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März 26
                    
März
                     
   
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  KURZNACHRICHTEN  

          
  
Regionalliga West
(RLW)  Die Relegation in der Regionalliga West ist beendet. Nachdem sich Grefrath und Moers in der Regelgationsrunde retten konnten, musste der Neusser EV in einem Hin- und Rückspiel gegen den Landesliga-Meister ESC Rheine um den Klassenerhalt spielen. Beide Partien konnte der NEV deutlich für sich entscheiden und hat dadurch auch den Klassenerhalt erreicht, während die Ice Cats sich nicht qualifizieren konnten
  
Landesliga B.-Württemb.
(LLBW)  Der EC Balingen hat sich nach dem Sieg am Sonntag über den EC Eppelheim kurz vor dem Saisonende den Meistertitel in der Landesliga Baden-Württemberg gesichert
  
Beach Devils Timmendorf
(RLN)  Stürmer Aleksi Kettunen hat seinen Vertrag bei den Beach Devils um zwei weitere Jahre verlängert. In 28 Spielen gelangen dem Finnen 43 Scorerpunkte. Ausserdem wird auch Verteidiger Tom Danneker dem CET erhalten bleiben. Den Verein verlassen wird dagegen Torhüter Adam Beukeboom
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmertalent Leon Sivic hat sich eine Oberkörperverletzung zugezogen- Für ihn ist damit die Saison bereits vorzeitig beendet
  
Tigers Bayreuth
(OLS)  Nach dem Aus von onesto wurde vor wenigen Tagen über den Verkauf der GmbH berichtet. Der tschechisch-armenische Geschäftsmann Mikael Agateljan wollte die GmbH übernehmen und hatte bereits große Ziele für die Zukunft formuliert. Doch der Traum ist nun innerhalb weniger Stunden schon wieder geplatzt, denn der 37-Jährige hat den Einstieg offenbar aus persönlichen Gründen bereits wieder gestopt
  
EV Moosburg
(BLL)  Goalie Thomas Hingel, der vor zwei Jahren zu seinem Heimatverein zurückkehrte, hat seine weitere Zusage für die kommende Spielzeit gegeben. Der 33-Jährige wird damit bereits in seine insgesamt siebte Saison im Dress des EVM gehen
  
ESV Bergisch Gladbach
(RLW)  Die Brüder Max und Erik Thiel haben ihre Zusage für die nächste Saison bei den Realstars gegeben. Die beiden 18-jährigen Stürmer kamen im Laufe der Saison aus dem DNL-Team der Kölner Haie zum ESV und konnten schnell bei ihren ersten Einsätzen im Seniorenbereich überzeugen
  
ESV Gebensbach
(BBZL)  Stürmer Florian Sonnengruber, der viele Jahre für den ESV im Einsatz war, hat zum Saisonende nun seine aktive Laufbahn beendet
  
Heilbronner Falken
(OLS)  Das Insolvenzverfahren gegen die Falken GmbH wurde Anfang März eröffnet. Derzeit befindet sich der Insolvenzverwalter auf der Suche nach einem Investor. In den nächsten zwei Wochen sollen hier Entscheidungen fallen
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Nach Mannschaftskapitän Kilian Steinmann, den es wieder nach Süddeutschland zieht, stehen mit Torhüter Timon Bätge, sowie Verteidiger Nicolas Turnwald, der die Schlittschuhe an den Nagel hängen wird, zwei weitere Abgänge fest
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 3.Dezember 2023

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des ersten Advents-Wochenendes mit insgesamt 18 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Nordrhein-Westfalen, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Ost.
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
STARKER COMEBACK-SIEG IN DER „F*CK CANCER“-NIGHT: EISBÄREN REGENSBURG RINGEN KREFELD PINGUINE MIT 3:2 NIEDER

(DEL2)  Erst Tränen der Rührung, dann großer Jubel: So sah der Abend für einen Großteil der 3488 Fans des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg beim sensationellen 3:2 (0:2/1:0/2:0)-Heimsieg über die Krefeld Pinguine aus. Am großen „F*CK CANCER“-Mottospieltag, an dem die EBR auf die Krebskrankheit, insbesondere bei jungen Menschen, aufmerksam machten und insgesamt 13 betroffene Kinder und Jugendliche rund um die Partie in verschiedenster Art und Weise mit einbanden, Drehten die Oberpfälzer in der gut gefüllten Donau-Arena einen 0:2-Rückstand durch Tore von Andrew Yogan (26. und 42. Minute) und Corey Trivino (52.) und sicherten sich drei wichtige Punkte. In der DEL-2-Tabelle überholten die Domstädter damit die Gäste aus Nordrhein-Westfahlen und schoben sich auf Platz acht nach vorne (32 Zähler). Der KEV indes fiel auf Rang neun ab (31). Weiter geht es für die Regensburger mit dem schweren Auswärtsspiel beim ESV Kaufbeuren am morgigen Sonntag, 3. Dezember, ab 17 Uhr in der dortigen Energie-Schwaben-Arena (zum Vorbericht: https://eisbaeren-regensburg.com/zeichen-gegen-krebs-fck-cancer-heimspiel-der-eisbaeren-regensburg-am-freitag-gegen-krefeld-pinguine-am-sonntag-auswaertsaufgabe-beim-esv-kaufbeuren). Das nächste Heimspiel folgt dann am Freitag, 8. Dezember, ab 20 Uhr in der Donau-Arena: Dann steigt das Derby gegen die Selber Wölfe (Vorbericht folgt).
Schon vor dem Spiel gegen den langjährigen Erstligisten Krefeld Pinguine waren große Emotionen geboten: Die Eisbären Regensburg hatten getreu dem Spieltagsmotto „F*CK CANCER“ ein Kind und einen Jugendlichen mit Spielerverträgen ausgestattet: Louis Schille (acht Jahre alt) und Leonard Haas (16) haben beide den Krebs besiegt und sollten die Domstädter mit ihrem Kampfgeist in der wichtigen Partie unterstützen – beide durften mit der Starting Six der Oberpfälzer aufs Eis. Die Lineups (Jayden, zehn Jahre) und Startaufstellungen (Theo, zwölf) wurden von Kindern verlesen. Weitere junge Kämpferinnen und Kämpfer durften (unter anderem) den symbolischen Puckdrop vollziehen (Lukas, sieben), als Stadionsprecher ein Tor durchsagen (Milan, sieben), die On-Ice-Interviews führen (Louisa, zehn, und Maximilian, elf), beim Sprade-TV-Studio mitmachen (Lea, neun), im TV-Stream das Spiel kommentieren (Nikola, 17), auf der Eismaschine mitfahren (Tobias, vier), die Pressekonferenz anmoderieren (Alessia, zwölf) und in jener die Endergebnisse verlesen (Maximilian, elf). So konnten die jungen Fans einmalige Momente erleben und unvergessliche Erfahrungen sammeln. Im Stadion gab es eine Plakataktion, die EBR spielten in eigens designten Sondertrikots. Darüber hinaus gab es eine Schweigeminute für den unter der Woche im Alter von nur 25 Jahren verstorbenen Fußball-Profi Agyemang Diawusie vom SSV Jahn Regensburg. Die Mannschaft des Drittligisten war bei der Partie der Eisbären zu Gast.
Vor diesem Hintergrund rückte das Sportliche beinahe schon in den Hintergrund. Bei den Donau-Städtern fehlte nach wie vor der erkrankte Verteidiger Xaver Tippmann. Darüber hinaus standen Defensivmann André Bühler und Angreifer Lukas Heger nicht im Spieltagskader – Talent Niklas Zeilbeck stürmte für Passau in der Oberliga. Im Tor der EBR stand Tom McCollum, Jonas Neffin nahm als Backup auf der Bank Platz.
Die Regensburger erwischten einen schlechten Start: Schon nach vier Minuten verwertete Gäste-Stürmer Philipp Kuhnekath einen starken Konter zum 1:0 für den KEV. Die Domstädter hielten eigentlich gut mit und kamen auch ihrerseits zu einigen Chancen – und dennoch legten die Nordrhein-Westfahlen noch vor der ersten Pause den zweiten Treffer nach: Ex-National- und NHL-Spieler Christian Erhoff arbeitete den Puck aus dem Getümmel im Nachsetzen über die Linie (17. Minute).
Und auch der Start in den zweiten Durchgang machte zunächst kaum Hoffnung auf Besserung: Krefeld dominierte die ersten Minuten des Mitteldrittels und schnürte die Hausherren lange vor deren Tor ein. Es folgte aber in der 26. Minute ein starker Eisbären-Angriff, der die Regensburger Initialzündung sein sollte: Andrew Yogan über wand Gäste-Keeper Felix Bick mit einem satten Handgelenksschuss zum 1:2-Anschluss. Nun gewannen die EBR immer mehr die Oberhand, bis zum zweiten Seitenwechsel fielen aber keine weiteren Treffer mehr – beide Keeper zeichneten sich einige Male aus.
Andrew Yogan – erneut war es kurz nach Wiederbeginn der US-Amerikaner, der für die Donau-Städter traf: Nach einer Puckeroberung von Corey Trivino netzte er im Konter eiskalt zum 2:2-Ausgleich ein (42.). Die Partie war nun wieder völlig offen, doch die Regensburger kamen zu mehr guten Möglichkeiten. Völlig verdient fiel dann auch die Führung in der 52. Minute: Nach einer schönen Kombination schlenzte Jakob Weber die Scheibe Richtung Bicks Kasten und Trivino fälschte unhaltbar zur EBR-Führung ab. Es war bereits der 16. Saisontreffer des Kanadiers, der aus persönlichen Gründen (ein Trauerfall in der Familie) unter der Woche noch in seine Heimat gereist war, erst kurz vor dem Spiel nach Regensburg zurückkehrte und mit großem Jetlag spielte. Es folgten wütende Angriffe der Gäste. Krefelds Coach Herbert Hohenberger nahm rund zwei Minuten vor dem Ende noch eine Auszeit und Bick zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Doch aufopferungsvoll kämpfende Eisbären gestützt auf starke Paraden von Keeper McCollum retteten den knappen Vorsprung über die Zeit. Der Comeback-Sieg war das perfekte Ende der „F*CK CANCER“-Night.
Der Drei-Punkte-Sieg beförderte die Domstädter in der dicht gedrängten DEL-2-Tabelle auf Rang acht nach vorne (32 Punkte) – dabei haben die EBR ein Spiel weniger absolviert als alle anderen Teams. Damit zogen die Schützlinge von Coach Max Kaltenhauser auch an den Krefeldern vorbei, die auf Rang neun abrutschten (31). Am Sonntag, 3. Dezember, geht es für die Regensburger mit dem Auswärtsspiel beim ESV Kaufbeuren weiter. Spielbeginn in der dortigen Energie-Schwaben-Arena ist um 17 Uhr . (zum Vorbericht: https://eisbaeren-regensburg.com/zeichen-gegen-krebs-fck-cancer-heimspiel-der-eisbaeren-regensburg-am-freitag-gegen-krefeld-pinguine-am-sonntag-auswaertsaufgabe-beim-esv-kaufbeuren). Es folgt ein Derby-Wochenende: Erst empfangen die Eisbären am Freitag, 8. Dezember, ab 20 Uhr die Selber Wölfe in der Donau-Arena, dann steht das große Rivalenduell beim EV Landshut auf dem Programm. Die Startzeit dieser Begegnung wurde geändert: Statt (wie ursprünglich geplant) um 17 Uhr geht es bei den Niederbayern nun erst um 18 Uhr los (Vorbericht folgt).
Tickets für das Heimderby gegen Selb gibt es unter www.ebr.live
 www.icehockeypage.de    Samstag 2.Dezember 2023  16:04 Uhr
Bericht:     EVR
Autor:     jml

  
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Ausverkauftes Haus, aber keine Punkte gegen Kaufbeuren 

(DEL2)  Tolle Stimmung herrschte am Freitagabend im ausverkauften ROFA-Stadion beim DEL2-Duell der Starbulls Rosenheim mit dem ESV Kaufbeuren. Die 5.022 Zuschauer, darunter fast 1.000 Gästefans aus dem Allgäu, sahen eine begeisternde Anfangsphase, in der Norman Hauner und Manuel Strodel die Starbulls zweimal in Führung brachten.  Die Hausherren konnten nach der ersten Pause aber nicht mehr an ihre starke Leistung im ersten Drittel anknüpfen, während sich der Gegner aus dem Allgäu effektiv und clever zeigte und deshalb als verdienter 4:2-Sieger vom Eis ging.  
Auf den Rängen, aber auch auf dem Eis (nur je eine kleine Strafe auf beiden Seiten) ging es sehr fair zu, obwohl viel auf dem Spiel stand. Die Gäste waren nach vier Niederlagen in Folge und einem kurzfristigen Trainerwechsel einem Tag vor dem Spiel – Daniel Jun löste Marko Raita ab – zur Trendwende gezwungen. Die Starbulls wollten sich für die ärgerliche 1:4-Hinspielniederlage revanchieren und nach zuletzt zwei Heimpleiten (3:7 gegen die Selber Wölfe, 1:3 gegen die Eisbären Regensburg) endlich wieder Punkte auf eigenem Eis bejubeln. 
Die Partie begann mitreißend. Die Starbulls nutzten ihre erste Torchance zur Führung. Der neu zum Team gestoßene Chris Dodero spielt einen traumhaften Pass auf Norman Hauner, der über die Stockhand von Gästekeeper Daniel Fießinger ins kurze Eck zum 1:0 traf (2.). Eine gute Minute später machten es die Allgäuer ähnlich gut: Maximilian Hops bediente Jere Laaksonen, der kam frei per Rückhand zum Abschluss und Torwart Tomas Pöpperle konnte trotz Hechtsprung den Ausgleichstreffer zum 1:1 nicht mehr verhindern (4.). Die Hausherren spielten aber völlig unbeeindruckt weiter, zeigten sich überaus scheibensicher, variabel und einfallsreich. Nach einem abgeprallten Schuss des erneut sehr stark spielenden Verteidigers Shane Hanna versenkte Manuel Strodel den Puck aus der Drehung im Liegen ins Kreuzeck zur erneuten Rosenheimer Führung (6.). 
Das Spiel blieb bis zur ersten Pause ein Eishockey-Leckerbissen mit Vorteilen für die Hausherren, deren 2:1-Führung verdient war. Mit Beginn des zweiten Abschnitts ging bei der Mannschaft von Cheftrainer Jari Pasanen aber kaum noch etwas – wohl auch deshalb, weil Reid Duke unmittelbar nach Wiederbeginn von einem Puck im Gesicht getroffen wurde und genäht werden musste. Als Duke Mitte des zweiten Drittels wieder da war, kam das Rosenheimer Offensivspiel sofort wieder in Schwung – ins Tor trafen jedoch die taktisch nun deutlich disziplinierter auftretenden Gäste. Maximilian Hops netzte per Rückhand aus kurzer Distanz zum 2:2 ein (38.). Zuvor hatten sich Topscorer Sami Blomqvist bereits zwei gute Ausgleichschancen eröffnet. 
Eine Sekunde vor Drittelende versäumte es Maximilian Vollmayer, die Starbulls ein drittes Mal an diesem Abend in Führung zu bringen. Nach einem feinen Spielzug gegen ungeschickt wechselnde Gäste kam der Verteidiger frei zum Abschluss vor Fießinger, der ESV-Goalie rettete aber mit einem sensationellen Reflex. In der Anfangsphase des Schlussdrittels traf erst Dodero den Pfosten (44.), eine Minute später Hops die Latte (45.). Schließlich drückte Thomas Heigl nach einem gut vorgetragenen Kaufbeurer Angriff, bei dem die Rosenheimer Abwehr allerdings nicht glücklich aussah, den Puck aus kurzer Distanz zum 2:3 über die Linie (46.). Darauf fanden die Starbulls keine Antwort mehr. Zahlreichen Schussversuchen entsprang kaum Torgefahr und wenn es doch einmal gefährlich wurde, war der starke Torwart Fießinger zur Stelle. Eine Sekunde vor der Schlusssirene erhöhte Joseph Lewis ins leere Rosenheimer Tor noch auf 2:4. 
Erwähnenswert war das Debüt von Niklas Länger in der Rosenheimer Verteidigung. Der 22-jährige Augsburger, der nun per Förderlizenz auch für die Starbulls spielberechtigt ist und erst einmal mittrainieren konnte, zeigte eine sehr gute Leistung und bekam von Jari Pasanen ein Sonderlob. Was dem Starbulls-Headcoach nicht gefiel, war die fehlende Torgefahr seiner Mannschaft vor allem im dritten Drittel: „Wir haben die Scheibe nicht konsequent vor das Tor gebracht und dort wieder einmal nicht für genug Verkehr sorgen können. Wir tun uns unglaublich schwer mit dem Toreschießen. Situationen wären eigentlich genug da gewesen. Der Torwart war heute aber auch der beste Mann bei Kaufbeuren.“ 
Nach der dritten Heimniederlage in Folge sind die Grün-Weißen nunn am Sonntag beim EC Bad Nauheim zu Gast (18:30 Uhr, Liveübertragung auf www.sprade.tv). 
 www.icehockeypage.de    Samstag 2.Dezember 2023  00:48 Uhr
Bericht:     SBR
Autor:     ah


ecdcmemmingenMemmingen Indians
Keine Punkte für die Indians in Peiting

(OLS)  Für den ECDC Memmingen gab es beim EC Peiting keine Punkte. Am Ende verloren die Maustädter mit 4:7 gegen den ECP. Am Sonntag kommt der Tabellenzweite aus Deggendorf an den Hühnerberg.
Die Memminger mussten bereits früh in der Partie einen Treffer hinnehmen. Felix Brassard fälschte einen Schuss von der blauen Linie zum 1:0 für den EC Peiting ab. In der 12.Minute war es dann erneut ein abgefälschter Schuss, der den Weg in das Gehäuse von Leon Meder fand. Trotz spielerischer Überlegenheit lag Memmingen mit 0:2 hinten. Wenigstens konnte Dominik Meisinger eine Minute vor der Pausensirene auf 1:2 verkürzen.
Im zweiten Drittel, dem wohl stärksten des ECDC, glichen die Indianer in Überzahl aus (30.Minute), obwohl sie fortan auf den angeschlagenen Linus Svedlund verzichten mussten. Matej Pekr traf zum 2:2. Memmingen hatte weiterhin mehr vom Spiel. Milan Pfalzer erzielte daher völlig verdient das 3:2 (38.Minute). Ärgerlich war dann der Ausgleichstreffer für Peiting noch vor der zweiten Drittelpause. Thomas Heger verwertete einen Querpass vor dem Indianer-Gehäuse zum 3:3.
Das letzte Drittel verlief denkbar schlecht und es waren individuelle Fehler und fehlende Konzentration, die den Indianer den Sieg kosteten. Sam Payeur stellte mit einem Doppelpack innerhalb von drei Minuten das Ergebnis auf 5:3, auch weil er recht ungestört die Rebounds vor dem Tor verwerten konnte. Marc Besl erhöhte noch auf 6:3 (52.Minute). Trotz Bemühungen und einem weiteren Treffer durch Tobi Meier war dem ECP der Sieg nicht mehr zu nehmen. 0,4 Sekunden vor Schluss schoss Brett Ouderkirk den 7:4 Endstand für das Team von Trainer Ty Morris.
Für die Indians gilt es den Blick bereits auf das nächste schwere Spiel am Sonntag zu richten. Der ECDC empfängt dann den aktuellen Tabellenzweiten aus Deggendorf. Das Team hofft erneut auf zahlreiche Unterstützung und einen vollen Hühnerberg, um gemeinsam Punkte einzufahren. Spielbeginn am Hühnerberg ist um 18:00 Uhr. Karten sind bereits online im VVK erhältlich.
 www.icehockeypage.de    Samstag 2.Dezember 2023  14:31 Uhr
Bericht:     ECDCM
Autor:     mfr


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Bitterer Abend für die Ice Dragons - K.O. in Herne 6 Sekunden vor Schluss

(OLN)  Die Seuche am Schläger – der Herforder Eishockey Verein hat das wichtige HEV-Duell bei den Herne Miners auf dramatische Weise mit 4:5 (0:1/2:2/2:2) verloren und muss weiterhin auf den Befreiungsschlag in der Oberliga Nord warten. In einer qualitativ zwar nicht hochkarätigen, jedoch kampfbetonten und spannenden Begegnung, war rund zwei Minuten vor dem Ende der Sieg für die Ice Dragons zum Greifen nah, bevor Herne der Ausgleich und sechs Sekunden vor dem Ende sogar noch der Siegtreffer in der regulären Spielzeit gelang.
Nachdem Herford in den ersten Minuten mutig agierte, übernahmen die Gastgeber zunehmend das Kommando und gingen verdient in der 9. Minute durch Jegors Kalnins mit 1:0 in Führung. Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs mussten die Ostwestfalen froh sein, nicht höher in Rückstand zu geraten.
Nach überstandener Unterzahl fanden die Ice Dragons im zweiten Drittel jedoch besser ins Spiel. Jonas Riekkinen nutzte in der 24. Minute eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft der Miners und glich zum 1:1 aus. Keine 60 Sekunden später folgte die nächste gefährliche Situation vor dem Tor der Gastgeber. Nicklas Müller reagierte schnell und beförderte den Puck über die Torlinie. Doch Herne arbeitete sich in das Spiel zurück und traf in Person von Matteo Stöhr zum 2:2 (33.). Als alle sich auf ein Unentschieden zur letzten Drittelpause einstellten, brachte der frühere Herforder Tim Krüger das Herner Team wieder mit 3:2 nach vorne.
Im Schlussabschnitt überwog zunächst der Kampf und gefährliche Torraumszenen blieben Mangelware. In der 53. Minute tauchte Gleb Berezovskij dann völlig alleine vor dem Herner Tor auf und vollendete zum 3:3 für Herford. Die Ice Dragons setzten sofort nach und gingen eine Minute später durch Joonas Riekkinen, der energisch vor dem gegnerischen Tor nachsetzte, mit 4:3 in Führung. Vier Minuten vor dem Ende hatte Herne dann noch einmal die große Chance auf den Ausgleich aufgrund einer 2-Minuten-Strafe für Herford. Kurz vor Ende dieser Überzahlsituation fälschte Maximilian Braun einen Schuss zum 4:4 ab (58.). Doch es sollte noch schlimmer für die Ostwestfalen kommen. Wenige Sekunden vor der Schlusssirene marschierte Colin Jacobs viel zu einfach durch die Herforder Hintermannschaft und legte auf den mitgelaufenen Dennis Swinnen auf, der zum 5:4-K.O. abschloss – Schockstarre beim Herforder Team.
„Das ist heute eine bittere Niederlage. Nach dem ersten Drittel, in dem wir durchaus höher als 1:0 zurückliegen können, hat sich die Mannschaft mehrmals zurückgekämpft. Es bleibt uns nichts anderes übrig, auch aus dieser sehr harten Niederlage, irgendwie etwas positives mitzunehmen“, so Headcoach Risto Kurkinen, der sich unmittelbar nach dem Spiel bereits mit der Sonntagsbegegnung gegen Leipzig beschäftigte.
Aufgrund des zeitgleichen Sieges des kommenden Gegners, hat der Herforder Eishockey Verein den Anschluss auf den 10. Tabellenplatz verloren. Nur ein Kraftakt und eine länger andauernde positive Serie wird dafür sorgen, sich in der Oberliga Nord zurückzumelden.
Tickets für das Spiel gegen Leipzig, das am Sonntag um 18.30 Uhr in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ beginnt, gibt es online bis zwei Stunden vor Spielbeginn unter www.scantickets.de . Eine Abendkasse öffnet mit Einlassbeginn ab 17.30 Uhr. Zudem wird die Begegnung live auf www.sprade.tv übertragen. Der Herforder Eishockey Verein weist noch einmal auf den Sportlertag am 08. Dezember hin. Sportteams, egal welcher Sportart, haben unter vorheriger Anmeldung  d.quernheim @herforder-ev.de (bis einschließlich Mittwoch, den 06. Dezember) freien Eintritt für die Begegnung gegen die Saale Bulls Halle.
 www.icehockeypage.de    Samstag 2.Dezember 2023  13:23 Uhr
Bericht:     HEV
Autor:     som


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons unternehmen nächsten Anlauf - Herford will gegen Leipzig endlich wieder in die Erfolgsspur

(OLN)  Erstes Adventsspiel – der Herforder Eishockey Verein bestreitet in der Sonntagsbegegnung sein nächstes Heimspiel. Zum Auftakt der Adventszeit sind die KSW Icefighters Leipzig ab 18.30 Uhr zu Gast in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ und die Ice Dragons unternehmen den nächsten Anlauf, sich endlich wieder erfolgreich in der Oberliga Nord zurückzumelden.
Im ersten Aufeinandertreffen gab es einen 8:3-Erfolg zum Saisonauftakt für das Herforder Team und für die Icefighters begann eine längere Leidenszeit am Tabellenende. Doch die Mannschaft aus Sachsen hat längst an ihre Stärken angeknüpft, ist besonders in der Defensive stabil geworden, fuhr zuletzt 13 Punkte aus fünf Spielen ein und arbeitete sich auf Platz 10 vor. Auch am Freitag verließ Leipzig im Derby gegen die Saale Bulls Halle mit einem 3:1-Erfolg das Eis als Sieger. Mit Sicherheit wollen sich die Sachsen für die Niederlage aus dem ersten Duell revanchieren und in Herford ihre Serie fortsetzen.
Der HEV hat hingegen die Aufgabe, die eigene Serie zu brechen. Nachdem man häufig chancenlos in Niederlagen einwilligen musste, war der erste Punktgewinn nach langer Zeit am vergangenen Freitag in Herne zum Greifen nah. 6 Sekunden vor der Schlusssirene kassierte die Mannschaft von Headcoach Risto Kurkinen jedoch den entscheidenden Treffer und man stand mit leeren Händen da. Die Ostwestfalen hatten somit in der Samstagseinheit die Aufgabe, die Enttäuschung über die knappe 5:4-Niederlage im HEV-Duell zu verarbeiten und sich voll und ganz auf die nächste Begegnung und somit die nächste Punkte-Chance vorzubereiten.
Tickets sind bis zwei Stunden vor Spielbeginn unter www.scantickets.de erhältlich. Mit Einlassbeginn ab 17.30 Uhr öffnet außerdem eine Abendkasse. Zudem wird die Begegnung live auf www.sprade.tv übertragen. Passend zum 1. Advent wird es neben dem üblichen Getränkeangebot auch Glühwein im Außenbereich (Herforder Pils-Bierwagen) geben.
 www.icehockeypage.de    Sonntag 3.Dezember 2023  10:52 Uhr
Bericht:     HEV
Autor:     som

     
     
    

NEWS Landesverbände

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
   

erscambergAmberg Wild Lions
Binnen sieben Minuten die Partie gedreht - ERSC mit Anfangsproblemen gegen Schweinfurt

(BYL)  Lange Zeit tat sich der ERSC Amberg am Freitagabend gegen das Schlusslicht der Eishockey-Bayernliga schwer. Die Schweinfurter Mighty Dogs waren im Mittelabschnitt verdient in Führung gegangen und die Löwen offenbarten einige Schwächen. Innerhalb der letzten sieben Minuten des Drittels drehte Amberg mit einem Dreierpack die Begegnung und ließ im Schlussdrittel mit einem 6:1-Erfolg nichts mehr anbrennen.
Zu Beginn gab es eine längere „Findungsphase“ beider Teams, flüssige Spielzüge hatten eher Seltenheitswert, ebenso zwingende Torchancen. Ausnahmen bildeten eine Rettungstat von Ambergs Torhüter Timon Bätge gegen Christian Masel und ein Pfostentreffer durch Felix Schwarz. Ansonsten war die Nullnummer zum Drittelende das logische Ergebnis.
Ein ganz anderes Bild dann im Mittelabschnitt. Schweinfurt kam wesentlich aktiver und druckvoller aus der Kabine, der ERSC wirkte da noch ziemlich ungeordnet, kam nur schwer aus seiner Verteidigungszone. Lediglich Bätge verhinderte mit einigen Paraden zunächst schlimmeres, war aber dann nach einer Kombination über Dylan Hood und Torschütze Nils Melchior zum 0:1 doch chancenlos – zu diesem Zeitpunkt völlig verdient für die Gäste. Amberg kurzzeitig geschockt fand nur langsam, dann aber stetig ins Spiel. Zunächst vergaben die Löwen in Unterzahl noch eine Drei-gegen-Eins-Konterchance, wirkten eher halbherzig. Eine gelungene Kombination über Philipp Siller und Felix Köbele sollte den Bann brechen: Der aktuelle ERSC-Kapitän traf zum 1:1, was wie eine Befreiung im Amberger Spiel wirkte. Die Löwen konnten vorentscheidend nachsetzen: Ausgehend von Goalie Bätge schickte Kevin Lavallee mit einem idealen Pass Brandon Walkom auf die Reise und der schloss seinen Break sicher zum 2:1 ab. Noch vor der Pausensirene erhöhte Marco Pronath auf 3:1 und die Gastgeber hatten die Partie gedreht.
Im Schlussdrittel hatten die Mighty Dogs gleich zu Beginn Pech bei einem Pfostentreffer von Tomas Cermak, das war aber im Prinzip schon das letzte Aufbäumen. Der ERSC hatte die Partie jetzt voll im Griff, während die Gäste zusehends abbauten. Mit dem 4:1 durch Lavallee war die Entscheidung praktisch schon gefallen. Amberg ließ nichts mehr anbrennen und machte durch Michael Kirchberger und Pronath das halbe Dutzend an Treffern voll.
Gästecoach Semjon Bär war hinterher verständlicherweise enttäuscht: „Das 1.Drittel haben wir dominiert. Solange wir ein Remis haben oder in Führung liegen, haben wir einen Gameplan, geraten wir in Rückstand will jeder seine eigene Suppe kochen. Ambergs Torhüter war überragend und das Endergebnis spiegelt nicht den Spielverlauf wider“. Auch Ambergs Trainer Dirk Salinger bestätigte Schweinfurt eine starke Leistung: „Die Gäste haben anfangs sehr gut gespielt, wir sind zunächst nicht wirklich gut reingekommen und Timon (Bätge) hat uns im Spiel gehalten. Wir haben unsere ersten Treffer dann zum richtigen Zeitpunkt geschossen“.
 www.icehockeypage.de    Samstag 2.Dezember 2023  13:53 Uhr
Bericht:     ERSCA
Autor:     js

 
erdinggladiatorsErding Gladiators
Souveräner Heimsieg: 7:2 Erfolg gegen den EC Pfaffenhofen

(BYL)  Einen ungefährdeten 7:2 Sieg feierten die Erding Gladiators im Spiel gegen den EC Pfaffenhofen. Dabei sahen die rund 650 Zuschauer, die trotz dem Schneechaos den Weg in die Stadtwerke Erding Arena gefunden haben eine durchaus attraktive Partie. Auf Seiten des TSV fehlten neben den verletzten Dimitri Pätzold sowie Bastian Cramer auch Florian Zimmermann sowie Daniel Krzizok. Beide bekommen von Trainer Schütz eine kurze Auszeit, um richtig fit in die entscheidende Saisonphase gehen zu können. Sein Saisondebüt im Gladiators Trikot feierte dagegen Neuzugang Petr Pohl.
Bereits nach rund vier Spielminuten erzielte Michael Trox aus kurzer Distanz den Führungstreffer. Auch in der Folge spielte der Tabellenführer druckvoll und erspielte sich gute Chancen. Eine davon verwandelte Cheyne Matheson zum 2:0. Er war es auch, der nach einer schönen Einzelleistung in der zehnten Spielminute auf 3:0 stellte. Und nur rund eine Minute später hieß es 4:0. Max Forster markierte den Treffer. Trotz des deutlichen Rückstandes steckten die Gäste nicht auf, nahmen aktiv am Spiel teil und konnten mit hohem Einsatzwillen überzeugen. Die Belohnung war der 4:1 Anschlusstreffer durch David Felsöci.
Im zweiten Spielabschnitt spielten die Gladiators weiter seriös, ohne dabei zu glänzen. Nachdem Kilian Strack zunächst auf 4:2 verkürzen konnte, stellte abermals Forster den ursprünglichen Abstand wieder her.
Auch im letzten Drittel ein ähnliches Bild. Erding hatte den kampfstarken Gegner unter Kontrolle. Mit den Treffern zum 6:2 durch Mark Waldhausen sowie zum 7:2 – Forster traf zum dritten Mal an diesem Abend – brachten die Herzogstädter den Heimsieg in trockene Tücher.
Das nächste Heimspiel steigt am Freitag, 08.12.2023 um 20 Uhr. Zu Gast sind die Pirates aus Buchloe.
 www.icehockeypage.de    Samstag 2.Dezember 2023  08:18 Uhr
Bericht:     TSVE
Autor:     dw


ESC KemptenKempten Sharks
Sharks beißen auch am Lech zu - ESC Kempten gewinnt beim HC Landsberg mit 6:5 in Overtime

(BYL)  Letztendlich war es ein verlorener Punkt am Freitag in Landsberg. Mit 4:1 und 5:3 führten die Allgäuer bereits im letzten Drittel, bevor Landsberg die spannende Partie doch noch einmal drehen konnte.
Mit einer stark veränderten Defensive mussten die Allgäuer am Lech antreten. Daniel Rau und Mauro Seider fehlten, hinter Joonas Sillanpää stand lange ein Fragezeichen. Dafür rückte Allrounder Max Miller in die Verteidigung, seinen Platz im Sturm nahm Linus Voit ein. Somit standen Trainer Curmann je drei defensive und offensive Reihen zur Verfügung. Trotz der beschwerlichen Anreise bedingt durch das Schneechaos begann die Partie pünktlich und von Beginn an mit  hohem Tempo. Beide Teams offensiv und mit offenem Visier. Chancen gab es genügend, die deutlicheren hatten dabei die Riverkings vorzuweisen. Zählbares war allerdings noch nichts dabei, bis Mitch Limböck 4 Sekunden vor der Pause von der blauen Linie abzog und die Scheibe, von Maximilian Schäffler abgefälscht, doch noch den Weg ins Tor fand. Mit dem zweiten Treffer der Sharks sollte etwas mehr Ruhe in das Spiel einkehren, aber die Gastgeber kamen durch einen für Luca Mayer unhaltbar abgefälschten Schuss zum Anschluss. Doch Max Miller und Filip Kokoska mit einem Zaubertor in Unterzahl sorgten für den 1:4 Pausenstand nach 40 Minuten. Eigentlich ein gutes Polster um den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Leider verloren die Unparteiischen im letzten Drittel etwas ihre Linie und pfiffen deutlich kleinlicher, was in zahlreichen Strafzeiten endete. Auch der 2:4 Anschlusstreffer, der bei Landsberg nochmal Kräfte für die Aufholjagd freisetzte, war mehr als fragwürdig. Der Schuss von Frantisek Wagner ging eigentlich an die Latte und wurde vom Schiedsrichter am Tor nicht als Tor angezeigt. Warum dann nach kurzer Diskussion der Referees plötzlich auf Tor entschieden wurde, war nicht nachzuvollziehen, jeder im Stadion hatte gesehen das der Puck nicht im Tor war. Landsberg nun mit deutlich mehr Druck und Wagner mit dem 3:4 Anschlusstreffer. Timo Schirrmacher stellte jedoch kurz darauf die zwei Tore Führung wieder her. Die Riverkings mit dem erneuten Anschluss in Überzahl nun extrem aktiv. Mit gezogenem Torhüter in Überzahl agierend gelang ihnen tatsächlich noch der Ausgleich, nur 6 Sekunden vor der Schlusssirene. In der Verlängerung ging es mit viel Tempo und Torchancen in beide Richtungen. Der Lucky Shot gelang dann Schirrmacher mit seinem zweiten Treffer des Abends. Ein wichtiger Sieg gegen einen direkten Konkurrenten um die Playoff Plätze, nun gilt es am Sonntag gegen Amberg nachzulegen.
 www.icehockeypage.de    Samstag 2.Dezember 2023  09:15 Uhr
Bericht:     ESCK
Autor:     th


ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Königsbrunn siegt im Endspurt

(BYL)  Der EHC Königsbrunn gewinnt verdient mit 3:1 gegen den EHC Klostersee und holt sich wichtige drei Punkte im Kampf gegen einen Gegner auf Augenhöhe. Dabei machten es die Brunnenstädter lange Zeit spannend und trafen erst spät.
Königsbrunn startete mit 18 Feldspielern in die Begegnung, im Kader fehlten neben dem Langzeitverletzten Dennis Tausend noch Peter Brückner und Nico Baur. Förderlizenzspieler Jonathan Kraus durfte heute erste Erfahrungen im Trikot der Brunnenstädter sammeln, im Tor stand nach seiner Verletzung wieder Routinier Stefan Vajs.
Königsbrunn startete mit viel Tempo in die Partie, man merkte der Mannschaft an, dass sie sich einiges vorgenommen hatte. Coach Bobby Linke hatte vor dem Spiel seinen Kader neu sortiert, so durften unter anderem Tim Bullnheimer und Marco Sternheimer in verschiedenen Reihen antreten. Die Brunnenstädter agierten mit viel Zug zum Tor, die Gäste standen aber gut und ließen nur wenige Abschlüsse zu. Philipp Hähl im Grafinger Tor hielt seinen Kasten souverän sauber und zeigte wie auch Stefan Vajs auf der anderen Seite eine bärenstarke Partie. Treffer wollten aber zunächst nicht fallen, so dass beide Teams mit einem Remis in die erste Drittelpause gingen.  
Auch im Mitteldrittel blieb es ein temporeicher Fight auf Augenhöhe, Königsbrunn zwar feldüberlegen, aber zunächst ohne Torerfolg. Die Brunnenstädter konnten sich bei Strafzeiten gegen die Grafinger immer wieder gut im gegnerischen Drittel festsetzen, verpassten es aber selbst in doppelter Überzahl den Vorteil zu nutzen und einen Treffer zu erzielen. Klostersee verteidigte weiterhin clever und effektiv. In Unterzahl ließen die Königsbrunner im Gegenzug ebenfalls nichts zu, störten früh und verteidigten aggressiv. Beide Teams neutralisierten sich größtenteils. So bekamen die Zuschauer den ersten Treffer erst zwei Minuten vor der letzten Pause zu sehen, in Unterzahl traf Mika Reuter zum 1:0 für die Brunnenstädter. Nach feinem Anspiel von Toms Prokopovics stürmte Reuter bei einem Konter in das gegnerische Drittel und hämmerte den Puck hoch ins kurze Eck, Klostersees Goalie Philipp Hähl war zum ersten Mal geschlagen. Mit der knappen Führung für Königsbrunn ging es dann ein letztes Mal in die Kabinen.  
Der EHC startete zunächst in Überzahl in den letzten Spielabschnitt, konnte aber wie schon zuvor seine Führung nicht ausbauen. In der 44. Spielminute durften die Königsbrunner Fans dann aber ein weiteres Mal jubeln, Florian Döring erhöhte mit einem Nachschuss auf 2:0 für Königsbrunn. Die Partie nahm an Intensität zu, beide Mannschaften wollten den Sieg. In der 52. Spielminute konnten die Gäste den Anschluss erzielen. Nachdem die Gäste sich im Königsbrunner Drittel festsetzen konnten, traf Philipp Quinlan wie schon Mika Reuter beim 1:0 mit einem harten Schuss hoch ins kurze Eck und brachte seine Mannschaft wieder in Schlagdistanz. Der Treffer gab Klostersee sichtlich Aufwind, doch Königsbrunn fand die richtige Antwort. In der 56. Spielminute sorgte Tim Bullnheimer mit seinem Treffer zum 3:1 für die Entscheidung. Bei einem schnellen Gegenstoß spielte Marco Sternheimer auf Bullnheimer, der dann freistehend einnetzte. Die Partie blieb bis zum Abpfiff hochintensiv, Treffer fielen aber keine mehr.
Königsbrunn gewinnt verdient mit 3:1, tat sich aber lange Zeit schwer gegen einen defensiv äußerst stabilen, kampfstarken Gegner, der immer wieder Nadelstiche setzen konnte und bis zum Spielende dagegenhielt. Die Brunnenstädter ziehen nach dem Sieg an Kempten vorbei und belegen zumindest bis Sonntag wieder den dritten Tabellenrang. EHC-Coach Bobby Linke freut sich über die Punkte, sieht aber noch Luft nach oben: „Es war das erwartet schwere Spiel, bei uns war zuletzt der Wurm drin. Ich habe einiges umgestellt, um die Köpfe frei zu bekommen und Energien zu wecken. Die Jungs haben das gut umgesetzt, mir haben die neuen Reihen auch ganz gut gefallen. Da war viel Bewegung drin, es hat noch nicht alles gut funktioniert, aber die Spieler haben das untereinander gut kommuniziert. Wir haben das ganze Spiel über guten Zugriff auf den Gegner gehabt und gut foregecheckt, ohne die Verteidigung zu vernachlässigen. Unser Manko war mal wieder die Chancenverwertung. Die ganze Mannschaft hat wirklich sehr gut gearbeitet, darauf lässt sich aufbauen.“
 www.icehockeypage.de    Samstag 2.Dezember 2023  09:35 Uhr
Bericht:     EHCK
Autor:     hp


ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Spielabsage

(BYL)  Das Sonntagsspiel TSV Peißenberg gegen den EHC Königsbrunn wurde abgesagt. Die Stadt Peißenberg hat aufgrund der Wetterverhältnisse die Halle gesperrt. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.
 www.icehockeypage.de    Sonntag 3.Dezember 2023  09:17 Uhr
Bericht:     EHCK
Autor:     hp


schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
LETZTES HINRUNDENSPIEL UND DIE DOGS EMPFANGEN DEN EC PFAFFENHOFEN

(BYL)  15. Spieltag: Heimspiel gegen den direkten Tabellennachbarn EC Pfaffenhofen – der ECP belegt nach 14 Spielen mit sechs Zählern den 15. Tabellenplatz und rangiert damit einen Platz vor den Mighty Dogs (1 Pkt.). Nachdem die Oberbayern den Abstieg vergangenen Saison gegen den EHC Waldkraiburg gerade noch abwehren konnten, war klar, dass auch die kommende Spielzeit kein leichtes Unterfangen in der Bayernliga wird. Mit aktuell fünf Zählern Vorsprung auf den ERV hat man ähnliche Schwierigkeiten wie das Team um Head Coach Semjon Bär, in die Saison zu finden. Die Eishogs warten seit sieben Spielen auf einen Punktgewinn, verloren ihre letzten vier Partien deutlich gegen Königsbrunn (11:1), Amberg (0:7), Schongau mit 11:5) und gegen Erding (7:2).
Die Mighty Dogs hingegen warten weiterhin auf den ersten Saisonsieg in der laufenden Saison. War man gegen Landsberg erneut nah am ersten Dreier, so musste man am Freitag in Amberg wieder eine deutliche Niederlage einstecken. Zwar fiel das Ergebnis für einige zwei Tore zu hoch aus, aber machten es sich die Dogs wieder erneut selbst das Leben schwer. Dominierte man das erste Drittel gegen die Hausherren noch und ging auch völlig verdient mit 0:1 in Führung, war spätestens nach dem 3:1 für Amberg „die Luft raus“ und musste dann eine deutliche Niederlage einstecken.
Auch am Sonntag werden den Mighty Dogs mit Sean Fischer und Nils Münzberg beide Spieler fehlen, der restliche Kader steht somit erneut zur Verfügung.
Spielbeginn im Kellerduell der Bayernliga ist am Sonntag, den 03. Dezember, um 18.00 Uhr im Schweinfurter Icedome.
 www.icehockeypage.de    Samstag 2.Dezember 2023  10:33 Uhr
Bericht:     ERVS
Autor:     imd


ERC LechbruckLechbruck Flößer
Keine Tore, keine Punkte

(BLL)  Die Flößer hatten im Spiel am Freitag gegen den SC Forst mit 0:2 das Nachsehen. Dabei konnte der gute Auftritt gegen Sonthofen nicht bestätigt werden, der Torabschluss war zu harmlos und so reichten den Hausherren zwei „Tor-Geschenke“ zum Sieg. Am Sonntag geht es um 18 Uhr beim Tabellenführer ESV Burgau weiter.
Noch nicht einmal eine Minute war gespielt, da vertendelte ein ERC-Verteidiger vor dem eigenen Tor die Scheibe und Bastian Grundner mußte nur noch am verdutzten ERC-Torhüter Christoph Lohr zum 1:0 für den SC Forst einschieben. Eine völlig unnötige Situation und somit die Lecher sofort im Rückstand. Diese spielten in den folgenden Minuten sehr verunsichert. Aber sie berappelten sich nach und nach und zeigten sich mit zunehmender Spieldauer als das aktivere Team. Beide Teams hatten ihre Chancen, aber bei den stark haltenden Torhütern Christoph Lohr (Lechbruck) und Thomas Zimmermann (Forst) war zunächst immer Endstation. Sein erstes Spiel nach seiner neunmonatigen Verletzungspause machte Marcus Köpf und er fügte sich mit sporadischen Einsätzen gut in die Mannschaft ein. In einem ausgelichenen Spiel hatten die Nature Boyz das Quentchen Glück und zogen die knappe 1:0-Führung in die erste Pause.
Auch im zweiten Drittel ein Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften. Chancen hüben wie drüben, keine Tore. Josef Bayrhof vergab in der 23. Minute freistehend vor dem Tor eine hundertprozentige Chance. In der 26. Minute scheiterte Maxime Danis mit einem Alleingang an Zimmermann. In der 37. Minute versuchte es Lubos Velebny mit einem Gewaltschuss, knapp über die Querlatte. So blieb es beim 1:0 für den SC Forst auch nach 40 Minuten.
Im letzten Drittel verstärkten die Flößer ihre Angriffsbemühungen. Forst zog sich in die Defensive zurück und lauerte auf Konter. Einzig im Überzahlspiel setzten sich die Nature Boyz in der Angriffszone fest. In der 46. Minute dann ein eigentlich unpräziser Handgelenkschuss von Andreas Krönauer auf Höhe der blauen Linie, dieser wird unglücklich von einem Schläger abgefälscht ins Lechbrucker Tor. Aus Lechbrucker Sicht frei nach dem Motto „hast du kein Glück, dann kommt auch noch Pech hinzu“. In Folge dessen häuften sich die Strafzeiten auf beiden Seiten, doch keine Mannschaft konnte Kapital daraus schlagen. In der 18. Minute setzte Marcus Köpf zum Alleingang an, spielte Zimmermann im Tor des SCF aus und setzte den Puck an den Pfosten. Das hätte der Anschlusstreffer sein müssen. So blieb es beim Endstand von 2:0 für den SC Forst, der sich bei der Harmlosigkeit des ERC im Torabschluss bedanken konnte, selbst aber für eine Heimmannschaft nicht viel zeigte.
So geht die Durststrecke des ERC Lechbruck erst einmal weiter. Die Flößer bedanken sich herzlich bei den wenigen mitgereisten Anhängern, die trotz des Schneechaos den Weg ins Eisstadion Peißenberg gefunden haben.
 www.icehockeypage.de    Sonntag 3.Dezember 2023  09:23 Uhr
Bericht:     ERCL
Autor:     ms

  
       
    

NEWS Landesverbände

Regionalliga NRW - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW  /  Hessenliga - Landesliga Hessen  /  Rheinland-Pfalz
    
   
 
eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Verdienter Heimsieg gegen Neuss!

(RLW)  Die Eisadler Dortmund konnten sich am kalten Freitagabend im Eissportzentrum Westfalen mit 6:0 (0:0,4:0,2:0) gegen den Neusser EV durchsetzen. Dabei mussten die über 600 Zuschauer bis zum zweiten Drittel auf Tore warten, dann setzte sich in der 25. Minute in Überzahl Malte Bergstermann knapp hinter der blauen Linie gegen zwei Gegenspieler durch und konnte aus zentraler Position aufs Tor fahren und dem guten Gästekeeper Leon Brunet
keine Abwehrchance lassen. Es war nicht nur der Dosenöffner zu dieser Partie, es war auch der 111. Treffer des Routiniers in der 11. Spielzeit der Eisadler. Auch EAD-Keeper Lennard Brunnert konnte sich nach Spielende freuen, denn er schaffte den ersten Dortmunder
Shutout in dieser Saison.
Schon im ersten Spielabschnitt waren die Eisadler spielbestimmend, scheiterten aber noch am Neusser Torhüter oder der dichtgestaffelten Defensive der Gäste. Ab und an fehlte auch noch etwas die Konzentration, während der NEV immer mal wieder schnelle Konter zeigte.
In den zweiten Zwanzigminuten erhöhten die Eisadler das Tempo und nun wurde auch zielstrebiger gespielt, so dass nach dem Führungstreffer weitere Tore folgen konnten. So gewann Brody Dale in der 30. Minute ein Bully im Angriffsdrittel, spielte den Puck kurz
zurück zu seinem Bruder Brayden, der aus linker Position zum 2:0 erfolgreich abschließen konnte. Vier Minuten später war es Verteidiger Dominik Scharfenort, erneut in Überzahl, der frei am linken Neusser Torpfosten stand und ein Zuspiel von Brayden Dale ins Tor zum 3:0 schießen konnte. Und weil das so gut klappte, setzte Dominik Scharfenort in der 37. Minute noch einen darauf und hämmerte den Puck von halblinks unhaltbar zum 4:0 ins Neusser
Gehäuse. Kurz darauf gab es noch ein kurzes Fäuste-Intermezzo zwischen Ben Busch und Peter Kovacs, das beiden Spielern jeweils 2+5 Strafminuten zum Abkühlen brachte.
Im letzten Abschnitt merkte man den Gästen aus Neuss an, dass Kräfte und Konzentration schwanden. Sie steckten allerdings nie auf und konnten auch weiterhin den ein oder anderen Konter fahren. Zweimal trafen die Eisadler noch, in Unterzahl konnte in der 48. Minute ein Neusser Powerplay gut verteidigt werden, Brody Dale setzte sich mit einem Konter auf der linken Seite durch, scheiterte im ersten Versuch am Neusser Keeper, nutzte
aber den Abpraller gekonnt aus spitzem Winkel zum 5:0. Den Schlusspunkt zum 6:0 setzte Corvin Rosenthal in der 53. Minute nach einer guten Kombination der 2. Reihe. Kevin Trapp starte den Angriff aus der Abwehr heraus auf der linken Seite, spielte auf Kevin Thau in rechter Position, der zog mit dem Puck nach links und passte genau auf den mitgelaufenen Corvin Rosenthal, der die Scheibe versenkte.
Am kommenden Wochenende müssen die Eisadler zweimal auswärts antreten. Am Freitagabend geht es zum erneuten Spitzenspiel nach Bergisch Gladbach, Spielbeginn an der Saale Mühle ist dann um 20:15 Uhr. Zwei Tage später treten die Eisadler um 17:15 Uhr im Oberbergischen Kreis bei den Wiehler Penguins an.
 www.icehockeypage.de    Samstag 2.Dezember 2023  08:59 Uhr
Bericht:     EAD
Autor:     tb


neusserevNeusser EV
Der Favorit setzte sich durch - Dortmund:NEV 6:0

(RLW)  Mit einer kompakten Abwehr trotzte der NEV den Angriffsbemühungen der Dortmunder im ersten Drittel erfolgreich. Aus der Tiefe des eigenen Drittels konnten einige schnelle und gefährliche Konter gefahren werden, so dass es nach zwanzig Minuten 0:0 stand.
„Im zweiten Drittel hat Dortmund den Druck erhöht und wir haben uns einige unnötige Strafzeiten eingehandelt“, fasste Trainer Sebastian Geisler treffend den zweiten Abschnitt zusammen, der mit 4:0 an die Dortmunder ging.
Im letzten Abschnitt konnte der Liga-Favorit noch zwei Treffer zum 6:0 Endstand erzielen. „Im letzten Drittel haben wir nochmal versucht, wenigstens ein Tor zu erzielen, aber wir müssen dringend im Abschluss unserer Torchancen überzeugender werden. Der Sieg geht von Dortmund in Ordnung, für uns gilt es, vor allem in der Abwehr personell breiter aufgestellt antreten zu können!“
Der zuletzt genannte Wunsch von Coach Geisler ist aufgrund von Verletzungen momentan schwer umzusetzen, aber die „vorhandenen“ Löwen werden morgen in Wiehl alles geben!
 www.icehockeypage.de    Samstag 2.Dezember 2023  10:45 Uhr
Bericht:     NEV
Autor:     kf


grefrathphoenixGrefrath Phoenix
GEG setzt sich gegen Mitfavorit Rheine durch

(LLW)  Im Spitzenspiel der Landesliga NRW hatte die Grefrather EG am Freitagabend den Mitfavoriten und Vorjahres-Finalisten ESC Rheine zu Gast. In einer hochklassigen und spannenden Begegnung vor erneut über 400 Zuschauerinnen und Zuschauern im Grefrather EisSport & EventPark bezwangen die Blau-Gelben die „IceCats“ mit 4:2 (0:1,2:1,2:0) und halten damit Anschluss an die Tabellenspitze.
Phoenix-Headcoach Joschua Schmitz hatte für die Partie einige personelle Ausfälle zu verkraften. Neben dem verletzten Stefan Bronischewski und Julius Krölls (gesperrt) fehlte in der Verteidigung krankheitsbedingt zudem auch Tim Schröder. So startete die GEG zunächst etwas verhalten gegen die Gäste aus dem nördlichen Münsterland, welche bereits nach 67 Sekunden mit ihrer ersten Möglichkeit durch Maximilian Pietschmann in Führung gehen konnten.
Grefrath benötigte einige Zeit, sich auf die technisch starken und erwartet gefährlichen Gäste einzustellen. So gehörten die ersten Minuten des Spiels eindeutig dem ESC mit seinen individuell starken Akteuren, darunter auch dem georgischen Nationalspieler Semyon Kharizov. Grefrath fing sich und wurde im Spielverlauf sicherer und mutiger. Einmal Pfostenschuss, zweimal Außennetz, zweimal Überzahl - Der Phoenix hatte im Verlauf des ersten Drittels in Summe mehr Spielanteile, agierte aber noch nicht zwingend genug, um Rheines Schlussmann Maik Holzke überwinden zu können. So blieb es beim knappen 0:1-Rückstand zur ersten Pause.
Nach dem Wechsel wurde das Team von der Niers deutlich stärker und setzte jetzt das Tor der IceCats gehörig unter Druck. Was fehlte, war der letzte entscheidende Pass. So blieb es zunächst bei der Führung der Gäste, welche immer wieder ihre individuelle Klasse aufblitzen ließen und dann überfallartig die Phoenix-Defensive und Leon Jessler im Grefrather Tor prüften. Schließlich war es Roby Haazen, der auf Zuspiel von Dennis Lüdtke und Kapitän Andreas Bergmann den inzwischen hochverdienten und vielumjubelten Ausgleich erzielen konnte (31.). Die Freude über das 1:1 dauerte jedoch gerade einmal 20 Sekunden. Praktisch im Gegenzug kamen die stets brandgefährlichen und zudem höchst effizient auftretenden Gäste zum Abschluss und stellten nach einem Alleingang von Top-Scorer Alexander Zimbelmann den alten Abstand wieder her (1:2, 32.).
Ein Wirkungstreffer für die GEG? - Im Gegenteil. Der erneute Rückstand änderte nichts an der Entschlossenheit der Blau-Gelben weiter anzugreifen und der Partie erneut eine Wendung zu geben. Es herrschte Spannung pur im Grefrather EisSport & EventPark. In der 34. Minute war dann erneut Roby Haazen im Powerplay zur Stelle und nutze die über Andreas Bergmann und Tilo Schwittek herausgespielte Chance zum erneuten Ausgleich.
Beim Stand von 2:2 ging es ein letztes Mal in die Kabinen, um Kraft zu schöpfen und die Teams hüben wie drüben auf die finale Erfolgs-Strategie einzuschwören. Joschua Schmitz muss in der Kabine die richtigen Worte gefunden haben, denn der Phoenix kam konzentriert, druckvoll und mit viel Tempo zurück aufs Eis. schließlich mit Erfolg, denn Michal Cychowski traf nach Vorarbeit von Yorck Löwenstein und Marlon Alves de Lima in der 46. Minute sehenswert zur erstmaligen Grefrather Führung. Es sollte noch dicker kommen für die Gäste. Gerade einmal zwei Minuten später machte Roby Haazen per Überzahltor (Zuspiel von Andreas Bergmann) den vorentscheidenden Doppelschlag zum 4:2 perfekt (48.). Hattrick - Es war bereits sein drittes Tor an diesem Abend.
Das Spiel war gedreht und Rheine nun gezwungen, in die Gegenoffensive zu gehen. Da bei den Gästen jedoch zunehmend die Kräfte nachließen und Grefrath die hart umkämpfte Führung nicht mehr riskierte, passierte nichts mehr. Es blieb beim insgesamt hochverdienten und immens wichtigen 4:2-Erfolg, für den sich die Mannschaft und Matchwinner Roby Haazen nach dem Spiel von den Phoenix-Fans mit einer Humba und Standing Ovations feiern ließen.
Joschua Schmitz nach der Partie: „Es war ein sehr, sehr toughes Spiel in dem wir über zwei Drittel das bessere Team waren. Die Jungs haben auch in der Rückwärtsbewegung brutal gut gekämpft, viel geblockt und gezeigt, dass sie den Sieg trotz des zweimaligen Rückstandes unbedingt gewollt haben. Er ist von daher absolut verdient“, so das zufriedene Fazit des Grefrather Trainers. Schmitz weiter: „Ich bin in jedem Fall sehr stolz auf die heutige Leistung meiner Mannschaft. Ein großes Dankeschön geht aber auch an die Zuschauerinnen und Zuschauer für die Unterstützung von der Tribüne“.
Mit dem Sieg festigt der Phoenix Tabellenplatz zwei und bleibt bis auf zwei Zähler dem Spitzenreiter Bergkamen auf den Fersen. Mitfavorit Rheine verliert damit vorerst den Anschluss an die Tabellenspitze und dürfte für das Rückspiel auf Revanche brennen.
Bereits am kommenden Sonntag, 10.12. (19:00 Uhr) treffen Phoenix und IceCats erneut aufeinander. Dann sind die Blau-Gelben zum Rückrundenstart in der Eissporthalle Rheine zu Gast. Auch diese Begegnung dürfte wieder ein packendes Duell zweier Teams auf Augenhöhe sein.
 www.icehockeypage.de    Sonntag 3.Dezember 2023  07:10 Uhr
Bericht:     GEG
Autor:     dr

  
    
    
NEWS Landesverbände

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    

rlo2019Regionalliga Ost
Adler feiern ersten Regionalligasieg

(RLO)  Sie mussten viel einstecken, nun endlich konnten sie sich belohnen. Die SCC Adler gewinnen gegen die Eisbären Juniors Berlin mit 3:2 (2:1/1:1/0:0) und holen damit erstmals drei Punkte.
Das erste Derby zwischen beiden Teams ging an die Juniors und sie waren wieder favorisiert.  Die Adler können mit Benjamin Nitschke einen weiteren Neuzugang begrüßen, zum Einsatz kam er aber noch nicht. 14 Feldspieler konnten die Adler aufbieten, von den beiden Torhütern begann Jan Joseph Mannchen. 16 Feldspieler, unter ihnen wieder einige Nachwuchsspieler und Torhüter Gion Ulmer waren aus Hohenschönhausen angereist.
Nach einem eher ruhigen Beginn mit jeweils einer Torchance kassiert hatten die Adler die erste Strafe des Spiels. Diese führte auch zum ersten Treffer, Marvin-Patrick Paschke wurde auf die Reise geschickt und nach vier Minuten erzielte er seinen ersten Regionalligatreffer und den ersten Treffer der Partie. Die Juniors hatten zwar in der Folge mehr Spielanteile, richtig gute Chancen gab es aber nur wenige. Nach zehn Minuten hatten die Adler auch Glück, ein Schuss landete am Pfosten. Doch auch die kamen zu guten Angriffen und ein paar guten Chancen. Und sie erzielten nach 16 Minuten das 2:0, Dean Flemming traf beim ersten Powerplay der Adler. 105 Sekunden vor der Pause konnten die Juniors verkürzen, Lukas Rehberg traf nach einem Konter und so waren die Juniors zur Pause wieder dran.
Den besseren Start in den Mittelabschnitt erwischten die Gastgeber. Zunächst überstanden sie eine knappe Minute in Unterzahl und nach 88 Sekunden erzielte Dean Flemming das 3:1. Beide taten sich danach schwer, sich gute Chancen zu erspielen. Die 31. Minute brachten den Juniors den Anschlusstreffer, Milan Klein traf wieder nach einem Konter. Weitere Tore gab es nicht, auch wenn ein paar Chancen vorhanden waren.
Es war ein offenes Spiel und nun würde vor allem bei den Adlern viel darauf ankommen, wie diszipliniert sie spielen würden. Angriffe gab es weiter von beiden und auch Torabschlüsse. Während die Adler versuchten mit viel Einsatz den knappen Vorsprung zu verteidigen, mühten sich die Juniors oft vergeblich den Ausgleich zu erzielen. Denn auf ihren Torhüter konnten sich die Gastgeber wieder verlassen, er hielt wieder gut. Und so feierten die Adler nach der Schlusssirene, denn es blieb beim 3:2.
Es war ein insgesamt faires Spiel, mit dem die Schiedsrichter nie Probleme hatten. Die Adler gewannen am Ende nicht unverdient, diesmal stimmten Disziplin und Einsatz und so können auch Spiele gewinnen werden. Und durch diesen Erfolg konnte auch die rote Laterne abgegeben werden, sie keuchtet nun in Dresden.
Weiter geht es für die Adler bereits am Sonntag, dann gastiert um 16:00 Uhr Titelverteidiger Chemnitz Crashers im PO 9. Die Juniors spielen am kommenden Sonntag wieder, dann kommen die Adler in den Welli.
 www.icehockeypage.de    Samstag 2.Dezember 2023  23:07 Uhr
Bericht:     NIS
Autor:     ns


fassberlinFASS Berlin
Nach Auswärtssieg heute im Erika-Heß-Eisstadion gegen Weißwasser

(RLO)  Mit einem überzeugenden 1:12 (0:2, 1:7, 0:3)-Erfolg im Gepäck kehrt FASS Berlin vom Auswärtsspiel in Weißwasser zurück. Jetzt gilt die Konzentration dem Coming-Home-Spiel heute (03.12.23) um 13:30 Uhr gegen den gleichen Gegner – im Erika-Heß-Eisstadion.
FASS musste kurzfristig auf die erkrankten Sören Thiem und Dimitry Butasch verzichten. Im Tor stand nur Patrick Hoffmann zur Verfügung, der wieder mal eine bockstarke Leistung zeigte.
Im ersten Drittel sahen die 79 Zuschauerinnen und Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel. Weißwasser profitierte dabei von mehreren Überzahlspielen, darunter ein fünfminütiges Powerplay nach einer frühen Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Niklas Weihrauch. Allerdings überstanden die Nordberliner diese Situationen schadlos, während vorne Stefan Freunschlag und Kapitän Tom Fiedler für eine 0:2-Pausenführung sorgten.
Im Mittelabschnitt drehten die Schützlinge von Headcoach Christopher Scholz gewaltig auf und ließen den Jungfüchsen wenig Luft zum Durchatmen. Abgesehen von einem 5:3-Überzahlspiel, welches Fleck zum Ehrentreffer der Gastgeber verwertete, war FASS drückend überlegen und zog auf 1:7 davon. Das Schlussdrittel konnte Weißwasser wieder ausgeglichener gestalten. Hier konnte FASS insbesondere seine Überzahlchancen verwerten, die Henry Haase in zwei blitzsaubere Tore ummünzte.
In einer starken Mannschaftsleistung ragten neben Hoffmann insbesondere Niklas Pilz und der dreifache Torschütze Gregor Kubail heraus. So zeigten sich die Weddinger bestens gerüstet, um auch das erste echte Heimspiel der Saison erfolgreich zu bestreiten. Die Vorfreude von Mannschaft und Fans auf die Rückkehr ins Erika-Heß-Eisstadion ist jedenfalls riesengroß.
 www.icehockeypage.de    Sonntag 3.Dezember 2023  23:42 Uhr
Bericht:     FASSB
Autor:     ah



schoenheiderwoelfeSchönheider Wölfe
Schönheider Wölfe erledigen „Pflichtaufgabe“ in Dresden

(RLO)  Die Schönheider Wölfe haben am Samstagabend ihre „Pflichtaufgabe“ in der Landeshauptstadt erledigt und das Regionalligateam des ESC Dresden mit 7:2 (2:1, 1:1, 4:0) bezwungen. Kamil Hajsman, Yannek Seidel, Yannick Löhmer, Philipp Halbauer, Jan Meixner und Florian Heinz (2) trugen sich bei den Erzgebirgern in die Torschützenliste ein. Für die Elbflorenzer trafen David Wolters und Maxim Rebizov. Mit diesem Erfolg festigt das Team von Coach Sven Schröder den dritten Tabellenplatz in der Regionalliga Ost. Am kommenden Samstag, dem 09.12.23 ist dann wieder Eishockeyzeit im Wolfsbau, wenn die Wölfe die Jungfüchse vom ES Weißwasser erwarten. Zu diesem Heimspiel gibt es für die männlichen Besucher nicht nur einen Gratis-Schnaps vom Fanblock spendiert, sondern oberndrauf zahlt jeder Zuschauer lediglich den ermäßigten Eintrittspreis.
Die Wölfe legten in Dresden einen guten Start hin und gingen bereits nach knapp zwei Minuten durch Kamil Hajsman mit 1:0 in Führung. Auch in der Folge hatte Schönheide die größeren Spielanteile, versäumten es aber aus einer Vielzahl von guten Chancen mehr Kapital zu schlagen. Erst in der elften Minute konnte Yannek Seidel das längst fällige 2:0 erzielen. Eine Strafzeit gegen die Wölfe brachte Dresden dann wieder ins Spiel zurück, als David Wolters in Überzahl der 2:1-Anschlusstreffer gelang. Gleichzeitig der Spielstand zur ersten Pause. Auch im Mittelabschnitt hatten die Erzgebirger zumindest optisch weiter alles im Griff, waren aber in der Verwertung der Torchancen erneut nicht zwingend genug, sodass die Partie ohne größere Highlights dahinplätscherte. Erwähnenswert bis dahin lediglich der Torhüterwechsel bei den Wölfen, als Lukas Kreller zur Halbzeit für Niko Stark zwischen den Pfosten übernahm. In der 37. Minute durfte dann doch auf Schönheider Seite gejubelt werden, als Yannick Löhmer auf 3:1 erhöhte. Die Freude über diesen Treffer währte allerdings nur 21 Sekunden, denn quasi im Gegenzug verkürzte Maxim Rebizov für Dresden auf 3:2. Wer im letzten Drittel die Hoffnung hatte, dass das Spiel besser werden könnte, wurde zunächst enttäuscht. Die Wölfe waren zwar weiter spielbestimmend, schafften es aber nur selten gefährlich vors gegnerische Gehäuse. Da aber auch Dresden nicht viel einfiel, mussten die mitgereisten Wölfefans bis zur 49. Minute warten, ehe anscheinend der Knoten bei ihrem Team geplatzt war, als erst Philipp Halbauer und nur 40 Sekunden später Jan Meixner den Doppelpack zur 5:2-Führung schnürten. Wieder nur 69 Sekunden später erhöhte Florian Heinz auf 6:2. Letztendlich sahen die Zuschauer über weite Strecken Eishockey-Magerkost und einen starken Zwischenspurt der Schönheider Wölfe, welche in der 57. Minute mit einem weiteren Treffer von Florian Heinz (57.) einen am Ende deutlichen 7:2-Auswärtssieg einfuhren. Einziger Wermutstropfen bleibt die Schulter-Verletzung von Kilian Glück kurz vor dem Ende des ersten Drittels, in dessen Folge der Wölfe-Kapitän ins Krankenhaus gebrachte werden musste. An dieser Stelle wünschen wir Kilian gute Besserung und schnellstmögliche Genesung.
 www.icehockeypage.de    Samstag 2.Dezember 2023  23:29 Uhr
Bericht:     SW
Autor:     mg

  
  Sonntag 3.Dezember 2023
10:45 Uhr
Informationen:
Ergebnisse:  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
Bericht:
Autor:
IHP  
sc  
  www.icehockeypage.de
  
 

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