefehlt, wir haben zu sorglos gespielt und Miesbach hat das gut verteidigt. Ein Überzahltreffer hätte uns heute wohl die Partie entschieden. In der Overtime hat sich Miesbach dann mit einer guten Leistung mit dem Sieg belohnt. Insgesamt hatten wir mehr Spielanteile und Torchancen, unser Gegner hat das aber mit mehr Cleverness verdient gewonnen.“
 www.icehockeypage.de    Montag 30.Oktober 2023  00:22 Uhr
Bericht:     EHCK
Autor:     hp

 
tev-miesbachTEV Miesbach
TEV gewinnt beim bayrischen Meister

(BYL)  Zur Neuauflage des bayrischen Finale 2023 reiste der TEV am Freitagabend zum EHC Königsbrunn. Im  Vergleich zur Freitagspartie musste Trainer Zdenek Travnicek auf Benedikt Dietrich verzichten. Im Tor begann erneut Philip Lehr.
Das Spiel begann temporeich und beide Mannschaften schenkten sich nichts. Als der TEV in Überzahl agierte schlugen die Hausherren aber in der 8.Spielminute zu und erzielten bereits ihren fünften Shorthander der Saison. Toms Prokopovics brach durch und ließ Lehr keine Chance. Der TEV traf aber fast im Gegenzug zum Ausgleich. Thomas März wurde mustergültig von Bohumil Slavicek bedient und erzielte das 1:1. In der 13.Spielminute war es dann Gustav Veisert, der Königsbrunn wieder in Führung brachte. Der TEV glich aber noch vor der Pause wieder aus. Aziz Ehliz zog von der blauen Linie ab und Patrick Asselin fälschte entscheidend zum 2:2 ab.
Der zweite Abschnitt wurde nickliger und beide Mannschaften mussten mehrmals auf die Strafbank. Hayden Trupp hatte bei einem späten Check gegen Thomas März Glück, dass er nur zwei Minuten bekommen hatte. Kurz jubelte man im TEV Lager, aber der Treffer von Felix Feuerreiter wurde aufgrund eines hohen Stockes zurecht zurückgenommen. Somit ging es ausgeglichen ins letzte Drittel.
Dort drückten beide Mannschaften auf den Siegtreffer doch sowohl Lehr als auch David Blaschta im Königsbrunner Tor zeigten eine starke Leistung. Kurz vor Schluss wurde es nochmal brenzlig für den TEV als man eine zwei Mann Unterzahl überstehen musste. Doch mit viel Herz und Kampfgeist überstand man die Situation und konnte sich schonmal einen Punkt beim Meister erkämpfen.
In der Verlängerung hatte der EHC Königsbrunn zunächst die besseren Möglichkeiten, aber der TEV verteidigte sein Tor stark und bekam dann die Möglichkeit zum Sieg und die nutzte Patrick Asselin zum vielumjubelten 2:3. Damit gewann der TEV auch sein zweites Auswärtsspiel und festigte Platz 4.
Am Freitag reist der TEV zum HC Landsberg, ehe am Sonntag das Heimspiel um 18 Uhr gegen den ESC Kempten folgt. Da gibt es dann ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Kontigentspieler Filip Kokoska.
 www.icehockeypage.de    Sonntag 29.Oktober 2023  21:14 Uhr
Bericht:     TEVM
Autor:     sh


schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
STARKE AUFHOLJAGD REICHT AM ENDE NICHT AUS

(BYL)  Grafing zu Gast im Icedome – das war auch in der Vergangenheit häufig kein einfaches Unterfangen. Nach einem guten ersten Drittel verlieren die Mighty Dogs auch das 5. Spiel der BEL Vorrunde mit 4:6.
Bereits kurz nach Anpfiff der Partie konnte der ERV ein zweiminütiges Powerplay spielen, da Tobias Hilger vom EHC nach einem Stockschlag auf der Strafbank platznehmen durfte. Leider wurde der personelle Vorteil nicht genutzt, und es ging vorerst mit einem 0:0 Spielstand weiter. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels konnten sich die Dogs immer wieder mal Chancen herausspielen, ein Schuss von Tomas Cermak traf lediglich die Latte. In der 13. Minute überwand Hilger völlig unbedrängt dann erstmals Benni Roßberg mit einem starken Schuss ins rechte obere Eck und brachte den EHC damit in Führung. In einem gut gespielten Powerplay konnte Klostersee dann mit einem verdeckten Schuss auf 0:2 erhöhen, um den Spielstand dann kurz vor der ersten Pause mit einem schön gespielten Angriff auf 0:3 zu erhöhen.
Auch zum Start des zweiten Spielabschnitts konnten die Schweinfurter Jungs eine Überzahl nicht ausnutzen, da sie kaum in die Formation fanden und Klostersee die Scheibe immer wieder aus dem eigenen Drittel herausspielte. In der 32. Minute gab es dann ein kleines Handgemenge am Schweinfurter Tor: Walz vom EHC fährt in Roßberg, Leonardo Ewald packt zeigt ihm anschließend die Grenzen auf, in der Folge gehen beide für 2 Minuten wegen übertriebener Härte vom Eis. Kurz darauf gab es eine weitere große Chance für den EHC, die Benni Roßberg jedoch mit einem starken Save verhindern konnte – nur eine Minute später musste er jedoch erneut hinter sich greifen, denn Klostersee spielt einen schönen Angriff konsequent zu Ende und versenkt das Spielgerät zum 0:4 in den Maschen. Kurz vor dem Ende des Drittels dann endlich die Erlösung für den ERV: im Powerplay feuert Dylan Hood einen Schlagschuss in Richtung Tor und überwindet erstmals an diesem Abend Philipp Hähl, den Torhüter des EHC Klostersee.
Mit einem Unterzahltor waren im dritten Drittel dann die Gäste wieder am Zug, Nicolai Quinlan lief im Alleingang an der Schweinfurter Verteidigung vorbei, scheiterte im ersten Versuch noch an Roßberg, ehe er dann im Nachsetzen die Scheibe versenken konnte. Nur eine Minute später erhöhte dann Gaschke zum 1:6. Die Antwort darauf fand im Anschluss Tomas Cermak, der mit einem sehenswerten Alleingang auf Hähl zulief und die Scheibe dann stark im Winkel unterbrachte und damit gleichzeitig sein erstes Tor in dieser Saison erzielte. Dies stellte gleichzeitig den Start einer schnellen Aufholjagd dar: die Dogs erneut in Überzahl, legte sich Dylan Hood die Scheibe zurecht und nahm ganz genau Maß, als er dann einen gezielten Handgelenkschuss in den Kasten des EHC schickte und damit auf 3:6 verkürzte. Lediglich 40 Sekunden später war es dann Kevin Heckenberger, der mit dem nächsten Treffer den ERV auf 4:6 noch einmal heranbrachte – die Hoffnung war im ganzen Icedome spürbar, dass hier möglicherweise doch noch etwas gehen könnte. Die Fans auf den Rängen gaben noch einmal alles und pushten die Mannschaft lautstark nach vorne, am Ende sollte es jedoch nicht mehr zu einem weiteren Treffer reichen und somit endete das Spiel dann mit 4:6.
Das nächste Heimspiel findet am kommenden Freitag, den 03.11. um 20 Uhr statt – dann zu Gast der TSV Peissenberg.
 www.icehockeypage.de    Montag 30.Oktober 2023  13:06 Uhr
Bericht:     ERVS
Autor:     imd



wanderersgermeringWanderers Germering
Zwei Kopf-an-Kopf-Rennen mit einem weinenden und einem lachenden Auge

(BLL)  Das erwartet enge und spannende Spiel der Wanderers beim SC Reichersbeuern sahen die Zuschauer am vergangenen Freitag. Das erste Drittel gestaltete sich sehr ausgeglichen und so ging es leistungsgerecht mit einem 0:0 in die erste Pause. Den Führungstreffer der Hausherren in der 22. Minute egalisierte Markus Mair nur wenige Augenblicke später zum schnellen Ausgleich. Bis zur zweiten Unterbrechung legte die „Urkraft“ mehr und mehr zu, die Münchner Vorstädter nahmen Strafzeiten und so kam es, wie es kommen musste. Der SCR erspielte sich einen verdienten 3:1 Vorsprung. Auch im Schlussabschnitt agierte das Team um EVG-Coach Roman Mucha immer wieder ungeschickt und undiszipliniert. Doch man zeigte ein herausragendes Penaltykilling und hielt sich schadlos. Es kam sogar besser, denn zwei Minuten vor der Schlusssirene verkürzte Michael Fischer auf 3:2. Der abermalige Ausgleich für Germering wollte jedoch nicht mehr fallen und so blieben die Punkte in Reichersbeuern.
Ein ebenso heißer Tanz war die Auswärtspartie zwei Tage später beim ESV Burgau. Die Aufeinandertreffen hatten es in der Vergangenheit immer in sich. Zwei top besetzte Mannschaften mit einzigartigem Speed und viel spielerischer Qualität. Nach starken 20 Minuten führte der Gastgeber mit 2:0. Schwarz-Gelb blieb fokussiert und kamen nicht von ihrem Matchplan ab und so erzielte Ex-Profi Daniel Menge in der 26. Minute den Anschlusstreffer. Die Gäste drängten auf den Ausgleich, doch man scheiterte entweder an der kompakten Defensive der „Eisbären“ oder am fehlenden Zielwasser. Mit 2:1 ging es ins letzte Drittel. Dieses konnte für die Wanderers nicht besser starten. Gerade einmal 138 Sekunden waren gespielt, da durften die Germeringer das mittlerweile verdiente 2:2 von Dennis Sturm bejubeln. Der EVG nutzte das Momentum und ging wenige Minuten später durch Mathias Jeske erstmals an diesem Abend in Führung. Die Mindelstädter starteten die Schlussoffensive und wurden mit dem Ausgleich entsprechend belohnt. Doch wer dachte, die Geschichte der regulären 60 Minuten war erzählt, täuschte sich. Ein lupenreiner Angriff in der 59. Minute wurde von Marco Göttle eiskalt zum Siegtor für die Wanderers abgeschlossen.
Am kommenden Freitag gastiert Schwarz-Gelb beim ERSC Ottobrunn. Man ist das erste Mal in der noch jungen Landesliga-Saison unter freiem Himmel im Einsatz. Die Verantwortlichen der Hausherren trauen ihrem Team wieder mindestens den Klassenerhalt zu. Die Aufstiegsmannschaft der Saison 2021/2022 ist im Kern zusammengeblieben, kurz vor dem Ligastart verlängerte man auch noch mit dem Topstürmer Tobias Feilmeier, der nun in seine vierte Spielzeit am Haidgraben geht. Punktuell verstärkt hat man sich mit Carsten Aurich (ESC Dorfen), Peter Meier (EC Pfaffenhofen), Julian Behmer (EV Fürstenfeldbruck) Reto Bürge (EHC Klostersee) und Christian Heller (ESC Geretsried). Mit dem Aufstiegshelden Adam Kofron besetzen die Verantwortlichen, wie schon in den vergangenen zwei Jahren, eine Kontingentstelle mit dem tschechischen Stürmer, der Angebote von höherklassigen Vereinen abgelehnt hat und sich voll und ganz mit dem Verein identifiziert. 33 Scorerpunkte in 16 Ligaeinsätzen konnte der 28-Jährige im Vorjahr auf seinem Konto verbuchen. Zudem hat er sich die Nachwuchsarbeit zur Herzensaufgabe gemacht. Bei den Wanderers freut man sich auf das Wiedersehen mit Ex-Torhüter und Publikumsliebling Severin Dürr.
 www.icehockeypage.de    Montag 30.Oktober 2023  10:23 Uhr
Bericht:     EVG
Autor:     fh


hassfurthawksHaßfurt Hawks
Die Hawks machen es auch gegen Waldkirchen wieder spannend, können schlussendlich aber erneut jubeln​

(BLL)  Kampf sowie Spannung erneut bis in die Verlängerung. Und wie schon in Waldkraiburg machten die Haßfurter Hawks erst während der fünfminütigen "Zugabe" den 6:5-Erfolg gegen den ESC Waldkirchen perfekt und bleiben nach drei Partien ungeschlagen. Mit seinem zweiten Treffer am Freitagabend Abend sorgte Jonas Manger nicht nur bei den 501 Zuschauenden für strahlende Gesichter und Erleichterung, sondern auch bei Nicolas Hetzel.Dabei stand der 24-Jährige beim dritten Erfolg im dritten Spiel gar nicht zwischen den Pfosten, sondern verfolgte nach einer fiebrigen Erkrankung unter der Woche mit seiner dicken ESC-Pudelmütze von der Ersatzbank aus die hart umkämpfte Begegnung. "Das war heute ganz schwierig", schnaufte auch Hetzel nach dem erlösenden 6:5 in der 64. Spielminute durch. "Wir sind ganz schwer reingekommen. Und immer, wenn die Jungs ein Tor erzielt haben, hat Waldkirchen direkt geantwortet".
Tatsächlich hatten die jeweiligen Führungen der Hawks stets nur wenige Augenblicke Bestand. Die Karoli Crocodiles kamen in der Partie oftmals nur wenig später immer wieder zum Ausgleich. Und so ging es, nachdem Jan Bojer in der vorletzten Minute der regulären Spielzeit gegen Hetzels Stellvertreter Luca Feitl das 5:5 erzielt hatte, erneut in die "Overtime". "Das war heute einfach noch mehr ein Arbeitssieg, als vor einer Woche gegen Selb", lautete Hetzels Fazit. Es sei für ihn als Zuschauer auf alle Fälle viel nervenaufreibender gewesen, als wenn er gespielt hätte. "Wenn man selber spielt, kann man ja selbst etwas ausrichten. So fühlt man sich schon etwas machtlos." Dass es die Hawks "unnötig spannend gemacht" haben, fand derweil Teamkollege Lukas Kratschmer, der sich sehr über die zwei weiteren Punkte für das Guthabenkonto freute: "Das Unentschieden nach 60 Minuten war schon in Ordnung. Danach hatten wir vielleicht einfach ein bisschen das notwendige Glück."
 www.icehockeypage.de    Montag 30.Oktober 2023  10:36 Uhr
Bericht:     ESCH
Autor:     ch


pfrontenfalconsPfronten Falcons
Falcons beenden Torflaute / Fabian Gmeinder fällt aus

(BLL)  Hatte man am Freitag noch den Eindruck gewonnen, die Falcons hätten noch weitere Drittel spielen können, ein Tor hätten sie trotzdem nicht erzielt, so wurde man zwei Tage später eines Besseren belehrt. Exakt 324 Sekunden benötigten die Pfrontener am Sonntag Abend beim Spiel gegen den EV Fürstenfeldbruck um endlich wieder jubeln zu können. Nach einem Schuss von Robin Wiedmann (Baier), fälschte Florian Lipp die Scheibe noch unhaltbar zur Pfrontener Führung ab. In der 18. Minute legten die Hausherren nach, Jakub Bernad konnte sich die Scheibe hinter dem generischen Tor erkämpfen und zu Domenik Timpe passen, der im zweiten Versuch zum 2:0 traf. Keine Minute später waren die Gäste am Zug, und Benedikt Pfeil (Schildhabel) verkürzte auf 2:1. Im Mitteldrittel war es dann zunächst Verteidiger Eugen Scheffer (Wiedmann) der in der 24. Minute auf 3:1 stellte, ehe Filip Matejka die Scheibe sehenswert zum 4:1 in den Winkel hämmerte (28. Minute). Nun waren wieder die Crusaders an der Reihe, die durch ihren besten Spieler, Kresimir Schildhabel in Minute 30, den Abstand auf 4:2 reduzieren konnten. Diesmal waren es aber die Hausherren die postwendend zurück schlugen, erneut Jakub Bernad mit einer sehenswerten Vorlage auf Tobias Nöß, der das 5:2 erzielte und sich über seinen ersten Saisontreffer freuen konnte (31. Minute). Mit diesem Spielstand ging es in das Abschlussdrittel. In der 49. Minute legte Lukas Hruska seinem Bruder Ladislav auf, der mit seinem Schuss Gästetorhüter Michael Wolf keine Chance ließ und auf 6:2 stellte. Knapp drei Zeigerumdrehungen später belohnte sich Jakub Bernad für seine gute Leistung mit seinem Treffer zum 7:2. Die Begegnung war nun bereits entschieden, als die Gäste aus Fürstenfeldbruck durch Kresimir Schildhabel in der 55. Minute zum 7:3 trafen. Aber auch die Hausherren hatten noch nicht genug, Johannes Friedl mit dem Zuspiel auf Moritz Lochbihler, der sich seine Chance nicht entgehen ließ und den achten Treffer beisteuerte. Den endgültigen Schlusspunkt, einer unterhaltsamen, abwechslungsreichen Begegnung, setzten die Oberbayern mit dem Treffer zum 8:4 durch, erneut Kresimir Schildhabel. Die Falcons konnten sich durch diesen Sieg für die Pleite am Freitag Abend rehabilitieren. Trainer Michael Bielefeld freute sich ebenfalls über den Sieg und weitere wichtige Punkte: „Ich denke die Mannschaft hat heute die richtige Reaktion gezeigt und das Spiel verdient gewonnen. Leider gibt es aber auch schlechte Nachrichten zu vermelden, denn Fabian Gmeinder konnte heute aufgrund einer Verletzung nicht spielen und wird voraussichtlich längere Zeit ausfallen.“
 www.icehockeypage.de    Montag 30.Oktober 2023  12:14 Uhr
Bericht:     EVP
Autor:     jk


ercsonthofenERC Sonthofen
9:4 gegen Ottobrunn! Sonthofen bleibt Tabellenführer

(BLL)  Die Rollen vor dem ersten Bully waren klar verteilt: Spitzenreiter ERC gegen Tabellenschlusslicht ERSC, torhungrigste Offensive gegen schwächster Sturm, beste Abwehr gegen anfälligste Defensive. Viele der rund 750 Zuschauer im Eisstadion an der Hindelanger Straße dürften einen Spaziergang erwartet haben. Auch wenn die Anzeigentafel nach der Schlusssirene ein 9:4 für den ERC anzeigte – es war ein hartes Stück Arbeit. Mit diesem Sieg bleiben die Sonthofer Spitzenreiter der Landesliga.
Ausgerüstet mit gehörig Selbstvertrauen nach drei hohen Siegen begannen die Schwarz-Gelben, erstmals mit Calvin Stadelmann im Tor, forsch. Bereits nach vier Minuten nutzte Matyas Stransky eine Powerplay-Situation auf Vorlage des agilen Dan Przybyla und Adam Suchomer per Direktabnahme zum 1:0. Doch die Antwort der Gäste folgte nur wenige Sekunden später (5.). Es war ein wildes Anfangsdrittel im Sonthofer Eisstadion, denn auch die Rückmeldung des ERC auf den Ausgleich folgte prompt: Vladi Kames erzielte auf Vorlage von Ondrej Havlicek noch in derselben Minute die erneute Führung. In der 14. Minute veredelte David Mische einen sehenswerten Konter zum 3:1 (Assists: Havlicek, Kames).
Quasi im Gegenzug markierte der ERSC den Anschluss (14.). In einigen Szenen ging die Sonthofer Defensive nicht immer konzentriert ans Werk. Wie gut, dass sie sich auf einen gut aufgelegten Keeper Stadelmann verlassen konnte, der Doppel- oder gar Dreifach-Chancen der Ottorbunner zunichtemachte. Im Interview vor Saisonbeginn hatte ERSC-Teammanager Georg Critharellis seiner Mannschaft attestiert, die Qualität zu besitzen, um die Meister-Playoffs zu spielen. Auch wenn sie, zumindest ergebnistechnisch, derzeit davon weit entfernt, merkte man den Gästen nicht an, dass sie mit einer 13:2-Auftaktklatsche bei den Pfronten Falcons und einer 0:5-Heimpleite gegen Burgau angereist waren.
Nur zwei Minuten nach dem Anschlusstreffer stellte Kapitän Marc Sill in Überzahl den alten Abstand wieder her (Assists: Havlicek, Christian Engler). Nach der Drittel-Sirene hieß es für alle Beteiligten: durchschnaufen, Visier richten und im zweiten Drittel entschlossener ans Werk gehen.
Und das taten die Schwarz-Gelben auch: Sie kombinierten zielstrebiger und drangen mit mehr Tempo in die gegnerische Zone ein. Die Entschlossenheit machte sich rasch bemerkbar. In der 26. Minute erzielte Valentin Köcheler das 5:2 (Assists: Przybyla, Stransky). Drei Minuten später war es erneut Köcheler, der – hinter dem Tor postiert – den gegnerischen Goalie anschoss, von dessen Rücken der Puck ins Gehäuse trudelte. 6:2 (Assists: Przybyla und Stransky)! In dieser Phase zeigten die Hausherren, wozu sie im Stande sind. In der 30. Minute schnappte sich Havlicek die Scheibe, zog im Powerplay ins Zentrum und netzte sehenswert zum 7:2 ein (Assist: Kames, Mische). Nach dem 7:3-Treffer der Gäste in der 33. Minute hielt Denis Adebahr den Schläger hin (Assists: Suchomer, Przybyla). Mit einem deutlichen, aber hart erkämpften 8:3 ging es in die Kabine.
Die Geschichte des letzten Drittel ist schnell erzählt: Während Ottobrunn sich nicht aufgab, beschränkte sich der ERC darauf, seine Kräfte einzuteilen. Den Schlusspunkt an diesem Sonntagabend blieb Stransky vorbehalten, der mit einem langen Pass aus der eigenen Zone von Przybyla auf Reisen geschickt wurde und das 9:4 markierte.
Für unsere Schwarz-Gelben stehen nun vier Auswärtsspiele in Folge auf dem Programm: Pfronten (03.11., 20 Uhr), Fürstenfeldbruck (5.11., 17:15 Uhr), SC Reichersbeuern (10.11., 19:30 Uhr) und Germering (12.11., 17:45 Uhr). Auf das nächste Heimspiel müssen sich die Sonthofer Fans vier Wochen gedulden: Am 24.11. reist der ERC Lechbruck an. Auftaktbully ist um 20 Uhr.
 www.icehockeypage.de    Montag 30.Oktober 2023  08:54 Uhr
Bericht:     ERCS
Autor:     nb

  
       
    

NEWS Landesverbände

Regionalliga NRW - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW  /  Hessenliga - Landesliga Hessen  /  Rheinland-Pfalz
    
   
 
eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Eisadler behalten die weiße Weste und gewinnen auswärts in Wiehl

(RLW)  Die Eisadler Dortmund mussten schon einiges investieren um sich am Sonntagabend bei den Wiehl Penguins durchzusetzen. Am Spielende stand dann ein 6:1-Auswärtssieg auf der Anzeigentafel. „Wir wussten natürlich, dass wir in Wiehl nichts geschenkt bekommen.
Anfangs klappte es nicht so gut mit der Chancenverwertung, das wurde dann im Spielverlauf besser. Meine Mannschaft hat den Kampf angenommen und Geduld bewiesen um dann letztlich verdient zu den nächsten drei Punkten zu kommen“ meinte Cheftrainer Ralf Hoja hinterher.
Die Eisadler hatten einen perfekten Start und konnten bereits nach 87 Sekunden durch Braydon Dale mit 1:0 in Führung gehen. Die Penguins zeigten sich davon aber unbeeindruckt und kamen bereits fünf Minuten später zum 1:1 Ausgleich. Sie gingen auch weiterhin engagiert zur Sache und kamen immer wieder mit schnellen Kontern vor das Eisadler Gehäuse. Die hatten aber mehr Spielanteile und ein Chancenplus, machten phasenweise Dauerdruck, aber Tore gelangen (noch) nicht. So ging man mit 1:1 in die erste Pause.
In der 25. Minute führte ein guter Pass von Kevin Thau durch Brody Dale zum 1:2-Spielstand. Ein Ruhekissen war das aber noch lange nicht. Außer einem Pfostenschuss von Kevin Thau sprang erst mal nichts dabei heraus, trotz weiterer guter Möglichkeiten. Die hatten die Gastgeber auch, aber auch zwei Unterzahlsituationen überstanden die Eisadler schadlos. In der 38. Minute hämmerte dann Kevin Thau bei Eisadler Überzahl zum 1:3 in den Winkel, so dass damit die Weichen auf Sieg gestellt werden konnten.
Diesen Trend bestätigte dann das Team von Ralf Hoja im Schlussabschnitt. Eine schöne Einzelaktion von Brody Dale brachte direkt nach Wiederanpfiff des Schlussabschnitts das 1:4 und Oliver Kraft konnte drei Minuten später nach guter Vorbereitung von Dustin Demuth im Nachsetzen das 1:5 markieren. Der TuS Wiehl steckte zwar weiterhin nicht auf, aber die Eisadler behielten alles im Griff. Den Schlusspunkt setzte Ben Busch, der zuvor schon knapp scheiterte, in der 54. Minute mit dem 1:6. Damit war der Sieg im ersten Auswärtsspiel der noch jungen Saison unter Dach und Fach.
Bei den Eisadlern fehlten verletzungs- bzw. krankheitsbedingt Lennart Brunnert (für ihn war Mike Müller Back-Up), Alex Zaslavski, Robin Poberitz, Luca Schöpf sowie Noah Bruns. Ralf Hoja konnte dennoch drei Verteidigungs- und vier Sturmreihen zum Einsatz bringen. Kevin Wilson musste in Wiehl in der 46. Minute verletzt ausscheiden, einen genaueren Befund wird es erst in der Woche geben.
Am kommenden Wochenende müssen die Eisadler erneut auswärts antreten. Dann kommt es am Sonntag (5. November 2023 – 18 Uhr) am Ratinger
Sandbach zum Duell der beiden noch ungeschlagenen Teams der Regionalliga NRW. Die Aliens konnten sich am Sonntagabend knapp mit 3:2 in Bergisch Gladbach durchsetzen.
 www.icehockeypage.de    Montag 30.Oktober 2023  04:50 Uhr
Bericht:     EAD
Autor:     tb

  
       
    

NEWS Frauen-Eishockey

Nationalmannschaft  /  Bundesliga - Landesverbände  /  Nachwuchs
  
     
 
EKU MannheimMad Dogs Mannheim
Mad Dogs Frauen ringen Memmingen auswärts drei Punkte ab

Reichte eine gute Defensivleistung am Samstag in einem bis ins letzte Drittel offenen Spiel nur zu einer 0:3-Niederlage, legten die Mad Dogs Mannheim Frauen gegen die ECDC Memmingen Frauen am Sonntag auch in der Offensive zu und erkämpften sich mit einer auf allen Positionen engagierten Teamleistung einen 2:4-Auswärtssieg und damit wichtige Punkte in der Fraueneishockey-Bundesliga DFEL.
Gerade einmal 16 Sekunden war die Samstagspartie alt, als Mannheim eine Unterzahl überstehen musste, was schadlos gelang. In der Folge verstanden es beide Teams, ihre Tore gut abzuschirmen. Das erste Powerplay für die Mad Dogs Frauen brachte die 9. Minute, Memmingen verteidigte über weite Strecken die eigene Zone gut. Eine gute Minute später schlug das Powerplay-Pendel wieder in die andere Richtung, und die Gastgeberinnen nahmen Jessica Ekrts Tor über einige Male unter Beschuss. konnten aber nicht scoren. Memmingen wurde gefährlicher und hatte ein Chancenplus, Mannheim setzte mit zwei abgefälschten Versuchen seinerseits Akzente. Tore fielen dennoch keine.
Die erste Minute im zweiten Drittel gehörte Mannheim ehe Memmingen gleichzog. Das Spiel jetzt schneller und offensiver, bis zur 33. Minute ohne Strafen, ehe es in die dritte Mannheimer Unterzahl ging, in der die Gastgeberinnen ihr bislang gefährlichstes Powerplay zeigten. Zwei Minuten vor Ablauf musste eine Memmingerin auf der Bank Platz nehmen. Nach wie vor aber in Sachen Fangquote für beide Torhüterinnen und Penalty Killing für beide Teams 100%, also 0:0. Daran änderte auch Memmingens bisher vielleicht gefährlichste Chance nichts. In der Folge wurde es ruppiger, und es setzte für Mannheim eine 2+2- und kurz darauf auf beiden Seiten eine 2-Minuten-Strafe.
Im letzten Drittel konnten sich die ECDC-Frauen dann doch durchsetzen. Erst Andrea Lanzl im noch aus dem vorherigen Abschnitt resultierenden Powerplay (42.), Carina Strobel und Marina Swikull erhöhten im 2-Minuten-Takt auf den 3:0-Endstand.
Mit einem Plus an Torschüssen startete Memmingen in den Sonntag und hatte in der 4. Minute die erste einfache Überzahlgelegenheit, nach einer knappen Minute gleich doppelt, konnte aber daraus kein Kapital schlagen. Stattdessen schlug in der 8. Minute nicht nur Hanna Amort mit einem strammen Distanzschuss zu, nur neun Sekunden später nutzte Yvette Reichelt den Rebound nach Schuss von Lucia Schmitz auf Memmingens Torhüterin Lilly Uhrmann.
Der Doppelschlag weckte auch die Memminger Lebensgeister: Nicola Eisenschmid verkürzte kurz darauf aus spitzerem Winkel (11.). Die Gastgeberinnen konnten ein weiteres Powerplay nicht zum Ausgleich nutzen. Noch gut drei Minuten waren zu spielen, als Xenia Merkle einen Memminger Schuss an der blauen Linie abfing und beherzt aufs Tor schoss, wo Hunter Barnett zum 1:3 abfälschte. Die Hausherrinnen drückten auf den Anschluss. In der 19. Minute traf Anne Bartsch das Gestänge nach Mannheimer Scheibenverlust.
Nach der ersten Drittelpause nahm Nationaltorhüterin Sandra Abstreiter Platz zwischen den ECDC-Pfosten. Ein Powerplay wurde Mannheim in der 23. Minute zugesprochen, welches auf den Spielstand keinen Einfluss nahm. Dafür aber ein präziser Weitschuss in der 29. Minute von Hunter Barnett auf Adela Juzkova, die auf 1:4 erhöhte. Genau zur Spielmitte stellte Anne Bartsch den alten Abstand wieder her. Eine Mannheimer Unterzahl bot die Gelegenheit, weiter zu den Gästen aufzuschließen, doch die Mad Dogs-Defensive stemmte sich gegen gefährliche Schüsse. In der Folge drückten beide Teams bis zur letzten Sekunde des Mittelabschnitts auf weitere Tore und verlangten der gegnerischen Defensive einiges ab.
Im Schlussdrittel rannte Memmingen immer wieder gegen den Rückstand, an, die Mad Dogs setzten sich nicht nur erfolgreich zur Wehr, sondern ihrerseits Nadelstiche. Auch in einer letzten Unterzahl in der 53. Minute hielt die Mad Dogs-Defensive das Penalty Killing am Sonntag auf 100 %. Die Gastgeberinnen mussten in der Folge weiter aufmachen und erspielten sich Druckphasen, die sich mit Konterchancen für die Mad Dogs Frauen abwechselten, zum Beispiel einem Alleingang von Abby Davies (56.).
Noch zwei Minuten und sieben Sekunden standen auf der Uhr, als Memmingens Coach Waldemar Dietrich Torhüterin Abstreiter zugunsten einer weiteren Feldspielerin vom Eis nahm. Fast sinnbildlich lief schon seit einigen Minuten Pink Floyds Klassiker „Another Brick In The Wall“, und die Mannheimer Defensiv-Mauer erwies sich in diesem letzten Drittel als unüberwindbar für die Gastgeberinnen. Um wenige Zentimeter verfehlte Yvette Reichelt noch das leere ECDC-Tor. Als die Schlusssirene ertönte, wurden noch kurz Unstimmigkeiten geklärt, ehe Ruhe auf dem Eis einkehrte.
Mit drei Punkten kehren die Mad Dogs Frauen vom Memminger Hühnerberg nach Mannheim zurück und haben nicht nur wieder einen Playoff-Platz inne, sondern wichtige Punkte gesammelt. Fast noch wichtiger könnte wiegen, dass die Offensive nach einer langen torlosen und noch längeren torlosen Zeit wieder traf, und dies in unterschiedlicher Besetzung.
 www.icehockeypage.de    Sonntag 29.Oktober 2023  21:41 Uhr
Bericht:     EKUM
Autor:     ts

   
  Montag 30.Oktober 2023
19:20 Uhr
Informationen:
Ergebnisse:  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
Bericht:
Autor:
IHP  
sc  
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